sporting hamburg JUNI 2019

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Stadtsportmagazin

© Foto: Thomas Kettner Juni 2019 monatlich & kostenlos Beachvolleyball-WM Laura spielt, Kira kommentiert Handball Toto Jansen zum Saison-Endspurt Towers Super-Max Motorsport Maxi ausgebremst Anzeige Die besten Tipps gibt’s in der Heftmitte. präsentiert von 1


Editorial Leser, Liebe © Foto: Witters Die HG Barmbek steigt wieder auf, der HSV steigt nicht auf, Pauli auch nicht, das VT Hamburg steigt ab, die Towers steigen auf, der Handball Sport Verein Hamburg steigt nicht ab, Altona 93 auf, die ETV- Fußballer und der Bramfelder SV auch… und und und. © Foto: www.mediaserver.hamburg.de/Jan Kornstaedt Das waren spannende Tage und Wochen und wir freuen uns – und leiden mit. Das Schöne an all diesem sportlichen Rauf und Runter, wie auch bei klassischen Erfolgen und Niederlagen: Sie alle setzen Emotionen frei. Bei den Akteuren, ihren Umfeldern und bei den Fans. Kollektiver Jubel, aber auch kollektiver Frust haben eines gemein: das WIR. Und ist es nicht im Wesentlichen das, worum es im Sport geht? Um gemeinsames Erleben, um Identifikation, mit einem Team, einem Verein, einer Stadt, mit etwas, das mehr ist als der Einzelne und letztlich auch nur WIR bedeutet? Das sind die vielen Gänsehaut-Momente und Emotionen, die man spürt, wenn man bei all den B2Runs, Halb- und sonstigen Marathons an den Start geht oder auch nur zuschaut, und die man alleine so nicht erlebt. Sie entwickeln eine Kraft, die wir alle genießen und noch besser nutzen sollten: für immer mehr Miteinander, für Integration und für eine TOL(L)Erante Gesellschaft. Sorry, aber das kam uns so in den Sinn. Viel Spaß beim Lesen. Martin Blüthmann (martin@sporting-magazin.de) Partner: 2 3


sporting hamburg Das ist drin: © Foto: www.mediaserver.hamburg.de/ Marek Santen Editorial 3 Schuss des Monats #1 Hamburg Towers: Sehr, sehr gut! 6/7 sporting-Lars: Beach-WM Kira und die Beachvolleyball-WM 8–11 Basketball: Hamburg Towers Max Montana: The Aufstieg 12/13 Handball Sport Verein Hamburg Saisonziel (No.1) erreicht 15–17 Beachvolleyball: Laura + Maggie Zusammenfinden! 20/21 Hamburg in Bewegung Der ACTIVE CITY DAY 22 Wassersport: Stopover Hamburg Auf dem Board um Schleswig-Holstein 24/25 Die sporting-Tipps im Juni 26/27 Hockey: Mo Fürste Abschiedsspiel: KÖNIG MOX’ Last Dance 28 Weiterknipsen! Der Hamburg Active City – Fotowettbewerb 2019 30/31 Schuss des Monats #2 Der Club an der Alster: Dt. Meisterinnen! 32/33 Vereinssport Verein selber gründen 34/35 Flagfootball: Snappers Meister in Serie 36/37 Hochschulsport: Das Triple Drei dt. Ruder-Meisterschaften und mehr 38/39 Motorsport: Maxi Buhk Geplatzt. 40/41 Schwimmen: Yusra Mardini Sie schwimmt einfach! 42/43 sporting-Lars: Badminton So geht zielstrebig 44/45 Segeln: Helga Cup Der Countdown läuft 46/47 sporting-Marco: Fitness Bootcamp (nicht) nur für Frauen 48–50 Impressum 50 Anzeige LEBEN IN BEWEGUNG. Alles für deine maximale Performance BEWEGUNGSANALYSEN Kenne deine Motorik und bewege dich gesund. INDIVIDUELLE SPEZIALEINLAGEN Nutze den perfekten Auftritt und bringe Spitzenperformance. Lass dich von Spezialisten individuell beraten. POWER UND REGENERATION Gehe an deine Grenzen und erhole dich optimal. vitalwelten-stolle.de 3 x in und um Hamburg


© Foto: Christoph Worsch Sehr, sehr gut! Wenn der Erfolg auch viele Väter hat, haben wir hier die beiden Opas zum Erfolg. Herzlichen Glückwunsch an Jan Fischer und Marvin Willoughby zu der spannenden und dann mit Meisterschaft und Aufstieg in die erste Liga gekrönten Saison! Well done. 6


Beachvolleyball bei uns wird präsentiert von EDEKA © Foto: privat © Foto: sporting hamburg sporting-Lars Das Team ist am stärksten ins Jahr 2019 gestartet, auf der World Tour belegten sie beim 3-Sterne-Turnier in Sydney den 5. Platz, gefolgt von einem 9. Platz beim 4-Sterne-Turnier in Xiamen (China), sowie zu guter Letzt eine Bronzemedaille beim 3-Sterne-Turnier in Malaysia. Vor heimischem Publikum bei der Techniker Beach Tour in Münster konnten sie Mitte Mai Gold gewinnen. Kira: „Beide sind sehr erfahrene Spielerinnen, die sich spielerisch schnell gefunden haben. Das Duo spielt viele Spiele, weshalb es sehr spannend wird, wie die Form bei der WM sein wird. Wenn Karla und Julia so weiter spielen, können sie lange im Turnier bleiben.“ © Foto: sporting hamburg Karla Borger Julia Sude Größe 180cm 185cm Geburtstag/Alter 22.11.1988/30 Jahre 02.09.1987/31 Jahre Verein DJK TuSA 06 Düsseld. VfB Friedrichshafen Position Abwehr Block Links-/Rechtshänder rechts rechts Kira und die Beach-WM Ende Juni zieht die Copacabana mal eben nach Hamburg. Das Beachvolleyball-Mekka befindet sich dann für eine gute Woche (28. Juni bis 07. Juli) am Rothenbaum. Das wird ein Fest! Wer die letzten zwei Jahre noch nicht beim Beachvolleyball World Tour-Finale am Rothenbaum war, sollte spätestens jetzt bei der Weltmeisterschaft dabei sein. In Hamburg wurde schon Beachvolleyball-Geschichte geschrieben: 2017 gewinnen Kira und Laura, die Golden Beachgirls aus Rio (Olympiasieg 2016) nach der WM in Wien auch das Finale in ihrer Heimatstadt. Letztes Jahr: Julius Thole und Clemens Wickler, die Gallier aus Eimsbüttel (sporting 03/18), mit einer Wildcard ins Turnier gerutscht, kämpfen sich vor einer unglaublichen Kulisse als Außenseiter bis ins kleine Finale und erreichen den nie erwarteten vierten Platz. Der Sand in Hamburg ist einer für spezielle Augenblicke, und davon werden dieses Jahr bei der WM sicherlich noch so einige dazukommen. Das geilste: Es sind 10 deutsche Duos im Sand dabei. Die Hütte wird also brennen, bis zu 13.000 Zuschauer in der Beach Arena, 1 Million Euro Preisgeld, 48 Duos, 216 Partien – und das alles für umme, der Eintritt ist nämlich kostenlos. Es steht Euch also mal gar nichts im Weg, die deutschen, die Hamburger Teams lautstark zu unterstützen. Damit Ihr nicht nur hautnah, sondern auch inhaltlich voll dabei seid, haben wir die weltbeste Beacherin der vergangenen Jahre getroffen: Kira Walkenhorst. Sie kommentiert bei uns alle teilnehmenden deutschen Teams. Frauen-Teams Bei den Frauen ist eine extrem breite und starke Spitze der deutschen Mannschaften im internationalen Feld unterwegs. Insgesamt haben sich vier deutsche Frauen-Teams direkt für die WM qualifiziert, zwei weitere, Ludwig/Kozuch sowie Schneider/Körtzinger, sind durch eine Wildcard mit am Rothenbaum dabei. Anfang des Jahres erschütterte ein kleines „Erdbeben“ die bestehenden Teams, da Kira ihren Rücktritt erklärt hat, wodurch eine große Spielerinnen-Rochade ausgelöst wurde. Fast alle Spitzenduos waren betroffen, einzig die seit 2017 bestehende Paarung Victoria Bieneck/Isabel Schneider blieb verschont. Laura Ludwig fand eine neue Partnerin in der besten deutschen Hallenspielerin Margareta „Maggie“ Kozuch, die vor zwei Jahren aus der Halle in den Sand gewechselt hat. Das erfolgreichste deutsche Team aus dem letzten Jahr (Laboureur/Sude) hat sich ebenfalls getrennt, weshalb Chantal Laboureur/Sandra Ittlinger ein weiteres neues Duo bilden, genauso wie Julia Sude und Karla Borger. Als weitere Teams in Hamburg dabei sind Behrens/Tillmann und mit der letzten Wildcard auch Schneider/Körtzinger. © Foto: Joerg Mitter Die Spiele bis zur WM sollten dazu dienen, dass sie noch eingespielter als Team werden. Gute Voraussetzungen, ein starkes Turnier zu spielen, es wird aber schwer werden, gegen die eingespielteren Mannschaften zu bestehen. Kira: „Ein absolutes Vollgas-Team. Beide Spielerinnen sind sehr starke Kämpferinnen und richtige Malocher, motivierte Arbeiterinnen. Mit dem Heimpublikum im Rücken noch mal stärker einzuschätzen.“ Sandra Ittlinger Chantal Laboureur Größe 181cm 179cm Geburtstag/Alter 24.01.1994/25 Jahre 04.01.1990/29 Jahre Verein OSC Baden-Württembrg MTB Stuttgart Position Block Abwehr Links-/Rechtshänder rechts rechts Die amtierenden Deutschen Meisterinnen und das am längsten bestehende Duo (2017) der deutschen Teams belegte in Malaysia beim 3-Sterne-Turnier einen starken 5. Platz. Zur Vorbereitung Richtung WM wird das Team noch in Brasilien beim 4-Sterne-Turnier aufschlagen, um sich die nötige Härte für die WM zu holen. Kira: „Beide profitieren davon, dass sie schon einige Jahre auf internationalem Niveau zusammen spielen und sie nicht von der Rotation betroffen waren. Mit ihrem Trainerteam ist der Blick ganz klar Richtung Heim- WM ausgerichtet. Mit dem Heimpublikum im Rücken ist einiges drin.“ Victoria Bieneck Isabel Schneider Größe 185cm 182cm Geburtstag/Alter 26.03.1991/28 Jahre 16.07.1991/27 Jahre Verein HSV HSV Position Block Abwehr Links-/Rechtshänder rechts links © Foto: FIVB 8 9


