PolizeiNews1_2019_mit Werb

fsggoed

P.b.b. Erscheinungsort Salzburg, Verlagspostamt: 5230 Mattighofen GZ 06Z036629M

dunkle wolken über der lpd


KLUBMAGAZIN

INHALT

Impressum:

Impressum 2

Editorial 3

Irritationen 5

So wird es nix werden 6

Festlegung der Mindestbesetzung für

den Regeldienst 7

Einbau der Bestimmungen des früheren

W H G i n d a s G e h a l t s g e s e t z 8

Väterfrühkarenz und Väterkarenz 9

Buchtipp: „An der Grenze“ 10

Neuregelung bei Ansuchen für E2b Versetzungen 10,11

Zwischenruf 11

Explosiv - Ein Sparerlass in Zeiten des

Personalmangels 12,13

Platzmangel im Medienecho 14-21

Anfragebeantwortung 22,23

GPI Flughafen ein interessanter Arbeitsplatz 24,25

Schwerverkehrskontrollen im Lungau 26

Obertauern - Saisoneröffnung 27

Wir sind auf Facebook und FSG-APP NEU! 28

Wintersportwettkämpfe und Events im Pongau 29

Bezirks-Skimeisterschaften 2019 Flachgau 30,31

Hallenturnier i n B i s c h o f s h o f e n 2 0 1 9 3 2

Dienstsport im Bezirk Tamsweg 33

Alle Neune im Tennengau 34

10 Jahre „Polizei-Faschingsgilde“ 35

Klubangebote 36,37

Ausgezeichnete Amtshandlungen 38-42

Dienstjubiläen, Geburtstage usw. 44,45

W i r g e d e n k e n u n s e r e n To t e n 4 6 , 4 7

Klubmagazin der Exekutive

1/2019, GZ

06Z036629M - Medieninhaber

und Herausgeber Klub

der Exekutive - Polizei News,

Alpenstraße 90, 5020 Salzburg.

Redaktion: Vorsitzender

Walter Deisenberger, Tel.

05913350 1900. Ständige

Mitarbeiter: Alle Personalvertreter

der FSG im LPD-

Bereich. Gestaltung Satz

und Layout: Klub der Exekutive

- Polizei News - Fotos:

Polizei News und LPD Salzburg.

Hersteller: Fa Aumayer,

Druck und Verlag, Gewerbegebiet

Nord 3, A-5222 Munderfing,

Telefon 07744 20080,

Fax DW 13, Email: offi ce@

aumayer.co.at. Die Meinung

der Verfasser der Artikel

muss nicht mit jener des Herausgebers

übereinstimmen.

Nachdruck auch auszugsweise

nur mit schriftlicher

Genehmigung der Redaktion

gestattet. Blattlinie: Klubmagazin

mit innerbetrieblichen,

tagespolitischen und gewerkschaftlichen

Informationen.

2 Klub der Exekutive


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EDITORIAL

Dunkle Wolken über der LPD Salzburg

01

Ausgabe

2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die Herausforderungen und Problemstellungen sind für alle Landespolizeidirektionen

Österreichs ähnlich. Dominierend ist die schwer zu lösende und viel zu lange nicht

in Angriff genommene Personalfrage in Verbindung mit immer neuen Aufgaben.

Eine Aufnahme- und Ausbildungsoffensive die oftmals schon bei der Rekrutierung

der geeigneten Anwärter zu scheitern droht und durch Platznot in den Bildungszentren sowie

fehlende Lehrkräfte auch nicht gerade eine Beschleunigung erfährt. Eine Ausbildungsoffensive

die aber den Anfang des richtigen Weges in die Zukunft markiert. Sie wird jedoch an der

Basis erst entlastend spürbar, wenn die neuen Kolleginnen und Kollegen in größerer Anzahl

an den einzelnen Dienststellen ankommen, als andere in den verdienten Ruhestand treten,

sich sonst berufl ich oder familiär verändern. Das wird Jahre dauern! Auch der, trotz aller gegenteiliger

Beteuerungen noch immer gültige, Sparerlass gilt für alle LPD in einem ähnlichen

Ausmaß und trifft sie in einer mehr oder weniger schlechten Personalsituation an der Basis.

Klar erkennbar: Es herrscht auch bei anderen LPD nicht eitel Sonnenschein sondern eine

leicht getrübte Wetterlage.

Doch derart dunkle Wolken wie sie über der LPD Salzburg stehen sind woanders nicht zu

erkennen. Was macht die Lage bei uns so besonders betrüblich?

Alles in allem muss man sich in der LPD Salzburg nur die seit Jahren gelebte, von der Führung

zu verantwortende, Unternehmenskultur vergegenwärtigen und man ist auf der richtigen Spur.

Wertschätzung für alle Kolleginnen und Kollegen, konstruktiver Umgang mit ehrlicher Kritik,

Eingeständnis der Personalnot, Akzeptanz und Verständnis für andere Sichtweisen, Fehlerkultur,

Diskussionsbereitschaft, nachvollziehbare und transparente Planstellenvergabepolitik,

sozialpartnerschaftlicher Umgang mit der Personalvertretung - meist Fehlanzeige!

Diese Unternehmenskultur hat der Polizei in Salzburg offensichtlich nicht gutgetan. Unhaltbare

Zustände, brodelnde Konfl ikte und Entäuschungen haben den Weg in die Öffentlichkeit

und in die Medien gefunden. Und wurden dort breit behandelt.

Diese gezielt Salzburg zuzuordnenden Verhältnisse bilden neben den österreichweit geltenden

Herausforderungen die Themengrundlage für die nun vorliegende Ausgabe 1-2019

der PolizeiNews.

Natürlich haben auch wieder wichtige, dienstrechtliche Themen ihren Platz gefunden und nicht

zuletzt wird zur Abrundung über Personelles, besondere Amtshandlungen sowie sportliche

und gesellschaftliche Events mit Polizeirelevanz berichtet.

Ich darf nun im Namen der gesamten Redaktion allen Leserinnen und Lesern eine interessante

und unterhaltsame Lesezeit wünschen.

Walter Deisenberger

Titelbild: PN

Im Bild: Dunkle Wolken über der LPD

April 2019

Klub der Exekutive

3


KLUBMAGAZIN

4 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Hermann Greylinger

Sparerlass Ja – Sparerlass

Nein? Großverdienst für junge

Polizistinnen und Polizisten

trotz Work-Life-Balance und

Vereinbarkeit Beruf und Familie? Aufnahmeprüfung

bestanden – trotzdem

nicht gut genug? Pensionen sicher

oder doch wieder einmal nicht? Fragen

über Fragen, sich widersprechende

Aussagen des Dienstgebers und der

Politik. Wie sang schon Helmut Qualtinger:

„I hob zwoar ka Ohnung wo i

hinfoahr – aber dafür bin i gschwinder

duat“!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Sparvorgaben

Eine interne Anweisung des BM.I bzgl.

Sparvorgaben an die Landespolizeidirektoren

ist natürlich rasch durchgesickert.

Helle Aufruhr allerorten (in Salzburg wurde

eine wahre mediale Lawine losgetreten

– gut so!), ein Mitarbeiterbrief des

Herrn BM sollte für Beruhigung sorgen.

„An der Sicherheit der Exekutivbeamten

und der Bevölkerung wird natürlich nicht

gespart“! Dazu eine „blitzende Info“ der

Regierungsvertreter, die ihrem „Chef“ sofort

die Mauer machten. „Es wird zu keiner

Reduzierung der Streifen und zu keiner

Kürzung von Überstunden kommen“. Jeder

weiß natürlich, dass der Löwenanteil

der Mehrdienstleistungen von der Basis

geleistet wird. Ein „Basiskiberer“ dazu:

„Diese Aussagen müssen in die Kategorie

„kognitive Dissonanz“ eingeordnet

werden“. Dieser Ausdruck bezeichnet in

der Sozialpsychologie einen als unangenehm

empfundenen Gefühlszustand.

Dieser entsteht dadurch, dass ein Mensch

mehrere Kognitionen (Wahrnehmungen,

Gedanken, Meinungen, Einstellungen,

Wünsche oder Absichten) hat, die nicht

IRRITATIONEN

miteinander vereinbar sind. Damit sind

wir auf dem Punkt – wo sonst als an der

Basis kann gespart werden? Wir werden

jedenfalls genau hinschauen, wo die Hebel

angesetzt werden. Wir sind euch verpfl

ichtet, und nicht dem Dienstgeber!

Werbekampagne

Nichts ist dem BM.I zu teuer, um Bewerberinnen

und Bewerber für den Polizeiberuf

zu fi nden. Ganzseitige Anzeigen

in den Printmedien, bunte Flyer, Werbeveranstaltungen

udgl. mehr. Gut so, wir

brauchen jede gute Frau und jeden guten

Mann. Aber bitte nicht mit allen Mitteln

und insbesondere nicht mit falschen Tatsachen

werben. Es werden Erwartungen

geweckt, die nicht erfüllbar sind, in der

Folge darf man sich über hohe Drop-out-

Raten nicht wundern. So wird auf einem

Flyer nach Absolvierung der Grundausbildung

ein Bezug von € 3.600.- angegeben.

Jeder Insider weiß schon, dass

dafür mindestens 80-100 Überstunden

geleistet werden müssen. Gleichzeitig

wird nämlich unter www.polizeikarrie versprochen,

dass sowohl der Erfolg im Beruf

als auch die Work-Life-Balance und

die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

unter einen Hut zu bringen sind. Auszüge

gefällig: „Die Möglichkeiten reichen von

grundsätzlich fl exiblen Arbeitszeiten bis

hin zur Telearbeit und organisationseigener

Kinderbetreuung“.

Und weiter: „Wir bieten und leben eine

familienfreundliche Arbeitskultur. Zusätzlich

bieten wir die Option, in Elternteilzeit

bzw. generell in Teilzeit zu arbeiten“. Also,

ich bekomme aus der Kollegenschaft

andere Signale gesendet. So viele Versprechungen

passen nicht einmal unter

einen Sombrero, werte Verantwortliche

für diesen „märchenhaften“ Inhalt!

Aufnahmeverfahren „Alt/Neu“

Wie bekannt, hat das BM.I auf ein Aufnahmeverfahren-NEU

umgestellt. Alle

Warnungen wurden in den Wind geschlagen,

man erklärte die „alten“ Aufnahmeprüfungen

ganz einfach für hinfällig, erbrachte

Leistungen (Theorie und Sport)

wurden für null und nichtig erklärt, beigebrachte

Befunde verloren ihre Gültigkeit,

getätigte Laseroperationen der Augen

waren umsonst. Ein Pressesprecher des

Hauses vermeldete lapidar: „Wer es bis

März nicht geschafft hat, war einfach nicht

gut genug!” Diese Ignoranz ist einfach unerträglich!

Dazu muss man wissen, dass

viele Bewerberinnen und Bewerber eine

sehr, sehr hohe Punkteanzahl erreicht

hatten. Man hatte allerdings die Rechnung

ohne den Wirt (die Betroffenen)

gemacht, die das Thema über die Medien

publik machten. Nach einigen Tagen

ruderte das BM.I zurück, die Ausdehnung

der Übergangsregelung wurde zugesagt.

Auch hier werden wir genau die weitere

Entwicklung beobachten.

Sichere Pensionen

Ein ehemaliger Versicherungsvertreter

ist Finanzminister, und schon fl ammt die

Debatte wieder auf. Dazu die Ökonomin

Agnes Streissler-Führer im Kurier: „Es gibt

keinen Grund, über mangelnde Finanzierbarkeit

des öffentlichen Pensionsversicherungssystems

Angst zu verbreiten.

Es sei denn, man bedient die Interessen

der privaten Versicherungswirtschaft. Jedes

Pensionssystem braucht Wirtschaftswachstum

und hohe Beschäftigungsquoten.

Aber private Pensionssysteme haben

zusätzlich das Finanzmarktrisiko. Sollte

es wieder zu einer Finanzkrise kommen,

werden wieder Millionen an privaten Pensionsvermögen

vernichtet. Das trifft die

weniger Betuchten deutlich härter. Tatsache

ist: Andere europäische Staaten,

die auf Privatisierung gesetzt haben und

heute mit Altersarmut konfrontiert sind,

schauen neidisch auf Österreich, wo das

öffentliche Pensionsversicherungssystem

nachhaltig gesichert ist“. Also, Ruhe

bewahren und den politischen Gauklern

nicht auf den Leim gehen.

April 2019

Klub der Exekutive

5


KLUBMAGAZIN

Werte Kolleginnen und Kollegen!

Ein betroffener Bewerber hat mir geschrieben,

dass er aufgrund der Vorgänge

jeden Glauben an die Politik, an

den Staat Österreich und auch an die Institution

Polizei verloren hat. Das habe

ich so natürlich nicht stehen gelassen.

Es handelt sich hier um Fehlleistungen

einiger handelnder Personen, die die

Geschichte so oder so einmal einholen

wird. Es ist beruhigend zu wissen, dass

in Österreich die Medien und vor allem

wirkliche Interessensvertretungen wie

die Gewerkschaft als Korrektiv vorhanden

sind. Erfahrung, Kompetenz, Verlässlichkeit

sowie Qualität im Denken

und Qualität im Handeln ist unsere Prämisse

– das beweisen wir täglich!

Mit gewerkschaftlichen Grüßen,

Hermann Greylinger

So wird es nix werden!

Obwohl letztes Jahr

die LPD Salzburg

gegenüber allen

anderen LPD laut

offi ziellen Zahlen des BM.I das

größte Minus (-14,2 %) im Vergleich

zwischen Sollzahlen und

vorhandenen VBÄ aufwies,

bekam Salzburg für die Wintersaison

keine Zuteilungen von

Kollegen aus anderen Bundesländern.

Einem entsprechenden

Antrag des FA vom

BM.I derartige Zuteilungen zu

fordern, war die LPD Salzburg

nicht nachgekommen. Wie wir

schon damals vermutet haben,

wird uns das BM.I wohl sicher

kein zusätzliches Personal

aufdrängen. Auch fragten wir

uns: Warum bekommen andere

Bundesländer für besondere

Lagen Verstärkung durch

Fremdkräfte? Haben andere

LPD weniger Skrupel Verstärkung

anzufordern? Haben sie

mehr Mut zur Wahrheit und lassen

das BM.I über die wahren

Probleme der Kolleginnen und

Kollegen an der Basis weniger

im Unklaren? Will man hier auf

Kosten überlasteter Mitarbeiter

„gut dastehen“? Wir wollten zumindest,

dass das BM.I über

die Sichtweise der Salzburger

Personalvertretung in Kenntnis

gesetzt wird und veranlassten

die LPD, den von ihr abgelehnten

Antrag an das Ministerium

zu schicken.

Nun hat das Ministerium Stellung

genommen bzw. mitgeteilt,

dass seitens der LPD Salzburg

kein Bedarf an Fremdkräften

zur Bewältigung der Aufgaben

in den Schigebieten während

der Wintersaison 2018/2019

gemeldet wurde. Deshalb sei

auch kein Kontingent aus anderen

Bundesländern zugewiesen

worden.

Was schließen wir daraus:

Die LPD Salzburg hätte den

Bedarf nur mitteilen müssen,

schon wäre Verstärkung angerückt!

Aber das wollte unsere

LPD nicht, da bei uns

ja immer „alles paletti“ ist!

Die BPK und der SPK, wahrscheinlich

auch alle AL und PI-

Kommandanten sind (Achtung

Scherz!) gerade deswegen

auch mit der - für die Planung

zur Verfügung stehenden -

Personalstärke sooooo…….

überglücklich.

Seit Jahren geht’s angeblich

nur mehr bergauf! Hoffentlich

kommt auch irgendwer wieder

einmal herunter – nämlich auf

den Boden der Tatsachen und

in die Niederungen der Fakten

– sonst wird es nix werden.

PN-deis

6 Klub der Exekutive

Foto: Bibox


Festlegung der

Mindestbesetzung

für den Regeldienst

KLUBMAGAZIN

Nicht sinnvoll für die LPD Salzburg – Notwendig für

Kolleginnen und Kollegen!

Den Kommandanten der einzelnen Dienststellen wird neuerdings sehr

wohl zugemutet, die absolute Untergrenze für die Mindestbesetzung

im Regeldienst zu erkennen.

Die LPD Salzburg lehnte jedoch einen entsprechenden Antrag des FA

auf Festlegung durch die LPD ab! Gefordert wurde die Bekanntgabe der

jeweiligen Mindestbesetzung für den Regeldienst, welche für die Abdeckung

der sicherheitsdienstlichen Grundversorgung auf den einzelnen PI, API und

PI AGM täglich zwingend gegeben sein müsste.

