TEMPEST Jahrbuch 2019

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TEMPEST Jahrbuch 2019 Copyright: German International Tempest Association e.V. www.tempestclass.de

German International

Tempest Association

TEMPEST

Jahrbuch

2019


GITA

German International

Tempest Association e.V.

Vorwort GITA Vorstand s. 04

die Tempest s. 06

technische Daten s. 08

Geschichte s. 10

Klassenvereinigung s. 12

Klassenboot s. 14

Regatta Kalender 2019 s. 16

Regatta Berichte 2018 s. 18

Ergebnislisten 2018 s. 46

Ranglisten 2018 s. 65

Tempest - aus der Sicht eines Neulings s. 72

Portrait Max Reichert s. 76

WM 2019 Vorschau s. 84

Hall of Fame s. 88

Happy Birthday Mr. Ehrenpräsident s. 94

Impressum s. 99

www.tempestclass.de

03


HALLOODRI !

GITA Vorstand

Wahnsinn !!!

Auch, wenn dieses Wort für viele Geschehnisse bei unseren großartigen Veranstaltungen

der vergangenen Jahre zutreffen würde, selbstverständlich nur im positiven Sinne, soll es

in diesem Fall tatsächlich unseren Respekt und unsere Freude über unsere sensationelle

Gemeinschaft zum Ausdruck bringen!

Für uns als Vorstandschaft ist es wirklich eine große Freude zu erleben, wie sich jedes

unserer Mitglieder einbringt und seinen Beitrag leistet.

In diesem Jahr haben wir in Deutschland die große Ehre die 50. Tempest Weltmeisterschaft

auszurichten. Auch, wenn man vielleicht hätte erwarten können, dass dieses

Event an einem bekannten deutschen Segelhotspots wie Travemünde oder Kiel stattfinden

würde, haben wir uns entschieden die WM 2019 im aktuellen räumlichen Zentrum

der Tempestklasse auszutragen.

Mit dem Yachtclub am Tegernsee als ausrichtendem Verein haben wir nicht nur einen

Partner aus dem einige der erfolgreichsten Segler unserer Klasse kommen und bei dem

wir seit es uns gibt jedes Jahr einen Höhepunkt unseres Regattakalenders haben, sondern

auch eine super motivierte Mannschaft die nichts unversucht lässt uns dieses Jahr

eine Weltmeisterschaft auszurichten die uns sicherlich lange im Gedächtnis bleiben wird.

Also packts die Dirndl und Lederhosen ein (und natürlich auch das Segelgwand) und

lasst uns diese Veranstaltung rocken!!

Wahnsinn ist auch, dass wir gemeinsam unser Boot und unsere Klassenvereinigung offenbar

so gut präsentieren, dass wir Gott sei Dank jedes Jahr neue Spielkameraden

dazugewinnen können.

Wir heißen Euch alle, die zu uns kommen, herzlich willkommen!!

Neben den anderen tollen Veranstaltungen, die wir dieses Jahr auf unserem Regattakalender

haben, darf unsere German Open in Berlin nicht unerwähnt bleiben. Rolf-Otto

Bähr lädt uns in seinen Heimatverein VSaW ein. Als Übung für die WM und sicher auch

als einzigartiges Event auf jeden Fall ein Muss für uns alle.

Wir freuen uns, Euch alle wieder auf unseren abwechslungsreichen Spielfeldern zu treffen.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung !!!

04

Christoph Mehrwald

Präsident GITA

Christopher Kopp

Vizepräsident GITA


TEMPEST

Einfach Klasse!

Die Tempest! Moderne Kontruktion mit bestechenden Segeleigenschaften

Die Tempest liegt insbesondere durch den modernen Segelplan und das flache Unterwasserschiff

mit Kielflosse und Ballastbombe heute voll im Trend.

Tempest-Konstrukteur Ian Proctor legte Wert darauf, dass die Tempest mit einem Ballastanteil

von ca. 50% selbstaufrichtend ist und überkommendes Wasser durch Doppelboden

und Lenzer schnell wieder abfließt. Alle Verstellleinen laufen nach hinten zum

Travellerbalken und sind somit optimal von der Crew zu bedienen.

Die Tempest mit Trailer inklusive Zubehör wiegt ca. 900 kg und ist mit jedem Mittelklasse-

PKW leicht zu trailern. Das Boot ist schnell und einfach aufgeriggt und problemlos zu

kranen. Die Tempest ist das einzige von der ISAF mit einem internationalen Status ausgezeichnete

Kielboot mit Trapez und Spinnaker. Trotz Kiel liegt sie mit ihren sportlichen

Segeleigenschaften sehr nahe bei den Jollen.

Die Tempest besitzt ein hohes Geschwindigkeitspotenzial und kommt dank ihres jollenartigen

Rumpfes früh ins Gleiten. Zudem segelt sie auch bei viel Wind erstaunlich trocken

und besitzt ein hervorragendes Verhalten bei Welle.

Kurz gesagt: Die Tempest ist rasant und sensibel wie eine Jolle, aber gleichzeitig sicher

wie eine Yacht.

06


schnell

Die Tempest ist ein modernes und schnelles 2-Mann-Kielboot. Dank ihrer Ausstattung

mit Trapez und Spinnaker ist die Tempest ausgesprochen sportlich und spektakulär zu

segeln. Die Tempest läuft bei allen Windstärken hervorragende Geschwindigkeit und

kommt dank ihres jollenartigen Rumpfes schon bei Mittelwind ins Gleiten.

sportlich

Durch Ausrüstung mit Trapez und Spinnaker ist die Tempest für Crew und Skipper gleichermassen

interessant zu segeln. Das internationale Niveau der Klasse ist ausgesprochen

hoch. Materialschlacht, wie bei anderen Bootsklassen üblich, ist bei dieser Bootsklasse

jedoch ein Fremdwort.

sicher

Sicherheit ist der eigentliche Trumpf dieser genialen Konstruktion. Die Tempest richtet

sich nach einer Kenterung sofort wieder auf, übergekommenes Wasser fliesst sofort ab,

und selbst nach einer schweren Havarie bleibt eine Tempest unsinkbar. So kann auch bei

8 Windstärken noch regattiert werden.


08

Technische


Daten

Design: Ian Proctor

Rumpflänge

Rumpfbreite

Tiefgang

Mastlänge

6,70 m

1,97 m

1,10 m

8,90 m

Segelfläche am Wind

Großsegel

Fock

Spinnaker

23,00 m2

15,30 m2

7,70 m2

28,00 m2

Rumpfgewicht

Kielgewicht

Mastgewicht

Gewicht

240,00 kg

215,00 kg

17,00 kg

475,00 kg

Rumpf GFK (Vakuum-Sandwich)

Rigg Aluminium eloxiert

Kiel Stahl und Blei

Regattabesatzung 2 Personen

Zulassung

4 Personen

09


history

TEMPEST

1965

Schon vor über 50 Jahren erkannte die ISAF – damals noch IYRU (International Yacht

Race Union) – die Notwendigkeit Olympisches Segeln attraktiver zu machen und Alternativen

zu bestehenden Klassen zu finden. 1965 stellten sich die Prototypen aus aller

Welt einer internationalen Jury in Medemblik (Niederlande) zu Vergleichswettfahrten.

Die vom Engländer Ian Proctor konstruierte Tempest siegte derart eindeutig über ihre

13 Konkurrenten, dass man in einer abschließenden Wettfahrt das Boot zusätzlich mit

Sandsäcken beschwerte. Das offene Kielboot mit Jollencharakter gewann auch diesen

Lauf und dominierte damit in 9 von 10 Rennen.

1968

Es ging schnell bergauf. 1965 wurde die Tempest „Internationale Klasse“, 1968 folgte der

olympische Status und 1972 segelte man während der Olympischen Spiele in München

vor Kiel erstmalig um Medaillen.

Eine schnelle Karriere, vielleicht zu schnell, denn die Basis, aus der sich die olympische

Spitze rekrutieren sollte, kam mit dieser Entwicklung nicht nach. Der Tempest fehlte die

internationale Leistungsdichte. Ohnehin hatte man in einigen anderen Klassen den Aufschwung

des Bootes argwöhnisch betrachtet und schon von Beginn heftig gegen die

Entscheidung der IYRU polemisiert.

1972-76

Offensichtlich erfolgreich, denn die weltweite Tempest-Spitze segelte mit zahlreichen

prominenten Startern (darunter die Skipper-Legende Dennis Conner aus den USA und

das österreichische Segel-Urgestein Hubert Raudaschl) noch die olympischen Regatten

1976 vor Kingston (Kanada) und verlor nach einer umstrittenen Entscheidung im Herbst

des gleichen Jahres den olympischen Status an das Starboot.

Dass aber der Verlust der begehrten Ringe nicht automatisch zum Niedergang einer

Klasse führen muss, zeigte sich in den folgenden Jahren. Das Potenzial des Bootes,

die strikte Einhaltung der Bauvorschriften, eine solide Qualität, die Langlebigkeit und

die engagierte Arbeit der Klassenvereinigungen sorgten für ständige Weiterentwicklung.

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Ian Proctor gelang es, dem 6,70 m langen Boot jollenähnliche Segeleigenschaften zu geben

und parallel die rund 460 kg schwere Konstruktion (Ballast 200 kg) mit einem hohen

Sicherheitspotenzial auszustatten. Von Beginn spielten deutsche Segler in der Tempest-

Klasse eine dominierende Rolle. In den 48 Jahren WM wurde der Weltmeistertitel über

30 mal an deutsche Teams vergeben. Die aktuellen Weltmeister heißen Cornelia und

Ruedi Christen und kommen aus der Schweiz.

heute

Die Verbreitung der Klasse ist besonders in Mitteleuropa (Deutschland, Schweiz und

Österreich) sowie in England und Frankreich recht hoch. In den USA und Australien gibt

es noch „Restbestände“ aus der olympischen Zeit.

In den letzten Jahren ist eine neue Flotte auf der französischen Karibikinsel Martinique

entstanden, die im Jahr 2006 auch die Weltmeisterschaft ausrichten konnte.

Tempest Zeichnungen und limitierte Serigrafien gibts bei

www.kamilari-art.de


ITA

Deutsche

TEMPEST

Klassenvereinigung

Die Segler und Förderer der Tempest-Klasse sind seit 1971 in einer Vereinigung organisiert

und seit 2015 als German International Tempest Association e.V. im Vereinsregister

eingetragen.

Die Tempest-Segler sind eine Familie sportiver Segler, die sich durch eine enge Verbundenheit

mit ihrem Boot, einem gesunden Maß an Ehrgeiz auf den Regattabahnen und vor

allem Freundschaft und Geselligkeit auszeichnen.

Die stetig steigende Zahl der Einsteiger wird schnell in die Gemeinschaft integriert und

es ist für alle eine Selbstverständlichkeit, den Einsteigern bei allen Fragen rund um‘s

Tempest-Segeln mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

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GITA (German International Tempest Association e.V.)

Brühfeldweg 49

84036 Landshut

Tel. +49 (0)151 4045 9212

info@tempestclass.de

www.tempestclass.de

www.facebook.com/GermanTempest

Präsident: Christoph Mehrwald

christoph.mehrwald@tempestclass.de

Vizepräsident: Christopher Kopp

christopher.kopp@tempestclass.de

Kassier: Christian Spranger

christian.spranger@tempestclass.de

Klassenbootbeauftragte: Niko Magg, Christian Rusitschka

klassenboot@tempestclass.de

Facebook & Ranglisten: Tobias Spranger

tobias.spranger@tempestclass.de

Schriftführer: Niko Magg

niko.magg@tempestclass.de

1. Kassenprüfer: Bertold Baehr

2. Kassenprüfer: Manfred Stenger

Technischer Beauftragter: Gerhard Albrecht

Ehrenpräsidenten: Rolf-Otto Bähr, Sepp Höss

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Tempest

für alle!

Junge Leute und Neueinsteiger in einer für sie bis dahin unbekannten Bootsklasse haben

es zuweilen nicht leicht. Ist das Boot was für mich, wie komme ich damit zurecht? Finde

ich Spaß daran mit dem Boot Regatten zu segeln? Wie wird man in der Gemeinschaft

aufgenommen, was sind das für Leute?

Die deutsche Tempest Klassenvereinigung macht es Euch einfach: findet es selbst heraus!

Wir möchten dazu allen segelbegeisterten Teams und solchen die es werden wollen

leihweise ein Regattaboot inkl. Segel und Trailer für ein Jahr zur Verfügung stellen!

Voraussetzung ist, dass Ihr bereits über Erfahrung im Segelsport verfügt und bereit seid

an mindestens 3 nationalen Schwerpunkt Regatten sowie 2 internationalen Events (z.B.

IÖSTM, WM) teilzunehmen.

Mit der GER 1140 wurde ein top ausgestattetes Boot erworben, das in der Spitze absolut

konkurrenzfähig ist und mit dem das Tempestsegeln so richtig Spaß macht! Dass dies

die richtige Entscheidung war zeigt die große Nachfrage.

Für Teams, die gerne mal nur die ein oder andere Regatta „Schnuppersegeln“ wollen, ist

das in Absprache mit der GITA auch möglich, soweit das Boot verfügbar ist.

Für Fragen und Bewerbungen zum Klassenboot wendet Euch bitte an den GITA Klassenbootbeauftragten

Niko Magg unter klassenboot@tempestclass.de

Er freut sich auf alle Anfragen und berät Euch kompetent! Und seid Ihr erst mal mit dem

Klassenboot unterwegs könnt Ihr Euch der Unterstützung der gesamten Tempestfamilie

sicher sein, die Euch immer gerne berät, Tipps gibt und für Euch da ist.

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2019

Die Tempestklasse pflegt eine rege internationale Regatta-Aktivität, vor allem auf vielen

interessanten Revieren in Mitteleuropa. Die Teilnehmerzahlen bei Meisterschaften liegen

meist zwischen 30 und 60 Booten, von denen auch viele mit gemischten Crews besetzt

sind. Neben den nationalen Meisterschaften wird jedes Jahr eine Weltmeisterschaft

duchgeführt.

Ausserdem wird die Wertung des Eurocup ausgesegelt: neben den jeweiligen nationalen

Meisterschaften gehen noch die Regatta zu Ostern an der Cote d‘Azur und die Regatta

am Gardasee in die Wertung ein.

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Regatta

Skiyachting

Riesenslalom

Peter-Stern-Gedächtnispokal

& Skiyachting, Simssee

Europacup

Côte d’Azur

German Open

Wannsee

Osterhasenregatta

Waginger See

Frühlingsregatta

Sempachersee

Int. Österr. Staatsmeisterschaft

Attersee

Int.Schweizermeisterschaft

Urnersee

Kloster-Cup

Sihlsee

Sommerregatta

Walchensee

Blüemlisalp-Cup

Thunersee

Drachenwandpokal

Mondsee

World Championship

Tegernsee

SP Regatta

Traunsee

Alpenpokal

Chiemsee

Eurocup

Gardasee

Gütsch-Kirchhof Regatta

Hallwilersee

Club

SC Prien

Erpfendorf

SRS

Stephanskirchen

CNSR

Saint Raphaël

VSaW

Berlin

WSC

Waging

YCSe

Eggerswil

UYCAs

Attersee

RVB

Brunnen

SCS

Einsiedeln

SCLW

Walchensee

TYC

Thun

SCS

Schwarzindien

YCaT

Tegernsee

SCE

Ebensee

SRV

Seebruck

CVT

Torbole

SCH

Beinwil am See

Termin

04.02.

13.04.-14.04.

19.04.-21.04.

02.05.-04.05.

18.05.-19.05.

25.05.-26.05.

20.06.-23.06.

20.06.-23.07.

29.06.-30.06.

06.07.-07.07.

20.07.-21.07.

20.07.-21.07.

10.08.-17.08.

31.08.-01.09.

14.09.-15.09.

27.09.-29.09.

28.09.-29.09.

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Ski

Yachting

Riesenslalom, Erpfendorf (AUT), 04.02.2018

Auf die Piste, fertig los!

Mit großer Vorfreude ging es dieses Jahr zum zweiten Mal nach 2017 ins wunderbare

Tirol nach Erpfendorf zum Skirennen der Kombiwertung mit der bevorstehenden Segelregatta

am Simssee. Vorfreude auf ein kleines sportliches Wintersportereignis, Vorfreude

endlich wieder die Seglerfreunde zu treffen, die man nach einer langen Winterpause

wiedersieht um mit Ihnen einen wunderbaren Sommer zu verbringen.

Herrliches Postkarten-Winterwetter erwartete uns in Erpfendorf. Über Nacht hatte es

zwanzig Zentimeter geschneit und es war nicht zu kalt. Wegen der bitteren Kälte in der

Nacht war die Piste beim Einfahren pickelhart. Im Gegensatz zum letzten Jahr war diesmal

der Lauf in einem etwas flacheren Teilstück des Hanges gesteckt und nicht ganz so

lang.

Elf begeisterte Wintersportler, allesamt aus Deutschland - leider wieder kein Österreicher

dabei, gingen an den Start. Vielleicht hatten die Österreicher immer noch die Hosen voll,

nachdem ihnen Thomas Dreßen (GER) zuvor beim legendären Hahnenkammrennen in

Kitzbühel die Schneid abgekauft hatte.

Der Renntag begann mit intensivem Betrachten und Einstudieren des Laufes. Der Kurssetzer

hatte zwei oder drei scharfe Kurven eingebaut, ansonsten konnte man den Lauf

recht flott in Hocke durchfahren. Im ersten Lauf sind dann auch alle sicher im Ziel angekommen.

Die anschließende Pause wurde genutzt um bei einem Kurvenbier über die

zurückliegende Winterpause zu plaudern und sich gemeinsam auf die bevorstehende

Segelsaison zu freuen. Auch den anschließenden zweiten Lauf meisterten alle Teilnehmer

bravourös.

