2019/19 - unternehmen spezial - Wirtschaft in Laupheim

suedwest.presse

Das Wirtschaftsmagazin

im Südwesten

spezial

Mai 2019

Wirtschaft in

Laupheim

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Liebe Leserin, lieber Leser,

Laupheims Bevölkerung ist in den

vergangenen zehn Jahren um rund 15

Prozent gewachsen, die Zahl der Arbeitsplätze

hat sich in den vergangenen

25 Jahren verdoppelt. Keine Frage,

Laupheim ist eine Boomtown.

Die große Kreisstadt im nördlichen

Landkreis Biberach feiert 2019 zudem

das Jubiläum 150 Jahre Stadterhebung.

Man fragt sich unwillkürlich,

wie der wohl bekannteste Sohn

der Stadt, der Filmproduzent und

Hollywood-Mitbegründer Carl

Laemmle, heute einen Blockbuster

über seine Heimatsstadt inszenieren

würde. Eine Story über das Miteinander

in einer Stadtgesellschaft?

Würde er den Mix aus Groß und

Klein in der Wirtschaft thematisieren,

der von Handwerksbetrieben

bis hin zu Gobal Playern reicht. Wen

hätte er wohl als Regisseur verpflichtet?

Diese Fragen können wir

an dieser Stelle nicht klären, aber einen

Überblick über die Macher und

Menschen in Laupheim geben. Ich

wünsche Ihnen spannende Lektüre.

Ihr Tobias Lehmann,

Objektleitung unternehmen [!]

wissen

6 Laupheim in Zahlen

Die wichtigsten Daten und Fakten zur großen

Kreisstadt

titelthema

8 „Wir sind Heimat und Hightech“

OB Gerold Rechle blickt auf Laupheim

verantworten

12 Gemeinsames Netzwerk macht den

Standort stärker

Der Vorsitzende des Unternehmerkreises

Stefan Halder über den gemeinsamen Auftritt

der Firmen

20 Ein Fest für alle Sinne Laupheim feiert

unter dem Motto „Die Welt bei uns zuhause”

22 Malerischer Mittelpunkt Das Schloss

Großlaupheim ist kulturelles Zentrum und

lockt sogar Prominenz aus Hollywood an

machen

18 Emotionen für die Kunden

Was der Laupheimer Handel unternimmt, um

gegen Online-Riesen zu bestehen

namen & nachrichten

11 Drei Jahre älter als die Stadt

11 Pharma-Messe bei Uhlmann

leben

16 Gemeinsame Heimat für Christen und

Juden Museum und jüdischer Friedhof zeigen

die besondere Vergangenheit der Stadt

Impressum

Wirtschaft in Laupheim

ist ein Anzeigen-Spezial von

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Alle Porträts sind im Auftrag der

Unternehmen erstellte Advertorials.

Auflage: 15 000 Exemplare

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erreichen Sie unter:

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Verlag/Herausgeber

Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG

Frauenstraße 77

89073 Ulm

Redaktion

Alexander Bögelein (verantwortlich)

Anzeigen

Stefan Schaumburg (verantwortlich)

Titelfotos

Stadt Laupheim

weitere Fotos

Porträtfotos der Inserenten,

Archiv

Gestaltung

Alen Pahic (Art Director), Max

Meschkowski (Layout), Antje Meyer

(Bild) – mediaservice ulm

Druck

Druck- und Verlagsgesellschaft

Bietigheim mbH

Kronenbergstraße 10

74321 Bietigheim-Bissingen


4 wissen unternehmen [!]

Laupheim in Zahlen

Stadtentwicklung Die oberschwäbische Stadt Laupheim ist wirtschaftsstark und bietet

ihren Bürgern eine gute Infrastruktur: Eine Übersicht der wichtigsten Fakten.

Verkehrs günstige Lage

Laupheim als Mittelzentrum liegt verkehrsgünstig an der Bundesstraße

B30, die sowohl in die Oberzentren nach Ulm als auch nach Biberach

zweispurig ausgebaut ist. Dazu kommen zwei Bahnhöfe: einer in

der Stadtmitte und einer am

Stadtrand (Laupheim West),

der direkt an der Südbahn

von Ulm nach Friedrichshafen

liegt und deshalb häufiger

frequentiert ist.

22.391

Einwohner leben

in Laupheim

Entwicklung der Ortsteile

Die Ortsteile blieben im

vergangenen Jahr in ihrer

Größe relativ stabil. In

Baustetten hat die Stadt

einen Rückgang von 72 Einwohner erfasst. Die anderen Stadtteile Bihlafingen,

Obersulmetingen und Untersulmetingen haben insgesamt einen

Zuwachs von 60 Einwohnern. Daraus resultiert für die Einwohnerzahl

der gesamten Ortsteile ein Rückgang von 12 Einwohnern. Um ein weiteres

moderates Wachstum zu ermöglichen, hat die Stadt in den aktuellen

Haushaltsplan etliche Mittel für die weitere Baulanderschließung aufgenommen.

Innerhalb von 30 Jahren haben

sich die Arbeitsplätze verdoppelt

15000

12000

12.720

9000

5.930

6000

9.523

1990 2010 2017

Finanzstark

Die Stadt ist dank der guten Wirtschaftslage und ihrer

Unternehmen überaus finanzstark. Die Steuerkraftsumme

von Laupheim liegt im Jahr 2019 mit 49.394.515 Euro

deutlich über jener der vergangenen Jahre. Pro Einwohner erhöht sie

sich im Vergleich zu 2018 von 1468 Euro auf 2215 Euro. Das ist ein Plus

von 33 Prozent. Der Durchschnitt des Landkreises Biberach beträgt

1709 Euro, der des Landes 1716 Euro pro Einwohner. Dieser enorme

Sprung ist darauf zurückzuführen, dass das Gewerbesteueraufkommen

2017 mit 45 Millionen Euro einen neuen Rekordwert erreichte. Bei der

Steuerkraftsumme wirkt sich dies, aufgrund des kommunalen Finanzausgleichs,

mit einer Verzögerung von zwei Jahren massiv aus.

Schulbildung

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Grundschule Bronner Berg

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Ivo-Schaible-Schule Baustetten

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Grundschule Bihlafingen

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Bischof-Ulrich-Schule Obersulmetingen

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Grundschule Untersulmetingen

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Friedrich-Uhlmann-Gemeinschaftsschule

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Friedrich-Adler Realschule

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Carl-Laemmle-Gymnasium

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Wielandschule (Sonderpädagogisches

Bildungs- und Beratungszentrum)

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Industrie, Dienstleistung

& Handel

Laupheim bietet einen buntenten Branchenmix. Von den 12720 Arbeitsplätzen

(Stand 2017) entfallen 7583 auf das produzierende Gewerbe

(59,6 %). In Handel, Gastgewerbe und Verkehr sind 2255 Menschen

beschäftigt (17,7 %). Im Dienstleistungssektor bietet die Stadt 2861 Arbeitsplätze

(22,5%). Auch die Zahl der Auszubildenden ist in den vergangen

Jahren wieder gestiegen, 2017 waren es 527. Im Jahr 2017 pendelten

8642 Arbeiter nach Laupheim ein, 5451 pendelten für ihren Beruf

von Laupheim nach außerhalb. Beide Zahlen sind in den vergangenen

Jahren kräftig gestiegen.

