Saarländisches Staatstheater Spielzeitheft 2019/2020

popscenemag

Das saarländisches Staatstheater präsentiert die neue Spielzeit 2019/20 und hat so einiges im Programm! Schaut mal in das Spielzeitheft und sucht euch bei allein 27 Premieren und 4 Uraufführungen etwas Schönes aus.

SAARLÄNDISCHES

STAATSTHEATER

2019

2020


SAARLÄNDISCHES

STAATSTHEATER

2019

2020

1


INHALT

5 Statt eines Vorwortes

10 Spielplan 2019/2020

15 Musiktheater

37 Ballett

47 Schauspiel

68 sparte4

87 Konzert

88 Junges Staatstheater

98 Rückblick in Bildern und Zitaten

111 Service

134 Freunde und Sponsoren

138 Menschen auf und hinter der Bühne

146 Dank

148 Impressum

3


Vorwort

Bodo Busse, Generalintendant | Thorsten Köhler, Leitung sparte4 |

Prof. Dr. Matthias Almstedt, Kaufmännischer Direktor | Stijn Celis, Ballettdirektor und Chefchoreograph |

Luca Pauer, Leitung sparte4 und Junges Staatstheater | Bettina Bruinier, Schauspieldirektorin |

Horst Busch, Chefdramaturg | Ulrich Commerçon, Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

(von links nach rechts)

4


Vorwort

Liebe Theaterfreundinnen,

liebe Theaterfreunde,

Theater hat Geschichte und erzählt Geschichten. Jede

Erzählung hat ihren Ursprung im kollektiven Gedächtnis

und wendet sich aus der Gegenwart an ein Publikum

von heute und morgen. So verlassen Geschichten ihren

Ursprung und wandern durch Zeiten und Räume, nehmen

andere Episoden, Farben und Gerüche auf, wechseln

ihre Bedeutung, fließen ineinander und sind dadurch

immer wieder neu. Geschichten befinden sich immer in

Migration, und das Exil wird zu einem Ort des Ursprungs.

Migration ist ein globales Phanömen und Teil des Lebens.

Auch Theatermenschen sind immer unterwegs, von Ort zu

Ort, von Produktion zu Produktion, Identitäten wechseln,

werden fließend. Es sind immer neue Begegnungen vor

immer wechselnden Landschaften oder Kulissen. Migration

ist immer auch die Chance für Erneuerung. Deshalb

zeigen wir in der Fotostrecke dieses Spielzeitheftes unsere

Ensemblemitglieder spartenübergreifend vor Ansichten

aus Saarbrücken und dem Saarland. Hier haben wir ein

persönliches und künstlerisches Zuhause gefunden und

wollen Ihnen auch in der Spielzeit 2019/2020 bekannte

und neue Geschichten erzählen. Im Schauspiel begegnen

wir dem »Großen Gatsby«, leiden mit »Nora« oder erfahren,

was uns Michael Kohlhaas heute noch sagen will.

Der Fokus liegt auf der Überzeitlichkeit der Stoffe. Wie

kann sich im Wandel der politischen und ökonomischen

Systeme, im Zwang giftiger Ideologien das Einzelne in seinem

Existenzrecht behaupten? Macht und die Umkehrung

bestehender Herrschaftsverhältnisse ist auch das große

Thema in Richard Wagners Tetralogie »Der Ring des

Nibelungen« – ich freue mich sehr, dass wir zusammen

mit unserem Generalmusikdirektor Sébastien Rouland

und zwei jungen ungarischen Bühnenkünstlerinnen nach

über 20 Jahren endlich wieder einen neuen Saarbrücker

»Ring« schmieden. Zunächst suchen wir im »Rheingold«

nach dem Ursprung aller Geschichten. Mit der fünfaktigen

französischen Originalfassung von Giuseppe Verdis

»Don Carlos« und der exotischen Oper »Die Perlenfischer«

von Georges Bizet setzen wir unseren Zyklus mit französischen

Opern fort. In beiden Werken geht es um die

Befreiung aus väterlicher und kolonialistischer Repression.

Mit der Oper »Die Passagierin« von Mieczysław Weinberg

zeigen wir ein bedeutendes Werk des 20. Jahrhunderts.

Während die Idee Europa durch rechtsnationalistische

Tendenzen gefährdet ist, hat dieses berührende Werk

über eine Überlebende von Auschwitz als Beitrag verantwortungsvoller

Erinnerungskultur gerade in einer

Grenzregion Europas eine besondere Bedeutung. Im

Musiktheater sind außerdem zwei deutsche Erstaufführungen

zu sehen: das Musical »Marguerite« von Michel

Legrand mit traumhaften Chansons und Jazznummern

sowie die Kammeroper »Marilyn for ever« über das wenig

glamouröse Leben der Monroe von Gavin Bryars.

Den augenzwinkernden Spielzeit-Auftakt machen einfallsreich

die Herrenrechte einschränkenden Frauen in

Mozarts »Die Hochzeit des Figaro«.

Theatergeschichten können nur im Team erfunden werden.

Unser Gruppenbild mag davon Zeugnis geben. Es ist für

das Saarländische Staatstheater ein großes Glück, dass

Ulrich Commerçon, der Minister für Bildung und Kultur

des Saarlandes, mit uns zusammen politisch weitsichtig an

der Zukunft des Saarländischen Staatstheaters arbeitet.

Ebenso wäre ich als Generalintendant sehr verloren in der

Leitung eines so hochkomplexen und arbeitsteiligen Betriebes,

wenn ich neben allen Mitarbeiter*innen und den

Abteilungsvorständen nicht einen so offenen, der Kunst

zugewandten und kreativen Kaufmännischen Direktor wie

Prof. Dr. Matthias Almstedt zur Seite hätte.

Ihr

Bodo Busse

Generalintendant

5


Vorwort

Theaterleitung, die an einem Strang zieht

Die Position des Kaufmännischen Direktors ist weit mehr

als nur Zahlen zu verwalten und zu kontrollieren. Es ist

eine Tätigkeit mit großer Verantwortung, weil hinter den

Zahlen Menschen stehen – die Kolleginnen und Kollegen

aller Sparten und Abteilungen, und auch unsere Zuschauerinnen

und Zuschauer. Für mich ist es eine erfüllende

Herausforderung, hinter der Bühne dafür zu sorgen, dass

trotz steigenden Kostendrucks die Qualität der Kunst auf

der Bühne erhalten bleibt und unsere über 400 Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter einen sicheren und attraktiven

Arbeitsplatz haben.

Dafür ist unverzichtbar, dass die Theaterleitung an einem

Strang zieht. Wenn ich die Arbeit mit Generalintendant

Bodo Busse beschreiben soll, kommt mir sofort ein Zitat

von Henry Ford in den Sinn: »Zusammenkommen ist ein

Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt.

Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.« Bodo Busse und ich

gehen nach den Sommerferien in unsere dritte gemeinsame

Spielzeit, arbeiten seit über zwei Jahren vertrauensvoll,

harmonisch und mit hoher Fairness und gegenseitiger

Wertschätzung zusammen. Wir ergänzen uns

wunderbar und haben die gleiche Vorstellung davon,

wie ein Theaterbetrieb funktionieren muss. Bis jetzt haben

wir auch in schwierigen Situationen immer konstruktive

und gute Lösungen gefunden. Packen wir also in

gewohnt verlässlicher Weise die Spielzeit 2019/2020 mit

dem phantastischen Programm für alle Generationen

gemeinsam an!

Bekenntnis zur kulturellen Vielfalt

Es freut mich sehr, dass das Saarländische Staatstheater

die Initiative ergriffen hat, eine Saarländische Erklärung

der Vielen zu verfassen. Als Kulturminister begrüße ich

diese Initiative, denn sie ist ein Bekenntnis zu kultureller

Vielfalt in einer offenen und demokratischen Gesellschaft.

Damit zeigt das Staatstheater Kante – nicht nur FÜR Freiheit,

sondern auch aktiv GEGEN Intoleranz und rechten

Populismus. Dass es gerade das Theater ist, das hier die

Federführung übernommen hat, ist nicht weiter verwunderlich,

sind doch insbesondere Theaterhäuser Erfahrungsräume

der Demokratie. Denn in Theatern ist Vielfalt

Normalität, hier existieren sehr unterschiedliche, teilweise

sogar völlig gegensätzliche Formen nebeneinander und

Ungewohntes gehört zum Alltag. Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter werden mit alldem ebenso konfrontiert wie

Besucherinnen und Besucher. Alle, die mit Theater in

Berührung kommen, müssen sich mit Ungewohntem

auseinandersetzen und Widersprüche aushalten. Insofern

vermag Theater hier etwas, bei dem Politik bisweilen an

ihre Grenzen stößt, nämlich Menschen ein Miteinander

einüben zu lassen. In diesem Sinne rufe ich auch in dieser

Spielzeit wieder alle Saarländerinnen und Saarländer auf:

Geht ins Theater, denn Übung macht den Meister – und

die Meisterin!

Ulrich Commerçon

Minister für Bildung und Kultur des Saarlandes

Prof. Dr. Matthias Almstedt

Kaufmännischer Direktor

6


Vorwort

MACHT – OHNMACHT – EMPOWERMENT

Anmerkungen zum Spielzeitmotto

Die eine oder der andere hat sie, andere wünschen sie

sich und wiederum andere lehnen sie ab oder wollen

nichts mit ihr zu tun haben: Macht. In einer Gesellschaft,

in der viele Bürgerinnen und Bürger eher das Gefühl der

Ohnmacht kennen und das Ringen um gesellschaftliche

Teilhabe längst nicht abgeschlossen ist, scheint eine

Reflexion von Macht- und Ohnmachtstrukturen und dem

Wunsch nach Einfluss und Orientierung zwingender denn

je. In der Auseinandersetzung mit so unterschiedlichen

Stücken und literarischen Stoffen wie beispielsweise

»Hexenjagd«, »Weh dem, der aus der Reihe tanzt« oder

»Hoffnung« gilt es nicht nur in der geschichtlichen Rückschau

und der Analyse der Gegenwart, sondern auch in

einem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft, Strategien

der Selbstermächtigung aufzuzeigen und spielerisch zu

befragen. Wie gehen Menschen mit ihren Erfahrungen

von Macht und Ohnmacht um und was heißt das für ein

gesellschaftliches Miteinander? Wie kann ein selbstbestimmtes

und verantwortungsvolles Leben aussehen?

Was haben Autorinnen und Autoren zu diesem Thema

beizutragen und welche Anregungen können unsere

Inszenierungen bieten? Wir freuen uns auf eine spannende

neue Spielzeit.

Horst Busch

Chefdramaturg und Künstlerischer Leiter des Schauspiels

Die Inszenierungen der Schauspieldirektorin

In der sparte4 beginne ich die Spielzeit mit unserem zweiten

Teil der Saarland-Saga – einer Romandramatisierung

von Ludwig Harigs »Weh dem, der aus der Reihe tanzt«.

Darin rekonstruiert der Autor seine Jugend im Nationalsozialismus,

die Mechanismen der Macht, denen er ausgesetzt

war und seine eigene Verführbarkeit. Ein zweiter

Schwerpunkt des Theaterabends ist die Begegnung mit

den Orten seiner Erinnerung im saarländischen Sulzbach,

um so das Erinnern und das Geschichtenerzählen selbst

zum Thema des Abends zu machen. In der Alten

Feuerwache folgt eine Uraufführung, der die Novelle

»Michael Kohlhaas« von Heinrich von Kleist zugrunde

liegt. Wir konnten den Schweizer Autor Marcel Luxinger

dafür gewinnen, diesen Text pointiert und mit scharfem

Witz zu schreiben. In einer Zeit, in der »Volksbewegungen«

zunehmen, welche die demokratische Staatsform und damit

die Demokratiefähigkeit unserer Gesellschaft infrage

stellen, ist dieser Stoff zum Thema »Empowerment« brennend

aktuell. Zuletzt beschäftige ich mich mit »Der große

Gatsby«, ein modernes Märchen von F. Scott Fitzgerald.

Die lebenshungrige, unterhaltungswütige Gesellschaft

sucht in der märchenhaften Party-Welt des unfassbar

reichen, mysteriösen, großen Gatsby den ultimativen Kick.

Hier geht um die Macht des Geldes und vor allem um die

Macht der Liebe und deren wahres Wesen.

Bettina Bruinier

Schauspieldirektorin

Das Staatsballett zeigt seine Choreographien

nicht nur in Saarbrücken

Es ist immer etwas Besonderes auf Gastspiel zu gehen.

Als Künstler in einem Ensemble, das zu einem Staatstheater

gehört, tritt man ja nur auf den Bühnen dieses

Hauses auf. Man kennt das Publikum vor Ort, alles ist

vertraut. Durch ein Gastspiel kommt man in eine neue

Stadt, lernt ein anderes Theater kennen, erlebt ein frem-

7


Vorwort

des Publikum, und im Idealfall kommt man mit bislang

unbekannten Künstlern und Ensembles in Kontakt.

Das ist immer aufregend und bereichernd – auch weil

die Einladung eine Wertschätzung darstellt. Ich freue mich

sehr, dass in der Spielzeit 2019/2020 das Saarländische

Staatsballett zweimal auf Reisen geht: nach Heilbronn

und nach Bonn. Beide Male zeigen wir meine neue

Choreographie »Prometheus«. Gerade dass wir das Stück

im kommenden Jahr in Bonn im Rahmen der Feierlichkeiten

zu Beethovens 250. Geburtstag zeigen, stellt eine

Ehre dar – für mich und speziell das Saarländische Staatstheater

und seine Ballettkompanie.

Stijn Celis

Ballettdirektor

Das Alter spielt keine Rolle

Das Junge Staatstheater möchte Schnittstelle sein zwischen

Theater und Zuschauern – und Schulen dabei unterstützen,

neue Wege des Lernens zu erschließen. Unser

Angebot reicht vom ersten musikalischen Erlebnis durch

Mitmusizieren für Kinder über neue persönliche Erfahrungen

in Workshops bis hin zur Befähigung zur kritischen

Auseinandersetzung mit Theater, Gesellschaft und Kunst.

Das Alter spielt dabei keine Rolle. »Jung« bedeutet für

uns nicht nur jung an Jahren, sondern auch frisch und neu.

Junggebliebene jeden Alters und jeglicher Herkunft erarbeiten

im Saarländischen Staatstheater mit Künstler*innen

und Theaterpädagog*innen eigene Produktionen und

wirken in Profi-Inszenierungen mit. Seit seiner Gründung

2017 waren bereits 170 Saarländer*innen an Bürgerprojekten

des ensemble4 beteiligt. Die Angebote erfüllen einen

tiefgreifenden Wunsch nach Teilhabe an Kultur und öffnen

das Theater für die Inhalte und Themen der Region.

Das Theater ist somit nicht nur Institution für Verhandlungen

über Gesellschaft, sondern eröffnet Räume zur Mündigkeit

jedes Einzelnen und zur persönlichen Entfaltung.

Dieser demokratische Gedanke ist uns ein Anliegen, denn

Theater kann eine Menge bewegen und fordert jeden

Einzelnen von uns heraus, sich zu beteiligen.

Luca Pauer

Leitung Junges Staatstheater und sparte4

Theater wird wieder dringlicher

Auch in dieser Spielzeit will die sparte4 ihren Ruf als Hort

für Gegenwartsliteratur untermauern. Einen Spielplan zu

gestalten, obendrein für eine Spielstätte, die sich selbst

als dialogisch, offen und unmittelbar begreift, ist eine sehr

beglückende Arbeit – auch, weil wir den üblichen Kanon

der Großen Häuser, der »Paläste«, getrost beiseitelassen

dürfen, um uns auf die Suche zu machen nach Theater im

Jetzt, im Heute, in der »Hütte«, wenn man so will. Dabei

müssen wir uns natürlich immer auch die Frage gefallen

lassen, wer wir sind, wer wir waren und wo wir sein möchten,

und nicht immer kann uns die Antwort schmecken.

Die Fragestellung schon gar nicht. Georg Büchner, Noah

Haidle, Olivia Wenzel, Bonn Park und Ludwig Harig heißen

die Autor*innen in dieser Saison, und sie sowie uns

alle eint die Frage nach Identität, unserem Leben, dem

Leben in der Fiktion, im Internet, im Serienwahn, aber

auch dem Leben in der Revolte oder sogar im Untergang.

Theater wird wieder dringlicher. Sowohl die Setzung als

auch der Besuch. Auch dafür steht die sparte4: Impulse zu

geben, um den Dialog nicht abreißen zu lassen.

Thorsten Köhler

Leitung sparte4

8


SAARLÄNDISCHES

STAATSTHEATER

9


Spielplan 2019/2020

PREMIEREN

Datum Ort Seite

7.9.2019

8.9.2019

13.9.2019

14.9.2019

5.10.2019

13.10.2019

26.10.2019

31.10.2019

8.11.2019

10.11.2019

7.12.2019

17.1.2020

18.1.2020

24.1.2020

HOFFNUNG DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG

Schauspiel von Stijn Devillé

LE NOZZE DI FIGARO DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

WEH DEM, DER AUS DER REIHE TANZT. SULZBACH URAUFFÜHRUNG

Schauspiel nach dem Roman von Ludwig Harig | Saarland-Saga zweiter Teil

HEXENJAGD

Schauspiel von Arthur Miller

PROMETHEUS URAUFFÜHRUNG

Ballett von Stijn Celis

DIE ARABISCHE PRINZESSIN

Märchenoper mit Musik von Juan Crisóstomo de Arriaga

DIE LUSTIGE WITWE

Operette von Franz Lehár

ADA UND IHRE TÖCHTER

Komödie von Noah Haidle

FRÜHLINGS ERWACHEN

Schauspiel nach Frank Wedekind

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU

Familienstück von Michael Schachermaier nach Hans Christian Andersen

MARGUERITE DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Musical von Michel Legrand

1 YOTTABYTE LEBEN URAUFFÜHRUNG

Schauspiel von Olivia Wenzel

BEWEGUNG KOHLHAAS URAUFFÜHRUNG

Schauspiel von Marcel Luxinger

DON CARLOS

Oper von Giuseppe Verdi

Alte Feuerwache 49

Großes Haus 17

sparte4 71

Großes Haus 51

Großes Haus 39

Alte Feuerwache 19

Großes Haus 21

sparte4 73

Alte Feuerwache 53

Großes Haus 55

Großes Haus 23

sparte4 75

Alte Feuerwache 57

Großes Haus 25

10


Spielplan 2019/2020

Datum Ort Seite

7.2.2020

8.2.2020

5.3.2020

28.3.2020

3.4.2020

4.4.2020

17.4.2020

9.5.2020

15.5.2020

5.6.2020

6.6.2020

12.6.2020

27.6.2020

AMADEUS

Schauspiel mit Musik von Peter Shaffer

MARILYN FOREVER DEUTSCHE ERSTAUFFÜHRUNG

Oper von Gavin Bryars

FUTURE WORLD

Choreographien von Stijn Celis und Richard Siegal

DAS RHEINGOLD

Bühnenfestspiel von Richard Wagner

SCHINDEREI WER DIE WAHRHEIT SAGT, WIRD GEHÄNGT

Ein Bürgerprojekt

NORA

Schauspiel von Henrik Ibsen

DER GROSSE GATSBY

Schauspiel nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald

DIE PASSAGIERIN

Oper von Mieczysław Weinberg

AUFBRÜCHE

Choreographien von Moritz Ostruschnjak und Marioenrico D’Angelo

DAS KNURREN DER MILCHSTRASSE

Schauspiel von Bonn Park

TRÜFFEL TRÜFFEL TRÜFFEL

Lustspiel von Eugène Labiche

LES PÊCHEURS DE PERLES DIE PERLENFISCHER

Oper von Georges Bizet

SUBSTANZ 20

Choreographien des Ballettensembles

Großes Haus 59

Alte Feuerwache 27

Großes Haus 41

Großes Haus 29

sparte4 77

Alte Feuerwache 61

Großes Haus 63

Großes Haus 31

Alte Feuerwache 43

sparte4 79

Alte Feuerwache 65

Großes Haus 33

Alte Feuerwache 44

11


Spielplan 2019/2020

WIEDERAUFNAHMEN

Datum Ort Seite

15.9.2019

19.9.2019

28.9.2019

28.9.2019

29.9.2019

16.11.2019

21.11.2019

ICH, IKONE

Produktion des jungen Ensembles

ANIMAL FARM

Schauspiel nach dem Roman von George Orwell

FAUST

Oper von Charles Gounod

DOSENFLEISCH

Thriller von Ferdinand Schmalz

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Schauspiel nach dem Roman von Johann Wolfgang Goethe

LA BOHÈME

Oper von Giacomo Puccini

WE ARE HERE

Tanzstück von Anna Konjetzky

Alte Feuerwache 66

sparte4 81

Großes Haus 34

sparte4 80

Alte Feuerwache 67

Großes Haus 35

Alte Feuerwache 45

IN PLANUNG

Datum

In Planung

SEMELE JUNGE OPER

Von Georg Friedrich Händel

Ort

Völklinger Hütte

Erzhalle

12


Spielplan 2019/2020

KOOPERATIONEN

Datum Ort Seite

21.–22.

11.2019

12.12.2019

12.2.2020

Juni 2020

GAME OVER

Eine Open-World-Simulation von »Prinzip Gonzo«

PLUS ULTRA URAUFFÜHRUNG

Von Florian Penner und Oliver Strauch

SÜDEN

Schauspiel von Julien Green

G.O.U.L.E. URAUFFÜHRUNG

Wir spielen nicht mehr mit

Théâtre de la

Manufacture

Alte Feuerwache

Alte Feuerwache

Ort wird noch

bekannt gegeben

FESTIVALS

Datum

15.–20.9.2019

27.– 30.11.2019

5.– 10.3.2020

28.5.– 6.6.2020

JUGENDCLUBS AN THEATERN

29. Bundestreffen

FESTIVAL PRIMEURS

Festival frankophoner Gegenwartsdramatik

TANZFESTIVAL SAAR

Biennales Tanzfestival

FESTIVAL PERSPECTIVES

Deutsch-französisches Festival der Bühnenkunst

Ort

Spielorte siehe

Monatsspielplan

Alte Feuerwache

Le Carreau, Forbach

Großes Haus

Alte Feuerwache

Großes Haus

Alte Feuerwache

13


MACHT

OHNMACHT

EMPOWERMENT

14


MUSIKTHEATER

15


Musiktheater

Der Tänzer Alexander Andison und die Tänzerin Hope Dougherty

vor dem Dach des Saarländischen Staatstheaters – im Hintergrund die Muse des Tanzes Terpsichore

16


Musiktheater

LE NOZZE DI FIGARO DIE HOCHZEIT DES FIGARO

Opera buffa von Wolfgang Amadeus Mozart; Libretto von Lorenzo Da Ponte basierend auf der Komödie

»La Folle Journée ou le Mariage de Figaro« von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais

In italienischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Premiere: Sonntag, 8. September 2019, Großes Haus

HÖFISCHES LEBEN

Von zweideutigen Scharaden und anderem Lustgewinn

Die Historiker mögen verzeihen, aber das letzte Drittel

des 18. Jahrhunderts war im Habsburger Reich vergleichsweise

friedlich. Ein Bayerischer Erbfolgekrieg, der auch

spöttisch »Kartoffelkrieg« genannt wurde, konnte ohne

einen Schuss am grünen Tisch beendet werden. Und

überhaupt tauschten die Potentaten lieber Staatsgebiet,

als dafür Blutzoll zu entrichten. Bei Hofe kam daher

mitunter Langeweile auf. Die bekämpfte man am besten

mit zweideutigen Scharaden oder anderem Lustgewinn.

Rokoko oho, möchte man witzeln.

In Mozarts Oper »Le Nozze di Figaro« kann man die

feudale Langeweile und die erotisch aufgeladenen Ablenkungen

davon förmlich mit Händen greifen. Schließlich

konnte damals ein falsch gehaltener Fächer oder ein

Augenzwinkern fatale Wirkungen in der Geheimsprache

der feudal Gelangweilten haben. Kommt uns das bekannt

vor? Aber sicher! In unseren Tagen, wo man sich »klassisch«

im Internet kennenlernt, kann ein kleiner »Wisch«

fatale Folgen haben, oder das ganz große Glück bringen.

Diesen Nervenkitzel hat Mozart schon damals mitkomponiert,

und es darf nicht wundern, dass die Komödie vom

Hochadel kritisch beäugt wurde. Immerhin wird darin das

Recht des Fürsten auf »die erste Nacht« mit einer Frau

offen kritisiert und nicht nur hinterm Fächer bekichert.

Skandal! Trotz aller Aufklärung: Diese Form der Übergriffigkeit

und des Machtmissbrauchs ist auch 233 Jahre nach

der Uraufführung ein Dauerthema.

Mehrfach für ihre Regiearbeiten von den Fachzeitschriften

nominiert – als »Beste Nachwuchskünstlerin«, für »Beste

Regie«, die »Beste Produktion« und mit dem Götz-Friedrich-Preis

ausgezeichnet – Eva-Maria Höckmayr, eine

junge Regisseurin, bescherte letzte Saison mit einer

umjubelten »Krönung der Poppea« an der Staatsoper

Unter den Linden der Opernwelt einen »Abend für die

Geschichtsbücher«, wie es in der Kritik hieß. Feinfühlige

psychologische Präzision in packendem Theater, das ist

ihr Markenzeichen.

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Sébastien Rouland

Eva-Maria Höckmayr

Volker Thiele

Julia Rösler

Weitere Vorstellungstermine

11., 15., 21., 29. September 2019

1., 6., 12., 18. Oktober 2019

30. November 2019 | 13. Dezember 2019

4., 9., 11. Januar 2020

17


Musiktheater

Die Schauspielerin Christiane Motter und der Tenor Sung Min Song

vor dem Schloss Berg in Perl Nennig

18


Musiktheater

DIE ARABISCHE PRINZESSIN

ODER DAS WIEDERGESCHENKTE LEBEN

Eine Märchenoper für die ganze Familie, Text von Paula Fünfeck nach einem arabischen Märchen

Koproduktion mit der Opéra National du Rhin

Premiere: Sonntag, 13. Oktober 2019, Alte Feuerwache

SIEG DER UTOPIE

Eine eigentlich unmögliche Liebe

In diesem alten arabischen Märchen verliebt sich

Prinzessin Amirah unsterblich in den jungen Fischer

Jamil. Der ist in der Schule zwar eine Niete, preist aber

mit einer wunderschönen Stimme seine Heringe und

Thunfisch-Schwänze auf dem Markt an. Dies hört die

Prinzessin, die sonst nur das recht zweifelhafte Gekrächze

des Herrn Hofsängers ertragen muss. Als sich die Prinzessin

den Fischer näher anschaut, ist es um sie geschehen.

Bis die Liebenden aber wirklich ein Paar werden, müssen

sie viele Abenteuer bestehen und auch schmerzvolle

Erfahrungen machen.

