Jagd & Natur Ausgabe Juni 2019 | Vorschau

jagdundnatur

CHF 10. — EURO 9.—

Juni 2019

JAGD & NATUR

Das Schweizer Jagdmagazin

06

9 771422 497006

Fuchsleben

abenteuerlich und gefährlich

Landschaft der Furcht

Wie reagiert Wild auf die Jagd?

Die Jagd in Nidwalden

im steten Wandel

www.jagdnatur.ch


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wir ihn «Gefahrenzonenplan» – eingehalten

wird, ist sichergestellt, dass ein

Tier längerfristig überleben wird. Der

Gefahrenzonenplan ist heute in unseren

Breitengraden ganz klar auf uns

Jägerinnen und Jäger abgestimmt. Wir

sollten uns das immer wieder vor

Augen führen. Vor allem bei lang -

le bigen Wildarten wie Rot- und Gamswild,

die Erfahrungen auch auf Nachkommen

oder andere Rudelmitglieder

übertragen, bleiben positive und negative

Begegnungen lange haften. Was

heisst das aber für uns Jäger? Zunächst

einmal, dass wir den Jagddruck so gering

wie möglich halten sollten. Das

gelingt vor allem, wenn wir in Intervallen

jagen – sprich: Kurze Jagdzeiten,

wo auch wirklich Beute gemacht wird,

wechseln mit längeren Ruhezeiten.

Bestimmt sind nicht diejenigen die

Profis, die bei jedem Wind tagtäglich in

allen Ecken des Jagdgebietes herumsitzen

oder pirschen … Lesen Sie mehr

zu dieser Thematik im spannenden

Artikel von Wildbiologe und Jäger

Dr. Hubert Zeiler (S. 44 ff.).

Den Nidwaldnern liegt das Jagen in

den Genen. Bis ins 19. Jahrhundert war

der Urkanton an den südlichen Ufern

des Vierwaldstättersees praktisch nur

über den Seeweg erreichbar. Die bäuerliche

Bevölkerung war arm. Heute

hat sich das Bild gewandelt. Nidwalden

hat sich zu einem wirtschaftlich starken

Kanton entwickelt und damit der

Volksjagd viele neue Herausforderungen

beschert. Just zur Delegiertenversammlung

des nationalen Dachverbandes

JagdSchweiz in Stans und zum

100-jährigen Bestehen des Patentjägervereins

Nidwalden, porträtiert der

passionierte Jäger Philipp Zumbühl für

uns seinen wohl kleinen, aber sehr

vielsei tigen und faszinierenden Jagdkanton

(S. 10 ff.). Lassen Sie sich überraschen.

Abwechslungsreich und interessant,

wie Sie es Monat für Monat von uns

kennen, berichten wir in der Juni-

Ausgabe ausserdem über die Rehwildbejagung

in den Revierkantonen, die

Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes,

über die Jagdhundeausbildung

sowie Waffen, Schuhwerk und Jagdlampen.

Ich wünsche Ihnen eine unterhaltsame

Lektüre.