Die Einzelwertung entschied Tobias Spranger vor Christopher Kopp und Christian Wöhrer

für sich. Die Teamwertung gewann Tobias Spranger mit Hildegard Spranger vor

Christian Spranger mit Alex v. Mertens und Herbert Kujan mit Christopher Kopp.

Es bleibt spannend wer zusammen mit den Ergebnissen aus dem Skirennen und den

beiden ersten Läufen am Simssee als Sieger des diesjährigen Skiyachting hervor gehen

wird. Besten Dank an den Skiclub Prien mit seinem Präsidenten Christian Wöhrer für die

Organisation dieses tollen Events!

Bericht: Niko Magg, GER1137

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EUROCUP

Saint Raphaël - Côte d’Azur

30.03.-01.04.2018

CNSR

Frühjahrssonne, Palmen und Rosé

Wie schon in den letzten Jahren lud der Yachtclub in St. Raphael, auch in diesem Jahr

wieder zu Ostern zum frühlingshaften, sonnen-reichen Saisonauftakt in kurzen Hosen

ein. Wir hatten kein Mitleid mit den bei kaltem Regenwetter zu Hause Gebliebenen –

selbst Schuld!

Am Donnerstag war Zeit für die ersten Trainingsschläge bei schönem Trapezwind und

Sonnenschein. Ideal, um nach dem Winter wieder ein Gefühl für das Boot zu bekommen.

Die Tempest-Klasse konnte Familienzuwachs verzeichnen: Achim Blaurock wurde begrüßt,

der neue Eigner der GER 1182.

Am Freitag dann ab 13 Uhr ebenfalls bei Trapezwind der erste Regatta-Tag. Leider kamen

nur 12 Teilnehmer aus 3 Nationen zum diesjährigen Eurocup. Dieses Event hätte

deutlich mehr Teilnehmer verdient!

Nach 4 Wettfahrten bei Ostwind an diesem ersten Wettfahrt-Tag deutete sich ein Zweikampf

an der Spitze an: Christoph und Pierre hatten knapp die Nase vorn, auch weil das

Team Stefan/Alexander im 3. Lauf, in Führung liegend, den Spi als Fischernetz austestete.

Abends gab es dann im Clubhaus einen netten Seglerhock mit Snack und Getränken.

Samstag dauerte es dann bis Mittag bis die richtige Brise aus Ost aufkam. Leider musste

auf dem Wasser darauf gewartet werden. Die 5. Und 6. Wettfahrt wurde bei leichtem

Trapezwind gestartet. Für den Nachmittag war dann auffrischender Mistral aus WNW

gemeldet. Die Wettfahrtleitung benötigte sehr lange, um den neuen Kurs auszulegen.

So kam es, dass sich 80 Laser zu uns gesellten und wir vor dem Start darauf achten

mussten, keinen der Laser zu versenken. Dann doch noch bei 5-6 Bft. die 7. Wettfahrt –

herrliches Segeln!

In der anschließenden 8. Wettfahrt wurde das Teilnehmerfeld bei zunehmend 6-7 Bft.

überschaubarer. Überall gekenterte Laser! Das Team GER 1192 hatte sich schon einen

sehr schönen Vorsprung herausgesegelt, als die Wettfahrt wegen des weiter zunehmenden

Windes abgeschossen wurde – schade! Jean Marie hatte auf dem Heimweg Pech.

Er erlitt aufgrund einer gebrochenen Pütting Mastbruch – zum Glück wurde niemand

verletzt! Das Anlegen im Hafen bei 7 Bft. war dann gemeinsam mit 80 Lasern nicht so

ganz einfach. Abends kamen alle bei einem leckeren 3-Gänge-Menü mit reichlich Wein

im Marina Hotel zusammen.

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Am Sonntag gab es dann Mistral und Sonne satt. Bei Böen über 40 Knoten war an Segeln

nicht zu denken. Es blieb bei 7 Wettfahrten, Resultate s. Ergebnisliste. So konnten

wir alle ganz in Ruhe die Boote einpacken und auf die Siegerehrung warten. Die Mitte

des Podestes hatte sich das Team Stefan/Alexander mit 4 ersten Plätzen erkämpft vor

Team Christoph/Pierre und dem französischen Team Patrice/Agnes.

Herzlichen Dank an die Beiden für die Organisation und Gastfreundschaft!

Bericht: Stefan Schollmayer, GER1192

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Simssee

Peter-Stern

Gedächtnispokal

SRS

14.-15.04.2018

Es war mal wieder so ein Wochenende, das viel zu schnell vorüberging.

So fanden sich am Samstag den 14ten April achtzehn begeisterte Tempestteams aus

ganz Deutschland zum Saisonstart beim Segler- und Ruderclub am Simssee ein.

Ein gigantisches Alpenpanorama mit schneebedeckten Bergen bot den Seglern dann

pünktlich zur kirchlichen Mittagsglocke, die über den See schäkerte, die weltberühmte

Voralpenthermik.

Wundersamer Weise kam jedoch ausgerechnet unsere preussische Armada mit den

doch sehr bayerischen Verhältnissen am besten klar.

Mit gleich drei ersten Plätzen und einer ausgezeichneten Performance! konnten sich die

Berliner Brüder Lars und Leif Bähr aus der gleichnamigen Dynastie „knapp“ gegen Ihren

Onkel durchsetzen.

Bei phasenweise zum Trapezsegeln auffrischenden Winden, bei denen es vor allem darum

ging die Kipper und Läufer präzise zu erwischen, konnten sich die Vorjahressieger

GER1149 noch einen Podestplatz ergattern und sicherten sich so auch den Gewinn des

Skiyachtings der Tempestklasse 2018.

Darauf mal ein lautes „SkiHeil“ (nächstes Jahr wird’s schwieriger ;)

Am sonnigen Abend zog sich dann der Seglerhock mit vielen Gästen und Freunden der

Tempestklasse noch lange in die Nacht und der eine oder andere „philosophische“ Ansatz

fand mit Gelächter und manchmal auch einem Raunen, das durch die Runde ging,

seinen Widerhall bis hinaus auf den Simssee.

Der Sonntag bot dann bis auf den Brunch :) seglerisch leider keine weiteren Glanzpunkte

mehr und wiederum pünktlich mit dem Läuten der katholischen Mittagsglocke beendete

der Wettfahrtleiter einen gelungenen Saisonauftakt.

Auf ein Wiedersehen im kommenden Jahr!

Bericht: Frank Weigelt, GER1087

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Frühlingspreis

Ossiachersee

KYCO

28.-29.04.2018

Üblicherweise ist es Ende April in Süddeutschland kalt, sehr regnerisch kurz: garstig;

und so ist ein Wochenende im weit südlich gelegenen Kärnten eine wunderbare Alternative,

dem Frühling entgegen zu reisen. Nur dieses Jahr war alles anders: hochsommerliche

Temperaturen in Kärnten aber auch in Bayern!! Dazu eine Südwind- bzw Fönlage,

die den Wind in Bayern eher blasen ließ, während die Karawanken (für Nicht-Kenner: das

ist das Bergmassiv zwischen Slowenien und Kärnten) den Wind am Ossiacher See auf

glatte Null Windstärken sinken ließen.

Die 8 teilnehmenden Tempestteams ließen sich davon aber nicht die Laune verderben.

Statt segeln wurde halt eher erzählt aus alten Zeiten, alte Freundschaften gepflegt und

neue dazu gewonnen – und von den sehr engagierten Clubdamen wurden wir mit gutem

Essen und Trinken bei Laune gehalten.

Trotzdem gab es einen schönen althergebrachten Höhepunkt, der der Tradition geschuldet

ist: eine Bootstaufe! Christoph Mehrwald hat die Yacht von Walter Ritschka gekauft

und diese ordentlich taufen lassen – (das dazugehörige schöne Video ist auf der Tempest

-Whats App zu sehen) – und Sekt und Bier flossen in Strömen. Walter war auch gekommen

und er hat sich’s mit dem Verkauf nicht leicht gemacht; aber sein Sohn kann aus

beruflichen Gründen als Vorschoter nur bedingt noch mitsegeln und so hat sich Walter

eine Esse gekauft die auf dem Wörther See liegt … ABER: Walter bleibt der Tempestklasse

weiterhin verbunden und wenn einer einen Steuermann kurzfristig braucht freut

er sich über einen Anruf.

Max und mir hat es fantastisch gefallen. Max hatte noch 2 T-Shirts von 1991 mit dem

Aufdruck des Kärntner Yachtclubs gehabt, die wir nächstes Jahr dann wieder anziehen

werden – denn wir kommen definitiv wieder.

Bericht: Klaus Wende, GER1183

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Ammersee

ASC

German Open

10.-12.05.2018

Kein Berliner Boot am Start – die Titelverteidiger siegen souverän – warum erst

jetzt wieder eine Tempest-Regatta am Ammersee?

Das war mal wieder eine der Veranstaltungen, bei der man ins schwärmen kommen darf.

Seit langen Jahren wieder eine Tempest-Regatta am Ammersee oder war es die erste

überhaupt? Hier streiten sich die Gelehrten und ich bitte um Aufklärung. Allerdings darf

die durchaus berechtigte Frage gestellt werden, warum es so lange gedauert hat, bis die

Tempestsegler wieder (oder eben zum erstem Mal) für eine Regatta an den Ammersee

gekommen sind.

Die gleiche Frage stelle ich mir selbst auch – ich bin ja nur ganz wenig jünger als die

Tempest und war zum ersten Mal zum Segeln hier. Na gut lieber spät als nie!

Das Revier zeigte sich von seiner besten Seite (?) – es gab genug Wind, das Wetter war

für Anfang Mai angenehm warm und der ASC ein Spitzengastgeber.

Am Start waren 20 Boote aus Österreich, der Schweiz und Deutschland - nach 18

Booten am Simssee, waren eigentlich mehr erwartet worden und nur 15 deutsche Boote

bei einer German Open sind eigentlich schade. Wer aus gutem Grund verhindert war, ist

entschuldigt und der Rest darf sich darüber ärgern, nicht dabei gewesen zu sein. Was

uns am Ammersee vom Augsburger Segler Club geboten wurde, war feinste Ware.

Spitzenorganisation an Land und auf dem Wasser.

Tag 1: Am Vatertag gleich mal vier Wettfahrten bei böigem Westwind – das Feld war

größtenteils sehr eng beisammen und der hervorragende Wettfahrtleiter Dr. Georg Haindl

und sein Team zogen das Ganze zackig durch: letztes Boot im Ziel – und sofort ging´s

weiter. Wer „biesl´n“ musste, stand da enorm unter Zeitdruck.

Die Dreher erforderten schon Einiges an Raffinesse, diese auch vorher zu sehen und

richtig zu nutzen. Das Team Christian Spranger / Christopher Kopp kam gleich super mit

dem neuen Boot und den Bedingungen zurecht und fuhren nach zwei Ersten gleich noch

zwei Zweite hinterher. Die anderen beiden Laufsiege gingen an die Weltmeister Cornelia

& Rüdi Christen und da staunt ihr jetzt: für Hans & mich – das war jetzt aber auch mal

fällig!

Abends auf der schönen Clubterrasse Spargelessen und das „gewohnte“ gemütliche

Beisammensein der „Tempest-Segler“. Ein super Segeltag!

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Tag 2: Sonnenschein und gegen Mittag kam der versprochene und bestellte Nord-Ost.

Auch hier wieder eine souveräne, saubere Leistung des Wettfahrtleitungsteams. Drehte

der Wind wurde der Start abgebrochen und zack zack eine neue Linie und ein neuer

Kurs gelegt. Drehte der Wind während der Wettfahrt wurde die Bahnmarke verzogen –

alles vorbildlich angezeigt – so hätten wir das gerne immer. Der ASC hat allerdings auch

genügend „Hardware“ um das durchzuziehen (Startboot, zwei Bojenlegerboote und Begleitboote).

Die Tempestflotte zeigte aber auch, dass sie das würdigen kann: wenn die Linie und die

Länge stimmt – gibt´s auch keine Frühstarts – nicht mal einen Einzelrückruf!

Auch keine Protestverhandlungen – Danke Klaus! (für die Aufklärung etwaiger Konflikte

oder Unstimmigkeiten sorgte der Schiedsrichterobmann Prof. Dr. Werner Esswein nach

den Wettfahrten)

Der NO Wind am Ammersee war genauso „tricky“ zu lesen wie der W Wind am Tag zuvor.

Wenn man auf die Ergebnisliste schaut, sieht man, dass jeder mindestens eine Wettfahrt

verbockt hat (Ausnahme Spranger/Kopp : ein Fünfter Platz wird auch bei euch nicht als

Ausrutscher gewertet)

Die Tagessiege: 2x Cornelia & Rüdi und Peter Sippl / Herbert Kujan

Es wurden an diesem Tag also drei Wettfahrten gesegelt, wobei vier locker möglich

gewesen wären – nur wenn das gesamte Programm durch ist, fahren dann halt doch

einige nach Hause und hätten dann womöglich das schöne Abendprogramm sausen

lassen (dazu später mehr). Nach sieben von acht Wettfahrten standen die Titelverteidiger

(Spranger/ Kopp) als Gewinner bereits fest. Dahinter Sippl / Kujan vor den Christens aus

der Schweiz.

Für das Abendprogramm war ein bayrischer Abend angesagt: Freibier, Schweinsbraten

und eine wirklich schöne bayrische Blasmusik, die zu Recht viel Applaus bekamen. Es

wurde ein stimmungsvoller, schöner Abend und Dominik´s Geburtstag wurde auch noch

würdig gefeiert.

Tag 3: Die Windprognose für Samstag war nicht gut - und so kam es auch: der Wind

blieb löchrig und lau und somit wurde die German Open 2018 am Samstagmittag nach

sieben Wettfahrten für beendet erklärt.

Als Resümee bleibt zu sagen: Ein Top-Event in einem Top-Club! Lieber ASC vielen Dank,

dass wir bei Euch zu Gast sein durften – Ihr habt das so großartig gemacht, dass wir

gerne wiederkommen. Ob als German Open, Eurocup oder Rangliste – der Augsburger

Segler Club sollte fester Bestandteil unseres Regatta-Kalenders werden!

Und Sonst: Die Tempestfamilie hat Nachwuchs bekommen: wir gratulieren ganz herzlich!!!!

Ein herzliches Willkommen auch an unsere neuen und fast neuen Teams auf dem

Klassenboot und so weiter – dran bleiben und dabei bleiben!

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

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ÖSTMZeller See (AUT)

31.05.-03.06.2018

YCZ

WM Generalprobe bei Willy!

Zur letzten Regatta vor der WM am Attersee waren 7 österreichische und 14 deutsche

Boote am Start. Also wieder ein sehr erfreuliches Meldeergebnis. Eingeladen hatte diesmal

der Yacht Club Zell am See auf Initiative von Tempest-Urgestein Willy Ebster, der

auch als Wettfahrtleiter die Fäden souverän in den Händen hielt.

Der Zeller See liegt eingerahmt zwischen hohen Bergen und ist eher als Wintersportort

bekannt, aber von hier kommen z.B. auch Österreichs „Vorzeige-Kat-Segler“ Hagara /

Steinacher.

Die Veranstaltung begann traditionell an Fronleichnam, bei wechselhaftem Wetter – es

wurde bei leichtem Nordwind ausgelaufen, der in Folge aus beinahe allen Richtungen

kam und somit keinen Start zuließ.

Dann baute sich im Norden noch ein Gewitter auf und der Großteil der Boote schien den

Braten zu riechen und segelte zurück in Richtung Hafen. Der Wind frischte auf und es

kam zu keinem Startversuch mehr an diesem Tag.

Das Risiko von einem der Gewitter kalt erwischt zu werden, war zu hoch.

Für Freitag war daher eine frühe Startzeit von 7:30 angesagt, aber leider ist der Südwind

nicht mit uns aufgestanden. Gegen Mittag kam dann Nordwind und es konnten drei

schöne Wettfahrten gesegelt werden – die Vierte wurde an der Luvtonne wegen abflauendem

Wind abgeschossen.

Dass auf Gebirgsseen, wie dem Zeller See, der Wind auch mal eher drehend ist, war eigentlich

keine Überraschung, aber die einen kamen mit den Bedingungen besser zurecht

als andere.

Zwischenergebnis nach drei Wettfahrten:

1. Stefan Erlacher /Christian Wöhrer souverän in Front mit 1-1-2 (Waging ist zwar kein

Gebirgssee, aber da dreht der Wind auch wie deppert)

2. Michi Schmohl / Ralph Ostertag 3-2-7 (auch eine Mannschaft, die mit drehenden

Winden bestens zurechtkommt)

3. Stefan Schollmayer / Alexander von Mertens 2-6-5 (die kommen mit allen Bedingungen

zurecht)

4. Christian Spranger / David Bulin 9-5-1 (die Beiden mussten sich erst aneinander

gewöhnen, da der Stammschote und „Einflüsterer“ Christopher Kopp kurzfristig aus familiären

Gründen absagen musste)

5. Andi Polterauer / Helmut Czasny 7-7-3 als beste Österreicher

Am Abend dann ein gemeinsames Segleressen und am Samstag sollte es dann zusammen

mit den O-Jollen weitergehen..

30


Am Samstag konnten zwei weitere Wettfahrten bei ähnlichen Bedingungen, wie am Vortag

gesegelt werden.

