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MagazinverlagBremen

November 2017

Musical Theater

Am Richtweg geht es weiter

Julia Engelmann

Erstes Musikalbum erscheint

Was macht eigentlich?

Melitta-Mann Egon Wellenbrink im Interview

TIPPS

&

TERMINE

Konzerte, Theater

und mehr

Besondere Bremer: Sven Regener exklusiv im Interview

Musiker, Autor, Künstler


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Das Musical

Theater bleibt!

Haben Sie auch Mitte

Oktober das Donnern

in der norddeutschen

Tiefebene vernommen? Das

könnte der Stein gewesen

sein, der vielen Bremerinnen

und Bremern vom Herzen gefallen

ist, als klar war, dass

es mit dem Musical Theater

jetzt doch weitergeht. Viele

Shows, Musicals und Konzerte

wären ohne das Haus

am Richtweg wohl gar nicht

möglich und würden in der

Redaktionsleiter Martin Märtens. Stadt nicht mehr stattfinden

Foto: S. Strangmann

können. Natürlich hat es damals

beim Bau viel und auch

gerechtfertigte Kritik gegeben. Die alten, ehemaligen Konzepte

mit einer Langzeit-Bespielung sind gescheitert. Doch mittlerweile

ist das Haus längst kein reines Musical Theater mehr.

Konzerte, Comedy, Magie-Shows, Ballett, Messen und mehr

finden dort neben Musicals regelmäßig statt und ziehen pro

Spielzeit mehr als 100.000 Besucher an. Für die Stadt wäre der

Verlust eines intakten Veranstaltungsgebäudes im Zentrum

der Stadt sicherlich ein schwerer Schlag gewesen. Umso schöner,

dass sich der Immobilienbesitzer und der neue Betreiber

einigen konnten.

Bereits 1985 gründete der gebürtige Bremer Sven Regener

die Band Element Of Crime in Berlin. Zwar feierte die Gruppe

durchaus einige Erfolge in Indie-Kreisen, größere Bekanntheit

erreichte Regener aber durch die Veröffentlichung seines

Debüt-Romans „Herr Lehmann“ 2001. Drei Jahre später erschien

mit „Neue Vahr Süd“ ein weiteres Buch, dessen Handlung

in Bremen spielt. Im September dieses Jahres veröffentlichte

der 56-Jährige mit „Wiener Straße“ sein mittlerweile

achtes literarisches Werk, aus welchem er auch in der Glocke

lesen wird. Im Interview mit dem STADTMAGAZIN verrät der

Autor im Übrigen, dass er sich für die Zukunft durchaus noch

einen zweiten in Bremen spielenden Roman vorstellen könnte.

Durch ihren Poetry-Slam „Eines Tages, Baby“ wurde

Julia Engelmann 2013 praktisch über Nacht zum Internet-Star

und zur Stimme ihrer Generation. Doch die heute 25-Jährige

ließ es nicht auf sich beruhen, ging auf Tournee, veröffentlichte

drei Bücher und bringt nun, Anfang November, ihr erstes

Musikalbum heraus. Das wird sie Ende des Monats im Musical

Theater vorstellen.

Desweiteren steht der November für jede Menge Veranstaltungen.

Mit Maite Kelly, Max Giesinger und Joja Wendt sprachen

wir im Vorfeld ihrer Konzerte. Casper, Die Toten Hosen

und Götz Alsmann kommen an die Weser. Im Theater Bremen

feiert mit „Tom Sawyer“ eine Uraufführung als Familienstück

Premiere während die „Rocky Horror Show“ ins Musical Theater

einzieht. Und zu guter letzter Letzt starten Ende November

auch noch die Weihnachtsmärkte in Bremen und der Umgebung.

Von wegen beschauliche Vorweihnachtszeit …

Viel Spaß beim Lesen wünscht das gesamte Team vom

STADTMAGAZIN Bremen.

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EDITORIAL

3


INHALT

TITELSTORY

Bremer bleibt Bremer 20

Sven Regener im Interview zum neuen Roman „Wiener Straße“

LOKALES

„Nacht der Hotellerie“ 8

Veranstalter Jan Steffen erklärt die Idee hinter der

Ausbildungsmesse im Dorint Park Hotel

Soundtrack einer Generation 10

Julia Engelmann stellt ihr musikalische Debüt vor

Erzählfestival „Feuerspuren“

in Gröpelingen 9

Die besten der Region 14

Die Große Musikvideoshow mit Erika und Charles im Modernes

Musical Theater bleibt 22

Neuer Betreiber wendet Schließung ab

FAMILIE

Energiereicher Lernspaß 33

Neue Science Show im Universum

WELLNESS

Gesund und fit durchs ganze Jahr 34

So bleibt das Immunsystem stark

Backen, Shoppen und mehr

in der Messe Bremen 17

GASTRO

Veganes Kürbiscurry 36

Temi Tesfay verrät eines seiner Lieblingsrezepte

Zepterübergabe 38

Nicole Rudolph löst Chefpâtissier Peter Hauptmeier ab

Delikate Gaumenfreuden 39

Messe Bremen: Fisch & Feines und Bottle Market

AUTO

Sportlicher Roter 40

Der neue Kia Stinger

4

Max Kruse bei der Miss- und-

Mr.-Germany-Wahl 26

WOHNEN UND LEBEN

Mach’s doch selbst! 44

Mit Kreidefarben aus alten Möbeln echte Hingucker kreieren


„Cool Japan“

im Übersee-Museum 64

Fotos: Jan Meier, Messe Bremen, Andreas Gumz, Übersee-Museum

IMPRESSUM

KONZERTE

Musikalische Grenzgänger 50

Irish Folk Festival in Bremerhaven

Düstere Metapher 51

Emo-Rapper Casper stellt neues Album „Lang lebe der Tod“ vor

Joja Wendt liebt die Vielfalt 56

Klassische Klaviermusik trifft verschiedene Stile:

Der Hamburger Star-Pianist im Interview

AUSSTELLUNGEN

Von Schrecken und Heiterkeit 65

Begleitprogramm zur Ausstellung „Max Beckmann. Welttheater“ –

Der November in der Kunsthalle Bremen

WAS MACHT ...

Der „Melitta-Mann“ 66

Fernsehgesicht Egon Wellenbrink im Gespräch

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 5

Kolumne 6

Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH,

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon 04 21 / 36 71-49 90

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion:

Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Kristina Wiede, Jennifer Fahrenholz

Autoren:

Werner Schwarz, Dirk Böhling, Matthias Höllings,

Temi Tesfay, Moritz Mücke

Gestaltung:

B.O. Beckmann

Anzeigen:

Volker Schleich (verantwortlich), Dieter Kück, Norbert Wätjen,

Cornelia Mießner, Anne Zeidler, Per-Uwe Baad, Susanne Franke,

Hermann Bruckmann

Verbreitung:

91.000 Exemplare

Kostenlose Verteilung an ausgewählte Haushalte

und zusätzlich 2.500 Auslagestellen in Bremen

Anzeigenannahme: Tel 04 21 / 36 71-20 55 oder -49 65

Druck:

Druckhaus Humburg GmbH & Co. KG,

Am Hilgeskamp 51-57, 28325 Bremen

Urheberrechte:

Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit

Genehmigung des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild: Sigrun Strangmann

5


6

KOLUMNE

Baby-Boomer Böhling

Soll ich?

Im Bremer Focke Museum läuft gerade eine tolle Ausstellung

mit dem Titel: „Protest und Neuanfang – Bremen

nach 68“. Da geht es also ganz genau um die Zeit,

in der die Generation der Baby-Boomer gerade anfing,

herumzulaufen und zukunftsweisende Fragen zu stellen –

und so eine stelle ich heute auch. Jedes Mal, wenn ich im

Focke Museum bin, schaue ich einmal in der unteren Etage

vorbei, um in kindlichen Erinnerungen zu schwelgen.

Dort sind sie zu finden, die Puppenstuben und Ritterburgen,

wie ich sie einst auf dem Dachboden meiner Großeltern

fand. Aber auch Spielzeug aus den späten 60erund

frühen 70er-Jahren bringen mich zurück in die Zeit,

als ich mit kleinen Plastik-Cowboys die erste Männer-WG

des Fernsehens auf der Ponderosa nachspielte oder später

die Straßen von San Francisco in meinem Kinderzimmer

entstehen ließ. Grundausstattungen von Spielzeugkisten

meiner Freunde finde ich dort wieder, und mein Entzücken

entflammt beim Anblick dieser Devotionalien immer

wieder neu.

Nun muss man wissen, dass mein Arbeitszimmer der

Spielzeugabteilung des Museums gar nicht so unähnlich

sieht! Tatsächlich findet man auch hier jede Menge Zeugen

einer glücklichen 70er-Jahre-Kindheit, und damit hat

auch die Frage zu tun, die ich mir jedes Mal stelle, wenn

ich im Focke Museum zu Gast bin.

Mein größter Schatz inmitten meines eigenen kleinen

Spielzeuglandes ist nämlich meine Gummiauto-Sammlung!

Jawohl! Sie müssen sich das so vorstellen: Ein 60x40

Zentimeter großer Glaskasten, gefüllt mit dreißig kleinen

Gefährten, die bis auf die beiden Achsen komplett aus

Gummi bestehen. Limousinen bekannter deutscher Automarken

sind darunter, Lieferwagen, Cabriolets, Traktoren,

ein Jeep und ein Polizei-Käfer – allesamt um die neun

Zentimeter lang. Die Frage? Ach ja. Die Frage ist, ob ich

diesen Spielzeugschatz vielleicht einmal dem Focke Museum

als Leihgabe zur Verfügung stellen sollte? Vielleicht

könnte ich meinen kleinen Fuhrpark ja eine Zeit lang

entbehren? Gut – dann stellt sich gleich die nächste Frage:

Womit fülle ich den Glaskasten in der Zwischenzeit?

Vielleicht mit den Mainzelmännchen (ich habe sie alle),

Wum und Wendelin, Speedy Gonzales, Charly Brown und

Popeye? Vielleicht aber auch mit den Disney Figuren aus

Mickey Mouse, Dschungelbuch,

Aristocats, Bambi und Robin Hood,

den Figuren aus der Sesamstraße

oder der Muppet Show? Oder ich

stelle einfach andere Autos hinein?

Ich hätte ja noch den James-Bond-

Lotus, den Superkäfer Dudu oder

den roten Ford von Starsky & Hutch

anzubieten …

Kindskopf, höre ich Sie sagen

Dirk Böhling, Jahrgang und Sie haben recht, aber das hilft

1964, ist Schauspieler, mir jetzt wirklich nicht weiter!

Regisseur, Moderator Hallo!? Andere verleihen ihre teuren

Gemälde und Skulpturen an

und Autor. Im STADT-

MAGAZIN wirft er Museen und Galerien – da könnte

einen Blick auf seine ich doch mal meine Gummiauto-

Generation und auf Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich

machen. Soll Bremen.

ich?

LOKALES

Weihnachtsmarkteröffnung

Über drei Millionen Besucher aus dem In- und Ausland lassen sich

jedes Jahr in Bremen in vorweihnachtliche Stimmung versetzen.

Ab dem 27. November bietet der Markt mit rund 200 Ständen, Buden

und Karussells bis einschließlich 23. Dezember alles, was das Herz

begehrt: Schmuck und Kleidung, Kerzen und Pralinen, eine Runde im

Kinderkarussell oder im historischen Riesenrad. Zeitgleich findet nur

ein paar Meter weiter der Schlachtezauber statt, der mit historischem,

winterlichem und maritimem Flair in diesem Jahr bereits zum 14. Mal

stattfindet.

Foto: C. Hinz

Steigende Investitionen,

mehr Beschäftigung

Unternehmen verzeichnen laut Handelskammer-

Report robuste Konjunktur zum Herbst 2017

Die Unternehmen im Land Bremen zeigen sich zunehmend investitionsfreudig,

die Nachfrage nach Arbeitskräften ist leicht

ansteigend und die Exporterwartungen sind überwiegend

gut. Zu diesem Ergebnis kommt die Handelskammer Bremen

– IHK für Bremen und Bremerhaven in ihrer Konjunkturumfrage

unter 354 Betrieben. Der Handelskammer-Konjunkturindikator

liegt kaum verändert bei 113 Punkten und damit im

Durchschnitt der zurückliegenden zehn Jahre.

Dr. Andreas Otto, Syndicus der Handelskammer Bremen,

sagte: „Alles in allem bleibt das Geschäftsklima in der bremischen

Wirtschaft nahezu unverändert auf gutem Niveau.

Einige Branchen, wie das Baugewerbe, arbeiten allerdings an

ihrer Kapazitätsgrenze. Sie befürchten, offene Stellen nicht

ausreichend mit Fachkräften besetzen zu können.“ Rund ein

Drittel der befragten Unternehmen bezeichnen die gegenwärtige

Situation als gut, 58 Prozent sind mit ihrer derzeitigen

Lage zufrieden. Negativ äußern sich nur das Kredit- und das

Gastgewerbe.

Industrie und Dienstleister melden gute Geschäftsaussichten

für die kommenden zwölf Monate. In der Stadt Bremen bleibt

der Handelskammer-Konjunkturindex mit 115 Punkten unverändert

und liegt leicht über dem zehnjährigen Vergleichsniveau

von 114 Punkten. In Bremerhaven hat sich der Aufwärtstrend

der vergangenen beiden Quartale vorerst nicht

fortgesetzt. Der Index für die Wirtschaft in der Seestadt geht

leicht um minus zwei Punkte auf 106 Punkte zurück.(SM)


Für das Viertel,

gegen die Trasse

In den 70er-Jahren konnten die

Planungen für eine Schnellstraße

durch das Viertel verhindert

werden

„Das ist nicht mehr zu halten. Das wird

alles dem Erdboden gleich gemacht,“ so

lautete das Urteil der Stadtplaner über

das Ostertorviertel in den 1960er-Jahren.

Durch das Wohn- und Geschäftsviertel

sollte die sogenannte Osttangente

vom Rembertikreisel über die Weser

bis in die Neustadt führen. Die Osttangente,

die parallel zur Mozartstraße verlaufen

sollte und daher später nur noch

Mozarttrasse genannt wurde, war Teil

des Schnellstraßenkonzepts. So sollte

die Innenstadt vom Verkehr entlastet

werden. Schon in den 50er-Jahren wurde

mit dem Ausbau der Neuenlander

Straße die Südtangente fertiggestellt.

In den 60ern folgten die West- und die

Nordtangente bis zum Rembertikreisel.

Diesem fielen große Teile des historischen

Rembertiviertels zum Opfer. Nun

Unterirdische Fahrbahn, darüber Hochhäuser, so stellten sich die Stadtplaner das Ostertorviertel

vor. In schwarz der Maßstab der ursprünglichen Bebauung.

sollten im Ostertorviertel weitere 6.000

Wohnungen für die Mozarttrasse abgerissen

werden. Stattdessen war über der

untertunnelten Schnellstraße eine Reihe

von Hochhäusern mit bis zu 28 Geschossen

geplant. 1959 wurde die Umsetzung

vom Senat beschlossen – 1973 waren die

Pläne vom Tisch und die Mozarttrasse

Geschichte. Der Widerstand der Viertelbewohner

war erfolgreich. Eng mit dem

Widerstand gegen die geplante Mozarttrasse

ist der Name Herbert Wulfekuhl

verknüpft, der 1972 mit gerade einmal

23 Jahren zum Leiter des Amtes für Beiratsangelegenheiten

Mitte, dem heutigen

Ortsamt Mitte/Östliche Vorstadt

berufen wurde. Er war auch Mitglied

des Arbeitskreises Ostertorsanierung,

der zunächst Alternativen zur Flächensanierung,

also des großflächigen Abrisses,

erarbeitete und sich später ganz

gegen die Trasse wendete. Aus erster

Hand können Besucherinnen und Besucher

bei einer dialogischen Führung mit

Herbert Wulfekuhl und der Historikerin

Raymonde Decker am Sonntag, den

12. November um 11.30 Uhr erfahren,

wie der Trassenkampf geführt wurde

und welche Faktoren zu seinem Erfolg

beigetragen haben.

Sonntag, 12. November, 11.30 Uhr

Im Dialog mit Herbert Wulfekuhl

Führung durch die Sonderausstellung

Protest + Neuanfang. Bremen nach ’68.

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7


LOKALES

Ausbildung

erleben

Zweite „Nacht der Hotellerie“ am

7. November im Dorint Park Hotel

Rund 400 Schüler, Eltern und Lehrer

haben sich im Jahr 2016 auf der ersten

„Nacht der Hotellerie“ in Bremen einen

Eindruck von den Berufen in der Hotellerie

verschaffen können. Jetzt veranstaltet

Jan Steffen die Ausbildungsmesse

zum zweiten Mal.

Wie ist es zur Idee zur „Nacht der Hotellerie“

gekommen?

Jan Steffen: Die Idee zur Nacht der Hotellerie

ist nach einem Besuch auf einer

klassischen Berufsmesse entstanden. Mir

ist bewusst geworden, dass es unmöglich

ist, die Besonderheit und die Vorzüge der

Arbeit in der Hotellerie in einer grellen

Turnhalle oder in einem Kongresszentrum

zu vermitteln. Ich wollte eine Veranstaltung

aufbauen, bei der sich Schülerinnen

und Schüler, Eltern und Lehrer

einen Eindruck direkt vor Ort verschaffen

können und dabei etwas Hotelluft

schnuppern. Unser Versprechen „Ausbildung

erleben“ funktioniert nur im Hotel.

Veranstalter Jan Steffen.

Was genau passiert dort?

Die Voraussetzung für die Nacht der Hotellerie

ist, dass diese direkt im Hotel stattfindet.

Wir demonstrieren zwei Bereiche.

Zum einen den klassischen Messebetrieb

mit vielen namhaften Bremer Hotels,

Fortbildungsbetrieben und Institutionen.

Die Besucher lernen die unterschiedlichen

Hotelbetriebe, deren Mitarbeiter

und auch die Zielsetzungen und Philosophien

der Häuser kennen. Zweitens gibt

es verschiedene Aktionen, die die Anforderungen

einer Ausbildung im Hotel live

erlebbar machen. Die Besucher können

etwa einen alkoholfreien Cocktail mixen,

ein Hotelzimmer auf „eingebaute“ Fehler

checken, etwas über Besteckkunde

erfahren, Gemüsesorten und Gewürze

erkennen und bestimmen. Auch kann

man seine Bewerbungsunterlagen von

Fachleuten vor Ort prüfen lassen.

Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?

Das Ziel der Veranstaltung ist es, zu

zeigen, dass eine Ausbildung im Hotel

deutlich vielseitiger und spannender ist

als allgemein angenommen. Das Image

ist bisweilen nicht gut, die Wirklichkeit

ist jedoch eine andere. Viele Unternehmen

sind sehr engagiert und bieten eine

zeitgemäße und spannende Ausbildung

und setzen sich aktiv für das Wohlergehen

der Mitarbeiter ein. Mit der Nacht

der Hotellerie erhoffen wir uns, mehr

Schüler für diesen tollen und erfüllenden

Beruf begeistern zu können.

Wer kann zu Ihnen kommen?

Im Kern richtet sich die Nacht der Hotellerie

an Schülerinnen und Schüler der

Foto: FR

Berufsorientierungsklassen. Lehrkräfte

und Eltern sind herzlich eingeladen,

die jungen Berufseinsteiger an diesem

Abend zu begleiten.

Welche Voraussetzungen braucht man

für eine Ausbildung in der Hotellerie?

Die Noten und der Schulabschluss spielen

auch hier eine Rolle, sind aber nicht

entscheidend. Vielmehr wird bei der

Einstellung darauf geachtet, dass der

Bewerber Freude am Gastgeben und

an der Dienstleitung hat. In den Hotels

arbeitet man ja überwiegend mit Menschen,

also ist bei der Einstellung auch

der Mensch im Fokus. Die verschiedenen

Ausbildungen in der Hotellerie vermitteln

unterschiedliche Fähigkeiten. So

durchläuft ein angehender Hotelfachmann

alle Abteilungen eines Hotels und

kann so bereits in der Ausbildung herausfinden,

welcher Bereich der Hotellerie

ihm am besten liegt. (MÄR)

Die „Nacht der Hotellerie“ am 7. November

ab 18 Uhr im Dorint Park Hotel.

Anmeldungen unter www.nacht-derhotellerie.de

8


Schnäppchensonntag

im Sander Center

Flohmarkt und verkaufsoffener Sonntag

Foto: Daniela Buchholz

Perspektivenwechsel

Gröpelingen lädt ein zum 11. Internationalen

Erzählfestival an der Lindenhofstraße

Mit dem Internationalen Erzählfestival „Feuerspuren“

wollen die Bewohner aus Gröpelingen und Oslebshausen

zeigen, wie bunt und einfallsreich sie sind.

Geschichtenerzähler geben Einblicke in die verschiedenen

Kulturen, die in diesem Stadtteil versammelt sind. Das Festival

dient dem Austausch von Perspektiven.

Gröpelingen ist ein Multikulti-Stadtteil. Auch aus diesem

Grund hat sich das Erzählfestival dort etabliert. Die Geschichten

entspringen aus den persönlichen Erlebnissen der Akteure.

Am Tag des Events ist ganz Gröpelingen auf den Beinen

und putzt sich für seine Gäste heraus. In diesem Jahr beginnt

die Veranstaltung mit der „Langen Nacht des Erzählens“ am

Samstagabend im Lichthaus.

Das eigentliche Festival startet dann am Sonntag an der

Lindenhofstraße und in den dort ansässigen Geschäften. Der

verkaufsoffene Sonntag, bei dem die Waterfront, das Sander

Center und der Einzelhandel im Stadtteil ihre Türen öffnen,

beginnt um 13 Uhr. Während der Veranstaltung ist die Lindenhofstraße

gesperrt. An etwa 20 Erzählorten geben am Sonntagnachmittag

internationale Erzähler sowie einige Schulen

und Kitas ihre Geschichten in gemütlicher Atmosphäre zum

Besten. Auf vier Bühnen entlang der Lindenhofstraße bieten

Künstler ein abwechslungsreiches Programm aus Feuershows,

Tanz und Musik.

Neu dabei sind 2017 Afi Coiffure, bei dem ein Wohnwagen

als Erzählort dient, das Infomobil der BSAG, das sich auf dem

Bibliotheksplatz befindet, und der School Bus, ein Schulbus im

amerikanischen Stil. Im Café Vielfalt werden bei Kaffee und

Kuchen Geschichten erzählt – und es darf geplaudert werden.

An der Lindenhofstraße und in den Geschäften gibt es die

Möglichkeit, allerlei kulinarische Köstlichkeiten zu probieren.

Das Festival endet mit dem Lichter umzug. Dieser startet

am Sonntag um 18 Uhr am Bibliotheksplatz. Gemeinsam mit

mehreren Sambagruppen und dem Posaunenchor der evangelischen

Gemeinde geht es von dort aus über die Stapelfeldtstraße

zur Weserpromenade, wo ein imposantes Abschlussfeuerwerk

den Tag beschließen wird. (MÜC)

Mehr als 20 Fachmärkte und Geschäfte laden im Sander

Center mit einem vielfältigen Angebot zum Sonntagsverkauf

am 5. November ein. Dieses Mal beginnt ab 7 Uhr der große

Sonntags-Flohmarkt auf dem Parkplatz vor Roller. Das Bistro

und der Imbisswagen sind dann auch schon geöffnet. Alle Geschäfte

des Einkaufszentrums in Oslebshausen haben an diesem

Tag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Für Schnäppchenjäger lohnt es sich dieses Mal wieder besonders:

Der Möbeldiscounter Roller gibt spezielle Rabatte auf

Möbel. Neu dabei ist der riesige Sonderpostenmarkt Jawoll

mit Angeboten aus Warenüberhängen, Schadensfällen und

Überproduktionen. Die Modegeschäfte Charles Vögele, Kik

und Ernsting’s family, Nadjas fashion, das Görtz-Schuhoutlet,

das Dänische Bettenlager und der Sonderpreis-Baumarkt

locken mit besonderen Vergünstigungen. Das Reise büro

Actuell-Reisen und die Pflanzenwelt mit Grünpflanzen und

Blühsträuchern am Kalmsweg sind auch dabei.

Für den großen Hunger lohnt sich ein Besuch im Asia-Buffet-Restaurant

Phönix mit einem Mittagsbuffet ab 11.30 Uhr

und einem großen Grill-Buffet ab 17.30 Uhr mit Live-Cooking

(Reservierungen unter 0421 / 694 00 75). Im Imbisswagen auf

dem Parkplatz gibt es ab 13 Uhr die Bratwurst für nur 1 Euro.

Und das Bistro Passion am Eingang von Roller bietet ein Stück

Kuchen sowie eine Tasse Kaffee für jeweils 1 Euro an. Ein Besuch

lohnt sich also auf jeden Fall. (SM)

5.Nov.

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Die „Lange Nacht des Erzählens“ beginnt am Samstag, 4. November,

um 19 Uhr im Lichthaus gegenüber der Waterfront.

Das Festival „Feuerspuren“ wird am Sonntag, 5. November,

um 15 Uhr an der Lindenhofstraße weitergeführt.

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9


LOKALES

Soundtrack für verschiedene Momente

Julia Engelmann mit Texten und Songs im Musicaltheater

Julia Engelmann benötigt für ihre Auftritte keinen großartigen Bühnenaufbau.

Foto: Semmel

10

„Eines Tages, baby, werden wir alt sein.

Oh baby, werden wir alt sein und an all

die Geschichten denken, die wir hätten

erzählen können.“

Durch diese Zeilen, gesprochen 2013

beim fünften Bielefelder Hörsaal-Slam,

wurde Julia Engelmann praktisch über

Nacht bekannt. Ein Freund hatte das Video

von ihrem Auftritt ins Netz gestellt.

Binnen kürzester Zeit wurde es mehr als

fünf Millionen Mal geklickt und die damals

20-Jährige zur Stimme ihrer Generation.

Und jetzt singt sie sogar.

Julia Engelmann kommt mittlerweile mit Gitarre

auf die Bühne.

Foto: Marta Urbanelis

„Es ist für mich ein riesiger Traum,

von dem ich nie gedacht hätte, dass er

jemals in Erfüllung gehen würde“, sagte

Julia Engelmann in einem Radio-Bremen-Interview,

angesprochen auf ihr

am 3. November erscheinendes erstes

musikalisches Werk mit dem passenden

Titel „Poesiealbum“. Mit ihrer Singel-Auskopplung

„Grüner wird’s nicht“

setzt sie dabei auch gleich die Idee ihrer

Poetry-Texte weiter fort, etwa wenn sie

„du stehst in deinen Startlöchern bereit,

sag: worauf wartest du die ganze

Zeit?“ singt und damit meint, dass man

sein Glück einfach selbst in die Hand

nehmen und nicht darauf warten sollte,

dass es zu einem kommt. Der Song ist

auch die erste Single aus ihrem musikalischen

Debüt. Engelmann: „Ich vergesse

manchmal, wie frei ich bin und

dass mein Glück in meiner Hand liegt.

Mit guten Gedanken ist es wie mit dem

Zähneputzen: ich denke sie jeden Tag

wieder neu!“. Dieser Satz spiegelt sich

in ihren Zeilen wieder und zeigt auch

die Verbindung zu dem gleichnamigen

Gedicht „Grüner wird’s nicht“, das Julia

Engelmann auch zu dem Lied inspirierte.

Und auch wenn die 25-Jährige über

sich selbst sagt, dass sie zwar schon immer

unglaublich gerne, dabei aber vor

allem laut gesungen habe, wirken die

Songs so, als seien sie genau für diese

Zeit geschrieben. Ob das Album ein Erfolg

wird? Beim Blick auf die schon im

Vorfeld zumeist ausverkaufte Tour ist

stark davon auszugehen. Wie bei fast allem,

was die die mittlerweile 25-Jährige

so anfasst.

Im Alter von gerade einmal 18 Jahren

zog sie nach Köln, um in der dort

gedrehten Vorabendserie „Alles was

zählt“ (RTL) in 520 Folgen die Rolle der

Eishockeyspielerin Franziska Steinkamp

zu spielen. Damit aufgehört hat sie, weil


Auf der Bühne. Foto: Thomas Brill Und beim Videodreh „Grüner wird’s nicht“ . Foto: Christian Kosak

sie was anderes machen wollte. Studieren.

Psychologie. Und weiter Gedichte

schreiben, oder vielleicht sogar Slam-

Poetry, die sie eher zufällig kennenlernte,

als sie eine Freundin mal zu einem

Poetry-Slam mitnahm. Sie war sofort

begeistert: „Für mich ist es befreiend,

wenn andere Menschen über ihre Gefühle

reden, sagen was sie bedrückt oder

erfreut. Deshalb wollte ich auch meinen

Teil dazu beitragen,“ so Engelmann.

Nachdem sie zweimal das Bremer

Slammer-Filet gewonnen hatte, folgten

weitere Auftritte. Erste Tourneen, zunächst

in kleineren Locations und dann

in immer größere werdenden Hallen. Sie

veröffentlichte bereits drei Bücher, die

allesamt auf der „Spiegel Bestsellerliste“

landeten. Schon seit längerem gilt sie in

Deutschland als „die Stimme ihrer Generation“,

auch wenn sie selbst gar nicht

allzu viel damit anfangen kann. „Das

sehe ich locker. Ich bin meine eigene

Stimme, so wie jeder seine eigene Stimme

ist. Ich bin ein Teil dieser Generation.

Das Schönste ist, dass sich Menschen,

durch das was ich sage, weniger alleine

fühlen. Das macht mich auch weniger

alleine.“

In ihrem Live Programm widmet sie

sich dem Thema „Quarter Life Crisis“.

