chartset_2018_sept

grimpuls

Entwicklung und Lage der

Volkswirtschaft Graubünden

Aktualisiert: September 2018

Charts werden zweimal jährlich (Frühling/Herbst) aktualisiert.


Inhaltsverzeichnis

Übersicht

1. Umfeld

2. Wirtschaft

3. Gesellschaft

4. Staat

5. Fazit

Wirkungsmodell der Volkswirtschaft Graubünden:

Um die wichtigsten Transmissionsmechanismen in der Volkswirtschaft

Graubünden abzubilden und zueinander in Beziehung zu setzen,

verwendet das Wirtschaftsforum Graubünden ein Wirkungsmodell,

dass die wichtigsten Zusammenhänge qualitativ darstellt.

Das Modell kann von Links nach Rechts gelesen werden, in dem zu

Beginn externe Faktoren (Wirtschaft EU / Welt; Wechselkurse;

Energiepreise; Zinssätze) auf die Volkswirtschaft Graubünden

einwirken. Diese beeinflussen sowohl die Wettbewerbsfähigkeit

Graubündens gegen Aussen (Exportfähigkeit) sowie auch die

Binnenwirtschaft. Motor der volkswirtschaftlichen Entwicklung bilden

Exporte.

Am Ende des Chartsets findet eine Bewertung der in den einzelnen

Grafiken abgebildeten Entwicklungen statt. Die wichtigsten

Einflusswege sind qualitativ, nach ihrer Wirkungsintensität geordnet

eingezeichnet. Positive, neutrale oder negative Wachstumsimpulse

werden mit den Farben grün, orange oder rot gekennzeichnet und

jedes Themenfeld im Modell entsprechend eingefärbt.

2


1 Wirtschaftsstruktur

Graubündens

Was ist Qualität?

3


Volkswirtschaftliches Wirkungsmodell Graubünden

1 Struktur

Umfeld Wirtschaft GR Bevölkerung Staat

Steuersätze

Investitionen

Wirtschaft

Welt / EU

Exportwirtschaft

Wechselkurse

Binnenwirtschaft

Tourismus

Handel /

Transport und

übrige

Binnenwirtschaft

Primäre Einflüsse sind dargestellt:

Wachstumsimpuls / positiv

neutral / unklar

Bremsend / negativ

Wichtigste Einflusswege

Volkswirtschaft

Kantonssteuereinnahmen

Zinsen

Umwelt

Energiepreise

Zweitwohnungen

Industrie

Dienstleistungen

ex. Tourismus

Staat /

Infrastruktur /

Versorgung

Soziales /

Gesundheit /

Bildung

Bevölkerung

Übrige

Einnahmen

Transfereinnahmen

Verkehr

Soziales

Gesundheit

Kultur&Freizeit

Bildung

Sicherheit

Stromsektor

Baugewerbe

Verwaltung

Nat. Ressourcen

Zinssätze

Pendler

Geburten

Migration

4


Geografische Voraussetzungen

Wirtschaftsmotoren in Graubünden

Spezifische Probleme / Chancen der Grenzgebiete

Wohnen und Pendeln

1 Struktur

Land- und Forstwirtschaft, Wasserkraft und Zweitwohnen

Überkantonale Funktionsräume

Tourismus

Energie

Dienstleistungen und Industrie

Bildung und Gesundheit

Karte: Administrative Einteilung Kanton Graubünden (01.01.2018)

Grafik: Wirtschaftsforum Graubünden

5


Pendler in Graubünden (2013)

Quelle: Wirtschaftsforum Graubünden, basierend auf Bundesamt für Statistik (BfS)

6


Tourismus verliert an volkswirtschaftlicher Bedeutung

1 Struktur

7


Langfristige Entwicklung

1 Struktur

8


Leistungsfähigkeit der Bündner Regionen 2010

1 Struktur

9


2 Umfeld

Was ist Qualität?