Mit herzlichem Weidmannsgruss

und -heil

Ihr Markus P. Stähli

Chefredaktor

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JAGD & NATUR

Inhalt

30

Dies & Das

6 Schnappschuss: Mückenplage

8 EU: Grünes Licht für Wolfsjagd

8 D: Landwirt wegen Jagdwilderei

verurteilt

8 A: Unbekannter Schütze wildert

Gänsegeier

9 A: verwerfliche Treibjagd im

Grossen Walsertal

Jagd & Gesellschaft

10 Die Jagd in Nidwalden – im steten Wandel

16 Jäger, Tiere, Wilderer – Handwerk und

Legenden in Nidwalden

18 Revision Jagdgesetz: Die Schutzorganisationen

zeigen Zähne

20 Einer von uns: Hansruedi Felder

24 Die Freude aufs Weitermachen

26 Wenn Schönheit zum Verhängnis wird:

Frauenschuh-Rettungsaktion

Wild & Wissen

30 Fuchsleben: abenteuerlich

und gefährlich

37 Kimme & Korn

Foto: Martin Merker

38

Revier & Praxis

38 Rehwild in der Schweiz –

eine Erfolgsgeschichte, Teil 1

44 Landschaft der Furcht?

Hund & Fährte

50 Vom Welpen zum brauchbaren

Nachsuchehund, Teil 1

Nutzen & Kultur

Foto: Rafal Lapinski

54 Praxistest: Merkel Helix Speedster

57 Hanwag Sirius II GTX:

der Allround-Jagdstiefel

58 Handliche Lichtkanone von Walther

60 Neues aus dem Markt

62 Aus- & Fortbildung

64 TV-Tipps

65 Mit Mike im Revier

66 Buch, Bild & Ton

68 Verwerten & Kochen:

Lagerfeuer mit Kindern

Nah & Fern

70 JagdSchweiz: Jagen im Ausland

72 Revierjagd Solothurn:

Die Jagd liegt weiterhin im Trend

73 Jagd Thurgau: Rund 3000 Wildschweine

leben im Thurgau

74 Jagd Aargau: «Auch Grossraubtiere

haben Existenzrecht»

76 Revierjagd St. Gallen: 2018 – intensivstes

Verbandsjahr der Geschichte

77 Hubertus SG: starke Auftritte in der

Öffentlichkeit

78 Werdenberger Jäger-Vereinigung:

den Sinn der Jagd verstehen

79 Toggenburger Jäger: lobenswert hohe

Beteiligung an Vereinsanlässen

81 Sargans SG: St. Galler Hirschjäger

haben gut geweidwerkt

83 Glarner Jagdverein: Jagd ist Auftrag –

Jagd ist auch Passion

85 GL: ein halbes Leben für Natur,

Wild und Jagd

86 Jagdhornbläser Schweiz: nächstes

Eidgenössisches Bläserfest erst 2021

88 Rote Fährte Sense: 12. Freie Nachsuche

am Schwarzsee

88 St.-Hubertus-Orden: Jagdpolitik

mit Verstand und Mass

Zu guter Letzt

90 Marktplatz mit Kleinanzeigen

92 Freud & Leid

94 Terminkalender

95 Sonne & Mondkalender

96 Preisrätsel

97 Vorschau und Impressum

98 Blattsch(l)uss

Titelbild

Titelbild: Aug in Aug

Foto: Michael Breuer

www.jagdnatur.ch

JAGD & NATUR 5


Jagd & Gesellschaft

Nidwalden

DIE JAGD IN NIDWALDEN –

IM STETEN WANDEL

Den Nidwaldnern liegt das Jagen in den Genen. Bis ins

19. Jahrhundert war der Urkanton an den südlichen Ufern

des Vierwaldstättersees praktisch nur über den Seeweg

erreichbar. Die bäuerliche Bevölkerung war arm. Heute hat

sich das Bild gewandelt. Nidwalden hat sich zu einem

wirtschaftlich starken Kanton entwickelt und damit der freien

Volksjagd viele neue Herausforderungen beschert.

Foto: Florian Achermann

Text: Philipp Zumbühl

Foto: Edgar Schön

Mehr Jäger als Wild?

Die Jagd hat in Nidwalden einen hohen Stellenwert.

Während sich der Urkanton mit der schrittweisen

Verkehrsanbindung an die Nord-Süd-Achse 1 zu einem

modernen und wirtschaftlich aufstrebenden Wirtschafts-

und Lebensraum entwickelt hat, blieb die

Jagd tief in der einheimischen Bevölkerung verwurzelt.

Manchmal könnte man fast schon meinen, es

1

1860 wurde die erste Achereggbrücke in der See-Enge

bei Stansstad gebaut, womit der Anschluss ans Mittelland

erfolgte. Zuvor war der Grossteil des Kantons Nidwalden –

also der Teil hinter dem Lopper – nur über den Seeweg

erreichbar. Mit der Einweihung des Seelisbergtunnels im

Jahre 1980 wurden die beiden benachbarten Kantone Uri

und Nidwalden erstmals mit einer Strasse verbunden. Im

selben Jahr wurde der Gotthard-Strassentunnel fertiggestellt

und öffnete die Tore auch Richtung Süden.

gebe mehr Jäger zwischen Luzern und Engelberg als

Wild. Obwohl diese Darstellung natürlich leicht übertrieben

ist, trägt sie ein Quäntchen Wahrheit in sich,

vor allem wenn man das Verhältnis zwischen Jägern

und Hochwild betrachtet.

