27.05.2019 Aufrufe

DTM 2019 - Race 03|04 Zolder - {have speed in f[ ]cus!} Das Online-Magazin zur DTM!

Die DTM kehrte am 2. Rennwochende an Ihre Wurzeln zurück. Im Belgischen Zolder wurde 1984 das erste Rennen in der Geschichte der DTM ausgetragen. Zur Feier des Tages fuhr Harald Grohs, damals Sieger, jetzt hier mit 75 Jahren und teilweise im strömenden Regen im „historischen“ Rennwagen immer noch einen flotten Reifen. Die 18 aktuellen DTM Piloten haben zuvor in Rennen 3 und 4 gezeigt, dass die Autos nach dem neuen Reglement mehr Performance bieten als in den Vorjahren. Mehr Power und ein völlig neues Reifenmanagement stehen für hochinteressante Rennaction mit tollen Überholmanövern und immer anderen Gesichtern auf dem Podium. BMW Pilot Eng holte sich seinen ersten Sieg und Ericsson nach seinem Sieg in Misano 2018 mit P2 sein zweites Podium. Audi war hier mit P3 von Müller im Race 3 und den Plätzen 1 und 3 von Rast und Green im Race 4 ebenfalls gut dabei. Die Tabellenführung übernahm Eng mit P2 am Sonntag. Leider hat bei Aston Martin wieder die Defekthexe zugeschlagen. Ausfälle in beiden Rennen erschweren hier die Punktejagt. Für das sympathisches Schweizer R-Motorsportteam konnte jedoch Jake Dennis am Sonntag mit einem hart erkämpften 6. Platz wichtige 8 Punkte einfahren! Rast bewies hier zusammen mit seinem Team-Rosberg wieder seine Extra-Klasse. Nach technischem Defekt mit der Turboeinheit am Samstag zeigte der „Sonntagsfahrer Rast“ das er wie schon in Hockenheim der „Sonntagssieger“ ist. In Summe – DTM Saison 2018 mitgerechnet – holte hier Rast in 10 rennen 8 Siege. Damit ist er heute der erfolgreichste DTM Pilot aller Zeiten. Ein besonderes Zeichen hat hier für BMW Sheldon van der Linde als Rookie im 3.Rennen mit der Pole Position und im Rennen gesetzt. Leider musste er sich ausgelöst durch Safety-Car Phase und Überrumpelungen von Green und Rockenfeller in der letzten Runde mit einem ehrenwerten 5. Platz begnügen. …Interessant wird’s in Italien. Kann Rookie van der Linde wieder die alten Hasen ärgern? Gewinnt Rast wieder am Sonntag? Holt Aston Martin mit allen 4 Autos Punkte? In 2 Wochen gibt es darauf Antworten.

Die DTM kehrte am 2. Rennwochende an Ihre Wurzeln zurück. Im Belgischen Zolder wurde 1984 das erste Rennen in der Geschichte der DTM ausgetragen. Zur Feier des Tages fuhr Harald Grohs, damals Sieger, jetzt hier mit 75 Jahren und teilweise im strömenden Regen im „historischen“ Rennwagen immer noch einen flotten Reifen. Die 18 aktuellen DTM Piloten haben zuvor in Rennen 3 und 4 gezeigt, dass die Autos nach dem neuen Reglement mehr Performance bieten als in den Vorjahren.
Mehr Power und ein völlig neues Reifenmanagement stehen für hochinteressante Rennaction mit tollen Überholmanövern und immer anderen Gesichtern auf dem Podium. BMW Pilot Eng holte sich seinen ersten Sieg und Ericsson nach seinem Sieg in Misano 2018 mit P2 sein zweites Podium. Audi war hier mit P3 von Müller im Race 3 und den Plätzen 1 und 3 von Rast und Green im Race 4 ebenfalls gut dabei. Die Tabellenführung übernahm Eng mit P2 am Sonntag. Leider hat bei Aston Martin wieder die Defekthexe zugeschlagen. Ausfälle in beiden Rennen erschweren hier die Punktejagt. Für das sympathisches Schweizer R-Motorsportteam konnte jedoch Jake Dennis am Sonntag mit einem hart erkämpften 6. Platz wichtige 8 Punkte einfahren!
Rast bewies hier zusammen mit seinem Team-Rosberg wieder seine Extra-Klasse. Nach technischem Defekt mit der Turboeinheit am Samstag zeigte der „Sonntagsfahrer Rast“ das er wie schon in Hockenheim der „Sonntagssieger“ ist. In Summe – DTM Saison 2018 mitgerechnet – holte hier Rast in 10 rennen 8 Siege. Damit ist er heute der erfolgreichste DTM Pilot aller Zeiten.
Ein besonderes Zeichen hat hier für BMW Sheldon van der Linde als Rookie im 3.Rennen mit der Pole Position und im Rennen gesetzt. Leider musste er sich ausgelöst durch Safety-Car Phase und Überrumpelungen von Green und Rockenfeller in der letzten Runde mit einem ehrenwerten 5. Platz begnügen.
…Interessant wird’s in Italien. Kann Rookie van der Linde wieder die alten Hasen ärgern? Gewinnt Rast wieder am Sonntag? Holt Aston Martin mit allen 4 Autos Punkte?
In 2 Wochen gibt es darauf Antworten.

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2019er

„Sonntagsfahrer“ Rast

{have speed in f[ ]cus!}

Race 03 & 04 Zolder [BEL]

8 Siege in 10 Rennen

Race 03

P1 Eng

BMW

Race 04

P1 Rast

Audi

Frauenpower

W Series 2019


002

Die DTM kehrte am 2. Rennwochende an Ihre Wurzeln zurück. Im Belgischen Zolder wurde 1984 das erste Rennen

der DTM Geschichte ausgetragen. Zur Feier des Tages fuhr Harald Grohs, damals Sieger, jetzt mit 75 Jahren und teilweise

im strömenden Regen im „historischen“ Boliden immer noch einen flotten Reifen.18 DTM Piloten haben zuvor

in Race 3/4 gezeigt, dass die Autos nach dem neuen Reglement mehr Performance bieten als in den Vorjahren.

