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22. Ausgabe 7. Juni 2019 DAS MAGAZIN FÜR SUDERWICH & ESSEL www.dorfleben-suderwich.de www.dorfleben-essel.de www.recklinghaeuser-zeitung.de


40 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel Auf der Lauer Fachhandel für Heizung und Sanitär Kirchstraße 16, 45665 RE-Suderwich Telefon 02361/8523, Fax 891384 www.np-sanitaer.de Fette Beute hat dieser Fischreiher in einem der beiden Mühlenteiche an der Sachsenstraße gemacht. Kurz nach dieser Aufnahme hat er zugeschnappt und ein Fisch zappelte in seinem Schnabel. Kaum aufgefuttert, verharrte er wieder am Teichrand und genoß die Sonne an einem ruhigen Vormittag – stets mit einem offenen Auge für den nächsten leckeren Fang. —FOTO: SCHRÖDER Herausgeber: Verlag J. Bauer KG IMPRESSUM Verleger: Kurt Bauer Anzeigenleitung: Carsten Dingerkus Anzeigenpreisliste Nr. 6: Gültig ab 1. Januar 2019 Auflage: 18.600 Exemplare Erscheinungsweise: Einmal pro Quartal (7. Juni 2019, 6. Spetember 2019, 8. November 2019) Verteilung: Als Beilage in der Tageszeitung in Recklinghausen* und Teilen von Oer-Erkenschwick. Als Direktverteilung an die übrigen Haushalte** in Recklinghausen-Suderwich und Essel. Bei Nichtbelieferung besteht kein Entschädigungsanspruch. Sitz der Gesellschaft ist Recklinghausen. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Recklinghausen. *ausgenommen RE-Süd **ausgenommen Werbeverweigerer Anschrift des Verlages: Verlag J. Bauer KG 45765 Marl Tel. 02365/107-0 Fax: 02365/107-1291 E-Mail: anzeigenleitung@medienhaus-bauer.de Internet: recklinghaeuser-zeitung.de Kontakt: Haben Sie Anregungen und Kritik, Fragen zur Anzeigenwerbung? Anzeigen: Mona Rasch, Tel. 02361/1805-2210, Telefax: 02361/1805-2490 E-Mail: rasch@medienhaus-bauer.de Redaktion: Tel. 02361/1805-2414, Fax 02361/1805-2490 E-Mail: rzredaktion@medienhaus-bauer.de Dorfleben können Sie auch online lesen unter: www.dorfleben-suderwich.de www.dorfleben-essel.de EDITORIAL Ein kühner Traum ist wohl geplatzt VON RALF WIETHAUP Was Sie, liebe Leser, in dieser dorfleben-Ausgabe nicht finden werden, ist ein Text über den Schienenverkehr. Die Wiederbelebung der Hamm-Osterfelder-Bahn war ohnehin ein recht kühner Traum, doch nachdem die Idee im Verkehrsausschuss des Landes ziemlich brüsk gegen die Wand gefahren ist, dürfte er kaum mehr zu realisieren sein. Natürlich wäre ein Haltepunkt in Suderwich, von dem aus man in gut fünf Minuten am Hauptbahnhof wäre, allemal erstrebenswert, doch in Richtung Osten wäre Lünen- Süd die Endstation gewesen. Und mal ehrlich: Wer will denn da hin? @ @ www.dorflebensuderwich.de www.dorflebenessel.de INFO INHALT u Alle für einen, einer für alle: Die Kolpingsfamilie Suderwich setzt auf ein Angebot für alle Generationen – und das kommt gut an. è Seite 5 u Bewährtes und Frisches: 15. Esseler Oldie-Nacht steigt am 31. August – Big Wheel und Hello Flow werden vor 200 Zuschauern aufspielen. è Seite 7 u Adel an der Akkulok: Im Jahre 1960 waren einmal gleich zwei Blaublütige auf Zeche König-Ludwig. è Seite 10 u Wo die Bienen ein echtes Zuhause haben: Dr. Paul Werner Langner betreibt den Bienenhort Suderwich seit fünf Jahren. è Seite 11 Noch existiert alles nur auf dem Papier: Doch der Naturund Wasser-Erlebnis-Park wird kommen, mit einer eleganten Brücke als Hingucker. è Seite 15


