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ACS Automobilclub - Ausgabe 01/2019

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Ausgabe 01/2019

Das Magazin des Automobil Club der Schweiz | Edition Deutschschweiz

AU TO

Special

KIA RÜSTET SICH

FÜR DIE ZUKUNFT

Die südkoreanische Hyundai-Schwester gefällt mit einem

herausragenden Design und alltagstauglichen Elektroautos

wie dem e-Niro

Autosalon Genf

BEGEISTERUNG

FÜR DAS AUTO

UNGEBROCHEN

Das grosse Abschiedsinterview

mit dem langjährigen Generaldirektor

André Hefti

Reisen

STADT DER

TAUSEND

GESICHTER

Tel Aviv liegt für einen

spannenden Städtetrip voll

im Trend




Für alle,

die alles möchten.

KONA ab CHF 19 990.–1

New Tucson ab CHF 25 900.–2

All-New Santa Fe ab CHF 42 900.–3

Alle aktuellen Angebote: hyundai.ch/promo

Unverbindliche Nettopreisempfehlung (inkl. 7.7 % MwSt.). Bestellungen 1.3. bis 30.4.2019 oder bis auf Widerruf | Immatrikulation 1.3. bis 20.5.2019. – 2/3 Listenpreise nach Abzug

BIG DEAL Discount (nur auf Lagerfahrzeuge). – 1 Pica® 1.0 T-GDi 2WD. Abb.: Vertex® 1.6 CRDi 4WD DCT ab CHF 34 400.– (nach Abzug BIG DEAL Discount.) – 2 Origo® 1.6 CRDi 2WD.

Abb.: Vertex® 2.0 CRDi 4WD Mild Hybrid, 8-Stufen-Automatikgetriebe ab CHF 46 000.–. – 3 Origo® 2.2 CRDi 4WD, 8-Stufen-Automatikgetriebe. Abb.: Vertex® 2.2 CRDi 4WD, 8-Stufen-

Automatikgetriebe ab CHF 58 900.–. Normverbrauch gesamt: 1 4.9 l/100 km | 2 5.8 l/100 km | 3 6.3 l/100 km. (Benzinäquivalent: 1 5.6 l/100 km | 2 6.6 l/100 km | 3 7.2 l/100 km). CO2-Ausstoss:

1 127 g/km | 2 153 g/km | 3 165 g/km. CO2-Ausstoss aus Treibstoffbereitstellung: 1 22 g/km | 2 26 g/km | 3 28 g/km. Energieeffizienz-Kategorie: 1 C | 2 E | 3 F. Ø CH CO2: 137 g/km. – * Die

europäische Hyundai 5-Jahres-Werksgarantie ohne Kilometerbeschränkung gilt nur für Fahrzeuge, die ursprünglich vom Endkunden bei einem offiziellen Hyundai-Partner (in der

Schweiz und dem Europäischen Wirtschaftsraum) erworben wurden, entsprechend den Bedingungen im Garantiedokument. – Mehr Infos auf hyundai.ch/garantie


EDITORIAL

HAT DER GENFER AUTOSALON

LANGFRISTIG EINE ZUKUNFT?

Vom 7. bis 17. März 2019 findet die 89. Ausgabe des Genfer Autosalons statt. Für

den ACS ist der Salon der bedeutendste Event des Jahres und bietet ihm die

grösste Plattform, um sich einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Autosalon

ist eine der wichtigsten Automobilausstellungen weltweit. Doch im Zeitalter

der Digitalisierung stellt sich die Frage, ob der Autosalon noch eine Zukunft hat?

A

m 7. März 2019 ist es wieder so weit: Der Genfer

Autosalon öffnet seine Türen. Selbstverständlich

ist der ACS wie immer mit von der Partie.

Der Stand am Genfer Autosalon gibt uns die Gelegenheit

zum direkten Kontakt mit Ihnen, unseren geschätzten

Mitgliedern. Besuchen Sie uns am Stand 2043 in der Halle 2.

Wir lassen Sie die Welt des Automobils

hautnah erleben. Bestaunen Sie beispielsweise

den einmaligen Ferrari 488

Challenge, ein Turbo-Rennwagen, der in

der kundeneigenen Rennserie eingesetzt

wird. Oder nehmen Sie an unserem Wettbewerb

teil und gewinnen Sie ein exklusives

Wochenende mit einem Ferrari. Treffen

Sie Christophe Hurni, den Welt- und

Europameister in der Ferrari-Challenge

2018, persönlich während einer seiner

Autogrammstunden. Das Team der Zentralverwaltung

freut sich auf Ihren Besuch

am Stand des ACS und verwöhnt Sie gerne

mit einem kleinen Snack und Getränken.

Trotz der grossen Vorfreude auf dieses

Highlight des ACS-Jahres müssen wir

uns die Frage nach der Zukunft des Genfer Autosalons stellen. Im

Zeitalter der Digitalisierung haben es Publikums- und Fachmessen

zunehmend schwer. Die Besucherzahlen sinken. In manchen

Fällen so dramatisch, dass selbst alteingesessene Messen ihre

Tore für immer schliessen müssen. Wie zum Beispiel die Basler

Muba, die Züspa in Zürich und die Comptoir Suisse in Lausanne.

Und wie sieht es mit dem Genfer Autosalon aus? In diesem Jahr

haben namhafte Hersteller wie Jaguar Land Rover, Hyundai, Ford

und Opel ihre Teilnahme abgesagt. Auch wenn die Gründe für das

Fernbleiben dieser Hersteller sehr unterschiedlich sind, sind sie

doch ein Zeichen dafür, dass die Unternehmen ganz genau abwägen,

ob sich eine Teilnahme an einer solchen Messe für sie noch

lohnt. Diese Entwicklung muss ernst genommen werden.

Im Juli 2019 bricht für den Salon eine neue Ära an. Der langjährige

Direktor, André Hefti, geht in Pension und legt sein Amt

in jüngere Hände. Der zukünftige Direktor, der 49-jährige Olivier

Rihs, hat sich in den letzten Wochen in den Medien zu seinen

Zukunftsplänen für den Genfer Autosalon vernehmen lassen. In

einem Interview mit der «Automobil Revue» sagte er unter anderem,

dass er an eine Zukunft des Autosalons

Genf glaube, obwohl er sich bewusst

sei, dass es zwischen den verschiedenen

Messen zu einem Verdrängungskampf

kommen werde. Er sieht einen Vorteil des

Salons darin, dass dieser im Frühling stattfindet,

das ist die Zeit, in der die Hersteller

mit ihren Neuheiten auf den Markt kommen.

Oliver Rihs hat ein ambitiöses Ziel, er

will Genf zum einzigen europäischen Autosalon

machen. So soll dieser zur Diskussionsplattform

für die Mobilität werden. In

meinen Augen ist das genau der richtige

Ansatz für eine zukünftige Ausrichtung

des Salons. Für den ACS würde eine solche

Diskussionsplattform die Möglichkeit bieten,

sein Engagement in der Mitgestaltung

der Mobilität der Zukunft auszubauen. Aus Sicht des ACS steht

fest, dass der Salon als reine Präsentationsplattform für neue Autos

nicht wird überleben können. Wir denken, dass er verstärkt

zu einer Erlebnismesse werden sollte, bei der die Besuchenden

die gezeigten Neuheiten interaktiv und emotional erleben können.

Dafür bietet die Digitalisierung ja vielfältige Möglichkeiten.

Wir sind gespannt, wie es mit dem Genfer Autosalon weitergehen

wird – und glauben an seine Zukunft.

Ihr Thomas Hurter

Zentralpräsident

Panne?! Assistance-Nummer wählen

+41 44 283 33 77

NR. 01/2019

AUTO

3


INHALT

TITELBILD S.01 / S.06

KIA feiert in der Schweiz sein

25-Jahr-Jubiläum. Die Schwestermarke

von Hyundai begeistert

aktuell mit ihrem ikonischen

Design, welches aus der Feder des

Deutschen Peter Schreyer stammt.

Beim neuen ProCeed ist für einmal

das Heck die Schokoladenseite.

Ein weiterer Meilenstein der Südkoreaner

ist der Elektro-Niro.

AUTOSALON S.14

CLASSIC S.24

ABARTH-SONDERAUSSTELLUNG

AM GENFER AUTOSALON

Am Genfer Automobilsalon ist die Sonderausstellung

«70 Jahre Abarth & C.»

zu sehen. Die italienische Traditionsmarke

wurde vom Wiener Karl Abarth

gegründet und hat sich einen Namen als

Anbieter von Fahrzeugtuning und als

Hersteller von spektakulären Eigenkonstruktionen

gemacht.

ANDRÉ HEFTI: DIE BEGEISTERUNG IST UNGEBROCHEN

Die 89. Geneva International Motor Show (GIMS) vom 7. bis 17. März 2019 ist die letzte

von André Hefti als Generaldirektor. Am 30. Juni tritt der Zürcher in den Ruhestand. Er

blickt im Interview auf die Errungenschaften, die aktuelle Situation und die Zukunft des

GIMS. Und stellt fest: «Die Begeisterung für das Automobil und den Genfer Autosalon

ist ungebrochen!» Auf Seite 16 finden Sie zudem praktische Informationen, den ACS-

Drink & Snack-Bon sowie den Ticket-Rabattcode für ACS-Mitglieder.

MOTORSPORT S.13

GROSSE VORFREUDE BEI TOM LÜTHI

Nach der verkorksten Saison in der Königsklasse

kehrt der Schweizer Motorradpilot

und ACS-Botschafter Tom Lüthi mit viel Zuversicht

und einem neuen Team aus Bayern

in die Moto2-Weltmeisterschaft zurück.

OFFROAD S.34

OFFROAD-KURSE AN VIER TAGEN

Besitzen Sie einen Offroader und konnten

seine Fähigkeiten bisher nicht maximal

ausloten? Oder planen Sie eine Abenteuerreise

in unwegsames Gebiet? Dann lernen

Sie die Möglichkeiten ihres Fahrzeuges

in einem ACS-Kurs auf abgesperrter

Piste kennen. Vier Kurstage stehen zur

Auswahl.

REISEN S.22

TAUSEND GESICHTER

Die israelische Mittelmeer-Metropole

Tel Aviv liegt für einen Kurztrip voll im

Trend. Sie begeistert mit ihrem grossen

Strand, der aufregenden Skyline, viel

Kultur und Unterhaltung.

ACS S.33

GRENZERFAHRUNG

Viele ACS-Mitglieder reisen zu tollen

Oldtimer-Events ins Ausland. Wir zeigen

auf, worauf unbedingt geachtet werden

muss, bevor Sie die Grenze passieren. So

vermeiden Sie böse Überraschungen.

IN KÜRZE S.10

ADRENALINKICK IM FORMEL-AUTO

Sports-Promotion organisiert in Ma gny-

Cours (Frankreich) einen Einführungskurs

für Formel-Piloten. Zwei Daten stehen

zur Auswahl. ACS-Mitglieder kommen

in den Genuss eines Rabatts.

4

AUTO NR. 01/2019


inhalt

ACS S.16

Besuchen Sie uns

auf dem Autosalon

in Genf!

NEUHEITEN S.17

STÄRKSTER DIESEL DER MARKE

Darf es etwas mehr sein? Mit dem Kodiaq RS

lanciert Skoda die Sportversion des kompakten

SUV. Der Zweiliter-Biturbo-Dieselmotor

leistet 240 PS und liefert ein sattes Drehmoment

von 500 Newtonmeter.

FÜNFTE GENERATION AUCH MIT FRONTANTRIEB

Die fünfte Generation des Toyota RAV4 rollt mit

einer deutlich charaktervolleren Optik auf die

Strasse. Neben Hybridantrieb und Allrad gibt es

den japanischen SUV-Pionier jetzt auch mit Frontantrieb

zu einem sehr attraktiven Einstiegspreis.

Impressum

Verlag ACS-AUTO

© Automobil Club der

Schweiz (ACS)

Wasserwerkgasse 39

CH-3000 Bern 13

Tel. +41 31 328 31 11

Fax +41 31 311 03 10

www.acs.ch, info@acs.ch

Chefredaktion/

Anzeigenverkauf

Markus Rutishauser

Romanshornerstrasse 62B

CH-8280 Kreuzlingen

Mobile +41 79 406 90 23

markus.rutishauser@acs.ch

Produktion

Bodan AG

Druckerei und Verlag

Zelgstrasse 1

CH-8280 Kreuzlingen

Tel. +41 71 686 52 52

www.bodan-ag.ch,

druck@bodan-ag.ch

NEUER GTI-JÄGER HEISST I30 FASTBACK N

Im Herbst 2017 hat Hyundai seine besonders sportliche Modellreihe unter dem neuen Label «N» lanciert.

Nach dem Kompaktsportler i30 N folgt nun der etwas dezentere i30 Fastback N. Die dynamische

Limousine begeistert sogar auf der Rennstrecke.

Berichte

Titelbild und Testbericht

können einem Advertorial

entsprechen, wobei die Redaktion

jeglicher Verpflichtung

freibleibend und ohne Fremdeinsprache

die Beurteilung

des Objektes vornimmt.

PARTNER S.32

NOCH MEHR VORTEILE

In unserer Übersicht finden Sie sämtliche Partner,

bei denen ACS-Mitglieder von Vorzugskonditionen

profitieren.

OLD- & YOUNGTIMER S.26

LASS DIE SONNE HEREIN

Bald locken die ersten warmen Sonnenstrahlen

wieder nach draussen. Der Frühling macht

besonders Lust auf eine Fahrt im Cabriolet.

Neben dem Kauf gibt es auch die Möglichkeit,

ein Fahrzeug der Wahl tageweise zu mieten.

VERKEHRSSICHERHEIT S.28

ASSISTENZSYSTEME ERHÖHEN SICHERHEIT

Das Angebot von Assistenzsystemen in Autos hat in

den letzten Jahren erheblich zugenommen. Was sie

können und worin sie sich unterscheiden, soll eine

Übersicht aufzeigen.

Erscheinungsweise

8 Ausgaben pro Jahr. Für

die ACS-Mitglieder in den

Clubleistungen enthalten.

Auflage

76 717 Exemplare

(WEMF-beglaubigt 2018)

Nachdruck nur unter Quellenangabe

und mit Bewilligung

des Verlages gestattet.

Für unverlangt eingesandtes

Manuskript- und Bildmaterial

übernehmen Verlag und Redaktion

keine Haftung.

Titelbild

Werk

produziert mit

naturstrom

NR. 01/2019

AUTO

5


SPECIAL

INTERVIEW MIT KIA-GESCHÄFTSFÜHRER PETER FAHRNI

«WIR KÖNNEN ES

SPARSAM UND SPORTLICH»

Kia Motors gehört seit

20 Jahren zur südkoreanischen

Hyundai Motor

Group. Mit einem Volumen

von 7,9 Millionen Fahrzeugen

war sie im letzten Jahr

der viertgrösste Hersteller

der Welt. Auch auf dem

prestigeträchtigen europäischen

Markt ist Kia inzwischen

eine feste Grösse.

