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henningkraus

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Inhalt

Zum Geleit 3

Das Thema: Kirche und Digitalisierung 4

Kirche und die neue Technik 6

Religion und Glaube 12

Gemeindeausflug 13

Sommerkirche und Schulstart 14

Aus Gemeindesaal wird Wohnung 15

Kirchenmusik in St. Petri 16

Orgelgeburtstag 17

Abschied von Sören Neuber 17

Alle Gottesdienste 18

Kirchentag 2019 20

Aus dem PETRI HAUS 21

Kinder und Familien 22

Kirchgeld 2019 23

Aus dem Ortsrat 24

Neue Konfirmandenkurse 25

Rückblick Weltgebetstag 32

Freud und Leid 33

Hilfe und Beratung 34

Anschriften 35

Regionalgottesdienst 36


Zum Geleit 3

Kirche nun auch digital?

Als vor 184 Jahren die erste Dampflok fuhr, hielt man

sie für den Scherz eines Ingenieurs und rechnete

nicht mit einer Zukunft der Eisenbahn. Als die ersten

Autos die Straßen füllten, gab man keinen Pfifferling

für die Entwicklung der stinkenden vierrädrigen Kutschen

zum Massenverkehrsmittel. Und als die ersten

Computer auf oder neben den Schreibtischen standen,

hielt man sie für voluminöses Spielzeug von Hinterhof-Garagen-Spinnern

ohne große Bedeutung.

Alles kam anders. Für die Bahn, für die Autos, für

Computer – auch für die Kirche. Sie, als Hüterin traditioneller Tugenden und

Werte, hatte sich lange gegen alle möglichen Entwicklungen sperren können,

aber nun ist sie auch von der Zukunft eingeholt worden. Sie muss mit und in

der Digitalisierung leben.

Schon lange ist die Schreibmaschine dem Computer gewichen; das Internet

hat die Gemeindearbeit erreicht. Und hinter allen praktischen Fragen stellen

sich auch die existentiellen: Wie verändern digitale Strukturen unser Leben, unser

Mensch-Sein? Wie kann es gelingen, aus dem Nutzen Gewinn zu ziehen

und aus dem Unnützen keine Gefahr entstehen zu lassen? Wie wird heute mit

Gott geredet, wo die Bibel doch nichts von Bits und Bytes wusste? Und: Hat

Gott überhaupt noch einen Platz im Denken der Menschen, wenn Digitalisierung

global zur Allmacht erwächst?

Eine Unmenge an Kommentaren und Literatur ist dazu bereits entstanden, und

täglich wird es mehr. Dem will dieser Gemeindebrief nichts hinzufügen in der

Annahme, die letzte Weisheit dazu zu kennen. Wir möchten beleuchten, wie es

in Kirchengemeinden digital zugeht und warum manches anders ist als früher.

Es gilt, den Nutzen zu vermitteln und manche Entmenschlichung der Gemeindearbeit

zu entschuldigen.

Und festzuhalten an dem, der größer und weiter ist als alle großen Köpfe der

Welt: Der immer lebendige und liebende Gott, Vater Jesu Christi und Schöpfer

des alles verbindenden Geistes, den wir zu Pfingsten feiern.

Henning Kraus, Pastor in St. Petri


4

Zum Thema

Kirche digital: Nicht nur Grund zum Jubeln

Bilder (2): EKD

Ob App, Facebook, Website, Blog oder Podcast – Kirche im digitalen Zeitalter

ist dabei, sich schrittweise der digitalen Welt zu öffnen. Das kann als mühsamer

Erneuerungsprozess, aber auch als Chance für Modernität und Verständnis

für eine Welt im Wandel gesehen werden.

In den USA ist man im Hinblick auf Innovationen schon einige Schritte weiter:

Digitale Kirche mit Predigt, Trauung, musikalischer Begleitung und Segen –

das alles ist dort bereits als App verfügbar. Deutsche können sich bislang nicht

mit so viel Forschheit im Umgang mit Glaubensdingen anfreunden. Hier wird

lange diskutiert, bevor der Zug abfährt. Dabei bietet die digitale Welt gerade für

eine große, uralte Institution wie die Landeskirche, ungeahnte Möglichkeiten,

sich in vielen Formen zu modernisieren, sich einen frischeren Anstrich zu geben

und für Gläubige attraktiver zu werden. So könnte auch die Laienarbeit in

der Kirche vereinfacht werden und zum Beispiel durch vernetzte Kommunikation

und Online-Datenbanken schneller funktionieren. Und so ließen weltweiter

Zugriff auf Informationen, Flexibilität und minimale Kosten die Kirche übersichtlicher

und verständlicher werden. Vieles haben die Institutionen schon verwirklicht:

Gemeinden pflegen ihre Websites, Gottesdienste kann man im Netz verfolgen,

und in sozialen Netzwerken beteiligen sich Gläubige rege an religiösen

Fragestellungen.

Jedoch: Alle digitale Professionalität, die Beantwortung technischer und vieler


Zum Thema 5

religiöser Fragen, die anonym von einer digitalen Kirche im Netz bedient werden

können, ersetzen nicht das persönliche Gespräch. Digitalisierung kann

auch nicht soziale Isolation verhindern oder die Aura eines realen Gottesdienstes

ersetzen. Kirche muss sich zwar wie alle weltlichen Institutionen des täglichen

Lebens, zum Beispiel Handelsketten oder der Gesundheitsmarkt, der Erneuerung

stellen und viele Tools nutzen, um aktuell zu bleiben. Doch der wesentliche

Reiz von Kirche macht noch immer die persönliche Ansprache aus.

Das Gespräch von Mensch zu Mensch, die Spontanität und der Zauber des

Nicht-Technischen, das Wirken von Geist, Aura und Spiritualität. Hinzu kommt,

dass besonders die ältere Generation noch großen Wert auf die klassischen Informationswege

legt: Der Infokasten, das Kirchenblättchen und das persönliche

Anschreiben werden immer noch geschätzt und gerne gelesen.