Der Kanton hat dieses Missverhältnis früh erkannt

und entsprechend gehandelt. 1973 führte er eine

Jahrgangsteilung ein, die bis heute Bestand hat: Immer

dann, wenn die Jahrzahl durch zwei teilbar ist,

dürfen die Jäger mit geradem Jahrgang vom Abschuss

einer Gämse oder eines Hirsches träumen. Im nächsten

Jahr sind es dann die «Ungeraden», die das Hochjagdpatent

lösen dürfen. Diese Regelung führt in der

Jägerschaft – im Gegensatz zu anderen Gesetzesparagrafen

– zu keinen Diskussionen, ist also akzeptiert.

Manch einer Jägersfrau dürfte es ohnehin recht

sein, sieht sie sich so nur alle zwei Jahre dem Jagdfieber

ihres Gemahls ausgesetzt.

Wenn man in Nidwalden gefragt wird, ob man auf

die Jagd gehen kann, dann ist also immer die Hochjagd

gemeint. Nicht, dass die Niederjagd keine Freude

und keinen Ausgleich bringen würde. Aber das

Fieberbarometer steigt gewiss nicht gleich an, wenn

ein Rehbock auf dem Beuteplan steht. Obwohl vor

nicht allzu langer Zeit das Rehwild äusserst zahlreich

war im kleinen Voralpenkanton mit nur 275,8 Quadratkilometern

Fläche. So konnten Mitte der 1990er-

Jahre in zwei aufeinanderfolgenden Jahren über

500 Rehe erlegt werden: 1995 waren es 507 Rehe,

1996 sogar noch leicht mehr, nämlich 513 Rehe, die

zur Strecke kamen. Als jüngerer Nidwaldner Jäger,

der diese Zeiten nie selber jagdlich erlebt hat, tönt

das fast schon nach paradiesischen Zuständen. Heute

bewegt sich der Abschuss bei durchschnittlich

175 Rehen pro Jahr, womit dem Jäger das Weidmannsheil

nicht mehr garantiert ist.

Dass die Rehwildstrecke nur mehr ein Drittel davon

ist, was sie einmal war, hat unterschiedliche Gründe.

Einer, der sich mittlerweile eifrig bedient, ist der Luchs.

Aufgrund der offiziellen Zahlen kann man heute davon

ausgehen, dass das Pinselohr in Nidwalden jährlich

etwa gleich viele Rehe und Gämsen entnimmt

wie der Jäger. Weiter gilt es zu beachten, dass die eingangs

erwähnte wirtschaftliche Entwicklung auch mit

höherem Verkehrsaufkommen einhergeht. In den vergangenen

Jahren war nahezu ein Viertel des Abgangs

beim Rehwild auf Unfälle im Strassenverkehr zurückzuführen.

Die Intensivierung der Landwirtschaft setz-

10

JAGD & NATUR

JAGD & NATUR 11


Jagd & Gesellschaft

Nidwalden

Foto: Philipp Zumbühl

Oben links:

Steinwildjäger

beim Spiegeln,

im Hintergrund

der Vierwaldstättersee

Oben rechts:

Murmeltierjagd

auf Trübsee, im

Hintergrund der

Titlisgletscher

Unten rechts:

Zwei Gämsen am

Tragseil einer

Transportbahn

Foto: Patrick Scheuber

te dem Feldhasen zu, der im Gegensatz zum Schneehasen

ab 1999 nicht mehr bejagt werden durfte. Der

Birkhahn (1991) und das Schneehuhn (1976) wurden

bereits früher unter Schutz gestellt.

