Gsungen&Gspielt 04/2018

tirolervolksmusikverein

P.b.b. 02Z032291 M | Abs: TVM, Haus der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1 | 6020 Innsbruck € 5,50

TIROLER VOLKSMUSIKVEREIN | SÜDTIROLER VOLKSMUSIKKREIS

INNSBRUCK – BOZEN 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018

»Wachet auf, ihr

Menschenkinder!«


TRADITIONELL

UND MODERN

ZUGLEICH.

Die TT und der Tiroler Volksmusikverein.

Ein Stück Tiroler Identität im 21. Jahrhundert.

www.tt.com

© TIROLER VOLKSMUSIKVEREIN

© TIROLER VOLKSMUSIKVEREIN


TONLEITER

Foto: T. Erichsen

Mit’nand in Advent einisingen –

gibt es einen besseren Start als mit

Familie, Freunden, oder Gleichgesinnten

in die ruhige, besinnliche Zeit zu gehen?

Aus volksmusikalischer Sicht wohl

kaum! Deshalb freut es mich umso mehr,

dass wir das letztjährige adventliche Pilotprojekt

im Rahmen der „Offenen Herzen“-Aktion

des Bischof Stecher-Vereines

auch heuer weiterhin unterstützen

und fortführen können.

Der heurige Advent verspricht aber noch

einige weitere Höhepunkte. Das Tiroler

Adventsingen zum Beispiel wartet wieder

mit einer vielversprechenden Inszenierung

und ausgezeichneten Volksmusikgruppen

aus allen Landesteilen auf.

Weiters haben wir unter dem Titel „Salvator

Mundi“ erstmals in der Geschichte

des Tiroler Volksmusikvereines einen Literaturwettbewerb

für alle deutschsprachigen

AutorInnen in Zusammenarbeit

mit dem Literaturhaus am Inn für das

Tiroler Adventsingen 2019 ausgeschrieben.

Wir freuen uns schon auf zahlreiche,

interessante Einsendungen!

Abschließend noch den vielen helfenden

Händen, die zum Einzug und zur

Eröffnung des Hauses der Musik sowie

zum Gelingen des 23. Alpenländischen

Volksmusikwettbewerbs/Herma Haselsteiner-Preis

so viel beigetragen haben,

ein großes „Vergelt’s Gott“! Ich wünsche

euch allen eine schöne Adventszeit mit

hoffentlich ruhigen, besinnlichen Momenten!

Foto: Juliane Jehle

Wachet auf, ihr Menschenkinder,

die neue Ausgabe des G’sungen

& G’spielt ist in den Briefkasten

geflattert. Wer nun nach wie vor leicht

benommen (vielleicht vom ersten

Glühwein der Saison) durch die ersten

Seiten blättert, wird bald hellwach sein,

denn die zahlreichen Beiträge sind eher

nicht zum Einschlafen geeignet. Sie erfahren,

warum das diesjährige Tiroler

Adventsingen wiederum zu einem Gegenpol

zum übrigen hektischen Treiben

in der Adventszeit werden wird, dass

heuer in Reith im Alpbachtal wieder das

über 300 Jahre alte Nikolausspiel aufgeführt

wird, oder dass der heurige Alpenländische

Volksmusikwettbewerb in

Innsbruck wieder zu einem großen unvergesslichen

Fest der Volksmusik wurde,

um nur einen Bruchteil der Themen

zu erwähnen. Und dann wären noch die

unzähligen Seminare und Veranstaltungen

zu erwähnen, die in den kommenden

Wochen bis März anstehen. Falls

da noch irgendjemand an Schlaf denken

sollte, dann Gute Nacht!

Das gesamte Redaktionsteam wünscht

allen LeserInnen ein besinnliches Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch ins

neue Jahr 2019.

Foto: privat

Alle Jahre um die Winterszeit legt

sich die Natur zur Ruhe und es

wird dunkel und kalt. Umso schöner ist

es, wenn die Sänger und Musikanten

mit ihren Liedern und Stücken immer

wieder Licht und Wärme in die Häuser

und in die Herzen der Menschen tragen.

Immer wieder heißt es Abschied nehmen

und weiter zu gehen, dankbar

zurück zu schauen und zuversichtlich

nach vorne zu blicken. Das eigene Musizieren

hilft dabei und drückt das aus,

was mit Worten nicht leicht zu sagen ist.

Die Volksmusik im Besonderen spricht

da eine ganz persönliche und innige

Sprache.

Dankbar und freudig erinnern wir uns

an liebe Menschen, nette Begegnungen

und ergreifende Erlebnisse wie z. B.

beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb

in Innsbruck. Freuen dürfen wir

uns auf die vielen musikalischen Ereignisse

im neuen Jahr.

Dankbar sind wir im Volksmusikkreis

besonders unserer Sekretärin und „guten

Seele“ Rita, die seit Beginn der Bürogemeinschaft

am Dominikanerplatz 7

in Bozen unermüdlich und verlässlich

wirkt.

Peter Margreiter

Obmann Tiroler Volksmusikverein

Günther Laimböck

Yvonne Kathrein

Leitung des Redaktionsteams

Gernot Niederfriniger

Obmann Südtiroler Volksmusikkreis

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 3


SEITENWEIS

INT´RESSANTERWEIS

5 „Wachet Auf Ihr Menschenkinder!“

8 Das Alte Reither Nikolausspiel

11 „Stille Nacht! Heilige Nacht!“

12 Tiroler Adventsingen 2019 –

Literaturpreis

RÜCKSICHT

14 „Wir haben einen ganz grossen verloren“

16 60 Jahre Inntaler Sänger

18 Das Paradies? Das liegt im Stubaital

19 Tiroler Volksmusik in allen Facetten

20 Volksmusikschiff und Volksmusikwandertag

20 Verdienstmedaille des Landes Tirol für Siegfried

Pedarnig

21 Das war der Alpenländische Volksmusikwettbewerb

2018

22 Alpenländischer-Volksmusik-Wettbewerbs-Organisationsteam-Blog

23 Alpenländischer-Volksmusik-Wettbewerbs-Teilnehmer-Blog

BILDLWEIS

24 Alpenländischer Volksmusikwettbewerb

SCHEIBCHENWEIS/BUCHSTÄBLICH

26 Ein neues Standardwerk über Musikalische Wettstreite

und Wettbewerbe

28 Tintl, Tantl, Wölles Hantl!

28 »CrembalumArpa«

28 „Stilla Wearn“

STELLT'S ENK VOR

32 Die Musikantenwerkstatt

35 Die Ganggalbichler

KREIZWEIS

36 Von Metamorphosen

STÜCKWEIS

38 Anni-Walzer

40 Musikantenhunger

42 Wachet Auf, Ihr Menschenkinder!

PROBEWEIS

43 Seminare & Fortbildungsmöglichkeiten

WEIBSBILD

46 „Ois im Griff“

VORSICHT

48 Offene Herzen – Mit‘nand in Advent einisingen

50 Veranstaltungen

56 Terminvorschau

58 Veranstaltungen 2018/2019

60 Volksmusik in Radio und TV

VEREINSMEIEREI

61 Tiroler Notenstandl

62 Systempartner

64 Mitglied werden ‒ Südtiroler Volksmusikkreis

65 Unsere Rita, die gute Seele

66 Brauchbar

29 Ein offenes Haus

IMPRESSUM

G‘sungen & G‘spielt – Mitteilungen des Tiroler Volksmusikvereins und des Südtiroler Volksmusikkreises Herausgeber: Tiroler Volksmusikverein, ZVR: 742355401, Haus

der Musik Innsbruck, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 (0)512 395 566, E-Mail: tvm@tiroler-volksmusikverein.at, www.tiroler-volksmusikverein.at Bürozeiten

Nordtirol: Mo, 10:00-12:00 Uhr & 15:00-17:00 Uhr; Mi, 10:00-12:00 Uhr und Do, 10:00-12:00 Uhr & 15:00-17:00 Uhr Schriftleitung: Günther Laimböck, gu.laimboeck@tsn.

at, Birchach 1b, 6094 Axams, Yvonne Kathrein, E-Mail: yvonne.kathrein@uibk.ac.at Redaktionsteam: Kathrin Witschnig, Heinz Fechner, Joachim Stecher, Ralph Kapavik,

Franz Hermeter, Theresa Frech, Sabrina Haas, Johanna Mader Beiträge aus Südtirol: Südtiroler Volksmusikkreis, Dominikanerplatz 7, 39100 Bozen, Tel.: +39 0471 970555,

Fax 980922, E-Mail: info@volksmusikkreis.org, www.volksmusikkreis.org Bürozeiten: Montag bis Freitag, 8:00 bis 12:00, 13:00 bis 15:00 Uhr Druck: Niederösterreichisches

Pressehaus, Druck- und Verlagsges. mbH, Gutenbergstraße 12, 3100 St. Pölten Auflage: 2.300 Stück Redaktionsschluss für das März-Heft: 18. Jänner 2019. Die Redaktion

behält sich Kürzungen und das Redigieren der zugesandten Beiträge vor Titelfoto: TVM/Patrick Saringer. Die mit Namen des Verfassers gekennzeichneten Artikel sind nicht

unbedingt als Meinung des Herausgebers anzusehen.

Tiroler Volksmusikverein: www.tiroler-volksmusikverein.at | Südtiroler Volksmusikkreis: www.volksmusikkreis.org

ACHTUNG! Änderung der Bürozeiten Tiroler Volksmusikverein:

Montag 10:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr, Mittwoch 10:00 – 12:00 Uhr und Donnerstag 10:00 – 12:00 Uhr und 15:00 – 17:00 Uhr

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INT´RESSANTERWEIS

„WACHET AUF IHR

MENSCHENKINDER!“

Tiroler Adventsingen 2018 ‒ Brigitte Jaufenthaler und

Günter Lieder sind zwei der Schauspieler, die am 15. und

16. Dezember beim Tiroler Adventsingen auf der Bühne

stehen werden. Sabrina Haas hat sich vorab mit den beiden

getroffen, um sie zu ihrem Auftritt im Saal Tirol zu befragen,

aber auch, um mit ihnen über ihren ganz persönlichen

Zugang zu Weihnachten zu sprechen.

Es ist ein sonniger und warmer

Herbsttag, als wir Brigitte Jaufenthaler

und Günter Lieder in einem

Café in der Innenstadt von Innsbruck

treffen. Zugegeben, es ist schon ein

bisschen ungewöhnlich, bei einem

solchen Wetter an Weihnachten zu

denken, trotzdem dauert es nicht lange

und wir befinden uns gedanklich in

der Vorweihnachtszeit.

Text: Sabrina Haas

Friede, Freude, Eierkuchen

Brigitte Jaufenthaler spricht mit einem

Lächeln über das Weihnachtsfest

und das damit verbundene Gefühl von

„Friede, Freude, Eierkuchen“. Für sie

steht das Weihnachtsfest nicht in Verbindung

mit etwas Depressivem. Vielmehr

soll es ein Fest der Freude sein,

an dem auch der Humor sicher nicht

zu kurz kommen darf. „Die merkwürdige

Weihnachtsehrfurcht habe ich als

Kind schon nicht verstanden“, meint

die Schauspielerin. Was sie aber an der

Advents- und Weihnachtszeit besonders

mag, sei das Keksebacken mit all

seinen Gerüchen und den damit verbundenen

Gefühlen und Erinnerungen.

Günter Lieder hingegen hat als Präsident

der israelischen Kultusgemeinde

in Innsbruck einen etwas unkonventionellen

Zugang zum Fest. Er bezeichnet

sich selbst als „Weihnachtsschmarotzer“,

da er nicht dem christlichen

Glauben angehört, das Weihnachtsfest

und die Vorweihnachtszeit aber dennoch

liebt. Er wuchs in Tirol mit den

üblichen Weihnachtsbräuchen auf und

daher gehören für ihn das Weihnachtsfest

mit Christbaum und ausgewählte,

meist kleine und erlesene Weihnachtsmärkte

einfach dazu.

Brigitte Jaufenthaler in „Die Wunderübung“, Kellertheater 2017

(Foto: Innsbrucker Kellertheater 2017)

Brigitte Jaufenthaler beschreibt ihre

Vorliebe für das Backen von Keksen.

Bei dieser Tätigkeit sind es vor allem

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INT´RESSANTERWEIS

beiden nichts an Aktualität und Faszination.

Mit der Geburt unseres Herrn

kommt ein Kind auf die Welt, das uns

alle retten und uns von unseren Sünden

befreien soll. Diese Geschichte

ist vor allem für Brigitte Jaufenthaler

jedes Mal aufs Neue aufrüttelnd und

daher hochinteressant. Sie freue sich

schon sehr auf die neue Interpretation

von Malte Alsen, dessen Stück beim

Tiroler Adventsingen auf die Bühne

gebracht wird, und werde versuchen,

das Publikum zum Nachdenken zu

bringen, geht es in der Weihnachtsgeschichte

doch um den Aufbruch

in eine neue Lebenswelt, einen Neuanfang.

Nicht ohne Grund stellt Jesu

Geburt die Stunde Null unserer Zeitrechnung

dar.

Günter Lieder (Foto: Susanne Sigl)

die Gerüche, die sie faszinieren, da sie

das ganze Haus mit einem neuen Gefühl

einhüllen.

Das Tiroler Adventsingen als

Gegenpol

Die zwei Schauspieler kommen aber

auch auf die Kommerzialisierung zu

sprechen, bei der vor allem der Konsum

im Mittelpunkt steht und der eigentliche

Sinn des Weihnachtsfestes

verfehlt wird. Daher freuen sie sich

umso mehr, dass der Tiroler Volksmusikverein

mit dem Tiroler Adventsingen

bemüht ist, Tradition und ein

friedvolles Fest ohne Konsumrausch

in den Mittelpunkt zu stellen. Denn

die Geschichte, die bei so vielen

vorweihnachtlichen Veranstaltungen

im Mittelpunkt steht, verliert für die

Zur Ruhe kommen

Erklärtes Ziel der zwei Schauspielerkollegen

wird es heuer im Kongress

deshalb auch sein, das Publikum

durch ihre Auftritte in der Vorweihnachtszeit

für zumindest eineinhalb

Stunden aus ihrem Alltagstrott und

aus der Hektik der „stillsten“ Zeit

zu entführen und sie zum Sinnieren

über die Adventzeit und die Ankunft

des Herrn zu bewegen. Vor allem bei

Lesungen sind Brigitte Jaufenthaler

und Günter Lieder ansonsten im Einsatz.

Beide lieben es, mit ihrer Stimme

Geschichten und dadurch Gefühle

zu transportieren. Ähnlich wie im

Geruch von Keksen schwinge auch

durch gelesene Texte viel Gefühl und

Interpretation mit. So sollen die Zuhörer

zur Ruhe kommen können, was

Brigitte Jaufenthaler mit einer alpinen

Schneelandschaft vergleicht. Sie

liebe es nämlich, wenn es zur Weihnachtszeit

schneit und der Klang der

Umgebung durch den Schnee gedämpft

wird, wodurch sie “zur Ruhe

kommt“.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


INT´RESSANTERWEIS

Regisseur Norbert Mladek versuche

beim Tiroler Adventsingen die Geschichte

der Geburt Jesu nicht plakativ

auf die Bühne zu bringen, sondern

indirekt und sinnbildlich Figuren auf

die Bühne zu stellen, die Raum für eigene

Interpretation lassen. Unter der

Gesamtleitung von Peter Kostner solle

im Einklang mit den musikalischen

Beiträgen, die aus allen Teilen Tirols

und Südtirol kommen werden, ein

Gesamtwerk entstehen, das sein Publikum

aus Nah und Fern anspreche.

Brigitte Jaufenthaler kennt die traditionelle

Volksmusik seit ihrer Kindheit.

Vor allem die Klänge von Harfe,

Hackbrett und Zither verbindet sie mit

der Weihnachtszeit. Sie selbst singt

gern und spielt auch Gitarre. Günter

Lieder hat eine neue Einstellung zur

Volksmusik. Gegen die volkstümliche

Musik hatte er immer schon eine Abneigung,

erst durch verschiedene Sendungen

im Programm von Radio Tirol

kam er zur traditionellen Volksmusik

und findet nun großen Gefallen an

ihr. Er freut sich ganz besonders, dass

beim Tiroler Adventsingen traditionelle

Volksmusikgruppen gemeinsam

mit ihm auf der Bühne stehen werden.

Die zwei Schauspieler feiern das

Weihnachtsfest ganz traditionell mit

Christbaum, Kripperlschauen und

ausgedehntem Abendessen. In der Familie

von Brigitte Jaufenthaler haben

die langen und intensiven Gespräche

am Heiligen Abend eine ganz besondere

Bedeutung. „Die Gespräche am

Heiligen Abend sind einfach anders

als an den restlichen Tagen des Jahres“,

meint sie. Günter Lieder erzählt

von einem besonderen Weihnachtserlebnis:

„Ich war auf dem Heimweg

von einem Vorsprechen in Frankreich.

Am Heiligen Abend zwischen 18:00

und 23:00 Uhr gab es einen ungeplanten

Halt und ich konnte das Weihnachtsfest

nicht zu Hause verbringen.

Nachdem die anfängliche Traurigkeit

darüber verflogen war, kam trotzdem

das Gefühl von Weihnachten auf. Es

ist einfach ein besonderer Abend und

eine besondere Nacht.“ Als bekennender

Jude vergleicht er das christliche

Weihnachtsfest mit Chanukka, dem

Lichterfest der Juden. Beides seien

Lichterfeste, meint der Tiroler Schauspieler.

Weihnachten als Neuanfang

Weihnachten ist für Brigitte Jaufenthaler

ein Anstoß zu einem Neuanfang

und einem Umdenken. Das

Nachdenken über richtig und falsch,

über die berührende Geschichte des

Weihnachtsfestes verbindet sie stark

mit dem Weihnachtsfest. Erst danach

könne man in ihren Augen neue Vorsätze

für das neue Jahr fassen und

versuchen, etwas in seinem Leben zu

verändern. Günter Lieder bemerkt lachend,

dass man diese dann mit dem

Fest der heiligen drei Könige wieder

verwerfen kann und so der Kreislauf

wieder von neuem beginne. Dieser

Anstoß sei dennoch wichtig für uns

Menschen. Besser wäre es, wenn ein

solcher Anstoß öfter im Jahreskreis

stattfinden würde. Wenigstens aber

für einen Tag fühlen wir uns wie im

Märchen und ein Gefühl des Friedens

kann aufkommen, da so viele Menschen

zeitgleich diesen besonderen

Moment feiern.

Die beiden Schauspieler freuen sich

auf schöne und beeindruckende Momente

beim Tiroler Adventsingen

und hoffen, das Nachdenken über das

Weihnachtsfest und die dafür benötigte

Ruhe auf ihr Publikum im Congress

in Innsbruck übertragen zu können.

Brigitte Jaufenthaler

- Geboren und aufgewachsen in Tirol

- Gesangsstudium am Konservatorium

der Stadt Innsbruck

- Schauspielschule am Tiroler Landestheater

- Schauspielerin in Innsbruck, danach

Auslandengagements, Musicaldarstellerin

- Hauptrolle bei Felix Mitterers „Die

Piefke Saga“ als Anna Krimbacher,

Rolle in der deutschen Serie „Ein

Bayer auf Rügen“

- Seit 2004 die “Mitzi” in der österreichischen

Fernsehserie „4 Frauen und

ein Todesfall“

- Weitere Gastrollen in „Der Bulle

von Tölz“, „Soko Kitzbühel“, „Soko

Wien“, „Tatort“, „Der Judas von

Tirol“, „Herzdamen“ und im Kinofilm

„Der stille Berg“ von Ernst Gossner.

- Arbeit in diversen Theatern, Sprecherin

für Radiosendungen im literarischen

Bereich, bei Hörspielen, Dokumentationen

und Radiofeatures

- Weiters Zusammenarbeit mit Musikern,

Autoren und Künstlern für

spartenübergreifende Projekte, 2016

CD-Produktion mit Liedern und Texten

von Brigitte Jaufenthaler

Günter Lieder

- Schauspieler seit mehr als 50 Jahren

- Zuletzt 37 Jahre am Tiroler Landestheater

- Seit 5 Jahren freiberuflicher Schauspieler

- Seit 2016 Präsident der Israelitischen

Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg

- Mitwirkung bei Filmen im Fernsehen

und Kino wie „Das Märchen von

Gaschurn“, „Raffl“, „Stille“, „Die

Landärztin“, „Der Bergdoktor“, „Das

Weihnachtsekel“, „Tatort“

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INT´RESSANTERWEIS

DAS ALTE REITHER

NIKOLAUSSPIEL

Wenn in Reith im Alpbachtal die MusikantInnen der örtlichen

Musikkapelle das Notenpult gegen die Theaterbühne

tauschen, um die Auflehnung der Armen gegen die Reichen

und Mächtigen und den Kampf zwischen Gut und Böse darzustellen,

dann ist Nikolausspielzeit.

Text: Günther Laimböck

Max Feichtner in seiner Rolle als Bettler mit dem Originalmanuskript des „Alten Reither Nikolausspiels“

(Foto: Griessenböck)

Nein, beim Reither Nikolausspiel

handelt es sich nicht um eines

der vielen Krampuslaufevents, die gerade

in den letzten Jahren so inflationär

in unserem Land das kulturelle

Brauchtum „bereichern“. Das Reither

Nikolausspiel ist gelebte Tradition, es

ist wahrlich ein kulturelles Erbe. Eine

Kommission befand dies als schützenswert,

und erklärte es 2014 zum Unesco

Weltkulturerbe. Für mich ein Grund,

mir die Sache genauer anzusehen.