Mehr Power und ein völlig neues Reifenmanagement stehen für hochinteressante Rennaction mit tollen Überholmanövern

und immer anderen Gesichtern auf dem Podium. BMW Pilot Eng holte sich seinen ersten Sieg und Ericsson

nach seinem Sieg in Misano 2018 mit P2 sein zweites Podium. Audi war hier mit P3 von Müller im Race 3 und den

Plätzen 1 und 3 von Rast und Green im Race 4 ebenfalls gut dabei. Die Tabellenführung übernahm Eng mit P2 am

Sonntag. Leider hat bei Aston Martin wieder die Defekthexe zugeschlagen. Ausfälle in beiden Rennen erschweren

hier die Punktejagt. Für das sympathisches Schweizer R-Motorsportteam konnte jedoch Jake Dennis am Sonntag mit

einem hart erkämpften 6. Platz wichtige 8 Punkte einfahren!

Rast bewies hier zusammen mit seinem Team-Rosberg wieder seine Extra-Klasse. Nach technischem Defekt mit der

Turboeinheit am Samstag zeigte der „Sonntagsfahrer Rast“ das er wie schon in Hockenheim der „Sonntagssieger“

ist. In Summe – DTM Saison 2018 mitgerechnet – holte hier Rast in 10 rennen 8 Siege. Damit ist er heute der erfolgreichste

DTM Pilot aller Zeiten.

Ein besonderes Zeichen hat hier für BMW Sheldon van der Linde als Rookie im 3.Rennen mit der Pole Position und

im Rennen gesetzt. Leider musste er sich ausgelöst durch Safety-Car Phase und Überrumpelungen von Green und

Rockenfeller in der letzten Runde mit einem ehrenwerten 5. Platz begnügen.

…Interessant wird’s in Italien. Kann Rookie van der Linde wieder die alten Hasen ärgern? Gewinnt Rast wieder am

Sonntag? Holt Aston Martin mit allen 4 Autos Punkte?

In 2 Wochen gibt es darauf Antworten.

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Since 2013

ZOL 003

News 2019

Circuit Zolder

Streckenlayout

004

DTM-Ausfälle & Co.

Di Resta, von Habsburg,

Frijns, Rast, Wittmann ...

074

Hankook

News

PitstopAward

006

Speed & Instinkt

Sheldon van der Linde

Ein Rookie auf der Pole

092

Race 03

Bilder & mehr

Race 04

Bilder & mehr

Championship 2019

Tabelle Fahrerwertung

Herstellerwertung

Teamwertung

R-Motorsport

Punkteretter

# 72 Jake Dennis

016

042

070

072

W Series

Serienfacts und

Race 02

art of DTM colors

Der besondere Blick!

Lifestyle

Von der Piste auf die Straße

DTE Systems GmbH

Chip- und Gaspedaltuning

für BMW X2

098

124

126

72. Magazin

002 | 003


004

Der Circuit Zolder wurde 1963 offiziell eröffnet

und die Streckenführung bis zum Jahr 2002 insgesamt

fünfmal modifiziert.

Der 4,003 Kilometer lange aktuelle Kurs besteht

aus schnellen Geraden, die in teilweise sehr enge

Kurven und anspruchsvolle Schikanen übergehen.

Während der erste Streckenteil rund und flüssig

ist, wird der Verlauf im zweiten Abschnitt wegen

der vielen kleinen Richtungsänderungen und

den damit verbundenen abrupten Bremsmanövern

unruhiger.

Der Asphalt in Zolder ist sehr glatt und bietet den

Piloten im Gegensatz zum rauen Fahrbahnbelag

in Hockenheim ein niedrigeres Grip-Level. Daher

ist vor allem nach einem Boxenstopp Vorsicht

geboten, wenn die Fahrer mit den ungeheizten

Rennreifen wieder auf die Strecke gehen. Der Circuit

Zolder ist mit niedrigeren Randsteinen ausgestattet

als der Hockenheimring und dadurch ist

die Beanspruchung der Reifen geringer.

Zold

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er 2019

ZOL 005


006

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ZOL 007

Der Circuit Zolder wurde 1963 offiziell

eröffnet und die Streckenführung bis zum Jahr 2002

insgesamt fünfmal modifiziert. Der 4,003 Kilometer

lange aktuelle Kurs besteht aus schnellen Geraden,

die in teilweise sehr enge Kurven und anspruchsvolle

Schikanen übergehen. Während der erste Streckenteil

rund und flüssig ist, wird der Verlauf im zweiten

Abschnitt wegen der vielen kleinen Richtungsänderungen

und den damit verbundenen abrupten

Bremsmanövern unruhiger.

Zolder ist eine schnelle Strecke, die

aber sehr enge Passagen hat und insbesondere

vor Start-und-Ziel nicht sehr

flüssig ist. Hier sind gute Bremsen gefragt.

Gleichzeitig muss der Hankook

Rennreifen mit den korrekt voreingestellten

Luftdrücken auf die optimale

Arbeitstemperatur gebracht werden,

damit die Fahrer immer wieder schnell

aus diesen Abschnitten heraus beschleunigen

können“.

Erklärt Hankooks verantwortlicher DTM-Ingenieur Thomas Baltes.

Der Asphalt in Zolder ist sehr glatt und bietet den

Piloten im Gegensatz zum rauen Fahrbahnbelag

in Hockenheim ein niedrigeres Grip-Level. Daher

ist vor allem nach einem Boxenstopp Vorsicht

geboten, wenn die Fahrer mit den ungeheizten

Rennreifen wieder auf die Strecke gehen.