Dient also Digitalisierung hauptsächlich zur Effizienzsteigerung von Energie,

Zeit und Wegen? Mitunter, ja. Und kann Spiritualität überhaupt per Datenautobahn

funktionieren? Netz-Predigten, Radio-Gottesdienste und sogar Roboter

zum Segenspenden („BlessU-2“) sind bereits Realität. Bringt das bei aller Modernität

dem

Menschen

den Glauben

näher? In der

Medizin versuchen

Experten

das

zeitaufwändige

Arzt-

Patientengespräch

zu vereinfachen:

Via Telefon oder Chat soll sich der Kranke online seinem Facharzt,

in Zukunft auch einem Roboter, anvertrauen. – Eine befremdliche Vorstellung.

An gewissen Punkten in Medizin und Religion, wenn es um Leben und Sterben

geht, um Trost spenden und Panik verhindern, um Nähe, Empathie und Zuspruch

können Big-Data und Künstliche Intelligenz vielleicht weniger ausrichten

als erwartet wird. Dann ist allein der Mensch gefragt, der Kraft gibt, zuhört, Segen

spendet.

I.Hoffmann


6

Zum Thema

Kirche und die neue Technik

Digitalisierung: Ein geheimnisvolles Wort für etwas, was mittlerweile fast jeden

Bereich unseres Lebens erreicht hat. Nicht etwa nur der Taschenrechner oder

der Computer gehören dazu. Die Vernetzung über das Internet oder die Technik

des autonomen Fahrens und als Krone der Schöpfung die „künstliche Intelligenz“

zeigen, wie sehr wir mittlerweile digital durchdrungen sind. Und die Kirche?

Macht sie mit? Als Hüterin traditioneller Werte ist sie eher spät auf den

schon ziemlich schnell fahrenden Zug aufgesprungen. Es waren die technikbegeisterten

Jugendlichen, mit denen die digitale Welt Einzug in die Gemeindearbeit

und Büros fand.

Und so steht nun in jedem Gemeindebüro ein Computer, Internetanschluss inklusive.

Eine Vielzahl von Programmen will nun beherrscht werden, damit sie

nicht anfangen zu herrschen. Immer war die Hoffnung dabei, die Technik möge

die Arbeit erleichtern, den Menschen mehr Zeit geben. Meist war es

umgekehrt, endlose Überstunden waren notwendig, um die Vorteile der Technik

nutzen zu können. Die Mitarbeiterin – immer noch Sekretärin betitelt – ist

mittlerweile eine hochspezialisierte

Kraft, nur

ihre Gehaltstufe ist noch

im Zeitalter der Schreibmaschine

stehen geblieben.

Die Entwicklung geschah

ganz reformatorisch:

Von unten nach

oben. Nach den Gemeinden

hat auch die

Landeskirche eine umfangreiche

digitale Struktur

aufgebaut, und viele

Die Kirchenbücher - ein Bollwerk gegen technische Erneuerung (Bild: Petri) Dienste stehen den Gemeinden

und den Menschen zur Verfügung. Der Umgang mit digitaler Technik

ist selbstverständlich geworden. Ebenso auch mit heute notwendigen

Schutzfunktionen, der Schutz der Daten.

Was bedeutet das alles für die Menschen in der Gemeinde? Auch die Daten

der Mitglieder werden nun digital verwaltet. Wer aber glaubt, diese seien nun

fehlerlos eingepflegt, irrt. Allzu oft muss hier nachgebessert werden. Besonders

bei einem Umzug über die Grenzen der Kirchen hinweg besteht das Risiko von


Zum Thema 7

Datenverlust zwischen den Systemen. So setzen sich Fehler durch ganze Prozesse

durch: Auch Geburtstagslisten können dann ihre Mängel haben. Die digitale

Welt hinkt auch den unterschiedlichen Lebensformen der Familien hinterher:

Trennung von Eltern, besondere Sorgerechtslösungen, homosexuelle

Ehen etc… und schon hakt das Programm und verweigert die korrekten Daten.

Einen Patenschein oder ein Dimmissoriale zu bekommen ist nun ein automatischer,

aber unbestechlicher Vorgang.

Niemand möchte und kann zurück in die Ära von Schreibmaschine und Federhalter.

Aber der Faktor Mensch war seinerzeit erheblich größer. Und damit

steht die Kirche wahrlich nicht allein in der Arbeitswelt. Eine besondere Bedeutung

hat der Datenschutz für die in der Vergangenheit durchgeführten Besuche

im Krankenhaus. Diese können nur noch durchgeführt werden, wenn uns Betroffene

oder Angehörige darum bitten. Viele Momente der „aufsuchenden

Seelsorge“ sind damit tabu.

Der Wandel spiegelt sich auch in der Führung der Kirchenbücher wider: Alle

Amtshandlungen werden für die Geschichte verewigt. Früher geschah dies in

großen Folianten, die nach einer

bestimmten Systematik

handschriftlich geführt wurden.

Heute digital, ein Ausdruck soll

dem möglichen Datenverlust

vorbeugen.

Manche Gemeinden nutzen die

neue Technik im Gottesdienst

bereits als Ersatz für die Gesangbücher:

Die Lieder und

Elektronischer Klingelbeutel für bargeldloses Spenden (Bild: evanglisch.de)

Texte werden zum richtigen

Zeitpunkt für alle sichtbar gemacht. Das hat Vorteile, spart Papier und Gewicht,

erspart den Besuchern die nicht immer angenehme Handhabung abgegriffener

Gesangbücher. Die Planer der Barockkirche St. Petri haben allerdings an diese

Möglichkeit überhaupt nicht gedacht, so dass die Nutzung auf bauliche Grenzen

stößt. Vielleicht geht dies später ohnehin besser über das Smartphone,

das stets dabei ist. Ebenso ist der elektronische Klingelbeutel auf dem Vormarsch:

Bargeldloses Spenden mit der Geldkarte hat Vorteile.

