LR Ausgabe vom 9. Mai 1989

lronline.de

Proletarier aller Länder, vereinigt euch!

lAUSITZER RUNDSCHAU

ORGAN DER BEZIRKSLEITUNG COTTBUS DER SOZIALISTISCHEN EINHEITSPARTEI DEUTSCHLANDS

3S. JAHRGANG - NR. 108 DIENSTAG. 9. MA( 1989 EINZaPREIS: 15 PFENNIG

Festvergnstaltung in der Deutsdren Stootsoper Unter den Linden

Unauslöschlicher Dunk für

ruhmreiche Befreiuugstat

(ZB-Tr.tefotos)

Festveranstaltung zum 44. Jahrestag der Befreiung / Erich Honecker und

weitere Mitglieder der Partei- und Staatsführung herzlich begrüßt

Berlin (ADN/LR). Zum 44. Jahrestag der Befreiung Staatsführung der DDR sowie Repräsentanten der

des deutschen Volkes vom HiUerfaschismus fand am UdSSR und ihrer Streitkräfte. Mit ihnen zusammen

Montag in Berlin eine Festveranstaltung statt, zu der hatten verdienstvolle Werktätige. Angehörige der

das Zentralkomitee der SED, der Staatsrat, der Mini- Nationalen Volksarmee und Veteruien der Arbeitersterrat

und der Naticmalrat der Nationalen Front der bewegung im Präsidium Platz genommen. Die Fest-

DDR eingeladen hatten. Der herzliche Gruß der Teil- veranstaltung wurde mit den Hymnen der UdSSR und

nehmer galt dem Generalsekretär des Zentralkomitees der DDR eingeieitet. Die Ansprache hielt Kurt Hager,

der SED und Vorsitzenden des Staatsrates. Erich Mitglied des Politbüros und Sekretär des Z^tral-

Honccfcer. und weiteren Mitgliedern der Partei- und komitees der SED (Ausführlich auf Seite 3).

In seiner Rede betonte Kurt Hager, unter Führung der Partei Lenins sem Ziel dienen alle Veränderunder

8. Mai werde alljährlich in dem an der Front und im Hinterleind all gen politischer, ökonomischer, so-

Bewoißtsein unauslöschlicher Dank- ihre Kräfte einsetzten, mit glühen- zialer und kultureller Art die wir

barkeit gegenüber den Kämpfern dem Patriotismus und hoher sozia- heute vornehmen und in Zukunft

der Sowjetarmee und der anderen listischer Moral den Kampf auf- durchführen werden.

Mächte der Antihitlerkoalition, ge- nahmen und den Beweis für die Wir gehen davon aus, erklärte der

genüber all jenen begangen, die Überlegenheit der Ideen der Okto- Redner, daß jede Bruderpartei und

durch ihren Heldenmut diesen Tag berrevolution, der Ideen des Sozia- jedes Volk eines sozialistischen

der Befreiung herbeiführten. Die- lismus über den Ungeist des Fa- Landes den Kurs, der eingesdilaser

Tag werde immer im Gedächt- schismus erbrachten.

gen wird, selbst bestimmen, und

nis unsei^ Volkes lebendig blei- In der DDR wurde der Faschismus zugleich treten wir für die CJemeinben.

mit Stumpf und Stiel ausgerottet, samkeit des Handelns in allen

Generationen wurden im Geiste des Grundfragen der Gegenwart ein.

Der Redner unterstrich, daß dieser Antifaschismus, der Völkerfrcund- Im Anschluß an die Rede Kurt

Krieg die härteste aller Prüfungen sdiaft und des Friedens erzogen, Hagers erklang die „Internatiogeweren

sei, denen der Sowjetstaat sagte Kurt Hager. Unser Kurs ist nale**. Dann bot das Staatliche

und die GesellseI wurden die

Kränze in der Krypta der Gedenkstätte

niedergelegt.

Mit einer Kranzniederlegung am

Denkmal des polnischen Soldaten

und des deutsidien Antifaschisten

Im Berliner Volkspark Fried- ehrendos Gederüien on die gGfoilGnon sowjohsöion Soldv. «n und an di«

(Fortsetzung auf Seite 2) Opfer des Fasdiismus ouf dem Cottbuser SudMedhof (Foto: Wowro)

Glüdcwiinsche zum 44. Jahrestag des Sieges an die UdSSR

Enger Bnidcrbnnd mit

Partei und Land Lenins

Berlin (ADN/LR). Der Gene- des Ministerrates und des Volke>

reisekretär des Zentralkomitees der DDR.

der SED und Vorsitzende des Unvergänglich ist im Bewußtsem

Staatsrates der DDR, Erich Hon- der Bürger unseres sozialistischen

ecker, und der Vorsitzende des Mi- Staates verwurzelt, daß die sowjenisterrates

der DDR, Willi Stoph, tischen Menschen die größten Ophaben

folgendes Telegramm an fer für die Rettung der Weltziviliden

Generalsekretär des Zentral- sation vor der faschistischen Verkomitees

der KPdSU tmd Vor- sklavung brachten. Das Vermächtsitzenden

des Präsidlams des Ober- nis der sowjetischen Befreier lebt

sten Sowjets der UdSSR. Michail in d«i Taten der Kor'.munisien

Gorbatschow, and den Vorsitzen- und Werktätigen der DDR fort.

den des Ministerrates der UdSSR, Unser Volk begeht den 8. Mai in

Nikolai Ryshkow, übermittelt. diesem Jahr ganz im Zeichen des

bevorstehenden 40. Jahrestages

Zum 44. Jahrestag des Sieges der der Gründung der DDR. Zielstre-

Sowjetunion im Großen Vaterlän- big beschreitet es den vom XI

dischen Krieg und der Befreiung Parteitag der SED beschlossenen,

des deutschen Volkes vom Faschis- von Kontinuität und Eimeuerung

mus übermitteln wir Ihnen, dem gekennzeichneten Weg der weite-

Zentralkomitee der KPdSU, dem ren CJestaltung der entwickelten

Obersten Sowjet und dem Mini- sozialistischen Gesellschaft. Damit

sterrat der UdSSR sowie dem ge- leistet es seinen Beitrag zur weisamten

Sowjetvolk herzliche teren Stärkung des Soziallsmus

Glückwünsche des Zentralko- und zur Festigung des Friedens.

mitees der SED. des Staatsrates.

(Fortsetzung auf Seite 2)

Uberzeugendes Bekenntnis

zu veiksverbundener Poiitik

WohlkommissEon des Bezirkes schötzte Ergebnis der Wehlen ein

C o 11 b o 9 (LR). Die BezirkswablkommissioD

schätzte gestern unter

Leitung ihrer Vorsitzenden. Irma

Usdikamp, Vorsitzende des Rates

des Bezirkes, die Wahibewegung.

die Wahlbeteiligung und das Ergebnis

der Kommunalwahlen ein.

Mit ihrer Stimmabgabe erneuerten

die deutseben und sorbischen

Bürger ihr Bekennbiis für das weitere

AofMühen unseres sozialistischen

Vaterfandes.

Dieses überzeugende Votum für

die Kandidaten des Volkes, für

die Politik der Partei der Arbeiterklasse

und des sozialistischen

Staates, für Frieden. Sozialismus,

Sichcrlwit und Zukunftsgewißheit

sei verbunden mit der Bereitschaft

der Werktätigen, das Beste

in Vorbereitung des 40. Jahrestages

und des XII. Parteitages der

SED zu geben, betonte Irma Uschkamp.

Sie beglückwünschte die gewählten

14 043 Abgeordnet«! und

4694 Nachfolgekandidaten und

wünschte ihnen viel Erfolg in ihrer

verantwortungsvollen 'Tätigkeit

zum Wohle des Volkes. Allen

Wahlhelfern dankte sie für ihre

mit viel Engagement geleistete Arbeit.

Die Wahibewegung hätte die

Breite sozialistischer Demokratie

(Fortsetzung auf Seite 2)

Sowjetsoidnten überbrncbt

Gratulation zum Jahrestag des Sieges über den Hitlerfascdt Ismus

Cottbus (LR). Zum 44. Jahrestag

der Befreiung vom Hitlerfaschismus

iberbracfate gestern Horst Scholz,

Sekretär der Bezirksleitung Cottbns

der SED, in einer sowjetischen

Garnison die Grüße nnd Glückwünsche

der Bezilksleitung der

SED, des Rates des Bezirkes und

aller in der Nationalen Front der

DDR vereinten Parteien und Massenorganisationen

des Bezirkes

Cottbus.

Zu den Gratulanten gehörten

Burckardt Bartusch, Stellvertreter

der Vorsitzenden des Rates des Bezirkes

für Inneres, die Vorsitzenden

bzw. Vertreter der in der Nationalen

Front vereinten Parteien

und Massenorganisationen, die Vorsitzende

des Bezirkskomitees der

Antifaschistisdien Widerstandskämpfer,

Veronika M"sler, Vertreter

der bewaffneten Organe sowie

Werktätige aus Bet^i^^ben und Einrichtungen

an

Wir nehmen den Tag der Befreiung

und des Sieges zum AnlaÖ. den

Soldaten und Offizieren der Sowjetarmee

und allen Kämpfern

des antifaschistischen Widerstandes

zu danken für die Heldentaten, die

sie zur Befreiung unseres Volkes

vom Hitlerfaschismus vollbracht

haben, sagte Horst Scholz in einer

kurzen Ansprache. Die riesigen

Opfer, die die sowjetischen Menschen

durch die faschistische Barbarei

erlitten haben, würden unvergessen

bleiben.

Auf das Ergebnis der Kommunalwahlen

eingehend, bezeichnete es

Horst Scholz als erneuten Beweis

dafür, daß sich die Bürger unsere.:

sozialistischen Staates unumkehrbar

für Sozialismus und frieden

entschieden haben. Unseren Freunden

in den Bruderiändem versichern

wir. sagte er abschließend:

Auf die Kommunisten und Werktätigen

der DDR ist jederzeit Verlaß.

Sowjetischer Deppeierfeig

UdSSR in Gelb und Bleu

Dshamofidin Abdushaparow gewann den Spurt in Worsdiau

Warsciiau. Mis einem Spurtsieg von Dshamolidin

Abdushaparow (UdSSR) vor seinem Landsmann

Asiat Saitow und Jan Svorada (CSSR) endete am

Montag in der polnls^en Hauptstadt die erste

Etappe der 42. Internationalen Friedensfahrt Warsdiau

— Berlin — Prag. Beim «Rund um Warsdiau"-

Kriterium über 78 km erreichte das Feld von 106

Fahrern aus 18 Ländern geschlossen das Ziel vor

dem Legia-Stadion.

Damit fährt Dshamolidin Abdushaparow auf der zweiten Etappe, die

am Dienstag über 140 km von Warschau nach Lodz führt, im (^Iben

Trikot des Spitzenreiters, die UdSSR-Equipe ist im Besitz des Blauen

Trikots. Die DDR-Fahrer befanden sich alle mit im Hauptfeld. Olaf

Ludwig kam als bester DDR-^'ahrer auf Platz 20. Der Cottbuser Olaf

Jentzsch belegte Platz 75. Pedi hatte der Leipziger Uwe Raab, der in

der Endkampfgestaltung mit Abdushaparow kollidierte und zu Fall

kam, ohne sich jedoch emsthaft zu verletzen.

(Ausführlidi auf Seite 4)

Grüße zum Tag

der Befreiung

an die CSSR

Berlin (ADN/LR). Aus An(o8

des 44. Johrestages der Befreiung

de' Tschechoslowokei übermittelten

Erich Honecker und

Willi Stoph on den Generalsekretär

des Zentralkomitees der

KPTsch, Mitos Jakes, on den Präsidenten

der CSSR, Gustov Hu*

sak, und an den Vorsitzenden

der Regierung der CSSR, Ladis*

lov Adamec, brüderliche Grüße

und herzlichste Glückwünsche.

In dem Telegromm heißt es: Unter

Führung seiner Kommunistischen

'artei schuf dos tschechoslowokische

Volk nach

seiner Befreiung vom Hitlerfaschismus

durch die ruhmrei

ehe Scwjetormee einen hocnentwickelten

soiiollstisch-jn

Stoot. der ein großes internationales

Ansehen genießt. Zielstrebig

und initiativreich verwirk

liehen die Werktätigen der

CSSR die Beschlüsse des

XVlI. Porte"toge$ der KPTsch

(Fortsetzung auf Seite 2)

Festempfang zum

Tag des Sieges

Erich Honedcer in

UdSSR-Botsdiaft begrüßt

Berlin (ADN/LR). Ein festlidrer

Empfang zum log des Sieges

des Sowjetvolkes im Großen

Vaterländischen Krieg und der

Zerschlagung des Hitlerfoschismus

vereinte am Montagabend

die Repräsentanten der UdSSR

in der DDR mit der Portei- und

Stootsführung der Republik. Zu

diesem 44. Jahrestag des 8. Mol

^945 hotte der Außerordentliche

und BevoHmöditigte Botschofter

der UdSSR in der DDR Wjotsdteslaw

Kotschemossow. In das

Gebäude der Botschoft in Berlin

Unter den Linden eingeladen.

Herzlich begrüßte Gäste waren

Erich Honecker und die weiteren

führenden Persönlichkeiten der

DDR. Die Hymnen beider Bruderstooterr

leiteten den Abend

ein, der noch einem Toast von

Botsdrafter Kotsdremossow in

einer freundschaftlichen, herzlichen

Atmosphäre verlief.

depeschen

— Hannover. Ein Mahnmal für

EmstThclmonn und andere Opfer

des Noriterrors ist am Montag

von Oberbürgermeister Herbert

Schmolstieg (SPD) im Zenfum

Hannovers eingeweiht worden.

— — Genf. Die DDR wird in diesem

Jahr 85 Verwundeten und

Kranken aus dem südlichen Afriko

sowie dem Nohen Osten eine

medizinisdre Spezialbehandlung

ermöglichen, gab dos Internotionole

Komitee vom Roten Kreuz in

Genf bekonnt.

——^ Washington. Die omerikonisdie

Raumfähre Atlantis ist am

Montog um 21 43 Uhr MESZ gelondet.

Sie wor om Freitog mit

fünf Ast'onouten on Bord gestortet.

-r— Guatemala-Stadt. In Guotemolo

sind rund 100 Geheimfriedhöfe

entdedit worden, auf

denen Mordopfer der früheren

Mihtärdiktotur begraben sind.

Der Etaopensieger

Dshamalidin Abdushaparow

(UdSSR)


LR - 9. MA11989 - SEfTE 2

Parlamentoiier aus

Finnland zu Gast

Berlin (ADN/LR). Der Vorsitzende

des Außenpolitischen Ausschusses

der Volkskammer. Hermann Axen.

Mitglied des Politbüros und Sekretär

des ZK der SED, empfing am

Montag in Berlin eine Delegation

des Außenpolitischen Ausschusses

des Finnischen Reichstages unter

Leitung des Ausschußvorsitzenden.

Markus Aaltonen, zu einem Gespräch.

Beiderseits wurde mit Genugtuung

festgestellt daß mit dem

erstmaligen Besuch des finnischen

Reichstagsausschusses in der DDR

der politische Dialog zwischen beiden

Staaten erweitert wird.

Sowjetische

Delegation empfangen

Berlin (ADN/LR) Der Präsident

der Gesellschaft für Deutsch-

Sowjetische Freundschaft. Erich

Mückenberger. Mitglied des Politbüros

des ZK der SED. empfing

am Montag in Berlin eine ttelegation

der Sowjetischen Gesellschaft

für Freundschaft mit der DDR

unter Leitung des 1. Stellvertreters

des Vorsitzenden des ZentralvorstanJes.

Tamara Kuzenko Die Abordnung

weilt anläßlich des

44- Jahrestages der Befreiung und

der Woche der Deutsch-Sowjetischen

Freundschaft in der DDR.

Genossin Marie Torhorst

im hohen Aher verstorben

Berlin (ADN/LR). Am 7. Mai 1989

starb nach Vollendung ihres

100. Lebensjahres die Verdiente

Lehrerin des Volkes. Genossin

Prof. Dr. Dr. b.c. Marie Torhorst.

