Touring Juni 2019

online.magazines

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ #6 | JUNI 2019 | FR. 4.50

LUXURIÖS AUF

DER ALP CAMPEN

Der TCS lanciert Pop-up-

Glamping in Graubünden

Clever reisen mit

Kindern

VIEL SCHUB MIT

WASSERSTOFF

Test Hyundai Nexo

7

E-Trottinette im

TCS-Test: Was

taugen sie?


TONI

Exklusive Städtereise mit grossartigem Konzert in Hamburgs neuem Wahrzeichen!

Hamburg mit Elbphilharmonie

Zusatzkonzert wegen riesiger Nachfrage!

Jetzt für kurze Zeit zum Superpreis!

Sofort buchen & Plätze sichern!

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag – Samstag 21. September 2019

Anreise nach Hamburg

Frühmorgendliche Abfahrt mit dem Extrabus

nach Hamburg, wo wir im Hotel mit dem

Nachtessen erwartet werden.

2. Tag – Sonntag 22. September 2019

Stadtführung & Konzert Elbphilharmonie

Nach dem ausgiebigen Frühstück zeigen

wir Ihnen am Vormittag Hamburg

bei einer interessanten Stadtführung. Die

zweitgrösste Stadt Deutschlands gehört

unbestritten zu den schönsten Hafenstädten

der Welt und wird Sie begeistern.

Freuen Sie sich unter anderem auf die

Speicherstadt, die heute zum UNESCO Weltkulturerbe

gehört. Oder gleich nebenan auf

Grosser Saal, Elbphilharmonie

Exklusiv-Reise vom 21. - 24. September 2019

Die ganze Welt liebt Hamburg und seine Elbphilharmonie! Mit seiner spektakulären Architektur und der fantastischen Akustik hat sich

der Superbau binnen kürzester Zeit zu einem der beliebtesten Konzerthäuser der Welt entwickelt. In Zusammenarbeit mit unseren Partnern

ist es uns wie im Vorjahr wieder gelungen, ein einmaliges Exklusivkonzert mit den fabelhaften K&K Philharmoniker im Grossen Saal

der Elbphilharmonie für unsere Kunden zu organisieren. Sichern Sie sich Ihre Plätze für dieses Konzerterlebnis der Superlative sofort!

Hafen City, ein modernes und beeindruckendes

Quartier mit architektonischen Highlights

wie der Elbphilharmonie. Der Nachmittag

bleibt Ihnen zur freien Verfügung. Am frühen

Abend erwartet uns der fantastische Höhepunkt

der Reise: das Konzert der bekannten

K&K Philharmoniker in der Elbphilharmonie.

Was gibt es Schöneres als im wohl bekanntesten

Konzerthaus der Welt in die grossartige

musikalische Wunderwelt von Tschaikowsky

einzutauchen?

3. Tag – Montag 23. September 2019 – Freizeit

& Hafenrundfahrt

Schlafen Sie heute etwas länger, geniessen Sie

ein spätes Frühstück und unternehmen Sie einen

Bummel durch die Stadt. Am Nachmittag

lassen wir uns bei einer herrlichen Hafenrundfahrt

die Hamburger Brise um die Nase wehen

K&K Philharmoniker – «Tschaikowsky»

Wir freuen uns sehr, Ihnen ein Konzerterlebnis der Superlative

mit Gänsehautfeeling zu präsentieren: Die K&K Philharmoniker

unter der Leitung des charismatischen Dirigenten

Matthias Georg Kendlinger gehören zu den führenden,

privat finanzierten Sinfonieorchestern der Welt. Seit 2005

setzen sich die K&K Philharmoniker eingehend mit dem

Schaffen des russischen Musikklassikers auseinander. Neben

Passagen aus den Ballettmusiken »Der Nussknacker«,

»Dornröschen« und »Schwanensee« sowie Auszügen aus

»Eugen Onegin« und seiner vierten Sinfonie, dürfte Tschaikowskys

berühmtes b-Moll-Konzert zum unumstrittenen

Höhepunkt dieses Konzertes werden.

- ein grossartiges Erlebnis! Der Abend steht

zur freien Verfügung. Wie wäre es mit einem

Besuch auf der Reeperbahn und einem Bummel

entlang der sündigsten Vergnügungsmeile

der Welt, den Kiez?

4. Tag – Dienstag 24. September 2019

Heimreise

Nach dem Frühstück treten wir mit vielen

unvergesslichen Erinnerungen im Gepäck die

Heimreise an.

Noch mehr sparen -

bis 100% REKA-Checks!

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

4 Reisetage –

inkl. Exklusivkonzert

in der Elbphilharmonie, ab nur

Fr. 799.-

REISEHIT 98

Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Fahrt mit dem komfortablen Extrabus

nach Hamburg

✓ 3 Übernachtungen in der gewählten

Hotelkategorie/Lage

✓ 3 x ausgiebiges Frühstück im Hotel

✓ 1 x feines Nachtessen im Hotel

✓ Interessante Stadtführung in Hamburg

✓ Herrliche Hafenrundfahrt mit der

Barkasse

✓ Freier Zutritt zur Elbphilharmonie Plaza

✓ Eintritt und reservierte Plätze für das

Konzert «Tschaikowsky» der K&K

Philharmoniker in der Elbphilharmonie

am 22.9.2019 (Mittlere Kategorie 3)

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung während

der ganzen Reise

Unsere Sonderpreise für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer

4-Sterne Hamburg Stadtrand: Fr. 799.-

4-Sterne Hamburg Zentrum: Fr. 899.-

Folgende beliebte Erstklasshotels

sind für diese Reise vorgesehen:

Hamburg Zentrum: z. Bsp. Mövenpick,

Hyperion, Jufa, Crown Plaza

Hamburg Stadtrand: z. Bsp. Dorint ,

Best Western, Premier Alsterkrug

Änderungen vorbehalten.

Nicht inbegriffen/zusätzlich wählbar:

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 349.-

Auf Wunsch Zu- & Abschläge Konzert:

Im Preis inkludiert ist die mittlere Kat. 3

Zuschlag Kat 2: Fr. 22.-

Zuschlag Kat 1: Fr. 52.-

Abschlag Kat 4: Fr. 23.-

Abschlag Kat 5: Fr. 49.-

Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,

Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur oder Zürich

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren! Tel. 0848 00 77 88


INHALT

Drei Familien

reisen nach

Korsika

11

28

Nicht überall

kostet Park + Rail

gleich viel

Hyundai Nexo

fährt mit

Brennstoffzelle

34

EDITORIAL

MEISTGELESENES MAGAZIN DER SCHWEIZ

Unbeschwert Reisen mit dem

neuen TCS ETI Schutzbrief

Als junge Bergsteiger reisten wir oft ins

Ausland, um zu klettern und andere

Outdoorabenteuer zu erleben. Damals,

unbeschwert wie wir waren, waren Reiseversicherungen

überhaupt kein Thema. Das,

obschon wir uns alpinen Gefahren aussetzten,

mit Mietautos auf gefährlichen Strassen rumfuhren

und in menschenleeren Gegenden unsere

Camps aufschlugen. Wir dachten, uns könne

sowieso nichts passieren. Erst mit fortgeschrittenem

Alter, als einem der eine oder andere Unfall

zu Ohren kam und man von den Schwierigkeiten

bei der Rückführung des Verletzten und der hohen

Kosten erfuhr, begann man sich ernsthaft

mit dem Thema Reiseversicherung zu befassen.

Heute ist der ETI Schutzbrief für mich selbstverständlich.

Besonders die Leistungen wie

Heilungskosten oder Reisegepäckversicherung

des neu aufgelegten TCS-Produkts sprechen

für diese umfassende Versicherung.

Felix Maurhofer

Chefredaktor

Dossier

11 Auf nach Korsika

Vor- und Nachteile von Zug,

Auto oder Flugzeug

15 Immer auf See

Der Genfer Alan Roura segelt

seit seiner Kindheit

20 Entspannt Fliegen

Gute Vorbereitung hilft beim

Fliegen mit Kindern

22 Guter Reiseschutz

Der TCS ETI Schutzbrief bietet

noch bessere Leistungen

Mobilität

26 Nur zwei sind gut

Beim TCS E-Trottinett-Test

fallen einige durch

28 Grosse Unterschiede

Die Preise bei den Park + Rails

variieren stark

31 Wie richtig Pendeln?

Forscher Guillaume Drevon

weiss, wie Pendler ticken

E-Trottinette

im TCS-Test

26

COVER CREDITS:

Illustration: Nicolas Kristen

Juni 2019 | touring 3


Eine genussvolle Italien-Reise zum unschlagbaren Superpreis!

TONI

La Dolce Vita & Co.

Zauber der Emilia Romagna

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bei Buchung bis zum 18.6.2019

Plätze solange Vorrat

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus ✓ 5 Übernachtungen im guten Mittelklassehotel in Rimini ✓ 5 x Frühstück & 4 x Abendessen im Hotel

✓ 1 x «Pizza Party» im Rahmen der Halbpension ✓ Interessante Stadtführungen in San Marino, Ravenna, Bologna & Modena

✓ Pasta Kochkurs auf einem Agriturismo mit Weinprobe & Lunch ✓ Besichtigung Olivenölfabrik inkl. Probe ✓ Käsereibesichtigung inkl.

Käse - und Balsamicoprobe ✓ Besichtigung Schinkenfabrik inkl. Probe ✓ Besuch eines Parmaschinken Museums ✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

Preis pro Person

im Doppelzimmer ab

Fr. 499.-

FRÜHBUCHHIT 3

Modena

Olivenöl-Probe

Pizza-Party

San Marino

Wunderschönes Ravenna

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag – Anreise

Fahrt im komfortablen Extrabus nach

Rimini. Nachtessen im Hotel.

2. Tag – San Marino & Tagliatelle

Heute morgen sind wir zu Gast auf einem

typischen Agriturismo, wo wir Weine verkosten

und unter fachkundiger Anleitung

leckere Tagliatelle herstellen werden, welche

wir zum Mittagessen geniessen - ein

schönes Erlebnis in guter Gesellschaft. Später

zeigen wir Ihnen den «kleinsten Staat»

der Welt, San Marino. An den Hängen des

Apennin Gebirges gelegen, bietet die

Stadt einen atemberaubenden Ausblick

auf die umliegende Landschaft.

3. Tag – Ravenna & Olivenöl

Schon zur Zeit des römischen Kaiserreichs

wurde Ravenna zur Hauptstadt des weströmischen

Reiches. Die Stadt hat enorm viel

zu bieten und gehört zu den Schönsten

Italiens. Nach der tollen Führung machen

wir auf dem Rückweg einen Stopp in einer

Olivenölfabrik, wo wir das flüssige Gold Italiens

kosten werden.

4. Tag – Bologna & Pizza

Heute erwartet uns das zauberhafte Bologna.

Freuen Sie sich auf eine der schönsten

Altstädte Europas, auf herrliche Arkaden

und prächtige Paläste. Nach einer beeindruckenden

Führung bleibt genügend Zeit

für eigene Entdeckungstouren. Am Abend

erwartet uns im Hotel eine «Pizza-Party» à

discrétion.

5. Tag – Prosciutto & Parmigiano & Aceto

Am Vormittag erfahren wir in einer bekannten

Käserei alles Wissenswerte über

die Herstellung des berühmten Parmigiano.

Anschliessend werden wir diesen

zusammen mit gutem Aceto Balsamico

verkosten. Später flanieren wir durch die

schöne Altstadt von Modena bevor wir uns

am Nachmittag in Parma auf die Spuren

des Parmaschinkens begeben.

6. Tag – Heimkehr

Nach dem Frühstück treten wir die Heimreise

an

Jetzt sofort Plätze sichern!

Tel. 0848 00 77 88

Noch mehr sparen -

bis 100% REKA-Checks!

Wählen Sie Ihr Reisedatum:

Reise a) 24. - 29. September 2019

Reise b) 29. Sept. - 4. Okt. 2019

Reise c) 15. - 20. Oktober 2019

Reise d) 25. - 30. Oktober 2019*

*Superspardatum

Im guten Mittelklassehotel:

Normalpreis: Fr. 699.-

Frühbuchpreis: Fr. 499.-*

* Frühbuchpreis/Superspardatum -

gültig solange Vorrat

Nicht inbegriffen – zusätzlich wählbar:

Saisonzuschlag Reise a+b: Fr. 90.-

Saisonzuschlag Reise c: Fr. 50.-

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 115.-

Buchungsgebühr: Fr. 20.- pro Person

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,

Sargans, St. Gallen, Thun, Winterthur

oder Zürich

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf


INHALT

47

Kecker, neuer

Audi A1

61

Leckereien

aus Ligurien

53

Tour de Fromage

in Frankreich

Meine Club-Vorteile

48 TCS Benefits: Profitieren und sparen

67 Leserreise mit Zeppelinflug

89 Spielen und Gewinnen

7 3

Glamping in den

Bündner Bergen

Technik

34 Trendiger Crossover

Der Hyundai fährt mit

Wasserstoff

38 Kompakte Reisevans

Die meisten Modelle

überzeugen im TCS-Test

49 Starkes Pendlerbike

Der Stromer ST3 zeigt gute

Fahreigenschaften

Freizeit

58 Kroatien wie im Film

In der Region Lika wurden einst

die Winnetou-Filme gedreht

61 Liguriens Hinterland

Hügel, Borghi und Kulinarik

abseits der italienischen Riviera

64 Slowenien kompakt

Entdeckungsreise durchs

vielseitige Land

Club

70 TCS-Streitbarometer

So streitet die Schweiz im

Bereich der Mobilität

73 Das Sommer-Zeltdorf

Das erste «TCS Pop-Up Glamping»

findet in Graubünden statt

77 TCS eSports League

Impressionen von der Polymanga

und ein Treffen mit Scott

Rubriken

51 Der TCS-Experte

Mit Kindern auf dem Velo

69 Gesundheit

83 Forum

83 Impressum

85 Tourolino

86 Unterwegs mit…

Cosplayer:

Helden

unter sich

7 7

Touring Nr. 7/8

Im nächsten «Touring» Dossierthema Naturparadies

Schweiz, der Volvo V60 T8 im Test

und Reisen mit dem Hobby verbinden.

Erscheinungsdatum: 4.7.2019

Juni 2019 | touring 5


Vom Vierwaldstättersee zum Lago d’Iseo

Traumhafte Seen-Trilogie, legendäre Gotthardstrecke & italienische Gastlichkeit vom Feinsten!

TONI

Unterwegs auf dem Vierwaldstättersee

Villenromantik am Comersee

Neu in der

Gotthardstrecke!

1. Klasse

über die historische

Gotthard Panorama Express

Luzern

Vierwaldstättersee

Verträumter Lago d’Iseo

Flüelen

Gotthard

Panorama

Express

Bellinzona

Como

Lago d’Iseo

Bergamo

Franciacorta-

Gebiet

Eine fantastische Reise! Mit dem Dampfschiff gleiten wir gemächlich über den schönsten See der Schweiz - später bezwingen wir mit dem

neuen Gotthard Panorama Express die legendäre Gotthardstrecke. Auf dem Lago die Como schnuppern wir am Leben der Schönen und

Reichen und schliesslich lassen wir es uns am verträumten Lago d’Iseo bei Wein und lokalen Köstlichkeiten so richtig gutgehen!

Ihr Reiseprogramm:

1. Tag – Auf dem Vierwaldstättersee & Gotthard

Panorama Express

Gemütliche Busfahrt vom gewählten Einsteigeort

nach Luzern, wo wir von einem stolzen Dampfschiff

erwartet werden. Vorbei an mystischen

Buchten und malerischen Landschaften passieren

wir die Rütliwiese, den Schillerstein und die

Tellskapelle – ein herrliches Schauspiel auf dem

schönsten See unseres Landes. In Flüelen steht

der Gotthard PanoramaExpress zum Einsteigen

bereit. Freuen Sie sich auf die historische Gotthardstrecke,

die aufgrund der kühnen Bahnanlage

mit ihren vielen Kehrtunnels Weltruhm erlangt

hat. Unterwegs erleben wir spezielle Inszenierungen

zu Sehenswürdigkeiten sowie zur Geschichte

rund um den Mythos Gotthard. Die unvergessliche

Fahrt endet in Bellinzona, von wo aus wir

mit dem Bus in die Region von Bergamo fahren.

Nachtessen in unserem tollen Hotel, das in altehrwürdigen

Klostermauern entstanden ist.

Noch mehr sparen -

bis 100% REKA-Checks!

2. Tag – Schifffahrt und Villenromantik am

Lago di Como

Am Morgen zeigen wir Ihnen Como, das Juwel

am südlichen Ende des Lago di Como. Der schöne

Hafen voller luxuriöser Jachten und die gemütliche

Altstadt, deren enge Gassen gespickt sind

mit Spezialitätenläden und Boutiquen, werden

Sie begeistern. Nach etwas Zeit zur freien Verfügung

unternehmen wir eine tolle Schifffahrt

und erhaschen herrliche Blicke auf die schönsten

Villen und Paläste mit ihren bezaubernden

Gartenanlagen. Danach unternehmen wir einen

gemütlichen Spaziergang bei dem wir die schöne

Parkanlage der bekannten Villa Olmo besuchen.

Nachtessen im Hotel.

3. Tag – Verträumter Lago d’Iseo & der Wein

Heute zeigen wir Ihnen den verträumten Lago

d’Iseo, der vom Massentourismus total verschont

wurde und daher noch viel von seiner ursprünglichen

Schönheit bewahren konnte. Bei einer

Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

herrlichen Rundfahrt werden wir die schönen

Uferlandschaften, die malerischen Fischerdörfchen

aber auch das zauberhafte Franciacorta-Gebiet

kennenlernen. Das Gebiet ist insbesonders

für seinen guten Schaumwein weltbekannt, der

hier schon seit Jahrtausenden angebaut wird.

Davon überzeugen wir uns im örtlichen Weinkeller.

Selbstverständlich dürfen wir dabei die

guten Tropfen auch verkosten. Später fahren wir

zu einem typischen italienischen Agriturismo,

eine Art Bauernhof. Hier wird uns ein rustikales

Mittagessen mit Spezialitäten aus der Region und

natürlich Wein serviert. Freuen Sie sich auf einen

schönen Nachmittag in herrlicher Umgebung

und bester Gesellschaft. Am Abend Rückfahrt ins

Hotel und Nachtessen.

4. Tag – Heimreise

Nach dem Frühstück treten wir mit vielen unvergesslichen

Eindrücken im Gepäck die Heimreise

an.

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren! Tel. 0848 00 77 88 www.car-tours.ch

4 Reisetage

ab nur

Fr. 699.-

REISEHIT

369

Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus

in die Lombardei und zurück

✓ 3 Übernachtungen im 4-Sterne Hotel

Settecento ****, Presezzo

✓ 3 x Frühstück & 3 x Nachtessen im

Hotel

✓ feines Mittagessen mit Wein

im Agriturismo

Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Weindegustation von 3 Weinen

auf dem Agriturismo

✓ Herrliche Dampfschifffahrt auf dem

Vierwaldstättersee (Luzern – Flüelen)

– 1. Klasse

✓ Fahrt mit dem Gotthard-Panorama-

Express (Flüelen – Bellinzona), 1. Klasse

(Panoramawagen)

✓ Schifffahrt auf dem Lago di Como

✓ Geführte Rundfahrt Lago d’Iseo &

Franciacorta

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum:

Reise g: 5. - 8. September 2019

Reise h: 10. - 13. Oktober 2019

Reise f: 17. - 20. Oktober 2019

Unser Sonderpreis für Sie:

Preis pro Person im Doppelzimmer

im Hotel Settencento ****,

Presezzo Fr. 699.-

Zuschläge / Abzüge:

Einzelzimmerzuschlag: Fr. 99.-

Abzug Halbtaxabonnement: Fr. 72.-

Abzug GA: Fr. 144.-

Buchungsgebühr Fr. 20.- pro Person

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:

Aarau, Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon SZ,

St. Gallen, Sargans, Thun, Winterthur,

Zürich


CLUB AKTUELL

Akku leer? Der

TCS hilft jetzt auch

stehen gebliebenen

Elektroautos

Ein Hauch Olympia

im Stockental

Am 16. Juni 2019 findet auf

dem Gelände des TCS-Fahrzentrums

Niederstocken bei

Thun (BE) der «Paracycling -

Cup» statt. Dieser soll unseren

nationalen Athleten

die Möglichkeit bieten, sich

Startplätze an den Sommer-

Paralympics 2020 in Tokio

zu sichern. Gefahren wird in

den Kategorien Handbike,

Cycling, Sehbehinderte und

Blinde sowie Dreirad.

«eCharge»: Die Powerbank

für Elektroautos

Mit dem «eCharge»-Anhänger helfen TCS-Patrouilleure nun

auch saftlosen E-Autos. Das ist aber nicht die einzige Neuerung.

Der Paracycling-Cup findet am

Samstag, 16. Juni im Stockental statt

Erstmals vorgestellt am Autosalon,

sind heute bereits die

ersten TCS-Patrouilleure mit

dem neuen «eCharge» unterwegs.

Im Innern des Spezialanhängers

befindet sich eine 12-kWh-Batterie,

mit der Elektrofahrzeuge mit

leergefahrener Batterie wieder so

weit geladen werden können, dass

sie die nächstgelegene Ladestation

erreichen. Der Ladevorgang dauert

etwa 20 Minuten und reicht je

nach Fahrzeug für eine Fahrdistanz

von 18 bis 28 Kilometer.

Nach einer erfolgreichen Testphase

im Raum Luzern fand die definitive

Inbetriebnahme des Anhängers Anfang

Mai dieses Jahres statt. Nebst

dem operativen Einsatz kann er

künftig auch als Stromquelle für

diverse Events wie Open-Airs oder

Ausstellungen verwendet werden.

Universal-Reserverad

Der «eCharge» ist jedoch nicht die

einzige Neuerung bei der TCS-Pannenhilfe:

Ab Juni 2019 verfügt jedes

Patrouillenfahrzeug über ein

sogenanntes Multi-fit-Wheel. Dabei

handelt es sich um ein Universal-

Notrad, mit dem die Patrouilleure

eine zusätzliche Möglichkeit haben,

ein Fahrzeug wieder fahrbar zu

machen. Denn immer weniger Neuwagen

haben vom Werk her ein

Reserverad an Bord.

Weitere Infos unter tcs.ch/pannenhilfe

100% Entschädigung

bei Totalschaden

Mit der Deckung «Neuwertentschädigung»

in der TCS-

Autover sicherung erhalten

Sie bei einem Totalschaden

den bezahlten Kaufpreis zurück.

Die Deckung kann in

den ersten beiden Betriebsjahren

des Fahrzeugs eingeschlossen

werden und gilt bis

zum 7. Betriebsjahr.

tcs.ch/kontakt-auto, 0800 801 000

FOTOS EMANUEL FREUDIGER, ZVG

ELEKTROAUTOS TESTEN IN GENF UND BASEL

Welches E-Auto passt zu mir?

Am «TCS eTest-Drive Day» haben

Interessierte die Gelegenheit,

mehrere Elektroautos an einem

Tag zu fahren. Vor Ort stehen

zudem Experten für Fragen und

Beratungen zur Verfügung. Der

Event findet am 15. Juni 2019 im

TCS- Zentrum Plantin (GE) statt.

Ebenfalls zum Elektroauto-Test

lädt die TCS Sektion

beider Basel

am 29. Juni im

Zentrum in Füllinsdorf

ein. Eine Anmeldung

wird empfohlen,

will man sich

eine Testfahrt mit dem

Wunsch modell sichern. tcs.ch/etest

TCS eTest-Drive Day

Finden Sie das passende

Elektroauto

Neuer Präsident für

TCS Camping Club

An der Delegiertenversammlung

des TCS Camping Club

Schweiz in Sempach wurde

mit Jean-Marc Jaton ein

neuer Präsident einstimmig

und unter grossem Applaus

gewählt. Er übernimmt das

Amt von Gérald Caboussat,

der dem Club sechs Jahre

lang vorstand.

tcs.ch/cc-schweiz

Juni 2019 | touring 7


Instagram-Wanderer

Eine Studie für Schweiz Tourismus zeigt, dass Nordwesteuropäer

besonders gern beim Wandern entstressen. Aber ganz

ohne digitale Anbindung geht’s bei den meisten doch nicht.

Fühlen sich Schweizer, Deutsche, Franzosen,

Niederländer oder Briten gestresst,

gehen sie gerne in die Natur. Vor

allem beim Wandern gelingt es ihnen,

Druck und andere negative Alltagserscheinungen

abzuschütteln. Das war

das Ergebnis der Studie «Sehnsuchtsort

Natur in der digitalen Leistungsgesellschaft»,

welche die Forschungsstelle

Sotomo des Politgeographen Michael

Hermann für Schweiz Tourismus durchführte.

Befragt wurden insgesamt

5340 Personen, darunter mehr als 2000

Schweizerinnen und Schweizer.

Ungekrönte Wanderkönige

Hierzulande wird nicht nur mehr gewandert

als in den vier anderen Ländern.

Mit durchschnittlich drei Stunden

dauern Touren zwischen Schaffhausen,

Chiasso, Genf und Samnaun auch länger

und überwinden mit durchschnittlich

500 Höhenmetern mehr Höhe.

Rund zwei Drittel der Schweizerinnen

und Schweizer ziehen die Natur sogar

als Erholungsort dem Zuhause vor.

Da der Zwang zur ständigen Erreichbarkeit

zum Alltagstress beiträgt, schaltet

ein Drittel aller Befragten häufig das

Handy auf Routen aus oder lässt es daheim.

Und geniesst das Gefühl, nicht

erreichbar zu sein. Das Gros der Teilnehmer

aber hat das Telefon dabei – für

Notfälle, zur Orientierung und um Fotos

zu machen und zu teilen. Letzteres zeigt

Wirkung. So hat ein Drittel der Schweizer

Studienteilnehmer bereits ein Wanderziel

ausgewählt, weil sie Fotos anderer

inspiriert hatten. Und mehr als

50 Prozent haben schon andere wegen

deren schöner Naturfotos beneidet.

DAS BILD

Hühnerstreifen Da hat

sich jemand einen Scherz

erlaubt. Weil Hühner

im Deutschen Ertingen

regelmässig die Strasse

überqueren, um sich am

Dorfbrunnen zu laben,

hat ein tierlieber Nachbar

einen Zebrastreifen – pardon

– Hühnerstreifen auf

die Strasse gemalt und

zwei selbstgebastelte Verkehrsschilder

aufgestellt.

Obschon die Aktion für

Freude im Ort sorgte,

hiess es bei der Gemeinde,

dass der Scherz wieder

entfernt werden müsse.

DIE ZAHL

27,6

Wer wandert, hält

unterwegs gern auch

tolle Motive fest

TCS unter den Top-8-Unternehmen

Während 2016 Neuzulassen

von Dieselautos noch

39,2% aller Neuimmatrikulationen

in der Schweiz

ausmachten, sanken sie

im ersten Quartal 2019

auf 27,6%. Doch glauben

Analysten des Zürcher

Datenspezialisten «auto-idat»,

dass ein Comeback

des Diesels nur eine Frage

der Zeit ist. Auch die

Empa kommt zum Schluss,

dass er besser ist als sein

Ruf.

DAS WORT

Das Reputation Institute hat über

20 000 Personen zu ihrer Einstellung

gegenüber 200 Schweizer Unternehmen

befragt. Das Ergebnis der Studie zeigt

diejenigen Unternehmen, die in der

Bevölkerung den besten Ruf geniessen –

und dazu zählt auch der Touring Club

Schweiz. Der TCS belegt den starken

Platz 8 und reiht sich damit weit vor

direkten Konkurrenten wie dem VCS

(Platz 44) oder dem ACS (Platz 56) ein.

«Um als Unternehmen positiv wahrgenommen

zu werden, reicht es nicht

mehr aus, innovative, hochwertige Produkte

zu vermarkten. Wichtig ist auch,

welchen Beitrag das Unternehmen zum

Wohlergehen der Gesellschaft leistet»,

erklärt Lukas Zihlmann, Direktor des

Reputation Institute. Eine schöne Bestätigung

für den TCS und seine wichtige

Funktion für die Gesellschaft. Angeführt

wird das diesjährige Ranking von

Ricola, gefolgt von der Migros und der

Swatch Group.

Yakamoz Kommt Ihnen das

etwa spanisch vor? Floskelhaft

bestimmt. Yakamoz aber

entspringt dem Türkischen

und bezeichnet etwas, das zu

beschreiben man in vielen

Sprachen mehrere Wörter

benötigt: die Widerspiegelung

des Mondes im Wasser. Dass

der melodische Begriff damit

als schönstes Wort der Welt

gilt, erstaunt nicht weiter.

8 touring | Juni 2019


NEWS

FOTOS ULLSTEIN BILD – WESTEND61, ZVG

St. Galler Klosterplan

Seit Kurzem ist im neuen

Ausstellungssaal am Klosterhof

in St. Gallen ein besonderer

Schatz zu sehen: Im 9.

Jahrhundert auf der Insel

Reichenau gezeichnet, ist der

St. Galler Klosterplan eines

der ersten architektonischen

Schriftstücke, welche das soziale

und wirtschaftliche Zusammenleben

dokumentierten.

Er diente vielen späteren

Klosterbauten als Vorlage.

Auch das Kloster St. Gallen

wurde teilweise nach dessen

Vorgaben erbaut. Der Originalplan

wurde für die Ausstellung

durch wertvolle Stücke

des Stiftsarchivs ergänzt.

stiftsbezirk.ch

E-Biken in Samnaun

In den meisten Beherbergungsbetrieben

sind Velos

mit E-Antrieb im Übernachtungspreis

nicht inbegriffen.

Gäste des Chasa Montana

Hotel & Spa in Samnaun aber

können jetzt während ihres

Aufenthalts gratis neueste

E-Bikes nutzen und so etwa

ins nahe Österreich radeln

statt mit dem Auto zu fahren.

hotelchasamontana.ch

Wasserstoff: In der

Schweiz tut sich was

Bis 2023 will der Förderverein

H2 Mobilität Schweiz ein

flächendeckendes Netz von

Wasserstofftankstellen aufbauen.

Der vor einem Jahr

gegründete Verein zählt

heute 15 Mitglieder. Nebst

gros sen Transportunternehmen

hat sich ihm nun auch

Tamoil angeschlossen. Ende

Jahr geht’s weiter: Wie schon

angekündigt, wird Huyndai

die erste Charge von über

tausend Brennstoffzellen-

Elektro-Nutzfahrzeugen liefern.

H2-Mobilität-Mitglieder

werden nur Wasserstoff aus

erneuerbaren Quellen verwenden.

Den Tesla und seine

Batterien aufladen

Der von Tesla in Dietikon

(ZH) eingeweihte neue Bereich

zeichnet sich nebst den

24 Ladestationen durch seine

Besucherfreundlichkeit aus.

Eine Lounge mit Sofas und

ein Restaurantbereich begrüssen

die Autofahrer. Und

die Jüngeren können sich mit

«Töggele», Tischtennis oder

Videospielen vergnügen.

Juni 2019 | touring 9


WENN DER WEG ZUM ZIEL WIRD

NEU NEW YORK – KARIBIK – PANAMAKANAL

AB CHF 4295

KOMBI-REISE MIT 19 REISETAGEN

REISELEITUNG VOR ORT

ERLEBNIS, ERHOLUNG UND GENUSS ZUGLEICH

New York

MODERNE METROPOLEN UND INSELPERLEN

New York, New York. Auf der Brooklyn Bridge mit Blick auf Manhattan, am

vibrierenden Times Square oder bei der Freiheitsstatue: Hier schlägt der Puls

höher, hier pulsiert eine Weltstadt. Verträumte Inseln, einzigartige Tropenlandschaft

und das koloniale Cartagena bringen im Anschluss die (Ent)Spannung

mit karibischen Flair.

1. TAG: Flug Zürich – New York.

2. TAG: Halbtägige Stadtrundfahrt danach Freizeit.

3. TAG: Freizeit bis zur Abfahrt am frühen Abend. Geniessen

Sie den einmaligen Ausblick auf die Stadt.

4. – 6. TAG: Erholung auf See.

7. TAG: In Curacao trifft Karibik auf farbenfrohe, holländische

Architektur.

8. TAG: Traumhafte weisse Sandstrände, wo sich Flamingos

tummeln gibt es auf Aruba.

9. TAG: Santa Marta/ Kolumbien, ist die zweitälteste

Stadt Südamerikas. Hier treffen Sie auf die uralte Kultur

der Tayrona.

10. TAG: Cartagena in Kolumbien steht für Paläste im

andalusischen Stil und bunt bemalte Häuser.

11. TAG: Optionale Teildurchquerung des imposanten

Panamakanals.

12. TAG: In Puerto Limon/ Costa Rica können Sie auf Bekanntschaft

mit der exotischen Tierwelt gehen.

13. TAG: Erholung auf See.

14. TAG: Roatan/ Honduras, eine unberührte Insel mit

atemberaubender Unterwasserwelt.

