Der-Bergische-Unternehmer_0519

weinheimer

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

05

2019

Börse 2019:

STRATEGIEN IN EINEM

SCHWIERIGEN UMFELD

28 Porträt

Mit ganzem

Herzen Mittelständler

32 Serie

Das Recht auf Ihrer

Seite

40 Fokus

Der Rote Drache geht

shopping


Die Wirtschaftskanzlei.

Persönlich, kompetent, mit höchster juristischer Expertise.

Wir beraten mittelständische Unternehmen, Betei li gungsgesellschaften

und Konzerne. Unsere Schwerpunkte liegen

in den Bereichen

• Handels- und Gesellschaftsrecht

• Transaktionen/M&A

• Unternehmensnachfolge

• Krisenberatung und

Sanierung

• Erbrecht

• Steuer- und Steuerstrafrecht

• Arbeitsrecht

• Immobilienrecht

Die Kanzlei ist eingebunden in die

führende mittelständische Wirtschaftsprüfungs-

und Steuer bera tungs gesellschaft

Breidenbach und Partner mit

120 Mit ar bei tern. In allen unternehmerischen

Aufgabenstellungen beraten

hochqualifizierte inter disziplinäre Teams

unsere Mandaten ziel gerichtet und mit

Augenmaß.

IM VERBUND MIT

BREIDENBACH RECHTSANWÄLTE GmbH • Wuppertal

Friedrich-Engels-Allee 32 • Telefon: +49 202 49374-0

www.breidenbach-ra.de


EDITORIAL

SCHNELL GETWITTERT, VIEL PORZELLAN ZERSCHLAGEN.

Anfang Mai wurde es wieder einmal deutlich: Mit einem kurzen Tweet ließ

US-Präsident Trump den Handelsstreit mit China eskalieren, die Börsen begaben

sich weltweit auf Talfahrt. Dieses Beispiel zeigt, wie unsere sekundenschnellen

Kommunikationswege Einfluss auf alle Lebensbereiche und damit

auch auf die Weltwirtschaft nehmen. Politische Aussagen werden ungefiltert

und ohne Einordnung durch Medien oder andere Fachleute direkt in die Öffentlichkeit

geschleudert und finden Gehör bis in die letzte Ecke der globalisierten

Welt. In diesem Umfeld Strategien für den Vermögensaufbau zu finden,

fällt ungeheuer schwer. Lesen Sie in unserem Titelthema, wie Spezialisten

mit dieser herausfordernden Situation umgehen. Denn in der anhaltenden

Niedrigzinsphase geht am Aktienmarkt eigentlich kein Weg vorbei.

Die Einkaufslust der Chinesen ist auch im Bergischen Land zu spüren. Auf

der Suche nach neuen Technologien ist der Rote Drache europaweit sehr aktiv

und auf der anderen Seite zum wichtigsten Handelspartner Deutschland avanciert.

Wie geht man mit diesem Spannungsbogen um? Experten für die Wirtschaftsbeziehungen

zum Reich der Mitte sitzen auch in Wuppertal, wie Sie

in unserem aktuellen Fokus-Thema erfahren.

Dass man auch außerhalb der Digitalisierung neue Existenzen aufbauen kann,

beweist ein Unternehmensgründer, der sich mit einem Assistenz- und Betreuungsdienst

selbstständig gemacht hat. Denn bei der älter werdenden Gesellschaft

werden wir hinsichtlich des Wunsches auf einen möglichst langen Verbleib

im gewohnten Umfeld neue Wege gehen müssen. Der Bedarf nach

Unterstützung wird steigen – so viel ist sicher.

GELD

IST NICHT

ALLES,

WAS SIE

VERLIEREN. *

Creditreform Wuppertal

Werth 91+93 • 42275 Wuppertal

Telefon 0202/25566-0 • Telefax: 0202/594020

info@wuppertal.creditreform.de • www.creditreform-wuppertal.de

*

CREDITREFORM.

MIT SICHERHEIT MEHR WERT.

Zahlungsverzögerungen bei Ihren Kunden kosten Geld und Nerven. Wenn

Sie auf Ihren Forderungen sitzen bleiben, können sich schnell fatale Finanzierungslücken

auftun. Wir sorgen dafür, dass Sie an Ihr Geld kommen und

schonen noch dazu Ihre Kundenbeziehungen. Damit Sie die Ruhe bewahren

und sich auf Ihr Geschäft konzentrieren können. Sprechen Sie mit uns.

CR_W_2014.indd 2 09.04.14 11:30

der Bergische Unternehmer 05|19 3


INHALT

18 Titel

Börse 2019:

Strategien in einem schwierigen Umfeld

28

Mit ganzem Herzen

Mittelständler

30

Gastkommentar:

Christoph Nieder plädiert für mehr

Gemeinschaftssinn.

4 www.bvg-menzel.de


50

Welkom in Den Haag

Namen & Nachrichten

o 6 3D-Medizintechnik aus Solingen

06 Langsamer Wandel

07 Allheilmittel für den Klimaschutz?

08 Bildungscoaching bringt Erfolg

09 Wirtschaftsklima im Euroraum

1 0 Wupperverband wählt Vorstand

1 0 Neues Wohn- und Geschäftshaus

11 Neuer Geschäftsführer für Jokey

1 2 Automotivland.nrw

12 Beschäftigung minimal rückläufig

13 Hotelneubau in Ohligs

14 Energieautark durch BHKW

14 Neuer Wirtschaftsförderer

15 Gesundheitssalon Pflege

16 Unternehmer plädieren für Europa

17 Bamenia verkauft Wohnprojekt

Titel

18 Börse 2019 - Strategien in einem

schwierigen Umfeld

22 Interview: Die Börse ist keine

Einbahnstraße

Erfolgreich bergisch Porträt

28 Kielholz: Mit ganzem Herzen

Mittelständler

Aus der Region

30 Gastkommentar: Mehr Gemeinsinn

Aus der Praxis

32 Recht / Finanzen / Steuern

Das Recht auf Ihrer Seite Serie

36 Partner für Erfolg mit Recht

Erfolgreich bergisch Porträt

38 Gründen mit Pflege

Im Fokus

40 Der Rote Drache geht shopping

46 Unter uns: Mit chinesischer Hilfe zur

Marktführerschaft

Bergisch Land geht aus

48 Delikate Entdeckung im Neandertal

Für Sie entdeckt

50 Bei Königs, Vla und Rembrandt:

Ein Kurztripp nach Den Haag

Rubriken

54 Handelsregister

58 Vorschau / Impressum

RINKE_Anzeige_4c_2019.qxp_RINKE_IHK 24.04.19 10:50 Seite 5

VOLL FLEXIBEL

MENSCHEN BERATEN. FÜR IHREN ERFOLG

© kyslynskyy – stock.adobe.com

der Bergische Unternehmer 05|19 5


NAMEN & NACHRICHTEN

3D-Medizintechnik aus Solingen nimmt

interessante Entwicklung

Foto: Foto: Wirtschaftsförderung Solingen GmbH & Co. KG

Evgeniy Khavkin (Technologie

Manager 3D

Startup Campus NRW),

Professor Andrew Ullmann

(Obmann der FDP

im Gesundheitsausschuss

des Deutschen

Bundestages), FDP-

Bundestagsabgeordneter

Manfred Todtenhausen

und Campus

Manager Phil Derichs

(v.l.) kamen zum Meinungsaustausch

zusammen.

Der 3D-Standort Solingen beschäftigt sich

unter anderem intensiv mit möglichen 3D-

Anwendungen im hochinnovativen Medizinumfeld

und trifft damit das Interesse auf

Bundesebene. Solingen wiederum hat Interesse

an einer Unterstützung zur Entwicklung

eines zukünftigen 3D-Kompetenzzentrums

Healthcare. Nachdem Manfred

Todtenhausen, FDP-Bundestagsabgeordneter

für Wuppertal, Solingen und Remscheid,

bereits im Juli 2018 im Solinger Gründer-

und Technologiezentrum zu Gast war, wiederholte

er jetzt den Besuch in Begleitung

von Andrew Ullmann, Facharzt für Innere

Medizin, Universitätsprofessor und Obmann

der FDP im Gesundheitsausschuss des

Deutschen Bundestages. Den Gästen wurden

die aktuellen und zukunftsweisenden

Möglichkeiten und Innovationen der Solinger

Startups präsentiert, die der 3D-Druck

für den medizinischen Bereich bieten kann.

„Gerade die heute vorgestellten aktuellen

Entwicklungen, insbesondere auch die in

der Solinger Zusammenarbeit des städtischen

Klinikums mit Prof. Dr. med. Sascha

Flohé, Werner Koch und seinem Startup-

Unternehmen EXCIT3D sowie Herrn Dr.

Robert Weindl zeigen auf, das hier richtig

Potential vorhanden ist. Wir haben daher

unseren Gästen aus Berlin mit auf den Weg

gegeben, uns konkret beim weiteren Ausbau

des Kompetenzfeldes Healthcare im 3D-Bereich

in Solingen zu unterstützen“, resümierte

Frank Balkenhol, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung sowie des Gründer-

und Technologiezentrums in Solingen.

Langsamer Wandel

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

Bestellen √

• Über modernstes Onlinesystem

• Per Klick Auswahl aus 8 Menüs pro Tag

• Abwechslungsreiche, leckere Pause

1.

Auch per Telefon

0202-946316-00

Beruf und Familie verändern sich kontinuierlich,

wenn auch sehr langsam: So ist nach

Angaben des Instituts der Deutschen Wirtschaft

(IW) der Anteil der erwerbstätigen

Mütter, die in Teilzeit arbeiten, von 70 Prozent

im Jahr 2008 auf 68 Prozent in 2017

leicht zurückgegangen. Der Anteil der Väter,

die in Elternzeit gehen und Elterngeld

beziehen, steigt seit Jahren kontinuierlich.

Waren es 2008 lediglich rund 19 Prozent,

verzeichnete das Statistische Bundesamt in

2015 fast 37 Prozent. Im europäischen Vergleich

nutzen deutsche Eltern das Homeoffice

vergleichsweise selten, was auch an den

vielen ortsgebundenen Tätigkeiten liegt. In

den Niederlanden arbeiten 38 Prozent aller

Erwerbstätigen auch zuhause.

6 www.bvg-menzel.de

CMS_AZ_Firmen_2/19_V3.indd 1 06.03.19 15:20


Elektroautos kein Allheilmittel für den

Klimaschutz?

Foto: Romy Vinogradova

Professor Hans-Werner

Sinn, langjähriger Präsident

des ifo-Instituts

und gefragter Experte

in wirtschaftlichen Fragen,

hat an der neuen

Studie mitgearbeitet.

Laut Einschätzung des Münchener ifo-Instituts

werden Elektroautos in den nächsten

Jahren kaum einen Beitrag zur Minderung

der deutschen CO2-Emissionen leisten, da

ihre Einführung nicht per se zu einer Reduktion

des CO2-Ausstoßes im Straßenverkehr

führe. Mit Erdgas betriebene Verbrennungsmotoren

seien vielmehr eine ideale

Übergangstechnologie zu langfristig mit

Wasserstoff oder „grünem Methan“ betriebenen

Autos. Berücksichtige man den heutigen

Energiemix Deutschlands und den

Energieaufwand bei der Batterieproduktion,

liege der CO2-Ausstoß batterieelektrischer

Autos nur im günstigsten Fall knapp über

dem eines Dieselmotors, ansonsten aber

weit darüber. Das besagt eine neue Studie

von Christoph Buchal, Physikprofessor an

der Universität zu Köln, dem langjährigen

ifo-Energieexperten Hans-Dieter Karl und

ifo-Präsident a.D. Hans-Werner Sinn, emeritierter

Professor der Universität München.

Ihre detaillierten Berechnungen haben die

Wissenschaftler anhand konkreter Beispiele

eines modernen Elektroautos und eines modernen

Dieselfahrzeugs durchgeführt. Neben

dem CO2-Ausstoß der Batteriefertigung

berücksichtigen die Autoren alternative

Energiequellen für den Strom, um die Auswirkungen

auf den CO2-Ausstoß der Elektroautos

zu berechnen. Die Forscher zeigen,

dass bei einem mit Erdgas betriebenen Verbrennungsmotor

die Gesamtemissionen

schon heute um ein knappes Drittel niedriger

liegen als selbst beim Dieselmotor.

„Langfristig gesehen bietet die Wasserstoff-

Methan-Technologie einen weiteren Vorteil:

Sie ermöglicht die Speicherung der überschießenden

Stromspitzen des Wind- und

Sonnenstroms, die bei einem steigenden

Anteil dieses regenerativen Stroms stark zunehmen

werden“, erklärt Professor Buchal.

Themenabende

2019 akzentaexklusiv

05. Mai

17 ‒ 21 Uhr|Steinbeck

07. Juli

17 ‒ 21 Uhr|Steinbeck

08. September

17 ‒ 21 Uhr|Steinbeck

exklusiv

Ran an das Gemüse!

Mit Veganheadchef 59.-

Björn Moschinski

Steak & Craft Beer

Von zart bis deftig

Mamma mia!

So gut schmeckt

Italien

AUSVERKAUFT

13. Oktober

17 ‒ 21 Uhr|Steinbeck

24. November

17 ‒ 21 Uhr|Steinbeck

Ein edler Tropfen

Whisky

Feinster Genuss

Ein exklusiver Käseund

Wein-Abend

59.-

79.-

69.-

49.-

Wollen Sie dabei sein?

Sichern Sie sich einen

der begehrten Plätze an

einem oder gleich mehreren

der Themenabende

akzentaexklusiv. Karten

erhalten Sie an der Information

(akzenta Steinbeck)

oder unter: 0202 55126681

E-Mail: kundenevent@

akzenta-wuppertal.de

der Bergische Unternehmer 05|19 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Bildungscoaching für junge Geflüchtete führt erfolgreich in

den Beruf. Ein guter Beitrag gegen den Fachkräftemangel.

2.

Regionale

Genießen √

Foto: Gesa Beteiligungs gGmbH

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

• Frisch. Gesund. Lecker.

• Zertifizierte Menü-Herstellung

• Auf Porzellan o. Kunststoffteller

• Heiß oder gekühlt gebracht

Lebensmittel

Umweltbewusste Küche

Mohammad H. absolviert

eine Ausbildung

zum Maschinen- und

Anlagenführer bei

Freund & Cie. in

Wuppertal.

Seit 2015 sind rund 566.000 Kinder und Jugendliche

nach Deutschland geflüchtet, jeder fünfte davon

nach Nordrhein-Westfalen. Viele haben die

Reise ohne ihre Eltern auf sich genommen. Projekte

wie „BiJu‘‘ des Barmer Sozialträgers GESA

leisten einen Beitrag dazu, diese Menschen zu integrieren.

Ziel ist es, den Geflüchteten in Deutschland

eine Perspektive zu verschaffen. Beispiele

wie Mohammad H. oder Oumar B. zeigen, dass

dieser Weg manchmal kürzer ist als gedacht.

Anfang 2017 startete das Projekt BiJu der GESA,

das im Auftrag des Jugendamtes der Stadt Wuppertal

durchgeführt wird. BiJu steht für „Bildungscoaching

für Jugendliche mit Fluchthintergrund‘‘

und bietet unbegleiteten minderjährigen

Flüchtlingen Unterstützung bei der beruflichen

Orientierung und auf dem Weg in eine Schul- oder

Berufsausbildung. Nach zwei Jahren ziehen die

ersten Wuppertaler Unternehmen ein positives Fazit:

BiJu hilft dabei, dass die Ausbildung erfolgreich

verläuft.

Beispielsweise hat der vor vier Jahren aus Afghanistan

geflüchtete Mohammed H. eine Ausbildung

zum Maschinen- und Anlagenführer beim Traditionsbetrieb

Freund & Cie. aufgenommen. Er war

ab dem ersten Arbeitstag aktiv ins Team eingebunden

und nahm noch vor dem eigentlichen Vertragsbeginn

an einem Social Day teil. René Füllbier,

Fertigungsleiter bei Freund und Mentor von

Mohammad betont: „Mohammad, er hat sich von

Anfang an in die Firma aktiv eingebracht.“ Auch

der vor vier Jahren aus Guinea geflüchtete Oumar

B. hat es geschafft. 2018 nahm er eine Ausbildung

zum Krankenpfleger im Wuppertaler Petrus-

Krankenhaus auf und hat die Probezeit bereits erfolgreich

absolviert. Ein wichtiger Faktor für den

erfolgreichen Verlauf ist für Mario Löblein, Stellvertretender

Pflegedirektor, die Arbeit der GESA:

„BiJu ist ein sehr wichtiges Projekt mit dem Alleinstellungsmerkmal,

dass die Jugendlichen nicht

nur in eine Ausbildung hineinvermittelt werden,

sondern eine auch darüber hinausgehende Betreuung

erhalten.“

Seit Beginn des Projekts am 1. Februar 2017 haben

82 Jugendliche von BiJu profitiert. Das

Durchschnittsalter beträgt 19,5 Jahre. Aktuell

werden mit Stand April 2019 im Rahmen von BiJu

50 junge Erwachsene betreut. Die Vermittlungsquote

in Ausbildung oder Einstiegsqualifizierung

beträgt rund 24 Prozent. Aufgrund des Projekterfolgs

wurden die Teilnahmeplätze von anfangs 12

schrittweise erweitert. Über 60 Praktika wurden

bisher in den 50 partizipierenden Unternehmen

aus Wuppertal und Umgebung absolviert.

8 www.bvg-menzel.de

CMS_AZ_Firmen_2/19_V3.indd 2 06.03.19 15:20


Wirtschaftsklima im

Euroraum hat sich

leicht verbessert

Von Klein bis

Groß!

Für jeden Job das

richtige Angebot!

Das ifo Wirtschaftsklima im Euroraum

hat sich etwas erholt. Der Indikator ist

von -11,1 auf -6,3 Punkte gestiegen. Für

die Verbesserung waren ausschließlich

die weniger pessimistischen Erwartungen

ausschlaggebend. Dagegen hat sich

die Beurteilung der aktuellen Lage erneut

verschlechtert. Die Experten erwarten

ein Wachstum von 1,3 Prozent für

das laufende Jahr.

Die Aussichten für das kommende halbe

Jahr hellten sich in vielen Euro-Ländern

auf. Am deutlichsten nach oben bewegten

sich die Erwartungen in Frankreich,

Belgien und Griechenland, aber sie stiegen

auch kräftig in Deutschland, Italien

und Spanien.

Eine weitere Verschlechterung der Konjunkturaussichten

wurde unter anderem

in Irland, den Niederlanden und Portugal

gemeldet. Die Experten beurteilten die

aktuelle Lage in den meisten Ländern

weniger positiv, mit Ausnahme von

Frankreich, Spanien und Litauen.

Besonders stark nach unten korrigierten

sie ihre Einschätzungen für Deutschland,

Österreich und Italien. Die Konjunkturexperten

sind weniger pessimistisch hinsichtlich

der künftigen Investitionen, des

privaten Konsums und der Exporte. Sie

erwarten eine etwas niedrigere Inflationsrate

von 1,5 Prozent für das laufende

Jahr. Zudem gehen deutlich weniger Experten

von einem Anstieg der kurz- und

langfristigen Zinsen aus. Der Fachkräftemangel

ist das am häufigsten genannte

Problem für die Wirtschaft.

Ford Transit Familie

Alles, was Sie für

Ihren Job brauchen.

FORD TRANSIT COURIER BASIS

Energie-Rückgewinnungs-System, Ford

Easy Fuel, Airbag, Fahrerseite,

Lenksäule in Höhe und Reichweite

einstellbar

Günstig mit der monatl. Full-Service-

Leasingrate von

FORD TRANSIT KASTENWAGEN

LKW BASIS

Bordcomputer, Beifahrer-Doppelsitz, 4-

fach verstellbarer Fahrersitz, Fensterheber

vorn elektrisch

Günstig mit der monatl. Full-Service-

Leasingrate von

1,2,5,6


1,2,3,4

119,00 netto


229,00 netto

( € 141,61 brutto) ( € 272,51 brutto)

Abbildungen zeigen Wunschausstattung gegen Mehrpreis.

1

Ford Lease ist ein Angebot der ALD AutoLeasing D GmbH, Nedderfeld 95, 22529 Hamburg. Angebot gilt für

Gewerbekunden (ausgeschlossen sind Großkunden mit Ford Rahmenabkommen sowie gewerbliche Sonderabnehmer

wie z.B. Taxi, Fahrschulen, Behörden). 2 Das Technik-Service-Paket enthält Wartungs- und Inspektionsarbeiten sowie

anfallende Verschleißreparaturen in vereinbartem Umfang. Für weitere Fragen zu Details und Ausschlüssen können Sie

sich gerne an uns wenden. Nur erhältlich im Rahmen eines Ford Lease Full-Service Vertrags. 3 Leasingrate auf Basis eines

Kaufpreises von € 9.000,- netto (€ 10.710,00 brutto), inkl. € 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 4 Gilt

für einen Ford Transit Courier Basis 1,0-l-EcoBoost-Motor 74 kW (100 PS), 5-Gang-Schaltgetriebe, € 119,00 netto (€ 141,61

brutto) monatliche Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und

30000 km Gesamtlaufleistung. 5 Leasingrate auf Basis eines Kaufpreises von € 20.196,- netto (€ 24.033,24 brutto), inkl.

€ 831,92 netto (€ 989,98 brutto) Überführungskosten. 6 Gilt für einen Ford Transit Kastenwagen LKW Basis 350 L3

Frontantrieb 2,0-l-TDCi 77 kW (105 PS), 6-Gang-Schaltgetriebe, € 229,00 netto (€ 272,51 brutto) monatliche

Leasingrate, € 0,00 netto (€ 0,00 brutto) Leasing-Sonderzahlung, bei 36 Monaten Laufzeit und 30000 km Gesamtlaufleistung.

der Bergische Unternehmer 05|19 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Wupperverband: Claudia Fischer und

Bernd Krebs wieder gewählt

Neues Wohn- und

Geschäftshaus für

Mettmann

Foto: Wupperverband

Der Verbandsrat des Wupperverbandes hat Claudia Fischer

als Verbandsratsvorsitzende und Bernd Krebs als

stellvertretenden Vorsitzenden für weitere fünf Jahre

wieder gewählt. Claudia Fischer, Generalbevollmächtigte

und EC-Leiterin Wassermanagement bei der WSW Energie

& Wasser AG, steht dem Verbandsrat seit 2010 als

Vorsitzende vor. Der Verbandsrat besteht aus 15 Mitgliedern.

