BBG Seniorenmagazin Frühjahr 2019

bbgrafik

Das kostenlose kunDenmagazin Der BBg senioren-resiDenzen tuckermann- unD reuterstrass

WIR

überUNS

DAS KOSTENLOSE Das kostenlose KUNDENMAGAZIN kunDenmagazin DER BBG Der BBg SENIOREN-RESIDENZEN senioren-resiDenzen TUCKERMANN- tuckermann- & GREIFSWALDSTRASSE

unD reuterstrasse

Frühjahr

November

2019

2014


Impressum

Inhalt

Editorial

Die Seite des Geschäftsführers . . . . . . . . . . . . . . . . 03

Interne Nachrichten

Neue Wege in der Pflege.......................04

Vorgestellt...................................06

Veranstaltungen

Adventskonzert..............................08

Weihnachtsfeier in der Greifswaldstraße. . . . . . . . . 09

Weihnachtsfeier in der Tuckermannstraße. . . . . . . 10

Silvesterbingo.................................12

Der NDR zu Besuch bei den BBG Senioren . . . . . . . 14

Mit Schwung und Dinosauriern ins neue Jahr. . . . 16

Karneval in der Greifswaldstraße. . . . . . . . . . . . . . . . 18

Karneval in der Tuckermannstraße . . . . . . . . . . . . . . 20

Informatives

Rezeptidee..................................23

Bastelidee...................................24

Die Beatles...................................26

Sehenswertes aus Deutschland. . . . . . . . . . . . . . . . 28

Rätselspaß..................................30

BBG Senioren-Residenzen GmbH

Senioren-Residenz Tuckermannstraße

Tuckermannstraße 14

38118 Braunschweig

Telefon: 0531 / 886 84 900

Telefax: 0531 / 886 84 925

E-Mail: tuckermannstrasse@bbg-senioren.de

BBG Senioren-Residenzen GmbH

Senioren-Residenz Greifswaldstraße

Greifswaldstraße 15

38124 Braunschweig

Telefon: 0531 / 310 782 950

Telefax: 0531 / 310 782 956

E-Mail: greifswaldstrasse@bbg-senioren.de

BBG Kulina – Catering & Essen auf Rädern

Tuckermannstraße 14

38118 Braunschweig

Telefon: 0531 / 886 84 900

Telefax: 0531 / 886 84 924

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Internet

www.bbg-senioren.de

www.bbg-kulina.de

Geschäftsführer

Stephan Nielsen, Dipl. Pflegewirt

Vorstand

Hans-Joachim Jäger, Dipl.-Ing., Architekt

Karin Stemmer, Immobilien-Ökonomin,

Dipl.-Sozialpädagogin

Einrichtungsleitung Tuckermannstraße

Stephan Nielsen

Einrichtungsleitung Greifswaldstraße

Hilja Müller

Bankverbindung

BBG Senioren-Residenzen GmbH

IBAN : DE 14 2704 0080 0530 1510 00

BIC : CO BADE FF XXX

Commerzbank AG Braunschweig

Redaktionsleitung

In dieser Ausgabe: Fr. Antje Aschenbrenner, Korrektur: Fr. Petra Kawar

Auflage

500 Stück

Gestaltung & Druck

Neue Woche Verlag GmbH

IMPRESSUM

Fotos

BBG Senioren-Residenz Tuckermannstraße,

BBG Senioren-Residenz Greifswaldstraße, Pixabay, Fotolia,

Klugschnacker [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/

by-sa/3.0)]


EDITORIAL |

3

DIE SEITE DES GESCHÄFTSFÜHRERS

LIEBE BEWOHNERINNEN UND BEWOHNER,

VEREHRTE ANGEHÖRIGE!

Durften wir im Februar schon warme Frühlingsluft

schnuppern, haben wir im März hingegen den Winter

zurückbekommen. Verrückt! Davon lassen wir uns

jedoch nicht unterkriegen und nehmen es gelassenetwas

anderes bleibt uns ja ohnehin nicht übrig.

Grundsätzlich hat das Jahr gut begonnen, ich persönlich

habe mir nach einigen Jahren „Hunde-Abstinenz“

wieder einen Vierbeiner zugelegt. Jolie, ein dunkelbraunes

Labradormädchen, bereichert nun unsere

Verwaltung und freut sich über jeden Besucher. Doch

es gibt noch weitere Neuigkeiten:

Ab dem 01.04.2019 wird die Gemeinschaftswäscherei

Hildesheim die Pflege der Bewohnerwäsche übernehmen.

Wir freuen uns, einen so kompetenten und

versierten Vertragspartner gefunden zu haben und

sind sicher, mit diesem Wechsel eine gute Entscheidung

getroffen zu haben.

Auch in der Küche wird sich einiges tun: wir wollen

die Speisepläne noch attraktiver gestalten und somit

für noch mehr Abwechslung auf den Tellern sorgen.

Die Wohnbereiche bekommen gerade einen neuen

Anstrich, orientiert haben wir uns hierbei an der Senioren-Residenz

Greifswaldstraße mit ihrem wirklich

schönen Farbkonzept. Doch dabei soll es nicht bleiben:

neue Bilder und neue Möbel sind ebenfalls geplant,

aktuell sichten und vergleichen wir die zu diesem

Zweck eingeholten Angebote.

Sie sehen also: wir haben uns einiges vorgenommen!

Lassen wir uns also von dem Wetter nicht unterkriegen

und freuen uns stattdessen lieber über die schönen

Dinge des Lebens!

Bleiben Sie gesund und viel Spaß beim Lesen unserer

Heimzeitschrift.