„Es ist etwas Besonderes, dass es nur

alle sieben Jahre aufgeführt wird und

nur von Mitgliedern der Musikkapelle

aufgeführt werden darf“, berichtet mir

Franz Rendl, Chronist der Musikkapelle

Reith im Alpbachtal. Mit leuchtenden

Augen und einem Lächeln im Gesicht

erzählt er mir über das „Alte Reither

Nikolausspiel“ und macht mich wirklich

neugierig. Bereits im Juni sei der

Nikolausausschuss, ein Unterausschuss

der Musikkapelle, zusammengetreten,

um das diesjährig anstehende Nikolausspiel

zu planen. Am 23. September fand

die feierliche Rollenübergabe durch

Spielleiter Christian Oberhollenzer statt

und seit Anfang Oktober werde fleißig

geprobt. Ich besuche daher am 23. Oktober

eine Probe, um mehr von diesem

Stück zu erfahren.

Tradierte Melodien im neuen Kleid

Als ich den Festsaal beim Stockerwirt

in Reith betrete, überholt mich

ein Bettler mit einer Drehleier, ein

Förster sitzt mit seinem Fernglas auf

einem Stuhl unter der Bühne, ein finsterer

Knochenmann ist im dunklen

Zuschauerraum erkennbar. „Mäh!“,

ein Hirte bahnt sich mit seiner weißen

Ziege den Weg durch den Raum. Eine

Harfe wird gestimmt. Vor der Harfe

sehe ich Michael Klieber stehen, den

Kapellmeister der Musikkapelle Reith

und musikalischen Leiter des Stückes.

Ich komme mit ihm ins Gespräch. „Bis

1997 wurden die Lieder im Stück ‚lediglich‘

mit Harfe oder Gitarre begleitet“,

erklärt er mir. „Von den Liedern

war vorher nur der Text aufgeschrieben.

Die Melodien wurden immer nur

mündlich weitergegeben“, weiß der

Musiker zu erzählen. Zum Teil handle

es sich um Melodien, die im Alpen-

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


INT´RESSANTERWEIS

raum verbreitet seien, nur mit anderem

Text. Im Jahre 2004 habe Manfred

Hechenblaikner dann die musikalische

Begleitung für Bläser arrangiert.

„Von den Liedern war

vorher nur der Text aufgeschrieben.

Die Melodien

wurden immer nur mündlich

weitergegeben.“

Heuer gebe es ein Ensemble von elf

MusikerInnen. Einige kleine Änderungen

in der Musik habe Klieber heuer

vorgenommen, zum Beispiel habe er

eine Trompete hinzugefügt, um dramatische

Szenen zu verstärken. Das Bild

vom Jüngling sei neu inszeniert worden,

daher habe auch er hier neue Klänge

schaffen müssen. Insgesamt habe er

versucht, den Charakter der einzelnen

Szenen musikalisch noch besser zu verstärken.

Für Michael Klieber sei es heuer

ein besonderes Nikolausspiel: „Ich

bin seit Anfang der 90er Jahre dabei.

Diesmal zum ersten Mal als musikalischer

Leiter. Das Ganze musikalisch zu

‚überwachen‘, das ist schon etwas Besonderes.“

„Das Ganze“ war das Stichwort.

Klieber zeigt mir zwei Personen,

die mir über das ganze Stück etwas erzählen

können: Martin Reiter und Max

Feichtner.

Das zügellose Leben und der irdische Reichtum werden vom „Jüngling“ verkörpert, der vom

Tod in die Ewigkeit geholt wird. (Foto: BMK Reith im Alpbachtal)

Das Manuskript des Jakob Feichtner

„Der älteste Hinweis stammt zwar

aus dem Jahre 1868, doch dürften die

Ursprünge bereits im 18. Jahrhundert

liegen. Dafür sprechen einfach

die verschiedenen Elemente, die aus

der Barock- bis zur Biedermeierzeit

stammen“, erklärt mir Martin Reiter,

der sich mit dem Stück eingehend beschäftigte.

Jakob Feichtner verfasste

im Jahre 1875 eine Niederschrift des

Spiels. „Davor war der Inhalt des Stückes

lediglich mündlich überliefert“,

weiß Max Feichtner. Er ist der Urenkel

Jakob Feichtners und derzeit der

Besitzer des Originalmanuskripts, das

innerhalb der Familie weitervererbt

wird. Stolz erzählt Feichtner: „Das

Schriftstück ist sehr sauber und gestochen

scharf geschrieben. Ein Sicherheitsexemplar

verwahrt die Gemeinde.

Der Text wird im originalen Wortlaut,

wie ihn mein Urgroßvater niedergeschrieben

hat, gesprochen. Interessant

dabei sind vor allem jene alten Dialektausdrücke,

die viele Junge heute nicht

mehr verstehen.“ Im Laufe des Gespräches

mit Max Feichtner wird auch

klar, warum ausgerechnet die Musikkapelle

alle sieben Jahre das Spiel zur

Aufführung bringt: der Urgroßvater,

der Großvater und der Vater Feichtners

waren allesamt Mitglieder der

Musikkapelle Reith. Natürlich ist auch

Max Musikant bei den Reitherern und

auch sein Sohn Stefan, der möglicher-

„Nikolausspiele waren im Kern

kirchlich-pädagogische Aufführungen,

die auf Tendenzen der

Gegenreformation zurückgehen.

In Tirol sind sie im 18. Jahrhundert

in vielen Orten belegt und

erreichten in dieser Zeit ihre

Blüte. […] Die Spiele waren als

Stubenspiele konzipiert: die einzelnen

Gruppen zeigten ihre Szene

und zogen dann zum nächsten

Haus weiter. […] Im Laufe des

späten 19. bzw. des ersten Drittels

des 20. Jahrhunderts kamen

die meisten Spiele zum Erliegen.

[…] Die damals neue Popularität

der „Bauerntheater“ war für

die meisten Spiele eine zu große

Konkurrenz. So kam es, das

[sic!] es in den 1980er-Jahren in

Nordtirol nur mehr zwei Spielorte

gab: Pfunds und Reith.ˮ

(aus dem Empfehlungsschreiben

zur Einreihung in das Österreichische

Verzeichnis des immateriellen

Weltkulturerbes von Karl

C. Berger)

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 9


INT´RESSANTERWEIS

weise das Manuskript erben wird, ist

ein aktives Mitglied der Bundesmusikapelle

Reith.

„Interessant dabei sind

vor allem jene alten

Dialektausdrücke, die

viele Junge heute nicht

mehr verstehen.“

Um die Zukunft der Aufführung brauche

man sich daher keine Sorgen machen,

nicht zuletzt deshalb, weil bei den

Jung- und AltmusikantInnen das alte

Reither Nikolausspiel so verankert sei,

dass alle mit Begeisterung mitspielen.

Und diesen Enthusiasmus spürt man,

wenn man mit den verschiedenen DarstellerInnen

unterschiedlichen Alters

spricht.

So meint etwa Elisabeth Rendl, mit 17

Jahren eine der jüngsten DarstellerInnnen:

„Ich fühle mich sehr geehrt und

bin überglücklich. Es war ein Kindheitstraum,

denn vor sieben Jahren

saß ich im Publikum und das hat mich

wirklich fasziniert. Ich spiele einen Engel

im 7. Bild, das ist diese klassische

Jedermannsszene. Eine sehr emotionale

Rolle, denn es geht ja um den Tod des

Jünglings, das ist sehr schwer richtig

zu verkörpern. Eine große Herausforderung,

aber ich freue mich schon sehr

auf die Aufgabe.“

Und wenn das Urgestein Walter Pirhofer

(Jahrgang 1933) seine Diamantene

Hochzeit und die 11. Teilnahme als

Schauspieler beim Nikolausspiel in einem

Atemzug als Highlights des heurigen

Jahres nennt, dann ist eigentlich

alles gesagt über den Stellenwert dieses

Stücks.

Im letzten Bild erscheint der hl. Nikolaus in Begleitung von Engeln und Klaubauf. (Foto: BMK

Reith im Alpbachtal)

Das alte Reither Nikolausspiel

Vermutlich seit über 300 Jahren wird das alte Reither Nikolausspiel aufgeführt,

bis 1919 als Stubenspiel in verschiedenen Bauernhöfen und seither

auf der Bühne.

In zwölf Lebensbildern werden eindrucksvoll die Auflehnung der Armen

gegen die Reichen und Mächtigen und der Kampf zwischen Gut und Böse

dargestellt.

Die wohl tiefgreifendsten Bilder sind das sechste und siebte, in denen der

„Verstellte“ versucht, sowohl fromme und gute Menschen auf die schiefe

Bahn zu bringen als auch solche auf dem Weg der Verdammnis zu halten,

die diesen schon eingeschlagen haben. Dieses zügellose Leben und der irdische

Reichtum werden vom „Jüngling“ verkörpert, der vom Tod in die

Ewigkeit geholt wird.

Von den drei Türken und dem Vorläufer angekündigt, erscheint erst im letzten

Bild der heilige Nikolaus in Begleitung eines Engels und des Klaubaufs.

Am Ende der Aufführung wird dem Publikum bewusst, dass sich im Laufe

der Jahrhunderte an der Thematik kaum etwas geändert hat. Die Umgebung

hat sich sicherlich gewandelt, doch innerlich bleiben die Menschen gleich.

Termine

01.12., 02.12., 04.12., 07.12., 08.12., 09.12., 12.12., 14.12., 15.12., 16.12.,

19.12.

Kartenvorverkauf ab 02.11.2018 im Tourismusbüro in Reith i. A.

Tel.: +43 5337 21200 40, Email: reith@alpbachtal.at

Eintritt: 14,00 € (Kinder bis 12 Jahren frei)

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INT´RESSANTERWEIS

„STILLE NACHT!

HEILIGE NACHT!“

ist das weltweit am häufigsten gesungene

Weihnachtslied und feiert heuer

seinen 200. Geburtstag. In unzählige

Sprachen übersetzt, spendet es Millionen

von Menschen Hoffnung und Trost.

Gedichtet und komponiert wurde das

Lied 1818 von Joseph Mohr und Franz

Xaver Gruber in Salzburg, es waren jedoch

Sänger und Sängerinnen aus Tirol,

die es in die Welt hinausgetragen haben.

Schon damals waren für einen „Welt-

Hit“ nicht nur die richtige Melodie,

sondern auch die idealen Interpreten

notwendig.

Wie wird ein Lied zum Hit?

Im 19. Jahrhundert war es nicht ungewöhnlich,

dass Tiroler Bauern im

Winter als fahrende Händler unterwegs

waren. Um sich von der Konkurrenz

abzuheben, setzte der Zillertaler Handschuhhändler

Lorenz Strasser auf seine

musikalischen Kinder. Mit ihren

schönen Stimmen begeisterten sie im

Jahr 1831 die Kundschaft am Leipziger

Weihnachtsmarkt. Zum Repertoire

gehörte auch ein bis dahin in Deutschland

unbekanntes Weihnachtslied: Der

Orgelbauer Carl Mauracher aus Fügen

hatte „Stille Nacht! Heilige Nacht!“

von einer Reise aus dem benachbarten

Salzburg ins Zillertal mitgebracht.

Von der Familie Strasser dargeboten,

wurde das Lied zum Hit und es folgten

Auftritte in halb Europa. Ein paar Jahre

später machte sich der erst 18-jährige

Ludwig Rainer auf, um mit seinem Gesangs-Quartett

Amerika zu erobern. Er

entstammte einer berühmten Sänger-Familie

aus Fügen. Am Weihnachtsabend

1839 gab die Rainer-Gruppe schließlich

ein Konzert in New York und „Stille

Nacht! Heilige Nacht!“ erklang zum

ersten Mal in der Neuen Welt. Die Resonanz

war überwältigend, da es damals

viele deutschsprachige Einwanderer in

den USA gab. So hat sich das österreichische

Lied weiterverbreitet und wurde

schließlich zum bekanntesten Weihnachtslied

der Welt.

Sonderausgabe für Schulen

Der Tiroler Volksmusikverein gibt in

Zusammenarbeit mit der Tiroler Landesregierung

und dem Buchclub eine

Sonderausgabe des Schülermagazins

„YEP“ heraus, das die Entstehung des

Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“

für junge Leserinnen und Leser aufbereitet.

Die kindgerechte Lektüre setzt

den Schwerpunkt auf die weltweite Verbreitung

des Liedes durch Tiroler Sängerfamilien.

Mit dieser Initiative wird

neben dem Kulturgut „Stille Nacht!

Heilige Nacht!“ auch Volksmusik nachhaltig

in den Unterricht an den Tiroler

Schulen eingebunden.

Neben dem weltbekannten Weihnachtslied

werden auch fünf weitere alpenländische

Advent- und Weihnachtslieder

und dazu passende Bräuche vorgestellt.

Wenn auch Sie dieses kostenlose Heft

haben wollen, schreiben Sie einfach an:

tvm@tiroler-volksmusikverein.at. Gegen

Ersatz der Portokosten schicken wir

Ihnen gerne ein Exemplar zu.

Veranstaltungen und Projekte

im Rahmen von 200 Jahre „Stille

Nacht! Heilige Nacht!“ im Dezember

Ausstellungen

- „Ludwig Rainer und der

Achensee“, Achenkirch

- „Klang der Alpen“, Schloss Fügen

- Heimatmuseum Strasserhäusl,

Laimach i. Z.

Theater

- „Die stillen Nächte des Ludwig

Rainer“, Uderns

- „Mauracher und Mohr –

Geschichten und Lieder rund

um Stille Nacht“, Fügen

- Singspiel „Stille Nacht – die

wahre Geschichte“, Schwaz

Musik

- Musikalische Wirtshäuser,

Eben a. A.

- Musikalischer und literarischer

Pop-Up-Adventkalender, Zillertal/

Achental/Karwendel

- „Stille Nacht revisited“

Fügen, Fiecht

- Workshop für Chöre

- Kinderkonzerte, Innsbruck

Bildungsprojekte – Tiroler

Volksmusikverein

- YEP -Sonderausgabe,

Volksschulen tirolweit

- Aktion „Wos tuat denn der Ochs

im Krippal drin?“, Kulturservice

für die 1.-4. Schulstufe, tirolweit

- Workshop „Alpenländische

Weihnachtslieder singen & spielen“

für Tiroler MusikschullehrerInnen

- „Offene Herzen – Mit’nand in

Advent einisingen“, in allen

Tiroler Bezirken

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 11


INT´RESSANTERWEIS

TIROLER ADVENTSINGEN 2019 –

LITERATURPREIS

„SALVATOR MUNDI“

präsentiert von Raiffeisen

Einladung zur Teilnahme an der Ausschreibung für den

Literaturpreis SALVATOR MUNDI

Erstmals in seiner Geschichte

schreibt der Tiroler Volksmusikverein

im Rahmen des TIROLER

ADVENTSINGENS 2019 in Zusammenarbeit

mit dem Literaturhaus am

Inn den Literaturpreis SALVATOR

MUNDI (präsentiert von Raiffeisen)

für deutschsprachige Autorinnen und

Autoren aus.

Gesucht wird ein dramatischer Text,

der sich auf innovative Weise in

Sprache und Form mit Themen im

Spannungsfeld von Spiritualität und

Religion mit der biblischen Weihnachtsgeschichte

auseinandersetzt.

Diese sollte sich zu einer szenischen

Umsetzung im Rahmen des TIRO-

LER ADVENTSINGENS 2019 eignen.

Der eingereichte Text sollte in 5 – 8

Szenen für max. 3 bis 4 HauptdarstellerInnen

den inhaltlichen Weg der

Weihnachtsgeschichte für die musikalische

Umsetzung vorbereiten bzw.

gestalten. Er soll 15.000 Zeichen (mit

Leerzeichen) nicht überschreiten.

Die Beiträge – in sechsfacher Ausfertigung

– müssen mit einem Kennwort

versehen sein. Name, Adresse und

Biographie beziehungsweise Bibliographie

der EinsenderInnen sind in

einem eigenen verschlossenen Umschlag

versehen mit dem Kennwort

mitzusenden.

Der Zeitraum für die Einreichung der

Beiträge erstreckt sich von 8. Dezember

2018 (Maria Empfängnis) bis zum

6. Jänner 2019 (Dreikönigstag).

Der/die PreisträgerIn des LITERA-

TURPREISES „SALVATOR MUN-

DI“ wird von einer qualifizierten Jury

ausgewählt und am 2. Februar 2019

(Mariä Lichtmess) der Öffentlichkeit

präsentiert.

Der Preis setzt sich aus einer szenischen

Umsetzung des Textes im Rahmen

des TIROLER ADVENTSIN-

GENS 2019 (14. u. 15. Dezember,

Congress Innsbruck) sowie einem

Preisgeld in der Höhe von 1.000,00 €

zusammen.

Informationen im Internet unter

www.tiroler-volksmusikverein.at/

www.literaturhaus-am-inn.at/

Der Tiroler Volksmusikverein und das

Literaturhaus am Inn freuen sich auf

vielfältige und interessante Beiträge.

Die Einreichung erfolgt anonym und

postalisch an die Adresse LITERA-

TURHAUS am INN:

Josef-Hirn-Straße 5, A-6020 Innsbruck.

Leonardo da Vinci (Getty Images, Public

Domain, https://commons.wikimedia.org/w/

index.php?curid=64103353)

12

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


INT´RESSANTERWEIS

Feinste Tiroler Bierkultur seit 1500

åftang:*

* Auf gut Zillertalerisch. Passt immer.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 13


RÜCKSICHT

Die Altmühldorfer Musikanten Wolfi, Michaela, Florin und Uschi am 21.09.2014 in Seeon (Foto: Hubert Neumüller)

„WIR HABEN EINEN GANZ

GROSSEN VERLOREN“

In memoriam Wolfi Neumüller

Text: Franz Hermeter

Am 4. September 2018 ist Wolfi

Neumüller im Alter von 71 Jahren

einem Herzleiden erlegen.

Sein Tod hat in Volksmusikkreisen des

gesamten Alpenraums große Bestürzung

und tiefe Trauer ausgelöst. "Wir

haben einen ganz Großen verloren",

würdigte ihn der Bayerische Rundfunk

im Heimatsender am Abend seines Ablebens.

Ein langes und sehr erfülltes Musikantenleben

liegt hinter diesem Erz-Musikanten

aus Bayern. "Lehrer und Musikant

mit Leib und Seele" steht auf

seinem Sterbebild zu lesen und das war

er zu hundert Prozent.

Seine große Wertschätzung kam beim

Requiem am 21. September in der

Pfarrkirche St. Nikolaus in Mühldorf

zum Ausdruck, wo ihm neben seinen

engsten Angehörigen eine übergroße

Schar an Volksmusikfreunden aus

dem gesamten Alpenraum die letzte

Ehre erwies. Dekan Heribert Schauer

aus Neuötting zeichnete das Leben

von Wolfgang Neumüller nach und

hob hervor, dass er in seinem Leben

Zeichen gesetzt und tiefe Spuren hinterlassen

hat. Seine Kinder und engste

Freunde gestalteten das Requiem musikalisch.

Peter Margreiter, der Obmann des

Tiroler Volksmusikvereins, erinnerte in

seinem Nachruf daran, dass Wolfi Neumüller

als jahrzehntelanges Mitglied in

der Jury des Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes

in Innsbruck viele

Musikanten geprägt hat. Sein Verdienst

sei es auch gewesen, das Akkordeon

in der alpenländischen Volksmusik zu

etablieren und der Gitarre einen höheren

Stellenwert einzuräumen. "Er wird

uns als Volksmusikant und als Mensch

abgehen, aber seine Melodien bleiben

uns erhalten", sagte Margreiter.

Wolfgang Neumüller stammte aus

Holzkirchen im Landkreis Miesbach

und wuchs in einer sehr musikalischen

Familie auf. Er studierte Klavier und

Geige für das Lehramt. Akkordeon,

Hackbrett, Kontrabass, Gitarre und

Harfe hat er sich in seinen Jugendjahren

selber beigebracht. Später kamen

noch Steirische Harmonika, Flügelhorn

und Tuba im Selbststudium und

einige Jahre intensiver Klarinettenunterricht

dazu. "An Ziach und Klarinette

kann ich mich noch sehr gut erinnern,

wenn er daheim geübt hat", blickt sein

Sohn Hubert dankbar zurück.

Beruflich war Wolfi Neumüller Musiklehrer

am Gymnasium in Rosenheim,

wo er die Sparte Volksmusik in all ihren

Facetten aufbaute.

14

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


RÜCKSICHT

Bereits in jungen Jahren kam Wolfi auf

die Wastl Fanderl Volksmusikwochen

auf den Ritten. Dort lernte er den Kofler

Franz von den Rittner Buabm kennen.

Daraus entstand eine Musikantenfreundschaft,

die viele Früchte getragen

hat und unzähligen Volksmusikanten

zu Gute kam, denn bereits 1980 holte

Volksmusikpfleger Franz Kofler den

Wolfi und die Uschi Neumüller auf die

Alpenländische Sing- und Musizierwoche

auf die Fürstenburg in Burgeis/

Vinschgau. Oft kehrte Wolfi auch am

Anreiterhof in Moritzing bei der Familie

Springeth ein; damals ein beliebter

Treffpunkt von Volksmusikfreunden aus

Nah und Fern.