Der Künstlerin liegt das Thema „Mental

Health“ am Herzen, gerade weil vor allem

junge Menschen zunehmend unter

Depressionen leiden. In ihrer bekannten

humorvollen und optimistischen Art

redet sie außerdem über das „Second-

Hand-Life“ der Generationen Y und Z,

weiht uns in die ewigen Tiefen der Social-Media-Welt

ein und erklärt, was es

mit dem „neuen Minimalismus“ auf sich

hat. Engelmanns Texte und Songs sind

dabei mal leise und nachdenklich, mal

mitreißend und voller Lebensfreude. Auf

ihrer aktuellen Tour wird sie neben frischen

lyrischen Texten und Evergreens

auch ihre neuen Songs performen.

„Einen Soundtrack für verschiedene

Momente zu haben, macht mein Leben

schön. Hinzu kommt, dass ich selber

Musik mache und das jetzt live auf meiner

Tour.“ (MÄR)

Der Auftritt im Musical Theater am 25.

November ist bereits ausverkauft.

VERLOSUNG

Wir verlosen drei CDs. Schicken Sie uns

eine Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie

dem Betreff „Engelmann“ an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

11


12

LOKALES

Bremens „coolste“ Location

Schlittschuhlaufen in der Eissporthalle Paradice

Auf die Kufen, fertig, los! Dies ist das Motto, das von September

bis März in der Eissporthalle Paradice gilt. Auf

insgesamt 3.600 m², die auf zwei Hallen verteilt sind,

können Verfechter des gefrorenen Eises in dieser Zeit Schlittschuhlaufen,

Pirouetten drehen oder auch bei einem Heimspiel

der Eishockeymannschaft „Weserstars“ zugucken.

Die Dächer der Eissporthalle an der Waller Heerstraße

293 A beherbergen nicht nur zwei Hallen mit jeweils 1.800 m²

spiegelglatter Eisfläche, sondern auch über 500 Sitzplätze auf

der Tribüne, ein DJ-Pult für die eine oder andere Eisdisco, eine

Licht- und Soundanlage, eine Videoleinwand, eine Gastronomie

und einen Schlittschuhverleih.

Es ist also davon auszugehen, dass allen Besucherinnen

und Besuchern, egal ob Schulen, Vereinen oder einzelnen

Schlittschuhläufern, ein ganz besonderer Spaß auf dem Eis

geboten wird – und das unabhängig von Witterungsbedingungen.

Für Abwechslung sorgt das Paradice-Team. Es überlegt

sich immer neue Veranstaltungen und Aktionen mit Musik

und Bewegung. Regelmäßig werden Partys und Discos angeboten,

so auch in der Saison 2017/2018. (SM)

Ein entsprechender Veranstaltungskalender ist auf www.paradice.de

einzusehen. Informationen zu den Kindergeburtstagen

(inklusive Online-Anmeldeformular) sind ebenfalls dort

zu finden.

(0421)

www.taxi-bremen.de

Der neue

Winker-Tarif für Kurzstrecken

(nur beim Heranwinken aus dem fließenden Verkehr)

Foto: Eissporthalle Paradice

Bremer Fernsehpreis

Produktionen des Regionalfernsehens

Auch in 2017 würdigt und kürt der Bremer Fernsehpreis, der

Regionalwettbewerb der ARD, wieder hervorragende Produktionen

des Regionalfernsehens. 116 Beiträge wurden bei Radio

Bremen, das den Preis im Auftrag der ARD organisiert, eingereicht.

Die Vorjury mit Kristina Böker (SWR), Verena Egbringhoff

(WDR), Jess Hansen (Joker Pictures), Christian Mößner

(BR), Gabriele von Moltke (rbb) und Ute Wellstein (hr) hat die

besten Fernsehbeiträge mit regionalem Schwerpunkt ausgesucht

und nominiert.

Wer die Preise erhält, entscheidet

die Jury des Bremer

Fernsehpreises mit Frank

Plasberg (ARD-Moderator

und Jury-Vorsitzender), Gesa

Eberl (Moderatorin bei n-tv

und RTL), Hans Helmich (Redakteur

beim Fernsehprogramm

der Deutschen Welle

und Medientrainer), Andreas

Jölli (Korrespondent des Österreichischen

Rundfunks in

Berlin und Publizistik-Dozent)

sowie Birgitta Weber (u. a.

stellvertretende Chefredakteurin

beim Südwestrundfunk

und Redaktionsleiterin des Moderator Frank Plasberg übergibt

ARD-Politikmagazins „Report nach 2016 auch in diesem Jahr die

Mainz“). (SM)

Auszeichnungen. Foto: M. Bahlo

Die Gewinner des Bremer Fernsehpreises werden in sechs

Kategorien (u.a. „Die beste Sendung“, „Die beste Moderatorin

– Der beste Moderator“ und „Die beste Recherche“) am

17. November 2017 bei der Preisverleihung im Radio Bremen

Eventstudio bekannt gegeben. Weitere Informationen unter

www.bremerfernsehpreis.de.

Neuer Winker-Tarif

Taxi-Ruf bietet Ermäßigung bei Kurzstrecken

Ein Tarif, welchen es so bisher nur in Berlin gibt, wird ab dem

6. November auch in Bremen angeboten: den so genannten

Winker-Tarif. Dann sollen alle 460 Taxen vom Taxi-Ruf mit

einer Software ausgestattet sein, die dem Fahrgast bei einem

Festpreis von sieben Euro eine Ersparnis von bis zu 30 Prozent

ermöglicht. Dafür muss das Taxi herangewunken werden

und der Fahrgast darauf hinweisen, das er zum Winker-Tarif

fahren möchte. Die zurückgelegte Strecke darf nicht mehr als

drei Kilometer (bei maximal vier zu befördernden Personen)

betragen. Sollte sich die Strecke doch einmal als länger als

drei Kilometer erweisen, muss aber kein Fahrgast fluchtartig

den Wagen verlassen – in einem solchen Fall wird die gesamte

Fahrt einfach nach dem normalen Tarif abgerechnet.

Die Bestellung per Telefon, mit der TAXI Deutschland App

sowie die Fahrt ab einem Taxi-Stand bleiben in der gewohnten

Form weiterhin erhalten. (SM)

Weitere Informationen unter www.taxi-bremen.de oder unter

der bekannten Nummer 0421 / 14 0 14.


Zirkuszauber in

Regenbogenfarben

Manege frei: Roncalli feiert 40 Jahre

Bühnenspektakel auf der Bürgerweide

Das große Jubiläumsprogramm „40 Jahre Reise zum

Regenbogen“ kommt nach Bremen. Das Zirkusspektakel

von Direktor Bernhard Paul ist samt neuer, talentierter Artisten

auf der Bürgerweide zu Gast. „Wir freuen uns, im Rahmen

unserer Geburtstagstournee mit dem neuen Programm endlich

wieder in Bremen auf der Bürgerweide zu gastieren“, sagt Direktor

Paul. Beste Voraussetzungen also für ein großes Fest der

Sinne und Emotionen, bei dem sich das Publikum sowohl auf

bekannte als auch auf neue, ungewohnte Auftritte freuen darf.

Zieht die Zirkuskarawane heute mit 80 historischen Wagen, 120

Artisten, Musikern, Künstlern und Mitarbeitern von einer Stadt

zur anderen, hat Paul aus einem kleinen Traum eines der größten

Zirkus-Unternehmen der Welt entwickelt. Glühbirnen, Messinglampen

und das große Zelt bieten die passende Atmosphäre

für die Reise zum Regenbogen. (MÜC)

Der Circus Roncalli gastiert mit seinem Programm „40 Jahre

Reise zum Regenbogen“ vom 18. November bis zum

10. Dezember auf der Bremer Bürgerweide. Alle weiteren

Informationen unter www.roncalli.de.

Ab November heißt es auf der Bürgerweide: Vorhang auf für die Artisten

des Circus Roncalli.

Foto: www.roncalli.de

Der Zirkus in Zahlen

• Der Aufbau der Zelte dauert nur zwei Tage und wird von insgesamt

50 Helfern realisiert

• Die Manege besteht aus zwölf Kubikmetern gestampftem Lehm und

acht Kubikmetern Sägespänen

• Insgesamt werden fünf Kilometer Kabel, drei Kilometer Wasserleitungen

und 1,5 Kilometer Abwasserschläuche verlegt

• 134 Erdnägel, je vier Kilogramm schwer und 120 Zentimeter lang,

werden 80 Zentimeter tief in den Boden geschlagen, um das Zelt

gegen bis zu 150 km/h Wind zu sichern

Traditionelle Produkte

Berliner Freiheit: Markt der Ost- und Westpreußen

Neben dem Angebot an traditionellen Produkten aus Ost- und

Westpreußen wird auch eine kleine Ausstellung mit historischen

Karten, Ölgemälden und Aquarellen mit Motiven aus

Danzig, Königsberg und der Samlandküste gezeigt.

Neue und antiquarische Bücher, Landkarten, Marzipan

und Spirituosen aus Ost- und Westpreußen gehören zu den

traditionellen Produkten, die die Landsmannschaft aus ihrer

alten Heimat anbietet.

Erweitert wird dieses Angebot durch Landkarten und heimatliche

Spirituosen aus Pommern und durch Weine aus Siebenbürgen.

Da die entsprechenden Landsmannschaften aus

diesen Regionen in diesem Jahr nicht selbst vertreten sind,

wird deren Angebot in beschränktem Maße von den Ost- und

Westpreußen übernommen. (SM)

Donnerstag, 23., bis Sonnabend, 25. November, jeweils von 9

bis 19 Uhr. Einkaufszentrum Berliner Freiheit. Weitere Informationen:

ww.berliner-freiheit.de.

13


LOKALES

Es geht mal wieder um die Wurst

„Die Große Musikvideo Show“ hat sich als Highlight in der norddeutschen Kreativszene etabliert

Einmal im Jahr, wenn es draußen längst herbstlich wird, verwandelt

sich das Modernes zurück in seinen Urzustand als

Kino, um den besten Musikvideos der Region eine Leinwand

zu bieten. Aus insgesamt 49 Bewerbungen hat eine Jury aus

Musikern und Medienfachleuten 13 Beiträge für das Finale

ausgewählt. Welches Video bei der Show letztendlich siegreich

sein wird, bestimmt allein das Publikum per Stimmzettel.

Den oder die Gewinner erwartet wie jedes Jahr die Goldene

Wurst, präsentiert durch das Bremer Comedy-Duo Charles und

Erika. Zudem winkt den Siegern ein Auftritt auf der Breminale

im kommenden Jahr. Der Filmemacher erhält ein Stipendium

im Wert von 4000 Euro bei der DEUTSCHE POP.

Neu in diesem Jahr ist der Jury-Preis. Dieser wird dem Musikvideo

verliehen, dass die Jury in der Qualität der Gesamtproduktion

am meisten überzeugt. Der Gewinner darf sich

über eine 7“ Vinyl-Single-Pressung seines Songs durch die

Schallplattenfabrik Pallas aus Diepholz freuen.

„Die Bandbreite dessen, was wir auf der Leinwand präsentieren,

ist einzigartig – ein Beweis für das riesige Kreativpotential

im Norden“, so Musikvideo-Show-Urheber Stevie Schulze.

Der Wettbewerb sei extrem wichtig für die Region, um den

Talenten im Musik- und Filmbereich ein Forum zu geben. (SM)

„Die Große Musikvideoshow“ am Donnerstag, 2. November,

Modernes, 20 Uhr

Charles und Erika führen wie gewohnt durch den Abend. Foto: Lars Neumann

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 Karten. Schicken Sie bis zum 1. November (15 Uhr)

eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie dem Betreff „Musikvideoshow“

an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DAS GANZE JAHR LANG

SPAREN

DANK

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Mehr Infos unter:

www.bsag.de

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Gefördert durch:

Lesen für den guten Zweck

Bücherflohmarkt im SOS-Kinderdorf-Zentrum

Das SOS-Kinderdorf-Zentrum

veranstaltet einen Bücherflohmarkt

für Groß und Klein.

Zahlreiche Bücher können an

diesem Tag in der Friedrich-

Ebert-Straße 101 zu kleinen

Preisen erworben werden. Die

Erlöse des Verkaufs fließen in

die zahlreichen Angebote des

Stadtteil- und Familienzentrums.

Die Friedrich-Ebert-Straße 101 war lange Zeit als Stadtteilbibliothek

in der Neustadt bekannt. Seit mittlerweile sechs

Jahren bietet das SOS-Kinderdorf-Zentrum hier zahlreiche

Angebote für die ganze Familie. Ein Highlight im Kalender

des Stadtteil- und Familienzentrums ist der große Bücherflohmarkt,

der zweimal im Jahr stattfindet. Neben einer großen

Auswahl an Kinderbüchern stehen unter anderem auch Romane,

Krimis, Sachbücher und fremdsprachige Bücher zum Kauf

bereit. Alle Bücher wurden dem SOS-Kinderdorf im Laufe des

Jahres gespendet und tragen so ganz unmittelbar zur Vielfalt

der Angebote des Zentrums bei, denn für die zahlreichen Aktivitäten

ist das SOS-Kinderdorf-Zentrum auf Spenden angewiesen.

Die Einnahmen des Bücherflohmarktes werden zum

Beispiel für die kreativen Kindernachmittage verwendet, an

denen mit Kindern gemalt, gebastelt und gespielt wird. (SM)

Foto: Magarita Grosse

14

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Sonntag, 19. November, SOS-Kinderdorf-Zentrum, 10 bis 17 Uhr


Er ist

wieder da

swb-Wandkalender

2018 eingetroffen

Das neue Jahr ist noch gut 11

Wochen weit weg, der neue

swb-Kalender aber ist bereits

da und liegt ab sofort in den

swb-Kundencentern aus. Der

Wandkalender hat viel Platz

für viele spannende Termine,

bietet außerdem viele Rezepte,

und enthält diverse Tipps,

die die Haushaltskasse entlasten

helfen. (SM)

Der Kalender ist kostenlos

in den swb-Kundencentern

in Bremen (Am Wall/Sögestraße

und Reeder-Bischoff-

Straße 61) und Bremerhaven

(Bürgermeister-Smidt-Straße

49) zu haben – so lange die

Vorräte reichen.

Mehr Platz für Karrierechancen

12. jobmesse bremen mit Rekord-Ausstellerzahl in neuer Location

Auch individuelle Beratung zu Themen wie Bewerbungen werden auf der jobmesse

bremen angeboten. Fotos: jobmesse

In Halle 4 der Messe Bremen

präsentieren sich bei der 12.

jobmesse bremen mit über

80 Unternehmen, Institutionen

und Weiterbildungseinrichtungen

so viele Aussteller

wie nie zuvor auf dem Recruiting-Event

in der Hansestadt.

Darüber hinaus erwartet die

Besucher ein umfangreiches

Rahmenprogramm.

Die Nachfrage an der jobmesse

bremen ist groß: In diesem

Jahr gehen mehr Aussteller

denn je auf die Suche

nach neuen Teamplayern und

Weiterbildungsinteressierten.

„Das ist auch ein Zeichen

dafür, wie hoch der Bedarf

an qualifiziertem Personal

ist“, so Projektleiter Martin

Kylvåg. Die Unternehmen

und Institutionen nutzen die

jobmesse bremen, um motivierte

Arbeitnehmer auf sich

aufmerksam zu machen und

im persönlichen Gespräch

von sich zu überzeugen. Die

Messegäste haben die Möglichkeit,

innerhalb weniger

Stunden zahlreiche potenzielle

Arbeitgeber kennenzulernen,

ohne zuvor eine

Bewerbung verschickt zu

haben. „Das ist eine Riesenchance

für beide Seiten!“, so

Martin Kylvåg.

„Die neue Location ist

ein Zugewinn für die Messe“,

so Kylvåg. „Sie liegt sehr

zentral und ist gut zu erreichen.“

Darüber hinaus bietet

sie vielen namhaften Institutionen

und Unternehmen

sämtlicher Branchen Platz,

etwa dem Auswärtigen Amt,

der bremenports GmbH, der

Bundespolizei, Dachser, der

Deutschen Bahn, EWE, FER-

CHAU, Frosta, Lidl, Melitta

oder dem Zoll. Vom Ausbildungsplatz

für Schüler bis

zum neuen Traumjob für erfahrene

Führungskräfte – die

Aussteller haben für jedes

Alter und jede Qualifikation

das passende Angebot. Zudem

informieren zahlreiche

Einrichtungen über Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die jobmesse bremen bietet

ein umfassendes Rahmenprogramm.

In zahlreichen

Fachvorträgen erhalten die

Besucher wertvolle Informationen

rund um die Themen

Job und Karriere. Darüber hinaus

haben Interessierte die

Möglichkeit, ihre Anschreiben

und Lebensläufe von Experten

prüfen zu lassen und

hilfreiche Verbesserungstipps

zu erhalten. Und auch

das perfekte Bewerbungsbild

können Messegäste von sich

schießen lassen. Dafür rücken

professionelle Fotografen sie

ins richtige Licht – zum besonderen

Messepreis. (SM)

Samstag, 11. November von

10 bis 16 Uhr und Sonntag,

12. November von 11 bis 17

Uhr in der Messe Bremen.

www.jobmessen.de/bremen

15


LOKALES

Endspurt zur Deutschen Meisterschaft

Tanz: Deutsche Meisterschaft der Formationen Standard und Latein in der ÖVB-Arena

Die nationale Spitze der

Formationstänzer in den

Standard und Lateinamerikanischen

Tänzen trifft

sich zur Deutschen Meisterschaft

in der ÖVB-Arena in

Bremen. Das ist dann die

10. Deutsche Formationsmeisterschaft,

die vom Grün-Gold-

Club ausgerichtet wird.

Es geht im sportlichen

Wettkampf beider Sektionen

neben dem DM-Titel um nichts

Geringeres als die letzten Fahrkarten

zu den jeweiligen Weltmeisterschaften.

Die Standard

Weltelite trifft sich am 25. November

in Braunschweig, die

Lateiner haben ihre WM in

Wien am 9. Dezember.

Bereits qualifiziert zur

WM über die Bundesliga hat

sich das A-Team des Titelverteidigers

Grün-Gold-Club

Bremen. Nach dem Rückzug

des B-Teams aus der 1. Bundesliga

werden sie allein den

GGC repräsentieren und natürlich

alles daran setzen,

ihren Titel zu verteidigen.

Die FG Bochum Velbert

hat alle Chancen, sich als

Zweite der Bundesliga für die

Die Top-Favoriten bei den Lateinformationen: Die Tänzer des Grün-Gold-Club Bremen.

WM zu qualifizieren. Nach

einigen Jahren der Abstinenz

ist auch wieder ein Team der

TSG Bremerhaven dabei. Das

A-Team will sich entsprechend

vor (fast) heimischem

Publikum so gut wie möglich

präsentieren.

Bei den Standard-Formationen

ist das A-Team

des WM-Ausrichters Braunschweiger

TSC bereits über

die Bundesliga qualifiziert.

Nach einer ziemlichen Durststrecke

in der vergangenen

Saison will der 1. TC Ludwigsburg

bei der DM in Bremen

natürlich voll auf Angriff

tanzen. Sie haben die Qualifikation

zur WM-Teilnahme im

Visier. Aber auch die Zweitplatzierten

der Bundesligasaison

2016/17, das A-Team

aus Göttingen, macht sich

Foto: GGC Bremen

noch Hoffnungen auf eine

Qualifikation und will es den

Braunschweigern und Ludwigsburgern

bei der Vergabe

des Titels schwer machen. Es

wird ein spannender Wettkampf

zwischen den acht

Erstliga-Teams erwartet. (SM)

Samstag, 11. November,

ÖVB-Arena, Vorstellungen

um 14:00 Uhr und 19:30 Uhr

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74

1,

Die Dreimastbark „Seute

Deern“, die im Museumshafen

des Deutschen Schiffahrtsmuseums

(DSM) liegt, ist ein

Wahrzeichen Bremerhavens.

Derzeit sieht es aber nicht gut

für den Dreimaster aus, bei

dem großer Sanierungsbedarf

bestehen soll.

„Die Seute Deern ist ein

wichtiges Stück der Stadtgeschichte

und damit auch des

DSM. Wir prüfen intensiv die

Möglichkeiten für den Erhalt

des hölzernen Frachtseglers“,

so die Geschäftsführende

Direktorin des DSM, Sunhild

Kleingärtner. Die Kosten für

die Sanierung sollen sich auf

geschätzte 32 Millionen Euro

belaufen.


Foto: W. Heumer

Süßes Mädchen

braucht Sanierung

16


Fernweh

garantiert

„ReiseLust“ in der Messe Bremen

Ob ein minimalistischer Campingurlaub,

ein spannender Roadtrip

oder ein sonnenreicher Strandaufenthalt

im Süden – die Vorstellungen

vom perfekten Urlaub sind vielfältig.

Anfang November dreht sich in den Hallen

4 und 5 des Messezentrums folglich

alles um die schönsten Tage im Jahr.

Rund 250 Aussteller und Urlaubsexperten

stellen den Besuchern weltweite

Destinationen vor und liefern Inspiration

für den nächsten, individuellen Trip in

die Ferne. Neben konkreten Angeboten

verschiedener Reiseanbieter können

Urlaubswillige gleich vor Ort mit

ihrer Reisevorbereitung beginnen und in

dem facettenreichen Vortragsprogramm

mehr über die Kulturen exotischer Länder

wie Kuba, Südafrika oder Australien

erfahren.

Mit dem „USA Special“ als Sonderthema

der diesjährigen Urlaubsmesse,

widmet sich das Angebot der

„ReiseLust“ besonders dem Land der

unbegrenzten Möglichkeiten. „Kaum

ein Land boomt als Reiseziel so ungebrochen

wie die USA“, betont Ulrike Harth

als Projektleiterin der Veranstaltung bereits

im Vorfeld. Grund hierfür sei vor allem

die Vielfalt, die das Land mit seinen

50 Bundesstaaten und diversen Inselterritorien

bietet. So sind die USA mit

ihren klaffenden Canyons, pulsierenden

Großstädten und Traumstränden sowohl

für Abenteurer, Naturliebhaber als auch

VERLOSUNG

Wir verlosen 5 x 2 Karten. Schicken Sie

bis zum 2. November (15 Uhr) eine E-Mail

mit dem Betreff „Reiselust“ sowie Ihren

vollständigen Kontaktdaten an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Auf der diesjährigen „ReiseLust“ gibt es Inspirationen für Reisen in ferne Länder.

Foto: FR

Entspannungssuchende als Urlaubsziel

geeignet.

Wer seine nächsten Ferien mit einem

Reisemobil plant oder sich beim Verköstigen

von Fischspezialitäten kulinarisch

in Urlaubsstimmung versetzen

möchte, hat außerdem die Möglichkeit,

die weiteren Hallen die Messezentrums

zu besuchen. So ist das Ticket für die

„ReiseLust“ gleichzeitig für die parallel

laufenden Messen „Fisch und Feines“

sowie „Caravan“ gültig. (JF)

Freitag, 3. November bis Sonntag, 5. November,

Halle 4 und 5, 10 bis 18 Uhr

Lass Dich inspirieren:

MEDIENPARTNER:

Deine Urlaubs-Messe

PARTNER:

reiselust-bremen.de

17


LOKALES

Weihnachtsmarkt und Wünschebaum

Bei dodenhof in Posthausen dreht sich alles um das Fest der Liebe und Besinnlichkeit

Am 24. November, also genau einen

Monat vor Heiligabend, wird bei

dodenhof die Weihnachtssaison

eingeläutet. Neben dem Late-Night-

Shopping fällt an diesem Tag auch der

Startschuss für den Weihnachtsmarkt,

die Eislaufbahn sowie den Wünschebaum.

18

Late-Night-Shopping

Bis 22 Uhr haben ShoppingWelt und

Weihnachtsmarkt geöffnet. Hier lohnt

sich ein ausgiebiger Bummel besonders.

Während auf der Eislaufbahn die erste

„Disco on Ice“ der Saison stattfindet,

sorgen zwei verrückte Schneemänner

in XXL-Version sowie die Walk-Band

„The Speedos“ für beste Unterhaltung

draußen und drinnen. Das GOP Varieté-

Theater Bremen präsentiert zudem den

Profi-Zauberer Carsten Böttcher, der sich

mit kleinen Stand-Up-Shows auf dem

Weihnachtsmarkt seine Zuschauer sucht.

24. November

Weihnachtsmarkt

Auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt

von dodenhof wartet der Duft

von Tannengrün und Kräutern ebenso

wie herzhafte Speisen, Gewürze, viele

Naschereien und natürlich jede Menge

Spaß für die ganze Familie. Hier befindet

sich die Haltestelle von Molli, dem

Hof Beckröge

Etelser

Weihnachts-

Markt

Weihnachtsexpress, außerdem das Kinderkarussell

und das Kinderriesenrad.

An zahlreichen Buden warten alle Köstlichkeiten,

auf die man im Advent so

richtig Appetit hat.

24. November bis 30. Dezember

Eislaufspaß in Posthausen

Norddeutschlands größte mobile überdachte

Eislaufbahn steht in Posthausen.

Inmitten des Weihnachtsmarktes drehen

Groß und Klein hier vergnügliche Runden

auf perfektem Eis.

24. November bis 6. Januar

Freude schenken am Wünschebaum

Lena wünscht sich eine Armbanduhr,

Glühwein im Landkreis Verden

Weihnachtsmarkt in Etelsen am ersten Dezemberwochenende

Der Weihnachtsmarkt auf

dem Hof Beckröge in Etelsen

steht an und jährt sich

2017 bereits zum 23. Mal.

Er zählt auch außerhalb des

Landkreises Verden zu den

schönsten Weihnachtsmärkten

Norddeutschlands.

Glühweinpunsch, heißer

Zimtapfelsaft, Waffeln,

Schmalzkuchen, Bratwürstchen,

Knipp mit Gurke,

Bratkartoffeln – all das und

vieles mehr kann man dort

genießen. Verschiedene Gebäcke

werden direkt vor Ort

gemacht.

Aufgrund der hohen Besucherzahlen

des letzten

Jahres haben sich die Veranstalter

entschlossen, die

Weihnachtsmarktfläche in

Richtung Schloss Etelsen zu

vergrößern sowie Wege zu

verbreitern. Die Parkplätze

sind gut von der Dorfstraße

aus zu erreichen. Zusätzlich

gibt es 100 neue Parkplätze

nahe des Sportplatzes. Dieser

liegt nur wenige Gehminuten

vom Markt ent-

Lukas hätte gerne einen Fußball und

Lara möchte die neue CD ihrer Lieblingsband:

Kinder haben immer Herzenswünsche,

aber nicht immer jemanden,

der diese Wünsche erfüllen kann.

Deshalb stellt dodenhof auch in diesem

Jahr im Advent den Wünschebaum auf,

an dem die Wünsche von mehr als 300

Kindern aus dem SOS Kinderdorf Worpswede,

dem Kinderheim Kirchwalsede

und dem Kinder- und Jugendbereich der

Rotenburger Werke hängen. Und alle

Kunden können sich einen Wunschzettel

vom Baum nehmen und den Kindern

der sozialen Einrichtungen einen sehnlichen

Weihnachtswunsch erfüllen.

Ab 24. November (SM)

fernt. Kunsthandwerker

und Hobbykünstler bieten

ausgefallene, aber durchaus

geschmackvolle Geschenkideen

für das anstehende

Weihnachtsfest. (MÜC)

Der Weihnachtsmarkt in

Etelsen findet dieses Jahr am

2. & 3. Dezember statt und

beginnt jeweils um 11 Uhr.

Foto: FR Foto: dodenhof


Weihnachtliche Shoppingtour

„Christmas & more“ gibt den Startschuss für die kommende Adventszeit

VERLOSUNG

Wir verlosen 5x2 Karten. Schicken Sie bis

zum 5. November eine E-Mail mit dem Betreff

„Christmas“ sowie Ihren vollständigen

Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazinbremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nicht nur musizierende Engel, auch ungewöhnliche Weihnachtsbaumdeko gibt es bei der „Christmas & more“ in Halle 5.

Fotos: Oliver Saul

„Eier und Salz, Zucker und Schmalz,

Milch und Mehl, Safran macht den Kuchen

gehl“ – Das altbekannte Kinderlied

von Olaf Henning lehrte Menschen

bereits in frühen Jahren, welche Zutaten

in einen frischen Kuchen gehören. Doch

wie sieht es mit einer gelungenen Vorweihnachtszeit

und den Festtagen aus?

Auf diese Frage finden rund 120 Aussteller

bei der diesjährigen Weihnachtsmesse

„Christmas & more“ unterschiedliche

Antworten und versorgen die Besucher

mit allem, was das Herz begehrt.

Das ganze Wochenende lang können

sich Adventsfans im Bremer Messezentrum

auf Shoppingtour begeben und

in den Zauber der Vorweihnachtszeit

eintauchen. Beim gemütlichen Flanieren

von Stand zu Stand erwarten die Besucher

unter anderem verschiedene Gaumenfreuden,

Christbaumschmuck sowie

winterliche Kleidung und Accessoires.

Wer sich als Weihnachtself bereits auf

Geschenksuche für den Nachwuchs begeben

will, kommt beim „Stadtzwerg“

auf seine Kosten, der dieses Jahr seine

Premiere im Rahmen der „Christmas &

more“ feiert. Familien und werdende

Eltern können hier unter anderem Kindermode

und Babyspielzeug erwerben.