«Zwische See und heche Bärge»

Die Nidwaldner Jagd zu bewerben, ist somit nicht

nötig und deshalb auch nicht Ziel und Zweck dieses

Beitrages: Der Wildbestand ist überschaubar und

tüchtige Jäger, die ihr Handwerk verstehen, gibt es

genug. Doch etwas schwärmen von der Jagd an den

südlichen Gestaden des Vierwaldstättersees darf

man ja trotzdem. Und wenn man das tut, dann

kommt man nicht um die Nidwaldner Hymne herum,

die wie folgt beginnt: «Zwische See und heche Bärge

leyd, vom Herrgott anegleid, ganz versteckt e Fläcke

Ärde, gfindsch kei schenre weyt und breit.» Dem Nidwaldner

reicht es, diesen Satz zu hören, dass er

bisweilen Hühnerhaut bekommt, so treffend schön

ist er. In der zweiten Strophe steckt die Lyrik das

Jagdgebiet ab, das sich vom Pilatus bis zum Titlis erstreckt.

Es sind touristische Destinationen mit

Weltrang, die erwähnt werden und jährlich mehrere

hunderttausend Besucher anlocken.

Dass es in einem solchen Umfeld da und dort zu

Nutzungskonflikten kommt, liegt auf der Hand. Vor

allem die Steinwildjagd am Pilatus ist ein heikles Unterfangen.

Zwar kann man im Gespräch mit den Touristen

viel Verständnis schaffen, aber bei grösserem

Touristenauflauf wird es selbst für den sprachgewandten

Jäger schwierig. Gelegentlich verschiebt er

die Jagd deshalb an Tage oder Tageszeiten, wo er

dem Konflikt aus dem Weg gehen kann. Wir wissen

alle: Das Steinwild ist ein anmutiges Tier, das in der

Bevölkerung enorme Sympathien geniesst. Da kann

man schlicht nicht davon ausgehen, dass die Touristen

Freudensprünge machen, wenn der Steinbock –

an dessen Anblick sich die Bergfreunde gerade erfreuen

– durch einen Schuss getroffen umfällt und

schlegelnd verendet.

Foto: Michael Niederberger

Und damit nicht genug. Eine weitere geschützte Art

macht uns Nidwaldnern seit einigen Jahren zu schaffen.

Diesmal den Bauern in Buochs zwischen Seefeld

und Flugplatz. «Ä Schwan so wiss wie Schnee», würden

wir alle wie Gölä singen, wäre es nur bei diesem

einen Schwan geblieben. Doch dem war nicht so. Zu

viele «graue Änteli» schlüpften Jahr für Jahr und entwickelten

sich zu prächtigen weissen Langhälsen.

Das führte dazu, dass die Bauern das verkotete Gras

nicht mehr hirten konnten und die zuständige Regierungsrätin

beim Bund eine Abschussbewilligung beantragen

musste. Im Gegensatz zum Steinwild wird

der Schwanabschuss nicht an die Jägerschaft verlost.

Er wird von der Wildhut erledigt. An der Trophäenschau

ist demnach noch nie ein Schwanenpräparat

zu bewundern gewesen.

Einen anderen Nutzungskonflikt mit gewissen Parallelen

im Ergebnis gab es im touristisch intensiv genutzten

Gebiet Trübsee-Titlis. Die Titlisbahnen wollten

eine neue Gondelbahn mit grösserer Kapazität

bauen. Doch ein grosser Teil des Einzugsgebiets der

börsenkotierten Bahngesellschaft befand sich im

eidgenössischen Jagdbanngebiet Huetstock. Ein Teil

davon musste zuerst verlegt werden, bevor die Baumaschinen

auffahren durften. Es war ein Dossier,

das mutmasslich dem damaligen Nidwaldner Regierungsrat

– Zyniker würden sagen, ähnlich wie der Kot

bei den Schwänen – das Genick brach. Er wurde

nicht wiedergewählt.

Das Temperament ist patent

Dass es beim Thema Jagd manchmal hitzig zu- und

hergeht, ist wohl auch in anderen Kantonen so. Doch

bei den Nidwaldnern scheint das feurige, bisweilen

etwas ungestüme Temperament einen tieferen

Grund zu haben. Genforscher fanden heraus, dass

der Nidwaldner im Gegensatz zum Beispiel zum Obwaldner

(Kelten) von den Alemannen abstammt.

Obwohl es zu einfach wäre, das Naturell der Nidwaldner

eins zu eins aus den Genen abzuleiten,

passt es ins Bild, dass die Nidwaldner einen Kämpfer

als Landesheiligen haben: Arnold Winkelried. Er hat

der Legende nach bei der Schlacht von Sempach

(1386) ein Bündel Lanzen der habsburgischen Ritter

gepackt und, sich selbst aufspiessend, den Eidgenossen

eine Bresche geöffnet.

