hallertau Magazin 2019-1

Hallertau

Lust auf Heimat. Entspannen und Geniessen: Entdecken Sie das bayerische Hopfenland! Reportagen über Menschen, Landschaft, Feste, Freizeitangebote, Spezialitäten, Geschichte, Hopfen und Bier...

hallertau

Ausgabe 1 / 2019

Leben und Erleben in einer einzigartigen europäischen Kulturlandschaft magazin

Ohne Plastikfolie:

Veronika Röll baut

Naturspargel an

900 Jahre

Benediktiner im

Kloster Scheyern

n

Mainburg:

Haix World

..

eroffnet

Abensberg:

Jeder ist gefordert!

Golfclub Holledau:

Golf macht Schule

Jetzt steht Driven, Chippen und Putten

auf dem Stundenplan!

Zu

Probieren:

Brezenknödel-

Carpaccio von

Udo Vogt!

mit Informationen des Hopfenland Hallertau Tourismus e. V.


GIBT MEINEM

HOPFEN MEHRWERT

MIT DER DROHNE AUF ERFOLGSKURS

Seit 225 Jahren agieren wir erfolgreich als Familienunternehmen auf dem Hopfenmarkt, nicht zuletzt, weil wir uns immer

mit den Themen der Zukunft befassen und diese für unsere Pflanzer anwendbar machen. Es ist uns wichtig, dass unsere

Pflanzer stets Zugang zu den modernsten Technologien haben. So setzen wir bereits jetzt Drohnen zur Bestandsbeurteilung,

Flächenermittlung und Schädlingsüberwachung ein. Unsere Drohnenpiloten wenden die Technik gemeinsam mit den

Hopfenpflanzern an und bieten ihnen so ein Plus an Sicherheit und Effizienz.

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Unser Titelbild:

Veronika Röll, ehemalige Spargelkönigin von Abensberg,

baut im Familienbetrieb in Sandharlanden Spargel

grundsätzlich ohne Einsatz von Plastikplanen an.

Foto: Rainer Lehmann

Freizeit & Tourismus

10 An der Isar unterwegs:

Die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen

14 Golf macht Schule im Golfclub Holledau

18 Auf ins neue Familien-Bad – das neue Erlebnis-

Schwimmbad fresch in Freising/Lerchenfeld

22 Informationen vom Hopfenland Hallertau Tourismus e. V.

Portrait

06 900 Jahre Benediktiner im Kloster Scheyern

12 Outlet-Shopping für Helden: Haix Schuhe

Made in Hallertau & 100 % Europe!

24 Natur-Spargel oder: Ökologie vor Ökonomie

– der Spargelhof Röll in Sandharlanden

26 Serie: Biodiversitäts-Check: Refugien gestalten –

die Stadt Abensberg auf dem Weg zu mehr

Biodiversität

Wolfgang Willner

14

Mega:

10

26

Maité Herzog

» … weithin blaute uferloser Tag,

große, fremde Vögel

sah ich fliegen,

sonnenwärts mit raschem

Flügelschlag … «

(Gustav Falke)

Naturerlebnis:

Auf und um die Mittleren Isarstauseen

sammeln sich zehntausende Vögel zur

Rast, Brut und Mauser. Am Echinger

Stausee bei Landshut gibt es einen

Vogelwanderpfad mit Aussichtsturm

und Informationstafeln.

Die Golftrainer Lee Spencer (r.)

und Sascha Elender unterrichten

Golf als Schulfach :)

6

Abensberg:

Hallertau, was blüht auf deinen Wiesen

und in deinen Gärten? Im Rahmen

unserer Serie „Biodiversitätscheck“

besuchten wir Abensberg

Kulinarik

32 Bewährtes in neuer Umgebung –

Golf-Restaurant Hopfengarten

34 Rezept: Brezenknödel-Carpaccio

Bierland Hallertau

35 „Die Rohstoffsituation ist ein großes Thema“

– Interview mit Stefan Stang, Hauptgeschäftsführer

der Privaten Brauereien e. V.

36 Hallertauer Biere im Test

Rubriken

05 Editorial

20 Zu Gast in der Hallertau

21 Tipps & Service

29 Gewinnspiel: 2 x 2 Karten für

Pur und Andreas Bourani

30 In der Hallertau entdeckt

38 Fotorätsel & Gewinnspiel

Gabi Hartmann

900 Jahre „Ora et labora“ im Kloster Scheyern,

darauf darf man 2019 anstoßen! Pater Lukas

Wirth mit Braugeselle Valentin Bauer

6

Gabi Hartmann

32–34

Endlich: Carpaccio für Vegetarier!

Udo Vogt vom Restaurant Hopfengarten

im Golfclub Holledau zaubert aus Brezen

ein Lieblingsrezept für den Sommer.

Gabi Hartmann

IMPRESSUM:

Herausgeber: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung, Hauptstr. 22, 85395 Attenkirchen/Hallertau · Tel.: 08168-42999-50 · www.imago87.de

Konzept, Design: IMAGO87 GmbH, Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und Mediengestaltung · Redaktion: Alexander & Maité Herzog · Druck: Druckhaus Kastner, Wolnzach

www.hallertau-magazin.de · redaktion@hallertau-magazin.de

hallertau-Magazin 3


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EDITORIAL

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Gabi Hartman

unlängst habe ich in einer Zeitschrift von einem neuen touristischen

Trend gelesen: „Staycation“. Dieser Kunstbegriff setze sich aus

„stay“ und „vacation“ zusammen, wurde ich da belehrt, also auf

gut Deutsch: Urlaub zuhause. Warum man diesen abstrusen Anglizismus

braucht, erschließt sich mir nicht. Da denkt man doch

unwillkürlich an Gerhard Polts Persiflage von Freizeittrends wie

„Freshairsnapping“ (frische Luft schnappen) oder „Mushroomsearching“

(Schwammerlsuchen).

Aber ist es in Zeiten des Klimawandels nicht eine echte Option,

auf den Flug nach Mallorca zu verzichten und stattdessen die

schönste Zeit des Jahres in heimatlichen Gefilden zu verbringen?

Zugegeben, die Hallertau ist keine wirkliche Urlaubsregion. Aber

für Ausflüge gibt es ein Vielzahl von Möglichkeiten.

Hopfenland

Hallertau

Ingolstadt

Alexander Herzog

Herausgeber

Manching

München

Vohburg

Kirchdorf

Freising

Kelheim

Weltenburg

Bad Gögging

Aiglsbach

Abensberg

Siegenburg

Regensburg

Bad Abbach

Langquaid

Rottenburg a.d. Laaber

Geisenfeld Pfeffenhausen

Hohenthann

Mainburg

Pörnbach

Wolnzach

Gammelsdorf Furth

Schrobenhausen

Mauern

Au i. d. Hallertau

Moosburg

Pfaffenhofen

Landshut

Nandlstadt

Attenkirchen

Scheyern

Das Vogelparadies „Mittlere Isar“ bietet großartige Erlebnisse für

Vogelbeobachter und Wanderer. Kulturinteressierten empfiehlt

sich ein Besuch des Klosters Scheyern, das im Jubiläumsjahr ein

attraktives Programm aufgelegt hat. Oder Sie besuchen den Spargelhof

Röll in Sandharlanden, dessen heimeliger Hofladen und

das Hofcafé ganzjährig geöffnet haben – vielleicht auch mit einem

Abstecher ins benachbarte Abensberg, das sich auch allen empfiehlt,

die mit Hundertwasser nicht so viel anfangen können. Die

Sportaffinen unter Ihnen sollten sich Tegernbach notieren, wo

einer der größten und schönsten Golfplätze Bayerns zu finden

ist. Oder Freising: Hier hat das neueröffnete, moderne Wellnessund

Erlebnisbad Fresch eine ganze Menge für Wassersportler zu

bieten. Vielleicht machen Sie aber auch eine Ausflug nach Mainburg,

wo der Spezialschuh-Hersteller Haix soeben sein neues Outlet-

Center mit Museum eröffnet hat.

Egal für welchen unserer Freizeit- und Ausflugstipps Sie sich entscheiden:

Urlaub zuhause bedeutet immer, dass Ihre persönliche

CO 2

-Bilanz weniger belastet wird.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen schöne Frühjahrs- und

Sommerwochen in der Hallertau.

Alexander Herzog

(der sich wie immer über Kritik und Anregungen freut.

Schreiben Sie uns: redaktion@hallertau-magazin.de)


Gabi Hartmann

Pater Lukas Wirth

Cellerar des Klosters

6

hallertau-Magazin


Eine Erfolgsgeschichte:

900 Jahre

Benediktiner im

P

Kloster Scheyern

Benediktinermönche übernahmen 1119 die Stammburg der Grafen

von Scheyern, den Vorfahren des Königshauses der Wittelsbacher.

Ununterbrochen gibt es seitdem Benediktiner in Scheyern. Heute

leben zwölf Mönche in dem imposanten Kloster und betreiben Viehzucht

und Ackerbau nach ökologischen Grundsätzen.

Als „Gesicht“ der Klosterbetriebe gilt Pater Lukas Wirth, da er

als Cellerar verantwortlich für die Wirtschaftsführung des Klosters

Scheyern ist und entsprechend außerhalb des Klosters auftritt.

Man könnte sich Pater Lukas ohne den Habit, also dem schwarzen

Ordensgewand der Benediktiner, auch für einen smarten

Geschäftsmann halten, der zahlreiche Mitarbeiter zu führen

hat. Der gebürtige Oberbayer hatte tatsächlich zunächst eine

Banklehre gemacht („hilft mir bei meinen Aufgaben“), ehe er

Philosophie und Theologie studierte. Seit 26 Jahren ist er bereits

im Kloster Scheyern, die Berge vermisse er immer noch („weil

man die hier nicht sieht“), aber das anfängliche Fremdeln mit

dem Hopfen ist längst passé. Der Cellerar freut sich, dass die

Klosterbrauerei eigenen Hopfen verarbeitet, welcher vom einzigen

Hopfenpflanzer in Scheyern für den Orden angebaut wird. Das

passt in das Konzept des nachhaltigen Wirtschaftens, wie es auch

das Kloster Scheyern seit jeher pflegt. „Klöster waren häufig

Vorreiter bei bestimmten Entwicklungen und haben bis heute

Vorbildfunktion, z. B. in der ökologischen Landwirtschaft, der

Bildung oder der Energieversorgung,“ betont Pater Lukas. Auch

der Gedanke des regionalen Wirtschaftens sei in Scheyern sehr

stark verankert: So wurde vor 15 Jahren die Klosterbrauerei wiederbelebt,

seit vier Jahren betreiben die Mönche wieder Ackerbau

und Viehzucht nach ökologischen Grundsätzen. Bereits lange

vor der Diskussion um die sogenannte Energiewende haben die

Benediktiner 2005 die Energieversorgung der riesigen Klosteranlage

neu aufgestellt: Seitdem liefert ein Biomassekraftwerk

Energie – befeuert mit Hackschnitzel aus den klostereigenen

Wäldern.

Gemäß der bekannten Regel des Ordensgründers Benedikt

von Nursia „Ora et labora“ (übersetzt: Bete und arbeite) gehören

zum Kloster eine ganze Reihe von Wirtschaftsbetrieben

wie Land- und Forstwirtschaft, Brauerei und Metzgerei, die den

Fortbestand des Klosters sichern.

