Bericht Tirol 2019

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Gewerkschaft BAU-HOLZ

TIROL

24. Landeskonferenz

04. Mai 2019

ÖGB-Haus, Südtiroler Platz 14-16, 6020 Innsbruck

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24. Landeskonferenz Gewerkschaft BAU-HOLZ Tirol, 04. Mai 2019

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BERICHTINHALT

Inhaltsverzeichnis .................................................................................................................................. SEITE 3

Vorwort ............................................................................................................................................................ SEITE 4

Landesorganisation Tirol ................................................................................................................ SEITE 5-9

Entwicklung ................................................................................................................................................... SEITE 10-11

Rechtsschutz ............................................................................................................................................... SEITE 12-13

Jugend .............................................................................................................................................................. SEITE 14-15

Pensionisten ............................................................................................................................................... SEITE 16

Frauen .............................................................................................................................................................. SEITE 17

Kollektivvertrag .......................................................................................................................................... SEITE 18-20

Bildung ............................................................................................................................................................. SEITE 21-22

150 Jahre GBH ........................................................................................................................................ SEITE 23-25

Ehrungen ........................................................................................................................................................ SEITE 26-27

Aktionismus - Kampagnen ........................................................................................................... SEITE 28-37

Presse - Kommunikation ................................................................................................................. SEITE 38-45

Lohnsteuer runter! ................................................................................................................................ SEITE 46

Impressum | Herausgeber: Österreichischer Gewerkschaftsbund, Gewerkschaft Bau-Holz, 1020 Wien, Johann-Böhm-Platz 1 |Fotos: GBH-Presse, fotolia.com, Melbinger, eigene

Redaktion: Gewerkschaft Bau-Holz Tirol, 6020 Innsbruck, Südtiroler Platz 14-16, Christian Hauser | Layout, Grafik & Konzept: GBH-Presse, Thomas Trabi, M.A. | Druck: Medienfabrik|

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24. Landeskonferenz Gewerkschaft BAU-HOLZ Tirol, 04. Mai 2019

Florian Tauber

Landesvorsitzender

Christian Hauser

Landesgeschäftsführer

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

schnell sind fünf Jahre vergangen und

die Gewerkschaft Bau-Holz Tirol darf

bei ihrer Landeskonferenz auf bewegende,

aber positive fünf Jahre zurückblicken.

Ein Bericht kann nur ein

komprimierter Auszug aus einer Unmenge

an Tätigkeiten, Aktionen und

vielem mehr sein.

Ja, es waren bewegte fünf Jahre. Kollektivvertragsverhandlungen,

die sich

sehen lassen können. Meilensteine, wie

das „Überbrückungsmodell für Bauarbeiter“

oder Projekte wie „Faire Vergaben

sichern Arbeitsplätze!“, „Umwelt

+ Bauen“ sowie das Projekt „Ich bin

dabei! Du auch?“ wurden in der Gewerkschaft

Bau-Holz umgesetzt.

Aber auch gewerkschaftspolitisch

waren es keine Schlummerjahre, son-

dern es gab positive wie auch negative

Ereignisse zu bewältigen. Positiv ist sicherlich

die Lohnsteuerreform zu erwähnen.

Seit gut einem Jahr haben wir eine

neue Bundesregierung. Leider hält

diese Regierung die von uns über

Jahrzehnte hochgehaltene Sozialpartnerschaft

für „nicht mehr angemessen“.

Es wird ein System in Frage

gestellt, das Österreich über viele Jahrzehnte

für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

ein vernünftiges Miteinander

garantiert hat.

Aber auch der Angriff auf die Sozialversicherung

sowie auf unsere Arbeitszeit

spricht von Umverteilung

von Geld und Macht weg von den Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern.

Über fünf Jahre hinweg bei der Mitgliederwerbung

und bei den Mitgliedseinnahmen

schwarze Zahlen zu

schreiben bedeutet konsequente, harte

Arbeit. Nur wenn alle – Gewerkschaft,

Betriebsrätinnen und Betriebsräte,

Funktionärinnen und Funktionäre –

das Ziel kennen und gemeinsam an

Zielen arbeiten, stimmt die Richtung

in der Landesorganisation Tirol.

