PRIMA_Juni_2019

prima.magazin

Foto © LEXI An einen Haushalt / Österreichische Post AG P.b.b. / RM 06A036811 K / Verlagspostamt 7400 Oberwart JUNI 2019

WWW.PRIMA-MAGAZIN.AT

GESAMTER BEZIRK OBERWART UND

OSTSTEIERMARK MIT GROSSRAUM HARTBERG

BREITER INFORMIERT AUS MEINER REGION

TITELFOTO: Modellflieger

Manfred Weber (re.) mit seinem

Kollegen Thomas, Seite 4

Der

Nachtwächter

von Hartberg

Wer schleicht so spät durch

Nacht und Wind

Über den Wolken

Modellflieger – ein klassisches Männerding

Ihre Unterschrift gegen Tierleid

Das große Tierschutzvolksbegehren läuft. Die Hintergründe.


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GHZ SÜDBURGENLAND VITAL

Ordination für Kinderarzt

und Augenarzt noch frei

Gesundheitszentrum Südburgenland vital, Pinkafeld. Hier

profitieren sowohl Ärzte und Therapeuten als auch Patienten

von der Vernetzung der medizinischen Angebote im Haus.

Fotos © zVg

Das GHZ in Pinkafeld sucht aufgrund des

großen Bedarfs in seinem Einzugsgebiet

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einen guten Zugang, um die Bevölkerung bestens

zu informieren und das Gesunderhalten

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ZUSAMMENKUNFT IST EIN ANFANG. ZUSAMMENHALT IST EIN

FORTSCHRITT. ZUSAMMENARBEIT IST DER ERFOLG.

(Henry Ford)

Das Wir bedanken „Gesundheitszentrum uns bei allen PatientInnen, Südburgenland KlientInnen vital“ in und Pinkafeld KundInnen

versteht

für die

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2 JUNI 2019

www.prima-magazin.at


Foto © VIEW

INHALTSVERZEICHNIS

Editorial

Nicole Mühl, MA

Herausgeber & Medieninhaber

Jetzt erst recht!

Seit Freitagabend, den 17. Mai 2019, seit

Bekanntwerden des Ibiza-Videos, leben wir

in einem anderen Land. Wir gehen mit der

Unsicherheit schlafen, nicht zu wissen, in

welcher Situation wir morgens aufwachen.

Die Regierung hat sich selbst vernichtet

und mit dieser Vernichtung ist hoffentlich

auch das Ende der Message Control verbunden.

Die Kontrolle der Medien würde

den Verlust der Kontrolle über die Politik

bedeuten und dieser eine uneingeschränkte

Machenschaft sichern. Was die letzten

Tage vor allem gezeigt haben, ist die Wichtigkeit

des investigativen Journalismus. Wo

wäre unser Land heute, gäbe es ihn nicht!

„Jetzt erst recht“, war die Botschaft unseres

Ex-Vizekanzlers wenige Stunden nach

seiner Rücktrittsrede. Eine Parole, die im

Zusammenhang mit seinen geplanten Vorhaben

Unbehagen hervorruft.

Aber auch für mich gibt es in dieser Affäre

ein „Jetzt erst recht“: Nach der Berichterstattung

des ORF – besonders an jenem

Samstag, dem 18. Mai, als wir bis am

Abend auf eine Reaktion von Sebastian

Kurz warten mussten – wurde mir mit

jeder Stunde wieder einmal mehr bewusst,

warum ich ORF-Gebühren zahle – und

werde diese „jetzt erst recht“ auch weiterhin

gerne zahlen. Und ich werde weiterhin

gerne den „Falter“ kaufen. Ich tue dies in

Dankbarkeit dafür, Zugriff auf Qualitätsmedien

als Informationsquelle zu haben.

Die nächsten Monate werden geprägt

sein von Wahlkämpfen. Womöglich die

schmutzigsten, die es je gab. Was wir

tun können? Kritische und unabhängige

Medien nutzen, um sich eine Meinung zu

bilden. Jetzt erst recht und mehr denn je!

Nicole Mühl

www.prima-magazin.at

Modellflieger, Seite 4

Kunstprojekt, Seite 18 Nachtwanderung, Seite 16

Mr. Bonsai, Seite 12

REPORTAGE

4 Über den Wolken

Männersache Modellflug

16 Wer schleicht so spät durch Nacht und Wind

Mit dem Nachtwächter durch Hartberg

28 Men only oder die Rückkehr des Bartes

Man(n) trägt wieder Bart

IM GESPRÄCH

6 Ihre Unterschrift gegen Tierleid

Seit Anfang Mai läuft das große

Tierschutzvolksbegehren

IM FOKUS

18 Der Kunst ihre Freiheit

Regionales Kunstprojekt will kulturellen

Mehrwert in der Region steigern

Volksbegehren,

Seite 6

KOMMENTAR

9 Rechte Selbstdemontage

Der Literat Peter Wagner über den Fall

der Populisten in Österreich

10 Der Brexit und ich

Die in England lebende prima!

Kolumnistin Laura Weingrill über

das Hickhack mit dem EU-Austritt

PORTRAIT

22 Ein Kerl aus Schrot und Korn

Über das bewegte Leben eines Bäckermeisters

PLÄTZE & G‘SCHICHTN

32 Die Kaserne Oberwart

Das geschichtsträchtige Objekt im Fokus

Impressum: prima! Magazin, Herausgeber: Nicole Mühl, MA • 0664-4609220, redaktion@prima-magazin.at, www.prima-magazin.at,

Anzeigenleitung: Elke Ifkovits 0664-9198969, anzeigen@prima-magazin.at; Anzeigenberatung: Christina Stefanits, werbung@prima-magazin.at;

Redaktionsleitung/Satz: Nicole Mühl; Redaktion: Peter Sitar: p.sitar@prima-magazin.at; Mag. Nora Schleich; Laura Weingrill; Dr. Olga Seus;

Rubrik „Rede & Antwort“: Walter Reiss; Rubrik „Plätze & G‘schichten“: Ing. Wilhelm Hodits; Kolumne „Liebe, Sex & Co.: Silvia Messenlehner;

Rubrik „So geht vegan“: Karin Weingrill, MA; Titelfoto: LEXI • Verlags- und Herstellungsort: 7400 Oberwart • Büro: Röntgengasse 28

Top 1, 7400 Oberwart • Offenlegung §25 Mediengesetz unter www.prima-magazin.at • Grundlayout Print: www.edelweiss-werbeagentur.at •

Website: Rabold und Co. • Druck: Schmidbauer Druck, Nachdrucke nur mit schriftl. Genehmigung des Verlages. Für Manuskripte und Fotos

von Dritten übernehmen wir keine Haftung und Garantie für ihr Erscheinen. Bezahlte Artikel sind oben und unten mit einer rot punktierten Linie

begrenzt und mit der Bezeichnung „Werbung“ gekennzeichnet.

Für den Inhalt dieser Artikel zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Fotos werden teilweise von www.

fotolia.com, www.shutterstock.com und www.pixelio.de verwendet. Die Kennzeichnung ist neben dem Foto platziert.

Kommentar

von Peter Sitar

auf unserer

Website

Rubrik:

Kommentar

JUNI 2019

3


REPORTAGE MODELLFLIEGER

Über den Wolken

Es ist ein klassisches Männerding, der Modellflug. Dabei dreht sich alles

ums Tüfteln, Bauen, Bohren, Schleifen und Kleben, würde man denken.

Aber es ist vor allem auch die Feinmotorik und die Vorstellungskraft,

die die Besten unter den Besten kennzeichnen. Und dann ist da natürlich

der Nervenkitzel des Fliegens an sich. Die Konzentration ist hoch

– viel steht auf dem Spiel. Der Alltag, Ängste und Sorgen, die sind für

kurze Zeit vergessen. Einer, der seit 35 Jahren all diese Klischees bedient,

ist Manfred Weber aus Grafenschachen. Nora Schleich

Wie bei vielen Gleichgesinnten

riecht es in seinem

Keller nach Holz, Kleber und

Epoxidharz. „Wenn es regnet

oder stürmt, ist Manfred im

Keller. Ist das Wetter schön,

findet man ihn am Modellflugplatz

in Oberwart. Ich weiß

immer, wo mein Mann ist“,

lacht Roswitha, seine Gattin.

Hinter jedem glücklichen

Mann steht eben eine verständnisvolle

Frau. Und verständnisvoll

muss sie sein, denn Stunden,

ja Tage, verbringt Manfred

Weber mit seinem Hobby.

Konstruieren, bauen,

fliegen....

Vom kleinen Segelflugzeug

bis hin zum Jetmodell mit 150

Kilogramm, das natürlich spezielle

Zulassungen zum Fliegen

braucht, ist in diesem Sport

mittlerweile alles möglich. Seit

Manfred Webers Anfängen

hat sich auch viel im Modellflugsport

verändert. „Von

ge

s!

t

„Ich will nicht Ihren Typ verändern, sondern

Ihre Einzigartigkeit hervorstreichen!“

Markus Unger, Friseurweltmeister

Schönheit ist eine Frage

des typgerechten Stils!

Markus Unger, der Friseurweltmeister, ist

zurück im Südburgenland!

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Der genaue Farbton krönt die

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In Oberwart, im damaligen Frisörstudio Schmidt, hat Markus Unger vor

rund 30 Jahren den Grundstein für seine Karriere gelegt. In Washington

hat der ehrgeizige Südburgenländer diese dann mit dem Weltmeistertitel

gekrönt. Der Lebensmittelpunkt von Markus Unger hat sich in den

letzten Jahren auf Wien konzentriert, wo er drei Salons führte.

Nun kehrt Markus Unger zurück ins Südburgenland! In Burgauberg

hat er sein Paradies gefunden - auf „Gut Hochkogl“. In einem

einzigartigen Gutshof lebt Markus Unger mit seinen Tieren (Schafen,

Pferden, Pfauen, Hühner, Ziegen uvm. – und seinen geliebten vier

Hunden). Nun möchte er auch seinen Arbeitsmittelpunkt hierher

verlegen. Die Liebe zur Natur und zu seinen Tieren sei nach schweren

privaten Schicksalsschlägen stärker geworden, sagt Markus Unger

heute. In der paradiesischen Idylle seines Gutshofes hat er für seine

Kunden einen einzigartigen Salon geschaffen. Und hier verfolgt der

Perfektionist sein Konzept: Er will nicht den Typ und das Wesen

seiner Kundinnen und Kunden verändern, sondern ihre individuellen

Besonderheiten hervorstreichen – ganz im Sinne der großartigen

Ikone Coco Chanel: „Mode ist vergänglich, Stil niemals.“

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7

4 JUNI 2019

www.prima-magazin.at


Fotos © LEXI

Antrieben über die Elektronik

bis hin zu Werkstoffen ist der

Modellflugbau vielschichtiger

geworden.“ Von Drohnen

grenzen sich die meisten

Modellflugfreaks allerdings

ab – schließlich geht es ihnen

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auch um den Akt des Bauens

und nicht nur um das Fliegen

an sich. Die Sopwith Pup,

(siehe Titelfoto) ein britisches

Doppeldecker-Jagdflugzeug

aus dem ersten Weltkrieg, hat

Manfred zum Beispiel in eineinhalb

Jahren Bauzeit fertig

gestellt. „Wenn es dann fliegt,

ist das wahnsinnig emotional“,

beschreibt der Modellflugprofi

das erhebende Gefühl, wenn

ein Jungfernflug nach so vielen

investierten Arbeitsstunden

funktioniert hat. Die Modelle,

die von ein paar hundert Euro

bis hin zu 10.000 Euro kosten

können, sind auch finanziell

aufwendig. Um das Modell

sicher in der Luft bewegen

zu können, sollte man daher

mit langsamen und leichten

Nachbildungen beginnen. Die

Exemplare werden schließlich

immer größer, schwerer, schneller,

komplexer und auch teurer.

„Die Königsdisziplin ist heute

der Jetflug. Die Technik ist am

aufwendigsten. Der Antrieb

ist wie im Original, nur dass

die Turbinen stark verkleinert

sind.“ Manfred selbst baut aber

lieber historische Flieger. „Ich

denke mich gerne in die jeweilige

Zeit hinein. Damals war

vieles langsamer, aber die Piloten

mussten mehr leisten als

heute“, beschreibt er fasziniert

seinen Hang zur Nostalgie.

Das Kind im Manne

Wenn Manfred Weber erzählt,

tut er das mit besonderer

Leidenschaft. Ein bisschen

erinnert die Beschreibung des

Modellsports an Lego Technik.

Und so daneben ist dieser Vergleich

wohl kaum. Technisches

Verständnis, Neugier, Gewissenhaftigkeit

und Genauigkeit,

das sind die Attribute, die

Manfred als passionierten Modellflugzeugbauer

auch heute

noch ausmachen. Er kauft seine

Modelle nicht fertig im Fachhandel,

sondern fertigt originale

Nachbauten alter Flieger

selbst an. Er recherchiert alte

Modelle, sucht Detailaufnahmen

und Baupläne und baut

die Flugzeuge „scale“, das heißt

originalgetreu in kleinem Maßstab,

nach. Jede Niete sowie

auch jedes technische und farbliche

Detail gleichen optisch

und funktionieren genauso wie

dieselben Elemente bei den

großen Zwillingen.

Ganz ungefährlich ist das

Hantieren mit den imposanten

Spielzeugen freilich

nicht. Durch Unachtsamkeit,

technische Gebrechen oder

Infos zu den Fotos (©LEXI)

Neun Jahre war Manfred

Weber aus Grafenschachen

Obmann des 1. MBC Oberwart.

Bei seiner Blériot XI

im Maßstab 1:3 montiert

Manfred Weber (Foto links)

gerade das Seitenruder. Im

Foto oben bastelt er an seiner

S.E.5.a, einem Doppeldecker

Jagdflugzeug der Royal Aircraft

Factory (RAF), das

im Ersten Weltkrieg

eingesetzt wurde.