15. TAG: Sowohl Ruhe als auch Abenteuer bietet Ihnen

die beeindruckende Landschaft von Harvest Caye/ Belize.

16. TAG: Strände und türkisfarbenes Wasser wie im Bilderbuch

bietet die Costa Maya in Mexiko.

17. TAG: Erholung auf See.

18. TAG: Besichtigung Tampa und Rückflug nach Zürich.

19. TAG: Ankunft in Zürich.

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DOSSIER

Auf nach Korsika

Drei Familien aus Luzern reisen auf unterschiedliche Weise

nach Ghisonaccia – drei höchst unterschiedliche Ergebnisse

in Sachen Reisedauer, Kosten und CO2-Fussabdruck.

TEXT JULIANE LUTZ | ILLUSTRATIONEN NICOLAS KRISTEN

Zufrieden Familie Gerber

am Pool ihrer luxuriösen

Ferienvilla in Ghisonaccia

Juni 2019 | touring 11


Die Gerbers sind

eher ungeduldige

Naturen und fliegen

daher nach Korsika

Die Hedonisten

Remy und Vanessa Gerber * sind den schönen Dingen des

Lebens zugetan. Der 43-jährige Inhaber einer erfolgreichen

Kreativagentur und die 36-jährige Designerin können sich

das auch leisten. Sohn Mattia ist sechs Jahre und Tochter

Shiloh 14 Monate alt. Da sie möglichst rasch ankommen wollen,

fliegen sie am 13. Juli ** mit Easyjet ab Basel nach Ajaccio

auf Korsika – eine der schnellsten Verbindungen, um die Insel

zu erreichen. Dort gelandet, nehmen sie sich für 14 Tage

einen Mietwagen und beziehen eine grosszügige Villa mit

Pool in Ghisonaccia. Am 26. Juli fliegen die Gerbers wieder

von Ajaccio nach Basel und fahren von dort mit dem Zug zurück

nach Luzern.

Reisedetails:

13. Juli, Fahrt von daheim zum

Bahnhof: Vanessas Mutter bringt

die Familie hin.

Luzern: 6.54 Uhr Abfahrt des Zuges

nach Basel SBB, 1 Std. 5 Min., Kosten

(Hin-und Rückfahrkarten): 170 Fr.

Bahnhof Basel SBB zum Euroairport

Basel-Mulhouse mit Taxi, 8 km, Kosten

(hin- und zurück): 100 Fr.

Easyjet: Abflug Basel 10.10 Uhr;

Ankunft Ajaccio 11.35 Uhr. Kosten

insgesamt (Hin- und Rückflüge plus

aufgegebene Koffer): 1330,63 Fr.

Übernahme des Mietwagens in

Ajaccio 12.30 Uhr, Kompaktklasse,

Citroën C4, (14 Tage, Vollkaskoschutz

ohne Selbstbehalt, ein Zusatzfahrer;

gebucht über TCS-Mietwagenportal):

1681 Fr. (für TCS-Mitglieder)

Autofahrt Ajaccio–Ghisonaccia,

104 km, Dauer: 2 St. 8 min., Treibstoffkosten

*** ca. 10 Fr.

Miete der Villa (13 Nächte, 5 Zimmer,

5 Badezimmer, grosser Pool) in Ghisonaccia:

8043 Franken (7048 Euro)

26. Juli, Autofahrt Ghisonaccia–

Ajaccio, 104 km, Dauer: 2 St. 8 min,

Treibstoffkosten *** ca. 10 Fr. Rückgabe

Miet auto: 10 Uhr

Easyjet-Rückflug 12.25 Uhr ab Ajaccio,

Ankunft Basel Euroairport 13.50 Uhr,

Taxi zum Bahnhof Basel SBB, 8 km

Bahnhof Basel SBB: Abfahrt: 15.01 Uhr,

Ankunft Luzern: 16.30 Uhr.

Vanessas Mutter holt die Familie wieder

ab.

Dauer der Anreise (Bahnhof Luzern–Ghisonaccia; mit Wartezeiten): 7 Std. 44 Min.

Dauer der Rückreise (Ghisonaccia–Bahnhof Luzern; mit Wartezeiten): 8 Std. 38 Min.

Kosten (für An- und Rückreise, Mietwagen und Ferienhaus) insgesamt: 11 344.63 Franken

CO2-Fussabdruck der Familie: circa 1,41 t CO2e (CO2-Äquivalent)

Vorteil der Reiseart: schnell

Nachteil der Reiseart: hoher CO2-Verbrauch, Check-in mit Baby stressig, relativ teuer

* Alle Personen sind frei erfunden, die Preise für Zugfahrten,

Flüge, Fähren, Mietwagen bzw. -velos sowie Ferienhäuser

und Ferienwohnungen entsprechen den Tatsachen

** Reisezeit: 13. Juli bis 26. bzw. 28. Juli 2019

*** Treibstoffkosten über TCS-Routenplaner ermittelt

**** CO2-Fussabdruck von Myclimate, Zürich errechnet

Währungsrechner Stand 3.5.2019, 1 Euro = 1,14 CHF

12 touring | Juni 2019


DOSSIER

Die Normalos

Die Zauggs kann man als typische Mittelstandsfamilie bezeichnen.

Urs, 45, ist kaufmännischer Leiter einer Firma bei

Luzern. Andrea, 40, hat Veterinärmedizin studiert. Solange

Salomé, 9, und Maelle, 7, noch nicht im Teenageralter sind,

arbeitet ihre Mutter Teilzeit in einer Tierarztpraxis. Familie

Zaugg ist gern mit dem Velo in der Natur unterwegs, deshalb

gehen die Räder mit nach Korsika.

Die Familie fährt immer mit dem Auto, derzeit ein Volvo

Kombi, in die Ferien. Am 13. Juli soll es früh morgens in Luzern

losgehen. Wegen der zeitlich besseren Verbindung nehmen

sie auf der Hinreise eine Fähre von Livorno nach Bastia.

Das Schiff von Moby Lines legt um 13.15 Uhr in Livorno ab.

Nach der Ankunft in Bastia am frühen Abend werden sie

direkt nach Ghisonaccia fahren. Dort haben sie ein kleines

Chalet zwischen Ortskern und Strand gebucht. Am 26. Juli

nehmen sie eine Moby-Lines-Nachtfähre von Bastia nach

Genua. Nach der Ankunft am frühen Morgen geht es direkt

zurück nach Luzern.

Dauer der Anreise (Luzern–Ghisonaccia; mit Wartezeiten): 14 Std. 50 Min.

Dauer der Rückreise (Ghisonacci–Luzern; mit Wartezeiten): 19 Std. 20 Min.

Kosten (für An- und Rückreise, Ferienhäuschen) insgesamt: 3336 Franken

CO2-Fussabdruck der Familie: circa 0,375 t CO2e (CO2-Äquivalent)

Vorteil der Reiseart: praktisch, kein Gepäckstress, man kann Pausen einlegen, wo man will

Nachteil der Reiseart: hoher CO2-Ausstoss bei Autofahrten, evtl. anstrengende Fahrt (Stau etc.)

Reisedetails:

13. Juli, Luzern: 4.30 Uhr Abfahrt mit

dem Auto Richtung Livorno, 542 km,

Dauer (mit Pausen): 6 Std. 45 Min.,

Treibstoffkosten ca. 52 Fr. 2 Std.

Wartezeit im Fährenterminal

Livorno: Abfahrt Fähre Moby Lines

13.15 Uhr, Ankunft Bastia: 17.30 Uhr,

Kosten Hinfahrt (Auto, vier Personen):

146.24 Fr. (128.27 Euro)

Autofahrt von Bastia nach Ghisonaccia,

88 km, Dauer: 1 Std. 50 Min., Treibstoffkosten

ca. 8 Fr.

Miete des kleinen Chalets (13 Nächte)

zw. Ortskern von Ghisonaccia und

Strand: 2777 Fr.

26. Juli: Autofahrt Ghisonaccia nach

Bastia, 88 km, Dauer: 1 Std. 50 Min.,

Treibstoffkosten 8 Fr.

Bastia: 2 Std. Wartezeit im Fährenterminal,

21 Uhr Abfahrt Fähre Moby Lines

nach Genua. Kosten Rückfahrt (Auto,

vier Personen, Vierbettkabine):

308.76 Fr. (271.16 Euro).

27. Juli, Ankunft Genua: 7 Uhr

Rückreise nach Luzern, 379 km, Dauer

(mit Pausen): 5 Std. 30 Min., Treibstoffkosten

ca. 36 Fr.

Die Zauggs kommen

mit dem Auto auf

die Insel, wo sie

ein Chalet mieten

Juni 2019 | touring 13


DOSSIER

Die ökologisch Eingestellten

Fabio Meier, 39, und Léa Kalbermatten, 42, leben höchst umweltbewusst.

Der Lehrer an einer Kantonsschule und die Ernährungsfachfrau

mit 60-Prozent-Pensum haben sich gegen

ein Auto entschieden, fahren Velo oder nehmen den Zug,

wenn mal eine längere Strecke ansteht. Ihre Söhne Jakob

und Aenea sind 8 und 5 Jahre alt. Es ist selbstverständlich,

dass sie auch mit der Bahn nach Genua fahren und sie wollen

als «Slow Travel»-Anhänger bereits die Anreise geniessen.

Ihr Plan: Am 13. Juli den Zug um 12.06 Uhr über Mailand

nach Genua nehmen. Dort besteigen sie die Nachtfähre von

Moby Lines, die um 21 Uhr ablegt. Am 14. Juli kommen sie

morgens in Bastia an, wo sie die Vermieterin ihrer Ferienwohnung

abholen und zum Aufenthaltsort bringen wird. Für

die Variante mit dem Auto mussten sich Fabio und Léa entscheiden,

weil die Busverbindung nicht gut ist. Auf dem Weg

in das kleine Dorf bei Ghisonaccia werden sie dort gleich

Mietvelos für die nächsten 14 Tage ausleihen. Am 27. Juli

bringt sie die Vermieterin wieder zur Nachtfähre nach Bastia.

Am nächsten Morgen nehmen sie von Genua aus den Zug

um 9.18 Uhr zurück in die Schweiz.

Dauer der Anreise (Bahnhof Luzern–Dorf bei Ghisonaccia; mit Wartezeiten) 22 Std. 4 Min.

Dauer der Rückreise: (Dorf bei Ghisonaccia–Luzern Bahnhof; mit Wartezeiten): 22 Std. 17 Min.

Kosten (für An- und Rückreise, Mietvelos und Ferienwohnung) insgesamt: 3140.90 Franken

CO2-Fussabdruck der Familie: ca. 0,21 t CO2e (CO2-Äquivalent)

Vorteil der Reiseart: umweltverträglich, entspannt, Halbtax/Sparbillets machen Zugreise recht günstig

Nachteil der Reiseart: umständliches häufiges Umsteigen, für so eine lange Reise ist viel Geduld nötig

Reisedetails:

13. Juli: Fussmarsch zum Bahnhof,

der nur 5 Min. vom Heim der Familie

entfernt ist

12.06 Uhr, Bahnhof Luzern: Abfahrt

des Zuges nach Mailand, umsteigen,

Ankunft Genua: 18.42 Uhr, Dauer 6 Std.

36 Min., Kosten (Hin- und Rückfahrkarten):

388 Fr.; Spaziergang zum

Hafen und zum Terminal

Genua: 21 Uhr Abfahrt Nachtfähre

Moby Lines, Kosten Hinfahrt (vier

Personen, Vierbettkabine aussen):

271.53 Fr.(238.16 Euro)

14. Juli, Bastia: Ankunft 7 Uhr. 8 Uhr

Abfahrt im Auto der Vermieterin nach

Ghisonaccia, 88 km, Dauer 2 Std. 10

Min. (inkl. Ausleihe der Mietvelos),

Kosten (Transport hin- und zurück):

159.61 Fr. (140 Euro)

Miete für vier Velos (14 Tage): 820,87 Fr.

(720 Euro)

Miete der Ferienwohnung in einem

Dorf bei Ghisonaccia (13 Nächte):

1 175.37 Fr. (1030.93 Euro)

27. Juli: Rücktransport vom Dorf bei

Ghisonaccia zum Hafen in Bastia, 88

km, Dauer ca. 1 Std. 45 Min. 1 Stunde

Wartezeit im Fährenterminal.

Bastia: 21 Uhr Abfahrt Moby Lines

Nachtfähre Richtung Genua, Dauer: 10

Std., Kosten Rückfahrt (vier Personen,

zwei Zweibettkabinen innen): 325.52 Fr.

(285.52 Euro).

28. Juli: Genua: Fähre kommt um 7 Uhr

an, Fussmarsch zum Bahnhof, 25 Min.

9.18 Uhr: Abfahrt des Zuges nach

Mailand, umsteigen, Ankunft Luzern

16.32 Uhr, Dauer 7 Std., 14 Min.

Luzern Bahnhof: Fussmarsch nach

Hause

Ökofamilie Meier/

Kalbermatten vor

dem Haus mit ihrer

Ferienwohnung

14 touring | Juni 2019


DOSSIER

In der Schule der

Sieben Meere

TEXT JÉRÔME LATHION | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Alan Roura lernte das Segeln

schon früh kennen, er lebt seit

seinem zweiten Lebensjahr

auf dem Genfersee

Juni 2019 | touring 15


Der Aufsteiger der Schweizer Segelszene, der Genfer Alan

Roura, verbrachte seine Kindheit und Jugend auf dem

Genfersee und den Weltmeeren. Der junge Skipper, der heute

seine Basis in Lorient (F) hat, wird seine frühen Jahre, in

denen er sich in Freiheit entwickeln konnte, nie vergessen.

Der italienische Schriftsteller Alessandro Baricco bewegte

1994 die ganze Welt mit seiner Legende von

Novecento, dem «Ozeanpianisten», den das Leben

an Land erschreckte. Manchmal kommt die Realität

der literarischen Fiktion erstaunlich nahe, wie die frühen

Jahre des Genfer Skippers Alan Roura (26 Jahre), die er fast

ausschliesslich auf dem Wasser verbrachte, zeigen.

Das Wasser des Genfersees wiegte ihn in seinen ersten

Jahren in den Schlaf. Als er zwei Jahre alt war,

bezog seine ganze Familie ein Motorboot,

das in Port-Noir in der Nähe von Genf lag.

«Wir waren die erste Familie, die auf

dem Genfersee wohnte.» Sein Vater

Georges entschloss sich, für ein grosses

Abenteuer zu sparen: die Welt mit

einem Schiff zu umsegeln. Der Traum

wurde mit dem Kauf der «Ludmilla»

wenige Jahre später Wirklichkeit.

«Ein tolles Boot, aus einer Werft von

Grandson», erinnert sich Alan Roura.

2001 erreicht es das Mittelmeer in

Port-Camargue. An Bord sind die Eltern

von Alan, er selbst (8 Jahre alt), sein Bruder

und seine Schwester.

Bis zur Stunde des Abschieds in Neukaledonien vergehen

elf Jahre. Der Vater und Alan, der inzwischen volljährig

ist, kümmern sich um den Verkauf. Nur sie beide haben diese

abenteuerliche Odyssee bis zum Ende mitgemacht. Die übrigen

Familienmitglieder sind jeweils vorher ausgestiegen.

«Meine Mutter war zu erschöpft, um den Pazifik erneut zu

überqueren», erinnert sich der Skipper.

Zwischenstopps zum Broterwerb

Mittelmeer, Atlantik, Pazifik, Karibik: die «Ludmilla» durchkreuzt

diese Meere in verschiedenen Richtungen. «Meine

erste Idee war, für die Weltumsegelung fünf Sabbatjahre zu

nehmen», erklärt Georges Roura, der inzwischen im Kanton

Genf wieder festen Boden unter den Füssen hat. Da

sich das Abenteuer in die Länge zog, mussten

wir Zwischenstopps von zwei bis 18 Monaten

einlegen und arbeiten. Wir haben immer

Jobs gefunden und Alan hat immer

gern gearbeitet.» Der Schiffsjunge und

künftige Skipper übernimmt im Laufe

der Jahre verschiedene Gelegenheitsarbeiten:

auf den Antillen, als er

noch klein war, verkauft er Halsketten,

die er an Bord aus Haifischzähnen

herstellte; später wird er mit der

Wartung einer Yacht in Neuseeland

beauftragt, übernimmt die Leitung

einer Marina in Grenada…

Dazwischen liegt die harte Lehre des Seemannslebens.

Über Langeweile, wie sie Kinder oft

auf Reisen haben, kann Alan Roura nur lachen. Er war

immer dankbar für dieses «andere Leben». «In Freiheit bringt

jeder Tag etwas Neues.» Und er denkt dabei an die Freude

beim Fischen, ans Kitesurfen oder Tauchen. «Verglichen mit

anderen Kindern hatte ich nicht viele Freunde. Aber obwohl

FOTOS ZVG, KEYSTONE

Am Ruder Georges Roura

konnte seine Leidenschaft

für das Segeln an Sohn

Alan weitergeben, der ihn

auf ein langes Meeresabenteuer

begleitete.

Die «Ludmilla», ein in

Grandson gebautes Segelboot,

brachte die Familie

Roura ans Ende der Welt.

Noch heute segelt sie in

Neukaledonien.

Die Lehre des Seemannshandwerks

beinhaltet das

Klettern am Mast. Alan

Roura praktizierte dies

als Kind auf allen Meeren

der Welt.

Die Schweizer Fahne weht

seit elf langen Jahren auf

dem Genfersee, aber auch

auf dem Atlantik und dem

Pazifik.

Die Schulbildung des jungen

Alan Roura nahmen an Bord

seine Eltern Myriam und

Georges in die Hände. Das

übermittelte Wissen ermöglichte

ihm den Yachtmaster-

Schifferschein, den er mit

18 Jahren erhielt.

16 touring | Juni 2019


DOSSIER

wir von der Welt abgeschnitten gelebt haben, waren wir nicht

isoliert», betont er. Er erinnert sich an Feste und Begegnungen,

wenn sie an Land gingen. Und in französischsprachigen

Gebieten stand oft ein Kinoabend auf dem Programm.

Unterricht an Bord

Für die persönliche Entwicklung ist Schulunterricht aber

vonnöten. Auf den ersten Blick mag es schwierig erscheinen,

diesen Anspruch mit einem abenteuerlichen Leben auf dem

Meer zu vereinen. «Aufgrund ihres Lebensentwurfs haben

sich meine Eltern bereits in Genf um meine Schulbildung gekümmert.

An Bord fand morgens Unterricht statt. Sie haben

mir ihr eigenes Schulwissen in Fächern wie Mathematik und

Französisch vermittelt», erinnert sich Alan Roura. «Aber sie

konnten mir vor allem praktisches Wissen vermitteln, mich

das Leben auf spielerische Weise lehren.» Sein Vater, der bei

Landgängen Schulbücher kaufte, erinnert sich gern an die

Fortschritte, die sein Sohn und einziger Schüler machte. «Es

reicht, wenn ein Junge Englisch sprechende Freunde hat, um

die Sprache in wenigen Monaten zu lernen.» Man muss diese

Sprache mehr als nur rudimentär kennen, um den Yachtmaster,

den internationalen Schifferschein, zu machen. Alan

Roura erhält diesen anspruchsvollen Schein mit 18 Jahren. In

den Annalen der Schifffahrt ist er der jüngste Inhaber dieses

Scheins. Zufrieden stellt er fest: «Der Master fällt einem nicht

in den Schoss. Ich bin froh, dass ich ihn mit meinen ‹bescheidenen

Kenntnissen› erhalten habe», meint er zurückhaltend.

«Freiheitsbedürfnis»

Inzwischen hat sich Alan Roura in der Bretagne niedergelassen

und seine Karriere als Offshore-Fahrer gefestigt. Im

Rückblick auf seine wegweisenden Lehrjahre lässt er einen

Wunsch erkennen: «Meine ganze Familie hat ein Freiheitsbedürfnis.

Wir werden es nicht vergessen und gemeinsam wieder

in See stechen, ganz sicher!» In dieser Hoffnung beendet

er seinen Rückblick auf die Vergangenheit. Er will sich nun

ganz auf die bevorstehenden Herausforderungen konzentrieren:

Ende Oktober nächsten Jahres wird er wieder an der

Transat Jacques Vabre ab Le Havre teilnehmen. Aber auch an

der Vendée Globe, deren Startschuss am 8. November 2020

fällt. «Ich mache wieder mit. Denn meine Teilnahme 2016

bleibt mir unvergessen. Und ich will noch besser sein, aber

nicht nur das. Möglichst viel Zeit auf dem Meer rund um den

Globus zu verbringen, hat etwas Magisches an sich.» ◆

Lesetipp: Alan Roura, L‘aventure au bout du rêve, Ed. Favre, Lausanne, 2017

(Buch nur auf Französisch verfügbar).

Mehr Informationen unter alanroura.com

MEILENSTEINE

Nachfolgend die Liste der grössten Erfolge im Laufe der

Karriere von Alan Roura bis heute:

2013 belegt er im Alter von 20 Jahren den 11. Platz an der

Mini-Transat.

2015 erringt er den 10. Platz der Klasse 40 bei der Transat

Jacques Vabre.

2016–2017 ist er mit 23 Jahren der jüngste Teilnehmer

der Vendée Globe, einer ohne Unterstützung und nonstop

gefahrenen Welttour. Sein 12. Platz in der Klassierung

wird im Kreise der Familie gebührend in Sables-d’Olonne

gefeiert. Der Vater, der seinen Mut lobend hervorhebt,

gesteht, dass er 106 Tage in Angst gelebt hat.

2017 belegt er zusammen mit Frédéric Denis den 9. Platz

bei der Transat Jacques Vabre.

2018 erringt er den 7. Platz der Route du Rhum.

Freier Nachmittag Nach

dem morgendlichen Unterricht

hatte der junge Alan

den Rest des Tages frei.

Guter Fang! Heute erinnert

sich Alan Roura gerne an die

unvergesslichen Freuden

des Angelns auf See.

Nachwuchstalent Als Alan

Roura erwachsen wurde,

hatte er schon Segelerfahrung

auf allen Arten von Booten

gesammelt.

Alan Roura bereitet sich

auf zwei Herausforderungen

vor: die Transat Jacques

Vabre und die Vendée Globe.

Juni 2019 | touring 17


18 touring | Juni 2019


DOSSIER

Damit die Reise wie

im Flug vergeht

Egal, ob im Auto, im Zug oder im Flugzeug: Eher früher als

später stellt sich bei Kindern Langeweile ein. Dann heisst es

vorbereitet sein, damit die Reise in die Ferien nicht zur

Nervenprobe wird – für alle Beteiligten.

TEXT DINO NODARI | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Die Übergänge vom Quengeln und Nörgeln zum Zappeln

und weiter zum Wutausbruch sind zumeist

fliessend. «Sind wir schon da? Wie lange dauert es

noch?» Mit Kindern zu reisen, ist nicht immer einfach.

In engen Sitzen und Reihen gibt es in der Regel wenig

Bewegungsfreiheit und den Kleinen wird schnell langweilig.

Doch wer gut darauf vorbereitet ist, erspart sich und den

Mitreisenden die nervliche Zerreissprobe. Und mit cleveren

Spieletipps vergeht die Zeit wie im Flug. Zur Not kann ja immer

noch ein Tablet eingepackt werden. Apps und Videos

sind zwar pädagogisch nicht sehr sinnvoll, aber man kann

auf Reisen auch einmal ein Auge zudrücken.

Im Auto:

Bei langen Autofahrten in der Nacht oder frühmorgens abfahren.

Und tagsüber genügend Pausen einrechnen. Im idealen

Fall kann man sie auch nutzen, um etwas zu erleben.

Eine Sehenswürdigkeit, ein Badesee oder auch einfach ein

Spielplatz finden sich fast überall. Diese Pausen können gut

eingeplant werden und unterbrechen die für Kinder langweilige

Fahrt. Geht der Nachwuchs noch aufs Töpfchen,

kann es von Vorteil sein, dieses mit dabei zu haben. Einerseits

kann die Pipipause fast überall stattfinden und andererseits

müssen die Kinder so nicht auf allenfalls dreckige

Raststätten-WCs. Feuchttücher, Plastiktüten, Windeln, Ersatzkleider

und Snacks sollten griffbereit sein. Babynahrung

kann vorbereitet werden, so dass nur noch heisses Wasser

aus der Thermosflasche beigefügt werden muss und auch für

die Grösseren empfiehlt es sich, genügend (krümelfreie)

Snacks und Getränke mitzunehmen. Als Spiele eigenen sich

Kreativ-Klassiker wie «Ich packe meinen Koffer» oder «Ich

sehe was, was du nicht siehst». Da es bei einer Autofahrt viel

zu entdecken gibt, können auch eigene Spiele erfunden werden,

etwa wer sieht als Erster jeweils eine Brücke oder ein

rotes Auto… Zur Not kann ein Erwachsener auf die Rückbank

wechseln, um die Kinder zu unterhalten.

Familie Meier/

Kalbermatten vertreibt

sich die Zeit mit Kartenspielen

im Pendolino

nach Mailand

Im Zug:

Bei längeren Zugfahrten – gerade zur Ferienzeit – empfiehlt

es sich, Sitze frühzeitig zu reservieren. So kann allenfalls

ausgewählt werden, ob es ein Abteil mit Tisch (ideal für

Spiele) oder mit mehr Beinfreiheit sein soll. Im zweiten Fall

kann man auch eine Krabbeldecke auslegen, damit sich das

Baby etwas bewegen kann. Da es in der Ferienzeit im Zug

eng werden kann, empfiehlt sich ein Kinderwagen, der klein

zusammenklappbar ist. Auch ist es ratsam, den Wagen nicht

zu voll zu beladen, da dieser sehr wahrscheinlich zusammengefaltet

werden muss. Wichtig ist vor allem auch, dass

genügend Snacks eingepackt werden. Gibt es einen Tisch,

eignen sich im Zug Gesellschaftsspiele wie Uno oder Eile mit

Weile (es gibt von vielen Spielen Reisevarianten mit Magneten).

Oder es werden Wortspiele wie «Stadt, Land, Fluss» gespielt.

Dabei wird ein Anfangsbuchstabe vorgegeben und

Worte in der jeweiligen Kategorie gesucht. Ist der erste fertig

mit allen Begriffen, müssen alle anderen die Stifte weglegen.

Bei den Kategorien müssen nicht immer die klassischen

Dinge (Stadt, Land, Fluss) gesucht werden. Warum nicht

mal Promis, Essen oder auch Schimpfwörter suchen?

Im Flugzeug:

Fliegt das Kind zum ersten Mal, kann das Erlebnis schon

vorher vorbereitet werden. Beim «Flugzeug» spielen können

der Check-in, die Sicherheitskontrolle und der Flug durchgespielt

werden. Auch das Kuscheltier muss durch die Sicherheitskontrolle.

Auf Langstreckenflügen kann für Kleinkinder

die Mitnahme der Babyschale sinnvoll sein, Kindermenüs

sollten vorbestellt werden. Der veränderte Luftdruck beim

Starten und Landen des Flugzeugs kann zu Ohrenschmerzen

führen. Einige Babys reagieren darauf mit Weinen oder

Schreien, so können sie den Druckausgleich befördern.

Kauen, Essen oder Trinken können da Abhilfe schaffen –

oder auch einfach ein Schnuller. Im engen Flugzeug ist es

sinnvoll, Ersatzwindeln und -kleider griffbereit zu haben,

ebenfalls Snacks und kleines Spielzeug. Warum nicht auch

ein ganz neues Spielzeug, das sogar noch als Geschenk verpackt

ist. So sind die Kids noch etwas länger beschäftigt.

Ideal sind ein Malbuch und Stifte, ein kleines Wimmelbuch,

ein neuer Comic oder auch Sticker, die in ein Heft oder auf

ein Papier geklebt werden können. Auch gut funktionieren

Wortspiele (siehe Zug). Ältere Kinder werden sich ziemlich

schnell dem Bordunterhaltungsprogramm zuwenden. ◆

Juni 2019 | touring 19


«Cry Baby Cry»: Soll man

mit Kleinkindern fliegen?

Der Wunsch, ferne Länder zu entdecken, lässt mit der Ankunft des eigenen

Nachwuchses nicht unbedingt nach. Doch mit Kleinkindern im Flugzeug zu

reisen, kann für die Familie und die anderen Passagiere Stress bedeuten. Sollte

man deswegen besser auf Langstreckenflüge verzichten?

TEXT ALINE BEAUD | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Als Shiloh während des Abhebens aus vollem Hals

schrie, fühlten sich Vanessa und Remy Gerber * gestresst.

Der Flug nach Thailand im letzten Dezember

begann schlecht. Das damals sieben Monate alte

Baby vermochte die Druckunterschiede nicht auszugleichen.

«Der erste Flug ist schwer: Den Kindern schmerzen die Ohren,

die Eltern wissen noch nicht, wie zu reagieren ist», bestätigt

Aurélie Amiot, alias «Madame Oreille». Die Reisebloggerin

und Fotografin unternahm mit ihrer vier Monate alten Tochter

zur Angewöhnung zunächst einen Kurzflug. Fünf Monate

später nahm sie ihr Kind auf einen zweimal zwölf Stunden

langen Flug nach Neukaledonien mit, mit Zwischenhalt in

Japan. «Sie weinte nur ein einziges Mal, als ich sie während

Turbulenzen aufwecken musste», erinnert sich Aurélie.

An Bord des Fliegers

Dieselbe positive Erfahrung machten Nadine und ihr Mann,

die auf ihrer Hochzeitsreise in Begleitung ihres 18 Monate

jungen Sohnes die Insel La Réunion entdecken wollten: «Wir

hätten uns den Flug nicht angenehmer vorstellen können.»

Zudem bot die Airline eine verhältnismässig hohe Gewichtsbegrenzung

für Kinderbettchen an, und die Flüge fanden

nachts statt. «Das machte alles leichter», erinnert sich Nadine.

«Die Flugerfahrungen sind in der Regel sehr positiv. Obschon

der Kinderlärm manchmal zu Konflikten führen kann», erklärt

Yassin Yassad, Flight Attendant bei Swiss, der sich an

einen Flug Zürich–Hongkong erinnert, bei dem ein Neugeborenes

ohne Unterbruch weinte. Die Vielreiserin Stephanie

ihrerseits fühlt sich durch Familien, die sich an Bord in ihrer

Nähe befinden, nicht gestört: «Die Babys haben oft Ohrenschmerzen

und können gar nicht anders als weinen. Ich

greife dann zu meinen Ohrstöpseln oder Kopfhörern.»

Ein Mindestalter fürs Fliegen gibt es nicht, «doch für Babys

unter sieben Tagen ist ein Arztzeugnis erforderlich, das ihre

Reisefähigkeit bescheinigt», sagt Swiss-Sprecherin Meike

Fuhlrott. Jean-Baptiste Armengaud, Kinderarzt am Unispital

Lausanne, informiert, dass es keine expliziten Kontraindikationen

gebe, wenn das Kind gesund ist. «Für termingerecht

geborene Babys empfehle ich, 10 bis 15 Tage zu warten, da

die Lungen noch nicht voll entwickelt sind.» Was das Immunsystem

betrifft, beschwichtigt der Arzt: «Im Flugzeug sind

Kinder Infektionserregern etwas mehr als üblich ausgesetzt,

vergleichbar mit dem Besuch im Einkaufszentrum.»

20 touring | Juni 2019


DOSSIER

Die ersten Erinnerungen

Ein Kleinkind könne sich gar nicht an eine Reise erinnern,

argumentieren die Gegner von Kleinkindern im Flugzeug.

«Mich dünkt, dass das Reisen meiner Tochter und ihrer persönlichen

Entwicklung gut tut. Sie erinnert sich an vieles; es

liegt an den Eltern, diese Erinnerungen wach zu halten», hält

die Bloggerin Aurélie Amiot entgegen. Für den Kinderarzt

sind mehrere Faktoren zu beachten: «Man muss überlegen,

ob es Sinn macht, die Kleinkinder ans andere Ende der Welt

mitzunehmen. Aber es kann auch ein schöner Moment sein,

der ihnen zugutekommt. Die ersten bewussten Erinnerungen

entstehen jedoch erst im Alter von drei oder vier Jahren.»

Gewisse Eltern, wie Valérie, verzichten ganz auf Langstreckenflüge:

«Ein solcher Flug schränkt die Freiheit des Babys

ein, das ab sechs oder sieben Monaten Platz braucht, um sich

zu bewegen.» Die reiselustige Frau findet es unpraktisch, ein

Kind während mehrerer Stunden auf dem Schoss zu halten,

ganz abgesehen von den Schlafpausen, den Mahlzeiten und

dem Windelwechseln. Die laute Umgebung, das grelle Licht

wie auch die vielen Passagiere über längere Zeit erachtet sie

als viel zu intensiv für ein Baby. «Im Auto können wir anhalten

und frische Luft schnappen, was im Flugzeug nicht geht.»

Auch wenn die Frage der Langstreckenflüge mit Babys umstritten

bleibt, denken viele – wie Globetrotterin Stephanie –,

dass es jedem freisteht, zu reisen mit wem es ihm beliebt.

