Staatstheater Cottbus Spielzeitheft 2019/2020

bkc.seidel

Ein Überblick über Premieren und Konzerte, Repertoire und Zugaben, Künstler und Mitarbeiter, Karten und Abonnements in der Spielzeit 2019/2020

SPIELZEIT 2019/2020


THEATERPARTNER

Die Theaterpartner der Spielzeit 2018/2019 waren die Familienbäckerei

Uhlmann in Peitz und die Sparkasse Spree-Neiße. Die Auszeichnung

wurde 2018 erstmalig auf dem Lausitzer Jahresempfang des Bundesverbandes

Mittelständische Wirtschaft verliehen. Die Theaterpartner der

neuen Spielzeit werden beim 2. Lausitzer Jahresempfang am 20. Juni 2019

im Großen Haus gekürt.

Das Staatstheater Cottbus dankt seinen Freunden, Partnern und Sponsoren

für die großzügige Unterstützung, insbesondere dem Verein der Freunde

und Förderer des Staatstheaters Cottbus e. V. sowie der Max Grünebaum-

Stiftung.

Medienpartner der Spielzeit 2019/2020:

INHALT

4 Intendant Dr. René Serge Mund: Die neue Spielzeit

10 Ministerin Dr. Martina Münch

und Oberbürgermeister Holger Kelch: Grußworte

14 Auf einen Blick: Premieren, Konzerte, Repertoire & Gastspiele

21 Schauspiel

49 Musiktheater

69 Ballett

81 Konzert

113 Solistinnen und Solisten

129 Zugaben

147 Mitarbeiter

173 Service

187 Abotheke

204 Kontakte

Lausitzer Rundschau

Antenne Brandenburg

Radioeins vom rbb

Kulturradio vom rbb

Hermann. Das Magazin aus Cottbus für die Lausitz

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die Welt im digitalen Zeitalter verändert sich rasant. Bei uns im Theater

ist das Tempo dieses Wandels tolerabel, die Auswirkungen jedoch sind

nicht weniger gravierend. Ab August 2020 wird Stephan Märki als Intendant

das Staatstheater Cottbus leiten. Die Entscheidung des Stiftungsrates

der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder), fiel unmittelbar

bevor wir das Programm der Spielzeit 2019/2020 in Druck

gaben.

Wir befinden uns in einer Übergangssituation. Um so mehr bestehe ich

darauf, die uns zur Verfügung stehenden künstlerischen Ressourcen voll

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auszuschöpfen. Wir nutzen die kommenden Monate, um auf unseren Bühnen

innovative Impulse zu setzen, die uns und Sie künstlerisch herausfordern.

Natürlich gehen wir mit Ihnen weiterhin die erprobten und akzep -

tierten „Wege“, aber wir wollen uns – gemeinsam mit Ihnen – auch dem

Neuen stellen: ungewohnten Seh-, Hör- und Interpretationserlebnissen!

Das macht unser Theater künstlerisch lebendiger und ist zudem immer

recht abenteuerlich. Wir haben für die neue Saison in allen vier Sparten

Uraufführungen geplant, die wir zumeist in die Hände Ihnen vertrauter

und von Ihnen geschätzter Künstler legen. Es werden Ihnen auch neue

Regisseure, Ausstatter und Musiker begegnen, mit denen sich unsererseits

große Erwartungen verbinden.

Theater ist immer der Zukunft verpflichtet. Wir stehen vor der wichtigen

Aufgabe, die Kinder und die Jugend zuerst für das Theater zu interessieren,

dann zu gewinnen und schließlich längerfristig zu binden. Die „analoge

Welt“ ist schließlich immer noch sehenswert. Und die neue Spielzeit

steckt voller Sturm und Drang.

Die Reise ins Gewohnte und zugleich Ungewöhnliche möchte ich mit

Ihnen, liebe Theaterbesucher, mit meinen künstlerischen Direktoren und

mit unseren Schauspielern, Sängern, Tänzern und Musikern antreten –

und natürlich mit den vielen Kolleginnen und Kollegen, die für Sie unsichtbar

sind, ohne die jedoch kein Vorhang aufgehen würde. Nach den

plötzlichen Veränderungen vor einem Jahr wollen wir denen, die uns kennen

und kennenlernen wollen, beweisen, dass wir in allen Sparten leistungsstärker

und konsolidierter sind als je zuvor. Die Vertrauens-Kam -

pagne innerhalb unseres Theaters während der vergangenen Monate trägt

Früchte und wird intensiv fortgeführt.

Für die langjährige, treue und vertrauensvolle Unterstützung danke ich

all unseren Partnern, ganz besonders der Sparkasse Spree-Neiße und dem

Verein der Freunde und Förderer des Staatstheaters Cottbus e. V.

Lebendiges Theater braucht Herausforderungen. Wir werden uns denen

stellen – mit der erforderlichen hohen künstlerischen Qualität, mit großer

Spielfreude – zu Ihrem Vergnügen und mit Ihrer Unterstützung. So verstehe

ich Mehrspartentheater als einen künstlerischen Ort mit großer Diversität,

einen Ort für alle Altersgruppen mit unterschiedlichsten

künstlerischen Interessen und Vorlieben.

Helfen Sie uns, mutig zu sein.

Herzlich Ihr

Dr. René Serge Mund

Intendant

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TAG DER OFFENEN TÜR IM GROSSEN HAUS

1. Juni 2020


Liebe Theaterfreundinnen, liebe Theaterfreunde,

auch in der Spielzeit 2019/2020 bietet das Staatstheater Cottbus wieder erstklassigen

und anregenden Kulturgenuss: Große Oper, Klassiker des Schauspiels,

herausragende Konzerte, meisterhafter Tanz und viel Neues laden zu

einem Besuch im Großen Haus und in den weiteren Spielstätten, etwa der

Kammerbühne und der Theaterscheune, ein.

Eine wunderbare Neuerung, die in dieser Spielzeit erstmals komplett greift,

ist, dass das Ballett wieder als eigenständige Sparte auftritt. Diese deutlichere

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Präsenz des Ensembles stärkt das Haus, und ich weiß, dass viele Freundinnen

und Freunde des Theaters die Ballett-Aufführungen ganz besonders schätzen.

In gleich zwei Premieren – DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER

ERDE und STRAWINSKY – wird das Tanztheater seine enorme künstlerische

Bandbreite entfalten.

Einen besonderen Höhepunkt der neuen Saison wird auch die Uraufführung

der Oper EFFI BRIEST des hoch renommierten Komponisten Siegfried

Matthus bilden. Das Staatstheater setzt damit im Jubiläumsjahr zum

200. Geburtstag Theodor Fontanes einen außergewöhnlichen künstlerischmusikalischen

Akzent. EFFI BRIEST ist der bekannteste Roman Fontanes,

seine Themen besitzen auch heute Relevanz. Aus diesem Stoff erstmals eine

Oper zu entwickeln, verspricht einen neuen und spannenden Zugang zum

Werk des berühmten märkischen Schriftstellers.

Im Schauspiel erwartet uns mit Goethes FAUST einer der ganz großen Klassiker.

Ebenso gespannt dürfen wir auf das Stück ANTIFAUST sein, eine

weitere Uraufführung in der neuen Saison. Das Philharmonische Orchester

lädt mit einer Konzertreihe dazu ein, über mehrere Abende Nachbarländer

Deutschlands musikalisch zu bereisen. Darüber hinaus gibt es zwölf Konzerte

im Rahmen des Jubiläumsjahres zum 250. Geburtstag Ludwig van

Beethovens 2020. Mit dem Singspiel IM WEISSEN RÖSSL steht zudem

eines der bekanntesten Musiktheater-Stücke auf dem Programm, das beste

Unterhaltung garantiert. Zum Abschluss der Saison tanzt – jetzt schon das

dritte Jahr in Folge – im Juli ganz Cottbus auf dem Altmarkt.

ein wichtiger kultureller Impulsgeber und wird über Brandenburg hinaus besonders

wahrgenommen. Mein herzlicher Dank gilt Intendant René Serge

Mund und dem gesamten Ensemble für die Gestaltung der neuen Spielzeit,

die die künstlerische Vielfalt und den hohen Anspruch des Theaters einmal

mehr unter Beweis stellt und die Entwicklung dieser Kulturinstitution weiter

voranbringt. Dafür wünsche ich viel Erfolg und eine sehr gute Resonanz –

und Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, viele unvergessliche Theatererlebnisse!

Ihre

Dr. Martina Münch

Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Das Staatstheater zeigt mit diesem sehr vielseitigen und überaus einfallsreichen

Programm, dass es ein kulturelles Zentrum der Stadt Cottbus und der

gesamten Region ist. Als einziges Vierspartenhaus im Land ist das Theater

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Liebe Cottbuserinnen und Cottbuser,

liebe Freundinnen und Freunde des Staatstheaters,

Impulse und Herausforderungen sind uns angekündigt für die neue Spielzeit

des Staatstheaters hier in Cottbus/Chóśebuz. Dass unser großes Theater

mit beidem umzugehen weiß, hat es oft genug beweisen können.

Impulse und Herausforderungen sind auch das, was unsere Stadt braucht.

Immer wieder neu, immer drängender angesichts der Entwicklungen in

der Welt und politischer Entscheidungen in Deutschland, immer interessanter

werdend durch neue Impulsgeber. Wo steht da Cottbus? Mitten im

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Leben. Internationalität und ostdeutsche Identität spiegeln das Selbstverständnis

unserer Stadt in dem künftigen Intendanten Stephan Märki.

Staatstheater macht Stadttheater, und ist somit immer auch Theater für

und in der Stadt. Herausheben möchte ich das Gedenkkonzert im Bahnhof

zum Tag der Bombardierung unserer Stadt am 15. Februar 1945, der sich

mit dem Gedenken an die Opfer und der Mahnung zu Frieden und Verständigung

2020 zum 75. Mal jährt.

Lebensgenuss in Freiheit und Offenheit verspricht die 3. Walzernacht, die

die Besucher am 3. Juli auf dem Altmarkt verzaubern wird.

Staat macht Stadt, wenn es gelingt, den angekündigten Umzug des Ministeriums

für Wissenschaft, Forschung und Kultur nach Cottbus zu organisieren.

Diese Ansiedlung wird unsere Stadt im Strukturwandel prägen,

sie wird ihren auszubauenden Stärken mit der BTU Cottbus-Senftenberg,

dem Landesmuseum für moderne Kunst (BLmK), der kulturellen Vielfalt

auf Bühnen und in Galerien und nicht zuletzt dem Staatstheater gut tun.

Cottbus ist eine der großen Bühnen des Strukturwandels, auf denen von

Tragödie bis Komödie alles gegeben wird. Herausforderungen führen zu

Impulsen.

Ihr

Holger Kelch

Oberbürgermeister der Stadt Cottbus/Chóśebuz

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PREMIEREN

GROSSES HAUS

THE BLACK RIDER The Casting Of The Magic Bullets 14.9.2019

Schauspielmusical von Robert Wilson / Tom Waits / William S. Burroughs

EFFI BRIEST Oper von Siegfried Matthus (UA) 19.10.2019

DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE 10.11.2019

Ballett von Manuel-Joël Mandon (UA)

FAUST Tragödie von Johann Wolfgang Goethe 30.11.2019

IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky 25.1.2020

ANTIFAUST Stückentwicklung von Jo Fabian (UA) 29.2.2020

FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven (konzertant) 4.3.2020

STRAW!NSKY 28.3.2020

Ballette von Adriana Mortelliti (UA) und Nils Christe

OTELLO Oper von Giuseppe Verdi 25.4.2020

DER WALD Stück von Wiebke Rüter / Gordon Kämmerer (UA) 16.5.2020

SATYAGRAHA Oper von Philip Glass 19.6.2020

KAMMERBÜHNE

WARTEN AUF STURM Schauspiel von Peter Thiers (UA) 28.9.2019

DER RISS

Theaterserie (UA) eines Writers’ Rooms mit St Folge 1 | 7.12.2019

Deutschen Literaturinstituts Leipzig Folge 2 | 17.1.2020

unter Leitung von Lukas Pohlmann (UA) Folge 3 | 13.3.2020

FLUCHTPUNKT 25.6.2020

Rechercheprojekt von Michael von Bennigsen

und Wiebke Rüter mit dem BürgerSprechChor (UA)

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KONZERTE

PHILHARMONISCHE KONZERTE IM GROSSEN HAUS

1. KONZERT „Österreich” 6. & 8.9.2019

GUTMANN (UA) | SCHUBERT | BRUCKNER

2. KONZERT „Frankreich“ 4. & 6.10.2019

RAVEL | TSCHAIKOWSKY | DEBUSSY

3. KONZERT „Polen“ 15. & 17.11.2019

SZYMANOWSKI | CHOPIN | LUTOSŁAWSKI

4. KONZERT „Schweiz“ 10. & 12.1.2020

HONEGGER | BLOCH | MAHLER

5. KONZERT „Benelux-Länder“ 14. & 16.2.2020

C.P.E. BACH | GODDARD (UA) | BEETHOVEN

DIEPENBROCK | FRANCK | PÜTZ

6. KONZERT „Deutschland“ 13. & 15.3.2020

BEETHOVEN | HARTMANN

7. KONZERT „Tschechien“ 8. & 10.5.2020

SMETANA | RACHMANINOW | DVOŘÁK

8. KONZERT „Dänemark“ 5. & 7.6.2020

KUHLAU | GAUSSIN (UA) | MENDELSSOHN BARTHOLDY | GADE

BEETHOVEN 250

9. SINFONIE 31.12.2019 & 1.1.2020

FIDELIO konzertant 4.3. & 24.5.2020

5. & 6. PHILHARMONISCHES KONZERT 14. & 16.2. | 13. & 15.3.2020

MATS MACHT TA-TA-TA-TAAA Familienkonzert 22.3.2020

ALLE KLAVIERKONZERTE 12. & 13.4.2020

SONDERKONZERTE

SOUL mit Max and Friends

und dem Philharmonischen Orchester 21. & 22.9.2019

SPANISCHE NÄCHTE Konzert zum Jahreswechsel 31.12.2019 & 1.1.2020

KONZERT JUNGER KÜNSTLER 21.6.2020

3. COTTBUSER WALZERNACHT 3.7.2020

KONZERTE MIT DER SINGAKADEMIE COTTBUS E. V.

VERDI Messa da Requiem 24.11.2019

BACH Weihnachtsoratorium (Kantaten 1-6) 13.12.2019

BEETHOVEN 9. Sinfonie 31.12.2019 & 1.1.2020

MOZART | LAURIDSEN Gedenkkonzert 15.2.2020

anlässlich des 75. Jahrestages der Bombardierung von Cottbus 15.2.2020

BACH h-Moll-Messe | Karfreitagskonzert 10.4.2020

ORFF Carmina Burana | Serenade in Branitz 31.5. & 1.6.2020

Familien-, Schul- und Kammerkonzerte finden Sie ab Seite 112.

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REPERTOIRE

MUSIKTHEATER

L’ELISIR D’AMORE (DER LIEBESTRANK) Gaetano Donizetti

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Richard Wagner

DON GIOVANNI Wolfgang Amadeus Mozart

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Emmerich Kálmán

MY FAIR LADY Frederick Loewe

FRAU LUNA Paul Lincke

DAS TRAUMFRESSERCHEN Wilfried Hiller, Michael Ende

WINTERZAUBER ZUM FEST

DAS WIRTSHAUS IM SPESSART Kurt Hoffmann

PAPAGENOS ZAUBERFLÖTE Michael Böhnisch nach Mozart (UA)

SEKRETÄRINNEN Franz Wittenbrink

TONFILMSCHLAGER UND SCHNULZEN Heiko Walter, Ströbitzer Salonorchester

BALLETT

ALICE IM WUNDERLAND Torsten Händler (UA)

JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Adriana Mortelliti (UA)

CASANOVA Mauro de Candia (DE)

EIN SOMMERNACHTSTRAUM Jason Sabrou, Dirk Neumann (UA)

SCHAUSPIEL

DER BESUCH DER ALTEN DAME Friedrich Dürrenmatt

EIN VOLKSFEIND Henrik Ibsen

ONKEL WANJA Anton Tschechow

BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Paul Allen, Mark Herman

1984 George Orwell

KABALE UND LIEBE Friedrich Schiller

EWIG JUNG Erik Gedeon

NIRVANA Jo Fabian (UA)

DAS KALTE HERZ Wilhelm Hauff

NATHANS KINDER Ulrich Hub

WAS KOMMT Lukas Pohlmann (UA)

GASTSPIELE

27. & 29.9.2019 | Frankfurt (Oder)

DON GIOVANNI Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

17.10.2019 | Frankfurt (Oder)

WARTEN AUF STURM Stück von Peter Thiers (UA)

Anlässlich der Verleihung des Kleist-Förderpreises 2019

14. & 15.12.2019 | Frankfurt (Oder)

DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE Ballett von Manuel-Joël Mandon (UA)

25. & 26.1.2020 | Frankfurt (Oder)

CASANOVA Ballett von Mauro de Candia (DE)

22. & 23.2.2020 | Frankfurt (Oder)

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette von Emmerich Kálmán

6. & 7.3.2020 | Potsdam

FRAU LUNA Operette von Paul Lincke

13. & 15.3.2020 | Brandenburg an der Havel

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper von Richard Wagner

3. & 5.4.2020 | Potsdam

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper von Richard Wagner

1. & 3.5.2020 | Frankfurt (Oder)

DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper von Richard Wagner

5.6.2020 | Fulda

KABALE UND LIEBE Schauspiel nach Friedrich Schiller

27.6.2020 | Kloster Chorin

FIDELIO Oper von Ludwig van Beethoven (konzertant)

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SCHAUSPIEL

Premieren

Repertoire

Extras

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Die Spielzeit 2019/2020 beginnt fast zeitgleich mit der Landtagswahl in

Brandenburg. Eine Wahl in bewegten Zeiten. Die Vorhaben der kommenden

Monate fußen auf unserer intensiven Beschäftigung mit den Themen,

die uns alle umtreiben. Begriffe wie „Zukunft“, „Heimat“ und „nationale

Identität“ sind vielerorts Ausgangspunkt öffentlicher wie privater Debatten

und werden das konzeptionelle Fundament unserer künstlerischen Arbeit

bilden.

Wir hoffen weiterhin auf einen konstruktiven Dialog zwischen allen gesellschaftlichen

Kräften und möchten unseren Beitrag durch einen interessanten

Diskurs zu den Fragen der Zeit leisten.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Theaterfreund*innen,

wir hatten inzwischen häufiger Gelegenheit, mit Ihnen, unserem Publikum,

ins Gespräch zu kommen und freuen uns über Ihr Interesse an den

Entwicklungen im Theater und speziell im Schauspiel.

Nach einem Auftakt mit einem amerikanisch-musikalischen Blick auf eine

deutsche Volkssage (THE BLACK RIDER) und einem jungen, preisgekrönten

Autor, der phantasievoll die sozialen Verhältnisse untersucht

(WARTEN AUF STURM), liegt ein Premierenschwerpunkt auf einem

Klassiker: Ich selbst werde mich in einem FAUST-Doppelprojekt zunächst

mit Goethes Nationaltragödie und anschließend im ANTIFAUST mit

einem diabolischen Kommentar auf eben jene Arbeit beschäftigen. Möglicherweise

ist ja Goethe, unser großer Dichterfürst, in der Lage, dem Volk

zur Stärkung seiner nationalen Identität zu verhelfen? FAUST und AN-

TIFAUST. These und Antithese. Ein Kräftemessen der Kunst mit der

wachsenden Identitärpolitik.

Zeitgleich entwickeln wir die Theaterserie DER RISS, die eine deutsche

Durchschnittsfamilie mit Humor und Vergnügen durch die Untiefen aktueller

Gesellschaftskonflikte begleitet.

Zum Abschluss untersucht Regisseur Gordon Kämmerer im Großen Haus

in DER WALD eines der beliebtesten Motive der deutschen Kulturge-

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schichte auf Wurzeln und Triebe – während in der Kammerbühne der BürgerSprechChor

in FLUCHTPUNKT diversen Cottbuser Identitäten Stimmen

verleiht und damit die thematischen Schwerpunkte der Spielzeit

direkt mit der Cottbuser Bevölkerung verknüpft.

Um das Theater als Ort zu stärken, an dem gesellschaftliche Konflikte

verhandelt werden, schaffen wir ab September 2019 zu allen Schauspielveranstaltungen

im Foyer der Kammerbühne die ANGSTBEFREITE

ZONE (ABZ), die Schauspielbar für freigeistige Gegenwartsanalysen und

performative Zukunftsvisionen.

NUR FÜR

E

RWACHSENE

E

Ich hoffe, Sie freuen sich mit mir auf eine interessante neue Spielzeit und

scheuen sich nicht, mit uns über unser aller Zukunft und die Zukunft des

Theaters in einer sich ständig wandelnden Wirklichkeit zu debattieren.

Ihr

Jo Fabian

Schauspieldirektor

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radioeins.de


14. September 2019 | Großes Haus

THE BLACK RIDER

THE CASTING OF THE MAGIC BULLETS

Musik und Gesangstexte von Tom Waits | Regie und Stage Design der

Originalproduktion von Robert Wilson | Original Orchestration von Tom

Waits und Greg Cohen | Buch von William S. Burroughs | Dramaturgie

von Wolfgang Wiens

Regie + Bühne: Malte Kreutzfeldt | Kostüme: Katharina Beth

Musikalische Leitung: Hans Petith

Die deutsche Volkssage „Der Freischütz” inspirierte drei US-amerikanische

Künstler zu einer musikalisch-theatralen Neuauflage des Stoffes. Die Handlung

von THE BLACK RIDER folgt der Sage: Für seine Tochter Käthchen

wünscht sich der stolze Erbförster einen kernigen, schießtüchtigen Mann.

Doch ihr Herz gehört einem wahrlich schlechten Schützen: dem sensiblen

Amtsschreiber Wilhelm. Um ihre Hochzeit dennoch zu ermöglichen, nimmt

Wilhelm von einem geheimnisvollen Stelzfuß magische Kugeln an, die sogar

ihn zu einem tadellosen Jäger machen. Schnell wird er abhängig von den

teuflischen Kugeln. Für den alles entscheidenden Probeschuss müssen bereits

neue her. Doch Stelzfuß’ Bedingungen haben sich geändert.

Nutzte Carl Maria von Weber rund 180 Jahre zuvor den „Freischütz“-Stoff

noch, um die erste identitätsstiftende deutsche Nationaloper zu schaffen, lässt

die Bearbeitung des amerikanischen Trios andere Perspektiven auf deutsche

Mythen und Traditionen zu. THE BLACK RIDER nimmt den Zuschauer

mit auf einen musikalisch-theatralen Höllenritt zwischen deutscher folkloristischer

Schauerromantik und Beatnik-Lyrik, zwischen europäisch tradierter

Opernhandlung und amerikanischem Songwriting.

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28. September 2019 | Kammerbühne

WARTEN AUF STURM

Uraufführung

Peter Thiers

Gewinner des „Kleist-Förderpreises

für junge Dramatikerinnen und Dramatiker“ 2019

Regie: Volker Metzler | Bühne + Kostüme: Claudia Charlotte Burchard

Musik: Karsten Gundermann

„Alles kommt vom Bergwerk her“, lässt Peter Thiers seinen „Chor der

Cleaner“ immer wieder sagen. Also: Alles kommt aus dem Schmutz, der

Dunkelheit, der harten, kräfteverschleißenden Arbeit. Wie namenlose Sisyphose

placken sie sich ab, um denen über Tage zu Wohlstand zu verhelfen.

Die meisten von denen da oben jedoch leben in WARTEN AUF STURM

auch längst nicht mehr in gleißendem Reichtum. Vielmehr erzeugt das Stück

eine düstere Atmosphäre. Der Autor benennt Zeit und Ort als weder vergangen

noch zukünftig. Sie seien Ausdruck einer dystopischen Gegenwart, die

sein könnte oder bereits ist.

Zwischen den an der Oberfläche wandelnden degenerierten, verrohten Persönlichkeiten

entsteht ein harter Kampf um Ressourcen und Zuneigungen

im Angesicht des nahenden Untergangs der Welt, wie sie sie kennen.

Peter Thiers erhielt für seine Parabel über den Zustand unserer (Arbeits-)

Welt den „Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker”

2019, den die Kleist-Stadt Frankfurt (Oder) gemeinsam mit der Dramaturgischen

Gesellschaft und dem Kleist Forum Frankfurt (Oder) vergibt. Das

Staatstheater Cottbus ist erstmalig mit der Uraufführung des Preisträgerstücks

betraut.

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30. November 2019 | Großes Haus

FAUST

Johann Wolfgang Goethe

Regie: Jo Fabian | Bühne + Kostüme: Pascale Arndtz

Die Briten haben Shakespeare, die Italiener Dante, die Franzosen Molière.

Die Deutschen haben Goethe und vor allem seinen „Faust“ – den vielleicht

größten Zitatenschatz im geflügelten Sprachgebrauch. „Am Gelde hängt …“;

„Verweile doch …“; „Es irrt der Mensch, solang er …“.

Regisseur Jo Fabian bringt Goethes Worte und Figuren auf die Bühne, um

den Gehalt des bedeutendsten Werks der deutschen Literaturgeschichte und

seinen Mehrwert für die Gegenwart zu überprüfen. Dabei versagt er sich

allzu intensive Interpretationen und Kommentare. Denn zunächst gilt es, tatsächlich

den unzufriedenen Wissenschaftler Faust, den diabolischen Mephisto

und das gottesfürchtige Gretchen für sich sprechen zu lassen.

Taugt die gut 200 Jahre alte Tragödie zur Stärkung nationaler Identitäten –

wozu die Kunst, so die Forderung manchen Parteiprogramms, doch dienen

soll?