E

in wichtiger Faktor für den

Erfolg ist neben moderner

Technik und der Qualität sicher

das Design. Spätestens

seit der Deutsche Peter Schreyer 2006 als

Designchef nach Korea wechselte, geht es

steil bergauf. Auch in der Schweiz. Der

Ceed war 2018 mit 914 Immatrikulationen

die Nummer 1 von Kia in unserem

Land, knapp gefolgt vom Picanto (828)

und dem SUV Sportage (817). Der Schweizer

Geschäftsführer Peter Fahrni stellte

sich im Interview unseren Fragen.

Herr Fahrni, Kia gehört zum gleichen

Konzern wie Hyundai. In einem Satz

erklärt: Worin unterscheiden sich die

beiden Marken?

Fahrni: Wie bei anderen Konzernen teilen

sich die Marken teilweise die Fahrzeug-Plattformen

und Technik, was zu

einer kosteneffizienten Entwicklung führt.

Es bedeutet jedoch nicht, dass alle Modelle

von Hyundai und Kia 1:1 vergleichbar

sind. Kia entwickelt eigene Modelle und

Konzepte, so zum Beispiel den Kia Soul

oder Antriebe, welche ausschliesslich

in Kia-Modellen verbaut werden. Auch

im Design geht Kia eigene Wege. Diverse

Auszeichnungen und die stark wachsende

Peter Fahrni ist seit August 2017 der

Geschäftsführer der Kia Motors AG in Safenwil.

ES BRAUCHT

GROSSE

ANSTRENGUNGEN

Beliebtheit der Marke untermauern den

Erfolg dieser Strategie. Zudem bietet Kia

die im Markt einzigartige 7-Jahre-Werkgarantie

an.

Im letzten Jahr hat Kia in der

Schweiz deutlich zugelegt – genauer

gesagt um 27,2 Prozent gegenüber

dem Vorjahr auf 4879 Immatrikulationen.

Und das in einem rückläufigen

Gesamtmarkt. Worauf führen Sie

dieses starke Ergebnis zurück?

Fahrni: Einerseits hatten wir eine schwierige

Liefersituation im vorletzten Jahr,

welche sich 2018 entspannt hat. Andererseits

trägt die konsequente Weiterentwicklung

von Kia in Design und Technologie,

gepaart mit ausgezeichneter Qualität

Früchte und wird von unseren Kundinnen

und Kunden anerkannt. Das gute

Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die lange

Garantie tragen natürlich ebenfalls zum

Erfolg bei.

Kia hat mit dem Stinger viele

überrascht. Auch mich! Schon nach

den ersten Testkilometern hatte ich

den Gran Turismo mit V6-Motor und

370 PS ins Herz geschlossen. Nun

hoffen natürlich viele, dass dies keine

Eintagsfliege bleibt …

Fahrni: Der Stinger beweist, dass Kia auch

die sportliche und elegante Komponente

beherrscht. Bei den Kunden und in der

weltweiten Presse hat er ausschliesslich

und auf ganzer Ebene Lob eingebracht.

Mit dem neuen Kia ProCeed GT mit 204

PS, welcher als Sportsback-Limousine gerade

eben lanciert wurde, zeigt Kia erneut

die Fähigkeit zu Sportlichkeit und tollem

Design zu vernünftigen Preisen inklusive

kompletter Ausstattung.

Peter Schreyer, Chefdesigner von Kia

und Hyundai, arbeitet mit seinem Team

sehr erfolgreich. Der neue Kia Pro-

Ceed wird mit Lob und Preisen überhäuft.

Worauf führen Sie das zurück?

Fahrni: Alle bereits aufgelisteten Punkte.

Das Design, mit dem Stardesigner aus der

Autobranche Kia vorwärts gebracht haben,

aber gleichzeitig die Entwicklung modernster

Technik und höchster Qualität,

welche Kia auf Augenhöhe mit den besten

Mitbewerbern gebracht hat.

6

AUTO NR. 01/2019


Special

Wenn Sie sich für ein Kia-Modell entscheiden

müssten, für welches und

weshalb gerade dieses?

Fahrni: Mit einer Palette von zehn Modellen

habe ich ein grosses Privileg bei der

Auswahl. Fürs Wochenende den ProCeed,

weil sportlich und emotional, und für den

Alltag den Niro PHEV, weil geräumig und

sparsam.

Themawechsel. Nach derzeit 130 g/

km dürfen die Personenwagen je

Marke – über die ganze Modellpalette

gerechnet – ab 2020 durchschnittlich

nur noch 95 g/km CO2 ausstossen.

Erreicht eine Marke dieses Ziel nicht,

drohen hohe Bussen. Schafft Kia den

geforderten Grenzwert?

Fahrni: Wir haben einen Fahrzeugmix mit

effizienten und neuen Benzin- und Dieselmotoren

und zudem die ganze Palette an

elektrischen Antrieben vom Mildhybrid,

Hybrid, Plug-in-Hybrid und EV. Das überaus

grosse Interesse an diesen neuen Antrieben

zeigt, dass wir auf dem richtigen

Weg sind und die Grenzwerte erreichen

können. Es braucht jedoch in der ganzen

Automobilindustrie grosse Anstrengungen,

diese äusserst anspruchsvollen Vorgaben

einzuhalten.

Das Flaggschiff der Marke: der 370 PS starke Stinger GT.

PROFITIEREN

VON JUBILÄUMS­

ANGEBOTEN

Fahrni: Mit unseren komplett ausgestatteten

Jubiläumsmodellen «Power 25» bei

Picanto, Ceed, Niro und Sportage und mit

Kundenvorteilen von 1150 bis 3350 Franken

können wir fast alle Kunden ansprechen.

Für alle ist etwas dabei: ob klein aber

oho, innovativ, naturverbunden oder bodenständig.

Mit dem e-Soul hat Kia bereits ein

Elektroauto auf dem Markt, der

e-Niro steht in den Startlöchern.

Wie hoch schätzen Sie den Anteil an

EV-Neufahrzeugen bei Kia Schweiz in

diesem Jahr und mittelfristig ein?

Fahrni: Wir rechnen mit einer tieferen

zweistelligen Prozentzahl über alle wie in

Ihrer letzten Frage beschriebenen elektrischen

Antriebe.

Kia feiert in diesem Jahr sein

25-Jahr-Jubiläum in der Schweiz.

Ein Grund zum Feiern. Sind spezielle

Aktionen geplant?

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Interview Markus Rutishauser / Bilder zVg

Welche neuen Modelle können wir in

diesem Jahr und 2020 erwarten?

Fahrni: ProCeed, neue Elektro- und weitere

Hybridmodelle, und die eine oder

andere Überraschung. Wir freuen uns

darauf!

Sind bei Kia – wie bei Hyundai mit

den bis zu 275 PS starken N-Versionen

– ebenfalls Performance-

Modelle geplant?

Fahrni: Wir sind mit unserem Flagschiff

Stinger und dem ProCeed gut unterwegs

und treffen für unsere Kunden die Balance

von Kraft, Eleganz und höchstem

Nutzwert.

Das Interieur des Stinger GT ist sportlich gehalten, drückt aber auch Eleganz und Qualität aus.

NR. 01/2019

AUTO

7


Special

25 JAHRE KIA IN DER SCHWEIZ

EINE ERFOLGS STORY

Die KIA Motors AG

in Safenwil feiert ihr

25-Jahr-Jubiläum. Am

Genfer Salon 1994 wurde

die Marke erstmals dem

Publikum präsentiert.

B

ereits auf der Tokyo Motor

Show 1991 stellte Kia zwei

Neuheiten vor, die sich als

Meilensteine in der Geschichte

des ältesten koreanischen Automobilherstellers

erweisen sollten: den

Kompaktwagen Sephia, der erste von Kia

eigenständig entwickelte Personenwagen,

und das Konzept eines Urban-SUV namens

Sportage. Beide Modelle kamen 1994 nach

Europa. Die vierte Generation des SUV-Pioniers

ist heute der Markenbestseller in

Europa. Die Produktepalette umfasst jetzt

zehn Modelle, die Verkaufszahlen steigen

kontinuierlich, ebenso das Partnernetz.

In der Schweiz kümmern sich inzwischen

über 120 Garagenbetriebe um den erstklassigen

Kia-Service.

Der Name Kia basiert auf chinesischen

Schriftzeichen: «ki» steht für aufsteigen

und «a» für Asien. Zu den wichtigen Stationen

dieses «Aufstiegs aus Asien» gehört

die Einführung des SUV Sorento, mit dem

die Marke 2002 ihren Durchbruch auch in

Die Kia-Europa-Zentrale in Frankfurt.

Der Kompakt-SUV Sportage erfreut sich grosser Beliebtheit - auch in der Schweiz.

Kia Sportage (hier die 1. Version von 1994).

EINZIGE MARKE

MIT 7 JAHREN

GARANTIE

der Schweiz feiert und erstmals in den Premiumbereich

vorstösst. 2006 folgen weitere

Meilensteine: Der Autohersteller, der

in Europa bereits ein Entwicklungs- und

ein Designzentrum betreibt, eröffnet ein

hochmodernes Werk in der Slowakei. Dort

produziert Kia sein erstes speziell für Europa

konzipiertes Modell, den Kompaktwagen

Cee’d. Zudem wird Peter Schreyer,

bis dahin Kreativchef bei VW, in jenem

Jahr neuer Chefdesigner – gestalterische

Sünden wie der Opirus aus den frühen Jahren

dieses Jahrtausends gehörten damit

der Vergangenheit an. Schreyer entwickelt

das neue Markengesicht mit der charakteristischen

«Tigernase» und eine eigen-

Der viertürige Sephia kam 1994 nach Europa.

ständige Formensprache, durch die Kia in

renommierten Designwettbewerben zum

Seriensieger avanciert. Das Kia-Design

kommt an: Innerhalb von zehn Jahren verdreifacht

die Marke ihren Absatz.

Als einziger Hersteller bietet Kia in

der Schweiz eine siebenjährige Fahrzeuggarantie

an. Sie wurde 2007 mit dem Cee’d

erstmals eingeführt und gilt seit 2010 für

jedes in Europa verkaufte Modell der Marke.

Der beliebte Kompaktwagen, der sich

seit diesem Jahr ganz normal Ceed nennen

darf, stand auch bei einer anderen Weichenstellung

der Marke im Fokus: Mit den

GT-Versionen des Cee’d und des Dreitürers

Pro Cee’d präsentierte Kia 2013 seine ersten

leistungsstarken Sportmodelle. Sie bereiteten

den Weg für die 2017 eingeführte,

370 PS starke Sportlimousine Stinger GT,

das neue Flaggschiff der Marke und ein

weiterer «Eyecatcher».

Text red / Bilder Werk

8 AUTO NR. 01/2019


Special

Für zusätzlichen Fahrspass sorgen bei Kia e-Niro der tiefe Fahrzeugschwerpunkt und der «Sport»-Modus der vierstufigen Fahrmoduswahl.

KIA E-NIRO

MEISTERT DEN

MODERNEN ALLTAG

Der Kia e-Niro ist das erste elektrische Crossover-Modell des C-Segments. Er

punktet mit Energieeffizienz, Alltagstauglichkeit – und Fahrspass. Seine kombinierte

Reichweite beträgt bis 455 km. Mit einer Batterieladung sind nach dem

neuen Testverfahren WLTP im City-Zyklus sogar bis 615 km möglich.

N

ach dem 2014 gestarteten

Kia Soul EV ist der e-Niro

das zweite weltweit vermarktete

Elektroauto der

Marke. Es ist ab sofort bestellbar, wird

aber erst voraussichtlich Ende 2019 auf

die Schweizer Strassen rollen. Der Einstiegspreis

dürfte sich um 50 000 CHF

bewegen. Zum Vergleich: Der E-Kona von

Hyundai kostet 52 600 CHF.

Der geräumige Kia e-Niro bereitet von

vornherein Freude durch seine Geräuscharmut

und nahtlose Beschleunigung –

Markenzeichen aller Elektrofahrzeuge.

In Kombination mit hoher Effizienz und

entsprechender Reichweite ist das Vergnügen

aber zudem von nennenswerter Dauer.

Beim Antrieb stehen zwei Varianten zur

Wahl. Das Basismodell (100 kW/136 PS)

hat eine Batteriekapazität von 39,2 kWh

und eine kombinierte Reichweite von 289

Kilometern. Die stärkere Version mit 150

kW/204 PS, 64-kWh-Akku und 455 Kilometern

Reichweite sprintet in nur 7,8 Sekunden

von null auf Tempo 100 – in dieser

Fahrzeugklasse wirklich erwähnenswert.

Beide Antriebsvarianten verfügen

über einen Schnellladeanschluss für den

europäischen Standardstecker (CCS). Die

Batterie lässt sich an einer 100-kW-Station

in 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent

aufladen. Der e-Niro verdankt seine grosse

Reichweite auch dem wirkungsvollen

regenerativen Bremssystem, das beim

IM CITY-ZYKLUS

BIS 615 KM WEIT

Bremsen und Coasting (freies Rollen) kinetische

Energie in elektrische umwandelt

und mit diesem Strom die Batterie lädt.

Über die Wippen am Lenkrad kann zwischen

fünf Einstellungen gewählt werden

(Off, Level 1, Level 2, Level 3, One Pedal),

wobei die Intensität der Rekuperation mit

jeder Stufe zunimmt. Die maximale Energieausbeute

wird im «One Pedal»-Modus

erzielt. Nimmt der Fahrer den Fuss vom

Gas, setzt statt des freien Rollens sofort

die Rekuperation und damit verbunden

ein Bremseffekt ein. Dadurch lässt sich die

Geschwindigkeit in normalen Verkehrssituationen

allein mit dem Gaspedal regulieren.

Das geht auf Wunsch sehr bequem:

Statt eine bestimmte Rekuperationsstufe

einzustellen, lässt sich auch eine Automatikfunktion

aktivieren. In diesem Modus

wird mithilfe der Kamera der adaptiven

Geschwindigkeitsregelanlage automatisch

die für die jeweilige Fahrsituation optimale

Einstellung gewählt.

Kia geht davon aus, dass sich die meisten

Kunden für den stärkeren Elektromotor

mit höherer Reichweite entscheiden, da

nur diese Version eine ernstzunehmende

Alternative zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren

darstellt.

Text mru/mid / Bilder Werk

NR. 01/2019

AUTO

9


IN KÜRZE

ACS-MITGLIEDERREISE NACH SCHWEDEN

VOLLTREFFER:

REISE IM NU AUSGEBUCHT

ACS, Volvo und Schweden, das passt – und kommt an! Nur drei

Tage nach der Publikation der exklusiven ACS-Mitgliederreise

quer durch Schweden, die mit Unterstützung von Volvo durchgeführt

wird, war der Anlass von Anfang Juli 2019 völlig aus- und

überbucht. Ein grossartiger Erfolg und Indiz dafür, dass spannende

Reisen mit exklusiven Inhalten bei den ACS-Mitgliedern auf ein

grosses Echo stossen.