Beachvolleyball bei uns wird präsentiert von EDEKA © Foto: privat © Foto: Hoch Zwei/Malte Christians © Foto: Malte Christians sporting-Lars Beste Beachvolleyballerin trifft beste Hallenspielerin: Mit einer Wildcard in Hamburg dabei und auf dem Papier eines der interessantesten Teams. Beide bringen eine Menge Erfahrung und vor allem Erfolge mit. Als Olympiasiegerin und auch World Tour-Gewinnerin in Hamburg 2017 weiß Laura, was der Schlüssel zum Erfolg ist. Kira: „Die ersten Spiele in der Saison haben viele positive Dinge gezeigt, noch haben aber nicht alle ‚Zahnräder’ ineinander gefasst. Der Fokus beider liegt voll auf der WM und Olympiaqualifikation. Der Knoten wird vor heimischen Publikum platzen und beide werden ein starkes Turnier spielen, es wird spannend, wie weit das Team kommt.“ Laura Ludwig Margareta Kozuch Größe 181cm 188cm Geburtstag/Alter 13.01.1986/33 Jahre 30.10.1986/32 Jahre Verein HSV DJK TuSA 06 Düsseld. Position Abwehr Block Links-/Rechtshänder rechts rechts Das junge Team ist auch erst Anfang des Jahres gebildet worden, dennoch sind sie schon ganz gut in den Spielfluss gekommen: International haben sie es in die Hauptrunde geschafft, in Münster bei der Techniker Beach Tour Bronze gewonnen. Kira: „Besonderheit der beiden Spielerinnen ist, dass sie ursprünglich beide Abwehrspielerinnen sind. Das muss kein Nachteil sein, aber ich denke, dass für die Weltspitze der Block fehlen wird. Für beide gilt, von Spiel zu Spiel schauen und sich international beweisen sowie Erfahrung sammeln.“ Kim Behrens Cinja Tillmann Größe 179cm 174 cm Geburtstag/Alter 22.09.1992/26 Jahre 13.07.1991/27 Jahre Verein OSC Baden-Württembrg USC Münster Position Abwehr Block Links-/Rechtshänder rechts rechts Das jüngste Team der Deutschen Mannschaft ist Ende letzten Jahres neu zusammengekommen. Sarah war als Juniorin schon sehr erfolgreich. Für das Duo geht es darum, internationale Luft zu schnuppern und jedes Spiel zu genießen. Kira: „Für Sarah und Leonie ist es eine super Chance, die internationale Bühne in der Heimatstadt zu betreten. Das Duo soll einfach von Spiel zu Spiel gucken und Spaß haben.“ Sarah Schneider Leonie Körtzinger Größe 182cm 188cm Geburtstag/Alter 22.01.1996/23 Jahre 25.03.1997/22 Jahre Verein SV Lohhof HSV Position Abwehr Block Links-/Rechtshänder rechts rechts © Foto: EDEKA Nils Ehlers Lars Flüggen Größe 210cm 192cm Geburtstag/Alter 04.02.1994/25 Jahre 24.05.1990/29 Jahre Verein HSV HSV Position Block Abwehr Links-/Rechtshänder rechts rechts © Foto: sporting hamburg Im letzten Jahr bei den World Tour Finals mit einer Wildcard im Turnier die Überraschung im gesamten Feld, haben vor heimischem Publikum bis auf Platz vier gespielt. Seitdem haben sie sich in der Szene einen tollen Namen gemacht. Spielerisch auf Top-Niveau. Kira: „Für Julius und Clemens ist es das erste Jahr, in dem sie als bestes deutsches Männer-Team in die WM starten und extremen Druck verspüren können. Dies gilt es, mental vernünftig einzuordnen, dann können sie ihre Stärke zeigen, wie sie es letztes Jahr bei den World Tour Finals gemacht haben. Passt alles zusammen, können sie den Rothenbaum rocken.“ Julius Thole Clemens Wickler Größe 206cm 191cm Geburtstag/Alter 17.05.1997/22 Jahre 28.04.1995/24 Jahre Verein Eimsbütteler TV Eimsbütteler TV Position Block Abwehr Links-/Rechtshänder links rechts Diese Saison haben sie noch nicht so viele gemeinsame Spiele absolviert, da beide verletzt waren. Dass Lars mit zur Weltspitze gehört, hat er mit der Olympiaqualifikation 2016 gezeigt. Beide müssen gesund bleiben und gut ins Turnier finden. Beim 3-Sterne-Turnier in Malaysia sind sie auf dem 5. Platz gelandet. Kira: „Ein spannendes Team. Verletzungen spielen in diesem Team leider eine große Rolle, weshalb sie noch nicht viel zusammen gespielt haben. Wenn aber jemand weiß, wie man mit Verletzungen umgeht und trotzdem punkten kann, so ist dies Lars. Ein ausgeprägter Spielwitz und technische Stärke zeichnen sie aus, es wird entscheidend sein, wie sie zusammenfinden und dass beide verletzungsfrei bleiben.“ © Foto: sporting hamburg Philipp Arne Yannick Harms Bergmann Größe 198cm 198cm Geburtstag/Alter 14.01.1994/25 Jahre 04.01.1991/28 Jahre Verein Rattenfänger Beachteam TC Hameln Position Abwehr Block Links-/Rechtshänder rechts rechts Aktuell in einer sehr guten Form, beim 3-Sterne-Turnier in Malaysia bestes deutsches Herren-Team mit Platz vier. Beim ersten Saisonhalt der Techniker Beach Tour in Münster gleich Silber gewonnen. Der Aufwärtstrend der Saison wurde mit einer Wildcard für die WM belohnt. Kira: „Es freut mich sehr, dass mein Bruder in Hamburg dabei ist, die Wildcard haben sich die beiden in den letzten Spielen erarbeitet und verdient. Ich glaube, in Hamburg ist einiges möglich, da die Wildcard noch mal einen richtigen Schwung gibt.“ Mit der Wildcard zur WM. Das seit 2015 bestehende Duo hatte den größten Erfolg im letzten Jahr, als sie beim 1-Stern-Turnier in Oman Gold gewannen. Beim 3-Sterne-Turnier in Malaysia bis auf Platz 5 vorgespielt. Zuvor beim 4-Sterne-Turnier in Xiamen über die Qualifikation bis ins Hauptfeld gekommen, dann leider in der Gruppenphase ausgeschieden. Kira: „Für Harms/Bergmann geht es darum, dass sie für die Olympiaqualifikation internationale Erfahrung sammeln und mit dem Heimpublikum den nötigen Push bekommen. Mit der Heim-WM haben sie die Chance, sich international zu etablieren und den Schwung mit in die laufende Saison zu nehmen.“ Rattenfänger Beachteam TC Hameln © Foto: sporting hamburg Männer-Teams Bei den Männern haben sich Thole/Wickler einen Startplatz über das Entry Ranking gesichert. Sie sind aktuell das stärkste deutsche Männer-Duo in der Weltrangliste. Den zweiten Nationenplatz hat der DVV an Ehlers/Flüggen vergeben. Mit einer Wildcard auf den WM-Zug aufgesprungen sind die Duos Harms/Bergmann und Walkenhorst/Winter. Alexander Walkenhorst Sven Winter Größe 206cm 197cm Geburtstag/Alter 30.07.1988/30 Jahre 21.06.1998/20 Jahre Verein DJK TuSA 06 Düsseld. DJK TuSA 06 Düsseld. Position Block Abwehr Links-/Rechtshänder rechts rechts © Foto: Hoch Zwei/Malte Christians


Basketball Meister! Für die 1. Bundesliga haben die Towers einiges vor, wollen unter die Top 8, ein Fanshop ist in Planung. © Fotos: Dennis Fischer The Aufstieg! Der galanteste und extraordinärste Tänzer auf der Platte nach dem Towers-Sieg gegen Nürnberg und damit der Meisterschaft war eindeutig Max, Max Montana. Der 23-jährige 2,06 m-Mann war mehr im freien Spurenbild-Tanz, seine Team-Kameraden eher im Gangsta-Style, unterwegs, und brachte so seine Freude über eine extrem gelungene Saison mit Aufstieg und Meisterschaft zum Ausdruck. Und bevor Max sich wieder in die Heimat, nach Kalifornien, absetzt, treffen wir ihn in Wilhelmsburg, der Towers-Hood. Stilistisch ist er insgesamt ohnehin eher der Skater. Das überrascht nicht, denn bevor sein Körper einen Wachstumsschub hinlegte, war er als Jungendlicher wild auf dem Skateboard unterwegs. Eigentlich heißt er ja Max Hoetzel, wenn man es genau nimmt, denn er ist Sohn eines deutschen Vaters und einer dänischen Mutter. Die Amerikaner hatten aber immer ein Problem mit der Aussprache des Namens. Deswegen entschieden Max und seine Schwestern, sich auf den für alle gleichen zweiten Vornamen, Montana, als Nachnamen zu verständigen. Klingt ja auch cooler. Den Hoetzel-Eltern war das recht, sie sind laut Max ohnehin sehr liberal unterwegs. Und dann kommt noch Kalifornien hinzu, so in Sachen liberal. Bevor er nach Deutschland kam, spielte Max zuletzt sehr erfolgreich für die San Diego State University. Dann die Entscheidung: „Ich will Profi werden.“ Und auch, wenn sein Vater Zweifel hatte, ließen die Eltern ihren Sohn ziehen. Im August 2018 wechselte Max nach Gießen in die erste Basketball-Bundesliga. Dort lief es für ihn so lala, dann war da noch Gießen, und als die Towers Verstärkung suchten und Hamburg rief, und weil Mike Taylor ein guter Bekannter von Max’ Berater ist, wechselte er im Grunde erst vor kurzem von der …(wie heißt noch gleich der Fluss durch Gießen? ;-)) an die Elbe. Im Februar zog er die, wie er sagt, „express-option to get out of Gießen “. In Hamburg flutschte es, wie wir wissen, offensichtlich besser und bis zu den größten Erfolgen seiner Karriere: Meisterschaft und „The Aufstieg“, grinst er. Er selbst sagt, dass er sich deutlich verbessert hat. Trainer Mike, overall sehr Team-orientiert, kümmert sich unter anderem zusätzlich extrem um die Fähigkeiten seiner einzelnen Spieler, entwickelt sie weiter. „Mike helped me soooo much“, beschreibt er seine „extra times“ mit dem Coach. 8,4 Punkte pro Spiel, vier Rebounds das Ergebnis. „And he always stands for positive energy“, was extrem dem Naturell von Max entspricht und offensichtlich der ganzen Mannschaft sehr gut tut. Neben der tollsten Stadt hat ihn auch die Idee der Towers, auf junge Spieler zu setzen, sehr motiviert, derweil nämlich gerade die großen Teams in Deutschland, erst recht in der ersten Liga, auf ältere, erfahrene Spieler setzen, insbesondere bei der Auswahl der Spieler aus dem Ausland. Für die Towers kam dann noch der Aspekt hinzu, dass Max, dank Vater Hoetzel, einen deutschen Pass besitzt. Max will irgendwann in die NBA, das Nonplusultra eines Basketball-Pros, weswegen er sich aber erst recht sehr gut vorstellen kann, auch in der nächsten Saison für die Towers aufzulaufen. Er mag Hamburg, „it’s very diverse, very open-minded, a real city – only the weather sucks“, sagt er. Das muss er ja sagen, denn er hat den Jahrhundertsommer 2018 nicht mitgekriegt. Dem Coach hat er sein Interesse signalisiert, alles Weitere wird sich sicher in den nächsten Wochen und Monaten fügen. Max macht sich nun erstmal auf nach Hause und freut sich auf seine Familie. Seine Klamotten lagert er zunächst hier in Hamburg ein, was ja hoffen lässt. Das Hamburger Wetter findet Max eher gewöhnungsbedürftig… © Foto: sporting hamburg 12 Früher wollte er Skateboard-Profi werden, dann kam ein Wachstumsschub dazwischen.


Wochenendfit mit: Handball Sport Verein Hamburg Wir starten Sportreisen, startest Du mit? 13.09.19 (17:00 Uhr) bis 15.09.19 (16:00 Uhr) barefoot Hotel, Timmendorfer Strand Maximales Sportprogramm mit sporting-Marco, beste Halbpension, plus Wellness und alle Aktivitäten: 490EUR © Foto: Thorge Huter/Handball Sport Verein Hamburg © Großes Foto: Pixabay © Kleine Fotos: PR Mehr Infos über info@sporting-magazin.de Für alle alles dabei: Fitness-Boxen, Fit-Dance Basics, Yoga-Flow, Beachvolleyball, Free- Athletics und Surprise-Workout. Saisonziel (No. 1) Und zufrieden wirkt Toto auch. Kann er auch, Klassenerhalt: check. Gefeiert wurde ein wenig, aber er sagt selber: „Klassenerhalt ist Klassenerhalt.“ Die Männer haben sich das aber verdient, redlich: „Die Liga war in diesem Jahr eine extreme Herausforderung. Jeder konnte jeden schlagen“, stellt er fest, „das sieht man auch daran, dass die Tabellenführer, die ersten drei, erstaunlich viele Minuspunkte auf ihrem Konto haben.“ Deswegen haben sie in Nordhorn sogar lange geführt, kriegten aber in Aue ’ne richtige Klatsche. „Nicht wir waren eine Wundertüte, die Liga war das auch.“ erreicht. Grund genug, mal in Ruhe mit Toto Jansen, dem Coach der Handballer vom Handball Sport Verein Hamburg, zu schnacken. Er kommt direkt aus der Halle, wirkt deswegen auch ein bisschen abgekämpft, wie man auch so oder so nach der bisherigen Saison abgekämpft aussehen kann. Viele Mannschaften spielen auf ähnlichem, hohem Niveau. „Da muss man erst mal mit den vielen jungen Spielern, die wir am Start haben, bestehen. Und dann hatten wir tatsächlich extrem viel Verletzungspech.“ Wenn dann ein Leistungsträger im Mittelblock wie Finn Wullenweber immer wieder leider ausfällt, andere Spieler wie Lukas Ossenkopp © Foto: sporting hamburg oder Niklas Weller deswegen nahezu regelmäßig durchspielen müssen und auch die Abwehrsysteme entsprechend immer wieder umgestellt und variabel gespielt werden müssen, dann fällt einem das auf die Füße, wenn die Truppe an sich noch nicht so gefestigt ist: » Leicht abgekämpft nach dem Training, aber insgesamt schwer zufrieden: Coach Toto Jansen im sporting-Interview.


