Kapstadt-Windhoek-2016

elde56

Fotobuch mit Reiseinformationen. Die Reise führte 2016 von Kapstadt nach Windhoek. Nach einer Besichtigung Kapstadts mit der Kaphalbinsel ging es nach Hermanus, dann nach Paternoster, von dort zu den Oranje-Wasserfällen in den Augrabies Falls National Park, dann in den Kgalagadi Transfrontier National Park. Von diesem Park aus sind wir in Mata Mata nach Namibia eingereist, haben einen Hubschrauberflug über der Namibwüste gemacht und sind anschließend über den Spreetshoogte-Pass nach Windhoek gefahren. Die Reise dauerte 19 Tage.

Die Anreise

Um 20:10 Uhr sollten wir mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek fliegen.

Aus irgendwelchen uns nicht bekannten Gründen sind wir aber erst um

21:15 Uhr gestartet. Das Drama begann schon beim Check-in. Air Namibia

hatte gerade an diesem Tag ein neues System im Einsatz. Die Schulung der

Mitarbeiter fand im laufenden Betrieb statt und funktionierte bruchstückhaft.

So konnten wir keinen Boardingpass für Kapstadt erhalten. Alles dauerte

ewig. Nach einer gefühlt ewig langen Zeit war unser Gepäck versorgt und wir

hatten wenigstens den Boardingpass für den Flug nach Windhoek.

Dann sind wir zur Sicherheitskontrolle. Gepäck durchleuchten und das nächste

Problem war da: An unserem Laptop wurden Sprengstoffreste gefunden.

Das bedeutete wieder warten bis schwerbewaffnete Polizei auftauchte. Dann

mussten wir den Laptop hochfahren und durften dann endgültig zum Boarden.

Wir hatten schon die Befürchtung das unser Laptop jetzt gezielt gesprengt

würde. Da hatten wir ja noch einma richtig Glück gehabt.

Durch den verspäteten Abflug waren wir zeitmäßig für den Weiterflug nach

Kapstadt etwas knapp. Wir starteten sofort zum Eingang für Transitreisende

in Windhoek, wurden aber vom Sicherheitspersonal zum Eingang für die Einreise

nach Namibia geschickt. Dort wurden wir fotografiert und durften dann

in den Bereich für Transitreisende. Am Schalter war jedoch kein Mensch.

Nachdem wir eine Weile gewartet haben sind wir durch eine Tür gegangen

die wir nicht hätten benutzen dürfen und fanden die für den Schalter zuständige

Person auf dem Fußboden schlafend vor. Das war dem allerdings nicht

peinlich. Ganz vergnügt bediente er uns und bemerkte ebenfalls das sie ein

neues System haben was ab und zu Probleme bereitet. Nun ja das kannten

wir bereits. Er meinte das wir erst einmal durch die Personenkontrolle gehen

sollen. Unsere Boardingpässe würde er uns in die Abflughalle bringen. Genau

so machten wir es. Christiane ging drei Mal durch die Personenkontrolle und

jedes Mal gab es Alarm. Dann wurde es dem Sicherheitsbeamten zu blöd

und wir konnten einfach ohne Kontrolle in die Halle. Etwas später bekamen

wir tatsächlich auch unsere Boardingpässe. Jetzt wussten wir es: Wir sind in

Afrika.


Ankunft in Kapstadt

Am Flughafen sind wir zu Europcar um unseren Ford Ranger in Empfang zu nehmen. Das

Auto das uns angeboten wurde hatte vier unterschiedlich abgefahrene Reifen. Das Ersatzrad

war unter aller Kanone. Der Mitarbeiter von Europcar versicherte uns aber das alles

ok sei und wir sorgenfrei mit dem Auto losfahren können. Da haben wir heftig protestiert.

Nach längeren Verhandlungen konnten wir erreichen das uns in den nächsten beiden

Tagen ein anderes Auto mit perfekter Bereifung zum Trevoyan Guesthouse gebracht wird.

Bis dahin nutzen wir das beanstandete Auto. Wir sind gespannt! Die Jungs versuchen es

immer wieder.

Mit dem Trevoyan Guesthouse scheinen wir einen guten Griff gemacht zu haben. Das

Haus ist alt, nett und hat Stil. Das Personal hat uns freundlich begrüßt. Das Haus liegt

günstig an der Strecke der Hopp on-Hopp off-Touren und in der Nähe guter Restaurants.

Alles ist fußläufig erreichbar, das Frühstücksbuffet hervorragend und Ayanda, der Leiter

des Hauses liest einem die Wünsche von den Augen ab.

Das Haus verfügt auch über eine wunderschöne kleine Dachterrasse mit zwei Strandkörben.

Dort kann man mit einem Blick zum Tafelberg und über die Stadt bei einem oder

mehreren Gläsern südafrikanischem Wein den Abend genießen. Wenn es zu kühl wird,

gibt es einen sehr schönen Aufenthaltsraum mit offenem Kamin. Das haben wir bis spät

abends genossen.


Sightseeing Kapstadt

Den Nachmittag haben wir im Bo-kaap-Viertel verbracht das etwa 10 Minuten Fußweg von

unserem Guesthouse entfernt ist. Das hat nach der langen Sizterei im Flugzeug gut getan.

Das Malay Quarter wird auch Bo-Kaap-, Cape-Muslim-Quarter bzw. Tana-Baru genannt.

Der interessante, historische Teil wird durch Rose-, Wale-, Chiappini- und Shortmarket

Street begrenzt, wobei sich der gesamte von den Kapmalayen bewohnte Stadtteil mittlerweile

von der Buitengracht bis hinauf zum Signal Hill zieht.