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 41 Schicke Schilder Auf der König-Ludwig-Trasse soll den Ortsunkundigen Suderwich nähergebracht werden. Die König-Ludwig-Trasse in Suderwich: Im Text sind die Erläuterungen zu den einzelnen Punkten zu finden. —GRAFIK: VV So schön der seit fast einem Jahr existierende Rad- und Wanderweg auch ist, so eindeutig ist aber, dass er noch über ein nicht zu verleugnendes Defizit verfügt: Die König-Ludwig-Trasse mit ihren Abfahrten in Suderwich lässt die ortsunkundigen Radler im Dunkeln, es gibt keine Schilder, die sie informieren, was sie nach dem Verlassen der Trasse erwartet. Dieser Missstand soll baldmöglichst behoben werden. Die Stadtverwaltung erarbeitet aktuell eine Vorlage für den Rat, mit der das Anbringen von Schildern unter Berücksichtigung der Vorschläge aus dem Ortsteil und unter Beteiligung des Grundstückseigentümers Regionalverband Ruhr (RVR) entschieden werden soll. Der Verkehrsverein (VV) Suderwich-Essel und der Geschichtskreis König- Ludwig sind dabei wichtige Ansprechpartner für die Stadt, die nach ihren Vorschlägen für die Beschilderung gefragt wurden. Der erste und zweite Vorsitzende des VV, Markus Flögel und Dr. Peter Wauschkuhn, trafen sich vor Ort und stimmten ein Beschilderungskonzept ab, das für den VV Suderwich-Essel alle wichtigen Punkte berücksichtigt und so dem fremden Radler die Möglichkeit gibt, die Sehenswürdigkeiten von Suderwich zu erkennen und zu erkunden. Im Einzelnen sehen die Vorschläge des VV wie folgt aus: Punkt 1 und 7: Hier hätten der VV gerne jeweils ein Schild, ähnlich einem Ortseingangsschild: Suderwich (Surk) Wiege der Ruhrfestspiele. Punkt 2: Hier sollte ein Schild auf den historischen Dorfkern aufmerksam machen. Des Weiteren hätten der VV hier gerne Hinweise auf die Wassermühle, das Naturfreibad Suderwich und das Erholungsgebiet Brandheide. Wenn bis dahin umgesetzt, würde es sich auch anbieten, auf Emscherland 2020 hinzuweisen. Punkt 3: Schild zur St. Johannes-Kirche: Das Gotteshaus ist von diesem Punkt aus am besten zu sehen. Hier würde der VV vorschlagen, dass kurz auf die Geschichte der Kirche eingegangen wird. Punkt 4: Wieder ein Schild zum historischen Ortskern: Zudem sollte es Hinweise auf den Gräftenhof und das Naturfreibad Suderwich geben. Punkt 5: Wieder das Schild „Historischer Dorfkern“ und eine Tafel, die auf die Seilscheibe hinweist und erläutert, warum die eine Hälfte in Suderwich und die andere Hälfte in Hamburg aufgestellt ist. Ein schönes Foto von der Seilscheibe in Hamburg hat Markus Flögel gemacht. Punkt 6: Hinweis auf den Utkiek, der von da aus am besten angefahren werden kann. Die Verwaltung und die zuständigen Gremien werden die Vorschläge des VV und des Geschichtskreises König- Ludwig prüfen. Das fertige Konzept wird allen Beteiligten noch einmal zugeleitet, bevor darüber im Rat der Stadt Recklinghausen beschlossen wird. Fahrtwind ist einfach. Wenn der Finanzpartner für die passende Finanzierung sorgt. Sparkassen-Autokredit. sparkasse-re.de Wenn’sumGeld geht


42 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel Dortmunder Straße 252 · 45665 Recklinghausen Telefon: 0 23 61 / 44 121 info@steins-bedachungen.de www.steins-bedachungen.de www.bestattungen-krimpmann.de Sachsenstr. 154-45665 RE-Suderwich Niederstr. 22 -45663 RE-Röllinghausen Telefon: 02361/864 38 Bestattung - Erledigung aller Formalitäten Bestattungsvorsorge - Überführung In- u. Ausland Eigene Abschiedsräume - Eigene Trauerhalle Nicht jedem gefällt die Aussicht auf Windräder. Die Auseinandersetzng um eine neue Anlage östlich von Essel bleibt spannend. —FOTO: GUTZEIT Neuer Streit Zahnarztpraxis am Töpferplatz Dr. med. Hartmut Völkner Fachzahnarztfür Allgemeine Stomatologie • Laserunterstützte ZHK • Implantate • Cerec • Beratung in den Sprachen deutsch, türkisch und russisch Töpferplatz 7 • 45665 Recklinghausen-Suderwich Telefon 0 23 61 / 6 49 64 • Mobil 01 77 / 6 49 64 00 www.zahnarztpraxis-voelkner.de Seit 25 Jahren in Recklinghausen, seit 1. 