STADTMAGAZIN Bremen Juni 2019

MagazinverlagBremen

Juni 2019

TIPPS

&

TERMINE

Konzerte, Theater

und mehr

La Strada

20 Jahre Straßenkunst

Rund ums Rad

Nachhaltig mobil

Maceo Parker

Funk-Ikone im Modernes

Cornelia Holsten über ihre Arbeit als Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt

Die Medienwächterin


2


Bremen und das Rad

Dass Fahrradfahren in

Bremen längst zum

Stadtbild dazu gehört,

ist kein Geheimnis. Davon

zeugen nicht nur Beinamen

und Synonyme wie „Fahrradstadt“

oder „Stadt der kurzen

Wege“. Auch Leihsysteme wie

WK-Bike und Swapfiets erfreuen

sich immer größerer

Beliebtheit und regen dazu an,

das Auto gelegentlich stehenzulassen.

Das erfreut unter

anderem Jens Joost-Krüger

von der Wirtschaftsförderung

Bremen (WFB). Wenn

Redaktionsleiter Martin Märtens.

Foto: S. Strangmann

es nach dem Leiter des Projektes

„BIKE IT!“ geht, sollte

die Zukunft der Bremer Innenstadt ohnehin autofrei verlaufen.

Im Interview stellte er seine Vision genauer dar und

erklärte, welche Rolle Lastenräder mittlerweile für die Logistik

von Unternehmen spielen. Und weil Bremen laut einer Umfrage

des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) die beliebteste

deutsche Fahrradstadt ist, liefern wir noch mehr Inhalte

rund um den Drahtesel. Ein kleiner Vorgeschmack: Es geht um

E-Bike-Leasing, Klappradrennen und Ausflugsziele im Grünen.

EDITORIAL

Eine Veranstaltung, die übrigens ideal mit dem Rad angesteuert

werden kann, ist La Strada. Bereits seit 20 Jahren macht das Festival

die Hansestadt zur Manege internationaler Straßenkünstler.

Festivalleiterin Gabriele Koch gab uns anlässlich des runden Jubiläums

einen Einblick in die Historie der Veranstaltungsreihe.

Kennen Sie eigentlich die Bremische Landesmedienanstalt?

Das sollten Sie. So ist die öffentlich-rechtliche Anstalt maßgeblich

dafür verantwortlich, dass sich private Hörfunk- und TV-Sender

an Programmgrundsätze halten. Wir haben Cornelia Holsten, die

Direktorin der Anstalt getroffen. Die 49-Jährige bekleidet nicht

nur in Bremen das höchste Amt. Als Vorsitzende der Direktorenkonferenz

der Landesmedienanstalten ist sie Deutschlands

oberste Medienwächterin. Im Interview sprach sie über die Arbeit

der Bremischen Landesmedienanstalt und erklärte, was genau es

mit dem Begriff Medienkompetenz auf sich hat.

Auch in Sachen Konzerte und Veranstaltungen ist in Bremen

und umzu wieder eine Menge los. Besonders auffällig: Die steigenden

Temperaturen bringen Künstler und Veranstalter dazu,

ihre Darbietungen nach draußen zu verlegen. Das Motto: Freiluftgenuss

statt Hallenatmosphäre. Einige der Open-Air-Highlights:

Mark Forster, Sommer in Lesmona, Summer Music-Open-Air und

Michael Patrick Kelly.

Das gesamte Team vom STADTMAGAZIN wünscht Ihnen viel

Spaß beim Lesen!

IMPRESSUM

Herausgeber & Verlag:

WESER-KURIER Mediengruppe

Magazinverlag Bremen GmbH

Martinistraße 43, 28195 Bremen

Telefon 04 21 / 36 71-49 90

E-Mail info@stadtmagazin-bremen.de

Redaktion: Martin Märtens (V.i.S.d.P.),

Kristina Wiede, Jennifer Fahrenholz

Autoren: Werner Schwarz, Dirk Böhling, Matthias Höllings,

Temi Tesfay, Jonny Otten

Comic: Rolf Drechsler und Jannis Stoppe

Grafik/Layout: B.O. Beckmann

Lektorat: Kerstin Radtke

Anzeigen: Volker Schleich (verantwortlich),

Yvonne Bittner, Dieter Kück, Anne Zeidler,

Per-Uwe Baad, Hermann Bruckmann, Cornelia Mießner

Auflage: 91.000 Exemplare

Kostenlose Verteilung an ausgewählte Haushalte

und zusätzlich 2.500 Auslagestellen in Bremen

Anzeigenannahme: Tel 04 21 / 36 71-20 55 und -49 85

Druck: Dierichs Druck+Media GmbH & Co. KG,

Frankfurter Straße 168, 34121 Kassel

Urheberrechte: Der Nachdruck von Beiträgen ist nur mit

Genehmigung des Verlages und mit Quellenangabe gestattet.

Titelbild: Marco Meister (Fotomontage)

Verwendung personenbezogener Daten

Wenn Sie freiwillig an einem Gewinnspiel teilnehmen wollen, erheben und verarbeiten wir auf der Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes

Interesse) die hierzu von Ihnen zur Verfügung gestellten personenbezogenen Daten in dem Umfang, den die Teilnahme an dem Gewinnspiel erfordert.

Berechtigtes Interesse unsererseits ist die effiziente Durchführung der Aktion. Sofern wir die Aktion mit Kooperationspartnern durchführen, übermitteln

wir Ihre Daten auch zweckgebunden an diese. Nach der Gewinnspielteilnahme werden wir, nach Übermittlung der Daten der Gewinner an den Veranstalter,

Ihre diesbezüglichen Daten löschen. Das Mindestalter zur Teilnahme an Gewinnspielen beträgt 18 Jahre.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.stadtmagazin-bremen.de/datenschutz.

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INHALT

TITELSTORY

Bremische Landesmedienanstalt 14

Direktorin Cornelia Holsten im Interview

LOKALES

Eröffnung Waller Sand 7

Neues Naherholungsgebiet in der Überseestadt

Plattdeutscher Kinofilm

12

BOULEVARD

Runder Geburtstag, tierischer

Zuwachs und das Tor zur Innenstadt 20

Neuheiten und News aus der Hansestadt

SPEZIAL

Losgeradelt! 29

Inhalte und Themen rund ums Fahrrad

FAMILIE

Maritimes Erlebnis 51

Auftakt des Vegesacker Hafenfestes

Sommer in Lesmona 58

KONZERTE

Rüstige Funk-Legende 56

Maceo Parker gastiert im Modernes

Rockmusiker mit Kultstatus 57

Udo Lindenberg spielt zwei Mal in der ÖVB-Arena

THEATER

„Shirin & Leif“ 64

Akın Emanuel und Edis Arwed Șipal über ihre neue Komödie

WAS MACHT EIGENTLICH …?

Heinz Holtgräfe 66

Der ehemalige Restaurantkritiker über seinen Ruhestand

4

Fotos: MÄR, Joerg Sabach, Philipp Eilers

Summer Night Open Air

60

RUBRIKEN

Editorial 3

Impressum 3

Kolumnen 6, 18, 21 und 62

Rätsel / Comic 22


WINCENT WEISS

IRGENDWIE ANDERS

TOUR 2019

Fr. 09.08.19 · Osterholz-Scharmbeck · OPEN-AIR!

ZWISCHEN DEN WELTEN

Fr. 29.11.19 · Bremen · Pier 2

Sa. 10.08.19

Osterholz-Scharmbeck

OPEN-AIR!

FETTES BROT

LOVESTORY

Fr. 17.10.19 · Bremen · Pier 2 · ZUSATZSHOW!

URBAN PRIOL

Sa. 02.11.19

Bremen · Glocke

FISCHER – Z

„SWIMMING IN THUNDERSTORMS“

Sa. 02.11.19 · Bremen · Schlachthof

HAGEN RETHER

The Evolution

of Dance

Di. 18.02.20 +

Mi. 19.02.20

Bremen · Glocke

Sa. 29.02.20 · Bremen · ÖVB Arena

Sa. 11.01.20

Bremen

Metropol Theater

Sa. 08.02.20

Bremen

Metropol Theater

DR. MED. ECKART VON HIRSCHHAUSEN

„Kein Scherz!”

Sa. 16.11.19 · Bremen · Pier 2

Fr. 06.03.20 · Bremen · Pier 2

Fr. 22.11.19 Bremen · Glocke

Di. 17.03.20 · Bremen · Metropol Theater

L I V E 2 0 2 0

Fr. 22.11.19

Bremen · Schlachthof

Mi. 18.3.20 · Bremen · Pier 2

Karten an allen bekannten VVK-Stellen · Kartenservice 0421-35 36 37 und 36 36 36

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6

KOLUMNE

BABY-BOOMER-BÖHLING

Das kleine Fernsehspiel

Vor gut zwei Jahren habe ich mich in der Sommerausgabe

an eine Collage aus deutschen Schlagertiteln gewagt,

die uns Baby-Boomern mehr als geläufig sind, um daraus

eine kleine Geschichte zu basteln. Auf keine meiner Kolumnen

habe ich bisher so viel Resonanz bekommen. Das hat mich ermutigt,

mich doch vielleicht auch einmal an eine kleine Geschichte

aus Baby-Boomers Fernseherinnerungen zu machen.

Et voilà: Neulich Abend war ich noch einmal kurz Auf Achse!

Immer nur Büro, Büro, kann es ja auch nicht sein. Ich hatte Hunger,

aber in meiner Männerwirtschaft gab’s nichts mehr. Die

Wicherts von Nebenan waren verreist, bei Diesen Drombuschs

musste ich gar nicht erst klingeln – da gab es jeden Tag dasselbe

Königlich Bayrische Amtsgericht. Und seit meiner Reise nach

Miami Vice ich, wie gut Burger schmecken. Ich also runter zu

der Frau hinter dem Ladentisch! Mein Lieber Onkel Bill, war der

Laden voll! Einmal Hongkong Pfui und eine extra Portion Daktari,

bestellte ich und sah mich um. In der einen Ecke spielten

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt, wie wir Unser’n Walter gerne

nannten, eine Partie Captain Future. Dallas ich lieber die Hände

von Denver sich in Gefahr begibt … Schließlich spielen die Mit

Schirm, Charme und Melone – dagegen bin ich doch eher ein

Kleiner Maulwurf!

In der anderen Ecke knutschten Jakob und Adele. Ein verrücktes

Paar, dachte ich und: Immer noch Ein Herz und eine

Seele. Sie hatten sich eine Flasche Magnum bestellt und später

wollte er mit seinem Liebling Kreuzberg erkunden und vielleicht

noch in irgendeine Muppet-Show gehen – ja, er liebte

diese Western von Gestern. Am Flipper stand wie immer mein

alter Kumpel Arpad der Zigeuner. Wir kannten uns vom Haus

am Eaton Place. Er arbeitete dort als Kurier der Kaiserin und

ich hatte den Mork vom Ork bekommen. Was gibt’s Neues aus

Uhlenbusch?, nuschelte er und ich wusste nicht recht zu antworten.

Daher stotterte ich: „Ach, nach dem letzten Kli Kla Klawitter

gab es Orzowei oder drei Tennis-Schläger und Kanonen

bei Familie Feuerstein – sonst ja Eine schrecklich nette Familie

aber manchmal Lassie besser in Ruhe – verstehste?“ Er nickte

wieder und drehte sich um. Wer war denn das da neben ihm? Da

standen Drei Damen vom Grill. Die eine sah aus wie Luzie, der

Schrecken der Straße, aber die andere war eine echte Märchenbraut

und die Dritte? Eine echt Bezaubernde Jeannie! Drei sind

einer zu viel!, dachte ich mir und falls es Hart aber Herzlich werden

sollte, hatte ich ja meinen Colt für alle Fälle dabei! „Hallo ihr

Drei Engel für Charlie“, griff ich an, „Wie wäre es mit einem Kir

Royal, einem Calimero oder vielleicht einem Rockford? Anruf

genügt!“ Da machte es plötzlich Pan Tau und ich flog mit einem

Salto Mortale ins Krempoli.

Eine der Himmlischen Töchter

hatte ihren Barbapapa dabei

und der war sofort mit seinem

Onkel Bräsig geworden!

Als ich erwachte, stand irgend

so ein Landarzt vor mir

und fragte mich: „Quincy ihr

Alf be Vegas?“ Ich verstand

Dirk Böhling, Jahrgang 1964, ist

Schauspieler, Regisseur, Moderator

und Autor. Im STADTMAGAZIN

wirft er einen Blick auf seine

Generation – und auf Bremen.

kein Wort. Als ich wieder Ein’

Satz in Manhattan sprechen

konnte, haben Sie mich entlassen

und ich hab mir vorgenommen:

Ich heirate eine

Familie!

LOKALES

Verkaufsoffener Sonntag

und Wallfest in der City

Foto: FR

Bummeln, musikalischen Gästen lauschen oder dem skurrilen

Faltradrennen zuschauen: Pünktlich zum verkaufsoffenen

Sonntag in der City, im Viertel und am Wall putzt sich der

schönste Boulevard der Stadt heraus und lädt zum atmosphärischen

Verweilen ein. Von 13 bis 18 Uhr verwandelt sich

die Straße an den Wallanlagen in eine bunte Flaniermeile mit

ansprechender Gastronomie und einem bunten Familienprogramm

mit Livemusik, Stelzenläufern als Walking Acts,

Hüpfburg und leckeren Cocktails. (SM)

Sonntag, 16. Juni, Innenstadt, 13 bis 18 Uhr

Trotz Wachstum leichtes Minus

2018 mehr Passagiere am Flughafen Bremen

Die Flughafen Bremen GmbH schließt das Jahr 2018 mit einem

leichten Minus von 110.000 Euro und einem leichten Passagierplus

ab. „Insgesamt sind wir Euro dem vergangenen Jahr zufrieden“,

sagt Ekkehart Siering, Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen

Bremen GmbH und Staatsrat beim Senator für Wirtschaft,

Arbeit und Häfen, „der Flughafen konnte die Investitionen erneut

aus eigener Kraft stemmen, hat seine Altverbindlichkeiten mit

mehreren Millionen Euro Abtrag erneut verringert; bei den Passagierzahlen

konnte ein leichtes Wachstum verzeichnet werden und

dazu gelang es dem Airport, auch unter schwierigen Bedingungen

in der Airline-Branche zwei neue Fluggesellschaften nach Bremen

zu holen.“ Und Flughafen-Geschäftsführer Elmar Kleinert ergänzt:

„Es ist gut, dass wir ein leichtes Passagierplus in 2018 verzeichnen

konnten. Dazu fällt der Verlust von 110.000 Euro um 2.565.000

Euro geringer aus, als unsere Planzahl für 2018. “

2.561.535 Passagiere nutzten im Jahr 2018 den Bremen Airport

als ihren Flughafen. Das ist rund ein Prozent mehr als im Jahr 2017

(2.540.084 Passagiere). Bei den Starts und Landungen verzeichnet

der Flughafen ein Wachstum von 3,1 Prozent (2018: 31.088 gegenüber

30.163 in 2017). (SM)


Wo Hochwasserschutz auf Freizeitgestaltung trifft

Waller Sand: Das Naherholungsgebiet in der Überseestadt ist eröffnet

Fast zwei Jahre: So lange haben die Baumaßnahmen am Wendebecken

in der Überseestadt für den Waller Sand gedauert.

Nachdem im August der erste Spatenstich getätigt wurde,

feierte das neue Freizeit- und Erholungsbiet am Mittwoch, 15. Mai,

seine Eröffnung. Neben musikalischen Einlagen aus dem „Hafen

Revue Theater“ und der „Golden City“ waren auch die Verantwortlichen

des Projektes vor Ort: Wirtschaftssenator Martin Günthner,

Umwelt- und Bausenator Joachim Lohse sowie Andreas Heyer von

der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) und Ulrike Pala, die Leiterin

des Ortsamtes West.

„Schon vor dem Baumaßnahmen hatte man von hier aus einen

wunderbaren Blick auf das Hafengeschehen“, verdeutlichte Andreas

Heyer während einer Ansprache auf der Festbühne. Jedoch sei

die Fläche neben dem Molenturm und gegenüber der Getreideverkehrsanlage

kein begehbarer, attraktiver Ort für die Bürgerinnen

und Bürger der Stadt gewesen. Dies habe sich im Zuge der Umbauarbeiten

geändert. „Mit dem Strandpark für die Stadtbewohner ist

etwas Wunderbares entstanden!“, so Heyer. Dem stimmte auch Senator

Martin Günther zu: „Aus einem profanen Hochwasserschutz

wurde ein einladender Treffpunkt“, sagte er und machte damit zugleich

die doppelte Bedeutung der städtebaulichen Neuheit klar. So

war im Wesentlichen der Hochwasserschutz Grund für den Beginn

der Arbeiten an dem Areal in der Überseestadt. „Unter Beteiligung

von Beiräten und Anwohnern entstand daraufhin die Idee, diese

Maßnahmen mit der Entwicklung eines Strandparks zu verbinden.

Das Ergebnis ist mit dem Waller Sand ein Naherholungsgebiet, das

Menschen aus den umliegenden Stadtteilen Walle und Gröpelingen

gleichermaßen ansprechen soll. „Es ist ein echtes i-Tüpfelchen in

der urbanen Entwicklung der Überseestadt“, sagte Ulrike Pala. Auf

dem 2,2 Hektar umfassenden Areal, das einer Fläche von etwa drei

Fußballfeldern entspricht, wurden rund 500 Kubikmeter Sand aufgespült.

Neben mit Kiefern und Strandgräsern bewachsenen Dünen

bietet der Waller Sand seinen Besuchern einen Wasserspielplatz,

Volleyballfelder und Sitzmöglichkeiten. (JF)

Vom Strandpark Waller Sand aus genießen Besucher einen Blick auf den

Schiffsverkehr im Wendebecken.

Foto: JF

DIE

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KOMMT …

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7


LOKALES

„Wir sind

plastikfrei“

Die Vorbereitungen für die 32.

Breminale laufen auf Hochtouren

Die Open-Air-Saison hat begonnen

und damit steht natürlich auch die

Breminale vor der Tür. Derzeit laufen

die Vorbereitungen für das 32. Festival

auf den Osterdeichwiesen auf Hochtouren.

Ein Grund für das STADTMAGAZIN,

mit Projektleiterin Esther Siwinski über

die Themen Respekt, Nachhaltigkeit, Regionalität,

Bühnen, Toilettensituation und

natürlich das Programm zu sprechen.

Respekt: „Wir haben die Respekt-Kampagne

ins Leben gerufen. Wir appellieren dabei

an das Verhalten der Besucher. Es geht

darum, die Vorgärten der Anwohner nicht

als Müllhalde oder Urinal zu benutzen. Das

respektvolle Miteinander, auch auf dem

Festival, steht dabei im Mittelpunkt. Da

die Breminale ein innerstädtisches Festival

ist, was ja auch ihren besonderen Charme

ausmacht, kann es dauerhaft nur funktionieren,

wenn wir alle etwas weitsichtiger

damit umgehen.“

Nachhaltigkeit: „Wir haben die Gastronomen

informiert, dass auf der Breminale

kein Plastikgeschirr mehr verwendet werden

darf, auch keine Plastikstrohhalme

oder ähnliches. Wir werden das entsprechend

durch Holz oder Bambus ersetzen.

Dadurch wird zwar trotzdem Müll produziert,

aber wir sind plastikfrei. “

Die Breminale-Macher Jonte von Döllen, Esther Siwinski und Boris Barloschky (kl. Foto) werben für

mehr Respekt.

Fotos: S. Abedi / F.T. Koch

Regionalität: „Ein wichtiges Thema. Wir

arbeiten zum Beispiel mit Cup2Date aus

Bremen zusammen, die Mehrwegkaffeebecher

beziehungsweise ein Becher-Pfandsystem

anbieten. Wir versuchen nach Möglichkeit,

Unternehmen aus der Stadt oder

der Region einzubinden.“

Bühnen: „Nachdem wir sie im vergangenen

Jahr erstmals hatten, wird es die Kinderbühne

auf der Altmannshöhe sowie die

Strandbühne direkt an der Fähre wieder

geben. Das Grundgerüst bleibt bis auf eine

oder zwei Veränderungen wie im vergangenen

Jahr. Gerade die großen Zelte sind aufgrund

der Platzsituation eigentlich nicht

verrückbar.“

Toilettensituation: „Die Anzahl bleibt bei

fünf Toilettenstationen. Aber es gibt jetzt

mehr barrierefreie Toiletten, sowohl auf der

Deichkrone als auch unten auf dem Gelände.

Da gab es noch Nachholbedarf.“

Programm: „Wir setzen vor allem auf Vielfalt.

Im vergangenen Jahr waren wir teilweise

vielleicht ein wenig elektrolastig. Das

versuchen wir ein bisschen mehr zu mischen.

Bisher bestätigt sind unter anderem

Orkesta Mendoza, Joco, Fatcat, Hollydays,

Erotik Toy Records, Gheist, World Brain,

Acht Eimer Hühnerherzen, Fox Stevenson,

Shirley Holmes, Theatre du pain und

Elephants on Tape, Muriel Colleen, Strand

Child, Parcours, Berlin Syndrome, Lion O.

King, Faakmarwin, Gestört aber geil und

Christopher. Da werden aber noch einige in

den kommenden Wochen folgen.“ (MÄR)

Breminale: 3. Juli bis 7. Juli, Osterdeichwiesen.

Nähere Infos unter www.breminale.de.

Zurück am Lankenauer Höft

„Golden City“: Lokalrunde, Konzerte, Lokalhelden und Festival

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Foto: Jan Meier

Zum zweiten Mal hält das „Golden City“

Einzug im Lankenauer Höft. Noch bis zum

31. August bekommen die Gäste am Wochenende

Kuchen und Saft, Frikadellen

und Bier und natürlich jede Menge Kultur.

Übrigens: Zu allen größeren Veranstaltungen

und an Feiertagen ist mit der „Falafel

Queen“ auch ein arabischer Imbiss am Start.

Auf dem Programm stehen sieben

Ausgaben des gemeinsamen Singens mit

„RamonaRamonRammé“ bei der Lokalrunde

sowie diverse Konzerte. In Kooperation

mit der „Fullhaus Blues Session“ aus Walle

werden zudem drei internationale Stadtmusikanten-Sessions

veranstaltet. Auch die

Lankenau-Shows mit Stadt(teil)-Geschichte

werden fortgesetzt. In diesem Jahr wollen

Ramona & Ramon einmal tief in die Geschichte(n)

der AG Weser, in alte Fotokisten

und Interviews mit Zeitzeugen eintauchen.

Das Highlight der diesjährigen „Golden-City“-Saison

soll das „360-Grad-Heimatliebe-Sommerfestival“

vom 16. bis 18.

August werden – mit Konzerten, gemeinsamem

Singen und Tanzen, Chillen, Flohmarkt

und vielem mehr … (SM)

Öffnungszeiten: freitags ab 18 Uhr, samstags

ab 16 Uhr, sonntags 12 bis 19 Uhr. Mehr unter

www.goldencity-bremen.de.


Rosige Aussichten

im größten Garten- und Zoocenter Bremens

Donnerstag, 13. Juni 2019

Mit den richtigen Kniffen

zu prächtigen Rosenblüten

Die Rosen-Experten von SCOTTS CELAFLOR

und ROSEN TANTAU kontrollieren Deine

mitgebrachte Pflanzenprobe, geben ausführliche

Pflanzanleitungen, wertvolle Tipps zur Pflege sowie

allerlei Wissenswertes zum Thema »Rosen«.

Sonntag, 30. Juni 2019, 13 bis 18 Uhr

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Auswahl an hochwertigen Gartenmöbeln, Rasenmähern,

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Sonntag: 10.00 bis 13.00 Uhr

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Bremen-Grambke

Telefon 0421 .694800

garten, zoo und café

9


LOKALES

Wie verreisen, ohne die

Stadt zu verlassen

25 Jahre La Strada / Festivalleiterin Gabriele Koch im Interview

Gabriele Koch vom theaterkontor (rechts) wirkt seit bereits 19 Jahren an Internationalen Festival der Straßenkünste La Strada mit.

Fotos: La Strada, C. Kuhaupt

10

Wenn Theater, Musik und Akrobatik

wieder Einzug in die Innenstadt

erhalten, wenn Menschenmassen

begeistert in die Hände klatschen

und Bremen zum Treffpunkt internationaler

Künstler wird, dann ist es wieder Zeit

für La Strada. Bereits zum 25. Mal findet das

Internationale Festival der Straßenkünste

dieses Jahr statt. Festivalleiterin Gabriele

Koch, selbst seit 2000 Teil von La Strada,

spricht anlässlich dieses Jubiläums mit uns

über die Anfänge des Festivals, seine Besonderheiten

und verrät, was ihre persönlichen

Highlights der letzten Jahre sind.

Frau Koch, die Straßenkünste von La Strada

sind in diesem Jahr bereits zum 25. Mal

zu sehen. Dabei waren die Anfänge ganz

klein, oder?

Gabriele Koch: Das stimmt. Ausgangspunkt

für die Festivalgeschichte war ein Sommerfest

des Vereins Quartier e. V. in Kattenturm

1992. Die Organisatoren hatten die Idee,

auch Straßentheater mit in ihr Fest einzubringen.

Insgesamt fünf Gruppen sind damals

aufgetreten. Das Ganze kam letztendlich

so gut an, dass die Idee entstand, daraus

ein Festival zu machen.

Und dieses Festival spielt mittlerweile

jährlich an zentralen Plätzen in der Innenstadt

und den Wallanlagen.

Ja, aber das hat gedauert. Es war zunächst

ein dezentrales Festival, dessen Beteiligte in

einzelnen Stadtteilen aufgetreten sind, darunter

auch die Innenstadt. Eine Verdichtung

fand erst im Laufe der Zeit statt. Seit 1994

liegt La Strada ganz in den organisatorischen

Händen des theaterkontors.

Wie sind Sie persönlich dazu gekommen,

in der Planung von La Strada mitzuwirken?

Ich habe Kulturwissenschaften studiert und

an der Uni damals den Organisator kennengelernt,

der mich gefragt hat, ob ich nicht

Lust hätte, mitzuarbeiten. Zu der Zeit war

ich neben meinem Studium am Theater tätig

und hatte eigentlich gar keine Zeit. Zudem

muss ich gestehen, dass ich La Strada überhaupt

nicht kannte. Dennoch habe ich zugesagt,

auf dem Festival mitzuarbeiten. Das

war im Jahr 2000.

La Strada ist im Laufe der Zeit immer wieder

räumlich gewandert: vom Marktplatz,

in die Wallanlagen und wieder zurück.

Was waren die Gründe dafür?

Nach dem Festival im Jahr 2000 wurde in der

Innenstadt die Pflasterung saniert. Somit

fielen dort die Spielflächen weg. Daraufhin

sind wir 2001 in die Wallanlagen gezogen.

Das werde ich nie vergessen: Es war ein absolut

verregnetes Jahr, aber dennoch ein sehr

Lustiges. 2006 sind wir in die Innenstadt zurückgekehrt.

Da beide Spielorte jedoch ihren

individuellen Charme haben, bespielen wir

seither beide.

Also werden Marktplatz und Wallanlagen

dauerhafte Spielstätten bleiben?

Ja, diese beiden Orte sind das Kernfestival.

Natürlich macht es Spaß, neue Orte zu erobern.

Außerdem besitzt Straßentheater die

Kraft, Orten Leben einzuhauchen, die vielleicht

noch gar nicht so lebendig erscheinen.

Aber Marktplatz und Wallanlagen wollen

wir definitiv auch in Zukunft nicht missen.

Mittlerweile hat La Strada sich auch den

Bremer Norden erschlossen.

Richtig, wir bespielen in diesem Jahr unter

dem Motto „La Strada entdeckt den Bremer

Norden“ zum dritten Mal Blumenthal und

sind erstmals in Vegesack und zum zweiten

Mal in Burglesum präsent. Vor allem die alte

Wollkämmerei in Blumenthal ist wirklich

ein wahnsinnig schönes Gelände.

La Strada hat in Bremen Tradition. Was

macht das Straßenfestival so besonders?

La Strada ist ein Festival für jedermann.

Man kann kommen und gehen wie man will.

Zudem ist La Strada eine sehr entspannte

und friedvolle Veranstaltungsreihe, bei der

Leute ins Gespräch kommen, die im Alltag

vielleicht nichts miteinander zu tun hätten.

Künstlerisch deckt das Festival eine große

Bandbreite ab. Alle Künstler haben einen

anderen kulturellen Hintergrund und bieten

den Zuschauern die Möglichkeit, in neue Lebenswelten

einzutauchen. Es ist wie verreisen,

ohne die Stadt zu verlassen.

Wenn Sie zurückblicken: Was waren Ihre

persönlichen Highlights aus all den künstlerischen

Darbietungen der letzten Jahre?

Da könnte ich so viele nennen. Ganz besonders

in Erinnerung geblieben ist mir die völlig

verregnete Eröffnungsshow von Pipototal,

einer Gruppe aus Südfrankreich im Jahr

2011. Zehn Minuten nach Showbeginn fing

es sprichwörtlich an, aus Kübeln zu schütten.