Die deutsche Dirigentin und Komponistin Anna Sophie

Brüning und die Autorin Paula Fünfeck schufen diese

Märchenoper für ein kulturelles Hilfsprojekt der

Barenboim-Said-Stiftung im palästinensischen Ramallah.

Diese Stadt kennen wir aus den Nachrichten und verbinden

sicher keine märchenhaften Bilder mit ihr.

Umso schöner, dass es den beiden Künstlerinnen gelang,

mit Jugendlichen aus der Stadt diese Märchenoper

aus der Taufe zu heben. Und dass es keine neue Musik,

sondern die fast vergessenen Geniestreiche des »spanischen

Mozarts« Arriaga zu hören gibt, hat nicht nur einen

praktischen Hintergrund, weil die Oper schnell enstand:

Spanien war im 15. Jahrhundert das europäische Land,

in dem alle drei monotheistischen Religionen friedlich

nebeneinanderlebten. Auch dies erscheint uns heute märchenhaft

– lassen wir uns von der Poesie dieser

Geschichte(n) zu Hoffenden machen.

Nach seinem Jurastudium entschied sich Benoît De

Leersnyder für eine künstlerische Laufbahn und studierte

an der Musikakademie in Gent Gesang. Während dieser

Ausbildung entdeckte er seine Leidenschaft für das Inszenieren

und widmete sich fortan ebenso dem Regiefach.

Mit »Die arabische Prinzessin« ist eine seiner Interpretationen

erstmals am Saarländischen Staatstheater zu

erleben.

Musikalische Leitung Mauro Barbierato

Inszenierung

Benoît De Leersnyder

Bühnenbild und Kostüme Emilie Lauwers

Weitere Vorstellungstermine

19., 27., 29. Oktober 2019

12. November 2019

29. Dezember 2019

19


Musiktheater

Der Tenor Peter Schöne und die Schauspielerin Juliane Lang

am Aussichtspunkt »Cloef« an der Saarschleife

20


Musiktheater

DIE LUSTIGE WITWE

Operette von Franz Lehár

Libretto von Victor Léon und Leo Stein

Premiere: Samstag, 26. Oktober 2019, Großes Haus

HOCHGESCHLOSSEN EROTISCH

Fröhliches Pendant zur preußischen Biederkeit

Wir schreiben das Jahr 1904. In Deutschland regiert ein

Kaiser und die Landwirte fordern einen besseren Schutz

ihrer Produkte gegen ausländische Konkurrenz. In Berlin

findet ein Internationaler Frauenkongress statt und eine

gewisse Rosa Luxemburg wird wegen Majestätsbeleidigung

in Cottbus zu drei Monaten Gefängnis verurteilt.

In Wien sitzt derweil der Komponist Franz Lehár an der

Vollendung einer Operettenpartitur, die Musikgeschichte

schreiben wird. »Die lustige Witwe« begründete nach

ihrer Uraufführung 1905 ein neues Genre: die moderne,

erotisch aufgeladene Operette.

Allein bis zu Lehárs Tod 1948 wurde das Stück auch deshalb

über 300.000-mal gespielt und gleich mehrfach verfilmt.

»Die lustige Witwe« prägte mit Melodien wie dem

»Vilja-Lied« oder dem Schlager »Da geh’ ich ins Maxim«

den Musikgeschmack einer ganzen Generation.

Und galt zu Kaisers Zeiten eine gewisse Prüderie bis hin

zur Kleidung als schick, stauten sich unterm Rüschen-

kragen oder der Gardeuniform doch ganz andere Sehnsüchte.

Aber die Lippen schwiegen.

Kein Wunder, dass eine Operette, in der eine Frau alle

Fäden in der Hand hält und gleich zu Beginn die Party-

Löwen eindeutig zweideutig poussieren, so manches

Ventil öffnete. »Die lustige Witwe« war das moderne Pendant

zur preußischen Biederkeit und Uromas Traumwelt,

die uns noch heute viel über unser Deutschtum verraten

kann und jede Menge Spaß bereitet.

Aron Stiehl studierte an der Hochschule für Musik und

Theater Hamburg. Der Dirigent Zubin Mehta lud ihn

nach Tel Aviv ein, wo er die »Entführung aus dem Serail«

inszenierte und engagierte ihn ebenso für die »Götterdämmerung«

in Florenz und Valencia. Dem Saarbrücker

Publikum stellte er sich in der vergangenen Spielzeit mit

der hochgelobten Neuinszenierung von Korngolds

»Die tote Stadt« vor.

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Justus Thorau

Aron Stiehl

Nicola Reichert

Franziska Jacobsen

Weitere Vorstellungstermine

31. Oktober 2019 | 9., 22. November 2019

17., 22., 31. Dezember 2019

19., 26., 31. Januar 2020 | 25., 28. Februar 2020

3. April 2020 | 14., 20. Mai 2020 | 5. Juni 2020

21


Musiktheater

Der Schauspieler Bernd Geiling

am Saarbrücker Staden

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Musiktheater

MARGUERITE

Musical von Michel Legrand; Buch von Alain Boublil, Claude-Michel Schönberg & Jonathan Kent

Gesangstexte von Herbert Kretzmer, Deutsch von Roman Hinze (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Dialoge)

Mit deutschen und französischen Übertiteln

Deutsche Erstaufführung: Samstag, 7. Dezember 2019, Großes Haus

THATʼS PARIS

Über die Liebe im Widerstand

Das Schicksal kennt keine Fermate. Als wir uns entschieden,

das Musical »Marguerite« von Oscar-Preisträger

Michel Legrand ins Programm zu nehmen, standen wir

noch in Kontakt mit dem Komponisten. Dann starb die

französische Filmmusik- und Jazz-Legende Anfang 2019

und aus dem lebensfroh begonnenen »Wir« wurde eine

»Hommage an Dich«. Legrand, der mit den »Parapluies

de Cherbourg« und »Yentl« Filmgeschichte schrieb, schuf

mit »Marguerite« ein Musical, das eine tiefe Verbeugung

vor Paris, dem Jazz und dem Überlebenswillen einer

ganzen Generation wurde.

Die Handlung beginnt in der besetzten Seine-Metropole –

wir schreiben das Jahr 1942. Marguerite, einst eine

bekannte Jazz-Sängerin, ist Mätresse des deutschen

Offiziers Otto und verliebt sich in den Musiker Armand,

der nicht nur ein begabter Jazzer ist, sondern auch in

der Resistance gegen die deutsche Besatzung kämpft.

Legrand begleitet das Liebespaar mit wunderbarer Musik

durch die Irrungen und Verwirrungen einer Zeit, in der

es um das nackte Überleben geht. Wir erkennen Dumas

»Kameliendame« wieder, leiden mit den Freunden wie in

»La Bohème« und erkennen wie nah wir unseren französischen

Freunden eigentlich heute stehen. Michel Legrand

komponierte in »Marguerite« seine Leidenschaften für

Chanson und Jazz. In dieser Musik wird eine Freude

lebendig, die knallbunt ist wie die 2CVs der 1970er-Jahre,

die Hollywood atmet und Barbra Streisand vor unserem

geistigen Ohr erscheinen lässt. Auch in »Marguerite«

kennt das Schicksal keine Gnade. Doch wir rufen: »Vive la

France, vive la Jazz et vive Michel Legrand!«

Die Regisseurin und Choreographin Pascale-Sabine

Chevroton brachte mit großer Ernsthaftigkeit und dennoch

leichter Hand vornehmlich Musicals auf europäische

Bühnen und beeindruckte mit bildgewaltigen Inszenierungen.

Aber auch »Lady Macbeth von Mzensk», »Ariadne

auf Naxos« oder »La traviata« sind in Chevrotons Vita zu

finden.

Musikalische Leitung Stefan Neubert

Regie und Choreographie Pascale-Sabine Chevroton

Bühnenbild

Alexandra Burgstaller

Kostüme

Tanja Liebermann

Weitere Vorstellungstermine

12., 18., 21., 26. Dezember 2019

10., 12., 14., 18., 25. Januar 2020

16. Februar 2020 | 21., 29. März 2020

11. April 2020 | 12. Mai 2020

Gemeinsam

mit:

UKW 91,3

SR2.de

23


Musiktheater

Der Schauspieler Raimund Widra und die Tänzerin Valentina Pierini

am Lehrpfad Windpark Freisen

24


Musiktheater

DON CARLOS

Oper von Giuseppe Verdi; Libretto von Joseph Méry und Camille Du Locle; nach einem Drama von Friedrich Schiller

In französischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Premiere: Freitag, 24. Januar 2020, Großes Haus

KINO FÜR DIE OHREN

Verdis »Don Carlos« – ein Politthriller für das Heute

Verdis meistgespielte Oper in Deutschland vor 1933:

»Don Carlos«. Und danach: »Aida«. So einfach lässt sich

manchmal ein Jahrhundert auf den Punkt bringen.

»Don Carlos« passt nun wieder in die Zeit – und wie!

Machtspiele des Establishments um König Philipp II.,

Reformstau und enttäuschte Gefühle vermengen sich zu

einem tragischen Cocktail mit tödlicher Wirkung. Elisabeth,

die Prinz Carlos liebt, heiratet aus Staatsräson dessen

Vater. Reformwillige Adelige können sich nicht gegen

den allmächtigen Großinquisitor durchsetzen.

Komponist Verdi legte seine Oper nach Schillers Drama

als großen Politthriller an, der in unseren Tagen als Internet-TV-Serie

beste Einschaltquoten liefern würde. Doch

das hier ist eben die Oper: Hier wird das Geschehen auf

wenige Momente verdichtet und in der Musik – wie durch

ein Brennglas – nochmals konzentriert.

Dass Richard Wagner seine Schwierigkeiten mit Verdi

hatte, lag auch daran, dass die italienischen Orchester, für

die der italienische Kollege komponierte, kleiner waren

als die Luxus-Ensembles in Dresden oder München.

Gerade deshalb aber wirkt »Don Carlos« so authentisch:

Die regierende Kaste wird mit archaischen Bläsercollagen

und ohne die samtene Streicher-Seligkeit karg und schroff

gezeichnet. Dagegen reicht eine Sologeige aus, um das

Sehnen junger Liebender zu seufzen. Gänsehaut kommt

eben nicht nur von Pathos, sondern vor allem von Kopfkino.

Und hier »sehen selbst die Ohren« mit!

Roland Schwab eröffnete mit seiner Regie von Rossinis

»Guillaume Tell« die erste Spielzeit unter der neuen

Leitung von Generalintendant Bodo Busse. Als bildgewaltig

und hochemotional gelten die Inszenierungen

des in München aufgewachsenen Regisseurs, der seine

Ausbildung unter der Leitung von Götz Friedrich an der

Hochschule für Musik und Theater Hamburg erhielt.

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Sébastien Rouland

Roland Schwab

Piero Vinciguerra

Gabriele Rupprecht

Weitere Vorstellungstermine

1., 9., 11., 15., 27. Februar 2020

1., 15. März 2020

1., 12., 18., 25. April 2020

25


Musiktheater

Die Sopranistin Pauliina Linnosaari und der Schauspieler Fabian Gröver

vor dem Schloss Berg in Perl Nennig

26


Musiktheater

MARILYN FOREVER

Oper von Gavin Bryars

Libretto von Marilyn Bowering

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Deutsche Erstaufführung: Samstag, 8. Februar 2020, Alte Feuerwache

MANCHE MÖGENʼS ECHT

Bilder hinter der Fassade einer Ikone

Was die Kameliendame für das 19. Jahrhundert, war die

Monroe für das 20. Eine Frau, geliebt von Millionen, die

sich doch immer ungeliebt fühlte. Der englische Komponist

Gavin Bryars schuf eine Oper über den Filmstar, der

zum Sexsymbol einer männlichen Weltgemeinde wurde.

Doch wer war der Mensch hinter der Blondine, die eine

Rolle spielte, die ihr die Filmproduzenten nahelegten?

Gavin Bryars Oper beginnt in der Nacht, in der Marilyn

Monroe sterben wird – wir schreiben den 6. August 1962.

Wie in kurzen Filmszenen flackert noch einmal ihr Leben

an ihr vorüber. Da ist das kleine Waisenmädchen Nora

Jean Baker, das als Teenager ein sexy Lächeln trainiert, da

ist die missbrauchte junge Schauspielerin.

Bryars, der oft mit dem britischen Sänger Tom Waits

zusammenarbeitete, formt aus diesen Lebensstationen

der Monroe eine einfühlsame Revue des Untergangs. Ein

klassisches Kammerensemble und ein Jazz-Trio sorgen

für den Soundtrack, der an die 1960er-Jahre erinnert und

die Sängerin sowie einen fiktiven Filmregisseur und einen

kleinen Chor begleiten. Bryars komponiert durchaus melodiöse

Musik. Legendär wurde in den 1970er-Jahren sein

»Jesus Blood Never Failed Me Yet«. Dem Straßengesang

eines Obdachlosen mischte Bryars ein ganzes Sinfonieorchester

hinzu und schuf einen über 70-minütigen Loop,

der unter die Haut geht. Dorthin kriechen wir mit Bryars

Musik auch bei Marilyn, der wir als Mensch nahekommen,

wie in keinem ihrer Filme.

Als »Regisseurin von Ausnahmeformat« wurde Barbara

Schöne für ihre Produktionen »Don Giovanni« und »Evita«

gefeiert und in der Fachzeitschrift »Opernwelt« bescheinigte

man ihr genreübergreifend »pointenscharf, präzise

und ungemein unterhaltsam« zu arbeiten. Barbara Schöne

vereint in ihren Inszenierungen Werktreue mit modernen

Gestaltungselementen. Ihr innovativer Regiestil zeichnet

sich durch eine genaue und gemeinsam mit den Darstellern

erarbeitete Personenführung aus.

Musikalische Leitung Stefan Neubert

Inszenierung

Barbara Schöne

Bühnenbild und Kostüme Davide Raiola

Vorstellungstermine – weitere in Planung

13., 14. Februar 2020

13., 14., 20. März 2020

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Musiktheater

Die Tänzerin Yaiza Davilla Gómez und der Tänzer Dean Biosca

auf einem Dach des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

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Musiktheater

DAS RHEINGOLD

Vorabend des Bühnenfestspiels »Der Ring des Nibelungen« von Richard Wagner

In deutscher Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Premiere: Samstag, 28. März 2020, Großes Haus

GIPFEL DER GIER

Achtung, Suchtgefahr!

Richard Wagner neigte eigentlich nicht zu Untertreibungen.

Seine Oper »Das Rheingold« nur als »Vorabend« zu

bezeichnen, ist jedoch ein Meisterwerk des Understatements.

Im Raub des Ringes und des Rheingolds legt der

Komponist nicht weniger als ein Welttheater an, das er in

den weiteren »Ring«-Opern »Walküre«, »Siegfried« und

»Götterdämmerung« genussvoll ausbreitet.

Der »Ring« gilt als einer der 8000er-Gipfel, die Musikliebhaberinnen

und Musikliebhaber wenigstens einmal im

Leben erklommen haben sollten. Und letztlich ist es auch

ein wenig wie Bergwandern: Wer einmal das Glücksgefühl

erlebt hat, nach eines Tages Wanderung durch dunkle

Wälder über sonnige Gletscher blicken zu können, wird

süchtig nach diesem Moment. Im »Rheingold« lässt sich

dies schon nach 136 Takten Vorspiel erahnen, wenn aus

dem Gegrummel des Orchesters wie ein Sonnenstrahl die

hellen Es-Dur-Akkorde durch die Wasseroberfläche des

Rheins brechen. Es ist, als habe man die Welt bislang nur

vom Grund des Flusses aus betrachtet, von dort, wo

Dunkel herrscht und die unbewältigten Ängste hausen.

Den neuen Saarbrücker »Ring« schmieden die ungarischen

Regisseurinnen und Bühnenbildnerinnen Alexandra

Szemerédy und Magdolna Parditka. Sie haben in ihrer

Heimat keinen leichten Stand, was sie zu aufregenden Betrachterinnen

dieses Wagner’schen Welttheaters machen,

in der die Gier auf Allmacht trifft – aktueller geht es nicht.

Gipfel- und Bildersturm, Klangzauber und »In-die-Ecken-

Leuchten«: In Saarbrücken wird endlich wieder ein »Ring«

geschmiedet.

Das Regieteam Alexandra Szemerédy und Magdolna

Parditka verbindet seit ihrer gemeinsamen musikalischen

Ausbildung am Béla-Bartók-Konservatorium in Budapest

eine enge künstlerische Zusammenarbeit. Seit 2006

entwickeln sie unkonventionelle Bühnenkonzepte, führen

Regie und statten zudem ihre Produktionen selbst aus.

2013 erhielten sie eine Nominierung für den Deutschen

Theaterpreis »Der Faust« .

Musikalische Leitung Sébastien Rouland

Inszenierung, Bühnenbild Alexandra Szemerédy und

und Kostüme

Magdolna Parditka

Weitere Vorstellungstermine

5., 10. April 2020

3., 13., 21. Mai 2020

17., 21. Juni 2020

29


Musiktheater

Der Schauspieler Sébastien Jacobi und die Mezzosopranistin Judith Braun

vor dem Kraftwerk an der Römerbrücke

30


Musiktheater

DIE PASSAGIERIN

Oper in zwei Akten, acht Bildern und einem Epilog von Mieczysław Weinberg

Libretto von Alexander Medwedew nach einem Roman von Zofia Posmysz

In mehreren Sprachen mit deutschen und französischen Übertiteln

Premiere: Samstag, 9. Mai 2020, Großes Haus

FÜHLEN, WAS UNSAGBAR IST

Meisterwerke wider das Vergessen

Trotzig, poetisch, witzig und wunderschön: Um

Mieczysław Weinbergs Musik zu beschreiben, fehlt das

eine, das exakte Adjektiv. Große Meister wie Dmitri

Schostakowitsch waren begeistert von seiner Arbeit, doch

die sowjetischen Zensoren waren anderer Meinung. So

kam es, dass Weinbergs Oper »Die Passagierin« aus dem

Jahr 1968 erst 2010 uraufgeführt wurde – mit überragendem

Erfolg.

Dem Werk zugrunde liegt Zofia Posmyzs gleichnamiger

Roman. Die bewegende Geschichte erzählt das Aufeinandertreffen

einer befreiten Insassin des Konzentrationslagers

Auschwitz mit einer ihrer früheren Aufseherinnen.

Marta erkennt ihre Peinigerin Lisa während einer Kreuzfahrt

nach dem Krieg.

Immer wieder »blenden« Text und Musik wie in einem

Film zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her.

Was für Lisa wie ein Traum begann, nämlich ihre Hochzeitsreise,

entwickelt sich nach und nach zum Albtraum:

Lisa hat ihrem Mann ihre Vergangenheit als KZ-Aufseherin

verschwiegen und ganz allmählich kommt die Wahrheit

ans Licht ... Weinbergs Musik bewegt sich dabei trotz

allen Ernstes virtuos zwischen Melancholie und Trotz,

zwischen sinfonischem Pathos und jazziger Leichtigkeit.

Sie braust auf, wird ironisch, beschreibt seelische Kälte

und verzweifelnde Liebe. In Zeiten, da sich Rockstars

aus Marketing-Gründen wie KZ-Häftlinge kleiden, rückt

dieses musikalische Meisterwerk einiges zurecht, was in

der Verharmlosung zu entgleiten droht: Die Erinnerung

daran, dass der Völkermord an den Juden im Zweiten

Weltkrieg kein Kapitel eines Buches ist, kein »Fliegenschiss«,

sondern millionenfaches Einzelschicksal fühlender

und sehnender Menschen.

Der Regisseur und Choreograph Demis Volpi zählt zu

den Shootingstars der Regieszene. Bereits mit zahlreichen

Tanzpreisen ausgezeichnet, erobert er jetzt auch die

Opernwelt. Ab der Theatersaison 2020/2021 wird Volpi als

Ballettdirektor der Deutsche Oper am Rhein vorstehen.

Musikalische Leitung Justus Thorau

Inszenierung

Demis Volpi

Bühnenbild und Kostüme Katharina Schlipf

Weitere Vorstellungstermine

17., 23., 29. Mai 2020

6., 19., 27. Juni 2020

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Musiktheater

Die Schauspielerin Gaby Pochert und der Tenor Algirdas Drevinskas

am Saarufer in Saarbrücken – im Hintergrund das Saarbrücker Schloss

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Musiktheater

LES PÊCHEURS DE PERLES DIE PERLENFISCHER

Oper von Georges Bizet; Libretto von Michel Carré und Eugène Cormon

In französischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Premiere: Freitag, 12. Juni 2020, Großes Haus

DIE LIEBE REGIERT

Melodien mit ungeheurer Kraft

Die Pulverwolken des Chinesisch-Französischen Krieges

waren kaum verraucht, da konnte Frankreich eine weitere

Trikolore auf die Weltkarte stecken: diesmal 1863 in

Vietnam. Schon seit ungefähr 1650 wurde in Westindien

Französisch gesprochen – zumindest von den Kolonialherren.

Nun müssen wir uns in Deutschland sicher nicht

mit dem Zeigefinger gen Westen stellen, doch ist es

schon interessant, dass Georges Bizets exotisch anmutenden

»Perlenfischer« aus dem Jahr 1863 auch vor diesem

Hintergrund neu entdeckt werden wollen.

Der begabte Pianist und »Carmen«-Erfinder schaffte es

nämlich, eine eher krude exotische Handlung um zwei

Inder, deren Freundschaft nach einem Treuebruch auf die

Probe gestellt wird, musikalisch so ergreifend zu erzählen,

dass es uns heute noch berührt. Die Liebe – auch die

zwischen Freunden – siegt in der Oper über religiöse

Gesetze. Das ist eine Botschaft, die auch in Mitteleuropa

hoch aktuell war und ist. Der Kirchenkritiker Bizet packt

uns mit intimen, einfachen Melodien, die eine ungeheure

Kraft entwickeln – ob bei den Soloparts oder in den

Chören.

Enrico Caruso wurde auch wegen seiner Interpretation

der Arie »Je crois entendre encore« zum Superstar der

vorletzten Jahrhundertwende. Wer sich die alte Wachs-

Walze seiner Aufnahmen im Internet anhört, ist vom

ersten Moment an verzaubert. In New York sind die

»Perlenfischer« daher bis heute Kult – und wir sollten

diese Oper in direkter Nachbarschaft zu Frankreich erst

recht hegen und pflegen.

Susanne Lietzow besuchte eine Modeschule in Wien,

absolvierte anschließend ein Studium der Bildhauerei in

New York und eine Schauspielausbildung in ihrer Heimatstadt

Innsbruck. Seit 1999 inszenierte sie bereits u. a. am

Deutschen Nationaltheater Weimar, am Staatsschauspiel

Dresden, am Volkstheater Wien und am Schauspiel

Stuttgart. Mit Georges Bizets »Les Pêcheurs de Perles«

inszeniert sie erstmals am Saarländischen Staatstheater.

Musikalische Leitung

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Video

Stefan Neubert

Susanne Lietzow

Aurel Lenfert

Marie-Luise Lichtenthal

Petra Zöpnek

Weitere Vorstellungstermine

20., 23., 26. Juni 2020

3., 5. Juli 2020

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Musiktheater – Wiederaufnahmen

FAUST

Oper von Charles Gounod

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Wiederaufnahme: Samstag, 28. September 2019, Großes Haus

Als wir Charles Gounods »Faust« in der vergangenen

Theatersaison auf den Spielplan setzten, waren wir

überzeugt: Der Regisseur Vasily Barkhatov ist gerade auf

dem Sprung zu einer großen internationalen Karriere.

Getäuscht haben wir uns nicht. Immerhin wurde der

junge Regisseur im Januar 2019 für den renommierten

»Opera Award« nominiert und steht da in einer Vorschlagsreihe

mit so illustren Regisseuren wie David

Pountney oder Calixto Bieito.

Opernkenner diskutieren gern, welche der Faust-Oper

denn nun die stärkste sei. Berlioz, Boito und auch Busoni

haben Goethes Material vertont. Und wir haben uns für

die Komposition entschieden, die für uns die stärkste ist:

Charles Gounods »Faust«.

Weitere Vorstellungstermine

3., 9., 20. Oktober 2019

1., 6. November 2019

34


Musiktheater – Wiederaufnahmen

LA BOHÈME

Oper von Giacomo Puccini

In italienischer Sprache mit deutschen und französischen Übertiteln

Wiederaufnahme: Samstag, 16. November 2019, Großes Haus

Es sind nicht allzu viele Opern, die so perfekt in die

Vorweihnachtszeit passen wie Giacomo Puccinis

»La Bohème«. Mögen wir nicht alle jenen Adventsrausch,

der sich gerade im zweiten Bild dieser Oper so wunderbar

offenbart: Der Trubel, der im lebhaften Pariser Quartier

Latin seinen Anfang nimmt, um dann im feinen Café

Momus zu enden.

Und wir leben und leiden doch mit dem gesamten

Personal dieser wunderbaren Oper: Mit den Künstlerfreunden

Rodolfo, Colline, Schaunard und Marcello, mit

der ebenso mondänen wie leichtlebigen Musetta und mit

der todkranken Näherin Mimi. Und mit jenen, die sich um

sie scharen: den Kindern, die voller Erwartung auf den

Spielzeughändler Parpignol warten, dem von Musetta

abservierten Liebhaber, dem grummeligen Vermieter

Benoît …

Spätestens bei »Wie eiskalt ist das Händchen« – und

diese wunderbare Arie hören wir bereits im ersten Bild –

hat uns Puccini mit seiner Musik so in seinen Bann

gezogen, dass wir uns wünschen, niemals wieder in eine

eisige Winternacht hinausgehen zu müssen.

Weitere Vorstellungstermine

21. November 2019

6., 15., 25., 28. Dezember 2019

35


5. BIS 10. MÄRZ 2020

Biennales Tanzfestival

Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken | Theater am Ring, Saarlouis

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Ballett

BALLETT

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Ballett

Der Bass Markus Jaursch und die Schauspielerin Anne Rieckhof

an der Ludwigskirche in Saarbrücken

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Ballett

PROMETHEUS

Ballett von Stijn Celis zu Musik von Ludwig van Beethovens »Die Geschöpfe des Prometheus«

und Lorenzo Bianchi Hoesch

Beitrag zum Beethoven-Jahr 2020

Uraufführung: Samstag, 5. Oktober 2019, Großes Haus

DAS SCHÖPFUNGSPRAKTIKUM

Und Prometheus brachte die Kunst ...

Das Beethoven-Jahr 2020 dürfte anstrengend werden.