Beide Läufe gewannen Schmohl / Ostertag und rückten damit Erlacher / Wöhrer bis auf

einen Punkt auf die Pelle. Das Team Spranger / Bulin nun auf Platz drei nur einen Punkt

vor Schollmayer / Mertens. Fünfte „Mehrfachweltmeister“ Weigelt /Rusitschka auch nur

2 Punkte vor Kohl / Pilmes, die so allmählich Fahrt aufnehmen. Bestes Österreichisches

Team auf Platz Sieben : immer noch Polterauer / Czasny allerdings schon 7 Punkte zurück.

Der Aufreger des Tages: drei Boote wurden wegen nicht getragener Schwimmwesten

disqualifiziert.

Der Sonntag hätte also wieder einmal ein spannendes Finale bieten können, wie so oft

bei der ÖM – hätte, hätte Fahrradkette: der Zeller See war wieder ein Idyll, aber leider nur

für die Ruderer, die beste Bedingungen vorfanden: gaanz glattes Wasser – für uns war

leider nix mehr außer der Kulisse geboten. Sehr Schade!

Bleibt die Gratulation an die Sieger Stefan Erlacher / Christian Wöhrer, die mit der Serie

1-1-2-2-3 verdient gewonnen haben und die Vizemeister Michael Schmohl / Ralph Ostertag

3-2-7-1-1.

Ein großes Lob und Dank an Willy Ebster für seine Leistung als Wettfahrtleiter und die

launige Siegerehrung im Stile von Sepp Höss und dem Yacht Club Zell am See als Gastgeber.

Nicht unerwähnt bleiben soll das immerwährende Engagement von ITA Präsident Manfred

Schumi, der sich um die Klasse verdient gemacht hat, wie kaum ein anderer. Im Umfeld

der ÖM und im Vorfeld der WM war Manfred mit so vielen „Baustellen“ beschäftigt,

dass die Konzentration aufs Segeln sicher gelitten hat.

Wenn es noch keinen Kandidaten für den Falconer Preis 2018 gibt: Manfred wäre mein

Vorschlag.

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

31


WM

Attersee

UYCAs

30.06.-06.07.2018

Deutschland ist Weltmeister!

Nach Cowes und Saint Raphael also wieder ein Binnenrevier für die WM.

Mit 41 Booten aus sechs Nationen war ein schönes Feld am Start.

Es gab eigentlich noch eine weitere Meldung aus Österreich, die gar ein neues Boot bei

Mader bestellt hatten, aber dann doch nicht mehr wollten, dazu gibt es sehr unterschiedliche

Versionen über das Warum und Weshalb, aber das bleibt jetzt hier unkommentiert.

Zur Tempest-Familie kamen trotzdem einige Newcomer und die haben es sicher nicht

bereut dabei gewesen zu sein.

Gastgeber war heuer mit dem Union Yacht Club Attersee, einer der größten, ältesten und

schönsten Segelclubs in Österreich. Vier Hektar Grund, vier riesige Stege und ein feudales

Clubhaus. Top Infrastruktur und überhaupt gab es da nix zu meckern:

Der gesamte Event war hervorragend von Christian Hotwanger organisiert:

„Unser“ Wettfahrtleiter Gert „Blondl“ Schmidleitner verdient mit seiner Truppe auch besonderes

Lob:

Immer Herr der Lage, hielt uns „Blondl“ mit seinem wunderbaren „österreichischen Englisch“

auf dem aktuellen Stand – seine Prognosen für den Tag waren nicht nur amüsant,

sondern meist auch zutreffend.

Aber was einen sehr guten Wettfahrtleiter auch auszeichnet ist, dass er die Gelegenheiten

für die Wettfahrten auch zu nutzen weiß und das ging sich wirklich gut aus bei dieser

WM, denn trotz der langfristigen Prognosen war der Wetter- und Windgott nicht immer

auf unserer Seite.

Samstag Anreise der meisten Teilnehmer und Vermessung, Einkranen und Zuteilung der

Liegeplätze – alles sehr geschmeidig – nur Sepp hatte seinen Messbrief zuhause vergessen,

aber Dank der Hilfe von Christian Spranger konnte auch dieses Problem gelöst

werden.

32


Sonntag Practice- Race: Der Wind kam aus der Rosenwind-Richtung, war aber keiner,

es drehte wie verrückt und das war auch gleich der Vorgeschmack für die folgenden

Tage. Die Eröffnungsfeier im Ortszentrum von Attersee folgte am Abend bei bestem Wetter,

Freibier und Häppchen.

Montag Race Day 1: Die beiden geplanten und erlaubten Wettfahrten konnten bei bestem

Wetter und Wind aus Nord gestartet werden.

Die Linie war sauber gelegt und großzügig in der Länge, aber im Gegensatz zum Practice

Race ging es nur über die rechte Seite. Die Tempest-Segler hatten da eine gute Nase

dafür, was dazu führte, dass in der zweiten Wettfahrt 40 Boote versuchten am Startschiff

über Linie zu kommen, in Race 1 sind die Pinnend-Starter jämmerlich verhungert.

Na ja – da kann die Linie lang sein, wie sie will: 41 Boote am Startschiff geht sich für

nicht für alle aus. Im Gegensatz zum Vorjahr hatten wir aber keinen einzigen allgemeinen

Rückruf und nie Black-Flag!

Sieger in Race 1: Erlacher / Wöhrer vor Spranger /Kopp und den Christens aus der

Schweiz

Sieger Race 2: Kujan / Kujan vor den Christens und Weigelt/ Rusi

Also waren die erwarteten Leute an Tag eins vorne, allerdings kam da noch eine Newcomer

Mannschaft aus Österreich mit ins Spiel: Wiesinger / Tschepen fuhren gleich zwei

vierte Plätze nach Hause und waren Gesamtvierte nach den Christens und den punktgleichen

Erlacher/Wöhrer und den Kujans.

Dienstag Race Day 2: heute wären drei Wettfahrten theoretisch möglich gewesen, aber

der Wind lies leider nur ein Rennen bei bestem Wetter und leichterem Wind zu.

Wieder Nord-Wind, wieder kein „echter Rosenwind“, wieder die rechte Seite.

Sieger: Suter/ Hochuli aus der Schweiz vor Spranger / Kopp und Ribback/ Schweizer

auch aus der Schweiz.

Zwischenklassement nach 3 Wettfahrten: Christen / Christen vor Spranger / Kopp und

Erlacher / Wöhrer

Mittwoch Race Day 3: keine Wettfahrten – es stellte sich kein segelbarer Wind ein.

Donnerstag Race Day 4: die Segler warteten den ganzen Tag – es wurde langsam eng

mit einer gültigen WM. Für Freitag war Schlechtwetter und Westwind angekündigt, das

wären also keine zuverlässigen Bedingungen. Am frühen Abend stellte sich Westwind

ein, allerdings gepaart mit Gewitterzellen, also mussten wir weiter abwarten, wie sich die

Lage entwickelt. Es war schon nach 18:00 Uhr als die Wetterwarte in Salzburg meldete,

dass die drohende Gewitterzelle sich verzieht und sofort wurde ausgelaufen.

Der Westwind nahm schnell zu und während des Starts waren 20 Knoten Wind, in Böen

über 30. Es gab einige schöne Sonnenschüsse und viele Badeeinlagen, aber außer einem

Großsegel kaum Bruch..

33


WM

Franky Weigelt und Rusi fuhren trotz Kenterung einen Laufsieg heraus. Zweite wurden

Magg / Wördehoff vor Spranger / Kopp, die somit die Gesamtführung hatten vor den

Christens und Schmohl / Ostertag.

Im Anschluss fand das Galadiner mit einiger Verspätung, aber bei bester Stimmung statt.

Die WM war mit der vierten Wettfahrt im Sack und trotz der fordernden Bedingungen

waren doch alle froh, dass wir heute noch gesegelt sind.

Der Falconer Preis 2018 ging verdient an den ITA Präsidenten Manfred Schumi, herzlichen

Glückwunsch!

Freitag Race Day 5: grauer Himmel und leichter Regen – aber kein Westwind!

Blondl lies uns trotzdem zeitig auslaufen und die fünfte Wettfahrt wurde bei drehendem

Südwind gesegelt. Mit dem Streicher nach fünf Wettfahrten wäre für einige Teams noch

der Titel möglich. Sieger WF 5 die Christens vor Spranger / Kopp und dem New Zealand

Team Hochgraef / Zellner!

Für die führenden Teams war es mit dem Streicher eine fürchterliche Rechnerei, in Führung

blieben Spranger/ Kopp vor den beiden Schweizer Booten Christen / Christen und

Suter / Hochuli, alle anderen waren eigentlich raus aus dem Titelrennen.

Nach mehreren Umbauten des Kurses (es wechselte ständig zwischen Süd- und Westwind)

wurde noch die sechste Wettfahrt gesegelt.

Weigelt / Rusitschka gewannen die letzte Wettfahrt und wurden somit Vizemeister.

Die beiden Schweizer Boote waren nur im Mittelfeld und raus aus dem Titelkampf.

Spranger / Kopp reichte ein 12. Platz zum verdienten Titel, nachdem sie dreimal hintereinander

nur knapp Vizemeister waren!

Herzlichen Glückwunsch!!!

Bericht: Mathias Pilmes, GER1145

34


35 25


Drachenwandpokal

21.-22.07.2018

Mondsee

(AUT)

scs

Hattrick in Schwarzindien!

Mein Papa hat gesagt dass es nicht viele Vereine gibt bei denen man so herzlich empfangen

wird wie beim SCS Mondsee. Die große Aufregung die ich vor dem Wochenende

hatte, als frischgebackene dreizehnjährige Steuerfrau wurde dadurch ziemlich klein „gehackt“

und egal wen ich dort getroffen habe, jeder war sehr nett zu mir.

Nach einer guten Nacht im Wohnmobil hatten wir am Vormittag noch ausreichend Zeit

das Boot aufzubauen, zu checken und die neue Travellerschot die Papa beim Mader

geholt hat noch einzubauen. Dann ging es pünktlich los zu den drei Wettfahrten dieses

Tages, die bei 2-3 Bft. starteten.

Der erste Start war gleich mal ein allgemeiner Rückruf und so hatte ich eine zweite Chance

besser zu starten. Beim zweiten Start kannte sich irgendwie plötzlich keiner mehr aus,

weil die Signale nicht so kamen wie sie kommen sollten. Der Dritte klappte dann und für

mich war das ganze sehr stark drehend und so hörte ich ständig „jemanden“ im Trapez

sagen: „ABFALLEN…ABFALLEN…ANLUVEN…ANLUVEN…AAANNNNLLLUUUVVVEE-

EENNNN!!!!“.

Wieder im Hafen und nach dem Anlegen gingen wir zum Regattahaus, wo ich mit einem

sehr lieben Applaus und einem „sauber Emilia“ oder „gut gemacht Emilia“,begrüßt wurde.

Das war echt schön, Danke! Nach den 3 Wettfahrten war ich echt kaputt und freute

mich auf das, was ich am Vormittag schon in der Nase hatte. Den Schweinsbraten,

Schnitzel, Ripperl, Salate bis hin zu

den Marillenknödel von Anni!!! Ich war echt kurz vorm explodieren.

Ah ja, Ergebnisse vom ersten Tag war dass die „Seriensieger“ Mehrwald/Spranger nur

einen Punkt hinter Wiesinger/Tschepen lagen. Das konnte ja noch spannend werden

und wir vertschüssten uns relativ früh während so manche Teams „etwas“ weiter in die

Nacht feierten.

Nach einem sehr schönen Frühstücksbuffet setzte der Wind endlich ein und es wurde

die vierte und letzte Wettfahrt bei extremen Starkregen gestartet. Es schüttete so brutal

das bei mir die Soße hinten reinlief. Ich sah dass Wiesinger/Tschepen an zweiter Stelle

liegend ein größeres Problem hatten, was sich später als gerissenes Unterliek herausstellte.

So kam es wie es kommen mußte, dass Mehrwald/Spranger ihre Siegesserie fortsetzen

konnten und nun schon zum dritten Mal in Folge die Regatta am Mondsee für sich entscheiden

konnten! Zweiter wurden die Pechvögel und auf Platz drei schon Christopher

Kopp mit einem „ausgeliehenen“ Vorschoter aus Wien.

36


Bei uns war es so dass wir in der Letzten einen 6ten einfahren konnten, weil die Boote

knapp vor uns das Leefass mit dem Ziel verwechselten und als sie es merkten war es

schon zu spät. Ich freute mich natürlich trotzdem wie ein Schnitzel. Viel wichtiger ist aber

dass wir nie Letzter waren und immer knapp hinter dem Hauptfeld ins Ziel kamen.

Ich bin sehr stolz dass ich es geschafft habe und denke das wenn wir noch viel mehr trainieren

werden wir einen guten Bootsspeed „zammbringen“. Ich sehe meine seglerische

Zukunft auf alle Fälle auf der Tempest und freue mich jetzt schon auf die kommenden

Regatten und auf Mondsee 2019.

Herzlichen Dank auch nochmal an Viktor Lassnig für das tolle Weekend!

Bericht: Emilia Wachs, GER 1035

37


Silber Tempest

11.-12.08.2018

Tegernsee

YCaT

Schaumkronen Weiß-Blau

Online wirbt der Tegernsee auf seiner Homepage mit dem Slogan:

„Nirgendwo, so sagt man, ist Bayern bayerischer als im Tegernseer Tal. Wenn wir nach

oben blicken, dann sehen wir einen mustergültigen, weiß-blauen Himmel. Während unten

im Tal der See alle in einen Bann der Gemütlichkeit zieht. Erleben Sie den Tegernsee

hautnah in seiner Schönheit, in seiner Vielfalt und in seiner Wirkung.“

Das stimmt perfekt! Ein traumhaftes Wochenend-Wetter, das Tal schön, vielfältig, mit

einer besonderen Wirkung, allerdings ist der See nicht mehr gemütlich, wenn 26 Tempest

sich an der ersten Luv-Tonne begegnen. 5x AUT, 1x SUI, 1x NZL und 21x GER von denen

am Samstag 26 bei bestem Wetter starteten. Aber eins nach dem Anderen.

Stolze 28 Meldungen für eine Wochenendregatta sprechen dafür, dass die Tempest-

Klasse im Allgemeinen und der YCaT im Speziellen eine hohe Attraktivität besitzen. Bereits

am Freitag wurden die ersten Segler herzlichst empfangen, eingewassert und die

Trailer verstaut. Die Camper fanden dieses Jahr neu, im oberen Bereich des Schlossgartens

ein neues zu Hause. Der Abend auf der Terrasse des Club-Restaurants “See la Vie”

mit der bayerischen Herzlichkeit des Wirtes Hermann endet feucht fröhlich, die Harten

im Garten gehen noch rüber in’s Bräustüberl mit Ansätzen zum Hochzeit-crashen. Es ist

immer wieder schön, mit den Seglern nicht nur segeln zu müssen.

Samstag früh; der Wind steht noch aus Süd, aber es ist schon 10 Uhr. Und das wird

ungewöhnlicher Weise noch eine Weile so bleiben. Der See hat nach dem heißen Sommer

tatsächlich 25 Grad, was die typischen Tegernsee Winde verändert. Also in aller

Ruhe das Schiff aufbauen, die Freunde begrüßen und Weißwürste bestellen. Gleichzeitig

bekommen wir vom Werner Biebl eine knappe und sehr professionelle Regattaeinweisung

in alle Rahmenbedingungen, vom Wetter über den See, die Winde, die Flaggen, die

Kurse, das Prozedere und die Frühstarts, die wir nicht machen (sollen). Für einige überraschend

geht’s dann doch noch vor 12 Uhr auf die Piste, da sind die Weißwürst noch

frisch auf dem Teller. Die ersten Schaumkronen kommen schon um die Ecke.

Für mich neu, wird der Kurs relativ nahe an Tegernsee gestartet. Der „Blaue Page“ liegt

gegen 13:30 Uhr auf Höhe der Promenade beim Monte Mare, gut in Sichtweite für die

am Ufer gebliebenen. Wind aus NW mit 3 Bft. in Böen auch gerne mehr, gelingen drei

schöne Kurz-Wettfahrten von je ca. 35 Minuten.

38


39 33


Silber Tempest

Am Tegernsee, da wo es meist auf der rechten Seite geht, geht’s diesmal eher Mitte links.

Die typischen Dreher sind nicht so deutlich wie sonst, aber immer noch unberechenbar,

- wenn man nicht den See liest -. Die Annäherung an die erste Wendemarke bei der das

Feld noch eng beieinander liegt zeigt sich sehr spannend. Für mich eine faszinierende

Erfahrung, als 15+ (Position an der Marke, nicht Alter) das Geschehen an der Luv-Tonne

mit Blick nach Vorn beobachten zu dürfen. Harakiri-Unterwender mit Ausweichmanövern

die zu Querstehern und Auffahrunfällen führen, Fluchen, Schimpfen, Flaggenparade und

Protestrufe, kringeln oder nicht kringeln und abends ist wieder alles Gut, die Wunden

werden miteinander geleckt und beim Bier der Schreck ersäuft. Junge, das ist Segeln.

Der Wind dreht leicht auf Nord, daher ziehen wir mit der Bahn um. Weiter nördlich in

Seemitte startet die 4. Wettfahrt gegen 15:30, oder auch nicht. Mehrere Frühstarts bei

drehenden Winden, sorgen dann für einen disziplinierten Start unter schwarzer Flagge.

Typisch für den Tegernsee ist bei 4 Wettfahrten bei jedem ein Patzer dabei. So liegen

nach 4 schönen Wettfahrten die ersten 8 in der Wertung teilweise punktgleich durchaus

noch in aussichtsreicher Lage auf den Gesamtsieg, wobei Schollmayer und Sprangersenior

die Nase vorn haben. Der Sonntag wird’s zeigen.

