Die Rheinschleifen bei Dormagen von Josef Otulak

schaufenster

Alle Fotos © Josef Otulak. Kartenauszug der Rheinschleifen bei Dormagen aus dem Geoportal-NRW. Das Dokument ist urheberrechtlich geschützt. Es darf zu privaten Zwecken genutzt werden. Die Nutzung zu didaktischen, naturkundlichen und wissenschaftlichen Zwecken ist mit Angabe der Quelle erlaubt. Die Nutzung zu kommerziellen oder gewerblichen Zwecken ist nicht erlaubt.

Auszug

aus dem Paradies

Naturspaziergang

durch Dormagen

Die Rheinschleifen -

Natur im Wandel

Stand von 2018

Urheberrechtlich geschützt - © Josef Otulak


Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Inhaltsverzeichnis

DIE FOTOGRAFISCHE IDEE ........................................................................................................................................... 4

DIE LANDSCHAFT IN DER ÜBERSICHT ........................................................................................................................... 5

DEICHVORLAND: ZWISCHEN RHEIN UND DEICHE ........................................................................................................ 6

LANDSCHAFTEN ................................................................................................................................................................... 6

ARTENVIELFALT IM DEICHVORLAND: PFLANZEN ......................................................................................................................... 7

ARTENVIELFALT IM DEICHVORLAND: INSEKTEN .......................................................................................................................... 8

ARTENVIELFALT IM DEICHVORLAND: VÖGEL .............................................................................................................................. 9

DIE DEICHE: BIOTOPE AUS 2. HAND........................................................................................................................... 10

ARTENVIELFALT AM DEICH: PFLANZEN ................................................................................................................................... 10

ARTENVIELFALT AM DEICH: INSEKTEN .................................................................................................................................... 11

NATURNAHE DEICHPFLEGE: DIE WÄCHTER DER DEICHE ............................................................................................................ 12

VOR DEM DEICH: BINNENLAND ................................................................................................................................. 13

LANDWIRTSCHAFT .............................................................................................................................................................. 13

ARTENNACHWEISE (AN BEISPIELEN) ...................................................................................................................................... 13

DER GARTEN VON ZONS: TREFFPUNKT DER ARTEN ................................................................................................... 14

EINE ÜBERSICHT ................................................................................................................................................................ 14

ARTENVIELFALT IM GARTEN: VÖGEL ...................................................................................................................................... 15

ARTENVIELFALT IM GARTEN: INSEKTEN .................................................................................................................................. 17

NATURSCHUTZGEBIETE IM WANDEL ......................................................................................................................... 23

NATÜRLICHE URSACHEN ..................................................................................................................................................... 23

TOURISMUS ...................................................................................................................................................................... 23

EINGEWANDERTE ARTEN ..................................................................................................................................................... 24

WIRTSCHAFTSGRÜNLAND DURCH GÜLLE ................................................................................................................................ 25

ERGÄNZUNGEN 2018 ................................................................................................................................................ 26

ARTENVIELFALT - EINE ÜBERSICHT ........................................................................................................................................ 26

WEICHTIERE - EIN LEBEN OHNE INNEREN HALT ....................................................................................................................... 26

WILDBIENEN IN DORMAGEN (WEITERE BEISPIELE ZU S. 8 UND S. 18) ......................................................................................... 27

GEPLANTE PROJEKTE IN DER RHEINSCHLEIFE ........................................................................................................................... 27

REGISTER ................................................................................................................................................................... 28

STICHWORTE .................................................................................................................................................................... 28

LANDSCHAFTSTEILE UND ORTE ............................................................................................................................................. 28

ARTEN ............................................................................................................................................................................. 28

Pflanzen .................................................................................................................................................................... 28

Insekten .................................................................................................................................................................... 29

Vögel......................................................................................................................................................................... 30

Tiere .......................................................................................................................................................................... 30

Weichtiere ................................................................................................................................................................ 30

Amphibien und Reptilien .......................................................................................................................................... 30

Flechten und Pilze ..................................................................................................................................................... 30

Geschützte Arten ...................................................................................................................................................... 31

Alle Fotos © Josef Otulak. Kartenauszug der Rheinschleifen bei Dormagen aus dem Geoportal-NRW. Das

Dokument ist urheberrechtlich geschützt. Es darf zu privaten Zwecken genutzt werden. Die Nutzung zu

didaktischen, naturkundlichen und wissenschaftlichen Zwecken ist mit Angabe der Quelle erlaubt. Die Nutzung

zu kommerziellen oder gewerblichen Zwecken ist nicht erlaubt.

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Die fotografische Idee

Das Fotoprojekt zeigt






die Rheinschleifen als Abschnitt im Biotopverbund innerhalb der Rheinschiene

die Rolle des Dormagener Deichsystems als Biotop aus 2. Hand

die ökologische Bedeutung von Kleinsiedlungen in den Gemeinden

die Artenvielfalt in den Rheinschleifen bei Dormagen

Veränderungen und deren Ursachen

Situation und Umfeld

Dormagen ist eine kreisangehörige Stadt im Rhein-Kreis Neuss mit ca. 63.000 Einwohnern. Sie liegt zwischen

den Großstädten Köln und Düsseldorf und ist besonders durch die Chemieindustrie und die Kiesgewinnung

und -verarbeitung als Wirtschaftsstandort bekannt. Östlich grenzt die Stadt an die Rheinschleifen

des Rheines. Westlich ist sie durch einige Waldregionen abgegrenzt. Kennzeichnend ist hier die Abbruchkante

auf der Mittelterrasse eines Altrhein-Mäanders. Es sind mehrere kleine Naturschutzgebiete festgesetzt.

