Griaß di'-Magazin Sommer 2019

rta.design

Das Magazin für Kempten und den Altlandkreis

Schutzgebühr 1,90 €

Sommer 2019

DAS MAGAZIN FÜR KEMPTEN UND DEN ALTLANDKREIS

SHOPPEN MIT KÖPFCHEN Wie ein Allgäuer seine eigene FairFashion-Kleidung entwirft

HÄRTE MIT HERZLICHKEIT Wie die Damenmannschaft der Allgäu Comets trainiert

DIE PERFEKTE MISCHUNG Diese Drinks sorgen im Sommer für Erfrischung

Titelfoto: Adobe Stock _chupacabra_


EinzigartigeForm

und Funktion. Freundlich

und faszinierend zugleich.

Finden wir beides

fantastisch flexibel

und verbinden es perfekt.


Vorwort | Inhaltsverzeichnis | Impressum

Liebe Leserinnen und Leser,

die letzten Schneeflocken sind längst geschmolzen und die kühlen Temperaturen

weichen sonnigen Tagen. Auch in unserer neuen Griaß-di’-Ausgabe widmen

wir uns nun wieder brandheißen Themen. Auf den Seiten 4 bis 10 lesen

Sie, wie Sie es sich auf Balkonien so richtig gemütlich machen können und

welche Pflanzen sich hier am wohlsten fühlen. Außerdem zeigen wir Ihnen,

wie Sie ihren Kindern einen waschechten „Abenteuer urlaub“ ermöglichen,

ohne viel Geld dafür auszugeben.

In einem vierseitigen Special verraten ein Kanadier und ein Australier ihre

Geheimtipps zum Thema Grillen und auf den Seiten 16 bis 20 finden Sie garantiert

den passenden Cocktail zum Barbecue. In unserer Aus gabe lesen Sie außerdem, wie wir mit zwei

Alpaka-Herren um die Häuser, oder besser gesagt um die Wälder gezogen sind und warum Alpaka- Damen

so gar keine Lust auf spazieren gehen haben. Außerdem nehmen wir Sie mit zu einer Trainingseinheit der

Allgäu- Comets-Damenmannschaft und in unsere Probestunde beim Piloxing. Sie fragen sich was Piloxing

ist? Wir verraten es Ihnen auf Seite 20.

Aber nun, liebe Leserinnen und Leser, wollen wir Ihnen nicht schon alles vorwegnehmen. Blättern Sie

weiter und sehen Sie selbst. Wir hoffen, es gefällt Ihnen und freuen uns schon, unsere nächste Aus gabe

mit Ihnen teilen zu dürfen.

Genießen Sie den Sommer!

Auf bald, Ihr Griaß-di’-Team in Kempten

Traumziel Balkonien! ............... 4

Abenteuer im Garten ............... 7

Ein tierisch toller Tag! ............. 10

International grillen im

Allgäu ...................................... 12

Die perfekte Mischung ............ 16

Ein Sport geht um die Welt .....20

Für ein harmonisches

Miteinander .............................22

Shoppen mit Köpfchen ...........26

Härte mit Herzlichkeit .............28

Bilder: Christoph Kölle und Matthias Becker

Lokalverkauf Kempten – von hinten links: Manfred Köberle, Nicole Striegl,

Harald Taufratshofer, Stephanie Pfau, Michael Rogl, Carmelinda Campagna

Von vorne links: Martina Aicher, Christian Schmölz, Lisa Dietrich

Ihr Griaß-di’-Team in Kempten:

Maricci King und Julia Dopfer

IMPRESSUM Verlags-/Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 6. Mai 2019

Geschäftsführung:

Markus Brehm

Verlagsleitung:

Reiner Elsinger

PR-Redaktion:

Julia Dopfer, Maricci King

Koordination:

Hermann Vogl

Grafik / Layout:

Composizione Katrin Rampp

www.composizione.de

Herausgeber und

Herstellung:

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH,

Heisinger Straße 14, 87437 Kempten

Verantwortlich für Anzeigenund

Textteil i.S.d.P:

Thomas Merz, merz@azv.de,

Telefon 08 31 / 2 06-2 33

© 2019 bei

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH.

Nachdruck und Vervielfältigung

nur in Absprache mit dem Verlag.


Im Sommer muss es in ferne Länder gehen. Weiter, exotischer und immer aufwendiger? Urlaub

im eigenen Zuhause ist nur zweite Wahl? Das muss nicht sein! Balkonien ist ein traumhaftes

Reiseziel, in welchem man den Urlaub ganz nach eigenen Wünschen gestalten kann. Wie Sie Ihr

heimisches Reisedomizil Balkonien in eine botanische Oase der Erholung verwandeln, lesen Sie

hier. Thomas Pade, Gärtnermeister bei Schellheimer in Wildpoldsried, verrät welche Pflanzen

sich auf Balkonien am wohlsten fühlen und worauf Sie achten müssen:

In der persönlichen Frischluftoase will

man sonnenbaden, entspannen und

mit Freunden laue Sommerabende

genießen. Neben passenden Möbeln werten

Accessoires, Farben und Stoffe den

Balkon auf. Ein warmes Orange und Dunkelgrün

zaubert Sie beispielsweise direkt

nach Spanien. Für das Griechenland-Feeling

eignen sich blaue und weiße Highlights.

Die blühenden Lavendelfelder der

Provence bekommen Sie mit violetten Kissen

und Accessoires ins Allgäu. Die passenden

Pflanzen bringen Natur in das

Allgäuer Balkonien. Damit der Balkon im

Sommer in prachtvollen Farben erblüht,

sollten die ersten Blumen nach den Eisheiligen

eingepflanzt werden. Die frost-


Traumziel Balkonien! 5

empfindlichen Blumen, die bis dahin

in Garagen oder Kellern überwintert

haben, dürfen jetzt nach draußen.

Um das südliche Urlaubsfeeling auch

zuhause genießen zu können, empfiehlt

Thomas Pade, Zitruspflanzen, Oleander

oder Palmen zu pflanzen. Mit ihren leuchtenden

Farben vermitteln auch Bougainvillea oder Kartoffelbäumchen

Urlaubsgefühle. Wichtig bei den kälteempfindlichen

Sonnenliebhabern ist, dass sie im Winter

unbedingt in den Keller oder die Garage müssen,

damit sie nicht kaputt gehen.

„Oleander bringt

Sommergefühle“

Thomas Pade

Besonders im Trend liegen dieses Jahr bienenfreundliche

Gärten. Insekten mögen gerne Zierkirschen, Obstbäumchen,

Lenz rosen oder Duftveilchen. Außerdem

kann man Wildblumenmischungen aussäen, egal ob

im Topf oder in einem kleinen Beet. Als wuchsfreudiger

Schmetterlingsmagnet ist Sommerflieder bekannt.

Er verzaubert mit zartem Duft und bunten Rispen.

Weitere Trends sind Hochbeete, Wassergärten und

Kräuterspiralen. Besonders letztere ist nicht nur ein

Hingucker, sondern auch vielfältig im Geschmack.