Relativ spät nach 17:00 Uhr zurück im Hafen werden wir mit Freibier und Schmalzbrot

empfangen. Lecker! nach einem langen Tag auf dem Wasser. Die lecker Hähnchen vom

Grill brauchen noch, aber Hermann lässt sie knusprig werden. Viel geklönt, gegessen

und getrunken geht’s gerade noch vor Mitternacht ins Bett. Mann muss ja morgen wieder

segeln.

Sonntag wieder ein traumhafter Morgen, mit Südwind, warmen Wasser und einer Stimmung

wie man sie auf einem Bild alleine nicht einfangen kann. Mann muss es selbst

erleben. Auslaufen zur letzten Wettfahrt die um kurz nach zwölf startet. Wind aus NE

mit guten 3 Bft. Da sieht’s in der Mitte gut aus, wer sich aber rechts traut hat die Nase

vorn. Tatsächlich kommen immer wieder welche von rechts aus dem Schilf die vorhin da

noch nicht da waren. Tegernsee halt. Scholli „patzt“ mit einem 7.Platz und fällt von 1 auf

3 zurück, Christian und Christopher können das Ding mit einem 3. Platz im 5. Lauf für

sich entscheiden und Hannes Brochier und Peter Kern erkämpfen sich mit einem Sieg

den gesamt Zweiten. Herzliche Gratulation an alle Sieger und die die an Erfahrung dazu

gewonnen haben.

Einziger Wermutstropfen an diesem schönen Wochenende: zwei verletzte Vorschoter.

Kapsel- und Sehnenriss am Ringfinger, und eine ausgekugelte Schulter. Gut dass „Orthopädix“

Manfred Appel mit im Feld war und die Schulter wieder an Ort und Stelle

brachte – der arme Kollege wurde abends, nach kurzem Krankenhausaufenthalt, aber

schon wieder auf der Clubterrasse gesichtet. Gute Besserung!

Nächstes Jahr findet hier die WM statt. Der YCat hat hierfür ein riesen Programm in Vorbereitung,

auf das wir uns alle freuen können. Mit dieser Regatta hat er gezeigt, dass er

es drauf hat. Den See muss man mögen, da er herausfordernde Aufgaben stellt, aber am

Ende gewinnen dann doch die Besten.

Bericht: Ralph Ostertag, GER 1142

40


Eurocup

Gardasee

23.-25.08.2018

CVT

Dolce Vita in Bella Italia!

13 Schiffe fanden den Weg zum Circolo Vela Torbole, um den diesjährigen Tempest-

Eurocup auszusegeln. Ich trat dazu mit dem erfrischenden Jungspund Merlin Lippert an.

Wir lernten uns kennen am Dienstag Morgen, den 21. August, als ich ihn daheim abholte.

Er stammt aus einer sehr erfolgreichen Berliner Jollenseglerdynastie und war - abgesehen

vom Opti früher - bislang als Regattasurfer und 420er-Vorschotmann aktiv.

Während Merlins Vater in Plön um den Meistertitel der O-Jollen stritt, takelten wir nach

13 Stunden Autobahn und einer unruhigen Nacht vor dem verschlossenen Vereinsgelände

das Boot auf. Das Kranen ging dort auch deutlich entspannter als am Attersee,

trotz der vielen FD´s und einiger Solings, die parallel starteten. Das Segeln auf dem Gardasee,

den ich bislang nur vom Ufer kannte, machte die Unbilden der Anreise mehr als

wett, umgeben vom Gewimmel der Surfer und südlich auch vielen Kitern. Von Letzteren

hielten wir uns im Vento jedoch luvwärts, um mit ihnen nicht „ins Gehege“ zu kommen.

Von Donnerstag bis Samstag absolvierten wir dann sechs Wettfahrten, wir persönlich

starteten mit einem vierten Platz und wurden insgesamt Achte. Gewonnen haben unsere

Weltmeister Christian Spranger und Christopher Kopp mit 10 Punkten, mit einem Punkt

Vorsprung knapp vor Stefan Erlacher und Christian Wöhrer. Ausgeglichene Dritte wurden

Scholli und Alex v. Mertens vor Klaus Wende und Max Reichert. Die Leistungsdichte der

Klasse zeigt sich auch daran, daß Tobias Spranger / Andreas Gretschmal einen zweiten

und 2 dritte Plätze ersegelten und am Ende auf Platz 5 landeten.

Der Wettfahrtleitung wünsche ich im Namen der Aktiven, den Superwind optimal zu nutzen

– wenn er denn da ist - und nicht nur dafür auch die Pausen auf dem Wasser nach

Möglichkeit zu verkürzen. Für eins der besten Regattareviere Europas kann ich nur werben

und hoffe sehr, daß wir uns dort international noch stärker präsentieren, damit der

Tempestklasse diese Veranstaltung künftig erhalten bleibt.

Bericht: Achim Blaurock, GER 1182

41


Herbstregatta

Waginger See

08.-09.09.2018

WSC

Nullnummer

Ein neuer Termin aber leider kein Wind am Waginger See. Bei bestem Wetter fanden sich

16 hochmotivierte Teams beim Waginger Segelclub ein.

„Der wärmste Badesee Bayerns in windgeschützter Lage“ – das ist kein Witz, so wirbt die

Gemeinde Waging tatsächlich für sich - kam diesem Slogan für uns Segler im schlechtesten

Sinne nach.

Leider eine seltene Nullnummer, die vergangenen Jahre hatte es immer Wind, aber in

Ossiach war es heuer auch so. Pech gehabt!

Neben den Tempest´s waren auch ein Häuflein Korsare mit dabei. Die waren von der

Feier- und Partykultur in unserer Klasse schwer beeindruckt. Weil diese Paarung auch

im nächsten Jahr wieder in Waging zusammen auf die Bahn gehen soll, gelobten die

Korsar-Segler bis dahin fleißig zu üben, damit sie dann nächstes Jahr beim Feiern vielleicht

mit uns mithalten können.

Bericht: Mathias Pilmes, GER 1145

42


Tempest Humpen

Starnberger See

22.-23.09.2018

MRSV

Würdiger Saisonabschluss

Sonniges, warmes Wetter entgegen den Prognosen (Regenwetter) überraschte uns am

Starnbergersee. Am Samstag wurde der Wettfahrtleiter Dominik Wördehoff und seine

Crew stark gefordert, da der Wind, kaum begann das Startprozedere, sich wieder verflüchtigte,

oder stark drehte, so dass die Wettfahrten immer wieder abgeschossen werden

mussten. Sogar auf dem Wettfahrtleiterboot wurde Unmut laut ob der ständigen

Huperei…. Das lange Warten wurde schlussendlich belohnt und ein Südwind bis 2 Bf

baute sich auf und ermöglichte zwei Wettfahrten.

Für Sonntag wurde eine Sturmwindfront angekündigt, welche etliche SeglerInnen verunsicherte,

ob überhaupt eingewassert werden sollte. Die Wettfahrtleitung forderte zum

schnellen Auslaufen auf, um noch vor der Front die zwei fehlenden Läufe durchzubringen.

Bei auffrischendem Süd- Südwestwind von 3-5 Bf konnten beide Wettfahrten gesegelt

werden. Dominik bestand seine Feuerteufe als Wettfahrtleiter bravourös. Und die Sturmwindfront?

die verschonte uns :-)

Bericht: Cornelia Christen, SUI 1122

43


46

2018


Tempest Skiyachting | Riesenslalom (04. 02. 2018)

Erpfendorf

Einzelwertung

PL Name Nr. Team Lauf 1 Lauf 2 Gesamt

1 Tobias Spranger 86 GER1140 27,03 26,35 00:53,38

2 Christopher Kopp 82 GER1187 28,38 26,84 00:55,22

3 Christian Wöhrer 76 GER1149 27,66 27,79 00:55,45

4 Alex von Mertens 87 GER1194 29,20 27,09 00:56,29

5 Christian Spranger 85 GER1194 30,51 29,93 01:00,44

6 Nikolaus Magg 90 GER1137 30,74 30,12 01:00,86

7 Hildegard Spranger 79 GER1140 31,84 31,10 01:02,94

8 Herbert Kujan 77 GER1187 34,20 33,24 01:07,44

9 Teddy Baehr 83 GER1088 36,09 34,43 01:10,52

10 Hella Baehr 88 GER1088 36,23 35,72 01:11,95

11 Dominik Wördehoff 75 GER1137 37,82 35,52 01:13,34

Teamwertung

Pl. Team Gesamt

1 GER1140 01:56,32

2 GER1194 01:56,73

3 GER1187 02:02,66

4 GER1137 02:14,02

5 GER1088 02:22,47

47


Eurocup, Côte d’Azur, CNSR - FRA (30.03.-01.04.2018)

Saint Raphael

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. PKT

1. GER 1192 SCHOLLMAYER Stefan

VON MERTENS Alex.

2. GER 1079 MEHRWALD Christoph

WINKLER Pierre

3. FRA 1177 ROUANET Patrice

ROUANET Agnes

4. FRA 1147 THIERRY Jean-marie

SUILLEROT Marc

5. FRA 1136 SUTER Mario

DAVIS Tanja

6. FRA 827 ROUANET Denis

ROUANET Adrien

7. 1182 BLAUROCK Kerstin B.

BLAUROCK Achim

8. FRA 1009 BEREAULT Jean-pierre

CLARET Pascal

9. FRA 113 CAUSSE Bruno

LANDROUX Valerie

10. FRA 1112 DESFOND Emmanuel

BILLAUT Nicolas

11. FRA 7 DIDIER Michel

VADE Andre

12. FRA 12 VASSEUR Jean-charles

VASSEUR Werner

SCMSP

SCMSP

WSC

WSC

CNSR

CNSR

CVSP

CVSP

-

CVSP

CVSP

CNSR

ZSV

ZSV

CNSR

CNSR

CNSR

CNSR

CVSP

-

CNSR

CNSR

CNSR

CNSR

1 1 4 3 2 1 1 9

2 3 1 2 1 4 3 12

4 2 9 1 3 2 2 14

3 4 2 5 5 3 6 22

5 5 3 4 4 5 DNF 26

6 6 5 7 8 8 5 37

DNF 7 8 6 6 7 4 38

8 8 7 8 9 8 8 48

7 9 6 9 10 10 DNF 51

DNF DNF DNF DNF 7 6 7 59

DNF 11 10 10 11 11 DNF 66

9 10 DNF DNF DNF DNF DNF 71

48


Peter Stern Gedächtnispokal, SRS (14.04–15.04. 2018)

Simssee

PL NR Name Club 1. 2. 3. PKT

1. GER 1128 Lars Baehr

Leif Baehr

2. GER 11 Rolf Baehr

Christian Spranger

3. GER 1149 Stefan Erlacher

Christian Wöhrer

4. GER 1087 Frank Weigelt

Christian Rusitschka

5. GER 1187 Herbert Kujan

Christopher Kopp

6. GER 1145 Hans Kohl

Wolfgang Joppich

7. GER 1079 Christoph Mehrwald

Reinhard Egner

8. GER 1137 Nikolaus Magg

Dominik Wördehoff

9. AUT 1043 Frank Schimak

Philip Kotrba

10. GER 1180 Willy Ebster

Fritz Heigerer

11. GER 114 Mathias Pilmes

Andreas Greif

12. GER 1095 Max Froelich

Jochen Heydolph

13. GER 1140 Gerald Metz

Martin Wulff

14. GER 189 Gerd Diederich

Angelika Diederich

15. GER 1153 Dieter Staib

Renate Staib-Romanino

16. GER 1182 Achim Blaurock

Stefan Vormbaum

17. GER 1035 Dieter Wachs

Peter Wachs

18. T 198 Dr. Dominikus Schropp

Jakob Schropp

SC

Aegir

VSaW

SRV

WSC

WVF

DTYC

WSC

SCFF

SRV

YCaT

YCaT

WSC

SRS

WSC

MRSV

SCSW

SCSW

YCZ

SCM

YCaT

YCaT

SCCF

SCLW

SRV

SRV

WSC

WSC

YCaT

YCaT

ZSV

ARV

SRV

SRV

SRS

SRS

1 1 1 3

4 2 3 9

3 3 5 11

6 8 2 16

2 6 10 18

7 4 9 20

8 7 7 22

9 10 4 23

6 15 8 28

11 11 6 28

10 9 11 30

14 5 12 31

13 12 13 38

15 14 15 44

12 17 17 46

DNC 13 14 46

16 16 16 48

17 18 18 53

49


German Open, SRS (10.05.–12.05.2018)

Ammersee

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. PKT

1. GER 1128 Christian Spranger

Christopher Kopp

2. GER 1187 Peter Sippel

Herbert Kujan

3. SUI 1122 Cornelia Christen

Ruedi Christen

4. GER 1183 Klaus Wende

Max Reichert

5. GER 1149 Stefan Erlacher

Christian Wöhrer

6. AUT 1193 Manfred Schumi

Bernd Schumann

7. GER 1145 Hans Kohl

Mathias Pilmes

8. GER 1088 Teddy Baehr

Andreas Greif

9. GER 1192 Stefan Schollmeyer

Roman Theisen

10. GER 1137 Nikolaus Magg

Dominik Wördehoff

11. SUI 1136 Mario Suter

Tanja Davis

12. GER 1191 Christoph Mehrwald

Tobias Spranger

13. GER 1158 Hannes Brochier

Peter Hollender

14. GER 1085 Dr. Manfred Appel

Maximilian Appel

15. SUI 1190 Rolf Hunkeler

Manuel Hunkeler

16. AUT 1141 Wolfgang Rauch

Nikolaus Rauch

17. GER 1095 Max Froelich

Jochen Heydolph

18. GER 237 Hans-Georg Kellermann

Petra Schütz

19. GER 1140 Axel Hochgraef

Rüdiger Reichow

20. GER 1035 Dieter Wachs

Josef Rauch

SRV

SRV

1 1 2 2 5 2 2 10

WSC 5 2 4 3 9 1 5 20

SCFF

TYC 10 4 1 9 1 9 1 25

TYC

MYC 2 7 3 6 11 3 9 30

WSC

WSC 7 6 6 12 3 7 10 39

WVF

KYCO 8 10 15 11 4 5 3 41

KYCO

YCaT 13 8 12 1 7 8 7 43

YCaT

MRSV 3 9 8 8 15 11 6 45

YCaT

SCMSP DNF 19 7 4 2 10 8 50

WSC

MRSV

4 3 9 5 18 18 11 50

SCH 11 14 DNF 10 12 4 4 55

SCH

WSC 15 5 11 15 10 6 14 61

SRV

DSC 12 11 5 19 19 12 12 71

YCaT

YCaT

14 13 13 16 6 14 13 73

RVB 6 12 10 7 DNC DNC DNC 77

RVB

SCS 9 15 14 14 13 15 16 80

SCS

SCFF 17 18 16 18 8 16 18 93

YCaT

YCaT

18 20 17 13 16 13 19 96

19 17 19 17 14 17 17 101

SRV 16 16 18 20 17 19 15 101

50


Internationale Österreichische Meisterschaft, YCZ (31.05.-03.06.2018)

Zeller See

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. PKT

1. GER 1149 Stefan Erlacher

Christian Wöhrer

2. GER 1142 Michael Schmohl

Ralph Ostertag

3. GER 1194 Christian Spranger

David Bulin

4. GER 1192 Stefan Schollmayer

Alexander von

Mertens

5. GER 1087 Frank Weigelt

Christian Rusitschka

6. GER 1145 Hans Kohl

Mathias Pilmes

7. AUT 1188 Andreas Polterauer

Helmut Czasny

8. GER 1183 Klaus Wende

Max Reichert

9. AUT 1049 Klaus Berger

Viktor Lassnig

10. GER 1088 Teddy Baehr

Andreas Greif

11. GER 1180 Gustl Trimpl

Gustl Trimpl jun.

