LEO Mai / Juni 2019

blumediengruppe

MÜNCHEN

MAI / JUNI 2019 | AUSGABE 161 | WWW.LEO-MAGAZIN.DE

KULTUR

Lange Nacht der Musik

Musikgenuss in aller Vielfalt

IDAHOBIT 2019

GEGEN GEWALT

für Akzeptanz von LGBTIQ*

DESIGN

Schönes und Praktisches

Stil in allen Facetten

INTERVIEWS: BAVARIAN MR. LEATHER 2019, DANIEL DONSKOY, HEAVYTOOL,

NICHOLAS HOULT, MARINA, BILAL HASSANI / PARTYSPASS IM FRÜHLING: KLOSTERKLUB,

EUROVISION SONG CONTEST, LOVEPOP, DIYNAMIC FESTIVAL QUEER CUBE CLUB U.V.M.


3DVD

mit Halbfinale

und Finale

ab 21.06.

erhältlich!

Album

mit allen

Teilnehmersongs

ab sofort als

2CD und

Download

erhältlich!

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www.eurovision.tv · www.universal-music.de


INTRO 3

Inhalt

epaper.blu.fm

Alle Magazine online!

TIERISCH:

Der Tierpark Hellabrunn

bietet dieses Jahr erstmalig

Führungen im Rahmen der

CSD Pride Week zum Thema

„Homosexualität im Tierreich“

an. Roarrr! (S. 12)

Kostenlos

JUNG:

Das Museum Brandhorst wird

10 Jahre alt und zeigt zum

Geburtstag die Ausstellung

„Forever Young“ mit zahlreichen

Erwerbungen der letzten

Jahre. Toll! (S. 23)

SONNIG:

Die Terrassen-Openings der

Saison versprechen auch

heuer ausgiebiges Sehen und

Gesehenwerden bei Kaffee,

Coktails und kleinen Häppchen.

Hui! (S. 28)

FOTO: HAYDAR KOYUPINAR

© 2019 THE ANDY WARHOL FOUNDATION FOR THE VISUAL ARTS, INC.

FOTO: CHRISTOPH GROTHGAR

Liebe LEO Leser,

so schnell ist er da, der Frühling. Und mit ihm

nicht nur das Schmetterlingsgefühl in der Bauchgegend,

wenn’s tüchtig gefunkt hat, sondern auch

eine Reihe von Veranstaltungen aller Couleur.

Zunächst sei natürlich die IDAHOBIT-Demo am

17.5. erwähnt. Auch nicht vergessen sein, darf die

Wahl zur Maikönigin und das dazugehörige Dinner

im KARE-Einrichtungshaus. Die Magic Bar Tour

lässt auch dieses Mal keine Kehle trocken, der

Klosterklub kein Tanzbein ungeschwungen und

in Augsburg geht im Juni die Queer Cube Club

Party an den Start – um nur wenige Highlights

herauszupicken. Puh! Logisch, dass man sich zwischendrin

mal erholen muss. Genau dafür eignen

sich die vielen kulturellen Highlights im Mai und

Juni. Eure LEO ist dabei – in der Hosentasche

oder im Smartphone!

Viel Spaß beim Lesen!

Deine LEO Redaktion

www.facebook.com/magazin.leo

www.facebook.com/hinnerk.magazin


4 SZENE

Community

CSD-ANMELDUNGEN

GESTARTET

Der 40. Münchner CSD (6.

– 14.7) wirft seine Schatten

voraus und hat die Online-

Registrierung für die Pride Week,

Infostände und Politparade

bereits gestartet. Der Münchner

CSD steht heuer unter dem

Motto „50 Jahre Stonewall.

Celebrate diversity! Fight for

equality!“ Wer sich mit einem

Stand, einer Veranstaltung oder

einem Wagen beziehungsweise

einer Fußgruppe bei der Parade

beteiligen möchte, kann sich

ab sofort anmelden. Fans des

Rathausclubbings müssen sich

übrigens noch gedulden, der

Vorverkauf beginnt am 1. Juni.

*bm

www.csd-muenchen.de

FOTO: BERND MÜLLER

NEUE SELBSTHILFEGRUPPE

Krebs ist in der schwulen Szene

unsichtbar. Man redet nicht

darüber. Vielleicht, weil Krebs

mehr als jede andere Erkrankung

Bilder von Krankheit und

Leiden hervorruft, vielleicht

aber auch, weil Krebs, anders

als HIV, ältere Männer stärker

trifft als jüngere. Daher will das

schwule Zentrum Sub eine

Selbsthilfegruppe für schwule

und bisexuelle Männer mit

Krebs(-erfahrung) gründen und

dadurch helfen, mit der Angst

vor dem Tod oder gesundheitlicher

Einschränkung umzugehen.

Die Gruppe trifft sich ab

dem 21.5. jeden 1. und 3. Dienstag

im Monat im Sub. *bm

21.5., Sub-Zentrum,

Müllerstr. 14, 19:30 Uhr,

Info: christopher.knoll@

subonline.org

IDAHOBIT

Demonstration 2018

Das Glockenbachviertel ist längst

nicht mehr so tolerant wie einst,

immer wieder berichten LGBTIQ* von

Übergriffen und Pöbeleien im Viertel. Daher

nutzt die Community den „Internationalen

Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie“

(IDAHOBIT), um auf das Problem

aufmerksam zu machen.

Bei einer Kundgebung mit anschließendem

Demonstrationszug werden am Abend

QUEERE GESCHICHTE

München auf Spurensuche

Die Geschichte der Münchner

LGBTIQ*-Bewegung

soll sichtbar und als Teil

der Münchner Stadtkultur

bewahrt werden. Daher

werden jetzt Objekte zur

queeren Geschichte gesammelt.

IDAHOBIT

GEGEN GEWALT, FÜR AKZEPTANZ

des 17. Mai Hunderte aus der Community

sowie Vertreter und Vertreterinnen von

Institutionen, Parteien und Vereinen durch

das Glockenbachviertel zum Gärtnerplatz

und vor das Sub-Zentrum ziehen. Zuvor

gibt es einige Ansprachen. Initiiert wird die

Münchner Demo zum siebten Mal von der

Safety-Aktionsgruppe (S'AG) von Sub und

Münchner Aids-Hilfe. *bm

17.5., Ecke Müller-/Thalkirchner Straße,

19:30 Uhr

Ob Tagebücher, Zeitschriften,

Plakate, Fotografien, Videooder

Tonaufnahmen,

Kleidungsstücke, Eintrittskarten,

Alltagsgegenstände

oder persönliche Erinnerungsstücke:

Jetzt soll die

Münchner LGBTIQ*-Geschichte besser dokumentiert und sichtbar gemacht werden. Daher

rufen Münchner Stadtmuseum und Stadtarchiv zusammen mit dem forum homosexualität

dazu auf, Unterlagen und Gegenstände, die diese Geschichte dokumentieren, zu sammeln

oder darüber zu berichten. *bm

Wer etwas dazu beitragen oder den Keller von alten Erinnerungsstücken befreien möchte,

wendet sich an lgbti.geschichte@muenchen.de oder 089 233-20616. *bm

FOTO: BERND MÜLLER

FOTO: MÜNCHNER STADTMUSEUM


MAGIC BAR TOUR 2019

It’s Magic!

SZENE 5

Am 29. Mai ist die (Gastro-)Szene des

Viertels in Bewegung! Auch in diesem Jahr

nehmen Dutzende von Bars, Kneipen und

Restaurants an der Magic Bar Tour des

Sub-Zentrums teil. Mit dem Gutscheinheft

in der Hand erwarten euch überall Freigetränke,

Rabatte oder kleine Überraschungen.

Die Route kann man auch heuer mit der

App (app.magicbartour.de) planen, mit der

auch die Stimmen für den Publikumspreis

abgegeben werden können. Auch wenn die

rein queeren Locations weniger werden: Das

Glockenbachviertel eignet sich hervorragend,

um auszugehen und skurrile, originelle,

trendige, gemütliche oder

alteingesessene Lokale

(neu) kennenzulernen.

Der Gutscheinverkauf

startet am

13. Mai im Sub,

es werden pro

Person maximal drei

Booklets ausgegeben.

Entdeckt die Vielfalt in

einer magischen Nacht! *bm

29.5., Glockenbachviertel,

www.magicbartour.de

CSD AUGSBURG

VIELFALT IST FREIHEIT ...

... unter diesem Motto, dessen schwäbische Variante „Lieb wen d’ willsch, sei

wer d’ bisch“ definitiv charmanter ist, steigen vom 11. bis 16. Juni die Events

zum CSD in Augsburg. Höhepunkt ist natürlich die Parade am Samstag,

dem 15.6., die (nur bei ausreichend Anmeldungen) um 11:30 Uhr beginnt

und um 13 Uhr in einem großen, queeren Fest auf dem Königsplatz endet.

Nachteulen feiern anschließend ab 22 Uhr die CSD-Party in der Rockfabrik.

Alle Informationen zum Rahmenprogramm und Updates auf der Website des

Veranstalters. *bm

11. – 16.5., Augsburg, www.csd-augsburg.de

In München...

ist bunt

das neue

-blau.

muenchner-bank.de


6 SZENE

MAIKÖNIGIN-WAHL

2019

Es ist angerichtet

FOTO: MARK KAMIN

Es ist eine junge, aber spektakuläre Tradition:

Seit vier Jahren veranstaltet die „Küche

im Kraftwerk“ des Hauptsponsors KARE

das Maiköniginnen-Dinner im Restaurant

und auf der Terrasse des KARE-Mutterhauses. Die

Königin bittet heuer am 31. Mai zu Tisch. Neben

der frisch Gekürten, ihren Konkurrentinnen und

deren Gefolgschaft ist auch „das Volk“ herzlich

zum Schlemmen eingeladen! Die Küche bietet ein

Menü mit drei beziehungsweise fünf Gängen zu

38/62 Euro, ihre königlichen Ho- und Minderheiten

präsentieren dazu stimmgewaltige Showeinlagen

und einen vergnüglichen, außergewöhnlichen

Abend! *bm

31.5., Die Küche im Kraftwerk, Drygalski-Allee

25, 18:30 Uhr, Reservierung bis 26.5. unter

info@diekuecheimkraftwerk.de

It’s Raining Queens!

Am Abend des 30. April

steigt das erste queere Straßenfest

der Saison mit der Wahl

zur Maikönigin.

Unter dem Motto „It’s Raining

Queens“ kommt die Hans-

Sachs-Straße ab 15 Uhr mit

einem Fass Freibier auf Betriebstemperatur.

Gegen 18 Uhr

beginnt das schrill-bunte Defilee

der diesjährigen Kandidatinnen,

die sich gegen 19 Uhr auf der

Bühne präsentieren und bis

21:30 Uhr auf mehr oder weniger

geschmackvolle Weise um die

Stimmen der Festgäste buhlen.

Diese wiederum wählen ihre

Favoritin per Voting-Chip. Jeder

zehnte Chip hält übrigens einen

Gewinn am Tresen der Gastrobetriebe

von Nil, Zunfthaus und

der Cocktailbar Sidecar parat.

Untermalt wird die Wahl mit dem

Sound von DJ James Munich.

Die neue Maikönigin wird um

22 Uhr gekürt. Übrigens: Wer sich

zur Kandidatin berufen fühlt,

kann noch am Wahltag spontan

teilnehmen! Dazu einfach zum

königlichen Vorglühen um 16 Uhr

im Assekuranzservice Thomas &

Kollegen vorbeischauen! *bm

30.4., Hans-Sachs-Str.,

15 – 23 Uhr,

www.facebook.com/maikoenigin

An wen wird die amtierende

Maikönigin

Carmen G. Aiss wohl

das Krönchen übergeben

– oder wird sie

es gar behalten?

FOTO: HANSI TROMPKA

DREI WUNDER

FOTO: MPA ENTERTAINMENT

Manche wundert es ja, dass

dieses Trio immer noch auf der

Bühne steht – wir finden es fantastisch!

Denn wenn sich Miss

Piggy, Gene Pascale und France

Delon an der Bar treffen, dann

gibt’s Entertainment irgendwo

zwischen „Golden Girls“ und

den „Drei Damen vom Grill“:

Songs und Schlager, Gags und

improvisierte Dialoge, in denen

die drei Travestiestars vor nichts

und niemandem Halt machen

und sich auch mal selbst

durch den (mit einem kräftigen

Schuss Wodka versetzten)

Kakao ziehen. Wir sagen: Prost,

Mädels! *bm

3. – 5.5., Oberangertheater,

Oberanger 38, 20 Uhr,

www.oberangertheater.de


SZENE 7

INTERNATIONAL FAMILY EQUALITY DAY

Familienfeier

Unter dem Motto „Families: United We Stand!“ wird auch in

München am 5. Mai der International Family Equality Day

(IFED) gefeiert. Der „Treffpunkt, Fach- und Beratungsstelle

Regenbogenfamilien“ lädt zusammen mit dem Verein

LesMamas alle Regenbogenfamilien zu einem Fest mit

Theater und Kinderaktivitäten. Bei schönen Wetter auf

dem Rasen vor dem Haus, ansonsten im Zentrum. *bm

5.5., Regenbogenfamilienzentrum, Saarstr. 5,

14 – 17:30 Uhr

MAIBAUMFEST AM 1. MAI

Bier, Burschen und

Berühmtheiten

FOTO: VERANSTALTER

Was dem einen seine Maikönigin, ist dem

andern sein Maibursch: Zum ersten Mal wird

im Rahmen des Maibaumfests am Karl-Heinrich-

Ulrichs-Platz ein „Maibursch 2019“ gewählt.

Doch damit nicht genug: Veranstalter Michael Baumgartner

(Foto, 3. v. l.) setzt noch eins drauf und verleiht

zudem den „Rosa Munich Award“, der künftig alljährlich

eine Person oder einen Verein „für besondere Verdienste in

unserer Szene“ ehren soll. Im Vorfeld gab’s allerlei Unmut

über die undurchsichtig subjektive Vorauswahl der über

dreißig Nominierten, via Facebook wurden aber am Ende

doch fünf Finalisten ermittelt, die sich Hoffnungen auf

die Auszeichnung machen dürfen. Ach ja: Ein Fest unterm

rosa Integrationsmaibaum gibt’s ja auch noch! Los geht’s

um 11 Uhr mit der Blasmusik Blech Waidler, das Programm

startet ab 14 Uhr unter anderem mit den Groove Sistaz,

Angelica Glitzer, Melina Schmoll und DJ Lucky Luciano.

*bm

1.5., Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz, 11 – 24 Uhr,

www.rosastangerl-muenchen.de

Wir machen uns stark!

Für Lesben, Schwule, Bi, Trans * und Inter *

Als Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen ist es unser Ziel, die LGBTI * -Community in

München zu stärken und Benachteiligungen abzubauen.

Wir machen uns stark. Für Lesben, Schwule, Bi, Trans *

und Inter * . LGBTI: Lesbian, Gay, Bisexual, Trans * , Inter*

Mehr Informationen unter:

muenchen.de/koordinierungsstelle


8 SZENE

QUEERE

GASTRONOMIE AM

HAUPTBAHNHOF

REGENBOGEN

IM ROTLICHTVIERTEL

FOTO: BERND MÜLLER

Die Gegend gilt in Reiseführern

als „international“

und manche Münchner ziehen die

Augenbrauen hoch, wenn man das

Bahnhofsviertel erwähnt. Tabledance-Bars,

Stripklubs, dazu jede

Menge Touristen, Handy-Shops,

arabische Falafel-Restaurants, türkische

Gemüsehändler und vieles

mehr sorgen für das typische, aber

nicht von allen geliebte Flair in der

Bahnhofsgegend einer Großstadt.

In München kann man zwischen all

diesen unterschiedlichen Gewerben auch

den Regenbogen entdecken: Mit dem

Restaurant Schillerbräu und dem Hotel

Brunnenhof finden sich zwei lesbischschwul

geführte Häuser, die sich beide in

der belebten Schillerstraße unweit des

Hauptbahnhofs pudelwohl fühlen. „Der

Begriff Rotlichtviertel ist uns zu einseitig“,

meint Kristina Höfler, die zusammen

mit ihrer Frau Ninja vor zwei Jahren das

Schillerbräu als moderne bayerische Gastwirtschaft

(mit selbst gebrautem Bier!)

eröffnet hat. „Es ist eine multikulturelle

Gegend und genau deshalb finden wir es

toll hier!“ Auch Nathalie Menne vom Hotel

Brunnenhof bleibt gelassen: „Wer hier

länger lebt, hat einen ganz anderen Blick

auf dieses Viertel“, so die Hotelfachfrau,

die zusammen mit ihrem guten Freund

Rainer Mauer seit zweieinhalb Jahren das

Drei-Sterne-Haus betreibt. Mitten in der

Gegend mit der vermutlich höchsten Hoteldichte

Europas haben auch sie sich als

familiäre Alternative zum internationalen

Übernachtungsbusiness niedergelassen.

„Wir haben freundliche Nachbarn und ein

munteres, aber nie aggressives oder gar

gefährliches Umfeld.“ Die beiden Gastrobetriebe

haben sich durch ihre nachbarschaftliche

Lage kennengelernt und sind

mittlerweile ein eingespieltes Doppel: „Wir

haben Freundschaft geschlossen und sind

in der Multikulti-Umgebung ein regionaler,

aber auch ein queerer Fixpunkt“, meint

Rainer Mauer. „Wir sind Bayern und gehören

hierher!“

„Wir sind Bayern

und gehören

hierher!“


Geschichte

wird auf

Notenblättern

geschrieben.

Und hier.

Feiern Sie mit

den Münchner

Philharmonikern

ihr 125-jähriges

Jubiläum

beim großen

Abonnententag!

FOTO: PRIVAT

Dass an beiden Locations kein Regenbogen an der

Eingangstür klebt, hat nichts zu bedeuten. „Wir haben

mit der klassischen queeren Szene nie so viel zu

tun gehabt“, meinen zum Beispiel die beiden 33-jährigen

Gastrofrauen vom Schillerbräu. Sie setzen auf

engen persönlichen Kontakt zu ihren Gästen. „Da

können und wollen wir nicht verheimlichen, dass wir

verheiratet sind, und haben als lesbisches Paar nie

schlechte Erfahrungen gemacht“, so Ninja. Nächstes

Jahr möchten sowohl das Hotel Brunnenhof als auch

das Restaurant Schillerbräu mit einem gemeinsamen

Schankwagen bei einem queeren Straßenfest oder

dem CSD dabei sein, auch um ein Zeichen in die

Community zu senden. In der Schillerstraße selbst

wäre für sie zwar kein lesbisch-schwules, aber ein

integratives Straßenfest durchaus vorstellbar. „Alle

Kulturen und Menschen sollten dort miteinander

feiern“, so Rainer Mauer. „Das entspricht unserer

Ansicht nach auch dem modernen Verständnis von

queerem Leben.“ Es lohnt sich also, den queeren

Blick auch einmal über das Sendlinger Tor hinaus zu

richten! *bm

Gastwirtschaft Schillerbräu, Schillerstr. 23,

www.schiller-braeu.de

Hotel Brunnenhof, Schillerstr. 36,

www.brunnenhof.de

01_06_2019

Philharmonie, Foyers

und Celibidache forum

des Münchner Gasteig.

Eintritt frei!

mphil.de


10 SZENE

BAVARIAN MR. LEATHER 2019

„ARSCH HOCH,

PACK MER’S!“

Stefan Modschiedler aus Erlangen ist der

neue Bavarian Mr. Leather. Der 46-jährige

technische Angestellte wurde im Rahmen

des MLC-Starkbierfests zum obersten

Repräsentanten der bayerischen Leder- und

Fetischszene gewählt.

Stefan, wie hast du den Moment deiner

Wahl auf der Bühne des Oberangertheaters

erlebt?

Das war natürlich ein toller Glücksmoment, zumal

ich es nicht erwartet hatte, weil ich in meiner Rede

ein bisschen herumgestolpert war. Aber das war

offenbar nicht schlimm, sondern wirkte authentisch.

In den Tagen danach glühte das Handy und

Freunde aus der ganzen Welt gratulierten – das

war noch mal sehr emotional.

Warst du schon immer ein engagierter

Mann der Szene?

Erst nachdem ich mit 23 von zu Hause ausgezogen

war, ging mein schwules Leben los. Neben

meiner Vorstandstätigkeit im Nürnberger Lederclub

NLC bin ich auch im Pride-Netzwerk meines

Arbeitgebers Siemens engagiert, denn gerade am

Arbeitsplatz kann man viel bewegen, zum Beispiel

Integration und Verständnis fördern. Außerdem

unterstütze ich den Nürnberger CSD und bin bei

den „Norisbengeln“, dem schwulen Fanklub des

1. FC Nürnberg, aktiv.

Jetzt bist du auch Bavarian Mr. Leather –

was qualifiziert dich für dieses Amt?

Zunächst bin ich ein Typ, der mit beiden Beinen

im Leben steht, kontaktfreudig und einfühlsam

ist. Neben meiner Liebe zum Leder möchte ich die

Fetischszene inner- und außerhalb der queeren

Community stärken, Vermittler sein und Brücken

bauen. Als PrEP-User liegt mir zudem die Aufklärung

über Safer Sex 3.0 am Herzen.

Was bedeutet dir der Fetisch persönlich?

Er bedeutet Freiheit. Er bedeutet, aus dem Alltag

auszubrechen und man selbst sein zu können.

Dazu gehören auch meine Tattoos und Piercings,

die mir eine gewisse Sicherheit geben.

Was sind die Pläne für die ersten Wochen

deiner Amtszeit?

Erster Höhepunkt ist natürlich der International

Mr. Leather Contest in Chicago, danach wartet die

komplette CSD-Saison inklusive des EuroPride in

Wien.

FOTO: IWAN VALENTIN

Hast du ein Motto für deine Amtszeit?

Ja, freilich! Streng genommen sind es zwei, denn

beide Aussagen sind mir wichtig: „Better together“

und „Arsch hoch, pack mer’s!“

*Interview: Bernd Müller


SZENE 11

QUEERE DOKUS

DOK.fest

München

FOTO: THOMAS LADENBURGER FILMPRODUKTION

Vom 8. bis 19. Mai findet

Deutschlands größtes

Dokumentarfilmfestival in München

statt. Beim „DOK.fest 2019“ werden

wieder rund 45.000 Gäste 150 neue

Filme zu sehen bekommen, darunter

auch vier Streifen mit queerem

Inhalt, auf die wir euch hier gern kurz

aufmerksam machen möchten. *bm

I AM ANASTASIA:

Auf dem Höhepunkt seiner Bundeswehr-

Laufbahn entscheidet ein Oberstleutnant

(Foto), sich als Transgender zu outen. Der

Film erzählt die Geschichte von Anastasia,

der ersten Transgender-Person bei der

deutschen Armee.

NO BOX FOR ME.

AN INTERSEX STORY:

Die intersexuelle Deborah reflektiert

für ihre Abschlussarbeit überkommene

gesellschaftliche Vorurteile und eröffnet

sich und anderen eine hoffnungsvolle

Identitätsfindung.

EYE CANDY:

Yasmin Lander ist Wrestlerin. Unter dem

Namen Charlie Morgan tritt sie im Ring als

Mann an und erkämpft sich den Respekt

der Fans. Werden sie Charlie noch feiern,

wenn sich zeigt, wer sie wirklich ist?

DRAW A LINE – RICHARD SIEGAL AND

THE BALLET OF DIFFERENCE:

Tänzer und Choreograf Richard Siegal

dringt mit seinem in München und Köln

beheimateten Ensemble „Ballet of Difference“

in neue Dimensionen vor – und

inspiriert die internationale Tanzszene.

8. – 19.5., diverse Spielstätten,

www.dokfest-muenchen.de

Gemeinschaftspraxis am Isartor

Innere Medizin · Allgemeinmedizin · Infektiologie · Männermedizin

Dr. med. Werner Becker · Dr. med. Ramona Pauli · Dr. med. Marcel Lee

Wir testen alles. Wir behandeln alles.

Anonymer HIV-Test. STI-Screening. PrEP.

Tel. 0 89 - 22 92 16

Labortermine zu allen unseren Zeiten möglich

Telefonsprechstunde täglich von 12-13 Uhr

Isartorplatz 6 · 80331 München · www.isarpraxis.de


12 SZENE

präsentiert

PRIDE WEEK 2019

FOTO: MARC MUELLER

LEO-LESERFÜHRUNG IM

TIERPARK HELLABRUNN

In diesem Jahr bietet der

Tierpark Hellabrunn erstmalig

im Rahmen der Pride Week des CSD

München 2019 Sonderführungen

zum Thema „Homosexualität im

Tierreich“ an.

Den Impuls, diese Führungen anzubieten,

lieferte Wolfgang Scheel von der Rosa

Liste, der mit seiner Idee bei Tierparkdirektor

Rasem Baban auf offene Ohren

stieß. Die 90 minütigen Rundgänge durch

den Tierpark beleuchten homosexuelle

Facetten des tierischen Paarungsverhaltens.

Auch heute gibt es bekanntlich noch

Anhänger der Theorie, Homosexualität

sei widernatürlich und so versprechen die

Veranstaltungen spannende Exkursionen

„am anderen Ufer“. Heutzutage

weiß man, dass beispielsweise

ca. 90 Prozent der Kopulationen

von Giraffenbullen gleichgeschlechtlich

vollzogen werden.

Wen das jetzt überrascht und/

oder mehr wissen möchte,

genau dem seien diese Sondertouren

ans Herz gelegt! Aber

natürlich nicht nur zu dieser

Gelegenheit ist der Tierpark

FOTO: MARC MUELLER

Hellabrunn ein Quell der Inspiration – und der

Erholung. Der 1911 gegründete Geo-Zoo

Hellabrunn zählt zu den renommiertesten

wissenschaftlich geführten Zoos Europas

und wird jährlich von rund zwei Millionen

Menschen besucht. Mitten im Herzen

Münchens, idyllisch an der Isar gelegen und

doch weit weg vom Trubel des städtischen

Alltags, kann man die beeindruckende

Vielfalt von über 730 Tierarten aus aller

Welt erleben. Das 40 Hektar große Naturparadies

im Landschaftsschutzgebiet der

Isarauen bietet faszinierende Einblicke

unter anderem in die Welt der Asiatischen

Elefanten, Indischen Panzernashörner,

Aldabra-Riesenschildkröten, Roten

Riesenkängurus oder der Afrikanischen

Löwen ... Apropos: Auch die beiden

Löwenbrüder Benny und Max (gerne mal

kuschelnd unterwegs) stehen natürlich

mit auf dem Programm im Rahmen der

Sonderführungen.

Diese finden am 8., 10. und 11. Juli für

jeweils maximal 20 Personen mit Beginn

um 18 Uhr statt und sind ab dem 24. Juni

zu 20,50 Euro pro Person, inkl. des Tageseintritts

für den Tierpark, buchbar (Jahreskarteninhaber

zahlen nur 9,50 Euro).

TIERISCHES SCHMANKERL –

DIE LEO-LESERFÜHRUNG

Für LEO-Leser gibt es in Kooperation mit

dem Tierpark Hellabrunn ein besonderes

Schmankerl – die LEO Sondertour! Diese

findet am Samstag, den 6. Juli statt und

beinhaltet neben der Führung einen

Prosecco-Empfang im Café Mühle im

Rahmen der Begrüßung durch einen

Vertreter des Tierparks. Hierfür verlosen

wir 3 x 2 Tickets. Viel Glück! *mp

Münchner Tierpark Hellabrunn,

Tierparkstr. 30, 81543 München,

089 6250834,

www.hellabrunn.de,

https://www.csdmuenchen.de,

www.blu.fm/gewinne


Schlüssel

zum

Hochgenuss

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089 480 98 55 00


14

SZENE

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

MI 1.5.

11:00 Karl-Heinrich-

Ulrichs-Platz,

Maibaumfest, Bier,

Burschen und

Berühmtheiten, bis

24 Uhr, Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde, Sandstr. 1,

Nürnberg

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenchor,

Müllerstr. 14

DO 2.5.

14:15 Alten- und

Service-Zentrum

Isarvorstadt, Fitness

für ältere Schwule,

Hans-Sachs-Str. 14

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 3.5.