EDITORIAL

Ihr Stephan Nielsen

Geschäftsführer


| NEUE WEGE IN DER PFLEGE

4

Neue Wege

in der Pflege

Bereits seit mehreren Jahren werden in der Pflege

regelmäßige Qualitätsprüfungen zur besseren

Transparenz und Vergleichbarkeit unterschiedlicher

Anbieter durchgeführt und deren Ergebnisse

veröffentlicht. Dabei werden sämtliche Pflegeeinrichtungen

einmal jährlich hinsichtlich ihrer Struktur-,

Prozess- und Ergebnisqualität beurteilt und

anhand eines Schulnotensystems bewertet. Doch

damit ist jetzt Schluss: ab November dieses Jahres

kommen einige Neuerungen bei der Beurteilung

der Pflegequalität auf uns zu.

Das neue System zur Qualitätsbewertung der

Pflege besteht aus drei Teilen: der Selbsterfassung

durch die Einrichtung, den Ergebnissen der

Datenauswertungsstelle (DAS) und der externen

Prüfung durch den Medizinischen Dienst der

Krankenkassen (MDK).

Im Rahmen der Selbsterfassung erhält die Einrichtungsleitung

die Möglichkeit, relevante Informationen

und Fakten über das Unternehmen zu beschreiben.

Hierzu zählen unter anderem die Größe

der Einrichtung sowie die Aufteilung der Betten,

eventuelle Schwerpunktversorgungen oder besondere

Betreuungsangebote.

Überdies wird die Einrichtung dazu verpflichtet,

halbjährlich bestimmte Daten zur Bewohnerstruktur

bzw. zum Gesundheitszustand der einzelnen

Bewohnerinnen und Bewohner – in anonymisierter

Form – an eine Datenauswertungsstelle zu

Text: Saskia Pukall


NEUE WEGE IN DER PFLEGE |

5

senden. Die DAS wertet die Daten aus, prüft nach,

ob diese schlüssig sind und zieht Vergleiche zu

anderen Einrichtungen. Hierbei werden Referenzwerte

gebildet, anhand welcher sich Richtwerte

für die Qualität ableiten lassen. Dies soll dem Zwecke

der Selbstreflexion und Prozessoptimierung

innerhalb der Einrichtung dienen.

Die externe Prüfung verändert sich im organisatorischen

Ablauf nur wenig, allerdings fließen neue

Bewertungskriterien in das Ergebnis ein. Wie gewohnt

werden Prüferinnen und Prüfer des MDK

in die jeweilige Einrichtung kommen und anhand

einer Stichprobe eine Qualitätsprüfung durchführen.

Anders als bisher, werden nicht alle Teilnehmerinnen

und Teilnehmer der Stichprobe vor Ort

bestimmt, sondern zu zwei Dritteln durch die DAS

anhand eines Algorithmus vorgegeben.

Im Vordergrund des Einrichtungsbesuchs stehen

sowohl die Überprüfung der Qualitätsaspekte als

auch die Fachlichkeit und Plausibilität der

Angaben sowie die Beratung der

Einrichtung. Für die Begutachtung

wurden

sogenannte Qualitätsindikatoren

in

den Bereichen „Unterstützung

bei der

Mobilität und Selbstversorgung“,

„Unterstützung

bei der Bewältigung

von krankheits- und

therapiebedingten Anforderungen

und Belastungen“,

„Unterstützung bei der

Gestaltung des Alltagslebens

und der sozialen Kontakte“ und

„Unterstützung in besonderen

Bedarfs- und Versorgungssituationen“

entwickelt. Anhand eines

vorgegebenen Prüfbogens werden

diese einzelnen Bereiche von den

Prüferinnen und Prüfern abgefragt.

Neben der Inaugenscheinnahme der

Dokumentation dienen auch Gespräche

mit Bewohnerinnen und Bewohnern

und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

als Informationsquelle.

Zu guter Letzt wird auch die Präsentation

der Ergebnisse verändert. Bislang wurden

die einzelnen Bewertungen in einer gemeinsamen

Endnote zusammengefasst. Künftig wird die

Auswertung stattdessen in einer Qualitätsdarstellung

graphisch aufbereitet. Dabei werden die

Ergebnisse der einzelnen Bereiche voneinander

getrennt. Die Erhebung der DAS wird mittels eines

Punktesystems kenntlich gemacht – je mehr

Punkte (maximal fünf) einem Kriterium zugewiesen

wurden, desto besser. Die Ergebnisse des Einrichtungsbesuchs

hingegen werden anhand von

vier Quadraten dargestellt, wobei vier für „keine

oder geringe Qualitätsdefizite“ und eins für

„schwerwiegende Qualitätsdefizite“ im jeweiligen

Bereich steht.

Es lässt sich erkennen, dass das neue Jahr einige

Veränderungen für uns bereithält, aber wie sagte

schon Kafka: „Wege entstehen dadurch, dass man

sie geht.“

INTERNE NACHRICHTEN


6 | VORGESTELLT

Vorgestellt

BEWOHNER

GREIFSWALDSTRASSE

Hedwig

Wiesenbach

GEBURTSDATUM:

08.10.1934

WOHNORT (EHEMALS):

Garbsen, Berenbostel

WOHNT IN DER:

BBG Senioren-Residenz Greifswaldstraße

BERUF:

Schneiderin, Bäckereifachverkäuferin, Eltern hatten

eine Landwirtschaft (es gab immer viel zu tun)

HOBBYS:

Schneiderei, Gottesdienste (katholisch) ab und zu,

Besuche des Enkels

HATTEN SIE EIN HAUSTIER?

Großer Hof in Schlesien mit Kühen, Katzen usw. /im

letzten Wohnsitz leider keine Tiere mehr

GAB ES EIN VORBILD/MENSCHEN

DIE SIE VEREHRT HABEN?