Küchenfeen, die an den Feiertagen mit

einer gelungenen Torte prahlen wollen,

sollten sich einen Besuch der „Kuchenliebe“

nicht entgehen lassen. Hobbybäcker

finden hier jede Menge Inspirationen

zum Kneten, Rühren, Modellieren

und Dekorieren. (SM)

Die „Christmas & more“ findet zeitgleich

mit den Messen „Kuchenliebe“ und

„Stadtzwerg“ von Freitag, 17. November

bis Sonntag, 19. November in der Halle

5 statt. Die Öffnungszeiten belaufen sich

auf 14 bis 20 Uhr am Freitag, sowie 11 bis

18 Uhr am Samstag und Sonntag.

Alles für die kreative Backstube

Lässt Weihnachtsherzen höher schlagen

1 Ticket =

4 Messen!

Christmas & more

BOTTLE MARKET

KUCHENLIEBE

STADTZWERG

17.-19. November MESSE BREMEN 17.-19. November

3000 m²

im Rahmen der

Christmas &

more

MESSE BREMEN

| christmas-more.de

| kuchenliebe-bremen.de

19


BESONDERE BREMER

„Den Bremer kriegt man nicht raus“

Sven Regener im Interview / Lesung aus dem aktuellen Roman „Wiener Straße“ in der Glocke

20

Eigentlich ist der am 1. Januar 1961

in Bremen geborene Sven Regener

Trompeter und Sänger der Band

Element of Crime („Delmenhorst“).

Als Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki

2001 im literarischen Quartett

jedoch zugab, beim Lesen von „Herr

Lehmann“ – Regeners Erstlingswerk –

„schallend gelacht“ zu haben, gelang

dem heute 56-Jährigen auch der literarische

Durchbruch. Es folgte mit „Neue

Vahr Süd“ ein Roman über die Heimatstadt

sowie diverse andere Werke.

Im vergangenen Monat erschien mit

„Wiener Straße“ das mittlerweile achte

Buch des Autors, indem er sich der

Kunstszene Westberlins der 80er Jahre

widmet. Im Interview spricht Regener

unter anderem über die Entstehung

des Buches, seine Romanverfilmungen

sowie die nötige Distanz zu seinen Figuren.

Wie ist die Idee zu „Wiener Straße“ entstanden?

Eigentlich hatte ich so etwas wie eine Situationskomödie

geplant. Ich dachte dabei

an eine Fernsehserie oder ein Theaterstück.

Deshalb habe ich die Dialoge

auch auf so eine drehbuchartige Weise

skizziert.

Und dann ist es doch ein Roman geworden


Ja, weil man da dann doch mehr über

die Hintergründe und die Gedanken der

Protagonisten erfährt. Ich habe zu dem

Zeitpunkt gerade das Drehbuch zu „Magical

Mystery“ geschrieben und mir war

dabei aufgefallen, wie viel dann doch

verloren geht.

Sie haben, wie gerade angesprochen,

für den Film „Magical Mystery“ auch das

Drehbuch geschrieben. Wie ist es, seinen

eigenen Roman sozusagen für den

Film zu übersetzen?

Das ist gar nicht so schwer, schließlich

hat man als Autor ja eine ziemlich genaue

Vorstellung von dem, was passiert.

Das Problem dabei ist die Länge, da man

auch schon mal auf komplette Handlungsstränge

verzichten muss, wenn

man keinen Film mit extremer Überlänge

produzieren will. Deshalb habe ich

das bei „Neue Vahr Süd“ zum Beispiel

gar nicht erst versucht, weil mir das in

dem Fall viel zu schmerzhaft gewesen

wäre.

Wie ist es für Sie, einen Film nach Ihrer

Romanvorlage anzuschauen?

Interessant ist vor allem, wie sich das

Ganze dann tatsächlich in gespielter

Form darstellt. Schließlich ist man nicht

der Regisseur. Das führt dann unter Umständen

dazu, dass es ganz anders ist als

man sich das eigentlich vorgestellt hat.

Nicht unbedingt schlecht, aber interessant

– und teilweise auch verstörend.

Sollte man als Autor an seine Romanverfilmungen

völlig unvoreingenommen

rangehen und kann das auch schon mal

wehtun?

Man kann gar nicht unvoreingenommen

BESONDERE BREMER

In unserer neuen Serie „Besondere Bremer“

stellen wir Menschen vor, die berühmt oder

unbekannt sind, aber in jedem Fall etwas

Besonderes machen – egal ob im Bereich

Hobby, Sport, Engagement oder Beruf.

da ran gehen und natürlich tut das auch

manchmal weh. Und manchmal braucht

man auch ein paar Jahre Abstand. Letztendlich

muss sich ein Film aber nicht vor

dem Autoren rechtfertigen, sondern ist

ein eigenes Werk. Das Ganze kann auch

sehr bereichernd sein, weil die Arbeit

von anderen Leuten am selben Thema

durchaus dazu führen kann, einen anderen

Blickwinkel auf die Sache zu bekommen.

Am schmerzhaftesten war für mich

sicher „Neue Vahr Süd“, weil es keine

Verfilmung des Buches ist, sondern der

Film eher nach Motiven des Buches gedreht

wurde.

Warum so schmerzhaft?

Weil die ganze Zerrissenheit der Hauptfigur

Frank Lehmann, der von Montag

bis Freitag Soldat ist und am Wochenende

in einer Anarcho-WG im Bremer

Viertel lebt, gar nicht herauskommt. Das

war bei 90 Minuten vielleicht aber auch

nicht möglich oder nicht gewollt. Deshalb

ist fast die komplette Bundeswehr-

Geschichte durch das Rost gefallen. Und

mit der Neuen Vahr Süd, so wie es sie in

Bremen gab und gibt, hat der Film auch

nicht wirklich viel zu tun. Auf der anderen

Seite macht es das Weglassen dieser

Dinge natürlich zu einem viel eigenständigeren

Film. Wodurch er für mich auch

wieder viel erträglicher wird. Ein dialektischer

Prozess.

Ihr aktuelles Werk „Wiener Straße“ spielt

– ähnlich wie bei „Herr Lehmann“ oder

„Der kleine Bruder“ im Berlin der 80er

Jahre. Was fasziniert so an dieser Zeit?

So speziell eigentlich nichts. Es ist einfach

die Zeit, in der diese Geschichte


Sieht sich selbst als Bremer, der in Berlin lebt: Sven Regener.

Fotos: Sigrun Strangmann

spielt. Die Protagonisten sind sehr jung.

Alle so um Anfang 20, Chrissie sogar erst

18. Zu der Zeit war ich auch in dem Alter,

also fiel es mir entsprechend leicht,

mich in sie reinzuversetzen. Es hat mir

auch Spaß gemacht, mich wieder daran

zu erinnern. Es ist sozusagen ein historisches

Buch, denn es spielt in einer vergangenen

Welt. Aber es ist eine Welt, die

ich noch miterlebt habe und bei der der

zeitliche Abstand die Distanz geschaffen

hat, die man braucht, um einen richtigen

Überblick über die Sache zubekommen.

Wie wichtig ist Ihnen diese Distanz in

Ihren Romanen?

Ich glaube, dass eine gewisse Distanz

für den Autor sehr wichtig ist, damit er

sich nicht zu sehr in das Spiel der Figuren

und die Geschichte einmischt. Und

dafür, dass man nicht wertend eingreift.

Eine Sache, die ich sowieso ablehne.

Die Leute in den Büchern reden ja miteinander

und die werten dann natürlich

auch. Dadurch prallen unterschiedliche

Lebensauffassungen aufeinander – aber

sonst wäre es ja auch langweilig.

Deshalb auch die unterschiedlichen Erzählperspektiven

in „Wiener Straße“?

Ja, es gibt bis zu acht Personen die teilweise

dieselben Dinge erleben und ganz

anders interpretieren und beobachten.

Das macht aus meiner Sicht aber nur

Sinn, wenn man sie nicht gleich von Beginn

an unterteilt in die, die Recht haben

und die, die Unrecht haben. Und es ist

doch viel besser, wenn ich als Leser selber

frei bin zu bewerten.

In vielen Ihrer Romane, wie auch beim

aktuellen, haben Sie den eigentlich

grundsoliden und bodenständigen Frank

Lehmann in eine Art Löwenkäfig aus

Kulturschaffenden und anderen Freaks

geworfen. War es eigentlich gleich klar,

dass Frank Lehmann ein Bremer sein

musste?

(lacht) Ich habe lange genug in Bremen

gelebt und bin auch noch oft genug dort,

um zu wissen, dass es auch in Bremen

jede Menge Freaks gibt. Da muss man

sich wirklich keine Sorgen machen. Ich

habe in meinem ganzen Leben eigentlich

nur in drei Städten – in Bremen, in

Hamburg und in Berlin – gelebt. In Hamburg

war die kürzeste Zeit, in Berlin die

längste und in Bremen wahrscheinlich

die wichtigste, weil es die ersten 20 Jahre

meines Lebens waren. Und so banal

das klingt: da war es doch nur logisch,

dass wenn ich einen nach Westberlin

Zugezogenen habe, dieser aus Bremen

kommt. Frank Lehmann ist sicherlich

nicht der ideelle Gesamtbremer. Aber

man kann bei ihm schon gut nachvollziehen,

dass er dort aufgewachsen ist …

In Ihren Romanen spielt die Kunstszene

eine große Rolle. Zudem setzen Sie sich

darin auch immer wieder mit dem Kunstbegriff

auseinander. Würden Sie sich

selbst als Künstler oder als Autoren und

Musiker bezeichnen?

Musiker und Autoren sind auch Künstler.

Wenn jemand ein Bild malt, ist das

automatisch Kunst. Es spielt dabei gar

keine Rolle, ob es gute oder schlechte

Kunst ist. Oder ob sich das verkaufen

lässt. Ich bin da Pragmatiker, für mich ist

Kunst auch nichts Weihvolles.

Ist bei Ihnen noch Platz für einen zweiten

Bremen-Roman à la „Neue Vahr Süd“?

Ich denke schon. Wobei es darauf ankommt

ist, erst einmal überhaupt eine

Idee für einen Roman zu haben. Und

es dürfte ja nicht irgendeine Idee sein,

sondern es müsste eine gute sein, so

dass man bereit ist, eineinhalb bis zwei

Jahre in einen solchen Roman zu investieren.

Denn das Schlimmste, was einem

passieren kann, ist doch, dass man nach

einem halben Jahr merkt, dass die Idee

gar nicht so gut war.

Was auffällt, wenn man sich mit Ihnen

unterhält oder Sie bei Lesungen hört, ist,

dass obwohl Sie seit mehr als 35 Jahren

nicht mehr an der Weser wohnen noch

immer sehr bremisch klingen …

Das ist aber auch kein Wunder, da ich

bis 1981 in Bremen gelebt habe. Das ist

die Zeit, in der man geprägt und in der

die Sprache geformt wird. Ich lebe seit

über 30 Jahren in Berlin, würde aber nie

behaupten, dass ich ein Berliner sei. Ich

habe mich immer als Bremer gesehen,

der in Berlin wohnt. Den Bremer kriegt

man nicht raus. Ich würde sogar soweit

gehen, dass man Bremen-Ost nicht herauskriegt.

Sie waren 2016 sogar Bremer Grünkohl-

König …

Das stimmt. Den Titel bekam ich in der

„Roland-Runde“ der Bremischen Landesvertretung

in Berlin verliehen, bei

der es traditionell Kohl und Pinkel gibt.

Allerdings hatte das überhaupt keine

Konsequenz. Ich bekam ihn verliehen

und gab ihn ein Jahr später an Sabine

Postel wieder ab. Dazwischen passierte

nichts.

Sven Regener liest am 9. November ab

20 Uhr in der Glocke.

Das Interview führte Martin Märtens.

VERLOSUNG

Wir verlosen zwei Fanpakete bestehend aus

je zwei Eintrittskarten für die Lesung sowie

einem handsignierten Buch oder einem

handsignierten Hörbuch. Schicken Sie bis

zum 5. November eine E-Mail mit dem Betreff

„Regener“ sowie Ihren vollständigen Kontaktdaten

an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

21


LOKALES

Foto: F.T. Koch

Es geht weiter

Musical Theater Bremen hat einen neuen Betreiber

Es stand auf der Kippe, wackelte gewaltig,

fiel aber letztendlich nicht:

Das Musical Theater bleibt Bremen

erhalten. Zu guter Letzt konnten sich der

Eigentümer der Immobilie, Rolf Specht,

sowie der ab kommendem Jahr neue Betreiber,

Jörn Meyer, auf einen Vertrag

einigen. Laufzeit: Bis April 2023.

Produktionen wie „Jekyll & Hyde“,

„Hair“, „West Side Story“, „Evita“,

„Cats“, „Grease“, „Dirty Dancing“

und „The Rocky Horror Show“, zudem

Opern wie „Die Entführung aus dem Serail“,

„Lucio Silla“ oder „Idomeneo“ im

Rahmen des Musikfestes Bremen, aber

auch Konzerte von Kevin Costner, Tom

Jones, Anastacia, Marillion, Kool & The

HINTERGRUND

Nachdem das Haus 1999 mit Jekyll & Hyde zunächst

erfolgreich gestartet war – alle Shows im

ersten halben Jahr sollen ausverkauft gewesen

sein – blieben anschließend die Zuschauerzahlen

stark hinter den Erwartungen zurück. Auch

ein zweiter Versuch, ein Musical über einen längeren

Zeitraum zu etablieren (mit der damals

in Wien sehr erfolgreichen Produktion „Hair“),

scheiterte an mangelndem Zuschauerzuspruch.

Gang und Bryan Adams – um nur einige

zu nennen – gastierten seit der Eröffnung

des Hauses 1999 am Richtweg.

Weil ein neuer Betreiber gefunden wurde,

können solche Veranstaltungen jetzt

weiterhin am Richtweg stattfinden.

„Ich muss ein guter Dienstleister sein

– für das Publikum, für die Veranstalter

und für die Künstler“, so Meyer gegenüber

dem STADTMAGAZIN über sein

Vorhaben. Sein Ziel ist es, „das Haus

wieder zum Ort der Begegnungen“ zu

machen und dabei „die Zufriedenheit

des Besuchers“ an die erste Stelle zu setzen.

Mittelfristig hat sich der 44-Jährige

150 Veranstaltungstage als Ziel gesetzt.

Langfristig könnten aus Sicht des Veranstaltungsfachmannes

sogar noch einige

Anschließend übernahm die städtische Hanseatische

Veranstaltungsgesellschaft (HVG)

das Haus, setzte auf eine gemischte Bespielung

aus Shows, Musicals, Konzerten, Betriebsfeiern,

Messen und ähnlichem. Als dennoch rote Zahlen

geschrieben wurden, stieg die Stadt aus. 2011

übernahm Mehr! Entertainment den Betrieb des

Hauses. 2016 erwarb Rolf Specht, Geschäftsführer

der Bremer Residenz-Gruppe, Grundstück

mehr dazu kommen. „Nur für 2018 sind

aufgrund des fortgeschrittenen Datums

solche Zahlen so kurzfristig natürlich

nicht mehr realisierbar“.

Dennoch möchte Meyer, der unter

anderem die Showproduktion „We Will

Rock You“ und „Hairspray“ aufbaute,

seine guten Kontakte nutzen, um möglichst

schnell ein breit gefächertes Angebot

aus Musicals, Shows, Konzerten,

Theater, Comedy, Ballett, Firmenfeiern,

Messen und wenn möglich auch regionalen

Veranstaltungen dem Publikum

anbieten. „Trotz des Namens bietet das

Musical Theater Möglichkeiten für weit

mehr Veranstaltungen als nur Musicals“,

so Meyer. Und er ist guter Dinge,

dass das auch klappt, „schließlich ist

und Immobilie. Specht dachte darüber nach, an

der Stelle etwa 100 Wohneinheiten zu bauen.

Nachdem er sich mit Mehr! Entertainment nicht

über das Fortlaufen des Vertrages einigen konnte,

sah es lange danach aus, als ob das Aus des

Hauses am Richtweg bevorstünde. Bis im Oktober

mit Jörn Meyer (ehemals BB Group) ein neuer

Betreiber gefunden wurde, der ab Januar 2018

den Betrieb des Musical Theaters übernimmt.

22


Interview mit Rolf

Specht zum Erhalt des

Musical Theaters

Tom Jones, das Musical „Evita“, Kevin Costner, Anastacia und die Bremer Philharmoniker sowie die

„Rocky Horror Show“ gastierten schon am Richtweg. Fotos: C. Kuhaupt (2), F.T. Koch, N. Boehme, fr

Jörn Meyer.

Foto: Mär

das Musical Theater Bremen eines der

schönsten Häuser dieser Art, die wir in

Deutschland haben“.

Bisher ist lediglich „Ballet Revolución“

für Februar 2018 bestätigt.

Weitere Shows sollen aber Anfang November

bekannt gegeben werden. „Die

Verhandlungen laufen gerade auf Hochtouren“,

so Meyer.

Stimmen regionaler

Veranstalter

Oliver Mücke, Koopmann Concerts:

„Wir sind absolut begeistert, dass es nun

doch noch geklappt hat und das Musical

Theater mit Jörn Meyer einen kompetenten

neuen Betreiber hat. Gerüchte gab es

viele und immer mal wieder, aber nun ist

es sozusagen vollbracht. Das Publikum

und auch die Künstler haben es verdient,

dass dieses Haus weiter existiert

und den Kulturstandort Bremen festigt.

Wie schon in der Vergangenheit gesagt,

gibt es in Bremen für das Genre Musical

und ähnliche Veranstaltungen keine

alternativen Spielorte. Man muss kein

Musical-Fan sein, aber Bremen braucht

das Musical Theater, um nicht endgültig

in der kulturellen Bedeutungslosigkeit

zu verschwinden. Wir sind gerne bereit

und freuen uns, ab sofort wieder dabei

mitzuhelfen.“

Jan Trautmann, bremen events:

„Ich habe mehrere spezielle Konzerte

und ohne das Theater hätte ich diese

nicht mehr machen können. Für uns als

Agentur war es einfach wichtig, dass das

Musical Theater bestehen bleibt. In den

Warum haben Sie sich jetzt doch

noch für den Erhalt des Musical

Theaters entschieden?

Wir haben immer gesagt, dass wir

das Musical Theater Bremen gern

erhalten möchten. Aber nach der

Kündigung des Betreibers „Mehr!

Entertainment“ hat sich zunächst

kein anderer gefunden. Erst nach

der Berichterstattung, dass wir uns

dort auch Wohnbebauung vorstellen

könnten, kamen weitere Interessenten

auf uns zu. Wir glauben,

mit Jörn Meyer den richtigen Betreiber

gefunden zu haben.

Warum hat sich der Entscheidungsprozess

so lange hingezogen?

So lange hat sich der Prozess

eigentlich gar nicht hingezogen.

Aber bis alle Details geklärt sind,

kann es eben ein paar Wochen

dauern.

Welche Entwicklung erhoffen Sie

sich?

Wir glauben daran, dass das Musical

Theater Bremen ein erfolgreicher

Standort für Live Entertainment

ist. Jörn Meyer ist ein

erfahrener Mann in der Branche

und kann alle Energie in dieses

Haus stecken. Wir sind optimistisch,

dass er erfolgreich sein wird.

vergangenen Monaten, im sogenannten

Buchungsbreak, konnten keine Veranstaltungen

eingebucht werden. Aus diesem

Grund konnten wir natürlich auch

noch keine Verträge unterschreiben.

Trotz allem kann ich aber sagen, dass

das Konzept mit bekannten Stars im Musical

Theater auch im Jahr 2018 stattfinden

wird.“ (MÄR/MÜC)

23


LOKALES

Das Foyer des Musical Theaters eignet sich auch als Veranstaltungsort für Messen.

Fotos: FR

Umfrage:

Wie finden Sie es, dass das Musical

Theater in Bremen erhalten bleibt?

André, 36: „Es ist positiv, dass das Musical

Theater in Bremen erhalten bleibt,

weil Bremen im Vergleich zu anderen

Großstädten konkurrenzfähig bleiben

muss. Zu dieser Konkurrenzfähigkeit

gehört unter anderem auch ein ausgeprägtes

und vielseitiges kulturelles

Programm. Das Musical Theater ist

ein bedeutender Bestandteil einer ausgeprägten

Kulturszene in Bremen. Es

wäre ein Verlust gewesen, wenn es geschlossen

worden wäre.“

Melanie, 32: „Ich finde es sehr gut, dass

das Musical Theater beibehalten wird.“

Evelyn, 56: „Ich finde es gut, dass es

eine weitere Veranstaltungshalle gibt,

da diese Veranstaltungshalle auch ihre

Liebhaber gefunden hat. Und ich denke,

die werden sich freuen, dass diese Räumlichkeiten

weiter in Betrieb bleiben.“

Bridda, 34: „Da sich Bremen immer in

Konkurrenz mit Hamburg sieht, ist es

sinnvoll, das Musical Theater zu behalten.

In der Stadt (in Bremen) muss eine

Positionierung stattfinden, Kultur muss

in die Stadt gebracht werden. Es muss

in Bremen die Möglichkeit geben, Musicals

zu besuchen. Man sollte eine tolle

Location haben, in der bestimmte Veranstaltungen

stattfinden können, eben

auch außerhalb der ÖVB-Arena.“

Lothar, 56: „Ganz ehrlich, mich interessieren

Musicals nicht im Geringsten.

Deshalb ist es mir auch egal, ob das

Haus bleibt oder nicht.“

Matthias, 48: „Das Musical Theater ist

für Bremen ein wichtiger kultureller

Standpunkt. Ohne das Theater hätte

Bremen keine vernünftigen Musicals

mehr und es wäre schön, wenn diese

traumhafte Stadt wieder ein neues

Musical für längere Zeit bekommen

könnte.“

Annika, 41: „Ich finde es ganz toll,

dass das Musical Theater weiterhin Bestandteil

in Bremen bleibt und dass das

kulturelle Leben hier in Bremen weiter

gefördert wird, denn der Standort und

die Lokalität sind traumhaft und werten

das Leben in der Stadt auf. Die Veranstaltungen,

die bis jetzt dort gelaufen

sind, waren teilweise sehr gut. Es gehört

zum Bremer Leben dazu, dass man

so eine Location anbietet.“


(MÜC)

24


Quidditch oder der

Ritt auf dem Besen

Nur Fliegen ist schöner: Mit dem Besen über den

Rasen / Turnier am 4. und 5. November

VON JANET BINDER

Quidditch wird in Deutschland immer populärer. Vor allem

Studierende entdecken die skurrile Sportart für

sich, die auf den Harry-Potter-Romanen basiert. In Bremen

findet Anfang November ein wichtiges Turnier für die

besten deutschen Teams statt. Es geht um die Auswahl für den

European Quidditch Cup.

Wer zufällig auf das Training der Portkeys Bremen auf dem

Stadtwerder stößt, muss unwillkürlich schmunzeln. Die sieben

Spieler pro Mannschaft laufen mit einem Plastikstab zwischen

den Beinen auf dem oval abgesteckten Spielfeld. Manchmal

fällt der Stab runter, dann muss der Spieler zur Strafe zu einem

der eigenen drei Tor-Ringe. Erst dann darf er oder sie wieder

mitspielen.

Was die Zuschauer auf dem Rasen des ATS Buntentor sehen,

ist eine der am schnellsten wachsenden Sportarten: Quidditch.

Bundesweit sind 800 weibliche und männliche Spieler in

40 Mannschaften registriert. „Anfang 2016 lagen wir noch bei

15 Teams“, sagt Juliane Schillinger vom Deutschen Quidditchbund.

Europaweit gibt es bis zu 300 Mannschaften, ebenfalls

Weihnachtsfieber

im Maritim Hotel Bremen

Kaum zu glauben: In wenigen

Wochen befinden wir

uns wieder in der schönen

leuchtenden Weihnachtszeit.

Die Zeit, wenn uns an jeder

Ecke der Duft von Zimt,

Orangen und Lebkuchen in

die Nase steigt und wir auf

glitzernde Kinderaugen vor

den Schaufenstern blicken

können.

Auch im Maritim Hotel

Bremen sind die Wichtel

schon in vollem Eifer und

Weihnachtsfieber. Motiviert

in der Planung, um Ihnen

eine sorgenfreie und entspannte

Weihnachtszeit zu

bescheren. Ob Adventsbrunch,

die knusprige Weihnachtsgans

für Zuhause, das

Gänsemenü im Restaurant

L’Echalote, der Familien

Weihnachtsbrunch im Restaurant

Brasserie oder die

persönliche Gestaltung Ihrer

Weihnachtsfeier – das Team

hat sich kulinarisch viele

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Foto: Alexander Raths/Fotolia

Gedanken gemacht und ein

umfangreiches Angebot gestickt,

welches keine Wünsche

offen lässt. Als besonderes

Highlight krönt zum

Jahresabschluss eine Genussreise,

auf der verschiedenen

Gängen durch die

Silvesternacht führen. Machen

Sie Ihre Weihnachtszeit

zu einer ganz besonderen

und informieren Sie sich auf

der Homepage unter www.

maritim.de oder telefonisch

direkt beim Team des Maritim

Hotel Bremen unter der

Nummer 389 843. (SM)

Quidditch vereint Elemente aus Handball, Völkerball und Rugby – nur wird

es mit einem Besen zwischen den Beinen gespielt. Foto: WFB/Jörg Sarbach

mit steigender Tendenz. Am 4. und 5. November treffen sich

die 16 besten deutschen Teams in Bremen. Sie kämpfen um die

Teilnahme am nächsten European Quidditch Cup (EQC).

Weitere Informationen unter

www. deutscherquidditchbund.de.

Henrik Rhode präsentiert sein

Menü zum Auszubildenden Pokal

Unser Koch Azubi Henrik Rhode (3. Ausbildungsjahr)

bereitet sich auf seine nächste Herausforderung vor:

„den Maritim Auszubildenden Pokal 2017/18“.

Gern möchten wir Sie an dieser besonderen Prüfungsleistung

teil haben lassen und freuen uns Ihnen zum

Sonderpreis von 58,00 Euro für 2 Personen sein hochwertiges

3-Gang-Menü zu präsentieren.

Vom 22. November bis 02. Dezember 2017

wird Henrik Rhode im Restaurant L’Echalote

seine Kreationen vorstellen und lädt Sie zum

genießen ein.

Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

Am besten reservieren Sie schnell unter der

Rufnummer 0421 3789 627 (ab 18 Uhr).

WIR SIND VON HERZEN IHR GASTGEBER IN BREMEN.

Maritim Hotel Bremen · Hollerallee 99 · 28215 Bremen

Telefon 0421 3789-0 · info.bre@maritim.de · www.maritim.de

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LOKALES

Pfiffige Bildungsprojekte gesucht

Die swb-Bildungsinitiative fördert erneut innovative Lernprojekte

Rengel wechselt

zu Werder

Die vor gut zwei Wochen vorgestellte

Studie „IQB Bildungstrend 2016“,

die anders als PISA die Leistungskompetenzen

jüngerer Schüler, nämlich

von Viertklässlern in Deutschland untersucht

und bundesweit vergleicht, offenbart

auch bei diesen eklatante Schwächen.

Dabei schnitt das Land Bremen

besonders schlecht ab und belegte den

letzten Platz. Die ernüchternde wie alarmierende

Bilanz: zu wenig leistungsstarke

Schüler, zu viele leistungsschwächere,

und das in Basisfächern wie Deutsch

und Mathematik.

Auf Ursachen geht die Studie nicht

ein, doch sind sich die Experten einig,

dass schwierige soziale Begleitumstände

ursächlich für das schlechte Abschneiden

der Bremer Schüler sind. Kinder

aus sozial schlechter gestellten und bildungsfernen

Familien liegen deutlich

unter dem Schnitt besser gestellter Mitschüler.

Eine der wesentlichen Herausforderungen

liegt folglich darin, mehr

Bildungsgerechtigkeit zu schaffen.

Die swb-Bildungsinitiative unterstützt

seit 2003 innovative Lernprojekte,

die dazu beitragen, die Bildungskluft im

Land Bremen zu überbrücken, wo die

Lage bekanntlich noch prekärer ist als

in anderen Bundesländern. Die Projekte

können kulturell, sozial oder wissenschaftlich

ausgerichtet sein, Hauptsache,

sie überraschen durch ungewöhnliche

Kooperationen, Inhalte oder Methoden

und erweitern den pädagogischen Alltag.

Foto: DE LooPERS

Aus einer Produktion von DE LooPERSdance2gether

e.V., die im August den von der

start JUGEND KUNST STIFTUNG und der

swb-Bildungsinitiative ausgelobten Förderpreis

Kulturnachwuchs Bremen erhielten.

Darum Achtung, Pädagogen, Schüler

und Eltern: Wer eine unkonventionelle

Idee hat und bei der Umsetzung finanzielle

Unterstützung benötigt, kann für

sein Projekt bei der swb-Bildungsinitiative

bis zum 15. März 2018 eine Förderung

beantragen. (SM)

Informationen zu den 830 schon geförderten

Projekten sowie Förderanträge

gibt es im Internet unter

www.swb-Bildungsinitiative.de

Peter Rengel, Leiter der ÖVB-Arena,

verlässt die MESSE BREMEN & ÖVB-

Arena und wechselt zum Frühjahr 2018

als Direktor Infrastruktur zu Werder

Bremen.

„Ich gratuliere Peter Rengel zu seiner

neuen Herausforderung und bedanke

mich für die gute und intensive Zusammenarbeit

der vergangenen Jahre“, sagt

Hans Peter Schneider, Geschäftsführer

der MESSE BREMEN & ÖVB-Arena. Für

Rengel geht es von der Bürgerweide an

den Osterdeich. „Es freut mich, dass er

uns in Bremen erhalten bleibt und zukünftig

unseren guten Partner Werder

unterstützt“, so Schneider weiter.

Rengel hat seine Tätigkeit an der

Bürgerweide 1996 als Assistent des damaligen

Geschäftsführers Claus Kleyboldt

begonnen. Seit 2012 ist er Leiter

der ÖVB-Arena. Die Suche nach einer

Nachfolge beginnt in Kürze und soll zügig

zu einer Neubesetzung der Stelle

führen. (SM)

Foto: Frank Thomas Koch

FANBANK-Tickets zu verlosen!

