Wesergolf-Herbst-2017-web

MagazinverlagBremen

Herbst 2017

2,80 €

MAGAZIN FÜR BREMEN & DEN NORDEN

Der Platzdesigner

David Krause in Achim

Die Visitenkarten

Signature Holes der Region

Der Golfprofi

Hinrich Arkenau im Interview


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was Grün-Weiß ist: Spielberichte, Gerüchteküche,

Taktikanalysen und vieles mehr.

2

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Ist Golf überhaupt Sport?

Golfer sind hart im Nehmen. Müssen Sie

sein. Eine Attacke folgt der anderen. Vor

rund sieben Jahren erniedrigte CDU-Politiker

Thomas de Maizière die Golfszene,

bezeichnete das gerade ins olympische

Programm aufgenommene

Golfspiel als Randsportart, als es um eine

eventuelle staatliche Unterstützung bei

der Ryder-Cup-Bewerbung ging.

Jetzt die nächste brachiale Attacke

von der SPD: „Mich interessieren die

Golffahrer deutlich mehr als diese Golfspieler.

Die Arroganz dieser Leute gefährdet

einen ganzen Industriezweig“.

Da hatte der Redenschreiber von Kanzler-Kandidat

Martin Schulz ein Wortspiel

kreiert, das zum Rohrkrepierer wurde

und beim Deutschen Golfverband sowie

bei unzähligen Club-Präsidenten von

Nord bis Süd eine Welle der Empörung

auslöste.

Auch Dr. Detlef Reichelt Präsident

des Bremer Golfclub Lesmona, ließ seinem

Frust freien Lauf in einer Mail an

Kandidat Schulz: „In unserem Golfclub,

der mit dem ernstgemeinten Slogan ,Bei

uns ist Golf Volksport!‘ wirbt, treiben

Menschen aller sozialen Schichten

unterschiedslos, vorurteilsfrei und auf

Augenhöhe einen wunderbaren Sport.

Darunter finden Sie Taxifahrer, Fließbandarbeiter,

Regaleinräumer im Supermarkt,

Kellner, Krankenschwestern und

-pfleger ebenso wie Akademiker und

Menschen in Führungspositionen oder

Selbständige und Freiberufler.“ Und

weiter betont Reichelt: „Mir scheint,

dass Sie weder vom Golfsport noch von

den Menschen, die ihn betreiben, die

leiseste Ahnung haben! Sonst wüssten

Sie zum Beispiel, dass der Golfsport Ihnen

und der Ideologie, für die Sie und

ihre Partei stehen, etwas ganz wichtiges

voraus hat: nämlich ein faires System,

WESERGOLF-CHEFREPORTER WERNER SCHWARZ.

das Leistungsunterschiede zwischen den

einzelnen Spielerinnen und Spielern,

zwischen den Generationen und den

Geschlechtern gerecht ausgleicht und

zwar ganz ohne Umverteilung!“

Und dann müssen wir Golfspieler uns

ja noch oft aus unserem Bekanntenkreis

anhören, dass Golf eigentlich kein Sport

sei, ein lockerer Spaziergang mit ein

paar Stöcken dabei. Meine Apple

Health-App ist da ganz anderer Meinung.

Nach einer Runde auf einem recht

hügeligen Platz in Schleswig-Holstein

vermeldete sie, dass wir über zehn Kilometern

mit rund 14.000 Schritte marschiert

sind. Und kaum zu glauben: Wir

hatten an Höhenunterschieden 34 Stockwerke

bewältigt. Mein Tipp: Nehmen

Sie ihre lästernden Freunde mal mit auf

die Runde.

Ich wünsche Ihnen noch viele sportliche

und vergnügliche Herbstrunden!

Werner Schwarz

EDITORIAL

IMPRESSUM

WESERGOLF

MAGAZIN FÜR BREMEN & DEN NORDEN

Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH,

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon

04 21 / 36 71-4990

E-Mail

wesergolf@magazinverlag-bremen.de

Redaktion:

Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Werner Schwarz (Chefreporter),

Kristina Wiede

Fotos:

Werner Schwarz,

Golfclubs,

Hersteller,

DGV

Gestaltung:

B.O. Beckmann

Anzeigen:

Volker Schleich (verantwortlich),

Norbert Wätjen

Druck:

teamdruck GmbH

Gutenbergstraße 8

28816 Stuhr

Urheberrechte:

Der Nachdruck von

Beiträgen ist nur mit

Genehmigung des Verlages

und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild:

fotolia (Peter Atkins)

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INHALT

INTERVIEW

Von Mr. Shorty zum Longhitter 6

Marcel Pickel schlägt den Golfball 350 Meter weit

Die Tagesform ist entscheidend 14

Golfprofi Hinrich Arkenau im Gespräch

Interview:

Golfprofi Hinrich Arkenau 14

NEWS

Neuer Platz für flotte Runde 8

David Krause kreiert modernen 9-Loch-Kurs in Achim

Neue Regeln 10

Tipps von GVNB-Landestrainer Fabian Bünker

Ziel: Bundesliga 12

Die Golfer vom CzV planen den Wiederaufstieg

Die Visitenkarten 16

Signature Holes der Clubs der Region

PRO-TIPPS

Putt-Chip 20

Kleiner Tipp, große Wirkung

Lockerer Rundenstart 21

Vor dem ersten Abschlag den Körper aktivieren

Herauskitzeln, was in einem steckt 25

Intensives Training mit Bruce McAlister

„Weniger ist mehr“ 38

Juan Schmidt Colls Erfolgsrezept

ostenlose Achim: Kleinanzeigen

Neu designter Platz 8

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Design und Effizientes 22

Neuheiten aus den Golfshops

Wir zeigen, was Sie können!

REISE

Golfland Rhein-Neckar 26

Kooperation von neun Golfclubs bringt viele Vorteile

Bad Griesbach und das Rottal 28

Europäisches Golferparadies der Spitzenklasse

Costa de la Luz 30

Andalusien: Golf und Traumstrände

Eine mallorquinische Golf-Reise 34

Die Golfplätze auf der Baleareninsel


INHALT

CLUBS IN DER REGION

Die Meisterschaften 40

Entscheidungen an den letzten Löchern

AUTO

Das Update überzeugt 49

Der neue Mazda6 Kombi

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 3

Preisausschreiben 50

Interview:

Longhitter Marcel Pickel 6

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5


STORY

„LONGHITTER“ MARCEL PICKEL ARBEITET DERZEIT INTENSIV AN DER 400-METER-MARKE.

Von Mr. Shorty

zum Longhitter

Nichts für den Normalgolfer: Driverkopf

mit vier Grad und Schaft mit XX-Flex

Welch Wunderwerk ein Golfball ist, wird einem erst klar,

wenn man sieht, wie er der Einwirkung unvorstellbarer

Kräfte widersteht. Spätestens wenn man den brutal

harten Klang des Drivers von Marcel Pickel gehört und den

Raketenstart des Balles gesehen hat, kann man erahnen, was

das gerade einmal gut 40 Millimeter Durchmesser umfassende

Sportgerät so alles aushalten muss. Der 32-Jährige Pickel gehört

zu den sogenannten „Longhittern“ – Golfern die den Ball

besonders weit schlagen können (der Rekord liegt bei 512 Metern).

Der 2,06-Meter PGA-Pro der im Golfhouse Bremen-Stuhr

arbeitet, der derzeit an der 400-Meter-Marke arbeitet, spricht im

Interview über seinen Weg zum Longhitter, die richtige Ernährung

sowie die Wichtigkeit von Krafttraining für den Golf-Sport.

Für die normalen Clubgolfer sind Sie ein richtiges Weitenmonster.

Wurde Ihnen das schon in die Wiege gelegt?

Nein, früher war mein Spitzname Mr. Shorty. Ich war damals

extrem gut ums Grün. Bei meiner Abschlussprüfung zum

PGA-Pro letztes Jahr hatte ich die Grippe. Das Prüfungsfach

Demonstration habe ich nur durch mein kurzes Spiel

bestanden.

6

In welchem Alter haben Sie Golf entdeckt und wann kamen die

langen Schläge?

Meine Platzreifeprüfung habe ich 1998 gemacht, aber richtig

mit Golf angefangen habe ich erst Ostern 2000 auf Mallorca.

Die langen Schläge kamen erst während meines zweiten Lehrjahres

bei der PGA of Germany. Mein Ausbilder sagte zu mir:

„Marcel, du müsstest in der Lage sein, mit dem ersten Schlag

auf fast jedem Par 4 auf oder am Grün zu liegen. Wenn du es

lernen willst, bringe ich es dir bei.“ Seitdem arbeite ich daran,

immer länger zu schlagen.


STORY

DER PGA-PRO WEISS WIE WICHTIG FITNESSTRAINING FÜR EINEN GUTEN ABSCHLAG UND DAS GOLFSPIEL INSGESAMT IST.

FOTOS: FR

Wind und Wetter spielen dabei wohl auch eine größere Rolle.

Schwanken die Längen stark je nach Witterungsbedingung

und Tagesform?

Gewaltig. Hier macht sich die Tagesform noch extremer bemerkbar.

Bei den Längen spielen Wind und Luftfeuchtigkeit

natürlich eine größere Rolle. Bei der ersten Longest Drive German

Championship vor wenigen Wochen haben alle Teilnehmer

mit den Winden gekämpft.

Sind Sie oft im Fitnessstudio und legen Sie Wert auf eine

spezielle Ernährung?

Ich trainiere nach einem eigenen entwickelten Trainingsplan.

Da ich nicht nur PGA of Germany Golftrainer bin, sondern

auch noch Fitnesstrainer, weiß ich einfach, worauf es ankommt.

Damit habe ich einen klaren Vorteil gegenüber anderen.

Ich schaue, dass ich am Tag 3000 bis 3500 Kalorien zu mir

nehme. Wichtig ist auch, dass mein Körper genügend Eiweiß

bekommt und ich viel Wasser trinke.

Aber allein die Muckibude genügt doch vermutlichnicht. Golf

ist doch ein komplexe Bewegung, bei der ein Rädchen in dass

andere greifen muss ...

Ja, das stimmt zum Teil. Natürlich braucht man eine gute

Technik, angefangen bei der Griffstruktur. Und man muss die

Abläufe des Schwungs genau kennen. Aber ohne das richtige

Krafttraining bekommt man keine Power hinter den Ball.

Die meisten Amateure unterschätzen das Krafttraining. Da ist

noch viel zu holen.

Mit Ihrem Schläger könnte ein Clubgolfer wohl höchsten ein

paar Meter schlagen. Wieviel Grad hat der Kopf, wie lang und

wie hart ist der Schaft?

Mein Driver hat vier Grad, mein Schaft hat 48 Inch Länge und

einen XX-Flex. Daher musste ich ihn mir in den USA bestellen,

weil in Europa keine Firma diesen Flex anbietet.

Mit welcher Schwunggeschwindigkeit dreschen Sie auf den

Ball ein?

An schlechten Tagen mit circa 190 km/h. Wenn es richtig gut

läuft können es auch schon mal 215 km/h werden.

Ihr bisher längster Abschlag?

An die 350 Meter sind es schon gewesen. Aber ich bin mir

sicher, es ist noch viel mehr drin.

Wenn Sie in Ihrem Club mit Freunden auf die Runde gehen,

benutzten Sie dann auch den Spezialdriver oder normales

Equipment?

Mit meinem alten Driver mit 8,5° würde ich nicht mehr klar

kommen. Also muss ich das Longhitter-Instrument nehmen.

Und bleibt noch Zeit für andere Hobbys?

Ja, mit meiner zukünftigen Frau (wir wollen am 2. Oktober

heiraten) gehe ich gerne ins Kino oder wir schauen liebend

gerne Serien im Fernsehen.

Was ist außer dem Driver Ihr Lieblingsschläger?

Mein Sandwedge. Ich kann mit ihm rund um das Grün fast

jeden Schlag machen.

Ihre Longhitter-Ziele für dieses Jahr?

Ich werde mal sehen, wie weit ich im Frühjahr nächstes Jahr

den Ball schlagen kann. Wenn ich dann bei 400 Metern bin,

werde ich mein Glück bei der WM-Qualifikation suchen.

Das Interview führte Werner Schwarz

7


ACHIM

Neuer

Platz für

flotte

Runde

Deutschlands

renommierter Platzdesigner

David Krause

kreiert modernen

9-Loch-Kurs in Achim:

Gute Laune durch

schnelles Spiel

WENN GOLFPLATZDESIGNER DAVID KRAUSE ÜBER DIE NEUEN BAHNEN GEHT, SAMMELT ER

REGELMÄSSIG ALTE BÄLLE AUF. DURCH DIE UMBAUARBEITEN WERDEN DIESE ZUHAUF AN

DIE OBERFLÄCHE BEFÖRDERT.

8

Er zählt zu den großen Golfplatzdesignern

und hat sich nicht zuletzt

dank seiner modernen Bauweise

einen Namen gemacht. Die Rede ist von

David Krause. Er wirkte unter anderem

beim Bau des weltberühmten Valderrama-Kurse

in Andalusien mit, kreierte

den Links Golf-Platz auf Winston bei

Schwerin und viele andere namhafte

Golfplätze. Derzeit reist

der gebürtige Kanadier

regelmäßig nach Achim,

um den Bau des von ihm

designten neuen 9-Loch-

Kurses zu beaufsichtigen.

„Alles im Plan“ lobt der

viersprachige Golfplatzdesigner die

Arbeiten der Platzbau-Spezialisten von

Sommerfeld und sammelt während der

Platzinspektion hier und da im Matsch

noch ein paar vermutlich schon mehrere

Jahre alte Golfbälle ein: „Die müssen

ja nicht unbedingt später in die Mähmaschine

kommen“. Das neue Design

soll einen Golfplatz hervorbringen, der

Spielfreude bereitet, und „der auch ein

flotte Runde garantiert“ erläutert Krause

die Konzeption der neun Bahnen in

Achim. Für die schnelle Morgen- oder

Abendrunde werde der Golfer hier rund

80 Minuten brauchen. So werde Golf

auch für Leute interessant, die für eine

volle 18 Loch-Runde aus beruflichen

oder privaten Gründen keine Zeit haben,

ist sich der Architekt sicher.

Bei der Konzeption von neuen Golfplätzen

stelle man den Spaßfaktor am

Golf heute bundesweit zunehmend in

den Vordergrund: „Golf ist schon schwierig

genug, da müssen wir Golfarchitekten

den Spielern das Leben nicht noch


ACHIM

schwerer machen.“ Das heiße

aber nicht, so Krause, dass

die Plätze jetzt alle superleicht

und langweilig werden.

Krause: „Die besseren Golfer

bekommen ihre Herausforderungen,

der Durchschnittsgolfer

soll am Ende der Runde

möglichst gute Laune haben

und sich ein positives Erlebnis

in Erinnerung behalten.“

Bis dahin wird es nicht

mehr lange dauern. Nach

und nach nimmt der Platz

Gestalt an, das Grün sprießt

mittlerweile satt. Die Mitglieder

des Achimer Clubs

können es kaum erwarten,

ihre Schläger auf dem neu

angelegten Areal zu schwingen.

Auch Manager Thomas

Schmidt und Präsident Klaus

Schneider sind vom neuen

Platzdesign überzeugt. Zudem

freue sie der minutiöse

Bauablauf der Firma Sommerfeld.

Schmidt: „Trotz einiger

Wetterkapriolen liegt das

Sommerfeld-Team von Bauleiter

Ulrich Rother deutlich

vor der anvisierten Zeit.“ Der

Clubmanager ist jetzt sogar

optimistisch, dass der Achimer

Golfclub seinen neuen

9-Loch-Kurs schon Mitte Oktober

eröffnen kann und nicht

erst 2018. Mit Glück wird der

neue Platz eingeweiht, noch

bevor die Saison zu Ende

geht. (WS)

ZUR PERSON

Der gebürtige Kanadier David

Krause lebt seit über 30

Jahren in Deutschland und ist

mittlerweile der Star unter den

deutschen Golfplatzarchitekten.

Kein anderer hat mehr Golfplätze

entworfen, die unter den Top

50 Plätzen zu finden sind. Der

in Hamburg lebende Platzexperte

spricht vier Sprachen, ist

Mitglied beim Golfclub Deinster

Mühle und hat auf seiner DGV-

Karte Handicap 8 stehen.

Goldener Ball für Boysen

Auf dem 18-Loch-Platz in Achim wurden drei Bahnen erneuert und

mit dem Goldenen Ball eingeweiht. Diesen Abschlag überließ

Präsident Klaus Schneider dem Platzbeauftragten Bleicke Boysen,

denn der habe, so Schneider, Tag und Nacht die Umbauprojekte

auf dem großen und kleinen Platz betreut. (WS)

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9


NEWS

Diese Fünf müssen Sie kennen!

Regeltipp vom GVNB-Landestrainer Fabian Bünker

„Mach dir dein Golfspiel nicht schwer,

sondern lieber leicht“ lautet die Devise

von GVNB-Landestrainer Fabian Bünker.

Bünker erlebt oft, dass Golfer unabhängig

von der Spielstärke nicht regelfest

sind. Der Pro: „Das ist letztendlich

halb so schlimm. Es gibt aus meiner Sicht

aber fünf Golfregeln, die jeder Golfer

kennen sollte. Bei den anderen reicht es,

wenn man weiß, wo sie stehen.“ Bünker:

„Ich bin ganz bei den Golfern, die sagen,

das ist mir zu kompliziert. 34 Golfregeln

kann ich nicht auswendig kennen. Wichtig

ist es, immer ein aktuelles Regelbuch

im Bag haben. Kostenpunkt: 6,95 Euro

im Pro Shop oder im Buchhandel. Anhand

des Registers und Stichwortverzeichnisses

findet man schnell, wie zu

handeln ist. Oder man hat die offizielle

Golfregel App auf dem Smartphone, die

hilft genauso!“

10

Für Bünker gibt es aber fünf Golfregeln,

die man unbedingt kennen sollte, da

sie ständig angewandt werden müssen,

aber leider häufig falsch ausgelegt werden.


Golfregel 25:

Boden in Ausbesserung

Was ist das?

Behinderung durch einen ungewöhnlich

beschaffenen Boden ist gegeben, wenn

ein Ball in einem solchen Umstand liegt

oder ihn berührt oder wenn durch diesen

Umstand die Standposition des Spielers

oder der Raum seines beabsichtigten

Schwungs betroffen ist. Liegt der Ball

des Spielers auf dem Grün, ist Behinderung

auch dann gegeben, wenn sich ein

ungewöhnlich beschaffener Boden auf

dem Grün auf seiner Puttlinie befindet.

Anderenfalls ist, wenn sich ein solcher

Umstand lediglich auf der Spiellinie befindet,

keine Behinderung nach dieser

Regel gegeben.

Wie ist zu verfahren?

Man muss Erleichterung in Anspruch

nehmen und am nächstgelegenen Punkt

innerhalb einer Schlägerlänge – nicht

näher zum Loch – droppen. Dieser

Punkt darf sich nicht in einem Hindernis

SCHADE, DER BALL LANDET IM WASSER, IN DIESEM FALL IM SEITLICHEN HINDERNIS. NUN HAT MAN FÜNF

MÖGLICHKEITEN. EINE DAVON: MAN DROPPT DEN BALL MIT ZWEI SCHLÄGERLÄNGEN – NICHT NÄHER ZUR

FAHNE – AM KREUZUNGSPUNKT.

oder auf dem Grün befinden. Pech hat

man allerdings im Bunker. In diesem Fall

muss man im Bunker bleiben, da es sich

beim Bunker um ein Hindernis handelt.

Auf dem Grün legt man den Ball anstatt

ihn zu droppen.

Gibt es Strafschläge?

Nein!


Golfregel 26:

Wasserhindernis

Was ist das?

Man muss zwischen einem gelb markierten,

dem frontalen und einem rot

markierten, dem seitlichen Wasserhindernis

unterscheiden. Um diese Regel

anwenden zu können, musst man allerdings

zu 100 Prozent sicher sein, dass

der Ball auch wirklich in einem Wasserhindernis

liegt.

Gelb markiertes frontales Wasserhindernis:

Wie ist zu verfahren?

Man hat drei Möglichkeiten:

1. Man kann den Ball noch spielen. Dann

spielt man ihn!

2. Man geht zu der ursprünglichen Stelle,

von der geschlagen wurde zurück und

droppt dort. Nachteil: Längenverlust.

3. Man droppt seinen Ball in der Verlängerung

Fahne – Kreuzungspunkt des

Balles mit dem Hindernis und kann auf

dieser Linie so weit zurückgehen, wie

man möchte. Eine sehr gute Alternative,

um ggf. auf das Fairway zu kommen.

Gibt es Strafschläge?

Wenn der Ball gedroppt wird, erhält man

einen Strafschlag.

Rot markiertes seitliches Wasserhindernis:

Wie ist zu verfahren?

Man hat fünf Möglichkeiten:

1. Man kann den Ball noch spielen. Dann

spielen Sie ihn.

2. Man geht zu der ursprünglichen Stelle,

von der gespielt wurde, zurück und

droppt dort. Nachteil: Längenverlust.

3. Man droppt deinen Ball in der Verlängerung

Fahne – Kreuzungspunkt des

Balles mit dem Hindernis und man kann

auf dieser Linie so weit zurückgehen,

wie man möchte.

4. Man droppt den Ball mit zwei Schlägerlängen

– nicht näher zur Fahne – am

Kreuzungspunkt.

5. Man kann auf der gegenüberliegen-


NEWS

den Seite vom Kreuzungspunkt (gleichweit

von der Fahne entfernt) ebenfalls

mit zwei Schlägerlängen – nicht näher

zur Fahne – droppen.

Gibt es Strafschläge?

Wenn man den Ball droppt, einen Strafschlag.


Golfregel 27:

Ball im Aus

Was ist das?

Das Aus begrenzt den Platz.

Wie ist zu verfahren?

Man muss von der Stelle, von der ins

Aus geschlagen wurde, einen neuen

Ball ins Spiel bringen. Man droppt so

nah wie möglich an dieser Stelle einen

Ball. Auf dem Abschlag darf man den

Ball natürlich wieder aufteen. Dieser

Ball ist dann „Ball im Spiel“. Es sei

denn, man spielt ihn als provisorischen

Ball weiter, weil man nicht sicher ist, ob

der Ball im Aus ist.

Gibt es Strafschläge?

Ja, einen Strafschlag und leider den Distanzverlust.

Wichtig!