Handball Sport Verein Hamburg © Fotos: Thorge Huter/Handball Sport Verein Hamburg Jan Forstbauer im Zweikampf gegen Markus Hagelin (Coburg). „Auf Knopfdruck umstellen, so weit sind wir noch nicht“, sagt Toto Jansen. Deswegen verlief die erste Hälfte der Saison „irgendwie in Wellen“, erklärt Toto. Und auch in die Rückrunde sind die Hamburger mit ein, zwei schlechten Spielen gestartet. Das Spiel gegen die Männer aus Bahlingen war super, dann gab es wieder eine Delle. „Ferndorf war bitter, gegen Dessau waren wir auch schwach“, sagt er. „Die Komplexität hat uns durchaus zu schaffen gemacht“, erklärt er weiter, „es gab nie nur den einen Hebel, den man umlegen musste.“ So grundsätzlich ist er aber wirklich zufrieden, weil er seine Truppe mental auf die Spur gebracht hat. „Wir sind als Mannschaft extrem gereift.“ Und natürlich kommen die Jungs aus unterschiedlichsten Ecken. „Die einen müssen aus der Komfortzone raus, die anderen muss man fast bremsen“, führt er aus. „Zu viel ist auch nicht gut, denn der Körper muss sich auch erholen können. Handball ist Prügelei mit Regelwerk“, grinst er, wir schlucken und denken, Peace, Toto Jansen ergänzt: „Ständig 100% zahlt sich dann nicht grundsätzlich immer aus.“ Und: „Jeder Spieler muss lernen und bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Wer nicht aufs Tor wirft, kann auch keine Tore schießen.“ Was jetzt nicht wirklich überrascht, aber das Thema Verantwortung und Mut unterstreicht. Er weiter: „Da sind dann auch mentale Stärke und Selbstbewusstsein gefragt.“ Für die nächste Saison wird es dann, wenn der komplette Kader steht, sicher auch eine Zielformulierung geben, auch Wechsel, aber das werden offensichtlich kadermäßig keine Riesenwürfe. Wechsel ja, aber alles im Rahmen. Zuletzt wurde für die nächste Saison der Zugang von Tobias Schimmelbauer (TVB 1898 Stuttgart) angekündigt. Den Handball Sport Verein sicher verlassen werden Justin Rundt und Christopher Rix, derweil Leif Tissier sowie Blazenko Lakovic sicher bleiben werden. Einen guten Mix aus erfahrenen Spielern, gepaart mit den vielen Jungstars, soll es geben. „Die zweite Saison nach Aufstieg wird sicher nicht einfacher“, kündigt Toto Jansen an. Aufgrund der etwas kleineren Liga werden zwar nicht wie in dieser Saison fünf Mannschaften zugleich absteigen, dennoch wird es Absteiger geben, dazu kommen noch mindestens zwei Neuzugänge, die Absteiger aus der ersten Liga. Das Niveau wird also nicht abnehmen, eher noch weiter anziehen. „Wir haben schon in diesem Jahr gelernt, dass wir auch die Großen schlagen können, warum sollten wir das nicht in der nächsten Saison auch tun?“, lacht Toto. D U S AG S T W O H I N Verdient: So schön kann man über Klassenerhalt jubeln! Die verbleibenden Spiele in dieser Spielzeit werden auf alle Fälle nicht geschenkt. Nach dem Lokalderby gegen Bad Schwartau stehen im Juni noch die Spiele gegen Großwallstadt (01.06.) und TUSEM Essen (08.06.) an. Auch große Namen, von denen sich Totos Truppe nicht beeindrucken lassen wird, sagen wir jetzt so. Macht wahrscheinlich Sinn, die Verletzten zu schonen, spielen wir mal den Trainer, aber „wenn wir auf die Platte gehen, wollen wir auch gewinnen“, grinst Toto. Anzeige Entschlossener Blick und Siegerpose: Toto Jansen mit Torwart Marcel Kokoszka. 16 WIR SAGEN WOMIT DIE RICHTIGE AUSRÜSTUNG BEKOMMST DU VON UNS: CITY-FILIALE: GERHOFSTRASSE 19 . GLOBETROTTER.DE


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Beachvolleyball © Foto: Mirja Geh © Fotos: EDEKA Zusammenfinden! etwas sachlicher: „Klar, Unstimmigkeiten sind, Vertrauen vorausgesetzt, wichtig und bieten dann aber tausende Entwicklungsmöglichkeiten und Absprungstellen.“ Maggie schwärmt: „Gerade die neue Chance zum gemeinsamen Wachsen UND Zusammenwachsen und diesen wunderbaren Sport gemeinsam erleben zu können“, das ist ihr Antrieb und pusht sie. Laura: „Wenn man nach ganz oben will und weiß, dass da viel Potential, aber auch Leidenschaft Richtige Ernährung ist für sie schon ein wichtiges Thema. ist, dann lohnt sich jeder Aufwand“, und der ist gerade bei ihr nicht wirklich unerheblich, weil sie ja nun seit einem Jahr in Familie und mit Sohnemann unterwegs ist, was ja durchaus zusätzliche Orga-Action bedeutet. Sie wird emotional und sendet eine Botschaft: „Macht das, was Ihr liebt und behaltet diese Liebe immer in Erinnerung. Die Freude an unserem Sport ist unsere treibende Kraft“, uns wird ganz warm ums Herz. Sie haben nicht richtig viel Zeit, zusammenzufinden. Die Quali läuft bereits und die ersten gemeinsamen Auftritte in Xiamen (China) und in Malaysia waren ganz okay, aber offenbarten noch diese Luft nach oben, die da ja dann auch noch immer dünner wird. Der Trainerstab steht komplett hinter ihnen, mental begleitet sie Anett Szigeti und sie wissen, „dass viele Wege nach Rom führen“, und dass diese auch „nicht immer schnurgerade“ sind. Wir finden ja Wege nach Tokio besser. Bis zum Heimspiel Ende Juni/Anfang Juli in Hamburg haben sie Ende Mai noch ein Vier-Sterne-Turnier im chinesischen Jinjiang auf dem Zettel. Wir sind sehr stolz. Dank unserer Freunde von EDEKA haben wir das Glück (neben Kiras Comments zu allen teilnehmenden Mannschaften des Sporthighlights in Hamburg in diesem Jahr, der Beachvolleyball-WM), ihre Ex-Partnerin Laura mit neuer Partnerin Maggie Kozuch hier bei sporting hamburg in dieser Ausgabe an den Start zu bringen. EDEKA ist Partner vom deutschen Olympia- Team, dem sogenannten Team D und begleitet unter anderem die beiden HSV-Sportlerinnen auf ihrem Weg, hoffentlich nach Tokio. Beide haben die spannende Herausforderung vor der Nase, innerhalb eines Jahres zu einem schlagkräftigen Team zu reifen, denn aufgrund der Erfolge von Laura in den letzten Jahren sind die Erwartungen von außen riesig. Damit muss man, Erfahrung hin oder her, erstmal umgehen können. Zumal die Konkurrenz, auch in Deutschland, selbst im eigenen Verein, nicht schläft. Für uns so als Fans und Zuschauer ist das ja super: Konkurrenz belebt das Geschäft, spannende Spiele, nicht nur in Hamburg, sondern auch für die Tokio- Quali sind Programm. Der Fokus beider ist entsprechend klar, auch Lauras Motivation, obwohl sie schon Olympiasiegerin ist und alles erreicht hat, ist ungebremst: „Ich liebe es, Beachvolleyball zu spielen, und wenn man spürt, dass da Potenzial und Chancen sind, ist es einfach, sich zu motivieren. Das steckt in mir.“ Für Maggie, Champions- League-Siegerin in der Halle, ist die Sache im Grunde etwas komplexer: „Für mich ist das Ganze unglaublich spannend und positiv aufregend“, sagt sie strahlend. „Ich muss mich aber in Geduld üben, denn es gibt für mich aktuell viel Neues umzusetzen. Und dann müssen wir uns als Team finden. Overall empfinden wir beide große Freude“, was man ihnen echt ansieht. Maggie: „Laura ist eine erstklassige Athletin, und dazu auch noch sehr ehrlich und authentisch, Ihr kennt sie ja. Sie lacht viel, ich bewundere ihre Frohnatur.“ Gibt´s denn nie Stress, wollen wir wissen. „Nie!“, lachen beide, dann, 20 Maggie und Laura machen auch gern beim Foto-Shooting ihre Faxen. Neben all den technischen, athletischen, taktischen und auch mentalen Aspekten ihres enormen Trainingspensums ist Laura und Maggie das Thema Ernährung extrem wichtig (und wir müssen unbedingt eine Sport- und Ernährungs- Serie anschieben, denken wir uns gerade). Deswegen stimmt auch der Fit mit EDEKA. Und tatsächlich haben sie dort sogar zusammengesessen und gemeinsam Rezepte gebastelt. Maggie ist vegetarisch unterwegs, hier und da auch im veganen Bereich. Als Leistungssportler haben sie schon lange gelernt, extrem sensibel auf den eigenen Körper zu hören. „Der Körper sendet im Grunde die richtigen Signale“, sagt Laura. „Ich habe viel ausprobiert, das muss man schon machen“, woher soll man sonst Signale erkennen. „Das Gefühl spielt eine große Rolle“, ergänzt Maggie. „Mit übermäßigen Zwängen kommt man da nicht so weit“, sagt sie, wahrscheinlich, weil sie Franzbrötchen liebt. Kochen an sich, geht bei beiden so lala. Bekochen lassen ist auch cool. Wir bleiben aber trotzdem neugierig und leiern ihnen sogar ein veganes Chili-Rezept aus dem Kreuz. Wir kochen dann mal, dafür bringen die Mädels hoffentlich den Rothenbaum zum Kochen. powered by EDEKA Chili sin Carne mit Wildreis (vegan) Zutaten für 4 Personen • 150g Karotten (1–2 Karotten) • 1 rote Paprika • 1 große Zwiebel • 30g frischer Ingwer • 4 Knoblauchzehen • 1–2 frische Chilischoten • 1 Dose schwarze Bohnen (400g Dose/244g Abtropfgewicht) • 1 Dose Kidneybohnen (400g Dose/265g Abtropfgewicht) • 1 kleine Dose Mais (150g Mais) • 2 Dosen Tomaten ganz und geschält (800g insgesamt) • 2 EL Pflanzenöl • 1 TL Paprikagewürz edelsüß • 1 TL Currygewürz • 1 TL Kreuzkümmel gemahlen • 250g Wildreis • 1 Zitrone • 1/2 Bund frische Petersilie • Salz • Pfeffer Die Zwiebel fein hacken, die Paprika in kleine Stücke schneiden. Die Karotten schälen oder gut waschen und in kleine Würfel schneiden. Ingwer schälen und fein hacken, Knoblauch schälen und in Scheiben schneiden. Chilischoten in feine Scheiben schneiden. 2 EL Pflanzenöl in einen Topf füllen und Zwiebel, Chilischoten, Knoblauch und Ingwer für 1 Minute anbraten, dann die Gewürze (Paprikagewürz, Curry, Kreuzkümmel) und die Karotten und Paprika hinzufügen und 1–2 Minuten mit anrösten, dann mit den 2 Dosen Tomaten ablöschen. Die Tomaten mit dem Kochlöffel etwas zerkleinern und alles kräftig salzen. Den Topf für 15 Minuten bei kleiner Flamme und geschlossenem Deckel köcheln lassen. Währenddessen den Wildreis laut Verpackungsanleitung gar kochen. Zum Schluss beide Bohnensorten und den Mais hinzufügen und für 3 Minuten mitköcheln lassen, bis sie erwärmt sind. Je nach Konsistenz noch 100–200ml Wasser hinzufügen. Das Chili sin Carne abschmecken und evtl. noch nachsalzen und etwas pfeffern. Je nach Geschmack kann man noch eine Prise Zucker hinzufügen. Dann das Chili sin Carne mit dem Wildreis, frischer Petersilie und Zitronenspalten servieren.


Hamburg Active City © Foto: Landessportamt/PR Am 13. Juni geht es in Hamburg richtig rund, denn NDR 90,3 und das Hamburg Journal rufen gemeinsam mit dem Landessportamt Hamburg zum ACTIVE CITY DAY auf. Als Kick off-Event für den ACTIVE CITY SUMMER soll die ganze Stadt ran. Herrliche Vorstellung! Hamburg in Bewegung Der ACTIVE CITY DAY 13. JUNI Hamburg Active City Day Der Reiz dabei, neben dem supervielfältigen Angebot, ... die Spannung steigt: Das Ganze ist eine Bezirks-Challenge, denn alle Bezirke Hamburgs treten gegeneinander an. Wer schafft mehr: Eimsbüttel oder Altona, Wandsbek oder Harburg? Und? Locker bleiben, es sind keine Höchstleistungen gefragt. Bewegung ist King. Ihr könnt Rad fahren, Treppensprints zur Kantine, Yoga vorm Sofa oder Ihr geht in den Park buffen, denn jede Aktivität zählt. Easy, einfach machen. Nur Fußball gucken zählt nicht! ;-) Und zwischen 00:00 Uhr und 18:30 Uhr kriegt Ihr doch sicher ´ne halbe Stunde Bewegung untergebracht, das wäre doch wohl gelacht. Und jetzt kommt´s. Eure 20 Minuten Trampolin, Euer Handballtraining oder der Spaziergang an der Elbe werden gezählt, gewertet, und am Ende des Tages heißt es dann „Altona: 12 Points“, oder eben Bergedorf, oder …? Die große Chance: Der erfolgreichste Bezirk erhält eine nigelnagelneue Bewegungsinsel, weswegen sich Euer Engagement nämlich nicht nur sowieso lohnt, sondern Euer Bezirk, Eure Nachbarschaft profitiert. Und zukünftig könntet Ihr um die Ecke für umsonst trainieren gehen. Wie super ist das denn?! Damit Eure bewegten Minuten gewertet werden, müsst Ihr lediglich die NDR Hamburg App downloaden, auf den Mitmachbutton klicken, und ab geht die Post. Das Ganze funktioniert auch über die NDR Website. Wer sich animieren lassen möchte und dabei auch gleich mal was ganz Außergewöhnliches ausprobieren will, der schaut auf www.activecitysummer.de/hamburg-in-bewegung und findet sensationelle Ideen, die eigentlich keine Ausreden zulassen, nicht mitzumachen: sportspaß veranstaltet einen Megamarsch, es gibt einen maorischen Haka-Tanz am Fischmarkt, Rollstuhltanzen, Roll-Eis-Ski, Outdoorfitness und viele, viele Klassiker: Rudern, Segeln auf der Alster, Beachvolleyball undundund. Alle mitmachen, und wir sind dann mal gespannt, welcher Bezirk am Ende des Tages die Nasen vorn hat. Nutzt das Angebot der Stadt, u.a. an einer der Bewegungsinseln, und habt Spaß dabei! Am Tag der Bewegung vielfach mit Coach für Anleitung und Sport in der Gemeinschaft. © Kleine Fotos: Active City Summer/Sportplatz HAMBURG Der ACTIVE CITY DAY mit NDR 90,3 und dem Hamburg Journal IN BEWEGUNG #HHinBewegung #HamburgActiveCity #ActiveCityDay www.activecitysummer.de/hamburg-in-bewegung 22