Spieltag 14: SV Werder Bremen gegen VfB Stuttgart (02.12.2017)


Zu gewinnen gibt es 1 x 2 Tickets für Plätze auf der „Germania-Fanbank“ sowie

jeweils ein handsigniertes Werder Bremen-Trikot.

Das Paket beinhaltet folgende Elemente:

• Stadionführung (Stadioninnenraum, Trainerbänke, Spielertunnel)

• 45 Minuten vor dem Spiel: Einlaufen der Mannschaften zum Aufwärmen

• 35 Minuten vor dem Spiel: Begleitung zu der Fanbank auf der Südtribüne

• Nach dem Spiel: Stadionführung (VIP-Bereiche Süd/Ost)

Schicken Sie eine E-Mail mit dem Betreff „Germania Fanbank“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de

Einsendeschluss ist der 15.11. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Teilnahmebedingungen auf https://www.flygermania.com/de-de/rechtliches/aktionen/gewinnspiel-sv-werder-bremen/

27


BOULEVARD

Freimarktsumzug: Platz eins bei den Fußgruppen:

Bremen Unicycler & Freizeitgruppe

Bartsch – Die wilden Vogelreiter.

Die WESER-KURIER Vorstände Eric Dauphin (links) und

Jan Leßmann (rechts) mit Ex-Werder-Präsident Jürgen

L. Born beim Freimarktsempfang.

Viel los an der Strecke.

Das Grease-Paar eroberte Bremen ...

Mit Kruse in der Jury

Auf Bremens Boulevard ...

VON MARTIN MÄRTENS UND MARCO MEISTER

Platz eins bei den Festwagen:

Die Adelheider – Wild West Casino

Max Kruse

mit Miss und

Mr. Bremen

2018

Patrizia Utz,

Miss Bremen

2018

Miss und Mr. Bremen

Patrizia Utz, 21 und Edgar Kammerer, 27 sind die Miss und

Mr. Bremen 2018. Und ein Werder-Spieler hatte seinen Anteil

daran. „Weil ich stolzer Bremer bin, finde ich es wichtig,

dass wir würdige Vertreter zur Miss und Mr. Germany-Wahl

schicken“, so Max Kruse. Der Stürmer war erstmals bei einer

Miss-und-Mr.-Wahl in der Jury vertreten und nahm seine Aufgabe

sichtbar ernst. In schwarzem Hemd und blauem Sakko

begutachtete er die Schönheiten auf dem Laufsteg in der Waterfront

und soll auch schon schnell seine Favoriten gefunden

haben. Ob das am Ende auch die Sieger waren, ist indes nicht

überliefert. Geschadet hat dem 29-Jährigen die Teilnahme

an der Wahl anscheinend nicht, denn nach nur fünf Wochen

Pause aufgrund eines Schlüsselbeinbruchs war Kruse beim

Spiel in Köln zumindest wieder im Kurzeinsatz. Auch wenn er

beim mageren 0:0 nicht wirklich helfen konnte so macht sein

Einsatz zumindest Hoffnung für die Zukunft. Am 24. Februar

findet im Europapark Rust im Übrigen die Wahl zur Miss Germany

statt. 2017 belegte dort Sarah Strauß mit dem dritten

Platz die beste Platzierung einer Bremerin bis dahin …

Freimarktsempfang

28

Die Kandidaten der Wahl

Fotos: Meister, Gumz, Koch, Märtens

Die Jury

Der WESER-KURIER hatte zu seinem alljährlichen Freimarktsempfang

geladen und zahlreich waren die Gäste aus Politik,

Wirtschaft, Kultur und Sport in der Hansekogge am Hansezelt

erschienen. Bei Speis, Trank und vielen Gesprächen wurde die

fünfte Jahreszeit traditionell begangen.

50. Freimarktsumzug

Mehr als 150.000 Menschen sollen trotz äußerst durchschnittlichen

Wetters die Straßen beim 50 Freimarktsumzug gesäumt

haben. Insgesamt 143 Festwagen und Fußgruppen waren

unterwegs und verteilten neben Bonbons und Kamelle auch

ganze Kartoffelsäcke. Das Radio-Bremen-Moderatoren-Team

– Katja Runge und Dirk Böhling – wurde auf dem Marktplatz


Anna und Karsten mit

ihrem „gewonnenen“

Gast Max.

Partytime.

Texthilfe via

Smartphone.

Bubble Punk Campino

KOLUMNE

„Eine Laune der Natur“ heißt das neue Album der

Toten Hosen, das die Band am 17. November in der

ÖVB-Arena vorstellen wird. Vor 35 Jahren im Bremer

Schlachthof irrtümlich als „Die Toten Hasen“ angekündigt,

ist das punkige Fell langsam abgewetzt und leicht

ergraut. Mit britischem Punk und deutschen Texten

gingen die Hosen auf eine ungewöhnlich lange Reise

und pendelten zwischen Kunst und Wahnsinn. Der am

wenigsten angepasste von allen war und ist der Frontmann-Prediger

Andreas Frege – genannt Campino. Er

war schon immer der Oberpunk, der sich nichts sagen

ließ – oder doch nicht?

Bachelor Jan Kralitschka mit den

Werder-Spielern Jesper Verlaat, Niklas

Schmidt und Philipp Eggersglüß bei der

Handwerksshow.

von den Teilnehmern zudem mit Erbsensuppe, Broten und

einer selbst gemachten Torte bestens versorgt. Es siegten

Die Adelheider mit ihrem „Wild West Casino“ in der Kategorie

Festwagen. Bei den Laufgruppen setzten sich Bremen

Unicycler & Freizeitgruppe Bartsch als „Die wilden Vogelreiter“

durch.

Wohnzimmerkonzert

Das war knapp. Während Sturm „Xavier“ über Norddeutschland

tobte freuten sich Anna und Karsten in Arsten

auf ihren Star – sie hatten bei bremen vier das Wohnzimmerkonzert

mit Max Giesinger gewonnen. Doch aufgrund

der Wettersaison und der daraus resultierenden Verkehrslage

drohte der Abend ins Wasser zu fallen. Doch weit gefehlt,

Max kam und zusammen wurde mit seinen Hits „80

Millionen“, „Wenn sie tanzt“ und „Roulette“ bei Bier und

Fischbrötchen gefeiert. Und wenn sich der Star mal an

einen älteren Text nicht mehr so ganz erinnern konnte, half

die neueste Technik – ein Gast zückte das Smartphone. Und

anschließend bekam der Star des Abends sogar noch einen

Schokokuchen überreicht – zwei Tage nach seinem 29. Geburtstag.

Handwerksshow 2017

Die Handwerkskammer hatte zur Handwerksshow in den

Weserpark geladen. Beim 1. Bremer Schüler-Berufsorientierungskongress

präsentierten sich mehr als 30 Gewerke

auf über 15 Aktionsflächen indoor und outdoor. Mitmach-

Aktionen, Workshops, Probier-Angebote, Speedprak tika

und Shows – moderiert von Schüler-Moderator Florian

Lempke, TV-Moderator Stefan Leiwen und dem passionierten

Heimwerker RTL-Bachelor Jan Kralitschka – standen

dabei auf dem Programm. Kralitschka musste sich anschließend

beim Nägel einschlagen mit den Werder Spielern

Jesper Verlaat, Niklas Schmidt und Philipp Eggersglüß

messen – und war seinen Kontrahenten überlegen.

Ein Foto, aufgenommen zehn Jahre später im Eingangsbereich

der damaligen Stadthalle Bremen, lässt

doch Zweifel aufkommen. Campino sollte damals ganz

lässig und cool im Stil von Stones-Legende Keith Richards

mit brennender Zigarette im Mundwinkel und Qualm

vor dem Gesicht aufgenommen werden. Einspruch kam

sofort von Hosen PR-Genie und Pseudo- Manager Trini

Trinpop. Er gab den Hinweis, dass Campino Nichtraucher

sei und die Fans deshalb einen rauchenden Sänger

nicht akzeptieren würden. Campino gehorchte seinem

ehemaligen Bandkollegen und die Zigarette wurde durch

einen Streifen Bubble Gum ersetzt. Urteil von Bio-Campino:

„Das ist echt ein Scheißfoto!“ Der Punk in ihm hatte

Recht, aber so wurde aus einem rebellischen Oberpunk

ein fotografisch glattgebügelter Bubble Punk.

Matthias Höllings, ehemaliger Pressesprecher

der ÖVB-Arena, wirft in seiner

Kolumne einen Blick auf die ältere und

jüngere Vergangenheit und wagt dabei

auch schon mal einen Blick hinter die

Kulissen.

Foto: Jürgen Sieker

29


LOKALES

Beschauliches Winterdorf

Budenzauber im Hof des Kulturzentrum Schlachthof startet Mitte November

Ab Mitte November können

es sich die Gäste

wieder vor dem Kulturzentrum

Schlachthof gemütlich

machen: Das Findorffer

Winterdorf möchte auch

dieses Jahr mit Charme und

rustikalem Retro-Ambiente

überzeugen.

Das aus Holzhütten bestehende

Dorf, das vom Team

der Schlachthofkneipe errichtet

wird, überrascht mit einer

nachbarschaftlichen Atmosphäre

und wird durch liebevoll

gestaltete Dekorationen,

Lichter, Feuerinstallationen

und den Baumbestand drumherum

zum stimmungsvollen

Zauberwäldchen.

Dem Trubel, wie er auf

dem städtischen Weihnachtsmarkt

oder an der Schlachte

herrscht, konnten Besucher

auf dem Findorffer Ableger in

den vergangenen Jahren entgehen.

Das liegt auch am im

Winterdorf ausgeschenkten

Fair Trade – Glühwein, der

zwar nicht jedem schmeckt,

Idyllisch und ruhig: Das Winterdorf am Schlachthof.

aber auf jeden Fall eine gesunde

Alternative bietet.

Oliver Trey, Betreiber

der Schlachthofkneipe und

verantwortlich für das Winterdorf,

möchte Besuchern

und Bewohnern des Stadtteils

vor allem eines bieten:

einen beschaulichen Ort, um

gemeinsam zu verweilen,

zu plaudern und dank wärmender

Getränke der kalten

Foto: Schlachthofkneipe

Jahreszeit zu trotzen. „Im

Winterdorf direkt wird es

keine speziellen Events oder

Highlights geben, da das Dorf

eher ein gemütlicher Ort zum

Glühweinschlürfen in nachbarschaftlicher

Atmosphäre

ist“, sagt Trey. Natürlich finden

während der Wintermonate

auch zahlreiche Auftritte

im Kulturzentrum Schlachthof

statt, wie zum Beispiel der

von De Fofftig Penns. Gäste

der Veranstaltungen können

natürlich ebenfalls in das

Winterdorf einkehren und

sich von den neuen Angeboten

überraschen lassen. „Wir

verfügen dieses Jahr über

noch mehr Fair Trade Angebote

und auch vegane Produkte

werden wieder vertreten

sein“, so der Gastronom.

Auch mit Feuerzangenbowle

und schmackhaften Häppchen

lockt der Weihnachtsmarkt

am Schlachthof.

Mit den steigenden Besucherzahlen

der letzten Jahre

und der gewissen Ungestörtheit

bietet das Findorffer Winterdorf

eine überzeugende

Alternative zu den anderen

Weihnachtsmärkten in Bremen

und der Umgebung. (MÜC)

Das Findorffer Winterdorf vor

dem Kulturzentrum Schlachthof

beginnt am 15. November

2017 und geht bis Mitte Januar

2018 (Verlängerung bis in

den Februar hinein möglich).

Fantastisch keltisch

Sigrid Vogt trägt alte keltische Mythen vor

Findorffer Tierschutz

Aufnahmestopp im Papageienschutz-Centrum

30

Die Zeit um Allerheiligen ist wirkungsvoll sind. Die Märchenerzählerin

eignet sich gut für Geschichten,

Sigrid Vogt

die in der dunklen Jahreszeit

trägt im Findorffer Bücherfens-

angesiedelt sind und an ter alte keltische Märchen und

dunklen Abenden besonders Mythen vor, die sie mit den

• Wannen-Reparatur • Badmodernisierung Klängen einer pentatonischen

• auch Emaillewannen

• Wannen-Reparatur Leier untermalt. (SM)

• Badmodernisierung

Verkaufsoffener Sonntag • Seniorenger

• Seniorengerechte Badausstattun

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Sonntag, 5. November, 18 Uhr.

am 29. Oktober, 13–18 Uhr

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viele neue

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mehr Kontraste.

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• Auch für den Alltag geeignet.

Am verkaufsoffenen Sonntag,

29. Okt. von 13 bis 18 Uhr

Rabatt auf alle

Sonnenbrillen!

20%

Im Papageienschutz-Centrum

Bremen in Findorff können

zurzeit keine weiteren Papageien

aufgenommen werden,

meldet der Verein. Alle Möglichkeiten

zur Unterbringung

von Papageien sind belegt.

Hinzu kommt, dass die Kosten

für den Betrieb des Fluggeheges,

das ausschließlich durch

Spenden finanziert wird, in

den letzten Jahren stetig gestiegen

sind. Wer den Verein

unterstützen möchte, kann

zum Beispiel eine Tierpatenschaft

übernehmen. (SM)

www.papageienschutz.net

Spezialgeschäft für

Brillen · Contactlinsen

Münchener Str. 113

35 53 19

www.optik-hofmann.de


Neue Produktwelten bei EP:Brunhorn

Sortimentserweiterung des Findorffer Fachgeschäfts

für Haushalts- und Unterhaltungselektronik sowie Multimedia

Die Spezialisten für Elektronik: Petra und Frank Brunhorn beraten ab

November im nigelnagelneu eingerichteten Fachgeschäft. Foto: EP:Brunhorn

Ab Anfang November

weht an der Hemmstraße

150 ein frischer Wind.

„Wir haben den kompletten

Ladenbau auf links gedreht“,

verkündet Geschäftsführer

Frank Brunhorn, „und unser

Elektrofachgeschäft vollständig

neugestaltet. Jetzt

können wir weitere Warengruppen

und Techniktrends

zum Anfassen und Erleben

zeigen.“

Ab dem 1. November lädt

das neunköpfige Team seine

Kunden ein, die neue Präsentation

kennenzulernen und

von zahlreichen Wiedereröffnungsangeboten

zu profitieren.

Ob Fernseher, Kaffeevollautomat,

Telefon, Waschmaschine

oder Kühlschrank –

das Angebot bei EP:Brunhorn

bietet vom Einstiegsmodell

bis zur Produktneuheit für jeden

Bedarf das Richtige. Im

erweiterten Sortiment finden

Kunden auch Multimedia wie

Notebook, Tablet-PC, Drucker

und eine kleine Auswahl

an PC-Zubehör. Unterstützung

bei Transport und Anschluss

der Geräte ist ebenso

Teil des Servicepakets wie

die passende Finanzierung,

Garantieverlängerungen und

Reparaturen.

Im erweiterten Bereich

Haushaltselektronik finden

Kunden eine brandneue Vorführküche

inklusive Smart

Home Vernetzung. Wer sich

von der Qualität aktueller

Boxen, Anlagen und Fernseher

überzeugen will, nimmt

in der Heimkinowelt Platz.

Hier erleben Interessierte gestochen

scharfe Bilder und

klangstarken Sound hochwertiger

Audiosysteme.

Seit Günther Brunhorn

vor rund 35 Jahren das Familienunternehmen

gegründet

hat, steht das Bremer Fachgeschäft

für Kompetenz bei

Unterhaltungs- und Haushaltselektronik

sowie Telekommunikation.

Vor einigen

Jahren haben Tochter Petra

und Sohn Frank Brunhorn

den Betrieb übernommen, die

Eltern stehen ihnen aber auch

weiterhin unterstützend zur

Seite. (SM)

Weitere Informationen gibt es

unter: www.ep-brunhorn.de.

Total vernetzt

Hörspielvorführung von Radio Bremen

im Rundfunkmuseum/ Mit Besichtigung

Alle zwei Monate werden im

Bremer Rundfunkmuseum in

Findorff Hörspiele vorgeführt,

die von Radio Bremen produziert

worden sind. Diesmal

„Mittlere Aufrüstung“, ein

Hörspiel über eine total vernetzte

Zukunft, eine fast komplette

Simulation. Ist dort etwa

nicht einmal mehr das Bier in

Dosen real? Das Hörspiel wird

über originalgetreue Radios

präsentiert. Im Anschluss steht

ein Mitglied der Hörspielredaktion

von Radio Bremen

den Fragen der Zuhörer Rede

und Antwort. Das Rundfunkmuseum

kann ebenfalls besichtigt

werden. (SM)

Freitag, 17. November, 18 Uhr.

Sie sind wieder da:

die kuscheligen Strick-Pullover

von Kris Fashion

Sonntag, 29. Okt. von 13 bis 18 Uhr geöffnet!

Damen & Herren Mode · Tag-/Nachtwäsche · Betten

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Wochenend-Shopping

Verkaufsoffener Sonntag in Findorff

Am letzten Wochenende des

Monats öffnen die Geschäfte

des Findorffer Einzelhandels

auch am Sonntag und laden

ein zum Bummeln, Stöbern

und Shoppen. Dann lassen

sich die Weihnachtseinkäufe

BIANCA VÖLKL

Kosmetik • Fußpflege

ganz in Ruhe erledigen. Auch

die Geschäfte in der Innenstadt

und Viertel laden ein zum

sonntäglichen Einkauf. (SM)

Sonntag, 29. November,

13 - 18 Uhr.

Warnecke & Sohn

Sanitär und Heizung Meisterbetrieb

Heizkosten sparen –

der hydraulische

Abgleich hilft

Auch in diesem Jahr wieder

bei uns erhältlich:

Die Bremer Adventskalender vom

Förderverein Lions Club Bremen

- Gräfin Emma -

Bianca Völkl-Brandt staatl. anerkannte Kosmetikerin

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31


KINO

32

TERMINE

Kein Risiko,

kein Fortschritt?

Der Dokumentarfilm „Biologie

2.0 – Wenn der Mensch zum

Schöpfer wird“ zeigt, wie Bioingenieure

die Welt verändern, indem

sie Gene von Bakterien, Pflanzen

und Tieren neu zusammensetzen.

Sie versprechen Lösungen

für die Gesundheits- und Ernährungsprobleme

der Menschheit.

Führt dieser Eingriff in die Natur

wirklich zu den erwünschten

Verbesserungen? Oder birgt er

unabsehbare Risiken?

Premiere mit anschließender Diskussion:

Do., 2. Nov., Schauburg, 18 Uhr

Ein ungleiches Paar

Gérard und Isabelle, lange geschieden,

werden nach dem

Selbstmord ihres Sohnes wieder

zusammengeführt – ausgerechnet

im kalifornischen

Death Valley. Isabelle glaubt

fest daran, dass ihr Sohn dort,

wie in seinem Abschiedsbrief

angekündigt, mit ihnen Kontakt

aufnehmen möchte. Gérard

hält das für Mumpitz und würde

am liebsten sofort wieder

abreisen. Die Komödie „Valley

of Love“ (2015) mit Isabelle

Huppert und Gérard Depardieu

läuft im französischen Original

mit deutschen Untertiteln.

Fr., 3. und Sa., 4. Nov., 20.30 Uhr,

Mo., 6. Nov., 18 Uhr; City 46

Sieben echte Abenteuer

Gleich sieben aktuelle Outdoorsport-

und Abenteuerfilme versammelt

die European Outdoor

Film Tour 17/18 auf der großen

Leinwand. Die Protagonisten

lassen uns an ihren inspirierenden

Outdoor-Geschichten und

sportlichen Höchstleistungen

teilhaben. Ein moderiertes Rahmenprogramm

vertreibt die

Pausen zwischen den Vorführungen.

Mo., 27. Nov., Pier 2, 20 bis 23 Uhr

Analyse eines Busfahrers

Die Reihe „Psychoanalytiker

kommentieren Filme“ nimmt Jim

Jarmuschs „Paterson“ (2016)

unter die Lupe. Darin geht es um

Paterson, einen unauffälligen

jungen Mann, der im Bundesstaat

New Jersey als Busfahrer

arbeitet. Jeden Tag geht er dort

seiner Routine nach.

Di., 28. Nov., Atlantis, 20 Uhr

„Madame“

Sozialsatire: Eine moderne Version von Aschenputtel

Seine Geschichte ist eine

der Schuld ohne Vergebung.

Er ist der einzige

Feind, für den es keine Liebe

gibt, der Meistgehasste,

Meistverfolgte und Verteufelte:

Judas, der Jünger Jesu, der

Gottes Sohn mit seinem Kuss

verrät und ans Kreuz liefert.

Ben Becker übernimmt seine

Die Societylady Anne

steht vor einem Luxusproblem:

Als ihr Stiefsohn

unangekündigt zu ihrer

Dinnerparty auftaucht, zählt

die Festtafel 13 Gedecke –

eine Katastrophe für die perfektionistische

Hausherrin und

ihren Ehemann Bob. Kurzerhand

muss die Angestellte

Maria einspringen. Doch der

Abend verläuft ganz und gar

nicht nach Annes Geschmack.

Marias Sitznachbar David,

ein wohlhabender Kunsthändler,

erliegt dem Charme

der kessen Haushälterin.

Während Letztere zunehmend

Gefallen an ihrer neuen Rolle

findet, ist Anne um ihren guten

Ruf besorgt und schickt

sich an, das entstandene

Chaos wieder ins Gleichgewicht

zu bringen.

In „Madame“ entführt die

französische Star-Regisseurin

Amanda Sthers das Kinopublikum

hinter die Kulissen

der Pariser High Society.

Geistreich und voller Wortwitz

wird die Geschichte der

spanischen Hausdame Maria

erzählt, hinreißend gespielt

von Rossy de Palma. Ihren

amerikanischen Dienstherren,

gemimt von Toni Colette

und Harvey Keitel, ist derweil

kein Mittel zu schade, um

Marias Aufstieg in ihre Riege

zu verhindern. Während Anne

„Ich, Judas“

Der Film zum sensationellen Bühnenerfolg

Foto: Maxim Brinckmann

Rolle. Er verteidigt Judas mit

einem Text von Walter Jens,

nach dem nichts mehr ist, wie

es schien.

Mit „Ich, Judas“ hat der

aus Bremen stammende

Schauspieler Ben Becker den

Nerv der Zeit getroffen: Seine

leidenschaftliche und eindrückliche

Solo-Performance

und Bob in ihrem sozialen Status

gefangen bleiben und stets

leichte Bitterkeit ausstrahlen,

gelingt es Maria mühelos, ihre

Rolle zu wechseln und dieses

Spiel zu genießen.

Ein zentrales Thema der

Komödie ist also die Kritik an

der Klassengesellschaft, eine

moderne Version von Aschenputtel,

die Fragen aufwirft: Machen

Geld und Status glücklich

und was macht eigentlich eine

ehrbare Madame aus? (SM)

INFO

„Madame“ startet am

30. November in den deutschen

Kinos.

über Verrat und Gehorsam

sorgte seit der Premiere im

November 2015 für ausverkaufte

Shows und stehende

Ovationen in den größten Kirchen

Deutschlands.

Der Regisseur Serdar Dogan

zeichnete im März 2017

mehrere Vorstellungen im

Berliner Dom auf und schuf

daraus ein bildgewaltiges

Filmwerk, das ganz bewusst

am 500. Reformationstag in

ausgewählten Kinos anläuft.

Tipp: Am 23. März 2018 ist

Ben Becker erneut mit einer

Live-Veranstaltung von „Ich,

Judas“ im Bremer St. Petri

Dom zu erleben. (SM)

INFO

„Ich, Judas“ startet am 31. Oktober

in den deutschen Kinos.

Foto: StudioCanal


Zündeln

erlaubt!

Neue Science Show

im Universum:

Der Kraft des

Feuers auf der Spur

Was geschieht eigentlich mit Gegenständen des Alltags, wenn man sie anzündet?

FAMILIE

Fotos: Universum Bremen

Die Besucher der neuen

Science Show im Universum

werden große

Augen machen, wenn sie

diesen seltsamen Vogel erblicken:

Der kleine Glasvogel

pickt unablässig in das vor

ihm stehende Wassergefäß

und richtet sich selbstständig

wieder auf. Handelt es

sich etwa um ein Perpetuum

mobile, dessen Bewegungen

niemals aufzuhören scheinen?

Die Antwort auf diese und

viele weitere Fragen rund um

das Thema Energie gibt die

neue Science Show im Universum

ab dem 18. November

zweimal täglich. Passend zur

dunklen Jahreszeit lernen

große und kleine Gäste ab

sechs Jahren verschiedene

Energieformen kennen.

Dabei werden die Besucher

unter anderem zum Klatschen

oder Händereiben aufgefordert

und kommen den

Antworten gemeinsam und

interaktiv schnell auf die

Spur.

Doch auch abstrakte Begriffe

wie Kilokalorien und

Joule werden anschaulich gemacht

– zur Not wird dafür

auch mal ein Feuerzeug an

die gute Tafel Schokolade, an

einen Geldschein oder ein

Stofftaschentuch gehalten.

Welche dieser Dinge brennen

wohl, welche nicht? Und vor

allem warum?

In der kurzweiligen Show

voller Energie wird miteinander

gerätselt und gelacht, bis

die sprichwörtliche Glühbirne

über den Köpfen aufleuchtet.

Probieren geht schließlich

über Studieren! (SM)

Die Science Show „Energie!“:

Ab 18. November täglich um

12 und 15 Uhr im Universum

Bremen. Der Eintritt ist im

Ticket enthalten. Infos unter

www.universum-bremen.de.

Kleine Künstler gesucht

Kinderatelier: Ein Angebot der Museen Böttcherstraße

/ Zwei Termine im November

Drucken, malen, klecksen,

kleben – im Kinderatelier

lernen kleine

Kreative die große Welt der

Kunst von der praktischen

Seite kennen.

Die Museen Böttcherstraße

laden Kinder von sechs bis

zehn Jahren zweimal im Monat

ein, sich an Pinsel, Papier,

Schere und Co. auszuprobieren,

gemeinsam bunte Kunstabenteuer

zu erleben und auf

den Spuren von Paula Modersohn-Becker

zu wandeln. Das

Angebot wird von der Sparkasse

Bremen gefördert. (SM)

Das Kinderatelier ist am 3.

und 17. November von 15 bis

16.30 Uhr geöffnet. Anmeldung

per Mail an info@museen-boettcherstrasse.de

oder

telefonisch unter 33 88222.

Experimentierfreudige Kinder haben in den Museen Böttcherstraße die Möglichkeit,

farbenfrohe Kunstwerke zu erschaffen. Foto: Museen Böttcherstraße

Was ist darin?

Lesung: Pei-Yu Chang

lüftet Geheimnis um

Herrn Benjamins Koffer

Herr Benjamin ist ein Philosoph

mit ungewöhnlichen

Ideen. Eines Tages

entscheidet man in seinem

Land, dass ungewöhnliche

Ideen nicht erwünscht sind.

Er muss fliehen und nimmt

einen schweren Koffer mit.

Niemand weiß, was darin ist.

Herr Benjamin verschwindet

spurlos und mit ihm der Koffer.

Alle sind sich sicher: Es

Foto: NordSüd Verlag

muss etwas ganz Besonderes

darin gewesen sein! (SM)

Pei-Yu Chang liest kostenlos

aus „Der geheimnisvolle Koffer

von Herrn Benjamin“,

Mo., 6. Nov., 10 Uhr, Zentralbibliothek.

Puppenspiel

Valentinos nostalgisches Kasperletheater

hat spannende und

lustige Geschichten im Gepäck.

Gezeigt werden „Der Bösewicht“,

„Kunibert der Koboldkönig“ und

– das darf in der Adventszeit

natürlich nicht fehlen –„Kasper

und die gestohlenen Weihnachtsgeschenke“.

Der Eintritt zu den

Vorstellungen ist frei. (SM)

Montag und Dienstag, 27. und

28. November, Jan-Reiners-Center,

jweils um 15, 16 und 17 Uhr.

Foto: FR

33


WELLNESS

Über 200 Arten von Erkältungsviren

treiben das ganze Jahr über ihr

Unwesen. Durch Tröpfcheninfektion

beim Niesen und Husten, per Handschlag

oder durch infizierte Gegenstände

werden die Krankheitserreger von

Mensch zu Mensch übertragen. Vor allem

bei nasskaltem Schmuddelwetter

treffen die Plagegeister auf zahlreiche

Opfer.

Daher lohnt es sich, das ganze Jahr

über auf eine starke Abwehr zu achten

– und dabei helfen diese einfachen, aber

wirkungsvollen Tipps:

Mit starker

Abwehr fit

durchs Jahr

Sport, eine ausgewogene

Ernährung und gute Laune:

So lässt sich das

Immunsystem unterstützen

Foto: djd/LaVita

1

Ab nach draußen: Ausdauertraining

an frischer Luft versorgt den Körper

mit Sauerstoff und regt die Durchblutung

an. Zudem kann der Körper mit

Hilfe des Sonnenlichts Vitamin D herstellen,

das das Immunsystem zusätzlich

unterstützt.

2

Ausreichend trinken: Während der

Heizperiode trocknen die Schleimhäute

im Nasen- und Rachenraum

aus, Erreger dringen leichter ein. Erwachsene

sollten daher täglich etwa zwei Liter

Wasser oder ungesüßten Tee trinken.

3

Ausgewogen ernähren: Auf einem

gesunden Speiseplan sollten Obst

und Gemüse sowie Vollkornprodukte,

pflanzliche Öle, Milchprodukte

sowie in Maßen hochwertige Fleischsorten

und Fisch stehen. Sie liefern wichtige

Vitamine und Spurenelemente.

4

Stress vermeiden: Stresshormone

können die Gesundheit beeinträchtigen.

Ein gutes Stressmanagement

sowie Atemtechniken helfen, locker zu

lassen und zu entspannen.