Sämtliche Werke werden von bekannten und weniger

bekannten Künstlern neu interpretiert. Wie man sich am

besten vorbereitet? So, wie sich der Meister selbst

vorbereitet hat. In seiner 1801 uraufgeführten Ballettmusik

»Die Geschöpfe des Prometheus« legt Ludwig van

Beethoven viele seiner großen sinfonischen Ideen bereits

an. Wer hören mag, kann Instrumentierungen und

Motivwendungen erkennen, wie sie in der »Eroica«, der

schicksalsschwangeren »Fünften« oder der tänzerischen

»Siebten« wiederkehren. Und wenn das Bassethorn mit

der Harfe flirtet, schnalzen Beethoven-Kenner mit der

Zunge: Solch klingende Gewürze sind wie Wasserzeichen

und schulen den Umgang mit dem Genie aus Bonn.

Für die Tänzerinnen und Tänzer aber ist es noch spannender,

jener durch diese »Prometheus«-Musik flirrende

Ungeduld mit ihren Körpern nachzuspüren. Das Vibrieren

und Fiebern gilt der Veränderung Europas, die Beethoven

zu dieser Zeit noch Konsul Napoleon zutraute. Der neue

Mensch, wie Prometheus ihn schafft, erhält neue Fähigkeiten

und Freiheiten. In der Mythologie gibt Prometheus

dem Menschen die Macht über die Natur zurück, da er

ihnen das von Zeus geraubte Feuer überlässt.

Im Ballett ersetzt die Kunst diese Naturgewalt – kein

Wunder bei Feuerkopf Beethoven. Er ist sich sicher, dass

die Veränderung das Gute erschaffen wird. In der Kunst

wie in der Politik. Doch die zweite Hoffnung zerbricht

nur drei Jahre später, als Napoleon Europa selbstsüchtig

unterwirft.

Stijn Celis ist seit der Spielzeit 2014/2015 künstlerischer

Leiter des Saarländischen Staatsballetts. Von 2004 bis

2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater Bern. Im Lauf

seiner Karriere hat er für renommierte Kompanien wie

die Grands Ballets Canadiens, das Tanzensemble der

Göteborger Oper, das Nederlands Dans Theater oder das

Semperoper Ballett choreographiert.

Musikalische Leitung

Choreographie

Bühnenbild

Kostüme

Stefan Neubert

Stijn Celis

Sebastian Hannak

Catherine Voeffray

Weitere Vorstellungstermine

13., 27. Oktober 2019

8., 13., 17., 23. November 2019

20., 27. Dezember 2019

39


Ballett

Die Schauspielerin Verena Bukal und der Tenor Angelos Samartzis

unweit der Saarbrücker Ostspangenbrücke

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Ballett

FUTURE WORLD

Choreographien von Stijn Celis und Richard Siegal

Eröffnung Tanzfestival Saar 2020

Premiere: Donnerstag, 5. März 2020, Großes Haus

WENN AVATARE TANZEN

Der Mensch als Schöpfer

E.T.A. Hoffmanns Erzählung »Der Sandmann« gehört zu

den zentralen Werken der »schwarzen Romantik«. Sie

blickte – quasi zwischen der Aufklärung und Sigmund

Freud – auf die dunkle Seite des Menschen. E.T.A.

Hoffmanns Geschichte vom merkwürdigen Dr. Coppelius,

der eine menschenähnliche Puppe erschafft, entstand

nur wenige Jahre vor Mary Shelleys heute noch bekanntem

»Frankenstein«.

In beiden Geschichten geht es um menschliche Urängste

und Allmachtsphantasien. Der Mensch erhebt sich zum

Schöpfer eines nach seiner Façon geformten vermeintlich

perfekten Wesens, das dann für manche Verwicklung

sorgt.

Ausgehend von E.T.A. Hoffmann kreiert Stijn Celis ein

neues Stück mit dem Titel »Clara«; den Abend komplettiert

Richard Siegals 2014 entstandenes Ballett »Liedgut«.

Stijn Celis ist seit der Spielzeit 2014/2015 Künstlerischer

Leiter des Saarländischen Staatsballetts.

Von 2004 bis2007 war er Ballettdirektor am Stadttheater

Bern. Im Lauf seiner Karriere hat er für renommierte

Kompanien wie die Grands Ballets Canadiens, das

Tanzensemble der Göteborger Oper, das Nederlands

Dans Theater oder das Semperoper Ballett choreographiert.

Richard Siegal, in den USA geboren, tanzte zwischen 1997

und 2004 bei William Forsythes Ballett Frankfurt. In dieser

Zeit entstanden seine ersten Choreographien. 2005

gründete er die interdisziplinäre Künstlerplattform The

Bakery mit Sitz in Berlin. Zwischen 2013 und 2015 hat er

mehrere Werke für das Bayerische Staatsballett erarbeitet;

weitere Uraufführungen entstanden etwa für das Cedar

Lake Contemporary Ballet und das Hessische Staatsballett.

2016 etablierte er seine eigene Kompanie mit dem Namen

Ballet of Difference. In seinen Arbeiten kombiniert er

regelmäßig Tanz mit Medientechnologie.

Choreographie

Bühnenbild

Kostüme

Stijn Celis, Richard Siegal

Stijn Celis, Richard Siegal

Laura Theiss, Richard Siegal

Weitere Vorstellungstermine

14., 22., 27. März 2020

2., 4., 7., 19. April 2020

2., 13., 18. Juni 2020

1. Juli 2020

41


Ballett

Der Bass Hiroshi Matsui

vor der Saarbrücker Ludwigskirche

42


Ballett

AUFBRÜCHE

Ballettabend mit Choreographien von Moritz Ostruschnjak und Marioenrico D’Angelo

Premiere: Freitag, 15. Mai 2020, Alte Feuerwache

DAS SCHWERE LOS MIT DEM LOS

Auf dem Weg sein

Aufbrüche. Immer muss irgendwo jemand aufbrechen

– auch in dieser Sekunde. Das deutsche Wort steht für

Dynamik, für Anfang und einen ersten Schritt. Es hat

aber auch etwas Gewalttätiges in sich – etwas aufbrechen

kann man nur, wenn man einen Widerstand mit Gewalt

überwindet, wenn das herkömmliche Handwerkszeug

nicht mehr ausreicht oder: wenn wir den Schlüssel mal

wieder vergessen haben. Ulla Hahn nannte einst den

zweiten Teil ihrer großen Romantrilogie »Aufbruch«, weil

sie den Weg einer jungen Frau in das Erwachsensein beschrieb

– auch in Lebensphasen kann man aufbrechen.

Und dann ist da der Bergbau: Im Aufbruch, einem senkrecht

nach oben getriebenen Schacht, bestehen besondere

Gefahren durch Steinbruch.

Aufbrüche sind beides: Chance und Gefahr, erste Schritte

in eine bessere Welt und die Bewegung zum falschen

Zeitpunkt.

Dennoch empfinden wir einen Aufbruch überwiegend als

positiv. Weil wir neugierig sind, weil wir etwas »schaffen«

wollen oder schlicht, weil wir uns auf den Weg zum Ziel

freuen und sicher auch häufig den Weg selbst als das Ziel

wahrnehmen.

Moritz Ostruschnjak studierte in München und an der

École Rudra-Béjart Lausanne und tanzte bei Ensembles in

Nürnberg, Mannheim, Arnheim und Göteborg. 2009 war

er an der Uraufführung von Stijn Celis’ »Your Passion is

Pure Joy to Me« beteiligt. Seit 2013 ist er als Choreograph

tätig; seine Stücke entstanden überwiegend in München.

Marioenrico D’Angelo war Tänzer beim Spellbound

Contemporary Ballet und von 2013 bis 2018 am Saarländischen

Staatstheater. Erste Choreographien schuf er für

die »SubsTanz«-Abende. 2018 konnte er als einer von drei

Nachwuchschoreographen im Residenzprogramm des

Hannoveraner Festivals »Tanztheater International« ein

neues Stück erarbeiten.

Choreographie

Moritz Ostruschnjak,

Marioenrico D’Angelo

Weitere Vorstellungstermine

16., 23., 24., 29. Mai 2020

10. Juni 2020

43


Ballett

SUBSTANZ 20

Choreographien des Ballettensembles

Premiere: Samstag, 27. Juni 2020, Alte Feuerwache

KLEINER SCHRITT – GROSSE WIRKUNG

Wenn Tänzer kreativ werden

Der Schritt vom Tänzer zum Choreographen ist immer

eine Grenzüberschreitung. In Saarbrücken ist es

gute Tradition, eine Tanzpremiere der Spielzeit in die

Verantwortung des Ensembles zu legen. Die heutigen

Tänzer sind ohnehin bei neuen Stücken häufig in einer

kollaborativen Weise mit dem Choreo graphen tätig –

oftmals kann man gar nicht genau sagen, wer für die

Gestaltung einer Sequenz verantwortlich ist. Die Aufgabe,

für Kollegen ein Stück zu kreieren, stellt jede Tänzerin,

jeden Tänzer vor eine ganz spezielle Heraus forderung.

Nicht selten entstehen an solchen Abenden neue Handschriften

des Tanzes. Wer dabei war, wird die belebende

Kraft der Entdeckung nie vergessen.

Sie ist inzwischen schon fast eine Institution, die Reihe »SubsTanz« der Tänzerinnen und Tänzer des Saarländischen

Staatsballetts. In Miniaturen stellen sie nicht nur ihre choreographischen Talente unter Beweis, sondern gestalten auch

Bühne, Kostüme und Licht. Für den einen oder anderen ist »SubsTanz« möglicherweise der erste Schritt auf dem Weg

in eine neue Karriere.

Choreographie

Mitglieder des Saarländischen

Staatsballetts

Weitere Vorstellungstermine

28., 30. Juni 2020

4., 5. Juli 2020

44


Ballett – Wiederaufnahme

WE ARE HERE

Tanzstück von Anna Konjetzky

Wiederaufnahme: Donnerstag, 21. November 2019, Alte Feuerwache

Anna Konjetzky beschäftigt sich in ihrem neuen Stück,

einer Uraufführung für das Saarländische Staatsballett,

mit dem Begriff und dem Gefühl der drohenden Gefahr.

Einem Spiel mit Wahrnehmung, ein Zusammenspiel von

Musik und Tanz und wie sie sich gegeneinander verschieben

– und es ist ein Spiel von Bewegung und Bewegungslosigkeit.

Es geht auch ums Näherkommen, das als Gefahr

wahrgenommen wird. Die Münchnerin Anna Konjetzky ist

die vielleicht bekannteste Choreographin der deutschen

freien Szene. Ihre Werke, die stark vom Raumverständnis

der Performance und der bildenden Kunst geprägt sind,

wurden wiederholt mit Preisen ausgezeichnet. Für das

Ballett des Saarländischen Staatstheaters choreographierte

sie in der Spielzeit 2016/2017 »ground«, ihre erste

Arbeit für ein Ensemble an einem festen Haus.

Vorstellungstermine – weitere in Planung

22. November 2019

15. Dezember 2019

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MACHT

OHNMACHT

EMPOWERMENT

46


Schauspiel

SCHAUSPIEL

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Schauspiel

Der Bariton Salomón Zulic del Canto und die Schauspielerin Barbara Krzoska

vor dem Haupteingang des Saarländischen Staatstheaters

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Schauspiel

HOFFNUNG

Schauspiel nach der Trilogie »Habgier, Angst & Hoffnung« von Stijn Devillé

Aus dem Flämischen von Uwe Dethier

Deutschsprachige Erstaufführung: Samstag, 7. September 2019, Alte Feuerwache

WELT RETTEN

Wege aus scheinbar hoffnungsloser Lage

Rund 50 Patente pro Jahr. Diese stattliche Anzahl an

Innovationen wird dem IMEC im flämischen Leuven zugeschrieben,

einer Hightech-Instituts-Ausgründung der

ältesten Universität des Benelux-Raumes. Hier wird ganz

konkret an der Zukunft unserer Welt gearbeitet. In der

gleichen Stadt arbeitet auch der Autor, Regisseur und

Theaterleiter Stijn Devillé seit einigen Jahren an der Zukunft

der Menschheit.

Er setzt, wie die Forscher der traditionsreichen Universitätsstadt,

auf die menschliche Fähigkeit, aus Fehlern zu

lernen und groß zu denken.

Devillé schuf die monumentale Theater-Trilogie »Habgier,

Angst & Hoffnung«. Sie beleuchtet eine besondere

Dekade, nämlich die Zeit seit der großen Finanzkrise

2008. Mit dem dritten Teil »Hoffnung« sind wir im Europa

der Gegenwart angekommen.

Bis dahin zeigen uns die Figuren in Devillés preisgekröntem

Stück so manchen Weg aus scheinbar hoffnungsloser

Lage. Es geht nicht nur um Aufarbeitung oder Anklage,

sondern auch um ganz konkrete Zukunftsvisionen. Devillé

macht Druck und Mut. Auf seiner Bühne treffen Strategen

aus multinationalen Energiekonzernen auf Finanz-Versteher

und Verkehrs-Entknoter. Anklagen ja, weiterdenken –

bitte ebenso gern. Dieses Stück hätte gute Chancen beim

Patentamt.

Der 1980 in Polen geborene Regisseur Krzysztof

Minkowski studierte Theaterwissenschaft und Schauspiel

in Berlin und anschließend Regie an der Berliner Hochschule

für Schauspielkunst Ernst Busch. Seitdem inszeniert

er in Deutschland, Polen, Dänemark und der Schweiz.

In der Spielzeit 2017/2018 inszenierte er in der sparte4

»Animal Farm« von George Orwell mit großem Erfolg.

Inszenierung

Krzysztof Minkowski

Bühnenbild und Kostüme Konrad Schaller

Vorstellungstermine – weitere in Planung

10., 13., 27. September 2019

3., 6., 11., 16. Oktober 2019

2. November 2019

49


Schauspiel

Der Schauspieler Ali Berber und die Sopranistin Olga Jelínková

auf der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken

50


Schauspiel

HEXENJAGD

Schauspiel von Arthur Miller

Deutsch von Hannelene Limpach und Dietrich Hilsdorf

Mitarbeit: Alexander F. Hoffmann

Premiere: Samstag, 14. September 2019, Großes Haus

DAS WUTFIEBER STEIGT

Fatale Selbstermächtigung

Im Zweifel für den Angeklagten. Dieser Grundsatz ist eine

der größten Errungenschaften aufgeklärter Gesellschaften.

Und eben deshalb schwebt dieser Satz immer in

Lebensgefahr, wenn Populisten und ideologische Eiferer

mit den Ängsten der Menschen spielen.

Arthur Miller machte mit seinem Stück »Hexenjagd« in

den 1950er-Jahren eindrucksvoll darauf aufmerksam. Als

US-Senator McCarthy in der Ära des »Kalten Krieges«

Jagd auf Kommunisten in den USA machte, erinnerte

der Schriftsteller an eine Welle von Hinrichtungen des

Jahres – in Salem, Massachusetts 1692. Damals wurden

Menschen zum Tode verurteilt, die mit dem Teufel im

Bunde gestanden haben sollen.

In Arthur Millers Schauspiel rächt sich ein Mädchen an

einem Bauern, mit dem sie ihr erstes Verhältnis hatte.

Der beleidigte Teenager und seine Freundinnen lügen

sich in einen Racherausch und aus einem kleinen Shitstorm

wird tödlicher Ernst für zahlreiche Unschuldige.

Die Ereignisse von 1692 weisen hochaktuelle Parallelen

zu unserer Zeit auf. Irrationale Ängste und Vorurteile

entladen sich in offenem Fremdenhass und Selbstjustiz.

Psychologen messen derzeit mit Sorge die ansteigende

Wut in der Welt. Und ganz egal, ob sie auf politischem,

ökonomischem oder religiösem Fanatismus beruht: Wenn

der Rechtsstaat diese Opfer nicht mehr zu schützen weiß,

sind wir wieder mitten im 17. Jahrhundert.

Christoph Mehler leitete die Spielstätte Box und Bar

am Deutschen Theater Berlin und war von 2011 bis 2014

Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt. Mittlerweile entstanden

Regiearbeiten unter anderem am Staatstheater

Nürnberg, Deutschen Nationaltheater Weimar, Deutschen

Theater Göttingen, Theater Augsburg, Schauspielhaus

Wien, Theater Dortmund, Theater Ingolstadt und an den

Staatstheatern Braunschweig, Mainz, Darmstadt und Saarbrücken.

Hier inszenierte er zuletzt »Dantons Tod«.

Inszenierung

Christoph Mehler

Bühnenbild und Kostüme Jennifer Hörr

Musik

David Rimsky-Korsakow

Bürgerchor

ensemble4

Weitere Vorstellungstermine

18., 27. September 2019

11., 19., 22., 25. Oktober 2019

2., 15., 28. November 2019

3., 11. Dezember 2019

51


Schauspiel

Die Tänzerin Melanie Lambrou und der Tänzer Adrián Ros Serrano

oberhalb des Saarufers – im Hintergrund das Saarländische Staatstheater

52


Schauspiel

FRÜHLINGS ERWACHEN

Schauspiel nach Frank Wedekind

Premiere: Freitag, 8. November 2019, Alte Feuerwache

BEGEHREN UND AUFBEGEHREN

Schulangst und ungewollte Schwangerschaft

Nehmen wir uns kurz Zeit für eine Erinnerung. Erinnern

wir uns an unsere erste Liebe, die ersten tollpatschigen

Körperkontakte mit der großen »Flamme« und das

kindlich schlechte Gewissen, wenn uns die Eltern halb

wissend, halb ahnungslos angeschaut haben, wenn wir zu

spät von der Party oder mit rotem Kopf aus dem Kinderzimmer

kamen. Wie fühlt sich das an? Melancholisch?

Frank Wedekind hat in seinem Drama »Frühlings Erwachen«

genau diese Momente zu großem Theater verarbeitet

– und das schon 1881. Doch geht es ihm nicht nur

um Aufklärung und die Frage, welche Moralvorstellungen

wir der nächsten Generation mit auf den Weg geben sollen,

sondern um unsere Gesellschaft als Ganzes. Natürlich

denken wir an die Moralvorstellungen des preußischen

Kaiserreichs, an Zucht und Ordnung, hochgeschlossene

Kragen und Uniformen.

Die moralische Pickelhaube, die Melchior, Moritz und

Wendla tragen, ist dabei eine Metapher für das Begehren,

das im Wort »Aufbegehren« steckt. Steckt man selbst

in der Pubertät, sind viele Erfahrungen schmerzhaft und

scheinen so überflüssig wie Akne. Sind wir erwachsen

geworden, sollten wir uns dann und wann an die Gefühle

von damals erinnern, erst recht, wenn wir selber Jugendliche

bei der Achterbahnfahrt der Hormone begleiten.

»Frühlings Erwachen« konnte erst 25 Jahre nach der

Fertigstellung des Textes uraufgeführt werden, und Frank

Wedekind war das Enfant terrible des Theaters im Vorkriegsdeutschland.

Bis heute ist sein Stück die Messlatte

für alle, die sich mit dem Thema Moral und Erwachsenwerden

beschäftigen.

Die Regisseurin Magali Tosato gründete gemeinsam mit

der Autorin und Übersetzerin Lydia Dimitrow und der

Bühnenbildnerin Franziska Keune das Theaterkollektiv

mikro-kit. Sie inszenierte in der Spielzeit 2018/ 2019 ihr

Stück »Mettlach« in der Alten Feuerwache.

Inszenierung

Magali Tosato

Bühnenbild und Kostüme Mirella Oestreicher

Musik

Hans Block

Vorstellungstermine – weitere in Planung

13., 17. November 2019

6., 10., 13.,19., 21. Dezember 2019

3., 5., 10., 21., 22. Januar 2020

53


Schauspiel

Der Tänzer Stefane Meseguer Alves

in der Nähe des Saarländischen Staatstheaters

54


Schauspiel

DIE KLEINE MEERJUNGFRAU 6+

Familienstück von Michael Schachermaier nach Hans Christian Andersen

Eine Koproduktion mit dem Theater Freiburg

Premiere: Sonntag, 10. November 2019, Großes Haus

WUNDERBARE UNTERWASSERWELT

Ins Abenteuerland mit Mara und Pip

»Immer alles ausprobieren«, denkt sich die ebenso kleine

wie neugierige Meerjungfrau Mara und taucht aus den

Tiefen auf. Obwohl es der strenge Paps strikt verboten

hat. Ein bisschen Angst hat sie auch: Schließlich gibt’s im

Ozean so allerlei gruselige Gerüchte über die Zweibeiner

und ihre seltsame Welt.

Anders der Küchenjunge Pip. Der ist so gar nicht fasziniert

vom Meer. Er findet es nass und kalt und dunkel und

außerdem mag er den Fischgeruch nicht.

Bis, ja bis ihm eines Tages ein wirklich dicker Brocken ins

Netz geht: Mara, die kleine Meerjungfrau. Und der gefällt

es so gar nicht über Wasser. Atmen kann sie nicht, richtig

spielen kann sie nicht und im Aquarium bestaunt werden

möchte sie auf keinen Fall.

Was also tun? Mara erzählt Pip von der wunderbaren

Wasserwelt und wie toll es sein kann unter den Wellen zu

toben. Das macht wiederum Pip neugierig. Aber wie soll

das denn nun gehen? Schließlich kann Pip unter Wasser

nicht atmen ...

Zum Glück aber gibt es die Meerhexe. Eine gute Hexe.

Die stattet Pip mit allem aus, was ein Junge so braucht,

um in Maras Welt bestehen zu können.

Welche Abenteuer Pip und Mara dann gemeinsam erleben,

verraten wir noch nicht. Spannend wird’s auf jeden

Fall!

Regisseur Michael Schachermaier adaptiert Hans Christian

Andersens Märchen »Die kleine Meerjungfrau« als

farbenfrohe, fantasievolle Unter- und Überwasserwelt mit

Musik für die ganze Familie.

Der Autor und Regisseur Michael Schachermaier studierte

in Wien Theater- und Kulturwissenschaft. Er inszenierte

am Burgtheater, am Volkstheater Wien, am Landestheater

Linz, am Theater Freiburg, und am Theater Oberhausen.

Im Musiktheater brachte er am Stadttheater Klagenfurt

»Die Entführung aus dem Serail« und am Landestheater

Vorarlberg »Don Pasquale« auf die Bühne. Für Servus TV

erarbeitete er einen Live-Theater-Film.

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Michael Schachermaier

Karl Fehringer und

Judith Leikauf

Alexander Djurkov Hotter

Weitere Vorstellungstermine

14., 15., 21., 22., 24., 25., 29. November 2019

1., 2., 4., 6., 7., 8., 9., 10., 11., 12., 13., 15., 17., 18., 19., 20.,

22., 23., 26., 29. Dezember 2019

5. Januar 2020

55


FRANKOPHONE GEGENWARTSDRAMATIK

ÉCRITURE DRAMATIQUE CONTEMPORAINE

Saarbrücken – Alte Feuerwache

Forbach – Le Carreau

27.–30. November 2019

Ausrichtende Partner sind das Le Carreau – Scène nationale de Forbach et de l‘Est mosellan, das Institut Français

Saarbrücken, der Saarländische Rundfunk SR 2 KulturRadio sowie das Saarländische Staatstheater.

56


Schauspiel

BEWEGUNG KOHLHAAS

ODER DER DUNNING-KRUGER-KOHLHAAS-EFFEKT

Schauspiel von Marcel Luxinger

Uraufführung: Samstag, 18. Januar 2020, Alte Feuerwache

KOHLHAASEREI

Die Folgen der Selbstüberschätzung

Der 1. Oktober 1532 ist ein wichtiges Datum für unsere

Rechtsgeschichte. An jenem Samstag machte sich der

Pferdehändler Hans Kohlhase von Cölln an der Spree

auf gen Leipzig, wo er auf der Messe einige seiner Tiere

verkaufen wollte. Bei einem Zwischenstopp ließ ihm ein

Provinzfürst zwei seiner Pferde abnehmen. Begründung:

Kohlhase habe sie gestohlen. Der Pferdehändler versuchte

daraufhin vergeblich, seinen Besitz mit juristischen

Mitteln wiederzuerlangen. Vergeblich. Seinen Ausweg

suchte er dann in der Selbstjustiz. Er brannte Häuser des

selbstgerechten Adeligen nieder und landete dafür auf

dem Schafott.

Mit Heinrich von Kleists Novelle aus dem Jahr 1808 hielt

eine bestimmte Rächerfigur Einzug in die Literatur. Wir

kennen sie heute nur zu gut aus dem Hollywood-Genre.

Auch hier sind es rechtschaffende »kleine Leute«, die sich

von Staat und Justiz im Stich gelassen fühlen. Sie rüsten

auf und ziehen in den Krieg gegen arrogante Eliten oder

Gangster-Kartelle, die mit der öffentlichen Verwaltung

kungeln. Aber so sehr wir mitfühlen können, gruselt es

uns auch vor dem Terror

der Selbstjustiz. Wann nämlich sollte sich das »gesunde

Volksempfinden« gegen »die da oben« wenden? Und

wann ist das Rechtssystem die letzte Bastion eines aufgeklärten

Miteinanders? Ist bei Kohlhase gar die magische

Wirkung des Dunning-Kruger-Effekts zu beobachten,

wonach jemand, der die eigenen Fähigkeiten über- und

die der anderen unterschätzt, sehr viel sorgloser große

Risiken eingehen kann?

Wie aktuell der Stoff ist, zeigt unser Verfassungsgerichtspräsident

Prof. Wolfgang Voßkuhle. Einer seiner Lieblingsbegriffe

lautet »Kohlhaaserei« – und damit rügt er

Wutbürger wie politische Populisten. Der 1. Oktober 1532

ist noch immer ein wichtiges Datum.

Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Bettina Bruinier

Schauspieldirektorin am Saarländischen Staatstheater.

Inszenierung

Bettina Bruinier

Bühnenbild und Kostüme Mareile Krettek

Musik

Oliver Urbanski

Vorstellungstermine – weitere in Planung

24., 25., 31. Januar 2020

2., 7., 12., 29. Februar 2020

3., 19., 27. März 2020

57


Schauspiel

Die Sopranistin Valda Wilson und der Schauspieler Thorsten Köhler

am Saarpolygon in Ensdorf

58


Schauspiel

AMADEUS

Schauspiel mit Musik von Peter Shaffer

Deutsch von Nina Adler

Premiere: Freitag, 7. Februar 2020, Großes Haus

GIGASTAR

Das Leben eines Genies

Die Superstars der Musik wurden Mitte des 19. Jahrhunderts

geboren. Franz Liszt, Frédéric Chopin und Niccolo

Paganini kleideten sich ins Schwarz der Priester und

ließen die Konzertsäle abdunkeln. Ein Wolfgang Amadeus

Mozart hingegen war vielleicht ein Enfant terrible, aber

sicher kein Superstar. Das Geld reichte kaum für die Miete

und wurde auch gern in Glücksspiel und dem damals

ziemlich teuren Kaffee angelegt.

Als Peter Shaffer 1979 sein Schauspiel »Amadeus« in

London herausbrachte, war es Zeit für ein neues Mozart-

Bild. Der bis dahin Verehrte wurde von Musikern wie

Nicolaus Harnoncourt aus seiner Zuckerhülle gemeißelt.