Goethe selbst sprach über die Deutschen zu Eckermann: „Die Deutschen

sind übrigens wunderliche Leute! – Sie machen sich durch ihre tiefen Gedanken

und Ideen, die sie überall suchen und überall hineinlegen, das Leben

schwerer als billig. – Ei! so habt doch endlich einmal die Courage, Euch den

Eindrücken hinzugeben, Euch ergötzen zu lassen, Euch rühren zu lassen,

Euch erheben zu lassen, ja Euch belehren und zu etwas Großem entflammen

und ermutigen zu lassen …“

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7. Dezember 2019 / 17. Januar 2020 / 13. März 2020 | Kammerbühne

DER RISS Uraufführung

Regie + Kostüme: Wiebke Rüter (Folge 1), Marian Joel Küster (Folge 2),

Claudia Grönniger (Folge 3) | Bühne: Jana Wassong

Als Tim seine neue Freundin Marie mit nach Hause bringt, laufen seine heillos

durchschnittlichen Eltern über vor Stolz. Mutter hat sogar einen Fliesenfugenstift

gekauft. Und Vater seine schönste Krawatte gebügelt. Unerhört wundervolle

Normalität und rosige Aussichten. Aus dem Jungen wird doch noch etwas

werden. Denn die Neue sieht nicht nur umwerfend aus, sondern kann auch intelligente

Sätze sagen. Nach einem freundlichen Kennenlernen bei Spritzkuchen,

Filterkaffee und Jägermeister wird das junge Glück magisch zueinander

hingezogen. Der folgende unbeholfene Akt hat schwerwiegende Konsequenzen.

Nicht nur für die beiden Liebenden. Denn Marie und Tim sind irgendwie verwandt

miteinander, auch wenn die Kreuzung der Familienlinien bereits mindestens

vier Generationen zurückliegt. Durch eine Mutation zeugen sie statt

eines Kindes einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum.

In den ersten drei Folgen von DER RISS sehen sich Marie, Tim und dessen Eltern

mit fundamentalen Veränderungen der Verhältnisse konfrontiert. Einmal erzeugen

sie die Umkehr der Geschlechterverhältnisse, dann katapultieren sie die

elterliche Wohnung aus der Cottbuser Innenstadt direkt in den Brennpunkt sozialer

und gewalttätiger Auseinandersetzungen am Rande des Kontinents …

Das Schauspiel des Staatstheaters widmet sich mit dieser Theaterserie der gesellschaftlichen

Wirklichkeit – mit Witz, Spielspaß und immer hart am Zahn

der Zeit. Dabei werden die Erfahrungen des Wahljahres 2019 ebenso in die Arbeit

einfließen, wie Themen von aktuellem lokalen und globalen Interesse.

Theater trifft Gegenwart – so unmittelbar es geht.

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29. Februar 2020 | Großes Haus

ANTIFAUST Uraufführung

Stückentwicklung von Jo Fabian

Regie: Jo Fabian | Bühne + Kostüme: Pascale Arndtz / Jo Fabian

Drei Monate, nachdem Schauspieldirektor Jo Fabian und das Ensemble den

FAUST auf die Bühne des Staatstheaters gebracht haben, folgt eine weitere

Auseinandersetzung mit diesem berühmten Stoff. Nun sind Interpretation

und Kommentar Tür und Tor geöffnet. Im ANTIFAUST ist zu erleben, wie

die Beschäftigung mit dem deutschen Nationalstück auf die Beteiligten

wirkte.

Theater entsteht im Prozess. Was also tatsächlich ab Ende Februar als AN-

TIFAUST auf der Bühne zu sehen sein wird, entspringt der kreativen Reibung

an Goethe, an der Wirklichkeit, an der Kunst.

Eventuell ist gar „Goethe kein deutsches Ereignis, sondern ein europäisches“,

wie Friedrich Nietzsche vermutete. Oder, wie ebenfalls bei Nietzsche

zu lesen, „in der Geschichte der Deutschen ein Zwischenfall ohne Folgen“.

Auf jeden Fall ist Goethes „Faust“ ein mächtiger Ausgangspunkt für intensive

künstlerische Begegnungen.

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16. Mai 2020 | Großes Haus

DER WALD Uraufführung

Wiebke Rüter und Gordon Kämmerer

Regie + Bühne: Gordon Kämmerer | Kostüme: Vanessa Rust

Musik: Max Thommes

Der Wald ist ein Ort saftigen Grüns, der frischen Luft, ein Sehnsuchtsort von

beeindruckender Natur, in der sich der Mensch erholen, verstecken und verlieren

kann.

Vor allem aber ist der Wald das beliebteste Motiv der deutschen Kunst- und

Kulturgeschichte. Ob in germanischen Sagen, in der Literatur der Romantik

oder in der Propaganda der nationalsozialistischen Ideologie – so kontinuierlich

sich das Motiv durch die Kulturgeschichte zieht, so widersprüchlich

sind auch die Zuschreibungen. Dadurch bietet diese schaurig-schöne Welt

voller märchenhafter Feen und teuflischer Gestalten eine spektrale, wuchernde

Assoziationsfläche voller theatraler Figuren, auf der sich zugleich

Fragen um die deutsche Identität untersuchen lassen.

Die erste Cottbuser Inszenierung des Regisseurs Gordon Kämmerer nimmt

die Wurzeln und Spuren all dieser Bezüge auf und setzt sie ins Verhältnis

zur Gegenwart, in der der Wald als Kampfplatz ökologischer wie wirtschaftlicher

Auseinandersetzungen nichts an Aktualität verloren hat.

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25. Juni 2020 | Kammerbühne

FLUCHTPUNKT Uraufführung

Rechercheprojekt von Michael von Bennigsen und Wiebke Rüter

mit dem BürgerSprechChor des Staatstheaters Cottbus

Regie: Michael von Bennigsen

Nach seiner Gründung im November 2018 bekommt der BürgerSprechChor

in der Spielzeit 2019/2020 einen eigenen Theaterabend. FLUCHTPUNKT

beschäftigt sich mit den künstlerischen Möglichkeiten des chorischen Sprechens

und bedient sich inhaltlich der Qualität dieser besonderen Gruppe:

Eine Spielzeit lang begeben sich die Mitglieder des Chores mit ihrem Leitungsteam

auf Forschungsreise rund um den Heimatbegriff und somit auf

die Suche nach Positionen und Geschichten, die den Biografien und der Umgebung

der Beteiligten entspringen. Welche Punkte einer Flucht, Punkte des

Zurücklassens, des Aufbrechens und des Neubeginns lassen sich in den linearen

Heimatgeschichten, den Erzählungen über das Angekommensein finden?

Die Heterogenität des Chores bildet eine ideale Grundlage für

Recherchen zur Verortung des Einzelnen in der Welt, zum Ankommen und

Fliehen, zu Grenzen und Zukunftsvisionen des Zusammenlebens.

Der BürgerSprechChor schafft einen Brückenschlag zwischen dem Cottbuser

Publikum und den Künstlerinnen und Künstlern des Staatstheaters. Auch

daher werden die im Laufe des Jahres gesammelten Impressionen und Diskussionen

um die Spielzeitthemen Zukunft, Heimat und nationale Identität

aus unterschiedlichen Perspektiven Einzug in dieses die Spielzeit abrundende

Projekt nehmen.

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REPERTOIRE

R Regie, B Bühne, K Kostüme, P Programmierung,

M Musik, ME Musikalische Einrichtung,

ML Musikalische Leitung,

V Video, S Sound

DER BESUCH

DER ALTEN DAME

Tragikomödie von

Friedrich Dürrenmatt

R Ronny Jakubaschk

B + K Annegret Riediger

M + ME Matthias Manz

V Jan Isaak Voges

Großes Haus ab 3.10.2019

Güllen erwartet Besuch! Claire Zachanassian

hat sich angekündigt. Ihr

eilt der Ruf voraus, eine spendable,

reiche Frau zu sein. Güllen hofft

auf Erlösung von Armut und Abschwung.

Tatsächlich bietet die „alte

Dame“ eine Milliarde, geknüpft an

eine Bedingung. Sie verlangt Gerechtigkeit

und fordert den Tod von

Alfred Ill, der vor über dreißig Jahren

sie und ihr ungeborenes Kind

verriet. Die Güllener stehen fest zu

den Prinzipien der Menschlichkeit

und nehmen für sich in Anspruch,

humanistische Werte zu vertreten.

Aber Claire wird erleben, wie ihr

Reichtum die Gesellschaft verändert.

EIN VOLKSFEIND

Schauspiel nach Henrik Ibsen mit

Motiven von Aristophanes u. a.

R + V + S Jo Fabian

B + K Pascale Arndtz

Großes Haus ab 18.10.2019

Die Brüder Stockmann prägen ihren

Heimatort. Der eine ist als Badearzt

am Aufbau der Kuranstalt beteiligt,

der andere lenkt als Bürgermeister

die Stadtgeschicke. Als der Arzt

Krankheitserreger im heilenden

Was ser entdeckt, entbrennt unter

den Brüdern ein Kampf um die

Mehrheitsmeinung. Plötzlich stehen

politische Interessen wider die

Wahrheit, der Ruf des Ortes und die

Geldbeutel der Bürger wider die

Vernunft.

Jo Fabian überträgt den Naturalismus

Henrik Ibsens ins Modell. Das

Kurbad wird antiker Tempel, das

Theater verweist auf die Geburt der

Demokratie. Was taugt die Herrschaft

des Volkes, wenn die Masse

zur Unvernunft neigt?

ONKEL WANJA

Schauspiel von Anton Tschechow

R Jo Fabian

B + K Pascale Arndtz

Großes Haus ab 20.12.2019

Seit sich sein Ex-Schwager, ein Professor,

mit seiner jungen Frau auf

dem Landgut niedergelassen hat, ist

Onkel Wanjas Welt zum Stillstand

gekommen. Arbeiten bleiben liegen,

gegessen wird unregelmäßig, die

Tage verschwimmen und dann plant

der Professor auch noch den Verkauf

des Guts …

Jo Fabians atmosphärische Tschechow-Inszenierung

war 2018 für

den deutschen Theaterpreis DER

FAUST nominiert und wird in dieser

Spielzeit nur wenige Male zu

sehen sein.

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BRASSED OFF –

MIT PAUKEN UND

TROMPETEN

Für die Bühne eingerichtet von

Paul Allen nach dem Drehbuch

von Mark Herman

R Jörg Steinberg | B Fred Pommerehn

| K Stephanie Dorn | ML Hans

Petith

Großes Haus ab 11.1.2020

Danny ist Dirigent einer Blaskapelle.

Die Zeche bildet die Existenzgrundlage

vieler Bewohner, die Kapelle ist

Teil ihrer Identität. Als die Grube geschlossen

werden soll, scheint auch

das Engagement für die Musik abhanden

zu kommen. Doch Danny gibt

nicht auf: In der Royal Albert Hall in

London könnte sein Orchester Geschichte

schreiben. Aus der Musik

und der Gemeinschaft wird ein herzerwärmender,

solidarischer Akt des

Widerstands gegen Kulturabbau.

Gemeinsam mit dem Cottbuser Blasorchester

e. V. unter der Leitung von

Markus Witzsche bringt das Schauspielensemble

die anrührende Geschichte

auf die Bühne.

1984

von George Orwell

Bearbeitung: Alan Lyddiard

R Andreas Nathusius

B + K Annette Breuer

V Thomas Lippick

M Felix Huber

Großes Haus ab 24.1.2020

Winston Smith ist einfaches Mitglied

der in Ozeanien diktatorisch

herrschenden Staatspartei, die sich

um einen nie sichtbaren Big Brother

formiert. Deren Macht stützt sich auf

Hass, Angst sowie ständige Überwachung

und Verkehrung von Fakten.

Zunehmend wächst in Win ston eine

Sehnsucht nach einem Umsturz der

Verhältnisse, wodurch sogar ein

Leben mit seiner heimlichen Geliebten

Julia möglich wäre. Doch

Big Brother entgeht nichts.

Die Cottbuser Inszenierung untersucht

Orwells 70 Jahre alten Roman

auf die ihm häufig zugeschriebene

Aktualität und nimmt dabei Themen

der Digitalisierung, permanenter Datenerfassung

und Berechenbarkeit

durch Algorithmen in den Fokus.

KABALE UND LIEBE

nach Friedrich Schiller

R + B Jo Fabian

K Katharina Lautsch

Kammerbühne ab 17.9.2019

Die bürgerliche Luise und der adelige

Ferdinand lieben einander. Das

Glück des ungleichen Paares ist ein

Störfaktor, ihre Liebe wird zum Politikum,

ihr Kampf darum zu einem

Emanzipationsprozess gegen die

Vorstellungen ihrer Eltern. Schillers

Figuren kämpfen nicht nur um ihre

Liebe und gegen die höfische Kabale,

die diese zerstören will. Sie

kämpfen auch um eine Gesellschaft,

in die ihre Liebe passt: eine Utopie.

EWIG JUNG

Songdrama von Erik Gedeon

R Alexander Suckel

B + K Hans-Holger Schmidt

ML Hans Petith

Theaterscheune ab 20.9.2019

Das Theater in einigen Jahrzehnten:

Eine Handvoll hochbetagter Schauspielerinnen

und Schauspieler

durch lebt gemeinsam mit einem

Pianisten noch einmal die Geschichten

früherer, erfolgreicher Bühnentage.

Dumm nur, dass die Kran -

kenschwester, in deren Obhut sie

sich befinden, sie nicht einfach

feuchtfröhlich in Erinnerungen

schwelgen lässt. Nur, wenn die Aufmerksamkeit

der Schwester anderweitig

gefordert ist, kann das

Ensemble das Unterhaltungsprogramm

selbst in die Hand nehmen.

Mit den Liedern ihrer großen Auftritte,

mit Altersstarrsinn, Weisheit

und Witz …

46 47


NIRVANA

Theatrales Konzert mit sechs

Schauspieler*innen und

einem Souffleur

von Jo Fabian

Uraufführung

R, B, K + P Jo Fabian

Kammerbühne ab 10.10.2019

In der Schauspielsparte gründete

sich 2018 eine Band, die die Strukturen

und Zwänge des Theateralltags

nutzt und umgeht, um lustvoll

Musik zu machen. Inspiriert vom

Freigeist dieser Gründung entstand

um die Band ein eigener Abend:

NIRVANA bedient sich der Ausgangssituation

in einem (Band)-Probenraum

als Sehnsuchtsort für Le -

bensentwürfe und führt das Publikum

musikalisch, textlich und spielerisch

durch ein utopisches Gewebe

aus Freiraum und Leere, Anarchie

und Struktur, Zu- und Entschreibung.

DAS KALTE HERZ

Ein märchenhaftes Abenteuer von

Glückssuchern, Herzensjägern und

dem Traum vom Aufstieg für Kinder,

Jugendliche und Erwachsene

nach Wilhelm Hauff

R, B + V Jo Fabian

K Katharina Lautsch, Jo Fabian

Kooperation mit dem Theater

Mülheim an der Ruhr

Kammerbühne ab 19.11.2019

Peter Munk, einen armen Köhlerburschen,

erfasst die Sehnsucht

nach Ansehen, Reichtum und Erfolg.

Daher geht er einen Pakt mit

dem sagenumwobenen, gefürchteten

Holländer-Michel ein: Er

tauscht sein Herz gegen einen kalten

Stein und erhält im Gegenzug unermesslichen

Reichtum. Doch von

nun an kann er sich an nichts mehr

erfreuen, noch Traurigkeit oder Empathie

empfinden.

NATHANS KINDER

Schauspiel von Ulrich Hub

R Catharina Fillers

B + K Cordula Körber

M Matze Mauz feat. Jim Steele

Kammerbühne ab 21.1.2020

Ulrich Hubs Stück, das feinfühlig

Motive aus Lessings Ideendrama

„Nathan der Weise“ aktualisiert und

für ein jüngeres Publikum begreifbar

macht, wurde 2009 uraufgeführt

und hat auch seit seiner Cottbuser

Premiere 2014 den Zeitbezug nicht

verloren: Es treibt den großen Konflikt

um den Glauben und das

Menschsein auf die Spitze.

WAS KOMMT

Klassenzimmerstück

R Lukas Pohlmann

Uraufführung

ab September 2019

Mia, Kathrin und Lotte sind selbst

noch nicht lange aus der Schule raus.

Jetzt wollen sie Schülerinnen und

Schüler bereit machen für das, was

kommt. Nur die Konzepte sind verschieden.

Mia zweifelt am eigenen

Zahnrädchen-Dasein und beruft sich

auf humanistische Ideale. Kathrin ist

punktgenau auf dem Sprungbrett der

smarten Technologien gelandet und

verspricht unbeschwerte Zeiten in

einer Welt voller Social Control.

Lotte tritt mit radikalem Pathos für

den Untergang der uns bekannten

Welt und den Aufbau einer neuen,

grandiosen, utopischen ein.

WAS KOMMT richtet sich an alle ab

Klasse 9 und hat keinen didaktischen

Anspruch. Die Entscheidung über die

Ablehnung der vorgestellten Positionen

oder ihre Übernahme in den eigenen

Kosmos liegt in den Herzen

und Köpfen des Publikums.

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EXTRAS

ANGSTBEFREITE ZONE (ABZ)

Die Schauspiel-Bar für freigeistige Gegenwartsanalysen und performative

Zukunftsvisionen

Gesamtleitung und Gestaltung: Wiebke Rüter & Lukas Pohlmann

Ganzjährig | Kammerbühnenfoyer

In regelmäßigen Abständen verwandelt

sich das Kammerbühnenfoyer äußerlich

und inhaltlich in die

ANGSTBEFREITE ZONE.

Das Schauspiel schafft sich damit

einen Ort, an dem die Leitmotive der

Spielzeit Zukunft und Heimat zwischen

Identitärpolitik und Kunst, zwischen

Lebenserfahrungen und -idea -

len ohne Angst vor Ressentiments und

Scheuklappen, ohne kulturelle, religiöse

oder weltanschauliche Schranken

lust- und respektvoll verhandelt

werden können.

Im extra für das Foyer entworfenen

„Bühnenbild“ werden unterschiedliche

spielplanbegleitende Sonderformate

demonstriert, ausprobiert und

zelebriert. Ob Lesungen gegenwärtiger

oder regionaler Texte, performative

Aktionen des Ensembles, Vor -

träge, Diskussionen, Par ty, Lounge

oder das neue Einführungssoiree-Format

„Premieren Demo“ (S.135), ob

Mittwochs-, Freitags- oder Montagsdemo

– das Demonstrierte ist immer

nah an der Gegenwart und der Zukunft.

Die ANGSTBEFREITE ZONE

ist ein Ort der Kommunikation und

Begegnungen.

Eröffnet wird die ABZ am 1.9.2019,

dem Abend der Brandenburger Landtagswahl,

mit einem außergewöhnlichen

„Wahl-Watching“.

Alle weiteren Termine und Formate

im Spielplan und unter www.staatstheater-cottbus.de/abz.

KUTTNER

Videoschnipselvorträge

mit Jürgen Kuttner

Mitarbeit André Meier

Kammerbühne ab 21.9.2019

Jürgen Kuttner, Moderator, Theatermacher

und Performer, präsentiert

in Berlin seit mehr als 20 Jahren

„Videoschnipselvorträge“. Atemlos,

intelligent und mit Hang zu grandiosem

Nonsens stellt Kuttner auch

2019/2020 radikal die Auswüchse

nationaler und internatio naler Filmund

Fernsehpro duk tionen infrage.

Die One-Man-Show folgt dabei

einem einfachen Prinzip. Kuttner

steht und spricht unablässig und

nimmt das Publikum mit auf einen

fesselnden Parforceritt durch die Videowelt

zwischen scharfen Analysen

und schreiend komischen Wie -

derholungsschleifen.

BLACK FRIDAY

featuring drum klub Berlin

Drama, Drinks & Drums

Kammerbühne ab 25.10.2019

Im Oktober 2017 startete das Schauspiel

mit dem BLACK FRIDAY in

der Kammerbühne eine neue Veranstaltungsreihe.

Auch 2019/2020 führt

am späteren Freitagabend der drum

klub das Publikum zur Ekstase. An

einem mehr als hundertteiligen

Drumset, angeleitet von professionellen

Musikern um Lars Neu gebauer,

trommeln und tanzen sich die Gäste

den Alltag aus den Knochen. Seit

2018 mischen sich immer wieder

Schauspielerinnen und Schauspieler

des Ensembles mit eigenen Ideen und

Performances in den Abend, zeigen

ihr Können, außergewöhnliche Formen

der Schauspielkunst und ihre

Lust am Auspro bieren. So ist der

BLACK FRIDAY gedacht: als performative

und kommunikative Spielwiese

für Künstler und Publikum,

denn auch das ist Theater – ein Anlass,

der Begegnungen schafft.

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MUSIKTHEATER

Premieren

Repertoire

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Sehr geehrte Theaterbesucher,

ob Sie uns schon lange die Treue halten, immer mal wieder vorbeischauen oder

ob Sie zu jenen gehören, die darüber nachdenken, in dieser Spielzeit endlich

doch einmal ins Theater zu gehen: Wir freuen uns auf Sie.

In der Sparte Musiktheater erwarten Sie vier Neuproduktionen im Großen Haus.

Wir beginnen im Land Brandenburg, wo 2019 der 200. Geburtstag des großen

Schriftstellers Theodor Fontane ganz besonders gefeiert wird. Schließlich

stammte er aus Neuruppin und blieb der Region des heutigen Landes Brandenburg

und den Menschen, die dort lebten, stets eng verbunden. In seinem Roman

„Effi Briest“ schilderte er eindringlich das Schicksal einer jungen Frau, die allzu

früh in die Ehe mit einem deutlich älteren, karriereorientierten Mann gedrängt

wird und daran zerbricht. Siegfried Matthus, der ebenfalls fest im Land Brandenburg

verwurzelt ist, komponierte im Auftrag des Staatstheaters eine Oper

nach diesem Roman – eine Hommage an den bedeutendsten deutschen Autor

des Realismus.

Leichtfüßig geht es in die Karnevalszeit mit dem Singspiel IM WEISSEN

RÖSSL. Hier, am Wolfgangsee, steht das Glück vor der Tür und lädt jeden ein,

seine Sorgen zu vergessen. Ein Versprechen, das wir für die Dauer eines Theaterbesuchs

einlösen möchten.

Die darauffolgende Verdi-Oper führt tief in zwischenmenschliche Verwicklungen.

Otello hat als erfolgreicher Feldherr in fremdem Land eine neue Heimat

gefunden und in Gestalt seiner Ehefrau Desdemona auch persönliches Glück.

Doch sein neidzerfressener Widersacher Jago missbraucht Otellos Vertrauen

und stürzt ihn ins Unglück.

Mit Philip Glass, dem Meister meditativer Musik, geht die Spielzeit zu Ende.

Das Wort „Satyagraha“ prägte Mahatma Gandhi, um seine Lebenshaltung zu

bezeichnen: Unbedingtes Festhalten an der Wahrheit. Diese Einstellung umfasst

viel mehr als das Konzept des gewaltlosen Widerstands, das mit dem Namen

Gandhis verknüpft ist. SATYAGRAHA inszenieren wir als Mehrspartenprojekt,

bei dem unserem Ballettensemble eine tragende Rolle zukommt.

Ihnen allen wünsche ich im besten Sinne gute Unterhaltung.

Ihr

Bernhard Lenort

Leitender Musikdramaturg

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19. Oktober 2019 | Großes Haus

EFFI BRIEST Uraufführung

Auftragswerk des Staatstheaters Cottbus

Oper von Siegfried Matthus | Libretto Anton Perrey

Nach dem Roman „Effi Briest“ von Theodor Fontane

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn

Regie: Jakob Peters-Messer | Bühne + Video + Licht: Guido Petzold

2019 ist ein Fontane-Jahr: Vor 200 Jahren wurde der große deutsche Schriftsteller

in Neuruppin geboren. Er gilt als der herausragende deutsche Vertreter

des literarischen Realismus. Besonders zugetan war er den Menschen, der Geschichte

und Landschaft der Mark Brandenburg und des Staates Preußen.

Aus Anlass dieses für das Land Brandenburg so bedeutsamen Jubiläums hat

das Staatstheater Cottbus eine Oper in Auftrag gegeben. Als Komponist konnte

Siegfried Matthus gewonnen werden.

Die Wahl der Vorlage fiel auf Fontanes Roman „Effi Briest“. Er gilt als Meister -

werk des Realismus, was Sprache und die genaue Beobachtung gesellschaftlicher

Verhältnisse betrifft. Die siebzehnjährige Effi Briest wird mit dem doppelt so

alten Baron von Innstetten verheiratet. Innstetten kann mit dem jungen Mädchen

nichts anfangen und vernachlässigt sie, während er seine Karriere vorantreibt.

Effi hat eine kurze Affäre. Als Innstetten Jahre später davon erfährt, tötet er den

Liebhaber im Duell und verstößt Effi. Auch ihre Eltern lassen sie im Stich.

Die Uraufführung wird gefördert durch die Ostdeutsche Sparkassenstiftung, die

Sparkasse Spree-Neiße und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und

Kultur des Landes Brandenburg.

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25. Januar 2020 | Großes Haus

IM WEISSEN RÖSSL

Singspiel in drei Akten frei nach dem Lustspiel von Blumenthal und

Kadelburg von Hans Müller und Erik Charell

Gesangstexte von Robert Gilbert | Musik von Ralph Benatzky

Regie: Kay Link

Diese Revueoperette aus dem Jahr 1930 machte das Hotel „Im weißen Rössl“,

das bereits 1878 eröffnet worden war, weltbekannt. Für diese auch international

erfolgreiche Produktion bearbeiteten Hans Müller, Chefdramaturg der

UFA, und Regisseur Erik Charell ein Alt-Berliner Lustspiel aus dem Jahr

1896. Die Idee, dass im Hotel sogar Kaiser Franz Joseph I. absteigt, geht auf

Müller zurück. Charell wiederum sorgte dafür, dass neben Benatzkys Musik

auch Schlager von Robert Stolz zu hören sind: „Die ganze Welt ist himmelblau“

und „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“. Das unverwüstliche „Im

weißen Rössl am Wolfgangsee“ und das hingebungsvolle „Es muss was Wunderbares

sein, von dir geliebt zu werden“ sind jedoch ganz Benatzky, wie

auch der Ohrwurm „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist“.

