SPORTaktiv Juni 2019

Sportaktiv.Magazin

KAMPF DEM

KRAMPF

BIS HIERHER UND NICHT WEITER. DAS SAGT UNS

DER KÖRPER MIT EINEM KRAMPF. WARUM GERADE

SPORTLER GEFÄHRDET SIND UND WIE MAN DEM

KRAMPF GEZIELT VORBEUGEN KANN.

VON KLAUS MOLIDOR

Fotos: iStock/PeopleImages, istock/BraunS

phorie zu einem zu schnellen Start.

„Auch neigt eine kalte Muskulatur eher

zum Krampf als eine aufgewärmte.“ Auf

jeden Fall sagt uns der Körper damit:

runter vom Gas, Belastung reduzieren.

Jetzt Magnesium in den bekannten

Sport-Sticks zuzuführen, kann bei einem

Mangel zu wenig sein. „Die Bio-Verfügbarkeit

ist nicht so schnell. Am ehesten

Magnesium-Citrat.“

Wenn der Krampf zuschlägt, hilft vor

allem eines: dehnen. Erstens weil es den

Schmerz lindert, zweitens, weil es größeren

Schaden abwendet. „Denn durch die

starke Kontraktion können Verletzungen

entstehen.“

Wie überhaupt gilt aber auch hier: Vorbeugen

ist besser als Heilen. Das geht

schon über die Ernährung, die magnesium-

und kaliumreich sein sollte. „Denn

Kalium ist der Türöffner, damit wir Magnesium

überhaupt in die Zelle bekommen“,

erklärt Dr. Bernd Zirm, Primar im

VitaMed-Gesundheitszentrum in Bad

Radkersburg und Koryphäe auf dem Gebiet

der Magnesium-Forschung.

Magnesium nehmen wir über Vollkornprodukte,

Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte

auf. Kalium findet sich etwa in

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