Minarette und pastellfarbene Häuser prägen das Bild der im späten 18. Jahrhundert entstandenen

Wohngegend. Die Kapmalayen sind Nachkommen jener Sklaven, die seit der

zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts aus Asien kamen.

Entgegen dem Namen kamen aber nur die wenigsten aus Malaysia, die meisten waren

Inder und Ceylonesen, viele auch Indonesier. Malaiisch war zu dieser Zeit die Handelssprache

in Südasien, so dass der Name darauf zurückzuführen ist. Viele waren geschickte

Handwerker, die sich kleine Häuser bauten und dabei auf Bauelemente des kapholländischen

und englischen Stils zurückgriffen.

Sie kämpften bereits während der Apartheidszeit erfolgreich um den Erhalt ihres traditionellen

Wohnviertels, so dass schließlich ein Sanierungsprogramm begann, um die zum

Teil zu Slums verkommenen Häuser zu retten. Heute wohnen ca. 2.000 Malayen in dem

Viertel.

Neuerdings werden die zur Waterfront gelegenen Häuser von Yuppies und kleineren

Dienstleistungsfirmen in Anspruch genommen.


Victoria & Alfred Waterfront

Wie ein Magnet wirkte und wirkt die Waterfront auf die Innenstadt von Kapstadt. Zu

Beginn der 1990er Jahre zog sie massiv Geschäftsleute und Touristen an, sorgte dafür,

dass Kapstadt in der Gunst der Reisenden noch mehr an Ansehen gewann, und versprach

– meist auch zu Recht – mehr Sicherheit.

270 Geschäfte, über 50 Restaurants und „Futterbuden“, 10 Pubs, 7 Hotels, 11 Kinos, 6

Museen, Hunderte von Büroräumen, luxuriöse Wohnungen am Yachthafen nördlich der

Victoria Wharf und am New Basin – sie kosten zwischen 900.000 und 10 Mio. Rand – und

immer noch das Flair von einem Hafen machen dieses Areal nordwestlich der eigentlichen

Innenstadt zu einer der Hauptattraktionen in Südafrika.

Kein Ort im Lande wird von mehr Menschen aufgesucht, pro Jahr sind es um die 30 Millionen!

Sie kommen zum Schauen, Shoppen, Essen und auch abends, wenn in vielen Lokalen

Livemusik geboten wird. Die Grundidee war und ist nicht schlecht: Tradition, Arbeit,

Lernen und Spaß sollten hier miteinander verbunden werden, und das ist ohne Zweifel

gelungen.

Die Waterfront ist sicher, einfach zu erreichen, hier gibt es alles, und der maritime „Duft

der weiten Welt“ ist immer noch präsent: „Er liegt in der Luft und schippert an den Menschen

vorbei, wenn auch in Form kleiner Barkassen und Fischerbötchen“.

Die Waterfront ist ein Muss für jeden Kapstadt-Besucher. Doch sollte man nicht zu viel

einkaufen und häufiger essen.

Die Geschäfte sind ein wenig teurer, viele bieten zudem nur das „Übliche“, was man überall

auf der Welt findet, der Livemusik fehlt oft der rechte Kick, und die Restaurants sind

gut, aber oft zu durchgestylt. Kapstadt hat auch andere Seiten zu bieten.

Zum Beispiel hatten wir Lunch in einer Markthalle mit tollen Foodständen an der V&A

Waterfront. Gegrillte Mopane-Würmer durften wir probieren. Gegessen wurde dann allerdings

ein Kebab mit Strauß-Krokodil-Zebra und Warzenschweinfleisch. Am leckersten war

Krokodil.

Vor dieser Markthalle standen diese 4 großen Skulpturen von bedeutenden Persönlichkeiten

Südafrikas. Dabei sind auch Nelson Mandela und Desmond Tutu der ehemalige

anglikanische Erzbischof Kapstadts.

Hinter dieser Markthalle gab es eine weitere mit Craft-Shops. Sehr schöne, gut gearbeitete

traditionelle Dinge konnte man dort kaufen. Für europäische Verhältnisse hielten sich

auch die Preise noch im Rahmen.


Kapstadt auf Rädern

Der rote Doppeldeckerbus fährt zu den spannendsten Plätzen der Stadt. Um die Hotspots

Kapstadts an einem Tag abzuklappern, kann man sich in einen roten City Sightseeing Bus

schwingen. Täglich geht es vom Two Oceans Aquarium an der V&A Waterfront los. Man

kann zwischen Ein- oder Zwei-Tages-Tickets wählen. Das Zwei-Tages-Ticket beinhaltet eine

Canal Boat Tour, die durch den Hafenkanal führt und auch sehr informativ ist, sowie die

Wine Tour auf der Blue Route. Zudem kann man an beiden Touren teilnehmen, wohingegen

man sich beim Ein-Tages-Ticket entweder für die rote oder blaue Route entscheiden

muss. Damit man auf der Sightseeing Tour auch etwas über die geschichtsträchtige Stadt

erfährt, ist jeder Platz mit einem Audiosystem mit insgesamt 16 Sprachen ausgestattet.

Mit seinem Ticket bekommt man auch ein Paar Kopfhörer. Neben geschichtlichen Hintergrundsinformationen

zählt der Bus einem lustige Anekdoten und interessante Fakten über

die Stadt. Das Besondere an dieser Besichtigungstour ist, dass man an jeder Haltestelle

aussteigen und sich die Sehenswürdigkeit genau anschauen kann. Wenn der nächste Bus

kommt, fährt man einfach wieder weiter. Busse fahren alle 20 Minuten.