Und Aurélie Amiot fügt an: «Wenn die Kinder gesund sind,

stellt sich nur eine Frage: Fühlen sich die Eltern wohl? Wenn

ein langer Flug für sie Stress bedeutet, lohnt es sich nicht.» ◆

* Die Personen sind fiktiv

Wenn Sie das

Abenteuer wagen…

Wahl des Reiseziels

Die Bloggerin Aurélie Amiot vermeidet hoch gelegene oder

sehr heisse Destinationen. Was Nadine und ihren Mann betrifft,

haben sie sich für La Réunion entschieden, weil die angenehmen

Temperaturen und die Grösse der Insel es ihnen

erlauben, während zwei Wochen am gleichen Ort zu bleiben

und dabei zumeist die Schlafpausen zu wahren. Westliches

Essen, ein mässiger Jetlag sowie ein geringes Gesundheitsrisiko

machten die Destination attraktiv. Kinderarzt

Jean-Baptiste Armendgaud hält es für erforderlich, den

Aufenthalt auf die damit verbundenen Gefahren hin zu

überprüfen. Er empfiehlt dringend, sich bei auf Reisemedizin

spezialisierten Ärzten zu erkundigen und sich über die

politischen Gefahren einer Region zu informieren. «Allerdings

bin ich vorsichtig mit Stigmatisierungen, denn bei

einem Aufenthalt in einem Top-Hotel in einem sicheren

Gebiet sind die Risiken geringer. Was den Jetlag anbelangt,

haben Kinder grössere Fähigkeiten als wir, ihren Schlaf zu

regulieren.»

Reiseinfos: tcs.ch/reiseinfos, safetravel.ch

Das Kind vorbereiten

«Wir empfehlen, mit dem Kind über die Reise zu reden, seine

Lust auf die Flugreise zu wecken und ihm alle Etappen zu

erklären», sagt die Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott. Ein

Vorabend -Check-in und ein Nachtflug vereinfachten die Aufgabe.

Bei Swiss und den meisten anderen Fluggesellschaften

können Familien zuerst an Bord und erhalten geeignete

Plätze. Auf Langstreckenflügen sind Kinderbetten verfügbar,

und spezielle Menüs können im Voraus reserviert werden.

Mehr Infos zu Kindern im Flugzeug: tcs.ch/kinder-im-flugzeug

An Bord

«Das Flugpersonal hält für Kinder Puzzles, Ausmalbilder und

andere Spiele bereit», führt die Swiss-Sprecherin aus. «Auf

den längsten Flügen bieten wir in allen Klassen Snacks an»,

fügt Flight Attendant Yassin Yssad hinzu. «Auch muss man

beide Hände frei haben und sich nicht mit zu viel Gepäck

beladen», rät Bloggerin Aurélie Amiot.

Was soll ins Handgepäck?

Hier einige Tipps der Airline Swiss:

■ Lieblingsdecke des Kindes

■ Dicke Socken

■ Spielzeug und Plüschtiere

■ Bevorzugte Zwischenverpflegung

■ Windeln, Reinigungstücher und Ersatzkleidung

■ Schoppen, Schnuller oder Kaugummis und Bonbons zum

Ausgleich der Druckunterschiede

■ Wichtige Medikamente

Juni 2019 | touring 21


Kluge Reisende

schützen sich

Seit über 60 Jahren können sich Reisende in der Not auf den TCS ETI Schutzbrief

verlassen. Jetzt wurde der beliebteste Ganzjahres-Reiseschutz der Schweiz

überarbeitet und bietet noch umfassenderen Schutz. Die Familie Zaugg hat den

neuen ETI bereits und musste ihn auch schon in Anspruch nehmen.

TEXT DOMINIC GRAF | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Im Artikel «Auf nach Korsika» haben wir auch die Familie

Zaugg* kennengelernt – liebevoll als die Normalos bezeichnet.

Während der Ferien ist die kleinste Tochter, die

siebenjährige Maelle, nach dem Baden im Meer an einem

Ausschlag erkrankt. «Nichts Schlimmes», meinte der korsische

Arzt und verordnete dem Mädchen ein Medikament.

Die Mutter, Andrea Zaugg, traute dieser Einschätzung jedoch

nicht vollumfänglich und holte sich eine Zweitmeinung

von einem Arzt aus der Schweiz ein. Als Inhaberin des TCS

ETI Schutzbriefs stehen ihr eigene TCS-Ärzte im ETI-Plateau

in Genf zur Verfügung. Ein Anruf, und sie konnte beruhigt

sein: nichts Schlimmes. Einmal mehr war die Familie froh

über die Unterstützung des TCS, der ihr vor einiger Zeit

schon bei einer Panne im Ausland aus der Patsche half.

Auch da führte ein Anruf zur unkomplizierten und schnellen

Lösung des Problems.

Mit dem ETI Schutzbrief bietet der TCS seit über 60 Jahren

einen umfassenden, ganzjährigen Reise schutz an, der schon

Hundertausenden aus der Not half. Nun wurde der beliebteste

Reiseschutz der Schweiz überarbeitet und das Leistungsangebot

erweitert. Neu gibt es ihn in zwei Varianten:

Standard und Plus. Beide werden für Europa oder die ganze

Welt sowie für Einzelpersonen und Familien angeboten. Die

Plus-Variante unterscheidet sich dabei hauptsächlich durch

die zusätzlichen Heilungskosten, die

Reisegepäckversicherung und das

Wegfallen gewisser Selbstbehalte

(siehe Kasten). Es steht jedem

TCS-Mitglied natürlich frei, sich für

den neuen ETI, und damit die neuen

Leistungen, zu entscheiden oder den

bisherigen beizubehalten.

Erweiterte Leistungen

Als Vater Urs von den zusätzlichen

Leistungen erfahren hat, war für ihn

sofort klar, dass er seine Familie mit

diesem Reiseschutz jetzt noch umfangreicher

absichern wird. Zum Beispiel

begrüsst er die neue Reisegepäckversicherung,

bei welcher der

TCS im Fall eines Verlusts, Diebstahls

oder einer Beschädigung bis zu 2000

Franken entschädigt. Eine weitere

Sicherheit, welche die Zauggs in Zukunft

noch unbeschwerter reisen lässt.

Nebst den Badeferien im Sommer und

DEN NEUEN ETI GIBT ES

IN ZWEI VARIANTEN

Standard

Personen- Assistance und Rückführung,

Annullierungskosten (200 Fr.

Selbstbehalt), Reiserechtsschutz,

Pannenhilfe im Ausland inkl. Mietauto,

Veranstaltungsticket-Versicherung,

Reduktion Selbstbehalt

bei Mietauto (500 Fr. Selbstbehalt)

Plus

Personen- Assistance und Rückführung,

Annullierungskosten (ohne

Selbstbehalt), Reiserechtsschutz,

Pannenhilfe im Ausland inkl. Mietauto,

Veranstaltungsticket-Versicherung,

kein Selbstbehalt bei

Mietauto, Heilungskosten im Ausland,

Reisegepäck (bis 2000 Fr.,

200 Fr. Selbstbehalt)

Wechsel vom bisherigen auf den neuen

ETI jederzeit unter tcs.ch/eti-wechseln

oder telefonisch unter 0800 140 000

den Skiferien im Winter ist die Familie auch in der Heimat

oft gemeinsam unterwegs. An den Wochenenden unternehmen

die vier gerne mal eine Velotour oder besuchen eine

kulturelle Veranstaltung. Dass der TCS ETI Schutzbrief jetzt

auch eine Annullierungsversicherung für Veranstaltungstickets

beinhaltet und im Falle einer ernsthaften Erkrankung

oder eines Unfalls den Ticketpreis erstattet, nahm Urs Zaugg

zwar wohlwollend zur Kenntnis, hatte jedoch nicht gedacht,

dass er schon bald davon Gebrauch machen muss.

Zirkus verpasst – Geld zurück

An einem schönen Samstag entscheiden sich die Zauggs, mit

dem Velo die Innerschweiz näher kennenzulernen. Die Fahrt

entlang des Sempachersees, das gemütliche Picknick und

die angenehme Sommerluft zaubern ein Dauerlächeln in die

Gesichter der Familie. Während einer kurzen Pause überraschen

die Eltern ihre Kinder sogar noch mit einer besonderen

Belohnung. «Weil ihr so toll mitgemacht habt, fahren wir

nachher direkt auf die Luzerner Allmend und besuchen den

Zirkus Knie. Die Tickets haben wir schon gekauft», sagt

Andrea Zaugg, die sich genauso darauf freut wie ihre Töchter

und ihr Mann. Doch die Freude währt nur kurz. Unweit vom

Zirkus entfernt, reisst die Velokette des Vaters und er stürzt.

An eine Weiterfahrt ist nicht zu denken, der Knöchel scheint

gebrochen. Nachdem die Mutter die Ambulanz gerufen hat,

die ihren Mann ins Spital bringt, informiert

sie auch den TCS, der sofort

einen Patrouilleur losschickt, der das

Velo zum Haus der Familie transportiert.

Alles klappt reibungslos. Zur Erleichterung

der Familie erlitt der Vater nur

eine Knöchelstauchung und kann das

Krankenhaus am gleichen Tag wieder

verlassen. Die Zirkusvorstellung haben

sie aber verpasst. Immerhin erstattet

der ETI den Preis für die Eintrittskarten.

«Der TCS hat uns schnell und souverän

geholfen. Es hat sich auf jeden

Fall gelohnt, dass wir auf den ETI

Reiseschutz gesetzt haben. Und mit

den neuen Leistungen ist er jetzt sogar

noch attraktiver. Es ist beruhigend, zu

wissen, dass der TCS immer an unserer

Seite ist, egal wo auf der Welt und egal

wann», sagt Urs Zaugg. ◆

* fiktive Familie

22 touring | Juni 2019


DOSSIER

Juni 2019 | touring 23


DOSSIER

Gut geschützt im Auto

Von den 27 vom TCS getesteten Produkten wurden nur zwei Kindersitze als

«nicht empfehlenswert» eingestuft. Die Ergebnisse unseres Frühlingstests.

Salomé schläft in

ihrem Britax Römer

Adventure fast wie

im eigenen Bett

TEXT ALINE BEAUD | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Bei der Auswahl der Sicherungsvorkehrungen für

seine Töchter hat das Ehepaar Zaugg * die Dinge

richtig gehandhabt. Sie informierten sich zunächst

im TCS-Kindersitztest, dessen Ergebnisse seit 2015

direkt verglichen werden können. Danach besuchten sie

ein Fachgeschäft, um die Kindersitze im Auto und mit ihren

beiden kleinen Mädchen auszuprobieren. Ein halbes Jahrhundert

Expertise hat der TCS in Sachen Kindersitze schon

Marke Modell Verwendung Preis ca. TCS-Bewertung

Maxi-Cosi Jade + 3wayFix 3 6 i-Size 40–70 cm 520.– ★★★★★

Maxi-Cosi Pebble Pro i-Size 2 4 6 i-Size 45–75 cm 260.– ★★★★☆

Maxi-Cosi Pebble Pro i-Size + 3wayFix 2 4 6 i-Size 45–75 cm 460.– ★★★★☆

Maxi-Cosi Pebble Pro i-Size + FamilyFix One 2 4 6 i-Size 45–75 cm 450.– ★★★★☆

Peg Perego Primo Viaggio i-Size + i-Size Base 2 4 i-Size 40–83 cm 430.– ★★★★☆

Cybex Cloud Z i-Size 2 i-Size 45–87 cm 360.– ★★★★☆

Cybex Cloud Z i-Size + Base Z 2 3 i-Size 45–87 cm 600.– ★★★★☆

Baby Jogger City Go i-Size + i-Size base 2 4 i-Size 0–87 cm 220.– ★★★★☆

Nania Beone SP 2 0+ 70.– ★★★★☆

Baby Jogger City Go i-Size 2 i-Size 0–87 cm 300.– ★★★★☆

Chicco Oasys i-Size Bebecare + i-Size Base 2 4 i-Size 40–78 cm 450.– ★☆☆☆☆

Cybex Sirona Z R i-Size + Base Z 2 3 i-Size 45–105 cm 670.– ★★★★☆

Cybex Sirona Z i-Size + Base Z 1 3 i-Size 45–105 cm 670.– ★★★★☆

Nuna Norr 2 3 i-Size 40–105 cm 550.– ★★★★☆

Nachfolger Hy5.1 TT 2 0 / I 400.– ★★★☆☆

Heyner Multifix Twist 1 2 3 0+ / I 420.– ★★★☆☆

Apramo All Stage 1 0+ / I / II / III 480.– ★★☆☆☆

Besafe iZi Modular RF i-Size + iZi Modular Base 2 3 i-Size 61–105 cm 670.– ★★★★☆

Maxi-Cosi Pearl Pro i-Size + 3wayFix 1 3 6 i-Size 67–105 cm 320.– ★★★★☆

Peg Perego Viaggio FF105 + i-Size Base 3 i-Size 71–105 cm 460.– ★★★★☆

Maxi-Cosi TobiFix 5 6 I 210.– ★☆☆☆☆

Britax Römer Max-Way Plus 2 4 I / II 420.– ★★☆☆☆

Britax Römer Advansafix IV R 4 I / II / III 390.– ★★★★☆

Maxi-Cosi Titan Pro 4 6 I / II / III 380.– ★★★☆☆

Britax Römer Kidfix III M 4 II / III 270.– ★★★★☆

Britax Römer Adventure 4 II / III 100.– ★★★★☆

Safety 1st Road Fix II / III 120.– ★★★★☆

auf dem Buckel, in diesem Jahr wurden 27 neue Produkte

auf Herz und Nieren geprüft. Ein Vergleichstest, der sich auf

Sicherheit, Handhabung, Komfort und Schadstoffgehalt der

getesteten Modelle konzentriert.

Schleudersitz

Das erste im Test gescheiterte Modell ist der Chicco Oasys

i-Size Bebecare, dessen Haltegurt beim Frontalcrash-Test zerriss

und der Dummy so unsanft aus seinem Sitz befördert

wurde. Ebenfalls «nicht empfehlenswert»

ist der TobiFix

Comfort Baby, sein Stoffbezug

wies einen zu hohen

Schadstoffgehalt auf. Zwei

weitere Kindersitze werden

nur bedingt empfohlen. Alle

anderen erreichten die Note

«empfehlenswert oder besser.

Ein Sitz stach gar mit einem

«hervorragend» heraus. ◆

* erfundene Familie

1

Befestigung vorwärts- oder rückwärtsgerichtet

2

Befestigung nur rückwärtsgerichtet

3

Befestigung nur mit Isofix, nicht mit

Fahrzeuggurt

4

Befestigung im Auto mit Isofix oder

Fahrzeuggurt

5

Abgewertet wegen Schadstoffprüfung

6

Gleichnamiges Modell wird auch unter

der Marke Bébé Confort verkauft

★★★★★ hervorragend

★★★★☆ sehr empfehlenswert

★★★☆☆ empfehlenswert

★★☆☆☆ bedingt empfehlenswert

★☆☆☆☆ nicht empfehlenswert

24 touring | Juni 2019


Teilhaben an

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Letzte Meile

E-Tretroller liegen im

Trend, doch was sagt

das Gesetz?

Handlich, praktisch, gut

E-Trottinette sind praktisch und liegen im Trend. Der TCS hat

sieben in der Schweiz erhältliche Modelle getestet. Richtig überzeugt

haben nicht alle – und vier Modelle dürfen ab Werk gar

nicht auf Schweizer Strassen gefahren werden.

TEXT DINO NODARI | FOTO EMANUEL FREUDIGER

Sie sind kaum mehr wegzudenken

aus unseren Innenstädten. Gerade

für die letzte Meile scheinen

die E-Trottinette ideal. Die trendigen

Fortbewegungsmittel sind ein wichtiges

Element der E-Mobilität. In erster

Linie profitieren davon Pendler, deren

Arbeitsweg nur wenige Kilometer lang

ist. Die Leichtgewichte unter den Elektro-

Tretrollern machen sich als Ergänzung

zu den Fahrten mit den öffentlichen

Verkehrsmitteln besonders nützlich.

Von der Bahn zur Arbeit, von der Wohnung

zur Bahn, alles kein Problem und

dank elektrischem Antrieb kommt man

auch nicht verschwitzt an. In puncto

Qualität, Bedienung, Handlichkeit und

Verarbeitung gibt es aber grosse Unterschiede.

Worauf es bei einem Elektro-

Tretroller ankommt, hat der TCS zusammen

mit dem Schweizer Fernsehen und

Euroconsumers untersucht und sieben

in der Schweiz erhältliche Geräte getestet.

Das günstigste E-Trottinett im Test,

das Streetmotion Tech 2, kostet 289

Franken, das teuerste, der E-Twow

Booster S+, schlägt mit 1090 Franken

zu Buche. Im Test hat sich aber auch

gezeigt, dass der Preis allein noch

nicht viel über die Qualität aussagen

muss. Denn das günstigste Modell bietet

auch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Während das Booster S+ in

vielen Bereichen überzeugt, ist es aber

aufgrund der einstellbaren Höchstgeschwindigkeit

mit fast 30 km/h

schneller, als in der Schweiz erlaubt

und somit auf den öffentlichen Strassen

verboten – wie auch drei weitere

Modelle im Test, die ab Werk über kein

Licht verfügen. Die Elektro -Tretroller

wurden in Sachen Sicherheit, Funktion,

Handling und Qualität getestet.

26 touring | Juni 2019


MOBILITÄT

Wofür wird es benötigt?

Wer sich ein E-Trotti kaufen möchte,

sollte sich zunächst fragen, für welchen

Zweck es genutzt werden soll. Das

Gewicht spielt dabei eine ganz wichtige

Rolle. Wer vorhat, den E-Tretroller regelmässig

auch zu tragen, sollte sich für

ein klappbares, leichteres Model entscheiden.

Ein weiteres zentrales Element

eines Elektro-Tretrollers ist die

Akkuleistung. Die modernen Elektro-

Trottis sind leistungsstark und vielseitig.

Mit Motoren von 150 bis zu 500 Watt

bieten sie genau die richtige Leistung

für jeden Zweck. Wer auch Steigungen

ohne Treten bewältigen möchte, entscheidet

sich für ein Modell mit einer

höheren Wattzahl. Ausgereifte Akkus

erzielen eine Reichweite von rund 20

Kilometern und die meisten Modelle besitzen

eine Ladeanzeige, an der man

rechtzeitig erkennen kann, ob man umkehren

oder unterwegs nachladen muss.

Günstige Mobilität

Viele dieser Trottinette werden ausserhalb

von Europa hergestellt und können

online bestellt werden. Wer jedoch einen

E-Tretroller für den Weg zur Arbeit

oder zum Einkaufen kaufen möchte,

muss ein zugelassenes Modell wählen,

das mit den notwendigen Ausstattungsmerkmalen

wie Bremsen hinten und

vorne, akustischer Warnvorrichtung

und Lichtern versehen ist. Elektro-

Tretroller sind umweltfreundlich, insbesondere,

wenn man wieder erneuerbaren

Strom zum Laden der Akkus

verwendet. Ausserdem sind sie die sparsamste

Art der Elektromobilität, da man

im Schnitt mit Kosten von 50 Rappen

pro 100 Kilometer rechnen kann. Wichtig

ist, dass das Gerät gut verarbeitet

und robust ist. Die Erfahrung zeigt, dass

es bei schlechter Verarbeitung durch Erschütterungen

schnell zu Verschleisserscheinungen

kommt. Der TCS empfiehlt,

die Bedienungsanleitung genau zu lesen

und bei Nässe, Tramschienen und

Kopfsteinpflaster vorsichtig zu fahren.

Zudem sollte nachts nie ohne Beleuchtung

gefahren werden. Ein Velohelm ist

zwar nicht vorgeschrieben, aus Sicherheitsgründen

empfiehlt sich jedoch das

Tragen eines Kopfschutzes. ◆

FRAGEN VOR DEM KAUF

Wie viel Zeit braucht man zum Laden

zwischen den Fahrten?

Wie viel Reichweite wird benötigt?

Wie viele Kilogramm (Traglast + Zuladung)

müssen transportiert werden?

Gewicht des E-Trottinetts prüfen

Wie wichtig ist das Zusammenklappen?

Achtung: Einige Produkte entsprechen

nicht den Schweizer Vorschriften

betreffend Licht vorne und hinten

sowie der erlaubten Geschwindigkeit.

E-Trottinett-Test 2019

Marke

Modell

V Max

R20

Streetmotion

Tech 2

Soflow 1

Flowboard pop

Razor 1

E200

Micro

Condor X3

E Twow 2

Booster S+

Segway 1

Nineboot ES1

Leistung laut Hersteller (Watt) 350 250 250 200 500 500 250

Reichweite gemessen (km) 23,6 8,4 11,1 8,4 15,2 27,1 14,5

Geschwindigkeit gemessen (km/h) 17 19 22 16 22 27 22

Traglast (kg) 120 100 120 70 100 125 100

Gewicht Trottinett (kg) 15,6 10,2 11,6 16,8 11 11,2 11,2

Bremsweg gemessen (m) 2,34 2,79 3,27 2,91 2,23 2,59 2,66

Ladezeit gemessen (Std.) 6,5 3 3,8 7 2,9 3,1 3,5

Preis (CHF) 699 289 329 298 999 1090 599

Gewichtung

Sicherheit 0.40 71% 64% 53% 37% 79% 73% 81%

Funktion 0.20 77% 59% 63% 44% 78% 81% 82%

Handling 0.20 61% 73% 68% 34% 72% 81% 78%

Qualität 0.20 40% 50% 53% 45% 90% 65% 70%

Gesamtnote 64% 62% 58% 39% 79% 75% 78%

TCS-Bewertung ★★★★☆ ★★★★☆ ★★★☆☆ ★★☆☆☆ ★★★★☆ ★★★★☆ ★★★★☆

Stärken

Schwächen

Fahrkomfort

sehr gut, effektive

Bremsen,

gut am Berg,

einfach faltbar,

überzeugende

Reichweite

Sperrig und

schwer im Vergleich,

wenig

überzeugende

Qualität

Informatives

Display, einfach

faltbar, geringstes

Gewicht,

günstigster

Preis

Hinterradbremse

schwergängig,

schlecht am

Berg, geringste

Reichweite

Gutes Handling,

hohe

Traglast

Nur durchschnittliche

Sicherheit, kein

Licht im Lieferumfang,

wenig

Kraft am Berg,

geringe Reichweite

Geringer

Preis, breites

Trittbrett

Wenig Kraft

und schlecht

dosierbar,

Traglast max.

70 kg, kein

Licht im Lieferumfang,

nicht

faltbar

Gutes Handling

und Fahrkomfort,

sehr

gute Qualität,

beste Bremsen,

relativ leicht

Diodenanzeige

hinten

statt Display,

hoher Preis,

durchschnittliche

Reichweite

Gutes Handling,

Fahrkomfort

und

Qualität, informatives

Display,

einfach

faltbar, höchste

Reichweite im

Test, Ladebuchse

gut erreichbar,

automatisches

Licht

Zu schnell,

daher nur auf

privatem Grund

einsetzbar,

höchster Preis

Gutes Handling

und Fahrkomfort,

Tempomat

und

App, sehr einfach

faltbar,

gute Qualität,

Ladebuchse

gut erreichbar,

Geschwindigkeit

gut dosierbar

Durchschnittliche

Reichweite,

kein Rücklicht

1 Diese Produkte sind nur mit nachgerüstetem Licht

strassentauglich

2 Nach Schweizer Recht zu schnell, daher nur auf privatem

Grund einsetzbar

hervorragend 80–100% ★★★★★

sehr empfehlenswert 60–79% ★★★★☆

empfehlenswert 40–59% ★★★☆☆

bedingt empfehlenswert 20–39% ★★☆☆☆

nicht empfehlenswert 0–19% ★☆☆☆☆

Juni 2019 | touring 27


MOBILITÄT

Grosse Preisunterschiede

beim Parkieren am Bahnhof

Mit Park and Rail bieten die SBB für Pendler ein interessantes Angebot. Parkieren

beim Bahnhof und dann gemütlich mit dem Zug zur Arbeit. Die Preise indes

können je nach Standort bis zu viermal teurer sein.

TEXT DINO NODARI

Die Schweiz ist ein Volk von

Pendlern. Vier Millionen Menschen

müssen zur Arbeit pendeln.

Und gemäss Bundesamt

für Statistik haben 2017 71 Prozent ausserhalb

ihrer Wohngemeinde gearbeitet.

Die Arbeitswege werden dabei immer

länger. Durchschnittlich legen Arbeitspendler

heute ungefähr 15 Kilometer

pro Weg zurück und benötigen dafür etwas

mehr als 30 Minuten. Mehr als die

Hälfte der Pendler benutzte 2017 dafür

das Auto, 31 Prozent den öffentlichen

Verkehr. Trotz hervorragendem öffentlichem

Verkehr setzen also immer noch

sehr viele Pendler auf das Auto. Die Verbindungen

zwischen den Zentren sind

sehr gut ausgebaut und etwa zwischen

Zürich und Bern oder Lausanne und

Genf ist der Zug oft sogar schneller als

das Auto. Das Problem liegt bei der letzten

Meile, also dem Weg vom Wohnort

zum Bahnhof oder vom Bahnhof zum

Arbeitsplatz. Bis autonome Autos auf

den Strassen verkehren, dürfte noch

etwas Zeit verstreichen.

Riesige Preisunterschiede

Warum also nicht Auto und Bahn kombinieren?

Park and Rail heisst das Ange-

Parkplatzkosten bei P&R-Anlagen

Ort Plätze Tag Monat Jahr

Aigle 347 7 Fr. 70 Fr. 700 Fr.

Allaman 88 7 Fr. 70 Fr. 700 Fr.

Baden 40 16 Fr. 160 Fr. 1600 Fr.

Bassecourt 36 0 Fr. 0 Fr. 0 Fr.

Bassersdorf 122 6 Fr. 60 Fr. 600 Fr.

Biasca 62 6 Fr. 60 Fr. 600 Fr.

Bümpliz Süd 32 6 Fr. 60 Fr. 600 Fr.

Cadenazzo 68 6 Fr. 50 Fr. 500 Fr.

Chur 121 12 Fr. 120 Fr. 1200 Fr.

Cossonay-Penthalaz 66 8 Fr. 80 Fr. 800 Fr.

Emmenbrücke 89 6 Fr. 60 Fr. 600 Fr.

Glarus 46 5 Fr. 50 Fr. 500 Fr.

Herzogenbuchsee 99 10 Fr. 70 Fr. 700 Fr.

Liestal 243 10 Fr. 80 Fr. 800 Fr.

Neuenburg 190 14 Fr. 150 Fr. 1500 Fr.

Nyon 101 12 Fr. 80 Fr. 800 Fr.

Olten 108 12 Fr. – 900 Fr.

Palézieux 183 7 Fr. 70 Fr. 700 Fr.

Pfäffikon SZ 178 7 Fr. 70 Fr. 700 Fr.

Turbenthal 43 4 Fr. 40 Fr. 400 Fr.

Kombiniert Mit dem Auto

zum Bahnhof und dann mit

dem Zug weiter zur Arbeit

28 touring | Juni 2019


WER HAT RECHT

EX-PRESS

bot, das die SBB hier machen. 27 500

Parkplätze an rund 580 Bahnhöfen bieten

die SBB an. Ein Blick auf die Preise

fördert grosse Unterschiede zu Tage. An

den teuersten Lagen kostet das Tagesticket

16 Franken und ja, es gibt sogar

noch Gratis-Parkplätze, wie die SBB auf

Anfrage bestätigen. «Gerade im ländlichen

Raum, wo die weiteren öffentlichen

Parkplätze der Gemeinde kostenlos sind»,

so die Antwort. In der Regel bewegen

sich die Preise jedoch zwischen 4 und 16

Franken pro Tag. Für Pendler besonders

attraktiv sind Monats- und Jahreskarten,

die zwischen 40 und 160 beziehungsweise

400 und 1600 Franken kosten. Ein

Vergleich der Anlagen in der jeweiligen

Region kann sich also lohnen. Denn

beim gleichen Anbieter können also

Parkplätze mehr als viermal mehr kosten.

«Der Preis hängt vom Standort,

der Konkurrenz, der Nachfrage und vor

allem vom Bahnangebot ab», erklärt

SBB-Mediensprecher Reto Schärli. Konkret

bedeutet dies, dass etwa ein Viertelstundentakt

ab dem Bahnhof zu teureren

Parkplätzen führt, als wenn es ab

dem Bahnhof einen Halbstundentakt

gibt. «Je attraktiver ein Standort, desto

höher die Nachfrage und dementsprechend

der Preis», sagt Reto Schärli.

Kein garantierter Platz

Die SBB haben das Angebot an P&R-Anlagen

kontinuierlich ausgebaut. Im Jahr

2000 waren es noch 12 000 Plätze, 2016

bereits über 26 000 und aktuell rund

27 500. «Je nach Siedlungsart, aktuellem

Angebot und vor allem der aktuellen

Auslastung werden wir nach wie vor Anlagen

punktuell ausbauen», sagt Reto

Schärli. Grundsätzlich könne die Nachfrage

befriedigt werden, heisst es bei den

SBB, es gäbe aber vereinzelt Anlagen,

die manchmal überlastet seien. Dessen

müssen sich die Kunden bewusst sein,

denn auch wenn sie das Ticket vorab online,

via App, am Schalter oder am Automaten

gekauft haben, besteht kein Anspruch

auf einen freien Parkplatz und

nicht an jedem Standort gibt es viele

Parkplätze, manchmal sind es auch nur

ein Dutzend. Konkret heisst dies, dass

der Parkplatz voll sein kann und in diesem

Fall gibt es keine Erstattung der

Parkplatzkosten. ◆

Betrunkener Fussgängerin

droht Ausweisentzug

Wer ein Alkoholproblem hat und sich auffällig verhält,

muss auch dann damit rechnen, im Hinblick auf seine

Fahreignung untersucht zu werden, wenn er nicht am

Steuer mit Alkohol erwischt wird.

TEXT URS-PETER INDERBITZIN

Bestehen Zweifel an der Fahreignung

einer Person, verlangt

das Gesetz, dass eine

verkehrsmedizinische Abklärung

anzuordnen ist. Der klassische Fall

ist der Lenker, der in angetrunkenem

Zustand mit einer Blutalkoholkonzentration

von 1,6 Promille

oder mehr gefahren ist. In solchen

Fällen muss zwingend eine Fahreignungsuntersuchung

vorgenommen

werden. Aufgrund dieser Untersuchung

wird dann entschieden,

ob der Lenker den Führerausweis

im Rahmen eines Warnungsentzugs

einige Zeit abgeben muss

oder ob gar wegen eines verkehrsrelevanten

Suchtverhaltens ein

Sicherungsentzug für längere Zeit

notwendig ist. Bestehen nach

der Untersuchung Zweifel an der

Fahrkompetenz einer Person, so

kann diese einer Kontrollfahrt,

einer Theorieprüfung, einer praktischen

Fahrprüfung oder einer

anderen geeigneten Massnahme

wie einer Aus- oder Weiterbildung

oder einer Nachschulung unterzogen

werden.

Zweifel an Fahreignung

Die Anordnung einer verkehrsmedizinischen

Untersuchung setzt

jedoch nicht zwingend voraus,

dass der Fahrzeugführer tatsächlich

unter dem Einfluss von Alkohol

gefahren ist. Laut Bundesgericht

können, sofern stichhaltige

Gründe für ein tatsächlich verkehrsrelevantes

Suchtverhalten

vorliegen, auch bei Personen,

die ausserhalb des motorisierten

Stras senverkehrs auffällig geworden

sind, Zweifel an der Fahreignung

aufkommen, was

eine verkehrsmedizinische

Untersuchung rechtfertigen

kann.

Kürzlich hat das Bundesgericht

(Urteil 1C_569/2018) in diesem

Zusammenhang – soweit ersichtlich

zum ersten Mal – entschieden,

dass sich eine Person einer verkehrsmedizinischen

Untersuchung

unterziehen muss, obschon sie

nicht selbst am Steuer eines Fahrzeugs

sass.

Nicht selber gefahren

Im konkreten Fall war eine Fussgängerin

beim Überqueren einer

Hauptstrasse in einen Unfall mit

einem Personenwagen verwickelt.

Die durchgeführte Atemalkoholprobe

ergab für den Unfallzeitpunkt

eine Blutalkoholkonzentration

zwischen 2,65 bis maximal

3,38 Gewichtspromille. Obwohl

die Frau in Bezug auf Trunkenheitsfahrten

nicht vorbestraft war,

erachtet das Bundesgericht die

verkehrsmedizinische Begutachtung

als verhältnismässig. Es liege

im öffentlichen Interesse an einem

sicheren Strassenverkehr, bei

einem so hohen Wert zu prüfen,

ob eine Alkoholgewöhnung beziehungsweise

Missbrauchsproblematik

oder gar eine Suchterkrankung

vorliege. Dies gilt laut dem

Urteil aus Lausanne im beurteilten

Fall umso mehr, als die Frau

nicht nur den Personenwagen-Ausweis

hat,

sondern auch im Besitze

des Führerausweises

für Lastwagen

und für Cars ist. ◆

URS-PETER

INDERBITZIN

Verkehrssexperte

Juni 2019 | touring 29


Auf grosser Schottland Tour zum Military Tattoo

!