Alle waren klitschnass, und dennoch sind

zahlreiche Zuschauer geblieben.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft

von La Strada?

Wir hoffen auf eine langfristige Planungssicherheit,

da wir auf diesem Weg noch mehr

Innovation fördern können. Auch die Möglichkeit,

Künstlerinnen und Künstler längerfristig

einladen zu können, wäre ein großes

Geschenk. Außerdem finde ich es nach wie

vor spannend, neue Orte zu entdecken und

neue Besuchergruppen zu generieren. (JF)

13. bis 16. Juni. Weitere Informationen unter

www.lastrada-bremen.de.


Sechs Gäste, sieben Minuten

Klub Dialog: Thema „verantworten“ im Focke Museum

Gute Ideen ins Scheinwerferlicht

rücken, Menschen miteinander

in Verbindung

bringen, außergewöhnlichen

Orten und guten

Geschichten eine Bühne

geben – kurzum: Bremen

und die Menschen, die

hier leben, inspirieren. In

der 49. Ausgabe der „Klub

Bühne“ geht es um das Thema:

„verantworten“. Sechs

Menschen und Unternehmen

stehen dann auf der Bühne im

Park des Focke Museums, die

ihre Ideen für ein achtsameres Miteinander

von Mensch und Natur auf den

Weg bringen und die jeweils sieben Minuten

Zeit haben, darüber zu berichten. (SM)

Donnerstag, 6. Juni, Focke Museum, 19 Uhr

Songproduktion gewinnen

Der „Krumme Klänge Song Contest“

Silverman empfängt

wie immer

den Ballapplaus.

Foto: Frank Pusch

2. BREMER

BINGO!-TAG

MIT KAFFEEKLATSCH

UND MUSIK

SA. 29.06., 14–17 UHR

MIT BINGOBÄR MICHAEL THÜRNAU

MUSIK VON ESMERALDA UND DEM

BREMER KAFFEEHAUS-ORCHESTER

GROSSE KAFFEETAFEL

Die Einnahmen gehen als Spende an ein Umweltprojekt

in der Vahr. Infos unter www.berlinerfreiheit.de.

Sven Krumme in seinem Tonstudio.

Foto: MÄR

Er ist Drummer der Bremer Skapunk-Formation Mad Monks,

betreibt eine Schlagzeugschule, hat ein Tonstudio und jetzt veranstaltet

er auch noch seinen ersten Song Contest. Sven Krumme

sucht unter dem Motto „Ihr habt den Song, ich den Sound“ eine

Band, deren Song er komplett produziert – inklusive Recording,

Mix-Down und Mastering.

Wer teilnehmen möchte, schickt einfach einen Mitschnitt

als MP3-Datei an sven@krumme-klaenge.de. Das Auswahlverfahren

ist denkbar einfach: „Der Song, der mir am besten gefällt,

gewinnt“, so Krumme. (MÄR)

Einsendeschluss ist der 30. Juni.

Weitere Informationen unter www.krumnme-klaenge.de.

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11


LOKALES

Leichen gesucht!

Als Statist für plattdeutschen Kinofilm bewerben

un Dood“, was im Hochdeutschen soviel wie „Boot

und Tod“ bedeutet, soll der erste plattdeutsche Kinofilm

„Boot

überhaupt heißen. Das Drehbuch stammt von Günther

Ihmels, Regie führt Sandro Giampietro und derzeit werden für die

im Juli beginnenden Dreharbeiten noch zwei Statisten gesucht. Die

müssen im Übrigen nicht Platt snacken können – da sie zwei Leichen

darstellen sollen.

„Der Film ist eine Hommage an das norddeutsche Leben und

die plattdeutsche Sprache“, erklärt Sandro Giampietro. Der Regissseur,

der eigentlich hauptsächlich Sänger, Gitarrist, Komponist

und Produzent ist, hat die Idee für den Film gemeinsam mit Autor

Günther Ihmels entwickelt. Ihmels verfasst schon seit Längerem

Krimis in plattdeutscher Sprache und wollte diese auch als Hörbuch

herausbringen. Also trat er an Giampietro heran, der ein Tonstudio

besitzt. „Als ich die Bücher von Günther gelesen habe, war

ich gleich fasziniert und dachte, daraus müssen wir einen Film machen.“

Auch Ihmels zeigte sich von der Idee begeistert.

Gemeinsam begann man das Projekt in die Tat umzusetzen

und stieß auch bei der nordmedia, die den Film fördert, auf offene

Ohren. „Uns war es wichtig, einen Film in plattdeutscher Sprache

zu machen, den aber jeder verstehen kann“, so Ihmels. Überrascht

waren die beiden, dass man fast überall, also auch bei den Schauspielern,

offene Türen einrannte. Heidi Jürgens, Dirk Böhling und

Helge Tramsen haben beispielsweise schon zugesagt, der Musiker

Könnten glatt selbst die Leichen spielen: Drehbuchautor Günther Ihmels

(links) und Regisseur Sandro Giampietro.

Foto: MÄR

Aligatoah, in dessen Band Giampietro Gitarre spielt, soll einen

Gastauftritt haben. Als Drehorte sind die Hamme, Neu-Helgoland,

Bremerhaven, Worpswede und weitere Orte in der Region vorgesehen.

Inhaltlich geht es um einen Mann, dessen Boot entwendet

wurde und der bei der Suche danach auf zwei Leichen stößt. Giampietro:

„Eigentlich habe wir alles zusammen, nur die beiden Toten

fehlen uns noch!“ Denn man tau! (MÄR)

Sie wollen eine der beiden Leichen spielen? Dann sollten Sie männlich,

zwischen 40 und 50 Jahre alt sein und sich unter Angabe Ihrer Kontaktdaten

unter Leiche-gesucht@boot-un-dood.de bewerben. Weitere Infos

unter: www.boot-un-dood.de.

12

DER MOBILE MENSCH

DEINE WEGE. DEINE ENTSCHEIDUNGEN. DEINE ZUKUNFT.

Eine Ausstellung zum Mitmachen im Universum ®

und in der ganzen Stadt

vom 20. Juni 2019 – 26. August 2020

20 Jahre Butlers

Filiale an der Domshof-Passage: Jubiläumsangebote

Die Lifestyle-Marke Butlers feiert ihr 20. Jubiläum. Auch in der

Bremer Filiale an der Domshof-Passage (Eingang Katharinenstraße)

ist das ein Anlass zum Feiern. Bis Mitte Juli gibt es dort

attraktive Jubiläumsangebote.

Im April 1999 eröffneten die Gründer Wilhelm Josten und

Frank Holzapfel die erste Butlers-Filiale in Köln. Die Bremer Filiale

in der Domshof-Passage folgte 2005. Mit ihrem Konzept

gedeckter Tische und trendiger Wohnaccessoires zu erschwinglichen

Preisen, entwickelte sich das Unternehmen schnell zum

Branchenprimus und Kundenliebling.

Das 20. Jubiläum

möchte Butlers auch in Bremen

mit seinen Kunden feiern.

„Bis Mitte Juli gibt es tolle und

überraschende Jubiläumsangebote“,

kündigt Filialleiter Dirk

Hempel an. So gibt es unter

anderem eine Aktion mit der

Steingut-Geschirrserie „Sumatra“,

deren Produkte lebensmittelecht,

spülmaschinen- und

mikrowellenfest sind. Jedes Teil

ist handbemalt. Dirk Hempel:

„Vorbeischauen lohnt sich!“

Butlers hat montags bis samstags

von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Filialleiter Dirk Hempel.

Foto: Eggert Peters


Der zweite Bremer-Bingo-Tag

Michael Thürnau, Livemusik und Kaffeetafel in der Berliner Freiheit

Lotto Bremen, die Landbäckerei

Tönjes und das Einkaufszentrum

Berliner Freiheit laden am Samstag,

29. Juni, zum Zweiten Bremer-Bingo-Tag

mit Michael Thürnau ein. Neben dem beliebten

Bingo-Spiel gibt es Livemusik und

eine Kaffeetafel.

Jeden Sonntag fiebern Millionen Zuschauer

in der NDR-Fernsehsendung

„Bingo!“ den Gewinnen der Umweltlotterie

entgegen. Besonders beliebt wurde

die Sendung nicht zuletzt durch den

„BingoBär“ genannten Moderator Michael

Thürnau. Am 29. Juni wird er in

der Berliner Freiheit auf Einladung des

Einkaufszentrums und Lotto Bremen mit

allen Interessierten kostenlos Bingo spielen.

Jeweils um 14, 15, 16 und 17 Uhr verschenkt

er an alle Interessierten Lose für

das aktuelle Spiel vor Ort. Dabei gibt es

attraktive Preise zu gewinnen. Für musikalische

Unterhaltung sorgen die russische

Show-Violinistin Esmeralda und das

Bremer Kaffeehaus-Orchester mit einem

Mix aus Swing, Klassik, Pop und osteuropäischen

Weisen. Und auch für das leibliche

Wohl ist gesorgt: Die Landbäckerei

Tönjes bietet Besuchern eine Kaffeetafel.

Die Erlöse werden an ein Umweltprojekt

in der Vahr gespendet. (SM)

Sonntag, 29. Juni, Berliner Freiheit, 14 bis 17 Uhr

Michael Thürnau gemeinsam mit seiner Assistentin

Carina Niemeyer. Foto: Berliner Freiheit

Neue Pumpen für Bremens Trinkwasser

Modernisierungsarbeiten des Netzbetreibers wesernetz haben begonnen

Foto: swb

Der Netzbetreiber wesernetz hat mit den

Arbeiten für die Erneuerung der Wasserpumpen,

die den Druck auf dem Bremer

Trinkwassernetz halten, begonnen. Ziel ist

es, die Pumpen nach dem aktuellen Stand

der Technik zu modernisieren. Dabei werden

die bisherigen Hauptpumpen durch

kleinere, ebenso leistungsfähige, ersetzt.

Im Rahmen eines neuen Pumpenkonzepts

wird die Last zukünftig, je nach Lastprofil

in den Tages- oder Nachtstunden, auf verschiedene

Pumpen in den beiden zentralen

Pumpenhäusern sowie an der Behälteranlage

verteilt. Das sorgt nicht nur für einen

effizienteren Betrieb, sondern ist auch geräuscharm.

An den Pumpenhäusern werden

in diesem Zusammenhang zusätzlich

Transformatoren durch neue, besonders

leise Ausführungen, ausgetauscht. Die

Bauarbeiten werden sich auf den Zeitraum

zwischen Ende Mai 2019 und April

2020 verteilen. Dabei finden die Hauptmaßnahmen

in den Pumpenhäusern 1

und 2 zwischen Mai und Oktober statt.

In dieser Zeit kann es vereinzelt, etwa bei

Materialanlieferungen, zu Einschränkungen

für den Verkehr, rund um die beiden

Pumpenhäuser am Stadtwerder kommen.

Dies wird den Anwohnern per Hauswurfsendung

angekündigt. (SM)

BREE

BUTLERS

DEUTSCHE BANK

GÖRTZ

HALLHUBER

I•O – CASA DEL CAFFÈ

LACOSTE

LEYSIEFFER PREMIUMPARTNER

M. NIEMEYER CIGARREN

MAI-MAI

PETER HORN TECHNIK UND DESIGN

TEE-HANDELS-KONTOR BREMEN

TENTER’S BACKHAUS

VAN LAACK

VOLKER LANG

WOLFORD

WWW.DOMSHOF-PASSAGE.DE

13


TITEL

„Menschen brauchen Wissen über Medien“

Cornelia Holsten, Direktorin der Bremischen Landesmedienanstalt, im Interview mit dem STADTMAGAZIN

Cornelia Holsten ist seit 2009 die Direktorin der Bremer Landesmedienanstalt.

Fotos: Marco Meister

14

Bewusst konsumieren und sich nicht davon bestimmen lassen:

Dies ist der Umgang mit Medieninhalten, für den sich

Cornelia Holsten einsetzt. Seit 2009 sitzt die gebürtige Bremerin

als Direktorin an der Spitze der Bremischen Landesmedienanstalt

(Brema). Eine Anstalt des öffentlichen Rechts, die sich der

Aufsicht und Regulierung privater Programminhalte verschrieben

hat. Im Gespräch mit dem STADTMAGAZIN Bremen, spricht Cornelia

Holsten über den Wandel der Medienlandschaft, ihre alltäglichen

Aufgaben und verrät, was es mit der Medienkompetenz eines

Menschen auf sich hat.

Frau Holsten, was sind Ihre Aufgaben als Direktorin der Bremer

Landesmedienanstalt?

Cornelia Holsten: Tatsächlich fällt fast alles, was mit privaten Medien

zu tun hat, in meinen Aufgabenbereich. Medienanstalten sind

erfunden worden, um eine Aufsicht über den privaten Rundfunk zu

gewährleisten. Hörfunk- und TV-Sender brauchen eine Zulassung,

bevor sie an den Start gehen können, und müssen anschließend beaufsichtigt

werden. Werbekennzeichnung ist hier unter anderem ein

großes Stichwort. Ich habe immer das Gefühl, als ich vor zehn Jahren

anfing, wurde es erst richtig spannend in diesem Bereich. Es wurde

klar: Menschen brauchen Wissen über Medien, um sie richtig nutzen

zu können. Mein Antrieb besteht darin, dazu beizutragen, dass

wir etwas mit den Medien machen und nicht umgekehrt.

Wie meinen Sie das?

Medien haben eine unheimliche Macht. Sie prägen die Gesellschaft

stark, indem sie auf die Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit einwirken.

Sie erzeugen Wissen und natürlich auch Emotionen. Umso

wichtiger ist ein geschulter Umgang mit ihnen. Das zeigt zum Beispiel

das Influencer-Marketing und die damit verbundene Werbekennzeichnungspflicht.

Viele Fälle, in denen Influencer dagegen verstoßen,

sind auf Unbedachtheit und Unwissenheit zurückzuführen.

Die Medienlandschaft ist massiv im Wandel. Wie wirkt sich diese

Entwicklung auf die Arbeit der Brema aus?

Die Medienlandschaft bringt immer wieder neue Trends hervor.

Entsprechend gehört es auch zu meinen Aufgaben, ihnen erstmal

wertfrei auf den Grund zu gehen und herauszufinden, was der Reiz

an ihnen ist. Dazu gehören Sprachassistenten genauso wie zum Beispiel

Podcasts. Generell kann man sagen, dass unsere Arbeit durch

den Wandel umfangreicher geworden ist. Zum Beispiel sind Streaming-Dienste

für uns mittlerweile ein Thema. In keinem anderen

Bundesland nutzen die Menschen so intensiv Angebote wie Amazon

Prime und Netflix.

Das Kernanliegen der Landesmedienanstalt ist die Förderung

der Medienkompetenz. Was genau kann man sich darunter vorstellen?

Ich mag den Begriff ehrlich gesagt nicht so besonders, weil er überstrapaziert

wurde. Medienkompetenz bedeutet, dass ich reflektiert

Medien nutze und mich bewusst entscheide, welche Inhalte ich gut

oder schlecht finde. Ein wichtiger Teilbereich ist zum Beispiel die

Werbekompetenz. Wir klären zum Beispiel Schüler darüber auf, wie

sie Werbeinhalte in sozialen Netzwerken erkennen. Medienkompetenz

bedeutet aber auch, Kleinkindern im Kindergarten beizubringen,

gut zuzuhören. Schließlich ist Hören einer der ersten Aufnahmewege

für Medien.


Fernsehen oder Internet: Welches Format ist für die Landesmedienanstalt

arbeitsintensiver und weist erfahrungsgemäß

die größeren Lücken auf?

Das ist schwierig zu benennen, da wir so viel Dynamik in den

Themen haben. Allerdings würde ich schon sagen, dass sich in

den letzten Jahren der Schwerpunkt in Richtung Rechtsdurchsetzung

im Netz verlagert hat. Im Fernsehen scheinen die Regeln

weitgehend klar und etabliert. Im Internet dagegen müssen wir

oftmals fast schon detektivisch vorgehen, um herauszufinden,

wer für einen rechtswidrigen Inhalt verantwortlich ist oder wer

hinter einem Online-Angebot steckt.

Ein wichtiges Regelwerk für private TV- und Rundfunksender

sind die sogenannten Programmgrundsätze. Gibt es Verstöße,

die besonders häufig vorkommen?

Meist handelt es sich um Situationen, in denen Videos oder

Fotos von einem Tatort gesendet werden, ohne die betroffenen

Personen zu verpixeln. Der Verstoß, dem wir zuletzt nachgegangen

sind, war genau ein solcher Fall. Das Opfer eines tödlichen

Unfalls wurde mit Gesicht gezeigt. Oft geht es bei den Verstößen

gegen Programmgrundsätze darum, dass die Menschenwürde

schlichtweg nicht geachtet wird.

200 Jahre

und kein

bisschen leise.

Liebe Stadtmusikanten,

wir gratulieren von Herzen zu 200 Jahren

tierischer Verbundenheit zu Bremen.

Mut und Gemeinschaftssinn sind ein

wertvoller Antrieb – damals wie heute.

Die Brema ist nur eine von 14 Landesmedienanstalten

deutschlandweit. Was zeichnet sie im bundesweiten Vergleich

aus?

Da ich aktuell die Vorsitzende aller Landesmedienanstalten bin,

ist Bremen nicht nur die kleinste Anstalt, sondern auch die mit

der lautesten Stimme. Abgesehen davon sind wir oft diejenigen,

die aufgrund ihrer Wendigkeit besonders schnell auf neue Trends

reagieren können. Speziell in Bremen empfehlen wir allen, sich

noch stärker damit auseinanderzusetzen, wie man im Zeitalter

von künstlicher Intelligenz und Digitalisierung die Weichen für

die Zukunft stellt. Viele Menschen glauben nach wie vor, dass die

Digitalisierung kein Phänomen ist, das sie aktuell betrifft.

Das Interview führte Jennifer Fahrenholz.

15


LOKALES

Abseits des Mainstream

Uli Balß betreibt sein Weltmusik-Label Jaro seit 38 Jahren

Foto: C. Kuhaupt

16

Klein aber fein – so lässt sich das in

Bremen ansässige Unternehmen Jaro

Medien, bestehend aus Produktionsfirma,

Künstleragentur und dem Eigenverlag

am besten beschreiben. Firmengründer

Ulrich Balß konzentriert sich dabei auf eine

musikalische Nische: die Weltmusik. Und

es verleitet schon zum Schmunzeln, dass

seine Firma ohne einen Abstecher in den

Pop so wohl nie existiert hätte.

Eigentlich, erklärt Ulrich Balß, habe er

es Dieter Bohlen zu verdanken, dass es sein

Label Jaro Medien in der heutigen Form

überhaupt gibt. Und das, obwohl zwischen

dem was Bohlen macht, beziehungsweise

machte, und dem, wofür Balß’ Künstler

stehen, musikalisch ganze Galaxien liegen.

Balß erinnert sich: „Es war 1989, die Welt

noch in Ost und West geteilt und die Berliner

Mauer stand noch. Dennoch waren

Modern Talking in Russland schon richtige

Stars. Damals wurde ich gefragt, ob ich jemand

kennen würde, der eine Tournee dort

veranstalten könnte. Natürlich kannte ich

jemanden. Mich.“ Gesagt getan, man begab

sich für sechs Konzerte in den Osten Europas

und spielte in den großen Hallen. Balß

verdiente damit das Geld, das er brauchte,

um sich in der Bismarckstraße mit seiner

Firma niederzulassen. Dort arbeitet er

bis heute, lediglich ein paar Häuser weiter

stadteinwärts. Und auch aus einem anderen

Grund wird ihm die Tour für immer im

Gedächtnis bleiben: „Wir waren im Rahmen

der Tour gerade auf den Weg ins damalige

Leningrad (St. Petersburg) als eine

KGB-Agentin in den Bus stürmte und Dieter

Bohlen, Thomas Anders und mich davon

informierte, dass die Berliner Mauer offen

sei.“

Labelgründung

Bereits Mitte der 70er Jahre begann Balß,

damals noch Student, erste Veranstaltungen

wie Kinoabende, Lesungen und eben auch

Konzerte in einer alten Zigarrenfabrik in

seinem ostwestfälischen Heimatort Enger

zu organisieren. Schnell war ihm klar, dass

er damit, trotz Studiums der Sozialwissenschaften,

seinen Lebensunterhalt verdienen

wollte. Erste Tourneen wurden veranstaltet,

ein weltweites Netzwerk aufgebaut und der

Kontakt unter anderem zu Radio Bremen

entstand. Als er feststellte, dass die Vermarktung

nicht allein über Konzerte funktioniert,

gründete er 1981 sein Label Jaro,

welches damals als Abkürzung für Jazz und

Rock stand. „Heute sage ich, wenn ich danach

gefragt werde, lieber, dass Jaro ja auch das

tschechische Wort für Frühling sei“, so Balß

mit einem Lächeln. Zwischen Jazz und Rock

bewegt sich die Musik, um die sich alles bei

ihm dreht, irgendwie immer noch. Obwohl

diese Kategorisierungen bei weitem nicht

ausreichen. Weltmusik trifft die maßgebliche

Stilrichtung von Jaro wohl am ehesten.

Die finnische Band Piirpauke bescherte Jaro

gleich zu Beginn auch weltweit großes Ansehen.

Heute stehen bei dem Label mit The

Bulgarian Voices Angelite, Huun-Huur-Tu,

Jasper Van’ t Hof und Hazmat Modine Künstler

unter Vertrag, die international allesamt

sehr hohes Ansehen genießen.

Für Ulrich Balß, dessen Unternehmen

mittlerweile um drei weitere Mitarbeiter

angewachsen ist, ist es wichtig, dass

er hinter dem stehen kann, was er macht.

Der Spaß an der Musik soll weiterhin im

Vordergrund stehen. Wachstum um jeden

Preis ist seine Sache nicht. Vielmehr bietet

er für seine Künstler das Komplettpaket an,

was aus seiner Sicht unabdingbar in heutigen

Zeit für sein Unternehmen ist. „Allein

von Albumverkäufen können wir in Zeiten

von Streaming-Diensten nicht mehr existieren“,

so Balß, der auch darauf verweist,

dass es in Bremen kaum noch Musikfachgeschäfte

gebe – und somit auch kaum Verkaufsfläche

für die Alben seiner Künstler.

Anfang des Jahres hat der 64-Jährige

auch das Buch „New York – Past & Present“

herausgebracht, bei dem er sich auf die Spuren

seines in den 20er Jahren emigrierten

Großvaters macht und welches er auch unter

dem Titel „Ein Abend in New York“ unterstützt

von zwei Musikern auf Multi-Media-Tournee

im Oktober in Bremen vorstellt.

Zudem erschienen auf seinem Label zuletzt

die „Lauter Werder“-CD sowie das neue Album

der New Yorker Blues- und Rootsmusik

Band Hazmat Modine. Und natürlich ließ es

sich der gebürtige Ostwestfale und Konzertveranstalter

nicht nehmen, dass die Band

das Abschlusskonzert ihrer „Box of Breath

Tour“ in seiner neuen Heimat Bremen im

Congresszentrum gibt. (MÄR)

Hazmat Modine spielen am Donnerstag, 20. Juni,

ab 20 Uhr im Congress Centrum Bremen. Weitere

Informationen unter www.jaro.de


Mittelalterliches Vergnügen

Graf Gerd lädt ein zum Stadtgetümmel auf der Burginsel und Hotelwiese Delmenhorst / Mitmachaktionen für Kinder

Fotos: dwfg

gegrüßt!“ schallt es im Juli über

die Burginsel und die Hotelwiese,

„Seid

wenn Gaukler, Ritter, Burgfräulein

und Bogenschützen der Einladung Graf

Gerds zum 11. Stadtgetümmel folgen. Im

Gefolge befinden sich mehr als 50 Händler

und Handwerker, die ihre Waren feilbieten

und ihre Handwerkskunst präsentieren. So

können in diesem Jahr Handwerkskünste

wie das Zinngießen, das Schmieden oder

das Pfeifenschnitzen begutachtet werden.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl

der Gäste des Stadtgetümmels mit Speis

und Trank gesorgt.

Die Gruppen „Rabengesang“, „Vielgestalt“

und „Hyttis“ werden unterwegs

sein und die Gäste mit mittelalterlichen

Klängen in eine andere Zeit entführen. Die

Gaukler „Tamino“ und „Tumalon“ werden

allerlei Schabernack treiben und mit ihrem

lustigen Programm Jung und Alt begeistern.

Am Samstagabend wird ein Fackelumzug

die Burginsel in warmes Licht tauchen und

allen Besuchern den Weg zur Feuershow

weisen.

Neben einem unterhaltsamen Showprogramm

werden zahlreiche spannende

Kinderaktionen angeboten: So müssen

die tierischen Mitarbeiter des „Frettchenzirkus“

und des „Mäuseroulettes“ keine

Angst vor den Luftkünstlern der Falknerei

haben. Beim Kinderritterturnier oder dem

Bogenschießen auf der Burginsel können

die Nachwuchsritter und Burgfräulein

ihren Mut und ihre Geschicklichkeit unter

Beweis stellen. Musik und Tänze, Vorführungen

und Erklärungen, sowie die vielen

kostenlosen Mitmachaktionen laden jeden

ein, mehr über die Traditionen und Lebensweisen

des Mittelalters zu erfahren.

Erwachsene zahlen für das vergnügliche

Treiben 5 Euro pro Tag und für eine

Wochenendkarte 8 Euro, Kinder unter

Schwertmaß haben freien Einlass. (SM)

Samstag, 6. Juli, 11 - 23 Uhr und Sonntag,

7. Juli, 11 - 18 Uhr. Weitere Informationen gibt

es unter www.dwfg.de.

präsentiert:

Veranstalter:

Mittelaltermarkt mit Heerlager

11. Graf Gerds Stadtgetümmel

Burginsel Delmenhorst

6. + 7. Juli

Sa: 11 – 23 Uhr · So: 11 – 18 Uhr

viele kostenlose Kinderaktionen,

Falknerey und Handwerkskünste

Erwachsene 5 € – Wochenendkarte 8 €

Kinder unter Schwertmaß frei

Weitere Infos unter: www.dwfg.de

17


LOKALES

Jonny blickt auf Werder

Jonny Otten, Jahrgang 1961, machte von 1979

bis 1992 insgesamt 349 Spiele für Werder

Bremen, in denen er drei Tore erzielte.

Zudem brachte er es auf sechs Einsätze für

die Nationalmannschaft. Im STADTMAGAZIN

wirft der ehemalige Linksverteidiger einen

monatlichen Blick auf Werder.

Hut ab vor dieser Saison!

Jetzt wird wieder diskutiert, in welchen Spielen die beiden fehlenden

Punkte zu Platz sechs und der damit verbundenen direkten

Qualifikation für die UEFA Europa League verloren wurden.

Und wenn man sieht, dass ausgerechnet gegen die drei letzten

Mannschaften – Nürnberg, Hannover und Stuttgart – nur insgesamt

sechs Punkte aus sechs Begegnungen heraussprangen,

ist es sicher einfach zu sagen, dass sich Werder gerade gegen

die vermeintlich leichten Gegner besonders schwer getan hat.

Ich finde aber auch, dass man einmal die gesamte Saison sehen

muss und da steht an erster Stelle die Weiterentwicklung der

Mannschaft. Ich glaube, wenn den Jungs vor der Saison jemand

gesagt hätte, dass sie am Ende mit 53 Punkten dastehen würden

– alle hätten das sofort unterschrieben. Mit dieser Ausbeute

hätte man in den vergangenen drei Jahren im übrigen Platz fünf,

Platz ssechs und erneut Platz fünf in der Bundesliga-Abschlusstabelle

belegt. Und auch wenn im Vorfeld, ja auch gerade von

Vereinsseite, immer wieder von der Europa League gesprochen

wurde, so haben doch die wenigstens wirklich damit gerechnet.

Zudem hat die Mannschaft auch das Halbfinale im DFB-Pokal

erreicht und ist nur durch einen äußerst umstrittenen Elfmeter

gegen die Bayern ausgeschieden. Mal ganz abgesehen

von den beiden Auswärtssiegen in diesem Wettbewerb in Dortmund

und auf Schalke. Ich finde, die Mannschaft hat Großartiges

geleistet! Und das Gleiche gilt aus meiner Sicht im Übrigen

für die Fans! Wahnsinn, welche Unterstützung da immer von

den Rängen kam – egal ob Heim- oder Auswärtsspiel. Werder

hat es geschafft, sich wieder einen Namen zu machen. Keiner

kommt mehr gerne als Gegner ins Weserstadion – schon gar

nicht, wenn das Flutlicht angeht. Sogar die Bayern hatten eine

gehörige Portion Respekt – und den muss man sich erst einmal

verdienen. Das haben die Männer um Trainer Florian Kohfeldt

mit ihrer erfrischenden Spielweise getan.

Und obwohl unser Kapitän Max Kruse den Verein auf, wie

ich finde, etwas unrühmliche Art und Weise verlassen hat, so

bleibt mit dem ewigen Claudio Pizarro ein Ausnahmespieler für

ein weiteres Jahr. Alles in allem hat mir die abgelaufene Spielzeit

sehr viel Spaß gemacht und ich schaue schon voller Vorfreude

auf die kommende. Dann klappt es vielleicht auch mit Europa.