Wir sind in Sea Point ausgestiegen und an der Küste entlang bis zu V6A Waterfront gegangen.

Strecke und Haltestellen der roten Buslinie zeigt die folgende Karte.


Von Sea Point zur V&A Waterfront

Der Weg an der Atlantikküste entlang von Sea Point zur V&A Waterfront ist sehr schön,

besonders bei dieseem erstklassigen Wetter. Man kann die Brandung bestaunen, Muscheln

sammeln, Menschen beobachten und trifft unterwegs noch einen Hadeda, einen Vogel der

zu den Ibissen gehört und seinen seltsamen Namen nach seinem Ruf hat. Uns wurde gesagt

das es diesen Vogel nur in Afrika gibt, allerdings vom Norden bis zum Süden. Wenn

man ihn hört oder sieht, weiß man das man sich in Afrika befindet.

Beeindruckend ist der schöne Leuchturm. Das Green Point Lighthouse, das 1824 in Dienst

gestellt wurde, ist der älteste Leuchtturm Südafrikas. Elektrifiziert wurde er 1929, und

sein Feuer erreichte damit eine Reichweite von über 23 km, was für die damalige Zeit

enorm war. Das Nebelhorn stammt aus dem Jahre 1926.

Im Haus des Leuchtturmwärters befand sich vor wenigen Jahren noch ein Museum, das

dann aber geschlossen wurde. Trotzdem gibt es Bestrebungen, es hier wieder einzurichten.

Nicht weit vom Leuchtturm kann man sich auf Bänken ausruhen und aufs Meer

schauen.

Der größte Teil dieses nördlichsten Stadtteiles der Innenstadt wird von den Green Point

Commons, einer parkähnlichen Fläche, eingenommen. Hier befinden sich auch das große

Fußballstadion der Fußball-WM 2008.


Greenmarket Square

Auf einem von Kapstadts ältesten Märkten findet man Kunst und Handwerk, handbemalte

Stoffe, Holzschnitzereien, Glaswaren, Kleidung, Kuriositäten und vieles mehr.

Montag – Freitag, 9:00 – 16:00 Uhr | Samstag, 9:00 – 15:00 Uhr

Der Markt befindet sich an der Ecke von Longmarket- and Shortmarket Streets.

Dort haben wir auch unsere ersten Souvenirs eingekauft.


Hafenrundfahrt

Impressionen der Hafenrundfahrt:

Interessant ist der Kapstadt Waterfront Clock Tower. Der alte Uhrenturm vom Hafen

in Kapstadt steht jetzt zwischen dem Victoria und dem Alfred Becken. Direkt an der

Schwenkbrücke, die zum älteren Teil der Waterfront führt und über die beiden Basin‘s

führt. Diese Fußgängerbrücke kann individuell nach oben gefahren werden, sollten größere

Schiffe in den hinteren Teil des Hafens einlaufen.

Der Clock Tower ist das Symbol der alten Hafenanlage. Fertiggestellt wurde der achteckige

Turm, mit dem Port Captain‘s Office, im Jahre 1882. Der Turm zeigt für die ein- und

auslaufenden Schiffe nicht nur die Uhrzeit, sondern auch den Gezeitenstand an.

Bei dieser Hafenrundfahrt erhält man auch einen ganz anderen Blick auf Kapstadt. Den

Tafelberg, wolkenlos vom Wasser aus bekommt man sonst nicht zu sehen. Schlafende

Robben auf Bootsstegen sieht man auch nicht jeden Tag.


Rundfahrt Kaphalbinsel

Kapstadt währe ohne seinem Tafelberg, der Kaphalbinsel, dem Kap der Guten Hoffnung

oder auch seinem Weinland keine Reise wert!

Zum Kap der Guten Hoffnung kommt man nur, wenn man über die Kaphalbinsel fährt und

diese Fahrt ist auch ein absolutes muss auf jeder Kapstadtreise. Neben Kapstadt selbst

und auch dem Besuch auf dem Tafelberg gehört die Kaphalbinsel zu den Highlights, die

man nicht verpassen darf.

Zum Kap der Guten Hoffnung sollte man über den Chapman´s Peak Drive fahren. Der

Chapman´s Peak Drive ist sicherlich die spektakulärste Küstenstrasse von Südafrikas. Sie

windet sich bis zu 150 Meter über den Meer die Küste entlang und verdient das Lob, das

ihr in allen Reiseführern gezollt wird. Hinter jeder Kurve öffnen sich neue atemberaubende

Ausblicke. Zahlreiche Parkmöglichkeiten, links und rechts der Strasse, bieten sich zum

verweilen an.

Ein Besuch am Kap der Guten Hoffnung ist ein Muss auf jeder Kapstadtreise. Kap der

Stürme taufte Bartolomeu Diaz im Jahre 1488 diesen Punkt! König Johann von Portugal

der dies Kap als gutes Omen auf der Suche nach dem Seeweg nach Indien erkannte,

nannte später die Landspitze „Kap der Guten Hoffnung“. Das Klima an der Spitze des südlichen

Afrikas ist in der Regel stürmisch. Bereits 1939 wurde das Gebiet am Kap der Guten

Hoffnung zum National Park erklärt. Das Nature Reserve nimmt mit seinen fast 8.000 ha

den gesamten südlichen Teil der Kaphalbinsel ein, hat ca. 40 km Küstenlinie und etwa

13,5 Landgrenze.