Fehleinschätzungen

kann es zu Abstürzen

kommen. „Einfach im Garten

fliegen darf man daher nicht.

Ab einer gewissen Größe

muss man einen Modellflugplatz

mit entsprechend langer

Piste zum Starten und Landen

aufsuchen“, klärt Manfred auf.

„Maximal 150 Meter hoch darf

man aus Sicherheitsgründen

fliegen, und das Gewichtslimit

liegt bei 25 Kilogramm.“

Die Flügelspannweite eines

Modellflugzeugs kann übrigens

bis zu zehn Metern betragen.

„Wobei, eigentlich gibt es auch

hier keine Grenzen“, lächelt

Manfred Weber. Hört man

den engagierten und enthusiastischen

„Flieger“ erzählen,

tut sich ein Gedanke wie

selbstverständlich auf: Über

den Wolken ist die Freiheit

wohl grenzenlos.

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik:

Reportage

JUNI 2019

5


IM GESPRÄCH TIERSCHUTZVOLKSBEGEHREN

Seit 7. Mai 2019 kann man auf jedem Gemeindeamt

oder online mittels Handysignatur das

(überparteiliche) Tierschutzvolksbegehren

unterzeichnen. Und gleich vorweg: Es geht

nicht darum, auf Fleisch zu verzichten. Es

geht um eine tierleidfreie Haltung, um die

Förderung der Bio-Bauern und auch um eine

genaue Kennzeichnung der Herkunft unserer

Lebensmittel, damit der Konsument weiß,

woher sein Fleisch kommt. Egal ob Veganer,

Vegetarier, Fleischesser, Frutarier oder einfach

Genießer: Je mehr Unterschriften gesammelt

werden, desto größer ist die Chance,

Tierleid zu verringern. prima! im Gespräch mit

Initiator Sebastian Bohrn Mena. Nicole Mühl

Mittlerweile gehen über 70 Prozent der Tiertransporte über die Grenzen der EU hinaus.

Die Tiere werden in überfüllte LKWs gepfercht und tagelang unter schrecklichen

Bedingungen quer durch Europa, nach Afrika oder in den Nahen Osten transportiert

Ihre Unterschrift gegen Tierleid

Am 7. Mai war der Stichtag

für das große Tierschutzvolksbegehren.

Was sind die

wesentlichsten Forderungen?

Sebastian Bohrn Mena: Im

Grunde geht’s uns um einen

Wandel im Umgang mit Tieren

– hin zu einer tierleidfreien

Zukunft. Wir wollen in erster

Linie die elenden Tiertransporte

und die Produkte aus ausländischer

Massentierhaltung

stoppen, die tier- und umweltgerechte

Produktion forcieren,

die heimische Landwirtschaft

6 JUNI 2019

stärken, für verpflichtend mehr

Transparenz bei Lebensmitteln

für Konsumenten und einen

tierwohlkonformen Einsatz

von Steuergeld sorgen.

Unser Forderungskatalog ist

ein Gesamtpaket, das sicherstellt,

dass Verbesserungen

nicht auf dem Rücken der

österreichischen Bauern ausgetragen

werden, dass aber auch

bestehende Lücken bei uns

nicht ignoriert werden.

Die 14 Punkte finden sich im

Detail unter www.tsvb.at.

Das Schlossbad Burgau ladet ein!

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Vor allem der Transport von

Rindern und Schweinen quer

durch Europa – teilweise über

19 Stunden ohne Wasser – soll

verboten werden. Ein Großteil

der Menschen findet

sicherlich, dass diese Grausamkeit

verhindert werden

muss. Wie erklären Sie den

Menschen, dass sie aber durch

ihr Konsumverhalten genau

diesen Tiertransport unterstützen?

Sebastian Bohrn Mena: Wenn

wir wissen, dass heimische

Kälber über Langstrecken ins

ferne Ausland transportiert

werden, wo sie zum Teil auf

offener Straße geschächtet werden,

während gleichzeitig das

Billig-Kalbfleisch aus Holland

importiert wird, dann greift

man sich schon auf den Kopf.

Wenn wir aber gleichzeitig

bedenken, dass Konsumenten

in Restaurants und öffentlichen

Küchen, wo immerhin 2/3 aller

tierischen Produkte konsumiert

werden, überhaupt nichts über

die Herkunft der Lebens-

mittel erfahren, dann können

wir nicht von echter Entscheidungshoheit

sprechen. Noch

ärger ist aber, dass wir in vielen

Fällen dieses System auch noch

mit Steuergeld anheizen – und

in Altenheimen, Krankenhäusern

und Schulen dann das

importierte Billigfleisch landet,

während unsere Tiere ins Ausland

verkauft werden müssen.

Dieser Kreislauf schadet uns

allen, und den müssen wir stoppen.

Also ja, der Konsument

hat eine Verantwortung – die

kann er aber nur wahrnehmen,

wenn er volle Transparenz hat.

Sie betonen bewusst, dass es

bei dem Volksbegehren nicht

um die Aufforderung geht, auf

Fleisch zu verzichten.

Sebastian Bohrn Mena: Wir

sind ein Volksbegehren und

keine Nischenveranstaltung.

Wir verstehen uns daher als

Sprachrohr der Mehrheitsbevölkerung

und Fakt ist, dass

90 Prozent der Menschen in

Österreich Fleisch essen. Wir

www.prima-magazin.at


Fotos © zVg

TIERSCHUTZVOLKSBEGEHREN

IM GESPRÄCH

Dr. Sebastian Bohrn Mena ist Initiator des Österreichischen

überparteilichen Tierschutzvolksbegehrens. Je

mehr Unterschriften gesammelt werden, umso größer

ist die Chance, dass etwa die grausamen Tiertransporte

oder das Schreddern von Küken verboten werden

wollen nicht mit dem erhobenen Zeigefinger

daherkommen, sondern viel mehr dazu

anregen, sich die Frage zu stellen, woher das

Fleisch stammt, wie es dem Tier im Leben

gegangen ist, welche Auswirkungen die

Produktion des Lebensmittels auf die Umwelt

hat. Bewusster Konsum ist das Gebot

der Stunde, aber wirklich niemand braucht

die Moralkeule. Denken wir zurück an den

Sonntagsbraten – es sollte wieder was Besonderes

sein, denn die Arbeit der Bauern

hat einen Wert. Ebenso die Lebensmittel,

und die sollten nicht im Müll landen, bloß

weil sie im Sonderangebot zum Schleuderpreis

gekauft wurden.

Burgenlands Landeshauptmann Hans

Peter Doskozil will das Burgenland zu

einem Bio-Land machen. Eine Forderung

des Tierschutzvolksbegehrens ist ja, die

Bio-Bauern zu unterstützen und zu fördern.

Kommt von Seiten der SPÖ Burgenland

Unterstützung für das Volksbegehren,

da es doch viel Übereinstimung gibt?

Sebastian Bohrn Mena: Ich habe mich sehr

gefreut zu erfahren, dass auch der burgenländische

Landeshauptmann sich bereits

mit unserem Programm beschäftigt hat und

das Tierschutzvolksbegehren kennt – einen

persönlichen Termin gab es aber noch nicht.

Das ist okay, wir haben Zeit, wird sich schon

noch ergeben. Ich halte die Perspektive von

Hans Peter Doskozil jedenfalls für grandios,

schließlich geht’s ihm darum, die burgenländische

Landwirtschaft tier- und umweltgerecht

zu gestalten, das ist Kern unseres

Vorhabens. Und er verweist nicht auf die

Bundes- oder EU-Ebene, wie das andere

gerne machen, sondern sucht und findet

konkrete Ansatzpunkte im eigenen Zuständigkeitsbereich.

Wie kann man das Volksbegehren unterschreiben

und wie lange läuft es?

Sebastian Bohrn Mena: Das Tierschutzvolksbegehren

kann auf jedem Gemeindeamt

in ganz Österreich, unabhängig vom

eigenen Wohnort, oder online mit Handy-Signatur

unterschrieben werden – und

zwar noch sehr lange, jedenfalls bis ins Jahr

2020. Wir nehmen uns absichtlich Zeit

dafür, denn das Ziel sind zwar natürlich sehr

viele Unterschriften, doch der Bewusstseinswandel

ist genauso wichtig. Wir müssen

mit Menschen ins Gespräch kommen und

einerseits Zusammenhänge aufzeigen,

andererseits klar machen, wie wichtig das

persönliche Engagement ist. Zehntausend

Unterschriften konnten wir bereits in der

ersten Woche sammeln, jetzt streben

wir die 100.000 an, die wir

brauchen, damit das Ganze im

Parlament behandelt wird.

Ich bin zuversichtlich, dass

wir das schaffen können!

Infos & die

Forderungen des

Tierschutzvolksbegehrens

auf

unserer Website

Rubrik:

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Das Ofenstudio Fliegenschnee in

Oberwart ist die erste Adresse der

Region, wenn es um Öfen, Kamine

und Herde geht. Auf diese

Wurzeln hat sich das Unternehmen

im heurigen Jahr fokussiert

und das seit den Nachkriegsjahren

geführte Geschirrgeschäft vor

wenigen Wochen aufgelöst. Die

dadurch frei gewordene Fläche

konnte somit für das Ofenstudio

ausgebaut werden.

In den letzten Wochen wurde im

Hause Fliegenschnee eifrig umgebaut,

und nun präsentiert sich

das Ofenstudio auf einer Fläche

von 300 m 2 als das größte Studio

seiner Branche im Burgenland.

Die Kunden können ab sofort das

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(wo bislang der Eingang des Geschirrgeschäftes

war) betreten.

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8 JUNI 2019

www.prima-magazin.at


Rechte Selbstdemontage

Foto © Christian Ringbauer

Er gehört zu den bedeutendsten Literaten Österreichs. Der im Südburgenland

lebende Peter Wagner ist nicht nur Schriftsteller, Regisseur

und Liedermacher. Gerade bei politischen Themen meldet er sich zu

Wort, wenn ihm etwas aufstößt und gilt nicht zuletzt deswegen als

kritische Instanz im Land. Ein Gastkommentar des Literaten über den

Fall der Populisten in Österreich und die Akte „FPÖ + Peter W.“:

Gastkommentar

von Peter Wagner

Viele geben und gaben sich

überrascht bzw. schockiert

angesichts des „Ibiza-Videos“,

das es innerhalb von

nur zwei Tagen zur Ikone der

politischen Niedertracht geschafft

hat. Auch ich bin, wie

viele Hunderttausende, den

gesamten Samstag vor dem

TV-Gerät gesessen, war aber

durchaus nicht überrascht. Ich

war vielmehr fasziniert von der

Mechanik der Selbstdemontage,

wie sie alle weit rechts

stehenden politischen Parteien

und Bewegungen früher oder

später ereilt. Ich habe sie nicht

so früh erwartet, ich habe sie

allerdings erwartet.

Wunderbar finde ich auch die

Selbstentlarvung dessen, was

durch das Schlagwort „Message

Control“ zu einem neuen

Begriff des Politischen avanciert

ist: Die Stilisierung einer

Oberfläche, unter der eine andere

Gewalt als die vornehmlich

gezeigte obwaltet. Und die

dünner ist als ein Seidenpapier,

sobald sich die unterschwellig

wirkende Gewalt, die man ja

auch vor sich selbst zu verbergen

versucht, Luft verschafft

und die bis dahin mühsam

konstruierte Oberfläche buchstäblich

zerfetzt! Wir werden

gerade mit diesem Schlagwort,

das sich hiermit als Erfüllungsgehilfe

des puren Populismus

enttarnt hat, in Zukunft

hoffentlich etwas kritischer

umgehen! Denn wir können,

mit gutem Grund, von nun

an auf die Eigentlichkeit der

„Message Control“ anhand des

Scheiterns der türkis-blauen

Regierung verweisen.

In meinem privaten Archiv gibt

es einen prall gefüllten Aktenordner

„FPÖ + Peter W.“. Seit

meinen ersten öffentlichen

Auftritten im Burgenland,

speziell aber seit Beginn der

Neunzigerjahre wurde ich von

der hiesigen FPÖ als „angeblicher

Künstler“ etikettiert.

Die Liste der Versuche seitens

der FPÖ, mich als kritischen

Künstler wenn schon nicht

mundtot zu machen, so doch in

das schlechtest mögliche Licht

zu stellen, ist lang. So sagte beispielsweise

ein Spitzenkandidat

der Blauen in einem Interview

Anfang der 90-Jahre, er betrachte

es als seine Aufgabe als

möglicher künftiger Entscheidungsträger

im Burgenland,

„Leute wie den Wagner zu verhindern“.

In einer an alle Haushalte

des Landes gelangten,

vom damaligen Parteisekretär

Norbert Hofer redigierten Publikation

der Blauen wurde ich,

ohne jeden Beweis, als „Linksextremist“

mit möglichen Verbindungen

zu den Terroristen

von Ebergassing bezeichnet.

Hans Niessl hat versucht,

uns die Burgenland-FPÖ als

harmlos zu verkaufen. Genau

das war sie nie! Es ist schon

interessant, dass LH Doskozil

sich nun bemüßigt fühlt,

die geifernde Umarmung der

Blauen durch seinen unglückseligen

Vorgänger zu revidieren,

obwohl sich die SPÖ Burgenland

die Koalition mit den

Blauen weiterhin schönzureden

versucht. Ich habe, auch intern,

einiges an Kritik einstecken

müssen für meine Weigerung,

den Volkskulturpreis des

Landes aus der Hand von Hans

Niessl entgegenzunehmen,

nachdem dieser die Koalition

mit den Blauen konstruiert

hatte, weil er selbst nicht von

der Macht lassen konnte. Ich

bin heute so froh wie damals,

all den Versuchen, mich zur

Revidierung meiner Haltung

zu überreden, widerstanden zu

haben.