Bis zuletzt nahm sie regen Anteil

am gesellschaftlichen und wissensdiaftlichen

Gesdiehen unserer

Deutschen Demokratischen Republik.

Mahnmal für Opfer des

Faschismus eingeweiht

Dresden (ADN'LR). Ein Mahnmal

zum Gedenken an Hunderte Kriegsgefangene

und Zwangsarbeiter aus

der Sowjetunion, die in den Jahren

194i bis 1045 in Dresden starben.

wurde am Montag auf dem

Heidefriedbof der Stadt eingeweiht

Angehörige der Kampfgruppen

der Arbeiterklasse legten an

der Figurengruppe von fünf überlebensgroßen

Liegenden, gesdiaffen

von der Bildhauerin Thea Riditer.

Kränze nieder.

Sdinelle Unfailhiife

ckird» Sowjetsoldaten -

Potsdam (ADN/LR). Schnelle HUfe

leisteten Angehörige der Sowjetarmee

am Wodienende einer Familie

mit z^'ei Kleinkindern bei

einem Verkehrsunfall auf der

Fernverkehrsstraße 2 in Potsdam.

Nur wenige Minuten nach Antritt

ihrer Urlaubsfahrt stürzte bei stürmisdiem

Wind ein Baum auf das

Dach ihres PKW Die Sowjetsoldaten,

die sich in der Nahe befanden,

eilten sofort zur Unfallstelle, um

die verletzten Insassen zu bergen.

Mit ihrem Armee-LKW zogen sie

den Baum vom verunglückten

PKW. Die Ehefrau, im Fahrzeug

eingeklemmt wurde wenig später

durch die Feuerwehr befreit Das

schwerverletzte Elhepaar und eines

der Kinder erhielten im Bezirkskrankenhaus

Potsdam umgehend

ärztliche Hiife.

GrüBe zum Tag der

Befreiung an die CSSR

(Fortsetzurg von Seite 1)

Mit Genugtuung erfüllt uns. daß

unsere jüngsten Treffen in Berlin

und Prag die traditionelle Freundschaft

zwischen unseren Parteien

und Staaten festigten und erneut

die Übereinstimmung in allen

Grundfragen des sozialistischen

Aufbaus ergaben. Wir wissen uns

eins in der Entschjossenheit alles

zu tun, um die dabei getroffenen

Festlegungen und Vereinbarungen

im vertrauensvollen Zusammenwirken

zum Wohle unserer Völker

mit Leben zu erfüllen und eine

neue Qualität in unseren Beziehungen

zu erreichen. Mit dem Vertrag

über das Jugendwerk der DDR

und der C^SR eröffnen sich große

Möglichkeiten für das gemeinsame

Wirken und Leben der jungen

Generation unrerer beiden

Nachbarvölker.

Hohe Anerkennung findet der konstruktive

Beitrag der CSSR im

Kampf um Frieden. Abrüstung

und internationale Zusammenarbeit

Die gemeinsamen und eigenständigen

Initiativen unserer Staaten

für mehr Sicherheit Vertrauen

und Zusammenarbeit in

Mitteleuropa sowie die einseitigen

yU)rüstungsmaßnahmen tragen

wirksam dazu ' bei, die positiven

Tendenzen in der internationalen

Entwicklung, Frieden und Abrüstung

in der Welt zu fördern.

UUSiniR RUNDSCHAU

Ausgazctchnct mit dem Vaterlön(fi»ä»ef!

Verdienstorden in (3o1d

und dem Orden Bormer der Arbeit

SntASSE D€* JUGEND 5«

COTTBUS

7500

Souveräner Wille unseres Volkes

Das Ergebnis der Wohlen vom gensotz zur im und aus dem We- die für Erfolg bürgen. Deshoib wur-

Sonntog lO der DDR ist eindeutig sten vorgegaukelten, allein ouf den den sie gewählt Doron konnten

vermeintlichen Wohlokt beschränk- und können auch die Feinde unse-

Zwor gölten s»e ihrem Anliegen ten bürgerlichen Sd^eindemok»"otie rer Gcsellschoftsordnung nichts ännoch

kommunalen Angeicgenhei-

dern. die sich onmaßend, und

ten, doch in ihnen manifestierte Unsere klossenmöBige Auffossung rechtswidrig in die Angelegenheisich

weit mehr: Unser Volk hot sich von Demokrotie und Wahlen hot ter* unseres Stootes einmischten. Iho!s

Souveron seiner Gesch-cke un- sich in vie." Johrzehnten DDR her- nen w.'den erneut ihre Grenzen gemißverständlich

für d:e konse- ausgebildet und bewährt. Die gequente

Verwirklichung de«" im Wahlprogramm

der Nationalen Front de-

Der Verfasser dieser Zeilen hotte

klarierten Politik Gusgesprochen

Gelegenheit, ols Wahlhelfer in

einem Cottbuser Wohllokol mitzuer-

Sie gilt dem Wohl von alt und jung

in unserem Land — einem storken

kommentiert leben, wos für ein wichtiger und

auch festlicher log dieser Wohltog

Sor.olismus und sicheren Fr-eden.

für die Bürger wor. Sie dankten für

VON GERT SCHLUE den Gruß der K:r>der. die sie mit ih-

Die mit klorer Mehrheit gewählten

ren fröhlichen und besinnlichen Lieund

zuvor mehrfoch geprüften Kan-

dern empfingen. Sie betrachteten

didoten dürfen sich, wie die Wahl-

mit dem Stolz des Mitbeteiligten

vorbereitung und der Wohltoq be-

die ihrem Wohnbezirk für Bürgerstötigtcn.

des ihnen entgegenqebrochten

großen Vertrauens völlig

meinsome Liste der Nationalen fleiß veHlehenen Urkunden und dasicher

sem. Sie dürfen ouch qewiß

Front. 1950 im Einvernehmen oller zugelegte Fotodokumente So

ontifoschistisch-demokrotischen zeigte sich auch in diesen Augensein,

doß sie m ihrem verantwortungsvollen

Ehrenomt voM wirksom Kräfte zum ersten Mo! aufgestellt blicken; Wos wir gemeinsom anwerden

können; denn ihnen gehör: und mit der bestöndigen Vervoll- packen, hot eine solide Grundlage,

kommnung unserer sozialistischen nämlich unsere Macht, unsere Ardie

gonze Unterstützung derjenigen,

die Ihnen ihre Stimme geben

Demokratie immer umfossender ge- beit, unser Leben. Es erwöchst aus

hondhobt. hat om 7. Mai 1989 eine uns selbst. Unter dieser Vorausset-

So ist dos in unserer sozialistischen e'^neute Begloubigung durch die zung wird unsere Sache bei der Vor-

Demokrotie, die von den Interessen Wähler erfohren. Die Gewählten, bereituna des XII. Porteitages der

des Volkes ousgeht. diese vertritt wessen Mandat sie auch besitzen, SED. einer Soche des ganzen Volund

deshoib reol ist — *qonz im Ge- sir>d Menschen ous unserer Mitte. kes, weiterhin gut gedeihen.

Die Abgeordnete der Cottbuser Slodteefordneteneeriommlung Helge Gol^l

wurde gestern früh zu Sthiditbeginn .on den Mitgliedern ihrer Bng^e .Geschwister

Scholl" der Abteilung Montoge im Werfe Konf^on Tertlkombtnotes

Cottbus mit einem Blumenstrouß zur Wohl beglüdrwun^t (Foto: o. unoriTZl

Kollegen der Meisteret M 106 des RAW ^»ennonn Matern' Cotfeus?

Mit allseits erfüllten Plänen den

Abgeordneten Rücken stärken

Volkseertreler von rttret Kollektiven beglüdtwünsdit

Cottbns (LB). Arbettokollek. APO-Sckretär Walter Kaßner und

tivc zahlreicher Betriebe des Be- Parteigruppenorganisator Erich

zirkes begrüßten gestern die erst- Kauer versicherten ebenfalls dem

mals oder wiedergewählten Ab- 24jährigen Genossen jede Untergeordneten

aus ihren Reihen nach stützung bei der Bewältigung dei

der Wahl.

neuen Aufgaben. „Den Rücken

stärk«!, darunter verstehen wir

Das Vertrauen der Wähler erhielt vor allem, dir als Volksvertreter

am Sonntag auch Mathias Eisen mit erfüllten Plänen gute Arguaus

der Meisterei M 106 „Herbert mente zu liefern**, betonte Walter

Wamke" des RAW .Hermann Ma- Kaßner.

tern** Cottbus. Mit den Glück- Mit herzlichen Glückwünschen

wünschen des Kollektivs zu wurde auch der 28jährige Ferti-

Sdiichtbeginn gestern morgen um gungstechnologe Helge Kummer

5.30 Uhr verband Vertrauensmann von seinen Arbeitskollegen im

Wilfried Lehmann das Vwspre- Cottbuser Reichsbahnausbessechen.

daß sich Mathias Eisen der rungswerk empfangen. In der

Hilfe seiner Kollegen gewiß sein

Stadtverordnetenversammlung der

kann. „Gerade dich als jtmgen Ab- Be^rksstadt will er sich mit dem

geordneten mit FDJ-Mandat und Mandat der LDPD vor allem ju-

Neuling im Cottbuser Stadtparla- gendpolitischen Aufgaben wid-'

ment möchten wir Älteren mit un- men. Gruppenleiter Waldo L«uschserer

Lebenserfahrung unterstüt- ner versicherte „Auf unsere Unzen",

bekräftigte Wilfried Leh- terstützung kann er immer zähmann

im Namen der 25 Kollegen. len.**

FDJler der Mediiinischen Fochschule .Lilo Herrmonn* Cottbus:

Der Sozialismus ist unsere Sache

Cottbus vertraut gemacht.

p (LB). Mit gro- Zur Eigenfinanzierung des Pfingst-

• Ji ßer Vorfreude treifens haben die FDJler u. a.

^ und gut vor- durch die Verschönerung von

(0

5 bereitet sehen Spielplätzen. Einsätze im Kran-

« die Studenten kenhausgarten und zusätzliche

„ der Medizi- Dienste im Krankenhaus beige-

• 'A.'-Sl^ nischen Fach- tragen.

schule _Lilo Hemnann" Cottbus Die Studentin Anke Rumpolt erdem

Pfingsttreffen entgegen. 260 klärte gegenüber der LR: „Es wervon

ihnen nehmen an diesem Er- den gewiß herrlidie Tage Entgeeignis

teil. Davon sorgen sich 38 gen dem. was westliche Medien beals

DRK-IIelfer um das gesund- haupten, um von ihren eigenen

heitliche Wohl der Teilnehmer des Problemen abzulenken, wird das

Treffens in der Hauptstadt der Treffen zeigen: In der DDR hat

DDR. Berlin.

die Jugend ein schönes Zuhause,

In den Mitgliederversammlungen hat sie wirklidi was zu sagen!"

des Monats April hatten siesich Silke Kossatz, gleichfalls Studenzum

Thema .Meine Heimat DDR" tin. fügte hinzu: „Im 40. Jahr der

auf die verschiedenste Weise mit DDR wollen wir bekunden: Der

der Geschichte unseres Landes Sozialismus ist unsere Sache!"

DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

Joachim Telemann, Chefredakteur; Sepp Mühl,

Monfred Georgi, Gertroute Krönert, Jürgen

Kossin. Ttell« Chefredokteure; Monfred Newe.

Redoktionssekretcr; Heinz Geider» Bärbel Heibig,

Woldemar Höhne, Horoid Müller, Horry Mütlef,

Weifgeng Swot; Kemhord Bittner. VeHogsdirektor.

r Ak&teiies Gesprikh

Stätten frohen

Kinderlebens

LR sprach mit

MR Dr. Doris Augustin,

Stelhrertreterin

des Bezrrksantes

für soziale Betreuung

Der Aufbau eines dichten Netzes

von Kinderkrippen gehört zu

den wertvollsten Errungenschoften

des Sozialismus bei uns.

Welches ist etgerrtfich die jüngste

im Bezirk Cottbus?

Am 8. Mörz haben wir eine

¥vur»derschöne Einrichtung in

Longennaur^dorf (Kreis Herzberg)

in Betrieb genommen. Im

April folgte eine Krippe in Schorbus

(Kreis Cottbus-Larrd). Dovor

wurden im Dezember Kir»derkrippen

In Tröbltz (Kreis Finsterwaide)

und Heinersbrück (Kreis

Forst) übcrgeberi.

Und das geht so weiter?

Erfreulicherweise jo. Weitere

sechs kleine Einrichtungen öffnen

wir nömli^ 1989 in voiwiegend

löndlichen Territorien.

Wie viele Krippenplätze stehen

denn jetzt im fiiezirk Cottbus zur

Verfügung?

Es sind jetzt 21 685. Zum Vergleich:

Als der Vlll. Parteitag

der SED das große Wohnungsbouprogromm

beschloß. verfügten

wir erst über 12 748 Krippenplätze.

Nehmen wir mal 1000 Kinder im

Alter von einem bis drei Jahren

als VergleKhszahl. Wie viele von

ihr>en können eine Krlf^>e besuchen?

856. Historisch betrochtet, ist

das eins große ZoKI. Dos heißt

ober nicht, daß wir schon aller

Sorgen ledig wären; denn dos

Ar\gebot ist von Territorium .u

Territorium unterschiedlich Do

gibt es noch einiges ru tun. Deshoib

schenken wir dem Krippennetz

auch im nächsten Fünfjohrplan

weiter unsere Aufmerksamkeit.

Die Eltern bezahlen je Plötz bekonntitch

1,40 Mark om Tag. In

welchem Maße ist der Staatshaushalt

beteiligt?

Mit 3500 Mark je Plötz im Johr.

1982 waren ss noch 2875 Merk.

Lossen Sie uns einen Blick in

die BRD werfen: Dort stehen

Krippenplötze für nur etwa vier

Prozent der Kinder zur Verfügung.

und die Eltern müssen

300 bis 900 DM im Monot dafür

ausgeben.

Was muß eine Krippenerxieherin

können?

Alles, womit sie doiu beiträgt

daß die Krippe zu einer Stätte

frohen Kinderlebens wird, in d-r

die gesunde körperliche, geistige

und emotionole ErtwicW-

luog eines jeden Kindes gesichert*ist.

Wer - außer Eltern und Enie-

bertnnen »n engem Miteinander

— s^gt mit für dos Wohl der

Kinder?

Krippenärzte, Köchinnen, Hygieniker.

Reinigungskräfte und

{Hausmeister.

(Dos Oespfoch führte

Klaus Wilke)

Ruf: 48 10 — Einwahl-Nr; Chefredaktion 48 12 32. Stellv.

Chefredokteure 48 12 51. Redoktionssekretär 48 12 67

Abt Parteileben/Ji*gend 48 12 06. Wirtschoft 48 12 10.

Londwirtschaft 48 12 16. Innenpolitik 48 12 04. Kultur

4812 18. Wissenschoft/Prapagondo 48 12 23. Mossenverbirtdung

48 12 42, NodTrichten 48 12 68. Sport 48 12 81.

Bildredaktion 481272. Ge5toftung 481278. Verlogsdirektor

48 1301, Sektor Anzeigen 48 1324, Telei 017210,

Wahrend der Ubergabe der Einlodurig zum Kongreß an Genossin Karin Fronfce

(Foto: It Htfschberger)

Erste Einladungen zum

Kongreß übergeben

Meeting In der 3. Oberschule .Friedrieh Ludwig John" Forst

Cottbus Oberschule „Friedrich Ludwig

(I.R). Die er- Jahn" Forst mit Lehrern und

sten Einla- Schülern n^im Gewssin Karin

dungen des Franke, Direktorin dieser Einrich-

Ministers tung. ihre E.nladung durch Kreisför

Volks- schulrat Armin Bohn entgegen

bildung der

DDR an Pad-

Zugleich erhielt die bewerte Pädagogen

des

agogin herzliche Glückwünsche zu

Bezii^es ihrer Wiederwahl in den Kreistag

Cottbus zur Teilnahme am IX.

