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April 2019

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2 03/2019

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AKTUELL 03/2019 3

Wir suchen

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Vom Hauptsitz in Brixen aus werden

weltweit Projekte verwirklicht und Kunden betreut.

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Innovationen und setzt Spitzenlösungen um –

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INHALT & IMPRESSUM

38

Impressum

Herausgeber: Athesia Druck GmbH, Bozen,

Eintrag LG Bozen

Nr. 26/01, am 27.11.2001

Chefredakteur: Franz Wimmer

Produktion/Redaktion: Magdalena Pöder

Verkaufsleitung/Koordination:

dott. Marita Wimmer

Redaktion: Franz Wimmer, Cvetina Kaneva,

Dr. Nicole D. Steiner, dott. Marita Wimmer,

Elisabeth Stampfer, Denise Frötscher,

Mag. Gerhard Lipp

Werbung/Verkauf: Patrick Zöschg, Michael

Gartner, Helene Ratschiller, Dietmar Waldboth

Verwaltung: Weinbergweg 7

39100 Bozen | Tel. 0471 081 561

info@mediaradius.it | www.mediaradius.it

Fotos: Dolomiten-Archiv, shutterstock,

verschiedene Privat-, Firmen- und

Online-Archive sowie Verkaufsunterlagen

Konzept und Abwicklung:

MediaContact Eppan

Grafik/Layout: Achim March, Elisa Wierer

Lektorat: Magdalena Pöder

Produktion: Athesia Druck Bozen -

www.athesia.com

Vertrieb: Als „Dolomiten“-Beilage und

im Postversand

Druckauflage: 23.000 Stück

Preis: Einzelpreis 2 Euro, A+D: 2,60 Euro

Inhalt

Aktuell

6 Starke Frauen für die Wirtschaft

16 TCA – Südtirols beliebteste Arbeitgeber

20 „Leuchttürme“ für Familienfreundlichkeit

28 Jetzt bist du dran!

34 Das Priel-Areal

38 Südsterne: Seit 15 Jahren ein

wichtiger Partner

46 Warum Unternehmen

umdenken müssen …

52 „Die Macht der Bewerber“

60 Was wir von Pareto, Eisenhower und

Zeitdieben lernen können

Info-PR

10 Progress Group, Brixen

12 Generation H, Bozen

13 ACS Data Systems AG, Bozen

14 Kollegium der Bauunternehmer, Bozen

15 Alpin GmbH, Bozen

19 Oberrauch Zitt AG, Bozen

20 KKR GmbH, Bozen

22 Intercable GmbH, Bruneck

23 EOS AG, Bozen

Die Redaktion übernimmt keinerlei Haftung

für die Inhalte der Werbeseiten, PR-Seiten und

der angeführten Webseiten.

34


INHALT & IMPRESSUM

EDITORIAL

03/2019

5

28

24 Konverto AG, Bozen

26 DATEF AG, Bozen

27 Südtiroler Volksbank AG, Bozen

30 Stahlbau PICHLER GmbH, Bozen

32 Unionbau GmbH, Sand in Taufers

36 Athesia AG – Personalabteilung, Bozen

40 Schweitzer Project, Naturns

42 Dr. Schär AG, Burgstall

43 Recla GmbH, Schlanders

44 Metek GmbH, Eppan

45 „Dolomiten“-Markt, Bozen

48 Südtirol Online Marketing, Bozen

49 Niederstätter AG; Bozen

50 GKN Sinter Metals AG, Bruneck

54 Business Pool GmbH, Bozen

55 GEOPARC Bletterbach, Aldein

56 Dyco GmbH, Eppan

57 Anjoka GmbH, Pfalzen

58 Gastlichkeit in Südtirol, Bozen

65 Rubner Gruppe, Kiens

Rubriken

62 Portrait: Elisabeth Oberrauch

64 Gesundheit: Von der Haltung zur

Bewegung …

66 Bunte Meldungen

16

46

Top Arbeitgeber bieten Top

Jobs – und suchen händeringend

nach (mehrsprachigen)

Fach- und Führungskräften.

Südtirols Wirtschaft boomt –

der Tourismus, das produzierende

Gewerbe, ständig steigende

Exporte und auch die Bauwirtschaft

sorgen für Vollbeschäftigung.

In dieser Ausgabe werden

Unternehmen und Top Jobs

in allen möglichen Branchen

vorgestellt.

Neue Modelle was Arbeitszeit,

Arbeitsplatz, altersgerechtes

Arbeiten für junge Familien

genauso wie für die Generation

60 Plus sind gefragt. Die so

genannte „Work-Life-Balance“

gewinnt zunehmend an Bedeutung

und ist oft wichtiger

als der Verdienst. Apropos

Verdienst: Ein Problem für

Südtirols Arbeitgeber sind auch

die hohen Lohnnebenkosten.

Als Beispiel: Eine Führungskraft

in Deutschland die netto

4.500 Euro im Monat verdient,

kostet den Arbeitgeber etwa

7.200 Euro – in Südtirol sind

es ca. 10.000 Euro! In diesem

Zusammenhang kann auch die

Tatsache gesehen werden, dass

ein Teil der „Südtiroler Elite“

nach ihrem Studium im Ausland

bleibt. 20 bis 25 Prozent

höhere Gehälter sind durchaus

realistisch, bei gleichen Kosten

für den Arbeitgeber. Von einem

fairen Wettbewerb kann da

wohl keine Rede sein.

62

52

Franz Wimmer


6 03/2019

AKTUELL

Starke Frauen für

die Wirtschaft

Seit Jahrzehnten spielen Frauen eine tragende Rolle in der Wirtschaft. Doch in

den Führungs- und Entscheidungspositionen sind sie selbst im Zeitalter der

Gleichberechtigung und Emanzipation unterrepräsentiert.


AKTUELL

03/2019

7

Nur jedes fünfte Unternehmen in Südtirol wird von

einer Frau geleitet. Die Handelskammer Bozen setzt sich

daher verstärkt für Unternehmerinnen ein und unterstützt

weibliche Fach- und Führungskräfte mit unterschiedlichen

Projekten. Dieses Engagement zeigt Wirkung: Die Zahl

der Frauen-Unternehmen ist in den letzten zwei Jahren um

1,2 Prozent gestiegen. Damit die positive Tendenz auch in

Zukunft bestehen bleibt, widmet sich der vor acht Jahren

gegründete Beirat, der seit Oktober 2018 von Marina

Rubatscher Crazzolara als Vorsitzende geleitet wird, der

Förderung des weiblichen Unternehmertums.

Radius: Frau Rubatscher Crazzolara, welche Aufgaben hat

der Beirat ganz konkret?

Marina Rubatscher Crazzolara: Der Beirat unterstützt

und begleitet Frauen in ihrer unternehmerischen Tätigkeit

und motiviert sie zur Selbständigkeit. Dazu erarbeiten wir

verschiedene Maßnahmen – wie Referate, Tagungen und

Events – um das Netzwerk zwischen den Unternehmerinnen

zu fördern. Ein weiteres Bestreben des Beirates ist ein

regelmäßiger Austausch mit den politischen Akteuren, um

Sensibilisierungsarbeit zu leisten und Förderungsvorschläge

zu unterbreiten.

Radius: Was ist Ihrer Erfahrung nach das Hauptproblem,

mit dem Unternehmerinnen konfrontiert werden?

M. Rubatscher Crazzolara: Zusätzlich zur Führung ihres Betriebes

haben Frauen meistens noch viele andere Gebiete zu

managen: Familie, Kinderbetreuung, Elternpflege, Haushalt

usw. Oft ist die Zeit zu knapp, um allen Aufgaben gerecht

zu werden. Dies führt wiederum dazu, dass Frauen auch mit

Schuldgefühlen zu kämpfen haben. Zudem bleibt selten Zeit

übrig, um sich regelmäßig mit anderen Unternehmerinnen

zusammenzusetzen und auszutauschen.

Radius: Welche weiteren Herausforderungen müssen Frauen

in der Wirtschaft noch meistern?

M. Rubatscher Crazzolara: Die Vereinbarkeit von Beruf und

Familie ist in manchen Branchen effektiv ein großer Hemmschuh.

Die Handelskammer Bozen hat eine Studie dazu in

Auftrag gegeben und es stellte sich heraus, dass speziell für

Unternehmerinnen im Dienstleistungsbereich und Freiberuflerinnen

die Kinderbetreuung am Nachmittag eine große

Herausforderung darstellt. Im Gegenzug ist in anderen

Wirtschaftssektoren wie Tourismus und Landwirtschaft die

Arbeitsstätte im Betrieb vorzufinden. Vielfach leben und arbeiten

hier mehrere Generationen zusammen, was die Betreuung

der Kinder erleichtert. Auch gibt es manchmal hotelinterne

Betreuungsangebote, die die berufstätige Frau entlasten.

Radius: Bedeutet das, dass es kinderlose Frauen

einfacher haben?

M. Rubatscher Crazzolara: Nicht unbedingt, denn sie

müssen sich anderen Problemen stellen. Wir Frauen sind

genauso ambitioniert wie Männer, doch erschwert man uns

immer noch, trotz Erfahrung und Top-Ausbildung,


8 03/2019 AKTUELL

den Beitritt in Entscheidungsgremien. Deshalb bin ich eine

überzeugte Befürworterin der Frauen-Quote. Ich finde sie

überhaupt nicht beschämend, sondern aufgrund verankerter

kultureller Stereotypen sogar notwendig, um unser Anrecht

auf Mitsprache durchzusetzen zu können.

Radius: Mit welchen Eigenschaften können Frauen

in einer Männer-Domäne punkten?

M. Rubatscher Crazzolara: Mit ihrer Sensibilität, ihrem

Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl. Diese

Qualitäten sind zum Beispiel in der Mitarbeiterführung für

ein gutes Miteinander und ein harmonisches Betriebsklima

wichtig. Es ist belegt, dass Gesellschaften, in deren Verwaltungsräten

Frauen präsent sind, durchschnittlich höhere

Gewinne und bessere Bilanzen aufweisen.

Marina Rubatscher Crazzolara

Vielfältiges Unternehmertum

Um darauf aufmerksam zu machen, dass es bereits viele

erfolgreiche Unternehmerinnen gibt, hat die Handelskammer

Bozen das Projekt „Porträts Frauen in der Wirtschaft“

initiiert.

Die folgenden Beispiele sind der beste Beweis,

wie stark und vielfältig das weibliche Unternehmertum

in Südtirol ist.

Traumjob Apfelbäuerin

Eigentlich wollte Verena Eberhöfer aus Alitz/Laas Friseurin

werden. Doch dann kam alles anders. „Ich hätte die

Friseur-Lehre in Bozen absolvieren müssen, und das wollte

ich nicht“, erklärt die junge Frau, die sich aus Liebe zur

Heimat für eine Ausbildung zur Landwirtin im Bereich

Obstwirtschaft entschied. „Ich habe immer schon am Hof

meiner Eltern mitgeholfen und nach dem erfolgreichen

Abschluss habe ich im Betrieb als Leiterin gearbeitet,

bis mir mein Vater den Hof schließlich übertragen hat“,

sagt Frau Eberhöfer. Seit mehreren Jahren bewirtschaftet

sie als Apfelbäuerin aus Leidenschaft den fünf Hektar

großen Pöderhof. Holzarbeit, Spritzen, Mulchen, Zupfen,

Klauben, Maschinen bedienen – ihr Alltag ist stramm

organisiert. Dennoch genießt die Bäuerin die Flexibilität

bei der Zeitgestaltung: „Ich habe einen Traumjob! Meine

Eltern haben mir von Anfang an alle Freiheiten gewährt

und mir sehr viel Vertrauen geschenkt. Bei unternehmerischen

Entscheidungen berufe ich mich auf meine fachliche

Ausbildung und bespreche mich auch mit meinen Berufs­

Verena Eberhöfer

WARUM?

Weil wir viel Abwechslung zu bieten haben,

vom Regenwasserschacht zur Trinkwasserleitung,

vom Straßen­Tunnel und Brückenbau

zum Sportplatz und Wohngebäude.

Wir suchen: Lehrlinge, Berufseinsteiger

und Mitarbeiter mit Erfahrung.

Eine Top­Ausbildung ist garantiert!

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AKTUELL

03/2019

9

Eingetragene Frauenunternehmen in Südtirol

Sektoren Stand Dezember 2018 Veränderung 12/2017 – 12/2018 davon: Handwerk Dezember 2018

Landwirtschaft 2.826 0,2% 7

Verarbeitendes Gewerbe 450 0,9% 329

Baugewerbe 223 3,2% 74

Handel 1.470 -1,7% 62

Gastgewerbe 2.594 0,0% 44

Private Dienstleistungen 2.360 3,2% 1.258

Andere Sektoren 389 -3,0% 35

Insgesamt 10.312 0,5% 1.809

davon: Gewerbliche Unternehmen 7.486 0,6% 1.802

Frauenunternehmen sind Unternehmen bei denen Führungs- bzw. Besitzpositionen mehrheitlich von Frauen wahrgenommen werden. Die

Differenz zu den Gesamtunternehmen entspricht nicht der Anzahl der Männerunternehmen.

Quelle: Infocamere

© 2019 WIFO

kollegen.“ Die Souveränität von heute musste sich die

Apfelbäuerin mit harter Arbeit und Know-how erkämpfen:

„Am Anfang waren meine männlichen Kollegen leicht

skeptisch. Besonders aufgefallen sind mir diese Reaktionen

im Verkaufsgespräch, wenn es um die Anschaffung einer

neuen Maschine ging.“ Doch sie lernte schnell, sich zu

behaupten: „Ich ziehe klare Grenzen und sage frei heraus,

was ich mir erwarte.“

Frauen-Power unter Männern

Sonja Schmidhammer kann sich noch gut an ihre erste Erfahrung

im Familien-Betrieb erinnern: „Ich muss 14 Jahre

alt gewesen sein und habe meinen Vater gefragt, ob ich

während der Sommerferien mit einem der Monteure auf

die Baustelle darf. Zur damaligen Zeit war das schon etwas

Besonderes, dass ein junges Mädchen mit dem Blaumann

eines Installateurs auf Montage geht.“ Diese prägende

Erfahrung bringt sie später dazu, ins Familien-Unternehmen

Schmidhammer GmbH einzusteigen, das sich auf

dem Bereich Heizung, Klima und Sanitär spezialisiert hat.

Dabei wusste die zweifache Mutter genau, worauf sie sich

einlässt: „Schon als Kind wird man ständig mit dem Betrieb

konfrontiert, auch mit den Sorgen, den Freuden und

den Emotionen, die die Aufgaben mit sich bringen. Wir

haben als Kinder gesehen, wie viel Kraft und Energie es

braucht, ein Unternehmen zu leiten.“ Doch das schreckte

Sonja Schmidhammer nicht ab, im Gegenteil. Sie meistert

Familie und Karriere gleichermaßen souverän. „Wer einen

Familienbetrieb leitet, dem muss klar sein, dass die Firma

einen wesentlichen Platz im Leben der Familie einnimmt.

Man lebt, leidet und freut sich mit dem Betrieb. Diese Bereitschaft

muss man mitbringen“, erklärt die Südtirolerin

ihre Einstellung.

Sonja Schmidhammer

„Bei systems wird mir Vertrauen,

viel Freiheit und Flexibilität geschenkt,

damit ich mich beruflich und persönlich

weiterentwickeln kann.“

Michael

Seit 14 Jahren bei systems

www.systems.bz/jobs


10 03/2019

INFO-PR

Geballte Frauenpower

im Maschinenbau

Das Brixner Unternehmen PROGRESS GROUP zählt zu

den internationalen Marktführern in der Entwicklung

und Herstellung von Maschinen und Anlagen sowie

Software-Komplettlösungen für die Betonfertigteilindustrie.

Es erweist sich als interessanter Arbeitgeber

für technisch begabte, weltoffene und kreative Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter.

Dass in diesem Sektor auch Frauen Fuß fassen

können, beweisen die zwei jungen Mitarbeiterinnen Esther

und Anna.

Schon in der Schule ein Mathe- und Technikfan

Die 33-jährige lernfreudige Brixnerin Esther Santifaller hat

nach dem Abschluss des Realgymnasiums im Rahmen ihres

Tourismusmanagement-Studiums ein Auslandssemester in

San Antonio/Texas und in Barcelona absolviert. Nachdem sie

ihr Masterstudium in Bozen abgeschlossen hat, sammelte sie

erste Berufserfahrungen im öffentlichen Dienst und in der

Privatwirtschaft. „Bereits während meiner Schulzeit interessierte

ich mich für Mathematik und Technik.“

Darauf kommt es an

„Ich bin gern unterwegs, probiere gern Neues aus und

übernehme gern Verantwortung“, erzählt sie. Neben

Deutsch und Italienisch verfügt Esther über sichere Englisch-

und Spanischkenntnisse, welche sie sich durch ihre

Auslandsaufenthalte angeeignet hat.

Das sind beste Voraussetzungen für den Job als „Software-

Consultant/Berater“, der vor einem Jahr bei Progress Software

Development (PSD) ausgeschrieben war. „Nachdem

mir erklärt wurde, dass es darum ging, für Kunden entwickelte

Systeme vor Ort zu präsentieren, Prozesse zu analysieren

und gemeinsam Lösungen zu finden, sagte ich sofort zu.


03/2019

11

Esther Santifaller

Die Stimmung im jungen, wachsenden internationalen

Team ist „bärig“. Wichtig ist, dass man keine Angst hat

und etwas wagt – dann kann man auch als Frau technische

Kenntnisse und Fertigkeiten Schritt für Schritt ausbauen!“

Keine Scheu vor technischen Herausforderungen

Dafür steht auch Anna Mitterer, welche als Maschinenschlosserin

bei Progress Maschinen & Automation in

Brixen beschäftigt ist. Die Schaldererin besuchte die Landesberufsschule

„Tschuggmall“ in der Fachrichtung Metall

und sammelte Arbeitserfahrung im Bereich

Maschinenfrästechnik.

„Da mein Vater Maschinenschlosser ist und ich bereits als

Kind mein handwerkliches Talent ausprobieren konnte,

habe ich den Wechsel ganz und gar nicht bereut. Durch

Freunde bin ich auf Progress Group aufmerksam geworden

und mittlerweile seit einem guten Jahr dabei. Zu meinen

Aufgaben gehören unter anderem: neue Messeinheiten

planen, entwickeln, produzieren und testen. Im Team kann

ich täglich Neues dazulernen. Ab und zu bin ich auch auf

Montage, so zum Beispiel Anfang März in der Nähe von

Hannover“, berichtet die 26-Jährige.

Auf Augenhöhe kommunizieren

Auf die Frage, wie es denn sei, fast nur mit Männern

zusammenzuarbeiten, antwortet sie schlagfertig: „Fein! Ich

hatte bisher nie Probleme, wurde immer gleich akzeptiert

und gut aufgenommen!“

Anna ist der Meinung, dass junge Frauen sich mehr zutrauen

sollen, denn, obwohl sie nicht so viel körperliche

Kraft haben, können sie bezüglich Geschicklichkeit und

technischem Verstand mit jedem Mann mithalten.

Vielversprechende Aussichten

Frauen bleiben Exoten in technischen Disziplinen. Doch

Esther und Anna sind das beste Beispiel dafür, dass sich

die Zeiten geändert haben. Viele junge Frauen verfügen

über großes Talent und haben den nötigen Ehrgeiz,

einen technischen Beruf zu erlernen. Die Berufsbilder im

Maschinenbau haben sich durch moderne Technologien

nachhaltig verändert und bieten viele Job- und Karrieremöglichkeiten

für mehr Frauen.

Anna Mitterer

PROGRESS GROUP

Julius-Durst-Straße 100 | 39042 Brixen

www.progress-group.info


12 03/2019 INFO-PR

Handwerk sucht

helle Köpfe!

Die Generation H begeistert unsere Jugend für das

Südtiroler Handwerk. Schon in jungen Jahren werden

die Weichen für die berufliche Zukunft gestellt. Früher

musste man sich dabei ganz klar für eine weiterführende

Schule oder einen Lehrberuf entscheiden.

Heute gibt es Jugendliche, die nach der Matura eine Lehre

starten, oder Lehrlinge, deren Ausbildung bis zur Matura

reicht … und beide können es sogar bis zur Berufsweltmeisterschaft

schaffen, welche heuer vom 22. bis zum 27. August

in Russland ausgetragen wird.

Innovation, Technologie, Menschlichkeit

Im Handwerk geht es um Höchstleistungen, gerade deshalb

ist es für viele Jugendliche zur attraktiven Ausbildungsalternative

geworden. Es entscheiden sich immer mehr helle Köpfe

für eine Karriere mit Lehre. Dabei geht es heute weniger um

die finanzielle Unabhängigkeit. Es geht um das Leben des

eigenen Talents, um die Liebe zum Beruf, um mehr Eigenverantwortung

und um das großartige Team, welches in einem

Handwerksbetrieb oft zur „Zweitfamilie“ wird. Eine familiäre

Atmosphäre im Beruf, welche Halt gibt in einer mehr und

mehr virtualisierten Welt. Ein Team, welches auf das konkrete

„Können“ setzt und welchem das reine „Kennen“ zu wenig ist.

Ein modernes Image des Handwerks, welches zur Freude an

der Arbeit beiträgt. Innovation, Technologie, Menschlichkeit

und gelernte Arbeitsweisen prägen den Arbeitsalltag von heute.

So sieht das Handwerk seinen Weg in der Verschmelzung von

digitaler und analoger Welt. Von beiden will sich die Branche

das Beste holen. Man spricht von einer „digilogen Zukunft“,

welche die kreativen Macher im Handwerk zu neuen Produkten,

neuen Märkten und neuen Erfolgen führen wird.

Berufe mit Zukunft

Zudem haben die letzten Jahre gezeigt, dass das Südtiroler

Handwerk krisenresistent ist. Dass die Südtiroler Handwerker

in schweren Zeiten investiert haben, um die Familienbetriebe

und ihre Mitarbeiter zu halten. Ein weiterer Grund,

um sich auf eine Lehre im Handwerk einzulassen. Gerade in

diesen Tagen liest man wieder von schlechten Wirtschaftszahlen.

Nach Jahren der Hochkonjunktur wird gehofft, dass

die nächste Krise Südtirol nur streifen wird. Auf alle Fälle

wird es in Zukunft und bei der Berufswahl wieder vermehrt

um das Thema Sicherheit gehen. Sicherheit, die ein gewachsener

Handwerksbetrieb, der stark auf Qualität setzt und

stets nach vorne schaut, garantieren kann.

Karriere im Handwerk

Wer sich also zu einem der über 60 handwerklichen Berufe

hingezogen fühlt, kann den Schritt in die Zukunft mit

gutem Gewissen wagen und selbstbewusst auf eine Karriere

im Handwerk setzen. Die Generation H lädt ein, die über

60 handwerklichen Berufe auf der Seite www.generation-h.

net/traumjob im Detail kennenzulernen. Neben einer bunten

Vielfalt an Möglichkeiten findet man auch alle Informationen

und Kontaktdaten zum Ausbildungsweg.

Landesverband der Handwerker/Generation H

Mitterweg 7 | 39100 Bozen

Tel. 0471 323 200

info@generation-h.net | www.generation-h.net


INFO-PR

Berufe mit

Zukunft

Agiles und smartes Arbeiten bei ACS Data Systems &

INFOMINDS. Ob Cloud, Big Data oder digitale Transformation

– eines ist gewiss, der rasche technologische

Wandel führt zu tief greifenden Veränderungen

auf dem Arbeitsmarkt.

Dieser Herausforderung bewusst, setzt als Südtirols

führendes IT-Unternehmen die ACS Data Systems auf

agiles und smartes Arbeiten. Jungen, motivierten Talenten

sowie bereits etablierten IT-Experten werden beste

Chancen zur Weiterentwicklung, flache Hierarchien

sowie ein angenehmes Arbeitsumfeld mit viel Freiraum,

modernen Räumlichkeiten und komfortablen Rahmenbedingungen

geboten.

„Gemeinsam können wir mehr erreichen!“

Schlüssel zum Erfolg bleiben nach wie vor die Impulse

der Mitarbeiter, die mit ihren Kompetenzen, mit Weitblick

und Motivation, das Unternehmen auch in Zukunft

aktiv mitgestalten. „Der richtige Mitarbeiter am richtigen

Platz mit den richtigen Qualifikationen macht einfach

den Unterschied“, bestätigt Geschäftsführer Martin

Plunger.

Die Kraft von ACS liegt in der Qualität ihrer Dienstleistungen

und auch in ihrer Größe, welche eine enge und

spannende Kooperation mit den Global Playern wie HP,

Samsung oder Microsoft ermöglicht. Zusammen mit den

ERP-Spezialisten von INFOMINDS werden über 3.300 Betriebe

auf deren Weg zur Digitalisierung begleitet.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für Technikbegeisterte.

Eine E-Mail ist der erste Schritt hin zu einem

spannenden und absolut zukunftsweisenden Job. –

ITsYourFuture!