Thomas Baltes:

„Auf dem glatten Asphalt besteht die

Möglichkeit, dass die Boliden teilweise

ins Rutschen geraten, was wiederum

die Temperatur der Lauffläche

des Reifens etwas erhöht. Das wirkt

sich aber nicht auf die Performance

des Ventus Race aus.“


008

Beim DTM-Auftakt in Hockenheim wurde auf

dem Hochgeschwindigkeitskurs vorwiegend die

Konstruktion des Ventus Race durch das ständige

Überfahren der hohen Kerbs mit Top-Speed belastet.

Diese Beanspruchung ist auf dem Circuit

Zolder wegen der niedrigeren Randsteine und

des unterschiedlichen Streckenverlaufs sehr viel

geringer.

„Während der Hockenheimring für

den Hankook Rennreifen ein sehr

fordernder Kurs ist und zu einem der

anspruchsvollsten im DTM-Kalender

gehört, ist die Belastung für den Ventus

Race in Zolder nicht so hoch. Interessant

wird es sein, welche Taktiken

die Teams verfolgen. Hockenheim

hat gezeigt, dass man auch mit einer

Zwei-Stopp-Strategie erfolgreich

sein kann. Ob das auch in Zolder der

Schlüssel zum Erfolg ist, werden wir

sehen“, so Thomas Baltes.

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ZOL 009


010

Best Pitstop Award

Das Audi Sport Team Phoenix

um Mike Rockenfellers Rennboliden

konnten den schnellsten Boxenstopp

des 2. Rennwochenendes hinlegen.

51.014 Sekunden

25 Punkte

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ZOL 011


ück

012

Rolle

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ZOL 013

wärts ...

zum alten

Rennformat


014

Die DTM kehrt zum alten Rennformat zurück. Die Erfahrungen

vom Auftakt in Hockenheim sorgten fürs Umdenken.

Man nennt das wohl eine Rolle rückwärts machen, um

zum bewährten Ablauf eines Rennens zurückzukehren.

Das heißt: Ab sofort beträgt die Renndauer wie schon in

der Saison 2018 wieder 55 Minuten plus eine Runde.

Warum?

Der Grund dafür liegt in den TV-Übertragungen der Rennen.

Eine fixe Dauer von 55 Minuten plus einer Runde

sorgt für eine bessere Planbarkeit der Übertragungsstrecken.

In Hockenheim dauerte das Samstags-Rennen aufgrund

der regnerischen Bedingungen länger als erwartet, am

Sonntag kam es wegen einer Safety-Car-Phase zu Verzögerungen.

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ZOL 015

Ähnliche Fälle könnten im weiteren Verlauf der Saison

dafür sorgen, dass Sat.1 und internationale Sender nach

Rennende die weiterführenden Übertragungen wie

Analysen, Interviews und und und vorzeitig abbrechen

müssten. Weder die Sender noch die ITR wollen, dass

eine Siegerehrung im Anschluss an ein Rennen aus zeitlichen

Gründen nicht gezeigt werden kann.

„Nachspielzeit“

Während das Rennformat leicht verändert wird, bleibt

die neu geschaffene Möglichkeit einer ‚Nachspielzeit‘ erhalten.

Kommt es zum Einsatz des Safety-Cars während

des Rennens, hat der Rennleiter die Möglichkeit bis zu

zwei Runden das Rennen zu verlängern.


016

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ZOL 017

#11 Marco Wittmann

Polesetter im Race 03


018

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ZOL 019

Qualifying Race 03:

P1 #11

P2 #99

P3 #3

Marco Wittmann [BMW M4 DTM]

1:21.307 min

René Rast [Audi RS 5 DTM]

1:21.349 min

Bruno Spengler [BMW M4 DTM]

1:21.614 min


020

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ZOL 021

Girls

on track

Race 03


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Race three

18.05.2019

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ZOL 023


024

Der Start:

#7 Bruno Spengler erwischte von

P3 einen echten Raketenstart und

übernahm die Führung vor Marco

Wittmann und René Rast. Wittmann

musste sich in den ersten Kurven heftig

gegen den Audi-Rivalen zur Wehr

setzen - ergfolgreich. Dahinter verteidigte

Rookie Sheldon van der Linde

die vierte Position, während sich Philipp

Eng im BMW vom siebten auf den

fünften Platz verbesserte. Timo Glock

fiel von Startplatz sechs um zwei Positionen

zurück.

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ZOL 025


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#3 Paul Di Resta

Aston Martin Vintage DTM

ZOL 029


030

Der Re-Start: Nach dem Doppel-Ausfall der Aston Martin und einer folgenden

zur 20. Runde wieder freigegeben. Spengler blieb kontrolliert in Führung vor BM

Dahinter schaltete Rookie van der Linde schneller als Vordermann Rast und übe

kurzem Zweikampf den dritten Platz - Dreifach-Führung für BMW! Der Rennleiter

das Rennen wegen der Safety-Car-Phase um zwei Runden zu verlängern.

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Safety-Car-Phase wurde das Rennen

W-Kollege Wittmann.

rnahm nach

entschied,

ZOL 031


032

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ZOL 033

Ganz unterrschiedliche Boxenstopp-Strategien: Di Resta kam

schon nach der ersten Runde zum Reifenwechsel an die Box. Einen

Umlauf später folgte Markenkollege von Habsburg. Rockenfeller, der

wegen Arbeiten an seinem Audi nach dem Qualifying von ganz hinten

starten musste, machte Stopp nach der zweiten Runde.

