Hausbau-Spezial 2019

Medienhaus.Bauer
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Das Hausbau-Spezial 2019 des Immobilienmagazins Vestimmo.

FOTO: DJD/WEBER HAUS

HAUSBAU

SPEZIAL 2019

Baugebiete | 2

Finanzierung | 4

Baupartner | 5

Haustypen | 6

Fassade | 7

Dach | 8

Fenster | 10

Türen | 11

Böden | 12

Treppen | 13

Wänd e | 14

Einrichtung | 15

Bad | 16

Heizung | 17

Photovoltaik | 19

Küche | 20

Garten | 22

Smarthome | 24


BAUGEBIETE

Haltern am See

Hamm-Bossendorf

Flaesheim

Hullern

Ahsen

Olfen

Selm

A 52

A 43

Bork

Polsum

Marl

Datteln

Oer-Erkenschwick

Waltrop

Recklinghausen

Westerholt

Herten

A 2

Suderwich

Gladbeck

Buer

A 42

Castrop-Rauxel

Herne

5 km © Stepmap, 123map • Daten: OpenStreetMap, Lizenz ODbL 1.0

A 45

FUNKEGrafik

Die Baugebiete im Vest

RECKLINGHAUSEN

6 Neubaugebiete

HAUSBAUSPEZIAL

Im gesamten Vest wird kräftig

gebaut. Damit Sie einen Überblick

über die aktuellen und

zukünftigen Bauvorhaben erhalten,

haben wir eine Übersicht

erstellt. Eine interaktive

Karte mit weiteren Städten im

und ums Vest Recklinghausen

finden Sie zum Durchklicken

online unter www.vestimmomagazin.de/baugebiete.

Ebbinghäuser Straße

Wo: Stuckenbusch

Was: drei Grundstücke für den

Geschosswohnungsbau

Gebäudearten: Mehrfamilienhäuser

(durch Investor vermarktet)

Sonstiges: Es sind Bereiche für

den sozialen Wohnungsbau und

den frei finanzierten Wohnungsbau

vorgesehen.

Stand der Entwicklung: Vermarktungsphase

der Einfamilienhäuser

ist abgeschlossen. Die

Ausschreibung der Grundstücke

für Geschosswohnungsbau wird

derzeit vorbereitet.

Karlsbader Straße

Wo: Karlsbader Straße, Hillerheide

Was: Grundstücksflächen noch

in der Planung. Keine Vermarktung

vor 2020

Gebäudearten: Reihenhäuser

und Doppelhaushälften

Stand der Entwicklung: Die Fläche

wird an einen Investor verkauft

(Bonava GmbH). Bau von

Doppelhaushälften und Reihenhäusern

mit öffentlicher Förderung

sowohl zur Miete möglich

als auch zum Kauf.

Gerhart-Hauptmann-Straße

Wo: zwischen Westring und Gerhart-Hauptmann-Straße,

Mitte

Gebäudearten: Reihenhäuser,

Mehrfamilienhaus (Mischung

unterschiedlicher Wohnungsgrößen

mit überwiegend Single-

Wohnungen), Kettenhäuser,

Doppelhaushälften, Geschosswohnungsbau

Stand der Entwicklung: Die Fläche

wird an einen Investor verkauft

(Deutsche Reihenhaus AG).

Bau von Reihenhäusern und Geschosswohnungsbau

zur Schaffung

öffentlich geförderter Wohnungen.

Griegstraße, Recklinghausen

Wo: zwischen Im Romberg und

Von-Weber-Straße, Mitte

Gebäudearten: Einfamilienhäuser,

Mehrfamilienhäuser (mit

überwiegend Single-Wohnungen)

Stand der Entwicklung: Das

Projekt ist in der Entwicklung

und eine kurzfristige Vermarktung

derzeit nicht absehbar.

Kampmannsweg

Wo: zwischen Rittbörden und

Esseler Straße, Essel

Gebäudearten: Einfamilienhäuser,

Mehrfamilienhäuser

Stand der Entwicklung: Projekt

ist in der Planung; Verfahren abhängig

von Grundstücksverhandlungen.

Vermarktungsbeginn

nicht absehbar.

Johannes-Kampmeyer-Weg

Wo: an der östlichen Schulstraße

(Fläche der ehemaligen Bauspielfarm),

Suderwich

Gebäudearten: Einfamilienhäuser,

Doppelhäuser sowie öffentlich

geförderter Geschosswohnungsbau

Stand der Entwicklung: Die

Vermarktung der Grundstücke

beginnt voraussichtlich im Sommer

dieses Jahres. Der Bau von

sechs freistehenden Einfamilienhäusern

und vier Doppelhaushälften

sowie Wohnungen im

Geschosswohnungsbau (für öffentliche

Förderung) wird anschließend

erfolgen. Informationen

gibt es bei der Stadt.


MARL

7 Neubaugebiete

Kampstraße

Wo: Kampstraße, Stadtkern, ehemaliges

Hallenbad

Was: Planungsphase, Baubeginn

frühestens für 2020 geplant

Gebäudearten: zehn Einfamilienhäuser,

vier Doppelhaushälften,

28 Wohnungen

Informationen: Stadt Marl, Planungs-

und Umweltamt Björn

Anders, Tel.: 02365/996111

E-Mail: bjoern.anders@marl.de

Wohnen am Freerbruch

Wo: Bereich der ehemaligen

Gärtnerei Lauf an der Lange

hegge

Was: zwischen 250m² und 650


Gebäudearten: Einzel- und

Doppelhausbebauung, Mehrfamilienhäuser

(Eigentumswohnungen)

Kosten: werden voraussichtlich

2019 bekannt gegeben

Baubeginn: für die Wohnbebauung

voraussichtlich die zweite

Jahreshälfte 2019

Informationen: Römer + Partner,

Tel.: 02365/6993240

Gartenstraße

Wo: zwischen Hammer Straße

und Gartenstraße, Hamm-

Sickingmühle

Gebäudearten: drei Einfamilienhäuser,

sechs Doppelhaushälften,

sieben Reihenhäuser, 27

Wohnungen

Stand der Entwicklung: Baubeginn

2019

Informationen: Rudimo Aktiengesellschaft,

Tel.: 02365/6986

550, E-Mail: info@rudimo.de

Was: Planungsphase, Baubeginn

frühestens für 2020 geplant

Gebäudearten: zweigeschossige

Gebäude mit Staffelgeschoss, ca.

57 Wohnungen

Informationen: Astelius Erste

Projekt GmbH, E-Mail: marl@astelius.de

Breewiese

Wo: Hüls-Süd

Was: Planungsphase, Baubeginn

frühestens für 2021 geplant

Gebäudearten: 50 Einfamilienhäuser,

20 Doppelhaushälften,

30 Wohnungen

Informationen: Stadt Marl, Planungs-

und Umweltamt Björn

Anders, Tel.: 02365/996111

E-Mail: bjoern.anders@marl.de

Lutherwohnpark

Wo: an der Lutherkirche, Hamm

Gebäudearten: elf Reihenhäuser

und zwei Doppelhaushälften,

ein Mehrfamilienhaus (soziale

Wohnraumförderung und barrierearme

Wohnungen, teilweise

als Eigentumswohnungen vermarktet)

Stand der Entwicklung: Baubeginn

in diesem Frühjahr

Informationen: Rudimo Aktiengesellschaft,

Tel.: 02365/6986

550, E-Mail: info@rudimo.de,

Fakt AG, Heike Mirbach, heike.mirbach@fakt-ag.com

HERTEN

keine Neubaugebiete

Das Neubaugebiet Am Kräuterhof

ist komplett vermarktet. Die

von der Volksbank angebotenen

Häuser sind verkauft. Wohnungen

sind über Exklusiv Wohnbau

zu bekommen.

OER-ERKENSCHWICK

keine Neubaugebiete

Das vermarktete Lohhäuser Feld

und Lohhäuser Berg ist komplett

veräußert. Aktuell gibt es in

Oer-Erkenschwick keine Neubaugrundstücke.

DATTELN

2 Neubaugebiete

Schacht V

Wo: um den alten Wetterschacht

V am Westrand der Stadt, Datteln-Hachhausen

Was: drei Restgrundstücke zwischen

292 und 682 m²

Gebäudearten: Mehrere Einzelund

Doppelhäuser, die individuell

im Rahmen des Bebauungsplanes

gestaltet werden

können.

Kosten: zwischen 190 und bis

210 Euro pro Quadratmeter einschließlich

der Erschließungskosten

Informationen: Klaus Hinze,

Tel.: 02363/107284, E-Mail: immobilien@stadt-datteln.de

Was: Grundstücksgrößen zwischen

etwa 281 m² und rund

Kosten: zwischen 210 Euro und

230 Euro pro Quadratmeter, einschließlich

Stand der Entwicklung: Bis auf

ein reserviertes Grundstück sind

alle Grundstücke bereits verkauft.

Informationen: Klaus Hinze, E-

Hagemer Binsenweide

Wo: Wiesenstraße/Hagemer

Kirchweg

564 m²

Gebäudearten: Einzel- und

Doppelhausbebauung

Erschließungskosten

Mail: immobilien@stadt-datteln.de

WALTROP

keine Neubaugebiete

Alle Grundstücke für Einfamilienhäuser

in den Baugebieten Großer

Kamp und Krusenhof sind

bereits vermarktet. Am Großen

Kamp entstehen derzeit Wohnungen.

Weitere Baugebiete für

Einfamilienhäuser sind in Planung.

(FRAG)

Einen Bericht zum Thema

Wohnraummangel im Vest finden

Sie online unter www-vestimmo-magazin.de

FOTO: GUTZEIT

Mama und Papa

haben sich entschieden!

Jahnstadion

Wo: zwischen Otto-Hue-Straße

und Hülsstraße, Hüls

Gebäudearten: drei- bis viergeschossige

Gebäude, 200 Wohnungen

Stand der Entwicklung: Baubeginn

2019

Informationen: Rudimo Aktiengesellschaft,

Tel.: 02365/6986

550, E-Mail: info@rudimo.de

Wir bauen ein

Deutschlands meistgebautes

Markenhaus 2017

Wohnen an der Kita

Wo: Riegestraße/Holbeinstraße,

Alt-Marl

Auf dem Gelände am Recklinghäuser Johannes-Kampmeyer-Weg entstehen

unter anderem Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften.