Die Auslinie selber ist Aus. Berührt der

Ball aber noch mit einem Teil den Platz,

ist er noch im Spiel. Dabei ist es egal, ob

ein Teil von ihm bereits im Aus liegt.


Golfregel 27-2:

Provisorischer Ball

LANDESTRAINER FABIAN BÜNKER DROPPT AM GELBEN HINDERNIS IN DER VERLÄNGERUNG ZUR FAHNE. HIER

KANN MAN SO WEIT ZURÜCK WIE MAN MÖCHTE.

Was ist das?

Kann ein Ball außerhalb eines Wasserhindernisses

verloren oder im Aus sein, darf

der Spieler zur Zeitersparnis in Übereinstimmung

mit Regel 27-1 provisorisch

einen anderen Ball spielen. Also lieber

einmal zu viel einen provisorischen Ball

spielen, als zurück laufen zu müssen und

den Spielfluss zu unterbrechen.

Wie ist zu verfahren?

Man droppt so nah wie möglich an der

Stelle, von der vorherige Ball gespielt

wurde. Sobald man den provisorischen

Ball von einer Stelle näher zum Loch als

den vorherigen Ball gespielt hat, wird

dieser zum Ball im Spiel!

Gibt es Strafschläge?

Erst einmal nein, es sei denn der provisorische

Ball wird zu Ball im Spiel. Dann

erhält man einen Strafschlag zusätzlich

zu den vorher durchgeführten Schlägen.


Golfregel:

Ball unspielbar

Was ist das?

Man kann den Ball überall auf dem Platz

(außer im Wasserhindernis) für unspielbar

erklären. Normalerweise macht man

das aber nur, wenn man überhaupt keinen

Schlag durchführen kann oder man mit

einem Drop und dem Strafschlag in der Folge

des Spiels Schläge einsparen könnte.

Wie ist zu verfahren?

Wenn man seinen Ball für unspielbar erklärt,

hat man drei Möglichkeiten den

Ball zu droppen:

1. An der Stelle des vorherigen Schlags.

2. Auf der Linie „Ball – Fahne“ zurück

soweit, wie man möchte.

3. Innerhalb von zwei Schlägerlängen

nicht näher zum Loch.

Gibt es Strafschläge?

Ja, einen Strafschlag.

Was man noch zu den Golfregeln

wissen sollte !

Zwei Dinge, sind dem Landestrainer

noch besonders wichtig:

1. Scorekarte

Der Spieler ist für seine Scorekarte und

seinen Score verantwortlich. Nicht der

Zähler oder sonst jemand. Das heißt für

jeden Fehler auf der Scorekarte gibt es

nur einen „Schuldigen“. Man sollte also

beim Kontrollieren der Scorekarte besonders

achtsam sein. Vor allem rät Bünker,

den Score nicht vorlesen zu lassen,

sondern ihn selber anhand der eigenen

Notizen abzugleichen.

2. Regelfragen

Sollte einmal eine Regelfrage auf dem

Golfplatz aufkommen und es keine Einigkeit

über das richtige Vorgehen geben,

dann gibt Fabian Bünker diese

Tipps:

Der Spieler ist für seinen Score verantwortlich.

Wenn man sich sicher ist, dass

man richtig liegt, dann entscheidet man

selbst, wie man spielen möchte. Kein anderer!

Ist man sich unsicher? Dann spielt man

einen Regelball und klärt alles in Ruhe

nachher mit der Spielleitung.

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CLUB ZUR VAHR

Ziel: Sofortiger Wiederaufstieg

Die Golfer des Club zur Vahr wollen den Abstieg umgehend korrigieren

HINRICH ARKENAU, CHEFTRAINER CHRIS WEBERS, KATHARINA HESSE, JOSEPHINE LOHMANN UND TIM SEIDEL (V.L.N.R.)

FOTO: CHRISTINA KUHAUPT

12

VON HEINZ FRICKE

Der Schock des doppelten Abstiegs

war schnell überwunden. Schon

auf der Rückfahrt von Berlin nach

Bremen, am späten Abend des 6. August,

war sich die Führungscrew der

Vahrer Golfer einig: „Jammern über

unser Pech hilft nicht mehr. Wir stecken

jetzt nicht den Kopf in den Sand, sondern

ab sofort gilt die Parole: Sofortiger

Wiederaufstieg“, gab Katrin Edzard,

Vorsitzende der Golfabteilung des Club

zur Vahr, die Devise aus. Inzwischen ist

die Enttäuschung restlos überwunden,

man sieht den unverhofften Absturz

der Damen und Herren auch als Chance

zum erfolgreichen Neuanfang. „Wir

haben genügend Potential, es stehen

Talente zum Nachrücken und zum Neuaufbau

bereit'“, versicherte Cheftrainer

Chris Webers.

Dabei hatte die Saison nahezu traumhaft

begonnen. Der Deutsche Golf-Verband

hatte den ersten Spieltag der Damen

und Herren in der 1. Bundesliga an

den Club zur Vahr vergeben, und der

nutzte auf seiner Anlage in Garlstedt am

7. Mai den Heimvorteil. Die Herren gewannen

die Premiere im Feld der fünf

Erstligisten, die Damen wurden sehr sicher

Dritte. Von Abstieg sprach keiner,

sehr vereinzelt wurde sogar vom Erreichen

der „Final four“ geredet, der Endrunde

der jeweils zwei Erstplatzierten

der beiden Ligen. Auch wenn Webers

beteuerte: „Ziel ist der Nichtabstieg, alles

andere ist illusorisch.“

Doch am letzten Spieltag erwischte

sie es doch, und es war nur ein schwacher

Trost, dass es in beiden ersten Ligen

so knapp wie nie zuvor in all den Jahren

zuging. Den Bremer Damen fehlten

nach fünf Spieltagen mit insgesamt 40

Einzeln und 15 Vierern über jeweils

18 Löcher ganze elf Schläge – Leichtathleten

würden von einer Millimeter-Entscheidung

sprechen. Und die Herren erwischte

es letztlich, weil der Frankfurter

Golfclub, vorher als heißester Abstiegskandidat

gehandelt, einen unfassbaren

Traumtag erwischte und den letzten

Spieltag sogar gewann.

Wenn im Sport etwas schief gegangen

ist, pflegt man hinterher Schuldzuweisungen

zu verteilen. Nichts davon

war jedoch beim Club zur Vahr zu beobachten.

„Chris Webers ist ein hervorragender

Trainer und wir freuen uns, dass

er weiterhin für uns arbeiten wird“, verkündete

Katrin Edzard schon mal, damit

war die Richtung vorgegeben. Dass man

nicht immer die stärkste Aufstellung

auf den Platz bringen konnte, das hatte

man vorher gewusst und akzeptiert. Obwohl

sich bei Durchsicht aller Ergebnis-


se zeigte: Ein Profi Hinrich Arkenau in

Bestform, der nur an zwei der fünf Spieltage

zur Verfügung stand, hätte gewiss

einige Punkte mehr für die Mannschaft

geholt.

Doch Arkenau, der derzeit auf der

Profitour auf einem guten Weg ist, wird

auch im nächsten Jahr nur an zwei

Spieltagen Zeit für seinen Verein haben,

auch bei den Damen deuten sich leichte

Probleme an: Larissa Stergiou und

Katharina Hesse sind schon zur Ausbildung

in die USA abgeflogen, haben allerdings

versprochen, zur Punktspielsaison

wieder in der Heimat zu sein. Doch

grundsätzlich gilt: Alle in der vergangenen

Saison eingesetzten Spieler wollen

bleiben, auch die Brüder Jonathan und

Niklas Griffiths, die angeblich mit einem

Wechsel ins Profi-Lager liebäugelten.

Doch Katrin Edzard sieht es gelassen:

„Schauen wir mal. Auf keinen Fall können

sie dann für einen anderen Klub

spielen, denn dann muss man dort erst

einmal drei Jahre lang Mitglied sein.“

Durchaus möglich, dass sich Damen

und Herren bis zur neuen Saison noch

verstärken. „Bei uns gibt es zwar kein

Geld zu verdienen. Aber unsere Konditionen

könnten doch manches Talent aus

der Region zum Wechsel überzeugen.

Denn wer spielt nicht gerne in der Bundesliga?“

fragt Katrin Edzard eher rhetorisch.

Beim Club zur Vahr wird auch in

Zukunft das Leistungsprinzip herrschen,

was im Klartext heißt: Wer gut spielt,

dem wird auch schon mal eine Auslandsreise

zu einem Turnier finanziert.

Und schon jetzt steht fest, dass die Aufgebote

der Damen und Herren auf jeden

Fall einmal ins Ausland eingeladen werden.

Nach Türkei und Spanien in den

vergangenen Jahren spricht derzeit viel

für ein Saison-Vorbereitungsquartier in

Portugal.

BUNDESLIGA-GOLF BEIM CLUB ZUR VAHR.

VAHRER BUNDESLIGA-GOLFER KATRIN EDZARD UND CHRIS WEBERS.

Die Bremer Damen mussten im vergangen

Jahr mit einem Kader von nur

sieben Spielerinnen auskommen, das

erwies sich als zu wenig. Doch das

wird sich ändern. „Wir haben gerade

bei den Mädchen große Talente“, sagt

Chris Webers und meint damit vor allem

die 15jährigen Zwillinge Amelia

und Viktoria Hund sowie die erst

zwölfjährige Friederike Lohmann, die

FOTO: RAFAEL HEYGSTERW

CLUB ZUR VAHR

FOTO: CHRISTINA KUHAUPT

bereits über ein einstelliges Handicap

verfügt.

Gesucht wird außerdem auch noch

ein Kapitän für die Damen-Mannschaft

– ein Amt, das Philipp Heißenbüttel bei

den Herren seit Jahren ausfüllt. Die

Notwendigkeit ist im Hinblick auf die

künftigen Spieltage groß, denn Doppel-

Spieltage, wie zuletzt in der ersten Bundesliga,

wird es in der zweiten Klasse

nicht mehr geben. Die wenigsten Vereine

sind mit zwei Teams am Start. Bisher

konnte Cheftrainer Chris Webers eher

notgedrungen Herren und Damen parallel

betreuen. Künftig wird von Fall zu

Fall entschieden: Webers und Breitensport-Koordinator

Philipp Schmalz werden

entscheiden, wer wen begleitet.

Der Club zur Vahr scheint also gut

gerüstet für die Golf-Saison 2018, darf

sich auch der Unterstützung des Vereins

sicher sein. Denn in diesem Sommer

wurde ein Förderkreis gegründet,

mit guter Resonanz. „Viele geben kleine

Beträge, zwischen 20 und 100 Euro, aber

es läppert sich“, erzählte Katrin Edzard,

verschwieg allerdings auch eine Ausnahme

nicht: „Einer hat sogar 10.000

Euro gespendet.“

13


INTERVIEW

14

HINRICH ARKENAU PRÄSENTIERT DEN BALL, MIT DEM ER DIE 59ER-RUNDE SPIELTE.

„Die Tagesform

ist entscheidend“

Golfprofi Hinrich Arkenau im Interview

Im Juli gelang ihm etwas ganz besonderes: Hinrich Arkenau

vom Club zur Vahr reihte sich als 14. Spieler in die Riege der

Golfprofis ein, denen es gelang, bei einem Turnier eine 59er

Runde zu spielen. Über das Turnier in Bochum und die besonderen

Umstände darüber, wie er zum Golfsport gekommen

ist und welchen Aufwand er dafür tagtäglich betreiben muss,

spricht der 27-Jährige gebürtige Lohner im Interview.

Wie wird man Golfprofi?

Ein Handicap von 0 oder besser ist Grundvoraussetzung, um

bei der PGA of Germany als Berufsgolfspieler anerkannt zu

werden. Letztendlich ist es dann nur noch eine Unterschrift,

die den Unterschied ausmacht. Man stellt einen Antrag und

kann dann vom Amateur in den Profibereich wechseln.

Wie war Ihr Weg dorthin?

Nach der Schule hatte ich ein Sportstipendium in den USA bekommen.

Allerdings gefiel es mir dort nicht besonders. Also

kam ich zurück nach Deutschland. Hier ist es in Regel aber so,

dass man sich zwischen Studium und Sport entscheiden muss.

Ich fasste dann den Entschluss, dass der Golfsport erst einmal

kürzer treten müsste. Dennoch bin ich im zweiten Semester

gleich Deutscher Meister bei den Amateuren geworden und

im Jahr darauf Zweiter. Damals ist mir klar geworden, dass es

das ist, was ich machen möchte.

FOTO: MICHAEL KÜPPER

Also haben Sie das Studium bis auf Weiteres zu den Akten

gelegt?

Nein, ich habe gerade meine letzte Klausur geschrieben und

warte noch auf das Ergebnis. Das sollte aber klappen mit dem

Bachelor.

Wie haben Sie mit dem Golf angefangen?

Ich komme ja praktisch vom Dorf und da hat man meinem

Vater, der ein passionierter Tennisspieler war, beim Maigang

eine Wette angeboten. Dabei ging es darum, was er glaubte,

wieviele Bälle er mit dem Golfschläger über 100 Meter weit

schlagen würde. Seine Antwort: „Sieben von zehn“. Da es um

100 Liter Bier ging musste er sich vorbereiten. Also hat er sich

einen Schläger besorgt und bei uns im Garten mit dem Training

begonnen. Für mich als damals Sechsjährigen war das

Faszination pur. Als meine Oma mir dann 20 Mark schenkte,

bin ich gleich zum Drogeriemarkt um die Ecke. Die hatten zu

der Zeit ein Plastikschläger-Set im Angebot. Ich habe dann immer

neben meinem Vater im Garten gespielt.

Sind Sie damals schon auf Leistungsniveau eingestiegen?

Nein, ich habe zu dem Zeitpunkt noch viele andere Sportarten

– Fussball, Tennis, Tischtennis – ausprobiert. Erst als bei uns

in der Nähe der Golfplatz gegründet wurde, wurde es ernster.

So richtig im Alter von 15, 16 Jahren – was viel mit meinem

damaligen Trainer zu tun hatte.

Inwiefern?

Er hat mein Talent erkannt und wusste, wie er mich triezen

und so zu besseren Leistungen bringen konnte.

Was fasziniert Sie bis heute am Golf?

Dass ich selber für meine Leistung verantwortlich bin und ich

trainieren und spielen kann wann immer ich will und dabei


INTERVIEW

ABSCHLAG ARKENAU: DER 27-JÄHRIGE MÖCHTE GERNE FESTER BESTANDTEIL DER EUROPEAN-TOUR WERDEN.

FOTO: FR

nicht von anderen abhängig bin. Zudem bekommt man ein direktes

Feedback. Trainiert man viel spielt man gut, trainiert

man wenig spielt man schlecht. Für das, was auf dem Platz

passiert ,bin nur ich selbst verantwortlich.

Was können Sie aus Ihrer Sicht besonders gut?

Ich verliere nicht die Nerven und kann gut mit den Drucksituationen

umgehen. Das hängt damit zusammen, dass ich es als

Geschenk ansehe, Golfspielen zu können.

Und was können Sie nicht so gut?

Momentan fehlt mir ein wenig die Konstanz, aber ich arbeite

daran.

Können Sie mittlerweile vom Golfsport leben?

Ja, aber auch nur aufgrund meiner Sponsoren. Ohne die ginge

es nicht. Da wir keine Förderung bekommen, sind wir einfach

darauf angewiesen.

Im Juli gelang Ihnen etwas, was zuvor weltweit nur 13 andere

Spieler vor Ihnen schafften: Eine 59er Runde (Par 72) beim Pro-

Turnier in Bochum.

Natürlich habe ich mich riesig darüber gefreut. Das Ergebnis

ist einmalig, etwas ganz besonderes. Was aber die Geschichte

erst wirklich rund macht, ist, dass meine Mutter an diesem Tag

ihren 60. Geburtstag feierte. Meine Brüder waren nicht ganz

so glücklich damit, dass ich nicht zur Feier gekommen bin sondern

das Turnier gespielt habe. Ich hatte aber das Gefühl, unbedingt

spielen zu müssen. Und so konnte ich meiner Mutter

wenigstens den Sieg schenken …

Welches Ziel verfolgen Sie?

Ich möchte mich als Pro fest auf der European-Tour etablieren.

Das halte ich aber auch für realistisch, sonst würde ich das Ziel

auch nicht so weiter verfolgen. Ich habe in diesem Jahr zweimal

– in München und in Hamburg – auf der European-Tour

aufgeteet. München war nicht so toll und auch in Hamburg lief

es nicht optimal, dennoch habe ich dort den Cut geschafft. Das

hat mir gezeigt, dass ich, selbst wenn es nicht so gut läuft, mit

den besten der Welt mithalten kann.

Was fehlt Ihnen noch zu den ganz Großen?

Die Großen machen auf das Jahr gesehen einfach weniger

Fehler, spielen konstanter. Zu den Top-Ten der Welt ist die

Hürde allerdings noch ein wenig höher – ähnlich wie beim

Tennis. Bei einem Turnier ist aber in erster Linie die Tagesform

entscheidend.

Wie oft müssen Sie trainieren?

Eigentlich bin ich täglich mehrere Stunden auf dem Platz. Hinzu

kommt das Fitnesstraining als zusätzlicher Faktor. Beweglichkeit

und Kraft haben nicht zuletzt seit Tiger Woods einen

immer höheren Stellenwert beim Golf eingenommen. Im Prinzip

gehe ich morgens ins Fitnessstudio und anschließend auf

den Platz. Nachmittags gehe ich in der Regel dann noch ein

zweites Mal auf den Platz. Hinzu kommt das ständige Reisen

zu den Turnieren und das Leben aus dem Koffer. Im Prinzip

dreht sich das komplette Leben um Golf. Das ist ein Fulltime-

Job und würde anders aber auch keinen Sinn machen.

Sie haben ein fast abgeschlossenes Studium. Haben Sie schon

einmal daran gedacht, alles hinzuschmeißen?

Nein, das wird auch nicht passieren.

Das Interview führte Martin Märtens

15


REGIONAL

Visitenkarte des Platzes

Die Signature Holes in den Clubs der Region

FOTO: FOTOLIA

16

So gut wie jeder Golfclub hat es,

auch in unserer Region – das Signature

Hole. Damit gemeint ist jene

markante Golfbahn, die der Spieler nach

der 18-Loch-Runde auf jeden Fall im Gedächtnis

behält, eine Art Visitenkarte des

Platzes. Das Signature Hole zählt meist

zu den schwierigen Bahnen des Platzes

und verlangt den Spielern somit ihr ganzes

golferisches Können ab. Andere machen

aufgrund ihres außergewöhnlichen

Designs von sich reden. Als besonderer

Kniff hat sich Wasser im Spiel bewährt.

Wir stellen einige der markantesten

Signature Holes der Region vor.

Golfclub Wümme /

Partystimmung am Teich

CLUBPRÄSIDENT MIT BALLGEFÜHL: HERMANN AUKAMP CHIPPT DEN BALL AUFS SIGNATURE HOLE IN WÜMME.

Was für ein Genuss inmitten der urigen

Natur, zwischen kleinen Wäldern, Bachläufen,

großen Feuchtzonen und teils hinter

Schilf und Binsen verstecken Seen den

Golfschläger zu schwingen. Das Club-

Motto „Golfen unter Freunden“ werde

hier gelebt, betont der neue Präsident

Hermann Aukamp. Und bei der Frage

nach dem Signature Hole muss er nicht

lange zögern. Zielstrebig steuert Aukamp

Bahn 11 an. Das Par 3 mit großem Teich

vor dem Grün verlangt Ballgefühl und

Präzision. Aukamp nimmt sein Eisen 9

aus dem Bag und legt den Ball über 134

Meter über das Wasser locker auf das

Grün. Der Beobachter merkt: Der Mann

hat Ballgefühl. Kein Wunder, spielte der

61-jährige Präsident doch aktiv Fußball,

Tennis und Tischtennis. Im Tennis schlug

er mit seiner Mannschaft als Niedersachsenmeister

auf, mit seinem Golfteam, der

AK 50, holte er den Niedersachsentitel

vor zwei Jahren.

Aukamp atmet die frische Luft tief

ein. „Golf ist wie Urlaub. Wenn ich vom

Büro ins Auto steige und fünf Minuten

Richtung Golfplatz unterwegs bin, beginnt

schon das Urlaubsfeeling.“ Besser

könnte auch die Marketingabteilung des

Deutschen Golfverbandes nicht Werbung

für das Golfspiel machen.


REGIONAL

BAHN B4 IN VERDEN: KRISTIN OEHLRICH CHIPPT DEN BALL SICHER AN DIE FAHNE.

BEIM GOLFCLUB WILDESHAUSER GEEST KÖNNEN

SICH MITGLIEDER UND PRÄSIDENT CARSTEN

LÖWENKAMP DEN PLATZ OHNE ANGLER SIMON

NICHT MEHR VORSTELLEN.

„Unsere Bahn 11 hat es schon in sich,

sieht vom Abschlag allerdings wenig

furchterregend aus. Aber der Teich vor

dem Grün und der Bunker am Grün wollen

erst mal aus dem Spiel genommen

werden“ erläutert der Versicherungskaufmann.

An diesem Par 3 hat der Club

zudem schon viele Spezial-Events nach

Turnieren gefeiert. Da galt es beispielsweise,

den Ball aus 100 Metern in ein

Gummiboot auf dem See zu schlagen.

Da ist Partystimmung garantiert!

Golfclub Verden /

Die Ferry-Bahn

Auch Kristin Oehlrich, Managerin des

Golfclub Verden, muss nicht lange zögern,

wenn es um das Verdener Signature

Hole geht: „Das ist unsere Bahn B4 auf

dem neuen 9-Loch-Kurs. Die bleibt den

meisten Spieler sicher in Erinnerung.“

Dieses Par 3 wirkt, wie in Wümme, auf

den ersten Blick nicht allzu schwer. Aber

alle Golfer wissen bekanntlich: Es gibt

keine einfachen Bahnen. Auch in Verden

zieht sich der Teich bis vor das Grün,

so dass Herren von Gelb rund 110 Meter

carry die Fahne anspielen müssen.

Schwächelnde Abschläge enden im Wasser.

Oehlrich: „Die Bahn ist zwar kurz,

aber sehr tricky.“ Und sie hat beim Golfclub

Verden einen besonderen Namen.