In einer Landeskonferenz gilt es noch

einmal zurück zu blicken. Ihre Aufgabe

ist aber auch, nach vorne zu blicken,

zu planen und gemeinsam

Weichen für die Zukunft zu stellen.

Wir bedanken uns herzlich bei

allen Betriebsrätinnen und Betriebsräten,

Funktionärinnen und

Funktionären, Hauptamtlichen, Jugendlichen,

Frauen sowie Pensionisten

für die abgelaufene Periode

und bitten euch, uns in der neuen

Funktionsperiode weiterhin tatkräftig

zu unterstützen.

Auf die nächsten 5 erfolgreichen Jahre. Glück auf!

Florian Tauber Landesvorsitzender

Christian Hauser Landesgeschäftsführer

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GBHVORWORT/LANDESORGANISATION

Landesvorstandsmitglieder der GBH Tirol

gewählt am 26. April 2014 in Innsbruck

Landesvorsitzender

Florian TAUBER Fa. Strabag Bau AG

Stellvertreter

Hansjörg FANKHAUSER WLV Tirol

Gerhard RAAB Fa. Fritz Egger GmbH

Landesvorstandsmitglieder

Johann KRAHBICHLER Fa. Swietelsky Bau GmbH

Ernst MATTLE Fa. Porr GmbH bis 28.02.2017

Ernst SCHWABEGGER Fa. Hans Bodner BaugesmbH bis 19.01.2017

Mario STRIGL Fa. Schretter & Cie

Sieghard WACHTER Fa. Schretter & Cie

Emanuel WALDER Fa. SW Umwelttechnik

Alberta ZANGL Fa. MS-Design Auto Tuning

Kooptierungen

Josef BRUNNER Fa. Hans Bodner BaugesmbH ab 20.01.2017 LV

Michael GINTHER Fa. Schretter & Cie

Michael HAIDER Fa. Porr GmbH ab 01.03.2017 LV

Josef KARRER Fa. Alpine BeMo Tunneling GmbH

Kontrolle

Manfred KRONBICHLER Fa. Hans Bodner BaugesmbH

Astrid KRAXNER Fa. Pfeifer GmbH

Siegfried LADNER Fa. Strabag Bau AG

Hannes SCHWEIGKOFLER Fa. Fritz Egger GmbH

Walter WILLE WLV Tirol

Landespensionisten

Georg

Reinhold

Bernhard

Bernd

Richard

BRUNNER

FAE

HÖGER

WATSCHER

ZARKA

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GBHLANDESORGANISATION

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GBHTEAM GBH TIROL

Christian Hauser

Landesgeschäftsführer


Ziele sind da, um sie zu erreichen!

Seit 2009 werden in der GBH Tirol Ziele am laufenden

Band erreicht. DANKE!

Marlies Schuchter

Assistentin



Erfolge werden erzielt, wenn die Stärken eines jeden

einzelnen Mitarbeiters erkannt, gefördert und belohnt werden.


Rupert Altenhuber

Sekretär


Wichtig ist, wenn Arbeit nicht belastet,

sondern Spaß macht.


Elisabeth Randl

Assistentin


Die Freude an der Arbeit wird zum Vergnügen,

was schlussendlich den Erfolg ausmacht.


Markus Plieger

Sekretär


Jeder in unserem Team der GBH Tirol hat seine Stärken und Schwächen

– als Ganzes sind wir aber eine Einheit und daher macht es auch so viel

Spaß, hier zu arbeiten und sich um die

Anliegen unserer Mitglieder und Funktionäre zu kümmern.


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Mitgliederentwicklung

Seit 2009 können wir einen konstanten Mitgliederzuwachs in der GBH-Landesorganisation Tirol verzeichnen,

daher gelang es uns im Berichtszeitraum 2014-2018, 217 neue Mitglieder zu werben.