14 03/2019

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„Arbeiten am

Bau ist cool“

Erstmals gibt es für die drei Berufsbilder Baumaschinenführer,

Kraftwagenfahrer und Baukranführer ein spezifisches

Ausbildungsprogramm. Im Rahmen der dreijährigen

Ausbildung qualifizieren sich die jungen Talente

und verbinden so den Einstieg ins Berufsleben mit dem

Erwerb neuer Kompetenzen.

Michael Auer und Robert Kargruber, Präsident und Vizepräsident

des Kollegiums der Bauunternehmer, erklären, um

was es bei der Initiative „Master of Machine“ geht.

Radius: Herr Auer, was will das Kollegium der Bauunternehmer

mit der Initiative „Master of Machine“ erreichen?

Michael Auer: Die Arbeit am Bau ist spannend, hoch interessant

und modern – es sind zahlreiche herausfordernde

Berufe mit großartigen Karriereperspektiven entstanden,

und das wollen wir vermitteln. Bei den drei Berufsbildern

Baumaschinenführer, Kraftwagenfahrer und Baukranführer

handelt es sich um sehr gefragte Berufe, die nicht von der

klassischen Lehre abgedeckt werden und denen wir Sichtbarkeit

geben möchten.

Radius: Was kostet die Ausbildung, um Baumaschinenführer,

Kraftwagenfahrer und Baukranführer zu werden?

M. Auer: Die Ausbildung ist relativ teuer – aber für den Mitarbeiter

kostet sie gar nichts. Die an der Initiative teilnehmenden

Unternehmen übernehmen nämlich die gesamten

Ausbildungskosten, der Nettolohn des Mitarbeiters bleibt

daher genau derselbe.

Michael Auer und Robert Kargruber

Radius: Herr Kargruber, was ist der Vorteil für

die Unternehmen?

Robert Kargruber: Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass

unsere Mitarbeiter gut ausgebildet werden. Sie sind das

Fundament und die Visitenkarte eines jeden Unternehmens.

Durch die Initiative hoffen wir, viele motivierte Jugendliche

für die heimische Baubranche gewinnen zu können.

Radius: Die Initiative läuft nun rund drei Monate.

Wie lautet die erste Bilanz?

R. Kargruber: Wir sind sehr zufrieden! Die Rückmeldungen

sind durchwegs positiv: In diesen ersten drei Monaten

haben sich schon rund 15 Mitarbeiter für diesen Ausbildungsweg

entschieden. Am meisten aber freut uns, dass wir

es geschafft haben, das Image dieser wichtigen Berufsbilder

aufzuwerten.

zum geprüften Baumaschinenführer,

Kraftwagenfahrer oder Baukranführer.

Wir finanzieren

DEINE Ausbildung

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03/2019

15

Die vernetzte Welt gestalten

Die digitale Transformation hat alle Branchen erreicht.

Software-Entwickler und IT-Professionals werden

händeringend gesucht. Allein in Deutschland gibt es über

80.000 offene Stellen in der IT-Branche. Und in Südtirol?

„Berater und IT-Spezialisten mit entsprechenden Qualifikationen

sind am Markt überaus gesucht“, sagt Christoph Moar

vom IT-Dienstleistungsunternehmen Alpin GmbH. Auch sein

Unternehmen sucht laufend Digitalisierungsexperten und

möchte 2019 weitere junge Talente einstellen. Der akute Mangel

an kompetenten Fachkräften war bereits in den vergangenen

Jahren ein großes Thema in Unternehmerkreisen. „Grund

für diesen Bedarf ist die fortschreitende Digitalisierung. Das

Geschäft von ganzen Branchen ist dabei, sich zu ändern – und

auch jene, die in der Vergangenheit eine noch eher geringe

IT Affinität aufzeigten, müssen sich für die Digitalisierung

rüsten.“ In der Folge bauen Unternehmen aus allen Branchen

ihre Softwarekompetenz aus. Gleichzeitig steigt aber auch die

Nachfrage bei IT-Dienstleistern, die für Ihre Kunden spezialisierte

Softwarelösungen entwickeln. „Nicht jedes Unternehmen

ist in der Lage, sich als Softwareunternehmen zu behaupten.

Und nicht jede Firma ist attraktiv genug, um die besten Talente

zu gewinnen“, sagt Moar und erklärt, wie sich das Klischee der

IT-Genies über die Jahre gewandelt hat: Nerds, die vor dem

Bildschirm sitzend Cola und Pizza verschlingen, seien nur mehr

ein von Film- und Werbebranche gern zitierter Gemeinplatz.

Die neuen IT-Talente

Gemeint sind damit junge Menschen zwischen 25 und

30 Jahren, die meist in Unternehmen mit 15 bis 100 Mitarbeitern

angestellt sind. Diese jungen Leute sind generell zufrieden

mit ihrem Job. Die Arbeit macht ihnen vor allem dann Spaß,

wenn sie viel Zeit mit Programmieren und neuen Technologien

verbringen. Sogar in ihrer Freizeit engagieren sich viele

in Open-Source-Projekten. Wichtig sind ihnen vor allem die

Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben, ein gutes Gehalt

und eine positive Unternehmenskultur.

„Solche Talente haben einen Drang, sich an neuen Technologien

zu messen, innovative Lösungen umzusetzen, und das,

was sie bauen, anschließend auch von erfolgreichen Unternehmen

genutzt zu wissen“, meint Moar und erklärt, wie dieses

Umfeld bei Alpin sichergestellt wird. „Wir zum Beispiel bauen

für unsere lokalen und internationalen Kunden Lösungen

im Bereich enterprise e-commerce und enterprise content

management-Systemen und bieten Berufsprofile für Schul- und

Universitätsabgänger.“ An sie richtet Christoph Moar abschließend

eine wichtige Botschaft: „Das, was alle Alpin-Mitarbeiter

verbindet, ist der Wunsch, spannende Projekte mit Technik

zu prägen, die Begeisterung auslöst. Daher werden unsere

internationalen Kundenprojekte auch in Zukunft die beste

Form des Personalmarketings sein. Und offene Stellen haben

wir natürlich immer.“

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16 03/2019

AKTUELL

Die besten Bewerber des Landes wurden von den Präsidenten der Südtiroler Wirtschaftsverbände ausgewählt, v.l.: Hannes Mussak, Manfred Pinzger,

Martin Haller, Philipp Moser, Siegerin Johanna Ostermair, Sandra Gasser (Platz 3), Alessio Domenica (Platz 2) und Leo Tiefenthaler.

Südtirols beliebteste Arbeitgeber

Über den Fachkräftemangel kann man klagen – oder

etwas dagegen tun. Etwa in zufriedene Mitarbeiter

investieren. In welchen Betrieben sind die glücklichsten

Mitarbeiter beschäftigt – Radius präsentiert die Sieger

des Top Company Award 2019.

Zum achten Mal in Folge wurden die beliebtesten Arbeitgeber

des Landes ausgezeichnet. Und zum zweiten Mal in

Folge wurde der Top Company Award in Südtirols Denkfabrik

vergeben. Über 250 Gäste folgten der Einladung von

Business Pool und waren bei der diesjährigen Verleihung im

NOI Techpark in Bozen Süd mit dabei. Darunter die Spitze

der Südtiroler Wirtschaft und Politik sowie die Vertreter von

Südtirols erfolgreichsten Unternehmen.

Der Award

Beim diesjährigen Top Company Award wurden acht

Unternehmen in drei verschiedenen Kategorien prämiert.

Vergeben wurde die Auszeichnung in Zusammenarbeit

mit der Handelskammer Bozen, der Abteilung Arbeit der

Autonomen Provinz Bozen und dem APL Institute. Ermittelt

wurden die Preisträger nicht von einer Fachjury, sondern

mittels einer Mitarbeiterzufriedenheitsanalyse, die in den

teilnehmenden Betrieben durchgeführt wurde.

Eröffnet wurde der Abend von Barbara Jäger, der geschäftsführenden

Gesellschafterin von Business Pool. Der

Süd- und Nordtiroler Experte in Organisation und Personal

hat den Award vor acht Jahren ins Leben gerufen.

Seither, so Jäger, nimmt das Thema Mitarbeiterzufriedenheit

in Südtirols Unternehmen eine immer wichtigere Rolle

ein. Zugleich verwies sie, dass sich das Land mittlerweile

zu einem Arbeitnehmermarkt entwickelt hat. „Arbeitnehmer

haben die Qual der Wahl, sie können sich ihren

Arbeitgeber aussuchen. Entsprechend steigen auch ihre

Forderungen.“ Sie fordert mehr Wertschätzung für die Unternehmen

und wünscht sich wieder eine bessere Balance.

„Mitarbeiter und Unternehmen brauchen sich gegenseitig.

Es ist ein Geben und Nehmen, und es kann nicht nur in

eine Richtung gehen“, so Jäger.

Die Sieger 2019

Ausgezeichnet wurden die Sieger unter anderen von Philipp

Achammer, dem Landesrat für Wirtschaft. Er meinte in seinen

Grußworten: „Motivierte Mitarbeiter tragen wesentlich zum

Unternehmenserfolg bei. Attraktive Arbeitsbedingungen sind

deshalb ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“ Die Südtiroler

Landesregierung sei bestrebt, die Rahmenbedingungen

dafür laufend zu optimieren. „Wir arbeiten daran, Fachkräfte

im Land zu behalten, aber auch kluge Köpfe aus dem Ausland

nach Südtirol zu holen“, so der Landesrat für Wirtschaft.

Die Sieger der Kategorie

„Small Enterprises“

1. Platz: Limendo Consulting

Branche: Beratung und Digitalisierung

Das Start-up-Unternehmen Limendo mit Sitz im NOI

Techpark in Bozen Süd wurde vor etwas mehr als einem

Jahr von Hannes Lösch gegründet. Spezialisiert hat

sich das junge Unternehmen auf die Digitalisierung und

Innovation von Geschäftsmodellen. Limendo unterstützt

Unternehmen bei der digitalen Transformation. Zu den


AKTUELL

03/2019

17

Produkten zählen etwa Limendo Menu, eine digitale

Speisekarte, die Limendo für Restaurants und Hotels

entwickelt hat. Damit können sich Gäste umfassend

über Produkte informieren und direkt vom Tisch aus mit

dem eigenen Smartphone bestellen. Der Vorteil für den

Gastgeber: Die Erlöse können gesteigert und die Servicekosten

gesenkt werden.

2. Platz: Kälte Klima Röhler GmbH

Branche: Kühl- und Klimatechnik

KKR – Kälte Klima Röhler baut seit über 30 Jahren effiziente

und energiesparende Kühl- und Klimasysteme. Es bietet

Beratung, Planung und individualisierte Installationen. Zu

den Kunden zählen neben Privaten auch namhafte Kunden

aus den Bereichen Industrie und Lebensmittelhandel.

Gegründet wurde das Familienunternehmen von Klaus

Röhler. Nach seinem plötzlichen Tod vor sieben Jahren

übernahmen Schwester Heidi und Bruder Hansi die Position

als geschäftsführende Gesellschafter. Gemeinsam stehen sie

für Präzision, innovative Technologien und persönlichen

Service. Vor allem aber für Menschlichkeit – den 17 Mitarbeitern,

Kunden und Partnern gegenüber.

3. Platz: Zuegg Com GmbH

Branche: Lebensmittel

Das Familienunternehmen ist international tätig, in 20 Ländern

der Welt. Neben einem Standbein in Freising hat

Zuegg Com seit Anfang des Jahres auch eine Joint Venture

in Florida. Das Unternehmen entwickelt, produziert und

vertreibt innovative Zutaten für die globale Lebensmittelindustrie.

Von Gewürzen und Aromen über Fruchtkonzentrate

und Süßstoffe bis hin zu hochwertigen italienischen

Produkten wie Pesto, Pasta oder Tiefkühlpizza. Zu den

Kunden zählen renommierte Händler wie Edeka, Netto

oder Rewe, für die Zuegg Com eine Reihe von Produkten

als Eigenmarke oder Private Label kreiert. Darunter Pasta,

Desserts oder Speiseeis.

Die Sieger der Kategorie

„Medium Enterprises“

1. Platz: Graber & Partner GmbH, Bruneck

Branche: Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Zum zweiten Mal in Folge ging der Sieg in der Kategorie

„Medium Enterprises“ an Graber & Partner. Der Experte

in Sachen Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Arbeitsrecht hat

seinen Sitz in Bruneck und wurde 1991 von Hermann Graber

gegründet. Heute beschäftigt das Studio 45 Mitarbeiter,

65 Prozent davon sind Frauen. Gemeinsam betreut und berät

das Team über 500 Kunden in steuerlichen Fragen sowie zu

den Themen Unternehmensgründung, Finanzbuchhaltung,

Lohnabrechnung und Vertragswesen. 40 Prozent der Kunden

kommen aus dem EU-Ausland, die sich in Italien ansiedeln

oder hier eine Tochtergesellschaft gründen möchten.

2. Platz: Volta AG, Bozen

Branche: Handel Elektrotechnik und Elektronik

In der Nische hat sich die Volta AG einen Namen gemacht.

Am Sitz in der Bozner Industriezone trifft Tradition auf

Innovation, Fortschritt auf Pioniergeist. 1952 von Otto

Kubicek gegründet, ist Volta heute ein kompetenter Berater

für technische Lösungen. Der Handelsbetrieb ist italienweit

Marktführer für den Vertrieb von elektrotechnischen und

elektronischen Anlagen, Mess- und Prüfgeräten. Unter anderem

vertreibt das Bozner Unternehmen Geräte, Maschinen

und Fahrzeuge zur Ortung von Kabelfehlern. Außerdem ist

Volta italienweit der exklusive Vertriebspartner von unterirdischen

Videoinspektionskameras.

3. Platz: Auto Hofer, Klausen

Branche: Autohaus

Das hochmoderne Autohaus in der Nähe der Autobahnausfahrt

von Klausen ist autorisierter Servicepartner für Volkswagen,

Seat, Skoda und VW-Nutzfahrzeuge und repariert

Die beliebtesten Arbeitgeber in der Kategorie „Small Enterprises“:

KKR – Kälte Klima Röhler (Platz 2), Limendo (Platz 1) und das Unternehmen

Zuegg Com

Die Sieger der Kategorie „Medium Enterprises“: Graber & Partner schaffte

es auf Platz 1, die Volta AG sicherte sich den zweiten Platz, und der dritte

Platz ging an Auto Hofer aus Klausen.


18 03/2019

und verkauft Fahrzeuge aller Marken. Gegründet wurde das

familiengeführte Unternehmen vor knapp 30 Jahren von Josef

Hofer. Mittlerweile wird Auto Hofer von Sohn Christian

und Tochter Martina geführt. Sie sagen: Unsere 22 Mitarbeiter

sind nicht nur die Besten, sondern auch die Coolsten!

Dafür wird kräftig investiert: In verschiedenste Mitarbeiter-

Events, Weiterbildungen, Coachings und Schulungen.

Für höchste Qualität und Kompetenz in der Beratung, im

Service und im Verkauf.

Die Sieger der Kategorie

„Large Enterprises“

1. Platz: Sozialgenossenschaft „Tagesmütter“, Bozen

Branche: Kleinkindbetreuung

Die Sozialgenossenschaft „Tagesmütter“ konnte bei ihren

Mitarbeitern wieder ordentlich punkten. Nach dem Sieg im

Jahr 2016 und dem zweiten Platz im Jahr 2017 holten sich

die Tagesmütter dieses Jahr erneut den Sieg in der Kategorie

„Large Enterprises“. Die Genossenschaft wurde Anfang der

1990er Jahre gegründet, um Eltern bei der Vereinbarkeit von

Familie und Beruf zu unterstützen. Heute bietet die Sozialgenossenschaft

südtirolweit eine familienergänzende Kinderbetreuung

an. Die Kleinkinder im Alter bis zu drei Jahren

werden von den Tagesmüttern entweder zu Hause oder in

einer der 27 Kinder- oder Betriebskindertagesstätten betreut.

2. Platz: Oberrauch Zitt, Bozen

Branche: Mode und Käse

Der Original Bozner Loden legte den Grundstein für den

Erfolg von Oberrauch Zitt. Heute ist das einstige Traditionsgeschäft

für Tuch und Stoffe Südtirols führendes Modehaus

mit insgesamt zehn Geschäften. Jedes mit dem richtigen Gespür

für Trends und dem notwendigen Feingefühl – welcher

Kleidungsstil zu welchem Kunden passt. Bestens geschulte

Mitarbeiter sorgen dafür, dass Einkaufen zum Erlebnis wird

– mit maßgeschneiderter, persönlicher Beratung und seit

Kurzem auch mit Personal Shopping. Neben den Geschäften

Oberrauch Zitt, P8, Max Mara, Max & Co. und Max

Weekend führt das Unternehmen seit 2013 zusätzlich die

Feinkäserei Capriz in Vintl.

Die TCA Challenge

Zum zweiten Mal in Folge wurden nicht nur die beliebtesten

Südtiroler Arbeitgeber, sondern auch die besten Bewerber

prämiert. Für die TCA Challenge konnten sich alle Studenten

der Freien Universität Bozen bewerben. Zehn schafften

es in die Vorauswahl, drei ins Finale. Vor den Augen des

Publikums stellten sich die drei Kandidaten den kritischen

Fragen der Expertenjury, die sich aus den Präsidenten der

Südtiroler Wirtschaftsverbände zusammensetzte. Zur besten

Kandidatin wurde die 19-jährige Studentin Johanna Ostermair

aus München gekürt, Platz zwei ging an Alessio Domenica

aus Desenzano, und den dritten Platz sicherte sich

Sandra Gasser aus Meran. Die drei Finalisten wurden vom

Hauptsponsor Südtiroler Volksbank mit einem Gutschein

im Gesamtwert von 1000 Euro ausgezeichnet. Zusätzlich

dürfen die besten Kandidaten ein Praktikum in diesen ausgewählten

Topunternehmen absolvieren: bei Consisto,

FM Pool, Infojuice, GWB, Ivoclar Vivadent, Limendo,

Oberrauch Zitt, Volksbank, Volta und Zuegg Com.

Tirols beliebteste Arbeitgeber

Bereits eine Woche vor der Verleihung in Bozen wurden in

Innsbruck die beliebtesten Arbeitgeber Tirols ausgezeichnet.

Business Pool Austria hat die Awards in Zusammenarbeit

mit dem Land Tirol vergeben. Zu den Preisträgern zählen

der Qualitätselektronik-Spezialist Kontron Austria Electronics

GmbH mit Sitz in Ebbs, der Verein für Integriertes

Wohnen IWO mit Hauptsitz in Innsbruck, das Transportunternehmen

Spedimax Transportservice GmbH mit Sitz

in Hall in Tirol und das Hotel Alpengasthof Grüner aus

Sölden. Günther Wurm, der Geschäftsführer von Business

Pool Austria, freute sich bei der Verleihung in der Tourismusschule

Villa Blanka, dass sich der Top Company Award

auch in Tirol etabliert hat. „Sowohl in Südtirol als auch in

Tirol ist der Award zu einem Qualitätsgütesiegel für Unternehmen

geworden“, so Wurm.

Die Preisträger der Kategorie „Large Enterprises“: Die Sozialgenossenschaft „Tagesmütter“ und das Modehaus Oberrauch Zitt wurden von Landesrat

Philipp Achammer als beliebteste Arbeitgeber des Landes ausgezeichnet.


INFO-PR

03/2019

19

Gutes Arbeitsklima

und hohe Wertschätzung

Oberrauch Zitt zählt zu den beliebtesten Arbeitgebern

Südtirols. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter spielt

nicht nur beim Arbeitsklima eine entscheidende Rolle,

sondern ist auch für den Erfolg des Unternehmens

ausschlaggebend. Das Bozner Traditionsunternehmen

Oberrauch Zitt wurde von seinen Mitarbeitern als einer

der beliebtesten Arbeitgeber Südtirols ausgezeichnet.

Engagierte und begeisterte Mitarbeiter zu finden, zu

halten und sie im Unternehmen weiterzuentwickeln,

stellt ein zentrales Anliegen von Oberrauch Zitt dar.

Entsprechend wichtig sind dem Unternehmen daher die

Bedürfnisse der Mitarbeiter und deren Sicht der Dinge.

Die im Rahmen des Top Company Awards durchgeführte

Mitarbeiterbefragung stellt dem Modehaus besonders in

den Bereichen Arbeitsklima und Wertschätzung ein gutes

Zeugnis aus. „Mit der Mitarbeiterbefragung konnten wir

unsere Stärken identifizieren und gleichzeitig feststellen,

in welchen Bereichen wir noch besser werden können.

Denn nur wenn wir die Ansichten und Bedürfnisse unserer

Mitarbeiter kennen, gelingt es uns, sie noch zufriedener zu

machen“, freut sich Barbara Prieth, Geschäftsführerin von

Oberrauch Zitt.

Flexibilisierung der Arbeitszeiten

Die Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung liefern dem Unternehmen

wichtige Erkenntnisse, anhand derer nun gezielt

an Verbesserungsmaßnahmen gearbeitet wird. Damit

der Handel für Arbeitnehmer auch in Zukunft attraktiv

bleibt und Oberrauch Zitt auch weiterhin als beliebter

Arbeitgeber gilt, arbeitet das Unternehmen z.B. gerade

an der Flexibilisierung der Arbeitszeiten, um mehr auf

die persönliche Situation seiner Mitarbeiter eingehen zu

können. „Die Mitarbeiter sind die Säule unseres Unternehmens,

mit ihnen steht und fällt alles. Daher sehen wir es

als selbstverständlich an, sich um sie zu kümmern und auf

ihre Wünsche einzugehen, sofern sie im Einklang mit unserem

Geschäftsmodell realisiert werden können“, erklärt

Thomas Demetz, Co-Geschäftsführer von Oberrauch Zitt.

Zahlreiche Benefits

So bietet Oberrauch Zitt mit seinen Filialen in Bozen,

Meran und Vintl sowie den Geschäften Porticus P8, Max

Mara in Bozen, Max Mara Weekend in Brixen sowie

Max & Co. in Bozen, Meran, Brixen, Bruneck und der

Capriz Feinkäserei in Vintl neben einem flexiblen Arbeitszeitmodell

auch eine Reihe von Benefits an, die auf den

Alltag, die Freizeit, aber auch die Persönlichkeit der Mitarbeiter

abzielen. Neben vergünstigten Mietwohnungen,

Parkmöglichkeiten in der Innenstadt, Kita-Plätzen und

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung wie einem gesunden

Mittagessen und Sportkursen werden vielschichtige

Fort- und Weiterbildungsoptionen sowie Maßnahmen zur

Persönlichkeitsentwicklung und Konfliktlösung angeboten.

Regelmäßige Firmenfeiern, gemeinsame Firmenreisen und

attraktive Bonussysteme runden das Leistungsangebot ab.

Die Unternehmensgruppe ist immer auf der Suche nach

leidenschaftlichen Modeexperten und kreativen Köpfen,

für die guter Geschmack an erster Stelle steht.

Oberrauch Zitt AG

Lauben 67 | 39100 Bozen

Tel. 0471 972 121

info@oberrauch-zitt.com | www.oberrauch-zitt.com


20 03/2019

INFO-PR

Grad richtig. KKR.

Physikalisch gesehen entsteht Kälte durch den Entzug

von Wärme. Das Familienunternehmen KKR baut seit

30 Jahren effiziente und energiesparende Kühl- und Klimasysteme,

weil sie wissen, wo die Wärme entzogen und

wohin sie geleitet gehört.

Raus aus den Kühlzellen und hinein ins Team; raus aus

überhitzten Räumen, hinein in warmherzige Beratung und

persönlichen Service. KKR ist ein Unternehmen mit Herz

und Verstand bei der Sache.

Kurz gesagt: KKR ist Kälte, mit Wärme

Kältetechnik von KKR bedeutet optimal gekühlte Produkte

und Prozesse für Industrie und Gewerbe, höchste Verfügbarkeit

und absolute Sicherheit – in Gesetzgebung und Produktqualität.

In der Klimatechnik wird für angenehm temperierte

Arbeitsplätze gesorgt, und zu Hause wird das passende Wohlfühlambiente

geschaffen. Daher gilt: Wer passgenau plant, baut

effektivere Anlagen, spart Energie, ist zufriedener und senkt

dauerhaft Kosten. Eine besondere Stärke des Familienunternehmens

liegt in den kundenspezifischen Sonderanfertigungen.

Es werden passgenaue Lösungen erarbeitet, die den Kühlbedarf

optimal abdecken, ohne unnötige Energie zu verschwenden.

Hansi und Heidi Röhler

Qualität mit Rückgrat

Zum Credo des Familienbetriebes gehören

vor allem Vertrauen und Zuverlässigkeit. Zur

Verstärkung des Teams suchen wir immer neue,

offene Geister und flexible Macher.

KKR GmbH

E.-Fermi-Straße 4 | 39100 Bozen

Tel. 0471 060 020

info@kkr.it | www.kkr.it

Foto © Alan Bianchi

„Leuchttürme“ für Familienfreundlichkeit

26 Zertifikate des audit familieundberuf wurden im November

2018 wiederum an Arbeitgeber überreicht. Land

und Handelskammer unterstützen auf dem Weg zu mehr

Familienfreundlichkeit.