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9


Foto © Laura Weingrill

KOMMENTAR LAURA WEINGRILL

Der Brexit und ich

Laura Weingrill

Die Bad Tatzmannsdorferin

hat in Wien im Vorjahr ihr

Publizistik-Studium absolviert

und lebt seit Herbst

2018 in Brighton, England.

Sie studiert dort Musikjournalismus.

Für das Magazin

prima! schreibt sie regelmäßig

die Musik-Kolumne

„Soundnerd“. Wie sie den

Brexit vor Ort erlebt, lesen Sie

rechts in ihrem Kommentar.

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Es ist schon komisch, in einem Land zu wohnen, das einen im Grunde

gar nicht haben will und, wenn es wollte, ohne offizielle Aufenthaltsgenehmigung

im Nu rausschmeißen könnte. Aber noch komischer ist

es, wenn sich die eigenen Bürger von ihrem Land im Stich gelassen

fühlen. Doch genau das hat der Brexit, der Austritt Englands aus der

EU, angerichtet – seit Monaten heißt es nur noch jeder gegen jeden

und alle gegen alles, denn bis jetzt fehlt von einem tatsächlichen Plan

für den Austritt jede Spur, und es scheint, als würde man noch lange

auf eine Einigung warten können. Laura Weingrill

Es war ein trauriger Tag, als

sich im Sommer 2016 knapp

52 Prozent der Engländer für

einen Austritt aus der EU entschieden.

So wie bei vielen politischen

Wahlen wurden auch

hier zuvor große Versprechen

gemacht, wie etwa das Einsparen

von 350 Millionen Pfund

pro Woche und die gleichzeitige

Investierung in das Gesundheitssystem,

jedoch konnten

keine davon gehalten werden,

ganz zur Enttäuschung der

britischen Bevölkerung. Seither

hat sich das Abkommen in eine

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Art Murmeltier verwandelt, wo

an dem einen Tag nie sicher ist,

was wohl am nächsten passieren

wird. Schon drei Mal wurde im

Parlament inzwischen gegen

den Brexit-Plan abgestimmt.

Wer dabei also nach Einigkeit

sucht, ist definitiv am falschen

Ort. Einzig und allein in ihrer

Abscheu gegen die derzeitige

Premierministerin und Frau

hinter dem ganzen Chaos,

Theresa May, scheinen sich die

Briten einig zu sein. (Kurz vor

Redaktionsschluss berichteten

britische Medien darüber, dass

Theresa May wieder einmal

vor ihrem Rücktritt stehe.)

Doch im Grunde versucht sie

im Kampf mit der EU nur,

das Beste für ihr Land herauszuschlagen

– auch wenn das

Beste für viele das Schlimmste

bedeutet.

Viele Leute fragen mich, ob ich

mir denn nicht Sorgen mache,

immerhin lebe ich ja in einem

Land, das mich nach meinem

Musikjournalismus-Studium

ganz leicht zurück nach

Österreich schicken könnte,

falls ich keinen Job finde. Und

betrachtet man die Situation

und wie viele Menschen und

Unternehmen inzwischen

schon durch den bevorstehenden

Brexit freiwillig England

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LAURA WEINGRILL

KOMMENTAR

hinter sich gelassen haben, da

ihnen Länder in der EU inzwischen

bessere Konditionen

bieten können, würde es sicher

niemanden wundern, wenn

auch ich meine Koffer packen

würde. Aber als ich mich dazu

entschied, nach Brighton,

England, zu ziehen, als bereits

für den Brexit gestimmt

worden war, wusste ich, worauf

ich mich einlassen würde, und

dass meine Zukunft, zumindest

nach Beendigung meines

Studiums, in England nicht zu

hundert Prozent gesichert sein

würde. Und trotzdem mache

ich mir tatsächlich nur wenig

Sorgen. Das könnte eventuell

an meinem ungebrochenen

Optimismus liegen, oder daran,

dass noch immer zwei Jahre

Studium vor mir liegen und mir

in dieser Zeit nichts passieren

kann, da ich es ohne Erhöhung

der Gebühren oder ähnliches

beenden können werde. Das

verdanke ich dem Umstand,

dass ich mein Studium noch

vor dem offiziellen Austritt

beginnen konnte, der ja nun auf

Ende Oktober diesen Jahres

verlegt wurde. Hätte ich erst

nach diesem Datum begonnen,

müsste ich Studiengebühren

in doppelter Höhe bezahlen.

Viele Universitäten in England

wehren sich jetzt schon gegen

solch eine Erhöhung, da es die

Studierendenzahlen enorm senken

könnte, jedoch kommt es

dabei vorrangig darauf an, wie

letzten Endes der Brexit-Deal

tatsächlich aussehen wird. Aber

abgesehen von den Handy-Verträgen

und den etwaigen Arztbesuchen,

bei denen ich bisher

noch durch die Abschaffung

der Roaming-Gebühren und

durch den Besitz der EU-weiten

E-Card abgesichert bin,

fühle mich in meinem zweiten

Zuhause noch relativ sicher und

willkommen. Würde England

nun wirklich den Brexit durchziehen,

müsste ich mir dadurch

eine landeseigene Versicherung

und einen neuen Handyvertrag

zulegen. Es könnte also definitiv

schlimmer sein.

Man sollte aber auch bedenken,

dass nicht nur die in England

lebenden EU-Bürger, wie ich

einer bin, unter dem Brexit

leiden (könnten), sondern auch

die Briten selbst, die eigenen

Landsleute also. So können es

sich etwa durch die gestiegenen

Wohnpreise meine WG-Partner

nicht mehr leisten, in ihrem

jetzigen Haus zu wohnen, und

müssen sich nun auf die Suche

nach einem neuen, kleineren

Heim machen. Darüber hinaus

bekommt meine Mitbewohnerin

schon jetzt die Auswirkungen

im Rahmen ihrer Arbeit zu

spüren, da sehr viele Unternehmen

daran arbeiten, Rohstoffe

anzusammeln, weswegen sie für

ihr Keramik-Studio nun keinen

Ton mehr kaufen kann. Genauso

sieht es bei Medikamenten

aus, besonders wenn es um

Diabetes-Pharmazeutika geht,

die vielfach nicht mehr erhältlich

sind. Und auch der Pfund

scheint jeden Tag anzusteigen.

Man würde ja meinen, durch

das Brexit-Chaos würde alles

ein wenig billiger werden, aber

schwer gefehlt.

Immer wieder finden im

ganzen Land Demonstrationen

gegen die Regierung statt, und

dazu erkennen immer mehr

Menschen, dass ein Austritt

aus der EU wohl doch nicht

die beste Wahl war. Und damit

wären wir wieder bei der Frage,

ob der Brexit denn wirklich

das ist, das den Briten gut

tut. Eine Frage, auf die

leider nicht einmal die

Regierung selbst eine

Antwort zu haben

scheint.

Mehr zum

Thema auf

unserer Website

Rubrik:

Kommentar

Schule für Sozialbetreuungsberufe

PFLEGEASSISTENZ

Foto © SOB Pinkafeld

Auch im September 2019 startet an der SOB Pinkafeld ein berufsbegleitender

Jahrgang in der neuen Pflegeassistenzausbildung

mit einer Dauer von vier Semestern.

Am besten gleich informieren!

Der Unterricht findet vierzehntägig an Freitagen

und Samstagen statt. Während der zwei

Jahre sind zudem 800 Praktikumsstunden

im Krankenhaus, in Pflege- und Behindertenwohneinrichtungen

zu absolvieren.

Nach dem Abschluss kann man in allen

Arten von Pflegeeinrichtungen arbeiten und

– wenn gewünscht – eine Höherqualifizierung

nach einem Jahr zum/zur Fachsozialbetreuer/in

mit dem Schwerpunkt Behindertenarbeit

anstreben. Natürlich ist dann auch

der Weg zum/zur Diplomsozialbetreuer/in

wahlweise in der Behinderten- oder Familienarbeit

offen.

Sollte man sich für eine Karriere in der Pflege

entscheiden, ist nach erreichter Pflegeassistenz

in einem Jahr die Aufschulung zur

Pflegefachassistenz (an einer Schule für

Gesundheits- und Krankenpflege) möglich.

Aktuell: Die Sozialbetreuungsberufe wurden

in die Liste der förderbaren Ausbildungen für

das Fachkräftestipendium aufgenommen.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem AMS!

Das Schulgeld beträgt 50 Euro pro Monat.

KONTAKT

SOB Pinkafeld

Schule für Sozialbetreuungsberufe

7423 Pinkafeld, Dr. Alfred Kranich-Platz 3

T: 03357/20720

M: s109459@bildung.gv.at

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11


Fotos © Nora Schleich

Der Bonsaianer

Hüter seiner Pflanzen

Erwin Ringbauer ist Bonsai-Züchter. Er düngt die Pflanzen natürlich und lässt der Natur freien Lauf. Erst heuer hat er vierzig Bäumchen durch den Dickmaulkäfer verloren

„Was brauchst du? Bist du hungrig? Bist du krank?“, das fragt Erwin Ringbauer täglich, wenn er

sich um seine mittlerweile 350 Bonsais im Garten seiner Schwiegereltern kümmert. „Pflanzen

sind Lebewesen“, betont er, und der Vergleich mit Haustieren liegt nahe, hört man ihn erzählen.

„Manche Pflanzen brauchen weniger Aufmerksamkeit, einige andere sind dagegen wahre

Mimosen“, erklärt er. Am liebsten sind ihm die hässlichen Entlein unter den Hölzern, so scheint

es. Die, die nicht gerade gewachsen sind. Aus denen macht er die schönsten Bonsais. Er gießt,

pflegt und kontrolliert die Bäumchen täglich, seit 28 Jahren. Der ehemalige Türsteher im Kamakura

hat den perfekten Ausgleich zu seinem Arbeitsalltag als Produktionsleiter in Wien gefunden.

Der Großpetersdorfer ist nun liebevoller Hüter seiner Bonsais. Nora Schleich

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Fotos © Nora Schleich

Fast alle sich verholzenden Pflanzen wie Eichen, Birnenbäume, Thujen, Lärchenbäume, Olivenbäume, Ahornarten oder auch Zitronenbäumchen schneidet er zu Bonsais

Fast alle geschäftsüblichen

Pflanzen macht er zu Bonsais.

Für unser westliches Weltbild

sind die formalen Kriterien klar:

Ein Bonsai muss wie ein Miniatur-Baum

aussehen, das heißt,

die Pflanze muss sich verholzen

können, und in einem Tongefäß

gehalten werden. Der Begriff

Bonsai setzt sich aus den Wörtern

Schale und Pflanze zusammen.

„Die Urform kommt

aus China. Ein Kaiser hat

vor über 3.000 Jahren seinem

Gärtner gesagt er käme frei,

wenn er ihm die Landschaft

auf ein Tablet bringen könnte.“

Der Gärtner kam nie frei, aber

der Gedanke, Harmonie zu

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schaffen, indem man die Natur

in miniaturisierter Form darstellt,

ist geblieben. Die Japaner

haben diese Technik schließlich

perfektioniert.

„Jeder Bonsai hat eine

Schokoladenseite“

Wie es die alte Gartenkunst

vorgibt, werden die Blätter

akribisch beäugt, beschnitten

und somit in Form gebracht.

„Die Schere ist des Gärtners

Dünger“, zitiert Erwin Ringbauer

den Biogärtner Karl

Ploberger. Wie ein Maler lenkt

er ein Bäumchen gezielt in eine

Richtung, damit es ein ästhetisches,

dreidimensionales Bild

ergibt. Auf bis zu sechzig Zentimeter

schneidet Erwin Ringbauer

seine Bonsais zurück.

Er nutzt altes Wissen, etwa

dass Bäume zwei Mal jährlich

austreiben können und das

zweite Blattpaar immer kleiner

wächst, um die Proportionen zu

halten. Schnitttechnik ist das

eine, Drahttechnik das andere.

Mit Aluminiumdraht werden

die Äste in die gewünschte

Form gebracht. „Das ist nicht

schmerzhaft für die Pflanze“,

betont Ringbauer. „Ich simuliere

eine gewisse Schneelast, und

der Baum kann damit umgehen.“

Nur wenige Baumarten,

wie etwa Nussbäume, kann man

nicht zu Bonsais schneiden,

weil die Blätter sich nicht verkleinern

lassen und somit die

Proportionen zwischen Stamm

und Blatt nicht gegeben wären.

„Pflanzen sind Gewohnheitstiere“

Viele kennen das Problem, dass

vor allem Bonsais aus Industrieproduktionen

bald nach

dem Kauf die Blätter verlieren

und sterben. „Diese Pflanzen

kommen oft aus Zuchtstätten

in Holland. Dort werden sie

in Glashäusern alle gleich –

meist in S-Form – gestaltet,

sind überdüngt, gespritzt und

werden dann in Transporterde

tausende Kilometer in unsere

Märkte gebracht. Wenn wir ihn

kaufen, ist sein Todesurteil oft

schon gefällt, denn im Haus

hat er nicht das Licht und die

Düngung, die er kennt,“ erklärt

uns der Profi. Also sein Tipp:

raus aus der Transporterde, die

Wurzeln liebevoll abputzen und

in neue, gute Erde einsetzen.

Dann immer an einem sonnigen

Platze hinstellen, egal was

draufsteht, denn er ist das Glashaus

und somit Sonne gewohnt.

Und wenn man Glück hat,

überlebt so auch ein Industriebonsai.

Bei Erwin Ringbauers

Miniaturbäumen sprechen wir

von ganz anderer Qualität. Er

hegt und pflegt seine Bonsais

und lässt sich diese Leidenschaft

einiges an Geld und Zeit

kosten. Selbst eine Krankenstation

hat er im Keller der

Schwiegereltern eingerichtet

– weiße Wände, ein silbernes

Waschbecken und am Fenster

ein Tisch mit kranken Bonsais.