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Eine perfekt Schottland Rundreise von den Highlands bis Edinburgh!

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ist zurück – Günstiger als je zuvor!

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Bezauberndes Calvi

Traumlandschaften um Glen Coe

Ihr tolles Reiseprogramm:

1. Tag, Donnerstag – Anreise nach Rotterdam

& Einschiffung

Frühmorgendliche Fahrt im komfortablen Extrabus

nach Rotterdam, wo wir am Abend unsere

Nachtfähre mit Kurs Richtung England besteigen.

Übernachtung und Nachtessen an Bord.

2. Tag, Freitag – Gretna Green & Glasgow

Am Morgen erreichen wir das englische Festland

in Hull. Unser erstes Etappenziel nach der

englisch-schottischen Grenze ist das reizende

Örtchen Gretna Green. Hier besuchen wir die

berühmte Hochzeitsschmiede, wo sich einst

jugendliche Pärchen heimlich trauen liessen.

Später erleben wir Schottlands Hauptstadt Glasgow

bei einer interessanten Stadtführung. Übernachtung

im Raum Glasgow.

3. Tag, Samstag – Loch Lomond, Glen Coe &

Fort William

Auf unserem Weg in den Norden passieren wir

zunächst die „Bonny bonny banks“ des zauberhaften

Loch Lomond. Anschliessend können

Sie sich von der wilden Schönheit des Glen Coe,

dem Tal der Tränen, beeindrucken lassen. Letztes

Ziel des heutigen Tages ist das Städtchen

Fort William, das zu Füssen des bekanntesten

Berges Schottlands – des mächtigen Ben Nevis –

liegt. Übernachtung im Raum Fort William.

4. Tag, Sonntag – Eilean Donan Castle, Loch

Ness & Inverness

Auf dem Weg Richtung Norden machen wir für

einen der schönsten Fotomomente Schottlands

einen lohnenden Umweg nach Westen. Hier treffen

wir am Ufer des Loch Duich auf das grandiose

Eilean Donan Castle

Atlantischer

Ozean

Fort William

Glen Coe

Inverness/

Aviemore

Loch Lomond

Glasgow

Gretna Green

Craigellachie/Whisky Trail

Aberdeen

Dunnottar Castle

Glamis Castle

Edinburgh

York

Hull

Limitierte Plätze! Sofort buchen & profitieren! Tel. 0848 00 77 88 www.car-tours.ch

Loch

Ness

Irische See

Eilean Donan Castle

Eilean Donan Castle (Eintritt inkludiert). Das

Schloss ist die wohl bekannteste der vielen

schottischen Burgen und dient immer wieder

als Kulisse zahlreicher Hochlandverfilmungen.

Anschliessend wartet der legendärste schottische

See auf Sie, der Loch Ness. Nach der Besichtigung

der beeindruckenden, am Ufer gelegenen

Ruinen des Urquhart Castles, unternehmen

wir eine schöne Bootsfahrt auf der Suche nach

Nessie. Übernachtung im Raum Inverness/ Aviemore.

5. Tag, Montag – Auf dem Whisky Trail bis

nach Aberdeen

Der heutige Tag beginnt ganz im Zeichen von

Whisky und Berge, eben typisch schottisch. Wir

fahren durch die herrlichen Grampian Mountains

und besichtigen auf dem berühmten

„Whisky Trail“ eine der zahlreichen Destillerien

und eine Küferei – natürlich werden wir dabei

die edlen Brände auch selbst verkosten. Weiterfahrt

nach Aberdeen. Der alte Stadtteil wird

durch eine dörfliche Atmosphäre geprägt, während

für den modernen Stadtteil Geschäfts- und

Einkaufsgegenden typisch sind. Übernachtung

im Raum Aberdeen.

6. Tag, Dienstag – Entlang der Ostküste nach

Edinburgh

Heute fahren wir weiter Richtung Edinburgh.

Unterwegs stossen wir auf die Ruinen des

malerischen Dunnottar Castle bei der kleinen

Fischerstadt Stonehaven. Das Schloss diente bereits

als Kulisse zu den Dreharbeiten von Shakespeares

Tragödie Macbeth und ist ein beliebtes

Fotomotiv. Südlich von Dundee besuchen wir

das bekannte Glamis Castle mit seinen bezaubernden

Gärten. Am Nachmittag erreichen wir

unser Hotel im Raum Edinburgh.

Nordsee

Spektakuläres Military Tattoo

Eine perfekte Schottland Rundreise die nicht nur sämtliche Erwartungen erfüllt sondern zusätzlich das „Bisschen Mehr“ bietet, das Sie anderswo oft

vergebens suchen. Geheimnisvolle Seen, sagenumwobene Schlösser, malerische Fischerdörfer, die wildromantischen Highlands, der bekannte

Whisky-Trail, die Metropolen Glasgow, Aberdeen und Edinburgh sowie das weltbekannte Military Tattoo in Edinburgh.

7. Tag, Mittwoch – Edinburgh & das Military

Tattoo

Nach dem Frühstück fahren wir heute nach

Edinburgh, wo wir zu einer beeindruckenden

Stadtführung erwartet werden. Wir sehen St.

Giles Cathedral, Royal Mile und erleben das

bunte Treiben der Princess Street. Der Nachmittag

steht Ihnen dann für eigene Erkundungen

oder Einkäufe zur freien Verfügung. Am Abend

erwartet uns ein ganz besonderer Höhepunkt:

Wir besuchen das berühmte Edinburgh Military

Tattoo – die spektakulärste Musik- und Militärparade

der Welt! Nach dem Tattoo bringt uns der

Bus zurück ins Hotel.

8. Tag, Donnerstag – Schottische Borders –

York – Hull

Heute erleben wir noch einmal unberührte Natur

und atemberaubende Landschaften. Unsere

Fahrt durch die schottischen Borders, bekannt

durch die vier grossen Abteien, wird Sie begeistern.

Später bummeln wir durch die mittelalterlichen

Gassen der zauberhaften Stadt York bevor

wir schliesslich nach Hull fahren, wo wir wieder

unser Fährschiff besteigen. Übernachtung an

Bord.

9. Tag, Freitag – Heimreise

Nach der Ankunft der Fähre am Morgen in Rotterdam

treten wir mit vielen unvergesslichen

Reiseerlebnissen im Gepäck die Heimreise in

Richtung Schweiz an

Noch mehr sparen -

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Organisation: Holiday Partner, 8852 Altendorf

9-tägige begleitete

Rundreise ab nur

Fr. 1899.-

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Leistungen - Alles schon dabei!

✓ Fahrt im komfortablen Extrabus

✓ Fährüberfahrten Rotterdam-Hull & Hull-

Rotterdam, Basis 2-Bett-Kabine Innen,

mit 2 Übernachtungen inkl. Halbpension

✓ 6 Übernachtungen in Schottland in

guten und gehobenen Mittelklasshotels

✓ 6 x Frühstück in den Hotels

✓ 5 x Nachtessen in den Hotels

✓ Alle aufgeführten Ausflüge und

Besichtigungen gemäss Programm

✓ Interessante Stadtführung in Glasgow

✓ Bootsfahrt auf Loch Ness

✓ Führung Whisky Distillerie inkl. Probe

✓ Besichtigung Speyside Küferei

✓ Interessante Stadtführung Edinburgh

✓ Eintrittsgelder für Gretna Green, Eilean

Donan Castle, Urquhart Castle & Glamis

Castle und Gärten

✓ Eintritt und reservierte Plätze für das

Edinburgh Military Tattoo (gute Kat. 3)

✓ Schottisches Hochland-Diplom

für jeden Gast

✓ Eigene Schweizer Reiseleitung

während der ganzen Reise

Wählen Sie Ihr Reisedatum

Reise a: 1. - 9. August 2019

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Reise b: 15. - 23. August 2019

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Mittelklassehotels Unser Sonderpreis Fr. 1899.- für Sie:

Nicht Preis inbegriffen/zusätzlich pro Person im Doppelzimmer wählbar:

Einzelzimmerzuschlag guten Mittelklassehotels

(Hotels): Fr. 329.-

Kabinenzuschläge (Fähre)

- Doppelkabine Fr. 1659.- aussen: Fr. 70.-

- Einzelkabine innen: Fr. 120.-

- Einzelkabine Nicht inbegriffen/zusätzlich aussen: Fr. 240.- wählbar:

Buchungsgebühr: Auf Wunsch Aussenkabine Fr. 20.- pro Person für

Fährüberfahrten: Zuschlag Fr. 59.-

Sie wählen Einzelzimmerzuschlag: Ihren Bus-Einsteigeort: Fr. 249.- (auf Korsika)

Aarau, Einzelkabinenzuschlag: Basel, Bern, Luzern, Pfäffikon Fr. 149.- SZ, (Fähre)

Sargans, Buchungsgebühr: St. Gallen, Thun, Fr. Winterthur, 20.- pro Person Zürich

Sie wählen Ihren Bus-Einsteigeort:


MOBILITÄT

Für Pendler wird die

Zeit immer mehr zum

kostbarsten Gut

So planen Pendler ihr Leben

Im Mittelpunkt einer Studie von Guillaume Devron, Wissenschaftler an der

EPFL, steht die zunehmende Beschleunigung in unserer Gesellschaft. In

seinem neu erschienenen Werk analysiert er das durchgetaktete Leben

der Pendler, die mit verschiedenen Strategien die Hektik ihres Alltags zu

meistern versuchen.


TEXT ALINE BEAUD | FOTO EMANUEL FREUDIGER

Juni 2019 | touring 31


Excellence Gourmetfestival ´19 ab Fr. 285.–

2-Tages-Flussreise mit Sternekoch und Gourmetmenü

Martin Dalsass

1 Michelin-Stern

18 Punkte Gault Millau

Talvo by Dalsass, St. Moritz-Champfèr

Route 1 18.10.–19.10.2019

Route 2 19.10.–20.10.2019

Buchungscode: eobas10_ku / eostr10_ku

18 18 16

18

Pierre André Ayer

1 Michelin-Stern

18 Punkte Gault Millau

Restaurant Le Pérolles, Fribourg

Route 2 20.10.–21.10.2019

Buchungscode:

epstr19_ku

Jeroen Achtien

1 Michelin-Stern

16 Punkte Gault Millau

Restaurant Sens, Hotel Vitznauerhof,

Vitznau

Route 2 21.10.–22.10.2019

Buchungscode:

eostr11_ku

Mattias Roock

1 Michelin-Stern

18 Punkte Gault Millau

Locanda Barbarossa, Castello del Sole,

Ascona

Route 1 25.10.–26.10.2019

Route 2 26.10.–27.10.2019

Buchungscode: epbas12_ku / epstr11_ku

Stefan Heilemann

2 Michelin-Sterne

17 Punkte Gault Millau

Restaurant Ecco, Hotel Atlantis

by Giardino, Zürich

Route 2 04.11.–05.11.2019

Buchungscode:

17 17

18

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Roger Kalberer

1 Michelin-Stern

17 Punkte Gault Millau

Restaurant Schlüssel, Mels

Route 2 11.11.–12.11.2019

Buchungscode:

epstr23_ku

Gerhard Wieser

2 Michelin-Sterne

18 Punkte Gault Millau

Hotel Castel, Tirol bei Meran

Route 2 18.11.–19.11.2019

Buchungscode:

eostr22_ku

Mike Wehrle

16

1 Michelin-Stern

16 Punkte Gault Millau

Bürgenstock Resort Lake Lucerne,

Bürgenstock

Route 1 22.11.–23.11.2019

Route 2 23.11.–24.11.2019

Buchungscode: epbas14_ku / epstr14_ku

Route 1 Basel–Strassburg

Tag 1 Basel. Busreise nach Basel. Die Crew heisst Sie an Bord

von Excellence willkommen. Um 15 Uhr nimmt Ihr Flussschiff

Kurs auf Strassburg. Bei Kaffee, Kuchen und einem Willkommensdrink

geniessen Sie den Blick auf die vorbei ziehende

Flusslandschaft. Im Anschluss folgt der Höhepunkt Ihrer Reise

mit dem grossen Gala-Menü im Excellence Restaurant. Sie

erfahren Interessantes zur Philosophie der Küche, den Zutaten

und der Idee hinter den einzelnen Gängen. Sie können sich für

eine harmonisch abgestimmte Weinbegleitung entscheiden

oder Weine aus der eigens für den Abend zusammengestellten

Weinkarte wählen. Lassen Sie den Abend an der Bar oder bei

entspannter Pianomusik in der Lounge ausklingen.

Tag 2 Strassburg. Frühmorgens er reichen Sie die elsässische

Hauptstadt Strassburg. An Bord geniessen Sie das Frühstücksbuffet

à la Excellence. Strassburg ist bekannt für sein Münster

«Notre Dame», beeindruckende Kunst galerien und sympathische

elsässische Gaststuben. Mittelalterliche Fachwerkhäuser

prägen das Stadtbild. Sie haben Zeit durch die romantischen

Gassen zu schlendern. Am Nachmittag erfolgt die Rückreise

mit dem Komfort-Reisebus in die Schweiz.

Route 2 Strassburg–Basel

Reise in umgekehrter Richtung.

Unsere Leistungen

• An-/Rückreise im Komfort-Reisebus

• Excellence-Flussreise mit Halbpension an Bord

• Gourmet-Abend mit mehrgängigem Menü eines Spitzenkochs

• Mittelthurgau-Reiseleitung

Nicht eingeschlossen

• Getränke, persönliche Auslagen, Trinkgelder

Preise pro Person

Fr.

Kabinentyp Katalogpreis Sofortpreis

2-Bett-Kabine Hauptdeck 570.– 285.–

2-Bett-Kabine Mitteldeck, frz. Balkon 690.– 345.–

2-Bett-Kabine Oberdeck, frz. Balkon 770.– 385.–

Mini-Suite Mitteldeck, frz. Balkon 910.– 455.–

Mini-Suite Oberdeck, frz. Balkon 990.– 495.–

Sofortpreis mit beschränkter Verfügbarkeit

Zuschläge

• Abreise Excellence Countess 18.10., 19.10. 45.–

• Abreise Excellence Princess 25.10., 26.10., 22.11., 23.11. 45.–

• Kabine zur Alleinbenützung 135.–

• Auftragspauschale 20.–

Wählen Sie Ihren Abreiseort

Wil , Winterthur-Wiesendangen SBB, Zürich Flughafen ,

Burgdorf , Baden-Rütihof , Basel SBB, Bern.

Lausanne & Fribourg (auf ausgewählten Reisen).

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Online buchen

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Reisebüro Mittelthurgau Fluss- und Kreuzfahrten AG · Oberfeldstr. 19 · 8570 Weinfelden · Tel. +41 71 626 85 85 · info@mittelthurgau.ch


MOBILITÄT

FOTO ZVG

In Ihrem Buch gehen Sie besonders

auf die Überlastung der

Grenzgänger in Luxemburg ein,

die ihr Privat- und Berufsleben

nur schwer miteinander vereinen

können. Was zeigt Ihre

Studie?

Guillaume Devron: Es ist eine

Langzeitstudie über Mobilität.

Laut OECD hat sich die durchschnittliche

Arbeitszeit in der

Schweiz seit den 90er-Jahren um

12 Prozent verringert. Wir arbeiten

immer weniger, doch Burnouts

und Stress werden immer häufiger.

Es geht darum, den richtigen

Rhythmus zu finden. Mein Buch

empfiehlt, einen Gang zurückzuschalten

und Pausen einzulegen.

Die Beschleunigung stellt eine

neue Problematik dar, bei der die

Zeit – wie andere Ressourcen auch

– zum seltenen Gut wird. Daher

habe ich nicht nur das Familienund

Berufsleben in meiner Studie

untersucht, sondern auch die

Raum-Zeit-Komponente berücksichtigt.

Das Thema Zeit kommt

in der Forschung zu kurz und

sollte in der öffentlichen Politik

klar Eingang finden.

Was ist typisch für die Befragten

in Ihrer Studie?

Für meine Studie habe ich Pendler

als Extremfall gewählt, da sie unter

dem grössten Zeitdruck stehen

und für die Situation besonders

kennzeichnend sind. In diesem

Falle sind es Grenzgänger aus Luxemburg,

die im Durchschnitt jeden

Tag 45 Kilometer zu ihrem Arbeitsplatz

fahren, in einer Paarbeziehung

leben, in Vollzeit oder zu 80

Prozent arbeiten und mindestens

zwei minderjährige Kinder haben.

Sie leben wie auf einem Vulkan,

ihre Belastung ist verständlicherweise

ungeheuer gross.

«Die Hektik ist enorm, aber wir

haben uns schliesslich dafür

entschieden», meint einer der

Grenzgänger aus Luxemburg.

Warum, meinen Sie, haben sie

sich diesem Druck freiwillig

ausgesetzt?

Diese Personen leben meist in

einem Einfamilienhaus auf dem

Land. Die Immobilienpreise in

Frankreich und Belgien sind niedriger

und die Einkommen in Luxemburg

attraktiver. Die Pendler

setzen also auf räumliche Mobilität.

Vermeintlich geniessen sie

ideale Lebensumstände, leben

aber ständig unter einem absoluten

Zeitdruck. Das ist ein Paradox

der Mobilität.

Und die Autofahrer sind am

schlechtesten dran...

Die Pendler, die öffentliche Verkehrsmittel

für den Weg nutzen,

haben eine kleine Ruhepause. Einen

Moment des Innehaltens, den

sie schätzen und auf den sie nicht

verzichten möchten. Durch eine

«Die Pendler leben wie auf

einem Vulkan»

Guillaume Drevon

semantische Analyse der Gespräche

haben wir festgestellt, dass die

Autofahrer mit ihrer Lage sehr unzufrieden

sind. Schuld daran ist

der Unsicherheitsfaktor in ihrer

Zeitplanung, sprich die Ungewissheit

ihrer Pünktlichkeit. Sie nehmen

daher Umwege in Kauf und

wählen statt staubelasteter Autobahnen

Nebenstrecken. Sie wollen

nicht unbedingt Zeit sparen, sondern

sicher sein, dass sie pünktlich

ankommen.

Welche alternativen Strategien

verwenden die Pendler noch?

Sie richten ihren Zeitplan nach der

Verkehrsdichte ein, sprechen sich

mit ihrem Partner ab und stellen

Hilfskräfte, wie beispielsweise

Kindermädchen oder Haushaltshilfen,

ein. Eine weitere, radikale

Vorgehensweise ist, die Arbeitszeit

zu verringern. Hier ist es oft die

Frau, die weniger arbeitet. Auch

Technik wird strategisch eingesetzt,

von einem gemeinsamen

Terminplan in Google Drive über

Whatsapp- Gruppen bis hin zu

Facebook. Bei den Familien dreht

sich alles darum, die familiären

Termine einzuhalten, wie zum

Beispiel die Kinder zur Schule zu

bringen, das Essen zu machen und

anderes. Sie haben keinerlei Spielraum

und der kleinste Zwischenfall

bringt ihren Zeitplan komplett

durcheinander.

Was geschieht also?

Die Familien müssen ihr soziales

Hilfsnetz aktivieren. Einige leben

in der Nähe ihrer Eltern, andere

nehmen zu Fahrgemeinschaften

mit Nachbarn oder Freunden Zuflucht.

Eine solche Unterstützung

wird regelmässig oder gelegentlich

in Anspruch genommen.

Bieten sich für diese Pendler

noch andere Lösungen an als

ein Umzug?

Es ist eine sehr schwierige Lebensphase,

beispielsweise wenn die

Kinder noch klein sind. Aber es ist

eine vorübergehende Phase. Die

Kinder werden grösser, selbstständiger

und benötigen weniger

Betreuung.

Also, die Zähne zusammenbeis

sen und warten, bis es

vorüber ist?

Das ist die grosse Frage der öffentlichen

Politik. Die Eltern organisieren

ihre Zeit um feste Termine

der Aktivitäten ihrer Kinder herum.

Letztlich geben die Kinder den

Rhythmus vor. Ein Vorschlag wäre,

eventuell die Unterrichtszeiten

flexibler zu gestalten. Man stelle

sich vor, man könnte die Kinder

zwischen 8 und 9 Uhr zur Schule

bringen und nicht zu einem festen

Zeitpunkt. Das hiesse, enorm an

Lebensqualität zu gewinnen. ◆

«Proposition pour une rythmologie de la

mobilité et des sociétés contemporaines»

vom Guillaume Drevon, éditions Alphil-

Presses universitaires suisses. (Buch ist nur

auf Französisch verfügbar).

Juni 2019 | touring 33


TECHNIK

HYUNDAI NEXO VERTEX

Ein guter Tipp,

Wasserstoff

Design und

Technologie

setzen sich im

Interieur durch

E Elektromotor/Brennstoffzelle, 163 PS W0,99 kg/100 km (Test-Mittelwert), Energie-Etikette E

V Reichweite: 637 km k Gewicht: 1925 kg (Testfahrzeug) P 0–100 km/h in 9,0 s L84 900 Fr.

Unter seinen trendigen Crossover-Linien verbirgt der

Hyundai Nexo eine moderne Brennstoffzelle. Es ist

eine Freude, dieses innovative Fahrzeug zu fahren,

trotz rudimentärem Wasserstofftankstellen-Netz.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Stilvoller Technologieträger

Fahren ohne lokale Emissionen

Reichweite mit Verbrenner uniform

Fahrkomfort/Durchzug

Schöne Innenausstattung

Geräumigkeit/komfortable Sitze

Umfassende Assistenten-Ausstattung

34 touring | Juni 2019


Crossover Mit Leuchtstreifen

vor der Kühlerhaube

und versenkbaren

Türgriffen

Wasserstoff

erzeugt Strom,

wenn er mit

Sauerstoff reagiert

Nur zwei Wasserstofftankstellen (CH)

Anschaffungs- und Wartungskosten

Leergewicht/keine Anhängelast

Überfüllte Mittelkonsole

Synthetisches Fahrgefühl

Künstliches Motorgeräusch

Nervöser Spurhalteassistent

Radstand 279 cm

Länge 467 cm Breite 186 cm

Kofferraum: 461–1466 Liter

Reifen: 245/45 R19

TECHNISCHE

DATEN

TESTFAHRZEUG

Hyundai Nexo Vertex: 5

Türen, 5 Plätze; 84 900 Fr.

(Testfahrzeug: 85 800 Fr.)

Varianten: Einzelausführung

Optionen: Metallic-Lackierung

(900 Fr.)

Garantien: 5 Jahre Werk,

5 Jahre/100 000 km auf

den Antriebsstrang, 8

Jahre/200 000 km auf die

Hochspannungsbatterie,

8 Jahre Service (Auflagen);

Rostschutz: 12 Jahre

Importeur: Hyundai Suisse,

8305 Dietlikon, hyundai.ch

TECHNISCHE

SPEZIFIKATIONEN

Motor: elektrisch angetrieben

durch eine Brennstoffzelle

(Wasserstoff-Sauerstoff-

Reaktion), 163 PS, 395 Nm;

einstufiges Getriebe, Frontantrieb;

Gewicht: 1925 kg

(Testfahrzeug), zul. Gesamtgewicht

2340 kg, keine

Anhängelast

90%

163 cm

Bislang waren es vor allem Öko-

Pioniere, welche diese designtechnisch

alles andere als berauschenden

Wasserstoff- Autos

gefahren sind. Doch der Hyundai Nexo,

der attraktive Nachfolger des ix35,

bringt die raffinierten Eigenschaften

eines zeitgemässen Crossovers mit sich.

Anstelle eines Verbrennungsmotors verfügt

der Nexo über eine Brennstoffzelle,

welche den Wasserstoff aus den drei

bordeigenen Tanks mit dem Sauerstoff

aus der Umgebung reagieren lässt und

so Strom produziert. Damit ist der Nexo

eigentlich ein Elektroauto. Mit dem Unterschied,

dass keine schwere Batterie

mitgeführt werden muss. Auf dem Bordcomputer

lässt sich beobachten, wie der

Nexo seinen Strom erzeugt. Die kleine

Zusatzbatterie wird unter anderem für

die Energierückgewinnung der Bremsen

verwendet und unterstützt die Beschleunigung.

Unter dem Vortrieb seines stets präsenten

vollen Drehmoments (395 Nm) wird

der Nexo kräftig durchgeschüttelt. Die

163 PS, die ihm zu Verfügung stehen,

sind mehr als genug, um ihm trotz seiner

fast zwei Tonnen kräftig Schub zu

verleihen. Keineswegs sportlich, aber da

geht etwas. Wie auch sein einladendes

Interieur, das durch silberne Einsätze

unterstrichen wird, setzt dieser innovative

Crossover voll auf Komfort. Die gut

gepolsterten Sitze und die Federung mit

langem Federweg arbeiten optimal zusammen,

um die Insassen zu verwöhnen.

Und da das Motorengeräusch nur

als leises Rauschen wahrgenommen

wird, nimmt der Nexo auch gerne Autobahnen

unter die Räder. Anders als

bei Elektroautos ermöglicht der durchschnittlich

gemessene Wasserstoffverbrauch

(0,99 kg/100 km) eine Reichweite

von mehr als 600 km. Einziges

Dilemma: Die einzigen zwei Wasserstoff-Tankstellen

in der Schweiz befinden

sich in Zürich und im Aargau. Weitere

sind aber noch dieses Jahr geplant.

Unter diesen Voraussetzungen lässt die

Begeisterung natürlich etwas nach. Und

auch der Preis von 84 900 Franken ist

etwas abschreckend. Doch der Nexo ist

top ausgestattet. Das macht die zusätzlichen

30 000 Franken, die man im

Vergleich zu einem Crossover mit Verbrennungsmotor

ausgibt, grad etwas

erträglicher. Ausserdem verleiht die

fortschrittliche Technik des Nexos dem

Fahrer ein sehr gutes Umweltgefühl. ◆


Juni 2019 | touring 35


TECHNIK

FAHRDYNAMIK

Beschleunigung (0–100 km/h): 9,0 s

Elastizität:

60–100 km/h (Fahrstufe D) 4,8 s

80–120 km/h (Fahrstufe D) 7,4 s

Wendekreis:

12,1 m

Das Nutzvolumen ist relativ gut

TCS-EXKLUSIV

Bremsweg (100–0 km/h): 35,9 m

Innenlärm:

60 km/h: 57 dB (A)

120 km/h: 67 dB (A)

SERVICEKOSTEN

Wartung (km/Mte) Stunden Kosten (Fr.) 1

15 000/12 3,3 1350.–

30 000/24 6,6 2701.–

Gesamtkosten Wartung 180 000 km:

15 000 km/Jahr 39,7 16 203.–

1 inklusive Servicematerial

BETRIEBSKOSTEN

TCS MoBe: Bernhard Schwab

km/Jahr Rp./km Fr./Monat

feste variable

15 000 122 959.– 1520.–

30 000 83 959.– 2080.–

Stundenansatz für TCS-Berechnung:

145 Fr. (BFS), Hyundai-Händler: 90 bis

176 Fr.

Der Hyundai Nexo im Detail

KAROSSERIE

Der Nexo hat ein attraktives Crossover-

Design. Der um 15 cm verlängerte Radstand

führt zu grosszügigem Platz im

Fond. Der kubische Kofferraum hat ein

angemessenes Nutzvolumen und die

Rückenlehnen können über zwei Hebel

heruntergeklappt werden (60/40).

INNENRAUM

Der Innenraum ist mit hellen und hochwertigen

Materialien ausgestattet. Die

Anzeigen sind in zwei Bildschirmen

integriert, die eine Einheit bilden. Das

Multimedia-System und die Vielzahl der

Tasten auf der Mittelkonsole sind kompliziert

und erfordern besondere Aufmerksamkeit.

KOMFORT

Die hochwertige Schalldämmung, die

komfortable Feder-Dämpfer-Abstimmung

und die Vordersitze sorgen für einen

hervorragenden Fahrkomfort. Vom

Antriebsstrang ist kaum etwas hörbar.

Das Tanken ist einfach

In fünf Minuten ist der

Wasserstoff-Tank gefüllt. Doch

die Tankstellen sind noch rar

NORMVERBRAUCH AUF PRÜFSTAND

(WLTP)

Mix

Werk

0,84 kg/100 km

CO2-Emissionen:

0 g/km

CO2-Durchschnitt CH 2018: 137 g/km

Energieetikette (A–G):

E

TESTVERBRAUCH

0,99 kg/100 km Reichweite: 637 km

Tankinhalt (Wasserstoff): 6,33 kg

Batterie: 1,56 kWh

Video

zum Test

tcs.ch/

videoportal

PREIS/LEISTUNG

Als technologischer Vorreiter ist der Nexo

natürlich nicht ganz günstig. Dafür ist die

serienmässige Komfort- und Sicherheitsausstattung

fast vollständig. Es gibt belüftete

Sitze und einen vollautomatischen

Parkassistenten. Doch sind die Wartungskosten

sehr hoch.

FAHREIGENSCHAFTEN

Der Nexo ist auf Komfort ausgerichtet,

das Fahrwerk filtert jegliche Unebenheiten.

Mit ihm lässt es sich sanft dahingleiten,

wobei die weiche Auslegung das

Fahrverhalten nicht negativ beeinflusst.

Die Lenkung wirkt etwas synthetisch.

MOTOR UND ANTRIEB

Mit seinem Vorderradantrieb fährt sich

der Nexo wie ein Elektroauto. Der Motor

liefert aus dem Stand eine kräftige Beschleunigung

ohne Zugkraftunterbrechung.

In einer Brennstoffzelle wird die

chemische Reaktionsenergie von Wasserstoff

und Sauerstoff in elektrische

Energie umgewandelt.

VERBRAUCH

Dieses 1925 kg schwere Auto verbrauchte

durchschnittlich 0,99 kg/100 km Wasserstoff.

Das Ergebnis ist eine Reichweite

von 637 km. Hyundai gibt einen durchschnittlichen

Verbrauch von 0,84 kg/

100 km an, was einem Benzinäquivalent

von 3,2 l/100 km entspricht. Die Energie-

Etikette (E) bezieht sich auf die nicht

CO2-neutrale Wasserstoffproduktion.

SICHERHEIT

Mit Ausnahme des Head-up-Displays ist

die Ausstattung mit Fahrassistenzsystemen

vollständig. Der adaptive Tempomat

und der Spurwechselassistent sind Serie.

CREDITS: In Zusammenarbeit mit Wasserkraftwerk Eniwa AG, Aarau und H2 Energy, Zürich

36 touring | Juni 2019


Burma – Land der «Goldenen

Pagoden» auf dem Irrawaddy

RV Thurgau Exotic 3bbbb

Suite Oberdeck (ca. 24 m²) mit Privatbalkon

Mandalay–Bagan–Nyaung Don (–Rangun)

mit Boutique-Schiff RV Thurgau Exotic 3bbbb

1. Tag Zürich–Bangkok Individuelle Anreise zum

Flughafen. Flug via Bangkok nach Mandalay.

2. Tag Bangkok–Mandalay Transfer und Einschiffung.

Freie Zeit. Begrüssungscocktail am Abend.

3. Tag Mandalay–Mingun Stadtrundfahrt Mandalay

mit Mahamuni-Pagode. «Leinen los!». Schifffahrt.

Besuch Mingun Tempel. Abends Tanzaufführung.

4. Tag Sagaing–Amarapura Busausflug zu den

Sagaing-Hügeln. Nachmittags Busausflug nach

Amara pura. Sonnenuntergang an der U Bein Brücke.

5. Tag Yandabo Schifffahrt und Präsentation. Nachmittags

Rundgang durch das Töpferdorf Yandabo.

6. Tag Dorf am Flussufer–Bagan Morgenspaziergang

durch ein Dorf. Rundfahrt mit Pferdewagen

durch Bagan. Traditionelles Puppentheater an Bord.

7. Tag Bagan–Sale Besichtigungen in Bagan. Spaziergang

durch Sale. (Ballonfahrt bei Sonnenaufgang

auf Anfrage gegen Gebühr, Oktober–März).

8. Tag Magwe Schifffahrt und Vortrag über Land und

Leute. Nachmittags Busausflug in die Umgebung

von Magwe. Besichtigung der Myat Thalon Pagode.

9. Tag Minhla–Thayet Myo Besichtigung der ehemaligen

Festung von Minhla. Schifffahrt und Präsentation.

Spaziergang zum Markt in Thayet Myo.

10. Tag Pyay–Shwe Daung–A Kauk Taung Busausflug

nach Shwe Daung mit Besuch der Pagode.

Rundfahrt durch die Handelsstadt Pyay (Prome).

Schifffahrt und Erholung an Bord. Passage der

be rühmten Klippen von A Kauk Taung.

11. Tag Irrawaddy Delta Schifffahrt mit Vorlesung.

Spaziergang durch ein Dorf am Irrawaddy.

12. Tag Nyaung Don–Rangun Ausschiffung, Bustransfer

nach Rangun und Mittagessen. Transfer

zum Hotel. Busausflug zur bekannten Shwedagon

Pagode. Abend essen in einem lokalen Restaurant.