15 weitere Arbeitgeber reihen sich seit dem 29. November

2018 in die Liste der zertifizierten familienfreundlichen Betriebe

Südtirols ein. Damit zählt das audit familieundberuf insgesamt

83 Unternehmen, wovon über die Hälfte bereits mehrere

Etappen des Auditprozesses erfolgreich absolviert haben. „Investitionen

in Familien sind Investitionen in die Zukunft. Dies

gilt für die Gesellschaft, aber auch für die Arbeitgeber“, hob

Familienlandesrätin Waltraud Deeg hervor. Den anwesenden

familienfreundlichen Arbeitgebern wies Deeg die Rolle von

Leuchttürmen zu, die den Begriff der Familienfreundlichkeit

mit Leben füllten und damit den kulturellen Wandel innerhalb

der Wirtschaft weiter vorantreiben könnten. Familienbewusste

Betriebe seien für viele Arbeitnehmer attraktive Arbeitgeber.

Dies sei vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels ein zunehmend

bedeutender Faktor, betonte auch der Generalsekretär

der Handelskammer Bozen, Alfred Aberer. „Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter sind ein begehrtes Gut. Maßnahmen zur

Vereinbarkeit sind wichtig und richtig, um einen Arbeitgeber

für Fachkräfte attraktiv zu machen. Schließlich sind motivierte

Mitarbeitende für den Erfolg eines Unternehmens unabdingbar“,

betonte Aberer.


Lust in unser Team

zu kommen?

Wir wünschen unseren Athleten viel Erfolg!

+39 0472 520 283

info@tip-top.it

www.tip-top.it


INFO-PR

22 03/2019

AKTUELL

Innovation, Schnelligkeit und

Qualität made in Bruneck

Das managementgeführte Familienunternehmen Intercable

aus Bruneck setzt neue Meilensteine in der mehr

als 45-jährigen Unternehmensgeschichte. Als Automobilzulieferer

und Hersteller von Verbindungsmaterial und

Werkzeugen für den Elektrobereich erobert Intercable

kontinuierlich neue internationale Märkte.

Mit neuen Niederlassungen in China, der Slowakei

und in Österreich ist das Familienunternehmen mittlerweile

in zehn Ländern weltweit mit Produktions- und

Vertriebsniederlassungen vertreten. Besonderen Fokus

legt das Unternehmen seit Jahren auf die Weiterentwicklung

von Produktionsabläufen für die Herstellung

von Hochstromkomponenten für die E-Mobilität. Die

Interaktion von Mensch und Maschine sowie allgemeine

Industrie-4.0-Prinzipien spielen dabei eine große Herausforderung,

um auch weiterhin qualitativ hochwertige Produkte

fertigen zu können und den Hauptsitz in Bruneck als

innovatives Technologiezentrum weiter auszubauen. Auch

in der Entwicklung und Produktion im Elektrobereich setzt

Intercable neue Maßstäbe. Im Zuge der allgemeinen Digitalisierung

beschreitet das Unternehmen mit neuen smarten

und intelligenten Werkzeugen innovative Wege, um im

internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.

Innovationskraft aus den eigenen Reihen

Intercable bildet spezialisierte Arbeitskräfte aus, da die komplexen

automatisierten Produktionsanlagen eine bestimmte

technische Herausforderung repräsentieren. Dabei setzt man

auf die Förderung von Fachkräften aus den eigenen Reihen

durch verschiedene Fort- und Weiterbildungen. Zusätzlich

bietet Intercable in Zusammenarbeit mit der Universität Bozen

die Möglichkeit, ein duales Ingenieurstudium im Bereich Automation

durchzuführen, wobei der berufliche Part im Unternehmen

absolviert werden kann. Generell haben junge Talente im

Unternehmen die Möglichkeit, in verschiedensten Bereichen

aktiv an der Erfolgsgeschichte mitwirken zu können.

Intercable GmbH

Rienzfeldstraße, 21 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 571 700

hr@intercable.com | www.intercable.com


INFO-PR

03/2019

23

Neueinsteiger: 2 mal jährlich Academy, ca. 27 Teilnehmer pro Jahr,

50 Ausbildungstage, 5400 Ausbildungsstunden oder 4/5 Wochen je Kurs

Digitaler Wandel beim Kunden

Suchst du nach deinem Studium in Wirtschaft, Informatik

oder Ingenieurwesen eine neue Herausforderung? Möchtest

du Teil des EOS-Solutions-Teams werden und dessen

Kunden bei ihren Innovationen beraten oder sie bei der

digitalen Transformation begleiten?

Das EOS-Solutions-Team ist 2018 um 21 Mitarbeiter

gewachsen, und es besteht ein guter Mix aus erfahrenen Mitarbeitern

und jungen Talenten. Als junge Mitarbeiterin und

Mitarbeiter unterstützt das Team dich. Du wirst Teil der EOS

Academy und erhältst ein Basistraining in Microsoft Dynamics

Business Central in den Bereichen Ein- und Verkauf, Finanzwesen,

Produktion und Lagerhaltung, Projektmanagementund

Verwaltung. Anschließend werden vertiefende technische

Webinars und weiterführende interne Kurse über Extensions,

AL & Visual Studio Code, Smeagol & Version Control, Power

Apps, Flow, Projektmanagement- und Verwaltung, Visio, One

Note bis hin zu Teams angeboten. Im Februar 2019 wurde

auch erstmals ein EOS-Solutions-Hackathon für alle Mitarbeiter

der Firmengruppe organisiert, das Spektrum reichte von

Finanz- und Projektmanagement, Personalwesen, Internet der

Dinge (IoT) und Künstliche Intelligenz (AI) bis hin zu Robotik

und sogar Gaming.

2019 – Jahr des digitalen Wandels

Im Jahr 2019 startet ein noch nie da gewesener Entwicklungsplan

zur Stärkung der Kompetenzen der Mitarbeiter, für mehr

Innovation und noch mehr Vorteile für die Kunden. „Wir starten

dort, wo wir 2018 schon alles richtig gemacht haben, mit

der besten Antwort auf die Forderungen der digitalen Transformation:

Microsoft Dynamics 365 Business Central verfügbar in

der Cloud, On-Premises und auf Azure.

Wir wissen, dass unser Portfolio alles enthält, was für mitreißende

Anwendererfahrungen, optimale Prozesse und für digital

transformierte Produkte und Dienste notwendig ist“, so Günther

Lobis Founder und CEO der Eos-Solutions-Firmengruppe.

„Wir weiten unser Angebot aus, um die Innovationswünsche

unserer Kunden noch besser zufriedenzustellen. Dazu gehören

die Customer­ Engagement-Dynamics-365-Anwendungen (für

Vertrieb, Customer & Field Service), die Plattform Power BI

(für Business Intelligence), PowerApps und Flow, der Microsoft

Clouddienst Azure, die Suite für Produktivität und Zusammenarbeit

Office 365 und C&A (Controlling & Analytics), die neue

Abteilung von EOS, die Controlling-Lösungen und -Dienste

implementiert. Kollaborationsinstrumente, die Azure-Suite,

Machine Learning, Business Intelligence und Prognoseinstrumente:

All das unterstützt unsere Kunden bei der Digitalisierung.

Ein so weit blickendes Unternehmen wie EOS Solutions

muss den IT-Trends, die den technologischen Wechsel begleiten,

folgen, mehr noch: sie mitgestalten. Das hat zu Neuerungen geführt,

die die enge Beziehung zu Microsoft widerspiegeln.“ Die

EOS-Solutions-Gruppe ist führender Microsoft-Gold-Partner,

wurde 2000 in Bozen gegründet und beschäftigt heute mehr als

300 Mitarbeiter an acht Standorten. Mit dem Einstieg in die

deutsche KUMAVISION-Gruppe gehört EOS Solutions zu den

größten Microsoft-Dynamics-NAV- und Dynamics-365-Business-Central-Partnern

mit mehr als 1.600 Kunden, 50.000

Anwendern und 700 Mitarbeitern, verteilt auf 25 Standorte in

Italien, Deutschland, der Schweiz und Österreich.

EOS AG

Giuseppe-di-Vittorio-Straße 23 | 39100 Bozen

hr@eos-solutions.it

www.eos-solutions.it/de/stellenangebote

Azure Cloud & Office 365

Die digitale Transformation Ihres Unternehmens

beginnt jetzt!

A KUMAVISION GROUP COMPANY

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Möchten Sie mehr über unsere Unternehmenslösungen erfahren?

Kontaktieren Sie uns für eine kostenlose Beratung: info@eos-solutions.it


24 03/2019

INFO-PR

KONVERTO – der neue

Südtiroler IT-Player

Es zählen die Menschen. Eigentlich traumhaft: Sie waren

auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung

so erfolgreich, dass Sie nun zwischen mehreren

Angeboten wählen können. Die Vergütung wird ein Kriterium

im Abwägen von Pro und Kontra sein. Doch wenn

die Angebote mit ähnlichen Gehältern winken – was ist

Ihnen wichtig bei der Wahl des Arbeitgebers? Wir zeigen

Ihnen, warum Konverto die richtige Wahl ist!

Die Personalentwicklung kümmert sich um interne Weiterbildungsprogramme,

externe Fortbildungen, Spezialisierungen

und Zertifizierungen der Mitarbeiter, um Aufstiegschancen

zu fördern. „Als innovatives IT-Unternehmen sind

die ständige Weiterbildung, die fachliche Spezialisierung und

die Talentförderung der Mitarbeiter das A und O, um als

Arbeitgeber attraktiv für neue Talente und so dem Wettbewerb

immer eine Naselänge voraus zu sein“, unterstreicht

Konverto-Direktor Peter Nagler. „Qualifizierte Fachkräfte

wollen sich im Unternehmen professionell und persönlich

weiterentwickeln und ihre Fähigkeiten voll einbringen. Gute

Arbeitgeber machen deutlich, dass sie auf die Bedürfnisse

des Menschen – und nicht nur des Mitarbeiters – eingehen.“

Aufstiegschancen und Arbeitsplatzsicherheit

Ein sicherer Job? Ja, klar! Konverto bedient als wachstumsorientiertes

Unternehmen den Markt mit innovativen hoch

technisierten Services. Dafür braucht es spezialisierte und

ambitionierte Mitarbeiter, die langfristig am Erfolg mitwirken

und Visionen umsetzen. Hinter jeder brillanten Idee

stecken brillante Köpfe.

Gleitzeiten, Telearbeit und Zusatzleistungen

Jeder kennt besondere Situationen wie Kinder, die plötzlich

krank sind, Verletzungen oder Arztvisiten. Bei Konverto

haben die Mitarbeiter die

Möglichkeit, ausgleichend

länger zu bleiben oder

kurzfristig freizunehmen.

Als IT-Unternehmen macht

Konverto es im Team

möglich, Büroarbeit oder

organisatorische Arbeit

zum Teil von zu Hause aus

zu erledigen, was gerade

jungen Familien zugutekommt.

Zusatzleistungen

wie private Krankenversicherung

und Pensionsvorsorge

sind weitere Peter Nagler

Vorteile.

„Flexible Arbeitszeiten

und eigenverantwortliches

Arbeiten sind für

uns selbstverständlich.

Unsere Mitarbeiter sollen

sich wohlfühlen und

spüren, dass Konverto

nichts ohne sie wäre.

Für Anregungen zum

Peter Werth

Wohle aller haben wir

stets ein offenes Ohr, nur so können wir das Unternehmen

weiterentwickeln und aus Mensch und Technik das Beste für

Konverto herausholen. Begeisterte und motivierte Mitarbeiter

sind der Antrieb und das Herzstück eines erfolgreichen

Players“, unterstreicht Konverto-Direktor Peter Werth.

Unternehmenskultur und Work-Life-Balance

Konverto setzt auf einen vertrauensvollen Umgang miteinander.

Jedes Team soll von einem „Wir-Gefühl“ der Art

„Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang, und zwar in

dieselbe Richtung“ getragen werden. Viele Entscheidungen

werden gemeinsam getroffen, und lösungsorientiertes Denken

wird gefördert. Außerdem wird bei Konverto soziales

Engagement großgeschrieben: Für „Südtirol hilft“ leistet

Konverto neben technischem Know-how auch finanzielle

Hilfe. Als verantwortungsvoller Arbeitgeber weiß Konverto,

dass Erfolg nur von Dauer ist, wenn ein gesundes Gleichgewicht

zwischen Arbeit und Privatleben besteht. Mit gesundheitlichen

Maßnahmen wie Yoga und Konventionen mit

Fitness-studios wird dem Rechnung getragen. Betriebsfeiern

und ein eigener Freizeitklub ermöglichen den Mitarbeitern

– und auch deren Familien – besondere Erlebnisse. Die

KONVERTO chillarea sorgt mit Tischkicker, Wii, gemütlichen

Sitzsäcken und einer Kiste Bier für stimmungsvolle Arbeitstagausklänge.

Und werdende Eltern werden mit Teilzeitmodellen

und Kinderbetreuungsprogrammen unterstützt.

Wer ist KONVERTO?

Konverto ist ein junger, dynamischer Südtiroler IT-Player, der

entstanden ist aus dem Zusammenschluss der IT-Unternehmen

Raiffeisen OnLine und RUN. Mit seinen rund 120 Mitarbeitern

entwickelt Konverto vor allem für den Südtiroler Markt

hoch spezialisierte IT-Lösungen für die Landwirtschaft, das

Finanz- und Gesundheitswesen, die öffentliche Hand, Verbände

und die Privatwirtschaft. IT-Lösungen für Haushalte runden

das weiträumige Lösungsspektrum ab. Technische Innovationen

zu entwickeln und so das Leben der Menschen zu verbessern,

ist oberstes Gebot, denn: Konverto steht für „transformieren“.

Weitere Informationen unter: konverto.eu


passion for technology

AKTUELL 03/2019 25

Jetzt im Doppelpack.

Durch den Zusammenschluss von RUN Raising Unified Network und Raiffeisen OnLine mit April 2019

freut es uns, Sie mit gewohnt hoher Kompetenz, zuverlässigem Service und 120 Mitarbeitern zu

betreuen. Wir sind Experten für Internetanbindungen, Modern Workplace, Business Continuity,

Security, Cloud-Lösungen, Software-Entwicklung und Digitalisierung.

KONVERTO AG Bruno-Buozzi-Str. 8, Bozen

Info Center 800 031 031 info@konverto.eu konverto.eu


INFO-PR

26 03/2019

AKTUELL

Die Zukunft der IT gestalten

Als Spezialist für Beratung, Bereitstellung und Betrieb

von IT mit 30 Jahren Erfahrung verantwortet die DATEF

heute den gesamten IT-Betrieb eines großen Teils der

100 Topunternehmen Südtirols.

Radius: Welchen Anteil an diesem Erfolg haben

Ihre Mitarbeiter?

Georg Patzleiner: Die Basisleistung einer IT-Organisation

sind nach wie vor die Bereitstellung und der Betrieb von

IT-Infrastruktur und Software. Diese bieten hinsichtlich

Verfügbarkeit, Ausfall- sowie Daten- und Informationssicherheit

auch heute noch großes Optimierungspotenzial.

Unser Anspruch als DATEF geht allerdings darüber hinaus.

Unser Ziel ist es, für unsere Kunden maßgeschneiderte

IT-Lösungen zu entwickeln und zu betreiben, welche ihre

Strategie und Arbeitsabläufe optimal unterstützen, sich

dynamisch an Veränderungen anpassen und vor allem den

Arbeitsalltag ihrer Mitarbeiter vereinfachen. Dabei sind

wir als Expertenorganisation abhängig von der Motivation,

den Erfahrungen und den spezifischen Fähigkeiten unserer

Mitarbeiter. Sie sind maßgeblich für den Leistungserstellungsprozess

und für die wichtige Beziehung zu unseren

Kunden verantwortlich. Unsere Mitarbeiter und ihr Wille,

eigenverantwortlich zu handeln, sind daher für uns der

entscheidende Erfolgsfaktor.

Radius: IT-Fachkräfte sind am Arbeitsmarkt derzeit sehr

gefragt. Was macht die DATEF als Arbeitgeber so attraktiv?

G. Patzleiner: Als integraler IT-Dienstleister sind wir Teil der

Organisation unseres Kunden. Mitarbeiter in der DATEF

arbeiten also nicht in einem Unternehmen, sondern in vielen

der besten Unternehmen Südtirols gleichzeitig. Deshalb haben

wir auch den Anspruch an uns, das Best-Practice-Modell

für IT-Organisation in der Region zu sein und uns ständig

weiterzuentwickeln und zu verbessern. Natürlich bieten wir

auch eine interessante, leistungsgerechte Entlohnung mit

vielen Zusatzleistungen, einen sicheren Job mit attraktiven

Arbeits- und Rahmenbedingungen und realistische Entwicklungschancen.

Aber der Hauptgrund, bei DATEF zu arbeiten,

ist sicherlich, in einem lockeren Team mit kompetenten

Kollegen die eigenen Ideen einfließen lassen zu können und

gemeinsam die Zukunft der IT zu gestalten.

Radius: Heißt das, dass die DATEF ausschließlich

Experten mit jahrelanger Erfahrung sucht?

G. Patzleiner: Natürlich sind Erfahrung und Know-how von

Vorteil, aber keine zwingende Voraussetzung. Die Technik

entwickelt sich gerade in der IT rasant weiter. Und damit

ändern sich auch die fachlichen Anforderungen. Daher zählt

für uns Leidenschaft mehr als Fachkompetenz. Wir suchen

Menschen, die Verantwortung übernehmen, laufende Veränderungen

positiv sehen und Spaß daran haben, neue Technologien

einzusetzen. Menschen, die respektvoll miteinander

umgehen, sich auf die Bedürfnisse der Kunden, Partner und

Kollegen konzentrieren und auch in schwierigen Situationen

Lösungen finden. Für die nötige fachliche Qualifikation

sorgen wir durch ein perfekt auf die individuellen Entwicklungsziele

abgestimmtes Aus- und Weiterbildungsprogramm.

Radius: Wo können sich Interessenten über

DATEF als Arbeitgeber informieren?

G. Patzleiner: Informationen zu aktuellen Jobangeboten sind

auf unserer Homepage oder auf LinkedIn zu finden. Wir sind

stetig am Wachsen und ständig auf der Suche. Wir freuen uns

auf alle, die Teil des DATEF-Teams werden möchten.

DATEF AG

Business Park, Luigi-Negrelli-Straße 13 B | 39100 Bozen

Tel. 0471 066 500

info@datef.it | www.datef.it


INFO-PR

03/2019

27

„Ein spannender und

viel seitiger Job in der Bank“

Mit knapp 700 Mitarbeitern allein in Südtirol ist die

Volksbank einer der größten Arbeitgeber in der Provinz.

Eine diese Mitarbeiterinnen ist Sigrid Dezini. Die 30-Jährige

arbeitet seit 2010 in der Volksbank, davon viele

Jahre als Kundenberaterin in der Filiale Gries. Vor knapp

zwei Jahren hat sie die Chance ergriffen und sich für das

Contact Center der Volksbank beworben, wo sie seitdem

als Teamleiterin Bozen tätig ist.

Radius: Sigrid, du bist seit 2010 bei der Volksbank. Warum

hast du dich damals für einen Job in der Bank entschieden?

Sigrid Dezini: Zahlen waren immer schon meine Leidenschaft,

und nachdem aus meinem Mathematikstudium

nichts geworden ist, habe ich mich bewusst für die Volksbank

entschieden. Für Südtiroler Verhältnisse war die Bank

bereits damals ein großes Unternehmen mit entsprechend

vielen und vor allem interessanten Entwicklungsmöglichkeiten.

Ich wollte möglichst viele unterschiedliche Erfahrungen

sammeln, und diese Möglichkeit wurde mir in der

Volksbank geboten. Zudem hatte ich bei meiner vorherigen

Arbeitsstelle den direkten Kontakt mit Kunden vermisst.

Radius: Was ist das besonders Reizvolle an deiner Arbeit?

S. Dezini: Der Kontakt mit Menschen ist mir sehr wichtig;

im Contact Center pflege ich diesen Kontakt Tag für Tag

mit Kunden in unterschiedlichsten Lebenssituationen, denen

ich konkret helfen kann. In einem Unternehmen wie dem

unseren spielt die Digitalisierung eine immer wichtigere

Rolle. Im Contact Center sind wir in viele neue innovative

Projekte eingebunden. Das macht meine Arbeit spannend

und vielseitig. Die Volksbank fördert gute Mitarbeiter;

Einsatz und Leistungsbereitschaft werden belohnt. So kann

Die Volksbank in Zahlen

• 10,3 Milliarden Euro Bilanzsumme

• Über 275.000 Kunden

• 57 Filialen in Südtirol

• 673 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Südtirol

• Allein 2018 wurden 86.000 Weiterbildungsstunden absolviert;

dies sind rund 65 Stunden pro Mitarbeiter.

• Im neuen Hauptsitz in der Bozner Schlachthofstraße wurde

besonderes Augenmerk auf „Raum für Dialog“ gelegt,

mit dem Dialog und Kommunikation auf allen Ebenen

gelebt und gefördert werden soll.

• Aktuelle Stellenangebote finden Interessierte unter

www.volksbank.it/de/bank/karriere

• Interessierte Studenten schicken ihre Bewerbung an

jobs@volksbank.it

ich für mich behaupten, dass ich mich immer unterstützt

und gefördert gefühlt habe. Dass ich heute Teamleiterin im

Contact Center bin, macht mich froh und stolz.

Radius: Was bietet die Volksbank, was andere Banken

nicht bieten?

S. Dezini: Ein großer Vorteil sind auf

jeden Fall die flexiblen Arbeitsmodelle.

Diese sind ein absoluter Pluspunkt und

kommen bei den Mitarbeitern sehr

gut an. Besonders viel Wert wird in

der Volksbank auf innovative Ideen

gelegt. Die Auseinandersetzung mit

neuen digitalen Lösungen wird

gefördert und gefordert. Daher

hat jeder Mitarbeiter die Chance,

sich mit Veränderungen proaktiv

auseinanderzusetzen.

Sigrid Dezini ist Teamleiterin

im Contact Center in Bozen.

Initiativen für junge

Mitarbeiter und Studenten

Die Volksbank …

… bietet ganzjährig Praktikumsplätze in verschiedenen Bereichen

(Finanzen, Kredite, IT, Compliance usw.) an, natürlich

mit der Möglichkeit von flexiblen Arbeitszeiten, Parttime,

freien Prüfungstagen;

… unterstützt ihre Mitarbeiter bei der individuellen Ausbildung,

so kann zum Beispiel eine Spezialisierung im IT- oder

Finanzbereich oder auch eine Ausbildung zum Bankkaufmann

absolviert werden;

… hat eine enge Zusammenarbeit mit der Freien Universität

Bozen und vergibt in diesem Zusammenhang auch Stipendien

(zuletzt z.B. ein Stipendium über 15.000 Euro für zwei

Auslandssemester in New York);

… hat bei der Top Company Award Challenge die drei besten

Bewerber mit einem Preis von insgesamt 1.000 Euro belohnt.

Darüber hinaus ist die Volksbank ein

Arbeitgeber, der Folgendes bietet:

• einen attraktiven Arbeitsvertrag;

• flexible Arbeitszeiten;

• umfangreiche Sozialleistungen;

• ein leistungsbezogenes Prämiensystem;

• ein umfassendes individuelles Ausbildungsprogramm mit

Entwicklungsmöglichkeiten;

• ein ansprechendes und offenes Arbeitsambiente.


28 03/2019

AKTUELL

Jetzt bist du dran!

In Südtirol gibt es rund 8.000 Unternehmer im pensionsfähigen

Alter. Doch die nächste Generation steht keinesfalls

überall bereits in den Startlöchern. Die familieninterne

Nachfolge birgt nämlich nicht nur Chancen, sondern

auch Risiken. Coaches und ein Service der Handelskammer

in Bozen unterstützen Unternehmen auf dem Weg zu

einer erfolgreichen Nachfolge.

„Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet

Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die

vierte verkommt vollends.“ So drastisch wie es einst der deutsche

Staatsmann Otto von Bismarck (1815-1898) formuliert

hat, ist die Situation zwar keineswegs, doch zeigt eine empirische

Studie in Deutschland, dass nur 30 Prozent der Familienunternehmen

bis in die zweite Generation überleben und

knapp weniger als 14 Prozent bis in die dritte Generation.

Laut Schätzungen des WIFO, des Instituts für Wirtschaftsforschung

gibt es in Südtirol derzeit rund 8.000 Unternehmer

im pensionsfähigen Alter. Viele davon stehen einem Familienbetrieb

vor. Die Unternehmens-Übergabe an die nächste

Generation ist in Südtirol also ein wichtiges Thema. Auch

weil der Fortbestand der Unternehmen von Bedeutung für

den Wirtschaftsstandort Südtirol ist. Familienbetriebe sind in

der Regel sehr stark mit dem Ort verwurzelt und haben eine

hohe soziale Verantwortung. Sie sichern Arbeitsplätze, unterstützen

über Sponsoring auch die Vereinstätigkeiten im Ort

und sind gut in den Wirtschaftskreislauf eingebunden. Für

eine vitale Lebens- und Wirtschaftsstruktur ist der Erhalt und

Fortbestand der Familienunternehmen unerlässlich. Doch wie

kann eine erfolgreiche Übergabe gelingen?