Diese sind teilweise stark durch Nutzungskonflikte aus Freizeit und Landwirtschaft belastet.

In dem hier vorliegenden Dokument sind die Unterschiedlichkeit des Artenbestandes und der Artenvielfalt

in der nach Abschnitten gegliederte Landschaftsstruktur dargestellt: Rheinufer, Deichvorland, Deich und

Binnenland. Ein begleitender Teil stellt den Artenreichtum im kleinstädtischen Milieu der alten Zollfeste

Zons dar. Dieser Dokumentationsteil verdeutlicht die ökologische Bedeutung der Kleinsiedlungen. Die Zollfeste

liegt zentral im Gebiet der Rheinschleifen. Das Kapitel Der Garten von Zons: Treffpunkt der Arten

spiegelt dabei die Artenvielfalt im Verbund der umliegenden Landschaften wider.

Das Ziel war es, Pflanzen, Insekten und Vögel am Wegesrand als Artennachweis fotografisch so zu dokumentieren,

dass spezifische Merkmale erkennbar sind. Die Grundlage sind dabei regelmäßige Beobachtungen

über große Zeiträume. Der fotografischen Arbeit liegen alltägliche Beobachtungen zugrunde. Der vorwiegende

Anteil der Fotos ist zwischen 2010 und 2016 entstanden. Fotos der Nachfolgejahre sind themenbezogen

eingefügt bzw. im Kap. "Ergänzungen" zusammengefasst. Die im Dokument gezeigten Fotos sind

Auszüge aus einer umfangreichen Sammlung.

Als interessierter Laie ist mir die exakte Artenbestimmung nicht immer möglich. Auch lassen die Fotos

nachträglich nicht immer eine fachkundige Einordnung zu. Die Artenbestimmungen sind daher unter Vorbehalt.

Anmerkungen sind nummeriert und als Fußnote erläutert.

Josef Otulak

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Die Landschaft in der Übersicht

1a

1a

4

2a

4

3

2b

1b

1b

B9

2c

3

Die "Trennlinie", die sich durch den Hauptdeich (rote Linie fett) ergibt, wird in dieser Dokumentation zur

Landschaftsgliederung herangezogen:

Vom Rhein bis an den Deich: Das Deichvorland (ca. 7 km²; hellrot markiert)

Biotope aus 2. Hand: Die Dormagener Deiche (rote Linien)

Vor dem Deich: Binnenland (ca. 15 km²; hellgrün markiert)

Der Garten von Zons: Treffpunkt der Arten

Das Dormagener Deichsystem (rot markiert) ist etwa 13 Km lang. Das Deichvorland (hellrot markiert) wird

als Retentionsfläche genutzt und dient als natürliches Überschwemmungsgebiet dem Hochwasserschutz. In

diesem strukturreichen Rheinauenkomplex liegen landwirtschaftlich genutzte Landschaftsteile sowie die

Naturschutzgebiete Zonser Grind(1a), Rheinaue Zons-Rheinfeld(1b) und der Altrheinarm Zons. Westlich des

Deiches bis zur Bundesstraße B9 schließen sich vorwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen an. Hier

liegt das Naturschutzgebiet Wahler Berg, Hannepützheide und Martinsee. Die Rheinschleifen stellen einen

wichtigen Abschnitt im bundesweit bedeutenden Biotopverbund innerhalb der Rheinschiene.

Deichanlieger sind die Dormagener Stadtteile Rheinfeld, die alte Zollfeste Zons und Stürzelberg.

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Deichvorland: Zwischen Rhein und Deiche

Landschaften

Der Rhein hat als mäandrierender Tieflandstrom in rastloser Arbeit die 15-20m mächtige Kiesschichten im

Niederrheingebiet hervorgebracht. Er ist durch den Deichbau und die Flussregulierung an sein heutiges

Flussbett gebunden. Typisch sind im Bereich der Rheinschleifen bei Dormagen die Ufer des Flusses mit

Sand- und Kiesbänken, der Rheinauenkomplex mit Erlen, Pappeln und Weiden, Weidenufergebüschen und

Röhrichte (Schilfgras) sowie die in Verbindung stehenden Altrheinarme bei Zons und der Urdenbacher

Kämpe. Das Deichvorland ist die wichtige "Knautschzone" des Deiches. Als Retentionsfläche schafft es Platz

für das Hochwasser und reguliert den Abfluss. Seine Gestaltungen durch Paralleldeiche und Bewuchs beeinflussen

die Strömungskräfte.

Einige Landschaftseindrücke:

1. Reihe: Rheinufer (bei Zons), Weide (fest im Ufer verwurzelt), Muschelbank der Uferregion

2. Reihe: Flügeldeich (mit Blick zum Naturschutzgebiet Grind), Weide (fest im Ufer verwurzelt), Muschelbank

3. Reihe: Pappel(-reihen) im Naturschutzgebiet Grind, Deichvorland (Naturschutzgebiet bei Zons)

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Artenvielfalt im Deichvorland: Pflanzen

Blühende Pflanzen am Rhein und im Deichvorland:

1. Reihe: Stechapfel, Blut-Weiderich, Sumpfschafgarbe, Seifenkraut

2. Reihe: Beinwell, Sumpf-Schwertlilie, Sumpf-Schwertlilie, Großer Ehrenpreis, Rainfarn

3. Reihe: Wiesenschaumkraut, Wiesen-Bocksbart, Großer Ehrenpreis, Glockenblume

4. Reihe: Großer Klappertopf, Ziest, Wiesen-Primel, Traubenhyazinthe

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Artenvielfalt im Deichvorland: Insekten

Das Deichvorland bietet eine Vielfalt verschiedenartiger Lebensbereiche. In Rheinnähe mit hoher Luftfeuchtigkeit

und Brennnesseln ist das Landkärtchen zu finden. Die Wespenspinne bevorzugt Trockenrasen mit

einer hohen Heuschrecken-Population. Die Knautien-Sandbiene ist auf Witwenblumen und Tauben-

Skabiosen als Nahrungsquelle spezialisiert.