Das Temperament bringt gewisse auch weniger

rühmliche Seiten zutage: Gemeint ist die Wilderei,

die am 14. Oktober 1899 in einer schrecklichen Bluttat

gipfelte. Es war ein nebliger Herbsttag, als der

Wolfenschiesser (NW) Wilderer Scheuber auf der

Gruobialp, im Banngebiet ob Melchtal (OW), auf fri-

scher Tat ertappt wurde. Er erschoss die beiden

Wildhüter, Vater Werner und Sohn Josef Durrer, die

ihn stellen wollten. Durch eine dramatische Flucht

nach Übersee konnte er sich der Todesstrafe entziehen,

die in seiner Abwesenheit verhängt wurde.

Den Auswüchsen zum Trotz wurde kein Gedanke

daran verschwendet, das Jagdsystem zu ändern. Im

Gegenteil. Die Erhaltung der Patentjagd war das

oberste Ziel des vor 100 Jahren gegründeten Kantonalen

Nidwaldner Patentjägervereins. Die Patentjagd

soll auch «dem Wenigerbemittelten die Jagdausübung

ermöglichen», ist unter Buchstabe a) des ersten

Paragrafen der Gründungsstatuten zu lesen. Die

Bemühungen anderer Kantone, dass auch Nidwalden

sich dem Reviersystem anschliessen solle, liefen

ins Leere.

Foto: Philipp Zumbühl

1963 ereignete sich ein tödlicher Unfall auf der

Hochjagd. Ein Gamsjäger schoss versehentlich auf

einen anderen Jäger. Auf diesen Vorfall wurde reagiert,

wie es auch heute noch gemacht wird, wenn

etwas Gravierendes passiert ist: Es wurde reguliert.

Zuerst wurde ein Reglement über die Kontrolle der

Jagdwaffen erlassen (1964). Im selben Jahr wurde

die Jagd- und Schiessprüfung eingeführt, die aufgrund

der kurzen Vorlaufzeit zuerst durch Luzerner

Experten abgenommen wurde. Drei Jahre später

waren dann die Nidwaldner Experten bereit, die

Jagdprüfung erstmals selbstständig durchzu führen.

1978 wurde der auf die Jagdprüfung ausgerichtete

Jagdlehrgang schliesslich für obligatorisch erklärt.

Mit der Bannalpbahn

zurück

nach Oberricken

bach

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JAGD & NATUR

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Wild & Wissen

Fuchsleben

FUCHSLEBEN:

abenteuerlich und gefährlich

Noch sind die Jungfüchse im Bau. Doch bald

machen sie sich auf, um die grosse, weite Welt zu

erkunden. Wildbeobachter Martin Merker ist

ihnen auf den Branten.

Text und Fotos: Martin Merker

30

JAGD & NATUR

JAGD & NATUR 31


Wild & Wissen

Fuchsleben

Eingang in den

Untergrund

In längst vergangenen Zeiten, als ich auf den alten

Holzbänken der Primarschule herumrutschte und

mit dem Griffel Unleserliches auf die Schiefertafel

kritzelte, bekam die Familie Zuwachs in der Gestalt

eines dreimonatigen Spaniels. Er steckte noch in einem

schlechtsitzenden, viel zu grossen Anzug und

konnte seine jagdliche Abstammung nicht verleugnen.

Auf einem ersten gemeinsamen Erkundungsgang

in den nahen Wald zeigte ich meinem neuen

Gefährten einen vor kurzem entdeckten Bau mit

mehreren in den Untergrund führenden Röhren. Vor

einer der Einfahrten blieb der Welpe abrupt stehen,

sträubte die Rückenhaare und knurrte, zwängte sich

dann ohne Umschweife in die enge Öffnung und

verschwand in der Tiefe. Dem «Hundeführer» wurde

bang, als der Höhlenforscher nicht wieder auftauchte.

Ich begann laut zu rufen. Aus dem Loch drang ein

gedämpftes Winseln. Ich warf mich auf den Boden

und tastete mit ausgestrecktem Arm in der Röhre herum.