10


Weltweite Entwicklung

2 Umfeld

11


Zinssätze

2 Umfeld

12


Rohstoffpreise

2 Umfeld

13


Elektrizitätspreise

2 Umfeld

14


Devisen (1)

2 Umfeld

15


Devisen (2)

2 Umfeld

Quelle: Max Lüscher-Marty: https://www.ibf-chur.ch/Header-Navigation/DEVISENBAROMETER/28-02-2018/ (abgerufen am 19. September 2018)

16


Zwischenfazit

2 Umfeld

Einfluss: • wachstumsfördernd in GR, • neutral für GR, • wachstumshemmend in GR

Indikator

Konjunkturentwicklung


Historische

Entwicklung

Vergangene

5 – 10 Jahre

Einschätzung

WIFO

In 5 Jahren

Kommentar

Die Weltwirtschaft scheint derzeit in guter


Verfassung. Insbesondere sind auch die

Anzeichen für Europa so positiv wie lange

nicht mehr.

Devisen


?

In jüngster Zeit hat sich die Überbewertung

des CHF gegenüber dem EUR leicht

entspannt. Allenfalls kehrt die Relation

CHF/EUR in die gemäss Kaufkraftparität

vorgegebene Bandbreite.

Zinsen


Historisch tiefe Finanzierungskosten in der


Schweiz halten weiter an. Erste Anzeichen

von Zinserhöhungen in den USA erkennbar.

Preisniveau-

Energieträger (Fokus

Primärenergie und

Strom)



Die Preisniveaus der Primärenergieträger

liegen verhältnismässig tief. Der Strompreis

bemisst sich jedoch für Graubünden je

länger desto mehr an der Verfügbarkeit von

Wind/Sonne und den Preisen für CO 2 .

Tendenziell wird eine Entspannung erwartet.

Öl-, Gas- sowie Strompreise haben in

jüngster Zeit angezogen.

17


3 Aktuelle

Entwicklung GR

Was ist Qualität?

18


Vergleich Schweiz – Graubünden

3 Aktuelle Entwicklung GR

19


Bruttowertschöpfung

3 Aktuelle Entwicklung GR

20


Tourismusnachfrage Sommer

3 Aktuelle Entwicklung GR

21


Tourismusnachfrage Winter

3 Aktuelle Entwicklung GR

22


Baunachfrage

3 Aktuelle Entwicklung GR

23


Wohnungsbau

3 Aktuelle Entwicklung GR

24


Industrieexporte (1)

3 Aktuelle Entwicklung GR

25


Industrieexporte (2)

3 Aktuelle Entwicklung GR

26


Agrarwirtschaft

3 Aktuelle Entwicklung GR

27


Forstwirtschaft

3 Aktuelle Entwicklung GR

28


Beschäftigte (1)

3 Aktuelle Entwicklung GR

29


Beschäftigte (2)

3 Aktuelle Entwicklung GR

30


Beschäftigte (3)

3 Aktuelle Entwicklung GR

31


Beschäftigte (4)

3 Aktuelle Entwicklung GR

32


Unternehmensgewinne

3 Aktuelle Entwicklung GR

33


Zwischenfazit

3 Aktuelle Entwicklung GR

Einfluss: Wachstum, Stagnation auf aktuellem Niveau, Schrumpfung

Indikator

Historische

Entwicklung

Vergangene

5 – 10 Jahre

Einschätzung

WIFO

In 5 Jahren

Bündner


Gästezahlen

Tourismus

Exporte

Beschäftigtenzahlen


Exporte


Dienstleistungen:

Binnennachfrage

Binnennachfrage

Kommentar

Tourismus stagniert auf tiefem

Niveau und verliert Marktanteile sowohl in

der Schweiz wie auch im Ausland. Es sind

jedoch erste Erholungsanzeichen

erkennbar.

der Industrie (in CHF) sind

krisenbedingt (EU) stark gesunken und

haben sich auf dem Niveau von 2005

eingependelt. Länder ausserhalb der EU

(insb. China und Korea) werden für die

Exporte wichtiger.

Zunahme Beschäftigung

bei Staat und Bildung, Gesundheit und

Soziales. Unklare Entwicklung bei

kommerziellen Dienstleistungen. Sinkende

Beschäftigung in der Landwirtschaft und

Tourismus.

/ Baunachfrage: Infolge

der Zweitwohnungsgesetzes starker

Einbruch des Zweitwohnungsbaus. Durch

staatliche Investitionen in den Tiefbau wird

ein Teil des Einbruchs im Hochbau

kompensiert.

