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März 2017

Sartana

Interview mit Bela B

Mutig und aufrecht

Seit 20 Jahren ermittelt Inga Lürsen

Innenstadt – im

Herzen der Wesermetropole

STADTTEIL-

RUNDGANG

Unter Wölfen

Erstes Raubtier in Borgfeld gesichtet

Monologabend mit „Ich, Judas“

Ben Becker


WOHLFÜHLEN

IN SICHT

WOHNEN MIT BLICK

AUFS WASSER

MIETWOHNUNGEN

IN DER ÜBERSEESTADT

AB FRÜHJAHR 2017

Die modernen Weserhäuser liegen

in der Überseestadt nahe des

malerischen, mehr als hundertjährigen

Molenturms, direkt an der

Weser. In diesem dynamischen

Stadtteil erlebenSie viele besondere

Momente, die das Leben lebenswert

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T. 20 16 018

Frühlingserwachen

an der Weser

Das Schlimmste scheint überstanden

– zumindest wenn man

es nicht unbedingt so mit dem

Winter hat. Der Frühling ist für

den 20. März angekündigt. Bleibt

zu hoffen, dass er sich auch daran

hält. Keine zugefrorenen Autoscheiben

mehr, kein erster Blick

aus dem Fenster, ob man Schnee

schieben muss und endlich mal

wieder mehr Zeit im Freien verbringen

… Nur leider hat uns der

Frühling in Bremen schon des

Öfteren eines Besseren belehrt. Redaktionsleiter Martin Märtens.

Sollte die Jahreszeit also nicht Foto: T. Worthmann

halten, was sie verspricht, so

kann man sich im März jedenfalls auf eine ganze Reihe großartiger

Veranstaltungen freuen. Beispielsweise auf Ben Becker,

der mit einem Monolog in seiner Geburtsstadt gastiert.

Eigentlich, so sagt Ben Becker, sei er durch und durch Berliner.

Dazu lebe er schon viel zu lange an der Spree. Auf seine

Geburtsstadt Bremen angesprochen, erinnert er sich dann

aber doch an so einiges. An den Kindergarten, die Schule oder

wie er während der Theateraufführung der Mutter in der

Theaterkantine Flipper spielend den Abend verbrachte. Ben

Becker gilt als Schauspieler, der auch einmal aneckt, ein sperriger

Charakterkopf. Jetzt kommt er mit einem Stück, das der

Schauspieler nach einem Text von Walter Jens selbst entwickelt

hat. Unter dem Titel „Ich, Judas“ stellt der 52-Jährige im

Bremer Dom die Frage nach der Schuld. Im Interview erklärt

der gebürtige Bremer, wie es zu dem Stück gekommen ist.

Als Ende Januar in Bremen ein Wolf gesichtet wurde, war

die Aufregung groß. Siedeln sich jetzt die Raubtiere wieder an

der Weser an? Was bedeutet das für uns Menschen? Droht

unseren Haustieren Gefahr? Viele Fragen denen das STADT-

MAGAZIN nachgegangen ist und einige Experten zu dem

Thema befragt hat.

Beim Gang durch die Bremer Innenstadt begegnet man

vielen historischen Gebäuden, kann den Schnoor durchwandern

oder das maritime Flair an der Schlachte genießen.

Gleichzeitig zeichnet sich die City aber auch über eine nicht

gerade hohe Aufenthaltsqualität, Leerstände und einem nicht

allzu einladenden Bahnhofsvorplatz aus. Das soll sich in Zukunft

ändern. Wie genau das dann aussehen könnte, ist in

unserem Stadteilrundgang nachzulesen.

Eigentlich ist er als stehender Drummer der Kultband Die

Ärzte bekannt. Doch Bela B hat auch eine große Vorliebe für

sogenannte Spaghetti-Western. Daneben mag der Musiker

Hörspiele und Comics. Was lag da also näher, als alles zu verbinden?

Im Interview erklärt der 54-Jährige wie daraus das

Live-Hörspiel „Sartana – Noch warm und schon Sand drauf“

entstanden ist.

Das gesamte Team vom STADTMAGAZIN Bremen wünscht

viel Spaß beim Lesen!

Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH,

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon

04 21 / 36 71-49 90

E-Mail

info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion:

Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Kristina Wiede, Werner Schwarz, Jennifer Fahrenholz

2 3

IMPRESSUM

Gestaltung:

Niels Jansen

EDITORIAL

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Anzeigen:

Volker Schleich (verantwortlich), Dieter Kück, Norbert Wätjen,

Cornelia Mießner, Anne Zeidler, Per-Uwe Baad

Verbreitung:

90.000 Exemplare

Kostenlose Verteilung an ausgewählte Haushalte

und zusätzlich 2.500 Auslagestellen in Bremen

Anzeigenannahme:

Tel 04 21 / 36 71-20 55 oder -49 65

Druck:

Druckhaus Humburg GmbH & Co. KG,

Am Hilgeskamp 51-57, 28325 Bremen

Urheberrechte:

Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit Genehmigung

des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild:

Fritz Brinckmann


INHALT

TITELSTORY

Ich, Judas 20

Ben Becker kommt mit einem Monolog in den Dom

LOKALES

Wölfe in der Stadt 8

Ein im Januar in Borgfeld gesichteter Wolf sorgte für reichlich

Aufregung an der Weser

WIE IMMÄÄ IM

MÄÄ-ÄÄ-ÄRZ ...

ALLES WIEDER

HYGIENISCH FRISCH

GEREINIGT.

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KONSUL-SMIDT-STR. 8v · ÜBERSEESTADT

BREMERHAVENER HEERSTR. 32 · LESUM

WARTBURGSTR. 38 · WALLE

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Ben Becker:

„Ich, Judas“ 20

Nord-Süd-Duell 18

Eisbären Bremerhaven: FC Bayern München

20 Jahre Bremer Tatort 19

Seit 1997 ermittelt Sabine Postel als Inga Lürsen

STADTTEILRUNDGANG

Im Herzen der Hansestadt 10

Unterwegs zwischen Schlachte, Schnoor und Bahnhof

BOULEVARD

Schaffermahl und dritter Platz 16

Verkehrsminister Alexander Dobrindt als Ehrengast der 473. Schaffermahlzeit

im Rathaus. Unterdessen belegte eine Bremerin

Platz drei bei der Wahl zur Miss Germany.

20 Jahre Tatort Bremen 19

KONZERTE

Heimspiel 38

Sarah Connor erneut in der ÖVB-Arena

Euro-Dance-Ikone 39

Haddaway live bei dodenhof

Fotos: Fritz Brinckmann, Marco Meister, Ragnar Sigurdsson, Radio Bremen

Boulevard:

Platz 3 für Miss Bremen 16

GASTRO

Schon als Kind in Töpfe geschaut 23

Koch-Azubi Henrik Rohde mit eigenem Menü im L’Echalote

REISE

Abenteuerspielplatz 27

Kultur und Natur in Island entdecken

THEATER

„Mr. Robot“ 42

Musical-Fiktion nach einer Fernsehserie

DIVERSES

Sartana 44

Bela B im Interview zum aktuellen Programm: ein Live- Hörspiel

mit Spaghetti-Western, Comic und Synchronsprechkunst

TAUSENDSCHÖN

Kunst, Kurioses und mehr

Sonntag, den 19. März 2017

von 11 bis 17 Uhr

Großmarkt Bremen - Kundenparkhalle der Blumenhalle - Am Waller Freihafen 1 - 28217 Bremen

Vulkane treffen in Island auf

urbanes Leben 27

KINO

Ghost in the Shell 28

Zukunftsvision mit Scarlett Johansson

AUTO

Mega-Raumangebot 29

Großer Kleinwagen: der neue Honda Jazz

WAS MACHT ...

Lothar Behnke 50

Ein Konzertveranstalter auf Weltreise

4 5

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 3

Kolumne 6

www.grossmarkt-bremen.de

Eintritt

frei!

Eintritt

frei!


KOLUMNE

Baby-Boomer Böhling

Die Uniformen

unserer Kindheit

Wie sahen die Babyboomer eigentlich als Kinder

aus? Ziemlich ähnlich, lautet die Antwort und

ich könnte wetten, dass die eine oder der andere

Mitte-der-60er-Geborene gleich vor nostalgischem Entzücken

juchzt. Beginnen wir mal mit der Damen- und Herrenoberbekleidung

im Bremer Herbst. Wie also sahen wir

aus? Gelb! Oder gab es in ihrer Straße früher auch nur ein

Kind ohne gelbe Kapuzen-Regenjacke?

Was damals einfach nur als Regenzeug im Schrank

hing und später den Spitznamen Ostfriesen-Nerz bekam,

ist heute nicht selten in Verbindung mit knallbunten Gummistiefeln

nur noch als Designerstück zu erwerben.

Tja, und dann gab es in den 70er und auch in den 80er

Jahren etwas, das wohl jeder einmal am Fuß hatte. Was

hatte oben ein schwarzes oder weißes Leder und unten

eine Holzsohle? Na klingelt’s? Richtig! Die Rede ist von

diesen robusten Holzschuhen aus Holland. Bei uns hießen

sie Botten, andere sagten Clogs oder Klotschen und es gab

sie hinten offen oder geschlossen. Manch einer trug die

Dinger immer und überall, und wer damit sogar in die Disco

ging, war entweder besonders cool oder Landwirt in

dritter Generation. Was gehörte noch zu den typischen

Klamotten unserer Kindheit? Nickis zum Beispiel in dunkelblau

oder tiefgrün gehalten oder Pullunder mit V-Ausschnitt

und im Winter diese komischen Ganz-Kopf-Mützen,

an denen die Halskrause gleich mit dran war.

Wo wir gerade im Winter angekommen sind: Das Baby-Boomer-Uniformstück

schlechthin und ein Symbol der

Jugendkultur früherer Zeiten kam ursprünglich aus Alaska

und Sibirien. Er nahm seinen Weg aus den Beständen

der US-Army über die Bundeswehr direkt in unsere Kinder-

und Jugendzimmer und auch die Studentenschaft der

ehemaligen DDR sowie ein gewisser Fernsehkommissar

aus Duisburg machten ihn zu ihrem Markenzeichen: Na

klar, der Parka ist gemeint, ein Name aus der Sprache der

Eskimos, der soviel bedeutet wie Hitze oder Sonne.

Aber Parka war nicht gleich Parka – oh nein! Mit dem

falschen Anorak war man aber sowas von raus. Ein Parka

musste erstens oliv-grün sein, zweitens möglichst mehrfach

gewaschen und entsprechend faltig und drittens zwei

große Taschen im Hüftbereich und

ein herausnehmbares Futter haben.

Fertig war die Uniform unserer

Kindheit.

Gibt es sowas eigentlich heute

auch? Ja klar. Das, was der „Generation-Kopf-runter“

seinen Namen

gibt. Das Haupt-Accessoire, was

alle gemeinsam tragen und somit

zur neuen Unform gehört, ist das

Dirk Böhling, Jahrgang kleine schwarze Teil in ihren Händen.

Ein smartes phone, das dafür

1964, ist Schauspieler,

Regisseur, Moderator sorgt, dass wir nichts verpassen –

und Autor. Im STADT- außer vielleicht zu leben ... Aber

MAGAZIN wirft er wer weiß? Vielleicht erinnern sie

einen Blick auf seine sich später ja auch so zärtlich daran,

Generation und auf wie wir heute an Parka und Botten

Bremen.

denken. Kann doch sein.

LOKALES

Maritimes Bremen

Katharina Brügmann hat das Foto an einem der ersten richtigen

Sonnentage im Februar auf einem Streifzug durch die Bremer City

gemacht. Sie haben auch einen Bremen-Schnappschuss gemacht und

möchten, dass auch andere Ihr Foto sehen können? Kein Problem,

schicken Sie uns ihr Bild – und mit ein bisschen Glück finden Sie es in

der nächsten Ausgabe. Fotos bitte an info@stadtmagazin-bremen.de.

Werder, Medien und Bremen

Jörg Wontorra zu Gast beim WESER-Strand

Jörg Wontorra kommt zum Talk mit Axel Brüggemann.

Fotos: WK/Fr

Zum Auftakt am 3. März 2017 im Café Sand begrüßt Moderator

Axel Brüggemann den TV-Journalisten und Sportmoderator

Jörg Wontorra, dessen Karriere vor über 30 Jahren in Bremen

begann. Es geht an diesem Abend um Werder, die Medien

und Bremen.

Im anschließenden Get-together besteht die Möglichkeit,

in entspannter Atmosphäre das Wochenende einzuläuten.

Und es steht auch schon der zweite Gast des Jahres fest. Am 7.

April wird Bremens Finanzsenatorin Karoline Linnert im Café

Sand erwartet. (SM)

Bremen räumt auf!

Zum 15. Mal gemeinsam den Müll in der Stadt beseitigen

Zum 15-jährigen Jubiläum

ruft „Bremen räumt auf“ wieder

alle großen und kleinen

Bremer dazu auf, ihre Stadt

von lose herumliegendem

Müll zu befreien. Ob auf

Spielplätzen, Schulhöfen

oder Grünanlagen – fleißige

Helferinnen und Helfer befüllen

jedes Jahr Tausende von

Müllsäcken. Am 31. März

und 1. April finden wieder die

bekannten sowie einige Sonderaktionen

statt.

Tag der Kinder

Unter dem Motto „Guck mal,

wer da aufräumt“ sind am

Freitag von 8 bis 12 Uhr alle

kleinen Helfer (Schulen und

Kindergärten) gefragt, gemeinsam

gegen den Müll und

für die Umwelt anzutreten.

Tag der Firmen

Wieder mit dabei ist der „Tag

der Firmen“. Jetzt geht’s dem

Schmutz an den Kragen! In

ihrer Arbeitszeit starten Chefinnen

und Chefs sowie Kolleginnen

und Kollegen zur „Mission:

Possible“ und putzen so

ihren Stadtteil heraus. (SM)

Auf dem Großmarktgelände

in der Überseestadt verwandeln

sich die Kundenparkhalle

des Blumenmarktes und

die Erzeugermarkthalle 19.

März in zwei bunte Ausstellungshallen.

120 Aussteller präsentieren

dabei unter anderem original

Bremer-Ratskeller-

Stühle, Schmuckstücke aus

Seeglas, selbstgenähte Taschen

aus Stoff und Leder,

Keramikartikel, handgesiedete

Seifen, Mode aus hochwertigem

Walkstoff, Dekorationsideen

aus Rostmetall,

Papeterieartikel und vieles

mehr. Zudem gibt es Work-

Anmeldungen für die Aktionen

werden ab sofort über das

Info-Telefon 0421 / 491 55 40-

16 (Mo. - Fr., 9-17 Uhr) und

auf www.bremen-raeumt-auf.de

entgegengenommen.

Kunst, Kurioses und mehr

„Tausendschön“ in der Überseestadt

Auch in diesem Jahr sind sie mit Maskottchen Grünhold dabei: (v.l.n.r.):

Lothar Fäsenfeld (Presse & Öffentlichkeitsarbeit, Sparkasse Bremen AG),

Peter Stubbe (Vorstandsvorsitzender, GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen

und Bauen), Alexander Kmita (Geschäftsführer, swb Vertrieb Bremen

GmbH), Dr. Joachim Lohse (Senator für Umwelt, Bau und Verkehr), Volker

Ernst (Geschäftsführer, Entsorgung Nord GmbH), Moritz Döbler (Chefredakteur,

WESER-KURIER).

Foto: Michael Ihle


Foto: Großmarkt

shops in den Bereichen Glasbläserei

und Seidenblumenbinderei.

Sonntag, 19. März von 11 -

17 Uhr, Großmarktgelände.

Weiter Informationen unter

www.grossmarkt-bremen.de.

KURZ NOTIERT

Weltfrauentag

Am 8. März ist Weltfrauentag.

Einen Überblick, was im Land

Bremen bis Mitte März rund

um den Weltfrauentag wo läuft,

geben jetzt die Veranstaltungsprogramme,

die die Bremische

Zentralstelle für die Verwirklichung

der Gleichberechtigung

der Frau (ZGF) für beide Städte

herausgibt. Diese liegen an vielen

öffentlichen Stellen aus und

sind online abrufbar.

Die VHS vernetzt

Bremer, die Lust auf Vernetzung

und die Nutzung digitaler

Angebote haben, macht die

Bremer VHS künftig ein besonderes

Geschenk – den VHS-

Hotspot. An insgesamt sechs

VHS-Standorten in der Bremer

Innenstadt und den Stadtteilen

Vegesack, Neue Vahr, Kattenturm

und Gröpelingen können

Besucherinnen und Besucher

künftig über kostenlose WLAN-

Hotspots ins Internet.

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LOKALES

Unter Wölfen

dafür sorgen, dass sich der Wolf von

ihm entfernt.

Ein Ende Januar gesichtetes Tier in Borgfeld spaltet die Meinungen

VON JENNIFER FAHRENHOLZ

Ob „Rotkäppchen“ oder „Der Wolf

und die sieben jungen Geißlein“

– die Gebrüder Grimm haben

zweifelsfrei zum Feindbild des Wolfes

als gefährliches Raubtier beigetragen.

Angesichts des im Januar in Borgfeld

gesichteten Tieres stellen sich nun viele

Bremer die Frage, ob der Canis lupus zukünftig

fest zum Stadtbild gehört.

Die skeptischen und verängstigten

Äußerungen, die angesichts des Wolfes

artikuliert werden, sind laut Martin Rode

vom BUND Bremen nicht verwunderlich.

„Die meisten Ängste und Empörungen

haben psychologische Gründe“ betont

Rode. „Der negative Status des Wolfes

wurde vor allem

durch Märchen und

andere Geschichten

geprägt, in denen er

der Bösewicht ist.“

Lange Zeit waren

Wölfe in Deutschland

kein Thema.

Diese Situation änderte

sich, als 2000 in Sachsen die ersten

freilebenden Welpen nach über 100

Jahren der Abwesenheit geboren wurden.

Seitdem sind die Tiere in vielen

deutschen Bundesländern zuhause und

erobern scheinbar ihre alten Lebensräume

zurück. So fand es auch Heike Klatte,

Geschäftsführerin des Bremischen

Bauernverbandes wenig überraschend,

als das Raubtier Ende Januar in Borgfeld

gesichtet und sogar von einem Anwohner

fotografiert wurde. „Letztendlich

war das für uns Landwirte nur eine Frage

der Zeit, bis ein Wolf auch in Bremen

auftaucht.“

Das Dilemma der Landwirte

Gerade die Nutztierhalter fühlen sich

durch den Wolf bedroht. Bei Heike Klatte

löste seine Entdeckung große Frustration

aus. „An dem Tag ging es mir

schon schlecht“, gesteht die Besitzerin

von über 70 Milchkühen. Vor allem ihre

Kälber sieht sie bedroht, da vor allem

junge und schwache Tieren den Räubern

zum Opfer fielen. Vor allem macht

sie sich Sorgen um eine entsprechende

Entschädigung, wenn es soweit kommen

sollte: „Bremen ist total unvorbereitet!“

„Ein Raubtier zu

füttern, ist einer der

größten Fehler, die

man begehen kann“

Gesa Richter, Wolfcenter Dörverden

beschwert sich Klatte. Der Vizepräsident

der Landesjägerschaft Marcus Henke

bestätigt, dass es in der Hansestadt kein

offizielles Programm gebe, welches den

Landwirten finanzielle Unterstützung

bietet. Generell sei das Thema Wolf hier

sehr „jungfräulich“. In Niedersachsen

scheint man diesbezüglich besser aufgestellt.

In Landkreisen in denen die

Präsenz der Raubtiere offiziell nachgewiesen

wurde, stehen Nutztierhaltern

Fördermittel für präventive Sicherheitsmaßnahmen,

sowie finanzielle Entschädigungen

für gerissene Nutztiere zu.

Entsprechende Regulierungen wünscht

sich Henke auch für Bremen. Einen

Lichtblick scheint es tatsächlich zu geben.

Der Vizepräsident der Landesjägerschaft

berichtet,

dass für März ein

Gespräch zwischen

Bremer Jagd- und

Umweltbehörde,

der Landwirtschaftskammer,

dem Bremischen

Landwirtschaftsverbandes

sowie den Naturschutzverbänden Landesjägerschaft,

NABU und BUND angedacht

sei. Dies stelle zumindest einen

Anfang dar und er sei guter Dinge, dass

in naher Zukunft politische Maßnahmen

getroffen werden, die den Umgang mit

Wölfen im gemeinwohlorientierten Sinne

regeln.

Gefahr für den Menschen?

So niedlich ein Wolf auch aussehen mag: er ist immer noch ein Raubtier.

Foto: Michael Bley

Generell, da scheinen sich alle Experten

einig, bestehe durch Wölfe keine direkte

Gefahr für Menschen, da diese nicht in

das Beuteschema der Tiere passen. „Dennoch

können kranke oder tollwütige Tiere

durchaus abnormales Verhalten zeigen“

sind sich Annette Siegert (NABU) und

Gesa Richter vom Wolfcenter Dörverden

einig. Allerdings sei Tollwut so gut wie

kein Thema mehr in Deutschland, wie

auch die Zahlen des Robert Koch Instituts

belegen. Bei Hunden raten die Experten

zudem dazu, die Tieren in Gebieten, in

denen Wölfe gesichtet wurden, an der

kurzen Leine zu halten.