In Runde 9 kam Eriksson an die Box. Zwei Runden später folgte ihm

Green. In Runde 12 saß Duval (Audi) zunächst eine 5-Sekunden-Strafe

ab und ließ anschließend einen frischen Satz Reifen aufziehen. Ebenfalls

in der Box: Eng (BMW), Müller (Audi) und Aberdein (WRT-Audi, Runde

13). Habsburg, Di Resta und Rockenfeller nutzten die Safety-Car-Phase

in Runde 13 für einen zweiten Reifenwechsel.

Nach der Safety-Car-Phase bog der Führende Spengler in Runde 20 zu

seinem Pflicht-Stopp an die BMW-Box ab. Auch van der Linde, Glock,

Frijns und Fittipaldi nutzten den 20. Umlauf für ihren verpflichtenden

Reifenwechsel.

Zu diesem Zeitpunkt hatten nur Wittmann und Rast noch nicht gestoppt.

Das Duo kam dann in Runde 26 zusammen an die Box, nachdem

der Audi-Pilot zuvor schon auf den sechsten Platz - vermutlich

wegen technischer Probleme - zurückgefallen war. Wittmann ordnete

sich nach dem Reifenwechsel auf der 13. Position ein, Rast war 15.


034

Horror-Runde für R-Motorsport.

Im 12. Umlauf Doppelausfall.

Erst segelte Juncadella auf dem Weg zur Box von der Strecke

seinen qualmenden Boliden eingangs der Boxengasse abst

Von Runde 14 bis 19 wurde das Fahrerfeld vom Safety Car

mit einem, von Fans geliebten, Indy-Restart. Spengler behie

folgte ihm und im Kampf um P3 musste sich Rast den Rookie

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ZOL 035

, dann musste Teamkollege Dennis

ellen.

pilotiert und die Gelb-Phase endete

lt kontrolliert die Spitze, Wittmann

-Angriffen van der Lindes ergeben.


036

Die Unbekannte ‚Safety-Car‘.

Das Pokern um die optimale Boxenstopp-S

Eng, Müller und Eriksson waren vor der Safety-Car-Phase beim Pflicht-Box

Pech für Pole-Setter Wittmann und dem Raketenstarter Spengler!

Sie wechselten ihre Reifen erst nach dem Safety Car und fielen letztendlic

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ZOL 037

trategie.

enstopp. So profitierten sie wenig später vom Performance-Vorteil.

h auf die Plätze 7 und 10 zurück.


038

Rennen 03

FAZIT

CRAZY RACE

Freud und Leid beim Motorsport - keine Seltenheit.

Der Start - Spenglers Bilderbuchstart von P3 an die Spitze war beeindruckend.

Startnervosität - Frijns, Fittipaldi, Duval zuckten zu früh - 5-Sekunden-Boxenstopp-Strafe.

Liegenbleiber verursachen oftmals Chaos. Runde 14 - 19 Safety-Car-Phase.

Abdrängen mit Folgen. Aberdein, kassierte eine Verwarnung für Attacke gegen Duval.

Boxenstopp-Strategien - Fluch & Segen. Wittmanns und Spenglers Siegchancen zerstört.

Technische Zuverlässigkeit ohne Garantie. Rast wurde Opfer und fiel zum Rennende aus.

Heimsieg - schöner als alle anderen Siege.

Eng reagierte nach dem Indy-Restart konsequent und reaktionsschnell. Er zog an Eriksson

vorbei. Die Führungsposition vergoldete er erstmals in seiner noch jungen DTM-Karriere.

Sein Team freute sich besonders über diesen Heimsieg. Die Mannschaft rund um Bart

Mampay ist in Mechelen, nur etwa 72 km von Zolder entfernt zuhause.

Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Das Audi Team Rosberg hat alle Hände voll zu

tun, um Rasts Einsatzfahrzeug für das Sonntagsrennen fit zu machen. Gleiches Los zogen

auch die Jungs der Aston Martin Armada.

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Rookie holt Pole

#31 Sheldon van der Linde

setzt erste ernstzunehmende

„Duftmarke“ und wird mit freier

Fahrt als erster in Zolder starten!

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Qualifying Race 04:

P1 #25

P2 #33

P3 #25

Sheldon van der Linde [BMW M4 DTM]

1:21.590 min

René Rast [Audi RS5 DTM]

1:21.596 min

Philipp Eng [BMW M4 DTM]

1:21.714 min

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Race four

19.05.2019

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050

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ZOL 051

Der Start: van der Linde

verteidigte seine Pole tapfer

gegen Hintermann Rast.

Glock erwischte von P5 einen

starken Start und verbesserte

sich zügig auf die

dritte Position. Dahinter lieferten

sich Frijns und Eng einen

heißen Kampf um Position

vier. Green stand unter

Beobachtung wegen einem

Frühstart - Entwarnung er

setzte das Rennen auf dem

siebten Platz fort.


052

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ZOL 053


054

Marco Wittmann führte das Rennen bis zu diesem Pflicht-Stopp an. Zu

von Habsburg sowie die Audis von Rockenfeller und Duval mit ihren St

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diesem Zeitpunkt waren nur die beiden Aston Martin von Dennis und

artreifen unterwegs.

ZOL 055


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ZOL 057

Jeder

Boxenstopp

mischt das

Fahrerfeld

neu!


058

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ZOL 059

Safety-Car-Phase!

Geordnete

Betriebsamkeit

in der Boxengasse!


060

Der Re-Start zur 28. Runde: Nach Ausfall von Frijns in Folge einer

Kollision durch Wittmann kam das Safety Car auf die Strecke. Beim Re-

Start blieb Rast vorne, dahinter setzte sich Eng gegen van der Linde

durch. Rockenfeller übernahm Glocks P4. Von hinten schoss Dennis mit

seinem Aston Martin quer durch‘s Feld und verbesserte sich auf P6.