Viele Kräuter geben dem Essen eine exotische Würze,

die Sie an einen kulinarischen Urlaub erinnert. Rosmarin,

Thymian, Salbei, oder Oregano – Kräuter aus dem

eigenen Garten schmecken doch am besten.

Auch der Naschbalkon liegt voll im Trend. Dies liegt

vor allem daran, dass das Angebot immer abwechslungsreicher

und exotischer wird. Besonders für

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6 Traumziel Balkonien!

Kinder eignen sich alle

Arten von Beerensträuchern

oder selbst gezogenes

Gemüse. Süße

Beeren laden zum gesunden

Naschen ein und Tomaten,

die vom Pflänzchen bis zur

Frucht gepflegt wurden, schmecken

oft sogar den kleinen nern. Auch bunte SommerblumenGärtmischungen

zum Aussäen erzeugen nicht

nur bei Kindern Fröhlichkeit.

Bei der Pflanzenauswahl sollte auf jeden Fall

auf die Lage des Gartens, Balkons oder der

Terrasse geachtet werden. Bei einem schattigen

Standort sollten Pflanzen verwendet

werden, die es absonnig mögen. „Dazu eignen

sich beispielsweise Kirschlorbeer, Rhododendron

oder Schattenstauden wie Bergenien“,

erklärt Pade. Bei einem sonnigen Standort eignen sich fast alle Blütensträucher.

Sonnenhut, Margeriten, Lavendel, Geranien oder Surfinien:

verwandeln Sie Ihr Balkonien in ein farbenfrohes Paradies.

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Um das botanische Paradies auch abends in eine unvergleichliche Atmosphäre

zu tauchen, dürfen Lampions nicht fehlen. Mit bunten Farben verwandeln sie

Balkonien in einen exotischen Urlaubsort. Natürlich eignen sich auch Kerzen

oder Windlichter für den sommerlichen Balkonabend. Verwenden Sie Duftkerzen

mit Düften, die Sie an Urlaube an fremden Orten

erinnern. Zitrone, Lavendel oder Kokos laden zum

Träumen ein.

Jetzt, wo Balkonien optisch einem Urlaubsparadies

gleicht, gilt es nur noch, sich zurückzulehnen und das

lohnenswerte Reiseziel zu genießen. Kleine Wellnessoasen

im Garten mit bequemen Sonnenliegen und

Feuerstellen laden zum abschweifen ein. Damit der

Urlaub daheim zur Erholung wird, gilt es, die positiven

Aspekte des Zuhauses mit der Aufregung einer

Reise zu kombinieren. Das Schöne am Urlaub ist, sich

vom Alltag zu distanzieren. Das bedeutet, dass arbeiten

tabu ist. Auch wenn sie in unmittelbarer Nähe

zu ihrem Arbeitsplaz wohnen, sollten Sie dafür nicht

erreichbar sein. Beantworten Sie keine E-Mails oder

Anrufe, um sich entspannen zu können. Zudem sollten

Sie dem Terminkalender so wenig Beachtung wie

möglich schenken. Denn auf Balkonien sollten keine

terminlichen Verpflichtungen Platz haben. Es tut

unheimlich gut, in der selbstgeschaffenen Oase die

Heimat zu genießen. Ganz nach dem Motto: Zuhause

ist es am schönsten.

Text: Maricci King, Bilder: Aufmacherbild: adobestock: annanahabed, Thymian: adobestock; Marlon Bönisch, Balkon mit Blumen:

Adobestock: UdoKroener, Kerze: Adobe: Adobestock: Chanawat, Lampion: Melanie Edelmann/pixelio.de


Adobestock: UdoKroener, Kerze: Adobe: Adobestock: Chanawat, Lampion: Melanie Edelmann/pixelio.de

Der Sommer naht, doch die Reisekasse sieht mau aus? Zu teuer war die

Reparatur des Autos im letzten Monat und auch die kaputte Waschmaschine

kam völlig ungelegen. Gerade Familien mit

Kindern können sich, neben der

anfallenden Kosten über

das Jahr, nicht auch

zusätzlich noch einen

teuren Urlaub leisten. Doch

das bedeutet keinesfalls

Langeweile und Trübsal

blasen. Denn nicht nur auf

Balkonien ist es schön. Auch

im heimischen Garten können

die Kleinen echte Abenteuer

erleben. Zum Beispiel bei einer

Übernachtung im Zelt.


8

Abenteuer im Garten

Das Kinderzimmer für eine oder gar mehrere

Nächte gegen ein Zelt einzutauschen,

ist für fast alle Kinder ein tolles

Erlebnis. Im Sommer sind die Nächte kurz

und warm und wenn das Wetter mitspielt,

steht einem Abenteuer nichts mehr im Weg.

Und auch wenn es nachts regnen sollte, ist der

Weg ins Haus nicht weit. Beim Zelten im eigenen

Garten können Sie mit Ihren Kindern mindestens

genauso viel Spaß haben wie auf dem

Campingplatz oder im Hotel. Dabei muss man

den Kindern nichts Besonderes bieten. Allein

schon, dass alle zusammen sind, ist für sie die größte

Freude. Trotzdem können Sie mit einigen Specials den Spaßfaktor natürlich noch

deutlich erhöhen: Ein Lagerfeuer beispielsweise lässt alle Kinderherzen höher

schlagen. Sammeln Sie doch im Wald vorher noch lange Äste, um anschließend

Stockbrot daran zu grillen. Stockbrot ist der Lagerfeuerklassiker schlechthin. Es

ist leicht vorzubereiten und auch für Kinder prima geeignet. Der Grundteig lässt

sich ganz einfach mit pikanten oder süßen Zutaten wie Kräutern, Schinken und

auch Vanillezucker aufpeppen. Natürlich lassen sich auch Marshmellows und

Würstchen wunderbar über dem Feuer braten und auch Maiskolben eignen sich

dafür. Bohren Sie in die Maiskolben ein Loch, stecken Sie sie auf einen Stock und

rösten Sie sie mit etwas Fett bestrichen über dem Feuer. Bei einem waschechten

Lagerfeuermenü verzichten Kinder auch gerne mal auf Chips und Co.

Neben dem Essen darf bei einer Zeltparty natürlich auch das „Unterhaltungsprogramm“

für die Kleinen nicht zu kurz kommen. Organisieren Sie doch im Vor-

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Abenteuer im Garten 9

Schoko-Stockbrot (6 Pers.):

1 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Zucker

300 ml warme Milch

400 g Mehl

½ Teelöffel Salz

150 g Schokolade

Pizza-Stockbrot (6 Pers.):

1 Päckchen Trockenhefe

1 Esslöffel Zucker

300 ml warme Milch

400 g Mehl

½ Teelöffel Salz

150 g Salami, Schinken oder Speck

75 g Käse gerieben

Zubereitung

Zutaten vermengen, mit den Knethaken des elektrischen

Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig ca. 15 Minuten an einem warmen Ort

gehen lassen. Dann die süßen oder salzigen Zusätze

hinzufügen. Anschließend in 12 Portionen teilen. An

der Feuerstelle die Portionen zu einem ca. 20 cm langen

Teigstrang ziehen und spiralförmig um einen Stock

wickeln. Den Stock im Abstand von ca. 20 cm für etwa

10 Minuten über die heiße Glut halten.

Text: Julia Dopfer, Bilder: Adobe Stock Claudia Marx/ Blue Orange Studio/ New Africa,

Federball: Tim Reckmann/pixelio.de, Teddy: Julien Christ/pixelio.de

feld eine kleine Nachtwanderung mit Fackeln. Das ist für Kinder eine tolle Möglichkeit,

die Nachbarschaft aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen. Wer

möchte, kann aus einer Nachtwanderung auch eine Schnitzeljagd machen und

einige Rätsel bei Freunden oder Nachbarn drapieren.