Forst, dessen Ständige Kommis-

Pädagogischen Kongreß sind gesion

Sozialistisches Bildungswesen

stern ubergeben worden. Dieses

sie leitet

Treffen der Lrfirer and Erzieher In den nächsten Tagen erhalten

findet vom 12. bis 15. Jani 1989 im über 200 Pädagogen des Bezirkes

Palast der Republik statt. -Cottbus bei unterschiedlichen Ver-

Während eines Meetings in der 3. anstaltungen ihre Einladungen

Brüderlich verbunden

(Fortsetzung von Seite 1)

hungen mit hoher Dynamik ent-

Den konstruktiven und weitrei- wickeln. Der enge Bruderbund

chenden Initiativen der Sowjet- mit der Partei und dem Lande Leunion

für Frieden, Abrüstung und nins. die feste Verankerung in der

Entspannung gilt die volle Unter- Welt des 5k>ziahsmus sind und

stützung unserer Republik. Ge- bleiben das unverrüdcbarc Funrade

im 50. Jahr des Ausbruchs dament der «folgrcjchen Entwickdes

verheerenden zweiten Welt- lung der DDR.

krieges betrachtet sie es als

erstrangiges Gebot,. aktiy^ darauf Der 44. Jahrestag .des. SiCßg&UiQß

hinzuwirken, der Ablösung der der Befreiung ist uns willkomme-

Konfroniatioa durch ein gedeihji-, ner Anlaß, Ihnenw allen Kprpmuches

Miteinander aller Lände den nisten und Werktätiger, der UdSSR

Weg zu bahnen.

erneut viel Erfolg bei der Stärkung

Mit besonderer Freude erfüllt uns, des Sozialismus und der Sicherung

feststellen zu können, daß die des Friedens gemäß den Beschlüs-

SED und die KPdSU, die DDR sen des XXV^ll Parteitages und der

und die UdSSR ihre in Intensität 19. Unionsparteikonferenz der

und Vielfalt beispiellosen Bezie- KPdSU zu wünschen

Uberzeugendes Bekenntnis

{Fortsetzung v


LR - 9. MAi 1989 - SEITE 3

Die Verpflichtung des 8. Mm 1945

Aus der Rede von Kurt Hager zum 44. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Seit dem 30. April 19 wehte

über dem Reichstag die i Soldaten

der Sowjetarmee gel.^Qte

rote Fahne des Sieges und der Befreiung.

Wenige Tage später ~ am

8. Mai — unterzeichneten in Berlin-Karlshorst

die Vertreter des faschistischen

Oberkommandos die

bedingungslose Kapitulation Hitlerdeutschlands.

Der zweite Weltkri^

war in Europa zu Ende^ Die

Sowjetunion und die anderen Staaten

der Antihitlerkoalition, die

Völker unseres Kontinents, die

sich gegen die faschistische Terrorherrschaft

erhoben, hatten gesiegt.

Auch für das deutsche Volk war

der Tag der Befreiung gekommen,

waren Verstr.ckung in Rassenwahn

und Herrenmenschentum.

Ge'tapoterror und Unterdrückung

voixber Ein neues Kapitel der Geschi

hte konnte beginnen.

Dier es Kapitel haben auch die

deu sehen Antifaschisten eröffnet,

die '''ommunisten, Sozialder okraten

und Gewerkschafter, die Christen,

bürgerlichen Demokraten

und Männer des 20. Juli 1944, die

Mitglieder des Nationaikomitees

„Freies Deutschland** und der

Freien Deutschen Bewegung. Es

gelang ihnen nicht, aus eigener

Kraft das Hitlerreglme zu stürzen,

doch haben sie durch ihren selbstlosen

Kamof in der Illegalität, in

Konzentrationslagern und Zuchthäusern.

in der Emigration die

Ehre des deutschen Volkes gerettet.

Alljährlich begehen wir der.

8. Mai in dem Bewußtsein unauslöschlicher

Dankbarkeit gegenüber

den Kämpfern der Sowjetarmee

und der anderen Mächte

der Antihitlerkoalition, gegenüber

all jenen, die durch ihren Heldennmt

diesen Tag der Befreiung

herbeiführten. Der 8. Mai 1945

wird immer im Gedächtnis unseres

Volkes lebendig bleiben.

Sowjetunion trug die

Hauptlast des Krieges

Der zweit« Weltkrieg, dessen Ausbruch

sich 1989 zum 50. Mal jährt,

war der furchtbarste, schrecklichste

aBer bisherigen Kriege. Über

50 Millionen Menschenleben raffte

die Kriegsfurie dahin. Sie fielen

an den Fronten, starben im Bombenhagel

oder waren das Opfer

von Mord und Terror der Gestapo

und SS. Etwa 11 Millionen Menschen

wurden in den faschistischen

Konzentrationslagern, den

Vernichtungslagern und Zuchthäusern

ermordet darunter Millionen

jüdischer Bürger. Tausende

und aber Tausende Ant faschisten

und Pat'-ioten aus ^ ast allen

europäischen Staaten.

D e Sowjetunion trug die Hauptlast

des Krieges. Sie iuOte einem

Heimtückischen, kriegserfahrenen

Gegner standhalten, der wortbrüchig

mit 5.5 Millionen Soldaten

und einer zunächst überlegenen

Militärtechnik über sie herfiel.

Der faschistische deutsche Imperialismus

konnte sich zudem auf

die wirtschaftlichen Ressourcen

der okkupierten Staaten Europas

stützen. Während des gesamten

Krieges blieb die ^ sowjetischdeutsche

Front die entscheidende

Front.

Dieser Krieg war die härteste aller

Prüfungen, denen der Sowjetstaat

und die Gesellsdiaftsordnung

der Sowjetunion unterzogen

werden konnten. Wenn diese Prüfung

bestanden wurde, so, weil

die Völker der UdSSR und ihre

Streitkräfte unter Führung der

Partei Lenins, der Kommunistischen

Partei der Sowjetunion, an

der Front und im Hinterland all

ihre Kräfte einsetzten, mit glühendem

Patriotismus und hoher

sozialistischer Moral den Kampf

aufnahmen und den Bewe»s für

die Überlegenheit oer Ideen der

Oktoberrevolution, der Ideen des

Sozialismus über den Unge'St des

Taschismus erbrachten.

Die Grundlagen für den Sieg

wuitlen in h-hem Maße schon vor

dem Krieg gelegt Nach dem Bürgerkrieg.

den Interventionskriegen

und der Periode der Neuen ökonomischen

Politik seute in der zweiten

Hälfte der 20er Jahre die planmäßige

und beschleunigte Industrialisierung

des Landes ein.

Au.*- einem rückständigen Land,

aus dem Rußland der Bastschuhe,

verwandelte sich die Sowjetunion

in einen mächtigen Industriestaat

mit einer starken Schwerindustrie.

Gleichzeitig vollzog sich auf

dem Lande durch die Kollektivierung

eine grundlegende Umgestaltung

der I^oduktionsverhältniss'

Solche heroischen Leistungen des

Sowjetvolkes wie der Aufbau von

MagnitogorsK. von Uralmasch und

nnjeprostro und vitler anderer

Werke sowie die Beseitigung des

Analphabetentums und die umfassende

Kulturrevolution markieren

das „russische Wunder**, das die

Welt in Ersuanen versetzte und

von den Kommunisten, von klas

senbewußt'^n Art>eiterT. und fortschrittlichen

Vertretern der Intelligenz

überall mit Begeisterung

aufgenommen wurde.

Naturgemäß erforderte der Aufbau

des Sozialismus die theoretische

Klärung vieler komplizierter

neuer Probleme. In der Praxis

kam es zu nicht wenigen Schwierigkeiten

und Konflikten. Die Sowjetunion

befand sich in einer

Umkreisung durch imperiaüstisdie

Mächte, die alles daransetzten,

das Wachsen und Gedeihen

des ersten Landes des Sozialismus

zu verhindern. Ernsten Schaden

richteten auch in den Reihen der

Roten Armee die in den Jahren

1937 und 1938 von Stalin veranlaßten,

durch nichts zu rechtfertigenden

Repressalien und Gesetzesverletzungen

an.

Von Historikern und Publizisten

der BRD werden in jüngster Zeit

zahV. eiche Versuche unternommen.

das Naziregime von der

Sdiuid an der Entfesselung des

zweiten Weltkrieges und im besonderen

von der Schuld am Überfall

auf die Sowjetunion reinzuwaschen.

Mit frecher Stirn wird

behauptet, Hitler sei erst durch

Stalin zu seinen Abenteuern ermuntert

worden, er sei einem Angriff

der Sowjetunion zuvorgekommen.

Die historischen Tatsachen

widerlegen alle derartigen Lügen.

Das faschistische Deutschland

steuerte seit 1933 zielstrebig auf

die Verwirklichung der von Hitler

schon frühzeitig ausgearbeiteten

Pläne zur Eroberung der Weltherr-

schaft zu, die von den Konzernherren

und Bankiers gebilligt worden

waren. In Wahrheit begann

der zweite Weltkrieg nicht erst

am I. September 1939. am Tag des

Überfalls auf Polen. Er begann im

Grunde schon mit dem Einmarsch

der Wehrmacht in das entmilitarisierte

Rheinland, mit der Annexloh

österreltlft, mit der Erprobung

der faschistischen Kriegsmaschinerie

'iegen die Spanische Republik,

t?i de-en Verteidigung

auch mehr als SO'M) deutsche Interbrigadisten

ihr Leben ließen,

mit dem Münchner Diktat und

der Auslieferung der Tschechoslowakei

an Hitlerdeutschland.

Die Sowjetunion unternahm in

den 30er Jahren große Anstrengungen.

um ein System der kollektiven

Sicherheit gegen die faschistischen

Achsenmächte zu

schaffen. Alle ihre Vorschläge

wurden jedoch durch die Wef*-

mächte abgelehnt oder ignoriert.

Mehr noch, das faschistische Raubtier

wurde von diesen Mächten er-

muntert, sich als Stoßtrupp eines

antibolschewistischen Kreuzzuges

zu betätigen. Selbst als die Kriegsgefahr

unmittelbar wurde, der

Zeitpunkt des faschistischen Überfalls

auf Polen bereits feststand

und die Regierung der UdSSR auf

das dringlichste die Schaffung

eines Militärbündnisses zwischen

der Sowjetunion, Großbritannien

und Frankreich anstrebte, betrieben

die Westmächte eine Hinhaltetaktik.

Diese Politik brachte das

erste Land des Sozialismus in eine

außerordentlich schwierige Lage.

Ihm drohten die völlige Isolierung

sowie der Zweifrontenkrieg in

Europa und Asien. Mit dem Abschluß

des sowjetisch-deutschen

Nichtangriffsvertrages vom 23.

August 1939 vollzog die UdSSR

einen unvermeidlich gewordenen

Schritt, um Zeit zu gewinnen.

Obwohl der Faschismus sein ab-

scheuliches. verbrecherisches Wesen

ein für allemal enthüllt hat.

formieren sich in der BRD neonazistische.

rechtsextremistische

Parteien und Gruppen, denen sogar

der Einzug in Landesparlamente

und die Beteiligung an den

EG-Wahlen ermöglicht wurde. Sie

schüren Haß gegen Ausländer,

predigen Revanche für die Niederlage

im zweiten Weltkrieg und

träumen von einem neuen Drang

nach Osten. Wir unterstützen solidarisch

die energischen Bemühungen

der antifaschistischen und demokratischen

Kräfte in der BRD.

den Neonazis Einhalt zu gebieten.

Gemeinsames Zieh

Nie wieder Fosdiismus

urrd Kriegl

Wenn wir noch unter dem Eindruck

der machtvollen Demonstrationen

zum 1. Mai und einen Tag

nach den Kommunalwahlen, nach

dem eindeutigen Votum der Bürger

der Deutschen Demokratischen

Republik für die Kandida-

ten der Nationalen Front die Niederwerfung

des Hitlerfaschismus

durch die Sowjetunion und die an-

deren in der Antihitlerkoalitim

vereinten Staaten und Völker würdigen.

dann tritt uns umso mehr

die histor'sche Zäsur des 8. Mai

1945 vor Augen. Der sozialistische

Staat auf deutschem Boden und

das Bekenntnis seiner Bürger zur

weiteren Gestaltung der entwickelten

sozialistischen Gesellschaft stehen

— wer wollte daran zweifeln

— in e'nem ursächlichen Zusammenhang

zu dic.3em Datum.

Nach dem 8. Mai 1945 einte alle

ein Ziel: Nie wieder Faschismus

und Krieg, keine Wiederholung

der Fehler von 1918. Konsequent

wurden grundlegende Reformen —

wie die Bodenreform, die Enteignung

der Kriegsverbrecher und

Naziaktivisten, die Schulreform —

durchgeführt, die ihrem Wesen

nach die entschiedenste Bewältigung

der faschistischen Vergangenheit

v^d den unwiderruflichen

Bruch mit den sozialen und geistigen

Wurzeln des Imperialismus

und Militarismus zum Inhalt

hatten.

Diejenigen, die heute in der BRD

so tun. als hätten beide deutsche

Staaten gleichermaßen einen Nachholebedarf

bei der Bewältigung

der faschistischen Vergangenheit,

entstellen die Tatsachen. Zu

offensichtlich ist: In der BRD

wurden die Wurzeln des Faschismus

und Militarismus nie angetastet.

Nazirichter blieben in ihren

Ämtern, das Monopolkapital

konnte erneut die entscheidenden

Machtpositionen erobern.

In der DDR wurde der Faschismus

mit Stumpf und Stiel ausgerottet.

Generationen wurden im

Geiste des Antifaschismus, der

Völkerfreundschaft und des Friedens

erzogen. Gerade weil wir das

Vermächtnis der antifaschistischen

Kämpfer erfüllten und weil

wir es bewahren, sind wir sehr

sensibel gegenüber allen Erscheinungen

von Rassismus. Antisemitismu.s

und Feindschaft gegen Ausländer,

von Chauvinismus und

kriegsverherrlichenden Ideologien.

Wir werden solche Erscheinungen

niemals dulden.

Mft Unterstützung der

sowjetiscnen Freunde

In den ersteh Jahren des Neuaufbaus

war es natürlich und erklärbar,

daß wir dem in der Sowjetunion

beschrittenen Weg einen besonders

hohen Grad von Allgemeingültigkeit

beigemessen haben.

Doch haben sich in den 40

Jahren des Bestehens der DDR die

ihr eigenen Wesensmerkmale immer

stärker ausgeprägt, und zwar

nicht im Widerspruch zu unseren

sowjetischen Freunden, sondern

begleitet von ihrer Unterstützung

und ihren Ratschlägen. Es bleibt

das historische Verdienst und eine

herausragende theoretische Leistung

der SED. daß sie zu keiner

Zeit Grundpos*itionen des Marxismus-Leninismus.

allgemeingültig«

Gesetzmäßigkeiten des Sczialismus

preisgab und zugleich

bei der Bestimmung der Innenund

Auß«nnolitik. der Wirtsrhafts-

BÜdungs- und Kulturpolitik

stets die nationalen Besonderheiten

im Auge behielt. So entwickelte

sich d«r Sozialismus in

den Farben der DDR.

Unverwediselbar ist das politische

System der DDR. Es ist gekennzeichnet

durch die führende

Rolle der marxistisch-leninistischen

Partei der Arbeiterklasse

und ihre Zusammenarbeit mit den

befreundeten Parteien DBD. CDU,

LDPD und NDPD. durch die Nationale

Front, durch die hohe Aktivität

und Mitverantwortung der

Gewerkschaften, des Jugendverbandes.

der Frauenorganisation,

der Vereinigung der gegenseitigen

Bauemhilfe und vieler anderer demokratischer

Organisationen und

Institutionen.

Eigene Wege sind wir bei der Herausbildung

des Eigentum.s an Produktionsmitteln

gegangen. Neben

dem volkseigenen, gesellschaftlichen

Eigentum hatte und hat das

genossenschaftliche Eigentum immer

einen hohen Rang. Waren

drei T>-pen landwirtschaftlicher

Genossenschaften geeignete Formen.

um ohne Nationalisierung

des Grund und Bodens eine "joIIgenossenschaftliche

Landwirtschaft

herauszubilden, so sind

heule die Formen der Kooperation

dazu bestimmt, die Landwirtschaft

zu vervollkommnen und

ihre Produktivität weiter zu steigern.