5

Gute Laune haben: Klingt simpel,

aber beim Lachen werden Glückshormone

ausgeschüttet und bestimmte

Abwehrzellen aktiviert.

6

Kalt und Warm im Wechsel: Wechselduschen,

Kneippkuren, Sauna

und Dampfbad regen die Durchblutung

an und stärken das Immunsystem.

7Erholsam schlafen: Im schlafenden

Organismus finden zahlreiche Regenerationsprozesse

statt. Zudem

werden während der Nachtruhe große

Mengen an immunaktiven Stoffen ausgeschüttet.

So kommen Sie ausgeschlafen

und gesund durchs Jahr!

Auch

WEIHNACHTEN und

SILVESTER geöffnet!

24.12. und 31.12. sowie 1.1. abweichend.

Nähere Infos unter oase-weserpark.de

oase-weserpark.de

34

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Verschenktes

Wohlbefinden

Hotel Munte: Wellnessbehandlungen

im hauseigenen Spa als

Geschenkidee

Die Frage um das passende Weihnachtsgeschenk

sorgt jedes Jahr

aufs Neue für Grübeleien. Kein

Wunder also, dass Gutscheine immer beliebter

werden. Neben einer finanziellen

Spritze für die nächste Shopping-Tour

können diese auch dazu genutzt werden,

um Wohlbefinden zu verschenken.

Solch ein Wohlbefinden erleben Beschenkte

und Entspannungssuchende

zum Beispiel im „beautyfit“, dem Wellnessbereich

im Hotel Munte. Die 650

Quadratmeter umfassende Wohlfühloase

bietet vier unterschiedliche Saunen,

ein Schwimmbad, einen Sonnenraum

sowie diverse verschiedene Verwöhn-

Momente an. Sowohl kosmetische Behandlungen

als auch wohltuende Massagen

können im hauseigenen Spa in

Anspruch genommen werden. Neben

bekannten Massage-Anwendungen wie

Im „beautyfit“ können Kunden neue Energie für Körper und Geist schöpfen.

„Hot-Stone“ oder der hawaiianischen

Tempelmassage „Lomi-Lomi-Nui“, werden

auch Thalasso-Behandlungen angeboten,

die eine entschlackende und

hautstraffende Wirkung haben. Wer übrigens

glaubt, dass nur Frauen im „beautyfit“

auf ihre Kosten kommen, der irrt.

Mit Angeboten wie dem „gentle-management-day“

oder der „Anti-Stress-

Gesichtsbehandlung für IHN“ richtet

sich das „beautyfit“ speziell an seine

männlichen Kunden.

Geschenksuchenden, die ihren Liebsten

etwas besonders Gutes tun möchten,

bietet das Hotel Munte außerdem die

Fotos: Munte

Möglichkeit, Entspannung und Kulinarik

in einem Gutschein zu vereinen. So beinhaltet

das Paket „Erholung und Genuss

– ein Kurzurlaub“ neben dem Eintritt in

den Wellnessbereich sowie der Nutzung

aller Saunen, unter anderem auch ein

schmackhaftes 3- oder 4-Gänge-Menü

im hauseigenen Fisch- und Wildrestaurant

„Wels“. Entspannte und genussreiche

Stunden sind somit garantiert. (SM)

„beautyfit“ im Hotel Munte, Parkallee

299, 28213 Bremen, Tel. 0421-2202-567

Weitere Informationen unter www.hotelmunte.de.

Ein erholsames Trio für kalte Tage

Saunieren und Entspannen: Drei Thementage in den Saunabereichen der Bremer Bäder

Auf Hitze und Wasserdampf folgt Abkühlung: Saunieren stärkt das Immunsystem und sorgt für Entspannung.

Fotos: Bremer Bäder

Mit dem Einzug der kühleren Jahreszeit

hat auch die Saunasaison

der Bremer Bäder begonnen. Ergänzend

zu den abwechslungsreichen

Aufgussplänen finden an ausgesuchten

Terminen zusätzliche Themen-Highlights

in den Saunen statt.

An diesen Tagen werden besondere

thematische Aufgusszeremonien sowie

kleine Snacks und spezielle Anwendungen

angeboten. Schwimmbäder, die

mit einer Sauna ausgestattet sind und

in denen die Thementage durchgeführt

werden, sind das Südbad, Westbad, Hallenbad

Huchting sowie das Freizeitbad

Vegesack.

In der Saunasaison 2017/2018 sind

die folgenden drei Thementage geplant:

„Fünfte Jahreszeit“, „Eiszeit“ und

„Fit in den Frühling“. Pro Bad findet jedes

Highlight zweimal statt. Hinter der

„Fünften Jahreszeit“ verbergen sich ein

Freimarktambiente, Teezeremonien und

verschiedene Aufgüsse. „Eiszeit“-Besucher

können sich auf Schneeball-Aufgüsse,

Teezeremonien, ein winterliches

Ambiente sowie auf Eiskonfekt und

eisiges Obst freuen. Die Sauna-Aktion

„Fit in den Frühling“ verspricht vitalisierende

Aufgüsse, Holunderblüten-Teezeremonien,

eine Banjazeremonie mit

Birkenzweigen und ein frühlingshaftes

Ambiente. (SM)

Weitere Informationen gibt es auf www.

bremer-baeder.de.

35


GASTRO

So wird 2018 lecker!

Gutscheinbox EIN BISSCHEN BREMEN: Das ideale Weihnachtsgeschenk für Genießer

Foto: Martin Märtens

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst als absoluten

Food Junkie. Der 27-Jährige rief

seinen Blog MAHLZEIT BREMEN 2016 ins

Leben und veröffentlicht darauf seine

Erfahrungen mit den Restaurants der

Hansestadt.

Im STADTMAGAZIN Bremen verrät er jeden

Monat eines seiner Lieblingsrezepte.

Hand aufs Bäuchlein: Wer von uns

würde ernsthaft behaupten, dass er

eher ungern genießt? Dass er Diäten

liebt und nichts mehr herbeisehnt als

die Fastenzeit vor Ostern? Mit den Anhängern

einer solch aristotelischen Diätmoral

lässt sich gewiss keine Ostkurve

füllen, denn jeder weiß: wir alle genießen

gerne – und zählen gerade solche

Momente zu unseren glücklichsten, wo

wir die Vernunft unter den Tisch kehren,

um auf demselben eine ausschweifende

Tafel zu veranstalten, die desto sündhafter,

nur umso schöner ist.

Wenn ich mit MAHLZEIT BREMEN

eine Mission verfolge, dann ist es einzig

und allein diese: Die Häufigkeit solcher

Momente kulinarischen Genusses zu erhöhen.

Nicht zuletzt deshalb habe ich

mir in den vergangenen Monaten die

Frage gestellt, wie man die bremische

Ess- und Ausgehkultur in diesem Sinne

noch weiter fördern kann – und darf nun

voller Freude mit der Gutscheinbox EIN

BISSCHEN BREMEN die Antwort verkünden.

Die Idee dahinter: 25 Hotspots,

Für Gourmets und Entdecker: Die Gutscheinbox.

die ich auf meinem Blog in den vergangenen

Monaten immer wieder als Must

Visits empfohlen habe, laden u.a. mit

attraktiven 2:1 Angeboten dazu ein, ihr

Bisschen Bremen zu entdecken.

Dabei gibt es – passend zur kulinarischen

Vielfalt Bremens – fünf Kategorien

mit jeweils tollen Angeboten: Klassisches,

Mediterranes, Exotisches, Buntes

sowie Neues. So ist garantiert für jeden

etwas dabei und es gibt für alle Bremer

was zu entdecken. Die Gutscheinbox

eignet sich daher also ideal als Weihnachtsgeschenk

für alle Genießer und

Entdecker, aber auch für Paare und

Freunde. Appetit? Dann ab zum Online-

Shop: www.mahlzeitbremen.de/shop.

Aufgepasst: Bis zum 20. November.

könnt ihr euch mit dem Code

„genussistbremerrecht“ 20% Rabatt

sichern. Alternativ könnt ihr die Gutscheinbox

auch im Handel, zum Beispiel

bei Thalia, erwerben.

VERLOSUNG

Verlosung von drei Gutscheinboxen. Schicken

Sie bis zum 10. November eine E-Mail

mit Ihren Kontaktdaten sowie dem Betreff

„Mahlzeit“ an verlosung@stadtmagazinbremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

REZEPT:

Veganes Kürbiscurry

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Dazu passend

hat Subry, Chef vom asiatischen Szenerestaurant

Jaya in der Überseestadt, ein

authentisches, absolut leicht nachzukochendes

Kürbiscurry zubereitet, das

schlichtweg zum Verlieben ist. Diese

Grundversion ist vegan, kann aber gut

und gerne auch mit Fisch oder Fleisch

(z.B. Hähnchen, Gambas) bzw. Gemüse

(Spinat, Linsen) kombiniert werden.

Anleitung

1. Zwiebel, Knoblauchzehe fein schneiden,

Chili, Ingwer und Zitronengras

klein hacken. Den Kürbis in mundgerechte

Würfel schneiden.

2. Den Reis in einem Topf (Reis-Wasser-Verhältnis

1:2) zunächst bei hoher

Flamme kochen. Sobald das Wasser

siedet, auf niedriger Flamme für 15-20

Minuten garen lassen.

3. In einem mit Sonnenblumenöl erhitzten

Topf zunächst Zwiebel, Knoblauchzehe

und Ingwer andünsten. Sobald

die Zwiebeln glasig sind, Zitronengras,

Foto: Temi Tesfay

Chili und Senfkörner dazu geben und

auf hoher Hitze kurz anschwitzen. Anschließend

die Currypaste hinzufügen

und durchmischen.

4. Nun die Kürbiswürfel dazu geben,

durchrühren und 2-3 Minuten scharf

anbraten. Dann mit Salz und Pfeffer

würzen. Im Anschluss die Kokosmilch

hinzugeben und auf mittlerer Hitze 15

Minuten fertigköcheln lassen. Schließlich

zusammen mit dem Reis servieren.

Zutaten für 4 Personen

1) Reis: 500g Jasmin Reis (gewaschen)

2) Curry: 1 Hokkaido Kürbis (ca. 1kg),

1 Zwiebel, 4 cm Stk. Ingwer (mit Haut),

1 grüne Chili, 1 Knoblauchzehe, 1 TL

Senfkörner, 1 Stange Zitronengras,

1 l Kokosmilch, 2 EL gelbes Curry, Öl,

Salz und Pfeffer

3) Fürs Anrichten: nach Wunsch

mit gehacktem Koriander oder Lauchzwiebeln

garnieren.

Guten Appetit!

36


Aus Topf und Pfanne

Gemeinsam speisen in gemütlicher Atmosphäre

Foto: 123rf/Heinz Leitner

Ungezwungen und schmackhaft: Das blaufeuer Restaurant setzt mit seinen

„Pott un Pann“-Gerichten und Raclette-Abenden auf Geselligkeit.

Bald werden die Terrassenmöbel wieder eingelagert,

draußen sitzen bei dem Herbstwetter schon länger nur

noch hartgesottene Gäste. Umso gemütlicher wird es

nun im Innenbereich des blaufeuer Restaurants. Gutes Essen

und eine exquisite Getränkeauswahl haben in der Gastronomie

des Steigenberger Hotels ganzjährig Saison.

Gesellig zusammenkommen –

erstklassig speisen

Nachdem der „Pott un Pann“-Stil zu Ostern so gut von den

Gästen angenommen wurde, wird dieser beim traditionellen

Martinsgans-Essen fortgeführt. Während die Rinderkraftbrühe

mit Kürbisravioli sowie die Crumble-Tarte mit

Apfel und Walnusseis serviert werden, bedienen sich die

Gäste beim Hauptgang selbst. Die Brust und Keule von der

Gans, Kartoffelklöße, Sauce und Apfelrotkohl kommen in

Töpfen und Pfannen auf den Tisch. Diese Art des gemeinsamen

Essens in lockerer Atmosphäre lässt Geselligkeit aufkommen.

Gruppen ab vier Personen erhalten eine Flasche

Rotwein dazu. Die Gans ist zudem mit allen Beilagen fix

und fertig für Zuhause bestellbar.

Gemütlich Feiern zum Jahresabschluss

Einmal für ein internes Abendessen mit Kollegen ausprobiert,

kam das Raclette so gut an, dass es nun auch den Gästen

angeboten wird. Für kleinere Weihnachtsfeiern oder ein

Abendessen mit Freunden oder der Familie ist der Raclette-

Abend ein beliebter Rahmen – im blaufeuer Restaurant

ohne die Vorbereitung und das Aufräumen hinterher. Nur

die Pfännchen müssen sich die Gäste selbst zusammenstellen.

Das Basis-Raclette, inklusive eines Grußes aus der Küche

und einer süßen Überraschung zum Abschluss, kostet

29 Euro pro Person und kann zum Beispiel mit Garnelenspießen

oder Schweinemedaillons ein Upgrade erfahren.

Für Weihnachtsfeiern gibt es im blaufeuer wie auch in den

Veranstaltungsräumen im Steigenberger Hotel Bremen nur

noch wenige freie Termine. Das blaufeuer hat als eines der

wenigen Restaurants auch an Heiligabend ab 18 Uhr geöffnet.

GANS FOR YOU,

WEIHNACHTEN & SILVESTER

11.11. bis 23.12.

Traditionelle Martinsgans

im 3-Gang Menü als Pott un Pann

Highlight: ab 4 Personen

gibt es eine Flasche Rotwein dazu

€ 39,- pro Person


Auch als Gans to go für Zuhause


24.12. – 26.12.

Festliches Weihnachtsmenü

mit 3 Hauptgängen zur Wahl

Mittags und abends

3 Gänge € 41,- pro Person

4 Gänge € 49,- pro Person


Genuss Feuerwerk mit Weserblick

Silvester Galamenü

5 Gänge inklusive 1 Glas Champagner

€ 89,- pro Person

Für weitere Informationen und Tischreservierungen

rufen Sie uns gern unter 0421 47837 0 an.

STEIGENBERGER HOTEL BREMEN

Am Weser-Terminal 6 · 28217 Bremen · www.bremen.steigenberger.com

Telefon +49 421 47837-0 · E-Mail: bremen@steigenberger.com

Ein Betrieb der Steigenberger Hotels AG · Lyoner Straße 25 · 60528 Frankfurt am Main

Alle Angebote unter www.bremen.steigenberger.com.

37


GASTRO

Sachter

Übergang:

Chefpâtissier

Peter Hauptmeier

übergibt das

Zepter

Im Café Hauptmeier im Best

Western Hotel zur Post führt

Nicole Rudolph die Linie der

Traditions-Konditorei fort

Eine Ära geht zu Ende: Peter Hauptmeier,

Namensgeber und seit 1995

Chefpâtissier im Café des Best Western

Hotel zur Post, räumt seinen Posten.

Unter Gastronomen avancierte Hauptmeier

zu einer kleinen Berühmtheit, seine

feinen Kreationen sind preisgekrönt.

Ende Oktober feiert er nicht nur seinen

70. Geburtstag, sondern verabschiedet

sich zudem in den Ruhestand. Zumindest

offiziell – denn die Finger will der

umtriebige Confiseur auch künftig nicht

still halten.

Das Zepter übernimmt nun Nicole

Rudolph. Sie steht bereits seit 18 Jahren

an Peter Hauptmeiers Seite, begann

1999 bei ihm ihre Ausbildung und legte

ihre Meisterprüfung ab. „Jetzt kann ich

eigene Ideen entwickeln und mich freischwimmen“,

so die 34-Jährige. Und an

Einfallsreichtum mangelt es nicht: Drei

Nicole Rudolph bringt mit ihren Torten-Kreationen frischen Wind in die Confiserie. Sie übernimmt den

Posten des Chefpatissiers von Peter Hauptmeier (rechtes Bild, Mitte), weitere Neuerungen im Café

plant derzeit Hoteldirektor Hartmut Deichsel.

Fotos: Kristina Wiede

Torten-Kreationen hat die frisch gebackene

Chefpâtissière bereits entwickelt.

Generell gehe der Trend in Richtung

fruchtig-leichter Torten, Buttercreme sei

längst passé. Goave-Joghurt, Himbeer-

Panacotta und Passionsfrucht-Kokos lauten

entsprechend die Namen der neuen

Gaumenfreuden.

Ein sachter Übergang zur neuen

Handschrift, ohne dabei die große Linie

der französischen Pâtisserie aus den Augen

zu verlieren – so soll das Café auch

weiterhin dem Wirken Hauptmeiers und

dem damit verbundenen Qualitätsstandard

verbunden bleiben.

Zusätzlichen frischen Wind möchte

auch Hartmut Deichsel, Direktor des

Best Western Hotel zur Post, aufkommen

lassen. Gespräche über eine moderne

Inneneinrichtung des Cafés wurden bereits

geführt, mit Peter Hauptmeiers Abschied

steht eine Namensänderung im

Raum. „Wir loten derzeit noch aus, welcher

Name passen könnte“, so Deichsel.

Peter Hauptmeier wird dem Team

auch weiterhin unterstützend im Café

zur Seite stehen, hat aber schon eine

neue Wirkungsstätte gefunden. „Im

Restaurant Al Papagallo kann ich mich

in der Kochkunst verwirklichen“, so

Hauptmeier. (KW)

Angebote des Café Hauptmeier unter

www.hotel-zurpost-bremen.de.

Zurück in die Zukunft

Antonio wieder in der Villa

38

Antonio Scialdone kocht wieder unter den Augen

von „Prophet und Genius“ in der Villa Ichon.

Foto: Werner Schwarz

Es ist genau 35 Jahre her, da eröffnete

Antonio Scialdone sein erstes italienisches

Lokal in Bremen in der Villa Ichon.

Heute hat sich für den 62-Jährigen der

Kreis wieder geschlossen. Antonio ist

zurück, blickt in die Zukunft und kocht

wieder in der unter Denkmalschutz stehenden

weißen Villa. Heute heißt das

Restaurant Antonios La Villa.

Damals wie heute geht Scialdone kulinarisch

klare Wege und serviert seinen

Gästen eine klassische italienische Küche

ohne Schickimicki-Faktor. Schon die

klassische Vorspeisenpalette mit eingelegten

Gemüsen überzeugt mit dem gewissen

Etwas, ebenso wie der Salat mit

Pfifferlingen und Gambas. Die frische

Pasta, wie die Ravioli mit Zanderfüllung,

ist hausgemacht, der gegrillte Calamar

ging butterzart über die Zunge. Kreativ

auch das wöchentlich wechselnde Mittagsangebot.

Gastronomisch involviert ist jetzt

auch die Familie. Ehefrau Mariangela

wirkt im Service mit, Tochter Serena

lässt sich bei Metro zur Groß- und Einzelhandelskauffrau

ausbilden. Antonio:

„Da bin ich immer auf dem Laufenden

was an interessanten Produkten reinkommt.“

Wenn der Patron in der warmen Jahreszeit

seine Gäste im herrlichen Garten

der Villa Ichon bewirtet, wird er wie vor

35 Jahren unter der Beobachtung der

Gerhard Marks-Statue „Prophet und

Genius“ stehen. (WS)


Fisch &

Feines

Bier-Event und nachhaltige

Genussideen in der Messe

Bremen erleben

Sorgen auf der Messe für kreative Biere und kulinarische Überraschungen: Tobias Grebhan (r.) und Arno

Schüür. Die Messe Fisch & Feines bietet ein breites Angebot für Genießer.

Fotos: Messe Bremen

Was wollen wir heute essen? Etwas

Gutes, antworten wohl die

meisten. Laut Umfragen mögen

Verbraucher besonders Waren aus regionaler

Erzeugung, und das noch vor

Bioprodukten. Regionalität, handwerkliche

Herstellung, Verzicht auf Gentechnik

und künstliche Zusatzstoffe – sie sind

das Markenzeichen der Fisch & Feines

in der Messe Bremen: Wer hier ausstellt,

bietet Delikatessen, die strenge Qualitätskriterien

erfüllen. Davon können sich

Besucher im November überzeugen.

Und auch das Thema Craft Bier steht im

Mittelpunkt dieses Events.

Da kommen zahlreiche Brauer persönlich

zum Event, so wie Tobias Grebhan

aus Bremen, der sich vor acht Jahren zum

Braumeister ausbilden ließ und damit in

die Fußstapfen seines Vaters trat. Heute

hat er seine eigene Brauerei in Bremen,

in der er Helles und Pils, aber auch Indian

Pale Ale und Spezialbiere herstellt. Auf

der Messe wird Grebhan gemeinsam mit

seiner Schwester Anja – sie betreibt das

kleine Restaurant TwoBeers – Wege aufzeigen,

wie außergewöhnliche Biere ein

Menü aufwerten können. So empfiehlt er

ein Indian Pale Ale zur Kürbis-Koriander-Suppe,

ein Trapistenbier zum Salat

mit geräucherter Entenbrust und ein Citra

Ale aus kalifornischem Hopfen zum

Seeteufel. Der Fisch wurde dabei mit

diesem Bier abgelöscht. Kirschig wird es

dann zum Tiramisu. Grebhan: „Das belgische

Lambiek-Bier besteht zu einem

Viertel aus Kirschsaft.“

Insgesamt werden beim Craft Bier-

Event an die 80 Biersorten zu testen sein.

Für dieses Event gibt es auf der Messe

Fisch & Feines am Freitag und Sonnabend

verlängerte Öffnungszeiten bis 21

Uhr. Besucher gelangen dann ab 18 Uhr

über einen Außeneingang durch den

Streetfood-Bereich in die Halle 3 und

können rund um das Thema Bier viele

kulinarische Überraschungen erleben.

Für deftige Genüsse sorgen viele

Fleisch- und Wurstproduzenten. Auch

gibt es Käse und Gemüse, delikate Marmeladen,

Chutneys und andere Brotaufstriche.

Gewürze und Öle, Kirschessig

oder Saucen verfeinern Speisen. Für die

Zubereitung gibt es ebenfalls Zubehör:

zum Beispiel edle Messer, Schleifsteine

oder Maschinen, die Gestressten das Kochen

abnehmen. (WS)

INFO

„Fisch & Feines“: Freitag bis Sonntag, 3. bis

5. November, in der ÖVB-Arena sowie den

Hallen 2 und 3. Das Ticket gilt auch für die

„Reiselust“ und „CARAVAN“, die zeitgleich in

der Messe Bremen stattfinden. Weitere Informationen

unter www.fisch-feines.de.

Vergessene Schätze, edle Tropfen

Bottle Market: Whiskey, Wein und mehr in der Messe Bremen

Foto: Messe Bremen

Wie werden ein Whisky oder seine irischen

und amerikanischen Verwandten

zu besonders edlen Tropfen? Zum Beispiel,

wenn jemand ein Fass für Jahrzehnte

in einem Lagerhaus vergisst. Es

gibt tatsächlich einen Carsebridge, der

nach 52 Jahren im Fass erst 2016 abgefüllt

wurde. Seltene Whisk(e)ys wie diesen

und vieles mehr entdecken Besucher

beim diesjährigen BOTTLE MARKET.

Dort präsentieren sich rund 60 Aussteller.

Zu haben ist zum Beispiel eine

Sorte mit Finish im Akazien- oder Maulbeerbaumfass,

die vor Ort auf der Messe

abgefüllt wird. Und es gibt prämierte

Whiskeys aus Mikrodestillen oder Scotch

aus so genannten Lost Distilleries. Dazu

zählt der erwähnte Carsebridge, den

Holger Jastram von Scotland-and-Malts

mitbringen will. Am neuen skandinavischen

Whisky-Point ist die einzige isländische

Destillerie Eimverk vertreten.

Nach eigenen Angaben ist die Veredelung

ihres Floki Young Malts mit Rauch

aus Schafsdung weltweit einzigartig.

Geplant sind zwölf Verkostungen,

die online buchbar sind. So kommt der

Brand Ambassador von Amrut, um die

indischen Whiskys vorzustellen, andere

tauchen ein in die weite Welt der schottischen

Whiskys oder stellen Zuckerrohrdestillate

vor. (SM)

Freitag bis Sonntag, 17. bis 19. November

2017, in der Messehalle 4. Mehr

Infos unter www.bottle-market.de.

39


AUTO

Sportlicher Roter

Kia gelingt mit dem Stinger ein Überraschungseffekt

Markantes, sportliches Design aus Deutschland für den Kia Stinger. Die Sportlimousine begeistert mit starkem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Foto: KIA

Ihr kompetenter Kia-

Partner in Bremen

Horn-Lehe.

Werner Automobile GmbH, Bremen-Horn

Haferwende 35, 28357 Bremen,

Tel. 0421. 985405-0,

kia-bremen@wernerautomobile.de

www.wernerautomobile.de

Die Koreaner nennen ihn

nur den „Roten“ und er

soll deutschen Nobelmodellen

wie dem Audi A5,

dem neuen A6 Sportback

oder den BMW Vierern Kunden

abjagen. Er – das ist der

neue Kia Stinger, der gerade

in die Autohäuser gerollt

wird und mit dem Kia ein

Überraschungseffekt gelungen

ist. Nach dem Kia-Motto

„The power of surprise“ begeisert

der markant gezeichnete

Stinger mit agilem und

komfortablen Fahrverhalten

und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zackig wie nie zuvor

Die 4,83 Meter lange Sportlimousine,

die vom europäischen

Kia-Designzentrum in

Frankfurt entworfen wurde

und durch die Gran-Turismo-

Klassiker inspiriert ist, tritt

nicht nur dynamisch auf, sondern

bietet auch die entsprechenden

Fahrleistungen. Das

Topmodell 3.3 T-GDI sprintet

in 4,9 Sekunden auf Tempo

100 – so schnell wie kein Kia

zuvor – und erreicht in der

Spitze 270 Stundenkilometer.

Für ein sportliches Fahrerlebnis

sorgt zudem der

Heckantrieb, den Kia im Stinger

erstmals anbietet; auch

der Allradantrieb der AWD-

Modelle ist heckbetont. Mit

dem Einstiegsmotor 2.0 T-

GDI (255 PS / 188 kW) kostet

die serienmäßig luxuriös ausgestattete

Limousine 43.990

Euro.

Für den Stinger stehen

insgesamt drei Motoren zur

Wahl. Neben dem 2,0-Liter-

Turbobenziner und dem 370

PS (272 kW) starken 3,3-Liter-V6-Benziner

mit Twin-

Turbolader ist ein 2,2-Liter-

Turbodiesel (200 PS / 147 kW)

erhältlich. Alle Motoren sind

mit einem Achtstufen-Automatikgetriebe

gekoppelt. Der

3.3 T-GDI verfügt ab Werk

über ein Allradsystem, das

optional auch für den Diesel

erhältlich ist.

Jede Menge

Technik-Tricks

Serienmäßig sind Lederausstattung,

elektrisch einstellbare

Vordersitze mit Memory-Funktion,

Sitzheizung

vorn, 8-Zoll-Kartennavigation

(inkl. 7-Jahre-Kia-Navigationskarten-Update,

Kia

Connected Services, Apple

CarPlay und Android Auto),

Advanced Soundsystem mit

neun Lautsprechern, digitaler

Radioempfang (DAB/DAB+),

Head-up-Display, Supervision-Instrumente,

Fernlichtassistent,

Rückfahrkamera,

Smart-Key und 18-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Die Ausführung

GT, in der das Topmodell 3.3

T-GDI angeboten wird, umfasst

darüber hinaus serienmäßig

eine Nappa-Lederausstattung

(drei Farbvarianten),

Fahrersitz mit Air-Cell-Funktion

(einstellbare Wangen der

Lehne), Sitzventilation vorn,

Sitzheizung hinten, Premium-

Soundsystem, elektrische

Heckklappe, LED-Scheinwerfer,

dynamisches Kurvenlicht,

Rundumsichtkamera, induktive

Smartphone-Ladestation

sowie eine Brembo-Hochleistungsbremsanlage

und eine

variable Lenkübersetzung.

Viele Elemente sind optional

auch für die Version GT

Line erhältlich. Ein Glasdach

mit elektrischem Schiebedach

wird als Sonderausstattung

für alle Modelle angeboten.

Zur Sicherheitsausstattung

gehören standardmäßig sieben

Airbags, aktive Motorhaube,

Frontkollisionswarner

inklusive autonomem Notbremsassistenten

mit Fußgängererkennung,

adaptive

Geschwindigkeitsregelanlage

mit Stopp-&-Go-Funktion,

Spurhalteassistent mit korrigierendem

Lenkeingriff, Müdigkeitswarner

und Verkehrszeichenerkennung.

Je nach

Ausführung kommen Spurwechselassistent

und Querverkehrwarner

hinzu. (WS)

40


Der stylische Mini-SUV

Der neue Peugeot 2008: Dieses i-Cockpit möchte man nicht mehr missen

Peugeot 2008: Starkes Design, hoher Nutzwert und sehr sparsame Dreizylinder.

Foto: Peugeot

Als etwas hochgebockter Kleinwagen im B-Segment setzt

auch der neue Peugeot 2008 Maßstäbe in Sachen Handling,

Fahrkomfort und Ladevolumen. Mit ihm findet man

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leicht einen Parkplatz und auf der Strecke bietet er viel Komfort.

58 00 19

Dieser Mini-SUV überzeugt mit kompakten Abmessungen

und den herausragenden, sehr sparsamen Dreizylinder-Motoren

von Peugeot mit 110 oder 130 PS. Beide 58 PureTech-Motoren

00 19

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Spaß. Das relativ kleine Lenkrad sitzt unter den Armaturen.

Der Fahrer peilt von seinem bestens geformten Sitz nicht durch

sondern über das Lenkrad auf Tacho und Drehzahlmesser und

hat dank dieses i-Cockpits laut Peugeot das Verkehrsgeschehen

besser im Blick. Nach kurzer Eingewöhnung genießt man

dieses einzigartige Cockpit-Erlebnis, das Peugeot auch in den

anderen Modellen der 2er und 3er-Serie und auch im neuen

5008 bietet. Der 4,16 Meter lange Bestseller bietet zudem

einen Stauraum von 350 bis rund 1200 Liter, wenn er für die

verschiedensten privaten Transporte eingesetzt wird. Bei umgeklappten

Rücksitzen bietet sich eine ebene Ladefläche.

