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Clino System 99plus

Intelligent Life Care

Mehrwerte am Patientenbett –

einfach, effizient und zukunftssicher


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Zukunftssichere Kommunikation

für Pflegeumgebungen

Etablierte Kommunikationstechnologien wie analoge Telefonie oder

analoges Kabel-TV stehen vor der Ablösung durch voll digitale Lösungen.

Die dafür nötigen Änderungen kann man in Pflegeumgebungen gleichzeitig

dazu nutzen, die Rufanlagen fit für die Zukunft zu machen. Um

diesen Wandel möglichst effizient zu gestalten, können vorhandene

Systeme und Strukturen intelligent erweitert werden.

Neue Technologien bieten Chancen

Eine Systemerweiterung mit Clino System 99plus ist mit geringem Aufwand

möglich. Die klassische Rufanlage wird einfach über IP-Strukturen mit anderen

Systemen vernetzt. Dabei verbindet Clino System 99plus vorhandene und neue

Rufanlagen nahtlos miteinander und schafft so eine homogene Kommunikations-

lösung.

Bereit für neue Entwicklungen

Durch die Nutzung standardisierter Netzwerke und Übertragungsprotokolle

können auch zukünftige Dienste und Technologien integriert werden. Dadurch

ermöglicht Ihnen Clino System 99plus, Ihre Investitionen zu schützen und

jederzeit flexibel auf neue Anforderungen und Technologien zu reagieren.

Produktivität Produktivität Netzwerk Netzwerk Multimedia Multimedia


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Mehrwerte für Pflege, Technik

und Verwaltung schaffen

Clino System 99plus ermöglicht es, Mehrwerte am Patientenbett zu schaffen

und dabei bestehende Rufanlagen und Infrastrukturen optimal zu integrieren.

Komfort und Sicherheit für Patienten

Prozessoptimierung

Effiziente Vernetzung

VoIP

Flexibel austauschbare,

integrierte Endgeräte

Bieten Sie jedem Patienten den

richtigen Funktionsumfang in einem

integrierten Gerät: vom Lichtruf über

die Lichtsteuerung bis zur umfassenden

Raum- und TV-Steuerung.

Elektronische Pflegedokumentation

Eine sichere Anbindung an KIS- bzw.

EPA-Systeme ermöglicht die Pflegedokumentation

im Patientenzimmer.

Dadurch werden die Pflegeprozesse

schlanker, transparenter und sicherer.

Lichtruf-Sprache und

Telefonie per VoIP

Sogar für Systeme ohne Sprache

wird zukunftssichere Sprachkommunikation

über IP-Netze möglich.


IP-TV Über standardisierte Infrastrukuren

können Sie ein hochwertiges Unterhaltungsangebot

realisieren.

www


IP-TV und Video on Demand

Abrechnung und

Pflegemanagement

Die KIS-Integration sorgt auch bei

der Abrechnung und dem Qualitätsmanagement

für mehr Effizienz, da

jederzeit aktuelle Patientendaten zur

Verfügung stehen.

Sicherer Lichtruf mit IP-Vernetzung

Clino System 99plus vereint normgerechte

Sicherheit nach DIN VDE 0834

problemlos mit Mehrwerten über

IP-Strukturen.

Multimedia / Infotainment

Individuelles Entertainment, Internet-

Nutzung, Patienteninformationen und

Patientenaufklärung: Dank intelligenter

Touch-Terminals ist höchster Komfort

für Ihre Patienten nur einen Fingerdruck

entfernt.

Sicherheit und Prozess -

optimierung mit RFID

RFID ermöglicht die automatische,

revisionssichere Protokollierung aller

Meldungen sowie geschützten IT-

Zugriff und Zugangsüberwachung.

Flexibel skalierbares System

Clino System 99plus und bestehende

Systeme können nahtlos integriert

oder modular ergänzt werden, ganz

nach den Bedürfnissen der Pflegeeinrichtungen.

Dabei lassen sich

vorhandene Ethernet- oder Telefoninfrastrukturen

sinnvoll weiter nutzen.

5


6

Infrastrukturen gezielt erweitern

Rufanlagen-

Zentrale,

Tk-Anlage,

Medienserver

etc.

Stations-

Management-

Controller

Nur die in der Illustration grün markierten Komponenten wurden ausgetauscht.

Minimale Eingriffe, maximaler Effekt

Bei einer Systemerweiterung mit Clino System 99plus

können bereits durch den Austausch weniger Komponenten

die gewünschten Mehrwerte am Patientenbett realisiert

werden. Oft reicht schon ein Software-Update oder ein

Austausch der Zentralentechnik sowie der Anschlusseinheiten

am Patientenbett. Dabei werden die Zusatzdienste

typischerweise über bereits vorhandene Infrastrukturen

wie z. B. die Telefonverkabelung bereitgestellt.

Integration vorhandener und neuer Systeme

Im Idealfall müssen auf Zimmerebene keine neuen Leitungen

gelegt werden. Lichtruf- und Netzwerkkabel

werden lediglich in einer neuen Wandeinheit zusammengefasst.

Dadurch ist keine umfassende Sanierung der

betroffenen Zimmer notwendig. Das spart Kosten, Zeit und

Aufwand!

Bestehende Installationen lassen sich dabei problemlos

integrieren oder alte und neue Systeme parallel betreiben.

So können Modernisierungen Schritt für Schritt erfolgen.

Zimmerterminal

Zimmerterminal

Wandmodul

Smart

Bettenmodul

StatIoN ZIMMer PatIeNteNbett

integriertes

Patientenhandgerät

Patientenhandgerät

Vorteile der Systemerweiterung

• Keine neue Verkabelung notwendig

• Einfacher Austausch der Betten- bzw. Wandmodule

• Medienleiste muss nicht neu vom TÜV abgenommen

werden

• Schrittweise Systemmigration möglich

• Minimale Beeinträchtigungen des Pflegebetriebs


Der neue Stations-Management-Controller

verbindet alte und neue Systeme zu einer

integrierten Kommunikationsplattform.

Die Zentrale der Zukunft

Herzstück aller Systemerweiterungen – und auch der

Neuinstallationen von Clino System 99plus – ist der neue

Stations-Management-Controller (SMC). Er ersetzt die

Gruppenzentralen und verbindet sicheren Lichtruf nach

DIN VDE 0834 mit der Nutzung von IP-Infrastrukturen. So

schaffen Sie Mehrwerte auf allen Ebenen: für Patienten,

Personal, Verwaltung und Technik. Und für die Zukunft.

Vorteile einer integrierten Kommunikationsplattform

• Zentralisierte Überwachung und Steuerung

• Einfach in Betrieb und Wartung

• Integrationsmöglichkeit für weitere Systeme wie z. B.

Brandmeldeanlagen, Sprachalarmierung, Messaging, ...

• Zukunftssichere Migration für alle bestehenden

Rufanlagen

• Schnittstellen zu den gängigsten Rufsystemen

• Flexibel skalierbares System

FbC Clino System 99plus

FbC System 95

Elegante Systemmigration

Mit Einschubkarten kann der SMC

einfach um neue Schnittstellen

und Funktionen ergänzt werden.

Um z. B. von System 95 auf

Clino System 99plus zu migrieren,

muss nur der passende Feldbuscontroller

FBC 99 eingeschoben

werden.

Langfristig sicher: Sprache über IP-Datennetz

SMC und Clino System 99plus ermöglichen es, auch

Systeme ohne Lichtrufsprache ganz einfach mit

Sprache oder sogar Telefonie auszustatten. Dazu

können Standard-Infrastrukturen und ggf. bestehende

Telefon-Infrastrukturen genutzt werden. Auch die

Kopplung der Rufanlage an VoIP-fähige Telefonanlagen

ist dank entsprechender Schnittstellen gegeben.

Der Effekt: Auch künftige, IP-basierte Entwicklungen

der ITK-Technik lassen sich nahtlos integrieren.

7


8

Patientenzimmer intelligent ausstatten

Skalierbare Funktionen am Patientenbett

Mit den neuen Patientenhandgeräten können Sie jedem

Patienten das richtige Gerät zur Verfügung stellen. Vom

einfachen Modell mit einzelner Ruftaste bis zum integrierten

Patientenhandgerät: Alle Modelle sind intuitiv bedienbar,

widerstandsfähig und leicht zu reinigen. Die einzelnen

Handgeräte lassen sich mühelos gegeneinander austauschen,

sodass Sie immer flexibel bleiben. Der selbstlösende

Abwurfstecker stellt zudem sicher, dass die Wandinstallation

bei Zugbelastungen des Kabels unbeschädigt bleibt.

Das neue integrierte Patientenhandgerät

• Lichtruf nach DIN VDE 0834

• Diskrete Sprache und Telefonie (VoIP)

• Raumsteuerung (Licht, Raumlicht, Jalousien etc.)

• TV-Steuerung

• Konfigurierbare Zusatzfunktionen, z. B. Serviceruf Integriertes

Patientenhandgerät

Patientenhandgerät

Control


Höchste Funktionalität auf kleinstem Raum

Für eine größtmögliche Bandbreite an Diensten und Funktionen

im Patientenzimmer sorgt das neue Wandmodul

Smart. Es ist für alle neuen Patientenhandgeräte geeignet

und lässt sich mit Standard-LAN genauso verbinden wie

mit Telefon-Infrastrukturen. Die Ausstattungsvarianten

ermöglichen aber auch eine ergänzende Nutzung von

drahtlosen Netzwerken.

Sichere Protokollierung über die Rufanlage

Wird das System mit einem RFID-Leser ausgestattet, ist

durch die Integration in die Rufanlage alles bereit für eine

automatische Protokollierung der Anwesenheit. Erfasst

werden Ort, Zeit und Person bei Betreten und Verlassen

des Zimmers. So entsteht Tag für Tag eine revisionssichere

Dokumentation, die den Pflegeprozess sicherer macht.

Das Wandmodul Smart bietet:

DSL-und Ethernet-Anschlusstechnik

2 IP- Anschlüsse

Steuerfunktionen (Raumtechnik und TV)

9


Vorher

10

Beispiel für eine Systemerweiterung

mit Vorher-Nachher-Vergleich

Lichtruf-

Server

Patienten-Rufzentrale

ZeNtraLe KoMPoNeNteN

StatIoN

beispiel einer Zimmer-Migration (oben: vorher, Seite 11: nachher).