Meine Eltern und meine Geschwister

MEINE POSITIVEN CHARAKTEREIGENSCHAFTEN:

Hilfsbereitschaft (die Leute sagen immer „Du wohnst

in der Kirche“), Freundlichkeit

WAS SCHÄTZEN SIE AN ANDEREN MENSCHEN?

Ehrlichkeit

LIEBLINGSESSEN:

Klöße esse ich gern, vor allem sonntags / Spezialitäten

aus Schlesien

LIEBLINGSMUSIK:

Volksmusik, die Lieder, die ich im Kirchenchor selbst

gesungen habe

LIEBLINGSREISEZIELE:

Unternahm Städtereisen in Deutschland, Österreich

und vielen Ländern um Deutschland herum

SINGEN SIE UNTER DER DUSCHE?

„Nein! Grundsätzlich nicht.“

IHR GRÖSSTER WUNSCH:

Gesund zu bleiben


VORGESTELLT |

7

MITARBEITER

TUCKERMANNSTRASSE

Christina

Schulze-

Nennstiel

GEBURTSDATUM:

17.11.1964

Julia

Waimert

GEBURTSDATUM:

15.01.1992

SEIT WANN IM HAUS:

01.01.2019

BESONDERS GEPRÄGT IM LEBEN HAT MICH:

Meine Eltern

ALS MEINE BESTE CHARAKTEREIGENSCHAFT

EMPFINDE ICH:

Ehrlichkeit

AN ANDEREN MENSCHEN

SCHÄTZE ICH BESONDERS:

Achtsamkeit, vor allem Menschen gegenüber

MEINE FREIZEIT VERBRINGE ICH

AM LIEBSTEN MIT:

Meiner Familie

ICH ESSE AM LIEBSTEN:

Fisch

MEIN LIEBSTES REISEZIEL:

Brasilien

MEINE LIEBLINGSTIERE:

Hund

AN MEINER ARBEIT MAG ICH AM MEISTEN:

Die Bewohner zum Lachen zu bringen

SEIT WANN IM HAUS:

September 2018 „Mein erster Tag war der Umzug

in die Greifswaldstrasse“

BESONDERS GEPRÄGT IM LEBEN HAT MICH:

Mein Elternhaus, die Musik und meine Ausbildung

zur Ergotherapeutin

ALS MEINE BESTE CHARAKTEREIGENSCHAFT

EMPFINDE ICH:

Meine Spontanität im Privaten und bei der Arbeit

AN ANDEREN MENSCHEN

SCHÄTZE ICH BESONDERS:

Offenes Wesen, Verständnis für andere

MEINE FREIZEIT VERBRINGE ICH

AM LIEBSTEN MIT:

Meiner Familie, guten Freunden, Singen und

Tanzen

ICH ESSE AM LIEBSTEN:

Viele Kleinigkeiten im Wechsel, z.B. Tapas

MEIN LIEBSTES REISEZIEL:

Ich würde gern mal in eine kalte Region reisen

z.B. Alaska

MEINE LIEBLINGSTIERE:

Herr Nilsson von Pipi Langstrumpf

AN MEINER ARBEIT MAG ICH AM MEISTEN:

Meine Kollegen und die lustigen und schönen

Momente mit den Bewohnern.

INTERNE NACHRICHTEN


8

| ADVENTSKONZERT

ADVENTSKONZERT

Der Advent ist eine Zeit der Vorfreude, des

Erwartens und der Besinnlichkeit. Manch

einer stimmt sich mit Weihnachtsgebäck

und Tannenduft ein. Andere hören und singen

beliebte Weihnachtslieder.

Am 07.12.2018 fand zum zweiten Mal unser

Adventskonzert mit klassischer Musik

und bekannten Weihnachtsmelodien statt.

Hierzu luden wir auch die Bewohnerinnen

und Bewohner der Senioren-Residenz

Greifswaldstraße ein.

Die professionellen Musiker aus dem

Staatstheater Braunschweig entführten

unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit

zauberhaften Gitarrenklängen und Operngesang

quer durch die weihnachtliche

Welt.

Die Begeisterung mündete in kräftigem

Applaus von allen Zuhörerinnen und Zuhörern,

und wir freuen uns schon auf den

nächsten Advent, an dem wieder diese

fantastischen Stimmen die ganze Senioren-Residenz

in weihnachtliche Stimmung

versetzen.

Text: Begl. Dienst Kim Frohbart

Auflösung der Rätsel

KREUZWORTRÄTSEL

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Das kostenlose kunDenmagazin Der BBg senioren-resiDenzen tuckermann- unD reuterstrass

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SUDOKU


WEIHNACHTSFEIER IN DER GREIFSWALDSTRASSE |

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WEIHNACHTSFEIER

IN DER GREIFSWALDSTRASSE

Besinnlich geht das Jahr zu Ende

Das aufregende Jahr mit seinen vielen neuen Eindrücken

fand mit der Weihnachtsfeier am Dienstagnachmittag,

den 18.12.2018, seinen gemütlichen

Abschluss. In der Cafeteria roch es nach frisch gebackenen

Plätzchen, die auf den Tischen verteilt wurden,

und ein geschmückter Tannenbaum konnte in

der Mitte des Raumes von allen bewundert werden.

Mit weihnachtlichen Kostümen und Accessoires

wie Weihnachtsmützen, Heiligenschein oder roten

Schürzen wurden den Bewohnerinnen und Bewohnern

Wohlbefinden und Erinnerungen geschenkt.

Unser spritziger Stammmusiker Herr Steinicke sorgte

für die nötige musikalische Untermalung.