„Die pflege ich hier gesund. Ich

verwende dafür ein Mittel aus

der Apotheke. Darum riecht es

auch so nach Krankenanstalt

hier“, lächelt er.

Wasser, Erde, Luft

und Sonne

Fernöstliche Philosophie und

Lebensweise hält langsam auch

bei uns Einzug und ist trendy.

Buddhas im Wohnbereich, das

Konzept von Yin und Yang und

auch Bonsais sind en vogue.

„Für mich ist das aber keine

Frage von Trend, sondern ein

meditativer Prozess. Ich finde

es beruhigend, mystisch, schön

und kraftvoll, mit den Bonsais

zu arbeiten. Es ist eine

Kunstform, eine Philosophie

und Meditation. Ich halte

die Natur in der Hand!“, sagt

er und macht Lust auf mehr

Erdverbundenheit. „Wir hier

im Westen wollen eher das

Geradlinige, viele Europäer

stoßen sich deshalb auch an der

Bonsaikunst. Fernöstliche Kulturen

lassen da mehr zu. Wenn

Bonsaibesitzer in Japan Besuch

bekommen, holen sie ihren

stolzen Besitz von draußen, wo

er gedeiht, ins Haus und der

Bonsai wird auf einem eigens

dafür gedachten Tischchen den

Gästen präsentiert.“ In Fernost

wird der Wert der Bonsais

eben anders verstanden als bei

uns. Auf die Frage, wieviel ein

Bäumchen bei ihm kostet, antwortet

Erwin: „Wieviel ist er

dir wert?“ Tatsächlich rechnet

Erwin Ringbauer nach Aufwand

und daher nach Alter des

Bonsais. Ein Bonsai ist übrigens

niemals fertig. „Er macht

was er will, und ich verbiete

ihm das nicht. Ich schaue auf

seine Form, die er vorgibt, und

arbeite diese Linien feiner aus.“

Das Leben des Bonsaianers

ist eben eine Philosophie, sein

Hobby und sein Lebenswerk.

Unser Tipp: Sie können mit

Erwin Ringbauer

persönlich über seine

Leidenschaft sprechen

– bei den Gartentagen

am 1.& 2. Juni 2019 im

Schloss Kohfidisch.

Lesen Sie

über die

Gartentage auch

auf Seite 15

JUNI 2019

13


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SONNENERDE

Foto © zVg

Barfuß im Rasen!

Können Sie es auch kaum erwarten, im Morgentau durch saftigen Rasen

zu waten? Die hochwertige Rasenerde von SONNENERDE bietet dazu die

Basis. Doch auch die richtige Aussaat und Pflege ist unerlässlich.

Danke,

für Ihren Besuch

unseres Pflanzenmarktes

und für Ihre rege

Teilnahme an den

Führungen durch den

SONNENERDE-

Betrieb!

Rasensamen-Aussaat

noch vor dem Sommer

Jetzt im Juni ist noch der richtige

Zeitpunkt für die Aussaat des

Rasensamens.

Tipp von Gerald Dunst,

SONNENERDE

Säen Sie keinesfalls im Juli

und August die Rasensamen

aus, da die Oberflächentemperaturen

in diesen Monaten

bis zu 60°C erreichen können

– was dazu führt, dass der

Rasen verbrennt. Der richtige

Zeitpunkt für die Aussaat ist

im Mai und Juni – und dann

erst wieder im September!

Wenn Sie also noch nicht ausgesät

haben, sollten Sie es in den

nächsten Tagen tun.

Die Basis, damit sich der Rasensamen

auch gut entwickelt,

wird durch die RASENERDE des

Riedlingsdorfer Erden-Produzenten

SONNENERDE gelegt. Diese

besteht aus dem richtigen Mix

aus Sand, Lehm und Humus und

sorgt für die optimale Wasserspeicherung.

Voraussetzung

dafür ist allerdings, dass Sie die

Grundregeln der Bewässerung

einhalten.

Tipp von Gerald Dunst,

SONNENERDE

Verwenden Sie keine Sportrasenerde.

Diese hat einen hohen

Bewässerungsaufwand.

Richtiges Gießen!

Wenn Sie den Samen ausgesät

haben, kommt es auf das richtige

Gießen an, ob er sich auch entwickelt.

Die Erdoberfläche darf

nie trocken sein! In den ersten

zwei Wochen sollten Sie deshalb

TÄGLICH gießen. Sobald der

Rasen angewachsen ist, gießen

Sie nur mehr alle 1-2 Wochen. Die

Regel lautet: Ein Mal ordentlich

bewässern, anstatt immer nur ein

wenig. Die Wurzeln ziehen sich

sonst an die Oberfläche zurück.

Bewässern Sie niemals mit

dem Schlauch. Stellen Sie einen

Regner auf und lassen Sie diesen

in der Nacht laufen. Kontrollieren

Sie am nächsten Tag, ob die

Feuchtigkeit tief genug in die

Erde gedrungen ist.

Tipp von Gerald Dunst,

SONNENERDE

Die Feuchtigkeit muss bis

etwa 15 cm tief in die Erde

dringen! Spatenprobe!

Verantwortungvolles

Mähen – Naturwiesen

sind im Trend!

Bitte mähen Sie nicht den gesamten

Rasen! Lassen Sie immer

ein Eck Blumenwiese für die

Insekten übrig – diese sind durch

den Klimawandel extrem gefährdet!

Bedenken Sie auch, dass

Mähroboter den Tod für Insekten

bedeuten können, da der Rasen

nie zum Blühen kommt und keinen

Lebensraum für die Tierwelt

bietet. Auch Igel werden durch

die Geräte oft tödlich verletzt.

Wenn Sie Wert auf einen Englischen

Rasen legen, dann begrenzen

Sie diesen auf eine möglichst

kleine Fläche.

Tipp von Gerald Dunst,

SONNENERDE

Die „1/3“-Regel: Wenn Sie

mähen, sollten Sie nie mehr

als 1/3 der Blattmasse abmähen.

Wenn der Rasen eine

Höhe von 60 mm hat, sollten

Sie nur 20 mm entfernen.

Kurzanleitung: ❀ Erde planieren

❀ Mit Walze andrücken ❀

nachplanieren ❀ Rasensamen

aussäen ❀ einrechen ❀ walzen

❀ gießen

Die Sache mit den

Schädlingen

Erinnern Sie sich noch? Vor vier

Jahren gab es eine richtige Invasion

der Wiesenschnake (Gelsenart).

Vor zwei Jahren war eine

Plage mit den Junikäfern. Der

Rasen ist dadurch flächenhaft

abgestorben. Solche Naturphänomene

sind auf den Klimawandel

zurückzuführen und haben

nichts mit der Qualität der Erde

zu tun. Bitte verwenden Sie aber

kein Gift zur Schädlingsbekämpfung!

Der größte Feind dieser

Schädlinge ist der Igel. Auch

Vertikutieren hilft!

SONNENERDE

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Mo – Fr von 7 – 18 Uhr, Sa von 8 – 12 Uhr

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GARTENTAGE IM FOKUS

Foto © Peter Sitar

Magische Gartentage

Wenn eine begeisterte Hobbygärtnerin und eine Schlossherrin gemeinsam

Kaffee trinken, kann schon die eine oder andere verrückte Idee geboren

werden. Bei Martina Schabhüttl und Sarah Keil war es der Beginn

eines Veranstaltungreigens. Die Gartentage sind dabei ein Fixtermin. NM

Der Garten des zauberhaften

Schloss Kohfidisch ist die Kulisse

der vierten Gartentage, die

heuer am 1. und 2. Juni stattfinden.

Martina Schabhüttl und

Schlossherrin Sarah Keil hatten

vor vier Jahren die Idee, „eine

hochwertige Veranstaltung für

begeisterte Gärtner und Naturliebhaber

zu kreieren.“ Neben

alten und seltenen Pflanzen bieten

die Aussteller auch individuelle

und kreative Dekos, Allerlei

für den Garten, Outdoormöbel

bis hin zu Gartenwerkzeug,

das man nicht so leicht im

Handel findet. Wer Keramik

und Kunsthandwerk liebt, der

ist hier richtig. „Kitschbefreit“

sollte die Veranstaltung von

Anfang an sein und ist es heute

noch. Darauf achtet Organisatorin

Martina Schabhüttl

besonders bei der Auswahl der

Aussteller. Wer hier ausstellen

möchte, muss schon etwas ganz

Besonderes für anspruchsvolle

Gärtner bieten. Und weil der

Anspruch der beiden Veranstalterinnen

an sich selbst auch

immens hoch ist, haben sie sich

in diesem Jahr von Alice im

Wunderland inspirieren lassen.

Viele magische Momente wird

es heuer geben, und womöglich

wird man in einem unerwarteten

Moment einem Hutmacher

begegnen, oder eine Herzkönigin

blickt zwischen dem

Gestrüpp hervor. „Es wird einen

Croquetplatz, weiße und rote

Rosenbäumchen, Karten mit

wunderbaren Sprüchen aus der

Geschichte geben und Grinse-

Sarah Keil und Martina

Schabhüttl

Mehr zu den

Gartentagen

auf unserer

Website!

katze, Kaninchen

und Blaue Raupe

werden ebenfalls vorbeikommen“,

verraten die Veranstalterinnen.

Mit vollem Bauch

sollte man keinesfalls zu den

Gartentagen kommen, denn

Sarah Keil, die für den kulinarischen

Part zuständig ist, hat

allerlei Schmankerl organisiert.

Und neben regionalen Weinen

darf es in einem englischen

Garten natürlich nicht an Gin

fehlen. Wohlgemerkt – Gin aus

dem Burgenland.

Rubrik:

Im Fokus

Greini-Freizeit-Welt

Starte in den Sommer 2019 in der

„Greini-Freizeit-Welt“ in Greinbach -

Nähe Hartberg.

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JUNI 2019

15


REPORTAGE DER NACHTWÄCHTER

Fotos © LEXI

Es sind nicht einfach nur ein schwarzer Mantel und ein Hut, auch nicht

nur eine Hellebarde und eine Laterne, die das Bild des Nachtwächters

prägen. Im Mittelalter sah man ihn in größeren Städten durch die Gassen

gehen. Schließlich musste er für Ruhe und Ordnung sorgen. Sah vieles,

was gerne im Schutz der Dunkelheit geblieben wäre. Neben der Zeit

sagte er auch die Sperrstunde an und sorgte für deren Einhaltung. In

Hartberg dreht ein Nachtwächter regelmäßig seine Runden. Olga Seus

Wer schleicht so spät

durch Nacht und Wind

Jeden ersten Montag im

Monat ist er anzutreffen,

sobald es dunkelt: der Nachtwächter,

mit seinem schwarzen

Mantel und der Laterne, in

Person von Walter Peinsipp.

Vieles holt er hervor, das sonst

längst in Vergessenheit geraten

Hyundai i30 Kombi Diesel 1,4

Life EZ: 02/2015, 57.500 km

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16 JUNI 2019

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wäre. Er ist natürlich nicht bis

zur Sperrstunde unterwegs.

Vielmehr erzählt er den interessierten

Teilnehmerinnen

und Teilnehmern seiner Stadtführungen

Geschichten rund

um das schöne Hartberg. Zwei

Stunden sollte man einplanen,

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wenn man mit ihm oder zu

Sonderführungen mit seinem

Kollegen Werner Muckenauer

die nächtliche Stadt erforscht.

15 Jahre ist es her, dass die

Nachtwächterführung ins

Leben gerufen wurde. Ziel

war und ist es, Geschichte und

Geschichten rund um Hartberg

weiterzugeben. Wer würde

sich da besser eignen als

ein eingesessener Hartberger?

Walter Peinsipp wuchs nach

dem zweiten Weltkrieg im

Hartberger Schloss, in einer

der damals sieben Mietwohnungen

auf, bevor die Familie

ins Umland zog. Er erinnert

sich noch gut an die Kämpfe

zwischen Herrengassen- und

Schlosskindern, erzählt von

den historischen Feuerwaffen,

die seine Kinderbande im

Schlossgarten ausgegraben

hat und dann aber gleich abgeben

musste. Dabei, so fügt

er augenzwinkernd hinzu, das

doch endlich den entscheidenden

Vorteil gegenüber den

Herrengassenkindern gegeben

hätte.

Die Führung durch den

„Waldberg“ beginnt

Doch Walter Peinsipp will

nicht über sich erzählen.

Hartberg ist der Kern seiner

Geschichten, und noch ehe

man es sich versieht, ist man

schon mittendrin im Sog

seiner Erzählungen und steht

vor der ersten matt beleuchteten

Gasse – vorm Reckturm,

einem der früheren Stadttürme.

Hartberg, das kommt von

„Waldberg“ – weil früher der

Ring bewaldet war und „Hart“

ein altes Wort für ‚Wald‘ ist,

erfahren die Teilnehmer. Im

Jahr 1122 gegründet, hatte die

Stadt acht Wehrtürme und

zwei Stadttore. Einige dieser

Türme bzw. deren alten Standplätze

wird man innerhalb der

Führung noch besichtigen,

auch der Karner und seine Geschichte

werden beschrieben.

„Unruhige“ Zeiten

Am Hauptplatz atmet man

tief geschichtsträchtige Luft

ein.

So lebte bei der heutigen

„Sonne“ eine gewisse Frau

Unruh, die 24 Kinder hatte.

Aufgrund der damaligen

schlechten Hygienestandards

und mangelnder medizinischer

Versorgung überlebten 17

Kinder – und als die nacheinander

ins heiratsfähige

Alter kamen, machten sie

www.prima-magazin.at


Walter Peinsipp führt als Nachtwächter interessierte Besucher

durch sein Hartberg und erzählt dabei allerlei interessante

Begebenheiten. Prädikat „absolut erlebenswert“

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Reportage

dem Namen alle Ehre, denn

da wurde es in der Stadt ganz

„unruhig“, wie der Nachtwächter

mit leichtem Schmunzeln

zum Besten gibt. Eine dieser

‚Unruhfrauen‘ war übrigens

die Großmutter von Peter

Roseggers erster Frau.