In dieser Zeit des Aufbruchs der Volksmusik

in Südtirol hat sich Wolfi nicht

nur bei den Musizierwochen, sondern

auch bei vielen Gitarren- und Harmonikaseminaren

des Institutes für Musikerziehung

besondere Verdienste

erworben. Unvergessen sind für Franz

X. Kofler auch die vielen gemeinsamen

Auftritte der Okarinamusig Kofler/Neumüller.

In dieser Zeit hat Wolfi

viele Südtiroler Stücke der Dr.-Alfred-

Quellmalz-Sammlung in Noten gesetzt

und damit für jedermann spielbar gemacht.

das Improvisieren und für die Gehörschulung.

"Wolfi hat beim Spielen von

Volksmusik immer sehr großen Wert auf

Phrasierung, Dynamik, Artikulation und

ein schönes Musizieren gelegt", erinnert

sich Florin. Gemeinsam mit seiner Frau

Michaela hat er nahezu 30 Jahre lang

mit den Altmühldorfer Musikanten in

diversen Besetzungen diesseits und jenseits

des Brenners musiziert. Vier CDs

sind mit diesen wunderbaren Musikanten

entstanden, wo auch Wolfis Sohn

Hubert, Hanspeter Röck und Franz X.

Kofler mitwirkten. Die Stücke stammen

nahezu alle von Wolfi Neumüller, etliche

aus der Feder von Florin Pallhuber

oder Franz X. Kofler.

Über Jahrzehnte waren Wolfi und Uschi

Neumüller als Referenten auf Volksmusikseminaren

in Österreich, Südtirol und

Bayern und sogar bei Volkstanzkursen

in Frankreich unterwegs und brannten

für die gleiche Sache, die gemeinsame

Passion Volksmusik.

Wolfi Neumüller war ein sehr geradliniger

Mensch, der sich nie ein Blatt vor

den Mund nahm, wenn es um die Interpretation

von Volksmusik ging. Er sagte

immer, was er dachte. Kompromisse

gab es bei ihm nicht.

Im Laufe seines Lebens hat er unzählige

Noten für Volksmusik publiziert. Unter

anderem 10 Hefte in Griffschrift für die

Steirische Harmonika, vier Hefte für

Akkordeon und mehrere Saitenmusikhefte.

Zu seinen Standardwerken zählt

nach wie vor der Bassgeigen- und Gitarrenbegleitkurs

mit beigefügter CD.

Seine große Musikalität und sein immenses

musikalisches Gedächtnis

zeichneten den Wolfi beim Musizieren

aus; sein vielseitiges und umfangreiches

Fachwissen an andere weiterzugeben

gehörte zu seinen Begabungen.

Danke Wolfi für alles und Ruhe in

Frieden!

Der junge Zitherspieler Florin Pallhuber

hat auf der 9. Alpenländischen

Sing- und Musizierwoche in Burgeis

Bekanntschaft mit Wolfi und Uschi

Neumüller gemacht. Im Turmzimmer

der Fürstenburg haben alle drei das erste

Mal miteinander musiziert und dabei

gespürt, dass darin ein großes Potenzial

steckt. Florin war tief beeindruckt von

der Virtuosität und Spielweise von Wolfi,

sei es auf dem Akkordeon, der Gitarre,

dem Kontrabass, der Klarinette oder

der Steirischen Harmonika. Immer wieder

gab Wolfi ihm wertvolle Tipps für

Mit dem Akkordeon konnte sich Wolfi Neumüller musikalisch bestens ausdrücken (Foto: Hubert

Neumüller)

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 15


RÜCKSICHT

60 JAHRE INNTALER SÄNGER

Die Botschafter bayerisch-alpenländischer Volkskultur feiern

großes Jubiläum

Text: Mathias Steiner

Begonnen hat alles im Herbst 1958,

als der damals erst 19-jährige Franz

Singer, gelernter Maschinenschlosser aus

Großholzhausen, und sein um zwei Jahre

älterer Jugendfreund Felix Lamm, Messlabortechniker

aus Raubling, begonnen

haben, miteinander im Duo als Inntaler

Sänger zu singen. Von der Begeisterung

für das alpenländische Volkslied gepackt

und von großen Vorbildern wie den Riederinger

Sängern beeinflusst, begannen

Singer und Lamm schon bald wöchentlich

zu proben. Erste Auftritte des Duos

folgten, ehe dann im Sommer 1959 der

aus Neubeuern stammende Robert Hurnaus

zu den Inntaler Sängern stieß und

fortan die dritte Stimme sang.

In den weiteren Jahren folgten zahlreiche

Auftritte in ganz Oberbayern, ehe

1962 Peter Anderl, Metzgermeister und

Gastwirt beim Gasthof Inntal in Raubling,

als Zitherspieler und Sänger zur

Gruppe stieß und die Inntaler Sänger

so erstmals zum Viergesang wurden.

Ein Jahr später musste Hurnaus aus beruflichen

Gründen das Singen lassen.

So kam Koni Bauer, staatlich geprüfter

Schilehrer, Skischulbesitzer und Maurermeister

vom Samerberg, mit seiner

sonoren und weitum bekannt gewordenen

Bassstimme zu den Inntalern. In der

Besetzung Lamm, Anderl, Singer und

Bauer folgten erste Rundfunk- und Fernsehaufzeichnungen

im BR.

1971 löste schließlich Sepp Wieland,

Schreinermeister aus Flintsbach am Inn,

Felix Lamm bei den Inntalern ab. Nun

waren die Inntaler Sänger also zu jener

Gruppe formiert, in der sie zur heutigen

Bedeutung und Bekanntheit gelangten.

Der letzte Einschnitt in der Zusammensetzung

sollte schließlich 2007 ein trauriger

werden, als nämlich Konrad Bauer

seinem Krebsleiden erlag. Nach einiger

Zeit der Überlegung, ob überhaupt weitergesungen

werden soll, entschieden sich

Anderl, Singer und Wieland jedoch dafür

– und man darf sicher festhalten, dass es

eine gute Entscheidung war. So folgten

seit 2007 noch viele schöne und gelungene

Auftritte.

Bewegte Jahrzehnte

Natürlich waren die 60 Jahre des gemeinsamen

Singens aber auch durchzogen von

außergewöhnlichen Reisen, Begegnungen

und Erlebnissen, von denen hier nur eini-

Die Inntaler Sänger heute (Foto: Johann Weiß)

16

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


RÜCKSICHT

ge wenige gestreift werden können. So

bereisten die Inntaler Sänger 1983 Dallas

in den USA, sangen 1977 im Opernhaus

von Bordeaux, gemeinsam mit Mongolen

1991 auf der Domplatte in Köln, 1973

in Novi Sad im heutigen Serbien, 1992

in der Freiluft-Arena von Terchova in

der hohen Tatra, einem Teil der heutigen

Slowakei, und natürlich im gesamten Alpenraum.

Besonders hervorzuheben ist in

dieser Reihe aber sicher die Teilnahme bei

einem Volksliedwettbewerb in Bratislava

1987, an dem sich über 40 Rundfunkanstalten

aus ganz Europa beteiligten und

die Inntaler Sänger für den BR antraten.

Mit einem ihrer Paradelieder, dem „Bei

der Lind’n bin i g’sessn“, konnten die vier

Bayern dann auch den Sieg und somit die

Goldene Maultrommel in die Heimat mitbringen.

„Nur die Beständigkeit gibt

dem Flüchtigen Dauer“

1988 bekamen sie die „Kiem-Pauli-Medaille

des Bundes der Bayerischen Gebirgsschützenkompanien“

überreicht.

Größte Ehre wurde Anderl, Bauer, Singer

und Wieland dann 1994 mit der Verleihung

des „Verdienstordens am Bande der

Bundesrepublik Deutschland“ durch Kultusminister

Zehetmaier zuteil. Zwei Jahre

später erhielten die Inntaler den „Kulturpreis

der Hanns-Seidel-Stiftung“ überreicht

und wurden 2001 schließlich noch

mit der „Goldenen Medaille des Bayerischen

Rundfunks“ ausgezeichnet. Stolz

sind sie auch, dass sie 2003 die „Goldene

Ehrennadel der Gemeinde Raubling“ von

den drei amtierenden Bürgermeistern angesteckt

bekamen.

Erste Tonträger

1990 wurden die ersten beiden Tonträger,

einmal gemeinsam mit der Tiroler Kirchtagmusig

für weltliche Volksmusik, und

Die Inntaler Sänger 1998 (Foto: Inntaler Sänger)

einmal mit den Alpbacher Bläsern für

geistliches Liedgut aufgenommen und

präsentiert. Seither erschien außerdem

die bekannte Advent- und Weihnachtsproduktion

„Eröffnet die Pforten“ gemeinsam

mit der Tiroler Kirchtagmusig

und der Familienmusig Moser aus Alpbach,

sowie die CD zum 40-Jahr-Jubiläum

2003, auf der sich neben den Inntalern

eine Handvoll befreundeter Gruppen

aus den Anfangsjahren finden lässt. Die

letzten erwerbbaren Aufnahmen entstanden

dann 2013 bereits nur noch als Dreigesang

auf der CD „Almawasserl“, einer

Produktion des Bairisch-Alpenländischen

Volksmusikvereins.

Lässt man Sepp Wieland, Franz Singer

und Peter Anderl heute im Gespräch auf

60 Jahre Inntaler Sänger zurückblicken,

erahnt man schnell, wie viel Freude, wie

viele schöne und unvergessliche Momente

ihnen das gemeinsame Singen bescherte.

Natürlich hat auch im Leben der

Inntaler nicht immer nur die Sonne geschienen,

das tut sie aber schließlich bei

keinem. Das Singen jedoch – speziell der

von alters her überlieferten, traditionellen

und echten Volkslieder – bereicherte das

Leben der Männer und half ihnen über

so manche Hürde, die es in 60 Jahren zu

nehmen galt.

„Nur die Beständigkeit gibt dem Flüchtigen

Dauer“, so steht es auf der Goldenen

Medaille des Bayerischen Rundfunks.

Diese Weisheit mag wohl zum Credo geworden

sein für das Lebenswerk der Inntaler

Sänger. Lassen auch wir uns dies

zum Leitsatz werden. Gratulieren wir also

den Inntaler Sängern zu ihrem 60-jährigen

Bestandsjubiläum und ziehen wir den

Hut vor deren herausragenden Verdiensten

um unsere musikalischen Wurzeln.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 17


RÜCKSICHT

DAS PARADIES?

DAS LIEGT IM STUBAITAL

Ein Bericht über das 5. Jodeln-Wandern-Musizieren-Seminar

auf der Nürnberger Hütte

Text: Johanna Dumfart

Oben: Die TeilnehmerInnen des 5. Jodeln-Wandern-Musizieren-Seminars.

Unten: Gipfelbotschaften werden hin- und hergejodelt (Fotos: Fotoarchiv Dumfart)

80 Teilnehmer über fünf Jahre hinweg,

14 verschiedene Instrumente, 6 leichte

bis schwere Gipfel, 5 unterschiedliche

Referenten und das Paradies auf Erden.

Einige der wichtigsten Zutaten, um ein

Volksmusikseminar auf über 2000 Meter

Höhe erfolgreich abhalten zu können.

Gemütlichkeit und Gelassenheit

Hauptverantwortlich für das Gelingen

und auch das Entstehen dieses Seminars

ist natürlich die Familie Siller – Mama

Martina, die in der Küche jeden Tag

aufs Neue Gaumenfreuden zaubert und

Papa Leo, der in der Stube die Gästebetreuung

übernimmt und so manches mal

selbst zur Harfe oder Harmonika greift.

Natürlich auch Theresa, die überhaupt

immer zuständig ist, wenn man die

möglichsten oder unmöglichsten Fragen

hat. Und nicht zu vergessen die Kinder

der Hüttenwirte – Magdalena, die eine

Musikantenfreundschaft mit Teilnehmerin

Sarah geschlossen hat, Johanna,

die mit Papa Leo und Johanna Dumfart

einfach frech einen Jodler anstimmt,

und Serafin, der mit Sarahs jüngeren

Brüdern die Hütte und die Umgebung

unsicher macht. Dabei werden Gemütlichkeit

und Gelassenheit immer großgeschrieben.

Zutaten für ein erfolgreiches Seminar

Auf musikalischer Seite sind Johanna

Dumfart und Fabian Steindl zwar die

Hauptorganisatoren, aber Seminar-Urgestein

Markus Hochkofler ist seit fünf

Jahren an ihrer Seite als dritter Referent

und Mann für alles. Helmut Niederwieser

aus Osttirol hat das Trio heuer

perfekt ergänzt – sowohl musikalisch

als auch menschlich und sportlich. Gemeinsam

lassen sich so manche Höhen

und Tiefen in der Seminarorganisation

leichter managen (vielleicht ist es auch

das eine oder andere Achterl Wein, das

dabei hilft) und wenn mal jemand kränkelt,

springen die anderen natürlich wie

selbstverständlich ein und alles läuft so

rund, als ob es immer schon so geplant

gewesen wäre.

Der wichtigste Faktor sind aber die Teilnehmer,

die überhaupt erst zum Gelingen

des Seminars notwendig sind! Hier

scheint es, als ob die musikalischen und

sportlichen Höhenflüge kein Ende nehmen

wollen und eine der Haupt-Auswirkungen

ist scheinbar eine Verunkomplizierung

der Teilnehmer.

Nette Menschen treffen auf ruppiges

Gelände und jodeln Gipfelbotschaften

hin und her.

Es war wieder ein absolut wiederholenswertes

Wochenende!

Nächste Möglichkeit zum Jodeln-Wandern-Musizieren:

5. – 8.

Sepember 2019.

Oder schon früher für Wintersportfreunde:

Schitour & Volksmusik: 21. –

24. März 2019.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


RÜCKSICHT

TIROLER VOLKSMUSIK IN

ALLEN FACETTEN

Beim Musizierwochenende in der LLA Lienz lebten über

100 Teilnehmer von Klein bis Groß die Tiroler Volksmusik

in allen Facetten.

Text: Martina Holzer

Der Großteil der Teilnehmer und Teilnehmerinnen

übernachtete auch in der

LLA, damit möglichst lange musiziert

und gleich in der Früh wieder damit begonnen

werden konnte.

Schon vor vielen Jahren wurde das

Musizierwochenende erstmals durchgeführt,

zuletzt von Ludwig und Karin

Pedarnig. Dann folgte eine mehrjährige

Pause, bis die zehnköpfige Arbeitsgruppe

Osttirol des Tiroler Volksmusikvereines

vor fünf Jahren die beliebte Veranstaltung

wieder aus der Taufe hob. Diesmal

durften 111 Burschen und Mädchen,

Männer und Frauen mit dabei sein. „Wir

nehmen uns immer vor, nur 100 Interessierte

zu nehmen, dann werden es doch

immer ein wenig mehr“, lacht Mitorganisatorin

Eva Weiler. Auf der Warteliste

waren noch 15 Interessierte vermerkt,

die heuer nicht mehr zum Zug kamen.

Die acht- bis 71-jährigen Teilnehmer und

Teilnehmerinnen aus Ost-, Nord- und

Südtirol sowie Oberkärnten brachten jede

Menge Instrumente mit: von Harfen über

Zithern bis hin zu Geigen, Kontrabässen,

Osttiroler Hackbrettln, Flügel- und Waldhörnern,

Tubas, steirischen Harmonikas

und anderen mehr. Bis Sonntag hieß es

gemeinsam zu lernen und zu musizieren.

Highlights

14 Referenten aus Tirol, Kärnten, Bayern

und Salzburg gaben ihr reiches Wissen ab

Freitagnachmittag in den Räumlichkeiten

der LLA Lienz weiter. „Heuer meldeten

sich besonders viele Bläser an, weshalb

viele Tanzlmusiken zu hören waren“, berichtet

Weiler. Eines der Highlights war

der Samstagabend mit den verschiedenen

Workshops. Die Themen waren: Schuhplattln,

Gstanzln singen, Noten verboten,

Begleitworkshop, musikalische Spiele.

Am Sonntag spielten die Volksmusikanten

und -musikantinnen auch einem größeren

Publikum ihre eingeübte Volksmusik

nach der heiligen Messe im Rahmen

eines „Hoangaschts“ vor. Insgesamt wurden

über 30 Stückln dargeboten. Musiziert

wurde aber nicht nur auf der Bühne,

sondern auch mitten, vor und hinter dem

Publikum, was nochmals für eine besondere

Atmosphäre sorgte.

Vom 30. August bis 1. September 2019

findet erneut ein Musizierwochenende

statt, „um die Tiroler Volksmusik weiterzugeben,

zu pflegen, Kontakte untereinander

herzustellen“, betont Weiler.

Das Wochenende wird durch Teilnehmerbeiträge,

Sponsoren und Getränke-

und Kuchenverkauf beim „Hoangascht“

finanziert.

Musiziert wurde am Sonntag nicht nur auf der Bühne, sondern mitten, vor und hinter dem

Publikum. (Foto: Martina Holzer)

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 19


RÜCKSICHT

VOLKSMUSIKSCHIFF UND

VOLKSMUSIKWANDERTAG

Nach vier Jahren Wartezeit machten am 16. September alle

Linienschiffe am Plansee und Heiterwanger See zu einem

einmaligen Kunstgenuss wieder ihre Leinen los.

dem „Oberen Gericht“ bei Landeck

gekommen. Joch Weißbacher reiste

mit dem Männerchor Oberau aus der

Wildschönau an.

Text: Klaus Wankmiller

Schon am Morgen wurden die Natur-

und Volksmusikfreunde bei

wolkenlosem Kaiserwetter zu einer

einmaligen Bootsfahrt eingeladen.

Hier konnte man nicht nur die einmalige

Landschaft dieser fjordähnlichen

Seen mit den angrenzenden steilen

Bergformationen genießen, sondern

man wurde bei diesen fast zweistündigen

Rundfahrten auch mit traditioneller

Volksmusik aus dem Allgäu und

Tirol verwöhnt.

Das Trio Saitensprung stammt aus

Ehrwald. Die drei singen nicht nur

Lieder, sondern spielen auch mit Flöten,

Gitarre und Ziehharmonika. Aus

Hopferau kommt die „Filzhut-Musik“,

die die Zuhörer mit schmissigen Weisen

begeisterte. Mit ihren Flügelhörnern

und Trompeten intonierten die

Heiterwanger Bläser vor allem besinnliche

Weisen, die über den ganzen

See klangen und von den Wanderern

am Ufer mit Rufen bejubelt wurden.

Die Museumsmusig Reutte trat in der

Besetzung zwei Geigen, Klarinette,

Fagott und Harfe auf.

Das einheimische traditionelle Liedgut

pflegt der Lechtaler Viergesang. Vier

Männer aus Pfronten, Höfen, Breitenwang

und Reutte haben sich zu einem

Männerviergesang zusammengefunden,

die Weisen aus beiden Regionen

sangen. Immer wieder wurden die Mitreisenden

zum gemeinsamen Singen

eingeladen. Für Abwechslung sorgten

eine Flöten- und Hackbrettgruppe der

Landesmusikschule Reutte-Außerfern

mit ihrer Lehrerin Notburga Ihrenberger,

die Familienmusik Lederbauer

aus Ehrwald und das Gesangsduo Evi

& Maria. Die „Hungartler“ waren aus

Die Tuttnmusig aus Pinswang und

die Goachtbergmusig aus Weißenbach

spielten in Bläserbesetzung zum

Volkstanz auf. So verwundert es nicht,

dass, nachdem die Schiffe wieder

angelegt hatten, an Land bei einem

gemütlichen Sänger- und Musikantentreffen

bis in die Nacht hinein gesungen

und musiziert wurde.

Voll besetzt: das Volksmusikschiff auf dem

Heiterwanger See. Mit an Bord sind Sänger

und Musikanten. (Foto: Klaus Wankmiller)

VERDIENSTMEDAILLE DES LANDES

TIROL FÜR SIEGFRIED PEDARNIG!

Landeshauptmann Günter Platter, Siegfried

Pedarnig, Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher

(Foto: Frischauf, Land Tirol)

Der 15. August steht traditionell im

Zeichen des Dankes und der Anerkennung

verdienter Tiroler und Südtiroler

BürgerInnen.

LH Günther Platter und sein Südtiroler

Amtskollege LH Arno Kompatscher

nehmen alljährlich gemeinsam

die Verleihung von Verdienstmedaillen

am Hohen Frauentag vor. Dieses

Jahr wurden auch wieder verdiente

Tiroler Persönlichkeiten geehrt.

Wir dürfen Siegfried Pedarning recht

herzlich zur Verleihung der Verdienstmedaille

des Landes Tirol gratulieren

und danken ihm für seinen jahrzehntelangen

Einsatz für die Tiroler Volkskultur,

insbesondere für die Volksmusikpflege

in Osttirol!