Als Miloš Forman dann 1984 seinen Film »Amadeus«

in die Kinos brachte, gab es kein Halten mehr: Mozart

wurde neu entdeckt und spätestens durch Falcos Superhit

»Amadeus« posthum 1985 zum Gigastar.

Etwa 40 Jahre später: In der Welt der Klassik haben sich

die Erben Harnoncourts in Sachen Mozart durchgesetzt.

Wer Mozart heute für sich neu entdecken möchte, sollte

seine Genialität in den Partituren suchen. Schließlich

unterliegen seiner Musik »Programme«, die selbst die

ausgebufftesten Robotik-Informatiker mit den Ohren

schlackern lassen. Dieser Mann konnte die damals so

moderne »Natürlichkeit« mathematisch genau darstellen

und gleich noch eine kleine Frivolität mit einbauen. Dass

sein Erzrivale Salieri dies erkannte und an seiner eigenen

Mittelmäßigkeit verzweifelte, macht Peter Shaffers Stück

doppelt spannend. Wir verbeugen uns vor Mozart mit

diesem Schauspiel mit Musik.

Der Autor und Regisseur Michael Schachermaier studierte

in Wien Theater- und Kulturwissenschaft. Er inszenierte

am Burgtheater, am Volkstheater Wien, am Landestheater

Linz, am Theater Freiburg, und am Theater Oberhausen.

Im Musiktheater brachte er am Stadttheater Klagenfurt

»Die Entführung aus dem Serail« und am Landestheater

Vorarlberg »Don Pasquale« auf die Bühne. Für Servus TV

erarbeitete er einen Live-Theater-Film.

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Michael Schachermaier

Karl Fehringer und

Judith Leikauf

Alexander Djurkov Hotter

Weitere Vorstellungstermine

12., 14., 29. Februar 2020

13., 20., 25., 31. März 2020

13., 23., 26. April 2020

2., 6., 10., 24., 26. Mai 2020 | 11., 24. Juni 2020

59


Schauspiel

Der Schauspieler Gregor Trakis und die Tänzerin Isabella Taufkirch

an der Klosterruine Wörschweiler

60


Schauspiel

NORA

Schauspiel von Henrik Ibsen

Premiere: Samstag, 4. April 2020, Alte Feuerwache

KEINE WIDERREDE

Der lange Weg zum Selbst

Ein Menschheitstraum ging am 19. April 2015 in Hongkong

in Erfüllung. Teilweise. Damals aktivierten Techniker

den Roboter »Sophie« erstmals. Seine Geburtsstunde

markierte einen Wendepunkt in der Programmierung von

Künstlicher Intelligenz (AI). Geboren – so jubelten die Forscher

damals – war die »Loving AI«, also ein Programm,

das auf Gefühle von Menschen reagieren und ihnen im

besten Fall sogar die Liebe beibringen kann, bis man sie

ausschaltet, wenn man ihrer überdrüssig wird.

1879 erlebte Henrik Ibsens Drama »Nora oder Ein Puppenheim«

seine Uraufführung. Damals ging es nicht um

Robotik, sondern um die Frage, wie es in ganz normalen

bürgerlichen Wohnzimmern zugeht. Das war bahnbrechend.

Im Mittelpunkt dieses Klassikers steht das Ehepaar

Nora und Torvald Helmer. Verdrängte Leidenschaften,

verheimlichte Entscheidungen und das Diktat des Patriarchats

sind die großen Themen, die jedoch ganz alltäglich

um die Ecke kommen. Ibsens Stück schockiert nicht, es

schleicht sich eher in unsere Seele und in unser Hirn –

das sind die beiden Lieblings-Aufenthaltsorte von guter

Dramatik. Am Ende ihres Erkenntnisprozesses sagt Nora,

dass sie ihr ganzes Leben wie eine Puppe behandelt

wurde. Und da fällt sie uns wieder ein, diese Sophie, die

ein Roboter ist. Wir werden Maschinen keine Empathie

lehren können, sagen kritische Wissenschaftlerinnen und

Wissenschaftler. Aber sie werden uns vielleicht ein Stück

weit Empathie beibringen können. Unser Puppenheim ist

also hochaktuell und nicht weniger spannend als 1879.

Schirin Khodadadian studierte Germanistik und Französisch

an der Universität Münster. Für ihre Inszenierung

von Theresia Walsers Stück »So wild ist es in unseren

Wäldern schon lange nicht mehr« am Staatstheater Kassel

bekam sie 2005 den Förderpreis für Regie der Deutschen

Akademie für Darstellende Künste. Es folgten zahlreiche

Arbeiten am Staatstheater Kassel, aber u. a. auch am

Staatstheater Nürnberg, am Theater Osnabrück und den

Wuppertaler Bühnen.

Inszenierung

Schirin Khodadadian

Bühnenbild und Kostüme Carolin Mittler

Vorstellungstermine – weitere in Planung

8., 10., 14., 19., 24., 25., 30. April 2020

8., 22. Mai 2020

61


Schauspiel

Die Mezzosopranistin Carmen Seibel und die Sopranistin Marie Smolka

vor dem Landtag des Saarlandes

62


Schauspiel

DER GROSSE GATSBY

Schauspiel nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald

Premiere: Freitag, 17. April 2020, Großes Haus

DER TRAUM VOM GROSSEN SCHEIN

Macht und Ohnmacht einer Generation

Francis Ford Key dichtete die amerikanische Nationalhymne

»The Star Spangled Banner«. Als sein Urgroßneffe

F. Scott Fitzgerald 1925 seinen Roman »Der große

Gatsby« vollendete, hatten die USA aber noch gar keine

offizielle Hymne. Erst 1931 wird das Gedicht des Urgroßonkels

dazu erklärt. Spannend sind die Verbindungen

zwischen den beiden in der Rückschau: Bis zum Weltkriegseintritt

1917 sind die USA noch keine geeinte

Nation im modernen Sinne. Der Krieg und der anschließende

Wirtschaftsboom ändert alles. Die an ihren

Traum glaubenden Amerikaner erleben eine globale

Verflechtung – inklusive Wirtschaftskollaps am Ende

der »Roaring Twenties«.

Bis dahin vergnügt sich die später »verloren« genannte

Generation in den Jazz-Clubs der Mega-Citys. F. Scott

Fitzgerald ist mittendrin. Das Kind der oberen Mittelschicht

hat Erfolg, zweifelt, verzweifelt und stürzt schließlich

ab. Damit spiegelt er in seinem »Gatsby« auch sein

eigenes Leben sowie das seiner Generation. Bis heute ist

diese große amerikanische Erzählung so zeitlos wie bunt

schillernd. Wir bringen sie in großer Ausstattung und mit

viel Musik auf die Theaterbühne – inklusive der spannenden

Frage, ob uns die Konsequenzen von rasantem Boom

und ebensolchem Absturz nicht sehr aktuell vorkommen.

Vielfach verfilmt – zuletzt mit Leonardo DiCaprio als

Gatsby – ist dieser Stoff dazu gemacht, im Bühnenlicht zu

glänzen wie die »Flappers« der 1920er-Jahre. Sie waren

frech, tanzten Shimmy und schminkten sich das Knie. Ihre

Partys sollten eigentlich niemals enden.

Bettina Bruinier studierte Opern- und Schauspielregie

an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Freischaffend seit 2005, so beispielsweise am Deutschen

Theater Berlin, am Volkstheater München, am Staatsschauspiel

Dresden und als Hausregisseurin am Schauspiel

Frankfurt. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Bettina

Bruinier Schauspieldirektorin am Saarländischen Staatstheater.

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Bettina Bruinier

Volker Thiele

Justina Klimczyk

Weitere Vorstellungstermine

24. April 2020

8., 15., 19., 22., 27. Mai 2020

7., 25., 28., 30. Juni 2020

63


Schauspiel

Die Tänzerin Alexandra Christian und der Tänzer Shawn Throop

bei Sonnenuntergang auf dem Winterberg in Saarbrücken

64


Schauspiel

TRÜFFEL TRÜFFEL TRÜFFEL

Lustspiel von Eugène Labiche

Aus dem Französischen von Tobias Haberkorn

Premiere: Samstag, 6. Juni 2020, Alte Feuerwache

BEEINDRÜCKEND

Hochstapler im Tiefflug

Es gibt Menschen, die sammeln Wörter, die zu verschwinden

drohen. Eines dieser Wörter: Gernegroß. Der Gernegroß

ist seit Jahrhunderten Hauptdarsteller in zahllosen

Komödien. Louis de Funès, Vico von Bülow alias Loriot

oder Stan und Ollie konnten diesen Gernegroß so spielen,

dass wir uns noch heute in die Ecke werfen vor Lachen.

Und einer, der den Gernegroß beschrieb wie kein anderer,

war der französische Komödienexperte Eugène Labiche.

Im Europa vor 1900 bog man sich beim Besuch seiner

Stücke vor Lachen, sodass sein Name schnell zum Markenzeichen

wurde. Einen Labiche zu vertonen, bedeutete für

Komponisten wie Jacques Offenbach oder Johann Strauß

fast automatisch den Aufstieg in den Operetten-Olymp.

Und wenn man Labiches Texte entstaubt, kommen auch

heute noch Komödien zum Vorschein, die so manchen

Comedy-Autor blass aussehen lassen.

In »Trüffel Trüffel Trüffel« spielen sich Kleinbürger gegenseitig

vor, wie weit sie es gebracht haben. Da ist die

Loge in der Oper und das andauernde Bestellen von

Trüffel-Gerichten – man bekommt fast Mitleid mit den

hochstapelnden geistigen Tieffliegern. Die Gags sind

derart gut gesetzt, dass das Stück auch heute bestens

funktioniert, wie die »Süddeutsche Zeitung« nach der

Wiederentdeckung vermerkte: »Man ist davon entzückt,

oder um es mit Ermelinde zu sagen: beeindrückt‹.«

Julia Prechsl studierte von 2013 bis 2017 Regie an der

Theaterakademie August Everding. Seit 2016 inszeniert

sie als freischaffende Theaterregisseurin, u. a. am Staatstheater

Nürnberg, dem Theater Münster, dem Staatstheater

Darmstadt und dem Stadttheater Regensburg. Im

Sommer 2017 wurde sie eingeladen am renommierten

»Directors Lab« des Lincoln Center Theaters, New York

City, teilzunehmen. Nach einer szenischen Einrichtung im

Rahmen des Festival Primeurs arbeitet Julia Prechsl zum

zweiten Mal in Saarbrücken.

Inszenierung

Bühnenbild

Kostüme

Musik

Julia Prechsl

Birgit Leitzinger

Olivia Rosendorfer

Fiete Wachholtz

Vorstellungstermine – weitere in Planung

9., 12., 18., 19., 21., 26. Juni 2020

1., 3. Juli 2020

65


Schauspiel – Wiederaufnahmen

ICH, IKONE

Produktion des Jungen Ensembles nach Darstellungen der Jeanne d’Arc

Wiederaufnahme: Sonntag, 15. September 2019, Alte Feuerwache

Wie ist das so? Jung und schon berühmt sein.

Was passiert, wenn der Ruhm verblasst?

Oder ein tragisches Ereignis die Menschen sehr früh aus

dem Leben reißt? Amy Winehouse, Kurt Cobain, James

Dean ... Sie alle konnten ihren Ruhm nicht lang genießen.

Frankreichs Nationalheilige Jeanne d’Arc wurde gerade

einmal 19 Jahre alt. Ihre Geschichte hat sich das Junge

Ensemble vorgenommen und geht in einer spannenden

Inszenierung der Frage nach, wie das eigentlich so ist

mit der Wechselwirkung von Berühmtheit und Bildnis.

Weitere Vorstellungstermine

in Planung

Anlässlich des Bundestreffens der »Jugendclubs an

Theatern« steht diese Produktion noch einmal auf

dem Spielplan.

Mit freundlicher Unterstützung von Nanogate SE

66


Schauspiel – Wiederaufnahmen

DIE LEIDEN DES JUNGEN WERTHER

Schauspiel nach dem Roman von Johann Wolfgang Goethe

Wiederaufnahme: Sonntag, 29. September 2019, Alte Feuerwache

Wer kennt das nicht? Dieses erste stürmische Verliebtsein,

dieses Verlangen nach dem geliebten Menschen, das uns

nicht schlafen lässt und uns jedwede Konzentration raubt.

Dazu dieses schier unerträgliche Warten. Auf die nächste

WhatsApp, auf die nächste Mail, das auf das nächste

Selfie. Jeder Facebook-Eintrag, jeder neue Instagram-

Follower wird mal skeptisch, mal freudig registriert.

Hatte der junge Werther es damals einfacher? Zu einer

Zeit, in der ein Brief so schnell befördert wurde, wie

ein Pferd laufen konnte? Und er auf Post seiner Lotte

tagelang warten musste? Wir wissen es nicht, und doch

verstehen wir Werther, wenn er sagt: »Manchmal sag’ ich

mir: Dein Schicksal ist einzig, so ist noch keiner gequält

worden. Dann lese ich einen Dichter der Vorzeit, und es

ist mir, als sähe ich mein eigenes Herz.«

Weitere Vorstellungstermine in Planung

67


sparte4

SUPPENKÜCHE

HOCKEN. REDEN. SEIN.

DEBÜTANTENBALL

FORUM FÜR JUNGE KUNST

JEMAND ZUHAUSE.

DIE OPEN STAGE

MELODIEN FÜR MILLIONEN

MIT DEN JOJO ACHIMS

KONZERTSAISON

LIVE-MUSIK@SPARTE4

SPARTENSPRECHER

DIE LESEREIHE

MONDO TASTELESS

DIE TRASHFILMREIHE IN

DER SPARTE4

ENSEMBLEWERKSTATT

68


sparte4

SPARTE4

69


sparte4

Die Schauspielerin Laura Trapp und der Schauspieler Silvio Kretschmer

auf der Schlossmauer in Saarbrücken

70


sparte4

WEH DEM, DER AUS DER REIHE TANZT. SULZBACH

Schauspiel nach dem Roman von Ludwig Harig | Saarland-Saga zweiter Teil

Uraufführung: Freitag, 13. September 2019, sparte4

ANNÄHERUNG AN EINEN ORT

Verdichtete Geschichte

Der kleine René ist anders als die Kinder in der Schule.

Seine Kleidung ist seltsam, er hat einen französischen

Namen und seine Mutter bringt ihn täglich mit einem

chromblitzenden Auto zur Schule. Diese Äußerlichkeiten

genügen, um ihn zum Prügelknaben der Klasse zu machen.

In seinem autobiographischen Roman »Weh dem,

der aus der Reihe tanzt« erzählt der 1927 im saarländischen

Sulzbach geborene Ludwig Harig die Geschichte

seiner Kindheit und Jugend im Dritten Reich. Die familiäre

und schulische Umgebung, der Wunsch dazuzugehören,

lässt ihn zum begeisterten Hitlerjungen werden. Doch

Haring schreibt auch über ein anderes Sulzbach. Über die

Großkundgebung der Antifaschisten, die 1934, angeführt

von Max Braun in Sulzbach, demonstrierte, über die

Spaziergänge des Widerstandskämpfers Willi Graf im

Sulzbacher Wald, über den tamilischen Flüchtlingsjungen

Kethes, der in den 80er-Jahren, zur Zeit der Entstehung

des Romans, in einem Flüchtlingslager in Sulzbach lebt.

Nach dem Schauspiel »Mettlach«, das als erster Teil der

Saarland-Saga in der Spielzeit 2018/2019 am Saarländischen

Staatstheater herauskam, inszeniert Schauspieldirektorin

Bettina Bruinier nun »Weh dem, der aus der

Reihe tanzt. Sulzbach« als zweiten Teil der Saarland-

Saga. Auf der Grundlage von Harigs Roman entsteht eine

Collage von Zeitzeugenberichten, historischem Material

und Spielszenen, die eine Epoche der Geschichte des

Saarlandes theatral verdichtet.

Bettina Bruinier studierte Opern- und Schauspielregie

an der Bayerischen Theaterakademie August Everding.

Freischaffend seit 2005, so beispielsweise am Deutschen

Theater Berlin, am Volkstheater München, am Staatsschauspiel

Dresden und als Hausregisseurin am Schauspiel

Frankfurt. 2018 war sie Jurymitglied beim Körber

Studio Junge Regie. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist

Bettina Bruinier Schauspieldirektorin am Saarländischen

Staatstheater.

Inszenierung

Bettina Bruinier

Bühnenbild und Kostüme Elisabeth Vogetseder

Video

Eike Weinreich,

Alexej Hermann

Vorstellungstermine – weitere in Planung

20. September 2019

27. Oktober 2019

71


sparte4

Der Tänzer Edoardo Cino und die Tänzerin Micaela Serrano Romano

am Arthouse-Kino Filmhaus in Saarbrücken

72


sparte4

ADA UND IHRE TÖCHTER

Komödie von Noah Haidle

Deutsch von Brigitte Landes

Premiere: Donnerstag, 31. Oktober 2019, sparte4

ABSPANN DES LEBENS

Zwischen Realität und Fiktion

72 Jahre. Das ist der bislang noch nicht eingestellte

Rekord für die längste Laufzeit einer Fernsehserie. Und

wer bislang dachte, dass Homers »Odyssee« das Maß

aller epischen Längen sei, der kennt Ada nicht. Ada spielt

seit 27 Jahren in der drittklassigen Soap »What is the

Cause of Thunder?« und hat ein besonderes Problem:

Die jahrelange Verkörperung der Rolle der Emily Posten

hat sie zu – nun ja – zu Emily Posten gemacht. Ein Schelm,

wer nun an Wolfgang Bahro oder Marie-Luise Marjan

denkt. Doch seien wir ehrlich: Schreien wir nicht laut

vor der Glotze auf, wenn uns geliebte Serienhelden in

anderen Filmen und anderen Rollen begegnen?

Möchten wir sie nicht fragen: Wie läuft’s bei GZSZ oder

in der Lindenstraße?

So mag es Noah Haidle gegangen sein. Der 1978 geborene

Autor dachte sich die Figur der Ada aus. Sie behandelt

ihre real existierende Tochter Ophelia immer mehr wie

das Kind ihrer Rollenfigur Emily, das die meiste Zeit im

Koma liegt. Und dann muss Ada Mordanschläge überstehen

– Anschläge auf ihr Leben oder das, was sie für ihr

Leben hält. Die Täter: Drehbuchautoren und Produzenten,

die sie aus der Serie schreiben (lassen) wollen. »So nicht«,

ist die Devise von Ada – Verzeihung: Emily.

Mit seiner rabenschwarzen Komödie versucht Noah

Haidle einmal mehr »Schönheit in die Welt zu bringen«.

So drückt er es aus. Dabei zerfließen die Grenzen von

Realität und Fiktion, dass es eine Freude ist. Ganz nebenbei

schuf er Paraderollen für zwei Schauspielerinnen und

einen Theaterabend, der jedem Serien-Junkie ans Herz

gelegt wird. Wie die Rekord-Soap heißt? »Springfield

Story« (1952 bis 2009). Und damit zurück zur Werbung.

Thorsten Köhler ist Schauspieler, Regisseur, Bühnenbildner

und leitet mit Luca Pauer die sparte4 am Saarländischen

Staatstheater. In der Spielzeit 2018/2019

inszenierte er Michel Decars Stück »Philipp Lahm« sowie

die Uraufführung von Dave Eggers Roman »Eure Väter, wo

sind sie? Und die Propheten, leben sie ewig?«.

Inszenierung,

Bühnenbild und Kostüme Thorsten Köhler

Video

Grigory Shklyar

Musik

Jan Kersjes

Vorstellungstermine – weitere in Planung

5. November 2019

15. Dezember 2019

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sparte4

Der Tänzer Conner Bormann und die Tänzerin Miyuki Shimizu

oberhalb der Saar – im Hintergrund das Saarländische Staatstheater

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sparte4

1 YOTTABYTE LEBEN

Schauspiel von Olivia Wenzel

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Saar

Uraufführung: Freitag, 17. Januar 2020, sparte4

SMILEY FÜR DIE DATENKRAKE

Gäserne Menschen

Glamsquad Angel. Schon der Name ist Programm. Wahrscheinlich

ist sie eine junge Frau – das liegt irgendwie

nahe. Was wir sicher wissen: Sie ist eine Influencerin und

verdient Geld damit, in den sozialen Medien dauerpräsent

zu sein. Wir begegnen Glamsquad Angel in einem

Hotelzimmer. Hier hat sie sich verschanzt, weil draußen

mal wieder jemand Amok läuft.

Die junge Autorin Olivia Wenzel schrieb dieses Stück der

Generation Instagram auf den digitalen Leib. Denn nur

wer seine Internetpräsenz auf ein Maximum ausdehnt, hat

eine Chance, sich Gehör zu verschaffen, könnte der gemeinsame

Nenner dieser Generation sein. Jede Mahlzeit,

jede Minute der Lieblingsserie muss kommentiert oder

abgelichtet werden. Im Internet können wir alles sein,

außer allein. Die Stürme des Lebens gliedern sich dann

nur noch in zwei Arten: Love und Shit. Kleine Böen oder

sanfte Brisen werden nicht mehr wahrgenommen. Doch

wie viel Leben hält das Internet aus? Und wie viel Internet

halten wir aus?

Ein Yottabyte, also 100 Milliarden Festplatten mit jeweils

zehn Terabyte Datenkapazität, ist eine Speichergröße,

die bislang nur von Geheimdiensten wie der NSA

gebraucht wird. In »1 yottabyte leben« schüttelt die Influencerin

der Datenkrake freundlich die Tentakeln und wird

zum gläsernen Menschen, als fände sie damit ihre eigentliche

Bestimmung – durchsichtig und doch unbekannt.

Matthias Mühlschlegel ist Theaterregisseur und Performancekünstler.

Seit 2010 arbeitet er mit der Künstlergruppe

Unkoordinierte Bewegung zusammen. Am Saarländischen

Staatstheater inszenierte er in der Spielzeit 2018/19

»Pig Boy 1986–2358« im Rahmen des Festivals Primeurs

sowie »NippleJesus« von Nick Hornby.

Inszenierung

Matthias Mühlschlegel

Bühnenbild und Kostüme Rimma Starodubzeva

Video und Vernetzung Grigory Shklyar mit

Studierenden der HBK

Vorstellungstermine – weitere in Planung

23. Januar 2020

13. Februar 2020

1. März 2020

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sparte4

Die Schauspieler Michael Wischniowski und Thorsten Rodenberg

in der Nähe des Kraftwerks an der Römerbrücke

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sparte4

SCHINDEREI WER DIE WAHRHEIT SAGT, WIRD GEHÄNGT

Performative Inszenierung des Ensembles der gesteuerten Bestimmer*innen nach der Flugschrift von Georg Büchner

Uraufführung: Freitag, 3. April 2020, sparte4

Mit freundlicher Unterstützung von Nanogate SE

FRIEDE DEN HÜTTEN! KRIEG DEN PALÄSTEN!

Macht und Ohnmacht

Wie ist das eigentlich mit den Mauern? Begrenzen oder

schützen sie uns? Und was ist mit den Räumen, die sie begrenzen?

Gemütliche Rückzugshöhle oder beklemmende

Zelle? Und was eigentlich passiert in diesen Räumen? Wie

steht’s um die anderen? Brauchen wir ihre Nähe, ist sie

gar lebenswichtig oder wittern wir Gefahr, wenn uns einer

zu nahekommt?

Diesen Fragen – verwoben mit Georg Büchners »Der

Hessische Landbote« – geht das neu gegründete

»Ensemble der gesteuerten Bestimmer*innen« in seinem

ersten Bühnenprojekt nach.

»Friede den Hütten! Krieg den Palästen!« forderte Büchner

einst in seinem berühmt gewordenen Flugblatt, und so

ist’s nur verständlich, dass sich die Ensemblemitglieder in

der bescheidensten Hütte, die das Saarländische Staatstheater

zu bieten hat – der sparte4 nämlich –, zur Probenarbeit

mit dem Team um Regisseur Matthias Pick treffen.

Eine performative Inszenierung soll so entstehen, in der

die Saarbrücker*innen immer auch die Perspektive

wechseln, sich im Bühnenraum neu verorten.

Wo gehöre ich hin? Bin ich Teil einer unscharfen Masse

oder doch scharf gezeichnetes Individuum? Ja, wer

eigentlich bin ich? Und wo steckt sie, unsere Lust auf

Macht und ihr Gegenpart die lähmende Ohnmacht?

Lässt sie sich finden? Im Gestern? Im Heute? Im Morgen?

Spannende Fragen, noch offene Antworten, die die

Saarbrücker*innen bis zur Premiere finden werden.

Matthias Pick arbeitet seit 2007 als Regisseur unter

anderem in Gera, Jena, Weimar, Dresden und Berlin. Seit

Abschluss seines Medienkunst-Studiums ist er selbstständiger

Fotograf und arbeitet als Künstler mit verschiedenen

Formaten in den Bereichen Theater, Performance Art

und Grafik. Seine aktuelle Inszenierung »Tiere essen« am

renommierten Stellwerk in Weimar zeichnet sich durch

seine experimentelle Handschrift aus.

Inszenierung

Matthias Pick

Co-Inszenierung Sophia-Charlotte Reiser

Bühnenbild und Kostüme Petra Linsel

Weitere Vorstellungstermine

in Vorbereitung

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sparte4

Der Bariton Stefan Röttig und die Schauspielerin Martina Struppek

im Saarbrücker Schloss

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sparte4

DAS KNURREN DER MILCHSTRASSE

Schauspiel von Bonn Park

In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main

Premiere: Freitag, 5. Juni 2020, sparte4

ILLUSTRE GESELLSCHAFT

Viel Glitzer und ein paar Tränen

Kennen Sie, nein, nicht den, sondern das: Da geht man

ins Kino, wahlweise auch vor den heimischen Fernseher,

wahlweise auch zu den Freunden, die genau jenen

Streaming-Dienst schätzen, für den man selbst kein

Abo hat. Und warum zieht es uns vor Leinwand oder

Bildschirm? Eben. Weil der Lieblingskritiker einen Film

empfohlen hat, bei dem sich schon der Cast so unglaublich

liest, dass man nun wirklich unbedingt ...

Der Autorin dieser Zeilen ging es beim Lesen von »Das

Knurren der Milchstraße« so. Wahnsinn, diese Besetzungsliste!

Da trifft der fassungslose Kim Jong-un auf

den ernüchterten Donald Trump, die fette Heidi Klum

isst einfach alles auf, was furchtbar und schrecklich ist,

bestaunt von der zornigen Frau, die tatsächlich die Sozialdemokratie

retten will, auch wenn das Angela Merkel erst

recht traurig macht. Die dauerunkende Kassandra mischt

sich ebenso unters Bühnenvolk wie jener Mann, der ausnahmsweise

einmal nicht Manuel Neuer heißt. Zu dieser

illustren Clique gesellt sich der mahnende Biologe.