1. 2015 in RE-Suderwich Unser Service... • Torten zu vielen Anlässen • Brot + Backwaren • Home-Service • Sehr schöne Sonnenterassee ... für Sie! Seit 1888 - über 125 Jahre. • Räumlichkeiten für kleine Feiern, auch für Beerdigungskaffeetrinken • Frühstücksbuffet für Gesellschaften ab 15 Personen auf Vorbestellung Pfingstsonntag: 9.30-18.30 Uhr Pfingstmontag: 11.30-18.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Rita & Karl-Heinz Zweiböhmer und alle Mitarbeiterinnen Schulstraße 1 - Recklinghausen- Suderwich - Tel. 0 2361/ 8 1381 am Horizont Windenergie: Ärger scheint vorprogrammiert. (wiet) Noch ist überhaupt nicht klar, wie die endgültige Version des Sachlichen Teilflächennutzungsplan Windenergie aussehen wird, der künftig die Standorte von Windrädern im Recklinghäuser Stadtgebiet regeln soll. Sicher ist aber, dass ein mögliches Windrad von 200 Metern Höhe östlich von Essel wieder einige Anwohner in den zivilen Ungehorsam treiben würde. Das ist eine der wenigen Erkenntnisse, die die Bürgerinfoveranstaltung der Stadt zu diesem Thema erbracht hat. Es gab Zeiten, da füllten die Gegner der (lokalen) Windräder mit einer eigenen Infoveranstaltung die gesamte Surker Tenne. So viel Widerstand existiert derzeit noch nicht, aber das könnte auch an der Frühphase der Planung liegen. Dennoch: Johannes Dörlemann hat als Sprecher der 10-köpfigen Investorengruppe eindeutig durchblicken lassen, dass man weiterhin einen Bau beabsichtig, wenn es denn rein rechtlich ermöglicht wird. Dass dafür das 87 Meter hohe Windrad von Martin Hilbring verschwinden soll, ist für die meisten Windkraftverächter nur ein schwacher Trost. Doch die Chancen für Dörlemann und Co. stehen bei genauer Betrachtung der Lage nicht schlecht. Sicher ist nämlich: Es ist von der Bundesregierung eindeutig gewollt, dass die Windenergie gefördert wird. Und das bedeutet für eine Kommune wie Recklinghausen, dass sie für mögliche Windradpläne Raum schaffen muss. Natürlich kann sich die Stadt Recklinghausen darauf zurückziehen, dass die Besiedlung hier sehr dicht ist, und deswegen beschränkt sich die potenzielle Fläche, auf der der Bau von Windenergieanlagen gestattet werden soll, auf gerade einmal 36 Hektar oder 0,5 Prozent des Stadtgebiets. Doch die Windkraftgegner sollten sich keinen Illusionen hingeben: Sollte eine Fläche östlich von Essel auch weiterhin Potenzialgebiet bleiben, dann ist dort der Bau eines Windrades wahrscheinlich. Ob das auch für zwei kleine Areale in der südliche Brandheide gilt, ist eher unklar: Hier könnte eine Genehmigung problematisch werden – wegen des Artenschutzes, wegen der Naherholung und wegen anderer Gründe. Die Stadt macht aus ihrer Sicht noch das Beste aus der Situation und will die sogenannte „Verspargelung“ verhindern. Diese droht, wenn es nicht zur Aufstellung des Sachlichen Teilflächennutzungsplan kommt. Dann könnten auf 20 Prozent des Recklinghäuser Stadtgebiets Windräder beantragt werden: Ob alle genehmigt werden, ist dann eine andere Sache. Grundsätzlich gilt aber sowieso: Am Ende entscheidet der Kreis, doch der tut das nicht immer zur Freude der jeweiligen Kommune. So wurde unlängst ein Windrad in Gladbeck genehmigt, das die Stadt dort überhaupt nicht haben wollte. Ein kleiner „Nebenkriegsschauplatz“ ist die viel zitierte Baustraße für das Windrad, das direkt hinter Grenze zu Oer-Erkenschwick errichtet wurde. Diese soll bekanntlich zu einem Rad- und Wanderweg ausgebaut werden, und nach Ansicht der Verwaltung wird das auch geschehen: Ein Bauantrag ist längst gestellt, der Baubeginn könnte schon in Kürze folgen.