Kein Wunder, dass Peugeot mit diesem stylischen Mini-SUV

eine Erfolgsgeschichte schreibt und der 2008 stets

steigende Zulassungszahlen produziert. Ein rundum gelungener

Kompaktwagen, der als 110 PS-Dreizylinder preislich bei

18.700 Euro startet. (WS)

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WOHNEN UND LEBEN

Albtraum Einbruch

Sicherheitslücken im Zuhause überprüfen: Alarmanlagen, Videoüberwachung und Co.

Einbrecher dringen in den persönlichen Lebensbereich ein. Es kann lange dauern, bis sich die Opfer in ihrem Zuhause wieder sicher fühlen.

Foto: djd/ABUS

Ein geübter Einbrecher

braucht nur wenige

Sekunden, um sich

mit Schraubenzieher

oder Brecheisen an

einem ungesicherten Fenster

oder einer Terrassentür Zutritt

ins Haus zu verschaffen.

Minuten später sucht er mit

seiner schnell zusammengerafften

Beute bereits wieder

das Weite. Die Opfer der Tat

hingegen leiden oft noch monate

– oder gar jahrelang an

den Folgen.

Eine Untersuchung beispielsweise

des Kriminologischen

Forschungsinstituts

Niedersachsen hat ergeben:

Jedes dritte Einbruchopfer

fühlt sich noch einen Monat

nach der Tat unsicher

im eigenen Zuhause. Nach

dem ersten Schock bleiben

Angstgefühle und Schlafstörungen

bei vielen noch lange

bestehen. Und jeder Fünfte

(20,3 Prozent der Befragten)

zieht sogar aus. Damit aus

dem einstigen Traumhaus

später kein Albtraum wird,

empfiehlt es sich, den Einbruchschutz

im Zuhause zu

überprüfen, bevor etwas geschieht.

Vorbeugen bevor es zu

spät ist

Die Einbruchzahlen hierzulande

bewegen sich weiterhin

auf hohem Niveau. Während

die materiellen Schäden

bei den meisten durch die

Hausratsversicherung gut

abgedeckt sind, wiegen die

psychischen Folgen viel

schwerer. So manches Einbruchsopfer

reagiert noch

Monate später ängstlich auf

das kleinste Geräusch. „Es

dauert sehr lange, bis sich

wieder ein Gefühl der Sicherheit

im eigenen Zuhause einstellt

– vielen gelingt dies gar

nicht, sie ziehen anschließend

sogar um“, weiß Sicherheitsexperte

Florian Lauw von

Abus aus Gesprächen mit

Betroffenen. Vorbeugung sei

daher unverzichtbar: „Ein guter

mechanischer Einbruchschutz

ist die Basis, mechatronische

Maßnahmen steigern

die Sicherheit zusätzlich.“

Schon den Versuch eines

Eindringens erkennen

Das Ziel ist es dabei immer

zu verhindern, dass die Täter

überhaupt erst ins Haus

gelangen – oder es ihnen

zumindest so schwer zu machen,

dass sie aufgeben und

flüchten.

Auch Einbruchversuche

kann ein moderner, mechatronischer

Einbruchschutz wie

etwa die „Secvest Touch“-

Funkalarmanlage heute erkennen.

Sobald Einbrecher

zum Beispiel ein Fenster

aufhebeln wollen, schlagen

spezielle Präventionsmelder

sofort Alarm und setzen zugleich

dem Täter einen Widerstand

von über einer Tonne

entgegen.

Weiter steigern lässt sich

der Rundumschutz, wenn

man eine Videoüberwachung

in die Anlage einbindet. So

können die Bewohner auch

von unterwegs überprüfen,

ob zu Hause alles in Ordnung

ist. Unter www.sicher-mitabus.com

gibt es mehr Informationen

rund um den Einbruchschutz.

(DJD)

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Laminat im XXL-Format: Täuschend echtes Design für den Boden

Rustikale Astlöcher, feine Maserungen, beeindruckende

Detailverliebtheit – moderner Laminatboden hat es in

sich. Der pflegeleichte Wohlfühlboden überzeugt mit täuschend

echten Oberflächen und einer Optik, die sich in viele

Wohnstile perfekt einfügt.

Stilvoll im matten Design

Besonders als Langdiele ist Laminat ein stilvoller Vertreter

des aktuellen Landhaus-Trends. Sie sehen aus wie naturmatt

geölte Landhausdielen. Für die authentische Anmutung der

verschiedenen Hölzer sorgt ein durchgängiges Dekorbild auf

jeder der über zwei Meter langen Dielen. Das bedeutet: Kein

Detail wiederholt sich, genau wie bei echtem Parkettboden.

Zusammen mit anderen Details wie der längsseitigen V-Fuge

sorgt das für eine Optik, die auch Experten erst auf den zweiten

Blick von einem Holzboden unterscheiden können. Wenn

dann noch feine Poren individuelle Holzmaserungen imitieren

oder eine tief geprägte Oberfläche den Verlauf von Holzfasern

zeigt, ist der hochwertige Eindruck perfekt.

Trittschall, Wohn gesundheit, Feuchträume

Laminatböden müssen übrigens nicht „laut“ sein: Wer es

ruhig mag, wählt einen Boden mit integrierter Trittschallkaschierung.

Auch in Sachen Wohngesundheit können Laminatböden

mithalten, denn viele Modelle sind PVC-frei und ohne

schädliche Weichmacher und Lösemittel hergestellt. Langdielen-Laminat

mit spezieller Beschichtung ist sogar feuchtraumgeeignet

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WOHNEN UND LEBEN

Alte Möbel, neuer Look

Mit Kreidefarben zum Einzelstück: Den angesagten Shabby-Chic-Look einfach selbst kreieren

Clever abgeschliffen: Kreidefarben verwandeln abgenutzte Möbel in attraktive Hingucker im Vintage-Look – mit nur einem Anstrich. Foto: Rust-Oleum Europe/akz-o

Abgegriffene Kanten und aufgeplatzte

Lacke – der Vintage-Look

bei Möbeln liegt voll im Trend. Warum

ein Vermögen für antike Möbel ausgeben,

wenn man mit Farbe und Fantasie

einen raffinierten Shabby-Chic-Look

selbst kreieren kann? Mit den passenden

Kreidefarben lässt sich ein altes Möbelstück

in ein individuelles Design-Schätzchen

verwandeln.

Mit der richtigen Farbe zum

Statement-Piece

Wer die eigenen vier Wände im angesagten

Shabby-Chic-Look verschönern

möchte, zählt auf „Do It Yourself“. Bei

diesem Trend lässt sich aus abgewohnten

Möbelstücken ein Highlight für das

eigene Zuhause selbst gestalten. Dafür

braucht es nur die richtige Farbe und

etwas Kreativität. So klappt das Restaurations-Projekt

mit den Kreidefarbe-Möbellacken

auch dann, wenn man

kein Experte ist. Auch Metallic-Töne wie

Gold und Silber sind im Handel erhältlich.

Simple Anwendung,

tolles Ergebnis

Aufgrund der Konsistenz der Kreidefarben

spart man sich die aufwendige

Vorbearbeitung der Oberflächen. Ein

Anstrich reicht aus, um ein traumhaft

schönes und mattes Ergebnis zu erzielen.

Der Trick an der Sache: An markanten

Ecken lässt sich die Farbschicht nach

dem Trocknen einfach mit Schleifpapier

abtragen und das Holz darunter kommt

wieder zum Vorschein.

Dank Klarlack oder Möbelwachs ist

auch für die Langlebigkeit des neuen

„alten“ Looks gesorgt. Besonders schön:

Neben Holz können auch Oberflächen

wie Metall, Stein oder Putz lackiert werden.

Der Kreativität sind keine Grenzen

gesetzt! Und sollten doch einmal die

Ideen fehlen, gibt es unter www.rustoleumdiy.de

viele Tipps, mit denen das

eigene Projekt garantiert gelingt. (AKZ-O)

Stylische Eigenkreationen

Kleiderbügel aus gebrauchten Pappkartons

Schick, stabil, öko – selbstgemachte Kleiderbügel

aus Wellpappe.

Foto: VDW/akz-o

Eben noch als Versandkarton unterwegs

und jetzt der Hingucker in

der Wohnung – kreative Köpfe gönnen

ihrem gebrauchten Pappkarton ein

zweites Leben vor dem Recycling. Das

schont nicht nur den Geldbeutel, sondern

auch natürliche Ressourcen.

Zum Beispiel an Kleiderstangen

macht Wellpappe eine gute Figur. Ob

mit einer Schablone oder aus freier

Hand, einfach die gewünschten Kleiderbügel

auf den Karton zeichnen, dann

ausschneiden. Dank der Wellenstruktur

ist das Material extrem stabil. Für schwerere

Kleidungsstücke bietet es sich an,

zwei DIY-Bügel zusammenzukleben, um

so die nötige Stabilität zu erhalten. Einfach

ausprobieren! (SM)

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Das tut gut

Baden entspannt Körper und Geist

Fotos: VDS/akz-o

Wannenbäder bringen Erinnerungen an die Kindheit

zutage: an das weiche Handtuch, in das man eingewickelt

wurde, an schrumpelige Finger und den heißen

Kakao danach. Es gibt aber noch weitere Gründe, warum

Menschen gerne in ihrer Badewanne abtauchen: Ein warmes

Bad, und sei es ein Teilbad, ist meditativ und macht gesund.

Ähnlich wie bei Yoga-Übungen schaltet sich das Gedankenkarussell

ab, und Muskeln und Sehnen machen sich locker.

Oft lassen sich chronische Schmerzen erheblich lindern. Durch

die Wärme eines Voll- oder Teilbades erweitern sich zudem

Schwedische Geborgenheit

Neue Kaminofenserie: Feuerschein und Wärme

die Blutgefäße, und die verbesserte Durchblutung regt den

Stoffwechsel und die Bildung von Abwehrzellen an.

Das Bad verhilft jedoch nicht nur dem Immunsystem zu

neuer Stärke. Viele weitere Wirkungen verrät die Broschüre

„Für Herz und Seele“ der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft

(VDS). Sie kann auf www.gutesbad.de angesehen und

kostenlos bestellt werden. Wer zudem von Franziska van Almsick

höchstpersönlich wissen möchte, wie sich das eigene Bad

als Gesundheitscenter nutzen lässt: Das Video-Interview ist

ebenfalls beim Onlineratgeber der VDS zu sehen. (AKZ-O)

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Das kleinste Modell – im Bild der 610G Style mit Glasfront – findet auch in

einem weniger großen Wohnumfeld seinen Platz. Foto: epr/Contura

Naht der Herbst, suchen Groß und Klein Geborgenheit.

Rituale helfen dabei, dieses Gefühl zu erzeugen.

Das kann zum Beispiel die Tasse warmen Kakaos am

Kaminofen sein. Die neuen Modelle der Serie Contura 600

Style warten passend dazu mit einem großen und schönen

Feuerschein und einem neuen, stromlinienförmigen Design

der Brennkammer auf. So verteilt sich die Wärme noch

gleichmäßiger. Dank drei unterschiedlicher Größen – majestätisch

wie ein Kachelofen 690 Style oder platzsparend

wie das kleinste Modell 610 Style –, drei Farben und zwei

Verkleidungen zur Auswahl findet sich für jedes Wohnumfeld

der passende Kaminofen.(SM)

Mehr zu allen Modellen und Varianten erfahren Interessierte

unter www.contura.eu.

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Winterliche Beleuchtung für Haus und Garten: Blumen Peters lädt ein zu mehreren verkaufsoffenen

Sonntagen und zum besinnlichen Candlelight-Shopping

Die gemütlichste Zeit des Jahres

naht in großen Schritten

heran und der ein oder andere

hat bestimmt schon den ersten

Lebkuchen genascht. Der

Einzelhandel fängt wieder an zu glitzern

und zu blinken, der Winter lässt nun

nicht mehr lange auf sich warten. Auch

der Blumenmarkt am Weserpark hat

wieder eine großartige Ausstellung aufgebaut

– mit allem, was das Winter- und

Weihnachtsherz begehrt.

Unter dem Motto „Ja, ich will! ...

noch mehr Kugeln, ... noch mehr Licht,

... noch mehr Bling Bling“ ist eine Weihnachtswelt

entstanden, die viele Highlights

rund um das schönste Fest des

Jahres zu bieten hat.

Im Trend sind in diesem Jahr viele

Accessoires in weiß und Minttönen.

Rosa ist wieder im Kommen und Naturtöne

bescheren uns ein richtig gemütliches

Zuhause. Was im vergangenen Jahr

Foto: Blumen Peters

schon vereinzelt in Deutschland gesehen

wurde, ist in diesem Jahr so richtig bei

uns angekommen: LED-Projektoren, die

Weihnachtsbilder und winterliche Landschaften

auf Häuser zaubern, sowie viele

verschiedene Beleuchtungsmöglichkeiten

für den Garten. Die Mitarbeiter

von Blumen Peters beraten Deko-Fans

rund ums Thema Leuchtmittel.

Die große Weihnachtswelt ist zudem

an mehreren verkaufsoffenen Sonntagen

geöffnet: Am 19. und 26. November

sowie am 3. Dezember lädt die Familie

Peters wieder zum Bummeln bei Glühwein

und Gebäck ein. Neben der Beleuchtung

für draußen ist das Team bei

Blumen Peters auch Spezialist für dekorative

Kerzen in Bremen. Ein besonderes

Highlight im Kalender ist wie immer das

Candlelight-Shopping, das in diesem

Jahr am 25. November stattfindet – Einkaufen

im Kerzenschein! Ein Ausflug

lohnt sich also!

Ab JETZT geöffnet! Die große

Sonntag, 19. November, 10.00 - 16.00 Uhr

1. Weihnachtsausstellung

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Samstag, 25. November, 18.00 - 22.00 Uhr

Nacht der 1000 Kerzen

Einkaufserlebnis mit Rahmenprogramm bei Kerzenschein

Sonntag, 26. November, 10.00 - 16.00 Uhr

2. Weihnachtsausstellung

Grüne Weihnachten, Dekorationen und Tannenzauber. Es gibt

leckere Waffeln, Gebäck, Glühwein und heißen Apfelsaft.

Sonntag, 3. Dezember, 10.00 - 16.00 Uhr

3. Weihnachtsausstellung

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KONZERTE

REISE

„Als Teenie von Queen-Songs ernährt“

Singer/Songwriter Max Giesinger stellt sein aktuelles Album „Der Junge, der rennt“ im Pier2 vor

Foto: Kai Marks

48

Millionen – diese Zahl beschreibt

nicht nur die gerunde-

80 te Bevölkerungszahl Deutschlands.

Es ist auch der Titel von Max

Giesingers Hitsingle, mit der er 2016

für einen echten Ohrwurm sorgte. Im

November kommt der deutsche Singer/

Songwriter im Rahmen seiner „Roulette

Tour 2017“ in die Hansestadt. Schon vor

Konzertbeginn sprach der Musiker mit

dem STADT MAGAZIN über seine kommende

Tournee, verborgene Talente und

warum für ihn ein beruflicher Werdegang

fernab der Musik einfach nicht in

Frage kommt.

Herr Giesinger, Sie sind nicht nur Sänger

sondern auch Songwriter. Wie kann man

sich den Entstehungsprozess ihrer Texte

vorstellen?

Ich schreibe mir, wenn ich unterwegs

bin, immer mal wieder Textideen auf, die

mir in den Sinn kommen. Es kann folglich

auch während eines Gesprächs mit

einem Kumpel passieren, wenn zufällig

mal ein schöner Satz fällt. Beim Songwriting

selbst habe ich meistens schon

ein Thema im Hinterkopf, über das ich

schreiben möchte. Wie es dann weiter

geht, ist unterschiedlich. Manchmal entsteht

tagelang gar nichts, an anderen Tagen

stellt man einen ganzen Song fertig.

Bei „80 Millionen“ und „Wenn sie tanzt“

war das zum Beispiel so.

Im Alter von 13 Jahren spielten Sie in

einer eigenen Band, den „Deadly Punks“.

Wie und wann entdeckten Sie schließlich

die Popmusik für sich?

Die „Deadly Punks“ hörten sich zwar

gefährlich an, aber das einzig Punkige

an der Musik waren die zwei, drei

Powerakkorde in dem einen Song den

wir hatten. Auf Popmusik stand ich

schon immer. Als Teenie habe ich mich

quasi von Queen Songs ernährt.

Ihr Debüt-Album erschien unter dem Titel

„Laufen Lernen“, die aktuelle Platte

heißt „Der Junge, der rennt“. Von ersten

Gehversuchen zum Sprint: eine Anspielung

auf den Verlauf Ihrer Karriere?

Das setzt ja voraus, dass ich den Erfolg

meiner zweiten Platte vorausgesehen

hätte, was definitiv nicht der Fall war.

Als es zum Albumtitel kam, war das einfach

die perfekte Momentaufnahme für

mein Leben. Auch zuvor war ich schon

sehr viel unterwegs und konnte nicht zu

lange an einem Ort bleiben. Jetzt wünsche

ich mir eher auch mal ein paar Tage

am Stück zu Hause zu sein …

Angenommen der musikalische Durchbruch

wäre Ihnen verwehrt geblieben:

Wo stünden Sie heute?

Wahrscheinlich würde ich weiter in Bars

und auf Hochzeiten singen. Schließlich

ist jeder Versuch beruflich etwas anderes

als Musik zu machen bisher kläglich gescheitert.

Meine Bankausbildung habe

direkt nach zwei Wochen geschmissen.

In dem Koch-Format „Grill den Henssler“

haben Sie gezeigt, dass Sie auch am

Herd keine schlechte Figur machen. Gibt

es noch weitere verborgene Talente, die

in Ihnen schlummern?

Ich denke, dass ich ein ganz passabler

Sportler bin. Ich bin in keiner Disziplin

herausragend gut, aber die Basics habe

ich bei jeder Sportart immer schnell

drauf.

Was erwartet Fans auf ihrer „Roulette“-

Tour?

Wer die Platte kennt, kann sich auf eine

rockige Variante vieler Songs einstellen.

Es wird sowohl energetsiche Momente

geben, in denen wir musikalisch völlig

ausbrechen, als auch melancholische

und reduzierte Parts. Als Künstler ist es

mir außerdem wichtig, mein Publikum

besser kennenzulernen und die Show

nicht einfach lieblos runterzuspielen.

Wer die Show dieses Jahr schon einmal

gesehen hat, kann sich auf einige Neuerungen

einstellen. Es wird also nicht

langweilig!

Dienstag, 21. November, Pier2, 20 Uhr

Das Interview führte Jennifer Fahrenholz


URBAN PRIOL

gesternheutemorgen

Fr. 10.11.17 · Bremen · Glocke

SVEN REGENER

Liest: Wiener Straße

Do. 09.11.17 · Bremen · Glocke

GÖTZ ALSMANN

… IN ROM

& BAND

Sa. 11.11.17 · Bremen · Glocke

JOHANNES

OERDING

Mi. 22.11.17 · Bremen · Pier 2

Die Comeback Tour

Sa. 30.12.17

Bremen · Musical Theater

DIETER NUHR

Nuhr hier, nur heute

Fr. 16.02.18

Bremen · ÖVB Arena

Di. 20.02.18

Bremen · Glocke

Fr. 02.03.18 · Bremen · Aladin

Lang lebe der Tod

- Tour 2017 -

Mi. 22.11.17

Bremen · ÖVB Arena

JOJA WENDT

Fr. 02.03.18 · Bremen · Pier 2

Mit Roger Hodgson, Peter Cetera,

Melanie C, Culcha Candela, John Miles

u.v.a.

So. 03.12.17 · Bremen · ÖVB Arena

Do. 23.11.17 · Bremen · Glocke

PASIÓN DE BUENA VISTA

HIRSCH-

HAUSEN

Mi. 21.03.18 · Bremen · Glocke

Sa. 03.03.18 · Bremen · Pier 2

CRO

Mi. 27.12.17 · Bremen · Musical Theater

Do. 29.11.18 · Bremen · ÖVB Arena

Karten an allen bekannten VVK-Stellen · Kartenservice 0421-35 36 37 und www.eventim.de

Infos: www.koopmann-concerts.de

49


KONZERTE

TERMINE

Lotte

Singer-Songwriterin

Mi, 1. Nov., Tower, 20 Uhr

Wincent Weiss

Landete mit „Musik sein“ 2016

einen Hit.

Do, 2. Nov., Aladin, 19.30 Uhr

Fahnenflucht

Kritischer Punkrock.

Fr, 3. Nov., Tower, 21 Uhr

Checkin‘Up

Showtime Blues

Sa, 4. Nov., Meisenfrei, 21 Uhr

Kuult

Pop-Trio aus Essen.

So, 5. Nov., Tower, 19 Uhr

Achive

Trip-Hop und Post-Rock.

Mo, 6. Nov., Schlachthof, 20 Uhr

Intergalactic Lovers

Indie-Rock

Mi, 8. Nov., Tower, 21 Uhr

Pain

Death-Metal

Do, 9. Nov., Aladin, 20 Uhr

Bremer Metal Festival

13 Bands präsentieren Metal in

all seinen Variationen.

Fr, 10. Nov., 18 Uhr sowie

Sa, 11. Nov., 17 Uhr, Meisenfrei

The Hirsch Effekt

Laut, lauter, The Hirsch Effekt.

Fr, 10. Nov., Lagerhaus, 20 Uhr

Anna Depenbusch

Musikalische Geschichtenerzählerin.

Sa, 11. Nov., Schlachthof, 20 Uhr

Chefboss

Dancehall

Mo, 13. Nov, Tower, 20 Uhr

Lilly Among Clouds

Pianistin und Sängerin.

Mo, 13. Nov., Lila Eule, 19 Uhr

Fiddler’s Green

Folk-Rock

Mi, 15. Nov., Modernes, 20 Uhr

Meute

Techno trifft auf Blasmusik.

Do, 16. Nov., Lagerhaus, 19 Uhr

Seven

Funk und Soul

Donnerstag, 16. Nov., Modernes,

20 Uhr

Lasse Matthiessen

Folk-Musik aus Kopenhagen.

Fr, 17. Nov., Lila Eule, 20 Uhr

Goldroger

Kraut Rap, Cloud Rock und

Heroin Funk.

Sa, 18. Nov., Tower, 20 Uhr

Fernab musikalischen Schubladendenkens

„the great escape –Tour 2017“/ The Irish Folk Festival in Bremerhaven

Typisch irisch – Das ist das

Prädikat mit dem Musik

aus Irland immer wieder

beschrieben wird. Doch was

bedeutet das schon in einem

Land, in dem der Norden unbestritten

anders als der Süden

und der ländliche Westen

nicht mit dem urbanen

Osten zu vergleichen ist? Auf

der „great escape-Tour 2017“

betreten Künstler diverse

deutsche Bühnen, dessen innovative

Musik nicht in das

musikalische Schubladen-

Denken fällt.

Bei der 44. Auflage des

Irish Folk Festivals werden

Zuschauer Grenzgänger erleben,

welche die Dynamik und

das Potenzial irischer Tradition

unter Beweis stellen. So

auch Emma Langford, die als

irische Singer-Songwriterin

nicht nur die Vergangenheit

sondern auch die Gegenwart

des Landes reflektiert.

Mit virtuos gespielter

Fiddle, diatonischem Akkordeon

und Gitarre grooven

sich Aodán Coyne und die

Brüder Shane und Fiachra

Aufgepasst: Bei den Socks in the Frying Pan fliegen schon mal die Socken

ins Publikum.

Foto: Kevin Murphy

Hayes von den Socks in the

Frying Pan durch die Jigs &

Reels. Bei der Liedauswahl

findet man sowohl Traditionals

aber auch Klassiker von

Songwritern der letzten 30

bis 40 Jahre. Und am Ende

sollen die Socken der Musiker

ins Publikum fliegen ...

Die Fusion Fighters setzten

unterdessen in der schrillen

Welt des irischen Stepptanzes

neue Maßstäbe und

machen ihre Körper dabei

zu einem Rhythmusinstrument.

Zuschauer erleben somit

die kulturelle Bandbreite

der grünen Insel, die sowohl

Musik, Gesang als auch Tanz

umfasst. (JF)

Donnerstag, 9. November,

Stadthalle Bremerhaven, 20

Uhr

Solo

Nachdem der Singer-Songwriter

an der Seite von Annette

Humpe als „Ich + Ich“ mit Singles

wie „Du erinnerst mich

an Liebe“ oder „Vom selben

Stern“ die Charts stürmte,

konzentriert er sich seit 2010

vor allem auf eigene Projekte.

Der Beginn einer Solo-Karriere

ist für viele ehemalige

Bandmitlieder ein gewagter

Schritt. Dass dieser jedoch

auch gelingen kann, zeigt

Adel Tawil. Mit seinem neuen

Album „So schön anders“

im Gepäck, ist der Künstler

aktuell auf Tour und legt am

Samstag, 4. November, um

20 Uhr im Pier 2 einen musikalischen

Zwischenstopp ein.



Foto: Olaf Heineklein

50


HIGHLIGHTS BREMEN • Musicaltheater

SCHWANENSEE

Das Russische Nationalballett aus Moskau

28.12.17 Do 20:00 Uhr

„Ballett auf allerhöchstem Niveau!“

(Neue Zürcher Zeitung)

Wenn der Tod zur

Metapher wird

Casper mit neuem Album auf großer Tour

Kein Gangsta-Rap, sondern emotionale Texte die sich

mit den tristen Momenten und Abgründen des Lebens

beschäftigen sind es, die Casper neben seiner rauchigen

Stimme auszeichnen. Nachdem Fans des Rappers fast

vier Jahre auf ein musikalisches Lebenszeichen warten

mussten, hat Casper mit „Lang lebe der Tod“ seit September

sein neues Album am Start, welches er im Rahmen einer

gleichnamigen Tournee auf zahlreichen Bühnen präsentieren

wird. Auch in der Hansestadt greift er dabei im November

zum Mikrofon.

Mit dem düsteren Album-Titel knüpft sich der deutschamerikanische

Künstler das Schlüsselwort der vergangenen

Jahre vor: Angst. Schließlich stellt die Angst vor dem eigenen

Ableben, neben der Furcht vor Armut, Digitalisierung

und des voranschreitenden Alters, die Urangst schlechthin

dar. Nachdem der selbstbezeichnete „Emo-Rapper“ mit seinem

Werk „Hinterland“ das Leben umarmte, begibt er sich

mit seinem neuen und insgesamt sechsten Album nun in die

Dunkelheit und macht den Tod zu einer Metapher für das

Leben, welches wir führen. „Lang lebe der Tod“ hält dabei

nicht nur musikalische Überraschungen sondern auch verschiedene

Feature-Gäste bereit und präsentiert einen Casper,

der sich erneut hinterfragt hat.

Mittwoch, 22. November, ÖVB-Arena, 19 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 Karten. Schicken Sie bis zum 10. November eine

E-Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie dem Betreff „Casper“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

HIGHLIGHTS BREMEN • Die Glocke

NEUJAHRSKONZERT

mit ANNA MARIA KAUFMANN

Russische Kammerphilharmonie

St. Petersburg, Ltg. Juri Gilbo

07.01.18 So 19:00 Uhr

Jorge Jiménez, Tenor • René Giessen, Moderation

MUSICAL STARNIGHTS

Top-Stars der Original-Produktionen

& farbenprächtige Kostüme

17.01.18 Mi 20:00 Uhr

Das Beste aus 20 Jahren Musical vereint zu

einem unvergesslichen Abend

THE

Tickets: alle bek. VVK-Stellen,u.a. bei

BEST OF ENNIO MORRICONE

über 100 Mitwirkende Ltg.: Marco Seco

25.01.18 Do 20:00 Uhr

Spiel mir das Lied vom Tod,

Django Unchained, Hateful 8 u.v.m.

DER GROSSE LORIOT ABEND

Die besten musikalischen &

szenischen Sketche

30.01.18 Di 20:00 Uhr

„Das Ensemble glänzt - das Publikum

lacht sich schief.“ (FAZ)

THE 12 TENORS

12 Tenöre, 22 Welthits, eine Show!

14.02.18 Mi 20:00 Uhr

Von Pop-Hymnen, über klassische Arien

bis hin zum neu arrangierten

Michael-Jackson-Medley

DIE GROSSE VERDI-NACHT

mit Italiens Star-Tenor Cristian Lanza

The Milano Festival Opera

16.02.18 Fr 20:00 Uhr

„Solisten, Chor, Orchester

auf ganz hohem Niveau!“ (Die Welt)

HAVANA NIGHTS

Havana Queens Company

& des Circo National De Cuba

06.03.18 Di 20:00 Uhr

Das neue karibische Tanz-Musical

der Weltklasse

51


KONZERTE

„Ich möchte als Mensch nahbar sein“

Maite Kelly feiert als Solo-Sängerin unverhoffte Erfolge / Konzertabend in der Glocke

Mit ihrem zweiten Solo-Album

„Sieben Leben für dich“ ist der

Sängerin Maite Kelly eine Liebeserklärung

an den Schlager gelungen.

Ist die Mittdreißigerin den meisten wohl

noch als Teil der Kelly-Family in Erinnerung

geblieben, schlägt sie heute musikalisch

ein ganz neues Kapitel auf.

REISE

Frau Kelly, als Künstlerin und Entertainerin

sind Sie eine Allrounderin: Solo-Sängerin,

Musical-Darstellerin, Gastgeberin,

Autorin und Tänzerin. Was davon war bisher

Ihre größte Herausforderung?