Insekten in Rheinnähe und im Deichvorland:

1. Reihe: Aurorafalter, Kleiner Weinschwärmer, Perlmuttfalter (Oberseite), Perlmuttfalter (Unterseite)

2.Reihe: Landkärtchen, Gelbbinden-Furchenbiene, Knautien-Sandbiene, Wildbiene

3. Reihe: Wildbiene , Beißschrecke, Wespenspinne

4. Reihe: Goldschrecke, Strauchschrecke, Goldlaufkäfer, Feuerkäfer

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Artenvielfalt im Deichvorland: Vögel 1

Vögel in Rheinnähe und im Deichvorland:

1. Reihe: Reiherente 2 , Zwergsäger♂ 2 ,, Gänsesäger♀ 2 , Möwen 3

2. Reihe: Höckerschwan in Begleitung von Kanadagänsen 4 , Kormoran, Graureiher

3. Reihe: Rostgans, Nilgans, Graugans 2 (dahinter im Bild Kanadagans), Austernfischer 5

4. Reihe: Flussuferläufer, Zilpzalp, Dorngrasmücke , Feldsperling

5. Reihe: Gimpel, Weißstorch 6 , Bussard, Steinkauz

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Die Deiche: Biotope aus 2. Hand

Artenvielfalt am Deich: Pflanzen

Die Dormagener Erddeiche haben sich zu einem wertvollen Biotop aus 2. Hand entwickelt. Auf den Deichböschungen

sind artenreiche Wiesen mit vielen Nahrungspflanzen für eine vielfältige Insektenwelt zu sehen.

Besonders auf der Binnenberme (landseitiger Deichfuß) ist dieser spezielle Lebensraum durch Laubbäume

(wie Weide, Pappel, Eberesche) und Sträucher erweitert. Dieses bilden Vogelschutzgehölze mit einem

sicheren Brut- und Nahrungsangebot. Durch den unmittelbaren Anschluss an die Naturschutzgebiete

Grind und Zons Rheinfeld und der Altrheinarm Zons bei Zons besteht ein wichtiger regionaler Biotopverbund.

Die so entstandene Naturkulisse wertet das Deichsystem zusätzlich auf. Für viele erholungssuchende

Bürger/innen der Stadt Dormagen, Besucher aus den naheliegenden Großstädten und Touristen aus der

ganzen Welt sind die Wege am Deich regelmäßiges Ziel.

Blühende Pflanzen am Deich (Böschungen und Bermen):

1. Reihe: Wiesen-Salbei, Flockenblume, Dornige Hauhechel , Großer Wiesenknopf

2. Reihe: Wiesen-Salbei, Sommerwurz, Witwenblume (Knautie), Steinbrech

3. Reihe: Wolfsmilch, Lauch, Storchenschnabel , Doldiger Milchstern

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Artenvielfalt am Deich: Insekten

Insekten am Deich (Böschungen und Bermen):

1. Reihe: Weißling, Kleiner Heufalter, Gelbling, Dickkopffalter

2. Reihe: Widderchen, Zipfelfalter, Kleiner Fuchs, Bläuling

3. Reihe: Großes Ochsenauge, Blutbär, Hauhechelbläuling , Hummel

4. Reihe: Hummel-Schwebfliege, Gefleckter Schmalbock, Großes Heupferd

5. Reihe: Raupe des Labkrautschwärmers

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Naturnahe Deichpflege: Die Wächter der Deiche

Die Deichpflege mit Schafen hat über Jahrhunderte in der Deichpflege eine wichtige Rolle gespielt. An den

Dormagener Deichen wird diese naturschonende und wirtschaftliche Form der Deichmahd seit dem Jahr

2015 wieder erprobt. Die so ständig vorhandenen Bereiche mit kurzem Gras bieten eine gute Übersicht

über die Deichsicherheit, z.B. zur Schadensidentifikation. Dabei werden neben den Weißen hornlosen Heidschnucken

auch Weiße gehörnte Heidschnucken eingesetzt. Deren Böcke haben schneckenförmige, die

weiblichen Tiere (Mutterschafe) sichelförmige Hörner. Als positive Effekte der Deichbeweidung mit den

Schafen werden die Gleichzeitigkeit von Mahd, Bodenverdichtung, Erosionsschutz und Düngung geschätzt.

Die Artenmächtigkeit ist durch die Schafbeweidung besonders hoch. Die Insektenvielfalt wird geschont und

Samen werden in Kot und Fell verbreitet. Diese "Spezialisierung" bei der Deichbeweidung sichert damit

auch die Existenz dieser alten, bedrohten Schafrasse.

Zur Deichpflege gehört auch die Bekämpfung von Schädlingen wie Maulwürfe und Mäuse. Diese werden

durch ihre natürlichen Feinde, u.a. Graureiher und Turmfalken, kurz gehalten. Speziell dafür aufgestellte

Ansitzstangen (Julen) unterstützen dabei die Greifvögel bei ihrer Aufgabe zur natürlichen Schädlingsbekämpfung.