Es ist die Ferry-Bahn, benannt nach dem

langjährigen Clubmanager. Oehlrich:

„Ferry hatte sich stark für den anfangs

schwierigen Bau dieser Bahn eingesetzt.“

Golfclub Wildeshauser Geest /

Angler grüßt zweimal

Gleich mit einem doppelten Signature

Hole kann der Golfclub Wildeshauser

Geest aufwarten. Der großflächige und

seit kurzem perfekt neu designte Teich

an Bahn 1 mit der unübersehbaren Anglerfigur

grüßt den Golfer wenige Minuten

später auch an Bahn 4 und lädt ihn

erneut zum Bälle versenken ein. Mittlerweile

haben die Golfer dem Angler den

Namen Simon gegeben.

Clubförderer Detlef Knechtel hatte

zur Teichrenovierung auch den Angler

gespendet, der schnell zum neuen Markenzeichen

des 9-Loch-Platzes wurde.

Den großen Teich zieren jetzt eine Natursteinmauer,

eine Flachwasserzone und

eine neue Bepflanzung. Clubpräsident

Carsten Löwenkamp ist begeistert vom

Engagement seiner Mitglieder und zeigt

sich optimistisch, dass er gemeinsam mit

den Förderern des Clubs den Wildeshauser

Platz zum schönsten 9-Loch-Kurs

der Region entwickeln kann.

Golfclub Hude /

Ausdauer auf zwei Bahnen

Beim Golfclub Hude sind Golfer mit Ausdauer

klar im Vorteil, denn auf dem Platz

ziehen sich die Bahnen in die Länge. Ungeduldige

sind dort fehl am Platz. Insbe-

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REGIONAL

AM GROSSEN TEICH VOR DER CLUBTERRASSE

SCHAUT WILFRIED BLOHM DEN HUDER GOLFERN

BEIM ANNÄHERN ZU: „HIER KOMMT KEINE LANGE-

WEILE AUF.“

GOLFRANGE BAHN 7: WENN DER BALL NACH DEM ABSCHLAG HIER AM GRÜNRAND LIEGT, IST DIE GRÖSSTE

GEFAHR GEBANNT. DAVID MÜLLER MACHT EINEN LOCKEREN CHIP AUFS GRÜN.

18

sondere auf der Zielgeraden verlangt die

Bahn noch einmal vollen Einsatz. Spieler

sollten sich auf der 18- Loch-Runde

etwas Konzentration und Kondition für

das Schlussloch aufbewahren. Clubpräsident

Wilfried Blohm: „Da entscheidet

es sich gerade bei Turnieren über Sieg

oder Niederlage.“ Das Par 5 mit Handicap

2 zieht sich lang über hügelige Fairways

von Gelb über fast 470 Meter und

endet auf dem großen Halbinselgrün.

Der Präsident: „Da muss man schon eine

Punktepolster haben, wenn man hier

versagt.“

Doch auch Hude hat eigentlich ein

doppeltes Signature Hole, denn auch die

gegenüberliegende Bahn 9, ein Par 3,

zieht sich fast über ihre gesamte Länge

am selben großen See vor der Clubterrasse

lang. So sitzt Präsident Blohm oftmals

nach Runde genüsslich bei einem

Zigarillo an diesem Teich und beobachtet

das Geschehen an beiden Bahnen:

„Langeweile kommt da nicht auf.“

GolfRange Bremen/

Scorekarte sagt alles

Wasser spielt ebenfalls die Hauptrolle

beim Signature Hole auf der Bremer

GolfRange. „Auch die lange Bahn 1 mit

ihrer rechten Grenze zur Rennbahn hin

ist natürlich schwer und bleibt in Erinnerung“,

bestätigt Anlagen-Manager David

Müller. Aber das Signature Hole der

Anlage sei trotzdem das unter 100 Meter

lange Par 3 von Bahn 7. Hier muss der

Abschlag auf dem Grün landen, um zu

punkten. Hört sich von der Entfernung

her leicht an, ist es aber nicht, denn die

Ränder des stark ondulierten Grüns fallen

leicht zum umliegenden Gewässer

ab. Und dann sei hier auch das Putten

eine Herausforderung. David Müller:

DOPPELGRÜN AUF DER ANDEREN KANALSEITE IN

LESMONA. PRÄSIDENT REICHELT PITCHT DEN BALL

AUFS GRÜN. DAS PAR IST IN SICHT.

„Hier sollte der Ball beißen und liegen

bleiben.“ Besonders bei Turnieren und

vorgabewirksamen Runden zeigt die

Scorekarte dann auch, dass viele Spieler

vor dieser Bahn zittern.

Golfclub Lesmona /

Kanal als Hürde

Wiederum mit einem doppelten Signature

Hole kann der Bremer Golfclub Lesmona

aufwarten. Vor dem großen Doppelgrün

der Bahnen 3 und 18 zieht sich ein breiter

Kanal, der auf beiden Bahnen überspielt

werden muss. Deshalb ist das Par 4 von

Bahn 3 mit Hcp 1 und 238 Metern auch

die schwerste in Lesmona. Auch Bahn

18 wird als Par 4 gespielt und misst 247

Meter. Präsident Dr. Detlef Reichelt: „Wir

haben über die Jahre beobachtet wie sich

die Scores auf den Bahnen entwickeln.

So kam die Bahn 3 zum schwierigsten

Handicap 1. Sobald Wasser auftaucht,

werden viele Golfer bekanntlich nervös.“

Präsident Reichelt behält beide Bahnen

dieses Jahr erst einmal in bester Erinnerung,

denn bei den gerade gelaufenen

Clubmeisterschaften spielte er während

der zweiten Runde jeweils ein Par.

Sie haben ein außergewöhnliches

Signature Hole in der Region für sich

entdeckt und möchten auch andere

daran teilhaben lassen? Schreiben Sie

uns einfach eine E-Mail an wesergolf@

magazinverlag-bremen.de.


REGIONAL

Amüsante Kunstwerke

Karin Winkelmann

beobachtet die Golfer

auf der Runde genau.

Schlicht, aber wirkungsvoll

zeichnet sie in ihren

Karikaturen den typischen

Golfer.

Sie ist auch noch im Alter sportlich,

spielt dreimal in der Woche Golf,

und der Driver ist noch immer ihr

Lieblingsschläger: „Da schlage ich meine

zuverlässigen Längen.“ Doch ihre

Fertigkeiten reichen weiter: Da Karin

Winkelmann vom Club zur Vahr auch

eine ausgeprägte literarische Ader besitzt,

war es nur eine Frage der Zeit, bis

sie nach über drei Jahrzehnten Golfspiel

ihren Beobachtungen eine schriftliche

Form gab. „Typus Golfus“ und „Lust auf

Golf?“ betitelt sie ihre amüsanten Erlebnisse

auf den grünen Wiesen.

Golfer: Bei Winkelmann bilden

sie eine eigene Spezies

Auf dem Grün sind sie alle gleich: Betrachter

erfahren, dass auch Millionäre

nach dem Abschlag ihr verlorenes Tee

suchen, dass Ehevierer sich auch schnell

zum Scheidungsvierer wandeln können

– und dass die Regeln auf so einer

langen Golfrunde hin und wieder recht

frei ausgelegt werden. So provokant

ihre Zeichnungen für den ernsten Golfer

sind, so amüsant sind sie für diejenigen,

die über sich selbst lachen können.

Vom „Typus Golfus“ sind auch Joe

und Werner, die auf der nebenstehenden

Winkelmann-Karikatur zu sehen

sind. Die Anekdoten der beiden Figuren

werden künftig stets in WESERGOLF

begutachtet.

Literarischen Erfolg verzeichnete

die ehemalige Fremdsprachen-Korrespondentin

Winkelmann durch ihre Roman-Trilogie

„Gutbürgerlich“, die von

einer Bremer Kaufmannsfamilie in der

Nachkriegszeit handelt. Neben dem

Hobby Golfspielen nimmt sich die Bremerin

auch Zeit, um sich ihren anderen

Leidenschaften zu widmen. Sie wirkt in

Hörspielen mit, spielt Geige, Klavier und

singt im Chor.

GOLFERISCH UND LITERARISCH AKTIV: KARIN WINKELMANN.

JOE: „EIN BESONDERER HINWEIS FÜR GESCHÄFTSLEUTE - DIE ANZAHL DER SCHLÄGE IST GRUNDSÄTZLICH

NICHT AUSHANDELBAR.“ WERNER: „DAS LÄSST SICH DOCH REGELN - WENN SIE MIR EIN BIRDIE NOTIEREN,

WILL ICH IHRE 13 MAL ALS 9 VERSTEHEN.“

19


PRO-TIPP

Putt-Chip: Kleiner Tipp, große Wirkung

Markus Lüker vom Golfclub Worpswede erklärt steile Chip-Variante

Es sind oft die kleinen Tipps, die Großes

bewegen können. Unser Pro-Tipp mit

Markus Lüker vom Golfclub Worpswede

zählt sicherlich dazu. „Wenn Sie ein

paar Meter vor dem Grün stehen und

über einen Chip nachdenken, sollten Sie

auch an diese Chip-Variante denken.“

Lüker nennt es den Putt-Chip. Eine ganz

einfache Bewegung, die rund um das

Grün viel Stress und damit Putts einsparen

kann.

Ihre Annäherung, beispielsweise aus

100 Metern, klappte ordentlich, der Ball

liegt in dichterem Gras ein paar Meter

vom Vorgrün entfernt. Bei genauer Betrachtung

und beim Probechippen merken

Sie aber, dass das Gras doch recht

sperrig ist, der normale Chip schwer

zu kontrollieren sein wird. Nun hat die

Stunde des Putt-Chip geschlagen. Bei

sehr dichtem Gras oder einer sehr harten

Grassorte sollte man den normalen Chip

erst gar nicht versuchen. Wir haben es

alle schon erlebt – der Schläger steckt im

Gras fest und der Ball hoppelt unkontrolliert

einen Meter.

Die Lösung für diese Situation: Stellen

Sie das Eisen sehr steil auf, so dass

der Schläger auf der Spitze steht. Für

den Putt-Chip greifen Sie mit dem Puttgriff

so tief, wie Sie es mit Ihrem Putter

gewohnt sind, denn ein Eisen ist gewöhnlich

viel länger als ein Putter. Der

PGA-PRO MARKUS LÜKER KENNT DIE TRICKS FÜR

WIEDERSPENSTIGEN UNTERGRUND.

Ball liegt rechts von der Mitte und wird

mit etwas geschlossenem Schlägerblatt

direkt mit der Spitze angesprochen und

getroffen. Wichtig: etwas rechts vom

Landepunkt zielen.

Pendeln Sie einfach mit dem steil

aufgesetzten Schläger wie beim Putten.

Und das Ganze ohne Handgelenkeinsatz.

Das Gras bietet dem Schlägerkopf

so deutlich weniger Widerstand, und

Sie bekommen den Ball locker Richtung

Fahne. Durch den Loft des Golfschlägers,

also den Neigungswinkel der Schlagfläche,

fliegt der Ball zudem ein bisschen

in die Höhe und rollt anschließend aus.

Der 31-jährige Markus Lüker ist seit vier

Jahren PGA-Pro, ließ sich unter anderem

von Oliver Heuler im Fleesensee-

Resort ausbilden und wirkte auch schon

im Golfresort Semlin am See. Seit 2017

unterrichtet er im Golfclub Worpswede

und trainiert die Clubmannschaften. In

seinen Unterrichtsstunden dosiert Lüker

Änderungen sehr vorsichtig: „In der

Regel können Golfer nur eine Korrektur

zur Zeit angehen.“ Der aus Memmingen

stammende Pro weiter: „Ein Automechaniker

schraubt bei Problemen auch

nicht gleich den ganzen Motor auseinander.

Oft genügt eine kleine Korrektur.

Man muss einfach an der richtigen

Stellschraube drehen.“

In der bevorstehenden kühlen Jahreszeit

rät Lüker, diese Zeit zu nutzen,

um an seinem Golfschwung zu arbeiten:

„Viele Amateure tun dies nicht, dabei

wird in der kühlen Jahreszeit die Grundlage

gelegt, um im nächsten Jahr erfolgreich

zu spielen. Im Sommer sollte man

nicht mehr am Golfschwung experimentieren,

da dann das Geübte auf den Platz

übertragen werden soll.“ (WS)

Das kurze Spiel

macht den Meister

Er spielt seit 44 Jahren Golf und hat das Spiel

im Blut. Vater Morris drehte immerhin noch

mit 84 Jahren seine Golfrunden. Glyn Morris

ist jetzt Pro beim Golfclub Wildeshauser

Geest und beim Golfclub Vechta. Der Waliser

wirkte unter anderem in den Niederlanden,

bevor es den 54-Jährigen wieder Richtung

Vechta und Wildeshausen zog. Morris ist begeistert,

wie prächtig sich der Platz in Wildeshausen

heute präsentiert: „Da lohnt es sich

mehr zu trainieren, um auf der Runde mehr

Spielfreude zu haben.“ Wichtig sei das kurze

Spiel mit Chippen, Pitchen und den Bunkerschlägen.

Wer das beherrsche, habe auch bei

langen Schlägen mehr Kontrolle. (WS)

20


PRO-TIPP

Lockerer Rundenstart

Vor dem ersten Abschlag den Körper aktivieren: Physiotherapeutin Hilke Mindermann

verrät drei simple Übungen zum Nachmachen

Es gibt äußerst einfache kleine Übungen,

die dem Golfer den richtigen Kick

für den ersten Abschlag geben. Die Realität

sieht bei geschätzten 94 Prozent

der Spieler bekanntlich so aus: Eintreffen

auf dem Parkplatz-Golfbag, aufrüsten,

zum Abschlag hetzen, Driver raus

und dann wird der erste Abschlag eine

„Lady“ oder landet im dicken Rough.

Die auf Golf-Fittness spezialisierte

Bremer Physiotherapeutin Hilke Mindermann

rät allen Golfern, besonders

jetzt in der kühleren Jahreszeit, sich vor

den Start zumindest ein bisschen aufzulockern:

„Auch der Körper und die

Muskeln müssen erst einmal wach werden.

Und man beugt damit Verletzungen

vor.“ Von Dehnungen vor dem Start

rät die Expertin ab: „Das sind die aktuellsten

wissenschaftliche Erkenntnisse.

Dehnen besser nach der Runde.“

Stattdessen solle man lieber den

Hampelmann, den Jumping Jack machen,

um die Koordination von Armen

und Füßen anzukurbeln. Mindermann:

„So gesehen ist auch das Seilspringen

eine tolle Übung. Also, liebe Golfer,

packt euch ein Seil ins Bag.“

Für WESERGOLF hat die Trainerin, die

auch die jungen Kaderspieler des GVNB

in Sachen Fitness trainiert, drei einfache

Übungen, mit denen Sie ihren Körper

vor der Herbst- oder Winterrunde problemlos

aufwecken. Unser Tipp: Die Seite

austrennen und ins Bag stecken! (WS)

Mindermann: „Körper und Muskeln müssen erst einmal

wach werden.“

1

Oberkörper

und Hüfte

Halten Sie den Schläger

waagerecht vor der

Brust. Drehen Sie den Oberkörper nach

links, den Unterkörper und die Beine

nach links. Und dann das ganze umgekehrt.

Diese Übung macht die Hüfte

locker und aktiviert die Rumpfmuskulatur.

Und die ist für einen lockeren und

schwungvollen Abschlag auf dem Platz

unerlässlich. Wichtig: Drehen Sie auch

den Kopf mit in die Richtung, in die Ihre

Arme zeigen.

2

Koordination

Arme und Beine

Führen Sie den Schläger

hinter Ihren Kopf und

legen ihn locker auf den Nackenbereich.

Jetzt tippen sie mit dem linken Ellenbogen

auf ihr rechtes Knie. Und dann

umgekehrt. Diese Übung aktiviert Ihre

Bauchmuskulatur und födert die Koordination

der Arme und Beine. Wichtig:

Bleiben Sie im Rumpf aufrecht, halten

Sie den Hals gestreckt und „reißen“ Sie

nicht am Schläger – locker bleiben ist

hier die oberste Regel.

3

Beine und Po

Stellen sie die Beine etwas

über Hüftbreite auf

und gehen dann in die Hocke.

Die Arme sind nach oben gestreckt

und halten den Schläger. Diese Übung

stärkt die Mitte – sowohl den Rücken als

auch den Bauch. Auch werden Sie bereits

nach einigen Wiederholungen Ihre

oberen Beinmuskulatur deutlich spüren.

Ein leichtes Brennen ist normal: Sie

deutet auf eine gute Durchblutung hin.

Wichtig: Die korrekte Ausrichtung der

Knie beim Beugen und Strecken.

21


NEUE PRODUKTE

Den Ball aufs Fairway

Nach mehr als 9.000 verkauften Exemplaren des Ratgebers

»Mein Golf Training – 30 Übungen für ein effektives Training«

hat sich Autor und Golf-Journalist Timo Schlitz mit

dem Bremer PGA-Professional Fabian Bünker zusammengetan,

um nachvollziehbare Trainingspläne für den Abschlag

zu entwerfen. Denn gerade beim Driven gibt es laut Bünker

viel Nachholbedarf: „Zu viele Amateure meinen, dass lange

Abschläge nur mit der richtigen

Statur und viel Kraft

möglich sind. Der Blick auf

die Tour verrät jedoch, dass

auch vergleichsweise kleine

und sehr schlanke Spieler

einen mächtigen Drive schlagen.

Es geht um Technik,

Rhythmus und das Treffen

im Sweetspot (genau in der

Mitte des Schlägerkopfs).

Diese unterschiedlichen Aspekte

werden in »Besser Driven

– 18 Übungen für den

Abschlag« aufgegriffen. Das

Buch gibt es unter anderem

bei All4Golf für 19,90 Euro.

Klobig, aber sehr gefühlvoll

Man muss sich erst

einmal an ihn gewöhnen,

an das brandneue

Puttermodell Vida von

Rios Golf. Und er fällt

auf, der überdimensionierte

Putter aus Acrylglas,

den es durchsichtig

und auch in schwarz

gibt. Das Rios-Team ist

überzeugt, mit diesem

sehr variabel einsetzbaren

Material die Golfer

zu überzeugen. Wir

können es bestätigen

– obwohl der durchsichtige Putter etwas klobig wirkt,

vermittelt er auf dem Grün ein erstaunlich weiches Gefühl

im Treffmoment. Beim Anvisieren hilft die 2-Cross

Technology, die auf dem «Kimme und Korn – Prinzip»

des Schießsports entwickelt wurde. Ziel ist es, dem

Spieler Vertrauen in seine Putts zu geben. Verdeckt

das weiße Fadenkreuz während des ganzen Schwungs

das rote Fadenkreuz, so wird immer in der gleichen

Ebene geschwungen.

Design und Effizienz

Klare Designsprache, elegante Linienführung und

höchster Komfort: Mit dem 2017er-Modell hat die

hessische Golftrolley-Manufaktur ihre Referenz in

der Titanklasse jetzt nochmals weiterentwickelt.

Das Ergebnis: ein dank zahlreicher Optimierungen

an Rahmen und Anschlüssen noch komfortabler zu

bedienender TiCad Liberty, der mit seinen überarbeiteten

Motoren kraftvoll und leise läuft. Präzise

und qualitativ hochwertige Verarbeitung, „handmade

in Germany“ – dafür steht die TiCad-Manufaktur.

Mittlerweile werden alle Teile, die handwerkliches

Geschick erfordern, selbst produziert. TiCad hat in

diesem Jahr die Energieeffizienz des Trolleys nochmals

optimiert. Somit steht der Lithium-Ionen-Akku

mit einem Eigengewicht von 1,2 kg dem Golfer noch

leichter über mindestens 27 Loch treu zur Seite.

Die neuen CBX-Wedges

Die Wedges aus dem Hause Cleveland

sind in der Golfszene eine Klasse für

sich. Mit der neuen CBX-Serie bedient

Cleveland jetzt zielgerichtet auch den

durchschnittlichen Golfer und serviert

ihm ein Wedge im Tour-Look aber mit

den fehlerverzeihenden Eigenschaften

eines Cavity-Back-Eisens. Mit

einer breiteren und fehlertoleranten

Sohle ist das CBX-Wedge ausgerüstet,

damit es effizient und stabil durch

das Gras gleitet. Die etwas breitere Spitze erleichtert zudem die

Schläge im Bunker. Und natürlich kommt der konstante Spin

nicht zu kurz. Dafür sorgen die neuen Technologien in der Rotex-Schlagfläche.

Mit dem 56 Grad-Wedge der CBX-Serie lässt

sich ideal das Sandwedge im Eisensatz ersetzen.

A BALL FOR EVERYONE...

22


NEUE PRODUKTE

Widerstandsfähig und leicht

Skechers: Vom Laufen zum Golfen

Das Bag Boy Travelcover T-600 bietet viel Platz und

maximalen Schutz dank wattiertem Top-Bereich.

Der riesige Innenraum kann Driver bis zu 122 cm

(48 Inch) und Taschen bis zu 25,4 cm (10 Inch) aufnehmen.

Das 600D Polyester ist wasserabweisend

und besonders widerstandsfähig. Durch die Deluxe-Inline-Skate-Räder

ist ein leichtgängiges Rollverhalten

garantiert. Dank des Rundum-Reißverschlusses

lässt sich das Equipment unkompliziert

ein- und auspacken. Und dank des niedrigen Gewichts

von nur 2,6 kg bleibt noch genügend „Luft“,

um das eine und andere Teil der Golfausrüstung im

Travelcover zu verstauen (gesehen bei all4golf).

Unzählige Tourspieler möchten sie auf der Runde

nicht missen, und in den USA und auf den Britischen

Inseln sind die Skechers Schuhe seit Jahren

angesagt. Auch in Deutschland ist Skechers

dabei, den Markt für Golfschuhe aufzurollen.

Golfer profitieren von vielen innovativen Materialien,

die Skechers ursprünglich für den Laufsport

entwickelt hatte. Nach Anpassungen an

die Anforderungen von Golfern wurden Schuhe

entwickelt, die einen einzigartigen Tragekomfort

und herausragende Funktionalität mit Langlebigkeit

kombinieren.

Motocaddy-App & Digitaldisplay

Der S5 Connect von Motocaddy ist weltweit der erste E-Trolley, der

über Bluetooth mit jedem kompatiblen Smartphone (iOS/Android)

verbunden werden kann und dank der ausgeklügelten GPS-App ein

herkömmliches GPS-Gerät überflüssig macht. Das Digitaldisplay zeigt

die wichtigsten Distanzen (Anfang – Mitte – Ende Grün) von über

36.000 Golfplätzen weltweit.

Das Smartphone kann

in der Hosentasche oder im

Bag aufbewahrt werden:

Anrufe, E-Mails und Nachrichten

werden übertragen.