Maite Kelly: Eigentlich ist Kunst für mich

immer eine Herzensangelegenheit. Es

geht darum, eine Botschaft weiterzugeben.

Da macht es keinen Unterschied, ob

ich singe, ein Kinderbuch schreibe oder

eine kabarettistische Figur darstelle.

52

Was genau möchten Sie vermitteln?

Es geht immer um die großen menschliche

Gefühle, um Liebe, Neid, Schmerz,

und darum, dem Menschen zu zeigen:

Du bist nicht allein. Es geht um Wahrheit

und Schönheit, das sehe ich ganz

philosophisch. Die einzige Waffe gegen

Hass ist Liebe, diese Botschaft ist meine

treibende Kraft.

Das fällt auch beim Hören Ihres aktuellen

Albums „Sieben Leben für dich“ auf.

Ein wiederkehrendes Thema ist die Liebe.

Woher kommen die Ideen?

Die Titel habe ich alle selbst geschrieben

und somit sind die Texte sehr persönlich.

Ich bin in einer Songwriting-Familie aufgewachsen

und habe früh begonnen,

Texte zu schreiben. Manchmal kommen

mir die Ideen über Nacht, andere Stücke

brauchen länger – das ist sehr unterschiedlich.

Wie gehen Sie beim Schreiben vor?

Ich arbeite mit verschiedenen Teams

zusammen. Manche Songs schreibe ich

komplett, andere entstehen in Zusammenarbeit

mit fünf oder sechs Autorenpartnern

im Ping-Pong-Verfahren. Wenn

mir mal eine Zeile fehlt, klappt das meistens

sehr gut. Diese Vorgehensweise hat

sich für mich bewährt und ich bevorzuge

es, meine Alben selbst zu produzieren.

Das fertige Produkt verkaufe ich dann

an die Plattenfirma.

Als Solo-Sängerin hat Maite Kelly den Schlager für sich entdeckt.

Das aktuelle Album ist bisher bereits

200.000 Mal über die Ladentheke gegangen.

Hat dieser Erfolg Sie überrascht?

Ja, klar! Ich hatte auf 50.000 gehofft, da

die Produktion sehr teuer war. Als das

Album fertig war, wusste ich, dass ein

paar tolle Songs mit Hit-Potenzial darauf

sind. Das war mein Ziel: ein Album zu

machen, auf dem jedes Stück seine Berechtigung

hat. Das ist mir anscheinend

gelungen.

Wie fällt das Feedback aus?

Kurz nach der Veröffentlichung habe ich

unglaublich positive Rückmeldungen erhalten.

Manche sagen sogar, es sei das

beste Album, das sie seit Jahren gehört

haben. Das hat mich wahnsinnig gefreut

und mir auch für die Bühne sehr viel

Elan gegeben. Auf diesem Album habe

ich viele Facetten meiner Persönlichkeit

gezeigt, auch meine verletzliche Seite.

Ich glaube, die Menschen wollen in meinen

Songs und auf der Bühne genau das

erleben: Menschlichkeit.

Sie sind verheiratet und dreifache Mutter.

Wie vereinbar sind das Privatleben

und die Kunst?

Um beiden Bereichen gerecht zu werden,

braucht es vor allem eines: Organisation.

Ich halte mich an einen strikten Zeitplan,

arbeite viel von zu Hause aus und visiere

meine Ziele lange im Voraus an. Ich

arbeite derzeit an Projekten, die erst in

zwei Jahren veröffentlicht werden.

Foto: Christian Barz

Wie erreichen Sie ihr Publikum, wenn Sie

auf der Bühne stehen?

Ich möchte als Mensch nahbar zu sein.

Natürlich bin ich auch immer Entertainerin

und genieße es, verschiedene Rollen

auszuleben. Darüber hinaus ist es für

mich beruhigend zu wissen: Ich muss

nicht alles können. Ich gebe gerne Aufgaben

an andere weiter, um mich auf der

Bühne ganz dem Publikum zu widmen.

Sie sind im November in Bremen auf der

Bühne zu sehen. Haben Sie einen besonderen

Bezug zu dieser Stadt?

Ja, die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten

hat mich schon von klein auf

fasziniert. Sie vermittelt die Botschaft,

dass man viel erreichen kann, wenn man

sich zusammen tut. Die Verschiedenheit

der Figuren ist in dieser Geschichte

die Stärke der Gruppe – und das ist

besonders in diesen Tagen eine wichtige

Erkenntnis. Bremen habe ich immer

als eine tolerante, bodenständige Stadt

wahrgenommen und freue mich immer

wieder auf einen Besuch.

Das Interview führte Kristina Wiede.

INFO

Maite Kelly präsentiert am Montag, 13.

November, ab 20 Uhr ihr aktuelles Album

„Sieben Leben für dich“ in der Glocke.


Stadthalle Brhv 02-12_Layout 1 09.01.2012 13:23 Seite 1

Mittwoch, 7. Februar 2018, 20 Uhr

SCHILLER

„Klangwelten – Elektronik pur“

Ein Zwischenresümee

The Kooks gehen auf große Jubiläumstour

Eine 13-jährige Karriere die in Rekordschnelle begann – darauf

können The Kooks heute zurück blicken. Nach diversen

Platten, Songs, Konzerten und Auszeichnungen, halten

es die Indie-Rocker nun an der Zeit einen Moment inne zu

halten und ihr bisheriges Schaffen zu würdigen. Mit ihrem

Album „The Best Of...So Far“ sind die Künstler aktuell auf

Deutschlandtour und präsentieren die besten und populärsten

Songs ihrer Bandgeschichte.

Nachdem die vier Studienfreunde 2004 anfingen gemeinsam

zu musizieren, standen sie bereits kurze Zeit später beim

Plattenlabel Virgin Records unter Vertrag, tourten mit Größen

wie „The Subways“ durch Großbritannien und sahnten für

ihr Debüt-Album „Inside In/ Inside Out“ gleich fünfmal Platin

ab. Auch die weiteren Jahre kristallisierten sich für die Jungs

aus Brighton als erfolgsversprechend heraus. Neben weiteren

Alben, diversen Bühnenshows und einer Auszeichnung bei

den MTV Europe Music Awards 2006, durfte die Band niemand

geringeres als die Rolling Stones auf ihrer Welttournee

„A Bigger World“ begleiten. Ein musikalisches Zwischenresümee

erscheint nach so vielen Ereignissen angebracht. (JF)

Freitag, 23. Februar 2018, 20 Uhr

ADORO

Die Pop-Klassik-Sensation mit neuem Programm

OPEN-AIR SOMMER 2018:

27. Juli 2018:

MATTHIAS REIM

„Open-Air 2018“

28. Juli 2018:

SARAH CONNOR

„Muttersprache – Live 2018“

29. Juli 2018:

NAMIKA

„Lieblingsmensch – Open-Air 2018“

Open-Air-Gelände Stadthalle Bremerhaven

Weitere Termine: www.stadthalle-bremerhaven.de

Telefonischer Kartenservice: 0471/59 1759

Freitag, 10. November, Pier 2, 20 Uhr

Geist eines Kollektivs

Sparkasse in concert, Bremen Zwei und KITO

präsentieren: Allison Millers Boom Tic Boom

Boom Tic Boom – dieser Bandname lässt nur zu gut erahnen,

welches Instrument Allison Miller spielt: Schlagzeug natürlich.

Nachdem die Drummerin mit ihren Bandkollegen bisher

nur vereinzelt in Europa auftrat, stellen sie im Rahmen einer

kleinen Tour nun das aktuelle Album „Otis Was A Polar Bear“.

Ben Goldberg, Myra Melford, Charles Burnham, Kirk

Knuffke und Todd Sickafoose sind die Musiker, die gemeinsam

mit Allison Miller das Sixtett Bom Tic Boom ergeben. Die

Stücke der Jazz-Formation lassen sich nicht in konventionelle

Genre-Schubladen stecken. So scheuen sich die Künstler ebenso

wenig davor, Pop und Funk miteinander zu mischen wie Folk

und Free aufeinandertreffen zulassen. Die meisten der Bandmitglieder

haben allesamt eigene Projekte. Auch Allison Miller

selbst jongliert zwischen diversen Arrangements und ihrer Karriere

als Bandleaderin. So lebt das Ensemble und ihre Musik für

sie ganz wesentlich vom Geist eines Kollektivs. (JF)

TICKETS

& INFO

02.01.2018, 19 Uhr | 03.01.2018, 17 Uhr

ÖVB Arena

www.feuerwerkderturnkunst.de · TSC-Vorverkaufsstellen (0421 / 35 36 37), regionale Zeitungshäuser,

Nordwest-Ticket (0421 / 36 36 36), famila Warenhäuser sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen

Preise zwischen 12,00 und 42,00 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr

Freitag, 10. November, KITO, 20 Uhr

53


KONZERTE

TERMINE

Gregor Meyle

Singer-Songwriter

Sa, 18. Nov., Pier 2, 20 Uhr

Peter Heppner

Synthie-Pop

So, 19. Nov., Aladin, 19.30 Uhr

Joy Denalane

Deutscher Soul- und R’n’B

Di, 21. Nov., Musical Theater, 20 Uhr

Kontra K

Deutscher Rap

Sa, 25. Nov., Pier 2, 20 Uhr

Fink

Singer-Songwriter

So, 26. Nov., Modernes, 20 Uhr

Frida Gold

Deutschsprachiger Pop

Mo, 27. Nov., Schlachthof, 20 Uhr

Julian le Play

Singer-Songwriter

Di, 28. Nov., Modernes, 20 Uhr

Neufundland

Indie-Sounds und poppigen Melodien.

Mi, 29. Nov., Tower, 20 Uhr

Selig

Rock

Mi, 29. Nov., Modernes, 20 Uhr

Yared Dibada & Die

Schlickrutscher

Shantys und norddeutsche Gassenhauer.

Do, 30. November, Lagerhaus, 19 Uhr

ELEKTRO-SPEZIALBETRIEB

Rockige Weihnachtszeit

„Bagaluten-Wiehnacht“/ Torfrock spielen alljährliches Konzert im Pier 2

Alle Jahre wieder, kommt

nicht nur das Christuskind

– auch Torfrock

touren mit ihren humoristschen

Rocksongs jedes Jahr

aufs Neue durch die Bundesrepublik.

Bereits zum 28. Mal

laden sie dabei auch in Bremen

ihre Fans ein, mit ihnen

gemeinsam die traditionelle

ELEKTRO-SPEZIALBETRIEB

Professionelle Stromversorgung für:

- - Großveranstaltungen - - Baustromversorgung

- Messen,

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Bremen • www.msv-bremen.de

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www.msv-bremen.de • info@msv-bremen.de

„Bagaluten-Wiehnacht“ zu

feiern.

Gassenhauer und Werke

plattdeutschen Rockguts wie

„Rollo, der Wikinger“ oder

„Volle Granate“ sind es, mit

denen die Kultband ihr Publikum

seit 1989 auf ihrer jährlichen

Tour versorgt. Während

die Spielfreude bis heute ununterbrochen

ist, hat sich die

Aufstellung der Gruppe im

Laufe der Jahre jedoch verändert.

So sind neben den Gründern

Klaus Büchner und Raymond

Voß als Volker Schmidt

und Stefan Lehmann Teil der

Gruppe und dürfen sich seither

Torfrocker nennen. (JF)

Freitag, 8. Dezember, Pier 2,

20 Uhr

Ende einer musikalischen Entdeckungsreise

„In Rom“/ Die Götz Alsmann Band zu Gast in der Glocke

Erst Paris, dann New York

und nun Rom. Was nach

einem gigantischem Städtetrip

nach dem nächsten

klingt, ist vielmehr die Route

der musikalischen Entdeckungsreise

Götz Alsmanns

und seiner Bandkollegen.

Nachdem die Gruppe auf

ihrem Album „In Paris“ französische

Chansons neu interpretierte

und mit „Am Broadway“

eine Hommage an die

amerikanischen Ohrwürmer

Foto: Jens Sauerbrey

der Dreißiger- bis Fünfzigerjahre

veröffentlichte, beenden

die Musiker mit ihrer

neuesten Platte „In Rom“ ihre

Reise-Trilogie. Auf ihrer aktuellen

Tournee präsentieren

sie nun die Ergebnisse ihres

Jazz-musikalischen Aufenthaltes

im Mutterland des mediterranen

Schlagers.

Von Fred Buscaglione,

Adriano Celentano bis hin

zu Marino Manni: auf ihrem

neuem Album knüpft sich die

Götz Alsann Band italienische

Evergreens vor und zelebriert

ihre individuellen Fassungen

dieser Klassiker. Die Künstler

hoffen ihren Fans dabei nicht

nur einen neuen Blickwinkel

auf die bekannten italienischen

Melodien zu eröffnen,

sondern auch aufzuzeigen,

wieviel Jazz in den Songs

steckt, die heute dem Italienischen

Schlager der Fünfziger-

und Sechzigerjahre zugeordnet

werden. (JF)

Samstag, 11. November, Glocke,

20 Uhr

Wir verlosen 2 x 2 Karten. Schicken Sie bis zum 5. November eine E-Mail

mit Ihren Kontaktdaten sowie dem Betreff „Alsmann“ an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Fabio Lovino

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www.riverconcerts.de

LIVE

2017/18

Foto: Mathias Bother

Auf zum Meilenstein!

Johannes Oerding zu Gast in Bremen

„Komm gib auf, komm gib auf, sagt mir mein Verstand“

singt Johannes Oerding in seiner Hit-Single „Alles brennt“.

Gott sei Dank hat sich der Singer-Songwriter diese Zeilen

nicht zum Mantra gemacht. Schließlich wäre ihm sonst nicht

nur der Durchbruch verwehrt geblieben, auch die große

Herbst-Tournee durch die Bundesrepublik stünde heute in

den Sternen. Im November performt der Musiker im Pier 2.

Nachdem 2009 das mit Gold veredelte Debüt-Album „Erste

Wahl“ des Künstlers erschien, konnte sich Johannes Oerding

seither fest im deutschen Singer-Songwriter-Business etablieren.

Neben Auftritten in TV-Formaten wie „Inas Nacht“

oder der Teilnahme beim Bundesvision Song Contest 2013,

bei dem der Wahlhamburger erfolgreich den zweiten Platz

belegte, setzte er vor allem mit seiner letzten, ausverkauften

Tournee einen Meilenstein in seiner Karriere, an den er

nun anknüpfen möchte. Mit seinem aktuellen Album „Kreise“

im Gepäck, präsentiert Johannes Oerding jede Menge

neuer Songs und ist trotz großer Hallen und Arenen optimistisch,

eine intime Atmosphäre zu schaffen, die selbst die

Zuschauer in den hintersten Reihen erreicht. (JF)

A MUSICAL CHRISTMAS

29/11/17 MUSICAL THEATER

HANSI HINTERSEER

19/03/18 MEHR! THEATER HAMBURG

ELVIS - DAS MUSICAL

28/04/18 HALLE 7

SÖHNE HAMBURGS

15/12/17 CONGRESS UNION CELLE

16/12/17 KUGELBAKE-HALLE CUXHAVEN

18/12/17 STADTHALLE WILHELMSHAVEN

SUNRISE AVENUE

20/03/18 BARCLAYCARD ARENA HAMBURG

SIMPLY THE BEST

-DAS MUSICAL-

18/05/18 HALLE 7

Mittwoch, 22. November, Pier 2, 20 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 2 x 2 Karten. Schicken Sie bis zum 10. November eine

E-Mail mit Ihren Kontaktdaten sowie dem Betreff „Oerding“ an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Hommage an eine Legende

Glocke Spezial: „Carminho canta Tom Jobim“

Mit der Fado-Sängerin Carminho, gestaltet eine der derzeit

populärsten Stimmen Portugals den Auftakt der Reihe

Glocke Spezial. Bei ihrem Debüt im Konzerthaus der Hansestadt,

widmet sich die Künstlerin musikalisch ganz der verstorbenen

Bossa-Nova Legende Tom Jobim, der in diesem

Jahr seinen 90. Geburtstag gefeiert hätte.

Als einer der berühmtesten Sänger und Komponisten Brasiliens,

machte Tom Jobim den Musikstil weltweit populär und

bescherte Fans des Bossa Novas Evergreens wie „The Girl from

Ipanema“, „Meditation“, oder „Sabiá“. Bei dem Konzert in der

Glocke, bedient sich die Sängerin Carminho beim großen Repertoire

des Verstorbenen und präsentiert dabei sowohl seine

weltbekannten Songs, als auch weniger populäre Stücke. Die

passende instrumentale Begleitung erhält die Künstlerin dabei

von Jobims letzter Studioband, zu der auch sein Sohn Paulo als

Gitarrist sowie Enkel Daniel als Pianist gehören. (JF)

Sonntag, 11. November, Glocke, 20 Uhr

55


KONZERTE

„Von morgens um acht bis nachts um zwei“

Interview mit Joja Wendt / Konzert am 23. November in der Glocke

Alles, was man bei einem klassischen

Klavierabend erwartet,

bietet er nicht – dennoch gilt Joja

Wendt als einer der weltbesten Pianisten.

Doch während andere den Abend

hinter den Tasten und vor ihren Noten

eher bedächtig begehen, zelebriert der

Hamburger seine musikalischen Shows.

Dabei interagiert der 53-Jährige mit

dem Publikum, erzählt Geschichten und

mixt verschiedenste Musikstile in zum

Teil atemberaubendem Tempo auf seinen

88 Tasten.

56

Wie sind Sie zum Klavierspielen gekommen?

Im Grunde war es so, dass das Klavier

früher in meinem Elternhaus im Zentrum

der Familie stand. Wir waren eine

sehr musikalische Familie, machten oft

Musik oder wir Kinder versuchten, die

Geschichten, die unser Vater uns erzählte,

mit musikalischer Untermalung

nachzuspielen. Zudem war meine ältere

Schwester schon damals eine fantastische

Klavierspielerin, was mich noch

einmal mehr motivierte, das Instrument

zu lernen. Denn was die große Schwester

kann, will man natürlich auch können.

Ihre Ausbildung erfolgte klassisch, oder

hielten damals schon unterschiedliche

Stile Einzug?

Nein, die Ausbildung war ganz klassisch.

Das war aber auch gut, weil man

dadurch das Klavier sehr gut kennen

lernt.

Wenn man Ihre Konzerte besucht, geht

es dort in der Regel aber alles andere als

klassisch zu. Sie mixen Jazz, Boogie, Pop,

Rock und Klassik wild durcheinander …

Das liegt daran, dass ich schon in sehr

jungen Jahren den Jazz für mich entdeckt

habe. Dann kamen die Beatles

und klavierlastige Popmusik à la Stevie

Wonder, was ich natürlich auch alles sofort

ausprobieren und nachspielen musste.

Mich interessiert seit jeher eigentlich

fast alles, was es an Musik gibt.

Spielen Sie nach Noten?

Ich lerne die Stücke nach Noten. Wenn

ich aber auf Konzerttournee gehe, gestalte

ich die Vorträge frei.

War es immer Ihr Ziel Pianist zu werden?

Das war nie ein Ziel in dem Sinne und

Ein Mann und sein Klavier: Joja Wendt.

für meinen Vater anfangs sogar – vor allem

in finanzieller Hinsicht – auch überhaupt

keine Option. Die Musik war aber

immer der zentrale Teil meines Lebens.

Auch als ich anfangs noch Jura studiert

habe, habe ich währenddessen immer

Musik gemacht. So Anfang, Mitte 20

kristallisierte sich dann heraus, dass ich

damit wohl auch meinen Lebensunterhalt

verdienen könnte.

Sie mussten aber schon einiges investieren,

um so weit zu kommen …

Ich glaube, es gibt keinen Beruf, in den

man so viel Arbeit und Zeit investieren

muss und der gleichzeitig so wenig Aussicht

auf Erfolg hat. Es gibt in Deutschland

doch höchstens zwei Hände voll

Pianospieler, die alleine vom Klavier

spielen leben können. Und trotzdem

habe ich mich fast zehn Jahre lang eingegraben

und nur geübt und Klavier gespielt.

Von morgens um acht bis nachts

um zwei Uhr.

Die aktuelle Show hat den Titel „Die

Kunst des Unmöglichen“. Was erwartet

die Zuschauer?

Es geht um das eigentlich Unmögliche,

was mich ja schon immer gereizt hat.

Wir greifen zum Beispiel die Geschichte

eines Pianisten-Wettbewerbs in einem

Foto: Christian Barz

Westernsaloon um 1890 auf. Das Spannende

daran ist, dass es diesen Wettbewerb

wirklich gegeben haben soll.

Damals sollen die besten Pianisten des

Wilden Westen zusammengekommen

und dabei der berühmte „Tiger Rag“ entstanden

sein. Ein Stück, das große Sprünge,

schnelle Läufe und weiteres beinhaltet

und von dem die Leute gesagt haben

sollen, dass es unspielbar sei. Das gucken

wir uns mal genauer an. Zudem wird es

ein Boogie-Woogie-Stück mit ungewöhnlichen

Fingersätzen inklusive Rückwärtsspielen

geben sowie ein eigens von mir

komponiertes Stück, bei dem ich die Saiten

komplett gedämpft habe. Und noch

vieles mehr. Insgesamt geht es darum zu

zeigen was alles mit dem Piano tatsächlich

möglich ist. Ein großer Spaß.

Viele sehen in Ihnen, auch aufgrund

ihres Auftretens, mittlerweile eher einen

Entertainer. Ein Bild das sie stört?

Ich würde weniger den Fokus auf das

Entertainment, als vielmehr auf die Vielfältigkeit

der Musik legen. Aber bei den

Leuten kommt das natürlich zum Teil so

rüber. Ich selbst sehe mich in erster Linie

als Pianisten und Musiker. (MÄR)

Donnerstag, 23. November, Glocke, 20

Uhr


Mehr als nur

House und Techno

Fritz Kalkbrenner zu Gast im Pier 2

Rhythmus- und Soundgefühl ist es, was den Kalkbrenners

scheinbar in die Wiege gelegt wurde. Neben Techno-Musiker

Paul Kalkbrenner ist auch sein jüngerer Bruder Fritz

Kalkbrenner als Sänger und Produzent bekannt und fand

mit Hits wie „Fancy the Sun“ oder „Back Home“ Einzug in

die Charts. Mit seinem neuen und vierten Soloalbum „Grand

Départ“ geht der Künstler nun auf Tour und versorgt dabei

auch seine Fans in Bremen mit präzisem Sound-Design.

Über die Zeit hinweg hat sich der Klang Fritz Kalkbrenners

weiterentwickelt. Fernab des gängigen Rahmens der

Techno- und House-Musik, finden zunehmend sanfte und

soulige House Beats sowie Gitarrenspiel und Gesang ihren

Platz in den Songs des Musikers. Vor allem das neue Album

„Grand Départ“ beweist, dass sich Fritz Kalkbrenner zunehmend

seiner markanten Gesangsstimme bedient: So sind dort

mehr Vocal-Stücke zu hören, als rein instrumentale Songs. (JF)

Freitag, 24. November, Pier 2, 20 Uhr

Zurück zum Ursprung

Doppelkonzert der Toten Hosen ausverkauft

17 Studioalben, mehr als 14 Millionen verkaufte Tonträger

und neun Echo-Auszeichnungen sind nur ein Bruchteil des

Erfolgs, den die Toten Hosen im Laufe ihrer 35-jährigen

Bandgeschichte bis heute verzeichnen konnten. Mit ihrem

aktuellen Werk „Laune der Natur“ begeben sie die Punkrocker

ab November auf große Konzertreise und kehren bei

ihrem Gig in der Hansestadt dabei gewisser Maßen an der Ursprung

ihrer Karriere zurück.

Während die Band um

Leadsänger und Frontmann

Campino 1982 ihr allererstes-

Konzert im Bremer Schlachthof

spielte, entwickelten

sich die Musiker im Laufe

ihres Schaffens zu Stammgästen

auf bekannten Rock-

Festivals, füllen heute ganzen

Arenen und spielen auf

sämtlichen Bühnen der Welt.

Neben ihren impulsiven Live-

Shows ist die Band vor allem

für ihr politisches Engagement

bekannt. So positionieren sich die Toten Hosen klar

gegen Fremdenhass und Rassismus, posierten 2002 auf

Plakaten der Tierschutzorganisation Peta und performten

bis heute auf etlichen Benefit-Konzerten. Auf ihrer aktuellen

Tournee erwarten Fans neben vielen neuen Songs des

aktuellen Albums auch altbekannte Klassiker und Hymnen

der Gruppe. Da ist es wohl kein Wunder, dass beide Gigs in

Bremen binnen kürzester Zeit ausverkauft waren. (JF)

Freitag, 17. und Samstag, 18. November, ÖVB-Arena, 20 Uhr

Foto: Paul Ripke

Bolschoi

Staatsballett

Belarus

ProSieben, Sat.1, Semmel Concerts und talpa präsentieren:

LIVE IN CONCERT

eines der romantischsten

Musicals unserer Zeit

Das grosse erfolgs-Musical - live 2018

Die 4 Finalisten unD 2 WilDcarD

GeWinner mit Der Fantastischen

tVOG liVe-BanD!

29.12.2017 Halle 7

11.04.2018 Die Glocke

Der original Star auS Der tV Serie der hundeFlüsterer

25.04.2018 ÖVB-Arena

UNESCO

WELTPREIS

Der Nussknacker

Musical Theater Bremen

25.12.17 - 19.30

DIVERSES

WESER-KURIER Pressehaus; Nordwest Ticket, (0421) 36 36 36

www.eventim.de, (01806) 57 00 70 (0,20 €/Anruf, max. 0,60 €/Anruf a.d. Mobilfunk)

von Martin Doepke

in deutscher Sprache

Moderation:

daniel BoschMann

TickeTs unter: www.eventim.de

57


58

THEATER

PREMIEREN

Alles Sülze

In dem komödiantischen Krimispektakel

müssen vier Supermarktangestellte

einen Tag

ohne ihren Filialleiter zurechtkommen.

Die Atmosphäre

kippt, als ein Gast erscheint

und mit seinem Wunsch für tödliche

Aufmerksamkeit sorgt.

Do., 16. Nov., Theaterschiff, 20 Uhr

Zickenzirkus

Mitten auf einem Schrottplatz

wirft das Schicksal vier unterschiedliche

Frauen zusammen.

In einem ausgiebigen

Zickenzoff kommen nicht nur

Beziehungsschlamassel ans

Licht. Die Damen gewinnen

außerdem die Erkenntnis, dass

die Vorstellung vom perfekten

Mann genau hierher gehören zu

scheint: auf den Schrott!

Do., 9. Nov., Packhaustheater, 20 Uhr

OX + Esel

Eine Geschichte über eine tierische

Männer-WG, die sich eines

Abends mit einem schreienden

Menschenkind auseinandersetzen

muss, das ausgerechnet in

ihrer Krippe liegt.

Sa., 25. Nov., Schnürschuh, 16 Uhr

Michael Kohlhaas

Im Kampf um ihm widerfahrenes

Unrecht sieht sich der Pferdehändler

Michael Kohlhaas

mit dem willkürlichen Handeln

und der ausufernden Macht der

Staatsgewalt konfrontiert.

Do., 16. Nov., Kleines Haus, 20 Uhr

Rusalka

Die Nixe Rusalka sehnt sich

nach einem Leben über dem

Meeresspiegel an der Seite des

Prinzen. Doch kaum hat sie ihr

altes Dasein über Bord geworfen,

wendet sich ihr Auserwählter

einer anderen Frau zu.

Sa., 11. Nov., Theater am Goetheplatz,

19.30 Uhr

Waisen

Der vorbestrafte Liam taucht

eines Tages blutüberströmt bei

seiner Schwester Helen und

deren Mann auf. Während Helen

Liams Geschichte, lediglich

Zivilcourage geleistet zu haben,

glaubt, machen Danny die widersprüchlichen

Aussagen des

Mannes misstrauisch. Ist Blut

dicker als das Rechtssystem?

Sa., 25. Nov., Brauhaus, 19 Uhr

Eine Geschichte über ganz großen Mut

Uraufführung: „Tom Sawyer“ als Familienstück im Theater am Goetheplatz

Es ist eine der wohl bekanntesten

Abenteuergeschichten

der Welt:

Tom Sawyer von Mark Twain.

Jetzt bringt Regisseur Klaus

Schumacher das Stück mit

seinem Sohn Johannes in der

Hauptrolle als diesjähriges

Familienstück auf die Bühne

des Theaters am Goetheplatz.

Tom und sein Freund Huckleberry

Finn beobachten dabei,

wie ein Mord geschieht und

jemand falsches dafür beschuldigt

wird. Die Freunde

schwören sich aber aus Angst

vor dem Täter nichts zu sagen.

Bis der Fall vor Gericht

landet …

Im Theater am Goetheplatz

wird das von John van

Düffel dramatisierte Werk aus

der Sicht des Beschuldigten

Muff Potter, zehn Jahre nach

der Tat erzählt. Wir sprachen

mit Regisseur und Hauptdarsteller

darüber.

Warum Tom Sawyer?

Klaus Schumacher: Weil ich

glaube, dass jeder Mensch,

vor allem aber jedes Kind, irgendwann

eine Tom-Sawyer-

Phase hat und sich mit der Figur

verbunden fühlt. Der Moment,

in dem man die Welt

entdeckt, tolle Freunde findet

und Abenteuer erlebt. Es ist

eine Geschichte über ganz

großen Mut.

Sohn und Vater: Johannes (links) und Klaus Schumacher. Foto: mär

Geht mit der Rolle des Tom Sawyer

ein Traum in Erfüllung?

Johannes Schumacher: Ja,

irgendwie schon. Ich habe

mich wahnsinnig gefreut und

gleich das Buch noch einmal

gelesen.

Wo ist das Stück angesiedelt?