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am

Laim, Schwul leben

in Berg am Laim,

Baumkirchner

Str. 20

20:00 SchuTz e.V., Freitagsstammtisch

beim SchuTz, Benediktbeurer

Str. 2,

Bad Tölz

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, DejaWü,

Jugendgruppentreff,

Nigglweg 2,

Würzburg

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 4.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Tanz

mit beim CSD!, Let‘s

YMCA beim CSD im

Juli - Tanzpädagoge

Pepe studiert mit

Tanzwilligen eine

Choreographie ein,

jeder kann mitmachen.,

Müllerstr. 14

21:00 MLC UnderGround,

Sneakers & Sports,

Einlass 21-23 Uhr,

Dresscode-Kontrolle,

Machtlfinger

Str. 29

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 5.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

11:00 Hollywood Super

Bowling, Bowlingtraining

Teammünchen,

Freies Training

der Bowlingsparte

vonTeammünchen,

auch Gastspieler

sind herzlichwillkommen.,

Forstenrieder

Allee 74

14:00 Fach- und Beratungsstelle

für

Regenbogenfamilien,

International

Family Equality Day,

Bis 17:30, Saarstraße

5

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

An der Sparkasse 6,

Nürnberg

MO 6.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:00 Bar Rendezvous,

YoungDay, Gäste

unter 27 erhalten

Drinks zu Sonderpreisen,

Müllerstr.

54

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 7.5.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenväter,

rund um’s schwule

Elternsein, Müllerstr.

14

19:30 Theresienwiese,

Frühlingsfest, Treffen

der Sub-Gruppe

„mittendrin“, Theresienwiese

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Treffpunkt8,

Nigglweg 2,

Würzburg

MI 8.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Rosa

Hilfe, Beratung, Nigglweg

2, Würzburg

DO 9.5.

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

20:00 Musikkneipe

„Neue Welt“,

Schwuler Stammtisch

Ingolstadt,

Infos unter: www.

romeo-julius.de,

Griesbadgasse 7,

Ingolstadt

FR 10.5.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:30 Gasthof zur Post

Eberfing, Gay-

Stammtisch-WM

in derEberfinger

Post, Escherstr. 1,

Eberfing

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger

Str. 14, Eingang

Hackenstr., 4. Stock

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

21:00 MLC UnderGround,

Fetish Party, Einlass

21-23 Uhr, Dresscode-Kontrolle,

Machtlfinger Str. 29

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

SA 11.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

21:00 MLC UnderGround,

Leather Night, Einlass

bis 23 Uhr, mit

Dresscode-Kontrolle,

Machtlfinger

Str. 29

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 12.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Muttertag, Mamas

Liebling lädt zum

Mutterma(h)l ein.

Begrüßungsprosecco

und verlockende

Muttertags-

Verwöhn-Schlemmereien.,

Reichenbachstr.

13

18:45 St. Paul Kirche,

Queergottesdienst,

Gottesdienst für

Lesben, Schwule

und ihre Freundinnen

und Freunde,

St.-Pauls-Platz 10

MO 13.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 14.5.

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, ESC

1. Halbfinale LIVE,

Live im Sub – das

1. Halbfinale zum

Musikereignisses

des Jahres, Müllerstr.

14

MI 15.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Rosa Hilfe, Beratung

von Schwule für

Schwule, Sandstr. 1,

Nürnberg

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstr. 14

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Rosa

Hilfe, Beratung, Nigglweg

2, Würzburg

DO 16.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

18:00 IMMA e.V.,

Ü18-Gruppe:

Money-Workshop,

Informativer Abend

rum um Finanzen,

Jahnstrasse 38

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, ESC

2. Halbfinale LIVE,

Live im Sub – das

2. Halbfinale zum

Musikereignisses

des Jahres, Müllerstr.

14

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 17.5.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, Flashmob

zum IDAHOBIT

2019, Flashmob-

Aktion auf der Alten

Mainbrücke, Nigglweg

2, Würzburg

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

IDAHOBIT 2019,

Demonstration,

Treffen Müllerstraße

/ Ecke Thalkirchner

Straße, Müllerstr. 14

20:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

GLAM, offene reine

Frauengruppe ohne

Altersbeschränkung,

Sandstr. 1,

Nürnberg

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 18.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

GELESCH, Treffen

der Gruppe gehörloser

Lesben und

Schwuler, Sandstr. 1,

Nürnberg

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, ESC

Finale LIVE, Live

im Sub – das Finale

zum Musikereignisses

des Jahres,

Müllerstr. 14

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

20:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, ESC-

Finale 2019, Public

Viewing und Party,

Nigglweg 2, Würzburg

21:00 Deutsche Eiche,

Eurovision Song

Contest Finale,

Liveübertragung

auf Großbild-TV im

Restaurant, Reichenbachstr.

13

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 19.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

11:00 WuF e.V. Schwulesbisches

Zentrum

Würzburg, TraKiNe,

Begegnung für

Transkinder und

Angehörige, Nigglweg

2, Würzburg

13:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

T*Time, für junge

trans*Leute von

14-27 Jahren, Sandstr.

1, Nürnberg

17:00 Isar Bowling,

Bowlingtraining

Teammünchen,

Freies Training der

Bowlingsparte

vonTeammünchen,

auch Gastspieler

sind herzlichwillkommen.,

Martin-

Luther-Straße 22

19:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Drink‘n Drag, bunt

und schrill, Müllerstr.

14

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst,

Johannisstraße

55, Nürnberg

MO 20.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

17:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Lesbenberatung,

nach Terminabsprache

oder

Anmeldung bei

lesbenberatung@

fliederlich.de, Sandstr.

1, Nürnberg

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 21.5.

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Munich Kiev Queer,

Müllerstr. 14

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Selbsthilfegruppe

Krebs, Info: christopher.knoll@subonline.org,

Müllerstr. 14

MI 22.5.

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Café Positiv, Treffen

für HIV-Positive und

Freunde, Sandstr. 1,

Nürnberg

DO 23.5.

14:15 Alten- und

Service-Zentrum

Isarvorstadt, Fitness

für ältere Schwule,

Hans-Sachs-Str. 14

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

19:30 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Bi-Gruppentreff,

Offene Gesprächsund

Selbsthilfegruppe,

Sandstr. 1,

Nürnberg

FR 24.5.

16:00 IMMA e.V.,

u18-Gruppe: Grenzen

setzen, Jahnstrasse

38

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger

Str. 14, Eingang

Hackenstr., 4. Stock

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Münchner Positive,

Netzwerk für

HIV-Positive und

Freund*innen,

Selbsthilfegruppe,

Beratung, Müllerstr.

14

21:00 MLC UnderGround,

Construction Worker,

Einlass bis 23

Uhr, mit Dresscode-

Kontrolle, Machtlfinger

Str. 29


16

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22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 25.5.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Tanz

mit beim CSD!, Let‘s

YMCA beim CSD im

Juli - Tanzpädagoge

Pepe studiert mit

Tanzwilligen eine

Choreographie ein,

jeder kann mitmachen.,

Müllerstr. 14

21:00 MLC UnderGround,

Rubber & Neopren,

Einlass bis 23 Uhr,

mit Dresscode-

Kontrolle, Machtlfinger

Str. 29

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

MO 27.5.

14:00 Fliederlich e.V. -

schwuLesbisches

Zentrum Nürnberg,,

Spielenachmittag,

für Schwule, Lesben

und FreundInnen,

mitKaffee und

Kuchen, Sandstr.

1, Nürnberg 17:00

Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

MI 29.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Deutsche Eiche,

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Reichenbachstr. 13

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21:00 MLC UnderGround,

Sneakers & Sports,

Einlass bis 23 Uhr,

mit Dresscode-

Kontrolle, Machtlfinger

Str. 29

DO 30.5.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

FR 31.5.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

21:00 MLC UnderGround,

Full Hardcore Gear,

Einlass bis 23 Uhr,

mit Dresscode-

Kontrolle, Machtlfinger

Str. 29

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 1.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

14:00 Cafe Bar Cartoon,

Kaffee & Kuchen,

An der Sparkasse 6,

Nürnberg

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 2.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

11:00 Hollywood Super

Bowling, Bowlingtraining

Teammünchen,

Freies Training

der Bowlingsparte

vonTeammünchen,

auch Gastspieler

sind herzlichwillkommen.,

Forstenrieder

Allee 74

MO 3.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Bar Rendezvous,

YoungDay, Gäste

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Müllerstr.

54

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

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19:30 Taxisgarten, Mittendrin,

Gruppe

für Männer von

Mitte 20 bis Ende

30, Treffpunkt am

Haupteingang Ecke

Taxisstr./Tizianstr.,

Taxisstraße 12

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Regenbogenväter,

rund um’s schwule

Elternsein, Müllerstr.

14

MI 5.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstr. 14

DO 6.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

18:00 IMMA e.V.,

Ü18-Gruppe: Das

perfekte Julez-

Dinner, Gemeinsames

Kochen und

Schlemmen, Jahnstrasse

38

21:00 Radio Lora, Radio

Uferlos, [Bis 22:00]

auf LORA 92,4 MHz

& per Kabel auf

96,75, www.uferlosmagazin.de

FR 7.6.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:00 Bar Rendezvous,

PartyBar, mit Jörg

Olsson, Müllerstr. 54

19:00 Baum 20 | Stadtteilladen

Berg am

Laim, Schwul leben

in Berg am Laim,

Baumkirchner

Str. 20

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 8.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Tanz

mit beim CSD!, Let‘s

YMCA beim CSD im

Juli - Tanzpädagoge

Pepe studiert mit

Tanzwilligen eine

Choreographie ein,

jeder kann mitmachen.,

Müllerstr. 14

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 9.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 10.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

International Gay

Stammtisch, For gay

men from all over

the world, Müllerstr.

14

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

MI 12.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

19:30 SUB | Schwules

Kulturzentrum,

Brettspielegruppe,

Müllerstr. 14

DO 13.6.

14:15 Alten- und

Service-Zentrum

Isarvorstadt, Fitness

für ältere Schwule,

Hans-Sachs-Str. 14

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

20:00 Jägerstüberl, GAY

Club-Abend, Nikolaistr.

13, Rosenheim

20:00 Musikkneipe

„Neue Welt“,

Schwuler Stammtisch

Ingolstadt,

Infos unter: www.

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Griesbadgasse 7,

Ingolstadt

FR 14.6.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

19:45 Musikinstitut

Wangler, ffortissimo,

Schwuler

Klassik-Klub, www.

ffortissimo-online.

de, Sendlinger

Str. 14, Eingang

Hackenstr., 4. Stock

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 15.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SO 16.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

17:00 Isar Bowling,

Bowlingtraining

Teammünchen,

Freies Training der

Bowlingsparte

vonTeammünchen,

auch Gastspieler

sind herzlichwillkommen.,

Martin-

Luther-Straße 22

19:00 St. Johanniskirche,

Queergottesdienst,

Evangelischer Gottesdienst,

Johannisstraße

55, Nürnber

MO 17.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Camp | Gay and

Cruising Bar, Underwear

& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DO 20.6.

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

für alle Bartträger

das 2. Bier gratis,

Pestalozzistr. 6

FR 21.6.

17:00 Café Heimatliebe,

#betreutestrinken,

Gin Tonic für 5 Euro,

Wirtstr. 15a

05:00 Bar zur Feuerwache,

Weißwurst-

Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 22.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

Lindwurmstr.

71

20:00 SUB | Schwules

Kulturzentrum, Tanz

mit beim CSD!, Let‘s

YMCA beim CSD im

Juli - Tanzpädagoge

Pepe studiert mit

Tanzwilligen eine

Choreographie ein,

jeder kann mitmachen.,

Müllerstr. 14

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

SO 23.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

MO 24.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

HIV Test & Beratung

bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

18:00 Buddy, Naked-/

Unterwearabend,

Corneliusstr. 32

20:00 Ochsengarten,

Naked & Underwear

Abend, Ab 00:30

ist wieder normal

geöffnet, Müllerstr.

47

20:00 Camp | Gay and

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& Naked Party,

Reisingerstr. 15

DI 25.6.

19:30 Münchner Aids-

Hilfe, Szenestammtisch,

mit Detlef

Grumbach & Muriel

Aichberger, Lindwurmstr.

71

MI 26.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

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bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

19:00 KraftWerk, Euronight,

Die Szeneparty

am Mittwoch mit

extrem günstigem

Fassbier. Bis 21 Uhr.,

Thalkirchner Str. 4

DO 27.6.

17:00 Münchner Aids-

Hilfe, Checkpoint,

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bis 20 Uhr., Lindwurmstr.

71

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19:00 Edelheiss, Bart-

Abend, [bis 22:00],

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FR 28.6.

16:00 IMMA e.V.,

u18-Gruppe: Das

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17:00 Café Heimatliebe,

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19:45 Musikinstitut

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Klassik-Klub, www.

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Str. 14, Eingang

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19:00 Bar Rendezvous,

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Olsson, Müllerstr. 54

22:00 Prosecco, Schlagerparty,

Theklastr.

1

05:00 Bar zur Feuerwache,

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Frühstück, Blumenstr.

21a

SA 29.6.

07:00 Deutsche Eiche,

Frühstücksbrunch,

bis 11 Uhr, Reichenbachstr.

13

20:00 Münchner Aids-

Hilfe, CR71 - Barabend,

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71

05:00 Bar zur Feuerwache,

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Dr. med.

Karl W. Beck

M.H.B.A.

Allgemeinmedizin

Naturheilverfahren

Chirotherapie

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Di.+ Mi. 8.00 bis 14.30 Uhr

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Tel. 089 - 77 29 29

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18 POLITIK

KOLUMNE VON

FELIX MÜLLER

Andreas Klose von der Rose Liste

ANDREAS

KLOSE:

„Es macht mich stolz, dass

die Rosa Liste weiterhin den

BA-Chef stellt.“

FOTO: ANDREAS KLOSE

AZ-Lokalchef Felix Müller

stellt in seiner kommunalpolitischen

Kolumne dieses Mal

den neuen starken Mann der Rosa

Liste fürs Glockenbachviertel vor,

erklärt eine Studie mit erschreckenden

Zahlen zur Homophobie an

Münchens Schulen – und, warum die

U-Bahn-Wache bald Dienst-Dackel

bekommen könnte (kein Witz).

In Münchens Behörden waren heuer am

1. April besondere Spaßvögel am Werk. Fast

im Minutentakt lieferten sie Nachrichten

wie die, dass die Feuerwehr ein Löschboot

für die Isar eingeweiht habe oder

dass Bayerns Polizisten bald mit Flugtaxis

unterwegs seien. Doch aus einem dieser

April-Scherze könnte bald ernst werden.

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG)

meldete, dass sie bei der U-Bahn-Wache

Dienst-Dackel einsetzen wolle. „Auf den

ersten Blick mag die Wahl der kurzbeinigen

Hunderasse als ungewöhnlich erscheinen“,

hieß es in dem Schreiben der MVG. „Jedoch

zeichnet sich der Dackel unter anderem

durch großes Selbstbewusstsein, Willensstärke

und ein hohes Maß an Loyalität“ aus.

Außerdem komme ihm „im Gedränge der

U-Bahn seine geringe Größe gerade in der

Hauptverkehrszeit entgegen“. Den Münchnern

gefiel die Idee, auch und gerade jenen,

die den Scherz ernst nahmen und erstmal

begeistert in den sozialen Netzwerken

kommentierten. Das wiederum veranlasste

die Stadtrats-CSU ernstzumachen. Sie

beantragte offiziell Dienst-Dackel für die

U-Bahn. Aus jeder zweiten Bahn wird es

wohl trotzdem erst einmal nicht bellen.

Zwei, drei Dackel heißt es aus der Fraktion,

könne man ja anschaffen, um zu testen,

wie das Ganze wirkt. „Der Dackel ist ein

Sympathieträger“, betonte Bürgermeister

Manuel Pretzl auf jeden Fall. „Die Münchner

mögen die Idee und die Hunde könnten ja

tatsächlich deeskalierend wirken.“

Während sich das Rathaus mit

Dackeln beschäftigt, hat im

Bezirksausschuss Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt

(BA) der Nachfolger

des verstorbenen

Alexander Miklosy die

Arbeit aufgenommen.

Andreas Klose arbeitet

im SUB – und ist bei

der Rosa Liste, die damit

künftig weiterhin den

Viertel-Bürgermeister für

das Glockenbachviertel stellt.

Klose betonte zum Einstieg vor allem

die Gemeinsamkeiten mit Miklosy, den

er „meinen politischen Mentor und einen

guten Freund“ nennt. Der 52-Jährige

sagte zum Amtsantritt der AZ, es mache

ihn „stolz“, dass die Rosa Liste weiter den

BA-Chef stelle. Er selbst sei „ein Mann der

leisen Töne“, sagte er. Und das ist offenbar

wörtlich zu nehmen. „Wie Alexander

werde ich ein Mikrofon für die Leitung der

Sitzung brauchen, denn ich schreie die

Leute ungern an.“ Sein größter Wunsch

für’s Glockenbachviertel? „Eine sehr gute

Fahrraddurchquerung!“

Im Glockenbach sind Sichtbarkeit und

Akzeptanz der Szene immer noch groß.

Deutlich schlechter als von vielen gehofft

sieht es hingegen offenbar an Münchens

Schulen aus. Das zeigt die neueste Schulklimabefragung,

die kürzlich im Rathaus

vorgestellt wurde. Darin wird das soziale

Klima in städtischen Schulen erforscht –

auch im Bezug auf queere Jugendliche. Die

Ergebnisse sind vor allem an den Realschulen

schlecht. Während an Berufsschulen

87 Prozent der Befragten angeben, sich

unabhängig davon, welche sexuelle Orientierung

sie haben, akzeptiert zu

fühlen und es an Gymnasien

immerhin noch 81 Prozent

sind, fällt dieser Wert

an Realschulen mit

64 Prozent deutlich

niedriger aus. Besonders

schlecht

sind diese Werte bei

Schüler*innen, die als

Geschlecht für sich „Weiteres/Sonstiges“

angegeben

haben. Von ihnen fühlen

sich zum Beispiel an Gymnasien

nur 53 Prozent akzeptiert, an Realschulen

nur 40 (!) Prozent. Bei den Lehrer*innen,

die in der Studie ebenfalls befragt wurden,

sind die Werte übrigens deutlich erfreulicher.

Dort fühlt sich „nur“ jede neunte Lehrkraft,

die als Geschlecht „Weiteres/Sonstiges“

angegeben hatte, sozial nicht akzeptiert.

Der neue Chef der Münchner Grünen,

Dominik Krause betont, dass die Akzeptanz-Werte

unter den Schülern für die

sexuelle Orientierung deutlich unter anderen

Aspekten (Hautfarbe, Wohnort, Geschlecht,

Religion usw.) liegen. „Die Zahlen

sind schockierend“, sagt er. „In München

wird viel für die Gleichstellung von LGBTI

getan. Trotzdem zeigt sich hier, dass noch

mehr getan werden muss.“ Krause regt

an, ähnlich den Projekten „Schule gegen

Rassimsus“ explizite Aktionen gegen

Homophobie an Schulen zu starten.

FOTO: PRIVAT


KULTUR 19

AUSSTELLUNG

Von der Kunst im Fußball

Am 27. Februar feierte der FC Bayern München sein

119. Jubiläum. Anlässlich dessen haben Karl-Heinz

Rummenigge und Uli Hoeneß eine neue Sonderausstellung

namens „Zwischen Atelier und Fußballplatz“

eingeweiht.

Bildende Kunst und Fußball? Diese Verbindung mag den ein

oder anderen heutzutage stutzig machen. Allerdings war

gerade die Anfangszeit des FC Bayern genau davon geprägt.

Denn als im Jahr 1900 elf junge Männer, angeführt vom späteren

ersten FCB-Präsidenten Franz John, im Schwabinger

Café Gisela den FC Bayern München aus der Taufe hoben

und damit die Abspaltung vom Männer-Turn-Verein (MTV)

beschlossen, waren unter eben jenen Gründungsvätern des

Vereins viele Kunstschaffende wie Maler, Bildhauer oder

Fotografen. Die meisten der damals pulsierenden Schwabinger

Kulturszene einte die Liebe zum Fußball.

FOTO: FC BAYERN MÜNCHEN AG

Ausschnitt, u. a. mit dem Bildnis „Tanzende Jünglinge“

Gezeigt werden Werke von Karl Valentin, Benno Elkan, Paul

Francke, Otto Ludwig Naegele oder Franz John. Von besonderem

Interesse dürfte das Gründungsmitglied Wilhelm

Focke sein. Er wird von den Kuratoren der Sonderausstellung

als Universalgenie bezeichnet. Neben seiner Leidenschaft

für den Fußball war er Maler, Bildhauer, Luftfahrtpionier und

Bootsbauer.

Von den im Laufes seines Schaffens entstandenen Aktzeichnungen

von jungen Männern entbehren nicht wenige

einer homoerotischen Komponente. Ohne in diese Kunstform

zu viel hinein interpretieren zu können, lässt sich doch

erkennen, dass Fockes Liebe innerhalb des Genres dem

männlichen Part galt. Innerhalb der Ausstellung, die natürlich

nur einen kleinen Auszug von Werken vorgenannter Art,

vor dem Hintergrund der Darstellung seiner Lebensleistung

zeigen kann, stellen die gezeigten Werke Fockes aber gerade

vor dem nach wie vor schwelenden Thema „Homosexualität

im (Profi-)Fußball“ eine spannende Grundlage für weiterführende

Überlegungen dar. Sehenswert. *jm/mp

Bis 6.1.2020, „Zwischen Atelier und Fußballplatz – Die

Gründer des FC Bayern München“, FC Bayern Erlebniswelt,

Werner-Heisenberg-Allee 25, München,

www.fcbayern.com/erlebniswelt

FOTO: RAINER STURM / PIXELIO.DE


INTERVIEW

DANIEL DONSKOY:

„ ... wilde Zeit ...“

FOTO: SVEN SERKIS

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Ihren passenden

Partner über

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Ja, es ist DER aus der Serie

„Sankt Maik“. Aber der Künstler

hat noch viel mehr auf dem Kasten.

Wir sprachen mit Daniel Donskoy, der

1990 in Moskau geboren wurde und

unter anderem in London und New

York Schauspiel und Musical lernte.

Du sprichst gleich vier Muttersprachen:

Hebräisch, Deutsch,

Englisch und Russisch, aufgewachsen

bist du in Tel Aviv, jetzt

lebst du in Berlin. Wie definierst

du Heimat?

Geografisch habe ich das aufgegeben,

weil das für mich einfach keinen Sinn

macht. Natürlich waren Tel Aviv und

London meine Heimat. Es ist aber eher

so, dass ich jetzt dort Heimatgefühle

habe, wo ich mich in dem Moment gut

fühle, wo Menschen sind, die mir etwas

bedeuten (zumindest einer!), wo ich

mich konzentrieren kann, wo ich einen

Platz zum Schlafen habe.

Wer dich nur als Schauspieler

kennt, der wird überrascht sein,

dass du auch singst. Dabei, so

ist es zumindest zu lesen, hast

du schon mit gerade fünf Jahren

begonnen, Klavier zu spielen.

Welche Kunst ist dir die liebste?

Die sind zum Glück nicht zu vergleichen,

daher muss ich mich auch

nicht entscheiden. Bei der Musik ist

unschlagbar, dass du die Leute in dem

Moment direkt in DEIN Herz schauen

lässt. Du bekommst sofort Feedback,

man teilt den Moment zeitgleich mit

dem Publikum. Bei der Schauspielerei

drehst du und bekommst erst Feedback,

etwa auf Social Media, wenn

es dann später ausgestrahlt wird.

Beim Spiel muss es dir genug sein,

eine Rolle zu verkörpern. Was auch

toll ist, das steht nicht miteinander in

Konkurrenz.

Die Serie „Sankt Maik“ startete

in diesem Jahr mit der 2. Staffel,

und wurde 2018 gedreht – und

auch im „tatort“ hast du schon

mitgespielt. Bleibt da noch Zeit

für Privatleben?

Kaum! Am Anfang tat mir das weh ...

Aber jetzt gefällt es mir. Nach dem Abi

in Tel Aviv hatte ich vor dem Studium

eine wilde Zeit in Berlin-Neukölln. Diese

Zeit wird nie wiederkommen, aber

es war ein bewusster Schritt.

*Interview: Michael Rädel

Facebook: danieldonskoyofficial


TAG DER OFFENEN TÜR

Musical Akademie

sucht Talente

In ihrem 20. Jubiläumsjahr

hält die BAföG-anerkannte

Abraxas Musical Akademie

in München (AMA), die zu

den renommiertesten und

erfolgreichsten professionellen

Musicalausbildungsschulen

im deutschsprachigen

Raum gehört, spannende

Möglichkeiten bereit, um einen

Eindruck ihrer Kompetenzen zu gewinnen und sich

über aufregende und vielseitige Karrieremöglichkeiten

zu informieren.

Der Tag der offen Tür am 1. Mai bietet genau die

richtige Plattform, um Musicalinteressierten einen

Einblick in die Ausbildung zum Musicaldarsteller

zu geben. Gezeigt werden Ausschnitte aus dem

Unterrichtsprogramm sowie Showblöcke u. a. aus den

Musicals „Frozen“ und „Hairspray“.

Weiterhin bringt die AMA am 7. und 8. Juni im Wolf-

Ferrari-Haus Ottobrunn das Musical „Grimm“ zur

Aufführung. Nicht wie hin! *mp

FOTO: DIETER SCHNÖPF

1.5., Tag der offenen Tür, Abraxas Musical Akademie,

Hofmannstraße 5, München, 13 – 19 Uhr, 089

72469616, www.abraxas-musical-akademie.de

OPER

AFFEN

GEIL

DER JUNGE LORD

OPER VON HANS WERNER HENZE

AB 23. MAI 2019

FOTO: D. HJORTH

TIPP

Dänischer Zucker für

Aug und Ohr

Christopher schickt sich an, die Szene mit seiner

Musik UND seiner Optik zu begeistern.

Nach Aura Dione, Aqua und Whigfield scheint er der neue

große Wurf in Sachen Musik aus Dänemark zu werden.

Über 750 Millionen weltweite Streams sowie Platin- oder

Gold-Auszeichnungen für jedes seiner drei bisher veröffentlichten

Alben („Colours” 2012, „Told You So” 2014, „Closer”

2016) sowie über ein Dutzend Chart-Singles hat er bereits

erreicht, jetzt will der Däne es auch in Deutschland so richtig

schaffen. Sein neues Album „Under the Surface“ erscheint

dieser Tage, im Mai kommt Christopher auf Tour und macht

am 8.5. in München (Strom) musikalische Station. *rä

TANZ

MEER

TANZ

ATLANTIS

EXPEDITIONSBALLETT VON KARL ALFRED SCHREINER

AB 7. JUNI 2019

Tickets I Tel +49 (0)89 2185 1960

www.gaertnerplatztheater.de


22 KULTUR

Im 20. Jahr angekommen, wartet

die Lange Nacht der Musik am

4. Mai einmal mehr mit einem großartigen

Programm auf. 400 Konzerte an über 100

Spielorten werden geboten!

Aufdem Programm stehen Konzerte aller

erdenklichen Genres und Formate: Klassikund

Oper ebenso wie Rock, Pop, Jazz,

Electro, Italopop, Swing oder Volksmusik.

Die einmalige Mischung aus bekannten

Größen, Stars von Morgen und vielen

Überraschungen lockt jedes Jahr über

20.000 Besucher an.

Mit von der Partie sind natürlich die

großen und bekannten Spielstätten, wie

der Gasteig, der sein großes Repertoire in

alle Sälen und Foyers zeigt, die Bayerische

Staatsoper, das Staatstheater am Gärtnerplatz

sowie die Hochschule für Musik

MUSIKGENUSS

und Theater in der Studierende ihr Können

zeigen werden.

Darüber hinaus sind viele weitere Münchner

Musik- und Theaterbühnen wie das

Münchner Künstlerhaus, der Akademische

Gesangverein das Park Café, das Theater

Drehleier, das Bürgerhaus Glockenbachwerkstatt

oder der Jazzclub Unterfahrt

mit dabei – und bringen ein abwechslungsreiches

Programm zwischen Soul,

Jazz und Pop zu Gehör. Selbstredend

werden auch wieder viele kleine und neue

Locations teilnehmen sowie so außergewöhnliche

Spielstätten wie die stimmungsvoll

beleuchtete Stadtsparkasse

München im Tal. Dort geben sich übrigens

die Münchner Symphoniker die Ehre.