Mehr Sicherheit und Flexibilität

Clino System 99plus macht aus bestehenden Lichtruf-

Installationen ein flexibel strukturiertes Netzwerk, das

zentral überwacht und gesteuert werden kann. Auf den

Stationen sorgen jeweils Stations-Management-Controller

(SMC) für zuverlässige Funktionalität, kurze Leitungswege

sowie höchste Qualität bei Lichtruf-Sprache und Telefonie.

Dadurch bleiben etwaige Ausfälle oder Störungen lokal

auf eine Station begrenzt und können schneller identifiziert

und behoben werden.

Zukunftssichere Strukturen schaffen

Darüber hinaus kann durch die intelligente Vernetzung mit

dem SMC jede Station individuell mit Zusatzfunktionen

ausgestattet werden. Beispielsweise entlasten mobile

Rufabfrage oder gezielte Rufweiterleitung das Pflegepersonal.

Zusätzlich lassen sich auch Zimmer für Zimmer

individuelle

Komfortfunktionen realisieren, von der Raumsteuerung

über die Sprachfunktion bis zum Multimedia-Entertainment.

So wird die bestehende Lichtruf-Infrastruktur um

Mehrwerte für Patienten, Personal, Technik und Verwaltung

ergänzt.

Zimmer mit Sprache

Zimmerterminal

95

Zimmer ohne Sprache

Elektronikmodul

95

ZIMMer

Wandelektronik

PatIeNteNbett

Patientenhandgerät

95

Ruftaster Mehrfachtaster

Zimmerbus

Direkte anbindung

ethernet / LaN

Vorteile der neuen Lichtruf-Infrastruktur

• Dezentrale Strukturen für optimale Sicherheit und flexible

Anpassung an neue Anforderungen

• Sanfte, schrittweise Migration der Stationen

• Optionale Integration vorhandener Tk-Lösungen

• Durchgängig höchste Sprachqualität

• Remote-Management für Fernzugriff, Konfiguration und

Ferndiagnose

• Effizientes Update-Management (Firmware)

• Vereinfachtes Risikomanagement über das gesamte

System


Lichtruf-Bedienrechner,

Tk-Anlage etc.

Switch

ZeNtraLe KoMPoNeNteN

SMC

SMC

StatIoN

Zimmerterminal

95

Elektronikmodul

95

Wandmodul

Smart

Gelungene System-Migration: Mit geringem aufwand ist ein zukunftssicheres, flexibles System entstanden.

Funktion Altsystem

mit Sprache

Anbindung an KIS-Systeme

Durch das Clino System 99plus und Clino Media ist eine

direkte KIS- / EPA-Anbindung möglich. So sind aktuelle

Pflegedaten – geschützt vor unberechtigtem Zugriff –

für das Personal jederzeit zugänglich. Das ermöglicht

eine Optimierung der Pflegeprozesse, z. B. durch Pflege-

ZIMMer

Altsystem

ohne Sprache

Wandmodul

Smart

integriertes

Patienten-

PatIeNteNbett

handgerät

Neues,

erweitertes System

Normgerechter Lichtruf • • •

Sprache pro Zimmer • •

Sprache pro Bett • •

Flexibles Alarmmanagement •

Mobile Rufabfrage •

Raumsteuerung •

Lichtsteuerung • • •

TV-Steuerung • •

Telefonie optional •

Abrechnung •

Entertainment •

Clino Media

mit integriertem

Patientenhandgerät

Clino Media

dokumentation direkt am Patientenbett. Alle Daten werden

dabei revisionssicher gespeichert und können auch für

Abrechnung, Qualitätsmanagement, Pflegeplanung und

Case Management weiter genutzt werden.

NaChher

11


12

Systembeschreibung und Technik

Allgemeines

Clino System 99plus ist ein universell skalierbares Kommunikationssystem,

welches mit und ohne Sprachfunktionen in Pflegeeinrichtungen

des Gesundheitswesens einzusetzen ist. Der

Funktionsumfang reicht von der klassischen, opto-akustischen

Rufanlage bis zu flexiblen Systemlösungen mit digitaler Sprachübertragung

und integrierten Multimediaprodukten am Patienten-

bzw. Bewohnerbett. Das Clino System 99plus entspricht

selbstverständlich den derzeit gültigen Normen und Bestimmungen

für Rufanlagen, DIN VDE 0834: 2000-04.

Allgemeine Funktionen

Das Clino System 99plus ist als Informations- und Kommunikationsplattform

für professionelle Pflege- und Betreuungseinrichtungen

ausgelegt und unterstützt die Pflegeorganisation

durch sichere Systemtechnik sowie komfortable und prozessunterstützende

Anwendungen. Zur Abdeckung der funktionalen

Bandbreite ist das System für einen modularen und skalierbaren

Aufbau vorbereitet. Als Basis dient die opto-akustische Ruf-

Signalisierung, welche mit Displayanzeigen zu erweitern ist.

Bis hin zu einem System mit Sprachkommunikation (digitale

Übertragung) und der Möglichkeit der mobilen Rufbearbeitung

sind weitere Optionen sukzessive ergänzbar. In der Patientenumgebung

sind einfache Gerätekombinationen wie Rufeinheiten

und Mehrfachtaster sowie Wandmodule mit integrierten Patientenhandgeräten

einsetzbar: Es werden Standard-Lichtruf-

Dienste, Raumsteuerungsfunktionen (Licht, Jalousien, TV) bis

hin zu Telekommunikationsdiensten abgedeckt. Unterschiedliche

Media-Lösungen (Zimmer TV, Bettenweise TV, Multimedia)

sind als Komfort-Lösungen am Patientenbett mit der Rufanlage

kombinierbar.

Optional verfügbare Systemschnittstellen erlauben die Integration

einer Vielzahl an Alarm- und Sicherheitseinrichtungen. Dem

Betreiber steht eine homogene Systemplattform zur Verfügung,

in der die Zuständigkeiten, Prioritäten und Eskalationsroutinen

der jeweiligen Dienstsituation hinterlegt sind.

Die einfache Inbetriebnahme und die flexible Vernetzbarkeit der

Stationen via IP-Netzwerke sowie die Anbindung über das Tk-

Netz sind wesentliche Leistungsmerkmale des Clino Systems

99plus. Das System ist auf Sicherheit und Fehlertoleranz ausgelegt

und gliedert sich in drei physikalische Installationsebenen.

Die Planung, Installation und der Service der Gesamtlösung wird

mit optimierten Systemtools unterstützt.

Systemkonzept und Migration

Die Systemtechnik des Systems ist abwärtskompatibel ausgelegt

und gewährleistet eine langfristige Migration und Erweiterung

der Produktlinien Clino Opt 99 und Clino Phon 99. Die

Daten- und Sprachschnittstellen ermöglichen in Stationen mit

einer Clino Phon 95-Rufanlage die schrittweise Modernisierung

von vorhandenen Infrastrukturen. Das Migrationskonzept ist auf

kleinere Einheiten und auch auf ganze Gebäudekomplexe zu

übertragen und umfasst die Anzeige von Systemmeldungen, die

Ruf- und Nebenabfrage sowie das Personalsprechen, Stationsdurchsage-Funktionen

und frei programmierbare Zusammenschaltungen.

Mehrwertdienste: der aufgeräumte Nachttisch

In Ergänzung zu den klassischen Funktionen einer Rufanlage

werden mit dem System 99plus zusätzliche Mehrwertdienste

am Patientenbett angeboten: Mit dem integrierten Patientenhandgerät

wird dem Anwender ein ergonomisches Endgerät für

die Dienste Telefonie, Raum- und TV-Steuerung bereitgestellt.

Dank farblich gestalteter, mit Piktogrammen versehener und

hintergrundbeleuchteter Tastatur ist die Bedienung denkbar

einfach: Die Ruftaste ist hierbei örtlich von den Zusatzfunktionen

getrennt. Das moderne, SIP-kompatible VoIP-Telefon ist für den

langfristigen Einsatz vorbereitet und bietet eine Sprachqualität

auf höchstem Niveau – auch für die Lichtruf-Sprache. Ob Jung

oder Alt: Das integrierte Patientenhandgerät liegt immer gut in

der Hand und durch die antimikrobielle Oberfläche und die intelligente

Sensorik ist der Schutz des Patienten stets sichergestellt.

Die Mehrwertdienste werden über das entsprechende Wandmodule

bereitgestellt: ob per moderner CAT5e Ethernet-Struktur

oder per DSL-Technologie, welche die Aufwertung bestehender

Telefonverkabelung ermöglicht. Ohne große Eingriffe in die

Infrastruktur wird so die VoIP-Telefonie am Patientenbett nutzbar.

Die TV-Steuerung erfolgt in Verbindung mit einer optionalen

Kontrolleinheit und auch die anderen Gewerke (z. B. Raum- und

Bettenlicht) werden über das Wandmodul gesteuert.

Bei entsprechender Ausstattung werden weitere Dienste wie

Internet, Radio-Stream, Infotainment und auch eine KIS-Anbindung

über ein Multimedia-Terminal angeboten. Das Multimedia-

Terminal nutzt hierbei die gleiche Infrastruktur wie das integrierte

Patientenhandgerät.


Abrechnungssystem für die Mehrwertdienste

Über den Server des Abrechnungssystems werden die Dienste

Telefonie, TV und Internet-Nutzung sowie die im System verwendeten

Patientenkonten und die damit verbundenen Patientenkarten

verwaltet. Über den Systemserver erfolgt sowohl die

Steuerung von Kontozugriffen auf das jeweilige Benutzerkonto

und die Freigaben zur Nutzung der Mehrwertdienste werden

zentral durchgeführt: Die notwendigen Berechtigungen sind

in einem Datenbank-Managementsystem gespeichert. Die

Ausgabe der Patientenkarten, die mit der kontaktlosen, manipulationssicheren

RFID-Technologie arbeiten, wird zudem über den

Systemserver verwaltet und kann entweder über einen Kassenautomaten

oder ein Barkassenterminal erfolgen. Hohe Sicherheitsanforderungen

an das System bedingen eine Registrierung

der Kassenautomaten und Barkassenterminals, die über das

IP-Datennetz (Ethernet) mit dem Server des Abrechnungssystem

verbunden werden. Der Kassenautomat ist mit einer benutzerfreundlichen

Touch-Bedienoberfläche ausgestattet und die

Eingabeelemente sind für den Benutzer optimal zugänglich. Die

Bedienung erfolgt hierbei intuitiv: Vom Geldeinwurf bis hin zur

Ausgabe der Patientenkarte und dem Ausdruck der Quittung ist

der gesamte Vorgang verständlich gestaltet. Das Tresorgehäuse

schützt vor Zugriffen Dritter und wird über den Wandhalter fest

mit dem Gebäude verbunden. Der Kassenautomat beherbergt

neben einem Systemcontroller unterschiedliche Münzhopper,

einen Sicherheitsbank notenprüfer, einen Drucker und einen

Chipkartenleser.

