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aktuell … aus den Landesgruppen

Sachsen-Anhalt

Kontakt: Thekla Mayerhofer, Hafenstr. 44, 06108 Halle (Saale)

May_The@web.de, www.gsv-lsa.de

Abschluss und Neubeginn

des Jahresthemas

Wie bereits im vergangenen

Länderbericht zu lesen war,

mündete unsere Arbeit

am Jahresthema 2018 –

» Lehrer*innenbildung in

Sachsen-Anhalt« – in ein

sehr erfolgreiches Diskussionsforum.

Obgleich

dieser Höhepunkt sowie

dessen Nachbereitung den

Abschluss unseres 1. Jahresthemas

markierte, gibt es in

diesem Arbeitsfeld noch eine

Vielzahl an Herausforderungen

und Aufgaben. Einerseits

sind wir erfreut, das 1. Jahresthema

abzuschließen,

andererseits begleiten uns

daraus gewonnene Früchte

erfreulicherweise weiter. Eine

Neuauflage des Diskussionsforums,

vermutlich mit dem

Fokus auf Quer- und Seiteneinsteiger*innen,

ist bereits

angedacht und in Planung.

Nichtsdestotrotz ist eine

neue Arbeitsgruppe in die

Vertiefung des Jahresthemas

2019 gestartet. Das

zentrale Thema »100 Jahre

Grundschule« bewegt und

wird bearbeitet. Eruiert wird

derzeit, in welche Richtung

sich die Arbeit am Jahresthema

orientieren könnte /

sollte / müsste – wir werden

berichten!

Weltenretter nach

Sachsen-Anhalt

In den Quartalsgesprächen

mit dem Ministerpräsidenten

sowie dem Bildungsministerium

ist bereits angekündigt

worden, dass das Land offensiver

um neue Lehrkräfte

werben wird. Dies geschieht

nun mit einer Imagekampagne.

Unter dem Slogan »Rette

jeden Tag die Welt als Lehrer

in Sachsen-Anhalt« läuft

diese Kampagne, welche die

Perspektive des Lehrer*inseins

für junge Menschen

eröffnen soll. Zudem twittert

das Bildungsministerium

jetzt.

Entlastungen für Lehrkräfte

lassen auf sich warten

Schon mit der Umsetzung

der »effizienzsteigernden«

bzw. »bedarfsmindernden«

Maßnahmen wurde seitens

des Ministeriums versprochen,

die Lehrkräfte, deren

Belastung unter diesen

Maßnahmen stark zunahm,

zu entlasten. Noch immer

– nach fast zwei Jahren – sind

weder Entlastungen spürbar

noch wirkliche Entlastungsideen

erkennbar. Allerdings

ist nun vom Bildungsministerium

eine AG zur Findung

möglichst gewinnbringender

Entlastungsmaßnahmen

initiiert worden, in welcher

Vertreter unseres Vorstands

aktiv mitwirken. Wir bleiben

zuversichtlich.

Aus für Staatsprüfungen

im modularisierten

Lehramtsstudium

Ebenfalls zuversichtlich sind

wir mit Blick auf die hoffentlich

bald wegfallenden

Staatsexamensklausuren zum

Abschluss des Lehramtsstudiums.

Da es sich um einen

modularisierten Studiengang

handelt, welcher durch eine

Vielzahl an Modulprüfungen

sukzessiv den Entwicklungsstand

der Studierenden

überprüft und bewertet, ist

die Staatsexamensklausur an

dessen Ende schlicht überflüssig.

Stattdessen generiert

sie einen extrem hohen,

zusätzlichen Arbeitsaufwand

für alle Studierenden und

Prüfenden, sodass ein Wegfall

als deutlicher Gewinn

für alle betrachtet werden

könnte. Die Gespräche mit

dem Bildungsministerium,

Vertreter*innen des Grundschulverbandes

sowie der

Universität laufen.

Für die Landesgruppe:

Thekla Mayerhofer

Das Jahresthema – ein Format für die Landesgruppenarbeit. Ein Vorschlag aus Sachsen-Anhalt

Während der Vorstandssitzungen

unserer Landesgruppe

hat sich mehr und mehr

ein Bedürfnis entwickelt, sich

stärker inhaltlich über verschiedene

Aspekte unserer

Arbeit auszutauschen. Daraus

entstand im Herbst 2017 der

Entschluss ein neues Format

auszuprobieren. Dieses wurde

unter dem Begriff »Jahresthema«

entwickelt und

wollte ausgestaltet werden.

Ganz bewusst haben wir uns

für die zeitliche Befristung

entscheiden und uns darauf

verständigt, vordergründig

die Auseinandersetzung

mit dem Thema als Selbstzeck

der gegründeten

Arbeitsgruppe zu verstehen.

Eingeladen zur Mitarbeit

waren alle Mitglieder unserer

Landesgruppe. Wir alle

waren gespannt, wohin uns

die neue Arbeitsform führen

sollte.

Vorsätzlich ließen wir uns, als

wir im Januar 2018 ins erste

Jahresthema »Lehrer*innenbildung

in Sachsen-Anhalt«

starteten, treiben, um Raum

zu schaffen, den die Entfaltung

des Themas sowie die

AG brauchten. Das Thema

war ein weites Feld und bot

facettenreiche Spielräume,

welche es zu entdecken

galt. In einem intensiven

Selbstfindungsprozess,

welcher die ersten Treffen

stark prägte, näherte sich

die AG dem Thema in Form

verschiedener thematischer

Fokussierungen, wobei sich

zunehmend der Blick auf

die »Praxisanteile in und

die Praxisansprüche an die

Lehrer*innenbildung« als

verbindende Schnittstelle der

Akteur*innen der AG herauskristallisierte.

In den Diskussionen

wurde die Praxisorientierung

als theoretisches

Problem erarbeitet, als unklar

umrissenes Aktionsfeld der

Lehrer*innenbildung diskutiert

sowie als aktuell prominenter

Angriffspunkt bildungspolitischer

Kritik an der

Lehrer*innenbildung auch

im öffentlichen Interesse verortet.

Davon ausgehend manifestierte

sich der Wunsch

nach einem gehaltvollen

Austausch zwischen sämtlichen

an Lehrer*innenbildung

beteiligten Akteur*innen im

Land. Diesen setzten wir als

AG in Form eines »Diskussionsforums«

um. Auch dieses

Format sollte für die Arbeit

unserer Landesgruppe ein

Novum sein. Wir nahmen

die Herausforderung an und

luden Vertreter*innen sämtlicher

Bereiche der Lehrer*innenbildung

unter dem Motto:

»Praxiselemente in der

Lehrer*innen(aus)bildung:

was und wozu?« ein. Selbige

nahmen die Einladung zu einem

persönlichen Austausch

dankend an, sodass wir ca.

46 GS aktuell 146 • Mai 2019

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