Für den nötigen Schwung zwischen den

Konzerten sorgen eigens eingerichtete

Shuttlebusse der MVG, die alle Spielorte

Die Band BUFFZACK wird im Gasteig zu sehen

sein. Das Münchner Quartett präsentiert

Kompositionen, in denen Jazz genauso ein fester

Bestandteil ist wie HipHop – und Metal-Riffs

alpenländischen Klängen gegenüber stehen.

20. LANGE NACHT DER MUSIK

FOTO: LANGE NACHT DER MUSIK MÜNCHEN

miteinander vernetzen.

Es gibt vier unterschiedliche Bustouren

die im 10-Minuten-Takt am Knotenpunkt

Odeonsplatz starten. Beginnen kann

man am Ort seiner Wahl und man kann

sich seine Route je nach Geschmack

zusammenstellen, oder sich spontan

treiben lassen. Das Lange Nacht-Ticket

kostet 18 Euro und gilt als Eintrittskarte

in alle beteiligten Institutionen sowie als

Fahrkarte für die Shuttlebusse der MVG.

Alle Locations finden sich auf der Website.

Unbedingt miterleben! *mp

4.5., Lange Nacht der Musik, diverse

Spielstätten, 20 – 3 Uhr, München,

www.muenchner.de/musiknacht

Über www.blu.fm/gewinne verlosen wir

3 x 2 Tickets

MALEREI

Versuchter Brückenschlag

BILD: NIGHTTRAIN, 2018

Denkt man an die Kunstwelt, sieht man

oftmals reiche, ältere Damen, grau melierte

Herren und weinselige Greise samt

Porsche vor dem geistigen Auge. Doch

das stimmt nicht ganz.

Natürlich trifft man auf Vernissagen

und in den großen Galerien vor allem

die Kunstliebhaber ab sechzig Jahren

an, denn die haben das Geld. Aber „der

Kunstmarkt verändert sich gegenwärtig“,

so Maler Max Diel. „Jüngere Leute haben

kaum Zeit und Geld oder vielleicht fehlt

auch das Interesse. Viele kommen gar

nicht mehr hinter dem Computer oder

dem Smartphone hervor. Gleichzeitig

eröffnen sich hier natürlich auch Chancen.“

Daher macht der Maler mit bei

einem neuen Onlineportal, das die Jungen

erreichen will. „Die Jungs von www.

smart-collectors.com versuchen einen

Brückenschlag: Sie wollen neue Kunstinteressenten

an den Markt heranführen,

indem sie eine Art Mietkaufsystem

anbieten und über die sozialen Medien

agieren“, verrät der gebürtige Freiburger.

Gemälde, die man via Internet kaufen

oder mieten kann – klingt zeitgemäß. *rä

www.smart-collectors.com,

www.maxdiel.de


JUBILÄUM

EIN FEST

FÜR ALLE

„Forever Young“ – das Museum

Brandhorst wird 10 Jahre alt und

zeigt zum Geburtstag zahlreiche

Erwerbungen der letzten Jahre,

die zuvor noch nicht ausgestellt wurden.

Die Ausstellung gibt es vom 23. Mai 2019 ab

20 Uhr bis zum April des nächsten Jahres zu

sehen. Am Wochenende der Eröffnung ist der

Eintritt samstags und sonntags kostenlos, so

dass dieser Geburtstag eine Feier für alle wird.

Zusätzlich finden Performances, Diskussionen

und Vorträge statt. Thematisch bewegt sich

alles im Rahmen von drei Schwerpunkten: Die

dunkle Seite von Pop, zeitgenössische Malerei

und Subjektivität im Spätkapitalismus. Zu

den Highlights des Festwochenendes gehört

eine Tanzperformance von Teilen des Richard

Siegal/Ballet of Difference, sowie ein Konzert

von Mirjam Mesak aus dem Opernstudio der

Bayerischen Staatsoper. *jm

23.5., „Forever Young – 10 Jahre Museum

Brandhorst“, Theresienstrasse 35a, 20 Uhr,

museum-brandhorst.de

KULTUR 23

Bruce Nauman, Mean Clown Welcome, 1985

Udo und Anette Brandhorst Sammlung

FOTO: HAYDAR KOYUPINAR, BAYERISCHE STAATSGEMÄLDESAMMLUNGEN, MÜNCHEN © VG BILD-KUNST, BONN 2019

www.hellabrunn.de


24

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

MI 1.5.

11:00 Theater Münchner

Volkstheater,

(50/50) old school

animation, Im Rahmen

des Festivals

„Radikal Jung“,

Regie: Peter Mills

Weiss, Brienner

Strasse 50

13:00 Musical Abraxas

Musical Akademie,

Tag der offenen

Tür, Musicalinteressierten

wird

ein Einblick in die

Ausbildung zum

Musicaldarsteller

gegeben. Unter

anderem mit Ausschnitten

aus den

Musicals „Frozen“

und „Hairspray“.,

Hofmannstraße 5

17:00 Jüdisches Museum

München,

Kuratorenführung,

„Sieben Kisten

mit jüdischem

Material“Von Raub

und Wiederentdeckung

1938

bis heute, Sankt-

Jakobs-Platz 16

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

dritte republik, Im

Rahmen des Festivals

„Radikal Jung“,

Regie: Elsa-Sophie

Jach, Brienner

Strasse 50

DO 2.5.

17:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Amsterdam (DSE),

von Maya Arad

Yasur, Regie Sapir

Heller. Erneute Vorstellung

um 21 Uhr,

anschließend Publikumsgespräch,

Brienner

Strasse 50

FR 3.5.

19:30 Theater Münchner

Volkstheater,

Revolt. She Said.

Revolt Again. +

Mar-a-Lago, Im

Rahmen des Festivals

„Radikal Jung“,

Regie: Christina

Tscharyiski, Doublefeature,

Brienner

Strasse 50

19:30 Theater Residenztheater,

Der Spieler,

von Fjodor M.

Dostojewskij, Max-

Joseph-Platz 1

19:00 Gasteig | Carl-

Orff-Saal, My Fair

Lady, Musical in

2 Akten von Frederick

Loewe und

Alan Jay Lerner

nach Bernard

Shaws „Pygmalion“

und dem Film von

Gabriel Pascal,

Rosenheimer Str. 5

20:00 Theater Marstall,

Ian Fisher, Konzert,

mit Songs von seinem

neuen Album

„Idle Hands“, Marstallplatz

5

20:00 Show Oberangertheater,

Drei

Wunder an der

Bar, Show mit Miss

Piggy, Gene Pascale

und France Delon,

Oberanger 38

SA 4.5.

14:00 Jüdisches Museum

München, Tag

der offenen Tür der

Stadt München,

Kinderworkshop -

Koscher oder vegetarisch?,

Sankt-

Jakobs-Platz 16

17:00 Theater Münchner

Volkstheater, White

(Ariane), Im Rahmen

des Festivals

„Radikal Jung“,

Regie: Ariah Lester,

Brienner Strasse 50

19:30 Theater Münchner

Volkstheater,

Operation Kamen,

Im Rahmen des

Festivals „Radikal

Jung“, Regie: Florian

Fischer, Brienner

Strasse 50

20:00 Show Oberangertheater,

Drei

Wunder an der

Bar, Show mit Miss

Piggy, Gene Pascale

und France Delon,

Oberanger 38

SO 5.5.

14:00 Theater Marstall,

Der Mieter, von

Roland Topor, Marstallplatz

5

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Um die Wette,

Im Rahmen des

Festivals „Radikal

Jung“, Regie: Philipp

Moschitz, Brienner

Strasse 50

20:00 Show Oberangertheater,

Drei

Wunder an der

Bar, Show mit Miss

Piggy, Gene Pascale

und France Delon,

Oberanger 38

21:00 Theater Münchner

Volkstheater,

White (Ariane), Im

Rahmen des Festivals

„Radikal Jung“,

Regie: Ariah Lester,

Brienner Strasse 50

MO 6.5.

18:30 Theater Marstall,

Wolken.Heim., von

Elfriede Jelinek,

Marstallplatz 5

20:00 Münchner

Kammerspiele,

Das Dreieck #1,

Gespräch zu Kunst

und Politik - mit

Juliane Rebentisch,

Anta Helena Recke

und Kerstin Stakemeier,

in Kammer 3,

Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Macbeth, Nach William

Shakespeare,

Maximilianstrasse

26-28

20:00 Circus Krone,

Simply The Best -

Das Musical, Erlebt

Tina Turners größte

Hits noch einmal

live und begebt

Euch bei der

Tribute-Show auf

eine Zeitreise durch

fünf Jahrzehnte

Musikgeschichte

der Powerfrau.,

Marsstr. 43

21:15 Kino City Kino,

Mongay, „Ein Weg“,

D 2017, 107 Min.,

Sonnenstraße 12

DI 7.5.

20:00 Münchner Volkstheater,

Stadtnomaden,

Lesung mit

Christina Horsten

und Felix Zeltner,

Brienner Strasse 50

MI 8.5.

19:30 Theater Residenztheater,

Der

nackte Wahnsinn,

von Michael Frayn,

Max-Joseph-Platz 1

19:00 Theater Münchner

Volkstheater, Felix

Krull, nach Thomas

Mann, Brienner

Strasse 50

19:30 Nationaltheater

München, Ensemble-Liederabend,

Im Wernicke-Saal,

Max-Joseph-

Platz 2

20:00 Kabarett Wirtshaus

im Schlachthof,

Stefan Kröll:

Goldrausch 2.0,

Neues Programm

von Kabarettist

Stefan Kröll, Zenettistrasse

9

DO 9.5.

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Cindy +

Me, Eine Sweaty

Perf*romance, in

Kammer 3, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Residenztheater,

Eine

göttliche Komödie.

Dante Pasolini,

von Federico Bellini,

Max-Joseph-

Platz 1

20:00 Konzert Münchner

Volkstheater,

Wally und Ami

WARNING, Groove

and Soul, Brienner

Strasse 50

FR 10.5.

10:00 Königsplatz, München

liest, Öffentliche

Lesung aus

Büchern, die bei der

Bücherverbrennung

1933 auf den Listen

der Nazis standen.,

Königsplatz

19:00 Nationaltheater

München, Tosca,

Melodramma in drei

Akten, Komponist

Giacomo Puccini,

Libretto von Giuseppe

Giacosa und

Luigi Illica, in italienischer

Sprache

mit deutschen und

englischen Übertiteln,

Max-Joseph-

Platz 2

19:30 Tonhalle, Broadway

Nights: Die

größten Musical-

Hits aus New York,

Grafinger Strasse 6

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Cindy +

Me, Eine Sweaty

Perf*romance, in

Kammer 3, Maximilianstrasse

26-28

SA 11.5.

19:30 Musical Staatstheater

am

Gärtnerplatz, Im

Weissen Rössl, Sind

Along-Vorstellung

des Singspiels von

Ralph Benatzky,

Gärtnerplatz 3

19:30 Theater Residenztheater,

Der nackte

Wahnsinn, von

Michael Frayn, zum

letzten Mal., Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Cindy +

Me, Eine Sweaty

Perf*romance, in

Kammer 3, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Amsterdam (DSE),

von Maya Arad

Yasur, Regie Sapir

Heller, Brienner

Strasse 50

SO 12.5.

19:30 Musical Staatstheater

am

Gärtnerplatz, Im

Weissen Rössl,

Singspiel von Ralph

Benatzky, Gärtnerplatz

3

19:00 Theater Marstall,

Der Sandmann, von

E.T.A. Hoffmann,

Marstallplatz 5

19:00 Theater Residenztheater,

Marat/

Sade, Der Marquis

de Sade lädt zum

grotesken Revolutionstheater

- zum

letzten Mal, Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Farm Fatale, Inszenierung,

Konzept,

Bühne: Philippe

Quesne, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Kill the Audience,

von Rabih Mroué,

Maximilianstrasse

26-28

MO 13.5.

20:00 Theater Residenztheater,

Elektra,

von Hugo von Hofmannsthal,

Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Amsterdam (DSE),

von Maya Arad

Yasur, Regie Sapir

Heller, Brienner

Strasse 50

21:15 Kino City Kino,

Mongay, Mongay

im Rahmen vom

DOKFest München,

Film tba, Sonnenstraße

12

DI 14.5.

19:30 Theater Residenztheater,

Elektra,

von Hugo von

Hofmannsthal, zum

letzten Mal, Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Drei Schwestern,

von Susanne

Kennedy, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Strawinski, Hannigan,

Asplund,

widerska, Rab, Way,

Williams, Bowes,

Philharmonischer

Chor München,

Fellbom, Rosenheimer

Str 5

MI 15.5.

19:30 Theater Residenztheater,

Der Spieler,

von Fjodor M.

Dostojewskij, zum

letzten Mal, Max-

Joseph-Platz 1

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Amsterdam (DSE),

von Maya Arad

Yasur, Regie Sapir

Heller, Brienner

Strasse 50

DO 16.5.

20:00 Theater Residenztheater,

Eine

göttliche Komödie.

Dante Pasolini,

Von Federico Bellini,

zum letzten Mal,

Max-Joseph-Platz 1

21:30 Show Muffatwerk

| Muffathalle, Minutemade

for Dance,

Dance 2019 - Die

Dancesoap des

Gärtnerplatztheaters,

Zellstr. 4

FR 17.5.

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Anna

Karenina, Ballett

von Christian

Spuck nach dem

Roman von Lew

N. Tolstoi Choreographie

Christian

Spuck, Max-

Joseph-Platz 2

21:30 Show Muffatwerk

| Muffathalle, Minutemade

for Dance,

Dance 2019 - Die

Dancesoap des

Gärtnerplatztheaters,

Zellstr. 4

SA 18.5.

19:00 Theater Residenztheater,

Die Räuber,

von Friedrich Schiller,

zum letzten

Mal, Max-Joseph-

Platz 1

19:30 Theater Münchner

Kammerspiele,

No Sex, von Toshiki

Okada, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Marstall,

Toni is lonely, In

Zusammenarbeit

mit DANCE 2019,

Uraufführung, Marstallplatz

5

SO 19.5.

10:00 Jüdisches Museum

München,

Internationaler

Museumstag, Eintritt

frei, kostenloser

Rundgang um

11.00, 12.30 und

15.00 Uhr, Kinderworkshop

um 14.00

Uhr, Sankt-Jakobs-

Platz 16

17:00 Theater Marstall,

Toni is lonely, In

Zusammenarbeit

mit DANCE 2019.

Zweite Vorführung

20 Uhr., Marstallplatz

5

18:00 Theater Residenztheater,

Don Karlos,

von Friedrich Schiller,

zum letzten

Mal, Max-Joseph-

Platz 1

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Anna

Karenina, Ballett

von Christian

Spuck nach dem

Roman von Lew

N. Tolstoi Choreographie

Christian

Spuck, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Theater Münchner

Volkstheater, Die

Physiker, von Friedrich

Dürrenmatt,

Premiere!, Brienner

Strasse 50

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Waschsalon - ein

Kessel Buntes, Premiere.

Mit internationalen

Künstlern,

Artistik, Comedy

und Live-Musik.,

Maximilianstr. 47

MO 20.5.

10:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Ristorante Allegro,

Das philharmonische

Musical für

die ganze Familie,

Rosenheimer Str 5

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Elephant,

Abschlussinszenierung

der Otto Falckenberg

Schule,

zum letzten Mal!,

Maximilianstrasse

26-28

20:00 Freiheizhalle,

Thomas Gansch

& Thad Jones Big

Band, Rainer-

Werner-Fassbinder-Platz

1

20:00 Münchner Lustspielhaus,

Jan

Philipp Zymny: How

to human?, Der

Meister des Absurden

und zweifacher

Poetry Slam Champion

präsentiert

sein drittes Comedy-Programm,

Occamstraße 8

21:15 Kino City Kino,

Mongay, „Happy

Cruise“, USA 2017,

96 Min., OmU, Sonnenstraße

12

DI 21.5.

19:30 Theater Münchner

Volkstheater, Warten

auf Godot, von

Samuel Beckett,

Brienner Strasse 50

19:30 Komödie im Bayrischen

Hof, Susi

oder So - Kaiserin

von Österreich,

Promenadenplatz 6

20:00 Theater Marstall,

Begehren, von

Joseph Maria Benet

i Jornet, Marstallplatz

5


BAYERISCHES

STAATSBALLETT

À JOUR

ZEITGENÖSSISCHE

CHOREOGRAPHIEN

TOMORROW

SHOULD

BE OURS

PREMIERE

28.06.–01.07.2019


26

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ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

MI 22.5.

19:30 Theater Münchner

Volkstheater, Warten

auf Godot, von

Samuel Beckett,

Brienner Strasse 50

20:00 Konzert Staatstheater

am

Gärtnerplatz,

Liederabend, „Vive

l‘amitié - es lebe

die Freundschaft!“,

Gärtnerplatz 3

20:00 Kabarett Wirtshaus

im Schlachthof,

Sissi Perlinger:

DIE PERLINGERIN

- Worum es wirklich

geht, Premiere des

neuen Bühnenprogramms,

Zenettistrasse

9

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Bayern, München,

Buchpräsentation

mit den Herausgeber*innen,

Maximilianstrasse

26-28

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Die lächerliche

Finsternis, von

Wolfram Lotz, kleine

Bühne, Brienner

Strasse 50

DO 23.5.

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Waschsalon - ein

Kessel Buntes, Mit

internationalen

Künstlern, Artistik,

Comedy und Live-

Musik., Maximilianstr.

47

20:00 Museum Brandhorst,

Forever

Young - Ausstellungseröffnung,

Das Museum

Brandhorst wird 10

Jahre alt und lädt

zum Feiern ein.

Die Jubiläumsausstellung

„Forever

Young“ zeigt rund

250 Werke von 46

Künstlerinnen und

Künstlern., Türkenstrasse

19

FR 24.5.

19:00 Theater Marstall,

Der Sandmann, von

E.T.A. Hoffmann,

Marstallplatz 5

19:00 Theater Münchner

Volkstheater, Kurze

Interviews mit

fiesen Männern,

nach David Foster

Wallace, kleine

Bühne, Brienner

Strasse 50

19:00 Nationaltheater

München, Un ballo

in maschera, Melodramma

in drei

Akten, Komponist

Giuseppe Verdi,

Libretto von Antonio

Somma, in italienischer

Sprache

mit deutschen und

englischen Übertiteln,

Max-Joseph-

Platz 2

SA 25.5.

10:00 Museum Brandhorst,

Forever

Young - Eröffnungswochenende,

Das Museum

Brandhorst wird 10

Jahre alt und lädt

zum Feiern ein.

Die Jubiläumsausstellung

„Forever

Young“ zeigt rund

250 Werke von 46

Künstlerinnen und

Künstlern. Eintritt

ist zur Eröffnung

frei!, Türkenstrasse

19

13:00 Museum Brandhorst,

Sport-

Workshop „Workout

mit Warhol“,

Rahmenprogramm

der neuen Ausstellungseröffnung.

Geräte-Parcours

und Konditionstraining

mit Trainern

des Boxwerks

für alle Level und

Altersstufen., Türkenstrasse

19

17:30 Show GOP Variete

Theater München,

Waschsalon - ein

Kessel Buntes, Mit

internationalen

Künstlern, Artistik,

Comedy und

Live-Musik. Zweite

Vorstellung 21 Uhr.,

Maximilianstr. 47

18:00 Oper Bayerische

Staatsoper, Il

trittico, Il tabarro

/ Suor Angelica /

Gianni SchicchiDrei

Opern in je einem

Akt, Max-Joseph-

Platz 2

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Anna

Karenina, Ballett

von Christian

Spuck nach dem

Roman von Lew

N. Tolstoi Choreographie

Christian

Spuck, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Theater Münchner

Volkstheater,

Glaube Liebe Hoffnung,

von Ödön von

Horváth, Brienner

Strasse 50

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Alice: im Wunderland!,

Live-Hörspiel

der Otto Falckenberg

Schule, Maximilianstrasse

26-28

20:00 Prinzregententheater

| Grosses

Haus, Giora Feidman,

Konzert,

Prinzregentenplatz

12

SO 26.5.

10:00 Museum Brandhorst,

Forever

Young - Eröffnungswochenende,

Das Museum

Brandhorst wird 10

Jahre alt und lädt

zum Feiern ein.

Die Jubiläumsausstellung

„Forever

Young“ zeigt rund

250 Werke von 46

Künstlerinnen und

Künstlern. Eintritt

ist zur Eröffnung

frei!, Türkenstrasse

19

11:00 Museum Brandhorst,

„Ave Maria“

aus Otello, Aufführung

vor dem

Lepanto-Zyklus

von Cy Twombly.

Im Rahmen der

Ausstellungseröffnung.,

Türkenstrasse

19

19:30 Ballett Bayerische

Staatsoper, Anna

Karenina, Ballett

von Christian

Spuck nach dem

Roman von Lew

N. Tolstoi Choreographie

Christian

Spuck, Max-

Joseph-Platz 2

19:00 Konzert Himmelfahrtskirche

|

Sendling, Konzert

des Akademischen

Sinfonieorchesters

München, gemeinsam

mit dem

Philharmonischen

Chor Fürstenfeld,

Kidlerstraße 15

MO 27.5.

19:30 Theater Münchner

Volkstheater, Mein

Kampf, von George

Tabori, Brienner

Strasse 50

20:00 Theater Münchner

Kammerspiele,

Trommeln in der

Nacht, nach Bertolt

Brecht, anschließend

Publikumsgespräch,

Maximilianstrasse

26-28

21:15 Kino City Kino,

Mongay, „Rocketman“,

GB/USA

2019, OmU, Sonnenstraße

12

DI 28.5.

19:00 Oper Bayerische

Staatsoper, Il

trittico, Il tabarro

/ Suor Angelica /

Gianni SchicchiDrei

Opern in je einem

Akt, Max-Joseph-

Platz 2

19:00 Jüdisches Museum

München, Ausstellungseröffnung,

Sag Schibbolet!

Von sichtbaren und

unsichtbaren Grenzen,

Sankt-Jakobs-

Platz 16

MI 29.5.

20:00 Kabarett Wirtshaus

im Schlachthof,

Lisa Feller: Der

Nächste, bitte!, Im

neuen Programm

von Komödiantin

Lisa Feller dreht

sich alles um das

„Rätsel Mann“.,

Zenettistrasse 9

20:00 Theater Münchner

Volkstheater,

Rum und Wodka,

von Conor McPherson,

kleine Bühne,

Brienner Strasse 50

20:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Ristorante Allegro,

„Má vlast“ (Mein

Vaterland), Rosenheimer

Str 5

DO 30.5.

18:00 Konzert Klosterkirche

Fürstenfeld

(FFB), Konzert des

Akademischen

Sinfonieorchesters

München, mit dem

Philharmonischen

Chor Fürstenfeld,

Fürstenfeld 7, Fürstenfeldbruck

19:00 Oper Bayerische

Staatsoper, Il

trittico, Il tabarro

/ Suor Angelica /

Gianni SchicchiDrei

Opern in je einem

Akt, Max-Joseph-

Platz 2

19:30 Theater Münchner

Volkstheater, Ein

Sommernachtstraum,

von William

Shakespeare, große

Bühne, Brienner

Strasse 50

FR 31.5.

19:30 Nationaltheater

München, Spartacus,

Ballett in drei

Akten und zwölf

Szenen, Choreographie

Yuri Grigorovich,

Komponist

Aram Chatschaturjan,

Max-Joseph-

Platz 2

20:00 Show GOP Variete

Theater München,

Waschsalon - ein

Kessel Buntes, Mit

internationalen

Künstlern, Artistik,

Comedy und Live-

Musik., Maximilianstr.

47

SA 1.6.

19:30 Musical Staatstheater

am Gärtnerplatz,

MY FAIR

LADY, Nach Bernard

Shaws »Pygmalion«

und dem

Film von Gabriel

Pascal, Gärtnerplatz

3

19:00 Münchner Volkstheater,

Das Bildnis

des Dorian Gray,

Dorian Gray verfällt

dem Wunsch nach

ewiger Jugend als

er seinem Porträt,

das Basil Hallward

von ihm gemalt hat,

gegenübersteht.,

Brienner Strasse 50

SO 2.6.

19:00 Oper Bayerische

Staatsoper, Il

trittico, Il tabarro

/ Suor Angelica /

Gianni SchicchiDrei

Opern in je einem

Akt, Max-Joseph-

Platz 2

19:00 Nationaltheater

München, Il trittico,

Il tabarro / Suor

Angelica / Gianni

Schicchi, Drei

Opern in je einem

Akt, Komponist

Giacomo Puccini,

Libretti von

Giuseppe Adami

und Giovacchino

Forzano, in italienischer

Sprache

mit deutschen und

englischen Übertiteln,

Max-Joseph-

Platz 2

DI 4.6.

20:00 Metropoltheater,

Ach, diese Lücke,

diese entsetzliche

Lücke, Floriansmühlstrasse

5

MI 5.6.

20:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Mozart, Konzert

der Münchner Philharmoniker,

Rosenheimer

Str 5

DO 6.6.

20:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Mozart, Konzert

der Münchner Philharmoniker,

Rosenheimer

Str 5

20:00 Metropoltheater,

Ach, diese Lücke,

diese entsetzliche

Lücke, Floriansmühlstrasse

5

FR 7.6.

20:00 Konzert Philharmonie

im Gasteig,

Mozart, Konzert

der Münchner Philharmoniker,

Rosenheimer

Str 5

SA 8.6.

17:30 Show GOP Variete

Theater München,

Waschsalon - ein

Kessel Buntes, Mit

internationalen

Künstlern, Artistik,

Comedy und

Live-Musik. Zweite

Vorstellung 21 Uhr.,

Maximilianstr. 47

DI 11.6.

19:00 Oper Staatstheater

am Gärtnerplatz,

Die Zauberflöte,

Musik von

Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz

3

SA 15.6.

19:00 Oper Staatstheater

am Gärtnerplatz,

Die Zauberflöte,

Musik von

Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz

3

SO 16.6.

15:00 Nationaltheater

München, Der

widerspenstigen

Zähmung, Ballett

in drei Akten und

zwölf Szenen,

Choreographie

Yuri Grigorovich,

Komponist Aram

Chatschaturjan,

Max-Joseph-

Platz 2

MO 17.6.

19:00 Nationaltheater

München, La

Bohème, Oper in

vier Bildern, Komponist

Giacomo

Puccini, Libretto

von Giuseppe

Giacosa und Luigi

Illica, in italienischer

Sprache

mit deutschen und

englischen Übertiteln,

Max-Joseph-

Platz 2

MI 19.6.

19:30 Nationaltheater

München, Der

widerspenstigen

Zähmung, Ballett

in drei Akten und

zwölf Szenen,

Choreographie

Yuri Grigorovich,

Komponist Aram

Chatschaturjan,

Max-Joseph-

Platz 2

20:00 Alte Pinakothek,

Selbstermächtigung,

Eine musikalische

Begehung

der Ausstellung

„Utrecht, Caravaggio

und Europa“

im Rahmen der

Münchner Opernfestspiele.

Veranstalter

Staatsoper,

Barer Strasse 27

SO 23.6.

19:00 Zenith, Eis am

Stiel - Das Musical,

Lilienthalallee 29

20:00 Münchner Lustspielhaus,

Netter

is better, Talk and

Read mit Thorsten

Otto und Thomas

Hermanns,

Occamstraße 8

MI 26.6.

19:00 Oper Staatstheater

am Gärtnerplatz,

Die Zauberflöte,

Musik von

Wolfgang Amadeus

MozartText nach

Emanuel Schikaneder,

Gärtnerplatz

3

FR 28.6.

19:00 Oper Bayerische

Staatsoper, La traviata,

Oper in drei

AktenKomponist

Giuseppe Verdi,

Max-Joseph-

Platz 2

SO 30.6.