Nachhaltigkeit

Seit dem Jahr 2010 ist Laupheim Mitglied im

EEA-Programm (European Energy Award) und

als Europäische Energie- und Klimaschutzkommune

zertifiziert. 2014 hat sich die Stadt

ein Energieleitbild erstellt, das ständig fortgeschrieben

wird und dessen Ziele sie Schritt für

Schritt umsetzt, seien es – neben vielen anderen

– energiesparende Maßnahmen bei Gebäudesanierungen oder die

Erhöhung des regenerativen Anteils an der Strom- und Wärmeversorgung.

Als jüngstes Projekt hat sie zwei E-Fahrzeuge als Dienstwagen für

die Verwaltung angeschafft, Ladesäulen werden in der Stadt aufgebaut.


25

Jahre

25

Jahre


FOTO: STADT LAUPHEIM

OB Gerold Rechle und die Erste Bürgermeisterin Eva-Britta Wind sehen die beiden neuen E-Dienstwagen als Einstieg ins Thema E-Mobilität.

„Wir sind Heimat

und Hightech“

Stadtentwicklung Verkehrsanbindung, Infrastruktur und Freizeitangebot sind top. Wo

Lösungen zu lange dauern, gehen OB Gerold Rechle und das Rathaus in Vorleistung.

Laupheim bietet viele Vorteile.

Die Stadt liegt geografisch günstig

zwischen Bodensee, Ulm und

Stuttgart – im Herzen einer der

wirtschaftsstärksten Regionen

Deutschlands. Durch die Anbindung

an die vierspurige B30 und

zwei Bahnhöfe sind auch die süddeutschen

Großstädte in kurzer

Zeit erreichbar. Ulm wie Biberach

liegen nur etwas mehr als 20

Kilometer entfernt

Vor allem aber ist Laupheim, das

dieses Jahr 150 Jahre Stadterhe-

Zur Person

Gerold Rechle (54)arbeitet

seit 2008 in der Stadtverwaltung,

zunächst als Stadtkämmerer,

von 2010 an als

Beigeordneter und schließlich

als Erster Bürgermeister. Sein

Amt als OB hat er im März

2018 angetreten.

bung feiert, ein boomender Wirtschaftsstandort.

Die Wirtschaft

steht auf einem starken Fundament:

einem Mix aus Global

Playern, Familienunternehmen

und Handwerksbetrieben. Nicht

nur die Einwohnerzahl – insgesamt

22 391 im Dezember 2018 –

hat sich in Kernstadt (15 918) und

den vier Teilorten Baustetten

(2131), Bihlafingen (858), Obersulmetingen

(1413) und Untersulmetingen

(2071) in den vergangenen

Jahren stark vergrößert.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen

Arbeitsplätze

ist vom jahr 2000 an um 62 Prozent

gestiegen auf 12 720 gestiegen.

Die Zahl der Arbeitnehmer,

die nach Laupheim einpendeln,

ist im gleichen Zeitraum um 44

Prozent auf 8642 gewachsen. Da

es auch sehr viele Arbeitnehmer

gibt, die von Laupheim ins Umland

auspendeln, beschreibt dies

eine der großen Herausforderungen,

vor der die Stadt steht: der

Verkehr. Derzeit rauschen mehr


unternehmen [!] titelthema 7

Hilfe für Unternehmen

Wirtschaftsförderin Barbara Klause.

Foto: privat

Seit Mai vergangenen Jahres

ist Barbara Klause als Wirtschaftsförderin

der Stadt Laupheim

angestellt. Die Kräfte zu

bündeln, hat sie sich zur Aufgabe

gemacht. Sie ist als Vertreterin

der Stadt bei den Treffen und

Veranstaltungen der Laupheimer

Wirtschaftsverbände dabei, sei

es beim Laupheimer Unternehmerkreis,

dem Bund der Selbständigen

oder dem Treffpunkt

Laupheim, um die Wünsche der

Gewerbetreibenden direkt an die

Stadtverwaltung weiter zu geben.

Sie sei da aber nicht nur da,

sondern helfe auch im operativen

Geschäft mit, sagt Klause. Wie

jüngst beim „Frühlingserwachen“,

einer Aktion des Treffpunkts

Laup heim in der Innenstadt. Ihr

Ziel sei es ein engeres Verhältnis

zwischen den Wirtschaftstreibenden

und der Stadt.

FOTO: WERNER GALLBRONNER

Dichter Verkehr auf der Kapellenstraße: Für OB Rechle ist der

Verkehr eines der Schlüsselthemen für die Stadt.

Laupheim

hat einen

guten und

gesunden

Branchenmix

Barbara Klause

Wirtschaftsförderin

als 10 000 Fahrzeuge täglich über

den Marktplatz der Stadt. Deshalb

ist die Stadtverwaltung in

Gesprächen mit dem Verkehrsministerium

in Stuttgart, unterstützt

vom Regierungspräsidium,

für eine vierte Abfahrt der B30.

Um den Prozess zu beschleunigen,

ist die Stadt in Vorleistung

gegangen und hat ein Ingenieurbüro

mit Planungen für die Abfahrt

beauftragt. „Ich bin der festen

Überzeugung, dass wir nur

dann eine hundertprozentig erfolgreiche

Verkehrslenkung und

Verkehrsberuhigung in der Stadt

hinbekommen, wenn die vierte

Ausfahrt kommt. Das ist ein

Schlüsselthema“, sagt Oberbürgermeister

Rechle. Zugleich

glaube er fest daran, dass die

vierte Ausfahrt genehmigt wird,

„weil wir nicht in den Bundesverkehrswegeplan

aufgenommen

werden müssen“. Der gesamte

westliche Verkehr von Ehingen

und Munderkingen her müsse

dann nicht mehr durch die Stadt

geführt werden.

Neues Parkplatzkonzept

Für die Neugestaltung der Innenstadt

erarbeitet die Verwaltung

ein umfassendes Verkehrs- und

Parkplatzkonzept. Etliche Maßnahmen

wurden bereits umgesetzt,

um die Geschwindigkeit

der Fahrzeuge zu reduzieren.

Fußgänger und Radfahrer als

Verkehrsteilnehmer sollen gestärkt

werden.

Schon 2015 hatte die Stadt einen

Ideenwettbewerb ausgeschrieben,

wie der innerste Kern der

Stadt aussehen könnte. Diesen

gelte es nun Schritt für Schritt

umzusetzen. „Das heißt aber

auch, wenn wir die Straßen attraktiver

gestalten wollen, müssen

wir den Autofahrern zentrale

Parkmöglichkeiten anbieten“,

sagt Rechle. Die Parkplätze im

rückwärtigen Bereich der Kapellenstraße

und in der Bronner-


8 titelthema unternehmen [!]

straße seien zwar sehr nah, aber

eben nicht in der Stadtmitte. In

der Rabenstraße wird ein Parkhaus

gebaut, das zumindest den

unteren Teil der Mittelstraße –

die Einkaufsstraße in Laupheim

– mit erschließt.

Für das in die Jahre gekommene

Rathaus ist ein Architektenwettbewerb

ausgeschrieben. Die

Stadt hat den Planern offen gelassen,

ob sie einen Neubau oder

einen Umbau bevorzugen. Baustart

soll Mitte 2020 sein.