In unmittelbarer Nähe zum Sichtungsort

des Wolfes, im Kinderhaus am

Lehester Deich, herrscht unterdessen

Gelassenheit gegenüber der Entdeckung

des Tieres. Die Leiterin Stefanie

Kuhlmann berichtet, dass der Räuber

unter den Kindern kein großes Thema

sei. Auch besorgte Eltern seien bis jetzt

noch nicht an sie heran getreten. „Ich

finde diese Aufregung ehrlich gesagt etwas

übertrieben“ gibt Kuhlmann zu. Sie

vermutet, dass von den Tieren eher keine

Gefahr für Menschen ausgeht. „Es ist

wahrscheinlicher, dass die Kinder hier

in der Gegend auf ein Wildschwein treffen“,

so die Erzieherin.

Auch Gesa Richter vom Wolfcenter

Dörverden hält Wolfsangriffe auf Men-

Fotos: www.wolfcenter.de

schen für äußerst unwahrscheinlich.

Die Diplombiologin geht derzeit von

etwa 400 freilebenden Grauwölfen in

Deutschland aus. Diese seien wenig an

Menschen interessiert und betrachten

sie wider vieler Befürchtungen nicht

als Beute. Richter berichtet ebenfalls,

dass es in den letzten 40 Jahren in

Deutschland keine Übergriffe von Wölfen

auf Menschen gab. Ein tragisches

Ende wie Rotkäppchens Großmutter

erscheint für die Bremer also eher unwahrscheinlich.

Dennoch gelte es zu

vermeiden, dass der Wolf positive Erfahrungen

mit Menschen sammle, die

ihn dazu verleiten, sich Wohnsiedlungen

anzunähern. „Ein Raubtier zu füttern,

ist einer der größten Fehler, die

man begehen kann“, ermahnt Richter.

Trotz des allgemeinen Desinteresses

des Wolfes an uns Menschen, sei eine

mögliche Begegnung nicht voll und

ganz auszuschließen. Vor allem junge

Tiere könnten mitunter ein sehr neugieriges

Verhalten an den Tag legen.

Auch wenn diese Neugier bedingte

Annäherung noch kein aggressives

Verhalten darstellt, müsse der Mensch

8 9

TIPPS

Ein Einzelfall?

Abgesehen von einzelnen Beobachtungen

wie im Borgfelder Fall, konnten an

der Weser noch keine ansässigen Tiere

nachgewiesen werden. Annette Siegert

vom NABU Bremen sagt, dass es dazu

vermutlich auch nicht kommen werde.

„Dass sich ein Rudel hier niederlässt,

halte ich für sehr unwahrscheinlich“.

Zwar gebe es in benachbarten Landkreisen

wie Osterholz, Diepholz oder

Cuxhaven ansässige Wölfe, jedoch stelle

unsere Stadt einfach keinen dauerhaft

für sie geeigneten Lebensraum dar.

Siegert erklärt, dass Wölfe ihre Entscheidung,

ob sie sich in einem Gebiet

niederlassen, vor allem unter dem Gesichtspunkt

eines ausreichendem Beutespektrums

und Rückzugsortes treffen.

Auch wenn es mit hohen Wildbeständen

in ganz Deutschland ein ausreichendes

Beutespektrum gebe, sei Bremen einfach

zu städtisch und weise nur in seinen

Randbereichen ländliche Gebiete

auf. Diese Bereiche seien jedoch laut

Aussagen Siegerts einfach zu klein. In

Bezug auf den Borgfelder, halten es sowohl

BUND als auch NABU für möglich,

dass es sich um ein junges Tier handelt,

welches sein altes Revier verlassen hat

und sich nun auf der Suche nach einem

geeigneten Partner oder geeigneter

Partnerin, befindet um ein eigenes Rudel

zu gründen. So verwunderlich die

Beobachtung des Borgfelders für viele

Bürger auch sein mag, scheint es dafür

logische Gründe zu geben. Anette

Siegert vom NABU erklärt, dass Wölfe

nicht nur sehr schnelle sondern auch

ausdauernde Tiere sind. Vor allem wenn

sie auf Partnersuche sind, sei es durchaus

möglich, dass ein einzelnes Tier an

die 100 Kilometer am Tag zurücklegt. Es

stelle somit keine Seltenheit dar, dass

Wölfe aus benachbarten Regionen Bremen

auskundschaften.

Der NABU Bremen und das Wolfcenter empfehlen

folgende Verhaltensweisen, wenn es

tatsächlich zu einer Wolfbegegnung kommt:

1. Ruhe bewahren

2. Auf keinen Fall wegrennen

3. Durch lautes Klatschen oder Brüllen

bemerkbar machen

4. Distanz zum Tier aufbauen

5. Blickkontakt halten

6. Unter keinen Umständen den Wolf

füttern


STADTTEILRUNDGANG

Verwaltung und Politik, Shopping und Tourismus – im Zentrum schlägt der Puls der Gegenwart im Einklang mit der Historie.

Im Herzen der Hansestadt

Historische Altstadt, Bahnhofsvorstadt und modernes Wohnen am Wasser: Bremens Zentrum

vereint kräftige Kontraste / Neue Entwicklungsideen sollen in Mitte Akzente setzen

VON KRISTINA WIEDE

U

mschlossen von maritimer

Schlachte, Findorff,

dem Viertel und der

Überseestadt, ist Bremen-Mitte

nicht nur das geografische

Zentrum der Stadt. Rund um

den Marktplatz liegt mit Dom,

Rathaus, Schütting und dem

nahegelegenen Schnoorviertel

auch das historisch-kulturelle

Gedächtnis der Stadt. Unweit

entfernt bilden Shoppingangebote

in Obernstraße und Sögestraße

einen scharfen Kontrast

zu den sonst so romantischen

Gässchen der Altstadt.

Bremen-Mitte ist bunt. Das

Antlitz des Stadtteils soll sich

nun gleich an mehreren Stellen

ändern. Auf der Agenda der

Behörden stehen seit Jahren

die Entwicklung der Innenstadt

und der Bahnhofsvorstadt.

fang 2019 das City-Gate-

Hochhaus entstehen soll,

dehnt sich derzeit noch die

Baustelle aus. Die Hochstraße

am Breitenweg, schmale Fußwege

entlang der Discomeile

und spärlich gesäte soziale

Angebote stehen in Bahnhofsnähe

außerdem auf der

Mängelliste.

Erreichbare Ziele setzen

Entwicklung des Leitbildes

war unter anderem Senatsbaudirektorin

Iris Reuther.

An Ideen mangelte es der

Arbeitsgruppe nicht. Unter

der Prämisse, die Bahnhofsvorstadt

urbaner, dichter, grüner,

gleichberechtigender

und bremischer zu gestalten,

erwiesen sich zwei von vier

Ideen als realisierbare Lösungsansätze.

ge, Bäume und Beete mit einfachen

Mitteln attraktiver gemacht

werden. Dazu müsste

jedoch erst der Zentrale Omnibusbahnhof

verlegt werden

– ein Thema, das die Behörden

seit Jahren beschäftigt.

Aktueller Planungsstand: Er

soll an den Rand des Güterbahnhofs

verlagert werden.

Potenzial für Neues

Foto: Kristina Wiede

werke bewohnt werden. Ergänzende

Bebauung wäre

auf den umliegenden Flächen

möglich, sodass an dieser

Stelle ein ganz neues Quartier

entstehen könnte.

Die Beteiligten begrüßten

die gemeinschaftlichen Gedankenspiele

als erste Impulse

für weitere Schritte. Die

Ausstellung ist noch bis zum

17. März im Foyer des Bauressorts,

Contrescarpe 72, zu

sehen.

Umgestaltung

des Domshofs

Wochenmarkt, Karneval und

andere Großveranstaltungen

finden dort statt, und auch für

Touristen ist der Domshof ein

zentraler Ort, der zum Verweilen

einlädt. Zumindest für

diejenigen, die eine der raren

Sitzgelegenheiten ergattern.

Anrainer, allen voran Jens

Lütjen, Geschäftsführender

Gesellschafter der Robert C.

Spies KG, machen sich derzeit

für mehr Aufenthaltsqualität

am Domshof stark und

haben sich dazu mit Architekten,

dem Denkmalschutz

und den Behörden zusammengetan.

Ein Wasserspiel,

zusätzliches Grün, illuminierte

Gebäude und mehr Fahrradparkplätze

zählen zu den

skizzierten Entwürfen. Manche

Elemente sollen mobil

bleiben, damit Wochenmarkt

und Veranstaltungen weiterhin

Platz finden. „Wenn alle

Beteiligten ihre Hausaufgaben

machen, können wir

eventuell schon im kommenden

Jahr mit der Umsetzung

starten“, so Lütjen.

Citynahes Wohnen

am Wasser

Bereits sichtbar sind indes

zwei aktuelle Neubauprojekte

im Zentrum. Während die

Umsetzung der Wohnanlage

„Stadtterassen“ in direkter

Nähe zu den Wallanlagen bereits

abgeschlossen ist, befindet

sich das Neubauprojekt

„Stephanietor“ an der

Schlachte derzeit noch in der

Bauphase.

So soll das Stephanitor mit sechs Gebäuden aussehen. Foto: R. Spies/Tektum

Stadtterrassen

Mehr als 100 Mietwohnungen

sind zwischen 2013 und

2015 entstanden. Zwischen

Wallanlagen und Weser liegen

die hochwertig ausgestatteten

und barrierefrei

konzipierten Wohnhäuser mit

aktuell acht freien Wohnungen.

Shoppingangebote und

Grünanlage sind nur einen

Katzensprung entfernt. Insgesamt

investierte die Justus

Grosse Projektentwicklung

dort einen zweistelligen Millionenbetrag.

Was tut dem Quartier Bremen-Mitte

gut? Ein Leitbild

Stadt. Daher prüft die Behör-

Auch Wohnraum braucht die

Breite Wege

Säfte, Kaffee und Tee sind im Preis enthalten.

für die Entwicklung der Die „Unorte“, wie Reuther de leerstehende Gebäude auf

Bahnhofsvorstadt hat eine die dunklen Winkel am Breitenweg

bezeichnete, müssten davon ist das Bundeswehr-

mögliche Umnutzung. Eines

Arbeitsgruppe aus Bürgern,

OSTER-AKTION!!!

Vertretern der Behörden und freundlicher gestaltet werden.

Der Raum unter und ße. In dessen unteren Etagen

hochhaus an der Falkenstra-

der Bremer Architektenkammer

Osterüberraschungs

vorgestellt, deren Ergebnisse

in einer Ausstellung des der Idee des Planungsteams Büro- und Gewerbefläche

neben der Hochstraße könnte könnten laut Planungsteam

Bauressorts für die Öffentlichkeit

zugänglich sind. Auf

folgend durch breite Gehwe-

entstehen, die oberen Stock-

Menüs

Schautafeln präsentiert das

„Real Labor“ zum einen bereits

angestoßene Maßnahmen,

darunter die Nutzung

Neue Räume zum Leben

und Arbeiten

der Räumlichkeiten im Postamt

Während die Shoppingmeile

5 als Skatehalle und als

seit Jahren an Leerstand und Studentenwohnheim. Zum

bescheidener Aufenthaltsqualität

anderen brachte das Team vi-

krankt, erscheint sionäre Ideen ins Spiel, deren

• Moderne deutsche Küche • Edles Ambiente unter gotischen Kreuzbögen

auch das Areal rund um den Machbarkeiten noch ungeprüft

• Täglich ab 11 Uhr geöffnet • Wöchentlich wechselnde Mittagskarte

sind. „Wir müssen uns

Bahnhof kaum einladend.

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Unwirtlich kommt es nicht gewinnbare Ziele setzen“,

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nur aufgrund des klaffenden sagte Senator Lohse bei der

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Lochs daher. Dort, wo bis An-

Eröffnung. Beteiligt an der Die Stadtterrassen zwischen Wallanlagen und Weser. Foto: Justus Grosse

10 11

Am

19. März

in der Bremer

Innenstadt

16. April

Ostersonntag

17. April

Ostermontag

SONNTAG

Kommen Sie zu unserem

SPECIAL BRUNCH von 10–15 Uhr

und schlemmen Sie nach

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Wohnen heißt

Wohlfühlen

Stephanitor

Auf Höhe der Marina entstehen

aktuell sechs Wohnhäuser

mit insgesamt 91 Wohneinheiten,

direkt an der

Schlachte. Die Neuinterpretation

der schlanken Giebel-

Architektur, die sich in das

historische Umfeld einfügt,

hat auch innen viel zu bieten:

Die hauptsächlich zwischen

83 und 119 Quadratmeter

großen Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen

sind mit

Parkettböden und Fußbodenheizung

ausgestattet.


STADTTEILRUNDGANG

„Ein harmonisches Zusammenspiel“

Georg Skalecki fordert sanften städtebaulichen Wandel

Seit jeher befindet sich

die Stadt Bremen im

Wandel. Kaum einer

weiß das besser als Georg

Skalecki. Als Leiter des Landesamtes

für Denkmalschutz

widmet er sich der Geschichte

des Bremer Städtebaus,

nicht ohne seinen Blick in die

Zukunft zu richten. Im Interview

warnt er vor radikalen

Bauprojekten.

Räumungsverkauf

bis 01.03.2017

Wir brauchen Platz

für die neue Frühjahr-

Sommer-Kollektion

Neue Kollektionen von:

Frische Frühlingsfarben

von derAa

von derAa

Bekleidung seit 1905

Bekleidung seit 1905

Herr Skalecki, als Denkmalschützer

plädieren Sie in der

Innenstadt für einen sanften

Wandel. Futuristischen Neubauten,

„mutigen Visionen“,

wie Sie sie in Ihren Veröffentlichungen

nennen, stehen Sie

eher skeptisch gegenüber.

Warum?

Georg Skalecki: Zunächst

einmal kommt es darauf an,

in welchem Kontext wir uns

bewegen. Generell ist gegen

mutige Visionen in der Architektur

nichts einzuwenden.

Allerdings können sie nur

dort entstehen, ohne Schaden

anzurichten, wo sie in die

Umgebung passen. Sobald

wir uns in der historischen

Stadt befinden – und die Bremer

Innenstadt hat eine ganz

herausragende Altstadt mit

einem Weltkulturerbe und

vielen unter Denkmalschutz

stehenden Großobjekten –

muss man das besondere

städtebauliche Geflecht berücksichtigen.

Neubauten

dürfen nur vorsichtige, moderate

Akzente setzen, ohne

das Gesamtbild zu stören.

Das schreibt auch das Gesetz

vor: Der Umgebungsschutz

denkmalgeschützter Kulturdenkmäler

ermächtigt uns als

Vertreter des Landesamtes,

mitzusprechen, sobald neue

Gebäude entstehen sollen.

Kommen wir noch einmal zurück

auf das städtebauliche

Geflecht, wie sie es nennen.

Was macht die Bremer Altstadt

in dieser Hinsicht besonders?

Besonders im östlichen Bereich

der Altstadt haben

wir eine dichte historische

Bebauung. Vor allem

Großbauten des späten 19.

Jahrhunderts und der Jahrhundertwende,

die den Krieg

gut überstanden haben, sind

dort zu finden. Zudem haben

wir den Schnoor und den historischen

Marktplatz mit seinen

Renaissancebauten – den

Schütting und die kleinen

Bürgerhäuser. Dieses enge

Geflecht historischer Bauten

ist selten, im Vergleich mit

anderen deutschen Städten

dieser Größe. Umso wichtiger

ist unsere Aufgabe, auf dieses

Erbe sorgsam zu achten.

Gibt es Beispiele für störende

Neubauten aus der Geschichte

der Bremer Innenstadt?

Es gibt eine ganze Reihe an

neueren Bauten, die sich

nicht in ihre Umgebung einfügen

und damit Schaden an

der ästhetischen Unversehrtheit

anrichten. Das Amtsgericht

von 1961, gegenüber

des alten Landgerichts, ist so

ein Negativbeispiel: Waschbeton

auf der einen, denkmalgeschützte

Architektur

auf der anderen Seite – dieser

krasse Kontrast ist unangenehm.

Seinerzeit wurde diese

moderne Bauweise hochgelobt,

doch Versprechungen

dieser Art sind, gestern wie

heute, mit Vorsicht zu genießen.

Die mutigen Visionen

von damals bewerten wir aus

heutiger Sicht als absolut

rücksichtslos und misslungen.

Plädieren Sie für den Abriss

dieser störenden Gebäude?

Als Denkmalpfleger interessiert

mich vielmehr, welche

dieser radikalen Bauten aus

der Nachkriegszeit schützenswert

sind, denn auch sie

sind Ausdruck einer Epoche

mit einem bestimmten Baustil.

Derzeitige Prüfungen sollen

das klären. Es ist unsere

Aufgabe, jede Dekade exemplarisch

im Stadtbild zu erhalten.

In der breiten Öffentlichkeit

sind diese brutalen

Nachkriegsbauten allerdings

nicht besonders beliebt, denn

sie sind in die Jahre gekommen.

Insbesondere Beton altert

hässlich, und da sagen

viele: Um diese Gebäude ist

es nicht schade, die können

weg.

Welche Neubauten aus der

jüngeren Vergangenheit finden

Sie gelungen?

Erwähnen möchte ich als gelungene

Lösung zum einen

das Haus der Bürgerschaft

am Marktplatz. Das Gebäude

ist zwar unverkennbar modern,

aber es fügt sich ein in

den ganzen Reigen der umliegenden

Bauten. Es nimmt

mit seinen spitzen Giebelchen

in der Dachkonstruktion

Bezüge auf die Gauben am

Schütting und am Rathaus,

die Pfeiler erinnern an die

Rathausarkaden. Ein zweites

Beispiel ist der Neubau der

Bremer Landesbank. Auch er

fügt sich heute wie selbstverständlich

in seine Umgebung

ein. Wichtig sind Bezugnahmen

auf die benachbarten

Georg Skalecki vom Denkmalschutz.

historischen Architekturen

und deren moderne Interpretation,

um ein harmonisches

Zusammenspiel zu entwerfen.

Was halten Sie von den Bebauungsplänen

am Bahnhofsvorplatz?

Der Architekt Dudler hat bemerkenswerte

Bauten errichtet.

Ich kann aber kritische

Sichtweisen verstehen. Seine

Architektur kommt schroff

und monoton daher. Seine

Handschrift hat zwar global

betrachtet einen hohen Wiedererkennungswert,

ist aber

ortlos und weist somit auch

keine bremenspezifischen

Aspekte auf. Ganz anders

sind die Architekten Hilmes

und Lamprecht an die Bebauung

des Grundstücks im Stephaniequartier

herangegangen.

Sie haben in ihrem

Entwurf ganz bewusst ortspezifische

Formen aufgegriffen:

Dort entstehen derzeit schmale

Bauten mit Giebelspitzdächern,

die den historischen

Bremer Packhäusern ähneln.

An diesen beiden aktuellen

Beispielen ist erkennbar, wie

unterschiedlich Architekten

arbeiten.

ZUR PERSON

Georg Skalecki ist Kunst- und

Architekturhistoriker sowie

Leiter des Landesamts für

Denkmalpflege Bremen. Zu den

Hauptaufgaben der Behörde

zählen die Unterschutzstellung,

die Erforschung und die

Pflege der Kulturdenkmäler in

Bremen. Einmal im Jahr stellt

das Landesamt seine Arbeit

in der Schriftenreihe „Denkmalpflege

in Bremen“ vor. Die

nächste Ausgabe erscheint im

April 2017.

Von Walfang bis Widerstand

Bremer Buchpremieren / Kostenlose Lesungen in der Zentralbibliothek am Wall

Gleich sieben Bremer Buchpremieren

– von der Belletristik

bis zum Sachbuch – stehen

im März an. Drei davon widmen

sich Bremens Geschichte

aus ganz unterschiedlichen

Blickwinkeln.

Neuer Name zum runden Geburtstag

DRAUSSEN heißt nun die 20. Messe für Rad- und Freizeitsport in der Messe Bremen

Foto: Messe Bremen

Opas Abenteuer

Den Auftakt macht Silke M.

Zacharias mit „Eine Walfangreise

auf der ,Walter Rau’

1938/39“. Die Herausgeberin

stellt Tagebucheinträge ihres

Großvaters Heinrich Wickede

In diesem Jahr feiert die Fahrrad-Messe

nicht nur ihren

20. Geburtstag, sondern läuft

auch erstmals unter einem neuen

Namen: Aus RAD+Outdoor

wird DRAUSSEN. Am 11. und

12. März startet Bremen in eine

neue Rad- und Freizeitsportsaison.

Neuheiten und Zubehör

vor, der einmalige Dokumente

hinterließ. Sechs Monate

auf einem Walfangschiff –

jenseits klischeehafter Seefahrtsromantik

– können die

Zuhörer nacherleben.

Mittwoch, 1. März, 18 Uhr

Explosiver Stoff

Mehr als 250 Aussteller präsentieren

an diesem Wochenende

in den Hallen 4 und 5

der Messe Bremen die Trends,

Neuheiten und Unverzichtbares

rund um Sport und Spaß

im Freien. Vor allem E-Bikes

stehen dieses Jahr als Wachstumsmotor

der Fahrradbranche

im Fokus. „Vor 20 Jahren

noch Zukunftsmusik, ist das

Fahrrad mit Zusatzantrieb

heute eine feste Größe“, sagt

Projektleiterin Silke Günther.

Die DRAUSSEN bietet nicht

nur das passende Gefährt für

jeden Radler. Auch entsprechendes

Zubehör wie innovative

Helme oder multifunktionale

Anhänger sind auf der

Messe zu entdecken.

Reiseziele und Funsport

Ebenso stellen Reiseveranstalter

Destinationen und

Routen für einen Urlaub auf

zwei Rädern vor. Anderweitig

In seinem zweiten Bremen-

Krimi spinnt Autor Roland

Bühs seine fiktive Geschichte

um die reale Explosion der

Chemiefabrik in Ritterhude

im September 2014. Die Kommissare

Schilling und Dunker

haben es darin mit Mord und

Bestechung zu tun. Mitarbeiter

eines Entsorgungsunternehmens

geraten ins Visier

der Ermittlungen.