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3


FINANZIERUNG

FOTO: DJD/FINANZIERUNGSSCHUTZE/SHUTTERSTOCK

Vater Staat baut beim Haus mit

Viele Menschen würden sich in

der Niedrigzinsphase den Traum

von der Immobilie verwirklichen,

wenn da nicht die gestiegenen

Kosten für den Bau oder

Erwerb von Eigentum wären.

Abfeiern.

Ausleihen.

Kwitten.

Jetzt auch bei uns: mit Kwitt schnell und

einfach kleine Schulden begleichen.

Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt.

Die Baukosten aber muss

niemand alleine tragen,

vom Staat gibt es maßgebliche

Unterstützung. Die

staatseigene KfW zählt zu den

wichtigsten Förderquellen für

Bauherren. Das Programm

„Energieeffizient bauen“ unterstützt

mit zinsgünstigen Krediten

und Tilgungszuschüssen Häuslebauer,

deren Immobilien bestimmten

energetischen Standards

entsprechen. Der Antrag

auf einen KfW-Kredit muss vor

Beginn des Vorhabens bei der

Hausbank gestellt werden.

Deutschland ist ein föderaler

Staat, entsprechend unterschiedlich

sind die Programme der 16

Bundesländer für die selbst genutzte

Immobilie. Meist handelt

es sich um zinsgünstige Darlehen

und Zuschüsse. Diese werden

auch von vielen Städten und

Gemeinden vergeben, die Kommunen

verfügen zudem häufig

über vergleichsweise günstigeres

Bauland. Auch die großen Kir-

chen unterstützen Familien beim

Erwerb von Baueigentum, etwa

durch Grundstücke im Erbbaurecht

oder durch Darlehen.

Beim Baukindergeld ergibt sich

bei zwei Kindern eine Förderung

von insgesamt 24 000 Euro über

einen Zeitraum von zehn Jahren.

Anträge bei der KfW können Familien

stellen, die erstmals selbst

genutztes Wohneigentum erwerben

oder bauen und bestimmte

Einkommensgrenzen nicht überschreiten.

Das Bundesamt für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert

die Nutzung erneuerbarer

Energien für die Wärmeerzeugung.

Auch Häuslebauer können

profitieren. Zulagen und Steuervorteile

kann man sich mit dem

Modell Wohn-Riester für die

selbst genutzte Immobilie sichern.

Die maximale Förderung

gibt es, wenn vier Prozent des

Vorjahres-Brutto-Einkommens in

einen Vertrag fließen. (DJD)

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BAUPARTNER

FOTO: CORBIS

Den richtigen Partner finden

Bauinteressenten suchen auf

Messen, in Musterhausausstellungen

und im Internet nach

einem geeigneten Hausanbieter.

Sie wälzen Hauskataloge

und studieren Immobilienseiten

in Zeitungen. Viele folgen

auch der Empfehlung von Verwandten

und Arbeitskollegen.

ie Entscheidung für den

Vertragspartner kann

Bauherren letztlich niemand

abnehmen. Firma und

Hausangebot sollten aber gründlich

ohne Zeitdruck geprüft werden,

bevor man sich vertraglich

bindet“, so der Rat von Experten

des Bauherren-Schutzbundes.

Empfehlenswert sei, mehrere

Hausanbieter einzubeziehen. Von

der Qualität des Angebots und

der Fachkompetenz der Beratung

könne bereits viel über die Seriosität

der Firma abgelesen werden.

Für seine Mitglieder bietet der

BSB einen Firmen-Check mit Wirtschaftsauskunft

an.

Nur zehn Prozent

bauen mit Architekten

Vorsprung durch Qualität

Nach einer Umfrage des BSB sind

heute typische Vertragspartner

privater Bauherren mit mehr als

52 Prozent Generalunternehmer

und Generalübernehmer und

mit rund 37 Prozent Bauträger.

Architekten sind nur noch mit einem

Anteil von knapp über zehn

Prozent Vertragspartner beim

Hausneubau. Wer auf eigenem

Grund und Boden baut, beauftragt

dafür in der Regel einen

Generalunternehmer oder einen

Generalübernehmer. In Zeiten

immer knapper werdender

Grundstücke kaufen viele vor allem

in städtischen Ballungsgebieten

Grundstück und Haus

oder auch eine Eigentumswohnung

vom Bauträger aus einer

Hand.

(BSB)

Welcher Akteur welche

Aufgaben übernimmt

Generalunternehmer: Er

stemmt eigentlich alle Bauleistungen.

Aber in der Praxis übernimmt

der Generalunternehmen

meist nur den Rohbau, alles andere

übergibt er an Nach- oder

Subunternehmer in seinem Auftrag.

Generalübernehmer: Er ist ein

Koordinator. Er organisiert und

vergibt die Bauarbeiten an andere

Unternehmen.

Bauträger: Er regelt die Planung,

holt Genehmigungen ein,

stemmt den Hausbau und auch

den Erwerb des Grundstücks.

Problematisch: Ein Bauträger ist

offiziell der Bauherr. Er kann daher

dem eigentlichen späteren

Hausbesitzer und -bewohner das

Betreten der Baustelle bis zur offiziellen

Übergabe verbieten

Bauleiter: Er ist von Rechts wegen

mit dem Bau betreut. Gut zu

wissen: Er ist zudem auch für die

Sicherheit der Baustelle verantwortlich.

(DPA)

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HAUSBAUSPEZIAL

5


HAUSTYPEN

FOTO: TDX/MEIN ZIEGELHAUS

Eine Frage der Ansprüche und

vor allem des Budgets

Je nach Budget und individuellen

Anforderungen kommen

unterschiedliche Haustypen

für den Eigenheimbau in Frage.

Entscheidend ist bei allen

Varianten die Bauweise.

gal ob Patchwork-, Kleinoder

Großfamilie – den

Traum von den eigenen

vier Wänden teilen fast alle Familienformen.

Je nach persönlichen

Umständen und individuellen

Bedürfnissen kommen hierfür

drei verschiedene Hauskonzepte

in Frage: Einfamilien-, Doppelund

Reihenhaus.

Diese unterscheiden sich in erster

Linie durch die unterschiedlich

hohen Herstellungskosten

Josef Pieper GmbH & CoKG - Klosterner Weg 14 a - 45711 Datteln

HAUSBAUSPEZIAL

sowie die räumlichen Entfaltungsmöglichkeiten.

Das freistehende

Einfamilienhaus

Als beliebtestes Wohneigentum

unter deutschen Bauherren gilt

nach wie vor das freistehende

Einfamilienhaus. Abgesehen

vom größten Gestaltungsspielraum

aller Häusertypen punktet

diese bewährte Wohnform vor

allem durch großzügige Grundrisse

und räumliche Distanz

zum nächsten Nachbarn. Vom

Keller bis zum Dach können

Bauherren bei einem freistehenden

Einfamilienhaus unmittelbar

Einfluss nehmen auf die

Raumaufteilung und den Innenausbau.

Selbst der Außenbereich kann

hier weitgehend frei gestaltet

werden, ohne auf fremde Belange

Rücksicht nehmen zu müssen.

So viel Freiheit hat aber ihren

Preis: Bedingt durch den höheren

Grund- und Materialbedarf

fallen die Baukosten hier

entsprechend höher aus als bei

anderen Wohnformen. Allerdings

besitzt das freistehende Eigenheim

auch den höchsten

Wert.

Die Variante

Doppelhaushälfte

Eine interessante Alternative

zum Einfamilienhaus stellt das

Doppelhaus dar. Dieses bietet

zwar weniger architektonische

Freiheit, ist dafür aber auch etwas

günstiger. Praktische Synergieeffekte

wie gemeinsame Anschlüsse

mit der benachbarten

Baufamilie sowie der Wegfall einer

Außenwand reduzieren hier

die Baukosten. Dafür genügt

selbst eine kleinere Grundstücksfläche.

Ob Gartenpflege,

An- oder Umbauten – worauf es

hier in erster Linie ankommt, ist

eine gute Nachbarschaft mit

dem „Anlieger“. Erfahrungsgemäß

gelingt eine solche am besten

mit Bekannten, Geschwistern

oder guten Freunden.

Ebenso wichtig ist auch ein solider

Schallschutz.

Das preiswerte

Reihenhaus

Die dritte und zugleich preiswerteste

Variante für die eigenen

vier Wände stellt das Reihenhaus

dar. Den geringeren Baukosten

steht hier allerdings ein stark eingeschränkter

räumlicher Gestaltungsspielraum

gegenüber: Gebäude-

und Dachform sind meist

in jeder Einheit des Ensembles

identisch und können nur marginal

verändert werden – gleiches

gilt auch für den Grundriss. Guter

Schallschutz ist bei diesem

Haustyp ein unerlässlicher Faktor,

um Lärmbelästigung von allen

Seiten zu vermeiden.

(DEUTSCHE POROTON)


FASSADE

FOTO: TDX/HOMESOLUTE.COM/FOTOLIA

Holz, Putz oder Klinker?

Bei der Fassadengestaltung haben

Bauherren die Qual der

Wahl. Denn jede Art, die Hauswand

zu verkleiden, bringt typische

Effekte mit sich. Doch

die Optik ist längst nicht alles,

wissen die Experten vom Ratgeber-Portal

homesolute.com.

ie Fassade ist das Gesicht

des Hauses und

hinterlässt beim Betrachter

binnen Sekunden einen

ganz bestimmten Eindruck.

Wirkt das Haus schlicht, gemütlich,

einladend, elegant, designorientiert

oder gar unnahbar?

Neben ihrer repräsentativen

Funktion hat die Fassade auch

hohe Anforderungen an Wohnkomfort

und Energieeffizienz zu

erfüllen. Vor diesem Hintergrund

stellen die Experten von homesolute.com

verschiedene Fassadentypen

vor und verraten, was

die „Wandbekleidung“ ausmacht.