Ein durchaus positiver Gewinn ist in der Nutzung sozialer Medien wie Whatsapp

zu finden: Konfirmanden organisieren sich in Gruppen und tauschen Informationen

und Verabredungen aus. Und das mit großer Disziplin – im Wissen

um die Öffentlichkeit der Daten. Das erspart Missverständnisse. Henning Kraus


12

Religion und Glaube

Kirche im Niedergang?

Die Aktualität der Pfingstbotschaft

„Den Kirchen droht die Halbierung ihrer Mitgliederzahlen“ titelt das „Göttinger

Tageblatt“ in seiner Ausgabe vom 3. Mai 2019. Eine kirchliche Nachricht

schafft es eher selten auf die erste Seite der Göttinger Tageszeitung; und wenn

überhaupt, dann haben der Leser und die Leserin eine Hiobsbotschaft zu

erwarten.

Die Prognose, die sich hinter der Überschrift verbirgt, bezieht sich zwar erst auf

das Jahr 2060, gleichwohl muss sie alle diejenigen beunruhigen, die sich bis

zum heutigen Tage der Kirche verbunden fühlen. Denn die Hochrechnung

verheißt etwa der Hannoverschen Landeskirche zum genannten Zeitpunkt einen

Rückgang ihrer Mitglieder von 2,6 auf 1,2 Millionen.

Diese Zeitungsmeldung ist nun wirklich keine frohe Kunde und schon gar keine

pfingstliche. Wo es doch im zweiten Kapitel der Apostelgeschichte heißt, dass

sich allein am Pfingsttag dreitausend Menschen aus aller Herren Länder taufen

ließen, weil sie von der Predigt des Apostels Petrus im Herzen getroffen worden

waren (Apg. 2,21). Das ist für damalige Verhältnisse eine überaus große

Zahl!

Heute dagegen werden immer weniger Kinder getauft, treten Jahr für Jahr viele,

besonders junge Menschen, aus der Kirche aus und sterben die Alten weg,

die ein Leben lang mit der Kirche verbunden waren.

Das ist schmerzlich und für die Kirche ein Alarmzeichen, auch wenn der Bischof

der Hannoverschen Landeskirche, Ralf Meister, vor Panik warnt. Er

nennt die Kirche nach wie vor einen wichtigen Partner im gesellschaftlichen

Miteinander, der für den sozialen Zusammenhalt von elementarer Bedeutung

sei. Glaube lebt auch in Krisenzeiten von der Gegenwart des Geistes Gottes,

der freilich heute selten so spür- und sichtbar wird, wie Lukas in der Apostelgeschichte

berichtet: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander

an einem Ort… Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt wie von

Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt

von dem Heiligen Geist“ (Apg 2,2–4). Der Geist wird auch heute wirksam in der

Nächstenliebe, die uns aufgetragen ist gegenüber den Menschen, mit denen

wir leben, in der Nähe und in der Ferne. Die Nächstenliebe überwindet Grenzen,

Sprachgrenzen und Länder- und Völkergrenzen. Sie hilft Brücken bauen,

reißt Mauern nieder, stiftet Gemeinschaft zwischen den Menschen trotz aller

unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion. Aber wir ziehen uns nicht aus

eigener Kraft aus dem Sumpf unserer Mutlosigkeit wie Münchhausen. Wir vertrauen

auf die Kraft des Geistes auch in Krisenzeiten. Eckart Bräuer


Veranstaltungen 13

Mit St. Petri auf Tour: Am 27. Juni startet wieder der

jährliche Gemeindeausflug

Eine Fahrt „über die Grenze“ der Konfession: Westlich der Weser in der Nähe

von Höxter befindet sich die Abteikirche Marienmünster aus dem 12. Jahrhundert.

Sie war mit Unterbrechungen immer ein klösterlicher Standort und ist heute

katholische Pfarrkirche. Auf der

anderen Weserseite steht die Klosterkirche

Lippoldsberg. Sie gilt als

eine der ältesten total eingewölbten

Kirchenbauten in Deutschland, die

im ursprünglichen Zustand erhalten

blieb, was für Bauten der Romanik

höchst selten ist.

12.00 Uhr Abfahrt am Zentrum für

ältere Menschen, Martin-Luther-Str.

Marienmünster Bild: Kloster

16, nach Marienmünster. Dort Besichtigung

der Abteikirche, anschließend Kaffeetrinken im Hotel Klosterkrug.

Dann Fahrt entlang der Weser nach Lippoldsberg, dort Einkehr in der Klosterkirche

und eine kleine gemeinsame

Andacht. Rückkehr

in Grone gegen 18.30

Uhr. Die Ziele sind mit dem

Rollator begehbar.

Klosterkirche Lippoldsberg - Bild: Klosterkirche

Teilnehmerbeitrag: 25,00 €

für Fahrt, Eintritt und Kaffeegedeck.

Anmeldung und Bezahlung

im Gemeindebüro,

Kirchstr. 6. Tel. 0551/91718.

Familiengottesdienst am 30. Juni in St. Petri

Zum Ende des Schuljahres feiert die St. Petri-Gemeinde

einen Familiengottesdienst mit Reisesegen am 30.6. um

10.00 Uhr. Er wird gestaltet vom KiKiSa-Team und dem

Kinderchor. Passend zum Thema „das himmlische

Gastmahl“ gibt es für alle ein Frühstück


14

Veranstaltungen

Sommerkirche in Grone

In den Sommerferien feiern die Jona- und die St.