Zur Handlung: Der Kellner Leopold bemüht sich um die Gunst seiner Chefin

Josepha Vogelhuber. Diese hat nur Augen für den Rechtsanwalt Dr. Siedler.

Siedler wiederum begeistert sich für Ottilie, die ihren Vater begleitet, den Berliner

Trikotagenfabrikanten Giesecke. Sigismund Sülzheimer, ein weiterer

Gast, Sohn von Gieseckes Konkurrenten, soll Ottilie heiraten, um den Konkurrenzkampf

zwischen den Firmen zu beenden. Allerdings findet er Klärchen

weitaus reizender, die ebenfalls im Hotel Urlaub macht. So viele Verwicklungen:

Da kann nur der Kaiser helfen. Was er auch tut.

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4. März & 24. Mai 2020 | Großes Haus

FIDELIO

Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven

Text von Josef Sonnleithner, Stephan von Breuning und

Georg Friedrich Treitschke

Konzertante Aufführung zum Beethoven-Jahr

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn

Dass Beethoven sich für die Ideale der französischen Revolution einsetzte, für

Menschenrechte und die Freiheit des Individuums, gehört untrennbar zum Bild

dieses Komponisten, wie es sich im Lauf der Geschichte entwickelt hat. In FI-

DELIO schildert Beethoven das Leben in einer totalen Institution. Die Handlung

zeigt eindringlich, wie sehr es auf jeden Einzelnen ankommt, wenn es

darum geht, die Würde des Menschen zu achten und rechtsstaatliche Regeln

durchzusetzen. Zugleich wird deutlich, dass es Zivilcourage erfordert, sich für

die Wahrung dieser Rechte zu engagieren. Leonore, die Heldin der Oper, muss

massive Widerstände und Repressalien überwinden.

Unter dem Namen Fidelio spürt sie mit Ausdauer und List ihren Ehemann in

einem Gefängnis auf, in dem ihn ein mächtiger Feind zu Unrecht inhaftiert hat

und ermorden will. Als die Rettung im letzten Moment zu scheitern droht,

kommt Leonore und ihrem Mann der Minister als Garant des Rechts zu Hilfe.

Beethovens Oper setzt der ehelichen Liebe ebenso ein Denkmal wie dem Recht

des Einzelnen auf Wahrung der Gesetze und einen fairen Prozess. Mit künstlerischen

Mitteln unterstützt sie Forderungen nach Standards, die nach wie vor

in vielen Teilen der Welt gefährdet sind oder noch ihrer Verwirklichung harren.

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25. April 2020 | Großes Haus

OTELLO

Dramma lirico in vier Akten von Giuseppe Verdi

Libretto von Arrigo Boito nach der Tragödie „Othello, der Mohr von Venedig“

von William Shakespeare

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn

Regie: Jasmina Hadžiahmetović | Bühne + Kostüme: Natascha Maraval

Eigentlich hatte Verdi genug von der Opernkomposition. Nach „Aida“ (1871)

sollte Schluss sein damit. Doch Verdi hatte die Rechnung ohne seinen Verleger

Giulio Ricordi gemacht. Der versuchte unermüdlich, Verdi für ein

neues Opernprojekt zu begeistern. Schließlich gelang es ihm, Verdi mit dem

Komponisten und Librettisten Arrigo Boito zusammen zu bringen. Die beiden

kannten sich, hatten aber noch kein größeres gemeinsames Vorhaben

realisiert. In seinen jungen Jahren hatte Boito sogar heftig gegen Verdi und

andere etablierte Komponisten polemisiert. 1879 jedoch entwarf er ein Szenario

zu „Otello“, das Verdis Aufmerksamkeit erregte. Nach Jahren intensiver

Zusammenarbeit beendete Verdi die Partitur Ende 1886.

Boito griff auf die damals neueste französische Übersetzung von Shakes -

peares Tragödie zurück. Verdi und er hielten sich so weit wie möglich an die

literarische Vorlage und suchten zugleich die musikdramatische Wirkung.

Hierzu orientierten sie sich am Libretto von Rossinis „Otello“ (1816).

Die Kooperation zweier Meister ihres Fachs führte zu einer ungeheuer packenden,

psychologisch fein ausgedeuteten Darstellung der Geschichte um

den erfolgreichen Feldherrn Otello, den sein von Hass getriebener Widersacher

Jago dazu bringt, die eigene Frau Desdemona aus Eifersucht zu töten

und damit zugleich die eigene Existenz zu vernichten.

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19. Juni 2020 | Großes Haus

SATYAGRAHA

M. K. Gandhi in Südafrika

Oper in drei Akten von Philip Glass

Libretto von Philip Glass und Constance De Jong

Dichtung adaptiert von Constance De Jong nach der Bhagavadgita

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn

Regie + Choreografie: Giorgio Madia

Bühne + Kostüme: Domenico Franchi

Die Handlung der Oper greift Episoden der frühen Jahre Mohandas Karamchand

Gandhis auf, in denen er sich in Südafrika für die Rechte der dort lebenden

Inder einsetzte. Zu dieser Zeit bildete Gandhi jene Lebenshaltung heraus,

die er selbst als „Satyagraha“ bezeichnete. Ihre drei Aspekte sind die Verbindung

von Politik und Spiritualität, die moralische Verantwortung des Individuums

sowie die Praxis der Gewaltfreiheit.

Glass konzipierte diese Oper nicht als dramaturgisch zugespitzte Biografie eines

bedeutenden Menschen. Als Besonderheit von SATYAGRAHA wurde hervorgehoben,

sie sei „mehr Ritual als Unterhaltung, mehr Mysterienspiel als

Oper“. Glass ist Meister darin, mit kurzen musikalischen Phrasen das Gefühl

für Raum und Zeit aufzuheben, indem er sie immer und immer wiederholt.

Kontraste auf engstem Raum und minimale Veränderungen der Phrasen sorgen

innerhalb der so entstehenden Klangsphäre für Bewegung.

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REPERTOIRE

MY FAIR LADY

Musical von Frederick Loewe

ML Christian Möbius

R Michael Wallner

B Till Kuhnert

K Nicole Lorenz

CH Bart De Clerq

CE Christian Georgi

Großes Haus ab 28.8.2019

„Es jrient so jrien, wenn Spaniens

Blüten blühn“: Eliza Doolittle spricht

einen unverfälschten Dialekt, den sie

im Unterricht bei Professor Higgins

loswerden will. Doch bis Spaniens

Blüten „grün“ blühen, muss sie einiges

über sich ergehen lassen. Higgins

ist nämlich kein besonders angenehmer

Zeitgenosse.

DON GIOVANNI

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart

ML Alexander Merzyn

R Martin Schüler

B Gundula Martin

K Susanne Suhr

CE Christian Möbius

Großes Haus ab 20.9.2019

Don Giovannis leidenschaftlicher Lebensanspruch

kollidiert mit gesellschaftlichen

Spielregeln: Er tötet den

Komtur und verführt fast eine junge

Braut. Als seine verlassene Gattin alte

Rechte einklagt, sieht er sich mit den

Konsequenzen seines Handelns konfrontiert.

FRAU LUNA

Operette von Paul Lincke

ML Christian Möbius

R Steffen Piontek

B + K Mike Hahne

CH Winfried Schneider

CE Christian Georgi

Großes Haus ab 25.9.2019

Die Berliner Operette schlechthin –

ein Dauerbrenner guter Unterhaltung.

Mit Ohrwürmern wie „Schlösser, die

im Monde liegen“, „Schenk mir doch

ein kleines bisschen Liebe“, „Das ist

die Berliner Luft“ und vielen anderen.

Dazu Berliner Typen, die allesamt

nicht auf den Mund gefallen

sind.

DER FLIEGENDE

HOLLÄNDER

Oper von Richard Wagner

ML Alexander Merzyn

R Jasmina Hadžiahmetović

B + K Natascha Maraval

CE Christian Möbius

Großes Haus ab 8.11.2019

Seit Jahrhunderten verdammt ein

Fluch den Fliegenden Holländer zu

ruheloser Fahrt auf den Weltmeeren.

Nur die treue Liebe einer Frau kann

ihn und seine Mannschaft erlösen.

Wagners Musik elektrisiert mit großen

Arien, düsteren Balladen, mitreißenden

Ensembles und gewaltigen

Chören.

ML Musikalische Leitung, R Regie, B Bühne, K Kostüme, CE Choreinstudierung,

CH Choreografie

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WINTERZAUBER

ZUM FEST

Weihnachten im Theater

ML Christian Möbius

R Martin Schüler

B Hans-Holger Schmidt

K Nicole Lorenz

CH Dirk Neumann,

Magdalena Werhun

CE Christian Möbius,

Norienne Olberg

Großes Haus ab 5.12.2019

Das weihnachtliche Programm überrascht

Sie mit klanggewaltigen Chören,

swingenden Christmas-Songs,

Weisen aus verschiedenen Ländern

und zahlreichen szenischen Glanzlichtern.

Und Sie sind diesmal sogar

eingeladen, selbst mitzusingen!

DAS

TRAUMFRESSERCHEN

Singspiel von Winfried Hiller

Text von Michael Ende

Wiederaufnahme der Inszenierung

von 1996

ML + CE Christian Möbius

R AnnaLisa Canton

nach Martin Schüler

B Hans-Holger Schmidt

nach Johannes Haufe

K Nicole Lorenz

nach Johannes Haufe

Großes Haus ab 10.12.2019

Prinzessin Schlafittchen, neugierig

wie alle Kinder, bringt das Königreich

Schlummerland um den Schlaf.

Denn sie verjagt das Traumfresserchen,

das im Keller des Schlosses alle

schlechten Träume vertilgt. Nun kann

niemand mehr ruhig schlafen. Der

König macht sich auf, das Traumfresserchen

wieder zurückzuholen.

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN

Operette von Emmerich Kálmán

ML Alexander Merzyn

R Thomas Weber-Schallauer

B Britta Tönne

K Nicole Lorenz

Großes Haus ab 1.3.2020

Durch eine Intrige seines Vaters

trennt sich der Fürstensohn Edwin

von der Chansonette Sylva Varescu.

Denn eine Heirat mit Sylva ist nicht

standesgemäß. Allerdings hat er

dabei nicht mit Sylvas temperamentvollem

Selbstbewusstsein gerechnet.

L’ELISIR D’AMORE

(DER LIEBESTRANK)

Oper von Gaetano Donizetti

ML Sergey Simakov

R Anthony Pilavachi

B Markus Meyer

K Nicole Lorenz

CE Christian Möbius

Großes Haus ab 20.5.2020

Für den schüchternen Nemorino wird

ein teuer erkaufter Liebestrank zur

letzten Chance, die schöne Adina zu

gewinnen und den selbstsicheren Rivalen

Belcore aus dem Feld zu schlagen.

Doch ahnt er nicht, dass er in

Wahrheit nur simplen Bordeaux

trinkt …

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SEKRETÄRINNEN

Liederabend von Franz Wittenbrink

ML Frank Bernard

R + CH Thomas Weber-Schallauer

B + K Gundula Martin

Kammerbühne ab 6.9.2019

Sechs Damen und eine Schreibmaschine

im Großraumbüro. Zwischen

Egotrip und Mitgefühl, Liebe und Liebesverlust,

Eifersüchteleien und Frauensolidarität.

Dazu ein Mann und zwei

Mannsbilder.

DAS WIRTSHAUS

IM SPESSART

Musikalische Räuberpistole

von Kurt Hoffmann

ML + CE Christian Möbius

R Martin Schüler

B Hans-Holger Schmidt

K Nicole Lorenz

CH AnnaLisa Canton

Theaterscheune ab 7.9.2019

Hinterhältig in eine Räuberfalle gelockt,

verwickelt die furchtlose Comtesse

von Sandau ihre Kidnapper in

ein wildes Verwirrspiel. Immerhin

geht es um 20.000 Gulden Lösegeld!

Sie findet dabei nicht nur einen Verbündeten,

sondern auch die große

Liebe.

PAPAGENOS

ZAUBERFLÖTE

von Michael Böhnisch nach Mozart

Uraufführung

ML Frank Bernard

R Hauke Tesch

B + K Gundula Martin

Kammerbühne ab 10.9.2019

Während einer Gutenachtgeschichte

verwandelt sich ein Vater unvermittelt

in Papageno und das Schlafzimmer

wird zum Zauberwald. Jetzt gilt

es, mutig gegen Ungeheuer zu kämpfen,

Freunde zu finden und gemeinsam

die eiskalte Königin der Nacht

zu besiegen.

TONFILMSCHLAGER

UND SCHNULZEN

Ein Abend mit Heiko Walter und

dem Ströbitzer Salonorchester

im Swing der 20er Jahre,

gut gemischt mit UFA-Schlagern

und Hits der 50er

ML Frank Bernard

Theaterscheune ab 14.12.2019

Unterhaltung im besten Sinne. Ruft

jene magisch-magnetische Verbindung

zwischen Zuschauern und Bühnenkünstlern

hervor, die Auftritte

großer Entertainer kennzeichnet.

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Zusammenspiel

auf großer Bühne

BALLETT

Premieren

Repertoire

Extras

Ob im Theater oder als Teil eines Orchesters - ob im Bergbau

oder im Kraftwerk: Mit dem richtigen Zusammenspiel entsteht

für alle ein Beitrag voller Energie! Dafür stehen wir als Partner

für Kunst und Kultur in der Region.

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Sehr geehrtes Publikum, liebe Ballettfreunde,

selten war der Spielplan des Balletts so prall gefüllt wie in dieser Saison, zu der

ich Sie recht herzlich einlade. Sie haben uns immer wieder Ihr Vertrauen geschenkt

und zu höchsten Leistungen inspiriert. Dafür möchten wir Ihnen aufs

Herzlichste danken.

Durch die Entstehung einer Sparte Ballett ist es uns möglich, vier Absolventen

im Rahmen eines Elevenprogramms in unser Ensemble zu integrieren. Wir bieten

damit jungen angehenden Tänzerinnen und Tänzern die Möglichkeit, erste

Berufserfahrungen im Rahmen ihres Studiums zu sammeln. Als erste Premiere

gestaltet das Ballettensemble das diesjährige Weihnachtsmärchen. DIE REISE

ZUM MITTELPUNKT DER ERDE heißt das Abenteuer und wie immer nehmen

wir alle ab 5 und die ganze Familie dazu mit.

Igor Strawinsky war einer der führenden (Ballett-)Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Die tänzerische und choreografische Auseinandersetzung mit seiner

Musik ist längst überfällig. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester

„stemmen“ wir PETRUSCHKA und LE SACRE DU PRINTEMPS; Stücke,

die mittlerweile Klassiker des Ballettrepertoires sind und ein Gradmesser für

die Leistungsfähigkeit einer Ballettkompanie. Eingebettet in diese zwei Ballette

planen wir den filigranen und kapriziösen „Ragtime and Tango for piano“ von

Uwe Scholz.

Die Kammerbühne bleibt in dieser Spielzeit choreografisch mit den Wiederaufnahmen

von CASANOVA und JULIET LETTERS – BRIEFE AN

JULIA eine rein italienische „Angelegenheit“. Moderne Choreografien, eingekleidet

in ein geschmackvolles Design, machen die Abende einzigartig. Die

zweite Auflage unseres Open-Air-Balletts EIN SOMMERNACHTSTRAUM

beschließt die Saison. Begleiten Sie Puck, den kleinen wirbelnden Waldgeist,

der für Chaos sorgt und am Ende doch für alle das Gute schafft.

Ich hoffe, Sie mit diesem kleinen Einblick in die neue Spielzeit neugierig gemacht

zu haben und freue mich auf ein Wiedersehen im Theater.

Herzlichst Ihr

Dirk Neumann

Ballettdirektor

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10. November 2019 | Großes Haus

DIE REISE ZUM

MITTELPUNKT DER ERDE

Uraufführung

Ballett von Manuel-Joël Mandon für alle ab 5

Frei nach Jules Verne

Musikcollage: Manuel-Joël Mandon

Libretto: Michael Böhnisch

Choreografie: Manuel-Joël Mandon | Bühne: Juan León

Kostüme: Adriana Mortelliti

Zum Mittelpunkt der Erde sind es nur ungefähr 6.300 km. Und doch wissen

wir über das Innere unseres Planeten weniger als über den Mars. Das wird

sich ändern mit DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE frei nach

Jules Vernes gleichnamigem Roman aus dem Jahr 1864. Jedenfalls für die

kleinen und großen Zuschauer, die den Helden dieses Balletts auf ihrem

abenteuerlichen Weg unter die Erdoberfläche folgen und Zeugen ihrer Erlebnisse

werden.

Manuel-Joël Mandon setzt in seinen Choreografien vielfältigste Tanzstile

bis hin zur Akrobatik virtuos und wirkungsvoll ein, was er in Cottbus bereits

mit PETER PAN unter Beweis stellte.

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28. März 2020 | Großes Haus

STRAW!NSKY

PETRUSCHKA Uraufführung

Ballett von Adriana Mortelliti mit der Musik von Igor Strawinsky

Choreografie: Adriana Mortelliti

Kostüme: Adriana Mortelliti

LE SACRE DU PRINTEMPS

Ballett von Nils Christe mit der Musik von Igor Strawinsky

Choreografie: Nils Christe

Kostüme + Einstudierung: Annegien Sneep

Es spielt das Philharmonische Orchester.

Dirigent: Alexander Merzyn

Petruschka ist der Held des volkstümlichen russischen Puppentheaters, ein

Spaßmacher. Das ursprüngliche Libretto des Balletts schilderte, wie Petruschka,

die Ballerina und eine weitere Puppe auf einem Jahrmarkt lebendig

werden. Petruschka verliebt sich unglücklich in die Ballerina und wird am

Ende vor aller Augen von einem Nebenbuhler getötet. Den erschrockenen

Zeugen der Tat demonstriert der Direktor des Puppentheaters, dass sie nur

eine mit Sägespänen gefüllte Puppe gesehen haben. Heutige Choreografen

entkleiden die Erzählung meist ihrer folkloristischen Züge und lassen sich

von der Dynamik und Tragik der Geschichte zu packendem Tanz inspirieren.

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Mit den explodierenden Rhythmen des SACRE ließ Strawinsky die in vielen

Teilen neuartige ausdrucksstarke Musik zu PETRUSCHKA weit hinter sich.

Gern wird an den Skandal bei der Uraufführung erinnert, der sich bei den

weiteren Vorstellungen jedoch nicht fortsetzte. Die Musik war außerordentlich

ungewohnt, doch sie zog das Publikum in ihren Bann und tut dies bis

heute. Der Untertitel des SACRE lautet „Bilder aus dem heidnischen Russland“

und verweist auf eine archaische Welt, in der die Wiederkehr des Frühlings

und die Fruchtbarkeit der Erde durch ein Menschenopfer sichergestellt

werden sollen. Die Kraft dieser fiktiven barbarischen Ära und die Wucht des

russischen Frühlingsbeginns, die Strawinsky bei der Komposition gegenwärtig

war, sollten nie durch die Fesseln einer traditionell erzählten Geschichte

gebändigt werden. Sie regten Choreografen seit jeher an, sich voll

und ganz der musikalischen Energie anzuvertrauen.

Adriana Mortelliti und Nils Christe haben als Choreografen am Staatstheater

bereits mehrfach große Erfolge gefeiert.

REPERTOIRE

ALICE

IM WUNDERLAND

Tanzstück von Torsten Händler

nach Lewis Carroll

Uraufführung

CH Torsten Händler

MC + KO Steffan Claußner

B + K Leonie Mohr und

Hannes Hartmann

Großes Haus ab 15.9.2019

Alice erlebt im Wunderland erstaunliche

Abenteuer und begegnet merkwürdigen

Menschen. Dabei trifft sie

ihre große Liebe, den Herzbuben. Vor

allem jedoch führt sie der Streifzug

zu sich selbst – wie es so oft geschieht

bei Reisen ins Unbekannte.

CASANOVA

Ballett von Mauro de Candia

Deutsche Erstaufführung

CH, B + K Mauro de Candia

Mit Musik von Georg Friedrich

Händel, Arcangelo Corelli,

Arvo Pärt u. a.

Kammerbühne ab 3.10.2019

Casanova als Projektionsfläche, auf

der sich vielseitige Formen des Begehrens

abbilden. So vervielfältigt

sich die Titelfigur in männliche und

weibliche Aspekte. Die Choreografie

ist inspiriert von der geheimnisvollen

Schönheit des Körpers, wie sie sich im

Licht des Verlangens zeigt.

CH Coreografie, B Bühne, K Kostüm, KO Komposition, MC Musikcollage

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JULIET LETTERS –

BRIEFE AN JULIA

Ballett von Adriana Mortelliti

Uraufführung

CH + K Adriana Mortelliti

B Hans-Holger Schmidt

Mit Musik von Max Richter,

Radiohead, Leonard Cohen u. a.

Kammerbühne ab 14.2.2020

Eine phantasievolle Hommage an die

Liebe. Inspiriert von den Briefen an

Shakespeares Julia, die Verliebte in

den Ritzen der Mauern jenes Hauses

hinterlassen, das traditionell als ihr

Wohnhaus gilt.

EIN SOMMERNACHTS-

TRAUM

Open Air

Ballett von Jason Sabrou

und Dirk Neumann

frei nach William Shakespeare

Uraufführung

CH Jason Sabrou und Dirk Neumann

B Hans-Holger Schmidt

K Adriana Mortelliti

Musik von Felix Mendelssohn

Bartholdy und anderen

ab 30.6.2020

Irrungen und Verwirrungen rund um

die Liebe, hervorgebracht und befeuert

von einem Geist, der mit Menschen

und Elfen seinen Schabernack

treibt. Ein Tanzerlebnis – vergnüglich,

elegant und akrobatisch. Einfach hinreißend.

EXTRAS

BALLETT-GALA

Großes Haus | 30.5.2020

Einmal in der Spielzeit überraschen

die Tänzerinnen und Tänzer des

Staatstheaters im Rahmen der Ballett-

Gala ihre Zuschauer. Sie zeigen Kostproben

aus dem Repertoire, erinnern

an Höhepunkte vergangener Spielzeiten,

laden befreundete Künstler ein

und tanzen eine oder mehrere eigens

für diesen Anlass erarbeitete Choreografien.

OPEN CLASS

Ballettstudio in der Kammerbühne

Viermal in dieser Saison lädt die

Kompanie unter Leitung von Ballettdirektor

Dirk Neumann zu 90 Minuten

Werkstattbesuch ins Ballettstudio.

Jeweils bis zu 40 Zuschauer können

ein Training oder eine Probe verfolgen.

Die Termine werden rechtzeitig

bekannt gegeben. Der Eintritt zu diesen

Veranstaltungen ist frei, eine Anmeldung

jedoch erforderlich.

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KONZERTE

Philharmonische Konzerte

Beethoven 250

Sonderkonzerte

Konzerte mit der Singakademie Cottbus

Familienkonzerte

Schulkonzerte

Kammerkonzerte

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Antwort. Für uns alle aber gilt, dass wir für die Dauer eines Musikstückes

in eine andere Welt eintauchen und gemeinsam Emotionen erleben können.

Dieses Verbindende ist für mich persönlich besonders wertvoll. Ich bin sehr

froh, wenn ich durch die Musik in Kontakt zu Menschen komme, die ich

bislang noch nicht kannte.

Wir möchten Sie in der neuen Konzertsaison auf eine Reise mitnehmen. Kein

anderes Land in Europa hat so viele Nachbarn wie wir. Es sind sieben Länder;

Belgien, Luxemburg und die Niederlande haben wir als die Benelux-Länder

zusammengefasst. Ihre (Musik-)Kulturen, in vielem verwandt und in vielem

verschieden, liefern uns Anregungen für die Philharmonischen Konzerte der

neuen Saison. Aus all diesen Ländern kommt wunderbare Musik zu uns, die

wir in den Konzerten näher kennenlernen wollen. Ein Konzert haben wir zudem

für uns selbst, für Deutschland reserviert. Das Brandenburgische Landesmuseum

für moderne Kunst und unser Theatercaterer Ziegenbalg unterstützen uns

dabei mit Kunstwerken und Leckerbissen. Lassen Sie sich überraschen!

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde des Philharmonischen Orchesters,

vielen Dank für Ihre Treue, Ihren Zuspruch und Ihre Anregungen. Ich empfinde

sie als großes Glück und als starken Ansporn!

Bei der Konzeption unserer neuen Spielzeit habe ich mich gefragt, aus welchen

Gründen wir Musik machen und warum Sie, unsere Zuhörer, zu uns

ins Konzert kommen. Jeder Einzelne hat darauf natürlich seine persönliche

„Alle Menschen werden Brüder“, schrieb Friedrich Schiller in der „Ode an

die Freude“. Den mit diesen Worten verbundenen Wunsch und Appell hat

Beethoven in seiner 9. Sinfonie wunderbar zum Ausdruck gebracht. Ihr letzter

Satz steht als Hymne der Europäischen Union und des Europarates stellvertretend

für Freude, Freundschaft und Solidarität. Den 250. Geburtstag

ihres Schöpfers feiern wir mit einem Festwochenende zu Ostern 2020. Es

erwarten Sie alle Klavierkonzerte Beethovens, Kammermusik, Lieder, Klaviersonaten

und vieles mehr. Die 9. Sinfonie können Sie in zwei Konzerten

zum Jahreswechsel hören.