© Foto: Oliver Franke Wassersport Stopover Hamburg Die zwei sind schon etwas crazy. Aber ihre intrinsische Motivation, und by the way sind sie natürlich auch noch sehr nett, beeindruckt und lässt uns staunen. Die Rede ist von Mario Rodwald und Michael Walther, zwei Wassersportlern durch und durcher. © Foto: Oliver Franke © Foto: Tom Körber Links: Mario erschöpft vor der Elphi, Ankunft um 7 Uhr morgens in Hamburg. Rechts: Michael beim FMS-Test mit Anne. Der eine, auf Norderney aufgewachsen, kennt da jede Sandbank mit Vornamen, ist passionierter Segler, ehemaliger Profi, inzwischen SUPer und paddelt auch mal eben ins Packeis, um sich vor Ort selber ein Bild von der Gletscherschmelze zu machen. Der andere ist Surfer, Kiter wie aus dem Bilderbuch, dreifacher Kite-Europameister. Beide kennen sich schon lange und sie eint nicht nur die Liebe zum Wasser, zum Meer, sie eint auch schon lange die Idee, nicht tatenlos zuzuschauen, wie unsere Natur sukzessive die Grätsche macht. Schon seit geraumer Zeit macht Mario mit unterschiedlichsten Aktionen auf die Vermüllung der Weltmeere durch Plastikmüll aufmerksam, er drehte Dokus und baut inzwischen mit einer eigenen Marke Kiteboards, und zwar emissionsneutral. Auch Michael hat sich schon lange dem Umweltschutz verschrieben. Seine Tour an die Grönländische Küste, ins ewige Eis, hat ihm gezeigt, dass das so nicht mehr stimmt, das mit dem ewigen Eis. „Entweder man stellt selber Vorhernachher-Vergleiche an oder man spricht vor Ort und viel mit den Einheimischen“, sagt der Segler. „Das habe ich getan und war sehr frustriert.“ Also wollen die beiden auch uns zeigen, dass man aktiv werden muss, jeder aktiv werden kann. Ihre Idee ist, dass jeder seine eigenen Lebensbereiche überprüft und schaut, was man ökologisch besser, nachhaltiger gestalten kann. „Wichtig ist, dass man dran glaubt, selber etwas verändern zu können“, betont Michael. Also haben sich die beiden längst ihre Hobbys, ihre Berufe, geschnappt, und auch hier alles auf den Prüfstand gestellt. Dann kam ihnen die Idee, mit einer wirklich schrägen Aktion auf diese vielfältigen Aspekte des einen großen Themas, nämlich unserer Umwelt, aufmerksam zu machen. Sie wollten Schleswig-Holstein wasserseits auf einem Brett umrunden, je nach Wetter-, Wind-, Strömungs- und Wellenlage, und zwar emissionsfrei(!!!), entweder auf einem Kite-Board (Mario) oder auf einem SUP-Board (Michael). Ein Begleitboot, natürlich elektrobetrieben, sorgt für die Sicherheit unterwegs, an Land kutschiert der jeweils Pausierende der beiden emissionsfrei nebenher. Die gesamte Strecke, das sind 700km: Kiel, Flensburg, Nordseeküste, Dithmarschen, die Elbe rauf, Hamburg/Außenalster, Elbe-Lübeck-Kanal, und dann eben nur noch die Ostsee-Küste entlang zurück nach Kiel. Schluck. „Nicht zur Nachahmung empfohlen“, waren sie sich beide schon vor dem Start einig. Ob sie sich das richtig überlegt haben, wollten wir vor dem Start wissen, und wie man auf einem SUP-Board gegen die Strömung die Elbe rauf paddelt. Jetzt wissen sie‘s. Zum einen schwer anstrengend, zum anderen auch mit großer Ehrfurcht gepaart, wenn dann die großen Tanker neben einem aufkreuzen. Imposant auch „das Einlaufen vor der Elphi“, sagt Mario. Bislang kritisch waren Flauten mitten auf der Ostsee, Mario musste zwischendurch recht lange schwimmen, und fette Nebelbänke über der Nordsee. Zwischendurch haben sie mal eben noch mit anderen Touristen bei einem „Beach Clean Up“ den Strand in St. Peter aufgeräumt. Die Tour ist eine toughe körperlich Herausforderung, sagen beide, „sehr wenig Schlaf, sehr hart“. Dass sie aber nach über 400 km gut in Hamburg angekommen sind, davon haben wir uns dann bei ihrer Station in Hamburg überzeugt. Einer der Unterstützer der Aktion, STOLLE’s Vitalwelten, führte sinnvollerweise einen Fitness-Check mit ihnen durch. Im Vorfeld hatte sich Anne Herrmann, Leitung der Vitalwelten, sogar schon telefonisch schlaugemacht, was alles so gebraucht wird. „Mario plagt sein Knie, bei Michael ist es die Schulter“, so Anne. „Dysbalancen“, sagt die Fachfrau, die sie mit einem FMS (Functional Movement Screen) lokalisieren konnte, was uns beruhigte. Nun können wir ihnen für die letzten 300km nur noch die Daumen drücken. Super-Aktion der beiden, dabei wiegeln sie ab: „Es geht dabei absolut nicht um uns“, sagen sie einhellig. „Wir müssen alle ran“, wollen sie zeigen, „jeder, wie er kann.“ powered by STOLLE‘s Vitalwelten © Foto: Tom Körber 24 Mario (links) und Michael umrunden mal eben Schleswig-Holstein: 700km auf dem Kitebzw. SUP-Board. Und immer emissionsfrei.


Die sporting-Tipps, präsentiert von LOTTO Hamburg: 15.06. DEUTSCHE FLAGFOOTBALL LIGA NORD Am 15.06. spielen die Hamburg Swans gegen Hamburg Phoenix (15 Uhr), am 23.06. um 17 Uhr treten die Hamburg Pioneers Snappers (siehe Artikel!) zuhause gegen Hamburg Phoenix an. Ladenbeker Weg 15, 21033 HH (15.06.) / Jahnring 26, 22297 HH (23.06.) 01.06. HANDBALL 2. BUNDESLIGA: HANDBALL SPORT VEREIN HAMBURG Letztes Heimspiel der Saison: Handball Sport Verein Hamburg gegen TV Großwallstadt. Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg 01./02.06. SPRING- UND DRESSURDERBY Das älteste Reitturnier Deutschlands mit der höchstdotierten Serie der Welt. Derby-Park Klein Flottbek, Baron-Voght-Straße 81, 22607 Hamburg 15.06. SPORTTAG INKLUSIV (14–18 UHR) Sport-Interessierte von 3–99, mit und ohne Behinderung, können sich an verschiedenen Sportstationen messen, es wird gesprintet, gesprungen und geworfen. Wer Lust hat, kann auch gleich das Deutsche Sportabzeichen ablegen. Jahnkampfbahn, Linnering 3, 22299 Hamburg 15./16.06. PA-KUA: EUROPEAN OPEN CLASSES 200 Pa-Kua-Schüler und -Meister aus aller Welt trainieren gemeinsam, tauschen sich aus. Mit Mitmachstunden für interessierte Neueinsteiger (Anmeldung: www.europe.pakua.com). ETV (Große Halle), Hohe Weide 17, 20259 Hamburg 02.06. ELBTUNNELMARATHON Nach 10 Jahren Bauzeit wieder ein Marathon im Alten Elbtunnel: 48 Runden à 868,5m plus 508,0 m. Es werden noch Helfer gesucht und Kuchenspenden für die Helfer angenommen! Infos: etm-helfer@100marathon-club.de Alter Elbtunnel, Bei den Landungsbrücken 1, 20359 Hamburg 06./07.06. HAMBURG WASSER WORLD TRIATHLON Der größte Triathlon der Welt mit mehr als 10.000 Startern über Sprintdistanz (0,5km Schwimmen/20km Rad/5km Laufen) oder Olympische Distanz (1,5km/40km/10km), auch als Staffel möglich. Jungfernstieg, 20095 Hamburg 06.–09.06. WORLD CUP OF DARTS Die Darts-Team-WM: Die zwei besten Spieler eines Landes bilden ein Team und treten gemeinsam an, um sich mit anderen Nationen zu messen. Wird weltweit live im TV übertragen. Barclaycard Arena, Sylvesterallee 10, 22525 Hamburg 07.–10.06. TENNIS: BLANKENESER PFINGSTTURNIER Das Traditionsturnier feiert seine 20. Auflage – zum Jubiläum gibt es sogar die Möglichkeit, gegen Otto Waalkes zu spielen. SV Blankenese, Eichengrund 25, 22589 Hamburg 16.06. FUSSBALL: VISIONS CUP Benefizturnier von Visions for Children zugunsten von Schulbauprojekten in Afghanistan und Uganda. 18 Teams kicken auf Kunstrasen für den guten Zweck. Eintritt frei. Sportpark Öjendorf, Koolbargenredder 31–33, 22117 Hamburg 22.06. HAMBURG COMMERCIAL BANK RUN Norddeutschlands größter Charity Run unter neuem Namen. Über 100 Teams/3.000 Läufer rennen für den guten Zweck 4 km durch die HafenCity (9–19 Uhr). HafenCity, 20457 Hamburg 22.06. YOGANACHT HAMBURG 46 Yoga-Locations öffnen von 17–23 Uhr ihre Tore für die LANGENACHTDESYOOOGA. Mit dem Erlös finanziert der Verein Yoga für alle „soziales Yoga“, speziell für Menschen in psychologischer oder therapeutischer Behandlung (#yogahilft). Locations: www.yoganacht.de/hamburg 22./23.06. DT. HOCHSCHULMEISTERSCHAFT: FINAL FOUR Jubiläums-Final Four im Handball und Volleyball sowie im Kleinfeld-Fußball (Frauen) um die Dt. Hochschulmeisterschaft und die Qualifikation zur EM der Studierenden 2020. Sportpark Rothenbaum, Turmweg 2, 20148 Hamburg 08./09.06. VTF: FASZIEN-CONVENTION Die weltweit erste Faszien-Convention findet in Hamburg statt, mit über 40 Workshops und Telelectures. Zwei Tage im Zeichen des faszienorientierten Trainings, FASZIENierend! ETV, Bundesstraße 96, 20144 Hamburg 22.–24.06. BERENBERG POLO DERBY Es werden Topspieler aus Argentinien und Deutschland erwartet, 8 hochkarätige Teams treten in der höchsten Spielklasse High Goal gegeneinander an (13 bis ca. 18 Uhr). Hamburger Polo Club, Jenischstraße 26, 22609 Hamburg 08./09.06. QUIDDITCH-DM Die Deutsche Quidditch-Meisterschaft wird mit 35 Teams eins der größten nationalen Turniere. Torneum, Großer Moorweg 30, 25436 Tornesch 08.–10.06. FUSSBALL: ELBE CUP Hamburgs größtes Jugendfußballturnier: Der Sportplatz am Dockenhuden wird zur Turnierlandschaft, wenn sich unzählige Teams von G- bis A-Jugend auf dem Kleinfeld messen. Komet Blankenese, Schenefelder Landstraße 85, 22589 Hamburg 09.06. HOCKEY: ABSCHIEDSSPIEL Mo Fürste, Welthockeyspieler von 2012, gibt seinen Ausstand – siehe Artikel im Heft. UHC Hamburg, Wesselblek 8, 22339 Hamburg 13.06. AKTIONSTAG: HH IN BEWEGUNG Auftakttag für den Hamburg Active City Summer, ebenfalls siehe Artikel im Heft. Alle Gratis- Sportangebote der Bezirke findet Ihr unter: www.activecitysummer.de/hamburg-in-bewegung 13.06. HELGA CUP Es ist soweit!! Die größte Frauensegelregatta der Welt startet um 10 Uhr. Kommt alle und feuert unsere sporting hamburg/Active City-Crew an! Außenalster, An der Alster, 20095 Hamburg 13.06. HIPHOP DAY #2 Level 1-Students der Sparten Rap, Gesang, Beatbox, Newstyle, DJing und B-Boying der HipHop Academy Hamburg zeigen ihre Skills. Kultur Palast Hamburg, Öjendorfer Weg 30a, 22119 Hamburg 23.06. FIREFIGHTER GAMES Die fittesten Feuerwehrleute aus HH, D und der ganzen Welt im Wettkampf, und zwar stilecht in Brandschutzkleidung inkl. Helm und Pressluftatmer. Mit großem Rahmenprogramm. Dockland, Van-der-Smissen-Straße 9, 22767 Hamburg 23.06. MINDFUL TRIATHLON: WANDERLUST 108 Mindful Triathlon (7:30–15:30 Uhr) bedeutet: 5km Laufen (oder sprinten, schlendern, …, je nach Gusto), 90 Min. Yoga mit Live-DJ, zum Abschluss Meditation. Elbinsel Kaltehofe, 20539 Hamburg 28.–30.06. RUDERN: TRIPLE-MEISTERSCHAFTEN Von Freitag ab 17 Uhr (Vorläufe) bis Sonntag 8 bis 17 Uhr (Finals) gibt es quasi pausenlos Ruderrennen zu sehen, gut 1.200 Starter legen sich für gleich drei Meisterschaften in die Riemen – siehe Artikel. Wasserpark Dove-Elbe, Allermöher Deich 70, 21037 Hamburg 28.06.–07.07. BEACHVOLLEYBALL-WM 2019 Der WM in HH widmen wir gleich zwei Artikel: Kira kommentiert die deutschen Teams, Laura mit neuer Partnerin kocht uns was. Am Rothenbaum, Hallerstraße 89, 20149 Hamburg 29.06. GALOPPRENNSPORT: DERBY-MEETING Die 150. Auflage des bedeutendsten Rennens des Jahres im dt. Galopprennsport. Ein Rennpferd kann dieses Rennen nur 1× gewinnen: im Alter von 3 Jahren. Das Nenngeld ist ebenso stolz wie die Pferde: 7.500 Euro. Galopprennbahn Hamburg-Horn, Rennbahnstraße 96, 22111 HH 14.06. SPIELE FÜR ALLE Der Bereich Sport & Inklusion der Evangel. Stiftung Alsterdorf bietet „Spiele für alle“ u.a. mit Wettbewerben, Blinden- und Rolli-Parcours zum Ausprobieren, Lauf- und Walkingabzeichen. Barakiel Halle, Elisabeth-Flügge-Str. 8, 22337 Hamburg Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen und Irrtümer vorbehalten. © Foto: HASPA Marathon Hamburg © Foto: Tom Schönfeldt 27