Montag, 20. März, 19 Uhr

Erinnerungsarbeit

sportlich Interessierte kommen

gleich nebenan auf ihre

Kosten. In den Hallen 6 und 7

können auf der PASSION

MESSE BREMEN

11.+12. MÄRZ

VERLOSUNG

LOKALES

Jörg Wollenberg behandelt in

„Krieg der Erinnerungen:

Von Ahrensbök über New

York nach Auschwitz und zurück“

die Geschichte des

„Dritten Reichs“. Der bebilderte

Band ist eine Sammlung

des Materials, welches der

Autor im Zuge einer Ausstellung

in der NS-Gedenkstätte

Ahrensbök ansammelte,

während er die Schicksale

ehemaliger Auschwitzinsassen

und widerständiger

Grenzgänger verfolgte.

Donnerstag, 23. März, 18 Uhr

INFO

Alle Lesungen unter www.

stabi-hb.de/Veranstaltungen.

Sports Convention Fun- und

Extremsportarten wie Skateboarding

oder Stand-Up-Paddeling

entdeckt werden. Ein

sportliches Wochenende ist

also gesichert. (SM)

Samstag und Sonntag,

11. und 12. März, Messe

Bremen, 10-18 Uhr

Wir verlosen 5x2 Tickets.

Schicken Sie uns bis zum

5. März eine E-Mail mit dem

Betreff „Freizeitsport“ sowie

Ihren vollständigen Kontaktdaten

an verlosung @stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

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13

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LOKALES

Die aktuelle

Frühjahrsmode

Modenschau in der Berliner Freiheit

Frühjahr/Sommer

bei Super Women

die andere Mode für grosse Grössen

Unsere Mode hebt sich ab und läßt

Freiraum für die eigene Persönlichkeit.

Die Collectionen sind 2017 so

facettenreich und vielfältig wie das Leben.

Um sie kennenzulernen,

nehmen Sie „Tuchfühlung“ auf

und lassen sich inspirieren.

Wir lieben Pelze!

Nach ihrem 10-jährigem Jubiläum feierte Martina Greggers im September letzten

Jahres ihre Neueröffnung in der neuen Kürschner Werkstatt.

Auf 140 m² entstehen hier Traumpelze von Anfang bis Ende in eigener Herstellung.

Seit 2016 bildet Sie auch einen von 2 Lehrlingen

in ganz Deutschland aus. Auch ein Schneider

gehört zum Team, da die Arbeit alleine

nicht mehr zu bewältigen ist.

„Unser Erfolg wird bestätigt durch insgesamt

9 Urkunden aus Designer-Wettbewerben der

Kürschnerinnung, z.B. in der Kategorie Jacken:

von 120 Modellen auf Platz 1 & 2.

Kunden aus ganz Deutschland kommen zu

uns und lassen ihre Pelze mit dem gewissen Etwas

umarbeiten. Auch unsere Herren sind von

unseren Elchkalb-Lederjacken mit gerupftem

Nerz begeistert.

Unser Name steht für recycelte Pelze und

neue Felle aus Hege & Pflege von deutschen

Jägern.

Wir verbinden alte Handwerkskunst mit modernem

Design und Liebe zum Detail.“

Unsere Leistungen:

• Verkauf

• Neuanfertigung

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Kürschner Werkstatt

Martina Greggers

An der Bahn 3

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Mo.–Fr. 9–13 und 14–18 Uhr

Mittwochs nur 14–18 Uhr

Andere Termine gern nach

telefonischer Absprache

Foto: Michael Bley


Am Freitag, 3. März um

14.30 Uhr, 16 Uhr und 17

Uhr sowie am Sonnabend,

4. März, um 10.30 Uhr, 11.30

Uhr, 13 Uhr und 14 Uhr veranstaltet

das Einkaufszentrum

Berliner Freiheit in

der Vahr eine Modenschau.

Professionelle Models präsentieren

die aktuelle Frühjahrsmode

der vor Ort ansässigen

Einzelhändler.

Aktuelle Damen-, Herren-

und Kindermode für

das Frühjahr 2017 präsentieren

Bonita, Deichmann,

Fotos: Berliner Freiheit

Ernstings Family, my Morgante,

Seidenhaft by Yalcin,

Takko, Kik, Time Fashion

und Volkersen Brillen bei

der diesjährigen Modenschau

im Einkaufszentrum

Berliner Freiheit. Das Styling

der Models übernimmt

Friseur Klier.

Moderiert werden die

Shows von Anja Junker.

An beiden Veranstaltungstagen

wird es zusätzlich

Sonderaktionen der teilnehmenden

Modegeschäfte

geben. Der Eintritt ist frei.

Wir laden Sie ein am 04.03.2017

ab 10 Uhr mit uns auf den

Frühling

anzustoßen und unsere Ideen

aufzunehmen.

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BOULEVARD

KOLUMNE

Lara Trautmann und ihre Freunde von

„The Voice“ bei Auto Weller.

Sarah Strauß

BKA-Präsident Holger Münch

zu Gast in Bremen.

Iris Berben –

der Maulwurf

Bundesverkehrsminister

Alexander Dobrindt beim Schaffermahl.

Schaffermahl und

ein dritter Platz

Auf Bremens Boulevard ...

Den Bruder mal

eben klein gezaubert:

Die Ehrlich

Brothers in der

ÖVB-Arena.

Erster Hauptgewinner

bei der Bügerpark-Tombola.

75 Jahre Bremer Bäder feierten Schwimmerin Kirsten Bruhn,

Stadionsprecher Christian Stoll und Geschäftsführerin der

Bremer Bäder Martina Baden (von links) im Musical Theater.

VON MARTIN MÄRTENS UND MARCO MEISTER

473. Schaffermahlzeit

Es ist das älteste Brudermahl der Welt: In diesem Jahr war

Alexander Dobrindt (CSU), Bundesminister für Verkehr und

digitale Infrastruktur, Ehrengast der 473. Schaffermahlzeit.

Wie jedes Jahr wurden fünf Gänge – Hühnersuppe, Stockfisch,

Braunkohl, Kalbsbraten und Rigaer Butt – serviert. Den 300

Gästen schmeckte das Essen jedenfalls. So auch Dobrindt, der

in seiner Rede darauf hinwies, dass er ob des schönen Festes

ein wenig traurig sei, dass man nur einmal in seinem Leben

an diesem Fest teilnehmen dürfe. „Glauben Sie mir: Als Verkehrsminister

hat man eine ganze Menge Termine, von denen

man sich wünscht, dass man sie nur einmal im Leben erlebt“,

so Dobrindt. Ob er sich damit auf die von ihm angestrebte

Maut bezog, war nicht klar – die Lacher hatte er allerdings auf

seiner Seite.

Neuer Direktor

Das wohl prestigeträchtigste Hotel der Hansestadt, das Park

Hotel, hat Anfang Februar einen neuen Direktor bekommen.

Dabei ist der Neue eigentlich ein alter Bekannter – schließlich

startete Karsten Kenneweg 1991 seine Karriere dort. Nun

kehrte er als Nachfolger von Norbert Huemer zurück.

Lara and friends

Es sei wie eine große Familie bei „The Voice“ gewesen, hatte

Lara Trautmann nach ihrer Teilnahme an der Casting-Show

verraten. Dass das nicht nur dahergesagt war, bewies ihr Auftritt

bei Auto Weller im Rahmen der Präsentation des neuen

Seat Leon. Viele ihrer Mitstreiter waren kurzerhand zu Besuch

gekommen, um mit der Bremerin gemeinsam auf der Bühne

des Autohauses Musik zu machen.

Drohende Gefahr?

Karsten Kenneweg ist der

neue Direktor des Dorint

Park Hotels.

Erster Hauptgewinn

Der erste Hauptgewinn der Bürgerpark-Tombola-Saison

ging an Kai Multhaup. Der Glückspilz zog das große Los

und darf sich über ein mit 3000 Euro gefülltes Sparbuch

freuen, das Die Sparkasse Bremen zum diesjährigen Lostopf

beigesteuert hatte. Andre Marten, Leiter der Filiale am

Markt, übergab den Gewinn.

DSDS-Igor

Bei DSDS zog der Bremer Igor Barbosa im letzten Jahr mit

direkt in den Recall in Jamaika ein. Seitdem wächst seine

Fangemeinde stetig. Nun können ihn seine Anhänger hautnah

erleben. Anlässlich des zweijährigen Jubiläums des

2raumclubs, wird Igor dort am 11. März live performen.

Platz drei

Da strahlte sie: Sarah Strauß belegte bei der Wahl zur Miss

Germany den dritten Platz. Nur die Konkurrentinnen aus

Sachsen und Niedersachsen konnten sich vor der 21-jährigen

Studentin aus Bremen platzieren.

Mal ganz ehrlich ...

Viel Spaß hatten die Zuschauer mit den Ehrlich Brothers in

der ÖVB-Arena. Bei zwei Auftritten verzauberten die Brüder

das Publikum mit viel Humor sowie großen und kleinen

Illusionen.

Sportliche 75 Jahre

Eine rot-weiße Schwimmleine führte durch den Aufgang

des ehemaligen Zentralbads ins heutige Musical Theater.

Die Gäste kamen zur 75-Jahrfeier der Bremen Bäder zwar

nicht mottogerecht in Bademantel und Schlappen, wurden

aber spätestens beim Schlürfen des blauen Begrüßungs-

Cocktails Swimming-Pool an den Anlass der Festlichkeiten

erinnert. Zu den prominenten Gratulanten zählte neben

Stadionsprecher Christian Stoll und Senator a.D. Willi Lemke

auch Kirsten Bruhn. Mehrere Weltmeistertitel und drei

paralympische Goldmedaillen erschwomm sich die Querschnittsgelähmte

im Laufe ihrer Sportkarriere und machte

in ihrer Festrede deutlich: Badengehen lohnt sich!

Wieder einmal war „Wetten, dass…?“ in Bremen

zu Gast. Thomas Gottschalk rief und alle kamen.

Ein Woche Übernahme der Messehallen

auf der Bürgerweide durch das ZDF für den Kulissenbau.

Ein eigenes Dorf entstand mit Büros, Garderoben,

Kantine, kleinen Interviewstudios, eine Art Marktplatz,

Räume für Kostüme, Deko und Maske. Wege dazwischen

mit Auslegware, Hinweisschildern und überall

aushängenden Ablaufplänen. Eine genau getaktete

Welt für sich.

Peter Rengel, Hallenchef der ÖVB-Arena, hatte mit

dem Produktionsbüro des ZDF gewettet. Meine Aufgabenstellung

hieß daher: Wetten, dass... sich alle geladenen

Gäste der Sendung ins Gästebuch eintragen?

Die Zeit dafür: 10 Stunden (selbstverständlich keine

Arbeitszeit). Vor Ort waren: Karl Dall, Otto Waalkes,

Cosma Shiva Hagen, Frank Farian (Boney M), Robert

Atzorn, Ten Tenors, Nickelback, Timo Boll (Tischtennisweltmeister),

Yusuf Islam (Cat Stevens), Linda de

Mol, Denzel Washington, Christina Aguilera, Thomas

Gottschalk, Helge Schneider und Iris Berben. Das Gästebuch

hatte ich vorbereitet mit einzelnen Fotos und

Namen der Künstler zur besseren Orientierung für alle

Beteiligten. In der Kantine dann die Chance, die noch

unfrisierte Iris Berben anzusprechen, die in schwarzem

Rollkragenpullover, enger Jeans und Pumps sehr natürlich

aber etwas hilfesuchend wirkte. Das aufgeschlagene

Gästebuch im Anschlag hielt ich ihr einen Kugelschreiber

hin und legte ich los:

„Frau Berben, wären Sie bitte so nett, sich hier einzutragen?

Iris Berben: „Wo?“

„Na hier, unter Ihrem Foto“, erwiderte ich.

Iris Berben mit einem umwerfenden Lächeln:

„Ich habe meine Kontaktlinsen noch nicht drin und

kann nichts erkennen. Bin eigentlich blind wie ein

Maulwurf.

„Dann machen wir es gemeinsam“, entgegnete ich.

„Ich halte Ihnen jetzt meinen Zeigefinger direkt vor das

Gesicht und Sie folgen mit Ihrem Blick dem Finger bis

zu Ihrem Foto. Und wenn ich „jetzt“ sage, dann unterschreiben

Sie.“

Iris Berben lachend: „Das könnte klappen, aber

nicht, dass Sie mich reinlegen und ich beim Foto von

Helge Schneider unterschreibe.“

Sie folgte meinem Finger und unterschrieb mehr

oder weniger blind unter Ihrem Foto. Alles klappte prima,

wie bei allen anderen Stars und ihren Unterschriften

auch. Mein Kollege gewann die Wette – das ZDF

hat verloren.

Anfang Februar kam mit Holger Münch ein alter Bekannter

auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung ins Swissôtel

Matthias Höllings, ehemaliger Pressesprecher

der ÖVB-Arena, wirft in seiner

Bremen. Dort sprach der Präsident des Bundeskriminalamtes

und frühere Bremer Polizeipräsident vor etwa 250 Gästen

Kolumne einen Blick auf die ältere und

zur Frage „Terrorismus – überschätztes Risiko oder drohende

Gefahr?“. Seine Erkenntnis: Die Terrorgefahr ist längst in

auch schon mal einen Blick hinter die

jüngere Vergangenheit und wagt dabei

Deutschland angekommen.

Kulissen.

16 17

DSDS-Igor

gibt Anfang

März ein

Konzert.


LOKALES

Bremen will die Eisbären sehen!

Eisbären Bremerhaven treffen auf FC Bayern München

Von links: Sönke Hachmann, Felix Berthold, Torsten Zinn, Nils Minkwitz, David Brembly, Bo Meister,

Evan Smotrycz, Harper Kamp, Waverly Austin, Jordan Hulls, Ivan Elliott, Adrian Breitlauch, Quincy

Diggs, Fabian Bleck, Lars Wendt, Chris Harris, Sebastian Machowski. Foto: Eisbären Bremerhaven

Seit über zwölf Jahren zählen

die Eisbären Bremerhaven

nun schon zur Basketball Bundesliga

(BBL). Nach dem siegreichen

Derby gegen die EWE

Baskets Oldenburg startet Anfang März

„Wir lassen alles auf dem Feld“

Neuzugang Sebastian Schmitt will aufs Spielfeld

Seit dieser Saison spielt Sebastian

Schmitt für die Eisbären. Der

20-jährige Aufbauspieler wechselte

vom FC Bayern München nach

Bremerhaven und überwand damit die

größt mögliche Distanz innerhalb der

BBL. Nun trifft er auf seine ehemaligen

Teamkollegen. Wir haben den Rosenheimer

gefragt, wie es sich das anfühlt.

Herr Schmitt, wieso wechselt ein Spieler

vom FC Bayern München, derzeit

auf Platz 3 der Basketball Bundesliga,

nach Bremerhaven, momentan auf

Platz 13?

Sebastian Schmitt: Ich wollte unbedingt

aufs Feld. Der FC Bayern München will

gewinnen und hat einige hochklassige

Spieler verpflichtet, da hätte ich wahrscheinlich

keine größere Rolle im Team

gespielt. Die wird mir jetzt in Bremerhaven

geboten. Hier habe ich viel mehr

Aussichten auf Spielzeiten, darum habe

ich den Schritt in den Norden gewagt.

In der Hinrunde trafen die Eisbären

bereits auf die Bayern, was war das für

ein Gefühl, auf einmal gegen die ehemaligen

Teamkollegen zu spielen?

Die erste Begegnung in München war

sehr emotional. Die Familie saß in den

Rängen, Fans aus München waren da.

Und natürlich gab es auch den ein oder

anderen Kommentar von den ehemaligen

Teamkollegen. Bei der zweiten Begegnung

wird das sicherlich weniger

aufregend, sodass ich mich ganz auf

mein Spiel fokussieren kann.

Werden Sie den Münchnern Ihre neue

Heimat zeigen?

Dazu wird wahrscheinlich nicht genug

Zeit sein, da das Team direkt nach dem

Spiel wieder abreisen wird. Wäre das

anders, würde ich ihnen gerne den Hafen

in Bremerhaven zeigen, da liegen

einige alte Schiffe, die sehr nett anzuschauen

sind.

VERLOSUNG

Für das Spiel am Sonntag, 5. März um

15.30 Uhr in der ÖVB-Arena verlosen wir

10x2 Tickets. Schicken Sie uns bis zum

2. März eine Mail mit dem Betreff „Eisbären“

an verlosung @stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

die Rückrunde der laufenden Saison.

Das Team aus Bremerhaven belegt derzeit

den 13. Platz in der Tabelle und ist

gewillt, nach oben zu klettern.

In der ersten Partie der Rückrunde

treffen die Eisbären auf den Drittplatzierten,

den FC Bayern München. Vor

allem Aufbauspieler Sebastian Schmitt

fiebert diesem Duell entgegen, spielte

dieser noch in der vergangenen Saison

selbst für den Münchner Verein.

Bisher erwies sich die Bremer ÖVB-

Arena als erfolgsversprechende Location

für die teilweise weit über 2 Meter

großen Spieler aus Bremerhaven. Immerhin

konnte das Team um Trainer

Sebastian Machowski zwei von vier der

bisher dort stattgefundenen Spiele für

sich entscheiden. Nun sieht sich das

Team mit einem der stärksten Kontrahenten

der Liga konfrontiert und hofft

auf zahlreiche Unterstützer in den Rängen

der ÖVB-Arena beim ersten Match

der Rückrunde. (JF)

Sebastian Schmitt in Aktion.


Foto: Eisbären Bremerhaven

nicht nur, weil es unser Job ist, sondern

weil wir erfolgreich sein wollen. Die

Eisbären haben außerdem oft eine Woche

Zeit zwischen den Spielen. Für

mich bedeutet es mehr Zeit für extra

Trainingseinheiten, um mich auch persönlich

weiterzuentwickeln.

Welche Chancen rechnen Sie sich für

Ihr Team in dieser Saison aus?

Momentan stehen wir an 13. Position,

die Bayern an 3. Stelle. Gegen Jena

konnten wir gewinnen und sind jetzt in

einem Aufwärtstrend. Wir schauen

nach oben. Die letzten Jahre hat Bremerhaven

gegen den Abstieg gekämpft.

Wenn wir so weiter spielen wie

in der Hinrunde, dann haben wir damit

nichts zu tun. Vielleicht ist sogar ein

bisschen mehr drin und wir können in

Richtung Play Offs schauen.

Mutig und aufrecht

Zum Jubiläum: Sabine Postel über ihre Rolle

20 gleichbedeutend

Jahre Bremer Tatort

– das ist auch

mit 20 Jahren Sabine Postel

als Hauptkommissarin Inga

Lürsen. Im Interview spricht

die Schauspielerin über ihre

Rolle sowie die aktuelle

Folge „Nachtsicht“, die am

12. März ausgestrahlt wird.

Den Bremer Tatort verbinden

die Zuschauer seit nunmehr

20 Jahren mit Ihnen in der

Rolle der Hauptkommissarin

Inga Lürsen. Was hat Inga Lürsen

in dieser Zeit gelernt?

Sabine Postel: In all den Jahren

hat sie es geschafft, mutig

und aufrecht zu bleiben und

sich nicht verbiegen zu lassen.

Ihr sozial-politisches Engagement

ist ihr nie verloren

gegangen und sie glaubt weiterhin

daran, dass es Sinn

macht, dafür zu kämpfen,

dass die Gerechtigkeit siegt.

Gelernt hat sie aufgrund ihrer

Jahrzehnte langen Erfahrung

ihre Ziele weniger impulsiv,

weniger spontan, sondern ruhiger

und strategischer zu

verfolgen. Erfahren musste

sie aber auch, dass der Kampf

gegen das Verbrechen oft

nicht von Erfolg gekrönt ist,

wie zum Beispiel im Tatort

„Brüder“ (Anm. d. Red.: Die

Ermittlungen führten nicht zu

einer Verurteilung.), was

dazu geführt hat, dass sie sich

im Laufe der Jahre noch mehr

ihrem Beruf verschrieben, ihr

Privatleben geopfert und

noch einsamer geworden ist.

Im aktuellen Tatort „Nachtsicht“

sieht es so aus, als hätten

Sie es mit einem Serienmörder

zu tun. Was bedeutet

das für die Vorgehensweise

der Kommissare?

Ja, bei diesem Tatort handelt

es sich eben nicht um einen

klassischen „Whodunit“, bei

dem am Anfang ein Mord

passiert und der Zuschauer

im Laufe des Films die ermittelnden

Kommissare bei der

Tätersuche begleitet. Hier haben

wir relativ schnell einen

Tatverdächtigen und es beginnt

ein Kampf gegen die

Zeit. So entwickelt sich ein

absolut spannendes Psycho-

Drama.

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Jetzt gibt es viele neue

Frühlingstees!

Sabine Postel ermittelt seit 20 Jahren als Inga Lürsen in Bremen.

Als Bremer Kommissarin haben

Sie regelmäßig mit Morden

zu tun. Interessieren Sie

sich eigentlich auch im realen

Leben für Verbrechen und

polizeiliche Ermittlungsarbeit?

Ganz ehrlich: Ich habe mich

erst für Verbrechen und deren

Aufklärung verstärkt interessiert,

als ich wusste, dass

ich Tatort-Kommissarin werden

würde. Ich hatte damals

die Erlaubnis, bei der Schutzpolizei

mitzufahren. Dazu kamen

viele Gespräche mit Bremer

Kripobeamten und

Polizisten. Das hat meine

Sichtweise auf Drehbücher

natürlich beeinflusst. Und da

wir ja bei unseren Tatorten

immer versuchen – soweit es

bei einem fiktionalen Stoff

geht – so realistisch wie mög.