Der Begleitende Dienst verteilte kleine Glöckchen,

die die Bewohnerinnen und Bewohner tatkräftig

zum Klingen brachten, dazu sangen wir gemeinsam

Lieder, eines davon war „Kling Glöckchen“. Außerdem

gab der Begleitende Dienst das Lied „Jingle

Bells“ zum Besten, was für allgemeine Heiterkeit

sorgte.

Das kulinarische Ende bildeten zwei verschieden

angemachte Kartoffelsalate und natürlich leckere

Wiener Würstchen.

Text: Begl. Dienst Julia Waimert

VERANSTALTUNGEN


| WEIHNACHTSFEIER IN DER TUCKERMANNSTRASSE

10

WEIHNACHTSFEIER

IN DER TUCKERMANNSTRASSE

Kling Glöckchen

Weihnachtlich geschmückt begrüßte die Senioren-Residenz

auch im letzten Jahr seine Bewohnerinnen

und Bewohner und Besucherinnen und Besucher.

Auf den Wohnbereichen und am Eingang

standen bunt geschmückte Bäume, auf Wohnbereich

1 der Baum, den wir vom NDR geschenkt und

geschmückt bekommen hatten.

In unserem Restaurant strahlte der größte Weihnachtsbaum

und verbreitete frischen Tannenduft

im ganzen Raum. Vielen Dank an unsere fleißigen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Hauswirtschaft

und Haustechnik für diese großartige Dekoration.

Frau Pukall eröffnete das Fest mit ein paar feierlichen

Worten, danach begeisterten unsere Faltenrocker

mit ihren Weihnachtsklassikern und luden zum

Mitsingen ein.

Herr Steinicke und Herr Störig gaben wieder einmal

musikalisch alles, um die Bewohnerinnen und Bewohner

mit Weihnachtsliedern zu begeistern.

Zum Abschluss wurde der klassische Kartoffelsalat

mit Würstchen serviert und damit auch für das leibliche

Wohl gesorgt.

Text: Antje Aschenbrenner


WEIHNACHTSFEIER IN DER TUCKERMANNSTRASSE |

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VERANSTALTUNGEN


| SILVESTERBINGO 2019

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Silvesterbingo

Die BBG Senioren-Residenz in der Tuckermannstraße

verabschiedete sich mit dem traditionellen

Silvesterbingo vom Jahr 2018. Selbstverständlich

wurde wieder ein Bingokönig

bzw.- königin gekrönt.

Freudestrahlend nahm die diesjährige Königin,

Frau Werner, den begehrten Bingo-Pokal an.

Herzlichen Glückwunsch!

Nach dem spannenden Spiel gab es Sekt mit

Orangensaft und Frau Feldmann entführte die

Bewohnerinnen und Bewohner auf eine Reise in

die verschiedensten Silvesterbräuche in der ganzen

Welt. So soll rote Unterwäsche in Italien Glück

und Erfolg im nächsten Jahr bringen.

Auf ein neues tolles Jahr 2019!

N

Text: Begl. Dienst Birgit Feldmann


SILVESTERBINGO 2019 |

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VERANSTALTUNGEN


| DER NDR ZU BESUCH BEI DEN BBG SENIOREN

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Der

zu Besuch

Eine große Überraschung erwartete uns im

letzten Jahr. Der Fernsehsender NDR fragte

bei uns an, ob sie uns einen Tannenbaum mit

selbstgebasteltem Schmuck vorbeibringen

könnten. Dies fand in Rahmen der Benefizaktion

„Hand in Hand für Norddeutschland“

statt und hatte sich an drei Tagen mit dem

Themengebiet „Menschen mit Demenz“ auseinandergesetzt.

Wir waren sofort von dieser

Idee begeistert.

Die Zuschauer der „Mein Nachmittag“ –Sendung

schickten wochenlang vorher fleißig

selbstgebastelten Schmuck zum NDR- Sender.

Im Vorfeld wurden alle wichtigen organisatorischen

Angelegenheiten mit dem Autor

Herrn Bannemann geklärt.

Am 14.12. war es endlich soweit und die Moderatorin,

Vanessa Kossen, überbrachte uns

den Weihnachtsbaum. Sogar ein komplettes

Kamerateam war vor Ort.

Unsere dementen Bewohnerinnen

und Bewohner, die vom Begleitenden

Text: Antje Aschenbrenner


VERANSTALTUNGEN

DER NDR ZU BESUCH BEI DEN BBG SENIOREN |

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bei den BBG Senioren

Dienst zuvor in das Restaurant begleitet

wurden, warteten gespannt auf diese

tolle Aktion.

Mehrere Kartons voller Baumschmuck standen

zum Schmücken bereit. Begeistert und

mit leuchtenden Augen schmückten unsere

Bewohnerinnen und Bewohner mit gestrickten

Engeln und Kugeln, die wie Schweine

aussahen, den Baum.

Frau Kossen führte während dessen eine Unterhaltung

mit Frau Pukall über unser Haus

und wie unsere dementen Bewohnerinnen

und Bewohner die Weihnachtszeit wahrnehmen.

Der Besuch fand mit einer Weihnachtsgeschichte

und dem gemeinsamen Singen von

„Oh, Tannenbaum“ einen besinnlichen Abschluss.

Wir danken dem NDR Team in Namen unserer

Bewohnerinnen und Bewohner für diese

großartige Veranstaltung.


| MIT SCHWUNG UND DINOSAURIERN INS NEUE JAHR

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MIT SCHWUNG

UND DINOSAURIERN

INS NEUE JAHR

Die Arbeit des Begleitenden Dienstes ist sehr vielseitig

und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unternehmen

mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern

abwechslungsreiche Aktivitäten: von Fingerübungen

bis hin zu Ausflügen in Museen und Ausstellungen in

unserem Bus. Über zwei sehr unterschiedliche Tätigkeiten

möchten wir ihnen heute berichten.