Er setzt sich aus Vertretern der Kreise, kreisfreien

und kreisangehörigen Städte im Wuppergebiet, Vertretern

der Wasserversorger und der Industrie sowie Arbeitnehmervertretern

zusammen. Der Verbandsrat überwacht

die Führung der Geschäfte durch den Vorstand.

Georg Wulf (l.), Vorstand

des Wupperverbandes,

dankte der erneut

gewählten

Verbandsratsvorsitzenden

Claudia Fischer

und ihrem Stellvertreter

Bernd Krebs für ihr

Engagement.

Das Haus Oberstraße 1-3 in Mettmann

wird abgerissen. Dort will der Eigentümer

ein neues Haus errichten, das dem Erscheinungsbild

des alten, denkmalgeschützten

Hauses nachempfunden wird. Ursprünglich

sollte das Haus von Grund auf saniert

werden. Doch war der Zustand der Holzkonstruktion

des Gebäudes so schlecht,

dass sämtliche Arbeiten sofort eingestellt

wurden. Experten, die der Eigentümer zu

Rate gezogen hatte, untersuchten das Haus

und verhängten ein Baustopp: Einsturzgefahr.

Da das Haus nicht mehr zu retten ist,

haben sowohl das Rheinische Amt für

Denkmalpflege als auch die Stadt den Abriss

des Hauses genehmigt. Das Gebäude,

dessen Geschichte bis ins Jahr 1588 zurückreicht,

wird aus der Denkmalliste der

Stadt herausgenommen. Der Eigentümer

will sechs hochwertige Wohnungen auf

zwei Etagen in dem Neubau schaffen. Im

Erdgeschoss entsteht ein Ladenlokal. Nach

Möglichkeit soll hier ein attraktives Geschäft

einziehen, das ein neuer Anziehungspunkt

für die Oberstadt wird und

mehr Kundenfrequenz ins Quartier bringt.

Eine Zufahrt zu einer Tiefgarage erfolgt

über die Mittelstraße, in die die Autos mit

einem Aufzug befördert werden. 2,5 bis 3

Millionen wird der Eigentümer in das Objekt

investieren.

Immer frisch. Immer lecker. Immer schnell.

Bezahlen √

• Bargeldloses Zahlen

• Kein Aufwand für Ihr Unternehmen

• Das ist zeitgemäße Mitarbeiter-Versorgung

C AS NO

SERV CE

Kielholz GmbH

3.

Gut

für die Mitarbeiter

casino-menueservice.de

So soll das neue

Haus Oberstraße

1-3 aussehen.

Animation: Architekten

Stamm -

Jarmer

10 www.bvg-menzel.de

CMS_AZ_Firmen_2/19_V3.indd 3 06.03.19 15:20


Jens Stadter ist neuer Vorsitzender der Geschäftsführung

bei Jokey in Wipperfürth

Foto: Jokey Group

Die Jokey-Geschäftsführung

(v.l.n.r.): Peter Dörmbach,

Jens Stadter, Herbert

Kemmerich, Ralf

Kemmerich, Christof

Kölschbach

Jokey Plastik hat mit Jens Stadter einen neuen

Vorsitzenden der Geschäftsführung. Der 48-Jährige

löste zum Jahresbeginn Herbert Kemmerich ab,

Gründungsgesellschafter und langjähriger CEO

des Familienunternehmens. Er werde sich künftig

vorrangig auf die strategische Ausrichtung der Jokey

Group konzentrieren, teilte das Unternehmen

mit. Der Diplom-Wirtschaftsingenieur Jens Stadter

verfügt über 20 Jahre Führungserfahrung bei renommierten

Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie

sowie in der Entwicklung, Produktion

und im Vertrieb von Kunststoffkomponenten und

-systemen. „Mein Ziel ist es, den bisherigen

Wachstumskurs zusammen mit dem

bestehenden Management-Team und den

Mitarbeitern von Jokey kontinuierlich fortzusetzen.

Im Fokus steht dabei eine konsequente

Kunden- und Marktorientierung in

den bestehenden sowie in neuen Geschäftsfeldern.

Wir werden weiterhin in

enger Abstimmung mit unseren Kunden

die besten Lösungen in den jeweiligen

Marktsegmenten liefern und unsere Geschäftsbereiche

mit Innovationen global

weiterentwickeln“, kündigt er an. Neben

Jens Stadter als Vorsitzender der Geschäftsführung

setzt sich die Geschäftsleitung

der beiden größten Jokey Werke in

Wipperfürth und Gummersbach, wie bisher

aus Ralf Kemmerich, geschäftsführender

Gesellschafter und verantwortlich für

das operative Geschäft, dem kaufmännischem

Leiter Peter Dörmbach sowie Verkaufsleiter

Christof Kölschbach zusammen.

Mit Ralf Kemmerich ist auch die

dritte Generation der Unternehmerfamilie

in der Geschäftsleitung vertreten. Die Jokey

Group ist ein Unternehmen der Kunststoff

verarbeitenden Industrie mit vier Geschäftsfeldern.

Das Unternehmen mit

Hauptsitz in Wipperfürth hat 15 Werke in

zwölf Ländern.

KONFERENZ.

SEMINAR.

MEETING.

TEAM-

BUILDING.

Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie gemeinsam mit unserem Kreativteam

Ihre Veranstaltung. Unser lichtdurchfluteter Tagungsbereich „LERNzeit“ verspricht

beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

Mercure Hotel Remscheid

Jägerwald 4 | 42897 Remscheid

Tel.: +49 (2191) 6071-900 | Fax: +49 (2191) 6071-100

marco.klij@accor.com | www.mercure.com | www.accorhotels.com

der Bergische Unternehmer 05|19 11


NAMEN & NACHRICHTEN

automotiveland.nrw: Träger für

Clustermanagement gegründet

Foto: Thilo Saltmann

In Solingen wurde im April der Grundstein für das Automotive-Cluster

in Nordrhein-Westfalen gelegt: Zwölf Unternehmen

und zwei Forschungseinrichtungen gründeten den

Trägerverein, der den Aufbau einer Clusterorganisation vorantreiben

und strategische Entwicklungsziele für die Automotive-Branche

definieren wird. Ziel ist es, die Unternehmen

bei der Bewältigung des Strukturwandels in der

Automobilindustrie zu unterstützen. Initiiert wurde die

Gründung durch die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

mbH (BSW). „Unter dem Titel automotiveland.nrw

wird das zukünftige Clustermanagement

Innovations-, Digitalisierungs-, Ansiedlungs- und Internationalisierungsbegleitung,

Screening und Monitoring, Transferbündnisse,

Informations- und Netzwerksmanagement,

die Qualifizierung und nicht zuletzt die Kommunikation

von Standort und Aktivitäten umsetzen“, erklärt Stephan A.

Vogelskamp, Geschäftsführer von automotiveland.nrw.

Hintergrund: Das Städtedreieck ist mit rund 250 Unternehmen

entlang der Wertschöpfungskette der Automobilindustrie

ein guter Ausgangspunkt eines NRW-weiten Clusters,

etwa 30 Prozent der 800 Automotive-Zulieferer in NRW haben

ihren Firmensitz in der Region. In den letzten zehn Jahren

wurden zudem mehr als 100 Forschungs- und Entwicklungsprojekte

zu Elektromobilität, Fahrzeugbau und zum

Autonomen Fahren in der Region umgesetzt Der fundamentale

Wandel in der Autoindustrie erfordert ein strategisches

Agieren. Das Clustermanagement wird bestehende

Projekte vernetzen, neue vorantreiben und mit anderen Automotive-Clustern

in Deutschland kooperieren.

Stephan A. Vogelskamp,

Monika Kocks

und André Tünkers

(v.l.) bilden den Vorstand

von automotivland.nrw

Beschäftigung

minimal rückläufig

Die deutschen Unternehmen werden

zurückhaltender beim Beschäftigungsaufbau.

Das ifo Beschäftigungsbarometer

ist im April auf 101,5 Punkte gefallen,

nach 101,6 Punkten im März.

Insgesamt wird die Zahl der Beschäftigten

in Deutschland jedoch weiter

steigen. Wichtigste Stütze bleibt der

Dienstleistungssektor. Der Rückgang

des Barometers im Verarbeitenden Gewerbe

setzt sich unvermindert fort. Inzwischen

wollen mehr Unternehmen

die Zahl der Mitarbeiter verringern als

erhöhen. Trotz anhaltender Hochkonjunktur

im Baugewerbe werden auch

diese Unternehmen zurückhaltender

beim Personalaufbau.

Im Dienstleistungssektor sollen wieder

verstärkt zusätzliche Mitarbeiter eingestellt

werden. Gleiches gilt für den

Handel. Das ifo Beschäftigungsbarometer

basiert auf ca. 9.000 monatlichen

Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden

Gewerbes, des Bauhauptgewerbes,

des Groß- und Einzelhandels

und des Dienstleistungssektors. Die

Unternehmen werden gebeten, ihre Beschäftigtenplanungen

für die nächsten

drei Monate mitzuteilen.

Sie können ihre Planungen für die Zahl

der Beschäftigten für die nächsten drei

Monate als „zunehmend“, „gleich bleibend“

oder „abnehmend“ kennzeichnen.

Der Saldowert der Planungen ist

die Differenz der Prozentanteile der

Antworten „zunehmend“ und „abnehmend.

Zur Berechnung der Indexwerte

werden die Salden jeweils auf den

Durchschnitt des Jahres 2015 normiert.

12 www.bvg-menzel.de


Ohligs: Verträge für Hotel-Neubau unterzeichnet – Gastronomie

wird gesucht

Foto: Stadt Solingen

Karsten Monke, Marc

K. Thiel (beide Hotel

Solingen GmbH), Solingens

Oberbürgermeister

Tim Kurzbach,

Stadtdirektor Hartmut

Hoferichter und Carsten

Kirchhoff von der

Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft

NRW

(v.l.) freuen sich, dass

das Stadtquartier am

Hauptbahnhof aufgewertet

wird.

Auf der Ostseite des Hauptbahnhofs Solingen

soll bis 2021 ein Drei-Sterne-Haus entstehen.

Die Eigentümer der beiden Grundstücke

– zum einen der Solinger

Unternehmer Michael Kölker sowie zum anderen

die Bahnflächen-Entwicklungs-Gesellschaft

(BEG) NRW - haben mit den Investoren

Karsten Monke und Marc K. Thiel die

entsprechenden Verträge unterzeichnet. „Das

Stadtquartier wird nachhaltig aufgewertet“,

erklärte Solingens Oberbürgermeister Tim

Kurzbach. Auf der Ostseite gehe es mit gro-

ßen Schritten voran. Der Bau der Codecentric-Zentrale,

die Entwicklung des Hansa-

Quartiers mit dem Galileum – und nun das

lange ersehnte Hotel. Die Investoren kündigten

an, dass sie in Ohligs ein Drei-Sterne-

Business-Hotel bauen werden, das eine international

bekannte Kette betreiben werde. Die

Mietvertragsverhandlungen stehen kurz vor

dem Abschluss. Es soll ein fünfgeschossiger

Bau mit rund 160 Zimmern entstehen. Eine

externe Gastronomie ist im nördlichen Erdgeschoss

vorgesehen. Hierfür können sich Interessenten

bereits bei den Investoren melden.

Das Gebäude soll die V-Form der Straßenverläufe

von Sauerbreystraße und Steinstraße

aufnehmen und damit eine neue

architektonische Perspektive schaffen. Die

Gebäudehöhe wird sich am Bestand orientieren.

Geplant wird mit großflächigen Verglasungen

in den unteren Geschossen, um

Transparenz und Offenheit zu erzeugen. Die

Fassaden der Obergeschosse sollen durch

Vor- und Rücksprünge einen eigenen unverwechselbaren

Charakter erhalten. Der Zugang

zum Fußgängertunnel in Richtung

Hauptbahnhof und Ohligser Innenstadt wird

in den Komplex integriert. Durch die Aufwertung

des gesamten Umfelds sei eine bessere

soziale Kontrolle zu erwarten, erklären

die Investoren.

„Ich kann mich voll auf meinen Job

konzentrieren. Denn erfahrene

Partner halten mir den Rücken frei.“

Dipl.-Ing. Stefan Pricken,

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur

REMSCHEID

HILDEN

TEL. 02191/9750 – 0

WWW.STB-KGP.DE

Mehr Freiheit für Freiberufler

Ihre freiberufliche Tätigkeit unterliegt ganz verschiedenen

Besonderheiten. Unsere Spezialisten

wissen genau, worauf es bei Ihnen ankommt.

Profitieren Sie von unserer Erfahrung und

sprechen Sie mit uns.

der Bergische Unternehmer 05|19 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Kläranlage Kohlfurth: Energieautark durch

neue BHKW-Module

Wirtschaftsförderer

für Mettmann

Foto: Wupperverband

Der Wupperverband setzt sich seit Jahren für regenerative

Energie ein und arbeitet kontinuierlich daran, Verbesserungen

zu erzielen. Derzeit ersetzt der Verband Blockheizkraftwerkmodule

(BHKW) in der Kläranlage Kohlfurth.

Das bisherige Blockheizkraftwerk war nach 20 Jahren Betriebsdauer

in die Jahre gekommen. Gestiegene Anforderungen

an die Abgasemission erfordern die Erneuerung der

drei alten Module. Künftig kommen Modelle mit Katalysator

zum Einsatz. Auch sind die beiden Module mit Schallschutzhauben

ausgestattet, so dass sie leiser sind als die

vorherigen Modelle. Zudem werden künftig nur noch zwei,

dafür aber effizientere Module am Standort installiert. Sie

erzeugen vergleichsweise mehr elektrische Energie als Wärmeenergie.

Diese kann auf der Anlage flexibler eingesetzt

werden. Aber auch Wärmeenergie wird auf der Anlage benötigt,

denn damit werden Faulbehälter und Betriebsgebäude

beheizt. Durch die neuen Module wird gesichert, dass

die Kläranlage Kohlfurth weiterhin energieautark bleibt. Es

wird eine Stromerzeugung von 3,4 Millionen Kilowattstunden

pro Jahr erwartet. Das entspricht in etwa dem Jahresbedarf

von rund 760 Vier-Personen-Haushalten. Die Gesamtarbeiten

werden voraussichtlich Ende Juli 2019

abgeschlossen sein. Die Projektkosten liegen bei rund 1,4

Millionen Euro. Das neue BHKW ist ein Baustein im Energiemanagementkonzept

des Wupperverbandes. Der Verband

erzeugt Strom und Wärme aus erneuerbaren Energien.

Er betreibt unter anderem sieben Wasserkraftanlagen, acht

BHKW und eine Dampfturbine.

Die Kläranlage Kohlfurth

mit Faulbehältern.

Darin entsteht

das Klärgas, das im

Blockheizkraftwerk in

Strom und Wärme

umgewandelt wird.

Der neue Stabsstellenleiter

für Stadtmarketing

und Wirtschaftsförderung

Mettmann,

Stephan Reichstein

(l.), zusammen mit

Bürgermeister Thomas

Dinkelmann bei der

Vertragsunterzeichnung

im Rathaus.

Die vakante Position der Stabsstellenleitung

für Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung

der Stadt Mettmann

wird ab 1. Juli durch Stephan Reichstein

besetzt. Er tritt damit die Nachfolge von

Wolfgang Karp an, der in den Ruhestand

getreten ist. „Ich freue mich sehr, dass

wir mit Stephan Reichstein einen sehr

kompetenten und vielseitig erfahrenen

Experten gewinnen konnten“, sagt Mettmanns

Bürgermeister Thomas Dinkelmann.

Stephan Reichstein ist 53 Jahre

alt, gebürtiger Düsseldorfer, in Hilden

aufgewachsen und machte dort sein Abitur.

Nach seiner Zeit als Zeitsoldat und

Student in der Landeshauptstadt führte

ihn sein Weg zunächst in die Stadtverwaltung

Rommerskirchen im Rhein-

Kreis Neuss, wo er unter anderem für

Einzelhandelsansiedlungen zuständig

war. Nach einem erfolgreich abgeschlossenen

Master-Studiengang für Standortund

Regionalmanagement wechselte er

im Jahr 2006 ins schwäbische Esslingen

und leitete dort das Büro für Wirtschaftsförderung.

Zuletzt arbeitete er als Projektleiter

für das Kolping-Bildungswerk

Württemberg „Aus meiner Sicht ist die

Bestandspflege vom Handwerksbetrieb

bis zum Großunternehmen ebenso wichtig,

wie die Weiterentwicklung des

Standorts oder die Revitalisierung von

Brach- und Industrieflächen“, erklärt er.

Foto: Kreisstadt Mettmann

14 www.bvg-menzel.de


Erster Bergischer Zukunftssalon

Gesundheit und Pflege

Foto: Gunnar Bäldle

Beim Thema „Künstliche

Intelligenz“

durfte der humanoide

Roboter Pepper

nicht fehlen.

Rund 100 Vertreter aus Forschung, Gesundheitswesen,

Startups, Verbänden, Kliniken

und Wirtschaftsentwicklung aus dem In- und

Ausland tagten in Wuppertal zum Wandel der

Gesundheits- und Pflegewirtschaft durch

Künstliche Intelligenz. Dazu hatten die Bergische

Universität, die AOK Rheinland/Ham-

burg und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

(BSW)

eingeladen, um sich über die Auswirkungen

der Digitalisierung auf das Gesundheitswesen

und die Pflege zu informieren. Das Städtedreieck

ist mit den ansässigen Krankenkassen,

der Universität und den vielen

Unternehmen ein Standort, der sich intensiv

mit der digitalen Transformation auseinandersetzen

muss. Allein 45.000 Beschäftigte

zählt die Gesundheitsbranche, rund 1.000

entsprechende Unternehmen sind hier angesiedelt.

Das Zusammentreffen aller relevanten

Akteure im Rahmen des 1. Bergischen

Zukunftssalons Gesundheit und Pflege sollte

zu einer besseren Vernetzung beitragen. Sie

ist Baustein eines neues Clusters „Bergisch.

Smart.Health.“, das die zukünftige Positionierung

des Städtedreiecks als Innovationsort

für Zukunftstechnologie im Bereich der Gesundheitswirtschaft

zum Ziel hat.

Inhaltlich ging es unter anderem darum, was

Künstliche Intelligenz auf diesem Gebiet leisten

kann und darf. Für das Bergische Städtedreieck

bieten sich unter anderem durch die

vorhandenen Forschungsprojekte zahlreiche

Möglichkeiten, eine Vorreiterrolle bei der

Entwicklung einer digitalen Gesundheitswirtschaft

einzunehmen.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

beraten und vertreten unsere Mitglieder in allen Fragen des Personalwesens,

insbesondere in Angelegenheiten des Sozial-, Arbeits- und Tarifrechts.

Nutzen Sie diesen Service. Wir informieren Sie gerne!

Wuppertal

Wettinerstraße 11 · 42287 Wuppertal · Telefon 02 02 / 25 80-0 · Telefax 0202 / 25 80-258

E-Mail: info@vbu-net.de

Solingen

Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon 02 12 / 88 01-0 · Telefax 0212 / 88 01-35

Mönchengladbach

Lüpertzender Straße 6 · 41061 Mönchengladbach · Telefon 0 21 61 / 2 44 98-0 · Telefax 02161 / 2 44 98-33

www.vbu-net.de

der Bergische Unternehmer 05|19 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Unternehmerverbände zeigen Flagge für Europa:

„Die EU ist das Beste, was unserem Kontinent passiert ist“

Foto: VBU

Die VBU-Geschäftsführung

(v. l.) Frank

R. Witte, Prof. Dr.

Wolfgang Kleinebrink,

Dr. Klaus-Peter

Starke hoffen auf

einen Schub für Europa

durch die Europawahlen

Ende Mai.

Die Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände

- VBU® setzt mit der Europaflagge ein

sichtbares Zeichen der Unternehmen für Europa.

Dies vor dem Hintergrund, dass kurz vor

der Europawahl am 26. Mai ein zunehmender

Nationalismus und auch der Austritt Großbritanniens

aus der EU an den Fundamenten des

vereinigten Europas rütteln.

Frank R. Witte, Sprecher der VBU®-

Geschäftsführung: „Gewiss: Die Europäische

Union ist nicht perfekt. Aber ganz sicher ist

sie das mit Abstand Beste, was unserem Kontinent

in seiner langen Geschichte passiert ist.

Wir dürfen daher nicht zulassen, dass Populisten

und Extremisten Europa zerstören.“

Dazu brauche es ein neues Grundempfinden

für die Bedeutung Europas für unser Land.

Als unverzichtbar für den Wohlstand Europas

seien offene Binnengrenzen, betont Witte.

Im Exportland NRW sichere der Handel

im Binnenmarkt viele hunderttausend Arbeitsplätze.

Gerade Nordrhein-Westfalen im

Herzen des Kontinents profitiere von der

Europäischen Einigung. Rund 65 Prozent aller

NRW-Ausfuhren gehen in die EU. Hiervon

trägt die Bergische Region einen beträchtlichen

Anteil.Offene Grenzen und der

Wegfall von Zöllen und Handelsbeschränkungen

bewiesen Tag für Tag eindrucksvoll,

wie sehr sowohl Verbraucher und Beschäftigte

als auch Unternehmen von einem Vereinten

Europa profitierten.

Europa müsse allerdings weiterentwickelt

werden. Der europäische Freihandel benötige

dringend abgestimmte europäische Strategien,

mit denen eine noch effizientere

grenzüberschreitende Zusammenarbeit nationaler

Behörden und die kontinuierliche

Entwicklung gemeinsamer Standards gelingen

könnten. Nur ein in der ganzen Welt

sichtbarer, einheitlicher EU-Binnenmarkt

eröffne die Chance, EU-Normen auch zu

weltweit akzeptierten Standards zu etablieren.