Petri-Gemeinde die Gottesdienste im Wechsel –

jeweils um 10.00 Uhr:

7. Juli, St. Petri: Gottesdienst mit Abendmahl und

der Verabschiedung von Verena Neumann als

Leiterin des PETRI HAUSes, anschließend Begegnung

an der Kirche (Pastor Kraus)

14. Juli, Jona-Kirche: Gottesdienst (Pastor Misler)

21. Juli, St. Petri: Gottesdienst „Kuba-Flair“ mit Gedenken an den 120. Geburtstag

von Ernest Hemmingway (Pastor Kraus)

28. Juli, Jona-Kirche: Gottesdienst mit Lektor Krüger

4. August, St. Petri: Gottesdienst mit Taufen und Abendmahl (Pastor Kraus)

11. August, Jona-Kirche: Gottesdienst – mit einer Predigt über das Lied: „Er

weckt mich alle Morgen“ von Jochen Klepper (Dr. Bräuer)

Schulanfänger-Gottesdienste

am Samstag, 17. August

um 9.15 Uhr

Für die Erich-Kästner-

Schule in der Jona-Kirche

(Pastor Misler und Diakonin

Trebesch)

Für die Astrid-Lindgren-

Schule in der kath. Kirche

St. Heinrich und Kunigunde

- gemeinsam mit St. Petri

(Schwester Gisela Filbrich

und Pastor Kraus)


Aus der St. Petri-Gemeinde 15

Aus Gemeindesaal wird Wohnung

Seit 1934 war das Erdgeschoss des alten Pfarrstalles in der Kirchstr. 6A der

Gemeindesaal. Generationen von Konfirmanden haben dort den Glauben gelernt

und manche Bibel durch den

Raum fliegen sehen, wenn es an Disziplin

mangelte. Seit über 20 Jahren

hat dieser Raum keine Bedeutung

mehr für die Gemeindearbeit gehabt,

dafür aber eine nebulöse und apokalyptische

Vorstellung der Kosten für einen

Umbau aufgeworfen, der dann immer

weiter hinaus geschoben wurde.

Nun hat sich der Kirchenvorstand ein

Bilder (2): petri

Herz genommen und endlich zugepackt.

Unter der fachkundigen Bauleitung von Herrn Brehmer wurde entkernt,

die gesamte Versorgung des Hauses neu gestaltet, die Haustechnik erneuert,

neue Wände erstellt und damit eine großräumige barrierearme Zweizimmerwohnung

geschaffen. Die Kosten konnten aus Mietrücklagen anderer Wohnungen

finanziert werden. Es ist

dem Kirchenvorstand ein Anliegen,

damit auch einen Beitrag

gegen die Wohnungsnot zu leisten.

Tauffest am Pfingstsonntag

Ein Abriss wäre sicher billiger

gewesen; aber in einem alten

Dorfkern – so hat sich der Kirchenvorstand

positioniert – sollten

alte Häuser auch erhalten

bleiben.

Am 9. Juni feiert die St. Petri-Gemeinde ihren Pfingstgottesdienst

wieder mit einem Tauffest an – und in – der Grone auf der Wiese am

Hermann-Danne-Weg. Getauft wird mit Wasser direkt aus der Grone.

Das Fest beginnt um 11.00 Uhr.


16

Kirchenmusik

Die Petri-Gemeinde bekommt musikalischen Besuch!

Chor- und Orchesterkonzert mit den Ensembles der Klosterkirche

Guben am Samstag, 22. Juni um 19.30 Uhr in der St.Petri-Kirche und

am Sonntag, 23. Juni um 10.30 Uhr im Zentrum für ältere Menschen

Seit 1990 sind die

ökumenischen Ensembles

der Klosterkirche

Guben alljährlich

zu Konzertreisen

unterwegs. In ganz

unterschiedlichen Zusammensetzungen

gestalten sie Gottesdienste,

Messen,

Konzerte, Musicals,

musizieren in Seniorenheimen

oder

Bild: Chor Guben

Krankenhäusern. Dabei

geht es den Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten, die fast ausschließlich

Laien sind, um die musikalische Verkündigung des Wortes, zur

Ehre Gottes, zur Freude der Zuhörer und zur eigenen Erbauung. Diese Reisen

führen die Teilnehmer oft an die Grenzen der Belastbarkeit, schenken aber

auch in der Gemeinschaft erlebte Tage.

Guben (150 km südöstlich von Berlin) ist, gemeinsam mit der polnischen Nachbarstadt

Gubin, eine um Aufbruch bemühte Kleinstadt (17.600 Einwohner) an

der Neiße gelegen, im Bundesland Brandenburg. Hier treffen sich wöchentlich

die verschiedenen, altersgemäß getrennten, Chorgruppen zu den Proben. Unter

der Leitung des Kirchenmusikdirektors Hansjürgen Vorrath, werden ganz

unterschiedliche Programme bzw. Projekte erarbeitet.

Die diesjährige Tournee führt die ca. 60 Sängerinnen und Sänger sowie die

etwa 20 Instrumentalisten über Göttingen bis in die Niederlande. Dabei sind die

jüngsten Teilnehmer sieben, die ältesten 79 Jahre alt. Generationsübergreifend

musizieren sie gemeinsam das 70 bis 90 Minuten dauernde Programm. Dieses

beinhaltet Musik u. a. von Bach, Haydn, Mozart, Mendelssohn Bartholdy,

Charles Gounod, John Rutter, bis hin zu christlicher Popularmusik mit Arrangements

des Dirigenten. Dabei steht im Mittelpunkt des ersten Konzertteils die

Kantate „Mose – Auszug aus Ägypten“, die auch gut für Kinder geeignet ist.

Elke Hahn


Veranstaltungen 17

Orgelgeburtstag mit Gemeindefest

Kuchenspenden willkommen!

Die Orgel der St. Petri-Kirche wird in diesem

Jahr fünfzig Jahre alt. Die Geburtstagsfeier

wurde bereits mit einem Konzert

am 12. Mai begonnen und wird fortgesetzt

mit einem Gemeindefest am Sonntag, den

18. August. Es beginnt um 15.30 Uhr mit

einem kleinen „Orgeltheater“ in der Kirche.

Anschließend ist rund um die Kirche ein

buntes Programm für jung und alt. Orgelschüler

geben eine Probe ihres Könnens.

Das Fest schließt mit einer Andacht und

einer Aufführung des Feuertheaters „Salto

Luminale“ um 18.30 Uhr. Für das Kuchenbuffet

sind Kuchenspenden willkommen;

wenn möglich, bitte dazu eine Nachricht an

das Gemeindebüro geben.