Neben der „Smart Technologie“

punktet der neue S5

Connect mit erstklassigen

Fahreigenschaften und viel

Komfort. Der Trolley lässt

sich schnell und einfach auf

ein geringes Packmaß zusammenklappen.

Die Motocaddy

App ist im Apple

Store oder Google Playstore

kostenlos zum Download erhältlich.

TFi-Serie noch sanfter

Cleveland-Putter sind für ihre hohe Qualität

und innovativen technischen Features

berühmt. Diese Philosophie setzt die brandneue

TFi 2135-Serie fort, die dem Golfer

verschiedene Kopfformen zur Verfügung

stellt. Schnell findet der Golfer seine ideale

Ansprechposition hinter dem Ball und kann

dank Außen- und Innenlinien perfekt das

Loch anvisieren. Der Kopf besteht aus einer

Multi-Material-Komposition, und das Polymer-Insert

soll ein außergewöhnlich sanftes

Gefühl im Putt-Moment bieten.

www.srixoneurope.com

23


NEUE PRODUKTE

Mit großem „B“

Manchmal ist der Schriftzug auf

einem Ball zu klein – zumindest aus

Sicht der Marketing-Experten eines

Herstellers. Deswegen ziert jetzt

ein größeres „B“ die aktuellen Bälle

von Bridgestone. Als einziger Hersteller

bietet Bridgestone eine Modellreihe

mit vier Produkten an, von

denen je zwei für Tour-Schwünge

geeignet sind, (Tour B330 und Tour

B330 S) und zwei in einer Version

für Amateurschwunggeschwindigkeiten

(Tour B330 RX und Tour B

330 RXS). Konstruktionstechnisch

sind alle vier Modelle mit patentierten

Kernen ausgestattet, die von innen

nach außen fester werden, was

einen optimierten Energietransfer

bewirkt.

Kompaktes Packmaß

Mit dem Cube NXT kommt ein neuer Push-Trolley, der weiter gewachsen

ist. Er ist größer, hat mehr Spurbreite, ist etwas länger und hat eine etwas

flachere Bagposition als die schon bekannten und bestens bewährten CU-

BE-Modelle. So setzt das kompakte Packmass von nur 57x50x42 cm im

Hinblick auf die aufgeklappte Größe Maßstäbe und lässt den Cube NXT

in einer eigenen Liga spielen. Öffnen und schließen lässt sich dieser intelligent

designte Trolley sehr komfortabel in zwei Schritten. Die Griffhöhe

ist in einem Bereich von 95 bis 120 cm dreistufig einstellbar. Die beeindruckende

Spurbreite von 72cm macht den Cube NXT zu einem absolut

stabilen und zuverlässigen Gerät in jedem Gelände.

Golf-Fashion nicht nur für den Golfsport

HERBSTLICHES OUTFIT FÜR DIE HERREN VON GOLFINO.

WIND- UND WETTERFESTE HOSE UND JACKE VON KJUS.

24

Die Elemente Fashion und Funktion werden seit Jahren besonders

bei der Golfmode perfekt vereint. Viele Teile der Golfmoide

sind auch bei anderen Outdoor-Aktivitäten perfekt zu

trage. Auch für die kommenden Herbst- und Winterwochen

kann die Golfrunde mit dem richtigen Outfit zur Genussrunde

werden kann.

Golf-At-Leisure ist das Statement für die technischen Qualitäten

der aktuellen Golfino-Kollektion. Die Styles sind für den

leistungsaktiven Golfsport konzipiert, sie eignen sich aufgrund

der High Tech Materialien und spezieller Verarbeitung jedoch

auch für andere Freizeitsportarten, wie Segeln, Tennis, Laufen

oder Radfahren.

Die Men-Kollektion wird in einem modernen Styling über die

Navy Strick Troyer-und Pullover Range neu interpretiert.

Die Ladies-Kollektion ist inspiriert durch Winterpastelle mit

den Farben Candy Cream, Ice Stream, French Blue und Grey

Melange. Wie in der Men-Kollektion überzeugen traditionelle

Karos in Hosen und Skorts. Weiche Fleece-Oberteile werden

durch optimale Kälte-Schutzfunktionen neu definiert.

Der Schweizer Hersteller Kjus begeistert wieder mit reduzierten

Design seiner neuen Herbst- und Winter-Kollektion. Wie

immer bieten die Moden optimalen Wetterschutz und eine herausragende

Bewegungsfreiheit. Das Delvin Jacket für Damen

wärmt selbst bei starkem Wind und ist dabei bei Bewegungen

leise, leicht und bestens verstaubar. Der ergonomische Schnitt

gewährleistet eine perfekte Passform und uneingeschränkte

Bewegungsfreiheit beim Golfspiel. Das gilt auch für die Radiator

Jackett, die an den entscheidenden Stellen – vorne und

hinten am Oberkörper – isoliert ist. Die Damenversion ist in

einem stilvollen, glänzenden Materialmix erhältlich.


Herauskitzeln, was in einem steckt

Intensives Training

mit Bruce McAlister

sorgt für positive

Nachwirkungen:

kleine Korrekturen

zeigen große

Wirkung.

PRO-TIPP

Dieser Mann macht Golf zum

Genuss. Bruce McAlister gehört

zu den renommiertesten

Golflehrern in Deutschland.

Mit seinem Bruce McAlister

Prinzip hat er einen Weg gefunden,

wie Amateurgolfer ihr Spiel schnell entscheidend

verbessern können. Die Methode

ist genial einfach – oder einfach

genial: Erstmals wird der Golfunterricht

genau auf die körperlichen und mentalen

Fähigkeiten jedes Einzelnen angepasst.

Da kann man an einem intensiven

Trainingswochenende auf Schloss Lüdersburg

erleben, was wirklich in einem

steckt.

Als einer von nur vier Golflehrern

in Deutschland besitzt Bruce McAlister

die höchsten Lizenzen des „Titleist Performance

Institute" (TPI) für Erwachsene

und Jugendliche. „Der gute Spieler

korrigiert seinen Schwung, indem

er sich den Schwung bewusst macht.

Ein schlechter Spieler bleibt deshalb

schlecht, weil er nur an eines denkt: den

Ball” – verweist Bruce auf ein Zitat von

Ken Venturi.

Schwungvoll am Ball bleiben,

neue Perspektiven finden

Auf Schloss Lüdersburg werden höchstens

vier Personen zusammen nach dem

McAlister-Prinzip geschult. Dazu zählt

die Erstellung eines physischen Golfprofils

nach den TPI Richtlinien, ein mentales

DISC Golfprofil sowie eine Videoanalyse

auf Platz und Driving Range.

McAlister geht dabei individuell auf

jeden einzelnen Teilnehmer ein. Da trainieren

nicht alle Golfer das gleiche. Bei

unserem Besuch hatte Bruce McAlister

die Stärken und Schwächen und die

körperlichen Möglichkeiten der Golfer

schnell im Blick. So bekam schließlich

jeder der gestandenen Golfer seine

individuelle Trainingsaufgabe auf der

KEINE LANGEWEILE BEIM PUTTEN: BRUCE MCALISTER SETZT AUF EIN VARIANTENREICHES TRAINING FÜR DEN

PERFEKTEN FINALEN SCHLAG.

Driving Range. Kandidat Peter aus Ostfriesland

hatte sein Hybrid-und Holzproblem

am zweiten Trainingstag sensationell

im Griff, alle Probleme waren

vergessen. Die Bälle flogen wie an der

Schnur gezogen.

Schüler Wolfgang aus Achim hatte

nach anfänglichen Schwierigkeiten wieder

die Kontrolle über seine Eisenschläge

zurück. Eine Golferin aus Oldenburg

mit sehr elegantem aber fast powerlosem

SO WIRD POWER GENERIERT: ABSCHLAG MIT DEM

BASEBALL-SCHLÄGER.

Schwung strahlte schon nach der ersten

Lektion am frühen Morgen: „Endlich ist

mein Schwung nicht nur schön, sondern

langsam kommt mehr Weite. Dem Thema

werde ich mich jetzt in meinem Club

auf der Range widmen.“

Und auch das wenig spektakuläre

Putten stand auf dem Programm. Doch

Bruce McAlister schaffte es, dass alle

Golfer das Wort Langeweile schnell vergaßen.

Über zwei Stunden auf dem Puttinggreen

vergingen wie im Fluge. Alle

Teilnehmer hatten Spaß mit den variantenreichen

Übungen und konnten dem

Putten neue Perspektiven abgewinnen.

So traten alle Teilnehmer nach dem

Lüdersburg-Wochenende mit Bruce

McAlister motiviert die Heimreise an,

wissend, dass nun nur das regelmäßige

Training auf der heimischen Range das

Gelernte festigen kann. Deshalb McAlisters

Rat: „Das Schwierigste beim Golf

ist es, den lockeren und entspannten

Schwung, den man im Laufe solch eines

Trainings und auf der Driving Range hat,

auch auf dem Platz zu spielen. Da hilft

nur eines: Üben, üben, üben!“ Dann steige

garantiert, ist sich Bruce sicher, auch

der Genussfaktor auf der Runde. (ws)

25


DEUTSCHLANDREISE

Täglich ein neues Golferlebnis

Golfland Rhein-Neckar: Kooperation von neun Golfclubs bringt viele Vorteile

Kooperationen unter Golfplätzen bestimmter

Regionen gibt es reichlich.

Ein vorbildliches Beispiel erlebt der

Golfer im „Golfland Rhein-Neckar“, in

dem sich neun hervorragende Plätze

unter diesem Namen präsentieren und

dem Gastspieler in dieser Region viele

Vorteile bieten. Vorstandssprecher

Rainer Fuchs ist heute stolz, dass diese

Kooperation funktioniert, gewachsen

ist und alle Clubs engagiert dahinter

stehen: „Das war nicht immer so. Aber

im Laufe der Zeit haben immer mehr

Clubverantwortliche erkannt, dass die

Golfregion zwischen Rhein und Neckar

gemeinsam deutlich mehr bewegen

kann.“ So hat sich der Umsatz bei allen

kooperierenden Clubs und Hotels in den

vergangenen Jahren stetig nach oben

bewegt. „Heute möchte niemand mehr

diese Zusammenarbeit missen“ betont

Rainer Fuchs. Der Golfurlauber auch

nicht.

Mittlerweile sind es neun der besten

und beliebtesten Anlagen in Rhein-Neckar,

die ihre landschaftlich reizvollen

und sportlich anspruchsvollen Golfplätze

in die Kooperation eingebracht haben.

Rainer Fuchs gerät für seine Vereinigung

ins Schwärmen: „Manche unserer

Gäste fühlen sich hier wie im größten

ANSPRUCHSVOLLES SPIEL AUF PERFEKT GEPFLEGTEN BAHNEN GENIESSEN GOLFER AUF DEN PLÄTZEN

DES BERÜHMTEN RESORTS ST. LEON ROT.

Golfparadies Deutschlands und erleben

einen unvergesslichen Golfurlaub.“ Dabei

übertreibt der Rhein-Neckar-Vorsitzende

nicht: Urlauber, die Abwechslung

suchen, können dort problemlos an jedem

Tag ihrer Golfreise auf einem anderen

Platz spielen.

Wir haben uns fünf der insgesamt

neun Perlen in der Region Rhein-Neckar

angeschaut. (WS)

1

Resort

St. Leon Rot

2

Golfpark

Kurpfalz

3

Hohenhardter

Hof

Die Auswahl beginnt

natürlich mit dem berühmten

Highend-Resort St. Leon Rot in der

Nähe von Heidelberg und Speyer. Dort

ist ein sportlich-anspruchsvolles Spiel

in Kombination mit einem rundum entspannenden

Golferlebnis angesagt.

Ganz gleich, ob man nun auf dem Kurs

St. Leon-Rot oder dem Rot-Platz aufteet.

Die beiden Meisterschaftsplätze

St. Leon und Rot reizen stets mit unterschiedlichen

Charakteristika sowie

außergewöhnlich sorgsam gepflegten

Spielbahnen (www.gc-slr.de). Da überrascht

es nicht, dass die Bekanntheit

des Resorts weit über die regionalen sowie

nationalen Grenzen hinaus strahlt.

Es zählt dank des hohen Anspruchs bei

Spiel und Pflege zu den besten Resorts

Europas.

Ebenso lohnt sich die

kurze Fahrt von Heidelberg

zum Golf-Club Kurpfalz, wo man

sich vor dem morgendlichen Start erst

einmal den Espresso auf der großen

Clubterrasse, die Stille und die beruhigenden

Ausblicke gönnen sollte. Die

110 Hektar große Anlage wurde 1997

gebaut und fügt sich seither wunderbar

in die ehemals landwirtschaftlich

genutzte Fläche. Großflächige Seen

sorgen auf dem leicht hügeligen Platz

nicht nur für spielerische Abwechslung

und Spannung, sie beleben auch Flora

und Fauna (www.golfpark-kurpfalz.de).

Buntes Laub, güldene Sonnenstrahlen

und spiegelglatte Wasseroberflächen

bescheren Besuchern besonders im

Spätsommer und Herbst einen herrlichen

Anblick.

Eine Mischung aus

Berg- und Tal-Golf serviert

hingegen der äußerst idyllisch in die Hügel

des Kraichgaus gebettete Golfplatz

Hohenhardter Hof. Wer die Abwechslung

sucht, ist dort genau richtig: Hinter

jedem Hügel bieten sich neue Perspektiven

auf das eigene Spiel sowie auf das

eindrucksvolle Panorama. Von manch

hoch gelegenem Abschlag schweift der

Blick vom Odenwald bis zum Pfälzer

Wald. Nach der bergigen Runde serviert

der Club dann Weitblick auf seiner großen

Terrasse. Direkt darunter ist eine

Adventure-Minigolfanlage entstanden.

Die ist trickreich und bietet so viel spaßige

Unterhaltung, dass selbst gestandene

Golfer an der Miniatur-Anlage ihre

Freude haben (www.golf-hohenhardt.

de).

26


DEUTSCHLANDREISE

4

Heitlinger Hof

Einen Besuch wert ist

auch der Meisterschaftsplatz

am Heitlinger Hof. Der über

6000 Meter lange Kurs führt seine ersten

neun Bahnen entlang des Katzbachs

in einem lang gezogenen Tal, während

die zweiten Neun sich wie ein Tuch über

die landschaftstypischen Hügel und Täler

schmiegen. Böschungen und kleine

Baumgruppen bestimmen das Spiel. Von

den Bahnen bietet sich ein Panoramablick

auf eine Landschaft, die einem

Vergleich mit der Toskana durchaus

standhält. Derzeit erhält der Club ein

neues Clubhaus (www.heitlinger-golfresort.de).

HOHENHARDTER HOF: EIN GOLF-IDYLLE INMITTEN DER HÜGELIGEN KRAICHGAU-LANDSCHAFT.

5

Golfclub

Heddesheim

Allein wegen seines

Clubhauses, einer vorbildlich

restaurierten historischen Hofanlage,

ist der Golfclub Heddesheim

einen Besuch wert. Auf dem großzügig

konzipierten Kurs mit fünf großen Teichanlagen

erlebt der Spieler zwar das gemeinste

Rough weit und breit. Dafür

entschädigt die hervorragende Küche

mit der Pizza „19. Loch“, knackigen Salaten

oder köstlichen Spaghetti Vongole

(www.gc-heddesheim.de).

Kultur und Logis

Mittendrin in diesem Golf-Paradies im Rhein-Neckar-Kreis, Kraichgau und der Pfalz

liegt Heidelberg mit seinem weltberühmten Schloss und dem Speyerer Dom. Golfer

können in Heidelberg bestens auf historischen Spuren wandeln, die Altstadtgassen

bieten hervorragende Shopping-Erlebnisse, und die Gastronomie zeigt sich sehr

vielfältig. Man merkt, hier haben Römer, Alemannen, Franken, Schweizer, Elsässer,

Württemberger, Pfälzer, Österreicher und Franzosen ihre kulinarischen Spuren in

der Region hinterlassen.

Golfer, die öfter am Abend Heidelberg erleben möchten, residieren perfekt in

der in mediterranen Farben gehaltenen Villa Toscana am Stadtrand. Die Hoteleinrichtung

orientiert sich am Charme des Mediterranen mit den klaren Formen der

Renaissance und italienischem Chic. Das Hotel hat einen sehr schönen Innenhof.

Ein weiterer Vorteil: Man kann sein Auto stehen lassen und mit der Straßenbahn ins

Heidelberger Zentrum fahren.

Für Gruppen, die sich beispielsweise eine Woche lang auf das Thema Golf fokussieren

möchten, empfiehlt sich der Winzerhof in Rauenberg. Das rund 70 Zimmer

bietende Hotel liegt idyllisch am Rande der familieneigenen Weinberge. Wer den

Golfschläger nur ungern aus der Hand legen möchte, ist bei der Rhein-Neckar Golfwoche

(jährlich im August) richtig. Neun Turniere an neun Tagen lassen dann die

Schläger glühen (www.glrn.de). (WS)

DER HEITLINGER HOF: SANFTE HÜGELLANDSCHAFT

UND PFEILSCHNELLE GRÜNS.

27


REISE/GRIESBACH

Quellness Golf Resort:

Sportlicher Hotspot und Oase der Ruhe

Bad Griesbach und das Rottal: europäisches Golferparadies der Spitzenklasse

28

Sanfte und grüne Hügelketten, darüber

der bayerische Himmel,

weiß und blau. Mischwälder, Obstbäume,

Bachläufe, schmucke Dörfchen

mit markanten Kirchtürmen – inmitten

der bayrischen Gemütlichkeit versteckt

sich ein golferischer Hotspot Deutschlands:

Das von Alois Hartl gegründete

Golfparadies. Das Hartl-Golfresort ist

mehrheitlich in den Händen des Schweizers

Hans-Dieter Cleven und nennt

sich heute Quellness Golf Resort, bietet

fünf 18-Loch-Meisterschaftsplätze und

außergewöhnlich gute Übungsareale –

und ist eine der Topanlagen Europas.

Das Gute am Quellness Golf Resort:

Es ist für Könner und Anfänger gleichermaßen

empfehlenswert. Die einen spielen

täglich auf anderen sehr gepflegten

und spannenden 18-Loch-Bahnen. Beginner

erhalten mit der PGA Premium-

Golfschule professionelle Starthilfe und

können zudem nach Herzenslust eigenständig

trainieren. So macht Golflernen

besonders viel Spaß.

Angefangen hat alles in den 70er

Jahren, als man das wohltuende Thermalwasser

entdeckte. Die Gemeinde

schätzt, dass das „Gold von Bad Griesbach“

rund 10.000 Jahre alt ist. Die Golfplätze

kamen in den 80er und 90er Jahren

hinzu.

Fünf 18-Loch-Meisterschaftsplätze,

drei 9-Loch-Plätze und zwei 6-Loch-

Übungsanlagen ergeben insgesamt 129

Löcher und Grüns auf zehn Golfplätzen,

die aufs Schönste in eine wie für

das Golfen geschaffene Landschaft des

Rottals integriert sind. Noch entspannter

wird die Anreise aus dem Großraum

München vermutlich ab 2019, wenn der

Ausbau der A94 abgeschlossen sein

soll.

Angekommen in Bad Griesbach sollte

man vor dem Spiel am Abend entspannt

gegessen und gut geschlafen haben.

Und dabei geht die Qual der Wahl

los. Hotel oder Gutshof? Drei First-Class-

Wellness-Hotels und die legere Gastlichkeit

der Gutshöfe stehen im Wettbewerb

um die Gunst des golfenden Publikums.

Empfehlenswert sind die Gutshöfe, darunter

der Gutshof Uttlau und der Gutshof

Brunnwies. Beide liegen direkt an

den gleichnamigen Golfplätzen und nur

fünf Gehminuten auseinander. Sie begeistern

mit ihrer bayrischen Gemütlichkeit,

lockeren Atmosphäre und erholsamen

Nachtruhe.

In beiden Gutshöfen fühlt sich der

Gast in großzügigen Zimmern wohl.

In Brunnwies haben alle Zimmer Balkon

oder Terrasse. Tipp für den über

400-jährigen Vierkanthof Uttlau: Möglichst

eines der fünf neuen Zimmer mit

Südbalkon reservieren. Am Abend hat

man die Wahl zwischen landestypischen

Gerichten bis zu mediterranen Pasta-Variationen

oder auch einer Gutshof-Pizza.

Im Getränkeangebot wetteifern die köstlichen

bayrischen Biere mit österreichischen

Weinen. Eines der Highlights in

Brunnwies: Der Kaiserschmarrn ist einsame

Spitze.

Hoch im Kurs:

Golfen mit Panoramablick

Der Brunnwies-Kurs und die Uttlau-

Fairways starten jeweils direkt an den

Gutshöfen und verlangen mit ihrem

hügeligen Layout doch schon etwas

Fitness. Nahezu alle Spieler benutzen

zumindest einen E-Trolley. Die Belohnung

erfolgt in Form von herrlich hoch

gelegenen Abschlägen. Wer seinen Ball

satt trifft, erlebt den besonderen Kick,

wenn die Kugel über 200 weit hinunter

auf die Fairways segelt. Vielen golfenden

Gästen bieten die zweiten Neun

in Uttlau (Design Kurt Rossknecht) mit

abwechslungsreicher Dramaturgie die

meiste Spielfreude. Wunderbar: Das 18.

Grün liegt nicht nur inmitten des Dorfes,

es sorgt als Halbinselgrün zudem für ein

spannendes Finale.


REISE/GRIESBACH

DER GUTSHOF BRUNNWIES: DIE GOLFBAHNEN ZIEHEN SICH DURCH DIE HÜGELIGE NIEDERBAYRISCHE „TOSKANA“. DIE GASTRONOMIE VERWÖHNT AUF DER GROSSEN

TERRASSE MIT EINEM KÖSTLICHEN KAISERSCHMARRN.

Noch mehr Höhenmeter bietet nur

noch der Lederbach-Kurs, der allerdings

Golfern im Anfängerbereich nicht zu

empfehlen ist. Es ist der „Bergziegen-

Platz" des Resorts. Nicht ohne Grund

heißt die Bergkuppe, auf der das 9. Grün

thront „Herzschlaghügel“. Auf dem

Weg muss der Golfer gut 50 Höhenmeter

überwinden.