GYMNASTIK MIT DEM SCHWUNGTUCH-

BEWEGUNGSSPIEL AUF DEN WOHNBEREICHEN

Die Gymnastikrunde lockern die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Begleitenden Dienstes gern zum

Ende hin mit einem Schwungtuch auf.

Abwechslung und gleichzeitig die Förderung der Koordination

erreicht man mit einem Ball, der in eine

Aussparung am Tuch gelegt wird. Gemeinsam muss

nun abgesprochen werden, welche Seite hoch oder

runter bewegt wird, um den Ball in das Loch in der

Mitte zu lenken. Aber aufgepasst, er darf dabei nicht

runterfallen!

Die Bewohnerinnen und Bewohner haben bei der Benutzung

des Schwungtuchs großen Spaß und es wird

viel gelacht.

Zuvor werden Dehn-und Kraftübungen von Schulter

und Armgelenken durchgeführt, die der Kontrakturenprophylaxe

dienen.

Das Schwungtuch erzeugt durch das Hochwerfen

und wieder Runterziehen eine Luftblase, die man

auch als Kokon bezeichnen kann.


MIT SCHWUNG UND DINOSAURIERN INS NEUE JAHR |

17

AUSFLUG IN DAS NATURHISTORISCHE MUSEUM

Ein Besuch im Naturhistorischen Museum in Braunschweig

lohnt sich immer. Am 24. Januar fanden sich

fünf Bewohnerinnen und Bewohner mit großem

Interesse zusammen und fuhren mit dem BBG-Bus

und Frau Feldmann in die Pockelsstraße.

Gut gelaunt und neugierig wurde der Rundgang

gestartet.

Im Entdeckersaal im Erdgeschoss begrüßte uns

der Querschnitt einer Wiese. Im oberen Teil dieses

Querschnitts waren Blumen, Vögel Schnecken, Käfer

und Hasen zu sehen, unter der Erde entdeckte man

Hamsterbauten und Eier einer Weinbergeschnecke.

Besonders aufregend war die Ausstellung von über

500 Präparaten exotischer Tiere wie Löwe, Hyäne und

Leopard im Schaumagazin. Auf einer Seite des Raumes

konnten verschiedene Tiere wie Spinnen und Insekten

in Alkohollösungen begutachtet werden.

Sehenswert war auch die „Welt unter Wasser“. Hier

fanden sich Ausstellungen über tropische Lebensräume,

bunte riesige Fische aus dem Amazonas und

die Bewohner des Korallenriffs.

Im Dinosaurier-Saal präsentiert das Museum die Ergebnisse

der Dinosauriergrabungen des Museums

in der Republik Niger. Der erste Blick fiel jedoch auf

die Ausgrabung eines Dinosauriers (Ichterosaurus)

aus Braunschweig. Alle waren erstaunt darüber, dass

dieser in Hondelage gefunden wurde.

VERANSTALTUNGEN

Text: Birgit Feldmann/Antje Aschenbrenner


In der Grei

hieß es zum

„Brunswick

| KARNEVAL IN DER GREIFSWALDSTRASSE

18

Trommelw

Dafür wurde die Cafeteria am 24. Januar

2019 in bunte Farben getaucht.

Herrlich anzusehen waren auch einige

Bewohnerinnen und Bewohner, die

sich mit Herz und Seele kostümiert

hatten. Allen voran - die Mieterinnen

und Mieter des Betreuten Wohnens.

Zugegen waren auch Biene Maja, ihr

Kumpel Willi und andere Figuren aus der

berühmten Kinderserie. Zusammen mit

Karel Gott performten sie das Lied „Die

Biene Maja“.

Das große Highlight des Abends

bildete die Karneval-Vereinigung

der Rheinländer Braunschweig.

Mit einem vielseitigen Programm von

Tanz bis zum Stummtheater wurde die


VERANSTALTUNGEN

KARNEVAL IN DER GREIFSWALDSTRASSE |

19

irbel 1,2,3!

fswaldstraße

ersten Mal

Helau“!

Stimmung auf den Höhepunkt katapultiert.

Was nicht fehlen durfte –

der Trommelwirbel!

Stufe 1: Auf den Tisch klopfen

Stufe 2: Auf den Boden stampfen

und Stufe 3: Den Arm wie beim „Helau“

in die Luft heben und laut „Ahhhh“! rufen

Auch Frau Müller, unsere Heimleitung,

wurde charmant in die Mitte des Vereins

genommen und nach einer Ordensverleihung

schunkelte der Verein mit ihr

von links nach rechts.

Wir freuen uns alle bereits auf das nächste

Jahr und sind gespannt, welches Programm

uns erwartet.

Text: Begl. Dienst Julia Waimert


Karneval in der Tu

| KARNEVAL IN DER TUCKERMANNSTRASSE

20

Brunswick

Auch in diesem Jahr besuchte uns der

Karnevalsverein Rheinhessen e.V..

Unsere Bewohnerinnen und Bewohner

trafen alle rechtzeitig im Restaurant ein,

unterhielten sich angeregt und warteten

gespannt, was uns die „Jecken“ in diesem

Jahr für ein Programm zusammengestellt

hatten. Um die Wartezeit zu verkürzen,

wurden lustige Fotos von unseren Bewohnerinnen

und Bewohnern mit bunten

Brillen oder Hüten geknipst und die

Stimmung mit karnevalistischer Musik

angeheizt.

Der Einmarsch des Prinzen und seinem

Gefolge war der Startschuss für das bunte

Treiben und unsere Bewohnerinnen und

Bewohner klatschten und schunkelten im

Rhythmus der Karnevalsklassiker mit.