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 43 Von Kristina Schröder „Kolping ist Familie“, bringt es Vorsitzende Andrea Quinkenstein auf den Punkt. Und darin liegt wohl der Erfolg des Suderwicher Vereins. Viele junge Leute sind Teil der Gemeinschaft, allein im vergangenen halben Jahr gab es 19 Neuanmeldungen. Werte wie Solidarität, Verbundenheit und Gemeinschaft scheinen gut anzukommen. Alle für einen, einer für alle Die Kolpingsfamilie Suderwich setzt auf ein Angebot für alle Generationen. 234 Mitglieder von zwei bis 94 Jahren sind Teil dieser großen Familie – der größten und wahrscheinlich auch jüngsten der Stadt. Von Karneval bis Maiandacht, vom Frauentreff bis zum Männerstammtisch, von der Kinderkirche bis zum gemeinsamen Ausflug: „Wir haben halt für alle etwas im Angebot, für Frauen, für ältere, auch für Jugendliche“, sagt Jonas Tillmann. Der 21-Jährige fühlt sich in der großen Gemeinschaft genauso gut aufgehoben wie Vorstandskollege Lukas Holtmannspötter (27): „Bei Kolping kann man immer generationsübergreifend etwas machen, was man im Freundeskreis so nicht hat. Man erfährt viel und lernt viel von den anderen.“ Monika Hümmelink, Vorstandsmitglied, nickt zustimmend: „Dass sich die Generationen treffen, ist uns wichtig. Das ist für viele junge Leute auch der Grund beizutreten. Viele Kinder wachsen über ihre Eltern hier rein und wollen dann selbst aktives Mitglied werden. So wie Lukas!“ Und die Geselligkeit Sie packen da an, wo sie gebraucht werden: Bei der 72-Stunden-Aktion halfen Mitglieder der Suderwicher Kolpingsfamilie beim Bau eines Beach-Volley-Feldes im Freibad Suderwich. Mit dem Trecker unterstützten sie die Messdiener aus St. Johannes. „Das ist das Geheimnis in Suderwich: Alles geht Hand in Hand“, so Andrea Quinkenstein. —FOTO: SCHRÖDER spiele zudem auch eine große Rolle. „Bei uns ist eben die ganze Familie zusammen“, sagt Andrea Quinkenstein. „Wenn du einmal infiziert bist…“ Es sei nach wie vor so, dass die Jüngeren von den Älteren lernen – und umgekehrt. Darin mag das Geheimrezept liegen. Der Vorstand habe früh reagiert. Schon seit Anfang der 2000er versucht die Kolpingsfamilie, nicht nur das Programm möglichst breit aufzustellen, um für alle Generationen attraktiv zu sein. Auch im Vorstand selbst wird auf einen guten Mix gesetzt, der die einzelnen Interessen vertritt. Vorsitzender Christoph Osterholt: „Natürlich haben wir auch viele ältere Mitglieder, der Durchschnitt mag so bei 50 etwa liegen. Dennoch haben wir auch viele jüngere Familien.“ Nicht-Suderwicher und „Quereinsteiger“ sind ebenfalls immer herzlich willkommen, betonen die Vorstandsmitglieder. „Wir schließen niemanden aus“, betont Monika Hümmelink. Angefangen hat alles 1926, als Suderwich in die Stadt Recklinghausen eingemeindet wurde. „Da hat man sich dann gedacht, man gründet einen eigenen Verein. 