Ein paar Gänge runter schalten können

Golfer auf den von Bernhard Langer

entworfenen Brunnwies-Bahnen. Immer

wieder gibt es herrliche Weitblicke ins

Land. Schon am zweiten Abschlag verwöhnt

der meditative Panorama-Blick

in die niederbayrische Toskana. Auf

der Brunnwies-Terrasse genießt man

nicht nur bayrische Spezialitäten sondern

auch den Blick auf den ersten Abschlag

und das Halbinselgrün von Bahn

18. Da ist gute Unterhaltung garantiert.

Auch auf dem Grün. „Schleich di“ maulte

einer unserer bayrischen Mitspieler

zu seinem Flightpartner, der die Puttlinie

von allen Seiten lesen wollte. Auf

Deutsch: Ein freundlich gemeintes „Nun

langt es aber“.

Flach präsentieren sich die ebenfalls

von Bernhard Langer designten Audiund

Beckenbauer-Meisterschafts-Plätze

direkt am Gutshof Penning. Hier garantiert

diese Bezeichnung jedoch kein authentisches

Ambiente, denn der „Gutshof“

ist ein schlichtes modernes Hotel

von wenig preiswürdigem Design. Umso

stärker das moderne Layout der beiden

herausragenden Kurse, die Garanten für

eine entspannte Golfrunde sind.

Auf dem Beckenbauer-Platz wurden

bereits die European Open ausgetragen.

Auf dem Audi- und dem Beckenbauer-

Kurs kommt immer wieder der Flusslauf

der Rott ins Spiel. Insgesamt bieten diese

beiden Golfkurse dem Normal-Golfer

WENN IM VIERKANNTHOF UTTLAU DAS BAYRISCHE DUO MIT AMANDUS UND SCHORSCH AUFSPIELT, KOMMT

SCHNELL STIMMUNG AUF.

und besonders Flachland-Tirolern den

größten Spielspaß.

Doch auch Golf-Interessierte und Anfänger

finden hier ihr in Bad Griesbach

ihr Golfparadies, denn das Resort bietet

hervorragende Übungsmöglichkeiten.

Das Übungszentrum Golfodrom mit 210

Abschlagplätzen (davon 109 überdacht

und 21 beheizbar) und einer Kapazität

von 500 Personen sucht seinesgleichen

in Europa. Direkt angeschlossen an die

großzügigen Übungsanlagen sind eine

6-Loch-Anlage sowie drei 9-Loch-Plätze.

Natürlich ist ein Golfurlaub auch der

perfekte Zeitpunkt, sein Spiel zu verbessern.

In der PGA Premium-Golfschule

mit hervorragend ausgebildeten Pros

findet jeder Spieler das für ihn maßgeschneiderte

Paket. Das Hightech-Analysezentrum

liefert Datenmaterial für

die Optimierung des jeweiligen Golfschwungs.

Das Schlägerangebot im Proshop

am Golfodrom ist beeindruckend.

Sehr lobenswert: Golfer können sich

kostenlos die neuesten Produkte ausleihen

und testen.

„Welcher Schläger passt nun am besten

zu meinem derzeitigen Schwung?“

Über diese Frage sollte man dann am

Abend bei Weißbier, gegrilltem Saibling,

Kaiserschmarrn und Postkarten-Sonnenuntergang

auf der Terrasse meditieren.

Oder man zählt nach, wie viele Bälle

während der Runde ihre neue Heimat

in den Weiten der niederbayrischen Toskana

gefunden haben. Danach noch ein

Absacker auf dem großen Zimmerbalkon,

dem Rauschen des Windes lauschen

und die himmlische Ruhe einatmen. (WS)

29


REISE/ANDALUSIEN

Costa de la Luz

Andalusien: Golf und Traumstrände

GOLF ZWISCHEN MÄCHTIGEN PINIEN: NOVO SANCTI PETRI AN DER "KÜSTE DES LICHTS" HAT SICH ZUNEHMEND ZUM ANDALUSISCHEN GOLF-MEKKA ENTWICKELT.

30

Lange Sandstrände, verwinkelte weiße

Dörfer, Kultur mit Einflüssen von

Mauren bis zu den Römern und Bilderbuchlandschaften

mit subtropischer

Vegetation mit Palmen, Zypressen und

Agaven. Und dann wären da noch die

herrlichen Golfplätze an der Atlantik-

Seite von Andalusien. Golfer entdecken

hier ein Course-Paradies zwischen Novo

Sancti Petri und Cadiz. Interessant für

Golfinsider: Ein herausragendes Hotel,

ein echtes Hideaway, das zwei Jahre

geschlossen hatte, ist bestens herausgeputzt

mit redesigntem Golfplatz wieder

am Start.

An der Atlantikküste von Gibraltar

bis nach Cadiz geht es auch deutlich ruhige

zu als an der Mittelmeerseite nach

Malaga hoch. Hier in der Provinz Cádiz

an der „Costa de la Luz“, der Küste des

Lichts, kann der golfende und auch nicht

golfende Tourist mit dem westlichen Teil

Andalusiens die ganz entspannte Seite

dieser Provinz erleben.

Schon die Anfahrt entweder vom

Flughafen Jerez de La Frontera oder

selbst von Malaga gestaltet sich recht locker,

denn auf den Autobahnen in südlichen

Teil Andalusiens kann man die

Autos, die man in einer halben Stunde

sieht, an einer Hand abzählen. Zudem

sorgt die Geschwindigkeitsbegrenzung

für ein nahezu meditatives Reisen. In

diesem Teil Andalusiens zeigt sich der

Tourismus noch von seiner entspannten

Seite.

Man genießt den Blick auf die verstreut

an den Hängen liegenden Fincas und

großen Haciendas. Auf den Weiden grasen

Rinder und Schafe. Und der mediterrane

Bewuchs mit Palmen, Zypressen

und Agaven, Olivenbäumen und Pinien

beruhigt das Auge.

Nach nervenschonendem Cruisen

(warum eigentlich nicht bei uns auf

deutschen Autobahnen?) marschiert

JETZT KULINARISCH AUF 5-STERNE-NIVEAU: DAS ANDALUCIA PLAYA DER IBEROSTAR GRUPPE.


REISE/ANDALUSIEN

man entsprechend locker zum ersten

Abschlag nahe der Küste des Lichts.

Für Golfer führen die Wege nach

Novo Sancti Petri, das sich zunehmend

zum andalusischen Golf-Mekka entwickelt

hat. Manager Simon Mackenzie

und Team haben viel Feintuning geleistet,

um den Golfern perfekte Spielwiesen

zu bieten. Neben dem Mar y Pinos-Platz

und dem Centro-Kurs gehören

nun die 18 Bahnen von Campano zum

Resort. Auf den von der Iberostar-Gruppe

betriebenen Plätzen Mar y Pianos

und Centro gab Spaniens Golflegende

Severiano Ballesteros 1990 sein Debüt

als Golfplatzdesigner und kreierte hier

in Meereshöhe entspannt zu spielende

Fairways, die von knorrigen Kiefern, Oliven-

und Eukalyptusbäumen gesäumt

werden. Er war der erste 6-6-6 Golfplatz

Spaniens.

La Estancia: überholtes Layout

zu moderaten Preisen

Neben dem empfehlenswerten Campano-Kurs,

der ein paar Autominuten entfernt

liegt, lohnt auch ein Besuch auf La

Estancia. Der dicht hinter den Strandhotels

gelegene Platz begeistert auf seinen

18 Löchern mit modernem Layout und

moderaten Greenfee-Preisen. Er wurde

vor sieben Jahren gründlich überarbeitet,

was man von der Gemeindestraße,

die zum Platz führt, nicht sagen kann.

Herausragend sind die Übungsmöglichkeiten

auf der Novo Sancti Petri-Anlage.

Auch Anfänger, die im Golfurlaub die

Platzreife erlangen möchten, sind hier

an der richtigen Adresse.

Abwechslungsreiche Golfrunden

sind in der Region Novo Sancti Petri

allemal garantiert. Preislich moderate

Wege findet man beim Buchen von Golfpaketen

über die großen Strandhotels

am kilometerlangen La Barossa-Strand.

Empfehlenswert sind die Iberostar-Pakete

für die Hotels Royal Andalus (eher

ein Familienhotel) und das benachbarte

Andalucia Playa. Letzteres wurde vor

einem Jahr renoviert und auf fünf Sterne

angehoben (www.iberostar.com).

Als magischer Ort mit einem besonderen

Naturerlebnis darf das 500 Hektar

große Landgut von Montenmedio mit

dem gleichnamigen Golfplatz bezeichnet

werden. Der Platz ist einer der natürlichsten

Spaniens und besticht durch

eine abwechslungsreiche Flora und Fauna.

Golfspiel inmitten absoluter Ruhe.

Pinien, uralte Eichen und wilde Olivenbäume

sowie Wild, Störche und Pferdekoppeln

prägen das Bild. Die idyllisch

durch alten Baumbestand führenden

DAS LANDGUT VON MONTENMEDIO MIT DEM GLEICHNAMIGEN GOLFPLATZ: PINIEN, URALTE EICHEN UND

WILDE OLIVENBÄUME WACHSEN AUF DER 500 HEKTAR UMFASSENDEN ANLAGE.

Bahnen haben weite Fairways, herausfordernde

Schräglagen und schnelle

Güns. Wer ein paar Tage abseits von allem

urlauben möchte, checkt im kleinen

Hotel von Montenmedio ein (www.montenmediogolf.com).

Hier sagen Fuchs

und Hase dem Gast gute Nacht.

Exquisites Design in ruhiger

Lage: Das Fairplay Resort

Eine absolut ruhige, exponierte Lage

und berauschende Ausblicke über die

Ebenen und Reisfelder von Vejer de la

Frontera und Benalup bietet auch das in

diesem Sommer wiedereröffnete Fairplay-Resort.

Im Hinterland, wo sich Andalusien

noch sehr ursprünglich zeigt,

hat eine Unternehmerfamilie aus Cádiz

das in Golferkreisen berühmte und vom

Belgier Bernhard Devos gebaute Designerhotel

zu neuem Leben erweckt. Die

riesigen Zimmer mit den außergewöhnlichen

Möbeln und Kunstwerken und die

großen Pools sind geblieben. Die Küche

hat ambitionierte Ziele (viel Gemüse aus

eigenen Anbau direkt neben dem Golfkurs),

und die Restaurants bieten jetzt

deutlich größere Terrassen mit Golfplatzblick.

Besonders stolz sind Hotelmanager

Salvador Alarcon Delgado und

GOLF UND WELLNESS: DAS FAIRPLAY RESORT.

Golfverantwortlicher Hector Llanza auf

den nun mit Bermudagras eingesäten

Kurs. Die 18 Bahnen wurden in vielen

Bereichen neu designt und entschärft. Er

hat trotzdem seinen Anspruch. Die Hindernisse

sind sichtbar, es gibt weniger

Schräglagen. Hector Llanza: „Das soll

enjoyable für die Gäste sein. Sie sollen

die Stunden auf dem Golfplatz genießen.“

(www.fairplayresort.es)

Ein anspruchsvolles Golfspiel serviert

Sherrygolf am Stadtrand von Jerez

de la Frontera. Wer am Nachmittag oder

am Abend den Heimflug antritt, kann

hier noch in Ruhe eine Runde drehen,

die weiten Blicke über die Stadt und die

Weingüter genießen und das Golfgepäck

um seine restlichen Bälle erleichtern.

Der hügelige und wasserreiche

Platz bleibt dem Golfer mit Sicherheit in

Erinnerung (www.sherrygolf.com).

Malerisches Cádiz:

die älteste Stadt Europas

Man sollte den westlichen Teil Andalusiens

nicht verlassen, ohne mit Cádiz die

älteste Stadt Europas besucht zu haben.

Die von drei Seiten vom Meer umspülte

Stadt lässt sich natürlich nicht gänzlich

an einem Tag erkunden. Doch wer

einmal hier war, kommt wieder. Nicht

nur weil Halle Berry am Stadtstrand

in einem James Bond-Film den Wellen

entstieg (Cádiz musste hier für eine

Szene in Kuba herhalten) – diese Stadt

mit ihren schmalen Gassen, quirligen

Plätzen und dem paradiesischen „Arme-

Leute-Strand“ La Caleta möchte man

ausgiebig erleben. Es soll Golfer geben,

die allein wegen der Architektur und der

kulinarischen Kultur der Stadt drei golffreie

Tage aneinander reihen. (WS)

31


KURZTRIPS

Vom norddeutschen Flachland

bis an Portugals rauhe Westküste

Reisetipps für Golfsportler – kurz und knackig

Golfen im Havelland

Zu den Klassikern in den flachen Weiten Norddeutschlands zählt das

Golfresort Semlin, welches sich nach der Wende als eines der ersten

Golfresorts profilieren konnte. Dort erlebt man naturnahes Golfen auf insgesamt

27 Golfbahnen. Eingebettet in die herrliche Landschaft des Naturparks

Westhavelland bietet das Golfresort Semlin am See ebenfalls exzellente

Bedingungen für Golfer und Erholungssuchende. Bahn 18, das

Signatur Hole, endet direkt am großen See vor der Terrasse als Inselgrün.

Das Par 3-Arrangement bietet noch bis Ende Oktober drei Übernachtungen

mit Frühstück, abendlichem Menü und drei Golfrunden ab 339 Euro

(www.golfresort-semlin.de).

36 Löcher am Balmer See

Das beste Golf-Arrangement des Jahres im Balmer See Hotel auf Usedom

kommt jetzt mit dem beginnenden Herbst mit den Stammgastwochen. Sie

können sieben Tage lang auf dem 36 Loch-Kurs aufteen, genießen danach

Innenpool, Sauna und mehr. Am Abend haben Golfer im Rahmen der Halbpension

drei Restaurants zur Wahl. Sie können im Panorama-Restaurant

des Haupthauses genießen, sich einen Tisch in der Trattoria der Alten

Schule bestellen oder sich im urigen Blockhaus des Steakhauses stärken

(Preis ca. 560 Euro/aktuelle Angebote unter www.golfhotel-usedom.de).

Golf-Eldorado Schloss Ranzow

Mecklenburg-Vorpommern ist für Golfer noch attraktiver geworden. Jetzt kann auch auf der

Insel Rügen abgeschlagen werden. Rund um das 100 Jahre alte Schloss Ranzow hat Bauherr

Wolfgang Zeibig einen von dem Verdener Golfplatzarchitekten Holger Rengstorf einen

18 Loch-Kurs bauen lassen. Der sanft ondulierte Platz bietet oft Ostseeblick und liegt am

Rande des Nationalparks Jasmund. Holger Rengstorf will den Golfern hier Erfolgserlebnisse

bieten. Die Hindernisse sind gut einsehbar und spielverzögernde Roughbereiche sind kaum

zu finden. Im Schloss und in den neuen Apartments gibt es insgesamt 20 Zimmer. Ein weiteres

Hotel ist in Planung. Hausgäste finden zudem golferische Abwechslung beim Golfresort

Stralsund, das mit dem Schloss Ranzow kooperiert (www.schloss-ranzow.de)

32

Hoch über dem Rheintal –

variantenreich und komfortabel

Einen grandiosen Ausblick, meisterhafte Spielmöglichkeiten und eine fantasievolle

Platzgestaltung lassen des Golfers Träume wahr werden. Auf das Jakobsberg

Hotel- & Golfresort trifft all dies voll und ganz zu. Umgeben von Wäldern, Burgen

und Wiesen, mit Panoramablick über das Mittelrhein-Tal zwischen Koblenz und

Boppard, ist der auf einem Plateau gelegene Platz allein von der Lage traumhaft.

Schon beim ersten Abschlag genießt man eine fantastische Aussicht auf die Marksburg,

die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein. Das direkt am Platz liegende

Vier-Sterne-Hotel Jakobsberg ist bekannt für seine moderne, mediterrane

und auch regionale Küche. Golfer haben zudem mit Mike McFadden einen Pro

und Schlägerbauer der Extraklasse vor Ort. Ein dreitägiges Golfarrangement mit

Halbpension und zwei Greenfees kostet ab 408 Euro. (www.jakobsberg.de)


Weimarer Land: Noch mehr Kulinarik

Das Spa & GolfResort Weimarer Land bietet seinen Golfern jetzt mehr kulinarische Optionen

nach der Runde. Die Integration des benachbarten Gasthauses „Zum güldenen

Zopf“ soll eine Hommage an die Thüringer Küchen-Tradition sein. Das neue Küchenteam

setzt in erster Linie auf die klassische Thüringer Küche, deren exzellente Zutaten

fast ausschließlich aus der Region stammen. Gerichte wie Bier-Rostbrätl, Rinderroulade,

Würzfleisch von der Duroc Sau, Schwarzbiergulasch, Soljanka, Carpaccio von der

Schweinehaxe, Forelle Müllerin oder Kirschofenschlupfer spiegeln dies, niveauvoll angerichtet,

wider. Das traditionsreiche Haus bietet eine abwechslungsreiche Alternative

mit regionalem Fokus und ergänzt somit perfekt die Produktwelt des Spa & GolfResort

neben dem Fine Dining im Restaurant Masters, der mediterran inspirierten Küche im

Restaurant Augusta und dem CrossOver-Angebot in der GolfHütte.

Golfbreak mit

Entspannung

Urwüchsige Schönheit

KURZTRIPS

Old Course und Lakes Course, ein ländlich ruhiges

Umfeld, ein Backsteinensemble, das unter Denkmalschutz

steht und eine herausragende Golfschule –

Schloss Lüdersburg ist hier im Norden das ideale Ziel

für ein langes Golfwochenende. Jetzt in der Herbstzeit

gibt es mit Stay&Play das ideale Arrangement

für eine entspannte Auszeit auf Schloss Lüdersburg.

Golf spielen auf den beiden Plätzen ist dabei inklusive

ebenso wie das Frühstück. 109 Euro bei einer Anreise

von Sonntag bis Donnerstag. Der dreitägige Golfbreak

kostet ab 309 Euro (Anreise täglich) mit Frühstück

und drei Greenfee-Paketen.

Mit der neuen Anlage „West Cliffs Golf Links“, etwa eine Autostunde nördlich

von Lissabon, wurde der vierte Golfplatz in der Region Centro de Portugal eröffnet

– ein anspruchsvolles Resort, das bereits vor seiner Eröffnung die Experten begeisterte.

Gleich fünf verschiedene 18-Loch-Runden mit einer Länge zwischen 4533

und 6382 Metern warten dort auf die Golfenthusiasten. Das Design der Par-72-Anlage

stammt von der angesehenen Golf-Architektin Cynthia Dye, deren Familie

seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts weltweit bereits 350 Plätze entwarf.

Bei der Planung der Anlage direkt an der Küste studierte sie lange die von Wind

und Gezeiten geformte Landschaft, um das fragile ökologische Gleichgewicht der

Dünenlandschaft zu erhalten, an der„West Cliffs Golf Links“ liegt. Die Anlage

wird vom nahen gelegenen Praia D’El Rey Resort geführt. (www.westcliffs.com)

Berg trifft Teich

Manchmal dauert es richtig lange, bis ein Projekt Wirklichkeit

wird. Im Tiroler Zillertal dauerte das Projekt Golfplatz Uderns

ganze 25 Jahre, bis die ersten Bälle flogen. Heute sind die 18

Bahnen kein Geheimtipp mehr. Investor Heinz Schulz hat hier

einen der stimmigsten Golfplätze Tirols ins Tal gesetzt. Über

4000 Neuanpflanzungen bilden heute eine prächtige Kulisse

vor den imposanten Tiroler Bergspitzen. Der modern designte

Platz gibt dem Durchschnittsgolfer viel Raum zum Spiel.

Rundherum duftende Obsthaine, gepflegte Fairways säumen

großzügige Teichlandschaften. Komplettiert wurde die Anlage

mittlerweile vom Sportresidenz-Hotel, das am größten See

des Platzes liegt und Blick auf die Grüns der Bahnen 9 und 18

und auf dem 10. Abschlag bietet. Die äußerst geräumigen 22

Zimmer haben große Sonnenterrassen. (www.golf-zillertal.at).

33


WESERGOLF

Eine mallorquinische Golf-Reise

Mallorca, die überaus beliebte Baleareninsel begeistert mit herrlichen Landschaften,

einer üppigen mediterranen Vegetation, angenehmem Klima, viel Kultur und einem

fantastischen Angebot an Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Insbesondere Golfer kommen

hier auf über 20 abwechslungsreichen Plätzen voll auf ihre Kosten. Das Hotelund

Gastronomieangebot ist breit gefächert - für jedes Budget ist etwas dabei. Viele

Hotels haben preislich recht attraktive Golfpakete geschnürt. Für viele Golfer sind die

bevorstehenden Monate die attraktivste Zeit, der Insel einen Besuch abzustatten. Oft

kann man bis in den November hinein tagsüber noch sommerlich gekleidet spielen.

Erst im Dezember und Januar müssen Golfer den etwas dickeren Zipper überstreifen.

Leuchtturm

im Norden

Golfplatz von Alcanada

34

Immer wieder überhäuft mit Auszeichnungen

wird der Golfplatz von Alcanada,

der hoch über der Bucht von Alcudia

liegt. Qualität hat natürlich auch

hier ihren Preis, aber der Golfer wird

dafür mit einer Augenweide von Platz

belohnt, der von der gegenüberliegenden

Leuchtturminsel Alcanada seinen

Namen bekommen hat. Der ist auf drei

Seiten von Bergen gerahmt, bietet aber

trotzdem Meerblick von nahezu allen

Bahnen. Robert Trent Jones Sr. kreierte

ein Platzlayout, dass nie Langeweile

aufkommen lässt. Mal Parkland, mal

Linkscourse, und bis zu 1000 Jahre alte

Olivenbäume säumen die meisten Fairways.

Keine Neubauten weit und breit.

Absolute Ruhe begleitet den Golfer. Manager

Kristoff Both ist besonders stolz

auf das gerade eröffnete Halfwayhouse,

an dem sich die internationale Golferschar

mit hausgemachten Tapas für die

nächsten Bahnen stärken kann.

Lange Abschläge und lange Fairwayhits

sind hier durchaus angesagt,

denn manch ein Par 4 zählt gute 400 Meter

und viele Bahnen gehen leicht bergauf.

Entspannung findet man in jedem

Fall auf der Clubterrasse mit ihrem herrlichen

Meerblick und der vorzüglichen

und preiswerten Küche.


Tiefe Bunker,

tricky Grüns

Zehn Jahre Son Gual

MALLORCA

Vom Highlight im Norden der Insel geht

es runter zum anderen golferischen

Highlight: Abschlag auf Son Gual. Dieser

Platz des deutschen Fensterfabrikanten

aus Franken, Adam Pamer, zählt ebenso

wie Alcanada zu den golferischen Aushängeschildern

der Insel und zu den besten

Plätzen Europas. Und das an einem

Standort, der nicht gerade zu den malerischsten

der Insel zählt. Unweit des Flughafens

hat der deutsche Architekt Thomas

Himmel ein Layout geschaffen, das

Maßstäbe setzt. Perfekt manikürte Fairways,

tiefe Bunker sowie großzügig dimensionierte

und tricky ondulierte Grüns

lassen die Runde unvergesslich werden.