Zusammen mit den Produktionsgenossenschaften

des Handwerks

haben selbständiges Handwerk

und privater Einzelhandel ihren

festen Platz in unserer Gesell-

schaft-

Die Gestaltung der entwickelten

sozialistischen Gesellschaft in der

DDR beruht auf der Initiative und

dem Schöpfertum aller Klassen

und Schichten. Sie verlangt immer

wieder Antworten auf neu

auftretende Probleme. Wir haben

uns stets den neuen Herausforderungen

gestellt. Dies gilt insbesondere

für d'e Entwicklung seit

dem VIII. Parteitag der SED.

Unser Kurs ist klar: Er heißt wirtschaftliches

Wachstum. Vollbeschäftigung,

soziale Sicherheit, so-

zialistische Demokratie. Ven^'irklichung

der Menschenrechte. Einzig

und allein diesem Ziel dienen

alle Verändeningen politischer,

ökonomischer, sozialer und kultureller

Art, die wir heute vornehmen

und in Zukunft durchführen

werden.

In der Welt des Sozialismus vollziehen

sich gegenwärtig große Veränderungen.

Beim Aufbau des Sozialismus

entsteht in den einzelnen

Ländern, wie es nicht anders

sein kann, eine Vielfalt der Formen

und Methoden, der Lösungen

für bestehende Probleme. Diese

Vielfalt oder Eigenart steht nicht

im Widerspruch zur bilateralen

und multilateralen Zusammenarbeii

zur Einheit des Willens and

Gemeinsamkeit des Ziels, den Sozialismus

weiter zu stärken und

den Frieden zu sichern. Wir gehen

davon aus, daß jede Bruderpartei

und jedes Volk eines sozialistischen

Landes den Kurs, der eingeschlagen

wird, selbst bestimmen,

und zugleich treten wir für die Gemeinsamkeit

des Handelns in allen

Grundfragen der Gegenwart

ein.

Es darf natürlich nicht außer acht

gelassen werden, daß sich in die

Umgestaltung und Erneuerung

auch Kräfte einschalten, die nicht

die Stärkung, sondern die Beseitigung

des Sozialismus erstreben.

Das ist und bleibt das strategische

Ziel der imperialistischen Gegner

des Sozialismus und auch anderer

Kräfte. Dabei werden unterschiedliche

Methoden angewandt. Was

die einen als direkte Attacke gegen

den Sozialismus vortragen, unterstützen

andere mit Empfehlungen

für eine „Reformierung" des

Sozialismus, seine Schwächung

von innen heraus. Dabei wird na-

türlich nicht zugegeben, daß es

sich bei diesen Ratschlägen darum

handelt, an die Stelle der sozialistischen

die bürgerliche Demokratie.

an die Stelle der Planwirtschaft

die sogenannte „soziale

Marktwirtschaft", an die Stelle

des Sozialismus den Kapitalismus,

das System der Profitmacherei

und Ausbeutung zu setzen. Wir

sind zutiefst überzeugt, daß es nie-

."nals und niemandem gelingen

wird — mögen die Winde auch

noch so stark wehen — das Rad

der Geschichte zurückzudrehen,

das Fundament, die Werte und Errungenschaften

des Soziaiismus zu

zerstören und die weitere Stärkung

des Sozialismus zu verhindern.

Am 44. JahresUg der Befreiung

vom Faschismus bekräftigen wir

erneut die unerschütterliche

Freundschaft, die unser Volk mit

den Völkern der Sowjetunion, die

SED mit der KPdSU verbindet.

Wir betrachten diese Freundschaft.

mit der das Werden und

Wachsen der Deutschwi Demokratischen

Republik auf das engste

verbunden ist, als eine historische

Errungenschaft, die es für immer

zu bewahren gilt Das vertrauensvolle

und bewährte Miteinander

ist in beiden Ländern im Bewußtsein

und in den Herzen der Menschen

tief verwurzelt. Alle Versuche,

an den festgefügten Banden

zwischen unseren Völkern und

Parteien zu rütteln. Gegensatze

sehen uns zu schüren, sind

zum Scheitern verurteilt.

Nach dem Sieg über den Faschismus

mußten in der UdSSR alle

Anstrengungen auf den Wieder-

aufbau gerichtet werden. Der von

den imperialistischen Mächten ausgelöste

kalte Krieg, der das Ziel

verfolgte, den Sozialismus einzudämmen.

erforderte gewaltige

Leistungen zur Brechung des

Atommonopols der USA und zur

Herstellung des militärischstrategischen

Gleichgewichts. Ein

Rückgang des Wirtschaftswachs

tums und Versäumnisse im sozialen

Bereich führten in den 70er

Jahren in der Sowjetunion zu

einer Stagnation. Ihre Beseitigung

wurde mit dem auf dem XXVII.

Parteitag der KPdSU beschlossenen

Ku.-s der Umgestaltung, der

beschleunigten sozialökonomischen

Entwicklung in Angriff

genommen.

Mit der Umg«taltung hai die Leninsche

Partei mutig und entschlossen

einen überaus schwierigen.

komplizierten, aber notwendigen

Prozeß in Angriff genommen.

Wir haben unsere Unterstützung

für die Umgestaltung in der

Sowjetunion wiederholt zum Ausdruck

gebracht ui d durch Taten

bewiesen. Prägnant und unmißverständlich

wurde unsere Haltung

in der Gemeinsamen Press«mitteilung

über das Treffen zwischen

Erich Honecker und Michail

Gorbatschow im September 1988

in Moskau formuliert.

Immer sichtbarer wird, daß die

Zusammenarbeit zwischen der

DDR ujid der Sowjetunion in zunehmendem

Maße durch die

breite Anwendung und Nutzung

der Schlüsseltechnologien bestimmt

wird. Davon zeugen neue

technologische Spezialausrüstungen

für die Mikroelektronik und

neue Typen mikroelektronischer

Bauelemente sowie Vereinbarungen

zur flexibel automatisierten

Fertigung, zur Lasertechnik, Biotechnologie

und anderen Gebieten

moderner Wissenschaft. Technik

und Produktion.

Bündnis DDR — UdSSR

ist unersdiütteriich

Als Motor der Zusammenarbeit erweist

sich mehr denn c.je- die

Kampfgemeinschaft der Sozialisti-

chen Einheitspartei Deutschlands

und der Kommunistischen Partei

der Sowjetunion auf der Grundlage

des Marxismus-Leninismus.

Man Itann ohne Übertreibung fest-

stellen, daß der Meinungs- und Erfahrungsaustausch

beider Parteien

in letzter Zeit bedeutend an Konkrelheit.

Sachlichkeit und schöpferischem

Gehalt gewonnen haben.

Zwischen SED and KPdSU besteht

Übereinstimmung, daß jede

Partei eigenverantwortlich die Politik

ausarbeitet die unter den

konkreten Bedingungen ihres Landes

erforderlich ist Dies zu er-

kennen entspricht den Anforderungen

unserer Zeit Alle Manipulationen.

um dies zu ändern,

sind vergeblich. Darüber sollte

man sich in der westlichen Welt

im klaren sein.

Das Bündnis zwischen der DDR

und der UdSSR, zwischen der

SED und der KPdSU ist unerschütterlich.

Für uns war. ist und

bleibt die Freundschaft und Zusammenarbeit

mit der Sowjetunion

im Geiste Karl Liebknechts,

Emst Thälmanns und Wilhelm

Piedcs stets unverrüdcbar Maxime

unseres Handelns.

Mit dem 8. Mai 1945 schwiegen in

Europa die Waffen. Seit diesem

Tage w\'chs die Hoffnung der

Menschheit auf dauerhaften Frieden,

die Erwartung, daß niemaLs

wieder die Geißel des Krieges drohen

werde. Europa erlebt seit-

dem vor allem dank der Friedenskraft

des Sozialismus die längste

Friedensperiode in seiner Geschichte.

Heute bietet sich den Europäern

die einzigartige Chance, die längste

Friedensperiode ihrer Geschichte

zu einem immerwährenden

Frieden zu gestalten. Zu

keiner Zeit seit dem zweiten Weltkrieg

waren die Möglichkeiten dafür

so real wie heute. In unserer

dicht besiedelten, hochindustrialisierten

Region würde nicht nur

ein Nuklearkrieg, sondern auch

ein Krieg mit konventionellen

Waffen die Zivilisation zugrunde

richten. Was not tut ist, diese Erkenntnis

mit aller Konsequenz in

Politik umzusetzen.

Mit dem historischen Abkommen

über die Beseitigung der Mittelstreckenraketen

wurde der Einstieg

in die Abrüstung vorgenommen.

Die Staaten des Warschauer

Vertrages haben ein umfa.5sendes

Konzept zur zügigen Fortsetzung

des Abrüstungsprozesses vorgelegt

Der von der Tagung der Teilnehmerstaaten

des Warschauer

Vertrages am 11. und 12. April

1989 vorgeschlagene 3-Pha.sen-

Plan zur Reduzi^jng der konventionellen

Rüstungen und Streitkräfte

in Europa ist die Antwort

auf die Frage wie erreicht werden

kann, daß beide einander gegenüberstehende

Militärkoalitionen

unfähig zum Angriff sind

Faktor des Friedens

und der Sidierheit

Zu alldem leistete und leistet die

Deutsche Demokratische Republik

ihren aktiven Beitrag. In den 40

Jahren seines Bestehens hat sich

der sozialistische Staat auf deutschem

Boden als zuverlässiger

Faktor des Friedens, der Stabilität

und Sicherheit erwiesen. Dies beweisen

die Ankündigungen Erich

Honeckers üb


LR _ 9. MAI 1989 - SEITE 4

SPORT

42. Sniernotionale Friedensfahrt Warschau-Berlin - Prag

COURSE DE LA PAIX 42

W - B - P 1989

Togeseinzetwertung: 1. Abdushaporow

1:38^15 h (15 s Zeitgutschrift),

2. Soltow (beide UdSSR)

5 5 zurüdt. 3. Svorodo (CSSR) 10.

4. Spruch (Polen) 15. 5. Destro

(ItoHen), 6. Copelle (Frankreich).

7. Privoro (CSSR). 8. Rodrigues

(Portugol). 9 Matush (USA). 10.

flolt.pczok (Polen)

... 20. Ludwig. ... 25. Rein. . .

56. Borth. . .63. Ampler 75.

Jentzsch. . . , 105. Rcob (olle

DDR) olle gleiche Zeit.

Togesmonnschoftswerturtg: 1.

UdSSR 4:55:30 h. 2. CSSR. 3.

Polen. ... 10. DDR oHe gleiche

Zeit.

Wertur>3 violettes Triktot (aktivster

Fahrer); Svorodo (CSSR) 6

Punkte. Lorsen (USA) 3, Ston-

Ischew (Bülgorien). Goluschko

(UdSSR). Chojonchjorvoo (MVR)

je 2. Joskulc (Polen). Rcob, Ludw'tg

(beide DDR) je 1.

Wertung rose Trikot (vielseitigster

Fohrer); Svorodo (CSSR) 14

Punkte. Abdushoporow '0. Sol-

tow (beide UdSSR) 9, Spruch

(Polen) 7, Destro (Itolien) 6, Copelle

(Frankreich) 5.

Wertung weiBes Trikot {punktbester

Fohrer): Abdushoporow 25

Punkte. Soltow 20. Svorodo 16.

Spruch 14. Destro 12. Copelle 10.

Werturvg schworz-weiB gestreutes

Trikot (bester Fahrer unter 21

Johre); Svorodo. Rodrigues (Por-

Matush (USA). ^ ^

"StartmimTTwm-Änderting'

Worschou. Kurz vor dem Stört zur

erster^ Etoppe der 42. internotionolen

Friedcnsfohrt wurde «n der

BRD-Monnschof( eine Änderung

bei den Startnummern vorgenommen.

Die BRD-Fohrer trogen

nun offiziell die folgenden Startnummern

;

31 Christi, Ernst. 32 Engel. Axel.

33 Rothermund. Rophoel, 34 Rieh,

Michael. 35 Krieger, Dominik. 36

Niehues. Dieter

Die 2. Etappe

... führt heute von Warschau

— Lodz über 140 km: Start:

14 Uhr; Zlelsnkunft: 17.15 Uhr;

Prämien.^ipurt bei km 20. 46.

72 und 109 Fernsehen II:

16.30 Uhr (Direktübertragung);

Fernsehen l: 19 Uhr: Radle

DDE I: ab 15 Uhr Streckenberichle

und Zieleinlauf, 19.12

Uhr: Ta^eszusammenfassung.

Unser Leset Werner SthuHenhouer

tologrofierte kürzlich om Ortsou^ong

iron Dobern Egon Ecklebe ous Königshütte

(Hon), der »om 10. ^ril bis

ihm 19. Moi mit seinem Gefährt, dos

ouch gleichzeitig Schlafstatt ist, 1989

km in der DDR zurücklegen will.

Lousitz-Cup ob Donnarstog

Für den Lausitz-Cup der Radsportler,

der am Donnerstag beginnt

haben 80 Fahrer der DDR-

Leistungsklasse gemeldet. Der

Stredccnplan: Donnerstag

(11. Mai) 60 km in Falkenberg.

Startzeit 18 Uhr, Karlstraße; F.citag

(12. Mai) 80 km in Hoyerswerda,

Startzeit 16.30 Uhr, Peter-

Göring-Straße: Sonnabend; 80 km

in Guben, Stzrtzeit 10 Uhr. Am

Gehege.

Einen pockenden Zielspurt gob es am Ende der 1. Etoppe der 42. Internationalen Friedensfahrt .Rund um Worschou'.

Dshomolidin Abdushoporow (rechts vorn) gewann den Spurt vor Aiiot Soitow (links/beide UdSSR) und Jon Svorodo

(CSSR/rechts halb verdeckt). Zentrolbild)

1. Etappe .Rund um Worschou* über 78 Kilometer

Sowjetische Fahrer — die schnellsten

Sprinter aus dem geschlossenen Feld

DshamoWin Abdushaparow vor Asiot Soitow erster Etappensieger der .42."

Warschau. Zu einer Etappe für vor. Bereits nach sedis Kilometern kot tragen.

Sprinter gestaltete sich der erste versuchten der Brite Richard Brad- Svorada leitete gemeinsam mit den

Tagesabsdinitt der 42. Internatio- ley und der Mongole Jamsran Ulsi- UdSSR-Fahrern den Angriff auf

nalen Friedensfahrt ..Rund um Orshidi dem Pulk zu entkommen, eine Dreier-Gruppe ein. der James

Warschau** über 78 km. Auf diesem aber das aufmerksame Feld war Urbonas (USA), Stäntsdio Stan-

Kurs zum „Angewöhnen** gab es nach wenigen Minuten bereits wie- tsdiew (Bulgarien) und Michael

dann auch einen für die Straße vor der heran.

Rieh (BRD) angehörten. Dieses Trio

dem Legia-Stadion nidit unge- Auf dem kurzen Tagesabsdinitt verlieh der Spitze schnelle Fahrt.

wöhnlichen Endkampf, bei dem versuditen sidi vor allem die soge- Obwohl die drei mit nahezu 50 km/

Dshamolidin Abdushaparow vor nannten Außenseiter in Szene zu h dem Ziel entgegenrasten, war

seinem Landsmann Asiat Saitow setzen. Zu ihnen gehörten in erster ihnen der Erfolg nicht vergönnt.

den Erfolg sicherte und damit Linie Fahrer im roten Trikot der 1500 m vor dem Etappenende fuhr

erster Träger des Gelben Trikots mongolischen Mannschaft, die das langgezogene Feld heran, und

ist. Der UdSSR-Fahrer gewann be- immer wieder zu mutigen, aber er- zwischen die CSSR- und UdSSRreits

seine sechste Friedensfahrt- folglosen Ausreißversuchen antra- Trikots mischte sich auch das graue

Etappe. Platz drei ging an einen er- ten Durch Batsudiijn Chajanchjar- Jersey von Uwe Raab, der diese

staunlich selbstbewußt auftrump- vaa konnten sie bei einem Wer- Zielankunft sehr gut kennt. 1986

fenden Neuling, den 20jährigen Jan tungsspurt immerhin zwei Punkte belegte der Ex-Weltmeister hier

Svorada. Die UdSSR-^uip)e erkämpfen.