40 bis 50 Leute haben sich mit dem damaligen Pfarrer zusammengetan“, erklärt Vorstandsmitglied Norbert Peters. Früher handelte es sich noch um reine Gesellenvereine. In den 1930er folgte dann die Umbenennung in Kolpingswerk. Schon Gründungsvater Adolph Kolping (1813 bis 1865) ging es um die Familie, wenn auch noch ein bisschen anders als heute: Ziel war es, einen Mann zu einem guten Beruf zu führen, aus ihm einen guten Familienvater und Christ zu machen. Anfang der 70er-Jahre kamen die ersten Frauen dazu“, so Peters. Das Programm habe sich seither geändert, die Strukturen sind freier. Peters: „Daraus ist diese lebendige Kolpingfamilie in Suderwich entstanden.“ Zustimmend nickt Lukas Holtmannspötter: „Uns findet man immer und überall.“ Und das soll sich auch über viele weitere Generationen noch so erstrecken: Treu Kolping! 20 Jahre Autohaus Taron in Recklinghausen-Suderwich FREIE WERKSTATT Kompetenz + Persönlichkeit + Vertrauen zeichnen uns aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. 2018 Autohaus Taron Sachsenstraße 69 - 45665 Recklinghausen-Suderwich - Telefon 02361/943131 - www.autofit-taron.de UNSER SERVICE FÜR SIE: • Inspektion nach Herstellervorgaben für alle Automarken mit Garantie • HU + AU täglich • Klimaanlagen-Stützpunkt • Leihwagen • Autoglasreparatur & Austausch • Unfallschadeninstandsetzung • Winter- & Sommerreifen-Angebote • Radwechsel & Radeinlagerung • Hol- & Bringservice ÖFFNUNGSZEITEN: Mo.-Do. von 7.30 bis 18.00 Uhr Freitag von 7.30 bis 17.00 Uhr Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr


44 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel Öffnungszeiten: Di.-Fr. 11.30-15 Uhr, 17.00-23.00 Uhr Sa., So. u. Feiertage 11.30-23.00 Uhr montags geschlossen (außer an Feiertagen) Großes Chinesisches Buffet „All you can eat“ nur12.50 € Di. - Sa. 18 - 22 Uhr So. u. Feiertage 12 - 15 Uhr und 18 - 22 Uhr RE-Suderwich, Henrichenburger Str. 148, 02361/983033 im Herzen von Suderwich Gut bürgerliche Küche Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Besuchen Sie unsere Internetseite: www.suderwich-alte-dorfbrennerei.de Unser Biergarten ist für Sie geöffnet! Am alten Kirchplatz 5 · RE-Suderwich · Tel. 0 23 61 / 1 06 20 33 Öffnungszeiten:Mo.-Sa.ab17.00Uhr+So.ab12.00Uhr·Di.Ruhetag ab So. ab 12.00 DorfLiebe® weil da,woich herkomm‘,zuhause ist. „Zuhause –das istdas Gefühl,mit dem Herzen an dem Ort zu hängen, an dem man lebt und der einem Heimat ist.“ Bei uns gibt es T-Shirts, Hoodies, Taschen, Schirme,Tassen, Schürzen uvm. für große SURK-Fansund kleineSuderwichtel mit unserem eigenen Design. SU RK Findet uns und unsere Ideen unter www.meine-dorfliebe.de oder besucht unseren kleinen Laden an derBöttcherstr.34inSuderwich, geöffnetjeden Freitag von15.00 –18.00Uhr (odernach tel. Absprache: RE 3888921) Auch Anproben sind möglich. Wir freuen uns auf euch! Euer DorfLiebe® -Team Suderwichtel Auch dieser kräftige Bursche nutzte in diesen Tagen die König-Ludwig-Trasse: Dokumentiert wurde der sehr maskuline Auftritt von Rolf Polus. Die Hoffnung lebt Die Fortführung der König-Ludwig-Trasse in Richtung Norden bleibt Bestandteil der IGA 2027. (wiet) Eigentlich wollen es fast alle, doch derzeit liegen die Pläne für die Fortführung der König-Ludwig-Trasse in Richtung Norden bis zur ehemaligen Schachtanlage Ewald Fortsetzung in Oer-Erkenschwick auf Eis. Und Barbara Klask mutmaßt als Sprecherin des Regionalverbandes Ruhr (RVR), dass sich das zumindest in den nächsten Wochen nicht ändern wird. Aber sie sagt auch: „Am 28. Juni wird der Gesellschaftervertrag für die IGA 2027 unterzeichnet, danach könnte sich wieder etwas mehr bewegen, weil die Gesellschaft dann erst arbeitsfähig ist.