Das knapp 1,4 Hektar große

Post-Areal zwischen Ulmer-,

Mittel-, Schmied- und Aststraße

soll als Ensemble am unteren

Punkt der Stadtmitte – wie das

Rathaus am oberen Punkt – neu

gestaltet werden. Die alte Post ist

ein ortsbildprägendes Gebäude.

Schon seit Jahren wird darum gerungen,

wie dieses sinnvoll weiter

genutzt werden kann. Unter

anderem ein Literaturcafé, ein

FOTOS: WERNER GALLBRONNER

Laupheims Firmen boomen. Daher weist die Stadt neue Gewerbegebiete

aus und schließt sie mitunter vorab über Behelfsstraßen an.

Biergarten und die Volkshochschule

sollen dort Einzug halten.

Auch in Sachen neue Gewerbegebiete

ist die Stadt rührig: Noch

in diesem Jahr weist die Stadt

zwei neue Gewerbegebiete aus.

Das Gebiet Laupheim Nord zwischen

Ulmer Straße und der B30

sollte eigentlich von der noch zu

bauenden Nordwesttangente erschlossen

werden. Der Landkreis

Biberach wolle diese frühestens

im Jahr 2021 in Angriff nehmen.

Mehr Flächen für Firmen

Doch Laupheimer Firmen wollen

expandieren. Bevor diese

überlegen abzuwandern, erschließe

die Stadt die Flächen

dort nun provisorisch über eine

Behelfsstraße, sagt Rechle. Eine

zweite große Erweiterung von 25

bis 30 Hektar stehe im Gewerbegebiet

Laupheim Ost, in direkter

Nachbarschaft zu Diehl Aviation

an. Einige Unternehmen haben

dort schon Bedarf angemeldet.

Am Thema Breitbandversorgung

ist die Stadt ebenfalls dran; es gehört

ebenfalls zu den großen

Projekten, die Laupheim noch

dieses Jahr auf der Agenda hat.

„Der Landkreis wird 2019 die ersten

übergeordneten Leitungen an

Laupheim vorbei legen, so sind

auch wir in der Lage, das in Angriff

zu nehmen“, sagt Rechle.

Vom Land gebe es einen Zuschussbescheid

über 2 Millionen

Euro, „so können wir insgesamt

4,5 Millionen Euro in dieses Netz

einsetzen, stufenweise in den

nächsten Jahren“.

Auch das Thema E-Mobilität will

Rechle voranbringen. Die Verwaltung

hat jüngst zwei E-Fahrzeuge

als Dienstwagen bestellt,

das sei der „Einstieg in die E-Mo-

bilitäts-Flotte“, meint Rechle.

Am Kulturhaus im Schloss Großlaupheim

sind die ersten Ladesäulen

eingerichtet worden, weitere

Standorte sind in Planung.

Zudem wurden in allen Ortsteilen

und der Innenstadt Ladesäulen

installiert, an denen E-Bikes

und Pedelecs kostenlos geladen

werden können.

Weiche Standortfaktoren:

Grundstücke und Infrastruktur

sind das eine. Eine prosperierende

Einwohner- und Wirtschaftsentwicklung

mache nur Sinn,

„wenn die Leute sich hier wohl

fühlen“, betont Rechle. Aber

auch mit weichen Standortfaktoren

kann Laupheim punkten. Die

Kinderbetreuung stellt jedes Jahr

einen Schwerpunkt im städtischen

Haushalt dar. Es gibt alle

Schulformen in der Kernstadt, jeder

Ortsteil hat eine eigene

Grundschule. Zugleich bietet

Laupheim Freizeiteinrichtungen,

die „Alleinstellungsmerkmale“

haben, wie das Planetarium, das

aktuell erweiterte Parkbad oder

den Freizeitbereich Risstal. „Unsere

Vereine, Kirchen und Institutionen

sind rege am Stadtleben

beteiligt und sorgen dafür, dass

man gerne in Laupheim wohnt

und lebt.“

Ein Höhepunkt im Jahreslauf ist

das Heimat- und Kinderfest. Zudem

macht Laupheim mit Kulturveranstaltungen

auf sich aufmerksam,

wie vor kurzem mit

der Verleihung des Carl-Laemmle-Preises,

die Filmstars in die

schwäbische Stadt zog.

„Ich bin seit zehn Jahren im Rathaus

in unterschiedlichen Funktionen“,

sagt Rechle. In dieser

Zeit habe er gesehen, was „Laupheim

für ein Riese“ ist. Er setze

alle seine Kräfte ein, um Laupheim

voranzubringen, gibt sich

Rechle voller Tatendrang. „Wir

haben 2018 gesehen, was möglich

ist und das macht richtig Spaß.“

Denn Laupheim zeichne sich

durch die große Verbundenheit

der Menschen mit ihrer Stadt

aus. Rechle: „Man spürt diese

Heimatverbundenheit in allen

Bereichen. Laupheim gelingt es,

scheinbare Gegensätze zu verbinden:

Wir sind Heimat und

Hightech. Wir sind schwäbisch

global.“ [!] Werner Gallbronner


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Meilensteine der

Bergmann-Geschichte

Es gibt kein Unternehmen der Haarbranche, das auf so eine lange Erfolgsgeschichte

zurückblicken kann wie die Firma Bergmann.

Die Firma Bergmann kann mittlerweile auf eine 145-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken.

Foto: Bergmann

1873 von Josef Bergmann, der aus

Böhmen in das Schwabenland

kam, als Haarhandel gegründet,

verstand man sich schon damals

auf so komplexe Produktionsund

Veredelungsverfahren wie

Haarverdünnung oder filigrane

Knüpftechniken.

1920 löst Bergmann die Beschaffungsproblematik

der Friseurbetriebe

und weitet sein Angebot

um sämtliche Bedarfsartikel

des Friseurbedarfs aus. Die

Echthaarpräparation asiatischer

Haare war schon damals ein

enormer Kompetenzvorsprung,

den das Unternehmen zu nutzen

weiß. Zusammen mit den europäischen

Haaren kann Bergmann

alle Perückenmacher bedienen.

Innovativ auch die hauchzarten

Echthaar-Netze in typischen

Echthaar-Farben.

1933 folgt die Hochphase der

Puppenindustrie, die zum wichtigsten

Abnehmer von Bergmann-Echthaar

wird. 1939, mit

Ausbruch des Zweiten Weltkriegs,

wandern, vom Regime

verfolgt, die Bergmann-Gesellschafter

in die USA aus. 1948

wird der Betrieb im Rahmen der

Reparation an Marco Bergmann

zurückgegeben.

Steigerung des Exportanteils

auf 50 Prozent

1952 tritt Heinz Freund in das Unternehmen

ein, um nach dem

plötzlichen Tod Marco Bergmanns

die Geschäftsführung des

Unternehmens zu übernehmen.

Damit wird ein neues Kapitel der

Erfolgsgeschichte aufgeschlagen,

und das Unternehmen kann mit

der Steigerung des Exportanteils

auf 50 Prozent erneut seine Position

am Markt behaupten – vor

allem in den USA, die sich

schnell zum größten ausländischen

Abnehmer entwickeln.

1967 bis 1998 leitet Klaus Müller

als Geschäftsführer die Geschicke

des Unternehmens. 1970

werden die ersten akzeptablen

Kunstfasern entwickelt und

schon bald ist das synthetische

Haar eine Alternative zum Echthaar.