Wenn man Kapstadt Richtung Süden verlässt, kommt man durch die mondänen Stadtteile Camps Bay und Hout Bay, die wunderschön in Buchten gelegen sind. Das Panorama zeigt

die Bucht von Hout Bay. Wenn man zu den Stränden geht, kommt man immer wieder an blühenden Callas vorbei. Die sind erhzeblich größer als die die wir aus unseren Blumengeschäften

kennen.


Auf dem Chapman´s Peak Drive, einer der schönsten Küstenstraßen Südafrikas.


Und plötzlich steht man vor dem Tor des Cape of Good Hope

Nature Reserve. Das Nature Reserve nimmt mit seinen

7.775 ha den gesamten südlichen Teil der Kaphalbinsel ein,

gehört heute zum Cape Peninsula National Park.

Naturliebhaber kommen voll auf ihre Kosten: Über 1100

Fynbos-Pflanzenarten , 30 verschiedene Protea-Arten, 139

Erika- und 52 Orchideenarten ( insgesamt über 2200 verschiedene

Pflanzen ) ; 260 verschiedenen Vogelarten. Im

ganzen Areal trifft man auch auf Reptilien, Zebras, Bunt-,

Geis-, Rehböcke beobachtet sowie Strauße und Paviane. Von

den gefürchteten Pavianen hat sich keiner bei uns blicken

lassen. Um diese Artenvielfalt ausreichend bewundern zu

können müsste man die Halbinsel durchwandern. Das ist

aber an einem Tag nicht zu schaffen.

Ungefähr 13 Kilometer hinter dem Tor liegt Cape Point.

Vom Parkplatz aus führt eine Seilbahn zum alten Leuchtturm

hinauf. Natürlich sind wir hinauf gelaufen. Das 1860 entstandenen

Historical Lighthouse steht ca. 250 m über den

Meeresspiegel und war von Anfang an eine Fehlinvestition,

da der Leuchtturm meistens in Nebel gehüllt war. 1911 entstand

daher der zweite Leuchtturm, welcher nur 80 m über

den Meeresspiegel. Vom Cape Point hat man einen atemberaubenden

Ausblick auf das Kap der Guten Hoffnung.

An der Ostseite des Felsens sind wir noch ein Stück Richtung

Cliff-Rock gelaufen. Mittlerweile war es fast 14:00 Uhr

und wir haben uns auf einen Felsen gesetzt, in die Weite

geschaut und Füße und Seele baumeln lassen.


Von Kapstadt nach Vermont

Hinter Somerset West beginnt die Küstenroute, indem man von der N2 nach Gordons Bay/

Kleinmond auf die R44 abbiegt. Folgt dem landschaftlich beeindruckenden Clarence Drive

entlang einer steilen Bergkette nach Kap Hangklip. Die Dörfer Rooi Els, Pringle Bay, Betty‘s

Bay und Kleinmond haben gemeinsam eine faszinierende Geschichte. Die Hangklip-Kleinmond-Gegend

ist Teil des Kogelberg Biosphere Reservats und gekennzeichnet als das „Herz des

Fynbos-Königreiches“.

Der Clarence Drive führt in dieses Blumenkönigreich von Gordon‘s Bay aus. Er ist einer der

schönsten Küstenstraßen der Welt, entlang der Berge auf der einen Seite und die Klippen

die zum Ozean abfallen auf der anderen Seite. Man findet immer wieder wunderschöne

Sandbuchten, und die Gegend ist berühmt für die Beobachtung der Southern Right Wale.

Auf dieser Strecke haben wir auch die ersten Paviane gesehen, konnten sie aber leider nicht

fotografieren da es keine Anhaltemöglichkeit gab.

Stony Point in Betty‘s Bay beheimatet eine Kolonie von Jackass-Pinguinen, eine von zwei auf

dem Hauptland von Südafrika lebenden und brütenden Kolonien.

Der Eintritt kostete pro Person 10 ZAR Eintritt. Das fanden wir ganz preiswert. Als erstes

haben wir schon vor dem Eingang Dassies gesehen. Deren nächste biologischen Verwandten

sind Elefanten. Das würde man bei den possierlichen Tieren nicht unbedingt vermuten. Dann

kommt die Hauptattraktion, die Pinguine. Es leben allerdings in diesem Bereich auch einige

Arten von Kormoranen.


Reed Cormorant (Jungvogel)

Bank Cormorant (Küstenkormoran)


Zu Besuch bei Margot

Am frühen Nachmittag sind wir bei Margot in Vermont eingetroffen. Mit ihr haben wir

uns sofort aufgemacht und den schönen Küstenweg von Vermont nach Onrus gegangen.

Der ganze Uferbereich ist mit Fynbos bewachsen, die typische Vegetation in diesem Teil

Südafrikas. Auch einen Cape-Kormoran konnten wir beobachten.


Happy

Birthday

Margot


Vögel in Margot´s Garten

1 Pin-tailed Whydah (M) Dominikanerwitwe

2 Pin-tailed Whydah (W)

Die Dominikanerwitwe (Vidua macroura) ist ein Sperlingsvogel aus der Familie

der Witwenvögel. Die Witwen zeichnen sich durch auffallend langen Schwanz

aus. Besonders häufig ist die Dominikanerwitwe, Vidua serena, Gefieder des

Männchens schwarz und weiß mit rotem Schnabel, die vier mittelsten Schwanzfedern

bandförmig verlängert.