Wenn dann alle in den Schlafsäcken liegen, verwandelt sich das Zelt in eine Theaterbühne.

Taschenlampe und Zeltwand sind die einzigen Requisiten, die man

für das Schattentheater benötigt. Spannende Geschichten lassen sich so ganz

einfach mit lustigen Figuren aufpeppen. Auch mit Spielen wie „Ich packe meinen

Koffer“, „Wer bin ich“ und Flüsterpost kann die Zeit bis zum Schlafengehen prima

überbrückt werden. Sind die Kinder schon etwas größter, reicht es vielleicht auch

einfach, bei dem Aufbau des Zelts zu helfen sich nach dem gemütlichen Essen

am Lagerfeuer zurückzuziehen und den Kindern das Feld zu überlassen.

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Als wir auf den Allgäu-Alpaka-Hof in Pfronten fahren, schlagen unsere

Herzen gleich ein bisschen höher. Einige Tage zuvor hatten wir uns bei

Franz und Karin Trenkle für eine 2-stündige Alpaka-Wanderung angemeldet

und die Vorfreude, den kuscheligen Damen und Herren Alpakas einen

Besuch abzustatten, war groß.

Als wir das Gehege betreten, werden wir gleich neugierig von den Tieren

begrüßt. Völlig furchtlos kommen sie auf uns zu und beschnuppern uns

und unsere Kameras. Doch so schnell wie sie gekommen sind, kehren sie

uns auch schon ihre wolligen Hinterteile zu. „Die wollten nur kurz schauen, was

vor sich geht, aber jetzt haben sie das Interesse an euch schon wieder verloren“,

erklärt uns Franz. Na toll, das geht ja ganz schön schnell. Als

wir schon die zwei süßesten Alpakas für unsere Wanderung

ausgesucht hatten, machte uns Franz einen Strich durch die

Rechnung. „Das sind Stuten, die eignen sich nicht zum spazieren

gehen. Die weiblichen Alpakas sind oft ganz schöne

Zicken, meistens lassen sie sich nicht einmal streicheln“,

schmunzelt er. Zusammenhänge zum echten Leben können

Maricci und ich hier keineswegs feststellen. Franz enthält

sich der Stimme lieber. Stolz zeigt er uns seine Tiere, die

fröhlich im Wildgehege herumturnen. Er kennt die Namen

aller Alpakas, weiß genau, woher sie stammen und wer ihre


Alpaka-Wanderung 11

Eltern sind. Seit neun Jahren betreibt Franz gemeinsam mit

seiner Frau Karin nun schon den Alpaka-Hof am südöstlichen

Ortsrand von Pfronten. Auf seinen Südamerika-Reisen

lernte er Lamas und Alpakas kennen. Schon damals

bewunderte er ihren Anmut, die Neugierde und Wachsamkeit

ebenso wie die Ruhe, die sie ausstrahlen. Einige Jahre

später fiel dann der Entschluss, selbst Alpakas züchten

zu wollen. 15 Stuten, 14 Hengste und vier Fohlen leben

heute auf dem Hof der Trenkles. Die 33 Tiere leben in Ställen

und haben das ganze Jahr über die Möglichkeit, in

Gehegen oder Wildzäunen nach draußen zu gehen. „Stabile

Freigehege sind in der Alpaka-Haltung das A und O“,

erklärt Franz. „Da könnte man theoretisch auch mal ein paar

Tage in Urlaub fahren.“ Franz erklärt uns auch, dass Alpakas

sehr farbenprächtige Tiere sind. Die Palette reicht von weiß

über schwarz bis hin zu beige, grau und hellbraun. „Insgesamt

gibt es 24 Fellfarben“, so Franz. Nachdem uns der 71-Jährige

wissenswertes über die Tiere erklärt hat, brechen wir zu unserer

Wanderung auf – wir haben uns einem Kindergeburtstag angeschlossen.

Während der Tour sind wir quasi allein unter Männern,

denn die Wanderungen werden ausschließlich mit Hengsten

gemacht. So gehe ich mit Enrico, dem Anführer, voraus und

Maricci bildet mit dem etwas gemütlicheren Rami das Schlusslicht.

Bei strahlendem Sonnenschein wandern wir über ein Wiesengelände

im südlichen Pfrontener-Tal, mit dem perfekten Blick auf Breitenberg

und Falkenstein. Während der Wanderung erzählt uns Franz jede Menge witzige

Anekdoten: „Einmal hat ein Spaziergänger sein Alpaka losgelassen, weil es ihm

großflächig auf seine Brille gespuckt hat.“ Denn wie alle Kamelarten, spucken

auch Alpakas, wenn sie sich bedroht oder

unwohl fühlen. „Schau Enrico besser nicht

direkt von vorne an“, warnt Franz „Denn

wenn er denkt, du schaust blöd, kann

es schon mal passieren, dass er spuckt.“

Wirklich sehr beruhigend … Doch Enrico

und ich verstehen uns prächtig. Gemütlich

schlendern wir an Bächen und Wiesen

vorbei und ich merke, wie beruhigend die

Wanderung mit dem Tier ist. Neben Touristen

und Einheimischen wandern auch

Kliniken mit ihren Patienten regelmäßig

mit den Alpakas, weil

sie so ein beruhigendes

Wesen an sich haben.

Text und Bilder: Julia Dopfer

Nachdem wir über den Rundweg wieder zurück am Trenkle-Hof

sind, schenkt uns Franz zum Abschied noch eine Kiste getrockneten

Alpaka-Kot. „Das ist der perfekte Dünger für eure Pflanzen“,

sagt er. Auch ein kleines Alpaka in Form eines Schlüsselanhängers

dürfen wir als Andenken mit nachhause nehmen.

Wehmütig fahren wir vom Hof und lassen die kuscheligen

Begleiter zurück … Enrico und Rami hätten sich in unserem

Büro ganz bestimmt auch wohlgefühlt …


Sobald die Abende wieder länger und die Tage wärmer werden, vergeht

kaum ein Tag, an dem nicht Rauch in den Gärten aufsteigt. Die Grillsaison

ist wieder eröffnet. Wir Deutschen lieben ja bekanntlich die Bratwurst. Ob

Fleisch, Gemüse oder Fisch, jedes Land grillt anders. Aber wie grillt

eigentlich der Rest der Welt? Bei einer kleinen kulinarischen Reise durch

das Allgäu habe ich zwei Grillliebhaber aus Kanada und Australien

getroffen.

Bei Jamie ist das ganze Jahr über Grillsaison.