Notwendig sei zudem, dass sich Europa

auf Kernaufgaben konzentriere. Um im internationalen

Wettbewerb auch weiterhin

Maßstäbe zu setzen, „darf Europa sich nicht

im Klein-Klein verlieren, sondern muss in

großen Linien denken und handeln“.

Er hoffe, so Witte, dass die Europawahlen

dem Kontinent hierfür einen neuen Schub

verleihen.

„Nur wenn wir Europäer geschlossen handeln

und auftreten, werden wir auch in Zukunft

in der Welt Gewicht und Einfluss haben.

Tun wir dies nicht, droht auch

Deutschland im weltweiten Maßstab in der

Bedeutungslosigkeit zu versinken.“ Dies

wäre angesichts der großen außen- und sicherheitspolitischen

sowie wirtschaftlichen

Herausforderungen fatal.“

16 www.bvg-menzel.de


Barmenia verkauft Wohnprojekt

Friedenshöhe in Wuppertal

Die Bauunternehmung

Harfid aus Essen realisiert

das Wohnprojekt

Wohnpark Friedenshöhe.

Das Wohnprojekt Wohnpark Friedenshöhe

wird durch Harfid aus Essen realisiert. Mit

Harfid habe ein für seine hohe Qualität und

bauliche Kompetenz bekannter Bauunternehmer

und Projektentwickler gewonnen werden

können, heißt es in einer Pressemitteilung der

Barmenia. Das städtebauliche Prestigeprojekt

entsteht unmittelbar gegenüber der Hauptverwaltungen

der Barmenia Versicherungen. Harfid

hat das Areal Barmenia-Allee/Ecke Ronsdorfer

Straße mit bereits erteilter

Baugenehmigung von der Barmenia erworben.

Der Start der Realisierung ist für Herbst 2019

geplant. Es entstehen rund 6.000 Quadratmeter

Wohnfläche und Tiefgaragenbereiche. Die

hochwertigen und familiengerechten Eigentumswohnungen

werden durch die Harfid vermarktet,

voraussichtlich im ersten Halbjahr

2021 fertiggestellt und an die Nutzer übergeben.

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

Zuckermaier

Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

Paul Michels

Martina Majewski

Recht.

Kompetent.

Anke Ortmann

Susanna Ruß

Anne Bölling

Leah Ngabi

Sebastian Thiel

Büro Remscheid

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid

T: 0 21 91.49 91 80

Büro Wuppertal

Bembergstr. 2-4

42103 Wuppertal

T: 02 02.24 50 70

Büro Solingen

Kölner Str. 58

42651 Solingen

T: 02 12.1 30 60 80

Büro Köln

Im Zollhafen 22

50678 Köln

T: 02 21.25 09 93 25 www.atn-ra.de

der Bergische Unternehmer 05|19 17


TITEL BÖRSE 2019 – STRATEGIEN IN EINEM SCHWIERIGEN UMFELD

Börse 2019 –

Strategien in einem

schwierigen Umfeld

Ohne Zweifel – der Aktienmarkt ist eine launische Diva, die auf die unterschiedlichsten

Einflüss euphorisch, verschnupft oder gar depressiv reagiert. Derlei Stimmungsschwankungen

können Marktkenner und Analysten meistens erklären, mitunter aber

auch nicht. Warum beispielsweise fielen die Börsenkurse Ende 2018 gewaltig, obwohl

die Konjunkturaussichten überwiegend positiv ausfielen? Von dieser Entwicklung

wurden Anleger und auch Experten überrascht. In 2019 nun erstaunten zunächst

die wiederum steigenden Kurse vor dem Hintergrund schwächelnder Wirtschaftsdaten.

Welche Strategie sollten Anleger also fahren, um Renditechancen zu wahren?

Die politisch unruhigen Zeiten tragen zu einer gesicherten Entscheidungsfindung

nicht gerade bei.

18 www.bvg-menzel.de


Im ersten Quartal 2019 kehrte Beruhigung,

ja sogar Zuversicht an den Aktienmärkten

ein und das weltweit. Die Ängste

vor einem deutlichen Abschwung oder

gar einer Rezession waren zunächst vom

Tisch. Damit erholten sich die Kurse, Gewinne

konnten teilweise in zweistelliger Höhe

eingefahren werden. Und dann kam Trump. Der

US-Präsident ließ Anfang Mai wie fast immer via

Twitter mit einer kurzen, aber knackigen Ankündigung

den Handelsstreit mit China eskalieren

und die Kurse gingen weltweit auf Talfahrt. Dieses

Beispiel zeigt, wie fragil die Situation an den

Börsen ist, zumal Trump seine Androhung wahrmachte

und die Wareneinfuhren aus dem Reich

der Mitte mit saftigen Sonderzöllen belegte. Der

ungeklärte Handelskonflikt hinterlässt damit weiterhin

nervöse Aktienmärkte und sorgt auch an

den Rohstoffmärkten für Verunsicherung. Gleichwohl

– wer überhaupt eine Rendite erzielen und

Vermögen aufbauen will, kommt an einer Investition

in den Aktienmarkt nicht vorbei. Selbst um

die Inflation auszugleichen, reichen Sparbuch und

Festgeld nicht mehr aus. Dass sich an der aktuellen

Niedrigzinssituation auf absehbare Zeit etwas

ändert, gehört laut Einschätzung nahezu aller

Fachleute ins Reich der Träume. Was raten vor

dem Hintergrund der aktuellen Situation die Anlageexperten

in der Region? Wir haben nachgefragt.

Wie wird das Börsenjahr 2019

aussehen?

„Wie schwierig diese Einschätzung ist, sehen Sie

an der aktuellen Situation. Wäre ich Ende April

gefragt worden, hätte ich geantwortet, dass die

derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Umstände

gar nicht so schlecht aussehen. Der Handelskrieg

zwischen den USA und China sollte beigelegt

werden und auch den Brexit wird man

bewältigen. Jetzt ist Herr Trump in der zweiten

Mai-Woche mit seiner Twitter-Ankündigung wieder

losgetrampelt und dies hat an den Börsen zu

einer gewissen Verunsicherung geführt. Insgesamt

glauben wir aber an eine verhalten positive

der Bergische Unternehmer 05|19 19


TITEL BÖRSE 2019 – STRATEGIEN IN EINEM SCHWIERIGEN UMFELD

Uwe Schmidt ist Leiter

des Private Bankings

bei der Volksbank

im Bergischen

Land. Er sieht in einem

ratierlichen Vermögensaufbau

eine

gute Möglichkeit,

Kursschwankungen

zu begegnen.

Entwicklung an den Börsen“, sagt Uwe Schmidt,

Leiter Private Banking bei der Volksbank im

Bergischen Land. Die aktuellen Zeiten seien für

risikobewusstere Anlagen nicht schwieriger geworden.

Die Anleger müssten sich aber damit abfinden,

dass man bei einzelnen Titeln mit starken

Tagesschwankungen rechnen müsse. „Damit muss

man leben können, ohne nervös zu werden“, sagt

der Experte und empfiehlt: „Vermögensaufbau ist

meines Erachtens gut möglich, wenn man auf verschiedene

Anlageformen zurückgreift. Mit dem

Anlageberater ist zu klären, für welchen Teil seines

Vermögens man welches Risiko einzugehen

bereit ist. Auch die Möglichkeiten des ratierlichen

Vermögensaufbaus haben sich in den letzten Jahren

als Erfolgsbringer herausgestellt.“ Zumal an

den Anleihemärkten aufgrund der Niedrigzinssituation

in den nächsten Jahren keine großen Entwicklungen

zu sehen seien. „Bestenfalls bei der

ein oder anderen Unternehmensanleihe ist ein

Zins zu erzielen, hier ist aber möglicherweise der

erzielte Zinsertrag mit einem Risiko verbunden.“

Investition in Schwellenländer?

In die wirtschaftlich aufstrebenden Regionen dieser

Welt zu investieren, sei bei einer breiten Streu-

Die zu erwartenden Schwankungen stellen eine Herausforderung

für jeden Anleger dar. Doch führt an Aktien

derzeit kein Weg vorbei.

ung der zur Verfügung stehenden Anlagebeträge

sicher sinnvoll. Hier sei zu entscheiden, wie hoch

der Anteil der Schwellenländerwerte am Gesamtdepot

sein dürfe. „Am indischen Markt sollten

sich Markteilnehmer nur im Rahmen von Anlagen

in Fonds, die in diesen Markt investieren, beteiligen.

Wir bekommen hier von den einzelnen indischen

Firmen zu wenig überprüfbare Informationen,

um eine fundierte Aussage treffen zu

können“, rät Schmidt zur Vorsicht.

Sebastian Greif, Mitglied des Vorstands der

Stadt-Sparkasse Solingen, hat die Erwartung,

dass die Weltwirtschaft in 2019 zwar moderater

als in den vergangen Jahren, aber immerhin weiter

wachsen wird und damit auf dem Aufschwungspfad

bleibt. „Gleichzeitig bleiben die Zinsen für

sichere Geldanlagen extrem niedrig. Dies ist eine

Kombination, die – sofern sie weiter anhält – für

die Aktienmärkte günstig ist. Angesichts mancher

Unsicherheiten dürften jedoch spürbare Kursschwankungen

weiterhin an der Tagesordnung

bleiben“, prognostiziert Greif.

Welt ohne Zinsen

Ohne eine gewisse Risikobereitschaft lasse sich

in einer „Welt ohne Zinsen“ aber kein attraktiver

Ertrag erwirtschaften. „Die zu erwartenden – in

der Regel kurzfristigen – Schwankungen stellen

sicherlich eine Herausforderung für jeden Anleger

dar, doch solange die langfristigen Ertragsperspektiven

für ein Aktieninvestment weiterhin

positiv sind, führt meiner Meinung kein Weg an

dieser Anlageklasse vorbei“, sagt der Sparkassen-Vorstand.

Zudem eröffneten zwischenzeitliche

Kursrückgänge dem Investor attraktive Einstiegsmöglichkeiten,

die er für sich mit

regelmäßigen Käufen, zum Beispiel über einen

Sparplan nutzen könne. Wie beruhigt oder eben

beunruhigt kann man beispielsweise in den indischen

Markt investieren? „Viele Schwellenländer

befinden sich in einem wirtschaftlichen Aufholprozess

und zeichnen sich durch ein hohes Bruttoinlandsprodukt-Wachstum

aus. Eine Beimischung

dieser Märkte gehört daher unserer

Einschätzung nach zur Renditeoptimierung in

nahezu jedes gut strukturierte Wertpapierdepot“,

rät er. Indien zum Beispiel dürfe auf absehbare

Zeit die wachstumsstärkste aller großen Volkswirtschaften

sein. „Dies ändert jedoch nichts an

den grundlegenden Problemen des Landes. So

20 www.bvg-menzel.de


gibt es große Mängel in der Infrastruktur, im Bildungswesen

und in der öffentlichen Verwaltung.

Das hohe Leistungsbilanzdefizit setzt zudem dem

inlandsgetriebenem Wachstum gewisse Grenzen“,

zeigt Sebastian Greif auf und rät: „Im Hinblick

auf die mit einem solchen Investment verbunden

Risiken empfehlen wir die Investition in ein breit

gestreutes und gemanagtes Fondsvermögen. Zudem

sollten bereits gewisse Erfahrungen im

Wertpapiergeschäft sowie weitere, schwankungsärmere

Anlagen vorhanden sein.“ Bei der Entwicklung

der Anleihen bleibt auch er skeptisch:

Bei anhaltend niedrigen Zinsen sprächen die gesamtwirtschaftlichen

Umstände aktuell nicht für

eine Trendwende, so dass sichere Renten weiterhin

unattraktiv blieben.

Fortsetzung auf Seite 25

Sebastian Greif, Vorstandsmitglied der Stadt-Sparkasse in Solingen, sieht trotz

einiger Unsicherheiten langfristige Ertragsperspektiven bei Aktieninvestments.

Deutsche Bank

Welche Finanzierungen passen perfekt zu

den Bedürfnissen von Unternehmen?

Über Generationen erfolgreich sein – die Finanzierungen

der Deutschen Bank helfen Unternehmen, am heimischen Markt

zu bestehen und in neue Märkte zu expandieren.

So wie bei der van Laack GmbH, bei der aus möglich wirklich wurde.

Sprechen Sie mit uns:

Marktgebiet Bergisches Land

Heinz-Gerhard Strotkötter

Friedrich-Ebert-Str. 1 – 11

42103 Wuppertal

Telefon (0202) 390-4000

van Laack GmbH,

Hersteller exklusiver Herrenund

Damenmode –

langjähriger Kunde

der Deutschen Bank.

der Bergische Unternehmer 05|19 21


TITELINTERVIEW BÖRSE 2019 – STRATEGIEN IN EINEM SCHWIERIGEN UMFELD

Börse ist keine

Einbahnstraße

Die Zinswende in der Eurozone ist nicht in Sicht, die Konjunkturerwartungen sinken. Insgesamt

sind die Rahmenbedingungen für Anleger schwieriger geworden und nicht leicht zu durchschauen.

Daniel Anderheggen, Leiter Portfolioberatung Region West bei der Deutschen Bank,

gibt im Gespräch mit dem „Bergischen Unternehmer“ eine interessante Einschätzung zu Lage

und Aussicht an den Märkten.

An der Börse zu investieren hat vielen Anlegern

in den letzten Jahren extrem gute Renditen gebracht.

Nach dem enttäuschenden Börsenjahr

2018 scheint es nunmehr Zurückhaltung zu geben.

Ist diese Vorsicht berechtigt?

Grundsätzlich muss man festhalten, dass die Börse

keine Einbahnstraße ist. Nach dem ersten Quartal

2019, in welchem alle Asset-Klassen positive Wertentwicklungen

vorweisen konnten, Einkaufsmanagerindizes

und Gewinnschätzungen jedoch deutlich

gesunken sind, positionieren sich viele

Anleger weiter defensiv. Vor dem Hintergrund der

aktuellen Entwicklungen hat die Deutsche Bank

den jetzigen Zeitpunkt ebenfalls dazu genutzt, vor

den anstehenden Sommermonaten das Risiko in

den Portfolios zu reduzieren. Wir gehen davon aus,

dass wir den größten Teil der Performance für das

Jahr 2019 bereits gesehen haben und die Dynamik

der Kurssteigerungen nachlassen dürfte.

Wie sehen Sie die Entwicklung der Leitzinsen

in Europa und in den USA? Wann wird aus Ihrer

Sicht der Sparer wieder belohnt?

Bis vor kurzen sah es danach aus, als würden die

großen Notenbanken ihre Geldpolitik straffen.

Doch damit scheint vorerst Schluss zu sein: FED,

EZB und Co. haben im Angesicht einer Verschlechterung

der Finanzkonditionen die Zügel

wieder gelockert. In der US-Notenbanksitzung

vom 20. März betonte der Chef der Federal Reserve

Jerome Powell, es sei „jetzt eine großartige Zeit,

um geduldig zu sein“. Er signalisierte, dass es im

Jahr 2019 zu keiner Leitzinserhöhung kommen

wird. Auf dieser Seite des Atlantiks bleiben die

Entscheidungen der Fed nicht ohne Resonanz. Anfang

März verkündete EZB-Chef Mario Draghi

daher die Verschiebung einer möglichen ersten

Leitzinsanhebung – das erste Mal seit 2011. Statt

ab Mitte des laufenden Jahres soll sie nun frühestens

Anfang 2020 erfolgen. Als Gründe nannte

Draghi neben einer „tiefgreifenden Unsicherheit“

auch schwache Konjunkturdaten: Die EZB korrigierte

ihre Wachstumsprognose für die Wirtschaft

der Eurozone für das Jahr 2019 auf 1,1 Prozent –

drei Monate zuvor lag sie noch bei 1,7 Prozent.

Eine Zinswende in der Eurozone rückt damit wieder

in weite Ferne. Es wird noch einige Jahre dauern,

bis Anleger mit klassischen Sparprodukten

wieder Geld verdienen können.

Nullzinspolitik, schwächere Konjunkturprognosen

und vor allem in den Großstädten überzogene

Immobilienpreise – wo gibt es überhaupt

noch Renditechancen?

22 www.bvg-menzel.de


eine flexible Verschiebung der Austrittsfrist bis

zum 31. Oktober dieses Jahres. Darüber hinaus

scheint sich das Niedrigzinsumfeld weiter festzusetzen,

die Gelbwestenbewegung in Frankreich

oder auch die Budgetdiskussionen in Italien sind

ebenfalls zu berücksichtigen. Es gibt aber noch einen

weiteren Grund, der abseits des Alltagsgeschäfts

für Bewertungsabschläge sorgen könnte:

Der bilaterale Handelsüberschuss Deutschlands

mit den USA ist der größte Europas und beläuft

sich auf etwa 60 Milliarden US-Dollar. Hier verbergen

sich weitere politische Risiken, falls sich

die merkantilistische US-Handelspolitik nach dem

China-Kapitel auch anderen Handelspartnern zuwendet.

Ich gehe davon aus, dass der Dax unter anhaltender

Volatilität zum Jahresende auf dem derzeitigen

Niveau bleiben dürfte.

Daniel Anderheggen

ist Leiter Portfolioberatung

Region West

der Deutschen Bank.

Der Börsenexperte

hat einen genauen

Blick auf die Märkte

und globalen Rahmenbedingungen,

was aufgrund der Informationsfülle

und

-geschwindigkeit für

den einzelnen Anleger

schwierig ist. Daher

rät er zur Anlageberatung,

die heute

auf verschiedenen

Wegen erfolgen kann.

Im Portfoliokontext gilt es, das Risiko zu managen

sowie verschiedene Ertragsquellen zu erschließen.

In der allgemeinen Aktienmarkteuphorie ist untergegangen,

dass es 2019 auch bei Anleihen bislang

gut lief. Wer einfach nur auf Qualität und anhaltende

Rezessionsängste gesetzt hat, wurde bisher

belohnt. Im Segment der internationalen Staatsund

Unternehmensanleihen mit hoher Bonität fielen

seit Jahresbeginn in Euro 4,5 beziehungsweise

6,8 Prozent Performance an. Aber auch der grundsätzliche

Aufwärtstrend am deutschen Immobilienmarkt

könnte in den kommenden Jahren noch

weiter anhalten, in naher Zukunft rechne ich nicht

mit einem Ende es aktuellen Preiszyklus.

Nach zögerlichem Beginn hat der DAX in diesem

Jahr nun wieder Fahrt aufgenommen?

Welche Entwicklung erwarten Sie für dieses

Jahr?

Deutsche Aktien haben zwar einen guten Jahresstart,

hinken anderen europäischen Märkten jedoch

seit Ende 2017 hinterher. Ein Grund ist die

zyklische Ausrichtung, ein weiterer die Sektorstruktur

mit Schwerpunkt Autohersteller und Zulieferer.

Die politischen Risiken belasten die Stimmung.

Zum Beispiel bleibt der Ausgang im Brexit

ungewiss. UK einigte sich mit der EU jüngst auf

Und wie beurteilen Sie die Entwicklung der

wichtigsten Börsenplätze weltweit?

Laut der monatlichen Umfrage der Bank of America

Merrill Lynch erwarten 70 Prozent der befragten

Fondsmanager eine globale Rezession frühestens

im zweiten Halbjahr 2020. Zugleich haben sie

ihre Portfolios mehrheitlich für eine säkulare Stagnation,

also geringes Wachstum bei gleichzeitig

niedriger Inflation, aufgestellt: Liquidität, Anlageklassen

aus Schwellenländern und Technologie

werden übergewichtet. Der Portfolioanteil von Aktien

und zyklischen Titeln bleibt dagegen sehr

niedrig, europäische Aktien werden deutlich gemieden.

Jedoch werden die Fondsmanager bei den

Unternehmensgewinnen wieder optimistischer –

gegenüber März legte der Anteil der Befragten, die

in den kommenden zwölf Monaten mit steigenden

Gewinnen rechnen, um zwölf Prozentpunkte zu.

Ob sich diese Verbesserung fortsetzen kann, dürfte

die laufende Berichtssaison zeigen.

Welchen Stellenwert wird Gold als Anlageform

künftig haben?

Gold ist gefragt – auch bei Zentralbanken: Die

weltweiten Notenbankkäufe zogen 2018 um 74

Prozent an. Es handelt sich um die höchsten Goldankäufe

seit 1971. Denn in unsicheren Zeiten kann

Gold auch zur Stabilisierung offizieller Währungsreserven

dienen. Ich sehe Gold grundsätzlich mehr

als Absicherungsinstrument und weniger als Performancebringer

im Depot. Insbesondere im Falle

der Bergische Unternehmer 05|19 23


TITELINTERVIEW BÖRSE 2019 – STRATEGIEN IN EINEM SCHWIERIGEN UMFELD

„Die Schwellenländer bleiben wichtige Treiber des Weltwirtschaftswachstums.

Niedrige Zinsen und ein stabiler US-Dollar sollten sie auf absehbare Zeit weiter

stützen. Mit einem Plus von bisher 14 Prozent in Euro verzeichnet der Aktienindex

für Schwellenländer den stärksten Jahresstart seit einer Dekade“

einer überraschend starken Eskalation der Risiken

wie beispielsweise des Handelskonflikts zwischen

den USA und China oder des Brexits dürfte ein Investment

in Gold eine negative Korrelation zu den

restlichen Positionen in einem breit aufgestellten

Portfolio aufweisen und mögliche Aktienkursverluste

kompensieren.

Wie attraktiv ist die Geldanlage in den

Schwellenländern? Welche Unsicherheiten bestehen

dort?