Die Wächter der Deiche: Deichschafe, Greifvögel (im Bild Turmfalke) und Graureiher

1. Reihe: Schafsbock, Schafsherde bei Zons, Turmfalke

2. Reihe: Mutterschaf, Schafherde auf der Binnenböschung, Graureiher

3. Reihe: Mutterschaf mit Lamm, Weiße Gehörnte Heidschnucken, Graureiher

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Vor dem Deich: Binnenland

Landwirtschaft

Im Deichhinterland findet sich eine facettenreiche Landwirtschaft mit Getreideanbau, Spezialisierungen wie

Erdbeeren, Obst und Spargel sowie Viehwirtschaft. Der Wahler Berg 7 (Flugsanddüne des linken Niederrheins)

steht im Verbund mit der Hannepützheide und dem Martinsee unter Naturschutz.

1. Reihe: Getreideanbau, Viehwirtschaft, Schafe (in der Zonser Heide

2.Reihe: Getreideernte, Markt in Dormagen

Artennachweise (an Beispielen)

1. Reihe: Erdrauch, Lungenkraut, Rote Waldameise

2. Reihe: Hase, Eichhörnchen, Igel, Schafstelze

Die landwirtschaftlich bewirtschaften Flächen - wie Erdbeer- oder Maisfelder - machen es den Tieren teilweise sehr

schwer, hier zu leben. So zeigt sich der Hase im o.g. Bild ohne Deckungsmöglichkeit stark gestresst.

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Der Garten von Zons: Treffpunkt der Arten

Eine Übersicht

Die Nähe zur umgebenden Natur führt in dem naturnahen Garten zu einem vielfältigem "Treffpunkt der

Arten". Alle hier fotografierten Arten sind auch in den Naturräumen der Rheinschleifen zu finden.

Der Garten ist Teil einer um das Jahr 1960 angelegten Kleinsiedlung am nördlichen Stadtrand von Zons. Hier

bilden mehrere Gärten ein Rechteck von ca. 5.000 m² , das an seinen Längsseiten durch alte Einfamilienhäuser

abgeschirmt und allseitig durch Straßen abgegrenzt ist. Das Areal ist geprägt durch eine Mischung

aus alten Obstbäumen, mehreren hohen Nadelbäumen, Sträuchern und Gebüschen und zwei oder drei

kleinen Gartenteichen. Etwa 10% der Fläche sind als Nutzgarten in Gebrauch.

Der fotografische Projektteil Der Garten von Zons wurde nur in einem der Gärten umgesetzt. In dem ca.

600m m² großen Garten sind verschiedene "Naturinseln" eingerichtet. Dazu gehören: Ein kleiner Feuchtbereich

durch Oberflächenversickerung von Regenwasser der Garagendächer, Wildblumen-Areale, nichtgedüngte

trockene Rasenflächen, Vogelschutzgehölze incl. Hainbuchenhecke, Holzstämme in Verrottung und

kleine abgegrenzte Sandflächen.

Foto rechts oben: Alte Holzstämme in Verrottung sowie Heuballen für Igel, rechts eine Stufe mit Spalten,

Erdlöchern, Höhlen und Gängen (Bauelement sind Hohlblocksteine) - bereits als Behausung auch durch

Spitzmäuse genutzt.

Das Unwetter Ela vom Juni 2014 hat schwere Sturmschäden angerichtet. So stürzten von der Grenze des

Nachbargrundstücks mehrere große Bäume auf den Garten. Das "Landschaftsbild" hat sich damit gravierend

verändert. Seit 2015 werden verschiedene Gartenbereiche daher neu gestaltet.

Fotos unterer Reihe: Margerite, Kratzdistel, Sandbienen-Areal, Blut-Weiderich

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Artenvielfalt im Garten: Vögel

Im Reich des Sperbers

1. Reihe: Amsel, Wacholderdrossel 8 , Rotdrossel 12 , Buchfink

2. Reihe: Stieglitz (Distelfink) 8 , Bluthänfling 8 , Sperber 8

3. Reihe: Kohlmeise, Blaumeise, Schwanzmeise, Grünfink

4. Reihe: Rotkehlchen, Hausrotschwanz, Zilpzalp 9 , Bachstelze

Die Gärten sind das Jagdrevier des Sperbers. Der durchdringende Alarm der Kleinvögel im Garten verrät

seine Anwesenheit. Die Sämereien von Stauden und im Garten geduldeter Disteln locken regelmäßig Finken

an. Der wohl bunteste unter ihnen ist der Distelfink. Nächste Seite: Das Wintergoldhähnchen, ein regelmäßiger

Besucher, ist der kleinste Vogel in Europa. Der Grünspecht hat als "Erdspecht" eine Vorliebe für Ameisen.

Der Buntspecht nutzt gerne die "Insektenhotels" als Buffet. Der Graureiher "kontrolliert" regelmäßig

die Gartenteiche.

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1. Reihe: Heckenbraunelle, Gartengrasmücke, Halsbandsittich, Graureiher 8

2. Reihe: Mönchsgrasmücke, Zaunkönig, Wintergoldhähnchen 8 , Haussperling

3. Reihe: Star, Grünspecht, Buntspecht, Baumläufer 8;9

4. Reihe: Ringeltaube und Türkentaube, Elster, Eichelhäher 8

5. Reihe: Aaskrähe 8 , Turmfalke 8;10 , Schleiereule 8 , Waldohreule 11

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Artenvielfalt im Garten: Insekten