Ein außerirdischer Biologe. Der sich ob des Chaos’ auf

dem Planeten Erde erst einmal nur wundert.

Der junge Dramatiker Bonn Park verabreicht uns mit

seinem preisgekrönten »Knurren der Milchstraße« eine

globale Kopfwäsche, sein unmissverständliches »Stopp!«,

wenn man so möchte, und ein großartiges obendrein,

wenn er selbst einem 11-jährigen Schulmädchen seine

Stimme verleiht und spricht: »Ihr braucht einen Wendepunkt.

Einen richtigen Wendepunkt. Einen echten, ehrlichen,

ganz ganz ehrlichen Wendepunkt, wütend und

spektakulär, mit Glitzer und Tränen.«

Genau das wollen wir.

Maxime Mourot assistierte in Luzern und Bern und

studiert seit 2016 Regie an der Hochschule für Musik und

Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Seine Inszenierungen

waren am Luzerner Theater, dem Saarländischen

Staatstheater, im Theater im Bauturm Köln und im Frankfurt

LAB zu sehen.

Inszenierung

Maxime Mourot

Bühnenbild und Kostüme Kati Stubbe

Vorstellungstermine – weitere in Planung

10., 21. Juni 2020

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sparte4 – Wiederaufnahmen

DOSENFLEISCH

Thriller von Ferdinand Schmalz

Wiederaufnahme: Samstag, 28. September 2019, sparte4

Die Autobahn. Ewiger Fluss, bis es mal wieder kracht.

Seit einiger Zeit passieren an einer Stelle seltsame

Unfälle. Am Rastplatz daneben will ein Versicherungsangestellter

der Zufälligkeit auf den Grund gehen. Er trifft

dort Jayne, die früher Schauspielerin war, und Beate, die

Tankstellenbesitzerin, deren Elternhaus dem Autobahnbau

weichen musste. Er entdeckt schnell, dass die beiden

Frauen etwas zu verbergen haben, hat sich aber bereits

verliebt ... Und dann ist da noch der Fernfahrer, der

wegen einem verunglückten Lastwagen voll Dosenfleisch

halten muss. Bachmann-Preisträger Ferdinand Schmalz

reflektiert in seinem durchkomponierten Thriller mit viel

Sprachwitz und philosophischen Pointen unser Leben auf

der Autobahn und den Rausch der Geschwindigkeit mit

seiner ganzen Fatalität.

Weitere Vorstellungstermine in Planung

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sparte4 – Wiederaufnahmen

ANIMAL FARM

Schauspiel nach dem Roman von George Orwell

Wiederaufnahme: Donnerstag, 19. September 2019, sparte4

Es reicht. Sie sind ja arbeitswillig, aber so willkürlich und

schlecht wie der versoffene Bauer Jones den Hof führt,

geht es nicht weiter. Die Schweine zetteln die Revolte der

Farmtiere an: »Alle Tiere sind gleich!« Das Versprechen

der Demokratie. Bald übernehmen die Schweine das

Regiment … Zu dritt verkörpern die Schauspieler vom

panisch gackernden Huhn über den stoischen Esel bis

hin zu Schafherde und angreifender Bauernschar das

gesamte Aufgebot des Orwell-Klassikers über wiederkehrende

Machtstrukturen. »Dabei kommen die neuen,

schweinischen Regenten (unterlegt von Micha Kaplans

treibenden Sounds) wie Wiedergänger heutiger Politiker

daher. So anspielungsreich und nuanciert, wie es das

Ensemble dabei versteht, mimisch wie gestisch auf der

Klaviatur der Macht zu spielen, denkt man sich: Das

kennen wir doch.« (Saarbrücker Zeitung)

Und das Publikum ist derart begeistert von »Animal

Farm«, dass dieses Schauspiel bereits in der dritten

Spielzeit auf dem Spielplan steht.

Weitere Vorstellungstermine in Planung

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sparte4

SPARTE4-FORMATE

SUPPENKÜCHE HOCKEN. REDEN. SEIN.

Heiße Suppe zu brennenden Themen – Talkformat mit

Gästen und einer warmen Mahlzeit

In der Suppenküche kommen lokale Experten aus Stadt

und Land an einen Tisch (besser: eine Bierbank), um

darüber zu reden, was uns in dieser Zeit im Herzen und

Hirne brennt. Dabei geht es nie wie bei herkömmlichen

TV-Diskussionen um den Schlagabtausch, also möglichst

starke Contra-Positionen, sondern immer um anregende

Gespräche und neue Ideen. Im Mittelpunkt stehen

Saarbrücker Initiativen oder Projekte von Einzelnen – und

natürlich der rege Austausch mit dem sparte4-Publikum,

das genauso zur Diskussion gebeten ist. Begleitet wird

das Ganze von einem Graphic Recorder, der die großen

Themen auf Papier festhält. Und dann gibt‘s natürlich

auch wirklich eine Suppe.

Geplante Themen

Im September: KINDER AN DIE MACHT

Wo gibt es Beteiligung und Mitspracherechte für Kinder –

und wie verändert das die Welt?

Im November: NACHBARSCHAFT LEBEN

Was lockt uns aus dem Kokon unserer Wohnungen und

über die deutsch-französische Grenze?

Im Februar: EMPOWERMENT

Lohnarbeit versus Selbstbestimmung oder: Wenn wir

arbeiten, wollen wir auch mitreden!

Im Mai: TSCHÜSS KAPITALISMUS

Dein Geld ist von gestern – teilen, tauschen, upcyclen

statt kaufen und kaputt machen.

NEU!

DEBÜTANTENBALL FORUM FÜR JUNGE KUNST

Bevor die sparte4 Theatersaal wurde, beherbergte sie

unter anderem eine Orthopädie-Schuhmacherwerkstatt

und kurzzeitig auch die kleinste Kunstgalerie des Saarlandes.

Einlagen für Senk-, Spreiz- oder Plattfüße werden wir

wohl so schnell nicht ins Programm aufnehmen, wohl aber

der bildenden Kunst endlich wieder ein Obdach bieten:

Studierende der Hochschule für Bildende Künste Saar

erhalten ab dieser Spielzeit die Möglichkeit, ihre Kunst

einen Abend lang unserem Publikum zu präsentieren.

Film, Performance, Sound-Art, Grafik, Malerei, Fotografie,

Installation und Bildhauerei bereichern an ausgewählten

Abenden über die Spielzeit verteilt ab sofort unser

Programm. Vernissagen samt interessanter Gespräche mit

angehenden Künstler*innen.

In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Kunst

Saar

JEMAND ZUHAUSE. DIE OPEN STAGE

Die Bühne gehört dem Publikum

Jetzt seid ihr gefragt! Einmal im Monat bitten wir zur

Open Stage auf die Bühne der sparte4. Unser Raum steht

jedem und allem offen: deinem Verein, deiner Musik,

deinen Texten, deinem Sport, deiner Stand-up, deiner

Meinung und natürlich und vor allem auch deiner

Neugierde, solltest du nur gucken wollen. Eintritt frei!

Anmeldungen unter sparte4@staatstheater.saarland

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sparte4

SPARTE4-FORMATE

KONZERTSAISON LIVE-MUSIK@SPARTE4

Das Feinste, was die deutsche, europäische und internationale

Musikszene zu bieten hat: garantiert tanzbar,

unbedingt laut und immer ganz dicht an Euch dran! Und

das zum Taschengeldpreis!

In Kooperation mit Haifischblut Collective

MELODIEN FÜR MILLIONEN

MIT DEN JOJO ACHIMS

Zwanzig Minuten. So viel Probenzeit bleibt jedem

Ensemblemitglied, das sich bereit erklärt, gemeinsam

mit den JoJo Achims die originelle Coverversion eines

bekannten Songs zu erarbeiten. Das Resultat: kultigbunte

Liederabende zu wechselnden Themen.

Gute Stimmung vorprogrammiert!

ENSEMBLE-WERKSTATT

In unserer Theaterwerkstatt werden Themen aus Stadt,

Land, Gesellschaft und natürlich unserem Spielplan

extrahiert, gefiltert und künstlerisch unter professioneller

Anleitung von Mitgliedern des Schauspielensembles, den

Regieteams und unseren Theaterpädagogen auf und natürlich

auch für unsere Bühne erarbeitet. Denn der beste

Eindruck vermittelt sich immer noch dann, wenn man’s

einfach mal selber ausprobiert: Theater – ganz praxisnah

erleben!

SPARTENSPRECHER DIE LESEREIHE

Gute Autor*innen gibt es viele. Aber leider schaffen es

nicht alle in unseren Abendspielplan. Dennoch finden wir,

man sollte sie unbedingt kennenlernen! Unsere Lesereihe

gibt Gelegenheit dazu, wenn sie aus ihren neuesten Stücken,

Romanen oder Sachbüchern lesen. Und sollte der

Text gefallen, kann das Buch auch gleich mitgenommen

werden.

In Kooperation mit dem Buchladen im Nauwieser Viertel

und der Buchhandlung St. Johann, Saarbrücken

MONDO TASTELESS

DIE TRASHFILMREIHE IN DER SPARTE4

Auch in dieser Spielzeit werden wieder schwarze Perlen

internationalen Filmschaffens vor die Säue, sprich: unser

Publikum, geworfen, während die Crème de la Crème der

Branche – Filmkritiker, abgehalfterte Starlets, verhinderte

Regisseure und Selbstdarsteller – über Entstehungsgeschichten,

Skandale und Filmhistorie plaudert; schließlich

ist kein verpatzter Streifen so krude wie die Story seines

Scheiterns. Keine Jugendfreigabe! Nur echt mit echtem

Alkohol!

DARKNET

MYTHEN DER POPKULTUR

Die neue Talkrunde

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ensemble4

ENSEMBLE4

Das vierte Ensemble des Saarländischen Staatstheaters

setzt sich zusammen aus Bürger*innen jeden Alters, die

Teil des Theaters sein möchten. Bestehend aus Expertenensembles

wirken sie in Produktionen im Großen Haus

mit, erarbeiten eigene Projekte oder kommen für einen

Tag zur Ensemble-Werkstatt zusammen, um künstlerisch

zu experimentieren.

Auf der Bühne stehen keine Profis, sondern »Experten

des Alltags«: Menschen, die ihre eigene Sicht auf das

Leben haben. Niemand spielt eine Rolle, jeder ist er

selbst und verhandelt mit seinen Mitspielern und dem

Publikum seine persönliche Ansicht zum Thema. Das Ziel

sind Theaterabende mit nichtprofessionellen Künstlern,

die authentisch ihr Weltbild verhandeln. Wie durch ein

Vergrößerungsglas wird so die Stadt mit ihren Menschen

auf der Bühne betrachtet. Dies bietet Identifikationsmöglichkeiten

und Diskussionsgrundlagen. Die Saarbrücker*-

innen setzen sich mit ihrem eigenen Weltbild direkt auseinander.

Fragen und Anmeldungen

an Luca Pauer, Leiterin Junges Staatstheater und sparte4,

l.pauer@staatstheater.saarland

Das ensemble4 setzt sich zusammen aus drei Säulen:

Professionelle Theaterproduktionen mitgestalten

Eigene Bürger*innen-Produktionen erarbeiten und

Theater ausprobieren in den Ensemble-Werkstätten.

ENSEMBLE DER MÄDCHEN

Regisseur Christoph Mehler hat bereits mit dem Bürgersprechchor

aus »Dantons Tod« bewiesen, dass er Saarländer*innen

auf der Bühne in Szene zu setzen weiß. Nun sind

20 junge Frauen Teil des ensemble4 und bereichern die

Eröffnungsproduktion des Schauspiels im Großen Haus.

HEXENJAGD

Premiere: Samstag, 14. September 2019, Großes Haus

ENSEMBLE DER GESTEUERTEN

BESTIMMER*INNEN

Saarbrücker*innen nehmen Perspektiven ein, begeben

sich in Macht- und Ohnmachtgeschichten von früher,

heute und morgen. Sie werden Teil des leeren Raums.

Sie werden Teil der Gewalt. Unter der Regie von Matthias

Pick begibt sich das ensemble4 in eine performative

Inszenierung in der sparte4.

SCHINDEREI

WER DIE WAHRHEIT SAGT, WIRD GEHÄNGT

Premiere: Freitag, 3. April 2020, sparte4

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ensemble4

KUNST MACHEN

ENSEMBLE-WERKSTÄTTEN

JUNGES ENSEMBLE

Das Junge Ensemble des Saarländischen Staatstheaters

richtet sich an 14- bis 21-Jährige und erarbeitet jährlich

eine Produktion in der Alten Feuerwache.

Infos und Anmeldung bis zum Freitag, 27. September 2019,

an Luca Pauer, l.pauer@staatstheater.saarland

Premiere: Samstag, 18. April 2020, Alte Feuerwache

ENSEMBLE-WERKSTATT IN DER SPARTE4

In den Ensemble-Werkstätten werden Bürger*innen unabhängig

von Produktionen am Saarländischen Staatstheater

zu eintägigen Workshops, Symposien und Kooperationen

mit Künstlern eingeladen.

Termine finden sich in den Monatsplänen des

Saarländischen Staatstheaters

JUGENDTANZ-ENSEMBLE iMOVE

Seit 2009 existiert die Jugendtanzgruppe iMove, um

tanzbegeisterten Jugendlichen ein regelmäßiges Angebot

zu bieten. Die Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren

treffen sich wöchentlich zum Training.

Infos und Anmeldung

Claudia Meystre, claudiameystre@gmx.de

ENSEMBLE DER KONSTANTEN

Momentane und ehemalige Mitglieder des ensemble4

treffen sich einmal im Monat zur Planung eigener Projekte.

Denn aufhören möchte hier keiner.

Die feste Gruppe findet ihre Mitglieder in ehemaligen

ensemble4-Projekten

Premiere im Rahmen des Tanzfestivals Saar,

Alte Feuerwache

Das ensemble4 wird unterstützt von Nanogate SE

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Liedmatineen

LIEDMATINEEN UND LIEDERABEND

Sonntags, 11 Uhr, Mittelfoyer Großes Haus

Bariton Peter Schöne, 13. Oktober 2019

Sopranistin Carmen Seibel, 17. November 2019

Tenor Algirdas Drevinskas, 12. Januar 2020

Sopranistin Marie Smolka, 22. März 2020

Mezzosopranistin Judith Braun, 14. Juni 2020

Hommage à Michel Legrand, 12. Februar 2020

Gemeinsam mit SR 2 KulturRadio lädt

Sie das Saarländische Staatstheater

im Februar zu einem Liederabend

in den Großen Sendesaal des

Saarländischen Rundfunks ein.

UKW 91,3

SR2.de

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Konzert

DAS AUSFÜHRLICHE KONZERT-JAHRESHEFT ERHALTEN SIE AB

MITTE JUNI 2019 BEIM 8. SINFONIEKONZERT, AN DER THEATERKASSE

UND AM INFOSTAND IM GROSSEN HAUS

KONZERT

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Junges Staatstheater

AUSFÜHRLICHE INFORMATIONEN FINDEN SIE IN

DER SPIELZEIT-BROSCHÜRE »JUNGES STAATSTHEATER«,

DIE ZU BEGINN DER SPIELZEIT 2019/2020

AUSLIEGEN WIRD

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Junges Staatstheater

JUNGES

STAATSTHEATER

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Junges Staatstheater

Wir laden ein, Theater im Saarländischen Staatstheater

zu erleben und nie wieder zu vergessen. Wir möchten

Schnittstelle sein zwischen Theater und Publikum, neue

Sichtweisen ermöglichen und Schulen dabei unterstützen,

neue Wege des Lernens zu erschließen. Theater kann

eine Menge bewegen und fordert jeden Einzelnen von

uns, sich zu beteiligen.

Wir, das sind drei Theaterpädagog*innen, die Ihnen für

Fragen und Begleitmaterial jederzeit gerne zur Verfügung

stehen.

Mit dem E-Mail-Newsletter »Junges Staatstheater«

immer auf dem neuesten Stand

Den monatlichen Newsletter kann jeder erhalten, der

Interesse an aktuellen Empfehlungen und den theaterpädagogischen

Angeboten hat.

Anmeldung unter

www.staatstheater.saarland/theaterpaedagogik/

junger-newsletter

Luca Pauer

Leitung Junges Staatstheater,

Theaterpädagogin, ensemble4

l.pauer@staatstheater.saarland

Johanna Schatke Theaterpädagogin für Musiktheater

und Konzert

j.schatke@staatstheater.saarland

N. N. Theaterpädagog*in für Schauspiel

und Tanz

tpz@staatstheater.saarland

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Junges Staatstheater

STAATSTHEATER UND SCHULE

THEATERPÄDAGOGISCHES ZENTRUM (TPZ)

Die Theaterpädagogik des Saarländischen Staatstheaters

ist Teil des Theaterpädagogischen Zentrums (TPZ) Saar.

Dieses verknüpft das überzwerg - Theater am Kästnerplatz,

die Beratungsstelle Schultheater am Ludwigsgymnasium

sowie das Saarländische Staatstheater. Die neue Struktur

ist durch einen Erlass des Ministeriums für Bildung und

Kultur des Saarlandes langfristig gesichert.

Angebot des TPZ richtet sich an alle Schulformen und

Altersstufen sowie an Lehrkräfte und Pädagog*innen aller

Fachbereiche.

Weitere Informationen unter

info@tpz-saar.de oder www.tpz-saar.de

MITTENDRIN AM KULTURWANDERTAG

Hautnah und mittendrin erleben Schüler*innen den

Prozess einer Tanz-, Musik- und Schauspielproduktion.

In Begleitung der Theaterpädagog*innen wird der

Theateralltag mit all seinen Facetten zum vielseitigen

Erlebnis. Auch im Rahmen eines Kulturwandertages

können Module gebucht werden. Möglich ist eine

Kombination aus Workshop, Besuch hinter den Kulissen

und Einblicken in Berufe am Theater.

MITTENDRIN BEIM SINFONIEKONZERT

An ausgewählten Vormittagen laden wir jeweils eine

Schüler*innen-Gruppe ein, mitten im Staatsorchester zu

sitzen und aus neuer Perspektive spannende Details des

Orchester-Musizierens zu entdecken. Dazu gehört jeweils

ein Vorbereitungsworkshop in der Schule, bei dem bereits

im Vorfeld das musikalische Werk und die Besonderheiten

des Orchesters kennengelernt werden.

Termine für »Mittendrin« können individuell mit dem Team

des Jungen Staatstheaters vereinbart werden.

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Junges Staatstheater

STAATSTHEATER UND SCHULE

PRODUKTIONSKLASSEN

Gibt es ein Stück im Spielplan, für das sich Ihre Klasse

besonders interessiert? Als Produktionsklasse übernehmen

sie die Patenschaft für eine Inszenierung des

Staatstheaters an drei bis fünf Terminen mit Workshops,

Probenbesuch, Künstlergespräch und einem Vorstellungsbesuch

zum ermäßigten Preis. Sprechen Sie uns gerne

darauf an.

EINFÜHRUNGEN VOR DER VORSTELLUNG

Für Gruppen unterschiedlichen Alters, die einen Theaterbesuch

planen, lohnt es sich, vorab eine praktische

Einführung zu buchen. Kurzweilig werden die Inszenierung

und deren Themen vermittelt und mit Methoden der

Theaterkunst praktisch aufbereitet.

KOSTPROBEN FÜR UNTERRICHTENDE

VOR- UND NACHBEREITUNGSWORKSHOPS

Ein Theaterbesuch ist ein Abend voller neuer Eindrücke.

Die Ästhetik und Themen der Produktion werden im

Vorfeld aufgegriffen und für die Schüler*innen mit theaterpädagogischen

Übungen zu einer unvergesslichen und

persönlichen Erfahrung.

JUST-SHORTFACTS FÜR DEN UNTERRICHT

Als Erweiterung des Workshops werden Hintergründe zu

dem Konzept einer Inszenierung für die Unterrichtsgestaltung

zusammengefasst. Zudem geben wir Anregungen

für die praktische Vorbereitung auf den Theaterbesuch.

Die JUST-Shortfacts sind über das Junge Staatstheater

erhältlich.

Unterrichtende haben die Möglichkeit, bereits vor der

Premiere einen Blick auf die neueste Produktion zu werfen.

Neben einem Probenbesuch werden Hintergründe

der Inszenierung erläutert und praktische Anregungen für

den Unterricht gegeben.

VORSTELLUNGSBESUCHE FÜR UNTERRICHTENDE

Unterrichtende haben neuerdings auch die Möglichkeit,

eine zweite Vorstellung ausgewählter Inszenierungen aller

Sparten kostenfrei zu besuchen. Theaterpädagog*innen

und Dramaturg*innen des Saarländischen Staatstheaters

begleiten den Besuch und geben praktische Anregungen

für den Unterricht.

Termine und Anmeldung über das Landesinstitut für

Pädagogik und Medien.

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Junges Staatstheater

NEU: JUNGE ABONNEMENTS

Die »Jungen Abonnements« richten sich an Menschen bis 18 Jahre sowie an Schülern, Studenten, und Auszubildende bis

27 Jahre und maximal zwei Begleitpersonen. Inhaber einer Jugendleiter-Card sind von dieser Altersregelung ausgenommen.

JUNGES ABO GROSSES HAUS

14+

4 Termine

Hexenjagd Donnerstag S 28.11.2019 19:30 Großes Haus

Die Hochzeit des Figaro Sa. O 11.01.2020 19:30 Großes Haus

Future World Samstag B 04.04.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby Donnerstag S 25.06.2020 19:30 Großes Haus

I 40,30 € II 34,80 € III 28,80 € IV 22,00 € V 16,00 €

I 120,80 €* II 104,30 €* III 86,30 €* IV 66,00 €* V 48,00 €*

*Begleitperson

JUNGES ABO ALTE FEUERWACHE

14+

4 Termine

Frühlings Erwachen Dienstag S 10.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas Sonntag S 02.02.2020 18:00 Alte Feuerwache

Marilyn forever Freitag O 20.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel Mittwoch S 01.07.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 20,00 €

Freie Platzwahl – 60,00 €*

*Begleitperson

JUNGES ABO KONZERT

12+

4 Termine, montags

2. Sinfoniekonzert 04.11.2019 20:00 Congresshalle

5. Sinfoniekonzert 09.03.2020 20:00 Congresshalle

7. Sinfoniekonzert 25.05.2020 20:00 Congresshalle

8. Sinfoniekonzert 29.06.2020 20:00 Congresshalle

I 35,00 € II 31,00 € III 28,00 € IV 24,00 € V 18,00 €

I 105,00 €* II 93,00 €* III 84,00 €* IV 72,00 €* V 54,00 €*

*Begleitperson

JUNGES ABO SPARTE4

4 Termine

Weh dem, der aus der Reihe tanzt Fr. S 20.09.2019 20:00 sparte4

Ada und ihre Töchter Dienstag S 05.11.2019 20:00 sparte4

1 yottabyte leben Donnerstag S 23.01.2020 20:00 sparte4

Das Knurren der Milchstraße Mi. S 10.06.2020 20:00 sparte4

Freie Platzwahl – 12,00 €

Freie Platzwahl – 36,00 €*

*Begleitperson

14+

JUNGES ABO MIX

14+

4 Termine

Frühlings Erwachen Dienstag S 10.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Die Hochzeit des Figaro Sa. S 11.01.2020 19:30 Großes Haus

Marilyn forever Freitag O 20.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Der große Gatsby Donnerstag S 25.06.2020 19:30 Großes Haus

I 30,15 € II 27,40 € III 24,40 € IV 21,00 € V 18,00 €

I 90,40 €* II 82,15 €* III 73,15 €* IV 63,00 €* V 54,00 €*

*Begleitperson

KINDERABO

5+

4 Termine, sonntags

Hans im Glück S 27.10.2019 15:00 Ottweiler

Die kleine Meerjungfrau S 08.12.2019 16:00 Großes Haus

Kinderkonzert K 09.02.2020 11:00 Großes Haus

Es klopft bei Wanja in der Nacht S 08.03.2020 15:00 Überzwerg

I 27,00 € II 26,00 € III 25,00 € IV 24,00 € V 23,00 €

I 37,50 €* II 36,75 €* III 35,25 €* IV 33,75 €* V 32,25 €*

*Begleitperson

93


Junges Staatstheater

STAATSTHEATER UND MITMACHEN

PRMTHS2020

2020 ist Beethovenjahr. Ein großes Projekt mit saarländischen

Jugendlichen widmet sich Ludwig van Beethoven

und setzt sich mit seiner Ballettmusik »Die Geschöpfe

des Prometheus« auseinander. Der »Rebell« Beethoven

und die Gestalt des Prometheus werden auf ihre für

Jugendliche interessante Erscheinungsbilder und Handlungsweisen

untersucht. Sie werden in die Moderne, in

die Lebenswelt der Jugendlichen übertragen. Daraus

entwickeln sie eigene Ausdrucksformen. Das Projekt

mündet in zwei Aufführungen auf der Bühne der Alten

Feuerwache des SST.

In Zusammenarbeit mit der Landesarbeitsgemeinschaft

Tanz im Saarland e. V. und der Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung.

KINDER-MUSIKWERKSTATT WÄHREND

DER SINFONIEKONZERTE

THEATERSPATZEN UND KINDERCHOR

Freude am Singen: Kids und Teens können in zwei

Theaterchören ihre Stimmen ausprobieren.

Die 6- bis 10-Jährigen treffen sich bei den Theaterspatzen,

Teens ab acht Jahren beim Kinderchor.

Theaterspatzen

Franziska Leonardy, spatzenchor@staatstheater.saarland

Kinderchor

Mauro Barbierato, kinderchor@staatstheater.saarland

BALLETTSCHULE

In der Ballettschule werden Kindertanz sowie klassischer

Tanz für Kinder und Jugendliche angeboten.

Infos und Anmeldung

Youn Hui Jeon, y.jeon@staatstheater.saarland,

Telefon 0681 3092-232

Das ist doch mal was: Während die Eltern sonntags im

Sinfonischen Konzert gut betreut werden, können die Kids

in einem anderen Raum des Congress-Centrums Instrumente

bauen und spielerisch Sinfonien entdecken.

Dieses Angebot gilt in Kombination mit Konzertkarten

und kostet 3 € pro Teilnehmer*in. Für Kinder von vier bis

neun Jahren, Anmeldung erforderlich.

Anmeldung über die Vorverkaufskasse: 0681 3092-486,

kasse@staatstheater.saarland

94


Junges Staatstheater

BUNDESTREFFEN

29. BUNDESTREFFEN

»JUGENDCLUBS AN THEATERN«

Vom 15.–20. September 2019, Saarbrücken

Die Freude ist groß: Das Bundestreffen findet 2019 in

Saarbrücken statt, ausgerichtet vom Saarländischen

Staatstheater.