13. Tag Rangun–Bangkok Stadtrundfahrt, Mittagessen

in einem lokalen Restaurant. Nachmittags weitere

Besichtigungen mit Halt beim königlichen See.

Transfer zum Flughafen und Flug nach Bangkok.

14. Tag Bangkok–Zürich Kurz nach Mitternacht

Abflug. Am Morgen Ankunft und ind. Heimreise.

(Rangun–) Nyaung Don–Bagan–Mandalay

Gleiche Reise in umgekehrter Reihenfolge.

RV Thurgau Exotic 3bbbb

Im Kolonialstil aus Hartholz gebautes Schiff mit

Platz für 32 Gäste. Elegant eingerichtet überzeugt es

durch familiäre Atmosphäre. Alle Suiten und Kabinen

mit Dusche/WC, Föhn, Safe, und Klimaanlage.

Die Suiten erstrecken sich über die gesamte Schiffsbreite,

auf dem Oberdeck mit Privatbalkon. Im Restaurant

finden alle Gäste gleichzeitig Platz. Salonbar

auf dem Sonnendeck. Nichtraucherschiff

(Rauchen auf dem Sonnendeck erlaubt).

Verlängerungsmöglichkeiten

3 Tage Inle See ab Fr. 890.– pro Person*

8 Tage Ngapali Beach ab Fr. 1290.– pro Person*

8 Tage Inle See/Ngapali Beach ab Fr. 1690.– p.P.*

* Weitere Leistungen und Details im Internet

Sonnendeck

14 Tage ab Fr. 4190.–

(Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie in Nebensaison inkl. VP)

Reisedaten 2019/20 Es het solangs het Rabatt

Mandalay–Nyaung Don (–Rangun)

27.10.–09.11.19 500 (7) 10.01.–23.01.20 300

16.11.–29.11.19 300 30.01.–12.02.20 300

21.12.–03.01.20 300

(Rangun–) Nyaung Don–Mandalay

05.11.–18.11.19 500 (6) 19.01.–01.02.20 300

25.11.–08.12.19 300 08.02.–21.02.20 500

30.12.–12.01.20 300

(6) Nur noch wenige Kabinen verfügbar

(7) Fotopaket buchbar für Fr. 290.–

Unsere Leistungen

Kreuzfahrt inkl. Vollpension, Übernachtung im 4-Sterne-Hotel

in Rangun, Flüge ab/bis Zürich mit Thai Airways

in Economy (G-Klasse), inkl. Flughafentaxen,

höhere Klasse gegen Zuschlag, alle Ausflüge gemäss

Programm, alle Transfers und Hafengebühren, lokale

Deutsch sprechende Bordreiseleitung

Preise pro Person in Fr. (vor Rabattabzug)

2-Bettkabine Standard Hauptdeck 4690

Suite Hauptdeck 4990

Suite Oberdeck Mitte, Privatbalkon 5390

Suite Oberdeck vorne, Privatbalkon 5590

Front-Suite Oberdeck (ca. 30 m²), Privatbalkon 5990

Zuschlag Alleinbenutzung 2-Bettkabine 190

Zuschlag Alleinbenutzung Suite Hauptdeck 990

Zuschlag Business Class

auf Anfrage

Jahresversicherung Allianz Einzel/Familie 124/199

U Bein Brücke, Amarapura

Tempel und Pagoden, Bagan

Weitere Flussfahrten in Burma

RV Thurgau Exotic 2bbbb

Mandalay–Rangun v.v. 17 Tage ab Fr. 4590.–*

RV Thurgau Exotic 3bbbb

Bagan–Mandalay 18 Tage ab Fr. 4290.–*

Mandalay–Rangun v.v. 17 Tage ab Fr. 4290.–*

* (Nach Rabattabzug, günstigste Kategorie)

Weitere Details im Internet oder Prospekt verlangen.

Alle Ausflüge gemäss Programm inbegriffen | Programmänderungen vorbehalten

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Amriswilerstrasse 12, 8570 Weinfelden

Tel. 071 552 40 00, info@thurgautravel.ch

Aussergewöhnliche Reisen zu moderaten Preisen


Ab in die vier Winde

Umgebaute Vans sind in der modischen Welt der Reisemobile

auf dem Vormarsch. Ein Vergleichstest des TCS bestärkt die

Vorteile dieser für ihre Kompaktheit geschätzten Kategorie.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS HEINZ EHRAT

Sie sind ideal, um zu

zweit sein Debüt in der

irren Welt der Reisemobile

zu geben. Nicht

gerade so komfortabel wie

teilintegrierte oder Alkoven-

Wohnmobile, sind umgebaute

Vans dafür weniger

sperrig und bieten doch

ein einladendes Mobilheim.

Die vier getesteten Modelle

zeigen kontrastreiche Eigenschaften.

Der Pössl 600

(48 000 Fr.) bietet das beste

Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Hymer Grand Canyon ist

der kompletteste, hat aber

seinen Preis. Und auch der

Malibu Van 600 DB überzeugt.

Wie auch der sehr

kompakte VW T6 California,

das einzige Serien fahrzeug.

Er trumpft mit Vielseitigkeit

und guter Verarbeitung auf.

Fahrverhalten

Die meisten Hersteller bevorzugen

den Frontantrieb, weil

er nicht durch Kardan und

Antriebskonstruktionen die

Gestaltung des Aufbaus erschwert.

Dies aber auf Kosten

der Traktion. So spürt man

bei allen Fahrzeugen – mit

Ausnahme des Hecktrieblers

von Hymer – wenn auch

nicht gravierend die Effekte

des Frontantriebs. Der 163-

PS-Motor des Hymer, auf

Basis des Mercedes Sprinters,

ist erstaunlich. Und der VW

T6 fährt sich dank seinen Abmessungen

wie ein normales

Auto, absolut alltagstauglich!

Auf der Praxistour variierte

der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch

zwischen 10

und 12 l/100 km. Der Pössl

weist mit 865 km die grösste

Reichweite auf (90-l-Tank).

Einrichtung

Bis auf den VW T6 sind die

Reisemobile alle etwa 6 m

lang. Zwei haben ein Hubdach

mitsamt Schlafplatz.

Der Malibu bietet einen

hochwertigen Innenraum,

viele Ablagemöglichkeiten

und am meisten Stauraum.

Die Küche hat abnehmbare

Arbeitsflächen und die

schwenkbare Toilette schafft

mehr Platz für die Dusche.

Der Pössl verfügt seinerseits

über viel Stauraum über der

Fahrerkabine und hat ein

Fenster in der Toi lette, durch

das eine Aussendusche montiert

werden kann. Softlock-

Schiebetür und Moskitonetz

sind Serie. Im kompakten

VW T6 hat keine Toilette

Platz, das elektrische Hubdach

tröstet aber da rüber

hinweg. Allerdings sind die

Schiebetüren der Möbel

etwas hakelig. Der Hymer

profitiert von mehreren

Laderäumen, er ist auch der

Einzige, der mit einer Dieselheizung

ausgestattet ist.

Dank der Gutmütigkeit des

Fahrwerks bietet der Hymer

besten Fahrkomfort. Die Motor-Getriebe-Abstimmung

und die Dämpfung sind beispielhaft.

Die beste Schalldämmung

zeigt der VW T6.

Auf der Sicherheitsseite ist

die Ausstattung aller Modelle

eher minimalistisch.

Fazit: Alle diese Fahrzeuge

haben ihre Vor- und Nachteile.

Das bedeutet, sich Zeit

zu nehmen, die richtige Wahl

nach seinen persönlichen

Vorstellungen zu treffen. ◆

Einklappbar

Die praktische

Arbeitsfläche auf

engstem Raum

Willkommen

Sanitäranlagen

mit WC und

Lavabo

38 touring | Juni 2019


TECHNIK

Die vier umgebauten Vans

(v. l. n. r.) Hymer Grand Canyon,

Malibu Van 600 DB, Pössl 600

und VW T6 California

Gut dimensioniert

Das Doppelbett im

Heck des Fahrzeugs

TCS-Wohnmobil-Test

Lieferanten der Testfahrzeuge: Hymer (Bad Waldsee), Pössl (Biel),

Malibu (Aulensdorf), VW (Amag Schinznach)

Marke Motor

Chassis

Pössl 600

Citroën Jumper

Malibu Van 600 DB

Fiat Ducato

Hymer Grand Canyon

Mercedes Sprinter

VW T6 California

VW T6

Preis (CHF) ab ca. 48 000.– 60 000.– 65 000.– 70 000.–

Zylinder/Hubraum 4/1997 cm3 4/2287 cm3 4/2143 cm3 4/1968 cm3

Leistung/bei Drehzahl (Werk) 120 kW bei 3800 U/min 110 kW bei 3600 U/min 120 kW bei 3800 U/min 110 kW bei 3750 U/min

Leistung gemessen 123,9 kW 110,1 kW 121,6 kW 115,7 kW

Drehmoment/bei Drehzahl 350 Nm bei 1750 U/min 350 Nm bei 1500 U/min 300 Nm bei 1200 U/min 340 Nm bei 1500 U/min

Kraftübertragung/Getriebe Front/man. 6-Gang Front/man. 6-Gang Heck/aut. 6-Gang Front/DSG 7-Gang

Reifengrösse Testfahrzeug 225/75 R16 225/75 R16 235/65 R16 205/65 R16

Praxis 10,4 l/100 km 11,4 l/100 km 11,3 l/100 km 10,1 l/100 km

Reichweite/Tankvolumen 865 km/90 l 789 km/90 l 628 km/71 l 690 km/70 l

Beschleunigung 0–100 km/h, 60–100 km/h 19,8/13,8 s 20,6/12,9 s 18,1/11,2 s 14,4/8,6 s

Bremsweg aus 100 km/h 49,3 m 47,2 m 43,8 m 40,9 m

Wendekreis links/rechts 14,9/14,9 m 14,85/14,85 m 13,4/13,6 m 11,95/12 m

Innengeräusch bei 60 km/h, bei 120 km/h 61 dB(A)/74 dB(A) 62 dB(A)/74 dB(A) 63 dB(A)/74 dB(A) 61 dB(A)/71 dB(A)

Länge/Breite/Höhe 6/2,05/2,58 m 5,99/ 2,05/2,58 m 5,93/2,03/2,76 m 4,9/1,9/1,99 m

Leergewicht Werk/gewogen 2998/3195 kg 2755/3055 kg 2830/3155 kg 2553/2595 kg

Gesamtgewicht/Zuladung effektiv 3500/305 kg 3500/445 kg 3500/345 kg 3000/405 kg

Anhängelast gebremst 3000 kg 2500 kg 2000 kg 2300 kg

Gewichtung

Karrosserie 0.15 54% 57% 63% 54%

Innenraum 0.10 65% 73% 76% 57%

Komfort 0.10 59% 61% 62% 66%

Preis/Leistung 0.10 64% 57% 73% 63%

Fahreigenschaften 0.10 59% 60% 75% 82%

Verbrauch/CO2/Reichweite 0.10 67% 52% 55% 52%

Sicherheit 0.20 41% 58% 84% 83%

Motor und Antrieb 0.15 56% 58% 65% 81%

Gesamtnote 58% 59% 69% 67%

TCS-Bewertung ★★★☆☆ ★★★☆☆ ★★★★☆ ★★★★☆

Positiv

Negativ

Video

zum Test

tcs.ch/

videoportal

hervorragend 80–100% ★★★★★

sehr empfehlenswert 60–79% ★★★★☆

empfehlenswert 40–59% ★★★☆☆

bedingt empfehlenswert 20–39% ★★☆☆☆

nicht empfehlenswert 0–19% ★☆☆☆☆

Preis/Leistung überzeugt,

90-l-Tank, grösste

Reichweite, Seitentüre

mit Softlock, Fenster im

Toilettenraum, Fliegenschutz

an Schiebetür.

Längster Bremsweg,

Kein Isofix für Kindersitze,

Mit dem Hochdach

muss man vorsichtig

umgehen, träge Beschleunigung.

Grösster Stauraum

im Test, hochwertige

Materialien farblich

gut abgestimmt, 90-l-

Kühlschrank oben,

Schneide- und Ablagebrett,

Komfort, Bad,

aufwendige Isolierung.

Die schwenkbare

Toilette muss gut eingerastet

sein, kein Isofix

für Kindersitze, grosser

Wendekreis, träge

Beschleunigung,

Verbrauch.

Dieselheizung, Stauraum

und Zugänglichkeit,

isolierter und beheizter

Abwassertank,

Motor und Automat,

Hinterradantrieb.

Eingebaute Fenster

hinten, Windgeräusche,

Spurhalteassistent gewöhnungsbedürftig,

kein

Isofix für Kindersitze,

geringe Reichweite.

Elektrisches Hubdach,

Qualität Serienhersteller,

kann als PW gebraucht

werden, gute Fahrleistungen,

kürzester Bremsweg.

Wagenheber und

Reserverad ausbauen,

hackelige Möbelschiebetüre,

kein Isofix für

Kindersitze, kein Bad,

Verbrauch.

Juni 2019 | touring 39


SCHÄTZE AM NIL

15 Reisetage mit

„All Inclusive“ resp.

Vollpension an Bord ab

15 Jahre

Nilkreuzfahrt & Badeferien am Roten Meer

945.-

CHF

Flüge mit

Edelweiss

Spitzenleistungen

➤ Flüge von Zürich mit

Edelweiss nach Hurghada

➤ Flughafentaxen und

20kg Freigepäck

➤ Nil-Kreuzfahrt mit 7 Nächten

in einer Aussenkabine

auf der HS Solaris

(oder ähnliches Schiff)

inkl. Vollpension an Bord

➤ 7 Nächte mit „All Inclusive“

im 5* Hilton Resort Hurghada

oder im Royal AMC

➤ Transfers zum/vom

Schiff/Hotel

➤ Deutsch sprechende

Reiseleitung

Bei Buchung des Ausflugpaketes:

➤ 5 Ausflüge mit Deutsch

sprechender Reiseleitung

Aktionspreis

Reise 27TCS19D

Preise p. P. Basis Doppelzimmer/-Kabine

September 3 10 17 24

Oktober 1 8 15 22 29

November 29

Januar 3 17 31

Februar 14 28

März 13

7 Nächte Nilkreuzfahrt inkl. Vollpension

+ 7 Nä. 5★ Hotel in Hurghada « All Inclusive

945.– 1045.– 1095.– 1195.– 1245.–

1295.– 1345.– 1495.– 1595.– 1795.–

Zuschlag p. Pers. (für die ganze Reise):

Einzelkabine resp. Einzelzimmer: 395.–

Der Nil & das Rote Meer

Begeben Sie sich auf die Spuren der Pharaonen – zu einem absoluten Sensationspreis!

An Bord Ihres schwimmenden Erstklasshotels, entdecken Sie bequem die

atemberaubenden Schätze und mystischen Geheimnisse entlang des malerischen

Nils. Zusätzlich geniessen Sie 7 Nächte im 5* Hotel am Roten Meer – „All Inclusive“!

Nilkreuzfahrt inkl. Vollpension + 5 Hotel „All Inclusive“ am Roten Meer

Atemberaubend: der überwältigende Luxor Tempel

15 Reisetage

zum Sensationspreis !

1. Tag / Zürich – Hurghada: Flug von Zürich mit

Edelweiss nach Hurghada. Nach Ankunft

Transfer in Ihr Erstklasshotel in Hurghada.

2. bis 3. Tag / Hurghada: Entspannte Tage zu

Ihrer Verfügung für Strand oder fak. Ausflüge.

4. Tag / Hurghada – Luxor: Transfer nach Luxor

und Einschiffung auf Ihr Nilschiff.

5. Tag / Fak. Ausflug 1) Theben West: Besuch

des sagenumwobenen Tals der Könige – wo

zahlreiche Grabstätten von Pharaonen entdeckt

wurden. Zum Abschluss bewundern Sie

den Terrassentempel der Königin Hatschepsut.

6. Tag / Fak. Ausflug 2) Kom Ombo: Fahrt zum

Sobek Tempel bei Kom Ombo – majestätisch

auf einer Düne über dem Nil gelegen. Gegen

Abend Weiterfahrt Richtung Assuan.

7. Tag / Fak. Ausflug 3) Assuan Staudamm:

Besichtigung des gigantischen Assuan-Staudammes

sowie des unvollendeten Obelisken.

8. Tag / Fak. Ausflug Abu Simbel: Fak. Ausflug

nach Abu Simbel (vor Ort buchbar). Diese riesigen

Ramses-Statuen – ein UNESCO Weltkulturerbe

– gehören zu den atemberaubendsten

Schätzen Ägyptens.

9. Tag / Assuan – Edfu: Erholung an Bord, während

dem Tausende Jahre Geschichte am malerischen

Nilufer an Ihnen vorbeiziehen.

10. Tag / Edfu (Ausflug 4): Heute bewundern

Sie den 2000 J. alten Tempel des Sonnengottes

Horus – ein Meisterwerk ägyptischer Baukunst.

11. Tag / Fak. Ausflug 5) Luxor- & Karnaktempel

– Hurghada: Mit dem atemberaubenden

Luxor Tempel und der labyrinthartigen Tempelstadt

von Karnak stehen die grossartigsten

Anlagen der Geschichte auf Ihrem Programm.

Ausschiffung und Fahrt in Ihr Erstklasshotel in

Hurghada.

12. bis 14. Tag / Rotes Meer : Erholung in Ihrem

Erstklasshotel am Roten Meer.

15. Tag / Hurghada – Zürich: Transfer zum Flughafen

und Rückflug nach Zürich.

Die Reihenfolge kann je nach Ankunftstag

variieren. Die Einschiffung der NiIkreuzfahrt

erfolgt immer an einem Montag.

Tausende Jahre Geschichte entlang des Nils

Hurghada

Tal der Luxor Rotes

Könige

Meer

Esna Kom Ombo

Edfu

Assuan

Äypten

Abu Simbel

Ihr schwimmendes Erstklasshotel

HS Solaris *

Erstklassiges Nilschiff – geschmackvoll

eingerichtet – mit ungezwungener Atmosphäre.

Restaurant, Sonnendeck, Pool, Jacuzzi

und Bar. 74 Aussenkabinen mit Bad/

Dusche/WC, Klimaanlage, Radio, Sat.-TV

und Minibar. (* Oder ähnliches Nilschiff)

Hotel Hilton Resort Hurghada ★★★★★

Erstklassiges Hotel direkt am privaten

Sandstrand. Poolanlage, div. Restaurants,

Bars, Abendunterhaltung. 550 Zimmer mit

Dusche/WC, Fön, Tel., Sat.TV, Kühlschrank

und Klimaanlage. Lage: Ca. 8km bis ins

Zentrum von Hurghada (www.hilton.com)

NICHT INBEGRIFFEN: Visum 35.– (zahlbar

vor Ort) • Reservationsgebühr 15.– p. P. • Versicherung

44.– bis 79.–• Fak. Ausflugspaket

CHF 265.– (Ausflüge 1–5) • Fak. Ausflug Abu

Simbel (mit Bus ca. € 110.–, mit Flugzeug ca.

€ 210.–) • Trinkgelder an Bord ca. € 35.– p. P.

Sofort buchen:

Montag bis Freitag 08h bis 18h

www.net–tours.ch

✆ 0848 14 25 36 www.net–tours.ch

Organisation und

Durchführung:

net– tours, Glattbrugg


TECHNIK

FOTOS CARAVANING-SHOP.CH/IMAGE BROKER

Geisel der Kantone

Die Vorschriften, wie Abreissleinen richtig an Anhängern anzubringen

sind, sind umstritten. Nicht alle Kantone wenden das gleiche Verfahren

an, was sich in hohen Bussgeldern abzeichnen kann.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Die Abreissleine an

Anhängern (bis 3,5

Tonnen) erfüllt eine

wichtige Funktion.

Häufig rot bedeckt, löst dieses

Zubehörteil die Bremse

der Anhängerkupplung aus,

sofern sich der Anhänger unerwartet

vom Zugfahrzeug

löst. Die Praxis der Strassenverkehrsämter

ist jedoch

umgekehrt proportional zur

einfachen Handhabung der

Abreissleine. Seit einiger Zeit

informieren ausländische

Automobilclubs den TCS darüber,

dass Autofahrer und

Lenker von Wohnmobilen

mit Anhängern bei Kontrollen

in der Schweiz mit einer

Geldstrafe von etwa 500

Franken rechnen müssen,

wenn die Abreissleine falsch

angebracht ist.

Zum korrekten Betrieb muss

die Abreissleine mit dem Karabinerhaken

an einer Öse

am Fahrzeug oder der Anhängerkupplung

eingehängt

werden. Es ist nicht erlaubt,

sie einfach um den Kugelhals

zu legen (Lasso-System). Sofern

keine Öse vorhanden ist,

muss sie nachgerüstet werden.

Die Frage ist jedoch wo,

denn hier gehen die Meinungen

der 26 kantonalen Behörden

auseinander.

Richtig Die Abreissleine

ist per Karabinerhaken

an der Öse der Anhängerkupplung

befestigt

Eine simple Lösung

Im Kanton Zürich etwa genügt

es, einen Stahlring über

den Kupplungskopf zu streifen

oder eine Sicherungsschelle

an den Kupplungshals

zu schrauben und den

Karabinerhaken daran einzuhängen

(auch bei abnehmbaren

Anhängerkupplungen).

Diese einfache, unbürokratische

Lösung ist aber unwirksam,

wenn sich der Anhänger

mitsamt der abnehmbaren

Kupplung vom Fahrzeug löst

und verabschiedet. So haben

einige kantonale Stras senverkehrsämter

bis vor wenigen

Monaten verlangt, den

Befestigungspunkt für die

Abreissleine an einem nicht

abnehmbaren Teil der Anhängerkupplung

oder direkt

am Fahrzeug zu montieren.

Falsch Die Abreissleine ist wie ein

Lasso über die Anhängerkupplung

gelegt

TIPPS

Der TCS empfiehlt, den

Befestigungspunkt für die

Abreissleine an einem nicht

abnehmbaren Teil der Anhängerkupplung

oder direkt

am Fahrzeug zu montieren,

z. B. am Querträger

unter der Stossstange. So

sind die Sicherheit und die

Einhaltung der kantonalen

Vorschriften gewährleistet.

Dies entspricht der UN/

ECE- Regelung Nr. 55, die

festlegt, dass Abschlepphaken

einen Befestigungspunkt

für Abreissleinen

haben müssen, aber nicht

angibt, wo. Eine Ergänzung

zu dieser Verordnung vom

Februar 2018 schliesst abnehmbare

Haken als Befestigungspunkte

aus. Die

Abreissleine muss dann an

einem nicht abnehmbaren

des Fahrzeugs befestigt

werden.

Folgend wurden in bestimmten

Kantonen Lenker von

Fahrzeugen mit Anhängern

bestraft. Diese Zuwiderhandlungen

sind keineswegs trivial.

Sie werden nicht mit einer

Ordnungsbusse geahndet,

sondern es wird ein ordentliches

Strafverfahren mit Gerichtskosten

in Höhe von

mehreren hundert Franken

eingeleitet. Es wäre daher

sehr wünschenswert, wenn

sich die Kantone gegenseitig

konsultieren und ihre Praktiken

in diesem Bereich vereinen

würden. ◆

Reklame

www.

.ch


Das Auto der Zukunft

Mit Blick auf Elektroantrieb und autonome Fahrtechnik definiert Mercedes Benz die

Ansprüche an ein modernes Auto neu und präsentiert das Experimental-Sicherheits-

Fahrzeug ESF 2019. In dem Hightech-Auto stecken rund zwanzig Innovationen,

von denen einige schon bald Wirklichkeit werden.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN

Alles unter Kontrolle

Mit einer Reihe von Kameras, Ultraschallsensoren

und Radaren überwacht

der ESF 2019 ununterbrochen seine

Umgebung. Durch farbige Kühlergrillanzeigen,

Dach-Blinkleuchten, Textanzeigen

am Heck und Sprachhinweise

kommuniziert er auch mit den anderen

Verkehrsteilnehmern. Das Fernlicht

ist mit einer Technologie ausgestattet,

die den Gegenverkehr nicht blendet.

Diverse Pre-Safe-Systeme greifen bei

einem bevorstehenden Unfall ein, um

dessen Auswirkungen zu begrenzen.

Das Impuls-Rear-System etwa wird in

Stausituationen aktiv, um den Aufprall

bei einem Auffahrunfall zu dämpfen.

Es sorgt dafür, dass der Mercedes einen

ausreichenden Sicherheitsabstand zum

vorderen Fahrzeug einhält und im Falle

eines sich rasch von hinten nähernden

Fahrzeugs kurz beschleunigt, sodass

der Aufprall abgemildert wird. Das System

ist eine Art virtuelle Knautschzone.

Stark gefährdete

Verkehrsteilnehmer

Gefährlichen Situationen, an denen

Fussgänger oder Radfahrer beteiligt

sind, wird besondere Aufmerksamkeit

gewidmet. Beim Ein- bzw. Ausparkieren

und Rangieren alarmiert das 360-Grad­

Schutzsystem den Fahrer und die anderen

Verkehrsteilnehmer, wenn Kollisionsgefahr

besteht. Auch beim Abbiegen

erkennt der Notbremsassistent Fussgänger

und Radfahrer, die sich in gleicher Richtung

wie das Fahrzeug bewegen, und greift in kritischen

Situationen ein. Befindet sich während

des Abbiegevorgangs ein Radfahrer im toten

Winkel, wird dies dem Autofahrer optisch und

akustisch angezeigt. Reagiert er nicht, bremst das

System stark ab oder verringert die Geschwindigkeit.

Eine autonome Notbremsung bringt das Fahrzeug

im letzten Moment zum Stehen.

FOTOSW ZVG

42 touring | Juni 2019


TECHNIK

Schutz der Fahrzeuginsassen

Autonome Autos werden die Fahrzeugsicherheit von Grund

auf verändern. Man denke nur an ein versenkbares Lenkrad,

in dem der Fahrer-Airbag nicht mehr untergebracht werden

kann. Mercedes arbeitet daher an einem Airbag, der ähnlich

dem des Beifahrers im Armaturenbrett Platz findet. Vorhangairbags,

die nur aufrecht sitzende Passagiere schützen, sind

ein Risiko. Integrierte Seitenairbags schaffen hier etwas Abhilfe.

Die sich auf beiden Seiten entfaltenden Kissen schützen

Schultern, Arme, Kopf und den Sitznachbarn. Im ESF ist zum

ersten Mal auch ein Fond-Airbag verbaut, der das Verletzungsrisiko

bei einem Frontalaufprall mindern soll. Um die Passagiere

zu schonen, wird er nicht gleichmässig mit Druckluft gefüllt,

sondern schlauchförmig aufgeblasen und im mittleren

Teil mit Umgebungsluft gefüllt. Mercedes erwartet sich davon

30 Prozent weniger Gesichts- und Halswirbelverletzungen.

Der Pannendreieck-

Roboter steigt im Fall

einer Panne selbstständig

aus dem Unterboden

des ESF 2019

Sicherheit für die Kleinsten

Auch Kindersitze werden jetzt bei der

Konzeption von Sicherheitssystemen berücksichtigt.

Mercedes entwickelt ein

Rückhaltesystem, das per Funk mit dem

Fahrzeug verbunden ist. Bei einem Unfall

werden nicht nur die Spanngurte

des Sitzes straff gezogen, sondern es

wird auch ein in die Rückenlehne integrierter

Seitenaufprallschutz wirksam.

Ein Fünf-Punkt-Gurt hält das Kind noch

besser im Sitz. Die innerhalb von Millisekunden

erzeugte Spannung reduziert

die üblichen Auswirkungen eines zu

schlaffen Gurts. Bei rückwärts gerichteten

Kindersitzen fällt es besonders

schwer, das Kind während der Fahrt im

Auge zu behalten. Dann helfen kleine

Bildsequenzen auf der digitalen Instrumententafel.

Ein Überwachungssystem

verhindert zudem Fehler bei der Handhabung

und acht am Sitz angebrachte

Piktogramme helfen beim Einbau.

Juni 2019 | touring 43


Grosser Wettbewerb

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7 Übernachtungen im 4 Hotel inkl. Frühstück

Alle im Programm erwähnten Besichtigungen inkl. Eintrittsgelder

Begleitung durch unsere ausgezeichnete ortsansässige,

Deutsch sprechende Reiseleitung

Informative Reisedokumentation

Nicht inbegriffen:

Der Hin- und Rückflug ist nicht inbegriffen. Buchen Sie diesen

individuell oder bei net-tours.

Jetzt teilnehmen unter www.net-tours.ch/TCS


TECHNIK

SEAT TARRACO 2.0 TSI XCELLENCE 4DRIVE

Das Familienjuwel

N Länge: 4,74 m; Kofferraum: 700 l E2-Liter-Turbobenziner, 190 PS, 320 Nm; 7-Gang-DSG,

4×4; 0–100 km/h in 8,0 Sek.; Testverbrauch: 9,2 l/100 km; Reichweite: 652 km L 44 650 Fr.

Konventionell Der Tarraco

schlägt in puncto Stil in die

gleiche Kerbe wie andere

SUV. Die 20-Zoll- Räder sind

optional

Seats Modellpalette wird neu durch den SUV Tarraco gekrönt. Für

Familien interessant ist die 7-Sitzer-Version des vielseitigen Modells

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER/ZVG

Der Seat Tarraco ist

Teil der Bewegung

der SUV, welche den

Minivan ablösen.

Eng verwandt mit dem

Tiguan Allspace, nutzt der

Tarraco die Vorteile der Plattform

mit langem Radstand

für SUV des VW-Konzerns

(MQB A LWB). Er wurde

zwar in Spanien entwickelt,

aber in Wolfsburg produziert.

Das zeigt, dass Seat vom

einst schwarzem Schaf zum

führenden Technologieträger

des Konzerns geworden ist.

Viel, sehr viel Platz

Das Design im Intérieur ist

eher unaufgeregt, daher konzentrieren

wir uns auf die

Einrichtung: Das schlichte

Armaturenbrett beherbergt

digitale Instrumente und einen

10,25-Zoll-Touchscreen,

dessen Anzeige in drei Konfigurationen

darstellbar ist.

Das Ganze ist mit geschäumten

Material beschichtet, das

schön zur Abdeckung an den

Innentüren passt. Das lässt

den grossen

Anteil Hartplastik

im unteren

Teil des

Innenraums

fast vergessen.

Die Stoff-Alcantara-Sitze

sind gut bemessen

und

geben Halt.

Auf den leicht

zugänglichen Rücksitzen

herrscht der gleiche Überfluss.

Wie bei einem Minivan

ist die geräumige ⅓, ⅔ teilbare

Rücksitzbank verschiebbar

und die Lehnen sind

kippbar. Es gibt kleine Bildschirme

wie im Flugzeug,

aber in Leichtbauweise. Auch

die zwei Passagiere in der

dritten Sitzreihe (Option

1020 Fr.) haben gut Platz, die

niedrige Sitzhöhe ist aber

eher für Kinder geeignet. Die

beiden herunterklappbaren

Sitze stehlen

dem Kofferraum

60 Liter,

er bleibt dennoch

geräumig.

Zieht

man an den

etwas widerspenstigen

Zuglaschen,

klappen die

Sitze herunter

und geben 1775 Liter Kofferraumvolumen

frei.

Super Fahreigenschaften

Geräumigkeit/Variabilität

Gute Leistung

Ausstattung/Technologie

Anhängelast (2,4 t)

Wenig Fahreindrücke

Viel Hartplastik

Brüsker Notbremsassistent

5+2 Sitze

Vermächtnis der

Minivans von einst

Sehr positiv sind der niedrige

Geräuschpegel und die prima

Federung. Der 190 PS starke

Benzinmotor bewegt das

2-Tonnen-Fahrzeug flink und

klettert gierig in hohe Drehzahlbereiche.

Der schallisolierte

Innenraum dämpft jedoch

die Fahreindrücke. Der

Tarraco ist nicht sehr agil,

aber doch geschickt und die

adaptive Federung (890

Franken) unterbindet jegliches

Schlingern. Ein Fahrverhalten,

das gut zum Tarraco

passt, der serienmässig

oder zu moderaten Preisen

mit vielen Fahrhilfen ausgestattet

ist. Ein echter Pluspunkt,

abgesehen von einigen

unnötigen, vom Notbremsassistent

ausgelösten

Bremsungen. Der SUV mit

Allradantrieb, dessen

Offroad- Modus eine Bergabfahrhilfe

unterstützt, ist

höchst vielseitig. Wem 9,2

l/100 km zu viel sind, der

kann auf die Plug-in-Version

warten. ◆

Juni 2019 | touring 45


Von Kapstadt nach Singapur

Traumroute mit La Reunion, Mauritius,

Seychellen & Malediven!

PREMIUM

ALL INCLUSIVE

im Wert von Fr.

2‘472.-

inklusive

28 Tage inkl.

An-/Rückreise

ab 820.-

5‘590.-

ab Fr.