19:00 Oper Bayerische

Staatsoper, Norma,

Tragedia lirica in

zwei AktenKomponist

Vincenzo Bellini,

Max-Joseph-

Platz 2

19:30 Nationaltheater

München, Portrait

Wayne McGregor,

Ballett in zwei

Akten nach William

Shakespeare, Choreographie

John

Cranko, Komponist

Kurt-Heinz Stolze

nach Domenico

Scarlatti, Max-

Joseph-Platz 2

19:30 Prinzregententheater

| Grosses

Haus, À Jour –

Zeitgenössische

Choreographien,

Neuproduktion

zu den Münchner

Opernfestspielen,

Prinzregentenplatz

12


Wolfgang A. Mozart

Le nozze di Figaro

Fr 05.07.2019 /

So 07.07.2019

Liederabend

Bryn Terfel &

Malcolm Martineau

Do 11.07.2019

Umberto Giordano

Andrea Chénier

So 21.07.2019 /

Do 25.07.2019

Liederabend

Marlis Petersen &

Camillo Radicke

Mi 24.07.2019

Gaetano Donizetti

Lʼelisir dʼamore

So 28.07.2019 /

Di 30.07.2019

FESTSPIEL-

WERKSTATT

18.6. – 24.7.2019

Zeit genössisches

Musiktheater

BAYERISCHE

STAATSOPER

27.6. – 31.7.2019

MÜNCHNER

OPERN -

FESTSPIELE

Weitere Highlights

und Tickets unter

www.staatsoper.de

T +49.(0)89.21 85 19 20

Partner der Opernfestspiele


28 ESSEN + TRINKEN

GASTRONOMIE

Kaffee, Coktails und immer was zu sehen –

TERRASSEN-OPENINGS

in München

FOTO: DEUTSCHE EICHE

Im Frühling macht das

Kaffee- bzw. Cocktailtrinken

gehen doppelt Spaß. Denn auf den

Terrassen der Münchner Cafés und

Bars kann endlich wieder ausgiebig

geschaut, geglotzt, beobachtet und

abgecheckt werden. In den folgenden

Lokalen klappt das besonders gut. *jb

DAS GÄRTNERPLATZVIERTEL IM BLICK – DEUTSCHE EICHE

Nicht nur aufgrund seiner Historie ist die Deutsche Eiche das unumstrittene

Zentrum des schwulen Münchens. Auch die 60 qm große Dachterrasse, die

einen unvergleichlichen Rundumblick über Altstadt und das Gärtnerplatzviertel

bietet, trägt ihren Teil dazu bei und bringt Menschen der queeren Szene von

überall zusammen.

Deutsche Eiche, Reichenbachstr. 13, München, Mo – Fr: 12 – 7 Uhr,

am Wochenende ab Fr 12 Uhr bis Mo 7 Uhr durchgehend geöffnet,

Bewirtungsstatus der Terrasse angezeigt auf www.deutsche-eiche.de

LIEGESTÜHLE UND SANDSTRAND –

FRÄULEIN MÜLLER

Gar nicht so neu aber zumindest in frisch

aufpoliertem Look zeigt sich der Kiosk

Fräulein Müller zwischen Münchner Freiheit

und Englischem Garten. Das ursprüngliche

Sortiment des Kiosks mit Getränken,

Zeitungen und Süßigkeiten wurde erweitert

durch Bagels oder selbstgemachten Joghurt.

Wer außerdem sein Getränk gerne im Liegestuhl

genießt, hat hier definitiv seine Oase

gefunden.

Fräulein Müller, Gunezrainerstr. 6,

München, Di – So: 9 – 18 Uhr,

www.instagram.com/fraeulein.mueller.kiosk

FOTO: CHRISTOPH GROTHGAR

FOTO: KRAFTWERK

FOTO: CAFE BELLEVUE DI MONACO

AUSGEZEICHNETE DRINKS MIT

LIBERALEM GEWISSEN –

DIE GOLDENE BAR

Die Goldene Bar im Haus der Kunst

liefert nicht nur Speisen und Getränke

auf hohem Niveau, sondern bekennt sich

dank selbstbewussten Platzverweises

von rechten Politikern auch klar zum

weltoffenen Kern Münchens. Ab Mai

lässt sich dieses Bewusstsein auf der

weitläufigen Dachterrasse bei entspannten

Sundownern genießen.

Die Goldene Bar, Prinzregentenstr. 1,

München, Di – Sa: 10 – 2 Uhr,

So: 10 – 20 Uhr, Mo: 10 – 18 Uhr,

www.goldenebar.de

VOM VORABEND INS

NACHTLEBEN – KRAFTWERK

Wenn die Sonne über dem Müllerstraßenviertel

untergeht, fängt

es auf der ansonsten sonnenverwöhnten

Terrasse des KraftWerks

an zu wuseln. Denn das charmante

Lokal ist Knotenpunkt im schwulen

Nachtleben Münchens und gewährleistet

sowohl mit seinen bunten

Cocktails als auch mit seiner soliden

Speisekarte den perfekten Start in

die Nacht.

KraftWerk, Thalkirchner Str. 4,

München, Mo – Do: 10 – 1 Uhr,

Fr u. Sa: 10 – 3 Uhr, So: 10 – 0 Uhr

MEZZE UND SÜSSES – CAFÉ DES

BELLEVUE DI MONACO

Nicht weit von entfernt von Deutscher

Eiche und KraftWerk befindet

sich das Café des Wohn- und Kulturzentrums

Bellevue di Monaco. Das

sympathische Café, das größtenteils

von Geflüchteten verantwortet wird,

hat tolle Mittagsspecials und Mezzeteller

auf der Karte und überzeugt

auch ansonsten mit sozialer Preisspanne

und einem interessanten

Kulturangebot.

Café des Bellevue di Monaco, Müllerstr.

6, München, Di – Sa: 10 – 22 Uhr,

www.bellevuedimonaco.de/cafe/


PARTY 29

FOTO: WORLDLEAGUE

FESTIVAL

Solomun und

Konsorten

Kollektiv

Turmstrasse

Das Hamburger Label Diynamic hat in der

letzten Zeit die Welt bereist und Festivals in

Sao Paulo, Amsterdam oder Istanbul ausgerichtet.

Kein Wunder, wenn man einige der

populärsten Künstler der kommerziellen elektronischen

Musik unter seinen Fittichen hat. Am 25. Mai ist es

soweit: Das erste Diynamic Festival in Deutschland

findet statt.

Als Austragungsort dient übrigens die Galopprennbahn

in Riem, welche man aus einschlägigen Kreisen vom

jährlichen Greenfields Open Air bestens kennen dürfte.

Im Line-up sind natürlich der Labelchef und Überflieger

Solomun, dessen Produktionen und Auftritte weltweit

Begeisterung auslösen sowie der Italiener Joseph

Capriati, der Stammgast auf den großen Festivals der

Welt wie „Awakenings“ oder „Tim Warp“ ist. Mit von der

Partie sind auch Kollektiv Turmstrasse, Adana Twins,

Denis Horvat, Magdalena, Magit Cacoon und Innellea.

Ein Muss für alle, die auf poppigen, sonnigen House

stehen! *jm

23.5., Diynamic Festival Munich, Galopprennbahn

München Riem, Graff-Lehndorf-Straße 36, 12 – 22

Uhr, www.facebook.com/DiynamicFestivalMunich

und www.worldleague.de

OIS CHICAGO.

FOTO: WORLDLEAGUE

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Solomun


30 PARTY

AUGSBURG

LOVEPOP

TOTAL

– drei Partys

Im Wonnemomat Mai präsentiert die Lovepop

Partyspaß am laufenden Band.

Los geht’s am 4.5. zur FABRIQUE D´AMOUR, der LGBTQ-

Nacht, in der Rockfabrik. In den heiligen Hallen des Rock

erwartet das queere Publikum an diesem Abend Pop,

Dance, House, Black & Queer Classics. An den Decks:

Drag Djane Carrie Gold (Hannover, Berlin) sowie Lovepop

Mastermind DJ NT! Auf dem zweiten Floor gibt es

Techno, Progressive & Minimal mit DJ Jayston und seiner

„Charlie & die Ravefabrik“-Crew! Neben Welcomeshot

bis 0.30 Uhr und diversen Getränkespecials die ganze

Nacht über, erwartet euch ein integriertes Café, Bistro

und Gaming Center.

Am 18.5. ist es dann endlich soweit! Die erste Lovepop

in der neuen und mittlerweile dritten „Kantine“ steht an.

Der Kellerclub liegt jetzt megazentral am Königsplatz

in den ehemaligen Räumlichkeiten des Yum Club- Auf

dem Mainfloor gibt zum Debut in der neuen Location

DJ Kev Cue aus Bern (Foto) alles und sorgt mit Lovepop

Resident DJ NT für eine tanzbare Mischung aus Pop,

Dance und Queer Classics. Auf dem Bootylicious

Nebenfloor gibt es HipHop, Blackbeats, R&B,

Reggaeton & Trap mit der bezaubernden

DJane Nicination, bekannt von den Pink

Heaven oder Queer Rooftop Parties

München. Weiteres Highlight: Der

Eurovision Song Contest wird ab 20.30

Uhr live übertragen!

Und last but not least steigt am 29.5. (Vorfeiertag)

im Panda Club im Theaterviertel die

PINK PANDA 90ies Edition. Eine Zeitreise ins schrille Jahrzehnt

verspricht DJ Mario aus dem White Noise Stuttgart

mit seiner schrägen Mischung aus Pop und Eurodance

von Kult bis Trash der Neunziger. Party up! *mp

FOTO: LOVEPOP

4., 18., 19.5., Lovepop-Partys, weitere Infos:

www.lovepop.info

TANZSPASS

Herrensauna in der

Roten Sonne

Am 11.5. lädt euch das Berliner Techno-Kollektiv Herrensauna

wieder zum Schwitzen und Tanzen in die Rote

Sonne ein.

Man fusioniert hier Kräfte, die zusammengehören. Deshalb

konnte das Format auch in München zu einer der erfolgreichsten

Gay Night Outs werden. Dieses Mal hat man

Penik Ettek, sowie Albert van Abbe und Paul van Gent aus

den Niederlanden geladen. Zudem fliegt man False Witness

aus Los Angeles ein. Die Herrensauna Residents CEM

und MCMLXXXV werden natürlich auch nicht fehlen. *jm

11.5., Rote Sonne, Maximiliansplatz 5, 23 Uhr,

rote-sonne.de


PARTY 31

FOTO: KLOSTERKLUB

PARTY TIME

KLOSTERKLUB

An jedem ersten Samstag im Monat – außer im

Juli/August, denn da hat der Klub Sommerpause –

präsentiert der Klosterklub in seinen heiligen Hallen Party

at it’s best.

Der sündige Klub erstreckt sich über vier Gewölbe. An drei

Bars gibt es gut gemixte Longdrinks und in der neu gestalteten

VIP-Lounge Plätze zum Entspannen. Gefeiert wird

auf zwei Floors zu elektronischem House und Pop. Die internationalen

DJs kennt man auch von anderen angesagten

Gay-Events und Festivals. Der nächste Top-Act ist übrigens

DJ Anthony May aus Madrid (Foto). Die Decks auf dem Pop-

Floor übernimmt kein geringerer als DJ Jaycap aus dem

GMF Berlin. Wer dabei sein möchte, muss unbedingt auf der

Einlassliste stehen und sich für diese über die Website klosterklub.com

bewerben. Party hard, dress nice! *mp

4.5., Klosterklub und am 1.6. Klosterclub White Party,

Lindwurmstr. 122 D, München, 23 Uhr,

www.Klosterklub.com

Zwei Jahre

Cruise

Die Cruise ist seit ihren

Anfangstagen eine der

besten Gay-Parties

Münchens. Wer dieses

ausgelassene Techno-

Spektakel der Extraklasse

noch nicht mitgemacht hat,

sollte sich unbedingt am 18. Mai

in den Blitz Club auf der Museumsinsel begeben.

FOTO: USCHIQ

Die Verstanstaltungsreihe feiert dort ihren zweiten Geburtstag

und wird sich mit absoluter Sicherheit in vollem

Glanze zeigen. Der Techno-Titan und Ostgut Künstler DJ

Pete aka Substance wird ein Live Set aufführen. Bis zum

Redaktionsschluss wurde nur dieser Act aus dem Line-up

bekannt gegeben. Nichtsdestotrotz darf man weitere

Weltstars aus House, Techno und Disco erwarten, denn

dafür stand bisher jede Ausgabe der Cruise Party ein. *jm

18.5., Blitz Club, Museumsinsel 1, 23 Uhr, www.blitz.club


32 PARTY

AUGSBURG

PFINGSTEN WIRD HEISS

im Queer Cube Club

Augsburger Veranstalter

Jürgen Viehl (proud events,

rosaMontag) kehrt zurück zu alten

und eigentlich begraben geglaubten

Partywurzeln ...

... diese gehen weit zurück bis in die 1990er

Jahre zu den „Kerosin“-Partys, die ein fester

und schließlich legendärer Bestandteil der

Augsburger Szene wurden.

Es kam die bekannte Verlagerung der

Szene hin zu Online-Plattformen und das

weitreichende Sterben von Szene-Lokalen

und Party-Kultur.

Mittlerweile ist dieser Trend wieder gegenläufig,

glaubt Jürgen Viehl: „Ich bin mir

sicher, dass es vielen einfach nicht mehr

genügt, mit ihrem Profil im Wohnzimmer

online zu sein und darauf zu warten, dass

eine Message rein kommt.

Das hat sicher auch seine Daseinsberechtigung,

aber dabei sitze ich nicht mit

meiner neu gekauften Lieblingsjeans im

Wohnzimmer. Die ziehe ich an, wenn ich

auf die Piste will! Einen Flirt, quer über eine

Tanzfläche, das kann mir keine Onlineplattform

bieten. Dieses knistern, das sich

anlächeln gibt’s nur in 3D … – eben im

realen Leben!“

Diese „Piste“ wird nun der „Cube Club“

sein, der am Pfingstsonntag erstmals in

queerem Licht erstrahlen wird. Über 900

Quadratmeter Feier-Area mit einzigartiger

LED-Licht-Decke, 20 Moving Head Spots

für den Light-Jockey, drei Bars für durstige

Gäste sowie Areas für animierende Go-

Go-Dancer und VIPs klingen eher nach

einem Club in der Hauptstadt, aber genau

das war das Anliegen des Veranstalters:

„Es ist hier in Augsburg schon genug

queere Kultur den Bach runter gegangen.

Da möchte ich wieder gegensteuern“. Und

wenn schon gegensteuern, dann groß und

spektakulär – aber eben auch nicht als

„Ghettoveranstaltung.“

Deshalb ist die neue Partyreihe für wirklich

alle gedacht: Egal ob queer, hetero, im

Anzug oder Gear: einfach alle sollen Spaß

an der Party haben. Der Partysound mit

DJ James Munich und DJ Sven geht auch

deshalb quer durch alle Musikwelten. *mp

9.6., Queer Cube Club, Cube Club,

Piccardstr 6a, Augsburg , 22 – 5 Uhr,

www.proud-events.de und facebook

EUROVISION SONG CONTEST

Ein Lied geht um die Welt

Der Eurovision Song Contest dürfte

auch in diesem Jahr die Szene beglücken.

Gastgeberland Israel lädt die Welt

per Übertragung ins Tel Aviv Convention

Center – und wer daheim nicht allein vor

lauwarmer Fruchtbowle sitzen möchte,

der geht raus und fiebert beim weltweit

größten Wettbewerb der leichten Muse

in lustiger Runde mit. So aktiviert das

Restaurant Deutsche Eiche zu diesem

Anlass seinen Großbild-Fernseher, ebenso

wie das KraftWerk oder das Prosecco.

Die hartgesottensten Fans sitzen auch

im schwulen Zentrum Sub und verfolgen

dort beide Halbfinale (14./16. Mai) sowie

den großen Showdown am 18. Mai. Dieser

wird übrigens auch bei der Lovepop Party

in Augsburg ab 20:30 Uhr live übertragen.

Wo auch immer ihr dem ESC und euren

Favoriten huldigt, wir wünschen viel Spaß

und gute Nerven! *bm/mp

14. – 18.5., TV-Übertragung des Eurovison

Song Contest an diversen Orten


DJ IM FOKUS:

DJ James Munich

Nicht aus dem Party- und Veranstaltungsleben

Münchens wegzudenken ist das

Urgestein der Münchner DJ-Szene DJ James

Munich.

Bereits mehrfach ausgezeichnet – unter anderem

mit dem Goldenen LEO im Jahr 2012 – freut es den

gebürtigen Augsburger am meisten an seiner Arbeit

Menschen mit seiner Musik glücklich zu machen. Im

letzten Jahr feierte er übrigens sein 25jähriges DJ-

Jubiläum zu dem ihm die Münchner Szene mit herzlichen

Worten gratulierte. Also alles richtig gemacht,

James – weiter so!

Was war dein erster selbstgekaufter

Tonträger?

NDW – Neue Deutsche Welle Hits in NEON Grün

Was ist dein aktueller Hit auf dem

Dancefloor?

NETTA – Bassa Sababa - Mike Cruz Mix

Was ist dir als DJ und Mensch wichtig,

was bereitet dir Freude?

Ich freue mich immer wenn meine Gäste und Freunde

mit einem Lächeln auf meinen Party Sound feiern.

Mehr kannst Du als DJ nicht wollen.

Wo kann man dich im Mai/Juni erleben?

Am 9. Juni im Queer Cube Club in Augsburg, auf

dem Queer Boat Vienna am 14. Juni in Wien, wo ich

als Party und House DJ gebucht bin und sonst jeden

Mittwoch im KSAR Club in München.

NEXt

sa 04.05.

sa 01.06.

www.djjames.de

FOTO: PRIVAT

bE sElECtEd

CHECK IN, pls...

www.KlostErKlub.CoM

KlostErKlub MüNCHEN

lINdwurMstr. 122 d

u-baHN 3/6 poCCIstr.

ENtrY pEr pErsoN:

15 € / 10 € bEforE 0:00 | studENts: 10 €


34

PARTY

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

MI 1.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein, Garry

Klein w/ ppF, Pasta

Parisa, Sonnenstraße

8

FR 3.5.

23:00 NY.Club,

Luxuspop, feat.

DJ Marquez (Pop,

Charts, Disco), Elisenstr.

3

SA 4.5.

23:00 Rockfabrik Augsburg,

Fabrique

d´Amour, LGBTQ

Night on 2 Floors,

Riedingerstr. 26,

Augsburg

23:00 NY.Club, Raw

Riot, feat. DJ Thomas

Solvert aus

Madrid (Uplifting

Progressive, Tribal

& Vocal House),

Elisenstr. 3

23:00 Klosterklub, Klosterklub,

Gefeiert wird auf

zwei Floors zum

elektronischen

House- und Pop.

Einlass nur mit

vorheriger Registrierung

über die

Website: www.klosterklub.com,

Lindwurmstraße

122

SO 5.5.

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“, Sendlinger-Tor-Platz

5

MO 6.5.

MI 8.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry‘s Dragqueen

Overdose w/ Alkalino,

Vivienne Villain,

Patty McVillain,

Sonnenstraße 8

FR 10.5.

23:00 NY.Club,

Luxuspop, Pop,

Charts, Disco, Elisenstr.

3

SA 11.5.

23:00 NY.Club, Raw

Riot, feat. DJ Jack

Chang aus London

(Uplifting Progressive,

Tribal & Vocal

House), Elisenstr. 3

23:00 Matrixx Nürnberg,

Rosa Matrixx,

Party-Floor und

House-Area, Klingenhofstrasse

52,

NÜRNBERG

SO 12.5.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, Elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt

frei. Mit DJ Florian

Reith (Electro,

House), Elisenstr. 3

MI 15.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein, Garry

Klein w/ Leon Haller,

Dean DeVille,

Sonnenstraße 8

FR 17.5.

23:00 NY.Club,

Luxuspop, feat.

DJ Patrice (Pop,

Charts, Disco), Elisenstr.

3

23:00 KunstKultur-

Quartier, Dancing

with Tears in my

Eyes, 80er-Fete

vom Musikverein.

Mit DJs sos4love,

Synthie&Bert, eve

massacre. Heute in

der Kantine gegenüber!,

Königstraße

3, Nürnberg

SA 18.5.

23:00 Kantine, Lovepop,

queere Party mit DJ

Kev Cue (Bern) und

Resident DJ NT, Am

Exerzierplatz 25a,

Augsburg

23:00 NY.Club, Raw Riot,

feat. DJ Leomeo

aus Paris (Uplifting

Progressive, Tribal

& Vocal House),

Elisenstr. 3

MI 22.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry Klein w/ Noé,

Vivienne Villain,

Sonnenstraße 8

FR 24.5.

23:00 NY.Club,

Luxuspop, feat. DJ

Karin Käry (Pop,

Charts, Disco), Elisenstr.

3

SA 25.5.

23:00 NY.Club, Raw

Riot, feat. DJ Alexio

aus Berlin (Uplifting

Progressive, Tribal

& Vocal House),

Elisenstr. 3

SO 26.5.

20:00 NY.Club, Sunday

Club, Elektronischer

Sonntagsausklang,

Eintritt

frei. Mit DJ Sandra

Gold (Electro,

House), Elisenstr. 3

MI 29.5.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

22:00 NY.Club, Get

Together: NY.Club

meets AMAZONAS,

NY.Club meets

AMAZONAS, Elisenstr.

3

23:00 Harry Klein,

Garry‘s Dragqueen

Overdose w/ Ben

Mason, Natanael

Megersa, ppF, Janisha

Jones, M!ca,

Sonnenstraße 8

FR 31.5.

23:00 NY.Club,

Luxuspop, feat.

DjCK (Pop, Charts,

Disco), Elisenstr. 3

SA 1.6.

23:00 NY.Club, Raw

Riot, feat. DJ Raffael

Barreto aus

Brasilien (Uplifting

Progressive, Tribal

& Vocal House),

Elisenstr. 3

23:00 Klosterklub, Klosterklub,

Gefeiert

wird auf zwei Floors

zum elektronischen

House- und Pop.

Einlass nur mit

vorheriger Registrierung

über die

Website: www.klosterklub.com,

Lindwurmstraße

122

SO 2.6.

21:00 Senatore Bar,

Hoch-House-

Sunday-Party, Die

legendäre Party

aus dem „Café am

Hochhaus“, Sendlinger-Tor-Platz

5

MI 5.6.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry Klein w/

Alkalino, Patty

McVillain, Sonnenstraße

8

SO 9.6.

22:00 cube club, Queer

Cube Club, Piccardstraße

6a,

Augsburg

MI 12.6.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry Klein w/

Natanael Megersa,

Janisha Jones,

Vivienne Villain,

Sonnenstraße 8

MI 19.6.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry‘s Dragqueen

Overdose w/ Micky

Markowitz, Noé,

ppF, Dean DeVille,

Pasta Parisa, Sonnenstraße

8

MI 26.6.

20:00 Ksar Barclub, Pink

Paradise on Tour,

Musik - DJ James

Munich, Müllerstr.

31

23:00 Harry Klein,

Garry Klein w/ Leon

Haller, M!ca, Sonnenstraße

8


36 STADTPLAN

MÜNCHEN VON A BIS Z

Der LEO City Guide ist der schwule Wegweiser und Branchenführer für München.

Hier können sich Einheimische und Touristen schnell im Angebot der LGBTIQ*

Infrastruktur zurecht finden.

12

12

35 3 1 15

MAGIC BAR TOUR

15

Karlsplatz

(Stachus)

10

19

Lindwurmstraße

17 29

Sonnenstraße

1

4

2

Sendlinger Tor U

20

22

Thalkirchner Str.

Herzog-Wilhelm-Straße

39

18 24

8

11 42

6

5

23

18

3

Pestalozzistraße

8

21

7

Neuhauser Str.

Damenstiftstraße

36

28

Blumenstraße

Müllerstraße

Hans-Sachs-Straße

2

21

23 20 30 44 9

25

27

33

34 11

Oberanger

Unter Anger

31

Klenzestraße

Färbergraben

5

14

14

26

Blumenstraße

Müllerstraße

Fraunhoferstraße

Ickstattstraße

Marienplatz U

Rindermarkt

7

16

10

17 37

Corneliusstraße

Klenzestraße

Frauenhoferstraße U

43

38

13

16

Gärtnerplatz

19

4

Reichenbachstraße Reichenbachstraße

22

13

Klenzestraße

Baaderstraße

Frauenstraße

Rumfordstraße

Erhardtstraße

Sparkassenstraße

Buttermelcherstraße

Isar

9

41

6

32

1. 8below, Schützenstr. 8

2. Alakara Xperience,

Hans-Sachs-Str. 22

3. Aroma Kaffeebar,

Pestalozzistr. 24

4. Bar Für Freunde,

Reichenbachstr. 33

5. Bar zur Feuerwache,

Blumenstr. 21a

6. Blitz Club,

Museumsinsel 1

7. Bürgerhaus

Glockenbachwerkstatt,

Blumenstr. 7

8. Café Bar Rendezvous,

Müllerstr. 54

9. Café Glück,Palmstr. 4

10. Café im Sub, Müllerstr. 14

11. Café Rubin,

Thalkirchner Str. 10

12. CR71, Lindwurmstr. 71

(Café Regenbogen)

13. Deutsche Eiche,

Reichenbachstr. 13

14. diversity München,

Blumenstr. 11, 1. OG

15. Djane‘s Delight,

Maximiliansplatz 16

16. Flaschenöffner,

Fraunhoferstr. 37

17. Frisches Bier,

Thalkirchnerstr. 53

18. Galerie Benjamin Eck,

Pestalozzistr. 14

19. Garry Klein, Sonnenstr. 8

20. Geyerwally, Geyerstr. 17

21. Jenny was a friend

of mine, Holzstr. 14

22. Kiosk an der

Reichenbachbrücke,

Fraunhoferstr. 46

23. Kooks, Geyerstr. 18

magicbartour.de

24. Kr@ftWerk,

Thalkirchnerstr. 4

25. Kunstbehandlung,

Müllerstr. 40

26. Kunsthalle München,

Theatinerstr. 8

27. LeTra, Angertorstr. 3

28. M43 Kebap, Müllerstr. 43

29. Mathäser Filmpalast,

Bayerstr. 3-5

30. Moritz, Oefelestr. 12

31. Moro Restaurant,

Müllerstr. 30

32. Münchner

Philharmoniker,

Rosenheimer Str. 5

33. Münchner Regenbogen-

Stiftung, Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstr.)

34. NiL, Hans-Sachs-Str. 2

35. NY.C, Elisenstr. 3

36. Ochsengarten,

Müllerstr. 47

37. Rewe Müllerstr.,

Müllerstr. 3

38. Robinson‘s Bar,

Corneliusstr.14

39. Spexter Erotic-Store,

Müllerstr. 54

40. Südstadt,

Thalkirchner Str. 29

41. Team München -

schwul, lesbischer &

trans* Sportverein,

Rumfordstr. 39

42. Vollath‘s,

Thalkirchner Str. 1

43. Wolf‘s Farmacy,

Klenzestr. 30

44. Wuid Barwirtschaft,

Humboldtstr. 20

*Bei Redaktionsschluss waren noch nicht alle Locations bestätigt. Diese Auswahl entstammt

der 2. Magic Bar Tour 2018. Den aktuellen Stand bitte unter www.magicbartour.de entnehmen!

APOTHEKEN

• Isartor Apotheke,

Isartorplatz 6,

089 219929-0

• Wittelsbacher Apotheke,

Lindwurmstraße 97,

089 537844

1 Regenbogen Apotheke,

Sonnenstr. 33,

089 593659

2 Marien Apotheke,

Sendlinger-Tor-Platz 7,

089 557565

3 Stachus-Apotheke,

Karlspl. 4,

089 596319

ÄRZTE

• Dr. med. Ulrich Kastenbauer

Allgemeinmedizin,

Infektiologie,

Ainmillerstr. 26,

089-33 38 63

• Gemeinschaftspraxis am

Isartor Dr, Becker, Dr.