Die St. Petri-Gemeinde sagt: „Danke, Sören Neuber!“

Vor vier Jahren haben wir mit dem Theologiestudenten

Sören Neuber einen ausgewiesenen

Freund der Konfirmanden- und Jugendarbeit

bei uns anstellen können. Sein

Arbeitsfeld sollte die inhaltliche Gestaltung

der „Zwischenjahre“ des vierjährigen Konfirmandenkonzeptes

sein. Da dieses auf immer

weniger Akzeptanz stieß, brachte er sich in

den Konfirmandenunterricht, der nun auf

zwei Jahren verkürzt ist, und in die Organisation

von Kinder- und Jugendangeboten wie

(Bild: privat) z.B. Kanutouren, Ausflüge und Zeltfreizeiten

ein. Auch die Taizé-Gottesdienste sind

seiner Initiative entsprungen. Nun ist sein Vertrag ausgelaufen, und er geht

seinem Ziel, dem theologischen Examen, entgegen. Dafür wünschen wir ihm

viel Erfolg und Gottes Segen und sagen DANKE!! für den Einsatz in St. Petri-

Grone!


18

Alle Gottesdienste

Sonntag, 2.6.

Exaudi

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl (P.

Kraus)

Mittwoch 5.6. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 9.6.

Pfingstsonntag

Sonntag, 9.6.

Pfingstsonntag

Kirche

Groß

Ellershausen

Hermann-

Danne-Weg

10.00 Pfingstgottesdienst (P.Misler)

mit Konfirmationsgedenken u.

Flötenmusik; anschl. Gespräche u.

Getränke. Fahrradfahrer ab Jona:

9.25 Uhr

11.00 Tauffest an der Grone (P. Kraus)

Mittwoch 12.6. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Samstag, 15.6. St. Petri 10-12 KinderKirchenSamstag

Sonntag, 16.6.

Trinitatis

St. Petri 10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Sonntag, 16.6.

Trinitatis

Jona

10.00 Gottesdienst (Pn. Dr. Siggelkow-

Berner)

Mittwoch 19.6. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 23.6.

1. Stg. n. Trinitatis

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Taufen

(P. Kraus)

Mittwoch 26.6. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 30.6.

2. Stg. n. Trinitatis

St. Petri 11.00 Familiengottesdienst (P. Kraus)

Sonntag, 30.6.

2. Stg. n. Trinitatis

Jona

18.00 Feier-Abend-Gesprächs-Gottesdienst

(P.Misler) mit Jona-Chor,

anschl. Gespräch und Abendbrot

Mittwoch 3.7. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 7.7.

3. Stg. n. Trinitatis

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Abendmahl

(P. Kraus)

Mittwoch 10.7. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 14.7.

4. Stg. n. Trinitatis

Jona 10.00 Gottesdienst (P. Misler)


Alle Gottesdienste 19

Mittwoch 17.7. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 21.7.

5. Stg. n. Trinitatis

St. Petri

10.00 Gottesdienst (P. Kraus)

Mittwoch 24.7. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 28.7.

6 Stg. n. Trinitatis

Jona 10.00 Gottesdienst (Lektor Krüger)

Mittwoch 31.7. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 4.8.

7. Stg. n. Trinitatis

St. Petri 10.00 Gottesdienst – mit Taufe (P.

Kraus)

Mittwoch 7.8. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 11.8.

8. Stg. n. Trinitatis

Jona 10.00 Gottesdienst (Dr. Bräuer)

Mittwoch 14.8. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonnabend, 17.8. Jona 9.15 Schulanfänger-Gottesdienst

(D.Trebesch u. P. Misler)

Sonnabend, 17.8.

kath. Kirche St.

Heinrich und

Kunigunde

9.15 Ökumenischer Gottesdienst zur

Einschulung (S. Gisela Filbrich/P.

Kraus)

Sonntag, 18.8.

9. Stg. n. Trinitatis

St. Petri 15.30-

19.00

Gemeindefest

Mittwoch 21.8. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonntag, 25.8.

10. Stg. n. Trinitatis

Hetjershausen/

Deneweg

11.00 Regionaler Freiluft-Gottesdienst

mit Posaunenchören und Taufen

(bei schlechtem Wetter Kirche) -

anschl. Bratwürste und Getränke

Mittwoch 28.8. ZÄM 10.30 Mittendrin-Gottesdienst

Sonnabend, 31.8. St. Petri 10-12 KinderKirchenSamstag

Sonntag, 1.9.

11. Stg. n. Trinitatis

Kirmeszelt

Bürgerpark

10.00 Ökumenischer Zeltgottesdienst

zur Groner Kirmes

ZÄM = Zentrum für Ältere Menschen, Martin-Luther-Str. 16

Der nächste Gemeindebrief erscheint zum 1.9.2019


20

Kirchentag Dortmund

Unter dem Motto „Was für ein Vertrauen“ lädt der Deutsche Evangelische Kirchentag

interessierte Gläubige vom 19. bis 23. Juni zur Teilnahme nach Dortmund

ein. Digitalisierung, Arbeit, soziale Teilhabe und Europa lauten die Themen

des diesjährigen 37. Kirchentages in der Reviermetropole. Und so werden

Tausende von Gläubigen wieder zusammenkommen, um in fröhlicher Atmosphäre

zu diskutieren, feiern, beten und zu singen.

Die kirchliche Großveranstaltung bietet über 2000 Angebote zum Mitmachen,

Zuschauen und Anhören – eine Möglichkeit, um Kirche im Trubel zu erleben

und sich mit anderen Gläubigen auszutauschen oder neue Impulse mit nach

Hause zu nehmen.