Im Bestreben, möglichst viele Anmeldungen zu berücksichtigen,

wurde eine zusätzliche zweite Reise vom 23. bis 27. Juni organisiert

mit identischem Programm und zum gleichen Preis. Insgesamt

40 Teilnehmende freuen sich nun auf eine einmalige Reise

von Göteborg quer durch Schweden nach Stockholm, dem Vene-

Die schwedische Metropole Stockholm liegt auf 14 Inseln und verzaubert

seine Besucher mit Kunst, Kultur, reizvollen Uferpromenaden und

gemütlichen Cafés.

Mit den neuesten Volvo-Modellen die faszinierende schwedische

Landschaft zu geniessen ist ein besonderes Vergnügen.

dig des Nordens. Für die malerische Fahrt entlang der Seen und

Wälder stellt Volvo seine Topmodelle wie den neuen Volvo V60,

den V60 Country Tourer und das SUV Flaggschiff VX 90 zur Verfügung.

Weitere Höhepunkte sind der Besuch der spannenden und

informativen Museen von Volvo und Saab sowie in Stockholm das

Vasa Museum und Skansen. Krönender Abschluss der Reise ist

eine Schiffsfahrt durch die faszinierende Inselwelt vor Stockholm

nach Waxholm mit einem feinen Schweden-Buffet. Skål!

Für die Reise vom 23. bis 27. Juni 2019 hat es noch einige wenige

Plätze frei. Der Preis inkl. Flug, 4 Übernachtungen in Top-Hotels,

4 Nachtessen und vielem mehr kostet im DZ CHF 1750.–

(EZ plus CHF 450.–). Interessenten melden sich bitte umgehend

bei sybille.haller@acsbs.ch oder bei Reiseleiter Christoph Bleile,

c.bleile@bluewin.ch, Mobile 079 666 92 69.

HERAUSFORDERUNG MIT ADRENALINSTOSS

FAHRERLEBNIS IM FORMELAUTO

Schlüpfen Sie in die Haut eines Piloten und übernehmen Sie das Steuerrad eines Formelautos!

Sports-Promotion organisiert Einführungskurse für Piloten, in denen Sie unter besten Bedingungen

lernen, auf einem Rundkurs einen Einsitzer zu steuern.

Datum Samstag, 18. Mai 2019 / Sonntag, 9. September 2019

Ort

Rundstrecke Club de Magny-Cours (Frankreich)

Wagen Formel Renault 2.0

Teilnehmerzahl maximal 18

60 Euro Rabatt

für ACS-Mitglieder

Sports-Promotion Sàrl

Postfach 112, 2019 Chambrelien NE, Schweiz

Tel./Fax +41 (0)32 842 26 49

Mobile +41 (0)79 240 62 51

E-Mail info@sports-promotion.ch

www.sports-promotion.ch

Preis pro Teilnehmer

Übernachtung

Programm

Online

18. Mai: 1490 Euro / 9. September: 1350 Euro

Mittagessen und ganztägige Open Bar inbegriffen

Fakultativ: Hotel Le Paddock in Magny-Cours,

102 Euro (Einzelzimmer) oder 112 Euro (Doppel- oder

Zweibettzimmer)

Individuelle Anreise am Vortag mit Apéro und

Abendessen ab 19 Uhr. – Formel-Fahrerlebnis

von 8.00 bis 16.30 Uhr.

www.acs.ch → Motorsport & Classics

10

AUTO NR. 01/2019


KRAFT

RAUM

Das RS-Erlebnis

in Augmented

Reality.

ClipThis-App

herunterladen.

NEW KODIAQ

Dieser High-Performance-SUV mit 240 PS und einem Drehmoment von 500 Newtonmetern

beschleunigt auch Ihren Puls. Der intelligente 4x4-Antrieb und modernste Assistenzsysteme

sorgen dafür, dass Sie diese Kraft jederzeit sicher im Griff haben. Dank seiner Luxusausstattung,

neuester Konnektivitätstechnologie und dem grössten Platzangebot des Segments lässt er

keine Wünsche offen. ŠKODA. Made for Switzerland.

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unterstreicht die sportliche Optik.

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5.6 l / 100 km, Energieeffizienz-Kategorie: F, CO₂-Emissionen: 125 g / km; CO₂-Emissionen aus Treibstoff- und/

oder Strombereitstellung: 30 g / km; Durchschnittswert CO₂-Emissionen aller in der Schweiz neu immatrikulierten

Fahrzeugmodelle: 133 g / km.

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ein individuell auf Sie zugeschnittenes Leasing-Angebot für den Suzuki Ihrer Wahl. Leasing-Partner ist die

MultiLease AG. Sämtliche Preisangaben verstehen sich als unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.

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MOTORSPORT

TOM LÜTHI VOR MOTO2-WELTMEISTERSCHAFT

«FREUE MICH EXTREM»

Mit viel Zuversicht kehrt der ACS-Botschafter Tom Lüthi (32) in die Moto2 zurück.

Auch wenn er im Vorfeld nicht zu den Titelfavoriten zählt, werden dem

routinierten Emmentaler regelmässige Spitzenplätze zugetraut.

E

r müsse nach vorne schauen

und die Saison 2018

schnellstmöglich abhaken,

hat der 32-jährige Berner

immer wieder betont. Ohne einen MotoGP-WM-Punkt

auf dem Konto kehrt er

nun in jene Klasse zurück, die ihn nach

dem vor einem Jahr verstorbenen dreifachen

125er-Weltmeister Luigi Taveri zum

erfolgreichsten Schweizer Rennfahrer aller

Zeiten gemacht hat. Stattliche 45 Mal

schaffte es Tom Lüthi in der Moto2-Kategorie

bisher aufs Podest. Am 6. September

2005 wurde er in Valencia auf Honda zum

sechstjüngsten Weltmeister aller Zeiten gekrönt.

Seither zählt er zu den beliebtesten

Schweizer Sportlern überhaupt. In den Jahren

2016 und 2017 doppelte Lüthi mit zwei

Vizeweltmeistertiteln nach.

Für den Emmentaler ist der Wechsel

zum im nur eine Autostunde von der

Schweizer Grenze entfernten bayerischen

Memmingen beheimateten Dynavolt Intact

GP-Team eine neue Chance. Seine ersten

Eindrücke bei den Tests Ende November

in Jerez waren denn auch durchwegs positiv:

«Ich bin wirklich super happy mit dem

Team. Es macht Spass, mit den Jungs und

dem neuen Crew-Chef zu arbeiten.» Und

fügte hinzu: «Ich freue mich extrem auf die

Saison!»

Das Team Dynavolt Intact GP mit den beiden Piloten Tom Lüthi (links) und Marcel Schrötter

(rechts) anlässlich der ersten Testtage auf dem Circuito de Jerez in Andalusien, Spanien.

In der am 10. März in Katar beginnenden

Moto2-WM 2019 erwarten Tom Lüthi

viele neue Herausforderungen. Nichts ist

mehr, wie es vor zwei Jahren war. Statt

von 600er-Zweizylinder-Einheitsmotoren

von Honda werden die Moto2-Maschinen

neu von 765er-Dreizylindern von Triumph

angetrieben. Es gibt mehr Power und viel

neue Elektronik. Auch die Fahrweise in

der Moto2 ist eine andere. Der Emmentaler

wird wieder seinen «Kampfmodus» finden

müssen. Vielleicht kommt Lüthi zugute,

dass er im Vorfeld nicht zum engeren Kreis

der Titelanwärter gezählt wird und in der

Rolle des Herausforderers etwas weniger

Druck ausgesetzt ist. Wer den ehrgeizigen

Berner aber kennt, weiss, dass er möglichst

schnell den Anschluss an die Spitze

finden will. Die offizielle Teamvorstellung

fand am 24. Februar anlässlich der SWISS-

MOTO in Zürich statt.

Text Markus Rutishauser / Bilder Intact

Grand Prix «Moto2»

Datum / Start

Grand Prix «Moto2»

Datum / Start

1. GP Katar (Losail) 10.03. / 15.20 Uhr

2. GP Argentinien (Termas de Río Hondo) 31.03. / 18.20 Uhr

3. GP USA (Austin) 14.04. / 19.20 Uhr

4. GP Spanien (Jerez de la Frontera) 05.05. / 12.20 Uhr

5. GP Frankreich (Le Mans) 19.05. / 12.20 Uhr

6. GP Italien (Mugello) 02.06. / 12.20 Uhr

7. GP Katalonien (Barcelona) 16.06. / 12.20 Uhr

8. GP Niederlande (Assen) 30.06. / 12.20 Uhr

9. GP Deutschland (Hohenstein-Ernstthal) 07.07. / 12.20 Uhr

11. GP Österreich (Spielberg) 11.08. / 12.20 Uhr

12. GP Grossbritannien (Silverstone) 25.08. / 15.30 Uhr

13. GP San Marino (Misano Adriatico) 15.09 / 12.20 Uhr

14. GP Aragon (Alcaniz) 22.09. / 12.20 Uhr

15. GP Thailand (Buriram) 06.10. / 07.20 Uhr

16. GP Japan (Motegi) 20.10. / 05.20 Uhr

17. GP Australien (Phillip Island) 27.10. / 04.20 Uhr

18. GP Malaysia (Sepang) 03.11. / 04.20 Uhr

19. GP Valencia (Valencia) 17.11. / 12.20 Uhr

10. GP Tschechien (Brünn) 04.08. / 12.20 Uhr

NR. 01/2019

AUTO

13


AUTOSALON GENF

INTERVIEW MIT GENERALDIREKTOR ANDRÉ HEFTI

«DIE BEGEISTERUNG

IST UNGEBROCHEN»

André Hefti tritt nach seinem achten Genfer Autosalon als Generaldirektor am 30. Juni 2019 in den Ruhestand.

Die Geneva International Motor Show (GIMS) zählt zu den fünf wichtigsten Autosalons

der Welt und ist der einzige in Europa, der jedes Jahr stattfindet. Aber auch Genf steht

unter dem Druck, mit der rasanten Entwicklung und der Digitalisierung Schritt zu

halten. Wir sprachen mit Generaldirektor André Hefti über seine achtjährige Amtszeit

und seine Autosalon-Dernière vom 7. bis 17. März 2019.

Andre Hefti, die GIMS 2019 ist ihre

letzte als Generaldirektor. Am 1. Juli

übernimmt Olivier Rihs (49) den Job.

Was hat Sie zum Rücktritt bewogen?

Hefti: Ich habe immer gesagt, dass ich

mich mit siebzig aus dem Berufsleben zurückziehen

möchte. Mit Olivier Rihs konnten

wir einen gut zwanzig Jahre jüngeren

Nachfolger finden, der die vielen Herausforderungen

der Zukunft mit grossem Elan

in Angriff nehmen wird. Und er ist rein

vom Alter her einfach auch noch etwas näher

am Puls der Zeit.

Der GIMS hat sich unter ihrer Führung

stetig weiterentwickelt. Welches

waren aus ihrer Sicht die

wichtigsten Veränderungen und

Entwicklungen?

Hefti: Der Aufgabenbereich des Generaldirektors

ist in jüngster Zeit definitiv anspruchsvoller

geworden, da im Vergleich

zu früher alles viel instabiler geworden ist.

Ein Beispiel: Erst im November haben zwei

grosser Hersteller (Hyundai und Jaguar

Land Rover, die Red.) ihre Zusage für den

Salon im März kurzfristig zurückgezogen.

In den letzten Jahren haben wir vermehrt

Spezialausstellungen nach Genf gebracht,

wie beispielsweise die 24 Stunden von Le

Mans 2014 oder «LeRetourDuFutur» 2018.

Auch die Uhrenmarke TAG Heuer ist seit

mit mehreren Jahren mit Attraktionen aus

dem Motorsport präsent. Motorräder ha-

ben heute ebenfalls eine grössere Bühne,

zumindest bei Autoherstellern wie BMW,

Honda, Suzuki oder Audi (Ducati), die auch

Zweiräder produzieren.

Wohin führt der Weg des Autosalons?

Wie andere Motor Shows muss auch

Genf immer wieder Absagen wichtiger

Automarken hinnehmen. Sind

solche Events eben doch ein Auslaufmodell?

Hefti: Natürlich sind kurzfristige Rückzüge

nicht einfach zu meistern. Wie aus

heiterem Himmel wird eine grosse Ausstellungsfläche,

im Fall von Jaguar Land

Rover gut 1300 Quadratmeter, wieder frei.

Das ist herausfordernd. Die Einstellung

14

AUTO NR. 01/2019


Autosalon Genf

vieler Hersteller zu traditionellen Automobilsalons

hat sich grundlegend verändert.

Wer nichts Neues zu zeigen hat, ist heute

schneller bereit, sogar ganz auf seine Präsenz

zu verzichten und das Geld anderweitig

einzusetzen. Früher dagegen war eine

Teilnahme am Autosalon unverzichtbar.

Dafür finden andere Events wie die CES in

Las Vegas (die weltweit grösste Fachmesse

für Unterhaltungselektronik, die Red.)

oder der Mobile Weltkongress in Barcelona

unmittelbar vor dem Genfer Autosalon

immer grössere Beachtung auch bei den

Automobilherstellern. Sie treten dort allerdings

primär als Mobility-Dienstleister

auf. Volvo beispielsweise hat bei der Motor

Show in Los Angeles im Januar am ersten

Tag nicht ein einziges Fahrzeug auf seinem

Messestand gezeigt, sondern seine Mobility-Kompetenzen.

Auf der anderen Seite

dürfen wir gerade bei uns in Genf jedes

Jahr auch neue, sehr interessante Hersteller

begrüssen.

Im digitalen Zeitalter kann man

Trends und Modelle oft schon Wochen

voraus im Internet bestaunen.

Weshalb soll man sich als Besucher

die Mühe machen, die meist lange

Anreise nach Genf in Kauf zu nehmen

und sich in die Menschenmassen zu

stürzen?

Hefti: Das Auto ist immer noch mit grossen

Emotionen verbunden. Man möchte es

nicht nur sehen, sondern eben auch die Materialien

fühlen, das Sitzleder riechen oder

die Platzverhältnisse erfahren. Das kann

man nur in der realen Welt, also vor Ort.

Dazu werden gerade in Genf immer viele

sogenannte Hypercars von exklusiven

Marken wie etwa Bugatti oder Lamborghini

präsentiert. Ich stelle bei den Besuchern

deshalb grundsätzlich immer noch grosse

Begeisterung für das Automobil fest. Und

es gibt auch Leute, die mit klaren Vorgaben

zu uns kommen. Zum Beispiel, um im

Vorfeld einer möglichen Anschaffung die

energieeffizientesten Fahrzeuge zu finden

und zu vergleichen.