Die Schwellenländer bleiben wichtige Treiber des

Weltwirtschaftswachstums. Niedrige Zinsen und

ein stabiler US-Dollar sollten sie auf absehbare

Zeit weiter stützen. Mit einem Plus von bisher 14

Prozent in Euro verzeichnet der Aktienindex für

Schwellenländer den stärksten Jahresstart seit einer

Dekade. Obwohl der Ölpreis im gleichen Zeitraum

um mehr als 30 Prozent stieg, performten die

im Index vertretenen Energieunternehmen relativ

schwächer – am stärksten legten die Aktien von

Konsumgüterherstellern zu. Die Zeiten scheinen

vorbei, in denen die Anlageklasse der Schwellenländer

primär durch Rohstoffpreise getrieben wird.

Dennoch sollte man bei solchen Investments mit

großen Schwankungen rechnen. Handelsstreit,

Konjunktursorgen und Co. lassen grüßen.

Unsicher bleibt das Wachstum in China? Wird

die Schwächephase anhalten?

Die jüngsten Zahlen überraschen hier positiv. Chinas

Konjunkturmaßnahmen scheinen Wirkung zu

zeigen: Das Bruttoinlandsprodukt ist im ersten

Quartal mit 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr

stärker gewachsen als erwartet. Positiv überraschten

zudem die Industrieproduktion und die Einzelhandelsumsätze,

die im März im Vergleich zum

Vorjahresmonat um 8,5 und 8,7 Prozent stiegen.

Die Arbeitslosenquote sank auf 5,2 Prozent. Wegen

der guten Fundamentaldaten hat die Deutsche

Bank die Prognose für das diesjährige Wirtschaftswachstum

auf 6,3 Prozent angehoben. Jetzt

gilt es allerdings die Staatsausgaben im Blick zu

haben, diese sind bereits um 23 Prozent gestiegen.

Können Anleger aufatmen, sollte der Handelsstreit

zwischen USA und China beigelegt werden?

Global betrachtet ist der anhaltende Handelsstreit

immer noch das größte Risiko. Ein Durchbruch

wurde noch nicht erzielt und das entscheidende

Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und

Chinas Staatschef Xi Jinping wurde verschoben.

Das Thema könnte uns also noch eine ganze Weile

begleiten.

Mehr denn je müssen Anleger global denken.

Kann man diese Herausforderung überhaupt

leisten, ohne auf die Expertise von Experten

zu vertrauen?

Geld ist ein emotionales Thema und Vertrauenssache.

Sich täglich mit den Kapitalmärkten intensiv

zu beschäftigen, kostet sehr viel Zeit. Aufgrund

der Informationsfülle und -geschwindigkeit ist es

für Anleger schwierig, relevante von unwichtigen

Informationen zu unterscheiden und richtig zu beurteilen.

Daher bin ich natürlich berufsbedingt ein

großer Befürworter einer Anlageberatung von

Mensch zu Mensch und empfehle Anlegern, sich

den Rat von Experten einzuholen. Wie sie die Expertise

nutzen/umsetzen möchten, ob in Form eines

Online-Brokers, eines Robo-Advisors oder

eben einer klassischen persönlichen Anlageberatung

ist am Ende natürlich persönliche Geschmackssache.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: DB

24 www.bvg-menzel.de


Fortsetzung von Seite 20

Möglichkeiten für den

Vermögensaufbau

„Wer sich bei seiner Geldanlage an ein paar Regeln

hält, kann trotz möglicher Schwankungen an

den Märkten gelassen bleiben. Wichtig ist es, aktiv

zu werden und nicht abzuwarten, bis vielleicht

die Zinsen wieder steigen. Regelmäßig und langfristig

in Wertpapiere sparen ist hier der wichtigste

Tipp“, so der Anlagefachmann. Eine breite

Streuung reduziere dabei die Risiken, die Investition

in Sachwerte wie Aktien und Immobilien eröffneten

die Chance auf attraktive Renditen, die

einen realen Vermögensaufbau ermöglichten.

Eine gute Vermögensanlage sollte zudem immer

die Möglichkeit unterschiedlicher Marktphasen

berücksichtigen. „Beispielsweise mit Zertifikaten

kann man selbst in seitwärts oder abwärts gerichteten

Märkten eine positive Rendite erwirtschaften.“

Für Tiberius Jeck, Direktionsleiter der Deutschen

Vermögensberatung in Remscheid, ist

hinsichtlich des Börsenjahrs 2019 eine seriöse

Prognose wie der Blick in eine Glaskugel. „Meiner

Meinung nach gibt es zwei verschiedene Aspekte,

die betrachtet werden müssen: Zunächst

gibt es nach wie vor gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen,

niedrige Zinsen und gute Ertragskraft

der Unternehmen weltweit.“ Vor diesem

Hintergrund könnte man davon ausgehen, dass

der Dax bei 12.700 und 12.800 Punkten zum Jahresende

stehen werde. „Auf der anderen Seite haben

wir aber auch Aspekte, die zu deutlichen

Kursrückgängen führen können, wie natürlich der

Handelskonflikt USA – China, aber auch die nicht

einzuschätzende wirtschaftliche Situationen einiger

EU Länder.“

Anspruchsvoller und spannender

Markt

Sind die aktuellen Zeiten für risikobewusstere

Anleger schwieriger? Hier antwortet der Experte

Tiberius Jeck ist Regionaldirektor

bei

der Deutschen Vermögensberatung

in

Remscheid. Er empfiehlt

Anlegern eher

Investmentfonds als

Einzelgeschäfte bei

Aktienkäufen.

Risikofreudige Anleger müssen bereit sein, auch mal

Verluste hinzunehmen. Dafür sind aber auch die

Ertragschancen höher.

mit einem klaren Nein. „Ich sehe es weiterhin so,

dass es am Markt immer wieder gute Chancen

und kluge Konzepte gibt, um Ertrag zu erzielen.

Nach wie vor haben risikofreudigere Anleger, die

bereit sind auch Verluste in Kauf zu nehmen,

gleichzeitig höhere Chancen auf Ertrag. Von daher

erachte ich den Markt eher als anspruchsvoll

und spannend zugleich. Wir als Vermögensberater

halten uns von direkten Einzelgeschäften wie Aktienkäufen

fern und haben hier eher den Ansatz,

mit klugen Konzepten und maßgeschneiderten

Lösungen über das Vehikel von Investmentfonds

abzudecken.“ Hierbei könnten auch „Überrenditen“

erzielt werden, um zum Beispiel risikobewussteren

Anlegern Antworten zu geben.

Der Anleihenmarkt ist auch für Tiberius Jeck derzeit

nicht attraktiv. „In Deutschland muss der Anleger

für kurzlaufende Anleihen des Bundes Negativzinsen

in Kauf nehmen und selbst für eine

zehnjährige Bundesanleihe gibt es gerade mal einen

Ertrag von 0,2 Prozent. Unternehmensanleihen

werfen hier einen höheren Ertrag ab, haben

aber das Risiko des Emittentenausfalls.“ In den

USA sehe der Anleihenmarkt hingegen etwas anders

aus. „Hier erhält man für eine zehnjährige

Staatsanleihe einen Ertrag von ca. 2,2 Prozent.“

So könnte es möglicherweise zu „Abwanderungen“

von deutschen Anlegern in den amerikanischen

Markt kommen, wobei das Währungsrisiko

Euro/Dollar berücksichtigt werden müsse.

der Bergische Unternehmer 05|19 25


TITEL BÖRSE 2019 – STRATEGIEN IN EINEM SCHWIERIGEN UMFELD

Anlage ist Taktik

Wie sollte dann der Vermögensaufbau aussehen: „Bei

der gewählten Finanzstrategie verhält es sich wie im

Fußball: Taktik und Aufstellung müssen immer an die

jeweiligen Umstände angepasst werden. Jeder hat außerdem

seine eigenen Ziele und Wünsche, die in der

Finanzplanung berücksichtigt werden müssen. Der

Einzelne muss entscheiden, wie wichtig ihm auf Basis

seiner individuellen Lebenssituation die Faktoren

Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit sind. Genau an

dieser Stelle setzt unser Beratungsansatz an: Wir erstellen

für unsere Kunden passgenaue Absicherungsund

Finanzkonzepte, die auf deren individuelle Situation

zugeschnitten sind. Und durch unsere dauerhafte

Betreuung können wichtige Stellschrauben ihrer Finanzen

immer rechtzeitig auf neue Lebenslagen eingestellt

werden“, erläutert der Anlage-Berater der

Deutschen Vermögensberatung

Welche Rolle spielen Immobilien?

Hier sehen unisono alle befragten Experten das selbstgenutzte

Eigenheim als wichtigen Bestandteil der privaten

Altersvorsorge. „Daneben gibt es die so genannten

Renditeobjekte, mit denen ich entsprechende

Einkünfte erzielen kann. Auch offene Immobilienfonds

ermöglichen die Investition in interessante Gewerbeimmobilien

an unterschiedlichen Standorten“,

erklärt Sparkassen-Vorstand Sebastian Greif. Hier sei

ein Einstieg bereits bei Beträgen ab 25 Euro möglich.

Volksbanker Uwe Schmidt räumt ein: „Bei den Immobilien

sind in den Ballungsräumen die Preise sicherlich

etwas heiß gelaufen.“ Ob die Preise dort

wirklich überteuert seien, werde sich im Laufe der

nächsten Jahre zeigen. Bei der Objektauswahl sollte

man sich genau anschauen, ob der Preis den Marktgegebenheiten

entspreche und sich mit ortskundigen

Spezialisten darüber unterhalten

Rolle der Digitalisierung

„Natürlich wird die Digitalisierung dazu führen,

dass sich Prozesse und Verhalten der Verbraucher

verändern. Doch die Komplexität in der Finanzwelt

Es gibt hunderte Apps, die beinahe im Sekundentakt

neue Nachrichten von den Börsen bringen. Und es wird

in Zukunft ein immer differenzierteres Angebot geben.

wird weiter bestehen bleiben und sich voraussichtlich

noch verstärken. Ich bin davon überzeugt, dass

Digitalisierung die persönliche Beratung von

Mensch zu Mensch nicht ersetzen kann. Erst im

persönlichen Gespräch mit den Kunden lässt sich

ein tragfähiges Finanzkonzept entwickeln, das deren

individuelle Lebenssituation, Wünsche und Finanzlage

einbindet“, glaubt DVAG-Regionaldirektor

Tiberius Jeck. Dies sieht auch Sebastian Greif

so: „Wir sind davon überzeugt, dass viele Anleger

bei einem so wichtigen Thema wie der Geldanlage

den Rat eines Experten vor Ort suchen werden.“

Gleichwohl vollziehe sich im Bereich der Anlageberatung

ein gewisser Wandel, dem sich auch die

Sparkasse Solingen nicht entziehe. Im Internet gebe

es Plattformen, die dem Verbraucher die Dienstleistungen

einer klassischen Anlageberatung anbieten.

„Auch die Stadt-Sparkasse Solingen hat für ihre

Kunden mit dem „bevestor“ bereits ein entsprechendes

Angebot.“ Ein Aspekt sei zudem, dass die

Digitalisierung den Unternehmen neue Märkte und

Betätigungsfelder und somit auch neue Ertragsquellen

eröffne. Das mache sie für Investoren interessant,

denn steigende Gewinne führten langfristig

zu steigenden Aktienkursen.

Informationsflut filtern

Volksbank-Berater Schmidt sieht die unüberschaubare

Informationsflut im digitalen Zeitalter mit einer

gewissen Skepsis. „Es gibt hunderte Apps, die

beinahe im Sekundentakt neue Nachrichten von

den Börsen bringen. Und in Zukunft wird es ein

immer weiter differenziertes Angebot geben. Hier

muss jeder für sich entscheiden, wieviel von diesem

‚Kuchen‘ er überhaupt möchte. Wer will, wird

schon heute täglich mit Informationen überhäuft.

Dies gilt es aus meiner Sicht zu kanalisieren und

auf ein gewisses Maß zu beschränken, damit man

den Überblick behält.“ Der normale Anleger könne

dies kaum leisten. „Also braucht man jemanden,

der das alles filtert und die Informationen richtig

einordnet. Hier ist es wichtig, mit einem Anlageberater

des Vertrauens eine Anlagestrategie festzulegen.

Der Berater wird dann den Anleger mit den

notwendigen Informationen versorgen, ohne dies

zu überfrachten“, empfiehlt er.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Volksbank - Robert Poorten, Stadt-

Sparkasse Solingen, DVAG

26 www.bvg-menzel.de


Sparkassen

Remscheid, Solingen

und Wuppertal

der Bergische Unternehmer 05|19 27


ERFOLGREICH BERGISCH PORTRÄT

Mit ganzem Herzen

Mittelständler

„Die Entscheidung für bessere Ernährung

ist leicht“, sagen die Küchenprofis des Casino

Menüservice in Wuppertal. Nach wie

vor als Familienunternehmen geführt, gehört

CASINO zu den größten Cateringunternehmen

der Region. Kindergärten, Schulen,

Krankenhäuser, soziale Einrichtungen,

Firmen, aber auch Privatleute gehören zu

den Kunden, die täglich mit abwechslungsreicher

Kost beliefert werden. Mit hohen

Qualitätsstandards hat sich das Unternehmen

seit Jahrzehnten einen guten Namen

gemacht. Der Trend zu mehr Nachhaltigkeit

wurde frühzeitig erkannt.

Der kritischste Esser sitzt auf dem Chefsessel:

Burkhard Kielholz lässt es sich

gerne schmecken – in seinem Wuppertaler

Büro oder der Produktionsstätte in

Recklinghausen. „Ich nehme dann das, was übrig

ist“, sagt der Firmeninhaber schmunzelnd. Und:

„Ich kann unser Essen guten Gewissens empfehlen.

Von dem, was wir heute liefern, bin ich selbst begeistert.“

Dafür, dass das so ist und bleibt, hat das

Unternehmen kontinuierlich gearbeitet und gerade

in den letzten Jahren eine Menge investiert. Alleine

in die hochmoderne, nach neuesten Standards eingerichtete

Küche in Recklinghausen flossen jüngst 6,5

Millionen Euro. In einer Produktionsgemeinschaft

mit dem Düsseldorfer Menüservice verlassen täglich

rund 18.000 Essen das Haus. Die Kooperation mit

dem Mitbewerber sei eine richtige und sinnvolle Entscheidung

gewesen, resümiert Burkhard Kielholz.

„Es gibt für Lebensmittel produzierende Betriebe

extrem hohe Auflagen. Das fängt bei der Qualitätssicherung

an und reicht bis zur Dokumentationspflicht

ab dem Wareneingang. Diese Anforderungen

kann man alleine kaum noch stemmen.“

Burkhard Kielholz

Geschäftsführer

Ausgeklügeltes Verfahren

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die Flexibilität, mit

denen die Kunden rechnen können. CASINO kann

sich auf die unterschiedlichsten Voraussetzungen

einstellen - egal, ob die Lieferung beim Senioren-

Ehepaar beispielsweise in Radevormwald oder an

eine Klinik in Wuppertal mit über 800 Essen täg-

28 www.bvg-menzel.de


lich erfolgt. Je nachdem wird das Essen direkt im

Bordofen des Lieferfahrzeugs oder aber beim

Kunden im speziell dafür aufgestellten Konvektomat

langsam auf die entsprechende Temperatur

erwärmt. „Mitunter kommt es auch vor, dass eine

Kaltanlieferung gewünscht wird, weil etwa in Unternehmen

Pausenzeiten nicht immer genau eingehalten

werden können. Die Mitarbeiter haben so

die Gelegenheit, sich die Speisen individuell aufzuwärmen.

Da unsere Fahrzeuge ebenso mit einer

Kühlung ausgestattet sind, ist das kein Problem“,

skizziert der Firmenchef. Dass die Suppen, Eintöpfe,

Fleisch- und Fischgerichte und auch Vegetarisches

trotzdem wie frisch gekocht schmecken

und keine Vitamine und Nährstoffe verloren gehen,

wird durch ein ausgeklügeltes Verfahren erreicht.

Die Tagesproduktion wird schockgekühlt,

die Abfüllung erfolgt in gekühlten Räumen. Auf

dem Weg zum oder direkt beim Kunden wird das

Essen langsam erwärmt – „regeneriert“, wie

Burkhard Kielholz erklärt: „Wenn die Speisen

serviert werden, steht die Qualität einem vor Ort

gekochten Essen in nichts nach.“

Gegen den Wegwerftrend

Angerichtet wird auf Porzellan- oder auf hochwertigen

Kunststoff-Tellern, die gut zu recyclen und

leicht abbaubar sind. Vom Aluminium hat sich das

Unternehmen inzwischen verabschiedet. Als weiteren

Beitrag zur Nachhaltigkeit sieht der Geschäftsführer

das gut durchdachte Bestellsystem.

Noch am Vortag können die Kunden per Bestellzettel,

Anruf oder online die Menüs ordern. „Diesen

Vorlauf brauchen wir, um frisch und in den

entsprechenden Mengen einzukaufen. Wie will

jemand am selben Tag mittags frische Kost liefern,

der morgens erst die Bestellung entgegennimmt?“

Die Produktion bei CASINO erfolge

vielmehr punktgenau. „Es werden viel zu viele

Lebensmittel vernichtet. Das vermeiden wir durch

unsere ausgefeilte Logistik“, betont er. Bei den

Lieferanten setzt CASINO auf ausgewählte und

bewährte Produzenten vorwiegend aus der Region,

mit denen man teils seit vielen Jahren zusammenarbeitet.

Mit ihren Waren werden rund 450

verschiedene Menüs kreiert, die in unterschiedlichen

Varianten in die Speisefolge einfließen. Aktuelle

Ernährungstrends und auch internationale

Einflüsse nehmen die Kochprofis bei der Zusammenstellung

gerne auf.

Gegen den

Wegwerftrend:

„Es werden zu

viele Lebensmittel

vernichtet.

Das vermeiden

wir durch

unsere ausgefeilte

Logistik“,

sagt Burkhard

Kielholz.

Große Transparenz

Der Servicegedanke setzt sich bei den Bestellwegen

konsequent fort. Hier bietet CASINO den Kunden

verschiedene Möglichkeiten und hat dafür auch

in die Digitalisierung investiert. Bestellungen online

abzugeben, ist beliebt. Weiterhin können auch

Rechnungen auf diesem Weg in einem personalisierten

Bereich angefordert und überprüft werden.

Somit sei stets für große Transparenz gesorgt.

Burkhard Kielholz weiß, dass hinsichtlich der Mitarbeiterfürsorge

bei den Unternehmen die Ansprüche

steigen.

Die Beschäftigten sollen ein gesundes, schmackhaftes,

abwechslungs- und vitaminreiches Essen

erhalten. Dies trage zu ihrer Motivation und

nicht zuletzt zu ihrer Leistungskraft bei. Er

selbst ist in einem Geschäftshaushalt aufgewachsen

und hat seinen Vater, der in Essen eine Großküche

und eine Fleischerei betrieb, von Kindesbeinen

an begleitet und unterstützt. „Ich kenne

das Thema ´Unternehmer sein` mit all seinen

Licht- und auch Schattenseiten.“ Und auch wenn

sich der Umsatz seines eigenen Unternehmens in

den letzten Jahren vervielfacht hat, bleibt er bewusst

und mit ganzem Herzen Mittelständler.

CASINO beschäftigt rund 40 Mitarbeitende, in

der Produktionszentrale arbeiten rund 75 Menschen.

„Wir sind nahbar und unsere Entscheidungswege

sind kurz. Zu 90 Prozent wird bei

CASINO immer noch mit der Hand gearbeitet.

Das kommt wiederum der Qualität zugute“, ist er

überzeugt.

Text: Stefanie Bona

Fotos: CASINO Menüservice

CASINO Menüservice

Kielholz GmbH

Giebel 30

42327 Wuppertal

Fon 0202 946 316 00

Mail info@casino-menueservice.de

Net www.casino-menueservice.de

der Bergische Unternehmer 05|19 29


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Der Bergische Unternehmer:

Für eine starke Gemeinschaft!

Zur Gesellschaft einer Stadt gehören vielerlei Menschen.

Manche haben wunderbare Eckdaten in ihrer Biografie – andere

müssen sich unter ungünstigeren Bedingungen behaupten.

Trotzdem sollen alle die Möglichkeit für ein erfülltes

Leben haben.

Wir bei proviel arbeiten seit 25 Jahren für und mit Wuppertalern,

die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung nicht auf

dem Ersten Arbeitsmarkt zurechtkommen. Dabei erleben

wir immer wieder kleine Wunder. Menschen, die durch vorherige

schlechte Erfahrungen am Arbeitsplatz verängstigt

und mutlos bei uns anfangen, blühen auf. Durch die Unterstützung

unserer Fachkräfte und die laufende Qualifizierung

entwickeln sie neues Selbstbewusstsein, Stärke und

viel Spaß an ihrer Tätigkeit. Die Arbeit ist ihnen wichtig.

Durch sie fühlen sie sich als wertvoller Teil der Gesellschaft.

Für manche unserer Mitarbeiter ist die Arbeit ein sehr wesentlicher,

tagesstrukturierender Lebensinhalt.

Gleichzeitig erledigen die provieler zuverlässig und in hoher

Qualität Aufgaben für die regionalen Unternehmen. Sie

montieren und konfektionieren, drehen und fräsen oder kontrollieren

und prüfen. Die Firmen im Bergischen Land profitieren

aber nicht nur von unserer flexiblen und hochwertigen

Arbeit. Immer wieder bestätigen uns

Kooperationspartner, die für die provieler Außenarbeitsplätze

in ihrem Betrieb anbieten, dass die Vielfalt unserer Mitarbeiter

und die Zufriedenheit mit dem neuen Arbeitsplatz

gute Auswirkungen auf das eigene Betriebsklima haben. So

stärken wir nicht nur Menschen mit Handicap, sondern lenken

auch den Blick auf eine wertschätzende und kooperative

Arbeitswelt. Diese hilft allen Arbeitnehmern im Bergischen

Städtedreieck!

Denn jeder Mensch hat seine Talente – er braucht nur

den richtigen Platz und die richtigen Aufgaben, um diese

auszuspielen.