“ In der Tat zählt die Verlängerung der König-Ludwig- Trasse zu den (kleineren) Zielen der Internationalen Gartenausstellung im Jahr 2027, sie ist ausdrücklich in der Projektliste erwähnt. Doch interessierte Rad- und Wanderfreunde sollten jetzt nicht sofort zusammenzucken: Die Tatsache, dass die Fortführung der Trasse im Rahmen der IGA 2027 eine Rolle spielen soll, bedeutet nicht, dass sie dann erst fertiggestellt sein wird. „Das ist nun wirklich nicht so, es gibt viele weitere IGA-Elemente, die viel früher fertig sein sollen oder die sogar zum Teil schon jetzt bestehen“, erläutert Barbara Klask. Entscheidend sei jedoch, dass für die Fortführung Fördergelder fließen, die derzeit eben noch nicht vorhanden seien. Der IGA-Durchführungshaushalt beläuft sich auf rund 85 Millionen Euro. Etwa 48 Millionen davon sollen aus Einnahmen der verkauften Eintrittskarten finanziert werden. Den verbleibenden Zuschussbedarf teilen sich RVR, Mitgliedsstädte und –kreise im Rahmen eines „Ansparmodells“ über den Zeitraum von zehn Jahren. Für die Stadt Recklinghausen sind das pro Jahr 560.000 Euro. NEU: 24 Std. Online-Beratung www.peterkuehler.de Christine-Englerth-Straße 15 I 45665 Recklinghausen I Telefon 0 2361 - 8 1681 Süße Früchtchen werden am Sonntag, 16. Juni, wieder die eigentlichen Stars sein, wenn die SPD ab 13 Uhr zum Erdbeerfest auf den Alten Kirchplatz lädt. Ob sich noch zweibeinige Prominenz aus sozialdemokratischen Kreisen dazu gesellen wird, ist derzeit noch unklar: „Wir bemühen uns natürlich“, erklärte die Ortsverbandsvorsitzende Elke Kant, „aber derzeit haben die alle in Berlin anderes zu tun. Und ganz ehrlich: Was dort geschieht, ist auch wichtiger.“ —FOTO: SIMON


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 45 Bewährtes und Frisches 15. Esseler Oldie-Nacht steigt am 31. August: Big Wheel und Hello Flow spielen auf. Die Esseler Oldie-Nacht hat sich längst zu einer echten Traditionsmarke entwickelt. Die 15. Ausgabe am 31. August bedeutet, das Event hat sich seit nunmehr 30 Jahren einen festen Platz im Veranstaltungskalender nicht nur der Esseler Schützen, sondern auch zahlreicher Gäste aus der Stadt und aus dem Vest gesichert. Gefeiert wird wie immer auf dem Hof der Kornbrennerei Dörlemann an der Marfeldstraße. Auch in diesem Jahr setzen die Veranstalter der Bürgerschützengilde auf viele bewährte Elemente. So z.B. die beliebte Band Big Wheel. Die „Rocker“ um Erich Holzinger mit ihrer großen Fangemeinde treten bereits zum dritten Mal in Essel auf – das haben in der Geschichte bislang nur ganz wenige Bands geschafft. Big Wheel präsentiert ein breites Repertoire „klassischer“ Oldies, direkt zum Mitsingen. Natürlich bleibt es auch bei dem unverkennbaren, einmaligen Ambiente der Open- Air-Veranstaltung. Ganz neu dagegen ist die zweite Band. Hello Flow aus Hannover gastiert erstmalig in Essel. Nicht nur der Name ist neu, sondern auch das Programm der Band. „Es kommen“, so haben die Veranstalter festgestellt, „immer mehr Leute zu unseren Partys, für die selbstverständlich auch Hits der 80-er oder 90-er Jahre in gewisser Weise ,Oldies’ sind und auch diese Wünsche wollen wir gerne bedienen.