Immobilien, Ländereien, Wirtschaftsbetriebe: Auf die Frage, ob

das Kloster Scheyern vermögend sei, muss der Cellerar schmunzeln.

Landläufig würden Klöster als wohlhabend gelten, was aber

nicht stimme. Allein der Gebäudeunterhalt verschlinge Jahr für

Jahr enorme Summen, deren Lasten die Benediktiner nur dank viel

Idealismus tragen könnten. „Wir sind ein selbstständiger, unabhängiger

Orden, über den kein Kardinal oder Bischof bestimmen

Klosterarchiv Scheyern


P

» Klöster waren und

sind Begegnungsräume

für Menschen. «

P

kann, aber deshalb erhalten wir auch keinen

Anteil an der Kirchensteuer“, verrät der

Cellerar, „wir müssen uns wirtschaftlich

selbst tragen.” Die Klosterbetriebe als Erlösquelle

sind für ihn aber primär Mittel zum

Zweck. Mindestens genauso wichtig sind

für ihn die Bildungsaufgaben des Klosters

gerade in der Erwachsenenbildung. Deshalb

schätzt Pater Lukas – so gar nicht

business-like – die rein betriebswirtschaftliche

Betrachtungsweise überhaupt nicht:

„Mit zunehmenden Controlling verliert ein

Kloster Herz und Gesicht, geht viel spirituelle

Kraft verloren!“ Die brauche es, um

ein Kloster fortzuentwickeln und den Anforderungen

der Zeit gerecht zu werden.

„Wir schöpfen aus der Geschichte, müssen

aber die Grundanliegen des Ordensgründers

Benedikt in die Zeit buchstabieren.“

Damit meint Pater Lukas vor allem: Klöster

müssen sich auch verändern, wenn sie eine

Zukunft haben wollen. „Klöster waren und

sind Begegnungsräume für Menschen.“ In

diesem Sinne sieht Pater Lukas auch das

Veranstaltungsprogramm im Jubiläumsjahr

des Klosters (s. Kasten). Scheyerns Bürgermeister

Manfred Sterz pflichtet dem

Cellerar bei, in dem er die herausragende

Anziehungskraft des Klosters hervorhebt.

„Das Kloster Scheyern kennt fast jeder und

es trägt somit zur Bekanntheit unseres Ortes

bei.“ Wirtschaftlich und kulturell sei der

Ort über Jahrhunderte vom Kloster geprägt

und verdankt ihm viel. „Wir sind sehr stolz

auf unser Kloster und freuen uns, dass im

Jubiläumsjahr das beliebte Hopfakranzlfest

innerhalb der Klostermauern stattfindet.“

ah

Pater Lukas Wirth

mit Braugeselle

Valentin Bauer vor

der Klosterbrauerei

T

900

Jahre Benediktiner im Kloster Scheyern

Jahresprogramm

• noch bis 23. Juni

Jubiläumsausstellung: Auf über 1.000 m2 sind

Exponate aus neun Jahrhunderten in sonst

unzugänglichen, historischen Räumen des

Klosters und im barocken Bibliothekssaal

• 2. Juni: Tag der Kirchenmusik

Das ehemalige Gut

Prielhof ist heute

Schauplatz verschiedener

Veranstaltungen.

• 20. – 23. Juni: Brauereifest im Seminargarten

• 14. Juli – 17. August: Sommerkonzerte

• 1. September: Hopfakranzlfest im Klosterhof

• 15. September: Heiliges Kreuzfest

Gabi Hartmann

Klosterarchiv Scheyern


Baumpflege

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14.

2019

Juli - 17. August

ERÖFFNUNGSKONZERT

14.07.

L. v. Beethoven - Symphonie Nr. 2 & Messe C-Dur op.86

17.00 Uhr | Basilika

Basilikachor, Orchester und Solisten

Martin Seidl (Leitung)

20.07. ORCHESTERKONZERT

Sinfonische Musik des 18. Jahrhunderts aus der Klosterbibliothek

19.00Uhr

Wittelsbacher Saal

27.07.

28.07.

Scheyern. Werke von Seyfert, Dreyer und Dittersdorf

Arsatius Consort, Georg Brunner (Leitung)

KINDERMUSICAL

Die Geschichte des Klosters Scheyern –

Ein Musical von Martin Seidl

Basilika-Singschule

18.00 / 16.00 Uhr Martin Seidl (Leitung)

Wittelsbacher Saal

03.08.

Liederabend „Wie ein Rausch ist die Liebe“

19.30 Uhr | Kreuzgang Anahit Abgarjan, Magdalena und Anselm Sibig,

Stephan Beck (Klavier)

KREUZGANGKONZERT

10.08. PICKNICK-KONZERT

Pop- und Rocksongs, eigens arrangiert für ein klassisches

20.30 Uhr

Streichquartett

Klosterinnenhof

Feuerbachquartett

17.08. SOMMER OPEN AIR

Orchester und Solisten der Musikakademie Gut Immling

20.30 Uhr

Klosterinnenhof

künstlerische leitung: martin seidl

organisatorische leitung: p. lukas wirth osb

SOMMERKONZERTE

KLOSTER SCHEYERN

Cornelia von Kerssenbrock (Leitung)

Informationen und Kartenvorverkauf

Klosterladen der Benediktinerabtei Scheyern

Schyrenplatz 1, 85298 Scheyern, Telefon (08441) 752 – 249

karten@basilikamusik.de | www.basilikamusik.de

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Auf der „Reiherinsel“ im Echinger

Stausee siedelt eine Kolonie Graureiher.

Weil er so gerne Fisch frisst und dazu

auch bei Teichwirten einkehrt, war der

Graureiher in Deutschland schon

beinahe ausgestorben. Aufgrund

strenger Naturschutzregelungen

konnten sich die Bestände wieder

etwas erholen. In Bayern darf der Graureiher

ausschließlich an kommerziellen

Fischzuchtanlagen und nur während

sechs Wochen im Herbst gejagt werden.

Vogelfreundliche Teichwirte verzichten

darauf und investieren in einen

guten Zaunschutz.

Ausflugs-Tipp

An der Isar

Bei einer Wanderung rund um

die Vogelfreistätte Mittlere

Isarstauseen lässt sich eine

beeindruckende Arten- und

Naturvielfalt entdecken.

Das Naturschutzgebiet zählt

zu den wichtigsten Wasservogel-

Schutzgebieten Bayerns.

unterwegs

Die Vogelfreistätte

Mittlere Isarstauseen

10

hallertau-Magazin


Wild schlingt sich hier der Hopfen dem Himmel entgegen,

Möwen und Schwalben kreisen über Schilf und

Wasser. Eidechsen und Ringelnattern sonnen sich in

den Böschungen ... Wandern und dabei die Natur beobachten,

das lässt sich zwischen Moosburg und Landshut ganz besonders

gut. Insbesondere für Vogelfreunde ist das Gebiet interessant,

denn je nach Jahreszeit halten sich an den Mittleren Isarstauseen

zehntausende von Wasservögeln auf. Hier können sie sich

sicher fühlen: Auf den Wasserflächen finden keinerlei Freizeitnutzungen

statt und die Jagd auf Wasservögel ist im gesamten

Schutzgebiet untersagt.

Weitläufige Schilf-, Schlamm- und Schlickflächen bilden eine

Art kleines binnenländisches Wattenmeer, das Rückzugsort

und Rastfläche für über 90 Vogelarten bietet. Im Spätsommer

sammeln sich zigtausende von Staren und Schwalben auf dem

Weg nach Süden. Ihr Eintreffen und ihre Flugmanöver sind ein

beeindruckendes Naturschauspiel. Eine Vielzahl von Vogelarten

nutzt die Stauseen auch als Überwinterungsquartier.

Die an die Stauseen angrenzenden Auwälder der Isar gehören

ebenfalls zum Schutzgebiet. Hier brüten fünf verschiedene

Spechtarten als auch Baumfalken und Wespenbussarde. Sogar

den immer seltener werdenden farbenprächtigen Pirol kann man

mit etwas Glück zu Gesicht bekommen.

Ein weit verzweigtes Wegenetz ermöglicht die Erkundung des

Gebiets. Entlang der Wege befinden sich Informationstafeln zu

Flora und Fauna und am Damm-Rand des Echinger Stausees

ermöglicht ein Beobachtungsturm Einblicke in den Schilfgürtel

und hinüber zur Reiherinsel. mh, Fotos: Wolfgang Willner

„Wasservögel sind ein wunderbarer Einstieg in die Vogelbeobachtung.

Die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen eröffnet diesbezüglich ausgezeichnete

Möglichkeiten. In diesem Jahr feiern wir 40 Jahre EU Vogelschutzrichtlinie.

Die Vogelfreistätte Mittlere Isarstauseen ist Teil der Natura-2000-Schutzgebietskulisse,

des unbestritten besten internationalen Schutzgebietsnetzwerkes weltweit.“

Dr. Norbert Schäffer, Vorsitzender des Landesbunds für Vogelschutz (LBV)

© zaurrahimov - stock.adobe.com

Unser Tipp

für einen Erkundungs-Spaziergang

Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim

Gasthaus Forster am See, Stauseestraße 1,

84174 Eching in Niederbayern (kurz

vor Landshut). Hier befindet sich ein

Infohäuschen, etwas weiter entlang der

Straße ein kleinerer Parkplatz.

Dem Uferweg folgend erreicht man nach

ca. 20 Minuten den Aussichtsturm. Entlang

des Wegs sind viele Tafeln mit Informationen

zu Fauna und Flora angebracht. Es empfiehlt

sich, an Mückenschutz zu denken.

© www.snyggg.de - stock.adobe.com

Auskunft zu Führungen durch das Schutzgebiet

unter fachkundiger Leitung erteilt

das Büro für Tourismus des Landratsamtes

Landshut (0871 408-1840).

hallertau-Magazin 11


Outlet-Shopping

für Helden

Made in Hallertau & 100 % Europe!

Der Funktionsschuhspezialist Haix

eröffnete Ende Mai 2019 einen

Flagship-Store mit Museum und

Schulungszentrum. Feuerwehr-,

Rettungs- und Spezialeinsatzkräften

ist die Marke mit dem

Slogan Heroes wear Haix weltweit

ein Begriff. In den Mainburger

Forschungs- und Prüflabors

entwickeln Ingenieure Schuhwerk,

das extremen Belastungen

standhält. Auf Nachhaltigkeit

wird im Familienunternehmen

großer Wert gelegt.

Über 1000 m 2 umfasst die neue Einkaufserlebniswelt „Haix-World“

am Ortseingang von Mainburg, direkt an der Deutschen Hopfenstraße

(B 301). Durch zwei große Panoramafenster lässt sich

die Produktion vor Ort verfolgen. Im Museumsbereich können

Gegenstände aus der ersten Werkstatt der Familie Haimerl bestaunt

werden. Vor über 70 Jahren gründete Xaver Haimerl die

Schuhfertigung. In den 90er Jahren entwickelte sein Sohn Ewald als

Schuhmachermeister und Kommandant der örtlichen Feuerwehr

einen Feuerwehrstiefel, auf den die Welt der Rettungskräfte offensichtlich

gewartet hatte. Ein Stiefel, der das Unternehmen zum

Global Player machte. Heute fertigt Haix an die 6000 Paar Schuhe

täglich und liefert weltweit in 90 Länder. Neben Einsatz- und

Sicherheitsschuhen inzwischen auch Wander- und Freizeitschuhe.

Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung sind der Unternehmerfamilie

dabei ein großes Anliegen. Eine Niedriglohn-Produktion

in Asien lehnt Ewald Haimerl ab. Im Rahmen nachhaltiger

Materialbeschaffung wird ausschließlich Leder von zertifizierten

Händlern verwendet. Eine Lieferkette ohne Menschenrechtsverletzungen

und Umweltschäden soll es sein, deshalb bekennt er

sich zum Standort Europa. In seiner niederbayrischen Heimat

Mainburg und in Mala Subotica nördlich von Zagreb in Kroatien

sind über 1000 Schuhfertiger und Fachkräfte für Haix im Einsatz.

Rund 80 Auszubildende lernen derzeit bei Haix einen Beruf im

kaufmännischen oder technischen Bereich. Fotos: Gabi Hartmann

12

hallertau-Magazin


Alle Haix Schuhe, auch die Freizeitmodelle, werden

zu 100 % in Europa gefertigt. Zertifizierte Gerbereien

liefern das Leder. Nach dem Standard „100 by Oeko-Tex“

wird Haix gesundheitliche Unbedenklichkeit sowie sozialund

umweltverträgliche Produktion bestätigt.

Bereits vor der offiziellen Eröffnung der Haix World nutzen Anian, Michael, Marlene,

Dominik und George (v.l.n.r. samt Nachwuchs) von der Freiwilligen Feuerwehr Markt

Au in der Hallertau die Gelegenheit zu einem Rundgang durch den Flagshipstore.

Nachdem der Firmeninhaber Ewald Haimerl gerne zum Thema Feuerwehr sammelt,

gibt es mehr als Schuhe zu bestaunen.

Diplomingenieur Lutz Köhler leitet das Test- und

Prüflabor in Mainburg. Eine Vielzahl an Testverfahren

gehören hier zur Tagesordnung: Beflammung,

Falltest, Gleitsicherheit, Wasserdichtigkeit,

Antistatik, Scheuertest, Biegeverhalten. Mindestnormen

genügen seinem Arbeitgeber nicht. Jedes

Schuhmodell soll ein Mehr an Sicherheit, Komfort

und Qualität bieten.

Übersteht Temperaturen von mehr als 250 Grad:

„Fire Eagle, der leichteste Einsatzstiefel, den es

gibt. Der ist super!“ Marlene ist Mitglied bei der

Freiwilligen Feuerwehr. Beruflich ist die 20-jährige

als Rettungssanitäterin unterwegs. Und auch in

ihrer Freizeit ist Action angesagt: Vielseitigkeitsreiten,

ein bisschen Kampfsport ...

hallertau-Magazin 13


14

hallertau-Magazin


Golf

macht

Schule

Es fördert die Konzentrations- und

Koordinationsfähigkeit und es

macht Spaß: „Driven, Chippen und

Putten“ steht bei einigen Hallertauer

Schülern sogar im regulären Stundenplan.

Unterrichtet wird in Tegernbach

im Golfclub Holledau vom englischen

Trainer Lee Spencer und seinem

bayerischen Kollegen Sascha Elender.

Es ist ein Donnerstagnachmittag, Anfang Mai. Ein kleiner

Bus fährt vor, ein Dutzend Kinder springen heraus: Grundschüler

aus der nahen Ganztagesschule in Rudelzhausen.

Sie haben sich in ihrem Wahlfach dafür entschieden Golf

zu lernen. Golf-Lehrer („Pro“) Lee Spencer aus Liverpool

und sein Kollege Sascha Elender erwarten die Schüler

schon, händigen ihnen Golftaschen mit speziellen

Kinder-Schlägern sowie Bälle aus und begleiten sie vom Clubhaus

zur Driving-Range. Heute werden Abschläge geübt.

Seit 2016 gibt es im Golf-Club Holledau Schul-Golf. Dieses

Angebot, das von der Firma Hörgeräte Langer als Sponsor

der „Jugend-Golfakademie Lee Spencer“ unterstützt wird,

erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Andreas Zeising,

Manager und Miteigentümer der Golfanlage erzählt,

dass im Juli 180 Schüler der Realschule Au mit Schulgolf

beginnen wollen. Auch Schulen aus dem nahen Freising und

Moosburg werden in den nächsten Wochen zum Golfen nach

Tegernbach kommen.

„Die Kinder sind richtig heiß darauf Golf zu lernen“,

weiß Spencer, „und unser Job ist einfach nur, ihnen den

Spaß beim Golf zu vermitteln.“ Das scheint zu gelingen.

Golf zählt zu den technisch anspruchsvollen Sportarten,

doch Kinder lernen schnell.

hallertau-Magazin 15


„Für Tennis bin ich zu alt. Beim Golf habe ich meinen eigenen

Ball, den schlage ich irgendwohin. Dann gehe ich ihm nach.

Und wenn ich ihn finde, schlage ich ihn wieder weg.“

(Franz Beckenbauer, zitiert aus www.golf-knigge.de)

Einzigartig am Golf-Club Holledau ist die

Umgebung: Eingebettet zwischen Wald

und Hopfengärten, ziehen sich die Bahnen

über sanfte Hügel hin.

Der familieneigene Golfplatz wird von

der Familie Zeising geführt: Clubmanager

Andreas Zeising im Foto mit

Ehefrau Dana

ganz rechts: Macht bereits alles richtig

beim Abschlag: die 7-jährige Julia aus

Tegernbach.

16

hallertau-Magazin


So wie die 7-jährige Julia aus Tegernbach, die erst vor einem

Jahr begonnen hat und bereits über eine beachtliche

Technik beim Abschlag verfügt. Mühelos schlägt sie die

Bälle über eine Distanz von über 100 Metern. Ob sie denn

ein Vorbild habe? „Ja, Papa.“ Ihr Vater ist mehrfacher Clubmeister

und spielt für die Holledauer Herrenmannschaft in

der 2. Bundesliga. Er nimmt seine Tochter auch regelmäßig

mit auf eine Runde über den kleinen 9-Loch-Platz („Akademieplatz“).

Eine Besonderheit des Golf-Clubs Holledau,

denn diesen Platz kann jeder bespielen – auch ohne Mitglied

im Club zu sein und selbst ohne die Platzreife zu besitzen

(Die „Platzreife“ ist quasi der Führerschein für einen Golfer.

Ein zweimonatiger Kurs muss zu ihrer Erlangung absolviert

werden.).

Der 1986 in Betrieb genommene Golf-Club zählt mit

einer Gesamtfläche von 140 Hektar zu den größten in Bayern.

Dabei erstrecken sich die Spielbahnen des 36-Loch-Platzes

auf gerade mal ein Drittel der Fläche. Der große Rest

besteht aus Wiesen, Stauden, Sträuchern und Bäumen.

Also ökologisch wertvollen, weil artenreichen Flächen.

Zuständig für die Platzpflege ist ein bereits langjährig eingespieltes

Greenkeeper-Team, darunter auch einige Inhaber von Flächen,

die ihren Grund an die Familie Zeising verpachtet haben.

Zur Jahrtausendwende hat die Freisinger Familie Zeising die Golfanlage

erworben und führt diese bis heute als „Familienbetrieb“:

Mutter Eva Zeising ist Geschäftsführerin und Repräsentantin,

das operative Geschäft teilen sich Andreas und sein Bruder Florian

– beide selbst hervorragende Golfer. Um die 20 Mitarbeiter

sind hier in der Saison beschäftigt. Beispielsweise damit, die rund

100 Turniere zu organisieren, die hier jährlich stattfinden, wie

etwa demnächst den 11. Weihenstephaner Golfcup am 29. Juni.

Oder auch den ganz normalen Spielbetrieb. Die obligatorischen

Abschlagszeiten kann jeder Golfer ganz einfach über eine App

(„Albatros“) auf dem Smartphone eintragen. Etwas weniger als

1.000 Mitglieder hat der Verein und die Zahlen bleiben seit Jahren

stabil. „Wir machen sehr viel, um unseren Mitgliedern ein

attraktives Freizeitangebot bieten zu können“, betont Zeising,

„andere Clubs werben dauernd um weitere Mitglieder und haben

viel mehr Fluktuation.“ Zum Saisonstart im März konnte Zeising

neue Betreiber für das clubeigene Restaurant „Hopfengarten“

präsentieren, die für eine deutlich spürbare Aufwertung des gastronomischen

Angebotes sorgen (siehe Gastro-Tipp).

Klar kommt im Gespräch die Frage auf, ob denn Golf immer

noch der elitäre, teure Sport für betagte Senioren mit viel

Tagesfreizeit sei. Das habe sich grundlegend verändert,

versichert der Club-Manager: „Golf ist heute günstiger als

Skifahren!“ Mit mindestens ebenso hohen Suchtfaktor,

warnt Trainer Lee Spencer: Wen das Golf-Fieber packe, den

lasse es in der Regel nicht mehr los ... A. Herzog, Fotos:

G. Hartmann

hallertau-Magazin 17


Christian Schranner

Christian Schranner

Wasser- und Wellness-Fans müssen

nicht mehr Richtung Erding fahren.

Das neue „fresch“ bietet innen und außen

ein vielfältiges Wohlfühlangebot.

Christian Schranner

Elias Möchel, neunzehn null zwo

18

hallertau-Magazin


Auf ins neue

Familien- Bad !

Es ist eines der zahlreichen großen Infrastrukturprojekte der Stadt Freising in jüngster Zeit.

Aber vermutlich das schönste: das neue Erlebnis-Schwimmbad fresch im Stadtteil Lerchenfeld.

Lange Diskussionen gingen der Planung voraus, ehe im Frühjahr

2016 mit dem Bau des Hallen- und Freibad-Projektes begonnen werden

konnte, das im März 2019 seine Tore öffnete. Wie sehr Freising

und die Region auf dieses attraktive Freizeitangebot gewartet haben,

zeigt die Resonanz: Allein in den ersten 15 Tagen kamen rund 15000

Besucher.

Abschrecken müssen diese Zahlen niemand, denn die großzügige

Anlage im modernen Design bietet genügend Platz für die unterschiedlichen

Ansprüche. Im Innenbereich gibt es vier verschiedene Wasserbecken

und Ruhemöglichkeiten, davon ein gut einsehbarer eigener

Bereich für Kleinkinder.

Auch im Außenbereich gibt es vier verschiedenartige Schwimmbecken

für die unterschiedlichen Nutzer: vom Sprungbecken über

das Freizeitbecken mit Breitrutsche und 25-Meter-Bahnen bis zu einem

50-Meter-Wettkampfbecken. Insgesamt stehen Indoor rund 1000 m 2

Wasseroberfläche zur Verfügung. Im Außenbereich sind es sogar

2760 m 2 . Dazu ein Naturbadeteich, der für Benutzer der sechs hochwertig

ausgestatteten Innen- und Außensaunen zur Verfügung steht.