© Fotos: Dirk Markgraf Hockey MIT ALEX IM TOR MACHEN SPORTLICHE ERFOLGE SCHULE „Der Deutsche Hockey-Bund veranstaltet ja traditionell keine Abschiedsspiele“, erzählt Mos „kleiner“ Bruder Jonas, wie es zu der Idee kam. Zusammen mit London-Held Jan Philipp Rabente, der im Olympiafinale 2012 gegen die Niederlande beide Tore zum 2:1-Sieg schoss, machte er also die Sache klar. „Auch unser Club UHC mit Präsident Horst Müller- Wieland hat die Idee sehr unterstützt“, erzählt Joni, „meinen Bruder haben wir dann im Oktober eingeweiht.“ 1.500 Tickets sind schon verkauft, rund 2.000 Leute finden auf der Anlage Platz, also los. Es wird sich lohnen. Der Star-Auflauf wird gigantisch. Nicht nur aus der Hockeyszene. „Mo ist ja sehr gut vernetzt, da kommen auch viele Freunde aus anderen Sportarten“, weiß Jonas. Aus der Hockeyfamilie werden fast alle Weggefährten von Fürste auflaufen, rund 80 Spieler treten in verschiedenen Teams gegeneinander an. „Wir werden das bunt mischen – und Mo ist überall mal dabei.“ Mo Fürstes Abschiedstanz Ehre, wem Ehre gebührt. Und vor allem: Spaß, wer uns immer so viel Spaß gemacht hat. Das wird ein ziemlich großartiger Aufriss am Pfingstsonntag! Alexander Stadler, Schüler und Junioren- Europameister im Hockey Deutsche Top-Athleten begeistern Sportfans und sind wichtige Vorbilder. Vom Sport allein können sie nicht leben. Damit wir die Athleten beim Spagat zwischen ihrer Ausbildung und dem Leistungssport noch besser fördern können, brauchen wir Deine Unterstützung. Erst auf dem Hockeyplatz bei „seinem“ UHC, dann auf der großen After- Game-Party im Ehemaligen Hauptzollamt in der Speicherstadt. „KÖNIG MOX’ Last Dance“ ist das Motto. Kumpel und Kameraden, Fans und Familie feiern das Karriereende von Moritz Fürste. Hamburgs Hockeystar hat zwar schon im Februar beim Europacup sein letztes Spiel bestritten, aber jetzt wird es Zeit, Tschüs zu sagen. Und zwar so richtig. Gemeinsam mit Jan Phillip Rabente (re.) organisiert Jonas Fürste (li.) die Abschiedssause für seinen Bruder Mo (Mitte). Und Ihr könnt dabei sein. sporting verlost zwei Eintrittskarten für das Abschiedsspiel, das am 09.06. ab 14:15 Uhr auf der UHC-Anlage Wesselblek steigen wird. Schreibt uns einfach schnell eine E-Mail mit Betreff: KÖNIG MOX und erklärt, warum Ihr unbedingt dabei sein müsst: info@sporting-magazin.de © Foto: Jonas Fürste Kohle macht niemand mit dem Spiel und auch nicht mit der Party am Abend, der Aufwand ist einfach groß. Jeweils 15 Euro kostet es, dabei zu sein, Tickets unter www.uhc.de. Bis 19 Uhr soll die Fete auf dem UHC-Gelände gehen. Autogrammjäger welcome, anschließend geht es zur Party in den Hafen. Der Tag wird lang. Pascal Hens jedenfalls kündigte schon Großes an: „Handballer und Hockeyspieler sind ja als Feierbiester bekannt.“ Und was sagt Mo: „Ich glaube, das wird nicht schlecht.“ Na dann. Hoch die Tassen. Nationale Förderer Werde Förderer! Mit Deiner Spende fördern wir deutsche Nachwuchs- und Spitzensportler: www.sporthilfe.de Spendenkonto Stiftung Deutsche Sporthilfe, IBAN: DE58 5007 0010 0092 7772 10 , BIC: DEUTDEFFXXX 28


© Foto Hintergrund: www.mediaserver.hamburg.de/Christian Lietzmann WEITER KNIPSEN!!!!! HAMBURG ACTIVE CITY-FOTOWETTBEWERB 2019. Und es gibt richtig was zu gewinnen: Die besten drei eingesandten Fotos werden von einer Jury, bestehend aus der sehr bekannten Hamburger Sportfotografin Valeria Witters und den beteiligten Partnern, am Ende des Jahres prämiert und dann in einer unserer Ausgaben ab Februar 2020 veröffentlicht. Die Weltfirma Panasonic/Lumix stellt – herzlichen Dank – für die drei Bestplatzierten außerdem jeweils eine großartige Lumix G9L, Lumix GX800 und Lumix FT7 zur Verfügung. JETZT MIT- MACHEN! So begeistert unsere Partner und wir über die wunderbare Resonanz unseres letztjährigen Hamburg Active City- Fotowettbewerbs waren, so motiviert sind wir, diesen gleich zu wiederholen. Die Anzahl der eingesandten Fotos war große Klasse, die Güte fanden wir richtig supergut – die Siegerfotos seht Ihr noch mal auf dieser Seite. Wir starten also durch und setzen sogar noch einen drauf, wir fangen nämlich dieses Jahr einfach deutlich früher an, nämlich sofort. Gemeinsam mit der Behörde für Inneres und Sport und mit Panasonic/Lumix (sie spendieren wieder tolle Preise für die Erstplatzierten) freuen wir uns über Eure Schüsse zum dies jährigen Thema: Sportvielfalt – typisch Hamburg. Zeigt uns mittels Eurer Fotos, was Sport im weitesten Sinne so alles bewegen kann – im Großen, aber auch im ganz Kleinen: physisch oder mental, Sieger oder Besiegte, beim Zuschauen oder Mitmachen, Eure Oma oder Eure kleine Nichte, Euch selbst oder nur Eure Oberarme, beim Kicken-Baggern-Golfen-Segeln-Schlagen-Boxen-Ringen-Fechten-Tanzen-Werfen-Schmettern- Joggen-Ziehen-Radfahren-Wandern-Jumpen-und-Pumpen-undsoweiter… in der Halle, im Grünen, im Boot, an oder auf der ElbeAlsterBilleOste, auf dem FeldPlatzYardGrünSeeRathausmarkt, … Denn wichtig ist: TYPISCH HAMBURG. Seid kreativ, seid mutig und habt vor allen Dingen Spaß. Mailt Euer Foto mit dem Betreff „Active City“ an: info@sporting-magazin.de Laufzeit des Wettbewerbs: ab sofort bis 31. Dezember 2019 Teilnahmebedingungen: Ihr müsst mindestens 18 sein. Mitarbeiter der beteiligten Partner sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin (bitte keine Profi-Fotografen) darf uns je Monat max. ein Foto schicken. Eure eingesandten Fotos sind bitte möglichst hochauflösend. Bitte verseht Eure Mails jeweils mit Eurer Postanschrift und bestätigt uns in dieser Mail, dass genau Ihr dieses Foto gemacht habt. Alle eingesandten Fotos gehen nutzungsrechtlich auf uns über und dürfen im Zusammenhang mit dieser Aktion auch von unseren Partnern genutzt werden. In jedem Fall werden wir uns natürlich dazu mit Euch in Verbindung setzen. Das versteht sich.


Seeeeehr, seeeeeehr gut. Das Schöne an den Hockeys ist ja, dass sie nicht nur hier und da offensichtlich toll feiern können, sondern dass sie auch immer wieder ’ne ordentliche Portion Grund dafür mitliefern. Glückwunsch an die Erstliga- Frauen von Der Club an der Alster zum Gewinn der deutschen Meisterschaft! © Foto: DCadA/Worldsportpics.com 33


Vereinssport © Fotos: Handschuh/Wesemann Mit einem Atemzug möglichst lange, weit oder tief zu tauchen muss sinnigerweise geübt werden. Verein selber gründen Vereinssport hat ja nicht immer den besten Ruf: altbacken, zu unflexibel. Aber: Verein kann deutlich mehr als zusammen Sport treiben. Gemeinschaft, Integration, Miteinander, solidarisch den Sport auch für Finanzschwächere ermöglichen, Talentsichtung, Ehrenamt sind nur einige Stichworte. Die deutsche Vereinslandschaft ist in ihrer Bedeutung als tragende Säule unserer Gesellschaft keinesfalls zu unterschätzen. Und Vereine sind kein Auslaufmodell. Über eine halbe Million Mitglieder haben Hamburgs Sportvereine, dabei sind sportspaß und Betriebssport noch nicht mal mitgerechnet. Tendenz steigend. Ende 2018 zählt der Hamburger Sportbund insgesamt 830 Mitgliedsvereine. Auch hier mit steigender Tendenz. Denn wer im Vereinsangebot nicht das Richtige findet, hat eine weitere Option: selbst einen Verein gründen. Eingetaucht in die Tiefen des Themas „Vereinsgründung“ ist vergangenes Jahr Klaus Handschuh, und zwar im wahrsten Wortsinne: Zusammen mit rund einem Dutzend Mitgründern schuf er den Tauchverein Freediver- Hamburg e. V. „In Hamburg gibt es zwar bereits einige Tauchvereine, die sind aber eher Gerätetauch-fokussiert“, erklärt er seine Motivation. Bei ihm und seinen Mitstreitern steht das trainingsintensive Apnoe-Tauchen, also das Tauchen ohne Gerät, im Mittelpunkt. Mittlerweile hat der Verein über 50 Mitglieder. Das zeitintensive Training zahlt sich auch bereits in Erfolgen aus: Eine Athletin holte bei den nationalen Titelkämpfen Silber, ein weiteres Mitglied erreichte Platz vier. Im Juni fährt eine Taucherin der Freediver mit dem Nationalteam zur Europameisterschaft nach Istanbul. Bevor es als Verein ins Wasser der Trainingsstätten ging, sprangen die Freediver erst mal ins kalte Wasser der Vereinsgründung: „Rückblickend empfehle ich jedem Verein, seine Satzung noch vor der Gründung dem Finanzamt zu zeigen oder einem Notar. Das kostet nicht viel und spart Arbeit.“ Die Freediver mussten ihre Satzung drei Mal auf Mitgliederversammlungen ändern, da ihnen sonst die notwendige Gemeinnützigkeit nicht anerkannt worden wäre – obwohl sie die Satzung eines anderen Vereins als Vorlage genommen hatten. Von solchen Erlebnissen sollte sich aber kein Gründer abschrecken lassen, sagt auch Maarten Malczak vom Hamburger Sportbund (HSB). „Eine Gründung ist erst mal recht formal und man macht auch mal den einen oder anderen Formfehler.“ Nacharbeiten sei zwar lästig, aber kein Beinbruch. Beratend stehe auch der HSB zur Seite, unter anderem mit einer Muster-Satzung. Maarten Malczak sagt auch, warum nach der Gründung der Beitritt zum HSB lohne: „Mitgliedsvereine erhalten über den HSB eine Sportversicherung und können von diversen Förderprogrammen profitieren. Außerdem werden sie bei der Vergabe von Hallenzeiten ab 17 Uhr bevorzugt.“ Trainingszeiten waren auch für Klaus Handschuh und seine Mitstreiter ein Grund für die Vereinsgründung. „Die Stadt ist interessiert daran, dass Leute organisiert Sport betreiben und fördert das.“ So können die Freediver mittlerweile sonntags in der Klausewitz- Kaserne trainieren. Und auch Bäderland sei dem Verein gegenüber sehr wohlwollend aufgetreten und ermögliche so Training. Ob er die Vereinsgründung je bereut habe? „Ganz im Gegenteil“, sagt Klaus Handschuh. Sein Verein bereichere Hamburg nicht nur mit Training für Apnoe-Tauchen auf Wettkampfniveau, sondern sei zudem „wie eine große Familie“. Vereinsgründung in 5 Schritten 1. Vereinssatzung erarbeiten. 2. Mit mindestens sieben Personen die Gründungsversammlung abhalten. Dabei die Gründung beschließen, die Satzung verabschieden und einen Vorstand wählen. Von allem ein Protokoll führen und von allen Gründern unterzeichnen lassen. 3. Unterschriften des Vorstands vom Notar beglaubigen lassen und mit von allen Gründern unterschriebener Satzung und Protokoll die Eintragung im Vereinsregister beantragen. 4. Beim Finanzamt die vorläufige Gemeinnützigkeit beantragen. 5. Ggf. die Aufnahme im Hamburger Sportbund und dem entsprechenden Fachverband beantragen. 34 Freediving, Apnoe oder Freitauchen nennt sich das Tauchen ohne Gerät. Klaus Handschuh ist einer der Gründer von Freediver-Hamburg, wo neben Apnoe-Training auch Scubadiving (mit Gerät) gelehrt wird.