1972 tritt mit Hedda Freund,

der Nichte des damaligen Firmeninhabers

Heinz Freund, die

nächste Generation ins Familienunternehmen

ein. Die folgenden

Jahre sind geprägt von Innovationen

wie der Entwicklung der eigenen,

licht- und hitzebeständigen

Kunstfaser Betex, die bis

heute weltweit exklusiv bei Bergmann-Produkten

zum Einsatz

kommt. Auch die Entwicklung

und Einführung der Kunsthaar-Perücke

und Übungsköpfe

fällt in diese Zeit. Mit den zusätzlich

zu den Produkten angebotenen

Seminaren wird der Grundstein

für eine weitere, erfolgreiche

Säule des Unternehmens gelegt.

Die Neunziger läuten die Zeit

ein, in der Bergmann mit unglaublich

leichten und filigran

geknüpften Haartechniken Produkte

anbietet, die unauffällig für

natürlich wirkendes Volumen bei

Frauen sorgen, vor allem dank

der hundertprozentigen Abstimmung

hinsichtlich Farbe und

Schnitt auf die Eigenfrisur der

Trägerin. 1997 tritt mit Alexandra

Kunack das nächste Familienmitglied

ins Unternehmen ein.

1998 übernimmt Hedda Freund

die Geschäftsführung.

Seit 2000 wurden zahlreiche

modische Perückenkollektionen

mit innovativen Ansatztechniken

auf den Markt gebracht.

Durch das selbstentwickelte

Volumed-Konzept kann das Unternehmen

Menschen mit beginnendem

Haarausfall durch Haarbehandlung,

Volumenverdichtung

oder einer Beratung für

Haartransplantation mit einer

kooperierenden, ISO zertifizierten

Klinik in Athen, begleiten.

Die natürlich wirkenden

Haarsysteme bieten den Männern

ein jüngeres Aussehen bei

bestem Tragekomfort und maximaler

Sicherheit.

Bergmann GmbH & Co KG

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unternehmen [!] namen & nachrichten 11

Drei Jahre älter als die Stadt

Wirtschaft. Die Unternehmen in

Laupheim sind gut organisiert.

Neben dem Unternehmerkreis

(LUK) und dem Treffpunkt ist

auch der „Bund der Selbständigen

(BdS) – Gewerbeverein

Laupheim“ ein Sprachrohr der

Wirtschaft. Er versteht sich als

Netzwerk für Selbständige und

Unternehmer. Der BdS Laupheim

will die wirtschafts-, steuer-,

rechts-, gesellschafts- und

kommunalpolitischen Interessen

des selbstständigen Mittelstandes

vertreten.

Rund 200 Mitglieder

In ihm sind vor allem die kleineren

mittelständischen Unternehmer

mit weniger als 100 Mitarbeitern

– Handwerker, Gewerbetreibende,

Dienstleister und Freiberufler

in der ganzen

Bandbreite des beruflichen Spektrums

– organisiert. Den BdS in

Laupheim gibt es schon länger

als Laupheim Stadt ist: Im Jahr

2016 hat er sein 150-jähriges Bestehen

mit Festakt und Gewerbeschau

gefeiert.

Zur Person

Steffen Schweizer

verant wortet das Firmenkundengeschäft

der Volksbank

Laupheim-Illertal.

FOTO: VOLKSBANK LAUPHEIM-ILLERTAL

Der Verein zählt knapp 200 Mitglieder,

seit November vergangenen

Jahres leitet ihn Steffen

Schweizer, von Beruf Bereichsleiter

Firmenkunden bei der

Volksbank Laupheim-Illertal. Er

hat im November 2018 den langjährigen

Vorsitzenden Roland

Pecha abgelöst, der nicht mehr

zur Wahl antrat. „Vor dem Hintergrund

der Vollbeschäftigung

ist es wichtig, Laupheim als attraktiven

Standort für Arbeitskräfte

zu positionieren und weiterzuentwickeln“,

sagt Steffen

Schweizer und ist sich damit mit

dem LUK-Vorsitzenden Stefan

Halder einig. Zur positiven Außenwirkung

der Stadt tragen einige

große Veranstaltungen und

mehrere Aktionen bei, die der

BdS entweder organisiert oder

sich an diesen aktiv beteiligt.

Dazu gehört der Ball der Wirtschaft,

aber auch beim Rosenmarkt

oder der Immobilienmesse

ist er mit im Boot, beim Weihnachtsmarkt

ist er mit einer Hütte

präsent.

Der Kontakt zur Stadt, die ebenfalls

Mitglied im BdS ist, sei eng.

Das sagen Steffen Schweizer und

Wirtschaftsförderin Barbara

Klause, die regelmäßig bei den

BdS-Veranstaltungen dabei ist.

Bei Stammtischen und Vortragsveranstaltungen,

die wirtschaftliche,

rechtliche oder steuerliche

Themen zum Inhalt haben, kommen

nicht nur die Mitglieder zusammen.

Auch bietet der BdS immer

wieder Reisen für seine Mitglieder

an zu interessanten Zielen

im In- und Ausland. [!] gal

Pharma-Messe

bei Uhlmann

Die „Pharmazing Days”

organisiert Uhlmann seit 2001.


Foto: Uhlmann-Gruppe

Pharma. Die Uhlman-Gruppe ist

weltweit erfolgreich: Mehr als

10 000 Anlagen der Laupheimer

verpacken Arzneimittel in Blister

und Flaschen. Zuletzt erwirtschafteten

2200 Mitarbeiter einen

Jahresumsatz von 411 Millionen

Euro. Pharmakompetenz

kompakt gibt es bei den „Pharmazing

Days” von 25. bis 27. Juni.

Rund 40 internationale Mitaussteller

sind bei der Messe und

dem Kongress zu Gast. Dazu erwartet

der Verpackungsspezialist

mehr als 1500 internationale

Kunden. [!]

gal

Bergmann GmbH & Co. KG

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12 verantworten unternehmen [!]

FOTOS: HERBERT GEIGER

Ob „Ball der Wirtschaft” oder andere Zusammenkünfte: LUK-Vorsitzender Stefan Halder will das Miteinander der Betriebe fördern.

Gemeinsames Netzwerk

macht den Standort stärker

Unternehmerkreis Die Chefs der mittelständischen Betriebe tauschen sich regelmäßig aus

und arbeiten bei Imagekampagnen für Fachkräfte und Auszubildende zusammen.

Für Stefan Halder ist es eines

der zentralen Themen:

„Wichtig ist, dass

wir sicherstellen, dass

wir die Fachleute, die wir morgen

brauchen, auch bekommen“,

sagt der Geschäftsführer der Erwin

Halder KG in Bronnen und

derzeit Vorsitzender des Laupheimer

Unternehmerkreises

(LUK). Nach seinen Worten

funktioniert das zum einen über

die eigene Ausbildung – „die

wird gemacht“, zum anderen

spiele da aber auch die Standortattraktivität

eine große Rolle. Je

attraktiver der Standort, desto

mehr helfe das den Unternehmen.