Innen erwartet den Besucher ein attraktives Wellness- und Fitnessangebot,

darunter verschiedene Massageformen sowie Aqua-Fitness.

Der Außenbereich bietet für Sportbegeisterte zwei Beach-Volleyball-Plätze,

eine umzäunte Anlage für Fußball und Basketball

und Tischtennisplatten.

Weil Schwimmen bekanntlich hungrig macht, gibt es ein vielfältiges

Angebot an Snacks und sogar ein Steak-Restaurant mit dem

Namen „neunzehn null zwo“, dem Gründungsdatum des alten

Freibades an selber Stelle. Der Freisinger Gastronom Elias Möchel

bietet ganztägig eine kleine feine Tageskarte, aber auch – ganz

trendy – besonders lang abgehangenes, sogenanntes „Dry-Aged-

Beef“ in seinem Steakhaus.

Das „fresch“ ist täglich von 9 bis 20 Uhr, innen bis 22 Uhr geöffnet.

In unmittelbarer Nähe ist eine Bushaltestation, vor dem

Bad stehen 300 Radabstellplätze zur Verfügung. Das eigens errichtete

Parkhaus kann für fresch-Besucher gegen eine geringe

Gebühr genutzt werden. Alexander Herzog

hallertau-Magazin 19


Zu Gast

in der Hallertau

Georg Zierer

Karl Rockermeier

Sonntags bei schönem Wetter

Kutschenfahrten ab 17 Uhr

Uriger, bayerischer Biergarten

Gepflegte regionale Küche

Großer erneuerter Kinderspielplatz

mit Wasserrutsche,

Kletterwand, Seilbahn,

Bungee-Trampolin, Plantschplatz

mit Wasserpumpe

Öffnungszeiten Biergarten

Donnerstag/Freitag ab 17.00 Uhr (Mai-August)

Samstag ab 15.00 Uhr (April-September)

Sonntag & Feiertage ab 11.00 Uhr (April-September)

Stadtcafé Lindenkeller

Veitsmüllerweg 2 · 85354 Freising

Telefon: 08161 / 51 93 675

stadtcafe@lindenkeller-freising.de

www.stadtcafe-freising.de

fb.com/lindenkeller.freising

Unsere Speisekarte und

alle Infos rund um unser

Café findest du unter:

stadtcafe-freising.de

Untere Hauptstraße 1 · 84 07 2 Au i. d. Haller tau

Telefon 0 87 5 2 /86903 92 · www.onassis-au.de


s

Tipps & Service – Sommer & Herbst 2019

01. Juni – 03. August

Sommer in der Stadt Pfaffenhofen

vielfältiges Veranstaltungsprogramm,

jeden Samstag ab 09:30 Uhr, Hauptplatz

Pfaffenhofen, rund um den Wochenmarkt

Eintritt frei www.pfaffenhofen.de

29. Juni

11. Weihenstephaner Golfcup

ab 12:00 Uhr · Vorgabewirksames

Golfturnier, spannende Sonderwertungen,

Abendveranstaltung auf der Clubhausterrasse,

Spezialitäten des Restaurants

Hopfengarten, Musik von DJ Hans-Sai

Anmeldung: www.golfclubholledau.de

29./30.Juni

Johannismarkt Freising

ab 10:00 Uhr, Kunsthandwerker-Markt

mit Musik, Begleitprogramm, Samstagabend

21:30 Uhr Johannisfeuer,

Eintritt frei Am Schafhof 1, 85354

Freising, Telefon: 08161 146231

www.schafhof-kuenstlerhaus.de

29./30.Juni

24-Stunden-Rad-Rennen Kelheim

14:00 bis 14:00 Uhr · Das „älteste”

24-Stunden-Rennen Deutschlands

(„das Original”), das auf der Straße

stattfindet. Zum größten Sportevent

des Landkreises Kelheim werden vom

Veranstalter, RSC Kelheim, über 1000

Teilnehmer erwartet.

Die gesamte Innenstadt ist 24 Stunden

lang eine Partymeile mit Musik, Essen,

Trinken und einem Sportevent der

Sonderklasse. Zusätzlich findet im

Stadtgebiet die „Italienische Nacht”

der Werbegemeinschaft Kelheim statt.

Eintritt frei 09441 3434

5. –7. Juli

Dellnhauser Volksmusikfest

Freies Festival mit Handwerkermarkt

Eintritt frei 08752 1244

www.volksmusikfest.de

5. –7. Juli

Festival Holledau –

(Benefiz) Open Air Empfenbach

bei jedem Wetter! Freitag Einlass ab ca.

15:00 Uhr · u.a. mit „Turbobier“ (Punkrock

aus Wien), Moop Mama, Kellerkommando

Sonntag Eintritt frei Tel. 0175 943

1852, 3-Tagesticket 37€, Bierkrug 5 €;

Turbobier

Camping- & Parkplätze ausreichend

vorhanden; Ort: 84048 Mainburg-Unterempfenbach

· www.festival-holledau.de

12.–14. Juli

Afrika-Tage Landshut

Freitag ab 13:00 Uhr, Sa/So ab 11:00 Uhr ·

Kunst, Kultur und ganz viel Lebensfreude

Eintritt frei (Spenden erwünscht)

Tolles Kinderprogramm organisiert von

Unicef und der Fachoberschule Landshut

Eintritt frei Alte Kaserne und VALA

e.V., Liesl-Karlstadt-Weg 4, 84036 Landshut

www.afrikatage-landshut.de

20. Juli

Altstadtfest Freising

ab 16:00 Uhr, Marienplatz, 85354 Freising

16.–18. August

Römerfest Salve Abusina in Bad

Gögging

02.–03. August

Stadthafenfest und Fischerstechen

Kelheim

13:30 Uhr · Seit einigen Jahren lassen die

„Seereiwa” die Tradition des Fischerstechens

im Rahmen des Kelheimer

Hafenfestes am Alten Kanalhafen wieder

aufleben. Das Fischerstechen hatte im

Kelheimer Fischerdörfl über Jahrhunderte

hinweg Bestand.Dafür steigen die teilnehmenden

Mannschaften in eine hölzerne

Zille, das typische Boot der Donaufischer.

Dann rudern je zwei Mannschaften

aufeinander zu, jeweils einer aus der

Mannschaft steht und versucht seinen

stehenden Kontrahenten mit einer Lanze

ins Wasser zu stoßen. Eintritt frei

09441 5675, Alter Kanalhafen,

Hienheimer Straße, Kelheim

23. August – 1. September

680. Landshuter Bartlmädult

ab 13:00 Uhr · Grieserwiese, Landshut

30. August

Kunst und Kulturnacht in Kelheim

19:00 Uhr · An vielen Orten Kelheims

finden, von vielen engagierten Helfern

organisiert, zahlreiche abwechslungsreiche

Veranstaltungen für Jung und Alt von

der Ausstellung bis zum Konzert statt.

Die „Ludwigsbahn“ fährt Besucher

kostenfrei durch Kelheim. Eintritt frei

09441 10492

13.–22. September

Moosburg Herbstschau 2019

Viehmarktplatz Moosburg

31. Oktober

Kelheimer Spitzlmarkt

8:00–17:00 Uhr · Hat nichts mit Spionen

zu tun: Namenspatron des Marktes ist der

„Spitzen”, ein Gebäck aus Lebkuchenteig,

das in verschiedenen Variationen auf dem

Markt angeboten wird. Über 120 Stände

mit unterschiedlichsten Angeboten in der

gesamten Innenstadt einschließlich Alter

Markt. Eintritt frei 09441 701236

jeden 4. Sonntag im Monat:

großer Antik- und Flohmarkt,

Pfaffenhofen auf dem Volksfest-Gelände

www.Flohmarkt-Paffenhofen.de

Aktuelle Hinweise finden Sie in

den Veranstaltungskalendern

online:

www.hopfenland-hallertau.de

(„Aktivitäten“)

www.tourismus-landkreis-kelheim.de

(„Veranstaltungen“)

www.freising.de („Veranstaltungskalender“)

Naturfreunde: Veranstaltungen des

Landschaftspflegeverbandes Kelheim

unter www.voef.de

Sommer-Tipp:

Kneippen macht Spass und ist

gesund!

Die Kneipp-Anlage Abensberg

(Mayrstraße) ist während der

Saison immer geöffnet und der

Eintritt ist frei!


© 2012 Anton Mirwald bild-gestalten.de

INFORMATIONEN VOM HOPFENLAND HALLERTAU TOURISMUS E.V.

Neues Gastgeberverzeichnis der Hallertau

Zur Messesaison 2019

ist das neue Gastgeberverzeichnis

„Übernachten

& Entdecken

im Hopfenland Hallertau

2019/2020”

erschienen. Die handliche

84-seitige Broschüre

spricht mit

englischen Texten

auch internationale

Gäste an. Die Broschüre fasst touristische Informationen aus allen vier Hallertauer

Landkreisen zusammen. Erstmals wurde das Gastgeberverzeichnis im neuen Design

herausgegeben. Neben zahlreichen Hotels, Gasthöfen, Pensionen und Privatvermietern

werden auch die Gemeinden, Städte und Orte sowie Ausflugsziele der

Hallertau vorgestellt. Die neue Broschüre macht Lust auf die Hallertau! Als praktischer

Freizeit- und Ausflugsplaner spricht sie Übernachtungsgäste, Tagesausflügler

und die einheimische Bevölkerung gleichermaßen an. Erhältlich ist sie bei allen Tourist-

Informationen und Gemeinden sowie beim Hopfenland Hallertau Tourismus e.V.

Hopfenzupfen wie zu Großmutters Zeiten

Hopfenzupfen mitten im Hopfengarten! Am Sonntag, 11. August 2019, lädt der

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. gemeinsam mit dem Gastwirt Kirzinger nach

Mitterstetten (Elsendorf) zum traditionellen Hopfenzupferfest ein. Anschaulich

wird demonstriert, wie man früher den Hopfen per Hand geerntet hat. Wer

will, darf vor Ort auch selber Hand anlegen und sehen, wie „hart“ man damals

50 Pfennig verdienen musste.

HALLERTAUER

HOPFAKRANZLFEST

14. Hallertauer Hopfakranzlfest

So., 1. Sept. 2019

ab 11.00 Uhr · Scheyern

GEMEINDE

SCHEYERN

www.hopfenland-hallertau.de · www.scheyern.de

Hopfakranzlfest in Scheyern

Am 1. September 2019 lädt der Hopfenland

Hallertau Tourismus e.V. gemeinsam

mit der Gemeinde Scheyern

und dem Kloster Scheyern zum Hallertauer

Hopfakranzlfest ein. Im herrlichen

Klosterhof der Abtei werden am

Veranstaltungstag Dekoratives und

Informatives, Handwerkliches und

Künstlerisches zum Thema Hopfen sowie

die berühmten Hopfakranzl stilvoll

angeboten. Selbstverständlich wird

auch bestens für das leibliche Wohl

der Besucher gesorgt. Die Kinder erwartet ein buntes Programm! Dass Hallertauer

Musik und Tanz in Scheyern nicht fehlen dürfen, versteht sich von selbst.