Geschätzter Klassiker:

die Putzfassade

Außenputze schützen die Wand

vor Feuchtigkeit und verbessern

die Wärmedämmung. Unterschieden

wird zwischen Mineralputzen

und pastösen Putzen aus

Silikat oder Kunstharz. Beide

Putzarten sind wasserabweisend,

witterungsbeständig und diffusionsoffen,

wobei Kunstharzputze

in einer großen Farbfülle erhältlich

sind. „Dem Liebling der

Deutschen, der Farbe Weiß, lässt

sich der Rang allerdings nicht so

schnell streitig machen“, wissen

die Experten von homesolute.com.

Neben zurückhaltenden

Tönen sind auch kräftige Farbanstriche

gefragt, denn sie verleihen

einem Gebäude Identität.

Typisch für eine Putzfassade ist

außerdem ihre ausgeprägte

Struktur – plastisch mit Streichputz,

dekorativ mit Kellenputz

oder individuell mit Rollputz.

Holz: Längs oder quer?

Profile oder Platten?

Holz kommt bei der Fassadengestaltung

meist als hinterlüftetes

Bekleidungsmaterial zum Einsatz.

Bei VHF („vorgehängten

hinterlüfteten Fassaden“) befindet

sich zwischen tragender

Wand und Bekleidung ein Zwischenraum,

der – wie der Name

schon sagt – die Hinterlüftung

der Fassade gewährleistet und eine

Überhitzung im Sommer verhindert.

Zudem wird dem Bauherrn

dadurch gestalterisch relativ

freie Hand gelassen: Im Vollholzbereich

stehen Holzschindeln

oder Profilbretter aus heimischen

Nadelhölzern, etwa Fichte

oder Kiefer, zur Auswahl, die

ganz nach Wunsch angeordnet

und gestrichen werden können.

Wichtig sind dabei nur eine sichere

Befestigung und eine

schnelle Wasserableitung, damit

sich keine Staunässe bilden kann.

Neben dieser sehr traditionellen

Art, die Fassade zu bekleiden,

finden Holzwerkstoffplatten derzeit

immer mehr Anhänger. Wegen

ihrer klaren, flächigen Anmutung

findet man diese Platten

hauptsächlich an moderneren

Hausentwürfen.

Farbliche Vielfalt

mit Klinker

Besonders in Norddeutschland

ist die Fassadenbekleidung mit

Klinker verbreitet. Die Steine aus

gebranntem Ton, Lehm und

Wasser gelten als enorm widerstandsfähig

und trotzen Wind

und Wetter. Zudem umfasst das

Klinkersortiment eine nahezu

unerschöpfliche Farbpalette. Je

nach Geschmack ist auch die

Textur der einzelnen Steine variabel

– ob glatt, rau, besandet

oder in Wasserstrichoptik. Entsprechend

individuell lassen sich

Fugenfarbe und Klinkerverband

bestimmen: Je nach Anordnung

ergeben sich unterschiedliche

Muster und Effekte, die das Haus

zum Hingucker machen. (TDX)

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HAUSBAUSPEZIAL

7


DACH

FOTO:DPA

Die richtige Form für das Dach

Die Form eines Daches und

dessen Eindeckung prägen das

Bild eines Hauses maßgeblich.

Für den Bauherrn aber ist die

Optik freilich nicht das einzige

Entscheidungskriterium. Auch

die spätere Nutzung des Daches

und nicht zuletzt der

Preis sind wichtige Faktoren,

die die Dachkonstruktion und

den Dachaufbau beeinflussen.

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I

n erster Linie dient die „Haube“

eines Daches dem Schutz

des Mauerwerks, sie legt aber

auch ganz erheblich das Aussehen

einer Immobilie fest. Bei all

den vorhandenen Möglichkeiten

der Gestaltung muss gewährleistet

sein, dass die Kombination

aus Dachstuhl, Dämmung, Gauben

und Dacheindeckung samt

optionaler Solaranlage stabil

steht und Umwelteinflüssen

standhält. Mitunter legt der vor

Ort geltende Bebauungsplan eine

bestimmte Dachform fest.

Mansarde, Walm, Sattel

– die Dachformen

Satteldach, Mansarddach, Flachdach,

Walmdach: Die Unterschie-

de zwischen diesen und anderen

Dachformen sind teilweise gravierend

und bestimmen das Gesamtbild

eines Gebäudes. Hinzu

kommt, dass die Form festlegt,

wie das Dach genutzt werden

kann. In Deutschland ist das Satteldach

am meisten verbreitet. Es

ist architektonisch verhältnismäßig

schlicht, gewährt dem darunterliegenden

Mauerwerk dennoch

guten Schutz. Bei korrekter

Ausrichtung lässt es sich gut für

Photovoltaik oder Solarthermie

nutzen. Auch Gauben lassen sich

gut einbauen – auch im Nachhinein.

Das Flachdach ist an sich die einfachste

Dachform – die allerdings

eine bautechnische Hürde

überwinden muss. Denn während

bei einem schrägen Dach

das Wasser einfach abfließen

kann, sammelt es sich auf dem

Flachdach womöglich – trotz der

vorgeschriebenen Mindestneigung

von zwei Prozent. Daher

müssen Bauarbeiter beim Flachdach

absolut sorgfältig arbeiten

und dürfen nicht die kleinste Lücke

in der Abdeckung lassen.

Der Vorteil eines Flachdaches ist,

dass damit Dachschrägen vermieden

werden können, was dazu

führt, dass Wohnraum besonders

effizient gewährleistet werden

kann. Auch für Besitzer von

kleinen Grundstücken ist ein

• Steildach

• Flachdach

• Dachausbau

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HAUSBAUSPEZIAL

9

Flachdach eine interessante Alternative,

weil die Fläche auf

dem Haus als Garten oder Terrasse

genutzt weden kann.

einzigartig. Besonders häufig ist

diese Dachform bei Bauernhäusern

im Süddeutschen zu finden.

Hat ein flaches Dach einen Neigungswinkel

von mehr als zehn

Grad, spricht man von einem

Pultdach. Weil diese Bauweise

die einfachste Steildachform darstellt,

ist es auch relativ günstig.

Es eignet sich außerdem besonders

gut für Photovoltaikanlagen.

Walmdächer haben auch auf

den Traufseiten schräge Dachflächen.

Diese werden als Walm

bezeichnet. Die Konstruktionsweise

macht sie robust für Wind

und Wetter und zudem optisch

Das Mansarddach ist eine Erfindung

aus Frankreich, um ein

möglichst geräumiges Dachgeschoss

zu gestalten. Mansarddächer

bieten annähernd so viel

Platz wie ein Vollgeschoss, waren

aber in der Besteuerung in

Frankreich günstiger. Der enorme

Platzgewinn ergibt sich aus

der zweifachen Neigung des Faches

pro Giebelseite. Auch optisch

macht die Variante viel her,

die Stabilität des Daches büßt jedoch

ein. Auch sind die Möglichkeiten

gering, eine Photovoltaikanlage

zu installieren. (TOM)

ie Wahl des richtigen Materials

Die Konstruktionsweise Walmdach macht Häuser robust für

Wind und Wetter und zudem optisch einzigartig.

FOTO:TDX/ELK FERTIGHAUS GMBH

in Dach soll seine Aufgabe

öglichst lange erfüllen. Zuleich

ist es aber im Vergleich

ur Außenwand stärkeren Beastungen

ausgesetzt. Daher

ommt der Auswahl der Bedekungsmaterialien

große Beeutung

zu. Die Experten von

ach.de informieren über die

eistgenutzten Produkten

ie meisten Einfamilienhäuser

hierzulande tragen ein

teildach mit einer Neigung um

ie 22 Grad. Diese sind überwieend

bedeckt mit Dachsteinen,

achziegeln oder Schiefer. Häuig

finden sich auch Metalldekungen.

Eher selten sind Weichaterialien.

Dazu zählen Dachpappe,

Bitumendachschindeln

oder Reet. Besonders wichtig bei

der Planung eines Neubaus sowie

einer Dachrenovierung ist,

dass der Dachstuhl das Gesamtgewicht

der Eindeckung tragen

kann. Egal für welches Material

sich der Bauherr entscheidet: Die

Eindeckung muss in jedem Fall

winddicht ausgeführt sein und

moderne Standards bei der Wärmedämmung

erfüllen.

Dachsteine bewähren sich seit

mehr als 150 Jahren. Die Hersteller

geben 30 Jahre Garantie.

Dachsteine bestehen aus Zement,

quarzhaltigem Sand und Wasser.

Lange Lebensdauer, günstiger

Preis sowie eine einfache und

zeitsparende Verlegung stellen

die Vorteile der formschönen Steine

dar. Diese sind überdies wartungsfrei,

da biegefest, absolut

regendicht und frostbeständig.

Dachziegel sind aus natürlichem

Ton hergestellt, die durch kapillare

Poren

Feuchtigkeit

aufn

e h m e n

und relativ

s c h n e l l

wieder abgeben.

Farbige

Glasuren

machen

diesen

Bau-

ELSBECKER

stoff resistent gegen Umwelteinflüsse

und bringen Farbe auf das

Dach. gel (z.B. Nonnen) sowie

Falzziegel. Wie die Experten von

dach.de zudem feststellen, setzen

Häuslebauer heute verstärkt

auf den Naturstein Schiefer, aber

auch auf Zink.

(TDX)

BEDACHUNGEN

•Bedachungen aller Art

•Fassadenbau /Wärmedämmung

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FENSTER

FOTO:DPA

Mehr als nur guter Durchblick

Fenster können heutzutage

viel mehr, als nur Licht ins

Dunkel zu bringen: Sie halten

zum Beispiel laute Geräusche

und Hitze draußen oder erschweren

Einbrüche. Wann

sich ein Austausch lohnt.