Deshalb freut sich Halder,

dass sich in der Stadt Laupheim

da „im Moment in vielen Berei-

Zur Person

Stefan Halder ist geschäftsführender

Gesellschafter

der Erwin Halder KG

in Bronnen. Das Maschinenbauunternehmen

wurde vor

mehr als 80 Jahren gegründet

und beschäftigt rund

200 Mitarbeiter.

chen“ etwas tut, sei es beim

Breitband-Ausbau für schnelles

Internet, sei es in der Hotellerie

oder im gesamten Innenstadtbereich

mit den Themen Verkehr,

Parken oder Rathaus. „Es ist vieles

auf dem Weg.“ Der Laupheimer

Unternehmerkreis hat sich

in diesem Bereich sehr für den

Erhalt des Gesundheitszentrums

eingesetzt. Denn der LUK-Vorsitzende

weiß: „Es reicht nicht,

wenn wir gut ausgebildeten

Facharbeitern Positionen mit guter

Bezahlung anbieten.“ Es gebe

viele, die täglich nach Laupheim

pendeln. Dazu kommen Leute,

die umziehen oder herziehen,

um eine Stelle zu besetzen. Wer

sich aber in der Stadt mit seiner

Familie niederlassen wolle, für

den müsse auch das Umfeld

stimmen. Laupheim habe aber

schon einiges zu bieten: „Wir haben

alle Schularten; und was es

in Laup heim nicht gibt, gibt es in

Biberach oder in Ulm mit einer

guten und schnellen Verkehrsanbindung.“

Es gibt zahlreiche Vereine.

Auch kulturell sei Laupheim

überdurchschnittlich gut

aufgestellt.

Eigener Azubi-Preis

Knapp 2,4 Milliarden Euro Umsatz

machen die Firmen, die im

LUK zusammengeschlossen sind

– und das ohne die Stadt Laupheim,

die Banken und den Bundeswehrstandort,

die ebenfalls

zu den momentan 33 Mitgliedern

des LUK zählen. Anfang des Jahr-


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Gut gerüstet: das AutoCenter Benz.

Foto: AutoCenter Benz

Das AutoCenter Benz mit Filialen

in Laupheim und Biberach

blickt auf eine fast 30-jährige Geschichte

zurück. Neben den Marken

Škoda und Seat, bedient der

Familienbetrieb im Service praktisch

alle Marken.

Der Automobilbranche steht aktuell

der wohl größte Wandel seit

ihrem Bestehen bevor: Neue Antriebstechnologien,

allen voran

die E-Mobilität, werden Entwicklungen

nachhaltig prägen. Das

AutoCenter Benz sieht sich gut

aufgestellt, schon heute werden

hier nahezu alle Leistungen angeboten:

Neben dem klassischen

Fahrzeugverkauf von Neu- und

Gebrauchtwagen gibt es eine modern

ausgestattete Werkstatt,

eine eigene Lackiererei und einen

24-Stunden-ADAC-Abschleppdienst.

„Wir werden uns

auch in Zukunft immer wieder

auf neue Gegebenheiten einstellen,

um den Kunden in Sachen

Auto und Mobilität weiterhelfen

zu können“ so Frank Benz, Geschäftsführer

der AutoCenter

Benz GmbH.


14 verantworten unternehmen [!]

tausends hatte Walter Lindenmaier,

der damalige Vorsitzende

der Lindenmaier AG, den Unternehmerverband

gegründet, vor

allem mit dem Ziel, genügend

Fachpersonal für die Mitgliedsbetriebe

zu gewinnen.

Mit groß angelegten Werbekampagnen

wirbt der LUK seither

jährlich für die bei seinen Mitgliedern

zu besetzenden Ausbildungsplätze.

Damit will er auch

aufzeigen, welch attraktive Arbeitsplätze

am Wirtschaftsstandort

Laupheim bestehen. Seit dem

Jahr 2017 lobt der LUK zudem einen

„Azubi-Preis“ aus, bei dem

jährlich in vier Kategorien –

„kaufmännische Berufe“, gewerbliche

Berufe“, „Bauwesen

und Logistik“, „Duales Studium“

– die drei jahrgangsbesten Auszubildenden

der Mitgliedsbetriebe

ausgezeichnet werden.

Feiern und tanzen für den guten Zweck

Einmal jährlich lädt der Unternehmerkreis mit Stadt und BdS zum „Ball der Wirtschaft”.

Netzwerk für Mittelständler

Im Unternehmerkreis haben sich

vor allem die größeren Betriebe

aus Laupheim und Umgebung

zusammengetan, in der Regel haben

sie mehr als 100 Mitarbeiter.

Insgesamt beschäftigen die Mitgliedsunternehmen

mehr als

12 000 Mitarbeiter, darunter sind

471 Auszubildende. „Bei uns sind

ganz unterschiedliche Branchen

vertreten, vom Reinigungs- oder

Pharmadienstleister bis zum

Flugzeuginterieur-Hersteller,

auch die Sana-Klinik ist bei uns

Mitglied“, erläutert Halder. Er

Eine große gemeinsame Veranstaltung

mit dem Bund des Selbständigen

(BdS), der Stadt und

der Bundeswehr ist seit geraumer

sieht einen weiteren wichtigen

Zweck des Unternehmerkreises

allein darin, dass sich die Leiter

der großen mittelständischen

Betriebe regelmäßig treffen, kennen

lernen und sich untereinander

austauschen können. So sei

die Kontakthürde niedriger.

Auch die Stadt Laupheim ist bei

diesen Treffen immer dabei, die

Zeit der jährliche „Ball der Wirtschaft

im Januar. Dort organisieren

die „LUK Frauen“, die sich als

Verein für die Sprachförderung an

Kindergärten und Schulen einsetzen,

eine Tombola. Mit dem BdS

zusammen sind sie auch auf dem

Weihnachtsmarkt vertreten.

erste Zusammenkunft dieses Jahr

fand bei ihr statt. Dreimal jährlich

gibt es solche Treffen, die jeweils

bei anderen Mitgliedern

stattfinden. „Mit der Zeit lernt

man alle kennen, weiß, wer was

wie macht und wo seine Bedürfnisse

liegen“, erläutert Stefan

Halder. Dieses Jahr sind noch

Treffen beim Hubschraubergeschwader

64 der Luftwaffe und

beim Jermi Käsewerk in Baustetten

geplant. 2018 fand zudem ein

Sommerfest für die Mitglieder

mit ihren Familien statt, so könne

man sich auch mal zwanglos

auf einer anderen Ebene austauschen,

meint Halder, der ein solches

Treffen dieses Jahr gerne

wiederholen will. [!] gal

4 x Ausgezeichnet!

Laupheim

hat einen

guten und

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16 leben unternehmen [!]

Gemeinsame Heimat für

Christen und Juden

Religionen Zwei Erinnerungsstätten zeigen die besondere Vergangenheit von Laupheim:

das Heimatmuseum und der jüdische Friedhof.

Ein in seiner Form einmaliges

Heimatmuseum ist

im Schloss Großlaupheim

untergebracht. Das

Museum zur Geschichte von

Christen und Juden handelt vom

Zusammenleben der Menschen,

von drei Jahrhunderten gemeinsamer

Heimat.

Die christlich-jüdische Geschichte

der Stadt beginnt Anfang

des 18. Jahrhunderts. Damals

baten vier jüdische Familien um

Aufnahme. Auf den beiden

Schlössern der Stadt residierten

damals die Freiherren von Welden.

1730 nahmen sie die Juden

unter ihren Schutz und siedelten

sie auf dem Judenberg an. Aus

diesen Anfängen wurde um die

Mitte des 19. Jahrhunderts die

größte jüdische Gemeinde Württembergs,

mit herausragenden

Persönlichkeiten wie Carl

Laemmle, Friedrich Adler oder

Gretel Bergmann.