Erfreulich ist auch die Steigerung der Mitglieder im Jugendbereich.

429 Jugendliche sind mit Stand Dezember 2018 Mitglied der Gewerkschaft

Bau-Holz.

Seit 2014 gab es einen Mitgliederzuwachs bei den Frauen, was uns

sehr freut. Ebenso konnten wir bei unseren Pensionistinnen und Pensionisten

einen Mitgliederzuwachs von 17 Prozent verbuchen.

Mitgliederentwicklung

2014 – 2018

Jahr 2014 2015 2016 2017 2018

Betriebe/Betriebsratsköperschaften

Betriebsratswahlen

Wir konnten im Berichtszeitraum 42 Betriebsratswahlen durchführen. Erfreulich ist auch, dass wir in den Firmen Theurl

Holzindustrie GmbH in Assling und Tiroler Lamellierholz GmbH in Silz erstmals einen Betriebsrat gründen konnten.

Wildbach-

& Lawinenverbauung

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GBHENTWICKLUNG

Barbarafeier Brenner-Basis-Tunnel

JVR-Wahl Fa. Porr

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Rechtsschutz

Die Gewerkschaft Bau-Holz Tirol bietet

ihren Mitgliedern in arbeits- und sozialrechtlichen

Fragen Hilfe und Unterstützung

an.

Meist lassen sich rechtliche Probleme

unserer Mitglieder auf dem Interventionsweg

erledigen. Wenn aber „nichts

mehr geht“, bieten wir auch die

Rechtsvertretung vor Gericht an.

Jahr

2014

2015

2016

2017

2018

Rechtsfälle

52

62

78

48

79

Beträge gesamt

82.372,00

85.020,00

102.430,00

75.470,00

94.270,00

Arbeitslosenunterstützung

An unsere Mitglieder flossen im

Berichtszeitraum 271.134 Euro an

Arbeitslosenunterstützung.

Um in den Genuss einer Arbeitslosenunterstützung

zu kommen, muss ein

schriftliches Ansuchen (AMS) an die

Gewerkschaft Bau-Holz gestellt werden.

Solidaritätsversicherung

Die Solidaritätsversicherung umfasst

Freizeitunfälle, Spitalsaufenthalte,

Sterbefallunterstützung

und wird an unsere Mitglieder bei

Anlassfall ausbezahlt.

Jahr

2014

2015

2016

2017

2018

Jahr

2014

2015

2016

2017

2018

Beträge gesamt

€ 51.206,00

€ 52.547,00

€ 62.722,00

€ 50.795,00

€ 53.864,00

Beträge gesamt

€ 2.178,00

€ 2.860,00

€ 5.866,00

€ 3.938,00

€ 2.259,00

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GBHRECHTSSCHUTZ

K O N T R O L L B E R I C H T

an die 24. LANDESKONFERENZ TIROL der Gerwerkschaft Bau-Holz

Die Kontrolle der Landesorganisation Tirol hat ihre Prüfungen von 2014 bis 2018 durch Einsicht in Kassenbuch, Bankauszüge,

Belege, Mitgliederentwicklung und Beschlüsse 12-mal überprüft.

Die stichprobenweise erfolgten Feststellungen haben Übereinstimmung zwischen den Eintragungen im Kassenbuch

sowie den Bankauszügen und den Belegen ergeben.

Die Kontrolle konnte sich auch davon überzeugen, dass die Buch- und Kassenführung der Landesorganisation durch Kontrollorgane

der Zentrale der Gewerkschaft periodisch einer Überprüfung unterzogen wurde, die ebenfalls keine Beanstandungen

ergeben haben.

Aufgrund dieser Prüfungsergebnisse stellt die Kontrolle an die Landeskonferenz folgende Anträge:

Den Kontrollbericht zur Kenntnis zu nehmen und der Landesleitung die Entlastung zu erteilen.