Viele hochrangige Solisten begleiten uns durch die Spielzeit, darunter der

Cellist Julian Steckel, die Pianisten Matthias Kirschnereit und Bernd Glem-

86 87


ser und viele mehr. Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Antje Weithaas

als ARTIST IN RESIDENCE zu gewinnen. Sie wird nicht nur als Solistin

mit Violinkonzerten von Tschaikowsky, Hartmann und Mendelssohn

zu erleben sein, sondern auch das 6. Philharmonische Konzert vom Konzertmeisterpult

aus leiten. Darauf bin ich besonders gespannt. Gemeinsam mit

der Singakademie Cottbus konzertieren wir im Hauptbahnhof, im Branitzer

Park und in der Kreuzkirche. Im Großen Haus präsentieren wir Ihnen das

Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach und das Requiem von Giuseppe

Verdi. Neue Wege beschreiten wir mit Max and Friends, die uns in die

Welt des Soul entführen, und natürlich wird es auch wieder eine Walzernacht

auf dem Altmarkt geben.

An acht Abenden im Kammermusiksaal sowie an drei weiteren im Branitzer

Schloss können Sie die Mitglieder des Orchesters im Rahmen der Kammermusikreihe

näher kennenlernen. Durch die Familienkonzerte begleitet sie

Mats Hummel und – neu – Moderator Andreas Thiedemann. Für die Kleinen

und Kleinsten gibt es weiterhin unsere Mucki-Konzerte und die Konzerte

für Minis.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch Europa, entdecken Sie mit uns unsere

Nachbarn neu und genießen Sie viele Stunden wunderbarer Musik.Wir

freuen uns auf Sie!

Mit herzlichen Grüßen

Alexander Merzyn

Kommissarischer Generalmusikdirektor

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6. & 8. September 2019 | Großes Haus

1.

ÖSTERREICH

PHILHARMONISCHES KONZERT

GUTMANN

Auftragswerk | Uraufführung

SCHUBERT

Sinfonie Nr. 7 „Die Unvollendete“

BRUCKNER

Sinfonie Nr. 9

Dirigent: Alexander Merzyn

Wer im 19. Jahrhundert im deutschsprachigen Raum Sinfonien schreiben

wollte, wurde unweigerlich an den Werken eines aus Bonn am Rhein stammenden

Komponisten gemessen, der den größten Teil seines Lebens in Wien verbrachte:

Ludwig van Beethoven. Nicht nur Musiktheoretiker und -kritiker, auch

die Komponisten selbst nahmen dessen Sinfonieschaffen als Maßstab, der so

auf das gesamte Jahrhundert ausstrahlte. Beethoven zu übertreffen, galt als unmöglich.

So suchte man nach anderen Lösungen, die große viersätzige Form

zu gestalten.

Franz Schubert (1797-1828) und Anton Bruckner (1824-1896) setzten sich auf

je eigene Weise mit Beethovens Sinfonieschaffen auseinander. Schubert schlug

in der h-Moll-Sinfonie D 759 (auch als Nr. 8 gezählt) aus dem Jahr 1822 einen

eher lyrischen, nuancenreichen Ton an. Damit hob er sich von Beethovens zielgerichteter

Dramaturgie ab, wie sie in der Formel „durch Dunkel zum Licht“

prägnant gefasst ist. Warum er nur zwei Sätze fertigstellte, wissen wir nicht.

Bruckner arbeitete an seiner neunten Sinfonie von 1887 bis 1894, hauptsächlich

in den Jahren 1892 bis 1894. Auch sie blieb unvollendet, zum Finale existieren

nur Skizzen.

Dem Beethovenschen Modell folgend legte Bruckner seine Sinfonien auf eine

Schlusssteigerung hin an. Doch gestaltete er den Weg dorthin völlig anders als

Beethoven. Dieser formte das musikalische Geschehen im Sinne einer musikalischen

Logik, in der kein Element überflüssig ist und der Verlauf vollkommen

folgerichtig erscheint. Bruckner hingegen fügte Segmente aneinander, die

jeweils auf eine Steigerung zulaufen. Die letzte Steigerung und damit das Ziel

der Entwicklung bildet eine Apotheose am Ende seiner Sinfonien, die den jeweiligen

Anfang aufgreift und überhöht.

Der österreichische Komponist Philipp Manuel Gutmann (*1993) schreibt im

Auftrag des Staatstheaters ein ebenfalls „unvollendetes“ Werk.

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4. & 6. Oktober 2019 | Großes Haus

2.

FRANKREICH

PHILHARMONISCHES KONZERT

RAVEL

Le Tombeau de Couperin

TSCHAIKOWSKY

Violinkonzert

DEBUSSY

La Mer

Antje Weithaas (Artist in Residence) – Violine

Dirigent: Alexander Merzyn

Peter Tschaikowskys (1840-1893) Violinkonzert hat mehr mit Frankreich zu

tun, als man aufs Erste vermuten würde: Der russische Komponist schrieb es

1878 in Clarens, am schweizerischen Ufer des Genfersees. Der zweitgrößte See

Mitteleuropas gehört nicht nur zur Alpenrepublik, sondern auch zu Frankreich.

Anfänglich stieß das Konzert bei Rezensenten auf teils heftige Ablehnung. Besonders

der Wiener Großkritiker Eduard Hanslick tat sich mit Formulierungen

hervor, die an heutige Shitstorms denken lassen. Die Musik, so ätzte er, bringe

einen „auf die schauerliche Idee, ob es nicht auch Musikstücke geben könnte,

die man stinken hört”. Der Name Hanslick sagt heute nur noch wenigen Menschen

etwas, das Violinkonzert hingegen zählt längst zu den bekanntesten und

beliebtesten Werken dieser Gattung. So hat die Geschichte ihr Urteil gesprochen.

Eng mit Geschichte verbunden ist Maurice Ravels (1875-1937) sechssätzige

Suite „Le Tombeau de Couperin“ (Das Grabmal Couperins). François Couperin

war als Hofkomponist Ludwig XIV. eine der bedeutendsten Persönlichkeiten

des Musiklebens seiner Zeit. Ravel wollte mit der ursprünglich als Klaviersuite

entstandenen Tanzfolge nicht allein Couperin ehren, sondern die französische

Klaviermusik des 18. Jahrhunderts insgesamt. „Tombeau“ bezeichnete im französischen

Barock eine Trauermusik vor allem für verstorbene Komponisten.

Für Ravel änderte sich der Bezug des 1914 begonnenen Werks dramatisch durch

den Ersten Weltkrieg, an dem er von 1915 bis 1917 als Lkw-Fahrer teilnahm.

Als er die Suite 1917 vollendete, trugen fünf Sätze die Widmung an jeweils

einen Kameraden, der an der Front gefallen war.

„La Mer” aus dem Jahr 1905 zählt zum Kernbestand impressionistischer Musik.

Claude Debussy (1862-1918) verzichtete auf musikalische Malerei im Sinne

der Programmmusik, was Zeitgenossen bemängelten. Ihm ging es darum, Erinnerungen

an Begegnungen mit dem Meer in Töne zu bringen, nicht „eine

Wirklichkeit, deren Zauber im Allgemeinen zu schwer auf unseren Gedanken

lastet“.

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15. & 17. November 2019 | Großes Haus

3.

POLEN

PHILHARMONISCHES KONZERT

SZYMANOWSKI

Konzert-Ouvertüre op. 12

CHOPIN

Klavierkonzert Nr. 1

LUTOSŁAWSKI

Konzert für Orchester

Maria Radutu – Klavier

Jeder noch so weite künstlerische Weg beginnt mit Aneignung und Auseinandersetzung.

Daran erinnert die Konzertouvertüre op. 12 von Karol Szymanowski

(1882-1937) aus den Jahren 1903 bis 1905. Das Werk klingt dermaßen

unverblümt nach Richard Strauss, dass zeitgenössische Hörer wohl kaum darauf

gewettet hätten, dieser junge Mann werde je eine eigenständige Musiksprache

herausbilden. Dabei ging es Szymanowski sogar um mehr als das: Gemeinsam

mit einigen ebenfalls um 1880 herum geborenen Tonsetzern gründete er 1905

die Vereinigung Junger Polnischer Komponisten. Deren Ziel war, neue polnische

Musik zu verlegen und aufzuführen. Szymanowski wandte sich dabei

gegen den Traditionalismus, wie er um die Jahrhundertwende in der polnischen

Musik vorherrschte. Vor diesem Hintergrund wird die Orientierung an Strauss

plausibel. Schließlich setzten dessen sinfonische Dichtungen mit ihren außermusikalischen

Bezügen Maßstäbe. So floss auch in die Konzeption der Konzertouvertüre

ein poetisches Programm ein: die Einleitung zum Poem „Witeź

Włast“ (Ritter Włast) von Tadeusz Miciński. Die Überzeugung, dass eine Musik

mit nationalem Charakter zugleich höchsten Ansprüchen auf internationalem

Niveau genügen müsse, verbindet Szymanowski mit anderen bedeutenden

Komponisten, denen das Beiwort „national“ anhaftet, wie etwa Smetana und

Dvořák.

Polen verlor Ende des 18. Jahrhunderts seine Eigenständigkeit, was sich zu Frédéric

Chopins (1810-1849) Zeiten nicht änderte. Dass Chopin mit zwanzig Jahren

seine Heimat verließ, lag ebenso an der unsicheren Lage dort wie an den

begrenzten Möglichkeiten, die sie seinem künstlerischen Streben bot. Szymanowski

erlebte die Proklamation der Unabhängigkeit im Oktober 1918 als Erwachsener,

Witold Lutosławski (1913-1994) wurde Zeuge der wechselvollen

Geschichte Polens im 20. Jahrhundert. Das Konzert für Orchester schrieb er

von 1950 bis 1954. In jenen Jahren forderte die herrschende Partei von der

Kunst vor allem Allgemeinverständlichkeit und Volksnähe. Ab 1953 waren die

Veränderungen zu bewältigen, die nach Stalins Tod einsetzten.

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10. & 12. Januar 2020 | Großes Haus

4.

SCHWEIZ

PHILHARMONISCHES KONZERT

HONEGGER

Pacific 231

BLOCH

Schelomo

MAHLER

Sinfonie Nr. 1

Julian Steckel – Cello

Dirigent: Alexander Merzyn

Arthur Honegger (1892-1955), dessen Eltern aus der Schweiz stammten, liebte

Lokomotiven leidenschaftlich. Der Dampflokomotive „Pacific 231“ setzte er

in seinem sinfonischen Satz aus dem Jahr 1923 ein musikalisches Denkmal.

„Pacific“ bezeichnet nicht ein bestimmtes Modell, sondern eine Bauart. Maschinen

dieses Typs gehörten zu den schnellsten und leistungsfähigsten Dampflokomotiven

des 20. Jahrhunderts und zogen legendäre Züge wie den

Orient-Express. Honegger wollte mit seiner Tondichtung weniger die Geräusche

einer solchen Lok in Musik setzen als vielmehr die Atmosphäre von

Schnelligkeit vermitteln.

Der in Genf geborene Ernest Bloch (1880-1959) ist in den Vereinigten Staaten,

wo er seit 1917 lebte, weitaus bekannter und anerkannter als in Europa. Die

hebräische Rhapsodie „Schelomo“ (Salomo) komponierte Bloch 1916 für Violoncello

und Orchester. Ihn faszinierte nach seinen eigenen Worten der „Hebräische

Geist“, „die komplexe, glühende, erregte Seele, die in der Bibel

vibriert“. Diesen Geist wollte er musikalisch fassen, es ging ihm nicht um eine

Rekonstruktion jüdischer Musik oder die Verarbeitung authentischer bzw. vorgeblicher

jüdischer Melodien. Doch sind Anklänge hieran in der ungemein

kraftvollen Komposition gegenwärtig. „Schelomo“ beginnt mit einem instrumentalen

Dialog über die Aussage „Alles ist Eitelkeit und ein Haschen nach

Wind“ aus dem Buch Prediger, das traditionell dem König Salomo zugeschrieben

wurde. Ein zweiter Abschnitt erinnert an die Opferung Isaaks. Im dritten

Teil wechseln pessimistische mit hoffnungsvollen Stimmungen.

„Wie ein Naturlaut“: Diese Angabe nahm Gustav Mahler (1860-1911) in die

Bezeichnung des ersten Satzes seiner ersten Sinfonie auf, die er 1888 in Leipzig

schrieb. „Naturlaut“ bedeutete für Mahler an dieser Stelle etwas anderes, als

mit musikalischen Mitteln Klänge der Natur nachzuahmen – etwa das Rauschen

eines Baches oder ein Gewitter. Ihm ging es vielmehr darum, Musik und Natur

miteinander zu verbinden. Letztlich steht dahinter die Frage nach der Stellung

des Menschen in der Welt.

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14. & 16. Februar 2020 | Großes Haus

5.

BENELUX-LÄNDER

PHILHARMONISCHES KONZERT

C. P. E. BACH

Flötenkonzert d-Moll

GODDARD

Doppelkonzert für Flöte und Tuba

Auftragswerk | Uraufführung

BEETHOVEN

Ouvertüre „Egmont“

DIEPENBROCK

Im großen Schweigen

FRANCK

Le Chasseur maudit

PÜTZ

Chapters of Life (Tubakonzert)

Andreas Jäpel – Bariton | Toon Fret – Flöte | Karl Berkel – Tuba

Dirigent: Alexander Merzyn

Ludwig van Beethoven (1770-1827) komponierte die Musik zu Goethes Trauerspiel

„Egmont“ im Jahr 1810. Dieses spielt in Brüssel während des Aufstands

der Niederländer gegen die spanische Herrschaft (1566-1568). Zu Beginn des

20. Jahrhunderts galt Alphons Diepenbrock (1862-1921) als der führende niederländische

Komponist. Die Eltern hatten seinen Wunsch, das Konservatorium

zu besuchen, nicht unterstützt. So studierte er alte Sprachen und arbeitete als

Gymnasiallehrer. 1895 zog er nach Amsterdam und konzentrierte sich zunehmend

auf das Komponieren. Die Kenntnisse hierfür hatte er im Selbststudium

erworben, mit jedem Werk feilte er weiter an ihnen. Diepenbrock verband die

Mehrstimmigkeit des 16. Jahrhunderts mit der chromatischen Schreibweise

Wagners und den Errungenschaften Debussys. 1905/06 entstand „Im großen

Schweigen“ für Bariton und Orchester nach einem Aphorismus von Friedrich

Nietzsche, das Diepenbrocks faszinierende Musiksprache eindrucksvoll zur

Geltung bringt.

César Franck (1822-1890) kam in Lüttich zur Welt, das im französischsprachigen

Teil Belgiens liegt, in der Wallonie. 1836 zog seine Familie nach Paris, wo

Franck bis zu seinem Tode blieb. Die sinfonische Dichtung „Le Chasseur maudit“

nach der Ballade „Der wilde Jäger“ von Gottfried August Bürger schrieb

er 1882. Sie erzählt von einem Rheingrafen, der am Sonntag zur Jagd ausritt

und deshalb verflucht wurde. Zu einer Feier des Lebens wiederum lädt Marco

Pütz (*1958). Der Saxophonvirtuose und Komponist wurde in Luxemburg geboren,

wo er auch lebt. „Chapters of Life“ komponierte er 2010.

Das Flötenkonzert von C. P. E. Bach gehört zu den Lieblingsstücken des belgischen

Flötisten Toon Fret. Beide Soloinstrumente dieses Konzerts bindet der

luxemburgische Komponist Constant Goddard (*1992) in sein Auftragswerk

ein.

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13. & 15. März 2020 | Großes Haus

6.

DEUTSCHLAND

PHILHARMONISCHES KONZERT

Porträtkonzert Antje Weithaas

BEETHOVEN

Ouvertüre „Coriolan“

HARTMANN

Concerto funebre

BEETHOVEN

Sinfonie Nr. 4

Antje Weithaas (Artist in Residence) – Violine und Leitung

Dieses Porträtkonzert ist der Solistin und Orchesterleiterin Antje Weithaas gewidmet.

Die Künstlerin ist der Stadt Cottbus und der Region sehr verbunden,

denn sie ging in Cottbus zur Schule, ehe sie an der Musikhochschule „Hanns

Eisler“ Geige studierte und eine Karriere begann, die sie längst in viele Länder

der Welt geführt hat. Künstlerische Ausstrahlung und musikalische Intelligenz

bestimmen ihr Spiel, ihr Auftreten und ihre Interpretationen. Große Erfahrung

hat sie damit, vom Pult des Ersten Konzertmeisters aus Aufführungen von Orchesterwerken

zu leiten. Damit greift sie eine Praxis auf, die in der Epoche

Beethovens noch allgemein üblich war.

Ludwig van Beethoven (1770-1827) schrieb die „Coriolan“-Ouvertüre 1807

für das gleichnamige Schauspiel von Heinrich Joseph von Collin. Nach römischer

Sage war Coriolan ein adliger Feldherr, der durch Starrsinn, mangelnde

Empathie und Unverstand das Volk Roms gegen sich aufbrachte. Er wurde aus

seiner Heimatstadt verbannt und verbündete sich mit deren Feinden. Als Rom

den Krieg zu verlieren drohte, versuchten unter anderem Coriolans Mutter und

seine Ehefrau, ihn umzustimmen. Es gelang ihnen erst, als sie ihn an seine

Pflichten gegenüber der Heimat erinnerten. Beethoven fing in seiner Ouvertüre

den unsicheren und aufbrausenden Charakter des Dramenhelden ein.

Die vierte Sinfonie entstand 1806. Mit der vorangegangen dritten Sinfonie, der

„Eroica“, hatte Beethoven einen neuen Weg der Sinfoniekomposition beschritten

und ein Muster dafür geliefert, wie das „heroische Prinzip“ als dramaturgische

Leitschnur dienen konnte. Die Vierte ist demgegenüber deutlich

traditioneller gehalten.

Wie Beethoven verfolgte auch Karl Amadeus Hartmann (1905-1963) das politische

Geschehen seiner Zeit. Das Concerto funebre für Violine und Orchester

entstand in den ersten Monaten des Zweiten Weltkriegs. „Diese Zeit deutet den

Grundcharakter und Anlass meines Stückes an“, notierte der Komponist zu seinem

Werk.

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8. & 10. Mai 2020 | Großes Haus

7.

TSCHECHIEN

PHILHARMONISCHES KONZERT

SMETANA

Ouvertüre „Die verkaufte Braut“

RACHMANINOW

3. Klavierkonzert

DVOŘÁK

Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“

Bernd Glemser – Klavier

Dirigent: Alexander Merzyn

Bedřich Smetana (1824-1884) und Antonín Dvořák (1841-1904) sind die bekanntesten

tschechischen Komponisten, sie gelten als Nationalkomponisten.

Diese Bezeichnung ist irreführend, wenn man mit ihr die Vorstellung verbindet,

hier werde der Blick starr auf ein umgrenztes Gebiet und auf Volksweisen gerichtet.

Natürlich gab es im Zuge der Herausbildung europäischer Nationalstaaten

im 19. Jahrhundert auch Bestrebungen, sich rein auf „Ursprüngliches“ zu

besinnen. Werke, die sich in diesem Sinne auf einfache Satztechniken und

volkstümliche Melodien beschränkten, sind heute vergessen. Größter Beliebtheit

jedoch erfreuen sich Kompositionen, die auf dem damaligen Stand der internationalen

musikalischen Entwicklung waren. Smetana wählte für seine

Opern tschechische Sujets und setzte sich mit den seinerzeit vorherrschenden

Opernformen auseinander. In „Die verkaufte Braut“ experimentierte er vor

allem mit Tanzformen.

Dvořák schrieb seine neunte Sinfonie in den Vereinigten Staaten, wo er sich ab

1892 für drei Jahre aufhielt. Dort lernte er auch Musik afroamerikanischen und

indianischen Ursprungs kennen. Inwieweit solche Anregungen in die neunte

Sinfonie eingeflossen sind, beschrieb er so: „Ich habe keine dieser Melodien

direkt verwendet. Ich habe einfach eigene Melodien erfunden, in die ich die Eigenheiten

der Indianermusik einbezogen habe. Diese Themen habe ich dann

mit allen Mitteln moderner Rhythmik, Harmonik, Kontrapunkt und Orchesterfarben

verarbeitet.“

Sergej Rachmaninow (1873-1943) komponierte sein drittes Klavierkonzert

1909 in Russland und führte es im gleichen Jahr in New York als Solist erstmals

auf. Das technisch enorm schwere Konzert ist beim Publikum sehr beliebt.

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5. & 7. Juni 2020 | Großes Haus

8.

DÄNEMARK

PHILHARMONISCHES KONZERT

KUHLAU

Ouvertüre „Elverhøj“

GAUSSIN

Auftragswerk | Uraufführung

MENDELSSOHN BARTHOLDY

Violinkonzert e-Moll

GADE

Sinfonie Nr. 1

Antje Weithaas (Artist in Residence) – Violine

Friedrich Kuhlau (1786-1832) zählt zu den wichtigsten Komponisten spätklassischer

und frühromantischer Musik in Dänemark. Aufgewachsen in Uelzen

und Hamburg, floh er 1810 vor den napoleonischen Truppen nach Kopenhagen.

Seinen größten Erfolg hatte er mit der Schauspielmusik zu dem nationalromantischen

Festspiel „Elverhøj“ (Elfenhügel), das 1828 für die Hochzeitsfeierlichkeiten

des späteren Königs Frederik VII. entstand. Zu besonderen Ehren kam

die Ouvertüre in dem Film „Die Olsenbande sieht rot“: Zu ihren Klängen bricht

die Bande in das Königliche Theater ein, wobei zahlreiche Wände zu durchbohren

und zu sprengen sind – immer im Takt der Musik, deren laute Passagen

die verräterischen Geräusche überdecken.

Eine enge Verbindung besteht zwischen Niels Gade (1817-1890) und Felix

Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), der Gade sehr förderte. Von 1843 bis

1848 lebte der junge dänische Komponist in Leipzig, wo er entscheidende Impulse

für sein weiteres Schaffen empfing, vor allem von Mendelssohn und Robert

Schumann. Gade wirkte neben Mendelssohn als Gewandhauskapellmeister

und wurde nach dessen plötzlichem Tod für eine Saison alleiniger Leiter des

weltberühmten Orchesters. In der ersten Sinfonie klingt deutlich Gades ursprüngliche

Orientierung an, die auf nationalromantisch geprägte, melodienreiche

Werke zielte. Nicht zuletzt durch den Kontakt zu Schumann wandte er

sich von der Suche nach einem „nationalen Stil“ ab. Mendelssohns Violinkonzert

ist eines der beliebtesten Werke dieser Gattung. Die Uraufführung 1845

dirigierte Niels Gade.

Der französische Komponist Allain Gaussin (*1943) plant, sich in seinem Auftragswerk

mit dem dänischen Astronomen Tycho Brahe zu beschäftigen.

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BEETHOVEN 250

Konzerte und Veranstaltungen zum Jubiläum

BEETHOVEN SCHWARZ WEISS

Ostern 2020

Sonntag, 12. April 2020, ab 17 Uhr | Großes Haus

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1

Marie Jäschke

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2

Sasha Grynyuk

Montag, 13. April 2020, ab 11 Uhr | Großes Haus

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3

Boris Kusnezow

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4

Annika Treutler

Konzert für Klavier und Orchester Nr. 5

Matthias Kirschnereit

31. Dezember 2019, 19 Uhr | 1. Januar 2020, 19 Uhr | Großes Haus

9. Sinfonie

Besetzung siehe S. 110

14. Februar 2020, 20 Uhr | 16. Februar 2020, 19 Uhr | Großes Haus

5. Philharmonisches Konzert, darin u. a.

Egmont Ouvertüre der Schauspielmusik zu Goethes Drama

Dirigent: Alexander Merzyn

4. März 2020, 19.30 Uhr | 24. Mai 2020, 16 Uhr | Großes Haus

Fidelio (konzertante Aufführung der Oper)

Musikalische Leitung: Alexander Merzyn

Informationen siehe S. 61

13. März 2020, 20 Uhr | 15. März 2020, 19 Uhr | Großes Haus

6. Philharmonisches Konzert, darin u. a.

Coriolan Schauspielouvertüre | Sinfonie Nr. 4

Leitung: Antje Weithaas (Artist in Residence)

22. März 2020, 11 Uhr | Großes Haus

Mats macht Ta-ta-ta-taaaa

Familienkonzert mit der Sinfonie Nr. 5

Zwischen den Klavierkonzerten sind an beiden Tagen Kammermusikwerke,

Lieder, Klaviersonaten und vieles mehr zu erleben. Neben diesem Geburtstagsfest

stehen während der Spielzeit viele weitere Werke Beethovens auf dem Programm.

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SONDERKONZERTE UND

GASTSPIELE

KONZERTE MIT DER

SINGAKADEMIE COTTBUS E. V.

13. & 14. September 2019, 19 Uhr | Hamburg und Berlin

21. September 2019, 20 Uhr | 22. September 2019, 19 Uhr | Großes Haus

Soul mit Max and Friends und dem Philharmonischen Orchester

Dirigent: Alexander Merzyn

31. Dezember 2019, 15 Uhr | 1. Januar 2020, 15 Uhr | Großes Haus

Spanische Nächte Konzert zum Jahreswechsel

Rahel Brede – Mezzosopran | Christian Henneberg – Bariton

21. Juni 2020, 19 Uhr | Großes Haus

Konzert junger Künstler

27. Juni 2020, 19 Uhr | Kloster Chorin

Choriner Musiksommer

BEETHOVEN Fidelio (konzertant)

Information siehe S. 61

3. Juli 2020, 21 Uhr | Altmarkt Cottbus

3. Cottbuser Walzernacht

Dirigenten: Alexander Merzyn, Christian Möbius

24. November 2019, 19 Uhr | Großes Haus

GIUSEPPE VERDI

Messa da Requiem

Margarita Vilsone – Sopran | Lena Kutzner – Mezzosopran

Jens Klaus Wilde – Tenor | Ingo Witzke – Bass

Opernchor des Staatstheaters

Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e. V.