Auch Durchschnittsgolfer kommen hier

auf Erfolgserlebnisse, sollten aber nicht

mit zu wenig Bällen auf die Runde gehen.

mes.com).

Adlerhorst-

Abschläge

Golf Son Termes

In den Hügeln zwischen Palma sowie

Valdemossa, unweit von Sollèr versteckt

sich der Bergziegenplatz Golf Son Termes,

der mit seiner abgeschiedenen und

Die Bahnen ziehen sich um den Palacio

eines einstigen Kaffeehändlers, der

sich vor 90 Jahren aus Liebeskummer

das Leben genommen hatte. Jetzt im

Oktober ist der Golf-Kurs Son Gual zehn

Jahre alt und Inhaber Adam Pamer erinnert

sich: „Hätte der damalige Gutsbesitzer

sich nicht das Leben genommen,

würde es den Platz nicht geben.“

Auch kulinarisch setzt Son Gual Zeichen.

Chefkoch José Miguel Cano ist seit

sieben Jahren Garant für eine äußerst

meditativ ruhigen Lage sowie den unvergesslichen

Adlerhorst-Abschlägen

jede Runde zum Erlebnis macht. Das

Layout führt die Bahnen über beeindruckende

Schluchten und serviert bei klarer

Sicht Weitblicke bis zur Kathedrale

von Palma. Besonderheit: Hier am Gebirgsrand

und auf dem Platz leben hunderte

von wilden Ziegen. Insidertipp:

Fragen Sie nach den versteckt liegenden

weißen Abschlägen. Dann gibt es noch

mehr Aha-Erlebnissse (www.golfsonter-

kreative mediterrane Küche. Gegrillte

Fischgerichte und unzählige Tapasvariationen

wetteifern um die Gunst der Golfer.

Sehr empfehlenswert sind auch die

Pastagerichte. Unser Tipp: Die Spaghetti

mit Gambas und Chilli probieren.

Anläßlich des zehnjähriges Geburtstages

spendiert Manager Andreas Pamer

den WESERGOLF-Lesern zweimal zwei

Greenfees mit Buggy (siehe unser Preisausschreiben

auf Seite 50).

MEERESERINNERUNGEN

Wenn der Herbst schon langsam einzieht, die Tage kürzer werden und es kühl und grau wird …

Dann schnell die Koffer gepackt und ab in die Sonne, die Seele ein paar Tage baumeln lassen, eine Runde bei angenehmen Temperaturen Golf spielen und königlich

im Spa entspannen. Buchen Sie unsere neugestalteten Superior Doppelzimmer schon ab* 112,- € pro Person. *01.11.2017-28.02.2018

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35


MALLORCA

Genuss auf Bahn 3

18-Loch-Anlage von Vall d’Or

Im Südosten bietet Mallorca eine Fülle

von kleinen Hafenorten mit angenehmer

Infrastruktur, wenigen Bettenburgen,

urigen Restaurants und herrlichen Fincas

im Hinterland. Golfer finden im nicht

so überlaufenen Teil der Insel paradiesische

Bahnen für spannende Runden.

Im kleinen Hafen von Cala Serena

hat sich dabei der neue Robinson Club

Cala Serena als Basis für ein (golf-)sportliches

Publikum etabliert. Golfer haben

die herausragende 18-Loch-Anlage von

Vall d’Or nur wenige Kilometer entfernt.

Mit einem sicheren Schwung reduzieren

sich die Probleme auf dem Course von

Vall d‘or, denn dieser bergige Platz hat

es in sich. Gleich die ersten drei Bahnen

führen zum höchsten Punkt und zu entspannenden

Ausblicken auf die Küste

mit den Buchten von Cala Serena und

Portocolom. Viele Abschlagpositionen

liegen adlerhorstmäßig hoch über dem

Fairway und lassen den Drive zu neuen

persönlichen Rekorden fliegen (vorausgesetzt,

der Ball landet auf dem Fairway).

So ist denn auch das Par 5 der Bahn 3 fast

allein das Greenfee wert. Wenn auch der

Anstieg hinauf die Kondition fordert, die

spielerischen Erlebnisse lassen das alles

schnell vergessen. Wenn der Anstieg zur

18 geschafft ist, geht der Blick der Golfer

sehnsüchtig zum 19. Loch, zum grandiosen

Clubhaus, das für seine Terrasse

und die unbeschreiblichen Aussichten

auf Berge und Mittelmeer berühmt ist

(www.valldorgolfclub.com).

Großzügige

Landezonen

Golf Park Puntiro

36

Jack Nicklas ist berühmt für sein Golfplatzdesign,

das in jedem Fall viel Spaß

am Spiel garantiert. Das erleben Golfer

hautnah beim Golf Park Puntiro, der im

Süden der Insel unweit des Flughafens

auf die im Parkland-Stil designten Bahnen

lockt.

Der Platz wirkt auf den ersten Blick

recht unproblematisch, fast leicht. Die

Landezonen auf den Fairways sind meist

großzügig geplant, lassen auch verzogenen

Drives genügend Platz zum Ausrollen.

Aber beim zweiten Blick tauchen

dann die sehr tiefen Bunker auf, und auf

den oft höher gelegenen und ondulierten

Grüns muss man dann beim Putten

viel Gefühl beweisen. Der mediterrane

Pflanzenbewuchs aus Pinien, wilden Olivenbäumen,

Johannisbrotbäumen und

Mastixsträuchen wurde belassen und

entsprechend gepflegt, um dem Spieler

die natürliche Umgebung der Insel

zu bewahren. Diese Tatsache sowie das

Fehlen von Gebäuden entlang des gesamten

Parcours erlauben dem Spieler,

sich ganz auf sein Spiel zu konzentrieren.

Sollte man seinen Mallorca-Urlaub

mit einem Spätflug beenden, lässt sich

hier am Abreisetag noch gemütlich eine

Runde spielen.


Turnier auf Top-Plätzen

Lindner „Mallorca Golf Trophy

MALLORCA

Die beliebte Lindner „Mallorca Golf Trophy“ geht in die 5.

Runde und findet vom 30. November bis 3. Dezember auf den

Top-Plätzen Golf Son Gual und Real Golf Bendinat statt. Es

locken an drei Tagen fantastische Stimmung, Gourmet-Einlagen

und interessante Preise. Ganz nach dem Motto „Golfen

auf Mallorca macht Spaß“ werden die Spieler kulinarisch mit

Landesspezialitäten und spielerisch mit zwei fantastischen,

nicht vorgabewirksamen Turniertagen verwöhnt. Drei Übernachtungen

im Lindner-Hotel, Greenfees, Shuttle, Abendessen

und Gala-Dinner gehören zu diesem Golf-Paket für 659

Euro pro Person im Doppelzimmer (www.lindnerhotels.com).

Mallorquinisches

Ambiente

Unterkünfte direkt am Golfplatz

Wohnen am Golfplatz – dafür bieten sich im Südwesten der

Insel das am Golfplatz Bendinat gelegene Lindner Golf & Wellnes

Resort in Portals Nous und das direkt am Andratx-Platz

liegende Steigenberger Golfhotel in Camp de Mar an. Das

Steigenberger Hotel erstrahlt seit Monaten in neuem Glanz,

denn die Zimmer des Fünf-Sterne-Hauses präsentieren sich

jetzt moderner und lichtdurchflutet. Die Gäste erwarten in den

ebenfalls neu designten Restaurants mediterrane Köstlichkeiten.

Ein Highlight ist die neu konzipierte Restaurant-Terrasse,

die beim Frühstück oder beim Abendmenü Golfplatzblick bietet.

Das gesamte Ambiente des Resorts orientiert sich an der

Ausstrahlung eines alten mallorquinischen Herrenhauses mit

authentischen Linien, Materialien und Details. Die 162 Deluxe

Zimmer und zwei Mallorca Suiten sind alle mit großzügigen

Balkonen und Terrassen ausgestattet. Vom Hauptrestaurant

„Mediterránea“ über das landestypische Restaurant „El

Mallorquin“ mit spanischen Spezialitäten & Tapas bis hin zur

Poolbar ist hier für kulinarische Abwechslung gesorgt (www.

steigenberger.com).

Golfer haben vom Hotel aus viele Topplätze in wenigen

Fahrminuten entfernt. Ob T-Golf-Poniente, Bendinat oder Son

Gual – Abwechslung ist garantiert.

Rund um das Steigenberger Hotel schlängelt sich der Golfplatz

von Andratx, der nach vielen Investitionen wieder in der

Liga der guten Plätze Mallorca mitspielen kann. Die teils sehr

anspruchsvollen Bahnen ziehen sich durch die Hügellandschaft

von Camp de Mar und sollten am besten mit dem Cart

bewältigt werden (www.golfdeandratx.com).

37


MALLORCA

„Weniger

ist mehr“

Juan Schmidt Colls Erfolgsrezept ist

das Training direkt auf dem Golfplatz

Juan Schmidt Coll ist einer der bekanntesten Golfpros auf

Mallorca. Der Deutsch-Spanier trainiert seine Probanden

möglichst direkt auf dem Golfplatz von Son Termes oder

auf den Golf Park Puntíro. „Weniger“ – das bedeutet bei dem

viersprachigen Pro, dem Schüler mehr Sicherheit vermitteln

mit weniger Schwungradius.

Seine Devise: „Weniger ist mehr“. Das bedeutet bei dem

viersprachigen Pro, ein Plus an Sicherheit zu vermitteln. Sein

Erfolgsrezept: Ein geringerer Schwungradius. Der wirke wahre

Wunder im Training. „Gerade für Golfer im Anfängerbereich,

aber auch für Spieler, die sich mal in einer Schwungkrise

befinden, bringt die Reduzierung auf die halbierte Bewegung

ein Aha-Erlebnis“, berichtet der erfahrene Trainer. Die Golfer

staunen, wie weit sie mit einem ruhigen halben Schwung und

dem daraus folgenden soliden Impact den Ball schlagen. Kontrolle

lautet das Zauberwort. Auf der kurzen Strecke – etwa

von 9 bis 3 Uhr – ist es leicht, die Kontrolle über den Schläger

und den Treffmoment zu behalten. Juans besonderer Tipp:

„Genießen Sie diesen Ballkontakt und versuchen Sie nach

dem Treffmoment über einen zweiten imaginären Ball Richtung

Ziel zu schwingen.“

Wer auf dieser kurzen Schwungstrecke den Schläger dann

immer besser beherrscht, könne natürlich den Schwungradius

erweitern, so der Pro. Viele Golfer genießen auch nach dem

JUAN SCHMIDT COLL UNTERRICHTET SEINE SCHÜLER DIREKT AM ORT DES

GESCHEHENS: AUF DEM GOLFPLATZ.

Training weiterhin diesen kurzen Schwung (gefühlter, kräftiger

Chip), die erstaunlichen Weiten und insbesondere das

deutlich reduzierte Risiko, dass die Kugel unkontrollierbar

abdriftet.

Wie entspannt die Spieler mit dieser Schwungidee über

den Fairways kommen, erleben sie bei Juan Schmidt Coll in

realen Situationen auf dem Platz. Und der Golfer erfährt hautnah,

dass weniger Power und mehr Kontrolle zu eindeutig besseren

Ergebnissen führen. (WS)


38

Kraft ohne Kontrolle kann auf

dem Platz zum Abdriften des

Balls führen. Sicherheit und

trotzdem Weite erfährt der

Spieler bei einem Schwungradius

von etwa 9 bis 3 auf

der imaginären Uhr.

So gelingt der kontrollierte

Schlag: Die Hände sind im

Treffmoment vor dem Ball.

Wichtig ist der Ball-Boden-

Kontakt. Getroffen wird dabei

stets in der Abwärtsbewegung

des Schlägers.

Genießen Sie den satten Ballkontakt

und schwingen nach

dem Treffmoment knapp über

dem Rasen weiter durch –

und zwar so, als ob sie einen

zweiten imaginären Ball treffen

wollen.

Halten Sie das Dreieck zwischen

Armen und Schultern

bis in die Zielrichtung. Nun

haben Sie alles richtig gemacht.

Der Ball wird bei diesem

gefühlten, kräftigen Chip

erstaunlich weit fliegen.


MALLORCA

TOP 100

GOLF COURSES IN

CONTINENTAL

EUROPE

2016

WWW.SON-GUAL.COM

39


REGIONAL

Favoriten setzten sich durch

Achim: 130 Teilnehmer spielten Clubmeisterschaft

DIE MEISTER UND PLATZIERTEN DER CLUBMEISTERSCHAFTEN IN ACHIM.

FOTO: RONALD BAGINSKI

Guter Zweck

FOTO: NIKLAS KRUG

Die Beteiligung konnte sich sehen

lassen. Fast 130 Golferinnen und

Golfer spielten um die Clubmeisterschaft

in Achim. Das Turnier ist der

sportliche Höhepunkt des Jahres. Über

drei Tage wurden in den jeweiligen

Klassen – Damen, Herren und Jugend,

unterteilt in Brutto und Netto – die besten

Golfer des Clubs ermittelt.

Bei den Herren gingen mit Juho Pietikäinen

(2016), Ralph Kamberg (2015)

und Arne Fieweger (2014), die Clubmeister

der vergangenen drei Jahre an

den Start. Bei den Damen trat die gesamte

Regionalligamannschaft an, darunter

auch Titelverteidigerin Mara Aumund.

An allen Tagen und besonders am Finaltag

verfolgten viele Interessierte das

Geschehen über ein eigens eingerichtetes

Livescoring im Clubhaus, zuhause

am PC oder am Smartphone sowie direkt

auf dem Platz. Nach wochenlangen

Regenfällen trug das außergewöhnlich

gute Wetter zur Motivation und Freude

aller Teilnehmer bei.

Bei den Herren konnte sich Juho

Pietikäinen – wie bereits im Vorjahr –

durchsetzen. Der Finne spielte wie ein

Uhrwerk und ließ seine Verfolger nie

ernsthaft an sich herankommen. Bei den

Damen konnte sich ebenfalls zum wiederholten

Male Mara Aumund den Titel

der Damen und der Jugend sichern und

hatte gleich zweimal Grund zur Freude.

Beim 4. nordwestdeutschen Immobilien Golf

Cup des BFW Niedersachsen/Bremen bewiesen

rund 80 Golfer ihren Sportsgeist auf

den Weiten des Achimer Golfclubs. Die anschließende

Abendveranstaltung stand ganz

im Zeichen des guten Zwecks. Im Rahmen

einer großen Tombola mit rund 90 Sachpreisen

wurden insgesamt 2.160 Euro erzielt.

Den gesamten Betrag ließ der BFW der

Bremer Stiftung „Gib Bildung eine Chance“

zukommen. „Nachwuchsförderung ist auch

bei uns ein aktuelles Thema. Umso wichtiger

sind gemeinnützige Organisationen wie die

Bremer Stiftung ,Gib Bildung eine Chance',

die Bildung von Kindern und Jugendlichen

intensiv fördern“, so David Huber, Geschäftsführer

des BFW Niedersachsen/Bremen.

Entscheidung auf den Schlusslöchern

Clubmeisterschaften 2017 im Golfclub am Meer

40

Drei Runden über 18 Löcher, zwei für

die Spieler anstrengende Tage bei guten

Witterungs- und Platzbedingungen – das

waren sie die Clubmeisterschaften 2017

im Golfclub am Meer. Neu in diesem

Jahr: Die Anpassung der Altersklassen

an das Wettkampfsystem des Deutschen

Golf Verbandes. So wurde aus den Jungsenioren

die Altersklasse AK 30 und die

Senioren traten in den Altersklassen AK

50 und AK 65, jeweils aufgeteilt nach

Damen und Herren, an.

Mit 84 aktiven Teilnehmern war es

gelungen, ein in fast allen Altersklassen

gut besetztes Feld an den Start zu

bringen. Besonders hervorzuheben ist

die Teilnahme einiger Spieler in der

Wertungsklasse B, Spieler mit einer

EGA-Vorgabe zwischen -24,5 und -45.

Während alle anderen Teilnehmer ein

Brutto-Zählspiel absolvierten, wurden

SPIELTEN NACH DEM NEUEN WETTKAMPFSYSTEM DES DGV UM DIE TITEL: MEISTER UND PLATZIERTE VOM

CLUB AM MEER.

deren Leistungen nach Stableford gewertet.

Den Titel „Clubmeister Damen

2017“ erspielte sich souverän Anne-Kristin

Gerlach mit 34 Schlägen Vorsprung

auf ihre Verfolgerin. Bei den Herren fiel

die Entscheidung erst auf den letzten

beiden Löchern. Die Spielleitung bereitete

bereits ein Stechen über die Bahnen

10, 17, 18 nach „Sudden Death“ vor, da

konnte Phil Stolle mit zwei sehr gut gespielten

letzten Bahnen den Titel „Clubmeister

Herren 2017“ sichern. Eine tolle

Leistung auch vom neuen Vizemeister

Nils Vogel: sein Ergebnis der zweiten

Runde (vier Schläge unter Par) hat den

Kampf richtig spannend gemacht.


Neue Namen auf der Siegerliste

Bremerhaven: Clubmeisterschaften 2017 /Ausbau der Golfanlage

REGIONAL

Pünktlich zu den Clubmeisterschaften

2017 meldete sich der Sommer

zurück und die Greenkeeper präsentierten

den Platz des Golfclub Bremerhaven

in hervorragendem Zustand.

32 Spieler und Spielerinnen starteten

hochmotiviert in die Runde, zumal beide

Clubmeister aus 2016 nicht mit am Start

waren.

Nach der ersten Runde lagen bei den

Damen vier Spielerinnen vom Ergebnis

dicht beieinander. Annette Schmidt

konnte sich aber einen Vorsprung von

fünf Schlägen sichern, gefolgt von Ute

Hagenah und Gisela Lange.

Auf den zweiten 18 Löchern konnte

nach 9 Löchern der Vorsprung nicht

ausgebaut werden, da sowohl Annette

Schmidt als auch Ute Hagenah eine 39

spielten. Aber Annette Schmidt spielte

konzentriert weiter und baute bis zum

18. Loch den Vorsprung deutlich aus.

Am 18. Loch wurde es nochmal spannend,

als Annette Schmidt zweimal das

Inselgrün verpasste und den Ball ins

Wasser schlug. Doch der Sieg war ihr am

Ende nicht mehr zu nehmen.

Bei den Herren gingen mit Jens Nickel

und Andreas Remmel zwei Spieler

als Favoriten in die Clubmeisterschaft,

DIE NEUEN TITELTRÄGER UND PLATZIERTEN BEIM GOLFCLUB BREMERHAVEN.

gefolgt von Jens Rosenbusch, Werner

Siek, Marc Brandt und Oliver Gutschmidt.

Andreas Remmel spielte auf

den ersten 18 Löchern mit einer 71 die

beste Turnierrunde und baute frühzeitig

einen großen Vorsprung von zehn Schlägen

auf Oliver Gutschmidt und elf Schläge

auf Jens Nickel und Werner Siek aus.

Auf den zweiten 18 gab es hinter Andreas

Remmel noch Verschiebungen,

sodass Jens Rosenbusch mit zehn Schlägen

und Jens Nickel mit zwölf Schlägen

Rückstand in die Abschlussrunde

gingen. Werner Siek gelang mit einer

75 noch eine Tagesbestrunde, allerdings

reichte es am Ende nur für Platz 3, hinter

Jens Nickel und dem neuen Clubmeister

Andreas Remmel, der mit seinem Abschlag

auf dem 18. Loch (30cm an den

Stock aus 135m Entfernung) seinen besten

Schlag im Turnier zeigte.

Besonders erfreut sind die Clubmitglieder,

das der Ausbau der Golfanlage

auf 18 Loch zügig vorangeht. Der erfahrene

Golfplatzbauer Brehmer & Kooistra

aus Schleswig- Holstein, der auch u.a.

beim Bau von Fleesensee oder Golf Valley

mitgewirkt hat, ist beim Ausbau der

letzten sieben Bahnen aktiv. Managerin

Andrea Krückeberg ist optimistisch, dass

die Eröffnung im Frühjahr 2018 gehalten

werden kann.

Toller Gruppensieg

Bremer Schweiz: Kein Aufstieg, aber ein zufriedenes Team

DAS AK50-TEAM DER BREMER SCHWEIZ MIT

MANFRED GÖRLACH, DR. GERD TORMANN,

RALPH BRÜNING, DIETER FRANKE, KARL HANS

HÜBNER UND WOLFGANG BLANKE.

Die Clubmannschaft AK50 der Bremer

Schweiz war bei den Mannschaftsmeisterschaften

des GVNB angetreten. Austragungsort

war der Golfpark Wagenfeld

in der Nähe von Diepholz. Es traten

zwölf Mannschaften aus Niedersachsen

und Bremen an. Drei Mannschaften

konnten ab- oder aufsteigen.

Am 1. Spieltag mussten je Mannschaft

drei Doppel nach klassischer

Form im Zählspiel antreten. Hier konnte

das Team der Bremer Schweiz nach

Streichung eines Doppels den 4. Platz

erreichen. Mit nur einem Schlag lag das

Team hinter dem 3. Platz, was für die

Einzel am Sonntag hoffen ließ.

Am 2. Spieltag erfolgten die Einzel

auch im Zählspielmodus. Hier konnte

nach Streichung der schlechtesten

Runde der 6. Platz erreicht werden. Mit

einer moderaten Leistung des Teams

konnte damit ein guter Mittelplatz belegt

werden. Leider fehlten die herausragenden

Ergebnisse, die einen Aufstieg

ermöglicht hätten. So war weder

der Aufstieg noch der Abstieg nach

Auswertung des Gesamtergebnisses

möglich.

Der Captain Wolfgang Blanke und

das Team waren trotzdem mit dem Ergebnis

und vor allem mit dem gemeinsam

verbrachten Wochenende sehr zufrieden.

