The Jaguar NR 05/2019 - DE

tinakrug
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NASCAR und Formel-E-Veteranin Katherine Legge

nahm Bobby Rahal als Erste unter Vertrag.

Die Wagen der Jaguar I-PACE

eTROPHY verwenden dieselbe 90 kWh

starke Lithium-Ionen-Batterie wie das

Serienfahrzeug I-PACE, haben aber

darüber hinaus eine deutlich bessere

Aerodynamik – vor allem zu sehen am

verstellbaren Heckflügel. Zudem durchliefen

sie verschiedene Maßnahmen zur

Rennsicherheit und Gewichtseinsparung,

unter anderem verfügen sie über einen

Über rollkäfig anstelle der Rücksitze

und Paneele aus Verbundwerkstoff

statt Aluminium.

Bei aller ungebrochenen Begeisterung

hat Rahal aber auch ein ernstes

Ziel vor Augen – „Wir wollen gewinnen“,

macht er unmissverständlich klar – und

dazu zwei „sehr gute Fahrer“ unter

Vertrag genommen, Katherine Legge

und Bryan Sellers. „Erfahrung, persönliche

Reife und Schnelligkeit waren die

Kriterien, nach denen wir unsere Fahrer

ausgesucht haben“, erklärt er.

Bryan Sellers, geboren in Ohio,

verfügt über weitreichende Erfahrung

in Langstreckenrennen, mit Teilnahmen

an der IMSA WeatherTech Sports­

Car Championship und dem

24-Stunden-Rennen von Le Mans. Die

in England geborene und inzwischen

in den USA beheimatete Katherine

Legge ist eine Veteranin der

Rennserien NASCAR und DTM, wie

auch der Formel E. „Ich bin begeistert,

dass ich dabei sein darf – dass ich für

eine große britische Marke und in

einem herausragenden Rennteam

fahren darf“, erzählt Legge The Jaguar.

„Ich war schon immer Fan von Jaguar.

An den E-Type meines Großvaters

kann ich mich noch gut erinnern.“

Auch das Potenzial der Rennserie,

Elektrofahrzeuge in der Öffentlichkeit

attraktiver zu machen, gefällt Legge:

„Die Formel E hat viel zum besseren

Image von Elektrowagen beigetragen.

Beim I-PACE 1 ist das noch einfacher.

Den kann man sich wirklich gut in der

eigenen Garage vorstellen.“

Glaubt sie, dass ihr ihre Erfahrung

in der Formel E bei der eTROPHY

zugutekommen wird? „Bei Rennen mit

Elektrofahrzeugen braucht man natürlich

in bestimmten Situationen eine

andere Drosselmodulation und regeneratives

Bremsen, um Energie zu sparen,

aber es ist kein so großer Unterschied,

wie manche denken“, erklärt sie.

„In dieser Rennserie gibt es keinen

Boxenstopp, die Rennen sind also ein

echter Straßenkampf. Das gefällt mir

daran besonders – auf Tuchfühlung

mit den Hauswänden zu sein, aber

dabei ganz präzise und geschmeidig

zu fahren.“

Ein Satz, der Musik in Rahals

Ohren sein wird – er weiß, was es

heißt, auf Risiko zu gehen, ist aber

zugleich besonnen genug, um als

Teambesitzer Wert auf Beständigkeit

zu legen und nicht allein auf maximales

Tempo. „Die Streckenführung ist

oft sehr eng, da gibt es einige

Gelegenheiten, den Wagen gegen die

Wand zu fahren“, sagt er lächelnd.

„Von daher braucht man Fahrer, die

die richtigen Entscheidungen fällen.“

Und diese richtigen Entscheidungen

werden hoffentlich auch für

Rennerfolge, gute Verkäufe und

Vorfreude auf die Zukunft des Elektrofahrzeugs

im Allgemeinen sorgen,

wie Rahal abschließend sagt: „Alle

im Rennsport wollen sehen, dass der

elektrische Aspekt mehr in den

Vordergrund rückt. Diese Rennserien

holen viele Menschen heran, die sich

eigentlich nicht für sowas interessieren.

Das kommt auch dem Motorsport

insgesamt zugute. Und sehen Sie sich

an, was für Unternehmen beteiligt

sind: Das ist die Crème de la Crème.

Die werden auch in Zukunft eine

tragende Rolle in der Automobilbranche

einnehmen.“

Und Jaguar ist mit der I-PACE

eTROPHY an vorderster Front dabei.

Folgen Sie der Jaguar I-PACE eTROPHY-

Rennmeisterschaft auf

www.jaguar.de/eTROPHY

THE JAGUAR 73

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