Nach vergeblichem Bemühen bekam ich

schliesslich eine Hinterpfote zu fassen und zog vorsichtig

daran. Jaulend quittierte der stecken gebliebene

Hund den Versuch, ihn aus der misslichen Lage

zu befreien, begann aber doch, sich nach oben zu

bewegen. Endlich konnte ich den mit Erde verkrusteten

Welpen in die Arme schliessen, der mir das Gesicht

leckte und gleich wieder in die Röhre tauchen

Höchstwahrscheinlich war der besagte Bau

von einem Dachs gegraben worden, diente

zu jener Zeit aber Füchsen als Quartier.

wollte. Seither zog es mich immer wieder zu diesem

geheimnisumwitterten Ort. Es sollte aber noch etliche

Jahre dauern, bis ich dort Jungfüchse belauschen

konnte.

Höchstwahrscheinlich war der besagte Bau von einem

Dachs gegraben worden, diente zu jener Zeit

aber Füchsen als Quartier. Mit ihren zierlichen Branten

fällt es den Roten weniger leicht, eine unterirdische

Behausung zu graben, als dem grossen Marder,

der zu diesem Behuf seine stämmigen, mit starken

Krallen bewehrten Vorderextremitäten als Werkzeug

für die Erdarbeiten einsetzen kann und ausgedehnte

Gangsysteme und Kessel schafft. Viele dieser Dachsburgen

sind vor langer Zeit entstanden, im Lauf der

Jahre stetig erweitert worden, und manche verfügen

über mehr als ein Dutzend Eingänge. Nicht selten

wölft eine Fuchsfähe ihr Geheck in einem vom Dachs

befahrenen Bau und wird vom Hausherrn und seiner

Sippe geduldet. Im Gebirge bilden nicht genutzte

Wohnungen der Murmeltiere eine willkommene Alternative.

Einmal hatte ich mich an einem Bau auf die Lauer

gelegt, um Jungfüchse zu beobachten. Nach einer

Weile näherte sich ein Murmeltier und verschwand in

einer Einfahrt. Keine zwei Minuten später purzelten

aus der nämlichen Röhre zwei Fuchswelpen ins Freie.

Wie ich wusste, hatte es sich zu jener Zeit auch ein

Dachs samt Anhang in dem weitläufigen Labyrinth

von Röhren und Kammern bequem gemacht. Es

nutzten also drei Tierarten gleichzeitig denselben

Bau ... Fuchsfamilien begnügen sich aber auch mit

weniger geeigneten, behelfsmässigen Quartieren,

buddeln ein Loch in eine Böschung, stecken in Drainagerohren,

Felsspalten oder beziehen leer stehende

Keller, Schuppen, Scheunen und Gartenhäuschen.

Geburt einer neuen Generation

In der Zeit von Ende Dezember bis Mitte Februar finden

Rüden und Fähen zusammen, setzen mittels der

den Ausscheidungen anhaftenden Botenstoffe Duftmarken

und lassen in den frostklirrenden Nächten ihr

heiser klagendes Ranzbellen hören, in dem die Sehnsucht

nach einem Gefährten mitschwingt. 51 bis 58

Tage nach der Paarung zieht sich die werdende Mutter

in ihren Schlupfwinkel zurück, rollt sich zum Gebären

in Seitenlage ein, die Wehen setzen ein, und innert

drei Minuten glitscht das erste Junge aus dem

Zum ersten Mal

ohne Mutter im

Freien

Der Rüde bringt

Futter in den Bau

32

JAGD & NATUR

JAGD & NATUR 33


Lösen & Gewinnen

Preisrätsel

Impressum

JAGD&NATUR

Das Schweizer Jagdmagazin

VORSCHAU

Juli 2019

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4

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So nehmen Sie an der Verlosung teil

Senden Sie das Lösungswort mit Ihrer

vollständigen Adresse auf einer Postkarte an:

Redaktion JAGD&NATUR

Rehweg 6, 9472 Grabs

oder per E-Mail an jagdraetsel@jagdnatur.ch

Lösungswort: Kitzrettung

Gewinner des Mai-Preisrätsels

1. Preis: Edith Wehrli, Austrasse 9, 9230 Flawil;

2. Preis: Martin Stäger, Meierhöflistrasse 1,

6017 Ruswil; 3. Preis: Marc Schiesser,

Sytenweg 22 a, 8867 Niederurnen;