Seit 33 Jahren lebt der gebürtige

Kanadier in Deutschland. Für Eishockey,

den Nationalsport seiner Heimat Kanada, ist er

ins Allgäu gekommen und der Liebe wegen bis

heute geblieben. „Ich würde am liebsten jeden

Tag grillen“, schwärmt der Kanadier. Selbst im

Winter hat er bei kalten Temperaturen den

Grill angefeuert. Der große Grill wird im Winter

im Gartenhaus gelagert. Aber der kleine

steht zu jeder Jahreszeit draußen. Wenn er

nach dem Training nach Hause kommt, legt

er ein Steak auf den kleinen Rost. „Das geht

einfach schnell und schmeckt so gut“, so

Jamie. Der kleinere, tragbare Grill kommt

auch mit in den Urlaub. „Wenn wir wegfah-


International grillen im Allgäu 13

ren, möchten wir nicht auf den Genuss verzichten.“ Steaks, frischer

Lachs oder Gemüsespieße: Gegrillt wird alles. Die Steaks

kommen, ganz untypisch deutsch, ohne Marinade auf den heißen

Rost. „Die Marinade macht den guten Geschmack vom Fleisch

kaputt“. Er würze nur mit Salz, Pfeffer und ein paar Kräutern. „So

bleibt der Geschmack erhalten“, erklärt er weiter. Auf Youtube oder bei Grillkursen

sucht und findet Jamie immer wieder neue Inspirationen für seinen BBQ.

Zum 50. Geburtstag seiner Frau hat er Pulled Pork auf dem Grill ausprobiert. Mit

indirekter Hitze wird das Fleisch den Tag über gegrillt und abends mit Salaten

serviert. In Kanada geht Jamie mit seiner Familie oft zum Angeln. „Wenn man den

frischen, selbstgefangenen Fisch direkt auf den BBQ legt, schmeckt das einfach

am besten“, schwärmt Jamie. Wenn er und

seine Familie zu Besuch in Kanada sind, gibt

es oft große Grillabende. Da kommt dann die

ganze Familie zusammen – bis zu 20 Leute.

Neben dem Gegrillten gibt es noch eine riesige

Auswahl an Salaten. Jeder hat seine Spezialitäten

und Geheimrezepte. „Wir machen

dann immer so viel Verschiedenes: riesigen

Lachs, Spareribs, Gemüse. Und natürlich

Burger.“ Diese grillt er am liebsten. „Ich probiere

bei den Patties immer wieder was Neues

aus. Mal gemischtes Hack, mal nur Rind. Und

immer wieder neue Gewürze.“ Leider vergesse

er oft, sich gute Kombinationen aufzuschreiben.

Seine Burger schmecken nie „the

same.“ Einen besonderen Tipp hat er auch:

„Die Buns dürfen nicht

auseinander fallen“

Jamie

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14

International grillen im Allgäu

Die Burger- Brötchen dürfen nicht auseinanderfallen.

Mittlerweile macht er sie sogar

selber. „Ich habe lange probiert, bis ich das

richtige Rezept herausgefunden habe. Aber

jetzt sind sie perfekt“, freut sich Jamie.

Auch in Australien wird zu jedem Anlass

gegrillt. „Es ist ein fester Bestandteil der

Essenskultur in Down Under“, erklärt

Mathew. Wie Jamie ist er für die Liebe

nach Deutschland gekommen. Seit 5 Jahren

„on and off“ – mal in Australien, mal

in Deutschland – lebt er hier. „Meine

Familie Down Under grillt teilweise

jeden Abend zum Essen“, erzählt der

Australier. Ob zu zweit oder bei Festen

für 20 Gäste: ein Barbie, wie die

Aus tralier das Grillen liebevoll nennen,

passt einfach immer.

Mathew und Happy genießen auch in Deutschland ein leckeres „Barbie“

Ein Grill gehört zu jeder festen Ausstattung

eines Hauses. Teilweise

sogar zu jeder Wohnung mit Balkon.

Dass das gemeinsame Grillvergnügen eine wichtige Rolle in Australien einnimmt,

erkennt man, wenn man in die öffentlichen Parks geht. Dort stehen meistens

Grillplatten zur Verfügung, die von jedem Bürger genutzt werden können. Auch

auf Campingplätzen stehen fest eingebaute Platten. Sie sind ideal für spontane

Barbecues, da man nur einen Knopf drücken muss und die Platte erhitzt sich

relativ zügig. Jedoch muss man darauf achten, im Freien und auf nicht befestigten

Grills zu verzichten. „Das ist mit der Brandgefahr einfach zu riskant“, erklärt

Mathew.

„Grillen gehört in

Australien zum Lifestyle“

Mathew

„In Australien grillen wir viel mehr Fisch oder Steaks als hier“, sagt Mathew. Weniger

grillen sie Hühnchen oder Pute, wie es hier üblich ist. Das Känguru symbolisiert

Australien wie kaum ein anderes Tier. Auch auf dem Grill findet man Känguru

wieder. Selbst wenn es für uns hier erstaunlich klingt, die kleinen Sprungtiere

zu essen, sind sie in Australien eine Spezialität. Wenn

man sich auf die richtigen Teile konzentriert, ist das Fleisch

nahrhaft, gesund und lecker. Ein Känguru-Steak sollte nicht

ganz durchgebraten werden, um zu vermeiden, dass es zäh,

trocken und hart wird. Damit das perfekte Ergebnis und

Fleisch erlebnis erreicht wird, empfiehlt Mathew ein Steak-

Thermometer. Dadurch kann man genau erkennen, wann das

Fleisch fertig zum Verzehr ist. Ein großes Beilagenbuffet wie bei uns ist beim australischen

Barbie nicht üblich. Beilagen sind Down Under Nebensache. „Wenn es

sein muss, dann ist es immer irgendein weißes Brot, Nudelsalat oder Kartoffeln“,

lacht der Australier. Auch die Ausstattung ist anders als in Deutschland. Während

der Normaldeutsche seinen Holzkohlegrill liebt, weil er zum Geschmack

beiträgt, setzt Down Under auf Gas und das Motto: Höher, Breiter und Schneller.

„Mein Vater hat einen riesigen Grill plus einem Smoker“, berichtet er. Grillen

gehört in Aus tralien einfach zum Lifestyle.


International grillen im Allgäu 15

Text: Maricci King, Bilder: Familie Bartman, Franca Hoyer, Maricci King, Brot: Mariana Kurnyk von Pexels

Worin sich weder die Australier, Kanadier noch wir hier in Deutschland unterscheiden,

ist die Einstellung zum Grillen. „Ein BBQ ist so viel mehr, als nur Fleisch

zu grillen“, so Jamie. „Es geht um den Sonnenschein, den Duft aber vor allem um

die Gesellschaft“, stimmt Mathew zu. Für ein Barbecue braucht es daher auch

keinen besonderen Anlass. Mit der Familie und Freunden in entspannter Atmosphäre

zusammen zu sitzen ist einfach easygoing, wie die Australier so schön

sagen.

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Leicht und fruchtig lautet das Stichwort für den

Sommer 2019. Denn die Zeiten von Piña Colada

und anderen sahnigen Cocktails an heißen

Sommertagen sind längst vorbei. Das bestätigt

uns auch Starlet Restaurantleiter Adi Hölzli, als

wir ihn nach Feierabend besuchen, um mit ihm

über die Cocktail-Trends 2019 zu sprechen.