0 HAUSBAUSPEZIAL

enster haben eine lange

Lebensdauer: 25 bis 30

Jahre sollten sie halten. Viele

Hausbesitzer haben ihre Fenster

sogar noch viel länger. Geht

dann das Glas zu Bruch oder

sind die Rahmen verzogen oder

undicht, sind Ersatzteile schwierig

zu bekommen. Höchste Zeit,

über einen Fenstertausch nachzudenken.

„Aber auch bestimmte Bauarbeiten

am Haus wie die Wärmedämmung

der Fassade,

eine

Heizungssanierung

oder die

Modernis

i e r u n g

von Bad

und Küche

sind Anlässe,

die

F e n s t e r

neu zu

planen“,

sagt Ulrich

Ts c h o r n ,

Geschäftsf

ü h r e r

vom Ver b a n d Fenster + Fassade

in Frankfurt am Main.

Energiebilanz des

Hauses wird verbessert

Gute Fenster können die Energiebilanz

eines Hauses verbessern.

„Im Vergleich zu 30 Jahre alten

Fenstern sind die Wärmeverluste

nur noch ein Viertel so groß“,

rechnet Hermann Dannecker

vor, Vorstand des Deutschen

Energieberater-Netzwerks in

Frankfurt am Main. Moderne

Fenster bieten außerdem einen

guten Wärmeschutz, sind schalldämmend,

schützen vor Sonne

und Wind, vor Einbrüchen oder

sind barrierefrei.

Auch Luftdurchlässigkeit, Schlagregendichtheit

oder Tauwasserfreiheit

können enorm wichtige

Argumente für Bauherren sein.

„Sie können heute bedeutend

mehr als ihre Vorgänger-Modelle“,

sagt Knut Junge vom Institut

für Fenstertechnik in Rosenheim.

Verbraucher sollten sich unbedingt

klarmachen, welche dieser

Eigenschaften für sie wichtig

sind.

Hausbesitzer setzen oft

auch auf Wärmeschutz

In Erinnerung an den außergewöhnlich

warmen, sonnigen

und trockenen Sommer 2018 legen

viele Hausbesitzer verstärkten

Wert auf einen guten Sonnenschutz

und eine Wärmedämmung,

die Hitze draußen hält.

Dafür sind zwei Werte wichtig:

der Wärmedurchgangskoeffizient

des gesamten Fensters (Uw-

Wert) und der Gesamtenergiedurchlassgrad

(g-Wert).

Die aktuelle Energieeinsparverordnung

(EnEV) fordert beim Fenstertausch

einen Uw-Wert von 1,3

oder niedriger. Die Einheit ist Watt

pro Quadratmeter und Kelvin:

W/(m²K). Wird nur die Verglasung

des Fensters ausgetauscht, ist der

Wärmedurchgangskoeffizient für

das Glas (Ug-Wert) maßgeblich.

Der darf nach der Energieeinsparverordnung

höchstens 1,1

W/(m²K) betragen. (DPA)


TÜREN

FOTO: DJD/HÖRMANN

Smarte Helfer für Komfortwohnen

Die Gesellschaft altert – doch

seniorengerechter Wohnraum

ist weiterhin Mangelware. Vor

allem barrierefreie Einbauten,

von der bodenebenen Dusche

bis zur rollstuhlgerechten Küche,

können den Alltag erheblich

vereinfachen, wenn mit

zunehmendem Alter die Beweglichkeit

nachlässt.

och nicht nur für Menschen

mit Behinderung

oder für Senioren, sondern

beispielsweise auch für Eltern

mit Kinderwagen oder Personen

mit schweren Taschen in den

Händen kann ein barrierefreies

Zuhause eine große Erleichterung

darstellen. Darunter fallen etwa

auch Innenraumtüren mit einem

Antrieb, die sich wie von selbst

öffnen und schließen.

sie sich bei Bedarf wieder rückstandslos

entfernen. Angeschlossen

wird der Antrieb an eine übliche

Steckdose. Im Neubau kann

das Kabel natürlich unter Putz

gelegt werden. Mit dem Antrieb

lassen sich Innentüren per Taster

an der Wand, Funkhandsender

oder mit der passenden App des

Herstellers automatisch öffnen

und schließen. Von der Deutschen

Gesellschaft für Gerontotechnik

(GGT) wurde das System

als bislang einziger Türantrieb

geprüft und für gut befunden.

Zuschüsse für barrierefreies

Umbauen nutzen

Barrierefreiheit soll für möglichst

viele Menschen erschwinglich

sein. So sind hohe Folgekosten

durch einen automatischen Türantrieb

nicht zu befürchten. Die

Stromkosten etwa belaufen sich

auf durchschnittlich weniger als

drei Euro im Jahr. Teils sind sogar

finanzielle Zuschüsse möglich.

Praktisch für den Alltag sind einige

weitere Funktionen des Türantriebs:

So erhellt die integrierte

LED-Beleuchtung bei Dunkelheit

den Weg vor dem Haus und

ein akustisches Signal weist darüber

hinaus auf die Türbewegung

hin.

Generell befinden sich Smarthome-Anwendungen

auf dem Vormarsch,

das fängt bereits mit

dem Betreten des Eigenheims

an: Das klassische Haustürschloss

lässt sich heute durch einen

elektronischen Schließzylinder

ersetzen. Dieser regelt nicht

nur den Zutritt, sondern kann

sich auch direkt mit der Haustechnik

vernetzen. Zusätzlich

macht das Zutrittskontrollsystem

den klassischen Hausschlüssel

überflüssig.

(DJD)

Wie so viele Lösungen lassen

sich solche vielfach und einfach

nachrüsten, auch in älteren Gebäuden.

Selbst in Mietwohnungen

ist dies möglich. Dazu wird

die Gleitschiene einfach auf das

Türblatt aufgeklebt, später lässt

HAUSBAUSPEZIAL

11


BÖDEN

FOTO: TDX/PARADOR

ie Qual der Wahl beim Belag

inylböden sind äußerst roust,

dabei pflegeleicht und

asserabweisend. Besonders

hre Vielseitigkeit in Designfraen

ist ein Pluspunkt. Weiterin

gefragt sind Laminat, Parett,

Designkork und Fliesen,

ie kontinuierlich optimiert

erden. Fachhändler der stelen

die Trends vor und erkläen,

worauf es bei Materialahl

und Verarbeitung anommt.

ei der Wahl des optimalen

Fußbodenbelags zählen

nicht nur der persönliche

Parkett – Teppich – Kunststoff

Geschmack, sondern auch die

Funktionen und Eigenschaften:

Der Fußboden im Wohn- und

Schlafzimmer soll vor allem fußwarm

und bequem beim Gehen

sein, im Kinderzimmer ist Robustheit

oberstes Gebot und im

Bad muss er Nässe und Feuchtigkeit

trotzen. Fliesen, Parkett, Laminat,

Designkork und Teppich

sind in der Regel die klassische

Wahl der Bodenbeläge. Darüber

hinaus steht mit Vinyl eine Lösung

zur Verfügung, die einen

Großteil der klassischen Beläge

in Optik und Haptik täuschend

echt imitieren kann.

Vinyl – ein Boden

für alle Fälle

Ein Belag, der gut aussieht, elastisch,

fußwarm, schalldämmend

und hart im Nehmen ist – das

klingt nach Wunschtraum. Vinylboden,

im Fachjargon „Luxury

Vinyl Tiles“ (LVT) genannt, erfüllt

aber genau diese Anforderungen.

Das zugrunde liegende

Material dieser besonderen Bodenfliesen

ist PVC. Der Clou: Die

Oberflächenoptik des Bodens ist

außerordentlich wandelbar. Neben

einheitlicher Farben, können

unter anderem Naturmaterialien

wie Holz, Stein und Keramik

nicht nur optisch, sondern sogar

strukturell nachgeahmt werden.

LVT sind pflegeleicht und können

sogar in Feuchträumen verlegt

werden. Die Verlegung erfolgt

per Klick-Mechanismus

oder mittels vollflächiger Verklebung.

Außerdem sind sie dank

ihrer niedrigen Einbauhöhe ideal

für Renovierungen und einfach

auszutauschen.

Laminat imitiert

Holz und Stein

Auch Laminat entwickelt sich

kontinuierlich weiter. Mit neu

entwickelten Produktvarianten

auf Basis von hochdichten Faserplatten

(HDF) entstehen Bodenbeläge,

die wohngesund und

nachhaltig sind. Der Trend geht

dabei zu immer authentischeren

Holz- und Steinimitationen, rustikalen

und verfremdeten Holz-

Nachbildungen, matten, dezenten

Optiken, aber auch Fantasiedekoren

und gewagteren Farben.

Klassiker Fliese

neu interpretiert

Stets beliebt sind keramische

Fliesen. Besonders ihre gute Wärmespeicher-

und -leitfähigkeit

machen sie für Hauseigentümer

interessant. Die Energiesparer

auf dem Boden tragen so zu einem

umweltbewussten Wohnen

und geringeren Heizkosten bei.

Keramik bietet eine große Bandbreite

an Designmöglichkeiten:

Im Trend liegen Natursteinnachbildungen,

Beton und Holzoptiken

in großen Formaten wie

100x100 Zentimeter oder

60x120 Zentimeter. Keramik besticht

zudem durch viele wohngesunde

Eigenschaften, die auch

Bestandteil der Händler-Kampagne

„Gesundes Wohnen mit Keramik“

sind.

Keramik lässt

Milben keine Chance

Zu nennen ist hier etwa die Verträglichkeit

des Bodens auch für

Allergiker, da Keramik eine geschlossene,

bei hohen Temperaturen

gebrannte Oberfläche besitzt

und so weder Hausstaub

noch Milben oder Krankheitserreger

darauf existieren können.

Zudem enthält Keramik auch

keine Schadstoffe, ist geruchsneutral

und schützt darüber hinaus

vor der Bildung von

Schimmel.

(TDX)


TREPPEN

FOTOS: ADLER FERTIGPARKETT

Treppen nach Wunsch gestalten

Die moderne Treppe von heute

passt sich an unsere Wohnansprüche

an und kann individuell

gestaltet und bei Bedarf

auch unkompliziert wieder

verändert werden.

eschmäcker sind bekanntlich

verschieden

und ändern sich von

Zeit zu Zeit und je nach Lebenslage.