Flagfootball © Fotos: Holger Beck Snappers Meister in Serie sagt Dettmann. Das ist super für die Footballer, die zum SV Polizei gehören und seit 25 Jahren an dieser Stelle trainieren und spielen. Sechs Teams sind im Club aktiv, dazu drei Cheerleadertruppen. Die Snappers und eine Jugendmannschaft bis 15 Jahre spielen Flagfootball. Und das über alle Maßen erfolgreich: Die Snappers wurden unter Coach Dettmann sechs Mal in Folge deutscher Meister. Respekt! „Wir haben 150 Spielzüge drauf, arbeiten seit Jahren zusammen“, sagt Dettmann, „deshalb sind wir vielleicht taktisch flexibler als die Konkurrenz.“ Denn genau darauf kommt es auch an: sich mit fuchsigen Spielzügen Raum zu verschaffen. Es spielen nur neun statt elf Spieler auf jeder Seite, das bringt mehr Platz. Deswegen ist auch Wesentlicher und namensgebender Unterschied zum Tackle Football: Das Tackeln wird Schnelligkeit Trumpf und die Quarterbacks haben durch das Ziehen der Flag ersetzt. Unten: Die Snappers sicherten sich im Oktober 2018 ihren etwas mehr Zeit, den Ball anzubringen. „Ich finde 7. Dt. Meister-Titel im 9on9 Flagfootball. So geht‘s. unsere Variante deutlich athletischer und attraktiver“, sagt der Trainer, der nie Tackle Football gespielt hat. „Es ist der perfekte Sport für jemanden, der Football spielen will, aber keinen Bock auf Vollkontakt hat oder darauf, ständig in die Mucki-Bude zu rennen.“ Und eben auch für Frauen im Team: „Wir werden hier voll anerkannt“, sagt Sophia. Es gibt Sprüche, klar. In jede Richtung. „Die Jungs nehmen sich nicht zurück, es gibt auch ab und an Körperkontakt. Aber das macht auch den Reiz aus, sich mit Raffinesse durchzusetzen.“ Und das gelingt ihr immer wieder. Ein, zwei schnelle Bewegungen, ein geübter Griff. Plopp! Aktion beendet. Frau gewinnt – fürs Team. Anzeige © Foto: Andreas Hardt © Foto: Andreas Hardt Soll er doch kommen – Sophia ist auf hab-Acht. Sie steht auf ihrer Position hinter der ersten Verteidigungslinie, taxiert, spekuliert. Was machen die Angreifer da auf der anderen Seite mit dem Leder-Ei? Da, Übergabe vom Quarterback an den Runningback, der muss gestoppt werden. Ein, zwei schnelle Bewegungen, ein geübter Griff. Plopp! Aktion beendet. Linebackerin Sofia hat den Angriff gestoppt. Als Frau, einen Kerl ausgebremst, ohne Tackling. So geht das – beim Flagfootball. „Du brauchst ne gute Technik, Schnelligkeit und musst smart sein“, sagt Sophia Marterer (21), „es gibt zwar auch Körperkontakt, ist aber viel weniger hart, nicht wirklich körperlich und macht weniger am Körper kaputt als Tackle Football.“ Besser is das. Und deshalb können hier in der Flagfootball-Truppe bei den Hamburg Pioneers auch Frauen mitspielen. Weil sie eben nicht einfach von männlichen Fleischbergen niedergewalzt werden dürfen. „Es geht nicht nur um Kraft und Schnelligkeit“, sagt Mascha Niemeyer (26). Mascha spielt als Passempfängerin im Angriff und ist Rückraumverteidigerin, wenn der Gegner den Ball hat. Sie ist groß und schnell und muss richtig gut fangen können. Alles easy. Früher hat sie auch mal Vollkontakt-Football gespielt, also das mit Helm und Schutzausrüstung – und dem höheren Verletzungsrisiko (nicht so easy). Dann gab es eben dies: eine Verletzung. Und aus war’s mit Vollkontakt. Das war 2014. Seitdem spielt sie bei den „Snappers“, so nennt sich die Truppe. Das ist nämlich genau das, was sie tun, bei dieser Variante des amerikanischen Nationalsports. Sie rammen den gegnerischen Ballträger eben nicht mit einem Tackle zu Boden, um ihn aufzuhalten, sondern sie schnappen sich eine der beiden Plastikfahnen, die er links und rechts an einem Hüftgürtel hängen hat. Rausziehen, und es macht „PLOPP!“ – damit man auch hört, dass der Angreifer gestellt ist. „Klar trainieren wir auch die Griffe zur Flag“, erklärt Cheftrainer Björn Dettmann (37), „es ist ja auch ein großer Unterschied, ob ich mich zum Beispiel dem Gegner von der Seite oder frontal nähere.“ Wir sind zu Gast beim Abschlusstraining vor Beginn der neuen Bundesligasaison, die bis in den Oktober läuft. Auf ihren Platz am Jahnring im Stadtpark sind sie alle sehr stolz. Vor zwei Jahren hat ihnen die Stadt einen Kunstrasen gebaut, den „ersten in Deutschland nur mit Football-Linien“, Sonderlauf 250 Startplätze 323 Höhenmeter 1206 Treppenstufen Blankeneser Heldenlauf 01. September 2019 10:00 –16:00 Uhr 6,7-km-Elbläufer 11-km-FRS HanseFerry Halbmarathon Fan Halbmarathon Fanatic Halbmarathon Staffel Anmeldungen und Infos unter: www.heldenlauf.de | 040. 866 45 110 Schirmherrschaft: Nienstedtener Turnverein von 1894 e.V. Ein Projekt der Heldenzentrale Hamburg. Wir bewegen die Sportstadt. © Veranstalter: Medienpool Extra GmbH lauft schön! 36 Cheftrainer Björn Dettmann, Spielerinnen Sophia Marterer (l.) und Mascha Niemeyer von der Flagfootball-Truppe der Pioneers.


Hochschulsport © Foto: DRV/Seyb Wuhling auf dem Steg – mehr Atmosphäre geht kaum. Der Deutsche Ruderverband © Foto: DRV/Seyb © Foto: Dannhauer Das Triple: 3 deutsche Ruder- Meisterschaften und mehr … Super-Kombi: das Triple aus Großboot-, Hochschul- und Offenen Deutschen Masters-Meisterschaften. © Foto: Dannhauer © Foto: DRV/Seyb am Wochenende 28.–30. Juni im Wasserpark Hamburg Dove-Elbe statt. Denn die Ruderer sind pfiffig, sie teilen sich den Aufwand und stemmen …finden gemeinsam ein Riesen-Ruder-Fest der Meisterklasse. Und weil der Landesruderverband Hamburg, er ist seit langem Ausrichter der Ruderregatten in Allermöhe, in diesem Jahr 175.(!!!) Jubiläum feiert und die Uni bekanntlich in diesem Jahr ihren 100sten, gibt es noch mehr zu feiern. Zum einen tragen nämlich die deutschen Studis anlässlich des Uni-Jubiläums in Hamburg ihre Hochschulmeisterschaften aus. Dann veranstaltet der Deutsche Ruderverband die deutschen Großbootmeisterschaften, die Altersklassen-Ruderer richten ihre Offenen Deutschen Masters-Meisterschaften aus und on top gibt es sogar Meisterschaftsrennen der deutschen Para-Ruderer und -Ruderinnen, wo wir natürlich Sylvia Pille-Steppat dringlichst erwarten. So viele Meister. Ein Traum. Von Freitag ab 17 Uhr (Vorläufe) bis Sonntag 8 bis 17 Uhr (Finals) gibt es pausenlos Rennen zu sehen. Die Strecke ist in diesen Klassen 1.000 Meter lang, lässt sich also aus dem Zielbereich tipptopp einsehen. Die Rennen werden sehr kurzweilig moderiert, es gibt viele Hamburger Starter – und überhaupt sind Ruderrennen faszinierend. Das mit dem Tunnel auf den letzten 150/200 Metern, das ist so. Bis zur ultimativen Erschöpfung wird da gekämpft und dennoch sieht das Ganze herrlich aus. Insgesamt gehen schätzungs weise 1.200 Ruderer, das ist schon ’ne mittelgroße Demo, an den Start und zeigen, was sie drauf haben, und ihren Gegnern, wo der Hammer hängt, geht es doch um GOLD. Liebe Freunde spannender Sportwettkämpfe an frischer Luft, wenn möglich am Wasser: Da müsst Ihr hin. mag die Idee der Triple-Meisterschaft, weil sie „mehrere Rudergenerationen und abwechslungsreichste Rennen“ verspricht und weil er sowieso weiß, dass die Hamburger solche Mega-Events mögen, die sowieso unbedingt organisieren können. Das Geburtstagskind AAC (Allgemeiner Alster Club, das ist der Hamburger Ruderverband) ist wahrscheinlich deswegen so alt geworden und so erfolgreich. Und die studierenden Ruderer vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh) freuen sich auf eine der teilnehmerstärksten Meisterschaften im rappelvollen adh- Jahreskalender. Die Atmo scheint, neben all den spannenden Rennen, ein sogar sehr hoch springender Punkt zu sein: Zum einen geht es um Meisterehren und hierbei sogar um die Quali für die Studi-EM im nächsten Jahr. Zum anderen gibt es im Hochschulsport sogenannte Novice-Rennen, die ihren ganz besonderen Flair haben. Derweil man bei den klassischen Meisterschaftsrennen des adh zuhauf deutsche Spitzenruderer antrifft, die in diesem Fall für ihre Unis an den Start gehen, sind die Novice-Rennen beschränkt auf Studierende, die erst in Uni-Ruderkursen das Rudern erlernt haben. Frischfleisch sozusagen. Diese Rennen sind geprägt von sportlichem Ehrgeiz UND einem großen emotionalen Anteil. „Für die, für die Rudern an sich schon noch recht neu ist, ist eine Meisterschaft und die Idee, damit die eigene Uni zu vertreten, wahrscheinlich an Aufregung nicht zu überbieten“, sagt Jörg Förster, GF von Hochschulsport Hamburg. Wenn dann die mitreisenden Fans, die Mitstudierenden und Team-Kameraden am Ufer ihre Rookie-Teams zum Sieg schreien, dann läuft einem jetzt schon ein wohliger Schauer über den Rücken. Und was wir gehört haben, werden die Studis an der Strecke am Samstag gegen Abend die Musik noch ein wenig lauter drehen. Allen Beteiligten viel Erfolg und viel Spaß! powered by Hochschulsport Hamburg © Foto: DRV/Seyb 38 Auch noch erfolgreich: Hamburger Studentinnen SF 8+ bei der Europ. Hochschulmeisterschaft 2017 in Subotica, Serbien. Drei Tage, drei Meisterschaften, viel zu sehen: Ein Ausflug nach Allermöhe ist am Triple-Meisterschaftswochenende Pflicht.


