Kradblatt Ausgabe Mai 2019

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2019er Ducati Hypermotard

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vergleichsweise laue 220 Euro sei hier

jedem ans Herz gelegt: Den Quickshifter

Evo mit Blipper-Funktion sollte man

sich unbedingt gönnen. Nicht nur, weil

er unglaublich präzise und schnell arbeitet,

sondern auch, weil die hydraulische

Kupplung doch nach einer ziemlich harten

Hand verlangt.

Was man sich bei der Gelegenheit

vielleicht auch zulegen sollte: einen

Vorrat an Handprotektoren. Auch bei

der Hypermotard hat Ducati die Blinker

in die Protektoren integriert. Das

sieht klasse aus – bis die 950er mal

umfällt und das Plastikteil, das eigentlich

schützen soll, zwangsläufig bricht

und für Schaden sorgt. Dann geht es

flugs ins Geld.

Die große Schwester: Wie bei den

Jahrgängen zuvor, hat Ducati auch

2019 eine SP-Version der Hypermotard

vorgestellt. Wir sind die Edel-Version,

erkennbar gleich an der schicken

rot-weißen Fahrgebung, auf dem

kleinen Circuito Maspalomas gefahren:

einem buckligen, aber schnellen

Rundkurs, einer Mischung aus Supermoto-Parcours

und Hobby-Rennstrecke

mit teilweise ekligen Kurven und

ziemlich grobem Belag.

Das Fazit nach vier Sets zu jeweils

zwanzig Minuten: Der Motor ist absolut

identisch. Das war es dann aber

schon mit den Gemeinsamkeiten zwischen

den beiden Italienerinnen: Die

SP hat nur 198 kg Kampfgewicht, Pirelli

Supercorsa SP-Reifen, ein komplettes

Öhlins-Fahrwerk mit 48 mm Gabel und

Reservoir-Federbein, einen Lenkungsdämpfer,

geschmiedete Alu-Felgen von

Marchesini, den Quickshifter serienmäßig,

Karbon allerorten und einen nicht

straßenzugelassenen Termignoni-Topf,

der den Motor noch freier atmen lässt.

Damit ist die SP eine Klasse für sich.

Hochbeinig durch die längeren Federwege,

was sich wiederum auf die Sitzhöhe

auswirkt und die Schräglagenfreiheit

von 44 auf 47 Grad erhöht, schmeißt

Die SP rotzt auf der Renne kernig aus dem Termi

Sorry, so leider

„not street-legal“

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