Kammerchor des Konservatoriums Cottbus

Dirigent: Alexander Merzyn

13. Dezember 2019, 19.30 Uhr | Großes Haus

JOHANN SEBASTIAN BACH

Weihnachtsoratorium Kantaten 1-6

Mirjam Miesterfeldt – Sopran | Aneta Kołton – Sopran

Rahel Brede – Mezzosopran | Hardy Brachmann – Tenor

Heiko Walter – Bass

Kammerchor der Singakademie Cottbus e. V.

Bach Consort Cottbus

Dirigent: Christian Möbius

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31. Dezember 2019, 19 Uhr | 1. Januar 2020, 19 Uhr | Großes Haus

BEETHOVEN

9. Sinfonie

Gesine Forberger – Sopran | Rahel Brede – Mezzosopran

Hardy Brachmann – Tenor | Heiko Walter – Bass

Opernchor des Staatstheaters

Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e. V.

Dirigent: Alexander Merzyn

15. Februar 2020, 21 Uhr | Eingangshalle des Hauptbahnhofs Cottbus

Gedenkkonzert

In Zusammenarbeit mit der Brandenburgischen Technischen Universität

Cottbus-Senftenberg

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Klavierkonzert d-Moll KV 466

MORTEN LAURIDSEN

Lux aeterna

FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY

Verleih uns Frieden gnädiglich

Wolfgang Glemser – Klavier

Kammerchor der Singakademie Cottbus e. V.

Kammerchor der BTU Cottbus-Senftenberg

Kammerchor des Konservatoriums Cottbus

Dirigent: Christian Möbius

Karfreitag, 10. April 2020, 18 Uhr | Kreuzkirche

Karfreitagskonzert

JOHANN SEBASTIAN BACH

h-Moll-Messe

Debra Stanley – Sopran | Rahel Brede – Mezzosopran

Matthias Bleidorn – Tenor | Ingo Witzke – Bass

Kammerchor der Singakademie Cottbus e. V.

Bach Consort Cottbus

Dirigent: Christian Möbius

Pfingstsonntag, 31. Mai 2020, 17 Uhr | Pfingstmontag, 1. Juni 2020, 17 Uhr

Branitzer Park

CARL ORFF

Carmina Burana

Mirjam Miesterfeldt – Sopran | Dirk Kleinke – Tenor

Christian Henneberg – Bariton

Opernchor sowie Kinder- und Jugendchor des Staatstheaters Cottbus

Sinfonischer Chor der Singakademie Cottbus e. V.

Musiker des Philharmonischen Orchesters

Dirigent: Christian Möbius

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FAMILIENKONZERTE

mit Mats Hummel und dem Philharmonischen Orchester

Sonntags 11 Uhr im Großen Haus für alle ab 6

Moderation: Andreas Tiedemann

Dirigenten: Alexander Merzyn und Christian Möbius

3. November 2019

Mats’ Feuerwerk

HÄNDEL

1. Dezember 2019

Mats und der Nussknacker

TSCHAIKOWSKY

22. März 2020

Mats macht Ta-Ta-Ta-Taaaa

BEETHOVEN

MUCKI-KONZERTE

Mitmach-Konzerte für Familien

mit Kindern von 3 bis 5

SCHULKONZERTE

6. Dezember 2019, 10 Uhr | Großes Haus

Klassen 1-4

TSCHAIKOWSKY Der Nussknacker

21. Februar 2020, 11 Uhr | Großes Haus

ab Klasse 7

Mischen Possible – Filmmusik

26. Februar 2020, 9.15 und 10.45 Uhr | Kammerbühne

Vorschule & Klasse 1-2

PROKOFJEW Peter und der Wolf

28. Mai 2020, 10 Uhr | Großes Haus

Klassen 5-6

RIMSKI-KORSAKOW Scheherazade

17. Mai 2020

Mats in Amerika

DVOŘÁK

KONZERTE FÜR MINIS

Für werdende Eltern und Familien

mit Kindern bis 2

Termine für beide Konzertreihen

finden Sie in unseren

Monatsspielplänen.

MOBILES KONZERT

JÖRG IWER

Die Steinsuppe Konzertstück für Kinder ab 6

Sprecher: Ulrich Schneider / Ingo Witzke / Heiko Walter

Musiker des Philharmonischen Orchesters

Ab November 2019 in Grundschulen

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KAMMERKONZERTE

20 UHR IM KAMMERMUSIKSAAL

28. September 2019

Horntrio – Horn trifft Violine und Klavier

Werke von MOZART, DEBUSSY, PIAZZOLLA und DUDA

Volker Schenck, Priscila Baggio Simeoni, Bo-Kyoung Kim

26. Oktober 2019

Kostbarkeiten für Violine und Harfe

Werke von MASSENET, BEETHOVEN, BRAHMS, CHOPIN u. a.

Anke Wingrich, Antje Gräupner

7. Dezember 2019

Lieben Sie Brahms?

BRAHMS Klavierquartett Nr. 1 und Streichsextett Nr. 2

Chuanru He, Agnieszka Pepkowska, Sebastian Marschik, Matthias Schella,

Elena Iskraut, Sabine Pohlandt, Christian Georgi

29. Februar 2020

Soirée de rêves

Werke von IBERT, SPOHR, NIELSEN u. a.

Dagmar Klauck, Antje Gräupner

4. April 2020

Aus Nachbars Garten

Werke von ROSSINI, MOZART, AMON und CRAS

Katharina Kakaulina, Volker Schenck, Miriam Hagen, Elena Simonett,

Krispin Simonett, Sebastian Marschik

2. Mai 2020

Made in Brazil II

Werke von VILLA LOBOS, KRIEGER, BRASOLIM, BARROSO u. a.

Priscila Baggio Simeoni, Elke Zocher, Matthias Schella, Claudia

Pfannschmidt-Barz, Frank Zocher, Reinhart Wronna, Dan Baron

23. Mai 2020

Con Brio

Klaviertrios von SMETANA und BRAHMS

Elgun Aghazada, Nikola Götzinger, Christian Georgi

18. Januar 2020

Streichquartette

Werke von SCHOSTAKOWITSCH, BARBER und BORODIN

Armonia Quartett mit Jana Jannaschk, Anja Velea, Uwe Jannaschk,

Dan-Constantin Velea

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18 UHR IM SCHLOSS BRANITZ

1. September 2019

Beethoven vs. Frankreich

Werke von BEETHOVEN, GAUBERT, BIZET,

SAINT-SAËNS, MOUQUET

Dagmar Klauck, Bastian Brewing, Bo-Kyoung Kim

SOLISTINNEN

& SOLISTEN

13. Juni 2020

Auf Abwegen

Werke von BACH, FAURÉ, LEONCAVALLO u. a.

TRIO CAPRICCIOSO Betina Müller, Sabine Pohlandt, Antje Gräupner

28. Juni 2020

Im Garten – Musik für Violoncello und Harfe

Werke von DAMASE, CHOPIN, FAURÉ u. a.

Nikola Götzinger, Antje Gräupner

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immer v.l.n.r.

Ulrich Schneider, Sänger | Andrea Masotti, Tänzerin | Sigrun Fischer, Schauspielerin

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Sophie Bock, Schauspielerin | Jens Klaus Wilde, Sänger | Christian Henneberg, Sänger

Gunnar Golkowski, Schauspieler | Nils Stäfe, Sänger | Lucie Thiede, Schauspielerin

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Andreas Jäpel, Sänger | Markus Paul, Schauspieler | Boris Schwiebert, Schauspieler

Josephine Fabian, Schauspielerin | Heiko Walter, Sänger | Lena Sophie Vix, Schauspielerin

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Dirk Kleinke, Sänger | Amadeus Gollner, Schauspieler | Carola Fischer, Sängerin

Mirjam Miesterfeldt, Sängerin | Debra Stanley, Sängerin | Denise Ruddock, Tänzerin

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Hardy Brachmann, Sänger | Kai Börner, Schauspieler | Ariadne Pabst, Schauspielerin

Rolf-Jürgen Gebert, Schauspieler | Jhonatan Arias Gómez, Tänzer | Gesine Forberger, Sängerin

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Stefan Kulhawec, Tänzer | Martin Shalita, Sänger | Susann Thiede, Schauspielerin

Venira Welijan, Tänzerin | Rahel Brede, Sängerin

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Axel Strothmann, Schauspieler | Michael von Bennigsen, Schauspieler | Inmaculada Marín López, Tänzerin

Lisa Schützenberger, Schauspielerin | Ingo Witzke, Sänger | Thomas Harms, Schauspieler

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ZUGABEN

Autohaus Schön GmbH | Hardenbergstraße 2 | 03050 Cottbus

Telefon 0355 590100 | Telefax 0355 59010-22 | verkauf@autohaus-schoen.de | www.autohaus-schoen.de

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SCHLAUER ZUSCHAUEN

THEATERBRUNCH IM KUNSTMUSEUM

Für Kopf und Bauch und alle Sinne!

Dreifach ist der Genuss, wenn Staatstheater

und Kunstmuseum gemeinsam zum

Brunch einladen: Ein Büfett, das Auge

und Gaumen verwöhnt. Schöne Stimmen,

klangvolle Instrumente und überraschende

Improvisationen, die einen

Vorgeschmack darauf geben, was bei den

nächsten Musiktheater- und Ballettpremieren

sowie Konzerten zu hören und zu

sehen ist. Und Plakate, Fotografien oder

Bilder, die auf ihre eigene Weise von

jenen Geschichten erzählen, die auf der

Bühne lebendig werden.

Dazu wird aufgetafelt, was schmeckt:

Warmes und Kaltes, Frisches und Frischgebackenes.

Getränke inklusive! Wenn

der erste Hunger gestillt ist, stellen die

Künstler des Staatstheaters ihre neuesten

Arbeiten vor. Zum Abschluss führen die

Kustoden des Kunstmuseums durch eine

der aktuellen Ausstellungen.

Der Theaterbrunch entsteht in Kooperation

von Staatstheater Cottbus und Brandenburgischem

Landesmuseum für mo -

derne Kunst.

So 8. September 2019, 10.30 Uhr

EINE REISE DURCH EUROPA

Das Konzertprogramm 2019/2020

So 6. Oktober 2019, 10.30 Uhr

FONTANE 200

Zur Uraufführung der Oper

EFFI BRIEST

So 22. März 2020, 10.30 Uhr

MÄRCHEN UND MYTHEN

Zu den Strawinsky-Balletten

So 5. April 2020, 10.30 Uhr

AUSSENSEITER

Zu Verdis OTELLO

So 7. Juni 2020, 10.30 Uhr

GANDHI IN SÜDAFRIKA

Zur Premiere der Glass-Oper

SATYAGRAHA

Karten an der Museumskasse

0355 4949 40 40

PREMIEREN DEMO

Kurz vor den Schauspielpremieren lädt die

Schau spieldramaturgie in die ANGST -

BEFREITE ZONE (siehe S. 50) ein. In der

neuen Schauspiel-Bar im Kammerbühnenfoyer

werden Regieteams und Ensemblemitglieder

dem Publikum im Gespräch und

mit überraschendem Demo-Material Einblicke

in Details der Inszenierungskonzeptionen

und Probenprozesse geben. Länger

bleiben ist erwünscht! Denn im Anschluss

können nicht nur die Lounge-Atmosphäre

sowie die zur jeweiligen Insze nierung passenden

Getränke verköstigt, sondern auch

der darauf abgestimmten Playlist gelauscht

werden. Kommen Sie dabei mit den

Künst lerinnen und Künstlern ins Gespräch;

teilen Sie die Vorfreude auf die bevorstehenden

Premieren.

Termine im Monatsspielplan

sowie unter

www.staatstheater-cottbus.de/abz

Ein offenes Format für Neugierige jeden

Alters. In der Regel treffen sich die Experten

zweimal im Monat, besuchen

Proben, schauen hinter die Kulissen,

sind in den hauseigenen Werkstätten unterwegs

oder tauschen sich in der Dramaturgie

über den Spielplan aus. In

teressiert? Dann schauen Sie bei einem

der nächsten Treffs einfach vorbei. Die

Termine finden Sie in den gedruckten

und digitalen Monatsspielplänen; der

Eintritt ist frei.

Eine Anmeldung unter theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de

wird erbeten.

THEATEREXPER-

TINNEN & EXPERTEN

134 135


EIN MUSEUM FÜR DIE MODERNE UND GEGENWART

Das Brandenburgische Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) mit den beiden Standorten

in Cottbus und Frankfurt (Oder) beherbergt die umfassendste museale Sammlung von Kunst

aus der DDR bzw. Ostdeutschland. Durch diese Ressource - mehr als 42.000 Werke - lässt sich

aus der Perspektive einer ästhetischen Reflexion die künstlerische und gesellschaftliche Identität

einer Epoche erfahren.

In seinem Ausstellungsprogramm stellt das BLMK die Sammlung in einen internationalen Zusammenhang

und macht sie dadurch in neuen Kontexten lesbar. Mehr noch: Das BLMK zeigt in

seiner Arbeit auch deutliche Haltungen in der Diskussion um Begriff und Verständnis der Moderne.

Nicht zuletzt ist das Museum ein lebendiges Haus, lokal verankert und wird gleichwohl überregional

rezipiert. Sein facettenreiches Veranstaltungsprogramm und die museumspädagogischen

Angebote laden ein zu lustvollen, intellektuell wie sinnlich vergnüglichen Entdeckungen.

UNBEKANNTE MODERNE

26.10.2019 bis 12.1.2020

Das BLMK nimmt das Themenjahr 100 Jahre

Bauhaus als Impuls für einen Diskurs um den

Begriff der Moderne auf. Fünf komplementäre

Ausstellungen in Cottbus und Frankfurt (Oder),

einschließlich vielfältiger Veranstaltungsformate

und Publikationen, befragen zeitgleich ästhetische

und gesellschaftliche Utopien in

Malerei, Druckgrafik und Design der 1920erund

1930er-Jahre.

In Kooperation mit dem INIK Institut für neue Industriekultur

GmbH Cottbus, der Galeria BWA

Zielona Góra und dem MOS Art Center Gorzów

Wielkopolski.

Abbildung: Ludwig Rauch, o. T., Dieselkraftwerk

Cottbus, 2019, Fotografie, © Künstler

Uferstraße, Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus

Marktplatz 1 // Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Straße 11,

15230 Frankfurt (Oder)

VORSPANN – ABSPANN

Die Dramaturgie lädt ein! Die Dramaturginnen

und Dramaturgen führen Sie beim

„Vorspann“ eine halbe Stunde vor Beginn

in die Inszenierung oder in das Konzert

ein. Nach der Vorstellung sind Sie zum

„Abspann“ eingeladen: Theaterleute haben

immer Fragen. Die Erfahrung lehrt

uns: Das Publikum auch! Also fragen wir

einander – im Gespräch mit Regieteam

und Darstellern, bei einem Glas Wein

oder Saft. Standard sind Einführungen

vor allen Philharmonischen Konzerten im

Großen Haus.

Den jeweiligen Vor- bzw. Abspann zu

Theateraufführungen finden Sie in den

Monatsspielplänen. Gern vereinbaren wir

für Gruppen Sondertermine.

OFFENE PROBE

Rund 14 Tage vor der Premiere öffnen

unsere Künstler für Sie die Türen der Probebühnen

oder des Theatersaals. Eine

Stunde lang haben Sie Gelegenheit, ihnen

bei der Arbeit zuzuschauen. Sie werden

erleben, dass der Arbeitsprozess am

Theater oft heiter, so manches Mal aber

auch anstrengend und mühselig ist. Sie

können die Herangehensweisen der Regisseure,

Dirigenten und Choreografen

kennenlernen und entdecken, wie unterschiedlich

sich die Arbeitsprozesse in

den Sparten gestalten.

Der Eintritt ist frei. Termine finden Sie

in unseren Monatsspielplänen.

THEATERFÜHRUNGEN

Diese Führungen werden in der Regel

sonntags um 10 Uhr vom CottbusService

im Großen Haus veranstaltet. Die

genauen Termine finden Sie im Monatsspielplan.

Entscheiden Sie spontan; der

Treff zur Führung ist am Haupteingang

des Großen Hauses. Nach dem Gang

durch das Theater können Sie zudem die

Cottbuser Altstadt erkunden. Der CottbusService

führt Reisegruppen auch zu

Sonderterminen durch das Jugendstiltheater

am Schillerplatz. Richten Sie Ihre

Anfrage bitte an 0355 7542 494.

Die Theaterpädagoginnen haben für

Kinder- und Jugendgruppen die Führung

durch das Theater mit Theaterspielen

verknüpft. Altersdifferenziert und mit

vielen eigenen Aktivitäten blicken die

jungen Leute dabei nicht nur AUF die

Kulissen, sondern erleben, wie DAHIN-

TER gearbeitet wird.

Infos und Anmeldungen unter

theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de

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KULTUR IM BEUTEL

Kompakte Informationen für Ihren Theater-

und Konzertbesuch bieten die Kulturbeutel

der Stadt- und Regionalbibliothek.

Sie finden in den Beuteln Musik-CDs,

Textbücher und Interpretationen, hier und

da aber auch signierte Inszenierungsfotos,

Buttons oder Theatergutscheine. Der

Förderverein „Bibliothek und Lesen“ e.

V. unterstützt das Projekt.

Lernzentrum, Berliner Straße 13/14

www.lernzentrum-cottbus.de

Di – Do 10 – 18 Uhr | Fr 10 – 19 Uhr

Sa 10 – 14 Uhr

DER THEATERTREFF

Seit vielen Jahren lädt der Förderverein

an einem Montag im Monat zum THEA-

TERTREFF ins Foyer der Kammerbühne

ein. Mal sind es Künstler oder

Mitarbeiter des Staatstheaters, mal Persönlichkeiten

aus Cottbus oder Brandenburg,

die auf dem Podium Platz nehmen,

Rede und Antwort stehen und teilhaben

lassen an ihrer Arbeit, ihren Lebensgeschichten,

Erlebnissen und Träumen. Die

Moderation der Reihe liegt in den Händen

von Gabi Grube (Stadtmarketingverband)

und Hellmuth Henneberg (rbb).

Termine finden Sie in den Monatsspielplänen.

138

Eine gemeinsame Veranstaltung von hermann — das Magazin

aus Cottbus für die Lausitz und Staatstheater Cottbus

Musik, Talks & Cocktails im Kammerbühnenfoyer mit angesagten

Bands und interessanten Gästen aus Stadt & Region.

The Walking Tall legt auf. Heim[e]lich schenkt ein. Das

Kammerbühnenfoyer erstrahlt im hermann-Blau.


Sie wollen unserem Theater etwas Gutes tun?

Das können Sie einfach und

effektiv als Mitglied im Verein

der Freunde und Förderer

des Staatstheaters Cottbus e.V.

Der Verein tut auch Ihnen Gutes:

Sie dürfen Generalproben und die

THEATERTREFFs besuchen,

bekommen den Monatsspielplan

und Infos zu Premieren zugesandt.

Und dies alles gratis!

Auskünfte bekommen Sie von

Jörg Rohde

Telefon 0355 3554 8585

post@theaterverein-cottbus.de

Rüdiger Albert

Telefon 035606 40958

post@theaterverein-cottbus.de

sowie im Web unter

www.theaterverein-cottbus.de

VERSTÄRKUNG

gesucht!

SELBER MACHEN!

Das Staatstheater bietet Menschen aller Altersgruppen viele Möglichkeiten, sich künstlerisch

selbst zu betätigen. Manchmal sind dafür besondere Fähigkeiten erforderlich.

In der Regel aber braucht es nur viel Begeisterungsfähigkeit und etwas Ausdauer.

Open Call Day am 5. September 2019, 17 – 19 Uhr im Probenzentrum! Die Gelegenheit,

um die „Mit-Mach-Formate“ unseres Theaters und ihre Macher in Aktion

zu erleben und ein „Mitmacher“ zu werden. Keine Anmeldung erforderlich – einfach

vorbeikommen.

THEATERAKADEMIEN

Für alle ab 14, die sich selbst künstlerisch

ausprobieren wollen! Im Mittelpunkt der

Akademien stehen Auffüh rungen des Spielplans.

Während die Theaterkünstler und

Musiker ihre Inszenierung erarbeiten, wird

auch in der Akademie dazu recherchiert,

geprobt und das Theater erkundet. Eine

ganze Woche lang, jeweils in den Schulferien

im Probenzentrum des Theaters.

Termine und Programme abrufbar unter

theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de

THEATERLABOR

Die Formen zeitgenössischen Theaters in

allen Sparten zu erleben, zu erforschen

und selbst auszuprobieren – das ist das

Ziel des Theaterlabors. Aus welchen „In-

gredienzien“ besteht Theater heute?

Musik, Tanz, Improvisation, Objekte, Performances,

Video, Text, Spiel ... – einmal

in der Woche wird alles, woraus Theater

„gemacht“ werden kann, im Labor „getestet“:

jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr.

Ohne Vorurteile – mit viel Spaß!

THEATERJUGENDCLUB

Egal, ob sie einen „Klassiker“ einstudieren

oder ihre Texte selbst schreiben – die Spielerinnen

und Spieler wollen herausfinden,

was sie über sich selbst erzählen können.

Und wie sie das tun wollen! Sie suchen

dafür eine Spielzeit lang nach IHREN

Themen und Formen, um am Ende in der

Kammerbühne eine eigene Produktion

vorzustellen. In dieser Spielzeit rankt sich

alles um das Thema Zukunft.

141


Neue Mitglieder werden ab September

2019 gesucht. Der Jugendclub probt

unter der Leitung von Theaterpädagogin

Nadine Tiedge donnerstags von 17 bis

19 Uhr im Probenzentrum.

KINDER-

UND JUGENDCHOR

Zu erleben sind die Kinder und Jugendlichen

unter der Leitung von Norienne Olberg

auf der Theaterbühne gemeinsam

mit den Solisten und dem Opernchor in

den Inszenierungen WINTERZAUBER

ZUM FEST und IM WEISSEN RÖSSL.

Mitwirken werden sie auch an der „Serenade

in Branitz“, einem Open-Air-Konzert

der Singakademie Cottbus in Pücklers

Park zu Pfingsten 2020. Daneben gibt

es immer wieder eigene Projekte, in

denen die jungen Sänger gesanglich und

darstellerisch gefordert sind. Der Chor

probt jeden Donnerstag von 16.30 bis

18.30 Uhr im Probenzentrum. Die Mitarbeit

im Chor ist kostenfrei. Wer Lust hat,

melde sich unter norienne@norienne.de

bei Chorleiterin Norienne Olberg.

BÜRGERSPRECHCHOR

In Anlehnung an die Sprechchöre der

griechischen Antike ist der Bürger-

SprechChor der Schauspielsparte des

Staatstheaters Cottbus ein gemeinsam

sprechender, agierender und die Bürgerschaft

der Stadt repräsentierender Körper.

Weder stimmliche noch schauspie -

lerische Vorkenntnisse sind vonnöten,

um Mitglied zu werden. Jeder Einzelne

hat hier die Möglichkeit, sich unter Anleitung

von Michael von Bennigsen und

Wiebke Rüter in seinen stimmlichen Fähigkeiten,

seiner (Bühnen-)Präsenz und

seinem Selbstbewusstsein zu entwickeln

und trägt so einen unverzichtbaren Teil

zum vielseitigen Ganzen bei. Alter, Bildung,

Geschlecht oder Herkunft spielen

für die Teilnahme keine Rolle. Denn ein

möglichst großer Querschnitt durch die

Bevölkerung der Stadt ist gewünscht!

Wir freuen uns weiterhin über Zuwachs.

Seinen ersten Auftritt hatte der in der

Spielzeit 2018/2019 gegründete Bürger-

SprechChor innerhalb der Inszenierung

„1984”. In der Spielzeit 2019/2020 bekommt

er mit FLUCHTPUNKT (siehe

S. 43) einen eigenen Theaterabend.

Infos und Anmeldung: w.rueter@staatstheater-cottbus.de

LESECLUB

Der Club, von der Initiative „Leseclub“

freitags von 16.30 bis 18.30 Uhr im

Foyer der Kammerbühne veranstaltet, ist

ein Treffpunkt für alle Menschen, die die

deutsche Kultur tiefer kennenlernen und

ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen.

Gemeinsam mit deutschen Muttersprachlern

werden literarische Werke

deutscher Sprache gelesen und diskutiert.

Der Eintritt ist frei.

SINGAKADEMIE

COTTBUS E. V.

Die Singakademie Cottbus e. V. ist mit

einem abwechslungsreichen Programm

im Spielplan vertreten. Der Sinfonische

Chor wirkt in Verdis Messa da Requiem,

in Orffs Carmina Burana und in Beethovens

9. Sinfonie mit. Der Kammerchor

widmet sich Bachs Weihnachtsora torium

und der h-Moll-Messe. Er ist zudem beim

Gedenkkonzert anlässlich des 75. Jahrestages

der Bombar dierung von Cottbus

dabei. Und natürlich wird die Singakademie

wieder mit dabei sein, wenn in der

Adventszeit das Opernensemble zu dem

stimmungsvollen Programm WINTER-

ZAUBER ZUM FEST ins Theater einlädt.

– Wer Musik liebt und gern im Chor

singt, wer sich und dem Publikum im musikalischen

Mitein-ander mit Solisten und

dem Philhar monischen Orchester unvergessliche

künstlerische Erlebnisse verschaffen

möchte, ist bei der Singaka -

demie Cottbus e. V. herzlich willkommen.

www.singakademie-cottbus.de

24. COTTBUSER

SCHÜLER-KUNST-TAGE

Kinder- und Jugendliche aus Brandenburg,

Berlin und Polen zeigten im März

2019 ihre Talente in den Sparten Tanz,

Musik, Theater und Bildende Kunst.