Motorsport © Foto: Mercedes-AMG © Fotos: MANN-FILTER Motorsport Geplatzt. Noch bis Ende des Jahres läuft Maxis Vertrag mit Mercedes-AMG. (Links: Im grünen GT3 bei der Qualifikation für das 24h-Rennen am Nürburgring.) Die Autos sind ja doch schick. ausgefallen, konnte nicht mehr fahren. Eine Alternative suchen wollte Maxi nicht, konnte er vielleicht auch nicht. Ist für ihn auch egal, entscheidend ist die fiese Message aus Florida: „Die Autos bleiben stehen.“ Drei Rennen ist er bislang in den Staaten gefahren, 18 sollten es insgesamt in diesem Jahr werden. Pustekuchen. In Europa sind logischerweise längst alle Pilotenplätze in den Teams besetzt. Es ist hoffnungslos, da noch irgendwo reinzukommen. Maxi Buhk: „Das Fahrerniveau ist hoch, die Konkurrenz stark.“ Sein Name zählt zwar ein wenig, aber das reicht lange nicht aus. So ist das im Sport, da zählen nur Ergebnisse, möglichst aktuelle und möglichst gute. Also sollte der Hamburger besser liefern, aufstehen, weitermachen und in den wenigen Rennen, die er in diesem Jahr noch sicher im Kalender hat, so richtig Gas geben. Die nächste Chance dazu hat er bei den 24 Stunden auf der Nordschleife in der Eifel (Nürburgring, Wochenende 22./23. Juni). Sein Werksvertrag mit Mercedes-AMG läuft schließlich Ende des Jahres aus. Er weiß, was er kann, aber ihm bleibt nicht viel Zeit. Und was danach kommt, ist ungewiss. „Ich möchte auch weiterhin als Werksfahrer im GT3-Sport Erfolge feiern“, sagt er und hofft, dass er den Dreh kriegt und nach Pech auch wieder glücklichere Zeiten kommen. © Foto: Mercedes-AMG Anzeige Manchmal haste kein Glück, und dann kommt auch noch Pech dazu. So fühlt es sich gerade bei Maximilian „Maxi“ Buhk an. „Ich habe dieses Jahr extrem tief ins Klo gegriffen“ – und das dürfen wir mal so aufschreiben, weil es ja tatsächlich so ist –, sagt der 26-Jährige selbst. „Ich habe viel mehr Freizeit, als ich das will.“ Statt auf Rennkursen in den USA sein Können zu zeigen, ist Hamburgs bester Rennfahrer viel öfter daheim, als ihm lieb ist. „Ich habe nichts zu fahren“, klagt Maxi. Was ist da los? Was geht, bzw. fährt? Dabei wollte er doch in diesem Jahr in den Staaten durchstarten. „In Europa kenne ich jede Strecke und die US-Szene hat mich schon immer gereizt.“ Kann man ja (so Motorsport-technisch) nachvollziehen. Die Chance kam, als sein Arbeitgeber AMG letztes Jahr anrief und mitteilte, ein Kunde aus Florida suche einen Profifahrer als Verstärkung seines Teams, ob er sich das vorstellen könne? Hallo – und ob! Bei den GT3-Rennserien in den Staaten bilden immer ein Amateur und ein Profi das Team. Maxis Amateur war Teambesitzer JC Perez, ein Kolumbianer mit Wohnsitz in Florida, der richtig Kohle hat und das Hobby Motorsport. So weit, so cool. „Ich habe deshalb meinen Fahrerplatz in der europäischen Blancpain Serie aufgegeben“, erzählt der Hamburger. Maxi ist seit 2016 Werksfahrer bei AMG. Das ist eine hundertprozentige Tochter von Mercedes Benz, die Serienmodelle veredelt für Leute, die entsprechend solvent sind und es richtig schnell mögen. „High Performance“ nennen sie das Geschäft in Untertürkheim. Und weil Rennerfolge die beste Werbung für die aufgemotzten Autos sind, leistet sich AMG einen Stall von zehn bis zwölf Berufsfahrern für die Fahrzeugklasse GT3. Buhk ist einer davon, das sichert sein monatliches Grundeinkommen. Dass Maxi es drauf hat, hat er ja schon lange bewiesen. 2012 wurde er mit nur 20 Jahren jüngster FIA-GT3-Europameister, gewann im Jahr darauf die Blancpain Endurance GT Series, war jüngster Sieger beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps und ADAC Junior Motorsportler des Jahres 2013. 2016, in der Debütsaison des Mercedes-AMG GT3, sicherte er sich zusammen mit Dominik Baumann unter anderem die Fahrer- und Teammeisterschaft in der Blancpain GT Series. Mit dem Ausstieg von Mercedes aus der gegenüber der GT3 mit technisch anderen Tourenwagen gefahrenen Rennklasse DTM in diesem Jahr verabschiedete auch Maxi Buhk sich gedanklich aus dieser im TV tierisch gehypten Motorsportserie: „Für mich hat das an Reiz verloren. Das Ganze ist extrem teuer für die Hersteller und ich glaube, dass sich weltweit deswegen langfristig der GT3-Sport durchsetzen wird.“ Maxi fährt zwar auch für ein Team aus Hongkong in der Intercontinental GT Challenge. Geplant ist aktuell für 2019 aber nur die Teilnahme an den drei restlichen Läufen der Intercontinental GT Challenge in Spa-Francorchamps/Belgien, Suzuka/Japan und Kyalami/Südafrika. Dann ist da noch das legendäre 24h-Rennen auf dem Nürburgring Ende Juni, wo man vier Piloten braucht; Buhk belegte beim 24h-Qualifikationsrennen an der Seite von Hubert Haupt, Thomas Jäger und Luca Stolz Platz 11. Und das war’s dann an Terminen für 2019. Was ist passiert? „Mitte April rief mich JC Perez an und erzählte, dass er gestürzt sei und sich zwei Wirbel gebrochen habe.“ Rumms. Der Amateurpartner war also 40 Ausgebremst: Seine Pläne für 2019 sind geplatzt. Maxi Buhk und sein Team arbeiten zurzeit an einem Ersatzprogramm.


Schwimmen © Foto: Max Baier © Foto: UNHCR/Jordi Matas Sie schwimmt einfach! © Foto: sporting hamburg kann Yusra sowieso nix mehr. „Man muss doch die Chancen nutzen, die sich einem im Leben bieten“, meint sie zu Recht, „das mache ich auch.“ Auf der WM in Südkorea startet sie für das „FINA Independent Athletes“-Team. Schon ’ne schräge Vorstellung, nicht für die alte, aber auch nicht für die neue Heimat an den Start gehen zu können, hier bei uns genießt sie nämlich bislang lediglich ein Bleiberecht. Nebenbei ist Yusra als Botschafterin für das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) am Start und hält hier Vorträge, um anderen Geflüchteten Mut zu machen, und im Mut-Bereich hat sie ja einiges zu bieten. Am Wochenende ist sie aber erstmal in Sachen Schwimmen unterwegs, denn es geht ins Trainingslager nach Teneriffa. Unterwegs ist ein gutes Stichwort. Yusra sagt: „Wenn man nirgendwo hingeht, kann einen auch niemand willkommen heißen.“ Und sie weiß absolut, wovon sie spricht. Yusra erschwamm 2012 den Syrischen Landesrekord in 400m Freistil, wurde 2016 sogar vom TIME-Magazin in der Liste der 30 einflussreichsten Teenager geführt. Anzeige Schon mehrfach wurde über Yusra Mardini in den Medien berichtet. Das „Flüchtlingsmädchen aus Syrien“, sie ist inzwischen 21, das für das Refugee-Team in Rio startete, das aber vielmehr auf ihrer Flucht über das Mittelmeer kraft ihrer Willens stärke und dann dramatischerweise auch dank ihrer Fähigkeiten als Leistungs sportlerin zur Rettung aller Schlauchbootinsassen beitragen konnte. Im Grunde möchte sie nicht mehr nach all diesen Geschehnissen befragt werden. Erinnerungen, die sie natürlich traurig machen, werden wieder präsent – muss also nicht sein. Schon gar nicht will sie auf das Flüchtlingsthema reduziert werden. Yusra ist Leistungssportlerin, die schon im Alter von 15 Jahren für ihr Land auf Weltmeisterschaften startete, und als Sportlerin will sie auch verstanden werden. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Inzwischen ist sie, über Berlin, in Hamburg gelandet und trainiert fleißig am Olympiastützpunkt. In diesem Jahr ist es die WM in Südkorea, auf die sie sich vorbereitet, und eigentlich hat sie auch Olympia in Tokio auf dem Zettel, dazu aber später mehr. Wir treffen Yusra am OSP, die Haare nach der ersten Einheit des Tages frisch gefönt, und überhaupt ist sie erfrischend aufgeräumt, spricht super Deutsch und fühlt sich in Hamburg pudelwohl. Nach Hamburg ist sie gewechselt, weil hier das Umfeld für sie besser © Foto: Max Baier passt. Die Trainingsgruppe bei Bundesstützpunkttrainer Veith Sieber ist größer, Konkurrenz belebt das Geschäft, und das ist genau das, was sie suchte. „Das ist hier eine tolle Mannschaft“, schwärmt sie. „Ich bin die Schlechteste“, ergänzt sie aufrichtig, „aber ich kann mich immer weiter verbessern.“ Und da sind ambitionierte, schnelle Trainingspartnerinnen wichtig, denn: „Ich muss jetzt im Training erst recht immer alles geben.“ Sie lebt in WG mit Leonie Welsch, der Beachvolleyballerin, beide verstehen sich super, Yusras Eltern sind inzwischen mit den Schwestern in Berlin. Fast täglich trainiert Yusra zweimal und wird dabei vom Hamburger Schwimmverband und vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig- Holstein unterstützt. Eine Extrawurst will sie nicht, kriegt sie auch nicht, und „Mitleid wollte ich nie“, sagt sie. „Ich mache das für mich“, wie jeder so sein Ding macht bzw. machen sollte, und sie nutzt dabei die Chancen, die sich ihr bieten, um ihr Leben als Schwimmerin zu gestalten. Natürlich sagt sie nicht nein, wenn ein großer Sportartikel-Riese aus den Staaten sie sponsern will, wer würde das? Und dennoch stellt sie fest, dass ihre Situation auch Neider auf den Plan ruft. „Das macht mich wirklich traurig“, sagt sie. „Ich denke immer zu viel“, beschreibt sie ihr Problem, sich diese Dinge zu Herzen zu nehmen. „Viele Menschen wissen gar nicht, wie gut es ihnen eigentlich geht“, findet sie und lässt sich deswegen hoffentlich nicht beeindrucken. Erschüttern Uns auf Facebook folgen! facebook.com/ sportinghamburg Folgt uns doch auch auf Facebook. Guckt uns beim Entstehen der nächsten Ausgabe über die Schulter, erfahrt frühzeitig, welche Themen anstehen, und füttert uns mit Ideen und Infos. Wir freuen uns auf Euch.


sporting-Lars © Fotos: Lars Wichert So geht zielstrebig die professionellsten Strukturen, die ich in Europa bis jetzt gesehen habe. Schule, Sporthalle und Olympiastützpunkt an einem Ort und alles arbeitet super zusammen, perfekt für uns“, sagt Ben Caldwell, ihr aus England stammender Trainer. 13 Mal Training pro Woche, jeden Tag vor der Schule: Technik, Thuc trainiert 13 (in Worten: dreizehn!) Mal in der Woche, tritt im Einzel, Mixed und Doppel an. Ausdauer und Athletik, alles Bestandteile für eine komplette Spielerin, wie es Thuc werden will, damit der Platz ganz oben auf dem Treppchen weiterhin Bevor nun aber die Gedanken schon an die Zeit nach der Schule gehen, gibt es auch Wettkämpfe für die Schule. Bei „Jugend trainiert für ihr gehört. Olympia“, im Bundesfinale in Berlin, schlug Thuc mit ihrer Mannschaft Nach dem Schulabschluss wird ihr Weg dann von der Stadtteilschule Alter Teichweg alle anderen Mannschaften und wohl zum Stützpunkt nach Mülheim führen, sie belohnt sich dadurch mal eben mit einer Reise zur Schul-WM nach wo sie jetzt auch schon ab und an mit den Griechenland im nächsten Jahr. Frauen zusammen trainiert. Das Einzel ist die Disziplin, die Thuc sich für die Zukunft Termine, Termine, Termine, und dennoch wirkt Thuc bei aller Zielstrebigkeit sehr gut als Paradedisziplin vorstellen kann. superentspannt. Motiviert sein ist das eine, alles aber auch noch mit einem Aktuell ist sie auch im Mixed und Doppel am Lachen anzugehen, kommt für sie unbedingt dazu. Denn Spaß muss Start. Aber alleine die Verantwortung zu tragen, das gesamte Feld und bei dem Pensum, bei all den Wettbewerben und dem umfangreichen den ganzen Spaß für sich zu haben, das sind die Reize, die zum jetzigen Training sein. Recht hat sie. Zeitpunkt überwiegen. Ein bisschen Zeit, diese Entscheidung zu fällen, hat Thuc noch, denn die steht erst Ende des Jahres an. Anzeige Es ist schon knapp ein halbes Jahr her, als ich zuletzt in der Turnhalle des Badminton- Nachwuchsstützpunktes am Alten Teichweg war. Damals traf ich mich mit Matthias Kicklitz. Heute bin ich wieder dort und werde von Thuc Phuong Nguyen, gerade 16 geworden, begrüßt. Ein Ausnahmetalent, wie ich schon bei meiner Vorbereitung feststellen durfte. OPEN DAY: JUNE 22 Es war nicht leicht, einen Termin mit Thuc zu bekommen, zu voll gepackt ihr aktueller Kalender. Beim ersten Kontakt hieß es, in einem Monat könnten wir uns treffen, letztendlich hat es zum Glück aber doch kurzfristig an einem Montag zwischen Schule und Training gepasst. Zum Badminton ist Thuc vor 10 Jahren durch ihren Vater gekommen, denn der spielt regelmäßig mit Freunden. Seit vier Jahren ist sie nun im Leistungssport für den Hamburg-Horner TV unterwegs, ihr Vater hat mittlerweile überhaupt keine Chance mehr, gegen sie zu gewinnen. Bei den 67. Deutschen Meisterschaften Anfang Februar in Bielefeld war Thuc die Überraschung des Turniers, noch 15-jährig gewann sie Bronze im Einzel bei den Erwachsenen, der Knaller! Im Dezember letzten Jahres bei den U17 Meisterschaften brachte Nguyen sogar drei Mal Gold (Einzel, Doppel, Mixed) mit nach Hamburg. Auf nationaler Ebene ist sie damit unangefochten in ihrer Altersklasse, auch Richtung U17 Europameisterschaft Ende August/Anfang September ist ihr Ziel ganz klar eine Medaille, am liebsten die Goldene – amtlich. Die EM ist dieses Jahr das Hauptevent, bis Ende Juni werden noch circa drei Turniere gespielt, danach wird nur noch trainiert und sich auf den Höhepunkt vorbereitet. Fünf Wochen vor der EM fliegt Thuc nach Asien (Indonesien und Malaysia), um sich dort im Training mit dem riesigen Talentepool zu messen. Das gleiche hatte sie auch schon in den Sommerferien letztes Jahr gemacht, das hatte es richtig gebracht. „Dort ist in der Breite einfach ein anderes Niveau“, sagt Thuc, „alle spielen extrem gut Badminton.“ In Hamburg spielt sie im Training hauptsächlich gegen die Jungs, damit es vom Niveau für Thuc passt. Das ganz große Ziel sind, wie bei jedem Sportler, die Olympischen Spiele, sehr gerne schon 2024 in Paris. Damit die duale Karriere mit dem enormen Trainings-/Wettkampfpensum klappt, streckt Thuc ihr Abitur auf drei Jahre; alles möglich, weil sie auf die Eliteschule des Sports am Alten Teichweg geht. Anders wäre der Trainingsumfang nicht zu stemmen. „Das sind © Manfred Herrig FROM 11 AM TO 3 PM DISCOVER THE WORLD OF KLU Attend lectures, talk to students and professors, explore our campus and meet Olympic Gold medalist Britta Heidemann BRITTA HEIDEMANN PROVIDES INSIGHTS ON What athletes and brands are about How companies benefit from your sports career Why top athletes are well-suited for careers in management Register for free under www.the-klu.org/open-day 44 Thuc (16) sammelt fleißig Medaillen, im Sommer soll die nächste dazukommen, bei der U17 EM in Polen. KÜHNE LOGISTICS UNIVERSITY | Großer Grasbrook 17 | Hamburg | HafenCity Kontakt und Infos: johannes.dietz@the-klu.org | +49 40 328 707-143 | www.the-klu.org