Oder man erfährt staunend,

dass es in Hartberg bereits

1928 ein batteriebetriebenes

Elektroauto gab. Zumindest

so lange, bis sich mit diesem

der erste tödliche Verkehrsunfall

der Stadt ereignete: Das

Auto überfuhr eine „derrische

Oa-Eikaferin“ oder wie es

übersetzt heißt: eine taube

Eier-Einkäuferin.

Ecke um Ecke gibt es Geschichten

zu erzählen, und

Walter Peinsipp wird nicht

müde, aus seinem schier unendlichen

Erfahrungsschatz zu

plaudern. Man würde liebend

gerne, wenn er es anböte, mit

ihm noch bis zur Sperrstunde

weiterziehen und weiteren Anekdoten

und Fakten lauschen.

Doch auch ein Nachtwächter

wird einmal müde und muss

schlafen gehen.

Hartberger Literatursommer 2019

Freitag, 31. Mai 2019, 19.30 Uhr

Rittersaal Schloss Hartberg

VEA KAISER „Rückwärtswalzer oder Die

Manen der Familie Prischinger“

Musik: Klanglandschaft Kurt Maier/

Werner Reiter/ Bernd Kohlhofer

Freitag, 7. Juni 2019, 19.30 Uhr

Am Teich im Ökopark Hartberg

DORIS KNECHT liest aus „weg“

Musik: Vlado Blum (Git.) und

Didier Uwayo (Voc.)

Freitag 14. Juni 2019, 19.30 Uhr

Gastgarten „Zur Lebing Au“, (bei Schlechtwetter

im Gasthof), Josef Hallamayr Str. 30

Thrillerabend mit URSULA POZNANSKI

„Vanitas – Schwarz wie Erde“;

Musik: „Moondance“ Felizia Schellnast

(Gesang, Git.), Peter Taucher (Git.), Gerhard

Förster (Schlagzeug), Christa Jeitler (Bass)

Foto © Wiesenhofer

Sonntag, 30. Juni 2019, 17.00 Uhr

Schaugarten bellabayer, Ring 111

(bei Schlechtwetter im Schloss Hartberg)

DANIEL WISSER liest aus „Königin der

Berge“; Musik: Robert Ederer - Tuba &

Hannelore Farnleitner - Violine

Sonntag, 07. Juli 2019, 17.00 Uhr

Garten Buschenschank Simmler,

(bei Schlechtwetter im Schloss Hartberg)

KURT PALM liest aus „Monster“; Musik:

Singer/Songwriterin Ella Deer & Friends

Foto © Stadtmarketing Postl

Sonntag, 14. Juli 2019, 17.00 Uhr

Hof des Stadtmuseums Hartberg,

(bei Schlechtwetter im Schloss Hartberg)

Internat. Lesefest: NAVA EBRAHIMI liest aus

„Sechzehn Wörter“, OMAR KHIR ALANAM

liest aus „Danke“ Lyrik in verschiedenen Sprachen;

Musik: Juan Carlos Sungurlian Ensemble

“Oriental Modus”; Kulinarik aus aller Welt

Nähere Infos www.hartberg.at

Karten: Rathaus Hartberg (Bürgerservice),

Buchhandlung Morawa-Leykam u. bei Ö-Ticket

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JUNI 2019

17


Im Weingut Schiefer in Welgersdorf startete das „Crowd Patronage“-Kunstprojekt, das von Wilfried Drexler

(links mit seiner Gattin Gabriela) ins Leben gerufen wurde. Auch Martin Schwartz (4.v.l.) und Uwe Schiefer (sitzend)

gehören zu den Förderern. Als Künstler wurde Josef Sulek (re.,hier mit seiner Frau Monika) ausgewählt

Foto © prima!

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik: Im Fokus

IM FOKUS KUNST

Viele Künstler bleiben

im Schatten, da ihr

Potenzial durch den

Druck des wirtschaftlichen

Überlebens

blockiert wird. Zehn

südburgenländische

und oststeirische

Unternehmer möchte

dem entgegenwirken

und den kulturellen

Mehrwert in der Region

steigern. Nicole Mühl

Der Kunst ihre Freiheit

18 JUNI 2019

Josef Sulek ist freischaffender

Bildhauer und Maler – er lebt

in Dürnbach im Südburgenland.

In der Kunstszene ist er

kein Unbekannter. In jungen

Jahren studierte er Bildhauerei

Im ReUse-Shop geht so

manchem ein Licht auf!

European Regional Development Fund

Große Auswahl und

lauter tolle Sachen –

gebraucht, bestens

erhalten und

super günstig.

In den ReUse-Shops erwarten

dich Kleidung, Spielzeug,

Sportartikel, Hausrat und

andere Dinge. Stöbern in den

guten alten Sachen macht

sich bezahlt. Und mit ein

bisschen Glück findest du

deinen persönlichen Schatz.

Die ReUse-Shops gibtʹs im

ganzen Burgenland. Und

natürlich auf bmv.at

www.bmv.at

und Industriedesign bei Peter

Lehocky. Seine Werke wurden

unter anderem sogar in der

Gallery Lindenberg in New

York ausgestellt.

Josef Sulek ist das Paradebeispiel

eines Künstlers, der für das

neu ins Leben gerufene Projekt

„Crowd Patronage“ in Frage

kommt. Der Gedanke dahinter

ist schnell erklärt: Künstlerinnen

und Künstler sollen sich ohne

wirtschaftlichen Druck auf ihr

Schaffen konzentrieren können.

„Die Notwendigkeit der

finanziellen Erwerbstätigkeit

nimmt ihnen oft ihre Kreativität

und ihr persönliches Leistungspotenzial“,

erklärt Wilfried

Drexler aus Pinkafeld, der das

Projekt mit Josef Spindler aus

Pöllau ins Leben gerufen hat.

„Crowd Patronage“ nennen sie

das Kunstförderungsprojekt.

Zehn regionale Unternehmerinnen

und Unternehmer stehen

dahinter und wollen einen

Künstler bzw. eine Künstlerin

auf die Dauer von rund einem

Jahr unterstützen. „Die Förderer

ermöglichen dem Künstler

bzw. der Künstlerin durch eine

finanzielle Vorausleistung eine

Auszeit, in der sich diese ihrer

künstlerischen Schaffenskraft

widmen können“, so Wilfried

Drexler. Am Ende der Förderperiode

können sie eines der

geschaffenen Werke zu einem

vergünstigten Preis erwerben.

Auswahlkriterien

Jährlich wird für das Projekt

ein Künstler oder eine Künstlerin

ausgewählt. „Wichtig ist

eine hohe Professionalität, ein

hohes handwerkliches Können

und eine Auseinandersetzung

mit Techniken, die in der Regel

durch eine Ausbildung im

Kunstbereich fundiert ist“, erklärt

Wilfried Drexler. Für das

erste Projekt wurde Josef Sulek

ausgewählt, da er sich durch

seine langjährige, anspruchsvolle

künstlerische Arbeit auszeichne.

Die Mäzengruppe will nicht nur

Künstlerinnen und Künstler aus

dem Bereich der Malerei und

Bildhauerei fördern, sondern

auch aus den Fächern Musik,

Tanz, Literatur, Schauspiel und

Film.

www.prima-magazin.at


Foto © LEXI

Fotos © OSG

Foto © Andi Bruckner

Zahlreiche Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft kamen zur Eröffnung des OSG-Bauprojektes – Mittendrin eine sichtlich stolze Bürgermeisterin Renate Habetler

Eröffnung des Gemeindezentrums Bernstein

Eines der innovativsten Projekte der OSG wurde Mitte Mai eröffnet. Das Gebäude im Herzen der

Marktgemeinde Bernstein vereint Nahversorgung, Wohnungen und Kommunalbau. Ein Paradebeispiel

für Bodenschonung und effiziente Flächennutzung.

In Bernstein wurde erstmals in der Geschichte

der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG)

auf einem bisherigen eingeschoßigen Gebäude

eines Supermarkts ein weiteres Geschoß mit

Wohnungen gesetzt. Sowohl das neue Gemeindeamt

als auch der Bauhof sind ebenfalls

hier untergebracht. Insgesamt 7 Wohnungen

sind nach den Plänen des Architekturbüros

Neubauer entstanden. Von der Kleinwohnung

(59 m²) bis zu 2 familienfreundlichen Wohnungen

(78 m² bzw. 90 m²) sind alle Wohnungen

barrierefrei und haben eine große, sonnige

Terrasse mit einem herrlichen Blick ins Grüne.

Die OSG hat das Thema „Ressourcenschonung“

und „Bodenschonendes Bauen“ bereits

vor Jahren aufgegriffen. Dieses Projekt in Bernstein

ist ein weiteres Beispiel, wie effizient die

OSG Flächen bebaut. www.osg.at

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Fotos © OSG

Eindrücke einer

fulminanten

Eröffnung

JUNI 2019

19


Foto © Foto Iris Milisits ©zVg

Vegan zu mehr Fitness

So geht vegan

Karin Weingrill MA,

Expertin für vegane Ernährung

Veganer sind alles andere als kraftlos. Novak Djokovics und Venus

Williams beweisen am Tennisplatz erfolgreich ihre Leistungsfähigkeit,

und Patrik Baboumian präsentiert seine veganen

Muskeln im Kraftsport. Um den Körper fit zu halten, muss die

Kalorienzufuhr dem erhöhten Energiebedarf angepasst werden!

Rezept

auf unserer

Website!

Rubrik: So geht

vegan

Je mehr Bewegung, umso

höher der Kalorienverbrauch.

Kohlenhydrate bringen dich

nachhaltig in Form!

Vollwertige Getreideprodukte,

wie Haferflocken, Vollkornreis,

Quinoa, Buchweizen, Hirse,

und Kartoffeln sorgen für einen

konstanten Blutzuckerspiegel

und damit für nachhaltige

Leistungsfähigkeit. Obst, vor

allem Bananen, sind ebenfalls

gute Zuckerlieferanten und

enthalten außerdem wertvolle

Ballaststoffe und Vitalstoffe.

Proteine für starke Muskeln!

Entgegen der Annahme, dass

mit einer pflanzlichen Ernährungsweise

keine Muskulatur

aufgebaut werden kann, zeigen

neue Studien, dass nicht die

Herkunft, sondern die Menge

und die Kombination der aufgenommenen

Eiweißmenge ausschlaggebend

sind. Bei Erbsen,

Bohnen, Linsen, Kichererbsen,

Sojaprodukten, Amaranth,

Hanfsamen, Kürbiskernen

und Nüssen sollte man daher

ordentlich zuschlagen, denn

hier sind reichlich hochwertige

Proteine enthalten.

Das richtige Fett macht

nicht fett!

Auch wenn eine erwünschte

Gewichtsreduktion der Antreiber

für das Training ist, sind

hochwertige Öle in einer vollwertigen

Ernährung unerlässlich.

So gehören beispielsweise

Leinöl oder Hanföl zum Müsli

und auf den Salat, sowie Rapsöl

und Olivenöl in jede Küche

zum Kochen und Braten.

Gut versorgt ins Ziel

Eine reine Pflanzenkost bringt

uns zwar reichlich Vitamine,

Mineralstoffe und Spurenelemente,

trotzdem muss

eine vegane Sporternährung

besonders gut auf die persönlichen

Bedürfnisse abgestimmt

werden, um den Mehrbedarf an

ausgewählten Nährstoffen und

Vitalstoffen für Leistung und

Regeneration abzudecken.

ENJOI – Beratung für

Ernährung, Diätologie und

Gesundheit, www.enjoi.at

Badesee Rechnitz

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Ein Naturerlebnis

TAG DER HANDARBEIT

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Sa., 8. Juni ´19

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Der Rechnitzer Badesee liegt im Naturpark Geschriebenstein und wird

von dessen hervorragenden Wasserquellen gespeist. Das fünf Hektar große Areal

mit Steganlage, Liegewiese und Buffet verfügt über unzählige Freizeitangebote wie

Kinderspielplatz, Skaterplatz, Tischtennis, Beachvolleyball und Streetball.

Eine besondere Attraktion direkt hinterm See ist die Kindererlebnis Waldund

Vogelwelt mit einem barrierefreien Aussichtsturm. Rund um den See führt

ein schöner Spazierweg und im Wasser sorgen Wasserrutsche, Sprungturm,

Schaukelwelt, Tretboote und Sonneninsel für ein besonderes Badevergnügen.

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20 JUNI 2019

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BAD TATZMANNSDORF EVENTS

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Es ist viel los in Tatz!

In Bad Tatzmannsdorf stehen besonders im Juni, während der Stammgästewochen,

viele Top-Veranstaltungen auf dem Spielplan – und das

sehr oft bei freiem Eintritt.

Foto © Ch. Krammer

„Gaudistadl“ – Open Air mit dem Schneiderwirt Trio

Freitag, 14. Juni, 19 Uhr | Joseph Haydn-Platz

Nacht der Ballone: Freitag, 7. Juni, Programm ab 17 Uhr

Jormannsdorfer Str. – Festwiese (vis à vis Hotel Café Simon)

Ein vielfältiges Showprogramm fasziniert alljährlich tausende Besucher

bei der Nacht der Ballone. Ab 17 Uhr fliegt das Model Aircraft Team Spielberg

– powered by Red Bull – mit den besten Piloten Österreichs ein tolles

Kunstflugprogramm. Ein Highspeed-Drohnen-Air-Race und die Ziellandung

von Fallschirmspringern sind ebenfalls geplant. Für die Kleinsten

gibt es Karussell und Hüpfburg. Musik: „Project M“.

Es ist ein faszinierendes Schauspiel, wenn die Ballone, die wahren Könige

der Lüfte, gegen 18 Uhr sanft abheben, bei Einbruch der Dunkelheit ihre

Gasflammen tanzen lassen und den nächtlichen Himmel erleuchten.