Auch 2020 laden Staatstheater Cottbus

und Juks e. V. zum Festival: Ein begeistertes

Publikum verfolgt die Auftritte der

jungen Leute, Cottbuser Künstler beraten

sie und knallharte Juroren vergeben die

„Pegasuse“ und Förderpreise.

20. – 23. März 2020

www.juks-cottbus.de

KONZERT

JUNGER KÜNSTLER

Das Konzert am 21.6.2020 gibt talentierten

jungen Musikern des Konservatoriums

Cottbus die Gelegenheit, als Solisten

mit dem Philharmonischen Orchester

aufzutreten. In einem zweiten Teil nehmen

Musikschüler und Laienmusiker

neben den Orchestermitgliedern Platz

und spielen mit ihnen gemeinsam Ausschnitte

aus populären Werken des klassischen

Repertoires.

142 143


ZUM STUDIEREN INS THEATER

THEATERKARTEN

FÜR STUDIERENDE

DER BTU

Online oder an der Abendkasse 6 – 8 €.

Studienbescheinigung nicht vergessen!

THEATERSEMINAR

Unter der Leitung von Prof. Dr. Steffen

Groß (Institut für Wirtschaftswissenschaften

der BTU) beschäftigen sich Studenten

mit Fragen an den Schnittpunkten

von Kunst, Wirtschaft und Politik und

diskutieren Aufführungen des Staatstheaters.

Welche Finanzierungsformen gibt es

heute für Theater? Welche Funktionen

nimmt das Theater wahr? Vor welchen

Herausforderungen steht das Theatermarketing?

– Das Seminar bildet die kulturpraktische

Seite des Moduls „Kulturökonomik

und Kulturbetrieb“.

Interessenten wenden sich an

steffen.gross@b-tu.de

OFFENE HOCHSCHULE

Das Theater bietet als Kulturpartner der

Seniorenuniversität regelmäßig Kurse

unter dem Titel „Mehr als nur Theater“

an, in denen Dramaturgen zur intensiven

Beschäftigung mit einzelnen Inszenierungen

einladen. Als Kulturpartner lädt es

Gaststudierende pro Semester zu zwei

Aufführungen im Großen Haus ein.

Durch den Erwerb der BTU-Wissenskarte

haben Sie Anspruch auf Sonderkonditionen.www.b-tu.de/weiterbildung/

offene-hochschule

STUDIENGANG

INSTRUMENTAL- UND

GESANGSPÄDAGOGIK

Mitglieder des Opernensembles und des

Philharmonischen Orchesters arbeiten als

Lehrbeauftragte im Studiengang. Studierende

geben Konzerte in der Kammerbühne

oder wirken in Veranstaltungen des

Theaters mit. Das Theater unterstützt eigenständige

künstlerische Studienprojekte

der angehenden Pädagogen.

PRAKTIKA

Das Theater bietet Studierenden ein weites

Feld, um Erfahrungen zu sammeln: in der

Theater- und Musikpädagogik, im Theatermarketing,

in der Medienarbeit ...

marketing@staatstheater-cottbus.de

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MAX-GRÜNEBAUM-

PREISE 2019

Der Förderung des künstlerischen und

wissenschaftlichen Nachwuchses am

Staatstheater Cottbus und an der Brandenburgischen

Technischen Universität

gleichermaßen verschrieben hat sich die

Max Grünebaum-Stiftung. Zu diesem

Zweck verleiht die Stiftung jährlich die

Max-Grünebaum-Preise und Förderpreise.

Die Preisverleihung, in jedem Jahr ein

besonderes Ereignisse im städtischen

Kulturkalender, findet am 20.10.2019, 11

Uhr im Großen Haus statt. Sie wird von

Künstlern und dem Philharmonischen

Orchester des Staatstheaters gestaltet. Der

Eintritt ist frei.

Der Tuchfabrikant und Cottbuser Ehrenbürger

Max Grünebaum (1851-

1925) verband als erfolgreicher

Unternehmer soziales Engagement

und Mäzenatentum in vor bildlicher

Weise und förderte zeitlebens das

Cottbuser Theater. Aus rassistischen

Gründen wurden die Nachfahren

Max Grünebaums in der Zeit des

Dritten Reiches aus Deutschland vertrieben

und das Familienvermögen

enteignet. Die Familie wagte in England

einen Neuanfang. In Erinnerung

an das Wirken von Max

Grünebaum in Cottbus errichteten

die in England lebenden

Enkel 1997 die

Max Grünebaum-Stiftung,

deren Anliegen es

ist, die guten Beziehungen

zwischen Cottbus und

England weiter zu fördern.

Das Interesse an Sprache,

Kultur und Geschichte des

Landes soll geweckt und

vertieft werden.

THEATER UND SCHULE

DER INTENDANT LÄDT

EIN!

Am 28. August 2019, 17 Uhr, lädt Dr. René

Serge Mund Lehrerinnen und Lehrer weiterführender

Schulen ins Große Haus ein.

Die Leiter der Sparten Musiktheater,

Schauspiel, Ballett und Orchester stellen

die Höhepunkte der neuen Saison vor.

Fragen zum Jugendwahlanrecht und zum

theaterpädagogischen Programm werden

beantwortet. Wer möchte, kann sich in

der Theaterkantine stärken und danach

eine Aufführung von MY FAIR LADY

besuchen. Hierfür bitten wir um Anmeldungen

bis 20.6.2019 unter theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de.

INSZENIERUNGS-

BEZOGENE

WEITERBILDUNGEN

Die Theaterpädagogik veranstaltet zehn

bis vierzehn Tage vor einer Premiere

immer mittwochs, 17 Uhr, im Kammerbühnenfoyer

(Wernerstraße 60) eine Fortbildungsveranstaltung.

Die Veranstaltung

ist als schulinterne Fortbildung (SCHILF)

konzipiert. Die ersten Termine:

THE BLACK RIDER

Schauspielmusical | Mi 4.9.2019

WARTEN AUF STURM

Schauspiel | Mi 11.9.2019

EFFI BRIEST

Oper | Mi 25.9.2019

Weitere Termine per Info-Mail. Bitte anmelden

unter theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de

EIN BLICK

HINTER DIE KULISSEN

Beim „Blick hinter die Kulissen“ erleben

Schüler jeden Alters, was getan werden

muss, damit sich am Abend der Vorhang

im Großen Haus heben kann. Erkundet

wird die Geschichte des Großen Hauses

anhand seiner Architektur. Die Schüler begegnen

Kollegen aus Technik, Requisite,

Licht und anderen Gewerken und blicken

– soweit das der Probenbetrieb erlaubt –

von der Bühne in den Saal. Bereits hierbei

setzen sie sich in spielpraktischen Übungen

mit Besonderheiten des Theaters auseinander.

Für diese Übungen, in denen die

Schüler selbst „Theater machen“, gibt es

im Laufe der Veranstaltung nochmals Zeit

und Raum auf den Probebühnen oder in

den Foyers des Großen Hauses.

146 147


PREMIERENKLASSEN

Einer Theaterpremiere geht ein intensiver

Probenprozess voraus, in dem viel entworfen,

geprobt und wieder zur Seite gelegt

wird. Premierenklassen begleiten

diesen schöpferischen Prozess bis zur

Premiere (JWA-Preis 6 – 8 €). Die Schüler

besuchen in kleineren Gruppen Proben,

schauen in die Werkstätten, sprechen

mit Künstlern und Technikern und erleben,

wie ein Kunstwerk entsteht. Melden

Sie sich unter theaterpaedagogik@staatstheater-cottbus.de,

um mehr zu erfahren.

KONZERTKLASSEN

Schüler ab Klasse 7 können sich als Konzertklasse

intensiv mit Beethovens 4. Sinfonie

oder Dvořáks 9. Sinfonie „Aus der

neuen Welt“ beschäftigen. Bei einem Probenbesuch

nehmen sie zwischen den Musikern

Platz. Sie erleben die Instrumente

mit ihren charakteristischen Melodien aus

nächster Nähe. Bei einem späteren Besuch

in der Schule demonstrieren die Musiker

Schwierigkeiten und Besonder -

heiten der Sinfonien. Am Ende steht das

gemeinsame Konzert-Erlebnis zum JWA-

Preis: 6 – 8 € am 13./15. März 2020

(Beethoven) oder am 8./10. Mai 2020

(Dvořák). Interessenten wenden sich bitte

an s.platzer@staatstheater-cottbus.de.

SPURENSUCHE

Mit spielpraktischen Übungen werden die

„Spuren“ einer Inszenierung unter die

Lupe genommen. Bühnenbild, Requisiten,

Text, Licht, Ton, Tanz, Kostüme, Video,

Gesang, Musik – jede dieser „Spuren“

steuert das Ihre zur Aufführung bei, jede

gründet auf einer eigenen ästhetischen

Linie, deren Geschichte sie in sich trägt.

Unsere Spurensuche beginnt bereits vor

dem Theaterbesuch. Die Schüler probieren

spielerisch Variationen aus und diskutieren

Fragen zu Ästhetik, Stil, Ausdruck und

Wirkung. Sie setzen sich dabei mit Themen

unserer Zeit auseinander.

n.tiedge@staatstheater-cottbus.de

TEAMBUILDING:

PLANSPIEL

INSZENIERUNG

Ein Simulationsspiel für die ganze Klasse:

Simuliert wird – im Zeitraffer – der Produktionsprozess

einer Inszenierung von

der Ansetzung im Spielplan über die verschiedenen

Probenphasen bis zur Premiere.

Absolvieren können die Schüler

diesen Prozess nur gemeinsam. Dabei

schlüpfen sie in die Rollen der verschiedenen

Künstler und Gewerke. Sie sind

Regisseur, Darsteller, Bühnen- oder Kostümbildner,

Dramaturg, Bühnentechniker,

Beleuchter, Tontechniker, Werber. Das

„Spiel“ findet in der Schule und im Theater

statt. Die „Spielergebnisse“ werden als

„Premiere“ im Foyer der Kammerbühne

präsentiert.

ab Klasse 7

Dauer 120 min – 3 Projekttage

n.tiedge@staatstheater-cottbus.de

JUGENDWAHL-

ANRECHT

Vermittelt über ihre Lehrerinnen und Lehrer

erhalten Schülerinnen und Schüler und

Auszubildende für Theateraufführungen

des Staatstheaters Karten zum Preis von

6 – 8 € (Großes Haus) und 7 € (andere

Spielstätten). Eine Begleitperson kann

eine Freikarte erhalten.

Gegen Vorlage der Studienbescheinigung

haben auch Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg

Anspruch auf diesen

Preis. Der Termin des Vorstellungsbesuchs

ist frei wählbar. Weiter Infos im Besucherservice.

Weitere Informationen für das Schuljahr finden Sie in der Broschüre THEATER-

ERLEBNIS-PÄDAGOGIK, die wir Ihnen bei unseren Informationstagen am 6. Juni

2019 für weiterführenden Schulen (ab 17 Uhr in der Kammerbühne) und am 13. Juni

2019 für Grundschulen (ab 17 Uhr im Großen Haus) übergeben.

148 149


MITARBEITERINNEN

& MITARBEITER

LEICHTBAUHALLEN

FAHRZEUG- UND BOOTSPLANEN

ABDECKPLANEN

TEXTILES BAUEN

SONNENSCHUTZ

ZELTE

151


INTENDANZ &

GESCHÄFTSFÜHRUNG

Intendant und

Geschäftsführender Direktor

Dr. René Serge Mund

Sekretärin des Intendanten

Veronika Riediger

Referentin des Intendanten und

Geschäftsführenden Direktors

Karina Wisniewski

Sekretärin des

Geschäftsführenden Direktors

Eike Steffen

Sekretärin der

künstlerischen Vorstände

Silke Steinmetz

KÜNSTLERISCHES

BETRIEBSBÜRO

Künstlerischer Betriebsdirektor

und Chefdisponent

Christian Illgen

Disponent/innen

Thorsten Bösel

Kathrin Kaul

Marleen Pfefferkorn

DRAMATURGIE

1. Schauspieldramaturg

Lukas Pohlmann

Schauspieldramaturgin

Wiebke Rüter

1. Musikdramaturgin

Dr. Carola Böhnisch

Leitender Musikdramaturg

Bernhard Lenort

Sekretärin der Dramaturgie

Leiterin Archiv

Birgit Mache

Gastdramaturg

Jan Kauenhowen

KOMMUNIKATION UND

MARKETING

Leiter Kommunikation und Marketing

Bernd Seidel

Pressereferentin

Gabriela Schulz

Projektmanagerin Werbung

Antje Recknagel

Theaterpädagogin

Nadine Tiedge

Theaterfotografin

Marlies Kross

Grafiker

Andreas Klose

Gebrauchswerberin

Petra Neumann

Mitarbeiterin Öffentlichkeitsarbeit

Bärbel Griefahn

Mitarbeiterin Social Media

Annalena Hänsel

Leiterin Besucherservice

Inga Broede

Mitarbeiterinnen

Christine Dörner

Nadja Hohtanz

Annalena Jurisch

VERWALTUNG

Leiterin Verwaltung

Claudia Drews

Personalverwaltung

Andrea Holick

Lohnbuchhaltung

Grit Michler

Gästeabrechnung

Dana Graf

Controlling / Finanzen

Griseldis Michelbach

Finanzbuchhaltung

Susann Beyer

Martina Haiasch

Diana Krüger

Gastspielabrechnung

Sylvia Pink

Statistik / Archiv

Aleksandra Mielniczuk

IT-Systemadministrator

Jens Kunert

Poststelle

Liane Kadler

Auszubildende

Johanna Dalchow

BÜHNENMANAGEMENT

Chefbühnenmanagerin

AnnaLisa Canton

Bühnenmanagerin und

Leiterin Statisterie

Heidemarie Stärk

Bühnenmanager/innen

Maria Bock

Mandy Krügel

Jana Marek

Romy Schwarzer

Martin Eitner

István Farkas

Marian Joel Küster

Jörg Trost

Souffleusen

Andrea Hauff

Christina Teubel

152 153


SCHAUSPIELENSEMBLE

Schauspieldirektor

Jo Fabian

Persönliche Referentin

des Schauspieldirektors

Claudia Grönniger

Schauspielkapellmeister

Hans Petith

Regisseure/innen

Catharina Fillers

Claudia Grönniger

Wiebke Rüter

Michael von Bennigsen

Jo Fabian

Ronny Jakubaschk

Gordon Kämmerer

Malte Kreutzfeldt

Marian Joel Küster

Volker Metzler

Andreas Nathusius

Lukas Pohlmann

Jörg Steinberg

Alexander Suckel

Schauspieler/innen

Sophie Bock

Sigrun Fischer

Ariadne Pabst

Lisa Schützenberger

Lucie Thiede

Susann Thiede

Lena Sophie Vix

Michael von Bennigsen

Kai Börner

Rolf-Jürgen Gebert

Gunnar Golkowski

Amadeus Gollner

Thomas Harms

Markus Paul

Boris Schwiebert

Axel Strothmann

Ständige Gäste

Josephine Fabian

Annegret Thiemann

Gabriella Weber

Michaela Winterstein

Wolf Gerlach

Matthias Horn

David Kramer

Thomas Schweiberer

Rupert J. Seidl

Musik / Komposition

Band der Schauspielsparte

Blasorchester Cottbus e. V.

drum klub Berlin

Felix Huber

Karsten Gundermann

Matthias Manz

Max Thommes

Video

Josephine Fabian

Jo Fabian

Thomas Lippick

Jan Isaak Voges

MUSIKTHEATERENSEMBLE

Kommissarischer

Generalmusikdirektor

Alexander Merzyn

Chordirektor und 2. Kapellmeister

Christian Möbius

Studienleiter, Solorepetitor mit

Dirigierverpflichtung

Frank Bernard

Solorepetitor/in

mit Dirigierverpflichtung

Ioanna Ismyridi

Andreas Simon

Ballett- und Solorepetitor,

Chorassistent

Christian Georgi

Gastdirigent

Sergey Simakov

Regisseure/innen

AnnaLisa Canton

Jasmina Hadžíahmetović

Kay Link

Giorgio Madia

Jakob Peters-Messer

Anthony Pilavachi

Steffen Piontek

Martin Schüler

Hauke Tesch

Michael Wallner

Thomas Weber-Schallauer

Choreografen/innen

AnnaLisa Canton

Magdalena Werhun

Bart de Clerq

Mario Mariano

Dirk Neumann

Thomas Weber-Schallauer

Winfried Schneider

Video

Daniel Rentzsch

Sänger/innen

Rahel Brede Mezzosopran

Carola Fischer Mezzosopran

Gesine Forberger Sopran

Mirjam Miesterfeldt Sopran

Debra Stanley Sopran

Hardy Brachmann Tenor

Christian Henneberg Bariton

Andreas Jäpel Bariton

Dirk Kleinke Tenor

Ulrich Schneider Bass

Martin Shalita Tenor

Nils Stäfe Bariton

Heiko Walter Bariton

Jens Klaus Wilde Tenor

Ingo Witzke Bass

Ständige Gäste

Katrin Hauptmann

Tanja Christine Kuhn Sopran

Lena Kutzner Sopran

Liudmila Lokaichuk Sopran

Nadja Merzyn Sopran

Anika Paulick Sopran

Eve Rades Sopran

Sara Rossi Daldoss Sopran

Anne Schierack Mezzosopran

Janneke Thomassen

154 155


Margarita Vilsone Sopran

Mine Yücel Sopran

Andrei Danilov Tenor

Matthias Henneberg Bass

OPERNCHOR

Sopran 1

Sandra Bösel

Beate Dittmann-Apel

Meike Funken

Aneta Kołton

Mariette Jansen van Rensburg

Carmen Schubert

Sopran 2

Cornelia Bayerl

Angela Budich

Katharina Dittmar

Alt 1

Ulrike Flemming

Elke Hommel-Oesterwitz

Julie Szelinsky

Sylvia Walter

Alt 2

Jenny Bleidorn

Zela Corina Caliţa

Uta Ecke

Kerstin Veselic-Futivic

Tenor 1

Matthias Bleidorn

Ji-Won Park

Paweł Piekut

Wolfgang Schirmag

Andrzej Walczyna

Tenor 2

Thorsten Coers

Florin Emilian Caliţa

Kai Marco Salewsky

Bass 1

Hans Anacker

Ingolf Czerny

Jaroslaw Mielniczuk

Bass 2

Young Cheon Jeon

Nathaniel Kondrat

Thomas Pöschel

Alexander Trauth

PHILHARMONISCHES

ORCHESTER

Dirigenten

Alexander Merzyn

Christian Möbius

Frank Bernard

Gastdirigentin

Antje Weithaas (Artist in Residence)

Orchesterinspektorin

Doris Tuchan

Orchesterwarte

Andreas Wieprich

Carsten Rückert

Clemens Donath

1. Violine

Chuanru He 1. Konzertmeister

Nadezda Christ stellv. 1. Konzertmeisterin

Elgun Aghazada 2. Konzertmeister

Angela Dalchow

Christfried Fichtner

Agnieszka Pepkowska

Fumio Saito

Anja Velea

Anke Wingrich

Rebecca Wulf

Elke Zocher

2. Violine

Konstanze Schröder

Jana Jannaschk

Miriam Hagen

Priscila Baggio Simeoni

Marcela Bewerich

Ulrike Burkert

Thomas Czerny

Katrin Jordt

Johannes Müller

Armen Tevikyan

Viola

Sebastian Marschik

Matthias Schella

Elena Simonett

Uwe Jannaschk

Joachim Huschka

Betina Müller

Steffen Picl

Alexander Uhle

Violoncello

Frank Wiethaus

Dan Constantin Velea

Krispin Simonett

Inken Ewertsen

Dirk Beiße

Nikola Götzinger

Elena Iskraut

Claudia Pfannschmidt-Barz

Sabine Pohlandt

Kontrabass

Masatoshi Saito

Annegret Bohrig

Mateusz Kucuk

Ernst-Martin Kibelka

Frank Zocher

Flöte

Dagmar Klauck

Ekaterina Kakaulina

Ekkehard Kießling

Stefanie Platzer

Oboe

Markus Götzinger

Katsura Wada

Cornelia Schmidt

Klarinette

Alexander Muhr

Peter Voigt

Uwe-Jens Broeske

Martin Funk

Fagott

Bastian Brewing

Jacopo Cristiani

Yi-Ping Tsai

Horn

Miguel Aguilar Pérez Ainsua

Volker Schenck

Antonio Redondo Hurtado

Manfred Dippmann

Jörg Wetzel

Trompete

Andrés Nebot Pitarch

Frank Würtzl

Oliver Görz

Jürgen Probst

Posaune

Marten Bötjer

Dinyar Moriabadi

Simon Schunn

Johannes Urban

Tuba

Karl Berkel

Pauke

Jürgen Miesler

Pauke/Schlagzeug

Holger Schmalz

Schlagzeug

Reinhart Wronna

Harfe

Antje Gräupner

156 157


158

Philharmonisches Orchester

159


160

Opernchor

161


Die Singakademie Cottbus e. V. ist auch in der Spielzeit 2019/2020 mit einem abwechslungsreichen

Programm vertreten (siehe S.105). Das Foto zeigt den Sinfonischen

Chor im 1. Philharmonischen Konzert der vergangenen Saison. Wer Musik

liebt und gern im Chor singt, wer sich und dem Publikum im musikalischen Miteinander

mit Solisten und dem Philharmonischen Orchester unvergessliche Erlebnisse

verschaffen möchte, der ist bei der Singakademie herzlich willkommen.

www.singakademie-cottbus.de

Unter der Leitung von Norienne Olberg sind die Mitglieder des Kinder- und Jugendchores

u. a. in der Inszenierungen IM WEISSEN RÖSSL und WINTERZAUBER

ZUM FEST sowie während der Serenade in Branitz mit Orffs „Carmina Burana” zu

erleben.

Wer Lust hat mitzumachen, melde sich bitte per E-Mail unter norienne@norienne.de.

162

163


Die etwa 30 Damen und Herren des Extrachores treten bei Werken der Opernliteratur

mit besonders großer Chorbesetzung an die Seite des Opernchores. In der neuen Saison

wirken sie in den Opern OTELLO und DER FLIEGENDE HOLLÄNDER

mit.

JETZT

EINSCHALTEN!