Johannes Schumacher: Von

den Kostümen her in der Zeit,

aus der es kommt. Und musikalisch

auch, die Band spielt

Bluegrass.

Klaus Schumacher: Wir haben

eine Band dabei, die das

ganze musikalisch untermalt.

Das Stück ist für Kinder ab

sechs Jahren und es war uns

wichtig, dass es für die Kinder

eine Lust ist, dem Stück

zu folgen. Dafür ist der Wohlklang,

den die Band erzeugt,

enorm wichtig.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit

Vater und Sohn?

Johannes Schumacher: (lacht)

Man gewöhnt sich daran. Wie

es der Zufall will, arbeiten wir

gerade sogar das dritte Mal in

Folge zusammen.

Klaus Schumacher: Natürlich

ist das toll für uns, Johannes

ist im Theater aufgewachsen.

Man darf das familiäre

mit den Kollegen aber nie

zum Thema machen, da sie

Johannes als Mitspieler und

nicht als meinen Sohn wahrnehmen

müssen. (MÄR)

Premiere: So, 26. Nov., Theater

am Goetheplatz, 15 Uhr

Kleiner Prinz ganz groß

Inszenierung nach Antoine de Saint-Exupéry

Millionen von Kindern und

Erwachsenen kennen die Geschichte

des kleinen Prinzen.

Nach der Weltpremiere im

Dezember 2015, kommt der

junge Botschafter eines fremden

Sterns im Rahmen einer

Musicalproduktion in die

Hansestadt.

Mit seinem schelmischen

und zugleich ernsten Wesen

übernimmt Schauspieler

Moritz Birnbaum die monarchische

Hauptrolle und stellt

den Menschen fundamentale

Fragen. Fragen, die jeden

betreffen. Unterstützung erhält

er dabei von der musikalischen

Leiterin Deborah

Sasson und Choreographen

Jochen Sautter. Gemeinsam

entwarfen sie auf Basis des

weltbekannten Buches ein

farbenfrohes Familienmusical.(JF)

Montag, 18. Dezember, Musical

Theater, 19 Uhr


Ein Herz für

Schönster Klang der Welt

bsc präsentiert „Des Kaisers Nachtigall“

REISE

Die Nachtigall ist das Highlight im kaiserlichen Garten. Foto: bsc

Das Schloss und der Garten des Kaisers von China sind

an Schönheit nicht zu übertreffen. Reisende aus aller Welt

kommen, um sich das prächtige Gebäude und die exotischen

Blumen zu bestaunen, die den Garten schmücken.

Am meisten bewundern sie jedoch den Gesang der Nachtigall,

die im Wald am Ende des Gartens wohnt. Als der Kaiser

den Vogel, dessen Laute wunderschön sind, einfangen

lässt, ist er überglücklich. Bald schon wendet er sich jedoch

von dem erfüllenden Tier ab, als er eine künstliche, mit

Edelsteinen bestückte Nachtigall beschenkt bekommt. Der

singende Vogel fliegt daraufhin zurück in den Wald. Erst als

die künstliche Nachtigall kaputt geht, wird sich der Kaisers

seines Verlustes bewusst und merkt, dass ihm etwas fehlt.

Wird er das wunderschön singende Tier wiederfinden? In

ihrer Produktion greift die shakespeare company Hans

Christian Andersens berühmtes Märchen auf und thematisiert

Freundschaft und Freiheit. (JF)

26. - 27.12.17 BREMEN

ÖVB-Arena

Tickethotline:

01806 – 73 33 33

20 Cent/Anruf aus dem Festnetz, max. 60 Cent/Anruf aus Mobilfunknetzen

www.apassionata.com

Premiere: Mittwoch, 8. November, Theater am Leibnizplatz, 10 Uhr

Amüsantes Making-Off

„Dinner für One … wie alles begann“

Es ist ein Kurzfilm mit Kultstatus. Jedes Jahr aufs Neue versammeln

sich zahlreiche Menschen vor dem Fernseher und

verfolgen amüsiert, wie der tollpatschige Buttler James nicht

nur seinen Blutalkoholwert erhöht, sondern auch immer wieder

über den Teppich stolpert. Dock wie kam die Komödie

eigentlich zu Stande? Diese Frage beantwortet Knut Schakinnis

Regiewerk „Dinner for One … wie alles begann“.

Das humorvolle Theaterstück rund um den berühmten

Fernseh-Klassiker beginnt mit einem Regisseur (Gregor von

Holdt), der verzweifelt versucht, die Rollen von Miss Sophie und

dem Buttler James zu besetzen. Als Elvira (Lisa Julie Rauen)

und Klaus (Thomas Ziesch) als tingelndes Komiker-Duo daher

kommen, handelt es sich um einen Hoffnungsschimmer und

ein Problem gleichermaßen: als ehemaliges Paar gehen die

beiden furchtbar miteinander um und übertragen ihre privaten

Differenzen dabei immer wieder auf ihr Schauspiel. Dem Regisseur

bleibt jedoch keine Wahl. Schließlich rückt die Premiere

von „Dinner for One“ immer näher… (JF)

Premiere: Donnerstag, 23. November, Theaterschiff, 20 Uhr

MUSIKTHEATER

CANDIDE

von Leonard Bernstein

Fr 3., So 5., So 12., Sa 18.

und Do 23. November im

Theater am Goetheplatz

59


DIVERSES

„Let’s Do the Time Warp Again!“

Rocky Horror Show/ Richard O’Brien’s Kult-Musical gastiert in der Hansestadt

VERLOSUNG

Wir verlosen von 2 x 2 Karten für die Vorstellung

am 14.11. Schicken Sie bis zum 5. November

eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten

sowie dem Betreff „Rocky“ an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist

ausgeschlossen.

Foto: Jens Hauer

Schräg, schräger, Rocky Horror Show! Nach einer dreijährigen

Pause kehrt Richard O’Briens populäres Stück

zurück auf die deutschen Bühnen. Zwischen Hamburg,

Berlin und München heißt es dann auch in Bremen wieder:

„Let’s Do The Time Warp Again!“

Seit der Uraufführung 1973 in London, konnte die Rocky

Horror Show bisher mehr als 20 Millionen Besucher verzeichnen

und übt mit ihren künstlerischen Elementen aus Trash,

Sex und Rock’n’Roll heute noch Einfluss auf Rockbands sowie

die Theater- und Burlesqueszene aus. Mit Sam Buntrocks Inszenierung

des verrückten Spektakels herrschen auf der Bühne

am Richtweg fernab guter Sitten wieder Spott, Vergötterung

und Anarchie, wenn das Musical-Ensemble die schrille

Geschichte um das biedere Paar Brad Major und Janet Weiss,

sowie den Außerirdischen Dr. Frank’n’Furter präsentiert.

Die Rocky Horror Show gastiert von Dienstag, 14. November

bis Sonntag, 19. November im Musical Theater Bremen. Nähere

Informationen zu den Spielzeiten gibt es unter www.musicaltheater-bremen.de.

60

Liebe auf Bewährungsprobe

Das Russische Nationalballet aus Moskau

präsentiert Schwanensee im Musical Theater

Foto: FR

Ewige Treue – das ist es was sich Prinz Siegfried und seine

Auserwählte sowie verzauberte Schwanenprinzessin

Odette schwören. Hinterhalt und Missgunst eines Magiers

stellen die Liebe des Paares jedoch auf die Probe und verleiten

den Prinzen schlussendlich dazu, seinen Treueschwur zu brechen.

Diese märchenhafte und zugleich tragische Geschichte

trägt den Namen Schwanensee. Untermalt von Tschaikowskis

berühmten Musikkompositionen, bringt das Russische Nationalballet

aus Moskau den Klassiker auf die Bühne. Ob England,

China, Südafrika oder diverse Städte Deutschlands: als

einer der weltweit bekanntesten Tanzformationen, konnte das

Ensemble bereits auf den Bühnen weltweit ihr umfangreiches

und breit gefächertes Repertoire präsentieren. Star-Solisten des

populären Bolschoi-Ballets wirken ebenfalls tänzerisch mit und

tragen zu dem Erfolg des Russischen Ballets aus Moskau bei.

Donnerstag, 28. Dezember, Musical Theater, 20 Uhr


Highlights

Neue Show im GOP-Varieté Theater

Foto: GOP

Nachdem für das Ensemble von „La Luna“ am 5. November

ein letztes Mal der Vorgang fällt, erwartet Fans des

Varietés bereits wenige Tage später das neue künstlerische

Highlight in der Überseestadt – und das im wahrsten

Sinne des Wortes. Mit der neuen Show „Highlights“ halten

am 8. November Comedy, Talk und Akrobatik Einzug ins

Bremer GOP Theater.

Als Moderator und Gesicht der neuen Produktion wird

der Kabarettist Martin Quilitz das Publikum durch den Abend

führen und mit Wortwitz und Ideenreichtum die künstlerischen

Einlagen der weiteren Ensemblemitglieder begleiten.

So zeigt unter anderem die Luftartistin Linda Sander in

schwindelerregender Höhe über der Bühne ihr Können am

Vertikalseil, während die Mallakhamb Artisten mit dem indischen

Holz-Pole einen Sport präsentieren, der hierzulande

kaum bekannt ist. Für den Witz und die Varieté- typische

Kuriosität sorgt das Duo Bonse und Korthaus, die mit ihrer

Musik-Comedy die Zwerchfelle der Theaterzuschauer strapazieren

möchten. Einem Abend voller Highlights in der Bremer

Überseestadt steht somit nichts mehr im Weg.

„Highlights“ gastiert von Mittwoch, 8. November 2017 bis

Sonntag, 7. Januar 2018 im GOP Varieté-Theater Bremen.

Weitere Informationen zu den Spielzeiten und den Ticketpreisen

gibt es unter www.variete.de.

61


Foto: Parham Farajollahi

DIVERSES

Mainblick

Enissa Amani auf Tour

Die Comedyszene ist eine

Männerdomäne, soviel steht

fest. Unterkriegen lässt sich

Enissa Amani davon jedoch

nicht. So steht die deutsch-persische

Entertainerin regelmäßig

auf den Bühnen der Nation

und gibt sich dabei als scharfsinnige

Wandlerin der Kulturen.

Nach „Zwischen Chanel

und Che Guevara“ hat Amani

nun ihr neues Programm

„Mainblick“ am Start. (SM)

Samstag, 11. November, Pier 2,

20 Uhr

Laterne statt Springbock

Feuerwerk der Turnkunst präsentiert sein neues Showprogramm „AURA“

Die Laterne als Turngerät .

Wer denkt, dass es sich

beim Feuerwerk der

Turnkunst um klassisches

Turnen handelt, der

irrt. So vereint das diesjährige

Ensemble mit seinem neuen

Programm „AURA“ fernab

trister Sporthallen und konventioneller

Geräte geballte

Foto: FdT

Turnkunst mit leuchtenden

Farben und Lichteffekten.

Auf ihrer Tournee durch die

Bundesrepublik verleihen

die Künstler dabei auch in

Bremen dem Turnsport einen

echten Show-Faktor.

Ob Fangstühle, ein überdimensionaler

Zauberwürfel

oder eine flexible Laterne

– auf der „AURA Tournee

2018“ lockt das Feuerwerk

der Turnkunst mit ungewöhnlichen

Requisiten, die das

Resultat von Experimentierfreude

und Risikobereitschaft

der Turner und Artisten sind.

Neben waghalsigen Darbietungen

am Barren, konzentrierter

Jonglage und humorvoller

Zauberkunst, sorgen

die AURA-Musiker für die

passende Untermalung der

akrobatischen Einlagen. Mit

Klassik, Hip-Hop, Rock oder

Electro treffen dabei verschiedene

musikalische Welten

aufeinander und unterstreichen

den vielfältigen Charakter

der neuen Turnshow.

Dienstag, 2. Januar, 19 Uhr

und Mittwoch, 3. Januar,

17 Uhr, jeweils ÖVB-Arena

www. Russian-Circus-on-Ice.com

Ein Feuerwerk aus Eistanz und atemberaubender Zirkusartistik

chneewittchen on Ice

S

Tanzende Geschichte

Irische Tanzshow Riverdance im Musical Theater

Foto: Jack Hartin

62

26.12.17 • 15:00

MUSICAL THEATER

BREMEN

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01806 - 570 070

01806 - 700 733

Auswanderung, Abschied, Aufbruch und Heimkehr prägen das

Schicksal des irischen Volkes. Seit 1994 bringt das Ensemble

Riverdance diese Vergangenheit künstlerisch auf internationale

Bühnen und zeigt damit, dass Geschichte nicht nur erzählt sondern

auch getanzt werden kann. Auf ihrer diesjährigen Jubiläumstour

kommt die erfolgreiche Show auch nach Deutschland

und stattet unter anderem auch Bremen einen Besuch ab.

Mit einer Kombination aus Flamenco, Breakdance und

weiteren internationalen Tanzstilen bringen die Künstler den

Zuschauern die irische Historie näher und präsentieren dabei

ein Zusammenspiel und Aufeinandertreffen verschiedenen

Kulturen. Seit mehr als 20 Jahren aktiv, gehört Riverdance zu

den erfolgreichsten Tanzshows und konnte bis heute mehr als

25 Millionen Besucher in 46 Ländern verzeichnen. (JF)

Samstag, 4. November, Musical Theater, 15.30 Uhr und 20 Uhr


Liebespaar des Jahres

Grease mit Alexander Jahnke in der Hauptrolle im Musical Theater

Erkundeten bei einem Kaffee schon mal Bremen: Grease Hauptdarsteller

Alexander Jahnke und Veronika Riedl.

Foto: Marco Meister

Es ist die Liebesgeschichte

zwischen dem coolen

Danny und der schüchternen

Sandy, die das Publikum

seit 1971 in ihren Bann

zieht. Wurden damals durch

den Film John Travolta und

Olivia Newton John zu Stars,

so könnten in der neuen Multimedia-Inszenierung

Andreas

Jahnke und Veronika

Riedl so etwas wie das Liebespaar

des Jahres werden.

Alexander Jahnke (2. Platz

bei der letzten DSDS-Staffel)

verkörpert dabei in großartiger

Art und Weise die Travolta-Rolle

aus dem Film und

begeistert die Produzenten

mit seiner Performance. Bei

der Auswahl war sich das

Kreativ-Team einig: „Alexander

Jahnke ist für Grease

ein Glücksgriff und wird den

Danny Zucko, den der junge

John Travolta vor 40 Jahren

im Film kreierte, zurück auf

die Bühne bringen.“

Ein Bühnen-Comeback

gibt es bei einer der schönsten

High-School-Romanzen,

die je die Bühnen dieser

Welt erobert haben, dann

auch für eine der beliebtesten

Film- beziehungsweise

Musical-Musiken: Dank Hits

wie „You’re The One That

I want”, “Summer Nights”

oder “Sandy” belegte der

Soundtrack Anfang der 70er

Jahre in unzähligen Ländern

Platz 1 der Charts und hielt

sich 244 Wochen hintereinander

in den Top-Five der US-

Pop-Charts. (MÄR)

19. bis 22 Dezember, Musical

Theater, 20 Uhr

18.12.2017 19 UHR

MUSICAL THEATER BREMEN

23.12.2017

11 UHR

MUSICAL THEATER BREMEN

Zauberhaft

Musikalische Weihnachtszeit

„A Musical Christmas“ zu Gast in Bremen

09.03.2018 20U HR

Die amtierenden Weltmeister

der Mentalmagie Thommy Ten

und Amélie van Tass kommen

mit ihrer aktuellen Show

„Einfach zauberhaft!“ erstmals

auch nach Deutschland. Das

Publikum wird dabei entführt

in eine fabelhafte Welt voller

magischer Illusionen.

Freitag, 3. November, Musical

Theater, 20 Uhr Foto: S. Konor

Knisterndes Kaminfeuer,

der herrliche Duft nach

Keksen und eine funkelnde

Lichterpracht die sämtliche

Häuser erhellt: Die internationalen

Künstler von „A Musical

Christmas“ stimmen in einer

zweistimmigen Gala die Besucher

des Musical Theaters musikalisch

auf die schönste Zeit

im Jahr ein.

Nach berühmten Hits aus

Musicals wie „Evita“, „Cats“

oder „Phantom der Oper“ die

den ersten Teil der Show gestalten,

verwandelt sich die Bühne

am Richtweg anschließend in

eine winterliche Kulisse. Mit

„Jingle Bells“, „Stille Nacht“,

„Feliz Navidad“ oder „Oh

Tannenbaum“ präsentiert das

Ensemble seinem Publikum

bekannte Weihnachtslieder.

Mittwoch, 29. November, Musical

Theater, 19.30 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen von 3 x 2 Karten

für die Vorstellung am 29.11.

Schicken Sie bis zum 19.11.

eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten

sowie dem Betreff „A Musical

Christmas“ an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

21.01.2018 18 UHR

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63


AUSSTELLUNGEN

Cool Japan – Trend und Tradition

Das Übersee-Museum präsentiert seine neue Sonderausstellung

Eine reizüberflutende Hauptstadt, mit

Menschen vollgestopfte U-Bahnen,

technische Innovation sowie von

Kirschblüten geschmückte Alleen – diese

Bilder würden vermutlich viele Menschen

in den Sinn kommen, wenn sie an

Japan denken. Doch der Inselstaat weiß

noch anders zu polarisieren und sticht

vor allem durch seine Unterhaltungskultur

heraus, die spätestens seit den Neunzigern

die ganze Welt erobert. In einer

Sonderausstellung widmet sich das Übersee-Museum

ab November sowohl vergangenen

als auch aktuellen Trends der

Popkultur des Landes.

Ob Manga, Pokémon, Karaoke oder

Tamagotchi: die japanische Kulturszene

hat bis heute unzählige Exportschlager

hervorgebracht, die sich auch fernab

des asiatischen Kontinents großer Beliebtheit

erfreuen. Doch die Ausstellung

„Cool Japan – Trend und Tradition“ beschränkt

sich nicht nur auf die Gegenwart.

Vielmehr wirft sie, unterstützt

durch historische Sammlungsstücke wie

einer Samurai-Rüstung oder Papierfächer,

auch einen rückwärtsgewandten

Blick auf die japanische Unterhaltungskultur

der Vergangenheit, die bis in die

Edo-Zeit (1600-1868) zurück geht. So

entstand in dieser Epoche eine blühende

Bürgerkultur in Japan, geprägt von

einer florierenden Theaterszene, Geishas

als modische Trendsetter und der

Entstehung populärer Romane. Interessierte

können sich folglich im Rahmen

Mann mit Ganzkörpertätowierung.


Foto: Archiv Übersee-Museum Bremen

der Veranstaltungsreihe ein Bild von der

Entwicklung der japanischen Unterhaltungsszene

machen, sowie Eigenarten

kennenlernen, die sich im Ausland nicht

als gefragte Exportwaren durchsetzen

konnten.

Als großes Highlight winkt am Samstag,

25. November, ab 13 Uhr das große

Japanfest mit diversen Mitmach-Aktionen,

Workshops und Darbietungen.

Unter anderem präsentieren dabei die

Sportler des Aikidojo Bremen e.V. eine

moderne japanische Kampfkunst, während

die bekannte Trommelgruppe

Masa Daiko ein wahres Klangfeuerwerk

entzündet. Ein japanischer Flohmarkt

lädt unterdessen zum Stöbern und Bummeln

ein. (JF)

Die Ausstellung „Cool Japan – Trend und

Tradition“ ist von Samstag, 4. November

2017 bis Dienstag, 1. Mai im Übersee-

Museum zu sehen. Nähere Informationen

zu den Ausstellungsinhalten sowie

den Öffnungszeiten gibt es unter www.

uebersee-museum.de.

Begleitprogramm

Workshop: Offener Manga-Zeichenkurs mit

Emelin Loh und Bettina Pankoke

Samstag, 4. November, 14 Uhr

Vorführung: Japanische Teezeremonie mit

dem Japanischen Tee Sado Club

Freitag, 17. November, 18.30 Uhr

Wissensreise: „Manga und Anime – Entstehung

und Faszination“ mit Carina Ohlhoff

Samstag, 18. November, 15 Uhr r

Japanese Tattoo Show: Im Rahmen des

großen Japanfestes, spricht die in Bremen

ansässige Tattoo-Künstlerin Sezuki über die

Geschichte der japanischen Tattookunst.

Samstag, 25. November, 19 bis 21 Uhr

Dynamische Doppelausstellung

DIALOG: Markus Genesius und Mirko Reisser in der Städtischen Galerie Bremen

Ihre Kunst ist bunt, jung und stellt bewährte

Formen infrage: Markus Genesius

und Mirko Reissen lieben grafische

Strukturen, wie man sie aus der Graffiti-Kunst

kennt. Das dynamische Duo

stellt seine Werke ab Anfang November

in einer gemeinsamen Ausstellung im

Rahmen der Reihe DIALOG in der Städtischen

Galerie aus. Der Bremer Markus

Genesius ist Teil der internationalen

Urban-Art-Szene. Er konnte als überregionalen

Kontakt Mirko Reisser aus

Lüneburg gewinnen, um gemeinsam

in den Räumen der Städtischen Galerie

Arbeiten zu entwickeln. (KW)

64

Markus Genesius: Wow123.

5. Nov. bis 7. Jan. 2018

Mirko Reisser: DAIM.


Max Beckmann: Schrecken und Heiterkeit

Ausstellung „Welttheater“ in der Kunsthalle mit abwechslungsreichem Begleitprogramm

Motive aus Zirkus, Varieté und

Theater in bunten Farben sind in

der aktuellen Sonderausstellung

„Max Beckmann – Welttheater“ in der

Kunsthalle Bremen zu sehen. Der vielseitige

Künstler widmet sich in seinen

Gemälden, Druckgrafiken, Zeichnungen

und Skulpturen den unterschiedlichen

theatralen Formen und Vergnügungsstätten,

die sich seit Ende des 19. Jahrhunderts

in den Metropolen herausbildeten.

Tanz, Akrobatik, Clownerie: Vordergründig

scheint sein Werk heiter. Bei genauer

Betrachtung verweisen Masken,

Schminke und Kostüme jedoch auch auf

das, was sich dahinter verbirgt. „Das Inszenieren

und Verkleiden steht in seinem

Werk im Kontrast zu den Schrecken des

Ersten Weltkriegs“, weiß Brigitte Tüttelmann.

Wer in der Kunsthalle an einer

öffentlichen Führung teilnimmt, kommt

an mehreren Terminen pro Woche in

den Genuss, vom Wissen der Kunsthistorikerin

und Malerin zu profitieren. Besucher

erhalten dabei umfangreiche Informationen

zur Beckmann-Sammlung

der Kunsthalle, die eine der größten in

Deutschland ist. Darüber hinaus erfahren

Interessierte spannende Details aus

dem Privatleben des Künstlers, die im

großen kulturhistorischen Kontext betrachtet

werden. Das Begleitprogramm

zur Ausstellung bietet Interessierten viele

weitere Herangehensweisen an das

Beckmannsche Werk.

Brigitte Tüttelmann gibt im Rahmen der Führung

Hintergrundwissen zu den Beckmannschen Kaltnadelradierungen

preis. Foto: Kristina Wiede

Mitte November hält die Kuratorin der

Ausstellung, Dr. Eva Fischer-Hausdorf,

einen Vortrag zum Thema „Der Künstler

als Theaterdirektor, Regisseur und

Kulissenschieber“. Die Expertin legt

dar, wie der Künstler in der Metapher

des Welttheaters auch in schweren Zeiten

Trost und Hoffnung fand.

Dienstag, 14. November, 18 Uhr

Der beliebte Kulturabend mit seiner

stimmungsvollen Mischung aus Vortrag

und Livemusik widmet sich 90 Minuten

dem künstlerischen und persönlichen

Entwicklungsweg Max Beckmanns.

Detlef Stein beschäftigt sich dabei mit

dem opulenten Frühwerk ebenso wie

den kraftvollen, reduzierten späten

Arbeiten des Künstlers. Dabei wird ein

Schwerpunkt auf die Bezüge zur Musikavantgarde

wie auch zur Varietémusik

gelegt, die für Beckmann eine wichtige

Rolle spielten. Atmosphärisch gestaltend

fügen sich Prof. Uli Beckerhoffs Trompeten-

und Keyboardsounds in die Ausführungen

des Kunsthistorikers Stein ein.

Mittwoch, 15. November, 18.30 Uhr

Als besonderen Gast und Zeitzeugen

begrüßt die Kunsthalle Jan George.

Dessen Vater Heinrich George, den berühmten

Schauspieler und Regisseur,

lernte Max Beckmann in den 1920er-

Jahren kennen. Sie verband die Liebe

zur Musik und zum Theater, woraus sich

eine Freundschaft entwickelte. Inspiriert

von einer Wallenstein-Inszenierung

malte Beckmann 1935 das Familienbild

Heinrich George, das neben dem Schauspieler

auch eine Theaterkollegin, seine

Ehefrau und den ältesten Sohn Jan zeigt.

In einem Zeitzeugengespräch wird Jan

George von seiner Perspektive auf das

Gemälde, auf seinen Vater und Max

Beckmann berichten. (KW)

Dienstag, 21. November, 18 Uhr

INFO

„Max Beckmann. Welttheater“: Bis zum 4. Februar

2018 in der Kunsthalle. Informationen

zu Führungen und Programm unter

www.kunsthalle-bremen.de.

Max Beckmann, Selbstbildnis als Clown (Detail), 1921, Von der Heydt-Museum Wuppertal

Foto: Antje Zeis-Loi, Medienzentrum Wuppertal © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

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WAS MACHT …

Das Letzte-Seite-Interview

„Der Egon soll das machen!“

Fernsehgesicht Wellenbrink: Vom Wetterfrosch zum Melitta-Mann

Egon Wellenbrink mit seinen Kindern Clarissa und Nico am Saxofon spielen sowie als Werbe-Ikone.

Fotos: FR

66

Über seinen Job als Wetterfrosch bei

Radio Bremen wurde er zehn Jahre lang

zum Werbegesicht eines Bremer Kaffeerösters.

Heute genießt Egon Wellenbrink

seinen Ruhestand auf Mallorca.

Was machen Sie zurzeit?

Seit meiner Pensionierung 2010 arbeite

ich ab und an in meinem kleinen Studio,

komponiere Musik, spreche und produziere

Radio-Spots – für das Inselradio

hier auf Mallorca sowie auch für Kunden

in Deutschland. Ich drehe und editiere

kleine Werbefilme für Kunden, gehe

hin und wieder golfen und spiele immer

noch jede Woche dienstags live bei unserer

„Tuesday Groove Session“ Saxofon.

Wissen Sie noch, wie Sie damals nach

Bremen gekommen sind?

Ja, im Januar 1981 kam ich aus München

mit dem Auto. Ich habe für die Ablauf-Regie

bei dem damals gerade drei

Monate bestehenden Magazin „Buten

un Binnen“ hospitiert, nach vier Monaten

wurde ich übernommen und war bis

1988 Ablauf-Regisseur.

Und wurden dann zum Wetterfrosch

Egon Wetterbring. Wie kommt man

dazu?

Im November 1988 wollten die damaligen

B&B-Chefs Ulrich Kienzle (Chefredakteur)

und Dieter Lesche (Redaktionsleiter)

einen Wetter-Moderator

– wie in den US-Kanälen üblich – aber

keiner unserer Redakteure hatte dazu

Lust. Als ich dann während einer Konferenz

einwarf, dass dies doch eine

wunderbare, unterhaltende Möglichkeit

für eine tägliche Gaukelei über das

ewige Regenwetter sei, riefen plötzlich

alle: „Der Egon soll das machen!“ Für

ständige Kalauer und Witze in der Redaktion

war ich sowieso bekannt, also

machte ich es. Zwei Jahre gab es dann

die tägliche Wetter-Kalauerei als „Egon

Wetterbring“.

Und wie wurde der Kaffeeproduzent auf

Sie aufmerksam?

Meine Wetteransagen wurden so erfolgreich,

dass eines Tages eine Agentur

für den Bremer Kaffeeröster „Melitta“

anrief und man eine „The Best of“ von

Egon Wetterbring haben wollte. Deutlicher:

Emil Steinberger, der Schweizer

Komiker war schon als Regisseur und

Textautor für Melitta engagiert und rief

mich später in Bremen an. Es gab eine

Probeaufnahme in Hamburg, die Zusammenarbeit

mit Emil war ausgezeichnet

und unsere Zusammenarbeit ging

drei Jahre, dann verließ Emil Europa

und zog nach New York. Ich machte

weiter und war dann insgesamt zehn

Jahre – bis Ende 1999 – das Werbegesicht

für Melitta.

Trinken Sie eigentlich selbst Kaffee?

Ja, zwei Tassen am Vormittag. Allerdings

kam ich nach Bremen als Teegern-seher

und Tee-gern-trinker. In der

Redaktion gab’s allerdings immer nur

Kaffee, also hab ich es mir angewöhnt ...

Sie waren durch Ihre Fernsehpräsenz

für viele fast so etwas wie ein Familienmitglied.

Werden Sie heute noch als Melitta-Mann

angesprochen?

Kaum noch, es ist zu lange her. Aber

etwa 1993 war der Bekanntheitsgrad so

hoch, dass ich auf der Straße oder beim

Einkaufen – egal ob in Bremen oder

München – zigmal angesprochen wurde.

Da bin ich dann mit der Familie nach

Mallorca ausgewandert ...

Nervt sie das Bild vom Melitta-Mann

auch manchmal?

Nein, schließlich haben mir die zehn

Jahre mit Melitta ein ziemlich angenehmes

Leben auf der Insel ermöglicht!

Sie erreichten durch Ihre Werbepräsenz

einen Bekanntheitsstatus der wohl

sonst nur mit dem von „Herrn Kaiser“

oder „Klementine“ vergleichbar war.

Würden Sie heute noch einmal alles genauso

machen?

Im Prinzip ja!

Das Interview führte Martin Märtens.


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