Die Hallertau begeistert auf Messen

Der Tourismusverein präsentierte wieder zusammen mit vielen Mitausstellern die

Hallertau erfolgreich auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e. Die riesige Themenvielfalt

und ihr einzigartiger Erlebnischarakter machen die f.re.e in München zur beliebtesten

und größten Freizeitmesse Bayerns. Das Interesse bei den Messebesuchern war

sehr groß und in vielen Gesprächen konnten Tipps und Anregungen für Ausflüge in

die Heimat des „Grünen Goldes“ gegeben werden. Auch auf der „Internationalen

Grünen Woche“ war der Hopfen als „bayerischste“ aller Pflanzen präsent. Nicht nur

am Messestand konnten die Vertreter der Hallertau informieren, sondern auch bei

einem Bühneninterview die Gäste der Bayernhalle ins Hopfenland einladen.

Wander- und Radltag auf dem Erlebnispfad „Hopfen & Bier“

Der beliebte Wander- und Radltag entlang des Erlebnispfades „Hopfen und Bier“

findet heuer am Sonntag, den 2. Juni 2019, statt. Gestartet wird von 9:30–14:00

Uhr am Griesplatz in Mainburg. Die Teilnahmegebühr von drei Euro (Kinder bis

zwölf Jahre sind frei) beinhaltet ein Bierkrügerl für Kostproben der regionalen

Biere entlang des Weges. Für die Kinder sorgen Spielstationen entlang des Weges

für Unterhaltung und Abwechslung. Ein Gewinnspiel rundet den einzigartigen Tag

im Herzen der Hallertau ab.

Festliches Jubiläum im Kloster Scheyern

Das Kloster Scheyern – früher Stammsitz der Wittelsbacher – bietet Kunstliebhabern

die Möglichkeit, die Kirchenschätze, die barocke Basilika oder die Begräbnisstätten

der Ahnen des bayerischen Königshauses zu besichtigen. Das berühmte

„Scheyerer Kreuz“ wird hier seit 1180 verehrt und zieht Wallfahrer, Pilger und Gäste

aus aller Welt an. 2019 ist ein ganz besonderes Jahr für die Benediktinerabtei:

Sie feiert ihr 900-jähriges Bestehen mit einem bunten Veranstaltungsprogramm.

Neben einer bis zum Ende der Pfingstferien dauernden Jubiläumsausstellung erwartet

die Besucher ein Tag der Kirchenmusik (2. Juni), ein zünftiges Brauereifest vom

20. bis 23. Juni oder die beliebten Sommerkonzerte von Mitte Juli bis Mitte August.

© Florian Schaipp

Immer wieder ein Erlebnis: die Sommerkonzerte vor der imposanten

Kulisse des Klosters Scheyern

22

hallertau-Magazin


Gartenschätze und Naturerlebnisse

Wenn im Frühjahr alles anfängt zu blühen, erstrahlen auch die Gärten im Landkreis

Freising wieder in neuem Glanz. Neben den bekannten Weihenstephaner Gärten in

Freising bieten bezaubernde öffentliche und private Gärten sowie zahlreiche Veranstaltungen

und Gartenausstellungen im Landkreis Freising ein umfangreiches Angebot

für Gartenfreunde. Auch Naturliebhaber sind hier genau richtig. Unterschiedliche

Faszinierende Gartenwelt der Weihenstephaner Gärten in Freising

Natur- und Landschaftsschutzgebiete wie die Auwälder von Isar und Amper, der

Weltwald im Kranzberger Forst, vielfältige Erlebnispfade wie der Walderlebnispfad

in Freising oder der Heidepfad bei Eching lassen bei Spaziergängen oder kleinen

Wanderungen die Natur hautnah erleben.

Weitere Infos sowie Wander- und Gartenflyer sind im Landratsamt Freising, den

Tourist-Infos und Gemeinden oder unter tourismus@kreis-fs.de kostenlos erhältlich.

Pilger-Abenteuer durch die Hopfengärten der Hallertau

Auf über 100 Kilometern in sieben Etappen führt Sie der europäische Pilgerweg Via

Nova auf der Klöster- und Kirchenrunde durch den Landkreis Kelheim. Wagen Sie ein

kleines Pilger-Abenteuer und begeben Sie sich entlang der Flusstäler der Hallertau

– der Großen Laaber und der Abens – vorbei an den bewohnten Klöstern Paring

und Rohr, zahlreichen Wallfahrtskirchen wie Allersdorf oder Hellring und ehemaligen

Klöstern in Abensberg und Biburg. Genießen Sie einzigartige Natur, Stille,

Kloster Biburg

Besinnung – und eine kleine Auszeit vom Alltag: Auf der Etappe Abensberg-Rohr

führt Sie der Pilgerweg in das Abenstal und das hügelige Hopfenland, vorbei an der

Wallfahrtskirche in Allersdorf sowie der Erlöserkapelle von Angerer dem Älteren und

der ehemaligen Klosterkirche in Biburg. Der Weg nach Rohr i.NB wird ab Perka von

den meterhohen Hopfengärten begleitet. Highlight und Ziel der Tour ist das Benediktinerkloster

in Rohr mit seiner imposanten, barocken Asamkirche.

Diese und weitere Touren finden Sie im Onlinetourenportal des Tourismusverbandes

im Landkreis Kelheim www.rauszeit.bayern.

© Landratsamt Freising

© Tourismusverband im Landkreis Kelheim, Foto: A. Mirwald.

Eine Fassbinderei als „sprechendes Haus“

Das Binder-Pehr-Haus in Rottenburg

a.d. Laaber ist bayernweit die erste

Einrichtung, die eine Binderwerkstatt

nicht nur im Originalzusammenhang,

sondern im tatsächlichen Werkstattraum

am ursprünglichen Standort

zeigt.

Das Binder-Pehr-Haus musste nicht

erst Museum werden, auf eine gewisse

Art und Weise ist es seit langer

Zeit ein Museum. Die Handwerksfamilie

Pehr taucht mit dem Besucher

in ihre Arbeits- und Lebensgeschichte

des 19. und 20. Jahrhundert ein und

führt durch ihr gesamtes Anwesen.

So bekommt der Gast einen Einblick

in ein häufiges Handwerk vergangener

Zeit: das Fassbinden. Die „Kuchl“

und das Elternschlafzimmer sind

noch mit der Originalausstattung der letzten Bewohner ausgestattet und auch in der

Werkstatt wurde nichts verändert. Alle dort befindlichen Teile hat der Binder dort

zurückgelassen. Andernorts ist das Baudenkmal oft nur „Hülle“. Das Binder-Pehr-

Haus dagegen ist in seiner Gesamtheit ein Museum!

Kontakt: Heimat- und Handwerksmuseum Rottenburg a.d. Laaber, Pfarrstraße 5,

84056 Rottenburg a.d. Laaber, Tel.: 08781 915365, www.heimatmuseum-rottenburg.de

Veranstaltungen im Hopfenland Hallertau:

© Heimat- und Handwerksmuseum Rottenburg a.d. Laaber/F. Gumplinger

02.06.: Wander- & Radltag auf dem Erlebnispfad „Hopfen und Bier”,

Mainburg

14.–16.06.: 2. Moosburger Bierfestival, Moosburg a. d. Isar

17.06.: Roider-Jackl-Gedächtnissingen in Oberglaim

27.06.–01.07.: Volksfest, Rottenburg a.d. Laaber

29.06.: Tag der Musik, Landratsamt Freising

03.–07.07.: Dellnhauser Volksmusikfest, Au i. d. Hallertau

05.–07.07.: 25. Mittelalter Schlossfest, Neufahrn NB

28.07.: Sautrogrennen, Niederhatzkofen

04.08.: Hopfensiegelfest, Train

09.–19.08.: Hallertauer Volksfest, Wolnzach

11.08.: Hopfenzupferfest, Mitterstetten (Gasthaus Kirzinger)

15.08.: Hopfazupfa-Fest, Rohrbach

16.–18.08.: Salve Abusina, Bayerns größtes Römerfest, Bad Gögging

24./25.08.: Ernte- u. Hopfazupfafest Fam. Wimmer, Steinbach

29.08.–02.09.: Gillamoos, Abensberg

01.09.: Hopfakranzlfest, Scheyern

06.–15.09.: Großes Freisinger Volksfest, Freising

06.–17.09.: Pfaffenhofener „Wiesn“, Pfaffenhofen

08.09.: Tag des offenen Denkmal, Repsstadel, Niederhatzkofen

20.–24.09.: Geisenfelder Volksfest, Geisenfeld

Zu den Veranstaltungen sind Bevölkerung und Besucher herzlich eingeladen.

Weitere Infos zur Mitgliedschaft und

zum Tourismusverein unter:

Hopfenland Hallertau Tourismus e.V. · Münchener Vormarkt 1 · 85276 Pfaffenhofen a.d.Ilm

Telefon 08441 4009-284 · info@hopfenland-hallertau.de

www.hopfenland-hallertau.de

Projektmanagement gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER).

hallertau-Magazin 23


Natur-Spargel

oder: Ökologie vor Ökonomie

weniger

Plastik

¿

Hallertau

Der kleine Ort Sandharlanden, der zur Stadt Abensberg gehört, steht ganz im Zeichen

des Spargels. Schwarze und weiße Folien bedecken die Felder? Überall? Nein.

Der Spargelhof der Familie Röll setzt auf natürliche Produktion. Nur hier darf der

Abensberger Spargel in den sandigen Bifängen ohne Plastik gedeihen.

Erdbeeren im Januar, Tomaten im Februar

und Spargel bereits Anfang März. Die Supermärkte

halten alles zu jeder Zeit bereit. Konsumenten

(und Produzenten) scheinen jede

saisonale Orientierung verloren zu haben.

Beim Spargel aus der Region Abensberg

war früher der Saisonstart witterungsbedingt

etwa Mitte April. Inzwischen werden

die ersten Triebe des in Deutschland

so beliebten Wurzelgemüses bereits Anfang

März gestochen. Weite Ackerflächen sind

deshalb unter schwarze Folie gepackt,

einige Landwirte setzen sogar Heizschläuche

ein, um ihre Produkte möglichst früh

anbieten zu können und so entsprechend

mehr zu erlösen.

Durch mehrere Lagen Plastik wird

vielerorts die Spargelsaison künstlich

verlängert.

Nicht so bei Veronika Röll aus dem „Spargeldorf“

Sandharlanden bei Abensberg. Auf

ihren Felder werden die Spargel-Dämme

(bayerisch „Bife“) mit keiner Folie abgedeckt

oder gar beheizt. Ökologie geht für

die 30-jährige Landwirtin vor Ökonomie:

„Wenn unser natürlich gereifter Spargel

Mitte April zum Verkauf steht, haben

die anderen Spargelbauern ihr Geschäft

schon gemacht!“ Veronika Röll schwört

trotzdem auf den natürlichen Anbau und

versichert, dass man das auch schmeckt.

Der Spargel sei wesentlich aromatischer

und vor allem schonender für die Pflanze,

die ja rund zehn Jahre dieses Wurzelgemüse

hergibt. Gleichwohl ist der Ertrag gegenüber

24

hallertau-Magazin


dem Folienspargel geringer und die Kosten höher, weil die Rölls

im Gegensatz zu den Kollegen zweimal am Tag Spargel ernten

– also stechen. Das muss sein, denn sobald die Spargelspitzen

Sonnenstrahlen abbekommen, färben sie sich blau-violett. „Das

gilt in Deutschland als Mangel; in Frankreich werden violette

Spitzen dagegen bevorzugt“, verrät Veronika Röll.