Die ersten Lacher erntete der Funkenkommandant

Herr Hosse, als er einige

lustige Anekdoten zum Besten gab und

damit alle Anwesenden begrüßte.

Der berühmte Braunschweiger Karnevalsruf

durfte auch nicht fehlen. Den Ausruf

der Karnevalisten „Brunswick“ wurde sofort

von den Bewohnerinnen und Bewoh-


KARNEVAL IN DER TUCKERMANNSTRASSE |

21

ckermannstraße

, Helau!

nern mit „Helau“ beantwortet.

In diesem Jahr wurde eine stumme Büttenrede

aufgeführt. Zwei Damen führten

einen Sketch auf, in dem das Aufeinandertreffen

zweier Welten humorvoll dargestellt

wurde.

Die Funkenmariechen, vor allem die

Kleinsten unter ihnen, tanzten sich mit

mehreren Liedern in die Herzen unserer

Bewohnerinnen und Bewohner.

Traditionell erfolgte das „Wirbeln der

Schießeisen“ der Funkgengarde, wobei

sie tatkräftige Unterstützung von einigen

unserer Mitarbeiter erhielten.

Zum Abschied überreichte der Prinz Frau

von der Lieth und Frau Aschenbrenner im

Namen aller Kollegen die Karnevalsmedaille.

Die „Bützchen“ vom charmanten

Prinzen wurden selbstverständlich auch

nicht vergessen.

Wir danken allen Mitgliedern des Karnevalvereins

Rheinhessen e.V. und natürlich

unseren fleißigen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die diese Karnevalsfeier mitgestaltet

haben.

Text: Antje Aschenbrenner

VERANSTALTUNGEN


| KARNEVAL IN DER TUCKERMANNSTRASSE

22

KARNEVAL

in der Tuckermannstraße


FRÜHLINGSREZEPT |

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Warmer eingelegter

Fetakäse

Zutaten

für 5 Portionen

500g Feta-Käse (Schaf 48% i.Tr.)

150g rote Zwiebeln

10g Knoblauch

350g Tomaten

150g Rote Paprika

frischer Basilikum

frischer Thymian

150 ml natives Olivenöl

Salz

50g schwarze Oliven, ohne Stein

Zubereitung

Den Fetakäse in fünf gleichmäßige Scheiben

schneiden, Zwiebeln und Knoblauch schälen und

in Scheiben schneiden. Tomaten waschen und

ebenfalls in Scheiben schneiden. Paprika entkernen

und in Streifen schneiden. Basilikum und Thymian

zupfen und fein hacken. Die Kräuter mit dem

Olivenöl und einer Prise Salz vermengen.

und Oliven darauf verteilen und mit dem Kräuter-Olivenöl

beträufeln.

Im vorgeheizten Ofen bei ca. 150° 12-15 Minuten

backen.

Dazu Kräuterbutter - oder Zwiebel-Baguette

INFORMATIVES

Die Fetascheiben in eine feuerfeste Form legen,

Tomatenscheiben, Zwiebeln, Paprika, Knoblauch

Guten Appetit

Quelle: bastelideen.info

Text: Thomas Dietel


24 | BASTELIDEE

Quilling Blumen

ohne Stiel

WIR BENÖTIGEN

• 1 Papierstreifen (ca. 30 x 2 cm groß)

• Quilling-Stift oder Schaschlikspieß

• Schere • Papierkleber

Und so geht‘s:

Den Papierstreifen möglichst

fein einschneiden. Darauf achten,

dass noch genügend Rand

stehen bleibt.

Den Streifen möglichst eng

aufwickeln und regelmäßig

zusammenkleben.

Die Blütenblätter herunterklappen.

Zuletzt noch den Stab entfernen.

Fertig!

BesserBasteln.de


INFORMATIVES

BASTELIDEE |

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Quilling Blumen

mit Stiel

WIR BENÖTIGEN

• 1 Papierstreifen (ca. 30 x 2 cm groß)

• grünes Papier (ca. 12 x 2,5 cm groß)

• Schere • Papierkleber

Und so geht‘s:

Den Streifen möglichst eng

aufwickeln und regelmäßig

zusammenkleben.

Die Blütenblätter herunterklappen.


Die Be

| DIE BEATLES

26

ie Beatles war eine britische

Rockband, die Ende der 1950er

Jahre aus einer Reihe von Vorläuferbands

um den Liverpooler

Schüler John Lennon hervorging.

Die Ursprungsband nannte sich The Quarrymen,

benannt nach der Quarry Bank High School, die

John Lennon zu dieser Zeit besuchte. Die Besetzung

der Quarrymen wechselte jedoch ständig,

was vornehmlich am launischen Bandleader

Lennon lag.

Am 06.07.1957 traten die Quarrymen bei einem

Gartenfest auf, wo Lennon den damals 15-jährigen

Paul McCartney kennenlernte, den er kurzerhand

in seine Gruppe aufnahm. Der erste gemeinsame

Auftritt fand am 18.10.1957 in der New Clubmoor

Hall in Liverpool statt. Die beiden begannen schon

bald gemeinsam eigene Stücke zu komponieren.

Am 06.02.1958 besuchte George Harrison, ein

Freund von Paul McCartney, ein Konzert der

Quarrymen. Nachdem er während einer

Busfahrt John Lennon das Instrumentalstück

„Raunchy“ vorgespielt

hatte, wurde auch er in die

Gruppe aufgenommen.

Um sich für einen Auftritt im

britischen Fernsehen zu qualifizieren,

nahm die Band 1959

unter dem neuen Namen Johnny

and the Moondogs an einem

Talentwettbewerb teil, konnte

jedoch aus finanziellen Gründen

zu guter Letzt nicht am Finale

teilnehmen.