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


RÜCKSICHT

DAS WAR DER ALPENLÄNDISCHE

VOLKSMUSIKWETTBEWERB 2018

ERGEBNISSE FÜR NORD- UND

OSTTIROL:

3 Weiberleit, Flaurling*

4er Gspann, Aurach

Absamer Ziachorgl Duo, Absam

Afelder Dreigesang, Wildschönau*

Andy & die flottn Gitschn, Mühlbachl

Daniel Schweigl, Wildermieming

David Moser, Rum

David Schober, Thaur

De bärig'n 4, Kramsach

Die Vielstimmigen, Sistrans

Die Zoigal, Waidring

Elisabeth Kirchmair, Brixlegg

Fabian Danzl, Hochfilzen

Gesangsquartett der PH Tirol, Mieders

Harfenduo Egger-Niedermühlbichler,

Söll

Hoamatgfüh', Scheffau

Josef Fuchs, St. Johann in Tirol*

Julia Kuster, Kematen*

Julia Neyer, Wattenberg*

Junge Rangger Tanzlmusig, Ranggen*

Kammerlmusig, Neustift*

Magdalena Erber, Going am Wilden

Kaiser

Moosbergler Duo, Weerberg

NordOst, Ampass*

Osttiroler 3-Xong, Schlaiten

Postgassler, Imst

Sabrina Schipflinger, Wörgl

Saitenmusik der LMS Kitzbühel,

Reith/Kitzbühel*

Schroll - Dirndln, Hopfgarten

s'Dreiagsponn, Mariastein*

Sonja Geisler, Kolsassberg

Stecher-Musi, Nauders

Stefanie Granegger, Going

Strassegger Buam, Brixen im Thale*

Tanzlmusi Weiß-Siaß, Thiersee*

Theresa Wopfner, Thaur

Übern Inn Dreigsang, Telfs*

Venet Trio, Zams

Walder Harmonikaduo, Sölden

Wipptaler Tris mit Beilage, Pfons

Obopustra Volksmusikanten, Vierschach

Sarner Saitenwind, Sarntal*

Schienhuiba Duo, Toblach*

Simon Hopfgartner, Gais*

Stefan Edelsbrunner Cavallini,

Deutschnofen*

Teldra Soatngsonggitschn, Luttach/

Ahrntal*

DER WETTBEWERB IN ZAHLEN

PREISTRÄGER DES HERMA

HASELSTEINER-PREISES:

Afelder Dreigesang, Nord-/Osttirol,

Kategorie Gesangsgruppe

Familienmusik Wallnöfer, Südtirol,

Kategorie Spielende Familie

Früahdirndl, Bayern,

Kategorie Singende Geschwister

Geigenmusi "hoib und hoib", Bayern,

Kategorie Instrumentalgruppe

Zeitlang Gsang, Bayern,

Kategorie Gesangsgruppe

In Nord- und Osttirol sowie in der Steiermark, in Kärnten, Oberösterreich und der Schweiz gibt es (wieder) einen

Aufwärtstrend. Weniger Gruppen bzw. Solisten gab es allerdings heuer aus Bayern, Südtirol, Salzburg, dem Allgäu,

Niederösterreich und Vorarlberg.

* ausgezeichnet

ERGEBNISSE FÜR SÜDTIROL:

BrassMer Tanzlmusi, Lana

Familienmusik Wallnöfer, Tisens*

Erfreulich ist die große Zahl an Gesangsgruppen (insgesamt 23). Vor allem in Bayern war der Anteil mit

acht Gruppen (= 44 %) gemessen an der Gesamtzahl für Bayern sehr groß. Aber auch Nordtirol war mit acht

Gruppen (= 20 %) stark vertreten.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 21


RÜCKSICHT

Samstag, 27.10.2018/23:00 Uhr

Geschafft! Intensive Tage liegen hinter

uns, der Wettbewerb ist fast vorbei.

Obwohl wir uns freuen, dass nun

wieder Ruhe in unser Leben einkehrt,

ist doch ein wenig Wehmut mit dabei.

Der Wettbewerb macht uns Spaß, wir

sind ein super Team unter einer einzigartigen

Leitung. Aber jetzt stoßen

wir an, auf uns! #glücklichundaucheinbisschentraurig

ALPENLÄNDISCHER-VOLKSMUSIK-WETT-

BEWERBS-MITARBEITERINNEN-BLOG

Vier arbeitsintensive Tage liegen hinter uns. In einem kurzen

Blog gibt das MitarbeiterInnenteam Einblick in die intensive,

aber unglaublich bereichernde Arbeit am Wochenende.

Text: Theresa Frech und Johanna Mader

Schlange. Findet das Aufg’horcht

bei dem Wetter statt? Fährt von hier

aus nicht die Nordkettenbahn? Gibt

es noch Karten für den Festabend?

Langsam wird es wieder ein typischer

Wettbewerbsvormittag! #derganznormalewahnsinn

Samstag, 27.10.2018/14:00 Uhr

Die Jury ist immer noch nicht mit der

Besprechung fertig und wir warten auf

die Ergebnisse. Unsere Chefin Sonja

will im Moment nicht gestört werden,

auch sie wartet auf die Auszeichnungen,

schaut, ob der Flashmob läuft und

lächelt dabei immer noch. Wer darf am

Abend auftreten? Wer bekommt einen

Herma Haselsteiner-Preis? Wir warten

… #abwartenundteetrinken

(Foto: Thomas Erichsen)

Samstag, 27.10.2018/06:00 Uhr

Nach einer kurzen Nacht klingelt der

Wecker um 06:00 Uhr. Uns bleibt nur

wenig Zeit, um über die letzten zwei

Tage nachzudenken. Begrüßungsabend

am Donnerstag, Wertungsspiele

gestern, der Tanzabend in der vergangenen

Nacht. Ob wohl alle Teilnehmer

gut nach Hause gekommen sind?

Ob der Portier heute wohl pünktlich

um 07:00 Uhr die Tür aufsperrt? Haben

eigentlich alle Juroren ihre Eintrittskarte

gestern erhalten? Gestern

war gestern, heute ist heute … nichts

wie raus aus dem Bett, schnell frühstücken

und dann ab in das Congresshaus!

#müde

Samstag, 27.10.2018/09:00 Uhr

Das Frühstück konnten wir leider

vergessen. Bereits um halb sieben

standen die ersten Gruppen für die

heutigen Wertungsspiele vor der Tür

und wollten sich in verschiedenen

Proberäumen einspielen. Leider haben

wir nicht für alle TeilnehmerInnen

einen Proberaum, nur 20 Minuten

vor dem Auftritt dürfen sie in ein

Einspielzimmer. Der ORF und viele

andere Menschen von der Presse suchen

nach verschiedenen Gruppen für

die Aufnahmen. Wo ist denn nur diese

Familie Stecher hin, die wäre perfekt

für eine Fernsehausstrahlung! An

der Information stehen die Menschen

Samstag, 27.10.2018/18:00 Uhr

Das Team arbeitet wie immer perfekt

zusammen. Die Abzeichen für die

Herma Haselsteiner-Preise werden

kontrolliert, die Urkunden noch einmal

durchgelesen. Schnell noch bei

Anneliese nachfragen, wieviele Karten

es für den Abend noch gibt und ab

in unser fesches Dirndl für den Festabend.

Hoffentlich fällt auf der Bühne

niemand hin! Hoffentlich geht alles

gut … #bestesteamever

Sonntag, 28.10.2018/06:00 Uhr

…zzz…zzz…zzz…zzz…zzz…

22

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


RÜCKSICHT

ALPENLÄNDISCHER-VOLKSMUSIK-

WETTBEWERBS-TEILNEHMER-BLOG

Ein meeega Wochenende liegt hinter mir. Die Volksmusik

lebt! Das ist schon mal safe. Dieser Blog ist für alle, die wissen

wollen, wie der AVMW 2018 wirklich war.

Samstag, 27.10.2018/06:00 Uhr

Der Wecker klingelt. Halb verträumt

und in endloser Schleife immer noch

die Melodie vom gestrigen Auftanz

in den Ohren sitze ich im Bett. Mein

Dirndl hängt gebügelt an der Wand,

der rot-goldene Anstecker von gestern

blitzt zu mir herüber ... apropos Wertungsspiel!

Um 9 sind wir dran. Saal

Innsbruck. Jury 1. Also nichts wie los

– aber vorher noch: KAFFEE!!!!

#morgenstundhatgoldimmund

#dermorgennachdemtanzabend

Samstag, 27.10.2018/09:00 Uhr

Als ich in den Congress komme, ist es

noch relativ ruhig. Zwischen Staubsaugergeräuschen

und frischem Kuchenduft

werden Harfen gestimmt, Haare

hochgesteckt und Wangen gepudert.

Es ist nur wenige Stunden her, dass wir

uns hier zum Klang der Tiroler Tanzmusikanten

gedreht haben. Die Spannung

steigt... bald ist es soweit: endlich

dürfen wir unsere Stücke der Jury zum

Besten geben. Gemischte Gefühle. So,

jetzt geht es los! Wir freuen uns!

#dienervenliegenblank

#spiegleinspiegleinanderwandwerhatdieschönsteflechtfrisurimganzenland

Samstag, 27.10.2018/14:00 Uhr

Wir sind noch immer ganz erfreut

über das Wertungsspiel und das nette

Jurygespräch.


BILDLWEIS

RUBRIK

IMPRESSIONEN

Das war der Alpenl. Volksmusikwettbewerb/

Herma Haselsteiner-Preis 2018.

Weitere Bilder finden sie unter: www.tirolervolksmusikverein.at/Bilder

Fotos: Bernhard Stelzl, Martin Außerlechner, Max Eigentler und Thomas Erichsen.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


BILDLWEIS

RUBRIK

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 25


SCHEIBCHENWEIS/BUCHSTÄBLICH

EIN NEUES STANDARDWERK

ÜBER MUSIKALISCHE WETTSTREITE

UND WETTBEWERBE

Im Oktober 2014 fanden in Köln und in Innsbruck zwei wissenschaftliche

Tagungen statt, die sich zufällig auf eine ideale

Weise ergänzten: Während an der Universität zu Köln ein

Symposium zum Thema „Musikalischer Wettbewerb“ abgehalten

wurde, widmete man sich am Mozarteum in Innsbruck

dem Thema „Volksmusik & Wettbewerb – Folk Music

& Competition“. Die Referate beider Tagungen sind nun in

einem 410 Seiten umfassenden Werk mit 22 Texten vereinigt.

Doch worum geht es im Besonderen?

Das Sich-untereinander-Messen mittels

Musik und Tanz ist allgegenwärtig.

Weitum bekannt sind die von

den Massenmedien veranstalteten und

geförderten Wettbewerbe in der Popmusik

(z. B. „Deutschland sucht den Superstar“)

und natürlich im Bereich der

Kunstmusik (z. B. „Prima la musica“).

Die Leserinnen und Leser dieser Zeilen

kennen auch zahlreiche Volksmusikwettbewerbe,

vor allem im Alpenraum:

den „Alpenländischen Volksmusikwettbewerb“

in Innsbruck, die Volksmusikwettbewerbe

in Südtirol, Kärnten,

Salzburg, Bayern oder die zahlreichen

Harmonikawettbewerbe.

Wenn Klaus Näumann, einer der drei

Herausgeber des Bandes, einleitend

zwischen „musikalischen Wettstreiten“

und „musikalischen Wettbewerben“ unterscheidet,

so versteht er unter ersteren

beispielsweise die in der traditionellen

Volksmusik vieler Kulturen verankerten

„Wettsingen“ im Sinne des alpenländischen

„Gstanzlsingens“. Wettstreite wie

das Gstanzlsingen gab und gibt es nicht

nur bei uns, sondern ebenso im Baskenland,

bei den Kataloniern, in Kuba,

Mexiko, Russland usw. Auch das Phänomen

der reglementierten Musikwettbewerbe

ist in den vielfältigen Musikstilen

Afrikas, Asiens und Lateinamerikas

verbreitet. Eine solche weltweite Mannigfaltigkeit

ist verblüffend und wirft

viele Fragen auf: Warum und auf welche

Weise messen sich Menschen untereinander

mit musikalischen Mitteln,

wer profitiert davon und welche Funktionen

kommen dieser Erscheinung in

den verschiedenen Kulturen zu?

Die Autorinnen und Autoren dieses

Bandes nähern sich dem weltweiten

Phänomen „Musikalische Wettstreite

und Wettbewerbe“ aus höchst unterschiedlichen

Perspektiven. In regional-

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


SCHEIBCHENWEIS/BUCHSTÄBLICH

Fauser (über die Wettbewerbe der Hirtenbläser

im thüringischen Zella-Mehlis),

Dan Lundberg (über Volksmusikwettbewerbe

in Schweden) und Maša

K. Marty (Volksmusikwettbewerbe

in Slowenien). Zudem besticht der

vorliegende Band mit Beiträgen von

Regine Allgayer-Kaufmann, Friederike

Jurth, Helmke Jan Keden, Heejin

Kim, Peter Moormann, Anina Paetzold,

Astrid Reimers, Nepomuk Riva,

Rob Schultz, Gretel Schwörer-Kohl,

Elena M. Shishkina durch seine Vielfalt,

die von den Samba-Wettbewerben

beim Karneval von Rio bis hin zu

diversen Musikcastingshows im Fernsehen

reicht. Ein weiteres Plus dieser

Köln-Innsbruck-Gemeinschaftsproduktion

ist die Lesbarkeit der Beiträge

auch für ein nicht-wissenschaftliches

Publikum.

Auch der „Alpenländische Volksmusikwettbewerb“ wird in dem neuen Standardwerk eingehend

behandelt. (Foto: Bernhard Stelzl Photography)

und länderspezifischer Hinsicht liegt der

Schwerpunkt sowohl auf Musikwettbewerben

in Deutschland, der Schweiz

und Österreich als auch auf Musikkulturen

in Russland, Schweden, Italien,

Slowenien, Brasilien, Trinidad, Jamaika,

Indien, Südkorea, Kambodscha und

Kamerun.

Von besonderem Interesse für Anhänger

alpenländischer Volksmusikwettbewerbe

sind mit Sicherheit die beiden großen

Abhandlungen von Walter Meixner

(Innsbruck) zur Vor- und Wirkungsgeschichte

des Innsbrucker „Alpenländischen

Volksmusikwettbewerbes“

(AVMW): „Volksmusikwettbewerbe in

den Alpenländern“ und „Veränderungen

in der Wettbewerbslandschaft in Österreich

seit 1974“. Im Jahr 1974 fand unter

der Leitung von Josef Sulz ja erstmals

der von ihm gegründete AVMW statt.

Manfred Seifert bietet unter dem

Blickwinkel „Prädikatisierung im

Wandel“ einen umfassenden Überblick

der Volksmusikwettbewerbe in

Bayern seit dem „1. Oberbayerischen

Preissingen“ in Egern am Tegernsee

im April 1930. Raymond Ammann

und Dieter Ringli widmen sich in ihren

Beiträgen wichtigen Volksmusikwettbewerben

in der Schweiz und spannen

einen Bogen vom Unspunnenfest 1805

bis zum Eidgenössischen Wett-Jodeln

und der Schweizer Ländlermusik der

Gegenwart. Walter Deutsch analysiert

die „Volksliedersingen“ der Ravag

von 1934–1937, und man ist erstaunt,

wie sehr die Bewertungskriterien von

damals jenen des späteren AVMW glichen.

Durchaus vergleichbares Material

bieten die Abhandlungen von Peter

Neuerscheinung

Klaus Näumann/Thomas Nußbaumer/

Gisela Probst-Effah (Hg.): Musikalische

Wettstreite und Wettbewerbe, Allitera

Verlag: München 2018 (= Musik|Kontexte|Perspektiven.

Schriftenreihe der

Institute für Musikpädagogik und Europäische

Musikethnologie an der Universität

zu Köln, Bd. 9). 22 Beiträge, 410

S. Zahlr. Abb. u. Noten. ISBN 978-3-

96233-070-5.

Gedruckt mit Unterstützung der Publikationsstiftung

Wilhelm Schepping, der

Universität Mozarteum Salzburg und

des Fachbereichs Musikethnologie am

Institut für Musik, Medien und Sprechwissenschaften

der Martin-Luther-Universität

Halle-Wittenberg.

Info & Bestellung:

https://www.allitera-verlag.de/buch/musikalische-wettstreite-und-wettbewerbe/

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SCHEIBCHENWEIS/BUCHSTÄBLICH

aus dem Tiroler Volksliedarchiv 42

101

Tintl, tantl, wölles Hantl?

Reime, Lieder und Spiele für Kinder aus der Sammlung Horak

TINTL, TANTL,

WÖLLES HANTL!

»CREMBALUM-

ARPA«

„STILLA

WEARN“

Reime, Lieder und Spiele für Kinder

aus der Sammlung Horak aus dem

Tiroler Volksliedarchiv, 4

Rund 250 Reime, Lieder und Spiele aus

der Tiroler Überlieferung möchten wir

mit diesem Heft Kindern, Eltern und in

der Kinderbetreuung/-ausbildung Tätigen

in die Hand geben: z. B. Sprüche

und Lieder zum Schlafen, zu Tieren,

Pflanzen oder Nikolaus, Zungenbrecher,

Kitzel- oder Auszählreime, Spiele vom

Dotznhackn bis zu Tanzspielen. Dazu

hat die Kindergartenpädagogin und Psychologin

Verena Wolf reizvolle Beiträge

aus der großen Sammlung von Grete und

Karl Horak ausgewählt und liebevoll illustriert.

Vielleicht kommt Ihnen das eine

oder andere bekannt vor. Wir freuen uns,

wenn wir Bekanntes in Erinnerung rufen,

aber auch Neues vorstellen können!

Heft 19,00 € (Mitglieder TVW 16,00 €)

Erhältlich: Shops der Tiroler Landesmuseen und

Tiroler Volksliedarchiv, Museumstraße 15, 6020

Innsbruck, T +43 (0)512 / 594 89-125, Fax -127

volksliedarchiv@tiroler-landesmuseen.at

Weihnachtsaktion: -50% auf unsere CDs in

der gesamten Advents- und Weihnachtszeit

(02.12.2018 – 06.01.2019)

Annelies Brandstätter-Arnold, Harfe

Günther Arnold, Maultrommel

»CrembalumArpa« – ein Name, zwei Instrumente.

Der Duo-Name setzt sich zusammen

aus dem lateinischen „Crembalum”

für Maultrommel und „Arpa” für Harfe.

In der Kombination von Maultrommel und

Harfe wirken die seltenen Klänge wie eine

akustische Entschleunigung! Die Kombination

scheint zu verschieden, um miteinander

zu musizieren – doch die Kontraste

begegnen sich harmonisch und spannungsreich

zugleich. Dies wird auf der CD in

unterschiedlichsten Stilrichtungen hörbar:

Meditativ, Zeitgenössisch, Klassisch, Alte

Musik bis Volksmusik. Annelies Brandstätter-Arnold

ist in Kitzbühel geboren und

aufgewachsen mit der volksmusikalischen

Tradition Tirols. Musikstudium in Wien

und Paris. Langjährige Mitarbeit im „Tiroler

Kulturservice” und im österreichischen

Schulprojekt „Mit allen Sinnen”, von 1984

bis 1999 Lehrauftrag am Konservatorium

in Feldkirch und an der Liechtensteinischen

Musikschule, derzeit selbständige Musikpädagogin

in Südostbayern.

Kontakt: brandstaetter.harfe@gmail.com

Neue CD der Familienmusik Puchleitner

– Altes trifft auf Neues:

Nach der im November 2017 erschienenen

CD „Beim Hoamfahrn“ hat die Familienmusik

Puchleitner Ende Oktober nun

ihre zweite CD „Stilla wearn“ herausgebracht.

Mit ihrer im Juni 2018 wiederum

im Zwoarahaus-Records-Tonstudio in

Wörgl aufgenommenen und produzierten

neuen CD lädt die Familienmusik Puchleitner

diesmal alle Zuhörer ein, beim bewussten

Hören der Stücke und Lieder zur

Ruhe zu kommen, stiller zu werden und

offen zu sein für Neues und Unerwartetes.

Altbewährte Volksweisen und Volkslieder,

wie zum Beispiel Stücke von Gregor

Leutschacher und Lieder von Norbert

Wallner, wechseln sich stimmig mit neu

komponierten Werken von Annelies Oberschmied

und von Johannes Puchleitner ab.

Die Jodler, Lieder, Polkas, Walzer, Boarische

und Landler erklingen so, wie man

es von der Familienmusik Puchleitner

kennt: musikantisch gespielt und frisch

gesungen! Die CD gibt es zum Preis von

18,00 € unter 0664 3375668 bzw. puchleitner@atzl.at

sowie unter http://shop.

zwoarahaus.at/ bzw. info@zwoarahaus.at.

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


STELLT´S ENK VOR

Mittendrin statt nur dabei: der Tiroler Volksmusikverein ist Teil der großen Musik-WG (Foto: Ralph Kapavik)

EIN OFFENES HAUS

Mit dem neuen Haus der Musik in Innsbruck hat sich die

Vision eines Kulturquartiers in der Landeshauptstadt, eines

Begegnungszentrums für Musik und Kulturinstitutionen sowie

deren Publikum erfüllt: Und der Tiroler Volksmusikverein

ist mittendrin im kulturellen Geschehen.