Vor zwei Jahren hat die gelernte Hauswirtschafterin, Landwirtin

und Floristin den 35-Hektar-Hof von den Eltern Sieglinde

und Alois übernommen. Die helfen noch fleißig mit, den arbeitsintensiven

Spargel zu bewirtschaften. Auch bei den anderen

Kulturen wie Erdbeeren, Tomaten, Pastinaken, Rüben, Kartoffeln

oder Sellerie. „Alles in Bio-Qualität“, versichert die Jungbäuerin,

„wir verzichten bislang jedoch auf die teure Zertifizierung.“

u

» Bestimmt 98 % unserer Kunden

kommen zu uns auf den Hof,

weil wir als einzige keine Folie

verwenden. «

Ab Mai bis Ende Juni dominiert natürlich der

Spargelverkauf den Hofladen. Doch hier gibt es auch eine

Vielzahl von anderen hausgemachten Lebensmitteln: Saucen, Aufstriche,

Eingemachtes sowie Obst und Gemüse aus eigenem Anbau.

Spargel – gesund & entgiftend!

Einkaufen kann man die Röll-Produkte im eigenen, gut

sortierten Hofladen. Fleisch- und Wurstwaren, saisonal Obst

und Gemüse, ja sogar Brot machen die Rölls selbst. Es gibt

Marmeladen, Brotauftriche und Eingemachtes (u. a. Gurken,

Bohnen, Spargel).

In der Spargelsaison, die traditionell an „Johanni“, also dem

24. Juni endet, ist der Hofladen täglich geöffnet, danach immer

samstags. „Bestimmt 98 % unserer Kunden kommen zu uns auf

den Hof, weil wir als einzige keine Folie verwenden“, betont

Veronika Röll. Hinterher kann man dann im neu eröffneten Hof-

Café einkehren, das ein großes Frühstücksangebot sowie eine

kleine Brotzeitkarte bereit hält. Oder man mietet das Café für

eine Veranstaltung und lässt sich von Veronika Röll und ihrem

Team bewirten, denn seit einigen Jahren hat die junge Spargelbäuerin

als zweites Standbein einen Catering-Service. Alexander

Herzog, Fotos: Rainer Lehmann

Nirgendwo ist der Spargel so beliebt wie in Deutschland.

131.000 Tonnen (BZL) werden jährlich zwischen

Flensburg und Passau geerntet. Die sandigen Böden

rund um Abensberg haben den Brauereibesitzer Michael

Salleck („Kuchlbauer“) um 1920 inspiriert, auf diese

Sonderkultur zu setzen.

Heute ist Abensberger Spargel eine geschützte

europäische Marke und gilt als besonders schmackhaft.

Das begehrte Wurzelgemüse ist gesund und ideal zum

Abnehmen: Spargel selbst hat kaum Kalorien, da er zu

93 % aus Wasser besteht. 100 g gekochter Spargel hat

nur 18 kcal (75 kJ). Er enthält: 93 g Wasser, 2 g Eiweiß,

0,1 g Fett, 2 g Kohlenhydrate, außerdem Kalium,

Phosphor, Calcium, Natrium, die Vitamine A, B1, B2,

C und Niacin sowie weitere bioaktive Pflanzenstoffe.

Spargel ist eine mehrjährige Pflanze, die bis zu

10 Jahre alt wird. Erst im 4. Jahr liefert die Pflanze den

vollen Ertrag.

hallertau-Magazin 25


Refugien

gestalten

Maité Herzog

Die Stadt

Abensberg

auf dem Weg

zu mehr Biodiversität

Menschen,Tiere und Pflanzen brauchen intakten Lebensraum, um zu existieren.

Landwirte, Kommune, Wald- und Gartenbesitzer, aber auch Verbraucher können zum Erhalt

der Lebensvielfalt in unserer Natur beitragen. So sieht es auch Abensbergs Bürgermeister:

Biodiversität ist Gesellschaftsaufgabe: Jedermann ist gefragt!

Zum Fototermin kommt er direkt vom

„Runden Tisch“ in der Bayerischen

Staatskanzlei. Doch anders als die Naturschutzverbände

ist er nicht so begeistert

von den Konsequenzen des Volksbegehrens

„Rettet die Bienen“, dessen Inhalt

nun Gesetzestext werden soll. Abensbergs

Bürgermeister Dr. Uwe Brandl moniert,

dass die verschiedenen Maßnahmen nun

allein von den Bauern und den Gemeinden

getragen werden sollen: „Biodiversität

betrifft uns alle – jeder kann dazu seinen

Beitrag leisten,“ fordert der Präsident des

Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Mit der Biodiversitätsstrategie der

Gemeinde „Natürlich Abensberg“ will

Brandl daher vor allem Anstöße geben.

Zum einen durch Maßnahmen und Aktivitäten

der Gemeinde, zum anderen

durch geeignete Anreize für die Bürger,

um beispielsweise ihre Gärten insektenfreundlicher

zu gestalten. So beteiligt sich

die Stadt Abensberg an dem BUND-Wettbewerb

„Der blühende Garten“ und stellt

städtische Grundstücke zur Verfügung, wo

Schaugärten „als Schaufenster der Biodiversität“

entstehen sollen.

„Zukunftsorientiert“ nennt Peter Forstner

die Strategie Abensbergs. Der ehemalige

Stadtrat und Umweltreferent ist seit 2002

Vorsitzender des BUND Naturschutz im

Kreis Kelheim und daher vertraut mit den

örtlichen Gegebenheiten. Gleichwohl hat

„Jeder kann einen Beitrag leisten.“

Dr. Uwe Brandl

Rainer Lehmann

der ehrenamtliche Naturschützer Vorstellungen,

die deutlich über die Zielsetzungen

hinausgehen, die in der Abensberger

Biodiversitätsstrategie formuliert sind.

Forstner wünscht sich, das Potential der

gemeindlichen Flächen als Lebensräume

besser auszuschöpfen und dass Blühflächen

angelegt werden, wo jeden

Monat andere Blüher Insekten anlocken.

Schließlich setzt sich Forstner für eine

Vernetzung von Flächen und Kleinstrukturen

sowie ein intelligentes Mahdregime

städtischer Grünflächen ein. „Auf diesen

Flächen entsteht Artenvielfalt nur, wenn

man auf Düngung (Mulchen) und mehrmaliges

Mähen verzichtet.“

Letzteres, weiß Bürgermeister Brandl,

führe ständig zu Konflikten mit den Bürgern,

die öffentliche Grünflächen am

liebsten genauso getrimmt hätten wie

ihren eigenen Rasen. „Ich weiß von unserer

Stadtgärtnerei, dass einige Hausbesitzer

sogar die städtischen Grünflächen

außerhalb ihres Gartens mitmähen, weil

sie der Wildwuchs stört!“ Unbegreiflich.

Brandl und Forstner sind sich einig,

dass die Umsetzung von Maßnahmen zum

26

hallertau-Magazin


(oben und linke Seite) Oase statt Ödnis: Im allerkleinsten

Winkel kann sich die Natur entfalten, wenn

man sie nur lässt. Die Abensberger Stadtmauer ist

ein gutes Beispiel. Und selbst auf einem Quadratmeter

Vorgarten kann Lebensraum geschaffen

werden, wie hier zu sehen im Gerzergassl vor einem

Hauseingang mit üppigem Lavendelpolster und

historischer Kletterrose.

„In Abensberg treffen auf kleinem Raum

drei große Naturräume aufeinander

und machen dadurch die Landschaft und

die Natur so reizvoll. Dies gilt es für

kommende Generationen zu erhalten.

Es ist höchste Zeit zu handeln.“

Peter Forstner

Maité Herzog (beide)

Maité Herzog

Maité Herzog

Maité Herzog

Rainer Lehmann

So schön blüht es an der Abens. Landwirte schützen die Natur, indem sie

Wiesen nicht alle zum gleichen Zeitpunkt mähen. So bleiben Rückzugsräume

und ein Nahrungsangebot für Blütenbesucher erhalten. Auch private

Gartenbesitzer können mit einheimischen Wildpflanzen dauerhafte

Blumenwiesen anlegen und Lebensraum für Pflanzen und Tiere schaffen.

Artenschutz unabdingbar gemeinsam mit den Bürgern und den Nutzern wie Landwirten,

Jägern, Obst- und Gartenbauvereinen erfolgen muss. „Wir müssen mit geeigneten

Kommunikationsmaßnahmen die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und davon

überzeugen, dass Biodiversität zum Nutzen für uns alle ist“, betont Bürgermeister

Brandl. Die bislang laufenden und geplanten Projekte wurden in einer Broschüre

illustriert: „Natürlich Abensberg“.

In den zurückliegenden Jahren galt das Hauptaugenmerk Aktivitäten mit dem

Ziel eines CO 2

-neutralen Abensbergs. Nun stehen Maßnahmen zur Steigerung der

Biodiversität im Fokus: Neben dem erwähnten Stadt-Wettbewerb des BUND, der

Hausbesitzer motivieren soll, ihre Gärten insektenfreundlich anzulegen bzw. rückzubauen,

sind dies Planungen, öffentliche Grünflächen biodiverser zu gestalten, Wasserbiotope

umzugestalten oder Gewässerrenaturierungen anzugehen. Mit ersten Erfolgen:

Ein Foto des mäandrierenden Salingbachs prangt auf dem Titel der Broschüre

„Lebendige Bäche“, die der Landesbund für Vogelschutz kürzlich herausgegeben hat.

von Alexander Herzog, Fotos: Rainer Lehmann, Maité Herzog

Ausflugstipp

Panoramaweg Abensberg

Als Rundweg angelegt, vermittelt der 17 km

lange Wanderweg Wissenswertes über die

Stadt und Landschaft, über Sagen und die

Geschichte und über historische Ereignisse

und Hintergründe. Zusätzlich erhalten Sie

Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt

und auch für Kinder gibt es an jeder der

10 Stationen Spannendes und Unterhaltsames

zu entdecken.

Weitere Informationen:

www.tourismus-landkreis-kelheim.de

oder via QR-Code-Abruf:

Maité Herzog

hallertau-Magazin 27


©kuznecovag - stock.adobe.com

Infos: Thomas Seizmeir

Mobil 0172 6412230

#

Schanzer

Antikmarkt

#

INGOLSTADT

Sonntag, 13.10.2019

9–16:00 Uhr

Fußgängerzone

#

Antik- &

Trödelmarkt

#

PFAFFENHOFEN/ILM

4. Sonntag im Monat

6:00–14:00 Uhr

Volksfestplatz

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Flohmarkt

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AICHACH

1. Samstag im Monat

7:30–14:00 Uhr

Volksfestplatz

www.flohmarkt-pfaffenhofen.de

Schirmherr:

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger

Wer baut mir

ein Haus?

kostenloses Faltblatt anfordern

unter www.lbv.de/nistkasten

Foto: Dr. Olaf Broders


11 .Weihenstephaner

Golfcup

Samstag, 29. Juni 2019

Vorgabewirksames Golfturnier

Spannende Sonderwertungen

Abendveranstaltung auf der

Clubhausterrasse

Spezialitäten des

Restaurants Hopfengarten

Musik von DJ Hans-Sai

URSPRUNG DES BIERES

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08756 / 960 10 oder unter rezeption@golfclubholledau.de

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Air Tour 2019 · 14.07.19, 19:00 Uhr

Kloster Benediktbeuern/Maierhof

Andreas

Bourani

IM SOMMER 2019 TOUR

13.07.2019, 19:00 Uhr

Kloster Benediktbeuern/Maierhof

Frage:

Welches Benediktinerkloster der Region

feiert heuer 900-jähriges Jubiläum?