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ZOL 061


062

P7 P6 P5

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ZOL 063

P4

P3

#53 Jamie Green

Kampfansage für

dritten Podestplatz!


064

„Sonntagssieger“

#33 René Rast

8. Sieg im 10. Rennen

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ZOL 065


066

FAZIT

Rennen 02

Ein Rookie macht auf

sich aufmerksam

10 Runden führte van der Linde mit

seinem BMW die punktegierige „Meute“

an und ließ sich auch nicht von

gestandenen Meistern beirren. Dann

ging es zum Pflicht-Boxenstopp und

er behauptete immer noch Podestränge.

Kurz vor der Zielflagge musste er

sich den Audis von Rockenfeller und

Green ergeben. Ein rundum furioses

Rennen wurde am Sonntag im Belgischen

Zolder geboten. Und Rast

wurde mit seinem erneuten Sieg zum

„Sonntagssieger“ gekürt

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068

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ZOL 069


070

DTM

STA

TIS

TIK

Team Championship 2019

Team

Pkt.

Audi Sport Team Rosberg 079

BMW Team RMR 079

Audi Sport Team Abt Sportsline 072

Constructors Championship 2019

Hersteller

Pkt.

Audi 213

BMW 186

Aston Martin 015

Championship 2019

Stand nach Race 04

Pos Fahrer Team Pkt

1 Philipp Eng BMW M4 DTM 059

2 René Rast Audi Sport RS5 DTM 054

3 Marco Wittmann Audi Sport RS5 DTM 043

4 Mike Rockenfeller Audi Sport RS5 DTM 042

5 Nico Müller Audi Sport RS5 DTM 041

6 Robin Frijns Audi Sport RS5 DTM 031

7 Jamie Green Audi Sport RS5 DTM 025

8 Bruno Spengler BMW M4 DTM 024

9 Loic Duval Audi Sport RS5 DTM 022

10 Sheldon van der Linde BMW M4 DTM 021

11 Joel Eriksson BMW M4 DTM 020

12 Timo Glock BMW M4 DTM 020

13 Paul Di Resta Aston Martin Vantage DTM 011

14 Jake Dennis Aston Martin Vantage DTM 008

15 Pietro Fittipaldi Audi Sport RS5 WRT DTM 003

16 Ferdinand v. Habsburg Aston Martin Vantage DTM 002

17 Daniel Juncadella Aston Martin Vantage DTM 002

18 Jonathan Aberdein Audi Sport RS5 WRT DTM 000

18 ...

Punkte im Qualifying Race 03 & 04

Race 03

Pkt

Poleposition Marco Wittmann 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Bruno Spengler 1

Race 04

______ Pkt

Poleposition Sheldon van der Linde 3

Startplatz 2 René Rast 2

Startplatz 3 Philipp Eng 1

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ZOL 071

054 | 055


072

DTM-Neueinsteiger R-Motorsport Grund zum Jubeln:

#76 Jake Dennis erzielte im Sonntagsrennen mit Platz sechs das bislang

beste Rennergebnis für das Team, das vier Aston Martin Vantage DTM

einsetzt. In den drei vorangegangenen Saisonrennen war der Brite jeweils

leer ausgegangen und hatte als einziger Fahrer des R-Motorsport-Quartetts

noch keine Punkte erzielt.

Dennis‘ starke Aufholjagd in Belgien wurde in der Marken-Meisterschaft

nicht belohnt. R-Motorsport erhielt für den sechsten Platz null statt acht

Punkte. Somit bleibt das Team bei 15 Punkten nach den ersten beiden

Rennwochenenden in Hockenheim und Zolder.

Grund für die Nicht-Berücksichtigung: In seinem Aston Martin Vantage

wurde im ersten Rennen ein nachträglich verplombter Motor eingesetzt.

Das ist laut Sportlichem Reglement erlaubt, wird aber mit einer

Aberkennung der beim darauffolgenden Rennen erzielten Punkte für die

Hersteller-Wertung geahndet. In Artikel 28.5 des Sportlichen Reglements

heißt es: „Jeder Bewerber hat das Recht, einen an den Technischen Delegierten

gerichteten Antrag für das nachträgliche Verplomben von Motoren

zu richten. Wird ein solcher Antrag genehmigt, wird der bestplatzierte

Fahrer der betroffenen Marke beim nächsten Wertungslauf, der auf den

Motortausch folgt, nicht für die Markenwertung berücksichtigt.“

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ZOL 073


074

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ZOL 075

DTM auf Abwegen...

#04 | #11

In Runde 22 erwischte #11 Wittmann seinen Vordermann #4 Frijns

in der ersten Kurve beim Kampf um Platz sieben am Heck. Der Niederländer

drehte sich und fiel vorzeitig aus. Wittmann konnte die

Fahrt fortsetzen, kassierte aber eine Durchfahrtsstrafe und fiel aus

den Punkterängen.


076

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ZOL 077

DTM Ausfälle...

#03

Paul Di Resta sitzt bei der Startaufstellung entspannt in „zivil“ auf der

Boxenmauer und der Startplatz seines Rennboliden vor ihm ist leer.

Ein Problem mit dem Öldruck verhindert seinen Start am Sonntag.


078

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ZOL 079

DTM Ausfälle...

#62

Ferdinand bvon Habsburg fiel in Runde 19 als erster Fahrer vorzeitig

aus dem Rennen aus. Der Österreicher musste seinen Aston Martin

wegen eines technischen Problems in der Box von R-Motorsport abstellen.


080

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ZOL 081

DTM Ausfälle...

#23

Mit Daniel Juncadella fiel in der Schlussphase der dritte Aston Martin

aus, während Teamkollege Jake Dennis die Ehre hochhielt und um

ein gutes Punkteergebnis kämpfte.