3 Southern doubled-collared sunbird (M) Halsbandnektarvogel

Die Nektarvögel (Nectariniidae), auch Honigsauger genannt, sind eine artenreiche

Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel. Die recht lebhaften Nektarvögel

sind ökologisch gesehen die Gegenstücke der amerikanischen Kolibris in der

Alten Welt. Ihr Flug ist jedoch nicht so wendig, und sie können im Gegensatz

zu den Kolibris nur eine kurze Zeit auf der Stelle schweben. Die Männchen

sind oft bunt gefärbt und tragen ein metallisches glänzendes Gefieder. Die

Weibchen sind bis auf wenige Ausnahmen unscheinbarer.

4 u. 5 Cape weaver (M, W) Kap Webervogel

Die Webervögel (Ploceidae), auch Widahfinken, sind eine artenreiche Familie aus

der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes). Namensgebend war der auffällige

Nestbau, der für viele Arten der Webervögel charakteristisch ist. Der Kap Webervogel

baut einzelne, kugelförmige Nester.


Von Vermont nach Paternoster

Mit einem letzten Blick und Foto aus Margot´s Giebelfenster auf die Meeresbucht bei Vermont nehmen wir Abschied und fahren über Franschhoek nach Paternoster, an der Atlantikküste,

ca 180 km nördlich von Kapstadt. Bei einem Fotostopp nach 10 km Gravelroad entdecken wir einen Plattfuß. Beim Reifenwechsel hielt sofort ein Südafrikaner, war uns behilflich und zeigte

uns eine Werkstatt in Franschhoek. Der Reifen war jedoch nicht reparabel, sodass uns Europcar ein neues Auto zu unserer Lodge in Paternoster liefern wollte. Wir sind auf direktem Weg

nach Paternoster gefahren und konnten leider keinen Abstecher zum Weingut Fairview machen.

Paternoster ist ein wunderschöner kleiner Ferienort. Nach dem Einchecken sind wir sofort an den Strand gegangen.


Paternoster ist ein Fischerdorf an der Westküste der Provinz Westkap in Südafrika. 2011 hatte der Ort 1.971 Einwohner. Neben den neu gebauten Ferienhäusern, die insbesondere von

Kapstädtern am Wochenende genutzt werden, prägen die vielen weiß verputzten Fischerhäuser das Bild des Dorfes. Der Strand erstreckt sich entlang der Paternoster Bay und wird im

Süden von großen, vom Meer abgerundeten Felsblöcken begrenzt. Im Dorf finden sich viele Übernachtungsmöglichkeiten, Restaurants, Kunstgalerien und Geschäfte, die verschiedenes

Kunsthandwerk anbieten.

Gewohnt haben wir im AH!-Guest House bei Arnold und seiner Frau. Das Guest House ist wunderschön und die Zimmer sind originell eingerichtet. Das Frühstück ist nicht zu toppen. Man

ist sofort am Strand.


Von Paternoster nach Kamieskroon

Nach einem fantastischen 3-Gänge-Frühstück haben wir uns dann auf den Weg nach Kamieskroon gemacht. Der erste Teil

der Strecke verlief noch an der Küste entlang. Dann ging es ins Landesinnere und die ersten Blütenteppiche des Namaqualandes

traten in Erscheinung. Ein fantastischer Anblick, und das ist erst der Anfang der Blütenpracht. Wie mag das erst

aussehen wenn im Frühling die Hauptblütezeit ist?

Die Landschaft wurde jetzt wieder karger und gebirgiger. Flamingos haben wir auch unterwegs gesehen. Leider waren sie

etwas sehr weit weg.

Am späten Nachmittag erreichten wir Kamieskroon und haben im gleichnamigen Hotel eingecheckt. Es ist ein ganz einfaches

Hotel, aber für eine Übernachtung voll in Ordnung. Außerdem gibt es an dieser Stelle auch keine Alternative.


Von Kamieskroon zum Augrabies Falls National Park

Heute Morgen sind wir früher los gefahren. Kunststück, es gab auch ein ganz normales

Frühstück, kein 3-Gänge-Frühstück wie gestern und das bereits auch ab 8:00 Uhr. In

Springbok haben wir wir für unser Selbstversorgungs-Camp im Augrabies National Park

eingekauft. Da durfte natürlich der Cider Savanna Dry nicht fehlen.

Die Landschaft war wie gestern ,karg und bergig, aber immer interessant, besonders die

Farben. Der Bewuchs wurde immer dürftiger, erst recht als wir bei Springbock auf die N14

nach Osten Richtung Upington abgebogen sind.

Bei einem Tankstopp sind wir in einem kleinen Ort direkt neben der Tankstelle auf diese

Kunst gestoßen, die man natürlich auch kaufen konnte. Man kann sich gar nicht vorstellen

das dort so viele Touristen vorbei kommen die so etwas kaufen. Die Idee ist aber auf

jeden Fall klasse.

Tanken sollte man in diesem Teil Südafrikas immer wenn man auf eine Tankstelle trifft.


Im Augrabies Falls National Park

Der Augrabies Falls Nationalpark wurde 1967 eröffnet und umfasst eine Fläche von

880 qkm. Er verläuft an den Ufern des Oranje entlang und bietet außerhalb der heißen

Sommermonate gute Wandermöglichkeiten. Der Park beinhaltet auch ein Wildreservat mit

Giraffen, Bergzebras, Leoparden und vielen Antilopen Arten als Hauptattraktion.