Text: Katrin Jud

Auch der Volksmusikverein freut sich

auf die Bespielung der Säle, denn abgesehen

vom Großen Saal, der Perle des

Hauses, kommen auch im kleinen Saal

Veranstalter auf ihre Kosten. Doch nicht

nur der Verein, sondern auch alle seine

Mitglieder haben die Möglichkeit, die

Räume zu gesonderten Konditionen zu

mieten. Aber Achtung: Der frühe Vogel

fängt den Wurm. Infos unter: (v.salzer@

hdm-innsbruck.at) oder über den TVM.

Daheim bei der Musik

Kommt man von Westen zum neuen

Haus der Musik, sind es zuerst die

Naturdenkmäler Blutbuche, Schwarzkiefer

und Säulen-Eiche, die ins Auge

springen und erst dann den Blick auf

die Fassade freigeben, eine Mischung

aus großflächigem Glaskörper und

Keramik, die inmitten der Hofburg, des

Landestheaters und des Volkskunstmuseums

zurücknehmend wirkt. Der Westeingang,

auch Haupteingang, ist vor

allem den BesucherInnen vorbehalten,

die am Kassabereich und Infopoint vorbei

über die Promenadentreppe in den

Bau gelangen. Karten für alle Veranstaltungen

im Haus der Musik sind hier

erhältlich und auch der Vorverkauf für

Veranstaltungen des Landestheaters, des

Symphonieorchester, der Festwochen

der Alten Musik inklusive Meister- und

Kammerkonzerten wird im Erdgeschoß

abgewickelt. Den Keller füllen die neuen

Kammerspiele und der Theaterraum

K2 und das erste Obergeschoß ist Heimstätte

der Konzertsäle, die durch ihre

erstklassige Akustik begeistern.

Hinein ins Labyrinth

Etwas versteckter ist das Labyrinth

dahinter, das aus Zwischenstöcken,

Gängen und Nischen besteht und das

Haus mit Leben füllt. Wer sich nicht

verirren will, benutzt am besten den

Aufzug. Erster Stopp: 2. Stock. Neben

Kammern voller technischer Spitzfindigkeiten

beherbergt der 2. Stock den

Blasmusikverband sowie den Tiroler

Sängerbund. Der 3. Stock hingegen ist

die Heimat des Symphonieorchesters

Innsbruck, für die das Haus der Musik

als Zweigstelle des Landestheaters ursprünglich

geplant wurde.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 29


STELLT´S ENK VOR

Das Wohnzimmer des TVM

Das neue Zuhause des TVM ist noch

höher in den Lüften. Im 4. Stock sind

die schönen neuen Büroräumlichkeiten,

in denen sich nun die Mitglieder

über kundenfreundlichere Öffnungszeiten

freuen können. Der Verkauf

des Tiroler Notenstandls und der Kartenvorverkauf

für die diversen Veranstaltungen

wie zum Beispiel Tiroler

Adventsingen oder Alpenländischer

Volksmusikwettbewerb werden hier

abgewickelt, zusätzlich zum Online

Ticketing natürlich (https://www.tiroler-volksmusikverein.at/).

Die Volksmusik ist mittendrin

Eingezogen ist der TVM bereits im

Juli, offiziell eröffnet wurde aber erst

später. Der Festakt ging am Samstag,

6. und Sonntag, 7. Oktober über

die Bühne und widmete sich einmal

mehr der Vorstellung des Hauses und

seiner Bewohner. Am Samstag standen

sowohl der offizielle Festakt als

auch das Eröffnungskonzert durch

das Symphonieorchester Innsbruck

auf dem Programm. Auch der TVM

stellte sich musikalisch vor und zeigte

mit einem breitgefächerten Programm

die vielfältigen Spielweisen

der Volksmusik auf. Unter dem Motto

„So klingt Tirol“ ließen die Familie

Waldauf, die Seespitzler aus Osttirol,

die Obmann-Musi sowie der Afelder

Dreigesang und die ¾-Musig den

großen Konzertsaal und weitere Freiräume

im gesamten Haus erklingen.

Sabrina Haas, Theresa Frech und Joch

Weißbacher gestalteten offene

Singstunden für das interessierte Publikum.

Rund 5000 BesucherInnen ließen sich

das Großereignis nicht entgehen und

wurden in Führungen mit dem Haus

der Musik vertraut gemacht. Solche

Führungen sind auch weiterhin vorgesehen,

die Termine sind auf der Website

des Hauses einsehbar.

In unmittelbarer Nachbarschaft vermischen

sich die musikalischen Vorlieben,

wenn zwei Türen weiter die

Festwochen der Alten Musik und einen

weiteren Steinwurf entfernt das

Mozarteum und die Musikwissenschaft

der Universität Innsbruck untergebracht

sind.

Wie finde ich das Büro des TVM?

Variante 1

Parkmöglichkeiten: Citygarage bzw. SOWI Tiefgarage. Dort der Beschilderung

Haus der Musik folgen und mit dem Aufzug in den 4. Stock fahren.

Variante 2

Auf der Rückseite des Gebäudes über den Eingang OST mit dem Aufzug

in den 4. Stock.

Neue Öffnungszeiten

Montag: 10:00 – 12:00 Uhr, 15:00 – 17:00 Uhr,

Mittwoch: 10:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag: 10:00 – 12:00 Uhr, 15:00 – 17:00 Uhr

Familie Waldauf (Foto: Ralph Kapavik)

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


STELLT´S ENK VOR

INTERVIEW MIT OBMANN PETER MARGREITER

ZUM HAUS DER MUSIK

Katrin Jud: Peter, wie kam es dazu,

dass der TVM in das Haus der Musik

einziehen durfte?

Peter Margreiter: Dankenswerterweise

hatte das Land Tirol die Idee eines

umfassenden Hauses der Musik, für ein

Gebäude, in dem die Kultur breit gefächert

vertreten ist. Die musikalischen

Landesverbände waren von der ersten

Stunde an dabei, auch aufgrund ihrer

außerordentlichen Aktivität.

KJ: Hat sich durch den Umzug des Büros

aus der Renner Schule in das Haus

der Musik etwas verändert?

PM: Der Umzug als solcher hat uns am

Anfang etwas erschreckt, weil wir sahen,

wie viele Utensilien eigentlich im

Besitz des Vereins sind: Noten, Instrumente,

etc. Wir haben es den akribischen

Vorarbeiten von Anneliese Pallhuber,

Antonia Neussl, Daniela Zorn

und meiner Frau Sonja und außerdem

vielen fleißigen Händen zu verdanken,

dass wir alles an einem Tag bewältigt

haben. Es war eine Erlösung. Welches

Vereinsmitglied schon einmal in unserem

alten Büro war, in diesen Kellerräumen,

weiß, wovon ich spreche. Das

neue Büro und die Lagerräume sind

dazu natürlich kein Vergleich. (lacht)

Auf Augenhöhe

KJ: Was hat sich durch das neue Büro

im HdM verändert?

Katrin Jud

Ursprünglich aus Südtirol stammend hat Katrin in Innsbruck Vergleichende

Literaturwissenschaft studiert und nach ihrem Abschluss als Projektleiterin

in den Bereichen Musik, Theater und Film gearbeitet. Seit Oktober

2018 ist sie Teil des TVM-Büroteams.

PM: Wir teilen uns zum Beispiel mit dem

Sängerbund, dem Blasmusikverband

und den Festwochen der Alten Musik

Besprechungsräume, das fördert natürlich

die Synergie, wenn Leute miteinander

kommunizieren. Außerdem sind wir

mitten in der Stadt, mitten im Zentrum,

das hat klarerweise auch eine psychologische

Wirkung. Dass die Volksmusik inmitten

der Stadt auf Augenhöhe mit klassischer

Musik, mit Jazz, mit Alter Musik

wahrgenommen wird, das ist in dieser

Form noch gar nicht lange denkbar.

KJ: Hat sich strukturell auch etwas

getan?

PM: Eine strukturelle Veränderung

sind neue Öffnungszeiten, ein Synergieeffekt

ist auch unsere neue Mitarbeiterin,

die wir uns mit dem Blasmusikverband

teilen, eine Zusammenarbeit, über

die wir uns sehr freuen. Hoffentlich die

erste Kooperation von vielen.

„Hoffentlich die erste

Kooperation von vielen.“

KJ: Was ist dein persönlicher Lieblingsplatz

im Haus der Musik?

PM: Am beeindruckendsten finde ich

die Promenadentreppe. Die Architektur

wird von außen nach innen gespiegelt.

Der Raum ist nach allen Seiten hin offen

und sehr künstlerisch gestaltet. Am

Anfang war ich skeptisch, jetzt muss ich

sagen: Das ist absolut gelungen.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 31


STELLT´S ENK VOR

DIE MUSIKANTENWERKSTATT

Singen und Spielen im Wirtshaus mit Lehrer

Text: Manuel Bertagnolli

er würde es toll finden, wenn wir bei

einer Ausschusssitzung auch mal was

spielen oder singen würden.

S’ brauchet holt a Schneid!

Es war an einem lauen Sommerabend

2017 und der Wirt vom Wirtshaus

„Kircher“ in Gratsch bei Meran

hatte uns gerade mit einem letzten

Abschiedsbierchen aus dem Wirtshaus

befördert. Die Sitzung mit dem

Ausschuss des Südtiroler Volksmusikkreises/Bezirk

Burggrafenamt war

beendet gewesen und es war wieder

einmal klar, dass Andreas und ich das

Schlusslicht der gesamten Ausschuss-

truppe würden. Andreas seufzte im

Schummerlicht des schlecht beleuchteten

Parkplatzes, dass wir uns im Verein

auch wieder einmal was Frisches

und Innovatives einfallen lassen sollten:

„Derhuam ollm lei alluan spielen

isch a lei langweilig.“

Genau da, am schlecht beleuchteten

Parkplatz, ist uns, dem Schlusslicht,

ein Licht aufgegangen, denn Dario,

der Kircher-Wirt, hatte doch gesagt,

Wo gehobelt wird ...

„Lass uns doch mal im Wirtshaus musizieren:

Wir essen und trinken davor

was und machen die Stubentür zu. Die

anderen Gäste müssen unsere Katzenmusik

ja nicht hören“, meinte ich.

Es sollte irgendwie eine Werkstatt sein,

wo erst mal die Hobelspäne fallen und

dann erst das schöne Stück entsteht.

Eine richtige Musikantenwerkstatt,

wo man eben probiert und bastelt!

Zudem wollten wir zum Spielen un-

Der Lehrmeister Gernot Niederfriniger mit seinen Musikantengesellen in der Musikantenwerkstatt (Foto: Manuel Bertagnolli)

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


STELLT´S ENK VOR

bedingt auch was singen. Es wäre ja

gelacht, wenn wir in so ein Gasthaus

nicht auch eine bärige Stimmung reinbringen

könnten.

Gesagt getan: Die Wochen darauf haben

wir uns wieder im Wirtshaus getroffen

und unseren Ortsobmann Albert

Seppi zu einem kleinen Plausch

eingeladen. Wir schlugen Albert vor:

„‘Singen und spielen im Wirtshaus‘,

das müsste doch was sein für die Leute,

die sonst keine Gelegenheit mehr

haben ein Instrument in einer Kapelle

oder in einer Gruppe zu spielen, weil

die Zeit, die Übung oder die Schneid

fehlt!“

Als wir dann erklärten, dass so eine

Musikantenwerkstatt im Wirtshaus die

„natürliche Verlängerung der häuslichen

Stube“ wäre und wir uns über

viele „heimatlose“ Volksmusikanten

mit ihren Instrumenten freuen würden,

die dazu auch noch Wirtshauslieder

sängen, gab‘s auch bei Albert kein

Halten mehr und wir begannen das

Experiment „Musikantenwerkstatt“.

So hatten wir unsere Zusammenkunft

getauft.

Gut Ding‘ braucht Weil‘ ... und gute

Lehrer!

Bald mussten wir leider feststellen,

dass das mit dem Zusammenspielen

leichter geklungen hatte, als es

wirklich war. Wir hatten das Gefühl,

die Bremer Stadtmusikanten spielten

besser als unser wild zusammengewürfelter

Haufen. Und dann noch das

Singen … Das war richtig schwer. Wir

merkten bald, dass wir ohne unterstützenden

Lehrer nicht weit kommen

würden.

Die Besetzung ergibt sich aus jenen Instrumenten, die mitgebracht wurden. (Foto: Manuel Bertagnolli)

Wir würden also Leute brauchen, die

etwas für das Leben im Gasthaus übrighaben.

Richtige „Typen“ eben, die

mehrere Instrumente spielen können

und auch Musikanten-Rowdis wie mir

richtiges Zusammenspielen beibringen

könnten. Und singen sollten sie

auch können, diese famosen Lehrer!

Wir wussten, dass es ein Knochenjob

wäre, viele Musikanten in einer Art

Gasthausprobe führen zu müssen und

dabei noch ein halbwegs brauchbares

Resultat zu erzeugen. Die Wahl fiel

bald auf Lehrer wie Gernot Niederfriniger,

Sepp Dentinger, Martin Eschgfäller

oder Hannes Premstaller. Sie

gaben dem neuen Projekt eine Chance

und halfen uns bei der musikalischen

Umsetzung.

Ohne Fleiß kein Preis!

Wichtig ist bei uns immer, dass man

die Truppe monatlich am selben Wochentag

zusammentrommelt. Das Erreichte

sollte immer auch fotografisch

dokumentiert werden, damit man es

nicht so schnell vergisst. Es braucht

jemanden, der einen Ordner mit den

Liedern auf Dropbox oder Google

Drive oder WhatsApp anlegt und allen

zur Verfügung stellt oder auch Handy-Tonaufnahmen

unserer Lieder ablegt.

Und dann braucht es noch Helfer,

die die Abende mitorganisieren und

mitdenken.

Neuerdings haben wir dem Namen eine

kleine Erweiterung hinzugefügt, damit

man den Charakter der „Musikantenwerkstatt“

besser versteht: „Musikantenwerkstatt

– offenes Jahresseminar“.

Schließlich handelt es sich ja nicht um

einen Huangort und schon gar nicht

um ein Konzert, sondern um eine offene

Probe im Gasthaus!

Der Vorteil einer Musikantenwerkstatt

ist natürlich auch, dass man als

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 33


Spezialist

F Ü R S O N D E R -

A N F E R T I G U N G E N

U N D V E R E I N S -

A U S S TAT T U N G E N

geschlossene Gesellschaft mit geschlossener Tür auch

keine Steuern an das Finanzamt zahlen muss! So offen

sind wir.

Neugierig bleiben!

Das Konzept der Musikantenwerkstatt ist einfach umzusetzen

und kann grundsätzlich in jedem Bezirk mit

einfachsten Mitteln realisiert werden. Alles was man

braucht ist ein Wirtshaus, eine Handvoll Musikanten

und ... a Schneid. Wenn ein Lehrer dann auch noch verfügbar

ist, kann nichts mehr schiefgehen.

Mittlerweile können wir sagen, dass uns im Laufe der

Zeit ganz unterschiedliche „Typen“ in der Stube des

Kircher besuchten: Da kamen SpielerInnen mit Gitarren,

Okarinas, Harfen, Hackbrettern, Blasinstrumenten,

Ziachorgeln und sonstige kunstfertige Gestalten, die

endlich wieder mal mit Leuten im Wirtshaus zusammenspielen

wollten.

Photo: Daniela Holzhammer | Hair & Make-up: Aline Egg | Styling: Michaela Willeit

Viele sind außerdem interessiert, wie man das Konzept

verwenden und erweitern könnte. Da gibt es einige, die

Gruppen gründen wollen und Musikanten und Sänger

suchen. Andere wieder versuchen ihr Zusammenspiel

zu verbessern und dann gibt es jene, die sich einfach

nur über schöne Lieder und nette Leute im Gasthaus

freuen. Manchmal bleibt die Tür unabsichtlich einen

größeren Spalt offen, und da kann es schon mal passieren,

dass die Leute hinten im Gasthaus auf einmal alle

mitsingen.

TRACHTENMODE VON RAUSCHER

Für weitere Informationen stehen Manuel Bertagnolli

(mobil +39 333 8655122) und Andreas Plattner vom

SVMK Burggrafenamt gerne zur Verfügung (mobil

+39 339 2100252).

LEOPOLDSTRASSE 28, INNSBRUCK

MO – FR: 9 – 18 UHR, SA: 9 – 13 UHR

ERSTER SAMSTAG IM MONAT BIS 17 UHR

DIREKT AM WILTENER PLATZL

HEUUNDSTROH.COM

(Foto: Manuel Bertagnolli)

34


STELLT´S ENK VOR

(Foto: Ganggalbichler)

DIE GANGGALBICHLER

Volksmusik aus der Badewanne Tirols

Text: Norbert Ascher

Die Geschichte der Ganggalbichler

begann 2006 anlässlich eines Kellergassenfestes

in Feuersbrunn in Niederösterreich,

wo wir mit der Bundesmusikkapelle

Kramsach zu Gast

waren und der Veranstalter noch eine

kleine Partie zum Aufspielen benötigte.

Seitdem waren wir schon auf großer

Japan-Tournee, haben so manche

deutsche Großstadt, so manchen kleinen

Ort im Alpenraum, viele kleine

Almhütten oder Wirtshäuser und große

Festzelte und Festplätze unsicher

gemacht. Sogar mit einer Rockband

sind wir schon zusammen aufgetreten.

Und trotzdem sind wir immer unserem

Motto „fetzig, viel Drive, enormer

Spaß, aber natürlich immer echt

und unverfälscht“ treu geblieben.

Wir – die Ganggalbichler – sind eine

Tanzlmusig aus Kramsach, der Badewanne

Tirols (wegen unserer vielen

Seen im Dorf), im Tiroler Unterland.

Was wir spielen und auch singen?

Tirolerische, Boarische, Böhmische,

Österreichische, Landler, Walzer,

Märsche, Polkas, Bekanntes und Unbekanntes,

oft Gehörtes und weniger

oft Gehörtes. Wir bezeichnen uns

auch als Innbrüggler-Besetzung, weil

unsere ersten Stücke, die wir gespielt

haben, aus dem Repertoire von Franz

Posch und seinen Innbrügglern stammen.

Inzwischen spielen wir aber auch

sehr viele Stücke vom Ebbser Kaiserklang,

von den Hinterberger Musikanten,

von der Wüdara Musi und vor

allem auch sehr viele für uns arrangierte

Blasmusikstücke, alles passend

für unsere Besetzung mit zwei Flügelhörnern,

Posaune, Tuba, Harfe und

Akkordeon. Aber das Wichtigste für

uns ist, dass wir immer Spaß am Musizieren

haben und diese Gaudi auch

auf unser Publikum übergeht. Unsere

Musik ist geeignet für Volksmusikantentreffen,

als stilvolle Umrahmung

von Frühschoppen, Dämmerschoppen,

Mitternachtsschoppen und

allen anderen Schoppen, Verlobungen,

Hochzeiten, Scheidungen und

natürlich für alle anderen möglichen

Festivitäten und Feiern. Unser außergewöhnlicher

Gruppen-Name stammt

vom Kramsacher Ortsteil Ganggalbichl

ab und wir Musikanten haben

alle eine Beziehung zu dem sagenumwobenen

„Bühel“ am Ortseingang

von Kramsach.

Unsere derzeitige Besetzung:

• Flügelhorn: Andreas Radinger

• Flügelhorn: Klaus Hechenblaickner

• Posaune: Hannes Friedrich

• Tuba: Klaus Widmann

• Harfe: Christine Geiger

• Akkordeon: Norbert Ascher

Kontakt: www.ganggalbichler.at

E-Mail: dahoam@ganggalbichler.at

Tel.: +43 664 80117-15810

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 35


KREIZWEIS

VON METAMORPHOSEN

Text: Reibeisen

Das Reibeisen ist in der „stillsten“

Zeit des Jahres im glückseligen

Vorfreudetaumel. Die vielen Adventund

Christkindlmärkte im ganzen Land

laden ein zum Verweilen und zum

Zur-Ruhe-Finden. Es tut einfach gut,

von der Hektik unserer Zeit Abstand

zu nehmen und Ende November beim

„Stille Nacht“ mit besinnlichen 100 Dezibel

aus der Lautsprecherbox mit tausenden

gleichgesinnten Touristen mitzuträllern.

Einmal in sich kehren bzw.

schütten, loslassen können, wenn man

sein Seelenheil im Glas gesucht hat, ja,

dann stehen Advent und Weihnachten

vor der Tür, nämlich im wahrsten Sinne

des Wortes „vor der Tür“, wenn man so

die aktuellen politischen Ereignisse und

den gesellschaftlichen Wandel mitverfolgt.

Das Reibeisen ist ein wenig müde. Es

mag daher auch gar nicht weiter über

das Weihnachtsfest schimpfen, das seit

Jahren eine Metamorphose zu einem

mehrwöchigen rauschenden, kommerziellen

und (schein)(h)eiligen Fest

durchgemacht hat. Aber was erzählt es

– das wissen eh alle. Es mag auch nicht

über volkstümliche Gruppen wettern,

die gerade in der Weihnachtszeit eine

wundersame Metamorphose durchleben

und sich auf die gute alte Zeit besinnen:

an den Großvåter, der einem das Geigenspiel

beigebracht hat (es müssen vor

ca. 50 Jahren überdurchschnittlich viele

Geiger in unserem Land gelebt haben).

Sollen sie doch ihren Erfolg haben, die

„Jungen fidelen Irgendwasbuam“. Lassen

wir doch diese Polemisierungen

gegen die volkstümliche Schiene hinter

uns!