082

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ZOL 083

Der talentierte Rohdiamant

#31 Sheldon van der Linde


084

Rookie

Sheldon van der Linde

Geboren: 13.05.1999

Johannesburg [RSA]

Wohnort: Kempten

DTM Rennen: 3

DTM Pole: 1

#31

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Hat Audi den Speedinstinkt verkannt?

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Van der Lindes erste Leistungen in der DTM-Saison

2019 haben gezeigt, was für ein Talent Audi

an die Konkurrenz aus München verloren hat.

Beim Auftakt in Hockenheim ließ der jüngere

Bruder von Kelvin van der Linde mit Platz sechs

im regnerischen Qualifying aufhorchen und

sammelte wenig später als Siebter seine ersten

Meisterschaftspunkte.

Am darauffolgenden Sonntag bei trockenen Bedingungen

belegte Sheldon den zehnten Startplatz,

verpasste nach einer Kollision mit Green

die Punkteränge.

Nervosität war dem Nachwuchspiloten bei seinem

ersten Renneinsatz im Tourenwagen nicht

anzumerken.

„Sein Potenzial haben wir schon

in anderen Serien gesehen. In seinem

ersten DTM-Rennen hat sich

gezeigt, dass er nicht nur den

Speed, sondern auch den nötigen

Instinkt hat. Das macht einen guten

Rennfahrer aus.“

BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt

Was der südafrikanische Nachwuchsfahrer so

alles drauf hat, stellte er schon in der Vergangenheit

unter Beweis. Einer, der es genau wissen

muss, ist Teamchef Wolfgang Land. 2018

holte er mit Sheldon van der Linde und dessen

drei Jahre älterem Bruder Kelvin die Vize-Meisterschaft

im ADAC GT Masters und einen Podestplatz

beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen

von Spa-Francorchamps.

Damit hat der Volkswagen-Konzern seit 2012

schon insgesamt sechs hochtalentierte, ausgebildete

und unterstützte Fahrer an BMW verloren:

Neben Sheldon van der Linde und De

Philippi wechselten auch Dirk Werner, Marco

Wittmann, Tom Blomqvist und Joel Eriksson die

Seiten.

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Rast hop oder top!

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Immer wieder sonntags:

Beeindruckende Leistung, dennoch kurios!

René Rast lässt sich von der Technik nicht bestimmen.

Im Samstagsrennen in Zolder musste er sich

jedoch der Technik ergeben und seinen Boliden

mit technischem Defekt abstellen.

Mit seinem Sieg am Sonntag gelang es ihm, saisonübergreifend

zum fünften Mal in Folge das

zweite Rennen eines Wochenendes für sich zu

entscheiden.

Über die Saison hinweg gewann Rast acht der

letzten zehn DTM-Rennen. Somit knüpft er an seine

Leistungen im Endspurt 2018, als er sechs Mal

in Folge siegte, an.

Nach den ersten vier Rennen der Saison 2019 belegt

Rast hinter BMW-Pilot Philipp Eng den zweiten

Platz in der Meisterschaft. Auch wenn er seine

kuriose Siegesserie „immer wieder sonntags“

fortsetzen würde, könnte er erneut nach 2017

den Titel einfahren.

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„Wir müssen mal nachrechnen“, sechs Siege

mehr wären 150 Punkte, oder? Dazu noch 50

weitere - das sollte normalerweise reichen, um

Meister zu werden!“ Scherzte Rast.

Bis dahin liegt allerdings noch ein hartes Stück

Arbeit vor Rast. Und wie schnell es anders laufen

kann, bekam er in vier Rennen schon zweimal

zu spüren.

Rast ist hop oder top!

Zwei Siege versus zwei technisch bedingte Ausfälle.

Im Samstagsrennen auf dem belgischen

Kurs sorgte ein Problem mit dem Ladeluftkühler

in seinem Audi RS 5 für einen vorzeitigen Ausfall.

Zuvor hatte ihm bereits eine Safety-Car-Phase

einen Strich durch die Rechnung gemacht und

die Chancen auf ein starkes Ergebnis verwehrt.

Ein bitteres Ende für Rast, der das Rennen vom

zweiten Startplatz aufgenommen hatte.

Den 32-Jährigen haute auch ein nächtlicher

Motorwechsel nicht aus der Bahn. Vom zweiten

Startplatz am Sonntag absolvierte er ein souveränes

Rennen und belohnte sich und sein Team

mit einem wohlverdienten Sieg.

Rast sprach in höchsten Tönen über den Sensations--Polesetter

Sheldon van der Linde. Seine

Aufholjagd war sensationell, weil der „junge

Wilde“ van der Linde ihm das Überholen nicht

allzu leicht machte. In Runde 11 konnte er das

siegentscheidende Überholmanöver durchführen

und das Rennen an der Spitze von nun an

kontrollieren.

„Ich habe gesehen, dass seine Reifen schneller

schlapp machten als meine“, erklärte Rast. „Ich

habe dann DRS und Push To Pass genutzt - diesmal

habe ich das immerhin nicht vergessen -

hatte einen guten Ausgang vor der letzten Kurve

und konnte vor Turn 1 überholen.“

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ZOL 091

Kurios: Bei seinem beeindruckenden Hockenheim-Sieg

von Startplatz 16 hatte Rast glatt vergessen,

die Push-To-Pass-Überholhilfe einzusetzen.

Beim Zieleinlauf in Zolder hatte Rast knapp zehn

Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten

Eng. In den letzten Runden achtete Rast vor allem

darauf, sein Material zu schonen. Dass die

neuen Turbo-Motoren noch nicht von allen Kinderkrankheiten

befreit sind, wurde ihm schon in

Hockenheim schmerzlich vor Augen geführt.

Beim Saisonauftakt hatte sich Rast als Vierter

qualifiziert, fiel im Rennen aber wegen eines

technischen Defekts vorzeitig aus.