Ein Großfeuerwerk bildet den Abschluss.

Das gesamte Programm ist sehr vom Wetter abhängig – alle aktuellen

Informationen auf www.tatz.at und auf Facebook. Eintritt frei!

Wenn es auch die Kern-Buam nicht mehr geben sollte,

das Schneiderwirt-Trio hat unter anderem das

Ziel, die Musik der legendären Volksmusik-

Gruppe weiterzuführen.

Und das machen Gottfried Pignitter, Sohn des

ehemaligen “Posaunenkönigs” Fritz

Pignitter; Manfred Pignitter, Neffe

des ehemaligen Kern Buam-Mitglieds

Fritz Pignitter und Markus

Kern, der Enkel von Trompeter Erich

Kern, mit Bravour und jeder Menge

Leidenschaft. Seit ihrer Gründung

im Jahr 2008 ist das

Schneiderwirt-Trio von

den großen Bühnen

ihrer Heimat nicht mehr

wegzudenken. Das Publikum liebt die drei Musiker und ihre Musik. Eintritt frei!

Das gesamte Programm auf www.tatz.at

Karten und Info: Gästeinformation Bad Tatzmannsdorf

Tel. 03353/7015 | info@tatz.at | www.tatz.at

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Das Schneiderwirt-Trio

Foto © zVg

Foto © Stefan Panfili

Weitere Events

Big Band Konzert

So. 9. Juni, 15:30 Uhr

Joseph Haydn-Platz

mit der ISIS Big Band aus

Steinamanger.

Eintritt frei!

Galakonzert mit den

Bolschoi Don Kosaken

Di. 11. Juni, 19:30 Uhr

Katholische Kirche

Mächtige Stimmen, Melancholie

und Temperament

entführen Sie in das alte

Russland.

VVK € 13,-/ AK € 15,-

Una Noche Argentina

So. 16. Juni, 19:30 Uhr

REDUCE Kultursaal

mit Malena Grandoni und

dem Ensemble „Milonga

Sentimental“.

Das Ensemble entführt Sie in

die leidenschaftliche, klangvolle

und rhythmische Welt

des Tango Argentino.

VVK € 13,-/ AK € 15,-

Leonhard Leeb & Trumpets

in Concert – Open Air

Do. 20. Juni, 19:00 Uhr

Joseph Haydn-Platz

Ein Klangerlebnis zwischen

Pop-Balladen und Klassik,

welches man sich nicht

entgehen lassen sollte.

Eintritt frei!

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JUNI 2019

21


PORTRAIT OTHMAR KÖNIG

Fotos © Olga Seus

Die Sonne scheint und lässt das Rot des Weines

im Glas vor ihm noch ein bisschen mehr

leuchten. Und wie könnte die Sonne auch

nicht scheinen, wenn sich Othmar König mit

seiner illustren Freundesrunde beim Buschenschank

in Hartberg trifft? 88 Jahre ist er, aber

nicht alt, sondern erstaunlich jung. Etwas

schüchtern fängt er an zu reden. Seine Freunde

sagen, er ist immer für andere da, aber

von sich selbst sprechen, das liegt ihm nicht.

Dabei hat er einiges zu erzählen. Olga Seus

Johann Gremsl, Vorstand des TSV Hartberg, ist einer der engsten Freunde von

Othmar König. Wie sehr man sich schätzt, zeigen die regelmäßigen Treffen

Ein Kerl aus Schrot und Korn

Geboren 1931, im gleichen

Jahr, in dem sein Vater die Bäckerei

König gründete, wurde

Othmar König die Leidenschaft

zu diesem Handwerk –

wie man so schön sagt – quasi

„in die Wiege gelegt“. Es war

daher auch klar, dass er daheim

im Betrieb die Lehre machte,

die er 1953 mit der Meisterprüfung

abschloss. Im Gedächtnis

geblieben ist ihm aber

auch seine Zeit bei der Hofbäckerei

Edegger-Tax, der ältesten

Bäckerei von Graz, wo er

seinen bäckerlichen Feinschliff

erhielt. Ein Jahr hat er hier als

Gehilfe gearbeitet. Alles wurde

dort in Handarbeit gemacht

– auch die „Handkaiser“. Der

junge Bub vom Land kannte

ja nur die „Semmel“ und tat

sich schwer mit der Form. In

der ersten Zeit wurde ihm vom

Meister immer wieder gesagt,

sein Gebäck sei gerade noch

gut für die „hofseitige Auslage

oder vielleicht noch fürs Blindenheim“.

Doch Othmar König

ließ sich nicht abschrecken, und

nach zwei Monaten konnten

seine Handkaiser mit denen der

anderen locker mithalten.

Strenger Familienbetrieb

Als Sohn des Chefs wurde

Othmar König im Betrieb

daheim hart rangenommen.

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Nicht einmal an seinem

Hochzeitstag gab es eine

Ausnahme. Von 12 bis 14 Uhr

musste er noch in der Backstube

stehen. Um 16 Uhr gab er

seiner Braut dann das Ja-Wort.

Am nächsten Tag musste er

ganz normal wieder arbeiten

gehen. „Der Vater war streng“,

sagt der heutige Senior dazu

und setzt sogleich nach „aber

gerecht“. Arbeiten musste er

jedoch ordentlich – gerade als

Sohn und Nachfolger. Nach

der Arbeit in der Backstube

fuhr er nachmittags noch für

das Taxiunternehmen des Vaters,

da es damals noch wenige

Autos gab und sich damit „gut

Geld machen ließ“. 20 Jahre

lang war dies sein Tagesablauf.

Aber Ehrgeiz liegt den Königs

im Blut. Sein verstorbener

Bruder Helmut gründete noch

während seines Studiums eine

Fabrik für Bäckereimaschinen.

„Natürlich baute er da viel auf

meine fachkundige Unterstützung,

ich wusste schließlich

genau, was in der Backstube

gebraucht wurde“, so Othmar

König stolz. Die Firma hat es

immerhin von drei Arbeitern

auf heute 700 Mitarbeiter gebracht.

Eiserne Disziplin

Getreu dem Motto der Sonnenuhr,

nur die schönen Stunden

zu zählen, will Othmar König

schmerzenden Erinnerungen

wie der Trennung von seiner

Frau oder dem Tod der einen

Tochter ausweichen. Heute

findet er sein größtes Glück in

seiner Enkelin und seinen fünf

Urenkeln. Die sind zwischen

vier und 20 Jahren. Den jüngeren

macht der Uropa jeden

Morgen das Frühstück und

bringt sie zu Kindergarten und

Schule.

Auch mit 88 Jahren ist der

Vormittag von Othmar König

fest verplant. Möglichst eine,

mindestens aber eine dreiviertelte

Stunde Sport am Tag,

das muss schon sein. Mal ist

es eine Walkingrunde, es kann

aber genauso gut Turnen oder

Gymnastik oder auch mal

der eigene Hometrainer sein.

Schließlich meint er, das sei das

Geheimnis seiner erstaunlichen

Fitness: „Disziplin haben und

am Körper arbeiten.“ Mittags

kümmert er sich zum Teil noch

einmal um das Abholen der Urenkel.

Dann gibt es eine Runde

Schlaf – aber nicht erst seit dem

hohen Alter. Dieser Rhythmus

22 JUNI 2019

www.prima-magazin.at


OTHMAR KÖNIG

PORTRAIT

Othmar König beim Buschenschank mit

seinen Freunden und Verwandten. Eine

Schwester und zwei Brüder hat Othmar

König. Sein Bruder Helmut ist bereits

verstorben. Der heute 88-Jährige war

der zweite Fußballer des damals neu

gegründeten TSV Hartberg – wie der

Original-Spielerpass (re.) zeigt

ist schon in aktiven Bäckersjahren

entstanden, damit man am

Abend „nicht gar so früh ins

Bett muss“. Geändert hat sich

nur die Aufstehzeit. Statt um

vier Uhr früh klingelt jetzt der

Wecker „erst“ eine halbe Stunde

später, um vier Uhr dreißig.

Das aber jeden Morgen.

Der Vereinsmensch

Am Nachmittag gibt es oft

Treffen mit Freunden, meist

in einem Buschenschank der

Umgebung, so wie an diesem

Nachmittag beim Pußwald in

Hartberg. Der hat für seinen

Freund gleich mal eine Torte

gemacht. „Hobbybäcker“ steht

darauf – der Spitzname von

Othmar König im Freundeskreis,

weil er, der die Bäckerei

von 1966-2009 führte und

dann wegen seines Ruhestandes

verkaufte, eben nicht ganz

das Teigkneten aufgab. Immer

wieder stand er bis vor zwei

Jahren in der Backstube seines

Nachfolgers und half aus.

Zahlreichen Vereinen hat

Othmar König im Laufe seines

Lebens angehört. So war er

1946 der zweite eingetragene

Fußballspieler des damals

frisch gegründeten TSV

Hartberg, wie Johann Gremsl,

derzeitiges Vorstandsmitglied

des TSV über seinen Freund

und vor vielen Jahren auch Vorgänger

im TSV-Vorstand zu

berichten weiß.

Sport ist insgesamt ein Thema

im Leben von Othmar König.

Er spielte lange Tennis und

würde es wohl heute noch tun,

wenn ihm sein Orthopäde

vor drei Jahren nicht Einhalt

geboten hätte. Radfahren war

auch ein Hobby, natürlich nur

als „Amateur“, wie er bescheiden

einwirft, aber zu zweit wurde

ein eigener Radclub gegründet,

und das Großglockner-Radrennen

sei man auch jedes Jahr

gefahren. Heute geht es Othmar

König sportlich gesehen ruhiger

an. Seit einiger Zeit zieht es ihn

stärker in die Ebene. Am besten

um den Neusiedlersee.

Der Lebemann

Viele Anekdoten könnte Othmar

König mit seinen Freunden

austauschen. Etwa dass er

ein „harter Kerl“ war und sogar

mitten im Winter täglich bei

30 Zentimeter Schnee barfuß

vom Nachbarhaus, wo er wohnte,

in die Backstube huschte.

Oder dass beim Skifahren „der

Othmar immer vorne fuhr und

die ganzen Damen hinterher“.

Wer also nachmittags eine

illustre Runde Junggebliebener

beim Pußwald oder einem

anderen Buschenschank im

Hartberger Land sieht, kann

sich ja einmal dazusetzen und

zuhören. Langweilig wird

einem da bestimmt nicht.

Pfannen-Tausch-Aktion

„ALT gegen NEU“ und „Reiselust“ sind die

Themen im Juni bei TAVOLA, dem führenden

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Region unter dem Motto „ALT

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JUNI 2019

23


Foto © VIEW

Liebe, Sex & Co.

Silvia Messenlehner,

Klinische Sexologin und

Sexualtherapeutin

Zwischen Macho und Softie

Wann ist ein Mann ein Mann?

Haben Sie auch eine Freundin, die sich immer Kerle aussucht, die ihr

Ego vor sich hertragen und die sich mit Sicherheit nicht zu einem knuddeligen

Couch-Potato verwandeln werden? Genau das wollen aber viele

Frauen. Für Männer ist es oft schwierig, den Erwartungen zu genügen.

Für Stefanie und Christa ist

ein richtiger Mann einer, der

sich um seine Familie kümmert

und ein aktiver Vater ist. Also

ganz klar das Gegenteil von

einem Macho.

Roland meint, ein Mann muss

autonom, authentisch und ehrlich

sein.

Sie sehen, die Meinungen

zu der Frage „Wann ist ein

Mann ein Mann?“ gehen völlig

auseinander. Für viele ist ein

richtiger Kerl muskulös – sie

definieren einen Mann über

dessen Körper. Andere sagen,

er muss gut zuhören können

und spüren, was eine Frau will

und muss natürlich im Haushalt

helfen. Ein richtiger Mann

muss selbstbewusst sein. Ach

ja – gut im Bett sollte er auch

sein. Eigentlich soll er ein Bad

Boy und gleichzeitig ein Frauenversteher

sein. Kein Wunder,

dass „Mann“ bei dieser Schieflage

an Rollenbildern unsicher

wird. Es ist noch nicht so lange

her, da gab es die klassische

Rollenzuschreibung. Der

Mann brachte das Geld nach

Hause, er war der Versorger,

aber dafür bestimmte er auch.

Die Frau war zuhause und

kümmerte sich um die Kindererziehung

und den Haushalt.

Auch heute noch haben Frauen

die Hauptverantwortung in

diesen Bereichen – mit dem

einen Unterschied jedoch, dass

die Frau heute zusätzlich noch

berufstätig ist.

Der Mann und sein Körper

Die Fitnessstudios boomen mit

Männern, die der stereotypen

Zuschreibung, dass ein Mann

Muskeln haben muss, entsprechen

wollen. Vor allem junge

Männer definieren sich über

ihre Körper. Es steigert zumindest

die Selbstsicherheit. Aber

das stereotype Aussehen alleine

macht noch keinen Mann.

Dieses Bild auf Dauer aufrecht

zu erhalten, ist schwer möglich

und macht Stress.

Der Masenberger Olmstoll

Almnatur trifft Esskultur

Vom Viehstall auf der Alm zum Almgasthaus mit Stil. Der

Olmstoll am Masenberg ist das ideale Ausflugsziel für viele

Gelegenheiten.

Draußen begeistert die herrliche Fernsicht,

drinnen die gemütliche Hüttenatmosphäre.

Die Räumlichkeiten bieten mit rund 100 Sitzplätzen

genügend Platz für Firmen-, Familien-,

Geburtstags- oder Vereinsfeiern, aber

auch Busse und Reisegruppen sind herzlich

willkommen.

Wie es sich gehört, wird auf der „Olm“ das

leibliche Wohl groß geschrieben.