Bleibt mir nur noch zu sagen: „Hut ab vor dieser Saison!“

Die musikalische Route zusammenstellen

Auftakt für „Die Lange Nacht der Musik 2019“ / Verschiedene Kurzkonzerte in der Innenstadt und im Viertel

18

Einen umfassenden Einblick in die Kunstmusik der Gegenwart:

Das bietet „Die Lange Nacht der Musik“. Mehr als 7000

Besucherinnen und Besucher genossen das Programm der

Veranstaltung 2018 . Auch in diesem Jahr findet das beliebte Event

wieder in Bremen statt.

An verschiedenen Spielstätten in der Innenstadt und im Viertel,

darunter der St.-Petri-Dom, die Hochschule für Künste und das

Wilhelm Wagenfeld Haus, sind neugierige Besucher eingeladen,

an diversen Minikonzerten teilzunehmen, die jeweils zwischen

20 und 30 Minuten dauern. Dazu gehören Darbietungen einer

großen musikalischen Bandbreite von improvisierter Musik über

Installation, Performance bis hin zu Musiktheater. Die große Auswahl

von zeitgleich stattfindenen Konzerten bietet Interessierten

die Möglichkeit, ihre ganz individuelle musikalische Route für

den Abend zusammenzustellen. Alle Beiträge werden an einem

Abend mehrfach aufgeführt. Die Besucher bewegen sich von Ort

zu Ort und hören sich an, was sie reizt. Als besonderes Highlight

findet die diesjährige „Lange Nacht der Musik“ im Rahmen des

„Stadtmusikantensommers“ statt. Ein Zeitraum, in dem in verschiedenen

Veranstaltungen und Aktionen das 200-jährige Jubiläum

der Bremer Märchenberühmtheiten zelebriert wird. Aus

diesem Anlass bereitet das Ensemble New Babylon, das Bremer

Ensemble für Neue Musik, einen großen Programmbeitrag zur

„Langen Nacht der Musik“ vor. Zusammen mit dem Schauspieler

Christian Bergmann führt das Ensemble tonmalerisch entzückende

Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ von Franz

Tischhauser gleich drei Mal an diesem Abend im CLUB 27 auf.

Ein weiterer Höhepunkt der Veranstaltung wird der elektronische

„Tierzoo“ der Projektgruppe Neue Musik e. V. sein. Mit Hilfe von

Lautsprechern wird die Stadtmusikanten-Bronzefigur am Rathaus

mit tierischen Lauten quasi zum Leben erweckt. (SM)

„Die Lange Nacht der Musik“ findet am Samstag, 1. Juni, in verschiedenen

Spielstätten in der Bremer Innenstadt und im Viertel statt. Nähere

Infos unter www.klangpol.de.

Die Mitglieder des Ensembles New Babylon spielen im CLUB 27.

Foto: FR


Ganzjährige Entspannung

SaunaHuus Ganderkesee: Auch im Sommer die

Vorteile des Saunierens nutzen

Warme Holzbänke, Aufgüsse mit Fichtenduft und Entspannung am

knisternden Kaminfeuer: Wenn es um Erholung und Entspannung

in der Sauna geht, haben die meisten Menschen wohl kalte Wintertage

im Sinn. Dabei bietet sich regelmäßiges Saunieren auch im

Sommer an und wirkt sich positiv auf den Körper aus. So trainiert

der Wechsel zwischen heiß und kalt das Immunsystem und regt den

Stoffwechsel an. Für entspannte Tage im Sommer bietet das Sauna-

Huus Ganderkesee nicht nur fünf verschieden temperierte Saunen

und ein Dampfbad, sondern auch einen großzügigen Außenbereich

mit vielen Liege- und Sitzmöglichkeiten. Hier genießen Gäste ruhige

Stunden mit einem kühlen Getränk und haben die Gelegenheit,

ungestört nahtlos braun zu werden. Außerdem lädt der mit 30

Grad wohlig temperierte Außenpool zum textilfreien Schwimmen

ein. Auch das gastronomische Angebot können Gäste an warmen

Tagen unter freiem Himmel genießen. Wer seine Auszeit vom Alltag

mit einer wohltuenden Massage krönen möchte, kann diesem

Wunsch im hauseigenen Day Spa nachkommen. (SM)

Nähere Informationen zu den Preisen und Öffnungszeiten gibt es unter

www.saunahuus.de.

Wohltuende Abkühlung

Bremer Bäder: Schwimmspaß in vier Freibädern

Sauna im Sommer

genießen

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ausschneiden,

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2-für-1

Tagesaufenthalt*

für die Sauna

erhalten!

*Gültig Montag - Donnerstag,

bis 31.08.2019

Wer nach einer Abkühlung bei sommerlichen Temperaturen sucht

oder ein paar Bahnen unter freien Himmel schwimmen möchte,

kommt in den Freibädern der Bremer Bäder GmbH auf seine Kosten.

Insgesamt vier Open-Air-Bäder stehen Besuchern in dieser

Saison zur Verfügung. Eine kurze Vorstellung zeigt die Vielfalt.

Stadionbad: Im Stadionbad vermischen sich Stadtflair, Weserluft

und Sport. Gäste können sich unter anderem auf ein 50-Meter-Schwimmerbecken,

eine 23 Meter lange „Turbo-Rutsche“ sowie

auf ein gastronomisches Angebot freuen. Ein Highlight ist die

Sprunganlage, von der sich Wagemutige aus bis zu zehn Metern in

das nasse Element stürzen können.

Freibad Blumenthal: In diesem Freibad steckt viel Herzblut der

Nordbremer Bevölkerung. Den Gästen stehen unter anderem ein

Schwimmer- und Springerbecken mit 50-Meter-Bahnen, Nichtschwimmerbecken,

Kinderplanschbecken, eine Sprunganlage und

ein Kiosk zur Verfügung.

Westbad: Im Freibadbereich des Westbades tummeln sich im

Sommer Bremerinnen und Bremer aus den verschiedenen Stadtteilen.

Dabei können sie beispielsweise ein 25-Meter-Schwimmerbecken,

ein Erlebnisbecken mit Breitwasserrutsche und einen

Eltern-Kind-Bereich nutzen. Stärkungen gibt es im Gastronomiebetrieb.

Schloßparkbad: Weit über den Stadtteil bekannt ist das Schloßparkbad.

Es ist ein Badeparadies für die ganze Familie mit einer

weitläufigen Liegewiese, einer Gastronomie und zahlreichen Spielmöglichkeiten

an Land, einem Sprungturm, 50-Meter-Schwimmerbecken,

Nichtschwimmer- sowie Babybecken und verschiedene

Rutschen. (SM)

ENDLICH WIEDER

FREIBADZEIT!

Schwimmen, tauchen, rutschen und das alles

Open Air - die Freibadsaison hat begonnen.

Den Coupon abtrennen und dann: Raus ins

Freibad!

FREIBAD-GUTSCHEIN: EINTRITT 2 FÜR 1

Person 1 zahlt, Person 2 kommt bei Vorlage dieses

Abschnitts an der Kasse gratis ins

Freibad Blumenthal, Stadionbad oder

die Freibadbereiche des Schloßparkbades

und Westbades.

Gültig: Freibadsaison 2019, einmalig einlösbar,

Auszahlung ausgeschlossen, bei unterschiedlichen

Eintrittspreisen ist das günstigere Ticket gratis.

→ www.bremer-baeder.de

19


LOKALES

Buntes Programm und

viele schöne Autos

2. ADAC Weser-Ems Oldimer-Tag am 1. Juni

BOULEVARD

Schnitten

gemeinsam

die Geburtstagstorte

an:

Andreas Knigge,

Eva-Maria Lemke-Schulte

und

Harald Knigge

(v.l.n.r.).

Bosse


Der ADAC Weser-Ems macht die Freiflächen an der Waterfront

am 1. Juni zu einem großen Outdoor-Oldtimermuseum. Ab 11

Uhr sind Oldtimerbesitzer, Clubs und Freunde klassischer Automobile

herzlich zum offenen Treffen eingeladen. Livemusik mit

Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre sowie klassischen Seemannsliedern

sorgt für Abwechslung, während die Besucher sich die herausgeputzten

Klassiker ansehen können.

Ab 14.30 Uhr treffen auch die Teilnehmer der 1. ADAC Roland

Klassik, einer Oldtimer-Ausfahrt für Automobile und Motorräder

durch das Bremer Umland, ein und parken ihre Schmuckstücke

ebenfalls an der Waterfront. Auch für die Kinder ist gesorgt: Eine

Hüpfburg und die beliebten Oldtimer-Bobby-Cars des ADAC Weser-Ems

stehen für die Jüngsten bereit.

Für das Treffen ist keine vorherige Anmeldung notwendig, für

die Ausfahrt können Anmeldungen noch bis 29. Mai abgegeben

werden. (SM)

Alle weiteren Informationen sowie Anmeldeunterlagen unter

www.roland-klassik.de und www.adac-weser-ems.de/oldtimer-tag.

Foto: FR

Fotos: Marco Meister (2), C. Kuhaupt, J. Hinrichs, M. Rospek, F.T. Koch, J. Fahrenholz

Die Werder-Profis Miloš Veljković und

Kevin Möhwald kochten mit Bremerhavener

Schülern klimaneutral.

Yuna trifft Knuppy

Unterwegs auf Bremens Boulevards

VON MARCO MEISTER UND MARTIN MÄRTENS

Bürgerpark-Tombola mit Rekordergebnis

In diesem Jahr erzielte die Bürgerpark-Tombola einen Umsatz

in Höhe von 1.194.200 Euro, was einem Umsatzplus von

141.600 Euro gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit ist

der alte Rekord aus dem Jahr 2017 um 79.600 Euro deutlich

überholt worden. Am Reinertrag partizipieren in diesem Jahr

neben dem Bürgerpark-Verein der Park Links der Weser und

der Wätjens Park. Nach der Tombola ist vor der Tombola: Die

nächste Bürgerpark-Tombola startet am 5. Februar 2020.

Botanika begrüßt Weißhandgibbon-Weibchen

Neu in Bremen: Yuna.

Bremen hat eine neue Bewohnerin: Sie heißt Yuna, kommt

aus einem Zoo in Dänemark, ist gerade sieben Jahre alt geworden

und ein Weißhandgibbon-Weibchen. Yuna leistet ab

2. ADAC WESER-EMS

OLDTIMER-TAG

SAMSTAG

01.06.2019

Waterfront Bremen

> Offenes Old- und Youngtimertreffen ab 11 Uhr

> Musikprogramm mit Rock ‘n‘ Roll und Seemannschor

> Für die Kinder: Hüpfburg und Bobby Car Parcours

> Ab 14.30 Uhr: Zieleinlauf der 1. ADAC Roland Klassik

Alle Infos auf:

www.adac-weser-ems.de/oldtimer-tag

20


Achim Griese und Ulf Wachholtz

von der Achim Griese Servicegesellschaft

mbH eröffneten mit

Bürgermeister Carsten Sieling ...

KOLUMNE

Lass es klingen, Hansi!

Non Stop!

(v.l.n.r) Hubertus Hess-Grunewald,

Präsident und Geschäftsführer

SV Werder Bremen,

Annette McCallum, Direktorin

Schule an der Schaumburger

Straße, Bürgermeister Dr. Carsten

Sieling, Ex-Werder Profi

Uli Borowka, Dr. Markus Köhl,

AOK Bremen/Bremerhaven

... das City Gate.

Das Tombola-Team rund um den Geschäftsführer

Dietmar Hoppe (Mitte) freut sich über

diesen großartigen Erfolg.

sofort dem gleichaltrigen Weißhandgibbon-Männchen Knuppy im

Gehege der Botanika im Bremer Rhododendronpark Gesellschaft.

Wir sagen: Herzlich Willkommen!

Soundtrack zum Buch

Mehr als 5000 Interessierte kamen zur 10. „Leben und Tod“ in die

Messe Bremen, unter ihnen auch der Singer/Songwriter Bosse. Und

während seine Frau Ayse aus ihrem Buch „Einfach so weg“ – ein Buch

für trauernde Jugendliche – las, lieferte er den Soundtrack dazu.

Happy Birthday, Knigge!

Zum Geburtstag gibt es Kuchen. So zeigten sich auch Andreas

und Harald Knigge gut vorbereitet, um gemeinsam mit Eva-Maria

Lemke-Schulte, Präsidentin des Arbeiterwohlfahrtverbands Bremen

(AWO), eine wohltätige und zugleich schmackhafte Aktion

einzuläuten. Zum 130. Jubiläum der Bremer Traditionskonditorei

Knigge konnten Kunden für zwei Euro ein Stück der großen Jubiläumstorte

erwerben. Die Erlöse des Verkaufs kommen den sozialen

Projekten der AWO zugute. „Wir freuen uns sehr über diese Großzügigkeit“,

sagte Eva-Maria Lemke-Schulte und gratulierte dem

Unternehmen zu seiner langjährigen Historie. „130 Jahre familiengeführte

Struktur sind wirklich sehr beeindruckend!“

Präventiv: Uli Borowka

Im Rahmen einer Präventionsveranstaltung der AOK und des „Uli

Borowka Suchtprävention und Suchthilfe e. V.“ kam der ehemalige

Werderprofi und Nationalspieler persönlich in die Schule Schaumburger

Straße. Nicht, um noch einmal die Schulbank zu drücken

sondern um die Schüler auf Basis seiner eigenen Erlebnisse auf die

Ursachen, Auswirkungen und Folgen des suchtbedingten Alkoholund

Drogenkonsums aufmerksam zu machen.

City Gate

Das neue „Tor zur Innenstadt“ ist nach knapp vierjähriger Bauphase

ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich. Das „City Gate Bremen

(CGB) ist das herausragende Bauprojekt im Bereich des Bahnhofsvorplatzes.

Seine zehn Meter breite und 60 Meter lange Passage

wird künftig als Tor (Englisch: Gate) zur Innenstadt dienen.

des Klangbogens steht in den Sternen“, titelte

im August 2008 der Weser-Kurier. Zwei Jahre später

„Zukunft

war bereits von Verwahrlosung die Rede. Dabei handelt

es sich um Kunst im öffentlichen Raum. Mit der Arbeit

des Tonkünstlers Rolf Julius, kombiniert mit den Leuchtstelen

von Wolfgang Zach, wurde 1995 aus chinesischem

Granit ein Edelfußweg auf der Bremer Bürgerweide angelegt,

der vom Bahnhof bis zum Congress Centrum reicht.

Und damit niemand im Regen, der ja in Norddeutschland

so gut wie nie vorkommt, auf der bereits geschliffenen glatten

Granitseite ausrutscht, wurden die Platten damals doch

lieber gleich andersherum verlegt. Rolf Julius komponierte

ein Werk in zwei Teilen. Die höheren Frequenzen strahlten

über Lautsprecher in den silbernen Lichtstelen, die tieferen

Frequenzen waren als eine Art unterirdischer japanischer

Wildbach zu hören und kamen aus Lautsprechern unterhalb

kleiner Eisenroste, die alle 15 bis 20 Meter im Plattenweg

eingelegt sind. Das hat natürlich alles einen Haufen Geld

verschlungen und funktionierte eine zeitlang auch, soll aber

den einen oder anderen Passanten allerdings schon mal an

eine Toilettenspülung erinnert haben. Doch irgendwann gab

die Technik ihren Geist auf. Seitdem machen scheinbar alle

Verantwortlichen einen Bogen um den Klangbogen, denn

man hört nichts mehr.

Wovon man jedoch immer mal wieder hört, ist die Diskussion,

ob es nicht doch endlich angebracht wäre, unserem

Bremer James „Hansi“ Last aus Sebaldsbrück eine Würdigung

in Form eines Straßen- oder Platznamens zukommen zu

lassen. Wo die Weser einen Bogen macht, da ist Werder zu-

Hause. Und dort, wo der Fußweg auf der Bürgerweide einen

Bogen macht, könnte doch unserem weltberühmten Hansi

ein klingendes Denkmal gesetzt werden. Hätte auch etwas

von Alleinstellungsmerkmal und würde gut zur Marketingstrategie

der Bremer Stadtmusikanten passen. Dann ließe

sich bei Melodien wie „Der einsame Hirte“ oder „Biscaya“,

dessen unterlegtes Meeresrauschen zum Klang zweier

Akkordeons für Fernweh sorgt, lustwandeln.

Klar, die alten Lautsprecher und Kabel müssten durch

neue Technik ersetzt werden, was jedoch nicht Millionen

von Euro verschlingen würde. An Klangmaterial mangelt es

bei unserem Hansi jedenfalls nicht. Von 160 veröffentlichten

Langspielplatten hat der Bremer allein über dreißig Alben

unter dem Namen „Non Stop Dancing“ veröffentlicht. Das

macht ihm so schnell keiner nach. Der Plätscherkomponist

Julius ist mittlerweile verstorben und die Rechte an seiner

Klangbogen-Komposition sind an seine Tochter übergegangen.

Doch auch das hat ja einmal ein Ende. Aus Klangbogen

wird James-Last-Bogen. Man sollte mal mit der Tochter reden

– ich würde es machen!

Matthias Höllings, ehemaliger Pressesprecher

der ÖVB-Arena, wirft in

seiner Kolumne einen Blick auf die

ältere und jüngere Vergangenheit und

wagt dabei auch einen Blick hinter die

Kulissen.

Weitere Geschichten von ihm gibt es

unter www.das64er.de.

21


RÄTSEL/COMIC

Wo oder was bin ich? – Ein Rätsel in Bildern

Roland, Rathaus, Ratskeller – in Bremens „guter Stube“ sind

viele der wichtigsten Wahrzeichen der Hansestadt versammelt.

Die Stadt der kurzen Wege ist bei Gästen beliebt:

Rund 40 Millionen Besucher kommen pro Jahr an die Weser, um

auf Sightseeingtour zu gehen. Für Hobbyfotografen bietet das maritime

Erbe jede Menge authentische Motive. Doch wie gut kennen

die Bremer ihre Heimat? Wir waren im Zentrum unterwegs und haben

uns ein kleines Bilderrätsel einfallen lassen. Hinweis: Umlaute

bitte ausschreiben! Zu gewinnen gibt es 3 x 1 Wohlfühlpaket für das

Metropol Theater Bremen, bestehend aus jeweils

zwei Tickets für den Cirque Éloize und

seine Show „Hotel“ am Freitag, 13. Dezember,

um 20 Uhr, inklusive Begrüßungs- und

Pausendrink sowie Garderobe.

Schicken Sie das Lösungswort mit dem

Betreff „Rätsel“ bis zum 10. Juni per E-Mail an

verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Viel Glück! Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

➊ ➋ ➌ ➍

Fotos: KW, PJ





Lösungswort:

3

1

8 5

2 7 6

4

1 2 3 4 5 6 7 8

Auflösung Bilderrätsel Mai:

1 SCHNOOR

2 SCHLACHTE

3 MS TREUE

4 BUERGERSCHAFT

Lösung: MUTTERTAG

NOERDMAN

22


LOKALES

Musikalische Zeitreise durch die Geschichte der Symphonie

Bremer Philharmoniker: Das Traditionsorchester geht mit vielfältigen Plänen in die neue Spielzeit

Intendant Christian Kötter-Lixfeld, Aufsichtsratsvorsitzende Carmen

Emigholz und Generalmusikdirektor Marko Letonja (v.l.n.r.). Foto: J.F.

Musikalischer Endspurt bei den Bremer Philharmonikern:

Mit der Aufführung von „Die tote Stadt“ im Theater Bremen

hat das traditionsreiche Orchester seine Spielzeit

beendet. Für die Verantwortlichen ein idealer Zeitpunkt, um Bilanz

zu ziehen und die Pläne der kommenden Saison zu präsentieren.

„Er ist ein echter Sympathieträger.“ Mit diesem Kompliment

richtet sich Intendant Christian Kötter-Lixfeld während einer

Pressekonferenz der Bremer Philharmoniker an Marko Letonja.

Seit vergangenem Jahr bekleidet dieser das Amt des Generalmusikdirektors.

„Marko Letonja ist genau der Generalmusikdirektor,

den ein Orchester benötigt, um klassische Musik mitreißend und

authentisch im 21. Jahrhundert zu präsentieren“, sagt Kötter-Lixfeld.

Dem stimmt auch die Aufsichtsratsvorsitzende Carmen Emigholz

zu und ergänzt: „Er ist ein Glücksfall für das Orchester und die

Stadt“. Für Marko Letonja ist die kommende Saison 2019/2020

seine zweite Spielzeit an der musikalischen Spitze der Bremer

Philharmoniker. Eine Spielzeit, für die sich die Verantwortlichen

viel vorgenommen haben, und die vor allem von einer Erkenntnis

getragen wird: „Die Leute wollen nicht nur einem Konzert beiwohnen,

sondern auch erfahren, was drumherum passiert“, erklärt

Kötter-Lixfeld. Er bezeichne dies immer als Manufakturgedanken.

Die Bremer Philharmoniker haben aus diesem Grund in der vergangenen

Spielzeit neue Formate ins Leben gerufen, um den Kontakt

zum Publikum zu suchen. Vor allem die sogenannten „Pausenphiller“,

die öffentlichen Zugang zu Orchesterproben gewähren,

hätten sich als beliebt erwiesen. „Ich muss mich wundern, wie

viele Leute es scheinbar spannend finden, wie wir 15 Minuten den

gleichen Takt spielen“, scherzt Marko Letonja.

Programmatisch steht die neue Saison ganz im Zeichen der

Symphonie, deren Geschichte Letonja und die Philharmoniker

skizzieren werden. „Es gibt keine Spielform, die das Orchesterspiel

über Jahre hinweg so geprägt hat, wie die Symphonie“, macht Letonja

klar. Sie sei die „Identitätskarte eines Orchesters“. Der Fokus

liege dabei auf den „Urvätern“ der Symphonie: Joseph Haydn und

Wolfgang Amadeus Mozart. Ihre Werke werden die Bremer Philharmoniker

mit gegenwärtigen Stücken sowie Musik späterer

Epochen verlinken und auf die Bühne bringen. So treffen in der

kommenden Spielzeit unter anderem Haydn auf Gershwin und

Tschaikowsky sowie Mozart auf Webern und Schostakowitsch.

Trotz dieser Schwerpunktsetzung ist es laut Letonja wichtig, sich

nicht nur auf eine musikalische Epoche zu begrenzen. „Die Bremer

Philharmoniker werden für ihre Vielfältigkeit geschätzt. Diese

wollen wir dem Publikum auch weiterhin bieten“, so der Generalmusikdirektor.

So finden auch in der kommenden Spielzeit neben

den insgesamt zwölf philharmonischen Konzerten weitere Events

und Highlights statt, darunter sechs Afterwork-Konzerte, neun Familienkonzerte

und acht Sonderkonzerte. Carmen Emigholz: „Die

Bremer Philharmoniker sind ein wichtiger Klangkörper für die

Stadt. Das müssen wir aufrechterhalten.“ (JF)

Jeden Monat neu:

Interviews,

Reportagen,

Porträts,

Fotostorys,

Kolumnen und

Berichte

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23


BREMER NEUHEITEN

Die Stadt im Einkaufskorb

Produzenten stellen vor: Was gibt es Neues aus der Hansestadt?

Musik, Lesestoff, Nahrungsmittel und vieles mehr – Bremens

Kreativszene, Unternehmer und Erzeuger sind einfallsreich und

stärken mit ihren lokalen Produkten die Region. Ihre Angebote

haben aber noch einen weiteren Vorteil: Wer lokal einkauft, vermeidet

lange Transportwege und hilft so, wertvolle Rohstoffe und

Energie einzusparen. In unserer Rubrik „Bremer Neuheiten“ stellen

wir jeden Monat lokale Besonderheiten im Einkaufskorb vor.

Hinweise auf innovative Produkte nehmen wir entgegen unter

info@stadtmagazin-bremen.de.

Nützlich und lesenswert

Studierende erarbeiten Helgoland-Reiseführer

Knapp 50 Kilometer vom Festland entfernt liegt die Nordseeinsel Helgoland

in der Deutschen Bucht. Eine besondere Herangehensweise an die wechselvolle

Geschichte und Gegenwart des Eilands liegt dem Reise-Lesebuch zugrunde,

das nun in der fünften überarbeiteten Neuauflage erschienen ist. Die

Herausgeberin Wendula Dahle, emeritierte Professorin für Germanistik und

Kulturwissenschaften der Universität Bremen, hat im Rahmen einer Schreibwerkstatt

mit über 20 Studierenden einen Reiseführer erarbeitet, der über

Geologie, Flora und Fauna informiert, aber auch kulturelle und literarische

Besonderheiten in den Blick nimmt. Die Recherche vor Ort hat weithin Unbekanntes

zutage gebracht, wie zum Beispiel eine Kulturgeschichte der Seekrankheit,

die Kunstszene auf der Insel oder Helgoland unter dem Hakenkreuz.

Darüber hinaus liefert das Buch ein Vielzahl praktischer Reisetipps.

Das Buch eignet sich somit zur Vorbereitung auf einen Helgoland-Trip ebenso

wie zum gemütlichen Schmökern zu Hause. (SM)

Foto: Edition Temmen

5. Auflage 2019,

erschienen bei Edition

Temmen, 256 Seiten

über 170 Abbildungen,

15,90 Euro.

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 1 Exemplar. Schicken Sie uns bis zum 10.

Juni eine E-Mail mit dem Betreff „Helgoland“ sowie Ihren

Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Rosengewächse bittersüß

Craft-Distillery Piekfeine Brände kreiert Aperitiv-Basis

24

Sommersonne und spritzig-fruchtige Getränke gehören einfach

zusammen. Das hat Birgitta Rust von Piekfeine Brände dazu bewogen,

eine Grundlage für einen Aperitif zu kreieren, der bestens zu

norddeutschen geselligen Runden passt. Die leichte Spirituose Rosalie

verbindet fruchtige Erdbeeren und die hocharomatische Rose

– beides sind Rosengewächse – mit einem Hauch Bitterorange.

Der purpurfarbene Likör lässt sich pur auf Eis genießen, mit Sekt

oder Prosecco zu einem Sprizz verfeinern oder etwa mit Tonic zu

einem Longdrink verwandeln. Als Feierabenddrink an lauen Sommerabenden

eignen sich diese Variationen ebenso wie zum Anstoßen

mit den Liebsten in gemütlichem Kreise.

Die Brennerei „Birgitta Rust – Piekfeine Brände“ am Europahafen

in der Bremer Überseestadt war eine der ersten Manufakturen

dieser Art in Norddeutschland. Mittlerweile gibt es sieben Mitarbeiter.

Zum Sortiment gehören Obstbrände, Nussgeiste, Liköre,

Gin und der Single-Malt-Whisky „VAN LOON“. (SM)

Rosalie (18 % Vol. Alc.) ist unter anderem erhältlich bei Julius Kalbhenn,

Schüsselkorb 12, sowie online unter www.br-piekfeinebraende.de.

Die 0,5-Liter-Flasche kostet 15,90 Euro.

Foto: Piekfeine Brände


Ein zweites Leben für Kites

VALENI fertigt Funktionstaschen in Handarbeit

VALENI ist ein neues Label für Taschen aus ausrangierten Kites. In

ihrem Atelier in den Pusdorf Studios schneidern Vanja und Lena einzigartige,

langlebige Hip-Bags und Funktionstaschen für Surfer und

Ozeanfans. Ihre Skills aus Segelmacherhandwerk und Modedesign

führen zu praktischen, gut aussehenden Accessoires – mal in bunten

Farben, mal ganz und gar schwarz. Auffällig oder klassisch, die Girls

holen alles raus aus den robusten Materialien und hauchen den tot

geglaubten Kites neues Leben ein. Der Reparaturservice, falls doch

mal was kaputtgehen sollte, ist im Kaufpreis enthalten. Wer die kleine

Produktion einmal live erleben möchte, ist in den Studios in Woltmershausen

willkommen. VALENI setzt auf Nachhaltigkeit, Qualität

und Nähe zum Produkt. (SM)

Foto: VALENI

Auf Instagram kann man unter @valeni_neotueten die verschiedenen Modelle

betrachten. Hauptsächlich wird auf Bestellung produziert. Die Preise

liegen zwischen 35 und 50 Euro für das gängige Sortiment.

Achtung Starkregen!

Neues Informationsportal für Bremen

Hitzesommer miz heftigen Wolkenbrüchen, die ganze Straßenzüge

mitsamt Hauseingängen, Kellern und Gärten in kürzester

Zeit überfluten – durch die Ereignisse der vergangenen Jahre ist

das Phänomen Starkregen als Folge des Klimawandels im allgemeinen

Bewusstsein angekommen. Ein neues Informationsportal

gibt ab sofort Auskunft darüber, ob Grundstücke beim nächsten

Starkregen unter Wasser stehen könnten, wie Haus und Grund geschützt

werden können und bietet hierzu kostenlose Beratung an.

Eigentümer können auf dem Portal eine kartenbasierte, grundstücksbezogene

Detailauskunft beantragen, die genauso kostenlos

ist wie ein Vor-Ort-Beratungstermin selbst. Das Portal ist eine

Kooperation vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr, dem Projekt

KLAS und hanse-Wasser Bremen. (SM)

Starkregenkarten und weitere Informationen unter

www.starkregen.bremen.de.