GUTE SICHT. GUTE FAHRT!

• Uneingeschränktes Blickfeld

für entspannte Blickwechsel.

lich zu agieren, fand ich das

für mich persönlich auch sehr

hilfreich.

Welche Kriminalfälle reizen

Sie in der Rolle als Bremer

Hauptkommissarin am meisten?

Ich habe keine Vorliebe für

spezielle Verbrechen. (...) Interessant

ist es, wenn wir in

die Psyche der Täter eintauchen

können, das Umfeld –

zum Beispiel die familiäre Situation

– spannend ist oder,

wie oft bei uns, politische

oder soziale Themen eine

Rolle spielen. Natürlich ist es

für mich als Schauspielerin

besonders interessant, wenn

Inga Lürsen auch persönlich

involviert ist. (SM)

12. März, Das Erste, 20:15 Uhr

Pfiffige Frühjahrsmode von:

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Es lohnt sich!

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Wenn Sie die Teams vergleichen, was

Wie kam es zu dem Wechsel?

sind die größten Unterschiede?

• Weniger Blendung und

Der Coach aus BHV hat bei Bayern angefragt.

Mein Vertrag lief noch, aber mehr Spiele auf europäischer Ebene.

• Bestes Nachtsehen.

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Bayern hat ein größeren Budget und

mehr Kontraste.

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Bayern hat mir keine Steine in den Weg Bei den Eisbären ist der Kampf härter,

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gelegt. Dafür bin ich sehr dankbar. wir lassen wirklich alles auf dem Feld – Das Interview führte Kristina Wiede.

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• Auch für den Alltag geeignet.

18 19

Foto: Radio Bremen


LOKALES

„Ein Mammut-Projekt“

Der gebürtige Bremer Ben Becker kommt in den Bremer Dom

Seit November 2015 reist Ben

Becker mit seinem Soloprojekt

„Ich, Judas“ durch die

Kirchen der Republik. In einer

Mischung aus Lesung und

Performance auf Grundlage der Romane

von Walter Jens und Amos Oz hält er

dabei ein Plädoyer, das viele Fragen –

vor allem nach der Schuld – aufwirft. Im

Gespräch erklärt der gebürtige Bremer,

wie das Stück entstanden ist, warum es

in Kirchen aufgeführt werden sollte und

welchen Bezug er heute noch zu seiner

Geburtsstadt hat.

Wie sind Sie zu dem Stück gekommen?

Ich bin gefragt worden, das Werk von

Walter Jens für ein Hörbuch einzulesen.

Als ich mich dann genauer damit befasste,

hatte ich das Gefühl, dass es auf

die Bühne gehört.

Wie haben Sie das rhetorische Werk für

die Bühne erarbeitet?

Zunächst einmal habe ich mit vielen

verschiedenen Personen – vom Verlag

bis hin zu Freunden – darüber Gespräche

geführt. Anschließend ging es darum,

die Figur und die Bühne zu entwickeln,

bevor die Arbeit am Text folgte.

Das ist der aufwendigste Teil, weil dazu

gehört, den Text immer wieder zu hinterfragen

und vor allem ihn auch zu lernen.

Das ist richtig Arbeit. Und wenn

man das alles gemacht hat, steht dann

irgendwann mal eventuell so ein Abend

da.

Wie lange haben Sie letztendlich gebraucht,

bis das Stück für die Bühne

fertig war?

Das waren bestimmt drei Monate. Ich

habe währenddessen natürlich auch

noch andere Sachen gemacht. Wenn

man ein eigenes Stück entwickelt, ist es

nicht wie bei einem Staatstheater, wo

man gesagt bekommt, dass am nächsten

Tag der Probenbeginn und vier

Wochen später die Premiere sei. An so

einem Stück arbeitet man permanent,

bastelt daran herum und versucht, immer

noch etwas zu verbessern.

Das Stück besteht aus einer Lesung und

einem Monolog. Vor allem der Monolog

scheint Sie auch körperlich sehr zu fordern


In der Tat. Für mich sind die eineinhalb

Stunden gefühlt wie drei. Ab und zu

realisiere ich in einer Szene, dass ich

gerade auf dem Tisch stehe und denke

dann: „Oh mein Gott, es ist gerade mal

die Hälfte um.“ Es ist ein Mammut-Projekt.

Hatten Sie Respekt vor dem Stück?

Ja, ganz gewiss – was natürlich insbesondere

mit dem Text zusammenhängt.

Ich betrete eine Bühne aber immer mit

Respekt – schon alleine dem Publikum

gegenüber.

Sind Sie eigentlich überrascht, über den

Erfolg des Stückes?

Überrascht nicht, aber es ist natürlich

toll, wenn man sich an solch schwierige

Texte wagt und es dann so vom Publikum

angenommen wird. Man geht

nicht unbedingt davon aus, wenn man

sich mit einem Rhetoriker wie Walter

Jens befasst, dass dabei ein so erfolgreicher

Abend herauskommt.

Wie wichtig ist es für „Ich, Judas“, dass

es in einer Kirche aufgeführt wird?

Ich habe den Abend jetzt auch schon

ein paar Mal in Theatern aufgeführt.

Mit einem veränderten Bühnenaufbau

geht das auch. Aber da ich während

des Stückes Gespräche mit dem, der da

oben am Kreuz hängt, führe, finde ich

es in einer Kirche schon eindeutig richtig

aufgehoben.

Was ist für Sie das Interessante an der

Rolle des Judas in dem Stück?

Mich interessiert vor allem die Art und

Weise, wie er sich mit sich selbst und

seinem Wirken nach außen auseinandersetzt.

Diese Auseinandersetzung

zwischen ihm und der Außenwelt ist

existenziell und sehr tiefgründig.

ZUR PERSON

Ben Becker wurde am 19. Dezember 1964

als Sohn der Schauspielerin Monika Hansen

und des Schauspielers Rolf Becker in Bremen

geboren. Zusammen mit seiner Schwester

Meret und der Mutter zog er im Alter von

sieben Jahren nach Berlin und wuchs dort

mit seinem Stiefvater Otto Sander auf. Der

Schauspieler und Sänger, der unter anderem

mit dem Grimme-Preis und der Goldenen

Kamera ausgezeichnet wurde, ist verheiratet

und hat eine Tochter.

Stellt als Judas vor allem Fragen nach der Schuld: der gebürtige Bremer Ben Becker.

Judas wirft in dem Stück Fragen auf,

verzichtet aber auf Antworten.

Das ist für mich als Künstler das Wesentliche

– Fragen zu stellen. Wenn ich

Antworten hätte, wäre ich vielleicht in

der Politik gelandet (lacht).

Sie wohnen seit ihrem siebten Lebensjahr

in Berlin. Fühlen Sie sich eigentlich

noch als Bremer?

Ich bin schon sehr früh nach Berlin gekommen.

Das Heranwachsen und die

Pubertät, für mich die prägenden Jahre,

haben in Berlin stattgefunden. Deswegen

fühle ich mich auch ganz klar als

Berliner. Aber natürlich habe ich noch

Erinnerungen an Bremen.

Und woran erinnern Sie sich?

Also, ich habe in Bremen noch immer

Onkel und Tante. Und wenn ich dann

mal an der Weser bin, gehe ich noch

gerne durch die Rutenstraße und gucke

mir an, wo ich früher gewohnt habe.

Oder ich schlendere um die Ecke in

Richtung Kohlhöcker Straße und werfe

noch einmal einen Blick auf mei-

Foto: Fritz Brinckmann

nen alten Kindergarten. Und ich erinnere mich auch noch

an den Durchgang von der Contrescarpe zur Bürgermeister-Schmidt-Schule

und muss dann immer lachen weil, ich

noch schöne Erinnerungen daran habe.

Ihre ersten Begegnungen mit dem Theater hatten Sie aber

auch in Bremen.

Nun ja, wenn man so will. Meine Mutter hat auf der Bühne

gestanden und ich habe als Fünfjähriger unten in der Kantine

gestanden, auf Mama gewartet und am Flipper gespielt.

Ob man das jetzt unbedingt als Begegnung mit dem Theater

bezeichnen muss, lasse ich mal dahingestellt.

Sie haben zu Beginn Ihrer Karriere mal mit Ihrer Schwester

gemeinsam ein Stück aufgeführt. Wird es so etwas in Zukunft

einmal wieder geben?

Ich werde oft darauf angesprochen und ich glaube, wir

hätten beide auch große Lust dazu. Aber es muss natürlich

auch passen. Wir halten es, glaube ich, beide für Blödsinn,

irgendetwas zusammen zu machen, nur weil die Leute

oder wir uns das wünschen. Aber wenn es mal wieder dazu

käme, würden wir uns beide sehr freuen. (MÄR)

12. März, St. Petri Dom, 20 Uhr

Trainieren in Bremer Bädern

Nächster Staffelstart am 27. März

Klassiker, Gesundheit, Körper und Geist, Kraft und Ausdauer

sowie Trends und sportliches Schwimmen – all das sind die

verschiedenen AquaTraining-Kategorien der Bremer Bäder

GmbH. Aktuell finden zwar noch die Unterrichtseinheiten der

ersten Kursstaffel statt, doch die Plätze für die Zweite (Laufzeit:

27. März bis 20. Juni) stehen bereits zum freien Verkauf.

Die Tickets sind sowohl in den jeweiligen Schwimmbädern als

auch im Bremer Bäder-Shop bei Karstadt sports zu erwerben.

Seit Jahresbeginn gibt es für all diejenigen, die erst einmal

ausprobieren wollen, welcher Kurs am besten zu den eigenen

Vorstellungen passt, ein spezielles Angebot: Interessenten

können an der ersten Kursstunde mit einer Einzelkarte teilnehmen

und erhalten somit die volle Flexibilität. Jeder Kunde

erhält zu seiner Einzelkarte einen Gutschein über 7,50 Euro,

welcher bis zur zweiten Kursstunde auf die Staffelkarte angerechnet

wird. Weitere Informationen zu diesem Angebot und

zu den weiteren Teilnahmemöglichkeiten gibt es auf www.

bremer-baeder.de.

AquaTraining macht sich die Eigenschaften des Wassers

für ein effektives und ausgewogenes Ganzkörpertraining zunutze.

Es ist eine Möglichkeit, um besonders gelenkschonend

Sport zu treiben und dient zur Kräftigung, Dehnung und Lockerung

der Muskulatur, Entlastung der Wirbelsäule, Verbesserung

der Beweglichkeit von Muskeln, Sehnen und Bändern,

Aktivierung des Herz-Kreislauf-Systems, Optimierung der

Körperhaltung und zur Bekämpfung von Problemzonen. (SM)

20 21


GASTRO

C O C K T A I L B A R

Für Reservierungen und Fragen stehen wir

Ihnen telefonisch unter 0421 - 3059817

zur Verfügung oder Sie schreiben uns eine

Mail: watch@zurpost.bestwestern.de

Unsere Öffnungszeiten:

So – Do 17.00 – 24.00 Uhr,

Fr + Sa 17.00 – 02.00 Uhr

Wir

suchen Sie –

TOP-Servicekraft

für unsere

Watchbar

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Brunch am Sonntag

Umfangreiches Brunch-Buffet, verschiedene Vorspeisen, Suppen,

warme Hauptgänge mit Beilagen und Saucen

sowie Dessert aus unserer hauseigenen Patisserie,

inkl. Kaffeespezialitäten, Tee, Wasser, Säfte und Sekt.

Von 12.00–14.00 Uhr für 25,00 Euro p.P.

Kinder bis 6 Jahren kostenfrei, Kinder ab 6–14 Jahre zum halben Preis.

Karfreitag und Ostersonntagbrunch 32,00 Euro p.P.

Reservierungen erwünscht: 0421-30-59-810

Die Patisserie Café Hauptmeier

gilt seit Jahren als bestes Café in

Bremen. Daher wurden wir auch

als solches vom „Feinschmecker“ zuletzt im Jahr 2014 ausgezeichnet.

Café Hauptmeier ist wahrlich ein Name mit Tradition, denn

bereits seit 1995 ist Peter Hauptmeier in der Konditorei Chefpatissier.

Unsere Patisserie ist dienstags bis samstags von 10.00 bis

18.00 Uhr für Sie geöffnet. Auch sind wir, nach dem Sonntagsbrunch

(12.00 Uhr bis 14.30 Uhr) ebenfalls bis 18.00 Uhr für Sie da. In

dieser Zeit bieten wir Ihnen

hausgemachte Torten, Törtchen

und Pralinen an. Wir garantieren

Ihnen größte Sorgfalt bei der

Auswahl der Produkte und behutsame

Verarbeitung mit dem Blick

für das Detail.

Unplugged Brunch

Neue Reihe im Swissôtel startet mit Ocean’s 3

Ocean’s 3 eröffnen den „Unplugged Brunch“. Foto: Ocean’s 3

Am Sonntag, 5. März, um 11 Uhr startet eine neue Reihe in

der frisch renovierten und komplett neu gestalteten Ô Place

Bar im Swissôtel Bremen am Hillmannplatz: Einmal im Monat,

immer am ersten Sonntag, heißt es von 11 Uhr bis 14

Uhr „Unplugged Brunch“. Geboten werden Konzerte mit

Künstlern verschiedener Stilrichtungen von Pop über Soul

bis Swing zu einem exquisiten Brunch-Buffet. Zum Auftakt

ist das Bremer Swing-Trio Ocean’s 3 mit seinem Programm

„Elvis meets Sinatra“ zu Gast.

Frank Fiedler (Gesang), Dominik Kroll (Piano) und Mathias

Klenke (Kontrabass) präsentieren dem Publikum ein Programm,

das sich den Songs des King of Rock ‘n‘ Roll und

des King of Swing widmet. Das bekannte norddeutsche

Swing-Trio spielt die größten Hits der beiden amerikanischen

Showbiz-Legenden. Zeitlose Klassiker wie „Mack

the Knife“ und „I’ve Got You Under My Skin“ treffen auf

beliebte Rock ‘n‘ Roll Songs und gefühlvolle Balladen wie

„Love Me Tender“ oder „In the Ghetto“. (SM)

15. März – 11. Oktober

(außer an Feiertagen)

Schnitzeltag

Jeden Mittwochabend

- Wo Herzlichkeit Zuhause ist -

16. März – 12. Oktober

(außer an Feiertagen)

Abend-Büfett

Jeden Donnerstagabend

Schon als Kind in

die Töpfe geschaut

Koch-Azubi Henrik Rohde mit selbstkreiertem Menü

Manchmal gehen Kinderwünsche

in Erfüllung. Man muss

nur frühzeitig sehr neugierig

sein. So jedenfalls lief es bei

Henrik Rohde, Kochazubi im

zweiten Lehrjahr im Restaurant

L’Echalote des Maritim

Hotels. Die Großmutter musste

den Dreijährigen stets am

Herd hoch heben, damit der

Kleine in die Töpfe schauen

konnte. Rohde heute: „Schon

als Kind wollte ich unbedingt

Koch werden“. Und der Wirsing-Eintopf

der Großmutter

ist noch heute sein Lieblingsgericht.

Mittlerweile ist der

21-Jährige mit seinen außergewöhnlichen

Kochtalenten

auf der Zielgeraden und sorgt

schon als Azubi vier Abende

lang für ein ausgebuchtes

L’Echalote mit seinem selbstkreierten

Menü. Selbst Chefkoch

Mirco Flügge wirkte an

diesen Menüabenden unter

der Regie von Henrik Rohde

und lobte seinen Azubi: „Er

ist sehr kreativ und wird seinen

Weg gehen.“

Davon waren auch die

Restaurantgäste überzeugt,

die nach einem Tatar von

gebeizter Dorade an Wildkräutersalat

mit Chutney von

Apfel und Fenchel das Beste

Nachts in Bremen

vom Bentheimer Schwein genossen:

Glacierte Lende und

geschmorte Bäckchen mit getrüffeltem

Kartoffelbaumkuchen.

Die gebackene Champagnereispraline

an Ragout

von Zitrusfrüchten mit Lebkuchencramble

bildete das

prickelnde Finale. Nach den

Gesprächen mit den Gästen

stand der Favorit des Abends

fest. Rohde: „Definitiv das

Doradentartar mit dem leicht

scharfen Chutney.“ Ein Lob

richtete der Ausnahme-Azubi

an sein Team im L’Echalote:

„Hier haben wir eine tolle

Truppe, die dafür sorgt, dass

uns das Kochen jeden Tag

Spaß bereitet.“

Seine Zukunft hat Henrik

Rohde fest im Blick. Nach beendeter

Ausbildung will er

noch in Frankreich, Italien

und der Schweiz arbeiten und

in viele fremde Töpfe schauen

und lernen. Hinter allem steht

ein großes Ziel: „Irgendwann

werde ich mir den Traum vom

eigenen Restaurant erfüllen.“

Auch beim nächsten Großereignis

im L’Echalote wird

Rohde mitwirken. Vom 17.

März bis 1. April werden 25

Jahre L’Echalote mit einem

Menü gefeiert. Motto: Das

Beste aus 25 Jahren. (WS)

Beide Teile des Dinner-Musicals im Ratskeller

Das Dinner-Musical „Nachts in Bremen“ steht im März wieder

auf dem Programm des Bremer Ratskellers – und zwar mit beiden

Teilen. Spannend und amüsant wird in mehreren Episoden

von Ereignissen, die Bremen und seine Bürger beweg(t)en

– von großer Liebe, Freundschaft, menschlichen Abgründen

und typisch Bremischem – erzählt. Ein kulinarisches Kerzenlichtdinner

mit einem exquisiten 4-Gänge-Menü umrahmt die

1./2. Ostertag

16./17. April

musikalische Liebeserklärung an die Hansestadt.(SM)

Familienfeiern/Veranstaltungen!

Oster-Büfett

Sie wollen feiern? Dann sind Sie bei uns richtig!

Wir haben die passenden Räumlichkeiten für Sie!

Ausnahme-Azubi im L’Echalote: Henrik Rohde.

Foto: Werner Schwarz

NEU AB MÄRZ!

UNPLUGGED BRUNCH

Eine neue Konzert-Reihe startet in der renovierten und komplett

neu gestalteten Ô place Bar im Swissôtel Bremen am Hillmannplatz:

Geboten wird ein reichhaltiges Brunch-Buffet begleitet von

Künstlern verschiedener Stilrichtungen von Pop über Soul bis Swing.

Für die musikalische

Begleitung bei unserem

ersten Brunch sorgt

eine unserer bekannten

Unplugged Bands:

OCEAN‘S 3

Jeden 1. Sonntag

im Monat von

11:00 bis 14:00 Uhr.

Unsere Unplugged Bands

spielen jeweils von

12:00 bis 13:30 Uhr.

Für 29,00 EUR pro Person

Erster Termin

5. März 2017

Gern senden wir Ihnen unsere Veranstaltungsmappe zu oder vereinbaren

von 11.30–14.30 Uhr

Teil 1 am Samstag, 4. März, um 19 Uhr und Teil 2 am

Sie einen Besichtigungstermin bei uns im Haus, beides unverbindlich.

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Familie Möhlenkamp · HB-Habenhausen · Sonntag, Holzdamm 104 5. März, um 18 Uhr. Weitere Informationen

Tel. 83 10 81 0 · info@hotel-zum-werdersee.de

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unter www.ratskeller-bremen.de.

T: 0421 62000 148 | Hillmannplatz 20 | 28195 HB

22 23


FAMILIE

Neben dem Bildungsangebot, das

ausschließlich Schulklassen vorbehalten

ist, können Besucher im

Universum ihren eigenen Puls an

einem der Eines der vier neuen Auasstellungsstücke

hör- und sichtbar

machen. Foto: Kristina Wiede

Hier spricht dein Herz

Neue Exponate und Bildungsangebote für Schüler im Universum

Etwa 70 Mal pro Minute

schläft das Herz eines

erwachsenen Menschen

pro Minute. Dabei pumpt das

Organ bis zu fünf Liter Blut

durch den Körper. Damit dieser

Motor des Lebens bis ins

hohe Alter fit bleibt, ist eine

gesunde Lebensweise unentbehrlich.

Mit dem neu gestarteten

Bildungsangebot für Schulklassen

„Hallo. Hier spricht

dein Herz“ machen die Stiftung

Bremer Herzen, die

AOK Bremen/Bremerhaven

und das Universum Bremen

auf das Thema Herzgesundheit

aufmerksam. Denn alleine

in Deutschland sterben pro

Jahr rund 350.00 Menschen

an Herz-Kreislauferkrankungen.

Das STADTMAGAZIN

hat Rainer Hambrecht, Chefarzt

am Bremer Herzzentrum

und Vorsitzender der Stiftung

Bremer Herzen nach den

Hauptursachen gefragt.

Herr Hambrecht, im Vergleich

mit anderen deutschen Städten

ist das Herzinfarktrisiko

in Bremen besonders hoch.

Woran liegt das?

Soziale Ungleichheit spielt

eine große Rolle. Gesunde

Ernährung und Sportangebote

sind in den finanziell

schwachen Stadtteilen Bremens

weitaus weniger selbstverständlich,

als in den gut

situierten Quartieren.

Was ist Ihr Anliegen als Vorsitzender

der Stiftung Bremer

Herzen?

Wir haben es uns zum Ziel

gesetzt, die Menschen vom

Krankenhaus fern zu halten.