12. GER 1140 Gerald Metz

Martin Wulff

13. AUT 1193 Manfred Schumi

Bernd Schumi

14. GER 1137 Nikolaus Magg

Dominik Wördehoff

15. GER 1191 Christoph Mehrwald

Pierre Winkler

16. GER 1141 Wolfgang Rauch

Nikolaus Rauch

17. AUT 1110 Martin Schellrat

Georg Timp

18. GER 1035 Dieter Wachs

Josef Rauch

19. GER 1154 Max Grosse

Ralph Gleisner

20. AUT 0815 Lennart Weitgasser

Frank Kronemann

21 AUT 1151 Felix Studentschnig

Gerhard Hölzl

WSC

WVF

YCaT

YCaT

SRV

WSC

SCMSP

SCMSP

1 1 2 2 3 6

3 2 7 1 1 7

9 5 1 4 4 14

2 6 5 8 2 15

DTYC

WSC

4 4 10 5 5 18

YCaT 11 3 8 3 6 20

YCaT

UYCNs 7 7 3 10 13 27

MYC

WSC

SCS

SCS

MRSV

YCaT

SRV

SRV

SRV

SRV

KYCO

KYCO

WSC

MRSV

WSC

WSC

SCS

SCS

KYCO

KYCO

SRV

SCS

MRSV

MRSV

SCS

SCS

KYCO

KYCO

6 8 16 7 7 28

10 10 4 9 9 32

13 12 12 6 10 40

17 13 9 11 8 41

5 16 6 DSQ 15 42

12 9 11 12 11 43

16 11 13 14 12 50

8 14 15 16 17 53

14 17 17 13 16 60

18 15 19 DSQ 14 66

15 19 18 15 19 67

19 18 14 DSQ 20 71

DNS DNS DNS 17 18 79

DNS DNS 20 DNS DNF 86

51


Weltmeisterschaft, UYCAs (30.06.-06.07.2018)

Attersee

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. 6. PKT

1. GER 1194 Christian Spranger

Christoph Kopp

2. GER 1087 Frank Weigelt DTYC

Christian Rusitschka

3. SUI 1122 Cornelia Christen

Ruedi Christen

4. SUI 1136 Mario Suter

Andreas Hochuli

5. GER 1142 Michael Schmohl

Ralph Ostertag

6. GER 1192 Stefan Schollmayer

Alexander von Mertens

7. GER 1149 Stefan Erlacher

Christian Wöhrer

8. GER 1187 Herbert Kujan

Christian Kujan

9. GER 1191 Christoph Mehrwald

Pierre Winkler

10. GER 1088 Bertold Baehr

Andreas Greif

11. AUT 1156 Alexander Wiesinger

Thomas Tschepen

12. GER 1183 Klaus Wende

Max Reichert

13. GER 1140 Gerald Metz

Martin Wulff

14. GER 1145 Hans Kohl

Mathias Pilmes

15. GER 1145 August Trimpl

August jun Trimpl

16. NZL 1151 Axel Hochgraef

Axel Zellner

17. AUT 1193 Manfred Schumi

Bernd Schumann

18. GER 1137 Nikolaus Magg WSC

Dominik Wördehoff

19. GER 1158 Hannes Brochier

Peter Kern

20. SUI 1120 André Dolder

Reto Christen

21 AUT 1049 Klaus Berger

Victor Lassnig

SRV

SRV

DTYC

WSC

Thuner

Thuner

SCH

SCH

YCAT

YCAT

SCMSP

SCMSP

WSC

WSC

SCFF

SCFF

WSC

WSC

MRSV

YCAT

UYCAS

SCK

MYC

WSC

SRV

SRV

YCAT

YCAT

SRV

SRV

Napier

Napier

KYCO

KYCO

WSC

WSC

SRV

DSC

YCSe

YCSe

SCS

SCS

2 12 2 3 2 12 21

10 3 11 1 7 1 22

3 2 10 9 1 DNF 25

24 6 1 6 4 13 30

7 8 5 4 9 DNF 33

12 10 19 8 5 4 39

1 5 13 14 10 DNF 43

5 1 28 5 14 19 44

6 14 7 16 11 18 54

8 13 22 10 27 5 58

4 4 14 11 DSQ 30 63

15 16 20 7 33 9 67

14 27 9 12 29 6 68

27 18 6 13 23 11 71

34 25 18 15 12 3 73

13 28 12 25 8 20 76

11 30 27 2 20 22 78

30 36 4 36 6 8 82

33 20 23 29 17 2 84

19 23 16 19 30 14 91

16 17 25 22 26 15 91

52


WM

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. 6. PKT

22. AUT 1043 Frank Schimak

Thomas Kellner

23.. SUI 1160 Reto Kunz

Bart van Weezenbe

24. SUI 1190 Rolf Hunkeler

Manuel Hunkeler

25.. GBR 1121 Jim Hart

Marcus Passmore

26.. FRA 1177 Patrice Rouanet

Agnès Rouanet

27.. AUT 1059 Andreas Polterauer

Clemens Fritsch

28. SUI 1138 Michael Ribback

Peter Schweizer

29. AUT 1195 Peter Beisteiner

Alexander Clodi

30. GER 1105 Hans-G.Kellermann

Petra Schuetz

31. AUT 111 Martin Schellrat

Franz Niederleitne

32. AUT 1076 Felix Studentschni

Matthias Studentschni

33. FRA 1112 Emmanuel Desfond

Nicolas Billaut

34. FRA 1147 Jean Marie Thierry

Marc Suillerot

35. GER 1035 Dieter Wachs

Kai Wördehoff

36. AUT 1141 Wolfgang Rauch

Nikolaus Rauch

37. GBR 1109 Philip Munton

Christopher Rawthorne

38. GER 1081 Sepp Höss

Johannes Trimpl

39. AUT 1046 Otto Fink

Robert GANISL

40. GER 1182 Achim Blaurock

Stefan Vormbaum

41. AUT 815 Lennart Weitgasser

Frank Kronemann

SCSW

SC

YCSe

YCSe

RVB

RVB

Carsin

Carsin

C.N.St

C.N.St

UYCNS

UYCAS

SKE

SKE

UYCAS

UYCAS

YCAT

YCAT

KYCO

KYCO

KYCO

KYCO

CVSP

CVSP

CVSP

CVSP

SRV E.

SRV E.

SCS

SCS

Carsin

Carsin

YCAT

YCAT

OESV

OESV

ZSV

ZSV

SCS

OESV

16 17 25 22 26 15 95

31 7 21 24 22 23 97

18 9 31 28 25 17 97

9 19 24 21 31 32 104

23 24 36 26 21 10 104

38 15 30 18 16 25 104

17 38 3 30 32 31 113

29 32 26 23 34 16 126

20 34 34 32 15 27 128

DNF DNF 15 33 18 21 129

22 11 35 20 DNC DNC 130

25 37 39 17 28 26 133

35 35 37 27 19 24 140

28 33 32 DNS 24 29 146

36 22 17 34 DNC DNC 151

26 31 38 31 35 33 156

21 29 29 DNS DNC DNC 163

40 DNC DNC DNC 13 28 165

37 21 35 DNS DNC DNC 177

39 39 4 DNS 36 34 188

53


Mondsee

Drachenwandpokal,SCS (21.07-22.07.2018)

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. PKT

1. GER 1191 Christoph Mehrwald

Christian Spranger

2. AUT 1156 Alexander Wiesinger

Thomas Tschepen

3. GER 1140 Christopher Kopp

Paul Riedl

4. AUT 1049 Klaus Berger

Viktor Lassnig

5. AUT 1043 Frank Schimak

Philip Kotrba

6. AUT 1141 Wolfgang Rauch

Franz Niederleitner

7. AUT 1193 Manfred Schumi

Bernd Schumann

8. AUT 1151 Andreas Großschädl

Harald Unteregger

9. GER 1035 Emilia Wachs

Dieter Wachs

10. AUT 0815 Christine Mussger

Frank Kronemann

WSC

SRV

UYCAS

SCS

SRV

SCH

SCS

SCS

SCSW

SCSW

SCS

KYCO

KYCO

KYCO

SCS

SCS

SRV

SRV

SCS

SCS

1 2 4 1 4

2 1 3 9 6

6 4 1 3 8

3 5 2 5 10

4 6 7 2 12

7 3 5 8 15

5 7 6 4 15

8 8 8 7 23

9 9 9 6 24

10 10 10 10 30

54


Tegernsee

Silber Tempest, YCaT (11.08.-12.08.2018)

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. PKT

1. GER 1194 Christian Spranger

Christoph Kopp

2. GER 1158 Hannes Brochier

Peter Kern

3. GER 1192 Stefan Schollmayer

Markus Mühlbauer

4. GER 1087 Frank Weigelt

Christian Rusitschka

5. GER 1142 Michael Schmohl

Ralph Ostertag

6. GER 1187 Gerhard Zimmerly

Herbert Kujan

7. GER 1137 Tobias Spranger

Niko Magg

8. GER 1088 Teddy Baehr

Andreas Greif

9. GER 1145 Hans Kohl

Wolfgang Joppich

10. GER 114 Mathias Pilmes

Paul Bichler

11. GER 1180 Gustl Trimpl

Gustl jr. Trimpl

12. AUT 1193 Manfred Schumi

Bernd Schumann

13. NZL 1151 Axel Hochgraef

Axel Zellner

14. GER 1081 Sepp Höss

Hannes Trimpl

15. AUT 1110 Martin Schellrat

Franz Niederleitner

16. GER 1140 Dr. Manfred Appel

Ulrich Killer

17. GER 1191 Christoph Mehrwald

Pierre Winkler

18. GER 1183 Willi Ebster

Maximillian Reichert

19. GER 1105 Petra Schütz

Volker Schütz

20. GER 1146 Christian Schmidt

Georg Kellermann

21. GER 1107 Heinrich von Hohberg

Dominik Wördehoff

22. AUT 1045 Felix Studentschnig

Matthias Studentschnig

23. GER 1079 Karl-Heinz Schulz

Florian Schulz

24. GER 1095 Max Froelich

Jochen Heydolph

25. SUI 124 Leonhard Lieret

Gernot Herbolzheimer

26. GER 1153 Dieter Staib

Renate Staib-Romanino

SRV

SRV

DSC

DSC

SCMSP

SCST

DTYC

WSC

YCAT

SCHC

SCSTS

SCFF

SRV

WSC

MRSV

YCaT

YCaT

YCaT

YCaT

YCAT

SRV

SRV

KYCO

KYCO

Napier

Napier

YCAT

YCAT

KYCO

KYCO

YCaT

YCaT

WSC

WSC

YCZ

WSC

YCaT

YCaT

YCaT

YCaT

MRSV

MRSV

KYCO

KYCO

KA

KA

SCCF

SCLW

NYCE

NYCE

YCaT

YCaT

5 10 2 1 3 11

4 6 10 2 1 13

2 1 4 9 7 14

12 5 1 7 2 15

6 16 3 3 5 17

1 11 7 4 13 23

7 4 5 8 9 24

13 3 9 6 11 29

3 2 11 17 16 32

9 9 6 15 12 36

8 12 14 16 6 40

16 OCS 12 10 4 42

10 13 24 14 8 45

17 7 8 24 14 46

11 14 13 18 15 53

15 15 16 19 10 56

14 8 18 20 DNC 60

21 23 23 5 18 67

22 17 20 11 20 68

25 19 19 13 17 68

19 25 22 12 19 72

20 20 15 22 DNF 77

18 24 17 23 DNC 82

24 18 21 21 DNF 84

23 22 25 26 21 91

26 21 26 25 22 94

55


Eurocup, CVT (23.08.-25.08.2018)

Gardasee

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. 5. 6. PKT

1. GER 1194 Christian Spranger

Christoph Kopp

2. GER 1149 Stefan Erlacher

Christian Wöhrer

3. GER 1192 Stefan Schollmayer

Alexander von Mertens

4. GER 1183 Klaus Wende

Max Reichert

5. NZL 1151 Tobias Spranger

Andreas Kretschmahr

6. AUT 1193 Manfred Schumi

Franz Niederleitner

7. SUI 1119 Lauber Christoph

Andreas Hochuli

8. GER 1182 Achim Blaurock

Merlin Lippert

9. FRA 1147 Jean-Marie Thierry

Pascal Lncalot

10. GER 1087 Niklas Mattes

Christian Rusitschka

11. FRA 1177 Patrice Rouanet

Agnès Rouanet

12. GER 1191 Christoph Mehrwald

Patrick Engelmann

13. FRA 1112 Emmanuel Desfond

Nicolas Billaut

SRV

SRV

WSC

WSC

SCMSP

SCMSP

MYC

WSC

SRV

YCG

KYCO

KYCO

ZSV

ZSV

YCG

WSC

CNSR

CNSR

1 4 3 5 1 1 10

9 1 1 2 5 2 11

2 2 5 3 4 4 15

11 3 10 1 2 5 21

3 9 2 8 3 7 23

6 6 4 4 DNF DNF 34

5 10 6 7 DNF 6 34

4 8 12 6 10 9 37

10 7 9 10 6 8 40

13 11 7 ocs 7 3 41

8 5 13 11 8 10 42

WSC 7 12 11 12 9 DNF 51

12 13 8 9 DNF DNF 56

56


Tempest Humpen, MRSV (22.09.-23.09.2018)

Starnbergersee

PL NR Name Club 1. 2. 3. 4. PKT

1. SUI 1122 Cornelia CHRISTEN

Ruedi CHRISTEN

2. GER 1088 Bertold BAEHR

Andi GREIF

3. NZL 1151 Christopher KOPP

Tobias SPRANGER

4. GER 1191 Christoph MEHRWALD

Sandro DEMMElHUBER

5. GER 1142 Meg ENGELMANN

Ralph OSTERTAG

6. GER 1194 Rolf BÄHR

Christian SPRANGER

7. GER 1107 Michael von HOHBERG

Felix von HOHBERG

8. GER 1140 Niklas MATTES

Andreas GRETSCHMAL

9. GER 1154 Maximilian GROSSE DR

Ralf GLEIXNER

TYC

TYC

MRSV

YCaT

SRV

SRV

WSC

WSC

YCaT

VSaW

SRV

MRSV

MRSV

YCG

YCG

MRSV

MRSV

1 1 2 DNC 4

3 4 5 1 8

4 2 3 3 8

5 DNC 1 4 10

7 7 4 2 13

2 3 DNC DNC 15

8 5 7 5 17

9 6 6 6 18

6 8 8 7 21

57


1. Erfinder

2. Helmstock

3. Bolzen zur Aufnahme von Zugkräften

4. Rumpf

5. ISAF früher

6. Osterhasenregatta

7. erfolgreichste Tempest aller Zeiten

8. der erste Olympia Sieger

9. Seebär vom Tegernsee

10. Anhänger

11. Werft

56 58

12. GER 1088

13. Der Wirt vom Tegernsee

14. Hund vom Bräustüberl

15. was ist immer an Bord

16. Längsverband eines Schiffes

17. Bestrafung

18. Speisefisch Tegernsee

19. Norwegischer Maler +Tegernsee

20. Monsterwelle

21. Lieblingsgetränk der Schwarzindianer


56 60


62


63


SIEGER

2018

Wie schon im Vorjahr heissen unsere Gewinner der Rangliste Christian Spranger (SRV)

und Christopher Kopp (SRV). Unsere Weltmeister 2018 konnten mit respektablem Abstand

ihre Führung behaupten. Herzlichen Glückwunsch!!!

Mit 43 Steuerleuten und 53 Vorschotern sind 2018 so viele gewertete Segler wie noch

nie seit Beginn der Aufzeichnungen vertreten!

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer! Weiter so, 2019 wollen wir eine neue Bestmarke

setzen.

65


Steuerleute

2018

Pl. Steuermann Segelnummer Club gew. Punkte

Crew

Wertungen

1 Spranger, Christian GER 1128 SRV E.V. (BA075) 9 146.67

Kopp, Christopher 1. World Championship (m=5) 160,00 / 5

Kopp, Christopher 1. German Open (m=5) 130,00 / 4

2 Schmohl, Michael GER 1142 YCAT (BA036) 9 135.24

Ostertag, Ralph 5. World Championship (m=5) 144,39 / 5

Ostertag, Ralph 2. Öster. Staatsmeisterschaft (m=5) 123,81 / 4

3 Erlacher, Stefan GER 1149 WSC (BA034) 9 133.66

Wöhrer, Christian 7. World Championship (m=5) 136,59 / 5

Wöhrer, Christian 1. Öster. Staatsmeisterschaft (m=5) 130,00 / 4

4 Weigelt, Frank GER 1087 DTYC (BA004) 9 133.50

Rusitschka, Christian 2. World Championship (m=5) 156,10 / 5

Rusitschka, Christian 5. Öster. Staatsmeisterschaft (m=5) 105,24 / 4

5 Schollmayer, Stefan GER 1192 SCMSP (H002) 9 131.38

Mertens, Alexander 6. World Championship (m=5) 140.49 / 5

Mertens, Alexander 1. Eurocup Côte d‘Azur (m=5) 120.00 / 4

6 Mehrwald, Christoph GER 1079 WSC (BA034) 9 120.43

Winkler, Pierre 9. World Championship (m=5) 128.78 / 5

Winkler, Pierre 2. Eurocup Côte d‘Azur (m=5) 110.00 / 4

7 Wende, Klaus GER 1183 MYC (BA003) 9 114.15

Reichert, Max 12. World Championship (m=5) 117.07 / 5

Reichert, Max 4. German Open (m=5) 110.50 / 4

8 Baehr, Bertold GER 1088 MRSV (BA005) 9 109.38

Greif, Andreas 10. World Championship (m=5) 124.88 / 5

Greif, Andreas 2. Tempest Humpen (m=4) 90.00 / 4

9 Kohl, Hans GER 1145 YCAT (BA036) 9 104.73

Pilmes, Mathias 14. World Championship (m=5) 109.27 / 5

Pilmes, Mathias 6. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 99.05 / 4

10 Brochier, Hannes GER 1158 SRV E.V. (BA075) 9 92.60

Kern, Peter 2. Silber Tempest (m=4) 96.15 / 4

Kern, Peter 19. World Championship (m=5) 89.76 / 5

11 Metz, Gerald GER 1140 SRV E.V. (BA075) 9 90.38

Wulff, Martin 13. World Championship (m=5) 113.17 / 5

Wulff, Martin 12.Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 61.90 / 4

12 Trimpl, Gust GER 1180 SRV E.V. (BA075) 9 88.81

Trimpl, Gustl 15. World Championship (m=5) 105.37 / 5

Trimpl, Gustl 11. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 68.10 / 4

13 Magg, Nikolaus GER 1043 SCCF (BA064) 9 83.81

Wördehoff, Dominik 18. World Championship (m=5) 93.66 / 5

Wördehoff, Dominik 10. German Open (m=5) 71.50 / 4

14 Spranger, Tobias GER 1087 SRV E.V. (BA075) 9 80.34

Gretschmal, Andreas 5. Eurocup Gardasee (m=5) 83.08 / 5

Magg, Niko 7. Silber Tempest (m=4) 76.92 / 4

15 Appel, Manfred GER 1085 YCAT (BA036) 9 45.79

Killer, Ulrich 15. Silber Tempest (m=4) 46.15 / 4

Appel, Maximilian 14.German Open (m=5) 45.50 / 5

16 Blaurock, Achim GER 1182 ZSV (B054) 9 37.19

Lippert, Merlin 8. Eurocup Gardasee (m=5) 55.38 / 5

Vormbaum, Stefan 16. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 16.67 / 3