Foto: pixabay / ecolo

Foto: SieMatic

Zeitlos elegantes Design

SieMatic eröffnet neues Küchenstudio Am Wall

Für Menschen überall auf der Welt ist die Küche der meistgenutzte

Raum. SieMatic entwickelt seit 90 Jahren kreative Lösungen, die

zum Vorbild werden. Seit der Gründung des Familienunternehmens

wird intensiv daran gearbeitet, das Thema Küche immer wieder

neu zu interpretieren und dabei zeitlos elegante Einrichtungen

zu kreieren.

Emotion spielt im Design eine ebenso große Rolle wie die Funktion.

Um einen Eindruck von den Formen, Farben, Materialien

und Volumen einer Küche zu vermitteln, hat SieMatic im Mai ein

neues Küchenstudio eröffnet. Dort können Besucher die formschönen

und praktischen Musterküchen erleben und sich von den drei

Stilwelten PURE, URBAN und CLASSIC für die Einrichtung in den

eigenen vier Wänden inspirieren lassen. (SM)

Das neue SieMatic-Studio ist ab sofort Am Wall 175 zu folgenden Zeiten

für Besucher geöffnet: Mo – Fr 10 – 18 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr.

25


LOKALES

Frische und Lokalität im Einkaufskorb

Findorffmarkt: An drei Tagen in der Woche saisonale Waren kaufen / Musikalische Aktion im Juni

Ob Erdbeeren oder Spargel: An den Ständen des Findorffer Wochenmarktes können Besucher zahlreiche saisonale Waren erwerben.

Fotos: KW, Pixabay

Mehr als nur eine Anlaufstelle für den schnellen Einkauf

– das ist der Findorffmarkt. An drei Tagen in der Woche,

nämlich dienstags, donnerstags und samstags, können

Besucher hier nicht nur ihren Einkaufskorb mit frischen und saisonalen

Waren befüllen, sondern nebenbei soziale Kontakte pflegen.

Ob ein kurzer Plausch mit dem Standbetreiber, ein Kaffee mit

Freunden oder Smalltalk mit den Nachbarn: Der Markt an der

Neukirchstraße ist ein Ort der Begegnung für Jung und Alt. Zudem

duftet es an den Ständen nach frischen Blumen, Obst, Gemüse und

Backwaren. Gerüche, die den Findorffmarkt zu einem Ort machen,

der alle Sinne anspricht. Auch im Juni ist an den zahlreichen Betrieben

des Marktes wieder alles zu finden, was der saisonale

Obst- und Gemüsekalender aktuell hergibt. Dazu zählen fruchtig

süße Erdbeeren genauso wie knackfrischer Spargel. Wer nach der

geeigneten Zutat für den Obstkuchen sucht oder für die Familie

ein schmackhaftes Spargelessen zubereiten will, ist auf dem Findorffmarkt

also genau an der richtigen Adresse. Doch nicht nur

auf frische Waren können sich Besucher freuen. So hält der Markt

im Juni ein ganz besonderes Highlight bereit, um gemeinsam mit

seiner Kundschaft den Sommer einzuläuten. So laden alle Händler

Jeden Di., Do. und Sa. – Findorffer Wochenmarkt

Jeden Mittwoch – REWE, Kopernikusstraße

Jeden Freitag – Großer Kurfürst/Eislebener Straße

Pabst

Fischfeinkost & Meeres-Spezialitäten

Wir freuen uns auf Sie!

Unser leckerer

Apfel-Holunder-

Stuten für nur 3,65€

FINDORFFER WOCHENMARKT

Wurst- und Schinkenspezialitäten,

feinster Aufschnitt, Käse und Feinkostsalate

Spargelzeit!

...und den besten Schinken dazu gibt’s bei uns!

Auf Ihrem Wochenmarkt in:

Findorff • Vahr • Vegesack

Hastedt • Arbergen • Blockdiek

Tel. 0421 - 47 87 99 03 • www.wurst-spiekermann.de

Internationale & nationale Fleisch-,

Wurst- und Schinkenspezialitäten

Fleischermeister Puls

Dry Age-Steaks, z.B.: vom irischen Weideochsen

Salzwiesen-Lamm, z.B.: aus Schleswig-Holstein

Iberico-Kotelett & -Lachs

Dtsch. Schweinefleisch aus artgerechter Haltung

Grillspezialitäten • Bratwurst von Pleus

Jeden Di., Do. und Sa. auf dem Wochenmarkt Findorff

26


- der Frischekick auf

dem Findorffmarkt

Handgemachte

Burrata aus Apulien

Käse erleben!

www.nussbaum-kaese.de

herzlich dazu ein, am Samstag, 8. Juni, der Akkordeonmusik von

Matthieu Pallas zu lauschen. Er wird von 10 bis 13 Uhr spielen und

unter anderem Musikstücke von Gilbert Bécaud, Charles Aznavour

und Yves Montand präsentieren, die für ein sommerliches französisches

Ambiente auf dem Wochenmarkt sorgen wollen. Natürlich

halten die Händler an diesem Tag für interessierte Besucher weitere

tolle und heiße Sommerangebote bereit. (SM)

Der Findorffer Wochenmarkt ist dienstags und donnerstags jeweils von

8 bis 13 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr geöffnet.

Ihr „Geflügelspezialist“

Frischgeflügel • Eier • Salate

Auf den Wochenmärkten:

Findorff • Huchting • Oslebshausen

Obst & Gemüse True

Wochenmärkte Findorff,

Hastedt & Schwachhausen

Tel.: 894127 • E-Mail: Gemuese.True@web.de

Ungespritzte Salate

Verschiedene Sorten

Eigene Ernte Stück 1.20 2 Stück 2.00

Angebot gilt NUR im Juni auf unseren Wochenmärkten.

Nur gültig solange der Vorrat reicht

Kräuterkutscher

Alex Grünbergs e.K.

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NEU für die Grillsaison: Rubs (Trockenmarinade) aus aller Welt

Täglich frisch geröstete Cashewkerne 200 g 3,90

Eistee-Kompositionen 100 g 2,90

Knusprige Apfelchips 100 g 3,50

Jeden Di., Do. und Sa. – mit bester Beratung und

günstigen Preisen – auf dem Findorffmarkt.

Sommeraktion auf dem Wochenmarkt Findorff

Samstag, 8. Juni 2019 von 10 - 13 Uhr

mit Life-Musik von Matthieu Pallas und seinem Akkordeon

Wochenmarkt Findorff

Neukirchstraße

Di & Do 8 – 13 h, Sa 08.00 - 14.00 h

www.findorffer-wochenmarkt.de

27


FAHRRAD

„Hohe Bedeutung für die Lebensqualität und den Einzelhandel“

Interview: Jens Joost-Krüger von BIKE IT! spricht über die Rolle des Fahrrads in der Bremer Innenstadt

Welche Vorteile bietet es mir als Einzelperson, mich mit dem

Fahrrad in der City zu bewegen?

Die individuellen Vorteile sind ebenso vielfältig wie die gesellschaftlichen.

Radfahren ist gesund, hält fit, ist günstig und das

Städteerlebnis ist deutlich intensiver. Außerdem fallen stressige

Faktoren wie die lästige Parkplatzsuche weg. Im Grunde genommen

bietet es für alle nur Vorteile. Und schneller als mit dem Auto

ist man bei Entfernungen unter vier Kilometern sowieso. Vor allem

zu Stoßzeiten oder aufgrund von Umleitungen bricht in der Innenstadt

regelmäßig der Verkehr zusammen. Da macht es nur Sinn, das

Auto stehenzulassen und sich aufs Rad zu setzen. Außerdem zeigt

es: Die Stadt ist an der Grenze dessen, was sie an motorisiertem

Verkehr ertragen kann.

Jens-Joost Krüger ist selbst begeisterter Radfahrer.

Foto: Jann Raveling

Fahrradstadt, Stadt der kurzen Wege: Es sind Begriffe wie diese,

welche die Verankerung des Fahrradfahrens in Bremen

unterstreichen. Doch welche Bedeutung hat der Radverkehr

konkret für die Innenstadt? Das STADTMAGAZIN Bremen hat

dazu Jens Joost-Krüger befragt. Im Interview spricht der Leiter

des Radverkehrsprojektes BIKE IT! bei der Wirtschaftsförderung

Bremen (WFB) über die Vorteile des Radfahrens und erklärt, welche

verkehrspolitischen Veränderungen er sich wünscht.

Herr Joost-Krüger, Bremen und Fahrrad – für Sie zwei Dinge, die

einfach zusammengehören?

Jens Joost-Krüger: Ja, das würde ich unterstreichen. Bremen ist

traditionell eine Stadt, in der die Menschen das Fahrrad gerne für

ihre alltäglichen Wege benutzen. Und was für eine Stadt in dieser

Größenordnung eher untypisch ist: Es ist eine überaus bunte soziodemografische

Mischung von Menschen, die gerne Rad fährt.

Welche Bedeutung hat das Thema Fahrradfahren für die Bremer

Innenstadt?

Das Radfahren hat eine hohe Bedeutung für die Lebensqualität in

der Stadt. Etwa ein Viertel aller Wege werden in Bremen mit dem

Rad bestritten. Das entlastet die Stadt ungemein vom motorisierten

Individualverkehr. Die positiven Auswirkungen sind vielfältig:

weniger Emissionen, weniger Lärm und weniger Staus. Bremen ist

durch den hohen Anteil an Radverkehr also ein lebenswerterer Ort

als er es ohne die viele Fahrradfahrer wäre.

Klingt so, als gebe es Ihrer Meinung nach Handlungsbedarf.

Ja. Es ist notwendig, dass in der Verkehrspolitik zukünftig Prioritäten

anders gesetzt werden. Politik und Stadtentwicklung sollten

zur Kenntnis nehmen, dass die Infrastruktur, die wir für das Fahrrad

haben, angepasst wurden muss. Die Anzahl der Menschen, die

Fahrrad fahren, hat sich erhöht, die Räder sind schneller geworden,

es sind die Pedelecs sowie die Lastenräder dazugekommen. Auf

den Radwegen gibt es dadurch unterschiedliche Geschwindigkeiten,

zum Teil sind sie auch zu schmal. Will man, dass noch mehr

Menschen ihre alltäglichen Wege mit dem Fahrrad zurücklegen,

müssen hier Anpassungen vorgenommen werden.

Apropos Lastenräder: Mittlerweile kommen solche Räder auch

auf Transportwegen und bei Auslieferungen für Unternehmen

zum Einsatz. Wie zukunftsfähig sind sie logistisch?

In fast allen großen Städten laufen aktuell breit angelegte Modellversuche,

bei denen die letzte Meile des Transportes auf Cargobikes,

also Lastenrädern, bewerkstelligt wird. Ich denke, es wird dazu

kommen, dass die umgangssprachlich letzten Meter von Transportwegen

in verdichteten Räumen zukünftig von solchen Rädern

übernommen werden. Die Bremer Radkurier-Unternehmen nutzen

sie zum Beispiel schon seit Jahren.

Immer wieder wird das Modell einer autofreien Innenstadt diskutiert.

Würden sie eine Innenstadt ohne motorisierten Verkehr

begrüßen?

Ja. Ich bin ehrlich gesagt verwundert, warum das für Einzelhändler

und Gewerbetreibende oft noch so ein Reizthema ist. Das Argument

ist, dass die Autoerreichbarkeit unerlässlich sei. Alle Beispiele

an Städten, die autofrei geworden sind, zeigen, dass der Einzelhandel

gewinnt. Innenstädte sind keine Einkaufszentren. Sie

haben andere Qualitäten und sind darauf angewiesen, möglichst

lebendig und attraktiv zu sein. (JF)

28

Alles gut: Fahrräder • Service • Zubehör

Alles gut: Fahrräder • Service • Zubehör

Jeden Monat neu:

Interviews, Reportagen,

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MTB, Falträder,E-Bikes,Zubehör,Werkstattservice

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Porträts, Fotostorys,

Speiche RV Zweirad GmbH Telefon 0421-700331 kontakt@speiche.de Wir sind für Sie da:

Kolumnen und Berichte

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Sa

Sa

10.00 Sa –16.00Uhr10.00 –16.00Uhr

10.00 –16.00Uhr

© © machart-bremen.de

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Klappe, die Fünfte!

Auftakt der German Folding Bike Open 2019

Sich bei einem Rennen aufs Rad zu setzen oder und einfach loszuradeln,

ist bei der German Folding Bike Open zu langweilig. Stattdessen

wird bei dem Rennen der Le-mans-Start zelebriert. Unter

dem Motto „Rennen, entfalten, radeln“ kommen lediglich Klappund

Falträder zum Einsatz, die mindestens ein funktionstüchtiges

Scharnier aufweisen. Alle Räder dürfen nach Belieben gepimpt

und aufgemotzt werden. Die einzige Voraussetzung: Die Fahrsicherheit

darf nicht eingeschränkt sein. Angesichts des Dresscodes

von „Very British“ bis zu „Skurril mit Stil“ sind auch in diesem Jahr

lustige und schillernd bekleidete Teilnehmerinnen und Teilnehmer

garantiert. Mit dem „Asphaltprinzen“ und „Steve Steelsucker“

befinden sich zudem zwei Bremer Fahrer im Teilnahmefeld, die zu

den bekanntesten Klaprennradfahrern der bundesweiten Szene

gehören. Neben dem unterhaltsamen Spaß, den die Veranstaltung

Teilnehmern und Schaulustigen verspricht, wird auch in diesem

Jahr wieder der diesjährige Meister aller Klapp- und Faltradklassen

ermittelt. (SM)

Bei den jährlichen German Folding Bike Open gehen zahlreiche skurril

verkleidete Teilnehmer an den Start.

Fotos: FR

Auf die Plätze, auseinandergeklappt und losgeradelt! Am

Sonntag, 16. Juni, starten die bereits fünften German Folding

Bike Open (GFBO). In Kombination mit dem Wallfest

und eingerahmt von La Strada, findet das Event mitten in der Bremer

Innenstadt statt. Ein besonderes Highlight des skurillen Rennens:

Der „1000-Meter-DFB-Pokal-Klappsprint“, dessen Sieger

oder Siegerin ein exklusives Foto mit dem DFB-Pokal erhält.

FILM NIGHT RIDE

RADKINO UMSONST UND DRAUSSEN

05. Juni / 21.45 Uhr / »Stadtmusikanten«

Treffpunkt: Rathaus Bremen / Stadtmusikanten

16. August / 21 Uhr / »Gastspiel« / Delmenhorst

Treffpunkt: Nordwestdeutsches Museum

für Industriekultur / Am Turbinenhaus 12

30. August / 20.15 Uhr / »Klima« / Bremerhaven

Treffpunkt: An der Geeste / Kennedybrücke

13. September / 20 Uhr / »Nordwandel« / Treffpunkt:

Vegesacker Geschichtenhaus / Zum Alten Speicher 5a

BIKE IT!

Alle Infos unter www.bremen.de/bike-it

29


Foto: AOK Bremen / Bremerhaven

FAHRRAD

Mehr Bewegung im Alltag

„Mit dem Rad zur Arbeit“ / Bundesweite Kampagne

Auf die Räder, fertig, los! Vor

dem Bremer Rathaus eröffnete

Verkehrssenator Joachim Lohse

(rechts im Bild) am Montag,

6. Mai, den Beginn der Aktion

„Mit dem Rad zur Arbeit“, dessen

Schirmherr er für den Bereich

Bremen und Bremerhaven

in diesem Jahr ist. Unterstützung

erhielt Lose von den lokalen

Initiatoren des Allgemeinen

Deutschen-Fahrrad-Clubs

(ADFC) Bremen sowie der AOK Bremen/Bremerhaven. „Mit dem

Rad zur Arbeit“ ist eine bundesweite Kampagne, die bereits seit 18

Jahren initiiert wird und traditionell am 1. Mai startet und am 1. August

endet. In dieser Zeitspanne fahren alle Teilnehmerinnen und

Teilnehmer an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad zur Arbeit,

sei es von zu Hause aus, oder in Kombination mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wer das 20-Tage-Ziel erreicht und seine Leistungen

vor Teilnahmeschluss im Aktionskalender festhält, nimmt automatisch

an einer Verlosung von Sachpreisen Teil. Verkehrssenator

und Schirmherr Joachim Lose möchte alle Arbeitnehmer im Land

dazu animieren, sich an der Aktion zu beteiligen. Das Ziel der Aktion

ist es, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. (SM)

Der Draht zur Natur

DümmerWeserLand: Vielfältige Naturschönheiten

Das DümmerWeserLand erstreckt sich über den Naturraum Diepholzer

Moorniederung vom Dümmer-See bis zur Weser im Dreieck

zwischen Bremen, Osnabrück und Hannover. Urlauber und Tagesgäste

erwartet hier eine Vielfalt an Naturschönheiten und Freizeitmöglichkeiten.

Am Dümmer-See, in den Frei- und Hallenbädern

oder an einem der Badeseen finden Besucher ideale Bademöglichkeiten.

Kanuten entdecken zunehmend die Flusslandschaften

der Großen Aue, der Lohne und der Hunte. Für Radler weist ein

flächendeckendes Fahrradleitsystem den Weg auf verkehrsarmen

Strecken oder ländlichen Wirtschaftswegen. 21 abwechslungsreiche

Themenrundtouren zwischen 21 und 90 Kilometern bieten

Radvergnügen auf mehr als 900 Kilometern. Niedersachsens schöne

Moorlandschaften laden mit ihren Aussichtstürmen, Moorerlebnispfaden,

Moorbahnen und Infozentren zum Eintauchen in

eine andere Welt ein. In den MOORWELTEN, einer Ausstellung

mit Multivisionsshow und Barfußpark, erleben Naturbegeisterte

und Familien die Region mit allen Sinnen. (SM)

Foto: Oliver Lange, Oldenburg 2013

E-Bike

Kompetenz-Center

Waller Ring 141 · 28219 Bremen

Tel. 611 556

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Landkreis Verden Tourismus · Lindhooper Straße 67 · 27283 Verden

‡ 04231-15480 · E-Mail: tourismus@landkreis-verden.de

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30


Eine grüne Alternative

e-motion e-Bike Bremen: Interview zum E-Bike Leasing

Mit dem Fahrrad zur Arbeit: Das tut nicht nur der Umwelt

gut, sondern auch der eigenen Gesundheit. Neben dem

typischen Drahtessel setzen immer mehr Menschen

auf das E-Bike, das Pendant mit integriertem Elektromotor. Eine

günstige Variante, ein solches Rad in Anspruch nehmen zu können,

ist das dienstliche Mitarbeiterleasing. Volker Minkmar von

der e-motion e-Bike Welt Bremen hat uns über dieses Thema aufgeklärt.

Inhaber der e-motion e-Bike Welt Bremen: Volker Minkmar.

Foto: JF

Warum sollte ich ein E-Bike leasen, anstatt es zu kaufen?

Volker Minkmar: Die Anschaffung eines E-Bikes ist mit gewissen

Kosten verbunden, die nicht jeder aufbringen kann. Wenn ich ein

Leasing-Angebot in Anspruch nehme, habe ich monatlich finanziell

eine geringere Belastung und werde im Idealfall vom Arbeitgeber

gefördert. Dadurch bin ich natürlich auch in der Lage, mir ein höherwertiges

Rad auszusuchen. Außerdem haben Leasing-Nehmer nach

drei Jahren Anspruch auf ein neues E-Bike.

Wer kann ein E-Bike leasen?

Die Nutzer sind vielfältig. Dazu gehören sowohl alle Selbstständigen,

die ein Gewerbe betreiben, als auch Angestellte einer Firma, dessen

Arbeitgeber dem Leasing zustimmt. Die Höhe der Arbeitgeberbeteiligung

ist individuell. Ein gewisses Mindestmaß an Beteiligung

ist jedoch erforderlich, sei es auch nur, dass er sich bereit erklärt, die

Versicherungskosten zu übernehmen. Wir beobachten allerdings

den Trend, dass immer mehr Arbeitgeber zunehmend die volle Leasing-Rate

übernehmen.

Wie geht es konkret weiter, wenn sich ein Unternehmen für ein

Arbeitnehmerleasing entscheidet?

Hat ein Unternehmen sich dafür entschieden, richten wir für die

entsprechende Firma einen Rahmenvertrag ein. Dabei geht es unter

anderem darum, wie viele Mitarbeiter das Angebot in Anspruch

nehmen werden. Die Mitarbeiter haben im Anschluss die Möglichkeit,

sich bei uns ihr zukünftiges E-Bike auszusuchen. Wenige Zeit

später kann das Rad dann abgeholt werden.

Welche Vorteile hat ein E-Bike-Leasing für die Nutznießer?

Sich aufs Fahrrad zu setzen, ist einfach der deutliche gesündere und

umweltfreundlichere Weg, um zur Arbeit zu kommen, anstatt mit

dem Auto zu fahren. Viele Arbeitgeber fördern das E-Bike-Leasing

auch, weil sie nicht möchten, dass ihre Mitarbeiter nach Feierabend

im Stau stehen.

Also profitieren auch Arbeitgeber?

Natürlich, weniger Stress bedeutet schließlich auch automatisch

weniger Fehltage. Zudem können Unternehmen ihre Außendarstellung

verbessern, wenn sie ihren Mitarbeitern die Nutzung eines

E-Bikes ermöglichen. Ein weiterer Anreiz für Arbeitgeber ist, dass

viele Mitarbeiter für ein E-Bike auf den Anspruch auf einen Firmenwagen

verzichten. Das E-Bike kann in dem Fall quasi als die grüne

Alternative zum Dienstwagen angesehen werden.

Warum zögern trotz der Vorteile viele Arbeitgeber noch in

Sachen E-Bike-Leasing?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Firmen vor allem vor zwei

Dingen zurückschrecken. Das sind zum einen der verwaltungstechnische

Aufwand und zum anderen die Angst, dass das Rad bei

Kündigung oder Arbeitswechsel eines Mitarbeiters herumsteht. Wir

können beide Argumente entkräften. Wir haben mit „Benefits &

more“ einen Leasing-Anbieter, der auf Wunsch alle bürokratischen

Aufgaben einer Firma übernimmt, die das Mitarbeiterleasing betreffen.

Außerdem ist er als einziger Kooperationspartner deutschlandweit

auch bereit, Räder zurückzunehmen. (JF)

E-BIKES VOM

E X P E R T E N

e-motion e-Bike Welt Bremen

Arsterdamm 94a, 28277 Bremen

0421 - 56 59 88 22 | bremen@emotion-technologies.de

Öffnunszeiten:

Di - Fr 09.30 - 18.30 Uhr

Samstag 09.30 - 15.30 Uhr

31


MOBILITÄT

Mit Hilfsmitteln zur besten Lösung

Rehamesse: Innovative Produkte und Dienstleistungen von mehr als 120 Ausstellern

Oft wissen eingeschränkte Menschen

und deren Angehörige nicht genau,

welche Hilfsmittel den Alltag erleichtern

können und welche Unterstützung

ihnen zusteht. Im Juni können sich Menschen

mit Behinderung, Senioren und pflegende

Angehörige auf der Internationalen

Reha- und Mobilitätsmesse für Alle (IRMA)

in Bremen über die neuesten Entwicklungen

auf dem Rehamarkt informieren. Innovative

Produkte und Dienstleistungen von über 120

Ausstellern erwarten die Besucher. Geboten

wird alles, was das Leben mit Einschränkung

erleichtern und zu mehr Selbstständigkeit,

Lebensqualität und Komfort verhelfen kann.

Beratung vom Spezialisten

Besucher der IRMA können sich bei Spezialisten

über Unterstützung informieren und

erfahren, wie man vor dem Hintergrund

gesetzlicher Ansprüche auf eine gleichberechtigte

Teilhabe am Leben die richtigen

Anträge stellt, um Kostenübernahmen oder

Zuschüsse zu erhalten. Darüber hinaus besteht

die Möglichkeit, Anbieter zu vergleichen

und so die beste Lösung für die jeweiligen

persönlichen Ansprüche zu finden.

Parcours der realen Hindernisse

Von Mobilität bis Kommunikation: Besucher der IRMA finden auf der Messe modernste Hilfsmittel.

Auf großen Freiflächen können verschiedene

Hilfsmittel getestet werden: Besuchern

steht es frei, Elektrorollstühle, Spezialräder,

Handbikes und Scooter auf ihre Alltagstauglichkeit

zu prüfen. Auf einem gesonderten

Rollstuhlparcours werden reale

Hindernisse wie Bordsteinkanten, Kiesoder

Sandwege, Gefälle, Steigungen und

enge Türen simuliert. Dort darf jeder Interessierte

die Perspektive wechseln und sich

mit einem Leihrollstuhl an dem Parcours

versuchen.

Sportliche Teilhabe

Eine der Messehallen ist dem Behinderten-

und Rollstuhlsport gewidmet. Dort

wird gezeigt, dass eine Behinderung sportlicher

Betätigung nicht im Wege steht.

Rollstuhl-Basketball, Rugby, Badminton,

Tanzen, Tischtennis oder Tennis – alles ist

möglich. Vereine und Verbände informieren

und präsentieren ihren Sport. Spannend

wird es, wenn Besucher sich an den

Blindenparcours wagen.

Angebote zur Weiterbildung

An allen drei Tagen haben Besucher die

Möglichkeit, Schulungen und Kurse zu besuchen.

Die Veranstaltungen richten sich

an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten,

Pflegeberufe, Sozialarbeiter, Betreuer, medizinische

Berufe und Fachhändler sowie

an pflegende Angehörige. (SM)

Die IRMA findet vom 14. bis 16. Juni in Halle

6 und 7 in der Messe Bremen statt. Mehr Informationen

unter www.irma-messe.de.

Fotos: IRMA / Escales-Verlag

Wir freuen uns

auf Ihren Besuch!

Internationale Reha-, Pflege- und Mobilitätsmesse für Alle

In Bremen vom 14. bis 16. Juni 2019

32


GASTRO

Fotos: Nederlands Visbureau

Moin, Moin, Matjes!

Saisonstart: Fest auf dem Domshof am 12. Juni

Ob sie für Matjes pur, mit Hausfrauensauce, Kartoffeln und grünen

Bohnen oder Zwiebelringen schwärmen – Fans können anfangen,

den Countdown herunterzuzählen. Am Dienstag, 11. Juni 2019, feiern

die Niederländer als „Erfinder“ der Heringshappen die Eröffnung der

diesjährigen Matjessaison. Am Folgetag – Mittwoch, 12. Juni – kommen

dann die Liebhaber in Bremen zusammen. Auch dieses Fest hat

lange Tradition. Und doch ist dieses Mal alles anders. Fast.

Vor allem geht es nach wie vor um „Holländischen Matjes“, dervon

der Europäischen Kommission als „garantiert traditionelle Spezialität“

registriert ist. Die Formulierung zielt auf die Herstellungsart,

die schon im Mittelalter entwickelt wurde: Salz und Eigenenzyme

lassen den Hering reifen, der besonders fett und „jungfräulich“ sein

muss, also weder Milch noch Rogen gebildet haben darf.

Davon abgesehen steht das Bremer Fest unter neuen Vorzeichen.

36 Jahre lang organisierte es der Förderkreis des Bremer Fischfachhandels

um den 78-jährigen Händler Peter Koch-Bodes als „Tour de

Matjes“. Jetzt übernimmt die M3B GmbH mit der Messe Bremen und

dem Großmarkt Bremen die Verantwortung für „Moin, Moin, Matjes“.

„Ein Generationenwechsel stand an und mit unserem Knowhow

sind wir dafür die Richtigen“, kommentiert Andrea Rohde,

Bereichsleiterin Fachmessen und Special Interest. „Wir wollen die

Tradition erhalten und zugleich angemessen modernisieren.“

Wie nun aber den Matjes würdig zelebrieren? Die Pläne sind dafür

weitestgehend fertig. „Zunächst mal verlegen wir die Veranstaltung

von der Schlachte auf den Domshof, denn sie passt gut zu dem dort

zeitgleich stattfindenden Wochenmarkt“, sagt Sabine Wedell, seit mehr

als 20 Jahren Projektleiterin der Fisch-Fachmesse fish international.

Andere neue Ideen: Voraussichtlich bringt ein Lastenfahrrad die

Matjesfässer, untermalt von maritimer Musik, auf den Domshof, sie

werden nicht mehr gerollt. An einem runden Tisch nehmen ausgewählte

Gäste Platz für eine Verkostung, die vom Bundesvorsitzenden

des Fischfachhandels, dem Fischsommelier Patrick Schälte,

begleitet wird. Einen der Teller bekommt dann die Präsidentin der

Bremer Bürgerschaft, Antje Grotheer. Den Kommentar übernimmt

NDR-Moderator Yared Dibaba. Der gebürtige Äthiopier wuchs in

Ganderkesee auf und ist unter anderem für sein perfektes Platt bekannt.