Pauli, Isartorplatz 6,

89 229216

• Dr. med. Karl W. Beck

Facharzt für

Allgemeinmedizin,

Lindenschmittstr. 35,

089 772929

4 Prinzmed Dr. med. Nils

Postel, Sendlinger

Tor Platz 8,

089 54884378–0

AUSGEHEN

5 CAMP, Bar,

Reisingerstr.15

6 Edelheiss Bar, Bar,

Pestalozzistr. 6

7 Beim Franz, Restaurant,

Holzstr. 41

• NiL, Hans-Sachs-Straße 2

BEAUTY

8 HAAR-GENAU, Frisör,

Baaderstr. 65

• Lippert’s Friseure L2,

Frisör, Lenbachplatz 3

9 Massage Munich Steffen

Robak, Studio Tal 30,

www.massage-munich.

com, 0175 6175255

• Wirtshaus zum Isartal,

Restaurant,

Brudermühlstraße 2

• Gartensalon,

Restaurant, Türkenstr. 90

11 Faun Gaststätte,

Restaurant,

Hans-Sachs-Straße 17

• Miss Lilly´s, Restaurant,

Bar, Cafe, Oefelestr. 12

• Gastwirtschaft Schillerbräu,

Schillerstr. 23,

www.schiller-braeu.de

KULTUR

• Lenbachhaus -

Städtische Galerie,

Luisenstr. 33,

www.lenbachhaus.de

• Kultur im Schlachthof,

Zenettistr. 9,

www.im-schlachthof.de

13 Staatstheater am

Gärtnerplatz, www.

staatstheateram-gaertnerplatz.de,

089 202411

• GOP Varieté-Theater,

Maximilianstraße 47,

info@variete.de,

www.variete.de

• Münchner Kammerspiele,

Maximilianstraße 26-28,

www.muenchnerkammerspiele.de

• Münchner Volkstheater,

Brienner Straße 50,

www.muenchnervolkstheater.de

• City Filmtheater, Kino,

Sonnenstraße 12,

www.city-kinos.de

14 Münchner

Stadtmuseum, Museum,

Sankt-Jakobs-Platz 1

• Backstage Concerts

GmbH, Musik,

Reitknechtstr. 6,

backstage.eu

• Gasteig (Philharmonie),

Musik, Rosenheimer

Straße 5, www.gasteig.de

RAT&TAT

15 AIDSHILFE München

Lindwurmstr. 71, www.

aidshilfe-muenchen.de

16 Diversity Jugendzentrum,

Blumenstr. 11, www.

diversity-muenchen.de

• LeTRa, Blumenstr. 29,

www.letra.de

17 Sub e.V.,

Müllerstraße 14,

info@subonline.org

• TransMann e.V,

Parzivalstr. 41,

www.transmann.de

• IMMA e.V. Initiative für

Münchner Mädchen,

Jahnstraße 38,

www.imma.de

• Koordinierungsst. f.

gleichg. Lebensw.,

Angertorstr. 7

(Eingang Müllerstraße),

80469 München

• Caritas Ambulanter

Hospizdienst, Queer-

Sprechstunde, jeden

1. Montag im Monat,

ASZ Isarvorstadt, Hans-

Sachs-Str.14,

caritas-hospizdienst@

barmherzige-muenchen.de

SHOPPING

18 Bruno´s, GayLifeStyle,

Thalkirchner Str. 4

19 Reithofer Fachmarkt,

Elektrofachmarkt,

Reichenbachstr. 31

Mo.-Fr. 9-18 Uhr,

Sa. 10-14 Uhr

www.reithofer.de

20 Parus Leder,

Augsburgerstr. 19

21 Rosa-Reisen,

Hans-Sachs-Str. 22

22 Optik Vogel e.K., Optik,

Sonnenstraße 32

SZENE

• Buddy, Corneliusstr. 32

23 DIBURNIUM,

Thalkirchner Str. 5

• UnderGround des MLC,

Machtlfingerstr. 28

• Schwabinger

Mensauna, GaySauna,

Düsseldorfer Str. 7

• Deutsche Eiche,

GaySauna,

Reichenbachstraße 13

• Team München, Sportverein,

Rumfordstr. 39

www.teammuenchen.de,

• L.U.S.T. Latein- und

Standard-Tanzsportclub

2000 e.V, Sportverein,

Tumblingerstr. 34a,

info@tanz-lust.de,

www.Tanz-Lust.de

• Isarhechte e.V.,

Sportverein, Meindlstr.

11a, www.isarhechte.de

• Gay Outdoor Club

München e.V.,

Sportverein, Müllerstr. 14,

www.gocmuenchen.de

UNI

• Technische Universität

München QueerReferat

des AStA, Uni,

Arcisstr. 17, www.tum.de

• Studentenvertretung der

Hochschule München,

Uni, Lothstrasse 13d,

www.hm.edu

• Ludwig-Maximilians-

Universität StuVe Queer

Referat, Uni, Leopoldstr.

15, www.queer-lmu.de

ESSEN &

TRINKEN

• Cafe Schuntner, Cafe,

Plinganserstr. 10

10 Filmwirtschaft, Cafe,

Sonnenstraße 12

• Bayerische Staatsoper,

Max-Joseph-Platz 2,

www.

bayerische-staatsoper.de

12 Deutsches Theater,

Schwanthalerstraße 13,

www.deutsches-theater.de

• Marikas Beratungsst.

f. anschaffende junge

Männer, Dreimühlenstr. 1,

www.marikas.de

UNTERKUNFT

• Deutsche Eiche, Hotel,

Reichenbachstraße 13

• Hotel Brunnenhof,

Schillerstr. 36,

www.brunnenhof.de


38 ADVERTORIAL

Beim ersten offiziellen Magical

Pride am 1. Juni im Disneyland®

Paris erleben Besucher die ganze Vielfalt

einer glitzernden Party im Walt Disney

Studios® Park.

Taucht in die Welt der Disney Geschichten

ein! Mit über 50 Attraktionen, atemberaubenden

Paraden und Shows bietet

das Disneyland Paris (bestehend aus den

Walt Disney Studios® und dem Disneyland

Park) seinen Besuchern zauberhafte

Erlebnisse und spannende Abenteuer.

Beim Magical Pride am 1. Juni feiert das

Disneyland® Paris erstmals ganz offiziell

gemeinsam mit der LGBTIQ*-Community

und macht euren Tag zu einem unvergesslichen

Erlebnis. Freut euch auf atemberaubende

Veranstaltungen: Eine große

Diversity Parade wird den Straßen des

Walt Disney Studios® Parks eine bunte

Pride-Atmosphäre geben, während sich

zahlreiche Disneyfiguren unter die Menge

mischen, um gemeinsam mit der Community

diesen ganz besonderen Anlass

gebührend zu zelebrieren. Zudem gibt es

die seltene Gelegenheit, einige der aufregendsten

Attraktionen des Walt Disney

Studios® Parks bis spät in die Nacht zu

genießen. Für alle Tanzbegeisterten

gibt es zum krönenden Abschluss eine

umwerfende Dance-Party mit DJs und

Künstlern wie Corine und Years & Years.

Zur Teilnahme am Magical Pride ist ein

Sonderticket nötig, das man über Attraction

Tickets Direct schnell und unkompliziert

buchen kann.

GEWINNSPIEL

Jeder, der über Attraction Tickets

Direct sein Ticket zum Event mit

dem Code DISNEYPRIDE bucht, hat

die Chance, seinen Ticketpreis plus

einen von drei Einkaufsgutscheinen

im Wert von 50 Euro für die Shops im

Disneyland® Paris zu gewinnen.

www.attractionticketsdirect.de/

disneypride

Teilnahmeschluss ist der 25. Mai 2019, der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

TICKETS VOM SPEZIALISTEN

Bei einer Vorausbuchung bei Attraction

Tickets Direct, dem seit 10 Jahren bestehenden

und weltweit größten Ticketanbieter

für Themenparks, Attraktionen

und Sehenswürdigkeiten, liegt man genau

richtig. Neben hervorragendem Kundenservice

und einem garantierten Bestpreis,

gibt es ausschließlich zeitsparende E-Tickets,

mit denen man lange Warteschlagen vor Ort

vermeidet.

Weitere Infos und Tickets unter

www.attractionticketsdirect.de


MESSE

DESIGN 39

SXS

10 Jahre STICKS & STONES! Nach dem Erfolg

im vergangenen Jahr möchte Europas größte

LGBT+ Job- und Karrieremesse höher hinaus.

Das große Jubiläum findet am 25. Mai 2019 im Funkhaus

Berlin statt und hält dort einige Überraschungen

für euch bereit. Egal ob schwul, lesbisch, schwul, bi,

trans*, : jeder der lieber bei einem offenen und vielfältigen

Arbeitgeber tätig sein möchte, ist bei der STICKS

& STONES willkommen. Für 2019 haben sich bereits

über 100 Unternehmen & Organisationen angemeldet.

Darunter namenhafte Aussteller wie Netflix, BMW,

Vattenfall, McKinsey, REWE, Bloomberg, Google oder

Ebay. In über 50 Vorträgen und Panels könnt ihr euch

weiterbilden und mehr über das Thema LGBT+ am

Arbeitsplatz erfahren. Neben Bewerbungsfotos und

Karriere-coachings gibt es kostenlose Tattoos, DJ-Line

Up, Food Trucks & mehr.

Über 3.000 Besucher werden wieder erwartet.

Free Tickets für das Jubiläum gibt es auf der

Website. www.sticks-and-stones.com

FOTOS: GABRIELE DI STEFANO


40 DESIGN

FOTO: BOSCH

REITHOFER

Fachkompetenz und

Herzlichkeit

Seit vielen Jahren Anlaufstelle für

die Community, wenn es um Neuanschaffungen

im Haushalt geht, ist das

inhabergeführte Technik-, Elektro- und

Küchen-Fachgeschäft Reithofer. Mitten

drin, nämlich in der Reichenbachstraße

gelegen, liegt jene Reithofer-Filiale, in der

Fachberatung und Herzlichkeit v.a. durch

Bettina Lutz repräsentiert werden.

Seit vielen Jahren dabei und vor Ort, weiß

sie mit Rat und Tat zur Seite zu stehen,

wenn ein neuer Staubsauger, Herd oder

Kaffeevollautomat – um nur einige wenige

Geräte-Beispiele zu nennen – denn die

Auswahl ist groß –, gebraucht werden. Bei

Reithofer legt man viel Wert darauf mit

dem Kunden zusammen das passende

und beste Gerät auszuwählen, ohne etwas

aufzuschwatzen und ohne versteckte

Kosten. Hier schreibt man ehrliche Fachberatung

eben groß.

Ein echter Hingucker ist der erste Kühlschrank

der seine Farbe ändern kann: die

Vario Style Kühl-Gefrierkombination von

Bosch bei Reithofer. Diese Kühl-Gefrierkombination,

übrigens die erste ihrer Art

weltweit, hat austauschbare Farbfronten.

So kann man die Farbe des Kühlschranks

jederzeit mit einem Click anpassen – wer

möchte denn immer den selben Look

haben ... !?

Schließlich wird in der Küche wird nicht

nur gekocht. Hier finden auch Partys statt

und stilvolle Candle-Light-Dinner mit

Freunden oder nach einem langen Tag das

Abendbrot mit dem oder der Liebsten.

19 Farben stehen zur Auswahl, quasi für

jede Gelegenheit eine, ob nun feuriges

Kirschrot im Frühling, hebendes Perlgold

für die Verlobung oder dezentes „Champagner“

für den Alltag, kein Farbwunsch

bleibt unerfüllt! Natürlich sieht die Vario

Style Kühl-Gefrierkombination von Bosch

nicht nur toll aus, dank VitaFresh Frischesystem

bleiben frische Lebensmittel länger

frisch und dank NoFrost-Technologie

spart man sich das Abtauen! Womit man

im Grunde wieder Zeit hat, sich eine neue

Farbkombination auszudenken! Reithofer

hat’s – einfach vorbeischauen und beraten

lassen! *mp

Reithofer Fachmärkte, am Gärtnerplatz:

Reichenbachstr. 31, Mo – Fr: 9 – 18 Uhr,

Sa: 10 – 14 Uhr, 089 20251374 oder im

Euro-Industriepark: Maria-Probst-Str.

41, Mo – Fr 9 – 19 Uhr, Sa: 9 – 16 Uhr, 089

2025130, www.reithofer-fachmarkt.de

STACK ’EM!

Studioapartment? Sammler von Porzellanfiguren?

Genereller Platzmangel? Kein Problem, diese Möbel

sind zum in- und aufeinander Stapeln und können

bei Bedarf ganz einfach auf minimale Grundfläche

zusammengestaucht werden.

Das System aus Boxen und Schubladen von Rianne

Koens ist nicht nur schlicht, sondern vor allem multifunktional.

Die aus Birkenholz gezimmerten Bausteine

können als Hocker genutzt werden, als Beistelltisch

und aufeinandergestellt auch als vollständiger Schrank. *fj

www.oturadesign.com


fl o a t Bett, 180 × 200 cm, Holzart

Nussbaum, Naturleder tartufo

WER FEIERN KANN,

DARF AUCH HERRLICH

SCHLAFEN!

it´s a tree story.

TEAM 7 Düsseldorf, Stilwerk, Grünstraße 15, 40212 Düsseldorf, www.team7-duesseldorf.de

TEAM 7 München, Herzogspitalstraße 3, 80331 München, www.team7-muenchen.de

TEAM 7 Stuttgart, Friedrichstraße 16, 70174 Stuttgart, www.team7-stuttgart.de

TEAM 7 Hamburg, Stahltwiete 14a (Phoenixhof), 22761 Hamburg-Altona, www.team7-hamburg.de

TEAM 7 Hamburg City, D 10, Domstraße 10, 20095 Hamburg, www.team7-hamburg.de


42 DESIGN

KOSMETIK

NUR DAS BESTE

Vor dreißig Jahren startete das Unternehmen

Gillette eine neue PR-Kampagne und schrieb

damit Werbegeschichte: „The best a man can get“.

Wie bei den meisten Werbekampagnen für

Männerprodukte wurde auch der Gillette-Mann

als beruflich erfolgreich, sportlich, hart und kernig

dargestellt. Nur, dass er dank Gillette glatt rasiert

ist. Das Männerbild hat sich in den letzten Jahren

geändert und die Werbemacher des Rasierklingenherstellers

haben sich dieses Themas

angenommen. Zusammen mit dem Markt- und

Meinungsforschungsinstitut YouGov hat Gillette

eine repräsentative Umfrage durchgeführt. Diese

Studie zeigt, dass die Vorstellung von Männlichkeit

sich im Laufe der letzten Jahre und Generationen

gewandelt hat: 74 Prozent der Männer geben an,

dass sich ihr heutiges Verständnis vom Männerbild

gegenüber dem ihrer Eltern verändert hat. 47

Prozent der Männer bewerten diese Entwicklung

positiv. 15 Prozent geben jedoch an, diese Frage

nicht beantworten zu können – offensichtlich

besteht hier Diskussionsbedarf. In der Tat muss

der moderne Mann einen Spagat ausführen, der zu

Verunsicherungen führt. Auf der einen Seite soll

er weiterhin Stärke zeigen, erfolgreich sein, Geld

verdienen und dominant sein und auf der anderen

Seite für die Familie und den Haushalt da sein, Gefühle

zeigen und romantisch sein. Insgesamt sind

moderne Männer sehr selbstbewusst und treten

für ihre Interessen ein, auch wenn diese Interessen

dem männlichen Schemabild nicht entsprechen.

Dieses neue Männerbild hat Gillette in seiner globalen

Werbekampagne präsentiert. Damit zeigen

die Werbemacher von Gillette eine neue Revolution.

Zumindest bei den heterosexuellen Kunden, denn

viele schwule Männer verkörpern schon seit Jahren

das heutige moderne Männerbild. *sea

www.gillette.de

IMPRESSUM

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Christian Fischer (cf) &

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DESIGN

NACHGEFRAGT

Designer

HEAVYTOOL

FOTO: LAURENT BURST

„Ich lebe auch selbst gerne mit

den Dingen, die ich schaffe“

Über den Designer berichteten wir

schon mehrmals. Gründe genug

liefert er ja auch: immer wieder neue und

spannende (Design-)Projekte. Wir

chatteten mit dem in Berlin-Wedding

lebenden Kreativen unter anderem über

die Rückkehr eines Designklassikers und

seine jüngste Kooperation mit dem

Latexlabel S.A.R.

Ernst Moeckls Design-Klassiker,

der Z-Stuhl aus den 1970ern, feiert

2019 sein Comeback. Inwiefern bist

du daran beteiligt und wie kam es

dazu?

Ich habe für den Hersteller der Stühle eine

Kollektion an Farben komponiert: Olivgrün,

Cyan, Violett und Magenta. Der Kontakt

kam über meinen Marketing-Manager

zustande, der sich unter anderem um

das „heavytool.berlin & heavytool.gear“-

Instagram kümmert. Da ich eine große

Zahl der Stühle aus alter Produktion selbst

besitze und über die Jahre erworben und

aufgearbeitet habe und diese auch bei der

Kooperation mit dem Teppich-Label RUG

STAR teilweise zu sehen waren, für das ich

2018 einen Teppich designt habe, wurden

sie auf mich aufmerksam.

Bei einem Treffen in meinem Berliner

Studio haben wir dann festgestellt, dass

wir beide sehr stark für diese Design-

Ikone brennen, und direkt beschlossen,

ein Projekt zusammen zu starten. So kam

es, dass ich für diesen Klassiker Farben

ausgesucht habe, die für verschiedene

Stimmungen stehen, die ich mit dem

Stuhl verbinde. Wir hatten dann zusammen

den ersten Messeauftritt dieses Jahr

auf der IMM in Köln: „an icon is back“. Im

Frühsommer ist auch ein erster Event in

einem Store in Berlin-Mitte geplant, auf

dem ich die Stühle und meine Farben

vorstellen werde.

Obwohl in Ulm entwickelt, denken

viele bei dem Stuhl an die DDR …

Ob das viele denken, weiß ich nicht, aber

der Stuhl taucht in Berlin oft auf, da er

im Osten sehr beliebt war, was ja toll ist.

Zudem leben hier unzählige Kreative und

man findet den Stuhl in vielen Wohnungen

wieder, da er einfach ein schöner Klassiker

ist und sehr bequem.

Die neu produzierten Z-Stühle – sowohl

mit als auch ohne Lehne – kommen dann

upgedated auf den Markt, der Größe

heutiger Personen angepasst für optimalen

Komfort. Und in einer Lackqualität, die

atemberaubend ist. Der Stuhl ist unter

anderem auch outdoor-geeignet und sehr

robust. Ein Möbelstück das in Deutschland

(Chemnitz) teils in Handarbeit hergestellt

wird und Eindruck macht – in jeglicher

Hinsicht.

Ich war sehr beeindruckt bei der ersten

Werksführung im letzten Herbst, vor allem,

was die Qualität der Verarbeitung angeht,

da ich bei meinen eigenen Produkten für

HEAVYTOOL genau darauf sehr viel Wert

lege und alles regional produzieren lasse, in

und um Berlin.

Wie entstehen deine Möbel und Objekte,

wo holst du dir deine Ideen?

Ich habe meist spontan eine Idee, und

die ersten Skizzen kommen in mein rotes

Moleskin, das ich immer bei mir habe.

Wenn ich mich hinsetze und versuche, etwas

Neues zu entwickeln, passiert bei mir

meist gar nichts. Ich brauch alltäglichen

Input. Also besteht meine Arbeit oftmals

darin, mich spontan in den Flieger zu

setzen und meine Tage in Europas Städten

bei Freunden zu verbringen. Museen

besuchen, durch die Straßen schlendern

die mannigfaltigen Kulturen Europas zu

konsumieren … Und auf einmal macht es

„klick“ und ich habe eine Idee, oder mich


inspiriert etwas durch Zufall und ich entwickle

das im Kopf dann direkt weiter.

Ich verbringe momentan viel Zeit in Barcelona,

London, Prag, Mailand und Paris bei

Freunden, fühle mich dort auch sehr zu

Hause und lasse mich von der Energie der

Städte inspirieren!

Ich bin sehr dankbar, Europäer zu sein

und mich so spontan und frei bewegen zu

können, zudem selbst in einer Metropole

wie Berlin zu leben, die es mir ermöglicht,

innerhalb weniger Stunden an einem ganz

anderen Ort den Tag zu verbringen. Ich

habe den Flughafen ja quasi vor der Haustür

mit Tegel! Manche Objekte/Ideen gehe ich

dann sofort an, andere bleiben Monate oder

Jahre liegen, bis ich sie weiterentwickle.

Dann mache ich meist weitere Zeichnungen

im Büro oder ein Modell im Atelier.

Danach kommen Fachzeichnungen für das

Werk oder den Fabrikanten zur Produktion

eines Prototyps. So entstehen meine eignen

Produkte. Mir sind dann der Austausch

und eine gute Zusammenarbeit mit den

Profis sehr wichtig: mit dem Tischler,

Lackierer oder Metallbauer, damit am

Schluss die beste Qualität erzielt wird für

das Designobjekt oder Möbel.

Bei Produkten für andere Marken mache

ich Entwürfe und man bespricht dann die

Details, Qualität und Feinheiten für die

Fertigung.

Hast du denn ein Lieblingsmöbelstück?

Eines? Nun ja, das wechselt bei

mir immer wieder. Momentan

ist das ein Teppich, den ich sogar

selbst entworfen habe für meinen

Freund Jürgen Dahlmanns. Hätte ich auch

nie gedacht, aber der RUG STAR-Teppich

Tape-01 hat mich schwer beeindruckt, als

er in Berlin ankam. Damit waren wir 2018

in Paris auf der Maison & Objet zusammen

und er wurde direkt am ersten Messetag

das erste Mal verkauft. Die Arbeit ist insgeheim

eine Hommage an meinen besten

Freund Lolo, der es liebt, mit Gaffa Dinge

zu verpacken und zu bekleben. Er hat

mich damit irgendwann angesteckt und

ich beklebe seitdem auch alles mit bunten

Gaffas, was mir in den Weg kommt. Das ist

schon toll, wenn man Objekte schafft, die

andere Menschen happy machen und ein

Teil ihrer Welt werden. Dafür lebt man ja als

Designer. Und ich lebe auch selbst gerne

mit den Dingen, die ich schaffe. Eigentlich

bin ich, was das angeht, dann doch eher

untreu mit der Liebe: So viele schöne Objekte,

ich kann mich da schwer festlegen

auf ein Lieblingsstück.

Apropos untreu: Gerade startete

deine Zusammenarbeit mit einem

jungen Fetischmodelabel.

Haha, ja, ich gehe fremd und schau mal

in der Modewelt vorbei auf ein Date. Ich

mach das wie Lagerfeld, der dann irgendwann

angefangen hat, nebst Modedesign

zu fotografieren. Toll, sich in anderen

Gebieten auch zu entwickeln, zu lernen

und sich kreativ auszutoben. Mal was ganz

anderes als Aluminium- und Betonobjekte

auf Maß. Mein bisher exotischstes

Projekt, wie ich finde. Mein lieber Freund

Sven Appelt hat ein eigenes Latex-Label

gegründet, weil er sich auch weiterentwickeln

wollte mit seiner Arbeit und vor allem

der Qualität, da er damit nicht weiterkam

im alten Unternehmen. Ich hatte ihn ins

Bauhaus nach Dessau eingeladen, für ein

paar Tage Klausur und Brainstorming, um

Ideen zu entwickeln für seine

neue Firma. Dabei kam mir dann

die Idee, selbst eine Kollektion zu

entwerfen für ihn unter meinem

Brand HEAVYTOOL. Die Idee

FOTO: S.A.RUBBER

haben wir dann weiterentwickelt und ich

habe eine erste Kollektion entworfen, die

zum Osterwochenende im April auf den

Markt kam – exklusiv erhältlich in seinem

Store in Berlin-Schöneberg und in seinem

Online-Store www.sar.berlin.

Was macht deine Kollektion

besonders?

Nun, ich arbeite verstärkt mit meinem

Logo und den vier HEAVYTOOL Streifen,

also wird das Ganze etwas sporty und

prollig. Da schwirrt ja viel Nachgemachtes

auf dem Markt rum, von bekannten

Sportmarken, was es nicht wirklich in Latex

gibt. HEAVYTOOL kommt damit jetzt auf

den Markt und ist original! Die Hauptfarbe

der ersten Kollektion ist ein Olivgrün in

Kombination mit Orange. Wahlweise auch

in Schwarz oder Weiß. Ich mag Details, und

so wandert zum Beispiel das Size-Label

bei einigen Teilen mit nach außen in einer

Akzentfarbe und gehört zum Design dazu.

Ich bin schon an der nächsten Kollektion

mit Skizzen, während in Svens Atelier

gerade die aktuelle und erste Kollektion

entsteht. Ich finde das superspannend und

habe so viele Ideen dazu.

Trägst du solche Mode?

Ich trage eher Sports Gear, da sind wir parallel

ebenfalls dran, eine erste Kollektion zu

entwickeln, aber als eigenständige Marke

von HEAVYTOOL: HEAVYTOOL GEAR.

Ich habe eigentlich keinen Fetisch,

finde das Material Latex aber superspannend

und werde das bestimmt

auch mal anprobieren, klar!

Die Bilder dazu macht ein weiterer

Berliner Künstler, Andreas Fux. Ihr

seid Freunde, oder?

Ja, wir kennen uns schon ein paar Jahre,

gehen gerne mal ins Borchardt zusammen

essen und haben uns ursprünglich über

seine Arbeit kennengelernt, da ich ein

großer Fan seiner Bilder bin und mehrere

Arbeiten von ihm besitze. Über Fux

ergab sich zudem der erste Kontakt mit

Sven und es ist spannend, dass wir uns

kreativ gegenseitig ergänzen und an den

Projekten alle zusammen mitwirken. Auch

freundschaftlich sind wir alle füreinander

da, so richtig Berlin halt.

Wie ist die Zusammenarbeit mit

ihm?

Er ist Profi, Urberliner, sehr spontan und

hat den richtigen Blick für sein Werk … also

immer spannend, inspirierend und etwas

crazy! Toller Typ.

*Interview: Michael Rädel

DESIGN

www.heavytool.com,

www.instagram.com/heavytool.berlin

www.instagram.com/heavytool.gear


DESIGN

LAGOM

Macht es euch schön!

Man sagt, das Zentrum einer jeden Wohnung

ist die Küche – oder das Esszimmer. Und dieser

Raum wird richtig zum hyggeligen Wohlfühlraum,

wenn ihn Blumen zieren.

Diese kann man entweder als Topfpflanzenvariante

in seine Wohnung einbringen oder als

Schnittblumen. Und dafür braucht man schöne

Vasen. Besonders schön finden wir die verschiedenen

Vasen von Villeroy & Boch, zum Beispiel

die Collier-Vase Carré, die jeden Wohnraum

veredelt – auch ohne Blumenschmuck. Warum?

Nun, diese neue Vasenkollektion namens Collier

sei inspiriert von „der schönen Welt

des Schmucks.“ Wie sich Perlen

oder Edelsteine an so manchen

Hals schmiegen, „so

legen sich feine Reliefs

mit zurückhaltenden

Strukturen um die

Vasen aus Premium

Porcelain im formal reduzierten

Design.“ Mit

Blumen finden wir sie

aber noch schöner. *rä

www.villeroy-boch.de

NEU

Marcus Rahn

Kunst trifft auf Handwerk:

Möbeldesigner

Marcus Hotzan und Alexander

Sobota – die zwei Macher der

Marke Marcus Rahn –

starteten Mitte April ihre

gemeinsamen Aktivitäten.

Das Besondere an den handgefertigten

Möbeln von Marcus

Rahn ist ihr puristisches Design,

das aufgrund seiner Verarbeitung

auch herrlich vintage wirkt

– und es auch ist. Denn: „Für

die Möbel werden bevorzugt

Materialien genutzt, welche

bisher Verwendung in diversen

Lebensbereichen fanden.“ Zum

Beispiel Gerüstbohlen, die für

den Häuserbau verwendet

wurden, oder Dachbalken von

alten Gebäuden sowie „angerosteter

Stahl, dessen Patina

speziell behandelt wird, damit

er jeder Witterung standhält“,

verrät der Möbeldesigner Hotzan.

Upcycling de luxe! *rä

www.marcus-rahn.de

TIPP

Design aus Österreich

Von wegen, die können nur rustikal und urig.

FOTO: WWW.MEIBERTPHOTOGRAPHY.DE

Die „Crafted Collection“ von Joka beweist dir das

hippe und bequeme Gegenteil. Uns besonders

angesprochen haben der schwarze Stuhl/Sessel

und der ebenfalls dunkle runde Tisch. Hochwertige

Wohnobjekte aus ehrlicher Handwerkerhand.

Schön, das. *rä

www.moebel.at


DESIGN

TECHNIK

So fühlst du dich

#DISCO!

Keine Kompromisse macht man heute mehr. Man will den vollen und

optimalen Klang, man will seine Lieblingsmusik überall so hören, wie

sie es verdient: perfekt.