Prozessoptimierung

In Ergänzung zur Eskalation von Systemmeldungen innerhalb

der Rufanlage werden optional externe Nachrichtenübermittlungssysteme

wie DECT, WiFi oder GSM als sekundäre Alarmierungswege

genutzt. Unterschiedliche Ziele werden in Abhängigkeit

der Priorität der Systemmeldung informiert, wobei eine

Selektion gemäß der Rufart, des Ruforts, der Tageszeit (d. h.

Pflegeschicht) und der Station / Gruppe erfolgt. Zudem werden

sowohl das Anzeigeformat, unterschiedliche Rufwiederholzeiten

(und die damit verbundenen Eskalationsabläufe) als auch die

Akustik an die Priorität der Systemmeldung angepasst. Das

Pflegepersonal fragt Systemmeldungen unter der Verwendung

der Rückruffunktion ab: Über ein entsprechendes Kommunikationsinterface

wird eine Sprachverbindung zwischen dem

mobilen Endgerät und dem Ort der Rufauslösung hergestellt. Die

Übertragung der Sprachsignale erfolgt innerhalb des gesamten

Systemverbunds (zwischen den Zentralen und Zimmern) im

digitalen Audio-Format, wodurch eine optimale Verständigung

erreicht wird.

Über vordefinierte, optionale Systemschnittstellen zu Gefahrenmeldesystemen

(z. B. Brandmeldeanlage, medizinische

Alarmserver etc.) werden externe Alarme an das Clino System

99plus übertragen. Meldungen werden verschlüsselt (Vermeidung

von Panik) oder in Klartext dargestellt und in den adressierten

Pflegebereichen / Stationen an das Personal gemeldet.

Zur Integration alternativer Wohnformen werden Software- oder

Hardwareschnitt stellen eingesetzt.

Als Zusatzfunktionen zu den klassischen Eigenschaften einer

Rufanlage bietet das Clino System 99plus Dienste zur Prozessunterstützung

an. Mit dem Einsatz der RFID-Technologie erfolgt

die berührungslose und personalisierte Anlagensteuerung.

Innerhalb des Systems werden sowohl die unterschiedlichen

Anwesenheitsstufen als auch dedizierte Rufauslösungen mit

besonderen Zugriffsberechtigungen unterstützt und auf dem

Bedienrechner protokolliert, in der grafischen Bedienoberfläche

angezeigt und können weitereskaliert werden. Das Auswerten

gespeicherter Protokolldaten wird unter der Berücksichtigung

datenschutzrechtlicher Vorgaben mit entsprechender Autorisierung

ermöglicht. Der Einsatz von RFID-Chips trägt zur Vereinfachung

des Auffindens von medizinischen Geräten innerhalb der

Pflegeeinrichtung bei, indem eine Registrierung in den Pflege-

und Diensträumen durchgeführt wird: Die örtliche Verfügbarkeit

wird in Sekundenschnelle abgefragt. Die RFID-Technologie steht

zudem für Zugangsfunktionen zur Verfügung.

Bettenebene

Wandmodule (Smart, LAN, Standard) bilden als fest montierte

Einheiten die Schnittstelle zwischen dem Zimmercontroller

(Zimmerterminal, Zimmer-Elektronikmodul) und den mobilen

Endgeräten für den Patienten oder Bewohner.

Über die mobile Rufeinheit hat der Patient die Möglichkeit

der Rufauslösung sowie der Steuerung von Lichtquellen. Das

Patientenhandgerät bietet als komfortables Telefon ergänzende

Steuerfunktionen für ein TV-Gerät, Lichtsteuerung und Jalousien

sowie die Sprachkommunikation mit dem Pflegepersonal. Diese

erfolgt entweder im Freisprechmodus oder diskret über das

integrierte Patientenhandgerät.

Zimmerebene

Bedien-, Steuer- und Anzeigeelemente (Ruftaster, Anwesenheits-

und Abstelltaster, Betteneinheiten, Zimmersignalleuchten usw.),

die einzelnen Räumen zugeordnet sind, werden direkt oder über

den Bettenbus an den jeweiligen Zimmerelektroniken wie Zimmerterminals,

oder Zimmer-Elektronikmodulen betrieben. Der

13


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Bettenbus verbindet die aktiven Komponenten in den Zimmern

wie z. B. Wandmodule (Display, RFID, Smart, LAN). Neben der

einfachen Installation (bus- oder sternförmig) bietet der Bettenbus

die konfigurierbare Einzelidentifikation der Bettenkennungen

und der Ruf-Informationen.

Etagenbereich

Die Zimmerelektroniken sowie etagenzugehörige Komponenten

wie Informationsdisplays, Richtungsleuchten, Schnittstelleneinheiten

sowie weitere aktive Systemkomponenten werden über

den Zimmerbus an der jeweiligen Systemzentrale betrieben. Insgesamt

können an einem Zimmerbus bis zu 127 aktive Module

verwaltet werden werden. Die Gesamtzahl der adressierbaren

aktiven Module je Systemzentrale ist inklusive, aller aktiven

Bettenbus-Module (Bettenmodule, Rufmodule, RFID-Module

Displaymodule usw.) auf max. 255 festgelegt. Die Anzahl der

passiven Systemkomponenten wie Rufeinheiten, Abstelltaster,

Zugtaster ist durch die verfügbare Energieversorgung innerhalb

der Zimmer begrenzt.

Gebäudeebene

Die Stations-Management-Controller (SMCs) werden über Ethernet-LAN-Strukturen

vernetzt, alternativ ist auch der Stationsbus

einsetzbar. Die SMCs werden je nach Anforderung wahlweise

zentral oder dezentral installiert. Insgesamt können in einem

System bis zu 64 Einheiten betrieben werden, sodass eine

Systemgröße von mehr als 8.000 Zimmern möglich ist. Jeder

SMC kann in sechs lo gische Gruppen (Pflegebereiche) unterteilt

werden, wobei je Clino System 99plus maximal 250 logische

Gruppen verfügbar sind. Die redundante Ringbus-Topologie

(Stationsbus) bietet eine hohe Ausfallsicherheit der Stationsbusteilnehmer,

die sich gegenseitig überwachen (links / rechts).

Die hybride Systemlösung von Clino System 99plus basiert in

der Zimmer- und Etagenebene (horizontale Ebene) auf einer

adernsparenden Feldbustechnologie. Unterschiedliche Sicherheitsmechanismen

garantieren die sichere Datenübertragung

der Daten- und Sprachdienste. Die Vernetzung (vertikale

Ebene) der SMCs im Backbone-Bereich ist sowohl über die

POF- / HCS-Lichtwellenleitertechnik als auch über die standardisierte

ETH-Technologie realisierbar. In der Planungs- und

Installationsphase sind im Systemaufbau sowohl Gebäude und

Campus übergreifende Vernetzungen vorsehbar. Ergänzend

hierzu ist die Rufübermittlung per Telefonleitung (PSTN) realisierbar.

Das Clino System 99plus bietet eine durchgängige

Überwachung der genutzten Infrastrukturen und der installierten

Systemkomponenten: Strukturelle Maßnahmen sichern maxi-

male Sicherheit im Betrieb und vermeiden das Auftreten von

kritischen Eskalationsszenarien.

Vernetzung und Datendienste

Die Verkabelung erfolgt über ETH-LAN und / oder LWL-LAN je

nach den Vorgaben des klassischen Netzwerk-Designs. Die

stationsweise Vernetzung wird mittels geeigneten Switches /

Routern (IEEE802.3) umgesetzt, welche die notwendigen Übertragungsraten

automatisch erkennen. Portbasierende VLAN-

Netzwerkkomponenten mit QoS / ToS ermöglichen hierbei die

Priorisierung der Lichtruf-Datendienste gegenüber den Sprachdiensten.

Aus Sicherheitsgründen arbeiten alle IP-Komponenten

(Zentralen, Bedienrechner) in einem einheitlichen IP-Adressraum,

der nicht durch andere Gewerke (z. B. GLT, medizinisches Equipment

etc.) genutzt wird. Um einen abweichenden IP-Adressraum

zu nutzen, erfolgt die Konfiguration über einen optionalen DHCP-

Server. Der Bedienrechner wird über die zweite ETH-LAN-

Schnittstelle in die Netzwerklandschaft eingebunden.

Steuerungsfunktionen

Displaymeldungen, Blinktakte der Zimmer- und Gruppensignalleuchten

sowie die akustische Rufmeldung werden von den

SMCs gesteuert und synchronisiert. Die Systemmeldungen

werden nach unterschiedlichen Rufart-Gruppen (Alarmruf,

Notruf, Ruf) entsprechend ihrer Priorität unterschieden und

innerhalb der Station / Gruppen verteilt. Das System bis zu 23 frei

definierbare Rufarten (z. B. Türrufe, Alarm, Serviceruf) und bietet

eine flexibel gestaltbare Rufbearbeitung, die individuell adaptierbar

ist. Konfigurierbare Eingänge und Schnittstelleneinheiten

dienen der Einbindung von Fremdgewerken und Alarmkontakten

sowie der Kopplung mit Fremdsystemen. Je SMC steht ein

Sprachkanal zur Verfügung, der für die Kommunikation zwischen

Pflegekräften sowie mit Patienten bzw. – in Verbindung mit einer

Türsprechstelle – mit Besuchern nutzbar ist.

Audio-Schnittstellen

Mit standardisierten Tk-Schnittstellen wird eine mobile Rufbearbeitung

über schnurlose Endgeräte (DECT, WLAN, GSM) unterstützt.

Dynamisch werden eingehende Systemmeldungen (z. B.

Rufe, Notrufe, Alarmrufe) gemäß der vordefinierten Konfiguration

(SMC) den verfügbaren Rückrufnummern (aus dem MSN-Pool)

zugewiesen. Dem Empfänger (z. B. DECT-Endgerät) wird die jeweilige

Rückrufnummer mitgeteilt, um die Rufabfrage einzuleiten.