Anschließend gibt es Kostproben für die Zuschauer. An diversen

Ständen rundherum ist zudem traditionell oder modern zubereiteter

Matjes erhätlich. Dazu gibt’s Musik vom Ensemble der

„Golden City Hafenbar“. (SM)

BESONDERE

Momente

Lange Sommerabende

stehen bevor

Weinfest unter den Linden

28. Juni 2019, 16.00 bis 23.00 Uhr

Das erste Weinfest im Dorint Park Hotel Bremen

nimmt sie mit auf eine Entdeckungs reise. Regionale

Winzer präsentieren eine erlesene Auswahl

an Weinen. Genießen Sie bei einem Begrüßungs -

drink die gemütliche Atmosphäre direkt unter den

beleuchteten Bäumen in unserem Hotelgarten.

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33


GASTRO

Fischverarbeitung von Hand

Mitten im maritimen Fischereihafen Bremerhaven hat die

Firma Abelmann ihren Sitz. Eine Manufaktur, die sich der

Fischfeinkost verschrieben hat. Als Produzent hochwertiger

Feinkostsalate und Produkte rund um das Thema Fisch ist

das Unternehmen im Einzelhandel mit jeweils zwei Filialen in

Bremen und Bremerhaven sowie mit einer Filiale in Oldenburg

vertreten. Vor Ort kommen Fischliebhaber ganz auf ihre Kosten.

Ob feinster Matjes und delikate Fischsalate, bester Frischfisch

in Spitzenqualität, saftig belegte Fischbrötchen oder weitere

frisch zubereitete Speisen: Abelmann Fischfeinkost garantiert

besten Geschmack und Verarbeitung von Hand. Zusätzlich sind

die hochwertigen Produkte auch im Onlineshop des Unternehmens

erhältlich. Passend zur Saison erfreuen sich vor allem

die Matjesprodukte von Abelmann Beliebtheit. Deshalb werden

für die Matjesspezialitäten der Manufaktur nur die besonders

schmackhaften, sogenannten Sommermatjes aus der Nordsee

verarbeitet. Während der Verarbeitung wird jeder einzelne

Filetlappen auf seine Qualität geprüft. Nicht umsonst ist der

Abelmann-Matjes 2013 mit dem Seafood-Star ausgezeichnet

worden. Die Neufänge des frischen Holländischen Matjes und

die übrigen Delikatessen sind natürlich in allen Filialen erhältlich,

sei es auf frisch belegten Fischbrötchen, in den Bedientheken

oder auch als leckere Menükreationen in den Bistros der

Unternehmensgruppe.

Infos und Produkte unter www.abelmann.de.

Leckerer mediteraner Salat mit gerösteten Pinienkernen für 4 Personen.

Rezepttipp:

Emder Matjes „Mittelmeer“

Kartoffelsalate gibt es viele. Dieser jedoch hat eine

besonders leckere und einmalige Note.

Zutaten

Foto: Thomas Grothmann

4 Emder Matjesfilets in ÖL

50 g Pinienkerne

1 kg Kartoffeln

(vorwiegend festkochend)

125 g getrocknete Tomaten

50 g Rucola

¼ rote Zwiebel

100 ml Olivenöl

30 ml weißer Balsamicoessig

200 g Naturjoghurt (3,5 %)

1 Basilikumpflanze

½ Zitrone

Petersilie

Salz, Zucker, Pfeffer

Räuchermatjesfilet

Qualität aus Meisterhand

- Wo Herzlichkeit Zuhause ist -

14. Juni 2019:

Spargelparty

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ist da!

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beliebten Hering

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34


Zubereitung

1. Die ungeschälten Kartoffeln mit einer

guten Prise Salz kochen.

2. Bei niedriger Hitze die Pinienkerne

goldbraun rösten und auf einem Teller

auskühlen lassen.

Fotos: Fokken & Müller

3. Kartoffeln abgießen und pellen, in 1,5

Zentimeter dicke Scheiben schneiden.

5. Den Kartoffelsalat mit dem Olivenöl,

Essig, Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken

und den Rucola unterheben.

4. Die getrockneten Tomaten und die rote

Zwiebel in feine Streifen schneiden und

zu den Kartoffeln geben.

6. Die Pinienkerne in einem Mörser fein

zermahlen und etwas feingehackte

Petersilie dazugeben.

Tipp: Pinienkerne lassen sich alternativ

auch in einem Gefrierbeutel mit dem

Nudelholz zerdrücken.

7. Joghurt, Basilikum, Zitrone, Salz, Pfeffer

und Zucker mit einem Pürierstab fein

pürieren.

8. Matjesfilets in der Pinienkernmischung

wenden.

9. Anschließend den Kartoffelsalat in der

Mitte des Tellers anrichten, dann die

Matjesfilets darauflegen und den Basilikumjoghurt

daneben verteilen.

Wir machen

Rauchmatjesfilets.

35


GASTRO

Temis Töpfe

Zutaten

1 kg Pulpo (am besten

frisch vom Fischfachhandel)

1 Fl trockenen Rotwein

5 Lorbeerblätter

1 Staudensellerie

100 g Walnüsse

1 kleines Bund Blattpetersilie

1 kleines Bund Dill

Weißweinessig

Gutes Olivenöl

Salz/Pfeffer/Zucker

zum Abschmecken

200 g Wildkräutersalat

8 Stangen grüner Spargel

Etwas Vinaigrette

Temi Tesfay bezeichnet sich selbst

als absoluten Food-Junkie. Der

27-Jährige rief seinen Blog MAHLZEIT

BREMEN 2016 ins Leben und veröffentlicht

darauf seine Erfahrungen

in den Restaurants der Hansestadt.

Im STADTMAGAZIN Bremen verrät

er jeden Monat eines seiner Lieblingsrezepte,

die er zuvor mit einem

Bremer Koch zubereitet hat.

Pulpo

mit Staudensellerie, Walnüssen und Wildkräutersalat für 4 Personen

Küche 13

Wenn man unter Köchen nach Erfahrungen zur Küche 13 fragt,

kommt von allen Seiten nur großes Lob. Und auch ich gerate beim

Gedanken an die dort verspeisten Leckereien immer wieder ins

Schwelgen. Was nur zeichnet dieses Lokal aus? Für mich gibt es das

Gespür für die Komposition von Gerichten. Bestes Beispiel: dieses

Rezept. Es macht nicht nur optisch einiges her. Die Kombination

von Krake, Walnuss, Sellerie und Spargel ist auch ein meisterhaftes

Arrangement für unsere Geschmacksknospen. Ihr wollt euch

selbst und eure Liebsten beeindrucken? Probiert diesen Pulpo aus!

Anleitung

1. Den Pulpo in den Rotwein legen sowie Lorbeerblätter und etwas

Wasser dazugeben. Etwa 1,5 Stunden kochen. Der Pulpo

muss sich mit einer Gabel zertrennen lassen.

2. Dann bei dem Pulpo die Saugnäpfe herunterstreifen, sodass

das weiße Fleisch sichtbar wird. Abkühlen lassen und in Würfel

schneiden.

3. Den Spargel in kleine, stiftartige Würfel schneiden und zusammen

mit den Wildkräutern in der Vinaigrette marinieren.

4. Nun den Staudensellerie fein würfeln und ebenso die Kräuter

mit dem Messer fein hacken. Den Pulpo mit dem Staudensellerie

und den Käutern mischen.

5. Mit dem Essig, Salz, Pfeffer und Zucker nach Geschmack würzen.

Zum Schluss Olivenöl und die Walnusskerne dazugeben.

6. Den Pulposalat mit den in der Vinaigrette marinierten Wildkräutern

und dem Spargel zusammen anrichten.

Guten Appetit!

Neue kulinarische Handschrift

Das Weinkontor & Cafe in der Böttcherstraße

An einem der schönsten Plätze Bremens liegt das Weinkontor

& Café unter den Backstein-Arkaden in der Böttcherstraße.

Seit Anfang April trägt das pittoreske Lokal die kulinarische

Handschrift des ATLANTIC Grand Hotels. Das urige Original-Interieur

wurde beibehalten und erstrahlt mit einer liebevollen Dekoration

und vielen neuen Speisen und Getränken in neuem Glanz.

Quasi im Vorbeigehen können die besten Weine der Welt sowie

Kaffee- und Teespezialitäten aus Bremen gekostet, kennengelernt

und natürlich gekauft werden. Marco Maniglia – Sommelier und

Gastgeber im Weinkontor & Café – setzt dabei seine langjährige

Weinerfahrung und hanseatischer Nonchalance ein. Damit die

edlen Tropfen auch in die Mittagspause passen, reicht das Weinkontor

ausgesuchte Häppchen, die perfekt zum Wein harmonieren,

zum Beispiel hochwertige Schinken-, Salami- und Käse-

Variationen auf dem Holzbrett. Liebhaber der Kaffee- und Teekultur

können bei einem Cappuccino oder einem Earl Grey das

Treiben auf der Böttcherstraße genießen. Dazu werden jeden Nachmittag

herrlich duftende Belgische Waffeln mit Vanille-Eis oder

auch das bekannte Bremer Stieleis von „Fiev Sinn“ gereicht. (SM)

Vielfältiger Eisgenuss

Foto: FR

Beim diesjährigen Eisfest erwartet Besucher auf der Fläche vor

dem Schlachthof und der Bürgerweide wieder ein Angebot an

kreativen Eisspezialitäten, Süßigkeiten und Streetfood. (SM)

Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juni, 11 bis 19 Uhr

Foto: ATLANTIC Grand Hotels

36


Richtig kombinieren, clever ergänzen

So passt gesunde Ernährung in den Alltag – auch wenn es stressig wird

Schnell und einfach soll es gehen,

richtig lecker sein und dann auch

noch gesund: Was der aktuelle Ernährungsreport

der Bundesregierung an

Ergebnissen liefert, klingt, als ließen sich

die Ansprüche der Deutschen beim Thema

Essen kaum unter einen Hut bringen. Und

tatsächlich läuft hier einiges schief. Denn

die Zahl der ernährungsbedingten Erkrankungen

steigt stetig, wie die Weltgesundheitsorganisation

(WHO) meldet.

Vielseitig statt einseitig

Obwohl das Bewusstsein für gesunde Ernährung

durchaus steigt, scheint es an der

Umsetzung zu hapern. Fast Food und Fertiggerichte

gehören bei vielen Deutschen

zum Alltag. Jeder Zehnte gibt sogar an, nie

selbst am Herd zu stehen. Wie kann gesunde

Ernährung da trotzdem in den Alltag

passen? Der einfachste Weg: Gleich morgens

aufs „Nährstoffkonto“ einzahlen, vor

allem, wenn man weiß, dass ein voller Tag

vor einem liegt. Ein Smoothie aus frischem

Obst und Gemüse etwa, verfeinert mit Vollkorngetreideflocken

und etwas Öl, liefert

einen Großteil des Tagesbedarfs an Vitaminen,

Mineralien und Ballaststoffen. Letztere

sind ein wichtiger Aspekt im Kampf

gegen ernährungsbedingte Herz-Kreislauferkrankungen,

wie eine aktuelle

WHO-Analyse zeigt. Auch natürliche Nahrungsergänzungsmittel,

die es als Feingranulat

gibt, können sinnvoll sein. Sie liefern

Leckere Brotaufstriche sind im Handumdrehen gemacht und werden mit pflanzlichem Feingranulat

noch reicher an Vitalstoffen (links). Einfach das Lieblingsobst und Gemüse fein pürieren, etwas Öl

dazu – fertig ist das gesunde Fitness-Frühstück.

Fotos: DJD

in konzentrierter Form hunderte wertvolle

Nährstoffe aus Gemüse, Obst, Blütenpollen

und Kräutern. „Ein solches Granulat

versorgt unseren Organismus durch seine

beachtliche Bandbreite an Vitalstoffen umfassend

und ist eine gute Antwort auf eine

einseitige Ernährung“, bestätigt Dr. med.

Ulrich Frohberger, Facharzt für Orthopädie

und Sportmedizin aus Münster.

Kleine Tricks, große Wirkung

Auch darüber hinaus kann man einiges tun,

um im hektischen Alltag seine Ernährung

zu „pimpen“, also wertvoller zu machen.

Ungesalzene Mandeln oder Nüsse sind

gesunde Snacks, wenn zwischendurch der

Heißhunger kommt. Sie lassen den Insulinspiegel

nur langsam steigen, sättigen

lange und liefern wichtige Fette, Vitamine

und Mineralstoffe. Ein weiterer Tipp: Wann

immer es geht, einen Spritzer Zitronensaft

ins Mineralwasser geben. Das enthaltene

Vitamin C verbessert die Aufnahme von

Eisen aus der Nahrung. Das Spurenelement

fehlt vielen, die unter Dauerstress stehen.

Apropos Stress: Regelmäßige Bewegung

ist der beste Ausgleich und gemeinsam mit

gesunder Ernährung der beste Schutz vor

Herz-Kreislauferkrankungen. (DJD)

Italienische Küche – das “del bosco”...

… und das bitte original italienisch.

Das Restaurant sorgt mit Salvatore Ruggiero und

Franco Aragona, neben unserem guten Service

und dem Interieur, dafür, dass unsere Gäste seit

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Nachhaltiges Bauen

rechnet sich

Unabhängige Zertifizierungen bieten viel Nutzen bei

nur geringen Mehrkosten

Klimaschutz liegt den allermeisten Menschen am Herzen.

Dennoch scheint es nicht immer einfach zu sein, das eigene

Verhalten zu ändern. Bedeutet etwa ein nachhaltiges,

umweltfreundliches Bauen nicht hohe Mehrkosten, komplizierte

Verfahren und viel Aufwand? So meinen viele, doch das Gegenteil

ist der Fall, unterstreichen Experten: Eigenheime, die auf der Basis

gängiger Zertifizierungen für nachhaltige Gebäude geplant und

errichtet werden, müssen nicht teurer oder komplizierter sein als

konventionelle Häuser und sind zugleich fit für die Zukunft.

Höhere Baukosten entstehen in aller Regel nicht durch die Klimaschutzmaßnahmen,

erklärt Dr. Christine Lemaitre von der Deutschen

Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB): „Zu Kostensteigerungen

kommt es eher durch zusätzliche Extras, die bisweilen

für eine bessere Vermarktung von Gebäuden eingeplant werden.

Bei Sanierungen kommt als Herausforderung hinzu, dass gesetzliche

Auflagen zu erfüllen sind.“ Wer von vornherein entsprechend

einer Zertifizierung baue, habe jedoch Mehrkosten von lediglich

einem bis höchstens sechs Prozent der Gesamtsumme zu erwarten,

so Lemaitre weiter: „Dem gegenüber steht eine positive ökologische

Bilanz durch weniger klimaschädliche Gase, weniger Bedarf

an Baumaterialien, weniger Abfall und weniger Kohlendioxid.

Hinzu kommen als weitere Vorteile eine erhöhte Wohnqualität, ein

dauerhaft gesundes Raumklima für die Bewohner des Neubaus und

dauerhaft geringere Betriebskosten.“ Allein die eingesparten Heizund

Energiekosten in nachhaltigen Gebäuden können somit in wenigen

Jahren eventuelle Mehrkosten für ein zertifiziertes nachhaltiges

Bauen kompensieren.

Hinzu kommen weitere finanzielle Vorteile bei Gebäuden, die

für ihre nachhaltige Bauweise zertifiziert werden. „Dazu zählen

unter anderem eine langfristige Wertsteigerung, höhere Verkaufserlöse

und eine bessere Vermietbarkeit“, sagt Christine Lemaitre

weiter. Sie empfiehlt Bauinteressenten, sich frühzeitig an Architekten

und Planer mit entsprechender Erfahrung zu wenden und

eine nachhaltige Planung vornehmen zu lassen. Für eine objektive

Bewertung gibt es etwa das DGNB-Zertifizierungssystem, das Bauten

im umfassenden Sinn über den kompletten Lebenszyklus von

50 Jahren hinweg bewertet. Bis zu 40 Kriterien fließen in die Bewertungen

ein. Je nach Erfüllungsgrad gibt es Zertifikate in Platin,

Gold, Silber oder Bronze. Unter www.dgnb.de gibt es mehr Details

und Broschüren mit weitergehenden Informationen dazu. (DJD)

Foto: djd/DGNB/Getty

Mit Baukindergeld

zum Eigenheim

Mit dem Antrag auf die staatliche Förderung sollte

man nicht zu lange warten

Familien und Alleinerziehende profitieren vom neuen Baukindergeld.

Seit September 2018 bezuschusst der Staat mit insgesamt bis

zu 12.000 Euro pro Kind den Erwerb von Wohneigentum. Doch

schnelles Handeln ist gefragt: Jährlich steht Fördergeld von etwa

einer Milliarde Euro zur Verfügung, das nicht aufgestockt wird.

Um die 3.000 Anträge werden bei der staatlichen Förderbank

Kf W nach deren eigenen Angaben wöchentlich gestellt. Setzt sich

dieser Trend fort, könnte das Geld 2019 schnell knapp werden.

Ende 2020 kann das Baukindergeld zudem letztmalig beantragt

werden, sofern eine Baugenehmigung erteilt oder ein Kaufvertrag

unterschrieben wurde. Mit dem Antrag sollte man also nicht

warten, sondern rasch zugreifen und sich die Förderung sichern.

Den Antrag für das Baukindergeld können Bauherren im Zuschussportal

der Kf W unter www.kfw.de stellen. Fragen rund um

das Baukindergeld beantwortet die „Aktion pro Eigenheim“ unter

www.fragenzumbaukindergeld.de. (DJD)

Mit bis zu 12.000 Euro pro Kind fördert der Staat mit dem Baukindergeld

den Erwerb von Wohneigentum.


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Foto: djd/Lebensraum Ziegel/Unipor/Bernd Ducke

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WOHNEN UND LEBEN

Auf der sicheren Seite

Einbruchschutz: Das Präventionszentrum der Polizei am Wall

Wer fährt nicht gerne in den Urlaub

und genießt den Abstand vom

Alltag? Um bei der Rückkehr

nach Hause keine böse Überraschung zu

erleben, hält das Präventionszentrum eine

kostenlose Broschüre/Checkliste für alle

Bürger und Bürgerinnen bereit.

„Oft sind es konkrete Anlässe im näheren

Umfeld: Wenn bei den Nachbarn eingebrochen

wurde, fragen sich Hauseigentümer,

ob ihnen das Gleiche widerfahren

kann“, sagt Nicole Hören. Die Kriminaloberkommissarin

ist seit zwölf Jahren im

Bereich Prävention tätig und weiß, dass die

meisten Einbrüche tagsüber und bei Abwesenheit

der Bewohner geschehen. „Dieses

gilt übrigens nicht nur zur Urlaubszeit. Man

sollte sein Haus nicht unbewohnt aussehen

lassen“, so Hören weiter.

Um sorgenfrei in den Urlaub fahren zu

können gilt es, das Haus oder die Wohnung sicherer

zu machen und Nachbarn oder Freunde

um Hilfe zu bitten. Wenn etwa der Briefkasten

überquillt, ist dies ein deutliches Signal: Hier

ist niemand zu Hause. Eine weitere Einladung

sind heruntergelassene Rollläden. Wenn

Kriminaloberkommissarin Nicole Hören berät

im Präventionszentrum der Polizei zum Thema

Einbruchschutz.

Foto: KW

dann ein freundlicher Helfer zur Stelle ist, um

den Briefkasten zu leeren beziehungsweise

abends auch mal die Rollläden herunterzulassen

wie an einem ganz normalen Tag, ist

dies schon ein deutlicher Sicherheitsgewinn.

Die Checkliste für den sicheren Urlaub

und die Broschüre „Sicher wohnen – Einbruchschutz“

liegen an allen Bremer Polizeirevieren

kostenlos bereit oder sind im

Präventionszentrum der Polizei erhältlich.

Dieses befindet sich Am Wall 195, in der

zweiten Etage. Die Mitarbeiter beraten Interessierte

dort kostenlos und produktneutral.

Während der einstündigen Beratung

wird unter anderem anhand von Fenstermodellen

erklärt, worauf man achten sollte.

Zudem gibt es eine „Errichterliste“ mit

handwerklichen Betrieben, die sich auf

Gebäudesicherheit spezialisiert haben und

spezielle Fabrikate von Herstellern beziehen,

„, die es nicht im Baumarkt gibt“. Zudem

besteht die Möglichkeit, Fotos der heimischen

Fenster und Türen mitzubringen.

Anhand der Aufnahmen können sich die

Berater dann ein genaues Bild der Situation

machen, Sicherheitslücken erkennen und

Empfehlungen aussprechen. (SM)

Weitere Informationen finden Sie im Internet

unter www.polizei-beratung.de und unter

www.polizei.bremen.de.

Mehr als einen Riegel vorschieben

Türen mit Mehrfachverriegelung können die Sicherheit deutlich erhöhen

40

Die Einbruchszahlen in Deutschland sind seit

einigen Jahren rückläufig, Experten führen

diesen Erfolg auch auf eine bessere Sicherheitsausstattung

von Häusern und Wohnungen

zurück. Zum Zurücklehnen gibt es

allerdings keinen Grund – schließlich wird

noch immer alle fünfeinhalb Minuten ein

Einbruchversuch unternommen. Sinnvoll

und effektiv ist es, Einbrechern bereits an

der Eingangstür einen Riegel vorzuschieben.

Die Kriminalpolizei rät deshalb dazu, dass

alle Türen, durch die man in ein Haus oder

eine Wohnung gelangen kann, mindestens

der Widerstandsklasse RC2 entsprechen. Im

Rahmen des erweiterten Kf W-Förderprogramms

„Altersgerecht Umbauen“ erhalten

Eigentümer und Mieter Zuschüsse zur nachträglichen

Sicherung ihrer Türen. Infos dazu

gibt es unter www.kfw.de/einbruchschutz

sowie unter www.kfw.de/455.

Beim Thema Einbruchhemmung

kommt es auf ein widerstandsfähiges Gesamtsystem

und das Zusammenspiel aller

Komponenten an: RC2-geprüfte Türen zeigen

in ihrer Gesamtkonstruktion mit Türblatt,

Zarge, Schloss und Beschlag keinen

Für die nachträgliche Einbruchhemmung einer

Haustür unverzichtbar: die Mehrfachverriegelung.

Als besonders sicher gelten Ausführungen

mit Rundbolzen-/Schwenkhaken-Verriegelung.


Foto: djd/SIEGENIA GRUPPE

Schwachpunkt. Wichtig dabei ist auch eine

fachgerechte Montage, denn jede Kette ist

nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Türen

ohne unzureichende Sicherung haben

professionelle Einbrecher innerhalb weniger

Sekunden überwunden.

Für die nachträgliche Erhöhung der Sicherheit

entscheidend ist der Einbau von

Türen mit Mehrfachverriegelung. Sie sind

in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich,

passend für jedes Sicherheitsbedürfnis.

Damit wird die Haustür nicht nur über

das Hauptschloss, sondern zusätzlich über

mehrere Verriegelungselemente geschützt.

Als besonders sicher gelten die Rundbolzen-/Schwenkhakenverriegelungen.

Beim

Abschließen greifen sie aus dem Türblatt

in die Stahlrahmenteile ein und verhindern

so das Aufhebeln über die gesamte Türhöhe

hinweg. Ein hohes Maß an Bedienkomfort

bringt eine Drei-Fallen-Verriegelung:

Durch die Fixierung der Tür beim Zuziehen

erhöht sie schon im unverriegelten Zustand

die Einbruchsicherheit und verbessert

gleichzeitig Schall- und Wärmeschutz. Mit

einer selbstverriegelnden Lösung wiederum

kann man das Abschließen der Haustür

nicht mehr vergessen oder aus Bequemlichkeit

unterlassen. Der Vorteil: Auch ohne

das eigenhändige Abschließen der Tür ist

im Ernstfall stets der volle Versicherungsschutz

gewährleistet.(DJD)


Checkliste Einbruchschutz

Vor dem Urlaub die richtigen Maßnahmen treffen

;;

Alle Fenster und Türen fest verschließen.


Leitern, Mülltonnen und andere Objekte, die als Steighilfe genutzt

werden können, bitte entsprechend sichern.


Zeitungen, Lieferungen usw. abbestellen oder an den Urlaubsort

nachsenden lassen.


Besonders bei Einfamilienhäusern den Bewuchs möglichst kurz

halten, um genügend Sicht von außen auf das Gebäude zu haben.


Nachbarn über Abwesenheit informieren.


Freunden oder Nachbarn den Briefkastenschlüssel und/oder

Wohnungsschlüssel übergeben.


Wenn möglich, den Nachbarn bitten, erst bei Dämmerung den

Rollladen herunterzulassen.


Anwesenheit vortäuschen! Das heißt, Außen- und Innenbeleuchtung

über Zeitschaltuhr ein- und ausschalten.


Urlaubsadresse möglichst nur Nachbarn oder Freunden mitteilen.


Wasser, Gas und überflüssige Elektroanschlüsse, insbesondere

Außensteckdosen, abschalten.


Anrufbeantworter abschalten bzw. keine Angaben zum Urlaub auf

dem Anrufbeantworter oder in sozialen Netzwerken hinterlassen.


Wertgegenstände sicher aufbewahren, ggf. in einem Bankschließfach

oder im eigenen Wandsafe einschließen, bzw. mit „künstlicher

DNA“ kennzeichnen.


Wertsachenverzeichnis mit Kaufdatum, Preis und Beschreibung

(Fotos) anlegen.


Termine mit Handwerkern o. ä. absagen oder die Nachbarn darüber

informieren.

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Wimmel rät: Fenster und

Haustüren wechseln

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In Deutschland sind in vielen Gebäuden Außentüren und

Fenster verbaut, die alleine mit körperlicher Gewalt, also

ohne den Einsatz von Werkzeugen, zu öffnen sind. Vor 1995

verbaute Fenster sollten daher aus sicherheitstechnischer

und energetischer Sicht ausgetauscht werden. Fenster, die

später verbaut wurden, können mit entsprechenden Sicherheitselementen

nachgerüstet werden, sofern die Wärmedämmung

dem aktuellen Stand entspricht. Wie notwendig

die Aufrüstung ist, zeigt die Statistik: Der Großteil der

Einbrüche erfolgt durch das Aushebeln von Fenstern. Eine

Gefahr, die durch entsprechend gesicherte Fenster vorgebeugt

werden kann. Das Konzept von Fenster Wimmel bietet

für jedes Eigenheim die individuelle Lösung, ganz gleich ob

ein Neubau geplant ist oder eine bereits bestehende Immobilie

besser geschützt werden soll. (SM)

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Ob Büro, Produktionsstätte oder das eigene Haus – für

Kriminelle gibt es überall etwas zu holen. Einbruchmeldeanlagen

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durch die Aufschaltung auf die zertifizierte KÖTTER Notruf-

und Serviceleitstelle eine schnelle Reaktion im Ernstfall

möglich. Ein Sicherheitscheck vor Ort gibt Aufschluss über die

erforderlichen Security-Maßnahmen.

Im gewerblichen Sektor ist der unternehmerische Erfolg eng

mit dem Thema Sicherheit verknüpft. Denn die Folgen durch

Einbruch, Diebstahl oder Vandalismus

können erheblich sein: Neben

dem Verlust von Daten und Werten

ist im Extremfall sogar der Unternehmensfortbestand

gefährdet.

Axel Kleemeier, Kundenberater bei

KÖTTER Sicherheitssysteme erklärt:

„In Unternehmen hilft in den

meisten Fällen nur ein Gesamtkonzept,

das neben den technischen

Maßnahmen zusätzliche Sicherheitsdienstleistungen

umfasst. Da-

Foto: KÖTTER

bei müssen Technik und Dienstleistung eng aufeinander abgestimmt

sein.“

Ein Einbruch im privaten Haus bedeutet für die Opfer nicht

nur finanziellen Schaden, sondern den Verlust unwiederbringlicher

Gegenstände, der mit Geld nicht aufzuwiegen ist. Hinzu

kommt häufig die psychische Belastung. Effektive Sicherheitsmaßnahmen

sind hier entscheidend: „Auf Basis eines unverbindlichen

Sicherheitschecks vor Ort empfehlen wir unseren

Kunden eine individuelle Lösung mit den Komponenten, die

den aufgedeckten Sicherheitslücken entgegenwirken“, so der

Experte Kleemeier. (SM)


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SCHÖNER WOHNEN IN BREMEN

Fotos: Justus Grosse Projektentwicklung

Masterplan für historisches Tabakquartier

Justus Grosse entwickelt zukunftsweisende Ideen für ungenutzte Flächen in Woltmershausen

Auf einer Fläche von rund 200.000

Quadratmetern wird sich in Woltmershausen

in den kommenden

Jahren einiges tun. Die Justus Grosse Real

Estate GmbH hat vor etwa einem Jahr mit

dem Brinkmann-Areal im vorderen Woltmershausen

rund drei Viertel der benannten

Grundstücksfläche übernommen. Sie

plant nun – gemeinsam mit den benachbarten

Eigentümern, wie der swb – in den

nächsten Jahren das Gesamtareal zu einem

breit durchmischten Ortsteil zu entwickeln.

Work-Life-Balance

Gemeinsam mit der Stadtplanung, der

Baubehörde, dem Beirat und der Politik

wird derzeit ein Masterplan für das Areal

entwickelt. Idealerweise könnte dann bereits

bis zum Sommer 2020 das Baurecht

für die anvisierte Umgestaltung geschaffen

werden. Die Zielsetzung von Justus Grosse

ist es, einen innovativen, nachhaltigen und

möglichst vielfältig genutzten Ortsteil zu

entwickeln.