Alpenländische Kunstmusik

Die frühere echte traditionelle Volksmusik

hat sich aus Sicht des Reibeisens

spätestens seit dem letzten Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb von der

volkstümlichen Musik endgültig emanzipiert.

Wie Weihnachten, Geburtstag

und sonstige Feiertage gleichzeitig

fühlte sich nämlich der Abschlussabend

des 23. Alpenländischen Volksmusikwettbewerbes

an, war er doch von so

zahlreichen Emotionen geprägt. Mit

Charme und großer Sensibilität brachten

die vielen ausgezeichneten Gruppen

ihre Stücke zu Gehör. Viele MusikantInnen

wussten mit ihrem musikantischen

Vortrag vereint mit technischen Raffinessen

zu überzeugen. Die Lieder zahlreicher

Gesangsensembles waren von

einer sanften Innigkeit und von klarer

Intonation geprägt, die tief berührten.

Nein, mit bäuerlich einfacher Volksmusik

hat dies wahrlich nichts mehr zu tun.

Unsere echte unverfälschte Volksmusik

hat in den letzten Jahren eine Metamorphose

zur Alpenländischen Kunstmusik

durchwandert. Inwieweit dies positiv

oder negativ zu bewerten ist, wagt das

Reibeisen sicherlich nicht zu beurteilen.

Den Metamorphosen zum Trotz

wünscht Ihnen das Reibeisen dennoch

ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein

gutes neues Jahr 2019!

36

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


STÜCKWEIS

STÜCKWEIS

Damit’s nicht immer dasselbe Lied ist:

Hier gibt’s stückweise Zusammengetragenes zum Erproben –

vielleicht bei einem der angekündigten Seminare?


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STÜCKWEIS

Akkordeon

Zither

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gewidmet Anni Reremoser vom Dorfwirt in Wiesing

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d.c. 1. Teil,

dann Trio

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STÜCKWEIS

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Der Dorfwirt in Wiesing war für die Altmühldorfer Musikanten jahrelang der gemeinsame Treffpunkt zum Proben.

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STÜCKWEIS

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1. Teil D.S.,

dann Trio

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STÜCKWEIS

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1. Teil D.S.

bis FINE

Zu hören auf der CD „Musikantenhunger” der Kitzbüheler Feischtågmusig.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 41


#

STÜCKWEIS

Wachet auf, ihr Menschenkinder!

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2. Freut euch, öff - net

Men

kommt

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ist

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zen,

dass

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Mittenwald

Satz und 2. Strophe: Peter Reitmeir

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die Zeit

wa-chewohl

zu un-serm

See - len-heil!

auf in schnell-ster

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kom-mensollgna

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für uns

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Ver - zei-hung

uns-rer

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der dann un - ser

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ist.

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Namenstagslied aus Mittenwald, 1926 von Prof. Kurt Huber aufgezeichnet.

In Mittenwald ist dieses Lied in ungebrochener Tradition lebendig. Es wird dort sehr getragen und betont

langsam gesungen.

Der Name der Heiligen ist austauschbar.

Die 2.Strophe wurde von Peter Reitmeir ergänzt. Damit kann das Lied auch als Adventlied gesungen werden.

42

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


PROBEWEIS

TAGESSEMINAR FÜR SAITEN- UND

HOSENSACKINSTRUMENTE

Der Volksmusikkreis Bezirk Burggrafenamt lädt herzlich

dazu ein!

Beginn: Samstag, 19. Jänner 2019

09:00 – 18:00 Uhr

Ort:

Pfarrheim Lana

Referenten:

Kostenbeitrag:

Anmeldung

und Info:

Otto Dellago (Mundharmonika), Florin

Pallhuber (Zither / Gitarre), Michael

Haas (Raffele), Maria Prackwieser

(Okarina), Sabrina Haas (Gitarre), Joch

Weißbacher (Gitarre)

60,00 € bzw. 50,00 € für Mitglieder des

Südtiroler Volksmusikkreises (incl. Mittagessen)

Albert Seppi | Tel. +39 347 7816311 | albert.seppi@rolmail.net

Foto: Andreas Platter

SCHITOUREN UND WINTERWANDERUNGEN

MIT MUSIK

Das Almhotel Glieshof in Matsch im Vinschgau auf über

1.800 m Seehöhe ist ein idealer Ausgangspunkt für Skitouren

unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade mit geprüften Südtiroler

Berg- und Skiführern. Alternativ werden geführte Schneeschuh-Wanderungen

angeboten. Abgerundet wird das musikalische

Winterangebot mit Singen und Musizieren auf allen

Instrumenten im Gruppen- oder Einzelunterricht. Willkommen

sind alle SängerInnen und MusikantInnen, ganz gleich

ob Anfänger oder Fortgeschrittene, ob allein oder als Gruppe.

Erfahrene Ski- und Bergführer und bewährte Musikreferenten

aus dem Alpenraum gewährleisten erlebnisreiche Tage

am Glieshof.

Foto: Lisi Friesenbichler

Beginn:

Ende:

Ort:

Referenten:

Kostenbeitrag:

Donnerstag, 14. Februar 2019, 18.00 Uhr

Sonntag, 17. Februar 2019, mittags

Almhotel Glieshof, Matsch im Vinschgau

Johanna Dumfart, Willi Tötsch, Raphael Kühberger, Fabian Steindl

auf Anfrage

Anmeldeschluss: 15. Jänner 2019

Infos:

Südtiroler Volksmusikkreis | Tel. +39 0471 970555 | www.volksmusikkreis.org | info@volksmusikkreis.org

Elisabeth Friesenbichler | Tel. +43 664 466 0604 | friesi.lisi@hotmail.com

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PROBEWEIS

WOCHENENDLEHRGANG FÜR WEISENBLÄSER

Förderung des Weisenblasens in verschiedenen Besetzungen,

betreut von erfahrenen Referenten. Das

Seminar wird in Zusammenarbeit mit dem Verband

Südtiroler Musikkapellen durchgeführt.

Beginn:

Ende:

Ort:

Instrumente:

Kursleitung:

Referenten:

Freitag 22. Februar 2019 20:00 Uhr

Sonntag, 24. Februar 2019 mittags

Bildungshaus Schloss Goldrain,

Vinschgau

Holzblasinstrumente (Flöte, Oboe,

Klarinette Saxophon), Blechblasinstrumente

(Flügelhorn, Trompete, Horn,

Tenorhorn, Bariton, Euphonium,

Posaune, Tuba)

Sebastian Kurz, Eyrs

Manuel Goller, Stefan Neussl, Peter Moriggl, Christian Egger, Raimund Walder, Roland Wildauer

Foto: Archiv SVMK

Seminarbeitrag: 150,00 € Erwachsene, 140,00 € Mitglieder des SVMK, 100,00 € Jugendliche unter 18 Jahren

Anmeldeschluss: 31. Jänner 2019

Infos bei:

Südtiroler Volksmusikkreis | Tel. +39 0471 970555 | www.volksmusikkreis.org | info@volksmusikkreis.org

Verband Südtiroler Musikkapellen | Tel. +39 0471/976378 | www.vsm.bz.it | info@vsm.bz.it

SCHITOUR UND VOLKSMUSIK –

SCHWUNGVOL(L)KSMUSIK

6. Musiziertage zwischen Schischwung und alpenländischen

Klängen.

Inmitten eines majestätischen Bergpanoramas liegt die Franz-

Senn-Hütte. Sie bietet uns einen wunderbaren Ausgangspunkt

für gemeinsame Schitouren durch die faszinierende Bergwelt

des Stubaitals und lädt uns nach der Besteigung verschneiter

Berge, dem Erleben des einzigartigen Natur- und Alpenpanoramas

und dem Hinuntergleiten über unberührte weiße

Berghänge zum Einkehrschwung in die angenehme Hüttenatmosphäre

ein. Dort heißt es durchatmen, entspannen und

beschwingt vom sportlichen Genuss des Tages durch die Melodiebögen

alpenländischer Volksmusik zu „wedeln“.

Beginn: Do., 21. bis So., 24. März 2019

Ort:

Franz-Senn-Hütte

Anmeldung

& Infos: www.tiroler-volksmusikverein.at

Foto: F. Steindl

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


PROBEWEIS

WOCHENENDLEHRGANG FÜR

HOSENSACKINSTRUMENTE

Und wieder ist es soweit für den Wochenendlehrgang für Hosensackinstrumente.

Wer sich also auf Maultrommel, Mundharmonika und

Okarina verbessern bzw. das Spielen darauf erlernen möchte, ist herzlich

eingeladen. Gitarren zum Begleiten sind natürlich auch erwünscht!

Beginn:

Ende:

Ort:

Freitag 26. April 2019 17:00 Uhr

Sonntag, 28. April 2019 mittags

Pension Summererhof Mellaun/St. Andrä bei Brixen

Referenten:

Otto Dellago (Mundharmonika), Hans Jocher

(Maultrommel), Maria Prackwieser (Okarina)

Seminarbeitrag: 150,00 € Erwachsene, 140,00 € Mitglieder des SVMK,

95,00 € Jugendliche unter 18 Jahren

Foto: Otto Dellago

Anmeldeschluss: 10. April 2019

Infos bei:

Südtiroler Volksmusikkreis | Tel. +39 0471 970555 | www.volksmusikkreis.org | info@volksmusikkreis.org

12. WEISENBLÄSER- UND TANZLMUSIGSEMINAR

Beginn:

Ende:

Ort:

Referenten:

Freitag, 26. April 2019, 19:00 Uhr

Samstag, 27. April 2019, nach dem

Abschlussabend

Mieders im Stubaital

Thomas Lindl (B) Flügelhorn, Stefan

Neussl (T) Flügelhorn, Robert Schwärzer

(Südtirol) Flügelhorn, Gerhard Hausberger

(T) Flügelhorn, Raimund Walder (T)

Flügelhorn, Mike Maurer (CH) Alphorn, Markus Cavelti (CH) Alphorn u.a.

Foto: Obermüller Musikanten

Seminarbeitrag: 75,00 € für Erwachsene, 70,00 € Mitglieder des Tiroler Volksmusikvereines

Für Mitglieder des Tiroler Blasmusikverbandes übernimmt der Verband den Kursbeitrag! (20,00 Euro

Selbstbehalt für Einzelteilnehmer; 50,00 Euro Selbstbehalt für Ensembles). (Stornogebühren ...) werden

nicht vom Blasmusikverband übernommen! 35,00 Euro, ab 1 Woche vorher 100% vom Kursbeitrag)

Zielgruppe:

Rahmenprogramm:

Anmeldung:

Auskünfte:

Bestehende Weisenbläser- und Tanzlmusiggruppen in den verschiedensten Besetzungen, Einzelmusikanten,

Holzbläser, Alphornbläser

Referat: „Bayern trifft Tirol“, Vortrag von Thomas Lindl

27.04., 18:00 Uhr: A Weis für’s Dorf mit allen Seminarteilnehmern

27.04., 20:00 Uhr: A Tanzl, a Weis mit den Obermüller Musikanten aus Bayern

ausschließlich online bis spätestens 25. März unter: www.tiroler-volksmusikverein.at, Begrenzte Teilnehmerzahl!

Die Anmeldung verpflichtet zur Anwesenheit während der gesamten Seminardauer!

s.steuma@gmail.com oder Tel. +43 (0)664/ 50 61 850, Mo-Fr bis 18:00 Uhr

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 45


WEIBSBILD

„OIS IM GRIFF“

Eine Vollblutmusikantin im Gespräch

Text: Theresa Frech

Barbara Oberthanner wird in Volksmusikkreisen

für ihre Verlässlichkeit,

ihr Engagement, ihre Genauigkeit

und ihren Einsatz für die Musik sehr geschätzt.

All diese positiven Eigenschaften

waren Grund dafür, dass sie heuer

zum ersten Mal Teil der Jury beim Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb

war. Ein guter Grund, um sich mit der

Vollblutmusikantin zu treffen und sie

zu fragen, ob sie „Ois im Griff“ hat, wie

eines ihrer komponierten Stubenmusikstücke

andeutet.

Theresa Frech: Liebe Barbara, die

meisten kennen dich als hervorragende

Harfenspielerin, viele wissen, dass du

Fachreferentin im Tiroler Volksmusikverein

bist, Findling-Fans schätzen dich

für deine sanften Töne als Sängerin und

Musikantinnen und Musikanten spielen

regelmäßig deine arrangierten und

komponierten Stücke auf diversen Instrumenten.

Woher hast du deine Vielseitigkeit?

Wurde es dir bereits in die

Wiege gelegt oder hat sich dein Interesse

für Musik erst entwickelt?

Barbara Oberthanner: Ich hatte das

Glück, dass mir sehr viel in die Wiege

gelegt wurde und ich tolle Vorbilder

hatte. Mein Großvater hat schon Harfe

gespielt, genau wie meine Mutter. Bei

Geburtstagen und Festen der Familie

wurde und wird immer musiziert und

gesungen, das gehört bei uns einfach

dazu. Ich habe einige Instrumente lernen

dürfen, andere mir selber beigebracht,

und bin prinzipiell ein Typ, der

ständig Abwechslung und Herausforderung

braucht, damit es nicht langweilig

wird, so kommt es zu einer gewissen

Vielsaitigkeit ...

TF: Du bist Lehrerin für Harfe und

Hackbrett an der städtischen Musikschule

in Hall in Tirol und Lehrerin für

Musikerziehung und Psychologie/Philosophie

am Franziskanergymnasium

in Hall, was fasziniert dich an der pädagogischen

Arbeit mit Kindern?

BO: Die Begeisterungsfähigkeit der

(meisten) Kinder und die Möglichkeit,

ihnen etwas beibringen und fürs Leben

mitgeben zu können und sie in der Entwicklung

unterstützen zu dürfen macht

meinen Beruf spannend und faszinierend.

(Foto: Markus Maass)

TF: Als Volksmusikantin hast du bei

den Unterinntaler Volksmusikanten

gespielt und spielst beim Kitzbüheler

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


WEIBSBILD

Harfenduo und bei der Kitzbüheler

Feischtågmusig mit, was macht Volksmusik

für dich so liebens- und lebenswert?

BO: Das Einfach-drauf-los-Spielen mit

guten Freunden, nicht viel auszumachen

und denken zu müssen, sondern

einfach musikalisch zu kommunizieren

und die Energie der Musik spüren zu

können, das macht für mich die Volksmusik

so besonders und wichtig.

TF: Mit der Gruppe Findling wagst du

dich immer wieder aus der Komfortzone

raus. Neue Volksmusik, Folk, Pop,

bei euch ist alles dabei. Ein starker

Gegenpol zu deinen klassischen Volksmusikgruppen

oder doch nicht so ganz

anders?

BO: Ich sehe da schon Parallelen.

Auch wenn wir bei Findling vor allem

Konzerte spielen, bei denen die Stücke

und das Programm von vornherein

ausgemacht sind, bleibt trotzdem

Raum, um musikalisch zu kommunizieren,

Neues auszuprobieren und auf

die jeweilige Stimmung der Gruppenmitglieder

oder des Publikums einzugehen,

ganz ähnlich wie bei der Volksmusik.

Durch die Texte von Findling,

die viele Leute ansprechen und zum

Nachdenken bringen, ist diese Art der

Musik für mich allerdings noch eine

Spur intensiver.

TF: „Ois im Griff?“ So heißt ein Stück

für Stubenmusikbesetzung von dir im

Saitenmusik-Heft des Tiroler Volksmusikvereins,

das du zusammengestellt

hast. Wenn man deine Stücke spielt,

scheint es, als hättest du das Komponieren

und Arrangieren wirklich im

Griff. Für viele ist die Auseinandersetzung

mit Noten und Akkorden ein

Fluch, für dich Segen?

BO: Ich hoffe, dass ich es im Griff

habe – ich mache das einfach gerne. Ab

und zu fällt mir eine Melodie ein, dann

muss ich mich beeilen, sie aufzuschreiben.

Auf Druck ein Stück zu komponieren

geht bei mir gar nicht. Beim Arrangieren

kommt mir meine Erfahrung im

Spiel mit verschiedenen Gruppen in

unterschiedlichen Besetzungen zugute.

TF: Fast immer hast du deine Harfen-Schützlinge

beim Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb teilnehmen

lassen. Warum sollten sich mehr Lehrer

dazu entscheiden, ihre eigenen Schülerinnen

und Schüler von einer Jury bewerten

zu lassen?

BO: Ich finde es wichtig, fleißigen und

begabten Schülern ab und zu ein großes

Ziel zu stecken, damit sie lernen

dranzubleiben, darauf hinzuarbeiten,

es auf den Punkt zu bringen und

mit dem tollen Gefühl, etwas so Großes

geschafft zu haben, nach Hause

gehen zu können. Das ist Lernen fürs

Leben und wenn wir Lehrer das mit

der Musik unterstützen können – super.

Natürlich ist das nicht für jeden

Schüler das Richtige. Außerdem ist es

meiner Meinung nach wichtig, sich

auch als Lehrer immer wieder Gedanken

über seinen eigenen Unterricht zu

machen und sich andere Meinungen

anzuhören. Der Alpenländische Volksmusikwettbewerb

ist außerdem auch

ein toller Treffpunkt für Jugendliche

und eine schöne Plattform, um gehört

zu werden und miteinander zu musizieren.

TF: Nachdem du einige Jahre deine

Schüler und Schülerinnen zum Alpenländischen

Volksmusikwettbewerb

geschickt hast, warst du heuer selbst

erstmalig als Jurorin beim Wettbewerb

dabei. Was soll die Aufgabe einer Jury

beim Wettbewerb deiner Meinung nach

sein?

BO: Ich finde, die Aufgabe der Jury

ist eine sehr schwierige. Nachdem ich

selbst als Lehrerin oft unzufrieden aus

Jurybesprechungen gekommen bin,

habe ich die größte Hochachtung vor

einem gut geführten Jurygespräch. Ich

glaube, die Balance zu finden zwischen

den Schüler zu loben und zu motivieren

und trotzdem behutsam Ratschläge zu

erteilen erfordert viel Fingerspitzengefühl.

TF: Wenn neben den vielen Aktivitäten

für die Musik noch Zeit bleibt, wo

findet man eine Barbara Oberthanner?

Auf der Mutterer Alm beim Wandern?

In Kitzbühel beim Schifahren?

BO: Dort und da. Ich bin sehr gern in

der Natur, da tanke ich auf oder „komme

wieder runter“. Im Sommer liebe

ich Rad fahren und wandern, im Winter

stehe ich als Kitzbühelerin natürlich

auch gerne einmal auf den Brettern.

Am liebsten in der Heimat ...

Vollende bitte folgende Sätze:

Volksmusik ist für mich Tradition,

Bodenständigkeit & Heimat.

Wettbewerbe sind für Schülerinnen

und Schüler aufregend & spannend

und eine tolle Erfahrung.

Ein Leben ohne Musik wäre für mich

langweiliger.

Es keat viel mehr drauflosgspielt und

-gsungen.

Wir bedanken uns bei Barbara

Oberthanner für ihre kostbare Zeit

und freuen uns auf viele neue und arrangierte

Stücke, lehrreiche Bewertungen

und weiterhin tolle Klänge

auf ihren Instrumenten.

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VORSICHT

OFFENE HERZEN

– MIT‘NAND IN ADVENT EINISINGEN

Mit dem Tiroler Volksmusikverein einstimmen auf die vorweihnachtliche Zeit.

In allen Bezirken. Mit Liedern und Weisen und Herzworten von Bischof Reinhold Stecher.

Gemeinsam singen, sich und anderen Gutes tun …

Sonntag, 2. Dezember 2019, 17:00 Uhr ‒ zeitgleich in allen Bezirken Tirols!

Bekannte LiedlehrerInnen und Musikgruppen stimmen mit unserem kostenlosen Liederheft „Es hat sich halt

eröffnet“ gemeinsam am 1. Adventsonntag in die vorweihnachtliche Zeit ein und freuen sich auf regen Besuch

der Veranstaltungen im ganzen Land! Schauen sie vorbei, singen sie mit und zeigen sie ein offenes Herz! Die

freiwilligen Spenden kommen zur Gänze dem Bischof-Stecher-Gedächtnisverein/ Licht ins Dunkel zugute!

Innsbruck u. Umgebung:

Innsbruck, Rennweg, ORF Funkhaus, Studio 3

gemeinsames Singen: Peter Kostner

musikalische Umrahmung: Familienmusik Puchleitner, Wiltener

Holzbläser, Naviser Viergsang

Moderation: Gabi Arbeiter

Landeck:

Zams, Gasthof Kronburg

gemeinsames Singen: Christa Mair-Hafele, Andi Pirschner musikalische

Umrahmung: Oberländer Soatnmusi

Ausserfern:

Höfen, Gemeindesaal

gemeinsames Singen: Maria Doppler und Richard Wasle

Schwaz:

Schwaz, Franziskanerkloster, Refektorium

gemeinsames Singen: Wolfgang Schnirzer

musikalische Umrahmung: Andrea Untersteiner-Eberl und Ensembles

der Landesmusikschule Schwaz

Imst:

Längenfeld - Lehn , Ötztaler Heimat- und Freilichtmuseum

gemeinsames Singen: Maik Baumgartner und Franz Bernhart,

musikalische Umrahmung: D´Huangartler, Familienmusik

Schöler, Übern Inn Dreigsang u.a.