Das bewährte Format des Festivals sieht sechs Aufführungen

von Jugendclubs vor, die von einer Fachjury ausgewählt

werden, und die Bandbreite und Vielfalt der Jugendclubarbeit

an Theatern in Deutschland abbilden. Über die

Aufführungen hinaus gibt es durch Aufführungsgespräche,

Diskussionsformate und Workshops die Gelegenheit zum

Austausch. Fester Bestandteil des Festivals sind außerdem

die »short acts«, ein Format für junge Regisseur*innen.

In Zusammenarbeit mit:

Mit Unterstützung vom:

BUNDESVERBAND

THEATERPÄDAGOGIK

Begründet wurde dieses bundesweite Festival für die

Arbeit der Jugendclubs an Theatern 1990 am Thalia

Theater Hamburg. Seit 1993 ist das Bundestreffen

»on tour«. Der Bundesverband Theaterpädagogik ist der

ständige verantwortliche Veranstalter.

Festivalprogramm und Festivalbändchen gibt es ab

August 2019 an der Vorverkaufskasse.

Fortbildungen für Theaterpädagogi*innen können über

den Bundesverband Theaterpädagagoik gebucht werden.

95


Junges Staatstheater

KOOPERATIONEN

ÜBERZWERG – THEATER AM KÄSTNERPLATZ

Theater für junges Publikum

Erich-Kästner-Platz 1

66119 Saarbrücken

Telefon 0681 958283-0

E-Mail kontakt@ueberzwerg.de

www.ueberzwerg.de

PREMIEREN

MÄDCHEN WIE DIE

Von Evan Placey

Premiere: Samstag, 28. September 2019

Empfehlung für Schulvorstellungen: Ab Klassenstufe 7/8

In Kooperation mit dem TheaterGrueneSosse aus

Frankfurt als Teil des Doppelpassbündnisses

»üBER.LAnD« mit dem TheaterGrueneSosse und

dem Hessischen Landestheater Marburg.

Gefördert im Fonds Doppelpass der

ES KLOPFT BEI WANJA IN DER NACHT 4+

Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Tilde Michels

und Reinhard Michl

Bühnenfassung von Stephanie Rolser

Uraufführung: Sonntag, 13. Oktober 2019

96


Junges Staatstheater

PREMIEREN

WEITER AUF DEM SPIELPLAN

GIPS ODER WIE ICH AN EINEM EINZIGEN TAG

DIE WELT REPARIERTE 10+

Von Anna Woltz

Premiere: Februar 2020

FRÜHSTÜCK MIT WOLF 4+

QUARTIER FÜR VIER 4+

DIE WERKSTATT DER SCHMETTERLINGE 5+

EIN JUGENDSTÜCK

Premiere: Juni 2020

STROMER 6+

RICO, OSKAR UND DIE TIEFERSCHATTEN

8+

DIE GESCHICHTE VON LENA 8+

Theater im Klassenzimmer

DAS MÄDCHEN, MIT DEM DIE KINDER NICHT

VERKEHREN DURFTEN 9+

PATRICKS TRICK 10+

NATHANS KINDER 10+

FAST FAUST

IN MEINEM HALS STECKT EINE WELTKUGEL

INS NORDLICHT BLICKEN

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Rückblick in Bildern und Zitaten

RÜCKBLICK

IN BILDERN

UND ZITATEN

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Rückblick in Bildern und Zitaten

SPIEGELUNGEN

Nicht nur »Schwere Kost«, sondern insgesamt ein

gelungener und kraftstrotzend-dunkler Ballettabend.

Michael Schneider, SR2 Kulturradio

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Rückblick in Bildern und Zitaten

DER ROSENKAVALIER

Der neue »Rosenkavalier« am Saarbrücker Theater ist

ein Rundumvergnügen. Mit fantastischen Stimmen,

einem glänzenden Orchester und einer Regie, die

Hofmannsthals Wort-Soufflés mit kräftigem Witz und

kühler Bühne etwas entgegensetzt.

Oliver Schwambach, Saarbrücker Zeitung

100


Rückblick in Bildern und Zitaten

WERWOLF

Der Inszenierung von Bettina Bruinier merkt man die Lust

am Spiel mit den popkulturellen Vorbildern an. Inspiriert

von Genrekino und Comic schreckt sie im ersten Teil nicht

davor zurück, die Figuren noch weiter ins Schräg-Groteske

zu überzeichnen ...

Reingart Sauppe, Nachtkritik

101


Rückblick in Bildern und Zitaten

DIE TOTE STADT

Dirigent Justus Thorau überzeugte mit einem

mitreißenden Dirigat. Mit hörbarer Begeisterung fegte

er durch die Partitur, ließ immer wieder berauschend

ausmusizieren, ohne die Sänger aus dem Blick zu

verlieren. Staunenswert, dass er jederzeit die Balance

zwischen Bühne und Graben gewährleisten konnte.

Dirk Schauß, Online-Merker

102


Rückblick in Bildern und Zitaten

KAFKAS HAUS

Franz Kafka, der selbst beim Verfassen seiner genialen

Texte ab und zu gelacht haben soll, würde es in

Saarbrücken schaudern – aus Ehrfurcht und aufgrund

der Erkenntnis, welch hoher Grad an Realität seinen

surrealen Arrangements doch innewohnt.

Björn Hayer, Theater der Zeit

103


Rückblick in Bildern und Zitaten

SOLDIER SONGS

Filigraner Friede kehrt erst ein, als der Vater am

beflaggten Sarg seines Sohnes trauert und Zuschauer

auf die Bühne gebeten werden, um an den einzelnen

Stationen Andacht zu halten. Verdienter Riesenapplaus.

Kerstin Krämer, Saarbrücker Zeitung

104


Rückblick in Bildern und Zitaten

MÉLODIE! MALADIE! MÉLODRAME!

Verena Bukal verleiht der Caven nicht nur darstellerisch

eine ganz wunderbare, zerbrechliche Erscheinung, in der

doch mehr Stärke und Selbstbewusstsein steckt, als man

annahm. Als Sängerin läuft sie erst recht zur Hochform

auf.

Silvia Buss, Saarbrücker Zeitung

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Rückblick in Bildern und Zitaten

DAS ACHTE LEBEN (FÜR BRILKA)

Das Stück könnte in Abwandlung von Turgenjews

Generationendrama »Väter und Söhne« jetzt

»Mütter und Töchter« heißen. Es bietet einen Stoff, der

in Saarbrücken, dessen Partnerstadt Tbilissi heißt,

schlicht gezeigt werden musste. Ohne Irritationen.

Einfach großes Erzähltheater. Auch mal schön.

Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung

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Rückblick in Bildern und Zitaten

DER STREIT

Ja sicher, man kann herzhaft lachen, sich saftig amüsieren

in der Komödie »Der Streit« von Marivaux. Jede Menge

Slapsticks in der Inszenierung von Matthias Rippert und

ein hervorragendes Schauspieler-Ensemble sorgen dafür.

Aber hinter all der Komik blitzt immer wieder die Tragödie

hervor, die die Liebe zwischen zwei Menschen so mit sich

bringt.

Barbara Grech, SR3

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Rückblick in Bildern und Zitaten

MÉDÉE | MEDEA SENECAE | MEDEAMATERIAL

Demis Volpis Regieentscheidung erweist sich für die

einzelne Szene als Glücksgriff. … Die Gefühlswelt der

Frau, die Volpi nicht von vornherein als Verkörperung

des Bösen stigmatisiert wissen will, tranchiert der

Regisseur ohne Oberflächlichkeiten in ihre

kontrastierenden Wesenszüge.

Jesper Klein, FAZ

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Rückblick in Bildern und Zitaten

SHAKESPEARE IN LOVE

Bruinier inszeniert mit viel Gespür für Timing und

Tempo. Moderne Rockmusik und ein Drehbuch mit

scharfzüngigem Sprachwitz sorgen für gute Laune und

Emphase im Versteck- und Verwechslungsspiel.

Heiner Dahl, Saartext

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Rückblick in Bildern und Zitaten

EXTRAVAGANZEN

Tänzer stampfen lassen zu Vivaldi, das wagt und kann

wohl nur einer. So mündet selbst »La Stravaganza« in

Wohlgefallen. Massiver Applaus.

Cathrin Elss-Seringhaus, Saarbrücker Zeitung

110


Service – Rund um den Spielplan

SERVICE

111


Service – Rund um den Spielplan

RUND UM DEN SPIELPLAN

MATINEEN UND SOIREEN*

Schon vor der Premiere rundum gut informiert: Zu Neuproduktionen

in Musiktheater und Ballett laden wir zur

Matinee bzw. Soiree ein. Erfahren Sie vorab Wissenswertes

über Werk und Inszenierung, werfen Sie einen ersten

Blick auf Bühnenbildmodell und Kostümfigurinen und

lernen Sie Regieteams und Darsteller*innen kennen.

PROBENSTART*

Sie möchten vor der Inszenierung etwas über das Stück,

den Autoren und das Konzept des Regieteams wissen?

In unserer Reihe »Probenstart« begeben wir uns an Orte

in der Stadt, um mit dem Regieteam und Experten aus

der Stadtgesellschaft über die Themen unserer Neuproduktionen

zu sprechen. Die Termine erfahren Sie über

unseren Monatsspielplan oder per Mail. Probenstart-

Verteiler unter s.kranz@staatstheater.saarland

THEATERTREFF

Kommen Sie mit den Künstler*innen ins Gespräch, die

Sie vor wenigen Minuten noch auf der Bühne bewundert

haben: An drei Sonntagnachmittagen laden wir nach

einer Vorstellung zum geselligen Beisammensein ins

Mittelfoyer.

Die Initiative wird unterstützt von: Saarland Versicherungen,

AssVerm Assekuranz-Vermittlung-AG sowie der Theatergastronomie

»finetime«.

EINFÜHRUNGEN*

Wissenswertes rund um die Produktion auf den Punkt

gebracht: Zu ausgewählten Produktionen in Großem Haus

und Alter Feuerwache finden eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn

Einführungsvorträge statt, darüber hinaus

gibt es vor allen Sinfoniekonzerten eine Werkeinführung

in der Congresshalle.

THEATERFÜHRUNGEN

Auf der anderen Seite des Vorhangs: Lernen Sie die Welt

hinter der Bühne aus dem Blickwinkel der Theatermitarbeiter*innen

kennen. Horst Dieter Bächle begleitet Sie auf

Ihrem Weg hinter den Kulissen – und weiß dabei sicher

auch die ein oder andere Anekdote aus dem Theateralltag

zu erzählen …

Anmeldung für Erwachsenengruppen

bei Horst Dieter Bächle unter 0681 3092-222

Anmeldung für Kinder- und Jugendgruppen

Preis 3 Euro pro Person

Angebote für Kinder- und Schulgruppen entnehmen Sie

bitte dem Programm des Jungen Staatstheaters.

Termine Sonntag, 20. Oktober 2019, »Faust«

Sonntag, 19. April 2020, »Future World«

Sonntag, 24. Mai 2020, »Amadeus«

*Freier Eintritt

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Service – Rund um den Spielplan

RUND UM DEN SPIELPLAN

KOOPERATIONEN MIT DER VOLKSHOCHSCHULE

REGIONALVERBAND SAARBRÜCKEN

Auch in der Spielzeit 2019/2020 wird es in Kooperation

mit der vhs Regionalverband Saarbrücken zwei Theaterkurse

zum Programm des Saarländischen Staatstheaters

geben. Der Kurs »Alles nur Theater« unter Leitung von

Chefdramaturg Horst Busch trifft sich dienstags.

Der Kurs bietet Hintergrundinformationen zu ausgewählten

Schauspielproduktionen, gemeinsame Theaterbesuche

und Nachgespräche. Der Kurs »Theater kennt keine

Grenzen« wird immer mittwochs von Dramaturgin Simone

Kranz geleitet und umfasst Probenbesuche bei Ballett,

Schauspiel und Oper, Gespräche mit Künstlern sowie

Besuche in der Masken- und Kostümabteilung. Außerdem

ist eine Exkursion zu unserem französischen Nachbartheater

»Le Carreau« in Forbach geplant.

TANZWORKSHOPS

Von den Profis lernen: Im Ballettsaal des Großen Hauses

finden montags von 18:30 bis 20 Uhr Tanzworkshops statt,

die von Tänzer*innen des Balletts des Saarländischen

Staatsthheaters geleitet werden. Tanzbegeisterte ab

18 Jahren, Anfänger wie Fortgeschrittene sind herzlich

willkommen.

Der Kurseinstieg ist jederzeit möglich, eine vorherige

Anmeldung ist nicht erforderlich.

Preis 10 Euro

Weitere Informationen unter 0681 3092-317 oder

tanz@staatstheater.saarland

Anmeldungen und Termine für alle Kurse über die

vhs Regionalverband Saarbrücken

Altes Rathaus

Am Schlossplatz 2

66119 Saarbrücken

Telefon 0681 506-4343

Fax 0681 506-4390

E-Mail vhsinfo@rvsbr.de

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Service – Rund um den Spielplan

SCHLOSSBERG EN CONCERT

KULINARISCH-MUSIKALISCHES DINNER AUF DEM SCHLOSSBERG

In der neuen Veranstaltungsreihe »Schlossberg en

concert« in Homburg präsentiert das Saarländische

Staatstheater im exklusiven Rahmen des Schlossberg

Hotels Homburg Lieder, Arien und Kammermusik mit

Mitgliedern des Ensembles und Gästen zwischen den

Gängen eines gesetzten Gala-Dinners der saarländischen

Spitzenküche. Gastronomie und Kunst in harmonischer

Vollendung. Im Eintrittspreis ist ein Begrüßungsgetränk

und das mehrgängige Essen inklusive.

In Zusammenarbeit mit dem Schlossberg Hotel Homburg

und Dr. Theiss Naturwaren GmbH.

Mit einem französischen Abend am Donnerstag,

29. August 2019 wird diese neue Reihe eröffnet.

Weitere Termine entnehmen Sie bitte unseren

Monatsspielpläne

Deutsch-französisches Festival der Bühnenkunst

Donnerstag, 28. Mai bis Samstag, 6. Juni 2020 | Großes Haus und Alte Feuerwache

www.festival-perspectives.de

114


Service – Rund um den Spielplan

MUSIC TASTING

MUSIKGENUSS NICHT NUR FÜR DIE OHREN

Wie schmeckt eigentlich Musik? Was sind ihre Zutaten?

Welche Gewürze machen sie scharf oder süß oder salzig?

Zusammen mit dem renommierten Komponisten und

Pianisten Moritz Eggert will Ensemblemitglied Peter

Schöne (Bariton) ein tieferes Verständnis für Musik schaffen

und das Verborgene zeigen. So kann der Kunstgenuss

vielleicht noch mehr im Ohr zergehen. In lockerer Atmosphäre

wie beim Weintasting, vielleicht sogar mit einem

Glas in der Hand, kann das Publikum klassische und

moderne Lieder in ihre Geschmacksbestandteile zerlegt

und wieder zusammengesetzt neu erfahren.

Peter Schöne als Connaisseur und Lieder-Sommelier.

Bon appétit mit diesem neuen Format in der Neuen

Galerie des Saarlandmuseums.

In Zusammenarbeit mit dem Saarlandmuseum/

Moderne Galerie.

Termine entnehmen Sie bitte unseren

Monatsspielplänen

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag

9 bis 18 Uhr

Abenteuer Bergbau.

MUSÉE LES MINEURS WENDEL im Parc Explor Wendel

PETITE-ROSSELLE Frankreich. Nur 10 km von Saarbrücken!

Letzter Einlass Schaubergwerk

La Mine Wendel: 16 Uhr

Letzter Einlass Musée Les

Mineurs Wendel: 17 Uhr

Deutschsprachige Führungen

La Mine: Mi & So 15 Uhr,

andere Termine nach Vereinbarung

Parc Explor Wendel

F - 57540 Petite-Rosselle

Tel: +33 (0)3 87 87 08 54

E-Mail:

contact@musee-les-mineurs.fr

www.musee-les-mineurs.fr/de

www.fbo-france.com

www.musee-les-mineurs.fr

115


Service – Kasse

TICKETS

KARTEN-RESERVIERUNG UND -KAUF

IM INTERNET

Bei uns können Sie Ihre Karten bequem online kaufen und

zuhause ausdrucken. Genauer informieren wir Sie unter

www.staatstheater.saarland oder 0681 3092-486.

Natürlich können Sie Ihre Bestellungen auch schriftlich

oder telefonisch an die Vorverkaufskasse richten.

ERMÄSSIGUNGEN

Gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises erhalten

Schüler*innen, Studierende, Auszubildende bis 27 Jahre,

Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger*innen und Schwerbehinderte

50 % Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis.

Ab 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn können Sie

Last-Minute-Karten für 9 Euro erwerben. Last-Minute-

Karten gibt es im Großen Haus für den zweiten Rang

und bei Sinfoniekonzerten in der Congresshalle für die

hinteren Parkettreihen. Dieses Angebot richtet sich nach

der Verfügbarkeit der freien Plätze.

Einmal im Monat ist Theatertag. Dann zahlen Sie für

Musiktheater- und Ballettvorstellungen im Großen Haus

lediglich 21 Euro, bei Schauspielvorstellungen sind es

15 Euro.

In der Alten Feuerwache gilt für alle drei Sparten –

bei freier Platzwahl – ein Ticketpreis von 10,50 Euro.

Die Theatertage entnehmen Sie bitte unserem

Monatsleporello.

Für Zuschauer*innen, die häufig das Saarländische

Staatstheater besuchen, bieten wir eine TheaterCard an.

50 % Ermäßigung erhalten Sie mit Ihrer TheaterCard auf

den regulären Eintrittspreis – unabhängig von Sparte und

Spielstätte. Die TheaterCard bekommen Sie für 88 Euro,

die PartnerCard kostet 44 Euro. TheaterCard wie Partner-

Card sind für ein Jahr ab Ausstellungsdatum gültig.

Kostenlose Theaterkarten erhalten Studierende der Universität

des Saarlandes, der HTW, der HfM Saar und der

HBK Saar im Rahmen der Kooperationsvereinbarungen

gegen Vorlage ihres Studierendenausweises ab drei Tage

vor der jeweiligen Vorstellung an der Vorverkaufs- und an

der Abendkasse. Gasthörer sind von dieser Vereinbarung

ausgeschlossen.

Ausnahmen und Sonderregelungen bitte an der Vorverkaufskasse

oder bei der jeweiligen Hochschule erfragen.

GRUPPENERMÄSSIGUNG

Besuchergruppen ab 20 Personen erhalten 25 % Ermäßigung,

Schülergruppen zahlen lediglich die Hälfte des

regulären Eintrittspreises. Für das Weihnachtsmärchen

»Die kleine Meerjungfrau« gelten andere Bedingungen.

Diese entnehmen Sie bitte dem Preisteil auf Seite 119.

SONDERVERANSTALTUNGEN

Für Sonderveranstaltungen wie Neujahrskonzert,

Silvestervorstellungen, Galaveranstaltungen und Gastspiele

können abweichende Preise festgelegt werden.

116


Service – Kasse

117


P

E

T

Service – Kasse

SITZPLAN UND PREISGRUPPEN STAATSTHEATER

PREISGRUPPEN

Preisgruppe I

Preisgruppe II

Preisgruppe III

Preisgruppe IV

Preisgruppe V

2. Rang

2. Rang

Mittelloge

1. Rang

T

1. Rang

K

A R

rechts

BÜHNE

links

118


Service – Kasse

KARTENPREISE

STAATSTHEATER Preisgruppe I Preisgruppe II Preisgruppe III Preisgruppe IV Preisgruppe V

Oper/Ballett Montag bis Donnerstag 47,00 € 39,00 € 32,50 € 25,00 € 17,00 €

Freitag bis Sonntag 51,00 € 43,00 € 36,50 € 29,00 € 21,00 €

Die Hochzeit des Figaro; Prometheus; Die lustige Witwe; Don Carlos; Future World; Das Rheingold; Die Passagierin; Die Perlenfischer; La Bohème; Faust

Musical Montag bis Donnerstag 50,00 € 42,00 € 35,50 € 28,00 € 21,00 €

Freitag bis Sonntag 54,00 € 46,00 € 39,50 € 32,00 € 25,00 €

Marguerite

Schauspiel Montag bis Donnerstag 29,50 € 26,50 € 21,00 € 15,00 € 11,00 €

Freitag bis Sonntag 33,50 € 30,50 € 25,00 € 19,00 € 15,00 €

Hexenjagd; Der große Gatsby

Schauspiel mit Musik Montag bis Donnerstag 37,50 € 34,50 € 29,00 € 23,00 € 19,00 €

Freitag bis Sonntag 41,50 € 38,50 € 33,00 € 27,00 € 13,00 €

Amadeus

Weihnachtsstück Erwachsene 18,00 € 17,00 € 15,00 € 18,00 € 11,00 €

Kinder/Ermäßigt 11,50 € 10,50 € 9,00 € 8,00 € 7,00 €

Schulgruppen 10,00 € 9,00 € 8,00 € 7,00 € 6,00 €

Die kleine Meerjungfrau

Kinderkonzert, Sitzkissenkonzert, Erwachsene 12,00 €

Kammerkonzert, Liedmatinee Kinder/Ermäßigt 6,00 €

ALTE FEUERWACHE

Musiktheater, Schauspiel Montag bis Donnerstag 19,00 €

und Ballett Freitag bis Sonntag 21,00 €

Hoffnung; Frühlings Erwachen; Bewegung Kohlhaas; Marilyn forever; Nora; Aufbrüche; Trüffel Trüffel Trüffel;

Die Leiden des jungen Werther; SubsTanz 20; We are here

Junges Theater Erwachsene 12,00 €

Kinder/Ermäßigt 6,00 €

Die arabische Prinzessin; Ich, Ikone

SPARTE4

Schauspiel Erwachsene 12,00 €

Kinder/Ermäßigt 6,00 €

Weh dem, der aus der Reihe tanzt; Ada und ihre Töchter; 1 yottabyte leben; Schinderei; Das Knurren der Milchstraße; Animal Farm; Dosenfleisch

Formate Einheitspreis 5,00 €

Konzertsaison Vorverkauf/Abendkasse 9,00 €/12,00 €

Melodien für Millionen Einheitspreis 12,00 €

CONGRESSHALLE

Preisgruppe I Empore: 1. Reihe links, Mitte, rechts 35,00 €

Preisgruppe II Saal: 1.–7. Reihe, Empore: 2.–3. Reihe Mitte 31,00 €

Preisgruppe III Saal: 8.–12. Reihe, Empore: 4.–6. Reihe Mitte, 2. Reihe links und rechts 28,00 €

Preisgruppe IV Saal: 13.–16. Reihe, Empore: 7.–9. Reihe Mitte, 3. Reihe links und rechts 24,00 €

Preisgruppe V Saal: 17. Reihe 18,00 €

119


Service – Abonnements

ABONNEMENTS

PREMIEREN-ABO

8 Termine

Die Hochzeit des Figaro So. O 08.09.2019 18:00 Großes Haus

Hexenjagd Samstag S 14.09.2019 19:30 Großes Haus

Prometheus Samstag B 05.10.2019 19:30 Großes Haus

Marguerite Samstag M 07.12.2019 19:30 Großes Haus

Das Rheingold Samstag O 28.03.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby Freitag S 17.04.2020 19:30 Großes Haus

Die Passagierin Samstag O 09.05.2020 19:30 Großes Haus

Die Perlenfischer Freitag O 12.06.2020 19:30 Großes Haus

I 319,65 € II 273,75 € III 231,35 € IV 182,75 € V 136,00 €

DIENSTAG I

7 Termine

Hexenjagd S 22.10.2019 19:30 Großes Haus

Die lustige Witwe O 17.12.2019 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 11.02.2020 19:00 Großes Haus

Amadeus S 31.03.2020 19:30 Großes Haus

Marguerite M 12.05.2020 19:30 Großes Haus

Future World B 02.06.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby S 30.06.2020 19:30 Großes Haus

I 209,70 € II 178,95 € III 147,10 € IV 111,00 € V 78,75 €

MITTWOCH I

7 Termine

Die Hochzeit des Figaro O 11.09.2019 19:30 Großes Haus

Faust O 06.11.2019 19:30 Großes Haus

Hexenjagd S 11.12.2019 19:30 Großes Haus

Amadeus S 12.02.2020 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 01.04.2020 19:00 Großes Haus

Das Rheingold O 13.05.2020 19:30 Großes Haus

Future World B 01.07.2020 19:30 Großes Haus

I 220,55 € II 186,05 € III 153,50 € IV 116,25 € V 80,25 €

MITTWOCH III

7 Termine

Hexenjagd S 18.09.2019 19:30 Großes Haus

Faust O 09.10.2019 19:30 Großes Haus

Prometheus B 13.11.2019 19:30 Großes Haus

Marguerite M 18.12.2019 19:30 Großes Haus

Amadeus S 25.03.2020 19:30 Großes Haus

Die lustige Witwe O 20.05.2020 19:30 Großes Haus

Das Rheingold O 17.06.2020 19:30 Großes Haus

I 222,80 € II 188,30 € III 155,75 € IV 118,50 € V 83,25 €

DONNERSTAG I

7 Termine

Faust Tag der deutschen Einheit O 03.10.2019 18:00 Großes Haus

Die lustige Witwe O 31.10.2019 19:30 Großes Haus

Marguerite M 12.12.2019 19:30 Großes Haus

Die Hochzeit des Figaro O 09.01.2020 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 27.02.2020 19:00 Großes Haus

Future World B 02.04.2020 19:30 Großes Haus

Das Rheingold Christi Himmelf. O 21.05.2020 18:00 Großes Haus

I 249,00 € II 207,00 € III 173,05 IV 133,50 € V 92,25 €

120


Service – Abonnements

FREITAG I

7 Termine

Hexenjagd S 11.10.2019 19:30 Großes Haus

Prometheus B 08.11.2019 19:30 Großes Haus

Die Hochzeit des Figaro O 13.12.2019 19:30 Großes Haus

Amadeus Premiere S 07.02.2020 19:30 Großes Haus

Das Rheingold Karfreitag O 10.04.2020 18:00 Großes Haus

Die Passagierin O 29.05.2020 19:30 Großes Haus

Die Perlenfischer O 26.06.2020 19:30 Großes Haus

I 241,55 € II 207,05 € III 174,50 € IV 137,25 € V 101,25 €

FREITAG II

7 Termine

Hexenjagd S 27.09.2019 19:30 Großes Haus

Faust Allerheiligen O 01.11.2019 18:00 Großes Haus

Prometheus B 20.12.2019 19:30 Großes Haus

Don Carlos Premiere O 24.01.2020 19:00 Großes Haus

Amadeus S 14.02.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby S 08.05.2020 19:30 Großes Haus

Die Passagierin O 19.06.2020 19:30 Großes Haus

I 228,45 € II 197,70 € III 165,85 € IV 129,75 € V 96,75 €

FREITAG SCHAUSPIEL I

8 Termine

Hoffnung S 13.09.2019 19:30 Alte Feuerwache

Hexenjagd S 25.10.2019 19:30 Großes Haus

Frühlings Erwachen S 06.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 24.01.2020 19:30 Alte Feuerwache