Eine derartige Festlegung erachtete die LPD in seiner Antwort als nicht

sinnvoll! Damit konnten wir uns nicht zufrieden geben. Hier wird seitens der

LPD-Salzburg die Gesamtverantwortung nicht wahrgenommen und auf PI-

Ebene abgewälzt.

Da wir diese Aussage nicht verstehen und nicht für gut heißen konnten,

wurde eine Weiterleitung des von der LPD Salzburg abgelehnten Antrages

an das BMI veranlasst. Wir hoffen, dass man dort die Nöte der Kolleginnen

und Kollegen erkennt und die nötigen Schritte für Salzburg anordnet.

Wie kommt die LPD Salzburg auf die Idee, dass eine Festlegung nicht

sinnvoll sei? Obwohl doch zum Beispiel die LPD Wien hier offensichtlich

gänzlich anders denkt: Sie bekundet in einem Dienstbefehl vom Jahr 2018

die Wichtigkeit eines Mindest- bzw. Bedarfstandes zur Sicherstellung der

polizeilichen Grundversorgung.

Worum geht`s genau?

Die sicherheitsdienstliche Grundversorgung der Bevölkerung durch den

Regeldienst, unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten der Eigensicherung

für Polizistinnen und Polizisten, sollte für die Dienstplanung oberste

Prämisse sein. Auch der Schutz vor Überlastung von Kolleginnen und

Kollegen und der daraus resultierenden Gesundheitsbeeinträchtigungen

verdient uneingeschränkte Beachtung.

Im Licht der prekären Personalstände auf Regeldienststellen und den

aktuell angeordneten Einsparungen, u.a. auch bei Mehrdienstleistungen, ist

diesem Umstand noch mehr Augenmerk zu schenken. Eine Festlegung der

LPD würde den für die Diensteinteilung auf den Polizeiinspektionen jeweils

verantwortlichen Bediensteten auch die notwendige Handlungssicherheit

bieten.

Im Bereich der Durchführung von Ausbildungen zu Lasten des

Regeldienstes hat die LPD in einem Auftrag eine Vorgangsweise festgelegt,

die jedoch ohne Festlegung von Mindestbesetzungen mehr als schwammig

erscheint und die Verantwortung der notwendigen Personalstärke für eine

sicherheitsdienstliche Grundversorgung auf die unterste Ebene delegiert.

Unserer Ansicht nach nicht fair. Wir werden berichten, wie sich das BMI zu

unserem Antrag äußert!

Foto: PN Im Bild LPD Salzburg

April 2019

Klub der Exekutive

PN-deis

7 7


KLUBMAGAZIN

Dienstrechtsnovelle

2018

Einbau der Bestimmungen des früheren

WHG in das Gehaltsgesetz

Foto: Bilderbox

Mit der 1. Dienstrechtsnovelle 2018 wurde das Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetz

– WHG mit Ablauf des

30. Juni 2018 aufgehoben.

Die darin enthalten gewesenen Bestimmungen wurden

in das Gehaltsgesetz, in das VBG sowie in das Zivildienstgesetz

weitgehend eingebaut, dass die darin vorgesehenen Hilfeleistungen

des Bundes künftig von Amts wegen allen Bundesbediensteten

(Beamte + VB + Zivildiener) zustehen. Begründet wurde

diese Ausweitung, da in der Vergangenheit tätliche Übergriffe auf

Bedienstete festzustellen waren, die nicht ausschließlich einer

gefahrengeneigten Tätigkeit nachgehen und derartigen Angriffen

schutzlos ausgeliefert waren.

Darüber hinaus wurde die Bestimmung des § 83c GehG (Geldaushilfe

für Schmerzensgeld, wenn eine gerichtliche Entscheidung

über den geltend gemachten Schmerzensgeldbetrag nicht zulässig

ist oder nicht erfolgen kann) aufgehoben und ebenfalls entsprechend

eingebaut. Die neuen Bestimmungen fi nden sich in

den §§ 23a bis 23f GehG i.d.F. BGBl. I Nr. 60/2018, § 25a VBG

i.d.F. BGBl. I Nr. 60/2018 und § 24a ZDG i.d.F. BGBl. I Nr. 60/2018.

Die neue Rechtslage ist für sämtliche in Betracht kommenden

Dienst- und Arbeitsunfälle heranzuziehen, die sich nach dem Inkrafttreten

der neuen Bestimmungen, also ab 01.07.2018 zugetragen

haben.

Was sind nun die wichtigsten Neuerungen und

wesentliche Änderungen:

• Anspruchsberechtigt sind alle Bundesbedienstete (Beamte

sowie Vertragsbedienstete und Zivildiener)

• Die Entscheidung über Ansprüche hat bei Beamten in

Bescheidform zu erfolgen. VB erhalten eine Mitteilung.

Gemäß § 23b Abs. 1 GehG erfolgt eine Bindung der

Vorschussleistungen an Urteile (sowohl Straf- als

auch Zivilurteile), die „nach Prüfung des Bestandes

der Ansprüche“ erfolgen. Das bedeutet, dass Urteile

nur dann Bindungswirkung entfalten, wenn in dem

entsprechenden Verfahren der betreffende Anspruch

dem Grunde und der Höhe nach geprüft wurde. Ein

bedingter Zahlungsbefehl, zu dessen Wesen es ge

hört, dass die gegenständliche Bestandsprüfung nicht

erfolgt, stellt folglich kein mit Bindungswirkung ausgestattetes

Urteil dar

Foto: PN

• Unbeschadet der Zuständigkeit der LPD Salzburg

zur Entscheidung über die gegenständlichen Ansprüche

werden zwecks Sicherstellung einer einheitlichen

Vollzugspraxis einlangende Anträge einschließlich der

Unterlagen dem BM.I zur Entscheidung vorgelegt. Die

Ansprüche der/des Bediensteten oder ihrer/seiner Hin

terbliebenen gegen den Täter gehen, soweit sie vom

Bund zu bevorschussen sind, durch Abtretung auf diesen

über. Allfällige Regressforderungen an den Täter/

Verursacher werden weiterhin einheitlich durch das BM.I

vollzogen.

Welche Unterlagen sind vorzulegen?

Ablichtung der bezugnehmenden Strafanzeige

Kopie des gerichtlichen Urteils über die zugesprochenen zivilrechtlichen

Ansprüche

Kopie eines eventuellen Exekutionsbeschlusses

Nachweis darüber, dass es sich bei der erlittenen Verletzung um

einen Dienstunfall im Sinne des § 90 Abs. 1 B-KUVG bzw. um

einen Arbeitsunfall im Sinne des § 175 ASVG handelt. Dieser

Nachweis ist vom Bediensteten beizubringen. Die Meldung von

der Verletzung im Dienst genügt nicht. Erklärung des Bediensteten,

ob und in welcher Höhe Leistungen aus der gesetzlichen

Unfallversicherung oder nach dem Bundesgesetz über die Gewährung

von Hilfeleistungen an Opfer von Verbrechen bezogen

werden. Gegebenenfalls sind die entsprechenden Belege vorzulegen.

Verpfl ichtungserklärung gem. § 23e GehG iVm § 13a GehG (siehe

Beilage)

Bei Forderungen auf Verdienstentgang bzw.

Heilungskosten zusätzlich:

Nachweis über die Dienstunfähigkeit bzw. den Krankenstand

Aufstellung über den Verdienstentgang bzw. über die entstandenen

Heilungskosten, wenn kein gerichtlicher Zuspruch

erfolgt ist (Berechnung durch LPD S PA, FB 4 – Besoldung

über E-Mail-Antrag der/des Bediensteten).

Ansuchen gemäß §§ 23a bis 23f GehG sind in zweifacher Ausfertigung

mit den Unterlagen und im Dienstweg an die Landespolizeidirektion

zu richten.

Sollten Unklarheiten auftreten, hilft dir dein FSG-Personalvertreter

gerne weiter!

PN

8 Klub der Exekutive


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Väterfrühkarenz

und

Väterkarenz

Alle Fotos: PN Im Bild: Wichtige Unterstützung für Mama und Kind!

Die Geburt eines Kindes ist für

viele Paare das Wunderschönste

und der Inbegriff für „Familienleben“.

Die ersten Lebenswochen

nach der Geburt sind für Mutter

und Kind besonders herausfordernd und

aus diesem Grund ist die Unterstützung

durch den Vater oftmals notwendig. Für

diese Zeit wurde im öffentlichen Dienst

die Möglichkeit einer Väterfrühkarenz,

vielfach vereinfacht als Papamonat bezeichnet,

geschaffen.

Dabei können Beamte gegen Entfall des

Entgelts zwischen einer und vier Wochen

– sofern keine zwingenden Gründe entgegenstehen

und ein gemeinsamer Wohnsitz

besteht – innerhalb der Schutzfrist der

Kindesmutter bei Frau und Kind zu Hause

bleiben.

Aber auch nach Ende der Schutzfrist der

Mutter wollen sich viele moderne Väter

zeitlich sehr intensiv mit ihrem Nachwuchs

beschäftigen. Begriffe wie etwa

„Vereinbarkeit von Familie und Beruf“

oder etwa „Work-Life-Balance“ – sind im

Moment in aller Munde. Auch diesen Vätern

wird eine Möglichkeit geboten ihren

Wunsch in realisieren zu können:

Die Väterkarenz im öffentlichen Dienst:

Dem Dienstnehmer ist auf sein Verlangen

Karenz gegen Entfall der Bezüge bis zum

zweiten Geburtstag seines Kindes zu

gewähren, wenn er mit seinem Kind im

gemeinsamen Haushalt lebt und die Mutter

nicht gleichzeitig Karenz in Anspruch

nimmt oder die Mutter keinen Anspruch

auf Karenz (zum Beispiel selbstständig

erwerbstätig, arbeitslos) hat. Dem Vater

ist Karenz nur für jenen Zeitraum zu gewähren,

für den die Mutter auf ihren Anspruch

verzichtet oder keinen Anspruch

hat.

Die Karenz muss mindestens 2 Monate

betragen.

Die Karenz für den Vater beginnt im Anschluss

an die Schutzfrist der Mutter oder

im Anschluss an die Karenz der Mutter.

Schutzfrist bedeutet, dass Dienstnehmerinnen

in den letzten acht Wochen vor

der Geburt sowie acht Wochen nach der

Geburt nicht beschäftigt werden dürfen.

Bei einer Mehrlings- oder Frühgeburt bzw.

bei einem Kaiserschnitt erhöht sich die

Schutzfrist nach der Geburt auf 12 Wochen.

Kommt das Kind früher als erwartet

auf die Welt, so werden die Tage zwischen

dem tatsächlichen und dem errechneten

Geburtstermin auf die acht- oder zwölfwöchige

Schutzfrist nach der Geburt zugerechnet.

Spätestens 16 Wochen nach

der Geburt endet die Schutzfrist jedoch

auf jeden Fall – gemäß § 5 MSchG 1979.

Wissenswertes zur Väterkarenz bzw.

Väterfrühkarenz: Durch den Karenzurlaub

wird die Gesamtdienstzeit für die

Vorrückung, das Dienstjubiläum und die

Urlaubserhöhung nicht gehemmt. Weiters

gilt der Karenzurlaub als ruhegenussfähige

Bundesdienstzeit.

Während der Väterfrühkarenz gibt es,

sofern sie mindestens 4 Wochen dauert,

die Möglichkeit einer fi nanziellen Unterstützung

für Väter, den sogenannten „Familienzeitbonus“.

Die Familienzeit kann

wahlweise 28, 29, 30 oder 31 Tage dauern

(sogenannter „Familienmonat“). Die

gewählte Bezugsdauer des FZB muss

mit der in Anspruch genommenen Familienzeit

exakt übereinstimmen. Der FZB

beträgt 22,60 Euro täglich, somit gesamt

rund 700 Euro. Bezieht der Vater später

Kinderbetreuungsgeld, wird der FZB darauf

angerechnet. Das heißt, dass sich

in diesem Fall der Betrag des Kinderbetreuungsgeldes

reduziert (nicht aber die

Bezugsdauer). Der FZB muss beantragt

werden. Die Beantragung ist frühestens

ab dem Tag der Geburt des Kindes möglich

und muss spätestens binnen 91 Tagen

ab dem Tag der Geburt erfolgen. Das

Formular ist im Internet unter dem link

https://www.bmfj.gv.at/dam/

jcr:76efe715-e5af-4188-a038-

6a63c0c2c4c7/FZB1%2020170228.

pdf abrufbar.

Alle Kollegen, welche eine der Karenzformen

in Anspruch nehmen möchten,

haben das Ansuchen im Dienstweg an die

Landespolizeidirektion Salzburg, Fachbereich

1 – Personalbereitstellung, Alpenstraße

90, 5020 Salzburg zu richten.

Äußerst engagierte und fachlich versierte

Kollegen des Fachbereiches stehen auch

für Auskünfte in Karenzfragen gerne zur

Verfügung.

Im Bild: Mein Papa hat viel Zeit!

PN-Ebn

April 2019

Klub der Exekutive

9


Neuregelung bei Ansuchen

für E2b - Versetzungen

Wie Polizistinnen und Polizisten

die Flüchtlingsbewegung erleben

Seit der großen Flüchtlingsbewegung 2015

nimmt die Migrationsfrage in der öffentlichen

Diskussion eine zentrale Rolle

ein. Die Spannungen und aufkeimenden

Ängste zwischen Flüchtlingen, Migranten_innen

und der einheimischen Bevölkerung zählen in ganz

Europa zu den größten sozialen und politischen Herausforderungen

unserer Zeit. Während die Politik

am Verhandlungstisch nach Lösungen ringt haben

Polizistinnen und Polizisten täglich von Angesicht

zu Angesicht mit Asylwerbern und Migranten_innen

zu tun. Menschen in Extremsituationen zu erleben

gehört zum Berufsalltag der Polizei, doch wie gehen

Polizistinnen und Polizisten mit dieser ganz

speziellen Thematik um? In diesem Buch erzählen

20 österreichische Polizistinnen und Polizisten aus

ganz persönlicher Sicht, wie sie die Flüchtlingsthematik

im Rahmen ihrer Arbeit erleben. Geschichten

rund um das Thema Migration, in allen seinen Facetten

- von geglückter bis hin zu weniger geglückter

Integration, von tragischen Einzelschicksalen und

kriminellen Mitläufern. Die aktuelle Situation an den

Staatsgrenzen wird ebenso beleuchtet wie nähere

Hintergründe zu der größten Schleppertragödie, die

jemals auf österreichischem Boden stattgefunden

hat, als im August 2015 71 tote Flüchtlinge in einem

Lkw auf der A-4-Autobahn bei Parndorf aufgefunden

wurden. Dieses Buch bietet Informationen aus erster

Hand, welchen Beitrag die Polizei zur Bewerkstelligung

der Flüchtlingsthematik leistet und wie sehr sie

diese berufl ichen Herausforderungen mitunter selbst

an persönliche Grenzen bringen.

Gleich zu Anfang stellt ihr euch sicher die Frage, warum eine Neuregelung

der E2b-Versetzungsmodalitäten ins Auge gefasst werden

musste. Bisher wurde, nachdem vom Büro A1 LPD Salzburg ein

Bedarf der E2b-Personalzuführung auf eine bestimmte Dienststelle

erkannt wurde, anschließend von der Personalabteilung der LPD eine Interessentensuche

für E2b für diese bestimmte Dienststelle durchgeführt. Meist

wurde ein 14-tägiger Bewerbungszeitraum vorgegeben. Nach Einlangen der

Versetzungsansuchen auf dem manchmal unsicheren Postweg, wurde von

der LPD - nach Herstellung des Einvernehmens mit der Personalvertretung

(FA) – jener Kollege oder jene Kollegin versetzt, welcher über die längste

Dienstzeit verfügte. Ausnahmen wegen besonderer sozialer Umstände bestätigten

die eigentliche Regel.

Dieser Modus hatte aber auch den Nachteil, dass bei notwendigen, sehr vielen

Versetzungen (diese sind für die Zukunft zweifelsfrei zu erwarten) der Verwaltungsaufwand

zu groß geworden wäre. Es war auch erforderlich, die zeitlichen

Abläufe bei notwendigen Versetzungen zu straffen.

In Gesprächen zwischen der LPD und der Personalvertretung wurde im Jänner

2019 eine neue Vorgangsweise festgelegt, welche in einem LPD-Auftrag

und der Einführung mit Wirksamkeit vom 01.02.2019 mündete.

Absolutes Ziel der Personalvertretung war eine Verwaltungsvereinfachung

sowie die Erhaltung der Transparenz und Fairness bei den erforderlichen

Personalplanungsmaßnahmen. Darauf legen wir in der Praxis natürlich auch

weiterhin unser volles Augenmerk – versprochen!

Nun nochmals die Eckpunkte der Neuregelung:

PAD-gestütztes Verfahren für die Nachvollziehbarkeit der Bewerbungen

- dadurch wird sichergestellt, dass kein Ansuchen „verloren“ geht

– Vorgehensweise ist im LPD-Auftrag klar verständlich angeführt!

Versetzungsgesuche jederzeit ungeachtet einer freien Planstelle

möglich - bietet den Bewerberinnen/Bewerbern die Möglichkeit, jederzeit

aufgrund persönlicher Umstände diverse Versetzungswünsche zu äußern

und der LPD die Möglichkeit die bedarfsorientierte Personalplanung umzusetzen

bzw. kurzfristig (ohne langwierige Interessentensuchen) reagieren

zu können

Bewerbung auf max. drei „Wunschdienststellen“

bietet den Bewerberinnen/Bewerbern die Möglichkeit, zeitnahe auf

Im Internet: http:

10


E2b-Ansuchen

Ein weiser Entschluss:

Einführung ELKOS/LLZ-Neu durch BMI

verschoben

Foto: Formular Versetzungsansuchen

eine der genannten Wunschdienststellen versetzt zu werden

Versetzungsansuchen werden 18 Monate evident gehalten – danach

neuerliche Bewerbung erforderlich; bei einer Änderung aufgrund

persönlicher bzw. familiärer Umstände ist ein „Update“ des Ansuchens

erforderlich bzw. möglich

Wird einer Versetzung auf eine der bis zu drei Dienststellen nachgekommen,

erlischt die Bewerbung

Sollte aufgrund persönlicher Umstände eine Versetzung auf eine andere

der angeführten Wunschdienststellen gewollt sein, ist ein neues

Ansuchen zu stellen

Antragstellung ausschließlich mittels veröffentlichtem Formular

(im LPD Intranet)

Bei Unklarheiten und für Fragen stehen euch die Personalvertreter der FSG

natürlich gerne zur Verfügung.

PN

://www.fsg4u.at

Der Probebetrieb für die Landesleitzentralen-

Neu bei der LPD Steiermark war eindeutig

problembehaftet. Auch verschiedene eingespielte

Updates zeitigten keinen Erfolg und

es konnte noch kein hoch qualitatives und technisches

System bereitgestellt werden, um Betriebsaufnahmen

in anderen LPD rechtfertigen zu können.

Das BMI teilte deckungsgleich mit der die Verschiebung

beantragenden Personalvertretung/Zentralausschuss

die Zielsetzung, erst mit einem hoch qualitativen

und stabilen technischen System die weitere

bundesweite Ausrollung vorzunehmen.

Der Pilotbetrieb in der Steiermark wird so lange fortgeführt

bis die Praxistauglichkeit hergestellt ist. Viele

Mängelbehebungen wären bereits durchgeführt worden,

das System soll im Probebetrieb eine laufende

Verbesserung und Weiterentwicklung erfahren.

Ein weiser Entschluss!

Das BMI dürfte aus dem Tohuwabohu anlässlich der

Einführung des nicht ausgereiften und fehleranfälligen

PAD-NG Anfang 2018 gelernt und nun die richtigen

Konsequenzen gezogen haben.

Die damalige Vorgangsweise einschließlich der öffentlichen

Diskreditierung von 90 % aller Kolleginnen

und Kollegen als „unfähige Anwender“ hatte zu einem

großen Aufschrei der FSG-Personalvertreter und berechtigter

Frustration geführt.

Hier kann man diesmal nur sagen:

Vorerst gut und im Sinne der Kollegenschaft

gelöst. Danke!

11


KLUBMAGAZIN

EXPLOSIV:

Ein Sparerlass

in Zeiten des

Personalmangels!

Alle Fotos PN: Sparen – nicht beim Personal!

Bild:Es darf keine Streife weniger geben

Bild: Keine tageweisen PI-Schließungen

Was hat der viel diskutierte

Sparerlass

des BMI nicht

alles ausgelöst.

Erste Reaktion war natürlich,

alle Sparvorgaben nach bewährtem

Muster an die Basis

zu verschieben. Diese sollte

die aufgebürdete Einsparung

durch reduzierte Mehrdienstleistungen

erbringen. Anscheinend

frei nach einem fragwürdigen

Denkmuster: Der lustige

Inspektor macht die meisten

seiner Überstunden sowieso

nur zum Spaß. Die Revierinspektorin

macht ihre Überstunden

nur aus Geldgier. Der

Herr Kontrollinspektor ist bei

seinen Zusatzdiensten ohnehin

nur an der Optimierung seiner

fi nanziellen Lage interessiert.

Polizistinnen und Polizisten

sind am liebsten im Dienst und

an einem Privatleben und Freizeit

ohnehin nicht interessiert.

Für praktisch alle Kolleginnen

und Kollegen eine Verhöhnung.

Die Mehrdienstleistungen waren

ja alle notwendig sonst hätten

sie ja niemals angeordnet

werden dürfen. Diese Überstunden

haben objektiv betrachtet

die Polizei die letzten,

schweren Jahre überhaupt erst

über Wasser gehalten.

Natürlich folgte - auch von der

FSG-Personalvertretung - ein

Sturm der Entrüstung! In Zeiten

des Personalmangels auch

noch eine Mehrdienstleistungseinsparung,

das kann nur auf

Kosten der Sicherheit von Polizistinnen

und Polizisten gehen.

Das konnte nicht toleriert werden.

Nicht weil wir um Überstunden

bzw. MDL „jammern“

und sie unbedingt „behalten“

wollen, sondern weil wir uns bei

einer weiteren Reduzierung der

Polizeipräsenz Sorgen um die

Sicherheit der Polizistinnen und

Polizisten machen. Erst muss

die angekündigte Personalof-

12 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Im Bild: Bundesministerium für Inneres machte die Sparvorgaben

fensive an den personell ausgedünnten

Regeldienststellen

angekommen sein, dann kann

man über ÜST bzw. MDL-Einsparungen

sprechen.

Mit den Sparvorgaben - in Verbindung

mit der herrschenden,

prekären Personallage - schien

auch für die BPK/SPK der Salzburg

ein gefährlicher Punkt erreicht!

Sie zeichneten in einem

gemeinsamen Positionspapier

an den Herrn Landespolizeidirektor

ein düsteres Bild für die

zukünftige polizeiliche Präsenz

im Land Salzburg. Sie warnten

vor Streichungen von Außendiensten,

verkürzten Diensten,

Streichung von Schwerpunttaktionen,

tageweisen Zusperren von

kleinen PI, weniger Präsenz an

Wochenenden. Auch sie sahen

(neben der Bevölkerung) die

Beamten an der Basis, wegen

der längeren Reaktionszeit und

weniger Verstärkung bzw. Unterstützung

im Einzelfall, als die

großen Leidtragenden.

Meldungen in Medien haben

anschließend zu einer Reaktion

des Herrn BM Kickl geführt,

der in einem Mitarbeiterbrief

ankündigte, dass an der Sicherheit

nicht gespart werde. Er

habe die Führungskräfte angewiesen,

für die Sicherstellung

der bedarfsorientierten polizeilichen

Präsenz im öffentlichen

Raum zu sorgen. In diesem

Brief spricht er von der von ihm

begonnenen - auch von uns begrüßten

und von der FSG langjährig

geforderten - Personaloffensive

bei der Polizei.

Die Sache hat leider nur einen

Pferdefuß! Diese Personaloffensive

ist in den BPKs,

dem SPK, den Inspektionen,

den Fachinspektionen, den

Fachabteilungen, also an der

Basis noch nicht angekommen!

Aber, wer weiß, wie genau und

von wem der Herr Bundesminister

über die genaue Lage auf

den Basisdienststellen informiert

wird? Hat er hier jemals

die tatsächlich schlimme Lage

geschildert bekommen? Oder

sieht es hier jemand als oberste

Managementleistung mit möglichst

wenig Personal Polizei

zu spielen? Niemand will dem

Herrn Bundesminister in der

Personaloffensive die besten

Absichten absprechen. Aber

dafür, über Jahre Versäumtes

aufzuholen, wird auch er Zeit

brauchen. Und eine ehrliche

Diagnose der Situation. Eine

Diagnose, wie sie die Bezirkspolizeikommandanten

bzw.

der Stadtpolizeikommandant in

Salzburg gemacht haben. Eine

Diagnose, die jeder Kommandant

für seine Dienststelle in

Kürze erstellen kann. Eine Diagnose,

die sie – sofern es ihnen

erlaubt wäre – jederzeit auch

dem Herrn Bundesminister zur

Verfügung stellen würden!

Der Sparerlass gilt ja nach wie

vor, man hat nur die Absicht

bekundet, dass an der Sicherheit

nicht gespart werden darf.

Die Einsparungsvorgaben sind

jedoch praktisch nur über Kürzung

der Mehrdienstleistungen

(ÜST) zu schaffen. Diese wurden

jedoch nie aus Jux und Tollerei

geleistet, sondern standen

immer im Zusammenhang mit

der Schaffung von Sicherheit.

Spätestens mit dieser Erkenntnis

müsste der Herr Bundesminister

die Sparvorgaben zurückziehen!

PN-deis

April 2019

Klub der Exekutive

13


KLUBMAGAZIN

PLATZMANGEL IM Medienecho

Platzmangel im Medienecho

Die Berichterstattung über

die Polizei in Salzburg hat

in den letzten Monaten ungeahnte,

kaum glaubliche

Ausmaße angenommen. Nein, es

ging nicht um die von der Bevölkerung

nach wie vor hoch geschätzte

Arbeit der Polizistinnen und Polizisten,

sondern begann damit, dass

ausgewiesene Profi s für die öffentliche

Sicherheit, wie es die Bezirkspolizeikommandanten

und der Stadtpolizeikommandant

nun einmal sind,

nach einem Sparerlass des BMI, ihre

Sicht der Personalsituation in der Polizei

Salzburg darstellten. Betrübliche

und bedenkliche Erkenntnisse dieser

Fachleute! Wir, die FSG in der Personalvertretung

und Polizeigewerkschaft,

haben bereits seit Jahren

immer wieder vor diesen Tatsachen

gewarnt. Unsere Aussagen wurden

von der LPD-Führung intern sowie

gegenüber Politikern, Bevölkerung

und den Medien aber stets in das

„Reich der Märchen“ verwiesen.

Das dürfte sich nun gerächt haben. Im

Zusammenhang mit den Erkenntnissen

der BPK und des SPK bekamen

Aussagen der PV für einzelne Medien

ein ganz anderes Gewicht und viele

Dinge wurden genauer hinterfragt.

In der Folge brach vor allem in der

„Salzburg-Krone“ ein wahrer Sturm

der Berichterstattung los. Dementis

der LPD-Führung nach altbewährtem

Muster erzielten keine Wirkung mehr.

Bald wurde offensichtlich, dass es in

der LPD selbst, aber auch weit darüber

hinaus - bis in weite Kreise die

Bevölkerung hinein (zahlreiche Leserbriefe!)

- lange „gebrodelt“ haben

und dabei ein ziemlich explosives

Gemisch entstanden sein dürfte.

Konkret war in der Berichterstattung

von „Günstlingswirtschaft, Mobbing,

erfolgreichen Klagen, weil man bei

der Postenbesetzung übergangen

wurde, Seilschaften und Freunderlwirtschaft“

die Rede. Verschiedenste,

auch länger zurückliegende Ent-

14

Klub der Exekutive

scheidungen und Verhaltensweisen

der LPD wurden scharf kritisiert.

In dieser intensiven, medialen Debatte

war es für mich als Vorsitzender

der FSG in der Personalvertretung

und Polizeigewerkschaft wie immer

oberstes Ziel sachlich zu bleiben.

Sämtliche Zitate meiner Person in

der Berichterstattung unterstreichen

das. Es liegt aber in der Natur meiner

Ämter, dass man zu verschiedenen,

die Polizei betreffenden - und hier in

diesen Fällen besser gesagt leider

betreffenden - Themen Stellung nehmen

muss.

Aufgrund der Anzahl der Zeitungsberichte

werden nicht alle, sowie manche

nur auszugsweise, im Medienecho

abgebildet.

Eine komplette Übersicht ist auf unserer

Homepage www.fsg4u.at

nachzulesen.

Walter Deisenberger

eine komplette übersicht des medienspiegels

findest du auf unserer homepage

WWW. fsg4u.at

SCHAU VORBEI !

SO EINFACH GEHT´S:

QR-Code mit dem Smartphone abscannen und schon bist

du dabei oder im Internet unter www.fsg4u.at


KLUBMAGAZIN

April 2019

Klub der Exekutive

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16 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN


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18 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN


KLUBMAGAZIN

TEST

April 2019

Klub der Exekutive

19


20 Klub der Exekutive

KLUBMAGAZIN


dem Innenministerium:

Wenn es die Personallage

zulässt, sollten die Bundesländer

diese so genannte Bereitschaftseinheiten

einfüh-

Seite 26 SALZBURG

man in Donnerstag, Salzburg bereits 7. März 2019 im satztrainer Donnerstag, und7. März Beamte 2019 der

November 2014 einen effektiveren

Einsatzeinheit standen so

Streifen- und Über-

den Stadt-Inspektionen zu-

Her mit dem früheren Polizei-MEK Polizeispitze drehte wachungsdienst Versuch abin In derGraz

Stadt sätzlich funktioniert und auf Abruf alles: rasch

Salzburg installieren. Die zur Verfügung.

Wollen mobile Eingreiftruppe

Idee dazu kam vom Stadtpolizei-Kommandanten

Walter Deisenberger: „Der

FSG-Gewerkschafter

zurück

Eine schnelle Eingreiftruppe der Polizei, flexibel und Probebetrieb dauerte allerdings

unter einem eigenen Kom-

ren. FSG-Gewerkschafter

rasch vor Ort? Gibt es, aber nur in Graz und Linz, wo

nur zwei Monate, es mando verfügen.

man wie beim früheren „Mobilen Einsatzkommando“ zeigte sich schon damals, Unterdessen funktionie-

agiert. In Salzburg startete man einen ähnlichen Versuch,

der jedoch 2015 von der Polizeispitze abgedreht

dass ein solcher Dienst absolut

notwendig war, die

Außenpräsenz konnte deut-

wurde: Das Ministerium sagt: Das wäre schon sinnvoll.

Fotos: Markus Tschepp

Unter dem etwas sperrigen

Begriff „Bezirksschwerpunktdienst“

(BSD) wollte

man in Salzburg bereits im

November 2014 einen effektiveren

Streifen- und Überwachungsdienst

in der Stadt

Salzburg installieren. Die

Idee dazu kam vom Stadtpolizei-Kommandanten

Karl Heinz Pracher ging nach 44 Polizei-

Jahren in Pension, logischer Nachfolger wäre

Christian Voggenberger (re.oben). Das Salzburger

Mobile Einsatzkommando 2001

. . . hört nichts Gutes aus dem Polizei-Apparat: Günstlingswirtschaft,

Mobbing, erfolgreiche Klagen, weil man

bei der Postenbesetzung übergangen wurde, Seilschaften

Die Idee ist gut, aber nicht von mir

und Freunderlwirtschaft sind wichtiger als geordnete

Arbeit für ein sicheres Salzburg Eigeninitiative? Um Gottes

Willen! Davon kann der Salzburger Stadt-

Kommandant ein Lied singen. Seine Idee,

eine rasch einsetzbare Einheit auf die Straße

zu bringen, scheiterte. Weil die Idee gut war,

aber eben nicht von der Polizeispitze kam.

April 2019

Manfred Lindenthaler. 12

Polizisten mit fünf Kfz, allesamt

erfahrene Beamte, Einsatztrainer

und Beamte der

Einsatzeinheit standen so

den Stadt-Inspektionen zusätzlich

und auf Abruf rasch

zur Verfügung.

FSG-Gewerkschafter

Walter Deisenberger: „Der

JEDERMANN IN SALZBURG . . .

WOLFGANG WEBER

SALZBURG

Fotos: Markus Tschepp

lich gesteigert werden.“

Die Landespolizeidirektion

jedoch machte dem

BSD rasch ein Ende. Dem

Vernehmen nach, weil die

Idee nicht von der Polizeispitze,

sondern von einem

Bezirkskommandanten

kam. Dieser sollte, so berichten

die Polizisten, über

keine frei verfügbare Truppe

65.000 Euro-Kaution für

zu bri

in

gen, scheiterte. We

„falsches“ Enkerl aber eben nicht bezahlt von de

Ein 82-jährige Salzburgerin

hatte große Sorge um

ihre Enkel-Tochter, als sie

einen Anruf von der Polizei

bekam. Eine „Polizistin“ erklärte

der Pensionistin, dass

das Enkerl einen Autounfall

verursachte und einen Luxus-Wagen

schwer beschädigte.

Um eine Inhaftierung

zu verhindern müsse eine

Kaution bezahlt werden. Die

Forderung: 65.000 Euro!

Klub der Exekutive

wurde: Das Ministerium sagt: Das wäre schon sinnvoll.

Unter dem etwas sperrigen

Begriff „Bezirksschwerpunktdienst“

(BSD) wollte

ren die „Sektor Graz“ und

„Sektor Linz“ bestens: Die

Einheiten werden bei erhöhtem

Gefährdungsgrad angefordert,

stehen in keiner

Konkurrenz zur „Cobra“,

die nur bei extremen Bedrohungen

ausrückt.

Ende 2018 verlautete aus

KLUBMAGAZIN

und Freunderlwirtschaft sind wichtiger als geordnete

82-Jährige wurde Opfer

Arbeit

von dreisten

für ein sicheres

Betrügern

Salzburg Eigeninitiative? Um Gottes

Willen! Davon kann der Salzburger Stadt-

Kommandant ein Lied singen. Seine Idee,

eine rasch einsetzbare Einheit auf die Straße

zu bringen, scheiterte. Weil die Idee e gut war,

aber eben nicht von der Polizeispitze is

itz

e kam.

Freitag, 1. März 2019 Seite 37

2014:Die Posten bleiben! So siehts aus

Wo sich die Polizei

verabschiedet hat

Bei der Anton Wallner-Gedenkfeier in Adnet sagte

Staatssekretärin Edtstadler voller Überzeugung: Salz-

burg hat genug Polizei! Die Wahrheit ist: 2014 ver-

sprach man Posten wie Adnet, Großarl oder Thalgau am

Leben zu erhalten, im Pensionierungsfall auch nach zu

besetzen. In Adnet gibt es statt vier noch einen Beamten.

Foto: PN Polizeinews

Fünf Jahre ist es her, da

wurden die Polizei-Posten

in Henndorf, Maria Alm,

Mariapfarr, Rauris und

Mühlbach am Hochkönig

dicht gemacht. Für Adnet,

Großarl und Thalgau versprach

man, dass sich nichts

ändern würde. Doch Adnet

ist nur noch mit einem

Mann besetzt, 2014 waren

es vier Beamte gewesen.

„Und am ehemaligen

Polizei: Vorübergehend zu

Frau mit Schlagring

Wegen Lärmerregung rief

ein Salzburger (57) aus Itzling

die Polizei. Bei der Kontbarn

(40)

Thalgauer Posten funktioniert

nicht einmal mehr das

WC“, ärgert sich FSG-Gewerkschafter

Walter Deisenberger:

„Das Haus ist völlig

herunter gekommen.“

Im Großarler Tal sind chentags noch zwei Beamte

eingesetzt, am Wochenende

(es ist ja Skisaison) gar kei-

ne. Da müssen

die Beamten

eigens von St. Johann anrei-

sen, wenn es dort freie Kapa-

zitäten überhaupt gibt.

Personaloffensive? Seit

November hat

das Ministe-

rium im Pongau eine Plan-

stelle (Postenkommandant)

verliehen. Die LPD Salz-

burg hat den Auftrag, das

umzusetzen. Bis heute ist

das nicht

geschehen. Der

Beamte

war schon einmal

übergangen worden und hatte

danach

vor der Gleichbehandlungkommission

recht

bekommen. Eine Folge davon,

weil

er nicht dem VP-

wo-

Lager zugerechnet wird?

Wolfgang

Weber

salzburg@kronenzeitung.at

SALZBURG AKTUELL AUS STADT & LAND

Raser gestoppt

Mit 112 km/h raste ein Ungar

am Mittwoch durch die

50er-Zone in Kaprun. Beamte

stoppten den Mann, der

Promille intus hatte.

Für die Glaubwürdigkeit

wurde die Oma an weitere

WOLFGANG WEBER

Vorgesetzte verbunden und

man erhöhte so den Druck.

Die 82-Jährige behob im

guten Glauben das Geld bei

der Bank und übergab es an

einen „Gutachter“ an einem

Treffpunkt. Erst nach einem

Telefonat mit ihrer Tochter

wurde ihr der Betrug klar –

zu spät. Die Ermittlungen

der Polizei laufen.

Manfred Lindenthaler. 12

Polizisten mit fünf Kfz, allesamt

erfahrene Beamte, Ein-

Deisenberger: „Das wäre

auch in Salzburg sinnvoll,

aber nur mit zusätzlichem

Personal, das nicht aus dem

Regeldienst abgezogen wird.

Das haben wir hier nicht.“

Unterdessen ist nicht nur

die Personalabteilung der

Polizei ohne Chef, auch das

Landeskriminalamt: Der

frühere Chef Albert Struber

ist noch im Pensionierungsverfahren,

Stellvertreter

Karl Heinz Pracher seit Ende

Februar in Pension. Logischer

Nachfolger wäre der

hoch qualifizierte Oberstleutnant

Christian Voggenberger.

Doch der LPD-Chef

Karl Heinz Pracher ging nach 44 Polizei-

Jahren in Pension, logischer Nachfolger favorisiert wäre Gottfried DürlingerSalz-

aus Viehhofen, gelernter

Christian Voggenberger (re.oben). Das

Tischler wie Franz Ruf.

burger Mobile Einsatzkommando 2001

Wolfgang Weber

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JEDERMANN IN SALZBURG . . .

. . . hört nichts Gutes aus dem Polizei-Apparat: Günstlingswirtschaft,

Mobbing, erfolgreiche Klagen, weil man

bei der Postenbesetzung übergangen wurde, Seilschaften

Die Idee ist gut, aber nicht von mir

Wir fordern vom Dienstgeber - es muss endlich Schluss sein mit:

„Nix hean - Nix segn - Nix redn“

Es geht um das Wohl aller Kolleginnen und Kollegen!!

Tödlich endete für einen Salzburger (53) am Mittwoch

eine Skitour mit einer Freundin (47) zum Streitmandl-

Gipfel in Werfenweng. In einer 40 Grad steilen Rinne

schnallten die zwei die Ski ab und gingen zu Fuß weiter.

Dabei verlor der 53-Jährige den Halt und rutschte mit

dem Kopf voran 200 Meter in die Tiefe. Für ihn kam jede

Hilfe zu spät, der Leichnam wurde per Heli geborgen.

Laserblocker im Pkw

Einen Laserblocker, der bei

Radarpistolen zu Störungen

führt, hatte ein Autolenker

(67) eingebaut, der am Mittwoch

auf der A 10 in Grödig

erwischt wurde. Er musste

en Polizisten zu einer

das

Foto: Foto: LPK LPK Salzburg Salzburg

Flucht auf der Piste

Beim Einreihen für die Sonntagskogelbahn

in Wagrain

wurde eine Holländerin von

einem Skifahrer niedergestoßen.

Der Mann flüchtete.

Die Frau brach sich die Hand.

Auto fing Feuer

end der Fahrt zur

es

Foto: ZOO Salzburg

21

lich gesteige

Die Lan

tion jedoch

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spitze, sond

Bezirkskom

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Winterruhe g

auch Bärin Bl

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einen Anruf

bekam. Eine

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digte. Um e

zu verhinde

Kaution bez

Forderung:


KLUBMAGAZIN

NR Walter Bacher, Salzburg

BM Herbert Kickl gibt Auskunft!

Unsere Bewertung:

Man muss sagen wie es ist: Die Talsohle konnte nicht verlassen werden

Im Jänner wurde von SPÖ-Nationalräten (dem Salzburger Walter

Bacher und der Sicherheitssprecherin Andrea Lueger) im

nun schon traditionellen Abstand von einem halben Jahr eine

weitere, insgesamt die fünfte, breit gefächerte Anfrage über

Polizeithemen an den Bundesminister für Inneres, Herbert Kickl,

gerichtet. Als Stichtag wurde in der Anfrage der 01.10.2018 festgelegt.

Wieder waren Personalthemen vorherrschend, aber auch andere

Fragen wurden gestellt. Die Zahlen für eure eigene Dienststelle,

für eure Abteilung, für euren Bezirk bzw. für das ganze Bundesland

haben Interessierte sicher schon im Internet auf der Homepage

des Nationalrates „Parlament Aktiv“ nachgelesen und können bei

Bedarf auch als Zusammenfassung aus Salzburger Sicht per Mail

von uns angefordert werden, fi nden sich aber auf unserer Homepage

der FSG in der Polizei Salzburg www.fsg4u.at

Warum sind diese regelmäßigen Anfragen für uns so wichtig:

Sie zeigen in der Zusammenschau eindeutig auf, dass - trotz mehrjähriger

und vielfach von Politikern und ressortinternen Verantwortlichen

beschworenen Personaloffensiven - die Zahl, der für die tägliche

Arbeit planbaren und einsetzbaren PolizistInnen (gemessen

in VBÄ), in Salzburg über Jahre gesunken und im letzten halben

Jahr nur um 2,5 VBÄ das sind nur fast lächerliche 0,2 % gestiegen

ist! In Anbetracht und im Vergleich mit den Sollzahlen kann man

ohnehin nur von einer personellen Bankrotterklärung sprechen.

Es ist eindeutig, dass sich an der Basis praktisch nichts verbessert

hat und die bisher eingeleiteten Schritte nicht ausreichend waren

bzw. gegriffen haben.

Die LPD und diesmal auch das BMI stellt immer wieder, fest,

dass die Exekutivbediensteten (inklusive Schüler, also ohne abgeschlossene

Polizeigrundausbildung) in VBÄ gerechnet mehr

geworden sind. Selbst wenn sich bei den von der LPD Salzburg

öffentlich genannten Zahlen, nennen wir es freundlich, Unschärfen

im Vergleich mit den nunmehr vorliegenden Zahlen des BMI

eingeschlichen haben – stehen wir nicht an zu sagen, dass dies

schon stimmen mag.

Aber wem soll die Einbeziehung der Anzahl der Schüler in die

Rechnung etwas bringen? Werden etwa Medizinstudenten als

22 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Ärzte gerechnet? Nein. Die Frage des „Warum wohl“, erübrigt sich!

Deshalb wurden vom Ministerium auch 2000 neue Ausbildungsplanstellen

geschaffen. Die Einbeziehung der Schüleranzahl bringt

weder der Kollegenschaft noch der nach Sicherheit suchenden

Bevölkerung etwas! Darum endlich Schluss damit!

Denn alle spüren es im täglichen Dienst- und Regelbetrieb: Wir

sind zu wenig. Die Nachtdienstbelastung ist hoch, die Konsumation

des Erholungsurlaubes im Einklang mit der Familie wird immer

schwieriger, die Aktbelastung erhöht sich ständig. Manche Streifen

werden gar nicht mehr besetzt und entfallen, selbst Dienststellen

werden tageweise geschlossen! Verstärkung in schwierigen Situationen

lässt des Öfteren lange auf sich warten und manchmal muss

gänzlich darauf verzichtet werden. Nicht nur eine frustrierende,

auch eine gefährliche Situation.

Das ist die traurige Realität, da ändern wohlmeinende Mitarbeiterbriefe

des Herrn Bundesministers leider auch nichts. Die selbst

genannten Zahlen aus dem von ihm geführten BMI sprechen

Bände:

Personalzahlen der einzelnen Bezirke bzw. Einheiten der LPD

Salzburg:

Erwähnt sei eine weitere interessante Antwort auf die Frage, in

welchen Bereichen sich die Personalsituation gerechnet in VBÄ

im Zeitraum von 01.10.2017 bis 01.10.2018 verschlechtert habe.

Absolut negativ sticht hier das SPK Salzburg mit minus 36,1 VBÄ

(aber auch mit dem Minus an Köpfen von 29,0) ins Auge. Ein massives

Personalminus, das bedenklich stimmen muss.

Übrigens: Die LPD Salzburg steht beim Vergleich im personellen

„Ranking“ (Minus von VBÄ zu Sollzahlen) der Bundesländer immer

noch an letzter Stelle – Eine konsequent verleugnete, personalpolitische

Pleite geht also in die Verlängerung

Sagen, wie es ist.

Das ist die Aufgabe der Personalvertretung und Polizeigewerkschaft!

Das nehmen wir von der FSG absolut ernst und werden

uns davon nicht abbringen lassen!

Sagen was schön klingt, andere hören wollen und vielleicht auch

der eigenen Karriere dient scheint manch anderen wichtiger, um

nicht zu sagen am Wichtigsten, zu sein.

Entscheidet für euch selbst, welchen Weg ihr richtig fi ndet. Welcher

Weg in eine bessere berufl iche Zukunft für alle Polizistinnen

und Polizisten führt.

PN-deis

„Man muss sagen wie es ist. Die Talsohle

konnte nicht verlassen werden!“

Walter Deisenberger,

Vorsitzender der Polizeigewerkschaft

Salzburg u. Mitglied der Bundesleitung

der Polizeigewerkschaft

Im Internet: http://www.fsg4u.at

April 2019

Klub der Exekutive

23


KLUBMAGAZIN

GPI Flughafen - ein vielfältiger,

interessanter Arbeitsplatz

Wir wollen euch

mit diesem

auszugsweisen

Überblick über

die Tätigkeit der KollegInnen

am Flughafen einen Einblick

in unsere Arbeit geben und

hoffen, euer Interesse an

diesem vielfältigen, interessanten

Arbeitsplatz zu wecken!“

Ein Bericht von ChefInsp Robert

Engels, Kommandant der

GPI

Unsere Aufgaben:

Grenzkontrolle:

Der Flughafen Salzburg ist der

zweitgrößte internationale Flughafen

Österreichs. Die Flughäfen

sind die einzigen Schengen-

Außengrenzen in Österreich.

Die Grenzkontrolle an der Außengrenze

wird durch die Kollegen

der Grenzpolizeiinspektion

Flughafen wahrgenommen und

erfolgt nach den Vorgaben des

Schengener Grenzkodex SGK

/ Visakodex / EU Verordnungen

und EU Recht. Erfüllt ein Drittstaatsangehöriger

nicht die

Einreisevoraussetzungen nach

dem SGK wird er an der Grenze

zurückgewiesen. Aufgrund

der unmittelbaren Geltung

des EU Rechts und des Anwendungsvorranges

von Gemeinschaftsrecht

gegenüber

widersprechendem nationalem

Recht, muss daher z.B. im Falle

einer versuchten Einreise mit

gefälschtem Reisedokument

die Durchsetzung des Strafanspruchs

wegen §§ 223, 224

StGB gegenüber der Einreiseverweigerung

nach dem SGK

(Schengener Grenzkodex) zurücktreten,

außer es besteht

ein nationales Interesse Österreichs,

die Person einreisen zu

lassen. Die Einreisevoraussetzungen

von EWR Bürgern und

deren Familienangehörige,

welche Drittstaatsangehörige

sind, richtet sich nach der Freizügigkeitsrichtlinie.

Schweizer

Bürger sind bei der Einreise

EWR Bürgern gleichgestellt.

Im April 2017 trat eine Änderung

des Art. 8 SGK ein, wonach jede

Person, auch Schengen Bürger

die über eine Außengrenze reisen,

einer 100% Kontrolle zu

unterziehen sind. Das heißt

Person und Dokument sind in

den Datenbanken (EKIS / SIS

/ IP) abzufragen. Durch diese

Änderung sind die Treffermeldungen

enorm (ca.700 %) gestiegen.

Steigerung der Non

Schengen Passagiere:

Obwohl die Passagierzahlen

am Flughafen Salzburg 2018

leicht rückläufi g waren gab es

im Bereich der zu kontrollierenden

Passagiere aus Non-

Schengen eine Steigerung von

24 Prozent.

Visaangelegenheiten:

Der GPI Flughafen obliegt die

Ausstellung von Visa an den

Außengrenzen und in Ausnahmefällen

die Ausstellung / Verlängerung

von Visa im Inland.

Waffenrechtliche Angelegenheiten:

Alle Fotos: Alle Bilder GPI Flughafen Im Bild: Kolleginnen und Kollegen der

B-Gruppe Condor

Werden Schusswaffen über

die Außen- Binnengrenze verbracht,

werden diese nach

den waffenrechtlichen Bestimmungen

überprüft. In bestimmten

Fällen werden auch waffenrechtliche

Bewilligungen, über

Auftrag der Behörde, ausgestellt.

A.L.F. - Auslandsreisen

Leistungsbezieher

Fremder:

Bei diesem Projekt, des BMI

Abt. V/8/d und FRONTEX, geht

es um Auslandsaufenthalte

von Personen die Inhaber von

einem durch Österreich ausgestellten

Konventionsreisepass /

Fremdenpass bzw. einer Karte

für Subsidiär Schutzberechtigte

iVm einem ausländischen Reisepass

sind.