Wie viele Welt- und Europapremieren

dürfen wir in diesem Jahr in Genf

erwarten?

Hefti: Ich denke, das Volumen wird in allen

Bereichen auf dem Niveau der Vorjahre liegen.

Das heisst über 900 ausgestellte Fahrzeuge,

über 650 000 Besucher und rund

150 Welt- und Europapremieren.

Ist ein regelmässiger und gern gesehener Gast am GIMS: Prinz Albert von Monaco beim Besuch

der TAG-Heuer-Sonderausstellung.

Welche Exponate haben das Potenzial

zum Star?

Hefti: Schwierig zu sagen. Ich freue mich

auf einige neue Hersteller. Das sind Arco-

Fox aus China, e.GO Mobile aus Aachen mit

seinen Elektroautos oder Aurus aus Russland.

Zwar fehlt Volvo in diesem Jahr, dafür

ist aber das Tochterunternehmen Polestar

mit spannenden Autos dabei. Ein besonderes

Highlight ist zudem die Abarth-Spezialausstellung

anlässlich des 70. Geburtstags.

Am 1. Juli 2019 übergeben Sie die

Verantwortung an Nachfolger Olivier

Rihs. Welchen Rat geben Sie ihm mit

auf den Weg?

Hefti: Er muss den richtigen Mix aus traditionellem

Autosalon und publikumswirksamer

Unterhaltung finden. Die Besucherinnen

und Besucher wollen heute eben

nicht nur Autos anschauen, sondern sich

auch aktiv einbringen können. Da gibt es

eine Vielzahl an Möglichkeiten. Daneben

muss die Digitalisierung vorangetrieben

werden. Ganz wichtig ist aber auch der

Austausch mit den Herstellern, um deren

Puls fühlen zu können.

Eine letzte Frage: Was machen Sie

ab Juli mit so viel Freizeit? Ich weiss,

dass Sie ein glühender Fan der

Schweizer Fussballnationalmannschaft

sind. Wird man Sie in Zukunft

öfters im Stadion antreffen? Oder

gehen Sie vermehrt auf Reisen?

Hefti: Ich habe gute Freunde, die viele Länderspiele

unserer Fussball-Nationalmannschaft

besuchen. Da möchte ich vermehrt

dabei sein, was mir vorher aufgrund meines

vollen Terminkalenders leider selten

vergönnt war. Dazu wird auch der Motorsport

eine grosse Liebe von mir bleiben.

Das eine oder andere Rennen schaue ich

mir sicher live an. Die 500 Meilen von Indianapolis

stehen da weit oben auf der Liste.

Gerne würde ich auch vermehrt mit meinem

Töff unterwegs sein. Aber eben nicht

wie bisher nur drei, vier Tage, sondern

gerne auch zwei bis drei Wochen am Stück.

Überhaupt möchte ich noch möglichst oft

reisen und Neues entdecken!

Herzlichen Dank für das Gespräch!

Interview Markus Rutishauser / Bild zVg

Internet www.gims.swiss

Kommt immer gerne nach Genf: Jean Todt, der Präsident des Welt-Automobilverbands FIA und

ehemaliger Ferrari-Teamchef.

NR. 01/2019

AUTO

15


Autosalon Genf


WELCOME DRINK

& DRINK SNACK & SNACK

Sie finden den ACS-Stand in der Halle 2, Stand-Nr. 2043

GEGEN ABGABE DIESES TALONS ERHALTEN SIE

AM ACS-STAND EINEN WELCOME DRINK & SNACK

Name

Vorname

E-Mail

ACS-Mitgliedsnummer

Weltmeister Christophe Hurni mit seinem Ferrari-Rennboliden.

BESUCHEN SIE UNS IN DER HALLE 2

Der ACS-Stand ist in jedem Jahr ein idealer Ort für alle Mitglieder,

um angeregte Gespräche im Kreis von Gleichgesinnten zu führen,

in Kontakt mit den Vertretern der Zentralverwaltung zu gelangen

– oder einfach um sich bei einem Getränk und Snack auszuruhen.

Schneiden Sie den Bon auf dieser Seite aus und besuchen Sie uns in

der Halle 2 des Genfer Palexpo. Wir freuen uns auf Sie!

PRAKTISCHE INFOS

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 10.00–20.00 Uhr;

Samstag bis Sonntag: 9.00–19.00 Uhr

In der zweiten Woche, ab Dienstag, 13. März, öffnet die Halle 7 ihre

Türen bereits um 9.30, beziehungsweise um 8.30 am Wochenende.

Eintrittspreise (beim Veranstalter)

Online auf www.gims.swiss

An Palexpo-Kassen

Erwachsene (ab 16 Jahren): CHF 16.–

Kinder (ab 6 Jahren) und AHV-Bezüger: CHF 9.–

Gruppen (ab 20 Personen):

CHF 11.– pro Person

Traditionellerweise sind die Palexpo-Hallen gut gefüllt an den Wochenenden.

Wer darum die Möglichkeit hat, besucht den Salon unter der Woche. Ab 16.00

Uhr bezahlt der Besucher nur die Hälfte an der Kasse für den Eintritt. Dies ist

nicht mit anderen Angeboten kumulierbar.

Die optimalen Besuchstage sind Donnerstag, 7. März, Montagmorgen,

11. März, und Dienstag, 12. März 2019.

Zudem sind Karten erhältlich

Ticketmaster: www.ticketmaster.ch

FNAC: www.fnac.ch und FNAC-Filialen

Anreise und Eintritt, Kombi-Angebote

Die SBB-RailAway-Kombis machen eine Anreise an den Salon und einen

FERRARI-POWER AUF ACS-STAND

Auf dem ACS-Stand im Genfer Palexpo können die Besucher einen

Ferrari 488 Challenge aus der Nähe bewundern. Diese exklusive

Rennversion wird vom Präsidenten der ACS-Sektion Neuenburg,

Christophe Hurni, pilotiert. Der 57-Jährige sicherte sich bei der

«Ferrari Challenge Coppa Shell 2018» in Monza vor über 50 000

Zuschauern den Weltmeistertitel. Der 488 Challenge mit einem

Trockengewicht von nur 1340 Kilogramm wird von einem 670 PS

starken V8-Turbobenziner angetrieben, der bei 3000 U/min ein

brachiales maximales Drehmoment von 760 Nm stemmt.

Text mru / Bilder zVg

PROFITIEREN SIE !

Die ACS-Mitglieder erhalten auf den Eintrittstickets

einen Sonderrabatt von 3 CHF. Da die Anzahl in diesem

Jahr begrenzt ist, empfehlen wir, schnell zuzugreifen.

Die Tickets können nur im Internet auf www.gims.swiss

zum reduzierten Preis bezogen werden.

Der Rabatt-Code lautet: ACS@GIMS19

Eintritt zu vergünstigten Preisen möglich. Jedes Jahr nutzen zahlreiche

Besucher die öffentlichen Verkehrsmittel, um ohne Stress an den Automobilsalon

zu gelangen. Die SBB setzen mehrere Extrazüge nach und

ab Genf-Flughafen auf die Schienen, während die Genfer öV (TPG) die

Busfrequenzen ins Palexpo und zurück in die Stadt erhöhen.

SBB, Kombi-Ticket

www.sbb.ch/gims, Ermässigter Eintritt (–30%), erhältlich an Bahnschaltern

und Billettautomaten, und mit dem günstigsten öV-Fahrausweis.

TPG, ab Anfang März 2019

Kombiniertes Angebot eines unireso-Tickets. Hin- und Rückfahrt und

Eintritt zum Autosalon.

www.unireso.ch

Eintrittskarten und Übernachtung

Erhältlich bei Palexpo-Hotel-Reservation:

hotel.kenes.com/en/congress/motor19.

16 AUTO NR. 01/2019


NEUHEITEN

HYUNDAI I30 FASTBACK N

VIELE TALENTE UNTERM

SCHICKEN BLECHKLEID

Seit Herbst 2017 hat Hyundai mit dem i30 N einen GTI-Jäger im Programm,

dem man seine Muskelkraft gleich ansieht. Etwas dezenter ist die Optik des

i30 Fastback N. Der Elegante sprintet aber ebenso dynamisch über den Asphalt.

F

ür 39 390 CHF bekommt der Kunde

satte 275 PS, fünf Fahrmodi

und ein präzises 6-Gang-Schaltgetriebe.

Das sind 900 CHF mehr

als für den N Hatchback. Hyundai bietet

den Fronttriebler optional mit dem

N-Exklusiv-Pack sowie den beiden Speziallackierungen

Performance Blue und

Shadow Grey (Lancierungsfarbe). Seine

enge Verwandschaft mit dem zwölf Zentimeter

kürzeren Fünftürer kann der 4,46

Meter lange i30 Fastback N nicht leugnen.

Das Gesicht mit dem markanten Grill, die

Lufteinlässe sowie roten Zierstreifen sind

identisch. Im Profil wirkt der Fastback N

jedoch eleganter. Nicht zufällig hat er bereits

zahlreiche Designpreise gewonnen.

Innen präsentiert sich der Koreaner

sportlich-aufgeräumt. Das Cockpit ist benutzerfreundlich,

die Fahrmodi bequem

direkt am Lenkrad anwählbar. Über die

linke Taste werden Eco, Normal und Sport

aktiviert. Auf der Taste rechts befinden

sich die Modi N und N Custom. Die Fahrprogramme

varieren das Ansprechverhalten

des Motors, die Lenkung, die Dämpfereinstellung,

die Fahrdynamikregelung

ESC sowie die Differenzialabstimmung

und den Motorensound. Zusätzlich kann

der Fahrer die Motorendrehzahl beim

Gangwechsel beeinflussen.

KRAFTWERK MIT ELEGANZ

Die aussergewöhnlichen Talente des

i30 Fastback N erfuhren wir auf den kurvenreichen,

zumindest in der Nebensaison

wohltuend verkehrsarmen Passstrassen

der beliebten spanischen Ferieninsel

Gran Canaria. Dabei stellte er seine Kurvenhaftung

beeindruckend unter Beweis.

Lange Geraden, enge Kurven, das ist das

Der Hyundai i30 Fastback N besitzt reichlich Leistung: Der Zweiliter-Turbovierzylinder liefert

satte 275 PS und bis zu 378 Nm Drehmoment.

Die Sportsitze bieten nicht nur guten Seitenhalt,

sondern auf viel Komfort.

Am Lenkrad befinden sich die beiden Tasten

für die total fünf Fahrmodi.

bevorzugte Terrain des 1516 Kilogramm

schweren Sportlers, der auf stattlichen

19-Zoll-Rädern rollt. Die sportliche Fahrweise

hat allerdings seinen Preis. Locker

mal zehn Liter auf 100 Kilometer gönnt

sich der Zweiliter-Turbobenziner (T-GDi)

bei zügiger Fahrweise. Der Normverbrauch

liegt bei 7,8 Liter. Das maximale

Drehmoment von 353 Nm (mit Overboost

kurzzeitig sogar 378 Nm) steht auf einem

breiten Drehzahlband von 1450 bis 4700

U/min zur Verfügung und der Vorwärtsdrang

endet erst bei 250 km/h. Aus dem

Stand erreicht der i30 Fastback N nach nur

6,1 Sekunden die 100-km/h-Marke.

Um dem harten Burschen auf den

Zahn fühlen zu können, braucht es aber

schon eine richtige Rennstrecke. Das bietet

Gran Canaria mit dem 4,4 Kilometer

langen «Circuito de Maspalomas» direkt

am Atlantik. Der i30 Fastback N liegt im

N-Modus auch bei hohen Geschwindigkeiten

sicher auf dem Asphalt, lässt sich

präzise durch die vielen Kurven lenken

und ist auch im Grenzbereich noch gut beherrschbar,

denn das ESP greift spät, aber

nicht zu spät, und die Bremsen packen im

Bedarfsfall kräftig zu. Und trotz all der

Muskelkraft und Sportlichkeit bleibt der

Hyundai i30 Fastback N ein Alltagsauto,

das zu fahren bei jeder Gelegenheit gute

Laune verbreitet. Will man unbedingt eine

Kritik anbringen, dann die, dass kein Doppelkupplungsgetriebe

erhältlich ist.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 01/2019

AUTO

17


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Neuheiten

SKODA KODIAQ RS

MIT BÄRENKRÄFTEN EXPANDIEREN

Die SUV-Welle ist in der Schweiz weiter nicht zu stoppen. Davon weiss Skoda

besonders zu profitieren – nun auch mit dem sportlichen Kodiaq RS.

Zu einem sportlichen SUV gehört auch der

passende Sound.

Mit dem neuen Kodiaq RS bringt Skoda die Sportvariante des kompakten SUV auf den Markt.

STÄRKSTER DIESEL

DER MARKENGESCHICHTE

S

eit geraumer Zeit baut Skoda

erfolgreich die SUV-Flotte

aus. Der grosse Kodiaq und der

kompakte Karoq kommen beim

Publikum sehr gut an. Jetzt setzt Skoda

dieser Strategie mit einem auf Sportlichkeit

und Leistung getrimmten SUV die

Krone auf: Mit dem Kodiaq RS wollen die

zur VW-Gruppe gehörenden Tschechen

die Expansion fortsetzen. Dabei handelt

es sich um den ersten High-Perfor mance-

SUV der Marke, bei dem die bekannten

Vorzüge wie etwa fünf oder sieben Sitzplätze,

grosse Ladekapazität und Allradantrieb

mit sportlichen Elementen kombiniert

werden, wie man sie von anderen

RS-Modellen von Skoda kennt.

So verfügt der Kodiaq RS nicht nur

über 20-Zoll-Felgen und über Sportsitze

mit viel Seitenhalt, sondern auch über einen

240 PS starken 2.0-Liter-Bi-Turbo-Dieselmotor

mit satten 500 Newtonmeter

Drehmoment. Dieses Aggregat beschleunigt

den immerhin knapp zwei Tonnen

schweren Wagen in nur 6,9 Sekunden aus

dem Stand auf Tempo 100 km/h und erreicht

eine maximale Geschwindigkeit

von 220 km/h. Noch nie in der Geschichte

von Skoda wurde in einem Serienauto ein

stärkerer Dieselmotor verbaut, dem es

aber dank Start-Stop-System und Bremsenergierückgewinnung

nicht an Effizienz

fehlt. Gemäss Werksangaben liegt der

Durchschnittsverbrauch bei durchschnittlich

6,4 Litern auf 100 Kilometer, und der

CO2-Ausstoss beträgt 167 g/km. Ein automatisches

DSG-Getriebe mit sieben Gängen

übernimmt die Schaltvorgänge, von

denen man kaum etwas spürt, wie erste

Testfahrten gezeigt haben. Eine Progressivlenkung

und eine adaptive Fahrwerksregelung

unterstützen den positiven Fahreindruck

zusätzlich.