Insgesamt 191 Meter tief stürzt der Oranje River bei den Augrabies Falls in die Tiefe. Die

Schlucht bei den Augrabies Falls ist 240 m tief und 18 km lang.

Wer den schönen Nationalpark rund um die Augrabies Wasserfälle besuchen möchte, der

wohnt am besten, wie wir, direkt im Augrabies Falls Rest Camp. Das Camp ist das ganze

Jahr über geöffnet, die optimale Aufenthaltsdauer ist zwei Nächte, wenn man es gemütlich

angeht auch drei Nächte. Dann kann man die Fälle zu allen Tageszeiten einmal besuchen

und die Rundfahrt durch den Nationalpark machen, falls man über ein Allradfahrzeug

verfügt. Ebenfalls auf jeden Fall lohnend ist die Fahrt zu den weiter entfernten Aussichtspunkten

bis nach Echo Corner, auch zu unterschiedlichen Lichtstimmungen. Zudem kann

man vom Restcamp aus zu Fuß eine Wanderung im Gebiet oberhalb der Fälle machen. Wir

hatten leider nur eine Nacht gebucht. Das werden wir bei einem nächsten Besuch besser

machen.

Die Chalets im Camp sind perfekt ausgestattet, sodass eine Selbstversorgung auch kein

Problem ist.

Im Foto unten ein Rock Dassie (Klippschliefer) im Baum.

Vögel:

1 Cape Robin-Chat (Kaprötel)

2 Southern Masked-weaver

(Maskenwebervogel)

3 African Red-eyed Bulbul

(Maskenbülbül)

4 Cape Glossy-Starling

(Rotschulterglanzstar)


angefahrene Aussichtspunkte


Aramat

Oranjekom


Echo Corner


Vom Augrabies Falls N.P. zum Kgalagadi Transfrontier

National Park.

Von den Augrabies Falls gab es wieder einen Fahrtag in den Kgalagadi Transfrontier

National Park. In Upington haben wir noch einmal voll getankt und Lebensmittel für die

nächsten beiden Tage als Selbstversorger eingekauft. Savanna Dry und leckerer südafrikanischer

Wein durften dabei natürlich nicht fehlen.

Die Landschaft blieb karg aber interessant. Wir sind an kleineren Salzpfannen vorbei gekommen

und die Erde bekam jetzt häufiger die für die Kalahari typische rote Farbe.


Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark

Der Kgalagadi Transfrontier National Park ist ein durch die Zusammenlegung des Kalahari-

Gemsbok-Nationalpark/Südafrika und des Gemsbok-Nationalpark/Botswana entstandenes

Naturschutzgebiet in der Kalahariwüste mit einer Fläche von rund 38.000 Quadratkilometer.

Er ist bekannt für seine Löwen, da sie im Gegensatz zu denen im Krüger-Nationalpark

von Tuberkulose verschont sind und daher in relativ hoher Dichte vorkommen.

Die Landschaft des Parks besteht im Wesentlichen aus ausgedehnten, mit Dünengräsern

bewachsenen Dünenfeldern. Sie werden unterbrochen durch die in südöstlicher Richtung

verlaufenden Täler der meist trockengefallenen Flüsse (Riviere) Aoub und Nossob.

Der Park liegt in der südlichen Kalahari und hat einen durchschnittlichen Jahresniederschlag

von 150 bis 300 mm, der hauptsächlich im Sommer, November bis April, fällt. In

dieser Zeit können die Tagestemperaturen 40° C übersteigen. Der Winter, Mai bis August,

ist kühler und sonnig mit Nachttemperaturen, die oft unter 0° C liegen. Im September

und Oktober ist es normalerweise warm und trocken.

Die Grenze zwischen Südafrika und Botswana folgt dem trockenen Flussbett des Nossob

River. Es gibt drei Hauptbereiche: das flache Talbett des Nossob River, die Wilderness

Trails und das ehemalige Mabuasehube Tierschutzgebiet.

Die Flüsse Auob und Nossob, die den Park durchziehen sind meist ausgetrocknet. Pflanzen

und Tiere haben sich dem extremen Klima angepasst. In den kühlen Nächten sammelt

sich viel Feuchtigkeit in der Luft, die den Pflanzen, Gräser und Sukkulenten ein Überleben

sichern.

Die Vegetation im Südwesten umfasst Dünenlandschaften mit ihren einzigartigen Halbwüstengewächsen

und im Nordosten gibt es vorwiegend dornige Graslandebenen. Im

Park kann man die berühmten schwarzmähnigen Kalahari Löwen, Leoparden, Antilopen,

Meerkatzen und zahlreiche andere Wildtiere auf den roten Sanddünen über die trockenen

Flussbetten des Nossob und Auob ziehen sehen. Ihre Silhouetten vor der untergehenden

Sonne und der Weite der Landschaft lassen jedes Fotografenherz höher schlagen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir Twee Rivieren, erledigen alle Formalitäten, beziehen

unser Chalet und buchen eine Sunset-Tour. Bei dieser Tour wurde es gewaltig kalt und

Tiere konnten wir aufgrund der Dunkelheit kaum beobachten.


Von Twee Rivieren nach Nossob

Der erste Tag im Kgalagadi Transfrontier National Park.

Wir sind früh aufgestanden um den Sonnenaufgang zu erleben. Nach einem ausgiebigen

Frühstück sind wir auf Pad gegangen nach Nossob unserem nächsten Camp zum Übernachten.