Der Buchhaltung mit Elisabeth Randl für die genaue Führung der Buch- und Kassengeschäfte Anerkennung auszusprechen.

Solidaritätsversicherung

Sterbefallunterstützung: 2014

1.810,00

2015

650,00

Gesamt: € 7.420,00

2016

2.310,00

2017

1.650,00

2018

1.000,00

Unfallunterstützung: 2014

368,00

2015

2.010,00

Gesamt: € 9.481,00

2016

3.556,00

2017

2.288,00

2018

1.259,00

Arbeitslosenunterstützungen

2014

51.206,00

2015

52.547,00

2016

62.722,00

2017

50.795,00

2018

53.864,00

Gesamt € 271.134,00

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Die Jugendarbeit in unserer Organisation

ist wichtiger denn je. So konnten

wir in den letzten fünf Jahren ca. 600

Jugendliche von einer Mitgliedschaft

überzeugen, da wir als Gewerkschaft

Bau-Holz auf Baustellen, in Betrieben,

Berufsschulen und in der Bauakademie

sehr präsent sind und den gewerkschaftlichen

Gedanken bestmöglich

vermitteln.

Gemeinsam mit der AUVA und WKO

rüsten wir Jugendliche mit Schutzbrillen

und Gehörschutz aus und verbessern

dadurch auch ihr Wissen zum

Thema „Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerschutz.

Weiters informierten wir über Kollektivverträge,

Gesundheit am Arbeitsplatz,

Betriebsrat und den Jugendvertrauensrat,

diskutierten mit Schülerinnen

und Schülern und haben Mängel

im Wissen über Gewerkschaftsarbeit reduzieren

können.

Erfolgreich waren auch die Gründungen

dreier neuer Jugendvertrauensrats-

Körperschaften bei den Firmen Porr Bau

in Kematen, Ing. Hans Bodner in Kufstein

und Fritz Egger in St. Johann. Unsere

Jugendvertrauensrätinnen und Jugendvertrauensräte

sind auch sehr

interessiert an gewerkschaftlicher Weiterbildung,

um für ihre JVR-Tätigkeiten

in den Firmen gerüstet zu sein.

Wir möchten uns auch bei der ÖGB-

Gewerkschaftsjugend, bei den ÖGB-Regionalsekretären,

der ÖGB-Frauensekretärin,

bei den Fachgewerkschaften

und den GBH-Funktionärinnen und

Funktionären herzlich bedanken, da sie

uns bei unseren Werbeaktionen immer

tatkräftig unterstützen.

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GBHJUGEND

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Bernd Watscher in seiner Funktion als

Landespensionistenvorsitzender nahm

Stellung in zahlreichen Sitzungen zu

pensionsrelevanten und gewerkschaftspolitischen

Themen. Besonders

ist ihm die Thematik der Pensionsanpassung

und des Verbraucherpreisindex

(VPI) sowie die Pflegesituation, für

die er sich für unsere Pensionistinnen

und Pensionisten lautstark einsetzt,

auch weiterhin ein großes Anliegen.

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GBHFRAUEN/PENSIONISTEN

Im Berichtszeitraum konnten wir den

Frauenanteil in unserer männerdominierten

Gewerkschaft deutlich steigern.

Unsere engagierten Betriebsrätinnen

im Landesvorstand informierten

Frauen bei Werbeaktionen über Kollektivverträge,

Gesundheit am Arbeitsplatz,

die sehr schlecht ausgebaute

Kinderbetreuung, die Problematik der

Teilzeitbeschäftigung uvm. Weiters

nahmen unsere Funktionärinnen an

zahlreichen Fortbildungen, Meetings

und an internationalen Frauentreffen

teil. Bei Straßenaktionen wie zum

Equal Pay Day, zur diskriminierenden

Entlohnung der Frauen, zum Weltfrauentag

sowie bei Informationsveranstaltungen

auf der Straße und in Betrieben

wurde die Landesfrauenabteilung des

ÖGB Tirol von unseren Funktionärinnen

unterstützt.