Im Mai 1960 begleitete die Band (die sich mittlerweile

die Silver Beatles nannte) den Sänger Johnny

Gentle auf einer Tournee durch Schottland, die in

einem totalen Chaos endete. Ein spärliches Publikum,

Hunger, Erschöpfung und Geldnot setzte

den jungen Männern zu, doch aufgeben kam nicht

in Frage.

Im August 1960 verzichtete

die Gruppe auf den Zusatz

Silver im Namen und

nannte sich fortan nur noch

„The Beatles“.

Hilfe nahte in Gestalt des deutschen Veranstalters

Bruno Koschmider, der für seine Hamburger

Nachtlokale englische Musikgruppen suchte.

Am 16.08.1960 kamen John Lennon, Paul McCartney,

George Harrison und Stuart Sutcliffe sowie der

wenige Tage zuvor rekrutierte Schlagzeuger Pete

Best in Hamburg an und gaben einen Tag später im

Hamburger Rotlichtviertel St. Pauli ihr erstes Kon-


DIE BEATLES |

27

atles

zert. Allabendlich spielten sie nun im „Indra“, einem

Stripclub an der damals berüchtigten „Großen Freiheit“,

meist neun Stunden am Stück. Die Beatles

wurden zum angesagtesten Geheimtipp der Großen

Freiheit, der Durchbruch war geschafft.

Dort lernten die Beatles auch die Fotografen Astrid

Kirchherr und Jürgen Vollmer kennen, die die Band

professionell ablichteten. Vollmer verdankte die

Band den typischen Beatles-Haarschnitt, die sogenannte

„Pilzkopf“-Frisur.

Als der Indra Club wegen Ruhestörung geschlossen

wurde, zogen die Beatles in den Kaiserkeller

um, wo sie den Schlagzeuger der Band Rory Storm

& the Hurricanes, Ringo Starr kennenlernten.

Ende November 1960 mussten die Beatles wegen

der Minderjährigkeit von George Harrison

(der zu diesem Zeitpunkt erst 17 Jahre alt war)

und einer angeblichen Brandstiftung durch Paul

McCartney und Pete Best Deutschland verlassen.

Nur Sutcliffe blieb bei seiner Freundin Astrid

Kirchherr in Hamburg. Er starb tragischerweise

am 10.04.1962 im Alter von nur 21 Jahren an einer

Hirnblutung. In den folgenden zwei Jahren

absolvierten die Beatles noch vier weitere Spielzeiten

in der Hansestadt, davon eine im Top Ten

Club, die restlichen im renommierten Star-Club.

Am 27.12.1960 gaben die Beatles ein Konzert in

der Liverpooler Litherland Town Hall und begeisterte

die Massen, zahlreiche Auftritte in Liverpools

Clubs folgten.

Am 07.03.1962 produzierten die Beatles in Manchester

Stücke für eine Radiosendung der BBC,

drei Monate später, bot George Martin den Beatles

einen Plattenvertrag an. Kurz vor den ersten

Plattenaufnahmen ersetzten die Beatles

überraschend Schlagzeuger Pete Best durch

Ringo Starr.

hre erste Single Love Me Do erschien

1962. Den weltweiten Durchbruch

schaffte die Gruppe 1963 mit der

Single „I Want to Hold Your Hand“.

Den Höhepunkt ihrer Karriere erreichten

die Beatles zwischen 1964 und 1968, als

sie zeitweise in fast allen Ländern die Hitparaden

anführten. 1970 trennten sich die Wege der vier

Bandmitglieder aufgrund interner Spannungen.

Die Musiker verfolgten danach erfolgreich eigene

Musikprojekte. 1980 wurde John Lennon in

New York von einem verwirrten Fan erschossen.

Mit mehr als 600 Millionen – nach Schätzungen

ihrer Plattenfirma EMI sogar mehr als einer Milliarde

verkauften Tonträgern gelten die Beatles als

erfolgreichste Band der Musikgeschichte.

Text: Inga Kosswig

INFORMATIVES


| SEHENSWERTES AUS DEUTSCHLAND

28

Immer eine Reise wert:

Insel Rügen

Die Insel Rügen ist die größte Insel Deutschlands.

Egal ob lange Sandstrände, Schlösser, Architektur

oder Natur - hier gibt es für jeden etwas zu

entdecken.

Zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten

zählt der 118 Meter hohe Kreidefelsen - der Königsstuhl

- im Nordwesten der Insel im Nationalpark

Jasmund. Jährlich kommen rund 300.000 Besucher,

um von dort den Blick über die Ostsee zu

genießen.

Jeder Ort für sich hat seinen Charme. Bergen auf

Rügen ist Rügens Hauptstadt mit der schönen Marienkirche

- erbaut im Stil des nordischen Barock

in 1168 - und dem 26 Meter hohen Ernst-Moritz-

Arndt-Turm mit seinem Glaskuppeldach. Dieser

wurde als Andenken an den Dichter Ernst Moritz

Arndt erbaut.

Zirkus Putbus.

Die „weiße Stadt“ oder auch „Rosenstadt“ Putbus

liegt im Süden der Insel. Hier sind alle Häuser

weiß gestrichen und von Rosenstöcken geziert.

Ebenfalls bekannt ist die Stadt Putbus für ihren so

genannten „Zirkus“ - ein symmetrisch angelegter

und mit Bäumen bepflanzter Platz.

Der Königsstuhl.

Am wohl bekanntesten sind das wunderschöne

Ostseebad Binz und „die Perle der Insel“ Sellin. In

der Wilhelmstraße, Sellins Hauptstraße, befinden

sich zahlreiche Ferienwohnungen und Restaurants.

Die Insel Rügen.


SEHENSWERTES AUS DEUTSCHLAND |

29

Das Ostseebad Binz.