Für die gut 180 km durch das Trockenflussbett des Nossob River benötigt man

gut 4 Stunden. Mit Tiersuche natürlich auch länger. Wir hatten recht viel Glück. Vor Allem

wenn man bedenkt das wir nur 2 ganze Tage im Park verbracht haben. Eine kleine Auswahl

zeigen die folgenden Bilder. Das absolute Highlight des Tages war eine Cheetah mit

vier Halbwüchsigen an einem Steinbock-Riss. Das sieht man auch hier im Park nicht alle

Tage.

Angefangen hat es mit einem männlichen Strauß, dann folgten die ersten Oryxe und

Springböcken. Diese beiden Antilopenarten und Streifengnus sind die Tiere die man am

häufigsten sieht.

Auf der Rückseite befinden sich noch Siedelwebervögel mit riesigem Nest, ein Tawny eagle

(Raubadler) im Baum, ein liegender Springbock und ein Erdhörnchen.

Und daneben eine ganze Seite die Gepardenmutter mit ihren vier Jungtieren. Die darauf

folgende Seite zeigt wieder Erdhörnchen, liegende Springböcke und ein Streifengnu mit

Springbock.


Tiere auf den vorhergehenden Seiten:

- Springbockherde im Nossobtal

- laufende Oryxantilope

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- Straußenpaar

- Oryx mit Sekretaärvogel

- Sektretärvogel

- Lappet-faced vulture (Ohrengeier)

- kämpfende Streifengnus

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Tiere auf dieser und der folgenden Seite

- Oryxantilope

- Steinbockantilope (Weibchen)

- Kuhantilope (Hartebeest)

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- Steinbockantilope (Weibchen)

- Kuhantilopen (Hartebeest)

- Streifengnus mit Oryx

- Red-headed Finch (Rotkopfamadine o. Paradiesamadine) (M u. W)

(Sie gehören zur Familie der Prachtfinken)


Vögel auf dieser Seite:

- Tawny Eagle (Raubadler) mit anderer Färbung der Federn

- Crimson-breasted Shrike (Rotbauchwürger)

- Fork-tailed Drongo (Trauerdrongo) Afrikanischer Sperlingsvogel

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Tiere auf der Rückseite:

- laufende Oryxantilope

- Oryxantilopen un Springböcke im Trockenflußbett des Nossob Rivers.


Vom Nossob Rest Camp zur Kalahari Game Lodge

Die Fahrt geht vom Trockenflussbett des Nossob Rivers in das Trockenflussbett des Auob

Rivers, dann weiter durch das Auobtal nach Mata Mata, der Grenzstation von Südafrika

und Namibia. In der Kalahari Game Lodge haben wir übernachtet.

Es geht also von einem Flusstal durch eine wunderschöne Dünenlandschaft ins nächste

Flusstal.

Als erstes Tier tauchte beim Frühstück ein Cape-glossy Starling (Glanzstar) auf.

Die folgenden Seiten zeigen:

- Oryxantilope auf einer Salzpfanne

- Dünenlandschaft zwischen Nossob- und Auobtal

- Springboecke

- Tsamma Melon (wile From der Wassermelone)

- schlafendes Streifengnu

- Giraffen

- Baum mit Nestern des Siedelwebervogels

- Springbock

- Streifengnus mit Schabrackenschakal

- schlafende Streifengnus im Auobtal

- Springbockherde im Auobtal


Nach Giraffen und Löwen auf den letzten Seiten, zeigen die Fotos hier:

- Streifengnuherde unter einem Baum

- Crowned labwing (Kronenkiebitz)

- kämpfende Oryxbullen

- unsere beiden Chalets in der Kalahari Game Lodge am Rande des Auob-Trockenflussbetts.

die nächste Doppelseite zeigt die Kalahari am späten Nachmittag kurz vor Sonnenuntergang

von einer Düne auf der Farm aus.


Fahrt nach Keetmanshoop

Morgens haben wir noch einen Game Drive auf der

Kalahari Game Farm unternommen. Das hat sich gelohnt.

Nachdem wir zu Beginn bereits Oryx und Giraffen

gesehen haben, sind wir nach einer abentuerlichen Off-

Road-Fahrt auch bei den Löwen angekommen. Die Bilder

befinden sich auf den vorherigen Seiten. Zum Abschluss

gab es einen kleinen Snack auf einem Dünenkamm

mit herrlicher Aussicht und einem Gruppenbild mit uns

Vieren. Auf der Rückfahrt zur Farm sind uns noch eine

männliche und eine weibliche Steinbockantilope über den

Weg gelaufen. Das sind die kleinen Antilopen oben auf

dieser Seite.

Gegen Mittag ging unsere Fahrt weiter nach Keetmanshoop,

alles auf Schotterpiste. Die Landschaft am Wegesrand

zeigen die Bilder links und oben.

Kurz vor Keetmanshoop kommt man am Giant´s Playground

mit seinen skurrilen Felsformationen und zahlreichen

Köcherbäumen vorbei. Da es da bereits Nachmittag

war hatten wir bestes Fotolicht.

Übernachtet haben wir in der Pension Gessert.


Von Keetmanshoop zur Namtib Desert Guest Farm

Die Fahrt geht weiter Richtung Westen über Goageb und den Fish River nach Aus. Dort

wurde noch einmal getankt und von da an ging es nordwärts. Dann sind wir auf die D707

abgebogen, eine der landschaftlich sehr reizvollen Straßen Namibias. Der Zustand der

Straße war nicht besonders gut. Zum Teil Wellblech, dann wieder sandig. Die Namtib Desert

Guest Farm liegt 12 km östlich der D707 wunderschön zwischen Bergen gelegen.