Schicken Sie die richtige Antwort bis zum 30.06.2019 an:

redaktion@hallertau-magazin.de oder per Post:

hallertau-Magazin, c/o IMAGO87 GmbH, Hauptstr. 22,

84395 Attenkirchen

Unter allen korrekten Teilnehmern entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; die Tickets werden zugeschickt.

ES GEHT WIEDER LOS!

JEDEN SAMSTAG AB 9.30 UHR

HAUPTPLATZ PFAFFENHOFEN · RUND UM DEN WOCHENMARKT

1. JUNI

ROTTALER STAATSZIRKUS

FARBENFROHE STELZENGEHER ALS WALKING ACT

8. JUNI

CIRCUS NILYNILS

ATEMBERAUBENDE HOCHRADSHOW

15. JUNI

SOMMERSOUND

MIT DEM HÖRMOBIL VON BÖGL HÖRAKUSTIK

22. JUNI

TANZEN UNTER FREIEM HIMMEL

MIT DER TANZSCHULE SCHERG

29. JUNI

MARKTKLANG

DIE STÄDTISCHE MUSIKSCHULE SPIELT AUF

PROGRAMMÜBERSICHT

6. JULI

MARKT UND MORGENLAND

ORIENTALISCHER TANZ MIT ALISAR TANZSTUDIO

13. JULI

RASANT IN RICHTUNG SOMMER

MIT ZWEIRAD KRATZER

20. JULI

„BOARISCH MUSIZIERT“ MIT DER

BLECHBLÄSERBAND PFAHOFARA BUAM

27. JULI

SOMMERBÜHNE

TANZEN MIT DANCE ON STAGE

3. AUGUST

URLAUB AM HAUPTPLATZ

COCKTAILBAR DES CAFÉ ROYAL

PFAFFENHOFEN A. D. ILM

Guter Boden für große Vorhaben


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In der

Hallertau entdeckt ...


Hopfen wird zum einzigartigen

Schmuckstück!

Vom Charivari über Hopfensiegel aller Hallertauer

Siegelbezirke sowie natürlich Dolden, Blätter und

Gerätschaften in Silber bis hin zu exklusiven Gürtelschnallen

in individueller Gestaltung – die Kollektion

umfasst derzeit rund 130 HopfenSchmuck-Stücke.

Diese können Sie im Verkaufsraum in Gosseltshausen

und im Online-Shop erwerben; zudem in begrenzter

Auswahl z. B. im Deutschen Hopfenmuseum, beim

Dellnhauser Volksmusikfest (6./7.6.), beim Hopfensiegelfest

in Train (4. 8.), dem Hallertauer Volksfest

in Wolnzach (9.–19.8.) und dem Hopfakranzlfest

in Scheyern (1. 9.).

HopfenSchmuck Christian Köhler

Hubensteinerstr. 4 · 85283 Wolnzach-

Gosseltshausen · Tel. 08442 9682-19

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im Naturgarten Schönegge in Meilendorf (bei

Attenkirchen) goldrichtig. Im Hofladen gibt es

Obst und Gemüse, Eier oder Molkereiprodukte,

Brot oder Fleisch- und Wurstwaren sowie ein

breites Trockensortiment.

Das ganze Jahr über besteht die Möglichkeit, auf

den Feldern bzw. in den Gewächshäusern selbst

zu ernten. Für den, der dazu keine Möglichkeit

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Note in die Salatmarinade. Und mit nur

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· Hofladen Öffnungszeiten: Sa. 8.30–14 Uhr,

Mi. 8.30–12.00 Uhr,Fr. 14–18.30 Uhr (bei schönem

Wetter familienfreundlicher Biergarten geöffnet!) ·

www.biohof-kreitmair.de

hat, liefern die Schönegges auf Bestellung ihre

„Ökokiste“ mit Gemüse, Obst und Salat „für

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nach Hause. Gerade gibt es dazu eine besondere

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Naturgarten Schönegge · Meilendorf 20,

85405 Nandlstadt · Tel. 08168 96080 ·

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30

hallertau-Magazin


Seit 2009 entwickelt und produziert die Deutsche Energieversorgung GmbH in Leipzig

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14. Hallertauer Hopfakranzlfest

So., 1. Sept. 2019

ab 11.00 Uhr · Scheyern

14. Hallertauer Hopfakranzlfest

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Im Klosterhof

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der Hallertau

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hallertau-Magazin 31


Lichtdurchflutet in modernem

Design präsentieren sich

die Räume des Restaurants

Hopfengarten im Golfclub

Holledau.

Das Restaurant mit Terrasse

ist täglich geöffnet und bietet

durchgehend warme Küche.

32

hallertau-Magazin


Golf-Restaurant Hopfengarten

Bewährte Gastgeber

in neuer Umgebung

Ein bekannter Fernsehkoch hat einmal gesagt: „Einen Spitzenkoch

erkennt man daran, ob er einen guten Kartoffelsalat machen

kann.“ In den Restaurants, in denen Udo Vogt wirkt, sollen

sich viele allein wegen des Kartoffelsalates eingefunden haben.

Die zahlreichen treuen Fans der Wirtsleute Caroline und Udo

Vogt müssen sich nun wieder neu orientieren: Nach 15 Jahren

erfolgreichem gastronomischem Wirken im Bürgerhaus

Eching und jeweils 10 Jahren im Hofbrauhauskeller Freising

sowie zuletzt im Hotel-Restaurant Huberwirt in Eching sind

die beiden seit März Pächter des Restaurants „Hopfengarten“

im Golfclub Holledau. „Unsere Lebensplanung hat

eigentlich anders ausgesehen“, erinnert sich der Koch und

Restaurantmeister Udo Vogt, „nach so vielen Jahren an

Herd und Theke wollte ich eigentlich kürzer treten.“ Doch

die langjährige Verbindung zur Familie Zeising, Inhaber

der Golfanlage, und deren Hartnäckigkeit die Vogts zu

überzeugen, die Gastronomie im Golf-Club zu übernehmen,

habe schließlich zum Entschluss geführt, nochmals etwas

Neues zu beginnen, verrät Caroline Vogt.

Klassiker wie Tafelspitz

Die Familie Zeising war denn auch gleich bereit zu investieren:

Die Küche erfuhr ein technisches Update, der Gastraum erhielt

ein modernes Design, die Terrasse wurde neu möbliert. Seit

März sind die erfahrenen Vogts nun schon zugange: Caroline

im Servicebereich und Udo in der Küche. „Gehobene bayerische

Küche“ heißt das bewährte Konzept und trifft es doch nur

unzureichend. Denn neben Klassikern à la Vogt wie Wiener Zwiebelrostbraten,

Tafelspitz oder Schweinebraten (immer sonntags),

die Gourmets schon von den anderen Wirkungsstätten kennen,

finden sich auf der wechselnden, kleinen Karte immer auch

Pasta und vegetarische/vegane Gerichte. Alles saisonal und

regional ausgerichtet, stets frisch zubereitet. Dazu gibt es das

breite Sortiment an Bieren der Staatsbrauerei Weihenstephan,

„mit der wir schon in Eching vortrefflich zusammengearbeitet

haben“ (Caroline).

„Die Herausforderung in diesem Restaurant ist für uns, den

Gästen ein abwechslungsreiches Angebot bereitzuhalten“, erläutert

Udo Vogt, „denn wir haben viele Golfer, die Tag für Tag bei

uns essen.“

Caroline und Udo Vogt

Doch nicht nur

Golfer kommen ins Restaurant

Hopfengarten. Bereits nach wenigen Betriebswochen

zeichne sich ab, so Caroline Vogt, dass vermehrt Stammgäste

von früher zu uns kommen. „Es ist schon hilfreich, dass

wir uns mit anderen Restaurants in der Region einen ganz

guten Namen gemacht haben.“ Ob Golfer oder Nicht-Golfer,

das Restaurant ist in der Hauptsaison täglich geöffnet und bietet

durchgehend warme Küche. Am Nachmittag auch selbst -

gemachte Kuchen.

Lange Tage sind es für das Gastronomenpaar, wenn morgens

um 10 Uhr bereits eine Gruppe zum Frühstücken angesagt ist

und am späten Abend noch Kartenspieler im Restaurant zugange

sind.

„Wir haben Spaß mit dieser spannenden Aufgabe und es war

uns klar, dass wir dabei keine 35-Stunden-Wochen haben

würden“, betonen beide.

Da trifft es sich gut, dass die Vogts von Eching in die Hallertau

gezogen sind, so dass sich wenigstens der Weg von und zum Golf-

Club reduziert hat. Den Golfclub Holledau kennen die beiden

schon sehr lange, waren sie selbst doch viele Jahre aktive Golfer.

Seit dem Hotel- und Restaurantbetrieb in Eching war dann

dafür leider keine Zeit mehr. Vielleicht ergibt sich ja nun wieder

eine Gelegenheit ... Alexander Herzog, Fotos: Gabi Hartmann

hallertau-Magazin 33


Brezenknödel-

Carpaccio

Zubereitung

Zutaten für 4 Personen

5 Brezen vom Vortag

125 ml heiße Milch

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 EL Butter

1 Bund Petersilie

2 Eier

Salz, Pfeffer, Muskat

Für das Dressing:

3 EL Hausmacher Senf

Honig

Gabi Hartmann

Die Brezen klein würfeln und in einer Schüssel mit

der Milch einweichen. Die Zwiebel und den Knoblauch

fein schneiden und in der Butter dünsten. Die

gehackte Petersilie mitdünsten und alles mit den

Brezen mischen.

Wenn die Masse abgekühlt ist, die Eier einarbeiten

und mit einer Prise Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Mit feuchten Händen eine Rolle von ca. 4 cm

Durchmesser formen und in eine mit Butter bestrichene

Klarsichtfolie wickeln und die Folie an den

Seiten zudrehen.

Den Teig in leicht siedendem Wasser 15–18 Minuten

gar kochen. Die ausgekühlte Teigrolle in dünne

Streifen schneiden und kreisförmig auf einen Teller

anrichten.

Für das Honig-Senf-Dressing den Senf mit etwas

Honig verrühren und auf das Carpaccio verteilen.

Je nach Saison kann man das Carpaccio mit Feldsalat

oder Rucola und gebratenen Pilzen oder

Kirschtomaten anrichten.

Udo Vogt wünscht Ihnen gutes Gelingen!