Das geht nur über präventive

Maßnahmen. Wir klären

auf, um Menschen dahin zu

bewegen, aktiv auf ihr Herz

acht zu geben. Denn sind

sie erst einmal bei uns in der

Notaufnahme, ist es oft schon

zu spät.

Hat sich die Herzgesundheit

in den letzten Jahren verschlechtert?

Ja, und das in einem kolossalen

Ausmaß. Dazu beigetragen

hat die starke Zunahme

der Adipositaserkrankungen,

die einhergeht mit körperlicher

Trägheit. 40-50% der

Deutschen treiben gar keinen

Sport, 20% bewegen sich ab

und zu – das ist erschreckend.

Unsere Gesellschaft wird immer

älter und immer träger.

Umso wichtiger ist es, besonders

junge Menschen sensibel

zu machen für ihre eigene

Gesundheit. (KW)

In der neuen Forscherzeit für

Schulklassen wird Prävention

erlebbar. Unter anderem

sezieren die Teilnehmer ein

echts Schweineherz und lernen

in Mitmachaktionen die

Funktionsweise des Herzen

kennen. Infos unter www.

hallo-herz.de.

Endlich Schulkind!

Qualifizierter Vorschulunterricht

für einen gelungenen Schulbeginn

Der Beginn der Schulzeit bedeutet einen erheblichen Einschnitt

im Leben des Kindes. Damit der Schulstart reibungslos

gelingt, können unterstützende Maßnahmen

bereits im Vorfeld hilfreich sein. Denn der Schulstart legt den

Grundstein für die gesamte Schulkarriere.

Im Sommer startet der Verein SchulStart e.V. mit neuen Vorschulkursen

für Kinder, die ein Jahr später, im Sommer 2018,

eingeschult werden. Jeweils an einem Nachmittag in der Woche

erteilt Susanne Laduch, eine erfahrene Vor- und Grundschullehrerin,

den Vorschulunterricht im Bürgerzentrum Neue

Vahr, Berliner Freiheit 10.

Vorschule als Brücke vom Kindergarten zur Schule

In der Vorschulgruppe können die Kinder unter der Anleitung

von Frau Laduch die für sie notwendigen grundlegenden Fähigkeiten

und Fertigkeiten für ein erfolgreiches Lernen in der

Grundschule erwerben. Dabei nimmt der Vorschulunterricht

nicht die Aufgaben, Ziele und Methoden des Grundschulunterrichts

vorweg, sondern leitet über zu den Arbeitsformen und Inhalten

der Grundschule. Während im Kindergarten besonders

die sozialen Lernziele bedient werden, stehen im Vorschulunterricht

die kognitiven Lernziele im Vordergrund. Darüber

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Foto: Schulstart e.V.

hinaus werden sprachliche und mathematische Fähigkeiten geschult.

Dies betrifft das grundlegende Mengenverständnis, den

ersten Umgang mit Zahlen, Buchstaben und Wörtern sowie das

Trainieren des korrekten mündlichen Sprachgebrauchs. (SM)

Eine Teilnahme im Rahmen eines Schnupperunterrichts ist

möglich. Interessierte Eltern können das kostenlose pädagogische

Konzept telefonisch anfordern unter 0172/9140622 oder

per E-Mail an info@schulstartev.de.

Auszeit und Urlaub vom Alltag

Kosmetikbehandlung auf hohem Niveau bei „hautnah“ in der Obernstraße

Angelika Grebitus bietet eine breites Angebot vom Salbeifußbad bis zur

Lymphstimulation.

Foto: Marco Meister

Nach dem Motto, dass „Der

Mensch zwei Schönheiten

braucht, eine innere und eine

äußere“ bietet Angelika Grebitus

ihre Kosmetikbehandlung

nach Dr. Hauschka seit

neuestem an der Obernstraße

an. Vom Salbeifußbad und der

Fußmassage über Entspannung

mit Hand- und Armmassage,

Reinigung von Gesicht,

Hals und Dekolleté, Augenund

Lippenpflege über Tiefenreinigung

mit Bedampfung

gehört auch das Entfernen

von Hautunreinheiten, Augenbrauenkorrektur,

Heilerdemaske,

Lymphstimulation

sowie vieles mehr zum Angebot

der erfahrenen Naturkosmetikerin.

„Mir ist es ein Anliegen,

den Menschen gerade

in dieser schnellebigen Zeit

eine Auszeit zu bieten, einen

Urlaub vom Alltag. Aber natürlich

auch eine professionelle

und kompetente Kosmetikbehandlung

auf hohem

Niveau“, so Grebitus. (SM)

hautnah Naturkosmetik,

Obernstraße 76,

Telefon (04 21) 43 05 65 77

Neue Welt

Familientag im

Übersee-Museum

Im März dreht sich im Übersee-Museum

alles rund um

das Thema Amerika. Im

Rahmen der Veranstaltung

„Auf in die Neue Welt! Bremer

entdecken Amerika“ bereitet

das Museum am Bahnhofsplatz

dieses Thema am

12. März auch für Familien

auf.

Kleine und große Besucher

haben dann die Möglichkeit,

auf eine spielerische

Entdeckungsreise zu gehen.

Welche Pflanzen und Tiere

stammen ursprünglich aus

Amerika? Was haben die Indianer

entdeckt? Diesen und

weiteren Fragen widmet sich

der Familientag. (SM)

Sonntag, 12. März, Übersee-

Museum, 13-18 Uhr

naturheilpraxis schwanenberg

heilpraktikerin

staatl. exam. krankenschwester

NEUSTADT. Andrea Hella Schwanenberg

arbeitet nach dem ganzheitlichen

Prinzip. In ihrer Naturheilpraxis

an der Westerstraße 35

beleuchtet sie daher gleich mehrere

Ebenen, um Ursachen von

körperlichen und seelischen Beschwerden

auf die Spur zu kommen.

„Symptome sind nur die Spitze

des Eisbergs“, sagt die staatlich

geprüfte Heilpraktikerin und ehemalige

Krankenschwester und ist

demzufolge den Ursprüngen von

Erkrankungen auf der Spur, u.a.

mit der Bioresonanz/EAV-Diagnostik.

Dabei diagnostiziert die

Fachfrau die Beschwerden, bringt

sie in Beziehung zueinander und

therapiert über naturheilkundliche

Therapiemethoden akute als auch

chronische Erkrankungen, z.B.

Burnout, Folgen durch Zeckenbiss,

Schmerzen, Hyperaktivität,

depressive Verstimmungen. A.H.

Schwanenberg sucht nach Ursachen,

welche für die verschiedenen

Krankheitsbilder verantwortlich sind,

wie z.B. Erreger, Schwermetalle,

Schadstoffe, Wohnraumgifte,

Vitalstoffmängel, Elektrosmog,

geopathische Belastungen z.B.

Wasseradern und psychische

Belastungen. Die Fachfrau führt

ferner eine Gesichts- und Augendiagnose

durch. Hier sind seelische

Wesensmerkmale und deutliche

Hinweise auf organische Störungen

erkennbar.

Darüber hinaus ist A.H. Schwanenberg

auf das Aufspüren emotionaler

Blockaden und das Verarbeiten

traumatischer Erlebnisse

spezialisiert (Traumatherapie und

Psychokinesiologie). Homöopathie

und Schüssler Salze kommen

zusätzlich zum Einsatz.

Demzufolge können Patienten mit

den verschiedensten Anliegen zu

A.H. Schwanenberg kommen – von

der Allergie bis zur psychischen Erkrankung.

Sie alle erhalten eine individuelle,

ganzheitliche Beratung

über die diversen Anwendungsarten

um den bestmöglichen Behandlungsweg

einschlagen zu können.

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Einschulung

2018

Spielerisch lernen: In kleinen Gruppen treffen sich

die Vier- und Fünfjährigen, um mit viel Spaß unter fachlicher

Anleitung ans Lernen herangeführt zu werden.

Ohne Stress in die Schule

Der Besuch von SchulStart erleichtert den Schuleinstieg

Bremen. Anna-Lena ist fünf Jahre

alt – und denkt voller Freude an

ihre heutige Vorschule: Am Nachmittag

um 15 Uhr ist es wieder

so weit, sie trifft ihre Lehrerin

Susanne Laduch und gleichaltrige

Freunde, mit denen sie spielerisch

90 Minuten verbringt.

„Bei uns im Vorschulunterricht

werden nicht die Aufgaben, Ziele

und Methoden des Unterrichts

in den ersten Klassen vorgezogen“,

erzählt Grundschullehrerin

Susanne Laduch, die auch über

das Montessori-Diplom verfügt.

„Wir leiten lediglich über zu

den Arbeitsformen und Inhalten

der Grundschule.“ Damit soll

den Kindern der Einstieg in die

Grundschule erleichtert

werden.

24 25

»

Den

Kindern wird

der Eintritt ins

Schulleben

erleichtert.«

„Wir erweitern

die Konzentrations-

und Merkfähigkeit,

steigern die Sprechfähigkeit,

bilden die Motorik weiter

aus und bauen Selbstvertrauen

auf“, erläutert Susanne Laduch

die Ziele. Die Kinder treffen sich

ein Jahr lang einmal in der Woche

für 90 Minuten. Kinder, die

2018 eingeschult werden,

können sich jetzt für die

neuen Kurse ab Sommer

2017 anmelden.

Das Wichtigste für

Anna-Lena ist jedoch:

die Vorschule macht

ihr viel Spaß.

SchulStart e.V.

Der Untericht fi ndet im

Bürgerzentrum Neue Vahr,

Berliner Freiheit 10, statt.

28327 Bremen

Tel. (0172) 9 14 06 22

info@schulstartev.de


REISE

REISETIPPS

Noch öfter nach Mallorca

Ab Mai können Mallorca-Fans

aus Bremen und umzu die Baleareninsel

noch häufiger ab

Bremen erreichen. Dann nimmt

die Fluggesellschaft Eurowings

die Strecke Bremen-Mallorca

ins Programm. Am 25. Mai startet

die neue Verbindung, die bis

zu vier Flüge pro Woche (dienstags,

donnerstags, samstags

und sonntags) bietet. „Damit

können wir allen Urlaubsreisenden

ab Bremen ein noch größeres

Angebot an Flügen auf die

Lieblingsinsel der Deutschen

anbieten“, so sagt Jürgen Bula,

Geschäftsführer Bremen Airport.

(SM)

Urlaub hinterm Deich

Mittendrin im Geschehen, nur

einen Katzensprung vom Strand

entfernt - oder lieber ganz für

sich alleine in einem schmucken

Ferienhaus oder im ehemaligen

Bauernhof: Rund um Otterndorf

findet wohl jeder Urlaubertyp

ein passendes Quartier. Gerade

die charaktervollen alten

Höfe stehen bei Familien hoch

im Kurs. Nicht weniger erlebnisreich

geht es im Ferienpark

zu. Hier ist das Urlauben zum

Beispiel inmitten eines Wasserund

Landschaftsparks möglich,

mit direktem Blick auf einen

See. Hinzu kommen gepflegte

Hotels und Pensionen. Einen

Überblick über alle Möglichkeiten

gibt das Gastgeberverzeichnis

2017, erhältlich unter www.

otterndorf.de. (DJD)

Reisetermine: 29.03.–02.04. / 05.04.–09.04. / 27.05.–31.05.

Reisetermine: 23.06.–27.06. / 10.07.–14.07. / 19.07.–23.07.

Reisetermine: 18.04.–22.04. / 15.05.–19.05. / 01.07.–05.07.

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Den Harz neu entdecken

Von Osterode aus über die schönsten Etappen der Deutschen Fachwerkstraße

Kaum erwacht die Natur

zu neuem Leben,

hält echte Wanderfans

nichts mehr im Haus, die

Stiefel werden endlich wieder

geschnürt. Im Norden

gehört der Harz mit seinen

abwechslungsreichen

Routen zu den Lieblingszielen.

Gut gekennzeichnete

Wege sowie die Deutsche

Fachwerkstraße führen

vorbei an mittelalterlichen

Städten und bieten spektakuläre

Ausblicke über glasklare

Seen, in tiefe Schluchten

und auf dunkelgrüne

Wälder – ein Naturerlebnis

der besonderen Art.

Zu einem der besten

Startpunkte für kurze oder

auch ausgedehnte Wanderungen

zählt Osterode am

Harz, die ehemalige Residenzstadt

mit ihren hübschen

Fachwerkhäusern,

dem Harzkornmagazin,

dem alten Rathaus und der

imposanten Marktkirche St.

Aegidien. Von hier aus führen

verschiedene Routen,

zum Teil auf ehemaligen

Handelswegen, durch den

Nationalpark. Zu den bekanntesten

gehört der Harzer-Hexen-Stieg.

Er verläuft

auf rund 94 Kilometern über

die ehemalige innerdeutsche

Grenze und den Brocken

bis in die gewaltige

Bodetal-Schlucht. Dabei

gibt es keine festen Etappen

– man geht, soweit die Füße

tragen und rastet, wo es am

schönsten ist. Das Gepäck

wird auf Wunsch direkt zur

Unterkunft gebracht, damit

man ohne Ballast unterwegs

sein kann. Tipps, Karten

und Informationen für Wanderer,

aber auch für Radler

und Mountainbiker gibt es

unter www.osterode.de.

Auch kulturell hat die

Region eine Menge zu bieten.

Um Bauten, Gebräuche

und Denkmäler zu erhalten

und zu pflegen, hat sich

Osterode am Harz mit vier

anderen Orten zur städtebaulichen

Gemeinschaft

„Fachwerkfünfeck“ zusammengeschlossen.

Viele

Häuser wurden seitdem

authentisch restauriert und

verleihen der Region ihren

behaglichen Charme. Historisch

interessant für Wanderer

ist auch der Harzer Baudensteig.

Er verläuft von Bad

Grund bis nach Walkenried

auf rund 98 Kilometern über

die Gipfel des Westharzes.

In gleich zehn „Bauden“ –

urige, alte Wandergasthäuser

– kann man entlang des

Steiges einkehren und sich

bei regionalen Spezialitäten

stärken. In Bad Grund lohnt

sich der Besuch des Höhlenerlebniszentrums:

Hier kann

man die riesigen Kavernen

im Gipskarst besichtigen,

in denen bronzezeitliche

Gräber gefunden wurden.

Walkenried wiederum ist

bekannt für das Zisterzienserkloster

der „Weißen

Mönche“. (DJD)

Fotos: djd

Abenteuerspielplatz im Land der Kontraste

Island präsentiert sich äußerst vielseitig: Vulkane, Geysire, Gletscher, Wasserfälle und Kultur

Aufgrund des eher rauen Klimas galt

Island bis vor einigen Jahren nicht

gerade als das Traumreiseziel vieler

Europäer. Das hat sich – nicht erst seit

dem „Huh“ der einheimischen Fußballfans

bei der Fußball-EM 2016 – gehörig

geändert. Atemberaubende Landschaften,

unbelastete Natur sowie die kosmopolitische

Kulturmetropole Reykjavík

machen den flächenmäßig zweitgrößten

Inselstaat Europas zu einem wahren

Abenteuerspielplatz in einem Land voller

Kontraste.

Geschaffen durch die Energie der

Erde und umgeben von unbelasteter

Nonstop nach Island!

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nonstop von Bremen Airport nach Reykjavík/Keflavík.

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Energie der Natur ist Reykjavík eine

Stadt atemberaubender Kontraste.

Kleine, wellblechverkleidete Holzhäuser

liegen unmittelbar neben futuristischen

Glasbauten, Kulturzentren

liegen nur Minuten von rauem, vulkanischem

Gebiet entfernt, und internationale

Einflüsse verbinden sich mit

isländischen Traditionen, um eine einzigartige

Kultur zu schaffen, in der das

Hergebrachte die Moderne umschließt.

Die großartige Landschaft, welche

die Stadt umrahmt, macht Reykjavík einzigartig

und gewährt abenteuerlustigen

Besuchern eine Vielzahl an Aktivitäten:

Lachsangeln, Mitternachtsgolf, Segeln,

Klettern, Gletschertrekking, Reiten und

Walbeobachtung kann man in knapper

Entfernung. Zudem brüten über

200 Vogelarten in Island, einige davon

in in enormen Populationen – wie beispielsweise

Millionen Papageitaucher.

Im Sommer überziehen diverse Blau-,

Grau- und Azurtöne den Himmel, doch

mit Schwarz ist nicht zu rechnen – im hohen

Norden geht die Sonne während der

endlosen Sommertage kaum unter. (SM)

Weitere Informationen im Internet unter

www.visiticeland.com

26 27

JETZT

BUCHEN

Fotos: Ragnar Th Sigurdsson;


KINO

AUTO

TERMINE

Karl Marx mit Diehl

Der Schauspieler August Diehl

ist im Kino anwesend, wenn der

aktuelle Film „Der junge Karl

Marx“ über die Leinwand läuft.

Diehl spielt darin die Rolle des

jungen Philosophen, der als Erfinder

des Kommunismus in die

Geschichte einging.

Fr., 3. März, 20.30 Uhr, Schauburg

Live-Übertragung

Die Oper in vier Akten Manon

Lescaut von Giacomo Puccini

wird live aus dem Teatro Regio

in Turin auf die große Leinwand

übertragen. Und dieser Spielort

hat Geschichte: Auf exakt derselben

Bühne feierte Puccini

vor 124 Jahren mit dieser Oper

seinen ersten großen Erfolg als

Opernkomponist.

Di., 14. März, 20 Uhr, Gondel

Immer unterwegs

Foto: Fernwehzeit

Abenteurer Mario Goldstein

macht sich auf die Suche nach

der großen Freiheit und sticht

ohne Segelerfahrung mit einem

Katamaran in See. Fünf Meere

und 22 Länder wird er bereisen

und mit einer Familie zurückkehren.

Er macht seinen Traum

wahr: Alles verkaufen, sein bisheriges

Leben hinter sich lassen

und nach dem Glück suchen.

Die Multivisionsshow „5 Jahre –

5 Meere“ läuft im Rahmen der

Bremer Fernweh-Reihe.

Mi., 15. März, 19.30 Uhr,

Schlachthof

Rammstein in Paris

Während der „Made in Germany“-Tour

drehte der schwedische

Regisseur Jonas Åkerlund

2012 bei zwei Rammstein-

Konzerten in Paris. Der daraus

entstandene Film ist mit 16

Songs aus dem Repertoire der

Formation ein spektakuläres

Bilddokument über die derzeit

größte deutsche Band und darüber

hinaus ein Glanzstück des

Musikkinos.

Do., 23. März, 20 Uhr

und Fr., 24. März, 23 Uhr, Cinemaxx

„Ghost in the Shell“

Zukunftsvision mit Scarlett Johansson als mysteriöse Cyborg-Agentin

Major ist ein

einzigartiger

Mensch-Maschine-Hybrid.

In einer dystopischen

Zukunft führt der

weibliche Cyborg eine Eliteeinheit

an. Auf ihrer Mission

gegen die gefährlichsten

Kriminellen und Extremisten

sieht sie sich mit einem

Gegenspieler konfrontiert,

dessen Ziel es ist, die Cyber-

Technologien zu vernichten.

„Die Frau im Mond“

Plädoyer für die Liebe

Frankreich, Anfang der vierziger

Jahre. Die junge Gabrielle

ist von der Sehnsucht

erfüllt, die große Liebe zu erfahren.

Doch in einer Zeit, in

der Ehen vor allem aus Vernunft

eingegangen werden,

Foto: Studiocanal

stößt sie mit ihrer Leidenschaft

auf Unverständnis.

Erst nach Jahren in einer

unglücklichen Vernunftehe

scheint ihr ein spätes

Glück gegönnt, als sie während

eines Kuraufenthalts in

Mit Ghost in the Shell wird

der gleichnamige Kult-Anime

von Regisseur Mamoru

Oshii aus dem Jahre 1995

von Hollywood für die große

Leinwand adaptiert.

Unter der Regie von Rupert

Sanders (Snow White

and the Huntsman) zeigt

sich Scarlett Johansson

(Marvel’s The Avengers 2:

Age of Ultron, Lucy) als Major

von ihrer kämpferischen

Seite. Mit Japan-Star Takeshi

Kitano (Outrage Beyond)

sowie Oscar-Gewinnerin Juliette

Binoche (Die Wolken

von Sils Maria), Pilou Asbæk

(Game of Thrones) und Kaori

Momoi (Grüße aus Fukushima)

tritt sie gegen den von

Michael Pitt (7 Psychos) verkörperten

Terroristen Kuze

an. (SM)

Ghost in The Shell

startet am 30. März

in den deutschen Kinos.

den Alpen den verwundeten

Leutnant André kennenlernt.

Die Bestseller-Verfilmung

des gleichnamigen Romans

von Milena Agus ist eine

Liebeserklärung an das ganz

große Gefühl. Mit Oscarpreisträgerin

Marion Cotillard (La

vie en rose) in der Hauptrolle,

Alex Brendemühl und Louis

Garrel. (SM)

INFO

„Die Frau im Mond“ startet am

2. März in den deutschen Kinos.

Fotos: Paramount Pictures

Mega-Raumangebot

– aber schwacher Motor

Großer Kleinwagen: der neue Honda Jazz

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Wer ein Raumwunder sucht: Unbedingt den neuen Honda Jazz Probe

fahren. Genial: Die hoch zu stellende Rückbank schafft Megaplatz.

Schon beim ersten Blick begeistert die markante und windschnittige

Honda-Silhouette, die gleichzeitig signalisiert,

dass der neue Jazz sich als Raumwunder vermarkten will.

Schließlich ist der aktuelle Jazz außen und innen deutlich gewachsen,

und das clevere Raumkonzept von Honda überzeugt

mit beeindruckter Variabilität und Lademöglichkeiten.