Das 1998 eröffnete Museum wurde

schrittweise aufgebaut. Die

Dauerausstellung in seiner heutigen

Form hat das Haus der Geschichte

Baden-Württemberg

entwickelt. Unter dem Titel „Nebeneinander.

Miteinander. Gegeneinander“

wird gezeigt, wie

sich christlich-jüdische Koexistenz

entwickelt hat.

Das Miteinander der Religionen

ließ die Stadt gedeihen: Herausragendes

Beispiel ist die Familie

Steiner, die weit über Laupheim

Die ehemalige Synagoge im Jahr

1932.

hinaus Einfluss auf Wirtschaft,

Politik und Kultur nahm. Im 20.

FOTO: MUSEUM ZUR GESCHICHTE VON CHRISTEN UND JUDEN

Jahrhundert zerbrach das Miteinander

unter der Herrschaft der

Nationalsozialisten: 1942 wurde

die jüdische Gemeinde zerstört.

Erst Jahrzehnte später kam es zur

Aussöhnung. In der Folge entstand

das Museum.

Weiteres Zeugnis der besonderen

Vergangenheit ist der Jüdische

Friedhof mit 1200 Grabstellen.

Er liegt mitten in der Stadt,

auf dem Judenberg, mit einer

mannshohen Ziegelmauer eingefasst.

Gepflegt wird das Kleinod

sowohl von städtischer Seite als

auch von Privatpersonen. In den

zurückliegenden Jahren wurde

ein Teil der Grabsteine grundlegend

restauriert.

Quelle: Stadt Laupheim

Röchling ist übeRall

In Laupheim und weltweit

Die Röchling-Gruppe mit rund 10.000 Mitarbeitern in den

Unternehmensbereichen Industrial, Automotive und Medical

ist einer der führenden Kunststoffspezialisten der Welt.

Die Röchling Industrial Laupheim GmbH ist innerhalb des

Unternehmensbereiches Industrial auf die spanabhebende

Fertigung von hochpräzisen CNC-Dreh- und Fräsbauteilen aus

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IHK Ulm hilft bei

Digitalisierungsfragen

Die IHK Ulm hat ihr Angebot im

Bereich Digitalisierung ausgebaut.

So wird mit Gernot Schnaubelt

seit gut einem Jahr ein Technologietransfermanager

speziell

zu diesem Thema eingesetzt. Seine

Aufgabe ist es, Unternehmen

bei allen Digitalisierungsfragen

unterstützend zur Seite zu stehen.

Auch bietet Schnaubelt Hilfe

bei der Suche nach Partnern

aus Wirtschaft und Wissenschaft.

IHK-Technologietrans Gernot

Schnaubelt fermanager

Zwischenzeile

Seit März wird dieses Angebot

durch ein regionales Digitalisierungszentrum

erweitert, das die

IHK Ulm zusammen mit den drei

Regionskreisen und den Städten

Biberach, Ehingen und Riedlingen

betreibt. Dessen Aufgabe ist

es, technische Infrastruktur sowie

Know-how zur Erprobung

und Entwicklung neuer digitaler

Lösungen, Produkte und Geschäftsmodelle

für die Wirtschaft

zur Verfügung zu stellen.

Schnaubelt wiederum stellt das

Bindeglied zwischen Wirtschaft,

Digital Hub und Wissenschaft

dar.

IHK-Mitgliedsunternehmen können

sich gerne mit ihren Anliegen

an den Experten Gernot

Schnaubelt (schnaubelt@ulm.

ihk.de oder telefonisch: 0731/173

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Autoteppiche und Türmatten von LAKO

Die Laupheimer Kokosweberei ist ein unabhängiges, mittelständisches Unternehmen mit einem weltweiten

Vertrieb von Autoteppichen und Türmatten. Unser mittlerweile in dritter Generation geführtes

Familienunternehmen wurde bereits 1936 gegründet. Seit dieser Zeit wird das Unternehmen laufend

an weitere Veränderungen angepasst und erweitert, stets mit dem Anspruch unsere Kunden gestern

wie heute mit perfekten Matten für den automotiven, wie auch für den Eingangsbereich zu begeistern.

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18 machen unternehmen [!]

Emotionen für die Kunden

Treffpunkt Laupheim Die Einzelhändler der Stadt locken mit zahlreichen Aktionen und

freuen sich über die gute Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt.

der Kunde sei in den allesamt Inhaber-geführten

Geschäften

nicht nur eine Nummer und nach

der Kasse wieder vergessen.

Bringen den Handelsplatz Laupheim voran: Harry Remane (links) und Stefan Laese.

Gemeinsam können wir

besser nach außen wirken“,

betont Harry Remane,

Inhaber von Harrys

Sportshop in Laupheim und

Vorsitzender des „Treffpunkt

Laupheim“, den Solidargedanken

der Werbegemeinschaft, in der

sich rund 40 Einzelhändler,

Foto: TP Laupheim

Dienstleister, Laden- oder Lokalbesitzer

in Laupheim zusammengeschlossen

haben.

Es gelte, die Vorteile der Geschäfte

vor Ort gegenüber den

großen Online-Unternehmen

herauszustellen, sagt Remane.

Dabei gehe darum, mit Kompetenz

aber auch mit Sympathie-Aktionen

zu überzeugen,

eine angenehme Atmosphäre zu

schaffen und Einkaufen zu einem

emotionalen Erlebnis zu machen.

Nach seiner Erfahrung wandelt

sich das Einkaufs- und Konsumverhalten

da: „Man merkt, dass

die Leute uns vor Ort wieder

mehr eine Chance geben.“ Denn

10 000 Eis-Gutscheine

Gegründet wurde der Treffpunkt

Laupheim schon vor mehr als 45

Jahren, damals unter dem Namen

„Fachgeschäfte aktuell“. Jeden

ersten Mittwoch im Monat trifft

sich der Ausschuss des Treffpunkts,

um die gemeinsamen Aktionen

nach- oder vorzubesprechen.

„Es ist ein offener Ausschuss,

jedes Mitglied kann sich

einbringen“, erklärt Remane.

Eckpfeiler der gemeinsamen Tätigkeiten

sind die „Schubladen-Aktionen“,

wie Harry Remane

die wiederkehrenden Veranstaltungen

nennt.

Auftakt ist stets das „Frühlingserwachen“,

eine Blumen- und

Cabrio-Show der ortsansässigen

Gärtner und Autohäuser. Dazu

gehören weitere Angebote in

Verbindung mit einem verkaufsoffenen

Sonntag im März. Es

folgt die „Rosentafel“ am Freitag,

14. Juni, mit Nightshopping bis

23 Uhr, das „US-Car Treffen“ mit

einem verkaufsoffenen Sonntag

am 22. September und „Vitamine

für den Herbst“ am Freitag, 8.

November, wieder verbunden

mit einer Einkaufsmöglichkeit

bis 23 Uhr bei den teilnehmenden

Geschäften.

„Dieses Jahr machen wir die Rosentafel

mit der Lau p heimer Kulturnacht

zusammen, wir wollen

eine Brücke zu den Kulturschaffenden

schlagen“, kündigt Remane

an. Das US-Car Treffen sei das

einzige seiner Art in Deutschland,

das mitten in der Innenstadt

stattfinde, stellt er die Besonderheit

der Aktionen heraus.