Schmetterlinge - die schönen Flieger

1. Reihe: Tagpfauenauge, Ochsenauge, Waldbrettspiel, Kleiner Heufalter

2. Reihe: Admiral, C-Falter, Distelfalter, Kleiner Fuchs

3. Reihe: Schwalbenschwanz, Feuerfalter, Hauhechelbläuling, Faulbaumbläuling

4. Reihe: Dickkopffalter, Kohlweißling, Taubenschwänzchen, Lindenschwärmer

5. Reihe: Karminbär, Hausmutter (Nachtfalter), Zitronenfalter 9;12 , Kleines Nachtpfauenauge

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Wildbienen - fleißige Bestäuber

1. Reihe: Honigbiene, Kegelbiene, Garten-Wollbiene, Blutbiene

2. Reihe: Unbestimmt, Pelzbiene, Mauerbiene, Mauerbiene (Pollen unter dem Bauch)

3. Reihe: Glanzbiene, Seidenbiene, Wollbiene imitiert Wespe (Wespenbiene), Hummel

4. Reihe: Erdhummel, Steinhummel, Hummel warnt bevor sie sticht, Kuckuckshummel

5. Reihe: Rotäugige Taufliege (Parasit bei Mauerbiene)

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Wespen - missverstandene Nützlinge

1. Reihe: Hornisse, Feldwespe, Lehmwespe, Goldwespe

2. Reihe: Pillenwespe, deren urnenförmiges Nest, Schlupfwespe, Wespe mit Beute

Fliegen - im Freien ganz anders

1. Reihe: Schnabelfliege, Stelzenfliege, Raubfliege, Hummelschweber

2. Reihe: Skorpionsfliege, Hornissenschwebfliege, Scheinbiene, Tanzfliege

Einige Fliegen ernähren sich von Nektar, andere von Insekten. Bemerkenswert sind die Hochzeitsbräuche

der Tanzfliegen. Das Männchen dieser Blütensauger fängt für seine Auserwählte andere Insekten als Hochzeitsgeschenk.

Schwebfliegen imitieren Hornissen, Wespen, Bienen oder Hummeln (Mimikry = Gefährlich

erscheinen durch Nachahmung).

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Ameisen - gute Hirten und andere Insekten

Gartenameise bei der Pflege der Blattlausherde, Schlupfwespe 13 (-nangriff),Hochzeitsflug, Ohrwurm

Heuschrecken - gut getarnt und sprungstark

Ödland- bzw. Sandschrecke, Feldheuschecke, Sichelschrecke, Grashüpfer

Libellen - optimale Flugkünstler

Oben: Rote Heidelibelle, Kleinlibelle, Kl. Blaupfeil ♀, Vierfleck

Links: Adonislibelle

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Spinnen - geniale Jäger

1. Reihe: Gartenkreuzspinne, Diebische Wespe 14 , Spaltenkreuzspinne, Krabbenspinne

2. Reihe: Kürbisspinne, Tapezierspinne, Winkelspinne, Großer Asseljäger

3. Reihe: Spinnenfresser 15 (Spinne als Beute), Springspinne mit Beute , Wespenspinne, deren Kokon

4. Reihe: Beute angeklebt bzw. eingesponnen, Portrait der Trichterspinne, Portrait der Springspinne

Anmerkung: Die Gemeine Tapezierspinne (Reihe 2) ist die einzige Vertreterin der Vogelspinnenartigen in

Mitteleuropa. Sie gilt nach der Roten Liste als gefährdet.

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Käfer - 8.000 Arten in Mitteleuropa

1. Reihe: Gartenlaubkäfer, Kartoffelkäfer, Balkenschröter 16 , Pinselkäfer

2. Reihe: Junikäfer, Moschusbock, Raubkäfer (Platydracus stercorarius und Schwarzer Moderkäfer)

Schnabelkerfen - hübsch hässlich

1. Reihe: Buntrock, Grüne Stinkwanze, Fruchtwanze, Baumwanze

2. Reihe: Rotbeinige Baumwanze, Nordamerikanische Zapfenwanze, Feuerwanze, Baumwanze

3. Reihe: Grasgespenst, Schaumzikade, Nordamerikanische Zikade

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Naturschutzgebiete im Wandel

Natürliche Ursachen

Die gewaltige Ur-Kraft des Rheines als Landschaftsgestalter ist seit dem Mittelalter dokumentiert und auch

heute noch wirksam. Das Foto links zeigt Schäden im Grind aus dem Jahr 1994. Im Vergleich aus der Chronik

des Joan Peter Delhoven vom 11.03.1784: "Auf 5 Platzen sind Löcher getrieben, worin man Häuser

setzen kann".

Das Foto rechts zeigt die Unwetterschäden im Grind aus dem Jahr 2014. Viele der Pappeln sind dem Sturm

Ela zum Opfer gefallen. Seit dem Mittelalter wird die Schutzwirkung der Pappeln im Deichvorland geschätzt.

So schreibt der Joan Peter Delhoven am 28.02.1784: "Der Hof hätte unmittelbar ein Preis der Fluth

und des Eisgedränges werden müssen, wenn sich nicht vor den Bilsen (=Pappeln) das Eiss festgesetzt hätte.

Und Heil dem Manne, der diese Bäume pflanzte!"

Foto links: Hochwasserschäden im Grind (am Flügeldeich) (1994)

Foto rechts: Unwetterschäden im Grind (Sturm Ela vom Juni 2014)

Tourismus

Eine Vielzahl von Besuchern aus den naheliegenden Großstädten ziehen gravierende Konflikte zwischen

Erholung und Naturschutz nach sich. So werden auch die ausgewiesenen Naturschutzgebiete regelmäßig

für die Freizeitnutzug missbraucht. Es entstehen wilde Badestrände und Grillplätze. Das Party-Material wird

sogar in Einkaufswagen der in Zons und Rheinfeld ansässigen Discounter bis an den Rhein gefahren (und

dort stehengelassen).