Unsere Einrichtung muss

dabei mitspielen. Möbel werden

neu gekauft, der Stil verändert

und Wände in allen Farben gestrichen.

Flexibilität und Wandlungsfähigkeit

ist gefragt – beides

können auch moderne Treppenmodelle

bieten.

Die Experten von homesolute.com,

einem Onlineportal rund

um die Themen Bauen, Wohnen,

Leben und Garten, wissen, beim

Treppenkauf ist die Entscheidung

für ein Design keine Entscheidung

fürs Leben. Im Gegenteil:

aktuelle Treppenmodelle werden

immer flexibler und setzen Akzente

mit farbigen Details – die

ganz auf Wunsch einfach wieder

verändert werden können, ohne

dafür einen kompletten Treppentausch

vornehmen zu müssen.

Je mehr Komponenten im Spiel

sind, desto größer die Auswahlmöglichkeiten

und umso individueller

ist die fertig gestaltete

Treppe. Der wichtigste Faktor ist

die Treppenart, die natürlich

auch von den räumlichen Gegebenheiten

abhängt.

Zur Wahl stehen gewendelte

oder gerade Treppen, Podesttreppen,

Raumspartreppen, Bogen-

und Spindeltreppen. In Innenräumen

ist die Treppenausführung

in Holz sehr beliebt und

bewährt.

Ein Modell komplett

aus Holz ist Blickfänger

Maßgeblich entscheidend für die

spätere Wirkung ist hierbei die

Wahl der Holzfarbe und natürlich,

welche Details in Holz ausgeführt

werden sollen. Treppen,

die von der Stufe über das Geländer

bis hin zu den Pfosten mit

Holz gestaltet sind, sind ein wahrer

Blickfang und häufig bei Räumen

im Landhausstil anzutreffen.

Zurückhaltender und mit einer

leichten Optik präsentieren

sich dagegen die aktuellen Treppen-Trends,

die Holz mit Glas

und Edelstahl kombinieren.

Individuelle Gestaltung

ganz einfach realisieren

Kombinieren ist überhaupt das

große Stichwort, wenn es um

die individuelle Gestaltung der

Treppe daheim geht. Neben den

Stufen können auch die Wange,

der Handlauf des Geländers sowie

die Geländerfüllung und

die Pfosten ganz nach dem eigenen

Geschmack ausgesucht

werden. So passt sich die moderne

Treppe von heute jedem

Wohnstil immer wieder aufs

Neue an.

(TDX)

Moderne Treppen können verändert und umgestaltet werden,

und dass ohne größere Umbaumaßnahmen.

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HAUSBAUSPEZIAL

13


WÄNDE

4 HAUSBAUSPEZIAL

FOTO: DJD/SCHÖNER WOHNEN FARBEN

Mein Zuhause, meine Farbe

Das Zuhause hat seinen Stellenwert

in den vergangenen

Jahren grundlegend verändert:

von der reinen Funktion hin

zum privaten Rückzugsort.

Hier wird gelebt und vom Alltag

entspannt. Umso wichtiger

ist es, den eigenen vier Wänden

mit der Einrichtung Persönlichkeit

zu geben, von den

verwendeten Materialien bis

hin zu den Farben.

erade die Wandflächen

haben aufgrund ihrer

Größe wesentlichen

Einfluss auf die Raumatmosphäre

und somit auch auf unser Wohlbefinden.

Das Einheitsweiß in allen

Räumen wird daher heute

durch mehr Vielfalt mit individuell

ausgewählten Farben ergänzt.

Nur: Welche Farbe passt zu welchem

Raum, welcher Ton wirkt

aktivierend, welcher eher beruhigend?

Das leicht verständliche

System der Designfarben basiert

auf den sechs wichtigsten

Grundfarben – und hilft bei der

Einrichtungsplanung. So wird jeder

zum eigenen Farbdesigner.

Jede Farbe vermittelt

individuelle Wirkung

Rot ist nicht immer gleich Rot. Jeder

Farbton lässt sich in zahlreiche

Varianten abwandeln, die jeweils

dem Raum auch eine andere

Wirkung verleihen. Um dem

Endverbraucher eine einfache

Orientierung zu bieten, konzentrieren

sich beispielsweise die

neuen „Schöner Wohnen“-Designfarben

auf sechs Farbgruppen

mit je fünf Farbtönen. Mit

30 Grau-, Braun-, Gelb-, Rot-,

Blau- und Grüntönen wird die

Farbauswahl ganz einfach, jede

Designfarbe vermittelt dabei ihre

eigene Persönlichkeit.

Ebenso wichtig sind aber auch

die inneren Werte. Deshalb sind

die Designfarben mit ihren hochkonzentrierten

Pigmenten besonders

gut deckend, feinmatt

und frei von Konservierungsmitteln.

Auch Allergiker können mit

diesen Farben ihr Zuhause gestalten.

Von Platingrau

bis Lichtblau

Wichtig für alle, die selbst den

Wänden einen neuen Look verleihen

wollen: Die Farbtöne sind

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aufgrund ihrer Rezeptur eine hohe

Farbtiefe und eine gleichmäßige

Oberfläche. Welche Atmosphäre

der jeweilige Raum erhalten

soll, legt jeder selbst fest.

Kraftvoll und klar wirkt etwa das

dynamische „Platingrau“. Das

heitere „Sonnengelb“ macht seinem

Namen alle Ehre und verleiht

mit einem belebenden

Leuchten dem Zuhause die

Leichtigkeit strahlender Sonnentage.

Auf sein Herz hören und

den Emotionen freien Lauf lassen:

Dafür steht die Designfarbe

„Herzensrot“ mit ihrer gefühlvollen

Energie. Harmonie und Zufriedenheit

wiederum vermittelt

das zarte „Lichtblau.“ Neben der

optischen Wirkung kommt es bei

Wandfarben aber auch auf die

Inhaltsstoffe und deren Einfluss

auf das Raumklima an. (DJD)

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FOTO: DJD/MÖBEL BERNSKÖTTER GMBH


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Wider den Einheitsbrei: Möbel

dürfen auch gemischt werden

Weg von der Einheitlichkeit,

hin zur vielfältigen Inneneinrichtung:

Mit einer passenden

Inneneinrichtung kann jeder

Persönlichkeit Ausdruck verliehen

werden. Allerdings funktioniert

das nur selten mit fertig

zusammengestellten Möbelserien,

die sich die Designer für

die Kundenmasse ausgedacht

haben.

Vielmehr geht es darum,

Materialien gekonnt zu

mischen und damit zuhause

die persönliche Handschrift

zu zeigen. Tipps für die

individuelle Einrichtung:

Glattes Leder und

Textil mischen

Leder und Stoff passen sehr gut

zueinander. In einem Wohnzimmer

können sie einander gut er-

gänzen. Denkbar ist beispielsweise

eine Couch aus hochwertigem

Leder, daneben ein gemütlicher

Stuhl mit Stoffbezug.

Holz trifft

auf Metall

Metall und Holz sind ebenfalls

eine gute Kombination. Der Mix

von warmen Holztönen und

dem modernen Look von Metall

bringt eine interessante Note ins

Zuhause. Zu einem Sideboard

aus wildem Eichenholz passen

beispielsweise schwarze Metallprofile

rund um Türen und

Schubladen.

Friedliches

Möbelmiteinander

Gut sortierte Möbelhäuser bieten

in der Regel verschiedene Kollektionen

oder Serien an. Eine Möbellinie

kann dabei eher romantisch

sein, eine andere modern

und eine dritte industriell. Trauen

Sie sich, die Möbel eines Designers,

aber verschiedener Kollektionen

nebeneinander aufzustellen.

So entsteht eine bunte

Vielfalt, in der die einzelnen Stücke

trotzdem miteinander harmonieren.

Ein moderner Stuhl

beispielsweise kann einen handwerklich

soliden Tisch gut ergänzen.

Und ein industriell anmutendes

Sideboard mit Akzenten

aus Schwarzmetall passt auch zu

einem modernen Tisch mit Betonplatte.

Farbig ist

das neue Grau

Die Zeiten, in denen Polstermöbel

einfarbig beige, grau oder

schwarz waren, sind vorbei.

Moderne Sofas bringen heute

Farbe ins Spiel. Eine Couch in

Lindgrün, Ockergelb oder Jeansblau

wirkt wie ein ausgefallenes

Designerstück, obwohl sie nicht

unbedingt so teuer sein muss.

Industriedesign: warme

Akzente beachten

Wer das kühle Industriedesign

in der Wohnung mag oder gern

knallbunte Farben miteinander

kombiniert, sollte darauf achten,

die warmen Akzente nicht zu

vernachlässigen. Schauen Sie in

Möbelhäusern gezielt nach kupfer-

oder cognacfarbenen Elementen.

Sie können zum Beispiel

in Verbindung mit Eichenholz

eine wohlige Stimmung

schaffen. Denkbar wäre ein kleiner

Tisch mit einer schönen Blumenvase

darauf. Die Stühle,

egal welche Farbe sie haben,

sollten mit spürbar weichen

Stoffen bezogen sein. (DJD)

HAUSBAUSPEZIAL

15


AD

FOTO: DPA

adezimmer rechtzeitig planen

er sein Badezimmer neu

lant, sollte sich früh um einen

achhandwerksbetrieb bemüen.

Das rät das Deutsche Insitut

für Service-Qualität nach

iner Auswertung der Beraungsangebote

von zwölf

berregionalen Badausstelleretten.

um Teil müssten die Besucher

schon einen Installateur

an der Hand haben,

m beraten zu werden.

icht selten werden Besucher

ei einer Erstberatung mit knapen

Auskünften abgespeist, so

as Ergebnis der Studie. Jede

ritte Beratung war darüber hinaus

den Testern zu oberflächlich.

Und oft sei nicht individuell genug

und bedarfsorientiert auf

das Anliegen des Kunden eingegangen

worden.