4. Preis: Erwin J. Müller, Rorschacherstrasse 3,

9323 Steinach; 5. Preis: Martin Vogt,

Lowal 53a, 9496 Balzers

Verlag:

JAGD & NATUR Medien AG

Zentrum Staldenbach 7,

CH-8808 Pfäffikon SZ

Tel. +41 (0)44 886 31 91

verlag@jagdnatur.ch

Bitte alle redaktionellen Einsendungen

nur an die Redaktion senden.

Verwaltungsrat:

Marcel Zoller (Präsident)

Stefan Dudli (Vizepräsident)

Andreas Mohler (Delegierter des VR)

Oliver Graefen (Mitglied)

Markus Mehr (Mitglied)

Abokorrespondenz:

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Vordergasse 58

CH-8200 Schaffhausen

Tel. +41 (0)52 633 32 51

Fax +41 (0)52 633 34 06

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Redaktion:

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JAGD & NATUR erscheint monatlich.

Für unaufgefordert eingesandte

Manu skripte und Bildunterlagen

übernimmt die Redaktion keine

Verantwortung.

Die Verwendung sämtlicher Artikel

und Illustrationen ist nur mit

ausdrücklicher Genehmigung der

Redaktion gestattet.

Offizielles Organ für:

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• Schweizer Niederlaufhund- und

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• Schweiz. Club für Deutsche Jagdterrier

• Schweiz. Foxterrier-Club

Verbandsadressen:

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Forstackerstrasse 2a

CH-4800 Zofingen

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Fax +41 (0)62 751 91 45

Schweizer Niederlaufhundund

Dachsbracken-Club

Präsident: Marc Beuchat

Flühliweg 10

CH-3624 Goldiwil (Thun)

Tel. +41 (0)79 216 70 15

Sekretariat: Tel. +41 (0)41 480 20 55

Schweizerischer Club für

Deutsche Jagdterrier

Präsident: Roger Bisig

Grossbachstrasse 62

CH-8841 Gross

Tel. P: +41 (0)55 412 31 20

Tel. M: +41 (0)79 239 62 94

Schweizerischer

Schweisshund-Club SSC

Präsident: Leo Thomann

Boter 1, CH-7464 Parsonz

Tel. G: +41 (0)81 684 33 79

Tel. M: +41 (0)79 405 96 73

leo.thomann@bluewin.ch

Redaktionsschluss

Juliheft: 3. 6. 2019

Anzeigenschluss

Juliheft: 5. 6. 2019

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Fach- und Spezialpresse

mit geprüfter Qualität.

Publizistisch unabhängig –

inhaltlich kompetent.

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erscheint am 21. 6. 2019

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in den Revierkantonen,

Teil 2

Rot- und

Rehwild

Geschlechterverteilung

der Jungtiere

Neuigkeiten und Tests aus

den Bereichen Waffen, Optik

und Bekleidung

Foto: Peter A. Widmer

Änderungen sind aus aktu ellen oder

organi sa torischen Gründen möglich.

Hund und Jagd

Einer langen Geschichte

auf der Spur

Foto: Horst Jegen

Rätselwild

Reh

Die etwas andere

Buchbesprechung

Foto: Rafal Lapinski

Foto: Markus P. Stähli

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Sa 8. Juni 10 –17.00 KTSJ U Übung öffentlich

Mi 12. Juni 13 –17.30 KTSJ U Übung öffentlich

Sa 15. Juni 10 –17.00 KTSJ U Übung öffentlich

Mi 19. Juni 13 –17.30 KTSJ U Übung öffentlich

Do 20. Juni 13 –17.30 KTSJ U Übung öffentlich

Sa 22. Juni 10 –17.00 KTSJ U Übung öffentlich

Mi 26. Juni 13 –17.30 KTSJ U Übung öffentlich

Sa 29. Juni 10 –17.00 KTSJ U Übung öffentlich

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K = Kugelstand geöffnet; T = Trapstand geöffnet; S = Skeetstand geöffnet; J = Jagdparcours geöffnet

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