Kradblatt Ausgabe Mai 2019

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… für Eisenärsche und Kilometer-Freunde

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scheinungen noch sehr in Grenzen. Zum

Schluss muss ich sogar meinen Motorradführerschein

vorzeigen.

Im Anschluss gilt es eine 35 Kilometer

lange festgelegte Strecke abzufahren.

Mittels dieser „Odometer-Check“

genannten Prozedur, soll die Abweichung

meines Tachos zur tatsächlich

gefahrenen Kilometerzahl überprüft

werden. So wird sichergestellt, dass auf

der Teilnahmeurkunde die tatsächlich

gefahrene Distanz steht.

Damit ist für heute Nachmittag alles

erledigt und ich gönne mir noch ein

wenig Schönheitsschlaf. Schlaf werde ich

in den nächsten Tagen nicht im Übermaß

bekommen.

Um 18:30 Uhr findet ein verpflichtendes

Treffen für alle Erstteilnehmer statt.

Die Einweisung ist schnell erledigt und

in zwei Sätzen zusammengefasst: 1. „Die

Rallye ist kein Straßenrennen“, 2. „Das

wichtigste Ziel ist es, in einem Stück zum

Rallye Hauptquartier zurückzukommen“.

Um 19 Uhr treffen sich anschließend

alle Fahrer zum Abendessen. Danach

werden die „Rallye Books“ ausgegeben.

Dann wird endlich klar werden, welche

Aufgaben auf die Fahrer warten.

Beim Essen ist die Anspannung greifbar.

Es wird darüber spekuliert, welche

Aufgaben bevorstehen. Gerüchte

machen die Runde: „Navigation nach

Karte, ohne GPS Geräte“? „Ein Abstecher

nach Frankreich“? „Sonderaufgaben“?

Kaum ist der letzte Bissen heruntergeschluckt,

machen sich alle Fahrer auf

den Weg in einen Saal des Hotels. Nach

einer kurzen Ansprache wird die diesjährige

Aufgabe erklärt: Jeder Fahrer

erhält eine Liste, mit allen 46 Counties

von England, Schottland und Wales. Pro

County beinhaltet die Liste 1 bis 7 Ortschaften.

Die erste besuchte Ortschaft

Die 650er Versys ist für mich ein tolles

langstreckentaugliches Motorrad

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