Optisch ist der Kodiaq RS etwa am

Kühlergrill, an den Fensterrahmen und

am Gehäuse der Aussenspiegel zu erkennen,

die in glänzendem Schwarz gehalten

sind. Der sportliche Look wird durch

rote Bremssättel zusätzlich unterstrichen.

Der Innenraum ist zudem von Carbon geprägt.

Eine weitere Premiere ist der Dynamic-Sound-Boost,

ein System zur künstlichen

Modulation des Motorengeräuschs.

Aufgrund der Drehzahl, des Drehmoments,

des eingelegten Gangs und der momentanen

Geschwindigkeit generiert das System

Aufgeräumter Innenraum mit perfekt passenden

Sportsitzen. Alcantara und Carbon-

Look-Blenden sorgen für sportliches Flair.

Skodatypisch gibt es auch im Kodiaq RS

zahlreiche «Simply-Clever»-Lösungen, zum

Beispiel den Regenschirm in der Fahrertür

oder eine Taschenlampe im Kofferraum.

einen speziellen Schall und ergänzt damit

den eigentlichen Klang der Abgasanlage.

Je nach gewähltem Fahrprofil – Comfort,

Normal und Schnee, Sport – entsteht auf

diese Weise ein anderes Geräusch, von

unauffällig und zurückhaltend, über dynamisch

bis hin zu sportlich und kraftvoll. Ist

der Eco-Modus aktiv, wird kein zusätzlicher

Schall produziert. Der sportliche Lifestyle-SUV

Skoda Kodiaq RS ist ab einem

Preis von 56 240 CHF erhältlich.

Text Michael Baumann / Bilder Werk

NR. 01/2019

AUTO

19


Mehr Auto fürs Geld

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Der neue Kia ProCeed

Spricht für sich.

New Kia ProCeed GT, 204 PS, ab CHF 37’900.-*

New Kia ProCeed GT-Line, 140 PS, ab CHF 34’900.-*

Was ist exzellentes Design? Wenn man auf Anhieb die dahinterstehende

Persönlichkeit erkennt. Die ikonische Karosserieform des neuen Kia ProCeed

und sein sportliches Styling sind das Ergebnis einer selbstbewussten,

kühnen Vision. Die perfekte Balance zwischen lässiger Dominanz und Understatement.

Ohne es extra betonen zu müssen.

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Abgebildetes Modell: Kia ProCeed GT­Line 1.4 T­GDi aut. mit 7­Stufen­Automatik DCT (Doppelkupplungsgetriebe), 140 PS, CHF 34‘900.–* und Metallic­Lackierung CHF 650.–, CHF 35’550.–*,

5,9 l/100 km, 135 g CO 2/km, Energieeffizienzkategorie F, CO 2­ETS 31 g/km, Emissionsklasse Euro 6d Temp, Kia ProCeed GT 1.6 T­GDi aut. mit 7­Stufen­Automatik DCT (Doppelkupplungsgetriebe),

204 PS, CHF 37’900.–*, 6,8 l/100 km, 155 g CO 2/km, Energieeffizienzkategorie G, CO 2­ETS 36 g/km, Emissionsklasse Euro 6d Temp. Durchschnitt aller in der Schweiz verkauften Neuwagen:

137 g CO 2/km (unverbindliche Preisempfehlung inkl. MwSt.). CO 2­ETS = CO 2­Emissionen aus der Treibstoff­ und/oder Strombereitstellung.

Fahrweise, Strassen­ und Verkehrsverhältnisse, Umwelteinflüsse und Fahrzeugzustand können Verbrauchs­ und CO 2­Emissionswerte beeinflussen. Die angegebenen Verbrauchs­ und

CO 2­Emissionswerte wurden nach dem WLTP­Messverfahren auf dem Prüfstand ermittelt und in NEFZ­Werte umgerechnet.

* Prämie CHF 2’000.– bereits abgezogen. Die Aktion ist gültig bis 31.3.2019 oder solange Vorrat.

Kia Motors AG, 5745 Safenwil, 062 788 88 99


Neuheiten

TOYOTA RAV4

STARKER CHARAKTERTYP

Alleine in Europa hat Toyota den RAV4 seit seiner Lancierung vor 25 Jahren über

eine Million Mal verkauft. Die 5. Generation stellt die nächste Evolutionsstufe dar

und kommt in der wichtigsten Version (Hybrid-Allrad) im April in die Schweiz.

Mit einem Stauvolumen von 580 bis 1690 Liter

ist der RAV4 die Nummer 1 in seiner Klasse.

Der Toyota RAV4 misst sich in seiner Klasse mit starken Konkurrenten wie dem VW Tiguan, Ford

Kuga, Honda CR-V oder Nissan Qashqai.

B

ei seiner Einführung im Jahr

1994 besass der RAV4 noch

eine Alleinstellung. Viele andere

Marken sind dem Vorbild

inzwischen gefolgt. Optisch ist der neue

RAV4 mehr Mainstream als seine vier

Vorgänger. Zumindest aber sind die Designer

der Ansage ihres CEO Akio Toyoda

(«Wir bauen keine langweiligen Autos

mehr!») konsequent gefolgt.

MEHR PLATZ UND

KOMFORT DANK TNGA

Toyota will mit dem neuen RAV4 auch

Familien in urbanen Gebieten ansprechen,

die keinen Allradantrieb brauchen.

So ist der 2,0-Liter-Benziner (175 PS) in

Kombination mit dem 6-Gang-Schaltgetriebe

und der Basisausstattung Active

als Fronttriebler (FWD) erhältlich. Zu einem

Einstiegspreis von 30 900 CHF. Die

2,5-Liter-Vierzylinder-Hybridversion mit

218 System-PS, stufenlosem CVT-Automatikgetriebe

(e-Multidrive) und FWD kostet

ab 36 900 CHF. Dank der neu entwickelten,

intelligenten Kombination aus Benzinund

Elektroantrieb soll sich der Hybrid

FWD mit einem Normverbrauch von nur

4,5 l/100 km und einem CO2-Ausstoss von

102 g/km begnügen.

Wir konnten dem neuen Toyota RAV4

in Barcelona, im gebirgigen Hinterland

Kataloniens und auf einem Offroad-Parcours

während eines ganzen Tages ausgiebig

auf den Zahn fühlen. Dabei hinterliess

der Japaner viele positive Fahreindrücke,

von bequem bis dynamisch. Anlass zur

Kritik gibt einzig das CVT-Automatikgetriebe,

welches unter Last zu lange nach

der richtigen Motordrehzahl suchen muss,

was sich auch akustisch negativ auswirkt.

Im Gelände hingegen schlägt sich der 222

PS starke 2,5-Liter-Hybrid-Allradler (ab

45 900 CHF) hervorragend. Sehr hilfreich

ist der neue «Trail Mode», dessen System

ein einzelnes durchdrehendes Rad abbremst

und so praktisch jedes Gelände

souverän meistert.

Eine Premiere im Midsize-SUV-Segment:

Der «Smart View Mirror» bildet vom Umfeld

hinter dem RAV4 eine kamarabasierte Panoramaansicht

ab.

Die prägnanten Ecken und Kanten des Exterieurs

setzen sich auch im modern strukturierten

Innern fort.

Dass der RAV4 nahezu alle Fahransprüche

abdeckt, liegt auch an der komplett

neuen TNGA-Plattform des 4,60 Meter

langen Midsize-SUV. Die 5. Generation

hat einen längeren Radstand sowie kürzere

Überhänge. Das ermöglicht spürbar

mehr Platz und Komfortgewinn im Innenraum.

Toyota hat den RAV4 zudem serienmässig

vorbildlich ausgestattet. Bereits

die Einstiegsversion verwöhnt ab Werk mit

LED-Scheinwerfern, 17-Zoll-Leichtmetallfelgen,

Klimaautomatik und dem «Toyota

Safety Sens»-System. Dazu gehört eine

intelligente, adaptive Temporegelung, die

den RAV4 von 0 km/h bis zur Höchstgeschwindigkeit

beschleunigt. Den Spurt auf

Tempo 100 schafft er in 8,1 Sekunden.

Toyota rechnet für 2019 mit 2300

RAV4-Verkäufen alleine in der Schweiz.

Neun von zehn Kunden dürften sich dabei

für die Hybridversion in Verbindung mit

Allradantrieb entscheiden.

Text Markus Rutishauser / Bilder Werk

NR. 01/2019

AUTO

21


REISEN

TEL AVIV

STADT DER

TAUSEND GESICHTER

Der herrliche Blick von Jaffa auf Tel Aviv.

Tel Aviv liegt als Stadt für einen spannenden Citytrip voll im Trend.

Zu Recht! Die Stadt mit breitem Sandstrand und aufregender

Skyline ist eine Entdeckung.

M

orgens um halb sieben

ist schon viel los am

Strand. Jogger laufen

an der Strandpromenade

und ein paar Wagemutige begrüssen

den Tag schwimmend im Meer. Alt und

Jung sind auf den Beinen und machen sich

fit für den Tag.

Cityguide Jizhak bringt es auf den

Punkt: «Während die Einwohner von Jerusalem

die Last von 3000 Jahren Geschichte

auf ihren Schultern tragen müssen, haben

die Einwohner der jungen Stadt Tel Aviv

diese Verpflichtung nicht.» Tel Aviv wurde

erst 1909 als Vorort der antiken Hafenstadt

Jaffa gegründet. Heute ist Jaffa ein

Stadtteil von Tel Aviv.

Tel Aviv schmiegt sich an einen 14 km

langen Mittelmeerstrand. Sonnenanbeter,

Surfer und Badende treffen sich hier. «Früher

haben wir in den Sommermonaten, die

meiste Zeit am Strand verbracht. Wir haben

‹Ozeanologie› studiert», verrät Jizhak

mit einem Augenzwinkern. Daran hat sich

bis heute nicht viel geändert. Ein Grossteil

des Lebens findet am Strand und den

Denkmal für die Jaffa-Orange.

zahlreichen Restaurants und Cafés an der

Strandpromenade statt. Diese lässt sich

bestens mit dem Velo erkunden. Den Wind

in den Haaren, den Blick aufs Meer, während

sich im Hintergrund die Glaspaläste

in die Höhe recken – das ergibt ein ganz

besonderes Cityfeeling.

JAFFA – EIN HAUCH VON ORIENT

Am südlichen Ende der Strandpromenade

liegt Jaffa. Ein Hauch von Orient

weht durch die Gassen. Dieser Teil der

Agglomeration steht im spannenden Kontrast

zu der ansonsten europäisch wirkenden

Stadt. Kleine Verkaufsstände säumen

die Strasse. Aus einer Backstube duftet

es nach frischem Brot. Frisch gepresster

Granatapfelsaft wird angeboten. Herrlich

belebend!

Beim Hafen verliert man sich in den

gemütlichen Gassen mit zahlreichen

Kunstgalerien. Mit etwas Glück stösst man

dabei auf den schwebenden Orangenbaum,

mit frischen, süssen Jaffa Orangen. Sie haben

der Stadt den liebevollen Beinamen

«The big Orange» eingebracht.

22

AUTO NR. 01/2019


REISEN

Mezze: orientalische Vorspeise.

GENUSS-HOTSPOT

Die Küche Israels zählt zu den besten

der Welt. Das Essen beginnt meist mit kleinen

Mezze, Vorspeisen, die geteilt werden.

Hummus, eine Paste aus Kichererbsen,

Auberginen in den unterschiedlichsten

Zubereitungsvarianten und frischer Salat

werden in die Tischmitte gestellt. Dann

folgen die Hauptspeisen. Frischer Fisch

oder Fleisch in pikanter Tomatensauce

zum Beispiel – ein Gedicht. Dazu werden

ausgezeichnete israelische Weine gereicht.

Geniesser kommen voll auf ihre Kosten.

Die malerischen Gassen von Jaffa.

NEVE TZEDEK – OASE IN DER STADT

Neve Tzedek ist einer der ältesten

Stadtteile des neuen Tel Aviv. Er wurde von

Familien gegründet, die ausserhalb des damals

dicht besiedelten Jaffas eine friedliche

Oase suchten. Eine Oase ist Neve Tzedek

Info

Anreise:

El Al und Swiss fliegen Tel Aviv von Zürich

aus direkt an. Der Flug dauert knapp 4

Stunden.

Übernachten:

Vom schicken Fünfsternehotel bis hin

zu einfachen Unterkünften ist in Tel Aviv

für jedes Portemonnaie und für jeden

Geschmack etwas zu finden.

Gut zu wissen:

Am Schabbat (Freitag- bis Samstagabend)

bleiben viele Geschäfte geschlossen und

es fahren keine öffentlichen Verkehrsmittel.

Auch die nationale Fluggesellschaft El

Al fliegt nicht in dieser Zeit. In manchen

Hotels kann es zu einem eingeschränkten

Service kommen.

Reiseveranstalter:

DER Touristik Suisse mit dem Reiseveranstalter

Kuoni bietet den individuellen

Wünschen entsprechende Flüge, Hotels

und Rundreisen an.

ACS-Reisebüros:

Gerne beraten und buchen für Sie die

ACS-Reisebüros in Bern (031 378 01 41),

Zürich (044 387 75 10),

St. Gallen (071 244 63 24),

Muttenz (061 465 40 30)

Locarno (091 751 46 71)

und Sion (027 322 11 15).

Kulinarische Köstlichkeiten aus einer

Bäckerei in Tel Aviv.

heute noch. Kinder spielen auf den Plätzen

und Nachbarn stehen für einen Plausch

beisammen. Umgeben von Hochhäusern,

hat Neve Tzedek seinen dörflichen Charakter

bewahrt. Anfang des 20. Jahrhunderts

lag hier die Wiege von Schriftstellern und

Intellektuellen. Dann fiel das Viertel viele

Jahre dem Zerfall anheim. In den 80er-

Jahren fing man an, es aus seinem Dornröschenschlaf

wachzuküssen. Hübsche

Boutiquen, Restaurants und Bars siedelten

sich an.

Der Rothschild Boulevard ist bekannt für

seine Architektur im Bauhaus-Stil.

BAUHAUS UND MODERNE

Am Rothschild Boulevard spiegeln

sich Häuser im Bauhaus-Stil in den Glasfassaden

der modernen Stadt. Das Viertel

zwischen Dizengoff-Platz und Rothschild

Boulevard zählt seit 2003 zum

UNESCO-Weltkulturerbe. Vor dem Nationalsozialismus

fliehende Juden, unter ihnen

Architekten, die in Deutschland Bauhaus

studiert hatten, siedelten sich hier

an. Sie erschufen in den 30er-Jahren des

20. Jahrhunderts dieses einzigartige Viertel.

Heute flaniert man über die schattige

Allee. Tagsüber ziehen Restaurants, Cafés,

Galerien und Boutiquen die Massen an.

Nach Sonnenuntergang verwandelt sich

das Viertel zum Hotspot für Nachtschwärmer

und Partygänger.

Tel Aviv pulsiert bei Tag und Nacht.