Foto links: Wilde Badestrände und Grillplätze bis weit in das Naturschutzgebiet Zons-Rheinfeld

Fotos rechts: Einkaufswagen der Geschäfte aus Zons und Rheinfeld, verbleibender Müll in Massen

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Eingewanderte Arten

Allein in dem hier gezeigten Bereich einer Auenwaldlandschaft mit Weiden, Erlen und Schilfgürtel im Naturschutzgebiet

Zons-Rheinfeld hat sich das Indische Springkaut als invasiver Neophyt innerhalb weniger Jahre

auf einen Streifen von ca. 350 m Länge ausgebreitet.

Fotos: Springkrautinvasion, Blüte des Indischen Springkrauts, Verdrängungskampf im Schilf(gras)

Kanadagänse und Nilgänse entdecken die Region als ganzjährigen Lebensraum. Rostgänse haben sich zwischenzeitlich

im Gebiet der Dormagener Rheinschleifen etabliert. Halsbandsittiche entdecken gebrochene

Pappeln als neue Brutreviere.

Fotos: Kanadagans, Nilgans, Rostgans

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Wirtschaftsgrünland durch Gülle

Die Rheinaue besitzt als wertvoller Lebensraum für gefährdete

Pflanzengesellschaften, bedrohte Pflanzenarten,

Höhlenbrüter und Wiesenvögel eine hohe Bedeutung

für den Biotop- und Artenschutz. Kulturhistorisch

bedeutsam und schutzwürdig ist die extensive Grünlandnutzung,

die auch für den ökologischen Wert maßgeblich

ist. Insgesamt ist die Rheinaue mit der Altrheinschlinge

auch ein geowissenschaftlich schutzwürdiges Objekt.

Zitat: Infotafel des Naturschutzgebietes

Als Bestandteil einer bundesweit bedeutenden Verbundachse stellt die Rheinaue Zons ein wertvolles Vernetzungsbiotop

dar. Die Flächen des Naturschutzgebietes Zons-Rheinfeld werden allerdings intensiv zur

Grasproduktion genutzt. Durch Gülleeinbringung - große Mengen werden mit schweren Tanklastern in das

Naturschutzgebiet geliefert - und Einsatz von Chemikalien geht die Artenvielfalt in weiten Bereichen verloren

und es entstehen Einheitswiesen (Wirtschaftsgrünland) ohne bunte Wildblumen.

1. Reihe: Gülle-Tanklastwagen, Selbstfahrer mit Schleppschlauch, Gülleausbringung konventionell

2. Reihe: Gegüllte Wiesen im Naturschutzgebiet, diese werden so zu Wirtschaftsgrünland gewandelt

3. Reihe: Heuernte der entstandenen Produktionswiesen

Die Rheinschleifen bei Dormagen Ref02 181209-JO.docx - © Josef Otulak 25


Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Ergänzungen 2018

Artenvielfalt - Eine Übersicht

1. Reihe: Nashornkäfer, Gold-Rosenkäfer, Trauer-Rosenkäfer

2. Reihe: Trauermantel, Wanderfalke, Rebhuhn, Marder

Anmerkungen: Die Käfer, der Schmetterling und der Marder sind im Garten (Kap. "Der Garten von Zons:

Treffpunkt der Arten) aufgenommen.

Weichtiere - Ein Leben ohne inneren Halt

1. Reihe: Bernsteinschnecke (Unterart), Gefleckte Weinbergschnecke, Weinbergschnecke (Paarung)

2. Reihe: Garten-Bänderschnecke, Schnecke, Hain-Bänderschnecke (einfarbig)

Die Rheinschleifen bei Dormagen Ref02 181209-JO.docx - © Josef Otulak 26


Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Wildbienen in Dormagen (weitere Beispiele zu S. 8 und S. 18)

Sie leben in großen Völkern, in Kleingruppen oder alleine, manche sind winzig (5mm), andere groß (25mm),

einige bewohnen Bienenhäuser, andere wohnen im Holz, wieder andere graben sich Löcher in den Sand,

viele sorgen fleißig mit Pollen und Nektar für ihren Nachwuchs, andere halten es wie der Kuckuck und legen

ihre Eier in fremde "Nester", manche sind bunt, einige sammeln die Pollen unter dem Bauch, andere in

ihren Höschen - zu jeder gibt es eine Geschichte: Aber alle leben in Dormagen!