Gemeinschaftsunterkünfte können über die Kirchentags-Hotline, Tel. 0231/

99768-100, gebucht werden. Günstig unterkommen kann man auch unter

www.airbnb.de . Alle allgemeinen Informationen finden sich unter www.kirchentag.de

Für junge Leute ab 15 Jahren gibt es auch die Möglichkeit, mit der „Evangelischen

Jugend Göttingen“ in einer Gruppe nach Dortmund zu fahren. Kurzfristige

Anmeldungen sind noch bei Diakon Peter Berger, Email pberger@kkjdgoe.de,

Tel. 0551/ 59904, möglich. (Bild: DEKT)

I.Hoffmann


Liebe Eltern und Kinder,

liebe Kirchengemeinde,

liebe Gronerinnen und Groner,

Aus dem PETRI HAUS 21

nun endet bald meine Zeit im PETRI HAUS,

weil ich mich gern neuen Herausforderungen

stellen und meine Potenziale entdecken

möchte. Seit nunmehr elf Jahren durfte ich

ein Teil dieser Gemeinde sein, den Aufbau

des PETRI HAUSES begleiten, Entscheidungen

treffen, Familien unterstützen und

Bild: privat

mit Kindern das Glück eines neuen Tages erleben. Es war eine unglaublich

schöne Zeit! Blicke ich darauf zurück, trage ich vor allem ein tiefes Gefühl von

Dankbarkeit in mir und ich möchte aus tiefstem Herzen Danke sagen, dass Sie

mir Ihr Vertrauen über so viele Jahre geschenkt haben, Sie mich angenommen

haben und ich mich in Ihrer Nähe immer wohlfühlen durfte, ich selbst so viel

lernen durfte, ich in fachlicher, finanzieller und emotionaler Hinsicht immer unterstützt

wurde, ich erfahren durfte, dass es immer eine Lösung gibt und ich ein

Teil von Grone sein und ich diesen ehrlichen Stadtteil kennen lernen durfte! Alles,

was ich hier erleben durfte, alle Begegnungen mit so vielen unterschiedlichen

Menschen, sind tief in mir drin und werden mich tragen, egal, was kommt.

Ich freue mich auf meinen neuen Lebensabschnitt und ich bin auch traurig. Wie

so oft im Leben hat meine Entscheidung auch diese Seite. Dass Marion Lüter

die Leitung der Einrichtung übernehmen wird, erleichtert mir den Abschied. An

sie kann ich das Zepter mit sehr gutem Gefühl übergeben und ich bin mir sicher,

dass die Arbeit hier im PETRI HAUS durch Marion fortgeführt und vor allem

weiterentwickelt wird.

Am 7.7.19 um 10.00 Uhr werde ich in der Petri-Kirche verabschiedet. Ich freue

mich sehr, wenn Sie mich auf diesem Weg begleiten und an dem Gottesdienst

teilnehmen. Liebe Grüße, die von Herzen kommen, Verena Neumann

Kirchenvorstand und Mitarbeiter der Kirchengemeinde

und des PETRI HAUSes sagen DANKE!!! für elf Jahre

Aufbau und Leitung des Hauses und den Dienst an

Kindern, Eltern und Familien!


22

Kinder und Familien

Fahrt ins Rastiland am 4.7.2019

Für Kinder in Grone im

Alter von 6 -14 Jahren.

Die Kosten für jedes

Kind betragen 10,00 €

für Bahnfahrt und Eintritt.

Verpflegung und

Getränke bringt jede/r

selbst für sich mit. Treffpunkt

zur Abfahrt ist

am Donnerstag, 4.Juli um 8.40 Uhr draußen rechts vor dem Bahnhofs-

Haupteingang.

Rückkehr ist mit dem Zug um 19.46 Uhr auf

Gleis 6. Anmeldungen spätestens bis zum

Montag 24. Juni nehmen MaikeTrebesch,

das Jona Gemeindebüro, Jonaplatz 6 und

Nachbarschaftszentrum, Deisterstr. 10 in

Göttingen entgegen. Dabei ist der Kostenbeitrag

zu entrichten.

Kids, kommt mit uns am 10.7. zur Kinderstadt

Am Mittwoch 10.7.2019 wollen wir uns

mit Euch Kindern zwischen sechs und

zwölf Jahren um 12.30 Uhr zwischen

Nachbarschaftszentrum und Jonahaus

(Deisterstr.10/12) treffen, um von Grone-Süd

2,5 km zu Fuß direkt zur Kinderstadt

zu gehen. Der Unkostenbeitrag

beträgt 4,00 €/Person, die mit der

Anmeldung spätestens bis Freitag, den 5.7. im Jona Kirchenbüro oder im

Nachbarschaftsszentrum abgegeben werden müssen. Die Teilnehmerzahl ist

begrenzt, es geht nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Kinder unter 6

Jahren können unter der Aufsicht eines Elternteils mitkommen. Verpflegung,

Getränke und evtl. Kleingeld für die Snackbar, Speedway Parcour und Mini-

Bagger bringt jeder selbst mit. Alle anderen Spielgeräte sind in den 4 €

enthalten. Nach dem Rückweg sind wir um ca. 18 Uhr wieder am

Nachbarschaftszentrum/Jonahaus.

Maike Trebesch, Diakonin der Jona-Gemeinde, Tel. 0551 - 79 61 76


St. Petri 23

„Drum singe, wem Gesang gegeben...!“

Das freiwillige Kirchgeld der St. Petri-Gemeinde für neue Noten

Vor 25 Jahren wurden die neuen Gesangbücher in Gebrauch genommen. Sie

waren damals eine wunderbare neue Schöpfung mit Liedern und Texten und

sind bis heute in Benutzung. Für unsere Kirche wurden seinerzeit 100 Stück

angeschafft, aus denen seitdem Sonntag für Sonntag gesungen und gebetet

wird. Nun aber nagen

der Zahn der Zeit und

die Spuren regelmäßiger

Benutzung an ihnen,

so dass wir dringend

Ersatz für mindestens

die Hälfte der Bücher

benötigen. Zudem

gibt es dazu ein Chorbuch

für die Kantorei,

das ein optimale Ergänzung

dazu ist und in benötigter

Anzahl einschließlich

der Aufführungsrechte

gekauft

Außen hui, innen - na ja... Gesangbücher in der Kirche (Bild: Petri)

werden muss.