Die bekannte 400 Meter lange Seebrücke ist nur

unweit entfernt. Sie gilt als das Wahrzeichen des

Ortes. Besonders beliebt ist Sellin bei Urlaubern

wegen seiner schönen Strände - auch für Hunde.

heiraten zu wollen, kann sich unter anderem im

ehemaligen Rettungsturm, dem Müther-Turm, am

Strand das Ja-Wort geben. Sicher ein unvergesslicher

Moment.

Für all die, die nicht nur am Strand oder bei einem

Stadtbummel den Urlaub genießen wollen, bietet

sich ein Besuch des 173 Jahre alten Jagdschlosses

Granitz an. Vom 38 Meter hohen Mittelturm aus

hat man einen herrlichen Blick über die Insel. Um

hier hinaufzukommen, muss man allerdings zunächst

154 Stufen hinaufsteigen.

Die Seebrücke in Sellin.

Das Ostseebad Binz ist das größte Seebad der

Insel. Mit seinem wunderschönen Stadtkern, stilvollen

Villen, Restaurants und schönen Hotels mit

Blick auf die Ostsee zieht es Jahr für Jahr unzählige

Besucher an. Wer sich dazu entschließt, in Binz

Der Müther-Turm.

Das Jagdschloss Granitz.

Einen besonderen Einblick in Rügens Pflanzenund

Tierwelt bekommt man bei einem Spaziergang

im Baumwipfelpfad. Der Weg erstreckt sich

über 1250 Meter umringt von mächtigen Buchen.

Am 40 Meter hohen Aussichtsturm angekommen,

erhält man einen traumhaften Blick in die Ferne.

Mit viel Glück kann man von hier aus sogar den

ein oder anderen Seeadler beobachten.

INFORMATIVES

Text: Hilja Müller


30 | RÄTSELSPASS

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RÄTSELSPASS |

31

SUDOKU

Viel Spaß

beim Rätseln!

Die Lösungen finden Sie auf Seite 8


Wissenswertes über die Hagenmarkt-Apotheke

Im Jahre 1671 besetzte der Herzog Rudolf August die Stadt Braunschweig und verlegte seine

Residenz von Wolfenbüttel nach Braunschweig. Durch den Wandel einer Freien Stadt zur

welfischen Residenz änderten sich die politischen und wirtschaftlichen Strukturen, was auch im

Gesundheitswesen zum Ausdruck kam. Da der Herzog keinen Einfluss auf die Rats Apotheke

(heute Altstadtmarkt Apotheke) nehmen konnte, erteilte er dem Apotheker Andreas Zacharias

Happe am 18. März 1677 das persönliche Privileg, die Hagenmarkt Apotheke zu eröffnen und

zu führen. In den kommenden Jahren führten die Apotheker Drögemöller (1699 - 1702, danach

seine Witwe bis 1712), Renniger (1712 – 1745), Reichmann (1745 – 1752), Krohne (1752 – 1790),

Heyer (1791 – 1817) und Mühlenpfordt (1817 – 1834) die Apotheke.

In den Jahren 1834-1867 war Johann Nicolaus Grote der Besitzer der Apotheke. Er war Mitglied

des Stadtparlaments und benannte daher den erstmals im Jahre 1848 von ihm hergestellten

Magenlikör Stadtrath. Bis heute wird der Kräuterlikör in der hauseigenen Rezeptur.

Von seinem Nachfolger Dr. Carl Grote kaufte Robert Bohlmann im Jahre 1889 die Hagenmarkt-

Apotheke, die sich bis 2017 im Familienbesitz befand. (Robert Bohlmann 1889-1914; Rolf

Bohlmann 1914-1972; Ursula Hahne (geb. Bohlmann) 1951-1999; Wigand Bohlmann 1958-

2001; Roland Bohlmann 2001-2016).

Die Kriegsjahre verschonten auch die Hagenmarkt-Apotheke nicht. Am 10. Februar 1943 wurde

das alte Fachwerkhaus durch eine Sprengbombe stark beschädigt. Nach mühseligen

Aufräumarbeiten konnte der Apothekenbetrieb wieder aufgenommen werden. In der

Brandnacht vom 15. Oktober 1944 wurde die Apotheke jedoch endgültig ein Opfer der

Flammen. 1949 wurde die Ruine letztendlich abgerissen.

Erhalten blieb nur das barocke Prunkportal sowie das Nasenschild mit dem Pümpelmann. Das

Hasemann Portal mit dem Schriftzug Verbum Domini Manet in Aeternum („Das Wort des Herrn

bleibt in Ewigkeit“) befindet sich heute an der Nordwand des Gewandhauses am Altstadtmarkt.

Der Neuaufbau der Apotheke erfolgte in den Jahren 1950 bis 1951 statt. 1968 wurde das Haus

erweitert, nachdem zuvor ein Teil des bisherigen Hauses für einen Gehweg zur Verfügung

gestellt wurde, um die Wendenstraße zu verbreitern.

2010 begründeten Daniela und Roland Bohlmann die Apotheken Dachmarke apotheca und

stellten Sie mit der Eröffnung der apotheca Hutfiltern im gleichen Jahr der Braunschweiger

Öffentlichkeit vor. Seither tragen auch die Hagenmarkt Apotheke und die Altstadtmarkt

Apotheke die Dachmarke apotheca. Anfang 2017 übernahm Dr. Michael Verhoeven die drei

apotheca Filialen mit der Hagenmarkt Apotheke als Hauptsitz.

HAGENMARKT

ALTSTADTMARKT

HUTFILTERN

Hagenmarkt 19-20 | BS | 0531 4811900

Altstadtmarkt 13-14 | BS | 0531 40121

Hutfiltern 6 | BS | 0531 17 131

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