Arbeiten und Wohnen stehen in einem

ausgewogenen Verhältnis zueinander und

auch die Freizeitgestaltung ist Teil des Zukunftsentwurfs.

Das großzügige Quartier

soll den Charme der alten Industriestruktur

beibehalten, indem einzelne Gebäude

modernisiert und zukunftsweisend umgestaltet

werden.

Mix aus Gewerbe und Wohnnutzung

In Verbindung mit den bestehenden Büround

Gewerbeeinheiten werden zudem ab

voraussichtlich 2021 Gebäude mit vielfältiger

Wohnnutzung entstehen. Einladende

Grünflächen, begrünte Dächer und ein

breites Angebot an Wohnungstypen sollen

das neue Quartier prägen. Die hohe Nachfrage

nach Reihenhäusern im Stadtgebiet

sowie neu definierten Bremer Häusern

könnte auf dem Areal ebenso befriedigt

werden wie unterschiedliche Wohnungsformen

– sowohl im öffentlich geförderten

als auch im frei finanzierten Bereich. Insgesamt

ist es das Ziel, auf dem Areal mittelfristig

bis zu 1200 Wohneinheiten zu realisieren.

Dafür wird die Justus Grosse Real

Estate GmbH nach ersten Schätzungen

rund 240 Millionen Euro in das Gesamtquartier

investieren.

Lebensqualität auf ganzer Linie

Glänzen soll das Tabakquartier nicht nur

durch das schnellste Internet der Stadt (bis

zu 10 Gbit/s), sondern auch durch seine

vielfältigen Möglichkeiten zur entspannten

Freizeitgestaltung. Bewegungshungrige Erwachsene

nutzen den in der Nachbarschaft

gelegenen Sport- und Fitnesspark Sportwelt

oder die zukünftig ausgedehnte Laufund

Erlebnisstrecke durch das Quartier.

Die Kleinen toben sich auf den großzügigen

Spielplätzen, in den Parkanlagen und im

geplanten Kindergarten aus.

Auch mit kulinarischen Angeboten soll

das neue Quartier aufwarten: Bistros und

Restaurants – wie zum Beispiel die Foodbox

– haben vieles im Angebot, was das Leben

schöner macht.

Weitere Informationen erhalten Interessierte

unter www.tabakquartier.com sowie telefonisch

unter 0421 - 30 80 68 91.

Das Areal um die ehemalige Brinkmann-Fabrik

wird neu belebt.

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Vegesacker Schule ist

Energiesparmeister

Oberschule an der Lerchenstraße holt Landessieg

Die Jury des Energiesparmeister-Wettbewerbs hat entschieden:

Die Oberschule an der Lerchenstraße hat das

beste Klimaschutzprojekt an Schulen in Bremen. An

der Schule im Stadtteil Vegesack setzt sich die Schülerfirma

„Leckere Lerche“ für die gesunde und vor allem klimafreundliche

Verpflegung ein. Seit der Übernahme des Schulkiosks

stellt sie das Getränke- und Speisenangebot

auf ein möglichst

plastikfreies und

regionales Angebot

um. Mit

ihren Einnahmen

finanzierten

die Schüler

zuletzt die Anschaffung

eines Wasserspenders

mit und

übernehmen zudem den

Kauf von CO 2

-Patronen

zur Herstellung von eigenem

Sprudelwasser.

Insgesamt 299 Schulen

hatten sich in diesem Jahr bei

dem vom Bundesumweltministerium

beauftragten Wettbewerb beworben. Für den Landessieg

in Bremen erhalten die Schüler aus Vegesack 2500 Euro,

eine Projektpatenschaft mit dem Energieversorger Benergie

und die Chance auf den mit weiteren 2500 Euro dotierten

Bundessieg.

Bundessieg: Abstimmung bis 5. Juni

Um den Bundessieg im Wettbewerb der besten Klimaschutzprojekte

in Deutschland konkurriert die Oberschule an der

Lerchenstraße mit den Siegern aus den fünfzehn anderen

Bundesländern. Wer „Energiesparmeister Gold“ wird, entscheidet

eine Abstimmung auf www.energiesparmeister.de.

Die Landes-Energiesparmeister haben bis zum 5. Juni Zeit,

Stimmen für ihr Klimaschutzprojekt zu sammeln. Die Paten

unterstützen ihre Schulen in der Öffentlichkeitsarbeit und beim

Werben um Stimmen.

„Mit durchschnittlich 1,75 Tonnen CO 2

pro Person trägt

unsere Ernährung fast genauso stark zum Klimawandel bei wie

beispielsweise der Verkehr“, sagt Florian Schulz, Vorstandsmitglied

von Benergie. „Das Projekt der Schülerfirma ‚Leckere

Lerche‘ setzt also genau an der richtigen Stelle an, um die Klimabilanz

ihrer Schule zu verbessern. Das finde ich toll!“

Preisverleihung am 14. Juni in Berlin

Welches Projekt die meisten Stimmen sammelt und so den

Bundessieg holt, wird der Preisverleihung am 14. Juni in Berlin

bekannt gegeben. Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist

Schirmherrin des Energiesparmeister-Wettbewerbs und hat die

Preisträger aus allen Bundesländern zur Siegerehrung ins Bundesumweltministerium

eingeladen. (SM)

Logo: energiesparmeister.de

44

Weitere Infos: www.energiesparmeister.de


Düngen – aber natürlich

Obst und Gemüse in veganer Qualität anbauen

Platz dafür ist selbst auf dem kleinsten Balkon: Selbergärtnern

liegt im Trend und macht der gesamten Familie Spaß.

Dabei ist es einerlei, ob man einen kompletten Garten

oder nur eine kleine Außenfläche von wenigen Quadratmetern

zu bestellen hat. Wichtig ist vielen Verbrauchern, auf Ökologie

und Nachhaltigkeit zu achten. Statt chemischer Dünger entscheiden

sie sich vermehrt für Produkte in Bio-Qualität, die

ohne Gentechnik und tierische Bestandteile auskommen. Ein

angenehmer Zusatzeffekt: Die Ernte an frischem, selbstangebautem

Obst und Gemüse ist mit den neuen pflanzlichen Düngern

nicht nur „Bio“, sondern garantiert vegan – und somit frei

von tierischen Abfallprodukten, wie Blut- und Knochenmehl,

die in herkömmlichen Düngern nachgewiesen werden konnten.

Bio-Ernte aus dem eigenen Garten

Ohne Nährstoffe in der richtigen Mischung und Dosierung

ist kein gesundes Pflanzenwachstum möglich. Das gilt für Rasenflächen

und Hecken genauso wie für farbenfroh blühende

Blumen oder für Obst und Gemüse aus eigenem Bio-Anbau.

Wer sicher sein will, was „drin“ ist im Dünger oder was eben auch

nicht, findet heute neben den herkömmlichen mineralischen

Düngern im Fachhandel und in Baumärkten auch eine Auswahl

an Düngern in Bio-Qualität. Gemeinsam mit dem „World

Wide Fund For Nature“ (WWF) hat beispielsweise Wolf-Garten

die vegane Serie „Natura Bio“ entwickelt. Hier werden nur rein

pflanzliche Komponenten aus nachwachsenden, nicht gentechnisch

veränderten Rohstoffen verwendet. Der Dünger ist garantiert

ohne tierische Bestandteile. Mikro-Organismen im Boden

sorgen über einen langen Zeitraum für eine kontinuierliche Versorgung

der Pflanze mit allen wichtigen Nährstoffen.

Wichtig ist es aber auch, den Dünger jeweils passend zur

Bepflanzung auszuwählen. So gibt es verschiedene Bio-Spezialdünger

für Beeren, Rosen, Balkonblumen, Gemüse, Tomaten

und Stauden – rein vegan. In der Saison 2019 kommen zwei

neue Sorten für Sträucher, Hecken und Rhododendren hinzu.

Der neue Strauch- und Heckendünger zum Beispiel eignet sich

für Buchs, Ilex, Thuja, Taxus, Zypressen und viele weitere Hartgehölze.

Dabei sorgt die rein pflanzliche Zusammensetzung für

gesunde, kräftige und tiefgrüne Blätter. Die Dünger stärken die

Widerstandskraft der Pflanzen gegen Trockenheit, Krankheiten

und Frost. Darüber hinaus fördern sie das Bodenleben unter den

Pflanzen durch wertvolle organische Substanzen. (DJD)

Foto: DJD

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AUTO

Auf

Erfolgskurs

Autohaus Keyssler: Familienunternehmen

in dritter Generation

Schon beim ersten Betreten des lichtdurchfluteten

Ausstellungsraums

wird Besuchern klar: Hier herrscht

eine familiäre Atmosphäre. Auszeichnungen

zieren die Wände und verraten, dass das

Familienunternehmen auf eine Jahrzehnte

währende Geschichte zurückblickt. 2017

wurde das 75-jährige Firmenjubiläum als

Kfz-Betrieb gefeiert, seit mehr als 50 Jahren

ist Keyssler lizenzierter Renault-Partner.

Diese Beständigkeit ist es, die den Erfolg

des Unternehmens ausmacht. Und die

kommt nicht von ungefähr. Drei Generationen

haben dazu beigetragen, den Namen

Keyssler groß zu machen und das Autohaus

zu einer renommierten Adresse in Bremen

werden zu lassen. Mit Dacia kam 2010 eine

weitere starke Marke ins Haus.

Kundennähe und Expertise

Heino Keyssler leitet die Geschäfte an der

Neuenlander Straße, seitdem er seinen

Vater und Firmengründer Otto Keyssler im

Jahr 1981 ablöste. Mit den Söhnen Dennis

und Timo Keyssler führt die dritte Generation

die Familiengeschichte fort und unterstützt

den Senior in den Bereichen Verkauf

und Mobilitätsmanagement. „Viele unserer

Kunden betreuen wir als Familienbetrieb

seit Jahrzehnten“, so Heino Keyssler.

Mit insgesamt 22 qualifizierten Mitarbeitern

ist das Autohaus breit aufgestellt

und bedient die Kundenwünsche in den

Heino Keyssler (links) führt im Autohaus die Geschäfte in zweiter Generation. Seine Söhne Dennis

und Timo Keyssler (3. und 4. von links) unterstützen ihn tatkräftig. Der Teamgedanke und die Nähe

zum Kunden sind zentrale Bausteine der mehr als 85 Jahre währenden Erfolgsgeschichte. Fotos: KW

Sparten Verkaufsberatung, Technik, Werkstatt

und Service sowie Elektromobilität.

Auch Umbaumaßnahmen, um Fahrzeuge

behindertenkompatibel zu machen, werden

individuell und markenunabhängig

realisiert.

Am Puls der Zeit

Aktuell erweitert das Team sein Angebotsspektrum

in Sachen Elektromobilität.

Neben der Spezialisierung auf emissionsfreie

Fahrzeuge, die Reparatur, Wartung

und Aufladung einschließt, bedient das

Team aber momentan auch die erhöhte

Nachfrage nach den im Trend liegenden

SUV-Modellen. „Die Entwicklung in Richtung

des komfortablen Einstiegs ist auch an

Renault nicht vorbeigegangen“, sagt Dennis

Keyssler. Der KADJAR sei aus diesem

Grund derzeit ein besonders beliebtes Modell.

Zur Attraktivität der Marke Renault

trägt auch die aktuelle Aktion „Alt gegen

neu“ bei: Das Autohaus Keyssler nimmt bei

Neukauf eines Fahrzeugs aus dem Sortiment

des französischen Herstellers das alte

Auto in Zahlung.

Wer sich zum Beispiel für den emissionsfreien

Renault ZOE interessiert, kann

derzeit von zusätzlichen günstigen Leasingund

Finanzierungsmöglichkeiten profitieren.

Diese ergeben sich aus einer Kooperation

mit dem ADAC und gelten für alle

Mitglieder. Bis zu 27 Prozent Preisnachlass

sowie die zusätzliche Umweltprämie von

2000 Euro der Stadt Bremen sind aktuell

überzeugende Argumente, um sich für den

umweltfreundlichen Kleinwagen zu entscheiden.

Weiter Informationen erteilt das

Team im Autohaus Keyssler. (KW)

46

Am Servicedesk heißt Nathalie Meyer die Kunden im Autohaus Keyssler willkommen. Timo Keyssler und Dennis Keyssler beraten in Sachen Mobilitätsmanagement

und im Verkauf. Eines der aktuell stark nachgefragten Modelle ist der Renault KADJAR, ein SUV aus der Kompaktklasse.


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Norm 1 bis 5. Das Diesel-Altfahrzeug *7.000,– € Abwrackprämie muss mindestens 6 Monate bei auf den Kauf Käufer eines des Neufahrzeugs Renault zugelassen Koleos, sein. Angebot Talisman, gilt für Privatkunden,

nicht kombinierbar

Talisman

mit anderen Angeboten.

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Gültig bei

und

Kaufantrag

Espace,

bis 30.06.2019

5.000,–

und Zulassung

€ bei

bis

Kauf

31.10.2019.

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in Höhe von

10.000,– € für einen Renault Talisman LIFE BLUE dCi 120. ***Für Renault Talisman, Talisman Grandtour und Espace: 3 Jahre Renault

Neuwagengarantie Kadjar, und 2 Jahre Scénic, Renault Plus Grand Garantie (Anschlussgarantie Scénic, Mégane nach der Neuwagengarantie) und Mégane für 60 Grandtour,

Monate bzw. 100.000 km ab

Erstzulassung gem. Vertragsbedingungen. Für Renault Kadjar, Scénic, Grand Scénic, Mégane und Mégane Grandtour: 2 Jahre Renault

Neuwagengarantie

3.500,–

und 3 Jahre


Renault

bei Kauf

Plus Garantie

eines

(Anschlussgarantie

Renault Captur

nach der

und

Neuwagengarantie)

Kangoo Pkw,

für 60 Monate

2.500,–

bzw. 100.000


km ab

Erstzulassung gem. Vertragsbedingungen. Inclusive 790,- € Überführungskosten.

bei Kauf eines Renault Clio und Clio Grandtour, 2.000,– € bei Kauf

eines Renault Twingo und ZOE. Die jeweilige Prämie kann zur

Anzahlung verwendet werden. Gültig nur bei Vernichtung des

47


AUTO

Praktischer

Kombi

Der neue Peugeot 508 SW: Windschnittiges Design,

sparsamer Verbrauch und großzügiges Ladevolumen

Er wird nicht nur frankophile Menschen mit seiner Eleganz

und Ästhetik begeistern. Der neue Peugeot 508 SW könnte

mit seinem flachen sportlichen Design, modernster Technik

und sparsamen Motoren ein Retter der Kombikultur werden.

Endlich einmal mal kein SUV, mag so mancher denken, sondern

ein Mittelklasse-Kombi, der in puncto Design so überzeugend wie

einzigartig dasteht und trotzdem die Alltagsanforderungen bezüglich

des Ladevolumens erfüllt.

Man sieht dem neuen 508 SW gleich an, dass er mehr Tiefgang

hat, flacher als der Vorgänger daherkommt. Vier Zentimeter sind

es, die die Konstrukteure im Innenraum durch tiefer positionierte

Sitze aufgefangen haben. Und auch die Technik der rahmenlosen

Seitenscheiben erlaubte eine flachere Konstruktion. Apropos Seitenscheiben:

Diese Rahmenlosen

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sind

Bremen

dicker als Standardscheiben

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und gewährleisten eine hervorragende Geräuschdämmung.

Und Pascal Delabarre, Direktor Projekt neuer PEUGEOT 508,

informiert dazu, dass viele Karosserieteile mit der Technik des

Strukturklebens Siegfried vereint wurden, Buhl

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was die Karosseriesteifigkeit

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erhöht

und Lack die Schalldämmung • Karosserie • Mechanik insgesamt verbessert.

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Wir wünschen

allen Teilnehmern

gut Schuss!

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Im Innenraum erfreuen Materialien und Anmutung auf Premiumniveau

und natürlich mit dem Peugeot-typischen I-Cockpit, bei

dem der Fahrer über das Lenkrad auf alle wichtigen Informationen

und Instrumente blickt. Peugeot betont dazu, dass der Fahrer dank

des I-Cockpit Situationen auf der Straße gut eine halbe Sekunde

eher erfasst. Sportliche Wohlfühlatmosphäre verwöhnt dazu das

Auge im gesamten Innenraum. Ein Extra, das man seinem Rücken

unbedingt gönnen sollte, sind die Komfortsitze mit dem AGR-Gütesiegel

(Aktion „Gesunder Rücken“).

Komfort und Sicherheit durch Technik

Trotz seiner Windschnittigkeit

kann sich das Ladevolumen

von 530 bis 1780 Liter

sehen lassen. Die Rücklehnen

lassen sich 60:40 teilen

und per Knopfdruck aus

dem Kofferraum flach legen.

Ein Extra: Die Heckklappe

schwingt per Fußbewegung

elektrisch in die Höhe. Man

fährt übrigens nicht allein an Bord, denn zahlreiche technische

Helfer unterstützen den Fahrer fleißig. Dazu gehören Verkehrszeichen-

und Spurhalteassistent und Kollisionswarner. Ganz neu

auf der Liste der Extras ist eine Infrarotkamera, die bei schlechter

Sicht Menschen und Tiere bis 200 Meter vor dem Wagen erkennt,

der wenn nötig abgebremst wird.

Die meistgefragte Motorvariante, so vermutet Peugeot, wird der

163 PS starke Zweiliter-Diesel zum Einstiegspreis von 39.550 Euro

sein. Er säubert die Abgase vorbildlich mit Partikelfilter und Ad-

Blue-Einspritzung und zählt im Segment der Mittelklassekombis

mit einem Praxisverbrauch von sechs bis sieben Litern zu den Sparsamsten

seiner Art. Da Peugeot für die kommenden Monate eine

Plug-in-Offensive für seine Modelle angekündigt hat, bekommt sicher

auch der 508 SW eine Batterie unter seine Rücksitze. (SW)

Fotos: FR

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3,5 Tonnen

Anhängelast

Foto: Mitsubishi

Mitsubishi erfreut sich in Deutschland

zunehmender Beliebtheit

Das Team von Mitsubishi Deutschland hat derzeit allen

Grund zur Freude: Mit einem Zuwachs von fast

33 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat zählt der

japanische Autohersteller im April zu den Gewinnern auf

dem deutschen Pkw-Markt.

Die rund 5000 Neuzulassungen lassen die Unternehmensführung

zuversichtlich in die Zukunft blicken, denn

immerhin entsprechen diese Zahlen einem Marktanteil

von mehr als 1,5 Prozent. „Das Verkaufsergebnis bestätigt

den Erfolg unserer Modell- und Antriebsstrategie“, sagt

Kolja Rebstock, Geschäftsführer von Mitsubishi Motors in

Deutschland.

Mit knapp 670 Neuzulassungen ist der Outlander Plugin

Hybrid weiterhin Marktführer in Deutschland in diesem

Segment. Zugleich hat sich der Eclipse Cross als feste Größe

im Modellprogramm etabliert, und auch die neue Dieselvariante

stößt laut Unternehmensführung auf hohe Nachfrage.

Meistverkauftes Mitsubishi-Modell in Deutschland

war im April erneut der Kleinwagen Space Star mit rund

2100 Neuzulassungen. Nach den ersten vier Monaten des

Jahres liegt Mitsubishi in Deutschland bei mehr als 19.500

Neuzulassungen. Dies entspricht einem Plus von 13,7 Prozent

gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres und

einem Marktanteil von 1,6 Prozent. (KW)

Der L200

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(l/100km)innerorts8,2;außerorts6,1;kombiniert

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-Emission(g/km)kombiniert196–180.EffizienzklasseC.

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kombiniert permanenten Allradantrieb und Geländeuntersetzung.

49


REISE

22 Starts und Landungen pro Woche

Sundair präsentiert Flugprogramm ab Bremen / Erstflug am 31. August zur griechischen Insel Kos

Die Stralsunder Fluggesellschaft Sundair stationiert zum

Spätsommer 2019 einen Airbus A320 am Bremen Airport

und bietet Gästen in und um Bremen die Möglichkeit, bequem

in ihren Urlaub zu starten. Der Erstflug ab Bremen findet

am 31. August 2019 statt und bringt Reisende auf die griechische

Urlaubsinsel Rhodos. Anschließend werden bis zum Beginn des

Winterflugplans die beliebten Ferienziele Mallorca, Kreta und Antalya

sowie auf den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Fuerteventura

angeflogen.

Ab November startet Sundair zudem zweimal wöchentlich nach

Hurghada in Ägypten. Ab Februar ergänzt Marsa Alam zusätzlich

das Destinationsportfolio der Airline am Roten Meer. Ergänzend

zum Angebot in Ägypten bedient Sundair ebenfalls mit je einem

wöchentlichen Flug die beliebten Winterziele Teneriffa, Gran Canaria

sowie Fuerteventura auf den Kanarischen Inseln. Die spanische

Ferieninsel Fuerteventura ist zudem ab Februar 2020 mit zwei

wöchentlichen Flügen zu erreichen. Insgesamt sind bis zu 22 Starts

und Landungen pro Woche ab Bremen Airport geplant. „Wir freuen

uns, nach Berlin, Kassel und Dresden nun auch in Bremen zu starten

und Reisende in den Urlaub zu fliegen. Die starke Nachfrage in

Bremen hat uns darin bestärkt, unser Engagement auch im nächsten

Sommer fortzusetzen und weiter auszubauen. Unsere Gäste

können sich auf tolle Urlaubsziele am Mittelmeer, am Roten Meer

sowie am Atlantischen Ozean freuen. Dazu gibt es natürlich den

guten Sundair Service, den die Kunden von uns kennen“, so Marcos

Rossello, Geschäftsführer der Sundair. Flughafen-Geschäftsführer

Elmar Kleinert ergänzt: „Wir freuen uns, mit Sundair eine neue

Airline am Bremen Airport im Angebot zu haben, die in Bremen ihr

Engagement über die kommenden Jahre ausbauen will und bei uns

ab Herbst ein Flugzeug stationiert. Somit haben wir beispielsweise

die Kanarischen Inseln ab Spätsommer und auch im kommenden

Winterflugplan im Programm.“ (SM)

Sundair stationiert in Bremen einen Airbus A320.

Foto: Picasa

50

21.08. – 25.08. – 5 Tage: Paris – Faszination Pur

Doppelzimmer 699,- Einzelzimmer 779,-

06.10. – 10.10. – 5 Tage: Ahrtal – mit höchstem Kaltwasser-Geysir der Welt

Doppelzimmer 499,- Einzelzimmer 551,-

17.10. – 22.10. – 6 Tage: Schottland – Indian Summer

Doppelzimmer 735,- Einzelzimmer 840,-

27.10. – 04.11. – 9 Tage: Donau-Main-Rhein – 3 Flüsse-Kreuzfahrt

Doppelkabine ab 749,- Einzelkabine ab 1.029,-

04.12. – 08.12. – 5 Tage Weihnachtsmärkte an Rhein + Mosel

NEU Doppelzimmer oder Einzelzimmer ohne Zuschlag 499,-

23.12. – 26.12. – 4 Tage Weihnachten in Leipzig

NEU Doppelzimmer oder Einzelzimmer ohne Zuschlag 599,-

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Reiseleitung bei allen Reisen durch Herrn Wohlfahrt persönlich.

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Prachtvoller Indian Summer

Mit ReiseService Wohlfahrt Schottland erkunden

Es ist eine Destination, die zu jeder Jahreszeit in neuer Schönheit

erstrahlt: Schottland. So ist das nördlichste Land Großbritanniens

nicht nur im Sommer eine Reise wert. Auch im Herbst hat die Region

mit einer bunten Laubfärbung in den Wäldern ihre Reize. Auf

einer sechstägigen Reise mit Standorthotel, welche ReiseService

Wohlfahrt anbietet, haben Interessierte die Möglichkeit, sich selbst

von der Schönheit Schottlands zu überzeugen.

Nach der maritimen Anreise mit der Fähre ist das erste Ziel der

Urlauber Newcastle. Von dort aus geht es in die Hafenstadt Glasgow.

Bei einer ausgiebigen Stadtbesichtigung haben die Reiseteilnehmer

Zeit, sich von der Pracht der viktorianischen Architektur in

den Bann ziehen zu lassen. Ganz im Zeichen des Sightseeings steht

auch der Folgetag. Mit Edinburgh lernen die Urlauber die schottische

Hauptstadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten kennen. Ein

besonderes royales Highlight: der Besuch im Palace of Holyroodhouse,

dem Wohnsitz

der Queen.

Landschaftsliebhaber

kommen im

Reiseverlauf vor allem

im Trossachs

Nationalpark auf ihre

Kosten, der auch im

Oktober mit seiner

Naturlandschaft

einen Eindruck vom

Indian Summer vermittelt.

(SM)

Foto: FR


Foto: FR Foto: FR

Ein Fest für alle Sinne

Auftakt des 11. Etelser Schlossgartenfestes

Es ist das größte Sommerfest im Kreis Verden: Auch in diesem

Jahr findet das Etelser Schlossgartenfest an zwei Tagen

vor der malerischen Kulisse des gleichnamigen Prunkbaus

statt. Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich vom Schloss bis

auf den daneben liegenden Hof Beckröge. Rund 150 Aussteller bieten

hochwertige, originelle und geschmackvolle Dinge an, die sich

rund ums ländliche Wohnen und Leben drehen.

Ob Freunde des Kunsthandwerks, des Gartens, der Kulinarik

oder der Musik: Sie alle kommen bei dem zweitägigen Event auf

Ein maritimes Erlebnis

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Professionelle Stromversorgung Wir sind der Stromversorger

für:

- Großveranstaltungen für das Vegesacker Hafenfest - Baustromversorgung

„Leinen los!“ beim das Vegesacker Hafenfest - Messen, Professionelle Märkte Stromversorgung und Events für: Großveranstaltungen - Vermietung • Baustromversorgung von -

Messen, Märkte und Events • Konzerte und Open Air-Festivals • Vermietung von Elektromaterial

- Konzerte Open Air-Festivals Elektromaterial

Es war ein Bangen und Zittern bei den Veranstaltern des Vegesacker

Hafenfestes. Aufgrund der finanziellen Lage stand die Zu-

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Telefon 0421 / 5 96 27 72 www.msv-bremen.de

kunft der dreitägigen Veranstaltung über mehrere Monate hinweg

in den Sternen. Doch Liebhaber des Festes können aufatmen: Dank

Sponsoren und Helfern gelang es dem Organisationsteam, das Ruder

rumzureißen und das Fest auch in diesem Jahr ausrichten zu Hof Beckröge

können. So finden sich zum 40. Jubiläum der Veranstaltung rund

20 Musikgruppen, Chöre und DJs auf den vier Bühnen ein, die von

Freitag bis Sonntag ein buntes Programm bieten. Musikalisch mit

von der Partie: Rock, Pop, Soul, Country und Shantymusik. Am

Samstag und Sonntag können Interessierte zudem für kurze Zeit

in See stechen und an den kostenlosen Rundfahrten der Schiffe aus

dem Vegesacker Museumshafen teilnehmen. Auch für die Unterhaltung

kleiner Besucher ist gesorgt. Sie dürfen sich unter anderem

auf viele aufgebaute Spielgeräte und einen Familiennachmittag am

Sonntag freuen. (JF)

Das Vegesacker Hafenfest findet von Freitag bis Sonntag, 31. Mai bis

2. Juni, rund um den Vegesacker Hafen statt. Nähere Informationen

unter www.vegesacker-hafenfest.de.

ihre Kosten. So haben sich sowohl bewährte als auch neue Aussteller

angemeldet, die originelle Dinge präsentieren, etwa Taschen

aus Fahrradschläuchen oder Feuertonnen aus Metall. Auch köstlicher

Baumkuchen aus Langwedel, orientalische Gewürze sowie

französische Weine und niederländische Käsespezialitäten können

erworben werden. Ein Unterhaltungsprogramm rundet das Fest für

alle Sinne ab. So stehen am Samstag Hans und Florian Albers auf

der Bühne. Zudem gibt es auf dem Gelände unterhaltsame Klezmermusik.

Am Sonntag treten die Chöre „Ver-Voices“ und „EverySing“

auf. Kinder können sich auf der Hüpfburg oder im Bobbycarpark

austoben oder im riesigen Sandkasten spielen. Der Eintritt

beträgt 8 Euro für Besucher ab 15 Jahren. Parken ist kostenlos. (SM)

Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juni, Hof Beckröge, 11 bis 18 Uhr

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51


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wollen, in

einer Zeitung!

Schwebende Schönheiten

botanika: „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“

Rund 700 Schmetterlinge flattern ab Ende Juni durch das Tropenhaus

der Botanika.

Foto: FR

ab 7,90 €

im Monat

Erster Monat

kostenlos!

Ein flatterndes Erlebnis steht Besuchern der Botanika bevor:

Unter dem Titel „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“

bietet Bremens grüne Entdeckerwelt Interessierten

die Möglichkeit, rund 700 farbenfrohe Schmetterlinge zu entdecken.

Unter den schwebenden Schönheiten befinden sich unter

anderem der leuchtend blaue Himmelsfalter, der Bananenfalter

mit seiner markanten Flügelzeichnung und viele weitere.