Kufstein:

Wörgl, Hauserwirt

gemeinsames Singen: Kathrin Witschnig, Joch Weißbacher

musikalische Umrahmung: Kathrin Witschnig, Joch Weißbacher

Kitzbühel:

Kitzbühel, Mesnerhaus

gemeinsames Singen: Steffi Holaus

musikalische Umrahmung: Kitzbüheler Feischtagmusig

Osttirol:

Lienz, Pfarrgasse 7, Kirchenwirt

gemeinsames Singen: Karin Walder, Ludwig Pedarnig

musikalische Umrahmung: Lienzer Zithermusig

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VORSICHT

In allen Bezirken bei „Offenen Herzen - mit’nand in Advent einisingen“ erhältlich:

Es hat sich halt eröffnet

unser kostenloses Weihnachtsliederheft

CDs vom

Tiroler Adventsingen

16,00 Euro

Herzworte

Für eine Kultur der Herzlichkeit

Gedanken und Bilder

von Bischof Stecher, die Halt und Mut geben

10,00 Euro

Eine Aktion von: Bischof-Stecher-Gedächtnisverein,

ORF Tirol, Tyrolia

Verlag, Land Tirol/ 200 Jahre Stille

Nacht und Tiroler Volksmusikverein

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VORSICHT

JENBACHER WEIHNACHTSSINGEN

„AUF WEIHNACHTN ZUA“

Es singen und musizieren: Jenbacher Kirchenchor, 4-Kleemusig, Jenbacher

Viergsong, Mutterer Zirbeler, Stubaier Freitagsmusig, Kramsacher Uklöpfler,

Jugendorchester Bmk Jenbach, Moderation: Steffi Holaus

Der Reinerlös wir für die Renovierung der Jenbacher Kirche verwendet.

Fr., 17. Dezember 2018, 19:30 Uhr, VZ Jenbach

Foto: A. Ruech

GLURNSER ADVENT

Unter dem Motto „Licht - Düfte - Klänge“ findet der 18. Glurnser Advent

statt. In den romantischen Laubengängen und am Stadtplatz mit der Kulisse der

mittelalterlichen Stadt, ist dieser Adventmarkt einzigartig und geprägt von besinnlichen

und musikalischen Momenten mit Bläsergruppen und Chören. Über

40 Händler bieten ihre selbst erzeugten und handwerklichen Waren an. Auf dem

Stadtplatz und in der Laubengasse spielen verschiedene Bläsergruppen. Jeden

Tag findet in der Pfarrkirche ein Adventsingen statt und in der Frauenkirche

werden beim Offenen Singen Adventlieder angestimmt.

Foto: Laubenkomitee Stadt Glurns

Adventsingen am Freitag um 19:00 Uhr | Samstag um 17:00 Uhr |

Sonntag um 17.00 Uhr

Weitere Infos unter: Glurns.eu

Fr., 7. Dezember 2018 bis Sonntag, 9. Dezember, von 11:00 bis 21:00 Uhr,

Glurns.

OBERLIENZER ADVENTSINGEN

Seit mittlerweile 18 Jahren sind die Oberlienzer Kirchenmusikanten

für das musikalische Konzept des Oberlienzer

Adventsingens verantwortlich. Viele Vorbildgruppen

aus allen Teilen Tirols sowie Salzburg und Kärnten tragen

seither auf hohem musikalischem Niveau zur vorweihnachtlichen

Stimmung bei. Dies bestätigt die hohe Besucheranzahl,

vielfach auch aus den angrenzenden Bezirken

kommend!

Mitwirkende:

Zillertaler Weisenbläser, Junger Egger

3/4 Gsang - Saalfelden, Quintett St. Lorenzen

- Lesachtal, Oberlienzer Kirchenmusikanten,

Lydia Pedarnig, Sprecherin

Foto: M. Grössinger

Sa., 8. Dezember 2018, 17:00 Uhr, Oberlienz Pfarrkirche.

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VORSICHT

TIROLER SCHLOSSADVENT

Singen und Musizieren zum Advent mit alpenländischer

Volksmusik. Eine Veranstaltung vom Schloss Tirol in Zusammenarbeit

mit dem Südtiroler Volksmusikkreis Bezirk Burggrafenamt.

Es singen und musizieren Sänger und Musikanten

aus dem Außerfern: Tiroler Stimmen, Außerferner Gitarrenduo,

Häringer Weisenbläser, Ensemble Streich Zupf - Familie

Haas

Worte zum Mitdenken: Dr. Leo Andergassen

Sa., 8. Dezember 2018, 17:30 Uhr, Rittersaal, Schloss Tirol,

Tirol

Foto: Maria Gapp

ADVENTHOAGASCHT

Der Verein „Wörgler Musikantenhoagascht“ lädt zur traditionellen

Adventveranstaltung ein.

Mitwirkende:

4-Kleemusig, Soatngsang-Musig, Bloackner

Viergsang, Oberauer Weisenbläser, Westendorfer

Anklöpfler, Zither: Bartl Egger

Foto: Ralph Kapavik

Sprecherin:

Annemarie Duregger

So., 9. Dezember 2018, 19:00 Uhr, Wörgl, GH Hauserwirt.

WEIHNACHTSSINGEN

Viele Jahre war das Weihnachtssingen in der Kapuzinerkirche in Bozen zu Gast. Heuer erklingen

auf Einladung des Südtiroler Volksmusikkreis Bezirk Bozen erstmals Weihnachtliche Lieder und

Weisen in der Alten Grieser Pfarrkirche. Klingende weihnachtliche Freude!

Mitwirkende:

Firmian Quartett, Sternsinger von Gries, Bläser der Bürgerkapelle Gries,

Sarner Saitenwind

Do., 27. Dezember 2018, um 18:00 Uhr,

Bozen Gries, Alte Grieser Pfarrkirche.

Foto: Karl Grasser

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VORSICHT

STUBAIER WEIHNACHT

Wenn der „Hausherr“ Pfarrer Josef Scheiring heuer persönlich bei

der Stubaier Weihnacht mitwirkt, darf man sich auf besonders innige,

tiefgreifende und sicherlich auch humorvolle Texte freuen.

Neben ihm werden dieses Jahr die Damen vom „Steirer Dreier“,

begleitet vom bekannten weststeirischen Harmonikaspieler Bernd

Prettenthaler, zu Gast sein. Überaus feine Geigenklänge verspricht

die Familie Waldauf von sich hören zu lassen und die Kirchensinger,

rund um den Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi, freuen

sich jetzt schon, wieder einmal im herrlichen Kirchenraum der

Neustifter Pfarrkirche auftreten zu können. Auch das Bläserensemble der Landesmusikschule Stubaital, sowie die Stubaier

Freitagsmusig und die Stubaier Alphornbläser sind in Vorfreude auf einen stimmungsvollen, musikalischen Weihnachtsausklang

an dem ein letztes Mal in diesem Jahr gemeinsam das Lied „Stille Nacht“ angestimmt werden wird.

Foto: TVB Stubai

Do., 27. Dezember 2018, 20:30 Uhr, Neustift, Pfarrkirche zum hl. Georg

WEIHNACHTLICHE VOLKSMUSIK IM MUSEUM

Foto: A. Schretter

Am Vorabend von Dreikönig findet das traditionelle weihnachtliche Volksmusikkonzert

im Museum im Grünen Haus in Reutte mit Gruppen aus dem Außerfern und den

benachbarten Regionen statt. Der Eintritt ist frei. Da die Plätze im Museum begrenzt

sind, wird gebeten, vorher Zählkarten abzuholen. Dann sind die Plätze bis 18.45 Uhr

reserviert. Nach dem Konzert gibt es Kiachle und Glühwein vor dem Museum.

Mitwirkende:

St.-Stephan-Bläser, Göfner 4-Xang, Dreigesang Dur und Dur, Familienmusik

Keller, Hackbrettgruppe der LMS Reutte/Außerfern

(Leitung: Notburga Ihrenberger) und die Museumsmusig Reutte.

Texte und Programmzusammenstellung: Klaus Wankmiller.

Sa., 05. Januar 2019, 19:00 Uhr, Reutte/Museum im Grünen Haus.

OBERLÄNDER SÄNGER- UND MUSIKANTENTREFFEN

Bayern trifft Tirol – der bayerische Ausnahmeharmonikaspieler Quirin Kaiser erweist

dem Oberländer Sänger- und Musikantentreffen am 17. März die Ehre.

Schneidige, boarische Ziachstückln werden von ihm mit seiner Schlossgold-Musi

zu hören sein, die Waldinger aus dem Tiroler Oberland rund um unseren Imster

Gebiestreferenten Franz Bernhart lassen feine Weisen erklingen und D’Stommtischsänger

aus Brandenberg sorgen für einen typischen Tiroler Mandervierg’sang. Viele

weitere junge Tiroler Nachwuchstalente und Oberländer MusikantInnen sind in Zirl

an diesem Nachmittag noch mit dabei. Durch die Veranstaltung führen in bewährter

Manier Nikolaus Köll und Peter Margreiter.

Foto: Michelle Hirnsberger

So., 17. März, 15:30 Uhr, Kultur- und Veranstaltungszentrum B4, Zirl

Eintritt: 11,00 Euro, freie Platzwahl, Kartenreservierung unter: www.tiroler-volksmusikverein.at, Tel: +43 512 39 55 66

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NEUER CHRISTKINDL-

MARKT IN INNSBRUCK!

Am Bergisel wird die Tradition und Geschichte Tirols spürbar.

Leicht erreichbar genießt man hier oben einen einzigartigen

Blick über Innsbruck, die Stadt im Herzen der Alpen.

Kinder und Erwachsene haben die Möglichkeit, Adventund

Weihnachtsgeschenke zu basteln oder wunderbaren

Musikern aus Tirol zu lauschen.

An den Sonntagen singen wir von 15:00 Uhr bis

17:00 Uhr gemeinsam mit dem Schwaizer Zwoagsang,

Sarah Loukota, Julia Hell, Theresa Frech oder Christoph

Kathrein besinnliche Advent- und Weihnachtslieder

und lassen so die ruhige Zeit auf uns wirken.

Die Kaiserweihnacht am Bergisel bringt das Gefühl von

Weihnachten wieder zurück in Ihr Herz. Mit viel Liebe zum

Detail und Hingabe zum Beruf, präsentieren die Kunst- und

Handwerksaussteller am Bergisel ihre Geschicke und Produkte

aus Holz, Glas, Filz, Papier, Stoff, Leder oder Metall.

An den Öffnungstagen FR/SA/SO haben Sie außerdem die

Gelegenheit, Schmankerl aus alten Tagen sowie Glühwein

und Punsch mit ausgezeichneter Qualität zu genießen. Spüren

Sie wie Geschwindigkeit nachlässt und die Qualität zunimmt

und besuchen Sie die Kaiserweihnacht am Bergisel.

Mehr Infos zu Programm und Aussteller auf

www.kaiserweihnacht.at.

23. November ‒ 23. Dezember 2018, Innsbruck, Bergisel

Endlich hat sich Katrin Unterlercher aus dem Brixental dazu

entschlossen, ihre eigenen Stücke auf CD zu verewigen. Zusammen

mit Werner Unterlercher am Kontrabass endstanden 13

außergewöhniliche Kompositionen. Erhältlich als Digipack und in der,

auf 333 Stück limitierten und nummerierten Special-Edition in

Zirbenholz mit exklusiver Kunstmalerei von Johanna Knapp.

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Besetzung zur Jubiläums-CD „15

Jahre Südtiroler Tanzlmusig“ Teil 1.

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VEREINSMEIEREI

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TERMINVORSCHAU

- prima la musica/Tiroler Sonderausschreibung: Steirische

Harmonika, 20. ‒ 21.02.2019, Meran

- Wochenendlehrgang für Weisenbläser, 22. ‒ 24.02.2019,

Schloss Goldrain

- Jahreshauptversammlung Südtiroler Volksmusikkreis,

30.03.2019, Dorf Tirol

- Jahreshauptversammlung Tiroler Volksmusikverein,

19.05.2019, Innsbruck

- Tiroler Musizierwoche, 14. ‒ 19.07.2019, Rotholz

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Bitte um vorherige Terminvereinbarung.

- Tiroler Singwoche, 18. ‒ 24.08.2019, Dietenheim

- Aufg’horcht in Innsbruck, 18. ‒ 20.10.2019, Innsbruck

- Tiroler Adventsingen, 14. ‒ 15.12.2019, Innsbruck

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DEUTSCHLAND: Fon: 08823 / 926545 • Fax: 08823 / 926842

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VORSICHT

SCHITAG DES TIROLER VOLKSMUSIKVEREINS

AM GLUNGEZER

…lasst uns gemeinsam die neue Gondelbahn

testen!

Treffpunkte:

ab 09:30 Uhr Talstation Glungezerbahn, Tulfes

ab 12:00 Uhr Mittagessen im Alpengasthof Halsmarter (auch

zu Fuß erreichbar)

ab 16:30 Uhr im Larchnhittl (unterhalb der Talstadion)

Gemeinsamer gemütlicher Ausklang mit Gesang und Musik

(bitte Instrumente mitnehmen!)

Die ersten zehn Teilnehmer erhalten gegen Vorlage des

Mitgliederausweises die Tageskarte gratis!

Zudem gelten das Freizeitticket Tirol, die Tirol Snow Card

und die Innsbruck Card.

Skitourengeher herzlich willkommen! Am variantenreichen

Glungezer ist vom Anfänger bis zum Wettkämpfer für jeden

begeisterten Skitourenfan was dabei.

Auf eine rege Teilnahme freuen sich im Namen des Tiroler

Volksmusikvereins

Peter Margreiter und Joachim Stecher (Gebietsreferenten

Innsbruck und Umgebung) und Waldauf³+2

Samstag, 2. Februar 2019

Foto: T. Erichsen

Foto: TVB Hall

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Penz vorne.qxp:Layout 1 19.01.16 15:14 Seite 1

VORSICHT

DIE LANGE NACHT DER KIRCHEN MIT

VOLKSMUSIK!

Rund 80 Kirchen in ganz Tirol beteiligten sich am 9. Juni 2018 an der "Langen

Nacht der Kirchen", die insgesamt 25.000 Besucher anlockte. Vom frühen Abend

bis in die späten Nachtstunden wurden in christlichen Kirchen, Klöstern und

Pfarrzentren zwischen Kufstein, Lienz und dem Außerfern rund 100 Veranstaltungen

angeboten. Das von hunderten Ehrenamtlichen in den Pfarren gestaltete

Programm reichte vom spirituellen über den kulturellen bis hin zum sozialen

Bereich.

Am 24. Mai 2019 wird es wieder soweit sein! Auf die Kirchennacht warten im

ganzen Land besondere Kirchenführungen, Lesungen, Tanz, Kabarett und Konzerte

aller Epochen und Stilrichtungen. Der Tiroler Volksmusikverein gestaltete

2018 erstmals das Programm in fünf Pfarrkirchen. Die Begeisterung war groß,

die Veranstalter hoffen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Wir laden euch nun wieder ein, diese Nacht selbst aktiv mitzugestalten!

Wir suchen Gesangs- und Instrumentalgruppen aus dem Außerfern, dem Oberund

Unterland sowie aus dem Raum Innsbruck und Osttirol, die gemeinsam mit

weiteren MusikantInnen einen kleinen musikalischen Beitrag zu diesem besonderen

Abend leisten möchten. Es handelt sich um kürzere Konzerte, die max. 60 bis 90 Minuten dauern sollten. Auch Textbeiträge

sind herzlich willkommen! Informationen über die „Lange Nacht der Kirchen“ findet man unter www.langenachtderkirchen.

at. Wenn auch ihr Teil dieser „Langen Nacht“ sein möchtet und in eurer Heimat- oder Nachbargemeinde aktiv musikalisch mitwirken

wollt, dann meldet euch einfach bei eurem Gebietsreferenten (www.tiroler-volksmusikverein.at/ansprechpartner) oder

direkt im Büro des TVM unter: tvm@tiroler-volksmusikverein.at, Tel.: 0512 39 55 66

Foto: Ralph Kapavik

Freitag, 24. Mai 2019

Kleinschriften der Kirchenzeitung Tiroler Sonntag:

Begleiter in vielen Lebenssituationen und Mutmacher für den Alltag

Reinhold

Stecher:

Der Rosenkranz.

Ein kleines

Plädoyer

Reinhold Stecher

Kirche im Vierfarbendruck

Reinhold

Stecher:

Kirche im

Vierfarbendruck

Reinhold

Stecher:

Schauen, was

hinter den

Bergen haust.

Gedanken

zum Wandern.

Nur

Mut!

Lebensweisheiten

von Kaplan Ludwig Penz

TIROLER

sonntag

Ludwig

Penz:

Nur Mut!

Gedanken

des Rotholzer

Kaplans

Reinhold Stecher

Das wird

ein Fest sein

Die Botschaft vom

Werden und Vergehen

TIROLER

sonntag

Reinhold

Stecher: Das

wird ein Fest

sein. Die Botschaft

vom

Werden und

Vergehen

Reinhold Stecher

Die kleine

Symphonie der Heimat

In fünf Sätzen

TIROLER

sonntag

Reinhold

Stecher:

Die kleine

Symphonie

der Heimat.

In fünf

Sätzen

Jozef

Niewiadomski

Wunder Mensch.

Vom Leben im

Licht der Gnade.

Format: 16x16 cm,

mit vielen Farbbildern

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ab 10 Stück € 2,50

Bestellung: Tiroler Sonntag, Riedgasse 9, 6020 Innsbruck

Tel. 0512 / 2230 2213 | E-Mail: kirchenzeitung@dibk.at

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 57


VORSICHT

VERANSTALTUNGEN 2018/2019

Foto: Klaus Wankmiller

DEZEMBER 2018

Oberländer Soatnmusi und Florian Siegele.

Liedlehrer/in: Andi Pirschner, Christa

Mair-Hafele

So, 02.12., 16:00 Uhr: Mitglieder-Treffen

des Bezirks Landeck. Gasthof Kronburg,

Zams. Mitwirkende: Oberländer Soatnmusi,

Florian Siegele

...und hoffentlich viele Mitglieder des Tiroler

Volksmusikvereins...

So, 02.12., 14:30 Uhr: Riebig und fein.

Längenfeld / Lehn, Ötztaler Heimat- und

Freilichtmuseum . Mitwirkende: Huangartler,

Familienmusik Schöler, Übern Inn

Dreigsang, Die Soatigen, Nauderer Schupfenmusig

...

Mitwirkende: Auracher Viergsang, 4 Klang,

Sprecher Mag. Gutav Themel.

So, 09.12., 17:00 Uhr: Adventsingen.

Glurns, Pfarrkirche. Mitwirkende: IPA-Chor

Tirol (Polizeichor Landeck), Saitenstimmen

aus Nassereith, Ultner 5Gesang, Flötengruppe

Spinnradl.

So, 09.12., 19:00 Uhr: Adventhoagascht

in Wörgl. GH Hauserwirt. Mitwirkende:

4-Kleemusig, Soatngsang-Musig, Bloackner

Viergsang, Oberauer Weisenbläser,

Westendorfer Anklöpfler, Zither: Bartl Egger,

Sprecherin: Annemarie Duregger

Sa, 01.12., 17:30 Uhr: Wildschönauer Bergadvent.

Wildschönau, Museum z`Bach.

Mitwirkende: Alpbacher Bläser, Lanzn

Dreigsang, Oberauer Viergesang, Familie

Puchleitner. Sprecher: Joch Weißbacher

Sa, 01.12., 19:00 Uhr: 24. Namloser Adventsingen.

Namlos, Kirche St. Martin.

Mitwirkende: Männerquartett des erweiterten

Lehrersingkreises Außerfern, Duo Evi &

Maria, Lechtaler Viergesang, Die Vielfaltigen,

Namloser Blechbläser und Stanzacher

Hirtenspieler.

So, 02.12., 17:00 Uhr: Offene Herzen -Mitnand

in Advent einisingen. Tirolweit. Beginn

jeweils 17:00 Uhr.

Innsbruck, ORF, Studio3, Mitwirkende:

Liedlehrer Peter Kostner, Familienmusik

Puchleitner, Wiltener Holzbläser, Naviser

Viergsang. Moderation: Gabi Arbeiter.

Lienz, Kirchenwirt, Pfarrgasse 7. Mitwirkende:

Liedlehrer/in Karin Walder und

Ludwig Pedarnig, Liedbegleitung: Lienzer

Zithermusig

Kitzbühel, Mesnerhaus. Mitwirkende: Liedlehrerin:

Steffi Holaus, Kitzbüheler Feischtagmusig

Wildschönau, Museum z' Bach. Mitwirkende:

Kathrin Witschnig, Joch Weißbacher

Schwaz, Refektorium des Franziskanerklosters.

Mitwirkende: Liedlehrer: Wolfgang

Schnirzer. Musikalische Leitung:

Andrea Untersteiner-Eberl, Ensembles der

LMS Schwaz

Höfen, Gemeindesaal. Liedlehrer/in: Maria

Dopler und Richard Wasle.

Zams, Gasthof Kronburg. Mitwirkende:

So, 02.12., 15:00 Uhr: Kaiserweihnacht.

Bergisel. Mitwirkende: Sarah Loutaka und

Julia Hell.