Schweigen ist Silber, Reden ist Gold

Eine gute Nachfolge im Familienunternehmen braucht Zeit,

eine gut durchdachte und vorausschauende Planung und vor

allem: reden, reden, reden. Das bestätigt auch Birgit Dissertori,

die als Freiberuflerin zahlreiche Unternehmen in diesem

Prozess begleitet und coacht. „Zunächst geht es darum, im

gemeinsamen Gespräch zu einer Entscheidung zu finden: Gibt

es Kinder, die den Betrieb übernehmen möchten und decken

sich die Erwartungshaltungen von Eltern und Kindern? Ganz

entscheidend ist dabei, ein Bewusstsein dafür schaffen, dass

die Rolle der Mutter oder Vaters eine gänzlich andere ist, als

jene des Firmeninhabers,“ so Dissertori, „dabei stelle ich bei

meinen Coaching-Sitzungen oft die Frage in den Raum: Was

würdest du deinem Sohn/deiner Tochter wünschen? Und was

deinem Unternehmen?“ Für Eltern, so Dissertori, ist es wichtig

diese zwei Rollen zu trennen. Ist die Entscheidung gefallen

und gibt es eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, kommt

es darauf an, die neuen Rollen zu definieren. Klar festgelegte

Rollen sind schließlich auch für die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter im Betrieb wichtig. Nur so bekommt auch der

Junior-Chef die Akzeptanz im Betrieb. Genauso wichtig ist es

aber, dem Senior-Chef oder der Senior-Chefin klar definierte

und würdige Aufgaben im Betrieb zuzugestehen. „Diese Form

der gegenseitigen Wertschätzung ist wichtig“, so Dissertori,

„damit der Senior-Chef auch tatsächlich loslassen kann.“

Die Nachfolger-Generation: Wollen oder nicht wollen?

Isabel Eisendle hat den Schritt gewagt. Seit Jänner 2019

ist sie ihrem Vater Arno Eisendle als Geschäftsführerin bei

Eisendle Versicherungen in Bozen gleichgestellt. Sie wird das

Familienunternehmen nun in vierter Generation weiterführen,

in das vor kurzem auch der jüngere Bruder Maximilian

eingestiegen ist. Ein Gespräch über Mut und Verantwortungsbewusstsein

und darüber, wie sich Unternehmensnachfolge

in den letzten vierzig Jahren verändert hat.

Radius: Sie gehören zur Generation Y. Von ihr sagt

man, sie gehe zunehmend lieber eigene Wege

und folge häufig nicht mehr in den Familienunternehmen

nach. Wann war für Sie klar,

dass Sie diesen Schritt wagen werden?

Isabel Eisendle: Die Entscheidung war

nicht von langer Hand geplant. Mein

Vater hat uns Kindern immer kompletten

Freiraum in unserer beruflichen

Birgit Dissertori


AKTUELL

03/2019

29

Entwicklung gelassen. Es gab nie auch nur den geringsten

Druck, dass wir in den Betrieb einsteigen sollten. Und das

war genau die richtige Strategie. Nach dem Wirtschaftsstudium

und verschiedenen Arbeitserfahrungen im Ausland,

reifte mein Wunsch wieder in die Heimat zurückzukommen.

Dann gab ich mir, dem Betrieb und dem Leben in Südtirol

eine 6-monatige Probezeit. Die darauffolgende Entscheidung,

die über 100-jährige Tradition fortzuführen, lag vollkommen

bei mir und wurde nicht von meinem Vater beeinflusst. Ich

denke, dass ich ansonsten heute auch nicht hier wäre.

Radius: Vielen potenziellen Nachfolgern ist die Verantwortung

einer Unternehmensnachfolge heute zu groß ist. Wie

sehen Sie das?

I. Eisendle: Natürlich ist es nicht immer ein Zuckerschlecken.

Man glaubt in einigen Momenten überfordert zu sein

und dem Druck nicht standzuhalten, aber prinzipiell sehe

ich es als große Chance. Ich finde es sehr spannend, einen

Betrieb mit einer so langen Geschichte mit neuen Ideen

und Herangehensweisen fit für die Zukunft zu machen. Ich

wurde dabei von meinem Vater auch von Anfang an voll

unterstützt und Aussagen wie, „das haben wir immer so

gemacht, deshalb werden wir es auch weiterhin so machen“

habe ich in den letzten fünf Jahren zum Glück kein einziges

Mal gehört. Ich bin der Meinung, dass ein Austausch unter

„Gleichgesinnten“ sehr guttut. Deshalb spreche ich oft mit

Freunden, die sich in ähnlichen Situationen befinden.

Radius: Sie haben das Unternehmen in den 1970er Jahren

von Ihrem Vater übernommen. Wie hat sich die Unternehmensnachfolge

von damals auf heute verändert?

Arno Eisendle: Bei mir war der Weg

vorbestimmt: Als einziger Sohn – das

war damals noch ein Kriterium – führten

die Gespräche am Mittagstisch mit

meinen Eltern, die beide im Versicherungsbüro

gearbeitet haben, über

Ferienjobs im elterlichen Betrieb zum

Studium der Versicherungswissenschaften.

Über Alternativen habe ich nie

nachgedacht. Darüber hinaus war

das Traditionsbewusstsein viel ausgeprägter

und deshalb eine Betriebsnachfolge

logischer als zur heutigen Zeit.

Radius: Glauben Sie es ist heute schwieriger oder

einfacher geworden eine Unternehmensnachfolge

anzutreten?

A. Eisendle: Ich bin davon überzeugt,

dass es heute viel schwieriger ist. Es gibt

viel mehr Möglichkeiten als damals,

etwa schon beim Studium oder dem Jobangebot.

Die Welt ist kleiner geworden

und dreht sich schneller. Die jungen

Generationen legen sich nicht gerne

Arno Eisendle

fest, probieren vieles aus und wollen aufgrund der rasanten

Veränderungen flexibel bleiben. Dazu kommt, dass heute

praktisch jeder Betrieb unter extremen Konkurrenzkampf

und überbordender Bürokratie leidet. Die Jungen sehen mit

welchem Druck und welchem Risiko ihre Eltern arbeiten

müssen, um Erfolg zu haben. Und davor haben viele Angst.

Vom Loslassen und Verantwortung übernehmen

In der Unternehmensnachfolge trifft die junge Generation,

die in große Fußstapfen treten und viel Verantwortung

übernehmen soll, auf einen Unternehmer, dem das Loslassen

oft schwerfällt. Mit einem eigenen Unternehmensnachfolge-

Service sensibilisiert die Handelskammer Bozen für das Thema

und unterstützt Unternehmen dabei, sich rechtzeitig mit der

Nachfolge auseinanderzusetzen. Haben Betriebe keine Nachfolge,

werden die Banken und die Kunden nervös. Auch Coach

Birgit Dissertori weiß aus Erfahrung, wie wichtig eine frühzeitige

Planung des gesamten Prozesses ist: Auch für den Junior-

Chef, der nachfolgen soll. „Ich denke, es ist wichtig, dass die

Kinder eines Unternehmers/einer Unternehmerin sich früh mit

dem Gedanken an eine Nachfolge auseinandersetzen. Sie

sollten aber genügend Zeit in ihre Ausbildung investieren

und anschließend auch Erfahrungen in anderen Betrieben

sammeln. Schließlich werden sie im elterlichen Betrieb nie

ein ‚ganz normaler Mitarbeiter‘ sein.“ Sich dann in einer

Übergangsphase in das Unternehmen einzuarbeiten und

auf die neue Rolle vorzubereiten ist für Coach Dissertori

das richtige Rezept für eine erfolgreiche

Isabel Eisendle Nachfolge.

„Ich arbeite gerne bei systems, weil mir die

Rahmenbedingungen die Möglichkeit

geben, eigenständig zu arbeiten.“

Jürgen

Seit 23 Jahren bei systems

www.systems.bz/jobs


30 03/2019

INFO-PR

PICHLER baut auf seine Mitarbeiter

Spannende Karrierewege, die Mitarbeit an einzigartigen

und internationalen Projekten mit Stahlbau und Fassaden

sowie weitreichende Weiterbildungsmöglichkeiten

erwarten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei PICHLER.

Einsatz wird honoriert, Talent und Potenzial werden

erkannt und gefördert, und trotzdem bleibt es „familiär“,

denn dafür steht der Namen PICHLER als traditionsreiches

Familienunternehmen.

Erster Entwurf, Kalkulation, Projektpräsentation, Verhandlung

– und endlich: Vertragsabschluss! Die Arbeit an einem

Bauprojekt beginnt lange bevor das erste Einzelteil die

Produktion verlässt, denn technischer Verkauf und Projektleitung

arbeiten eng zusammen, um einen erfolgreichen

Abschluss innerhalb der vereinbarten Zeiten zu gewährleisten.

Das erfordert manchmal Nerven aus Stahl – wortwörtlich.

Aber es beschert auch unbeschreibliche Glücksgefühle,

spätestens beim Anblick des fertigen Referenzprojekts.

Architektonischer Stahlbau und herausragende Fassaden

Das Projekt „Portomaso Tower“ von DeMicoli & Associates

in Malta kombiniert die Kernkompetenzen von PICHLER:

architektonischer Stahlbau und herausragende Fassaden.

Für die beteiligten Personen am Projekt bedeutet dies: Jedes

Einzelteil, jede Schraube, jede Schweißnaht muss sitzen. Das

erfordert höchste Genauigkeit, aber auch die Fähigkeit, um

die Ecke zu denken – in der Planung, bei der Produktion

und bei der Montage. Genau deshalb sind die Mitarbeiter

auch die wertvollste Ressource von PICHLER – nur gemeinsam,

als Team, kann das Unternehmen erfolgreich bleiben.

Foto © AlexFilz

Headquarter Microgate in Bozen Süd


03/2019

31

Nationale und internationale Projekte

PICHLER bietet interessante Tätigkeiten in einem projektbasierten

Umfeld zur Abwicklung von nationalen und internationalen

Projekten. Dazu werden stets technisch versierte

Personen für die Konstruktion, die Projekt- und Baustellenabwicklung

sowie den Verkauf gesucht. Zudem ist das Unternehmen

immer auch auf der Suche nach ehrgeizigen, talentierten

und qualifizierten Personen für Werkstatt und Montage. Alle

offenen Stellen finden Sie auf der Webseite unter „Jobs“.

Stahlbau PICHLER GmbH

Thomas-Alva-Edison-Straße 15 | 39100 Bozen

Tel. 0471 065 000

info@stahlbaupichler.com | www.stahlbaupichler.com

Portomaso Tower in Malta

Foto © OskarDaRiz Foto © AlexFilz Foto © AlexFilz


20,8 °C

118 bpm

ERHÖHTE HERZFREQUENZ

MÖGLICHE AUSLÖSER:

GENUGTUUNG, EHRGEIZ,

STOLZ.

21,5 t

2.136 m

5 m

BETON IM BLUT UND DAS HERZ

AM RECHTEN FLECK.

Für alle, die was reißen wollen:

personal@unionbau.it

BAUEN IST UNSER LEBEN.

Hauptsitz Sand in Taufers // T 0474 667 811

Büro Bozen // T 0471 155 1020

www.unionbau.it


INFO-PR

PRIEL-AREAL

03/2019

33

„Anpacken“ lautet die Devise!

Das ist es auch, was Ingenieur Paul Nöckler, seit Anfang

des Jahres Leiter der Abteilungs Bau der Unionbau

GmbH, an seinem neuen Arbeitsplatz so gut gefällt. „Lauter

Macher-Typen, die die Ärmel hochkrempeln und loslegen“.

Stolz zeigt er auf eine „seiner“ vielen Baustellen,

das Priel-Areal in Brixen. Dort wird derzeit fieberhaft an

der neuen Musikschule, einem Probelokal für die Bürgerkapelle

und dem Sitz für den AVS Brixen gearbeitet.

Radius: Was ist das Spezielle an diesem Projekt?

Paul Nöckler: Das Projekt ist geprägt von einer außergewöhnlichen

Architektur mit sehr hohen Anforderungen an

die Ausführungsqualität. Das Gebäude mit seiner Außenfassade

aus eingefärbtem Sichtbeton wird sich zukünftig als

markanter Baukörper in das Brixner Stadtbild eingliedern.

Persönlich liegt mir das Projekt sehr am Herzen, weil ich

selbst seit einigen Jahren ein „Brixner“ bin, mit meiner

Familie dort lebe und somit auch meine Kinder den Musikschulunterricht

in dieser neuen Struktur besuchen werden.

Radius: Die Unionbau hat ihren Sitz in Sand in Taufers. Die

Baustelle liegt somit nicht gerade vor der Tür.

P. Nöckler: Das ist richtig. Allein in Brixen realisieren wir

aktuell sieben Projekte für verschiedene Auftraggeber.

Aufgrund der Größe des Unternehmens deckt der Aktionsradius

von Unionbau das ganze Land Südtirol ab. Um

die Baustellen im Raum Bozen-Meran optimal bedienen

zu können, haben wir in Bozen einen zweiten Stützpunkt

eingerichtet. Das Team aus Projektleitern im Bozner Büro

im Kampill Center betreut also in erster Linie die tollen

Projekte in diesem Raum. Hut ab vor unserer tüchtigen

Mannschaft da draußen auf den Baustellen, die großteils jeden

Tag aus dem hinteren Ahrntal bzw. dem Pusterer Raum

zu ihren Arbeitsplätzen pendeln, um die vielen einzigartigen

Projekte stemmen zu können.

Baustelle Priel-Areal

Radius: Warum haben Sie sich für die Firma Unionbau

entschieden?

P. Nöckler: Ich habe rund 15 Jahre bei einem renommierten

Ingenieurbüro in Brixen gearbeitet und Erfahrungen in den

Bereichen Projektsteuerung, Planung und Bauleitung gesammelt;

danach wollte ich auch

die „andere Seite“ kennenlernen.

Das Angebot der Firma

Unionbau hat mir sofort

zugesagt. Durch die nunmehr

über 100-jährige Geschichte

des Familienunternehmens

war mir klar, dass ich zu einem

Traditionsunternehmen wechseln

werde, das sein Handwerk

versteht. Da kam es mir

natürlich entgegen, dass ich als

gebürtiges „Taufra Kindl“ gar

Paul Nöckler

einige der Köpfe des Unternehmens

schon kannte. Ich wusste

somit, dass ich es mit Leuten zu tun bekommen werde, für die

Vertrauen und Verlässlichkeit nicht nur leere Worthülsen sind.

Radius: Was schätzen Sie besonders an ihrer Arbeit?

P. Nöckler: Ganz klar, mir gefällt sehr gut, dass die Unionbau

und seine Mitarbeiter „was reißen“, so nennt man das

im Pustertal. Das Team packt einfach an, es werden schnelle

Entscheidungen getroffen. Gibt es Probleme, steht einer für

den anderen ein, die ganze Mannschaft arbeitet lösungsorientiert

und flink. Die unkomplizierte und offene Art der

Geschäftsführung und der Mitarbeiter tut ihr Übriges dazu.

Mir gefällt es, tagtäglich gefordert zu werden und meine

eigenen Ideen und Visionen einbringen zu dürfen. Du hast

ein Problem, egal welcher Art? In der Unionbau findest du

immer Gehör. Das ist nicht selbstverständlich bei einem

Unternehmen in dieser Größenordnung.

Radius: Sie sind verantwortlich für die Abteilung Bau,

wie sehen Sie die künftigen Herausforderungen?

P. Nöckler: Ich hatte aufgrund der Weitsicht der Firmeninhaber

das Glück, nicht sofort ins „kalte Wasser“ geworfen zu werden.

Ich konnte ein Jahr lang an der Seite des bisherigen Leiters

der Abteilung Bau, Herrn Erwin Monauni, in die neue Rolle

hineinwachsen. Ich kann somit auf seinen unschätzbaren Erfahrungsreichtum

zurückgreifen und möchte mich auf diesem

Wege herzlich bei Erwin für seine Unterstützung bedanken.

Was die künftigen Herausforderungen betrifft, so ist sicherlich

an erster Stelle die Digitalisierung am Bau zu nennen. Momentan

gestaltet sich auch die Suche nach neuen Mitarbeitern als

etwas schwieriger. „Falls es also Männer und Frauen gibt, die

sich mit unserer „Anpacker“- Mentalität identifizieren können,

bitte meldet euch!“

Der abschließende Händedruck lässt daran keinen Zweifel

aufkommen, dass ihm der Aufruf wichtig ist. Paul Nöckler

schmunzelt und geht entschlossenen Schrittes auf „seine“

Baustelle, das Priel-Areal (siehe nächste Seiten).


34 03/2019

AKTUELL

Aktuelle Luftaufnahme von

der Baustelle Priel-Areal

Das Priel-Areal in Brixen

„Gut Ding braucht Weile“ heißt ein altbekanntes

Sprichwort. Demnach wird das neu zu gestaltende

Priel Arial, in dem die Musikschule, die Bürgerkapelle

und der AVS (Alpenverein) ein neues Zuhause finden,

ein besonderes architektonisches und funktionelles

Schmuckstück.

Bereits seit 2011 ist die Gestaltung des Priel-Areals ein Thema

für die Brixner Stadtväter. Im Jahr 2013 wurde dann ein

Wettbewerb für die Musikschule europaweit ausgeschrieben;

Diesen haben die Architekten Carlana, Mezzalira, Pentimalli

gewonnen. Zwei Jahre später (2015) wurde der Auftrag

für die Generalplanung an Carlana, Mezzalira, Pentimalli,

mit den externen Partnern Ingenieurteam Bergmeister und

Müller-BBM vergeben. Bis zum Baubeginn sollte es weitere

drei Jahre dauern.

Zwei getrennte Projekte

Aus der Planung heraus entstanden im Endeffekt zwei getrennte

Projekte. Eines betrifft die Musikschule, das andere das

Probelokal für die Bürgerkapelle zusammen mit dem neuen Sitz

des Alpenvereins AVS, als Rohbau übergeben wird und sich der

Verein selber um die Fertigstellung kümmert. Nach dem Ausführungsprojekt

wurden die Baumeister-Arbeiten an die Bietergemeinschaft

Unionbau GmbH, Askeen GmbH, Larcher GmbH

und Elektro Plaikner GmbH übergeben. Die Generalplanung

führte schlussendlich das Büro Carlana Mezzalira Pentimalli,

mit dem Ingenieurteam Bergmeister und 3M-Engineering aus.

Grundwasser als technisches Problem

Vom Amt für Zivilschutz wurde im gleichen Zeitraum die

Eisackuferverbauung samt neuer Brücke realisiert. Die

Nähe des Baustellengeländes zum Eisack musste bei der

Carlana, Mezzalira, Pentimalli

Paul Nöckler (r.) mit Vorarbeiter Martin Ausserhofer auf dem Priel-Areal


PRIEL-AREAL

03/2019

35

… so sollte es nach Fertigstellung

einmal aussehen

Arbeitsplanung für alle Tiefbauarbeiten berücksichtigt

werden. Und so war es auch – das Grundwasser war ein

ständiger Begleiter bei der Bautätigkeit. Dazu Christof

Ausserhofer von Unionbau GmbH: „Die Bauarbeiten des

Fundamentes mussten im Winter (November bis März)

abgeschlossen werden. Dies war laut dem hydrologischen

Gutachten über das Gebiet ein Zeitraum, in dem der Wasserstand

relativ niedrig ist.“

Eine urbane Mission: Die Neugestaltung

ist eine komplexe Sache

Das Projekt umfasst den Bau einer modernen Musikschule

architektonisch angepasst an die bestehende Kletterhalle.

Die gesamte Initiative, was das Priel-Areal betrifft, ist

nicht nur ein wertvolles architektonisches Projekt, sondern

hat auch eine urbane Mission: Es wird sozusagen ein neues

Tor im Norden der Stadt, als Zutritt zum historischen

Zentrum, geschaffen. Die Neugestaltung ist eine komplexe

Angelegenheit, denn die unterschiedlichsten Strukturen

müssen ihren Platz finden und funktionell miteinander

verbunden werden: der neue Sitz der Musikschule, ein

Bouldering-Bereich, der neue Hauptsitz der Musikkapelle

und des AVS sowie eine entsprechende Tiefgarage. Innerhalb

der Schule wird es neben den Unterrichtsräumen

auch einen großen Konzertsaal mit ca. 160 Sitzplätzen für

Besucher und 35 für Musiker geben.

sich fort bis zur Fertigstellung. Aus diesem Gesichtspunkt

erscheinen die fünf Jahre vom Architekturwettbewerb bis

zum Baubeginn wieder weniger lang. Schließlich waren

nicht nur die genannten Vereine involviert, sondern auch

diverse politische Stellen von der Stadtverwaltung bis hin

zur Autonomen Provinz Bozen. Ein Projekt mit Gesamtkosten

von nahezu 15 Millionen Euro muss natürlich auch

finanziert werden.

Für Architekten, Planer und Bauwirtschaft allemal ein

ganz besonderes Projekt – aber auch für die betroffenen

Stellen in Stadtgemeinde und Land. „So kann abschließend

festgestellt werden, dass auch die öffentliche Verwaltung

(verschiedene Gemeinde- und Provinzbüros wie die

Wildbachverbauung, Schulleitung, lokale Polizei) bemüht

waren, die Initiative um das Priel-Areal mit Engagement

und Leidenschaft voranzutreiben und die Finanzierung

noch im Jahr 2018 sicherzustellen. Die Fertigstellung des

gesamten Priel-Areals ist für Herbst 2020 vorgesehen.

Der ständige Dialog als Schlüssel zum Erfolg

Wenn derart unterschiedliche Interessen unter einen

Hut bzw. unter ein Dach gebracht werden müssen, ist

der ständige Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen

eine Voraussetzung für eine funktionelle

Lösung. Das beginnt bei der Planung – der eine oder

andere Kompromiss musste gefunden werden und setzt


INFO-PR

36 03/2019

AKTUELL

Athesia ist …

… Zeitung, Druck, Buch, Papier, Lehrmittel – in dieser

Reihenfolge ist Athesia 1888 entstanden und seitdem

gewachsen. Aus dem traditionsreichen und stark in Südtirol

verwurzelten Druck- und Verlagsunternehmen hat

sich eine vielfältige Unternehmensgruppe entwickelt, die

heute über 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine

Anstellung bietet.

Athesia ist für viele Arbeitnehmer ein vielfältiger und attraktiver

Arbeitgeber, der bereichs- und unternehmensübergreifende

Karrierepfade sowie Einblicke in unterschiedliche

Branchen und Tätigkeitsfelder ermöglicht.

… seit 1888 Medien

Das Flaggschiff der Athesia-Gruppe ist die Tageszeitung

„Dolomiten“ mit einer durchschnittlichen Auflage von circa

47.000 Exemplaren. Zum Zeitungsverlag gehören außerdem

die erfolgreiche Sonntagszeitung „Zett“, eine Reihe

von Wochen- und Bezirkszeitungen sowie Zeitschriften.

Seit über 20 Jahren werden aktuelle Nachrichten auch

über das Online-Nachrichtenportal STOL sowie weitere

Portale veröffentlicht. Für die Produktion der Zeitungen

und Zeitschriften sowie Nachrichtenportale arbeiten rund

260 Mitarbeiter. Darüber hinaus bietet Athesia in der Region

rund 170 fix angestellten Personen eine Tätigkeit im

Umfeld der italienischen Medien. So engagiert sich Athesia

seit circa drei Jahren verstärkt in der italienischsprachigen

Medienlandschaft mit Titeln bzw. deren Online-Portalen wie

„Alto Adige“, „L’Adige“, „Trentino“, „Bazar“. Im Jahresverlauf

gestalten mehrere Hundert freischaffende Personen die

Inhalte der Medien mit. Entwicklungsmöglichkeiten gibt es

in diesem Bereich für Nachwuchsjournalisten, Redakteure,

Marketingmitarbeiterinnen und Marketingmitarbeiter, Grafikerinnen

und Grafiker und viele weitere Profile.

Athesia-Druckerei Bozen

… seit 1890 Druck

Das Druckzentrum der Athesia-Gruppe befindet sich am

Bozner Weinbergweg in der Gewerbezone Bozen Süd. Geschäftsstellen

gibt es in der Altstadt und in Innsbruck. Über

einen hochmodernen Maschinenpark und dank qualifizierter

Mitarbeiter werden jährlich an die 2.000 Kunden betreut.

Dank modernster Technik gelingt es der Druckerei, die gesamte

Palette an Printprodukten abzudecken. Jährlich werden

rund 400.000 Kilogramm Farbe verbraucht und mehr

als 12.000 Tonnen Papier bedruckt. In der Druckerei sind

rund 200 Mitarbeiter beschäftigt. Gesucht werden Lehrlinge

im Bereich Medientechnologie Druck und Druckverarbeitung

sowie ausgebildete Drucker und Buchbinder.