Im Rahmen der Sonderausstellung können große und kleine

Besucher alle Lebensphasen der filigranen Tierchen beobachten,

die auch Schuppenflügler genannt werden: von der gefräßigen

Raupe über die unscheinbare Puppe bis hin zum filigranen

Falter. Die insgesamt 60 verschiedenen Arten stammen aus

Südamerika, Afrika und Asien und reisen per Post nach Bremen.

Den kleinen Puppen ist zunächst nicht anzusehen, dass aus ihnen

einmal farbenfrohe Flugkünstler werden. Nach ihrer Ankunft

in der Botanika schlüpfen die Schmetterlinge einige Tage

später unter den Augen der Besucher. Im eigens für die zarten

Wesen eingerichteten Tropenhaus flattern dann zahlreiche Falter

umher, finden sich zur Paarung zusammen und sorgen so für

Nachwuchs. (SM)

Die neue Sonderausstellung „Im Reich der tropischen Schmetterlinge“

findet vom 29. Juni bis zum 22. Februar 2020 in der Botanika Bremen

statt. Infos: www.botanika-bremen.de

52

Weitere Informationen

und Bestellung unter:

kinderzeitung.weser-kurier.de

0421 / 36 71 66 77

aboservice@weser-kurier.de

Foto: Bremer Bäder GmbH

Eine Herzensangelegenheit

Bremer Bäder: Zweiter „Herztag“ im Stadionbad

Am Mittwoch, 26. Juni, steht bei

der Bremer Bäder GmbH wieder

das Herz im Mittelpunkt:

Beim zweiten „Herztag“ der

Bädergesellschaft werden Besucherinnen

und Besuchern des

Stadionbades von 13 bis 16 Uhr

diverse Angebote präsentiert,

die allesamt eines der wichtigsten Organe thematisieren. Kernelement

wird, wie im vergangenen Jahr, die Vermittlung der

Herzdruckmassage sein – eine Methode, die im Ernstfall Leben

retten kann. Kooperationspartner sind das Reha-Zentrum Bremen,

die Stiftung Bremer Herzen und die AOK. (SM)


Vielfältige bunte Attraktionen und Mitmachaktionen

Die Kinder- und Jugendfarm in Habenhausen lädt Familien zum jährlichen Sommerfest ein

Beim Sommerfest erwartet große und kleine Besucher auf der Jugendfarm ein buntes Rahmenprogramm.

Fotos: FR

Ein sommerlicher Spaß für Groß und Klein: Am Sonntag,

16. Juni, findet das 9. Sommerfest auf der Kinder- und Jugendfarm

statt. Von 11 bis 17 Uhr erwartet große und kleine

Besucher in der Ohserstraße ein buntes Rahmenprogramm mit

Spiel, Spaß und Kulinarik. Unterstützt wird das Familienfest von

der „Aktion Hilfe für Kinder“ und der Sparkasse Bremen. Mit dem

Eintritt von lediglich 3 Euro pro Person oder 10 Euro für Familien

sind alle Aktionen der Veranstaltung abgedeckt. Neben Kinderschminken,

Riesendart, Großbaustelle, Hula-Hoop und Bogenschießen

erwartet die Gäste ein Bungeetrampolin, Treckerfahren,

sowie eine Gartenführung.

Auf der Bühne gibt es unterdessen stimmungsvolle Mitmachmusik

von Florian Müller. Gegen 16 Uhr bildet Magisches von Zauberer

Friedrich den Abschluss des Tages. Ofenfrische Pizza und

selbst gebackener Kuchen, Leckeres vom Grill sowie warme und

kalte Getränke sorgen für die passende Stärkung. Der Gesamterlös

der Veranstaltung wird in den Erhalt der Kinder- und Jugendfarm

und die dortigen pädagogischen Angebote investiert. Familien

werden der Umwelt zuliebe gebeten, mit dem Fahrrad oder den öffentlichen

Verkehrsmitteln zu kommen. (SM)

Sonntag, 16. Juni, Kinder- und Jugendfarm, 11 bis 17 Uhr

RTL PRÄSENTIERT

DIE LIVE-TOUR 2019

Mit den beliebtesten Profitänzern

und Promis aus Deutschlands

erfolgreichster TV-Tanzshow

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22.11.2019 ÖVB Arena

TICKETS unter: www.eventim.de

53


Do 06.06.2019 20.00 Uhr

Bremen - MODERNES !

KONZERTE

Auftakt des Musiksommers 2019

Hurricane Festival / Drei Tage voller hochkarätiger Live-Acts

Maceo Parker

It’s

all

about

Di 17.09.2019 20.00 Uhr

Bremen - Meisenfrei

SAVOY BROWN

feat. Kim Simmonds

City Nights Tour 2019

Mo 23.09.2019 20.00 Uhr

Bremen - Meisenfrei

Beim diesjährigen Hurricane Festival mit dabei: Die Toten Hosen.

Wenn es etwas gibt, das man mit

der niedersächsischen Gemeinde

Scheeßel verbindet, dann ist es das

Hurricane Festival. Seit 1997 findet es auf der

Motorrad-Sandrennbahn Eichenring statt und

zählt zu den größten Musikfestivals Deutschlands.

2019 stehen insgesamt 77 Künstler und

Bands auf der Bühne, die mit den Besuchern

einen dreitägigen Musiksommer zelebrieren

werden.

Zu den Headlinern gehören in diesem Jahr

insgesamt sechs hochkarätige Acts, darunter

die Foo Fighters und Die Toten Hosen. Schon

mit dem Titel ihres aktuellen weltweiten

Nummer-eins-Albums „Concrete and Gold“

haben die Foo Fighters den damit erzielten

Charterfolg scheinbar vorweggenommen. Die

sechs Rock-Ikonen um Dave Grohl und Interpreten

von „Everlong“ und „The Pretender“

Foto: Paul Ripke

überzeugen nicht nur mit ausdrucksstarkem

Songwriting, sondern auch mit ihrer großen

Livepräsenz. Nicht weniger Gas auf der Bühne

geben die Toten Hosen seit 1982. Egal ob

Wohnzimmerkonzert oder Stadionshow: Auf

ihren Konzerten feiern nicht nur Punks und

grölen die zahlreichen Evergreens der Gruppe

mit. Die weiteren Headliner des diesjährigen

Festivals: „Thrift Shop“-Sänger Macklemore,

Psychedelic-Rocker Tame Impala, Mumford

& Sons sowie The Cure. Für die Stärkung zwischen

den Live-Acts sorgt ein umfangreiches

Food-Line-up, das Speisen für Fleischesser,

Vegetarier und Veganer beinhaltet. (JF)

Freitag bis Sonntag, 21. bis 23. Juni, Eichenring,

Scheeßel. Nähere Informationen zum diesjährigen

Line-up des Hurricane Festivals gibt es unter

www.hurricane.de.

STAND YOUR GROUND

TOUR 2019

Upcoming: Mystery, Extrabreit,

Corky Laing’s MOUNTAIN

The Godfathers, Layla Zoe

Tickets:

Powered by:

www.onstage-promotion.de

54

Foto: Michael Rüttger

Erst Unifreunde, dann Liedermacher

„Hallelujah!“: Simon & Jan präsentieren ihr neues Programm

Ob Auftritte mit Szenegrößen wie Götz Widmann

und Konstantin Wecker oder zu gast in

Formatem wie „Nightwash“ und dem „Quatsch

Comedy Club Live“: In der deutschen Liedermacher-Szene

sind Simon Eickhoff und Jan

Traphan keine Unbekannten. Seit 2006 präsentieren

die Musiker, die sich an der Uni kennengelernt

haben, melodische Klänge zweier

Akustik-Gitarren gepaart mit humorvollen

Texten. Nach „Der letzte Schrei“ und „Ach

Mensch“ folgt nun „Hallelujah“, ihr drittes Programm.

Erneut stellen die Künstler darin den

Erwartungen des Kabarettpublikums ein Bein

nach dem anderen. Da wird aufs Maul, in den

Kopf und in den Facebook-Account geschaut.

(JF)

Samstag, 15. Juni, Schlachthof, 20 Uhr


Echte Rocklegenden spielen in Ritterhude

Ritterhuder Torfnacht findet zum 13. Mal statt / Aftershow-Party mit DJ im Anschluss

Bei der Ritterhuder Torfnacht an der Hamme werden die Gruppen 10cc (links) und Nazareth auftreten.

Fotos: Jarle H. Moe, Nazareth

Es ist ein beliebtes Open-Air-Highlight für regionale Fans des

Classic-Rocks: die Ritterhuder Torfnacht. Bereits zum 13.

Mal findet das Konzertevent unter freiem Himmel in diesem

Jahr am Hamme-Ufer statt. Feierten 2006 noch überschaubare

800 Menschen, zählten die Veranstalter in den letzten zwei Jahren

jeweils rund 3000 Gäste. Nach Künstlern wie Torfrock, Rodger

Hodgson und The Sweet und Foreigner, die sich im Laufe der Jahre

quasi die Klinke in die Hand gaben, stehen 2019 mit den Gruppen

Nazareth und 10cc erneut echte Rocklegenden auf der Freiluftbühne.

1968 in Schottland gegründet, gehören Nazareth zu den bekanntesten

Rockbands überhaupt. Mit mehr als 30 Millionen verkauften

Alben und Hits wie „Love hurts“ und „Dream on“ sind sie

auch heute noch in der musikalischen Szene bekannt. Nicht weit

entfernt haben die Künstler von 10cc ihren Ursprung. Die Band

aus dem britischen Manchester ist bekannt für ihre stilistische

Vielfalt und Songs wie „Rubber Bullets“ und „I’m Not in Love“.

Die kreativste Phase der Band reichte bis in die frühen 80er Jahre.

Während der gesamten Veranstaltung gibt es nicht nur unvergessene

Rock-Hymnen, sondern auch Bier und Snacks. Wer will,

kann sich zudem am Stand ein Tour-Shirt oder eine CD kaufen.

In ausgewählten Bereichen werden Sitzmöglichkeiten angeboten.

Gäste, die im Anschluss an das Konzert noch weiterfeiern wollen,

haben diese Möglichkeit im Hamme Forum. Hier findet wie jedes

Jahr traditionell die Aftershow-Party mit DJ statt. (SM)

Samstag, 15. Juni, Außengelände Hamme Forum, 19.30 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten für die Ritterhuder Torfnacht. Schicken

Sie uns bis zum 7. Juni eine E-Mail mit dem Betreff „Torfnacht“

sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@stadtmagazin-bremen.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

29.06.2019

BÜRGERWEIDE

BREMEN

Tickets gibt es an allen bekannten VVK - Stellen und unter www.eventim.de

55


KONZERTE

„iD“-Erfolgsgeschichte

Open-Air: Michael Patrick Kelly singt in Bremerhaven

„98 Prozent Funky Stuff“

„It’s all about love“: Maceo Parker im Modernes

PRÄSENTIERT:

Foto: Andreas Nowak

Vom Mitglied einer Familienband zum musikalischen Einzelgänger:

Seit einigen Jahren ist Michael Patrick Kelly als Solo-Künstler

tätig – und das mit Erfolg. Seine rund 100 Headliner-Auftritte bei

Festivals sahen mehr als 350.000 Zuschauer, sein Album „Human“

wurde mit Gold ausgezeichnet und das Werk „iD“ sogar mit Platin

prämiert. Aktuell ist Michael Patrick Kelly zudem als Gastgeber

des TV-Formats „Sing meinen Song“ an der Seite von Künstlern

wie Johannes Oerding, Wincent Weiß und Milow zu sehen. Wer den

Sänger mit irischen Wurzeln einmal live erleben möchte, hat diese

Möglichkeit im Rahmen seiner aktuellen Tournee. Eine Konzertreise,

mit der der Künstler das letzte Kapitel seiner „iD“-Erfolgsgeschichte

beginnt. (SM)

Samstag, 7. September, Stadthalle Bremerhaven, 19 Uhr

Sonnabend, 7. September 2019, 19.00 Uhr

Tour

Open-Air

2019

Wilhelm-Kaisen-Platz

Bremerhaven

Stadthalle Brhv 02-12_Layout 1 09.01.2012 13:23 Seite 1

Tickets: 0471 – 59 17 59

Weitere Termine: www.stadthalle-bremerhaven.de

Foto: Boris Breuer

Er prägte den Sound von James Brown, war Teil der

P-Funk-Bläsersektion von George Clinton und spielte mit

Prince, De La Soul und den Red Hot Chili Peppers: Maceo

Parker gilt als einer der einflussreichsten Funkmusiker überhaupt.

Zudem war er führendes Mitglied der besten Bläsergruppe,

die es vermutlich je gab: bei den JB Horns von James Brown.

Im Alter von 76 Jahren spielt er jetzt erstmals auch in Bremen

und kommt mit seinem 17. Album „It’s all about love“ ins Modernes.

Funk-Legende

„Zwei Prozent Jazz und 98 Prozent Funky Stuff“, so beschreibt

Maceo Parker seine Musik selbst, wenn er mit Band auf Tournee

geht. Und das macht er auch fernab der 70 noch regelmäßig. Parker

ist dabei längst zur Funk-Legende geworden – und das nicht

nur wegen seiner Arbeiten mit bekannten Größen – spätestens

seit seinem 1990 in Deutschland produzierten „Roots Revisited“-Album

wurde er weltweit zum Solo-Star. Vor allem sein

präzise und mit viel Vorwärtsdrang und Rhythmus geblasenes

Saxofon sind in der Szene unverwechselbar.

Schweißtreibend und tanzbar

Unter dem Motto „It’s all about love“ hat sich der aus Kinston,

North Carolina stammende Saxofonist auf eine ausgiebige

Tour begeben. Unterstützt wird er dabei von seiner sechsköpfigen

Band. Zusammen will das Septett dem Publikum einen

schweißtreibenden und tanzbaren Abend bieten. Trotz seines

mittlerweile fortgeschrittenen Alters scheut der Meister auch

vor dreistündigen Auftritten nicht zurück. Man stellt sich die

Frage: Was war zuerst da, der Funk oder Maceo Parker? (MÄR)

Donnerstag, 6. Juni, Modernes, 20 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten für das Konzert am 6. Juni.

Schicken Sie uns bis zum 3. Juni eine E-Mail mit dem Betreff

„Maceo“ sowie Ihren Kontaktdaten an

verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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„Extraportion Sommer“

dodenhof: zwei Open-Air-Highlights in Posthausen

Ella Endlich und Glasperlenspiel.

Bahnt sich die Sonne einen Weg aus

der Wolkendecke und klettern die

Temperaturen in die Höhe, dann

hat der Sommer begonnen: Eine Zeit, die

zum draußen Verweilen einlädt und zum

Beispiel Freiluftkonzerte zu genießen. So

bietet auch dodenhof seinen Besuchern in

diesem Jahr die „Extraportion Sommer“

und holt gleich zwei Open-Air-Veranstaltungen

nach Posthausen.

Den Anfang macht das ENERGY Bremen

Summer Music-Open-Air am 8.

Juni. Unter anderem werden hochkarätige

Künstler wie Glasperlenspiel, Madcon

und das DJ-Duo Younotus an diesem Tag

auf der Bühne stehen und mit dem Publikum

musikalisch den Sommer begrüßen.

Für ihre drei bisher veröffentlichten Alben

wurden Glasperlenspiel mit acht goldenen

und drei Platin-Schallplatten ausgezeichnet.

Zu den bekanntesten Hits des

Elektropop-Duos zählen „Geiles Leben“

Fotos: Felix M. Weber, Universal Music

und „Royals & Kings“. Die Norweger Madcon

werden unter anderem ihren neuen

Titel „Callin you“ präsentieren, mit dem

sie aktuell ihr Comeback feiern.

Schlagerfans kommen unterdessen

eine Woche später auf ihren Kosten, wenn

dodenhof am Samstag, 15. Juni, zum großen

RADIO ROLAND Schlager-Open-

Air einlädt. Zu den zahlreichen Sängerinnen

und Sängern, die sich an diesem Tag

in Posthausen die Ehre geben, gehören

unter anderem Schlager-Prinzessin und

aktuelle „Let’s Dance“-Teilnehmerin Ella

Endlich, Christian Laus sowie das Helene-Fischer-Double

Victoria. (SM)

Das ENERGY Bremen Summer Music-Open-

Air findet am Samstag, 8. Juni, von 13.30 bis

18.30 Uhr auf der dodenhof-Sommerbühne

statt. Das RADIO ROLAND Schlager-

Open-Air findet am Samstag, 15. Juni, zu den

gleichen Uhrzeiten statt.

Ein Rock-Musiker mit Kultstatus

Udo Lindenberg spielt Doppelkonzert in der ÖVB-Arena

Foto: T. Acke

„Keine Panik auf der Titanic, jetzt trinken

wir erstmal einen Rum mit Tee“, sang Udo

Lindenberg auf seiner 1972 erschienenen

Single „Hoch im Norden“. Eine amüsante

Zeile, wenn man bedenkt, dass der Künstler

in der Vergangenheit vermutlich kaum

Zeit für eine ausgiebige „Teatime“ hatte.

So ist das musikalische Urgestein seit den

70er Jahren beinahe omnipräsent und

machte sich seither als Sänger, Schriftsteller

sowie auch als Maler einen Namen.

Mit einem neuen Programm, einer Fülle

von musikalischen Panik-Komplizen und

jeder Menge visueller Überraschungen

geht der charismatische 72-Jährige, mit

Hut und Sonnenbrille bekleidet, nun erneut

auf Konzertreise. (JF)

Freitag und Samstag, 31. Mai und 1. Juni,

ÖVB-Arena, 20 Uhr

57


KONZERTE

TERMINE

Espana Circo Este

Balkan-Beats treffen auf Hip-

Hop, Rap und Tango Punk.

Sa, 1. Juni, Lagerhaus, 20 Uhr

DIVERSES

Klassik unter freiem Himmel

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen präsentiert Sommer in Lesmona

Margot Palomino

Die Sängerin liefert seit mehr

als drei Jahrzehnten peruanische

Volksmusik.

So, 2. Juni, Etage 3, 16.30 Uhr

Hot Snakes

Post-Hardrock aus San Diego,

Kalifornien, seit 1999.

Mi, 5. Juni, Lila Eule, 20 Uhr

Silbermond

Erfolgreiche deutsche Pop-Rock-

Band um Stefanie Kloß.

Mi, 5. Juni, Schlachthof, 20 Uhr

Young Chinese Dogs

Deutsches Folk-Pop-Trio.

Fr, 7. Juni, Sendesaal, 20 Uhr

Meretrio

Der in Graz lebende brasilianische

Gitarrist Emiliano Zampaio

kommt mit seinem Meretrio

zum zweiten Mal in den Sendesaal.

Fr, 7. Juni, Sendesaal, 20 Uhr

Veronika Harcsa & Bálint

-Gyémánt-Quartet

Sängerin Veronika Harcsa tritt

mit dem Gitarristen-Duo Bálint

Gyémánt aus Belgien auf.

Do, 13. Juni, Sendesaal, 20 Uhr

Game Symphony & German

Gamemusic Award

Komponisten aus ganz Europa

stellen ihre Kompositionen zu

Computerspielen vor.

Sa, 15. Juni, Glocke, 19 Uhr

Vinny Appice

Hardrock-Gruppe aus den

Vereinigten Staaten.

Mo, 17. Juni, Meisenfrei, 20 Uhr

Shantel

Stefan Hantel geht auf „The Disko

Partizani Years“-Tournee.

Do, 20. Juni, Lagerhaus, 20.30 Uhr

Gavlyn

Rapperin aus Los Angeles.

Sa, 29. Juni, Lila Eule, 20 Uhr

Led-Zep

Led-Zeppelin-Coverband aus

der Seestadt Bremerhaven.

Sa, 29. Juni, Meisenfrei, 21 Uhr

Sommer in Lesmona verwandelt Knoops Park in eine grüne Konzertstätte.

Foto: M. Meyer

Klassik, Kino und Crossover:

Auch in diesem

Jahr veranstaltet die

Deutsche Kammerphilharmonie

Bremen mit „Sommer in

Lesmona“ erneut das bekannte

Open-Air-Festival, das den

Knoops Park in Lesum zum

Mittelpunkt verschiedener

Freiluftkonzerte macht. Das

Programm an den drei Spieltagen

ist vielfältig und bietet

neben musikalischen Darbietungen

unter anderem Aktionen

für die ganze Familie.

Den Festivalauftakt bestreitet

am Freitag der preisgekrönte

Violinist Ray Chen.

Bereits mit acht Jahren gab der

heute 30-Jährige sein erstes

öffentliches Konzert. Auf der

grünen Bühne im Knoops Park

wird er an der Seite der Kammerphilharmonie

ab 21 Uhr

Werke von Mozart, Strauss und

Grieg spielen.

Am Samstag stehen gleich

mehrere Programmpunkte auf

dem Plan: Unter anderem liest

Foto: Jörg Sabach

Charakterdarsteller Michael

Mendl beim traditionellen Format

„Tee in Lesmona“. Erlesene

Kammermusik trifft dabei auf

stimmungsvolle Texte. Weitere

Highlights des Tages: Das

große Orchesterkonzert, das

ein Crossover-Programm verschiedener

Genres präsentiert,

sowie die anschließende Filmaufführung

der namensgebenden

Liebesgeschichte „Sommer

in Lesmona“.

Der Sonntag steht als letzter

Festivaltag ganz im Zeichen

der Familie. Groß und Klein erwarten

ein interaktives Musikprogramm

und ein Picknickwettbewerb.

(SM)

Freitag bis Sonntag, 28. bis 30.

Juni, Knoops Park.

Inspiration an neuen Orten

Mark Forster spielt ein Konzert auf der Bürgerweide

„Ich weiß nicht, wieso, doch irgendwas zieht mich vor die Tür“,

singt Mark Forster in seiner neuen Single „747“. Ein Song, der sich

auf dem vierten Studioalbum „Liebe“ des Künstlers wiederfindet

und zugleich dessen Entstehungsprozess wiederspiegelt. So reist

Mark Forster für jedes Werk an neue Orte, um dort Inspiration zu

finden und mit anderen Menschen Musik zu machen. Das Resultat

können Fans live im Rahmen der der großen Open-Air-Tournee

des Singer-Songwriters erleben. Auch in Bremen wird Mark Forster

ein Freiluftkonzert spielen. (JF)

Samstag, 29. Juni, Bürgerweide, 18 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 3 x 2 Eintrittskarten für das Konzert. Schicken Sie uns bis

zum 17. Juni eine E-Mail mit dem Betreff „Forster“ sowie Ihren Kontaktdaten

an verlosung@stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg

ist ausgeschlossen.

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DIVERSES

So authentisch wie möglich

Illusionsmagier Farid / Nachholtermin in der Glocke

Ein älterer Herr im schwarzen Smoking, der bei viel Kunstnebel

einen weißen Hasen aus seinem zerknitterten Zylinder zaubert:

So stellen sich vermutlich die meisten Menschen einen Zauberer

vor. Ein Stereotyp, von dem Magier Farid weit entfernt ist. Er

verbannt doppelte Böden, halbseidene Special-Effects und aufwändige

Kulissen von der Bühne und lässt lediglich die Macht

der Imagination für sich sprechen.

Bereits im Alter von sechs Jahren lernt Farid die ersten Zaubertricks

von seinem persischen Großvater. Mit 15 steht er das

erste Mal auf der Bühne und zieht die Menschen auch abseits

der Bretter in seinen Bann. So hat Farid bereits Stars und Sternchen

wie Thomas Gottschalk, Helene Fischer, Rapper Sido sowie

Boxmanagement-Legende Don King von seinen Illusionskünsten

überzeugt. Nun präsentiert er sein aktuelles Programm

„The Art of True Illusion“. „Mein Ziel ist es, das Publikum mit

meiner Kunst zu berühren. Ich will jeden einzelnen Zuschauer

mitnehmen auf eine kleine Reise, auf der er seine Sorgen für ein

paar Momente vergessen kann und vielleicht für einen Augenblick

wieder zum staunenden Kind wird“, erklärt Farid die Intention

hinter seinem neuen Programm. „Es soll so authentisch

wie möglich sein.“ Bei Farids Auftritt handelt es sich um den

Nachholtermin aus dem vergangenen November. Bereits gekaufte

Tickets behalten ihre Gültigkeit. (JF)

Samstag, 1. Juni, Glocke, 20 Uhr Illusionsmagier Farid verblüffte schon diverse Stars. Foto: Robert Maschke

Flucht in die fantasievolle Welt der Bücher

Inszenierung für Kinder ab sieben Jahren / Das Junge Theater Bonn spielt „Eine unendliche Geschichte“

Begegnung mit dem Glücksdrachen Fuchur.

Foto: Rolf Franke

Michael Ende (1929 bis 1995) zählt

zu den bekanntesten deutschen

Schriftstellern. Neben poetischen

Bilderbuchtexten, Theaterstücken und Gedichten

schrieb der Autor Kinder- und

Jugendbücher, darunter auch das Werk

„Die unendliche Geschichte“. Ein literarischer

Klassiker, der seit 1979 sowohl junge

als auch alte Leser auf der ganzen Welt

in seinen Bann zieht. In diesem Jahr feiert

das Buch seinen 40. Geburtstag. Das Junge

Theater Bonn nimmt sich dieses runde

Jubiläum zum Anlass und bringt die zeitlose

Erzählung in einer Inszenierung von

Moritz Seibert fauf die Bühne des Metropol

Theater Bremens.

„Die unendliche Geschichte“ schildert

das Leben von Bastian Balthasar Bux.

Ständig wird der Junge von seinen Klassenkameraden

geärgert und flüchtet daher

oft und gerne in die Welt der Bücher. Als

er sich eines Tages auf dem Schulweg vor

seinen Peinigern verstecken muss, landet

er durch Zufall in einem alten Antiquariat.

Dort stößt der Junge auf ein Buch, das eine

geradezu magische Anziehungskraft auf

ihn hat: Es ist ‚Die unendliche Geschichte‘.

Bastian kann nicht anders, impulsiv stiehlt

er das Buch, versteckt sich damit auf dem

Dachboden seiner Schule und beginnt zu

lesen.

Das Buch erzählt vom Land Phantásien,

das in riesiger Gefahr schwebt. Immer größere

Teile des Landes werden vom Nichts

verschlungen und seine Herrscherin, die

Kindliche Kaiserin, leidet an einer mysteriösen

Krankheit, von der sie kein Arzt erlösen

kann. Alle Hoffnung liegt auf dem jungen

Atréju, der durch das zerfallende Reich

geschickt wird, um ein Menschenkind zu

finden, das der kindlichen Kaiserin einen

neuen Namen geben kann: Denn nur das

kann sie und Phantásien jetzt noch retten.

Atemlos verfolgt Bastian Atréjus unglaubliche

Abenteuer. Sein Wunsch, den

Bewohnern dieses wunderreichen Landes

zu helfen, wird immer stärker, bis das Buch

schließlich seine ganz eigene Geschichte zu

erzählen scheint... Sollte er, Bastian Balthasar

Bux, tatsächlich das gesuchte Menschenkind

sein? (SM)

Sonntag, 1. September, Metropol Theater,

15 Uhr

59


DIVERSES

Ibiza-Partyfeeling im Stadionbad

Tanzen unter freiem Himmel / Das „Summer Night Open Air“ meldet sich zurück

Bereits drei Jahre ist es her, dass die Freiluftveranstaltung tausende

Partygäste aus Bremen und Niedersachsen ins Stadionbad

zog. Nun feiert das „Summer Night Open Air“ als

große Freibadsause ihr Comeback und präsentiert gemeinsam mit

dem Sender Bremen Vier die passende Musik und Unterhaltung für

das ideale Urlaubsfeeling.

Ob Ibiza oder Mallorca – weit entfernte Urlaubsziele spielen

keine Rolle an dem Abend, an dem die Veranstalter des Open Air

das Mittelmeer in die Hansestadt holen und zwischen Außenständen

von Chili Club, Kangaroo Island und gemütlichen Lounges zur

langen Partynacht einladen. Für den tanzbaren Sound auf zwei

Tanzflächen sorgen die DJs Jan Helmerding, Philipp Rot und Kaja

feat. Sascha. Neben bekannten Dance- und Club-Classics, RnB und

Hip-Hop präsentieren sie den rhythmischen Sound der 90er Jahre.

Auf der großen Ibiza-Stage gibt es zudem House-, EMM- und

Elektroklänge von Mark Bale und DJ Jamie Loca. Für die passende

Abkühlung zwischen den Tanzeinlagen lädt die ganze Nacht über

das kühle Nass des Freibads.

Samstag, 29. Juni, Stadionbad, ab 19 Uhr

Das „Summer Night Open Air“ findet im Stadionbad statt.

Foto: Philipp Eilers

Foto: Peter Jacob

„Der Hundejunge“

TV-Star Cesar Milan zu Gast in der ÖVB-Arena

Was das Verhalten von Hunden betrifft, ist Cesar Milan ein Experte.

Bekannt aus der Serie „Der Hundeflüsterer“ hat sich der gebürtige

Mexikaner international bei diversen Herrchen und Frauchen

einen Namen gemacht. Sein Ansatz: Mit Güte, Wohlwollen und

Disziplin den Vierbeinern ein klares Führungsverhalten aufzeigen.