Ihr Reiseprogramm

20.3.2020 - 16.4.2020

20.3. Zürich - Kapstadt.

Fluganreise mit Edelweiss Air.

21.3. Kapstadt (Südafrika).

Ankunft und Ausflug auf den Tafelberg danach

Transfer in Ihr zentrales Hotel an der

Waterfront. Übernachtung.

22.3. Kapstadt (Südafrika).

Transfer zum Hafen. Einschiffung und Abfahrt

um 16.00.

23.3. Mosselbay (Südafrika)

08.00 - 17.00. Sportliche Besucher finden

ein abenteuerliches Betätigungsfeld am

stark zerklüfteten Strand von „The Point“:

Bei den richtigen Wind- und Gezeitenverhältnissen

entstehen hier riesige Wellenberge.

Es erfordert allerdings Mut, sich von den

steilen Klippen in die tosenden Wassermassen

zu stürzen.

24.3. Port Elizabeth (Südafrika)

07.00 - 20.00. Port Elizabeth rühmt sich,

Südafrikas Stadt mit den meisten Sonnentagen

zu sein. Freizeit und Wassersport werden

in der geschäftigen Grossstadt darum

gross geschrieben.

26.3. Richards Bay (Südafrika)

07.00 - 20.00. Richards Bay ist stolz darauf,

eine der saubersten und umweltfreundlichsten

Städte Südafrikas und - trotz seiner Industrieanlagen

- auch ein attraktiver Ferienort

zu sein.

30.3. Pointe des Galets (La Reunion)

08.00 - 17.00. Die Bilderbuchinsel beeindruckt

durch ihr imposantes Gebirge, den

aktiven Vulkan und die atemberaubend

schöne Landschaft.

31.3. Port Louis (Mauritius)

08.00 - 17.00. Das Inselparadies im Indischen

Ozean. Glasklare Lagunen mit Bilderbuchstränden

und imposanten Korallenriffe

laden zum Baden und Schnorcheln ein.

Grünbedeckte Berglandschaften, tropische

Wälder und botanische Gärten mit Riesen-Seerosen

machen Ihren Aufenthalt auf

Mauritius unvergesslich.

3.4. - 4.4. Port Victoria (Seychellen)

Ankunft um 08.00. Eine paradiesische

Mo. - Fr. 09.00 bis 18.00 Uhr

Malediven

Trauminsel mit unberührten, weissen, feinsandigen

Stränden umgeben von kristallklarem

Wasser. Übernachtung an Bord

und Abfahrt am Folgetag um 16.00.

7.4. Malé (Malediven)

08.00 - 18.00. Verpassen Sie auf keinen Fall

einen Besuch beim Präsidentenpalast Theemuge.

11.4. Phuket (Thailand)

08.00 - 17.00. In Süd-Thailand gelegen, ist

die grösste Insel des Landes durch eine Vielzahl

von buddhistischen und hinduistischen

Tempeln geprägt.

12.4. Langkawi (Malaysia)

08.00 - 17.00. Die Insel Langkawi fasziniert

immer wieder aufs Neue. Von traumhaften

Stränden, über Dschungel, bis hin zu Wasserfällen

Langkawi bietet Natur pur.

13.4. Penang (Malaysia)

08.00 - 17.00. Das Spezielle an Penang ist,

dass verschiedene Kulturen nebeneinander

leben. Meist befindet sich unweit eine Moschee,

eine Kirche oder ein buddhistischer

Tempel.

14.4. Kuala Lumpur / Port Klang (Malaysia)

06.00 - 17.00. Von Port Klang aus lohnt es

sich, einen Tagesausflug nach Kuala Lumpur,

der Hauptstadt von Malaysia, zu unternehmen.

15.4. Singapur (Singapur)

Ausschiffung und Transfer zum Flughafen

inklusive ganztägiger Stadtrundfahrt mit

Abendessen. Rückflug mit Swiss nach Zürich.

16.4. Ankunft in Zürich.

(Seetage nicht erwähnt)

044 289 81 81

Attraktives Vorprogramm

mit deutschsprachiger Reisebegleitung

6 Tage Südafrika

16.3. Zürich - Kapstadt.

Fluganreise mit Edelweiss Air.

17.3. Kapstadt - Stellenbosch.

Ankunft und und Besuch eines Weingutes

inkl. Mittagessen. Danach Transfer

in Ihr in Ihr Hotel in Stellenbosch. Übernachtung.

18.3. Stellenbosch - Oudtshoorn.

Abfahrt vom Hotel in Stellenbosch und

Weiterreise nach Oudtshoorn. Geführte

Tour auf einer Straussenfarm. Übernachtung

in einer luxuriösen Lodge mit Abendessen.

19.3. Oudtshoorn (Südafrika).

Heute warten auf Sie eine Pirschfahrt

sowie der Besuch einer Tropfsteinhöhle.

Übernachtung.

20.3. Oudtshoorn - Kapstadt (Südafrika).

Transfer in Ihr Hotel in Kapstadt an der Waterfront.

Auf dem Weg dorthin besuchen

Sie eine Pinguin Kolonie. Übernachtung.

21.3. Kapstadt (Südafrika).

Heute unternehmen Sie eine Fahrt auf den

berühmten Tafelberg ehe es danach an

das Kap der guten Hoffnung geht. Übernachtung.

22.3. Kapstadt (Südafrika).

Vormittag steht zur freien Verfügung.

Transfer zum Hafen inklusive Stadtrundfahrt.

Einschiffung und Abfahrt um 16.00.

Ihr Schiff: Norwegian Spirit ★★★★+

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an Bord, Annullationskostenversicherung, fakultative Landausflüge während der Kreuzfahrt,

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TECHNIK

Was für ein Anblick! In der

Version S Line hat der Audi

A1 einen titanschwarzen

Kühlergrill mit wabenförmigen

Lufteinlässen

AUDI A1 SPORTBACK 30 TFSI S LINE

Horizontblauer Städter

N Länge: 4,03 m; Kofferraum: 335 l E1,0-l-Turbobenziner, 116 PS, 200 Nm; 7-Gang-DSG;

0–100 km/h in 9,5 s; Verbrauch (Test): 6,4 l/100 km; Reichweite: 625 km L 32 750 Fr.

Der Audi A1 vereint kantiges Design mit gutmütigem Charakter.

Ein Krafttraining würde dem erklärten Bomber aber nicht schaden.

TEXT MARC-OLIVIER HERREN | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Er wirkt knackig mit der

makellosen blauen

Lackierung, die durch

weisse 17-Zoll- Felgen

hervorgehoben wird. Die

kantigere, mit LEDs versehene

Karosserie verändert

das Erscheinungsbild des

jüngsten Audi- Sprosses radikal.

Die Begeisterung wird

einzig durch den hohen Preis

der meisten seiner Extras getrübt.

Man ist dies zwar von

Audi gewohnt, doch kann

dieser Stadtwagen mit innovativen

Optionen ausgestattet

werden, die jegliche Rekorde

brechen: Auf 51 000 Fr.

kam unser Testfahrzeug.

Immerhin nutzt der Audi A1

seine gewonnenen 6 cm

Länge zur Verbesserung des

Raumgefühls. Die Beinfreiheit

auf der Rückbank ist

nicht phänomenal, die Füsse

finden aber gut unter den

Sitzen Platz. Die Herrschaft

des Verschwenderischen ist

vorne spürbar. Der Fahrer

sitzt vor digitalen Armaturen

mit einem Touchscreen der

neuesten Generation. Top

für ein Stadtauto, genau wie

das Navi mit Touchpad. Das

Ganze ist in ein Armaturenbrett

raffinierten Designs mit

kantigen Konturen verpackt.

Und wenn es Nacht wird,

schmückt sich der A1 mit

einer blauen Lichterkulisse.

Verwundert hat uns einzig

die sehr unterschiedliche

Qualität der verbauten

Kunststoffe. Dank Erhöhung

des Fassungsvermögens um

65 Liter bietet der Kofferraum

erstaunlich viel Platz

für diese Kategorie.

116 PS sind zu wenig

Eifrig setzen wir uns hinters

Steuer. Kleine Enttäuschung:

Der 116 PS starke 3-Zylinder -

Motor ist nicht wirklich der

Aufgabe gewachsen, diesen

Bomber richtig anzuspornen.

Diesem Manko kann mit der

150-PS -Version, oder gar jener

mit 200 PS, abgeholfen

werden. Der Ein -Liter-Motor

verrichtet seine Aufgabe aber

sehr gewissenhaft. Unterstützt

wird er vor allem

durch das Doppelkupplungsgetriebe,

das schnell den idealen

Gang wählt. Das Sportfahrwerk

der Version S Line

verhält sich nahezu neutral

und ist sehr sicher. Selbst in

schnellen Kurven taumelt der

A1 nicht. Dadurch wird das

ESP quasi zur Arbeitslosigkeit

verdonnert. Für mehr

Schwarz auf Blau

Markante Farben

am Heck. Man

beachte die LEDs

Knackig-kraftvolles Design

Cockpit/Armaturenbrett

Motor-Getriebe-Abst.

Gewahrter Komfort

Kofferraumkapazität

Gratis-Wartung (10 Jahre)

Preis/inflationäre Optionen

Fahrwerksgefühl

Qualitätsempfinden

Werksgarantie (2 Jahre)

Fahrspass hätten wir uns ein

keckeres Chassis gewünscht,

um diese kleine Bestie mehr

zu spüren. Eine Lösung: Die

200-PS -Version für 37 700 Fr.

Eine kleine zusätzliche Aufwendung,

die wir stoisch an

der Kasse abgeben. ◆

Juni 2019 | touring 47


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TECHNIK

Eine gute Figur und

Top-Fahrleistungen

bietet der Stromer ST3

STROMER ST3

Der Pendlertraum

NGewicht: 29,7 kg; zul. Gesamtgewicht: 150 kg; Motor: 820W/44Nm/45 km/h,

Akku: 814 Wh; 11 Gänge; 3 Fahrmodi L ab 7500 Fr.

Hohe Verarbeitungsqualität, Top-Fahrleistung und Konnektivität zeichnen

den neuen Stromer ST3 aus. Ein S-Pedelec, das viel Fahrspass garantiert.

TEXT UND FOTOS FELIX MAURHOFER

Das Design des neuen

ST3 Stromers ist gelungen:

Die dicken

Reifen zusammen

mit dem in klaren Linien gehaltenen

Rahmen verleihen

dem E-Bike ein sportlichelegantes

Aussehen. Aufgeräumt

ist der Vorbau mit dem

bulligen Scheinwerfer, der

mit 900 Lumen im Fernlichtmodus

leuchtet.

Online unterwegs

Das im Oberrohr integrierte

Omni-Display zeigt alle relevanten

Fahrdaten an und ist

mit dem Touchscreen bedienerfreundlich

und übersichtlich

gestaltet. Es dürfte aber

einen Tick grösser sein. Hier

können verschiedenen Funktionen

wie der Diebstahlschutz,

die Bremsstärke des

E-Motors oder das Ansprechverhalten

des Stromers ein-

gestellt werden. Clever ist

auch die Entnahme des Akkus

gelöst. Ohne Schlüssel

kann er über

das Display

und eine Taste

entriegelt werden.

Die Verbindung

zum

Smartphone

läuft über

Bluetooth. Die

App lässt Einstellungen

und Kontrollfunktionen sowie

weitere Features zu.

Top-Fahrleistungen

Gute Akkukapazität

Clevere App

Wertig verarbeitet

Griffige Bremsen

Gewicht

Kleines Display

Stolzer Preis

Der Akku lässt sich ohne Schlüssel

zum Laden herausnehmen

Der Omni-Touchscreen ist elegant

im Oberrohr integriert

Sicheres Fahrgefühl

Die Fahreigenschaften des

ST3 sind hervorragend. Der

820-Watt-Motor schiebt kräftig

an, das insbesondere in

der Unterstützungsstufe 3,

und bringt das S-Pedelec

schnell auf Touren. Der stabile

Alurahmen und die speziell

für diesen Stromer entwickelten

flachen Felgen mit

den fetten Reifen garantieren

eine

hohe Spurtreue

und

ein sicheres

Kurvengefühl.

Die

griffigen

TRP-Bremsen,

welche

übrigens

auch von

Profi-Downhillfahrern eingesetzt

werden, bringen

das knapp 30 Kilogramm

schwere Bike schnell zum

Stillstand. Allerdings rollt

der Stromer recht hart ab.

Da könnte die optionale Federgabel

ein wenig Abhilfe

schaffen. Auch mit etwas weniger

Reifendruck kann die

Dämpfung optimiert werden.

Das ST3 kann mit zwei verschiedenen

Akkus geordert

werden. Standardmässig ist

einer mit 814 Wh dabei, gegen

Aufpreis gibt es einen

mit 983 Wh. Im Test erreichten

wir mit dem 814-Wh-

Akku, gefahren in der grössten

Unterstützungsstufe,

eine Reichweite von gegen

90 Kilometer. Ein Ersatzakku

kommt auf rund 2000 Franken

zu stehen. ◆

Juni 2019 | touring 49


Exklusiv

für TCS

Mitglieder

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mit schottischen Spezialitäten, Whiskybuffet mit Kilchoman, Adelphi Selection,

Compass Box und Elements of Islay, auswahl an Gin Tonic, schottischem

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DER TCS EXPERTE

Mit Kindern

pedalieren

Bei Veloanhängern

und Kindersitzen ist

einiges zu beachten

RIESE & MÜLLER

REDAKTION TOURING

Mit dem Velo kommt

man günstig ans

Ziel, steht nicht im

Stau, hat kaum

Parkplatzprobleme und die

Reisezeit dient der sportlichen

Aktivität. Auch Kinder

mögen den Fahrtwind. Doch

wer die Kleinen auf einen

Velo-Ausflug mitnehmen will,

sollte sich vor dem Kauf einer

Transportmöglichkeit Gedanken

zu den Anforderungen

machen. Nebst der Alltagstauglichkeit

und Sicherheit

ist auf eine robuste Konstruktion,

strapazierfähiges

Material und praktisches

Handling – alles Qualitätsmerkmale–

zu achten.

Anhänger oder Sitz?

Bei wenig Verkehr, auf breiten

Velowegen oder für Nebenstrassen

ist der Anhänger

eine sichere und komfortable

Wahl. Selbst wenn der Velofahrer

stürzt, bleibt der Anhänger

in der Regel auf den

Rädern. Wenn doch nicht,

dient der Schiebegriff als stabiler

Überrollbügel. Die Kinder

sind durch Hosenträgergurten

gesichert. Meist sind

Fahrradanhänger für den

Transport von bis zu zwei

Kindern konzipiert und bieten

zusätzlichen Gepäckraum.

Ein guter Anhänger

kostet aber deutlich mehr als

ein Kindersitz. Zudem ist er

mit zwei Kindern an Bord

recht schwer zu ziehen. Für

Anhänger eignen sich deshalb

besonders E-Bikes als

Zugfahrzeuge. Kindersitze

haben indes den Vorteil, dass

sie das Velo nicht verlängern,

doch werden sie oft als

gefährlicher eingestuft als

Anhänger: Denn kippt das

Velo um, besteht für das Kind

wegen er grösseren Fallhöhe

ein erhöhtes Verletzungsrisiko.

Über 16-Jährige dürfen

an ein- oder zweiplätzigen

Fahrrädern in einem Anhänger

höchstens zwei Kinder

auf geschützten Sitzplätzen

ziehen sowie ein Kind auf

einem Kindersitz mitführen.

Alternativen?

Wer keine Kosten scheut,

könnte mit der Toplösung

Transportvelo glücklich

werden. Sogenannte Cargo-

Bikes bieten eine Ladefläche

für Güter, die meisten lassen

sich mit Sitzen, Gurten und

Regendächern aufrüsten. Es

gibt zwei- und dreirädrige

Versionen, solche mit Ladeflächen

vor oder hinter dem

Fahrersitz sowie mit oder

ohne Elektroantrieb. Einspurige

Cargo-Bikes lassen sich

einfach durchs Verkehrsgewühl

navigieren. Zweispurige

brauchen ähnlich viel

Platz wie Anhängergespanne

und haben den Vorteil, dass

ein Umkippen fast ausgeschlossen

ist. Unter den Kindersitzen

wird zwischen

Modellen für die Heck- und

solchen für die Lenkermontage

unterschieden. Letztere

sind eher ein Nischenprodukt

für Kinder bis zu einem Ge-

WAS IST ERLAUBT?

Auch Velos mit

1. Anhänger und Cargo -

Bikes müssen auf dem

Radweg fahren.

Die Anhängerbreite

2. mit Ladung darf max.

1 m und der hintere Überhang

max. 50 cm betragen.

Die max. Anhängelast

3. nicht überschreiten.

Vorne und hinten

4.

muss der Anhänger

beidseitig Rück strahler haben.

Nachts muss das rote

Rücklicht (am Velo oder am

Anhänger) sichtbar sein.

wicht von rund 15 kg. Vorne

befestigte Sitzchen sind aus

Sicherheitsgründen weniger

empfehlenswert. Viel öfter gefragt

sind solche zur Montage

am Sattelrohr oder am Gepäckträger,

die dann meist

auch etwas mehr Nutzlast

haben. Für bereits etwas grössere

Kinder, die Velo fahren

können, aber im Stras senverkehr

noch ungeübt sind,

gibt es Anhänger- und Trailer -

Räder. Diese werden am Zugfahrrad

befestigt, wobei die

Kinder mittreten können,

aber nicht müssen. ◆

BERNHARD SCHWAB

Funktion:

Experte Mobilitätsberatung

Beruf:

Automobilingenieur

Alter:

50 Jahre

Kontakt:

tcs.ch/experte

Juni 2019 | touring 51


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FREIZEIT

Eine Prise Wildwest im

Südburgund Felsen

von Solutré bei Mâcon

Voyage, Voyage –

Fromage, Fromage!

Comté, Saint-Nectaire oder Salers – hören Gourmets diese

Namen, leuchten ihre Augen. Frankreich ist so reich an

wunderbaren Käsesorten, dass sich für Feinschmecker eine

Tour de Fromage anbietet – vom Jura bis zu den Pyrenäen.

REPORTAGE CHRISTOPH WEYMANN

Unsere Idee, Frankreich auf den Spuren seiner Käse zu

durchqueren, gefällt Claude Querry so gut, dass der

Chef des Reifungskellers im Fort St. Antoine beim Lac

de Saint-Point einen Comté-Laib aus dem Regal kippt

und mit dem Bohr- und Klopfhämmerchen

der Käsetester eine Skizze unserer Route in

die Rinde ritzt. Die traditionellen Sorten

verraten viel über die Geschichte und die

Landschaften, aus denen sie kommen, bestätigt

der Experte. Grosse Laibe entstanden

als Vorrat in höheren Lagen, wo im

Winter nicht genügend Milch vorhanden

war. Um einen solchen Hartkäse machen zu

können, bekam im Jura früher jeder Bauer

reihum auch die Milch seiner Nachbarn.

So entstanden im 13. Jahrhundert erste

Genossenschaften für landwirtschaftliche

«Früchte». In der modernen «Fruitière des

Lacs» ganz in der Nähe ist das vor allem

der Comté. «Aus jedem Kessel schmeckt der

Für Gourmets lohnt

sich im französischen

Jura ein Besuch im

Käsemuseum von Trépot

Claude Querry

prüft konzentriert

Comté-Laibe im

Reifungskeller


Juni 2019 | touring 53


Schöner Blick vom

«Tour des Fromages» in

Cluny im Burgund

Käse anders», erklärt der Landwirt

Jonathan Martin. Jahreszeit,

Weideboden, Milchmischung und

Reifungskeller lassen jeden Comté

zu einer Überraschung werden,

die mit einem von dreiundachtzig

Aromen, darunter «fruchtigen»

und «gerösteten», umschrieben

werden kann.

Der nächste Probierteller wartet

im Süden des hügeligen Burgunds.

In Chissey- lès-Mâcon bei Cluny

betreiben junge Leute eine Ziegenkäserei

mit Hofverkauf. Coralie Champenois

zeigt uns, wie der joghurtähnliche Frischkäse bei

feuchter Reifung zu Schimmelkäse, oder bei Trockenlagerung

zu einem salzig-trockenen Leckerbissen

wird – und wie beide mit jedem Tag kleiner

und aromatischer werden.

Die Rinde trügt

Zweihundert Kilometer südwestlich,

in der Region Puy-de-Dôme

Das hübsche Salers

gäbe einen guten

Schauplatz für einen

Harry-Potter-Film ab

Coralie

Champenois

verkauft Ziegenfrischkäse

ab Hof

KARTE KEYSTONE

Atlantik

GBR

Ärmelkanal

BEL

F R A N K R E I C H

Rocamadour

SPANIEN

Paris

Burgund

Chissey-

lès-

Mâcon

Auvergne

Okzitanien

Izeste

Saint-

Point-

Lac

Jura

Saint-Nectaire

Salers

Mittelmeer

GER

CH

ITA

150 km

Pascale Chassard bringt ihren

Saint-Nectaire in Form

54 touring | Juni 2019


FREIZEIT

Rocamadour, ein

alter Pilgerort, liegt

spektakulär an

einer Schlucht

noch in Sennhütten (Burons) hergestellt. Die Weiden

von Marie-Jo und Guy Chambon liegen oberhalb

der schmalen, aussichtsreichen Passstrasse Col

de Neronne, in einer Gipfellandschaft aus offenen,

kahlen Hügeln, die man bei einem Bilderrätsel irgendwo

in den USA vermutet hätte. Die Chambons

sind die Letzten, die noch Salers-Kühe nutzen. Das

ist aufwendig, weil die Tiere nur ihren Kälbern

Milch geben wollen. Der Reihe nach werden die

Jungtiere deshalb mit Namen aus einem Gatter gerufen,

dürfen etwas trinken und werden dann der

Mutterkuh ans Bein gebunden, während die Melkmaschine

weitermacht.

Ein Land, randvoll mit Käse

Zwei Autostunden südwestlich liegt der winzige,

alte Pilgerort Rocamadour spektakulär am Rand einer

Schlucht, die einst vom Wasser in das Kalksteinplateau

des Naturparks Causses du Quercy gegraben

wurde. Das Dorf ist kein Geheimtipp, hat aber

direkten Naturanschluss. Wer es ruhiger mag, muss

nur ein paar hundert Meter weiter ins Alzou-Tal spazieren

und hat bald das Gefühl, es ganz für sich zu

haben. Kulinarische Besonderheit der Region ist der

kleine, flache Ziegenkäse Rocamadour, eine Variante

des Cabecou. Schon als milder Frischkäse ist

er eine leckere Angelegenheit, erst recht als cremigwürziger

Weichkäse. Zu den besten bäuerlichen

Produzenten zählt Alain Lacoste im Weiler Les Alix,

den wir mit seiner Herde auf die Weide begleiten –

wir staunen, wie vorsichtig sich die kleinen Tiere

mit den spitzen Hörnern im Gedränge verhalten.


Alain Lacoste inmitten

seiner Ziegenherde

bei les Alix

mit ihren herrlichen Vulkanbergen, quetschen sich

die alten Hotels des Kurstädtchens Saint-Nectaire in

ein Tal aus eng aneinanderliegenden, bewaldeten

Hügeln, überragt vom oberen Teil des Ortes mit der

schönsten romanischen Kirche der Auvergne. Ein

paar Kilometer ausserhalb produziert die Familie

der quirligen Bäuerin Pascale Chassard den beliebten

Saint-Nectaire. Zum Reinbeissen sieht der im

modernen, feuchten Betonkeller gereifte Käse mit

dem grauen Schimmelpelz nicht aus. Aber die fröhliche

Pascale demonstriert im Hofladen, dass es sich

lohnt, den wunderbar milden Käse samt der – nur

leicht abgeschabten – Rinde zu essen, weil die den

nussigen Geschmack verstärkt.

Das Hügelstädtchen Salers im südlicher gelegenen

Cantal-Massiv könnte mit seinen alten Häusern

aus dunklem Vulkangestein den Schauplatz eines

Harry-Potter-Films abgeben. Die kompakten Laibe

des fein säuerlichen Salers-Käses werden teilweise

Juni 2019 | touring 55


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FREIZEIT

Schafe am oberen

Ende des Ossau-Tals

Jean-Noël Castaing

mit einem Leib seines

beliebten Brebis auf

dem Hof in Izeste

Zu jedem französischen Roadmovie gehört der

grosse Umweg für ein gutes Essen. Bei uns sind es

dreihundert Kilometer zu den Pyrenäen, wo es festen

Schafskäse gibt (Brebis). Im Ossau-Tal angekommen,

stellt sich heraus, dass der bekannte Ossau-Iraty

vor Ort nicht überall beliebt ist. Denn der

weisse, milde Käse, der fast im Mund zergeht und

von den Franzosen gerne mit Kirschkonfitüre gegessen

wird, ist meist ein Industrieprodukt. Ausserdem

werde der Käse im baskischen Iraty-Massiv

ganz anders hergestellt als hier im Tal von Ossau,

betont der Schafskäser Jean-Noël Castaing auf

seinem Hof in Izeste. Unstrittig ist, dass auf den

Hochweiden der Pyrenäen schon seit 7000 Jahren

Schäferei betrieben wird. Auch Castaing, dessen

bäuerlicher Brebis schärfer und würziger schmeckt,

hat seine Schafe am oberen Ende des Tals. Die Tiere

grasen nur ein paar Hundert Meter unterhalb der

spanischen Grenze, bewacht von weissen Herdenschutzhunden.

Für seinen Käse geht dieses Land

wirklich bis ans Limit. ◆

GUT ZU WISSEN

Jura (Comté)

Anreise über Besançon und das Käse-

Museum in Trépot durch das Loue-Tal

und Pontarlier zum Lac de Saint-Point.

Übernachten: Chambre d’Hôtes «Ecrin

du Lac» in Saint-Point-Lac.

Einkehren: Gasthaus «La Boissaude» in

Rochejean (auf dem Mont d’Or).

Reifungskeller: comte-petite.com,

lafruitieredeslacs-comte-morbier.com

Burgund (Ziegenkäse)

Ziegenkäserei Chevrerie La Trufière,

Chissey-lès-Mâcon bei Cluny.

Infos zur Region:

de.bourgognefranchecomte.com

Auvergne (Saint-Nectaire, Salers)

Übernachten: Hotel Auberge de

Fondain, Laqueille oder Hotel Saluces,

Salers.

Einkehren: Restaurant Garage, Trizac.

Saint-Nectaire-Hofladen, GAEC du Bois

Joli, Saint-Diéry; La Cave de Salers

(Reifekeller mit Shop), Salers.

Infos zur Region: de.auvergne.travel

Okzitanien (Rocamadour, Brebis)

Übernachten: Hotel Relais Amadourien.

Einkehren: Restaurant im Grand Hotel

Beau Site, Rocamadour.

Hofladen Lacoste in Les Alix bei

Rocamadour; Hofladen von Jean-Noel

Castaing, Izeste.

Infos zur Region: vallee-dordogne.com,

tourismusoccitanie.de

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Juni 2019 | touring 57


In Winnetous Heimat

Atemberaubender Blick in

den Zrmanja-Canyon

Lika – der Schatz

am Silbersee

Pierre Brice ritt als Winnetou in

den Kultfilmen der 1960er Jahre

durch das Velebit-Gebirge

Beliebtes Fotomotiv Die

imposanten Wasserfälle im

Nationalpark Plitvicer Seen

58 touring | Juni 2019


FREIZEIT

Die kroatische Region Lika hat mehr als nur die Plitvicer Seen zu bieten.

Winnetou ist einst durch das Velebit- Gebirge geritten. In Smiljan steht

das Nikola-Tesla-Museum, wo die Funken nur so sprühen. Und eine

Ranch in Velika Plana bietet alles, was man für eine Auszeit benötigt.

REPORTAGE THOMAS WÄLTI

FOTOS ISTOCK (2), PRISMA, KARTE KEYSTONE

GUT ZU WISSEN

Anreise: Germania Flug

fliegt von 1.6. bis 12.10.

samstags von Zürich nach

Zadar. Für die Weiterreise

bietet sich ein Mietauto an.

Beste Reisezeit: Anfang

Mai bis Mitte Oktober.

Wohnen: Linden Tree Retreat

& Ranch, Velika Plana.

Winnetou-Feeling im luxuriösen

Indianerzelt.

Essen: Hotel Plitvicka Vila,

Rakovica, am Eingang des

Nationalparks Plitvicer

Seen; Cvitusa-Medo Bar

bei Lovinac.

Besuchen: Nikola-Tesla-

Gedenkmuseum, Smiljan

nikolatesla.hr

Anbieter: croaticum.ch

Die Gedenktafel für die

berühmte Indianerfigur

hängt an einer Windschutzmauer

am Mali-Alan-Pass.

Diese Schotterpiste muss von Sveti

Rok hinauffahren, wer im karstigen

Velebit-Gebirge dem grossen

Apachen-Häuptling die letzte Ehre

erweisen will. «In Memoriam

Pierre Brice Winnetou 1929 – 2015»,

steht auf der zweisprachigen Plakette.

Auch zwei Schweizer Touristen

verweilen andächtig vor dem

Ehrenmal. Die beiden Karl-May-

Fans sind mit dem Camper unterwegs

und besuchen während ihrer

Ferien in Kroatien bekannte Drehorte

der Winnetou-Filme. Der Blick

schweift zum mystischen Berggipfel

Tulove Grede. Erinnerungen

werden wach. Wie hat der Autor

damals geweint, als

sein Filmheld in «Winnetou

III» von Bösewicht

Rollins oberhalb

der grünen Wiese erschossen

wurde. Auf

einem Pfad kann die

Sterbestelle besichtigt

werden. Der Schweizer

Gast verzichtet darauf –

in der Umgebung wird

vor Minen aus dem

Kroatienkrieg gewarnt.

Schafhirte Mile Sarlija

lebt am Fuss des Tulove

Grede (1120 m ü. M.).

Er freut sich über den

Besuch und offeriert

Käse und Schnaps.

Dann verschwindet er

in seinem Steinhaus

und kommt mit einem

alten Filmplakat mit Winnetou

und Old Shatterhand wieder hervor.

«Ich war Statist und stellte

einen Indianer dar. Pro Drehtag

habe ich eine Menge Geld verdient»,

schwärmt Mile Sarlija.

Grosser Andrang

Auch im Nationalpark Plitvicer

Seen ist Winnetou allgegenwärtig.

ITA

SLO

Velika

Plana

«Wir möchten unsere Feriengäste

animieren, drei Tage in der Region

zu verbringen», sagt Petra Butkovic.

Sie ist Cluster-Managerin bei

der Organisation Lika Destination,

die sich für Nachhaltigkeit einsetzt

und das touristische Angebot in Lika-Senj

ausbauen will. Die Region

ist ein beliebtes Ziel für Bergstei-

Velebit-

Gebirge

Adria

Zagreb

100 km

HUN

KROATIEN

Plitvicer Seen

Smiljan

Zadar

BIH

Eine kleine natürliche Höhle oberhalb

des Kaluderovac -Sees ist ein

beliebtes Fotomotiv im wohl bekanntesten

Naturschauspiel Kroatiens.

Sie erlangte im Film «Der

Schatz im Silbersee» in den 1960er

Jahren Weltruhm. Während eines

Spaziergangs erzählt Führerin

Mariana, dass die Parkverwaltung

die Besucherzahl in der Hochsaison

von 16 000 auf maximal

10 000 Besucher pro Tag begrenzen

will, um das Unesco- Weltkulturerbe

zu schützen. Auf den

Wanderwegen entlang der 16 stufenförmig

angelegten blaugrünen

Seen, die durch 83 Wasserfälle

und Höhlensysteme mitei nander

verbunden sind, herrscht mitunter

ein Riesengedränge. 2017 kamen

1,6 Millionen.

Länger bleiben, bitte

1,5 Tage verbringen Feriengäste

durchschnittlich in der Gespanschaft

Lika- Senj, wie die regionale

Selbstverwaltungseinheit bezeichnet

wird. Das bedeutet: Touristen

übernachten lediglich einmal in

der Region, dann ziehen sie weiter,

oftmals an die Adriaküste.

ger, Naturkundler, Velofahrer und

Mountainbiker. Von der Tourismusförderung

profitieren sollen

auch Hotellerie und Landwirtschaft.

Petra Butkovic schwebt ein

Label vor wie der «Rote Hahn» in

Italien. Unter dieser Marke macht

der Südtiroler Bauernbund Bauernhofurlaub

auf über 1600 Höfen

zum Erlebnis.

Blitze bei Nikola Tesla

Elektrisierende Stimmung garantiert

ein Ausflug zum Nikola-Tesla-

Gedenkmuseum in Smiljan. Der

1943 verstorbene Erfinder des

Wechselstroms und erbitterter

Rivale von Thomas Edison wird in

Kroatien verehrt. Nach der Besichtigung

seines Geburtshauses kann

der Besucher an einer Vorführung

mit einem Tesla-Transformator

teilnehmen, bei dem buchstäblich

die Funken sprühen.