„Sahnige Cocktails sind den Leuten bei starker

Hitze einfach zu schwer. Sowohl Frauen als

auch Männer setzen meist lieber auf erfrischende

Aperitivs und spritzige Cocktails“, so

der 34-Jährige.

Seit zweieinhalb Jahren ist Adi Restaurantleiter in der

Starlet Cinema Lounge in Kempten. Neben seiner Tätigkeit

in der Gastronomie ist er außerdem noch Vorstand

der Allgäu Comets und Gründer einer Grafikdesign-Firma. Ein

echter Allrounder also und Adi liebt das, was er tut. „Kempten

ist keine Riesenstadt. Dennoch finde ich, dass wir eine

schöne Barkultur haben, auf die wir stolz sein können“, so Adi.

Noch bevor ich mich auf einen der Barhocker am Tresen setzten

konnte, serviert er mir einen „Kiss Kiss Bang Bang“. Mein Antrag

auf ein Glas Wasser wurde abgelehnt. Zugegeben, es gibt weitaus

Schlimmeres. Immer wieder zaubert Adi zu den bestehenden

120 Drinks auf der Getränkekarte neue Cocktailkreationen passend

zu bekannten Filmen oder welchen, die aktuell im zugehörigen

Kino laufen. Welche Drinks 2019 zu den beliebtesten gehören,

erfahren Sie hier:


Die perfekte

Mischung

17

Die Homemade-Lemonade ist ein echter Renner an heißen Tagen. Sie ist erfrischend,

ohne Alkohol und kann in den verschiedensten Variationen auch ganz

leicht zuhause zubereitet werden:

Dafür einfach eine halbe Orange, eine halbe Zitrone und einen Esslöffel braunen

Rohrzucker in ein Glas geben und ein wenig zerstoßen. Mit Eis auffüllen,

einen Schuss Grenadine dazu geben und den Rest mit Wasser füllen. Fertig ist

die Homemade-Lemonade.

Adis Geheimtipp: Wer möchte, kann auch anderes Obst wie Ingwer

oder Limetten für seine Limonade verwenden.

Der „Martini Fiero und Tonic“ ist ein erfrischend-fruchtiger Aperitif. Blutorangen und

weitere Zitrusfrüchte kombiniert mit einem Tonicwater bilden die perfekte Mischung

aus bitter und süß. Für den Drink einfach ein Ballonglas mit Eis füllen, 60 ml MARTINI

Fiero & Tonic dazu geben und das Glas mit derselben Menge Tonic Water auffüllen. Den

Drink vorsichtig umrühren, damit die Kohlensäure nicht verfliegt. Zuletzt eine Orangen-/

Blutorangenscheibe ins Glas geben – fertig!

Adis Geheimtipp: Wer es nicht ganz so bitter mag, kann am Ende einfach einen

kleinen Löffel Puderzucker ins Glas geben – dieser muss nicht geshaked, nur gerührt

einwerden.


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Die perfekte Mischung

Der Daiquiri Natural ist die perfekte Mischung aus sauer und süß und der wohl

alkoholreichste Drink in unserer Reihe. Für den Daiquiri Natural 5 cl weißen Rum,

2 cl Limettensaft und 2 cl weißen Zuckersirup mit Eis shaken und anschließend

durch ein Sieb in eine vorgekühlte Martinischale abseihen.

Adis Geheimtipp: Bei einem richtigen Daiquiri Natural darf ein Puderzuckerrand am

Glas nicht fehlen. Dafür den Glasrand mit einem Tuch befeuchten und im Puderzucker

drehen. Die Stelle, an der das Glas am Mund angesetzt wird, wird freigelassen.

In der Gastronomie wird dieser Vorgang mit einem sogenannten „Rimmer“

gemacht.

„Bei einem guten Drink kommt es vor allem auf die Frische an“, so Adi. „Wer gerne Cocktails

oder Longdrinks trinkt, sollte auch immer darauf achten, dass frisches Obst oder Gemüse

verwendet wird.“ Bei Gingergetränken rät Adi dazu, den Alkohol immer direkt über das Obst

oder Gemüse ins Glas zu gießen, bevor man das Tonic Water zugibt. „Anders als bei einigen

anderen Getränken, ist das Gemüse im Gin nicht nur für Dekorationszwecke, sondern vor

allem für den Geschmack im Glas“, erklärt der 34-Jährige. Auch die Umgebung entscheidet,

wie ein Getränk schmeckt, erklärt uns Adi. Damit kommen wir wieder zum Thema Sahne-

Cocktails. Wer in der prallen Mittagshitze sitzt, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Lust

auf einen Piña Colada – wenn es draußen jedoch kalt und eisig ist und man sich abends mit

Freunden auf einen Drink trifft, steht einem der Sinn vielleicht eher nach einem Sahne-Cocktail

als nach einem Aperol. Adi selbst trinkt während seines Arbeitsalltags am liebsten selbstgemachte

Limonaden. „Beim Feiern mit Freunden ist jedoch der Mai Tai schon immer mein

absoluter Lieblingscocktail“, verrät er.

Text und Bilder: Julia Dopfer

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Durchhalten! Durchhalten! Motivierende Rufe tönen durch den Raum, als wir Sybille Leitl bei einer

ihrer Piloxing-Stunden in der Kurt-Blaschke-Straße 7 in Kempten besuchen … oder besser gesagt

mittendrin stecken. Pi was? Fragen sich jetzt bestimmt einige von Ihnen. Erfunden hat das schweißtreibende

Trainingsprogramm die schwedische Profi-Tänzerin, Pilates-Trainerin und Amateur-Boxerin

Viveca Jensen. Sie kombinierte diese drei Sportarten zu einer neuen und es entstand das Piloxing.

Vor sechs Jahren entdeckte Sybille Leitl die Sportart auf einer Messe und war

von dem Konzept sofort überzeugt. „Die Mischung aus Tanz, Pilates und

Boxen finde ich sehr gelungen. Vor allem das Element Boxen ist für viele Teilnehmerinnen

eine gute Möglichkeit, den Alltagsfrust durch Training loszuwerden

und ihr Selbstbewusstsein ein bisschen zu stärken“, so Sybille.

Sybille Leitl (rechts) mit Trainerin Nici

(links) und Team-Kollegin Jessi.

Nach ein paar Aufwärmübungen stecken wir mitten in einer knallharten Trainingseinheit

und sind schon nach wenigen Minuten völlig außer Atem. Wir stellen fest,

dass Piloxing ein echtes Ganzkörpertraining ist. Es kommt sowohl auf Ausdauer,

Schnelligkeit und Muskelstärke aber auch auf eine gute Haltung an – gerade im

Pilates-Teil ist diese entscheidend. „Viele Teilnehmer mit Rückenproblemen haben

dank des Trainings weniger Schmerzen. Das macht uns natürlich besonders stolz,

wenn wir Menschen mit Piloxing zu einer Verbesserung ihrer Lebensqualität verhelfen

können“, erzählt Sybille. Mit wir meint sie sich und ihre drei Trainerinnen, mit

denen sie gemeinsam Piloxing-Kurse im Kemptener Raum gibt. Zunächst hat sie das

Business alleine gestemmt, doch während der Schwangerschaft wurde ihr klar, dass

es alleine nicht machbar ist. „Ich bin sehr dankbar, so ein tolles Team hinter mir zu

haben. Egal, ob Krankheit oder ein Notfall zuhause, wir können uns immer gegenseitig

aushelfen und bei Bedarf die Stunden des anderen übernehmen“, so Sybille.