Do, 06.12., 19:30 Uhr: Gmiatlich Fein. Matrei

am Brenner. Mitwirkende: Bloserwind, Naviser

Hausmusik, Wipptaler Dreigesang u.a.

Fr, 07.12., 19:30 Uhr: Jenbacher Weihnachtssingen

„Auf Weihnachtn zua“. VZ

Jenbach. Mitwirkende: Jenbacher Kirchenchor,

4-Kleemusig, Jenbacher Viergsong,

Mutterer Zirbeler, Stubaier Freitagsmusig,

Kramsacher Uklöpfler, Jugendorchester

Bmk Jenbach, Moderation: Steffi Holaus

Fr, 07.12., 20:00 Uhr: Zsammgspielt im

Advent. Gasthof Kirchenwirt, Eben am

Achensee. Mitwirkende: Tiroler Tanzmusikanten,

Ha-Ha-Ha Musig, Harfenduo

Ausserlechner-Strasser, Junger Egger 3/4

Gsang, eine Volksmusikgruppe aus der LMS

Jenbach-Achensee

Sa, 08.12., 17:00 Uhr: Oberlienzer Adventsingen.

Oberlienz Pfarrkirche. Mitwirkende:

Zillertaler Weisenbläser, Junger Egger

3/4 Gsang - Saalfelden, Quintett St. Lorenzen

- Lesachtal, Oberlienzer Kirchenmusikanten,

Lydia Pedarnig - Sprecherin

Sa, 08.12., 17:00 Uhr: Adventsingen.

Glurns, Pfarrkirche. Mitwirkende: Vinschger

Chor, Puschtra Herbischtsinger, Latzfonser

Stubnmusi, Telfer Klarinettenmusi.

Sa, 08.12., 17:00 Uhr: Tiroler Schlossadvent.

Dorf Tirol, Schloss, Rittersaal. Mitwirkende:

Tiroler Stimmen, Außerferner

Gitarrenduo, Häringer Weisenbläser, Ensemble

Streich Zupf / Familie Haas, Worte

zum Mitdenken: Dr. Leo Andergassen

Sa. 08.12., 19.00 Uhr: Adventsingen in der

Pfarrkirche Aurach. Aurach bei Kitzbühel.

So, 09.12., 17:00 Uhr: Adventsingen in Kufstein.

Kirche St. Martin in Kufstein/Zell.

Mitwirkende: Ampasser Bläser, Familienmusik

Rohregger, Mühltaler Zupfmusik

Unterlandler Dreigsang, Adventgedichte

So, 09.12., 15:00 Uhr: Kaiserweihnacht.

Bergisel. Mitwirkende: Theresa Frech

Fr, 14.12., 20:15 Uhr: Offenes Singen.

Bruneck Hannes-Müller-Haus Pfarrsaal 3.

Mit Sepp Oberhöller, Georg Oberhöller und

Dieter Lehmann. Jede*r ist herzlich eingeladen!

Sa, 15.12., 17:00 Uhr: Tiroler Adventsingen

2018. Wachet auf, ihr Menschenkinder!

Innsbruck, Congress.

So, 16.12., 14:00 Uhr und 17:00 Uhr: Tiroler

Adventsingen 2018. Wachet auf, ihr

Menschenkinder! Innsbruck, Congress.

So, 16.12., 15:00 Uhr: Kaiserweihnacht.

Bergisel. Mitwirkende: Schweizer Zwoagsang

So, 16.12., 19:00 Uhr: JUCHE UND UM-

ADUM. Wildschönau, Pfarrkirche Oberau.

Mitwirkende: Kirchenchor Oberau, Männerchor

Oberau, BMK Oberau, Weisenbläser,

Klarinettenduo aus Thierbach, Johanna

Marksteiner – Harfe, Anklöpfler, Hl. 3 Könige,

Josef Mayr – Orgel, Texte: Joch Weißbacher

Foto: Klaus Wankmiller

58

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


Mo, 17.12., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen

Grieserplatz Altmannhaus. Jede*r ist

herzlich eingeladen!

So, 23.12., 15:00 Uhr: Kaiserweihnacht.

Bergisel. Mitwirkende: Christoph Kathrein

Mi, 26.12., 16:00 Uhr: Weihnachtskonzert.

Pertisau. Mitwirkende: Alpbacher Bläser,

Familienmusik Arzberger aus Brandenberg,

Hola-Dreigesang aus Innsbruck, Reisacher

Sänger aus Bayern, Sprecherin: Veronika

Soier-Egner

Do, 27.12., 20:30 Uhr: Stubaier Weihnacht.

Neustift, Pfarrkirche. Mitwirkende: Steirer

Dreier, Familie Waldauf, Kirchensinger,

Bläserensemble der LMS Stubaital, Stubaier

Alphornbläser und die Stubaier Freitagsmusig,

Texte: Pfarrer Mag. Josef Scheiring,

Eintritt: freiwillige Spenden

Sa, 29.01., Tagesseminar für Saiten- und

Hosensackinstrumente. Lana, Pfarrheim.

Mo, 21.01., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen,

Grieserplatz Altmannhaus. Jede*r ist

herzlich eingeladen!

Mi, 23.01., 20:00 Uhr: Huangort. Burgstall,

Hotel "Förstlerhof". Jede*r ist herzlich

eingeladen!

Mo, 28.01., 20:00 Uhr: Offenes Singen.

Wiesen, Gasthaus Lex. Jede*r ist herzlich

eingeladen!

FEBRUAR 2019

Sa, 02.02., 20:00 Uhr: 19. Außerferner

Volksmusikstammtisch. Pinswang, Gasthof

Schluxen.

Fr, 15.02., 20:00 Uhr: Hoangårt. Klobenstein/Ritten,

Hotel Ansitz Kematen

Mo, 18.02., 15:00 Uhr: Offenes Singen. Bozen,

Grieserplatz Altmannhaus. Jede*r ist

herzlich eingeladen!

Fr, 22.02., 19.30 Uhr: Vinschger Jubiläumshoangart

„40 Jahre Musikschule“.

Mals, Kulturhaus. Mitwirkende: Schüler

und Lehrer der Musikschule Oberer Vinschgau,

Volkstanzgruppe Mals

Foto: Martin Larcher

Fr, 28.12., 19:30 Uhr: Kaunertaler Weihnacht.

Pfarrkirche zur Hl. Dreifaltigkeit,

Feichten im Kaunertal. Mitwirkende: Bläser

der Oberg'richtler Tanzlmusi, Huangartler,

Prutz, Loantalbiche-Duo, Mittenwald. Walder

Dreigesang, Obsteig, Sprecherin: Christa

Mair-Hafele

JÄNNER 2019

Sa, 05.01., 19:00 Uhr: Weihnachtliche

Volksmusik im Museum. Reutte / Museum

im Grünen Haus. Mitwirkende: St.-Stephan-

Bläser, Göfner 4-Xang, Dreigesang Dur und

Dur, Familienmusik Keller, Hackbrettgruppe

der LMS Reutte/Außerfern (Leitung: Notburga

Ihrenberger) und die Museumsmusig

Reutte. Texte und Programmzusammenstellung:

Klaus Wankmiller.

Mo, 25.02., 20:00 Uhr: Offenes Singen.

Wiesen, Gasthaus Lex

Haben auch Sie eine volksmusikalische

Veranstaltung anzukündigen?

Dann geben Sie bitte Ihren Termin direkt

auf unserer Webseite unter www.

tiroler-volksmusikverein.at/veranstaltungen/vorschlagen/

ein. Termine

für Südtirol senden Sie bitte direkt

per Email an info@volksmusikkreis.

org. Wir kümmern uns gerne um eine

Veröffentlichung! Wichtig: Bilder können

nur mit Informationen zum Bild

(abgebildete Personen, Bildrechte)

abgedruckt werden!

Alle Angaben ohne Gewähr.

Den aktuellen Kalender und

detaillierte Informationen zu den

Veranstaltungen finden Sie auf

unseren Homepages:

www.tiroler-volksmusikverein.at

www. volksmusikkreis.org

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Telefon: 05332/73355


VORSICHT

VOLKSMUSIK IN RADIO UND TV

WOCHENPROGRAMM:

MONTAG 18:05 – 19:00 UHR

“A Tanzl, a Weis“: Volksmusiksendung mit

Hörerwünschen und Veranstaltungshinweisen,

abwechselnd gestaltet von Franz

Hermeter, Heidi Rieder, Hannes Premstaller

und Christine Wieser

DIENSTAG 17:05 – 18:00 UHR

Achtung Volksmusik: Zu Gast bei

Christine Wieser

MITTWOCH 17:05 – 18:00 UHR

zweiwöchig - "Hör mal !": Neue Volksmusik

auf Rai Südtirol mit Mareike Sölch

MITTWOCH 18:05 – 19:00 UHR

“A Tanzl, a Weis“: Volksmusiksendung mit

Hörerwünschen und Veranstaltungshinweisen,

abwechselnd gestaltet von Hannes

Premstaller, Franz Hermeter und Heidi

Rieder

DONNERSTAG 18:05 – 19:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol

– Ein Wochenmagazin zur Landeskunde

gestaltet von Heike Tschenett (Wiederholung

am Samstag um 10:05 Uhr und am

Sonntag um 14:00 Uhr)

FREITAG 17:05 – 18:00 UHR

“Alpin“: Das Berg- und Wandermagazin

mit Judith Edler (alle 14 Tage)

18:05 – 19:00 UHR

Blasmusik zum Feierabend, eine Sendung

mit Dieter Scoz

SAMSTAG 10:05 – 11:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol

- Ein Wochenmagazin zur Landeskunde

gestaltet von Heike Tschenett (Whg: am

Sonntag um 14:00 Uhr)

11:05 – 12:00 UHR

“Alpin“: Das Berg- und Wandermagazin

mit Judith Edler (alle 14 Tage, Whg:)

SONNTAG 08:15 – 09:00 UHR

“A Musig und a Liadl für di“ – Volksmusik

am Sonntagmorgen: abwechselnd

gestaltet von Luisa Jäger, Franz Hermeter,

Heidi Rieder, Christine Wieser und Sigrun

Falkensteiner

11:05 – 12:00 UHR

Sunntigsweis‘: mit Roland Walcher-Silbernagele

11:05 – 12:00 UHR

Unterwegs mit Rai Südtirol: Alp. Volksmusik

aus Südtiroler Ortschaften von und mit

Markus Laimer. Sonntags (nach Vereinbarung)

13:15 – 14:00 UHR

“Zwa Fiedeln, a Klampfn und an schian

Gsång“: eine Sendung mit Peter Altersberger

14:00 – 15:00 UHR

“Unser Land“: Kultur & Natur in Südtirol

- Ein Wochenmagazin zur Landeskunde

gestaltet von Heike Tschenett

Live-Stream für Hörer im Ausland über:

www.raisuedtirol.rai.it

DEZEMBER 2018 – FEBRUAR 2019

JEDEN MONTAG 18:04 – 19:00 UHR

ÖR TIROL

„Tiroler Weis“gestaltet von Stefanie Holaus

und Christian Margreiter

JEDEN DIENSTAG 18:04 – 19:00 UHR

ÖR TIROL

„Blasmusik/Tiroler Weis“ Blasmusik

und Volksmusik gestaltet von Peter

Kostner

JEDEN DONNERSTAG 18:04 – 19:00 UHR

ÖR TIROL

„Tiroler Weis“ gestaltet von Gabriela Arbeiter

und Theresa Frech

JEDEN FREITAG 18:04 – 19:00 UHR

„Dahoam in Tirol“ – Gestaltet von Peter

Kostner, Gabriela Arbeiter, Christa Mair-

Hafele und Peter Margreiter

JEDEN FREITAG 19:00 – 20:00 UHR

„Kraut & Ruabn – Neue Volksmusik“

(WH Sonntag 19:00 Uhr)

„MUSIKANTEN SPIELT’S AUF“,

19:03 – 20:00 UHR:

Montag und Dienstag: Volksmusik aus

unserem Archiv

Mittwoch: Blasmusik aus unserem Archiv

„DAS PLATZKONZERT“:

Feiertags von 18:00 – 19:00 UHR

gestaltet von Peter Kostner

Mit anschließender Volksmusiksendung

19.00 – 20.00 Uhr ebenfalls gestaltet von

Peter Kostner

"MEI LIABSTE WEIS"

13. März 2019 in Langenlois

VERANSTALTUNGEN IM STUDIO 3:

(Programmänderungen vorbehalten.

Um Voranmeldungw wird gebeten:

studio3.tirol@orf.at oder 0512-566533

02.12.2018 „OFFENE HERZEN“

Mit‘nand in den Advent einisingen

17.00 Uhr im Studio 3

24.12. TIROLER ADVENTSINGEN

Gestaltet von Peter Kostner

HÖRFUNK RADIO

OSTTIROL

JEDEN FREITAG 16:00 – 17:00 UHR:

Volksmusik Hoagascht mit Martin Gratz

(Wh. Sonntag 20:00 - 21:00 Uhr)

JEDEN SONN- UND FEIERTAG 10:00 –

11:00 UHR: Blasmusik mal 3 mit Georg

Lercher, Andreas Nemmert und Erich

Pitterl (Wh. Donnerstag 20:00 - 21:00 Uhr)

Radio Osttirol ist auch online zu

empfangen: osttirol-online.at

60

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


VEREINSMEIEREI

„TIROLER NOTENSTANDL“

Notenhefte, CDs, DVDs und Bücher rund um die Tiroler Volksmusiklandschaft finden

Sie unter: www.tiroler-volksmusikverein.at/shop

Tiroler Volksmusikverein

Südtiroler Volksmusikkreis

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Tiroler Adventsingen, Ausgabe 1

„… da hat der Himmel die Erde berührt.“

Ausgewählte Advent- und Weihnachtsmusik des Tiroler Adventsingens 2016

Vokalensemble Vocappella, RET Chamber Brass, Osttiroler Geigenmusig, Kalterer Soatnmusig

Afelder Dreigesang, Familie Puchleitner, Brixner Anklöpfler

16,00 Euro

Tiroler Adventsingen, Ausgabe 2

„Himmelskind“

NEUERSCHEINUNG

Ausgewählte Advent- und Weihnachtsmusik des Tiroler Adventsingens 2017

Kirchenchor Anras, Die Blechbeißer, D’Stommtischsänger, Kaiserspiel,

Familienmusik Huber, Stubaier Freitagsmusig

16,00 Euro

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 61


VEREINSMEIEREI

Mit der Aktion „Systempartner“ möchten wir unseren Mitgliedern

gerne ein besonderes Service bieten. Gegen Vorlage der Mitgliedskarte

erhalten Mitglieder des Tiroler Volksmusikvereins die beim jeweiligen

Partnerbetrieb angeführte Vergünstigung. Die neuen Mitgliederkarten

für 2019/2020 bekommen Sie im neuen Jahr zugesandt! Bis dahin gelten

die aktuellen Mitgliederkarten.

INSTITUTIONEN

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6020 Innsbruck

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Genehmigung des

Standortbürgermeisters)

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Schüler (ab dem vollendenten

24. Lebensjahr,

mit Einverständnis der

Standortgemeinde)

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Haus der Musik Innsbruck

Universitätsstraße 1

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Tel +43 (0)5238 52248

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Perfuchsberg 25a

A-6500 Landeck

Tel +43(0)544266598 info@

aktivsoundstudio.at

www.aktivsoundstudio.at

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A-9900 Lienz

Tel/Fax +43 (0)4852 73370

Mobil +43 (0)664 1425875 |

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


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Museum im Grünen Haus

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Tel +43 (0)5672 72304

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www.museum-reutte.at

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Ermäßigter Eintritt

Gruppen (ab 10 P.) auf

Anmeldung

für ein Mitglied des Tiroler Volksmusikvereins

Tel. +43 (0) 5337 62636 | office@museum-tb.at | www.museum.tb.at

Gutschein gültig von Palmsonntag bis 31. Oktober 2019.

Ausnahme: Kirchtag am letzten Sonntag im September.

G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018 63


VEREINSMEIEREI

SÜDTIROLER

VOLKSMUSIKKREIS

Lebendige Volkskultur singen – tanzen – musizieren

Als ehrenamtlicher Verein haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, mit vielfältigen Initiativen die Begeisterung für die

alpenländische Volksmusik und das Volkslied zu wecken und zu fördern. Mit verschiedensten Veranstaltungen, Kursen,

musikalischen Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt und nicht zuletzt mit unserem modern und aktuell gestalteten

Mitgliedermagazin möchten wir musikalische Volkskultur stets spannend und attraktiv vermitteln.

Vorteile der Mitgliedschaft

• Vergünstigte Teilnahme an zahlreichen Seminaren

• Regelmäßige Information über Veranstaltungen

• Kostenloses Abo Mitgliedermagazin

G’SUNGEN & G’SPIELT

• Instrumentenverleih

• Nur 20,00 € Mitgliedsbeitrag pro Jahr

• Unterstützung bei der Realisierung neuer musikalischer

Initiativen im eigenen Umfeld

Bring dich ins Spiel! Werde Mitglied!

Vorname/Zuname

geboren am

in

Straße/Hausnummer

PLZ/Ort/Land

Telefon

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Ich bin damit einverstanden, dass der Südtiroler Volksmusikkreis

die angegebenen Daten vertraulich und im Sinne der

Datenschutz-GVO 679/2016 verarbeitet.

Ich möchte auch per E-Mail über aktuelle

Veranstaltungen im Bereich der Volksmusik

informiert zu werden.

Datum

Unterschrift

Kontakt Südtiroler Volksmusikkreis

Dominikanerplatz 7 | I-39100 Bozen | Tel +39 0471 970555 | info@volksmusikkreis.org | www.volksmusikkreis.org

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


UNSERE RITA,

DIE GUTE SEELE

Text: Gernot Niederfriniger

Seit nunmehr 20 Jahren bilden der

Südtiroler Volksmusikkreis und die

Arbeitsgemeinschaft Volkstanz eine

Bürogemeinschaft im Dominikanerplatz

7 in Bozen. Von Anfang an arbeitet

Rita Ritsch als gemeinsame Verwaltungskraft

und bildet gewissermaßen

das „Scharnier“ zwischen den beiden

Vereinen.

immer für alle unsere Belange und Anliegen

ein.

Wir wünschen unserer Rita weiterhin

viel Freude, Erfüllung und Erfolg!

Vergelt’s Gott!

Der Vorstand des Südtiroler Volksmusikkreises

Wir haben mit Rita Ritsch, die 1998 in

einem gemeinsamen Auswahlverfahren

ausgewählt worden war, eine ausgezeichnete

Kraft gefunden, die durch

ihre Arbeit und durch ihr Wesen sehr

stark und sehr schnell zu einem Zusammenwachsen

der beider Vereine beigetragen

hat.

Rita, die gute Seele, setzt sich in stets

verlässlicher und gewissenhafter Weise

(Foto: Veronika Steger)

Harfe

Hackbrett

Zither

Töne, auf Schwingen getragen...

Meistergilde

Kitzbühel

Verkauf, Service

und Zubehör:

A-6370 Kitzbühel

Jochberger Straße 125

Tel. +43/(0) 53 56/62 956

Fax DW 3

info@muernseer.at

www.muernseer.at

65


VEREINSMEIEREI

„BRAUCHBAR“

Vom nicht mehr gebrauchten, aber funktionstüchtigen Tonabnehmer bis hin zum vielleicht

nicht ganz sprichwörtlich gemeinten „Begleitservice“: Hier findet sich allerlei Brauchbares

für den volksmusikalischen Alltag.

Suche:

Der Tiroler Volksmusikverein sucht eine(n) technisch versierte(n) Volksmusikfreund(in), der/die Interesse an alten Archivaufnahmen

hat.

Wir wollen unsere Tonbandbestände von vergangenen Volksmusikwettbewerben und Radiosendungen digitalisieren. Aus diesem

Grunde suchen wir jemanden, der uns dabei helfen kann. Die technische Ausrüstung ist vorhanden. Bei Interesse bitte unter

Tel.: 0676 9754 781 melden.

Verkaufe: Tiroler Hackbrett

inkl. Ständer und Tasche zu verkaufen.

Preis: 1.000,00 €

Tel.: 0664 344 54 92

DAS SUPERHIRN

DENKE UND STAUNE

Mach dich schlau in Innsbruck. 18.5.2018 – 12.5.2019

www.audioversum.at

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G‘SUNGEN & G‘SPIELT | 43. JAHRGANG | HEFT 04 | DEZEMBER 2018


Tiroler Volksmusikverein

»Wachet auf, ihr

Menschenkinder!«

Foto: TVM/P. Saringer

Tiroler Adventsingen

15. Dezember 2018 | Beginn 17:00 Uhr

16. Dezember 2018 | Beginn 14:00 Uhr & 17:00 Uhr

gemeinsames Weihnachtsliedersingen | 16:00 Uhr

Congress Innsbruck | Saal Tirol

Eintritt ab € 23,–. Vorverkauf auf www.tiroler volksmusikverein.at,

in allen Raiffeisenbanken und bei Ö-Ticket.


Kunst ist

Teil unserer Kultur.

Kunst und Kultur sind eine Bereicherung für Geist und Seele.

Aus diesem Grund fördert Raiffeisen etablierte Institu tionen

sowie junge Talente der Musik, Bühne und bildenden Kunst.

So stärken wir die Region und erhalten das kulturelle Erbe

Österreichs. raiffeisen-tirol.at

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