Vormbaum, Stefan 40. World Championship (m=5) 7.80 / 1

17 Kellermann, Hans-Georg GER 1140 YCAT (BA036) 9 34.68

Schütz, Petra 30. World Championship (m=5) 46.83 / 5

Schütz, Petra 18. German Open (m=5) 19.50 / 4

18 Mattes, Niklas GER 1140 YCG (BA098) 9 33.84

Rusitschka, Christian 10. Eurocup Gardasee (m=5) 36.92 / 5

Gretschmal, Andreas 8.Tempest Humpen (m=4) 30.00 / 4

66


Pl. Steuermann Segelnummer Club gew. Punkte

Crew

Wertungen

19 Hochgraef, Axel GER 1140 BSC (N190) 9 31.16

Zellner, Axel 13. Silber Tempest (m=4) 53.85 / 4

Reichow, Rüdiger 19. German Open (m=5) 13.00 / 5

20 Höss, Sepp GER 234 YCAT (BA036) 9 30.89

Trimpl, Hannes 14. Silber Tempest (m=4) 50.00 / 4

Trimpl, Hannes 38. World Championship (m=5) 15.61 / 5

21 Fröhlich, Max GER 1095 SCCF (BA064) 9 28.69

Heydolph, Jochen 12. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 38.89 / 3

Heydolph, Jochen 17.German Open (m=5) 26.00 / 5

Heydolph, Jochen 24.Silber Tempest (m=4) 11.54 / 1

22 Wachs, Dieter GER 1035 SRV E.V. (BA075) 9 26.18

Wördehoff, Kai 35. World Championship (m=5) 27.32 / 5

18.Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 24.76 / 4

23 Kujan, Herbert GER 1187 SCFF (BA032) 8 112.09

Kujan, Christian 8. World Championship (m=5) 132.68 / 5

Kopp, Christopher 5. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 77.78 / 3

24 Kopp, Christopher GER 1079 SRV E.V. (BA075) 8 80.00

Riedl, Paul 3. Drachenwandpokal (m=4) 80.00 / 4

Spranger, Tobias 3. Tempest Humpen (m=4) 80.00 / 4

25 Grosse, Max GER 1154 MRSV (BA005) 8 19.29

Gleixner, Ralf 9. Tempest Humpen (m=4) 20.00 / 4

Gleixner, Ralf 19. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 18.57 / 4

26 Bähr, Rolf GER 1128 VSAW (B044) 7 69.05

Spranger, Christian 2. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 94.44 / 3

Spranger, Christian 6. Tempest Humpen (m=4) 50.00 / 4

27 Pilmes, Mathias GER 114 YCAT (BA036) 7 56.41

Bichler, Paul 10. Silber Tempest (m=4) 65.38 / 4

Greif, Andreas 11. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 44.44 / 3

28 Staib, Dieter GER 1153 YCAT (BA036) 7 11.72

Staib-Romaninio, Renate 15. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 22.22 / 3

Staib-Romaninio, Renate 26. Silber Tempest (m=4) 3.85 / 4

29 Sippel, Peter GER 1149 WSC (BA034) 5 123.50

Kujan, Herbert 2. German Open (m=5) 123.50 / 5

30 Blaurock, Kerstin GER 1182 ZSV (B054) 5 60.00

Blaurock, Achim 7. Eurocup Côte d‘Azur (m=5) 60.00 / 5

31 Zimmerly, Gerhard GER SCSTS (BA039) 4 80.77

Kujan, Herbert 6. Silber Tempest (m=4) 80.77 / 4

32 Engelmann, Meg GER 1142 YCAT (BA036) 4 60.00

Ostertag, Ralph 5. Tempest Humpen (m=4) 60.00 / 4

33 von Hohberg, Michael GER 1107 MRSV (BA005) 4 40.00

von Hohberg, Felix 7. Tempest Humpen (m=4) 40.00 / 4

34 Ebster, Willi GER 4 34.62

Reichert, Max 18. Silber Tempest (m=4) 34.62 / 4

35 Schütz, Petra GER 1105 YCAT (BA036) 4 30.77

Schütz, Volker 19. Silber Tempest (m=4) 30.77 / 4

36 Schmidt, Christian GER 1146 YCAT (BA036) 4 26.92

Kellermann, Georg 20. Silber Tempest (m=4) 26.92 / 4

37 von Hohberg, Heinrich GER 1107 MRSV (BA005) 4 23.08

Wördehoff, Dominik 21. Silber Tempest (m=4) 23.08 / 4

38 Wachs, Emilia GER 1035 SRV E.V. (BA075) 4 20.00

Wachs, Dieter 9. Drachenwandpokal (m=4) 20.00 / 4

39 Schulz, Karl-Heinz GER 4 15.38

Schulz, Florian 23. Silber Tempest (m=4) 15.38 / 4

40 Lieret, Leonhard GER 124 NYCE (BA155) 4 7.69

Herbholzheimer, Gernot 25. Silber Tempest (m=4) 7.69 / 4

41 Bähr, Lars GER 1128 SCA (B043) 3 100.00

Bähr, Leif 1. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 100.00 / 3

42 Diederich, Gerd GER 189 WSC (BA034) 3 27.78

Diederich, Angelika 14. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 27.78 / 3

43 Schropp, Dominikus GER 196 SRS (BA037) 3 5.56

Schropp, Jakob 18. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 5.56 / 3

67


Vorschoter

2018

Pl. Name Mitgl.-Nr. Club gew. Punkte

Wertungen

1 Kopp, Christopher 16 SRV E.V. (BA075) 9 146.67

1. World Championship (m=5) 160,00 / 5

1. German Open (m=5) 130,00 / 4

2 Ostertag, Ralph HSC (BA016) 9 135.24

5. World Championship (m=5) 144,39 / 5

2. Österr. Staatsmeisterstechaft (m=4) 123,81 / 4

3 Wöhrer, Christian 25 WVF (BA027) 9 133.66

7. World Championship (m=5) 136,59 / 5

1. Österr. Staatsmeisterschaft (m=4) 130,00 / 4

4 Rusitschka, Christian 14 WSC (BA034) 9 133.50

2. World Championship (m=5) 156,10 / 5

5. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 105,24 / 4

5 Mertens, Alexander 50 SCMSP (H002) 9 131.38

6. World Championship (m=5) 140,49 / 5

1. Eurocup Côte d’Azur (m=5) 120,00 / 4

6 Winkler, Pierre 51 WSC (BA034) 9 120.43

9. World Championship (m=5) 128,78 / 5

2. Eurocup Côte d’Azur (m=5) 110,00 / 4

7 Reichert, Max 27 WSC (BA034) 9 114.15

12. World Championship (m=5) 117,07 / 5

4. German Open (m=5) 110,50 / 4

8 Greif, Andreas 15 YCAT (BA036) 9 109.38

10. World Championship (m=5) 124,88 / 5

2. Tempest Humpen (m=4) 90,00 / 4

9 Pilmes, Mathias 28 YCAT (BA036) 9 104.73

14. World Championship (m=5) 109,27 / 5

6. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 99,05 / 4

10 Kujan, Herbert SCFF (BA032) 9 104.51

2. German Open (m=5) 123,50 / 5

6. Silber Tempest (m=4) 80,77 / 4

11 Ker, Peter 73 DSC (BA019) 9 92.60

2. Silber Tempest (m=4) 96,15 / 4

19. World Championship (m=5) 89,76 / 5

12 Wulff, Martin 17 SRV E.V. (BA075) 9 90.38

13. World Championship (m=5) 113,17 / 5

12. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 61,90 / 4

13 Trimpl, Gustl 18 SRV E.V. (BA075) 9 88.81

15. World Championship (m=5) 105,37 / 5

11. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 68,10 / 4

14 Spranger, Christian 2 SRV E.V. (BA075) 9 87.04

1. Drachenwandpokal (m=4) 100,00 / 4

2. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 94,44 / 3

6. Tempest Humpen (m=4) 50,00 / 2

15 Wördehoff, Dominik 22 MRSV (BA005) 9 83.81

18. World Championship (m=5) 93,66 / 5

10. German Open (m=5) 71,50 / 4

16 Spranger, Tobias SRV E.V. (BA075) 9 68.06

3. Tempest Humpen (m=4) 80,00 / 4

12. German Open (m=5) 58,50 / 5

17 Gretschmal, Andreas YCG (BA098) 9 59.49

5. Eurocup Gardasee (m=5) 83,08 / 5

8. Tempest Humpen (m=4) 30,00 / 4

18 Schütz, Petra 85 YCAT (BA036) 9 34.68

30. World Championship (m=5) 46,83 / 5

18. German Open (m=5) 19,50 / 4

19 Trimpl, Hannes 19 YCAT (BA036) 9 30.89

14. Silber Tempest (m=4) 50,00 / 4

38. World Championship (m=5) 15,61 / 5

20 Heydolph, Jochen SCLW (BA050) 9 28.69

12. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 38,89 / 3

17. German Open (m=5) 26,00 / 5

24. Silber Tempest (m=4) 11,54 / 1

68


Pl. Name Mitgl.-Nr. Club gew. Punkte

Wertungen

21 Vornbaum, Stefan ARV08 (SA034) 8 11.13

16. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 16,67 / 3

40. World Championship (m=5) 7,80 / 5

22 Joppich, Wolfgang YCAT (BA036) 7 70.51

6. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 72,22 / 3

9. Silber Tempest (m=4) 69,23 / 4

23 Staib-Romaninio, Renate YCAT (BA036) 7 11.72

15. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 22,22 / 3

26. Silber Tempest (m=4) 3,85 / 4

24 Kujan, Christian 26 SCFF (BA032) 5 132.68

8. World Championship (m=5) 132,68 / 5

25 Theisen, Roman SC FAHRDOR (SH179) 5 78.00

9. German Open (m=5) 78,00 / 5

26 Blaurock, Achim ZSV (B054) 5 60.00

7. Eurocup Côte d’Azur (m=5) 60,00 / 5

27 Lippert, Merlin ZSV (B054) 5 55.38

8. Eurocup Gardasee (m=5) 55,38 / 5

28 Hollender, Peter DSC (BA019) 5 52.00

13. German Open (m=5) 52,00 / 5

29 Appel, Maximilian 78 YCAT (BA036) 5 45.50

14. German Open (m=5) 45,50 / 5

30 Wördehoff, Kai 20 MRSV (BA005) 5 27.32

35. World Championship (m=5) 27,32 / 5

31 Engelmann, Patrick 5 18.46

12. Eurocup Gardasee (m=5) 18,46 / 5

32 Reichow, Rüdiger BSC (HA005) 5 13.00

19. German Open (m=5) 13,00 / 5

33 Bulin, David WSC (BA034) 4 117.62

3. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 117,62 / 4

34 Mühlbauer, Markus SCSTS (BA039) 4 92.31

3. Silber Tempest (m=4) 92,31 / 4

35 Riedl, Paul SCH (BA090) 4 80.00

3. Drachenwandpokal (m=4) 80,00 / 4

36 Magg, Niko WSC (BA034) 4 76.92

7. Silber Tempest (m=4) 76,92 / 4

37 Demmelhuber, Sandro WSC (BA034) 4 70.00

4. Tempest Humpen (m=4) 70,00 / 4

38 Bichler, Paul YCAT (BA036) 4 65.38

10. Silber Tempest (m=4) 65,38 / 4

39 Zellner, Axel 4 53.85

13. Silber Tempest (m=4) 53,85 / 4

40 Killer, Ulrich YCAT (BA036) 4 46.15

15. Silber Tempest (m=4) 46,15 / 4

41 von Hohberg, Felix MRSV (BA005) 4 40.00

7. Tempest Humpen (m=4) 40,00 / 4

42 Schütz, Volker YCAT (BA036) 4 30.77

19. Silber Tempest (m=4) 30,77 / 4

43 Kellermann, Georg YCAT (BA036) 4 26.92

20. Silber Tempest (m=4) 26,92 / 4

44 Gleixner, Ralf CYC (BA025) 4 20.00

9. Tempest Humpen (m=4) 20,00 / 4

45 Wachs, Dieter SRV E.V. (BA075) 4 20.00

9. Drachenwandpokal (m=4) 20,00 / 4

46 Gleisner, Ralph MRSV (BA005) 4 18.57

19. Öster. Staatsmeisterschaft (m=4) 18,57 / 4

47 Schulz, Florian 4 15.38

23. Silber Tempest (m=4) 15,38 / 4

48 Herbholzheimer, Gernot NYCE (BA155) 4 7.69

25. Silber Tempest (m=4) 7,69 / 4

49 Bähr, Leif SCA (B043) 3 100.00

1. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 100,00 / 3

50 Egner, Reinhard SRS (BA037) 3 66.67

7. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 66,67 / 3

51 Diederich, Angelika WSC (BA034) 3 27.78

14. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 27,78 / 3

52 Wachs, Peter 48 SRV E.V. (BA075) 3 11.11

17. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 11,11 / 3

53 Schrapp, Jakob SRS (BA037) 3 5.56

18. Peter Stern Gedächtnispokal (m=3) 5,56 / 3

69


TEMPEST

GER 1182 Gioia

Aus der Sicht

eines Neulings!

Zu der Zeit, als die Tempest olympische Klasse wurde, staunte ich über dieses schöne

Segelboot mit freudig glänzenden Augen. Unerreichbar …. ! Ich war Teenager und glücklich

darüber, segeln zu dürfen. Derzeit war ich auf dem Jugendboot Cadet unterwegs,

soweit es der Rahmen zuließ.

2017 kaufte Achim die Tempest – für uns. Voller Spannung, wie es weitergehen wird, beobachtete

ich seine Pläne – zuerst Europacup Saint Raphael ! (dann plötzlich war meine

Rolle nicht mehr existent) Und nun doch. Am 26. März fragte mich Achim per E-mail, ob

ich mit zum Segeln nach Saint Raphael käme, denn sein geplanter Mitsegler fiel aus. Ich

überlegte nicht lange, die Antwort lautete JA!

Nach über zwanzig Stunden Anreise landeten wir mit Gioia in Saint Raphael. Ein Traum!

Tempest, ein wunderbares, in meiner Jugend bestauntes, olympisches Segelboot, durfte

nun von mir live erlebt, gesegelt, sogar gesteuert werden! Dieses Empfinden ist kaum

in Worte zu fassen. Für die aus dem eigentlichen „Crewnotstand“ entstandene Situation

war ich dankbar.

Côte d‘ Azur - ein Märchen. Herzlicher Empfang für uns Tempestneulinge, verbunden

mit sofortiger, selbstverständlicher und äußerst hilfreicher Begleitung beim Aufriggen,

Kranen, Verstehen…. . Danke!!!

Wir wollten rechtzeitig auslaufen, das Boot erfahren…. aber etwas mangelhaftes Zeitmanagement

ließ uns den ersten Start nicht erreichen – auf dem eiligen Weg dorthin

gab es Spiprobleme, für mich noch nicht beherrschbar. Wir segelten dann verspätet

nebenher. Das freundliche Boot ließ mich zu, ich vertraute ihm und meinem Mann, er

instruierte mich fachgerecht und zuverlässig. Auch er war zum ersten Mal an Bord einer

Tempest. Das Mittelmeer bot beste Bedingungen und mein Wunsch, den Spi vorerst

nicht zu ziehen wurde respektiert und brachte erstaunlicherweise – dank Achims, zuweilen

mit Geduld gepaarten, Fähigkeiten – keine gravierenden Nachteile. Ich traute mich

an die Starts, wusste, dass ich mich auf Achim verlassen kann und eine Symbiose mit

dem Boot fing an zu beginnen. Meiner Beurteilung nach ist es gutmütig, verlässlich und

freundlich und vor allem schnell. In den folgenden Läufen hielt wachsende Vertrautheit

Einzug – nach den Plätzen 7 und 8 konnten wir unsere Leistung etwas steigern, leider

warf ein Frühstart uns zurück – naja und die verpasste Wettfahrt musste der Streicher

werden. Ein 4. Platz war der Bestwert für uns. Toll für mich. Meine Kraftreserven lassen

jedoch sehr zu wünschen übrig(weniger toll). Das ließ uns zur letzten Wettfahrt nicht

mehr an den Start gehen, der Mistral sagte NEIN, mein Mann auch.

Der Mistral bestimmte auch das Ende der Läufe für alle Teilnehmer, auch für die plötzlich

schwarmartig zu gefühlten Hunderten aufgetauchten Laser..

72


Die segelfreien Zeiten/Abende empfand ich als sympathisch, freundschaftlich, locker,

ohne Druck. Unbedingt möchte ich meine besondere Dankbarkeit der herzlichen Gastfreundschaft

und Sorge in jeder Hinsicht den Seglern und Organisatoren des veranstaltenden

Clubs gegenüber zum Ausdruck bringen. Hier möchte ich insbesondere Jean-

Marie und Patrice grüßen! Die Tempestcrews und das dazugehörige Umfeld – die „Aura“,

die wir kennenlernen durften, die Schiffe verkörpern etwas einfach außerordentlich Erfreuliches!

In jeder Hinsicht sind die Leistungen der beiden“ Profimannschaften“ 1192 und 1079

aus Allemagne besonders hervorzuheben – sie kämpften souverän, sportlich, erbittert,

spannend und sehr nahe beieinander – trotz Allem mit Leichtigkeit (!), was natürlich mit

den vordersten Plätzen belohnt werden musste. Hochachtung! Die Hauptsache jedoch

aus meiner Sicht sind Begeisterung, Freude und Spaß am Segeln, am Regattieren, am

schönen Schiff an sich, an der Gemeinschaft! Und am Siegen – für den, der es geschafft

hat – freue ich mich mit.

Durch unsere private Lage, reisten wir leider, hin- und hergerissen, noch vor der Siegerehrung

ab. Das empfinde ich als nicht adäquat. Ich bitte dies zu entschuldigen.