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GBHKOLLEKTIVVERTRAG

Kollektivverträge verhelfen ArbeitnehmerInnen zu vielen Rechten und Ansprüchen, die nicht in Gesetzen

geregelt sind. In Österreich gibt es keine gesetzlichen Lohn- bzw. Gehaltserhöhungen, d. h., nur aufgrund

von Kollektivverträgen gibt es regelmäßig höhere Löhne und Gehälter für ArbeitnehmerInnen. Jedes Jahr erreichen

wir gemeinsam Einkommenserhöhungen in Verhandlungen mit der ArbeitgeberInnenseite. Kollektivverträge

regeln außerdem die Zuschläge für Schichtarbeit, Feiertagsarbeit, Überstunden oder Mehrarbeit

bzw. Urlaubszuschuss und Weihnachtsgeld. Auch Freizeitansprüche der ArbeitnehmerInnen (z. B. bei Übersiedlung

oder Hochzeit), die Bezahlung von Zulagen und Prämien, Reisegebühren oder Taggelder und vieles

mehr werden durch die Kollektivverträge erzielt.

Erhöhung der Löhne durch die Kollektivvertragsverhandlungen 2014 bis 2018

Die GBH hat in allen ihren 25 Branchen mit rund 250.000 Beschäftigten 100 % KV-Abdeckung.

Mindestlohn von 1.500 EUR für 99,7 % der Beschäftigten erreicht

... nur in nachfolgenden Teilbereichen konnte der Mindestlohn noch nicht erreicht werden.

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Der Kollektivvertrag, die Bibel,

wenn es darum geht, Recht und

Ansprüche von Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmern geltend

zu machen.

In Österreich gibt es keine gesetzliche

Lohnerhöhung und darum ist der

Kollektivvertrag das wichtigste Instrument

gewerkschaftlicher Arbeitnehmerinnen-

und Arbeitnehmerinteressensvertretung.

Jedes Jahr verhandeln wir in unseren

Branchen für rund 250.000

Beschäftigte die Löhne. Aber nicht

nur die Löhne werden jedes Jahr verhandelt,

sondern auch das Rahmenrecht.

In diesem werden Zulagen,

Überstunden, Urlaubszuschuss, Weihnachtsgeld,

Reisegebühren, Taggelder

und vieles mehr verhandelt.

Gute Kollektivverträge brauchen

starke Gewerkschaften und

starke Gewerkschaften zeichnen

sich durch viele Mitglieder aus.

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GBHKOLLEKTIVVERTRAG/BILDUNG

Gerade in Zeiten wie diesen ist eine

gute Aus- und Weiterbildung unserer

Betriebsrätinnen und Betriebsräte

wichtiger denn je.

Das nötige Rüstzeug (Arbeitsrecht,

Kommunikation, Mitgliederwerbung,

usw.) erhalten unsere Arbeitnehmervertreterinnen

und Arbeitnehmervertreter

in den Grund- und anschließend in den

Expertenkursen. Seit unserer letzten

Landeskonferenz haben 52 Kolleginnen

und Kollegen aus unserem Bundesland

dies in Anspruch genommen.

Von 2014 bis 2016 fanden die Grundkurse

noch bei uns in Tirol statt. Seit

2017 finden diese Fortbildungen, nun

für mittlerweile sieben Bundesländer, in

unserem neu renovierten Seminarhotel

„Tauernblick“ in Schladming statt.

Seit 2019 bietet die GBH auch einen

Grundkursdurchgang für Nicht-BUAK-

Betriebsrätinnen und Betriebsräte an.

Weiters haben engagierte Betriebsrätinnen

und Betriebsräte seit 2014 die

Möglichkeit, die drei Monate dauernden

„AK-Betriebsräte-Kollegs“ (gewerkschaftspolitischer

Speziallehrgang)

der Arbeiterkammern Tirol, Salzburg

und Vorarlberg in Innsbruck, Seehof-

Bildungshaus, zu besuchen.