Foto: BVG

Christoph Nieder

proviel-Geschäftsführer

30 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

Anzeige

Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer

Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 05|19 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Bundesgerichtshof urteilte zur

Eigenbedarfskündigung

Vermieter haben grundsätzlich die Möglichkeit,

eine vermietete Wohnung wegen

Eigenbedarfs zu kündigen. Allerdings

muss das Objekt vom Eigentümer tatsächlich

benötigt werden. Das kann auch bei

einer geplanten Nutzung als Zweitwohnung

möglich sein. (Bundesgerichtshof,

Aktenzeichen VIII ZR 19/17). Der Fall:

Eine Vermieterin kündigte ihren Mietern

in Berlin mit der Begründung, sie habe

vor, sich künftig öfter in der Stadt aufzuhalten

und benötige zu dem Zweck eine

Zweitwohnung. Eine Übernachtung in

Hotels oder bei Bekannten sei dafür nicht

so geeignet, denn sie bevorzuge einen privaten

Wohnbereich, in dem sie sich gemeinsam

mit ihrem Ehemann aufhalten

könne. Als Beleg für ihre bisherige häufige

Anwesenheit legte sie Fahrscheine und

Hotelrechnungen aus der Vergangenheit

bei. Der BGH sah den Eigenbedarf als gegeben

an. Es seien von Seiten des Vermieters

„ernsthafte, vernünftige und nachvollziehbare

Gründe“ erforderlich, um

eine solche Kündigung von Seiten der Gerichte

zu akzeptieren. Dabei komme es

Fotos: MEV

immer auf die Würdigung des Einzelfalles

an. Hier habe die Tatsacheninstanz einen

„detaillierten Vortrag“ der Eigentümerin

„zu ihrer beruflichen und privaten Situation“

entsprechend gewürdigt, was nicht zu

beanstanden sei.

Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Jetzt Gesellschaftsverträge

überprüfen

Jahrzehntelang war strittig, bei welchen

Gegebenheiten das Kontrollrecht eines

Kommanditisten nach § 166 Abs. 1 HGB

greift. Nach dieser Vorschrift ist der

Kommanditist berechtigt, eine abschrift-

Beratungskompetenz aus Erfahrung

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

Steuerberater

RMB Rosenfeld & Bachtig GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

RMB

Steuerberater

Düsseldorf

RMB Rosenfeld & Bachtig GbR

Schumannstrasse 91

40237 Düsseldorf

+49 (0) 211 672044

www.rmb-steuerberatung.de

info@rosenfeld-bachtig.de

Rosenfeld & Bachtig GmbH

Schumannstrasse 91

40237 Düsseldorf

+49 (0) 211 96612553

www.rb-wirtschaftspruefung.de

info@rosenfeld-bachtig.de

32 www.bvg-menzel.de


liche Mitteilung des Jahresabschlusses zu

verlangen und dessen Richtigkeit unter

Einsicht der Bücher und Papiere zu prüfen.

Hier hat das OLG München in einem

aktuellen Urteil Klarheit geschaffen. Im

entschiedenen Fall besteht dieses Kontrollrecht

nicht, wenn die Richtigkeit des

Jahresabschlusses von einem Wirtschaftsprüfer

uneingeschränkt bestätigt

wurde und der Gesellschaftsvertrag eine

entsprechende Klausel vorsieht. Daher

wäre zu prüfen, ob bestehende Gesellschaftsverträge

von Kommanditgesellschaften

an die neue Rechtslage angepasst

werden sollten.

Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt & Partner

KG

Kindergeld: Weiterführende

Ausbildung und

Erwerbstätigkeit

Für die Zahlung von Kindergeld und die

steuerliche Berücksichtigung von volljährigen,

unter 25-jährigen Kindern ist

seit 2012 die Höhe der Einkünfte des

Kindes unbeachtlich. Nach Abschluss einer

erstmaligen Ausbildung bzw. eines

Studiums ist die Berücksichtigung

grundsätzlich noch möglich, wenn das

Kind neben der Ausbildung keiner Erwerbstätigkeit

mit mehr als 20 Stunden

wöchentlich nachgeht. (1)Auch eine weiterführende

Ausbildung kann als Teil der

Erstausbildung zu qualifizieren sein (sog.

mehraktige Ausbildung); abzustellen ist

dabei darauf, ob diese in einem engen

sachlichen Zusammenhang mit der vorangegangenen

Ausbildung steht (z. B.

gleiche Berufssparte oder fachlicher Bereich)

und in engem zeitlichen Zusammenhang

durchgeführt wird. (2)In einem

aktuellen Urteil (3) hat der Bundesfinanzhof

klargestellt, dass eine berufsintegrierte

bzw. berufsbegleitende praktische

Aus- bzw. Weiterbildung wie z. B.

ein nachfolgendes Masterstudium nicht

automatisch zur Annahme einer einheitlichen

Erstausbildung führt. Hierfür

komme es darauf an, ob nach Erlangung

des ersten Abschlusses weiterhin die

Ausbildung die hauptsächliche Tätigkeit

des Kindes darstellt oder ob bereits eine

aufgenommene Berufstätigkeit im Vordergrund

steht. Für eine bloß berufsbegleitende

Weiterbildung und damit gegen

eine einheitliche Erstausbildung kann

nach Auffassung des Gerichts sprechen,

wenn das Arbeitsverhältnis zeitlich unbefristet

oder auf mehr als 26 Wochen befristet

abgeschlossen wird und auf eine

vollzeitige oder nahezu vollzeitige Beschäftigung

gerichtet ist.Das Urteil hat

Bedeutung für im Anschluss an einen

ersten berufsqualifizierenden Abschluss

durchgeführte Aus- bzw. Weiterbildungen,

bei denen daneben eine Erwerbstätigkeit

ausgeübt wird; ob noch eine einheitliche

Erstausbildung anzunehmen ist

oder ob es sich bereits um eine („kindergeldschädliche“)

Zweitausbildung handelt,

ist grundsätzlich nach den Umständen

des Einzelfalls zu beurteilen

(1) Vgl. § 32 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 i. V. m.

Satz 2 EStG.(2) BFH-Urteile vom 3. Juli

2014 III R 52/13 (BStBl 2015 II S. 152)

und vom 15. April 2015 V R 27/14 (BStBl

2016 II S. 163); siehe auch Informationsbrief

Februar 2016 Nr. 1.(3) Vom 11. Dezember

2018 III R 26/18.

Quelle: Rinke Treuhand

der Bergische Unternehmer 05|19 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Zu einem Kreditausfall hatte

der Bundesfinanzhof einen

Einfall

Bislang war strittig, ob der Ausfall eines

privat gewährten verzinslichen Darlehens

zu einem steuerlich anzuerkennenden

Verlust führt. Der Bundesfinanzhof entschied

kürzlich entgegen der Auffassung

der Finanzverwaltung zugunsten der

Steuerpflichtigen. Danach ist der Verlust

aus dem Ausfall einer privaten Kapitalforderung

steuerlich anzuerkennen und

somit steuerlich mindernd bei den Einkünften

aus Kapitalvermögen zu berücksichtigen.

Ein steuerlich anzuerkennender

Verlust aufgrund eines

Forderungsausfalls liegt dann vor, wenn

endgültig feststeht, dass keine Rückzahlung

mehr erfolgt.

Quelle: Treumerkur Dr. Schmidt & Partner

KG

Kürzung von Betriebsausgaben

bei Beiträgen zur betrieblichen

Altersversorgung

Eine Ärztin betrieb eine Facharztpraxis.

Sie richtete für zwei ihrer Sprechstundenhilfen

eine betriebliche Altersversorgung

mit einer Anwartschaftsdynamik von 5 %

für jedes künftige Dienstjahr ein. Das Finanzamt

verweigerte den Abzug der Beiträge

als Betriebsausgaben. Der Bundesfinanzhof

entschied, dass Zuwendungen

an eine Unterstützungskasse für lebenslängliche

Leistungen mitunter nur begrenzt

abziehbar sind. Der abziehbare Betrag

ist entsprechend den Grundsätzen für

Pensionsrückstellungen (einschließlich

der sog. Überversorgungsgrundsätze)

nach dem Teilwert zu ermitteln. Eine höher

bemessene Versorgung führt als

Überversorgung zur anteiligen Kürzung

der Pensionsrückstellung, wenn die Versorgungsanwartschaft

zusammen mit anderen

Anwartschaften 75 % der am Bilanzstichtag

bezogenen Aktivbezüge

übersteigt. Liegt die zugesagte Versorgung

bereits ohne Berücksichtigung der

Dynamisierung im Grenzbereich von 75

% bzw. deutlich höher, ist eine Anwartschaftsdynamisierung

nur in einem moderaten

Umfang, d. h. bis max. 3 %, angemessen.

Wirkt sich die Dynamisierung

zudem erheblich auf das Versorgungsniveau

aus, ist diese bei der Ermittlung der

Überversorgung in voller Höhe einzubeziehen.

Insoweit kann der Abzug von Betriebsausgaben

eingeschränkt sein.

Quelle: Seidel u.a.

Umsatzsteuerliche Zuordnung

von gemischt genutzten Gegenständen

zum Unternehmen –

Mindestnutzung weiterhin

anzuwenden

Gegenstände, die teilweise unternehmerisch

und teilweise zu privaten Zwecken

genutzt werden, können wahlweise vollständig,

anteilig oder gar nicht dem Unternehmen

zugeordnet werden. (1) Entsprechend

dieser Zuordnung zum

Unternehmen ist ein Vorsteuerabzug im

Rahmen des § 15 UStG möglich. Bei

vollständiger Zuordnung zum Unternehmen

und entsprechendem Vorsteuerabzug

unterliegt eine Privatnutzung des

Gegenstandes (z. B. eines PKW) als unentgeltliche

Wertabgabe der Umsatzsteuer

(§ 3 Abs. 9a Nr. 1 UStG).Voraussetzung

für den (anteiligen)

Vorsteuerabzug ist nach deutschem

Recht allerdings, dass der Gegenstand

überhaupt mindestens zu 10 % unternehmerisch

genutzt wird und die getätigten

Umsätze den Vorsteuerabzug ermöglichen

(§ 15 Abs. 1 Satz 2 UStG).

Der gesetzliche Ausschluss des Vorsteuerabzugs

für Gegenstände, die zu weniger

als 10 % für das Unternehmen genutzt

werden, entspricht allerdings nicht

den europarechtlichen Vorgaben durch

die Mehrwertsteuer-Systemrichtlinie.

Bereits seit einigen Jahren hat der Rat

der Europäischen Union daher Deutschland

ermächtigt, diese Sonderregelung

weiter anzuwenden. Diese Erlaubnis ist

aktuell verlängert worden und gilt jetzt

bis zum 31. Dezember 2021. (2) Danach

bleibt der Vorsteuerabzug für Gegenstände,

die zu mehr als 90% für unternehmensfremde

bzw. private Zwecke

verwendet werden, weiterhin ausgeschlossen.Die

umsatzsteuerliche Zuordnung

zum „Unternehmensvermögen“

kann von der ertragsteuerlichen Zuordnung

zum (gewillkürten) „Betriebsver-

34 www.bvg-menzel.de


mögen“ abweichen. (2) Siehe Entscheidung

des EU-Rates vom 20. Dezember

2018 (ABl EU 2018 Nr. L 329/20 vom

27. Dezember 2018)

Quelle: Rinke Treuhand

Von der Stadt enteignet: Betroffener

musste den Gewinn

nicht versteuern

Wenn eine öffentlich-rechtliche Körperschaft

die Übertragung eines privaten

Grundstücks auf sich selbst anordnet,

muss der enteignete Eigentümer nach

Auskunft des Infodienstes Recht und

Steuern der LBS den daraus erzielten Gewinn

nicht versteuern. Der Fall: Ein

Grundstückseigentümer verlor aufgrund

städtischer Anordnung im Zusammenhang

mit einem Bodensonderungsverfahren

das Eigentum an seinem Grundstück.

Er wurde dafür von der Kommune entschädigt.

Der Fiskus betrachtete die Angelegenheit

als ein steuerpflichtiges Veräußerungsgeschäft.

Das Urteil: „Der

Senat ist der Auffassung, dass ein steuerpflichtiges

Veräußerungsgeschäft (...) voraussetzt,

dass die Eigentumsübertragung

auf eine wirtschaftliche Betätigung des

Veräußernden zurückzuführen ist“, hieß

es in der schriftlichen Urteilsbegründung.

Dazu gehöre auch „ein auf die Veräußerung

gerichteter rechtsgeschäftlicher Wille

des Veräußernden“. Daran fehle es hier,

der Eigentumswechsel sei „gegen bzw.

ohne seinen Willen“ vollzogen worden. Es

waren also keine Steuern fällig.

Finanzgericht Münster, Aktenzeichen 1

K 71/16, Revision beim BFH unter Aktenzeichen

IX R 28/18

Experte für professionelle Mitarbeiteroptimierung

SEMINARE | COACHING | BERATUNG

LERNEN,

PRÜFUNG,

ERFOLG.

0202 2 54 50 06

service@akademie-educate.de

www.akademie-educate.de

der Bergische Unternehmer 05|19 35


SERIE DAS RECHT AUF IHRER SEITE

PARTNER FÜR

ERFOLG IM RECHT

Hervorgegangen aus zwei ehemals unabhängigen Rechtsanwaltskanzleien in Wuppertal und Remscheid,

ist ATN heute eine der größten Wirtschaftskanzleien im Bergischen Raum. Der Schwerpunkt

liegt in der Mittelstandsberatung, im Insolvenzrecht und der Beratung und Betreuung bei Sanierung

und Restrukturierung.

ATN IN KÜRZE

• Schwerpunkte im Arbeits-

und Gesellschaftsrecht,

Erbrecht,

Bankrecht, Steuerrecht

und internationale Vertragsgestaltung.

• Wirtschaftskanzlei für

Restrukturierung und

Sanierung

• Insolvenzverwaltung

• Rund 100 Mitarbeitende

an den Standorten

Wuppertal, Remscheid,

Solingen, Ratingen, Bochum,

Siegen, Ennepetal,

Köln und Essen

D’Avoine, Teubler, Neu Rechtsanwälte

haben sich mit der einfachen Abkürzung

„ATN“ einen Namen gegeben, der

schon lange zur Marke geworden ist.

Als Insolvenzverwalter, aber auch als Unternehmenssanierer

hat sich die Kanzlei gerade bei komplexen

Verfahren bundesweit einen Namen gemacht.

Dabei verfolgen die Juristen um die Partner

Dr. Marc D’Avoine, Oliver Teubler und Professor

Dr. Peter Neu einen ganzheitlichen Ansatz. Geschäftsführer

und Unternehmer finden unter den

vertretenen Anwälten Spezialisten für die verschiedenen

Rechtsgebiete vor. „Der Unternehmer benötigt

auch mal jemanden fürs Verkehrs- oder Familienrecht“,

erklärt Oliver Teubler. Auch öffentliche

Unternehmen, Freiberufler und selbstverständlich

genauso Privatpersonen gehören zur Mandantschaft

an den inzwischen acht Standorten.

Business is local

Das Bergische Land mit seiner gewachsenen Industriekultur

sei dabei ein guter Ausgangspunkt. Weitere

Dependancen an Rhein und Ruhr seien optimale

Ergänzungen, sagt Arbeitsrechtler Oliver

Teubler. Auch wenn die Konjunktur brummt und

die wirtschaftliche Lage seit Jahren stabil ist, sind

Insolvenzen manchmal nicht zu verhindern. Ursachen,

Folgen und damit auch die Vorgehensweise

hätten sich indes im Vergleich zu früheren Jahren

verändert, skizziert er. „Vielfach standen die Leute

früher bei einer Zahlungsunfähigkeit des Betriebs

auf der Straße. Vor dem Insolvenzverwalter hatte

man regelrecht Angst, weil mit ihm dieses Szenario

verbunden wurde. Heute gibt es große Anstrengungen,

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten“,

beschreibt er den Versuch, den Fortbestand

der betroffenen Unternehmen trotz Schwierigkeiten

zu sichern – eine klare Maxime der ATN-Insolvenzverwalter.

Ein Insolvenzplan hilft, Unternehmensvermögen

im Sinne aller Beteiligten zu

sichern. Aus der langjährigen Erfahrung und der

professionellen Zusammenarbeit mit Gerichten,

Unternehmen, Arbeitnehmern und Gläubigern

kann die Kanzlei eine überdurchschnittlich hohe

Sanierungsquote und eine hohe Befriedigungsquote

bei den Gläubigern vorweisen. Wichtig erscheint

Oliver Teubler hier, dass die ATN-Fachleute sich

intensiv bei den Unternehmen vor Ort in die Strukturen

einarbeiten. „Business is local. Das vergessen

viele. Eine Unternehmenssanierung kann man

nicht nur vom Büroschreibtisch aus durchführen.“

Rechtzeitig handeln

Dabei muss es zu einem solchen Dilemma überhaupt

nicht kommen. Voraussetzung ist, man reagiert

frühzeitig. Daher hat sich ATN ebenso bei

Restrukturierungen und Sanierungen eine weit

reichende Expertise erarbeitet. „Eine rechtzeitige

und regelmäßige Beratung ist unbedingt sinnvoll.

Das ist wie beim Zahnarzt: Den sollte man auch

nicht erst besuchen, wenn die Schmerzen schon da

sind“, findet Oliver Teubler ein einleuchtendes

36 www.bvg-menzel.de


Oliver Teubler ist Arbeitsrechtler

und vertritt

gleichermaßen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Es sei wichtig,

beide Seite zu kennen,

sagt der Partner der

Rechtsanwaltskanzlei

ATN.

Beispiel. Warum zögern dann Unternehmer bzw.

Geschäftsführungen häufig, bis sie bei einer

Schieflage externe Beratung hinzuziehen? „Das

ist mitunter die fehlende Erkenntnis, dass man alleine

nicht mehr klar kommt. Unternehmer in der

Krise arbeiten viel mehr als in guten Zeiten. Das

kennzeichnet ja im Grunde einen Unternehmer:

Er unternimmt etwas, er tut etwas. Trotzdem bekommt

er in solchen Situationen aus unterschiedlichen

Gründen einfach kein Bein mehr auf den

Boden“, erläutert der Jurist. Die Probleme können

mit den internen Strukturen zusammenhängen,

sind aber auch oft branchenspezifisch. Wichtig

sei, die ersten Warnzeichen richtig zu deuten und

ihnen entgegenzuwirken. Dazu gehöre unbedingt,

dass man die Rechtslage kenne.

Verpflichtungen müssen

steuerbar sein

„Es ist wichtig zu beurteilen: Darf ich rechtlich

überhaupt noch etwas tun? Wann muss ich die

Notbremse ziehen? Was ist strafrechtlich relevant?

Wie ist mein Haftungsrisiko? Und müssen die Arbeits-,

Gesellschafts- und Mietverträge überprüft

werden. Denn die Verpflichtungen des Unternehmens

müssen steuerbar sein“, erläutert er. Sind

diese Fragen geklärt, kann mit Unterstützung der

ATN-Fachleute eine Neuaufstellung des Unternehmens

erfolgen. Durch ihre gute Vernetzung ist

die Kanzlei auch in der Lage, bei Bedarf geeignete

Investoren ins Spiel zu bringen. „Wir können

den Unternehmer nicht ersetzen. Aber wir können

dafür sorgen, dass er sich in Ruhe seiner eigentlichen

Aufgabe widmen kann.“ Dazu gehöre auch,

ein konstruktives Verhältnis zu den Arbeitnehmern

und zum Betriebsrat herzustellen. Die ATN-

Berater setzen dabei auf das Gespräch mit allen

Seiten. „Das Schlimmste ist Unsicherheit und Unwissenheit.

Beides führt zur Lähmung. Wenn Leute

aber verstehen, warum gewisse Änderungen

notwendig sind, kann man sie viel besser mitnehmen“,

so die Erfahrung Teublers.

Wachstum aus eigener Kraft

In einer globalisierten Welt ist auch der Mittelstand

zunehmend international unterwegs. Darauf hat

sich die Kanzlei eingestellt. Beispielsweise für spanische

Unternehmen, die in Deutschland Fuß fassen

wollen. Als spanischer Muttersprachler kümmert

sich ATN Rechtsanwalt Ignacio Ordejón

Zuckermaier vom Standort Ratingen aus um wirtschaftsrechtliche

Fragen im deutsch-spanischen

Bereich. Seit der Fusion im Jahr 2009 ist ATN kontinuierlich

gewachsen. „Wir haben uns aus eigener

Kraft weiterentwickelt“, resümiert Oliver Teubler

zufrieden. Insofern schreckt ihn auch die Digitalisierung

nicht. Ohne individuelle Rechtsberatung

könnten komplexe Sachverhalte nicht geklärt werden.

Ein Computer werde dies nicht leisten können.

Text: Stefanie Bona

Foto: BVG

KONTAKT FÜR

NEUANFRAGEN

ATN Rechtsanwälte

Elberfelder Str. 39

42853 Remscheid

Tel: 02191 4991810

Fax: 02191 4991850

Mail: mail@atn-ra.de

Web: www.atn-ra.de

der Bergische Unternehmer 05|19 37


ERFOLGREICH BERGISCH STARTUP

Gründen mit Pflege

Wie schwer es ist, einen guten Assistenz- und Pflegedienst zu finden, weiß Rainer Frenk aus

eigener Erfahrung. Der 54-jährige Wuppertaler hat eine Gehbehinderung sowie einen Pflegegrad

und wollte zur Unterstützung im Haushalt die Entlastungsleistung der Pflegekasse in Anspruch

nehmen. Doch seine Erfahrungen mit ungeschultem Personal von zwei Anbietern waren

negativ. „Ich dachte, das kann ich besser“, sagt Frenk, der sich im vergangenen Jahr dazu entschied,

selbst ein Unternehmen für diese wichtige Dienstleistung zu gründen. Seit Dezember 2018

gibt es nun das Startup „ABP Wuppertal – Assistenz & Betreuungs-Partner für Senioren und

Menschen mit Handicap“.