Nach „The Leader of the Pack“ und „Once Upon A Dog“ präsentiert

Cesar Milan nun ein neues Liveprogramm.

Unter dem Titel „It’s All About Family“ widmet sich der 50-Jährige,

der bereits im Alter von 13 in seinem Umfeld als „Der Hundejunge“

bezeichnet wurde, erneut dem Zusammenleben zwischen

Hund und Mensch. Interessant, lehrreich und humorvoll möchte

er seinen Zuschauern dabei Tipps an die Hand geben, die den Alltag

ihrer Fellnase zu Hause verbessern. Zum ersten Mal wird Cesar

Milan dabei sein Expertenwissen nicht alleine mit dem Publikum

teilen, sondern erhält Unterstützung von seinen Söhnen Calvin

und Andre. (SM)

Sonntag, 20. Oktober, ÖVB-Arena, 20 Uhr

60


Lebensentwürfe unserer Zeit

Autorin Ronja von Rönne liest im Lagerhaus

Zu Ehren der „Queen of Rock“

„One Night of Tina“ / Tribute-Konzertshow in Bremen

Foto: Carolin Saage

Foto: Semmel Concerts

gehe gerne geradeaus. Manchmal habe ich Hoffnung, aber

meistens bin ich vernünftig.“ Mit diesen Zeilen beschreibt sich

„Ich

Ronja von Rönne auf ihrem Blog „Sudelheft“ selbst. Seit 2017

betreibt sie diese Plattform und veröffentlichte 2016 ihren ersten

Roman „Wir kommen“.

Seit Februar 2017 gibt es literarischen Nachschub: „Heute ist

es leider schlecht: Beschwerden an das Leben“. Ein Buch, welches

sowohl eine Auswahl bekannter Blog- und Kolumnen-Texte der

Berlinerin als auch Neugeschriebenes beinhaltet. Wortgewandt

geht Autorin und Bloggerin Ronja von Rönne darin den Lebensentwürfen

unserer Zeit auf den Grund. (JF)

Samstag, 8. Juni, Lagerhaus, 20.30 Uhr

Sie ist eine lebende Legende: Mit fast 200 Millionen verkauften

Tonträgern und zwölf Grammy-Auszeichnungen gehört Tina Turner

zu den erfolgreichsten Sängerinnen aller Zeiten. Anlässlich

ihres bevorstehenden 80. Geburtstags kommt nun eine Londoner

Konzertshow nach Deutschland, welche der „Queen of Rock“ Tribut

zollt. Unter dem Titel „One Night of Tina“ bringt ein Show-Ensemble

die Karriere der Sängerin und ihre größten Hits auf die

Bühne. Mit dabei: Songs wie „Simply The Best“, „Private Dancer“

und „We Don’t Need Another Hero“, welche die extremen Höhen

und Tiefen auf die Bühne bringen, die das Leben Tina Turners auszeichnen.

(SM)

Donnerstag, 28. November, 20 Uhr

Foto: Brecheis

Selbsternannter „Dreggsagg“

Kabarettist Michl Müller mit neuem Programm

Für ihn gibt es keine Tabus: Michl Müller. Der Kabarettist aus Bad

Kissingen redet stets so, wie ihm der sprichwörtliche Schnabel gewachsen

ist. Eine Eigenschaft, die er auch in seinem neuen Bühnenprogramm

beibehält. So spricht der selbsternannte „Dreggsagg“,

der fränkische Ausdruck für „Schelm“, unter dem Motto

„Müller … nicht Shakespeare“ alles an, was ihn beschäftigt und

worüber es sich zu scherzen lohnt. Dabei nimmt der Künstler sowohl

Aktuelles aus Politik sowie der Gesellschaft aufs Korn. (SM)

Dienstag, 25. Juni, Fritz Theater, 19.30 Uhr

VERLOSUNG

Wir verlosen 2 x 2 Tickets. Schicken Sie uns bis zum 20. Juni eine E-Mail

mit dem Betreff „Müller“ sowie Ihren Kontaktdaten an verlosung@

stadtmagazin-bremen.de. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DIE UNENDLICHE

GESCHICHTE

NACH DEM ROMAN VON MICHAEL ENDE

01.09.19 - 15:00h

Die unendliche Geschichte

02.11.19 - 20:00h

The Sound of Classic Motown

13.12. - 14.12.19

Cirque Éloize - HOTEL

METROPOL THEATER BREMEN

(ehemals Musical Theater) präsentiert:

15.09.19 - 15:00h

Der Grüffelo

11.12.19 - 20:00h

The Original USA Gospel Singers

26.12.19 - 19:00h

Sweet Soul X-Mas Revue

Weiteres Programm:

10.08. - 24.08.19

Das Supertalent

16.10.19 - 20:00h

Brit Floyd

19.10.19 - 19:00h

Florian Zimmer

26.10.19 - 20:00h

Barclay James Harvest

08.11.19 - 19:30h

Thommy Ten & Amélie Van Tass

09.11.19 - 20:00h

Arschkrampen

12.11.19 - 19:30h

Gefährliche Liebschaften

13.11.19 - 20:00h

Annett Louisan

14.11.19 - 20:00h

Chris de Burgh & Band

20.11.19 - 20:00h

Kerstin Ott

21.11.19 - 20:00h

Lisa Stansfield

22.11.19 - 20:00h

Sukhishvili - Ballett

23.11. - 24.11.19

Romeo & Julia - Musical

27.11.19 - 19:30h

TKKG – Das Live-Hörspiel

28.11.19 - 20:00h

One Night of Tina

30.11.19 - 20:00h

Philharmonic Rock

06.12.19 - 20:00h

ABBA – The Tribute Concert

07.12.19 - 20:00h

Söhne Hamburgs

und viele weitere...

Tickets (versandkostenfrei): www.metropol-theater-bremen.de

61


„In dem Wiederaufbau Deutschlands sind die beiden Riesendampfer

Bremen“ und „Europa“ zwei Meilensteine, die

man nicht übersehen wird und die den Ruf über die Meere

tragen: Es geht aufwärts!“ Selbst die sozialdemokratische „Bremer

Volkszeitung“ überschlug sich am 16. Juli 1929 geradezu

vor patriotischer Begeisterung. Ein international beachtetes

Großereignis stand bevor: Der erste der beiden neuen Schnelldampfer

des Norddeutschen Lloyd, die „Bremen“, stach zu seiner

Jungfernfahrt in See. Was in einer Bauzeit von knapp zwei

Jahren auf der Bremer Werft AG „Weser“ entstanden war, entpuppte

sich als Schiff der Superlative. 65 Millionen Reichsmark

– nach heutiger Kaufkraft rund 227 Millionen Euro – waren investiert

und mehr als 7000 Tonnen Stahl verbaut worden. Das

Ergebnis war ein Ocean Liner von über 280 Metern Länge, der

2228 Passagiere im Linienverkehr von Bremerhaven aus über

den Atlantik befördern sollte. Den Reisenden – vor allem denen

der ersten Klasse – stand jeder erdenkliche Komfort zur Verfügung:

luxuriös ausgestattete Kabinen mit eigenem Duschbad,

aufwändig gestaltete Gesellschaftsräume, eine Schwimmhalle,

eine Einkaufspassage und vieles mehr. Eine technologische

Sensation war das auf dem Oberdeck stationierte Postflugzeug,

das, vor der amerikanischen Küste gestartet, seine Fracht auf

schnellstem Wege nach New York bringen sollte. Entscheidend

aber waren Neuerungen, die die „Bremen“ zu einem der damals

modernsten Schnelldampfer der Welt machten: eine besondere,

gewichtsparende Bauweise sowie vier Dampfturbinen, die mit

insgesamt 130.000 PS vier gigantische Schiffsschrauben antrieben.

Mit bis zu 29 Knoten (54 km/h) sollte der stählerne Koloss

den Atlantik überqueren.

Die Erwartungen, die in das Schiff gesetzt wurden, waren

groß – und wurden nicht enttäuscht. Bereits bei ihrer Jungfernreise

errang die „Bremen“ das „Blaue Band“, die begehrte Ehrung

für die schnellste Atlantiküberfahrt. In nur vier Tagen und

17 Stunden erreichte sie

New York – sieben Stunden

schneller als die Britische

„Mauretania“, die

bis dahin zwanzig Jahre

lang den Rekord gehalten

hatte.

Die Ankunft im Zielhafen

war triumphal;

die „Bremer Volkszeitung“

62

KOLUMNE

EXPERIMENT MODERNE IM FOCKE MUSEUM

Der Schnelldampfer „Bremen

Exponate zur „Bremen“ in der Sonderausstellung

„Experiment Moderne.

Bremen nach 1918“.

Foto: Martin Luther, Focke-Museum

meldete am 24. Juli 1929

ein „Trommelfeuer der

Glückwünsche“, das den

Schnelldampfer empfing.

Auch auf die New Yorker

Bevölkerung machte das

technische Wunderwerk aus dem fernen Bremen großen Eindruck:

Bereits zwei Tage nach seiner Ankunft hatten 80.000

Schaulustige den Schnelldampfer besichtigt.

Das 90-jährige Jubiläum der Jungfernfahrt der „Bremen“ ist

für das Focke-Museum ein Grund zu feiern. Am 4. August wird

es mit der Finissage der Ausstellung „Experiment Moderne.

Bremen nach 1918“ an das Ereignis erinnern.

VON JAN WERQUET, KURATOR DER AUSSTELLUNG

AUSSTELLUNGEN

Kunst im Hallenkomplex

„Kap-Hoorn-Art“ mit 65 internationalen Künstlern

Es ist die größte Ausstellung für Bildende Künstler in Bremen: Bei

der jährlichen „Kap-Hoorn-Art“ in Gröpelingen kommen nationale

und internationale Kunstschaffende zusammen und präsentieren

in den etwa 1800 Quadratmeter großen Ausstellungsräumen

ihre Arbeiten zu einem wechselnden Thema. In diesem Jahr haben

sich 65 Künstlerinnen und Künstler mit dem Thema „Transparenzen“

auseinandergesetzt. An zwei Tagen können die Werke betrachtet

werden. Die Anwesenheit der Kreativschaffenden ermöglicht

es Besuchern zudem, mit ihnen in Dialog zu treten. (SM)

Samstag, 15. Juni, 13 bis 18 Uhr, und Sonntag, 16. Juni, 11 bis 18 Uhr,

Hafen-Ateliers, Kap-Horn-Straße.

Ganz neue Blickwinkel

„Naturalia Artistica“ im Übersee-Museum

Naturwissenschaftliche Objekte, die auf zeitgenössische Kunst

treffen und in einen Dialog treten: Das ist das Vorhaben der Künstlerin

Anja Schindler in der neuen Ausstellung „Naturalia Artica“,

die einen ganz neuen Blickwinkel

auf die Sammlung

des Übersee-Museums ermöglichen

soll.

So bilden menschliche,

künstliche sowie Schöpfungen

der Natur ein organisches

System, dessen Bestandteile

so miteinander

verwachsen sind, dass sie

sich nicht voneinander abgrenzen

lassen. (SM)

„Naturalia Artica“ ist vom

28. Juni bis zum 3. November

im Kabinett Übersee sowie im

Schaumagazin „Übermaxx“ zu

sehen.

Fotos: Sung Hern lee, Gerlinde Spotka, Gero Paul, Maria Prinz

Foto: Kai Myller


Wohin steuert die Mobilität der Zukunft?

„Der mobile Mensch – Deine Wege. Deine Entscheidungen. Deine Zukunft“ / Sonderausstellung im Universum

tretend eine virtuelle Landschaft um sich herum zum Blühen zu

bringen, in die Funktion eines Stadtplaners zu schlüpfen oder mehr

über moderne Carsharing-Angebote zu erfahren.

An Expertenstationen werden die Gäste zudem Wissenswertes

über sich verändernde Lebensformen in der Stadt und deren Effekte

auf die Mobilität erfahren. Welchen Einfluss haben Wohnen,

Arbeiten und Konsum darauf, wie wir unterwegs sind? Wie mobil

gestalten wir unsere Freizeit? Welche Rolle spielt eine sichere

Energieversorgung für die Mobilität der Zukunft? „Das Besondere

an diesem Projekt ist, dass ganz unterschiedliche Partner aus

Bremen zusammengefunden haben, um sich gemeinsam einem

Thema zu widmen“, erklärt Marena Grotheer, Leiterin der Unternehmenskommunikation

des Universum Bremen. Begleitend zur

Ausstellung finden über die gesamte Laufzeit Aktivitäten und Veranstaltungen

in ganz Bremen statt, die vertiefende Informationen

liefern und zum Mitmachen einladen. (SM)

Da bahnt sich etwas an: Am 20. Juni eröffnet die neue Sonderausstellung

„Der mobile Mensch – Deine Wege. Deine

Entscheidungen. Deine Zukunft“ im Universum Bremen.

Sie beschäftigt sich damit, wie wir in Zukunft unterwegs sein wollen

und wie persönliche Mobilitätsentscheidungen die Lebensqualität

in den Städten beeinflussen.

Die Ausstellungsgäste werden erforschen können, welche Art

von Mobilität zu ihren ganz persönlichen Bedürfnissen passt, und

erfahren, was davon jetzt bereits möglich ist und an welchen Ideen

für die Zukunft gearbeitet wird. Dies geschieht an verschiedenen

Erlebnisstationen, die acht wesentliche Mobilitätsbedürfnisse aufgreifen

– von der Verfügbarkeit und Flexibilität von Verkehrsmitteln

bis zu Wünschen und Ansprüchen an Gesundheit und Sicherheit.

Jede Station setzt sich dabei aus einem interaktiven Exponat,

einem digitalen Spiel sowie einem Ideentisch mit innovativen

Praxisbeispielen zusammen. So werden die Besucherinnen und

Besucher die Möglichkeit haben, auf einem Fahrrad in die Pedale

Die neuen Sonderausstellung im Universum ist ab Donnerstag, 20. Juni,

zu sehen.

An den Erlebnisstationen können sich Besucher mit dem Thema Mobilität

auseinandersetzen.

Fotos: Universum Bremen, Gruppe für Gestaltung

X

Eintritt frei!

BREMEN

NACH 1918

4.8.19

Jeden Di ab 19 Uhr: Jetzt verlängert bis

Katapult-Flugzeug vor dem Start, Hans Finsler, 1929. Foto: Kulturstiftung Sachsen-Anhalt © Hans Finsler Nachlass

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THEATER

„Dieses hohle Wiederkäuen von Klischees langweilt uns“

„Shirin & Leif“: Akın Emanuel und Edis Arwed Sipa über ihre neue Hochzeitskomödie

doch alle. Wir dachten, wir schreiben eine Culture-Clash-Komödie,

in der es einen Clash nach dem anderen gibt, aber eben keinen Culture-Clash.

Die Erwartung eines Culture-Clashs, die die Figuren ja

auch haben, wird durchgehend enttäuscht oder eben persifliert.

Akın Emanuel und Edis Arwed Șipal.

Foto: Suhrkamp Verlag

Ein persischer Großclan trifft auf eine konservative deutsche

Kleinfamilie: Diese Begegnung sorgt in der neuen Hochzeitskomödie

„Shirin & Leif“ für kulturellen Sprengstoff und familiäre

Zerwürfnisse. Im Vorfeld der Premiere am Theater Bremen

hat das STADTMAGAZIN Bremen die Brüder Akın Emanuel und

Edis Arwed Șipal, die das Stück gemeinsam geschrieben haben, genauer

zur Geschichte und zum Hintergrund der Komödie befragt.

Verzwickte Hochzeitsplanungen und familiäre Konfrontationen

sind beliebte Inhalte für Theater- und TV-Komödien. Was macht

Ihre Inszenierung besonders?

Akın Emanuel Șipal: Der Regisseur Michael Talke sagte im Vorfeld

der Proben, dass er in dem Stück eher einer Persiflage auf das Genre

der Hochzeitskomödie sehe. Das trifft es. Die meisten Hochzeitskomödien

sind lustig, romantisch, aber auch oft brav. Es passiert

selten, dass man so sehr lachen muss, dass es weh tut. Der Begriff

des Auf-dem-Zahnfleisch-Gehens interessiert uns. Wir bieten

Figuren, die die ganze Zeit auf dem Zahnfleisch gehen.

Die Familien von Shirin und Leif könnten kaum unterschiedlicher

sein. Welche Familie hat die größeren Schwierigkeiten mit

der Lebenswelt der anderen?

Akın Emanuel Șipal: Ich würden sagen, das Problem der Familien

ist, dass sie so sehr mit sich selbst beschäftigt sind. Sie sehen die

anderen gar nicht. Jedenfalls erkennen sie nicht wirklich, mit was

für Menschen sie es zu tun haben. Das ist das Problem der Familien:

Sie kochen ihr eigenes Süppchen. Im Stück sehen wir, wie diese

Süppchen überkochen.

Es heißt, „Shirin & Leif“ sei eine skurrile Komödie mit schrägen

Songs. Welche Bedeutung spielt die Musik in dem Stück?

Akın Emanuel Șipal: Die Songs sind für uns skurrile Auszeiten vom

Text. Es soll das Gefühl entstehen, dass jederzeit alles möglich ist.

Mit den Songs können die Figuren aus dem Korsett des Sprechens

ausbrechen und sich auf eine ganz andere Weise zeigen, Gefühle

ausdrücken oder sich lächerlich machen. (JF)

Premiere: Donnerstag, 6. Juni, Theater am Goetheplatz, 19.30 Uhr

Fröhlicher Alterungsprozess

Monika Blankenberg zu Gast auf dem Theaterschiff

64

Was hat Sie zum diesem Stück inspiriert?

Edis Arwed Șipal: Die vielen schwachsinnigen Culture-Clash-Komödien,

dieses hohle Wiederkäuen von Klischees langweilt uns

SHAKES

PEARE

IM PARK

THEATERSOMMER 2019

21.-25. AUGUST

TICKETS UNTER:

TEL. 500 333

WESER-KURIER PRESSEHAUS

NORDWEST-TICKET.DE

SHAKESPEARE-COMPANY.COM

Monika Blankenberg, die wortgewaltige Rheinländerin, ist eine

Fachfrau für den gesunden und fröhlichen Alterungsprozess. In

ihrem neuen Programm „Altern ist nichts für Feiglinge – Jung bleiben“

tritt sie an, um mit unerschütterlichem Optimismus dem gesellschaftlichen

Wahnsinn ein Ende zu setzen. Ihr Ansatz: Das Leben

als solches und ein positiver Umgang mit der eigenen Person,

das ist es, was dringend gebraucht wird, unangefochten von all den

überzogenen gesellschaftlichen Erwartungen. Leben ist schließlich

das, was jeden Tag aufs Neue passiert. (JF)

Mittwoch, 5. Juni, Theaterschiff, 20 Uhr

Foto: Christian Daitche Photography


Besondere Begegnungen

„Mittenmang“: Inklusives Theaterfestival

MUSIKTHEATER

DIE TOTE STADT

Claire Cumingham (rechts) und Jess Curtis.

Foto: Sven Hagolani

Was macht uns zu denen, die wir sind? Dieser Gedanke

steht im Fokus des inklusiven Theaterfestivals „Mittenmang“.

Bereits zum dritten Mal wird es in diesem

Jahr von der Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur in Kooperation

mit dem Theater Bremen und dem Blaumeier-Atelier veranstaltet.

Fünf Tage lang stehen rund 200 Menschen mit und ohne

körperliche oder geistige Beeinträchtigungen aus acht verschiedenen

Ländern auf den Bühnen des Stadttheaters und setzen

sich künstlerisch mit der großen Identitätsfrage auseinander.

Michael Börgerding, Intendant am Theater Bremen, ist froh,

das Festival bereits zum dritten Mal in seinem Haus ausrichten

zu können. „Mittenmang ist ein Festival mit großem künstlerischen

Anspruch“, macht er deutlich. Vor allem das mangelnde

Konkurrenzdenken unter den Akteuren und Schauspielern

schätze er sehr. „Niemanden interessiert es, welche Vorstellung

besser oder schlechter besucht war. Das finde ich sehr beeindruckend“,

so der Intendant. Auch Karolin Oesker vom Blaumeier-Atelier

betont die besondere Atmosphäre. „Der Austausch

unter den Darstellern ist groß und führt immer wieder zu

besonderen Begegnungen“, lobt sie.

Ob Schauspiel, Tanz, Musik oder Performance: Es sind verschiedene

Darstellungsformen, die das Programm des fünftätigen

Festivals prägen. Den Auftakt liefert zum Beispiel das Blaumeier-Atelier

mit seiner Eröffnungsshow „Gschmckssche“ am

Mittwochabend. Es wurde extra für „Mittenmang“ geschrieben

und feiert mit jeder Menge Gesang das Leben, die Kunst und

die Inklusion. Am Donnerstag erwartet Zuschauer unterdessen

eine Tanz-Performance, die den Kurator und Festivalleiter Andreas

Meder besonders stolz macht: In „The Way You Look (at

me) Tonight“ setzen sich die auf Krücken angewiesene Künstlerin

Claire Cumingham und Jess Curtis tänzerisch mit verschiedenen

Wahrnehmungsmodi auseinander. „Claire Cunningham

ist mittlerweile weltweit gefragt“, sagt Kurator Andreas Meder.

„Wir sind froh, sie nun für unser Festival gewonnen zu haben.“

Parallel zum Indoor-Bühnenprogramm können Interessierte

und Schaulustige an allen Festivaltagen ab 14 Uhr Straßentheater

im Bereich des Goetheplatzes erleben. (JF)

Mittwoch, 29. Mai, bis Sonntag, 2. Juni, Theater Bremen. Nähere

Informationen gibt es unter www.mittenmang-festival.de.

von Erich Wolfgang Korngold

Musikalische Leitung: Yoel Gamzou

Regie: Armin Petras

So 2., Fr 7., So 9., Do 13., So 16. und

Samstag, 29. Juni (zum letzten Mal!)

im Theater am Goetheplatz

No Sex

iN the City

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Nur noch bis zum

13. Juli 2019

www.packhaustheater.de

(0421) 7 90 86 00

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WAS MACHT EIGENTLICH …

Der Koch der

Sterneköche

Der ehemalige Restaurantkritiker

Heinz Holtgrefe im Interview

Heinz Holtgrefe kann seine Hobbies Fotografieren, Reisen und Kochen gut miteinander verknüpfen.

Auf einer Reise in Vietnam entstand die auf dem Bild zu sehende Schwarzweißfotografie. Foto: MÄR

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Mit seinen Kolumnen „Mahlzeit zusammen!“

und „Pott und Pann“

im WESER-KURIER, die beide

jeweils mehr als 1000 Mal erschienen, war

Heinz Holtgrefe über knapp drei Jahrzehnte

so etwas wie der wichtigste Feinschmecker

und Restaurantkritiker der Hansestadt, bis

er 2012 in den Ruhestand ging. Zur Ruhe

gekommen ist der mittlerweile 69-Jährige

deshalb aber noch lange nicht. Er fotografiert

leidenschaftlich und stellt seine Bilder

auch regelmäßig aus. Zudem reist er um die

ganze Welt. Und ganz nebenbei bekocht er

mittlerweile sogar Sterneköche, wie er bei

einem Besuch des STADTMAGAZINs bei

ihm in Lilienthal verriet.

Was machen Sie zurzeit?

Im Wesentlichen reise ich sehr viel. Vor allem

begleite ich viele Leserreisen, Kreuzfahrten

sowie Wein- und Trüffelreisen. Man

kann sagen, dass ich derzeit zwischen zehn

und zwölf Reisen im Jahr unternehme. Aber

eigentlich ist das gar nicht so besonders, da

ich auch früher schon viel unterwegs war.

Da bleibt ja kaum noch Zeit für Ihre anderen

Hobbies, das Kochen und das Fotografieren


Nein, das kann man so auch nicht sagen.

Vor allem das Fotografieren lässt sich ja

wunderbar mit meinen Reisen verbinden.

Und da ich, wie erwähnt, auch Wein- und

Trüffelreisen mache, kommt auch das Kulinarische

nicht zu kurz.

In Ihrer Zeit beim WESER-KURIER erlangten

Sie aufgrund Ihrer Kolumnen „Pott un

Pann“ sowie „Mahlzeit zusammen!“ und in

Ihrer Funktion als Restaurantkritiker große

Bekanntheit. Mittlerweile sollen Sie

den Spieß umgedreht haben und einmal

im Jahr für einige renommierte Köche in

der Küche stehen.

Das stimmt. Ich habe über Jahrzehnte die

Sterneköche in der nordwestdeutschen Region

kennengelernt und auch privat immer

wieder besucht und dort gegessen. Also

hatte ich vor zehn Jahren die Idee, diese

Köche mal zu mir nachhause einzuladen

und zu bekochen. Ich bereite dann in der

Regel immer an einem Montag im Januar

ein sechs- bis acht-Gänge-Menü mit dazu

passenden Weinen. Es beginnt um 19 Uhr

und endet meist sehr fröhlich und feucht

gegen 3 Uhr morgens. Es ist mittlerweile

eine richtige Tradition geworden.

Wer gehört zu ihren Gästen?

Immer dabei sind Markus Kebschull aus

Norderney, Wolfgang Pade aus Verden, Peter

Hauptmeier aus Bremen, Marc Rennhack

aus Cuxhaven, Tim Extra aus Bad Zwischenahn

oder Jens Kommerau, der demnächst in

Bremen etwas eröffnen will. Und es kommen

auch immer mal wieder neue Gesichter

hinzu. Eine sehr illustre Runde.

Schmeckt Ihren Gästen denn auch, was

Sie kochen?

(lacht) Das will ich wohl meinen, schließlich

kommen sie ja jedes Jahr wieder.

Wie ist Ihre Begeisterung fürs Kochen

entstanden?

Nach meinem Volontariat bin ich aus Berlin

nach Bremen gezogen. Damals musste

ich noch ein Vierteljahr im Hotel wohnen,

da unser Haus noch nicht fertiggestellt war.

Ich bin damals öfter zu Rolf Diehl ins Restaurant

an der H. H. Meier Allee gegangen

und habe mich schließlich mit ihm angefreundet.

So kam es, dass wir anschließend

auch öfter miteinander gekocht haben.

Anschließend habe ich es einfach weiter

gemacht – als Autodidakt. Ich behaupte

jetzt einfach mal, dass ich mittlerweile ein

ganz passabler Koch bin. Und das, obwohl

ich nicht gerne nach Kochbuch oder Rezept

koche.

Dennoch haben Sie schon einige Kochbücher

herausgegeben.

Das kommt, weil die Leute sich damals bei

mir beschwert haben, dass sie nicht mehr

wussten wohin mit den ganzen Rezepten,

die sie aus der Zeitung ausgeschnitten hatten.

Also habe ich ein Buch gemacht.

Es gibt wohl wenige Kolumnen, die in Bremen

eine so hohe Aufmerksamkeit wie Ihr

Mittagstischtest „Mahlzeit zusammen!“

genossen haben. Haben Sie eine Erklärung

dafür?

Ich glaube es liegt daran, dass die Idee dazu

so simpel war. Es arbeiten in der Innenstadt

circa 80.000 Menschen, die mittags alle

etwas essen wollen. Manche nehmen sich

ein Brot, die anderen gehen in ein Lokal.

In der Regel steht dann nur ein begrenztes

Budget zur Verfügung. Also legten wir fest,

dass das getestete Gericht nicht teurer als

10 D-Mark sein durfte. Anscheinend gab

es einen sehr großen Bedarf für eine solche

Kolumne.

Das Interview führte Martin Märtens


Wir feiern 20 Jahre

die Nr. 1 im Bremer Land.

1

Als Ihr größter Küchenfachmarkt

im Bremer Land haben

wir uns nach 20 Jahren ein

neues Logo geschenkt. Pünktlich

zum Geburtstag zeigen

wir uns in Bremen, Brinkum

und Delmenhorst so, wie wir

uns heute verstehen: groß,

nah, beständig und persönlich.

Wir sind in Feierstimmung!

Es erwartet Sie ein Geburtstagsfest

voller Aktionen – als

Dankeschön für Ihr Vertrauen.

Wir wissen: ein kleiner Preis ist

gut – eine perfekte Leistung ist

besser.

Kommen Sie vorbei und feiern

Sie mit uns! Lassen Sie sich

überraschen von unseren Jubiläums-Rabatten

oder von einer

unserer aktuellen Geburtstagsaktionen.

Wir wünschen viel Freude bei

der Nr. 1 im Bremer Land!

Die Geschäftsführer Lars Miesner und Stefan Nehrmann.

Brinkum-Nord · Telefon 0421.691077 -0

Carl-Zeiss-Str. 14 – bei IKEA

Bremen · Telefon 0421.48546 -0

Hans-Bredow-Str. 36 – am Weserpark

Delmenhorst · Telefon 04221.59010 -0

Annenheider Str. 141 – an der A28

www.kuechentreff.net

1

Bezogen auf die Gesamtfläche unserer drei Standorte im Bremer Land. Küchentreff - Der Fachmarkt GmbH · Carl-Zeiss-Str. 14 · 28816 Stuhr

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