… seit 1899 Handel und Verlag

An 16 Standorten in Südtirol betreibt Athesia Detailhandel

mit Büchern, Medien, Papier und Schreibwaren bis hin zu

Geschenkartikeln. Darüber hinaus wird über eigene Großhandels-

und Verteilerstrukturen der oberitalienische Raum

mit Produkten wie Büchern, Büro- und Schreibwaren, Tinten

und Tonern, Kopierpapier und Verpackungsmaterialien

beliefert. Der circa 280 Frau/Mann starke Geschäftsbereich

wird durch das traditionsreiche Verlagsgeschäft mit Büchern

und Kartenmaterial ergänzt. So umfasst das Jahresprogramm

des Athesia-Tappeiner Verlags rund 100 Neuerscheinungen.

Die Themenpalette reicht von Kochen, Genießen, Wandern

und Freizeit über Ratgeber, Tirolensien und weiteren Sachbüchern

bis zur Belletristik.

Hier finden Buchhändlerinnen und Buchhändler, Papierhändlerinnen

und Papierhändler, Magazineure,


03/2019

37

Verkäuferinnen und Verkäufer im Innen- und Außendienst

sowie verschiedene Verwaltungsmitarbeiterinnen und Verwaltungsmitarbeiter

eine Beschäftigung.

… seit 1993 Touristik

Seit mehreren Jahren investiert Athesia zunehmend in die

verschiedensten Sparten im Tourismus. Den stärksten Zweig

bildet dabei das über ganz Südtirol verteilte Netzwerk an

Reisebüros. Bei Alpina Tourdolomit können Individualund

Pauschalreisen gebucht werden. Jährlich buchen rund

50.000 Kunden Nah- und Fernreisen. Athesia Touristik hält

Beteiligungen am renommierten Hotel Therme Meran und

an den Schnalstaler Gletscherbahnen. Insgesamt sind im

Bereich Touristik rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

Reisebüromitarbeiterinnen und Reisebüromitarbeiter,

Rezeptionisten, Köchinnen und Köche, Servicepersonal und

weitere Personen, die Freude haben, im Tourismus tätig zu

sein, finden hier einen Arbeitsplatz.

… seit 1997 IT

Die Athesia-Gruppe ist mit dem Tochterunternehmen Brennercom

und mit weiteren Unternehmen im IT-Sektor aktiv.

Neben dem Hauptstandort in Bozen finden sich weitere

Zweigstellen auf der Achse Mailand–München. Die Brennercom

AG bietet Breitband-Internetzugänge, modernste

Telefonielösungen, integrierte Kommunikationskonzepte,

innovative IT- und Cloud-Leistungen. Es sind rund 200 Mitarbeiter

beschäftigt. Es gibt viele spannende Herausforderungen

für Personen, die sich im IT-Sektor zu Hause fühlen.

… seit 2010 Energy

Die Athesia Energy GmbH ist das Energie-Kompetenzzentrum

der Athesia-Gruppe und umfasst Biogas- und

Fotovoltaikanlagen. Athesia Energy steht für den Bereich

erneuerbarer Energien und unterstreicht den Anspruch nach

nachhaltigem Wirtschaften.

Das Thema „Erneuerbare Energien“ bietet spannende Beschäftigungsmöglichkeiten

für Betriebswirtschaftler, Ingenieure

und Techniker, die im Umweltbereich ihre Zukunft sehen.

… seit 2015 Kalenderverlag

Der Athesia Kalenderverlag (vormals KV & H Verlag mit

Sitzen in Unterhaching und Dortmund) ist mit den renommierten

Marken Weingarten, Harenberg und Heye, Eiland

sowie Athesia-Tappeiner Marktführer im Handel in Deutschland,

Österreich und der Schweiz mit über 1.000 Kalendertiteln

jährlich. Zum Athesia-Kalenderverlag gehört auch

die Calendaria AG, der führende BtoB-Kalenderverlag der

Schweiz. Hier sind Redakteurinnen und Redakteure, Projekt-

und Programmleiter, Verwaltungsmitarbeiterinnen und

Verwaltungsmitarbeiter, Grafikerinnen und Grafiker und

Fotografen beschäftigt.

Athesia AG – Personalabteilung

Wolkensteingasse 4 | 39100 Bozen

Tel. 0471 081 034

jobs@athesia.it | www.jobs.athesia.it

Athesia-Buchhandlung Meran

Besuchen Sie uns doch einmal

auf www.jobs.athesia.it

Südtirol

hat Potential.

Wir wollen es fördern.

Foto: ©istockphoto/JohnnyGreig


38 03/2019

AKTUELL

Südsterne seit 15 Jahren wichtiger

Partner für die Südtiroler Wirtschaft

Südstern – Das Netzwerk für Südtiroler im Ausland

feiert heuer sein 15-jähriges Bestehen. Im Jahr 2004

gegründet, hat sich Südstern zu einem wichtigen

Partner für die Südtiroler Wirtschaft und Gesellschaft

entwickelt. Südstern-Präsident Hermann Winkler im

Gespräch.

Radius: Herr Winkler, wie ist das Netzwerk

„Südstern“ entstanden?

Hermann Winkler: Südstern wurde bereits 2004 gegründet;

das muss man sich einmal vorstellen, im gleichen

Jahr wurde auch Facebook aus der Taufe gehoben! Heute

redet jeder von „Netzwerken“, „Plattformen“ oder „Eco-

Systemen“, damals war es ein Novum, und Südstern war

nicht nur ein Pionier im Alpenraum, sondern auch im

internationalen Vergleich sehr früh dran. Wir waren eine

kleine Gruppe junger Auslandssüdtiroler, die gerade ins

Arbeitsleben eingestiegen war und vor Ideen und Visionen

nur so strotzte. Wir hatten das große Glück, in diesem Anfangsstadium

auf Mentoren zu treffen, welche unser Tun

unterstützten, uns motivierten und tatkräftig mithalfen,

die Plattform aufzubauen. Eine tolle Zeit! Und Südstern

hat – so finde ich – über die Jahre seine Innovationskraft

weiter ausgebaut und ist selbst zum Inkubator vieler neuer

Vorhaben geworden.

Radius: Was sind die primären Aktivitäten und Ziele des

Netzwerkes, und wie viele Personen vereint Südstern?

H. Winkler: Südstern ist das Netzwerk für Südtiroler im

Ausland: Am Anfang stand die Vernetzung der Südtiroler,

welche im Ausland arbeiten. In einem zweiten Schritt

haben wir versucht, die positive Energie und die gegenseitige

Unterstützung im Netzwerk auch für die Heimat

nutzbar zu machen, indem wir das Netzwerkwissen mit der

heimischen Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft verbunden

haben. Zudem unterstützen wir – z.B. über unser Campus-

Programm – junge Südtiroler beim Gang ins Ausland und

helfen natürlich auch Südsternen bei einer möglichen

Rückkehr in die Heimat. Einmal Südstern, immer Südstern!

Heute vereint das Netzwerk rund 2.600 Südsterne

in mehr als 80 Ländern dieser Welt, welche wiederum in

knapp 30 „Planeten“, also Fach- oder geografische Gruppen,

organisiert sind.

Radius: Das Netzwerk gibt es nun seit 15 Jahren – eine

bemerkenswerte Zeit. Welche Errungenschaften zählen Sie

zu den bedeutendsten für das Netzwerk und für Südtirol?

Welche sind besondere Erfolgsgeschichten?

H. Winkler: Die größte Errungenschaft ist wohl jene, dass

sich das Netzwerk jenseits von zentralen Kontrollstrukturen

verselbstständigt hat, sich ständig weiterentwickelt

und Neues hervorbringt. Südstern ist heute unabhängig

von Einzelpersonen oder Ideen und auch robust genug,

etwaige Krisen zu überstehen. Südstern ist eine einzigartige

Ansammlung spannender Persönlichkeiten und Ideen,

welche durch den gegenseitigen Austausch eine gewaltige

Innovationskraft entwickeln. Als Trägerverein beschränken

wir uns auf das Vernetzen der Südsterne untereinander, mit

den Südstern-Partnern und der Heimat. Es freut uns natürlich,

dass neben der Vernetzung im virtuellen Raum auch

das persönliche Kennenlernen einen hohen Stellenwert hat,

z.B. beim Südstern-Jahresevent am 28. Dezember, bei den

Treffen der „Planeten“, im Austausch mit den Südstern-

Partnern und lokalen und internationalen Institutionen.

Das Südstern Health & Science Forum Südtirol findet

heuer schon zum siebten Mal statt, beim jährlichen Treffen

des Planeten Science werden Themen wie AI, Robotik

und Kryptowährungen diskutiert, das Banking & Finance

Event findet jährlich um die Osterzeit statt, Südsterne sind

beliebte Referenten beim Studium Generale der Uni Bozen

und bestaunte Speaker beim Wirtschaftsforum in Brixen.

Südstern-Business-Talk


03/2019

39

Südstern-Vorstand mit Freunden und

Unterstützern, hier beim Jahresevent

Sie treffen sich aber auch gern zur Südstern-Wanderung,

zum Feiern in London, München, Wien oder auch zum

Törggelen in Dubai, um nur einige Beispiele aus dem

Südstern-Universum zu nennen. Die besonderen Erfolgsgeschichten

sind aber natürlich die individuellen: Wenn z.B.

eine Gruppe von Südsternen ins Silicon Valley zieht, um

dort an einem Start-up zu arbeiten, wenn ein Südstern aus

der weiten Welt nach Südtirol zurückkehrt und bei einem

Südstern-Partner seinen Traumjob findet, wenn heimische

Unternehmen durch Südsterne neue Impulse erhalten oder

wenn sich Südsterne ganz persönlich vernetzen und eine

Südstern-Familie im wahrsten Sinne des Wortes gründen.

Radius: Der enge Austausch mit der Südtiroler Wirtschaft

und Gesellschaft ist Südstern also wichtig. Wie sieht dieser

genau aus?

H. Winkler: Es geht darum, das Südstern-Wissen zugänglich,

greifbar und nutzbar zu machen. Es geht nicht darum,

Südsterne nach Südtirol zurückzuholen, sondern Südsterne

untereinander und mit der Heimat zu vernetzen; aus

dem Braindrain einen Braingain zu machen! Es geht ganz

besonders auch um die Förderung von jungen Südtirolern.

Hier darf ich unsere langjährige Zusammenarbeit mit

dem Futura-Förderpreis nennen, wo außergewöhnliche

Persönlichkeiten aus Südtirol für ihr Schaffen und Wirken

ausgezeichnet werden. Der Austausch mit der Südtiroler

Wirtschaft und Gesellschaft passiert aber auch, wenn

400 Südsterne beim MaxTalk spannenden Vorträgen lauschen

und im Anschluss mit den Südstern-Partnern im NOI

Techpark feiern und sich vergnügen.

Radius: Südstern kann auf die Unterstützung der Südtiroler

Unternehmen und Institutionen zählen. Wie sieht eine

Südstern-Partnerschaft aus, und welchen Mehrwert bietet

das Netzwerk seinen Partnern?

H. Winkler: Wir sind sehr stolz, über 70 Unternehmen

und Institutionen zu unseren Partnern zählen zu dürfen,

und sehen dies auch als große Verantwortung. Südstern

ermöglicht seinen Partnerunternehmen den Zugang zum

Südstern-Pool, zu mehr als 2.600 herausragenden Persönlichkeiten

in mehr als 80 Ländern und in den verschiedensten

Branchen und Bereichen tätig. Beim jährlichen Business-Talk

referieren Experten aus dem Netzwerk exklusiv

für die Partner und stellen sich der Diskussion, wie im

letzten Jahr zum Thema „Fachkräftemangel“. Südstern-

Partner werden zu den zahlreichen Südstern-Jahresevents

eingeladen und kommen mit ihren speziellen Anliegen auf

uns zu. Die monatlichen Newsletter berichten von spannenden

Geschichten aus aller Welt, und die neue Homepage

– welche sich derzeit in der Testphase befindet – wird

ein ganz spezielles Feature zum „Matchmaking“ enthalten.

Beim Jahresevent bringen wir das Südstern-Universum

dann direkt zu den Unternehmen und machen Südstern,

aber auch den Partner erfahrbar und greifbar.

Radius: Warum Südstern-Partner werden –

welche Erwartungen darf man haben?

H. Winkler: Südstern ist keine Headhunting-Agentur, jedoch

ein Netzwerk mit einem einzigartigen Pool an Südtiroler

Fachkräften und Spezialisten. Beispielsweise arbeiten

wir schon seit Jahren mit dem Südtiroler Gesundheitswesen

zusammen, indem wir Südtiroler Ärzte im Ausland

auf Möglichkeiten in Südtirol hinweisen. Wir haben die

Möglichkeit, unsere Datenbank nach spezifischen Suchkriterien

zu filtern, um gezielt mit Unternehmen zu kommunizieren.

Wir können Expertenwissen verfügbar machen

und Referenten für spezielle Anlässe vorschlagen. Eines

ist gewiss, wer Südstern nutzt, wird viele Impulse erhalten

und das meist früher als über andere Kanäle. Südstern ist

ein gemeinnütziger Verein, welcher nur den Südsternen

und Partnern verpflichtet ist. Es liegt auch an jedem Einzelnen,

Südstern für sich zu entdecken und zu nutzen. Je

mehr man in den Kosmos Südstern eintaucht, umso mehr

Schätze wird man entdecken.

Radius: Wagen wir einen Ausblick: Auf welche Highlights

dürfen sich Südsterne, Partner und Südtirol kurz-, mittelund

langfristig freuen?

H. Winkler: Die neue Südstern-App wird der absolute

Hammer. Wir stehen kurz vor der Fertigstellung, darauf

darf man sich wirklich freuen. Daneben wird es eine

Südstern-Publikation geben, eine Art Best-of der ersten

15 Jahre, daneben das Banking & Finance Event am

Karfreitag, den Business-Talk im September mit speziellen

Überraschungen für neue Partner, natürlich das Jahresevent

am 28. Dezember und dazwischen vieles mehr!


INFO-PR

40 03/2019

AKTUELL

Schweitzer –

von Naturns in die Welt

Gemeinsam die Shops von morgen gestalten. Mit über

1.000 Mitarbeitern entwickelt und realisiert Schweitzer als

führendes Ladenbau-Unternehmen erfolgreiche Geschäfte,

Möbel- sowie Shop-in-Shop-Lösungen. In der Firmenzentrale

in Naturns sowie weltweiten Standorten von San

Francisco bis Shanghai arbeiten unterschiedlichste Spezialisten

täglich daran, die Träume und Ideen ihrer weltweiten

Handelskunden Wirklichkeit werden zu lassen.

Qualität, Teamgeist und persönliche Betreuung werden im

Naturnser Stammsitz von Schweitzer großgeschrieben. Der

moderne Glasbau in der Industriezone vermittelt Transparenz

und Leichtigkeit, seine kompakte Linienführung

hingegen steht für jene technische Präzision und handwerkliche

Qualität, die dem Namen Schweitzer weltweit Erfolg

eingebracht haben. Dieser lebendige Austausch zwischen

Vision und Tradition, zwischen Kreativität und Spitzentechnik

gehört sicherlich zu den Kernkompetenzen des Südtiroler

Familienunternehmens, das Bernhard Schweitzer als

Inhaber und Geschäftsführer nun in der 3. Generation zu

einer weltweit agierenden Unternehmensgruppe ausgebaut

hat – mit außerordentlichen Ergebnissen.

und die man sofort spürt, wenn man den Stammsitz betritt.

Oft muss es schnell gehen, delikate Problemstellungen verlangen

höchste Aufmerksamkeit, internationale Kunden fordern

Rundumbetreuung, manchmal zeitgleich und mehrsprachig.

Höchstleistung, Konzentration und Teamgeist sind selbstverständlich,

Stressresistenz eben so – dafür bietet Schweitzer

seinen Mitarbeitern ungeahnte Karrieremöglichkeiten, öffnet

neue Horizonte und fördert gezielt individuelle Fähigkeiten.

Internationales Business mit Südtiroler Herz

Schweitzer entwirft, entwickelt und produziert heute u. a.

für Carrefour, Edeka, Nutella, Harrods, Douglas, C&A

oder Napapjiri Ausstellungskonzepte und Geschäftsinterieurs

auf der ganzen Welt. Neben der Planung und Fertigung

Gemeinsame Freude an der besten Idee

Als Leo Schweitzer die „Schweitzer Mercantile“ in den

1930er Jahren gründete, hatte wohl niemand zu träumen

gewagt, dass Schweitzer nur knapp 90 Jahre später mehr als

1.000 Mitarbeiter weltweit beschäftigen und von Naturns aus

international erfolgreiche Verkaufswelten entwickeln und ausstatten

würde. Und doch sind es derselbe unternehmerische

Geist, die Freude am Tun und die Neugier auf unerprobte

Lösungen, die das Unternehmen noch immer charakterisieren


03/2019

41

individueller Einzelhandelsvisionen bedient Schweitzer seine

Kunden auch mit einem globalen Rollout-System, wodurch

eigens entwickelte Produkte serienmäßig gefertigt und

zeitnah weltweit geliefert und montiert werden können.

Das Headquarter in Naturns ist Dreh- und Angelpunkt des

internationalen Austausches. Über Zeitzonen und Flugstunden

hinweg werden hier Konzepte entworfen, Prototypen

entwickelt und Entscheidungen gefällt. Immer wieder finden

internationale Kunden ihren Weg nach Naturns und sind

von der hoch professionellen Leistung und der freundlichen

und verbindlichen Atmosphäre im Unternehmen beeindruckt.

Darauf angesprochen, warum er trotz der Niederlassungen

u. a. in Basel, Zürich, London, Mailand, Paris, Düsseldorf,

Hongkong sowie San Francisco an seinem Hauptsitz

in Naturns festhält, hat Bernhard Schweitzer keine Zweifel

am menschlichen und unternehmerischen Mehrwert, den

dieser Standort mit sich bringt. „In Naturns schlägt das

Herz unseres Unternehmens. Das spüren unsere Kunden. Sie

sind begeistert von der Landschaft und den Menschen und

erkennen die handwerkliche Spitzenqualität, die Professionalität

und Verlässlichkeit unseres Unternehmens als Spiegel

des Landes, aus dem wir kommen. Das schafft Vertrauen.“

Junge Südtiroler Führungskräfte

Schweitzer fordert und fördert, in Naturns und weltweit.

Zudem ist Bernhard Schweitzer überzeugt von den ausgezeichneten

Voraussetzungen, die junge Südtirolerinnen und

Südtiroler für anspruchsvolle Aufgabenfelder mitbringen.

„Global denken und handeln gehört heute zu unserer Natur.

Am liebsten besetzen wir unsere Führungspositionen welt­

Studio 95

weit natürlich mit jungen Südtirolern. Wir bieten spannende

Herausforderungen für alle, die Freude am Tun, Leidenschaft

für komplexe Problemstellungen und Teamgeist

mitbringen. Die Welt ist groß, möchte ich den jungen Südtirolern

manchmal zurufen, holt sie euch, traut euch!“ Die

Gelegenheit, in fremden Ländern zu arbeiten, mit Menschen

aus unterschiedlichen Kulturen zu kommunizieren und dabei

den hohen Südtiroler Qualitätsstandard von Schweitzer

zu vertreten, ist eine fordernde, jedoch höchst inspirierende

Aufgabe. Der persönliche Erfolg jedes einzelnen Mitarbeiters

ist zugleich der Erfolg des ganzen Unternehmens, die

gemeinsame Freude an gelungenen Projekten und neuen

Entwicklungen schweißt zusammen und macht stark. Auf

diese gemeinsame Stärke und Begeisterung baut Bernhard

Schweitzer – in Naturns und weltweit.

Schweitzer Project

Industriezone 7-9 | 39025 Naturns

info@schweitzerproject.com | www.schweitzerproject.com

Zur Verstärkung des Teams werden

u. a. folgende Stellen besetzt:

• Projektleiter

• Einkäufer

• Controller

• Customer Service

• Buchhalter

Details und weitere offene Stellen auf

www.schweitzerproject.com


42 03/2019 INFO-PR

AKTUELL

„We are Dr. Schär“

In 16 eigenen Produktions- und Vertriebsstandorten in

neun Ländern arbeitet Dr. Schär für einen weltweiten

Markt und eine gemeinsame Mission: „Wir verbessern

das Leben von Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen.“

Vor fast 40 Jahren begann die Erfolgsgeschichte des Familienunternehmens

Dr. Schär als Pionier in einem Nischenmarkt.

Mit glutenfreier Ernährung wurde das Unternehmen

zum Marktführer in Europa. 2013 wurde das Portfolio um

innovative diätetische Lebensmittel für medizinische Zwecke

erweitert.

Zukunftsdenker gesucht

Mehr als 300 der insgesamt 1.270 Mitarbeiter der

Dr.-Schär-Unternehmensgruppe arbeiten in der 2017

eröffneten Denkwerkstatt in Burgstall. Was die Mitarbeiter

besonders gut können: spezielle, komplexe Anforderungen

an die Ernährung mit Lebensfreude verbinden. Die Basis des

Erfolgs von Dr. Schär sind dynamische Menschen, die sich

für Neues begeistern und Veränderungen mit Leidenschaft

vorantreiben.

Erstklassige Produkte

Vom Produktentwickler über den Bäcker bis hin zum IT-

Spezialisten oder Produktmanager – bei Dr. Schär arbeiten

alle auf das Ziel hin, den Konsumenten nahe zu sein und

sie durch innovative, geschmackvolle Produkte zu begeistern.

„Ich kümmere mich gemeinsam mit meinem Team

um Produktinnovationen, von der Idee bis zur attraktiven

Präsentation im Regal. Ein Job mit vielen unterschiedlichen,

interdisziplinären Aufgaben, die Kreativität und Flexibilität

voraussetzen“, erzählt Simone Asper, die als Brand-Manager

bei Dr. Schär arbeitet. Mit Dr. Schär können Sie Ihre ersten

Schritte im Berufsleben machen oder Ihre Karriere auf eine

neue Ebene bringen. Auf drschaer.com erfahren Sie alles

über Ihre Einstiegsmöglichkeiten.

Dr. Schär AG

Winkelau 9 | 39014 Burgstall

Tel. 0473 293 300

info@drschaer.com | www.drschaer.com

Dr.-Schär-Familie

Dr. Schär ist ein Familienunternehmen mit einer familiären

Unternehmenskultur. Von zentraler Bedeutung ist die Entwicklung

der persönlichen und fachlichen Kompetenzen der

Mitarbeiter. Mit der hausinternen Dr.-Schär-Academy wird

kontinuierlich die Weiterbildung der Mitarbeiter weltweit

gefördert. Weil Gesundheit, Lebensqualität und Work-Life-

Balance wichtig sind, werden flexible Arbeitszeitmodelle

angeboten und die Mitarbeiter bei sportlichen Aktivitäten

und der Gesundheitsvorsorge unterstützt.


INFO-PR

03/2019

43

Geschmack und Tradition

Seit Jahrzehnten steht der Name Recla für Genuss und

höchste Qualität. Dank der gelungenen Kombination aus

Tradition und modernster Technik begeistert der Familienbetrieb

Kunden in ganz Europa, den USA und Kanada.

Nach einer aufregenden Bergtour liefert die typische

Südtiroler Marende die perfekte Stärkung: Käse, Brot, Wein

und natürlich Südtiroler Speck als optimale Proteinquelle

gehören unabdingbar dazu. Die Herstellung dieser weltweit

geschätzten Spezialität ist eine Kunst, die der Familienbetrieb

Recla aus Schlanders seit drei Generationen perfekt

beherrscht.

Erfolgsgeheimnis

Noch heute stellt Recla alle Qualitätsprodukte exakt nach

alter Familientradition her. Die sorgfältige Auswahl der

Rohstoffe, eine milde Räucherung mit Buchenholz, die

langsame Reifung in der reinen Vinschgauer Bergluft und

natürlich die geheime Rezeptur der Gewürzmischung – seit

Firmengründung das Geheimnis des unverwechselbaren

Geschmacks aller Recla-Produkte. Die breite Palette an

Spezialitäten lässt keine Wünsche offen: Vom Klassiker, dem

Südtiroler Speck, über Oltspeck, Würstel, Kochschinken

und Brühwürste – alle Delikatessen werden nach höchsten

Qualitätsstandards produziert. Dies wurde Recla bereits

1997 durch die ISO 9000 Zertifizierung bescheinigt. Der

Familienbetrieb war auch das erste italienische Unternehmen,

das die Ausfuhrgenehmigung für Südtiroler Speck in

die USA erhielt. Doch der Expansionskurs des Unternehmens

erstreckt sich nicht nur auf die geografische Dimension,

sondern auch auf die Erweiterung und Erneuerung von

internen Strukturen und Produktionsabläufen.

Mitarbeiter fördern und schätzen

„Wir verdanken unseren Erfolg hauptsächlich dem Einsatz

und der Tüchtigkeit unserer langjährigen Mitarbeiter,

welche mit modernster Technologie in einem sauberen

und angenehmen Umfeld das Südtiroler Qualitätsprodukt

herstellen“, sagt David Recla. Die Tätigkeitsbereiche, in

denen seine qualifizierten Mitarbeiter Tag für Tag Großes

leisten, sind vielfältig: Produktion, Verarbeitung, technischer

Support, Versand und Verpackung, Verwaltung und Verkauf.