Und jetzt kommt die skandinavische Marke Urbanears ins Spiel, denn

die liefert dir die klangtechnisch einwandfreie und optisch schöne

Technik zum Kulturgenuss. Schicke kabellose Kopfhörer in verschiedenen

Farben – auch mit glitzerndem Farbverlauf und holografisch

schimmernden Ohrmuscheln. Die Designverliebten haben sich für die

Kopfhörer übrigens mit der Sängerin Tove Lo zusammengetan: „Urbanears

kooperiert mit verschiedenen Künstler*innen und stellt ihnen

Speaker und Kopfhörer im charakteristisch minimalistischen Look zur

Verfügung. Die Produkte dienen als unbeschriebene Leinwand, auf

der die kreativen Köpfe ihre innere Stimme frei zum Ausdruck bringen

können.“ Finden wir ziemlich gut! *rä

www.urbanears.com

QUEER

DESIGN

FÜR ALLE

Skateboards, Lifestyle-Produkte und Mode für

„Subkulturen innerhalb der Subkulturen“. Na,

das ist ein Vorhaben.

Hinter der Marke UNIV ERSE steckt der – sehr

kunstvoll tätowierte – queere Designer Brody

Polinsky, selbst Skateboarder, Tätowierer und

ein Mann mit einem kleinen, aber feinen Ziel:

Er will, dass alle ihren Lifestyle ohne Angst und

Unsicherheiten ausleben können, egal welche

Sexualität, egal welche Szene. Klar, dass Brody

sich für Body Positivity und gegen Bodyshaming

starkmacht! Wer Lust auch Skateboarding,

Körperschmuck und Ungewöhnliches hat, der

ist hier richtig. *rä

universeskateboards.com

FOTO: DIE WÄSCHEREI

ARCHITEKTUR

Ein Designtraum zum

Abtanzen

Von wegen, es tut sich nix bis kaum was im

Hamburger Nachtleben ...

FOTO: JOE GENE

Es gibt was Gutes und noch Unverbrauchtes! Natürlich

in der Talstraße lockt eine szenige – relativ neue

– Adresse: das NIKKI TIGER. 2018 legte hier schon

das Team der WÄSCHEREI los, und 2019 The Midnite

Monkey. Der auch von außen interessante Klub von

Linus Nakielski, Elias Grzmot-Bilski, Hasan Aydemir

und Kemal überzeugte uns sofort mit seiner etwas

an die 1980er und Japan erinnernden Innenarchitektur,

ein fürwahr stylisher Tanztempel. Und hätten

wir die Rubrik „Klo des Monats“, dieser Klub würde

gewinnen. Was für ein schicker Thronsaal! Musikalisch

setzt man auf Vielfalt: „We ain’t Techno, we ain’t

Disco, we ain’t Soul, we ain’t House, we ain’t Pop, we

ain’t Rock – we are an all around mashup.“ Fun Fact:

Früher residierte hier das Ego beziehungsweise die

Villa Nova. *rä

NIKKI TIGER, Talstr. 9, S Reeperbahn, Hamburg,

www.facebook.com/nikkitigerclub


DESIGN

FOTOS: WESTERHOFF

ARCHITEKTUR

Tu dir etwas Gutes, bau was Schönes

Richtiges Saunieren tut deinem

Körper gut, reinigt die Haut,

entspannt und kann auch in geselliger

Runde Spaß machen. Nur: Nicht jeder hat

eine Sauna. Aber diese lohnen, gebaut zu

werden.

Ansgar Westerhoff hat mit seinem Team

gleich eine ganze Kollektion an maximal

6 x 3 m großen Design-Saunahäusern

entwickelt, die minimalistisches Design,

modernste Technik und Funktionalität

perfekt verbinden sollen. „Bei der Realisierung

eines Design-Saunahauses steht für

uns im Fokus, dass der Kunde nicht lange

auf eine Baustelle im Garten schaut oder

auf die Gewerke warten muss. Wir liefern

daher sein individuell angefertigtes Saunahaus

vormontiert per LKW an. Einmal

per Autokran auf den gewünschten Platz

im Garten abgesetzt und an die Versorgungsleitungen

angeschlossen, steht dem

Saunavergnügen in einer stilvoll gemütlichen

Atmosphäre im Grünen nichts

mehr im Weg“, wird über den scheinbar

einfachen Aufbau verraten. Die – übrigens

multifunktionalen – Saunahäuser aus sibirischer

Lärche werden nach eingehender

Bedarfsanalyse genau nach den Wünschen

und Anforderungen der Kunden angefertigt.

„Nach außen demonstrieren sie

entschlossene Einfachheit in einer kompromisslosen

klaren Form der Reduktion.

Im Inneren sind die Design-Saunahäuser

wahre Multitalente, die ein komplexes

Zusammenspiel von technischem Einfallsreichtum,

handwerklicher Erfahrung

und besten Materialien vereinen“, betont

Ansgar Westerhoff. Erwähnenswert ist

noch, dass die Saunahäuser mit Holz aus

nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt

werden, man muss also kein schlechtes

Gewissen haben. *rä

www.blockhaus-westerhoff.de

NATUR

Öko-Designmöbel

Gerade feiert der Naturmöbelhersteller

Team 7 seinen 60. Geburtstag – wir gratulieren

herzlichst! Und natürlich wird dieses

Wiegenfest mit vielen tollen Designideen

zum Leben und Arbeiten zelebriert.

„Um eine perfekte Verbindung von Funktionalität

mit filigraner, präziser Handwerksleistung

zu schaffen, bedarf es einer

besonderen Kunst“, erklärt Inhaber und

Geschäftsführer Dr. Georg Emprechtinger.

Und diese Design-, Wohn-, Möbel-Kunst

kannst du natürlich auch kaufen – und du

schonst dabei die Umwelt. Uns besonders

gefallen haben der Stuhl „grand lui“,

die Ladeneinteilung „pro“ und der Tisch

„tema“. *rä

www.team7.de


PURISTISCH

Larvikit-Gestein

Die neuen Design-Ideen des Natursteinherstellers Lundhs

überzeugen voll und ganz – und sind durchaus ungewöhnlich.

Design /// BODY /// TRAVEL ///

Zusammen mit dem britisch-norwegischen Designduo

Jenkins & Uhnger entstanden klasse Objekte wie Schneidebretter,

zwei Vasen, drei Tabletts sowie ein Mörser samt

Stößel. Alles gefertigt aus Larvikit-Gestein in Kombination

mit Holz- und Messingdetails. Großartige und vor allem

nützliche Objekte für ein besseres Leben und in geilem

Design. Toll! *rä

lundhsrealstone.com/de

KÜCHE

Design aus

Finnland

&

JETZT AUF

READLY.COM

LESEN

Deine Küche freut sich über Mumins!

Die nilpferdähnlichen Klopse aus Finnland begeistern seit

Jahrzehnten über Generationen hinweg, ihre Geschichten

vermitteln ohne Zeigefinger Werte wie Nächstenliebe und

Toleranz und lassen den Leser auch einfach mal schmunzeln.

Erschaffen wurden sie von Tove Jansson (1914

– 2001), leben aber dank vieler neuer Zeichner und moderner

Technik als Comic, Puppen oder Trickfiguren weiter.

Und als Geschirr! Uns besonders gefallen hat diese Salatoder

auch Nudelschüssel aus Porzellan namens „Die Treue

zum Ursprung“. Hochwertig, ofenfest, mikrowellengeeignet,

gefrierfest, süß – und gar nicht kindisch. *rä

www.iittala.com

TABLET

ONLY:

BONUSBILDER

AUS DER FOTO-

STRECKE


DESIGN

INTERVIEW

Oliver Sperl:

„...Andy Warhol oder Captain Future ...“


DESIGN

Seine Kunst bebildert unter anderem

die immer viel beachteten Flyer

vom Berghain und die Nachrichten der

Zeitung taz. Wir trafen den Künstler in

seinem Büro in Berlin-Kreuzberg.

Was inspiriert dich?

Surreales, Comics, Märchen wie Rotkäppchen

– aber surreal gebrochen, Erinnerungen

an die Jugend. Zum Beispiel

an die Flamingos im Gropius-Bau in Selb,

einer Porzellanfabrik.

Flamingos?

Ja, in diesem Bauhaus-Komplex befinden

sich Vogelvolieren ... Mitten im Wald. Das

allein ist schon surreal. Aber auch Andy

Warhol oder Captain Future waren, sind

Inspiration. Und Comics, etwa Donald

Duck. Lustig daran war, dass ganz vieles

aus den Comics genau auf meine Kindheit

gepasst hat. Erst später habe ich

gerafft, dass die Übersetzerin Erika Fuchs

im Nachbardorf in Franken gewohnt hat,

daher passten ihre Übersetzungen so zu

meinem Leben damals. (lacht)

Dein Atelier ist in Kreuzberg. Magst

du diesen Stadtteil besonders?

Ursprünglich bin ich aus Franken, bin

dann aber nach Berlin, dann nach Hamburg

gezogen. Doch so schön Hamburg-

Altona auch ist – wobei, die Stadt gefiel

mir erst nach drei Jahren so richtig –,

Berlin lockte mich. Hamburg war mir

dann doch zu clean und rein. Und hier

fand ich vor 19 Jahren meine Wohnung –

auf Anhieb. An mein Büro kam ich durch

einen Kunden, der seinen Konferenzraum

direkt hier eine Etage tiefer hat. Er sagte

mir, dass hier ein Büro frei wird, da habe

ich zugeschlagen. Anfangs habe ich

immer von zu Hause aus gearbeitet, dann

in den Sarotti-Höfen am Mehringdamm

... Ich finde es richtig toll. Man ist so

mittendrin. Ich mag auch den Blick aus

den schönen alten und großen Fenstern.

(lächelt) Ich mag den Stadtteil, er ist

spannend, man sieht sehr viel. Manchmal

auch zu viel, das stresst dann, weil man

so viel verarbeiten will (und muss).

Wie schaltest du dann ab?

Zusammen mit einer Freundin habe ich

eine Datsche in Brandenburg gekauft. Vor

allem im Sommer sind wir dann meistens

da.

Ist der Garten naturnah oder ein

Nutzgarten?

Hm, eher naturnah. Bislang waren wir

auch viel damit beschäftigt, alten Schrott

aus dem Haus dort zu entsorgen. Die

restliche Zeit haben wir im und am Wasser

verbracht.

Ist der Garten smartphone- und

internetfreie Zone?

Nein, da kommen mir mitunter gute

Ideen und Motive! Aber natürlich nutze

ich die Zeit zur Erholung.

Arbeitest du nach Auftrag oder

reichst du Bilder ein?

Beim Berghain habe ich mich handschriftlich

per Brief an die Besitzer

Norbert und Michael gewandt. Ich fand

deren Flyer so toll und wollte meinen

Entwurf einreichen. Und schon im

nächsten Monat war mein Motiv der

Flyer. Dem Grafiker Yusuf hat mein Bild

gefallen. Seitdem mache ich regelmäßig

die Flyer, aber nicht immer. Ich melde

mich ca. einmal im Jahr mit einem Entwurf

... Bisher hat es immer geklappt, ich

darf völlig frei arbeiten. Bei der taz sind

es Auftragsarbeiten, mir wird das Thema

genannt, dann lege ich los.

Worauf legst du Wert?

Auf künstlerische Freiheit. Die ist mir

sehr wichtig. Aber natürlich mache ich

auch das, was der Kunde wünscht – auch

wenn es mir mitunter schwerfällt.

*Interview: Michael Rädel

oliversperl.de


DESIGN

NACHGEFRAGT

Eric Jung:

„... habe mit meiner eigenen

Regenbogenfamilie ein eher

‚traditionelles‘ Eigenheim

geplant“

Den Traum vom eigenen Heim, sei

es ein Haus oder eine Wohnung,

den will doch jeder verwirklichen. Die

Hoesch & Partner GmbH hilft bei der

Finanzierung des Wohntraums. Wir

fragten bei Diplom-Immobilienwirt

und Baufinanzierungsberater Eric

Jung nach. *rä

Was bieten Sie genau an?

Der ganz überwiegende Teil unserer

Kunden ist noch immer erstaunt, wie

unkompliziert sie durch uns Zugang

zu maßgeschneiderten Immobilienfinanzierungen

erhalten. Denn der

klassische erste Weg zum Berater

des Vertrauens ist zugleich der zur

Hausbank um die Ecke. Aber schon

beim Einholen eines Vergleichsangebotes

wird es dann zumeist bereits

anstrengend. Schließlich will die

Hausbank umfangreiche Auskünfte

und die Angebote unterscheiden sich

in Form und Inhalt und sind für Laien

nur schwer vergleichbar. Mit uns hat

der Kunde einen Initialaufwand. Damit

erhält er auf einen Schlag Zugang zu

über 300 potentiellen Kreditgebern –

auf Wunsch auch inklusive der eigenen

Hausbank! Wir prüfen und vergleichen

alle Angebote, beraten unsere Kunden

zu den Optionen und wickeln den

gesamten Prozess als Dienstleister ab.

Und das Beste: Die Rechnung für unsere

Leistungen zahlt der Kreditgeber!

Worauf müssen „Häuslebauer“

achten?

Jede Immobilienfinanzierung hat ihre

Eigenheiten. Nach wie vor unterschätzen

beispielsweise viele den großen

Einfluss des eigenen Lebensentwurfes.

Der stellt sich im Moment der Kaufentscheidung

meist positiv dar. Doch

gilt es gerade dann, die Zukunft einzubeziehen

und Veränderungen oder

Rückschläge einzukalkulieren. Nichts

belastet Besitzer einer Immobilie mehr

als eine zu optimistisch kalkulierte

Kreditrate! Aber auch positive Ereignisse

– Kinder beispielsweise – sollten

in die Überlegungen eingeschlossen

werden. Daher ist es auch so wichtig,

einen Partner hinzuzuziehen, der

sich auskennt und vertrauensvoll und

professionell mit den Zielen und Wünschen

seiner Kunden umgeht.

Der Erwerb einer

Immobilie sollte

lieber einmal zu

viel überdacht

werden.

Was empfehlen Sie Ihren Kunden

oder Interessenten?

Auch wenn ein passgenaues Angebot

vorliegt: Der Erwerb einer Immobilie

sollte lieber einmal zu viel überdacht

werden. Einmal gezeichnet kann der

Kauf natürlich nicht ohne weiteres

rückgängig gemacht werden. Und

nicht jeder fühlt sich wohl bei dem

Gedanken, nicht innerhalb weniger

Wochen oder Monate kündigen und

umziehen zu können. Vor allem aber

sollte das finanzielle Fundament

stabil und tragfähig sein. Wir würden

aber eine brüchige Finanzierung von

vornherein ausschließen beziehungsweise

gar nicht erst anbieten. Da

helfen uns über 20 Jahre Erfahrung in

der Baufinanzierung natürlich bei der

Bewertung.

Gibt es eigentlich unterschiedliche

Tipps oder Wünsche von

queeren und „normalen“

Kunden?

Gerade dadurch, dass „eigene“ Kinder

in der Community immer selbstverständlicher

werden, haben schwule

und lesbische Paare mittlerweile ganz

ähnliche Anforderungen wie „klassische“

Konstellationen. Diese streben

zwar nach wie vor eher das Eigenheim

in ländlicher Idylle im Speckgürtel

mit guter Metropolenanbindung an,

während Buben und Mädels eine

Immobilie zu zweit nutzen. Aber auch

ich habe mit meiner eigenen Regenbogenfamilie

ein eher „traditionelles“

Eigenheim geplant. Welche Immobilie

zur jeweiligen Lebenssituation passt,

ist also weniger die Frage nach queer

oder „normal“. Und wenn es sinnvoll

finanziert ist – ob Loft in der Innenstadt,

Altbauwohnung im Gründerzeitviertel

oder Häuschen am Land –, ist

eine Immobilie immer ein Meilenstein

im Leben der Eigentümer und eine

hervorragende Altersvorsorge.

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andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

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Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


DESIGN

HYGGE

Aktuelle

Möbeltrends

Schon im ganzen Heft haben wir

für dich einen spannenden Designteil

geschaffen. Als Outro bekommst du

hier noch beste Tipps, was zu dir passen

könnte. Oder zu euch? Streitet nicht,

lasst euch inspirieren.

FOTO: MAX ZAMBELLI

Jil Sanders Stildevise „Erst wenn ich

nichts mehr weglassen kann, dann ist

es gut“ passt nicht jedem. Etwa dem

Gründerzeitmobiliar-Liebhaber oder

Jugendstilfreund. Aber zumindest

polarisiert die Aussage und macht klar,

dass man sich entscheiden sollte, wie

man leben will. Denn zwischen Behelfsmobiliar

und unter unschönen Decken

kommt man nicht so gut drauf und

durchs Leben. Deine Wohnung solltest

du dazu nutzen zu leben, dich zu erholen,

zu lieben und auch, um dich selbst

auszudrücken. Seinen Rückzugsort sollte

man immer so gestalten, dass man gerne

seine Zeit dort verbringen will – auch mit

der Familie und Freunden. Ganz egal, ob

minimalistisch, barock, streng, kühl oder

tuffig: Gefallen muss es! *rä

IST DAS KUNST? ODER ...

... etwa ein Heizkörper? Letzteres! Der „Milano Free-standing“ ist ein Heizkörper

aus Stahl, der keiner Installationsarbeiten bedarf. Dank seiner selbsttragenden

Konstruktion ist er ein Objekt, das frei nach Belieben in jedem Zimmer aufgestellt

werden kann – und sofort die Blicke auf sich ziehen wird. Er besteht aus

modularen Elementen zu je 13 cm Höhe und einer maximalen Breite von 25,8

cm und ist in über 260 Farbtönen erhältlich. *rä

www.tubesradiatori.com

DARF ES ETWAS WENIGER SEIN?

Ein Hoch auf Bauhaus, den Brutalismus und

den Purismus. Weniger ist mehr, heißt es

bei CEM von der Linea Light Group. Deren

Lampen- und Leuchtenideen sind knallhart

reduziertes Design in bester Qualität. Der ein

oder andere muss sich noch daran gewöhnen,

klar, aber wenn es mal klick gemacht hat,

dann mag man diese puristische Kunst mit

Strahlkraft. *rä

www.linealight.com

FÜR SAMMLER

Irgendwann in der Kindheit hat

man begonnen, Dinge aufzubewahren:

die Kastanien

vom Herbstspaziergang, den

Mauskopfschädel aus der

Scheune, die Falkenfedern vom

Feld, die erste Colaflasche vom

ersten Trip in die USA oder die

ersten Liebesbriefe. Und jetzt als

Erwachsener merkt man, dass

das doch ganz schön viel ist.

Gut, dass Designer Enrico Franzolini

dafür ein recht passendes

Sideboard entworfen hat. „Ad

Box SIDEBOARD“ heißt sein

praktisches Möbelstück, in dem

du all die Kisten und Kästchen

verstauen kannst, ohne dich von

deinen Schätzen trennen zu

müssen. Natürlich kannst du es

auch als Bücherort oder Vasenlager

gebrauchen, auf jeden Fall

macht es was her, das Sideboard

von POTOCCO ITALY! *rä

www.potoccospa.com


DESIGN

AUTHENTISCHE

ELEGANZ

AURA aus dem Hause Rolf

Benz gefällt den Puristen

und überzeugt die, die es

bequem haben wollen.

„Luxuriöse Kissen ruhen

in dieser Komposition

auf einer feinen Platte,

die in den Oberflächen

Nussbaum (furniert) oder

echtem Schieferstein

(furniert) ausgeführt wird“,

verrät das Unternehmen.

„Die Sofa-Grundrisse und

die integrierten Funktionen

bieten ein maximales

Maß an Flexibilität. Rolf

Benz AURA hat niedrige

Rückenkissen, die zu einer

hohen Lehne aufgeklappt

werden können. Schwenkt

man die Sitze nach vorn

und klappt sie aus, wird die

Plattform zur Ablage für

Gläser, Bücher, Teller oder

Tabletts.“ Uns besonders

angetan hat es das Einzelsofa

(244 cm breit). *rä

www.rolf-benz.com

DE-ÖKO-003

EU-/Non-EU agriculture

KOMM AUF MEINE CHAISELONGUE

Wer gerne Gäste hat, der will, dass sie es gemütlich

haben beim Schnack am Mittag oder Streaming-

TV-Abend. Und nein, das Bett ist nicht immer

genau das Richtige! Aber diese, oder auch eine

andere, Chaiselongue von Flou schon. Sechs Grundelemente

bilden zusammen Massimo Castagnas

„Softbench“: zwei Sitzflächen, eine Armlehne, drei

Rückenlehnen, die frei nebeneinander angeordnet

werden können – und das sieht nicht nur super aus,

es ist auch noch verdammt bequem. *rä

www.flou.it/de

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DIVERSITY

INTERVIEW

Bayer AG Personalvorstand

DR. HARTMUT KLUSIK

Die Bayer AG als einer der

größten globalen Player

im Pharma- und Agrarsegment

fördert das Thema Inklusion und

Diversity nicht nur konzernweit,

sondern hat die diesbezügliche

Aufsicht ganz oben in der Unternehmensführung

angesiedelt. Wir

trafen den zuständigen Vorstand

Dr. Hartmut Klusik in der Berliner

Pharma-Zentrale von Bayer.

Herr Dr. Klusik, wie betrachten Sie

ganz persönlich das öffentliche

Eintreten Bayers für LGBTIQ* zum

Beispiel bei den CSDs?

Es ist eine ganz bewusste Entscheidung,

auch nach außen zu zeigen, dass wir bei

Bayer eine offene, inklusive Unternehmenskultur

pflegen. Mir hat besonders

das Motto gefallen, das unser queeres

Mitarbeiternetzwerk BLEND dafür

entwickelt hat: „Bayer: Respecting your

right to be you“. Es drückt perfekt die

Grundsätze unserer Unternehmens- und

Führungskultur aus. Der Auftritt auf den

CSDs und in der Öffentlichkeit soll auch

potenziellen neuen Mitarbeiter*innen

zeigen, dass bei Bayer wirklich jeder

willkommen ist – unabhängig von seiner

sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen

Identität. Nicht umsonst gehören

wir zu den beliebtesten Arbeitgebern

Deutschlands, wie Umfragen wie die

des „Focus“ regelmäßig zeigen. Das gilt

übrigens nicht nur für die Anliegen von

BLEND, über die wir heute reden, sondern

auch für alle anderen Aspekte von

Diversity und Inklusion. Wir machen das

nicht, weil es so schön bunt ist wie die

Regenbogenfahne, sondern weil es letztlich

auch gut fürs Geschäft ist. Gelebte

Vielfalt und Inklusion sind für unsere

Mitarbeiter*innen und das Unternehmen

gleichermaßen von Vorteil. Das möchten

wir öffentlich zeigen.

Gibt es ein persönliches Erlebnis,

das Sie näher an dieses Thema

gebracht hat?

Nein, ein spezielles Erlebnis gab es nicht.

Ich habe in meinem Leben viele Kollegen

und Freunde kennengelernt, von denen

ich zum Teil anfangs gar nicht wusste,

ob sie homosexuell, heterosexuell oder

sonst wie orientiert waren - weil mich

das auch nicht interessiert hat. Es wurde

für mich beruflich ein Thema, als ich

Personalvorstand und Arbeitsdirektor

von Bayer wurde. Ich beschäftige mich

mit dieser Thematik heute also deswegen

so intensiv, weil sie tatsächlich

ein elementarer Teil meiner Tätigkeit ist

und wir unser Bekenntnis zu Vielfalt und

Inklusion sehr ernst nehmen.

Gab es für Bayer einen Punkt, an

dem die Geschäftsführung entschied,

Diversity in den Fokus zu

nehmen?

Der Impuls zur Gründung von BLEND

kam aus den Reihen der Belegschaft.

Schon vor etwa 20 Jahren hat sich am

Unternehmensstandort in Berlin die

„Regenbogengruppe“ formiert, die bald

auch Nachahmer und Unterstützer an


den anderen Standorten in Deutschland

gefunden hat. In den USA war der Vorläufer

von BLEND die Mitarbeiter-Community

ANGLE-B, die sich dort ebenfalls schon

vor vielen Jahren an mehreren Standorten

gebildet hat. Als global agierender Konzern

haben wir aber natürlich schon vorher

keinerlei Diskriminierung akzeptiert –

sei es aufgrund von Herkunft, Geschlecht,

sexueller Orientierung, Behinderung oder

sonstiger Merkmale.

Stichwort USA. Die Übernahme

von Monsanto ist ein medial sehr

beachteter Schritt gewesen. Etwas

weniger öffentlich bekannt ist die

Tatsache, dass Monsanto noch im

Jahr der Übernahme von Human

FOTOS: BAYER AG

Rights Campaign als LGBTIQ*-

freundlichster Arbeitgeber ausgezeichnet

wurde. Hat Bayer mit der

Übernahme also auch Know-how

auf diesem Gebiet erworben?

Es wird in der öffentlichen Wahrnehmung

tatsächlich zu wenig beachtet,

dass Monsanto in den USA ein guter und

angesehener Arbeitgeber war. Diversity

und Inklusion standen dort sehr weit

oben auf der Agenda der Unternehmensführung.

Deshalb haben wir die globale

Leitung von Talent & Inclusion bei Bayer

ganz bewusst unserer amerikanischen

Kollegin Melissa Harper übertragen, die

schon bei Monsanto dafür verantwortlich

war. Denn wir möchten das hohe Niveau

von Monsanto in diesem Bereich auf den

gesamten Bayer-Konzern übertragen

und dieses wichtige Thema weiter entschlossen

vorantreiben.

Die sehr beachtete Ausstellung der

Initiative „100% Mensch“ mit dem

Titel „WE ARE PART OF CULTURE“

war inzwischen im Bayer-Stammhaus

in Leverkusen zu sehen.

Warum?

Das Team der BLEND-Gruppe ist äußerst

kreativ, wenn es darum geht, ihre Inhalte

auf immer neuen Wegen im Unternehmen

bekannt zu machen. Das zeigt, dass die

Thematik bei uns nicht von oben vorgegeben

wird, sondern aus den Communitys

innerhalb der Belegschaft getrieben wird.

Wir haben die Idee, diese tolle Ausstellung

in unser Unternehmen zu holen, sofort

unterstützt, denn sie ist ein starkes Bekenntnis

zu den Anliegen von BLEND und

den Werten unseres Unternehmens.

*Interview: Sebastian Ahlefeld und

Christian Knuth

DIVERSITY


DIVERSITY

INTERVIEW

MÄNNERBUND

VÖLKLINGER

KREIS?

FOTO: MORITZ LEICK

Verschiedene Netzwerke

und Vereine haben sich in

Deutschland der Förderung queerer

Lebensentwürfe im Berufsleben

verschrieben. Einer der bekanntesten

davon ist der Völklinger Kreis

(VK), der sich selbst als „Netzwerk

schwuler Führungskräfte und

Selbstständiger und Partner für

berufliche Förderung, Wertschätzung

und Chancengleichheit am

Arbeitsplatz“ beschreibt. Gegründet

wurde der VK 1991, was er

erreichen will, und ob er als reiner

Männerverein dem Gedanken von

Diversität nicht entgegensteht,

besprachen wir mit dem VK-

Vorstandsvorsitzenden Matthias

Weber.

Richtet sich der VK wirklich

ausschließlich an Männer und ist

das noch zeitgemäß?

Ja. Da muss man nicht drum herumreden.

Es sind allerdings nicht nur schwule

Männer im VK, sondern auch Transsexuelle

bzw. Transgender und Bisexuelle. Das Wort

schwul im Namen bleibt aus Gründen der

Sichtbarkeit. Wir sind uns der Tatsache

bewusst, dass wir nur diese Dimension

abdecken, haben hierzu aber, wie auch die

meisten Nachbarländer, eine enge Kooperation

mit einem Schwesterverband, den

„Wirtschaftsweibern“.

Gibt es Austausch zwischen euch?

Wir arbeiten sogar sehr lange und eng zusammen

und sind dabei, dies auch sichtbar

zu intensivieren. Dieses Jahr wird es eine

erste gemeinsame Vorstandssitzung

geben und für 2020 ist eine gemeinsame

Mitgliederversammlung geplant.

Das klingt ja fast nach bevorstehender

Fusion?

Nein. Das ist nicht das Ziel. Aber das

Thema Vernetzung hat einen sehr hohen

Stellenwert. Einmal, wie gesagt, die engere

Zusammenarbeit mit den deutschen

Partnerverbänden, zum anderen aber

auch die europäische Vernetzung. Zum

EuroPride in Wien ist eine Konferenz

mit den österreichischen und Schweizer

Verbänden geplant, um politisch mehr

bewirken zu können.