Segeln © Foto: Sven Jürgensen © Foto: Sven Jürgensen Sind in kurzer Zeit zu einer echten Crew zusammengewachsen und freuen sich über ihr cooles Outfit von Marinepool. Sehr glücklich sind alle Beteiligten über den Zuspruch von außen, die Unterstützung des NRV, wo immer trainiert wird, das sensationelle Outfit, das von Marinepool zur Verfügung gestellt wurde. Und sogar einen Sponsor konnten die vier gewinnen, die OTTO WULFF Bauunternehmung. Gesellschafter Stefan Wulff begeistert: „Segeln für ‚jedefrau‘ ist eine tolle Idee, die wir gerne unterstützen. Auch in unserem Unternehmen haben Frauen in führenden Positionen das Ruder fest in der Hand und leisten mit ihrer Begeisterung und Erfahrung einen großen Beitrag zum Erfolg von OTTO WULFF.“ © Foto: sporting hamburg Der Countdown läuft… nicht, er segelt Vielen Dank an alle. Und nun wünschen wir unserer Crew noch einige effektive Trainingseinheiten, Ihr erkennt sie ja jetzt an ihrem Outfit. Das Boot, das da wie irre über die Alster flitzt, das könnten sie sein. Und dann natürlich für das Regatta-Wochenende: „Achtung, Baum kommt – drei, zwei, eins…“ (O-Ton Steuerfrau Annemie im Training). powered by OTTO WULFF Bauunternehmung GmbH Anzeige © Foto: sporting hamburg Anfang des Jahres hatten wir zusammen mit Hamburg Active City unter unseren Leserinnen Seglerinnen gesucht. Wir wollten den extrem gehypten, supernetten Helga Cup (13.–16.06., NRV, Außenalster), eine Segelregatta ausschließlich für Frauen-Crews, mit einer eigenen TippToppFrauenPowerCrew aufmischen. Und wir waren überwältigt über die Resonanz. Zumal wir erfahrene Seglerinnen gesucht hatten. Die Bewerbungen kamen lustigerweise sogar aus der ganzen Republik, was für den Helga Cup und seine Attraktivität spricht, aber irgendwie freuen wir uns natürlich auch, wo wir überall gelesen werden. Gutes Zeichen. Der NRV veranstaltet dieses Event erst zum 2. Mal, doch bereits im Winter avancierte diese einzigartige Idee zu einem der Top-Ten-Events in Hamburg Active City. Nun haben wir vier Frauen am Start, die sich alle vorher nicht kannten, die alle völlig unterschiedliche Erfahrungen aus verschiedensten Bootsklassen mitbringen. Steffi lebt und arbeitet in Paderborn und brezelt regelmäßig über die A1 zum Training. Die anderen drei ebenfalls alle im Beruf bzw. im Examensstress, mit Kids, alleinerziehend, alles inklusive. Gutes Stichwort: Inklusiv sind wir auch. Das Commitment der vier Frauen ist groß. Sie schaufeln sich die Abende frei, gehen auch schon mal frühmorgens auf die Alster, lassen ihre Kids fremdbespaßen und hängen sich rein, so gut es geht. Unser ursprüngliches Ziel (mindestens Vorletzter) rückt in greifbare Nähe. Wir sind schon jetzt sehr stolz, weil die vier auch unter Beweis stellen, wie schnell man menschlich zusammen kommt, wenn man sich ein gemeinsames Ziel vorknöpft. Annemarie Bruns, Nina Grandin, Steffi Stelter und Ulrike Arlart zeigen, wie schnell und unkompliziert das im Sport so geht. Und wir reden beim Segeln über echte, zwingende Rollenverteilungen, Zuständigkeiten, die konsequent – gerade in Wettkampfsituationen – eingehalten werden müssen, damit frau schnell und am besten vor den anderen um die Bojen kommt. Ein Lied davon singen kann Coach Heiko Kröger, den wir gewinnen konnten, er ist der erfolgreichste Para-Segler der letzten zig Jahre, Paralympischer Medaillengewinner, vielfacher Weltmeister und und und. Seine eigenen Erfahrungen sind der Knaller, gerade wenn er unsere vier Ladies über die Alster scheucht. Wir begleiten die Truppe natürlich heiß und innig und freuen uns über die aufgeschnappten O-Töne und die langen Arme, wenn wieder angelegt wird. „Wer fiert, verliert“, war zuletzt die Devise und bringt die Ambitionen der vier auf den Punkt. KOMMEN SIE MIT AN BORD! Sie suchen einen Immobilienkomplettanbieter oder einen kompetenten Generalunternehmer? Sie wollen in ein Bauprojekt investieren, eine Wohnung kaufen oder mieten? Für bauunternehmerische Tätigkeiten jeglicher Art und eine zuverlässige Projektplanung gibt es in Hamburg seit über 80 Jahren einen Namen: OTTO WULFF. OTTO WULFF steht für hervorragende Bauqualität. Professionelle Zusammenarbeit mit partnerschaftlichen Bauträgern oder Investoren bei der Entwicklung und Umsetzung moderner Wohn-, Büro- und Gewerbeimmobilien ist unsere oberste Priorität. Wir bauen und entwickeln in Norddeutschland, Berlin und Leipzig laufend neue Projekte – steigen Sie mit ein! OTTO WULFF Bauunternehmung GmbH Archenholzstraße 42 · 22117 Hamburg Tel. +49 40 736 24-0 · info@otto-wulff.de · otto-wulff.de 46 © Foto: sporting hamburg Nils Wendler, Geschäftsführer von OTTO WULFF, kam extra an die Alster, um der Crew viel Glück zu wünschen. WERTE SCHAFFEN. WERTE ERHALTEN.


sporting-Marco Toughes Training. Müßiggang gibt‘s erst danach. © Fotos: Rainer Schulz Alster. Für dieses Special haben wir das athletische Workout um Yoga-Elemente und Basics aus dem Boxen ergänzt. Zu motivierender Musik und bei strahlender Sonne gab es eine besonders sportliche Mischung für jedermann. Ja, jedermann, denn normalerweise sind die Outdoor-Bootcamps von Charly „Ladies only“. Für unser Special- Workout waren männliche Mitstreiter aber ausdrücklich erwünscht. „Mittlerweile kommen aber auch Männer zu einigen meiner regulären Camps, weil das von den Frauen gewünscht ist“, sagt Coach Charly. BOOTCAMP (nicht) nur für Frauen EINS und ZWEI und DREI und VIER!! Militärische Gesänge der Rekruten und ein stämmig-muskulöser Drill Instructor, der mit rauer, tiefer Stimme durch sein Megafon zu Höchstleistungen anfeuert. So stellt man sich ein klassisches Bootcamp im US-Style vor. © Foto: Bjarne Kiekbusch Ein Bootcamp bei Charly Dankwa erfüllt viele dieser Kriterien. Der ehemalige Profi-Basketballer besuchte in Amerika das College, springt gefühlt aus dem Stand 2 Meter hoch und ist durchaus muskulös. Charly hat vor vielen Jahren bei mir die Ausbildung zum Personal Trainer absolviert, war stets ein Vorzeigeschüler und ich freue mich immer, ihn als Referenten an meiner Seite zu haben. Für diesen Bericht haben wir exklusiv ein gemeinsames Bootcamp-Special angeboten. Knapp 20 Teilnehmer kamen dafür in den Bolivarpark an der Durchaus sympathisch und entspannt ist der Style seiner Bootcamps. Niemand wird wirklich angeschrien und jeder macht mit, so gut es geht. Es ist ein absolut harmonisches Miteinander, zu dem sogar die ganz Kleinen mitkommen dürfen. Nicht ganz zufällig sind Charlys Camps immer in unmittelbarer Nähe zu Spielplätzen. Selbst Vierbeiner erfreuen sich bei den Workouts absoluter Beliebtheit. Dann geht’s los! Jumping Jacks, Squats, Pushups etc. Parallel läuft abwechselnd immer einer der Teilnehmer eine Runde um die gesamte Truppe. Je schneller der Run, desto schneller ist die Übung vorbei. Klingt hart, ist es auch. Dennoch wird während der Workouts sehr viel gelacht, schon nach wenigen Minuten stellt sich eine angenehme Teamatmosphäre ein. Für unser Special haben Charly und ich als Drill Instructors übrigens sogar ein Megafon benutzt, allerdings führte das nicht unbedingt zu steigender Autorität… » 48 Drill Instructors Charly (li.) und sporting-Marco im Einsatz. Rumdaddeln is nich.


sporting-Marco IMPRESSUM PAULANER BEACH DAYS sporting hamburg Stadtsportmagazin c/o steuermann sport GmbH Stresemannstraße 375 Eingang 8, 4. OG 22761 Hamburg Telefon 040-432 08 45 20 info@sporting-magazin.de www.sporting-magazin.de © Fotos: Rainer Schulz Herausgeber Martin Blüthmann (V.i.S.d.P.) martin@sporting-magazin.de Redaktion Martin Blüthmann, Andreas Grieß, Andreas Hardt, Marco Santoro, Manuela Tanzen, Lars Wichert Geschafft! Alle Muskeln erfolgreich getriezt, das darf dann gefeiert werden. 60 Minuten dauert eine Einheit, inklusive Warm-up und Cool-down. Der gesamte Körper wird beansprucht, alle Übungen sprechen gezielt bestimmt Muskelgruppen an. Die Camps haben feste Zeiten und finden an mehreren Standorten in Hamburg statt (bebetterladies.com ). Ob vor oder nach der Arbeit, regelmäßig finden sich etwa 10 bis 20 Personen bei den Trainings ein. Lust aufs Bootcamp bekommen? Als treuer sporting hamburg-Leser erhaltet Ihr die Möglichkeit einer einmaligen, kostenlosen Teilnahme. Erwähnt einfach bei der Anmeldung auf bebetterladies. com das Zauberwort „sporting“ und Ihr seid dabei. Bringt eine Matte, ein Getränk und ein Handtuch mit und genießt das Workout bei Charly. Lektorat, Schlussredaktion Manuela Tanzen manuela@sporting-magazin.de Art Direction und Layout Arndt Grutke arndt@sporting-magazin.de Druck Eversfrank Preetz Frank Druck GmbH & Co. KG Industriestraße 20 24211 Preetz Auflage: 70.000 Exemplare Anzeigen, Mediadaten Telefon 040-432 08 45 20 anzeigen@sporting-magazin.de Leserbriefe, Termine und Kommentare info@sporting-magazin.de oder EINFACH MITMACHEN Irrtümer und alle Rechte vorbehalten. Nachdruck sowie sonstige Vervielfältigungen nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Verlags. Für unverlangt eingesandtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen; der Verlag setzt bei Eingang voraus, dass alle Rechte und Honorarfragen geklärt sind. Erscheinungsort und Gerichtsstand ist Hamburg. Vielfältiges Training mit Spaß dabei und Coach Charly ist nicht zu überhören. sporting hamburg erscheint monatlich. Anzeigen- und Redaktionsschluss jeweils am 15. des Vormonats. 50 51


Laura Ludwig Maggie Kozuch Rezepte & Fitness-Tipps gibt‘s unter edeka.de/reifeleistung Bewusst am Ball bleiben! Ob im Sport, Job oder Alltag: Eine ausgewogene Ernährung ist die Basis für Höchstleistungen. Als sportlicher Partner von Laura und Maggie wünschen wir den beiden und allen anderen Teams viel Erfolg und Spaß bei der Beachvolleyball-WM in Hamburg. 52

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