Bodenständige Spezialitäten, Hausmannskost

und eine deftige Jause gehören hier

24 JUNI 2019

ebenso dazu wie erlesene Weine und frische

Mehlspeisen. Im Sommer ist das Ausflugsziel

bekannt für seine zünftigen Veranstaltungen

mit Live-Musik.

MASENBERGER OLMSTOLL

Siegbert Handler

8250 Vorau | Schachen 302

Reservierungen: 0664-51 29 603

Mi-Fr ab 11 Uhr, Sa-So ab 10 Uhr

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KOLUMNE

LIEBE, SEX & CO.

Auch die Medien beeinflussen

ungemein. Pornos zeigen

stramme, große Penisse und

Männer und Frauen, die stundenlang

„können“. Doch das

ist nicht real und sollte nicht

als Ideal angesehen werden.

Sex ist lustvoll, leidenschaftlich

und sinnlich, und beide Partner

sollen Spaß daran haben. Alles

was schnell und hart ist, ist nur

genitale Befriedung und keine

Befriedigung auf allen Ebenen.

Wann fühlt sich ein

Mann als Mann?

Die Kraft kommt aus den

Geschlechtsorganen, die uns

als Mann oder Frau unterscheiden.

Der Mann, der eindringt

(penetriert) und die Frau, die

aufnimmt (sie ist rezeptiv).

Allein schon der phallische, aufstrebende

Penis zeigt den Stolz

des Mannes auf sein Glied und

auf seine Männlichkeit. Beim

Mann diente der Akt immer

schon der Fortpflanzung, aber

auch der Lust. Die Erektion ist

die Identitätskarte des Mannes.

Und genau da braucht es einen

guten Zugang.

Immer mehr zeigt sich die Verunsicherung

mancher Männer

in unserer leistungsgeprägten

Zeit. Wie soll ich denn nun

sein? Was wollen denn die

Frauen? Ist mein Penis groß

genug? Kann ich auch die erwartete

Leistung vollbringen?

Diese Verunsicherungen führen

oft zu Erektionsstörungen, verursacht

durch Leistungsdruck,

und Versagensangst.

Vom Macho zum Frauenversteher!

Geht das?

Viele Frauen kennen das: Sie

ziehen immer wieder den gleichen

Typ Mann an. Narzissten

mit einer überhöhten Selbstliebe.

Auf viele Frauen wirken

solche Männer, die vor Ego

und Selbstbewusstsein strotzen,

enorm anziehend. Leider haben

diese auch oft einen ausgeprägten

Jagdtrieb. Immer wieder

höre ich Frauen jammern, dass

sie sich schlecht behandelt und

wenig wertgeschätzt fühlen.

Sie fühlen sich regelrecht ausgesaugt

und bezeichnen ihren

Partner oft als rücksichtslosen

Macho. Dazu muss festgehalten

werden, dass Frauen ohnehin

meistens emotionaler sind

als Männer und gerade dieser

Typus Mann auf der emotionalen

Komponente leider wenig

zu bieten hat. Frauen träumen

jedoch oft davon, aus diesem

Macho einen Softie zu machen.

Sie sehen es als ihre Aufgabe,

ihn ändern zu wollen. Aber es

ist vergebliche Liebesmüh!

Niemand kann einen anderen

Menschen ändern. Man(n)

muss es selber wollen. Aus

einem Womanizer wird kein

Knuddeltyp, nur weil Frau

denkt, dass gerade sie ihn

ändert. Mein Rat an Frauen,

die in dieser Situation sind und

darunter leiden: Suchen Sie lieber

einen Mann, der beides sein

kann: selbstbewusst, aber auch

emotional und fürsorglich. Und

glauben Sie mir: Es gibt sie!

Der Schlüssel zur wahren

Männlichkeit liegt in einem

guten Zugang zum eigenen

Geschlecht. Diese Männer sind

stolz auf ihren Penis und stehen

zu sich. Sie sind authentisch,

autonom und wissen, was sie

wollen. „Richtige Männer“

zeigen aber auch ihre Gefühle.

Das macht sie echt. Sie sind

aber auch bereit, sich weiterzuentwickeln.

Das fördert das

Selbstbewusstsein und die

Selbstsicherheit und führt zu

einer anziehenden Ausstrahlung.

Dieser Schlüssel liegt in

jedem Mann und kann jederzeit

benutzt werden.

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Foto: Bergmann

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Tischtennis

Info im Gemeindeamt unter 03332/62882

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Saisonstart im Lucky Town

Die 23. Saison im Lucky Town Großpetersdorf

ist seit Samstag, 25. Mai eröffnet.

Die Westernstadt in Großpetersdorf

bietet seit 25. Mai wieder

scharfe Cowboys, heiße Bardamen,

kriegerische Rothäute und

vor allem viel Spaß für Jung und

Alt im Wilden Westen. Wenn das

Wetter mitspielt, herrscht jeden

MONTAG im Juni, Juli und August

ein reges Treiben in der Lucky

Town. Das Angebot beinhaltet

neben Country Music natürlich

auch Ponyreiten, Bogenschießen,

Hüpfburg, Lagerfeuer, Saloon

und Bars, einen Kindershop,

Geier‘s Western Store uvm.

Für Feinschmecker gibt es Westernspezialitäten

und ofenfrisches

Gebäck von der Freiluftküche,

dazu kommen musikalische

Topevents wie MARC PIRCHER,

TACO PACO, Stimmungsabend

mit den LAUSER, SUMPFKRÖ-

TEN und DIE GRANATEN sowie

zahlreichen anderen Künstlern.

Viele weitere Informationen und

Termine findet man im Internet

unter www.lucky-town.at

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JUNI 2019

25


Foto © prima!

Brunch für

Tierschutz

BGKK Obmann Hartwig Roth, OSG-Chef Dr. Alfred Kollar, LH Hans Peter Doskozil und Bgm. Georg Rosner

OSG baut BGKK Außenstelle

Die Burgenländische Gebietskrankenkasse

(BGKK) Oberwart erhält ein neues

Gebäude in der Waldmüllergasse, das

von der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG) errichtet wird. Der behindertengerechte

Neubau ist weitaus

größer dimensioniert wie der derzeitige

Standort. Zum Spatenstich am 21. Mai

war auch Landeshauptmann Hans Peter

26 JUNI 2019

Doskozil gekommen: „Der Neubau der

BGKK-Außenstelle ist ein Erfolg für die

gesamte Region. Oberwart wird damit

als BGKK-Standort nicht nur abgesichert,

sondern auch aufgewertet. Für die

Bevölkerung wird es einen Service vor Ort

in einem zeitgemäßen Umfeld geben, der

auch Platz für Projekte der Gesundheitsförderung

und Prävention bietet.“

Lange Nacht voll Musik

50 Jahre Kulturvereinigung

Oberschützen.

Die Kulturvereinigung Oberschützen (KVO)

begeht am Donnerstag, den 13. Juni 2019 ab

19.30 Uhr ihr fünfzigjähriges Bestehen mit

einem Festakt und einer „Langen Nacht voll

Musik“ – es werden Studierende und Lehrende

der Kunstuniversität Graz sowie musikalische

Gäste mit Beiträgen unterschiedlicher Genres

zu hören sein. (Eintritt frei)

Die KVO hat ihren Sitz in Oberschützen und

erstreckt ihre Tätigkeit auf das Burgenland

und Umgebung. Der Verein bezweckt die

Unterstützung der Studierenden des Instituts

Oberschützen der KUG im künstlerischwissenschaftlichen

sowie im sozialen Bereich.

Feiern Sie mit uns, wenn das Kultur- und Universitätszentrum

Oberschützen zur großen

Bühne für Musik aller Stilrichtungen und

Spielarten wird! Nähere Informationen zur

KVO und dem künstlerischen Angebot unter:

www.kv-oberschuetzen.at

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Im Evang. Pfarrzentrum in

Großpetersdorf findet heuer

wieder ein Brunch des Tierschutzvereins

„Wir fürs Tier“

statt – mit tollen Gewinnen.

Von herzhaften Speisen über burgenländische

Spezialitäten bis hin zu süßen

Verführungen lässt das kalte und warme

Buffet keine Wünsche offen. Natürlich sind

wieder alle Zutaten rein pflanzlich und

größtenteils regional und biologisch.

Gewinnen Sie ein Mountainbike

und weitere tolle Preise!

Um 13.00 Uhr findet dann direkt vor Ort

die große Tombola statt, mit über 100

Preisen im Gesamtwert von über 3.000

Euro! Lose werden noch direkt vor Ort zu

kaufen sein. Hauptpreise sind unter anderem

ein Mountainbike (von Zweirad Fassl)

im Wert von 500 Euro, Burgenlandgutscheine

im Wert von 350 Euro (von Bank

Burgenland) und ein 200 Euro Gutschein

für Nächtigung und Wein vom Weingut

Schützenhof.

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt

regionalen Tierschutzprojekten zugute!

„Wir fürs Tier“- Brunch mit großer Tombola,

am 15. Juni 2019, ab 10 Uhr, Evangelisches

Pfarrzentrum Großpetersdorf

Bauplätze in Oberwart zu

kaufen. Herrliche Aussicht.

Nähere Infos:

Ing. Wilhelm Hodits

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JUNI 2019

27


Fotos © Christian Keglovits

Man(n) trägt wieder Bart. Barber Shops sind daher voll im Trend, und die Inhaber sind natürlich selbst begeisterte Bartträger – wie Nenad Blagojevic aus Oberwart

Men only oder die

Rückkehr des Bartes

Egal ob KFZ-Mechaniker, Büroangestellter oder Manager – auffallend viele Männer tragen wieder

auffallend lange Bärte. Als Begleiterscheinung dieses Trends etablieren sich auch hierzulande

hippe Barber Shops. Eine haarige Geschichte. Christian Keglovits

Eines gleich vorweg: Auch

der Autor dieser Zeilen ist

überzeugter Bartträger – weniger

aus Eitelkeit, vielmehr

vertritt er die Ansicht, dass

Rasieren eine lästige, überschätzte

Angelegenheit ist. Von

dieser Art Bartträger soll hier

nicht die Rede sein. In dieser

Geschichte geht es um Bärte,

die jeden Tag viel Aufmerksamkeit

bekommen und erregen,

die getrimmt, gekämmt,

geölt, gegelt und nach einiger

Zeit wieder zurechtgestutzt

werden – und es geht um deren

Träger, die viel Zeit und einiges

an Geld in ihre Gesichtsbehaarung

investieren. Wie

Alexander Fabsits. Der Kellner

aus Leidenschaft ist auch Bartträger

aus Leidenschaft, seit

über 20 Jahren. Seinem Prachtstück

widmet er jeden Morgen

Jetzt

Urlaub

gewinnen!

Foto (c): Peter Burgstaller, Illustrationen von Uschi Zezelitsch

Hallo Kids!

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28 JUNI 2019

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Foto © VIEW

MÄNNER & BÄRTE

REPORTAGE

Alexander Fabsits pflegt seinen Bart täglich

mindestens fünf bis zehn Minuten: Zuerst

waschen, ölen, dann ein sogenanntes

Grooming Tonic auftragen und fönen, um

den Bart glatt zu streifen und in Form zu

bringen. An diesem Ritual kommt man

nicht vorbei, wenn der Bart schön aussehen

soll. Und ein Mal im Monat ist ein

Besuch im Barber Shop angesagt, um den

Bart zu trimmen und zu schneiden.

Im Barber Club

Dominik Kaiser ruht gemütlich auf dem

nach hinten geschwenkten Frisör-Stuhl.

Auf seinem Gesicht ein angenehm warmes

Handtuch, vor ihm ein Espresso und ein

Glas Whiskey, im Hintergrund plätschert

lässige Musik. „Natürlich bin ich wegen der

Haare und des Bartes hier, aber mir geht’s

vor allem um die eine Stunde runterkommen

vom täglichen Stress. Es fühlt sich an

wie ein kleiner Urlaub.“

Und dass Mann im Anschluss auch vernünftig

aussieht, dafür sorgt Nenad Blagojevic.

Seit Feber betreibt er in Oberwart

seinen Barber Club, nicht Shop, darauf

legt er Wert, denn er stehe für Business

Class. Die drei wichtigsten Kriterien, die

einen guten Barbier auszeichnen? Ein guter

Kaffee, ein guter Whiskey, gute Pflegeprodukte

– und wohl fühlt sich der Mann.

Spätestens seit ein Frauenschwarm wie

Bradley Cooper mit Hipster-Bart von der

Kinoleinwand lacht und die Damen in

Verzückung geraten, haben auch die Jungs

im Südburgenland auf einmal ihre Männlichkeit

entdeckt und nehmen wochenlanges

Kratzen und Jucken in Kauf, bis ein haariges

Prachtstück ihr Gesicht ziert. Wobei: Nicht

jeder Bart passt in jedes Gesicht. Für Nenad

kommt es darauf an, ob jemand groß oder

klein, dick oder dünn ist, ein schmales oder

ein breites Gesicht hat. Je nachdem empfiehlt

er einen langen oder einen kurzen

Bart. Wenn das Gesicht schmal ist, darf der

Bart ruhig buschiger sein. Bei einem breiten

Gesicht sollte der Bart eher länger, dafür an

den Backen nicht zu buschig sein. Auch die

richtige Bartpflege will gelernt sein: Bart-Öl

für den groben, starken Bart, Wachs oder

Pomade für den weichen, buschigen Bart.

Nenad, der Barbier und Bartträger, kennt

sich damit aus. Er stellt selber Bart-Pflegeprodukte

auf pflanzlicher Basis her, alles

bio und vegan, eh klar. Und wenn der Bart

schön ist und gut duftet, freut sich auch die

Frau.

Nur für das Problem, wie man als Bartträger

mit Anstand und Würde Nudelsuppe

isst, hat auch der beste Barbier noch keine

Lösung gefunden.

Foto: Bernhard Bergmann

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schön abgehangen vom Fleischhacker Robert

Buchberger und erntefrisches Gemüse vom

Gemüsebauer Walter Kneißl

9. Juni ist

Vatertag!

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Burgers

7. Juni: Chilli Jazz Band

12. Juli: Long Beard Brothers

9. August: „Sheddy“

Günter Schedl unplugged

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JUNI 2019

29


Fotos © zVg

REGIONAL DABEI

Foto © prima!

Steuerberaterin

des Burgenlandes

Mag. Gabriela mit ihrem Mann Dr. Wilfried Drexler

(großes Foto). Glückwünsche gab es für das Erfolgspaar

auch von Finanzminister Hartwig Löger

Bereits zum zweiten Mal in Folge

holt sich die Pinkafelder Steuerberaterin

Gabriela Drexler den „Abakus“ in der

Kategorie Allrounder Burgenland. In der

Pinkafelder Kanzlei werde vor allem auf

Soft Skills und Digitalisierung gesetzt,

verrät die Gewinnerin ihr Erfolgsgeheimnis.

Die persönliche Kommunikation und

ein wertschätzendes Verhältnis zum Kunden

seien neben der fachlichen Expertise

bei Drexler & Partner ein wichtiger Faktor.

Dabei stelle sich die Kanzlei auch den

Herausforderungen der Zukunft – wie der

Digitalisierung. Ein personalisierter Kundenzugang

und eine eigene Kanzlei-App

sind für Drexler dabei ein „must have“.

Mit ihrem „Frauenteam“, bestehend aus 10

Mitarbeiterinnen, betreut die Pinkafelder

Steuerberatungskanzlei Drexler & Partner

rund 600 Klienten in Ostösterreich.

KR Anton Mittelmeier (Neue Eisenstädter, 2.v.l.) beim

Spatenstich in Pinkafeld

Wohnen im Herzen

von Pinkafeld

Direkt am Hauptplatz in Pinkafeld

realisiert die Neue Eisenstädter derzeit ein

Wohnprojekt mit neun Wohnungen und

vier Reihenhäusern nach den Plänen des

Architekten Dietmar Gasser. Die Wohnungen

reichen von 62 bis 86 m 2 . Jene im

Erdgeschoß verfügen außerdem auch über

einen eigenen Garten sowie eine Terrasse,

jene im Obergeschoß über einen Balkon.

Geplant ist auch eine Maisonette-Wohnung,

die sich auf zwei Ebenen erstreckt.

Die Reihenhäuser haben eine Wohnfläche

von rund 106 m 2 . Die Ausführung erfolgt

in Niedrigenergiebauweise.

HTL Pinkafeld

HTL Pinkafeld setzt hohe Maßstäbe in der

Erwachsenenbildung.

Die HTL Pinkafeld ist »die« Schule

der Technik im Südburgenland

und den angrenzenden Regionen.

Die vier Abteilungen Bautechnik,

Elektronik, Gebäudetechnik und

Informatik bieten mit Höheren

Lehranstalten, Fachschulen,

einem Tageskolleg und berufsbegleitend

in Abendkollegs ein

breitgefächertes Ausbildungsangebot

für alle Technikinteressierten

aus nah und fern.

Die an die HTL Pinkafeld angeschlossene

Versuchsanstalt

stellt ein wichtiges Bindeglied

zu verschiedenen Forschungseinrichtungen

sowie zu Industrie

und Wirtschaft dar. Dazu gibt es

30 JUNI 2019

vielfältige Kooperationen mit

Bildungspartnern, die den Absolventinnen

und Absolventen einen

gut begleiteten Berufseinstieg

ermöglichen, sofern sie ihre Ausbildung

nicht mit einem Studium

fortsetzen.

HTL-Matura für

Erwachsene

Im September starten wieder

die Kollegs für Berufstätige mit

den zwei Ausbildungsangeboten

Gebäudetechnik und Informatik.

Die Absolventen dieser kostenlosen

Ausbildungen sind stark

in der Wirtschaft gefragt. Die

Unterrichtseinheiten finden

Mit rund 1.350 SchülerInnen und mehr

als 150 Lehrenden ist die HTL Pinkafeld

Burgenlands größte Schule

berufsbegleitend am Freitag und

Samstag statt. Neu ist das Kolleg

für Stahlbau, das gemeinsam mit

dem Kolleg für Hochbau in Tagesform

von Montag bis Freitag

geführt wird.

Info-Abend: Fr, 14. Juni, 19 Uhr

in der HTL Pinkafeld

Tel. 03357/42491

Mail: office@htlpinkafeld.at

Info-Abend

Kolleg Kolleg

für

Info-Abend

für

Berufstätige

Berufstätige

Freitag, 14. Juni 2019 19 Uhr

Kolleg für Berufstätige

Freitag, 14. Juni 2019 – 19 Uhr

Freitag, 14. Juni 2019 – 19 Uhr

Mechatronik

Mechatronik

Mechatronik

Höhere technische Bundeslehr-

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Foto © Laura Weingrill

Musikjournalistin

Laura Weingrill über

Two Door Cinema Club

(kl.Foto)

Der monatliche Playlist-Tipp von Laura Weingrill.

Nostalgie im Club

Mehr dazu

auf unserer

Website!

Rubrik:

Soundnerd

Foto © zVg

Innerhalb von knapp zehn

Jahren hat das 2007 gegründete

Trio von Two Door Cinema

Club den Sprung von einer

Mainstream-Indie-Band hin

zu 80’s Funk-Machern geschafft.

Und genau durch

diese gekonnte Verbindung von

Indie und Funk gibt das Trio

dem Disco-Genre heute ein

modernes Gesicht und zeigt

dabei auch den musikalischen

Weg seiner kommenden Platte

„False Alarm“ auf, die am 14.

Juni erscheinen soll. In den

letzten Jahren hat sich der

Sound der Gruppe stetig vom

eingängigen groovigen Alternative-Pop

wegbewegt und sich

gleichzeitig einem kantigeren,

elektronischeren, manchmal

nostalgischen Disco-Funk angenähert.

Trotzdem ist die Geschichte

der Indie-Rock-Band nicht unbedingt

frei von Fehlschlägen.

So konnte nach dem Erscheinen

ihres dritten Longplayers

„Gameshow“, ein Album, das

aus Depressionen, Alkoholismus

und zahlreichen Krankenhausaufenthalten

entstand,

nur eine knapp zweijährige

Pause die nötige Erkenntnis

schaffen, die das Trio brauchte,

um wieder auf den richtigen

Pfad zu kommen. Nun fühlen

sie sich wohl in ihrer musikalischen

Haut und konnten die

Reset-Taste drücken.

Ihre aktuellen Singles „Talk“

und „Satellite“ beweisen, dass

sie noch viel weiter gehen. Auffällige

Alarmtafeln, Megaphone,

rote Telefone und Warnschilder

zieren das Cover ihres

kommenden vierten Albums

und symbolisieren damit auch

das Thema der neuen Platte

– das Gefühl der kollektiven

Angst, das viele Menschen

zurzeit erleben. Ihr Sound

trieft noch immer vor glänzendem

Funk und schillerndem

Disco-Pop, doch Two Door

Cinema Club sind erwachsener

geworden und finden Freude

daran, sich voll Optimismus

den größeren Problemen der

Gesellschaft zuzuwenden.

JUNI 2019

31


Foto © Alexander Mohat

Plätze & G‘schichtn

von Ing. Wilhelm Hodits

Headline – Ovid

Die Kaserne Oberwart

Die Sporck-Kaserne in Oberwart. Das Mannschaftsgebäude steht unter Denkmalschutz. Das Stabsgebäude wurde 2018 abgetragen

1932 wurde die Kaserne in Oberwart eröffnet. 2013 wurde sie geschlossen. Auf dem Areal, das

im Eigentum der OSG steht, wird aber bald wieder reges Leben herrschen. Patroullieren wird hier

jedoch niemand mehr. Mancher Zeitzeuge erinnert sich noch daran zurück.

Wohl mancher Senior, der

heute am ehemaligen Kasernenareal

in der Prinz-Eugen-Straße

in Oberwart

vorbeispaziert, wird an seine

Jugend denken, als er hier als

junger Mann nachts im Hof

seine Runden drehen musste.

Solche Nächte konnten nicht

nur sehr kalt, sondern auch sehr

finster sein. So war es unter den

Wachsoldaten üblich, dass man

bei diversen Manövern, die man

zu absolvieren hatte, immer ein

paar Platzpatronen übrig ließ –

natürlich ohne dass es bemerkt

wurde. So fühlte man sich – damals

in den 1960ern – während

der Wache dann doch ein wenig

sicherer, denn die Fantasie eines

jungen Menschen kann in der

Finsternis schon gewaltig ausufern.

Wie Oberwart doch noch

eine Kaserne bekam

Schon ab dem Jahr 1848 ist

die Einquartierung von Soldaten

in Oberwart belegt. 50

Dragoner wurden damals in

jenem Gebäude einquartiert,

wo heute das Hochhaus steht.

Im Gemeinderat wurde die

Errichtung einer Kaserne aber

immer wieder abgelehnt, mit

der Begründung, dass die Sta-

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32 JUNI 2019

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Foto © Militärkommando

Schaubilder © OSG

Postfiliale und

18 Wohnungen

geplantes

Ärztezentrum

tionierung der vielen Soldaten

eine moralische Gefährdung

für die Oberwarter Frauen und

Mädchen wäre.

In Pinkafeld sah man die Sache

anders. Schon im November

1926 ging der Beschluss eines

Kasernenbaus über die Bühne.

Der Oberwarter Gewerbeverein

erkannte aber den wirtschaftlichen

Entgang und übte auf den

Gemeinderat ordentlich Druck

aus. Ab 1928 urgierte also

eine Delegation aus Oberwart

immer wieder beim damaligen

Bundeskanzler Ignaz Seipel

und beim Heeresminister Carl

Vaugoin. Mit Erfolg. Am 27.

Juli 1930 erfolgte die Grundsteinlegung

für die Kaserne

Oberwart am Gelände des

ehemaligen Viehmarktes. Die

Fertigstellung war am 31. Juli

1932. Die Kaserne bestand aus

einem Mannschaftsgebäude,

das heute unter Denkmalschutz

steht und einem Stabsgebäude,

in dem auch eine Kommandantenwohnung

existierte. Im

Dachgeschoß des Mannschaftsgebäudes

befand sich viele Jahre

eine Brieftauben- und Funkstation.

Für die Meldung nach

Pinkafeld benötigte eine Taube

etwa zwölf Minuten.

Der Zweite Weltkrieg

Mit dem Anschluss Österreichs

an das Dritte Reich wurde auch

das Bundesheer in die Wehrmacht

überführt. Ab Mitte des

Jahres 1944 war eine bosnische

SS-Einheit in der Kaserne

Oberwart untergebracht.

Mit dem Einmarsch der sowjetischen

Truppen in Oberwart

wurde auch die Kaserne

besetzt.

Die Sowjetarmee war hier

bis zum Staatsvertrag 1955

beherbergt. Laut Zeugenaussagen

soll es sich dabei um die

gefürchtete Einheit des sowjetischen

Geheimdienstes GPU

gehandelt haben.

Bei ihrem Abzug überreichte

der sowjetische Kasernenkommandant

dem Oberwarter

Bürgermeister Gustav Brunner

feierlich den Schlüssel der

Kaserne. Als die Oberwarter

Gemeindevertreter dann die

Kaserne betraten, mussten sie

erstaunt feststellen, dass die

Sowjets nicht nur die Kaserne

völlig leergeräumt, sondern

auch Türen und Schlösser

ausgebaut und mitgenommen

hatten.

Am 15. Oktober 1956 richteten

sich die ersten Wehrpflichtigen

in der Kaserne Oberwart

ein. Doch diese waren nicht

lange in Oberwart. Bereits zehn

Tage später wurden sie an die

ungarische Grenze verlegt, weil

in Ungarn der Volksaufstand

ausgebrochen war.

Der Name Sporck-Kaserne

geht übrigens auf einen gewissen

Graf Johann von Sporck,

einem General aus dem 17.

Jahrhundert, zurück. Die Kaserne

Oberwart wurde im Jahr

1967 nach ihm benannt.

Aus dem Mannschaftsgebäude

soll ein Ärztezentrum entstehen

Ein neues Zeitalter

Die Heeresreform 2010 bedeutete

schließlich das Ende

des Kasernenstandortes Oberwart.

Die Kaserne in Güssing

wurde ausgebaut, und mit 13.

Dezember 2013 wurden die

Wehrpflichtigen in der neuen

Kaserne, der Montecuccoli Kaserne

in Güssing, stationiert.

Damit war die Kaserne Oberwart

Geschichte.

Im September 2014 wurde

die Kaserne Oberwart von der

Oberwarter Siedlungsgenossenschaft

(OSG) gekauft.

2018 wurde das Kommandogebäude

abgetragen. Hier wird

eine neue Postfiliale mit einer

Größe von 230 m 2 entstehen,

und bereits Ende des Jahres

2019 soll diese eröffnet werden.

Außerdem werden in diesem

Gebäude auch 18 Wohnungen

gebaut.

Das unter Denkmalschutz

stehende Hauptgebäude – das

ehemalige Mannschaftsgebäude

– wird in ein Ärztezentrum

umgewandelt, mit ausreichenden

Parkflächen auf dem Areal.

Und es geht weiter: Ebenfalls

in Planung ist hier ein drittes

Gebäude. Kleinwohnungen

– barrierefrei und besonders

für Senioren geeignet – sollen

hier entstehen. Wo also einst

junge Männer Wache hielten,

wird bald ein

anderes reges

Leben herrschen.

Wo einst das Stabsgebäude

stand, entstehen

eine Postfiliale und 18

Wohnungen

Luftaufnahme der Sporck-Kaserne. Die OSG ist heute Eigentümer und plant hier eine Postfiliale, ein Ärztezentrum und Wohnungen

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