Dieses Portal möchte ich zum allgemeinen Dank nutzen! Auch zum persönlichen Dank

an denjenigen, der mir diese Erfahrung ermöglichte.

Dieser Beitrag gibt meinen persönlichen und sehr positiven Eindruck vom Kennenlernen

der Tempest und ihrer Gemeinschaft wieder.

Auf bald vielleicht - Kerstin Barbara Blaurock - April 2018

73


PORTRAIT

Max Reichert

Immer schwer auf Draht.

Ein Leben für den Segelsport.

Die 50. Tempest Weltmeisterschaft findet 2019 am Tegernsee in Bayern statt. Was liegt näher

als hier einen der weltweit erfolgreichsten Segler der Tempestklasse zu portraitieren, denn:

er ist aus Bayern und segelte vor genau 50 Jahren in Riva del Garda seine erste Tempest WM.

Aber wirklich beeindruckend ist nicht nur die schiere Menge an Titeln die Max Reichert in seiner

Seglerkarriere bisher errungen hat - über 40 an der Zahl!! - sondern auch die Geschichte

die dahintersteckt. Max nimmt uns mit auf eine packende Reise durch sein Seglerleben.

„Ursprünglich 1470 erbaut, ist es nun im Besitz unserer Familie und wurde fachgerecht saniert und

restauriert“, sagt Max Reichert nicht ohne Stolz als wir in die historischen Räume des mittelalterlichen

Hauses am Marktplatz von Mühldorf am Inn treten. Typische wunderschöne Kreuzgewölbe

Decken, originale Holzfußböden, Kunstgegenstände dezent verteilt und an den Wänden seiner

Steuerkanzlei: Segelbilder und Gemälde rund um die Themen Segeln und Wasser - man sieht, dass

hier ein leidenschaftlicher Wassersportler wirkt.

Auf dem langen Tisch im großen Besprechungsraum liegen einige Fotos verteilt. „Viele Fotos hab

ich nicht wirklich, ich bin nicht so der Fotosammler“, überlegt Max während er sie betrachtet. Aber

im folgenden Gespräch wird deutlich, dass viele Ereignisse geradezu fotografisch im Gedächtnis

sind: sei es von seinen Anfängen im Waginger Segelclub über Begegnungen mit internationalen

Segelgrößen während der Zeit als die Tempest noch olympische Klasse war bis hin zu vielen Erlebnissen

während der so großen Dominanz des Teams mit Klaus Rösch am Steuer in den 80er und

90er Jahren.

Einen bleibenden Eindruck hat sicher die erste WM Teilnahme 1969 in Riva am Gardasee hinterlassen.

„Da waren schon an die 50 Tempest am Start, das war schon gewaltig. 1969 stand schon fest,

dass die Tempest 1972 olympische Klasse ist. Zu der Zeit segelte ich noch mit meinem Vater, stieg

dann aber bei Udo Webersinke ein und segelte mit ihm die WM.“ Der bekannte FD Segler aus Waging

machte Karriere bei Benckiser in Mannheim und brachte es bis zum Chef von Lancaster in New

York. „Udo Webersinke war ein richtiger Manager-Typ. Nicht alle kamen mit ihm klar, ich kam aber

prima mit ihm aus. Wir sind ja dann 10 Jahre zusammen gesegelt.“ In den 70ern waren die beiden

auch Mitglied der Nationalmannschaft und waren viel zu Trainings u.a. in Kiel. Auch Sepp Höss war

dabei, der bei Übungen in der Turnhalle so manchen Schabernack trieb.

„1978 hatte ich dann das Glück, dass Klaus Rösch vom FD kommend in die Tempest Klasse reinschaute.

Er war ja schon Anfang der 60er Jahre Deutscher Meister im Korsar, war sehr erfolgreich im

FD und ein unheimliches Talent. Klaus hatte einfach ein Wahnsinns-Gefühl für den Wind!“

Mit Klaus Rösch segelte Max die nächsten 34 Jahre bis ins Jahr 2012. „Wir waren eine richtige

Zweckgemeinschaft damals. Ich kann jetzt nicht sagen, dass wir sehr enge Freunde waren. Wir

stiegen ins Boot ein um zu gewinnen. Danach stiegen wir aus und jeder ging seiner Wege. Wir

haben uns zusammen schon wohl gefühlt, aber so waren wir halt vom Typ her. Eine reine Zweckgemeinschaft

um zu gewinnen.“

Das funktionierte ja auch hervorragend, sie gewannen zusammen viele Meistertitel. Diverse Deutsche,

Österreichische und Schweizer Meister, und 6 mal Weltmeister!

„Es war natürlich ein Glücksfall mit Klaus zu segeln, wir haben sehr gut harmoniert.“

76


Bevor Klaus und Max 1986 in St.Gilgen am Wolfgangssee ihre erste Tempest Weltmeisterschaft

zusammen gewinnen konnten waren sie zuvor 5 mal in Folge Zweiter!

„Fünf mal Zweiter, das war für mich eines der prägendsten Erlebnisse. Noch dazu 1984 in Portoroz,

da waren wir in Führung und mussten in der letzten Wettfahrt Vierter werden um die WM zu gewinnen.

Wir führten auch die letzte Wettfahrt an, waren Erster auf der Zielkreuz. Dann schwächte der

Wind ab und drehte. Von der anderen Seite zogen 4 Boote an uns vorbei und auf den Vierten fehlte

uns dann sage und schreibe ein halber Meter! In dem Boot saß der Ringmeier und hat natürlich noch

recht gelacht. Wir aber waren am Boden zerstört.“

Aber das ist eben der Punkt, immer wieder angreifen, nicht aufgeben sagt Max: „Ich hatte zu der

Zeit ja schon Familie, vier Kinder. Und viel um die Ohren in meinem Beruf. Ich hätte ja auch sagen

können, jetzt reichts ich steig aus. Dreimal, viermal Zweiter, ein fünftes Mal, mir langts. Oder ich

steig in eine andere Bootsklasse ein. Aber das war auch das Prägende glaub ich für mein Leben:

fünf Mal Zweiter, da lernt man mehr als bei einem Sieg!“

Für Max die Erkenntnis: „Du kannst es immer wieder schaffen. Auch wenn Du schlecht liegst, Du

bist nicht ewig auf der falschen Seite, es klappt auch wieder!“.

Für die beiden waren die zweiten Plätze damals wie eine Niederlage. „Nicht so wie heute. Da freuen

sich Klaus Wende und ich wenn wir in der WM einen fünften, siebten oder auch mal einen dritten

Gesamtplatz ersegeln. Oder wenn wir bei der WM die letzte Wettfahrt gewinnen können, das gelang

mir mit Klaus Wende in den letzten Jahren ein paar Mal.

Wie zum Beispiel 2018 in St.Raphael, das war für mich jetzt zuletzt der seglerische Höhepunkt in

der Tempest: bei der Starkwind Wettfahrt waren nur noch wenige Boote am Start. Klaus und ich,

als 70jähriger im Trapez, fuhren aber raus und haben gewonnen. Warum? Weil wir einfach in Ruhe

und mit unserer Routine gesegelt sind. Der Christian Spranger war da mit Christopher Kopp ja ganz

nah dran am Gewinn der WM, haben aber womöglich zu hektisch agiert. Der Vorschoter fiel aus

dem Trapez, ebenso Christian Rusitschka an zweiter Stelle liegend, und plötzlich segelten wir als

Erste durchs Ziel.“

In der Ruhe liegt also die Kraft: „Ja, aber das lässt sich im Nachhinein dann leicht sagen“, schmunzelt

Max. „Das ist aber auch das Schöne am Segeln: du machst einen Schlag und kommst auf die

richtige Seite. Es klappt, du freust dich. Und gewusst hast es eh schon vorher ;-)“

77


Eine tolle Sache war auch der Gewinn der Amerikanischen Meisterschaft mit Dave McComb in Annapolis.

Dort in der Nähe von Washington war damals ein Nest mit 20 Tempests. „Gesegelt wurde

in der Chesapeake Bay, bekannt für seine guten Meeresfrüchte durch den Zusammenfluss von

Süß- und Salzwasser.“

Oder auch der Gewinn der Englischen Meisterschaft in Grafham Water, einem kleinen See in der

Nähe von London, zusammen mit Rolf-Otto Bähr. „Mit Rolf verbindet mich eine jahrzehntelange

enge Freundschaft. Er stieg gleich nach Riva ‚69 in die Tempest ein und wir sind heute immer noch

eng befreundet.“

In Summe bringt es Max auf über 40 WM Teilnahmen. Dabei eigentlich immer unter den ersten drei

oder vier, gelegentlich auch mal unter den ersten 10. Mittlerweile hat sich das im Alter etwas geändert,

aber Max hat immer noch sehr viel Freude am Regattasport. „Die jungen schlagen mich, aber

ich weiß, dass ich sie wiederum auch schlagen kann wenn es passt. Das ist für mich genug Anreiz

immer wieder was zu entwickeln und mich sportlich zu messen.“

Die Begeisterung für das Segeln hat er wohl auch ein Stück weit von seinem Vater Max geerbt.

„Mein Vater war ein unheimlich begeisterter Segler. Er war zwar kein guter Regattasegler, aber er

war im Waginger Segelclub der der am meisten gesegelt ist. Er hatte sich mit über 70 Jahren eine

Pinnenverlängerung in seine ‚Schneidergoaß‘ eingebaut, damit er mit Trapez und Spinnaker alleine

über den See segeln konnte.“ In Sachen Seemannschaft hat dem Schneider Max auch keiner was

vormachen können, unvergessen seine sauberen Manöver wenn er nach seinen einhand Ausflügen

rückwärts unter Segel in die Box einparkte. „Das war natürlich auch ein Glück für mich, dass ich

über meinen Vater so zum Segeln kam.“

Erste Erfahrungen wurden in Waging mit einem Klepper Master, einem Faltboot mit ordentlicher

Besegelung und Seitenschwertern gemacht. Während dort in den 60ern eine FD Regatta stattfand

waren die beiden Reicherts mit ihrem Klepper Boot auch auf dem See und bestaunten diese schönen

modernen Boote. Als ihnen dann auch noch eines der beiden Seitenschwerter brach wurde ein

richtiges Boot angeschafft: zunächst ein Korsar, später ein FD.

Durch die freundschaftlichen Verbindungen des Vaters zur Bootswerft Mader kamen die beiden

auch in Kontakt mit einem jungen Burschen namens Bobby Schenk, der sich beim Mader Hartl einen

7 Meter Jollenkreuzer bauen ließ. Die Reicherts schulten damals den heute weltweit bekannten

Weltumsegler in Manövern auf dem See. „Ich weiß noch als ich mit Bobby Schenk im FD in einer Bö

gekentert bin und er mich fragte wieso das jetzt passierte. ‚Du hättest das Segel fieren oder anluven

müssen, damit der Druck rausgeht‘, hab ich ihm gesagt. Aber das hat ihm nicht gereicht. Die Woche

drauf kam er mit einem Buch in der Hand und erklärte mir die physikalischen Zusammenhänge von

Segeldruck-, Lateralpunkt und so weiter.“

Ein weitere Leidenschaft von Max ist etwas ganz Besonderes: die 20er Rennjolle „Aero II“ von Manfred

Curry. Gebaut in der Mitterer Werft am Ammersee 1937 ließ Max das Boot von Reinhard und

Klaus Mader originalgetreu mit viel Aufwand restaurieren. Eine laut „Oberbayerischem Volksblatt“

„Gelegenheit für Segler“ bringt Max 1993 auf die Fährte der 8,40 Meter langen Legende. Aber die

„Aero“ hatte jahrelang in einer Scheune am Chiemsee vor sich hin gemodert und der Voreigner hatte

den aus afrikanischem Gabunholz gefertigten Rumpf zweimal mit Kunststoff beschichtet. „Das

ist als ziehe man dem Schiff ein Leichenhemd über“, hatte Reinhard Mader einmal gesagt und

bezeichnet das Unternehmen als „größte Leistung seiner Bootsbaukarriere“. 1400 Arbeitsstunden,

mehr als der Neubau, verschlingt die Restaurierung und Max finanziert ihn mit einem Vielfachen des

Kaufpreises von 12.000 D-Mark bevor 1995 der zweite Stapellauf erfolgt. Max Reichert darf durchaus

als Retter dieser in die Geschichte des Bootsbaus eingegangenen Ikone bezeichnet werden.

„Leider komme ich viel zu wenig dazu das Boot zu segeln. Die Oldtimer Freunde rufen mich auch

immer wieder an, aber mit den ganzen Regattaterminen und zwei, drei Hochsee Törns im Jahr ist

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79


das schwierig. Aber dem Segelsport kann ich so etwas zurückgeben. Es wird auch einmal in eine

Stiftung oder ähnliches übergehen, denn den Wert den dieses Boot heute hat wird niemand bezahlen.“

Max möchte aber ab diesem Jahr beruflich etwas kürzer treten und plant dann auch Ausflüge

mit der „Aero“ am Waginger See, dem Chiemsee oder am Tegernsee.

Herumgekommen ist Max mit seiner „Aero“ auch schon, eine seiner schönsten Segelreisen war „Die

besten Weine der Welt und die schönsten Boote der Welt“. „1997 gab es eine Einladung von Rothschild

nach Bordeaux. Dort hatte die Wehrmacht im zweiten Weltkrieg mitten in der Stadt riesige

Bunkeranlagen für ihre U-Boot Flotte gebaut mit vier, fünf Meter dicken Betonwänden. Von See her

kommend die Garonne hinauf konnten wir mit der Aero aufgetakelt durch die riesigen Tore in einen

der Bunker einlaufen. Die Bunker sind jetzt Schifffahrtsmuseum, dort war unser Treffpunkt und wir

lagen neben der „Pen Duick“ von Eric Tabarly. Jeden Abend gab es auf einem anderen Chateau

ein herrliches Abendessen mit den besten Rotweinen. Egal ob zu Fisch oder Fleisch: nur Rotwein,

aber vom Feinsten.“ Mit dabei war damals neben Elmar „Blacky“ Schwarz auch Hans Rösch. „Die

20er Rennjolle segelt man ja zu dritt, aber Klaus konnte ich nicht mitnehmen, weil der keinen Alkohol

trinkt. Also musste sein Bruder mit. Für Blacky, Hans und mich war das damals ein einmaliges

Erlebnis und es gab herrliche Begegnungen mit anderen Oldtimern. Verschiedenste Entwicklungen,

auch von Curry, waren dabei, z.B. mit Metallsegel oder Propeller.“Die Aero wurde damals in Mühldorf

am Bahnhof verladen und in Luftpolsterfolie eingepackt. „Wir reisten mit dem Zug nach und es

gab bei der Ankunft in Bordeaux für die Aero einen Empfang wie für eine Filmdiva mit Fotografen

und Presse. In Frankreich kennt das Boot jeder; ich hatte es mal in Seebruck stehen lassen, da hat

jeder gefragt: was ist das denn für ein komisches Boot?“

In Seebruck am Chiemsee hat Max auch noch eine BB10 von Börresen liegen, ein sportliches Kajütboot.

„Damit haben wir Spaß mit der Familie, mit den Kindern. Hin und wieder übernachten wir auch

drauf, es hat allerdings eine sehr kleine Kajüte ohne Toilette. Nicht vergleichbar mit den anderen

10m Yachten dort, Bavaria oder so, eher mit einem Drachen.“

Ein schöner Aspekt am Tempest Regattasegeln ist für Max auch immer noch die Möglichkeit seinen

Sport an wunderschönen Orten ausüben zu können, sei es an den schönen Seen im süddeutschen

Raum oder WM-Revieren wie zum Beispiel Marstrand in Schweden oder auch Neapel in Italien.

Mit viel Fahrerei ist das natürlich auch verbunden, damals noch mehr als heute. „Wenn wir eine

Regatta von Freitag bis Sonntag in Kiel hatten sind wir da halt hingefahren, ob‘s Wind hatte oder

nicht. Oftmals sind wir dann nach einem Flautenwochenende am Sonntag Abend von Kiel wieder

zurückgefahren und am Montag früh in Arbeit. Das war ganz normal für uns.“

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Aber die Erlebnisse entschädigen dafür, familiäres Beisammensein mit den Tempestseglern in landschaftlich

wunderschöner Umgebung: „Wie zum Beispiel in Spiez am Thunersee in der Schweiz:

Eiger, Mönch, Jungfrau im Hintergrund. Du segelst und hast Spaß, in welcher Sportart gibts das

schon? Es sind schon immer herrliche Reisen die wir unternehmen dürfen. Und dadurch, dass wir

einen Termin dort haben müssen wir auch nicht aufs Wetter schauen; wir fahren hin, egal wie‘s

aussieht.“

Termine hatte Max beruflich auch immer viele, hat das mit dem Segeln aber trotzdem immer unter

einen Hut bekommen. „Ich habe mich schon 1973 selbständig gemacht, noch keine 25 Jahre alt.

Im Winter hab ich immer Samstag, Sonntag durchgearbeitet, damit ich im Sommer zum Segeln

konnte. Dafür bin ich halt nicht zum Skifahren, das habe ich erst als 40 Jähriger angefangen. Die

Familie ist dabei sicher auch furchtbar zu kurz gekommen. Ich konnte zum Beispiel nicht mit den

Kindern und den Optimisten zu Regatten fahren wie andere Eltern. Das habe ich damals alles dem

Segeln untergeordnet.