ABP Wuppertal

Assistenz & Betreuungs-Partner

für Senioren und Menschen mit Handicap

Moritzstraße 14

42117 Wuppertal

Tel 0202 25334630

Mail rainer.frenk@web.de

Net www.abp-nrw.de

38 www.bvg-menzel.de


Rainer Frenk hat sich

mit einem Assistenzund

Betreuungsdienst

selbstständig gemacht.

Gerade wenn

die geburtenstarken

Jahrgänge in Rente

gingen, werde die

Nachfrage nach Hilfe

im häuslichen Umfeld

steigen.

Zum Angebot gehört zum Beispiel die Begleitung

bei Einkäufen, Arztterminen,

Behördengängen oder Besuchen bei der

Familie. Aber auch andere Freizeitaktivitäten

wie ein Kinobesuch, Spaziergang, Spielenachmittag

oder gemeinsames Kochen oder Backen

sind denkbar. „Gerade ältere Menschen sind

oft sehr einsam und brauchen jemanden zum Reden“,

erklärt der Unternehmer, der sich in seinem

Homeoffice vor allem auf die administrativen Aufgaben

seiner Firma konzentriert. Dabei unterstützt

ihn seine Lebenspartnerin und ausgebildete Kauffrau

Petra Stahl.

Nachfrage wird steigen

Auch Hilfe bei der Haushaltsführung können

durch die Entlastungsleistung in Höhe von 125

Euro in Anspruch genommen werden. Viele wüssten

allerdings gar nicht, dass diese Leistung existiert.

Außerdem sei der Betrag zu gering, kritisiert

der Firmeninhaber. „Für die Pflegesituation und

pflegende Angehörige wird allgemein zu wenig

getan“, kritisiert Frenk, der sich generell sozial

engagiert. Für die Hausbesuche bei den Klienten

sind bisher vier Mitarbeiter verantwortlich. Wichtig

ist es dem Geschäftsführer, dass sie vor allem

wohnortnah agieren und dadurch nicht zu viel

Zeit durch lange Fahrten zwischen den verschiedenen

Kunden verlieren. Zudem soll der Kunde

Beständigkeit erfahren, indem er dauerhaft denselben

Betreuer hat. Langfristig gesehen plant

Frenk, den Personalschlüssel von APB auf bis zu

20 Angestellte wachsen zu lassen. „Die Nachfrage

nach guten Assistenzdiensten ist da. Gerade,

wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen

werden, wird die Nachfrage noch weiter steigen“,

ist er sich sicher. Allerdings sei derzeit die

Lage für qualifiziertes Personal auf dem Arbeitsmarkt

schwierig. Gut ausgebildete Betreuungsassistenten

und Altersbegleiter seien begehrt und

entsprechend schwer zu finden.

Umsatteln auf den Assistenzdienst

Das ist für Rainer Frenk allerdings keine Demotivation.

Viel Potenzial sieht er bei der Generation

50+. Zum einen sei der Altersunterschied zu den zu

betreuenden Personen nicht so groß, sodass zum

Beispiel einfacher eine gemeinsame Gesprächsund

Interessensebene gefunden werden kann. „Es

muss schließlich auch zwischenmenschlich passen“,

betont der gelernte Kaufmann. Zum anderen

gibt es bei den über 50-Jährigen viele langjährig

erfahrene Alten- und Krankenpfleger, für die ein

Umsatteln auf den Assistenzdienst attraktiv sein

könnte. Denn auf diese Weise könnten sie in den

letzten Berufsjahren Entlastung in ihren Joballtag

bringen, merkt er an.

Außerdem möchte der Unternehmer Synergieeffekte

nutzen, würde gerne mit Sanitätshäusern, klassischen

Pflegediensten, Tagespflege, Sozialen Diensten

oder sozialen Einrichtungen kooperieren.

Netzwerken sei auch in diesem Bereich sehr wichtig.

Deshalb freuen sich Rainer Frenk und sein

Team von ABP Wuppertal über neue Kontakte und

Klienten.

Text und Foto: Anna Mazzalupi

INDUSTRIEBAU

Gemeinsam Konzepte entwickeln

und Räume erleben.

Ein Assistenzdienst kann eine neue berufliche

Existenz für erfahrene Pflegekräfte

sein, die in ihren letzten Berufsjahren etwas

kräfteschonender arbeiten wollen.

www.banke-architektur.de

Tel. 02336 93710

der Bergische Unternehmer 05|19 39


IM FOKUS AUSVERKAUF NACH FERNOST

Der chinesische Drache

geht shopping

40 www.bvg-menzel.de


2019: Im Jahr des glücklichen Schweins stehen die Zeichen gut für erfolgreiche

Geschäfte. Allem Anschein nach liegen die chinesischen Astrologen

mit dieser Deutung so falsch nicht. Trotz des Handelskonflikts mit den

USA kommen aus dem Reich der Mitte überraschend positive Zahlen.

der Bergische Unternehmer 05|19 41


IM FOKUS AUSVERKAUF NACH FERNOST

Denn Chinas Wirtschaft wächst

schneller als erwartet. Die zweitgrößte

Volkswirtschaft der Welt

legte im ersten Quartal um 6,4

Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

zu. Eine gute

Nachricht für die deutsche Industrie, die stark auf

dem fernöstlichen Markt engagiert ist.

Die erfreulichen Wirtschaftsdaten bedeuten aber

auch, dass der chinesische Drache hungrig bleibt.

Auf der Suche nach innovativen Technologien und

profitablen Investments reist er mit dem Einkaufswagen

quer durch Europa, um sich das erforderliche

Know-how für die Weiterentwicklung der eigenen

Wirtschaft zu besorgen. Die ausländischen

Direktinvestitionen Chinas sind von 2005 bis 2017

von 10 auf rund 177 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Ein gigantischer Sprung nach oben. 2018

flossen aus dem Reich der Mitte allein nach

Deutschland Gelder in Höhe von etwa 13 Milliarden

Dollar, die auf einige wenige, aber große

Transaktionen zurückzuführen sind. Allerdings

China geht auf Shoppingtour durch ganz Europa, um sich

das erforderliche Know-how für die Weiterentwicklung

der eigenen Wirtschaft zu besorgen.

könnte der Investitions-Boom bald schon vorbei

sein, da der bisherige Leistungsbilanz-Überschuss

in China deutlich geschrumpft ist. Praktisch bedeutet

diese Entwicklung, dass möglicherweise

künftig weniger Kapital für Auslands-Investitionen

zur Verfügung steht.

Großes Interesse an Zukunfts-

Technologien

Wie eine Studie der Bertelsmann Stiftung ermittelt

hat, zeigen die Chinesen vor allem Interesse

an Unternehmen, die sich mit energiesparenden

Autos und Fahrzeugen mit alternativer Antriebstechnik

beschäftigen. Darüber hinaus stehen Firmen

aus den Bereichen Energiesysteme, Biomedizin

sowie Robotik ganz oben auf der Einkaufsliste.

In Erinnerung sind beispielsweise die Übernahmen

des Roboterherstellers Kuka, aber auch der

Einstieg bei Daimler oder der Deutschen Bank.

Dazu passt auch der jüngste Coup, mit dem die

Chinesen den Einstieg in den europäischen Schienenverkehr

vorbereiten. Zurzeit verhandelt der

Zughersteller CRRC mit der österreichischen privaten

Westbahn über die Lieferung neuer Fernzüge.

Gelingt der Deal, würden sich für den Anbieter

aus China nicht nur die Tore nach Europa

öffnen. Darüber hinaus bekämen die deutschen

42 www.bvg-menzel.de


Der Rote Drache geht

im großen Stil auch

in Deutschland einkaufen.

Dennoch ist

China der wichtigste

Handelspartner des

Landes geworden.

Produzenten Siemens, Bombardier und Alstom

sozusagen vor der Haustür ernsthafte Konkurrenz.

In Zukunft mehr Fairness

versprochen

So gerät Deutschland als führender Innovationsstandort

verstärkt ins Visier chinesischer Einkäufer.

Dies gibt Anlass zur Sorge. Denn die Bundesrepublik

hat dem ungezügelten Appetit auf

lukrative Firmenkäufe nicht viel entgegenzusetzen.

Zumal die chinesische Regierung ihre strategischen

Industriebereiche radikal für ausländische

Zugriffe abschirmt. Auch wenn sich nach dem

jährlichen Gipfeltreffen mit der Europäischen

Union im April dieses Jahres eine leichte Besserung

abzeichnet. So hat China zugesagt, die eigenen

Märkte stärker zu öffnen und das schon lang

geplante Investitionsabkommen bis Ende 2020

endlich abzuschließen. Aber die Befürchtungen,

dass hierzulande systematisch Schlüsseltechnologien

aufgekauft werden und auf diese Weise eine

Einflussnahme ermöglicht wird, die zu Wettbewerbsverzerrungen

führen könnte, sind deshalb

noch nicht ausgeräumt. Zu oft hat Peking mehr

Fairness im Handel mit der EU versprochen; die

gemachten Absichtserklärungen aber letztendlich

nicht umgesetzt. Nun lenkt China offensichtlich

ein und gelobt Besserung. Sicherlich ein strategischer

Schachzug angesichts des Handelsstreits mit

Washington. Denn es wäre aus chinesischer Sicht

höchst unklug, im Augenblick eine zweite Front

gegen Europa aufzumachen. Sollte der Konflikt

zwischen China und den Vereinigten Staaten jedoch

beigelegt werden, könnten sich die Verhältnisse

gegen die EU wenden. Ein Szenario, an dem

Brüssel ebenso wenig gelegen ist wie Peking. Deshalb

gilt wohl auch weiterhin das Motto: Business

as ususal.

www.wbstraining.de

Finden Sie Ihre Praktikanten!

Unsere durchschnittlich 60 Umschüler/-innen suchen in Ihrem Ausbildungsunternehmen die Fachpraxis.

Praktikumsdauer: 6 Monate. Das Praktikum ist unentgeltlich.

IHK-Ausbildungsberufe unserer Umschüler/-innen:

• Fachinformatik • Mediengestaltung • Technisches Produktdesign

• Industriekaufleute • Büromanagement • Gesundheitswesen

• Personaldienstleistung • Speditions- und Logistikkaufleute

• Steuerfachangestellte

Mehr Informationen erhalten Sie von Frau Basak-Jalloh.

0202 3192945 · Sylwia.Basak-Jalloh@wbstraining.de

100150002 AZ Wuppertal__185x128__4c_LITHO.indd 1 12.02.19 15:31

der Bergische Unternehmer 05|19 43


IM FOKUS AUSVERKAUF NACH FERNOST

MADE IN CHINA

Made in China heißt

auch, das ausländische

Technologien

Einzug im das Reich

der Mitte halten.

Zeit, das Stopp-

Schild zu zeigen.

Nun wäre es verfehlt, der Bundesregierung

Blauäugigkeit im Umgang mit

den Handelspartnern aus Fernost vorzuwerfen. Die

Erfahrungen aus der Vergangenheit haben die Sensibilität

verschärft und dazu geführt, dass konkrete

Maßnahmen gegen den Aufkauf deutscher

Hightech-Firmen ergriffen werden können. Im

Moment wird eine Verordnung diskutiert, die ein

Veto der Regierung vorsieht, wenn in sicherheitsrelevanten

Bereichen nicht-europäische Investoren

eine Übernahme von 10 Prozent und mehr planen.

Bislang galt ein Mindestlimit von 25 Prozent.

Unterstützung kommt dazu aus der EU, die kürzlich

ein neues, europaweites Investitionsscreening

beschlossen hat. Dieser Mechanismus hat die Aufgabe,

mehr Transparenz in das Übernahmegeschehen

zu bringen und eine bessere Koordination der

Mitgliedstaaten zu ermöglichen. Allerdings: Papier

ist geduldig. Denn Europas Staaten sind weit

davon entfernt, mit einer Stimme zu sprechen. Das

wird beispielsweise bei der „Neuen Seidenstraße“

deutlich, einem gigantischen, rund 900 Milliarden

Euro schweren Infrastrukturprojekt. Mitmachen

oder nicht? Die Meinungen sind geteilt. Auch beim

Ausbau der 5G-Netze ist von Einigkeit auf EU-

Ebene wenig zu spüren. Immerhin nimmt mit Huawei

bereits ein chinesisches Unternehmen an der

laufenden Frequenzversteigerung in Deutschland

teil.

Mehr kritische Distanz eingefordert

Die Möglichkeit, unliebsame Firmenaufkäufe zu

stoppen, findet allerdings nicht überall Zustimmung.

Schon ist von Protektionismus die Rede.

Vertreter der deutschen Wirtschaft fürchten zudem,

dass sich die Chinesen für das Vorgehen

Berlins revanchieren und geplante Käufe zunächst

einmal auf Eis legen könnten. Immerhin

fand Prof. Dr. Michael Hüther, Präsident des Instituts

der Deutschen Wirtschaft in Köln, unlängst

deutliche Worte. Er warnte seine Kollegen

aus der Wirtschaft ebenso wie die verantwortlichen

Politiker vor allzu großer Naivität gegenüber

China und forderte einen kritischen Blick

auf ein Wirtschaftssystem, das mit den freiheitlichen

Ordnungen in Europa nicht zu vergleichen

ist.

Die Sogwirkung der chinesischen

Märkte

Ungeachtet aller gebotenen Vorsicht entwickeln

sich die Geschäftsbeziehungen zwischen

Deutschland und China weiterhin prächtig. Mittlerweile

ist das Land der Mitte zum wichtigsten

Handelspartner unseres Landes geworden und

hat damit die USA, aber auch Frankreich im

Ranking überflügelt. In diesem Jahr wird das

Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern

die 200-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten.

Nicht nur große Global Player wie VW, Daimler

oder BMW profitieren von der enormen Nachfrage

nach deutschen Autos. Ebenso haben fast alle

an der Börse notierten Konzerne einen Weg gefunden,

ihre Produkte in China zu verkaufen

oder dort sogar fertigen zu lassen. Doch auch der

deutsche Mittelstand entdeckt verstärkt den attraktiven

China-Markt für seine Aktivitäten. Darunter

auch zahlreiche Firmen aus Nordrhein-

Westfalen.

NRW als Favorit für Fernost

Denn neben Bayern und Baden-Württemberg gehört

vor allem Nordrhein-Westfalen zu den bevorzugten

Bundesländern für chinesische Direktinvestitionen.

Mittlerweile haben sich über 1.100

Unternehmen aus China in NRW niedergelassen,

davon allein 560 in der Landeshauptstadt. Zudem

hat die landeseigene Wirtschaftsförderung NRW.

INVEST im vergangenen Jahr 72 Projekte chinesischer

Firmen in unserem Bundesland angesiedelt.

In Düsseldorf konnten außerdem durch die

Arbeit des China-Kompetenzzentrums weitere 40

44 www.bvg-menzel.de


Unternehmen in die Region geholt werden. Die

ausgezeichneten bilateralen Beziehungen tragen

Früchte. Inzwischen ist Düsseldorf zum bedeutendsten

China-Standort in Deutschland geworden

und setzt richtungsweisende Signale als Hotspot

der Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen.

Wie erfolgreich die Kooperation funktioniert, zeigt

auch die 30jährige Partnerschaft mit den Provinzen

Jiangsu und Sichuan. Hier bieten sich zahlreiche

Möglichkeiten zum Teamwork auf wirtschaftlicher

und wissenschaftlicher Basis. Etwa bei den

Themen Smart Mobility und Smart Cities.

Vor diesem Hintergrund sieht NRW-Wirtschaftsund

Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

optimistisch in die nahe Zukunft: „2019 steht im

Zeichen des Erd-Schweins, das Zuversicht verspricht.

Es heißt, man solle in diesem Jahr verstärkt

investieren. Das wollen wir beherzigen und

die Zusammenarbeit mit China zum wechselseitigen

Vertrauen weiter ausbauen.“

Mit der Gründung

der Deutsch-Chinesischen-Automotive-Allianz

wurde im letzten

Jahr ein einzigartiges

Bündnis auf

den Weg gebracht.

Bergische Schrittmacher für den

Fortschritt

Ein gutes Stück voran gekommen sind bereits die

Akteure im bergischen Städtedreieck Wuppertal,

Solingen und Remscheid. Auf der Hannover Messe

2018 wurde mit der Gründung der Deutsch-

Chinesischen-Automotive-Allianz ein bislang einzigartiges

Bündnis auf den Weg gebracht. Ziel der

Kooperation ist es, die ländereigenen Automotive-

Netzwerke zusammenzuführen und auf diese

Weise den Informationsaustausch und die Arbeit

an gemeinsamen Entwicklungen zu fördern.

Gleichzeitig steht der Aufbau eines Automotive-

Clusters NRW auf der Agenda. Um dieses ambitionierte

Vorhaben umzusetzen, sind gezielte Projekte

und Investitionen in der Planung.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Shutterstock

Herzliche willkommen auf der Bundeshöhe!

In der CVJM-Bildungsstätte Bundeshöhe empfängt Sie

eine freundliche und offene Atmosphäre. Hier können

Sie sowohl entspannen, als auch an vielfältigen Aktivitäten

teilnehmen.

Seien Sie aktiv! Dazu bieten wir Ihnen ein weitläufiges

Außengelände für Bewegung und Entspannung, eine Fußballwiese

mit Toren, eine Sporthalle mit Kletterwand, ein

Sportseminargebäude mit Doppelkegelbahn und in der

Nachbachschaft ein Tennisanlage. Für Sie stehen Billard,

Kicker, „Air-Hockey“, „Jakolo“ oder „Tam Tam“ bereit.

In unmittelbarer Nähe befindet sich ein

Sportstudio mit Squash- und Badmitonfeldern

sowie das Freizeitbad „Bergische

Sonne“ mit Fitness- und Saunabereich.

... genug Platz für alle...

Insgesamt bietet unser Haus 128 Betten in Einzel-,

Doppel- und Dreibettzimmern. Davon sind 39 Zimmer

mit Dusche und WC ausgestattet. Zusätzlich haben wir

einen „Selbstversorger-Trakt“ mit 20 Betten.

Räume

Unsere

W-LAN

Platz. F

Gruppe

Geräte,

TV- und

nen und

Charts,

Als Rau

Andach

der Bergische Unternehmer 05|19 45


IM FOKUS UNTER UNS

Mit chinesischer Hilfe zur

Marktführerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Investoren aus China und Unternehmern aus Deutschland bringt für beide

Partner eine profitable Win-Win-Situation. Dr. Nancy Wilms vom China Competence Center (C3) in

Wuppertal spricht aus Erfahrung und verweist auf ein aktuelles Beispiel aus der Praxis. Was es damit

auf sich hat, berichtet die Expertin im folgenden Gespräch. Dazu bekommen wir interessante Einblicke

in die Arbeit des C3, das sich die Förderung der Beziehungen zwischen dem Land der Mitte und der

Bergischen Metropole zur Aufgabe gemacht hat.

Frau Dr. Wilms, Sie können uns eine chinesisch-bergische

Erfolgsstory erzählen?

Eigentlich könnte ich Ihnen 42 erfolgreiche Geschichten

zum Besten geben. Denn so viele Firmen

und Niederlassungen aus China haben sich inzwischen

in Wuppertal angesiedelt. Doch stellvertretend

möchte ich über ein besonders gelungenes Projekt

informieren.

Wir sind gespannt.

Als das chinesische Unternehmen Donghua in 2010

den Traditionsbetrieb Köbo übernahm, war die Ausgangslage

nicht erfreulich. Der Hersteller von Antriebsketten

unterschiedlicher Art stand vor finanziellen

Problemen, musste die Zahl der Beschäftigten

deutlich nach unten fahren und lief Gefahr, den

Wuppertaler Standort aufgeben zu müssen. In dieser

Situation kam die kapitalstarke Donghua Chain

Group aus der Provinzhauptstadt Hangzhou mit

fünf Fertigungsstätten und rund 3.600 Mitarbeitern

gerade recht.

Und wie ging es weiter?

Durch die Kooperation und Bündelung der Aktivitäten

wurde die neue Gesellschaft schnell zu einem

führenden Global Player auf internationalen Absatzmärkten.

Gleichzeitig konnte das Produktprogramm

wesentlich ausgeweitet und den Anforderungen der

weltweiten Kundschaft angepasst werden. Für den

Standort Wuppertal, das Management und die Mitarbeiter

dort bedeutete die Fusion das Ende der Ungewissheit.

Denn dank chinesischer Hilfe ist die Zukunft

jetzt gesichert.

Mit anderen Worten: Der Einstieg der Chinesen

in angestammte deutsche Firmen ist gar

nicht so bedrohlich, wie oft dargestellt?

Nein, denn die Voraussetzungen haben sich grundsätzlich

geändert. Kamen vor etlichen Jahren vor allem

Beamten-Delegationen nach Wuppertal in der

Absicht, das Engelshaus zu besichtigen, so sind heute

hauptsächlich Unternehmen unterwegs, um in

Europa Fuß zu fassen. Denn in China setzt sich politisch

wie wirtschaftlich immer mehr ein marktorientiertes

Denken durch. Dazu passt, dass sich China

nunmehr bereit erklärt, seine Märkte für

ausländische Firmen zu öffnen. Natürlich bestehen

noch Unterschiede zwischen den beiden Systemen,

unter anderem kultureller Art. Aber die Annäherung

schreitet voran. Schon allein deshalb, weil beide

Partner die gleichen Interessen haben: Profitabel

wirtschaften und damit im Markt erfolgreich wachsen.

Trotzdem bedarf es einiger Vorbereitung, bis

ein Unternehmen aus Ihrer Heimat hier im

Bergischen ansässig werden kann. Und da

kommt das C3 ins Spiel.