Die Saison der Clubmannschaft in

Kürze: In erster Linie gab es eine tolle

geschlossene Mannschaftsleistung, die

am Ende zum überraschenden Gruppensieg

führte. Als Außenseiter in die Saison

gestartet, Favoriten waren Club zur

Vahr 2 und GC Wilhelmshaven, konnte

sich die Bremer Schweiz immer mehr in

den Vordergrund spielen. Nach zwei gewonnenen

Spieltagen in Bremerhaven

und Lilienthal, einem zweiten Platz in

Garlstedt und zwei dritten Plätze in Wilhelmshaven

und der Bremer Schweiz,

reichte es am Ende tatsächlich zum

überraschenden Gruppensieg. Dennoch

verfehlte die Mannschaft den Aufstieg in

die Landesliga. (DF/PS)

41


REGIONAL

Favorit wird Meister

Deinster Mühle: Clubmeisterschaften und

Deluxxe Wine-Cup am 15. Oktober

Hohe Klint: Titel

für Scheer und

Mohr

DIE SIEGER UND PLATZIERTEN BEIM GOLFCLUB DEINSTER MÜHLE: TITELKÄMPFE BEI SOMMERWETTER.

Bei den erstmals über 36 Loch ausgetragenen

Clubmeisterschaften des KGC Hohe

Klint wurde bei Damen wie Herren ein

spannender Turnierverlauf geboten. Gerrit

Mohr wurde mit vier Schlägen Vorsprung

Clubmeister vor Frederick Müller und

Carsten Haake. Bei den Damen war die

Finalrunde ein bis zum Schluss spannendes

und enges Match, das von Beginn an fast

wie ein Lochspiel zwischen Sabine Scheer

und Nicola Derichs anmutete. Mit einem

Par 3 für beide auf der schweren 17 konnte

Sabine Scheer den minimalen Vorsprung

bis auf die 18 retten und wurde Clubmeisterin

vor Nicola Derichs und Ute Makurat.

Das Jahr 2017 brachte einige Neuerungen:

Zum ersten Mal gab es

einen Cut, der das Teilnehmerfeld

in Deinste um circa ein Viertel reduzierte.

Zudem spielten die Senioren erstmals

in den Gruppierungen AK50 und AK65.

Insgesamt waren 112 Teilnehmer angemeldet.

Bei den Herren führte Christopher

Rochel (0,3) erwartungsgemäß

das Feld mit 153 Schlägen an, gefolgt

von Rene Heidemann (5,3) und Hannes

Oltmann (4,8) mit jeweils 160 Zählern.

Die Finalrunde konnte zwar Marius

Schierwagen (4,9) für sich entscheiden

(73 Schläge), aber Rochel ließ sich den

Gesamtsieg mit 227 Schlägen nicht nehmen.

Geteilter Zweiter wurden Marius

Schierwagen, Sven Wehrt und Hannes

Oltmann mit jeweils 242 Schlägen.

Die Clubmeisterin der Damen 2017

heißt Lena Schuster, die über zwei Runden

176 Schläge benötigte. Die Clubmeisterschaft

der Senioren AK50 gewann

Peter Göhring (159) und bei der

AK65 war Dieter Schnoor mit 165 Zählern

der Gewinner. Bei den Seniorinnen

gewann Doris Rüdiger (178) und die Jugend

führte Victoria Unterstenhöfer an.

Der beliebte „Deluxxe Wine Cup“

an der Deinster Mühle findet Turnier am

15. Oktober statt. Anmeldungen unter

04149 / 925112.

GolfRange: Par-Runden und ein Hole in One

Clubmeisterschaften enden mit drei neuen Titelträgern

42

Drei neue Clubmeister, zwei Even-Par-

Runden und ein Hole-in-One – die Clubmeisterschaften

der GolfRange Bremen

hatten dieses Jahr viel zu bieten. Bei

sommerlichen Temperaturen kämpften

über 80 Teilnehmer um die Titel der jeweiligen

Konkurrenzen.

Alexandra Godde ist erstmalig Clubmeisterin

geworden. Dabei musste sie

nach ihrer ersten Runde noch ganze

fünf Schläge auf die bis dahin führende

Constanze Maier-Buck aufholen. Udo

Heitmann wollte seinen Titel bei den Senioren

verteidigen, am Ende setzte sich

aber Wilhelm Hannak klar mit sechs

Schlägen Vorsprung durch und sicherte

sich ungefährdet den Titel „Clubmeister

Senioren 2017“. Bereits in der ersten

Runde mit +11 legte Wilhelm Hannak

den Grundstein für den Erfolg und spielte

den Sieg sicher nach Hause. Hans-

DIE TITELTRÄGER DER GOLFRANGE BREMEN: (V.L.) HANS-JOACHIM DECKER, WILHELM HANNAK, OLIVER

RICHTER, MICHAEL OHLMS, ALEXANDRA GODDE UND CONSTANZE MAIER-BUCK.

Joachim Decker folgte ihm mit sehr konstanten

Runden von +18 / +16 und wurde

verdient Vize-Clubmeister. „Das sportliche

Niveau steigt von Jahr zu Jahr“,

sagte Anlagenleiter David Müller bei

der Siegerehrung. Kein Wunder, denn

zwei Par-Runden bei den Clubmeisterschaften

gab es noch nie. Michael Ohlms

gelang dieses Kunststück. Mit insgesamt

200 (+8) Schlägen wurde er vor Oliver

Richter (+24) verdient Clubmeister der

Herrenkonkurrenz. Sein erstes Hole in

One, und das bei den Clubmeisterschaften,

gelang Jochen Biganzoli. An Bahn

6, ein Par 3 mit 144 Metern, rollte sein

Ball mit dem ersten Schlag ins Loch.


REGIONAL

Spannendes Stechen / Eröffnung des Trainings-Centers

Gut Hainmühlen: Tobias Meyer entscheidet Clubmeisterschaft für sich

Der neue Clubmeister beim Golfclub

Gut Hainmühlen heißt Tobias

Meyer. Er konnte sich in einem

spannenden Stechen gegen Altmeister

Robert Bittorf durchsetzen.

Es hieß Gleichstand nach drei gespielten

Runden zwischen Robert Bittorf

und Tobias Meyer. Ein Stechen musste

die Entscheidung bringen. Auf der Bahn

10 wurde aufgeteet und begleitet von

zahlreichen Zuschauern ging es los. Robert

verzog seinen Abschlag und hatte

so keine Möglichkeit, mit dem zweiten

Schlag das Grün zu erreichen. Tobi dagegen

hatte keine Probleme mit der

Länge, lag allerdings mit dem zweiten

Schlag nur an der Grünkante. Robert

konnte seinen dritten Schlag gewohnt

souverän an den Flaggenstock legen

und würde wohl Par spielen. Aber dann

DIE NEUEN TITELTRÄGER BEIM GOLFCLUB GUT

HAINMÜHLEN.

hatte Tobias Meyer einen Wahnsinns-

Birdie-Putt aus rund 15 Metern gelocht

und die Partie entschieden. Die Zuschauer

waren begeistert.

Mit besonderen Angeboten macht

Hainmühlen zu seinem 25-jährigen Jubiläum

im kommenden Jahr aufmerksam.

Wer sich jetzt für eine Mitgliedschaft bei

Golf Gut Hainmühlen entscheidet, spielt

bis Ende 2017 beitragsfrei und zahlt im

Jahr 2018 ab Januar einen Beitrag von

39 Euro pro Monat. Managerin Sandra

Lampe: „Das ist unsere Jubi-Mitgliedschaft

zur Feier des 25-jährigen Bestehens

des Golfclubs in 2018.“ Neben

dem Platz in Hainmühlen können die

Mitglieder auch die Plätze der Golfclubs

in Achim, Oberneuland und Buxtehude

kostenlos spielen.

Ab sofort ist auch das neue Trainings-Center

in Hainmühlen eröffnet.

Das Team von Simon Fisher schaut sich

den Schwung per Flightscope-Analyse

genau an und berät anschließend über

sinnvolle Trainingsmöglichkeiten. Auch

für das Schlägerfitting ist das Trainingscenter

bestens gerüstet.

Mit Hole in One

zum Titel

Entscheidung am letzten

Loch und ein Hole in One

Die Clubmeisterschaften beim Golfclub

Hude hatten in diesem Jahr eine Premiere.

Zum ersten Mal wurde auch auf dem

öffentlichen 9-Loch-Platz, dem Weserplatz,

eine Clubmeisterschaft über 3 mal

9 Loch ausgespielt. Als 1. Clubmeister

auf diesem Platz behauptete sich Mathias

Hilgen.

Bei den Seniorinnen verteidigte Annegret

Ebsen den Titel mit 174 Schlägen

nach zwei Runden. Einen beeindruckenden

Abschlag spielte sie an Bahn 15: Ihr

gelang ein Hole in One auf 148 Meter.

Bei den Senioren punktete Theo Mehrtens

mit zwei großartigen Runden von

81 und 77.

Zwei Damen lieferten sich ein Kopf

an Kopf-Rennen mit schlaggleichen

Runden. Am Schlusstag hatte dann Meike,

Siegerin in 2008 und 2015, den besseren

Score und siegte mit gesamt 266

Schlägen nach drei Runden vor Marion

Vollbrecht, der Clubmeisterin 2016,

die 269 Schläge spielte. Bei den Herren

DIE MEISTER UND PLATZIERTEN ERLEBTEN IN HUDE

INTERESSANTE MEISTERSCHAFTEN.

siegte Sebastian Zander mit 229 Schlägen

nach drei Runden.

Der „heiße Atem“ der jungen Wilden

Entscheidung am letzten Loch und ein Hole in One

DIE TITELTRÄGER BEIM GOLFCLUB LESMONA: (V.L.)

MARC GÖRLICH, ERIKA SCHONDORF, JOGI VESPER,

SYLVIA HILBERS, ASTRID WENDT..

Bei der Clubmeisterschaft im Golfclub

Lesmona hatten sich die jungen Spieler

vorgenommen, aus dem Schatten der erfahrenen

Golfer zu treten. 60 Spieler traten

über zwei 18-Loch-Runden gegeneinander

an.

Bei den Herren kamen der mehrfache

Meister Jogi Vesper sowie die

Youngster Marc Görlich und Anton Knor

mit den besten Ergebnissen in die letzte

Spielgruppe. Jogi Vesper hatte dabei

einen Vorsprung von sechs Schlägen

auf Marc und acht Schlägen auf Anton.

In der Finalrunde setzten die beiden

Youngster Jogi Vesper mit ihrem starken

Spiel unter Druck. Und so schmolz

der Vorsprung. Auf den hinteren neun

Bahnen konnte Jogi sich auf seine Erfahrung

verlassen. Und nachdem er an

der Bahn 12 einen Putt aus acht Metern

zum Birdie lochen konnte, brachte er

das Spiel sicher ins Clubhaus. Zweiter

wurde Marc Görlich vor Anton Knor.

Jogi Vesper freute sich in seiner Bruttorede,

dass er sich das „Black-Jacket“ des

Clubmeisters noch einmal überziehen

konnte. Insbesondere, weil er den „heißen

Atem“ der jungen Wilden hautnah

gespürt hatte.

Bei den Damen setzte sich Erika

Schondorf mit einem Schlag Vorsprung

auf Sylvia Hilbers als Clubmeisterin

durch. Dritte wurde bei den Damen die

Vorjahresmeisterin Astrid Wendt, die

ihrer Nachfolgerin in das „Black-Jacket“

der Clubmeisterin half.

43


REGIONAL

Meisterschaft mit Generationswechsel

Golfclub Lilienthal: Clubmeisterschaft und Ausbau auf 18 Loch

Lag am ersten Tag der Clubmeisterschaft

des Golfclub Lilienthal bei

den Damen noch Angelika Böttjer

mit drei Schlägen Vorsprung vorn, musste

sie die schlaggleich auf dem zweiten

Platz liegenden Spielerinnen Regina

Laux und Carola Majewski in einem packenden

Finish noch vorbeiziehen lassen.

Letztendlich war Loch 18 entscheidend.

Regina Laux, die schon am Tag

vorher mit einem Hole in One vorgelegt

hatte, bewies auch hier die besseren

Nerven und lochte trotz eines Bunkerschlags

direkt vor dem Grün mit einem

weiteren guten Annäherungschip und

dem sicheren Putt mit zwei Schlägen

Vorsprung ein, den die letztjährige

Clubmeisterin Carola Marie Majewski

dann in gewohnt sportlicher Manier abschließend

so dokumentierte: „Auch

wenn man 17 Löcher denkt, man packt

es, abgerechnet wird zum Schluss und

Kompliment an die Siegerin, die guten

DIE TITELTRÄGER LOUIS VON STUTTERHEIM UND

REGINA LAUX.

Nerven hatte ich sonst auch.“ Einen

Wechsel gab es bei den Herren, denn

Jendrik Cordes konnte seinen Vorjahresgewinn

der Clubmeisterschaft nicht

ganz ins Ziel bringen, dieses Mal hatte

Louis von Stutterheim mit drei Schlägen

vor das Glück des Tüchtigen. Insofern

bewahrheitetet sich die Aussage des

Clubmeisters 2015, Dr. Achim von Stutterheim,

der seinerzeit schon befürchtete:

„Das ist wohl das letzte Mal, dass wir

Alten die Jungen noch im Zaum halten“.

So errang der 19 Jahre alte Louis von

Stutterheim vor Jendrik Cordes und Vater

Achim von Stutterheim erstmals den

Titel des Clubsiegers.

Eine strahlende Clubpräsidentin Gisela

Keßler freute sich in ihrer Ansprache

vor allem bei den Siegern und Siegerinnen

und blickte aber vor allem auf

die kommende Saison. „Zwar werden

wir die Clubmeisterschaft noch auf den

alten Bahnen spielen aber uns erwartet

als Club eine Zukunft, die wir uns alle

noch gar nicht vorstellen können.“ Die

Golfer erfuhren zudem, dass der Ausbau

auf 18 Loch auf Hochtouren läuft und

gut im Zeitplan liegt.

Sieg im Endspurt

Oldenburger Land: Clubmeisterschaften

2017

44

Zum Auftakt starteten 36 Spieler um

den Titel der Clubmeisterschaften der

Damen und Herren beim Golfclub Oldenburger

Land. Am Samstag gingen

weitere 26 Spieler an den Start für die

Meisterschaft der Senioren und Seniorinnen.

Monika Dierig startete am ersten

Tag mit einem HCP von 13,9 und spielte

sich über alle drei Runden runter auf

ein HCP von 12,4. Auch Andreas Pensl

spielte hervorragende Runden und erreichte

einen Sprung von 25,1 auf 21,1.

Bei den Damen hatte Monika Dierig

die Nase vorn und ging als Clubmeisterin

vor Ingrid Straßburg und Monika

Dierig hervor. Mit nur einem Schlag

mehr als die Zweitplatzierte erlangte

Charlotte Lampe Platz drei.

Bei den Herren war es spannender: In

der dritten Runden lagen Roman Szemetat

und Philipp Pollmann gleich auf, erst

die letzten zwei Bahnen brachten die

Entscheidung. Roman Szemetat siegte

mit insgesamt 233 Schlägen vor Philipp

Pollmann mit 235 Schlägen. Auf Rang

drei platzierte sich Steffen Hennicke im

SPIELTEN NACH DEM NEUEN WETTKAMPFSYSTEM DES DGV UM DIE TITEL: MEISTER UND PLATZIERTE VOM

CLUB AM MEER.

Stechen vor Malte Bohn. Beide erreichten

240 Schläge über drei Runden.

Clubmeisterin der AK50 (Senioren)

über zwei Runden mit 173 Schlägen

wurde Gaby Ullrich vor Anja Swarovsky

(183 Schlägen) und Silke Ammermann

mit 185 Schlägen.

Uwe Noster legte eine gute erste

Runde hin, musste sich aber in der zweiten

Runde von Dr. Günther Voss geschlagen

geben. Mit fünf Schlägen Vorsprung

vor Uwe Noster siegte Dr. Günther Voss

mit 165 Schlägen. Platz drei belegte, mit

185 Schlägen, Jörg Swarovsky.

Beste Wetterbedingungen hatten die

Jugendlichen, um ihren Clubmeister

des Jahres 2017 zu ermitteln. Nachdem

der amtierende Jugend – Clubmeister

Leon Henke seinen Titel altersbedingt

nicht mehr verteidigen konnte, war klar,

dass eine neue Generation von Golfern

nachrücken musste. Clubmeister mit 89

Schlägen wurde Alexander Schramm.

Im Netto standen Jamiro Zimmermann,

Joris Strothoff und Ben Tönjes an der

Spitze. (BK)


Ball sogar aus dem Teich gespielt

Oldenburgischer: Spannung pur bei Clubmeisterschaften

REGIONAL

Das Fazit schon mal vorweg: Wer

dabei war, durfte nicht nur den

Sonnenschein genießen, sondern

kam mit neuen Erlebnissen und Erfahrungen

wieder ins Clubhaus zurück. Von

Superrunden bis hin zu starken Leistungseinbrüchen

war alles dabei. Die

Clubmeisterschaften beim Oldenburgischen

Golfclub lieferten wieder Spannung

pur. Der Ball lag oft an Stellen, von

denen mancher gar nicht wusste, dass

es sie gibt. Psychisch gesehen stellt das

Zählspiel in solchen Situationen immer

wieder eine Herausforderung dar. Dierk

Kars beispielsweise stellte sich seiner

Herausforderung, indem er Schuhe und

Strümpfe auszog und den Ball gekonnt

aus dem Teich schlug. Sehr zur Freude

des mitlaufenden Publikums natürlich.

Großer Andrang herrschte bei den

Herren – sie stellten 41 Spieler von insgesamt

56 Teilnehmern. Bei den Herren

gab es insgesamt 14 Unterspielungen.

Dagegen hielt sich die Begeisterung

der Damenwelt für die Kombination aus

Zählspiel und zwei Runden am ersten

Spieltag sehr in Grenzen: insgesamt waren

es 15 Teilnehmerinnen und es gab

drei Unterspielungen.

Die Ergebnisse der einzelnen Runden

wurden im Clubhaus ausgehängt,

so dass auch dort für alle Zuschauer und

Mitglieder die Spannung spürbar war:

Würde Tim Schnülle die guten Ergebnisse

der ersten beiden Runden fortsetzen?

Und würde Kimberley Sommer ihren

Vorsprung von drei Schlägen auf Isabelle

Hahn halten können? Während ein

Teil der Mitglieder die Flights auf ihren

Bahnen begleiteten, wartete der andere

Teil am Grün der Bahn 18 auf das Finale.

Verwöhnt wurden die Zuschauer dort

mit Getränken und Bratwurst.

Nachdem auch das Stechen bei den

AK30 Herren beendet war, versammelten

sich Spieler und Zuschauer im Clubhaus,

um dort an einer amüsanten Siegerehrung

teilzunehmen: Präsident Dr.

Gerd Pommer und Spielführerin Thekla

Schönknecht überreichten den Siegern

ihre „Pokale“.

Clubmeisterin wurde Isabelle Hahn

ISABELLE HAHN UND TIM SCHNÜLLE HOLTEN DIE

TITEL.

mit 244 Schlägen und Clubmeister Tim

Schnülle mit 229 Schlägen. Isabelle

Hahn holte auch den Titel der AK30 Damen

vor Nicole Ahlborn. Bei den AK30

Herren siegte Dennis Kropf vor Mikkel

Anderen.

Meistertitel nach fünf Extrabahnen

Sittensen: „Rosencup“ und Clubmeisterschaften

DER ROSENCUP: GÄSTE AUS 19 CLUBS GINGEN AN DEN START.

Mit sportlichem Ehrgeiz maßen

sich 60 motivierte Spieler bei den

Clubmeisterschaften der Damen

und Herren sowie in den Altersklassen

in Sittensen. Das Wetter zeigte sich von

seiner sonnigen Seite, der Platz sich in

hervorragendem Zustand.

Die Jugendlichen ließen den ersten

Tag in feucht-fröhlicher Runde ausklingen,

standen aber am Sonntag alle wieder

tapfer am Start. Alle Flights wurden

von einer großen Fangemeinde an Bahn

18 erwartet und bejubelt. Bei den Herren

AK50 kam es zu einem spannenden

Stechen: Jürgen Ehlen und Andreas

Ehrig mit jeweils 162 Schlägen mussten

nach „Sudden Death“ noch fünf Bahnen

spielen, bis Jürgen Ehlen als Sieger

feststand. Clubmeisterin wurde Ann-Kathrin

Beuch mit 159 Schlägen, Clubmeister

Flemming Ehlen mit 158 Schlägen.

Beide wurden jeweils auch noch Bruttosieger

bei den Juniorinnen bzw. Jugendlichen.

Traditionell richtete der Golfclub

Königshof Sittensen das weit über die

Region hinaus bekannte

und beliebte

Damenturnier

„Rosencup“ aus

– in diesem Jahr

bereits zum 15.

Mal. Nachdem Ladies

Captain Jutta

Bockelmann die

92 Damen – davon

54 Gäste aus

19 Clubs – begrüßt

hatte, ging es zum

Vierer Auswahldrive auf die Runde. Bei

der Siegerehrung auf der Clubterrasse

freuten sich die Platzierten über Überraschungen

und farbenfrohe Rosenstöcke.

Die Küche der Clubgastronomie „grüne

meile“ hatte mit einem „Italienischen

Potpourri“ Leckereien für jeden Geschmack

gezaubert.

Das sportliche Wettspiel „Königshofpokal“,

das als Zählspiel über 18 Löcher

ausgespielt wird, ist für viele schon das

Vorspiel der Clubmeisterschaften. Die

Voraussetzung, jede Bahn bis zum Einlochen

meistern zu müssen, spricht überwiegend

die „guten“ Spieler an, aber

auch Teilnehmer jenseits des Handicaps

36 schlugen sich tapfer.

Das angenehme Golfwetter wirkte

sich auf die Stimmung und auf die Ergebnisse

aus: immerhin elf Unterspielungen

waren zu verzeichnen. Im oberen Feld

fanden sich im Brutto die „üblichen Verdächtigen“,

aber im Netto zeigten auch

High-Handicapper, was sie draufhaben.

Die Geschwister Kaiser räumten mehrfach

ab. Saskia Hellmich konnte sich

das 4. Netto und 4. Brutto erspielen und

verbesserte sich von 10,5 auf 9,9 in den

begehrten einstelligen Handicapbereich

– was sie mit einem beherzten Bad im

Teich an Bahn 18 angemessen feierte.

45


REGIONAL

Den Titel verteidigt

Tietlingen: Clubmeisterschaften 2017

DIE TIETLINGER SIEGER UND PLATZIERTEN BEIM AUSTRIA CUP ZEIGTEN SICH IN DIRNDL UND LEDERHOSE.

Beim Golf Club Tietlingen gingen 73

Teilnehmer bei den Meisterschaften

an den Start.