14. - 16. Juni 2019

am Viehmarktplatz

Brauereien

präsentieren

ihre Biere

Das besondere Erlebnis

für Kenner und Entdecker


» Die Rohstoffsituation

ist ein großes Thema

für uns Brauer «

Interview mit Stefan Stang,

Hauptgeschäftsführer der Privaten Brauereien Bayern

Rainer Lehmann

Der Diplom-Braumeister Stefan Stang (55) ist seit dem

1. Februar 2019 neuer Hauptgeschäftsführer des Verbandes

der Privaten Brauereien Bayern, der mitgliederstärksten

Interessenvertretung der mittelständischen, inhabergeführten

Brauwirtschaft in Bayern. Stang gilt als der

„Vater“ des European Beer Star, dem bedeutendsten

europäischen Bierwettbewerb, den sein Verband

heuer bereits zum 15. Mal ausrichtet. Das

hallertau-Magazin hat sich mit dem Hauptgeschäftsführer

über anstehende Aufgaben

unterhalten.

Herr Stang, ihr Präsident Georg Rittmayer

hat unlängst öffentlich gefordert, das

Pfand für einen Bierträger deutlich anzuheben.

Von 8–10 Euro ist die Rede. Ist

die zögerliche Rückgabe des Leergutes

wirklich ein so großes Problem für die

Brauereien?

Aber sicher. Denken Sie nur an den Hitzesommer

2018. Ich weiß von einigen Brauereien,

die nicht mehr abfüllen konnten, weil

keine Flaschen verfügbar waren. Die derzeitige

Bepfandung ist zu niedrig. Bei Euro 3,50 verstaubt

der Bierträger im Keller.

Der angesprochene Jahrhundertsommer im Vorjahr hat

auch die Rohstoffsituation für die Brauereien verschärft. Die

Erträge waren qualitativ wie quantitativ nicht zufriedenstellend.

Was bedeutet dies für die bayerischen Brauereien?

Tatsächlich ist die Rohstoffsituation für die Brauer prekär.

Die Preise für Malz (also verarbeitete Braugerste) sind deutlich

gestiegen, wobei die verfügbaren Malze nicht alle die

Qualität vergangener Jahre erreichen. Auch beim Hopfen hat

der trockene Sommer zu Einbußen bei wichtigen Inhaltsstoffen

und Mengen geführt. Das wird sich wohl auch moderat

auf den Bierpreis auswirken.

Die Hallertau ist nach wie vor das größte Hopfenanbaugebiet

der Welt. Was muss sich ändern, damit die hiesigen

Hopfenpflanzer auch in Zeiten des Klimawandels

weiterhin ausreichend Hopfen in bester Qualität

produzieren können?

Nun, die Landwirtschaft muss sich bei vielen

Kulturen auf einen Wandel einstellen. Gefragt

sind vor allem Neuzüchtungen, die mit der

Trockenheit besser zurecht kommen. Das

Hopfenforschungszentrum Hüll ist da sehr

aktiv und es werden bereits seit Jahren von

dort zukunftsfähige Lösungen präsentiert.

Auch der weitere Ausbau der Bewässerung

der Hopfengärten gerät immer mehr in

den Fokus.

Welche Bedeutung hat für Sie der Hopfen

im Brauprozess? Die Pflanzer sprechen

vom Hopfen als der Seele des Bieres. Inzwischen

gibt es schon Versuche, mit synthetisch

erzeugten Hopfenaromen Bier zu brauen.

Was halten Sie davon?

Die bayerischen Brauereien und ihre Konsumenten bekennen

sich zu 100 % zum bayerischen Reinheitsgebot. Damit ist

eine Verwendung von synthetischen Aromen ausgeschlossen.

Das Reinheitsgebot ist kein Einheitsgebot und bietet

mit zahlreichen Malz-, Hefe- und Hopfensorten eine enorme

Vielfalt an natürlichen Aromen. Für die besten Biere der Welt

wird deshalb weiterhin (natürlicher) Hopfen aus der Hallertau

verwendet. Das Interview führte Alexander Herzog

hallertau-Magazin 35


Fotos: Privat

Christian Hermann, Bernhard

Nieder, Thilo Steindorf und

Alexander Herzog (v.l.n.r.) verkosten

besondere Hallertauer Biere*

In dieser Rubrik stellt das hallertau-Magazin

jeweils drei Bier-Besonderheiten vor:

z. B. besonders gehopfte, temporär

erhältliche, prämierte oder erstmals

gebraute Biere.

„Huber Weisses Dunkel“

Hofbrauhaus Freising

Alkohol: 5,4 Vol. · Stammwürze: 13

Besonderheit: Goldmedaille beim European

Beer Star 2018

Farbe/Optik: schöner stabiler Schaum, naturtrüb,

relativ helle Färbung für ein dunkles Bier, rotbraun

Geruch: neutral, leichte Kellernoten

Hopfenaroma: nicht wahrnehmbar

Vollmundigkeit: harmonisch, rund, schlanker

Körper

Rezenz: weißbiertypisch frisch-prickelnd

„Zwick‘l Bio-Bier“

Landshuter Brauhaus

Alkohol: 5,6 Vol. · Stammwürze: 13,5

Besonderheit: mit Rohstoffen aus kontrolliert biologischem

Anbau gebraut, Bügelverschlussflasche,

die aber wohl keinen Bestand hat

Farbe/Optik: schöner feinporiger Schaum, der

lange stabil bleibt, nur leichte Trübung

Geruch: typische Kellernoten, deutliche Malzaromen,

hefig, leichte Hopfenbittere

Hopfenaroma: relativ schnell verflogen

Vollmundigkeit: komplexer Malzkörper, leichte

Süße

Rezenz: wenig Kohlensäure

„Jubiläumsbier“

Klosterbrauerei Scheyern

Alkohol: 5,9 Vol. · Stammwürze: 14

Besonderheit: Jubiläumsbier – seit 900 Jahren leben

die Benediktiner im Kloster Scheyern und blicken

auf eine lange und erfolgreiche Brauereigeschichte

zurück

Farbe/Optik: bernsteinfarben-golden, wenig

stabiler Schaum

Geruch: ausgeprägte Malznoten, leicht alkoholisch

Hopfenaroma: kaum wahrnehmbar

Vollmundigkeit: starke Malznoten, robuster

Körper, vollmundig,

Rezenz: wenig Kohlensäure, kaum prickelnd

Gesamteindruck:

hohe Drinkability, wenngleich man die Malzaromen

eines typischen dunklen Weißbieres vermisst, überraschend

gut eingebundener Alkoholgehalt

BEWERTUNG

Gesamteindruck:

kein ganz typischer Vertreter eines Keller- oder

Zwicklbieres

BEWERTUNG

Gesamteindruck:

Charakter eines gelungenen (Oktober-) Festbieres,

kräftig eingebrauter Märzentyp

BEWERTUNG

* Biere aus der Hallertau oder mit Hallertauer Hopfen gebraut · 1 BE = Bittereinheiten

SKALA

Der Braumeister sollte sich Rat holen

Akzeptabel, hinterlässt wenig Eindruck

Ein gut trinkbares „Tafel-Bier“

Ein feines Bier, lohnt auch einen Umweg!

Ein herausragendes Bier, unbedingt probieren!

Sensation, ein Bier zum Niederknien!

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36

hallertau-Magazin


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Im Frühsommer kommen in der Hallertau

viele frei lebende Kätzchen zur Welt.

Im vergangenen Jahr hat der Tierschutzverein

Au in der Hallertau mit Unterstützung

des Deutschen Tierschutzbundes

48 wildlebende Katzen kastriert. Die Katzen

werden mit einer Lebendfalle eingefangen,

medizinisch rundum versorgt, kastriert

und anschließend wieder in die Freiheit

entlassen. Diese Katzen zu vermitteln, ist

wenig sinnvoll, denn sie sind geschlossene

Räume nicht gewohnt. Einige Futterplätze

sind eingerichtet, um die wildlebende

Katzen zu versorgen.

Der Deutsche Tierschutzbund unterstützt

eine weitere Kastrationsaktion

des Vereins mit 2.000 €, wenn die Auer

Tierschützer es schaffen, bis zum

14. Juni 2019 Spenden in gleicher Höhe

zu generieren. Jeder Euro hilft, die Situation

der Katzen zu verbessern.

Spenden auf das Konto des Tierschutzvereins

Au bei der Raiffeisenbank,

DE24 7016 9693 0200 1503 12

mit Vermerk: „Kastration wildlebender

Katzen“ als Verwendungszweck.

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Gewinnen Sie

einen bayerischen Abend


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Unter allen Einsendern, die bis zum 30.10.2019 die richtige Lösung einsenden,

verlosen wir ein Menü für zwei Personen im „Golf-Restaurant Hopfengarten“

im Golfclub Holledau.

Gewinner des letzten Fotorätsels:

Unser letztes Suchbild zeigte den Eingang zum Schloss Ratzenhofen bei Elsendorf.

Unter den Einsendern, die das Rätsel korrekt gelöst haben, wurde per Los eine

Gewinnerin ermittelt: Renate Lugmeier aus Allershausen hatte das Glück und darf

einen bayerischen Abend mit Begleitperson im Stadtcafé im Lindenkeller in Freising

genießen ( www.lindenkeller-freising.de ).


Einsendungen an:

redaktion@hallertau-magazin.de

(Bitte Name und Telefonnummer angeben!)

ROYAL PHILHARMONIC ORCHESTRA

LEITUNG: DAVID NEWMAN

Gewinnspiel Open-Air-Konzert von Anne-Sopie Mutter:

Unter allen korrekten Einsendern wurde per Los eine Gewinnerin ermittelt: Die zwei Konzertkarten gehen an

Astrid Sänger aus Attenkirchen. Herzlichen Glückwunsch und einen unvergesslichen Abend!

Die Auflösung gibt es dann in der nächsten

Ausgabe des hallertau-Magazins.

MIT DER MUSIK VON

ROYAL PHILHARMONIC ORCHESTRA

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mitarbeiter des hallertau-Magazins sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

38

hallertau-Magazin


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Das älteste Kloster Bayerns

wurde vor fast 1400 Jahren am sogenannten

Donaudurchbruch gegründet. Dass die „Weltenburger

Enge” heute Naturschutzgebiet ist und

nicht dem „Fortschritt” zum Opfer fiel, ist auch

ein Verdienst des BN.

Für welche einmaligen Naturschönheiten wir uns

noch einsetzen, erfahren Sie unter:

www.bund-naturschutz.de

Infos zu schützenswerten Landschaften unserer

Heimat – einfach kostenlos anfordern:

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In Zeiten von Klimawandel und Ressourcenausbeutung erhält der Begriff

„Nachhaltigkeit“ neue Bedeutung. Wir stellen uns dieser Verantwortung.

In unserem Erdenwerk am Standort Attenhofen wird Nachhaltigkeit täglich

gelebt. Hier entstehen aus Baureststoffen hochwertige, geprüfte und

zertifizierte Erd- und Recycling-Produkte. Abbruchmaterialien wie Beton,

Ziegelgemische und Asphaltdecken werden zu neuen Baustoffgemischen

aufbereitet und ressourcenschonend in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.

Alle Erden und Substrate, die im Garten- und Landschaftsbau zur Anwendung

kommen, sind sofort verfügbar oder werden auf Kundenwunsch – auch in

Kleinmengen – speziell gemischt.

Majuntke GmbH & Co. KG, Mainburg

Tel. (08751) 86 47 0 · attenhofen@majuntke.de

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