Genau. Unsere Aufgabe unter dem Dach der Wuppertaler

Wirtschaftsförderung ist es, chinesische Investoren

auf ihrem Weg an die Wupper zu unterstützen

und zu begleiten. Als zentrale Anlaufstelle

bieten wir das komplette Service-Paket, angefangen

bei der Betreuung von Firmengründern bis zur Aufnahme

der Geschäftstätigkeit. Zu unseren Leistungen

gehört zum Beispiel, neue Firmen bei der Suche

nach geeigneten Büroräumen oder Gewerbeflächen,

aber auch nach geeigneten Fachkräften zu helfen,

46 www.bvg-menzel.de


die historische Architektur, wie unter anderem im

Briller Viertel in Wuppertal zu sehen ist. Und dann

natürlich die saubere Umwelt. Viele Unternehmerfamilien

nutzen daher die Möglichkeit, ihre Kinder

in einer grünen, gesunden Umgebung aufwachsen

zu lassen. Übrigens gibt es mittlerweile in Wuppertal

schon zwei chinesische Schulen, was diesen

Wünschen entgegenkommt.

Seit 2015 steht Dr.

Nancy Wilms im

Wuppertaler C3 Investoren,

die sich

im Bergischen niederlassen

wollen,

mit Rat und Tat zur

Seite.

Sprachkurse zu organisieren, über Wirtschaftsförderprogramme,

Ausbildung und Forschungskooperativen

zu informieren, bei amtlichen Verfahren

Hilfestellung zu geben und Geschäftspartner an die

Newcomer aus China in Wuppertal zu vermitteln.

Nun ist Wuppertal im Vergleich zu den zahlreichen

Millionen-Städten in China – man

möge es uns verzeihen – ein Dorf. Wie macht

man ein Dorf im riesigen China bei potentiellen

Investoren bekannt?

Als Heimatstadt von Friedrich Engels unterhält

Wuppertal seit vielen Jahren freundschaftlich-partnerschaftliche

Beziehungen zu China. Insofern ist

der Bekanntheitsgrad vor Ort keineswegs so klein,

wie manche vielleicht denken. Dazu eine interessante

Zahl. Mit rund 500 Personen bilden junge Chinesen

die größte Gruppe ausländischer Studenten an

der Uni Wuppertal. Darüber hinaus ist die chinesische

Community kulturell sehr engagiert. So begeistert

das Frühlingsfest jedes Jahr viele Zuschauer

von nah und fern. Auch unsere Tanzkurse erfreuen

sich großer Beliebtheit.

Zahlreiche Unternehmer lassen ihre Familien

aus China nachziehen. Was gefällt ihnen so

gut am Bergischen Land?

Die Liebe zur Tradition. Im Gegensatz zu China,

wo alte Häuser abgerissen und durch neue Glaspaläste

ersetzt werden, pflegt man hier mit Sorgfalt

Im Rahmen Ihrer vielfältigen Aktivitäten hat

ein Projekt einen besonderen Stellenwert.

Sie sprechen sicher von der Initiative, einen Automotive-Cluster

im Bergischen aufzubauen. Nach intensiven

Vorbereitungen konnte im vergangenen

Jahr auf der Hannover Messe die erste Deutsch-Chinesische

Automotive-Allianz aus der Taufe gehoben

werden. Eine Gemeinschaftsgründung der China International

Investment Promotion Agency (CIPA)

und der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft

BSW. Damit sind wir einen entscheidenden

Schritt vorangekommen in der Planung,

ein „AutomotiveLand NRW“ zu errichten,

Welche Zielsetzung verfolgen Sie genau mit

diesem neuen Netzwerk?

Die Automobilbranche ist sowohl in Deutschland

als auch in China einer der wichtigsten Wirtschaftsbereiche.

Zukunftsthemen wie autonomes Fahren

und Elektro-Mobilität stehen in beiden Industrien

ganz oben auf der Agenda. Und: In der Automotive

Region rund um Wuppertal sind hunderte Zulieferfirmen

und Dutzende Hidden Champions zu Hause,

die mit Innovationen und Ideen den Fahrzeugherstellern

weltweit kreative Lösungen liefern. Was

also liegt näher, als Vertretern dieser Schlüsselindustrien

aus beiden Ländern eine Plattform zur Verfügung

zu stellen, um sich auszutauschen und gewinnbringende

Geschäftskontakte zu knüpfen.

Noch ein Wort zum Handelsstreit zwischen

China und den USA. Wie sehen Sie die weitere

Entwicklung?

Durchaus positiv, was Deutschland betrifft. Denn

jetzt sollten beide Länder die Gelegenheit ergreifen,

ihre bestehende Partnerschaft weiter zu vertiefen

und zu verbessern. Denn jeweils mit einem starken

Partner an der Seite lassen sich Krisen wesentlich

einfacher meistern als ohne.

das Gespräch führte Brigitte Waldens

Foto: Günter Lintl

der Bergische Unternehmer 05|19 47


BERGISCHES LAND GEHT AUS

Eine delikate Entdeckung

im Neandertal

Köstliche Aussichten: Im Neandertal gleich rechts. Dort, wo früher

der Steinzeitmensch wohnte, sind heute außergewöhnliche Genuss-Räume

entstanden. Kreative Gastlichkeit im Zeichen der Olive.

Mit sicherem Gespür für eine besondere

Erlebnis-Gastronomie haben

Petra und Ingo Hopmann vor über

15 Jahren die Olive ins Neandertal

gebracht. Sehr zur Freude der vielen Feinschmecker,

die in der Region zwischen Düsseldorf und

dem Bergischen Land das Besondere suchen.

Mittlerweile gehört das Genuss-Restaurant Hopmanns

Olive in Erkrath-Hochdahl zu den angesagten

Adressen für exquisites Essen in einem

geschmackvollen Ambiente. Ein Blick auf die

Speisekarte zeigt die Qualität und Phantasie von

Johannes Weinert, seit drei Jahren Küchenchef in

Hopmanns Olive. Die kulinarische Sinfonie beginnt

beispielsweise mit einer Ouvertüre von Rinderfilet-Carpaccio,

setzt rustikale Akzente mit

Himmel & Ähd oder Karottenkuchen, steigert

sich zum Crescendo mit Gebrannter Rote Garnele

und Schweinebauch und endet harmonisch mit einem

Schlussakkord aus Champagner, Pistazie

und Crème Fraîche Eis.

Ein Standort mit Vergangenheit

Doch nicht nur die Küche, die mit einer gelungenen

Kombination aus mediterranen und regionalen Gerichten

überzeugt, macht den Besuch der Olive

zum kulinarischen Ereignis. Genauso beeindruckend

ist das architektonische Umfeld der Location

mit dem historischen Lokschuppen, angrenzender

Bahnsteighalle und prächtigem Sommergarten.

Der Standort hat Vergangenheit. Am 3. September

1841 wurde hier die erste Eisenbahn-Verbindung

von Düsseldorf nach Elberfeld eröffnet. Dabei ließ

sich die Steigung von 82 Metern zwischen Erkrath

und Hochdahl, die über eine Länge von 2.500 Metern

führte, damals nur durch erstklassige Ingenieurskunst

überwinden. Mit Hilfe einer innovativen

Seilzuganlage konnte der Höhenunterschied

schließlich bewältigt werden. Ab 1927 bis 1963

übernahmen Vorspann- und Schiebeloks die Aufgabe;

die späteren E-Loks schafften die Steilrampe

dagegen ohne Probleme. Heute ist an dieser geschichtsträchtigen

Stelle das Eisenbahn- und

Heimatmuseum der Stadt Erkrath zu Hause.

Alles perfekt für Business-Events

Also ein einzigartiger Ort für Firmen-Events in

größerem Stil, für 80 Personen und mehr. Die

Räumlichkeiten sind mit professionellem technischem

Equipment ausgestattet; das Hopmann-

Management leistet ganze Arbeit bei der Planung,

Organisation und Durchführung der

Veranstaltung. Angefangen bei Blumenschmuck

und Beleuchtung über die individuelle Zusammenstellung

des Menus bis zur Buchung von anspruchsvollem

Entertainment.

Übrigens: Hopmanns Olive bietet ebenfalls perfekte

Voraussetzungen für Seminare, Konferenzen,

Hausmessen und Präsentationen. Die Formel

„Tafeln & Tagen“ findet hier eine Umsetzung, die

keine Wünsche offen lässt.

Auch in der eigenen Firma bestens

bedient

In diesem Zusammenhang darf der Hinweis auf

ein weiteres Geschäftsfeld des Unternehmens

nicht fehlen: Mit Tafelkunst – Hopmanns Ge-

48 www.bvg-menzel.de


fünf Hektar großen Gelände vormals Korn und Öl

gemahlen, später nutzte eine Papierfabrik das

Backsteingebäude für ihre Produktion.

Nun haben sich Petra und Ingo Hopmann des alten

Denkmals angenommen und die ehemalige

Mühlenwerkstatt in ein wahres Schmuckstück

verwandelt. Hier trifft traditionelle Industriearchitektur

auf topmodernes Interieur – eine

spannende Begegnung der Kontraste. Zum neuen

Standort gehört auch ein neues, junges Küchen-

Konzept. Schwerpunkt ist ein Mittagstisch aus

frischen, leichten Gerichten, der von den Mitarbeitern

der umliegenden Firmen oft und gern besucht

wird. Damit nicht genug. Unter der Leitidee

„Charmante Location im Neandertal“ empfiehlt

sich die Brügger Mühle ebenso als origineller

Event-Point für Business und Feste mit Platz für

50 bis 80 Personen.

Petra und Ingo Hopmann

laden gerne in

den Sommergarten ihres

Restaurants ein.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: Hopmanns Olive

nuss-Catering steht ein kompetenter Partner bereit,

der bei größeren Festen und Veranstaltungen

in den Räumen des Auftraggebers nicht allein

fürs Essen und Trinken sorgt.

Guten Appetit im Industriedenkmal

Im Februar 2019 hat die Olive gastronomische

Verstärkung bekommen. Jetzt bitten die Hopmanns

auch in der Brügger Mühle zu Tisch. Ebenfalls

im Neandertal gelegen, wurde auf dem rund

Hopmanns Olive

Ziegeleiweg 1-3

40699 Erkrath

Fon 02104 803 632

Mail info@hopmanns.olive.de

Net www.hopmannsolive.de

der Bergische Unternehmer 05|19 49


FÜR SIE ENTDECKT DEN HAAG

Hartelijk welkom!

Bei Königs, Vla und Rembrandt -

Ein Wochenende in Den Haag

Um ein bisschen zu entspannen, reicht ein kurzer Tapetenwechsel. Viele

Arbeitspsychologen vertreten sogar die Meinung, dass es in Sachen

Stressabbau auf die Länge des Urlaubs gar nicht ankommt. So

kann ein verlängertes Wochenende durchaus einen anhaltenden Erholungseffekt

bieten. Dafür eignet sich perfekt eine Stippvisite bei unseren

niederländischen Nachbarn – zum Beispiel in Den Haag.

50 www.bvg-menzel.de


Übernachten in historischem

Ambiente:

das Grandhotel

Amrath im Kurhaus

von Scheveningen

(links).

Mit Blick über den

Hofvijer auf den

Binnenhof, Sitz des

niederländischen

Parlaments. Links

davon das weiße

Mauritshuis

Arnheim, Utrecht und schon ist man da -

in Den Haag, der Stadt, deren geschichtsträchtige

Spuren bis in unsere

heutige Zeit reichen. Die Übernachtungsmöglichkeiten

sind vielfältig und werden jedem

Anspruch gerecht. Da das öffentliche Verkehrsnetz

perfekt ausgerichtet ist, kann man auch

ein Hotel etwas außerhalb des Zentrums wählen.

Mit einem Tagesticket, das man für 7 Euro in der

Tram kaufen kann, ist man mobil und in kurzer

Zeit an jedem interessanten Punkt der Umgebung.

Wir haben uns für das Park Hotel Den Haag entschieden,

ein elegantes Backsteinhaus, welches

mit seiner zentralen, aber doch ruhigen Lage direkt

neben dem Binnenhof genauso viel Atmosphäre

ausstrahlt wie die historischen Gebäude

drum herum.

Ganz viel Kunst

Ein idealer Ausgangspunkt für einen Rundgang,

beginnend mit der Besichtigung des historischen

Binnenhofes inklusive Rittersaal mit Thron, jährlich

genutzt für die Thronreden des Königs.

Die Führungen sind vor Ort buchbar. Direkt daneben

liegt in einem klassizistischen Gebäude das

wunderschöne Museum Mauritshuis - Heimat

von weltberühmten Werken, unter anderem Jan

Vermeers` „Das Mädchen mit den Perlenohrringen“.

Wer sich für zeitgenössische Kunst interessiert,

dem bieten sich die unterschiedlichsten,

wechselnden Ausstellungen der Stadt an. Nach

viel Historie empfiehlt sich ein Stopp zur Lunchzeit

in der zentralen Brasserie „Dudok“. Danach

geht man natürlich für das Dessert in das beste

Kaffee- und Schokoladengeschäft der Stadt, das

„Hop & Stork“. Und auch stilvolles Shopping in

historisch-eleganter Pracht ist möglich, zum Beispiel

in der einzigen überdachten Einkaufsstraße,

der „Nieuwe Haage Passage“, die keine Wünsche

offen lässt. Eine gelungene Symbiose von Gebäuden

aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts,

verbunden mit einem ultramodernen, leicht-luftig

hohen Glasdach.

der Bergische Unternehmer 05|19 51


urop

FÜR SIE ENTDECKT DEN HAAG

Die exklusive Shopping

Mall von Den

Haag, die ‚Nieuwe

Haage Passage‘

(links)

Jan Vermeer van

Delft: ‚Das Mädchen

mit dem Perlenohrring

(1665)

Ganz viel Genuss

Alternativ kann man auch den „Haagse Markt“

besuchen, Europas größten Freiluftmarkt, etwas

außerhalb des Zentrums gelegen, aber Mittelpunkt

der multikulturellsten Stadtteile Den Haags,

Transvaal und Schilderswijk. Der Markt ist montags,

mittwochs, freitags und samstags geöffnet,

hat rund 500 Marktstände, die sich kurz und

knapp als außergewöhnlich, extrem und exotisch

beschreiben lassen. Einer der tollsten Käsestände

begrüßt den Besucher, asiatische Imbissstände,

einheimische Fischbuden, Cafébistros mit den

besten holländischen Kuchen und Keksen bieten

Ruheinseln inmitten des internationalen Gewusels.

Braucht man etwas, man findet es: Waschmaschinen,

Schuhe, Fisch vom Feinsten, Obst und

Gemüse aus aller Welt sowieso, Werkzeuge, Computerspiele,

Kleidung und chinesisches Verpackungsmaterial.

Den Abend kann man bei schönem Wetter im

Zentrum in einem der vielen kleinen Restaurants,

Bistros oder Weinbars ausklingen lassen, die unter

anderem auf dem „Grote Markt“ zu finden

sind. Am Wochenende gibt es zu Tapas, Fisch &

Chips und asiatischer Küche meist Live-Musik.

Ganz viel Meer

Lust auf Meer? Bitte schön in Scheveningen: mit

der Tram ist man in 20 Minuten am Strand, bei

schönem Wetter mit vielen anderen Ausflüglern.

Zum Glück verlaufen sich alle auf der rieseigen Promenade.

Nachdem man staunend und beeindruckt

das wunderschöne Kurhaus begutachtet hat, wendet

man sich dem trubeligen Angebot der Promenade

inklusive Pier zu. Das Ambiente: eine Mischung

aus englischem Seebad-Rummel und gediegenem

deutschen Seebad-Flair. Die Architektur des Piers

ist großartig genutzt. Zwei Ebenen für das Flanieren,

ausgestattet mit witzigen Shops, die maritime

Produkte anbieten und netten Lokalitäten für den

kleinen Appetit. An der Promenade - Richtung Hafen

- liegen zahlreiche Bistros und Restaurants mit

einem großen Angebot maritimer, holländischer

Gerichte. Überall bekommt man „Kibbeling“ - gewürfeltes

Fischfilet, mit Backteig überzogen und

frittiert, gerne rustikal mit Holzpiekser im Plastikschälchen.

Wer gediegener speisen möchte, dem

empfehlen wir das libanesische Restaurant direkt

hinter dem Kurhaus Richtig Tram-Linien. Die

52 www.bvg-menzel.de


Fischgerichte sind genial, frisch und manchmal von

Bauchtanzdarbietungen begleitet.

Tot ziens nach viel Kultur

Am Sonntag ist noch einmal Kunst und Kultur angesagt:

Königspalast, Friedenspalast und Chinatown,

damit die Vielfalt gewahrt bleibt. Der Palast

Noordeinde oder Königspalast ist der offizielle

Amtssitz des niederländischen Königs. Erbaut im

16. Jahrhundert dient er heute repräsentativen

Zwecken. Besichtigungen sind leider nicht möglich,

aber man kann in dem wunderschönen Park

hinter dem Schloss spazieren gehen. Der Friedenspalast,

niederländisch Vredespalais, ist die

meist fotografierte Sehenswürdigkeit Den Haags.

Der Palast liegt inmitten einer Parklandschaft am

Carnegieplein und beheimatet unter anderem den

Internationalen Gerichtshof und die Haager Akademie

für Völkerrecht. Gehen wir zum Abschluss

noch einmal in der Innenstadt bummeln, erreichen

wir im Anschluss an die Einkaufsmeile

„Grote Marktstraat“ China Town. Dort treten wir

durch eins der riesigen chinesischen Tore und

werden von Drachen und dicken roten Lampions

empfangen. Die Straßenschilder sind jetzt zweisprachig,

chinesische Supermärkte bieten grellbunte

Süßigkeiten und Kochutensilien aus Bast an,

in den Restaurants hat man die Qual der Wahl

zwischen Dim Sum, Wan Tans und Pekingente.

Ein Wochenendtripp in verschiedene Epochen,

Zeitschienen und Kulturen. Ein Genuss für den

Geist und die Sinne. Es gibt noch viel mehr zu

entdecken! Auf Wiedersehen - tot ziens!

Text: Katja Weinheimer

Fotos: Katja Weinheimer, Holland Marketing

Top 10 der Sehenswürdigkeiten

in Den Haag

• Madurodam

• Das Mauritshuis

• Drievliet

• Gemeentemuseum Den Haag

• De Ooievaart

• Omniversum

• Panorama Mesdag

• Escher im Palast

• Museum „De Gevangenpoort“

• Das Louwman Museum

Der ‚Haagse Markt‘ -

Europas größter ständiger

Wochenmarkt

(links)

Der Rittersaal als

Mittelpunkt des Binnenhofes,

eines mittelalterlichen

Gebäudekomplexes,

in dem

sich fast das gesamte

politische Leben

der Niederlande abspielt.

der Bergische Unternehmer 05|19 53


HANDELSREGISTER

Seit über 20 Jahren Partner für

Handel+ Handwerk+ Industrie

Digital-, Gestaltung+Druck Offset-, Großformat-, für alle modernen Sieb- und Druckverfahren

Etikettendruck

Obere Sehlhofstraße 22 • 42289 Wuppertal • Telefon 0202.44 30 44

www.wupperdruck.de • info@wupperdruck.de

125 JAHRE-HEIZOEL-VORST

Deutscher Ring 69 · 42327 Wuppertal · Telefon 744035

16.04.2019 HRB 29809: MVZ APN

Dental GmbH, Wuppertal, Spitzwegstraße

31, 42329 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.10.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 21.03.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1. (Firma, Sitz) und § 2. (Gegenstand

der Gesellschaft) und mit

ihr die Änderung der Firma, die Sitzwein,

sekt,

tee, spirituosen,

bier, wasser &

kohlensäure

Unbenannt 2 1 10 12 12 14:47

WERBEN HILFT VERKAUFEN!

Probieren Sie es an dieser Stelle einmal aus.

Weitere Infos erhalten Sie bei uns:

Tel.: 0202/45 16 54 ·

info@bvg-menzel.de · www.bvg-menzel.de

bayreuther str. 50 c

42115 wuppertal

tel.: (0202) 30 50 85

weinquelle-hornig.de

BERGISCHE

VERLAGSGESELLSCHAFT MENZEL

GMBH & CO. KG

Neueintragungen

15.04.2019 HRB 29803: Preiß Photovoltaik

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Kemna 27, 42399 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.02.2019. Geschäftsanschrift:

Kemna 27, 42399 Wuppertal.

Gegenstand: Die Errichtung,

der Betrieb, die Finanzierung, die

Vermittlung und der Handel mit

Photovoltaikanlagen. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Preiß,

Jan, Wuppertal, *20.12.1971, mit

der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

15.04.2019 HRA 24879: SAfE by CK

e.K., Solingen, Friedrich-Wilhelm-Str.

89, 42655 Solingen. (Gegenstand

des Geschäfts ist: - IT-Dienstleistungen,

- Softwareentwicklung, - Schulungen,

- Unternehmensberatung,

- Bürodienstleistungen, - Warenverkauf,

insbesondere elektronische

Artikel, - Lizenzverkauf.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Friedrich-

Wilhelm-Str. 89, 42655 Solingen.

Inhaber: Kansy, Christian, Solingen,

*19.04.1983. Einzelprokura mit

der Ermächtigung zur Veräußerung

und Belastung von Grundstücken:

Kansy, Dagmar Dorothea, Solingen,

*29.11.1984.

15.04.2019 HRB 29804: Rhein Wupper

GmbH, Solingen, Wipperaue

3, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.03.2019.

Geschäftsanschrift: Wipperaue 3,

42699 Solingen. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende

geschäftsführende Gesellschafterin

an der Rhein Wupper Gastro &

Hotelverwaltungs GmbH & Co. KG.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Oehmigen, Sandra,

Siegburg, *12.04.1977, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.04.2019 HRB 29805: Huf Technologies

GmbH, Velbert, Steeger Straße

17, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.03.2019. Geschäftsanschrift:

Steeger Straße

17, 42551 Velbert. Gegenstand: Die

Entwicklung und Weiterentwicklung

neuer Technologien für die Nutzung

in den Gesellschaften der Huf-Unternehmensgruppe

sowie zur Vermarktung

auf anderen Geschäftsfeldern

außerhalb der Huf-Unternehmensgruppe.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Gräf,

Florian, Ratingen, *20.12.1982; Dr.