Auch motivierte Quereinsteiger sind bei Recla willkommen

und werden stets gefördert. Eine Umschulung vom Maurer

zum Speckfacharbeiter? Kein Problem! Vom Küchengehilfen

zum Abteilungsleiter aufsteigen? Aber gern! Bei Recla kann

jeder seine eigene Erfolgsgeschichte schreiben.

Recla GmbH

Gewerbegebiet 2 | 39028 Schlanders

Tel. 0473 737 300

info@recla.it | www.recla.it


44 03/2019 INFO-PR

AKTUELL

„Elegante“ Arbeitsbedingungen

Nicht nur die Produkte, die METEK aus Glas und Metall

herzustellen vermag, sind außergewöhnlich. Auch die

Arbeitsbedingungen sind bei METEK außergewöhnlich.

Modern, offen und transparent wirken Gebäude, an

denen METEK Hand angelegt hat. Wie schafft es der

Betrieb, so aufregende und elegante Gebäudeverglasungen,

automatisierte Gebäude(er)öffnungen, Genussklimaschränke,

Brandschutzverglasungen herzustellen, die auf

den ersten Blick fast unrealisierbar erscheinen? Ein Teil

der Antwort muss handwerkliches Können heißen. Der

andere, vielleicht noch entscheidendere, ist das Betriebsklima,

der Zusammenhalt, der aus Kollegen und Kolleginnen

ein eingeschworenes Team macht. Und oft das

Unmögliche möglich macht.

METEK schätzt sich glücklich, aus Mitarbeitern zu bestehen,

die ihrer Arbeit mit echter Leidenschaft nachgehen. Da kommt

bei vielen die Begeisterung für Technik, für Glas und Metall

und ungewöhnliche Verbindung durch, und da wird auch

schon mal etwas „neu erfunden“. Doch auch in allen anderen

Bereichen ist METEK mit Passionierten besetzt, die alles

zu einem guten Gelingen beisteuern. Somit ist das elegante

Endprodukt nicht das geniale Werk eines Einzelnen. Es ist

das Resultat einer gemeinschaftlichen Leistung, auf das jeder

Einzelne der zurzeit 70 Mitarbeiter stolz sein kann. Modernes

Arbeitsumfeld bei der international tätigen Firma METEK

bedeutet auch die Möglichkeit zur individuellen Gestaltung des

Arbeitsplatzes. Dazu gehören flexible Arbeitszeiten, Mitarbeiterfortbildung

oder gemeinsame Ausflüge und andere Benefits.

Ein zeit- und nervensparender Mannschaftsbus von und nach

Assling und eine familienfreundliche 4-Tage-Woche für Monteure

sind neben der leistungsgerechten Entlohnung und dem

guten Betriebsklima eine Selbstverständlichkeit. Der Hauptsitz

des Lösungsspezialisten METEK befindet sich in Frangart/Eppan,

weitere Niederlassungen sind in Welsberg und in Assling/

Osttirol. Weitere Einblicke unter www.metek.com

TECHNOLOGY IN MOTION

IHRE WEINE IM BLICKFELD:

ELEGANTE WEIN (T) RÄUME

VON METEK.

ELEGANTE … Verglasungen Automatische Gebäudeöffnungen Brandschutzverglasung

www.metek.com

Amonti Wellnessresort, Ahrntal


INFO-PR

03/2019

45

Die neue Karriere beginnt

im „Dolomiten“-Markt

Suchen, inserieren, finden – viele Südtiroler haben ihren

Beruf im „Dolomiten“-Markt gefunden. Das handliche

Extraheft „Dolomiten“-Markt und dessen Online-Version

sind nämlich der beste Treffpunkt, wenn es darum geht,

Bewerber und Unternehmen zusammenzubringen.

Rund 500 Anzeigen von Jobsuchenden und -anbietern

erreichen über die gedruckte und digitale Version des

„Dolomiten“-Marktes regelmäßig nahezu die ganze Provinz.

Das Extraheft wurde 2006 erstmals herausgegeben und ist

seither die erste Wahl der Südtiroler, wenn es um die Arbeits-

oder Mitarbeitersuche geht. Jeden Samstag erscheinen

die topaktuellsten Anzeigen – verpackt in klassische Wortanzeigen

oder auffallende Formatanzeigen. Dabei nutzen führende

Personalvermittler diese Möglichkeit der Mitarbeitersuche

erfolgreich. Eine sogenannte „kombinierte Schaltung“

macht das Angebot noch attraktiver. Alle Inserate erscheinen

nämlich auch in der Mittwochsbeilage des Tagblattes „Dolomiten“,

dem „Wirtschaftskurier“, und stehen Anbietern und

Arbeitssuchenden zusätzlich 14 Tage lang auf der Internetseite

www.dolomitenmarkt.it zur Verfügung.

Nicht nur jede Menge Stellenangebote

Im „Dolomiten“-Markt sowie im Online-„Dolomiten“-Markt

finden Leser aber nicht nur Stellengesuche oder -angebote. Zu

den großen Stärken der beiden Plattformen zählt auch ihre

Vielfältigkeit. Leser finden durchschnittlich bis zu 1.000 Annoncen

zu An- und Verkauf von verschiedensten Fahrzeugen

oder Immobilien, Partnerschaftsanzeigen sowie Flohmarkt-

Inserate in der Rubrik „Fundgrube“. Wortanzeigen können

auch mit einem Bild aufgewertet werden – im Internet sogar

mit bis zu zehn Fotos. Ergänzt wird die Samstagsbeilage durch

Bilder und redaktionelle Beiträge über die Neuheiten auf dem

Arbeits- und Immobilienmarkt, bei Auto und Motor sowie

Liebe und Partnerschaft. In der Online-Version,

www.dolomitenmarkt.it, besuchen die Nutzer durchschnittlich

8,63 Seiten für 4,25 Minuten. Allein die Rubrik der

Stelleangebote wurde im vergangenen Jahr rund 3.000.000-

Mal aufgerufen. Das Portal ist übrigens nicht nur vom PC und

Laptop aus nutzbar, sondern auch für mobile Endgeräte wie

Smartphone und Tablet bestens geeignet. Seit 2016 befindet

sich der „Dolomiten“-Markt auch auf Facebook (www.facebook.com/DolomitenMarkt).

Täglich werden darauf für über

9.000 Facebook-Freunde topaktuelle Angebote online gestellt.

Inserieren ist kinderleicht

Sie haben einen Traumjob zu vergeben oder suchen einen?

Im „Dolomiten“-Markt zu inserieren, ist ganz einfach. Die

Anzeigen können telefonisch in der „Dolomiten“-Anzeigenabteilung

unter der Tel. 0471 081 600 oder per E-Mail

an anzeigen@athesia.it aufgegeben werden.

Unter www.dolomitenmarkt.it kann man

außerdem rund um die Uhr inserieren.

Auf „Anzeige aufgeben“ klicken, und

schon erscheint das virtuelle Formular:

ausfüllen und fertig. Unternehmen und

Privatkunden, die den Online-Weg

nutzen, müssen übrigens nicht

auf die gedruckten Varianten

verzichten, denn natürlich

sind auch kombinierte Schaltungen

möglich.


46 03/2019

AKTUELL

Warum Unternehmen

umdenken müssen …

Mit der Generation Y betreten junge und motivierte

Menschen den Arbeitsmarkt, die zuvor bestehende

Ansichten übernehmen, aber gleichzeitig ganz anders

ticken als ihre Vorgänger. Die Karriere um jeden Preis

gibt es nicht mehr, denn die Generation Y setzt mit mehr

Flexibilität, Selbstverwirklichung und Kommunikation

auf Augenhöhe neue Prioritäten in ihrem Berufsleben.

Der „frische Wind“ bringt aber auch durchaus positive

Chancen für die Unternehmen mit sich.

Wer ist die „Generation Y“? Zur Generation Y – auch

„Millennials“ genannt – zählen die Jahrgänge von 1980 bis

1995. In Südtirol bilden rund 99.000 Jugendliche und junge

Erwachsene die Gruppe der Generation Y. Im Vergleich zu

ihren Vorgängern – der Generation X (Jahrgänge von 1965

bis 1979) – mit rund 122.000 Südtiroler Vertretern werden

die Auswirkungen des demografischen Wandels deutlich.

Laut Kienbaum Institut @ ISM lassen sich dabei grundsätzlich

vier Generation-Y-Typen unterscheiden: Für den

Karriereorientierten stehen Erfolg und Karriere an erster

Stelle, wobei der Erlebnisorientierte das soziale Umfeld,

Gesundheit und Reisen in den Vordergrund stellt. Der

Ambitionierte zeigt eine ausgeprägte Karriereorientierung,

legt gleichzeitig aber großen Wert auf eine ausgewogene

Work-Life-Balance. Der Orientierungssuchende hingegen ist

sich über die eigene Zukunft und den einzuschlagenden Weg

noch sehr unsicher.

Was unterscheidet die Generation Y von ihren Vorgängern?

Im Allgemeinen teilen die Millennials das Streben nach

Sicherheit, Anerkennung sowie privatem und beruflichem

Erfolg mit der Generation X. Jedoch sind ihre Sorgen um

einen Arbeitsplatz geringer, ihre Arbeitsdauer in einem

Unternehmen kürzer und ihre Zufriedenheit mit dem Leben

höher als jene ihrer Vorgänger. Eine Ausnahme bilden dabei

die Hochschulabsolventen beider Generationen, die sich in

ihrer Zufriedenheit, ihren Sorgen und ihrer Betriebszugehörigkeitsdauer

kaum voneinander unterscheiden.

Welche Erwartungen stellt die Generation Y an die Arbeit?

Natürlich setzen nicht alle jungen Erwachsenen die gleichen

beruflichen Prioritäten. Jedoch wird insbesondere den Akademikern

unter ihnen das nachfolgende „typische Generation-

Y-Verhalten“ nachgesagt. Zwei Schlüsselwörter dabei sind

„Work-Life-Balance“ und „sanfte Karriere“: Auf der einen

Seite scheuen die Millennials keine harte Arbeit, um zielstrebig

und erfolgsorientiert ihre hochgesteckten Ziele zu erreichen.

Für ihre erbrachte Leistung und ihr Engagement erwarten sie


AKTUELL

03/2019

47

dabei eine angemessene Entlohnung. Auf der anderen Seite

nimmt die Arbeit nicht die dominante Rolle in ihrem Leben

ein, denn nicht nur Erfolg, sondern auch die Vereinbarkeit

von Beruf mit Freizeit und Familie sind für die Karriereplanung

entscheidend.

„More coach than commander“

Im Betrieb fordert die Generation Y eine partizipative Unternehmenskultur,

in der soziale Kontakte gepflegt werden und

ihnen die Führungskräfte mit gegenseitigem Respekt begegnen.

Zudem hat sie den Wunsch nach Wertschätzung ihrer Arbeit

durch ein ehrliches und individuelles Feedback ihres Vorgesetzten,

der generell „more coach than commander“ für sie sein

sollte. Die Millennials stehen ihrem Team und ihrer Tätigkeit

loyal gegenüber, wünschen sich aber, dass sie selbstständig

arbeiten, selbst Entscheidungen treffen und Verantwortung

übernehmen dürfen. In gewisser Weise sollte der Beruf ihnen

auch die Möglichkeit bieten, sich selbst zu verwirklichen und

sich kontinuierlich weiterbilden zu können. Anders als ihren

Vorgängern geht es den Millennials nicht mehr um einen dauerhaften

Arbeitsplatz in einem bestimmten Unternehmen. Der

Arbeitsplatzwechsel wird jedoch nicht als Illoyalität, sondern

als normale Veränderung im Erwerbsleben gesehen.

Was bedeutet dies für die Südtiroler Unternehmen?

Die „Excelsior“-Erhebung von Unioncamere (Vereinigung der

italienischen Handelskammern) untersucht regelmäßig die

Beschäftigungs- und Arbeitsmarktverhältnisse in allen italienischen

Regionen. Dabei zeigt sich, dass in Südtirol durchschnittlich

36 Prozent der Arbeitsplätze, die für junge Mitarbeiter bis

29 Jahre vorgesehen sind, schwierig zu besetzen sind. Bei den

jungen Erwachsenen schlägt der demografische Wandel also bereits

voll durch. Zudem wandern auch viele junge hochqualifizierte

Südtiroler ins nahe gelegene Ausland ab und verschärfen

dadurch den Fachkräftemangel. Unternehmen, die nach jungem

Personal suchen, stehen deshalb vor großen Herausforderungen:

Sie müssen ihr Profil als Arbeitgeber schärfen und sich

attraktiv für die Generation Y machen. Gepunktet wird dabei

mit flexiblen Arbeitszeiten, einer kollegialen Atmosphäre im

Betrieb und Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung und Weiterbildung.

Natürlich bilden auch konkurrenzfähige Löhne einen

Erfolgsfaktor. Die Millennials danken es dem Arbeit geber

mit mehr Zufriedenheit, viel Engagement und großem Einsatz,

die vorgegebenen Ziele zu erreichen. Schließlich können die

Südtiroler Unternehmen von einem Generationenmix und den

Stärken der jüngeren und älteren Generation profitieren. Der

Artikel basiert auf der Studie „Die neue Generation – Werte,

Arbeitseinstellungen und unternehmerische Anforderungen“

des Roman-Herzog-Instituts.


Denise Frötscher/WIFO

Berufe in Südtirol mit der größten Schwierigkeit, junge Angestellte zu finden

Junge Erwachsene bis 29 Jahre

Spezialisten für Ökonomie und BWL

Informatik-, Physik- und Chemie-Spezialisten

Lager-, Logistik- und Einkaufsleiter

Verwaltung, Finanzen und Produktionsleitung

Quelle: Excelsior; Ausarbeitung WIFO

Quelle: Excelsior; Ausarbeitung WIFO

Sozialarbeiter

Südtirol-Schnitt: 36 %

52%

49%

49%

64%

71%

0% 20% 40% 60% 80%

Südtirols Wohnbevölkerung nach Alter und Geschlecht - 2018

100

91

82

73

64

55

46

37

28

19

10

1

5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 1.000 2.000 3.000 4.000 5.000

Quelle: ISTAT; Ausarbeitung WIFO

Quelle: ISTAT; Ausarbeitung WIFO

männlich

weiblich

Generation Y

© 2019 WIFO

© 2019 WIFO

© 2019 WIFO

© 2019 WIFO

„systems bietet mir eine abwechslungsreiche

und spannende Arbeit mit interessanten

Menschen und tollen Herausforderungen.“

Patrick

Seit 9 Jahren bei systems

www.systems.bz/jobs


INFO-PR

48 03/2019

Foto © DavidWehnert

v.l.: Klement Cabana, Cristina Ferretti, Christoph Holz, Werner Taschler, Gastgeberin Marita Wimmer, Elia Plunger und Tiziano Tresanti

DBT Südtirol: Künstliche Intelligenz

Zum dritten Mal fand am vergangenen 11. April 2019

die Veranstaltungsserie „DBT Südtirol“ (Digital Business

Trends) durch den Gastgeber „Südtirol-Online-Marketing“

statt. Die Veranstaltung war erneut ausgebucht

und auch ein Vertreter der österreichischen DBT, Klement

Cabana von „sdone“, war mit dabei.

Das Thema dieser DBT war „KI Künstliche Intelligenz –

Chance oder Risiko“. Keynote-Speaker Christoph Holz,

Business Angel für KI-Start-ups, Informatiker und Preisträger

des Innovationspreises des Landes Tirol, hat zu dem Thema

gesprochen. Künstliche Intelligenz verwandelt die Erfahrung

eines Unternehmens in effiziente Prozesse, damit sich die Mitarbeiter

auf das Wesentliche konzentrieren können: Kundenbeziehung

und Innovation. Unter anderem wurden folgende

Fragen von Herrn Holz beantwortet: Wie ändern sich Gesellschaft

und Wirtschaft durch künstliche Intelligenz? Welche

Branchen müssen beim Thema KI besonders rasch handeln?

Welche positiven und negativen Besonderheiten gibt es dazu?

Podiumsdiskussion mit Experten

Mit Elia Plunger, Geschäftsführer von „ACS Data Systems“,

Werner Taschler COO & Product Manager von „INFO­

MINDS“ und Tiziano Tresanti, Chairman & CEO von „airpim“

diskutierte Holz anschließend zum Thema, bei dem so

manche offene Fragen vom anwesendem Publikum gestellt

und geklärt werden konnten. Beim abschließenden Umtrunk

tauschten sich die Gäste und Redner untereinander noch

angeregt zum Thema aus.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und wird voraussichtlich

am 26. September 2019 zu einem neuen Thema der

digitalen Welt stattfinden.

Foto © D-Life

Foto © VerenaDelRosso

Foto © D-Life

Christoph Holz


INFO-PR

03/2019

49

Weltneuheit: Niederstätter-Rentmas

Rentmas.it – die Zukunft des Mietens. Während die Sharing

Economy in anderen Bereichen bereits weit verbreitet

ist, man denke nur an airbnb, besteht im Bauwesen

noch Nachholbedarf. Die Antwort von Niederstätter auf

den Megatrend Sharing lautet Rentmas und ist ein Blick

in die Zukunft des Mietens.

Sharing ist eindeutig ein Megatrend, der die weltweite Entwicklung

maßgeblich beeinflusst. Durch das mobile Internet

erhält das Teilen eine völlig neue Dimension. Der Verzicht

auf den Kauf von neuen Waren bedeutet Schonung von Ressourcen

und Umwelt. Niederstätter setzt nun im Baugewerbe

durch die Entwicklung des Rentmas-Portals neue Maßstäbe.

Dieses Portal stellt ein Bindeglied zwischen Eigentümern

von Baumaschinen und interessierten Nutzern dar.

Win-win-Situation

„Dank moderner Technologie ist es heutzutage ganz einfach,

Maschinendaten abzurufen und zentral zu sammeln“,

erklären Manuel und Daniela Niederstätter. „Hier setzt

das Konzept von Rentmas an: Ein Unternehmer kann sich

ganz einfach im Portal registrieren und seine Maschinen

zur Vermietung freigeben. Das bietet ihm mehrere Vorteile.

Erstens hat er alle Maschinendaten im Blick. Der Clou aber

ist der von Niederstätter entwickelte Algorithmus. Dieser

erkennt, sobald eine Baumaschine längere Zeit nicht genutzt

wird. Diese erscheint dann auf einer Karte als verfügbar, und

andere Unternehmer oder auch Private können die Maschine

anmieten. Davon profitieren beide. Der Eigentümer lastet seine

Baumaschine stärker aus, und der Nutzer kann ein Gerät,

das sich in seiner Nähe befindet, online buchen. Das spart

Zeit in der Abwicklung und Geld beim Transport.“

Rundum-Service

Zusätzlich zur Vermittlung zwischen Anbieter und Nutzer

bietet Niederstätter eine Vielzahl von Serviceleistungen

an: Transporte, Montagen und technische Services wie

Wartung und Reparatur. „Bereits in dieser ersten Basisversion,

die seit Kurzem online ist, stellt Rentmas ein äußerst

innovatives System dar, das es in dieser Form noch nicht

gibt. Für die nächste Zukunft haben wir bereits viele weitere

Ideen, um den Kundennutzen zu erhöhen“, erklären

Manuel und Daniela Niederstätter verheißungsvoll. Auf

die weitere Entwicklung bei Niederstätter darf man also

gespannt sein!

Niederstätter AG

Achille-Grandi-Straße 1 | 39100 Bozen

Tel. 0471 061 100

info@rentmas.it | www.rentmas.it

Möchten Sie bei Rentmas nach Maschinen suchen oder

Partner in der Vermietung werden? Besuchen Sie uns auf

rentmas.it, oder rufen Sie uns an:

Daniela Niederstätter, Tel. 349 643 93 71

Manuel und Daniela Niederstätter


INFO-PR

50 03/2019

AKTUELL

Die Fabrik der Zukunft

Stetige Verbesserung durch Automatisierung der

Arbeitsprozesse: Bei GKN Sinter Metals ist dies Teil des

Arbeitsalltags. Mensch und Roboter arbeiten eng zusammen,

um Großes zu erreichen.

An den Standorten von GKN Sinter Metals in Bruneck und

Sand in Taufers dreht sich alles um das Thema Industrie 4.0.

Durch die starke Automatisierung der Fertigungsprozesse und

herausfordernde Neuentwicklungen wird die kontinuierliche

Optimierung von Produktivität und Qualität erreicht. Dies

ermöglicht uns, dank innovativer technischer Hilfsmittel ortsund

zeitunabhängig zu reagieren. Maschinen, Anlagen usw.

werden digital vernetzt, um den Mitarbeiter bei der täglichen

Arbeit zu unterstützen und die Entscheidungen zu erleichtern.

Zukunftsorientiert arbeiten

Digitalisierung wird bei GKN Sinter Metals auf allen Ebenen

gelebt. Dadurch bietet das Unternehmen jedem Mitarbeiter

eine einzigartige Möglichkeit, zukunftsorientierte Aufgaben zu

lernen: Daten zu interpretieren, damit zu arbeiten und Prozesse

zu gestalten. Solche Fähigkeiten sind die stabile Basis für die

Zukunft, die sich immer mehr in Richtung Industrie 4.0 entwickelt.

GKN Sinter Metals ist Partnerunternehmen der Freien

Universität Bozen, die seit Oktober den dualen Ingenieurstudiengang

Automation (BSc) anbietet. Des Weiteren besteht

eine regelmäßige Zusammenarbeit mit den Universitäten

TUM München und der RWTH Aachen. Der duale Ingenieurstudiengang

Automation an der Freien Universität Bozen ist

eine perfekte Symbiose aus theoretischen Inhalten, die an der

Universität vermittelt werden, und praktischer Umsetzung im

Alltag. GKN Sinter Metals ist eines der Partnerunternehmen,

die jungen motivierten Oberschulabsolventen sowie internen

Mitarbeitern das duale Ingenieurstudium Automation ermöglicht.

Auch allen anderen Mitarbeitern mit technischem Verständnis

und Motivation bieten sich dank des breitgefächerten

Weiterbildungsprogramms attraktive Karrieremöglichkeiten

als Führungskraft, technischer Spezialist oder Ansprechpartner

für internationale Projekte. Durch diese Internationalisierung

und die damit verbundene Weltoffenheit besteht für die

Mitarbeiter die Möglichkeit, nach außen zu gehen, um somit

wichtige Erfahrungen zu sammeln. Unterstützung bei neuen

Aufgabenbereichen erfahren die Mitarbeiter durch interne

Schulungen oder die Hilfe von erfahrenen Ausbildern. In

regelmäßigen Gesprächen bekommen die Mitarbeiter konstruktives

Feedback zum Ausbildungsstand oder zur geleisteten

Tätigkeit, was zur Mitarbeiterzufriedenheit beiträgt und ein

positives Arbeitsklima fördert.

GKN Sinter Metals AG

Fabrikstraße 5 | 39031 Bruneck

Tel. 0474 570 211

info@jobsbysinter.com | www.jobsbysinter.com


AKTUELL 03/2019 51

Seiser Alm, Kastelruth, Südtirol

NEUEN PROJEKTEN ENTGEGEN.

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Hypo Vorarlberg Leasing steht Ihnen zur Seite und leistet die Unterstützung und finanzielle Beratung, die Ihr Unternehmen benötigt.

Wir besitzen das Know-how, um Ihren Projekten neuen Schwung und Innovationskraft zu verleihen. Gemeinsam loten wir neue

Investitionsmöglichkeiten aus, damit Sie Ihre Ideen verfolgen und Ihre Pläne perfektionieren können.

Hypo Vorarlberg Leasing AG, Norditalien

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52 03/2019 AKTUELL

„Die Macht der Bewerber“

Warum Forderungen und Ansprüche der Bewerber steigen

und wie Unternehmen heute passende Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter finden

Früher liefen Bewerbungsverfahren nach einem simplen Muster

ab: Der Bewerber wurde zum Bewerbungsgespräch geladen.

Dort stand man dem Personalchef Rede und Antwort, erhoffte

sich dank seiner Qualifikationen einen Vorteil gegenüber den

Mitbewerbern und wartete schließlich nervös darauf, aus der

Vielzahl an Bewerbungen ausgewählt zu werden. Viel wahrscheinlicher

war allerdings eine Absage. Heute ist das anders

Veränderte Verhältnisse

In Südtirol hat sich der Arbeitsmarkt in den vergangenen

Jahren zunehmend zu einem Bewerbermarkt entwickelt. Das

stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Konnten

sich Unternehmen und Betriebe bis vor einigen Jahren ihre

Mitarbeiter aus einem großen Bewerberpool aussuchen, läuft

es heute meist umgekehrt. Quer durch alle Branchen hindurch

sind Bewerberinnen und Bewerber rar. Sie haben bei

der Jobsuche die Wahl, können sich zwischen verschiedenen

Angeboten entscheiden, treten entsprechend selbstbewusst auf

und stellen hohe Ansprüche – sei es beim Gehalt oder bei

nicht-monetären Leistungen wie zusätzlichem Urlaub

oder Home-Office. „Wichtig ist den Bewerbern heute

(zeitliche) Flexibilität und die Work-Life-Balance.