34


4 Gesellschaft

4 Gesellschaft

Was ist Qualität?

35


Bevölkerung (1)

4 Gesellschaft

36


Bevölkerung (2)

4 Gesellschaft

37


Geburten

4 Gesellschaft

38


Bevölkerung vs. Geburten

4 Gesellschaft

39


Migration

4 Gesellschaft

40


Wohlstandsentwicklung

4 Gesellschaft

41


Zwischenfazit

4 Gesellschaft

Einfluss: Wachstum, Stagnation auf aktuellem Niveau, Schrumpfung; Disparitäten nehmen zu bzw. ab

Indikator

Historische

Entwicklung

Vergangene

5 – 10 Jahre

Geburten

Zuwanderung


Bevölkerungsstand


Disparitäten in den

Regionen

Einschätzung

WIFO

In 5 Jahren


Geburtenrate


Nach


Die


Disparitäten

Kommentar

steigt nach mehrjährigen

Rückgängen wieder an. Wir gehen von

einem «Nachholeffekt» aus und sehen

langfristig eher das Halten des aktuellen

Niveaus. Regional sehr unterschiedliche

Entwicklung.

wie vor ist GR ein Zuwanderungsland,

insbesondere aufgrund der Schaffung von

Arbeitsplätzen auch im öffentlichen Sektor

(Gesundheit und Pflege).

Bevölkerung wächst, insbesondere

auch aufgrund von demografischen

Veränderungen (längere Lebenserwartung).

Einzelne Regionen sind jedoch mit

Schrumpfungstendenzen konfrontiert.

haben sowohl bezüglich der

Beschäftigung wie Geburten und

Bevölkerung stark zugenommen. Rheintal

gewinnt, ländliche Regionen verlieren.

42


5 Staat

Was ist Qualität?

43


Kantonsausgaben (1)

5 Staat

44


Kantonsausgaben (2)

5 Staat

45


Kantonsausgaben (3)

5 Staat

46


Steuersubstrat: Natürliche Personen

5 Staat

47


Zwischenfazit

5 Staat

Einfluss: • positiv für GR, • neutral für GR, • wachstumshemmend für GR

Indikator


Steuersubstrat


Steuereinnahmen


Staatsausgaben

Historische

Entwicklung

Vergangene

5 – 10 Jahre

Einschätzung

WIFO

In 5 Jahren

Kommentar

Steuersubstrat hat in den letzten Jahren


zugenommen.

Steuereinnahmen schrumpfen leicht.


Entwicklung wird primär durch

Steuersenkungen verursacht.

Ausgaben steigen stärker als Bevölkerung,


insbesondere für Soziales und allg.

Verwaltung. Ausgabenerhöhungen werden

teilweise aufgefangen durch tiefere

Kapitalkosten und tiefere Kosten im

Verkehr.

48


6 Fazit

Was ist Qualität?

49


Fazit: Situation 2015

6 Fazit

Umfeld Wirtschaft GR Bevölkerung Staat

Steuersätze

Investitionen

Wirtschaft

Welt / EU

Exportwirtschaft

Wechselkurse

Binnenwirtschaft

Tourismus

Handel /

Transport

und übrige

Binnenwirtschaft

Einfluss:

Wachstumsimpuls/positiv

neutral

Bremsend / negativ

Volkswirtschaft

Kantonssteuereinnahmen

Zinsen

Umwelt

Strompreis

Zweitwohnungen

Industrie

Dienstleistungen

ex. Tourismus

Staat /

Infrastruktur /

Versorgung

Soziales /

Gesundheit /

Bildung

Bevölkerung

Übrige

Einnahmen

Transfereinnahmen

Verkehr

Soziales

Gesundheit

Kultur&Freizeit

Bildung

Sicherheit

Stromsektor

Baugwerbe

Verwaltung

Nat. Ressourcen

Zinssätze

Pendler

Geburten

Migration

50


Besten Dank für Ihre

Aufmerksamkeit

Was ist Qualität?

Dieses Referat kann unter www.wirtschaftsforum-gr.ch

heruntergeladen werden.

51

Weitere Magazine dieses Users