Die Familie war bei den Reisen zu den Regatten in den Ferien schon oft dabei, auch mit dem Wohnmobil,

aber ich war bereits 16 Jahre verheiratet als wir das erste Mal ohne Segelboot in den Urlaub

fuhren.“

Das Segeln war für Max einerseits auch immer ein Ausgleich zu seinem Beruf. Andererseits hat er

auch wieder jenen Aspekt aus dem Segeln mit in den Beruf genommen: die Stärke nicht aufzugeben,

immer weiterzumachen. Ehrgeiz. „Das machte Klaus Rösch und mich vielleicht nicht immer zu

den sympatischsten Seglern damals, weil wir einfach Ehrgeizlinge waren. Dazu standen wir aber

auch. Wir haben es halt nicht locker gesehen, wenn wir hinterher segelten oder wenn mit der Wettfahrtleitung

was nicht in Ordnung war. Oft haben wir es vielleicht auch viel zu Ernst genommen, es

ist ja doch nur ein Sport. Das muss ich schon zugeben. Aber die Ergebnisse waren uns wichtig.

Auch war da noch die Rivalität mit Klaus‘ Bruder, dem Hans Rösch. Im Gegensatz zu uns hat er

das immer ganz locker gesehen, ist in der Badehose und mit seiner Zigarettenspitze ganz lässig

gewesen. Trotzdem hat auch der Hans viele Erfolge gefeiert und auch die Deutsche gewonnen als

wir dabei waren.“

Für die Dominanz des Teams Rösch/Reichert in den 80er und 90er Jahren kann ja nicht nur Ehrgeiz

allein verantwortlich sein. Kann uns ein so erfolgreicher Segler Tipps oder Empfehlungen für den

Erfolg mitgeben?

„Technisch waren wir jetzt nicht so überragend, also wir haben jetzt nicht unbedingt mit dem Maßband

gemessen was zum Beispiel das Mastfall oder so angeht. Da war bei Klaus sehr viel Gefühl

im Spiel. Was ich bei ihm gelernt habe: aufrecht Segeln. Wirklich schauen, dass die Kiste gerade

segelt. Der Gewichtstrimm ist wichtig: wo man steht, wie man sich bewegt. Besonders bei wenig

Wind nicht zuviel auf dem Boot rumspringen sondern geschmeidig bewegen. Und vor allem: beobachten.

Wolken, Wellen, Wind. Wie weht da oder dort die Fahne oder gibts an Land Anhaltspunkte,

zum Beispiel Rauch? Schon unser Trainer in Kiel, Albin Molnar, hat immer gesagt: du hast als Vorschoter

soviel Zeit da vorne, immer beobachten: wie verhält sich das Feld? Und dann dem Steuermann

berichten. Als Vorschoter den Überblick bewahren und den Steuermann beruhigen, also nicht

sagen ‚Es läuft nicht‘, ‚Hast Du das oder jenes gesehen‘ oder ihn sonst wie nervös machen. Eher

klare Ansagen wie ‚Ich hab den Eindruck da drüben ziehts besser‘, oder ‚lass uns da mal schauen,

da kommt was‘, oder auch ‚Jetzt läuft es‘. Das ist ganz wichtig, den Steuermann auch mental stark

machen. Das heißt aber jetzt nicht, dass ich die Taktik gemacht habe, das haben wir zusammen

gemacht und uns da gut ergänzt.“

Jetzt also die 50. Weltmeisterschaft der Tempestklasse und Max Reichert ist wieder dabei am Tegernsee.

Wie sieht er eigentlich die Klasse heute im Vergleich zu damals? „Es hatte am Anfang natürlich

schon einen etwas internationaleren Anstrich durch den olympischen Status. Da waren auch

die Profis da, zwar nicht wie heute mit über 200 Tagen im Jahr auf dem Wasser, aber es hatte schon

allein durch die Segelmacher und die vielen Weltmeister aus anderen Klassen seinen Reiz. Heute

ist das Tempestsegeln bei uns viel familiärer und momentan auch etwas regionaler auf den Süden

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und die Alpenrepubliken fokussiert, was aber nicht schlecht ist. Gut ist auch, dass sich aktuell die

Klasse nach und nach wieder verjüngt und junge Leute dazukommen, und wir haben in der Tempest

eine schöne Gemeinschaft. Ich kann heute gegen einen Zwanzigjährigen verlieren aber genausogut

auch gewinnen. Es gibt nicht viele Sportarten in denen das möglich ist, das ist eine tolle Erfahrung.

Die sportliche Auffassung mit der Jung und Alt hier miteinander umgehen macht viel Spaß. In dem

Zusammenhang auch ein großer Dank an die Deutsche Klassenvereinigung für die hervorragende

Arbeit.“ Danke auch Max - Mast- und Schotbruch!


Tempest WM 2019 am Tegernsee

Zum Jubiläum der 50. Tempest Weltmeisterschaft laden wir euch ganz herzlich an den

Tegernsee ein. Der Tegernsee: das kleinste Revier jemals für eine Tempest WM und der

YCaT: ein kleiner Club mit gerade mal 350 Mitgliedern und kaum Platz für eine 50 Boote

starke Kielbootflotte?

Das klingt ein wenig nach dem gallischen Dorf, ihr wisst schon: die Römer, Asterix usw.

Und als Veranstalter fragt man sich: warum tun wir uns das an? Ganz einfach, weil uns

die Tempest Klasse am Herzen liegt und die Tempest schon immer hier zu Hause war.

Die Olympiateilnehmer 1972 Dr Heinz Laprell und Wolf Stadler kamen aus unserem Club

und den zweimaligen Weltmeister Sepp Höss muss man in unserer Klasse nicht mehr

vorstellen.

Sepp wird mit guten 80 Jahren auch 2019 wieder am Start sein weil er Tempestsegeln

immer noch geil findet. Ihr als Tempest-Segler werdet euch die Frage stellen: warum sollen

wir dahin? Auch ganz einfach: weil wir ein Fest für die Tempest-Segler veranstalten

werden und wenn die Bedingungen „normal“ sind, wird es auch für die Favoriten kein

Spaziergang zum Titel.

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Der Tegernsee ist ein Segelrevier, das eigentlich nur bei Schönwetter gut funktioniert –

Thermik in der Früh und am Nachmittag – nicht so kräftig wie am Gardasee, aber auch

verlässlich.

Die morgendliche Thermik ist die schönste: 3-5 Windstärken und sehr konstant, dass

bedeutet aber auch sehr früh aufstehen: Start um 6:00 -7:00 Uhr- Start, nicht Auslaufen!!!

Die nachmittägliche Thermik ist schon launischer und bedingt durch die Topographie

sehr wechselhaft und drehend. Bei Schlechtwetter kann man am Tegernsee eigentlich

keinen vernünftigen Kurs auslegen – da ist der See zu schmal – also: Alle ein Kerzlein

anzünden und um schönes Wetter bitten.

Beim Rahmenprogramm den sogenannten „social events“ wird´s wenig mondän wer´n

und wenig dinern sondern eher bayrisch zünftig zua gehn: a Musi, a Bier, no a Bier und

no a Bier, ... und a Brotzeit.

A „Galadiner“ mach ma ned – aber an „Champions–Event“ mit möglichst vielen ehemaligen

Weltmeistern!

Wir dürfen am Tegernsee auch neue „Spielkameraden“ begrüßen:

Spitzensegler und Segelprofi Markus Wieser lässt sich seine Tempest gerade bei Mader

bauen und wird mit dem „local hero“ Thomas Auracher (Achtung Ohrenstöpsel mitnehmen!)

am Start sein. Die Beiden kommen sicherlich nicht nur wegen der schönen Kulisse

und dem guten Tegernseer Bier...

Und eine Bitte noch: an der erste Luvtonne wird´s sehr lebhaft werden – also nochmal

ins Regelbuch schauen und nicht übermotiviert agieren, weil der Mader ist zwar in der

Nähe, aber der hat ja nie Zeit.

Wir freuen uns auf euch!

www.tempestworlds.com

Mathias Pilmes, YCaT (Tegernseer Bier macht kreativ, aber sponsern dern´s nix, mias

ma ois selba kaufa)

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Prozessoptmierung in der Fertigungsindustrie

Planungs-, Analyse- und Reporting-Lösungen

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Hall of Fame

Seit 1967 werden alljährlich Weltmeisterschaften in der Tempestklasse durchgeführt. Hier sind alle

Tempest Weltmeister seit dem Bestehen der Bootsklasse aufgeführt.

Jahr Weltmeister (Land) Austragungsort

2018 Christian Spranger / Christopher Kopp (GER) Attersee, Österreich

2017 Cornelia Christen / Ruedi Christen (SUI) St. Raphaël, Frankreich

2016 Frank Weigelt / Christian Rusitschka (GER) Cowes, England

2015 Cornelia Christen / Ruedi Christen (SUI) Spiez, Schweiz

2014 Cornelia Christen / Ruedi Christen (SUI) Domaso/Comer See, Italien

2013 Frank Weigelt / Arne Lanatowitz (GER) Travemünde, Deutschland

2012 Christian Schäfer / Christian Rusitschka (GER) Quiberon, Frankreich

2011 Christian Schäfer / Christian Rusitschka (GER) Traunsee, Österreich

2010 Frank Weigelt / Christian Rusitschka (GER) Hoorn, Holland

2009 Philippe Boite / Regis Viateur (FRA) Thunersee, Schweiz

2008 Frank Weigelt / Christian Rusitschka (GER) Weymouth, England

2007 Philippe Boite / Regis Viateur (FRA) Warnemünde, Deutschland

2006 Philippe Boite / Regis Viateur (FRA) Fort de France, Martinique

2005 Christian Schäfer / Frank Weigelt (GER) Attersee, Österreich

2004 Philippe Boite / Fabrice Toupet (FRA) La Rochelle, Frankreich

2003 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Grandson, Schweiz

2002 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Brighton, England

2001 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Malcesine/Navene, Italien

2000 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Travemünde, Deutschland

1999 Werner Meier / Christian Spranger (SUI) St. Raphaël, Frankreich

1998 Jürgen Knuth / Mike Knobloch (GER) Malcesine/Navene, Italien

1997 Jürgen Knuth / Mike Knobloch (GER) Hartlepool, England

1996 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Villach, Österreich

1995 Christian Schäfer / Andreas Mader (GER) Medemblik, Niederlande

1994 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) Brunnen, Schweiz

1993 Vincent Hösch / Thomas Auracher (GER) Warnemünde, Deutschland

1992 Christian Schäfer / Herbert Kujan (GER) Balatonfüred, Ungarn

1991 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) St. Gilgen, Österreich

1990 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) Medemblik, Niederlande

1989 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) Malcesine, Italien

1988 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) Spiez, Schweiz

1987 Rolf Bähr / Wolfgang Nothegger (GER) Portoroz, Jugoslawien

1986 Klaus Rösch / Max Reichert jun. (GER) St. Gilgen, Österreich

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Jahr Weltmeister (Land) Austragungsort

1985 Rolf Bähr / Wolfgang Nothegger (GER) Medemblik, Niederlande

1984 Sepp Höss / Dieter Klarmann (GER) Portoroz, Jugoslawien

1983 Sepp Höss / Dieter Klarmann (GER) Weymouth, England

1982 Rolf Bähr / Wolfgang Nothegger (GER) Seebruck, Deutschland

1981 keine Weltmeisterschaft

1980 Rolf Bähr / Michael Bechereit (GER) Medemblik, Niederlande

1979 Rolf Bähr / Wolf Stadler (GER) Hayling Island, England

1978 John Albrechtson / Ingvar Hansson (SWE) Castelletto, Italien

1977 John Albrechtson / Ingvar Hansson (SWE) Strömstad, Schweden

1976 Olympische Spiele in Montreal (CAN) keine Weltmeisterschaft

1975 Giuseppe Milone / Roberto Mottola (ITA) Association Island (NY), USA

1974 Uwe Mares / Franz Wehofsich (GER) Medemblik, Niederlande

1973 Valentin Mankin / Vladimir Akimenko (RUS) Neapel, Italien

1972 Olympische Spiele in München (GER) keine Weltmeisterschaft

1971 Glen Foster / Peter Dean (USA) Marstrand, Schweden

1970 John Linville / James Linville (USA) Quiberon, Frankreich

1969 Cliff Norbury / Colin Turner (GBR) Riva del Garda, Italien

1968 William Kelly / Robert Connell (USA) Grosse Point (MI), USA

1967 Cliff Norbury / Colin Turner (GBR)

Reg White / Andrew Garran (GBR)

Weymouth, England

Wertung Steuermann

Christian Schäfer (GER) 10 x

Klaus Rösch (GER) 6 x

Rolf Bähr (GER) 5 x

Philippe Boite (FRA) 4x

Frank Weigelt (GER) 3 x

Cornelia Christen (SUI) 3 x

Wertung Vorschoter

Max Reichert (GER) 6 x

Andreas Mader (GER) 6 x

Christian Rusitschka (GER) 4 x

Wolfgang Nothegger (GER) 3 x

Regis Viateur (FRA) 3 x

Ruedi Christen (SUI) 3 x

Wertung Land

Germany 31 x

France 4 x

Switzerland 4 x

Great Britain 3 x

USA 3 x

Sweden 2 x

Italy 1 x

Russia 1 x


Hall of Fame

1972

1972 Summer Olympics in Kiel-Schilksee. Seven races were scheduled and completed. 42 sailors,

on 21 boats, from 21 nation competed.

For the Tempest course area B(ravo) was used. The location (54°30‘30‘’N, 10°13‘00‘’E) points to the

center of the 2 nm radius circle. The distance between mark 1 and 3 was about 2nm.

Ranking Country Helmsman Crew Points

1 Soviet Union Valentin Mankin Vitalii Dyrdyra 28.1

2 Great Britain Alan Warren David Hunt 34.4

3 United States Glen Foster Peter Dean 47.7

11 West Germany Heinz Laprell Wolf Stadler 88.0

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1976

1976 Summer Olympics in Kingston, Ontario. Seven races were scheduled.

32 sailors, on 16 boats, from 16 nations competed.

Ranking Country Helmsman Crew Points

1 Sweden John Albrechtson Ingvar Hansson 14.0

2 Soviet Union Valentin Mankin Vladislav Akimenko 30.4

3 United States Dennis Conner Conn Findlay 32.7

4 West Germany Uwe Mares Wolf Stadler 42.1


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ROLF BÄHR

Happy Birthday,

Mr. Ehrenpräsident!

„Menschlich Mögliches wird möglich gemacht“ - das ist das Motto unseres lieben Segelfreundes

und Tempest Ehrenpräsidenten Rolf-Otto Bähr, der in diesem Jahr seinen

80. Geburtstag feiert.

Möglich gemacht hat Rolf in der Tat sehr vieles, sei es im Segelsport als auch in Sachen

Filmförderung. Neben vielen Auszeichnungen erhielt Rolf 2014 das „Bundesverdienstkreuz

am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik“.

Wie bei vielen seiner Generation begann auch seine seglerische Laufbahn einst im Piraten.

Nach Stationen im FD, Drachen und Soling wurde die Tempest das Boot in dem er

überragende Erfolge feiern konnte. Für die olympischen Spiele 1980 mit Willy Kuhweide

im Soling qualifiziert, verhinderte der Boykott der Spiele von Moskau seinen Olympiastart.

Sechzehn WM-Medaillen in der Tempest erringt er zwischen 1979 und 2011, darunter

fünf Mal den Weltmeistertitel!

Sport organisiert sich nicht von allein. Ohne ehrenamtliches Engagement, ohne Funktionäre

geht es nicht. Dieser Erkenntnis folgend übernimmt Rolf Bähr schon früh Ehrenämter

im Sport und füllt sie mit beispielhaftem Engagement aus; u.a. ist er 1971-1997

Präsident der deutschen Tempest Klassenvereinigung, 1971-1978 Mitglied im OSA des

DSV, 1980-2006 stellv. Vorsitzender des Berliner Segler-Verbands, 1993-2005 Mitglied

im Seglerrat des DSV, davon zwei Jahre dessen Vorsitzender. 2005 wird er zum Präsidenten

des DSV gewählt und führt den deutschen Segelsport bis 2013. Seit 2005 ist er

Member of Council der ISAF. 2007 ernennt ihn der Berliner Segler-Verband zu seinem

Ehrenvorsitzenden.

Beruflich ist der studierte Rechtsanwalt von 1970-1989 Justitiar der deutschen Filmförderungsanstalt,

von 1998 bis 2004 deren Vorstand. 2004 erhält er die „Berlinale Kamera“

und 2008 für seine Verdienste um den Aufbau der deutsch-französischen Filmakademie

den „Ordre des Arts et des Lettres“ im Range eines Ritters.

Ideenhabender, Ideengebender und Ideenrealisierer in einem, dabei immer eigene Interessen

zurückstellend, so kennt man Rolf, im Filmgeschäft und im Segelsport.

Zum runden Geburtstag gratulieren wir recht herzlich und wünschen Dir lieber Rolf

alles Gute und noch viele gemeinsame Tempesterlebnisse!

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Verantwortlich

GITA

(German International Tempest Association e.V.)

Christoph Mehrwald

Brühfeldweg 49

84036 Landshut

Tel. +49 (0)151 4045 9212

info@tempestclass.de

www.tempestclass.de

https://www.facebook.com/GermanTempest/

Copyrights

Vielen Dank an die Fotografen

Gaby Appel, Adrien Dutrevis, Christian Fischer,

Wolfgang Niessen, Sport Consult - Gert Schmidleitner,

Viktor Lassnig, Dominik Wördehoff und alle anderen.

Copyrights unterliegen dem jeweiligen Autor.

Alle Rechte vorbehalten.

Dank an die Österreichische und

Schweizer Klassenvereinigung

von deren Webseiten wir Fakten und Bilder

entnommen haben.

Unser ganz besonderer Dank gilt dem lieben

„Chefredakteur“ Mathias Pilmes

für seine besonders kurzweiligen Regattaberichte!

Grafik Design / Illustrationen

Eva und Wolfgang Münch

www.diabolo-x.com

Unsere Jahrbücher

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