Staatstheater Cottbus, Chordirektion, Lausitzer Straße 33, 03046 Cottbus

164


BALLETTENSEMBLE

Ballettdirektor, Ballettmeister

Dirk Neumann

Choreografen/innen

Adriana Mortelliti

Mauro de Candia

Nils Christe

Torsten Händler

Giorgio Madia

Manuel-Joël Mandon

Dirk Neumann

Jason Sabrou

Tänzer/innen

Inmaculada Marín López

Andrea Masotti

Denise Ruddock

Venira Welijan

Aljosha Forlini

Jhonatan Arias Gómez

Stefan Kulhawec

Ständige Gäste

Lindy Bremer

Ana Đorđević

Emily Downs

Gemma Pearce

Pedro Gómez

Thomas Edward Hart

Niko König

Alexander Teutscher

Musik / Komposition

Steffan Claußner

Manuel-Joël Mandon

AUSSTATTUNG

Bühnen- und Kostümbildner

Assistent für Ausstattung

Hans-Holger Schmidt

Bühnen- und

Kostümbildner/innen

Pascale Arndtz

Katharina Beth

Annette Breuer

Claudia Charlotte Burchard

Stephanie Dorn

Claudia Grönninger

Cordula Körber

Katharina Lautsch

Nicole Lorenz

Natascha Maraval

Gundula Martin

Leonie Mohr

Adriana Mortelliti

Annegret Riediger

Vanessa Rust

Wiebke Rüter

Annegien Sneep

Jana Wassong

Susanne Suhr

Britta Tönne

Mauro de Candia

Jo Fabian

Domenico Franchi

Mike Hahne

Hannes Hartmann

Johannes Haufe

Gordon Kämmerer

Malte Kreutzfeldt

Till Kuhnert

Marian Joel Küster

Juan León

Marcus Meyer

Guido Petzold

Fred Pommerehn

KOSTÜMABTEILUNG

Kostümdirektorin

und Kostümbildnerin

Nicole Lorenz

Gewandmeisterin Damen

Cerstin Zok-Bochow

Gewandmeisterin Herren

Gabi Ludwig

Leiterin Herrenschneiderei

Katharina Schmidt

Leiterin Damenschneiderei

Astrid Günther

Leiterin Kostümfundus

Evelyn Biebrach

Schneiderinnen

Annett Bolza

Susanne Hänsch

Theresia Kirsten

Sabine Konzack

Bettina Max

Gabriele Reichelt

Antje Schießke

Kathrin Schulz

Beate Teichert

Simone Thomas

Putzmacherin und

Kostümgestalterin

Manuela Meinicke

Auszubildende

Jeruscha Strecker

ANKLEIDEREI

Oberankleiderin

Jenny Gernand

Ankleiderinnen

Martina Eiselt

Jutta Leide

Beate Lutze

Gudrun Mattusch

Cornelia Rattey

Michaela Schieck

Felicia Vogel

Anika Weihrauch

Gabriela Zachow

MASKE

Chefmaskenbildnerin

Steffi Pietralczyk

Stellv. Chefmaskenbildner

Axel Lucke

Maskenbildnerinnen

Krisztina Grunewald

Annett von Nordheim

Laura Rösch

Sybille Scholz

Martina Schwarzer

Birgit Wittka

Verena Wollank

Auszubildende

Romina Giulietta Pasqualotto

Yuri Sumiya

TECHNISCHE

LEITUNG

Technischer Direktor

Matthias Günther

Bühnentechnischer

Oberinspektor

Mirko Schindler

Leiter Anlagentechnik

Andreas Rademacher

Technische Assistentin

Birgit Schirmer

Sekretärin

Claudia Kick

Fuhrparkverantwortlicher

Uwe Schröter

TONTECHNIK

Leiter Tontechnik

Sebastian Thoss

Tontechniker

Robert Chrobot

Steffen Gabriel

Falk Hartmann

Andreas Koark

Ron Petraß

Ulrich Salzbrenner

Andreas Schwarzer

BÜHNENTECHNIK

Theatermeister/in

Carina Brockmann

Sascha Hertwig

Andreas Lubusch

Dirk Mizera

Uwe Riebow

Komm. Theatermeister

Ingo Kaufmann

Seitenmeister

Peter Schmalowski

Rüdiger Wilzing

Michael Wollenick

Schnürbodenmeister

Mike Schindler

166 167


Bühnenmaschinisten

Bernd Karraß

Hardy Werchan

Bühnenhandwerker

und Maschinist

Sebastian Pehlack

Bühnenhandwerker

Mario Angerer

Olaf Bartuschk

Daniel Beneke

Martin Drews

Sandro Götze

Henrik Haug

Ricardo Hudewenz

Mario Kaufmann

Karoly Kecskés

Torsten Kleo

Siegfried Kutzner

Rainer Müller

Gerd Paulick

Carsten Peiler

Ulrich Perske

Jens Pöschel

Mario Rott

Hossein Nankali

Mike Strzelczyk

Bernd Kaczmarek

Andrzej Tomczyk

Leopold Wetzel

BELEUCHTUNG

Beleuchtungsobermeister

Dirk Seeber

Beleuchtungsmeister

Carsten Klabunde

Ulf Kupke

Mirko Möller-Pietralczyk

Beleuchter

Mike Adam

Thomas Cunert

Stefan Fischer

Norman Hannusch-Biel

Lars Hellwig

Steffen Hentschel

Ralf-Peter Kunze

Sandro Raschack

Ralf Mattuschka

Robert Otte

Steffen Pohl

Auszubildender

Noah Hannemann

REQUISITE

Leiter Requisite

Ronald Mischok

Requisiteurin und Kascheurin

Jacqueline Seidel

Requisiteur/innen

Andrea Karraß

Andrea Krüger

Jana Petzold

Katharina Wölcke

Katrin Penschke

Maik Schwieger

HAUSTECHNISCHES

PERSONAL

Hausinspektor

Uwe Reichhold

Mitarbeiter

Beleuchtungswerkstatt

Thomas Jurrmann

Andreas Kaiser

Wärmemaschinisten

Ronny Frohner

Andreas Worm

Hausmeister/in

Ricarda Bromundt

Sven Knobloch

Mario Prill

Mitarbeiter/innen

Hausreinigung

Anka Hielscher

Daniela Mangold

Ramona Wien-Weiher

Iris Zech

Peggy Zemke

Maik Frank

Bernd Kaczmarek

Axel Mußmann

WERKSTÄTTEN

Produktions- und Werkstattleiter

Martin Goldmann

Malsaalvorstand

Olga Pister

Theatermaler/in

Gesine Schreve

Alexander Pister

Jörg Reinsberg

Theatermalerin/Plastikerin

Claudia Düsing

Dekorateurin

Waltraud Stiller

Gisela Vater

Tischlermeister

Reinhard Gäbel

Tischler

Thomas Below

Jens-Uwe Gutsche

Manfred Kaul

Klaus Nattke

Gerrit Voigt

Schlosser

Dirk Mischke

André Schubert

PERSONALRÄTE

Künstlerischer Personalrat

Volker Schenck Vorsitzender

Dagmar Klauck Stellvertreterin

Alexander Uhle

Lucie Thiede

István Farkas

Bernhard Lenort

Kai Marco Salewsky

Technischer Personalrat

Thomas Below Vorsitzender

Uwe Reichhold Stellvertreter

Kathrin Schulz

Felicia Vogel

Mike Schindler

André Schubert

Mike Strzelczyk

Gleichstellungsbeauftragte

Sylvia Pink

Datenschutzbeauftragte

Birgit Schirmer

Schwerbehindertenvertretung

Mike Strzelczyk Vorsitzender

Young Cheon Jeon Stellvertreter

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EHRENMITGLIEDER

Hans-Herbert Beyer

Produktionsleiter 1963 bis 1994

Ursula Fröhlich

Intendantin 1969 bis 1978

Ursula Hulme

Stifterin der Max Grünebaum-Stiftung

Gertrud Jockusch

Schauspielerin 1935 bis 1953

KS Friedrich Krausewald

Kammersänger 1971 bis 1995

Hans-Joachim Küster

1. Konzertmeister 1951 bis 1984

Prof. Dr. Claus Lambrecht

Vorsitzender des Vorstandes

der Max Grünebaum-Stiftung

2006 bis 2016

Hede Larsen

Schauspielerin 1928 bis 1960

Friedrich Lenar

Schauspieler 1924 bis 1953

GMD Frank Morgenstern

Musikalischer Leiter und

Generalmusikdirektor 1957 bis 1994

Karl M. Newman C.B.

Stifter der Max Grünebaum-Stiftung

Otto Nicolai

Oberspielleiter Operette und

Schauspieler 1949 bis 1963

GMD Reinhard Petersen

Musikalischer Leiter und

Generalmusikdirektor 1995 bis 2008

Günter Pumpa

Verwaltungsdirektor 1946 bis 1992

Christoph Schroth

Intendant 1992 bis 2003

Karl Zahner

Solo-Cellist 1954 bis 1985

BRANDENBURGISCHE KULTURSTIFTUNG COTTBUS-FRANKFURT (ODER)

Staatstheater Cottbus | Brandenburgisches Landesmuseum für moderne Kunst

STIFTUNGSRAT

Dr. Martina Münch

Vorsitzende, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Holger Kelch

Stellvertretender Vorsitzender, Oberbürgermeister der Stadt Cottbus

MD Ulrich Hartmann

Abteilungsleiter im Ministerium der Finanzen des Landes Brandenburg

Reiner Walleser

Abteilungsleiter im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

Maren Dieckmann

Dezernentin und Leiterin des Geschäftsbereichs für Jugend, Kultur, Soziales der Stadt Cottbus

René Wilke

Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder)

Kerstin Kircheis

Mitglied des Landtages des Landes Brandenburg

Dr. Helmut Schmidt

Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Cottbus

Michael Möckel

Mitglied der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt (Oder)

STIFTUNGSVORSTAND

Dr. René Serge Mund

Intendant und Geschäftsführender Direktor des Staatstheaters Cottbus

Ulrike Kremeier

Direktorin des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst

170

171


SERVICE

GROSSE BÜHNE FÜR GENIESSER

täglich frischbackene Kuchen und Torten,

vielseitige mediterrane Küche,

ausgesuchte Weine,

Kaffeerösterei Dinzler uvm.

Das Theatercafé – direkt am Großen Haus/Schillerstr. 50

Mo-Sa: 7-20 Uhr, Café ab 8 Uhr So: 8-20 Uhr, Café ab 9 Uhr

Tel. 0355 / 4945020 • www.dieuhlmanns.de

173


DER BESUCHERSERVICE IM NETZ

www.staatstheater-cottbus.de

24 Stunden – 7 Tagen

Spielplanempfehlungen & Sonderangebote auf Ihrer persönlichen Website.

Ticketdirect: Theaterkarten online kaufen und zu Hause ausdrucken.

TICKETDIRECT

Unter www.staatstheater-cottbus.de

können Sie Tickets online kaufen.

DER BESUCHERSERVICE IM GROSSEN HAUS

Schillerplatz 1, 03046 Cottbus

Mo, Sa 11 – 14 Uhr | Di – Fr 11 – 18 Uhr

Nutzen Sie den Rat unserer erfahrenen Mitarbeiterinnen.

Informieren Sie sich über unsere preisgünstigen Theaterabonnements.

UNSER SERVICETEAM

Inga Broede (Leiterin), Annalena Jurisch, Christine Dörner, Nadja Hohtanz (v.r.n.l.)

Entscheiden Sie sich im digitalen Spielplan

für eine Aufführung. Klicken Sie auf

den Link „Tickets“. Sie gelangen in den

Theater-Webshop. Im interaktiven Saalplan

wählen Sie Ihre Sitzplätze aus. Bei

Aufführungen mit freier Platzwahl tragen

Sie nur die Anzahl der Karten ein.

Nach Eingabe Ihrer Daten, die SSL-verschlüsselt

übertragen werden, zahlen Sie

per Kreditkarte, Sofortüberweisung oder

PayPal und entscheiden, ob Sie die Karten

sofort auf einem A4-Blatt ausdrucken,

auf Ihr Smartphone laden oder sich zuschicken

lassen wollen.

KARTEN FÜR DIE SPIELZEIT 2019/2020 KÖNNEN …

Sie erreichen uns:

- zu Fuß über die Wernerstraße bis zum Bühneneingang des Großen Hauses

- mit dem Auto zu den Kurzzeitparkplätzen direkt vorm Service

- telefonisch während der Öffnungszeiten unter 0355 7824 242

- per Fax 0355 7824 279

- per E-Mail service@staatstheater-cottbus.de

… SIE AB 1. JUNI 2019 RESERVIEREN ODER KAUFEN.

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175


ERMÄSSIGUNGEN

Karten zu ermäßigten Preisen erhalten

- Schüler, Auszubildende, Studenten und

Dienstleistende im Bundesfreiwilligendienst

und in gleichgestellten Diensten

bis zum vollendeten 30. Lebensjahr.

- Schwerbehinderte, die eine Begleitperson

benötigen, sofern das im Ausweis

vermerkt ist, und die Begleitung selbst.

- Empfänger von laufenden Leistungen

nach SGB II und XII.

- Kinder bis zum vollendeten 17. Jahr.

Bitte den entsprechenden Nachweis bei

Kartenkauf und Kontrolle vorlegen.

Preiswert Theater erleben können Sie

- mit einem Theateranrecht. Vorteil: bis

zu 32 % zum Kassenpreis.

- am Theatertag. Die Karten kosten 10 €

auf allen Plätzen. Termine finden Sie in

den Monatsspielplänen.

- als Rentnerin und Rentner, wenn Sie

von der Zahlung des Rundfunkbeitrags

befreit sind. Sie erhalten Karten zu den

ermäßigten Preisen.

- mit VIER GEWINNT! Das Anrecht für

alle in Schule, Studium und Ausbildung

mit vier Gutscheinen gibt es für 28 €.

SPIELSTÄTTEN

THEATER-

SCHEUNE

3

P4

4

PROBEN-

ZENTRUM

zum Bahnhof

2

1

zum Bahnhof

P1 City-Parkhaus August-Bebel-Straße 24 h | P2 Parkhaus Blechen-Carré Karl-Liebknecht-Straße 136 24 h

P3 Parkplatz zwischen Bahnhofs- und Wernerstraße P4 Parkplatz Viehmarkt / Karl-Liebknecht Straße

P3

P1

P2

dkw.

5

Damit es sich für Sie rechnet!

WEG-Verwaltung, Sondereigentumsverwaltung,

Mietverwaltung,

Gewerbeverwaltung

Niederlassung Cottbus, Heinrich-Albrecht-Straße 16, 03042 Cottbus

T 03557556-0, info@abakus-immobilien.de

www.abakus-immobilien.de

Die Theaterkassen öffnen eine Stunde

vor Vorstellungsbeginn.

1 GROSSES HAUS

Schillerplatz 1 | 0355 7824 224

2 KAMMERBÜHNE

Wernerstr. 60 | 0355 7824 307

3 THEATERSCHEUNE

Ströbitzer Hauptstr. 39 | 0355 2886 480

4 PROBENZENTRUM

Lausitzer Str. 31 | 0355 7824 401

5 BLMK Brandenburgisches Landesmuseum

für moderne Kunst

Am Amtsteich 15 | 0355 494940 40

Barrierefrei!

Das Große Haus mit dem „Tellheim“, die

Kammerbühne, den Kammermusiksaal,

das Kunstmuseum und den Besucherservice

erreichen Sie barrierefrei. Beim Besuch

anderer Spielstätten hilft Ihnen

unser Personal.

Das Große Haus besitzt eine Induktionsschleife

für Hörgeräte, die auf allen Plätzen

im Saal genutzt werden kann.

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ANGEBOTE FÜR FAMILIEN

Märchen

ab 10.11.2019

ab 19.11.2019

ab 5.12.2019

ab 10.12.2019

DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE Ballett

DAS KALTE HERZ Schauspiel

WINTERZAUBER ZUM FEST Weihnachtsprogramm

DAS TRAUMFRESSERCHEN Singspiel

Familienkonzerte

Eine Übersicht finden Sie auf Seite 112.

Sonntags 16 Uhr ins Große Haus

1.9.2019 MY FAIR LADY Musical

29.9.2019 ALICE IM WUNDERLAND Ballett

27.10.2019 EIN VOLKSFEIND Schauspiel

15.12.2019 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper

5.1.2020 FRAU LUNA Operette

19.1.2020 DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper

9.2.2020 BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

8.3.2020 1984 Schauspiel

26.4.2020 FAUST Tragödie

3.5.2020 DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

24.5.2020 FIDELIO Oper (konzertant)

14.6.2020 DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

Die Familienkarte

Sie ermöglicht Familien den gemeinsamen Besuch von Repertoireaufführungen –

z.B. sonntags 16 Uhr – zu besonders günstigen Konditionen.

Großes Haus andere Bühnen

1 Erwachsener mit bis zu 3 Kindern 23 € 21 €

2 Erwachsene mit bis zu 3 Kindern 39 € 36 €

GEMEINSAM BEQUEM INS THEATER

Gruppen ab 20 Personen erhalten 5 %, ab 30 Personen 10 % Ermäßigung

Das Portal für Reisende & Reiserveranstalter

Touristen und Touristiker finden ab Sommer 2019 unter www.staatstheater-cottbus.de

ein Portal mit Angeboten speziell für ihre Belange.

Unser Partner für Theaterreisen nach Cottbus

Freie Volksbühne Berlin e. V., Alice Ströver | 030 860 093 51

Firmen, Vereine und Institutionen

Im „Firmenanrecht“ besteht freie Wahl für Aufführung und Termin – inklusive Programmberatung

vor Ort. „Neueinsteiger“ erhalten eine kostenlose Führung durch das

Große Haus. Für Vereins- oder Betriebsfeiern mieten Sie am besten Programme und

Räume in der Ströbitzer Theaterscheune, unserem „Theater mit Verzehr“.

Besuchergruppen aus der Region

In vielen Städten und Gemeinden unterstützen Sie unsere Vertrauenspersonen bei

der Organisation des Theaterbesuchs und bei der Fahrt nach Cottbus. Bitte wenden

Sie sich an:

Guben Elfriede Fechtner, Seeweg 55, 03172 Guben | 03561 664 19

Vetschau Eva Heinrich, Erich-Weinert-Str. 22, 03226 Vetschau | 035433 33 37

Drebkau Ute Winter, Petzoldstr. 24, 03042 Cottbus | 0355 290 730 21

Bad Muskau Dr. Ottfried Rießner, Sperberweg 1, 02953 Bad Muskau | 035771 504 83

Altdöbern Frau Dr. Adelheid von Knorre, Parkstr. 8, 03229 Altdöbern | 035434 384

Döbern

Seniorenrat Döbern, Saskia Stan

Forster Str. 14, 03159 Döbern | 035600 391 91

Spremberg Klaus Frindte, Hummelsteg 7, 03130 Spremberg | 03563 904 51

Spremberger Kulturbund e. V., Frau Gnettner

Karl-Marx-Str. 60, 03130 Spremberg | 03563 27 83

178

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WISSENSWERTES ZUM THEATERBESUCH

Einlass

Die Spielstatten öffnen eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Der Einlass in die Zuschauerräume

beginnt in der Regel 30 Minuten danach, kann aus künstlerischen Gründen aber

auch später gewährt werden. Nach Beginn entscheidet die Abendspielleitung, ob und wann

Besucher eingelassen werden. Ein Anspruch auf gelöste Plätze besteht nicht.

Garderobe, Speisen & Mobiltelefone

Die Garderobengebühr ist im Eintrittspreis enthalten. Für Kleidung, die an den Garderoben

abgegeben wurde, übernehmen wir die Haftung. Der Verzehr von Speisen und Getränken

in den Zuschauerräumen ist – außer in der Theaterscheune – nicht gestattet. Mobiltelefone

und andere elektronische Geräte sind während der Veranstaltungen auszuschalten.

Bild- und Tonaufnahmen

Unautorisierte Aufnahmen sind strikt untersagt. Zuwiderhandlungen werden geahndet.

Für den Fall, dass Aufnahmen von dazu berechtigten Personen gemacht werden, erklären

sich die Besucher durch ihre Teilnahme an der Veranstaltung einverstanden, dass sie aufgenommen

und diese Aufzeichnungen ohne Vergütung veröffentlicht werden.

THEATERPREISE in € | ermäßigte Preise in Klammern

Die Preise für Theaterkarten unterscheiden sich nach Wochentag und Inszenierungsaufwand.

Der Inszenierungsaufwand wird differenziert in:

Kategorie I Die Besondere Inszenierung

Kategorie II Oper, Operette, Musical, Ballett mit Orchester

Kategorie III Schauspiel, Ballett ohne Orchester

Für Open-Air-Veranstaltungen, Sonderkonzerte, Gastspiele und Sonderveranstaltungen

gelten gesonderte Preise und Verkaufsbedingungen, über die das Theater informiert.

Junge Leute können Vorstellungen zum Preis von 7 € besuchen. VIER GEWINNT!, das

Gutscheinpaket für alle in Schule, Studium und Ausbildung, macht’s möglich!

Ermäßigungen

Ermäßigungen werden den Anspruchsberechtigten ausschließlich gegen Vorlage eines

entsprechenden Nachweises gewährt. Die Vorlage solcher Nachweise nach Kartenerwerb

berechtigt nicht zur Rückerstattung des Differenzbetrages zum gezahlten Kartenpreis.

Kartenrückgabe

Das Theater ist nicht verpflichtet, Karten zurückzunehmen. Sofern eine Rückgabe zugelassen

wird, ist das nur im Tausch gegen Karten für eine andere Veranstaltung oder einen

Gutschein möglich. Wird ein anderes als das angekündigte Werk gespielt, können die Karten

bis 10 Tage nach dem Termin gegen Erhalt des Kartenpreises zurückgegeben werden.

Das gilt auch bei ersatzlosem Ausfall. Weitere Ansprüche sind ausgeschlossen. Bei anderen

Anbietern erworbene Eintrittskarten können nur dort zurückgegeben werden.

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Staatstheaters Cottbus, die im Besucherservice, an

den Theaterkassen und im Internet einsehbar sind.

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Großes Haus | Vorstellungen Montag – Donnerstag

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D

Premieren

Kategorie I 45 40 33 28 24

Kategorie II 42 37 30 25 21

Kategorie III 39 34 27 23 19

weitere Aufführungen

Kategorie I 39 34 (24) 28 (20) 22 (15) 19 (13)

Kategorie II 34 29 (23) 25 (18) 20 (14) 16 (11)

Kategorie III 30 25 (20) 21 (15) 17 (12) 13 (9)

Kindervorstellungen

Premiere | Vorstellungen 22 (11) 18 (9) 16 (8) 13 (7) 11 (6)

Großes Haus | Vorstellungen Freitag – Sonntag und Feiertage

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D

Premieren

Kategorie I 50 45 38 33 29

Kategorie II 45 40 33 28 24

Kategorie III 42 37 30 26 22

weitere Aufführungen

Kategorie I 42 38 (27) 32 (24) 26 (18) 23 (16)

Kategorie II 37 32 (26) 28 (21) 23 (17) 19 (14)

Kategorie III 33 28 (23) 24 (18) 20 (15) 16 (12)

Kindervorstellungen

Premiere | Vorstellungen 26 (11) 22 (9) 20 (8) 16 (7) 14 (6)

1. RANG

Platzgruppe D

Platzgruppe C

Platzgruppe B

Platzgruppe A

Platzgruppe LOGE

2. RANG

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5

4

3

2

1

36

28

28

30 29

37

27 26

27 26

28 27 26

28

28

26 25

27 26 25

27 26

27 26

28 27 26

28 27 26

28 27 26

28 27 26

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

21

21 20

21 20

21 20

21 20

21 20

21 20

21 20

22

BÜHNE

PARKETT

24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

21

9 8 7 6 5 4 3 2 1 1

9 8 7 6 5 4 3 2 1 2

9 8 7 6 5 4 3 2 1 3

9 8 7 6 5 4 3 2 1 4

9 8 7 6 5 4 3 2 1 5

9 8 7 6 5 4 3 2 1 6

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9 8 7 6 5 4 3 2 1 8

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9

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8 7 6 5

4 3 2 1 11

9 8 7 6 5

41

1

40

2

44 39

3 1

43 38

4 2

42 37

5 3

41 36

6 4

40 35

7 5

Sichtbeschränkte Plätze, Verkauf nur an der

39 34

8 6

Abendkasse bei ausverkauftem Haus

38 33

9 7

37

8

32 31

11 10 1

30 29

36

28 27 26

12

25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13

9

35 34

11 10 2

33 32 31

12

30 29

13

28 27 26

14

25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15

1 2 3

3 2 1

4 3 2 1 6 5 4 3 2 1

4 5

5 4

8 7 6 5 12 11 10 9 8 7

Loge links II

Loge rechts II

11 10 9 18 17 16 15 14 13

Loge links I Mittelloge

32

31

1

34 30

2

29

17 16 15

3

1

37 33 28

20 19 18

14

27

21

13 12 11

5 4

2 1

36

32

26 25 24 23 22

10 9 8 7 6

3

3

31

20 19 18 17 16 15

4

2

38 35 30 29

23

21

14 13 12

5

24

11

3

34

28 27 26 25

10 9 8 7

1

37

19

4

33

32

22 20 18 17 16

6

5

2

23

15

39 36

31 30 29 28 27 26 25 24

14 13 12 11 10 9 8 7

3

35

4

38 34

21 20 19 18

5

37 33 32

24 23 22

17 16 15

7 6

25

14

3

36

31 30 29 28 27 26

13 12 11 10 9 8

35

5

4

34

23 22 21 20 19

33

24

18

25

17 16 15

7 6

32 31 30 29 28 27 26

14 13 12 11 10 8

9

6

5

4

3

2

1

2

1

SAALPLAN IM GROSSEN HAUS FÜR THEATERVORSTELLUNGEN


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KONZERTPREISE

in € | ermäßigte Preise in Klammern

Die Preise für Konzertkarten im Großen Haus unterscheiden sich nach Wochentag und

Konzertart. Für Sonderkonzerte gelten gegebenenfalls gesonderte Preise und Verkaufsbedingungen,

über die das Theater in seinen Publikationen informiert.

Konzert im Großen Haus Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D

Konzerte Mo – Do 35 30 (24) 26 (19) 21 (15) 17 (12)

Konzerte Fr – So, Feiertag 38 33 (27) 29 (22) 24 (18) 20 (15)

Familienkonzert

Kinder 7 7 7 7 7

Erwachsene mit Kindern 12 12 12 12 10 10

Erwachsene solo 16 16 16 14 14

36

28

28

30 29

40

39

38

37

36

35

34

27 26

27 26

28 27 26

28

28

26 25

27 26 25

27 26

27 26

28 27 26

28 27 26

28 27 26

28 27 26

33

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

25 24 23 22

21

21 20

21 20

21 20

21 20

21 20

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21 20

22

21

BÜHNE

PARKETT

24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10

2. RANG

9 8 7 6 5 4 3 2 1 1

9 8 7 6 5 4 3 2 1 2

9 8 7 6 5 4 3 2 1 3

9 8 7 6 5 4 3 2 1 4

9 8 7 6 5 4 3 2 1 5

9 8 7 6 5 4 3 2 1 6

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9 8 7 6 5 4 3 2 1 8

9 8 7 6 5 4 3 2 1 9

9

4 3 2 1 10

8 7 6 5

4 3 2 1 11

9 8 7 6 5

5

5

4

4

3

1. RANG

3

2 41

1 2

1

Platzgruppe D

40

2 1

44 39

Platzgruppe C

3 1

43 38

Platzgruppe B

4 2

42 37

5 3

Platzgruppe A

41 36

6 4

40 35

Platzgruppe LOGE

7 5

39 34

8 6

38 33

9 7

37

8

11 10

15 14 13 12

32 31

1

30 29

36

28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16

9

35 34

11 10 2

33 32 31

12

30 29

13

28 27 26

14

25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15

1 2 3

3 2 1

4 3 2 1 6 5 4 3 2 1

4 5

5 4

8 7 6 5 12 11 10 9 8 7

Loge links II

Loge rechts II

11 10 9 18 17 16 15 14 13

Loge links I Mittelloge

32

31

1

34 30

2

29

17 16 15

3

1

37 33 28 27

21 20 19 18

14 13 12 11

5 4

2 1

36

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26 25 24 23 22

10 9 8 7 6

3

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20 19 18 17 16 15

4

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14 13 12

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28 27 26 25

10 9 8 7

1

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22 20 18 17 16

6 5

2

23

15

39 36

31 30 29 28 27 26 25 24

14 13 12 11 10 9 8 7

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SAALPLAN IM GROSSEN HAUS FÜR KONZERTE


PREISE ANDERER SPIELSTÄTTEN in €

Kammerbühne, Theaterscheune Ströbitz, Probenzentrum u. a.

ermäßigte Preise in Klammern | gültig für alle Wochentage

ABOTHEKE

Premiere weitere Aufführungen

Oper, Operette, Musical, Ballett mit Orchester 30 25 (18)

Schauspiel, Ballett ohne Orchester 21 17 (12)

Kindervorstellungen 14 (6) 14 (6)

Mobile Produktionen in Schulen und Kitas 4,50 4,50

Kammerkonzert 15 (11)

Schulkonzert 6

Familienkonzert Kinder 7

Erwachsene mit Kindern 10

Erwachsene solo 14

Minis (bis 2 Jahre) / Muckis (3-5 Jahre)

Erwachsene 6

Kinder 3

Junge Leute können Vorstellungen zum Preis von 7 € besuchen – VIER GEWINNT!,

das Gutscheinheft für alle in Schule, Studium und Ausbildung, macht es möglich.