Placke, Lars, Hannover, *09.06.1972,

jeweils mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

16.04.2019 HRB 29807: HR Hospitality

Rheinland GmbH, Erkrath,

Heinrich-Hertz-Straße 24, 40699

Erkrath. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.03.2019. Geschäftsanschrift:

Heinrich-Hertz-Straße 24,

40699 Erkrath. Gegenstand: Der

Betrieb eines Bordells oder bordellähnlichen

Betriebs nach ProstSchG.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Sevara,

Raymond, Köln, *08.02.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

54 www.bvg-menzel.de


Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

verlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB 84794)

nach Wuppertal und die Änderung

des Unternehmensgegenstandes

beschlossen.Der Gesellschaftsvertrag

wurde vollständig neu gefasst.

Geschäftsanschrift: Spitzwegstraße

31, 42329 Wuppertal. Gegenstand:

Die Gründung und der Betrieb von

Medizinischen Versorgungszentren

(„MVZ“) im Sinne des § 95 SGB V

zur Erbringung aller hiernach zulässigen

ärztlichen bzw. zahnärztlichen

und nichtärztlichen Leistungen für

privat und gesetzlich versicherte

Patienten im Bereich der Mund-

Kiefer-Chirurgie und Zahnheilkunde

sowie alle hiermit im Zusammenhang

stehenden Tätigkeiten. Die

ärztlichen Leistungen werden von

Fachärzten, die zahnärztlichen

Leistungen von Zahnärzten unter

Beachtung der jeweiligen berufsund

vertrags(zahn)arztrechtlichen

Vorschriften erbracht. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Nicht mehr

Geschäftsführer: Vieth, Julia, Berlin,

*01.10.1969. Bestellt als Geschäftsführer:

Waleczek, Michael Markus,

München, *10.03.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

17.04.2019 HRA 24882: Schmachtenberg

Qualitätswerkzeuge GmbH & Co.

KG, Remscheid, Auf dem Langefeld

1, 42855 Remscheid. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Auf dem Langefeld 1, 42855 Remscheid.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

sowie dessen jeweilige Geschäftsführer

sind befugt, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

Fritz Jul. Buchholz Group GmbH,

Remscheid (Amtsgericht Wuppertal

HRB 12353). Einzelprokura: Juhran,

Ralph, Remscheid, *11.03.1967. Prokura

erloschen: Held, Manfred, Bedburg,

*11.12.1955.

18.04.2019 HRB 29813: ISM ION

SCIENCE MESSTECHNIK GmbH, Mettmann,

Laubach 30, 40822 Mettmann.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

29.06.1992 Die Gesellschafterversammlung

vom 30.01.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (2) (Firma und Sitz) und in

§ 7 (3) (Jahresabschluss) und mit ihr

die Sitzverlegung von Meerbusch

(bisher Amtsgericht Neuss HRB

6912) nach Mettmann beschlossen.

Geschäftsanschrift: Laubach 30,

40822 Mettmann. Gegenstand: Vertrieb

und Service von Messystemen

aller Art. Stammkapital: 100.000,00

DEM. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Nach Änderung des Wohnortes

nunmehr Geschäftsführer:

Verley, Clemens Alexander Erhard,

Düsseldorf, *02.06.1964, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

18.04.2019 HRA 24884: TMB GmbH

& Co. KG, Remscheid, Greulingstraße

31, 42859 Remscheid. Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Greulingstraße 31, 42859 Remscheid.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

TMB Verwaltungs-GmbH, Bad

Breisig (Amtsgericht Koblenz HRB

23488). Der Sitz ist von Bad Breisig

(bisher Amtsgericht Koblenz, HRA

21198) nach Remscheid verlegt.

19.04.2019 HRB 29819: ProVicto

Verwaltungsgesellschaft mbH, Haan,

Walderstraße 5-7, 42781 Haan. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

20.05.2010 Die Gesellschafterversammlung

vom 15.02.2018 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2 und mit ihr die

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

63695) nach Haan beschlossen.

Geschäftsanschrift: Walderstraße

5-7, 42781 Haan. Gegenstand: Der

Erwerb und die Verwaltung von

Beteiligungen sowie die Übernahme

der persönlichen Haftung und

der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere die

Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der ProVicto

Gesellschaft für Vorsorge und

Finanzoptimierung mbH & Co. KG,

die die Vermittlung von Versicherungen

und Bausparverträgen als

Makler nach § 93 HGB, des Weiteren

die Maklerbetreuung sowie die

Organisation und Durchführung

von Schulungen zum Gegenstand

hat. Stammkapital: 25.050,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bäcker, Thomas

Karl, Solingen, *25.07.1967; Görgens,

Christina Daniela, München,

*13.03.1978; Zwansleitner, Toni Hubert,

Neuss, *27.05.1970, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.04.2019 HRB 29817: RE-Objektgesellschaft

Unternehmergesellschaft

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Jägerhofstr. 135, 42119 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

27.03.2019. Geschäftsanschrift: Jägerhofstr.

135, 42119 Wuppertal. Gegenstand:

Erwerb und Verwaltung

von Grundstücken und Immobilien,

Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Erdal, Ünsal,

Wuppertal, *10.12.1962, mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

19.04.2019 HRB 29816: Khayyám

GmbH, Solingen, Grünewalder Str.

29-31 Gründer-und Technologiezentrum,

Coworkit - Haus 4, 42657 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

Deutscher Ring 88

42327 Wuppertal

Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

www.wachundschliessgesellschaft.de

Niederlassung

Remscheid

Lenneper Str. 47 -49

42855 Remscheid

Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

der Bergische Unternehmer 05|19 55


HANDELSREGISTER

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

01.03.2017 Die Gesellschafterversammlung

vom 06.02.2019 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 2. (Firma und

Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Kempen (bisher Amtsgericht

Krefeld HRB 16318) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Grünewalder Str. 29-31 Gründerund

Technologiezentrum, Coworkit

- Haus 4, 42657 Solingen. Gegenstand:

Die Entwicklung von neuen

technischen Produkten im Bereich

Industriedesign und deren Vertrieb.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Aghdami, Ehsan,

Duisburg, *14.08.1984, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.04.2019 HRB 29820: DIVAS

Immobilien GmbH, Wuppertal, Hügelstraße

133, 42277 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

02.04.2019. Geschäftsanschrift:

Hügelstraße 133, 42277 Wuppertal.

Gegenstand: Die Vermietung von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Sirakov,

Vasil, Wuppertal, *25.03.1992;

Tchobanov, Dimitri, Wuppertal,

*31.05.1979, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.04.2019 HRA 24886: Rhein

Wupper Gastro & Hotelverwaltungs

GmbH & Co. KG, Solingen, Wipperaue

3, 42699 Solingen. (- der

Betrieb von Schank und Speisewirtschaften,

Catering und Veranstaltungsservice

sowie die mietweise

Überlassung von Konferenz-,

Bankett und Veranstaltungsräumen

des Hotels zur Durchführung von

Veranstaltungen wie Banketten, Seminaren,

Tagungen, Ausstellungen

und Präsentationen etc., - der Betrieb

von mietweiser Überlassung

von Hotelzimmern zur Beherbergung

sowie alle in diesem Zusammenhang

für den Kunden/Gast erbrachten

weiteren Leistungen und

Lieferungen des Hotels (Hotelaufnahmevertrag).

Der Begriff Hotelaufnahmevertrag

umfasst und ersetzt

folgende Begriffe: Beherbergungs-,

Gastaufnahme-, Hotel- und Hotelzimmervertrag,

- der Betrieb sowie

der Erwerb, die Verwaltung und die

Veräußerung von Beteiligungen an

Gesellschaften, insbesondere nicht

beschränkt im Bereich der Gastronomie

und Hotelbranche.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Wipperaue 3, 42699 Solingen. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

vertritt einzeln. Persönlich haftender

Gesellschafter: Rhein Wupper

GmbH, Solingen (Amtsgericht Wuppertal

HRB 29804), mit der Befugnis

-auch für jeden Geschäftsführer-, im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.04.2019 HRB 29821: JuNa Immoblilien

GmbH, Velbert, Eintrachtstraße

95, 42551 Velbert. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.03.2019. Geschäftsanschrift:

Eintrachtstraße

95, 42551 Velbert. Gegenstand: Die

Vermietung eigener Immobilien sowie

der Erwerb von Grundstücken

und deren Bebauung zum Zwecke

der späteren Vermietung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Bethke, Reinhard, Velbert,

*18.02.1954, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

24.04.2019 HRB 29822: BvH Hotelmanagement

GmbH, Wuppertal,

Johannisberg 7, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.04.2019. Geschäftsanschrift:

Johannisberg 7, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Der Betrieb von Hotel-

und Gastronomiebetrieben sowie

das Halten von Beteiligungen

als Holding-Gesellschaft an Gesellschaften

mit diesem Gegenstand.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Köhn, Vivien, Wuppertal,

*13.07.1967; Schmitz, Burkhard,

Rommerskirchen, *07.07.1966,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.04.2019 HRB 29824: Final B

Group UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Holthauser Straße 82,

42369 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 30.01.2019. Geschäftsanschrift:

Holthauser Straße

82, 42369 Wuppertal. Gegenstand:

Die Vermittlung von finanzieller,

allgemeiner Bildung via Online und

Offline-Plattformen sowie der Aufbau

der Marke Final B bzw. Final B

Academy. Die Final B Group kann

auch als Tippgeber bei Vermittlungsgeschäften

auftreten. Stammkapital:

150,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Fackiner, Arndt, Wuppertal,

*13.04.1989, einzelvertretungsbe-

56 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

rechtigt mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.04.2019 HRB 29826: RCK Finanzmakler

Beteiligungsgesellschaft

mbH, Solingen, Gasstraße 18, 42657

Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 21.02.2019. Geschäftsanschrift:

Gasstraße 18, 42657

Solingen. Gegenstand: Die Übernahme

der Komplementärstellung

an der zukünftigen RCK Finanzmakler

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in

Solingen. Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Fischer,

Gunda Elfriede, Radevormwald,

*15.02.1960; Krüger, Martin Lukas,

Leverkusen, *31.12.1986; Rüttgers,

Dirk Patrick, Solingen, *03.01.1966,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

26.04.2019 HRB 29827: Prager

Landschaftsbau GmbH, Velbert, c/o

Herrn Harald Prager, Sengenholzer

Weg 13, 45219 Essen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.03.2019. Geschäftsanschrift:

c/o Herrn Harald

Prager, Sengenholzer Weg 13, 45219

Essen. Gegenstand: Der Garten- und

Landschaftsbau. Stammkapital:

26.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Prager, Harald, Essen, *04.11.1961,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

29.04.2019 HRB 29829: Brüning

Pflegegrad Dienstleistungen UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Vohwinkeler Straße 27, 42329

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 28.03.2019. Geschäftsanschrift:

Vohwinkeler Straße 27,

42329 Wuppertal. Gegenstand:

Beratungs- und Fortbildungsdienstleistungen

für pflegebedürftige Personen,

Pflegeeinrichtungen, Pflegeversicherungen,

Pflegepersonen

und Pflegekräfte, Beratung zu Pflegehilfsmitteln

und wohnraumanpassenden

Maßnahmen, Unterstützung

zu Abrechnung gegenüber Versicherungen

und Beihilfestellen und die

Durchführung von Veranstaltungen.

Stammkapital: 500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch die

Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Brüning,

Dietmar, Wuppertal, *02.02.1968,

mit der Befugnis im Namen der Ge-

Wuppertal

Maschinentransporte

Betriebsumzüge

Hallenmobilkrane 12–60 t

Gabelstaplermietflotte 1–27 t

Gabelstaplerservice

… so bewegt man Maschinen

Tel. 02 02 / 2 70 41-0

Fax 02 02 / 70 85 46

Zum Alten Zollhaus 20–24 · 42281 Wuppertal · www.marcustransport.de

sellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.04.2019 HRB 29830: SiCare Besitzgesellschaft

mbH, Wuppertal,

Claudiusweg 15, 42115 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

11.04.2019. Geschäftsanschrift:

Claudiusweg 15, 42115 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb, das Halten

und Verwalten und die Veräußerung

von Beteiligungen an anderen Unternehmen

und Gesellschaften und

von sonstigem Vermögen, soweit

nicht erlaubnispflichtig. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Heck, Walter Hermann, Wuppertal,

*24.12.1952, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

lungen berechtigt, die geeignet erscheinen,

den Gesellschaftszweck

unmittelbar oder mittelbar zu fördern.

Handeln mit und Vermieten

von Waren aller Art, insbesondere

Hard- und Software sowie Services.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schröder, Max Jost,

Remscheid, *07.11.1976, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

30.04.2019 HRB 29833: noros GmbH,

Remscheid, Baumschulenweg 12,

42855 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 17.04.2019. Geschäftsanschrift:

Baumschulenweg

12, 42855 Remscheid. Gegenstand:

Verwaltung eigenen Vermögens.

Die Gründung, der Erwerb und die

Verwaltung von Beteiligungen an

bestehenden oder neu zu errichtenden

in- und ausländischen Gesellschaften,

sowie die Geschäftsführung

und Vertretung anderer

Gesellschaften, sowie überhaupt

die Ausübung der Holding-Funktion

hinsichtlich anderer Gesellschaften.

Die Gesellschaft ist zu allen Handnahme

der persönlichen Haftung

und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften,

insbesondere

die Beteiligung als persönlich haftende

Gesellschafterin an der MIB

Industriebeteiligungen GmbH & Co.

KG. Stammkapital: 100.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Robert, Spartmann,

Gevelsberg, *22.05.1960.

02.05.2019 HRB 29839: JDTEC Automatisierungstechnik

GmbH, Wuppertal,

Fischerstraße 37, 42287 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

06.02.2019. Geschäftsanschrift: Fischerstraße

37, 42287 Wuppertal.

Gegenstand: Der Maschinenbau,

die Produktentwicklung und die

Fertigungsindustrie. Stammkapital:

100.000,00 EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Zhang, Yong, Wuppertal, *13.12.1977,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.05.2019 HRA 24890: Pauly Computer

Service e. K., Solingen, Gasstraße

6, 42657 Solingen. (Die Beratung, die

Planung, der Verkauf und Reparatur

von EDV-Hardware.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Gasstraße 6,

42657 Solingen. Inhaber: Pauly, Sebastian,

Solingen, *04.12.1986.

03.05.2019 HRB 29840: Wolf Sanierungen

Wuppertal GmbH, Wuppertal,

Flexstr. 7, 42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.04.2019.

Geschäftsanschrift: Flexstr. 7,

42389 Wuppertal. Gegenstand: Die

Sanierung von Schäden in Gebäuden.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer oder

durch einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Torsten,

Wolf, Sprockhövel, *05.04.1963, einzelvertretungsberechtigt.

01.05.2019 HRB 29836: MIB Verwaltungs-GmbH,

Wuppertal, Laurentiusstraße

25, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

10.04.2019. Geschäftsanschrift:

Laurentiusstraße 25, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb

von Beteiligungen sowie die Überder

Bergische Unternehmer 05|19 57


VORSCHAU

Im Juni 2019

Foto: Shutterstock Foto: Shutterstock

Titel: Die Zukunft der Rente

Privat perfekt vorsorgen?!

Porträt:

Scharfe leistung im doppel

Unter uns:

Erfolgreich bergisch

Für Sie unterwegs:

Florenz - auf den Spuren von „Inferno“

Da Vinci, Dante und Dan Brown

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail info@bvg-menzel.de

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Net www.bvg-menzel.de

Net www.der-bergische-unternehmer.de

Verlag und Anzeigenverwaltung:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Katja Weinheimer

Fon 0202 70538874

Fax 0202 450086

Mail katja.weinheimer@bvg-menzel.de

Mail info@bvg-menzel.de

Redaktion:

Stefanie Bona (verantwortlich)

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail redaktion@bvg-menzel.de

Marketing, Konzeption/Layout:

Eduardo Rahmani

Fon 0202 70538894

Fax 0202 450086

Mail eduardo.rahmani@bvg-menzel.de

Anzeigenleitung:

Manfred Lindner

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail anzeigen@bvg-menzel.de

Preisliste Nr. 01, ab 1. Januar 2017

Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

Druckmedien, Geldern

Der Inhalt dieses Magazins wurde sorgfältig erarbeitet.

Herausgeber, Redaktion, Autoren und Verlag

übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

im Jahresabonnement beträgt 25.00 E.

im Fokus: Studentenwohnungen:

günstig war gestern

58 www.bvg-menzel.de


MARKEN- U. DESIGNRECHT

WETTBEWERBSRECHT

BETTINA PIEPENBRINK

RECHTSANWÄLTIN

Nevigeser Straße 62 | 42113 Wuppertal

Tel 0202 946 72 859 | Fax 02339 134 9995

info@rapiepenbrink.de

ISO 9001

Qualitätsmanagement

Beratung-Schulung-Zertifizierung

Ingenieur Büro Gatermann

QM - Beratungs GmbH & Co KG

www.ing-buero-gatermann.de

tel. 02058 9142 86

UMZUGSSERVICE

SEIT 12 JAHREN IHRE HUNDETAGESSTÄTTE

UMZUGSSERVICE

UMZUGSSERVICE

www.huta-ratingen.de

fon 02102.94 24 944

So sehr man sich auf den Einzug in ein neues Domizil

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel

So sehr man sich auf den Einzug in ein neues Domizil

So sehr man sich auf den Einzug in ein neues Domizil durchs Treppenhaus transportiert werden und zu allem

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles

freut, so sehr strengt der Umzug dorthin doch an. Alles überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel

muss bruchsicher verpackt werden, Kisten und Möbel gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird Ihr Umzug

durchs Treppenhaus transportiert werden und zu allem

durchs Treppenhaus transportiert werden und zu allem

überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, tragen

überflüss muss am Zielort alles nochmal andersherum

gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird und Ihr Umzug fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

gemacht werden. Mit uns an Ihrer Seite wird Ihr Umzug

deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, in Ihrer tragen neuen Wohnung nur noch um das Einräumen

deutlich entspannter, denn wir planen, verpacken, tragen

und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich

und fahren ihren gesamten Umzug, während Sie sich kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig

in Ihrer neuen Wohnung nur noch um das Einräumen

in Ihrer neuen Wohnung nur noch um das Einräumen beim fachgerechten Aufbau von Küchen und Möbeln.

kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig

kümmern. Selbstverständlich helfen wir auch sachkundig Auch wenn Sie vorher gar nicht umgezogen sind.

beim fachgerechten Aufbau von Küchen und Möbeln.

beim fachgerechten Aufbau von Küchen und Möbeln.

Auch wenn Sie vorher gar nicht umgezogen sind.

Auch wenn Sie vorher gar nicht umgezogen sind.

KÜCHEN- & MÖBELMONTAGE

KÜCHEN-

KÜCHEN-

& MÖBELMONTAGE

& MÖBELMONTAGE

Da Luca

Da Luca

kompetenter Service für Haus und Büro

kompetenter Service für Haus und Büro

Gianluca Mirabito

Gianluca Mirabito

Ringstraße 18

Ringstraße 18

42349 Wuppertal

42349 Wuppertal

Tel.: 0202 / 393 77 44

Tel.: 0202 / 393 77 44

Mobil: 0176 / 676 97 585

Mobil: 0176 / 676 97 585

E-Mail: mail@service-daluca.de

E-Mail: mail@service-daluca.de

Web: http://service-daluca.de

Web: http://service-daluca.de

Thielen Alutechnik UG

CNC-Bearbeitung

Thielen Alutechnik

Pilghauser Str. 49

42657 Solingen

Tel.: 02 12 - 221 04 60

Fax: 02 12 - 226 70 99 6

www.alutechnik-thielen.de

thielen-alutechnik@t-online.de

direkt am Breitscheider Kreuz

Kompetenter Service für Haus & Büro

Kompetenter Service für Haus & Büro

Da Luca

kompetenter Service für Haus und Büro

Kompetenter Service für Haus & Büro

Gianluca Mirabito

Ringstraße 18

42349 Wuppertal

Gebäudereinigung Tel.: Gebäudereinigung 0202 / 393 | Glasreinigung

77 44| Glasreinigung

Mobil: Gartenpflege 0176 Gartenpflege / 676 | Winterdienst 97 585 | Winterdienst

Sanitär

Sanitär E-Mail:

& Heizung

& mail@service-daluca.de

Heizung

| Renovierung

| Renovierung

| Trockenbau

| Trockenbau

Web: http://service-daluca.de

Umzüge

Umzüge

| Möbelmontage

| Möbelmontage

Kompetenter Service für Haus & Büro

Hol- und

Bringservice

thoelen

h ä r t e t e c h n i k

Gebäudereinigung | Glasreinigung

Gartenpflege | Winterdienst Tel. 0202 - 61 28 274

Sanitär & Heizung | Renovierung Fax | 0202 Trockenbau - 61 28 275

Umzüge | Möbelmontage www.thoelen-haertetechnik.de

MALSCHULE ARTISTICA

Kursleiter: G. Medagli

www.medagli.de

Mobil 015788159041

Vohwinkeler Str. 154

42329 Wuppertal

Kurse für Acryl- und Ölmalerei, Aquarell,

Pastelle, Tempera & Gouache. Zeichnen

und malen wie die alten Meister.

Abstrakte und informelle Malerei. Kurse

für Anfänger und Fortgeschrittene.

WERBEN HILFT VERKAUFEN!

Probieren Sie es an dieser Stelle einmal aus. Weitere Infos erhalten Sie bei uns:

Tel.: 0202/45 16 54 · info@bvg-menzel.de · www.bvg-menzel.de

BERGISCHE VERLAGSGESELLSCHAFT

MENZEL GMBH & CO. KG

Format: 59 x 30 mm incl. 4c

3 Anzeigen für 238,- Euro*

6 Anzeigen für 425,- Euro*

12 Anzeigen für 750,- Euro*

*die genannten Preise sind Nettopreise


Make it yours !

USM bringt Ruhe in Ihr Leben: schlichte

Strukturen, nachhaltiges Design – Raum pur.

Showroom Wuppertal Eröffnung 2018

Uellendahlerstraße 447, 42109 Wuppertal

Telefon +49 202-519876-70

info@lechner-hayn.de, www.die-bueroeinrichter.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine