GB Juni-August 19

ermacbay

Gemeindebrief

Ev.-luth. St. Martini Kirchengemeinde

Rehburg und Bad Rehburg

Foto: Rolf Volkewien

Über den Dächern Rehburgs seit dem Mittelalter

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Seite 7

FSJler gesucht

Seite 17

Juni 2019 - August 2019


Auf ein Wort

2

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören,

langsam zum Reden, langsam zum Zorn“

(Jakobus 1,19)

Dieses Wort aus dem Jakobusbrief steht

als biblischer Ratschlag über dem Monat

Juli. Besonders der verlangsamte Zorn

spricht mich an, habe ich doch das Gefühl,

dass der Zorn gerade überall hochkocht.

Egal ob der zornige alte Mann, der

jeden Tag in den Nachrichten zu sehen

ist oder die zornige Frau, die schimpfend

im Auto mit ihrer Windschutzscheibe

spricht, egal ob in der Fußgängerzone

oder am Servicepoint. Es gibt sogar eine

neue Formulierung, die sich eingebürgert

hat: Die Zündschnüre werden kürzer.

Zorn ist ein schnelles Gefühl, unmittelbar

spürbar im Körper. Wenn er einen

Menschen ergreift, ist der manchmal

wie entfesselt. Menschen können rasend

oder auch blind vor Wut werden.

Oft genug bereut man, was man im Zorn

gesagt oder getan hat.

Darum: erst hören. Lauschen lernen,

auch auf das, was sich unter der Wortoberfläche

verbirgt oder zwischen den

Tönen klingt. Die Körpersprache verstehen

lernen. Sich ins Hören einüben bedeutet,

auf vorschnelle Urteile zu verzichten.

Das Hören ist auch ein Zeichen

der Wertschätzung.

Wahrscheinlich ist es klug, mindestens

bis drei, besser bis zehn zu zählen, bevor

ich herausplatze mit meinem Ärger.

Und dann: Reden. Miteinander sprechen.

Sich einander verständlich machen.

Worte finden, auch für das, was unaussprechlich

erscheint. Ideen entwickeln,

Möglichkeiten prüfen und übersetzen

ins Leben. Auf diese Weise erscheint es

tatsächlich möglich, den Zorn zu verlangsamen.

„Schnell zum Hören, langsam

zum Reden, langsam zum Zorn“,

ein guter Rat in der heißen Jahreszeit.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Pastor Michael Kalla


Der Blick zurück

Konfi-Freizeit 2019

Anderthalb Jahre Konfirmandenunterricht

liegen nun hinter den diesjährigen Konfirmandinnen

und Konfirmanden. Einer der

Höhepunkte dieser Zeit war - neben dem bevorstehenden

großen Tag - mit Abstand die

Konfi-Freizeit in Altenau. Vier Tage verbrachten

die Konfis gemeinsam mit Pastor Kalla und

unseren tatkräftigen Teamern im schönen

Oberharz. Den ersten Abend nutzten wir für

eine Erkundung des Ortes, begleitet von den

spannenden Insider-Infos des Pastors, der vor

seiner Amtszeit in Rehburg mit seiner Familie

in Altenau lebte.

Nach einer erholsamen Nacht starteten wir am

Freitag mit dem eigentlichen Kern der Freizeit

- der Vorbereitung des Vorstellungsgottesdienstes.

Unter dem eigens gewählten Motto

„Die Welt außer Rand und Band“ gestalteten

die Konfirmanden ihren ganz persönlichen

Gottesdienst, und übernahmen vom Gebet,

über das Anspiel, bis hin zur Predigt jeden Part

selbst. Somit wartete viel Arbeit auf sie: In vier

Kleingruppen wurde tüchtig geschrieben, gebastelt,

musiziert, gesungen, und neben der

Arbeit viel gelacht.

Die Predigtgruppe stellte einen gelungenen

Predigttext über das Leid in der Welt auf die

Beine.

Die Anspielgruppe wählte die Bibelgeschichte

von Jesus, der den Sturm bändigt - ein Sinnbild

für einen Hoffnungsschimmer in schlechten

Zeiten - und transportierte sie mit einem

kurzen Theaterstück ins Hier und Jetzt. Jesus

und seine Jünger möchten den See von Galiläa

überqueren, unsere Konfis schippern über das

Steinhuder Meer.

Dem Seefahrtsthema entsprechend dekorierte

die Bastelgruppe die Kirche mit zahlreichen

gefalteten Booten. Sie knoteten eifrig Seemannsknoten,

schnitten bunte Papierfische

aus und schufen kleine Kreuze aus Treibholz,

um die Kirchenbesucher zu beschenken.

Zuletzt bleiben die Musiker, die dem

Gottesdienst seinen besonderen Klang verliehen.

Das viele Proben während der Freizeit

zahlte sich in jedem Fall aus, ebenso das gemeinsam

eingeübte Lied „Heal the World“ von

Michael Jackson. Das Lied für eine bessere

Welt und einen festen Zusammenhalt stärkte

auch die Gemeinschaft unter den Konfirmanden.

So erntete es bei seiner Vorführung

den wahrlich verdienten Beifall.

Neben all den kreativen Arbeitsphasen erlebten

wir auch einzigartige Momente der

besonderen Art. Wir werden wohl alle nicht

vergessen, wie sich unsere tapferen Jungs bei

12 Grad, in Badehose bekleidet, in das eiskalte

Flusswasser der Oker stürzten. Oder der Besuch

im größten Kräuterpark Deutschlands,

als die Jugendlichen freudestrahlend erzählten:

„Ich habe gerade das schärfste Chili der

Welt gekauft!“ In Erinnerung bleibt uns auch

der lustige Spieleabend am Samstag oder die

Talentshow am Sonntag. Hier stellten sie alle

ihr Können unter Beweis - ob Gesang oder

Tanz, oder eben eine lustige Idee. Die Mädchen

ließen Papierflieger durch die Lüfte gleiten, die

Jungs nahmen uns mit an Deck und sangen

„Aloha Heja He!“ Die Teamer präsentierten uns

den „Flieger-Tanz“ und bewegten letztendlich

die gesamte Gruppe zum Mittanzen.

Genauso währen die ruhigen Augenblicke in

unseren Herzen: als wir auf das Feuer schauten,

in Stille gefangen, unsere geschriebenen

Briefe an Gott in die Flammen warfen und sie

gen Himmel schickten.

All diese bewegenden Erinnerungen bleiben

unvergessen. Die Freizeit erwies sich als ein

voller Erfolg für jeden Teilnehmer, und setzte

der Konfirmandenzeit noch die fehlende Krone

aufs Haupt! Leider neigt sich diese Zeit nun

dem Ende zu. Wir wünschen unseren Konfirmanden

viel Freude, Glückseligkeit und Gottes

Segen auf ihrem weiteren Lebensweg.

Sandra Meyer

3


Konfirmation am 12. 5. 2019

Fotostudio Schulz

Hintere Reihe: 1. Tim Busche, 2. Yannick Voß, 3. Juline van Heteren Freeze,

4. Paula Haack, 5. Tommy Wesner

Vordere Reihe: 1. Nele Brandes, 2. Jaqueline Blappert, 3. Annabell Lustfeld-Nordmeyer,

4. Samantha Müller, 5. Leana Beer

4

Herzlichen Dank

Anläßlich unserer Konfirmation am 12. und 19. Mai 2019 möchten wir Konfirmandinnen

und Konfirmanden des Jahrganges 2019 Danke sagen.


Konfirmation am 19. 5. 2019

Hintere Reihe: Julius Grote, Philipp Bruns, Noah Joel Grote, Julian Kortüm;

mittlere Reihe: Manuel Friedrich, Carolina Deifeld, Charlotte Zirnstein,

Carla Ernst;

vordere Reihe: Darja Assmann, Jasmin Stelzer, Sophie Fallnacker,

Jula Weidlich, Alicia Rose, Joelle Mackeben

Fotostudio Schulz

Danke für die schöne Konfi-Zeit, alle Glückwünsche und Geschenke, die tolle Konfi-Freizeit

in Altenau die unvergesslichen Festgottesdienste – hier ein besonderer Dank an Pastor

Kalla und den KV sowie die Kirchenband und unsere Organistin, die liebevolle Betreuung

und Versorgung durch Sabine Gehrke und alle Teamer – es ist etwas Besonderes, dass alle

Teamer ihre freie Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen um Teenagern den christlichen

Glauben zu vermitteln! Das habt ihr toll gemacht! Unsere Konfirmandenzeit, besonders

aber die Konfirmationen, werden immer in unserer Erinnerung bleiben.

5


Leckermäulchen tut

Leckermäulchen gut.

6

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Bitte vormerken

Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Angemeldet werden kann in der Regel jedes Kind, welches das

12. Lebensjahr erreicht hat oder die 7. Klasse besucht. Der

Konfirmandenunterricht bereitet auf die Konfirmation

im Jahr 2021 vor. Verbindliche Anmeldungen bitte

bis zum 09. August zu den Öffnungszeiten

des Kirchenbüros (s. vorletzte Seite). Bitte

bringen Sie hierzu das Familienstammbuch

und (wenn getauft) die Taufbescheinigung mit.

Nähere Informationen gibt es bei der Anmeldung.

Am Sonntag, dem 15. September, werden die neuen Vorkonfirmanden offiziell im

Gottesdienst um 10 Uhr begrüßt. Weitere Termine werden später bekanntgegeben.

Anmeldung zur Silbernen Konfirmation

In diesem Jahr wird es am Sonntag, eingeladen, daran teilzunehmen. Nähere

dem 27. Oktober, um 10 Uhr wieder Informationen im Kirchenbüro bei Frau

einen Gottesdienst zur Silbernen Konfirmation

geben. Wer im Jahr 1994

Bleeke, Tel. 2354.

konfirmiert wurde (egal wo), ist herzlich

Freundliche Reden sind Honigseim,

süß für die Seele und heilsam für die Glieder

(Sprüche 16,24).

7


„Die Kinder des M

live in Bad Harzburg

8

Schon auf der Straße vor dem Kursaal

in Bad Harzburg vibrierte es: Junge

Darsteller, die das Lampenfieber

in Bewegungsenergie umsetzten,

und Gäste in freudiger Erwartung

bestimmten das Bild. Im Gebäude war

die gleiche aufgeregte Vorfreude zu

spüren. Die Plätze im Kursaal waren

bis auf den letzten Platz belegt, als der

musikalische Leiter Karsten Krüger die

einleitenden Worte sprach.

Und dann ging es los: Das Orchester und

der Chor sorgten für erste Gänsehautmomente

und führten das Publikum in

eine andere Welt. In die trübe Welt eines

Internats für schwer erziehbare Kinder,

in dem der Musiker Clement Mathieu

als Aufseher arbeitet. Er gibt seinen

Schützlingen mit Einfühlungsvermögen

und dem Zauber und der Kraft der

Musik ein wenig Hoffnung und ein Stück

unbeschwerter Kindheit zurück. Mathieu

gewinnt das Vertrauen der Kinder und

sie gewinnen an Selbstvertrauen.

Das Stück zog das Publikum vom ersten

Augenblick an in seinen Bann. Die Mischung

aus Schauspiel mit leisen, lauten

und Zwischentönen sowie Gesang und

Orchestermusik berührte die Zuschauer

bis zum letzten Vorhang und noch darüber

hinaus.

Nach der Vorstellung wurden von den

Akteuren Papierflieger mit guten Wünschen

an alle Zuschauer verteilt.

Pastor Michael Kalla und sein Team

haben mit diesem Projekt besondere

Momente möglich gemacht. Die vielen


onsieur Mathieu“

Erlebnisbericht von Jörg Wernich,

Einrichtungsleiter des Kinderheims

Güldene Sonne

Fotos: E. Herrmann-Scheefe

Mitwirkenden sind zu einem überzeugenden

Ensemble geworden: die Chöre

aus Bad Harzburg und ein Orchester der

Musikhochschule Hannover sowie die

jugendlichen und erwachsenen Darsteller

und Chormitglieder aus dem Raum

Rehburg-Loccum (vom Kinderheim

Güldene Sonne, dem Gymnasium Stolzenau,

dem Gemischten Chor Rehburg,

und viele andere engagierte Menschen).

Für mich als Einrichtungsleiter der Güldenen

Sonne war es ein ergreifendes,

aber auch mutmachendes Erlebnis. Miterleben

zu können, wie ein solches Projekt

in Kooperation mit vielen Menschen

in der Gemeinde und darüber hinaus

möglich geworden ist.

Und es macht mich auch ein wenig stolz:

stolz darauf, dass wir in unserem Kinderheim

den Geist des Monsieur Mathieu

jeden Tag in Rehburg leben. Wir haben

die Hoffnung, mit Vertrauen, Wertschätzung

und Konsequenz unsere „schwer

erziehbaren“ Kinder und Jugendlichen

auf den Weg zu mehr Selbstvertrauen

und auf einen guten Lebensweg zu begleiten.

Und das tun wir in dem Wissen,

in der Gemeinde einen Rückhalt zu haben.

Dafür an dieser Stelle vielen Dank!

Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Es

braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu

erziehen.“ Rehburg ist für mich so ein

Dorf!

Jörg Wernich

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Nachgang

das Gespräch geht weiter

Ein dritter Weg:

landwirtschaftliche Nutzung und Naturschutz im Dialog.

Der Abschied von überholten „Feindbildern“

Peter Habbena vom Bund deutscher

Milchviehhalter (BdM) nimmt sich Zeit.

Trotz vieler Anfragen ist er zu einem

längeren Gespräch mit der Kirchengemeinde

Rehburg bereit - erinnere er

sich doch gern, so Habbena am Telefon

fröhlich, an den Diskussionsabend zum

Thema Milchwirtschaft im Oktober diesen

Jahres in Rehburg.

Peter Habbena war einer der teilnehmenden

Diskussionspartner an diesem

Abend. Nun hat er gemeinsam

mit dem Naturschutzbund (NABU)

und der Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher

Landwirtschaft (AbL) eine

Erklärung für Landwirtschaft und

Umweltschutz verfasst. Diese

Erklärung dient dazu, im Zuge

der GAP­ Reform Montag Ruhetag den Interessen bäuerlicher

Familienbetriebe Di. - So. 12.00 - 14.30 einerseits Uhr und

und 17.30 - 23.00 Uhr

dem Naturschutz andererseits gerecht

zu werden. Bei der GAP-Reform 2020

handelt es

Heidtorstraße

sich um eine

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die sich zum Beispiel verstärkt um das

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Nachgang

das Gespräch geht weiter

Mit der gemeinsamen Erklärung wurde

in einem 9-Punkte-Programm ein Meilenstein

erreicht: Während sich Bauern

und Naturschützer bis heute manchmal

in alten „Feindbildern“ unversöhnlich

gegenüber stehen, wird in Niedersachsen

im Blick auf den Strukturwandel

im ländlichen Raum mit der Erklärung

ein „dritter Weg“ beschritten. Bäuerliche

Landwirtschaft und der schonende

Umgang mit Ressourcen stehen

nicht mehr vor einem Entweder - Oder.

Vielmehr wird der Dialog gesucht. „Es

geht darum, zuzuhören, um zu verstehen“,

so Peter Habbena. „Wir brauchen

den Dialog und keine Vorverurteilung.“

Doch nicht alle Landwirte sind mit dieser

Kompomisssuche einverstanden.

So muss Habbena auch immer wieder

Rede und Antwort stehen. Aber Habbena

ist von diesem Weg überzeugt. „Es geht

nicht darum, immer schneller zu wachsen

- zu immer größeren Ballungsgebieten“,

so Habbena voller Überzeugung.

Die landwirtschaftliche Flächennutzung

müsse mit der Wertschätzung des bäuerlichen

Lebens und der Landwirte

einher gehen, die in engem Kontakt mit

der Natur leben wie zum Beispiel mit

Weidewirtschaft und Dauergrünland.

Olaf Lies überreicht. Seitdem gab es

mehrere Kundgebungen (z.B. Oldenburg),

bei denen Landwirte und Umweltschützer

Seite an Seite aufgetreten

sind und sich für den Dialog zwischen

beiden Seiten einsetzen. Dieser Dialog

soll die öffentliche Meinung verändern

und die Landwirtschaftspolitik in

Niedersachsen beeinflussen. Denn auf

Dauer wird der ländliche Raum nur im

Dialog zwischen Landwirtschaft und Naturschutz

den Veränderungen in der Zukunft

gewachsen sein. Zu diesem Dialog

hat der Diskussionsabend in Rehburg

einen kleinen Baustein beigetragen.

Bäuerliche Landwirtschaft denkt und

lebt in Generationen. Deshalb ist vielen

Bäuerinnen und Bauern bei allen wirtschaftlichen

Interessen auch der Erhalt

des Lebensraumes ein Herzensanliegen.

Denn hinter den landwirtschaftlichen

Produkten stehen Menschen und

Familien, die sich mit aller Kraft für ihre

Betriebe und einen schützenswerten

Lebensraum einsetzen.

Ina Schaede.

Die Erklärung wurde einige Monate

nach dem Rehburger Diskussionsabend

am 23.1.2019 öffentlichkeitswirksam

an Landwirtschaftsministerin Barbara

Otte-Kinast und Umweltminister


Pfingsten

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Kindergottesdienst zu Pfingsten: Die

Kinder haben Kerzen angezündet und

ein Gebet gesprochen. Sie haben Lieder

gesungen und die Pfingstgeschichte gehört.

Jetzt wird mit buntem Papier gebastelt.

Die Kinder falten die Blätter zu

einer Ziehharmonika und schneiden ein

Männchen oder eine kleine Frau aus.

Eifrig sind sie dabei, die Zunge wandert

von einem Mundwinkel in den anderen;

die schwitzigen Finger umklammern

die Bastelschere. So manches Kind

bittet um Unterstützung. Später sollen

sie die Figur auseinanderfalten; dann

werden sie eine ganze Kette haben aus

vielen Menschen, die sich an den Händen

halten. Vorher aber bekommt die

eine ausgeschnittene Figur aus einem

Fläschchen einen Tropfen Duft-Öl auf

den Kopf geträufelt, und am Ende wird

jedes einzelne Männchen in der Kette

einen Hauch davon haben.

Paul hat längst begriffen, worum es

geht. Er läuft mit seiner Bastelarbeit zur

Pastorin und fragt: „Kann ich bitte auch

einen Tropfen Heiligen Geist?“


Gemeindefest 2019

Schätze entdecken

Herzliche Einladung

an Groß und Klein zum

8.

September

2019

10-18 Uhr

GEMEINDEFEST

Gemeindefest, Aktionstag des Bürger- und Heimat vereins, Tag des offenen

Denkmals, Großraum-Entdeckertag – was liegt da näher, als auch Schätze

des Ortes und der Kirchengemeinde in den Mittelpunkt des

diesjährigen Gemeindefestes zu stellen. Neben Führungen

durch unsere schöne Kirche werden auch einige besondere

Schätze aus ungewohnten Perspektiven gezeigt. Der

größte Schatz aber, den es zu entdecken gilt, sind die

Menschen – Menschen, die Musik machen,

Menschen, die mit Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen arbeiten,

die die Kleinsten und die Ältesten

begleiten und vieles mehr. Ein buntes

Mitmach programm erwartet Sie und

Dich!

13


Man(n) trifft sich

das neue Angebot für Männer im Gemeindehaus in Rehburg

14

Wer hätte das gedacht. Das neue Angebot von Günter Witte und Jürgen Schulz

im Gemeindehaus der ev. St. Martini Kirchengemeinde Rehburg hat bereits

bei seiner Premiere am 27. März 2019 einen tollen Zuspruch bekommen.

Alle Sitzplätze waren nahezu ausgebucht. Die ersten Männer saßen bereits

erwartungsvoll um 8.30 Uhr an den vorbereiteten Tischen im Gemeindehaus

und konnten so mit ansehen, wie das Helferteam um Karina Witte und Ulrike

Schulz das Frühstücksbuffet aufbaute. Es war alles da, was ein Männerherz

von einem schmackhaften Frühstück erwarten darf. Neben frischen Brötchen,

Rührei, Wurst- und Käseplatten, gab es auch Salate sowie Obst und Säfte.

Doch bevor es um 9.00 Uhr los ging, eröffnete Pastor Michael Kalla den Morgen

mit einer kleinen Andacht – einem Denkanstoß zum Tag -. Anschließend

wurde das Buffet eröffnet. Die Teilnehmer am Männerfrühstück nutzten während

des Essens die Gelegenheit, um mit ihren Tischnachbarn ins Gespräch

zu kommen. Gut gestärkt und erwartungsvoll setzte sich das Programm dann

mit einem Vortrag von Stadtbürgermeister Martin Franke fort. Sein Thema an

diesem Morgen war: „Das urbane Stadtquartier“. Dieses soll zentrumsnah an der Grundschule in Rehburg

entstehen. Bürgermeister Franke ließ schnell erkennen, dass er sich dieses Thema besonders aufs Herz

geschrieben hat. Zahlreiche Nachfragen seitens der Männer machten deutlich, dass gerade dieses Thema

auch auf ein besonderes Interesse bei den Zuhörern stieß. Zum Abschluss beendete

ein gemeinsam gesprochenes Vaterunser den Vormittag.

Und wer nun geglaubt hatte, dass diese Auftaktveranstaltung nicht mehr zu übertreffen

wäre, sah sich bei der zweiten Veranstaltung nach 4 Wochen getäuscht. Bis

auf den letzten Platz waren alle Tische wieder von interessierten und „hungrigen“

Männern gefüllt. Der Ablaufrhythmus war wieder der gleiche, Auftaktandacht mit

dem Wort des Tages durch Pastor Michael Kalla, Frühstücksbuffet – dieses Mal mit

Nürnberger Bratwürstchen zusätzlich bestückt -, Vortrag durch Jens Blümel von

der Polizeistation Rehburg, Diskussion und Abschluss mit Vaterunser. Jens Blümel

verstand es ebenso wie zuvor Bürgermeister Franke die Zuhörer mit aktuellen und

ortsnahen


Beispielen versehen über das Thema: „Falsche Polizisten, Enkeltricks

und andere Gemeinheiten“ zu begeistern. Gerade die örtliche Nähe

zur Polizeistation in Rehburg sollte genutzt werden, um bei Fragen und

Problemen direkt auf Herrn Blümel zuzugehen, damit die Gefahr von

Betrügern und Einbrechern soweit möglich reduziert werden kann.

Nach zwei „Männerfrühstücken“ und vorliegenden Anmeldungen fürs

nächste Mal lässt sich schon jetzt absehen, dass mit dem Angebot

„Man(n) trifft sich“ offensichtlich eine Lücke geschlossen werden

kann, um Männern einmal im Monat ein Forum für einen Austausch in

gemütlicher Atmosphäre zu bieten. Für die beiden kommenden Mittwochvormittage

am 22. Mai und 26. Juni stehen die Referenten für

die Vorträge bereits fest. Im Mai wird zum Thema: „Milch und mehr“

Herr Dr. Winkelmann von den Rehburger frischli Milchwerken sowie im

Juni Herr Brandt von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer

über die Arbeit der Schutzstation referieren. Die Themen zu den Treffen

nach der Sommerpause (Juli und August) am 25.9., 30.10. und 27.11.

werden im nächsten Gemeindebrief bekannt gegeben.

Eine Bitte haben die Ausrichter des M ännerfrüh stücks noch.

Anmeldungen sollten bis jeweils Montags vor den genannten Terminen

bei Günter Witte (Tel. 1274), Jürgen Schulz (Tel. 779) oder im Gemeindebüro (Tel. 2354) vorgenommen

werden. Der Unkostenbeitrag beträgt 7 EUR.

Text und Fotos: Wolfgang Polacek

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Leitungskongress Willow Creek

12.10.2019

Im kommenden Jahr veranstaltet Willow

Creek Deutschland wieder einen Leitungskongress.

Dieser wird vom 27. - 29. Februar

2020 in der dm-Arena in Karlsruhe durchgeführt.

Darüber hinaus wird der Kongress von

Karlsruhe aus live an 15 Orten in Deutschland

übertragen. Unter anderem findet diese

Übertragung auch im GRZ in Krelingen, nahe

Walsrode, statt. An allen Orten kann man das

komplette Programm auf Großbildleinwand

in ausgezeichneter Bild- und Tonqualität mit

eigener Kongress-Atmosphäre erleben.

Der Kongress steht unter dem Motto

„richtungsweisend“. Die Organisatoren

führen dazu Folgendes aus:

„Die Fülle an Aufgaben, die täglich zu bewältigen

sind, ist so groß, dass wir oft das

Gefühl haben, die Orientierung zu verlieren

und dem Wesentlichen zu wenig Priorität

zu schenken. Deshalb müssen wir bewusst

aus der Routine heraustreten, um uns zu

sammeln und neu auf unseren Auftrag auszurichten.

Genau das erleben Sie auf dem

Leitungskongress 2020. Sie profitieren von

den Erfahrungen hochkarätiger Referenten

aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten:

Kirche, Wirtschaft, Sport, Kunst und Kultur.

Sie werden neu inspiriert, stärken Ihre

Leitungskompetenz und erhalten anregende

Best-Practice-Beispiele, um neu aufzubrechen

– persönlich, im Beruf und in der

Gemeinde.“

Die Vorteile einer Teilnahme in Krelingen

liegen darin begründet, dass eine

Vernetzungsmöglichkeit mit anderen

Christen aus der eigenen Region ermöglicht

wird, keine Übernachtungskosten entstehen

und auch die Kongressgebühr (bei

Anmeldung bis zum 30.06.2019: 95 Euro,

danach erhöhen sich die Kosten auf bis zu

140 Euro) geringer ist.

Weitere Hinweise zu Willow Creek Deutschland

sowie zum Leitungskongress sind unter

den Internetadressen: www.willowcreek.de

und www.leitungskongress.de zu erhalten.

Die Kirchengemeinde Rehburg und Bad

Rehburg plant eine Teilnahme an dem Kongress

in Krelingen und bittet Interessierte

sich bei Wolfgang Polacek (Tel.: 1467 bzw.

email: wolfgang.polacek@t-online.de) bis

spätestens 26. Juni 2019 zu melden.

Spätere Anmeldungen sind möglich, dann

allerdings zu leicht erhöhten Kosten.

Wolfgang Polacek

16

„Geht und verkündet:

Das Himmelreich ist nahe.“

(Matthäus 10,7)


Besondere Gottesdienste

„Wachsen“. Unter diesem Motto steht der diesjährige

Krabbelgottesdienst, der am Montag, dem 17. Juni,

um 10 Uhr in der Kirche stattfindet. Eingeladen sind alle

Eltern mit ihren K indern im Alter von sechs Monaten bis drei

Jahren.

Anschließend gibt es ein gemütliches

Beisammensein bei Kakao, Tee und Kuchen.

Einschulungsgottesdienst

Der Gottesdienst zur Einschulung findet in diesem Jahr

am 17. August um 9 Uhr in der St.Martini-Kirche statt.

FSJler/ FSJlerin gesucht!

Für den Zeitraum von September 2019 bis August 2020 suchen wir einen

FSJler für unsere Kinder- und Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Rehburg.

Hast du Interesse oder Fragen?

Dann melde dich unter 05037-2354 oder unter michael.kalla@evlka.de.

17


Gottesdienste in der

Friederikenkapelle

Bad Rehburg

Wenn nichts anderes vermerkt ist, predigt Pastor Michael Kalla.

02.06. 10 Uhr Gottesdienst

07.07. 10 Uhr Gottesdienst, Lektor Heinz-Wilhelm Meyer

04.08. 10 Uhr Gottesdienst, Vikarin Ina Schaede

01.09. 10 Uhr Gottesdienst

Wir laden herzlich ein, auch die Gottesdienste in der Rehburger St.-Martini-Kirche

zu besuchen.

Wenn Sie unseren Fahrdienst zu den Gottesdiensten nach Rehburg in Anspruch

nehmen möchten, wenden Sie sich bitte an das Kirchenbüro (Tel. 2354).

18

Unser Gottesdienstmodell im Überblick:

Rehburg:

Bad Rehburg: (März – Dezember)

1. Sonntag 17 Uhr - neue Form 10 Uhr - traditionell

2. Sonntag 10 Uhr - traditionell

3. Sonntag 10 Uhr - musikalischer Gottesdienst

4. Sonntag 10 Uhr - traditionell

5. Sonntag 10 Uhr - traditionell

Feiertage werden gesondert geregelt.


Gottesdienste in der

St.-Martini-Kirche

Rehburg

Wenn nichts anderes vermerkt ist, predigt Pastor Michael Kalla.

02.06. 17 Uhr Gottesdienst in neuer Form

09.06. Pfingstsonntag

10 Uhr Gottesdienst mit Taufen

16.06. 10 Uhr Gold- und Jubelkonfirmation mit Abendmahl

10 Uhr Kindergottesdienst (KiGoTeam)

17.06. 10 Uhr Krabbelgottesdienst

23.06. 10 Uhr Gottesdienst mit Biss, Prädikantin Simone Schad-Smith

30.06. 10 Uhr Gottesdienst, Lektorin Karin Torney

10 Uhr Kindergottesdienst (KiGoTeam)

07.07. 17 Uhr Gottesdienst in neuer Form, Lektor Heinz-Wilhelm Meyer

14.07. 10 Uhr Gottesdienst

21.07. 10 Uhr musikalischer Gottesdienst, Pastorin Veit-Engelmann

28.07. 10 Uhr Gottesdienst, Taufen möglich

04.08. 17 Uhr Gottesdienst in neuer Form, Vikarin Ina Schaede

11.08. 10 Uhr Gottesdienst, Vikarin Ina Schaede

17.08. 9 Uhr Schulanfängergottesdienst

18.08. 10 Uhr Gottesdienst

10 Uhr Kindergottesdienst (KiGoTeam)

25.08. 10 Uhr Gottesdienst mit Biss, Taufen möglich

01.09. 10 Uhr Kindergottesdienst (KiGoTeam)

17 Uhr Gottesdienst in neuer Form

19


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Weltgebetstag

„Kommt, alles ist bereit.“

„Kommt, alles ist bereit.“ Mit dieser

Bibelstelle aus Lukas 14 luden die

Frauen aus Slowenien zum Weltgebetstag

am 1. März ein. Der traditionelle

ökumenische Gottesdienst wurde in diesem

Jahr im festlich geschmückten Gemeindehaus

der ev. Kirchengemeinde

Münchehagen in Zusammenarbeit mit

Frauen aus den Gemeinden Loccum und

Rehburg gefeiert.

Es ist noch Platz an deinem Tisch – der

Titel des Eingangsliedes wurde zum

Motto des Abends. Viele Frauen und

erfreulicherweise auch einige Männer

waren der Einladung gefolgt. Man

rückte zusammen, zusätzliche Bänke

wurden hereingetragen. Jeder bekam

einen Platz. Eine durch sehr melodische

temperamentvolle Lieder gekennzeichnete

Feier konnte beginnen. Musikalisch

wunderbar unterstützt wurden wir

von einer Spontanband aus Alexandra

Knauer, Anneke v. Stemm, Sylvia Kalla

und Cord Lampe.

Nach einer Einführung in das landschaftlich

sehr schöne Land Slowenien, das zu

den kleinsten Ländern der EU gehört und

erst seit 1991 ein unabhängiger Nationalstaat

ist, hörten wir von fünf Frauen,

deren Lebensgeschichten und Erfahrungen

vorgelesen wurden. Da ist z.B.

Marjeta, die aufgrund ihrer religiösen

Einstellung im vormals sozialistischen

Jugoslawien keinen Studienplatz bekam

und als „Gastarbeiterin“ bis zur Rente

in der Schweiz lebte. Oder Marija, die

mit 80 Jahren ihre ganze Familie mit

ihrer kleinen Rente unterstützen muss.

Oder Ema, deren Leben schon als Kind

geprägt wurde von Alkoholmissbrauch

und Gewalt in der Familie, was sich

jetzt in ihrer eigenen Familie wiederholt

und fortsetzt. Oder Natascha, die von

der problematischen sozialen und wirtschaftlichen

Situation der Roma in Slowenien

und Europa berichtet.

Es folgten das Gleichnis vom Festmahl

aus dem Lukas-Evangelium, zahlreiche

Dank-und Bittgebete und eine Abendmahlfeier.

Ein gemeinsames Essen

schloss sich an, das von den Frauen der

Vorbereitungsgruppe zubereitet worden

war. Viele nette Gespräche der Besucher

aus allen Ortsteilen Rehburg-Loccums

rundeten diesen schönen Abend ab.

Wir bedanken uns bei der gastgebenden

Gemeinde Münchehagen und freuen uns

schon auf den nächsten Weltgebetstag

im Jahr 2020, der in der evangelischen

Kirche in Rehburg stattfinden wird, nach

einer Gottesdienstordnung der Frauen

aus Simbabwe.

Text und Fotos: Ulrike Schulz

21


Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Woher kommt dieser Spruch und welche Bedeutung hat er?

222

Dies ist der Spruch der Florianijünger

oder einfach: der Feuerwehr.

Sie machen es zur Ehre Gottes

und um den Nächsten zu helfen,

das Feuer von Haus und Hof abzuwehren!

Sie erhalten das was teilweise Gott

erschaffen hat (Wälder etc.) und zur

Wehr - das Feuer von den Menschen

abwehren.

Am Samstag den 09.03.2019 zeigte sich

genau dieses Bild an unserer schönen

Kirche. Doch keine Sorge, in diesem Fall

gab es nichts ‚ab‘zuwehren.

Durch die Initiative des Vorsitzenden

vom Bürger- und Heimatverein, Fritz

Mackeben, und durch die Unterstützung

und unter der Leitung vom Ortsbrandmeister

Lars Brümmer wurde ein lang

ersehnter Wunsch in die Tat umgesetzt.

Für die Fertigstellung des Rehburger

Kirchenführers fehlte nur noch ein

letztes Puzzleteil:

Die Inschriften auf den beiden oberen

Kirchenglocken.

Alle bereits unternommenen Versuche,

diese zu erfassen, u.a. durch Zuhilfenahme

von Teleobjektiven oder sogar

durch den Einsatz von Fotodrohnen

brachten nicht den ersehnten Erfolg.

Die Bilder waren zum Teil zu unscharf

oder Schatten und Balken verdeckten

die Sicht auf die Inschrift. Natürlich

a uch die ‚Ablagerungen der Tauben‘


Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Woher kommt dieser Spruch und welche Bedeutung hat er?

zu erfassen. Nach zuvor

erfolgter Reinigung konnten

die langersehnten Aufnahmen

gemacht werden.

Wenn sich auf der kleinen

oberen Glocke auch keine

Inschriften finden ließen, so kam

auf der unteren Glocke folgende

Inschrift zum Vorschein:

begünstigten den Erfolgt nicht sonderlich.

Eine andere Lösung musste also

her.

Durch den Einsatz der aus Nienburg

angerückten Drehleiter, konnte

nun in Verbindung mit einer ohnehin

erforderlichen Feuerwehrübung im Ort

das Geheimnis gelüftet werden.

Starke Windböen erschwerten zwar den

Zugriff auf die Glocken, haben am Ende

es aber nicht verhindert, die Inschriften

JOH HEINR CHRIST WEIDEMANN

GOSS MICH IN HANNOVER 1764

Diese Glocke wurde somit vom Glockengießer

Johann Christoph Weidemann

aus Hannover im Jahre 1764 gefertigt.

Für die tatkräftige Unterstützung und

die erfolgreiche Umsetzung dieses

Projektes sei an dieser Stelle allen

Mitwirkenden ein ganz herzlicher Dank

ausgesprochen.

Text und Fotos: Rolf Volkewien

23


Öffnungszeiten:

Montag – Samstag

05:00 Uhr bis 13:00 Uhr

24

Liebe Kunden,

bis auf weiteres bleibt unsere Bäckerei sonntags geschlossen.

Für besondere Anlässe bleiben wir Ihnen jederzeit treu…

…bitte sprechen Sie uns an.


„Gottesdienst mit Biss…“

23. Juni 2019, ca. 11.30 Uhr

Indonesische Nudelpfanne, danach ein

Dessert

Juli 2019 – wir machen Sommerpause!

25. August 2019, ca. 11.30 Uhr

Fischauflauf, danach ein Dessert

Wie immer können Anmeldungen telefonisch

oder persönlich zu den Öffnungszeiten

im Gemeindebüro oder durch

Eintragung in die dafür vorgesehene

Liste vor dem Gemeindesaal im Gemeindehaus

vorgenommen werden.

Die Kosten liegen weiterhin bei 4 € pro

Erwachsenen und 2 € pro Kind. Die

Anmeldungen sollten bis zum Montag

vor dem Essen erfolgt sein.

Wir freuen uns auf viele Anmeldungen!

Das Koch-Team

Unsere neueste Anschaffung:

Da sich unser „Gottesdienst mit Biss“

fest in unser Gemeindeleben etabliert

hat, wurden nun zwei elektrische Speisewärmer

(130,00 € je Stück) angeschafft.

Das ist eine große Hilfe für das Kochteam

und wir freuen uns sehr darüber!

Auch beim letzten „Männerfrühstück“

ist bereits ein Speisewärmer zum Einsatz

gekommen – eine wirklich sinnvolle

Anschaffung!

Foto: S. Fallnacker

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26

Diakoniestiftung finanziert Badekarten

Pünktlich zu Beginn der Freibadsaison

brachten die beiden Vorsitzenden der

Diakoniestiftung das neue Werbe plakat

für die diesjährige Freibadsaison in das

Stolzenauer Freibad. Hartmut Willig,

erster Vorsitzender der Diakoniestiftung,

verwies auf die große Nachfrage der

letzten Jahre.

Pastor Ingo Krause, Diakoniebeauftragter

im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum,

betonte das Anliegen der Badekartenaktion:

„Die Diakoniestiftung möchte

Teilhabe ermöglichen! Wir machen in

vielen Bereichen unserer Gesellschaft

die Erfahrung, dass Armut ausgrenzt.

Wer sich in den Sommerferien keinen

Urlaub leisten kann, der soll zumindest

die Ferien mit seinen Freunden im

Freibad verbringen können“ sagte er.

Um betroffenen Kindern den regelmäßigen

Besuch eines Freibades zu

ermöglichen, finanziert die Diakoniestiftung

gegen eine geringe Eigenbeteiligung

den Erwerb einer Saisonkarte

für ein Freibad in Wohnortnähe.

Anträge hierfür können im Diakonischen

Werk in Stolzenau, Lange Str. 47,

eingereicht werden.

Clemens Becker ist als Sozialarbeiter

im Diakonischen Werk Stolzenau für die

Beratung in sozialrechtlichen Fragen

zuständig und wird bei der Antragstellung

behilflich sein.


60 Jahre Brot für die Welt

Brot für die Welt besucht die

Kirchenkreise der Landeskirche Hannovers

Tour zum Jubiläum: 60 Jahre – 60 Tage – 60 Orte

60 Jahre Brot für die Welt. Der runde

Geburtstag ist für das Brot für die Welt

– Team aus Hannover ein willkommener

Anlass einmal „Danke“ zu sagen: Von

Juni bis August werden Mitarbeiter mit

einem italienischen Kleinlieferwagen

alle Kirchenkreise der Landeskirche besuchen.

Gleichzeitig wird es auf das 60

Jahre andauernde Engagement von Brot

für die Welt für mehr Gerechtigkeit aufmerksam

machen.

Auch unser Kirchenkreis Stolzenau-Loccum

wird das Team begrüßen dürfen, und

zwar am Dienstag, 20. August, von 10.00

bis 12.00 Uhr auf dem Wochenmarkt in

Stolzenau.

Das Fahrzeug ist als rollende „Litfaßsäule“

mit Motiven von Brot für die Welt

gestaltet. Von Juni bis August wird es

an 60 Tagen 60 Orte in der Landeskirche

aufsuchen. Es ist ein richtiger „Hingucker“.

Gerne wird Ihnen der Fahrer

Fragen zu Brot für die Welt beantworten.

Und ein „Glücksrad“ wird es auf dem

Wochenmarkt dann auch geben.

Auch die Mitglieder des Brot für die Welt

– Ausschusses in unserem Kirchenkreis

werden dabei sein und das Programm

mit gestalten.

27


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Impressum

Herausgeber: Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde

Rehburg u. Bad Rehburg

Redaktion: Pastor Michael Kalla, Christina Fallnacker,

Sabine Fallnacker, Sandra Meyer,

Wolfgang Polacek, Ina Schaede

Layout: E. Grote

Druck: Flyeralarm - Auflage 2.000

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- INFO - INFO - INFO - INFO - INFO - INFO -

Konfi-Cup 2019

am 21. Juni 2019 in Uchte

(Anpfiff: 15.30 Uhr)

Es ist wieder soweit!

Am Freitag, dem 21. Juni 2019, treten

die Vorkonfirmanden des Kirchenkreises

wieder zum legendären Konfi-

Cup an, diesmal beim Titelverteidiger

Uchte. Wir Rehburger treten mit einer

Mannschaft an und wollen wieder angreifen.

Die Konfis treffen sich deshalb

schon jetzt nach den Gottesdiensten zum

Training. Wir laden Sie und Euch

herzlich ein, unsere Konfis bei Bratwurst

und Getränken im Sandbergstadion

in Uchte anzufeuern und eine

Menge Spaß zu haben. Um 15.30

Uhr ist der Anpfiff der ersten Spiele.

Film

ab

hieß es vor einigen Wochen

für die beiden Schülerpraktikanten

Tim Volkewien und Felix Axmann.

Im Rahmen ihres zweiwöchigen Praktikums in unserer Gemeinde

entwickelten sie in Eigeninitiative ein Projekt, dessen Ergebnis sich sehen

lassen kann: ein Kurzfilm über die Stadt Rehburg.

Welche sind die wichtigsten Schauplätze?

Wo trifft sich die Jugend unseres Ortes?

Was zieht die all die Ehrenamtlichen, die helfenden Hände,

unsere größte Unterstützung, überhaupt in die Kirche?

All diese Fragen beantworten die beiden Ihnen,

wenn Sie unsere Homepage

www.ev-kirche-rehburg.de

besuchen.

29


von Carla Ernst

seite

Kinder

Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit

Es summt und brummt in Wies und Feld,

Jetzt ist der Sommer nicht mehr weit.

Das Himmelsblau ganz weich und unbewegt,

Kein Wölkchen, das sich regt.

Die Bibel, das Heilige Buch der Christen, erzählt dazu

folgende Geschichte: 50 Tage nach Ostern hatten sich die

Freunde von Jesus in Jerusalem getroffen. In der Stadt gab

es ein großes Fest. Doch die Freunde trauten sich nicht auf

die Straße. Sie hatten Angst vor den Soldaten, die Jesus

gefangen und getötet hatten.

Die Freunde Jesu beteten zusammen. Auf einmal sahen

sie ein feuriges Licht. Die Bibel erzählt, der Heilige Geist,

eine göttliche Kraft, sei zu ihnen gekommen. Nachdem

das feurige Licht verschwunden war, konnten die Freunde

plötzlich in allen möglichen Sprachen sprechen. Voller Mut

gingen sie auf die Straße, um allen Menschen von Jesus

und seinen Taten zu erzählen. (Quelle:logo!)

Es grünt und singt im Glanz der Sonne,

Jetzt kommt des Sommers Wonne.

Da sieh! das muss ein Hüpfer sein,

Ein Grashüpfer muss das sein.

Der hüpft ganz wild und fein.

(© Monika Minder)


Termine – Termine – Termine – Termine – Termine

Termine des traditionellen Frauenkreises

(monatlich an einem Mittwoch um 15 Uhr im Gemeindehaus)

5. Juni Ausflug; anschließend Sommerpause

Information des Kirchenvorstandes

Wenn Sie ein Thema haben, das Sie im Kirchenvorstand beraten wissen möchten, dann

reichen Sie dies bitte 14 Tage vor dem Sitzungstermin im Gemeindebüro ein oder wenden

Sie sich an eine(n) der Kirchenvorsteher(innen):

Dieter Abelmann (Tel. 98492) Sabine Gehrke (Tel. 3000110);

Heinz-Wilhelm Meyer (Tel. 98861) Ulrike Schulz (Tel. 779)

Rolf Volkewien (Tel. 979589) Günter Witte (Tel. 1274)

Sitzungstermine des KV: 5. Juni; 14. August

Der nächste Gemeindebrief erscheint Anfang September 2019.

Redaktionsschluss ist am 1. August 2019.

Beiträge per e-mail bitte an: KG.Rehburg@evlka.de.

Für den Inhalt der Artikel sind die Verfasser verantwortlich.

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Sozialpädagogische Anleitung


Freud

und Leid

Taufen

24.02. Jonathan Luther, Ava Wroblewski

21.04. Finn Liam Voigt

28.04. Alicia Rose, Aileen Rose

Trauerfeiern / Beerdigungen

18.02. Heinrich Brunschön, 90 Jahre

26.02 . Frieda Rex,geb. Langenberg, 93 Jahre

02.03. Claus-Dieter Schmidt, 65 Jahre

22.03. Liselore Busse, geb. Mues, 70 Jahre

04.04. Reimund Hermann, 77 Jahre

10.04. Gustav Rose, 95 Jahre

11.04. Karin Hein,geb. Lübkemann,77 Jahre

24.04. Werner Spann, 82 Jahre

29.04. Wilma Meyer, geb. Behrens,86 Jahre

Trauungen

03.05. Oliver und Jaqueline Meyer, geb. Biering

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Ansprechpartner und Gemeindegruppen

Evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Rehburg und Bad Rehburg

Heidtorstraße 5, 31547 Rehburg-Loccum Tel. 05037 2354 u. Fax 05037 5512

E-Mail: KG.Rehburg@evlka.de

Pastor: Michael Kalla Tel. 2354 E-Mail: michael.kalla@evlka.de

Sekretärin: Karin Bleeke, Tel. 2354 E-Mail: Karin.Bleeke@evlka.de

FSJlerin: Sandra Meyer Tel. 2354 E-Mail: sandra230300@gmail.com

Öffnungszeiten Kirchenbüro (Gemeindehaus): www.ev-kirche-rehburg.de

Mo. 15 – 17 Uhr; Di., Do. u. Fr. 10 – 12 Uhr

Küsterin: Gudrun Zeising · Organistin: Larissa Siegfried, Tel. 8983188

Besuchsdienstkreis Annegrete Göke Tel. 966353

Bibelgesprächskreis Witte

14tägig, dienstags 19.30 Uhr Günter Witte Tel. 1274

Hausbibelkreis Muck

1. u. 3. Mittwoch i.M. 20 Uhr Anja Muck Tel. 3404

Hausbibelkreis Polacek

14tägig, dienstags 20 Uhr Ehepaar Polacek Tel. 1467

Kirchenvorstand: Vors. Sabine Gehrke Tel. 3000110

Krabbelgruppe,

Montag 9.30-11.30 Uhr im Gemeindehaus Sylvia Kalla Tel. 2354

Selbsthilfegruppe „Lichtblicke“

Donnerstag, 20 Uhr im Gemeindehaus Günter Meyer Tel. 1785

Strickkreis

2. Donnerstag i.M. 15 – 18 Uhr Hannelore Rex Tel. 2651

Taizé-Singkreis,

dienstags nach Vereinbarung, Sylvia Kalla Tel. 2354

Theater-/Anspielgruppe Margret Polacek Tel. 1467

Traditioneller Frauenkreis Pastor Michael Kalla Tel. 2354

1. Mittwoch im Monat 15 -17 Uhr Sieglinde Busch Tel. 3532

Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Polacek Tel. 1467

Öffentliches Gebet in der Kirche:

Montagabend 19.30 Uhr

Spendenkonto: Kirchengemeinde Rehburg

Bankverbindung: Kirchengemeinde Rehburg - Sparkasse Nienburg –

IBAN DE84 2565 0106 0018 1077 71 - BIC NOLADE21NIB

35


Ruhig werden

ausspannen

den Atem spüren

hören

sehen

fühlen

an der Wärme der Sonne

beim Wandern durch die Natur

beim Liegen am See

den Gefühlen nachspüren

den Gedanken nachgehen

träumen können

Sehnsüchte spüren

Halt am Boden suchen

langsam in die Mitte gehen

Gott suchen

bei ihm verweilen

aus der Kraft der Mitte

im Leben sein

und handeln

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