Was heißt für euch politisches

Wirken?

Politische Einflussnahme ist ein wichtiger

Teil, der durch einen eigenen Vorstandsposten

besetzt ist und der in

einer Fachgruppe bearbeitet wird, in der

auch Berufspolitiker sitzen. Dort werden

Wege erarbeitet, wie wir ins Gespräch

mit Parteien und Politik kommen. Ziel ist

es, die bisherigen Rechte für LGBTIQ*

zu festigen, sie gegen den Backlash zu

verteidigen, aber sie auch zu erweitern.

Ein großes aktuelles Thema, an dem wir

arbeiten, ist das kirchliche Arbeitsrecht,

das wir so, wie es ist, nicht akzeptieren.

Es kann nicht sein, dass eine lesbische

Angestellte in einem kirchlichen Krankenhaus

ihren Job verliert, nur weil sie ihre

Partnerin ehelicht.

Und wie wirkt ihr in die Wirtschaft?

Wir sind sehr stark mit den LGBTIQ*-

Mitarbeiter*innennetzwerken vernetzt,

zum Beispiel durch unsere Kooperation

mit PrOut@Work, aber auch direkt mit

den Unternehmen. Das ist auch mein

Bereich als Vorstand, ich bin verantwortlich

für unsere Diversityaktivitäten wie

zum Beispiel den Max-Spohr-Preis, der

besonders inklusive Arbeitgeber auszeichnet

und damit öffentliche Sichtbarkeit

für die Thematik herstellt. Im Jahr

führen wir außerdem mehrere regionale

Veranstaltungen unter dem Label Diverse-

City durch, auf denen wir hochkarätige

Führungskräfte, die Verwaltung, lokale

Unternehmen und die Öffentlichkeit

zusammenbringen. Und nicht zuletzt

engagieren wir uns mit „FutureLeaders“

sehr für den Führungsnachwuchs.

*Interview: Christian Knuth

www.vk-online.de

Auf www.blu.fm lest ihr im zweiten Teil

des Interviews, wie der VK im öffentlichen

Dienst wirkt und wie die Arbeit

mit kleinen Unternehmen konkret

funktioniert.


NOW

IS THE

TIME

Gauri Gill: Untitled aus der Serie „Acts of Appearance“ (2015-fortlaufend), Sammlung Kunstmuseum Wolfsburg, © Gauri Gill

24.3.-

29.9.19

25 JAHRE SAMMLUNG

KUNSTMUSEUM

WOLFSBURG


MUSIK

INTERVIEW

MARINA

ZWISCHEN ANGST UND LIEBE

Ganze vier Jahre war es still

um Marina Diamandis, nur

erfolgreiche Kollaborationen mit

Clean Bandit durchbrachen die fast

laut wirkende Stille um die Kreative

mit der auffällig variablen Stimme

und den extravaganten Videos und

Performances. Jetzt erscheint mit

„Love + Fear“ dafür gleich ein ganzes

Doppelalbum. Wir trafen die 33-

jährige Waliserin mit griechischen

Wurzeln in Berlin.

Viele deutsche Schwule sind durch

deinen Auftritt in der Fashion Night

von Michael Michalsky auf dich aufmerksam

geworden. Wie wichtig ist

Mode für deine Kunst?

Design, speziell Modedesign, ist sehr wichtig.

Ich denke, Mode ist aber auch verfänglich:

Oft liegt unser Fokus bei der Bewertung

von Star-Designern viel mehr auf

ihrem gesellschaftlichen Status als auf der

Kunst, die sie kreieren. Brillante Kunst, die

unsere Welt so sehr bereichert und einen

so großen Einfluss hat. Als Künstlerin ist

Mode für mich deswegen sehr wichtig, weil

sie mir die Möglichkeit eröffnet, mich dem

Publikum immer wieder neu zu präsentieren,

meine eigene Kunst, die Musik, visuell

auszudrücken.

Ich frage das wegen der Bildsprache

im Video zu „Handmade Heaven“.

Wer hatte die Idee?

Ich wusste vorher nicht, dass ich Rot

tragen werde. Ich wusste, dass wir in einer

verschneiten Landschaft drehen würden.

Es war tatsächlich Minus 17 Grad Celsius

kalt. Also habe ich meinem Stylisten gesagt,

er soll so viele warm haltende Mäntel wie

möglich besorgen, und da war er: dieser rote,

ikonische Mantel mit der riesigen Kapuze.

Ich wusste sofort, dass der es sein sollte,

weil er einfach unglaublich gut im Kontrast

zur Landschaft steht. Er symbolisiert sozusagen

die Idee eines „Handmade Heaven“,

eines schützenden Rückzugsortes.

Denkst du schon beim Texten daran,

wie du einen Song später präsentierst?

Nein, ich habe normalerweise eine Textzeile

oder einen Titel im Kopf. Die reifen dann

rund einen Monat in meinem Kopf, bevor

ich mich hinsetze und

den Text schreibe. Die

Melodie entwickle ich

erst mit dem fertigen

Text am Klavier.

Du hast diesmal

wieder mit verschiedenen

Produzenten

und Songwritern

gearbeitet. Warum?

Weil ich beim letzten

Album alle Songs alleine

geschrieben und nur

mit einem Produzenten gearbeitet habe.

Ich wollte diesmal offener und fließender

herangehen und habe mit Leuten gearbeitet,

die ich schon sehr lange kenne oder

mit denen ich immer schon gerne arbeiten

wollte.

Und trotzdem klingt das Album

viel mehr „aus einem Guss“ als die

vorhergehenden ...

Ich weiß. Ist das nicht echt verrückt?

Ja – wie erklärst du dir das?

Ich bin recht spezifisch, wenn ich mit

Menschen zusammenarbeite. Ich weiß,

wie ich mir meine Songs vorstelle. Und

ich habe allen am Anfang gesagt, dass ich

mir das Album weit und mit bestimmten

Beats vorstelle. Das war meine Richtungsvorgabe.

Vielleicht hat das ja ausgereicht.

Wie bist du auf die Psychologin

Elisabeth Kübler-Ross gekommen?

Ich habe ihre Theorie in einem Buch

gelesen. Ich glaube, es war ein Buch über

Meditation. Ich fand den Gedanken damals

schon sehr spannend,

dass alle menschlichen

Emotionen aus den

Gefühlszuständen Angst

und Liebe entstehen. Als

ich vor ein paar Monaten

16 fertige Songs vor mir

hatte, viel zu viele für

ein einzelnes Album, erinnerte

ich mich an die

Theorie und hab auch

noch mal einiges von

ihr gelesen. Es war auf

einmal sehr einfach und

fühlte sich dazu auch noch ganz natürlich

an, die Songs nach diesem Schema aufzuteilen

und gleichzeitig einen Titel für das

Doppelalbum gefunden zu haben.

*Interview: Christian Knuth

www.marinaofficial.co.uk

FOTOS: WMG


MUSIK

SARAJANE

„Bullets out of Love“ ist eine kämpferische und soulige

Hymne auf das Leben, das Gute und die Liebe,

zu finden auf dem Album „FUEL“.

„Als ich in Hamburg-Altona* in meiner Wohnung saß,

die Helikopter über mir kreisten und der Gestank

von brennenden Autos ins Zimmer zog, war ich so

wütend auf den Zustand der Welt, dass ich dachte,

man muss jetzt etwas ändern“, verrät SaraJane. Also

schrieb sie einen Protestsong. Und der ist so klasse

wie das ganze Album! *rä www.sarajane.eu

CIARA IST ZURÜCK

Wie liebten ihr „1,2 Step“ und „Love Sex Magic“, wir

tanzten begeistert zu „Goodies“ – und wir haben sie

vermisst. Jetzt ist die Ausnahmekünstlerin zurück.

Auf ihrem neuen Album „Beauty Marks“ finden sich

Lieder zusammen mit Künstlern wie Hip-Hopper

Macklemore, Kelly Rowland (Destiny’s Child) und

Tekno. Besonders gefällt uns neben dem Vorab-Hit

„Level Up“ das Lied „Thinkin Bout You“. Willkommen

zurück! *rä

FOTO: BMG

YOUNG CHINESE DOGS

Das Album „The Quiet & The Storm“ entführt auf eine

Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Es handelt

von Abschied und Verlust, den richtigen Freunden

und Türen, die sich öffnen, wenn man den Mut hat,

andere zu schließen. Es ist in einer turbulenten Zeit

entstanden. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie

„Jenny – echt gerecht!“ zwischenzeitlich zu

einem bekannten Gesicht avanciert. Ihre Musik nimmt

sie dabei immer mit, denn auch „Jenny“ singt mal einen

YOUNG CHINESE DOGS-Song in einer Karaoke-Bar.

DEINE COUSINE

Im Titeltrack des gleichnamigen Albums „Attacke“ von

DEINE COUSINE sind zwei Wahrheiten über Frontfrau

Ina Bredehorn versteckt. DEINE COUSINE ist selbstbewusst,

laut, das Gegenteil von zaghaft. Und trotzdem

reflektiert „viel zu lange still“ auch die Jahre, in denen die

Sängerin ihr großes Ziel kurz mal aus den Augen verloren

hatte. Sie ist ein junger, weiblicher Campino, wie ihn der

Rock gerade so dringend braucht. Ihre Lieder erzählen

vom Weg des Zweifelns, vom Sich-Aufraffen und Nichtunterkriegen-Lassen.

KENNY WAYNE SHEPHERD

Die Zeiten, in denen der junge Revolverheld aus

Louisiana mit seinen feurigen Gitarrensoli und seinem

Songwriting jenseits aller Normen erstmals die

Bluesrockszene der frühen 90er-Jahre aufmischte,

liegen weit zurück. Der inzwischen 41-Jährige hat

sich weiterentwickelt und taucht mit einer Ehrlichkeit,

die nur durch Erfahrung und viele Meilen

auf dem Tacho möglich ist, tief in menschliche

Wahrheiten und Sorgen ein. Im Mai 2019 setzt er

mit „The Traveler“ seine Reise fort.

COMEBACK

Emma Bunton:

erfolgreich

zurück

Schon 1999 – da waren die

Spice Girls noch voll im Geschäft

und landeten mit „Let

Love Lead the Way“ und „Holler“

ein Jahr später noch zwei

Nummer-eins-Hits – hatte sie

einen ersten eigenen Charthit:

„What I Am“. Es folgten Hits

wie „Maybe“ („Ba-da-da-dada,

ba-da-da-da-da-da“) und

„Downtown“, dann machte

Emma Pause. Jetzt, 13 Jahre

nach dem letzten Album,

erscheint mit „My Happy Place“

ein neues Werk. „Der Albumtitel

‚My Happy Place‘ entstand ganz

natürlich“, so Emma. „Ich fühle

mich dort am wohlsten, wo ich

von meiner Familie und meinen

Freunden umgeben bin. Wo ich

Musik hören kann und gleichzeitig

im Studio bin. All das spiegelt

sich auf diesem Album wider.“

Schön. *rä


MUSIK

SOUL

SOLANGE

„When I Get Home“

Es ist bestimmt nicht einfach,

die kleine Schwester der Königin

zu sein. Queen Beys Schatten

ist so groß, dass irgendwann

sogar ihr Ehemann darin verschwand – das

will nun wirklich etwas heißen. Wer kennt

denn noch die Namen der anderen Damen

aus Destiny’s Child? Entweder man hat

also mit unerfüllbar großen Erwartungshaltungen

zu kämpfen oder man legt es

am besten gar nicht erst darauf an, in der

gleichen Welt agieren zu wollen wie die

unantastbare, göttliche Beyoncé.

Oder vielleicht ist es doch andersherum?

Vielleicht hat man genau deswegen eben

gerade keine Erwartungen zu erfüllen, weil

unter diesen Umständen sowieso niemand

etwas von einem erwartet? In ihrem

Schatten hat man womöglich einfach seine

Ruhe und kann genau deswegen ohne Eile

machen, was man will. Vielleicht konnte

Solange nur deshalb ein so eigenwilliges

– wunderbares – Album wie „When I Get

Home“ aufnehmen und veröffentlichen?

Solange muss eben nicht das opulenteste,

gewaltigste sowie populärste Werk abliefern,

sie kann sich ganz darauf konzentrieren,

so eklektisch zu sein, wie sie will. Sie

muss nichts in die Charts hebeln und kann

ein Album auch mal schon auf Jazz und

anderen unkommerzielleren Genres basieren

lassen … Sagen wir es ruhig: Sie hat die

Freiheit, Kunst machen zu können.

Aber zugegebenermaßen hat es viele Jahre

gedauert, bis ihr selbst das klar wurde. Ihr

erster Soloversuch von 2002 war noch ein

recht normales Unterfangen, das dementsprechend

zu nicht viel führte, wie auch

ihr zweites, an Motown orientiertes Werk.

Erst als sie 2012 neu durchstartete und mit

der EP „True“ etwas ablieferte, das man ein

künstlerisches Statement nennen konnte,

war sie auf dem Weg, sich selbst zu finden

und frei auszudrücken. Kein Nachahmen

mehr. Genau so schafft man es dann eben

auch auf die Nummer eins: „A Seat At The

Table“ etablierte sie 2016 als Star ihres

eigenen Willens, klar politisch, musikalisch

progressiv und ohne Sorgen um das, was

der Rest der Welt sich denken mag. Man

fühlte sich daran erinnert, wie sich klein

Janet damals von ihrem großen Bruder (und

dem Rest des Familienklans) emanzipierte –

ebenfalls auf ihre eigene Art. Solange hatte

nun endgültig die Kontrolle über ihre Musik

und ihr Bild in der Öffentlichkeit. Sie hat

sich selbst definiert – niemand sonst.

Aber natürlich hat sie sich trotzdem auch

ein, zwei Sachen von ihrer großen Sis

abgeschaut – wie zum Beispiel einfach mal

so ein Album ohne Ankündigung herauszubringen.

Auch wenn ein Überraschungsrelease

niemanden mehr überrascht –

Erwartungshaltungen unterläuft man damit

weiterhin problemlos. Und wenn man

den Nachnamen Knowles trägt, macht

man so etwas nicht, ohne multimedial zu

denken – deshalb gibt es auch gleich einen

halbstündigen Film zu „When I Get Home“,

bei dem Solange ganz nebenbei noch die

Regie übernommen hat. Solange analysiert

auf diesem Album sich selbst und ihre

Identität und rahmt diesen Blick in eine

Hymne an ihre Heimatstadt Houston ein.

Wenn man die Musik des Dirty South, wenn

man Trap und psychedelischen Soul (und

eben Jazz) miteinander verwebt, kann nur

etwas Experimentelles herauskommen. Es

sind Schnappschüsse, die inhaltlich doch

zusammengehören. Obwohl die Liste an

Gästen und Kollaborateuren geradezu endlos

ist – Houstons Rap-Legende Devin the

Dude, Tyler The Creater, Pharrell Williams,

Devonte Hynes (Blood Orange), Gucci

Mane, Sampha, Playboi Carti, Earl Sweatshirt

–, ist hier ganz deutlich, dass Solange

die Chefin, verwässert kein unmotiviertes

Feature ihren eigenen Ausdruck.

Tja, dann muss man doch wieder an ihre

Schwester denken, aber nicht, um sie

gegeneinander abzuwägen, zu vergleichen,

wer der bessere Popstar ist, sondern

weil „When I Get Home“ an „Lemonade“

erinnert: zwei unterschiedliche Alben, die

zeigen, wie beide mit sich selbst und ihrer

Welt aufräumen und dabei musikalische

Rahmen sprengen. Dabei steht keine der

Schwestern im Schatten der anderen –

sondern beide treffen sich auf Augenhöhe.

*fis


MUSIK

FUNK

Eine große Portion PRINCE

Ende der 1990er veröffentlichte

Prince das Album „Rave Un2 the Joy

Fantastic“, zwei Jahre später folgte mit

„Rave In2 the Joy Fantastic“ das passende

Remixalbum des Sinnlichen.

Der Musiker, der auch Größen wie Sarah

Connor inspirierte, präsentierte sich auf dem

Album „Rave Un2 the Joy Fantastic“ gewohnt

experimentierfreudig. So überraschte er mit

einem Duett mit Gwen Stefani („So Far, So

Pleased“), unterhielt mit einem Feature der damals

populären Rapperin Eve („Hot Wit U“) und

zeigte mit Liedern wie „The Sun, the Moon

and Stars“ und „Every Day Is a Winding Road“

auch solo, was er 1999 noch drauf hatte.

2001 erschien das Remixalbum: „Rave In2 the

Joy Fantastic“ – das allerdings nicht Elektro

oder House, sondern Funk, Rock, R ‘n‘ B und

Pop im Angebot hatte. Unser Anspieltipp ist

„Baby Know (featuring Sheryl Crow)“.

Beide Alben erschienen gerade neu! Ebenfalls

Ende April wurde „Ultimate Rave“ veröffentlicht,

ein Konzert aus dem Jahr 2000, das mit

Hits wie „Gett Off“, „Kiss“ und „Purple Rain“

aufwartet. *rä

HOUSE

Black Arts Lab

'Lectric Veve

POP

Lena:

„Only Love, L“

ROCK

P!NK:

„Hurts 2B Human“

„Es wurde ursprünglich als Instrumentalalbum

produziert, entwickelte

sich jedoch beim Experimentieren

mit dem Layering von Vokal-Samples

schnell über meine Erwartungen

hinaus und enthüllte versehentlich

Parallelen zwischen einem afroamerikanischen

Pfingst-Gottesdienst am

Sonntagmorgen und einer Vodun-

Zeremonie in Benin“, verrät der

Wahlberliner über sein neues Album.

Unser Anspieltipp ist „Keeper of the

Crossroads“. *rä

blackartslab.com

FOTO: MARIE HOCHHAUS

Gereift, noch besser und persönlicher

– Lena ist zurück. Die Sängerin,

die für uns den Eurovision Song

Contest gewann, präsentiert sich

auf dem neuen Album „Only Love,

L“ in Bestform. Lieder wie „Note to

Myself“ und „Scared“ sind Pop mit

Tiefgang – Welten von „Satellite“ entfernt.

Sie habe ihren „Tiefpunkt als

Wendepunkt“ verstanden und denkt,

„dass man alles mit Liebe abschließen

sollte“. Stimmt. Willkommen

zurück! Unsere Anspieltipps sind

„Skinny Bitch“, „Don’t Lie to Me“ und

„Thank You“. *rä

TOUR

Live: Vivie Ann

„Walk Me Home“ hieß das Lied, das

das 2019er-Comeback der Rock-

Popperin einläutete. Eine starke

Ballade, geradezu eine Hymne auf die

Liebe ... Jetzt folgt ein ganzes Album.

Oh, wie schön! P!NK steht für Stärke,

Leidenschaft und Emanzipation: „Ich

würde mich niemals ändern, nur weil

einigen Leuten meine Art nicht passt.

Ich bin keine Schaufensterpuppe, die

man beliebig gestalten kann.“ Aber sie

steht auch für Romantik, und das alles

kannst du auf ihrem neuen Album

hören. Ab Juli ist die Tolle auch live in

Deutschland unterwegs und macht

mit Liedern des neuen Albums „Hurts

2B Human“ unter anderem in Hannover,

Stuttgart, München und Köln

musikalische Station. *rä

„Wir waren vier Kinder und mein Vater ist Jazzpianist, meine Mutter Chansonsängerin

– und die haben uns überallhin mitgenommen. Es war ganz normal für uns,

im Tourbus zu sein“, verriet uns die Sängerin Vivie Ann vor wenigen Wochen im

Interview. Jetzt kommt sie auf Tour und macht unter anderem in München (6.5.,

Ampere), Frankfurt (7.5., Brotfabrik) und Stuttgart (17.5., Schräglage Stuttgart)

musikalische Station. *rä

www.vivieann.com


MUSIK

FOTOS: FIFOU

ESC

BILAL HASSANI:

ZU QUEER FÜR SPIESSER

Eigentlich ist alles ganz einfach:

Bilal Hassani liebt Popmusik.

Schon immer, „seit ich ein

Baby bin“. Seitdem er denken kann,

mag er Aufmerksamkeit, er mag

es, im Zentrum zu stehen. Er kann

gar nicht anders, als für andere zu

performen. „Seitdem ich zwei bin,

habe ich immer Shows abgezogen.

Für meine Familie, für meine Freunde.

Das war schon immer mein

Leben.“ Und so hat es niemanden in

seinem Umfeld gewundert, dass er

bei der französischen Ausgabe von

„The Voice Kids“ teilnahm, wo er es

durch die Blind Auditions schaffte,

indem er Conchita Wursts „Rise

Like a Phoenix“ sang. Dass er jetzt

selbst zum Eurovision Song Contest

als Vertreter seines Landes reisen

wird, ist eigentlich nur die logische

Konsequenz.

Doch natürlich ist es nicht wirklich so

einfach, denn dass ein schwuler Mann, der

Sohn einer ursprünglich marokkanischmuslimischen

Familie, nun ganz Frankreich

vertreten wird, bringt auch die zu

erwartenden Reaktionen der Dummen mit

sich. Der Hass kocht mal wieder über – und

er kommt aus allen Richtungen. Zu queer

für Spießer und Nationalisten und alle

Dogmatiker. Gleichzeitig ist Bilal aber auch

gerade deshalb Vorbild, viele sehen zu ihm

auf. Das alles könnte ganz schön viel sein

für einen gerade Neunzehnjährigen. Doch:

„Ich würde eigentlich nicht sagen, dass

es schwierig ist – eher verwirrend“, erklärt

Bilal. Er klingt dabei sehr ruhig. „Manchmal

bist du sehr glücklich, manchmal sehr

traurig. Aber Liebe triumphiert immer über

Hass. Ich kümmere mich nicht um das,

was diese Menschen denken.“ Und wie

ist es mit der Meinung seiner Fans? Allein

auf Instagram beobachtet ihn eine halbe

Million Menschen – und das werden in den

kommenden Wochen sicher nicht weniger.

„Ich bin ein Kind des Internets, der sozialen

Medien. Für mich ist das alles einfach da,

einfach ein Teil meines Lebens. Ich teile,

worauf ich Lust habe, ich gehe damit sehr

leichtherzig um. Ich lebe einfach – wenn

ich mich wirklich darum kümmern würde,

würde ich bestimmt irre werden.“

Stattdessen hat er sich auf sein Debütalbum

„Kingdom“ konzentriert. Natürlich

wird sich darauf auch der ESC-Beitrag

„Roi“ befinden, sein Lied über Selbstakzeptanz,

darüber, wie man der König in seinem

eigenen Reich wird. Doch das Album ist

nicht um dieses Lied herum gebaut. „Es ist

alles Popmusik, denn ich wollte unbedingt

ein echtes Pop-Album machen – das

war mir sehr wichtig. Kein Lied klingt wie

das andere.“ Schon die neue Single „Fais

Beleck“, ein Dance-Pop-Banger, beweist,

dass ihm das gelungen ist. „Wir waren ein

sehr kleines Team und alle haben mir geholfen.

99 Prozent der Melodien sind von

mir, bei den Texten ist es auch so.“ Bilal

hat also nicht nur die Ausstrahlung und die

Persönlichkeit eines Stars, bei ihm kommt

auch noch das Talent dazu.

Doch wenn es um den ESC geht, ist er vor

allem noch immer Fan. Er kennt alle Lieder

seiner Mitbewerber, auch wenn er keinen

Favoriten hat. Aber das geht ihm immer so.

„Jedes Jahr rufe ich für viele verschiedene

Kandidaten an“, lacht er. „Ich bin so unentschlossen!

Darüber findet sich übrigens

ein Lied auf dem Album – ich kann mich

einfach nicht entscheiden …“ Was aber

nicht der Grund dafür ist, dass bisher jeder

seiner Auftritte mit „Roi“ völlig anders aussah.

„Ich liebe Veränderung! Ich kann nicht

zweimal dasselbe tun, vielleicht wirklich,

weil ich ein Kind der sozialen Medien bin.

Alles ist schnell und alles ist Veränderung.“

Deshalb wird sein Auftritt in Israel auch

nichts mit dem beim Vorentscheid zu tun

haben. „Ich werde alles verändern!“, erklärt

er nachdrücklich, ohne preiszugeben, was

er genau vorhat. Aber er geht mit der gleichen

Einstellung an diesen einzigartigen

Moment heran wie an seine Konzerte. „Ich

will etwas abliefern, etwas Großes! Mein

Ziel ist immer, dass die Leute alles andere

vergessen, alles was draußen vor sich

geht.“ Normalerweise ist das Haupt, das

die Krone trägt, ja schwer. Doch König zu

sein, ist manchmal eben nur eine Frage der

Einstellung. Und dann ist alles auf einmal

doch ganz leicht – und einfach. *fis


MUSIK

ESC

Die Musik vom

„GRAND PRIX“

2019

Kichern und Mitsingen erlaubt! Jedes Jahr ist

der „Eurovision Song Contest“ (früher „Grand

Prix“) ein willkommener Anlass, all den Spaß

bringenden und spießigen Bräuchen zu

frönen, die man eigentlich ablehnt.

DAS

AKTUELLE

ALBUM JETZT

ERHÄLTLICH!

& SPECIAL GUEST

20.11.19 Bremen

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27.12.19 Schwerin

29.12.19 Berlin

30.12.19 Zwickau

endlich

LIVE IN CONCERT

Ja, man hat das Gefühl, die

ganze Welt rückt jedes Jahr

am Abend vom Eurovision

Song Contest zusammen,

vor dem Fernseher, dem

Computer oder am iPad.

Noch schöner wird es aber,

wenn man das Musikspektakel,

das uns Hits wie

„Euphoria“, „Waterloo“, „Ein

bisschen Frieden“ und „Satellite“ brachte, danach erneut

zusammen genießt und feiert. Egal ob mit oder

ohne Käse-(Mett-?)Igel, aber bitte mit der richtigen

Compilation zum Tel-Aviver Musikfest.

Und all den Kritikern sei gesagt: Wo und wann

kommen sonst so viele Crossdresser, bunt bemalte

Burschen und Fähnchen schwingende Kerls zum

Schmachten und Tanzen zusammen? Wann sonst

kann ein Transvestit, eine Trans*, eine Lesbe, ein

Schwuler unter dem Schutz der a„westlichen Welt“

im Scheinwerferlicht sein Innerstes ausleben? Also:

Einfach mitsingen, feiern und toben! *rä

neue Termine und Zusatzshows

ab 21.10. auf „Kleine große Liebe“ Tournee

Hamburg, Düsseldorf, Köln, Berlin, Dresden, Frankfurt a.M.,

Hannover, Nürnberg, München und viele weitere Städte!

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FILM

INTERVIEW

NICHOLAS HOULT:

„ ... immer auf der Suche nach kleinen Details ...“

Unser Interview mit dem

Weltstar, der einst als Knabe

bei „About a Boy oder: Der Tag der

toten Ente“ begann, bei der Serie

„SKINS“ begeisterte und jetzt einer

DER Schauspieler überhaupt ist.

Nicholas, Sie spielen in „X-Men: Dark

Phoenix“ nun schon zum vierten Mal

Hank McCoy alias Beast. Ist Ihr Job

dabei jedes Mal der gleiche?

Nein, denn die Figur hat sich über die

Jahre immer weiterentwickelt. Als ich ihn

2011 das erste Mal spielte, war er noch

ein Schüler und alles war neu für ihn.

Inzwischen unterrichtet er selbst an der

Schule von Professor X und ist einer der

Teamleiter unter den X-Men geworden.

Mit seinen Mutanten-Fähigkeiten ist er

inzwischen im Reinen, stattdessen steht

er vor Herausforderungen. Im neuen Film

gilt es neu auszuloten, woran er glaubt

und wie er die Zukunft der Mutanten sieht,

denn alles steht auf dem Spiel. Unser

Regisseur Simon Kinberg, der schon früher

als Drehbuchautor an den „X-Men“-Filmen

beteiligt war, bringt die Geschichte nämlich

zurück zu ihrem emotionalen Kern,

sodass „Dark Phoenix“ fast so etwas wie

ein Familiendrama geworden ist.

Eine solche Comicfigur zu spielen ist

sicher etwas ganz anderes als eine

reale Person zu verkörpern, so wie

Sie es in Ihrem zweiten neuen Film

„Tolkien“ tun, oder?