Amadeus S 13.03.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby S 24.04.2020 19:30 Großes Haus

Nora S 08.05.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 26.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

I 154,20 € II 147,45 € III 135,00 € IV 121,50 € V 112,50 €

FREITAG SCHAUSPIEL II

8 Termine

Hoffnung S 27.09.2019 19:30 Alte Feuerwache

Hexenjagd S 25.10.2019 19:30 Großes Haus

Frühlings Erwachen S 13.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 31.01.2020 19:30 Alte Feuerwache

Amadeus S 13.03.2020 19:30 Großes Haus

Der große Gatsby S 24.04.2020 19:30 Großes Haus

Nora S 22.05.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 03.07.2020 19:30 Alte Feuerwache

I 154,20 € II 147,45 € III 135,00 € IV 121,50 € V 112,50 €

SAMSTAG I

7 Termine

Faust O 28.09.2019 19:30 Großes Haus

Hexenjagd S 02.11.2019 19:30 Großes Haus

Die Hochzeit des Figaro O 30.11.2019 19:30 Großes Haus

Marguerite M 25.01.2020 19:30 Großes Haus

Amadeus S 29.02.2020 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 18.04.2020 19:00 Großes Haus

Die Passagierin O 06.06.2020 19:30 Großes Haus

I 243,80 € II 209,30 € III 176,75 € IV 139,50 € V 104,25 €

SAMSTAG II

7 Termine

Die Hochzeit des Figaro O 21.09.2019 19:30 Großes Haus

Die lustige Witwe Premiere O 26.10.2019 19:30 Großes Haus

Prometheus B 23.11.2019 19:30 Großes Haus

Marguerite M 21.12.2019 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 15.02.2020 19:00 Großes Haus

Future World B 04.04.2020 19:30 Großes Haus

Die Passagierin O 27.06.2020 19:30 Großes Haus

I 270,00 € II 228,00 € III 194,05 € IV 154,50 € V 113,25 €

121


Service – Abonnements

ABONNEMENTS

SAMSTAG III

6 Termine

Die Hochzeit des Figaro O 04.01.2020 19:30 Großes Haus

Don Carlos O 01.02.2020 19:00 Großes Haus

Future World B 14.03.2020 19:30 Großes Haus

Marguerite M 11.04.2020 19:30 Großes Haus

Die Passagierin O 23.05.2020 19:30 Großes Haus

Die Perlenfischer O 20.06.2020 19:30 Großes Haus

I 231,75 € II 195,75 € III 166,65 € IV 132,75 € V 97,50 €

SONNTAG I

7 Termine

Die Hochzeit des Figaro O 29.09.2019 18:00 Großes Haus

Prometheus B 27.10.2019 18:00 Großes Haus

Die lustige Witwe O 22.12.2019 18:00 Großes Haus

Marguerite M 12.01.2020 18:00 Großes Haus

Don Carlos O 09.02.2020 18:00 Großes Haus

Das Rheingold O 05.04.2020 18:00 Großes Haus

Die Passagierin O 17.05.2020 18:00 Großes Haus

I 270,00 € II 228,00 € III 194,05 € IV 154,50 € V 113,25 €

SONNTAG II SENIORENABO

6 Termine

Die Hochzeit des Figaro O 15.09.2019 14:30 Großes Haus

Faust** O 20.10.2019 14:30 Großes Haus

Die lustige Witwe O 26.01.2020 14:30 Großes Haus

Don Carlos O 01.03.2020 14:30 Großes Haus

Future World** B 19.04.2020 14:30 Großes Haus

Amadeus** S 24.05.2020 14:30 Großes Haus

I 216,40 € II 184,15 € III 155,75 € IV 123,00 € V 90,00 €

I 144,25 €* II 122,75 €* III 103,75 €* IV 82,00 €* V 60,00 €*

SONNTAG III

6 Termine

Die lustige Witwe O 19.01.2020 18:00 Großes Haus

Marguerite M 16.02.2020 18:00 Großes Haus

Don Carlos O 15.03.2020 18:00 Großes Haus

Das Rheingold O 03.05.2020 18:00 Großes Haus

Der große Gatsby S 07.06.2020 18:00 Großes Haus

Die Perlenfischer O 05.07.2020 18:00 Großes Haus

I 218,65 € II 186,40 € III 158,00 € IV 125,25 € V 93,00 €

*> 65 Jahre **Anschließend Theatertreff

TANZ-ABONNEMENTS

TANZ-ABO I

4 Termine

Prometheus Sonntag B 13.10.2019 18:00 Großes Haus

Future World Sonntag B 22.03.2020 18:00 Großes Haus

Aufbrüche Samstag B 16.05.2020 19:30 Alte Feuerwache

SubsTanz 20 Sonntag B 28.06.2020 18:00 Alte Feuerwache

I 108,00 € II 96,00 € III 86,30 € IV 75,00 € V 63,00 €

TANZ-ABO II

4 Termine

Prometheus Sonntag B 13.10.2019 18:00 Großes Haus

Future World Sonntag B 22.03.2020 18:00 Großes Haus

Aufbrüche Sonntag B 24.05.2020 18:00 Alte Feuerwache

SubsTanz 20 Samstag B 04.07.2020 19:30 Alte Feuerwache

I 108,00 € II 96,00 € III 86,30 € IV 75,00 € V 63,00 €

122


Service – Abonnements

ABONNEMENTS ALTE FEUERWACHE

DIENSTAG

6 Termine

Hoffnung S 10.09.2019 19:30 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 10.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 03.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Nora S 14.04.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 09.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

SubsTanz 20 B 30.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 85,50 €

MITTWOCH

6 Termine

Hoffnung S 16.10.2019 19:30 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 13.11.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 12.02.2020 19:30 Alte Feuerwache

Nora S 08.04.2020 19:30 Alte Feuerwache

Aufbrüche B 10.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 01.07.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 85,50 €

DONNERSTAG

6 Termine

Hoffnung Tag d. deutschen Einh. S 03.10.2019 18:00 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 19.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Marilyn forever O 13.02.2020 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 19.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Nora S 30.04.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 18.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 85,50 €

FREITAG

6 Termine

Hoffnung S 11.10.2019 19:30 Alte Feuerwache

We are here (Tanzstück) B 22.11.2019 19:30 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 03.01.2020 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 07.02.2020 19:30 Alte Feuerwache

Nora Karfreitag S 10.04.2020 18:00 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 12.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 94,50 €

FREITAG ALTE FEUERWACHE IV

4 Termine

Frühlings Erwachen S 10.01.2020 19:30 Alte Feuerwache

Marilyn forever O 14.02.2020 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 27.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 19.06.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 63,00 €

123


Service – Abonnements

ABONNEMENTS

ABONNEMENTS ALTE FEUERWACHE

SAMSTAG

6 Termine

Hoffnung S 02.11.2019 19:30 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 21.12.2019 19:30 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 25.01.2020 19:30 Alte Feuerwache

Marilyn forever O 14.03.2020 19:30 Alte Feuerwache

Nora S 25.04.2020 19:30 Alte Feuerwache

Aufbrüche B 23.05.2020 19:30 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 94,50 €

SONNTAG

6 Termine

Hoffnung S 06.10.2019 18:00 Alte Feuerwache

Frühlings Erwachen S 17.11.2019 18:00 Alte Feuerwache

We are here (Tanzstück) B 15.12.2019 18:00 Alte Feuerwache

Bewegung Kohlhaas S 02.02.2020 18:00 Alte Feuerwache

Nora S 19.04.2020 18:00 Alte Feuerwache

Trüffel Trüffel Trüffel S 21.06.2020 18:00 Alte Feuerwache

Freie Platzwahl – 94,50 €

SONNTAG SCHAUSPIEL NEU

8 Termine

Hoffnung S 06.10.2019 18:00 Alte Feuerwache

Weh dem, der aus der Reihe tanzt S 27.10.2019 20:00 sparte4

Frühlings Erwachen S 17.11.2019 18:00 Alte Feuerwache

Ada und ihre Töchter S 15.12.2019 20:00 sparte4

Bewegung Kohlhaas S 02.02.2020 18:00 Alte Feuerwache

1 yottabyte leben S 01.03.2020 20:00 sparte4

Nora S 19.04.2020 18:00 Alte Feuerwache

Das Knurren der Milchstrasse S 21.06.2020 20:00 sparte4

Freie Platzwahl – 99,00 €

WAHL-ABO

6-mal Theater – alle Produktionen, alle Spielstätten, alle Termine:

THEATERCARD

Mit dem Wahl-Abo entscheiden Sie, was Sie sehen.

Die sechs Gutscheine können – nach Verfügbarkeit – an der

Vorverkaufskasse oder online eingelöst werden, Sonderveranstaltungen

ausgenommen.

Ideal für Theaterfans, die häufig ins Theater gehen

und zeitlich flexibel sein wollen.

Die Theatercard ermöglicht 50 % Ermäßigung beim Kauf jeweils einer Karte

und ist für Vorstellungen innerhalb eines Jahres nach Ausstelldatum gültig.

I 201,00 € II 177,00 € III 147,00 € IV 117,00 € V 94,50 €

88,00 € | PartnerCard 44,00 €

124


Service – Abonnements

KONZERTABONNEMENTS CONGRESSHALLE/ALTE FEUERWACHE

SONNTAG

8 Termine

1. Sinfoniekonzert* 22.09.2019 11:00 Congresshalle

2. Sinfoniekonzert 03.11.2019 11:00 Congresshalle

3. Sinfoniekonzert* 01.12.2019 11:00 Congresshalle

4. Sinfoniekonzert 02.02.2020 11:00 Congresshalle

5. Sinfoniekonzert* 08.03.2020 11:00 Congresshalle

6. Sinfoniekonzert 19.04.2020 11:00 Congresshalle

7. Sinfoniekonzert* 24.05.2020 11:00 Congresshalle

8. Sinfoniekonzert 28.06.2020 11:00 Congresshalle

I 210,00 € II 186,00 € III 168,00 € IV 144,00 € V 108,00 €

I 105,00 €* II 93,00 €* III 84,00 €* IV 72,00 €* V 54,00 €*

*Kleines Konzert-Abo, 4 Konzerte: 1./3./5. und 7. Sinfoniekonzert;

Termine siehe oben

MONTAG

8 Termine

1. Sinfoniekonzert* 23.09.2019 20:00 Congresshalle

2. Sinfoniekonzert 04.11.2019 20:00 Congresshalle

3. Sinfoniekonzert* 02.12.2019 20:00 Congresshalle

4. Sinfoniekonzert 03.02.2020 20:00 Congresshalle

5. Sinfoniekonzert* 09.03.2020 20:00 Congresshalle

6. Sinfoniekonzert 20.04.2020 20:00 Congresshalle

7. Sinfoniekonzert* 25.05.2020 20:00 Congresshalle

8. Sinfoniekonzert 29.06.2020 20:00 Congresshalle

I 210,00 € II 186,00 € III 168,00 € IV 144,00 € V 108,00 €

I 105,00 €* II 93,00 €* III 84,00 €* IV 72,00 €* V 54,00 €*

*Kleines Konzert-Abo, 4 Konzerte: 1./3./5. und 7. Sinfoniekonzert;

Termine siehe oben

KONZERT AFW SONNTAG

3 Termine

Inspiration I 08.12.2019 18:00 Alte Feuerwache

Inspiration II 16.02.2020 18:00 Alte Feuerwache

Inspiration III 14.06.2020 18:00 Alte Feuerwache

LEGENDE

SPARTEN

B = Ballett

M = Musical

O = Oper/Operette

S = Schauspiel

PREISKATEGORIEN

Kategorie 1 = I

Kategorie 2 = II

Kategorie 3 = III

Kategorie 4 = IV

Freie Platzwahl – 47,25 €

Kategorie 5 = V

DIE ABONNEMENTS ZUM JUNGEN STAATSTHEATER

SEHEN SIE AUF SEITE 93

125


Service – Abonnements

GUTE GRÜNDE FÜR EIN ABONNEMENT

Kennen Sie das auch? Schon lange

wollten Sie diese Vorstellung besuchen,

von der alle schwärmen.

Morgen besorge ich aber endlich

Karten, nehmen Sie sich vor – doch

dann kommt wieder etwas dazwischen.

Oder aber die Aufführung ist

ausverkauft. Mit einem Abonnement

gehören solche Szenarien künftig

der Vergangenheit an: Genießen Sie

die Veranstaltungen Ihrer Abo-Reihe

eine ganze Saison lang vom exklusiv

für Sie reservierten Lieblingsplatz

und lernen Sie die künstlerischen

Ensembles des Staatstheaters in all

ihren Facetten kennen: So sind Sie

kulturell immer auf dem Laufenden

– und sparen darüber hinaus noch

rund 25 % gegenüber dem Freiverkaufspreis.

Langfristig feststehende

Termine geben Ihnen Planungssicherheit.

Und sollten Sie eine

Vorstellung einmal nicht besuchen

können, so ist das kein Problem: Bis

zu zwei Mal haben Sie die Möglichkeit,

bis spätestens drei Tage vor

dem Termin Ihren Theaterbesuch

kostenfrei auf ein anderes Datum

zu verlegen. Erst ab dem dritten

Umtausch berechnen wir eine Bearbeitungsgebühr

von 2,50 €. Das

Theaterfieber hat Sie gepackt, und

Sie möchten weitere Aufführungen

besuchen? Auch beim Kauf zusätzlicher

Karten erhalten Sie an unserer

Theaterkasse 25 % Ermäßigung* –

und der Nachwuchs spart sogar über

das Doppelte: Abonnements, die Sie

für Ihre minderjährigen Kinder erwerben,

werden mit 60 % rabattiert.

*Nicht übertragbar und begrenzt auf die Anzahl der Abo-Plätze pro Vorstellung.

126


127


Service – Spielstätten

SPIELSTÄTTEN/VORVERKAUFSKASSE

1 STAATSTHEATER

Schillerplatz 1, 66111 Saarbrücken

Telefon 0681 3092-0

0681 3092-286 (Abendkasse)

Haltestelle Staatstheater, Buslinien 126 und 128

Parken Parkhaus Theater (Q-Park, Theatertarif 6,00 Euro

für sechs Stunden; Mo.–Sa. ab 18:00 Uhr, So. ab

14:00 Uhr; bei Vorstellungen im Großen Haus)

2 ALTE FEUERWACHE

Landwehrplatz, 66111 Saarbrücken

Telefon 0681 3092-203 (Abendkasse)

Haltestelle Landwehrplatz, Buslinien 126

und 128, Saarbahn

Parken Parkplatz Landwehrplatz,

Parkhaus Theater

5 VORVERKAUFSKASSE

Schillerplatz 2, 66111 Saarbrücken

Telefon 0681 3092-486 oder

0681 3092-482 (Abonnement-Beratung)

Fax 0681 3092-416

E-Mail kasse@staatstheater.saarland

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag: 10–18 Uhr

Samstag: 10–14 Uhr

Die Abendkassen öffnen jeweils eine Stunde vor

Vorstellungsbeginn.

3 SPARTE4

Eisenbahnstr. 22/Ecke Stengelstr., 66117 Saarbrücken

Telefon 0681 9590-571 (Abendkasse)

Haltestelle Hansahaus

Parken Parkplatz Neumarkt, Campus der HBK

Saar (Keplerstr. 3–5)

4 CONGRESSHALLE

Hafenstraße, 66111 Saarbrücken

Telefon 0681 4180-548 (Abendkasse)

Haltestelle Bahnhofstr. oder Hauptbahnhof,

Buslinien 102, 105, 121, 123, 127, 128, Saarbahn

Parken Parkhaus Congresshalle

< A1

A620

^ A623

^ Dudweiler

Westspange

Hafenstraße

4

Eisenbahnstraße

Stengelstraße

Dudweiler Straße

Schillerplatz

1

3

Nauwieser Straße

Großherzog-Friedrich-Straße

Mainzer Straße

A620

< Saarmesse Metzer Straße St. Arnual

5

2

Bismarck Brücke

St. Ingbert >

128


Service – Spielstätten

Besuchergruppen-Service

Für Gruppen ab 20 Personen gibt es eine

Ermäßigung von 25 %.

Ansprechpartnerin: Sylvia Philippi

Telefon 0681 3092-484

Internet

www.staatstheater.saarland mit Online-Kartenkauf

und Print-at-home-Karten bis 60 Minuten vor

Vorstellungsbeginn.

Zum Glück

gibt‘s LOTTO

129


Service – En français

INFORMATIONS POUR NOS VISITEURS FRANCOPHONES

BILLETTERIE

Schillerplatz 2 (en face du théâtre)

Tel: +49 (0)681 3092-486

HORAIRES D’OUVERTURE

Du lundi au vendredi de 10h à 18h.

Le samedi de 10h à 14h.

La caisse du soir ouvre 1h avant le début de

la représentation.

SURTITRES EN FRANÇAIS

Tous les opéras de la saison sont surtitrés en français,

excepté la comédie musicale »Die lustige Witwe«.

La visibilité des surtitres varie en fonction de la catégorie

des places.

MODALITÉS DE PAIEMENT

Par carte bancaire aux guichets et sur notre site internet.

En espèces, uniquement aux guichets. Les billets ne sont

ni remboursés, ni échangés. En cas de perte ou de vol,

aucun duplicata ne pourra être émis.

LES FORMULES »AU CHOIX«

Idéal pour offrir: le bon cadeau, disponible aux guichets

ou sur notre site internet, peut être établi au montant de

votre choix. Il est valable trois ans sur l’ensemble de nos

représentations. L’abonnement »à la carte«, comportant

6 billets, vous offre la plus grande flexibilité dans le choix

de vos spectacles.

BILLETTERIE EN LIGNE

Vous avez la possibilité d’acheter et d’imprimer vos

billets confortablement sur notre site internet, jusqu’à

60 minutes avant le début du spectacle.

Sur www.staatstheater.saarland vous trouverez de

nombreuses informations en français concernant nos

spectacles et nos activités.

LES ABONNEMENTS

S’abonner vous permet de bénéficier d’une réduction de

25 % sur le prix des billets, et vous apporte la garantie de

disponibilité de vos places tout au long de la saison.

De nombreuses formules sont proposées,

renseignements au +49(0)681 3092-482.

130


IHRE WELLNESS-

UND BEAUTYADRESSE

IN SAARBRÜCKEN

THE SPA ist Ihre Wohlfühl-Oase im Victor’s Residenz-Hotel

Rodenhof. Tauchen Sie ein und finden Sie Ihren persönlichen

Ruhepol – mit wohltuenden Treatments, die Sie

von Kopf bis Fuß verwöhnen und einem großen Wellnessbereich,

wo ein Pool, eine Sauna, ein Dampfbad und ein

Fitnessraum auf Sie warten.

Für sie, für ihn, für Paare, für Freundinnen: Verbringen Sie

Ihre Verwöhnzeit ganz individuell. Wie wäre es mit einer

Runde Sauna nach Ihrer Massage? Oder mit einem fruchtigen

Cocktail und köstlichen Snacks auf der Terrasse von

THE RESTAURANT? Hier erleben Sie wunderbare Genussmomente

für alle Sinne.

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Telefon +49 681 4102-613 · info@victors-spa-saarbruecken.de

www.victors-spa-saarbruecken.de


Service – Publikumstausch

KOOPERATIONEN UND

PUBLIKUMSTAUSCH SAARBRÜCKEN – FORBACH

Auch in dieser Spielzeit setzt das Saarländische Staatstheater seine erfolgreichen Kooperationen mit seinen

befreundeten Theatern in Nancy, Luxemburg und Forbach fort!

Die von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Partnerschaft

zwischen dem Theaterkollektiv Prinzip Gonzo und

dem »Centre Dramatique National Nancy Lorraine

Théâtre de la Manufacture« geht in die zweite Runde:

Innerhalb des Festivals »Neue Stücke« werden wir mit unserer

Produktion »Game Over« am 21. und 22. November

2019 in Nancy gastieren. Die Produktion »G.O.U.L.E.«,

die Nancy mit den Gonzos erarbeitet hat, wird im Frühsommer

2020 dann in Saarbrücken zu sehen sein.

»Les Théâtres de la Ville de Luxembourg« werden im

Frühjahr 2020 mit der Produktion »Süden« von Julien

Green in Saarbrücken gastieren.

Mit »Le Carreau, Scène nationale de Forbach et de

l’Est mosellan« setzen wir auch in dieser Spielzeit den

Publikumsaustausch fort. Nähere Informationen zu den

ausgewählten Stücken und Terminen finden sie im

Monatsspielplan. Außerdem wird das »Le Carreau«

wieder einer unserer Partner beim Festival Primeurs für

frankophone Gegenwartsdramatik sein.

132


VILLA DOURADA

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Goldene Auszeit

WILLKOMMEN

BEI FREUNDEN

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Farben beeinflussen Gefühle. Und sie sind Ausdruck von Individualität. Darum besitzt auch jedes

Haus unseres Urlaubsdomizils namens Victor’s Portugal Malveira-Guincho eine eigene Persönlichkeit

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Sie einzigartige Momente in einem einzigartigen Ferienparadies. Sie werden es lieben. Hier sehen Sie die

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Freunde des Saarländischen Staatstheaters

FREUNDE DES SAARLÄNDISCHEN STAATSTHEATERS

250 ZIEMLICH FESTE FREUNDE! UND MIT IHNEN 251 …

DAS THEATER SUCHT NOCH MEHR VERBÜNDETE!

Seit 50 Jahren gibt es ihn, den »Verein der Freunde des

Saarländischen Staatstheaters e. V.«.

250 ziemlich feste Freunde unterstützen das Theater mit

Rat und Tat und Geld.

Die Klavierbegleitung bei Bühnenproben findet auf einem

von den Freunden des Saarländischen Staatstheaters

2018 gestifteten Flügels statt.

In der vergangenen Spielzeit unterstützten die Freunde

die vom Publikum und Kritiken gefeierte Oper von

Richard Strauss »Der Rosenkavalier«.

Weitere Förderungen gelten Aufführungen der verschiedenen

Sparten, dem »Tanzfestival Saar«, dem alljährlich

vergebenen Primeurs-Autoren-und Übersetzerpreis und

der Arbeit des »Jungen Staatstheaters«.

Aber auch das Theater engagiert sich

für seine Freunde!

Die Freunde bekommen Einblicke in das Leben hinter

den Kulissen durch Theaterführungen mit kompetenten

Gesprächspartnern.

Für Kurzentschlossene unter den Freunden hält das

Theater bis drei Tage vor der Vorstellung ein kleines

Kartenkontingent bereit.

Außerdem genießen die Freunde einen wahren

Freundschaftspreis: Auf die Eintrittskarten erhalten

sie einen Nachlass von 25 % für alle Vorstellungen

(außer Konzerten).

DER VEREIN FREUT SICH ÜBER ZUWACHS

Schon für 60 Euro (20 Euro für Schüler*innen/Studierende)

im Jahr kann man selbst zum Freund werden!

Kontakt

Geschäftsstelle, Volker Eisenbeis

Am Recher 7a

66130 Saarbrücken

Telefon 0681 876-1508 Fax 0681 9920-177

Mobil 0151 2925 0903 E-Mail volkurt@gmxde

Präsident: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Helmut Rüßmann

Stellvertreter: Rolf Petzold

Weitere Vorstandsmitglieder: Eva-Maria Dorscheid,

Prof. Thomas Duis, Volker Eisenbeis, Dr. Gerhard Herz,

Norbert Jungfleisch, Hermann Kronz, Manfred Merziger,

Otmar Schön, Markus Strauß, Detlef Thiery,

Marianne Voigt

134 134


Freunde des Saarländischen Staatsballetts

FREUNDE DES SAARLÄNDISCHEN STAATSBALLETTS

Die »Freunde des Saarländischen Staatsballetts« möchten

all jenen ein Forum bieten, die begeisterte Ballettfans

sind. Die Mitglieder erhalten exklusive Einblicke in die

Arbeit des Saarländischen Staatsballets in Form von

Probenbesuchen und Künstlergesprächen.

Als »Freunde des Saarländischen Staatsballetts« können

Sie außerdem an exklusiven Treffen mit dem Ensemble

teilnehmen und haben die Möglichkeit, sich unter

Gleichgesinnten auszutauschen.

Durch die Unterstützung der »Freunde des Saarländischen

Staatsballetts« werden unterschiedliche Projekte

realisiert – beispielsweise eine regelmäßige Physiotherapie

für das Ensemble.

WERDEN SIE EINE FREUNDIN

ODER EIN FREUND DES

SAARLÄNDISCHEN STAATSBALLETTS!

Organisatorische Leitung

der »Freunde des Saarländischen Staatsballetts«:

Verena Feldbausch, Jürgen Klein,

Dr. Gisa Kumposcht, Laura Theiss

Folgen Sie uns auf Facebook, Twitter, Instagram

Kontakt

Dr. Gisa Kumposcht

Charlottenstraße 2a

66119 Saarbrücken

Telefon 0681 5891236 und 0162 9012800

E-Mail kumposcht@aol.com

Jürgen Klein

Kaiserstraße 11a

66424 Homburg

Telefon 06841 973783 und 0170 5327844

E-Mail caravaggio53@gmx.de

135 135


SponsorClub

DER SPONSORCLUB DES SAARLÄNDISCHEN STAATSTHEATERS

ZEICHEN SETZEN UND GENIESSEN

Setzen Sie im SponsorClub des Saarländischen Staatstheaters

ein Zeichen für die Kultur.

Unser Theater braucht noch mehr Persönlichkeiten, die

sich für das immaterielle Erbe unserer Stadt und unseres

Landes stark machen und dabei den Genuss nicht vergessen.

Kultur ist die Basis für das ausgewogene Zusammenleben

von Menschen. Sie ist der Spiegel des Zeitgeistes,

in ihr finden wir uns wieder. Deswegen müssen wir sie

genauso schützen wie unsere Natur.

Im SponsorClub treffen sich Theaterinteressierte des

Saarlandes unter dem Premium-Gedanken. Seit über

20 Jahren fördern sie das Saarländische Staatstheater

ideell und materiell. Zuletzt mit jeweils weit über 50.000 €

pro Theatersaison.

Die Mitglieder unterstützen besonders aufwendige und

imagebildende Aufführungen. In der vergangenen

Spielzeit förderte der SponsorClub die Opern

»La traviata«, »Die tote Stadt«, »Faust« sowie das Ballett

»Extravaganzen« und das Schauspiel »Minna von

Barnhelm oder das Soldatenglück«.

DER SPONSORCLUB EHRT

Der SponsorClub verleiht jährlich den »SponsorClubPreis«

an die besten Darstellerinnen und Darsteller in Musiktheater,

Schauspiel und Ballett.