Doch nicht nur mit diesen vier

großen Veranstaltungen will der

Treffpunkt Laupheim punkten.

So werden an Kunden im Sommer

10 000 Eisgutscheine verteilt.

Während der Vorweih-


unternehmen [!]

nachtszeit ist eine Stunde kostenloses

Parken in der Innenstadt

möglich: Die Kunden können

ihre Parkscheine beim Einkauf

abgeben und erhalten das Geld

zurück. Die Stadt erstattet den

Einzelhändlern dann diese Ausgaben

wieder.

Kostenloses Parken

Auch gibt es „Treffpunkt-Gutscheine“,

die in allen Mitgliedshäusern

gekauft und eingelöst

werden können. Der Treffpunkt

ist auf dem Weihnachtsmarkt

präsent und immer wieder auf

dem Wochenmarkt mit einem

„Schmecktag“, wo es Leckeres zu

probieren gibt.

Einen Namen über die Region

hinaus hat sich die „Look Gugg“

gemacht, eine Tragetasche, die

von der Werbeagentur „zartbitter“,

ebenfalls Mitglied im Treffpunkt

Laupheim, entworfen worden

ist. Sie gibt es mittlerweile

Das US-Car Treffen ist das einzige seiner Art in Deutschland.

in der vierten Edition und wird

von manchen schon als Sammlerstück

gesehen. „Man kann sie

kaufen oder geschenkt bekommen“,

sagt Remane. Der Treffpunkt

hatte sich Gedanken gemacht,

wie er die Flut der Einwegtüten

Herr werden kann und

wollte eine nachhaltige Lösung.

Mittlerweile gebe es Bilder von

der „Look Gugg“ aus aller Welt.

Viele Kunden beteiligten sich am

Aufruf, die Tasche an besonderen

Orten zu fotografieren und

die Bilder in sozialen Netzwerk

hochzuladen.

Fotos: TP Laupheim

Das Verhältnis zur und Zusammenwirken

mit der Stadtverwaltung

sei ausgesprochen konstruktiv,

lobt der Treffpunkt-Vorsitzende.

„Es ist ein Schulterschluss:

Auf der einen Seite

werden wir bei unseren Aktionen

unterstützt, auf der anderen

Seite mit ins Boot genommen,

wenn wichtige Vorhaben anstehen.“

Beispielsweise seien die Innenstadt-Händler

seitens der

Stadt eingeladen worden, als es

um die Planungen der Parkhäuser

ging, und nach ihrer Meinung

gefragt worden. „Man hat unserem

Wunsch entsprochen, dass

man die Kapellenstraße für Parker

nicht komplett dicht macht.“

Damit gehe die Stadtentwicklung

in die richtige Richtung. Schließlich

sei zentrumsnahes Parken

für ihre Kunden essentiell und

Ersatz für am Straßenrand wegfallende

Parkplätze nötig. Das

erste geplante Parkhaus in der

Rabenstraße, für das der Gemeinderat

den Bauauftrag vergeben

hat, sei zu weit weg. „Wir

warten sehnlichst darauf, dass

die anderen zentrumsnah entstehen.“

[!] Werner Gallbronner

Karin Barring

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Das Kinder- und Heimatfest steht für Tradition und Toleranz. 2019 wird es ein besonderes sein: König Karl von Württemberg verlieh

Ausstellungseröffnung 14. Mai 2019 · 18.00 Uhr · Museum

150 Jahre Laupheim – eine junge Stadt in Bildern

Die Ausstellung ist bis zum 15. September zu sehen.

Kulturnacht 14. Juni 2019

Musik, Tanz, Fotografie, Malerei und vieles mehr

an ungewohnten Orten in der Laupheimer Innenstadt.

Achten Sie auf den Flyer, der Anfang Juni erscheint.

Kinder- und Heimatfest 04. bis 08. Juli 2019

Eines der ältesten Heimatfeste Süddeutschlands

steht in diesem Jahr ganz unter dem Motto des Stadtjubiläums.

Weitere Infos unter www.heimatfest-laupheim.de

Carl-Laemmle-Gymnasium 19. Juli 2019

150 Jahre Carl-Laemmle-Gymnasium

Festakt zum Jubiläum der Schule.

Festwochenende 06. bis 08. September 2019

Großes Festwochenende

mit verschiedenen Jubiläumsveranstaltungen.

Lange Nacht der Volkshochschulen 20. September 2019

Vorstellung des Jubiläums-Kochbuch „Heimatliebe Laupheim“.

Musikgala 17. Oktober 2019 · 19.00 Uhr · Kulturhaus Schloß Großlaupheim

Die Musikschule Gregorianum der Stadt Laupheim richtet zum Jubiläum

„150 Jahre Stadt Laupheim” eine unterhaltsame Musikgala aus.

Große Kreisstadt · Stadtverwaltung Marktplatz 1 · 88471 Laupheim

Fon: 0 73 92 704 - 0 Fax: 0 73 92 704 - 232

E-Mail: stadt.laupheim@laupheim.de · www.laupheim.de

Stadtjubiläum

2019

Programm

18 69 – 2019

Ein Fest für

alle Sinne

Jubiläum Unter dem Motto „Die Welt bei

uns zuhause” feiern Laupheims Bürger die

Stadterhebung vor 150 Jahren – und zeigen

eine besondere Form der Heimatliebe.

Mit mehreren zentralen

Veranstaltungen feiert

Laupheim seine

Stadterhebung vor

150 Jahren. Höhepunkte sind das

Heimat- und Kinderfest vom 4.

bis 8. Juli sowie ein eigenes Festwochenende

vom 6. bis 8. September.

Dazu kommen zahlreiche

weitere Veranstaltungen von

Vereinen und anderen Organisationen.

Schon im Jahre 778 nach Christus

wurde die Stadt erstmals urkundlich

erwähnt, als erste Gemeinde

des gesamten Landkreises

Biberach und früher als jede

andere Stadt in Oberschwaben.

Lange Zeit unter österreichischer

Herrschaft, wurde Laupheim

im Jahr 1805 bayerisch, 1806

dann württembergisch. Zum

wirtschaftlichen Erfolg trug in

den vergangenen Jahrhunderten

erheblich die jüdische Bevölkerung

bei. Im Jahr der Stadterhebung

1869 zählte Laupheim 843

Juden und war damit eine der

größten jüdischen Gemeinden

im württembergischen Königreich.

Der rege Straßenbau war

den Juden ebenso zu verdanken

wie die Gründung bedeutender

Firmen, die es teils heute noch

gibt. Im Jahr der Stadterhebung

wurde in Laupheim auch eine Latein-Schule

gegründet, das heutige

Carl-Laemmle-Gymnasium.

Auf die Geschichte der jungen

Stadt geht ausführlich eine Aus-


unternehmen [!] leben 21

Laupheim 1869 das Stadtrecht.

FOTOS: RAINER SCHÄFFOLD

778

nach Christus ist Laupheim

erstmals urkundlich erwähnt

worden und damit früher

als jede andere Gemeinde in

Oberschwaben.

Christian Scheffold

Firmeninhaber

Angela Miller

Vertriebsassistentin

Nicola Rosteck

Bankkauffrau

Patrick Seidel

Dipl. Ing. Architektur (FH) &

Immobilienberater

Stefanie Socher

B. Sc.

Immobilienwirtschaft (FH)

Vertriebsassistentin

Felix Schöffmann

Bankfachwirt (SBW) &

Immobilienberater

stellung im Museum im Schloss

Großlaupheim ein, die am 14. Mai

(18 Uhr) eröffnet wird. Bis 15.