Im Herbst 2018 begann die neue Betriebsräteakademie

der Gewerkschaft

Bau-Holz, mit der in 15 Monaten (12

Module) eine weitere hervorragende

Ausbildung unserer Spitzenfunktionärinnen

und Spitzenfunktionären geschaffen

werden konnte.

Nachfolgende Lehrgänge haben besucht:

Betriebsräteakademie – Gewerkschaft Bau-Holz

2018/2019 Hannes Schweigkofler Fritz Egger GmbH

BR-Akademie West – Innsbruck

2014 Hannes Schweigkofler Fritz Egger GmbH

ÖGB Tirol – Gewerkschaftsschule

2014/2015 Mario Strigl Schretter & Cie

2014/2015 Josef Brunner Ing. Hans Bodner

2014/2015 Manfred Kronbichler Ing. Hans Bodner

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GBHBILDUNG/150 JAHRE GBH

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GBH150 JAHRE GBH

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Die Gewerkschaft Bau-Holz Tirol ehrt alle zwei Jahre ihre Mitglieder, die 25, 40, 50 und 60 Jahre Teil unserer

Organisation sind. Ein ganz besonderes Highlight sind die Ehrungen langgedienter Mitglieder der Gewerkschaftsbewegung.

In den letzten vier Jahren konnten wir 394 Mitglieder in Tirol ehren. Besonders stolz sind wir auf jene Mitglieder, die

bereits über 60 Jahre Mitglied unserer Bewegung sind. Besonders zu erwähnen sind die gemeinsamen Jubilare-Ehrungen

der Fachgewerkschaften in Osttirol. Ein Vorzeigeprojekt, das sicherlich auch in anderen Regionen Tirols Zuspruch

erhalten würde.

DANKE!

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GBHEHRUNGEN

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Jahrhundertprojekt – Brenner-Basis-Tunnel

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GBHAKTIONISMUS

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Der GBH-Landesvorstand besichtigt das Tiroler Landestheater

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GBHAKTIONISMUS

Unsere traditionellen GBH-Neujahrstreffen

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GBHNEUJAHRSTREFFEN

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GBHAKTIONISMUS

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Projekt - Firma Swietelsky Bau GmbH

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GBHAKTIONISMUS/PRESSE

In den letzten Jahren hat sich in der

Kommunikation unwahrscheinlich viel

getan – mehr als in Jahrzehnten zuvor.

Das bringt auch viele neue und zusätzliche

Herausforderungen für die Öffentlichkeitsarbeit

der GBH. Diesen

Herausforderungen haben wir uns erfolgreich

gestellt. Das reicht von einem

Relaunch unserer Website www.bauholz.at

und unseres BAU-HOLZ-Magazins

sowie der BR-INFO bis hin zu

einem eigenen Facebook-Auftritt facebook.com/deinegbh.

Aktive Pressearbeit

Dabei dürfen natürlich die herkömmlichen

Tätigkeiten einer Pressestelle

nicht auf der Strecke bleiben. Aus diesem

Grund führt die GBH laufend Medienschulungen

auch mit Verantwortungsträgern

in den Bundesländern

durch. Dadurch gelingt es uns immer

besser, auch in den Bundesländer-Medien

stärker aufgenommen zu werden.

Nicht ohne Erfolg. Obwohl die GBH zu

den kleineren Gewerkschaften zählt,

waren wir medial sowohl in Print, TV

und Radio wie auch bei den neuen Medien

immer sehr gut vertreten.

GBH als medialer Themenführer

Mit der Warnung vor dem 12-Stunden-

Tag/der 60-Stunden-Woche mit den

schweren Arbeitsbedingungen für unsere

Kollegen waren wir Themenführer

im Sommer 2018. Dazu wurden auf

Baustellen und in Betrieben bundesweit

Pressegespräche durchgeführt, damit

sich Medienvertreter vor Ort ein

Bild über die schwerste Arbeit unserer

Kollegeninnen und Kollegen machen

konnten. Unser Konzept, Medien reale

Auswirkungen von politischen Maßnahmen

direkt am Arbeitsort aufzuzeigen,

wird sehr gut angenommen.