Sehr zu empfehlen ist ein Abstecher

zur «Linden Tree Retreat

Ranch» nach Velika Plana. In diesem

abgelegenen Tal abseits der

Touristenströme am Fuss des Velebit-Gebirges

lebt Bruce Yerkovich

mit Partnerin Megi in tiefer Verbundenheit

mit der Natur. Maximal

24 Personen können in Rundhäusern,

Lodges oder in Tipis in

diesem kleinen Paradies übernachten.

Die Gastgeber legen Wert darauf,

dass ihre Gäste im mehrfach

ausgezeichneten Luxus-Resort den

hektischen Alltag hinter sich lassen

und neue Energie tanken. Speziell

dabei: Vor der Registrierung

will Bruce Yerkovich, der eine

höchst beruhigende Ausstrahlung

hat, erst wissen, mit wem er es zu

tun hat. Dieses persönliche Gespräch

ist der erste Schritt raus aus

dem Hamsterrad. Wer dann auf einem

der gutmütigen Pferde in den

Sonnenuntergang reitet, muss sich

wie Winnetou fühlen. Grosses

Indianerehrenwort. ◆

Die Reportage kam auf Einladung von

Croaticum und Germania zustande.

Juni 2019 | touring 59


Auch bei

hilft der ETI.

Mit der neuen Reisegepäckversicherung.

ETI Reiseschutz: neu mit noch

mehr Leistungen.

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Überraschungen

abseits der Riviera

Die Küste Liguriens ist wunderschön, doch ziemlich

überlaufen. Dabei lohnt auch das grüne Hinterland

mit seinen Hügeln, mittelalterlichen Borghi und

spannenden Kleinstbetrieben, in denen engagierte

Menschen Beeindruckendes schaffen.

REPORTAGE JULIANE LUTZ

Ein Frosch bringt mir nach dem Abendessen

im Restaurant des Le Macine del Confluente

noch ein Ständchen. Was für ein netter

Abschluss eines wunderbaren Mahls,

das aus Artischockensalat und mit Lavendel gefülltem

Kaninchen bestand. Das B&B mit seinen

Gebäuden aus Natursteinen liegt im grünen

Nirgendwo zwischen Taggia und Badalucco.

Ausser Tierstimmen ist nichts zu hören.

Beim Frühstück geht es mit ligurischen Köstlichkeiten

weiter. Ein Tisch allein ist dem Kleingebäck

der Region gewidmet. «Stroscia ist ein mit

Olivenöl gebackener Kuchen und das sind Biscotti

mit Lavendel», beschreibt Wirtin Tiziana

Oliva, die mit ihrem Mann Gigi Prevedini 2006

das B&B eröffnete, zwei der Sorten.

Mattia Rossi und

seine Mutter Ornella

sind die Köpfe hinter

Pane di Triora

FREIZEIT

Triora duftet nach Brot

Ligurien steht nicht nur für Meer, sondern auch

für eine fantastische Küche. Die lernt man in

den überlaufenen Küstenorten kaum kennen,

sondern eher im Hinterland. Im Westen Liguriens

gibt es zahlreiche sehenswerte Orte. Auch

sie sind gut besucht, aber noch weit vom Overtourism

der Cinque Terre entfernt. Das im Mittelalter

gegründete Triora ist ein auf 765 Metern

über dem Meer gelegenes Borgo im Valle Argentina,

das ich nach einer Fahrt durch noch nebelverhangenes

Gebirge erreiche. Beim Ortseingang

weist ein Schild mit einer Hexe darauf hin,

wodurch Triora einst Berühmtheit erlangte: Prozesse,

denen im 16. Jahrhundert rund 30 Frauen

zum Opfer fielen. Ein kleines Museum erinnert

daran. Es ist schön, sich durch das Labyrinth der

Gassen treiben zu lassen, die sich kreuzen und

unter prächtigen Häusern hindurch führen.

Heute ist Trioria vor allem für sein Brot bekannt,

das der fröhliche Bäcker Mattia Rossi jeden

Nachmittag backt. Unterstützt von der Mutter

und ein paar Mitarbeitern, ist das gute Pane di

Triora mittlerweile in ganz Ligurien, ja sogar

Italien bekannt. Das Weizenbrot hat eine knusprige

Kruste und hält sich lange. Beim Besuch


Regionale Köstlichkeiten im B&B Le Macine del Confluente

Juni 2019 | touring 61


Marco Foresti und seine Mutter im Laden ihres Weinguts

Bei Signor Ivo geraten Gourmets ins Schwärmen

verstehen wir uns so gut, dass Mattias Vater

spontan ein gemeinsames Mittagessen anregt.

Kurze Zeit später sitzen wir alle in der Bar Ricici

mitten in Triora und teilen uns Bruschette mit

Stockfisch, Käse und Torta Verde.

Zum Reiz von Ligurien tragen auch die Menschen

dort bei. Signor Ivo zum Beispiel betreibt

das Restaurant Cian de Bià in Badalucco. Der

feine ältere Herr war früher Beamter. Da er die

ligurische Küche der 1950er und 1960er Jahre

vermisste, eröffnete er im Ruhestand das Lokal.

Er bietet nur ein Menü mit Speisen an, die früher

an Sonn- und Feiertagen serviert wurden. An

diesem Tag sind es weisse Bohnen mit Thon,

russischer Salat, Vitello Tonnato und Stockfisch

mit Kartoffeln. Pastagerichte bereitet Ivo selbst

zu. Seine mit Borretsch gefüllten Ravioli zergehen

auf der Zunge ebenso wie die Tagliatelle mit

Steinpilzen. Darauf folgen noch Kaninchen und

Budino de la Nonna. Dieses Essen ist ein Fest

und Ivo erweist sich als wunderbarer Gastgeber,

der auf die Schnelle noch einen Fahrservice zum

B&B organisiert, so dass die Journalistin auch

etwas Wein trinken kann.

Aufstand in Dolceacqua

Vor 20 Jahren waren die Gassen von Dolceacqua

im Val Nervia, das an der Mündung des gleichnamigen

Flusses bei Ventimiglia beginnt, leer.

Dabei hatte Monet bereits 1884 den geschwungenen

Ponte Vecchio mit dem Castello dei Doria

im Hintergrund in einem Bild verewigt. Doch

Bestrebungen, Dolceacqua in einen Ort des Kulturtourismus

zu verwandeln, fruchteten. Cars

halten in dem hübschen 2000-Seelen-Ort und

entlassen Reisegruppen in die steilen Gässchen

des Burgviertels. Noch lohnt ein kurzer Besuch

und auch eine Michetta di Dolceacqua sollte

man versuchen. Beim Kauf erzählt die Besitzerin

des Lebensmittelladens spontan die Ge-

Für den Anblick

von Apricale lohnt

die etwas abenteuerliche

Anfahrt

Den Ponte Vecchio

von Dolceacqua

verewigte Monet

1884 in einem Bild

62 touring | Juni 2019


FREIZEIT

10 km

FRA

Monte Carlo

I T A L I E N

Triora

Badalucco

Imperia

Apricale

Dolceacqua

Ventimiglia

Mittelmeer

GUT ZU WISSEN

Anreise: Zum Beispiel mit dem

Zug über Mailand nach Imperia.

Von dort weiter mit dem Mietwagen.

Wohnen: Le Macine del Confluente,

zw. Taggia und Badalucco,

B&B mit hübschen Zimmern und

Top-Restaurant; Muntaecara,

Apricale, Zimmer in ehemaligen

Wohnungen, feines Frühstück; Il

Risveglio, Imperia, Agriturismo in

zwei Villen mit Geschichte.

Einkehren: Cian de Bià, Badalucco:

Ein Essen dort ist wie ein

Fest; Baci, Apricale: Beste ligurische

Küche wie vor 60 Jahren.

pingonepescaturismo.com

Frischer Fisch auf einem Kutter

im Hafen von Imperia.

schichte dazu: Im 14. Jahrhundert hatten die

adligen Herren das Recht auf die erste Nacht.

Als sich ein Mädchen widersetzte, endete das

mit ihrem Tod. Aus Protest backten die jungen

Frauen von Dolceacqua Michette: Ein Gebäck

aus einem brioche artigen Teig, das so weich ist

wie ein bestimmtes weibliches Organ. Das hielten

sie den Herren hin mit den Worten: «Ihr

wollt uns? Gut, unsere Michette könnt Ihr haben.

Mehr nicht!» Weinliebhaber sollten ein paar

Minuten ausserhalb bei Foresti anhalten. Winzer

Marco bewirtschaftet mit seinem Vater, zwei

Angestellten und ein paar Leuten vor Ort 20

Hektaren, während seine Mutter den Laden

führt. Der sympathische Mann gerät ins

Schwärmen, wenn er von seinen zwischen zwei

Tälern gelegenen Weinbergen spricht. Rund

60 000 Flaschen füllt er pro Jahr ab. Sein Rossese

di Dolceacqua passt zu Fischgerichten mit

Tomaten, während die Weissweine Vermentino

und Pigato Gemüse gerichte gut ergänzen.

Apricale: lebendiger denn je

Der gemietete Lancia Y keucht die steile Strasse

voll unübersichtlicher Haarnadelkurven nach

Apricale hoch. Das westligurische Vorzeigedorf

klebt sozusagen an den Flanken eines schmalen

Seitentals des Val Nervia. Sein Name leitet sich

von apricus – der Sonne zugewandt – ab. Die

abgeschiedene Lage führte zu starker Abwanderung.

Doch ein engagierter Stadtpräsident

stellte sich diesem Trend in den letzten Jahren

mit Erfolg entgegen. Er brachte auch Emanuela

Pisano dazu, ein Hotel zu eröffnen, das Muntaecara.

Beim herzhaften Frühstück in einem

früheren Stall erzählt die Frau, die unter der

Woche in Turin arbeitet, wie sie ehemalige, über

ganz Apricale verstreute Wohnungen in Hotelzimmer

umwandelte. Oft blieb das Mobiliar

erhalten, so dass jeder Raum seinen eigenen

Charme hat. Längst leben in Apricale auch dauerhaft

Ausländer; die sich in das Gewirr der

Gäss chen und die schöne Piazza mit der Kirche

verliebt haben.

Da eine Ligurienreise nicht ganz ohne Meer

auskommt, gönne ich mir etwas Zeit in Imperia.

Die 42 000-Einwohner-Stadt an der Riviera di

Ponente ist im Ausland wenig bekannt. An der

hübschen Hafenzeile in Oneglia liegt der Kutter

«Pingone» von Salvatore Pinga. Der Ex-Broker

und Fischer bietet dort Abendessen an, nimmt

aber auch Interessierte morgens zum Einholen

der Netze mit. Anschliessend wird ihnen der

frische Fisch auf dem Boot zubereitet. Ich muss

nicht erst mithelfen, sondern darf gleich essen.

Selten hat Fritto Misto so gut geschmeckt. Und

später im Agriturismo Il Risveglio, das schön

an einem Hang in Imperia liegt, begleitet mich

wieder Froschquaken in den Schlaf. ◆

Die Reportage kam zustande mit Unterstützung von

Agenzia in Liguria.

Business à la famiglia

Im Hinterland der Riviera di

Ponente gibt es interessante

Kleinstbetriebe zu besuchen.

Die Familie Boeri presst in

Taggia in der 5. Generation

aus Taggiasca Oliven wunderbares

Öl. Sogar einen Cru

stellt Giuseppe Boeri her. In

Agaggio baut Patrizia Cugge

mit ihrer Schwester auf 1200

Meter Lavendel an und gewinnt

daraus kostbares Öl.

Barbara Cardone und Daniele

Laigueglia aus Badalucco sind

nicht nur Bio-Gemüsebauern

und Besitzer des entzückenden,

auf einem Hügel gelegenen

Drei- Zimmer-Agriturismo

Barbara Cardone und

Daniele Laigueglia

Il Poggio di Maro. Seit 2012

bauen die beiden auch Safran

höchster Quaität unter dem

Label «Zafferano di Triora» an.

Tipp: Barbaras Birnenkonfi mit

Safran. In Sarola schwingt die

junge Winzerin Fabiana das

Zepter im Weingut Ramoino,

die ihre Tropfen sogar bis

nach Japan verkauft. Weinliebhaber

haben ihre Freude

am Pigato, Vermentino, Rossese

di Dolceacqua und dem

auf einer Dolcetto- Traube basierenden

Ormeasco.

olioboeri.com

anticadistilleriacugge.com

ilpoggiodimaro.it

ramoinovini.com

Winzerin

Fabiana

Juni 2019 | touring 63


Kleines Land –

grosse Vielfalt

Slowenien wird oft als kleine Schweiz bezeichnet. Tatsächlich

ist das Land nur halb so gross, doch es bietet viel mehr als Berge,

Seen und schöne Kleinstädte: eine Reise voller Überraschungen.

REPORTAGE GABRIELLE ATTINGER

ITA

Piran

Adria

ÖSTERREICH

S L O W E N I E N

Ljubljana

Postojna

Lipica

KROATIEN

50 km

Dieser Anblick begeistert auch

diejenigen, die mit Pferden

sonst nichts am Hut haben:

Wenn das Gehege geöffnet

wird und die weissen Rosse mit grossen

Sprüngen und wallenden Mähnen auf

die Wiese hinaus galoppieren, wird einem

unwillkürlich warm ums Herz. Es

sind Lipizzaner, benannt nach ihrer Heimat

Lipica, südlich der Hauptstadt Sloweniens,

dem Mutterhaus von mittlerweile

17 Lipizzaner-Gestüten in Europa.

Lipica bietet Besuchern eine Reihe von

Attraktionen. Auf einer Kutschfahrt lassen

sich die Weiden der Pferde besichtigen.

In den historischen Stallungen darf

man die Pferde anfassen und lernt, dass

die Schimmel dunkel zur Welt kommen.

Jeder Hundertste bleibt schwarz. Ein

Museum dokumentiert die über vierhundertjährige

Geschichte der Zucht

und auch eine Dressurshow gibt es.

47 Kilometer Küste,

die es in sich haben

Geografisch könnte Lipica auch im

Schweizer Mittelland liegen. Zwischen

grünen Ebenen und Hügeln wachsen

Obst und Weinreben. Und doch sind es

von hier keine 50 Kilometer bis an Sloweniens

Mittelmeerküste, wo Palmen

rauschen und Oleander blüht. Nur gerade

47 Kilometer lang ist sie, aber gespickt

mit Sehenswürdigkeiten. Ganz

im Süden der an Kroatien grenzenden

Meeresbucht liegen die Salinen Piran,

wo Meersalzblüten für Küche und Gesundheitspflege

abgebaut werden. Weiter

nördlich züchtet die Familie Fonda

Wolfsbarsch, den sie an Gourmet-Restaurants

und -Läden im ganz Slowenien

sowie in den Nachbarländern verkauft.

Auch in der Schweiz? Irena Fonda verneint.

Dort kenne man wirklich frischen

Meeresfisch gar nicht und würde ihn

deshalb auch nicht wertschätzen, erklärt

sie mit entwaffnender Offenheit.

Zum Glück nimmt sie auch Banausen

Weisse Pracht

Die berühmten

slowenischen

Lipizzaner

mit auf eine Schiffstour zu den Zuchtbecken,

die weit draussen in der Bucht

liegen. Die Fondas sind stolz auf ihr Geschäft.

Es gilt als besonders nachhaltig

und wird deshalb vom Europäischen

Fischereifonds unterstützt.

In den riesigen runden Netzen ist es

ganz ruhig, bis der Fischfütterer mit seinem

Boot heranfährt. Noch bevor er das

Futter über den Becken auswirft, wird

das Wasser unruhig und Aberhunderte

von Fischen drängen an die Oberfläche,

um etwas abzukriegen – ein fast surreales

Spektakel. Dutzende solcher grosser

und offenbar auch sehr tief liegender

Netze sind in der Bucht verankert. Wie

viele Fische wohl darin leben? Die

Schätzungen variieren um Millionen.

Einig sind wir uns nur in einem: die Begeisterung

der promovierten Biologin

Irena Fonda für ihre Fische ist ansteckend.

In einem nahen Gourmet-Restaurant

serviert man uns nach dem Ausflug

den besagten Fisch und wir stellen

einstimmig fest: Er schmeckt himmlisch.

Spektakel Fütterung

auf der Fischfarm der

Fondas bei Portoroz

Piran – kleines Juwel mit

grossartiger Aussicht

In der Mitte der Bucht liegt der Badeort

Portoroz und wenige Kilometer dahinter

ein weiteres Highlight: Piran, ein kleines

Hafenstädtchen auf einer Landzunge.

Die Autos kommen nur bis zum

Ortseingang – ganz Piran ist Fussgängerzone.

Das Zentrum bildet eine grosse

Piazza mit glänzendem Marmorbelag.

Hier spielen Jugendliche abends Unihockey,

rennen Kinder barfuss um die

64 touring | Juni 2019


FREIZEIT

Hinreissend Die Hafenstadt

Piran mit ihrer

bekannten Piazza

Wette. Auf den Terrassen der angrenzenden

Restaurants und Bars sitzt man

derweil beim Bier oder bei einem opulenten

Nachtessen. Ein Muss ist der

Spaziergang hinauf zur Kirche auf der

Hügelkuppe. Von dort sieht man auf das

nahe Triest. Weiter in der Ferne glitzern

die Lichter von Venedig.

GUT ZU WISSEN

Anreise: Adria Airways,

fliegt 2× täglich von Zürich

direkt nach Ljubljana.

adria.si/de

Wohnen: Grand Hotel

Union, Ljubljana, edel.

union-hotels.eu

FOTOS ZVG, KARTE KEYSTONE

Sehenswert sind auch die Höhlen von

Postojna in der Karstregion Sloweniens.

Das Touristenbähnchen, das Besucher

über drei Kilometer ins Innere des Erdreichs

fährt, mag nicht jedermanns

Geschmack sein. Doch die Hallen und

Kammern, die man dahinter zu Fuss

entdecken kann, sind so gigantisch,

dass der stete Besucherstrom nur noch

wie ein Glühwürmchenschwarm erscheint.

Mix aus Salzburg

und Venedig

Ganz viel Zeit sollten sich Slowenien -

Reisende für die Hauptstadt nehmen,

denn sie übertrifft sämtliche Erwartungen.

Ljubljana erinnert mit seinem

Burg hügel und der habsburgischen Architektur

stark an Salzburg. Doch die

prachtvollen Brücken über die Laibach

Ein Muss Die Höhlen

von Postojna

verleihen dem Zentrum auch viel venezianisches

Flair.

Auf dem Fluss kreuzen Ausflugsschiffe.

Die Innenstadt ist verkehrsfrei. Nur

Velos und ein paar Elektrobusse schlängeln

sich durch die riesige Fussgängerzone.

An jeder Ecke gibt’s Strassencafés,

Bars und Restaurants, die bis spätnachts

geöffnet sind. In den Gassen locken

Hunderte kleiner Geschäfte, viele davon

mit im Land hergestellten Bio-Produkten.

Alles zu entdecken, würde Tage in

Anspruch nehmen, die sich aber lohnen,

denn Ljubljana ist ein tolles Ziel. ◆

Die Reportage kam zustande auf Einladung des

Slowenischen Tourismusverbands.

Kempinski Palace Portoroz,

Palast an der Küste.

kempinski.com

Hotel Jama, komfortables

Haus am Eingang der

Höhlen von Postojna.

postojnska-jama.eu

Besichtigen: Gestüt Lipica,

Lipica 5, Sezana.

lipica.org

Fonda Fischzucht,

Portoroz.

fonda.si

Höhlen von Postojna

Infos zum Land: Slowenisches

Tourismusbüro.

slovenia.info/de

Juni 2019 | touring 65


FERIEN IN ÖSTERREICH

BERATUNG / VERKAUF / VERMIETUNG

SERVICE-CENTER / ZUBEHÖR-SHOP

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Touring Leserreise

TCS REISEN

Frühbucherrabatt

für

TCS-Mitglieder

CHF 100.–

gültig bis

30.6.19

Zeppelinflug über

den Bodensee

Besuch im Dornier-Museum

FOTO ADOBESTOCK, ZVG

Den Flugpionieren

auf der Spur!

Die Geschichte des Fliegens ist geprägt von Pionieren und

Abenteurern, von technischen Meisterleistungen und Präzisionsarbeit.

Und diese können Sie hautnah miterleben: Bei

Rundflügen mit einem Zeppelin, bei der Besichtigung der

Dornier-Werke und der Werkhallen von «SR-Technics» in

Zürich-Kloten. Reisen Sie mit uns durch Raum und Zeit – mit

dieser einmaligen TCS Aviatik-Reise!

REISEDATEN UND PREISE

6.–8.9.19 Fr–So + vom 1.–3.10.19 Di–Do, Deutsch

Preise für TCS-Mitglieder pro Person in CHF

Im Doppelzimmer

Zuschlag: Einzelzimmer

Zuschlag: Doppelzimmer zur Alleinbenützung

Zuschlag: Nicht TCS-Mitglieder

Zuschlag: Dossiergebühren

1795.–

80.–

140.–

100.–

60.–

FOTOS ACHIM MENDE, ZVG

Diese einzigartige Aviatik-

Kurzreise hat der TCS speziell

für seine flugbegeisterten

Mitglieder geplant. Gestartet

wird in Zürich-Kloten. Während

der 2¹⁄₂-stündigen Führung

erfahren Sie bei «SR-

Technics» Interessantes und

Wissenswertes über die Wartung

von Jets.

Weiter geht’s mit Ihrem komfortablen

Reisecar via Konstanz

am Bodensee. Von hier

aus weiter per Fähre zu Ihrem

Hotel in Friedrichshafen,

wo Sie übernachten.

Zweiter Tag: Zeppelin-Tag!

Der zweite Tag dieser Aviatik-

Reise ist der Geschichte des

Zeppelins gewidmet: Erfahren

Sie mehr über dieses einzigartige

Starr-Luftschiff,

Nach dem Frühstück führen

Sie unsere Experten durch

das Zeppelin-Museum. Weiterfahrt

zum Zeppelin-Hangar.

Hier ist der Zeppelin NT

zuhause.

Aber natürlich werden Sie

den Zeppelin nicht nur ansehen:

Nach dem Mittagessen

im Hangar-Restaurant genies

sen Sie einen 45-minütigen

Zeppelinflug über den

Bodensee! Abends Degustation

und Nachtessen auf dem

Weingut «Hornstein».

Dritter Tag: Dornier-Werke.

Zum Abschluss dieser faszinierenden

Aviatik-Kurzreise

besuchen Sie die bekannten

Dornier-Werke. Mit einer

Fülle von Eindrücken, Erlebnissen

und Erfahrungen

kehren Sie nach einer spannenden

Reise durch Zeit und

Raum zurück nach Hause.

Wir freuen uns darauf, diesen

Höhenflug der TCS-

Reisen mit Ihnen zusammen

zu erleben! ◆

Wie reisen wir?

Ab/bis Zürich-Flughafen.

Fahrt mit komfortablem

Reisebus.

TCS-Highlights

Besuch «SR-Technics»;

45-minütiger Flug mit Zeppelin

über den Bodensee;

Weinverkostung im Weingut

«Hornstein»; Besuch des

Dornier-Museums; TCS-

Reise begleitung ab/bis Zürich

Flughafen.

Inbegriffen

Busfahrt (hin und retour); alle

Taxen und Ticketgebühren;

2 Übernachtungen inkl. Frühstück;

1 Abendessen; Weinverkostung

inkl. warmen +

kalten Snacks; 2 Mittagessen;

Überfahrt mit Fähren; 45-

minütiger Zeppelin-Rundflug

ab/bis Friedrichshafen; Eintritte

ins Zeppelin- und ins

Dornier-Museum; lokale

deutschsprachige Reiseleitung;

ausführliche Reisedokumentation.

REISEINFORMATIONEN

Nicht inbegriffen

Persönliche Ausgaben; nicht

erwähnte Mahlzeiten und

Getränke; Annullations-,

Rückreise- und Heilungskostenversicherung,

wir empfehlen

den TCS ETI-Schutzbrief

Europa. Buchbar über

reiseschutz.tcs.ch

Einreisebestimmungen

Schweizer Bürger benötigen

einen gültige Identitätskarte.

Es gelten besondere Reisebedingungen

von TCS Reisen

AG, welche Sie mit den Anmeldeunterlagen

erhalten.

Änderungen im Reiseprogramm

bleiben vorbehalten.

Organisation, Buchung &

detaillierte Informationen

TCS Tourismus Service Center

Maulbeerstrasse 10

3001 Bern

Telefon 0800 163 111

reisen-tcs@tcs.ch oder

tcs-reisen.ch/zeppelin

Juni 2019 | touring 67


Zauberhaft persönliche Exklusivangebote

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Segelplausch, MTB-Fahrtechnik-Kurse

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GESUNDHEIT

Schlafapnoe Wer

darunter leidet,

hat einen wenig

erholsamen Schlaf

OKAPIA

Gefährliche Atempausen

mitten in der Nacht

TEXT SACHA ERCOLANI

Was genau ist Schlafapnoe?

Daniel Brunner: Beim Schlafapnoe-Syndrom

treten während

des Schlafens immer wieder

Atempausen von über zehn Sekunden

auf. Diese Atempausen

entstehen aufgrund einer Verengung

oder eines vollständigen

Kollapses der Atemwege im Rachen

– insbesondere hinter der

Zunge und dem weichen Gaumen.

Diese Atemblockade geschieht

nur im Schlaf, da die

Muskulatur stark erschlafft ist.

Durch diese Erschlaffung und

Verengung der Atemwege wird

der Luftfluss vermindert oder

ganz blockiert, bis sich die Muskelspannung,

durch eine vom

Schläfer nicht bemerkte Weckreaktion,

wieder erhöht und

das typische Luftschnappen am

Ende einer Atempause eintritt.

Weil sich die Weckreaktionen zur

Wiedererlangung der Atmung

sehr häufig, circa im Minutentakt,

wiederholen ist das Schlafapnoe-Syndrom

durch einen

stark fragmentierten und wenig

erholsamen Schlaf gekennzeichnet.

In welcher Form zeigen

sich die Symptome?

Neben dem beobachteten

Schnappschnarchen weisen

Symptome wie in Serie auftretende

Atempausen, vermehrte

Tagesschläfrigkeit und Abgeschlagenheit,

Bewegungsunruhe

im Schlaf, mehrmaliges Wasserlösen

nachts, Bluthochdruck,

Nachtschweiss oder vorübergehender

Kopfdruck beim Aufwachen

auf eine mögliche

Schlafapnoe hin.

Durch was kann die Apnoe

ausgelöst werden?

Zu den Auslösern zählen starkes

Übergewicht, das Schlafen in

Rückenlage, abendlicher Konsum

von Alkohol, Nikotin, Cannabis

oder Beruhigungsmitteln,

grosse Gaumenmandeln und ein

kleiner oder nach hinten verschobener

Unterkiefer.

Wie sollte man reagieren,

wenn der Verdacht besteht,

dass man von Schlafapnoe

betroffen ist?

Besteht die Vermutung, betroffen

zu sein, sollte ein Termin

beim Hausarzt vereinbart werden.

Dieser entscheidet über das

weitere Vorgehen und überweist

den Patienten bei Verdacht auf

das Schlafapnoe-Syndrom an die

entsprechende Stelle. ◆

DANIEL

BRUNNER

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Schlafmedizin

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Juni 2019 | touring 69


Die Zentralschweizer

streiten am längsten,

die Zürcher am

häufigsten und die

Tessiner am teuersten

Ein einig Volk von Streitern

Wie streiten wir Schweizer? Wo leben die streitfreudigsten Menschen und gibt es einen

Unterschied im Streitverhalten zwischen Frauen und Männern, Jungen und Alten?

Der neue und schweizweit einzigartige TCS-Streitbarometer liefert jetzt Antworten.

TEXT DOMINIC GRAF | ILLUSTRATION NICOLAS KRISTEN

Streit ist nie schön. Aber manchmal

muss man sich sein Recht erstreiten

– oder, wenn man eine Rechtsschutzversicherung

hat, Anwälte

für sich streiten lassen. Zum 50-jährigen

Bestehen der Assista Rechtsschutz

AG hat der TCS rund 263 000 Policen

im Verkehrsrechtsschutz und die daraus

hervorgehenden Rechtsfälle aus dem

Jahr 2018 genauer unter die Lupe genommen.

Untersucht wurden die Fälle

auf ihre Häufigkeit, ihre durchschnittliche

Dauer sowie die Durchschnittskosten

– jeweils unterteilt in die Kategorien

Rechtsgebiet, Region, Altersgruppe, Geschlecht

und Sprache. Die Erkenntnisse

sind im ersten TCS-Streitbarometer zusammengefasst,

aus dem hier die drei

relevantesten Kernaussagen vorgestellt

werden. Ring frei.

Die grössten Streithähne

In Zürich und in der Genferseeregion

haben jährlich beinahe vier von hundert

Personen einen Rechtsstreit infolge

eines Vorfalls auf der Strasse oder im

Zusammenhang mit ihrem Fahrzeug.

Verglichen mit den anderen Regionen

werden im Grossraum Zürich und Genf

beinahe 50 Prozent mehr Rechtsstreitigkeiten

rund um die Mobilität ausgefochten.

Werden die Anteile bei den einzelnen

Kategorien betrachtet, fällt auf,

dass zum Beispiel die Zürcher 80 Prozent

mehr Streitigkeiten im Bereich Verkehrsregelverletzungen

führen als die

Bewohner im Espace Mittelland oder

im Tessin. Die grössten Streithähne der

Schweiz leben in Genf und Zürich,

lautet demnach eine erste Kernaussage.

Doch weshalb ist das so? Um die Erkenntnisse

aus dem Streitbarometer

einordnen zu können, konfrontiert der

«Touring» den Soziologen Ueli Mäder

mit den Befunden. Zu den grössten

Streithähnen sagt der emeritierte Professor:

«In Zürich und Genf ist die Urbanität

ausgeprägt. Sich für sein Recht

einzusetzen, gehört zur Normalität.

Wohl mithilfe von Anwälten – sie sind

quasi in Greifnähe und besonders dicht

vorhanden, wie auch das erforderliche

Kleingeld.» Der Begriff Streithähne

sei aber zu despektierlich. Denn einige

Fälle liessen sich auch positiv deuten

und zeugten von Konfliktfähigkeit und

dem Bewusstsein für Gerechtigkeit,

so der Alt-Dekan der Philosophisch-

Historischen Fakultät der Uni Basel.

Streitlust nimmt mit dem

Alter ab

Wird die Streithäufigkeit nach Altersgruppen

betrachtet, ist festzustellen,

dass diese mit zunehmendem Alter

klar abnimmt. Mit fast vier Streitigkeiten

auf hundert Personen sind die 18-

bis 35-Jährigen beinahe doppelt so oft

in einen Verkehrsrechtsstreit involviert

wie die Altersgruppe von 66 und mehr

Jahren. Je älter die Menschen, desto weniger

streitlustig sind sie, lautet folglich

eine weitere Kernaussage des TCS-

Streitbarometers.

Auch hierzu liefert Ueli Mäder eine

mögliche Erklärung: «Jüngere wissen

um ihre Rechte, die sie mit grösserem

Selbstverständnis einfordern – administrativ

und bürokratisch.» Zwar seien

ältere Menschen grundsätzlich stärker

mit dem moralischen Appell an Pflichtgefühle

sozialisiert, jedoch könnte eine

neue Lockerheit eine erhöhte Bereit-

70 touring | Juni 2019


CLUB

Streitbarometer Verkehrsrechtsschutz

2,58 %

164 Tage

1236 Fr.

Nordwestschweiz

3,77 %

157 Tage

Zürich

1124 Fr.

2,36 %

144 Tage

945 Fr.

2,40 %

186 Tage

1462 Fr.

Zentralschweiz

2,51 %

170 Tage

1441 Fr.

Espace Mittelland

Ostschweiz

3,62 %

174 Tage

1156 Fr.

2,77 %

149 Tage

1727 Fr.

Tessin

Genferseeregion

Häufigkeit

Personen pro 100

Dauer

in Tagen

Kosten

in Franken

WIE VIEL KOSTET EIN

RECHTSSTREIT?

FOTO KEYSTONE

schaft mit sich bringen, Konflikte

selbst und direkt zu lösen. «Selbstverständlich

ohne Faustrecht, sondern in

bekannter Manier und eben jener älteren

Tradition, die Wert darauf legt, sich

bei Konflikten zunächst mit den direkt

Involvierten an einen Tisch zu setzen»,

interpretiert Mäder.

Männer und Frauen

streiten anders

Bei den Geschlechtern zeigt sich, dass

zwei Drittel aller Streitigkeiten rund um

die Mobilität von Männern ausgelöst

werden. Männer streiten demnach in

diesem Bereich doppelt so oft wie

Frauen. Besonders gross ist die Diskrepanz

bei den Verkehrsregelverletzungen

und bei den Verkehrsunfällen, wo die

Verteilung sogar bei rund drei Viertel

zu einem Viertel liegt. Auch die Durchschnittskosten

der Streitigkeiten sind

bei Männern 25 Prozent teurer. Frauen

streiten hingegen länger. So dauert ein

Rechtsstreit bei Frauen im Durchschnitt

fast einen Monat länger als bei Männern.