“ Da die Gäste im etwas fortgeschrittenen Alter erfahrungsmeäß bevorzugt früher kommen, während das jüngere Klientel gern auch erst im Laufe des Abends einläuft, beginnt Big Wheel bereits um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr). Gegen 21.30 Uhr werden dann die mindestens sechs Musiker von Hello Flow auf der Bühne stehen. Auch bei ihnen gilt: „Mitsing-Hymnen“ sind garantiert dabei. Ebenfalls neu ist die Bewirtung mit Essbarem: Ralf Teubner vom Murphy’s Pub wird Hello Flow kommen eigens aus Hannover nach Essel. die rund 2 000 Besucher mit kulinarischen Kleinigkeiten verwöhnen. Die komplette Getränkelogistik auf den Schankwagen und an der großen Sekt-und Cocktailbar bleibt indes „Kernkompetenz“ der Schützen. Wie immer werden rund um die Veranstaltung wieder 100 Helfer aus den eigenen Reihen im Einsatz sein, um für einen guten organisatorischen Ablauf zu sorgen. INFO: Tickets gibt’s im Vorverkauf in der Kornbrennerei Dörlemann und auch nim RZ-Ticket-Center, Breite Straße 4, für 10 Euro. An der Abendkasse wird’s ein wenig teurer: 12 Euro.


46 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel daniela melsa-stikovic Flatterulme statt Pappel studio: im passkamp 67a 45665 re tel: 0179.2174229 Hecki´s Grill •Täglich wechselnder Mittagstisch •Täglich Eintopf • Imbiss – Spezialitäten Zur Spatzenfalle Öffnungszeiten: Mo. - Sa. 11.00 - 22.00 Uhr • So. u. Feiertage 17.00 - 22.00 Uhr Suderwichstr. 121 - 45665 RE -Tel. 023 61 / 884 02 Seit 18 Jahren in RE-Suderwich Die Lücke ist geschlossen: Die Stadt hat bereits Ende April eine Ersatzpflanzung für die marode Pappel im Suderwicher Park, die im März gefällt werden musste, durchgeführt. Es handelt sich um eine Flatterulme, den aktuellen Baum des Jahres. Nach Meinung von Fachleuten sah der Ballen sehr gut aus, und der Mai war definitiv feucht genug, um der Ulme optimale Bedingungen zum Wachsen zu bieten. Bis der Waldkauz dort wieder ein Nest baut, wird aber sicherlich noch einiges an Zeit vergehen. —FOTO: POLUS Hier geht’s bald rund • Beratung und Planung • Spitzbodendämmung • Sonderanfertigungen • Flachdachabdichtungen • Steildacheindeckungen • Neubaueindeckung • Altbau-Sanierungen • Dachfenster (Roto und Velux) • Balkonsanierungen • Reparaturen Ickerottweg 4b · 45665 Recklinghausen Telefon 0 23 61 - 8 75 81 · info@dachdecker-suderwich.de www.dachdecker-suderwich.de Es bleibt dabei: Suderwich bekommt drei neue Kreisverkehre, doch die werden zeitversetzt gebaut. Den Anfang macht die Kreuzung Esseler Straße/Hochfeld/Sachsenstraße (siehe Foto), hier soll der Baubeginn noch in diesem Jahr erfolgen. Danach ist die Schulstraße/Ecke Ehlingstraße an der Reihe: Der Baustart ist für 2020 geplant, da zunächst noch die Kampfmittelexperten von der Bezirksregierung in Arnsberg nach Blindgängern suchen müssen. Vermutlich erst 2022 wird dann der Kreisverkehr an der Kreuzung Ehlingstraße/Katharinenstraße/Suderwichstraße errichtet.