Für diese Anschaffungen im Gesamtumfang von ca. 2.500 € erbitten wir

herzlichst Ihren Beitrag im Rahmen des freiwilligen Kirchgeldes 2019.

Selbstverständlich ist Ihre Spende beim Finanzamt abzugsfähig. Überweisung

an:

St. Petri-Grone

IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28

BIC: NOLADE21GOE

Zweck: „Petri-Grone, Kirchgeld 2019“

Die St Petri-Gemeinde dankt allen Spendern, die es im

vergangenen Jahr ermöglicht haben, eine transportable

Verstärkeranlage anzuschaffen! Wir haben sie bereits

mehrmals einsetzen können und uns „gut verstanden“!


24

Aus dem Ortsrat

Die Bürgersprechstunden des Ortsrates: 20.6.2019: Bürgerhaus Grone,

18.7.2019: Nachbarschaftszentrum Grone, 15.8.2019 Bürgerhaus Grone.


Konfirmanden und Jugendliche 25

Neuer Konfirmanden-Kurs in Jona:

Gespräch – Information – Anmeldung

Wir in der Jona-Gemeinde laden Jugendliche ab dem 12. Lebensjahr, die in

der Regel nach den Sommerferien das 7. Schuljahr besuchen, herzlich ein, in

einem rund 20-monatigem Konfirmandenkurs mehr über ihre Gemeinde, die

Kirche(n) und den christlichen Glauben

zu erfahren.

Der Konfirmandenunterricht findet an

einem Samstagvormittag im Monat

statt. Die Konfirmanden der Jona-Gemeinde

und der Kirchengemeinde Hetjershausen

werden zusammen unterrichtet,

in der Regel im monatlichen

Wechsel mal in Jona und mal in Groß

Ellershausen. Ergänzt wird der Unterricht

durch Aktivitäten in der je eigenen

Gemeinde (Beteiligung am Gemeindefest,

Krippenspiel am Heiligen Abend o.ä.) und durch zwei Wochenendfahrten,

die auch in Zusammenarbeit mit der St. Petri-Gemeinde erfolgen können.

Am Donnerstag, 6. Juni wollen wir um 19.30 Uhr in der Jona-Gemeinde (Jonaplatz

6) informieren und mit Eltern und interessierten Jugendlichen ins Gespräch

kommen. Für eine Anmeldung benötigen wir eine Geburts- und Taufurkunde,

oder eine Kopie von beidem. Natürlich können auch nicht getaufte Jugendliche

teilnehmen. Wir freuen uns, wenn eine gute Gruppe zusammenkommt.

Konfirmanden-Kurs auch in St. Petri

Ein neuer Kurs mit der Konfirmation in 2021 beginnt am Dienstag, den

20.8.2019; Information und Anmeldung ist am Dienstag, den 25.6. um 17.30

Uhr im Haus der offenen Tür, Martin-Luther-Str. 18. Bitte

Taufbescheinigung mitbringen, wenn vorhanden.

Auch für den schon laufenden Jahrgang mit der Konfirmation in 2020 gibt

es die Möglichkeit, als Späteinsteiger mit 13 Jahren bzw. in der achten

Klasse nach einem Crashkurs dazu zu kommen. Info und Anmeldung am

o.g. Termin.

Abhängig von der Größe der Kurse werden die Pläne mit der Jona-

Gemeinde abgestimmt und teilweise gemeinsam gestaltet.


32

Rückblick

Weltgebetstag 2019

Eine Frauengruppe der drei Groner Kirchengemeinden hatte am 1. März in die

St. Petri Kirche eingeladen, um den Weltgebetstag der Frauen zu feiern.

„Kommt, alles ist bereit“ lautete das Leitwort in diesem Jahr. Die Gebetstexte

stammten von Frauen aus Slowenien. Mit Lichtbildern lernten wir das Land,

seine wechselvolle Geschichte und das Zusammenleben der verschiedenen

Religionen kennen. Vier Frauen ließen uns in einer kleinen Spielszene Anteil

nehmen am Lebensalltag und den Problemen slowenischer Frauen. Dabei ging

es um Ausgrenzung, Toleranz und liebevolle Anteilnahme. Sehr eindrucksvoll

wurde das in die heutige Zeit versetzt: „Es ist Platz für alle da, auch du bist eingeladen“,

hieß es dabei ermunternd. Schwungvolle Lieder, musikalisch begleitet

von Familie Kantus und Elke Hahn, nahmen dieses Thema immer wieder

auf.

Am Ende der Feier wurde die Symbolkerze des Weltgebetstags an die Frauen

der Jona-Gemeinde weitergegeben, die am 6. März 2020 in ihre Kirche einladen,

um den Frauen aus Simbabwe den

St. Petri: Kantoreiprobe:

donnerstags, 20.00 Uhr,

Kinderchorprobe: mittwochs,

16.30 Uhr – jeweils

im Haus der offenen

Tür, Martin-Luther-Str. 18

Das Weltgebetstagsteam 2019 - Bild: G.Fi.