Rang drei, 1987 den zweiten Platz.

schlüpft am Dienstag auch in die Bei detu .Prämienspurts zeichnete Die§rr^ü Aber waj. dem, leipziger

Blali^n • frikdtfe der besten Marm- sich besondei^ der SO^Shrige Jan Glück niciit hold, denn in der

BCimft.-'i"'' • f'iv

Svorada aus. Seine Twev -ersten letzten. Kurve streifte er-jdas Hin-

Bei strahlendem Sonnensdiein. Plätze brachten ihn in der Wertung terrrad von Abdushaparow und

aber relativ starkem Wind, legten des aktivsten Fahrers die Führung stürzte. Da das Mißgeschick aber in

die 106 Rennfahrer aus 18 Ländern ein. So kann er auf der zweiten der Sturzzone passierte, kostete es

vom Start weg ein flottes Tempo Etappe nach Lodz das Violette Tri- ihn keine Sekunden in derWertung

Vorfreude auf die Friedensfahrer

LR sprach mit Christion Lohr, DTSB-Kreisvorsitiender in Guben

Als ersten Ort acf DDE-Gebiet er- über den Handel bis zu den 35

reichen die Friedensfahrer am Sportfreunden aus fünf Gemein-

Freitag Wiiheim-Pieck.Stadt Gu- schaften, die entlang der Strecke

ben ...

im Kreisgebiet Sicherungsaufga-

Die Freude darüber Ist Ln ge- ben an Straßenabzweigungen und

samten Kreisgebiet groß. Auf der Waldwegen übernehmen.

5. Etappe Poznan — Cottbus über- Wie wird die Geburtsstadt Wilquert

das Peloton der „42.** gegen helm Piecks die Friedensfahrer

16 Uhr die Oder-Neiße-Friedens- empfangen?

grenre Unmittelbar danach erle- Hunderte Meter Wimpelketten

ben die Zuschauer in der Wil- werden die Strecke säumen, in

helm-Pieck-Straße einen Prämienspurt

Wer hilft mit. daß diese Minuten

für alle Beteiligten zum Erlebnis

werden?

Die Schar reicht von den zahlreichen

ehrenamtlichen Ordnern

Schulen und Kindergärten gibt es

einen Zeichenwettbewerb. Auch

eine kleine Friedensfahrt steht

auf dem Programm.

(Das Gespräch führte

Bertbold Neumann)

Großstaffellauf und Sternwanderung

Überall Sporttreffs in der Woche der Jugend und Sportler

in der gegenwärtig stattfindenden (12. Mai); Gemeindeverbandspo-

Woche der Jugend und Sportler kal im Fußball. 16 Uhr. Sportkommt

natürlich auch der Sport platz; in Hoyerswerda (11. Mai):

nicht ZI- kurz. Zahlreiche Sport- Tischtennisturnier auf dem Indutreffs

üoerall in unserem Bezirk striegelände: in Dahme (14. Mai):

bieten die vielfältigsten Möglich- 8 Uhr Pfingstw-anderung zum Körkeiten

der sportlichen Betätigung baer Teich: in Lübhcn (11 Mai):

Auf dem Sportplatz in Burg 15.30 Uhr. massensportliche Wett-

(Kreis Cot"-js-Land) besteht bewerbe. Sportplau Krankenhaus

heute die Gelegenheit zu Läufen,

an Rad- oder Fußwanderungen

teilzunehmen oder das Sportab- DDR-Fecfiter ohne Niederloge

zeichen zu erwerben.

Bonn. Die DDR-Florettfechter

Jugendklubs und Jugendbrigaden Udo V/agner. Jens Howe. Ingo

treffen sich am 14. Mai um 14 Weißenborn, Aris Enkelmann und

Uhr im Cottbuser Bowlingzen- Uwe Römer konnten am Wochentrum.

Die BSG Bnheit Drebkau ende beim Sieben-I-änderturnier

lädt am 13. Mai um 15 Uhr zu in Rößrath bei Bonn erneut ihre

einem Großstaffellauf ein. In gute Form beweisen. Nach dem

Rückersdorf (Kreis Finsterwalde) Sieg des Olympiazweiten Udo

beginnt am 13. Mai um 17 Uhr Wagner bei einer Fecht-Gala und

eine Stemw-anderung der Jugend einem zweiten Rang des Potsdazum

Rückersdorfer See mit mer Olympiasiebenten beim Welt-

.Sport Spiel. Spaß "-Einlagen und cup-Finale -Löwe von Bonn" vor

anschließendem I-agerfeuer und einer Woche blieb das DDR-

Grillfete.

Quintett jetzt im Mannschaftsvergleich

gegen die Weltklasse ohne

Ein Sporttag der Jugend vereint Niederlage Mit der UdSSR, BRD

am 10. Mai ab 16 Uhr auf dem und Unaarn schlugen sie nicht

Sportplatz Briesker Straße in Senf- nur die ersten drei Olympiaplaziertenberg

die Sportenthusiasten. len. sondern auch Italien, Polen.

Weitere Sporttreffs: In Calau (11. Frankreich und die zweite Gast-

Mai): 17 Uhr. massensportliche gebervertretung blieben diesmal

Wettbewerbe auf dem Sportplatz: ohne Chance. Udo Wagner, bei

in Falkenberg (8 — 14. Mai). Olympia mit der Mannschaft Vier-

Volkssporlwoche; in Mühlberg ter. war bester Einzelfechter.

MEINUNGEN

Dshamolidin Abdushaparow

(UdSSR): Man sollte meinen Sieg

nicht überbewerten, denn schließlich

war es die erste Etappe. Sie

war bei schönem Wetter sehr kurz,

aber der zum Teil heftige Wind behinderte

doch etwas.

Uwe Raab (DDR): lag gut im

Spurt zwischen Abdushaparow und

einem CSSR-Fahrer Doch dann

wurde es sehr eng zwischen bei-

. den, ich fuhr «egen das Hinterrad

des sowjetischen Kapitäns und

stürzte. Meine Rivalen trifft jedoch

keine Schuld, so etwas passiert

eben schon mal.

AuiTaurumdie

Peitzer Teiche

Nicht nur in Berlin ist Zu Pfingsten

wos los. Im Rohmen der rcpublilcvj^iten

Wonderolction der

FDJ vcronstoltet die Bezirksstelle

von Jugendtourist zusammen

mit der Jugendherberge

Peltz om 13. Moi, Pfingstsonnobend,

eine Wonderung an

den Peitzer Teichen. Stört ist um

10 Uhr on der Binnenfischerei

Peitz. Die Distonz der Wanderung

beträgt etwo 6 km, und sie

endet an der Jugendherberge In

Peitz. wo bei einem Kinderfest

und vielen „Sport. Spie!,

SpoB'-Oberroschungen der

ScWußpunkt gesetzt wird.

Jeder Teilnehmer erholt einen

WonderpoB. den er noch Berlin

einschicken kann und damit on

der Veriosurrg von über 700

attraktiven Preisen beteiligt ist.

Andreas Gärtner von der Bezirkssteiie

für Jugendtourist wie«

ouch dorouf hin, daß doruber

hinaus natürlich jeder seinen

Leistungsnachweis für die Lausitzer

Mossensportoktion .40

Trümpfe" mitbringen kann, wo

ihm die entsprechenden sporti

chen Aktivitäten bestätigt we*^den.

VORSCHAU

FDGB-Berirkspokal im FuBbotl.

Holbfinols. heute, 17 Uhr: TSG

Lübbenou — Lok Cottbus, Chemie

Guben — Turb'ne Vetschau-

Konzentriert gegen Sachsenring

IR spradi mit

kämpferischer Einste'lung zum Spiei

fir>den und eine Leistung bieten, die

Frank Vogel,

die Brorrdenburger Partie schnell vergessen

läfit.

Libero bei

Bei Energie hoben Sie stets auf der

Liboro-PcrsitiM' gespielt. Wor das

Energie Cotft>us

schon immer so?

Lediglich in der Juger^d wor ich Mittelfeldspieler,

ober donoch eigentlich

imme. „letzter Mann"

Sie sind als Libero aber auch schon

oIa Torschütze in Erscheinung getre-

Beim Punktspiel in Brandenburg ging

ten. ..

für Energie nahezu alles schief. Wer

Leider nicht so häufig, wie ich mir

betreibt noch so einer Niederloge

dos selbst wünsch Ich muß mein

die aSeeienmossoge*?

Offensivspiel weiter verbessern, vor

Wir hotten hjnterher psychisch doch

ollem torgefährficher werden.

einige Probleme, waren niederge-

Wird es personelle Veränderungen ?n

schlcgen. Aber die Fehler müssen Wir

der Energie-Elf für den Punktekampf

gegen Zwickau geben?

g durch

Die letzten beiden Vergleiche hoben

den Troiner wurde dos auch geton.

gezeigt, doß wichtige Spieler wie

Die morgige Aufgabe gegen das

Ingo Schneider. Detlef Irrgang und

SchtuBlicht Sachsenring Zwickau wird

Petrick Sonder nicht so einfach zu erja

nun keineswegs leichter...

setzen sind. Leider fällt Petrick für

Notürlich nicht. Die Zwickouer hoben

den Rest der Saison ous. Ingo Schneidurch

den Einsotz von Glowotzky an

der Ist wiede- dobei, und ouch Det-

Spielstärke gewonnen. Wir wissen

lef Irrgang gehört vorouSSidrtUch

ober, doB unser Soisonziel noch aus

ziKTt Aufgebt, so doß euch In dieser

eigener Kroft erreichbor iö. Dem-

Hinsicht die Monnschoft sicher wieentsprechend

ist die Konzentration

der stabiler ist.

auf diesen Vergleich. Wir wollen aus

(Das Gespröch führte

einer sicheren Abwehr ur»d mit

Wolfgang von der Burg)

PnngsttreWen der FDJ in Berlin

12 000 bei Vorausscheiden dabei

150 Lausitzer für nnassensportl*:bus-Nord) 32:58. AK

29-34: 1. Bartholomä (Akt. Schlpkau)

35:10.

FUSSBALL

BezirksUga, Junioren: Fortsdiritt Forst

gegen Lauchhammer 3:1, Herzberg 68

gegen Elsterwcrda 3:8. Chemie Guben

gegen

Spremberg

TSG

— Döbem

Lübbenau

0:4.

6:1, Chemie

Jugend: Energie II — Brleske II 3:1. Einheit

Forst — Lauchhammer 0:2. Jessen

gegen Uebenwerda (Llebenwerda nicht

angetreten). Guben — Calau 3:0, Chemie

Spremberg — Welßwas-ser 4:1.

SchQler (Knaben): Chemie Guben gegen

Energie 1:2 (0:2). Brleske - Pumpe l:i

(0:0). Einheit Forst — Laudihammer 4:i

(1:0). Herzberg 68 - Vetschau 15:8 {6:4).

TEN7«S

DDR-Liga, Damen: S


AUSSENPOLITIK LR - 9. MAI 1989 - SEITE 5

i J

Kommentiert

„Wohlhilfe"

made in USA

Am 7. Mai fanden in Ponomo

Wohlen stott. Die dortigen

Wohlergebnisse woren gestern

noch nicht bekennt. Aber bekonnt

geworden ist. do8 die

USA-Administration sich schon

in die Vorbereitung ouf den Ur

nengor^g des 2.3-Miiliooen-

Voikes mossiv eingemischt hot

mit 10 Millionen Dollar «Wohlkornpfhilfe"

für die Opposition,

mit der Verstärkung dsr in der

Kanalzone stotionir**en Truppen.

die au&erdem in Alarmbereitschoft

versetzt wurden, mit

verstärkten Spionageflügen übe:

dem lond und verJöngerten

Wirtschaftssonktionen.

Nochdem es die USA bisher

nicht vermochten, ein ihnen gs

nehmes Regime zu installieren

knüpft Woshington große Hof*

nungen an einen Sieg de

Rechtskröfte. Körnen die on d-c

Macht, so meint dos WetiSc

Hous, können die Panama

Konal-Verträge revidiert wer

den. Gelingt dos nicht, müssen

die USA-Truppen bis zur Jahrhundertv/ende

die Kanolzone

verlassen, Oos soll verhindert

werden. Deshalb läßt der USA

Imperiolismus nirdits unversucht,

um das kleine mittetamerikomsche

Volk wieder unter seine

Knute zu zwingen. Angesichts

dieser Entwicklung riefen die patriotisch

gesinnten Kräfte zu

höchster Wachsamkeit auf. Die

Mitglieder der Volksmilizen bekräftigten

in dieser Situation die

Bereitschoft zur Verteidigung

der Heimat. Wir wünschen dem

Volk von Panomo. daß es ihm

gelingt, dem USA-Druck standzuhalten.

Richord Schoir

Gedenkfeiern zum Ende

des zweiten Weltkrieges

Paris iADN). In ganz Frankreich

fanden am Montag Gedenkfeiern

aus Anlaß der Beendigung des

zweiten Weltkrieges vor 44 Jahren

stattIn Paris legte Präsident

Freincois Mitterand im Beisein

von VerteidigHn&smini^lej-.

Pierre Chevenement einen Kranz

am Grabmal des Unbekannten Soldaten

unter dem Triumphbogen

nieder. Anschließend zeichnete er

ehemalige Frontkämpfer mit Orden

der Ehrenlegion und Militärmedaillen

aus.

Der 6. Mai. der Tag der endgültigen

Zerschlagung des Hitlerfaschismus.

ist in Frankreich

Staatsfeiertag.

SPD und Grüne für

Städtepartnerschaft

mit Granada

Frankfurt Main (ADN). Für eine

Städtepartnerschaft zwischen

Frankfurf'Main und der nikaraguanischen

Stadt Granada

hat sich die Koalition von SPD

und Grünen in einem gemeinsarrcn

Antrag an das Stadtpariamert

der Main-Metropole ausgesprochen.

In der Begründung heißt es, Nikaragua

sei seit mehr als zehn Jahren

zu einem Symbol für das Streben

nach nationaler Selbstbestimmung

und nach tiefgreifenden Veränderungen

zugunsten der besitzlosen

Bevölkeningsschichten geworden.

Deshalb sei d^s Land den

heftigsten militärischen und wirl-

-schaftlichen Angriffen ausgesetzt.

Schwindel-Oma

Ein Schwindel über Japans älteste

Omo ist geplatzt: Die angeblich

t13jöhrige Mitsu Fujisowo

gab am Montog scnriftiidr

zu. gerade erst 99 Johre alt zu

sein. Frau Fujisowo aus Shimosuwo

in der P, äfektur Nogono.

deren Geburtstag om 9. April

seit Johren als notionoles Ereignis

golt. erklärte nun die Hintergründe

dieses .Irrtums'. Sie sei

eigentitd'. die Sdrwester von

Mitsu und heiße in Wirklichkeit

Kosayo. Die 14 Jahre öltere und

richtige Mitsu sei schon als kleines

Mödchen verstorben. Wohl

um bürokrotische Hürden zu umgehen

— die Gründe des Treibens

werden sich nie ganz auf'

klären lossen — rückte Kosoyo

schlicht im Fomilienregister noch.

Jopons Akodcmie für dos lange

Leben ernannte nunmehr die

Itljchrige Woko Shirohamo aus

Miyokonoju (Präfektur "liyozoki)

ouf der südöstlichen Hcuptinsel

Kyushü postwendend zur oll^giar>g eine bequeme

Selbstverständlichkeit Während der Berufsspitzen verkehren die Züge im 2-

Minuten-Abstond. 1973 erfolgte der erste Spatenstich für den Bau des modernen

Nahverkehrsmittels, heute verbinden 35 Kilometer Gleise 17 Bahnhöfe. (Foto: ZB)

SPD-Politiker 'ordert:

Reduzierung der

Kurzstreckenwaffen

Bonn (ADN/LR). Neue nukleare «Modernisierung" der «Lance"-Ra-

Kurz.«treckenwaffen bedrohen keten entpuppe sich bei näherem

nach Auffassung von SPD- Hinsehen schlicht als Aufrüstung.