DER SPONSORCLUB REIST

Vertiefen Sie Ihr Wissen über die interessantesten europäischen

Kulturstädte im Kreise gleichgesinnter Musikund

Kunst-Liebhaber. Ein- und mehrtägige Reisen entführen

aus dem Alltag. In der vergangenen Spielzeit besuchte

der SponsorClub gemeinsam mit dem Generalintendanten

Bodo Busse das Festspielhaus in Baden-Baden und

das Opernhaus in Zürich. Nunmehr führt eine Theaterreise

nach Kopenhagen.

DER SPONSORCLUB IST EHRENGAST

Die Mitglieder des SponsorClubs sind in jeder Theatersaison

Ehrengäste bei der Eröffnungspremiere im

Großen Haus.

136


SponsorClub

DER SPONSORCLUB LÄDT EIN

Lernen Sie bei einem exklusiven Premieren-Empfang für

eine der Produktionen, die der SponsorClub gefördert

hat, Ensembles und Theaterleitung persönlich kennen.

Der SponsorClub organisiert Gala-Veranstaltungen für

seine Mitglieder und Gäste. Begegnungen mit Künstlern

des Saarländischen Staatstheaters sind ebenso möglich

wie Führungen hinter die Kulissen, Probenbesuche und

weitere Theater-Überraschungen.

WIR FREUEN UNS, SIE BALD ALS MITGLIED

BEGRÜSSEN ZU DÜRFEN

Als SponsorClub-Mitglied sind Sie stets besonderer Gast

des Theaters. Einmal in der Spielzeit bittet der Generalintendant

Bodo Busse den SponsorClub auf die Bühne

des Großen Hauses und lädt zu einem Abend voller

kulinarischer und künstlerischer Genüsse ein.

MITGLIED WERDEN IM SPONSORCLUB DES SST

Detlef Thiery

Vorsitzender

Monique Bender

1. stellvertr. Vorsitzende

Kontakt

Christine ter Braak, Intendanzbüro

Schillerplatz 1

66111 Saarbrücken

Prof. Peter Schweitzer

2. stellvertr. Vorsitzender

In unseren exklusiven Angeboten verbinden sich Kultur

und Genuss auf einzigartige Weise.

Telefon 0681 3092-215, Fax 0681 3092-325

E-Mail c.terbraak@staatstheater.saarland

137


Menschen auf und hinter der Bühne

MENSCHEN AUF UND HINTER DER BÜHNE

INTENDANZ UND KAUFMÄNNISCHE DIREKTION

Bodo Busse Generalintendant

Andrea Kremper persönliche Referentin des

Generalintendanten

Christine ter Braak Sekretariat Generalintendanz

Prof. Dr. Matthias Almstedt Kaufmännischer Direktor

Bärbel Kinitz Sekretariat Kaufmännische Direktion

KÜNSTLERISCHE LEITUNG

Bodo Busse Generalintendant und Leitung Oper

Sébastien Rouland Generalmusikdirektor

Alexander Reschke Betriebsdirektor

Bettina Bruinier Schauspieldirektorin

Horst Busch Chefdramaturg und Künstlerischer Leiter

Schauspiel

Stijn Celis Ballettdirektor

Luca Pauer Leiterin Junges Staatstheater und

Künstlerische Leitung sparte4

Thorsten Köhler Künstlerischer Leiter sparte4 und

Schauspieler

BETRIEBSDIREKTION/DISPOSITION/KBB

Alexander Reschke Betriebsdirektor

Claudia Reisinger Leiterin KBB und Disponentin

Schauspiel

Silvia Thoma Mitarbeiterin

DRAMATURGIE

Horst Busch Chefdramaturg

Frederike Krüger, Renate Liedtke

Dramaturginnen Musiktheater

Simone Kranz, Corinna Popp/Bettina Schuster-Gäb

Dramaturginnen Schauspiel

Dr. Klaus Kieser Dramaturg Ballett

N. N. FSJ

THEATERPÄDAGOGIK

Luca Pauer Leiterin Junges Staatstheater

N. N., Johanna Schatke Theaterpädagog*in

PRESSE, ÖFFENTLICHKEITSARBEIT, MARKETING

Andrea Kremper Leiterin

Monika Liegmann Referentin für Marketing und

Öffentlichkeitsarbeit

Ines Schäfer Referentin für Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

N. N. FSJ

OPER

Bodo Busse Leitung

Alexander Reschke Betriebsdirektor

GENERALMUSIKDIREKTION

Sébastien Rouland Generalmusikdirektor

Stefan Eschelbach Orchestermanager

DIRIGENTEN UND MUSIKALISCHE

EINSTUDIERUNG

Sébastien Rouland Generalmusikdirektor

Stefan Neubert 1. Kapellmeister

Justus Thorau 1. Kapellmeister

Martin Straubel Studienleiter

138


Menschen auf und hinter der Bühne

Nathan Blair, Yu-Hsuan Lin, Andrej Meschwelischwili

Solorepetitoren

MUSIKALISCHE LEITUNG

Sébastien Rouland, Nathan Blair, Stefan Neubert,

Justus Thorau

REGIE

Vasily Barkhatov, Pascale-Sabine Chevroton, Tobias

Heyder, Eva-Maria Höckmayr, Benoît De Leersynder,

Susanne Lietzow, Magdolna Parditka, Barbara Schöne,

Roland Schwab, Alexandra Semeredy, Aron Stiehl,

Demis Volpi

CHOREOGRAPHIE

Martin Chaix, Pascale-Sabine Chevroton

AUSSTATTUNG

Alexandra Burgstaller, Udo Herbster, Franziska Jacobsen,

Joël Lauwers, Aurel Lenfert, Marie-Luise Lichtenthal, Tanja

Liebermann, Zinovy Margolin, Magdolna Parditka, Nicola

Reichert, Julia Rösler, Gabriele Rupprecht, Katharina

Schlipf, Frank Philipp Schlössmann, Alexandra Semeredy,

Olga Shaishmelashvili, Volker Thiele, Janine Werthmann,

Piero Vinciguerra

LICHTDESIGN

Alexander Sivaev

REGIEASSISTENZ

Gaetano Franzese, Alexandra Pape Regieassistent*in

Musiktheater

OPERNENSEMBLE

Bettina Maria Bauer**, Judith Braun, Michal Doron**,

Olga Jelínková, Sybille Lambrich*, Sue Lehmann*, Pauliina

Linnosaari, Melina Meschkat*, Katja Reichert*, Carmen

Seibel, Marie Smolka, Valda Wilson, Marta Wryk*;

Robert Besta*, Tobias Berroth*, Runi Brattaberg*, Julian

Culemann*, Algirdas Drevinskas, Paul Gay*, Markus

Jaursch, Julian Younjin Kim*, Hiroshi Matsui, Paul

McNamara*, Werner van Mechelen*, Nathanael Schaer*,

Felix Rathgeber*, Stefan Röttig, Nathanael Schaer*,

Peter Schöne, Sung Min Song, Angelos Samartzis,

Salomon Zulic del Canto

*als Gast ** Teilspielzeit

OPERNCHOR

Jaume Miranda, Chordirektor

Mauro Barbierato, Leiter Kinderchor

Franziska Leonardy, Leiterin Theaterspatzen

Sopran

Hannelore Becker, Sabine von Blohn, Alexandra Didié,

Naira, Glunchadze, Almut Panfilenko, Jong-Sook Lee,

Young-Ah Lee, Christine Maschler, Noriko Yamamoto,

Anne Caroline Grimaldi

Alt

Barbara Brückner, Barbara Dunkel, Eun-Young Ji, Elena

Kochukova, Jolanta Meller, Maya Pardo, Crenguţa Reinert,

Daria Samarskaya, Julia Winkler

Tenor

Elmar Böhler, Hei Chang Kim, Frank Kleber, Sang-Man

Lee, Chang-Kyu Lim, Vladimir Makarov, Enrico Orlando,

Seong-Kyu Park, Manuel Horras, Emil Raykov

Bass

Alto Betz, Johannes Bisenius, Dae-Seok Choi, Antoniy

139


Menschen auf und hinter der Bühne

MENSCHEN AUF UND HINTER DER BÜHNE

Ganev, Harald Häusle, Sung-Woo Kim, Tae-Young Kim,

Jeong-Han Lee, Vadim Volkov, N. N.

SAARLÄNDISCHES STAATSORCHESTER

1. Violine

Wolfgang Mertes* 1. Konzertmeister, Timothy Braun stv.

1. Konzertmeister, Haiganus Cutitaru* 2. Konzertmeisterin,

Lutz Bartberger 3. Konzertmeister, Tae-Keun Lee Vorspieler,

Jürgen Lantz*, Peter Ziegler*, Anna Kudryavtseva,

Sachiko Ota, Peronnik Topp, Eri Inoue, Hiroko Tominaga-

Topp, Yon Joo Kang, Emilia Gausse

2. Violine

Danny Gu Stimmführer, Martin Ruppert* stv. Stimmführer,

Isabelle Herhammer Vorspielerin, Thomas Vogtel*

Vorspieler, Kai-Holger Meier*, Andreas Kiefer*,

Ursula Pistorius*, Hartwig Schubert*, Christine Christianus,

Silke Schröder*, Inna Maslova, Sachiko Doi

Viola

Ekkehart Fritzsch* Solo, Denis Theis stv. Solo, Isabelle

Manck* Vorspielerin, Haruko Imasawa Vorspielerin,

Martina Schnepp*, Friederike Jerrentrup*, Leszek

Kusmirek*, Michal Ondruj, Irena Bilotaite

Violoncello

Benjamin Jupé Solo, Sarah Wiederhold stv. Solo,

Jan Krause Vorspieler, Marie-Hélène Jacot Vorspielerin,

Martin Vogtel*, Angela Prinz, Adrian Janke

Kontrabass

Thomas Strey* Solo, Lutz Müller* stv. Solo, Duck Kyu Yoon

Vorspieler, Frank Grandjean*, Motonobu Futakuchi*

Harfe

Antonia Argmann Solo

Flöte

Dorothee Strey* Solo; Mechtild Diepers* stv. Solo;

Claudia Tiller, Eva Abels

Oboe

Marina Günkinger Solo; Anne-Katrin Laporte* stv. Solo;

Raphael Klockenbusch, Andriy Gudziy

Klarinette

Günter Schraml* Solo, Angelika Maas* stv. Solo,

Jörg Lieser, Jan Creutz

Fagott

Marlene Simmendinger Solo, Katja List* stv. Solo,

Anso Fiedler*, Nicolas Horry

Horn

Anton Richter Solo, Regina Mickel* stv. Solo,

Holger Nießing, Martin Hanna*, Reinhold Ernst*,

Matthias Schmaderer

Trompete

Christian Deuschel* Solo, Gábor Reiter stv. Solo,

Wolfgang Thomas stv. Solo, Dominik Schugk,

Walter Skarba*, Florian Chamot

Posaune

Michael Bigelmaier, Wolfgang Bichlmeier* stv. Solo,

Helmut Wendeler*, Stefan Bender*

Tuba

Bernd Schäfer

Pauke

Matthias Weißenauer* Solo; Martin Hennecke stv. Solo

Schlagzeug

Johannes Walter, Dominik Minsch

*Kammermusiker*innen

Orchestermanagement

Stefan Eschelbach Orchestermanager,

N. N. Orchesterinspektion, N. N. FSJ-Kultur

140


Menschen auf und hinter der Bühne

Orchestertechnik

Alexey Kulemin leitender Orchesterwart, Klaus Schaan,

Takayuki Shiraishi, Tillmann Wenzel

Orchestervorstand

Martin Hennecke, Anton Richter, Marlene Simmendinger,

Dorothee Strey, Lutz Müller,

Eberhard Pleyer † Ehrenvorstand

SCHAUSPIEL/SPARTE 4

Bettina Bruinier Schauspieldirektorin

Horst Busch Chefdramaturg und Künstlerischer Leiter

Luca Pauer Leiterin Junges Staatstheater und

Künstlerische Leiterin sparte4

Thorsten Köhler Künstlerischer Leiter sparte4 und

Schauspieler

REGIE

Bettina Bruinier, Schirin Khodadadian, Thorsten Köhler,

Christoph Mehler, Krzysztof Minkowski, Maxime Mourot,

Matthias Mühlschlegel, Matthias Pick, Prinzip Gonzo, Julia

Prechsl, Maik Priebe, Niklas Ritter, Michael Schachermaier,

Magali Tosato

AUSSTATTUNG

Karoline Bierner, Karl Fehringer, Jennifer Hörr, Thea

Hoffmann-Axthelm, Alexander Djurkov Hotter, Justina

Klimczyk, Mareile Krettek, Thorsten Köhler, Judith Leikauf,

Petra Linsel, Carolin Mittler, Mirella Oestreicher, Olivia

Rosendorfer, Justus Saretz, Konrad Schaller, Rimma

Starodubzeva, Kati Stubbe, Volker Thiele, Elisabeth

Vogetseder

SCHAUSPIELMUSIK

Oliver Urbanski, Achim Schneider, Fiete Wachholtz

VIDEO

Alexej Hermann, Eike Weinreich, Grigory Shklyar

REGIEASSISTENZ

Miriam Lustig, Susanne Franz Regieassistentinnen

Schauspiel

Gesa Oetting Produktionsleitung und Abendspielleitung

sparte4

N. N. FSJ sparte4

SCHAUSPIELENSEMBLE

Verena Bukal, Mirjam Kuchinke*, Luise Kinner*, Barbara

Krzoska, Juliane Lang, Nadja Migdal*, Christiane

Motter**, Gaby Pochert, Anne Rieckhof, Martina

Struppek, Laura Trapp; Ali Berber, Johannes Frick*, Bernd

Geiling, Fabian Gröver, Sébastien Jacobi, Thorsten Köhler,

Silvio Kretschmer, Thorsten Rodenberg, Gregor Trakis,

Raimund Widra, Michael Wischniowski

*Gast, **Staatsschauspielerin

SAARLÄNDISCHES STAATSBALLETT

Stijn Celis Ballettdirektor

Dr. Klaus Kieser Kompaniemanager

Claudio Schellino Ballettmeister; Eri Iwasaki

Ballettmeisterin; Anna Mamontova Pianistin

CHOREOGRAPHIE

Stijn Celis, Marioenrico D’Angelo, Moritz Ostruschnjak,

Richard Siegal, Mitglieder des Ensembles

141


Menschen auf und hinter der Bühne

MENSCHEN AUF UND HINTER DER BÜHNE

AUSSTATTUNG

Stijn Celis, Sebastian Hannak, Richard Siegal,

Laura Theiss, Catherine Voeffray

BÜHNENMUSIK/KOMPOSITION

Lorenzo Bianchi Hoesch

BALLETTENSEMBLE

Alexandra Christian, Yaiza Davilla Gómez, Hope

Dougherty, Kennedy Kraeling, Melanie Lambrou,

Valentina Pierini, Micaela Serrano Romano,

Miyuki Shimizu, Isabella Taufkirch; Alexander Andison,

Dean Biosca, Conner Bormann, Edoardo Cino, Nobel

Lakaev, Stefane Meseguer Alves, Adrián Ros Serrano,

Shawn Throop

BALLETTSCHULE

Youn Hui Jeon Leitung

INSPIZIENZ

Christiane Groß, Guido Krämer, Martina Krawulsky,

Andreas Tangermann Inspizient*innen;

Andreas Klußmann Leiter der Statisterie

SOUFFLAGE

Christine Ast, Jutta Staiger, Maria Zakharine

MASKENBILDNEREI

Birgit Blume Chefmaskenbildnerin; Ute Abbing,

Bianca Jungfleisch, Bernadette Birgfeld, Pina Böhler,

Angela Finze, Evelien Barton, Kerstin Enders,

Sandra Huber, Susanne Schunck, Sandra Trakis

Maskenbildnerinnen; Lara Biesel, NatalieTorggler,

Simona Faß Auszubildende

KOSTÜMABTEILUNG

LEITUNG

Markus Maas Kostümdirektor; Yolande Barone Assistentin;

Xenia Lassak Kostümbildassistentin

DAMENSCHNEIDEREI

Elisabeth Bitdinger, Bettina Kummrow

Gewandmeisterinnen; N. N. Vorarbeiterin;

Nicol Baumanns, Nelli Kloster, Inge Heermann-Gebert,

Gabriele Kühnlenz, Yolande Koch, Jutta Schmidt,

Anne-Ruth Schmitt Schneiderinnen und Ankleiderinnen

HERRENSCHNEIDEREI

Christiane Hepp, Martina Lauer Gewandmeisterinnen;

Veronique Spannagel Vorarbeiterin; N. N., Christine

Kowalski, Susanne Klein, Peter Lohmann, Nicole Maas

Schneider*innen und Ankleider*innen

FUNDUS UND GARDEROBEN

Silke Weiland Fundusverwalterin Damen; Volker

Fischbach Fundusverwalter Herren; Nicole Buchheit,

Michael Heißler, Kaja Vanden Berg, N. N., Larissa Maurer

Ankleider*innen; Michael Paulus, Mira Schmidt

Ankleider*innen und Kostümmaler/Färber*innen;

Sabrina Neukirch Ankleiderin und Modistin; Thomas

Seibold Schuhmacher; Olga Yung, Ekatarina Wiegel

Wäscherinnen

TECHNIK

TECHNISCHE LEITUNG

Ralf Heid Technischer Direktor

142


Menschen auf und hinter der Bühne

Rita Ahr Sekretärin der Technischen Leitung

Philipp Sonnemann, Christoph Frank Bühneninspektoren

Nicole Martini Technische Produktionsleiterin

SICHERHEITSMANAGEMENT

Michael Bender Fachkraft für Arbeitssicherheit;

Marius Zimmer Verantwortliche Elektrofachkraft

Michael Bender, Jürgen Krötz Brandschutzbeauftragte

BÜHNENTECHNIK

Philipp Sonnemann Leiter; Dieter Elsenbast Technischer

Leiter Alte Feuerwache; Tobias Becker, Christian Fischer,

Werner Wolfgang Scholz Theatermeister; Harry Biehl,

Hans-Jürgen Blaes, Frank Flockerzie, Pascal Kientz,

Alexander Wagner, N. N. Seitenmeister; Pascal Comtesse,

Nicolas Heintz, Jürgen Krötz, Julien Licata, Martin Lomb,

Markus Schäfer, Alexander Theiß, Tobias Schmidt

Maschinenmeister; Gary Bonassi, Carsten Blumberg,

Peter Borosch, Klaus Cisak, Markus Cremer, Lothar Frey,

Dirk Fuchs, Dirk Hofer, Kai Hofer, Ron Ingwersen, Stefan

Müller, Matthias Ranger, Hans-Jürgen Seis jun., Markus

Schütz, Marco Seydel, Marco Sibilia, Jasper de Silva,

Massimo Spano, Markus Schmitt Bühnentechniker

BELEUCHTUNG

André Fischer, Daniel Müller Leiter; Patrik Hein, Christian

Zimmermann, Hans-Jörg Zöhler Beleuchtungsmeister;

Frank Bleyer, Heiko Sehn, Vorarbeiter; Stefan Frey, Katrin

Gerstner, Ralf Jost, Mohsen Kamkar, Armin Konrad, Jörg

Maas, Markus Philipp, Otto Schmidt, Björn Schöck, Patrick

Valentin, Vera Weber Beleuchter*innen

VERANSTALTUNGSTECHNIK SPARTE4

Michael Dankert, Samir Taibi

TON/VIDEO

Walter Maurer Leiter; Kurt Trenz Stellvertreter;

N. N. Ton-/Video; Andreas Fuchs, Josef Gregori, Birgit

Kessler Ton-/Videotechniker*innen

REQUISITE

Andrea Gießelmann Leiter; Klaus Dieter Einicke

Stellvertreter; Christiane Aßenmacher, Ina Reichert,

Manuel Reinhardt, Michael Schwanen, Gabriela Stein,

Markus Vogelgesang Requisiteur*innen

AUSSTATTUNGSABTEILUNG

Nicole Martini Leiterin; Joanna Crittendon, Judith Fecher,

Faveola Kett, Davide Raiola Ausstattungsassistent*innen

MAGAZIN- UND TRANSPORTABTEILUNG

Dirk Prechtl Leiter und Magazinmeister; Dirk Jost,

Christian Müller, N. N. Transport

HAUSTECHNIK UND HAUSREINIGUNG

N. N. Leiter; Daniel Faßbender, Dirk Schauer, Vorarbeiter;

Christoph Hautz, Michael Keller, Wolfgang Knödler, Daniel

Nitz, Kilian Petri Haustechniker; Claudia Eideloth, Silvana

Giarrana, Eunice Weinkauff Hausreinigung

WERKSTÄTTEN

Andreas Nobis Leiter; Nadine Breit Stellvertretende Werkstattleiterin,

Konstrukteurin und Leiterin der Schlosserei

143


Menschen auf und hinter der Bühne

MENSCHEN AUF UND HINTER DER BÜHNE

MALSAAL

Ella Zistler Malsaalvorstand; Alexandra Hein Stellvertreterin;

Uwe Imroth, Nadin Karl, Viktor Krell, Anna Laurich

Bühnenmaler*innen; Holger Sand, Gundula Weber

Bühnenplastiker*innen, Hanna Specht Auszubildende

SCHLOSSEREI

Marc Trunzler Schweißfachmann und Stellvertretender

Leiter; Patric Loris, Martin Keßelheim Schlosser; Karlson

Cremer Auszubildender

SCHREINEREI

Armin Jost Leiter; Peter Gauer Vorarbeiter; Martin Avila,

Stefan Infantino, Hartmut Janke, Stefan Zender, Roman

Zibulla Schreiner

DEKORATIONSABTEILUNG

Christoph Foss Leiter; Martin Birringer Vorarbeiter

Werkstatt; Gordon Bekoe Vorarbeiter Bühne, Katrin

Berwanger, Volker Haupert, Sarah Klein, Kevin Maurer,

Eric Schober, Frank Walle Dekorateur*innen;

Pascal Kahl Auszubildender

VERWALTUNG

LEITUNG

Bernd Fischer Personalleiter und Prokurist

Eckart Janke Verwaltungsleiter

Aline Bachmann Leiterin Theaterkassen und Abonnement

PERSONALWESEN

Petra Masson Stellv. Leiterin

Evelin Blank, Cornelia Braun, Sabine Kemmetmüller-Kuhn,

Dagmar Kunz, Annegret Schulze

RECHNUNGSWESEN

Melanie Mary Leiterin

Claudia Ott, Gabriele Post, Christine Ziege

POSTSTELLE, BOTENDIENST

Manuela Dalheimer-Nowak, Carmen Damerow, Matthias

Kroll; Salvatore Sciortino Hausbote

EDV

Peter Gorges, Michael Johann

THEATERKASSEN UND ABONNEMENT

Astrid Schaudinnus Stellv. Leiterin; Vera Naujoks, Anne

Schiering, Britta Wagner, Susanne Weisang, Petra Zapp;

Sylvia Philippi Besuchergruppen-Service

OBERSCHLIESSER*INNEN

Barbara M. Herrlein, Pietro Barachino, Aline Ernestus,

Charlotte Othzen

THEATERFÜHRUNGEN

Horst Dieter Bächle, Andreas Klußmann

ARBEITNEHMERVERTRETUNG

Stefan Bender Betriebsratsvorsitzender; Patrick Valentin

Stellv. Betriebsratsvorsitzender; neun weitere Mitglieder

EHRENMITGLIEDER DES SST

Manfred Bertram, Gunter Cremer, Hans Dilg †,

Brigitte Dryander †, Willkit Greuèl †, Rudi Horstmann †,

Bibi Jelinek, Karlheinz Noblé †, Martin Peleikis †,

Hermann Wedekind †

144


Service – Mitarbeiter*innen

In den Städten der Zukunft zu Hause.

Volvo beweist sich erneut als Vorreiter beim Thema Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Motoren. Denn schon heute ist die

strenge Abgasnorm Euro 6d-TEMP serienmäßig und sofort verfügbar in allen Volvo Modellen. Damit können Sie sicher sein,

dass Sie auch in Zukunft in der Stadt mobil sind. Entdecken Sie jetzt unsere aktuellen Angebote für die Modelle Volvo V60,

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Zur Ostspange 2 - 66121 Saarbrücken

145

Tel: 0681-96854-310

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DANK

146


Dank

DAS SAARLÄNDISCHE STAATSTHEATER

BEDANKT SICH HERZLICH

BEI SEINEN SPONSOREN UND UNTERSTÜTZERN

ADAC

AssVerm Assekuranz-Vermittlungs-AG

Das Blau, St. Ingbert

Bade-, Sauna- & Wellnessparadies Calypso

City Reha GmbH & Co. KG

Domicil Leidinger

Dr. Theiss Naturwaren GmbH

»finetime« GmbH

Freunde des Balletts des Saarländischen Staatsballetts

Institut Français

Kulturstiftung des Bundes – Fonds Doppelpass

Lions Club Saarbrücken-Halberg

Dr. Erwin Peter Meier

Mercedes-Benz Bank

Mercure Hotel Saarbrücken

Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes

Nanogate SE

Radio Salü

Richard-Wagner-Verband Saarland e. V.

Saarländischer Rundfunk

Saarland Versicherungen

SACD – Société des Auteurs et Compositeurs

Dramatiques

Dr. Dr. Wolfgang Schug

Sparkasse Saarbrücken

SponsorClub des Saarländischen Staatstheaters

Staatskanzlei des Saarlandes

Veras Blumenladen

Verein der Freunde des Saarländischen Staatstheaters e. V.

Vertretung der Regierung von Québec

Wirtschaftsclub Saar-Pfalz-Moselle e. V.

WPW GmbH

147


Impressum

IMPRESSUM

HERAUSGEBER

Generalintendant Bodo Busse

Kaufmännischer Direktor

Prof. Dr. Matthias Almstedt

Saarländisches Staatstheater GmbH

Schillerplatz 1

66111 Saarbrücken

Telefon 0681 3092-0

www.staatstheater.saarland

Redaktion Andrea Kremper

Gestaltung und Satz Wiebke Genzmer, Berlin

Lektorat L&L, Thomas Schäfer, Renchen

Produktionstexte Andrea Kremper

Biografien Horst Busch, Thorsten Köhler,

Simone Kranz, Frederike Krüger, Renate Liedtke,

Luca Pauer, Corinna Popp

Wiederaufnahme-Texte Andrea Kremper, Simone Kranz

Fotos Ensemblefotos©Martin Kaufhold

Vorwort, Saarlandfotos und Montage©Holger Kiefer

Produktionsfotos

©Astrid Karger (S. 105, 107)

©Martin Kaufhold (S. 100, 101, 103, 106, 109)

©Andrea Kremper (S. 102, 104, 108)

©Bettina Stöß (S. 99, 110)

Anzeigen abc context media consulting,

Andrea Brück, St. Ingbert

Druck KRÜGER Druck + Verlag, Merzig

Redaktionsschluss 15. April 2019

Änderungen vorbehalten

148


www.staatstheater.saarland

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