Für mich ist der Unterschied gar nicht so

groß. Natürlich musste ich für „Tolkien“

ein wenig recherchieren, aber ansonsten

ist die Vorbereitung und Arbeit an einer

Rolle für mich kaum anders. Auch Hank

in den „X-Men“-Filmen oder meine Figur

damals in „Mad Max: Fury Road“ haben

eine Persönlichkeit und eine Biografie, in

die ich mich hineinversetzen muss. Auch

die Erwartungen sind oft ähnlich. Bei

einer Comic-Verfilmung gibt es die Fans,

die damit aufgewachsen sind und ganz

konkrete Vorstellungen haben, wie etwas

auszusehen hat. Und wenn es um eine

wahre Geschichte geht, haben auch viele

Zuschauer eine Meinung, wie es wirklich

gewesen ist.

Wie haben Sie sich denn einem

legendären Schriftsteller wie J. R. R.

Tolkien genähert?

Ich habe so viel über ihn gelesen, wie ich

konnte. Gar nicht, weil ich für diesen Film

unbedingt alles über ihn wissen musste,

sondern weil ich immer auf der Suche

bin nach kleinen Details, die mir dabei

helfen, eine Person wirklich menschlich

zu verstehen. Von Tolkien gibt es natürlich

auch Videos, allerdings ist er da schon sehr

alt und ich spiele im Film den jungen Mann.

Diese Archivaufnahmen halfen also nur

bedingt bei einer Annäherung. Viel wichtiger

war es für mich, Kopien seiner Zeichnungen

aufzutreiben und nachzumalen. Während

der Dreharbeiten zu „X-Men: Dark Phoenix“

zum Beispiel saß ich abends im Hotel und

habe versucht so zu zeichnen, wie Tolkien

es getan hat.

Anfang des Jahres waren Sie auch

schon in „The Favourite“ zu sehen,

der nun auf DVD erscheint. Noch

mal ein ganz anderer Film und eine

vollkommen andere Rolle als die beiden,

über die wir gerade gesprochen

haben ...

Das können Sie laut sagen. Genau deswegen

liebe ich ja meinen Job auch so: Ständig

taucht man in den unterschiedlichsten

Welten ab und lernt verschiedene Zeitalter

und andere Menschen kennen. Kein Tag

gleicht dem nächsten, und ich kann mir

ganz ehrlich kaum einen abwechslungsreicheren

Beruf vorstellen.

Für „The Favourite“ standen Sie

unter anderem mit Rachel Weisz

vor der Kamera, die auch damals in

„About a Boy oder: Der Tag der toten


FILM

FOTOS: 20TH CENTURY FOX

Ente“ mitspielte. Für Sie war das die

erste Hauptrolle, da waren Sie noch

nicht einmal Teenager.

Damals war ich bei den Dreharbeiten elf

oder zwölf Jahre alt und ziemlich verschossen

in Rachel. Dass ich jetzt mehr

als 15 Jahre später als Erwachsener wieder

mit ihr drehen durfte, war mir echt eine

Ehre, denn heute weiß ich erst recht, was

für eine umwerfend tolle Frau sie ist. Und

in all den Jahren dazwischen sind wir uns

nie begegnet, soweit ich mich erinnere.

Sie haben gerade so von Ihrem Job

geschwärmt. Sind sie am glücklichsten,

wenn Sie arbeiten, oder genießen

Sie Ihre Freizeit genauso?

Sagen wir es mal so: Ich werde besser

darin, mit der Zeit umzugehen, in der ich

nicht arbeite. (lacht) Was natürlich auch

viel damit zu tun hat, dass ich letztes Jahr

Vater geworden bin. Spätestens jetzt ist

mir klar, wie kostbar Zeit und damit eben

nicht zuletzt freie Zeit ist. Trotzdem kann

ich nicht leugnen, dass ich sehr viel Spaß

habe an der Arbeit, nicht zuletzt, wenn ich

mich an Neuem ausprobieren kann. Und

allgemein bin ich nicht gut im Herumsitzen

und Nichtstun. Nach einem sehr anstrengenden

Dreh hocke ich gerne mal ein Wochenende

auf dem Sofa oder verabschiede

mich für eine Woche in den Urlaub. Aber

das reicht meistens auch schon.

Wo Sie gerade Ihren kleinen Sohn

erwähnten: Wie gut sind Sie im

Wickeln?

Ziemlich gut, würde ich sagen. Wobei ich

es leider nie geschafft habe, den Kleinen

in der einen Hand zu halten und mit der

anderen zu wickeln. Das habe ich

online mal gesehen und war

von so viel Heldenhaftigkeit

echt beeindruckt. (lacht)

Aber insgesamt kann

sich auch meine Technik

sehen lassen, denke ich.

Zumindest bin ich flott.

Klingt, als seien Sie

als Vater ein Naturtalent.

War die Erfahrung

trotzdem erst einmal

überwältigend?

Ich hatte mit Kindern vorher eigentlich

keine Erfahrungen, aber ich bin von Natur

ziemlich anpassungsfähig. (lacht) Und

wahrscheinlich tun doch erst einmal alle

jungen Eltern so, als wüssten sie, was

sie da machen, bevor sie nach und nach

lernen, worauf es wirklich ankommt. Aber

klar, trotzdem ist es überwältigend, wenn

man plötzlich ein Kind hat. Mit einem Mal

hat man einen neuen, fremden Mitbewohner,

der dir nicht mitteilen kann, was er will

oder was mit ihm los ist. Und trotzdem

kann man nicht anders, als ihn aus tiefstem

Herzen zu lieben. Das verändert das

ganze Leben.

Apropos Veränderung: Dieses Jahr

werden Sie dreißig Jahre alt. Ist das

eine große Sache für Sie?

Oh ja, irgendwie schon. Im

Moment ist das noch

recht weit weg, aber ein

bisschen steht mir das

bevor. Dreißig ist halt

schon ein richtiges

Alter. Nicht dass ich

Schiss hätte oder so.

Aber auf jeden Fall ist

das so eine Gelegenheit,

wo man über die Zeit

nachdenkt, die vergangen ist,

und vor allem über die, die noch

kommt. Das ist so eine Art neuer Lebensabschnitt.

Allerdings freue ich mich auch

sehr darauf, schon allein, weil viele von mir

bewunderte Kollegen in ihren Dreißigern

beruflich die Zeit ihres Lebens hatten. Es

wird also spannend.

*Interview: Jonathan Fink

„X-Men: Dark Phoenix“, ab 6. Juni

im Kino, „Tolkien“, ab 20. Juni im Kino,

„The Favourite“, ab 30. Juni auf

DVD & Blu-Ray

KINO

Elton Johns Leben als Kinofilm

FOTO: DAVID APPLEBY

Unter anderem Starfotograf David

LaChapelle ist mitbeteiligt an dem

im Mai startenden (Musical-)Film

„ROCKETMAN“, einem Elton-John-Biopic.

Der Film von Regisseur Dexter Fletcher,

der auch „Bohemian Rhapsody“ drehte,

lässt uns Elton Johns Leben miterleben.

Der wortwitzige Musiker, der der Welt Hits

wie „Candle in the Wind“, „Your Song“,

„Don’t Let the Sun Go Down on Me“ (mit

George Michael), „I Guess That’s Why They

Call It the Blues“ und eben „Rocket Man“

schenkte, wurde gegen den Willen seines

Vaters und in einer höchst homophoben

Zeit zu einem DER queeren Künstler überhaupt.

„Das Großartige am Rock ’n’ Roll ist,

dass jemand wie ich ein Star sein kann.“

Sir Elton John wird in dem Film von Taron

Egerton („Kingsman: The Golden Circle“,

„Robin Hood“) gespielt, als sein Songwriting-Partner

Bernie Taupin ist Jamie Bell zu

sehen – singend. Der Kinostart ist am 30.

Mai. *rä


MODE

INTERVIEW

SIMON MARTINELLI:

„ ... Leidenschaft, mich kreativ und künstlerisch auszudrücken ... “

Der Wahlberliner Fotograf und

Retuscheur aus Würzburg ist

einer der Besten seines Fachs. Die

Bildästhetik des 1981 Geborenen ist

der zeitgemäße Brückenschlag zwischen

den alten Meistern, VOGUE-

Ästhetik und aktueller Fotografie. Mit

ihm mussten wir einfach zusammenarbeiten!

Hier erfährst du mehr über

den Künstler.

Wann hast du mit der Fotografie

begonnen?

Die Leidenschaft, mich kreativ und

künstlerisch auszudrücken, entwickelte

sich schon in meiner frühen Kindheit.

Die Fotografie kam schließlich vor zehn

Jahren hinzu. Durch meinen Mentor und

großes Vorbild (einen Porträt- und Werbe-

Fotograf aus Berlin) habe ich gelernt, mit

Menschen so zu kommunizieren, dass sie

ein Vertrauen vor der Kamera entwickeln.

Dies ist auch einer meiner Schlüssel, um

zu einem guten Bild zu gelangen.

Worauf achtest du bei

einem Bild?

Bei meinen Arbeiten als Porträtfotograf ist

es mir wichtig, eine klare, unverklemmte

und charakterstarke Stimmung auszudrücken.

Dabei lege ich großen Wert auf

Details, die jedes einzelne Bild zu etwas

Besonderem machen sollen. Wenn man all

meine Bilder betrachtet, lässt sich zusammengefasst

sagen, dass ich versuche, mit

meinen Werken eine „Story“ zu erzählen

und nicht nur ein Foto eines Menschen

oder eines Produktes zu erstellen.

Und bei deinen Models?

In meiner aktuellen Bilderserie porträtiere ich

überwiegend junge Männer, mich fasziniert

die jugendliche Leichtigkeit und starke

Dynamik im Ausdruck dieser Models. Körper

und Gesichter erscheinen in manchen

Bildern wie ein weißes, vom Leben unbeschriebenes

Blatt Papier.

Was inspiriert dich?

Ich bin ein sehr spontaner,

lebensfroher und

impulsiver Mensch,

meist inspiriert mich

die Umgebung,

in der ich arbeite,

oder die Menschen,

mit denen ich

arbeite. Ich lass mich

aber auch von Mode,

Musik und

aktuellen Ereignissen

inspirieren. Momentan arbeite ich

an einem Projekt, von dem ich mir erhoffe

Menschen anzuregen, sich selbst zu reflektieren.

Selbstreflexion ist meiner Meinung nach

sehr wichtig! Gerade in unserer Gay-Community

fehlt es mir sehr oft an genau dieser

Eigenschaft. Mode ist eine persönliche und

große Leidenschaft von mir! Sie ist für mich

nicht nur Mittel zum Zweck, sondern eine

Art, mich auszudrücken, und vielleicht gerade

deshalb auch eine große Inspiration.

Und was war dein bestes Alter?

Ich habe bisher jedes Alter sehr genossen.

Ich feier meine Geburtstage schon

seit Jahren nicht mehr richtig. Für mich

persönlich hat das Lebensalter kaum einen

Wert! Aber wenn ich mich jetzt entscheiden

müsste, würde ich mich für mein jetziges

Alter entscheiden. Das liegt aber nicht an

der Zahl an sich, sondern vielmehr daran,

dass ich momentan das Gefühl habe,

mich selbst gefunden zu haben.

Was ich etwas vermisse, sind die

jugendliche Leichtigkeit und

Naivität, die einem das Leben

manchmal etwas leichter

gemacht haben. Man hatte

das Gefühl, alle Zeit der Welt

zu haben. Uhren tickten

langsamer, „gechillter“ würde

man vielleicht heute sagen. Das

war mit Anfang zwanzig schon

sehr schön, jetzt habe ich oft das

Gefühl, dass die Zeit gegen mich rennt!

*Interview: Michael Rädel

www.simonmartinelli.photography


MODE

BILAL HASSANI

»ROI«

DOUZE POINTS

FÜR DEN ROYALEN HIT

AUS FRANKREICH


MODE

ALLTAGSTAUGLICH

Selbstakzeptanz:

Ich bin gut.

Genau so, wie ich bin.

Jeder Mensch hat im Leben Zweifel an sich. Stimmt

das Äußere? Bin ich zu dick? Ist die Hüfte zu breit,

sind die Schenkel zu dick, ist die Stimme zu schrill oder bin

ich zu langweilig? Sind alle anderen interessanter als ich?

Und die auf Social Media perfekt inszenierte, oft im

Übermaß von Profis (oder mäßig begabten Filterzauberern)

bearbeitete dauerheile Grinsewelt macht es einem

nicht leichter, sich gut und wohlzufühlen. Dabei lohnt es

sich überhaupt nicht, sich mit anderen zu vergleichen!

Wenn Leute so viel Energie und Zeit in ihre Social-Media-

Präsenz stecken, wie leben die denn dann eigentlich?

Verkümmert vorm Smartphone? In der Instagram-Dauerschleife

(bitte die Sponsoren nicht vergessen!)?

Wir wollen den Spaß an der virtuellen Welt nicht

madigmachen, aber sie erzeugt auch Druck.

Dabei ist jeder so schön, wie er ist.

„Say Yes To Yourself“ ist ein Claim, der Mut

machen soll – und es ist eine ziemlich gute

Sache, dass das Modehaus Tom Tailor genau den

transportieren will – mit ungewöhnlichen Models.

Haarig. Über 45. Bärtig.

Natürlich gibt es teurere Marken, aber das Modehaus

transportiert (gerade) auch in seinen Bildern

die richtige Botschaft: Es gibt nicht zu viel Körperhaare,

es gibt kein zu schmächtig, zu alt oder

zu langhaarig. Jeder Körper ist schön. Und wenn

man die Teile von Tom Tailor trägt, kann man das

auch dazu nutzen, das eigene Ich zu feiern. Body

Positivity statt Bodyshaming. *rä

www.tom-tailor.de

POPPIG

BACK TO

BUSINESS

„The hustle and bustle of The New

York Stock Exchange.“

Ausgerechnet die größte Wertpapierbörse

der Erde, die New York Stock

Exchange, inspirierte den in Berlin

lebenden Designer Ivan Mandzukic

zu seiner Kollektion für den Frühling

und Sommer 2019. Und die ist grandios.

Sportswear trifft auf Business-

Klamotten, klassische Schnitte auf

Sportives und pop-artige Namensschilder,

die mit Klett angebracht

sind. Supertrendig! *rä

www.ivanman.org

FOTOS: KOWA BERLIN


Play Well,

Sleep Well

Mitten im Herzen von

Frankfurt und nur 50m vom

Festplatz entfernt liegt das

Westin Grand Frankfurt!

Ob auf dem Paradewagen

oder im Heavenly Bed -

“Simply the Best” for you!

staygayatwestin.com

TREND

Kilian Kerner: KXXK x Crocs

Ganze drei Jahre hatte der Modedesigner in Sachen Bekleidung

bei der Berliner Fashion Week pausiert. Vor wenigen

Wochen präsentierte er seine aktuelle Kollektion: eine

Zusammenarbeit mit Crocs. „Es hat einfach gepasst. Crocs

sind eine tolle Ergänzung zu meinen verschiedenen City-

Looks. Ich war überrascht, wie viele verschiedene Modelle

Crocs im Angebot hat“, verrät der Designer. Freilich kann

man seine Mode auch ohne die robusten Schuhe tragen!

Uns besonders gefallen haben die Statement-Stücke mit

Aussagen zu LGBTIQ* und Rassismus. Mehr davon! *rä

www.kiliankerner.de

CSD Frankfurt

19. - 21. Juli 2019


INTERNET

INTERVIEW

FOTO: M. RÄDEL

KATY BÄHM

INTERNATIONAL ERFOLGREICH

Musik auflegen und Shows,

das war dem DJ- und

Internet-Star Katy Bähm nicht

genug. Jetzt sorgt sie auch dafür,

dass alle Damen und Transen besser

aussehen: Sie macht Perücken.

Wie kamst du auf die Idee?

Der entscheidende Punkt war für mich die

Lieferzeit. In Deutschland gibt es in dieser

Form keinen Onlineshop für Wigs. Ich habe

meine Wigs immer aus England, Australien

oder Amerika bezogen und die schnellste

Lieferung dauerte im Schnitt zehn Tage. Das

hat mich einfach genervt, bis sie dann da

war, fand ich sie schon wieder langweilig und

hatte andere Pläne. Mit bähmbähmwigs.com

habe ich mir somit auch einen eigenen Traum

erfüllt und habe immer eine Wig für jeden

Zweck und Look griffbereit!

Und wer hilft dir dabei?

Die größte Unterstützung ist mein Schatz

Francis, er kümmert sich um den ganzen

Bürokram und das, was im Hintergrund

läuft. Weitere große Hilfen waren für mich

meine Wig-Models: Bambi Mercury, Tanita

Renz, Victoria Bacon, Lola Palooza, Nikita

und Alice Dee. Dafür bedanke ich mich

auch nochmals bei ihnen an dieser Stelle.

Ein besonders großer Dank geht auch an

Alice, die hier tagelang besoffen meine

Labels in die Wigs genäht hat.

Wie ist die Resonanz der bundesweiten

Szene?

Bis jetzt höre ich nur Positives und werde

überall direkt angesprochen. Große Namen

der Szene wie Nina Queer, Stella deStroy,

Destiny Drescher und Amanda Cox tragen

auch schon Bähmbähmwigs. International

habe ich auch bereits mehrere Bestellungen

versendet.

Kannst du davon schon leben?

Meine Hunde bekommen jetzt auf jeden

Fall besseres Futter! (lacht) Der Verdienst

bei meinem Shop ist erst mal zweitrangig,

denn ich lege ja weiterhin als Drag-DJane

auf, mache Shows und gehe auch noch

meinem Job im Fitnessstudio nach.

*Interview: Michael Rädel

www.bähmbähmwigs.com


ROMAN

„Friede, Freude, Coming-out“

Die Pubertät ist für jeden eine

schwere Zeit. Ein Coming-out

setzt dem Stress noch die Krone auf.

Daraus können aber auch äußerst

lesenswerte Geschichten entstehen.

Geschichten wie diese: Gerade wurde

der Roman „Friede, Freude, Comingout“

von Torsten Widua als Taschenbuch

und eBook veröffentlicht. Das

Buch des Wahlkölners erzählt von

zwei Freunden, Lukas und Tim, die in

den 1980er und 1990er-Jahren ihr

Coming-out erleben. „Auch wenn das

Buch nicht meine persönliche Outing-

Geschichte widerspiegelt, so weiß

ich sehr wohl, wovon ich rede, wenn

ich schreibe. Ich bin selbst schwul

und habe das Coming-out auf dem

Das Buch „Bus 57 – Eine wahre

Geschichte“ von Dashka Slater

ist ein ungewöhnliches Buch.

Ungewöhnlich, weil es in der Geschichte

nicht den bösen Queer-Hasser gibt,

der einfach nur Täter ist. Das Buch

beleuchtet beide Seiten, und dazu hat

die Journalistin, die den Gerichtsprozess

monatelang verfolgte, mit Beteiligten

gesprochen, Hintergründe recherchiert

und sich die Zeit genommen aufzuzeigen,

wie es zu diesem Hate Crime kam.

Der Afroamerikaner Richard ist Opfer

und Täter zugleich, Sasha nur Opfer, klar,

trotzdem sind beide Kinder ihrer Zeit

in der aktuellen US-Gesellschaft. „Die

Einzelheiten der Geschichte wurden aus

Land erlebt“, verrät der 1978 in Bayern

Geborene.

„Das Buch ist durchaus ein ratgebender

Mutmacher für alle, die zögern,

sich zu outen. Denn es zeigt: Die

Reaktionen von Familie, Freunden und

privatem Umfeld müssen nicht immer

negativ ausfallen. So manch einer, bei

dem man denkt ‚Er wird mich sozial

verstoßen‘ reagiert oft viel positiver –

wie ich aus eigenen Erfahrungen weiß.“

Und auch Lukas und Tim machen

diese Erfahrung, nachdem sie es endlich

wagen, ihren Mitmenschen – der

Dorfgemeinschaft – zu sagen, dass sie

mehr als nur Freunde sind. Lesenswert.

*rä

www.torstenwidua.de,

www.friede-freude-comingout.de

Ein bisschen schwierig, ein Buch über Diätversuche und

Sport mit einem Elefanten (!) zu bebildern, oder?

„Herr Mertens nimmt ab“ von Margret Bielenberg

und Jochen Mertens tritt aber trotzdem nicht in die

Bodyshaming-Falle. Das Buch ist durchaus unterhaltsam

zu lesen und wird seinem Ziel gerecht, ein

„ratgebendes Lesebuch für den eigenen Weg zum

Wohlfühlgewicht“ zu sein. Im Fokus steht Herr

Mertens, Ende fünfzig, der mithilfe von Ernährungsveränderung,

Sport und Verhaltenstherapie

nicht nur zehn Kilogramm verloren hat (so, wie er es wollte), sondern auch

noch das Gewicht – seit vier Jahren – halten kann. Das Buch strotzt nur so

vor Tipps, fröhlichen Bildern und Experten. Gut geworden. *rä

www.herr-mertens-nimmt-ab.de

KRIMINALGESCHICHTE

Die Wahrheit

RATGEBER

Herr Mertens nimmt ab

verschiedenen Quellen zusammengetragen:

unter anderem aus Interviews,

Dokumenten, Briefen, Videos, Tagebüchern,

Beiträgen in sozialen Medien und

öffentlich zugänglichen Behördenunterlagen“,

verrät die Autorin. „Zitate aus

diesen Quellen sind wortwörtlich wiedergegeben

– außer in ein paar Fällen,

in denen ich Nachnamen entfernt und

durch lange Gedankenstriche ersetzt

habe.“

Warum Richard Sasha anzündete, nur

weil dieser einen weißen Rock trug, wird

man nie ganz verstehen können und

wollen, aber zumindest erfährt man, was

hinter dem Hass steckt. *rä

www.loewe-verlag.de

BUCH

COMIC

Dick ist nicht lustig.

Dieses Buch schon.

Die gebürtige Hamburgerin Katharina

Greve – bekannt als Zeichnerin

unter anderem für das Satiremagazin

Titanic – knüpfte sich den Kinderbuchklassiker

von Antoine de Saint-Exupéry

„Der kleine Prinz“ vor.

Herausgekommen ist ein absolut komisches,

extrem witziges und irgendwie cooles

Büchlein, das wir dir hiermit ans Herz

legen. Im Zentrum der Handlung steht die

missmutige, vollschlanke und völlig unsentimentale

Prinzessin Petronia. Die einzige

Gesellschaft, die sie auf ihrem Planeten

– dem wohl winzigsten und langweiligsten

Knödel im All – hat, ist der Multifunktionswurm

Mirco. Mit ihm versucht die Mathematikvernarrte,

die Rosa-Hassende, die

verkannte existenzialistische Philosophin,

Stars wie David Bowie zu treffen, um wenigstens

irgendeine Art von Unterhaltung

zu bekommen. Doch das ist schwer. Und

wie stellt sie so treffend fest: „Vor dem

Urknall war die Welt noch in Ordnung“. Ja,

genau. *rä

www.avant-verlag.de


GESUNDHEIT

INTERVIEW

Schlau zu HIV mit Dr. Heiko Jessen

Heiko Jessen ist einer der profiliertesten

forschenden Ärzte

im Bereich HIV. Der erste Berliner Patient,

der seit 1996 ohne eine antiretrovirale

Therapie lebt und dennoch

keine nennenswerte HI-Viruslast hat,

stammt aus seiner Praxis Jessen2

+ Kollegen in Berlin-Schöneberg

(www.praxis-jessen.de). Der richtige

Ansprechpartner also, wenn es um

angebliche Heilung von HIV und die

Einschätzung der Langzeitfolgen

einer modernen HIV-Therapie geht.

Wir trafen uns zum Gespräch.

Vor kurzem wurde in den Medien darüber

berichtet, dass erste Patienten

durch eine Stammzelltransplantation

von einer HIV-Infektion geheilt

wurden. Provokativ gefragt: Ist eine

Heilung auf diese Weise erstrebenswerter

als die lebenslange Behandlung

mit der modernen Antiretroviralen

Therapie?

Nein. Die Stammzelltherapie ist extrem

aggressiv. Durch Bestrahlung und Chemotherapie

wird das gesamte Immunsystem

des Patienten zerstört. Selbst wenn man

das überlebt, bleiben meist körperliche

Schäden. Es ist unethisch Jemanden mit

einer Therapie zu versehen, bei der zwei von

drei Patienten*innen sterben, nicht vertreten.

Das geht nur, wenn eine Leukämie nicht

mehr anders behandelbar ist. Die moderne

HAART besteht dagegen im Idealfall aus

einer Therapie mit nur noch einer Tablette

am Tag und absolut überschaubaren bis

gar keinen Nebenwirkungen. Das bringt

fast immer eine normale Lebenserwartung

und -qualität. Wenn ich mir persönlich

heute aussuchen müsste, ob ich lieber eine

koronare Herzerkrankung, aggressiven Bluthochdruck

oder HIV haben möchte, würde

ich mich für HIV entscheiden, weil meine

Lebenserwartung meist höher wäre als bei

den anderen chronischen Erkrankungen.

Was müsste sich aus Ihrer Sicht

ändern, damit Menschen mit HIV

unbeschwert älter werden können?

Ganz wichtig ist es, das HIV-Stigma zu

durchbrechen. Über die eben genannten

Krankheiten kann ich mich bei meinem

Nachbarn unterhalten, mit HIV geht das

nach wie vor nicht. Die Schwelle, sich

testen zu lassen, muss weiter gesenkt

werden, um sogenannte Late Presenter

früher zu erreichen. Der gerade eingeführte

Selbsttest aus der Apotheke ist ein gutes

Beispiel. Insgesamt muss aber gerade

vonseiten der BzgA und der Aidshilfen

noch viel mehr in Richtung Aufklärung der

Hausärzt*innen getan werden. Deutschland

hinkt da hinterher.

*Interview: Christian Knuth

Das ganze Gespräch findet ihr auf

www.blu.fm.

ÖSTERREICH

#HIV: LIFE BALL 2019

Letztes Jahr wurde er 25, jetzt reist

er über den Regenbogen.

„Der diesjährige Life Ball begibt sich auf

eine Reise über den Regenbogen und

landet mit einer umherziehenden Zirkustruppe

in einer fantastischen Welt der

Farben. Auf dem Weg finden sich mehr

und mehr skurrile Figuren zusammen,

alle auf ihre Art Freaks, jeweils auf der

Suche nach einem Zuhause, nach Herz,

Verstand und Mut“, verrät das Team über

das Motto des LGBTIQ*-Events in Wien,

den auch schon Barbie Breakout, Elton

John und Anastacia besuchten. „Auch der

Life Ball ging einen ähnlich steinigen Weg

wie die LGBT-Bewegung und verstand

sich stets als ein Ort der Sichtbarmachung

von Menschen und Anliegen,

die eine Gesellschaft zu stigmatisieren

versucht. Nur durch das Sichtbarmachen

und einen offenen Diskurs lassen sich

HIV und AIDS besiegen“, ergänzt LIFE+

Gründer und Life-Ball-Organisator Gery

Keszler. „Außenseiter bleiben nur so

lange Freaks und in einer Gesellschaft

heimatlos, wie sie sich in ihren Nischen

verstecken. Als vor 50 Jahren im Stonewall

Inn erstmals Homosexuelle und Lesben

vehement gegen die Schikanen der Polizei

rebellierten, war der Weg in die Sichtbarkeit

gewählt, die Regenbogenflagge ihr

augenfälliges Symbol“, positioniert sich

das Team vom Life Ball. „Ein Regenbogen

zeigt nicht nur Schönheit, die aus dem

Zusammenwirken von Vielfalt entsteht,

er ist auch ein hauchzartes Gebilde, eine

Brücke zwischen Himmel und Erde, ein Tor

zu einer Traum- und Vorstellungswelt, so

wie in dem von Judy Garland interpretierten

Song ‚Over the Rainbow‘, der stets ein

Topos der schwulen Subkultur war.“ *rä

8.6., Life Ball, Wien, lifeplus.org

FOTO: LIFE BALL / MARCO OVANDO 2019; ISA FOLTIN/GETTY IMAGES (BETH DITTO)


Regenbogen-

Konzert

BERNHARD METZ und

ASAMI YAMADA, Violinen

JULIE RISBET, Viola

MANUEL VON DER NAHMER, Violoncello

RAINBOW SOUND ORCHESTRA MUNICH

07_07_2019 19 Uhr

Alter Rathaussaal

Schirmherrschaft:

Oberbürgermeister Dieter Reiter

mphil.de

089 54 81 81 400

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