Die Experten raten daher, zeitnah

auch schon einen Handwerker

in die Planung des Badezimmers

einzubeziehen. 60 Prozent

der getesteten Anbieter von Badausstellungen

wären bei der Vermittlung

von Handwerksbetrieben

auch behilflich.

Darüber hinaus würden die Badausstellungen

für Inspirationen

nicht enttäuschen. Sie bieten eine

Vielfalt an Musterbädern und

Produkten.

Auf gleichmäßige

Ausleuchtung achten

Beim Einrichten des Badezimmers

sollte auf eine angenehme

und blendfreie Beleuchtung geachtet

werden. Nach Angaben

der Fördergemeinschaft Gutes

Licht (FGL) in Darmstadt reicht

beispielsweise eine Leuchte

oberhalb des Spiegels nicht aus,

um beim Rasieren, Zähneputzen

und Schminken genügend Licht

zu haben.

Erst zwei Leuchten – eine rechts

und eine links neben der Spiegelfläche

montiert – garantierten

eine gleichmäßige Ausleuchtung

des Gesichts und somit einen

guten Start in den Tag.

Leuchten mit Opalglas-Abdeckungen

verteilten das Licht

gleichmäßig und verhinderten

unangenehme Blendungen. Für

Badezimmerlampen empfiehlt

die FGL außerdem eine „warmweiße“

Lichtfarbe. Sie erzeuge

eine gemütliche und behagliche

Lichtstimmung.

Ebenfalls wichtig seien Schutzeigenschaften

gegen Feuchtigkeit.

So dürften zum Beispiel im Bereich

der Badewanne und der

Dusche nur Leuchten verwendet

werden, die mindestens gegen

Spritzwasser oder Strahlwasser

geschützt sind und eine Schutzkleinspannung

von 12 Volt besitzen.

(DPA)

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FOTOS: DPA

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adioator oder Fußbodenheizung?

er ein neues Haus baut oder

in altes saniert, muss sich entcheiden:

Wird über den Fußoden

oder einen Heizkörper

m Raum geheizt? Beide Varianen

haben Vor- und Nachteile.

ine Fußbodenheizung ist

unsichtbar und sorgt für

wohlig warme Fußsohlen.

iele Bauherren entscheiden sich

eute für diese Heizvariante.

och welche Vor- und Nachteile

at das System tatsächlich geenüber

einer Radiatorheizung?

Kosten: Laut einer Studie der

reien Universität Berlin im Aufrag

des Bundesverbands Flähenheizungen

und Flächenkühungen

(BVF) ist eine Fußbodeneizung

nicht unbedingt teurer

ls eine Radiatorheizung. „Mateial-

und Arbeitskosten sind anähernd

gleich“, sagt BVF-Gechäftsführer

Joachim Plate. Bei

ehrkosten sollte man sich erundigen,

wie sie entstehen.

Ähnlich sieht das Matthias Wagnitz

vom Zentralverband Sanitär

Heizung Klima (ZVSHK): „Der

Einbau ist etwas teurer, aber gerade

beim Neubau ist das nicht

gravierend.“ Der höhere Preis für

Fußbodenheizungen gehe etwa

auf die Dämmung zurück, die im

Preis einkalkuliert ist. Bei einer

Radiatorheizung spielt diese zum

Beispiel in die Kalkulation des

Estrichlegers hinein.

• Optik: Eine Fußbodenheizung

sieht man nicht. Plate rät zum

Beispiel daher zu dieser Heizart

bei raumhohen Fenstern. „Heizkörper

müssen regelmäßig gereinigt

werden, das entfällt bei Fußbodenheizungen“,

ergänzt Wagnitz.

Der Anblick scheint die

meisten aber nicht zu stören:

Laut einer ZVSHK-Umfrage wünschen

sich nur rund zehn Prozent

der Befragten kleinere Heizkörper.

Allerdings können diese

sogar bewusster Hingucker im

Raum sein: Manche dieser Designermodelle

wirken wie Kunstwerke.

• Einbau: Der Kessel einer Radiatorheizung

nimmt relativ viel

Platz ein, der Einbau ist allerdings

leicht. Das gilt auch für das

Verlegen von Fußbodenheizungen

im Neubau: Auf dem Rohbeton

wird eine Wärme- und Trittschalldämmung

verlegt, darauf

kommen die Leitungen der Fußbodenheizung,

ehe der Estrich

aufgebracht wird, erklärt Plate.

Nachrüstung von Fußbodenheizung

schwer

„In einem bewohnten Altbau eine

Fußbodenheizung nachzurüsten,

ist möglich, aber sehr aufwendig“,

sagt Wagnitz. Entweder

muss der Fußbodenaufbau

um mehrere Zentimeter erhöht

oder entsprechende Kanäle in

den Fußboden gefräst werden,

die die Rohre aufnehmen. Auch

Birgit Holfert von der Verbraucherzentrale

Energieberatung

rät, abzuwägen, ob eine Nachrüstung

später sinnvoll ist. „Vor

dem Verlegen einer Fußbodenheizung

muss man sich auch im

Klaren sein, welchen Fußbodenbelag

man wählt“, erklärt die

Exertin. Wenn es Kork oder Holz

sein soll, kann eine spezielle Fußbodenheizung

nötig sein.

• Effizienz: Fußbodenheizungen

sind effizient. „Im Neubau

mit Wärmepumpen oder Solarkollektoren

kommt man an ihnen

nicht vorbei“, sagt Holfert.

Flächenheizungen können bei

niedriger Temperatur betrieben

werden. Sie benötigten eine Vorlauftemperatur

von 30 bis 35

Grad. „Um die gleiche Heizleistung

bei Radiatoren zu erzeugen,

braucht man eine Vorlauftemperatur

von 50 bis 60 Grad,

denn die Oberfläche des Heizkörpers

ist viel kleiner“, erklärt

die Expertin. „Rund zehn Prozent

Betriebskosten lassen sich

so einsparen“, sagt Plate. (DPA)

HAUSBAUSPEZIAL

17


EIZUNG

FOTO: DPA

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ybride Heizsysteme steuern sich

nd andere Energieströme selbst

Deiner Heizung geht es gut“

die Anlage schickt ihrem Beitzer

die Nachricht auf das

martphone. Beruhigend, geade

bei Frost, wenn man das

uhause warm vorfinden

öchte. Die digitale Steueung

der Heiztechnik geht

och viel weiter – dank künsticher

Intelligenz.

8 HAUSBAUSPEZIAL

echnik soll ohne Probleme

funktionieren und uns

möglichst perfekt eingeunden

im Alltag unterstützen.

in Paradebeispiel dafür wollen

oderne Heizungen sein. Ihr Beitzer

kann Nutzungsprofile eintellen,

damit nur dann geheizt

ird, wenn jemand zu Hause ist.

ie Heizungsbauer gehen inzwichen

aber schon einen Schritt

eiter: Heizungen werden unabängiger

vom Eingriff des Nuters

und dadurch effizienter sowie

kostensparender. Wichtige

Schlagwörter sind das Home

Energy Management System

(HEMS) und die Nutzung mehrerer

Energiequellen im Haushalt,

die hybriden Systeme.

HEMS ist eine Weiterentwicklung

der digital steuerbaren Heizungen.

Letztere lassen sich über

das Smartphone, Tablet oder

ähnliche Steuerungsmodule im

Haus bedienen. Wenn die Heizungen

an das Internet angeschlossen

sind, geht das auch

aus der Ferne. Man kann also die

Temperatur zu Hause schon

hochdrehen, wenn man in der

Firma Feierabend macht und den

Heimweg antritt.

Außerdem arbeiten die Hersteller

am Ausbau ihrer Serviceleistungen

für die smarten Heizungen.

Und wenn mal etwas kaputt ist,

kann sich die Heizung direkt um

Hilfe kümmern, indem sie dem

Nutzer oder auch dem Handwerker

automatisch eine Fehlermeldung

schickt.

Alle Energieströme

sind steuerbar

Das HEMS löst den Besitzer künftig

noch mehr von der Steuerung.

Der Unterschied zur einfachen

digitalen Steuerung der

Heizung ist, dass hier alle Energieströme

im Haus wie etwa

Gas, Öl, Solarthermie und Strom

von einer künstlichen Intelligenz

gesteuert werden, erklärt Andreas

Lücke, Hauptgeschäftsführer

vom Bundesverband der Deutschen

Heizungsindustrie (BDH).

Das Gebäude kann sich damit effizienter

selbst versorgen – bis

hin zu teilweisen Autarkie. Denn

die Technologie ermöglicht den

dynamischen Wechsel von Energieversorgungsquellen.

Sie nutzt

zum Beispiel Solarenergie, wenn

die Sonne scheint, und springt

auf die Wärmepumpe um, wenn

Wolken aufziehen.

Außerdem nutzt die neue Technik

Batteriespeicher optimal aus.

„Revolutionär“ findet Lücke die

Produkte vor allem, weil sich die

Elektromobilität einbinden lasse.

Das System kann also das Aufladen

von E-Autos im Haushalt

einbeziehen und diese als Zwischenspeicher

in Hochphasen

der Produktion von Strom aus regenerativen

Energien nutzen.

Der BDH nennt diese Lösung daher

eine der großen firmenübergreifenden

Innovationen. Das

HEMS sei „marktfähig, aber noch

in der Startphase“, sagt Andreas

Lücke.

(DPA)


PHOTOVOLTAIK

Autarke Energieeffizienzhäuser

dank Sonnenenergie

Wer ein Haus bauen will, wird

mit vielen Begriffen konfrontiert.

Was ist ein Effizienzhaus?

Ist es besser als ein Nullenergiehaus?

Und welche Vorteile

bietet ein Plusenergiehaus?

Ein Überblick über die aktuellen

Baustandards in Sachen

Energieeffizienz.

äuser verbrauchen in

der Regel Energie. Aber

manche können sie

auch produzieren – teils sogar

mehr, als der Haushalt selbst verbraucht.

Auf dem Markt kursieren

verschiedene Begriffe für solche

hocheffizienten Gebäude: Effizienzhaus,

Nullenergiehaus,

Plusenergiehaus, Passivhaus,

energieautarkes Haus.