Auch in Kaufbeuren gibt es ab sofort die Möglichkeit, sich beim wöchentlichen Training

den Alltagsstress mal so richtig von der Seele zu boxen … tanzen … pila … na –

zu piloxen eben. Das haben auch wir an diesem Montagabend gemacht. Im Training


Ein Sport geht um die Welt 21

Text: Julia Dopfer, Bilder: Julia Dopfer, Maricci King

reißt uns Sybille mit ihrer positiven und motivierenden Art sofort mit und obwohl

es ganz schön anstrengend ist, vergeht die Zeit wie im Flug. „Dadurch, dass wir

als Gruppe trainieren und Musik läuft, die genau auf die Bewegungen passt,

macht das Training einfach Spaß und so soll es auch

sein“, verrät Sybille. Denn eigens für Piloxing wurden

Musikstücke produziert, die sich genau nach der Schnelligkeit

(BPM) der verschiedenen Schritte richten. Eine

Piloxing-Choreographie wird aus verschiedenen Stammblöcken

zusammengestellt. Das bedeutet, dass bekannte

Schritte immer wieder mit neuen Schritten kombiniert

werden. Das ermöglicht Neulingen einen leichteren Einstieg

in das Training und Alte-Piloxing-Hasen können

immer weiter an ihrer Technik feilen und Neues dazulernen. „Natürlich kommen

nach drei bis vier Monaten auch immer wieder neue Blöcke hinzu, damit es nicht

langweilig wird“, erklärt Sybille. Zwischen 15 und 20 Frauen nehmen aktuell an

den Piloxing-Gruppen von Sybille teil. „Momentan liegt

der Schnitt zwischen 18 und 50 Jahren, aber zu uns kann

jeder kommen, egal in welchem Alter, solange er oder sie

es gesundheitlich stemmen kann“, so Sybille. Mehrmals

die Woche finden ihre Kurse statt (Termine siehe unten).

Darunter befindet sich auch ein „Knockout- Piloxing-

Kurs“. Bei dieser Trainingseinheit wird das Element Tanz

durch sportliche Elemente wie Sprünge, Liegestützen,

Burpees und mehr ersetzt. „Dieses Training ist nur für

Menschen geeignet, die regelmäßig Sport betreiben und

fit sind. Alle anderen tun sich damit keinen Gefallen oder

schaden gar ihrer Gesundheit“, warnt Sybille. Das heißt

vermutlich auch erstmal kein „Knockout-Piloxing“ für

uns. Aber auch die regulären „Piloxing-Kurse“ von Sybille

Leitl sind mehr als fordernd, das bestätigt uns der Muskelkater,

den wir danach hatten. Sybilles Geheimtipp

gegen Muskelkater? „Weiter machen!“

Mo: 19.15 Uhr bis 20.15 Uhr Piloxing Kurt-Blaschke-Straße 7

Di: 19.00 Uhr bis 20.00 Uhr Piloxing Turnhalle Betzigau

Mi: 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr Knockout Kurt-Blaschke-Straße 7

Do: 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr Piloxing Kurt-Blaschke-Straße 7

Weitere Informationen finden Sie unter www.piloxing-kempten.de

„Es ist schön, wenn durch

Piloxing die Lebensqualität

verbessert wird.“

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Eine gelungene Integration und ein friedliches Zusammenleben durch

Sport, Kultur, Kommunikation und Toleranz. Das ist bereits seit über

15 Jahren das Ziel des ikarus.thingers e.V. Damals wurde der Verein

gegründet, um große Schwierigkeiten und ausgewachsene Bandenkriege

zwischen den verschiedenen Nationalitäten im Kemptener Stadtteil

Thingers zu verhindern. Heute ist es in der Multi-Kulti-Gemeinde jedoch

um einiges ruhiger geworden. Der Verein, rund um Geschäftsführerin

Susan Rothmayr, arbeitet 365 Tage im Jahr daran, die verschiedenen

Nationalitäten mit einer bunten Vielfalt an Kursen und Veranstaltungen

aus ihrer Komfortzone zu locken, um eine

friedliche Gemeinschaft zwischen Flüchtlingen,

Migranten und Einheimischen zu

schaffen.

Erst kürzlich hat das Stadtteilmanagement

Thingers zusätzlich die Tätigkeiten

des ehemaligen Arbeitskreises des Stadtteils

übernommen. Dieser holte regelmäßig

wichtige soziale Akteure wie Schulen, Kirchen

und Politiker an einen Tisch, um aktuelle Themen

und Probleme zu besprechen. Dieser Austausch

findet nun beim Stadtteil management

statt. Ziel ist es, ein noch größeres Netzwerk

zu schaffen und als Schnittstelle die Akteure


Für ein harmonisches Miteinander 23

zusammen zu bringen, die voneinander profitieren. So

können die Ziele des Vereins durch gegenseitiges Helfen

gemeinsam erreicht werden.

Allein in diesem Jahr hat der Verein ikarus.thingers e.V.

mehr als 13 große Veranstaltungen geplant. Dazu zählen

Flohmärkte, Oster- und Weihnachtsmärkte, Spielenachmittage,

Auftritte des Jazzfrühlings und mehr. Ein Großteil

der Dinge, die auf den Märkten verkauft werden,

werden in der Frauen-Handarbeitsgruppe des ikarus.

thingers e.V. angefertigt. Hier treffen sich Frauen aus

verschiedenen Ländern wie Ungarn, Polen, Frankreich

und der Türkei, um gemeinsam zu stricken, nähen

oder basteln. So lernen sie sich und die verschiedenen

Kulturen besser kennen und tragen einen Teil zu

den Einnahmen der Vereinskasse bei. Denn der Verein lebt, wie

viele andere, nur von Spenden verschiedener Akteure und kleineren Einnahmen

von Veranstaltungen. Nicht zu vergessen die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne

die ein solch abwechslungsreiches und vielfältiges Alltagsprogramm in Thingers

nicht stattfinden könnte. Denn neben Veranstaltungen können die Einwohner

täglich an verschiedenen Sing-, Tanz- und Sportgruppen teilnehmen. Außerdem

finden regelmäßig Beratungstermine und Sozial-Integrative Angebote statt.