Geplante Projekte in der Rheinschleife

Fledermäuse

Amphibien 17 und Reptilien

Flechten und Pilze 18

Die Rheinschleifen bei Dormagen Ref02 181209-JO.docx - © Josef Otulak 27


Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Register

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Stichworte

Altrheinschlinge 25

Ansitzstange (Jule) 12

Biotopverbund 4, 5, 10

Deichanlieger 5

Deichpflege 12

Einheitswiese 25, 31

Einkaufswagen 23

Flügeldeich 6

Flugsanddüne 13

Grasproduktion 25

Gülle 25

Gülle-Transporter 25

Hauptdeich 5

Hochwasserschäden 23

Hochwasserschutz 5

Kiesschichten 6

Landwirtschaft 13

Menschen am Deich 10

Müll 23

Muschelbank 6

Neophyt 24

Retentionsfläche 5, 6

Rhein 5, 9

Rheinaue 5, 6

Rheinaue Zons 25

Rheinschiene 4, 5

Schädlinge 12

Schädlingsbekämpfung 12

Schilfgürtel 24

Sturmschäden 14, 23

Tieflandstrom 6

Unwetter Ela 23

Vernetzungsbiotop 25

Vogelschutzgehölze 10, 14

Wilde Badestrände 23

Wilde Grillplätze 23

Wirtschaftsgrünland 25

Landschaftsteile und Orte

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Altrheinarm 5, 6, 10

Binnenland 4, 5, 13

Deich

Binnenberme 10

Deichsystem 4

Erddeich 10

Flügeldeich 6

Hauptdeich 5

Deichvorland 4, 5, 6, 7, 8, 9

Dormagen 4, 5, 10, 13

Garten (in Zons) 14

Grind 10

Naturschutzgebiete

, Altrheinarm Zons 5, 10

, Hannepützheide 5, 13

, Martinsee 13

, Wahler Berg 5, 13

, Zonser Grind 5, 6, 10

, Zons-Rheinfeld 5, 10, 25

Rheinfeld 5, 10, 23

Rheinschleifen 4, 5

Rheinufer 4, 6

Stürzelberg 5, 10

Urdenbacher Kämpe 6

Zons 5, 6, 10, 23

Arten

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Pflanzen

Beinwell 7

Brennnessel 8

Doldiger Milchstern 10

Dornige Hauhechel 10

Eberesche 10

Ehrenpreis, Großer 7

Erdrauch 13

Erle 6, 24

Flockenblume 10

Glockenblume 7

Großer Wiesenknopf 10

Klappertopf, Großer 7

Kratzdistel 14

Lauch 10

Lungenkraut 13

Margerite 14

Pappel 6, 10

Rainfarn 7

Röhricht 6

Schilf(gras) 6, 24

Seifenkraut 7

Sommerwurz 10

Springkraut 24

Stechapfel 7

Steinbrech 10

Storchenschnabel 10

Sumpf-Schafgarbe 7

Sumpf-Schwertlilie 7

Tauben-Skabiose 8

Traubenhyazinthe 7

Weide 6, 10, 24

Weidegewächse 10

Weidenufergebüsche 6

Weiderich, Blut- 7, 14

Wiesen-Bocksbart 7

Wiesen-Primel 7

Wiesen-Salbei 10

Wiesenschaumkraut 7

Witwenblume 8, 10

Wolfsmilch 10

Ziest 7

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Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Insekten

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Ameisen u.a.

Gartenameise 20

Hochzeitsflug 20

Ohrwurm 20

Rote Waldameise 13

Bienen

Blutbiene 18

Erdhummel 18

Furchenbiene 8

Garten-Wollbiene 18

Glanzbiene 18

Honigbiene 18

Hummel 11, 18

Kegelbiene 18

Knautien-Sandbiene 8

Kuckuckshummel 18

Mauerbiene 18

Pelzbiene 18

Seidenbiene 18

Steinhummel 18

Wespenbiene 18

Wildbienen, Beispiele 27

Fliegen

Hornissenschwebfliege 19

Hummelschweber 19

Hummelschwebfliege 11

Raubfliege 19

Rotäugige Taufliege 18

Scheinbiene 19

Schnabelfliege 19

Schwebfliegen 19

Skorpionsfliege 19

Stelzenfliege 19

Tanzfliege 19

Käfer

Balkenschröter 22

Feuerkäfer 8

Gartenlaubkäfer 22

Gefleckter Schmalbock 11

Goldlaufkäfer 8

Junikäfer 22

Kartoffelkäfer 22

Moschusbock 22

Nashornkäfer 26

Pinselkäfer 22

Raubkäfer 22

Rosenkäfer (Gold-) 26

Rosenkäfer (Trauer-) 26

Libellen

Adonislibelle 20

Kl. Blaupfeil ♀ 20

Kleinlibelle 20

Rote Heidelibelle 20

Vierfleck 20

Schmetterlinge

Admiral 17

Aurorafalter 8

Bläuling 11

Blutbär 11

C-Falter 17

Dickkopffalter 11, 17

Distelfalter 17

Faulbaumbläuling 17

Feuerfalter 17

Gelbling 11

Großes Ochsenauge 11

Hauhechelbläuling 11, 17

Hausmutter 17

Karminbär 17

Kleiner Fuchs 11, 17

Kleiner Heufalter 11, 17

Kleiner Weinschwärmer 8

Kohlweißling 17

Labkrautschwärmer 11

Landkärtchen 8

Lindenschwärmer 17

Nachtpfauenauge 17

Ochsenauge 17

Perlmuttfalter 8

Schwalbenschwanz 17

Tagpfauenauge 17

Taubenschwänzchen 17

Trauermantel 26

Waldbrettspiel 17

Weißling 11

Widderchen 11

Zipfelfalter 11

Zitronenfalter 17

Schnabelkerfe

Baumwanze 22

Buntrock 22

Feuerwanze 22

Fruchtwanze 22

Grasgespenst 22

Grüne Stinkwanze 22

Nordamerik. Zikade 22

Rotbeinige Baumwanze 22

Schaumzikade 22

Zapfenwanze 22

Spinnen

Beute

angeklebt 21

eingesponnen 21

gejagt 21

Diebische Wespe 21

Gartenkreuzspinne 21

Großer Asseljäger 21

Krabbenspinne 21

Kürbisspinne 21

Spaltenkreuzspinne 21

Spinnenfresser 21

Springspinne 21

Tapezierspinne 21

Trichterspinne 21

Wespenspinne 8, 21

Wespenspinne, Kokon 21

Winkelspinne 21

Springschrecken

Beißschrecke 8

Feldheuschecke 20

Goldschrecke 8

Grashüpfer 20

Großes Heupferd 11

Ödlandschrecke 20

Sichelschrecke 20

Strauchschrecke 8

Wespen

Feldwespe 19

Goldwespe 19

Hornisse 19

Lehmwespe 19

Pillenwespe 19

Pillenwespennest 19

Schlupfwespe 19, 20

Wespe mit Beute 19

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Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Vögel