Das Panorama unten zeigt den Fish River, oder besser gesagt das was nach der langen

Trockenheit von ihm übrig geblieben ist.

Es folgen nun eine Reihe Landschaftsbilder. Diese Weite ist einfach unbeschreiblich.


Wandern auf dem Farmgelände der Namtib Desert Guest Farm.

Nach dem Frühstück hatten wir uns Wanderungen vorgenommen. Die Namtib Farm ist für

schöne Wanderrouten bekannt. Sophia und Christiane wollten den zweistündigen Botanical

Trail gehen, Friederike und Lothar haben sich einen vierstündigen Trail vorgenommen,

mit Verlaufen sind es dann sechs Stunden geworden. Wir haben aber vor Einbruch der

Dunkelheit wieder zur Farm zurück gefunden.

Das Foto oben zeigt den fantastischen Sonnenuntergang auf der Farm von der Sunset-

Terrasse aus aufgenommen. Das Foto links zeigt ein Zweifamilienhaus von Webervögeln.

Diese Bauten sind schon kleine Wunderwerke.

Die folgenden beiden Seiten zeigen Bilder der Wanderung von Friederike und Lothar. Die

nächste Seite der Wanderung von Christiane und Sophia.


In die Wüste nach Sossusvlei

Von der Namtib Desert Guest Farm geht es weiter

über die D707, dann durch das Namib Rand Nature

Reserve ins Sossusvlei Desert Camp.

Die Landschaft ist weiterhin Phänomenal. Wenn man

das nicht mit eigenen Augen gesehen hat, kann man

diese Farben und die Weite kaum glauben.

Im Namib Rand Nature Reserve sind wir auf Zebras

gestoßrn. Diese Tiere fehlten uns ja noch bei dieser

Tour.

Gegen Nachmittag sind wir im Desert Camp angekommen

und haben unsere Zelte bezogen.


Nach dem Frühstück in der Sossusvlei Lodge geht es auf der 60 Kilometer langen Teerstraße in der Morgensonne an den Dünen entlang auf den Parkplatz am Sossusvlei. Von dort aus sind

wir die restlichen 5 Kilometer im Tiefsand mit dem Shuttledienst gefahren. Das war extrem holprig und wir wurden gewaltig durchgeschüttelt. Friederike und Lothar gingen vom Enpunkt

aus ins Deadvlei, Christiane und Sophia sind zu Fuß zum Parkplatz zurück gegangen.

Die Farben und Formen der Dünen im unterschiedlichen Sonnenlicht war umwerfend. Man kann sich einfach nicht sattsehen. Obwohl es Winter war, wurde es mittags ganz schön heiß. Wir

waren froh ausreichend Trinkwasser dabei zu haben.


Das Foto links zeigt Christiane und Friederike im Sesriem Canyon.

Um 16:30 Uhr starten Sophia, Friederike und Lothar zu einem Helikopterflug über die

Namibwüste bei Sossusvlei. Der Flug dauerte 45 Minuten und war fantastisch. Unsere

Bilder könnt ihr auf dieser und den nächsten Seiten bestaunen. Aus der Vogelperspektive

bekommt man erst einen Eindruck welche Dimensionen dieses Dünenmeer hat. Es

folgen jetzt die Dünen aus einer anderen Perspektive aber auch eine Aufnahme von den

Feenkreisen. Genau weiß man noch nicht wie sie entstehen. Es wird vermutet das Termiten

dafür verantwortlich sind.

Da die Sonne um diese Zeit im afrikanischen Winter beginnt unter zu gehen, zeigen sich

die Dünen durch das Licht- und Schattenspiel in den schönsten Farben.


Von der Namib zum Barchan

Dune Retreat.

Jetzt geht es zu unserem letzten Stopp vor dem

Rückflug von Windhoek nach Frankfurt.

Kurz nach Sossusvlei wird es wieder bergiger.

Die Landschaft bleibt atemberaubend und für uns

Mitteleuropäer irgend wie unwirklich. Dann biegen

wir hinter Solitär Richtung Osten ab in die D1275.

Die Straßenverhältnisse sind wieterhin nicht sehr

gut. Es wechselt zwischen normalem Gravel über

Wellblech zu sandigen Stellen. Unser Ranger meistert

das aber hervorragend. Der hat auch ordentlich

Power unter der Haube. Wenige Kilometer vor dem

Spreetshogte Pass liegt das Barchan Dune Retreat.

Die Lodge ist ein Traum und das holländische

Betreiberpaar sehr freundlich und zuvorkommend.

Die drei Chalets sind sehr schön in die Landschaft

eingepasst.

Die folgenden Bilder zeigen den Weg zur Farm, das

Farmgelände und auch unseren Game Drive am

Abend mit obligatorischem Sonnenuntergang mit

Sundownder.


Abschied von Namibia.

Nach einem herrlichern Sonnenaufgang am Barchan Dune Retreat mussten wir leider zu

unserer letzten Fahrt nach Windhoek aufbrechen. Das letzte große landschaftliche Highlight

war der gut 1800 Meter hohe Spreetshogte Pass. Die Anfahrt war extrem steil, die

Aussicht war grandios.

Dann ging es nach Windhoek. Wir wollten noch Souvenirs einkaufen und haben dies im

Namibian Craft Center auch getan. Danach sind wir schnell zum Flughafen gefahren. Die

Hektik in der Stadt war nach zwei Wochen in der tollen Landschaft mit den vielen Tieren

nicht zu ertragen.

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