Zu Wirthen, Solothurn

ursula.dos.santos

Pint en, Schenken und Tavernen

- eine St adt führung für alle, die kulinarisch gerne m al ins

Mit t elalt er reisen.

Genügend gegessen hatten wir eigentlich

alle. Uneigentlich ging es aber nahtlos

weiter. Im Riedholzturm genossen wir selbst

gemachten Hyprokras und Läckerli. Früher

wurde kein Wasser getrunken, denn das war,

logischerweise, schlecht für die Gesundheit.

Da blieb nur der Wein. Dieser war dazumals

aber auch noch kein Knaller, also wurde er

mit vielen Gewürzen verfeinert und somit

zur Medizin. Über die Menge des

konsumierten Weines erfuhren wir im

Zunfthaus zu Wirthen - der Name des

Hauses spricht für sich - aufgeklärt. Man war

schon damals überzeugt davon, dass der

Mensch zwei Liter täglich zu trinken habe.

Also bekamen Kranke in den Spitälern täglich

ihre Ration von 1, 86 Litern Wein.

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