Präsidiumsmitglied Egon Etahr die

«Existenz unseres Staates und un- Großbritannien gegen

seres Volkes" und können deshalb

von den Sozialdemokraten der jedwede Verhandlungen

BRD nicht akzeptiert werden. über Kurzstreckenwaffen

In der jüngsten Ausgabe der Ham-

London, Die britische Premiermiburger

Zeitschrift «Der Spiegtjl"

nisterin Margaret Thatcher hat

wendet sich der Abrüslungsexnach

Angaben des Londoner «Sunperte

gegen Versuche, mit der geday

Telegraph" USA-Präsident

genwärtig gültigen NATO-Strate- George Bush mitgeteilt daß sie

gie und mit Hilfe solcher Waffen Gespräche mit dem Warschauer

einen Krieg auf Europa zu begren-

Pakt über nukleare Kurzstrecken-

'en. Es sei eine neue NATO- waffen selbst dann boykottieren

Strategie erforderlich, die auf dem

will, wenn die anderen NATO-

Prinzip der gemeinsamen Sicher- Mitglieder derartige Verhandheit

basiere, fügte Bahr hinzu. Die

lungen befürworten sollten.

Frage sei jetzt, ob sich das westliche

Militärbündnis als afc-rü- Friedensdemonstranten

stungswillig und als abrüstungs- in der BRD festgenommen

fähig erweise. Bisher habe die

NATO nur gezeigt, daß sie m der Reatllngen. Vor dem Depot

Rüstung fabelhaft ist.

nuklearer «Lance"-Raketen in

Großengstingen bei Reutlingen

hat die Friedensbewegung in der

„Krefelder Initiaiive" mobilisiert BRD am Montag ihre Protestaktiogegen

nukleare Aufrüstung nen gegen Kurzstreckenraketen

Kdln. Die „Keefelder - Initiative" fortgesetzt. In der Eberhardhat

entschiedenen Widerstand ge-

Finckh-KaSefne der Bundeswehr

gen die vorgesehene NATOsind

sechs «Lance"-Abschu3vor-

Aufrüstung mit neuen nuklearen

richtungen stationiert, die da-

Kurzstreckenraketen angekündigt.

zugehörigen Kemsprengköpfe lagern

in einem benachbarten Depot

Das im Kampf gegen Mittelstrek- der US-Armee. Wie die Progrsß

kenraketen gegründete Personen- Presse Agentur am Montag berichbürdnis

für Frieden und Abrü- tet. nahm die Polizei bereits am

stung verbreitet gegenwärtig in Sonntag 18 Raketengegner fest.

der BRD ein Aufklärungs-Falt- Auch am Montag sei es zu weiteblatt.

in dem festgestellt wird, die ren Festnahmen gekommen.

Ministerprösident Kombodschps:

Fruchtbare Gespräche mit

Prinz Sihunouk In Jakarta

Thailands Regierungsdiof befürwortet baldigen Waffenstillstand

Phnom Peah (ADN/LR>. Als Regierung werde nach dem Abzug

fruchtbar hat Kambodschas Mini- der vietnamesischen Freiwilligensterpräsident

Hun Sen die Gesprä- verbände einen Waffenstillstand

che mit Prinz Norodom Sihanouh ausrufen, auch wenn keine Über-

In Jakarta bezeichnet.

einkunft mit den oppositionellen

Nach seiner Rückkehr nach Gruppierungen erreicht wird. Das

Phnom Penh erklärte er auf einer kündigte der kambodschanische

Pressekonferenz, man sei überein-

Ministerpräsident Hun Sen am

gekommen. während des Abzuges Wochenende auf einer Pressekonder

vietnamesischen Trupi>en auf

ferenz in Bangkok an.

jede Unterstützung von außen zu

verzichten.

Ein Waffenstillstand in Kambodscha

zum frühestmöglichen Zeit-

Nach Angaben Hun Sens hat Si- punkt ist vom thailändischen Minihanouk

die vor zehn Tagen an- sterpräsidenten Chatichai Choongenommenen

.Änderungen zur Ver- havan befurwor*-_-t worden. Sein

fassung des Landes gebilligt und Land trete für ein entsprechendes

.sich für ein Mehrparteiensystem Abkommen ein. das vor dem Abin

Kambodscha ausgesprochen. zug der vietnamesischen Truppen

Sollte dieser Forderung entspro- von der Regierung Kambodschas

chen werden, wolle Sihanouk und den Führern der Khmernach

dem Abzug der vietname- Oppos't.iOn unterzeichnet werden

sischen Truppen in das Land zu- sollte, erklärte er am Sonntag in

rückkehren.

der thailändischen Stadt Nakhon

Bangkok. Die kambodschanische Ratchasima.

Afghanistan warnt

vor neuen Angriffen

UNO/New York (ADN/LR). Die

Regierung Afghanistans habe präzise

Informationen darüber erhalten.

daß neue Angriffe auf die

Städte Jalalabad und Kandahar

vorbereitet werden, heißt es in

einer Erklärung der afghanisdien

Regierung, die am Montag in New

York als offizielles UNO-Dokument

veröffentlicht wurde. Für diese

Attacken seien 15 000 Mann zusammengezogen

und vorbereitet worden.

Die Angriffsvorbereitungen stellten

eine große Gefahr für den Frieden

und die Sicherheit in der Region

dar. Es wird vor den ernsten Konsequenz

m gewarnt Die Regierung

wolle uie dringende Aufmerksamkeit

der UNO darauf lenken.

USA erhöhen Druck

auf Handelspartner

Washington - (ADN/LR). USA-

Finanzminister Nicholas Brady

hat die BRD, Japan und Südkorea

beschuldigt, ungenügende Anstrengungen

zum Abbau ihres enormen

Überschusses im Handel mit den

Vereinigten Staaten zu unternehmen.

In einer Anhörung vor dem

Bankausschuß des Senats forderte

Brady eine weitere Öffnung der japanischen

Märkte für amerikanische

Produkte. Zur Begründung

führte er an. die USA hätten 1988

ein Minus von 52 Milliarden Dollar

im Handel mit Japan verzeichnet.

Noch weit weniger befriedigend

sei das Verhalten der BRD.

die ebenso wie Südkorea von

Brady zu grundlegenden Veränderungen

in ihrer Handelspolitik aufgefordert

wurde.

Kultur- und Techniksdiou

der chinesischen Jugend

Peking (ADN) Die erste Kultur-.

Wissenschafts- und Technikmesse

der Jugend Chinas ist am Wochenende

in Peking eröffnet worden

An rund 2000 Veranstaltungen unter

dem Motto «Patriotismus, Re-

form, Pioniergeist und Fortschritt"

nehmen Jugendliche aus

IIS chinesischen Städten teil

Dazu gehören u. a Vorträge übei

die Aufgaben der Jugend in der

Gegenwart, ein Geschicklicnkeits-

Wettbewerb junger Arbeiter. Com

Puterwettbewerbe, eine Wissenschafts-

und Technikausstellung.

Veranstalter der Messe sind der

Kommunistische Jugendverband,

die Allc^inesische Jugendföderation

und der Allchinesische Studentenbund.

Presseberichten zufolge

ist die Messe die umfassendste

kulturelle Aktivität der Jugend

Chinas seit der Gründung

der Volksrepublik im Jahre 1949

I Galinski wiedergewätilt

I Berlin (West). Der larrgjährige

Vorsitzende der Jüdisdren Gemeinde

von Berlin (West), Heinz

Golinski. ist für weitere vier

Joh'-e in dieses Amt gevirählt

worden. Der 76jährige ist zugleich

Vorsitzender des Zentralrotes

der Juden in Deutschlond.

Dos Amt der Gemeindeleitung in

Berlin (West) versieht er seit 40

Jahren.

Neuer Vorsitzender

Belgrod. Die Skupstino der Re-

publik Serbien der SFRJ hat om

Montog in Belgrad Slobodan

Milosevic zum Vorsitzenden des

Prösidiums dieser Republik gewählt.

ArbeitsiosigkeH

Brüsset. In den zwölf Landern

der Europöischen Gemeinschoften

(EG) woren im März dieses

Jahres 15,2 Millionen Mensdien

offiziell ols arbeitslos registriert.

Provokation

Phjongjong. Die Morlne der

KDVR hat ein südkoreanisches

Schiff aufgebracht, dos in die

Hoheitsgewässer'der KDVR eingedrungen

war. ^ » ooc-

Flugzeugobsturze

Stockholm. Beim Absturz eines

Lufttaxis ouf dem südsdrwedischen

Flughofen Virkvorn sind

om Montag alle 14 Possagiere

und beide Besatzungsmitglieder

ums Leben gekommen.

Prag. Vier Todesopfer forderte

der Absturz eines Sportflugzeuges

im westslowakischen Kreis

Trencin, berichtete die CSSR-

Presse am Wodrenende.

Busunglüdc in Thailand

Bangkok. Bei einem Busunglück

in Thailand sind am Sonntag 21

der insgesomt 60 Fahrgäste getötet

worden Ein vollbesetzter

Reisebus war in eine 90 Meter

tiefe Sdtlucht gestürzt

BIftzsdilag

Delhi. Bei schweren Gewittern

im südindtschen Unionsstoat

Kerola sind am Sonntag elf

Menschen durch Blitzschlag ums

Leben gekommen.

Unwetter in den USA

Washington. Schwere Stürme

mit eisigen Regen- und Hagelschauern

hoben im Süden der

USA und entlang der Atlantik-

küste in den vergangenen drei

Togen über 20 Menschenleben

gefordert.

Wal befreit

Moskau. Ein 18 Meter longer

Wal ist sowjetischen Krobbenflsdrern

im Ochotskischen Meer

ins Netz gegorrgen. In mühevol-

ler Arbeit entwirrten die Fisdrer

die Netze und gaben ihrem Gefongenerr

die Freiheit zurück.

Weiterhin Streiks

inKnpfergrnben

WarscbSQ (ADN). Die seit Freitag

voriger Woche in mehreren polnischen

Kupfergruben währenden

Besetzungsstreiks sind auch am

Wochenende fortgesetzt worden,

meldete PAP. Die Werktätigen

der Bergwerke „Lubin". «Polkowice",

«Sieroszowice** und

«Rudna" in der Wojewodschaft

Legnica fordern nach Angaben

der Agentur vor allem erhebliche

Lohnerhöhungen. Dem überbetrieblichen

Streikkomitee gehören

sowohl Vertreter der «Solidarnosc"

wie der Gesamtpolnischen

Verständigung der (jewerkschaften

(OPZZ) an.^Nach Angaben

von PAP sind die Verhandlungen

mit der Kombinatsdirektion bislang

ergebnislos verlaufen.

.Prawda":

Modernisierung tnktischer

Kernwnffen nicht suinssen

Moskau (ADN). Die Perspek- nelle Streitkräfte. vertrauenstive

einer Modemislemnf der tak- bildende Maßnahmen und auf die

tischen Kernwaffen ruft nach Auf- Lage in Europa insgesamt ausfassung

der «Prawda" in West- wirken. betont die ..Prawda" Es

europa emsthafte Besorgnis her- liege in aller Interesse, eine

vor. Den Teilnehmerstaaten des etappenweise Reduzierung und danach

die Beseitigung der tak-

'ischen Nu.


LÄ - 9. MAI 1989 - SEITE 6

Welche Tradition haben Ptingsttrehen?

Wem nützt Reizklima?

ijiiaä. —

dothi

die

Was wollen Nichtpaktgebundene?

Sind Zeltplätze saison-fein?

Warum dritte Null-Lösung?

Bauchreden durch andere Anatomie?

Frieden sichern

und soziale Loge

verbessern

Wieviel Lander gehören der

Bewegung der Nichtpaktgebundenen

an. und welche

Ziele haben sie? Elsbeth Scholz

Lauchhammer

Der 1961 in Belgrad unter der

Beteiligung von 25 Staaten gegründeten

Bew^ung der

Nichtpaktgebundenen (NPG)

gehören heute 100 Länder

(einschließlich des proklamierten

Staates Palästina) sowie

die Befreiungsbewegung

SWAPO an. Im Umfeld der

letzten Gipfelkonferenz der

Nichtpaktgebundenen, die im

September 1986 in Harare

stattfand, einigte man sich

auf neue, den Weltfrieden fördernde

politische Positionen.

So wurde die Notwendigkeit

der friedlichen Koexistenz

von Staaten unterschiedlicher

politischer, ökonomischer und

sozialer Systeme betont, die

nukleare Abrüstung zur

.Frage des Überlebens* und

die Verhinderung eines Kernwaffenkrieges

zur Hauptaufgabe

unserer Zeit erklärt. Im

.Appell aus Harare" sind die

USA und die UdSSR aufgefordert

worde*^. alles zu tun. um

das Wettrüsten zu beenden.

Dies wurde mit der verständlichen

Forderung gekoppelt,

durch Abrüstung frei werdende

Mittel zur Überwindung

von Hun t und Rückständigkeit

in den Entwicklungsländern

einzusetzen und

eine neue und gerechte internationale

Wirtschaftsordnung

zu schaffen

Im September 1988 gingen die

Außenminister der NPG auf

ihrer Tagung in Nikosia noch

einen Schritt weiter. Sie forderten

die internationale Gemeinschaft

u. a. auf. einen

Zeitplan für die Abschaffung

aller Kernwaffen zu vereinbaren.

Die Nichtpaktgebundenen arbeiten

auch regional zusammen.

Die Lösung regionaler

Konflikte (Golf/Afghanistan/

Namibia) konnte nicht zuletzt

auch durdi ihre konstruktive

Haltung eingeleitet werden.

Auch die Initiative zur Umwandlung

des Mittelmeeres

in eine Zone ohne Kernwaffen

wurde von den Nichtpaktgebundenen

z. B 1987 in

Brioni auf einer Regionalkonferenz

der Außenminister

unterstützt Neben der Friedensfrage

liegt den Nichtpaktgebundenen

vor allem die

Verbesserung der oft katastrophalen

sozialen Lage der eigenen

Bevölkerung am Herzen

Hier ringen sie gemeinsam

um eine gerechte Lösung in

der Schuldenfrage und sind

bestrebt, für ihre Natureigentümer

(Kaffee. Kakao. Holz.

Erz u. a.) auf dem von kapitalistischen

Staaten kontrollierten

Weltmarkt einen

fairen Preis zu erhalten, die

Zusammenarbeit untereinander

7u entwickeln. Gute Fortschritte.

die auch ein den

Frieden erhaltendes Moment

b'lden. wurden besonders im

Medienbereich erzielt. wo

man s'Ch von westlichen Quellen

unabhängig machen will

(LR/ADN)

Die Farbiithogrophie .Im freien Raum" (1986) aus der Serie

.Wlssenschaftiich-technischer Fortschritt" zählt zu den 40 Grafiken

des jungen Moskouer Künstlers Igor Orlow, die in eirfer Ausstellung

im Tuschinskt-Royon in der sowjetischen Metropole gezeigt

wurde. Alle Arbeiten sind der Eroberurtg des Kosmos gewidmet.

(Fotos: ADN/ZB)

Pfingsten - das Ist die

Zeit der blauen Fahnen

Weiche Tradition haben eigentlich

Pfingsttreffen der FDJ?

Maxi Flöger

Weißwasser

Pfingsten (zeitweise auch

Ostern) wurde zumindest seit

1909 im Terminkalender der revolutionären

deutschen Arbeiterbewegung

besonders ver-

merkt. Seit diesem Jahr ist es jedenfalls

erstmals verbürgt, daß

verschiedene Gruppen der sozialistischen

Arbeiterjugend im

Rheinischen die Pfingsttage für

gemeinsame Wanderungen und

Friedenskundgebungen nutzten.

Daraus hat sich eine gute Tradition

entwickelt, die in der Freien

Deutschen Jugend seit ihrer

Gründung fortgeführt wird. Beginnend

mit dem T. Parlament

1946 in Brandenburg gibt es je

des Jahr zu Pfingst n vielfältige

Aktivitäten des Juj;endverbandes.