Das bietet letztendlich kein anderer Kleinwagen: Die geteilten

Rücksitze lassen sich wie Kinostühle hochklappen, sodaß

hinter den Vordersitzen ein immens hoher Stauraum entsteht,

in dem sogar ein Fahrrad (allerdings mit abmontiertem

Vorderrad) Platz findet. Aber es geht auch ganz klassisch mit

dem Stauraum, wenn er in der Länge genutzt werden soll.

Beim Umklappen der Rücksitzlehnen senkt sich die Sitzfläche

automatisch ab, und auf der 1,50 Meter langen Ladefläche

kann nun ein Gepäckraumvolumen von knapp über 1300 Liter

genutzt werden. In Sachen Ladespaß macht dem Jazz keiner

etwas vor.

Beim Fahrspaß fährt sich der kleine Honda allerdings ein

paar Minuspunkte ein, denn der neue 1,3 Liter Benziner mit

102 PS klingt meist recht angestrengt. Da muss schon flott geschaltet

werden, um Schub zu bekommen. Man spürt förmlich

wie der Motor in den einzelnen Gängen kämpft. Immerhin begnügt

er sich im Schnitt mit 5,5 bis 6,5 Liter.

Letztendlich bekommt der neue Honda Jazz für sein geniales

Raumkonzept und seine Sparsamkeit viel Lob. Nachbessern

sollten die Japaner noch bei den zu weichen Sitzen, die

wenig Seitenhalt bieten. Schade, dass Honda den Jazz nicht

auch in Europa in der Hybrid-Version anbietet, die in Japan

auf den Straßen rollt. Aber das kann sich ja schon in naher Zukunft

ändern. (WS)

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Fotos: Honda


GARTEN

Die Blütensaison beginnt

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Lenzrosen & Schneeglöckchen

Die Blütenstars im Rhododendronpark

Stiefmütterchen und Primeln wecken Frühlingsgefühle / Blumenmarkt Peters am Weserpark

Fotos: Blumenmarkt Peters

Die zarten Blüten der Lenzrosen setzen bereits Anfang

März farbenfrohe Akzente in die sonst noch kargen winterlichen

Beete. Gemeinsam mit den Schneeglöckchen

bilden sie die Vorhut des Frühlings. Bei einem Spaziergang

mit Führung durch den Rhododendronpark entdecken Besucher

die ganze Vielfalt der Blütenstars des Vorfrühlings. Olaf

Schachtschneider und Michael Camphusen erklären, worauf

es bei der Pflege der zierlichen Hingucker ankommt. Im Anschluss

stehen die Zierpflanzen zum Verkauf.

Treffpunkt für die Führung ist am Sonntag, 12. März, am Alten

Gewächshaus am Deliusweg, jeweils um 11 und 14 Uhr.

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Ohne Kabel und Benzin: die neuen Akku-Mäher

Geräuscharm und mit Bewegungsfreiheit in die Gartensaison / SABO-Rasenmäher testen bei MMV

Foto: Hartwig Schepker

Direkt gegenüber

vom Weserpark

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28307 Bremen

Mo. - Sa. 9.00 - 19.00 Uhr

Sonntag 13.00 - 16.00 Uhr

Die letzten Wintertage bringen auch im März noch

frostige Temperaturen, und doch recken bereits

die ersten Frühblüher ihre farbenfrohen Köpfchen

der Sonne entgegen. Sie kündigen den nahenden

Frühling an und machen Lust auf den eigenen Garten

oder den Balkon. Den Anfang unter den frühblühenden

Zwiebelpflanzen machen die Schneeglöckchen, anschließend

haben Tulpen, Narzissen, Krokusse und Hyazinthen ihren

großen Auftritt.

Wer im vergangenen Herbst keine Blumenzwiebeln in der

Erde versenkt hat, muss dennoch nicht auf die bunten Hingucker

verzichten. Bereits ausgetriebene Pflänzchen einkaufen,

in die Erde setzten – und den aufkeimenden Frühlingsgefühlen

freien Lauf lassen.

„Beete und Töpfe lassen sich jetzt mit Stiefmütterchen

und Primeln bepflanzen“, weiß Stephanie Peters vom Blumenmarkt

Peters am Weserpark. Auf fast 5000 Quadratmetern

Fläche finden Gartenfreunde die beliebten Zierpflanzen

und Saatgut. Wer für den heimischen Garten oder den Balkon

eigene Setzlinge zu ziehen gedenkt, sollte dieses Projekt bereits

im März starten, rät die Expertin Peters. „Auf der Fensterbank

ist es hell und ausreichend warm, um schon jetzt Gemüsepflanzen

auszusäen.“ Tomaten, Paprika und Co. haben

dann im Mai, nach den Eisheiligen, bereits einen zeitlichen

Vorsprung, bevor sie draußen in die Erde kommen. So sind sie

robuster und auch die Ernte kann früher erfolgen.

Im Blumenmarkt Peters können sich Gartenfreunde mit allen

wichtigen Zutaten für den heimischen Blütenzauber, das

Gemüsebeet und den privaten Kräutergarten versorgen. Im

Anschluss lohnt sich ein Besuch im Dschungel-Café mit Frühstück,

Lunch oder Kaffee und Kuchen. (KW)

Alle Infos zu den Angeboten unter www.blumen-peters.de.

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Hatten Hobbygärtner

bei den handgeführten

Rasenmähern von

SABO bislang die Wahl zwischen

benzin- oder kabelgebundenen

Geräten, können

sie bei der Rasenpflege nun

von den Vorteilen der Akku-

Technologie profitieren.

Die drei neuen SABO-

Akku-Mäher arbeiten emissionsfrei,

leise und benötigen

zudem kaum Wartung.

Bei Martin Maschinen Vertrieb

(MMV) in Habenhausen

stehen die drei brandneuen

Modelle 36-ACCU,

40-ACCU sowie 43-ACCU

des Herstellers SABO zum

Test bereit.

Die eingesetzten 4,0 Ah

Lithium-Ionen-Akkus mit 40

Volt liefern genügend Kraft

für exzellente Schnittergebnisse.

„Für den privaten

Gebrauch sind diese Mäher

super“, sagt MMV-Geschäftsführer

Jörg Kollecker.

Denn die geräuscharmen

Geräte wahren den Frieden

unter Nachbarn. In den

Akku-Mähern kommt ein

bürstenloser Elektromotor

zum Einsatz. Der Hersteller

garantiert eine nahezu verschleissfreie

Nutzung und

erspart damit aufwendige

Wartungsarbeiten.

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WOHNEN UND LEBEN

Mit Glasdach

und Markise

in den Frühling

Die richtige Kombination für die Terrasse /

bei jedem Wetter an die frische Luft

Ein Glasdach über der

Terrasse leistet hervorragende

Dienste,

wenn die Temperaturen

draußen noch

etwas kühler sind und das

Wetter eher frisch als frühlingshaft

ist. Regenschauer

kann man unter Glas einfach

aussitzen und dennoch

die frische Frühjahrsluft genießen.

Und die Sonne fällt ungehindert

durch die transparenten

Glasflächen, um

angenehme Wärme zu spenden.

Während die Sonneneinstrahlung

früh im Jahr

noch sehr willkommen ist,

kann sie später allerdings zu

unangenehmer Hitze führen.

An warmen, sonnigen Tagen

kann die Terrassenüberdachung

sogar zum regelrechten

Treibhaus werden.

Schattenspender

über Glas

Wer die Terrasse vom Frühjahr

bis zum Herbst genießen

will, sollte ein Glasdach

mit textilen Markisen

kombinieren. Dafür gibt

es verschiedene Möglichkeiten.

Den besten Hitzeschutz

gewähren sogenannte

Aufdach-Markisen. Diese

Modelle lassen sich auch

nachträglich auf eine Glasdachkonstruktion

montieren.

Mit sogenannten Koppelanlagen

können sogar

Glasdach-Spannweiten von

bis zu zwölf Metern beschattet

werden.

Textile Hingucker

unter Glas

Die Alternative dazu sind

sogenannte Unterglas-Markisen.

Im Hitzeschutz sind

sie nicht ganz so effektiv, da

die energiereichen Sonnenstrahlen

bereits das Glasdach

passiert haben, wenn

sie von der Markise aufgehalten

werden. Vorteile bietet

aber auch der Sonnenschutz

unter dem Glasdach.

Zum einen ist die Markise

selbst sehr gut vor Wind und

Wetter geschützt, sodass

Verschmutzungen kaum zu

befürchten sind. Zum anderen

sieht der textile Himmel,

der die Terrasse ohne

sichtbare Unterbrechungen

überspannt, einfach gut aus.

Und ein gutes Stück kühler

ist es auch im Schatten einer

unterseitig angebrachten

Markise.

Beide Varianten, die

Markise über sowie unter

Glas, machen aus der Terrasse

einen geschützten Raum,

der sich für jeden Wetterlage

optimal nutzen lässt.

Clevere

Technik-Lösungen

Motorantrieb und Funkhandsender

sind für moderne,

hochwertige Markisen

fast schon Standard. Denn

aufs Kurbeln von Hand

hat zumindest bei größeren

Markisen kaum jemand

Lust. Möglich ist aber auch

eine Steuerung über das

„Connexoon“-Smart-Home-

System. Es ermöglicht die

Bedienung der Markise und

weiterer Komponenten wie

Beleuchtung, Musik oder

Heizstrahler einfach über

eine Smartphone-App. Der

Clou: Man kann seine Lieblings-Terrassenstimmungen

mit Licht, Musik und mehr

einfach auf dem Smartphone

speichern und über einen

Touch wieder abrufen.

Integrierte Schiene für

Glasdach mit Markise

Sonnenschutz vom Meister

Markisen und Rolladen vom Fachmann Köne

Fotos: djd/Lewens-Markisen

Wenn die heimische Terrasse

noch nicht überdacht ist,

dann kann man Glasdach

und Markise von Anfang an

kombinieren. Dafür gibt es

im Fachhandel auch Glasdächer,

bei denen die Aufdach-Markise

bereits integriert

ist. Die Laufschienen

für die Markise sind bei diesen

Kombi-Lösungen bereits

in die seitlichen Dachprofile

integriert – so muss keine

zusätzliche Schiene aufmontiert

werden. (DJD)

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Sie kommen vor, diese

überraschend warmen

Tage im Monat März,

an denen die bereits kräftige

Frühlingssonne Lust macht

auf die eigene Terrasse und

den Garten. Kaum klettern

die Temperaturen in den

Wohlfühlbereich, steigt bei

Rainer Köne die Nachfrage

nach passgenauem Sonnenschutz.

Der Findorffer Rolladen-

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Geschmack den Lieblingsstoff

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Kunde soll sich um nichts

kümmern müssen“, so Köne.

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Zwei Tage geballte Kompetenz in Posthausen

Ob Bauherr, Eigenheimbesitzer,

Renovierer

oder Energiesparer

– im März bekommen Neugierige

die Gelegenheit, von

der Kompetenz und dem

Knowhow der Aussteller bei

der Bau- und Energiemesse

Nord zu profitieren. Zu den

vielfältigen Themen rund

ums Bauen, Finanzieren,

Sanieren, Wohnen und Gestalten

finden Interessierte

Ansprechpartner für jeden

Bereich. Die seit vielen Jahren

etablierte Messe findet

erstmalig in Norddeutschlands

größtem Shopping-

Center statt. (SM)

18. März von 10 bis 18 Uhr

und am verkaufsoffenen

Sonntag, 19. März, von 12 bis

18 Uhr bei Dodenhof.

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Immobilien:

Altersvorsorge

Nummer Eins

Sanierung schafft beständige Werte /

Wärmeschutz senkt Nebenkosten

Ohne private Vorsorge

wird kaum

jemand seinen

Lebensstandard

im Alter halten

können. In Zeiten steigender

Mieten und eines historisch

tiefen Zinsniveaus zählt vor

allem die Immobilie als eine

attraktive Form der Altersvorsorge.

Mehr Wohnqualität, größere

Wohnflächen, mietfreies

Wohnen und geringere

Wohnkosten sind für Eigentümer,

die ihre Immobilie

selbst nutzen, nach wie vor

die wichtigsten Bausteine

der Alterssicherung.

Eine Grundvoraussetzung

dafür ist, den Immobilienwert

zu erhalten. Gebäude

und ihre Bauteile haben

eine Lebensdauer von 50

Ganzglasduschen

Glasschiebetüren

Ätzerei

Blei- und Messingverglasung

Glasmalerei und Grafik

Jahren und mehr. Deshalb

sollte man vorausschauend

planen und nicht nur Schönheitsreparaturen

durchführen,

sondern auch in die

Verbesserung der Energieeffizienz

investieren.

Zukunftsfähiger Wärmeschutz:

besser dämmen

Damit sich die Wohnnebenkosten

für Heizung, Warmwasser

und Reparaturen

nicht zur „zweiten Miete“

entwickeln, lohnt sich gerade

bei älteren Immobilien

eine Investition in die energetische

Qualität.

Eine der wichtigsten

Maßnahmen ist die Dämmung,

mit der sich heute

auch in einem Altbau die

Anforderungen beispiels-

In unseren Ausstellungsräumen bieten wir eine Auswahl der schönsten

Glastüren mit den unterschiedlichsten Ornamenten von grafisch bis

floral und Jugendstil-Gründerzeit-Motiven. Außerdem, wie gewohnt,

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Info@metallbaumajowski.de

Eine Investition in die energetische Qualität des Hauses kann sich lohnen.

weise an den Effizienzhaus-

Standard der KfW erfüllen

lassen. Grundsätzlich gilt

dabei: Nicht dicker, sondern

besser dämmen. Wo

konventionelle Dämmstoffe

an ihre Grenze stoßen, bietet

etwa der Hochleistungsdämmstoff

Polyurethan

(PU) eine Alternative.

Dank seiner extrem

niedrigen Wärmeleitfähigkeit

lässt sich ein sehr guter

Effizienzhaus-Standard

bereits mit einer schlanken

Dämmung erzielen. Die

Qualität der PU-Dämmstoffe

wird regelmäßig geprüft.

Der Werkstoff ist gesundheitsverträglich

und recyclingfähig

für neue Bauelemente.

Mehr Informationen

gibt es unter www.daemmtbesser.de.

Sanierungsfahrplan

mit Energieberater

Müssen mehrere Bauteile

am und im Haus modernisiert

werden – etwa Dach,

Kellerdecke und Fenster –

können die Arbeiten in der

Regel nicht in einem Zug

angegangen werden. Aber

auch eine schrittweise Sanierung

führt zum Ziel. Für

die Erstellung eines Sanierungsfahrplans

sollte ein

Energieberater, etwa aus

der Energieeffizienz-Experten-Liste

der Deutschen

Foto: djd/Industrieverband PU

Energie-Agentur (dena),

hinzugezogen werden.

Dann können auch Fördermittel

für die Sanierung

und eine Vor-Ort-Beratung

beantragt werden. Eine Sanierung

kann sich im Übrigen

durch die Heizenergieeinsparungen

schneller

bezahlt machen als viele

Hausbesitzer vermuten.

Zieht man die Kosten für

ohnehin fällige Maßnahmen,

wie die Erneuerung

der Dachziegel oder das

Aufstellen und Mieten

eines Baugerüsts, von den

Gesamtkosten einer Sanierung

ab, rechnen sich die

Dämmkosten meist schon in

kurzer Zeit. (DJD)

Neuheit!

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Günter Majowski

Jeden Monat neu:

Interviews, Reportagen,

Porträts, Fotostorys,

Kolumnen und Berichte

KRÜGER


WOHNEN UND LEBEN

Bequemlichkeit für Zuhause per App

swb Smart Living regelt die häuslichen Geräte via Smartphone – praktisch und energiesparend

Haustür zu und los … und dann –

das kennt jeder – läuft das Kopfkino:

Hab ich an alles gedacht?

Sind alle Türen zu und die elektrischen

Geräte aus? Ist im Flur alles weggeräumt,

oder schmecken Bello die neuen

Schuhe gerade besser als sein Kauknochen?

Könnte man doch bloß von „hier“

nach „da“ gucken! Abhilfe schafft hier

swb Smart Living. Die neue Produktlinie

zum Thema smart home macht

ganz Vieles ganz einfach möglich, was

Unterstützung und Entlastung im Alltag

bedeutet – vom Sessel aus oder ferngesteuert

von unterwegs.

Immer mehr Menschen interessieren

sich für die smarten Helfer, die daheim

vom Dachgeschoss bis in den Keller

oder rund ums Gebäude kleine Aufgaben

übernehmen und ganz einfach

per Smartphone-App zu bedienen sind.

Mittels swb Smart Living kann man das

Zuhause zum Beispiel so exakt steuern,

dass einen das Wohnzimmer nach

Feierabend mit der persönlichen Wohlfühl-Wärme

und -Beleuchtung und der

Lieblingsmusik empfängt – ohne dass

tagsüber Energie verschwendet wird.

Die Zentrale

Grundlage sind miteinander vernetzte

Lampen, Elektrogeräte und Heizkörper,

kontrolliert von Sensoren, Kontakten

und einer Webcam, die auf eine Zentrale

geschaltet werden, die swb Smart

Living Basis. Mit dem Smartphone oder

Tablet werden die smarten Helferlein

individuell eingestellt, und anschließend

daheim oder von unterwegs aus

bequem per App bedient. So eröffnet

swb Smart Living mehr Komfort, mehr

Sicherheit und bisher nicht realisierbare

Energieeinsparmöglichkeiten.

Die swb Smart-Living-Pakete

Für swb Smart Living sind nur wenige

Dinge notwendig: Die swb Smart

Living-Zentrale, eine Internetverbindung,

die swb Smart-Living-App für

die Steuerung und mindestens ein

Baustein oder eines von aktuell drei

swb Smart-Living-Paketen: „einfach

& sicher“, „warm & spar“ und „hell &

schnell“. Enthalten sind Bewegungsmelder,

Tür- und Fensterkontakte sowie

Heizkörperthermostate. WLAN-

Rauchmelder

Kameras sind zusätzlich erhältlich.

Alles ist miteinander kombinierbar.

Die swb Smart-Living-Zentrale ist das

Herzstück, mit dem alle angeschlossenen

Geräte verbunden werden. Über

die swb Smart-Living-App sind diese

Geräte dann bequem per Smartphone

zu steuern. Voreingestellte Szenarien

erleichtern das Programmieren. Die Pakete

und Bausteine lassen sich einfach

installieren. Wer keine Zeit hat oder

technisch nicht so versiert ist, kann den

swb Smart-Living-Installationsservice

beauftragen.

Beratung in den Kundencentern

Die Pakete sind ganz bequem im Internet

zu bestellen (www.swb-gruppe.de/

smart-living). Dort sind auch alle Preise

dargestellt. Für die richtige Auswahl

und Kombination empfiehlt swb die

kostenlose Beratung durch die Experten

am Telefon (0800 0000333) oder

persönlich in einem der drei swb-Kundencenter.

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Eine Terminvereinbarung

am besten online

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de/termin treffen.

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auch wenn Sie nicht zuhause sind – und vieles mehr.

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36 37


KONZERTE

TERMINE

Che Sudaka

Reggae-, Punk-, und Ska-Rock

Mi., 1. März, Lagerhaus, 20.30 Uhr

Wallis Bird

Folk, Rock und Pop.

Fr., 2. März, Tower, 19 Uhr

Boomtown Rats

Bob Geldorf und Band.

Mo., 6. März, Pier 2, 20 Uhr

Gong

Mix aus Folklore, Jazz, Rock und

Elektronik.

Di., 7. März, Meisenfrei, 20 Uhr

Royal Republic

Rock aus Schweden.

Fr., 10. März, Aladin, 20 Uhr

Amy Macdonald

Folk mit leichten Melodien.

Sa., 11. März, Pier 2, 20 Uhr

The Godfathers

Alternative-Rock in Anzügen.

Di., 14. März, Lila Eule, 20 Uhr

The Selecter

Ska aus England.

Mi., 15. März, Lagerhaus, 20.30 Uhr

Faun

Romantische & mythische Klänge

aus der Mittelalterszene.

Do., 16. März, Glocke, 20 Uhr

Glenn Miller

Big-Band-Sound mit Big-Band-

Besetzung.

Fr., 17. März, Die Glocke, 20 Uhr

Marcel Grell

Singer-Songwriter.

Fr., 17. März, Lila Eule, 20.30 Uhr

Spider Gawd

Hardrock aus Norwegen.

Fr., 17. März, Tower, 20 Uhr

The Dad Horse Experience

One-Man-Band.

Fr., 17. März, Lagerhaus, 20 Uhr

Jeden Tag Silvester

Pop-Band aus Bad Oldesloe.

Mi., 22. März, MS Treue, 20 Uhr

Kollegah

Deutscher Rap.

Do., 23. März, Aladin, 20 Uhr

Kid Ink

Rap und R&B.

Fr, 24. März, Pier 2, 20 Uhr

Redensart

Mehr als nur Straßenmusik.

Fr., 24. März, Schlachthof, 20 Uhr

Tankus The Henge

Eine musikalische Zeitreise in

längst vergessene Tage.

Fr., 24. März, Lila Eule, 20 Uhr

Jakob Heymann

Singer/Songwriter.

Sa., 25. März, Lila Eule, 20 Uhr

Ein Heimspiel

Sarah Connor kommt mit „Muttersprache“ erneut in die ÖVB-Arena

Lange Zeit war es still

um die deutsche Soulund

Popsängerin – bis

sie 2015 ihr neues Album

„Muttersprache“ veröffentlichte

und damit das Comeback

des Jahres feierte. Und

nachdem Sarah Connor bereits

im März vergangenen

Jahres die ÖVB-Arena füllte,

kommt die gebürtige Delmenhorsterin

jetzt erneut zu

ihrem „Heimspiel“

Die musikalische Kursänderung

und Hinwendung

zu deutschen Texten brachte

unerwartet großen Erfolg:

Die Singleauskopplung „Wie

schön du bist“ hielt sich über

mehrere Wochen in den Top

10 der deutschen Charts, das

dazugehörige Album schaffte

es auf Platz 1.