„In Summe machen fünf große Projekte die Arbeit in unserem Verein aus“, so

Rothmayr. Eines davon ist die „Seniorenarbeit“. Diese beinhaltet eine regelmäßige

Demenzbegleitung, Seniorensport, einen Mittagstisch, ein Gedächtnistraining

sowie Singgruppen. Das zweite Projekt sind die „Sprachkulturpaten“. Hier

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Für ein harmonisches Miteinander

arbeitet der Verein eng mit der Nordschule zusammen. „Im Programm Sprachkulturpaten

sollen Grundschulkindern mit Migrationshintergrund die deutsche

Kultur sowie die Sprache nähergebracht werden“, so Rothmayr. Dies soll mithilfe

eines deutschen Sprachpaten gelingen. Dabei geht es dem Verein jedoch nicht

um die schulische Leistung, sondern um gemeinsame Unternehmungen mit den

Kindern, damit diese sich in ihrem Umfeld wohler fühlen und ein Verständnis für

die deutsche Lebensweise entwickeln. Auch die Eltern-Kind-Gruppe ist eines

der Projekte, das Susan Rothmayr besonders am Herzen liegt. Hier treffen

sich zweimal die Woche Mütter mit ihren Kindern im Alter von null bis drei

Jahren. Geleitet wird der Kurs von einer pädagogischen Fachkraft, die

überwiegend junge Elternteile in den ersten Jahren unterstützen soll. Das

vierte große Projekt ist der Bürgerladen für Berechtigte. Er ist ein sogenannter

Tafelladen. Hier können Bedürftige jeden Freitag von 10.30 Uhr

bis 11.30 Uhr für minimale Cent-Beträge gespendete Lebensmittel erwerben.

„Wir, aber vor allem die Menschen, die auf diese Lebensmittelspenden angewiesen

sind, legen großen Wert darauf, zumindest einen kleinen Betrag für das zu

zahlen, was sie erhalten. Das hat für sie etwas mit Würde zu tun“, so Rothmayr.

Das fünfte Projekt ist gleichzeitig auch eines der Projekte, auf das der Verein

am meisten stolz ist: Der Secondhandladen „Hand in Hand“. Hier können gut

erhaltene, aber gebrauchte Dinge sowohl gekauft als auch abgegeben werden.

Im „Hand in Hand“ findet man von Elektrogeräten über Kleinmöbel, Dekoration,

Geschirr und Schmuck bis hin zu Klamotten und Bücher alles, was das Herz

begehrt. „In unserem Secondhandladen legen wir ganz besonderen Wert darauf,

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Für ein harmonisches Miteinander 25

Text: Julia Dopfer, Bilder: Julia Dopfer, Sybille Dumreicher

dass wir keinen Ramsch anbieten. Alle Artikel werden vorher eingehend geprüft.

Verkauft wird nur, was noch funktioniert und in gutem Zustand ist“, so Projektleiterin

Gabi Reichert. Gemeinsam mit 25 Männern und Frauen im Alter von 21 bis

90 Jahren betreibt sie den Laden vier Tage die Woche vollkommen ehrenamtlich!

Zusätzlich zu den Verkäuferinnen gibt es auch jede Menge Helfer, die kaputte

Dinge reparieren, Abgegebenes waschen und wieder in neuem Glanz erstrahlen

lassen. „Wir sehen unsere Tätigkeit im Laden nicht als Arbeit an. Für viele ist es

eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Wir haben

das Gefühl, gebraucht zu werden und etwas Gutes zu

tun“, so Reichert. Gerade Menschen mit einem kleineren

Budget kommen gerne in den Laden im Thin-

Wer Interesse hat, die T-Shirt-Taschen vom „Hand in Hand“

T-Shirt-Taschen für alle!

gerstreff. „Viele Großeltern oder Eltern kaufen hier Laden selbst anzubieten, meldet sich für weitere Informationen

beispielsweise Spiele oder Kuscheltiere als Geschenk bitte bei Susan Rothmayr im Stadtteilbüro unter Telefon

für ihre Enkelkinder“, erzählt Reichert. Doch kaufen

und verkaufen ist längst nicht alles, worum es

08 31-5 12 49 27, oder per E-Mail an stadtteilbuero@thingers.de

im „Hand in Hand“ geht. An einem Tisch in der Ecke

des Ladens wird oft gemeinsam Kaffee getrunken, geplaudert oder gebastelt.

Wie aktuell zum Beispiel an den „T-Shirt-Taschen“. Diese Idee hat Gabi

Reichert beim Stöbern im Internet entdeckt. Der Gedanke ist, aus T-Shirts

mit coolen Motiven und Mustern Taschen anzufertigen, anstatt sie einfach

wegzuschmeißen. Die Taschen werden jedoch nicht genäht, sondern geknotet.

Dadurch sind sie besonders robust und eignen sich perfekt für einen

Lebensmitteleinkauf auf dem Markt oder einen ausgiebigen Shoppingtag.

Sie lassen sich außerdem Problemlos falten und in der Handtasche verstauen.

Auch Susan Rothmayr ist großer Fan der Einzelstücke und hat

immer eine Tasche dabei. „Sie sind einfach wahnsinnig praktisch und mit

dem Kauf einer solchen Stofftasche tut man sowohl unserem Verein als

auch der Umwelt etwas Gutes“, so Rothmayr. Denn das Ziel von Gabi Reichert

und ihrem Team ist es, die Taschen auch in Läden oder auf Märkten anzubieten,

um so den Müll durch Plastiktüten zu reduzieren. Auf Wunsch knoten

Gabi Reichert und ihr Team auch Ihr persönliches Lieblingsshirt zu einer Tasche.

Alle Einnahmen des Secondhandladens kommen bedürftigen Bewohnern in

Thingers zu Gute. Gabi Reichert lebt und arbeitet schon viele Jahre in dem kleinen

Kemptener Ortsteil. „Oft bekommt man durch Gespräche mit, wer gerade

große Unkosten decken muss oder gar in einer finanziellen Notlage steckt. Wenn

Betroffene dann vor Glück über die Hilfe gar weinen, weiß man, wofür man sich

engagiert und warum man das Tag für Tag gerne tut“, erzählt Gabi Reichert mit

einem Lächeln im Gesicht.

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Umweltfreundlich und fair produzierte Mode ist unstylisch und kratzt? Batik-Shirts sind die

einzigen Produkte, die man kaufen kann? Stimmt längst nicht mehr! Immer mehr Mode-Labels

machen es leicht, Kleidung „öko“ zu kaufen. Steffen Kustermann hat mit „Allgäu goes FairFashion“

ein Angebot in Kempten geschaffen, das stylische, faire Mode bekannt und zugänglich macht.

Während einem Praktikum in Ostafrika besuchte Steffen einen

lokalen Markt, auf dem Secondhand-Ware aus Europa zu

billigen Preisen verkauft wurde. Diese Art von Zweitverwertung

zerstört den lokalen Wirtschaftsmarkt. Die Ware kommt in Massen

an, wird billig verkauft und einheimische Händler haben diesen Preisen

gegenüber keine Chance. Das zu sehen, hat Steffen zum

Nachdenken angeregt. Er hat sich überlegt, wie er sich in die

Gesellschaft einbringen kann, um diese nachhaltig zu gestalten.