Text und Bilder Ellen Gromann

NR. 01/2019

AUTO

23


CLASSIC

SONDERAUSSTELLUNG AM AUTOMOBILSALON GENF: 70 JAHRE ABARTH & C.

IM ZEICHEN

DES SKORPIONS

Abarth Simca 1300 am Genfer Automobilsalon 1962.

1949 gründete Carlo Abarth in Bologna seine eigene Firma, die Abarth & C.

Das technische Fachwissen erwarb er vor allem während seiner Zeit als Leiter der

Renn abteilung bei Cisitalia. Als diese 1949 in finanzielle Schwierigkeiten kam, übernahm

er mit seiner neuen Firma von Cisitalia Rennfahrzeuge und entwickelte sie weiter.

Abarth wurde als Anbieter von Fahrzeugtuning (Auspuffanlagen, Ansaugkrümmer) sowie

als Hersteller von Eigenkonstruktionen bekannt. Noch im Gründungsjahr dislozierte

die Abarth & C. nach Turin.

K

arl Abarth wurde am 15. November

1908 in Wien geboren,

im Tierkreiszeichen des

Skorpions. In jungen Jahren

war er Velorennfahrer und später einer

der erfolgreichsten Motorradrennfahrer

Europas. Nach schweren Verletzungen

startete er eine neue Karriere als Seitenwagenfahrer

und entwickelte dabei eigene

Gespanne. Obwohl Karl Abarth nach 1945

fast ausschliesslich in Italien lebte, wurde

er der italienischen Sprache nie richtig

mächtig. «Ich brauche nicht wie ein Einheimischer

Italienisch zu sprechen. Es reicht

völlig, dass man mich versteht. Viel wichtiger

ist es, dass ich Italien liebe. Ich möchte

nirgendwo anders leben – und deshalb

GROSSE LIEBE

ZU ITALIEN

akzeptieren mich die Leute hier so, wie

ich bin», wird Abarth zitiert. Nach seinem

Umzug nach Italien wurde aus Karl Abarth

folgerichtig Carlo Abarth, nomen est omen.

Er kam in Kontakt mit Piero Dusio, dem

Gründer der Firma Cisitalia. Weggefährten

Abarths in den Jahren bei Cisitalia waren

Rudolf Hruska und Ferry Porsche. Porsche

entwickelte in der Zeit für Dusio den Typ

360 (1500 ccm Monoposto), mit dem dafür

fälligen Honorar gelang es der Familie

Porsche, Professor Ferdinand Porsche aus

französischer Gefangenschaft zu befreien.

Ab 1946 wurde bei Cisitalia mit der Produktion

des D46 begonnen, eines kleinen, kompakten

Rennwagens, der weitgehend auf Fiat-Komponenten

beruhte und zum Beispiel

von Stuck, Nuvolari oder Rita Rampinelli

24 AUTO NR. 01/2019


ClAssic

Carlo Abarth (15.10.1908–23.10.1979)

gefahren wurde. Kommerziell war Dusio

mit Cisitalia nicht erfolgreich und die Firma

kam dadurch in finanzielle Schwierigkeiten.

Carlo Abarth (Rennleiter bei Cisitalia)

übernahm die Rennsportaktivitäten von

Cisitalia und gründete dafür seine eigene

Firma Abarth & C. in Bologna.

Schon damals gab es bei Abarth zwei

Abteilungen, einmal die Squadra Abarth,

die sich um den Rennsport kümmerte, und

ausserdem die Abteilung, die Auspuffanlagen

und Ansaugkrümmer herstellte. Diese

«Zauberröhren» bildeten immer das Rückgrat

der Unternehmungen von Abarth, 1955

konnten 92 119 Auspuffanlagen abgesetzt

werden. In den 60er-Jahren bauten über

400 Mitarbeiter mehr als 300 000 Exemplare

pro Jahr.

Nachdem sich Abarth bis Mitte der

50er-Jahre vor allem mit Kleinserien und

Einzelstücken – unter anderem auch für

Ferrari und Alfa Romeo – einen Namen hatte

machen können, bedeutete die Vorstellung

des Fiat 600 auf dem Genfer Salon im

März 1955 die grosse Wende. Dieser kleine

Wagen, ein weiterer Geniestreich von Dante

Giacosa (Fiat), sollte für die nächsten mehr

als 15 Jahre die Grundlage aller Aktivitäten

im Rennsport werden.

Carlo Abarth hatte schon früh erkannt,

dass Rekordfahrten ein ausgezeichnetes

Werbemittel für seine Fahrzeuge waren. Es

begann 1956, als ein von Franco Scaglione

auf Basis eines Fiat 600 entworfener Einsitzer

den 24-Stunden-Weltrekord auf sagenhafte

3743,6 Kilometer schraubte, was einer

Durchschnittsgeschwindigkeit von 155,985

km/h entsprach. Am meisten Aufsehen erregten

wahrscheinlich jene Rekordfahrten,

REKORDFAHRTEN

IM JANUAR 1958

die zwischen dem 13. und 20. Januar 1958

mit einem Fiat Abarth 500 (Limousine, also:

26 PS) stattfanden: In den sieben Tagen

schaffte der Winzling eine Durchschnittsgeschwindigkeit

von 108,252 km/h – was

das Vertrauen der potenziellen Kundschaft

in den Fiat 500 enorm steigerte.

Der Porsche 356 Carrera GTL Abarth

Coupé wurde ebenfall von Scaglione entworfen.

Die gegenüber dem Porsche-Basismodell

strömungsgünstigere Coupé-Carrosserie

wurde bei Zagato aus Aluminium

Abarth OT 2000 Persiscopo, 1968.

hergestellt. Insgesamt wurden rund 140 Kilogramm

Gesamtgewicht eingespart. Dank

dem modifizierten Motor, der Leichtbauweise

und der verbesserten Aerodynamik

konnte die bisherige Höchstgeschwindigkeit

um rund 20 Stundenkilometer auf 230

km/h gesteigert werden. Insgesamt wurden

nur 20 Stück gebaut. Der Abarth-Simca

1300 GT war das erste Produkt der Zusammenarbeit

von Abarth und Simca. Als Basis

diente der Simca 1000, jedoch angetrieben

von dem von Abarth völlig neu konstruierten

1300-ccm-DOHC-Heckmotor. Das

Simca-Abarth-Gesamtpaket war wiederum

sehr leistungsfähig und bei rennsportlichen

Veranstaltungen erfolgreich im Einsatz.

1971 verkaufte Carlo Abarth sein Lebenswerk

an Fiat. Bevor er nach Wien zurückkehrte,

wo er 1979 verstarb, war er

noch eine kurze Zeit für Abarth in Turin

tätig. Abarth zeigte seine Kreationen auch

immer wieder am Internationalen Automobilsalon

in Genf. So zum Beispiel 1957,

als sogar zwei von Pinin Farina designte

Abarth-Rekordwagen in Genf ausgestellt

wurden. Einige davon werden während der

Geneva International Motor Show 2019 in

der Sonderaustellung «Expo Abarth» (Halle

6, Stand 6230) präsentiert. Ein Besuch lohnt

sich!

Text und Bilder Urs P. Ramseier,

Swiss Car Register

Weitere Informationen

www.gims.swiss

Automobilsalon Genf 1957: Abarth-Rekordfahrzeuge (Fotomontage).

NR. 01/2019

AUTO

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OLD- & YOUNGTIMER

AC Cobra

Ein Genuss bei sonnigem Wetter – die verdecklose, bissige AC Cobra mit V8-Power.

YOUNG- UND OLDTIMER-CABRIOLETS FÜR EINSTEIGER

LASS DIE

SONNE REIN!

Es grünt und spriesst. Die ersten warmen Sonnenstrahlen locken nach draussen.

Der Frühling ist da … und damit die Lust auf eine Ausfahrt mit dem Wind im Haar.

Fehlt nur das passende Cabriolet.

Morgan Plus4

Morgan Plus4

D

ieses Manko muss nicht sein.

Vielfältig und verlockend ist

das Angebot an attraktiven

offenen Klassikern. Spass soll

es machen, das neue respektive alte Cabriolet

… und ins Budget passen. Daher

sollte neben der Kaufsumme eine Reserve

für den Unterhalt eingeplant werden, da

ältere Fahrzeuge mehr Kosten verursachen

als modernere Autos. Unsere Empfehlungen

fokussieren sich auf sportliche

Young- und Oldtimer-Cabriolets im Bereich

bis 40 000 Franken, welche als problemlos

im Unterhalt gelten, gleichzeitig

aber ein hohes Mass an Fahrfreude bieten.

Bewusst verzichten wir auf Raritäten

und Oberklassemodelle, die sehr teuer im

Unterhalt sein können. Und wer sorgenfrei

und mit kalkulierbaren Kosten einen

offenen Klassiker geniessen möchte, dem

bietet sich die Alternative, einen Oldie

nach Wahl zu mieten. Dazu mehr nach den

Kaufempfehlungen.

VERY BRITISH – DIE KLASSISCHEN

ROADSTER VON DER INSEL

Ein grundsolider, offener Zweisitzer

mit grosser Tradition ist der kompakte und

äusserst beliebte MG B (1962–1980). Angetrieben

wird er von einem robusten 1,8-Liter-Vierzylinder-Motor

mit 95 PS. Leistung

genug, um den nur 980 kg schweren

Zweisitzer vom Start weg flott zu bewegen.

Dabei sorgt das straff ausgelegte, spurstabile

Fahrwerk für viel Fahrspass. Wer mehr

Power und Sound wünscht, kommt mit

26

AUTO NR. 01/2019


OLD- & YOUNGTIMER

MG B

Alfa Romeo Spider Triumph TR 6

Triumph TR 6

Alfa Romeo Spider

BMW Z3

BMW Z3

MG B

Ford Mustang V8

dem Triumph TR 6 (1968–1976) voll auf

seine Rechnung. Ein sportlicher Brite, eingekleidet

vom deutschen Karosseriebauer

Karmann. Je nach Jahrgang haben die europäischen

Modelle einen 6-Zylinder-Reihenmotor,

der je nach Markt und Jahrgang

124 bis 150 PS liefert. Beide Briten haben

ihren eigenen englischen Charme. Dass die

Perfektion nicht unbedingt ihre Stärke ist,

schmälert die Freude an diesen Roadstern

keineswegs.

BELLA ITALIA –

SÜDLÄNDISCHER CHARME

Emozionalità pur bietet der Alfa Romeo

Spider (1966–1963), ein elegantes,

vom italienischen Designmaestro Pininfarina

gezeichnetes Cabriolet, das viel

Komfort, Platz und Sportlichkeit bietet.

Besonders empfehlenswert ist die zweite,

überarbeitete Generation ab 1971 mit dem

Fastback-Heck und der 2.0-Veloce-Motorisierung.

Dieser brillante 2-Liter-Motor

entwickelt 131 PS und begeistert mit einem

dynamischen Vortrieb in jeder Situation.

In Kombination mit dem sportiven Fahrwerk,

den standfesten Bremsen und dem

heissen Auspuffton wird jede Ausfahrt

zum emotionalen Erlebnis, egal wohin sie

führt.

DEUTSCHE AUTOBAUKUNST –

SOLID UND SCHNELL

Eine Fahrmaschine par excellence ist

der BMW Z3 M Roadster (1997–2002). Ein

offener Youngtimer, perfekt gemacht, um

am frühen, sonnigen Morgen eine herrliche

Passfahrt zu geniessen. Der fahrerorientierte

M Roadster sitzt wie ein Massanzug

und verzichtet mit seiner Kompaktheit auf

überflüssigen Raum und Gewicht. Leichtes

Spiel also für den potenten 321 PS starken

3.2-Liter-Sechszylinder. Je nach Budget

und Anspruch ist bereits der eine Stufe unter

dem M Roadster positionierte BMW Z3

2.8 i mit 192 PS (1996–2000) eine perfekte

Wahl – besonders für Einsteiger, bei denen

«Freude am Fahren» mit 6 Zylindern die

oberste Maxime ist.

MIT KOPF UND BAUCH KAUFEN

So breit wie das Angebot bei klassischen

Oldtimern ist, so unterschiedlich

ist das Qualitätsniveau. Auch bei optisch

gut aussehenden Exemplaren empfiehlt

es sich, genau unter das Blech zu schauen

und einen Experten beizuziehen. Wertvolle

Tipps zum Vorgehen beim Kauf eines

Oldtimers sind unter anderem zu

finden auf www.fine-classic-cars.ch und

www.zwischengas.com

OLDTIMER À LA CARTE

Soll ich – oder soll ich nicht? Wer mit

einem Young- oder Oldtimer liebäugelt,

sich aber noch nicht zu einem Kauf entscheiden

kann, dem bietet «Rent a Classic»

eine geniale Alternative. Dabei lassen

sich über ein neu geschaffenes Buchungstool

per Mausklick eine breite Palette von

Oldtimern zum gewünschten Fahrtermin

mieten. Ebenso im Angebot finden sich lässige

Cabriolets wie Triumph TR 6, Morgan

Plus 4, Ford Mustang V8 oder gar eine giftige

AC Cobra.

Mit anderen Worten: Wer gerne hin

und wieder völlig sorgenfrei einen offenen

Oldtimer fahren möchte, ohne sich um

dessen Pflege und Unterstand kümmern zu

müssen, ist bei «Rent a Classic» genau richtig.

Es gibt keine Kilometerbegrenzung

und die Mietkosten sind attraktiv, besonders

für Mehrfachnutzer, die als Mitglieder

von einer 30 %-Reduktion profitieren.

Oldtimer à la carte mit Bonus online zu buchen,

das passt doch perfekt und ist allemal

eine verlockende Alternative zu einem

Kauf. www.rentaclassic.swiss

Text Christoph Bleile

Bilder Christoph Bleile, Zwischengas, zVg

NR. 01/2019

AUTO

27


VERKEHRSSICHERHEIT

FAHRERASSISTENZSYSTEME

VIELE WICHTIGE

HELFER AN BORD

Das Angebot von Assistenzsystemen in Autos hat in den letzten Jahren erheblich

zugenommen. Die Möglichkeiten sind enorm und längstens nicht ausgeschöpft.

Schien es vor zehn Jahren undenkbar, ein Fahrzeug selbstständig einparken zu lassen,

ist diese Fahrerhilfe heute optional bereits in vielen Fahrzeugen erhältlich.

Was sind Assistenzsysteme überhaupt und worin unterscheiden sie sich?

Toter-Winkel-Warner (Blind Spot Detection) und Ausparkassistent.

SYTEME ERHÖHEN

DIE SICHERHEIT

G

rundsätzlich lässt sich feststellen,

dass Fahrerassistenzsysteme

(FAS) elektronische

Zusatzeinrichtungen

im Motorfahrzeug sind, die der Unterstützung

des Fahrers in bestimmten Fahrsituationen

dienen. Im Fokus liegen dabei die

Erhöhung der Sicherheit, die Steigerung

des Fahrkomforts sowie eine Verbesserung

der Wirtschaftlichkeit. Die FAS greifen

teilautonom oder autonom in Antrieb

(Gas, Bremse), Steuerung (Park-Lenk-Assistent)

und Signalisierungseinrichtungen

des Fahrzeuges (Blinken der Bremsleuchten

bei Notbremsung) ein. Es gibt

auch FAS, die den Fahrer kurz vor oder

während einer kritischen Situation warnen.