Werden Reisebewegungen

dieser Personen festgestellt

erfolgt eine Kontrollmitteilung

an das BMI, Abt. V/8-ALF und

diese prüft, ob der Inhaber dieses

Dokumentes in dem Zeitraum

wo er im Ausland war

Sozialleistungen bezogen hat.

Wenn ja, erfolgt eine Meldung

an die auszahlende Stelle und

von dieser wird der Betrag via

Bescheid zurückgefordert. Bis

dato erreichten die Rückforderungsbeträge

bereits einen

siebenstelligen Eurobereich.

Seit 12.06.2018 ist die GPI

Flughafen Salzburg in diesem

Projekt involviert und bis zum

31.12.2018 wurden 110 solche

Reisebewegungen festgestellt

und ans BMI berichtet. Dabei

lag die Trefferquote der zu Unrecht

bezogenen Leistungen

bei 22.4 Prozent.

Luftfahrtsicherheit

(LSG) Aviation Security:

Die Kollegen der GPI Flughafen

Salzburg haben im Bereich der

Luftfahrtsicherheit (Aviation Security)

mehrere Aufgaben.

Sie haben die Fachaufsicht

über das Kontrollpersonal des

beauftragten Sicherheitsunternehmens

(Securitas) an

den Kontrollstellen, welches

die Kontrollen von Fluggästen

und deren Handgepäck, Kontrollen

von anderen Personen

als Fluggästen (Personal) und

deren mitgeführten Gegenständen,

Überprüfungen von

Fahrzeugen und Kontrollen von

aufgegebenem Gepäck durchzuführen

haben.

Neben der Aufsicht unterstützen

die Kollegen diese auch

bei Unklarheiten. Dies erfordert

ein fundiertes Fachwissen

(LSG), um bei unkooperativen

Personen einzugreifen und die

erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.

Diese Maßnahmen gehen

von der Verhinderung des

24 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Zutritts zum sensiblen Teil des

Sicherheitsbereiches bis zur

Information des Piloten eines

abfl iegenden Luftfahrzeuges,

welcher den Passagier vom

Flug ausschließen kann, um

eine Gefährdung des Luftfahrzeuges

im Flug abzuwenden.

Sämtliche straf- und verwaltungsrechtlichen

Tatbestände

bleiben hiervon unberührt.

Weiter müssen im Anlassfall

diverse Alarmabarbeitungsverfahren

bei Passagieren oder

Personal durchgeführt werden.

Dies kann einerseits ein

Sprengstoffspurenalarm oder

Flüssigsprengstoffalarm sein,

welcher vom Fluggast, dessen

Gepäck oder den mitgeführten

Flüssigkeiten ausgelöst wurde.

Im Bereich des aufgegebenen

Gepäcks obliegt die letztendliche

Freigabe eines Gepäckstückes

für den Luftweg den

Kollegen der GPI Flughafen,

welche im Zuge der Abarbeitung

des HBS-Level-4-Verfahrens

festzustellen haben,

ob es sich beim Gepäckstück

oder beim Passagier um eine

Gefahr für die Zivilluftfahrt handelt

oder nicht. Dazu muss der

Passagier unter anderem einer

besonderen Profi ling-Methode

unterzogen werden.

Kurz gesagt: „Aviation Security“

ist der Schutz von Personen

und Gütern vor unrechtmäßigen

Eingriffen in die Zivilluftfahrt.

Die besonderen Herausforderungen

im abgelaufenen Jahr:

Eine große Herausforderung

stellten grenzpolizeilichen

Maßnahmen bei der vorübergehenden

Wiedereinführung

der Binnengrenzkontrollen

gem. Art. 25 ff des Schengener

Grenzkodex anlässlich der EU-

Ratspräsidentschaft / Gipfel der

Staats- und Regierungschefs

im Zeitraum von 17.09.2018 –

21.09.2018 dar.

Durch diese Maßnahme war es

erforderlich, in diesem Zeitraum

auch bei Flügen innerhalb von

Schengen eine durchgehende

Grenzkontrolle durchzuführen.

Eine weitere Herausforderung

stellt immer wieder der Wintercharterfl

ugverkehr dar, wo an

den Winterchartersamstagen

bis zu 30.000 Passagiere aus

ca. 125 Flugzeugen abgefertigt

werden. Für die Ein- und

Ausreisekontrollen werden

an diesen Tagen mindestens

24 Grenzkontrollbeamte eingesetzt.

In diesem Zeitraum

wird die Grenzpolizeiinspektion

durch zugeteilte InspGFP mit

einer speziellen Ausbildung für

den Flughafen ergänzt.

Am Winterchartersamstag ist

auch die ELAL Israir abzufertigen,

wo zusätzlich 8 Kollegen

zur Sicherung sowie ein SKO

und ein Hundeführer eingesetzt

sind.

Besondere Herausforderungen

in naher Zukunft:

ELAL:

Ab Mai 2019 wird durch die

israelische Fluglinie ELAL 2 x

wöchentlich ein Linienfl ug nach

Salzburg durchgeführt. Die

Sicherung dieser Flüge wird

zusätzliche Sicherungs- und

Abfertigungsmaßnahmen erfordern.

In den Sommermonaten

sind dann nochmals zwei

Flüge aus Israel jeweils am

Samstag angemeldet.

Einreise-/Ausreisesystem

(EES):

Eine große Herausforderung

für die Kollegen am Flughafen

wird die Umsetzung eines

durch Verordnung des Europäischen

Parlaments und

des Rates vorgeschriebenen

Einreise-/Ausreisesystems

(EES) zur Erfassung der Einund

Ausreisedaten sowie der

Einreiseverweigerungsdaten

von Drittstaatsangehörigen an

den Außengrenzen der Mitgliedstaaten

der Europäischen

Im Bild: Kolleginnen und Kollegen der B-Gruppe Condor

Im Bild: ChefInsp Robert Engels beim EU-Gipfel 2018

Union darstellen.

Das EES wird ein automatisiertes

IT-System sein, das Einund

Ausreisen von Reisenden

aus Nicht-EU-Ländern an den

Außengrenzen registriert. Es

gilt für Reisende, die ein Visum

für einen kurzfristigen

Aufenthalt benötigen, sowie für

Nicht-EU-Bürger, die von der

Visumpfl icht befreit sind. Im

Einklang mit den Grundrechten

und dem Datenschutz registriert

das System: Name, Art

des Reisedokuments, biometrische

Daten (Fingerabdrücke

und Gesichtsbild) sowie Datum

und Ort der Ein- und Ausreise.

Zweck des EES:

Das EES dient unter anderem

der Erhöhung der Effi zienz

der Grenzübertrittskontrollen

(durch automatisierte Berechnung

und Monitoring der zulässigen

Aufenthaltsdauer); Entfall

der Stempelung des Reisepasses

in diesem Zusammenhang.

Weiters zur Ermittlung von

„Overstayern“ und Personen,

die die Voraussetzungen für

die Einreise nicht erfüllen, zur

elektronischen Überprüfung

von Einreiseverweigerungen,

dem Informationszugang für

Konsulate hinsichtlich Verwendung

früherer Visa, der Information

Drittstaatsangehöriger

hinsichtlich ihrer zulässigen

Aufenthaltsdauer, der Erstellung

von Statistiken, sowie der

Bekämpfung von Terrorismus,

OK, Identitätsbetrug, etc.

April 2019

Klub der Exekutive

25


KLUBMAGAZIN

Schwerverkehrskontrollen im Lungau

Im Jahr 2005 wurde auch in den Bezirken im Bundesland Salzburg

mit Kontrollen des Schwerverkehrs unter Einsatz technischer

digitaler Hilfsmittel begonnen. Seither werden monatlich

an zwei Tagen schwerpunktmäßig Schwerverkehrskontrollen

im Lungau durchgeführt, um den Kontrollvorgaben der EU zu

entsprechen. Von Beginn an wurden diese Kontrollen nach einer

Einschulung und Übernahme eines Kontrollgerätes von Peter Wiedemaier,

damals noch bei der PI Mauterndorf sowie von Robert

Fuchsberger der PI St. Michael durchgeführt. Thomas Maier der

PI Mauterndorf kam einige Jahre später dazu, wodurch ein noch

immer einsatzfreudiges Team komplett war. Jährlich werden dabei

etwa 700 Lenker von Schwerfahrzeugen, und zwar bei jeder Witterung,

kontrolliert.

Überwiegend fallen jedoch Übertretungen der Ruhe- und

Lenkzeiten an. Besonders in den Anfangsjahren der digitalen Aufrüstung

der Fahrtenschreiber in den LKWs, konnten viele Übertretungen

zur Anzeige gebracht werden. Sukzessive haben sich in

den vergangenen Jahren die Übertretungen verringert.

Übertretungen werden hauptsächlich bei Lenkern im internationalen

Transitverkehr festgestellt, im lokalen Güter- und Personenverkehr

ist es viel besser geworden.

Neben den Kontrollen der Lenk- und Ruhezeiten sind natürlich

auch die üblichen Lenker- und Fahrzeugkontrollen durchzuführen,

die Ladegutsicherung, sowie Sondertransporte, Tiertransporte,

Abfalltransporte und Schwertransporte usw. auf die Einhaltung

der gesetzlichen Bestimmungen zu kontrollieren.

Alle Fotos: Reinhard Santner Im Bild: v.l. GI Robert Fuchsberger, KI Peter

Wiedemaier und RI Thomas Maier

Verfl uchten anfangs die Kapitäne der Landstraße den digitalen

Fahrtenschreiber, so hat sich über die Jahre diese Einstellung

geändert. Oft sind sie jetzt froh und würden nicht mehr tauschen.

Während die Einhaltung der Lenk- und Ruhezeiten für die Chauffeure

und für die Kontrollorgane jetzt einfacher ist, sind Manipulationen

an der Technik sicher schwieriger und aufwändiger feststellbar.

Waren es früher meist Manipulationen am analogen Gerät,

wie Blockieren der Tachonadeln, so sind es heute elektronische

Manipulationen.

Im Bild: KI Peter Wiedemaier bei der Kontrolle eines Schwerfahrzeuges

Für die Zukunft werden neue Kontrollmechanismen vorausgesagt,

Anhaltungen vor Ort wird es aber immer geben müssen.

Die Politik ist auch im Lungau gefordert, vor allem den steigenden

Transitverkehr auf die Autobahn oder auf die Schiene zu bringen

um die Belastungen für die Bevölkerung und den schlechter werdenden

Zustand der Straßen möglichst gering zu halten. Dazu

muss länderübergreifend gedacht und gehandelt werden.

Reinhard Santner

26 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Obertauern - Saisoneröffnung

Foto: Reinhard Santner Im Bild: v.l. RI Thomas Maier, GI Helmut Steger,

RI Stefan Doppler und RI Maria Magdalena Eder

Foto: Helmut Steger Im Bild: v.l. Insp Thomas Aigner und Insp Valentina Pertl

Mit „Wanda“ und „Josh“ wurde die diesjährige Wintersaison

in Obertauern am 1.12.2018 eröffnet. Zu den Hits

von „Weiter, weiter“ oder „Bussi, Baby“ waren 4.000

Fans gekommen und genossen den Abend. „Josh“ trällerte

zum x-ten Mal seine „Cordula Grün“ herunter und ließ dem

Publikum den Punsch und den Glühwein bei den frischen Temperaturen

noch besser schmecken. Frau Holle hatte auch das Ihrige

dazu beigetragen und somit war die Show in der Schneeschüssel

Obertauern perfekt. Nach dem grandiosen Feuerwerk stürmten die

Besucher die Partymeile, unter Insidern auch Bermuda Dreieck

genannt, und ließen es so richtig krachen.

An diesem Wochenende konnten die 10.000 Wintersportler die

gut präparierten Pisten genießen und der anschließenden Après-

Ski-Laune freien Lauf lassen. Wie aus den Medien zu entnehmen

war, freuten sich der Tourismusdirektor Mario Siedler und die Marketingleiterin

des Tourismusverbandes Andrea Rohrbacher ganz

besonders über diese gelungene Eröffnungsfeier.

Mit diesem tollen Event hat die Wintersaison auch wieder für die

Kollegen der PI Mauterndorf und die zugeteilten Kollegen aus

Stadt und Land Salzburg begonnen. Es gilt einmal mehr die polizeilichen

Aufgaben zu erfüllen und für die Sicherheit in dieser

hochtouristischen Region zu sorgen. Eine nicht leichte Aufgabe

in dieser exponierten Lage mit Menschen, die sich aus dem Alltag

ausklinken und das Leben in vollen Zügen feiern wollen. Trotz der

nicht einfachen Arbeitsbedingungen in den Räumen der Polizeistation

Obertauern werden die einsatzfreudigen Kolleginnen und

Kollegen wieder ihr Bestes geben und die herausfordernde Arbeit,

wie in den letzten Jahren, bestens erledigen. Vorab schon ein

gutes Gelingen, viel Erfolg bei der Aufklärung der Fälle und eine

unfallfreie Saison.

Reinhard Santner

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April 2019

GÖD-Landesvorstand

Salzburg

Klub der Exekutive

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KLUB DER EXEKUTIVE

ÖSTERREICH


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Alle Foto: PN Im Bild: Christian Grünwald (DA-FSG) mit Matthias Grünwald

Im Bild: Koll. Andreas Röck (DA-FSG) mit Hans-Peter Bassetti

Wintersportwettkämpfe und Events im Pongau

Auch in der Wintersaison 2018/2019 fanden wieder spannende

Wettkämpfe im Pongau statt. Hochbetrieb also

auch für uns Polizisten. Den Veranstaltungsreigen eröffnete

am 06.01.2019 die Schlussveranstaltung der

Vierschanzentournee in Bischofshofen. Bereits zwei Tage später,

am 08.01.2019, war der Weltcuport Flachau Austragungsort des

Damen-Nachtslaloms, der wiederum einige tausend Zuschauer

vor Ort und Millionen vor den Bildschirmen faszinierte. Dann, vom

18.01. bis 20.01.2019, war Bad Hofgastein mit der Veranstaltung

„Sound & Snow Gastein“ im Mittelpunkt des Geschehens. An diesen

drei Tagen besuchten ca. 18000 Menschen diese Veranstaltung.

Letztendlich fand dann am 15.02.2019 bereits zum achten

Mal mit der Großsportveranstaltung „Red Bull Playstreets 2019

in Bad Gastein ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt im Pongau

statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren verliefen alle Events

größtenteils friedlich und freundlich.

Bei einigen dieser Veranstaltungen konnte die FSG einen kleinen

Teil zur Versorgung der eingesetzten Kolleginnen und Kollegen

beitragen und somit ihre Wertschätzung bekunden.

Christian Grünwald

Im Bild: Schanzenimpressionen Bischofshofen

Im Bild: Zuschaueransturm Bischofshofen

Im Bild: Tolle Sound & Snow Hofgastein

April 2019

Klub der Exekutive

29


KLUBMAGAZIN

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Gewinner Herren AK I

Bezirks-Skimeisterschaften 2019 Flachgau

Die Bezirks-Skimeisterschaften der Polizei Flachgau wurden

auch heuer wieder auf der Postalm in Strobl abgehalten.

Unsere Sportwarte konnten dazu am 08. Februar 2019

insgesamt 49 Starterinnen und Starter bei herrlichsten Schneeund

Wetterbedingungen begrüßen.

Das Rennen wurde wieder in zwei Durchgängen ausgetragen,

wobei die Zeit des ersten Durchganges für die Klassenwertungen

und der zweite Durchgang für die Gleichmäßigkeitswertung herangezogen

wurde.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie eng hier die Teilnehmer beieinander

liegen – die ersten 30 Läuferinnen und Läufer trennten

weniger als eine Sekunde zwischen den beiden Durchgängen. So

gab es heuer mit einem Zeitunterschied von nur einer hundertstel

Sekunde ex aequo drei erste Plätze!

Nachdem beide Durchgänge absolviert waren, begann bereits in

der „Blonden Hütte“ der kameradschaftliche Teil der Veranstaltung.

Das Organisationsteam machte sich an die Auswertung und bereitete

alles für die Siegerehrung auf der Strobler Hütte vor, wo wir

uns von unserem Hüttenwirt Günther „Gusi“ Gusenleitner letztmalig

im Rahmen einer solchen Veranstaltung kulinarisch verwöhnen

lassen durften. Gusi tritt heuer in seinen wohlverdienten Ruhestand

und übergibt die Hütte in neue Hände.

An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Gusi, für

die – nicht nur im Rahmen der Bezirksmeisterschaften – stets hervorragende

Betreuung der Polizistinnen und Polizisten bei ihren

unzähligen Besuchen auf der Strobler Hütte!

Bei der folgenden Siegerehrung, welche von unserem stv. BPKdt.

Obstlt. Reinhard Sperl gemeinsam mit den Sportwarten Helmut

Weinberger und Ernst Neumayr abgehalten wurde, konnten die

Siegerinnen und Sieger der einzelnen Klassen gebührend gefeiert

werden.

In seiner Ansprache wies Reinhard wiederum auf den Stellenwert

der Bezirksmeisterschaften in kameradschaftlicher Hinsicht hin

und bedankte sich bei allen Kolleginnen und Kollegen, sowie bei

den Vertretern des BG Thalgau für die Teilnahme am Leistungsvergleich.

Den Titel des Bezirksmeisters 2019 konnte Andreas Pritz der PI

Hof mit der Tagesbestzeit von 35,45 sec. für sich verbuchen.

Bei den Damen siegte – wie sollte es auch anders sein – Maria

Pritz mit einer Laufzeit von 36,04 sec. und musste sich im Familienduell

somit nur knapp geschlagen geben.

Die Mannschaftswertung ging heuer an die PI Anif mit Florian Neuwirth,

Julia Haas und Oliver Anzböck, knapp vor der PI St. Gilgen

und der PI Wals.

Die Gleichmäßigkeitswertung konnten Roland Jäger, Ernst Neumayr

und Manfred Binder ex aequo für sich entscheiden.

Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern recht herzlich!

Im Anschluss an die Siegerehrung quetschte Hannes Moser noch

das Letzte aus seiner Gitarre und sorgte so, unterstützt natürlich

durch die gewaltige Sangeskraft der anwesenden Kolleginnen und

Kollegen, bis in die Nachtstunden für beste Unterhaltung. Der FSG

– Klub der Exekutive Salzburg durfte die Feierlaune zudem mit

einer ausgiebigen Fassspende unterstützen.

Wir bedanken uns beim gesamten Organisationsteam für die gelungene

Ausrichtung der Veranstaltung und freuen uns schon auf

die Bezirksmeisterschaften 2020!

30 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Foto: A. Gruber Im Bild:Siegerehrung auf der Terrasse der Strobler-Hütte

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Gewinnerinnen Damenklasse Polizei

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Gewinner Herren AK II

Foto:A.Gruber Im Bild: Siegerehrung auf der Terrasse der Strobler-Hütte

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Gewinnerinnen und Gewinner der

Mannschaftswertung

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Überreichung einer Ehrenurkunde an Hüttenwirt

Günther „Gusi“ Gusenleitner

Foto: Elisa Wörther Im Bild: Der Trostpreis ging heuer erstmals geteilt an Foto: Andreas Gruber Im Bild: Impressionen vom Start

April Ursula 2019 Longitsch und Dave Horobin

Klub der Exekutive

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Foto: Praher

Im Bild: Die Mannschaft des LPSV

HALLENTURNIER IN BISCHOFSHOFEN 2019

Am 12.01.2019 nahm der LPSV Salzburg – Sektion Fußball

- mit seiner Mannschaft an einem Hallenturnier in

Bischofshofen teil. Der Ort ist nicht nur für die Wintersportler

ein Begriff, da dort immer das Abschlussspringen

der Vierschanzentournee stattfindet, sondern auch weil hier

ein Hallenturnier der „Wild Boys 90“ ausgetragen wird. Dieses

Turnier mit insgesamt 20 Hobbymannschaften fand in der „Wielandner

Sporthalle“ statt.

Gelost wurde unsere Mannschaft in die Gruppe D und nach nicht

einmal 2 Minuten lagen wir bereits mit 0:2 im Rückstand – wir kamen

jedoch immer besser in dieses Turnier und konnten diese Auftaktpartie

drehen und einen 4:3 Sieg feiern. Die weiteren Gruppenspiele

endeten mit zwei klaren Siegen und einem Unentschieden,

womit wird die Gruppe D als Gruppenerster abschließen konnten.

Die jeweils zwei Bestplatzierten der angeführten vier Gruppen stiegen

somit in die Zwischenrunde auf – in dieser Zwischenrunde

hatten wir nicht viel zu melden und wir verloren das Spiel durch

zwei schwere Eigenfehler am Ende mit 1:4.

Auch im Platzierungsspiel zw. Platz 5 und 6 konnten wir leider nicht

mehr zusetzen und wir verloren auch dieses Spiel mit 1.

Für uns war dieses Turnier eine Möglichkeit auch zwei Spieler,

welche zzt. noch dem BZS Salzburg Großgmain angehören (Raphael

Gruber und Marco Schoberleitner), in unsere Mannschaft

zu integrieren.

Fazit: ohne Training in der Halle ist es nicht möglich bei so einem

Hobbyturnier eine Spitzenplatzierung zu erreichen, zumal die Siegermannschaften

teilweise mit aktiven Fußballern aus der Regionalliga

verstärkt waren.

Die Vorbereitung für die Saison ist somit gestartet und mit Unterstützung

des Vorstandes des LPSV Salzburg wird es uns gelingen,

eine starke Mannschaft für die Bundesmeisterschaften 2019 in

Vorarlberg zu stellen.

Danke an die Polizeigewerkschaft, welche für das Nenngeld aufgekommen

ist.

Mannschaft des LPSV Salzburg: Valerian Rehrl, Marco Schoberleitner,

Raphael Gruber, Daniel Schratl, Maximilian Kendler, Christoph

Brunnauer, Marco Aberger und „Oldie but Goldie“ Rainer

Promberger.

Franz Praher – Sektionsleiter/Fußball

32 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

DIENSTSPORT IM BEZIRK TAMSWEG

Unter einem guten Stern stand Mitte

Jänner der Dienstsport im Bezirk

Tamsweg. Unser Sportwart Thomas

Maier hatte wieder einmal all seine

guten Beziehungen zu Petrus spielen lassen

und bei strahlendem, blauem Himmel und herrlichem

Pulverschnee viele Kollegen vom Bezirk

Tamsweg und von der API St.Michael/Lg bei der

Sonnenbahn in St.Michael/Lg begrüßen dürfen.

Versprach es doch ein schöner Schitag zu werden.

Ein Großteil der Kollegen schnallte sich die Tourenschier

an und ging unter der Leitung von Thomas

Maier und Josef Walcher den Berg hinauf.

Bis zur Spitze des Speierecks sind es doch an

die 2400 Meter die zu bewältigen waren. Die anderen

Kollegen carvten auf der toll präparierten

Piste den Berg hinunter. Neben der sportlichen

und kameradschaftlichen Note hat doch so ein

Schitag einen wertvollen dienstlichen Hintergrund.

Schiunfälle und Ereignisse aufzunehmen

Foto: Reinhard Santner Im Bild: v.l. Josef Macheiner, Josef Ferner und Peter Lerchner

ist das Eine und darüber Lokal- und Personalkenntnisse

zu haben das Andere.

Nach dem sportlichen Teil folgte die Einkehr bei der Peterbaueralm am Speiereck. Josef Macheiner, Josef Ferner und Peter Lechner

holten ihre Instrumente heraus und spielten für das Publikum auf. In guter Stimmung wurde so mancher neue Kontakt geknüpft und alte

Freundschaften gepfl egt. Es waren schöne Stunden in einer kameradschaftlichen Atmosphäre.

Reinhard Santner

April 2019

Klub der Exekutive

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Alle Fotos: Horst Temel Im Bild:Oliver Jedlicka, Maximilian Kendler, Rene Wahlhütter, Rainer Promberger, Werner Forstner, Herbert Ebner

ALLE NEUNE IM TENNENGAU

Alle Jahre wieder, so auch im Jahr 2018, fanden am 21. November die Kegelmeisterschaften des Bezirkes Tennengau statt

und wie fast alle Jahre hat sie Herbert Ebner mit der Tagesbestleistung von 414 Kegeln die Profiklasse zum 8. Mal, heuer vor

Robert Pietschnig (395) und Hermann Wieland (391), für sich entscheiden können.

Wie sich schon bei der Landesmeisterschaft herauskristallisierte, konnten Rainer Promberger mit 366 Kegeln (2.) und Maximilian

Kendlermit 360 Kegeln (3.), welche sich nur dem Bezirksmeister Rene Wahlhütter (373) geschlagen geben mussten, ihr zweifellos

vorhandenes Talent bestätigen.

Bei dem ansehnlichen Damenduell konnte sich die Bezirksmeisterin Bianca Mayer mit dem Vorsprung von 9 Holz und einem Gesamtscore

von 241 Kegeln gegen die Zweite Caroline Steger(232), welche wiederum Nina Stangl (215) auf Rang 3 verwies, durchsetzen.

Mit den teilnehmenden Gästen, u.a. von der Stadtgemeinde und des AMS Hallein, erhöhte sich die Teilnehmerzahl unserer Traditionsveranstaltung

auf insgesamt 49 begeisterte Sportkegler.

Einen großen Dank möchten wir sowohl der Arbeiterkammer für deren Unterstützung sowie den Wirtsleuten Melitta und Hans-Jörg für

die kulinarische Betreuung aussprechen.

Das altbewährte Organisationskomitee bestand aus Herbert Ebner, Werner Forstner und Oliver Jedlicka.

Alles in Allem wieder eine tolle Veranstaltung!

Oliver Jedlicka

Im Bild: Engelbert Stoll, Michael Doleschal

34

Im Bild: Oliver Jedlicka, Herbert Ebner, Werner Forstner


KLUBMAGAZIN

10 Jahre

„Polizei -

Faschingsgilde“

Alle Fotos: Neuhuber Im Bild oben: Organisationsteam

Bild Links: Im Bild:PI-Kommandant Neuhuber, und Alfred Forsthofer im Kreise ihrer Helfer

Am 23. Februar 2019 hat die Polizeiinspektion

Oberndorf zum bereits schon

legendären Polizei-Gschnas in den Veranstaltungssaal

der Gemeinde Göming

geladen. Das Fest wurde bereits zum 10ten Mal

unter Leitung vom Postenkommandanten Helmut

Neuhuber und dessen Mitarbeiter Alfred Forsthofer

organisiert. Schon der Kartenvorverkauf war

gigantisch, die Veranstaltung war binnen kürzester

Zeit ausverkauft. Die Organisatoren konnten rund

200 Besucher aus der Kollegenschaft und anderer

Oberndorfer Institutionen in ausgefallenen

und lustigen Kostümen begrüßen. Wie schon in

den Jahren zuvor sorgte DJ Günther Janschitz

von der LA-FB01 für eine schwungvolle und abwechslungsreiche

Tanzmusik, bei der sich die

Faschingswilligen auf dem Tanzparkett regelrecht

verausgaben mussten.

Wegen des bevorstehenden Ruhestandes von Alfred

Forsthofer ist es jedoch noch nicht gewährleistet,

dass dieses tolle Fest auch im kommenden

Jahr stattfindet. Man kann nur hoffen, dass sich

ein Nachfolger fi nden wird, der zusammen mit Helmut

Neuhuber die umfangreiche Organisation für

diesen unverzichtbaren Event übernehmen wird.

Im Bild: MMG Stammtisch

PN-Ebn

Im Bild: Kollegen der PI Obertrum

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April 2019

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Ausgezeichnete Amtshandlungen

Wir gratulieren.....

Salzburg

Festnahme eines Täters nach gefährlicher Drohung

und Übertretung nach dem Waffengesetz

Am 11.01.2019, kurz nach 22.00 Uhr, wurden mehrere

Funkstreifenbesatzungen aus dem SPK-Bereich – Lehen

1 (Christoph Hölzl und Alexander Geier), Maxglan 1

(Paul Wohlmutter und Martina Wieland), Alpenstraße 1 (Roland

Gautsch, Marco Aberger und Michael Reithofer) und Konrad 14

(Udo Penker und Thomas Alber) – von der Stadtleitstelle zu einem

Mehrparteienhaus in Salzburg-Liefering beordert. Einsatzgrund

war, dass ein 29-jähriger Österreicher mit einer (Schreckschuss-)

Pistole auf den Kopf seines Vaters gezielt hatte, während er auf

ihm kniete und diesen auch verbal mit dem Erschießen bedrohte.

Hernach randalierte der Mann in der Wohnung und fl üchtete anschließend

aus der Wohnung. Im Zuge der Fahndung konnte der

Aggressor durch Lehen 1, Alpenstraße 1 und Konrad 14 in seiner

Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Die Tatwaffe

wurde sichergestellt. Der 29-jährige wurde nach Abschluss aller

Formalitäten in das PAZ Salzburg eingeliefert und der weitere Akt

durch das Kriminalreferat bearbeitet.

Festnahme nach versuchter schwerer Körperverletzung,

schwerer Körperverletzung und

Widerstands gegen die Staatsgewalt

Am 15.01.2019, gegen 16.00 Uhr, wurde die Funkstreifenbesatzung

Gnigl 1 (Elisabeth Tischler und Raphael Seiringer) zu einem

Mehrparteienhaus in Salzburg- Schallmoos beordert, da dort ein

blutüberströmter Mann am Boden liege. Die BeamtInnen konnten

die Person – einen 21-jährigen Iraner – antreffen. Dieser verhielt

sich sogleich aggressiv und machte einen verwirrten Eindruck. Die

zunehmend renitenter werdende Person musste durch Anwendung

von Körperkraft zu Boden gebracht werden. Trotzdem wehrte

sich der 21-jährige weiterhin und trat auf die Einschreitenden ein,

wodurch ein Kollege verletzt wurde. Trotz heftigster Gegenwehr

konnte der Mann sodann in eine Krankenanstalt verbracht werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft konnte ein Haftantrag

erwirkt werden. Bis zur Übernahme durch die Justizwache

erfolgte eine Bewachung des Renitenten. Er wurde schlussendlich

in die JA Salzburg eingeliefert.

Festnahme nach gefährlicher Drohung –

Bombendrohung in der CDK

Am 17.01.2019, kurz nach 18.00 Uhr, kontaktierte eine

vorerst unbekannte männliche Person von einem Münzfernsprecher

am Gelände der Christian Doppler- Klinik

den Polizeinotruf und drohte telefonisch mit seinem Selbstmord

und auch damit, mit einer Bombe alles in die Luft zu sprengen.

Von der Stadtleitstelle wurden sogleich alle verfügbaren Kräfte

– Salzach 5 (Andreas Huber), Salzach 50 (Andreas Rameder

und Dominik Grüninger), Konrad 13 (Johannes Göschl und

Alexandra Hopfgartner), Konrad 15 (Josef Wagner und Thomas

Garnitschnig), Maxglan 3 (Sabrina Schnedl), Maxglan 1, Rathaus

1, Itzling 1, Bahnhof 1, Lehen 2, Mirabell 150, AGM 14, Tasso 1,

EKO Cobra mit 5 EB, SKO (Thomas Matousch), LVT und Tatort

(Monika Schatzlmair) (aufgrund der Fülle der eingesetzten Kräfte

sind ho. leider nicht alle Namen bekannt) – zur CDK beordert und

dort der Einsatz hochgefahren. Auf Grund der angenommenen

Gefährdungslage wurden die Zu- und Abgänge bzw. die Zu- und

Abfahrten des CDK-Geländes mit Polizeistreifen besetzt. Auch im

Umfeld der Klinik wurden umfangreiche Maßnahmen gesetzt. Am

Gelände der Klinik wurden inzwischen zahlreiche Fahndungs- und

Durchsuchungsmaßnahmen durchgeführt. Diese führten letztlich

zu einem konkreten Verdächtigen – einem zu diesem Zeitpunkt

noch an einem unbekannten Ort aufhältigen 29-jährigen Iraker.

Eine Suche nach Sprengmittel durch den SKO verlief negativ. Die

durchgeführte Peilung des vermutlichen Mobiltelefons des Verdächtigen

erbrachte kein Ergebnis, ebenso verlief eine Nachschau

an seinem Wohnsitz negativ. Der KvO-Einsatz unter Leitung von

Salzach 5 wurde um 20.35 Uhr beendet. Um 20.40 Uhr wurde

bekannt, dass der Tatverdächtige soeben an seinen Wohnsitz

zurückgekehrt sei. In kürzester Zeit wurde an dieser Örtlichkeit

eine Außensicherung aufgezogen, währenddessen durch Konrad

13 fernmündlich bei der Staatsanwaltschaft Salzburg eine Festnahmeanordnung

gegen den Mann erwirkt werden konnte. Der

29-jährige wurde nach einem Zugriff durch das EKO Cobra festgenommen,

in das Kriminalreferat verbracht und nach Finalisierung

der notwendigen Schreibarbeiten in die JA Salzburg überstellt.

PN

Seekirchen

Ladendiebstahl in Seekirchen geklärt – Täter

festgenommen

Am 11. März 2019 wurde der PI Seekirchen ein Ladendiebstahl

in einem Drogeriefachhandel angezeigt, wobei sich

zwei Beschuldigte noch in der Filiale befanden. Nachdem

sich diese laut Anzeigerin zunehmend aggressiv verhielten und

fl üchten wollten, begab sich die Streife Seekirchen 1 (Stefan

Fünfl eitner, Insp. und Robert Herbst, Insp.) umgehend zum Geschäft

und konnte die beiden Beschuldigten anhalten.

Im Zuge der Ersterhebungen stellte sich heraus, dass noch ein

38


dritter Täter am Diebstahl beteiligt war, bzw. gefl üchtet ist. Eine

sofort eingeleitete Funkfahndung führte bereits nach kurzer Zeit

zum Erfolg, bzw. konnte der fl üchtige Täter von der Streife Eugendorf

6 (Andreas Dorfer, GI und Samuel Mayr, Insp.) angehalten

und festgenommen werden. An der Fahndung war auch noch die

Streife Straßwalchen 1 (Thomas Öller, RI und Christoph Kronberger,

RI) beteiligt.

Die vom Täter gestohlenen Parfumfl aschen konnten sichergestellt

werden . Zudem wurde bei einem der Beschuldigten eine geringe

Menge Marihuana vorgefunden und ebenfalls sichergestellt.

Im Zuge der weiteren Erhebungen konnte den drei rumänischen

Staatsbürgern noch die Beteiligung an einem Ladendiebstahl in

Rum (Tirol) nachgewiesen werden. Hier wurden insgesamt 127

Flaschen Parfum im Wert von 5.250,- Euro gestohlen.

Die StA Salzburg verfügte schließlich bei allen Beschuldigten die

Anzeige auf freiem Fuß.

PN gratuliert den eingesetzten Kollegen zu diesem ausgezeichneten

Fahndungs- bzw. Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Eugendorf

Taxiraub in Salzburg geklärt – Täter in

Eugendorf festgenommen

Am 5.Februar 2019 begaben sich ein 16-jähriger und ein

20-jähriger Österreicher von Wien nach Salzburg, um einen

Bekannten aufzusuchen. Nachdem die beiden Täter

schließlich kein Bargeld mehr hatten, beschlossen diese ein Taxi

zur Beschaffung von Bargeld zu überfallen. Am 8. Februar 2019,

gegen 01.20 Uhr, stiegen die Beschuldigten in ein Taxi in Salzburg

und gaben an, zum Europark, bzw. Stadion zu wollen. Als die Taxiunternehmerin

nach der Fahrt den Fuhrlohn verlangte, täuschte

der 20-Jährige vor, einen Bankomaten zu benötigen. Er stieg bei

einem Geldinstitut in der Münchner Bundesstraße aus und als

er wieder zum Fahrzeug kam, zerrte er die Taxilenkerin aus dem

Wagen, entriss dem Opfer einen Schlüsselbund und fuchtelte mit

einem Messer herum. Der Täter schrie die Lenkerin mit den Worten

„Verpiss dich, sonst stich ich dich ab!“ an, setzte sich schließlich

auf den Fahrersitz des Taxis und fl üchtete über die Westautobahn

aus dem Stadtgebiet in Richtung Eugendorf.

Nachdem die Täter von der A 1 abgefahren waren, hielten diese

auf einem Parkplatz im Ortsgebiet von Eugendorf an und rissen

das Taxischild vom Dach.

Der 16-Jährige durchsuchte das Fahrzeug und konnte die Brieftasche

der Taxilenkerin vorfi nden.

Im Zuge der umgehend ausgelösten Alarmfahndung konnte das

Taxi schließlich von der Streife „Eugendorf Sektor 1“ (AI Fenninger

Wolfgang und Insp. Panholzer Felix) wahrgenommen und die

Beschuldigten um 01.45 Uhr mit Unterstützung mehrerer AGM-

Streifen festgenommen werden.

Die Amtshandlung wurde in weiterer Folge vom LKA Salzburg

übernommen. Die Beschuldigten legten ein umfassendes Geständnis

ab und wurden über Anordnung der StA Salzburg in die

JA Puch-Urstein eingeliefert.

PN gratuliert allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu diesem

hervorragenden Fahndungs- bzw. Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Nußdorf

Eigentumsdelikte in Nußdorf/Weitwörth geklärt

Zwischen 21.06.2018 und 01.08.2018 ereigneten sich im Industriegebiet

von Weitwörth, Gemeinde Nußdorf, zwei Einbruchsdiebstähle

und ein schwerer Diebstahl.

Aus einem Altstoffsammelzentrum wurden dabei ca. 800 kg Kupferkabel

im Wert von ca. 4.000,- Euro und vom Lagerplatz einer

Baufi rma ca. 950 lfm Kupferkabel im Wert von ca. 15.000,- Euro

gestohlen. Im Zuge der umfangreichen Erhebungen der PI Oberndorf

(Aktführer Hermann Jarosch, GI) in Zusammenwirken mit dem

LKA Salzburg (IT-Beweissicherung) und dem KKD des Bezirkes

Wiener Neustadt konnte Ende Dezember 2018 ein 32-jähriger Rumäne

als Täter namhaft gemacht werden.

Der Beschuldigte dürfte als Kriminaltourist europaweit Eigentumsdelikte

begehen, wobei der derzeitige Aufenthalt nicht bekannt ist.

Der Rumäne wurde der StA Salzburg zur Anzeige gebracht.

PN gratuliert herzlich zu diesem Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Elsbethen

Gewerbsmäßige Betrüger in Elsbethen

festgenommen, bzw. ausgeforscht

Drei irische Staatsbürger stehen im Verdacht vermutlich bereits

Ende Jänner 2019 nach Österreich mit dem Zweck

eingereist zu sein, sich im Rahmen einer kriminellen Vereinigung

durch gewerbsmäßige Betrügereien einen entsprechenden

Vermögensvorteil zu verschaffen.

Als solches beabsichtigten sie in verabredeter Weise bei Haustürgeschäften

günstige Sanierungsarbeiten an Fassaden und Dächern

anzubieten bzw. den Hauseigentümern aufzudrängen. Zu

diesem Zweck engagierten sie zwei zuvor angeworbene polnische

Hilfsarbeiter zur Durchführung der Arbeiten. Sie stellten diesen

einen Kastenwagen mit Handwerksausrüstung zur Verfügung und

fuhren mit diesen gemeinsam zu den beabsichtigten Objekten.

Bereits vor Vereinbarung eines Geschäftes begannen die beiden

polnischen Hilfsarbeiter mit der Durchführung der Arbeiten und

die irischen Auftraggeber verwickelten die zukünftigen Opfer in

ein Verkaufsgespräch. Durch die bereits im Vorhinein begonnene

Arbeiten wurden den zukünftigen Opfern suggeriert, dass seitens

der Beschuldigten eine gute handwerkliche Arbeit geleistet wird

und die Durchführung der Arbeiten extrem günstig und aufgrund

des Zustandes der jeweiligen Objekte unbedingt notwendig wären.

Anfänglich wurde so ein akzeptabler Preis vereinbart, sodass es

zur Auftragserteilung seitens der Opfer kam. Nach kurzer Zeit wurde

durch die Beschuldigten festgestellt und reklamiert, dass noch

weitere umfangreiche und aufwendige Arbeiten notwendig wären,

weshalb ein neuer, höherer Preis festgelegt und für den Ankauf der

notwendigen Baumaterialien eine Vorauszahlung gefordert wurde.

Nach Zahlung dieses respektablen Betrages in bar verschwanden

die irischen Beschuldigten mit dem Geld. Die polnischen Hilfsarbeiter

verblieben am Tatort und erweckten den Anschein, dass die

Arbeiten tatsächlich durchgeführt würden. Diese wurden jedoch im

Regelfall kaum bis mangelhaft ausgeführt bzw. entstand teilweise

sogar ein zusätzlicher Schaden an den Objekten.

zu den hervorragenden Leistungen!

39


Letztendlich konnten die beiden polnischen Hilfsarbeiter festgenommen

und die irischen Auftraggeber namhaft gemacht werden.

In weiterer Folge konnten den Beschuldigten weitere Tatorte in

Leonding und Salzburg-Umgebung nachgewiesen werden. Auf

das Konto der Bande geht ein Gesamtschaden von mindestens

ca. 50.000,- Euro.

PN gratuliert den beteiligten Kolleginnen und Kollegen um Aktführerin

Julia Lettner zu diesem Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Berndorf

Einschleichdiebstahl in Berndorf geklärt – Täter

festgenommen

Wir gratulieren.....

Am 15.Februar 2019, um 10.48 Uhr, wurde die PI Obertrum

über einen Einschleichdiebstahl in Berndorf in Kenntnis

gesetzt. Die Beamten (Sebastian Abraham, RI und Emil

Brunnbauer, Insp) begaben sich umgehend zur Tatörtlichkeit und

leiteten nach Aufnahme einer Personsbeschreibung die Funkfahndung

ein. An dieser beteiligten sich schließlich noch die Streifen

Lamprechtshausen 1 (Jasmin Exner-Fasching, Insp. und Martina

Hohenauer, Asp.), sowie Lamprechshausen 2 (Walter Spöckelberger,

RI) und Obertrum 2 (Josef Pernerstetter, RI).

Um 12.02 Uhr konnte eine Person, auf die die Personsbeschreibung

passte, am Friedhof von Berndorf aufgegriffen werden. Die

folgende Gegenüberstellung mit dem Opfer verlief positiv, woraufhin

gegen den 40-jährigen Rumänen die Festnahme ausgesprochen

wurde. Die Diebsbeute in der Höhe von 1.100,- Euro konnte

im Zuge der Personsdurchsuchung sichergestellt werden.

Die StA ordnete schließlich die Anzeige auf freiem Fuß an, jedoch

erließ das BFA aufgrund eines aufrechten Aufenthaltsverbotes

eine Festnahmeanordnung. Der Beschuldigte wurde nach

Abschluss der Ersterhebungen in das PAZ Salzburg eingeliefert.

PN gratuliert allen beteiligten Kolleginnen und Kollegen zu diesem

hervorragenden Fahndungs- bzw. Ermittlungserfolg!

PN – Gru

Zu dieser ausgezeichneten Amtshandlung erschien in der Folge

ein Artikel in der Salzburger Krone, der die Wogen innerhalb der

Kollegenschaft hoch gehen ließ. Ich sah mich deshalb in weiterer

Folge dazu veranlasst, eine Richtigstellung in Form eines Leserbriefes

an die Krone zu übermitteln. Dieser Leserbrief wurde

schließlich am 21. Februar 2019 in der Salzburg Krone veröffentlicht

und ist hier nachzulesen:

Bedrohung von Rettungskräften

Mittersill

Am 09.03.2019 gegen 05:10 Uhr wurde die Sektorstreife

Mittersill 1 (Andreas Schlick und Roman Hotter) von einem

Rettungsfahrzeug angehalten und von Lenker und Beifahrerin

informiert, dass sie soeben von einem Mann mit einer

Schusswaffe bedroht worden waren. Bei der sofort eingeleiteten

Fahndung wurden drei Personen entdeckt, welche bei ansichtig

werden der Streife schnellstens davonliefen. Zwei irakische Asylanten

konnten gestellt werden, die dritte Person entkam unerkannt.

Die Ersterhebung ergab, dass die beiden gestellten Asylanten

und der Gefl üchtete, von dem sich später herausstellte,

dass er Österreicher ist, unmittelbar vorher einen Suchtgiftdeal

abgewickelt hatten. Die Asylanten bestätigten auch, dass der Gefl

üchtete eine Waffe mitführte.

Am 09.03.2019 gelang es BI Mario Schulze und Insp Patrick Auernigg,

nach intensiven Erhebungen, den gefl üchteten Österreicher,

einen 27-jährigen Arbeitslosen aus Mittersill, zu identifi zieren.

Während des folgenden Tages wurden von RI Roman Hotter

die abschließenden Erhebungen vorgenommen, die Festnahme

und Hausdurchsuchung beantragt, welche durch die Staatsanwaltschaft

Salzburg auch genehmigt wurde. Der Verdächtige wurde

von der EKO Cobra in den Abendstunden in seiner Wohnung

festgenommen. Bei der in der Wohnung sichergestellten Pistole,

handelte es sich um eine Signal- und Schreckschusspistole, die in

Gewicht und Ausführung von einer echten Waffe nicht unterschieden

werden konnte. Der Beschuldigte war bei seiner Einvernahme

durch RI Hotter voll geständig und gab an, dass er alkoholisiert

gewesen sei und mit dem Rettungsauto mitfahren wollte, weshalb

er mit der Pistole herumgefuchtelt habe. Die Staatsanwaltschaft

Salzburg ordnete anschließend die Anzeige auf freiem Fuße an.

Diese hervorragende Amtshandlung dient für mich als Beispiel,

dass bei guter, kollegialer Zusammenarbeit und entsprechend motivierten

und engagierten Beamten ein entsprechendes positives

Ermittlungsergebnis zu verzeichnen ist.

Klaus Marchetti

40


Bad Hofgastein

RI Thomas Wallner (PI Werfen) zur Ausforschung und Verhaftung

der Täter.

Christian Grünwald

Einbruchsdiebstähle in Bad Hofgastein geklärt

Im Zeitraum März bis Dezember 2018 wurden seitens der PI Bad

Hofgastein mehrere Einbruchs- und Gelddiebstähle angezeigt

und aufgenommen. Bei einer Firma sperrte der unbekannte

Täter mit einem gestohlenen Schlüssel mehrmals die Handkasse

und entnahm daraus das vorhandene Geld.

Bereits bei der Überprüfung der Angestellten stach der später ausgeforschte

Täter den Ermittlern ins Auge, konnte jedoch noch nicht

überführt werden.

Bei einer Reinigungsfirma kam es im März zu ähnlich gelagerten

Fällen, dabei sperrte der Täter mit seinem Schlüssel die Büroräumlichkeiten

auf, stahl daraus eine Handkasse, Bargeld und

ein Handy. Nach sehr umfangreichen Erhebungen und intensiver

Zusammenarbeit mit Mitarbeitern einer Firma konnte der Beschuldigte

am 09.12.2018, um 21:45 Uhr, von der Sektorstreife „Gastein

Sektor 1“, GI Andreas Röck und Insp Michael Weichinger, auf

frischer Tat betreten und festgenommen werden.

Nach geschickt geführten Ermittlungen durch RI Melanie Enzi,

RI Thomas Schröcker, GI Andreas Röck und Asp Rene Rudinger

und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Salzburg wurde der

Beschuldigte in die Justizanstalt Puch/Urstein eingeliefert.

Wir gratulieren allen eingesetzten Beamten zu dieser hervorragenden

Amtshandlung.

Christian Grünwald

St. Johann i.Pg.

Schwere Körperverletzung durch Jugendbande

in St. Johann im Pongau

Mitte Dezember 2018, in den späteren Abendstunden, hielt

sich eine Gruppe Jugendlicher, Österreicher mit Migrationshintergrund

und Österreicher, am Bahnhof in St. Johann

im Pongau auf. Das spätere Opfer ging durch die dortige

Fußgängerunterführung, als ein Teil der Gruppe auf ihn zuging und

anpöbelte. Es kam vorerst zu einer verbalen Auseinandersetzung,

die dann zu einer, mit ärgster Brutalität geführten, körperlichen

Attacke umschlug. Das Opfer wurde im Bereich des Gesichtes

schwer verletzt. Aufgrund von Hinweisen auf die Täter, konnte

die Personengruppe in Bischofshofen lokalisiert und angehalten

werden. Für weitere Ermittlungen wurden die Personen zur PI

Bischofshofen verbracht.

Basierend auf sorgfältigen Einvernahmen und umfangreichen

Erhebungen konnten weitere Straftaten, welche in den letzten

Monaten davor begangen worden waren, aufgedeckt und angezeigt

werden. Nach Schilderung des Sachverhaltes an die Staatsanwaltschaft

Salzburg ordnete diese für vorerst 3 Haupttäter die

Untersuchungshaft und die Überstellung in die JA Puch-Urstein

an. Ein weiterer Haupttäter stellte sich einen Tag später den Erhebungsbeamten,

wurde festgenommen und ebenfalls in die JA

Puch-Urstein überstellt.

Wir gratulieren den Kollegen RI Manuel Erlmoser (PI St. Johann im

Pongau), GI Hermann Seifter und RI Thomas Fleischmann (beide

PI Bischofshofen), sowie AI Thomas Lienbacher (PI Wagrain) und

Home-Invasion in Großarl geklärt

Großarl

Am 28.01.2019 nachmittags wurde ein 67-jähriger gehörloser

Mann in seinem Wohnhaus von drei vorerst unbekannten

Tätern brutal mit Waffen- und Körpergewalt an der

Haustüre überfallen, schwer misshandelt und in das Innere des

Hauses verbracht. Dort wurde er gefesselt und von einer weiblichen

Täterin mit der Waffe in Schach gehalten. Währenddessen

durchsuchten die beiden anderen Täter das Wohnhaus nach

Wertsachen und Bargeld und konnten schlussendlich einen geringen

Bargeldbetrag erbeuten. Nachdem sie die Beute an sich

genommen hatten flüchteten sie in unbekannte Richtung. Nach

ca. 10 Minuten konnte sich das Opfer von seinen Fesseln befreien

und seinen Sohn mittels SMS verständigen. Die Streifen

„St. Johann 1 und 2“, besetzt mit GI Peter Mayrhofer, GI Richard

Hirsch, RI Belinda Steiner und RI Michaela Prommegger fuhren

daraufhin sofort zum Tatort. Zusätzlich schalteten sich der Kriminaldienst

der PI St. Johann im Pongau, GI Hermann Guggenberger

und RI Alexander Christian sowie der Bezirkskriminaldienst,

AI Andreas Hettegger, GI Manfred Ellmer, GI Stefan Rieder und

RI Lukas Perner in die Ermittlungen und Fahndungen ein. Das

verletzte Opfer wurde erstversorgt und vom Rotem Kreuz in das

Kardinal-Schwarzenberg´sche Klinikum in Schwarzach überstellt

und behandelt. Die Bezirksleitstelle der PI St. Johann im Pongau,

KI Günter Lechner und RI Herbert Hettegger, koordinierte

die Fahndungsmaßnahmen im gesamten Pongau, an welchen

Wagrain 1 und 2, Bischofshofen 2, Mirabell 150, Schwarzach 1

und AGM 9 und im Enns-Pongau Eben 1, Flachau 1, Radstadt 1

beim Kreisverkehr Specher in Flachau beteiligt waren. Die weiteren

Ermittlungen wurden vom LKA Salzburg, BI Josef Strobl und

Kollegen übernommen.

Nach Auswertung der gesammelten Hinweise aus der Bevölkerung

und der gezielten Koordinierung konnte schlussendlich ein

gemietetes Fahrzeug als Täterfahrzeug identifiziert werden. Bei

der Rückgabe des Fahrzeuges wurden vorerst zwei Täter, eine

weibliche und eine männliche Person, angehalten. Die weibliche

Person wurde vom Opfer sofort als Täterin identifiziert. Im Zuge

weiterer Ermittlungen wurde der dritte, noch flüchtige, Täter ausgeforscht.

Somit konnte die gesamte Bande festgenommen und

schlussendlich in die Justizanstalt Puch-Urstein verbracht werden.

Wir gratulieren allen eingesetzten Kräften zu diesem hervorragenden

Erfolg.

Christian Grünwald

zu den hervorragenden Leistungen!

41


Tamsweg

Betrugshandlungen geklärt

Anfang dieses Jahres konnte BI Josef Macheiner der PI

Tamsweg über einhundert Betrugshandlungen, welche

ein Spendensammler im Zuge von Haustürgeschäften

begangen hatte, klären. Der ganze Fall kam ins Rollen, als im

Oktober 2018 ein besorgter Familienangehöriger den gefälschten

Abbuchungsauftrag seines Vaters für das Österreichische Rote

Kreuz auf der PI Tamsweg zur Anzeige brachte.

BI Josef Macheiner führte daraufhin umfangreiche Erhebungen

durch und konnte einen 19-jährigen italienischen StA als Täter

ausforschen. Dieser war für eine Grazer Vermittlungsfi rma im

Auftrag des Österreichischen Roten Kreuzes unterwegs gewesen

und hatte insgesamt 107 Spendenabbuchungsaufträge zu seinen

Gunsten gefälscht. Für das Rote Kreuz entstand durch die entgangenen

Spenden ein Schaden von bis zu Euro 35.000,00. Für

Foto: Reinhard Santner Im Bild: Josef Macheiner

die Vermittlerfi rma ein weiterer Schaden in der Höhe von Euro

4.600,00. Der Beschuldigte legte ein umfangreiches Geständnis

ab und wurde der StA Salzburg angezeigt.

Reinhard Santner

Wir gratulieren.....

In unserer Rubrik

„Ausgezeichnete Amtshandlungen“

findet sich nur eine kleine Auswahl von

herausragenden Leistungen, die täglich

im gesamten Bundesland Salzburg erbracht werden.

Sie stehen stellvertretend für den unermüdlichen Einsatzwillen, welcher

von jeder Polizistin und jedem Polizisten unter meist schwie-

rigsten Bedingungen und mit hoher Kompetenz erbracht wird.

Dafür sagen wir euch „DANKE“

und gratulieren herzlich!

42


KLUBMAGAZIN

April 2019

Klub der Exekutive

43


ffff:

April

Dienstjubiläen:

25 - Jahre

40 - Jahre:

Herzliche Glückwünsche

Gertrude Rettenbacher

Blasius Auer

Christa Strübler

Gabriele Griesmayr

Alma Truchses

Elisabeth Rettenbacher

Werner Forstner

Maximilian Ebner

Hans Peter Ebner

Roland Obermoser

Werner Kronschläger

Joachim Krobath

Christian Jurai

Thomas Walkner

Joachim Stotter

Peter Philippitsch

Herbert Stock

Ruhestandsversetzungen:

Herbert Ebner (PI Hallein)

Josef Rainer (PI St. Johann)

Norbert Kroißl (PI Gnigl)

Johann Weichenberger (PI Itzling)

Harald Plessl (LVA)

Franz Fuchs (LPD Salzburg – LA)

Markus Ebner (SPK – KrimRef)

Karl Gradl (PI Oberndorf)

Nikolaus Leitinger (PI Lofer)

Hans Niederseer

Werner Lorenz

Herbert Huber

Johann Bründlinger

Andreas Bartolot

Johann Promberger

Konrad Thetter

Josef Starzinger

Amandus Gugganig (PI St. Johann)

Josef Weinberger (SPK – VUK)

Hermann Lettner (PI Radstadt)

Anne-Marie Rainer (SVA)

Gertrude Rettenbacher (LPD – Büro L1)

Wolfgang Pöckl (LPD – Büro Budget)

Franz Kendlbacher (PI Tamsweg)

Wolfgang Klampfer (PI Tamsweg)

Harald Plessl

Gerhard Rosegger

Josef Rainer

Bernhard Kamerer

Franz Macheiner

Karl Wochermayr

Walter Praschberger

Exekutivdienstzeichen:

Walter Linemayr (PI Anif)

Rupert Hauer (PI Tamsweg)

Robert Steinbichler (LPD Salzburg – LA)

Christian Sommerlat (LVA)

Gerhard Bogner (GPI Flughafen)

Wolfgang Prenninger (SPK – VI)

Andreas Kempe-Kropf (LPD – Büro A1)

Auszeichnungen:

Goldenes Verdienstzeichen:

Peter Gunz (LPD Salzburg – Büro A1)

Walter Geiregger (PI Hof)

Gerald Schwarz (PI Anif)

Silbernes Verdienstzeichen:

Dietmar Marent (LPD Salzburg – Büro A1)

Goldene Medaille

Martin Aberer (LVA)

Herbert Dissauer (LVA)

Ausmusterung des GAL

E2c Tr-PGA 24-16-A-S

Viktoria Aigner (PI Seekirchen)

Claus Auer (PI Gnigl)

Julian Eder (PI Maxglan)

Stefan Ehrlich (PI Alpenstraße)

Karin Freiberger (PAZ)

Florian Gastinger (PI Alpenstraße)

Michael Helminger (PAZ)

Kevin Herzog (PI Itzling)

Martin Hettegger (PI Lehen)

Mario Kapeller (PI Alpenstraße)

Niko Keßler (PI Maxglan)

Vid Knezevic (PI Gnigl)

Michael Kremser (PI Lehen)

Patrick Lackner (PI Hauptbahnhof)

Angelika Lackner (PI Gnigl)

Tobias Moser (PI Lehen)

Philipp Penasso (PI Alpenstraße)

Johannes Rettensteiner (PI Lehen)

Robert Rosenhammer (PI Hauptbahnhof)

Nicole Speringer (PI Itzling)

Victoria Thalhammer (PI Eugendorf)

Kristina Vasic (PI Lehen)

Peter Wallner (PI Hauptbahnhof)

44


und

Geburtstage Jänner, Februar, März und April 2019:

)

98 Jahre:

Friedrich Hölzl

97 Jahre:

Josef Gsenger

96 Jahre:

Josef Pranieß

93 Jahre:

Friedrich Labek

92 Jahre:

Georg Gastager

Richard Greiner

89 Jahre:

Stefan Millinger

88 Jahre:

Erich Lex

85 Jahre:

Erwin Katterl

Fritz Fuchs

82 Jahre:

Michael Hartl

Josef Klabacher

70 Jahre:

Rudolf Wiegele

Johann Primschitz

60 Jahre:

Norbert Kroißl

Heinz Kroiß

Pul Ehgartner

Johann Lutsch

Theodor Moser

Herbert Gruber

Nikolaus Leitinger

Herbert Winklhofer

Josef Nothdurfter

Georg Gell

Gerold Gruber

Gertrude Rettenbacher

Dietmar Weissmann

Heinz Bernegger

Helmut Armstorfer

Reinhard Windisch

Franz Eichler

Gertrude Grabner

Josef Buchmayr

Herbert Eisenmann

Kurt Walker

Josef Rattensperger

50 Jahre:

Harald Steiner

Harald Wass

Hubert Promberger

Peter Mühlbacher

Hubert Höller

Roland Schaar

Joachim Krobath

Editz Nußbaumer

Helmut Steger

Norbert Philippitsch

Franz Knoblechner

Christian Kastberger

Rupert Hauer

Wolfgang Prenninger

Gerhard Stöckl

40 Jahre:

Jutta Schöndorfer

Kurt Engl

Tanja Hafner

Thomas Alber

Kerstin Janschitz

Herbert Hettegger

Harald Gruber

Karin Ebner

Rene Schischek

Britta Steiber

Josef Walcher

Karin Freiberger

Ausmusterung des GAL E2c S-PGA 21-16-D-S

Patrick Eder (PI Rathaus)

Stephanie Gasser (PI Wals)

Jasmin Gatterer (PI Gnigl)

Roland Gautsch (PI Alpenstraße)

Anna Haugeneder (PI Lehen)

Bernd Hellmayr (PI Alpenstraße)

Günther Herzog (PI Kaprun)

Christoph Hölzl (PI Lehen)

Tobais Hörl (PI Rathaus)

Corina Krimbacher (PI Rathaus)

Uwe Leitner (PI Rathaus)

Michael Nadeje (PI Rathaus)

Bianca Oberlercher (PI Gnigl)

Anna-Susanne Paar (PI Rathaus)

Günther Persolja (PI Itzling)

Mario Rohregger (PI Rathaus)

Lisa Scheinast (PI Gnigl)

Lukas Schmaranzer (PAZ)

30 Jahre:

Lisa Scheinast

Sonja Fersterer

Eva-Maria Haid

Jochen Kellner

Patrick Auernigg

Klaus Aron

Michaele Flatscher

Manuel Friedl

Daniel Reinbacher

Florian Birnbacher

Nina Bauer

Bernhard Zutz

Jasmin Exner

Christoph Brunnauer

Peter Fanninger

Bernd Hellmayr

Christoph Kronberger

Tobias Ganauser

Wolfgang Pernestetter

Martin Habersatter

Alexander Geier

Alexander Auer

Michael Teufl

Johannes Schwaiger (PI Wals)

Isabella Strasser (PI Gnigl)

Dominik Wallmannsberger (PI Hauptbahnhof)

Simon Weitgasser (PI Rathaus)

Lukas Wimmer (PI Neukirchen, bzw. per 01.01.

PI Bruck)

von den PersonalvertreterInnen der FSG

45


KLUBMAGAZIN

Wir gedenken unserer Toten:

AbtInsp i.R. Ferdinand Köglberger, zuletzt Hauptsachbearbeiter auf der PI Zell am See, ist am 8. November

2018 im 89. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung und Urnenbeisetzung fand in aller Stille statt.

Insp. Sabine Gansberger, zuletzt eingeteilte Beamtin der PI Zell am See, ist am 25. November 2018 nach

einem tragischen Bergunfall im 36. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 1. Dezember 2018 in Schüttdorf statt.

GrInsp i.R. Gebhard Scharfetter, zuletzt Dienst versehen am GP Radstadt, ist am 1. Dezember 2018 im 73.

Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 6. Dezember 2018 in Radstadt statt.

AbtInsp i.R. Wilhelm Langanger, zuletzt Permanenzbeamter im ZI der BPD Salzburg, ist am 10. Dezember

2018 im 88. Lebensjahr verstorben.

Die Beerdigung fand am 21. Dezember 2018 in Liefering statt.

AbtInsp i.R. Oskar Brandner, zuletzt Beamter beim Erkennungsdienst der BPD Salzburg, ist am 14. Jänner

2019 im 84. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand im engsten Familienkreis statt.

BezInsp Friedrich Anderle, zuletzt dienstführender Beamter der PI Lamprechtshausen, ist am 15. Jänner 2019

im 68. Lebensjahr verstorben.

Die Urnenbeisetzung fand am 22. Jänner 2019 in Oberndorf statt.

AbtInsp i.R. Franz Dambauer, zuletzt Postenkommandant am GP Oberndorf, ist am 2. Februar 2019 im 88.

Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand im engsten Familienkreis statt.

GrInsp i.R. Hans Niederndorfer, zuletzt eingeteilter Beamter der PI Hof bei Salzburg, ist am 13. Februar 2019

nach schwerer Krankheit im 57. Lebensjahr verstorben.

Die Trauerfeier fand am 21. Februar 2019 in Thalgau statt.

BezInsp i.R. Franz Haiml, zuletzt Dienst versehen in der Kfz-Werkstätte des LGK Salzburg, ist am 15. März

2019 im 88. Lebensjahr verstorben.

Die Verabschiedung fand am 28. März 2019 in der Stadtpfarrkirche Maxglan statt.

GrInsp i.R. Christine Tockner, zuletzt eingeteilte Beamtin der PI Alpenstraße, ist am 20. März 2019 nach

schwerer Krankheit im 63. Lebensjahr verstorben.

Die Trauerfeier fand am 27. März 2019 in der Trauerhalle Jung in Salzburg statt.

46 Klub der Exekutive


KLUBMAGAZIN

Oberrat Mag. Walter Scharinger

Ein Kämpferherz hat aufgehört zu schlagen

In tiefer Trauer müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass unser allseits beliebter und anerkannter

Funktionär, Mitstreiter und vor allem Freund, Mag. Walter Scharinger, seinen Wettlauf mit der Zeit

verloren hat.

Nachdem wir lange mit ihm gehofft haben, macht uns sein plötzlicher Tod fassungslos. Wir trauern mit

seiner Familie, seinen Freunden und KollegInnen um einen liebenswerten Menschen.

Unser „Schari“ – wie wir ihn alle nannten – hat sein Leben und sein Wirken nicht nur seiner Familie

und Freunden gewidmet. Nein – er hat sich in seiner unverkennbaren Art und Weise vor allem auch

dem Wohle aller Polizistinnen und Polizisten, sowie aller Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen

Dienst verschrieben.

So war er neben verschiedensten Funktionen in der Personalvertretung von Gendarmerie und Polizei

nicht nur Funktionär im Dienststellenausschuss der Landesverkehrsabteilung und im Fachausschuss

der LPD Salzburg, sondern auch Landesvorsitzender der FSG-GÖD in Salzburg, Vorsitzender der

Polizeigewerkschaft Salzburg und bis zuletzt auch Vorsitzender-Stellvertreter des GÖD-Landesvorstandes

Salzburg.

Walter hatte als Kollege und Freund immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen aller Kolleginnen

und Kollegen. Sein Leben war einfach bestimmt durch den Einsatz für soziale Gerechtigkeit in

allen Belangen.

Mit Walter haben wir nicht nur einen gestandenen Gewerkschafter und Personalvertreter, sondern einen

treuen und verlässlichen Weggefährten und außergewöhnlichen Freund verloren.

„Schari“ hinterlässt eine nur schwer zu füllende Lücke und wir können nur sagen – du fehlst uns jetzt

schon!

Lieber Walter, herzlichen Dank für alles, was du für uns getan hast und vor allem Danke, dass wir ein

Stück deines Weges mit dir gehen durften!

In den Stunden der Trauer sind unsere Gedanken bei seiner Gattin Monika, bei seinen beiden Kindern,

sowie den Angehörigen und Freunden.

Ein letztes FREUNDSCHAFT –

deine Kolleginnen und Kollegen in der FSG-Polizeigewerkschaft und Personalvertretung.

April 2019

Klub der Exekutive

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KLUBMAGAZIN

48 Klub der Exekutive

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