GBH-Kampagnen

Egal, ob mit unseren Sozialpartner-

Kampagnen „UMWELT + BAUEN“ und

„FAIRE VERGABEN sichern Arbeitsplätze!“

oder mit den eigenen Kampagnen

wie „12/60“, „Ich bin dabei, du

auch?“ oder die „UV-Informationskampagne“

– die GBH setzt hier in der

Kommunikation neue Maßstäbe.

Auch hier gibt uns der Erfolg recht:

Immerhin wurde in Österreich auf Initiative

unserer Kampagnen das „Bestbieterprinzip“

wieder eingeführt. Die

Experten der GBH sind in den Medien

gefragt.

Es wird nicht einfacher

Das Jahr 1 unter „Schwarz-Blau“ hat

uns vor neue Herausforderungen gestellt.

Täglich gibt es neue Ideen von

dieser Bundesregierung, welche unseren

ArbeitnehmerInnen keine Vorteile

bringen – ganz im Gegenteil. Auch die

mediale Landschaft hat sich geändert.

Der Einfluss der neuen Regierung ist in

allen Medien zu spüren. Alleine im Innenministerium

sind 50 Personen mit

der Öffentlichkeitsarbeit beschäftigt.

Aber auch diesen neuen Vorausetzungen

werden wir uns gemeinsam mit

unseren Landesorganisationen stellen.

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NEIN zur 60-Stunden-Woche

NEIN zum 12-Stunden-Tag

So geht‘s nicht!

Die Industrie bestellt, die Regierung liefert, und die ArbeitnehmerInnen

bezahlen mit ihrer Gesundheit, ihrer Freizeit und ihrem Geld:

Unsere Gesundheit

Längere Arbeitszeit bedeutet massiv mehr Unfälle,

das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko steigt rapide an.

Das ist ein Frontalangriff auf ein gutes Leben, wie wir es fordern.

Unsere Freizeit

Überstunden abzulehnen, wird kaum mehr gehen – Familie, Freundschaften,

Sport und ehrenamtliche Tätigkeiten bleiben auf der Strecke.

Diese zutiefst persönliche Einschränkung lehnen wir ab!

Unser Geld

Zuschläge für die 11. und 12. Stunde, die derzeit

in Betriebsvereinbarungen fixiert sind, werden entfallen.

Das ist Lohnraub!

neinzum12stundentag.at

Bildtext - Bild 2 spaltig 1 spaltig und 3 spaltig möglich

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GBHPRESSE

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Wildbach-

& Lawinenverbauung

Tirol

In Tirol ist der Baubereich ein bedeutender Faktor,

der Verdrängungswettbewerb verstärkt sich

zusehends. Im Schnitt sind in Tirol zwischen

10.000 und 13.000 ArbeitnehmerInnen in ca. 950

Betrieben, davon nur noch vier Bauindustrie-Betrieben,

beschäftigt. Zwei Drittel werden als Ein-

Mann-Betrieb geführt. In den vergangenen

Jahren sank die Lehrlingsanzahl in den Betrieben

merklich.

Ein weiterer bedeutender Faktor im alpinen Gebiet

ist die Wildbach- und Lawinenverbauung.

Die Sektion Tirol betreut 1.878 Wildbach- und

2.189 Lawineneinzugsgebiete mit einer Gesamtfläche

von ca. 11.510 km², das entspricht ca. 91

% der Gesamtfläche von Tirol. Ca. 20 % der Fläche

von Tirol sind als Risikogebiete (Steinschlag,

Rutschungen) ausgewiesen. Die „Wildbachler“

leisten also ihre ausgezeichnete und für die Bevölkerung

so wichtige Arbeit unter oft widrigsten

Bedingungen.

Foto: Wildbach- und Lawinenverbauung, GBH

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