Ihre musikalischen Anfänge

machte Sarah Connor,

geboren als Sarah Lewe, als

Kind in einem Gospelchor.

Ihr Durchbruch erfolgte 2001

mit ihrer Debüt-Single „Let’s

Get Back to Bed Boy!“. Seither

gehört die vierfache

Mutter mit über 15 Millionen

weltweit verkauften Tonträgern

fest zur deutschen Popszene

und ist derzeit eine

der erfolgreichsten Sängerinnen

des Landes. „From

Sarah with Love“ bescherte

ihr erstmalig Platz 1 der

deutschen Charts. Es folgten

Ein Neubeginn

„Tja, ich sag, die Geschichte

geht, es war einmal“ – was

nach einem wehmütigen Rückblick

und Abschluss klingt, ist

vielmehr ein Neuanfang und

der erste Vers der Single „Es

war einmal“. Die Beginner um

Jan Delay, DJ Mad und Denyo

beginnen erneut.

13 Jahre lang war es still

um die Hamburger Jungs, die

Sarah Connor feierte ein umjubeltes Comeback.

weitere Nummer 1 Hits. Mit

ihren deutschen Songs lässt

Sarah Connor ihre Fans erstmalig

an ihren eigenen Gedanken

teilhaben. Sie singt

über Dinge, die sie bewegen

und nachts wach halten.

Doch nicht nur in ihrer

Arbeit als Künstlerin ist die

36-Jährige engagiert. So

setzt sich die Sängerin neben

ihrer Musik auch stark für

Flüchtlinge in Deutschland

Die Beginner mit neuem Album in der ÖVB-Arena

mit „Bambule“ 1999 ihren

Durchbruch erzielten. Im August

2016 veröffentlichte die

Band mit „Advanced Chemistry“

ihr viertes Studioalbum

und ist seither wieder

in der deutschen Hip-Hop-

Landschaft präsent. (JF)

Mittwoch, 8. März,

ÖVB-Arena, 20 Uhr

ein. Sie besucht Flüchtlingsunterkünfte

und wirbt öffentlich

für mehr Nächstenliebe.

2015 nahm sie selbst für

mehrere Monate eine Familie

aus Syrien auf. Sarah Connor

zeichnet somit nicht nur ihr

musikalisches Talent, sondern

auch großes Mitgefühl

und Warmherzigkeit aus. (JF)

Sonntag, 19. März,

ÖVB-Arena, 20 Uhr

Foto: Nina Kühn

Foto: Universal

Garant für 90er Jahre Euro-Dance: Haddaway.

„Bleibe meiner Linie treu“

„Ü30 Exklusiv“ – mit Haddaway bei dodenhof

Angfang April verwandelt

sich die Shopping-Mall von

dodenhof für eine Nacht in

Norddeutschlands größte

Partymeile. Bei der „Ü30 Exklusiv“

tritt dann unter anderem

mit Haddaway ein Star

der 90er Jahre auf.

Die Euro-Dance Welle erfreut

sich aktuell wieder großer

Beliebtheit. Wie kommt es zu

diesem Comeback?

Die Hits der 90er sind einfach

unvergessen. Auf jeder Party

sind Sie das musikalische

Highlight. Alle Leute können

die Songs mitsingen, kennen

die Texte in- und auswendig.

Eine ganze Generation

ist damit großgeworden. Ich

würde dies nicht als Comeback

bezeichnen, die Songs

sind überall präsent und die

Radiosender spielen sie täglich

rauf und runter.

Wer kommt zu den Veranstaltungen?

Das Publikum ist breit gefächert.

Viele Leute, die in den

90ern mit unserer Musik groß

geworden sind, kommen,

aber auch viele Jüngere, die

einfach die Musik lieben,

sind bei den Partys.

Haben Sie noch Kontakt

zu anderen Stars der Euro-

Dance Szene, beispielsweise

zu Mr. President aus Bremen?

Ich habe durch die diversen

Shows und Auftritte viel Kontakt

mit meinen Musikerkollegen

der 90er. Meistens werden

wir auf den Festivals alle

zusammen gebucht. Wir tauschen

uns ständig aus, verstehen

uns immer noch gut.

Die 90er Musik ist in vielen

Ländern Europas absoluter

Kult. Zu den großen Festivals

der 90er Jahre beispielsweise

in Osteuropa kommen bis zu

25.000 Fans. Und zu Mr. President

und zu den anderen

Stars der 90er Euro-Dance

Szene stehe ich somit regelmäßig

ich Kontakt.

Wie sehen ihre musikalischen

Pläne für die Zukunft aus?

Ich bin weiter gerne mit

den 90er Shows unterwegs.

Das die Songs immer noch

sehr aktuell sind, zeigt, dass

„What is Love“ (1992) vom

belgischen DJ Lost Frequencies

gecovert wurde.

Laut Angaben auf ihrer Homepage

inspirierte der Jazz-Musiker

Louis Armstrong Sie

als Teenager, Trompete zu

lernen. Wird man demnächst

vielleicht sogar den Jazzer

Haddaway erleben?

(lacht) Ich liebe Jazz, aber ich

bleibe meiner Linie treu.(JF)

Samstag, 1. April,

dodenhof, 21 Uhr

38 Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern, unter 0421/363636 oder tickets.weser-kurier.de

39

Foto: FR


KONZERTE

Rhonda

TERMINE

Von der Apotheke auf die Bühne

Ina Müller auf „Juhu“-Tour in der ÖVB-Arena

Das ulTimaTiVe exTremsporT-spekTakel

Kann auch auf Platt: Ina Müller.

Sängerin, Moderatorin

und Buchautorin – Ina

Müller ist zweifelsfrei

eine vielfältig begabte

Künstlerin. 2017 widmet sich

die 51jährige vor allem der

Musik. Auf ihrer „Juhu“-

Die norddeutsche Soul Crew

präsentiert ihr zweites Album

„Wire“.

Sa., 25. März, Lagerhaus, 20 Uhr

New Model Army

Indie-Rock

Di., 28. März, Aladin, 20 Uhr

Tour präsentiert sie in über

50 deutschen Städten ihr

aktuelles Studio Album „Ich

bin die“. Nach ihrem Tourauftakt

im Januar macht sie

am 31. März auch in der Bremer

ÖVB-Arena halt.

Kurt Elling

Neben den dreizehn

Der Jazzsänger ist der Stargast

der „Glocke JAZZnights“.

Mi., 29. März, Die Glocke, 20 Uhr

neuen Songs performt die

Sängerin auf ihren Konzerten

natürlich auch ihre alt

bekannten Hits. Ihre ersten

Carl Carlton

musikalischen Bühnenerfahrungen

sammelte Ina Mül-

Musikalisches Storytelling.

Fr., 31. März, Schlachthof, 20 Uhr

ler Anfang der Neunziger

Dieter Thomas Kühn & Band

Jahre. Zusammen mit Edda

Schlager mit Rock-Attitüde.

Fr., 31. März, Aladin, 20 Uhr

Schnittgart, gründete die gelernte

pharmazeutisch-tech-

Stadthalle Brhv 02-12_Layout 1 09.01.2012 13:23 Seite 1

nische Assistentin 1994 das

Kabarett-Duo „Queen Bee“

und tauschte die Apotheke

daraufhin gegen die Bühne

ein. Seit der Trennung

des Duos im Jahr 2005 verfolgt

Ina Müller erfolgreich

eigene Projekte. Ihr norddeutscher

Ursprung findet

sich unter anderem auch

in ihrer Musik wieder. Mit

ihrem 2009 erschienenen Album

„Die Schallplatte – nied

opleggt“ bewies Ina Müller,

dass Musik und Plattdeutsch

durchaus harmonieren können.

(JF)

Freitag, 31. März ,

ÖVB-Arena, 20 Uhr

Foto: Sandra Ludewig

Schottische Musikparade

Dudelsackspieler, Trommler, Musiker, Sänger und Tänzer,

allesamt direkt aus dem schottischen Edinburgh, nehmen das

Publikum einen Abend lang mit auf eine ebenso mitreißende

wie abwechslungsreiche Reise durch Schottland.

Mittwoch, 10. Mai,

Glocke, 20 Uhr

Sa. 25. 03. 2017

Bremen · ÖVB Arena

TickeTs an allen bek. VVk-sTellen

Sonnabend, 13. Mai 2017, 20 Uhr

JOE BONAMASSA

„The Guitar Event of the Year 2017“

Sonnabend, 20. Mai 2017, 20 Uhr

POP MEETS CLASSIC

Das spektakuläre Cross-Over-Konzert mit

Heinz Rudolf Kunze, dem Philharmonischen

Orchester Bremerhaven u.v.a.

Sonnabend, 3. Juni 2017, 19 Uhr

DEUTSCHLAND SUCHT

DEN SUPERSTAR

Tour 2017 – Live in Concert

Sonnabend, 8. Juli 2017, 20 Uhr

STAHLZEIT OPEN-AIR

Die spektakuläre Rammstein-Tribute-Band

Open Air Gelände Stadthalle Bremerhaven

Weitere Termine: www.stadthalle-bremerhaven.de

Telefonischer Kartenservice: 0471/59 1759

Bonnie Tyler

Ihren Durchbruch hatte sie 1983: Mit dem von Jon Steinman komponierten

Song „Total Eclipse of the Heart“ erklomm Bonnie Tyler

weltweit die Charts. Es folgten weitere Hits wie „Holding Out for a

Hero“, „A Rockin‘ Good Way“ (mit Shakin‘ Stevens) und „Here She

Comes“. Jetzt kommt die britische Rockröhre zu einem exklusiven

Theaterkonzert nach Bremen.

Freitag, 7. April, Musical Theater, 20 Uhr

Nischen des Musikgeschäftes

Das Festival „Women in (e)motion“ startet im März

Seit inzwischen 29 Jahren

präsentiert das Festival „Women

in (e)motion“ bekannte

und weniger bekannte

Künstlerinnen. Dabei werden

herausragende und authentische

Beiträge speziell von

Musikerinnen aus den stilistischen

Nischen des heutigen

Musikgeschäfts – aus Fado,

Jazz, Folk und Artverwandtem

– gewürdigt.

Carla Pires (P)

Sie gilt international als

eine der großen Fado-Stimmen

unserer Zeit und zeigt

in ihren Konzerten auch die

Verbindungslinien des Fado

zu Tango und Samba auf.

Do., 9. März,

Rathaus Stuhr, 20 Uhr

Honeyfeet (GB)

Die Folk-Hop-Band Honeyfeet

spielen eine Mixtur aus

traditioneller irischer Musik,

Jazz, Blues, Soul und Hip-

Hop-Elementen.

Sa., 11. März, Music Hall,

Worpswede, 21 Uhr

Sogesong (N) & Lula Pena (P)

Das norwegische Duo Sogesong

hat es sich zur Aufgabe

gemacht, mittelalterliche Balladen

wieder zum Leben zu

erwecken. Die portugiesische

Sängerin Lula Pena arbeitet

mit Versatzstücken aus Folk,

Blues, Flamenco, Chanson,

Bossa Nova und Phado (ihre

eigene Schreibweise).

Montag, 13. März,

Moments, 20 Uhr

Sivan Talmor (ISR)

Sie singt und spielt akustische

Gitarre und bewegt sich

mit ihrer Band im Zwischenfeld

von Folk, Pop und Jazz.

Dienstag, 14. März,

Moments, 20 Uhr

Zoe Rahman (GB)

Nach klassischer Klavierausbildung

in London und Oxford

sowie Jazz-Stipendium

bei JoAnne Brackeen in

Berklee gründete Zoe Rahman

ihr eigenes Label, auf

dem sie seither diverse preisgekrönte

CDs veröffentlicht

hat.

Mittwoch, 15. März,

Moments, 20 Uhr

Joanna Wallfisch (GB)

Die englische Sängerin und

Multi-Instrumentalistin Joanna

Wallfisch bewegt sich

gleichberechtigt zwischen

Folk, Jazz, Pop und Indie.

Freitag, 17. März,

Moments, 20 Uhr

Joanna Wallfisch kommt

ins Moments.

Ellen Andrea Wang (N)

Bei der Sängerin und Bassistin

kommen Singer-Songwriter-Hipstertum

und Jazz-

Klarheit zum Einsatz.

Samstag, 18. März,

Moments, 20 Uhr (SM)

40 41

Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern, unter 0421/363636 oder tickets.weser-kurier.de

Foto: John Mazlish


THEATER

PREMIEREN

Lieben

Regisseur Frank Abt, Musiker

Torsten Kindermann und Schauspieler

Robin Sondermann entwickeln

einen Abend nach dem

Roman von Karl Ove Knausgård.

Do, 16. März, Kleines Haus, 20 Uhr

Tanz Bremen

Die 20. Ausgabe des internationalen

Festivals für zeitgenössischen

Tanz wird mit Stars und

Newcomern aus der internationalen

und regionalen Tanzszene

gefeiert.

17. bis 24. März. Alle Termine unter

www.tanz-bremen.com

Schwanensee in

Stützstrümpfen

Als im Nachbarort ein großes

Einkaufscenter eröffnet, kann

der Tante-Emma nicht mehr

mithalten. Bis die Verkäuferinnen

Doro, Hanna und Dany eine

Idee haben.

Do, 23. März, Packhaustheater, 20 Uhr

Extrem laut und

unglaublich nah

Über leidvolle Erfahrungen, das Leben

und Geschichten da draußen.

Fr, 24. März, Schnürschutheater, 20 Uhr

Ziel: Sturz des Finanzsystems

„Mr. Robot“ feiert als Musical-Fiktion Premiere im Kleinen Haus

Felix Rothenhäusler setzt

sich in „Mr. Robot“ mit der

gleichnamigen Fernsehserie

auseinander und transformiert

diese in eine Musical-

Fiktion

In der mehrfach ausgezeichneten

US-amerikanischen

Fernsehserie „Mr.

Robot“ setzt sich eine anarchistische

Gruppe von Hackern

zum Ziel, das globale

Finanzsystem zu stürzen.

Die Serie folgt Elliot, einem

an einer dissoziativen Störung

leidenden Programmierer,

der sich von dieser

Gruppe anwerben lässt und

in der Folge zum moralischen

wie strafrechtlichen

Grenzgänger wird. Für das

Theater Bremen bearbeitete

Hausregisseur Felix Rothenhäusler

den Serienstoff für

die Bühne und entwickelte

mit seinem Team aus Dramaturgin

Marianne Seidler,

Nadine Geyersbach und Robin Sondermann.

Drehbuchautor Jan Eichberg

und Theatermusiker Matthias

Krieg eine Musical-Fiktion

mit Nadine Geyersbach

in der Rolle des Elliot und

Foto: J. Landsberg

Robin Sondermann als Mr.

Robot.

Premiere: Donnerstag, 2.

März, Kleines Haus, 20 Uhr

Performances, Entspannung, Austausch

BANDEN! – Festival neuer performativer Allianzen

BANDEN! steht für die

künstlerische Öffnung des

Staatstheaters, für neue

Seh-Erfahrungen, gegenseitiges

Ins-Gespräch-Kommen

und verspielte Freiräume.

Einzigartig dabei

Das Helmi zeigt „Gulliveras Reisen“.

ist, dass Schauspielerinnen

und Schauspieler des Ensembles

und Performerinnen

und Performer aus der

freien Szene über mehrere

Probenphasen hinweg in

gemeinsamer Autorenschaft

zusammenarbeiten. Die Ergebnisse

dieser ungewöhnlichen

Arbeiten sowie ein

vielseitiges Programm aus

Gastspielen, Konzerten,

Late-Night-Talks, Performances,

Entspannung und

Austausch erwarten die Besucher.

Es sollen Banden von

vermeintlich Andersartigen

gebildet werden: Künstler

verschiedener Genres, Jugendliche

und Studierende,

Theaterfreunde sowie Theaterfremde

sollen dabei aufeinandertreffen.

30. März bis 1. April,

Oldenburg

Foto: S. Walzl

„Aufregend und kribbelig“

Philipp Peiniger im Gespräch über seinen Posten

als Direktor und die neue Show „Impulse“

Die im zwei-Monats-Turnus

wechselnden Shows vereinen

Körperkunst auf Höchstniveau

mit erfrischend spielerischen

Darbietungsformen

– das GOP Theater gibt sich

jung und anspruchsvoll. Auch

auf den 37-jährigen Philipp

Peiniger, Direktor im GOP

Bremen, treffen diese Eigenschaften

zu. Im Gespräch verrät

er, in welchen Situationen

ihn das Lampenfieber packt.

Philipp Peiniger, Direktor im GOP

Bremen. Foto: V. Buschmann/GOP

Herr Peiniger, Sie kamen 2013 als gastronomischer Leiter ins

GOP Bremen, 2015 übernahmen Sie den Posten des Direktors.

Vor welche Herausforderungen stellte Sie der Wechsel?

Philipp Peiniger: Das GOP Varieté-Theater Bremen begleite

ich seit dem ersten Spatenstich im Jahr 2012 und kenne sozusagen

jeden Winkel in diesem Haus. Meine GOP Laufbahn

begann allerdings schon 2008 als gastronomischer Leiter in

unserem Stammhaus in Hannover, bis ich in das neue Haus in

Bremen wechselte, um hier die Gastronomie mit aufzubauen.

2015 brach für mich als neuer Direktor eine spannende Zeit

an. Besonders wichtig war und ist es mir dabei, ein wunderbares

Team um mich zu haben, das mir engagiert zur Seite

steht. Aber ich muss gestehen, dass es noch immer ungewohnte

Situationen gibt. Wenn ich beispielsweise bei unseren Premieren

eine Ansprache vor unseren Gästen halten darf, ist es

noch immer aufregend und kribbelig. Aber so langsam fühle

ich mich auch auf der Bühne zu Hause.

Alle zwei Monate ist eine neue Show in Ihrem Haus zu sehen,

im März startet das Programm „Impulse“. Was ist der Kern?

Die Show ist ein Gesamterlebnis aus Artistik, Trommeln, Tanz

und Lichtdesign. Moderne Tanzeinlagen mit einer atemberaubenden

Choreografie von Dennis MacDao und Chris Myland

heizen dem Publikum ordentlich ein und lassen durch den

treibenden Beat der Show eine außergewöhnliche Dynamik

entstehen. Spektakulär ist auch das Bühnenbild mit einer riesigen

Wand aus Trommelfellen, die mit Video-Projektionen

in Szene gesetzt wird. Diese Trommeln werden von unseren

Künstlern unter vollem Körpereinsatz live bespielt, was für

eine unglaubliche Energie sorgt. Mit „Impulse“ heben wir die

Varieté-Welt auf eine neue Ebene, versprochen!

Das Jahr ist noch jung. Welche Impulse setzen Sie und Ihr

Team 2017?

Wir freuen uns auf ein fantastisches Jahr mit sechs Shows,

von „Impulse“ mit energiegeladenen Tanzelementen und

Live-Percussions, über unsere Show „WET“, bei der echte

Badewannen und Wasser zum Einsatz kommen werden, bis

„Le Club“, einer Show, in der wir das moderne Afrika und

sein Lebensgefühl auf die Bühne bringen. Wir können unseren

Gästen also einmal mehr anspruchsvolles Live-Entertainment

auf Weltniveau bieten und sie mit exzellenter Küche und erstklassigem

Service verwöhnen. Wir freuen uns sehr darauf und

arbeiten mit viel Liebe zum Detail daran, unser Publikum auch

2017 wieder zu begeistern. (KW)

42 43

Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern, unter 0421/363636 oder tickets.weser-kurier.de

25 Jahre GOP

BEATS, DANCE & BODYART

2. März bis 7. Mai 2017


„Ein energiegeladenes, rhythmisches Werk,

das durch die unerschöpfl iche Vielfalt der

Akteure zu einem furiosen Erlebnis wird!“

NIKOS HIPPLER, REGIE

Am Weser-Terminal 4 · 28217 Bremen

Tickets und Gutscheine:

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DIVERSES

Lachen als bewährte Medizin

Comedian Bülent Ceylan kommt mit seinem aktuellen Programm „Kronk“ in die ÖVB-Arena

Gaunergeschichten, Musik und derbe Sprüche: Bela B (2.v.l.) bringt kultigen Spaghetti-Western als Live-Hörspiel nach Bremen.

Superheld und Schmierlappen

Interview mit Bela B, der „Sartana“ als Live-Hörspiel auf die Bühne des Musical Theaters bringt

VON KRISTINA WIEDE

Was Bela B und ein ganzer

Reigen Synchronsprecher,

Musiker,

Autoren, Geräuschemacher

und Comic-Zeichner da auf

die Bühne bringen, kann der

Drummer der Band Die Ärzte

am besten selbst erzählen. Im

Interview spricht er über die

Idee hinter dem Live-Hörspiel

„Sartana – Noch warm und

schon Sand drauf“.

Sie sind Rockmusiker, Synchronsprecher

und Schauspieler

– welchen Part nehmen

Sie bei der aktuellen

Produktion ein?

Bei dieser Produktion bin

ich in mehreren Funktionen

auf der Bühne und diese Mischung

verlangt mir einiges

ab. Zum einen bin ich Bela

der Sänger, der die Songs

größtenteils geschrieben hat,

zudem bin ich Synchronsprecher

und Schauspieler.