September zeigt das Museum unter

dem Titel „150 Jahre Laupheim

– eine junge Stadt in Bildern“

unter anderem die ältesten

Aufnahmen der Stadt, die auf

Glasplatten überliefert sind.

Bands auf dem Marktplatz

Am 14. Juni findet die Kulturnacht

statt, mit Musik, Tanz, Fotografie,

Malerei und vielem

mehr an ungewohnten Orten in

der Laupheimer Innenstadt.

Das Kinder- und Heimatfest, eines

der ältesten Heimatfeste

Süddeutschlands, feiern die

Laup heimer dieses Jahr vom 4.

bis zum 8. Juli und steht dieses

Jahr ganz im Zeichen des Stadtjubiläums.

Unter dem „Motto

„Die Welt bei uns zuhause“ gehen

das Fest und die großen, farbenprächtigen

Umzüge über die

Bühne. Es soll zeigen, wie sich

die Stadt in den vergangenen 150

Jahren weiterentwickelt und geöffnet

hat, auch für andere Menschen

und Kulturen. Das

Carl-Laemmle-Gymnasium feiert

am 19. Juli sein 150-jähriges Bestehen

mit einem Festakt.

Das große Festwochenende geht

vom 6. bis 8. September. Am Freitag

findet der Festakt mit einem

großen Zapfenstreich der Stadtkapelle

statt. Der Samstag ist

„Tag der offenen Stadt“. Auf dem

Marktplatz spielt die „Münchner

Freiheit“, weitere lokale Bands

treten bei dem Konzert dort auf.

Am Sonntag feiern die Laupheimer

ihr Brunnenfest.

In der langen Nacht der Volkshochschulen

am 20. September

feiern die Volkshochschulen

deutschlandweit ihr 100-jähriges

Bestehen. An diesem Abend wird

anlässlich des Stadtjubiläums das

Jubiläumskochbuch „Heimatliebe

Laupheim“ vorgestellt, in dem

alte Rezepte – neu aufbereitet –

eine Facette der Geschichte von

Laupheim erzählen. Neben einer

Verkostung der Rezepte wird die

lange Nacht begleitet von jeder

Menge Musik, Kunst, Workshops

und Vorträgen.

Gala im Kulturhaus

Die Musikschule „Gregorianum“

der Stadt Laupheim richtet am 17.

Oktober (19 Uhr) im Kulturhaus

Schloss Großlaupheim eine Musikgala

aus. Ensembles der Musikschule,

Lehrerformationen

und Gastmusiker werden „Highlights

der Musikgeschichte“ der

vergangenen 15 Jahrzehnte auf

die Bühne bringen. [!] gal

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Das Schloss Großlaupheim ist der kulturelle Mittelpunkt. Die Verleihung des Carl-Laemmle-Produzentenpreises – 2019 erhielt ihn Stefan

Arndt – bringt einen Hauch von Hollywood in die Stadt. Auch das Planetarium ist ein Besuchermagnet. Fotos: Getty Images/Stadt Laupheim

Malerischer Mittelpunkt

Kultur Das Schloss Großlaupheim bietet eine stilvolle Kulisse für Veranstaltungen. Zur

Verleihung des Carl-Laemmle-Preises kommt sogar Prominenz aus Hollywood.

Zentraler Veranstaltungsort

für zahlreiche kulturelle

Veranstaltungen ist

das Schloss Großlaupheim.

Das einstige Ökonomiegebäude

dort wurde um die Jahrtausendwende

umfassend, aber

behutsam saniert. Wo über die

Jahrhunderte Getreide und im

Eiskeller Bier gelagert wurden

und der Unterstand für Kutschen

und landwirtschaftliche Geräte

war, finden die Besucher seit

2002 ein Kulturhaus, das Altes

und Neues in einem besonderen

Spannungsfeld kombiniert und

eine stilvolle wie malerische Atmosphäre

bietet.

Mittlerweile finden dort jährlich

mehr als 240 Veranstaltungen

mit rund 60 000 Besuchern statt.

Eingebettet ist es in einen Park

und einen Rosengarten über den

Dächern der Stadt. Mit dem Mix

aus Kultur, Firmenveranstaltungen

und privaten Feiern ist es die

„Gute Stube“ der Laupheimer

Bürgerinnen und Bürger und bietet

unter dem barocken Dachstuhl

ein variables Raumangebot

für 30 bis maximal 700 Personen.

Roland Emerich zu Besuch

Einer der kulturellen Höhepunkte,

die dort über die Bühne gehen,

ist die Verleihung des

Carl-Laemmle-Preises, der seit

dem Jahr 2017 verliehen wird und

international renommierte Produzenten,

Schauspieler und

Filmschaffende in die Stadt zieht.

Erster Preisträger, der die

Laemmle-Skulptur erhielt – ein

stilisiertes Lämmchen, war Roland

Emmerich, zuletzt wurde

Stefan Arndt ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 40 000 Euro dotiert,

unterstützt von namhaften

Laupheimer Unternehmen, und

geht auf den berühmtesten Sohn

der Stadt zurück, dem im benachbarten

Museum eine eigene

Abteilung gewidmet ist: Carl

Laemmle, 1867 in der Radstraße

geboren. Mit 17 Jahren wanderte

er nach Amerika aus und arbeitete

bis 1906 als Buchhalter. Dann

eröffnete er spontan ein kleines

Kino in Chicago und wurde zum

großen Filmpionier. Die von ihm

1915 eröffneten Universal-Studios

sind die Wiege Hollywoods,

wo unter Laemmles Präsidentschaft

mehr als 9000 Filme produziert

wurden – darunter „Der

Glöckner von Notre Dame“ und

epochale Horrorfilme wie „Dracula“

oder „Frankenstein“.

1930 erhielt Laemmle den Oscar

für die Verfilmung von Erich Maria

Remarques „Im Westen nichts

Neues“. Den Bezug zu seiner

Heimatstadt hat er nie verloren.

Er besuchte sie regelmäßig, wurde

dort zum Wohltäter und 1919

zum Ehrenbürger ernannt. In den

USA ermöglichte er nach 1936

mehr als 300 deutschen Juden die

Einwanderung, indem er für ihr

Auskommen bürgte. Laemmle

starb 1939 in Beverly Hills.

Weit über die Stadtgrenzen hinaus

bekannt ist das Laupheimer

Planetarium, das seine Besucher

auf beeindruckende Reisen

durch Raum und Zeit mitnimmt.

Das Programm der Multimedia-Sternenshows

wechselt vierteljährlich,

bietet Unterhaltung

und Information aus Astronomie

und Raumfahrt.

40 000 Besucher pro Jahr

An öffentlichen Beobachtungsabenden

der Sternwarte – von

Oktober bis April bei klarem

Himmel mittwochs und freitags

ab 20 Uhr – kann jeder Interessierte

selbst durchs Teleskop blicken

und die Faszination des

Kosmos erleben.

Sternwarte und Planetarium locken

jährlich rund 40 000 Besucher

an. Was für eine Einrichtung

dieser Größe ungewöhnlich ist:

hinter den Kulissen ziehen Ehrenamtliche,

organisiert in einem

Verein, die Fäden. [!] gal


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