«Ja, dieser Befund dokumentiert,

wie das klassische Rollenverständnis

noch funktioniert», erklärt Ueli Mäder.

Männer agierten offenbar aufbrausender

und vermehrt nach dem Muster:

Heute handeln, morgen denken. Egal,

was es kostet. «Frauen reagieren zurückhaltender

und beharrlicher», so

Mäder.

Weitere Teile des

Barometers folgen

Mit dem Streitbarometer unterstreicht

der TCS nicht nur seine Expertise rund

um die Themen Reisen und Mobilität,

sondern auch seine langjährige Erfahrung

im Bereich des Rechtsschutzes.

Nebst dem Verkehrsrechtsschutz bietet

die Assista zudem Privat- und Gebäuderechtsschutzversicherungen

an. Auch

zu diesen beiden, ebenso interessanten

Themen, hat der TCS spannende Erkenntnisse

bezüglich des Streitverhaltens

gesammelt. Diese werden in zwei

weiteren Teilen des TCS-Streitbarometers

noch im Laufe dieses Jahres präsentiert.

Wir dürfen also gespannt sein, wie

Herr und Frau Schweizer streiten, wenn

sie sich für ihr Recht in Alltagssituationen

oder für ihr Zuhause einsetzen. ◆

Gemäss der Assista Rechtsschutz AG

kostet ein Rechtsstreit durchschnittlich

1200 Franken. Diese relativ tiefen

Kosten sind vor allem auf die Eigenleistung

der über 80 Hausjuristinnen

und -juristen an acht Standorten in

der Schweiz zurückzuführen, die in

der Lage sind, den Versicherten bei

einem Grossteil der Angelegenheiten

ohne externe Anwälte zur Seite zu

stehen. Dennoch können einzelne

Fälle sehr kostspielig sein: Das teuerste

Prozent der Verkehrsrechtsschutz-Fälle

kostet über 10 000 Franken,

einzelne sogar weit über 100 000

Franken – was eine Person ohne

Rechtsschutz-Versicherung finanziell

stark belasten kann.

Zur Person:

Ueli Mäder (68) ist emeritierter

Professor für Soziologie

an der Universität

Basel und der Hochschule

für Soziale Arbeit.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten

zählen die soziale

Ungleichheit und Konfliktforschung.

Juni 2019 | touring 71


Bergromantik mit

einem Hauch Luxus

Luxuriöses Camping, kurz Glamping, verbindet

Natur mit Komfort. Mit «TCS Pop-Up Glamping»,

einem temporären Zeltdorf in den Bündner Bergen,

führt der TCS diesen beliebten Trend auf ein

neues Level.


CLUB

TEXT DOMINIC GRAF | ILLUSTRATION BENJAMIN HALLBERG

Das Pop-up-Zeltdorf

steht von Juli bis

September 2019 auf

der Alp Plaun (GR)

Juni 2019 | touring 73


CLUB

Der Blick wandert über das Weideland

zu den Wäldern bis zu

den spektakulären Gipfeln der

Bündner Bergwelt. Hier auf

der Alp Plaun, 1620 m ü. M., inmitten

der beliebten Wintersportregion Flims-

Laax-Falera, präsentiert sich die Natur

auch während der Sommermonate von

ihrer schönsten Seite. Der ideale Ort für

das allererste «TCS Pop-Up Glamping».

Wie der Begriff Pop-up schon sagt, handelt

es sich um eine temporäre Einrichtung,

die von Juli bis September dieses

Jahres bestehen wird. Insgesamt bilden

20 grosszügige Gästezelte sowie zwei

Gemeinschaftszelte ein kleines Dorf,

das Natur mit Komfort, Geselligkeit mit

regionalen Köstlichkeiten und romantische

Zweisamkeit mit spannenden

Outdoor-Aktivitäten verbindet.

Luxuszelte mit

heimeligem Ambiente

Die 25 m2 grossen Zelte stehen auf einer

Holzunterlage und sind mit zwei Einzelbetten,

einem kleinen Tisch mit bequemen

Stühlen, einer Bank mit Staumöglichkeiten

und einem Kleiderständer,

welcher gleichzeitig als Raumteiler

dient, ausgestattet. Teppiche, Kissen,

Lampen und weitere liebevoll arrangierte

Dekorationen sorgen für ein heimeliges

Ambiente. Jede Einheit verfügt

über Strom sowie ein eigenes WC und

ist beheizbar. Dank des weitläufigen

Geländes werden die Zelte so platziert,

dass sie auch genügend Privatsphäre

bieten. In den grosszügigen Gemeinschaftszelten

trifft man sich zum reichhaltigen

Frühstücksbuffet mit lokalen

Leckerbissen und abends zum köstlichen

3-Gang-Menü. Es wird in geselliger

Runde an der grossen Tafel gegessen.

Danach lädt die gemütliche Lounge

zum Verweilen bei einem guten Glas

Wein und anregenden Gesprächen ein.

Wer die Zweisamkeit sucht, kann sich

im kleinen Shop vor Ort mit Getränken

eindecken und den Abend zum Beispiel

bei Kerzenschein ausklingen lassen.

«TCS Pop-Up Glamping»

Das Dorf als Basis

für spannende

Entdeckungstouren

Im und rund um das Dorf

gibt es viel zu erleben

Idyllische Bergromantik in allen Ehren,

doch die Region ist auch prädestiniert

für vielfältige, spannende und actionreiche

Aktivitäten: 250 Kilometer Wanderwege

für Anfänger bis hin zu Profis führen

durch traumhafte Landschaften.

Eingebettet in die herrliche Flimser

Bergwelt, lässt zudem ein 330 Kilometer

langes Velostreckennetz Bikerherzen

höherschlagen. Wer es etwas entspannter

angehen möchte, kann sich ein

E-Bike mieten und eine der vielen

E-Bike -Touren unter die Räder nehmen.

Die Gletschermühlen Alp Mora mit den

natürlich entstandenen Badewannen

oder die berühmten Seen Cauma und

Cresta eignen sich im Sommer optimal

als einzigartiges Naturbadevergnügen.

Des Weiteren sorgen der Klettergarten

mit rund 30 Klettertouren sowie der

Hochseilpark Flims inmitten des Flimserwaldes

für adrenalingeladene Abwechslung

für Gross und Klein. Das sind

nur einige der vielen Angebote, welche

diese Region bietet.

Wer gerne Zeit in und mit der Natur verbringt,

jedoch nicht auf einen gewissen

Komfort verzichten möchte, wird sich

bei «TCS Pop-Up Glamping» pudelwohl

fühlen. Gehören Sie zu den Ersten,

welche dieses neue Konzept ausprobieren

und sichern Sie sich am besten

heute noch einen Platz – das Angebot

ist limitiert. ◆

TCS POP-UP GLAMPING

Das Pop-up-Dorf, bestehend aus 20

komfortablen 25 m 2 grossen Zelten

und zwei Gemeinschaftszelten, verbindet

Natur mit Komfort, exzellentem

Service, hervorragendem Essen und

erlesenen Weinen aus der Region.

Ort: Alp Plaun (GR)

Daten: 5. Juli bis 29. September 2019

Preise für zwei Personen:

Di–Mi (1 Nacht) 298 Fr. pro Zelt

Mi–Fr (2 Nächte) 490 Fr. pro Zelt

So–Di (2 Nächte) 490 Fr. pro Zelt

Fr–So (2 Nächte) 610 Fr. pro Zelt

(inkl. MwSt. und Kurtaxen)

Im Preis inbegriffen: Willkommensgeschenk,

Frühstücksbuffet, Lunch-

Bag, Abendessen (3 Gänge), Wasser,

Kaffee, Tee und Nachmittags-Kuchen.

Zuschläge (pro Person und Übernachtung):

Erwachsene (ab 16 J.)

75 Fr., Kinder (6–15 J.) 30 Fr., Kleinkinder

(0–5 J.) gratis. Haustiere sind

nicht erlaubt.

TCS-Mitglieder und Mitglieder des

TCS Camping Clubs profitieren von

10% Rabatt.

Infos und Buchung: tcs-glamping.ch

FOTO ZVG

74 touring | Juni 2019


Der Douro –

die Mosel Portugals

mit moderner MS Douro Spiritbbbbk

TOP

Qualität

&

Preis

MS Douro Spiritbbbbk

2-Bettkabine Mittel- und Oberdeck (ca. 14 m²) mit franz. Balkon

1. Tag Zürich–Porto–Bitetos Individuelle Anreise

zum Flughafen Zürich. Flug nach Porto. Transfer,

Einschiffung und um 17.00 Uhr «Leinen los!».

2. Tag Bitetos–Pinhão Ausflug (1) zu lokalem Weingut,

Mittagessen und Live-Unterhaltung. Freie Zeit

in Pinhão. Abendessen an Bord mit Folkloredarbietung

als Abschluss des Tages.

3. Tag Pinhão–Vega de Terrón Am Morgen gemütliche

Schifffahrt bis zur spanischen Grenze. Nach

dem Mittagessen Ausflug (1) nach Castelo Rodrigo,

einem der 12 historischen Dörfer Portugals.

4. Tag Salamanca Abwechslungsreiche Busfahrt (1)

von Vega de Terrón nach Salamanca, der ältesten

spanischen Universitätsstadt. Während des Rundgangs

sehen Sie unter anderem den von Arkaden gesäumten

Plaza Mayor, die barocke Kirche la Clereria,

die alte und neue Kathedrale. Mittagessen mit einer

traditionellen und feurigen Fla menco-Show. Rückkehr

zum Schiff in Barca d’Alva, wo Sie ein typisch

portugiesisches Grillfest erwartet.

5. Tag Barca d’Alva–Pinhão–Régua Am Morgen verlässt

das Schiff Barca d’Alva und fährt durch malerische

Landschaften nach Pinhão. Ausflug (1) nach Vila

Real mit Besuch des Schlosses Mateus und seinem

prachtvollen Garten. Wiedereinschiffung in Régua.

6. Tag Régua–Vila Nova de Gaia Ausflug (1) in die alte

Bischofsstadt Lamego. Am Nachmittag fährt das

Schiff zurück nach Porto, wo es gegen Abend die

Mündung des Douro in den Atlantik erreicht. Am

Abend Fado-Show an Bord.

7. Tag Vila Nova de Gaia Die Rundfahrt (1) in Porto

führt von der farbenprächtigen Cais da Ribeira bis

zur alten Alfândega. Portweinverkostung in einer

Kellerei. Ausflug (2) in das malerische Guimarães mit

mittelalterlichem Stadtkern und stolzer Burg. Abschieds-Abendessen

an Bord.

8. Tag Vila Nova de Gaia–Porto–Zürich Ausschiffung

und Weiterreise gemäss Verlängerungsprogramm

oder Transfer zum Flughafen Porto. Rückflug

nach Zürich. Individuelle Heimreise.

MS Douro Spiritbbbbk

Modernes Schiff mit Platz für 124 Gäste. Alle 65 Kabinen

mit französischem Balkon, Dusche/WC,

Föhn, TV, Telefon, Safe, kleinem Tisch und Stühle

sowie individuell regulierbarer Klimaanlage. Die

Kabinengrösse beträgt bei den 2-Bettkabinen sowie

den 1-Bettkabinen Mitteldeck ca. 14 m², 2-Bettkabinen

Mitteldeck vorne ca. 13 m² und 1-Bettkabinen

Mitteldeck vorne ca. 12 m². Die Junior Suite auf dem

Mitteldeck (ca. 20 m²) und die Suiten auf dem Oberdeck

(ca. 21 m²) sind mit einer Badewanne ausgestattet.

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und Boutique/Souvenirshop, elegantes Restaurant,

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Die E-Spiele mögen beginnen

Die «TCS eSports League» hat sich etabliert – das zeigt auch das grosse

Interesse am TCS-Stand an der Polymanga. Gleichzeitig fördert der Club

damit eine Kultur, die den Weg an die Oberfläche der gesellschaftlichen

Akzeptanz längst vollzogen hat.

CLUB

TEXT DOMINIC GRAF | FOTOS EMANUEL FREUDIGER

Wie heisst du? Diese, eigentlich

simple Frage kann an

einer Manga- und Gaming-

Messe Verwirrung stiften.

«Meinst du meinen Nickname, mein

Cosplay oder meinen RL-Namen?»,

lautet die Gegenfrage des Teenagers,

der sich gerade für das Rocket-League-

Turnier am TCS-Stand in die Warteschlange

eingereiht hat. Am überforderten

Gesichtsausdruck des Fragestellers

erkennt der junge Mann, dass er hier

anders sprechen muss als in seiner gewohnten

Community. «Also: Online

heis se ich NotYoz. Heute bin ich als

mein Lieblings-Anime-Charakter Kirito

gekleidet. Im Real Life heisse ich Dan.

Du kannst dir aussuchen, was dir besser

gefällt», lächelt der 17-Jährige.

«Scott» Das Cosplay

der TCS eSports League

wurde von zwei

Künstlern angefertigt

Hüter der «TCS eSports

League»

Dan ist einer von über 40 000 Besuchern

an der diesjährigen, 15. Polymanga

in Montreux. Damit zählt sie

nicht nur zu den ältesten, sondern auch

zu den grössten Schweizer Messen für

Popkultur. Anders als an gewöhnlichen

Messen, stehen hier vor allem die Besucher

im Mittelpunkt. Geschätzt die

Hälfte des mehrheitlich jungen Publikums

präsentiert sich in Kostümen und

verwandelt die Messehallen sowie die

berühmte Seepromenade von Montreux

in einen Laufsteg. Nicht etwa die Freddy-

Mercury-Statue ist an diesem Osterwochenende

das begehrteste Fotomotiv,

sondern Spiderman, Deadpool, Sailor

Moon, Pikachu oder Princess Bubblegum.

Cosplay nennt sich das, wenn sich

Manga-, Anime- oder Gaming-Fans in

ihre Lieblingsfigur verwandeln. Ein

Cosplay sticht unter den vielen anderen

jedoch heraus. Ein grosser Mann mit

Rüstung, Helm, Umhang und leuchtenden

LEDs patrouilliert am Stand des

TCS und begrüsst die Interessierten:

«Hi, ich bin Scott, Hüter der TCS eSports

League».


Juni 2019 | touring 77


CLUB

Helden unter sich

Scott begrüsst einen

anderen Cosplayer am

TCS-Stand

Das Cosplay von Scott wurde in drei

Wochen von zwei Künstlern der Firma

Creative Exhibition Promotions eigens

für den TCS angefertigt. Verwendet

wurden hauptsächlich Foam, eine Art

Moosgummi mit speziellen Hitzeeigenschaften

und Worbla, ein Thermoplast,

das für Stabilität sorgt. Das Kostüm besteht

aus einem zweiteiligen Undersuit

und einem Gurtsystem, an dem die

Brust- und Schulterteile angesteckt werden.

Klettverbindungen dienen einem

schnellen An- und Ausziehen. «Am

Ende dauert die Verwandlung aber

trotzdem knapp 30 Minuten, da die

Elektronik komplett angeschlossen werden

muss», sagt CEO Nastassja Köhler.

Sie erklärt auch, wofür dieses Cosplay

steht und inwiefern es die Werte des

TCS vermittelt: «Scott ist ein Helfer,

Held, Beschützer und Vorbild.» Zu sehen

sein wird Scott an E-Sports-Veranstaltungen

oder Messen wie der Polymanga.

Cosplay Die

japanische

Fanpraxis wird

auch bei uns

immer beliebter

Kein traditionelles

Sponsoring

Ein Mobilitätsclub und Gaming – wie

passt das zusammen? Nebst dem Ziel,

dadurch auch den jungen Mitgliedern

ein im Trend liegendes Angebot zu

schaffen, sei es eine erklärte Strategie

des TCS, grundsätzlich weg vom traditionellen

Sponsoring zu kommen, hin zur

Kreation von Eigenevents, wie Marcus

Brugger, Leiter Brand Communication

& Sponsoring beim TCS erklärt. «Für

uns war von Anfang an klar, nicht einfach

ein bestehendes Team oder einen

Wettkampf zu sponsern, sondern direkt

eine eigene Plattform bzw. eine eigene

Liga für unsere E-Sports-Aktivitäten zu

kreieren. Was uns ja mit der ‹TCS

eSports League› erfolgreich gelungen

ist», so Brugger.

Zurück zur Polymanga. Nebst den zahlreichen

Cosplays überrascht es auch,

dass überhaupt so viele Menschen den

Weg an eine solche Messe gefunden

haben. Schliesslich spielt sich ihre Welt

hauptsächlich virtuell ab – von Bildschirm

zu Bildschirm. Ein Anzeichen

dafür, dass das Gaming und der E-Sport

einen Imagewandel durchlaufen haben?

Ja! Wurde ein Gamer früher nicht selten

als «einsames Kellerkind» abgestempelt

und in die Nerd-Schublade gesteckt,

stossen die fingerfertigen Digitalathleten

heute vermehrt auf Akzeptanz und

Respekt – ja, sogar Bewunderung, wie

Millionen von Followern und Zuschauern

auf Streaming-Plattformen wie Youtube

oder Twitch beweisen. In Asien

füllen die besten E-Sportler sogar

ganze Stadien. Und bei uns?

Jeder dritte Schweizer

ist ein Gamer

In der Schweiz spielt mehr als jeder

Dritte mindestens einmal

TCS ESPORTS LEAGUE

Nach erfolgreicher Premiere im letzten

Jahr läuft zurzeit die zweite Saison

der «TCS eSports League». Dabei

messen sich die besten Gamer jeweils

in Dreierteams im gewaltfreien Autoball-Spiel

Rocket League, das mit über

60 000 aktiven Spielern zu den beliebtesten

Games der Schweiz gehört.

Neu haben zehn statt wie bisher acht

Mannschaften die Möglichkeit, sich in

der Liga zu messen. Zudem werden

die Playoff-Plätze von vier auf sechs

Teams erhöht. Sämtliche Spiele werden

über die Plattform Twitch ausgestrahlt

und kommentiert. Über zwei

Challenger Cups können sich neue

Teams für die nächste Saison qualifizieren.

Auch Amateure haben die

Chance, um verschiedene Preise zu

spielen. Insgesamt werden dieses Jahr

Preisgelder und Preise in Höhe von

15 000 Franken ausbezahlt.

Infos und Anmeldung: tcs-esports-league.ch

«Heute bin ich Kirito» Dan (17), einer

von 40 000 Polymanga-Besuchern

78 touring | Juni 2019


DER TCS-EXPERTE

Game-Action Am

TCS-Stand kann man

sich spontan im Spiel

Rocket League üben

pro Woche ein Videospiel auf dem

Smartphone, dem PC oder einer Konsole,

zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung

sogar täglich. Zocken ist populär

wie nie! Diese Nachricht ist zwar nicht

ganz neu, jedoch konnten erstmals anhand

einer repräsentativen Studie aufschlussreiche

Erkenntnisse zu unserem

Gaming-Verhalten gewonnen werden.

Die Studie «eSports Schweiz 2019»

der ZHAW in Partnerschaft mit UPC,

Baloise Group und dem TCS stellt unter

anderem fest, dass ein Gamer oder

E-Sportler durchschnittlich elf Stunden

pro Woche spielt und jährlich 1270

Franken für Hardware, Software und

Zubehör ausgibt. Wobei es hier wohl vor

allem darauf ankommt, ob es sich «nur»

um einen Gamer handelt oder um einen

E-Sportler, der wettkampfmässig oder

gar professionell spielt. Gemäss der Studie

würden rund 42 500 Personen in der

Schweiz Geld mit E-Sport verdienen –

Tendenz steigend. Ein Grund, weshalb

die Branche immer höhere Preisgelder

ausschütten kann und stets mehr Spieler

zu Profis werden, liegt sicherlich auch

am steigenden Zuschauer-Interesse.

Denn: Laut der Studie sehen sich heute

schon mehr Personen E-Sport an, als

selbst zu spielen. Wie bei einem Fussballmatch

bieten auch die professionellen

E-Sportler attraktive Unterhaltung

auf höchstem Niveau. Wer sich selbst

einmal davon überzeugen will, kann die

Matches der «TCS eSports League» live

und mit Kommentar auf twitch.tv verfolgen.

Popcorn nicht vergessen! ◆

UNTERWEGS

Ärger mit Gepäck

«Meine Sportausrüstung ist

verspätet gelandet – was zahlt

die Airline?»

TEXT VERA BEUTLER

Gemäss dem Montrealer Übereinkommen

muss die Airline den

Schaden ersetzen, der durch die

Verspätung des Reisegepäcks entsteht.

Bei einer Sportausrüstung

kann das insbesondere die Miete

der Ausrüstung vor Ort sein. Ist

Ihre Sportausrüstung nicht mitgeflogen,

melden Sie das am besten

sofort beim Lost-and-found-Schalter,

spätestens aber der Airline 21

Tage nachdem Sie die Ausrüstung

wieder erhalten haben. Diese Schadenanzeige

müssen Sie schriftlich

machen. Um den Schaden nachweisen

zu können, sollten Sie

sowohl Ihre Ausrüstung vor dem

Abflug fotografieren als auch die

Belege für die Mietkosten der Ersatzausrüstung

und für allfällige

weitere Ausgaben aufbewahren.

Können Sie dann noch argumentieren,

dass Sie keinen Ferientag

ohne Sport aushalten und etwa ein

kulturelles Alternativprogramm

auch nicht als

Überbrückung in

Frage kommt, haben

Sie gute Chancen

auf Schadenersatz,

hier konkret

auf die zumindest

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aktuell und praktisch.

Für rechtliche Anliegen steht

Ihnen der TCS zur Seite.

lex4you.ch

teilweise Übernahme der Miete

für die Sportausrüstung. Die Praxis

der Airlines ist unterschiedlich,

die Obergrenze nach dem Montrealer

Abkommen liegt jedoch aktuell

bei etwa 1600 Franken. Was

nun aber, wenn Sie mit einer exklusiven

Ausrüstung fliegen, die

weit über 1600 Franken kostet und

bei der auch die Ersatzmiete dieses

Budget sprengt? Das müssen

Sie vor der Aufgabe bei der Airline

deklarieren und den verlangten

Zuschlag entrichten. Die Airline

muss Ihnen dann Ersatz in der

Höhe des angegebenen Betrags

leisten, sofern sie nicht nachweist,

dass Sie an der Ersatzmiete gar

kein tatsächliches Inter-

esse haben. ◆

Vera Beutler ist

Dr. iur. und Leiterin

von «lex4you»

123RF

Juni 2019 | touring 79


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touring Impressum

Magazin des Touring Club Schweiz

Herausgeber

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Postfach 820, 1214 Vernier (GE)

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Redaktion

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Stephan Kneubühl

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Korrespondenzadresse

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Auflage

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Verlag/Medienmarketing

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Clubreisen

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erscheint 10 Mal jährlich.

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Unter Angabe der Mitgliedernummer

direkt an: TCS-Zentralsitz

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Alle Texte und Fotos sind urheberrechtlich

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Verlages. Für unverlangte Manuskripte

wird jede Haftung abgelehnt.

Herstellung

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058 787 30 00

Schreiben Sie uns...

In dieser Rubrik gilt: Je kürzer der Leserbrief,

desto grösser die Chance für den Abdruck.

Mein «Leukoplastbomber»

Als junger Mann arbeitete ich 1955 in Stuttgart

und bestand dort die Fahrprüfung. Für

ein erstes Auto waren die gebrauchten Volkswagen

viel zu teuer. Meine Ersparnisse reichten

nur für einen gebrauchten Lloyd LP 300,

ein Kleinstwagen aus der inzwischen aufgelösten

Borgward-Gruppe. Die Karosserie – auf

einer Bodenplatte aus Stahlblech aufgebaut –

bestand aus Sperrholzplatten und einem

Holzgerippe, bespannt mit Kunstleder. Der

Wagen kam deshalb zum Übernamen «Leukoplastbomber».

Mit seinem Zweitakt-Ottomotor

(0,3 l) mit 10 PS betrug die Höchstgeschwindigkeit

70 km/h. Er sang dabei in

hohen Tönen wie eine Nähmaschine. Mein

«Bomber» führte mich zuverlässig in die

Umgebung und bis in den Norden von

Deutschland. Der kleine Lloyd hat damals

seinen Zweck erfüllen können. Im heutigen

Umfeld und Verkehr hätte er keinen Platz!

Hans Peter, Bolligen

Schnell repariert

Seit 1954 besitze ich ein

Auto, zuerst einen VW Käfer

and seit 1957 immer Opel.

Seit 1954 bin ich auch TCS-

Mitglied. Ich war immer gut

zufrieden mit meinem Opel

Vectra, nur die letzten Jahre

hat er mich mit halbwarmem

Motor hin und wieder

im Stich gelassen. Er liess

sich erst wieder starten,

wenn der Motor abgekühlt

war. An einem Samstag

wollte ich ihn wieder einmal

mit einer Runde warm fahren.

Doch musste ich wegen

Gegenverkehrs vom Gas und

der Motor stellte ab. An dieser

Stelle möchte ich mich

bei den beiden Herren nochmals

herzlich bedanken,

die mir spontan halfen, das

Auto an den Strassenrand

zu schieben. Ebenfalls dem

netten Ehepaar, das mit

Pannendreieck und einer

Decke für meine im kalten

Auto sitzende Frau zu Hilfe

eilte. Ich meldete mich per

Handy beim TCS. Eine nette

Lloyd LP 300 Sein

Kosename kommt

nicht von ungefähr

Frauenstimme erkannte

sofort mein Problem und

schickte einen Fachmann

vorbei. Der nette Patrouilleur

erkannte das Übel sofort.

Er anerbot mir, mich

nach Hause zu begleiten,

um der Panne auf den

Grund zu gehen. Er hat mir

zu Handen der Garage das

zu ersetzende Teil aufgeschrieben,

vielen Dank! Ein

Bekannter hat mir dann

eine Kleingarage empfohlen,

wo ich vom Chef mit

schwarzen, öligen Händen

empfangen wurde und

meinen Vectra am Folgetag

bereits repariert abholen

konnte.

Stefan Suter-Köferli @

Abstand mit Anstand

Touring 5/2019

Der Umstand, dass LKW

überhaupt unterwegs sind,

ist kein Störfaktor, sondern

@ Gesucht: Leserbilder

Das erste Auto vergisst man nie. Auch nicht, was

damit alles erlebt wurde. Erzählen Sie uns Ihre kuriose,

spannende oder abenteuerliche Geschichte. Senden Sie

uns das Bild und die Legende dazu an touring@tcs.ch.

immer wieder Anlass, ihnen

die Teilnahme am Strassenverkehr

freundschaftlich zu

erleichtern. Trotzdem: Ein

Ärgernis, das ich seit Jahren

beobachte, ist das Verhalten

sehr vieler LKW-Lenker, die

offensichtlich beim Einhalten

einfachster, aber sicherheitsrelevanter

Verkehrsregeln

überfordert sind: Mit

den oft erschreckend kurzen

Abständen zu den vorausfahrenden

PKW schaffen

sie Unsicherheit, Angst und

erhebliche Unfallgefahr.

Dieses Verhalten erfüllt den

Tatbestand der Nötigung,

wird verzeigt und in aller

Regel mit dem Entzug des

Führerausweises sanktioniert.

Es macht den Anschein,

dass die Abstandsvorschrift

des halben Tachos

für diese Brummi-«Helden»

nicht gilt.

Jules Grüter @

Die Redaktion behält sich Kürzungen vor und führt keine Korres pondenz.

Zuschriften sind auch via E-Mail (touring@tcs.ch) möglich. Leserbriefe erscheinen

ebenfalls in der Online-Ausgabe des Touring (touring.ch).

Juni 2019 | touring 83


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Der Wettbewerb beginnt am 28.5.2019

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Inuit kennen, bei ihnen aber aus Knochen

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ein Loch in den Rand der Rolle. Fädle die

Schnur ein und verknote sie. Befestige das

andere Ende der Schnur am Bleistift. Du

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Wünschen dekorieren, wenn du willst.

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im «Touring» 5 lautet B.

Teilnahmeberechtigt sind alle Leserinnen und Leser des «Touring» in der Schweiz und in Liechtenstein, ausgenommen sind Mitarbeitende

des TCS und deren Familienangehörige. Gewinner der Wett be werbe «Tourolino» werden ausgelost und benachrichtigt. Zu den Wettbewerben

wird keine Korres pondenz geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden auf touring.ch veröffentlicht.

Juni 2019 | touring 85


UNTERWEGS MIT

PASCAL DERRON

Formula E öffnet Türen für

neue Mobilitätsformen

Er ist durch Zufall Direktor der Veranstaltung «Swiss E-Prix»

geworden. Die nachhaltigen Rennen zeigen dem Publikum

auf, was die Mobilität der Zukunft zu leisten vermag. Selber

steuerte er noch nie ein E-Rennauto.

TEXT FELIX MAURHOFER | FOTO EMANUEL FREUDIGER

Pascal Derron ist ein vielbeschäftigter

Mann. Kein

Wunder, denn der 2. Swiss

E-Prix findet in ein paar

Wochen in Bern statt. Dann wird

nach Zürich eine zweite Schweizer

Stadt Austragungsort eines Formel-

E-Rennens. Da gibt es noch einiges

an Vorbereitungsarbeiten zu erledigen.

«Die Rennstrecke in Bern

wird der engen Kurven und Steigungen

wegen eine besondere Herausforderung

für die Fahrer», ist

Derron überzeugt. Er selber hatte

noch nie die Gelegenheit, einen

250 kW starken und 280 km/h

schnellen E-Boliden zu fahren.

Begeistert vom öV

Selber besitzt er kein Auto und

ist daher ausschliesslich mit dem

öffentlichen Verkehr unterwegs.

Überhaupt ist er stark davon überzeugt,

dass die Mobilität in Zukunft

eine andere Form erhalten

wird. Vor allem das autonome Fahren

mit E-Fahrzeugen werde das

Mobilitätsverhalten fundamental

verändern. Auf die Frage, ob er

lieber viel PS oder null Emissionen

haben würde, überlegt er keine

Sekunde und sagt: «Zero Emissions».

Alternative Antriebe vom

E-Motor bis zur Brennstoffzelle

werden sich aus seiner Sicht in

Zukunft durchsetzen. Dabei

schwärmt er vom Fahrgefühl in

E-Autos. Die direkte Übertragung

der Leistung sei schlicht sensationell.

Mit der Elektromobilität sei

viel Bewegung ins System gekommen.

Dass das aber noch nicht das

Ende der Entwicklung sei, liege

auf der Hand.

Rennsport war

kein Thema

Bevor Pascal Derrons Direktor des

Swiss E-Prix wurde, hatte er mit

Rennsport nichts am Hut. Der

42-jährige Holzbauingenieur mit

viel Erfahrung im Eventmanagement

ist wie die Jungfrau zum

Kinde zu diesem Job gekommen.

«Ein Rennsponsor fragte mich,

ob ich mich um das Bewilligungsverfahren

des Rennens in Zürich

vom vergangenen Jahr kümmern

könnte», erzählt er. Da habe er

spontan zugesagt und sei so in

diese Rolle gerutscht. Das Rennen

fand statt und stiess auf grosse

Begeisterung, was Derron anspornte,

weiterzumachen. Dabei

geht es ihm nicht primär um den

Rennsport, sondern um die Gelegenheit,

die Möglichkeiten der

E-Mobilität den Leuten vor Augen

zu führen. Zu Beginn habe er viel

Überzeugungsarbeit leisten müssen.

Da aber der Anlass auf Nachhaltigkeit

ausgerichtet sei, konnte

er die Austragungsstädte dafür

begeistern.

Seine Bubenträume hatten absolut

nichts mit Motoren zu tun. Viel

mehr träumte er von grossen Reisen

und fremden Ländern. Als gelernter

Zimmermann mit Weiterbildung

zum Holzbauingenieur

arbeitete er in der Funktion des

Chief Market Officer beim Messeund

Eventbauer Nüssli. In seiner

Freizeit bezwang er als Sportkletterer

einige Felswände, tauchte

gerne in die Tiefen der Meere ab

und verwirklichte seine Reiseträume.

Heute habe er für seine

Hobbys kaum mehr Zeit. Die Arbeit

und seine Familie stehen für

ihn im Vordergrund.

Pascal Derron ist es bereits heute

gelungen, die Formel-E in der

Schweiz anzusiedeln. «Die Art, wie

wir mit dem Anlass zu den Leuten

hin gehen, funktioniert bestens»,

so der Direktor. Wie sonst im Rennsport

unüblich, besuchten den

Swiss E-Prix viele Familien und

Frauen. Für ihn steht denn auch der

Spass im Vordergrund. Bereits hat

die Stadt Genf für die Austragung

2021 zugesagt. ◆

«Autonomes Fahren

mit E-Fahrzeugen wird

die Mobilität fundamental

verändern»

Pascal Derron

Direktor Swiss E-Prix, 42,

aus Frauenfeld

Hoch über der

Stadt Bern, dem

Austragungsort des

2. Swiss E-Prix

86 touring | Juni 2019


Juni 2019 | touring 87


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Juni 2019 | touring 89


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