So weist die Reifendruckkontrolle

beispielsweise mittels Signalisierung darauf

hin, wenn in einem Reifen der Druck

abfällt, und gibt dem Fahrer via Bordcomputer

eine Empfehlung, was zu tun

ist. Dieses FAS kann vom Fahrzeuglenker

nicht abgeschaltet werden. Ebenso

können das Antiblockiersystem oder der

elektronische Bremsassistent nicht einoder

ausgeschaltet werden. Sie funktionieren

autonom. Jedoch gibt es andere

Systeme, die je nach Bedarf zu- oder abgeschaltet

werden können. Zum Beispiel die

Stop-and-go-Funktion, die den Motor in

stehendem Zustand automatisch abstellt

und wieder startet.

City-Notbremsfunktion.

Je nach Hersteller ändern sich die

Bezeichnungen und Abkürzungen, die

Funktionen bleiben aber absolut vergleichbar.

So beispielsweise der elektronische

Brems assistent. Je nach Hersteller lautet

die Abkürzung EBA, BAS oder aus dem

Englischen ABA für Active Brake Assist. Er

verstärkt die Bremskraft und sorgt dafür,

dass der notwendige Pedaldruck, um eine

Spurhalteassistent (Lane Assist).

Notbremsung auszulösen, auf den maximal

möglichen Bremsdruck erhöht wird.

Der Bremsassistent ist eine Weiterentwicklung

des ABS, dem Antiblockiersystem.

Das Angebot an FAS ist sehr umfangreich,

eine abschliessende Auflistung hier

leider aus Platzgründen nicht möglich. Jedoch

finden Sie die heute gängigsten FAS in

der Box.

28 AUTO NR. 01/2019


VERKEHRSSICHERHEIT

Nightvision – Nachtsichtunterstützung (erkennt per Wärmebildkamera Personen und Tiere in der Dunkelheit).

Als Lenker ist es gut zu wissen, welche

Systeme im eigenen Fahrzeug verbaut sind.

Um hier einen guten Überblick zu erhalten,

berät Sie der Garagist Ihres Vertrauens

gerne. Für alle, die sich detaillierter über

die einzelnen Systeme informieren möchten,

finden sich ausführliche Erklärungen

im jeweiligen Fahrzeugbeschrieb. Zusammen

mit Online-Lexika lassen sich so viele

offene Fragen klären. Dies alles trägt zum

theoretischen Wissen über FAS bei. Wie

Stauassistent.

FAHRERASSISTENZSYSTEME IM ÜBERBLICK

• Antiblockiersystem ABS

• Antischlupfregelung ASR (auch Traktionskontrolle

TCS oder Automatische Stabilitäts-Control

ASC genannt)

• Aufmerksamkeits-Assistent (Fahrerzustandserkennung,

Müdigkeitserkennung)

• Bergabfahrthilfe (Hill Descent Control HDC)

• Berganfahrthilfe (Hill Hold Control HHC)

• Beschleunigungs-Assistent (Launch

Control LC)

• Elektronischer Bremsassistent EBA, BAS

(auch Emergency Brake Assist EBY, Active

Brake Assist ABA)

• Intelligente Einparkhilfe (mit Parksensoren,

akustischer Warnung, visuell auch mit

Rückfahrkamera, Intelligent Parking Assist

System IPAS)

• Elektromechanisch angetriebene Servolenkung

(auch Aktivlenkung oder Dynamiklenkung,

Electric Power Steering EPS,

Electric Power Assisted Steering EPAS)

• Elektronische Differenzialsperre EDS

• Adaptiver Fernlichtassistent

• Adaptive Geschwindigkeitsregelanlage

AGR (auch Abstandsregeltempomat oder

Automa tische Distanzregelung ADR

• Intelligente Geschwindigkeitsassistenz

(Geschwindigkeitswarnsystem)

• Kollisionswarn- und Schutzsystem

• Adaptives Kurvenlicht

• Lichtautomatik, Lichtsensor

• Nachtsicht-Assistenz

• Notbremsassistent (Automatische Notbremsung

ANB, Abstandswarner)

• Notbremssignalisierung (Bremslicht/

Warnblinksignal bei Not-/Vollbremsung)

• Autonomes Notbremssystem (auch vorausschauender

Notbremsassistent)

• Reifendruckkontrollsystem RDK

• Spurerkennungssystem (Lane detection

system)

• (Aktiver) Spurhalteassistent LDP, LDW. LKA

oder LKAS

• Spurwechselassistent (Totwinkel-Überwachung)

ÜBEN ERHÖHT

DIE ROUTINE

sich die einzelnen Systeme in der Praxis

verhalten und wie Sie als Fahrer damit

umgehen sollten, das lässt sich am besten

in einem Fahrtraining entdecken und trainieren.

Verschiedene Bremsmanöver, fahrdynamische

Systeme testen, mit und ohne

Antischlupfregelung fahren, das alles und

noch viel mehr bietet ein ausgewogenes

Fahrtraining. Ein solches Training macht

nicht nur Spass, es trägt auch zu mehr Verkehrssicherheit

bei. Fahrzeuglenker, die

ihre Systeme kennen und sie einzusetzen

wissen, sind sicherer unterwegs. Fahrtrainingsangebote

finden Sie auf der Webseite

des ACS auf www.acs.ch unter Verkehrssicherheit

– Fahrkurse. Gerne beraten wir

Sie auch telefonisch unter 031 328 31 11.

Text Anita Brechtbühl / Bilder zVg

NR. 01/2019

AUTO

29


MOTORSPORT

OPC-CHALLENGE:

STRAHLENDE SIEGER

Die Sieger der OPC Challenge 2018 durften

kürzlich ihre verdienten Auszeichnungen

entgegennehmen. René Zogg vom

Germann Racing Team in Hunzenschwil

dominierte in der Einzelwertung mit 288

Punkten. Er gewann zwar keines der neun

Rennen, lag aber immer konstant weit vorne.

Zweiter wurde Rolf Tremp von der Auto

Bollhalder AG (Wattwil), Dritter Jean-Philippe

Jaquier vom Team Milliet (Crissier).

Sieger im Teamcup wurde das Fahrerteam

Marcel Muzzarelli, Stephan

Tschaggelar und Christian Mettler vom

Team Metropol Garage in Amriswil mit

306 Punkten. Platz 2 erreichte das Team

Auto Bollhalder (Fahrer Rolf Tremp, Roland

Graf und Andreas Gähler) mit 254

Punkten. Das Team AHG Cars (Fabian Logos,

Pierre Cosandier, Marcel Fritsch und

Max Langenegger) erkämpfte sich mit 232

Punkten den dritten Platz.

Die OPC Challenge wurde seit 2006

von der Sportkommission des Opel-Händlerverbandes

organisiert. Christian Mettler,

Präsident der Sportkommission: «Bis

2018 kamen beeindruckende 934 Starts

von einzelnen oder mehrfach startenden

Teilnehmern zusammen. 2019 wird die

OPC Challenge pausieren. In welcher Form

der beliebte Markenpokal 2020 weitergeführt

wird, ist derzeit noch offen.»

Text pd / Bilder Peter Wyss

Einzelpodium (von links): Rolf Tremp (2.),

René Zogg (1.) und Jean-Philippe Jacquier (3.).

RENNFEELING PUR IM

SUZUKI SWIFT SPORT

Steigen Sie ein und erleben das Rennfeeling

mit Ihrem Suzuki Swift Sport!

S

uzuki engagiert sich seit Jahren

in der Schweizer Motorsportszene

und ab der Saison 2019

sind wir wieder mit einem

eigenen Markencup am Start! Der SUZU-

KI SWISS RACING CUP ist eine kostengün

stige Möglichkeit für enthusiastische

Amateursportler, wettkampfmässigen

Motorsport zu betreiben. Mit dem Start

im SUZUKI SWISS RACING CUP profitieren

Sie von attraktiven Prämien von bis zu

CHF 5000.– sowie Reifengutscheinen im

Wert von bis zu CHF 1500.–!

MOTORSPORT FÜR JEDERMANN:

EINSTEIGEN UND LOSFAHREN

Der SUZUKI SWISS RACING CUP ist

ideal, um erste Erfahrungen im Motorsport

zu sammeln. Keine Motorsporterfahrung

und Vorbedingungen wie Rennlizenzen

sind nötig. Jedermann kann mit einem serienmässigen

Swift Sport (1.4-Liter-Motor

ab 2018) und einer Gastfahrerlizenz von

Autosport Schweiz Motorsportatmosphäre

für ein Rennen einfach und kostengünstig

erleben.

CHF 300.– pro Rennen (vorausgesetzte

Absolvierung von mindestens drei Slaloms)

winken dem Gewinner der Schlusswertung

2019 CHF 5000.– Prämie sowie

ein Yokohama-Reifengutschein im Wert

von CHF 1500.–.

ANMELDUNG

Die Einschreibung am SUZUKI SWISS

RACING CUP ist Voraussetzung für die Teilnahme

an der Jahreswertung. Bezüglich

Vorschriften, Ausrüstung und so weiter,

sind die geltenden Richtlinien des Reglements

zu beachten. Weitere Infos zur Anmeldung

und das Reglement finden Sie unter

www.suzukiautomobile.ch/motorsport

Text und Bilder pd

Rennkalender Slalom 2019

(provisorisch, Änderungen vorbehalten)

06. APRIL Interlaken

27. APRIL Frauenfeld

18. MAI Bière

25. MAI Bure

Team-Cup-Sieger (von links): Christian Mettler,

Stephan Tschaggelar und Marcel Muzzarelli.

ATTRAKTIVE PRÄMIEN

Die Suzuki Automobile Schweiz AG

wird die Suzuki-Swift-Sport-Piloten mit

grosszügigen Prämien unterstützen. Nebst

den attraktiven Teilnahmeprämien von

15. JUNI Romont

22. JUNI Chamblon

21. SEPTEMBER Drognens

05. OKTOBER Ambri

30

AUTO NR. 01/2019


TOURISMUS

AIROLO TI

EIN PARADIES

FÜR JEDERMANN

Profi- oder Freizeitsportler,

Fans von Wintertrekking

oder ganz

einfach Liebhaber der

Berge: Eine 7-minütige

Fahrt mit der Seilbahn

führt zu allem, was

Sie sich wünschen –

konzentriert an einem

einzigen Ort.

D

as Skigebiet Airolo-Pesciüm

am Fuss des Gotthardmassivs

ist nur 200

Meter von der Autobahnausfahrt

entfernt. 500 kostenlose Parkplätze

stehen zur Verfügung. Auch mit

dem Zug ist das Dorf gut erreichbar: Ein

kostenloser Shuttlebus verbindet es mit

dem Hauptbahnhof. Airolo mit seinen 30

km Pisten bietet seinen Gästen wunderschöne

Landschaften. Es ist der ideale Ort

für Bergtouren und Outdoor-Sportarten.

Ab Mitte Februar erreicht die Sonne das

gesamte Gebiet und die Temperaturen

steigen leicht an, sodass das Ende der Saison

die beste Zeit zum Skifahren ist!

ABWECHSLUNGSREICHES

PROGRAMM

Mit seinem reichhaltigen und abwechslungsreichen

Kalender ist Airolo

ein 360-Grad-Erlebnis zu jeder Tageszeit.

Für die Kleinen beginnt der Monat März

mit dem Famigros-Tag und den Rennen

des Grand Prix Migros. Wenn Sie etwas

Neues entdecken möchten, können Sie am

16. März das FatBike mit einem erfahrenen

Sportlehrer auf einer dafür reservierten

Strecke ausprobieren. In der Leventina

findet auch eine Etappe des European Freestyle

Cup statt: Verpassen Sie auf keinen

Fall das Rennen auf der Buckelpiste (16. bis

19. März) und die Aerials (21. bis 24. März).

Herrlich gelegen: das Skigebiet Airolo-Pesciüm.

Für die Sportlicheren findet am 23. März

die traditionelle Stralünèda statt, das

Berg rennen der Vollmondnacht mit Fellen,

Schneeschuhen und Skiern.

APRÈS-SKI FÜR GENIESSER

Beginnen Sie Ihren Tag auf der Piste

und beenden Sie ihn in der Iglu-Bar Après-

Ski La Chièuna an der Talstation der Seilbahn,

wo Sie sich entspannen und Ihren

Abend mit Freunden verbringen können.

Die Chièuna ist ein Treffpunkt für Skifahrer

und Nichtskifahrer aus der Alta Leventina.

Sie bietet ausgezeichnete Aperitifs

und Getränke, die man dank einer fantastischen

Hintergrundmusik und einem DJ-

Set besonders gut geniessen kann.

AUCH SOMMER EIN ERLEBNIS

Von Juli bis Oktober verwandelt sich

das Gebiet in ein Paradies für Wanderer,

Mountainbiker und Orientierungsläufer.

Es bietet auch ein erfrischendes Eintauchen

in die kühlen Bergseen sowie verschiedene

Sehenswürdigkeiten wie Muse-

Tageskarten

20% Rabatt für alle ACS-Mitglieder

Die ACS-Mitgliederkarte muss an der

Kasse vorgelegt werden.

Mauro Pini ist der neue Direktor des Skigebiets.

en, Alpen und Wasserfälle. Der perfekte

Ort für Erwachsene und Kinder, Alleinreisende

und grosse Familien! Hier finden sie

Ruhe, Entspannung, Spass und eine gute

Dosis Outdoor-Aktivitäten.

NEUES TICKETING-SYSTEM

Dank dynamischer Preise zahlen Sie

umso weniger, je früher Sie Ihre Tickets

kaufen! Mit regelmässigen Besuchen der

neuen Website www.airolo.ch bleiben Sie

auf dem Laufenden über den Zustand der

Pisten, News und Veranstaltungen.

Wir lieben unsere Geschichte, unsere

Kultur und unsere Besonderheiten – und

bewahren unsere Authentizität!

Text pd / Bilder Luca Crivelli, Werner Morelli

NR. 01/2019

AUTO

31


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Seltenes Gespann: Ein bulliger Saab 9-7 X Aero zieht einen zierlichen Saab 96 Sport Monte Carlo.

PROBLEMLOS MIT DEM OLDTIMER INS AUSLAND

GRENZERFAHRUNG

Gross ist die Vorfreude auf den Start an einer tollen Oldtimer-Veranstaltung im Ausland.

Ärger am Zoll, happige Bussen und möglicherweise die Beschlagnahmung des Fahrzeuges

wegen ungenügender Dokumente können diese Vorfreude massiv trüben. Was empfiehlt

sich, um problemlos mit dem Oldtimer die Grenze zu passieren?