Gebetstag zu widmen. Nach dem

Gottesdienst waren alle Besucher eingeladen,

an den liebevoll gedeckten Tischen

Platz zu nehmen und am Buffet von den

slowenischen Speisen zu kosten und bei

gemütlichem Beisammensein den Abend

ausklingen zu lassen. Irene Morich


33

Kein „Freud und Leid“ in der online-Ansicht


34 Beratung und Hilfe

Diakonieverband Göttingen,

Schillerstraße 21, 37083 Göttingen

☎ (0551) 51781-0

diakonieverband.goettingen@evlka.de

www.diakonieverband-goettingen.de

Diakonisches Werk/Kirchenkreissozialarbeit

Sozialberatung, Kurenvermittlung,

Gruppenangebote,

Evangelische Lebensberatung, Psychologische

Beratung für Einzelne, Paare und

Familien, Erziehungsberatung,

Gruppenangebot. ☎ (0551)706400,

lebensberatung.diakonieverband.goettingen

@evlka.de www.ev-lebensberatung-goe.de

Suchtberatung ☎ (0551) 72051

Drogenberatungszentrum

Neustadt 21, 37073 Göttingen

☎ (0551) 45033

info@drobz-goe.de

www.suchtberatung-goettingen.de

Migrationszentrum Weender Straße 42,

37073 Göttingen ☎ (0551) 55766

info@migrationszentrum-goettingen.de

www.migrationszentrum-goettingen.de

Dolmetscherdienst im Migrationszentrum

☎ (0551) 4886433

Diakoniestation Göttingen

Pflege und Betreuung zuhause

Martin-Luther-Straße 20b, 37081 Göttingen,

☎ (0551) 999797-0, ds.goettingen@evlka.de

www.diakoniestation-goettingen.de

Gemeindepflegedienst Göttingen-Weststadt

e.V. ☎ (0551) 61643

Demenzhilfe Göttingen

Martin-Luther-Straße 20a • 37081 Göttingen

☎ (0551) 37073970

demenzhilfe-@diakoniestation-goettingen.de

www.-demenzhilfe-goettingen.wir-e.de

Zentrum Für Ältere Menschen

Martin-Luther-Str. 16, Leitung: Petra Steeger,

Tel. ☎ 0551) 99889-12; Pflegedienstleitung:

S. Henne,

☎ (0551) 99 88 9-26;

SpendenKonto Nr. 3400557904, Volksbank

Göttingen,

BLZ: 260 900 50

Pro Familia Ärztl. Beratung bei

Sexualproblemen u. Schwangerschaftskonflikt,

Rote Str.19 ,

☎ (0551) 58627

Impressum: Die Brücke/Jona's Nachrichten

Hg. von den Kirchenvorständen,

V.i.S.d.P.: Henning Kraus; Auflage 6.500;

Verteilung im Bereich Grone und

Postversand. Titelfoto: © bei der Redaktion.

Red.-Schluss für die nächste Ausgabe:

9.8.2019

Frauenhaus Göttingen Zufluchtsort für

gewaltbetroffene Frauen und ihre Kinder.

☎ 0551/ 52 11 800 www.frauenhausgoettingen.de

Telefonseelsorge evangelisch:

gebührenfrei (24 h) ☎ 0800/111 0111

Telefonseelsorge Kinder u. Jugendl.

☎ 0800/111 03 33

(Mo. bis r. 14-20 Uhr)


Anschriften 35

St. Petri-Gemeinde

Gemeindebüro: Kirchstr. 6

☎ 0551/91718 | Öffnungszeiten: Mo.,

Mi., Fr. 9-11 Uhr Mitarbeiterin: Kathrin

Gruber | buero@petri-grone.de

Pastor: Henning Kraus, Kirchstr. 6,

☎ 0551/9899265 und 0551/97917

kraus@petri-grone.de

Kirchenmusik: Elke Hahn, Schwarzer Weg

10, 37181 Hardegsen,

☎ 05505/ 509410

hahn@petri-grone.de

Jona-Gemeinde

Gemeindebüro: Jonaplatz 6,

☎0551/94337 | Öffnungszeiten: Mo. 15–18,

Fr. 10–12 Uhr | Mitarbeiterin: Rita Thiemann |

jona-goe@t-online.de

Pastor: Pascal Misler, Bielsteinweg 7,

☎ 0551/94855

p.misler@web.de

Organistin u. Chorleiterin:

Susanne Rühlmann, ☎ 0551/62560

Küster: Reinhold Mustroph,

☎ 0551/40155069, mobil: 0173/9942475

Haus der offenen Tür: Martin-Luther-Str. 18

- Saalvermietung: Frau Hichert,

☎ 0551/ 600 725 (11 bis 20 Uhr).

Küster: Thieß-Helge Heidelmann

☎ 0176/97450596

kuester-gross-ellershausen@online.de

Diakonin: Maike Trebesch, ☎ 0551/796176

maike.trebesch@t-online.de

Kirchenvorstand:

Thomas Allner, Rosdorfer Weg 70 N,

☎ 0176/43040924 + 0551/2913398

Bernd Brehmer, Kirchstr. 8, ☎ 92345

Martina Creydt (Vors.), Krugstr. 25, ☎ 9996088

Katharina Fallert, Heinr.-Warnecke-Str. 2A

Uwe Hennemann, Im Lütgenfeld 4, 37186

Behrensen, ☎ 05503/915044

Inka Hoffmann, Königsstieg 27, ☎ 5033972

Anja Kraus, Bünne 19

Isabel v. Rössing, Lichtenwalder Str. 17,

☎ 49269344

Giesela Utermöhlen, Gotteslager 11a,☎ 99976431

Ruth Westermann, Gotteslager 6A, ☎ 92804

Wolfgang Zwer, Zollstock 44, ☎ 92215

Kirchenvorstand:

Dr. Eckart Bräuer, Eifelweg 4,

☎ 90049853

Eckhard Borgwarth-Hasmanis, Sollingstr. 4E,

☎ 0160-3735694

Vera Feller, Sollingstr. 39, ☎ 9802480

Dieter Krüger, Harzstr. 10, ☎ 91946

Pascal Misler (stell. Vors.), Bielsteinweg 7,

☎ 9 48 55

Frank Wedekind, Vorsitzender, Bramwaldstr.

32, ☎ 95171

PETRI HAUS: St. Heinrich-Str. 1, Leitung:

Verena Neumann + Marion Lüter

Kindertagesstätte ☎ 0551/95989 und

Eltern-Kind-Zentrum ☎ 0551/9003594

Spendenkonto: Kirchengemeinde St. Petri-

Grone: IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28

Web: www.petri-grone.wir-e.de

Kindertagesstätte: Elmweg 9,

Leitung: Doris Münstermann-Tautz,

☎ 96944 - kitajona@t-online.de

Elternvertreterin: Frau Martina Klytta,

☎ 0551/4956745

Spendenkonto: Stichwort: Jona-Gemeinde

oder Jona-Stiftung,

IBAN: DE77 2605 0001 0000 0008 28

Web: www.jona.wir-e.de

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