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Aaskrähe 16

Amsel 15

Austernfischer 9

Bachstelze 15

Baumläufer 16

Blaumeise 15

Bluthänfling 15

Buchfink 15

Buntspecht 16

Bussard 9

Dorngrasmücke 9

Eichelhäher 16

Elster 16

Feldlerche 31

Feldsperling 9

Flussregenpfeifer 31

Flussuferläufer 9

Gänsesäger 9

Gartengrasmücke 16

Gimpel 9

Graugans 9

Graureiher 9, 12, 16

Großer Brachvogel 31

Grünfink 15

Grünspecht 16

Halsbandsittich 16, 24

Hausrotschwanz 15

Haussperling 16

Heckenbraunelle 16

Höckerschwan 9

Kanadagans 9, 24

Kohlmeise 15

Kormoran 9

Milan 31

Mönchsgrasmücke 16

Möwen 9

Nilgans 9, 24

Pirol 31

Rebhuhn 26

Reiherente 9

Ringeltaube 16

Rostgans 9, 24

Rotdrossel 15

Rotkehlchen 15

Schafstelze 13

Schleiereule 16

Schwanzmeise 15

Singschwan 31

Sperber 15

Star 16

Steinkauz 9

Stieglitz (Distelfink) 15

Türkentaube 16

Turmfalke 12, 16

Wacholderdrossel 15

Waldohreule 16

Wanderfalke 26

Weißstorch 9

Wiesenpieper 31

Wintergoldhähnchen 16

Zaunkönig 16

Zilpzalp 9, 15

Zwergsäger 9

Tiere

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Eichhörnchen 13

Fledermaus 27

Hase 13

Heidschnucke 12

Igel 13, 14

Marder 26

Maulwurf 12

Maus 12

Spitzmaus 14

Weichtiere

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Schnecken

Bernsteinschnecke 26

Gartenbänderschnecke 26

Hain-Bänderschnecke 26

Weinbergschnecke 26

Weinbergsn., Gefleckte 26

Amphibien und Reptilien

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Erdkröte 27 Teichmolch 27 Wasserfrosch 27

Flechten und Pilze

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Birkenpilz 27

Gelbflechte 27

Morchel 27

Parasol 27

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Auszug aus dem Paradies - Die Rheinschleifen bei Dormagen

Geschützte Arten

Seiten mit Abbildungen und Fotos sind fett gekennzeichnet

Alle Wildbienen und

Hummeln 8, 11, 18, 27

Balkenschröter 22

Bluthänfling 15

Bussard 9

Dickkopffalter 11

Ehrenpreis, Großer 7

Feldlerche 31

Feldsperling 9

Feuerfalter 17

Fledermaus 27

Flussregenpfeifer 31

Flussuferläufer 9

Gänsesäger 9

Gelbling 11

Goldlaufkäfer 8

Graureiher 9

Großer Brachvogel 31

Hauhechelbläuling 17

Hornisse 19

Kormoran 9

Labkrautschwärmer 11

Marder 26

Milan 31

Moschusbock 22

Möwen 9

Nachtpfauenauge 17

Nashornkäfer 26

Ödlandschrecke 20

Perlmuttfalter 8

Pirol 31

Rebhuhn 26

Rosenkäfer (Gold-) 26

Rosenkäfer (Trauer-) 26

Rostgans 9, 24

Rote Waldameise 13

Schleiereule 16

Schwalbenschwanz 17

Singschwan 31

Sperber 15

Star 16

Steinbrech 10

Steinkauz 9

Sumpf-Schafgarbe 7

Sumpf-Schwertlilie 7

Trauermantel 26

Turmfalke 12, 16

Waldohreule 16

Wanderfalke 26

Wasserfrosch 27

Weißstorch 9

Wiesenpieper 31

Wiesen-Primel 7

Wildbienen und Hummeln 8

Zwergsäger 9

Endnoten

1 Beobachtet werden können hier auch Pirol, Milan, Flussregenpfeifer, Feldlerche, Wiesenpieper, Singschwan 2 und

Großer Brachvogel 12

2 Wintergast in den Gewässern der Buhnen

3 Regelmäßige Gäste am Rhein

4 Ansiedlungen als Brutvogel

5 Brutvogel (in Rheinnähe häufig durch Freizeitsuchende gestört)

6 Gelegentliche Futtersuche auf den Rheinwiesen

7 FFH-Gebiet (nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)

8 Regelmäßige oder jahreszeitliche Besucher

9 Foto ersatzweise eingesetzt, da die Art nicht in ausreichender Qualität im Garten zu fotografieren war

10 Der Turmfalke hat mehrfach vergeblich versucht, einen Nistplatz im Dachgiebel eines Hauses einzurichten

11 Die Waldohreule bewohnt die Gärten als Wintergast (Foto aus meinem Videofilm NSG Grind - Natur in Not)

12 Durchzügler, nicht häufig

13 Konflikt: Ameise pflegt ihre Blattlausherde (sammelt Honigtau) / Schlupfwespe legt parasitisch Eier in die Blattläuse

14 Wespe stiehlt Beute der Gartenkreuzspinne aus deren Netz

15 Dieses Foto entstand im Haus des Grundstücks

16 Der Balkenschröter ist die zweitgrößte Hirschkäferart unserer Fauna

17 Frosch- und Molchfoto exemplarisch Fotos aus dem Knechtstedener Wald

18 Foto der Morchel aus meinem Video-Film NSG Grind - Natur in Not

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