AJOURE´ Magazin Juni 2019

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AJOURE / LIEBE & BEZIEHUNG

Hate

Fuck

WARUM DIE LUST AM HASS

SO UNWIDERSTEHLICH IST

In zwischenmenschlichen Beziehungen

findet sich kaum ein heftigerer Gegensatz

als Liebe und Hass. Diese Urgewalten

stehen zwar auf den ersten Blick in

völligem Konflikt zueinander, liegen

aber zuweilen näher beisammen als dir

vielleicht bewusst ist. Wir zeigen dir, was

Hate Sex ist und was ihn so begehrenswert

macht.

Sex oh ne Liebe

Wir alle sehnen uns nach Zuneigung

und Geborgenheit, eng umschlungen im

Bett zu kuscheln und füreinander da zu

sein. In den allermeisten Fällen resultiert

Sex in Beziehungen aus Liebe heraus,

oder zumindest aus gegenseitigem Interesse

und Sympathie. Der sogenannte

Hate Fuck hingegen erwächst aus einer

gegenläufigen Emotion: Hass. Beides

sind äußerst intensive und unberechenbare

Emotionen, aus denen sexuelles

Interesse entstehen kann. Die Intensität

kann in beiden Fällen sehr ausgeprägt

sein, lediglich die Art des Sex verändert

sich und es eröffnet sich eine völlig

andere Erfahrung. Landet ein Pärchen

durch Liebe im Bett, ist der Akt zärtlich,

sanft und gefühlvoll. Das ganze Erlebnis

basiert auf Vertrauen, man sorgt sich

umeinander, möchte sich gegenseitig

verwöhnen und geht auf Vorlieben und

Wünsche ein.

Sexuelle Gefühle können

jedoch auch aus Hass

entstehen, wobei der Fokus

auf den eigenen Bedürfnissen

liegt. Dabei steht vielmehr

die körperliche Befriedigung im

Vordergrund als der Austausch von

Zärtlichkeiten. Rough Sex zeichnet

sich insbesondere dadurch aus, dass das

selbstsüchtige, animalische Vergnügen

Mittelpunkt des Geschehens wird und

Grenzen überschritten werden können,

die ansonsten unangetastet bleiben.

Kratzen, Beißen und Spielzeuge sind dabei

nur einige Beispiele für Neigungen,

die Pärchen ansonsten für sich behalten

würden.

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