Konfiguration und Anzeige von Meldungen

Der Bedienrechner dient zur Konfiguration des Gesamtsystems

Clino System 99plus. Von dieser zentralen Stelle besteht die

Möglichkeit, alle im System verwalteten Systemkomponenten zu

konfigurieren und – falls verfügbar – die Firmware zu aktualisieren.

Bei Erweiterungen oder Änderungen des Gesamtsystems wird die

Konfiguration gemäß den Anforderungen des Betreibers aktualisiert!

Die Bedienoberfläche bietet eine grafische und tabellarische

Anzeige von Systemmeldungen nach Priorität, Rufart und

zeitlichem Eingang: Die Darstellung erfolgt über eine der Station

/ Gruppe nachempfundenen Grafik.

Option: Die Bedienoberfläche ist im Client-Server-Betrieb

nutzbar, um weitere Bedienrechner in das Clino System 99plus

einzubinden.

Anbindung von externen Systemen

Über den Bedienrechner des Systems 99plus erfolgt die Anbindung

von externen Systemen. Die einzelnen Softwaremodule

werden optional mit der Rufanlage kombiniert.

• Brandmeldesystem: Es erfolgt eine rückwirkungsfreie Übertragung

von Störungen, Voralarmen und Brandalarmen aus dem

BMA-System an die Rufanlage. An die Rufanlage übertragene

Meldungen werden optional an das Nachrichtenübertragungssystem

(DECT, WLAN, GSM) weitergeleitet.

• Nachrichtenübertragungssystem: Es erfolgt die Übertragung

von Systemmeldungen der Rufanlage an Nachrichtenübermittlungssysteme

wie DECT, WiFi oder GSM als Option des

sekundären Alarmierungswegs. Unterschiedliche Ziele werden

in Abhängigkeit der Priorität der Systemmeldung informiert.

• Desorientierten Fürsorgesystem: Es erfolgt die Übertragung

von Alarmmeldungen von Clino Guard an die Rufanlage, wenn

Demenzpatienten oder Bewohner den überwachten Bereich

der Pflegeeinrichtung verlassen.

Steuereinheiten

Zimmerterminals oder Zimmer-Elektronikmodule bei Räumen

ohne Sprechfunktion übernehmen die gesamte Steuerung aller

Ruf-Funktionen der Zimmers sowie die Notfunktion bei Ausfall

der Zentralentechnik bzw. Leitungsstörungen. Zu den Standard-

Funktionen gehören die Ruf-Identifikation sowie die Rufmeldung,

aber auch die Anwesenheitsfunktion mit Rufnachsendung für das

Pflegepersonal. Für eine effiziente Pflegeorganisation erlauben

Zimmerterminals die Sprachkommunikation mit Patienten oder

Bewohnern sowie Pflegekräften untereinander. Für die Steuerung

der Organisationsabläufe werden die Dienstzimmer mit

einer konzentrierten Stationsabfrage ausgestattet, die über ein

Dienstzimmerinterface in das Netzwerk eingebunden werden.

Informationsdisplays und Dashboard-Einheiten-Großdisplays

dienen der gezielten Information des Pflegepersonals

innerhalb der Flure einer Station. Je nach Anforderung werden

Klartextmeldungen auf ein- oder zweifarbige Punktmatrixanzeigen

dargestellt werden. Systemmeldungen werden gemäß der

Priorität angezeigt. Es können Daten aus Monitoring- / Telemetriesystemen

entgegengenommen werden.

Zimmerdisplays

Zimmerterminals und Displaymodule sind zur Darstellung alphanumerischer

Systemmeldungen mit einem hintergrundbeleuchtetem

LC-Display ausgeführt. Konzentrierte Stationsabfragen

sind mit einem Vollgrafikdisplay für die Darstellung mehrerer

Meldungen ausgestattet.

Abwurfstecksystem

Anschlusskabel von Patientenhandgeräten und Mehrfachtastern

sind mit dem patentierten Systemstecker ausgestattet. Bei unabhängiger

Zugrichtung am Kabel wird der Stecker automatisch

von dem Abwurfstecksystem herausgeworfen, damit weder

Systemstecker noch Wandeinheit beschädigt werden.

Systemmeldungen

Alle Systemmeldungen werden im Clino System 99plus prioritätengesteuert

verwaltet und angezeigt. Die Signalisierung erfolgt

gemäß den Vorgaben der VDE 0834 und kann objektbezogen

angepasst werden: Texte, Prioritäten, optische Signalisierungen

und die akustische Ruf-Nachsendung sind konfigurierbar.

15


Systemübersicht Clino System 99plus

Konfiguration

Lichtruf-Bedienrechner

Vernetzung

Telefonie

Zentraleinheit

Clino Call DECTplus

Kassenautomat

System-Switch

SMC-IP-Master

DSLAM

Telefonanlage

Verwaltung / Abrechnung

Abrechnungsserver

ZENTRALE KOMPONENTEN

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Station 1

SMC

DECT-

Endgerät

Station 2

Station 3

Station 4

7 : NBP M > 125

Dashboard

STATION

Dienstzimmer-

Interface

Konzentrierte

Stationsabfrage

Clino System 99plus

Clino System 99plus

FBC Clino Phon 95

Busanschlusseinheit


Zimmer-

Signalleuchte

Zimmerterminal

Zimmerterminal

Maier

Elektronik-

Modul

Display-

Modul

RFID-

Modul

ZIMMER

Abstell-

Modul

Abstell-

Modul

Ruf-/

Abstell-

Modul

Zugtaster

Zugtaster

Zugtaster

ethernet / LaN

Zimmerbus

Arztruf

Arztruf

Bettenmodul

Rufmodul

Arztruf

Wandmodul

Smart

Wandmodul

Smart

Wandmodul

Smart

Wandmodul

Smart

Wandmodul

Smart

PATIENTENBETT

Direktanbindung

bettenbus

Clino Media

Clino Media

mit integriertem

Patientenhandgerät

integriertes

Patientenhandgerät

integriertes

Patientenhandgerät

Clino Vision

17


18

Beispiel: Zimmer mit Sprache,

Telefonie sowie Multimedia-Optionen

Das integrierte Patientenhandgerät bietet in Verbindung

mit dem Wandmodul Smart eine komfortable Lösung für

den Patienten und stellt durch die Integration von Rufanlage

und IP-Datennetz unterschiedlichste Funktionen zur

Verfügung, z. B. TV- und Raumsteuerung, Patiententelefonie

mit Abrechnung, mobile und stationäre Rufabfrage.

Eine zusätzliche RJ45-Buchse ermöglicht den Anschluss

weiterer IP-basierter Geräte wie IP-TV oder Laptop.

Das Media-Terminal bietet in Verbindung mit dem Wandmodul

Smart eine optimale Basis für innovative Lösungen

am Patientenbett. Es stellt via IP-Datennetz unterschiedlichste

Entertainment- und Mehrwertdienste wie VoIP,

IP-TV, Video on Demand, Media Streaming, Internet- und

Intranet-Zugang zur Verfügung. Darüber hinaus lassen sich

so auch prozessunterstützende Anwendungen wie zum

Beispiel der gesicherten KIS- / EPA-Zugang mit einer für

Touch-Bedienung optimierten Oberfläche realisieren.


Beispiel: Zimmer mit integrierter Telefonie

und Option auf mobile Rufbearbeitung

RFID-Modul mit integrierter Ruf- / Abstelleinheit zur Persona -

lisierung von Pflegeprozessen sowie zur Zugangssteuerung.

Zugtaster zur spritzwassergeschützten Ruf-Auslösung

und Ruf-Abstelleinheit zur Quittierung von Rufen aus der

Nasszelle.

Wandmodul Smart und intelligentes Patientenhandgerät

mit Steuerung-, Telefon- und Abrechnungsfunktionen,

selbstlösendem Stecksystem.

Professionelle Patienten-TV- und Multimediageräte als

Wand- sowie als Bedside-Lösung. Das TV-Steuermodul

ermöglicht hierbei die einfache Steuerung und die Audio-

Übertragung durch die Patientenhandgeräte der Rufanlage.

19


20

Beispiel: Administration und

Abrechnung von Mehrwertdiensten

Komfortable Konfigurationssoftware für die Dienste Telefonie

und TV sowie Internet-Nutzung. Der Kontozugriff erfolgt

über eine Bedienoberfläche auf das jeweilige Benutzerkonto,

die Berechtigungen des Patienten werden im Abrechnungssystem

gespeichert und die Patientenkarten werden ent -

sprechend verwaltet. Die Abrechnungsoptionen, Benutzer-

klassen, Berechtigungs- und Berechnungsmodelle sind

flexibel an die Projektanforderungen adaptierbar. Die

Patientenkarte wird im integrierten Patientenhandgerät

eingelesen.

Kompakter Kassenautomat mit der Möglichkeit zur Ausgabe

von Patientenkarten (ISO-Format), Aufwertung des

Patientenkontos und der Kartenrücknahme. Mit mehrsprachiger

Bedienerführung und übersichtliche Darstellungen

über eine einfach gestaltete Touchscreen-Benutzeroberfläche.

Bei Kartenausgabe erfolgt ein Quittungsdruck für den

Patienten.


Beispiel: Zentrale Installation

für Systemerweiterung

Systemerweiterung ITK-Mehrwertdienste bestehend aus

19"-Verteilerschrank mit Server, System-Switch, USV und

optionaler aktiver Komponente (DSLAM) zur Nutzung

vorhandener 2-Draht-Installationen, wie analoge Telefonleitungen

als Transportmedium für Standard-IP-Protokoll

für VoIP-Telefonie, IP-TV, Internetzugang u. ä. breitbandige

Dienste, in Verbindung mit Wandmodul Smart.

Zentrale Rufanlagen-Installation bestehend aus 19"-Verteilerschrank

mit Lichtruf-Server, System-Switch, USV und

Stations-Management-Controllern im 19"-Systemrack. Im

Systemrack werden bis zu sieben Einheiten aufgenommen,

z. B. als Ersatz für Patientenrufzentralen bei einer Migration

eines Clino Phon 95-Systems.