Sie reichen von Veranstaltungen

der FDJ-Kreisorganlsationen

über Friedens- und Freundschaftstreffen

mit Jugendorganisationen

sozialistischer Länder

in Bezirken der DDR bis zu Manifestationen

in Berlin. Auf den

Treffen im Mai 1950 und Pfingsten

1954 brachte die Jugend

ihre feste Entschlossenheit zum

Ausdz*uck, alles zu tun, uco den

Frieden im Herzen Europas zu sichern.

Dar'Nationale' Jagendfestival

1979 mit seinen rund 2000

Veranstaltungen stand im Zeichen

des 30. Jahrestags der Republik.

Die Teilnehmer demonstrierten

erneut: Die junge Generation

ist ganz in der Tradition

der vorangegangenen bereit,

alles für die Stärkung und den sicheren

Schutz des Sozialismus

zu tun. Nach einem Eröffnungsappell

auf dem Berliner Marx-

Engels-Platz begannen am

8. Juni 1984 beim Nationalen Jugendfestival

abwechslungsreiche

Pfingsttage. Weit über 2000 politische.

kulturelle und sportliche

Veranstaltungen standen auf

dem Programm. Ein Höhepunkt

war bei dieser Manifestation die

machtvolle Kampfdemonstration

in der Karl-Marx-Allee. "Wie zuvor

Millionen auf dei. vorangegangenen

Treffen bekundeten

die Jugendlichen ihre Treue zum

sozialistischen Vaterland und ihr

Vertrauen zur Partei der Arbeiterklasse.

(ADN/LR)

W./Lr.

Dritte Null-Lösung ist

wichtiges Ziel

Was ist unter der dritten Null- Lösung) und die Vernichtung

Lösung zu verstehen? Weiches der Raketen kürzerer (500 bis

war die zweite?

1000 km) Reichweite (doppslte

Emst Juitschas Null-Lösung).

Cottbus Nach Inkrafttreten des INF-

Vertrages geht es jetzt um eine

Der INF-Vertrag beinhaltet fak- weitere (dritte) Null-Lösung, die

tisch zw« Null-Lösungen: die Li- nukleare Raketen kürzerer (unquidierung

atomarer Raketen ter 500 km) Reichweite und

mittlerer (1900 bis 5500 km) nukleare Gefechtswaffen (Atom-

Reichweite (einfache Null- artillerie) einbeziehen soll.

Wissenschoftier

hoben fes^esteiit,

doB 2-3 Toge vor

eir>em Erdbeben

über seinem Epizentrum

die Ionosphäre

In einen

Erregungszustond

versetzt wird, der

von den mächtigen

elektromagnetischen

Feldern in

der Erdrinde hervorgerufen

wird.

Mit dieser Erscheinung

befassen sid>

Spezialisten des

Ionosphären- Laboratoriums

des Institutes

in Gissor,

einer der erdbebengeföhrdetsten

Regionen

dieser mittelosiatischen

Sowjetrepub

ik.

Die kurze Antwort

Was versteht man unter Reizklima;

wem nützt, und wem

schadet es?

Reizklima Ist See- und Hochgebirgsklima

infolge des Reichtums

an ultravioletten Strahlen:

die starke Sonneneinstrahlung,

die bewegte Luft, an der See

euch der Salzgehalt, regen den

Organismus zu kräftiger Abwehr

on — zu dieser Antwortreaktion

muß der Betreffende gesundheitlich

in der Loge sein.

Sind zum Bauchreden onotomisehe

Besonderheiten erforderlich?

Nein, Bouchredner sind Persomen,

die mit den Kehlkopfmuskein

und dem Gaumensegel

Worte formen können, wobei

der Mund nicht wie beim norrrrolen

Sprechen bewegt wird.

Die Bezeichnung beruht ouf der

irrigen Annohme, daß die

Stimmbildung im Bouch erfolge.

Gütertransportmenge

der Binnenschiffahrt

iit Mio t

1989 steuert die Binnenschiffohrt

im Gütertransport einen Lei-

stungszuwachs um 3 Prozent gegenüber

dem Vorjohresplan an.

Gegenwärtig werden bis zu

SO ODO Tonnen Güter pro Tag auf

Schiffen und Prahme der DDR

befördert, vorwiegerwl Boustoffe

und Kohle, die die wid>tigsten

Transportgüter sind. (Foto: ADN)

JlPu üuin "hui

Saison eröffnet-Urlaubsfreude

auf 41 Campingplätzen

Die Campingvaison 1989 ist eröffnet

Ist der Bezirk Cottbus

auf den .Anstarm der Erbolangsnchenden

eingestellt?

Auf den 41 Campingplätzen in

unserem Bezirk (von der Anzahl

und Kapazität her ist das der

fünfte Platz in der DDR) wurden

die vergangenen Wochen

gut genutzt, um für Kurz- und

Langzeit-Camper aufnahmeund

empfangsbereit zu sein. Im

vergangenen Jahr verbrachten

insgesamt 170 000 Personen auf

unseren Zeltplätzen ^mgenehme

Freizeit. (Zudem noch 6000 ausländische

Bürger, die sich insbesondere

auf den beiden internationalen

Zeltplätzen im Bezirk

und am Senftenberger See erholten.)

In diesem Jahr wird der

Ansturm auf die „"grünen Lungen"

an den Stränden noch grö

ßer sein. Immerhin waren bis

April schon durch die Zentral*»

Campingplatzvermittlung des Be

zirkes Anträge für 11 000 Perso- Unser Gesprächspartner Roland

nen für einen längeren Zelt- Schneider, LDPD, ist Mitglied

Urlaub bearhA'tct. (Die meisten des Rates des Bezirkes für Erho-

Zeltplätze haben ihre Saison luTigswesen. Er ist verheiratet, hat

vom 29. April bis 23. Septem- zwei Kinder, liebt die Natur,

ber.)

wandert und liest sehr gem.

(Foto: A. Wawro)

Sportliche Veraastoltnngen stehen

hoch in der Gnnst der »»Zelt'

2eiWie wird daa Reisegepäck

von Sportgeriten nnd -znbebör

entlastet? ^ ^ ^

endorfer See und in Groß Jamno

wurden Antennen-Anlagen ao?-

Dem Trend entsprechend wird gebdut Efer Küchentrakt der Imauf

einer ganzen Reihe von iZelt- brtflhraile wurde in -Alt-Bctradow

plätzen der Ausleihdienst, bei- vergrößert, und audi am Senfspielsweise

von Surfbrettem, er- tenberger „Seestem" kann in dieweitert

In Zaue werden in die- sem Jahr die Imbißversorgui-jg

ser Saison Segel-Jollen und Ding- verbessert werden. Ein weiterer

his (je vier) ausgeliehen. Am Gaiststättentrakt verbessert «»uch

Schwielochsee kommen — im Be- am Körbaer See die Urlaub srzirk

einmalig — Promenadenfahr- versorgung. Im Erholungsgebiet

räder (zwei miteinander ver- „Kiebitz", Falkenberg, zeigt sich

bundene Räder für insgesamt nach umfassender R^onstruKvier

Personen) zur Ausleihe. tion die Gaststatte in völlig

Erstmals macht sich der Zelt- neuCTn Gewände.

platz Senftenberger See 1989 um Insgesamt 5.7 Millionen Mark

Fahrradausleihe verdient. Übri- werden in diesem Jahr für Wertgens:

in Lamsfeld wird die Jüng- erhaltungen und Instandsetzunsten

ein Abenteuerspielplatz er- gen auf Campingplätzen des Befreuen.

Und am Deulcwitzer See zirkes verausgabt. Davon 1,9 Milwird

ein Indianerdörfchen die lionen Mark von Betrieben auf

Mädchen und Jung»i anlocken. der Grundlage von Kcmununalverträgen

und 500 000 Mark aus

Wie geht es mit Werterfaaltnng Lottomitteln.

and Modemlsiening auf den

Campingplätzen ^ran?

Welche AnasichteD habea die

Auf diesem Gebiet tut sicn wei- Nackedeis, bei Spiel and Sport

terhin allerhand, insbesondere scbokoladenbrMtn so werden?

im Hinblick auf die Wasser- und Mit dem neuen Abschnitt in Gör-

Stromversorgung und die Land- den im Erholungsgebiet Bad Lieschaftspflege.

In Zaue ist man benwerda gibt es insgesamt elf

berechtigt stolz auf ein neues offiziell zugelassene FKKsechstes

Waschgebäude. Am Neu- Strände im Bezirk.

MITGEIVIACHT - MITGEWONNEN

Frauenanteil stieg auf 91 Prozent

Unsere Frage, wieviel Frauen in glückwünschen die Gewinner. Je

der DDR berufstätig sind, oder 20 Mark bringt die Post an folsich

in der Ausbildung befinden gende Adressen: Bernd Hlppel,

(LR vom 25. April 1989). be- Hoyerswerda; Christa Schaal,

antworteten alle unsere Leser Finsterwalde; Gottfried Srfiurichtig,

die auf ihre Antwortkar- bert, Cottbus. Heike Kappitz,

ten C oder 91 Prozent schrieben. Schwarzheide Kurt Heiaze.

Wir bedanken uns für die zahl- Schleife.

reich eingegangene Post und be-

Aktualle Komara: Progrommvorschoi»; 16.00 Kin-

9.25, 19.30, 22.30 derfernsehen, Moch mit —

JV1 Nodirichten: moch's noch — moch's besser;

13.00, 17.00, 24.00 17.10 Gewußt wie; 17.15 Wie

m

7.55 English for you (Klasse 7);

wör's . .. mit Sonder-Vorstellun-

6.25 Wir sprechen Russisch gen?; 17.45 In Bochen Ordnung

(Klasse 10); 8.50 Geographie und Sicherheit; 17.50 Medizin

(Klasse 7); 9.10 Programmvor- nod> Noten: 18.00 bong; 18.45

schau; 9.15 Medizin nodi Noten;

Progrommvorschou; 18.50 Unser

10.00 Stepons Kinder; 11.30 Der

Sandmännchen; 19.00 Friedensschwarze

Konal; 11.50 Portröt fahrt 1989, 2. Etoppe: Warschau

per Telefon. Zu Gost: Prof. Dr. — Lodz; 19.23 Fernsehtips sc, med. Peter Althaus; 12.35 Fernsehwetter: 20.00 Phor Lop —

Friedensfohrt 1989, 1. Etoppe: Legende einer Notion; 21.45 Im

Rund um Warschau; 14.25 Nomen des Volkes; 22.45 Pro-

English for you (Klasse 8); 15.55 vinz Im Hintcrlond.

Aktuelle Kamera:

21.30

Nachrichten:

17.45, 18.55

15.50 Siehste: 15.55 Medizin noch

Noten; 16.05 Stootsbürgerkunde

(Klosse 9); 16.30 Friedensfohrt

1989. 2. Etappe; 17.50 Unser

Sandmännchen; 18.00 Du und

Dein Gorten speziol; 18.25 Der

schwärze Konot; 19.00 Wilhelm

von Oronien (5): 19.50 Inzwischen...;

20.00 Mit lochendem

Auge, Spielfilm; 22.00 Döfin über

den . ..; 2230 Blou ist der Himmel;

0.05 Friedensfohrt 1989.

im I.: Im Namen

des Volkes

Eine Dokumentotlon über die

Verfolgung von Nozi- und

Kriegsverbrechern in der DDR

und ihre konsequente Verurteilur>g.

Der Beitrog bringt Ausschnitte

aus Prozessen, Erinnerungen

von Zeitzeugen. Dokumente,

Fotos. Er läßt den Zuschouer

doron teilhoben, vrie ein

neues Völkerrecht Wirklichkeit

wurde. Heute 21.45 Uhr.

Im II.: Mttladiendem

Aug«, 20 Uhr

Jug«nd

radk) lOT

13.00 - 19-00 direkt;

19.00 Duett. Brother

Beyond (GB); 20.03

Kino-Szene, Neues

vom FiJm: 21J)0 Ton-

Art; 23.00 Jozz-Plotz.

Und morgen: 4.00 bis

9.00 Morgenrode: 9.00

KlrK>-Szene; 10.00 Ton-

Art; 12.00 Hei, nun

Musiki, u. o. Die Zöllner.

MIchoel Jodeson.

Inka.

Morg«n im

Sertdsr Cottbus:

430 Fortschrltt-Hondbolierinnen

in der DDR-Ltgo:

530 Kompliment einem

verdiente.. Erfinder; 630

Sdiwaa ouf weiß — in Betriebszeitungen

geblot-

tert; 6.45 Wohlfuhlen bei

Quortiereltern in Berlin

zum Pfingsttreffen; 10.32

Mit Pauken und Trompe-

ten; 12.05 Neues aus dem

Rothous Doberlug-Kird>hoin.


Neue Rufnummer

Ab 10. Mai sind wir unter der neuen

Sommel-Rufnummer Cottbus 71 51 03

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Offnungsz^ten:

Dienstag und Donnerstag 9 bis 12 und 14 bis 18 Uhr

Betriebsmesse

des VEB BMK Kohle and Energie

KB Industrie- und Hochbau Cottbus

vom 16. bis 18. Mai 1989

Ort: BS ..Eridi Weinerf Sprembcrg.

Gartenstraße

Öffnungszeiten:

Dienstag

Mittu'odi

Donnerstag

von 10 bis 17 Uhr

von 8 bis 16 Uhr

von 8 bis 16 Uhr

Stunde der Musik

8. Anrecfatskonzert der Saison 1988/89

Montag, 22. Mai 1989, 20 Uhr.

Cottbus, Kammerbühne

des Theaters der Stadt

Liederabend

Tomas Möwes — Baßbariion (DDR)

Werner Schicke — Klavier (DDR)

Werke von Robert Schumann, Antonin Dvofäk.

Richard Strauss

— Änderungen vorbehEÜten —

Kartenvorverkauf;

Theaterkasse, cottbus-information

Restkarten an der Abendkasse

Konzert- und Gastspieldirektion Cottbus

Tag des Bergmanns und

Energiearbeiters 1989 in Cottbus

Im Kähmen des Volkstestes zum Ehrentag

der Berg- und Energiearbeiter 1989

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Ein berühmtes Bühnen-Musical, verfilmt

von Reinhard Hauff. Produktion: BRD

Filmtheater »Weltspiegel"

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17.30/20.00 Uhr

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LOKALSEITE

MmWf

Wie rm VEB Kraftverkehr gfab es

gestern morgen in vteien Betrieben

der Stadt herzliche Worte und

Clücktcünsche • Die Kollegen gratulierten

den am Sonntag getcählten

Abgeordrieten und Nachfolgekandidaten.

Viele guten Wünsche galten beispielsweise

dem erfahrenen Ab.

geordneten Werner Baronick. Der

Betriebsdirektor des VEB Kraftverkehr.

die Gewerkschaftsgruppe

und andere Kollegen ließen es

sich nicht nehmen, ihm für die

kommenden fünf Jahre beste Erfolge

zu wünschen. Das spricht

von Anerkennung für die Arbeit.

Cottbus-Stadt

die Werner Baroruck in der vergangenen

Legislaturperiode als

Vorsitzender der Ständigen Kommission

Handel und Versorgurig j Literaturtage

geleistet hat. Es ist aber auch

zugleich als Versprechen zu ver- lim

stehen. und das nicht nur ttn VEB • Haus der NVA

Kraftverkehr, die Volksvertreter • Die 4. Tage der Literstar, die

mit ganzer Kraft im Betrieb und gegeDwirtlg bis zum 12. Msi

Wohngebiet zu unterstützen.

im Hsus der N'stionslen

Davon zeugen auch die Gedanken,

Volksarmee stattfinden.

wie sie unsere Volkskorrespon-

wurden mit einer Ansetelinn^

dentin Ursula Petzold nach

der Portrit-EzHbris ans der

dem Wahlsonntag formulierte

Sammlung von Dr. Axel

„Gemeinsam mit anderen Mietern

Leier erdffnet. Heute om

der Dostoyewskisrraße 9 gaben wir

19.3g Chr findet eine Begegam

Sonntag kurz vor 8 Uhr den

nnng mit dem Schriftsteller

Kandidaten unsere Stimme. Damit • Ulrich Frohriep statt, der

haben wir uns enfsch-'eden für 5 fiber seine Arb^t an Stenueine

gesicherte Zukunft unserer • rien für den „PoUzeimf"

Famüien, für die es sich lohnt, ; spricfat. Am IL Mai nm 19.39

sich zu engagieren,"

X Uhr wird der Verlag der Na-

! tlon vorresteilt.