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ZOL 093

„Es schaut aus,

als ob wir nur

Sonntagsfahrer

hätten“,

witzelte anschließend

Rasts Teamchef

Arno Zensen

vom Audi Sport

Team Rosberg bei Sat.1.

„Rene ist ein

Ausnahmetalent.“


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„Unser Jamie ist wieder der Alte

Mit René als Teampartner war e

Der eine gewinnt alles, der ande

Teamchef Arno Zensen

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.

s auch schwer:

re gar nichts.“


„N

g

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Eb


na

er

so

096

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ZOL 097

ach dem Desaster

estern war das heute

in guter Abschluss.“

Teamchef Zensen

enso freute er sich über Jamie Greens

ckkehr aufs Podium. Der Brite erzielte

ch einem echten Seuchenjahr seinen

sten Podestplatz seit dem Sieg beim Sainfinale

2017 in Hockenheim.


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Round two of six

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ZOL 101

Direkt nach dem Start war es ein Rennen

unter Hochspannung. Sekunden nach

dem Start des Rennens wurde das Safety

Car eingesetzt, nachdem sich noch in der

Startaufstellung das Auto von Sarah Bovy

in Rauch gehüllt hatte. Hier war ihr Debüt

in der Serie schon zu Ende, bevor es

begonnen hatte. Es war ein enttäuschendes

Ergebnis für die Reservefahrerin, die

erst am Vortag die Möglichkeit erhielt in

ihrem Heimrennen dabei zu sein.


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ZOL 103

Gosia Rdest

#3


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ZOL 105

Nach dem Neustart fiel auch die

zweite Reservefahrerin Vivien Keszthelyi

(HUN) aus, die nach einem

zu kühnen Überholversuch von

Esmee Hawkey (GBR) auf Gosia

Rdest (PL) kollidiert war. Hawkey

und Rdest mussten ebenfalls ihre

Boliden abstellen. Das Safety Car

kam das zweite Mal auf die Strecke.

Vivien hatte kurz zuvor die

Möglichkeit zum Rennen erhalten,

nachdem die finnische Fahrerin

Emma Kimilainen krankheitsbedingt

pausieren mußte.


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ZOL 109

Die 24-jährige Holländerin Beitske Visser

gewann das zweite Rennen der W-Serie im

belgischen Zolder.

In einem von Anfang an actiongeladenen Wettbewerb

übernahm Beitske von P2 startend die sofortige

Führung, die sie bis zu Rennende nicht mehr hergab.

Ebenso fuhr sie die schnellste Rennrunde mit 1min

29,639sec.

Ihr beeindruckender Sieg war jedoch kein Spatziergang,

denn Pole-Setter Jamie Chadwick (GBR) war während

des 30 minütigen Rennens ständig auf Schlagdistanz.

Sie konnte aber die fliegende Holländerin nie einholen.


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Jamie, die die Punktewertung der W-Serie anführt,

sicherte sich den zweiten Platz knapp vor

Alice Powell (GBR), die Zweite des

Hockenheimrennes. In einem packenden

Showdown schenkten sich die beiden nichts, so

dass Fans und Zuschauer auf Ihre Kosten kamen.

Der Abstand im Ziel der beiden betrug lediglich nur

0,633 Sekunden.

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Resümee Race two of six

Für das nächste Rennen der W-Serie am 8. Juni in Misano -

Italien, wird Esmee Hawkey wegen einer Kollision mit Rückversetzung

von fünf Startplätzen bestraft.

Hinter den drei Führenden kämpften Marta Garcia (ESP),

die vor zwei Wochen in Hockenheim Dritte geworden war,

und Sarah Moore (GBR) um Platz 4. Garcia fuhr letztlich vor

Moore auf den 4. Platz. Moore sammelte für ihren zweiten

5. Platz dennoch fleißig Punkte.

Im zweiten Rennen beindruckte die Japanerin Miki Koyama

wiederholt mit Ihrer Aufholjagd. Gestartet von P13 fuhr sie

auf P8. Im ersten Rennen in Hockenheim hatte sie sich von

P17 auf P7 vorgekämpft.

Tasmin Pepper aus Südafrika wurde Sechste, Fabienne

Wohlwend aus Liechtenstein Siebte.

Das nächste Rennen der W-Serie findet auf der schnellen

und anspruchsvollen italienischen Rennstrecke von Misano

statt. Hier werden Chadwick, Visser, Powell und Garcia versuchen

ihre Erfolge zu wiederholen und weiter um Punkte

für die Meisterschaft kämpfen.


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Beitske Visser

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# 55 Jamie Chadwick P2

# 95 Beitske Visser P1

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ZOL 121

„Ich hatte einen ziemlich perfekten Start -

ich war bereits in Turn One in Führung.“

„Dann kam das Safety Car heraus und ich

musste auf den Neustart warten. Ich denke,

ich habe einen wirklich guten Restart

geschafft, und konnte sofort eine kleine Lücke

zu Jamie aufbauen, die auf Platz zwei

lag. Aber bald darauf musste ich einen weiteren

Neustart meistern, nachdem das Safety

Car wieder auf die Strecke kam. Diesmal

musste ich es anders machen, sonst hätte

Jamie gewusst, was ich tun würde.“

„Aber wieder lief es gut und ich habe sofort

wieder eine Lücke aufgebaut. Ich vergrößerte

diese Lücke langsam von Runde zu

Runde. Als ich im Rückspiegel sah, wie Jamie

und Alice miteinander kämpften wußte

ich, dass ich es nach Hause bringen kann.“

Race two of six


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Tabelle Championship W-Series 2019 2/6

