Mai 2019 | Bürgerspiegel

sirus91

Seite 6

Sonderthema

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1969-2019

Wir feiern 50 Jahre

Wassersportverein e.V. Elisabethfehn

feiern Sie mit!

Grußwort des Barßeler Bürgermeisters Nils Anhuth

Ein halbes Jahrhundert Wassersportverein

(WSV) Elisabethfehn

– das ist wahrlich ein

Grund zum Feiern. In den vergangenen

50 Jahren hat sich

der Wassersportverein auf

verschiedenste Art und Weise

in das gesellschaftliche Leben

der Gemeinde Barßel eingebracht

– dafür ein herzliches

Dankeschön und Glückwünsche

von Rat und Verwaltung

zum Jubiläum.

Der WSV Elisabethfehn ist eines

der Aushängeschilder unserer

Gemeinde und hat eine

nicht zu unterschätzende Außenwirkung.

Der 200 Meter

lange Vereins-Steg an der Sagter

Ems ist ein echter Anziehungspunkt

für Wassersportfreunde

von Nah und Fern.

Mittlerweile kümmert sich

der WSV auch noch um einen

zweiten Steg in Dreibrücken.

Darüber hinaus befinden sich

weitere Anlegemöglichkeiten

kurz vor der Fertigstellung,

um das gemeinsame Anliegen

der Gemeinde Barßel und des

Wassersportvereins Elisabethfehn

weiter voranzutreiben:

Wir möchten den Elisabethfehnkanal

als Herzstück unseres

Wassersportreviers zukunftsfähig

machen und dafür

sorgen, dass unsere Gäste den

Kanal nicht nur zur Durchfahrt,

sondern gerne auch zum

Verweilen nutzen.

Mit diesem Ansinnen hat sich

der Wassersportverein auch

bei der Zukunftswerkstatt

der Bürgerinitiative „Rettet

den Elisabethfehnkanal“ konstruktiv

eingebracht. Selbiges

gilt für das regionale Wassersportforum,

das es seit einigen

Jahren gibt und bei dem

der WSV Elisabethfehn zu den

Mit-Initiatoren zählte. Dieser

ständige Austausch mit anderen

Wassersportlern und die

kontinuierliche Netzwerkarbeit

des Vereins sind zwei der

Erfolgsrezepte der nunmehr

50-jährigen Vereinsgeschichte.

Dass dabei auch die Geselligkeit

nicht zu kurz kommt,

dafür sorgen nicht zuletzt das

idyllisch gelegene Vereinsheim

und der umtriebige Vorstand,

bei dem ich mich für die gute

Zusammenarbeit herzlich bedanken

möchte.

Ich wünsche dem WSV Elisabethfehn

weiterhin alles Gute

und stets eine Handbreit

Wasser unter’m Kiel! Liebe

Mitglieder, bleiben Sie getreu

dem Motto der Gemeinde

Barßel „immer in Bewegung“

und bringen Sie sich auch weiterhin

so engagiert in Sachen

Wassersport für unsere Gemeinde

und die gesamte Region

ein!

Ich wünsche allen Gästen ein

schönes Wochenende!

Grußwort des Präsidenten des Landesverband Motorbootsport Niedersachsen e.V.

Benno Wiemeyer

Vor nun gut 50 Jahren fanden

sich überall in der ganzen Bundesrepublik

Deutschland viele

gleichgesinnte Menschen

zusammen, um gemeinsam

den Bootssport auszuüben.

Sie gründeten Sportbootvereine

und an den Fahrwassern

wuchsen viele kleine und größere

Bootshäfen wie Pilze aus

der Erde. Die Skipper der verschiedenen

Häfen besuchten

sich auf ihren Wochenendfahrten

gegenseitig, trugen

Wettbewerbe aus und ihr maritimer

Höhepunkt war der

jährliche Urlaub mit dem eigenen

Boot. Das war und ist hier

im Gebiet um Leda und Jümme

nicht anders.

Vor ca. 250 Jahren begannen

die Menschen dieses Gebiet

für sich zu erschließen, in dem

sie den Torf abbauten und an

gleicher Stelle ein ständiges

Leben ermöglichten. Sie nutzten

die vorhandenen Gewässer

als Transportwege für den

Torf und andere Güter aber

auch für die Entwässerung

dieses Gebietes. Die Ansiedlungen

wuchsen und es mussten

zwangsläufig eine Vielzahl

neuer Kanäle gegraben werden.

Es entstand die Grundlage

zum Überleben aber auch

das heutige Wassersportrevier.

Die Bevölkerung war entweder

dem Torfabbau oder der

Schifffahrt verbunden. Dieses

erklärt auch heute noch ihre

Nähe zu der mit Not und Arbeit

hart erkämpften Heimat

und insbesondere zu ihren Gewässern.

Dieses Bootsrevier hat im Gegensatz

zu vielen anderen

noch immer die Besonderheit,

dass keine Schleuse den Einfluss

der Gezeiten unterbricht.

Ebbe und Flut wirken bis weit

in das Binnenland hinein. Mit

diesem Strom werden die Boote

geschoben und auch auf den

kleineren Fahrwassern zweimal

am Tag für einige Stunden

mit ausreichender Wassertiefe

versorgt. Auf diesen, von der

Natur geprägten Gewässern

bestimmt der Tiden- und nicht

der Terminkalender die Fahrt.

Dieses Bootsrevier, zwischen

der Ems bei Leer und dem

Küstenkanal bei Kamperfehn,

ist fortlaufend gepflegt und

weiterentwickelt worden. Wie

überall anders auch besteht

hier die ständige Auseinandersetzung

zwischen den Interessen

der anliegenden Bevölkerung,

der Wirtschaft und den

Bedürfnissen der Natur selbst.

Wir gehen davon aus, dass die

hier verantwortlichen Personen

auch in Zukunft das angemessene

Gleichgewicht zwischen

den Beteiligten suchen

und auch finden werden. Unser

Verband ist auf jeden Fall

bereit und vorbereitet, hierfür

seinen Anteil zu leisten.

Das maritime Gebiet von Leda

und Jümme ist sicherlich deutlich

größer als außenstehende

Personen möglicherweise ver-

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