Das Programm ist eine Kollage

aus Spaghetti-Western, Comic,

Musik und Hörspiel. Was

passiert auf der Bühne?

Ich führe als „Master of Ceremony“

die einzelnen Elemente

auf der Bühne zusammen.

Als Sprecher sind Größen wie

Stefan Kaminski, Oliver Rohrbeck

und Moritz Führmann

mit auf Tour, Peta Devlin übernimmt

die weibliche Hauptrolle.

Vom Band kommt darüber

hinaus Rainer Brandt, der

Dialogautor des Films, welcher

als Vorlage des Stücks

diente. Meiner Leidenschaft

für Comics wird durch die Bilder

von Robert Schlunze Tribut

gezollt. Das Besondere an

dem Stück ist, dass bis auf den

Erzähler alles live passiert. Die

Geräuschkulisse wird von Stefan

Kaminski auf der Bühne

produziert, nebenbei spricht

er noch acht Rollen. Er allein

ist das Eintrittsgeld wert.

VERLOSUNG

Wir verlosen 5x2 Karten. Schicken

Sie bis zum 15. März eine

E-Mail mit dem Betreff „Sartana“

sowie Ihren vollständigen

Kontaktdaten an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sie verkörpern Sartana, die

Hauptfigur des Stücks, einen

schlitzohrigen Halunken …

Ja, mir gefallen die Antihelden

des Genres, die sich

moralisch nicht ganz einwandfrei

verhalten. In diesem

Kosmos gelten andere Regeln,

der Held ist egoistisch

und verfolgt seine eigenen

Pläne, ohne Rücksicht auf

Verluste. Da wird auch schon

mal in den Rücken geschossen,

wenn es dem Ziel dient.

Die Produktion ist eine Verbeugung

vor dem Genre Spaghetti-Western

der 70er Jahre.

Sartana ist immer elegant gekleidet,

hat stets einen lockeren

Spruch auf den Lippen und

ist ein versierter Falschspieler.

Er ist ein fieser Superheld und

außerdem ein Schmierlappen

– das gefällt mir.

Wie kam die Zusammenarbeit

mit Synchron-Papst Rainer

Brandt zustande?

Wir brauchten die originalen

Filmdialoge, haben Brandt

dafür kontaktiert und ihn

dann ganz offiziell als Sprecher

gebucht. Als ich vor

Kurzem bei Bremen Vier zu

Gast war, erwartete er mich

als Überraschungsgast am

Telefon – das war unser erster

Kontakt überhaupt und ich

war sehr aufgeregt.

Foto: Torben Köster

Was macht eine gute Synchronisation

aus?

Wenn der Humor funktioniert,

ist die Arbeit gelungen.

Ganz schlimm finde ich

jedoch, wenn man um jeden

Preis versucht, witzig zu sein.

Das geht oft in die Hose. Ein

sehr glückliches aktuelles

Beispiel ist für mich persönlich

die Synchronisation der

Simpsons. Die schaue ich auf

Deutsch lieber, als das Original.

Ich hatte sogar einmal

die Ehre, mit den deutschen

Stimmen von Homer und Lisa

bei einem Stück der Augsburger

Puppenkiste zu sprechen.

Das Sartana-Stück lebt von

klamaukigen Passagen. Hat

sich während der Produktion

ein markiger Spruch zum Running

Gag entwickelt?

Das nicht. Aber Stefan Kaminski

kann so dermaßen

gut Pferde imitieren, dass wir

ihn ständig darum bitten, zu

wiehern. Und auch den ganzen

Sprech des Stücks hat er

so gut verinnerlicht, dass er

häufig so redet, wie seine Figuren

– das macht uns allen

Spaß. Bis wir ihm eine Delle

in den Drömel hauen müssen.

Ist eine Fortsetzung des Live-

Hörspiels geplant?

Das ist nicht vorgesehen. Ich

könnte mir allerdings etwas

anderes, absurderes vorstellen,

wie einen Pornofilm als

Live-Hörspiel umzusetzen.

Mit Sprechern, die hochgeschlossen

gekleidet in Rollkragenpullovern

auf der Bühne

sind. Wenn ich Rainer Brandt

in Berlin treffe, werde ich ihn

dazu befragen. Vielleicht hat

er einen Tipp für mich.

Dienstag, 28. März,

Musical Theater, 20 Uhr

„Kronk“ sein, ist das neue

krank sein. Zumindest wenn

es nach Komiker Bülent Ceylan

geht. Krank können sowohl

Körper, Geist als auch

diverse Situationen sein. Die

gängigsten Symptome reichen

dabei von Intoleranz,

Respektlosigkeit, Fitnesswahn

und Veganismus bis zu

mangelnder Nächstenliebe.

In seinem neuen Programm

bekämpft der deutsche

Komiker mit türkischen

Wurzeln diese Symptome mit

einem erfolgsversprechenden

Mittel: Humor. Bülent Ceylan,

bekannt dafür kein Blatt

vor dem Mund zu nehmen,

kombiniert auch in seinem

aktuellen Programm ernsthafte

Thematiken mit viel

Phantasie und Humor. Wie

immer geht es vor allem darum,

den absurden Umgang

Das neue Tango Spektakel

von Gustavo Russo

26.03.2017 20UHR

MUSICAL

TICKETHOTLINE 0421-33 THEATER BREMEN 37 555

TICKETHOTLINE GOLIATH (AUCH VERSAND) 0381 - 60 93 50

„Monnemer Türk“ Bülent Ceylan.

Foto: Alexander Grüber.

verschiedenster Kulturen

untereinander aufzuzeigen

und diesen in ein lächerliches

Bild zu stellen.

Schon in der Schule entdeckte

der selbst ernannte

„Monnemer Türk“ sein Talent

andere Menschen zum

Lachen zu bringen. Ob mit

einer Boris Becker Parodie in

der elften Klasse oder einer

Selbstinszenierung als Helmut

Kohl- Bülent Ceylan hatte

das Gelächter seiner Mitschüler

stets auf seiner Seite.

Durch zahlreiche Bühnenauftritte

professionalisierte er

seinen Humor und ist heute

Träger verschiedenster Auszeichnungen.

Unter anderem

erhielt er 2016 den Bambi in

der Kategorie Comedy. (JF)

Samstag, 11. März,

ÖVB-Arena, 20 Uhr

Legende der Musikgeschichte

„Elvis – das Musical“ im Musical Theater

Am 16. August 1977, vor bald

40 Jahren, verstarb in Memphis,

Tennessee, mit Elvis

Presley eine der größten Legenden

der Musikgeschichte.

„Elvis – das Musical“ zeigt

in kleinen Szenen, original

Filmsequenzen, Choreografien

und mit Live-Musik die

musikalischen Stationen des

„King“ vom Gospel über den

Blues bis hin zum Rock’n’Roll.

Do., 9. März, Musical Theater, 20 Uhr

44 Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern, unter 0421/363636 oder tickets.weser-kurier.de

45

Direkt aus

Buenos Aires!

18.12.2017 19 UHR

MUSICAL THEATER BREMEN

23.12.2017

11 UHR

MUSICAL THEATER BREMEN

29.12.2017 19 UHR

MUSICAL THEATER BREMEN

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DIVERSES

Bruno Ganz

TERMINE

Spur einer besonderen Tanzrichtung

„Tango Revolución“ zeichnet die Geschichte des Tangos nach

Der Schauspieler Bruno Ganz

und die Musiker des Delian

Quartetts verweben Kompositionen

Dimitri Schostakowitschs

mit Ausschnitten aus dem Bestseller-Roman

„Europe Central“

von William T. Vollmann.

Fr, 3. März, Die Glocke, 20 Uhr

Slam Bremen

Unter anderem mit Anke Fuchs

aus Köln.

D0. 9. März, Lagerhaus, 20 Uhr

Studio Braun

Jacques Palminger, Heinz

Strunk & Rocko Schamoni präsentieren

anlässlich ihrer Werkschau

„Drei Farben Braun“ das

Beste ihrer psychedelischen

Gag-Avantgarde.

So, 12. März und Freitag, 17. März,

Schlachthof, 20 Uhr

Tango wird längst nicht

mehr ausschließlich in

Argentinien getanzt.

Seit Ende des 19. Jahrhunderts

hat sich der feurige

Tanz weltweit verbreitet und

stößt auf globale Popularität.

Am 26. März ertönen mit

„Tango Revolución“ auch

im Bremer Musical Theater

lateinamerikanische Klänge.

Unter der Leitung des Choreographen

Gustavo Russo,

entwickelte ein Team bestehend

aus 22 argentinischen

Artisten, Tänzern, Musikern

und Sängern die neue

tänzerische Show.

„Tango Revolución“ zeichnet

die Geschichte des Tangos

nach und kombiniert ihn

mit Elementen des klassischen

Balletts und des modernen

Tanzes. Aus diesem

Zusammenspiel ergibt sich

eine originelle Sichtweise

auf die Vielfältigkeit dieser

Tanzrichtung.

Für die passende Begleitung

der Show sorgt

ein Orchester, bestehend

aus den typischen Tango-

Instrumenten Bandoneon,

Violine, Kontrabass und

Cello. Ein besonderer musi-

22 argentinische Künstler wirken an „Tango Revolutión“ mit. Foto: FR

kalischer Akzent liegt dabei

auf dem Werk des argentinischen

Komponisten Astor

Piazolla. „Tango Revolución“

nimmt die Zuschauer

mit auf eine einzigartige

Reise und konfrontiert sie

mit den vielfältigen Emotionen

des Tangos. Eifersucht,

Verführung, Leidenschaft

und Liebe. (JF)

Sonntag, 16. März, Musical

Theater Bremen, 20 Uhr

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Foto: FR

Was, wenn doch?

Bodo Wartke mit seinem Klavierkabarettprogramm

Der Gentleman-Entertainer

am Flügel meldet sich zurück.

Mit seinem fünften Klavierkabarettprogramm

bezeugt

Bodo Wartke, dass es möglich

ist, seiner Bühnenkunst treu

zu bleiben und zugleich für

neue Begegnungen und Einflüsse

offen zu sein.

Der Sprachjongleur, der

auf eine bald 20 Jahre währende

Karriere zurückblicken

kann, macht sich sinnend und

singend auf den Weg – jede

Menge Fragen im Gepäck

– und lädt das Publikum zu

einem Perspektivwechsel ein.

Was, wenn doch? bietet

mitreißendes Klavierkabarett

in Reimkultur ebenso wie verblüffende

Denkanstöße beim

augenzwinkernden Blick auf

unser alltägliches Miteinander.

Bodo Wartke scheut sich

nicht, einfache, existenzielle

Fragen zu stellen: Was treibt

uns an? Wieso fällt es uns

schwer, Wandel als Chance

anzunehmen? Warum handeln

wir aus Angst anstatt aus

Liebe? (SM)

Donnerstag, 9. März,

Pier 2, 20 Uhr

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Eintrittskarten gibt es im Pressehaus, allen regionalen Zeitungshäusern, unter 0421/363636 oder tickets.weser-kurier.de


DIVERSES

Die faszinierende Welt der Schatten

Die Mobilés gastieren mit ihrer Show „Moving Shadows“in der Stadthalle Bremerhaven

Abtauchen in eine Welt

voller Fantasie, Spiel

und Natur; eine Welt,

in der keine Grenzen gesetzt

sind. Moving Shadows bietet

Raum für das Unkomplizierte,

die Freiheit und ganz besonders

die Faszination.

Nur anhand ihrer Schatten

werden Bilder und Geschichten

dargestellt. Artistisch und

mit unwahrscheinlicher Genauigkeit

lassen sie Darsteller

ihre Schatten zu Pflanzen,

Tieren oder fantastischen

Dingen werden. Die Akrobaten

erschaffen eine völlig

neue Welt mit einem Spiel

zwischen Licht und Schatten.

Bereits seit 1979 ist die

Gruppe dabei, sich immer

wieder zu verbessern und

neue Showprogramme zu

kreieren. Unter der Regie

Franz Radziwill und Bremen

Franz Radziwill (1895–1983) gilt in der deutschen Kunstgeschichte

des 20. Jahrhunderts als Einzelgänger, sein Werk ist unverkennbar.

Erstmalig wird nun seine Beziehung zur Hansestadt Bremen in einer

Ausstellung untersucht: Er verbrachte in Bremen prägende Jahre

seiner Kindheit und Jugend, die in seinem gesamten Werk Spuren

hinterließen.

22. März bis 9. Juli 2017, Kunsthalle Bremen

Die Mobilés kreieren Schattenspiele.

Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2017

von Harald Fuß wird Körperhaltung

und Teamarbeit vom

traditionellen Schattenspiel

zu einer faszinierenden Live-

Show. Und vor allem beabsichtigten

die Schattenspieler

eines: Emotionen, Vorstellungen

und Interpretationen

im Publikum zu wecken und

den Abend zu einem ganz

besonderen Erlebnis werden

lassen. (SM)

Freitag, 10. März, Stadthalle

Bremerhaven, 20 Uhr

Mit tragischer Wucht

David liest aus seinem Roman „28 Tage lang“

David Safier.

Foto: FR

„Mieses Karma“, „Jesus liebt

mich“, „Plötzlich Shakespeare“,

„Happy Family“,

„Muh“ oder zuletzt „Traumprinz“

emachten David Safier

zu einem der erfolgreichsten

deutschen Autoren der

gegenwart. Für die von ihm

als Hauptautor entwickelte

Sitcom „Berlin, Berlin“

wurde er zudem 2003 mit

dem AdolfGrimme-Preis und

ein Jahr später mit dem bekannten

US-amerikanischen

Fernsehpreis Emmy Award

ausgezeichnet. Doch dass

David Safier nicht nur ein

Autor der humorvollen Töne

mit abgedrehten Geschichten

und schrägen Figuren ist,

hat er mit seinem 2014 erschienenen

Roman „28 Tage

lang“ bewiesen. Aus dieser

packenden Geschichte von

tragischer Wucht über den

Holocaust erzählt er in seiner

Glocke Lesung und wird

dabei musikalisch vom Saxophonisten

Peter Dahm begleitet.

(SM)

Donnerstag, 9. März,

Glocke, 19 Uhr

Foto: Roman Raacke

Mit Motocross, Buggy und Schneemobil

Das Extremsportspektakel „Night of Freestyle“ kommt in die ÖVB – Arena

Im März kommen Bremer Freunde des

Extremsports auf ihre Kosten. Bei der

„Night of Freestyle“ führt ein international

besetztes Team von Athleten waghalsige

Stunts durch.

Nachhilfeunterricht

Martin Rütter bittet zum „nachSITZen“ in Halle 7

„Kann es sein, dass mein

Hund Burn-Out hat?“ „Hat

er wirklich ADHS? Oder ist er

gar hochbegabt?“ „Ist mein

Hund überhaupt Fleischfresser

oder längst überzeugter

Vegetarier?“ Die hilflosen

Fragen der Hundebesitzer

sind vielfältig. Der Mann für

alle Felle liefert die passenden

Antworten und bittet

zum tiermenschlichen Nachhilfeunterricht.

Das Bildungsziel?

Die Oberhand im bellenden

Klassenzimmer zurück

zu gewinnen. Martin Rütter,

Buchautor mehrere Ratgeber

Das ultimative Extremsport-Spektakel

mit atemberaubenden Stunts und einigen

der verrücktesten Athleten dieses

Planeten geht in die nächste Runde.

Egal ob auf Motocross Maschinen,

Mountain Bikes, Quads, Schneemobilen,

BMX Bikes oder dem Buggy – die Fahrer

flippen und springen mit allem über

die Rampen, was Räder hat. Unterstützt

wird die Show von einer spektakulären

Pyro- und Lasertechnik. Zu den Highlights

der diesjährigen Saison zählen

für den Umgang mit Hunden,

durchschaut die Spielchen

der Vierbeiner während er

gleichzeitig die Schwächen

der Zweibeiner analysiert.

Mit seinem Publikum begibt

er sich auf auf eine Exkursion

durch die Hundehütten dieser

Nation. Tiefenpsychologisch.

Schonungslos ehrlich.

Gnadenlos witzig. Damit wir

endlich kapieren, was in der

Beziehung von Mensch und

Hund wirklich abgeht. (JF)

Mittwoch, 15. März,

Messehalle Bremen, 20 Uhr

unter anderem die auf dem Mountain

Bike aufgeführten Front Bike Flips und

Tripple Bach Flips.

Bereits in der letzten Saison verfolgten

knapp 20.000 Gäste die „Night of

Freestyle“ in vier verschiedenen deutschen

Städten. (JF)

Samstag, 25. März, ÖVB-Arena, 19 Uhr

48 49

Foto: FR

Foto: Marc Rehbeck


WAS MACHT ...

Das Letzte-Seite-Porträt:

„Ich erkunde jetzt die Welt“

Der ehemalige Konzertveranstalter Lothar Behnke bedauert die mögliche Schließung des Musical Theaters

Volles Engagement

für Ihre Immobilie.

Die größten Rockstars schenkten ihm einst ihre Gitarren, heute erkundet der ehemalige Konzertveranstalter Lothar Behnke die Welt.

Fotos: M. Märtens

AVielen dürfte der Name oder das

Gesicht nicht unbedingt bekannt

vorkommen – und das, obwohl

die meisten wohl eine Erinnerung an

eine Show oder ein Konzert mit ihm

verbinden. Lothar Behnke galt als einer

der wichtigsten Konzertveranstalter im

Nordwesten, holte die Rolling Stones,

Bruce Springsteen sowie Elton John

nach Bremen und war ganz nebenbei

als Weltrekordler auch noch so etwas

wie eine DJ-Legende.

„Nein“, lautet die ebenso kurze wie

prägnante Antwort des mittlerweile

71-Jährigen, ob er heute auch noch einmal

Konzertveranstalter in Bremen werden

würde. Im Spätsommer 2015 fand

die letzte Veranstaltung unter seiner

Regie statt, seitdem „erfreue ich mich

meiner Freiheit. Ich erkunde jetzt die

Welt und fahre in die Länder, aus denen

die Künstler kamen, die ich früher auf

die Bühne gebracht habe“, sagt Behnke

mit einem Lächeln und zeigt auf eine

mit vielen kleinen Fähnchen bestückte

Weltkarte. Die USA, Südamerika, Asien

oder Australien – gemeinsam mit seiner

Frau genießt er das Leben als Rentner.

Mit 2432 Stunden Plattenauflegen

holte sich Behnke 1972 in Mannheim

den Weltrekord als DJ – der im Übrigen

bis heute Bestand hat. Da es im

Anschluss als Musiker (er spielte Bass)

nicht für ganz oben gereicht hatte, beschloss

er unter seinem Mentor und

Ziehvater Fritz Rau selbst Konzerte zu

veranstalten. Zunächst noch an der Seite

von Klaus Peter Schulenberg holte er

zum Beispiel Bruce Springsteen 1988

zum ersten Stadion-Konzert ins Weserstadion.

Anschließend ging man getrennte

Wege – Behnke gründete „Programm

Concept“ und brachte Stars wie

Bon Jovi, Harry Belafonte, Elton John,

Queen, Genesis, die Rolling Stones oder

Udo Jürgens und Peter Maffay nach Bremen.

Insgesamt mehr als 3000 Konzerte

hat die Hansestadt ihm zu verdanken.

Irgendwie hat Behnke es dabei immer

geschafft, einen besonderen Draht

zu seinen Musikern aufzubauen. Vielleicht,

weil er selbst einer war – vielleicht,

weil er die Musik liebte. Zumindest

gelang es ihm, von den Größten

der Großen deren Gitarren geschenkt

zu bekommen – eine von Angus Young

(AC/DC), eine von Bon Jovi, eine von

Springsteen sowie einen Bass von Paul

Mc Cartney. Diverse Exemplare zieren

die Wände seiner Wohnung.

Und obwohl er seinen Beruf so sehr

liebte, ist er dennoch froh, jetzt nicht

mehr aktiv zu sein. „Damals war das

Geschäft noch leichter. Man konnte

Verträge per Handschlag besiegeln und

das wurde auch eingehalten. Heute ist

alles viel komplizierter geworden“, sagt

Behnke. Das liege zum einen an der

Entwicklung des Geschäfts im Allgemeinen

und zum anderen aber auch an

der besonderen Situation in Bremen. In

den 70er, 80er und 90er Jahren hatte die

Hansestadt die größte Veranstaltungshalle

im norddeutschen Raum. Quasi

jeder große Künstler der damaligen Zeit

machte dort Halt. Doch nachdem 2000

zur Expo in Hannover und zwei Jahre

später in Hamburg große Veranstaltungsarenen

eröffneten, wurden damit

die Konzerte an der Weser gleichzeitig

weniger. Bremen wurde von der „A“

– zur „B“-Stadt wie man in Veranstalterkreisen

sagt. „Wenn jetzt auch noch

das Musical Theater zumacht, ist das

eine katastrophale Entwicklung für die

Stadt. Ich glaube, viele ahnen nicht im

Geringsten, was das für Folgen haben

könnte. Zwei Drittel der dort stattfindenden

Veranstaltungen können nicht

woanders in Bremen aufgeführt werden.

Dann ziehen die einfach an Bremen

vorbei und wir können das hier

zum kulturellen Notstandsgebiet erklären!“.

Behnke ärgert sich über die

aktuellen Entwicklungen, obwohl sie

ihn gar nicht mehr so unmittelbar wie

früher betreffen. „Dennoch möchte ich

Musicals, Shows und Konzerte jetzt privat

genießen und nicht jedes Mal dafür

nach Hamburg oder Hannover fahren

müssen.“ Auch wenn er jetzt sogar die

Zeit dafür hätte. (MÄR)

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50


Leben!

Der Frühling bei

dodenhof

2

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