Position Driver Number Driver Points

1 55 Jamie Chadwick 043

2 95 Beitske Visser 037

3 27 Alice Powell 033

4 19 Marta Garcia 027

5 26 Sarah Moore 020

6 5 Fabienne Wohlwend 014

7 31 Tasmin Pepper 012

8 85 Miki Koyama 010

9 11 Vicky Piria 002

10 3 Gosia Rdest 002

11 20 Caitlin Wood 001

12 99 Naomi Schiff 001

13 21 Jessica Hawkins 000

14 37 Sabré Cook 000

15 67 Shea Holbrook 000

16 2 Esmee Hawkey 000

17 49 Megan Gilkes 000

18 7 Emma Kimilainen 000

*R 19 77 Vivien Keszthelyi 000

*R 20 58 Sarah Bovy 000

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*R = Reserve driver


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art of DTM colours

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Chip- und Gaspedaltuning

BMW X2

von der Piste

auf die Straße

DTE Systems GmbH

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BMW X2

Crossover-SUV mit PowerControl X von DTE Systems

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Der neue BMW X2 ist als Crossover-SUV und

guten 1,5 t Leergewicht ein perfekter Kandidat

für eine neuentwickelte Leistungssteigerung.

Der Zweiliter-Benziner des sDrive 20i ist eines

der seltenen BMW-Modelle mit Vorderradantrieb.

Der starke Eindruck des Designs geht

nun einher mit der verbesserten Motorleistung

– dank der neuen Leistungssteigerung Power-

Control X von DTE Systems.

BMW-Tuning:

Alle Ergebnisse auf einen Blick

Die Leistungssteigerung PowerControl X von

DTE Systems macht es möglich: Mehr PS-Leistung

und ein höheres Drehmoment. So klettert

die Mehrleistung auf +38 PS und +55 Nm. Was

auf dem Papier beeindruckt, überzeugt auch

auf der Straße. Auf Autobahnen und kurvigen

Nebenstrecken findet der optimierte BMW X2

sein neues Revier.

Das Leistungsplus gelingt dem Team von DTE

Systems rein elektronisch: PowerControl X wird

als Zusatzsteuergerät mit dem Motormanagement

verbunden. Mit nur 3 Anschlüssen ist das

BMW-Tuning perfekt. Die optimierte Motorsteuerung

entfacht den wahren Charakter des

BMW X2 –sportlich, willig, vorwärtsdrängend.

Auf Wunsch lässt sich das BMW-Tuning auch

vom Cockpit aus bedienen.

Das ist neu:

Motoroptimierung mit Smartphone-Steuerung

Denn die Smartphone-App von DTE Systems

eröffnet völlig neue Möglichkeiten für das

BMW-Tuning.

Einfach vom Fahrer-Cockpit aus und mit dem eigenen

Smartphone lässt sich die DTE-Leistungssteigerung

per App fernsteuern. Darüber hinaus

schaltet die Smartphone-App über den

integrierten Warm-Up-Timer das Tuning erst zu,


130

wenn der X2 die entsprechende Betriebstemperatur

erreicht hat.

Mehr noch:

Alle Leistungsdaten des BMW X2 werden live

auf den Performance-Instrumenten der Power-

Control-App dargestellt.

Von hier aus lassen sich ebenfalls die verschiedenen

und voreingestellten Tuning-Programme

(„Sport“, „Dynamic“, „Efficiency“) abrufen. Dazu

zeigt ein innovativer Beschleunigungsmesser

alle g-Kräfte an und komplettiert das App-Paket.

So beschleunigt der X2 besser als in der Serie

Mit dem Gaspedal-Tuning von DTE lässt der

BMW X2 im Verkehrsalltag seine Rivalen hinter

sich. Mit einem ordentlichen Durchzug (7,7 Sekunden

von Tempo 0 auf 100 km/h in der Serie)

geht es mit der PedalBox bis zu +10% schneller

voran. Je nach Programmwahl optimiert

die PedalBox die GaspedalKennlinie und damit

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das Ansprechverhalten des BMW. Schon im „City“-Modus

zeigt der BMW X2 wie flink er den

Stadtverkehr beherrscht Im Modus „Sport“ geht

es deutlich dynamischer über die Landstraßen.

Der „Sport-Plus“-Modus ist das Abonnement für

die linke Spur auf der Autobahn. Hier begeistert

der BMW X2 mit Kraft und Agilität.

Mit der PedalBox+ beherrscht der BMW X2 alle

Disziplinen – konkurrenzlos.

Jetzt:

Mehr Leistung und eine bessere Beschleunigung

für den BMW X2 (F39) mit den PerformanceOptimierungen

von DTE Systems.

Die Leistungssteigerung PowerControl X und

das Gaspedal-Tuning PedalBox+ sind online auf

www.chiptuning.com oder im Fachhandel erhältlich.

Die TuningApp von DTE Systems gibt

es kostenlos im App Store oder bei Google Play.


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Chip- und Gaspedaltuning

BMW X2

von der Piste

auf die Straße

DTE Systems GmbH

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Über DTE Systems

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DTE Systems ist marktführender Hersteller von Tuning-Produkten

in Deutschland. Bereits seit 1996 entwickelt,

produziert und vermarktet das Unternehmen

mit Sitz in Recklinghausen leistungsstarke Zusatzsteuergeräte

für PKW, LKW und Traktoren.

Das Gaspedaltuning mit der PedalBox führt den großen

Erfolg der Marke fort. DTE Systems ist Mitglied im

Verband Deutscher Automobiltuner und wird vom

TÜV Austria zertifiziert. Daher gibt es die Leistungssteigerung

von DTE mit einer umfassenden Motorgarantie.

Für mehr als 3.300 Fahrzeugen ist ein Teilegutachten

verfügbar.

DTE Systems GmbH

Maria-von-Linden-Straße 23

45665 Recklinghausen

Tel.: 02361/90585-14

Fax: 02361/90585-25

Email: info@dte-systems.de

www.chiptuning.com


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