FÜHRUNGEN in €

Durch das Große Haus begleiten Sie Gästeführer des CottbusService. Schülergruppen

werden durch die Theaterpädagoginnen des Staatstheaters geführt.

Einzelperson Führung ohne Theaterbesuch 3

Führung mit Theaterbesuch 2

Schülergruppe pro Person 1

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Ab 26. August in allen Spielstätten und im Besucherservice:

DIE ABOTHEKE

TIPPS UND TRICKS FÜR KÖRPER & SEELE

Rezeptfrei! – Rabatte statt Zuzahlungen! – Nebenwirkungen ausgeschlossen!

Alle Anwendungen erfolgen ausschließlich im Theater.

Ein Magengeschwür ist ein Magengeschwür – wir wissen nicht, ob die Veranstaltungen

auf unseren Bühnen dagegen helfen. Aber gegen den schlechten Geschmack, wo immer

Sie ihn spüren, haben wir ein Mittel. Ein neues Hüftgelenk ist ein Segen. Endlich ohne

Schmer zen stehen können! Es steht zu bezweifeln, dass Theater- und Konzertbesuche so

etwas schaffen. Aber zum aufrechten Gang in allen Lebenslagen, zu dem tragen sie bei.

Wir können …

... mal wieder Lust auf Zwischentöne wecken.

... dem Stein im Magen eine Abfuhr erteilen.

... mit Humor dem Trübsinn ein Schnippchen schlagen.

Sie finden in der ABOTHEKE all jene Mittel, die Sie geistig & körperlich munter halten.

Unsere „Pillen“, „Pulver“ und „Salben“ enthalten nur MUSIK und THEATER und sind

garantiert frei von anderen Zusatzstoffen. Allerdings funktionieren unsere Mittel nicht,

wenn Sie allein und zu Hause bleiben. Wir bieten ausschließlich Gruppentherapien. Diskret

im verdunkelten Saal und beim Abspann mit Stuhlkreis im Kuppelfoyer.

VORZÜGE & VERGÜNSTIGUNGEN

FÜR ALLE, DIE UNSERE ABOTHEKE NUTZEN!

Zu Hause in Ruhe auswählen – die Karten per Post zuschicken lassen!

Sich ein Jahr lang mit Freunden für Theater oder Konzert verabreden und trotzdem mit

dem Umtauschschein jederzeit flexibel sein!

Im Besucherservice auf einmal oder bequem per Lastschrift in Raten zahlen!

Die besten Plätze im Großen Haus „besetzen“ – am allerbesten einen Stammplatz!

Online buchen, wann immer Sie wollen, oder von 11 bis 18 Uhr im Besucherservice

mit persönlicher Beratung!

Freie Wahl mit unseren Wahlanrechten oder feste Termine mit den Stammplatz-Anrechten

fürs schönste Vergnügen der Welt!

… und auf all diese Vorteile obendrauf noch bis zu

einem Drittel vom Kassenpreis sparen!

Unsere erprobten Mittel:

Das Premierenanrecht

Das Wochentags- und Wochenendanrecht

Das Sonntagsnachmittagsanrecht

Das Wahlanrecht

Das Konzertanrecht

Das Kammerkonzertanrecht

Das Firmenanrecht

Die Jugendanrechte

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DAS PREMIERENANRECHT

Unter www.staatstheater-cottbus.de online buchen!

Premieren sind die Höhepunkte der Spielzeit. Unser Premierenanrecht ist der beste Weg,

diese besonderen Momente mitzuerleben.

Sie entscheiden sich beim Anrechtskauf für Ihren Stammplatz, auf dem Sie alle Vorstellungen

erleben. Die Aufführungen finden samstags 19.30 Uhr statt – mit zwei Ausnahme:

Goethes FAUST beginnt 19 Uhr; die Glass-Oper SATYAGRAHA hat an einem Freitag

Premiere. Sollten Sie auch Premieren in der Kammerbühne besuchen wollen, räumen wir

Ihnen gern wieder die Ermäßigung Ihres Premierenanrechts ein

14.9. 19.30 THE BLACK RIDER The Casting of the Magic Bullets

19.10. 19.30 EFFI BRIEST Oper von Siegfried Matthus (UA)

30.11. 19.00 FAUST Tragödie von Johann Wolfgang Goethe

25.1. 19.30 IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky

29.2. 19.30 ANTIFAUST Stückentwicklung von Jo Fabian (UA)

28.3. 19.30 STRAW!NSKY Zwei Ballette von

Adriana Mortelliti (UA) und Nils Christe

25.4. 19.30 OTELLO Oper von Giuseppe Verdi

16.5. 19.30 DER WALD Stück von Wiebke Rüter, Gordon Kämmerer (UA)

19.6. Fr 19.30 SATYAGRAHA Oper von Philip Glass

Vor einigen Premieren geben die Künstler des Hauses Ihnen bei Offenen Proben und beim

Theaterbrunch im Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (Cottbus) einen

Einblick in ihre Arbeit. Herzlich willkommen heißen wir Sie im Anschluss an die Aufführung

zur Premierenfeier.

DAS KONZERTANRECHT

Unter www.staatstheater-cottbus.de online buchen!

Die Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters, herausragende Ereignisse im

städtischen Kulturkalender, sind oft ausverkauft. Mit einem Anrecht sichern Sie sich

Ihren Stammplatz in allen acht Konzerten. Sie entscheiden, ob Sie diese Konzerte freitags

20 Uhr oder sonntags 19 Uhr besuchen wollen. Eine halbe Stunde vor Beginn laden

wir Sie zur Konzerteinführung in das Foyer des 2. Ranges ein.

RING FR RING SO

1. Philharmonisches Konzert 6.9.2019 8.9.2019

GUTMANN (UA) | SCHUBERT | BRUCKNER

2. Philharmonisches Konzert 4.10.2019 6.10.2019

RAVEL | TSCHAIKOWSKY | DEBUSSY

3. Philharmonisches Konzert 15.11.2019 17.11.2019

SZYMANOWSKI | CHOPIN | LUTOSŁAWSKI

4. Philharmonisches Konzert 10.1.2020 12.1.2020

HONEGGER | BLOCH | MAHLER

5. Philharmonisches Konzert 14.2.2020 16.2.2020

C. P. E. BACH | GODDARD (UA) | BEETHOVEN | DIEPENBROCK | FRANCK | PÜTZ

6. Philharmonisches Konzert 13.3.2020 15.3.2020

BEETHOVEN | HARTMANN

7. Philharmonisches Konzert 8.5.2020 10.5.2020

SMETANA | RACHMANINOW | DVOŘÁK

8. Philharmonisches Konzert 5.6.2020 7.6.2020

KUHLAU | GAUSSIN (UA) | MENDELSSOHN BARTHOLDY | GADE

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D Vorteil*

Normalpreis 333 € 297 € 234 € 207 € 171 € bis 18 %

* zum Freiverkaufspreis | Änderungen in der Vorstellungsfolge vorbehalten

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D Vorteil*

Normalpreis 236 € 204 € 180 € 140 € 116 € bis 25 %

Ermäßigt 168 € 136 € 108 € 92 € bis 27 %

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DIENSTAGSANRECHT, MITTWOCHSANRECHT,

DONNERSTAGSANRECHT

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Die „Wochentagsanrechte“ für Aufführungen am Dienstag, Mittwoch oder Donnerstag

sind unsere preisgünstigsten Theateranrechte.

Sie entscheiden sich für einen der drei Wochentage. Im Großen Haus führen wir Sie im

Großen Anrechtsring nach und nach durch unser gesamtes Programm; in der Kammerbühne

erleben Sie eine Auswahl aus den aktuellen Inszenierungen. Den Anrechtspreis

können Sie bequem in Raten zahlen.

Sollten Sie an Ihrem Lieblingstheatertag verhindert sein, so tauschen wir Ihre Anrechtskarten

dreimal auf einen anderen Termin um. Da die Karten auf andere Personen übertragbar

sind, können Sie aber auch Ihren Kindern, Eltern oder Freunden eine besondere

Freude bereiten.

GROSSER DIENSTAGSRING 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

24.9. 19.30 Uhr ALICE IM WUNDERLAND Ballett

22.10. 19.30 Uhr Di.1 + Di.2: SEKRETÄRINNEN Musikalische Revue

3.12. 19.30 Uhr EIN VOLKSFEIND Schauspiel

28.1. 19.30 Uhr IM WEISSEN RÖSSL Singspiel

11.2. 19.30 Uhr Di.1 + Di.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

10.3. 19.30 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

7.4. 19.30 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

28.4. 19.30 Uhr THE BLACK RIDER Schauspielmusical

26.5. 19.30 Uhr OTELLO Oper

23.6. 19.30 Uhr SATYAGRAHA Oper

KLEINER DIENSTAGSRING 5 x Großes Haus

24.9. 19.30 Uhr ALICE IM WUNDERLAND Ballett

3.12. 19.30 Uhr EIN VOLKSFEIND Schauspiel

10.3. 19.30 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

7.4. 19.30 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

23.6. 19.30 Uhr SATYAGRAHA Oper

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D Vorteil*

GROSSER RING | 10 VORSTELLUNGEN

Normalpreis 220 € 190 € 160 € 127 € 97 € bis 33 %

Ermäßigt 138 € 108 € 86 € 66 € bis 36 %

KLEINER RING | 5 VORSTELLUNGEN

Normalpreis 122 € 107 € 92 € 75 € 60 € bis 24 %

Ermäßigt 81 € 66 € 54 € 44 € bis 26 %

* zum Freiverkaufspreis | Änderungen in der Vorstellungsfolge vorbehalten

GROSSER MITTWOCHSRING 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

25.9. 19.30 Uhr FRAU LUNA Operette

23.10. 19.30 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

4.12. 19 Uhr FAUST Tragödie

15.1. 19.30 Uhr Mi.1 + Mi.2: DER RISS Folge 1 Schauspiel

12.2. 19.30 Uhr 1984 Schauspiel

4.3. 19.30 Uhr Mi.1 + Mi.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

1.4. 19.30 Uhr STRAW!NSKY Zwei Ballette

29.4. 19.30 Uhr OTELLO Oper

20.5. 19.30 Uhr L’ELISIR D’AMORE Oper

8.7. 19.30 Uhr IM WEISSEN RÖSSL Singspiel

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KLEINER MITTWOCHSRING 5 x Großes Haus

23.10. 19.30 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

4.12. 19 Uhr FAUST Tragödie

1.4. 19.30 Uhr STRAW!NSKY Zwei Ballette

20.5. 19.30 Uhr L’ELISIR D’AMORE Oper

8.7. 19.30 Uhr IM WEISSEN RÖSSL Singspiel

GROSSER DONNERSTAGSRING 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

3.10. 19 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

31.10. 19 Uhr EFFI BRIEST Oper

28.11. 19.30 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper

19.12. 19 Uhr Do.1 + Do.2: KABALE UND LIEBE Schauspiel

9.1. 19.30 Uhr Do.3 + Do.4: WARTEN AUF STURM Schauspiel

30.1. 19 Uhr FAUST Tragödie

20.2. 19.30 Uhr FRAU LUNA Operette

19.3. 19.30 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

16.4. 19.30 Uhr Do.1 + Do.2: JULIET LETTERS – BRIEFE AN JULIA Ballett

14.5. 19.30 Uhr STRAW!NSKY Zwei Ballette

4.6. 19.30 Uhr Do.3 + Do.4: CASANOVA Ballett

25.6. 19.30 Uhr L’ELISIR D’AMORE Oper

KLEINER DONNERSTAGSRING 5 x Großes Haus

3.10. 19 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

28.11. 19.30 Uhr DER FLIEGENDE HOLLÄNDER Oper

30.1. 19 Uhr FAUST Tragödie

14.5. 19.30 Uhr STRAW!NSKY Zwei Ballette

25.6. 19.30 Uhr L’ELISIR D’AMORE Oper

FREITAGSANRECHT, SAMSTAGSANRECHT,

SONNTAGSANRECHTE

Unter www.staatstheater-cottbus.de online buchen!

Mit den „Wochenendanrechten“ sichern Sie sich an den besucherstärksten Tagen Ihren

Stammplatz im Großen Haus. Auch in der schnell ausverkauften Kammerbühne müssen

Sie sich nicht um Plätze sorgen. Wenn es spät wird am Theaterabend, können Sie am

nächsten Tag ausschlafen. Im Ring Sonntag I wird es allerdings nie zu spät, denn Sie besuchen

uns entspannt bereits 16 Uhr.

Sie entscheiden sich für einen der drei Wochentage. In den Großen Ringen führen wir Sie

durch das gesamte Programm des Großen Hauses. In der Kammerbühne erleben Sie eine

Auswahl unserer Inszenierungen. Den Anrechtspreis können Sie bequem in Raten zahlen.

Sollten Sie an Ihrem Lieblingstheatertag verhindert sein, so tauschen wir Ihre Anrechtskarten

dreimal auf einen anderen Termin um. Da die Karten auf andere Personen übertragbar

sind, können Sie aber auch Ihren Kindern, Eltern oder Freunden eine besondere

Freude bereiten.

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D Vorteil*

GROSSER RING | 10 VORSTELLUNGEN

Normalpreis 240 € 210 € 180 € 147 € 117 € bis 30 %

Ermäßigt 158 € 128 € 106 € 86 € bis 33 %

KLEINER RING | 5 VORSTELLUNGEN

Normalpreis 132 € 117 € 102 € 85 € 70 € bis 23 %

Ermäßigt 91 € 76 € 64 € 54 € bis 25 %

RING SONNTAGNACHMITTAG | 8 VORSTELLUNGEN

Normalpreis 192 € 168 € 144 € 118 € 94 € bis 28 %

Ermäßigt 126 € 102 € 84 € 68 € bis 31 %

* zum Freiverkaufspreis | Änderungen in der Vorstellungsfolge vorbehalten

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GROSSER FREITAGSRING 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

20.9. 19.30 Uhr DON GIOVANNI Oper

18.10 19.30 Uhr EIN VOLKSFEIND Schauspiel

22.11. 19.30 Uhr EFFI BRIEST Oper

13.12. 19.30 Uhr Fr.1 + Fr.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

27.12. 19.30 Uhr Fr.3 + Fr.4: NIRVANA Theatrales Konzert

24.1. 19.30 Uhr 1984 Schauspiel

21.2. 19.30 Uhr THE BLACK RIDER Schauspielmusical

3.4. 19 Uhr FAUST Tragödie

24.4. 19.30 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

8.5. 19.30 Uhr Fr.1 + Fr.2: CASANOVA Ballett

22.5. 19.30 Uhr Fr.3 + Fr.4: WARTEN AUF STURM Schauspiel

12.6. 19.30 Uhr OTELLO Oper

KLEINER FREITAGSRING 5 x Großes Haus

20.9. 19.30 Uhr DON GIOVANNI Oper

22.11. 19.30 Uhr EFFI BRIEST Oper

24.1. 19.30 Uhr 1984 Schauspiel

3.4. 19 Uhr FAUST Tragödie

12.6. 19.30 Uhr OTELLO Oper

GROSSER SAMSTAGSRING Sa.I | 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

14.9. 19.30 Uhr Sa.I.3: SEKRETÄRINNEN Musikalische Revue

12.10. 19.30 Uhr DON GIOVANNI Oper

16.11. 19.30 Uhr Sa.I.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

21.12. 19.30 Uhr EFFI BRIEST Oper

18.1. 19.30 Uhr THE BLACK RIDER Schauspielmusical

22.2. 19 Uhr FAUST Tragödie

21.3. 19.30 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

11.4. 19.30 Uhr STRAW!NSKY Zwei Ballette

9.5. 19.30 Uhr Sa.I.1: WARTEN AUF STURM Schauspiel

6.6. 19.30 Uhr Sa.I.1 + Sa.I.2 + Sa.I.3: DER RISS 1. FOLGE Schauspiel

13.6. 19.30 Uhr DER WALD Schauspiel

4.7. 19.30 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

GROSSER SAMSTAGSRING Sa.II | 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

31.8. 19.30 Uhr MY FAIR LADY Musical

5.10. 19.30 Uhr Sa.II.1 + Sa.II.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

26.10. 19.30 Uhr DON GIOVANNI Oper

16.11. 19.30 Uhr Sa.II.3 + Sa.II.4: WARTEN AUF STURM Schauspiel

14.12. 19.30 Uhr EIN VOLKSFEIND Schauspiel

11.1. 19.30 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

1.2. 19.30 Uhr Sa.II.3 + Sa.II.4: CASANOVA Ballett

7.3. 19.30 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

25.4. 19.30 Uhr Sa.II.1 + Sa.II.2: CASANOVA Ballett

9.5. 19.30 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

6.6. 19.30 Uhr L’ELISIR D’AMORE Oper

11.7. 19.30 Uhr SATYAGRAHA Oper

KLEINER SAMSTAGSRING 5 x Großes Haus

12.10. 19.30 Uhr DON GIOVANNI Oper

21.12. 19.30 Uhr EFFI BRIEST Oper

22.2. 19 Uhr FAUST Tragödie

11.4. 19.30 Uhr STRAW!NSKI Zwei Ballette

13.6. 19.30 Uhr DER WALD Schauspiel

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SONNTAGSNACHMITTAGSRING So.I | 8 x Großes Haus

Das Café im Kuppelfoyer hat ab 15 Uhr geöffnet.

1.9. 16 Uhr MY FAIR LADY Musical

29.9. 16 Uhr ALICE IM WUNDERLAND Ballett

27.10. 16 Uhr EIN VOLKSFEIND Schauspiel

5.1. 16 Uhr FRAU LUNA Operette

9.2. 16 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

8.3. 16 Uhr 1984 Schauspiel

3.5. 16 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

14.6. 16 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

GROSSER SONNTAGSRING So.II | 8 x Großes Haus | 2 x Kammerbühne

15.9. 19 Uhr ALICE IM WUNDERLAND Ballett

13.10. 19 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

3.11. 19 Uhr So.II.1 + So.II.2: WARTEN AUF STURM Schauspiel

1.12. 19 Uhr FRAU LUNA Operette

22.12. 19 Uhr So.II.3 + So.II.4: DAS KALTE HERZ Schauspiel

26.1. 19 Uhr IM WEISSEN RÖSSL Singspiel

16.2. 19 Uhr So.II.1 + So.II.2: NIRVANA Theatrales Konzert

1.3. 19 Uhr DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN Operette

29.3. 19 Uhr 1984 Schauspiel

19.4. 19 Uhr BRASSED OFF – MIT PAUKEN UND TROMPETEN Schauspiel

17.5. 19 Uhr OTELLO Oper

7.6. 19 Uhr So.II.3 + So.II.4: WARTEN AUF STURM Schauspiel

KLEINER SONNTAGSRING 5 x Großes Haus

15.9. 19 Uhr ALICE IM WUNDERLAND Ballett

13.10. 19 Uhr DER BESUCH DER ALTEN DAME Tragikomödie

26.1. 19 Uhr IM WEISSEN RÖSSL Singspiel

29.3. 19 Uhr 1984 Schauspiel

17.5. 19 Uhr OTELLO Oper

WEITERE ANRECHTE

Unter www.staatstheater-cottbus.de online buchen!

10er UND 5er WAHLANRECHT

Das Anrecht für alle, die sich nicht an Termine, Wochentage und eine Programmauswahl

binden! Sie kaufen ein Scheckheft mit 10 oder 5 Gutscheinen. Das Heft gilt eine Spielzeit

für alle Repertoirevorstellungen. Die Aufführungen wählen Sie selbst aus.

10er WAHLANRECHT 10 Vorstellungen

Loge PGr. A PGr. B PGr. C PGr. D Vorteil*

Normalpreis 262 € 222 € 192 € 158 € 118 € bis 20 %

Ermäßigt 170 € 140 € 115 € 85 € bis 22 %

5er WAHLANRECHT 5 Vorstellungen

Normalpreis 143 € 123 € 108 € 86 € 66 € bis 12 %

Ermäßigt 97 € 77 € 65 € 50 € bis 13 %

*gegenüber dem zu zahlenden Freiverkaufspreis

DAS FIRMEN-ANRECHT Preis pro Vorstellung

Sie wählen mit mindestens 9 Kollegen 4 Aufführungen aus. Wir stellen Ihnen in Ihrer

Firma gern den Spielplan vor. „Neueinsteiger“ führen wir kostenlos durch das Große Haus.

Mo – Do 23 € 20 € 17 € 13 € 10 € bis 30 %

Fr – So 25 € 22 € 19 € 15 € 12 € bis 30 %

*gegenüber dem zu zahlenden Freiverkaufspreis

JUGENDWAHLANRECHT Preis pro Vorstellung

Schüler und Lehrer wählen Repertoirevorstellungen, die in der Gruppe besucht werden.

Für Begleitpersonen können kostenlose Karten zur Verfügung gestellt werden.

Großes Haus 8 € 7 € 6 € 6 €

Andere Spielstätten

7 € auf allen Plätzen

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VIER GEWINNT!

Für Schüler, Studenten und Auszubildende: 4 Gutscheine für 28 € mit freier Wahl bei Repertoirevorstellung,

Termin und Spielstätte.

KAMMERKONZERTANRECHT

3 Gutscheine für 3 von 11 Konzerten. Wählen Sie aus unserem Kammerkonzertprogramm

auf S. 110 aus, was Ihnen gefällt.

Normalpreis 36 € | Ermäßigt 21 €

WISSENSWERTES ZUM THEATERANRECHT

Anrechtsabschluss

Alle Anrechte ab 1.9.2019 online buchbar – loggen Sie sich ein: www.staatstheater-cottbus.de.

Natürlich beraten wir Sie gern persönlich im Besucherservice und nehmen Ihre

Wünsche auch schriftlich und telefonisch entgegen. Der Nutzer eines Stammplatzanrechts

erhält Einzelkarten für alle Vorstellungen. Auf Wunsch werden die Karten kostenfrei zugeschickt.

Nutzer eines Wahlanrechts können ihre Gutscheine online oder im Besucherservice

gegen Theaterkarten eintauschen.

Vertragsdauer

Ein Anrecht wird für eine ganze Spielzeit abgeschlossen und ist in dieser Spielzeit nicht

stornierbar. Stammplatzanrechte verlängern sich automatisch für eine weitere Spielzeit,

wenn sie nicht bis zum 15.5. gekündigt werden. Wahlanrechte enden mit Spielzeitschluss.

Bezahlung

Bei Buchung im Besucherservice besteht die Wahl zwischen einer einmaligen Zahlung

oder – bei Stammplatzanrechten – einer Zahlung in vier Raten per Lastschrift.

Übertragbarkeit

Ein Theateranrecht ist übertragbar, sofern der neue Nutzer die Bedingungen des Anrechts

erfüllt. Das gilt besonders für VIER GEWINNT! und das Jugendwahlanrecht.

Umtausch

Können Anrechtsveranstaltungen nicht besucht werden, so kann der Nutzer bis zu dreimal

tauschen. Die Anrechtskarte muss spätestens einen Werktag vor der Vorstellung beim Besucherservice

vorliegen. Der Nutzer erhält einen Umtauschschein, der in der laufenden

Spielzeit eingelöst werden muss. Die Einlösung erfolgt nach Verfügbarkeit, ein Anspruch

auf eine bestimmte Vorstellung und auf einen bestimmten Platz besteht nicht. Die Umtauschscheine

gelten nicht für Premieren, Silvester, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.

Die Tauschgebühr betragt 2 € pro Karte.

Für den Anrechtsvertrag gelten die Anrechts- und Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Staatstheaters

Cottbus, die im Besucherservice, an den Theaterkassen und im Internet einsehbar sind.

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201


Unser tägliches Theater

Treue Begleitung in allen Akten. Vermeidung dramatischer Abgänge.

Schlussapplaus für Ihre Steuern und Finanzen.

Das können wir für Sie tun:

Steuerberatung,Betriebswirtschaftliche Beratung,

Vermögensberatung und Treuhandwesen,

Steuerliche Beratung zum Wirtschaftsund

Gesellschaftsrecht

Stefan Burghardt, Steuerberater · Bautzener Straße 10 · 03046 Cottbus

Telefon: 0355 - 79 51 56 · Mail: info@consult-steuerberatung.de

www.consult-steuerberatung.de

Intendant: Dr. René Serge Mund

Spielzeit 2019/2020

Redaktion: Dramaturgie / Kommunikation

Satz, Layout und Grafiken: Andreas Klose

Fotos: Marlies Kross

Redaktionsschluss: 18.4.2019

Druck: Druckzone GmbH & Co. KG, Cottbus

Änderungen vorbehalten!

Brandenburgische Kulturstiftung

Cottbus-Frankfurt (Oder)

Lausitzer Straße 33 | 03046 Cottbus

Gefördert vom Ministerium für Wissenschaft,

Forschung und Kultur des Landes Brandenburg

und von den Städten Cottbus und Frankfurt (Oder)

203


KONTAKTE

Staatstheater Cottbus

Lausitzer Straße 33 | 03046 Cottbus

www.staatstheater-cottbus.de

service@staatstheater-cottbus.de

Telefon

Zentrale 0355 7824 - 100

Karten / Besucherservice 242

Dramaturgie / Archiv 103

Geschäftsführende Direktion 122

Intendanz 107

Kostümabteilung 503

Künstlerisches Betriebsbüro 127

Kommunikation und Marketing 158

Pressestelle 117

Sekretariat der künstlerischen Vorstände 149

Statisterie 328

Technische Leitung 220

Verwaltungsleitung 105

Werkstätten 320

Spielstätten

Großes Haus 0355 7824 - 210

Kammerbühne 301

Probenzentrum 401

Theaterscheune 0355 288 64 80

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