N

ach zeitintensiven Abklärungen

bei der Eidgenössischen

Zollverwaltung und bei Oldtimer-Besitzern

und Fachbetrieben,

die regelmässig an Veranstaltungen

im Ausland teilnehmen, ergibt sich

folgende Empfehlung. Für in der Schweiz

verzollte und immatrikulierte Oldtimer ist

die Fahrt über die Grenze, ob auf eigener

Achse oder auf einem Hänger/Transporter,

zolltechnisch unproblematisch. Neben

dem gültigen Fahrzeugausweis sind keine

weiteren Papiere notwendig. In einzelnen

südeuropäischen Ländern wie Italien kann

von den Behörden immer noch die «Grüne

Karte (internationale Versicherungskarte)»

verlangt werden. Ebenso empfiehlt

es sich, am Heck einen ovalen CH-Sticker

anzubringen.

Für in der Schweiz verzollte, jedoch

nicht immatrikulierte Fahrzeuge, die

für eine befristete Zeit im Ausland an einer

Veranstaltung teilnehmen, empfiehlt

sich für den Grenzübertritt, unbedingt

ein Carnet ATA zu verwenden. Dieses internationale

Zolldokument wird bei den

kantonalen Industrie- und Handelskammern

des jeweiligen Wohnkantons (www.

sihk.ch) ausgestellt, welche die benötigten

Sicherheiten abdecken. Die Anmeldung

kann online über die Webapplikation der

vereinigten Handelskammern ATA Swiss

(www.ataswiss.ch) erfolgen.

Für die Verwendung eines Carnet

ATA, das ein Jahr Gültigkeit hat, sprechen

viele Vorteile. Einerseits sind die schweizerischen

und andererseits die ausländischen

Grenzformalitäten abgedeckt und es

muss keine Sicherheitsleistung im Ausland

geleistet werden. Gleichzeitig sind mehrere

Grenzübertritte innerhalb der Gültigkeitsfrist

des Carnet ATA möglich.

Mit einem Carnet ATA ist der Grenzübertritt

bei allen besetzten Grenzübergängen

– wie bsp. Basel/Weil am Rhein, der

während 24 Stunden besetzt ist –, möglich.

Von anderen Zollformalitäten wie

einer ZAVV (Zollanmeldung für die vorübergehende

Verwendung) ist dringend

abzusehen, da diese nur gültig ist für

die schweizerischen Exportformalitäten,

nicht aber für die Importformalitäten in

andere Länder. Ebenso hat ein Carnet de

passage en douane (CPD) in der Schweiz

keine Gültigkeit.

Weitere Informationen zu Zollstellen,

Öffnungszeiten und Dokumenten sind auf

der Webseite der Eidgenössischen Zollverwaltung

www.ezv.admin.ch zu finden,

Infos zu ausländischen Zollbehörden auf

www.wcoomd.org/en/about-us/wco-members/wco-regional-websites.aspx

Eine bequeme, aber nicht so günstige

Lösung wäre, eine spezialisierte Transportfirma

für den Hin- und Rücktransport

zu beauftragen. Starten allerdings mehrere

Fahrer aus der Schweiz an der gleichen

Veranstaltung im Ausland, und es ergibt

sich dadurch ein passendes Transportvolumen

von mehreren Oldtimern für einen

Laster, könnte das durchaus eine bezahlbare

Alternative sein.

Eine Übersicht von entsprechenden

Transportunternehmen ist unter anderem

auf www.fine-classic-cars.ch zu finden.

Text und Bild Christoph Bleile

NR. 01/2019

AUTO

33


ACS

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Off Road Drive (4×4)

Besitzen Sie ein Off-Road-Fahrzeug und

können auf Schweizer Strassen seine

Möglichkeiten nicht austesten? Dann

lernen Sie die Grenzen Ihres Fahrzeugs

auf der abgesperrten Piste in Ederswiler

JU unter fachmännischen Anweisungen

kennen.

Theorie

Bodenfreiheit, Böschungs- und Rampenwinkel,

Schwerpunkt, Fahrwerk, Achsverschränkung,

Kippgrenze, Motordrehmoment

und Leistung, Geländereduktion, Antriebssysteme,

Differenzialsperren und andere

Traktionshilfen, Bereifung und Luftdruck

je nach Einsatz und Witterung.

Praxis

Fahrzeughandling, Sperren, Reduktionsgetriebe,

Fahren in leichtem und schwierigem

Gelände, Gangwahl, Bremsen mit oder

ohne ABS, Befahren von Steigungen und

Gefällen an der Traktionsgrenze, Fahren

quer zum Hang, Spur verhalten über Brücken,

Einschätzen des Schwierigkeitsgrades

je nach Witterungsbedingung.

Kursort

Trainingsgelände in Ederswiler JU

Kursdaten

Samstag, 08. Juni 2019

Samstag, 22. Juni 2019

Samstag, 24. August 2019

Samstag, 28. September 2019

Kurskosten

(eine Person pro Fahrzeug)

CHF 375.– für ACS-Mitglieder

CHF 405.– für Nichtmitglieder

Verpflegung im Restaurant auf eigene Kosten.

Pro Fahrzeug kann ein Beifahrer (nicht fahrberechtigt)

angemeldet werden: CHF 60.– .

Aus Sicherheitsgründen sind Kinder unter

16 Jahren als Begleitperson nicht zugelassen.

Fahrzeug

Fahrzeuge ohne Reduktionsgetriebe (Gelände-Untersetzung)

sind nur bei genügender

Bodenfreiheit zugelassen. Absprache empfehlenswert.

Besitzen Sie kein 4×4 Fahrzeug? Der ACS

organisiert für Sie ein Off Road-Fahrzeug.

Für mehr Infos kontaktieren Sie uns.

Instruktor

Gérard Bodenheimer

Erfahrene Offroader

fahren stets nach dem Motto:

So gleichmässig wie

möglich und nur so schnell

wie nötig!

Weitere Infos finden Sie unter:

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ACS-QUIZ 1/2019

LÖSUNGSWORT

1. Welches Schmuckstück steht als Synonym für eine enge U-förmige Kurve?

S Haarnadel A Ohrring L Gürtelschnalle

2. Wo befindet sich das rote Licht bei einer Ampel?

E Mitte T oben U unten

3. Die Verlagerung des Verkehrs von Hauptstrassen auf Nebenstrassen nennt sich …

S Schleppverkehr N Kriechverkehr A Schleichverkehr

4. Asphalt besteht aus Gesteinskörnern und …

O Humus N Bitumen K Beton

5. Wie heissen Bauteile, über die die Tragseile von Hängebrücken laufen?

D Pylonen E Silonen I Gurten

6. Wie lautet der Name einer der grössten Autofähren der Welt?

L Color Rainbow N Color Beauty G Color Magic

7. Wie gross war 1900 die weltweite Automobilproduktion?

E ca. 180 A ca. 9500 I ca. 24 000

8. Wie nennt sich die Angst vor dem Autofahren?

O Aviophobie S Amaxophobie N Klaustrophobie

Teilnahmebedingungen:

Mit der Teilnahme akzeptiert

der Teilnehmer diese Teilnahmebedingungen.

Teilnahmeberechtigt

sind ausschliesslich

Mitglieder des Automobil Clubs

der Schweiz.

Der Gewinner wird persönlich

vom Automobil Club der

Schweiz benachrichtigt. Barauszahlung

und Rechtsweg

sind ausgeschlossen.

Teilnahmeschluss ist der

29. März 2019 (Poststempel).

Preis:

Eine Übernachtung inkl.

Frühstück im Hotel

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hoch über Gstaad, auf einer

Sonnenterrasse gelegen.

Herausragend ist die 3500

Quadratmeter grosse Wellness-Oase.

Im Wert von

rund 600 CHF.

Senden Sie uns eine Postkarte

mit dem Vermerk «ACS-Rätsel»

und dem Lösungswort,

Ihrer Mitgliedsnummer und

Adresse an unten stehende

Adresse oder senden Sie uns

das Lösungswort online unter

www.acs.ch/auto-raetsel zu.

Automobil Club der Schweiz

Wasserwerkgasse 39

CH-3000 Bern 13

Lösungswort Ausgabe 08/18

TRAKTION

34

AUTO NR. 01/2019


Donau-Flusskreuzfahrten

mit dem Luxus-Suitenschiff MS Thurgau Ultrabbbbbk

Deluxe Suite (ca. 22 m²) mit franz. Balkon

Salon/Theatron

1

Glanzlichter

der Donau

Passau–Budapest–Passau

8 Tage ab Fr. 990.–

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie in Nebensaison inkl. VP)

1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Ind. Anreise

zum Einsteigeort, Busfahrt und Einschiffung.

2. Tag Melk–Wien Ausflug (1) zum barocken Stift

Melk. Abends in Wien klassisches Konzert (2) oder

individueller Besuch des Vergnügungsparks Prater.

3. Tag Wien Rundfahrt/-gang (1) durch die Kaiserstadt.

Ausflug (2) zum Barockschloss Schönbrunn.

4. Tag Budapest Rundfahrt/-gang (1) . Spaziergang (2)

und Fahrten mit U-Bahn und Panoramastrassenbahn.

Besuche Markthalle und St. Stephan Basilika.

Romantische Lichterrundfahrt (2) am Abend.

5. Tag Budapest–Visegrád Ausflug (1) Puszta. Rundgang

(2) Viségrad. Besichtigung Palast, Weinprobe.

6. Tag Bratislava Rundfahrt/-gang (1) und Fahrt zur

imposanten Burg. Rundgang durch die wunderschöne

Altstadt. Freie Zeit für eigene Erkundungen.

7. Tag Dürnstein Rundgang (1) durch den Weinort

mit mittelalterlichem Stadtkern und Weinprobe.

8. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Ausschiffung,

Busrückfahrt und individuelle Heimreise.

Reisedaten 2019 Es het solangs het Rabatt

21.06.–28.06. 500 23.08.–30.08. 500

28.06.–05.07. 500 13.09.–20.09. 500

19.07.–26.07. 600 20.09.–27.09. 500

26.07.–02.08. 600 (6) 11.10.–18.10. 800

16.08.–23.08. 500 18.10.–25.10. 1100

2

8-Länderfahrt

zum Donaudelta

Passau–Donaudelta–Passau

15 Tage ab Fr. 2790.–

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie in Nebensaison inkl. VP)

1. Tag Zürich/St. Margrethen–Passau Ind. Anreise

zum Einsteigeort, Busfahrt und Einschiffung.

2. Tag Wien Rundfahrt/-gang (1) durch Kaiserstadt.

3. Tag Puszta Ausflug (1) Pustza mit Reitvorführung.

4. Tag Belgrad Rundfahrt/-gang (1) , Besuch Festung.

5. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke.

6. Tag Bukarest Ausflug (1) durch das «Paris des

Ostens» mit Parlament und Triumphbogen.

7. Tag Donaudelta Rundfahrt (1) mit Ausflugsbooten

oder Rundfahrt Delta intensiv (3) mit kleinen

Schnellbooten. Ausflug (2) zum Schwarzen Meer.

8. Tag Rousse Rund fahrt/-gang (1) durch Hafenstadt.

9. Tag Eisernes Tor Passage der Kataraktenstrecke.

10. Tag Belgrad–Novi Sad Ausflug nach Novi Sad (1) .

11. Tag Mohács Ausflug (1) ins mediterrane Pécs.

12. Tag Budapest Rundfahrt/-gang (1) und freie Zeit.

13. Tag Bratislava Rundfahrt/-gang (1) zur imposanten

Burg und durch die wunderschöne Altstadt.

14. Tag Weissenkirchen Ausflug (1) zum Benediktinerkloster

Stift Melk (UNESCO-Weltkulturerbe).

15. Tag Passau–St. Margrethen/Zürich Ausschiffung,

Busrückfahrt und individuelle Heimreise.

Reisedaten 2019 Es het solangs het Rabatt

07.06.–21.06. 1000 30.08.–13.09. 1000

05.07.–19.07. 1000 27.09.–11.10. 1300

02.08.–16.08. 1000 25.10.–08.11. 2500

Wellness

MS Thurgau Ultrabbbbbk

Luxusschiff mit 53 Suiten und 7 Kabinen mit Platz für

120 Gäste. Alle Suiten mit Dusche/WC, Föhn, TV, Radio,

Telefon und individuell regulierbarer Klimaanlage. Suiten

auf Mittel- und Oberdeck mit franz. Balkon, Minibar

und Safe. Mini Suiten (ca. 14 m²) und 2-Bettkabinen (ca.

12 m²) auf Hauptdeck mit nicht zu öffnenden Fenstern.

Die Junior Suiten sind ca. 15.5 m² gross. Deluxe Suiten

(ca. 22 m²) mit Sitzgruppe. Queen Suiten (ca. 30 m²)

mit getrenntem Wohn-/Schlafbereich und Balkon. Zur

Bordausstattung gehören Panorama-Restaurant,

Panorama-Salon/Theatron, Wiener Café, Shop, Wellness/Fitness,

Sonnendeck. Gratis WLAN nach Verfügbarkeit.

Lift zwischen Mittel- und Oberdeck. Nichtraucherschiff

(aus ser Smoker’s Lounge und Sonnendeck).

Leistungen: Kreuzfahrt inkl. VP, Bustransfer Zürich Flughafen/St.

Margrethen Bahnhofplatz–Passau v. v., Thurgau

Travel Bordreiseleitung, Audio-Set bei allen Ausflügen

Preise p. P. in Fr. (vor Rabattabzug) 1 2

2-Bettkabine Hauptdeck 2090 4190

Mini Suite Hauptdeck (5) 2190 4290

Junior Suite Mitteldeck, franz. Balkon 2490 4890

Junior Suite Oberdeck, franz. Balkon 2690 5290

Deluxe Suite MD, franz. Balkon (5) 2890 5690

Deluxe Suite Oberdeck, franz. Balkon (5) 3090 6090

Queen Suite Oberdeck, Privatbalkon (5) 3590 7090

Zuschlag Alleinbenutzung

auf Anfrage

Ausflugspaket (6/11 Ausflüge) 190 390

Zuschlag Ausflug Donaudelta intensiv 45

Ausflug Schwarzes Meer – 60

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auf Anfrage

Bratislava

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Basel–Cochem–Trier–Basel 9 Tage ab Fr. 1590.–

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Ab-Preise: günstigste Kategorie in Nebensaison, inkl. VP.

(1) Im Ausflugspaket enthalten, vorab buchbar | (2) Fak. Ausflug vorab oder an Bord buchbar | (3) Gegen Aufpreis zum Ausflugspaket vorab buchbar

(5) Nicht zur Alleinbenutzung möglich | (6) Fotopaket buchbar für Fr. 190.– | Programmänderungen vorbehalten | Reederei/Partnerfirma: KD/River Chefs

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ACS 03/19

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