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Produktübersicht

Clino System 99plus

72700A1

Stations-Management-Controller (SMC)

Stations-Management-Controller (SMC) in aP-Ausführung als Steuereinheit für eine

Organisationseinheit wie z. B. Station oder Wohnbereich. Modular aufgebaute Zentrale

mit zwei Steckplätzen für die optionalen Feldbus-Karten (FBC). Möglichkeit zur redundanten

Energieversorgung über ein dezentrales, in der Station oder im Wohnbereich

installiertes Netzgerät. Überwachung und Synchronisation des gesamten Datenverkehrs

sowie der Audio-Verbindungen (Gespräche, Durchsagen) innerhalb der Organisationseinheit

und Koordination der Kommunikation zu weiteren Zentralen via IP-Kommunikation

(Stationsbus oder ETH-LAN). Zudem Steuerung von Displayanzeigen und

akustischen Rufmeldungen, gemäß festgelegter Prioritäten / Dienste (Zusammenschaltungen)

innerhalb einer Systeminstallation. Flexible Konfigurationsmöglichkeiten über

den Bedienrechner (PC) mit komfortabler Windows-Oberfläche für Rufarten, Gruppen,

Dienste, Sammeldurchsagen, Anzeigetexte, Geräteparameter, Systemsprache etc. in

Abhängigkeit der Kundenbedürfnisse. Einsatz von maximal 64 Zentralen mit bis zu

250 logischen Gruppen (Untergruppen). Die Vernetzung erfolgt über die ETH-LAN

IP-Schnittstelle (Daten / Audio) oder den optionalen Stationsbus (Daten / Audio). Mit

integrierter Gateway-Funktion zur Weiterleitung der Daten- / Audio-Signale der übergeordneten

Bus-Schnittstelle (IP-Datennetz, Stationsbus) zum Zimmerbus. Unterstützung

des Kompatibilitätsmodus für bestehende Systeminstallationen mit den Gruppenzentralen

72660x, ggf. ist eine Firmware-Aktualisierung der installierten Basis notwendig.

Einrichtung einer Master-Zentrale (bei Ethernet: ohne Zimmerbus) zur Kommunikation

zum übergeordneten Bedienrechner via ETH und zur Steuerung der Eskalation von

allen Systemmeldungen innerhalb des gesamten Systems. Vorbereitet für zukünftige,

lizenzpflichtige Firmware-Aktualisierungen und ausgestattet mit einem SD-Kartenslot,

um zusätzliche Dienstmerkmale nutzen zu können. Zentrale oder dezentrale Installation

(aP- Ausführung) in Umgebungen gemäß Umweltklasse I. Eine projektspezifische

Planung der Zentralenausstattung ist ab 500 Zimmern notwendig.

Leistungsmerkmale

– Betrieb als Master- / Slave-Zentrale in

Abhängigkeit der Adressierung / Konfiguration

– Kommunikation (Daten / Audio) mit weiteren

Zentralen über ETH-LAN oder den

Stationsbus POF (max. 64)

Service-Funktionen:

– Software-Download für Systemkomponenten

(soweit möglich), Firmware-

Aktualisierung, Fern wartungs- / SNMP-

Fkt (mit PC), Basis-Inbetrieb nahme

– SD-Kartenslot für zukünftige Firmware

bzw. Lizenz-Updates

– Anschlussträger für aP-Montage

– Zentrale und dezentrale Installation

Sicherheitsmerkmale:

– Datenerhalt bei Netzausfall gem. DIN

VDE 0834 (USV erforderlich)

– Option zur redundanten Energieversorgung

über sekundäre Einspeisung

– Lokaler Notfunktionsbetrieb bei Ausfall

der System-Master-Zentrale

– Sequenzielle Überwachung der angeschlossenen

aktiven Komponenten,

weiteren Zentralen im Systemverbund

und der PC-Kommunikation gem. DIN

VDE 0834

– 2 x Relais-Kontakt zur Meldung von

Störungen (AS / RS)

– Galvanische Trennung zu anderen

SMCs durch ETH-LAN oder

POF-Verbindung

– Statusanzeige über LEDs

– Flash für Datenspeicherung des Systems

– Max. Anzahl SMCs: 64

– Max. Anzahl (logische) Gruppen:

250 (pro System)


72700B1

Stations-Management-Controller (SMC) für Systemrack

Stations-Management-Controller (SMC), vorbereitet für die Montage in einem Systemrack

bzw. in Verbindung mit der 19"-Frontblende für den Einbau in einem Verteilerschrank.

Ausgeführt als Steuereinheit für eine Organisationseinheit wie z. B. Station oder Wohnber

eich. Modular aufgebaute Zentrale mit zwei Steckplätzen für die optionalen Feldbus-

Karten (FBC). Möglichkeit zur redundanten Energieversorgung über ein dezentrales, in

der Station oder im Wohnbereich installiertes Netzgerät. Überwachung und Synchronisation

des gesamten Datenverkehrs sowie der Audio-Verbindungen (Gespräche,

Durchsagen) innerhalb der Organisationseinheit und Koordination der Kommunikation

zu weiteren Zentralen via IP-Kommunikation (Stationsbus oder ETH-LAN). Zudem Steuerung

von Displayanzeigen und akustischen Rufmeldungen, gemäß festge legter Prioritäten

/ Dienste (Zusammenschaltungen) innerhalb einer Systeminstallation. Flexible Konfigurationsmöglichkeiten

über den Bedienrechner (PC) mit komfortabler Windows-GUI

für Rufarten, Gruppen, Dienste, Sammeldurchsagen, Anzeigetexte, Geräte parameter,

Systemsprache etc. in Abhängigkeit der Kundenbedürfnisse. Einsatz von maximal 64

Zentralen mit bis zu 250 logischen Gruppen (Untergruppen). Die Vernetzung erfolgt

über die ETH-LAN IP-Schnittstelle (Daten / Audio) oder den optionalen Stationsbus

(Daten / Audio). Mit integrierter Gateway-Funktion zur Weiterleitung der Daten- / Audio-

Signale der übergeordneten Bus-Schnittstelle (ETH-LAN, Stationsbus) zum Zimmerbus.

Unterstützung des Kompatibilitätsmodus für bestehende Systeminstallationen mit den

Gruppenzentralen 72660x, ggf. ist eine Firmware-Aktualisierung der installierten Basis

notwendig. Einrichtung einer Master-Zentrale (bei ETH-LAN: ohne Zimmerbus) zur

Kommunikation zum übergeordneten Bedienrechner via ETH-LAN und zur Steuerung

der Eskalation von allen Systemmeldungen innerhalb des gesamten Systems. Vorbereitet

für zukünftige, lizenzpflichtige Firmware-Aktualisierungen und ausgestattet mit

einem SD-Kartenslot, um zusätzliche Dienstmerkmale nutzen zu können. Zentrale oder

dezentrale Installation (aP- Ausführung) in Umgebungen gemäß Umweltklasse I. Eine

projektspezifische Planung der Zentralenausstattung ist ab 500 Zimmern notwendig.

Leistungsmerkmale

– Betrieb als Master- / Slave-Zentrale in

Abhängigkeit der Adressierung / Konfiguration

– Kommunikation (Daten / Audio) mit weiteren

Zentralen über ETH-LAN oder den

Stationsbus POF (max. 64)

Service-Funktionen:

– Software-Download für Systemkomponenten

(soweit möglich), Firmware-

Aktualisierung, Fernwartungs- / SNMP-

Fkt (mit PC), Basis-Inbetrieb nahme

– SD-Kartenslot für zukünftige Firmware

bzw. Lizenz-Updates

– Frontblende für Montage im Systemrack

– Zentrale und dezentrale Installation

Sicherheitsmerkmale:

– Datenerhalt bei Netzausfall gem. DIN

VDE 0834 (USV erforderlich)

– Option zur redundanten Energieversorgung

über sekundäre Einspeisung

– Lokaler Notfunktionsbetrieb bei Ausfall

der System-Master-Zentrale

– Sequenzielle Überwachung der angeschlossenen

aktiven Komponenten,

weiteren Zentralen im Systemverbund

und der PC-Kommunikation gem. DIN

VDE 0834

– 2 x Relais-Kontakt zur Meldung von

Störungen (AS / RS)

– Galvanische Trennung zu anderen

SMCs durch ETH-LAN oder

POF-Verbindung

– Statusanzeige über LEDs

– Flash für Datenspeicherung des Systems

– Max. Anzahl SMCs 64

– Max. Anzahl (logische) Gruppen:

250 (pro System)

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72700C1

72700D1

Feldbus-Karte (FBC) System 99plus

Einschubkarte für den übergeordneten Stations-Management-Controller (SMC) zur

Verwal tung von max. 127 aktiven Systemkomponenten am Zimmerbus wie z. B.

Zimmertermi nals, Zimmer-Elektronikmodule, Informationsdisplays sowie weiterer

Einheiten. Die Segmentierung des Zimmerbusses einer Feldbus-Karte kann in bis zu

sechs Untergruppen erfolgen. Möglichkeit zur Einspeisung der redundanten Energieversorgung

des Stations- Management-Controllers über ein dezentrales, in der Station

oder im Wohnbereich installiertes Netzgerät. Option des Busabschlusses zur Zimmerbus-Terminierung

(Daten / Audio). Zusätzliche Repeater (Daten / Audio) nach 64 aktiven

Systemkomponenten notwendig. Möglichkeit der Firmware-Aktualisierung von aktiven

Systemkomponenten (sofern dieses von den Einheiten unterstützt wird). Vorbereitet für

zukünftige,lizenzpflich tige Gerätefunktionen, um weitere Dienstmerkmale nutzen zu können.

Leistungsmerkmale

– Einschubkarte für SMC

– Anschlussklemmen für Zimmerbus

(Daten / Audio)

– Anschlussklemmen zur Energieversorgung

– Servicebuchse für Konfigurationsmodul

(KFM)

– Kommunikationsschnittstelle zu den

aktiven System-Komponenten am

Zimmerbus (Daten / Audio)

Feldbus-Karte (FBC) System 95

– Länge Zimmerbus: 500 m (Daten / Audio),

max. 2.500 m (mit Repeatern)

– Zimmerbus-Repeater: max. 4 Stck.

(je für Daten / Audio)

– Anzahl Zimmerbusteilnehmer: 127

(nach 64 Repeater notwendig)

– Anzahl Zimmerbus / plus Bettenbusteilnehmer:

255

Einschubkarte für den übergeordneten Stations-Management-Controller (SMC) zur

Verwal tung von max. 40 (50) aktiven Systemkomponenten am Datenbus wie z. B.

Zimmertermi nals, Zimmer-Elektronikmodule, Schnittstelleneinheiten sowie weiterer

Einheiten. Die Segmentierung des Datenbusses einer Feldbus-Karte kann in bis zu

sechs Untergruppen erfolgen. Möglichkeit zur Einspeisung der redundanten Energieversorgung

des Stations- Management-Controllers über ein dezentrales, in der Station

oder im Wohnbereich installiertes Netzgerät. Zu sätzlicher Datenverstärker (Daten / Audio)

nach 400 m notwendig. Vorbereitet für zukünftige, lizenzpflichtige Gerätefunktionen,

um weitere Dienstmerkmale nutzen zu können. Kompatibilitätsprüfung bei bestehenden

Systeminstallationen notwendig.

Leistungsmerkmale

– Einschubkarte für SMC

– Anschlussklemmen für Datenbus (Daten

/ Audio)

– Anschlussklemmen zur Energieversorgung

– Kommunikationsschnittstelle zu den

aktiven System-Komponenten am Datenbus

(Daten / Audio)

– Länge Datenbus: 400 m (Daten / Audio),

als Ring oder Stich(e) ausgeführt

– Datenverstärker: max. 2 Stck.

(je für Daten / Audio)

– Anzahl Zimmerbusteilnehmer:

– 40 (Betriebsmodus VDE 0834:2000-04)

– 50 (Betriebsmodus VDE 0834:1993)


72700E1

72700Z1

72700Z2

72700Z3

Feldbus-Karte (FBC) POF-POF

Einschubkarte für den übergeordneten Stations-Management-Controller (SMC) als

Kommunikationsschnittstelle zu weiteren aktiven Systemkomponenten am Stationsbus

wie z. B. Gruppenzentralen, Stations-Management-Controllern sowie zusätzlichen Einheiten.

Der Stationsbus einer Feldbus-Karte ist aus Redundanzgründen als Doppelring

mit zu- und abgehender Ringleitung (SL / SR) ausgelegt. In Abhängigkeit des verwendeten

Kabeltyps können unterschiedliche Längen überbrückt werden. Mit automatischer

Überwachung der Leitungsstrecken gemäß DIN VDE 0834. Möglichkeit zur Einspeisung

der redundanten Energieversorgung des Stations-Management-Controllers über ein

dezentrales, in der Station oder im Wohnbereich installiertes Netzgerät. Kompatibilitätsprüfung

bei Erweite rung bestehender System-Installationen notwendig.

Leistungsmerkmale

– Einschubkarte für SMC

– Anschlussbuchsen für Stationsbus SL,

SR (Daten / Audio)

– Anschlussklemmen zur Energieversorgung

Netzgerät 24VDC, gemäß EN 60601-1-1

Einphasen-Netzgerät (2 A) für die konstante Gleichstromversorgung des Stations-

Mana gement-Controllers, ausgestattet mit einem P1J-Stecker. Geschützt gegen

Kurzschluss, Überlast und Überspannung, mit Zulassung gemäß EN60601-1 für den

Versorgungsber eich B (z. B. Intensivstation).

19"-Systemrack für 7 SMC in Ausführung 72700B1

Systemrack für die Montage von max. sieben Stations-Management-Controllern in

einem Verteilerschrank in 19"-Ausführung. Lieferung als Bausatz.

19"-Frontblende für SMC in Ausführung 72700B1

Hinweis: Netzteile, USV-Einheiten und Zubehör finden Sie in unserem Hauptkatalog –

Download der PDF-Version auf www.ackermann-clino.de im Bereich „Service“.

– Kommunikationsschnittstelle zu den

aktiven System-Komponenten am

Stationsbus (Daten / Audio)

– Länge Stationsbus: 50 m (POF-Faser),

150 m (HCS-Faser), 1 km (FO-Faser

50 / 125 µ)

– Anzahl Teilnehmer Stationsbus: 75

Frontblende mit Haltegriffen für die Montage des Stations-Management-Controllers in

einem Verteilerschrank in 19"-Ausführung (2HE).

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26

765M303

Leistungsmerkmale

– Empfohlene Mindestausstattung bei

dem Rack-PC (19"-Technik):

– Rack-Gehäuse für Verteilerschrank (19")

– Mainboard mit Celeron T3100 1,9 GHz,

Low Power

– RAM-Speicher mind. 4 GB

– 2* Festplatten (HDD) mind. 250 GB,

RAID-1

– Laufwerk DVD Super Multi

(inkl. Software)

– Softwarepaket für Datensicherung

– VGA-Grafikkarte

– 3* RS232, 4* USB, 1* Firewire

– 2* RS422

– 3* LAN Ethernet (10 / 100 / 1000 MBit)

– Maus und Tastatur

– Windows XP Professionell (MUI)

– Basis-Konfiguration „Ackermann

– Datenbank-Management-System

– Anwendersoftware für Clino System

99plus

Lichtrufserver für Verteilerschrank (19")

Rack-PC (19") für den Einbau in einen Verteilerschrank (19") als zentrale Schnittstelle

zum System 99plus und zu Fremdsystemen wie einer DECT-Anlage, BMA-System und

EDV. Diese hochwertige Einheit dient der Konfiguration und der Protokollierung im Clino

System 99plus. Bestehend aus Rechner mit Tastatur, Maus, HDD im RAID-1 Verbund,

DVD-CDR / RW sowie den notwendigen Systemschnittstellen (seriell, LAN, USB). Es

wird der Einsatz eines USV-Moduls 230 V AC (19") empfohlen.

Ausstattung mit Anwendersoftware für

folgende Funktionen:

– Konfigurationstool Clino System 99plus

– Zuweisung der Zimmerkonfiguration

– Definition von Funktionen und Parametern

der Rufanlage

– Einrichtung der Rufarten, Rufart-Gruppen,

Rufart-Aufwertungen

– Konfiguration von Aktoren zur Steuerung

von externen Systemen

(z. B. Licht, Jalousien)

– Einstellung von Radio- und TV-Programmen

– Service-Funktionen

– Datenbank-Management-System zur

Datenspeicherung

– System-Management-Tools zur Systemanalyse

– Netzwerk-Funktionen für Systemzugriffe

– Frei konfigurierbare Dienste

(Gruppenzusammenschaltungen)

– Zuordnung von zeitlich definierten

Diensten

– Auswahl von Rufart-Gruppen bei Diensten

– Definition zielorientierter Weiterleitung

von Meldungen zwischen Gruppen der

Rufanlage

– Frei konfigurierbare Durchsagefunktionen

(Sammeldurchsagen)

– Auswahl von Zielen bei Sammeldurchsagen

– Störungsüberwachung und Meldung

(gemäß DIN VDE 0834)

– Grafische und tabellarische Anzeige von

Meldungen nach Priorität, Rufart und

zeitlichem Eingang geordnet

– Anwesenheitsmeldung AW1 und AW2

– Rufmeldungen (Normal-, WC-, Arzt-,

Prioritätsruf etc.)

– Störungsmeldungen (gemäß DIN DVE

0834 Verwendungsbereich II)

– Rufabfrage

(z. B. in Verbindung mit einer KSA)

– Rufabstellung

(z. B. in Verbindung mit einer KSA)

– Anwählen von Zimmern

(z. B. in Verbindung mit einer KSA)

– Sammeldurchsage in Zimmer oder

ausgewählte Ziele

(z. B. in Verbindung mit einer KSA)

– Eingabe und Verwaltung von Patientendaten

inkl. Verwaltung der Bettenbelegung

(manuell)

– Zugriffskontrolle über Benutzerkennung

(wenn erforderlich)

– Ausgabe der Daten auf einem angeschlossenen

Drucker

Optional:

– Nachrichtenübertragung an ein drahtloses

Meldungssystem (z. B. Personensuchanlage

– PSA- oder Tk-Anlage

-DECT-)

– Frei konfigurierbare Empfängeradressen

für Meldungen aus Gruppen der

Rufanlage

– Definition des Anzeigeformates der zu

übertragenden Nachrichten

– Einrichtung von unterschiedlichen

Diensten (z. B. Tag-, Nachtdienst)

– Zuordnung von Wiederholzeiten, akustischen

Ruftönen etc.


765M304

Leistungsmerkmale

– Empfohlene Mindestausstattung bei

dem Rack-PC (19"-Technik):

– Rack-Gehäuse für Verteilerschrank (19")

– Barebone Superserver mit CPU INTEL

Core I3 (mind. 3 GHz)

– Mind. 16 GB 1066MHZ DDR3

– Gigabit Ethernet Controllers

– Hot-swap SATA 150 GB

– 1 Stück Windows 7 Ulimate 64 Bit

– Basis-Konfiguration „Ackermann

– Datenbank-Management-System

– Anwendersoftware für Abrechnungssystem

83WE190

74956L

79822A

Server-Abrechnungssystem-19"-Technik

Server -Abrechnungssystem- für die Dienste Telefon und TV sowie Internet-Nutzung.

Im System verwendete Patientenkarten (ISO-Format) werden über den Abrechungsserver

verwaltet. Steuerung des Kontozugriffs auf das jeweilige Benutzerkonto im

Abrechnungs system, Berechtigungen werden im Abrechnungsserver gespeichert.

Ausgabe der ISO- Karten mit kontaktloser RFID-Technologie (125 kHz) an die Patienten

über den Kassenauto maten sowie Registrierung im Abrechnungssystem. Der Abrechnungsserver

steuert die Freigabe zur Nutzung der verfügbaren Dienste durch den

Patienten. Integration der Kassen automaten und Barkassenterminals über diese Einheit

in das System, die Vernetzung erfolgt über die ETH-LAN IP-Schnittstelle. Einlesen der

ISO-Kartendaten am integrierten Patientenhandgerät. Lizenz für 25 „integrierte Patientenhandgeräte

iPH mit Telefonfunk tion“ enthalten.

Ausstattung mit Anwendersoftware für

folgende Funktionen:

– Konfigurationstool Abrechnung

– Definition von Funktionen und Parametern

der Funktionen Telefonie und TV

– Einrichtung der Kassenautomaten, Barkassenterminals

– Konfiguration der verwendeten Rufnummern

Software-Lizenz für Abrechnungssystem

19"-TFT-Datenmonitor

Kartenleser für PC-Arbeitsplatz

– Datenbank-Management-System zur

Datenspeicherung

– System-Management-Tools zur Systemanalyse

– Zuordnung von Gebührenstrukturen für

Telefonie, Internet, TV

– Lizenzpaket für 25 „integrierte Patientenhandgeräte

iPH mit Telefonfunktion“

Lizenz für 25 „integrierte Patientenhandgeräte iPH mit Telefonfunktion“ zur Erweiterung

des Servers -Abrechnungssystem- für die Dienste Telefon und TV sowie Internet-Nutzung.

Datenmonitor 19" (TFT-Gerät) zum Anschluss an einen Bedienrechner oder Server.

Leistungsmerkmale

– 46 cm sichtbare Diagonale

– Grafikdarstellung bis 1280 × 1024

Punkten

– Power-Management nach EPA

– Plug-and-play nach VESA

– Schwenk-Neige-Fuß

Kartenleser in RFID-Technologie (125 kHz) für einen PC-Arbeitsplatz, ausgestattet mit

einer USB-Schnittstelle. Nutzung zur Zuordnung des jeweiligen Patientenkontos zu der

Patien tenkarte mit seinen individuellen Parametern im Abrechnungssystem.

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79810E

79809A1

Kassenautomat für Abrechnungssystem

Kassenautomat mit der Möglichkeit zur Kartenausgabe, Aufwertung des Patientenkontos

und der Kartenrücknahme. Steuerung über den integrierten Industrie-PC,

zudem Nutzung zur Konfiguration sowie für Protokollierungszwecke. Möglichkeit zur

Einstellung des maximalen Einzahlbetrags, der zulässigen Münzsorten sowie weiterer

projektspezifischer Parameter. Zuordnung des jeweiligen Patientenkontos über die

Patientenkarte mit seinen individuellen Parametern im Abrechnungssystem. Betrieb des

Kassenautomaten im Online- Modus, d. h., es besteht eine ständige Kommunikation

mit dem Abrechnungsserver. Die mehrsprachige Bedienerführung und übersichtliche

Darstellungen erfolgen über eine einfach gestaltete Touchscreen-Benutzeroberfläche.

Die Ausgabeschale für Münzen und Quittungen ist griffgünstig platziert und voll einsehbar

und hierdurch auch problemlos durch Rollstuhl fahrer zu bedienen. Ausführung des

Kassenautomaten in einem pulverlackiertem Edelstahl-Tresorgehäuse, ausgestattet mit

einer Sicherheitsverriegelung, Montage des Kassenautomaten mithilfe des Wandhalters.

Die Münzannahme ist mit einem Schließer, einer elektronischen Münzprüfung und

einer Münzweiche zur Sortierung der eingeworfenen Münzen versehen. Ausgestattet

mit drei Münzhoppern zur Ausgabe von Münzen (unterschiedliche Sorten), hiervon

sind zwei Münzhopper im Münzkreislauf eingebunden. Zusätzlich ist zur Annahme von

Euro-Scheinen (max. 50 €) ein hochwertiger Sicherheitsbanknotenprüfer integriert. Der

motorische Chipkartenleser dient der Ausgabe und Rücknahme von Patientenkarten,

wobei zurückgenommene Chipkarten aus hygienischen Gründen nicht sofort wieder in

Umlauf gebracht werden. Erstellung von Quittungen für den Patienten über den schnellen

Drucker für Thermopapier (80 mm Papierbreite) mit einer Druckgeschwindigkeit von

bis 150 mm / sec.

Leistungsmerkmale

– Sicheres Edelstahl-Tresorgehäuse

– Ein- und Ausgabe in ergonomischer

Höhe

– Behindertengerecht nach DIN 24972

– Hoher Bedienkomfort

– Touchscreen-Benutzeroberflache

– 3 Münzhopper

Thermo-Papierrolle für Kassenautomat

– Dispenser für Patientenkarten

– Motorischer Chipkartenleser

– Schneller Quittungsdrucker

– Unterbrechungsfreie Stromversorgung

– Integrierte LAN-Schnittstelle

– 3-Punkt-Verriegelung über Riegelantrieb

– Aufbohrsicherer Steckzylinder

Ersatz Papierrolle in hochwertigem Thermopapier für den Thermodrucker des

Kassenauto maten.


79821A

79823A1

79823Z1

79823Z2

Patientenkarte für Abrechnungssystem

ISO-Karte für den Patienten in kontaktloser RFID-Technologie (125 kHz). Nutzung für

den Kontozugriff auf das jeweilige Benutzerkonto im Abrechnungssystem, Berechtigungen

werden im Abrechnungsserver gespeichert. Kartenausgabe über den Kassenautomaten

bzw. am PC-Arbeitsplatz. Einlesen der ISO-Kartedaten am integrierten

Patientenhandgerät.

DSLAM 48 Port annex A, Typ Master

48 Port DSLAM zur Nutzung bestehender Tk-Infrastruktur (a / b oder ISDN) für die DSL-

Technologie. Bereitstellung von bis zu 48 ADSL-Interfaces in Verbindung mit dem Wandmodul

DSL am Patientenbett für ein hohes Maß an Datendurchsatz und Flexibilität im

Stati onsbereich. Mit integriertem Splitter, der notwendigen DSL-Steuerelektronik und den

drah tgebundenen Netzwerk-Schnittstellen. Automatische Erkennung der 100 / 1000 Mbps

Inter faces für die Netzwerkanbindungen, hierbei Unterstützung der QoS-Steuerung.

Ausgestattet mit zwei steckbaren GBIC-Steckplätzen im Formfaktor „Small“ (SFP) für die

optio nale Glasfaseranbindung für Gigabit Ethernet. Integrierte Sicherheitsmerkmale wie

IEEE 802.1x portbasierte Authentifikations- und Zugangskontrolllisten zur Sicherstellung,

dass nur autorisierte Geräte / Anwendungen Zugriff auf das LAN haben. Überwachung

von Temperatur und Überhitzung zur optimalen Funktionalität des Geräts.

Leistungsmerkmale

– Unterstützt ADSL, ADSL2, ADSL2+ via

POTS / ISDN

– Bis zu 48 ADSL2 / 2+-Schnittstellen

– 2 x 100 / 1000 BASED TX

– 2 x GBE-Schnittstellen

– Integrierter Splitter

Verbinder RJ21 – RJ21 inkl. Patchboard (24 RJ11 Ports)

– Grafische WEB-Oberfläche zur Konfiguration

– Überwachung von Temperatur und

Überhitzung

– RS-232-Konsole

RJ21-Kabel mit Patchboard zur Verkabelung des IP-DSLAMs. Verbindung der einzelnen

Leitungen der vorhandenen Tk-Anlage mit dem Patchboard des IP-DSLAMs über RJ11-

Buchsen.

Telefonverbinder RJ21 zu Open end

RJ21-Kabel zur Verkabelung des IP-DSLAMs mit dem Patchboard, in welchem bereits

die einzelnen Adernpaare (typischerweise in RJ11-Buchsen) aufgeschaltet sind. Verbindung

der einzelnen Leitungen der vorhandenen Tk-Anlage mit dem IP-DSLAM.

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79823B1

79823F1

GBIC Modul, Typ Multimode

GBIC Modul AGM731F als Einschubkarte für einen Standard SFP-GBIG-Slot. Es wird

ein 1000Base-SX-Anschluss für Multimode Fiber-Optic (FO) mit Gigabit-Speed Smart-

Switches und Managed-Switches bereitgestellt.

Leistungsmerkmale

– Einschubkarte für Systemswitch

– SFP GBIC Fiber-Modul

– 1000BASE-SX-Standard

– LC-Verbinder

Multimode Faser SC-LC Sx

– Unterstützt 50 µm (Länge: 550 m) und

62.5 µm (Länge: 260 m)

– Multimode-Fiber(MMF)-Kabel

Hochwertiges Fiber Optic-Patchkabel Multimode 50 / 125 µm, Duplex, LC / PC auf

SC / PC, Länge 2 m. Zur Verbindung des GBIC-Moduls (SC) mit einem Patch-Panel (LC).

Leistungsmerkmale

– 1000BASE-Standard

– SC / LC-Verbinder

– 50µm Multimode-Fiber(MMF)-Kabel

– Fasertyp: Multimode 50 µm

– Geschwindigkeit: 1000 Base SX

– Länge: 2 m

– Stecker 1: LC

– Stecker 2: SC


79823C1

System-Switch GSM7328S Layer3, 24-Port

Gigabit-Ethernet-Switch für ein Maximum an Datendurchsatz und Flexibilität im

Backbone-Bereich. Vollständig verwaltbarer „Core“-Switch mit 24 Ports und automatischer

Erken nung der 10 / 100 / 1000 Mbps Netzwerk-Schnittstellen für die kabelgeführten

Anbindungen, hierbei QoS-Steuerung für alle Anschlüsse. Ausgestattet mit vier

steckbaren GBIC-Steck plätzen im Formfaktor „Small“ (SFP) für die optionale Glasfaseranbindung

für Gigabit- Ethernet. Zudem mit vier High-Speed-Steckplätzen ausgestattet,

zur modularen Erweite rung für eine 10-Gigabit-Ethernet- oder eine 24-Gigabit-Stacking-

Anbindung. Zuverlässiges Routing zwischen VLAN und Netzwerksegmentierung

durch die Layer 3 Switch-Funktionalität, Konfiguration zu einem Stack von bis zu acht

Einheiten in einem bidirektionalem Ring mit 48 Gbps möglich (1 IP-Adresse). Integrierte

Sicherheitsmerkmale wie IEEE 802.1x portbasierte Authentifikations- und Zugangskontrolllisten

zur Sicherstellung, dass nur autori sierte Geräte / Anwendungen Zugriff auf

das LAN haben. Sicherheitsmanagement über Secure Sockets Layer (SSLv3) für die

Web-Benutzeroberfläche und Secure Shell (SSH) für die Befehlszeileneingabe verfügbar.

Steuerung mehrerer Switche durch SNMPv3 der ProSafe Network Management

Software NMS100 (Option).

Leistungsmerkmale

– Verwaltbarer Core-Switch

– Stack-Konfiguration möglich

(max. 8 Switche)

– Forwarding Modus: Store-and-forward

– Hohe Performance: 144 Gbps;

107.1 Mpps

– IEEE 802.3i / u / ab / z / x / ae

– 10BASE-T

– 100BASE-TX / FX

– 1000BASE-T / X

– IEEE 802.3x Flow Control

– IEEE 802.3ae 10000BASE-X

– 24 RJ-45 10 / 100 / 1000 Ports mit

Auto-Uplink

– 4 shared SFP Ports für Glasfaser-

Gigabit-Schnittstellen

– 2 eingebaute 10 Gigabit SFP+-Ports

– 2 optionale 10 Gigabit-Modul-Anschlüsse

– RS-232-Konsole

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79823C2

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Montage:

– Installation / Montage in einer für

ETH / LAN-geeigneten Wanddose

System-Switch GS724TS Layer2, 24-Port

Gigabit-Ethernet-Switch für ein hohes Maß an Datendurchsatz und Flexibilität im

Stati ons bereich. Verwaltbarer Switch mit 24 Ports und automatischer Erkennung der

10 / 100 / 1000 Mbps Netzwerk-Schnittstellen für die kabelgeführten Anbindungen,

hierbei QoS- Steuerung für alle Anschlüsse. Ausgestattet mit vier steckbaren GBIC-

Steckplätzen im Formfaktor „Small“ (SFP) für die optionale Glasfaseranbindung für

Gigabit-Ethernet. Konfi guration zu einem Stack von bis zu sechs Einheiten möglich (1

IP-Adresse). Integrierte Sicher heitsmerkmale wie IEEE 802.1x portbasierte Authentifikations-

und Zugangskontrolllisten zur Sicherstellung, dass nur autorisierte Geräte / Anwendungen

Zugriff auf das LAN haben.

Leistungsmerkmale

– Stack-Konfiguration möglich

(max. 6 Switche)

– Forwarding Modus: Store-and-forward

– Hohe Performance: 48 Gbps

– IEEE 802.3u / ab / z / x

– 10BASE-T

– 100BASE-TX

– 1000BASE-T / X

– IEEE 802.3x Flow Control

Leistungsmerkmale

Bestückung:

– 1 System-Steckvorrichtung -CLC- für

den Systemstecker zum Anschluss

des Patientenhandgeräts oder anderer

multifunktionaler Endge räte

– 1 ETH / LAN-Buchse zum Anschluss

eines zusätzli chen Netzwerkgerätes

– Galvanische Trennung nach DIN 60950,

eine Tren nung gemäß EN 60601.1.1 hat

durch geeignete Schutzmaßnahmen zu

erfolgen

– 24 RJ-45 10 / 100 / 1000 Ports mit

Auto-Uplink

– 4 shared SFP Ports für Glasfaser-

Giga-bit-Schnittstellen

– Webbasierte Konfiguration

– Backup / Wiederherstellung (Konfig.)

– Passwort-Zugangskontrolle

– Firmware upgradefähig

Wandmodul Smart für integriertes Patientenhandgerät iPH mit Telefonfunktion

Über das Wandmodul werden die benötigten Ruf- und Steuerfunktionen bereitgestellt.

Es kann das Patientenhandgerät oder alternativ ein multifunktionales Endgerät mit Systemstecker

angeschlossen werden. Bettenweises Sprechen (diskret / frei) ist in Verbindung

mit dem integrierten Patientenhandgerät iPH für die Kommunikation mit dem

Pflegepersonal möglich. Über die DSL-Infrastruktur oder einen ETH / LAN-Anschluss

werden Dienste wie Sprache (VoETH), Telefoniefunktionen (VoIP / SIP) sowie zukünftige

Mehrwertdienste an das Patientenbett herangeführt. Für die DSL-Infrastruktur sind

zusätzliche Zentraleinheiten notwendig. Zur Bettenidentifikation erfolgt der Anschluss

des Wandmoduls über einen individu ellen Rufeingang an einen Zimmercontroller. Über

separate Steuerausgänge lassen sich bis zu zwei Lichtquellen sowie ein TV-Gerät steuern.

Wird die vordefinierte Zugkraft am Anschlusskabel des Handgerätes überschritten,

löst sich der Systemstecker des Patientenhandgeräts automatisch von der Wandmodul

Smart ab, um einer mechanischen Zerstörung vorzubeugen.

Ein- / Ausgänge:

– TV-Steuerung

– TV-Ton

– 2 Relaisausgänge

– Funktionen:

– Ruf-Auslösung, Ruf-Abstellung Lichtruf

– Übertragung von Lichtruf-Gesprächen,

Daten, TV- Ton (Bettenbus / ETH / LAN)

– Steuerfunktion für Licht

– Steuerfunktion TV-Gerät

– Weitere konfigurierbare Systemfunktionen


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Integriertes Patientenhandgerät iPH mit Telefonfunktion

Integriertes Patientenhandgerät iPH mit ergonomischer Formgebung, angepasst zur

einfa chen Bedienung für den Anwender. Mit unterschiedlichen Steuerfunktionen für die

Gewerke Telefonie, TV / Radio etc. sowie zur Abrechnung von Dienstleistung. Ausgeführt

mit hinter grundbeleuchtetem, mehrzeiligem LC-Display und integriertem RFID-

Kartenleser dient das Endgerät dem Patienten unter anderem der Ruf-Auslösung, zur

Steuerung von Gerätefunk tionen in direkter Umgebung (Licht, Jalousien), aber auch der

einfachen Sprachkommuni kation mit dem Pflegepersonal. Das Endgerät ist als vollwertiges

Telefon nutzbar. Das Patientenhandgerät verfügt über eine leicht zu reinigende

Oberfläche und liegt durch die umlaufende Gummierung leicht in der Hand, das Gehäuse

ist mit antimikrobiellem Werkstoff zur Abtötung vorhandener Bakterien bzw. zur

Verhinderung deren Fortpflanzung ausgeführt. Die Tastatur ist ausgestattet mit farblich

gestalteten Funktionstasten (TV, Radio, Telefon, Service), zusätzlichen Steuertasten

(Programmwahl, Lautstärke, Licht tasten) sowie der übersichtlichen Telefontastatur. Der

integrierte Lautsprecher dient zusätzlich zum Empfang des TV-Tons, alternative Übertragung

der Tonquelle über den Kopfhöreranschluss (3,5 mm Klinkenbuchse). Über den

RFID-Kartenleser werden die Daten der Patientenkarte eingelesen und benutzerspezifische

Gerätefunktionen freigeschaltet (Patient, alternativ Personal). Dieses ermöglicht

eine eindeutige Zuordnung der verfügbaren Dienste und erlaubt eine Gebührenabrechnung

für die Funktionen Telefonie, TV und zusätzlicher Servicedienstleistungen. Vorbereitet

für zukü nftige, lizenzpflichtige Firmware-Aktualisierungen, um zusätzliche Dienstmerkmale

nutzen zu können. Ablage des Bediengeräts in einer zugehörigen Halterung

an der Wand oder am Nachtisch.

Mechanischer Aufbau:

– Kunststoffgehäuse in antimikrobieller

Ausführung, Farbe RAL 9016

– Frontseitige Ruftaste mit Piktogramm

– Farblich an Bedienfunktionen abgestimmte

Folientastatur mit Druckpunkt

und Hintergrundbeleuchtung

Leistungsmerkmale

– Grafik-LC-Display zur Anzeige von

patientenrelevanten Daten

– Unterschiedliche Landessprachen

(D / GB / F / I / ESP / NL / benutzerspezifisch)

– Kurzwahltasten für die Funktionen TV,

Radio, Telefon, Service

– Ruftaste – rot – mit LED-Beruhigungsleuchte

und Findelicht gemäß VDE 0834

– Steuerung von Lichtquellen

– Programmwahltasten für TV- / Radio-

Steue rung, zum Ein- / Aus- und Umschalten

– Funktionstasten für die Anpassung der

lokalen Audio-Lautstärke

– Telefontastatur 0-9, #, * sowie farblich

abgestimmte Tasten für Gesprächsbeginn

und -abbruch

– Steuerelektronik für HMI (Bedienung),

– Ausführung in IP54

– Umlaufende Gummierung zur Stoßsicherung

und sicheren Handhabung

für den Anwender

– Auswechselbares Anschlusskabel

– Auswechselbares Gehäuse

– Integrierte Gerätefunktionen und

sicherheitsrelevante Dienste

– Telefon (VoIP) für den Betrieb an einer

Nebenstellenanlage, SIP-kompatibel

– Kontaktloser RFID-Kartenleser zum

Lesen von Chipkarten für die Funktionen

Abrechnung und Authentifizierung

(Anwender, Personal) sowie zur Nutzung

von Diensten mit benutzerabhängigen

Berechtigungen

– Integriertes Mikrofon für Sprachfunktion

(Rufanlage / Telefonie) im diskretem oder

freiem Modus

– Klinkenbuchse 3,5 mm für den Anschluss

eines Kopfhörers

– Systemstecker mit automatischer

Entriegelung

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Anschlusskabel für integriertes Patientenhandgerät iPH Tel., Typ 1

Anschlusskabel für integriertes Patientenhandgerät iPH mit Telefonfunktion.

Ausgeführt mit Systemstecker für Wandmodul Smart.

Aufhängung für integriertes Patientenhandgerät iPH Tel.

Halterung für Patientenhandgerät zur Ablage des Gerätes an der Wand oder am Nachttisch.

Ausgeführt mit antimikrobiellem Werkstoff zur Abtötung vorhandener Bakterien

bzw. zur Verhinderung deren Fortpflanzung.

Ersatzgehäuse für integriertes Patientenhandgerät iPH Tel.

Ersatzgehäuse für integriertes Patientenhandgerät iPH mit Telefonfunktion. Ausgeführt

mit antimikrobiellem Werkstoff zur Abtötung vorhandener Bakterien bzw. zur Verhinderung

deren Fortpflanzung.

Kopfhörer mit Klinkenstecker

Kopfhörer für Patientenhandgerät und Rundfunkeinheit mit Lautstärkeregler.

Leistungsmerkmale

– 1 verstellbarer Bügel

– 2 schaumstoffgepolsterte Ohrmuscheln

– 1,8 m-Anschlusskabel


Ihr Fachbetrieb:

Novar GmbH a Honeywell Company

Dieselstraße 2

41469 Neuss

Tel.: + 49 2137-17-0 (Verwaltung)

Tel.: + 49 2137-17-600 (Kundenbetreuungscenter)

Fax: + 49 2137-17-286

Internet: www.ackermann-clino.de

E-Mail: info@ackermann-clino.de

Honeywell Life Safety Austria GmbH

Lemböckgasse 49

1230 Wien, Österreich

Tel.: +43 1 600 6030

Fax: +43 1 600 6030-900

Internet: www.hls-austria.at

E-Mail: hls-austria@honeywell.com

Art.-Nr. D800404

November 2011

Technische Änderungen vorbehalten

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