Die neuen Ansprüche und Anforderungen der

Bewerber gehen einher mit einem veränderten

Bewerbermarkt. Wo es kaum Arbeitslosigkeit

gibt, verschieben sich unweigerlich die

Werte“, beobachtet Hannes

Hannes Mair Mair von Look4U die ak­

tuellen Entwicklungen am Stellenmarkt. Auch bei der Entscheidung

für ein Angebot geht es den Bewerbern nicht mehr

nur um die Bezahlung, „sondern vor allem die intern gelebte

Kultur eines Unternehmens spielt für sie eine immer größere

Rolle“, sagt Mirko Udovich von der Personalagentur Staff

& Line, „Insbesondere Führungskräfte schauen

immer öfter hinter die Hochglanzfassaden von

Firmen und interessieren sich stattdessen für die

interne Kultur. Dafür, wie die Mitarbeiter miteinander

umgehen. Wie die Motivation innerhalb

des Unternehmens wirklich aussieht.

Wie das Unternehmen ihren Erfolg abseits

von Zahlen definiert.“

Mirko Udovich

Keine Frage des Geldes

Während das Gehalt also oft in den Hintergrund rückt, zählt

für viele Bewerberinnen und Bewerber heute ein strukturiertes

Umfeld, Aufgabenbereiche mit Eigenverantwortung,

Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten und Wertschätzung.

Unternehmen müssen auf diese Werteverschiebung reagieren:

„Gerade deshalb ist es für Unternehmen wichtig, ein vielseitiges

Aufgabengebiet mit Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.

Der Stellenwert der zwischenmenschlichen Beziehung am

Arbeitsplatz und flexible Arbeitszeitmodelle in Südtirol haben

an Wert gewonnen“, sagt Victoria Wurz von Business Pool.

Perfect Match – wie Unternehmen gute Mitarbeiter finden

Die Veränderungen am Arbeitsmarkt bringen auch große

Veränderungen in der Personalsuche mit sich. „Es geht nicht

nur darum gute Leute zu finden, sondern die passenden Mitarbeiter

für mein Unternehmen zu gewinnen, sie intern fachlich

und persönlich aus- und weiterzubilden und sie langfristig an

LobiAGE

LobiTEC

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Kampill Center | Innsbrucker Straße 27-29 | Bozen | Tel 0471 051 573 | www.lobis.biz


AKTUELL

03/2019

53

das Unternehmen zu binden,“ sagt Victoria Wurz, „deshalb ist

es umso wichtiger, die eigene Unternehmenskultur, Ziele und

Werte genau zu kennen und diese nach außen klar zu kommunizieren,

um somit die richtige Zielgruppe am Arbeitsmarkt

anzusprechen. Wenn die Werte intern gelebt werden und die

aktuellen Mitarbeiter somit zufrieden sind, dann sind dies ihre

besten Markenbotschafter, über welche wissenschaftlich nachgewiesen,

auch die besten Kontakte und Bewerber kommen.“

Das Recruiting, also die Personalsuche wird immer mehr zu

einem Verkauf, es geht um Personalmarketing. Das angebotene

Produkt ist dabei das Unternehmen selbst. Will man als

Unternehmen am Arbeitsmarkt interessant sein, muss man sich

dementsprechend präsentieren.

Active Sourcing – alles eine Frage der Zeit

Die gute Wirtschaftslage führt auch zu einer relativ

hohen Fluktuation am Arbeitsmarkt. Das große

Arbeitsplatzangebot führt dazu, dass Mitarbeiter

immer häufiger ihren Arbeitsplatz wechseln. Mit

entsprechenden Konsequenzen für die Personalabteilungen.

Um möglichen Engpässen vorzubeugen,

reicht es daher nicht mehr

Victoria Wurz aus, nur bei Bedarf nach neuem

Personal zu suchen. So hat sich das Active Sourcing verbreitet.

Personaler suchen dabei aktiv nach potentiellen neuen Arbeitnehmern,

auch wenn derzeit kein unmittelbarer Bedarf besteht,

mit dem Ziel: Ein Netzwerk an mit qualifizierten Mitarbeitern

anzulegen und diese schon vor der eigentlichen Rekrutierung

an das Unternehmen zu binden. Personaler sollten heute ständig

auf nach geeigneten Bewerbern Ausschau halten, on- wie

offline. Die ständige Suche und das kontinuierliche Selektieren

sind zentrale Bausteine des Personalmanagements. Wenn ich als

Firma erst dann mit der Personalsuche beginne, wenn sie nötig

ist, bin ich zu spät dran. Entscheidend sind der Zeitfaktor und

ein gut funktionierendes Netzwerk, auf die Passung kommt es

schließlich an. Passt der Bewerber zum Unternehmen und kann

sich die Bewerberin/der Bewerber mit den Werten des Unternehmens

identifizieren. Dieser Prozess braucht aber Zeit!

Worauf es Bewerbern ankommt:

• Der Wunsch nach flachen Hierarchien

• Unternehmensstrukturen, die Innovationen ermöglichen

• Der Kollegenzusammenhalt unter den Mitarbeitern

• Die Kultur des Unternehmens muss die Vereinbarkeit von

Familie und Beruf zulassen

Martin Wieser

Software Engineer, Würth Phoenix

deine Zukunft

mit uns!

Würth Phoenix GmbH - Kravoglstraße 4, 39100 Bozen - www.wuerth-phoenix.com


54 03/2019

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Individuell, zielgerichtet,

implementierungsorientiert

Die etwas anderen Berater – warum sich Business Pool

von anderen Beratungsunternehmen unterscheidet – ein

Gespräch mit den beiden Geschäftsführern Barbara Jäger

und Günther Wurm.

Radius: Frau Jäger, Ihr Unternehmen bietet eine

360°­ Beratung im Bereich Organisation und Personal an.

Was kann man sich darunter ganz konkret vorstellen?

Barbara Jäger: Ganz einfach: Uns geht es vor allem darum,

die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg eines Unternehmens

zu steigern. Maßgeblich dafür sind die Mitarbeiter. Entsprechend

begleiten wir unsere Kunden während der gesamten

Phase der Employee Journey, also der Mitarbeiterreise im

Unternehmen. Von der Personalsuche und dem Eintritt der

Mitarbeiter über die Förderung und Bindung ans Unternehmen

bis hin zum Austritt.

Radius: Solche Dienstleistungen bieten natürlich auch andere

Beratungsunternehmen an. Was also machen Sie anders?

Günther Wurm: Wie meine Frau gerade beschrieben hat:

Mitarbeiter machen den Unterschied. Sie allein können

einem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen.

Deshalb begleiten wir Betriebe während der gesamten Mitarbeiterreise.

Wir analysieren das Unternehmen und leiten

konkrete, einfache und effektive Maßnahmen ab.

Radius: Wie gehen Sie dabei vor?

B. Jäger: Wir beginnen zunächst mit einer Bestandsaufnahme,

die wir gemeinsam mit unseren Kunden durchführen.

Zum Einsatz kommen dabei verschiedene Analyseinstrumente,

die in der Praxis erprobt und wissenschaftlich

validiert sind. Im regen Austausch mit unseren Kunden

analysieren wir die Abläufe und hinterfragen die Handlungsweisen

der beteiligten Menschen.

G. Wurm: Darauf aufbauend erarbeiten wir Konzepte zu

unternehmerischen Fragestellungen. Wichtig: Wir lassen

unsere Kunden damit nicht alleine, sondern begleiten sie

bei der Implementierung und führen gemeinsam die jeweils

passenden Maßnahmen durch.

Radius: Was sind sogenannte „passende Maßnahmen“?

B. Jäger: Zunächst finden wir raus, wo der Schuh am meisten

drückt. Was braucht das Unternehmen? Braucht es in

erster Linie den Aufbau einer zukunftsorientierten Organisation?

Oder eher die Entwicklung einer konkreten Strategie,

um die richtigen Mitarbeiter zu finden? Oder geht es darum,

die Fluktuation und Krankenstände im Unternehmen zu

reduzieren?

Radius: Und welche Lösungen bieten Sie dann an?

B. Jäger: Bleiben wir doch beim Thema Krankenstand.

Dank strukturierter Rückkehrgespräche kann die hohe Anzahl

an Krankenständen in einem Unternehmen drastisch

reduziert werden. Aber auch in der Mitarbeiterführung

können gezielte und kontinuierlich eingesetzte Instrumente

sehr viel bewirken. Dazu zählen etwa jährliche

Mitarbeitergespräche, prägnante Stellenbeschreibungen

mit klaren Verantwortlichkeiten oder auch gut geführte

Austrittsgespräche.

Radius: Welche Vorteile ergeben sich für den Kunden?

G. Wurm: Wir geben unseren Kunden nicht einfach Empfehlungen

und Handlungsvorschläge mit auf den Weg, sondern

zeigen auf, welche Mitarbeitergruppe welche Bedürfnisse

hat. Vor allem aber leiten wir konkrete Maßnahmen ein.

Ganz nach dem Pareto-Prinzip: Mit nur 20 Prozent der

richtigen Maßnahmen können 80 Prozent des angepeilten

Ergebnisses erzielt werden.

B. Jäger: Natürlich können auch wir den Wind nicht steuern,

aber wir können die Segel richtig setzen.

Barbara Jäger und Günther Wurm

Business Pool GmbH

Handwerkerstraße 26 | 39100 Bozen

Tel. 0471 301 896

info@businesspool.it | www.businesspool.it


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AKTUELL 03/2019 55

Betriebsausflug:

Auf Zeitreise in die Erdgeschichte

Teamgeist stärken, Betriebsklima fördern, Kollegen und

Chefs in ungezwungener Atmosphäre erleben – oder

einfach nur „Danke“ sagen: Es gibt viele gute Gründe, die

Mitarbeiter zu einem jährlichen Betriebsausflug einzuladen.

Und warum dieses Jahr nicht ins Dolomiten UNESCO

Welterbe Bletterbach?

Noch schnell eine E-Mail schreiben, einen wichtigen

Telefonanruf entgegennehmen und den Chef daran erinnern,

dass er morgen einen Termin bei seinem Steuerberater

hat … und dann nichts wie los, die Kinder von der

KiTa abholen. Im alltäglichen Arbeitsleben bleibt oft kaum

Zeit, sich mit seinen Kollegen auseinanderzusetzen, den

Mitarbeiter von gegenüber besser kennenzulernen oder

seinen Vorgesetzten von einer guten Idee zu überzeugen. In

ungezwungener Atmosphäre fördern Betriebsausflüge den

Austausch und die Beziehungen innerhalb eines Unternehmens

oder kurzum: Zufriedenheit, Betriebsklima, Innovationsgeist

und Teambildung profitieren von einem gemeinsamen

Tag fernab des Arbeitsplatzes – und machen einen Job

zu einem „Top Job“.

UNESCO Welterbe Bletterbach: Raus in die Natur!

Erholung und Erlebnis: Die vielfach intakte Natur in

Südtirol ist geradezu dafür geschaffen, sie im Rahmen

eines Betriebsausfluges gemeinsam zu erwandern und zu

genießen, um so vom Alltag herunterzufahren, sich auszutauschen

und sich kennenzulernen. „Nichts wie raus in die

Natur“ ist daher auch das Motto des Dolomiten UNESCO

Welterbes Bletterbach, wo Gruppen die bekannte Schlucht

im Südtiroler Unterland bei einer ganz persönlich abgestimmten

geführten Wanderung erfahren können. Ob mit

besonderen Schwerpunkten wie „Stein und Wein“ oder

„Stein und Wildkräuter“, verschiedenen Wandermöglichkeiten

für Alt und Jung vom gemütlichen Spaziergang bis

zur anspruchsvolleren Tour, kulinarischen Höhepunkten

von einer Begrüßung bei einem Frühstücksbuffet oder

einem Lunchpaket für unterwegs mit Aldeiner Produkten

bis zur zünftigen Marende auf einer der umliegenden Almen

… Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, einen

unvergesslichen Tag im Dolomiten UNESCO Welterbe

Bletterbach zu erleben.

Geologie erleben, begreifen und erfahren …

Klar, es ist nicht immer unbedingt die Geologie der Dolomiten

und der Bletterbachschlucht, die bei so einem

Betriebsausflug im Mittelpunkt steht … dennoch: Die

GEOPARC-Führer verstehen es, den Aufbau der Berge, die

Entstehung der Gesteine und die fossilen Funde des Dolomiten

UNESCO Welterbes in anschaulicher Art und Weise

zu vermitteln. Wanderfreudige Gruppen erwarten somit

keinesfalls trockene Theorie und langweilige Fachvorträge,

sondern – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Erleben,

Begreifen und Erfahren. Und das weit über das eigentliche

Thema der Führung hinaus: Bäume, Pflanzen und Tiere in

der Umgebung der Schlucht, aktuelle Forschungsprojekte,

neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und Kooperationen

über die Landesgrenzen hinaus bis nach China und bis zur

Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, die Organisation

des GEOPARC Bletterbach mit ihren brandaktuellen Vorhaben

vom Saurierpfad bis zur Erweiterung des Besucherzentrums

– es gibt so vieles zu erfahren und zu erzählen! Bis

hin zu Land und Leuten mit ihrer Aldeiner Lebensart, ihren

überlieferten Traditionen und ihren gelebten Bräuchen.

Kurzum: Bei einem abwechslungsreichen Tag im GEOPARC

Bletterbach ist ganz bestimmt für jede Mitarbeiterin und für

jeden Mitarbeiter das Richtige dabei!

GEOPARC Bletterbach

Lerch 40 | 39040 Aldein

Tel. 0471 886 946

info@bletterbach.info | www.bletterbach.info


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56 03/2019

Was sorgt für Wohlbefinden am Arbeitsplatz?

Die Inneneinrichtung und Ausstattung sorgt für ein

optimales Arbeitsumfeld. Für effiziente Abläufe und

für Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Dyco bietet einen

Rundum-Planungs- und Einrichtungsservice für Büroräume

aller Arten und Größen.

Seit 35 Jahren steht Dyco in ganz Südtirol als zuverlässiger

Partner für Einrichtung und Ausstattung von Büroräumen.

Zum Rundum-Service des Unternehmens gehört die Planung

genauso wie die Lieferung und Montage aller Möbelstücke

und der benötigten Technik.

Individuelle Rundum-Lösung

Jedes Unternehmen ist von Grund auf anders strukturiert

und aufgebaut. Deshalb gehen wir bei der Planung und

Ausführung auf jeden einzelnen Kunden individuell ein,

beachten dabei besondere Bedürfnisse, Kommunikationsroutine

und Abläufe. Nur so können am Ende eine Einrichtung

und Ausstattung entstehen, die nicht nur schön und

repräsentativ ist, sondern auch funktionell, effizient und

sicher ist. Für die Experten von Dyco ist die Einrichtung

von Büroräumen damit viel mehr als deren bloße Möblierung.

Aus Erfahrung wissen wir, dass Büroeinrichtung und

Ausstattung viele Funktionen zu erfüllen haben. Sie müssen

für Wohlbefinden am Arbeitsplatz sorgen, optimale Arbeitsabläufe

unterstützen und nicht zuletzt die Markenidentität

unterstreichen.

Ideen im Raum

DYCO.IT

Große Herausforderungen lassen uns wachsen:

Danke für das Vertrauen!

DYCO GmbH - Pillhofstraße 93 - Eppan - Tel. +39 0471 670 900 - Fax +39 0471 670 930 - info@dyco.it


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03/2019

57

Vielfältige Karriere-Chancen

Die Erfolgsgeschichte begann 1949 mit der Eröffnung

eines „Tante Emma“-Ladens im Pfalzner Widum. Heute

ist aus dem kleinen Geschäft einer der erfolgreichsten

Südtiroler Betriebe mit über 36 Filialen im Discount-,

Lebensmittel- und Gastronomiesektor sowie 450 Mitarbeitern

geworden.

Seit der Gründung vor 23 Jahren befindet sich das Familienunternehmen

„Anjoka“ auf Expansionskurs: Die Neueröffnung

von mehreren „Conad“-, „Eurospin“- und „Mein

Bistro“-Filialen in ganz Südtirol steht unmittelbar vor der

Tür. Dadurch werden attraktive Arbeitsplätze geschaffen.

Familiär und flexibel

„Wir expandieren und brauchen neue Mitarbeiter für die

künftigen Filialen von ‚Mein Bistro‘ in Bozen, Meran und

im Vinschgau“, freut sich Firmengründer Martin Hitthaler.

Das Konzept, gute und preiswerte Mittagsgerichte ohne

lange Wartezeiten anzubieten, kommt bei den Kunden

sehr gut an. Für die Erweiterung des Filialnetzes werden

ausgebildete Köche sowie freundliche und motivierte

Servicekräfte benötigt. Auch im Discount- und Supermarktsektor

wächst das Unternehmen und sucht Mitarbeiter für

den Verkauf, den Kassenbereich sowie Filialleiter für die

geplanten Neueröffnungen von „Eurospin“ und „Conad“.

„Die Kandidaten sollten vor allem Motivation und Lernbereitschaft

mitbringen. Wir sorgen für eine tiefgründige Einarbeitung“,

sagt Martin Hitthaler. Im Gegenzug bietet das

Unternehmen ein familiäres Arbeitsklima, einen sicheren

Arbeitsplatz sowie sehr flexible Arbeitszeiten und Stundenmodelle,

die die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

enorm erleichtern.

Wir suchen dich

– Filialleiterinnen und Filialleiter

– Verkäuferinnen und Verkäufer, Kassiererinnen und

Kassierer in Vollzeit mit Aufstiegsmöglichkeiten

– Verkäuferinnen und Verkäufer, Kassiererinnen und

Kassierer in Teilzeit (25 Std.)

– freundliche Lehrlinge in Vollzeit

– Gerne bieten wir auch motivierten Oberschulabgängern

die Möglichkeit, eine berufsspezifische

Ausbildung zu absolvieren (in Vollzeit).

Was dich erwartet

Junges, dynamisches Team, flexible Arbeitszeiten,

Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegsmöglichkeiten,

Firmenauto, verschiedene Benefits

Tel. 0474 529580

personal@anjoka.it


58 03/2019

AKTUELL

Als Sommelière bin ich auch

Geschichten-

erzählerin

Gastlichkeit ist Vielfalt

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03/2019

59

Berufe im Hotel- & Gastgewerbe …

… wo Menschen für Menschen arbeiten. Ein Gespräch mit

Matteo Lattanzi. Er ist Vorsitzender des Vereines Gastlichkeit

in Südtirol und Maître d’Hôtel im 5-Sterne-Hotel „Quellenhof

Luxury Resort Passeier“ in St. Martin in Passeier.

Dort trägt er Verantwortung für über 60 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Service.

Foto © HotelQuellenhof

Radius: Herr Lattanzi, welche Anforderungen stellt ein

5-Sterne-Hotel an die Mitarbeiter?

Matteo Lattanzi: In der Spitzenhotellerie ist die Klientel

naturgemäß sehr anspruchsvoll. Dort steigen Gäste ab, die

teilweise schon in renommierten Hotels auf der ganzen Welt

genächtigt hatten. Dementsprechend hoch sind auch meine

Ansprüche und die Ansprüche an unsere Mitarbeiter.

Radius: Sie leiten den Service im Hotel Quellenhof. Welche

Anforderungen stellen Sie an das Serviceteam?

M. Lattanzi: Das Gastgewerbe braucht fachlich sehr gut

ausgebildete und vor allem motivierte Servicefachkräfte. Diese

sind heute nicht mehr so leicht zu finden, wie viele Hotels

und Gastbetriebe immer öfter feststellen. Das kann man nun

kritisieren und bedauern. Wir müssen aber verstärkt der Realität

ins Auge blicken und erkennen, dass für die Jugend neben

dem Beruf und der Arbeit auch die Freizeit eine wichtige

Rolle spielt. Der jungen Generation ist die Freizeit vielfach

wichtiger als Geld. Sie möchten nicht mehr als neun Stunden

täglich arbeiten und nicht mehr jedes Wochenende im Betrieb

verbringen.

Radius: Was im Hotel- und Gastgewerbe nicht einfach ist,

weil dort an den Wochenenden am meisten läuft …

M. Lattanzi: Das stimmt. Ich denke, die Arbeitgeber müssen

flexibler werden, vor allem bei den Arbeitszeiten. Die Urlaubsund

Überstundenregelung muss transparenter werden. Ebenso

sollen Überstunden so weit wie möglich eingeschränkt werden.

Das ist im Gastgewerbe zwar nicht einfach zu handhaben, da

man den Gast ja nicht ab einer bestimmten Uhrzeit hinauskomplimentieren

kann. Hier sind die Betriebe gefordert, indem sie

interessante Rahmenbedingungen für ihre Mitarbeiter schaffen.

Grundsätzlich sollte es darum gehen, gut ausgebildete und

motivierte Fachkräfte zu finden und auch zu halten.

Radius: Stichwort Gäste: Haben diese Verständnis für die

Wünsche der Mitarbeiter?

M. Lattanzi: Natürlich spielt der Gast eine wichtige Rolle;

denn auch der Gast kann ein Motivationskiller für die jungen

Nachwuchskräfte sein. Zum Beispiel, wenn er kein „Bitte“

und „Danke“ kennt und in den Servicefachkräften nur „Tellerträger“

sieht. Oft würden wir uns etwas mehr Wertschätzung

vonseiten des Gastes wünschen. Deshalb hat der Verein Gastlichkeit

auch die Initiative „Das nenne ich Service! DANKE!“

ins Leben gerufen, wo unsere Gäste sich auf der Website

Matteo Lattanzi

www.gastlichkeit.it bedanken können, wenn sie in einem Gastbetrieb

besonders engagiert und professionell bedient worden

sind. Natürlich erhält der Service vom Gast auch Anerkennung,

etwa in Form von Lob oder Trinkgeld.

Radius: Wie sieht nun der ideale Mitarbeiter aus?

M. Lattanzi: In unserer Branche arbeiten Menschen für

Menschen. Der korrekte menschliche Umgang und der

Respekt sind damit mal eine Grundvoraussetzung. Mitarbeiter

sollen zielstrebig sein, Freude am Beruf und am Lernen

haben. Das ist dann schon die halbe Miete. Daneben wären

noch Pünktlichkeit, sauberes Arbeiten und ein gepflegtes

Äußeres zu nennen.

Radius: Klingt selbstverständlich. Aber wie sieht es damit aus?

M. Lattanzi: Ich muss sagen, die Ausbildungsschulen bemühen

sich sehr, der Jugend aufzuzeigen, warum im Gastgewerbe

Pünktlichkeit, Respekt, gepflegtes Äußeres, kurz gesagt, die

guten Benimmregeln notwendig sind. Oftmals haben wir in

den Hotels aber schon das Gefühl, dass das Elternhaus seinen

Part zu wenig erfüllt. Wenn ein junger Mitarbeiter im Betrieb

anfängt, heißt es nicht selten, erst mal an den Basics zu arbeiten,

wie grüßen oder morgens rasiert und gekämmt erscheinen.

Ein gewisses Fachwissen und Interesse sollten natürlich

auch noch vorhanden sein. Ich kann verstehen, dass manche

Führungskräfte sagen, warum muss ich mir das alles antun …

Radius: … und wie reagieren Sie darauf?

M. Lattanzi: Meine Passion für den Serviceberuf und für die

Ausbildung der Nachwuchskräfte ist ungebrochen. Denn

es gibt sie nach wie vor – die leuchtenden Sterne unter den

Lehrlingen. Die ehrgeizig und wissbegierig sind, die sich mit

ihrem Wunschberuf identifizieren, die bereit sind, mehr zu

geben als das Soll, weil sie ein Auge und ein Herz für die

Arbeit haben. Für die es sich lohnt, Perspektiven zu schaffen.

Dabei ist es wichtig, als Führungskraft den Mitarbeitern

Freiraum zu lassen, damit sie sich entfalten können. Das

inspiriert und motiviert.


60 03/2019

AKTUELL

Was wir von Pareto, Eisenhower

und Zeitdieben lernen können

„Ich habe keine Zeit!“ – Dieser Satz gehört heutzutage

wohl zu den häufigsten Klagen, wenn man mit Menschen

über ihr Leben spricht. Das betrifft gleichermaßen das

Berufsleben wie auch den privaten und persönlichen

Bereich. Warum ist es so schwer, mit der Zeit gut umzugehen?

Warum können wir trotz aller möglichen Zeitplantechniken

mit unserer Zeit nicht auskommen?

Zeitgefühl ist immer ein individuelles Empfinden! Wie

jemand mit seiner Zeit umgeht, hat starke Auswirkungen auf

den gesamten Zustand des Menschen. Zeit haben bedeutet

Lebensqualität. Zu wenig Zeit zu haben, bringt Stress und

führt zu Frustration, zu viel Zeit zu haben, bedeutet Langeweile

und führt zu Antriebsschwäche. Die Schlüsselfähigkeiten

zur Lösung des Zeitproblems sind Analysieren, Planen

und Organisieren. Diese Fähigkeiten kann man trainieren

wie einen Muskel. Sie zu beherrschen, hilft, selbstbestimmt

statt fremdgesteuert durchs Leben zu gehen.

„Nimm dir Zeit – dann hast du sie!“

Leicht gesagt – schwergetan! Schauen wir uns also genauer

an, wo der Hebel anzusetzen ist. Wie schon angedeutet, ist

das Zeitempfinden eine höchstpersönliche Angelegenheit.