Clubmeisterin wurde Marleen Kohn

vor Stella Reitz und Heidi Wolff-Lubczyk.

Seinen Titel aus 2016 verteidigte

Nils Brodersen erfolgreich und verwies

Jan Eggers und Philip Pfeiffer auf die

Plätze 2 und 3. Seniorinnen Clubmeisterin

wurde Heidi Wolff-Lubczyk vor

Gabriele Fischer und Dr. Stefanie Hahn.

Clubmeister der Senioren wurde Fred

Teuber vor Dieter Röder und Hans-Joachim

Pitz. Den Titel des Jugendclubmeisters

sicherte sich Marvin Okon.

Auch in diesem Jahr hatte es das Organisationsteam

des Audi-Autohauses

Winkelmann aus Soltau den Audi Quattro

Cup im Golf Club Tietlingen ausgetragen.

Mit Alexander Lauer und Nils

Brodersen setzten sich mit 41 Netto-,

als auch 41 Bruttopunkten zwei erfahrene

junge Golfer an die Spitze. Mit diesem

Sieg haben sich die beiden für das

Deutschlandfinale qualifiziert, das wieder

im Sport & Spa Resort A-Rosa Scharmützelsee

stattfindet. Beim Austria Cup

in Tietlingen wurden alle Teilnehmer

an zwei Stationen mit österreichischen

Köstlichkeiten versorgt. Rund 80 Spieler

kämpften um den Nettosieg. Am Ende

hatte Josip Pogledic in der Gesamtwertung

die Nase vorn. Zum Essen und zur

Siegerehrung erschienen die Damen im

Dirndl und die Herren schlüpften in die

Lederhose.

Präsidentencup wieder ins Leben gerufen

Syke: Clubräsident Caspar Willich lockt 100 Golfer mit tollen Preisen

46

ZUM JUGEND-FREUNDSCHAFTSSPIEL AUF DER SYKER ANLAGE TRAF SICH DER NACHWUCHS AUS DEN CLUBS

ACHIM, WORPSWEDE UND SYKE.

Es gab tolle Preise zu gewinnen und

auch das schöne Wetter lockte fast

100 Golfer an den Start zum Präsidentencup,

den der Syker Präsident

Caspar Willich wieder ins Leben gerufen

hat. Ein Highlight an diesem Tag waren

neben den Sonderpreisen Nearest to the

Pin, Longest Drive und Ball ins Gummiboot

die Herausforderungen bei Beat the

Pro und Crap-Ball.

Dabei konnte, wer wollte, gegen eine

kleine Spende für die Jugend gegen

Trainer Frank Göbel beim Beat the Pro

antreten oder drei Luftbälle kaufen und

versuchen, die Bälle in die verkleinerte

Öffnung eines Müllcontainers zu schießen.

So wurde die stolze Summe von

1.570 Euro für die Jugend eingenommen.

Im Brutto siegten Arne Klöcker und

Ilona Kahrels. Die jeweiligen Nettoklassen

gewannen Christian Ulrich, Heinz

Lohmann und Manfred Nelke.

Begeistert waren auch die 19 Spieler

aus den Golfclubs Achim, Worpswede

und Syke, die beim Jugend-Freundschaftsspiel

zusammenkamen. Bei bestem

Wetter gingen die Kids auf eine

9 Loch-Runde und spielten ein Texas

Scramble als 3er oder 4er Team.

Im 1. Netto siegte das ´Team mit

Marc Frederik Weidlich aus dem Golfclub

Achim, Anna-Lena Miebach aus

dem Golfclub Worpswed und Dexter

Steven Busch aus dem Golfclub Syke.

Platz 2 holten Kerstin Kleemann (Syke),

Lennart Hause (Achim) und Laura Sophie

Hagenbrock (Syke). Das 3. Netto

ging an Andris Dzenis (Syke), Sophie

Drewes (Achim) und Thorge Dammann

(Worpswede).


Sensationsrunden in Vechta

Einstelliges Handicap bei Clubmeisterschaften erspielt

REGIONAL

Mit sensationellen 83 Teilnehmern

starteten die Meisterschaften

im Golfclub Vechta-Welpe. Und

ein Clubgolfer spielte Sensationsrunden.

Nachdem in den letzten Jahren das

Wetter immer wieder zu Spielunterbrechungen

und abgebrochenen Runden

geführt hatte, waren die Vorzeichen in

diesem Jahr sehr gut. Das gesamte Feld

startete auf einem hervorragend gepflegten

Golfplatz. So ließen auch die

ersten Unterspielungen nicht auf sich

warten. Hierzu trug auch das besondere

Ambiente am Grün 18 bei. Zuschauer

säumten das Grün, Kaffee, Kuchen, leckere

Kleinigkeiten vom Grill und kalte

Getränke rundeten das Angebot an beiden

Tagen ab.

Sensationelle Runden drehte Leon

Dödtmann bei den Jugend-Meisterschafen

und erspielte sich ein einstelliges

Handicap, das am Schlussabend mit

dem traditionellen Bad im Teich geehrt

wurde. Bei den Seniorinnen sicherte

sich Ingrid Englund mit 101 Schlägen

den Titel (Gesamtschlagzahl 192). Das

Teilnehmerfeld bei den Senioren wurde

DIE MEISTER UND VIZEMEISTER BEIM GOLFCLUB VECHTA ERLEBTEN SPANNENDE RUNDEN BEI HERRLICHEM

WETTER.

nach der ersten Runde von fünf Herren

angeführt, die alle zwischen 88 und 93

Schlägen gespielt hatten. Hannes Thies

sicherte sich mit 183 Schlägen (90 +93)

Schlägen den Titel des Seniorenclubmeisters.

Bei den Damen erzielte schließlich

Mariko Meyer nach einigen Jahren Pause

wieder den Titel der Clubmeisterin,

Astrid de Witte wurden Vizemeisterin.

Bei den Runden um die Clubmeisterschaft

der Herren ergab sich ein enges

Feld zwischen den Brüdern Leo und

Gerd Wilmering und Christoph Kreymborg.

Ein spannendes Finale für die Zuschauer

am Grün der 18 brachte schließlich

Clubmeister Christoph Kreymborg

hervor.

Birdie Book

Verden: Platzdetails

in Profiqualität

Nach schlechten Wetterbedingungen

in den letzten Jahren zeigte

der Wettergott sich bei den diesjährigen

Clubmeisterschaften von seiner

besten Seite – es herrschte an allen drei

Wettkampftagen ein herrliches Spätsommerwetter.

Gespielt wurden für alle

Spielgruppen alle drei Coursekombinationen.

Bereits am ersten Tag setzte sich

Tim-Robin Lange mit einer 88er-Runde

an die Spitze und behielt diese Position

bis zum Ende, so dass er mit einer

Gesamtzahl von 282 Schlägen Jugendclubmeister

wurde, mit Abstand vor Peter

Henker (337). Dritter wurde Jeremy

Queda. Bei den Damen setzte sich Sevgi

Wingert durch.

Bei den Herren spielte sich die Meisterschaft

unter den jungen Golfern ab.

Lars Wichmann konnte seine Position

schließlich nicht behaupten und entfernte

sich durch einen Leistungseinbruch

aus der Spitzengruppe. Maximillian Coels

zeigte Nerven, so dass Till Schüttert

NACH SPANNENDEN MEISTERSCHAFTEN STELLTEN SICH DIE CLUBMEISTER DEM FOTOGRAFEN.

mit gleicher Gesamtschlagzahl zu ihm

aufschließen konnte. Es kam zu einem

Stechen auf Bahn C9, das Till Schüttert

für sich entscheiden konnte. Neuer Herrenclubmeister

ist damit Till Schüttert,

vor Maximillian Coels (beide 234 Schläge)

und Alexander Delwes (236). Clubmeisterin

der Seniorinnen wurde Anke

Lefers (278 Schläge) vor Nani Harun

(284) und Bong Sogg Deutscher mit 291

Schlägen.

Bei den Senioren konnte sich Rainer

Krone behaupten und erreichte das beste

Gesamtergebnis mit 261 Schlägen vor

Burghard Schäfer (262) und Martin Voß

(263). Zum Überraschungserfolg wurde

das neue Birdie Book des Verdener Golfclubs.

Hier hat sich der Club mit Matt

aus England einen ehemaligen Tourspieler

engagiert, der mit seinen Birdie

Books äußerst erfolgreich ist. Verden

ist nun der erste Club auf dem europäischen

Festland, der mit Matts Hilfe ein

Birdie Book in Profiqualität anbieten

kann. Matthew MacGuire hat darauf

alle Feinheiten reiner Bahn verzeichnet.

Managerin Kritik Oehlrich ist begeistert:

„Da ist jede Tanne zu sehen. Sensationell.“

Sensationell läuft auch der Verkauf

des Birdie Books in Verden. Oehlrich:

„Nach zwei Tagen hatten wir schon

über 100 Bücher verkauft.“

47


REGIONAL

Clubmeisterschaft und Jugendcup

Worpswede: Sportlicher Höhepunkt der Saison

Großer Wandel

in Wildeshausen

Präsident Carsten Löwenkamp betont,

dass der Club sich dank vieler engagierter

Mitglieder und Sponsoren in nicht ganz

einfachen Zeiten auf bestem Weg befindet.

Ein deutliches Zeichen dafür sei das

modernere Design der Bahnen. Mit Unterstützung

von Golfplatzarchitekt Holger

Rengstorf wurden viele Hindernisse bei

ihrer Platzierung auch den heutigen Schlagweiten

angepasst. Auffälligste Neuerung ist

dabei die große Teichanlage zwischen den

Bahnen 1 und 4, die dank des Sponsors

Detlef Knechtel realisiert werden konnte.

Man überlege, so Löwenkamp, noch einen

weiteren großen Teich anzulegen und die

Heideflächen auszuweiten.

JUGENDCUP IN WORPSWEDE: VIELE TEILNEHMER UND EINE TOLLE STIMMUNG.

Mit den Clubmeisterschaften gab

es den sportlichen Höhepunkt

der Saison. Drei 18-Loch-Runden,

über zwölf Stunden Golf und nahezu

30 Kilometer Wegstrecke an zwei

Tagen. Wer nach diesen Leistungen vorn

liegt hat sich den Clubmeistertitel redlich

verdient. Ping-Yang Lee verteidigte nervenstark

seinen Vorsprung und wurde

verdient Clubmeister vor Klaus Kemper

und Axel Wohltmann, der den 3. Platz

belegte. Bei den Damen gelang es Kordula

Stach, sich mit einem förmlichen

Start-Ziel-Sieg die sechste Clubmeisterschaft

in Folge zu sichern, gefolgt von

Dorothee Roseland und Nicola Gesing.

Rege Beteiligung und tolle Stimmung

gab es auch beim Jugendcup, den

der Club Worpswede diesmal als Gastgeber

ausrichtete. Die Jugendlichen

ließen sich von leichtem Regen nicht

abschrecken und gingen voller Elan an

den Start.

Nach der 18-Loch-Runde lagen Elias

Könen (GC Syke) bei den Herren und

Celina-Eileen Krieb (Club zur Vahr) bei

den Damen in der Bruttowertung ganz

weit vorn. Im 9-Loch-Turnier sicherte

sich schließlich Piet-Constantin Folkerts

(GC Syke) Platz 1 der Nettowertung vor

Timon Meister (GC Vechta-Welpe) und

Tom Hill (GC Oberneuland).

Hochspannung

im Golfclub Wümme

Clubmeisterschaft: Beste Bedingungen

und motivierte Teilnehmer

48

Die Clubmeisterschaft 2017 konnte unter

besten Wetterbedingungen mit einem

motivierten Teilnehmerfeld ablaufen.

Bei den Teilnehmern war in den Tagen

zuvor eine große Trainingsbereitschaft

zu bemerken, die sich für die Spieler und

Zuschauer ausgezahlt hat.

Es wurden am Samstag 36 Bahnen

gespielt und am Sonntag 18 Bahnen in

der Finalrunde, der insgesamt 27 Loch

großen Anlage. Für viele Teilnehmer

war die große Herausforderung 36 Loch

an einem Tag absolvieren zu müssen.

Die beste Leistung zeigte bei den Herren

Sebastian Finke. Er setzte sich mit

83 und 75 Schlägen an die Spitze, dicht

gefolgt von Linus Wiens mit 82 und 78

Schlägen. Michael Blum konnte mit zwei

82er Runden anschließen.

Bei den

Damen überzeugte

Annett Kruitbosch

mit zwei 84er Runden

und übernahm

damit die Führung

vor Manon Bellmann

und Kerstin

Westphal.

Am Sonntag

ließ Sebastian Finke seinen Kontrahenten

jedoch keine Chance. Mit einem

Birdie an Loch 54 des Turniers und

damit einem Schlag unter Par. für den

Tag, sicherte er sich den Platzrekord in

der Kombination B/C-Course (Par 73).

Mit dieser hervorragenden Leistung

TITELTRÄGER IN WÜMME: (STEHEND V. LI.) RÜDIGER HEISE, MATTHIAS WESTPHAL,

MICHAEL BLUM, LINUS WIENS, MANON BELLMANN, KERSTIN WESTPHAL, (VORN)

CLUBMEISTER SEBASTIAN FINKE MIT CLUBMEISTERIN ANNETT KRUITBOSCH.

war der Clubmeistertitel sicher. Annett

Kruitbosch zeigte keine Nerven und sicherte

sich durch eine dritte 84er Runde

in Folge souverän den Clubmeistertitel

der Damen. Gleichzeitig gewann sie das

1. Netto des Turniers mit einer Handicap-Verbesserung.


AUTO

DER NEUE MAZDA6 KOMBI ÜBERZEUGT MIT FAHRDYNAMIK, VIEL PLATZ SOWIE EINEM SPARSAMEN UND SAUBEREN DIESELMOTOR.

Das Update überzeugt

Der neue Mazda6 Kombi: Elegant gestylter großzügiger Laderaum

Man kann behaupten: Er ist der

eleganteste Vertreter der neuen

Mazda Ära: der Mazda6. Auch

er wurde in das attraktive und äußerst

erfolgreiche Kodo Design verpackt und

ist auch jetzt nach seinem Facelift von

außen nicht vom Vorgänger zu unterscheiden.

Warum auch, wenn das Design

speziell das der Kombi-Version, so

gut beim Autofahrer ankommt, muss

man nicht zwanghaft etwas ändern. Die

Verbesserungen fanden unter dem Blech

statt. Geblieben ist beim Kombi der stolze

Laderaum, der besonders Golfer beim

Transport ihrer Ausrüstung begeistert.

Wichtigste Neuigkeit beim verbesserten

Mazda6 ist das sogenannte G-

Vectoring, eine serienmäßige Fahrdynamik-Steuerung.

Das G-Vectoring soll zu

besserem Handling verhelfen, die Fahrdynamik

verfeinern. So erfolgt bei Kurvenfahren

eine kleine Anpassung des

Motordrehmoments aber auch das Lenkverhaltens.

Bei Probefahrten können wir

bestätigen, das der neue Mazda6 eindeutig

entspannter die Kurven nimmt

und die Situationen stets stressfrei auspendelt.

Der sehr empfehlenswerte 2,2 Liter

Dieselmotor erhielt ebenfalls zahlreiche

Verbesserungen. Er läuft fühlbar ruhiger

und deutlich leiser. Eine andere gute

Nachricht: Dieser Motor hat sich bei aktuellen

Abgastest in Sachen Stickoxid in

der Riege der sauberen Dieselmotoren

platziert, übertrifft die Laborwerte nur

um das Zweifache. Der Verbrauch ist ohnehin

lobenswert: Sechseinhalb Liter im

Schnitt lassen sich problemlos erzielen.

Erweitert wurde das Angebot an Assistenzsystemen

und neuen Komfortfeatures

wie einem modifizierten Head-up

Display mit Verkehrszeichenerkennung

sowie einer in den Top-Ausstattungen

serienmäßigen Lenkradheizung. Eine

Klasse für sich, und deshalb auch kaum

verändert, ist der bestens verarbeitete

und hochwertig anmutende Innenraum.

Das neue Layout der Instrumentenanzeige

verbessert die Lesbarkeit ebenso

wie das neue TFT-Farbdisplay. Den

Fahrkomfort erhöhen daneben Annehmlichkeiten

wie eine verbesserte Geräuschdämmung,

die Wind-, Abroll- und

Motorengeräusche weiter reduziert.

Und das Kofferraumvolumen wird

nicht nur in Golferkreisen geschätzt: 522

bis 1648 Liter. Da lassen sich für den Wochenendtripp

oder die Urlaubsreise Golfbags

und Koffer gut verstauen. Der Basispreis

für den aktuellen Mazda6 beginnt

bei 25 890 Euro. Top-Ausstattungen und

Extras treiben die Rechnung allerdings

locker Richtung 40.000 Euro. Mit seinem

Kodo-Design hat es Mazda auch beim

6erModell vorbildlich geschafft, einzigartiges

Design und Nutzwert zu verbinden.

Die Verarbeitung überzeugt und der

Fahrkomfort ebenso.

(WS)

49


WESERGOLF

Preisausschreiben

Golfen auf Lüdersburg – Golfen auf Mallorca

1. Preis: Lüdersburg

Alcanada

2., 3. und 4. Preis

Son Gual

50

Nach diesem mittelprächtigen Sommer

hoffen wir nun auf einen goldenen Herbst.

Diesen können Sie sich vergolden, indem

Sie sich an unserem Preisausschreiben beteiligen,

das Golfen auf Schloss Lüdersburg

oder gar die Greenfees auf Mallorca

gewinnen. Mitmachen lohnt sich.

1. Preis: Golfen auf Schloss Lüdersburg.

Eine Übernachtung, Frühstück, Abendmenü,

Greenfees für zwei Personen.

2. bis 4. Preis: Je ein Golfkalender 2018

des Par-Verlages mit zwölf deutschen

Golfplätzen von Oberstaufen-Steibis bis

an die Eckernförder Bucht. Tatsächlich

erhält man drei Kalender in einem: Zusätzlich

ist ein kleiner Aufstellkalender

für den Schreibtisch sowie ein Jahresplaner

alle wichtigen Golf-Termine des Jahre

enthalten (www.golfkalender.de).

5. und 6. Preis: Je ein 12er Karton Wilson

DX2-Softbälle.

7. und 8. Preis: Je ein 12er Karton Srixon

UltiSoft Bälle.

Mallorca-Gewinne: Wenn Sie bis Ende

September 2018 auf Mallorca sind und

einen Greenfee-Gewinn nutzen können,

dann schreiben Sie bitte in Ihre Mail zu

den Antworten auch das Stichwort Mallorca-Verlosung.

Dann kommt Ihre Einsendung

bei der Verlosung in den Mallorca-Topf.

Mallorca-Greenfees: Zwei Greenfees

für Son Gual mit Buggy, Zwei Greenfees

für Alcanada mit Buggy, Zwei Greenfees

für Golfpark Puntiro mit Buggy.

Das sind unsere Preisfragen:

Ein Spieler fährt zu einem Wettspiel auf

einem fremden Platz. Er hat am Tag vorher

auf einem anderen Platz an einem

Wettspiel teilgenommen und seine Vorgabe

unterspielt. Er muss …

A: beachten, dass er auf die aktuelle

Unterspielung hinweist und ggf. seine

neue Vorgabe auf der Zählkarte eintragen.

B: abwarten, ob die Unterspielung schon

in Kraft gesetzt wurde, indem sie von

einem Club zum anderen durch das

DGV-Intranet übertragen wurde.

C: stets mit der Vorgabe im Wettspiel antreten,

mit der er sich angemeldet hatte.

Schicken Sie Ihre Einsendung bis zum 31.

Oktober 2017 per Mail an: wesergolf@

magazinverlag-bremen.de Bitte geben

Sie auch Ihre vollständige Adresse,

Ihren Heimatclub und Ihr Handicap an.

In der Frühjahrsausgabe 2017 haben gewonnen:

1. Rita Nuxoll, 2. Winfried Pascoletti,

3. Chiel Doove, 4. Ines Proske,

5. Günter Neff und 6. Wolfgang Lüschen.


FÜHLT SICH GARANTIERT

SO AN, WIE ER AUSSIEHT.

MASERATI GHIBLI DIESEL. AB 399 € * MONATLICHER LEASINGRATE

3 JAHRE HERSTELLERGARANTIE • ROAD ASSISTANCE • WARTUNGSPAKET PREMIUM

Es sind längst nicht mehr nur die Emotionen, die für einen Maserati sprechen, sondern auch die Vernunft.

Dank seinem sparsamen 5,9 Liter/100 km kombiniertem Verbrauch ist der Ghibli Diesel ein exzellentes

Beispiel für Effizienz, ohne dabei auf die für Maserati typische Sportlichkeit zu verzichten. Das macht den

Ghibli Diesel zum perfekten Auto für jeden Tag.

Kraftstoffverbrauch (l/100 km): innerorts 7,7 - außerorts 4,9 - kombiniert 5,9; CO 2 -Emissionen: kombiniert

158 g/km; Effizienzklasse: B. Ermittelt nach EU-Richtlinie 1999/94/EG.

Abbildung enthält Sonderausstattungen.

*

*Unverbindliches Leasingbeispiel für für den Maserati Ghibli Diesel für Privatkunden/Gewerbekunden mit Kilometerabrechnung der der FCA Bank

Deutschland GmbH, Salzstraße 138, 74076 Heilbronn, auf Basis aktuell gültiger Konditionen. Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

66.000 €, Leasing-Sonderzahlung 13.200 €, Fahrleistung 20.000 km km p.a., Laufzeit 36 36 Monate, Monatsrate à 399 à 399 €, zzgl. €, zzgl. Überführungs- und und Zu-

Zulassungskosten. In In den den Monatsraten sowie dem Gesamtbetrag ist eine GAP Plus+ Versicherung (Differenzkaskoversicherung) der AXA enthalten.

Diese unterliegt nicht der MwSt. Alle sonstigen Preise verstehen sich inkl. 19% MwSt. Wartungspaket Premium beinhaltet 3 Inspektionen nach

Herstellervorgaben ohne Verschleißteile. Erhältlich bei allen teilnehmenden Partnern. Für weitere Informationen und ein ein konkretes Leasingan-

Leasingangebot

wenden Sie Sie sich bitte an die Autogalerie Schlickel GmbH. Gültig bis bis zum zum 31.07.2017. 31.12.2017.

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Kontaktieren Sie uns für ein individuelles Leasing-Angebot:

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Am Patentbusch 11 • 26125 Oldenburg

Telefon: 0441 390 390 • info@schlickel.de

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