Effizient: das

Nullenergiehaus

Das Nullenergiehaus produziert

so viel Energie, wie es selbst verbraucht.

Möglich ist das durch

eine eigene Photovoltaikoder

Solarthermieanlage.

Daher sind Nullenergiehäuser

an das Stromnetz

angeschlossen,

denn sie brauchen darüber

hinaus noch Energie

in schlechten Zeiten, in

denen die Produktion

aus der eigenen Photovoltaikanlage

nicht ausreicht.

Mit Überschuss:

Plusenergiehaus

Ein Plusenergiehaus produziert

über das Jahr

mehr Energie, als seine

Bewohner benötigen.

„Entscheidend ist eine

gut gedämmte Gebäudehülle“,

erklärt Stolte.

Damit lassen sich Wärmeverluste

reduzieren.

In einem Plusenergiehaus

wird der Energiebedarf

komplett aus regenerativen

Energien ge-

Wer auf Sonnenenergie setzt, ist bei der Stromversorgung auf

der richtigen Seite. Das Gesamtkonzept muss jedoch stimmen.

deckt. Die Gebäude brauchen in

schlechten Zeiten noch Energie

aus dem Netz.

den niedrigsten Heizwärmebedarf

aller Haustypen. „Hier liegt

der Fokus auf dem sehr sparsamen

Verbrauch“, erläutert Georg

Dasch, Vorsitzender des Sonnenhaus-Instituts.

Passivhäuser nutzen

nicht die klassische Heizung,

sondern passive Wärmequellen das einfach nicht her.

SONNEN

Sparsamer Verbrauch:

das Passivhaus

Das Passivhaus hat mit 15 Kilowattstunden

pro Quadratmeter

wie die Sonneneinstrahlung und

die Körperwärme von Personen.

Bei höherem Energiebedarf in

der kalten Jahreszeit müssen Passivhäuser

zusätzliche Energie von

außen beziehen.

Das ganze Jahr autark

mit einem Energiehaus

„Energieautark ist ein Haus,

wenn es wirklich mit der Energie

auskommt, die es selbst erzeugt,

und zwar an jedem Tag des Jahres“,

erklärt Dasch. Hier liegt der

Fokus auf einem geringen Verbrauch

und einer effizienten

Energieerzeugung.

Kernstück dabei ist die Verknüpfung

von Solarthermie und Photovoltaik.

Die vollständige Unabhängigkeit

von externen Energiequellen

ist aber nicht für jeden

Bauherren machbar. Oft geben

die Lage der Immobilie, Dachneigung

und Sonneneinstrahlung

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FOTO:DJD/EON

HAUSBAUSPEZIAL

(DPA)

19


KÜCHE

0 HAUSBAUSPEZIAL

FOTO: DJD/ KÜCHEN QUELLE GMBH

Die perfekte Küchenplanung

Eine neue Küche ist ein langlebiges

Gut - im Schnitt wird sie

etwa 15 Jahre lang genutzt.

Wer den Kauf einer Küche

plant, sollte deshalb sorgfältig

überlegen, was ihm dabei persönlich

besonders wichtig ist.

icht zuletzt in Sachen

Passgenauigkeit und

Ergonomie bietet sich

professionelle Hilfe an. Gute Ergonomie

bedeutet zum Beispiel

kurze Arbeitswege und perfekte

Persönliche Beratung und

Rundumservice sind unsere Stärke!

Arbeitshöhen. Dies erleichtert

deutlich die Küchenarbeit. Hat

man sich im Vorfeld des Termins

mit dem Küchenberater

Gedanken über die eigenen

Wünsche gemacht, fällt die Kooperation

mit dem Experten bei

der Konzeption dann umso

leichter.

Bei der Planung mit dem Küchenfachberater

geht es dann in

die Details – von den Küchenmöbeln

über die Elektrogeräte

und die Beleuchtung bis hin zur

Ausstattung der Schränke. Die

Küche sollte passgenau auf den

Raum zugeschnitten sein, sowohl

hinsichtlich der Maße als

auch in Bezug auf die Materialien,

die Farben und das Design.

Sie kann modern, klassisch oder

im Landhausstil konzipiert sein.

Berater orientiert sich

an Raum und Licht

Der Küchenberater macht beispielsweise

bei der Stellform der

Küche Vorschläge, die zum

Raum und auch zu den Lichtverhältnissen

passen: Als grundsätzliche

Möglichkeiten sind eine Insel,

die T-Form, die L-Form oder

die U-Form denkbar. Bei den Farben

liegen vor allem Grautöne in

allen Nuancen sowie viele dunkle

Töne bis hin zu Tiefschwarz im

Trend. Sie lassen sich sehr gut

mit Holzfronten kombinieren.

Aber auch nach wie vor sind helle,

klassisch zeitlose Küchen gefragt.

Die Ausstattung des Innenlebens

einer Küche ist vom Budget abhängig

– sie reicht von günstigen

Türen mit Einlegeböden bis hin

zu Eckkarussells, Schubläden und

Apothekerschränken. Auch bei

der Anschaffung der E-Geräte

sind die Anforderungen ein wichtiger

Punkt: Vielkocher werden

mehr in Qualität und Funktionen

der E-Geräte investieren als Wenigkocher,

entsprechend unterschiedlich

sind die anfallenden

Kosten. Nicht zuletzt spielt bei

der Planung der Küche auch die

Nutzung eine Rolle: Ist sie der

kommunikative Mittelpunkt für

Familie und Freunde oder nutzt

man den Essplatz vor allem auch

als Arbeitsplatz? Der Küchenberater

hat die passende Lösung. (DJD)

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HAUSBAUSPEZIAL

21

Die Farbe Rosa erlebt gerade ein Comeback

Rosa erlebt derzeit ein Comeback

und hält auch in der Küche

Einzug, um Eleganz, Wärme

oder Harmonie zu verbreiten:

Nicht nur Deko und Wände,

sondern auch Küchenmöbel

kommen in der zarten

Trendfarbe daher.

J

e nach Farbkombination wirkt

Rosa übrigens gar nicht so

mädchenhaft wie manche denken,

sondern sorgt für tolle Akzente

in der Kücheneinrichtung.

Küche&Co zeigt, wie diese Farbnuancen

richtig eingesetzt ein

echter Hingucker sind: Vorhang

auf für die neuen Küchenfarben

in Rosé, Perlmutt und Marshmallow!

Ob Küchenfront, Kühlschrank

oder Küchenregal – in rosa sorgen

sie je nach Kombination für

Eleganz oder Gemütlichkeit. So

wirkt beispielsweise der Kontrast

zwischen blassen roséfarbenen

Küchenfronten und kräftigem

Schwarz stilvoll, modern und

edel, während die Kombination

von Rosa mit Weiß oder Hellgrau

dem Raum etwas Sanftmütiges

verleiht. Eine fantastische Farbkombination,

die die Einbauküche

modern und gleichzeitig behaglich

wirken lässt, ist die Zusammenstellung

von Küchenmöbeln

in Braun und Rosa. Weil

in beiden Farbtönen ein Rotanteil

enthalten ist, ergibt sich ein stimmiges

Gesamtbild, das äußerst

harmonisch wirkt.

Bei Bedenken mit

rosa Wänden starten

Wer sich an rosafarbene Küchenmöbel

nicht heran traut, fängt

erstmal mit den Wänden an: Rosa

gestrichen kombiniert mit Küchenfronten

in Holzoptik geben

Die Farbe Grau harmoniert perfekt mit Einrichtungsgegenständen

und Küchenfronten in rosa.

sie der Küche den perfekten Behaglichkeits-Look.

Helle Rosétöne

lassen eine dunkel gestaltete

Küche freundlicher wirken und

vergrößern den Raum optisch.

Auch Grau harmoniert hervorragend

mit Einrichtungsgegenständen

und Küchenfronten in

FOTO: KÜCHE&CO GMBH

Rosa: Grautöne wirken neutral,

sodass rosafarbene Einrichtungselemente

besser zur Geltung

kommen. Ein ähnliches Ergebnis

lässt sich mit den Farben Weiß

oder Beige erzielen, die die beruhigende

Wirkung von Rosa unterstützen.

(KÜCHE&CO)


ARTEN

FOTO: DPA

ach dem Hausbau: Kur für den

trapazierten Gartenboden

iehen Bagger und die Bauareiter

von der Baustelle des

euen Eigenheims ab, bleibt

erwüstung zurück – zuminest

im Garten. Der Boden ist

urch die schweren Maschinen

erdichtet, Bauschutt wurde

it ein paar Zentimetern Muterboden

bedeckt. Was tun?

• CONTAINERDIENSTE

• BAUSTOFFE

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2 HAUSBAUSPEZIAL

Das Eigenheim ist endlich

fertig, die Bauleute sind

abgezogen. Zeit, den

Garten anzulegen. Bevor jedoch

Pflanzen, Bäume und Sträucher

eingekauft werden, empfiehlt es

sich, den Boden genau unter die

Lupe zu nehmen. Denn der hat

in der Bauphase gelitten.

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„Manche Baufirmen hinterlassen

eine Steppe“, weiß Christian

Nielsen vom Bund Deutscher

Baumschulen in Berlin aus Erfahrung.

Er betreibt eine Baumschule

in Soltau und sieht, dass die

Gartenflächen nach dem Hausbau

häufig nicht nur plattgefahren

und stark verdichtet sind,

sondern

auch als

Lager für

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w e r d e n .