„Ich wollte zunächst den Fokus auf den Aufklärungsgedanken

setzen. Viele Leute wissen gar nicht, was sich in der

Textilbranche wirklich abspielt“, so Kustermann. Mit Allgäu

goes FairFashion möchten er und sein Team über die

unwürdigen Umstände informieren und zu einem neuen

Konsumverhalten anregen. Im Durchschnitt kommt alle

zwei Wochen eine neue Kollektion raus. Kein Wunder

also, dass ein Kleidungsstück im Durchschnitt nur viermal

getragen und dann entsorgt wird: Nachschub ist ständig

zu bekommen. Mit seiner Idee will Steffen mit sogenannter

Slow Fashion genau dieser Kurzlebigkeit entge-


Shoppen mit Köpfchen 27

genwirken. Slow Fashion löst Modetrends ab und bietet Konsumenten sinnvolle

Alternativen. Sie ist im Vergleich zur Fast Fashion in jeder Hinsicht nachhaltig

und deckt allerlei Indikatoren zum Umweltschutz ab. Soziale Gedanken bei der

Produktion oder Schonung von Ressourcen. Um diese Indikatoren gewährleisten

zu können, gibt es bei FairFashion nur zwei Kollektionen im Jahr. Doch diese

reichen vollkommen aus. Das Angebot ist breit gefächert: Von Boxershorts über

Kleider und T-Shirts bis hin zu Blusen gibt es alles, was das Fashionherz begehrt.

Neben dem Aufklärungsgedanke wollte Steffen ein Angebot an fairer

Kleidung schaffen, das in Kempten so noch nicht verfügbar war.

„Natürlich sollte das Ganze einen ansprechenden Look haben“,

erklärt er. „Die Kleidung soll vor allem für Jugendliche zugänglich

gemacht werden. Anstelle von Markenprodukten sollte Nachhaltigkeit

zum Statussymbol werden“, so Kustermann weiter. Auf der Berliner

Fashionweek hat er sich nach Fairen Labels umgeschaut, die

für ihn als Partner in Frage kommen würden. Wichtig war ihm dabei,

dass die Unternehmensphilosophie stimmt und wie die Labels sich

einbringen. Die fünf bis sechs Marken, mit denen er zusammenarbeitet,

setzen sich in unterschiedlichsten Bereichen ein. So produzieren

die einen Turnschuhe aus recycelten Fischernetzen. Ein anderes

Unternehmen beschäftigt Frauen, die aus der Gewalt von Menschenhändlern

gerettet wurden und hilft ihnen, den Wiedereinstieg

ins normale Leben zu bewältigen.

„FairFashion muss

Mainstream werden.“

Steffen Kustermann

Text: Maricci King, Bilder: Maricci King (3), Jana Zotschew (1)

Als Retailer kauft er von den meist kleineren Unternehmen die Textilien

und verkauft sie im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Allgäu

goes FairFashion“ wieder. Einmal im Monat öffnet im „Künstler“ ein

Popup-Store, in welchem die fairen Kleidungsstücke angeboten werden. Zum

Kollektionswechsel im Frühjahr und Herbst findet zudem eine Modenschau statt.

Dort präsentieren Freunde und Freunde von Freunden Stücke aus den kommenden

Kollektionen. Ein solches Projekt zu stemmen kostet Zeit – und das nicht zu

knapp. „Ich muss Waren einkaufen, Bestandsaufnahme machen, Buchführung

halten und natürlich in den Medien Werbung dafür machen“, erklärt Steffen. All

dies erledigt er neben seinem Fulltimejob als Ingenieur. Wie er das hinbekommt,

erklärt er: „Ich begeistere mich einfach dafür. Es ist mehr ein Hobby, als Arbeit.“

Dass er für sein Projekt lebt, merkt man sofort. Mit Nachdruck klärt er über Missstände

auf und begeistert Gäste von seinem Projekt. Um die Nachhaltigkeit lokal

zu fördern, gehen 1 € pro verkauftem Kleidungsstück an das Projekt Klimaschule

des Hildegardis-Gymnasiums. „Es wird Zeit, dass wir anfangen, global zu denken

und lokal zu handeln.“

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„Butt kick, reaaady, GO!“, schallt es über den Rasen. Bei

kaltem Wind und leichtem Schneeregen trainieren die Allgäu

Comets Ladies auf dem Sportplatz Riederau. Trotz Stollen an

den Füßen rutschen sie bei einigen Übungen im nassen Gras

weg. Doch wer glaubt, dass sich die

Spielerinnen von ein bisschen schlechtem

Wetter aufhalten lassen, der

täuscht sich.

D

ie Mädels sehen anders aus,

als man es sich von Footballspielerinnen

erwartet hatte:

Manche sind klein und zierlich, andere

dagegen groß und muskulös. „Beim Football

werden die unterschiedlichsten Spielerinnen

gebraucht. Es gibt so viele verschiedene Positionen, da findet

sich immer die Richtige!“, erklärt Annika. Bevor das Training losgeht,

müssen die Mädels erstmal ihre Schutzausrüstung anziehen

– und das dauert. Die Hüften, Oberschenkel, Knie und das Steißbein

werden von Schonern, sogenannten Pads, geschützt. Dann

das markante Shoulderpad überziehen, Helm auf, Mundschutz

rein und ab auf den Rasen. Nach einigen Aufwärmübungen werden

die Footballerinnen in zwei Gruppen aufgeteilt. Es wird Fangen

und Tackeln geübt. Vor allem das Tackeln muss trainiert werden,


Härte mit Herzlichkeit 29

damit sich beim Spiel keine verletzt. „Dafür, dass Football

eine Vollkontaktsportart ist, gibt es wenig Verletzungen.

Deshalb trainieren wir das richtige Tackeln

und tragen die Schutzausrüstung“, erklärt Gerd Niederhofer,

Head Coach. Während dem anstrengenden

Training wir deutlich, dass die Spielerinnen sich mehr

als gut in einem Männerdominierenden Sport behaupten

können. Oft werden sie belächelt und gefragt, ob

sie die Cheerleader sind. „Aber im Spiel Frauen gegen

Frauen können wir auf genau so hohem Niveau spielen,

wie Männer gegen Männer“, berichten die Mädels stolz.

Nur wenn Frau gegen Mann gespielt werden würde,

wären die Frauen unterlegen. „Es wäre zu gefährlich,

da die Jungs einfach mehr Kraft haben“, erklärt Marina.

„Wir werden oft gefragt, ob

wir die Cheerleader sind.“

Caro Gass

Text und Bilder: Maricci King

Was am besten gefalle? Der Mannschaftszusammenhalt

beim Football ist wie kein anderer. „Ohne

die Teamkameraden kann man nichts erreichen“,

schwärmt Marina. Auch in der Freizeit verbringen

sie viel Zeit miteinander und verstehen sich privat.

Dies wird während dem Training deutlich. Neben den

Übungen quatschen die Mädels und erkundigen sich,

was bei ihren Mitspielerinnen so los ist. Was ihnen

noch gefällt, ist dass man aus den Gesellschaftsnormen

rauskommt. Beim Football darf man nicht zimperlich

sein. „Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Das Tackeln ist das, was am

Besten ist“, lacht Caro und die Comets Ladies stimmen ihr jubelnd mit ein.

Wir haben eine besondere Aufgabe - die Integration von Menschen mit Behinderung.

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unsere Unternehmensphilosophie ausdrückt.

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