Oft vergeht uns die Zeit wie im Flug, oft scheint sie stillzustehen.

Dies scheint aber nur mir selbst so – meiner Umwelt

geht es im selben Moment vielleicht genau umgekehrt

oder ganz anders. Sich Zeit nehmen – aber wofür? Dieser

Punkt ist ein Schlüsselkriterium! Ein Terminplan ist schnell

gefüllt, aber wie geht es mir, nachdem ich diesen Terminplan

abgearbeitet habe? Wie oft bin ich am Abend trotzdem

unzufrieden, obwohl ich mein Pensum erfüllt habe? Es hat

etwas damit zu tun, WIE und WOMIT mein Terminplan

gefüllt ist. Hetze ich den ganzen Tag meinen Aufgaben und

Meetings nach? Wer sagt, dass ich auch die richtigen und

wichtigen Dinge tue? Oder tue ich nur die dringenden? Tue

ich nur meine Pflicht, oder ist auch Platz für die Kür – also

meine persönlichen Termine?

Es lohnt sich, die Begriffe „dringend“ und „wichtig“ genau

anzuschauen! Dringende Angelegenheiten sind gewöhnlich

sichtbar und vor allem spürbar – sie bedrängen uns, und

sie fordern sofortiges Handeln. Wichtige Angelegenheiten

hingegen haben etwas mit Ergebnissen zu tun. Wichtiges

trägt zum Erreichen einer Lebensvision bei! Dringendes ist

sozusagen ein quantitatives Problem, Wichtiges ein qualitatives

Thema. Bringen wir also mehr Qualität in unsere

Tagesprogramme!

Eisenhower-Matrix

Eine Hilfstechnik dazu verdanken wir dem amerikanischen

General Eisenhower. Er hat mit seiner „Eisenhower-Matrix“

die Basis dafür gelegt, dass wir uns einen Überblick darüber

machen können, was wir einen ganzen Tag lang tun.

Tragen Sie einfach ein paar Tage lang in die einzelnen Felder

ein, was sie in Ihrem Terminplan programmiert haben. Zu

Beginn ist die Unterscheidung zwischen „dringend“ und

„wichtig“ nicht ganz einfach. Denken Sie immer wieder

an die Frage, was will ich persönlich erreichen, und was

brauche ich dazu wirklich. Die vier Felder der Matrix geben

den Hinweis, wie mit der jeweiligen Aufgabe umzugehen ist.

Es ist kaum zu glauben, wie viele D-Aufgaben (also unwichtige

und nicht dringende Aufgaben) in den Zeitplänen vieler

Menschen ihren Platz finden!


AKTUELL

03/2019

61

Zeitdieben auf der Spur

Wo verlieren wir nun tatsächlich unsere Zeit? Eine erkannte

Gefahr ist immer eine halbe Gefahr – man kann etwas

dagegen tun! Schauen wir uns die wichtigsten Zeitdiebe an:

E-Mail, Facebook, soziale Medien; Unterbrechungen durch

Telefon, Kollegen, Chefs; Unordnung; Meetings – vor allem

wenn sie unproduktiv sind; Perfektionismus. Bringen wir also

Ordnung und Struktur in unseren Arbeits- und Alltag! Sorgen

wir dafür, dass unser Handy und unser E-Mail-Account nicht

ständig stören dürfen, stellen wir beides auf Lautlos, und

planen wir zweimal am Tag (gleich am Morgen und gleich

nach der Mittagspause) Zeit zur Bearbeitung ein. Sorgen

wir dafür, dass wir uns nicht gegenseitig unterbrechen. Die

Unternehmen, die bewusst einmal am Tag eine störungsfreie

Zeit, eine „stille Stunde“ einplanen, schwören auf die positiven

Auswirkungen! Planen wir aber ruhig auch Zeit für soziale

Kontakte, die Kaffeepause und ein kurzes Gespräch mit den

Kolleginnen und Kollegen ein. Sorgen wir für Ordnung in

unserem Leben, an unserem Schreibtisch in unseren Wohnungen.

Wer Ordnung hält, ist nicht zu faul zum Suchen! Er hat es

nur satt, ständig Zeit zu verlieren, weil etwas nicht auffindbar

ist. Sorgen wir dafür, dass Besprechungen und Meetings durch

gute Planung und gute Leitung kurz und produktiv ablaufen.

In den meisten Betrieben liegt dort die größte Zeitreserve!

Pareto-Prinzip

Nehmen wir uns unseren Drang zum Perfektionismus vor!

Nehmen wir dazu Anleihe bei Herrn Pareto – er hat herausgefunden,

dass 20 Prozent der Bevölkerung 80 Prozent des

Volksvermögens besaßen. Diese 20:80-Relation ist auch in

vielen anderen Bereichen des Lebens feststellbar. Beobachten

Sie einfach genauer, wie oft dieses Verhältnis tatsächlich

zum Tragen kommt! Schauen Sie sich Ihre Kundenliste

unter diesem Blickwinkel an. Schauen Sie sich an, ob für

eine Aufgabenerledigung nicht auch dieses Verhältnis gilt.

Studenten sollen wahre Meister darin sein, mit möglichst

wenig (=20 Prozent) Vorbereitungszeit ein möglichst gutes

(=80 Prozent) Prüfungsergebnis zu erreichen.

Wenn wir unsere Zeitdiebe minimieren können, so profitieren

wir mehrfach! Wir fühlen uns weniger gestresst, gewinnen

Zeit für zielorientierte Überlegungen und kreative Lösungen.

Wir haben mehr Freizeit und sind zufriedener, weil wir unsere

Ziele besser erreichen. Damit sind wir erfolgreicher, gewinnen

Selbstsicherheit und bekommen Anerkennung! Und noch ein

Tipp zum Schluss: Vergessen Sie nicht, regelmäßig Pausen zu

machen! Verlassen Sie dabei zumindest das Thema, an dem Sie

gerade dran sind. Noch besser ist es, den Arbeitsplatz zu verlassen

und ein paar Minuten den Blick in die Ferne zu richten

und Luft zu schnappen. Danach geht es mit frischem Schwung

weiter. Und wenn Sie sich am Abend noch ein paar Minuten

Zeit nehmen und den Blick darauf richten, was Sie heute alles

erledigt haben, so beenden Sie den Tag mit dem guten Gefühl,

den Zeitdieben das Handwerk gelegt zu haben …

Zum Autor

Mag. Gerhard Lipp – Partner im Vinburg

Con sultancy Network – ist selbstständiger

Unternehmensberater, akademischer Mental-

Coach und Lebensberater in Kaltern. Im

Rahmen dieser Tätigkeit begleitet er Unternehmen

in Strategiefindungs- und Veränderungsprozessen

und betreut Unternehmer,

Führungskräfte und Privatpersonen in

schwierigen beruflichen und privaten

Situationen. Dabei werden Zugänge zu

Lösungen und Möglichkeiten geöffnet,

um die persönlichen Ziele zu erreichen.

Es geht um Hilfe zur Selbsthilfe, um

Förderung von Verantwortung, Bewusstsein

und Selbstreflexionsvermögen.

„systems bietet mir einzigartige

Chancen, damit ich meine

Talente und Stärken täglich einsetzen

und weiterentwickeln kann.“

Jörg

Seit 9 Jahren bei systems

www.systems.bz/jobs


62 03/2019 PORTRAIT

Sport in der DNA

Elisabeth Oberrauch, drei Kinder, Personalchefin bei Sportler.

Mit Anfang zwanzig kommt der Sprung ins kalte Wasser.

Wie ihr Vater Georg und später ihr Bruder Jakob ist Elisabeth

Oberrauch gleich nach der Matura und einigen Auslandspraktika

u. a. in Shanghai, Mannheim und Mailand in den

Familienbetrieb eingestiegen, auf Anhieb mit Verantwortung.

Eine Arbeit, die vor allem auch Herzensangelegenheit

ist. Die Leidenschaft für den Sport liegt den Oberrauchs

im Blut, feste Familienbande, Vertrauen, Kompetenz und

Begeisterung sind die Basis für den Erfolg.

Elisabeths Tag ist durch und durch organisiert. Anders

ginge es nicht: Drei Kinder, Maria acht, Heidi vier und

Florian zwei Jahre alt, die Verantwortung als Personalchefin

für ein Unternehmen mit 600 (Sportler) plus 250

(Bergzeit) Mitarbeitern und einen Partner, der Snowboarder

Roland Fischnaller, der zumindest in den Wintermonaten

kaum zu Hause ist. Sie ist energisch, und grundsätzlich

sonnig positive thinking ist ihre Haltung, schlechte Laune

ein Fremdwort. In den Betrieb ist sie hineingewachsen, lebenslang.

Als sie begonnen hat, war sie als Chefin auch mit

Mitarbeitern konfrontiert, die Elisabeth noch in Mutters

Bauch erlebt haben. War das ein Problem? Für einige wenige,

hauptsächlich in den Führungsgremien, erinnert sich

Elisabeth. Einige haben gekündigt, weil sie mit der jungen

Denkweise nicht klarkamen.

Sportlichkeit verbindet – Klare Richtlinien

Mit den anderen herrscht ein freundschaftliches kollegiales

Miteinander, wie es schon ihr Vater Georg eingeführt hat.

Nicht selten geht es am Wochenende zusammen auf den

Berg oder wird am Samstagabend zusammen gefeiert. „Chef

sein muss man lernen, ebenso wie klare Richtlinien vorzugeben,

aber abgesehen davon verbinden uns die Sportlichkeit,

das Grundinteresse für unsere Arbeit.“ Verständnis ist ihr

wichtig, sie ist kein Vorgesetzter, der mit schlechtem Gewissen

arbeitet. Der Einsatz muss stimmen.

Für die oberen Positionen nimmt Elisabeth die Rekrutierung

meistens persönlich vor. „Es ist mir wichtig, mir ein Bild

von den Menschen zu machen. Ich frage nach der Familie,

nach den Interessen. Es müssen keine Leistungssportler sein,

aber der Sport an sich muss ein Grundinteresse darstellen.“

Wo möglich, fördert Elisabeth Oberrauch junge Frauen und

Mütter. „Ich bin keine Emanze in dem Sinn, dass ich sage,

ich ziehe Frauen in jedem Fall vor, aber ich bin überzeugt,

dass Frauen oft sogar besser sind, weil sie es gewohnt sind,

verschiedene Dinge unter einen Hut zu bringen. Und ich

bewundere jede Frau, die es schafft, Arbeit und Kinder gut

miteinander zu kombinieren.“ Wie schwer das ist, weiß sie

selbst. „Auch ich stoße immer wieder an meine Grenzen!“

Am Abend, wenn sie nach Hause kommt, sind zunächst nur

die Kinder da, und später, wenn sie im Bett sind, hat sie

nicht etwa Zeit für sich, sondern sie räumt auf. Wovon sie

träumt? „Ich habe eine Pinnwand zu Hause, da hänge ich

Dinge auf, die ich mir wünsche, eigentlich alles im Rahmen

des Möglichen.“ Im Augenblick ist ein Traum von ihr, mehr

Zeit zu haben, um mit allen Kindern zusammen auf den

Berg gehen zu können. Sport spielt natürlich auch privat

eine Rolle: Einmal in der Woche fährt sie mit dem Rad zur

Arbeit (von Vilpian), einmal geht sie joggen, einmal hat sie

einen Termin mit dem Personaltrainer. Ihr persönliches Ziel

in diesem Jahr ist der Ultra Sky Marathon.

Spaß und Freude an dem, was man tut

Was würde sie als Personalchefin eines großen Unternehmens

einem jungen Menschen, der sich anschickt, ins

Arbeitsleben zu treten, mit auf den Weg geben? „Spaß und


PORTRAIT

03/2019

63

Freude, an dem was man tut, sind das Wichtigste heute.

Danach kommen Sprachen. Kompetenzen und alles andere

kann man lernen, das kommt dann.“ Seit 2013 arbeitet

sie eng mit ihrem Bruder Jakob zusammen. Als er kam,

stieg Vater Georg mit 61 aus der Geschäftsführung aus.

Ob es für sie ein Problem war, dass der jüngere Bruder

Geschäftsführer wurde, obwohl sie schon seit mehreren

Jahren in der Firma tätig war? Eine oft gestellte Frage. „Im

Gegenteil“, sagt sie, „so muss ich kein schlechtes Gewissen

haben, wenn ich die Mutterrolle an die erste Stelle setze.

Ich bin sicher, dass Jakob den Laden schmeißt und zu

sagen habe ich dennoch genug!“ Mit ihrem Bruder versteht

sie sich oft intuitiv, ohne viele Worte. Ihren Vater Georg

bewundert sie, da er die Firma, sein Baby, so konsequent in

relativ jungem Alter abgeben konnte. Die Verjüngung hat

Sportler gutgetan. „Vielleicht war doch alles etwas müde

und eingefahren. Mit der jungen Geschäftsführung kam

der frische Wind.“

Jakob und Elisabeth Oberrauch


64 03/2019 GESUNDHEIT

Von der Haltung zur Bewegung ...

... und warum wir im digitalisierten Büro ein neues Verständnis

von Ergonomie brauchen! Erkrankungen des

Muskel-Skelett-Systems zeichnen für knapp 22 Prozent

aller Ausfalltage verantwortlich. Und das hat vor allem

mit unserem biologischen Erbe zu tun.

Obwohl wir biologisch eigentlich Hocker, Steher, Läufer

und Lieger sind, ist uns das Sitzen zur „zweiten Natur“ geworden.

Ob zu Hause oder in der Arbeit, ob öffentlich oder

privat – nichts ist für uns selbstverständlicher, als überall

und jederzeit zu sitzen. Selbst die Mobilität in Bus, Bahn,

Flugzeug oder Auto findet im Sitzen statt.

Rückenschmerzen als Volkskrankheit

Längst sind Rückenschmerzen die Volkskrankheit Nummer

eins! Aber nicht nur „Rücken“, sondern viele weitere

Störungen der Gesundheit werden inzwischen mit besonders

bewegungsarmen Arbeitsstilen der digitalisierten Bürowelten

in Verbindung gebracht. Gesundheitswissenschaftler verweisen

darauf, dass sich alle Körperkompetenzen zurückbilden,

die nicht regelmäßig aktiviert werden. Fehlen die Bewegungsreize,

dann werden die Muskeln unterversorgt, die

Stoffwechselrate sinkt, der gesamte Organismus fährt auf

Das Leben

im Büro.

"IN" - Bewegtes Sitzen in

Perfektion: aktivieren,

konzentrieren, entspannen.

Sparflamme und langfristig werden Gelenke, Knochen und

Immunsystem geschädigt. Auch die Sitzergonomie wurde

seit über 100 Jahren auf Haltungsoptimierung ausgelegt und

mit zahlreichen Einstellmöglichkeiten perfekt an unterschiedliche

Körpergrößen und Formen angepasst.

Mehr Bewegung beim Sitzen fördert Leistung,

Motivation und Gesundheit

Was bedeutet das für die Bürostuhlkonzepte? Gesundheitswissenschaftler

stellen Aktivierung und natürliche Stimulation

in den Mittelpunkt einer neuen Sitzergonomie: Jede

Haltung, die der Körper schmerzfrei einnehmen, und jede

Bewegung, die er ausführen kann, wird als richtig und wichtig

erachtet. Dabei gilt: Je häufiger die Haltungswechsel und

je vielfältiger und natürlicher die Bewegungen, desto besser

werden auch beim Sitzen Stoffwechsel, Körperkompetenzen

und geistige Leistungsfähigkeit aktiviert. Ein neues Sitzkonzept

mobilisiert die natürliche Beweglichkeit der Hüfte,

stimuliert die tiefe Rückenmuskulatur und aktiviert große

Muskelschlingen von den Fußgelenken bis zum Schultergürtel,

ohne Unsicherheit und Überforderung.

Der dynamische 3-D-Bürostuhl und

höhenverstellbare Arbeitstische

Auf einem dynamischen 3-D-Bürostuhl ist die Beweglichkeit

gegenüber einem guten dynamischen 2-D-Bürostuhl ungleich

vielfältiger, und sie wird in der Büroarbeit ganz offensichtlich

intuitiv genutzt. Das dynamische 3-D-Sitzen führt daher

nachweislich zu einer besseren Versorgung der Muskulatur im

Lumbalbereich, der besonders häufig von Rückenschmerzen

betroffen ist. Der nächste Schritt ist die erhöhte Sitzposition.

Genau hier setzen neue Bürostuhlmodelle mit erhöhter Sitzposition

(ESP) an: Diese Modelle lassen sich als normale

Bürostühle mit voller 3-D-Beweglichkeit nutzen,

aber auch auf bis zu 62 Zentimeter Sitzhöhe hochfahren.

In der hohen Sitzposition eröffnen sich

neuartige Zusatzeffekte. Neben der dynamischen

3-D-Beweglichkeit des Bürostuhls entwickelt sich

die Höhenverstellbarkeit der Arbeitstische zum

neuen Standard in gesundheitsorientierten

Büroflächen, um

den Wechsel zwischen Sitzen

und Stehen zu fördern. Der

Wechsel erfordert immer

eine Unterbrechung der

Arbeit! Der erwünschte

Haltungswechsel der Steh-Sitz­

Dynamik ist ganz intuitiv in Körperbewegungen

und Workflow

integriert. Die Mehrinvestition

in höhenverstellbare Arbeitstische

zahlt sich dadurch auch

wirklich aus.


03/2019 INFO-PR 65

Gesunden Lebensraum gestalten

Die Nähe zur Natur, Ursprünglichkeit und Tradition

sind Werte, die bei der Familie Steger

– Martin und Iris Steger mit ihren

beiden Söhnen – und ihrem Bauprojekt

an erster Stelle standen. Und

dennoch ist der in das natürliche

Gsieser-Tal eingebettete Blaslahof

der Beweis dafür, dass man die

ursprüngliche Harmonie zwischen

Menschen und Natur durchaus neu

denken kann.

Der Duft von frischem Holz

liegt in der Luft, und ein wohliges

Gefühl macht sich breit –

genau so hat es sich Familie

Steger gewünscht. Aus dem

ursprünglichen, traditionellen

Blaslahof sollte etwas Einfaches

und zugleich Besonderes

entstehen. Und dies möglichst

mit einheimischem Material,

einheimischen Firmen und allen

Anforderungen an gesundes,

natürliches, einfaches Bauen. Es

sollte ein Projekt für unsere Zeit

und für die Generationen danach

werden. Eine Herausforderung

auch für Architekt Martin

Gruber. Erst nach mehreren Schleifen wurde immer klarer,

wie der neue Blaslahof werden sollte. Nur eines war von

„Beim Projekt Blaslahof hat mich die Idee

fasziniert, ein ganzes „Dorf“ in nachhaltiger

Vollholzbauweise und sogar mit Kundenholz

zu bauen. Als verantwortlicher

Projekttechniker bei holzius hat es mir große

Freude bereitet, meine Fähigkeiten und

Erfahrung im Holzbau bei so einem besonderen,

vielseitigen Projekt einzusetzen.“

DOMINIC EBERHÖFER, TISCHLERGESELLE, CAD-KONSTRUK-

TEUR IN DER TECHNIKABTEILUNG BEI HOLZIUS

Beginn an klar, nämlich dass die Erweiterung

des Hofes in reiner Holzbauweise erfolgen

sollte, mit einem Material, das sich sozusagen

direkt vor der Haustür befand.

Klingt unrealistisch? Das im Winter

geschlagene Mondholz stammt aus

der unmittelbaren Nähe zum Hof,

und mit der Firma holzius aus Prad

am Stilfser Joch fand man den perfekten

Baupartner, der das Holz zu

komplett leim- und metallfreien

Vollholzelementen verarbeitete.

Die Bauteile werden mittels eines

speziellen Holzbausystems ineinander

verkeilt: Eine Gratleiste

mit Kanten in Schwalbenschwanzform

ist der Kern der

patentierten holzius-Bauart

und macht Leim und Metall

überflüssig. So wird ein rundum

behagliches und wirklich

wohngesundes Zuhause

Realität. Auch bei der Innenausstattung

war es Familie

Steger wichtig, auf Natürlichkeit

zu setzen. So wurden die

Innenwände nicht verkleidet,

sondern das Fichtenholz auf

Sicht belassen. Die passenden

Haus- und Innentüren in derselben Holzart wurden von

Rubner-Türen geliefert.

Neue Maßstäbe im Bauen mit Holz setzen

Wenn auch Sie einen Beitrag leisten möchten, neue Maßstäbe

im Bauen mit Holz zu setzen und somit für uns Menschen einen

gesünderen Lebensraum zu schaffen, der unsere Natur und Umwelt

schont, freut sich die Firma Rubner über Ihre Anfrage oder

Bewerbung: job@rubner.com.


66 03/2019 BUNTE MELDUNGEN

Vitalpin pro Tourismus

v. l.: Handelskammerpräsident Michl Ebner, Theresa Haid

(Geschäftsführerin Vitalpin), Helmuth Sartori und Hannes Barth

Imagepflege für den Tourismus im Alpenraum hat sich die

neue Vereinigung Vitalpin auf ihre Fahnen geheftet. Unter

den 25 Gründungsmitgliedern aus vier Alpenländern

sind aus Südtirol die Handelskammer Bozen, der HGV,

die IDM und der Verband der Seilbahnunternehmer mit

dabei. „Nicht der Wettbewerb zwischen Destinationen in

Österreich, der Schweiz, Deutschland und Südtirol sondern

Lobbyarbeit für ein besseres Meinungsklima, für Leben und

Wohlstand im Alpenraum ist das Ziel“, betont Handelskammer

Präsident Michl Ebner anlässlich einer Präsentation in

Bozen. Dazu der ehemalige Geschäftsführer der Silvretta

AG in Ischgl und Vitalpin Obmann Hannes Parth: „Es

geht einerseits um Entwicklungs-, andererseits um Schutzinteressen.

Diese stehen sich teilweise konträr gegenüber.

Als tragende Säule sichert der Tourismus Existenzen und

Wohlstand in den Alpen. Wir möchten, dass hier wieder ein

faktenorientierter Dialog stattfindet und ein neues Tourismus-Bewusstsein

schaffen.“

167.000 Euro Spenden

an „Südtirol hilft“

v.l.: Roland Griessmair, BM von Bruneck, Daniel Schönhuber, SWR Bezirk

Pustertal, Senator Dieter Steger und Hannes Mussak, Präsident des SWR

Einen Top Job ...

... erwarten die Vertreter vom Südtiroler Wirtschaftringes

von Senator Dieter Steger in Sachen Fahrverbot von Autos

mit ausländischem Kennzeichen. Beinahe täglich sind die

Wirtschaftsvertreter derzeit mit Fällen von Betroffenen

konfrontiert. „Die Regelung, die für den Arbeitgeber und

den gesamten Arbeitsmarkt negative Folgen mit sich zieht,

ist ein Irrsinn“, bringt es Hannes Mussak, Präsident vom

Südtiroler Wirtschaftsring auf den Punkt und unterstreicht

die Wichtigkeit, hierzu schnellstmöglich eine Lösung zu

finden. „Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften

ist hoch. Senator Dieter Steger weiß um die Problematik

bestens Bescheid. „Um dieses Problem zu lösen müsste

das Rundschreiben des Innenministeriums entsprechend

ergänzt, bzw. in einer Anmerkung klargestellt werden,

dass Mitarbeiter mit einem befristeten Arbeitsvertrag vom

Fahrverbot von Autos mit ausländischem Kennzeichen ausgenommen

werden“, berichtete Senator Dieter Steger. Er ist

derzeit dabei, sich gemeinsam mit den Südtiroler Vertretern

in Rom beim Innenministerium für eine rasche Lösung

einzusetzen.

Ein weiteres Mal bewies die Spezialbier-Brauerei FORST

ihr beachtliches soziales Engagement. Dank der sechsten

Ausgabe des Forster Weihnachtswaldes, einem orientalischen

Krippenabend mit Galadinner und zahlreichen Initiativen

über das gesamte Jahr 2018 konnte die beachtliche Summe

von insgesamt 167.229,81 Euro für Südtiroler in Not gesammelt

werden. Damit konnte den Erfolg der letzten Jahre

ein weiteres Mal übertroffen werden. Die Spenden kommen

hilfsbedürftigen Menschen in Südtirol, die sich in einer

akuten Notlage befinden, zu Gute. Cellina von Mannstein,

Ideatorin des Forster Weihnachtswaldes, zeigt sich anlässlich

der Scheckübergabe vor einigen Tagen dankbar für so viel

Unterstützung: „Ich möchte mich an dieser Stelle bei all unseren

Freunden, Partnern, Gönnern und Preisstifter für ihren

geleisteten Beitrag bedanken. Die Unterstützung jedes Einzelnen

war von großer Bedeutung und nur gemeinsam konnten

wir diesen beachtlichen Spendenrekord erzielen.“

Cellina von Mannstein, bei der offiziellen Scheckübergabe an Leopold

Kager, Vizepräsident von „Südtirol hilft“.


AKTUELL 03/2019 67

TRAUMBERUF:

VISIONÄR

Mit Ihren Ideen gestalten Sie unsere Zukunft: leitner.com/karriere


68 03/2019

AKTUELL

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