„ W e n n

dann nur

ein paar

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d u n g e n

Mutterboden

draufgeschüttet

werden,

wächst dort normalerweise nicht

viel.“

Auf sachgerechte

Kultivierung achten

Damit sie nicht auf dem Schaden

sitzenbleiben, sollten Bauherren

schon bei den Vertragsverhandlungen

darauf bestehen, dass die

Leistungsbeschreibung eine

sachgerechte Rekultivierung des

Bodens enthält. „Dazu gehört,

nach dem Bauprozess zu überprüfen,

in welchem Zustand der

Boden ist, ob Verdichtungen,

Rückstände von Baumaterialien

oder andere Folgeschäden vorhanden

sind“, rät Gerhard Milbert,

Sprecher des Kuratoriums

„Boden des Jahres“. „Der Zustand

des Bodens ist ganz entscheidend

dafür, wie sich der

Garten in den nächsten Jahrzehnten

entwickeln kann.“

Ideal für das Anlegen von Nutzoder

Ziergärten

wäre

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Gartenboden mit einem mächtigen,

humusreichen Oberboden,

der sehr fruchtbar ist. Er zeichnet

sich durch ein besonders aktives

Bodenleben mit vielen Regenwürmern

und Mikroorganismen

aus, die das Bodenmaterial zersetzen

und durchmischen. Dadurch

bildet sich ein eigener humusreicher

und krümeliger,

meist dunkelgrauer Bodenbereich.

Doch von diesem Idealzustand

sind viele Neubau-Gärten weit

entfernt. Oftmals bemerken

Häuslebauer erst beim Anlegen

der Begrünung, dass etwas mit

dem Boden nicht stimmt. „Das

Wasser versickert an manchen

Stellen nicht, Stauwasser steht

auf der Fläche“, zählt Milbert

auf.

„Das hat Folgen für die Pflanzen.

Sie bekommen zu wenig Sauerstoff,

vergilben und gehen

schließlich ein.“

Aber erst nach Jahren

zeigen sich die Schäden

an den Bäumen. Sie können

durch die mechanischen

Barrieren im Boden

keine tiefen Wurzeln

bilden. „Ihnen bleibt nur

die oberste Schicht Mutterboden.

Viele verkümmern

deshalb.“

Es lohnt sich langfristig,

vor dem Anlegen des

Gartens den Boden aktiv

aufzulockern und mit

Nährstoffen anzureichern.

„Das erleichtert

später die Gartenarbeit,

die Pflanzen entwickeln

sich viel besser und haben

ein längeres Leben“,

erklärt Nielsen.

Schwere Böden müssen

tief, sandige Böden weniger

tief gelockert werden. „Das

geht entweder durch mechanisches

Aufgraben oder durch den

Einsatz einer Sonde mit Druckluft“,

erklärt Milbert. Ganz wichtig

ist, dass der Boden dabei völlig

trocken ist. „Einen feuchten

Boden aufzulockern, bringt gar

nichts.“ Solche Arbeiten erledigt

man also am besten im Hochsommer

mit langen Trockenperioden.

Auf nährstoffreichen

Boden setzen

Nach dem Auflockern wird Mutterboden

aufgebracht. „Es zahlt

sich aus, ihn mit Kompost zu

vermischen – auf drei Lkw Mutterboden

ein Lkw Kompost“, rät

Gärtner Nielsen. „So kommen

wichtige Nährstoffe hinein, und

der Humusanteil erhöht sich.“

Der Mutterboden sollte dann

nicht nur oberflächlich aufgetragen,

sondern gut mit dem vorhandenen

Bodenmaterial verbunden

werden.

Wer seinem Garten darüber hinaus

etwas Gutes tun möchte,

spendiert ihm vor der ersten Bepflanzung

eine Gründüngung.

„Das ist die Deluxe-Variante der

Bodenvorbereitung“, sagt Nielsen.

Dafür eignen sich besonders

Schmetterlingsblütler. Sie sind

nicht nur prächtig anzuschauen,

sondern haben auch einen praktischen

Zusatznutzen.

„Viele Arten sind Tiefwurzler und

lockern selbst stark verdichtete

Böden zuverlässig auf“, erläutert

Andreas Kirschenlohr, Mitglied

im Bund deutscher Staudengärtner

in Bonn. „Außerdem sitzen

an den Wurzeln der Fabaceae sogenannte

Knöllchenbakterien,

die in der Lage sind, Luftstickstoff

zu binden, und mit diesen

Reserven Engpässe in der Nähr-

Haltern am See

stoffversorgung kurzzeitig zu

überbrücken.“ Zusammen mit

den guten bodendeckenden Eigenschaften

macht das die ein-,

zwei- oder mehrjährigen

Schmetterlingsblütler zu beliebten

Gründüngungspflanzen. Die

attraktivsten Bodenverbesserer

sind Lupinen, aber auch Sommerwicke,

Futter-Esparsette, Luzerne

und Inkarnat-Klee.

„Die Gründüngung ist ideal für

alle Häuslebauer, die sich etwas

Zeit mit dem Anlegen ihres Gartens

lassen wollen“, meint Nielsen.

„Sie schaffen in den ersten

zwei bis drei Jahren nach dem

Bau mit einem Garten voller Lupinen,

Sonnenblumen oder

Wildblumen einen wunderschönen

Blickfang und tun gleichzeitig

etwas für den strapazierten

Boden. In dieser Zeit können sie

in aller Ruhe den Rest des Gartens

planen.“

(DPA)

Am besten ist es, damit

zu beginnen, ehe die

ersten Hecken eingesetzt

und Wege angelegt wurden.

„Danach ist es

schwierig, sich mit Maschinen

und Geräten im

Garten zu bewegen.“

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HAUSBAUSPEZIAL

23


SMARTHOME

Alles vernetzt im modernen Haus

Ob Temperatur, Helligkeit

oder Sicherheit – vieles im Eigenheim

lässt sich inzwischen

vernetzen und automatisieren.

Neulinge stellt das Smarthome

zunächst einmal vor eine ziemliche

Herausforderung. Der

Einstieg ist allerdings gar nicht

so schwierig.

m modernen Haus ist alles

vernetzt. Die Jalousien fahren

pünktlich zum Frühstück

hoch, das Radio spielt automatisch

den Lieblingssender, und

vielleicht steht der frische Kaffee

schon in der Küche, wenn man

sich morgens aus dem Bett

quält.

FOTO: SMART FRIENDS/DPA-TMN

Immer mehr Produkte im Alltag

können durch intelligente Steuerung

automatisiert oder ferngesteuert

werden. In den eigenen

vier Wänden heißt das Ganze

„Smarthome“. „Grundsätzlich

lässt sich alles kontrollieren, was

eine Schnittstelle hat“, erklärt

Günther Ohland, Vorstandschef

des Vereins „Smart Home Initiative

Deutschland“.

In der Praxis findet man Smarthome-

Systeme vor allem hier:

• Heizung: Die Therme oder

Heizkörper können auf Außentemperaturen

reagieren. Alternativ

kann die Temperatur per

Smartphone gesteuert werden.

4 HAUSBAUSPEZIAL

Wer auf Sonnenenergie setzt, ist bei der Stromversorgung auf der richtigen Seite. Das Gesamtkonzept

muss jedoch stimmen.

• Alarmsysteme: IP-Kameras

oder Sirenen können auf Bewegungen

reagieren, Sensoren

melden einen Wasserrohrbruch

oder simulieren durch automatisches

Anschalten von Licht und

Musik Anwesenheit.

• Licht: Lampen im Haus können

zum Beispiel zu bestimmten

Uhrzeiten eingeschaltet werden.

• Stromverbrauch: Beliebige

elektrische und elektronische Geräte

können dezentral oder nach

definierten Regeln geschaltet

werden.

Der Einstieg ist in der Regel ein

Smarthome-Kit: Es enthält einige

Sensoren, Leuchtmittel oder

Thermostate

und

eine Steuereinheit.

Darauf aufb

a u e n d

kann es

weiter ausg

e b a u t

werden.

Smarthome-Geräte

wie Bewegungsmelder,

Kameras

oder Sensoren senden ihre

Daten in der Regel per Funk an

eine Art Steuerzentrale, den

Smarthome-Hub, auch Bridge

genannt. Er empfängt und verarbeitet

Informationen und steuert

die Geräte. Manche Geräte kommunizieren

direkt mit dem Router

oder nutzen DECT-Technik.

Funktechnik meist

dauerhaft festgelegt

Wichtig: Mit dem Kauf eines

Starterpakets legt man sich meist

auf eine Funktechnik fest, mit der

die Geräte miteinander kommunizieren.

Weitere Geräte müssen

dann auch entweder Zigbee, Z-

Wave, Bluetooth, WLAN oder

DECT beherrschen – wenn man

nicht weitere Hubs oder Bridges

in sein Netzwerk einbauen will.

Irrglaube ist, dass bei Smarthome

alle Geräte mit dem Internet

verbunden sein müssen. „In der

Regel gibt es für jede Anwendung

auch eine Offline-Lösung“,

sagt Nico Jurran. Außerdem sollte

jedes Gerät auch manuell bedienbar

sein. „Je größer der

Komfort, desto eher werden Daten

bereitgestellt“, sagt Jurran.

Das hat die Stiftung Warentest in

einer Untersuchung festgestellt.

„Oft geben die Apps unnötige

Informationen an den Anbieter

weiter“, so Anne Kliem. (DPA)

IMPRESSUM

Herausgeber: Verlag J. Bauer KG

In Kooperation mit der

Volksbank Marl-Recklinghausen eG

Verleger und Chefredakteur:

Kurt Bauer

Inhaltliche und werbliche

Verantwortung:

Hermann Leer

Anzeigenpreisliste

gültig ab 1.1.2019

Für unverlangt eingesandte

Manuskripte keine Gewähr. Artikel, die

mit dem Namen des Verfassers oder seinen

Initialen gezeichnet sind, stellen

nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

dar. Erscheinungsweise: wöchentlich

samstags. Kostenfrei als Beilage in

den Tageszeitungsausgaben des Medienhauses

Bauer und ausliegend in den

Filialen der Volksbank Marl-Recklinghausen

eG. An ausgewählten Kiosken und

Zeitschriftenläden erhältlich für 0,50 Euro.

Bei Nichtbelieferung ohne Verschulden

des Verlages, bei höherer Gewalt

oder bei Störung des Arbeitsfriedens besteht

kein Entschädigungsanspruch.

Sitz der Gesellschaft ist Recklinghausen.

Erfüllungsort und Gerichtsstand ist

Recklinghausen.

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