Hannelore Grogorick • • •

LR-9. MAI 19e9-SaTE8

ii;ttiiMiiiiuniiiiiiii-:;>niiiiiiiiuiinniiiiMii>iuiimi>iinii nuin

3000 CottDuser FDJler erhielten Mandate

Oberbürgermeister Erhard Müller eröffnete Wodie der Jugend urtd Spoiiler

Mit einem FcxTjm wurde die Wo-

menden Wochenende geben, wenn

che der Jugend und Sportler er-

in Berlin der Höhepunkt für die

öffnet Gast und GesprSchspartner

jungen Leute steigt: das Pfingstfür»

Jugwidbrigadiere, Leiter von

treffen der FDJ. 3000 Cottbuser

Jugendforscherkollektiven sowie

FDJler haben Mandate erkämpft

Abgeordnete mit FDJ-Mandat für

Sie tragen gutes Gepäck nach Berdie

Stadtverordnetenversammlung

lin: 13 Industrieroboter wurden

war Oberbürgermeister Erhard

vorbereitet und eingesetzt über

Müller.

140 000 Stunden Arbeitszeit ein-

Die April-Mitgliederversamm-

gespart. 163 FDJler erklärten sich

lungen der FDJ zum Thema .Die

bereit im Mehrschichtsystem zu

DDR — mein sozialistisches Vater-

arbeiten. Zehn von 25 Parteitagsland"

und über 300 Jung- und

objekten zielen auf internationale

Elrstwählötoren hätten gezeigt,

Spitzenleistungen. 250 Tonnen

daß die Cottbtiser FDJler zu diesem,

ihrem Staat stehen, sagte Er- %HRE

Schrott erhielt .Max" bisher aus

Cottbus.

hard Müller, der gleichzeitig eine

Umschließend beantwortete der

Zwischenabrechnung des Jugend- nahm. Bekenntnisse zum Vater- Oberbürgermeister Fragen der

förderungsplanes der Stadt vor- land DDR wird es auch am kom- FDJler zur Kommunalpolitik

Wie werden Erfahrungen

WiMn WuhlsoBiitag In der Bezirksstadt

nach den Wahlen genutzt?

Gesprädi mit Doris Else!, Vorsitzende des Wohnbezirksoussdiusses 80 in Sodisendorf

Erfolgreich verliefen ancb in sten Wochen In Ihrem Wohnbe- Nun, daß sie Feste feiern können,

Ihrem Wohnbezirk — zwischen zirk «veiter?

das erwähnte ich ja schon. Doch

ZIetona-Gora-Straße. Chopin- Bei uns gibt es keine Pause. An- davor wird immer noch der

straße. Kantstraße and Klopstock- fang Juni richten wir gemeinsam Schweiß gesetzt. Das heißt bei

straße — die Koromnnalwahlen. mit dem Wohnbezirk 84 ein gro- uns zum Beispiel: Jeweils zwei

Welche Erfahrungen aus der Wahl- ßes Kinderfest aus, das natürlich Hausgemeinschaften sind für eine

vorbereitung sind für Ihre künf- gründlich vorbereitet sein will. Sekundärrohstoffsammlung vertige

Arbeit von Bedeutung? Bis dahin gibt es auch in den antwortlich, der Tagebau Cottbus-

Das ist vor allem die enge Zu- Hausgemeinschaften so allerhand, Nord unterstützt uns mit einem

sammenarbeit mit den Abgeord- zum Beispiel Frühlingsfeste. Die Fahrzeug Die nächste Sammlung

neten. deren ständige Teilnahme Grünanlagen werden vorbildlich ist übrigens schon im kommenden

an den Sitzungen des Wohnbe- gepflegt. Hier möchte ich die Monat, dann folgt im Herbst noch

zirksausschusses ich für besonders Hausgemeinschaft Chopinstraße eine. Die Besten unseres Wohnwichtig

halte. Bescheid zu wissen 26 hervorheben, die bereits zwei- bezirkes zeichnen wir anläßlich

über alles, was im Wohngebiet mal .Vorbildliche Hausgemein- des 40. Republikgeburtstages im

vor sich geht, ist Voraussetzung schaft" wurde.

Oktober aus. Doch Ws dahin ist

für unsere gemeinsame Arbeit. Wie werden die Hansgemeinsehaf- noch einiges zu tun, so beispielsten

für ein reges Leben im Wohn- weise eine kontinuierliche Arbeit

Womit gebt es nun in den näch- bezirk aktiv?

der Hausgemeinschaftsleitungen

mit Unterstützung der Gebäudewirtschaft

zu sichern.

"1

Mosaik

Hit Kränzen und Blumengebinden «rurden gestern zum Tog der Befreiung audi

auf dem Nordfriedhof die gefallenen Helden der Sowjetarmee geehrt.

(Foto: i. KofHio)

Sdiriftsteller bei ihren Lesern

Innerhalb der Woche des Buches Außerdem ist er am H. Mai 1989

hat die Stadt- und Bezirksbiblio- um 9 Uhr Gast in der -Kinderbibthek

für heute Manfred Drews ein- liothek Ost.

geladen. bekannt durch .Krimina- Wolfgang de Bruyn wird in vier

listen im Verhör" und .Krimina- Veranstaltungen vor Kollektiven

listen im Einsatz". Er stellt sich über seine Arbeit und seine Bü-

Interessenten um 19.30 Uhr in der cher sprechen, deren Inhalt sich

Zweigbibliothek Ost, Jacques- vorwiegend mit Problemen 30jäh-

Duclos-Platz. zur Diskussion über riger beschäftigt. Zum Beispiel ist

Kriminalliteratur und Tatsachen- er am 10. Mai 1989 um 16 Uhr im

berichte.

Energiekombinat und um 19 Uhr

Zu Wolfgang Köppe hat die Stadt- im Haus der DSF.

und Bezirksbibliothek langjährige Werner Bauer. Kinderbuchauior

Kontakte. Er ist ein kundiger Part- aus Eisenhüttenstadt, stellt sich

ner im Gespräch über sowjetische seinen jungen Lesern am 10. Mai

und bulgarische Literatur. Er 1989 von 9 bis 12 Uhr und von 13

steht Rede und Antwort am 10. bis 15 Uhr in der Kinderbiblio-

Mai 1989 um 19.30 Uhr in der thek Ost, J.-Duclos-Platz, zur Fra-

ZweigbibUothek Sachsendorf. gestunde.

Frau Margarete Hass, Nordparkstraße

9, zum 75., Frau Anne v.

Kittlitz, I^eipziger Straße 9c, zum

63-. Herrn Bernhard Roßr.ann

zum 58., Frau Martha Hohlweg

zum 83-, Frau Sophie Wandelt

zum 77. (alle Feierabend- und

Pflegeheim Sachsendorf), Herrn

Günter Hannaske, Heim für Behinderte.

zum 61., Frau Herta Howe!,

Mühlenstraße 31, zum 69. Geburtstag

Die Kreisleitung der SED

gratuliert

Genossin Elisabeth Ritze. Albert-

FÖrster-Sti*aße 4. zum 65.. CJenossin

Lieselotte Dehnert, Stadtpro-

menade 6, zum 60., Genossin Hildegard

Nowatzky, Calauer Str. 8.

zum 75.. Genossen Alfred Grescn,

Sach.^endorfer Str. 17, zum 75„ Genossen

Rudi Gehrke, Inselstr. 18

zum 75. Geburtstag.

Theater der Stadt, Großes Haus.

19 Uhr „Im Weißen Rößl", Kammerbühne:

15 Uhr „Die Gewehre

der Frau Carrar" (für beide Vorstellungen

einige Karten vorhanden).

Weltspiegel: 14.30 Uhr „Moritz in

der Litfaßsäule", 17.30 und 20 Uhr

„Auf Wiedersehen Kinder".

Sfid-Licbtspiele: 14.30 Uhr „Der

Luchs kehrt zurück". 17 und 20

Uhr „Das letzte Weekend".

DFD-Beratangszentnim: 16 30 und

19 Uhr Inspiration Textil, „Spiel

mit tausend Fäden".

' PostfcutschergruB

Am Wochenende erhidit Frau |

HUdegard ftför aus der Theo- 1

dor-Brugsch-Straße 12a für ihre aktive Arbeit im Wohn- f

bezirk den „Blum^istrauQ der Woche", den dw Postkut- |

scher üb^brachte. 1

e 33. Vorstellung |

Die 30. Vorstellung des Stük- kes „Die neuen Leiden des jungen W." vcm Ulrich Plenz- dorf wird heute ab^d im 1

Großen Haus des Theaters der Stadt gegeben. Regie |

führt Dieter Roth, in der 1

Rolle des Edgar ist Peter

Volksdorf zu erleben.

i O Berufsberatung

1 Das Berufsbild der Kranken-

Schwester und der Stomatolo-

gischen Schwester wird für

I interessierte Schüler der 8.

i und 9. Klasse am II. Mai um

I 14 Uhr im Ambulatorium

i Ströbitz, Schweriner Straße.

1 vorgestellt.

i # In Englisch

I Elin neues Angebot des URAs

NIA-Vortragszentrums sind

i Vorträge in englischer Spra-

§ ehe. Den ersten, einen Ldcht-

I btlder\'ortrag über London.

1 hält Dr. Dave Morgan aus

i Potsdam am 10. Mai um 19.30

1 Uhr im Haus der URANIA in

I der Karl-Liebknecht-Straße.

I O Im Podhim

Zu Gas. in der HGG „Po-

dium" in Sandow ist heute

I um 19 Uhr zur Veranstaltung

„Musik im Podium" die Klaviersolistin

Dorota Frako

wiak - K apata.

# Sprechstunde

Der KreisVorstand des Blinden-

und Sehschwachenverbandes

führt morgen von 16

bis IV Uhr im Veteitmenklub

Görlitzer Straße seine Sprechstunde

durch.

# Für Fußball-Freunde

Vor dem Energie-Heimspiel

am 10. Mai stellt der MC robo-

I tron Cottbus ab 15 Uhr auf

1 dem Pressefest-Parkplatz die

I Scheinwerfer der Pkw von

1 Besuchern ein.

JACQUELINE PETERS (16), künftige Fodiverkäuferin: Am 7. Moi kennte kh das

erste Mal an einer Wahl teÜnehWn. Deshalb habe ich mich vorher nidrt nur

mit den Rediten und Pflidtten von Wählern ur>d Abgeordneten beschäftigt,

sondern oudi mit dem Worum und V/ofur unserer Wahlen. Meine bisherige

Entwidihing vertief ganz normal; 10. Kktsse, anschlieBend Lehre in einem Beruf,

der onstrengend ist. ober ooch viel Freude iHodit Of« Heiror. Kinder und ätnb

Wohnung, Babyjahr und Ehekredit sind fest geplont. In meinem Wohngebiet, in

Sachsendorf, fühle idi mich wohl. Dos viele Grün und der sdione Kinde^pielptatz

am Cafe „Kosice" gefallen mir zum Beispiel. Manches bleibt noch zu tun,

so ist die Poliklinik fertigzustellen. Damit es in meiner Heimotstodt überall

weiter gut vorangeht, dcrfür habe ich am Sonntag meine Stimme den Kondidoten

der Notionalen Front gegeben. (Foto: J. Kaffka)

Vor dem VIFohliokol 62 am Stodtring

sorgte der Stadtische Spielmonnszug

für gute Stimmung.

Die Singegruppe der Medizinischen

Fadischule „Lilo Herrmann" begrüSte

die Wohler in ihrer Schule.

(Fotos: E. Sdiutt)

Etwo 30 000 Cottbuser und ihre Gäste besuchten om vergangenen Wochenende dos «Fest der Freundsdioft" in der Leipziger

Straße. Für Stimmung sorgten das sowjetische Ensemble (Foto links), die .Saspower Dizietand-Stompers" und die

.Originol-Spreewaklmusikanten'. Trotz Wind und Regen om Sonnabend herrschte großer Andrang in der Volkskunststroße

(rechts) und an den SolidorHätsstönden. Die „Saxonio* dampfte und war Anziehungspunkt für alle Lokomotivfreunde.

Das Fest für die Familie bot audi Spaß und Spiel im Kindenentrum mit Frau Füppendoktor Pille und dem

Wunderzirkus. Zweieinhalbtausend Lebkudien-Matrjosdikas aus dem Backwarenkombinat erfreuten große und kleine

Sdilechermäuler. (Fotos: B. Sdiroder/R. Hirschberger)

Jänschwalde stoppte RAW II 3:0

BezirkskJasse. In Jänschwalde

ging die Elrfolgsserie der Ströbitzer

Reservisten zu Ende. Jeweils

4:0 Siege melden Turbine und Lok

II. Für negative Schlagzeilen sorgt

weiterhin Fortschritt. Das 0:2 daheim

gegen Spremberg war nun

schon die 6. Niederlage hintereinander.

Turbine — Peitz 4:9. 1:0 (43.)

Malhieu. 2:0 (52.) Bischoff. 3:0

(57) Peter Menzel. 4:0 (60.) Peter

Uhlich. Eine klare Sache für den

Zweiten gegen einen enttäuschenden

Gast.

Borg ~ Lok n 0:4. 0:1 (14.)

Domsch. 0:2 (66.) Malkwitz/

Strafstoß. 0:3 (67.) Becker. 0:4 i80.)

Kape. Eine eindrucksvolle Vorstellung

der Sieger-Elf.

Fortschritt — Spremberg 6ä. 0:1

(46.) Noack. Kai-Uwe. 0:2 HO.)

Noack, Frank. Zwei Pfosten-

Schüsse waren die ganze Aus-

beute. Da nutzten die Gäste ihre

Chancen wesentlich besser. Kreisliga.

Tabellenführer Kahren unterlag

überraschend in Groß Gaglow.

Damit bleibt die, Frage nach

dem Meister noch offen. Zwei eminent

wichtige Punkte buchte Dynamo

im Abstiegskampf.

Fortschritt II — Kolkwitz 9:1. Raschick

führte 10 Minuten nach

Wiederbeginn die Entscheidung

herbei

mimmnmimKWinfiniMiHMmHmttiiNmtiM'

Dynamo — Saspow 4:1. 1:0 (8.) Siegert.

1:1 (43.) Steinen 2:1 (53.)

Brückner. 3:1, 4:1 (70./75.). Woitan.

Die launischen Dynamos zeigten

sich diesmal wieder einmal von

der besten Seite. Groß Gaglow —

Kahren 2:0, Merzdorf — Leuthen

2:4. Willmersdorf — Schmogrow

0:1. Branitz — Laubsdorf 1:1.

1. Kreisklasse. Burg II — Döbbrick

0:6, Fehrow — Sielow II 4:2,

Glinzig — RAW III 4:1. Dissen —

Guhrow 1:2, Krleschow — Skadow

1:1, Briesen II — Döbbem 2:3,

Müschen nicht gemeldet.

2. Kreisklasse. Turbine II — Drebkau

III 2:1, Schlichow — Süd II

0:3, Klein Gaglow — Dissenchen II

0:4, Drehnow — Kunersdorf II 6:1.

Werben II — Peitz II 1:2, Schorbus

— Komptendorf 5:0.

ko.

UMAitröger urw* H*r«uft9«tainf: Bnsiriikleitun^ CeCtbta d«r SED; BnziriisrnOoktion und Vertag: Surfte der Jugend 58. Cottbus, 75M, Toi. 4t lt. VorBffontÜctit unlor dof Liionz-Nr. IM dos Presseomies bein« Vorsitzenden des Ministerrates der OOR. Gültige Ansergenprctsliste Nr. 11. Drudi 1/5^20,

Kretsredofction. Cottbus-Stadt — SUa3« der Jugend 54, Cottbus, TStO — Totofon 41 1) 32 — KreisrosMtbu«: Berbel He!b«g — ISSN 0232-34V4 • >Arttkotnummor V30V i*

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