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 47 Eine neue Zeitrechnung Bei der Fußball-Abteilung der SG Suderwich erfolgt zum 1. Juli ein ganz tiefer Einschnitt. Von Kevin Korte „Mit einem lachenden und einem weinenden Auge.“ Das war so eine Floskel, die Dirk Flacke nach dem Saisonfinale häufiger benutzte. Der Fußball-Abteilungsleiter der SG Suderwich musste gleich vier Trainer und etliche Spieler verabschieden. Der Umbruch fällt gewaltig aus. Mit Nassir Malyar und Klub- Urgestein Christoph Meyer, der insgesamt 27 Jahre lang die Schuhe für die SG schnürte, verlassen die „Macher“ des Bezirksliga-Aufstiegs 2017 den Verein. Das Duo schließt sich Ligarivale Sportfreunde Stuckenbusch an. Und mittlerweile ist auch bekannt: Zehn Spieler werden Malyar und Meyer in den Westen der Stadt folgen. Der Rest des Kaders hatte sich Bedenkzeit erbeten, die Tendenz geht auch hier zur Trennung. Weshalb Dirk Flacke und Christopher Hoppmann, Geschäftsführer der Fußball-Abteilung, bei der Saisonabschlussfeier nach dem letzten Saisonspiel gegen den SC Hassel viele Hände schütteln und Abschiedsgeschenke verteilen mussten. „Dieser Tag markiert eine Zeitenwende bei der SG Suderwich“, betonte Dirk Flacke. Denn auch das Trainerteam der zweiten Senioren-Mannschaft, Carsten Kolöchter und Frank Schmitt, verlässt das Team. Gerade Ersterem fiel der Abschied nicht leicht – nach über vier Jahrzehnten bei der SG. Das Duo heuert zur neuen Spielzeit bei der SG Nassir Malyar fiel der Abschied nach insgesamt zwölf Jahren als Spieler und Trainer bei „seiner“ SG Suderwich sichtlich schwer, auch wenn die Mannschaft ihn mit einem 4:2 gegen den SC Hassel den Nachmittag versüßte. —FOTOS: KORTE Hillen an. Auch hier gehen einige Spieler den Weg zum Quellberg mit. „Wir wollten etwas Neues probieren. Es wird Zeit für eine Veränderung“, erklärte Flacke. Für Kolöchter kam die Trennung etwas überraschend: „Wir hätten gerne weitergemacht. Das Angebot der SG Hillen hat in unsere Planungen gepasst. Wir wollten nochmal eine neue Herausforderung annehmen“, band Kolöchter seinen Assistenten in die Erklärung gleich mit ein. Fest steht: Mit dem offiziellen Saisonbeginn am 1. Juli wird einiges, wenn nicht fast Alles neu an der Lülfstraße. Maik Stocker wird die Bezirksliga-Formation übernehmen. Der 37-Jährige kommt von Fortuna Herne, die in der Kreisliga A den Klassenerhalt schaffte. Stocker baut in enger Abstimmung mit dem Sportlichen Leiter Jürgen Klahs eine neue Mannschaft auf. Der Wanne-Eickeler pflegt einen pragmatischen Ansatz: „Fest steht, wir müssen gut gegen den Ball arbeiten und defensiv kompakt und gut stehen. Es kommt darauf an, welches Spielermaterial zur Verfügung steht.“ Das werden die nächsten Wochen noch zeigen. Die Zweitvertretung werden Tim Schell und Hubertus Mannshausen übernehmen. In der abgelaufenen Saison betreute das Duo noch die U19, die an Christi Himmelfahrt den Stadtmeistertitel einfuhr. Schell, seit drei Jahren A-Jugend-Trainer bei der SG, kennt den Kern des Kaders und soll möglichst die Integration von elf U19-Altjahrgängen vorantreiben. Baustoffhandel ·Containerdienst ·Naturstein www.loesekes-steingarten.de Containerbestellung: Tel. 02361 9868-0 exklusive Premium-Produkte Ihr kompetenter Partner für: •Natursteinpflaster •Natursteinplatten •Palisaden/Stelen •Betonpflaster u.v.m. Lösekes Containerdienst zuverlässig –kostengünstig Für Ihr Abfall- und Entsorgungsproblem bieten wir Ihnen mit unserem Containerdienst maßgeschneiderte Lösungen. auf unserer neuen Website Christine-Englerth-Str. 36 –40 · 45665 Recklinghausen · Telefon 02361 9868-0 · info@loesekes-steingarten.de ·www.loesekes-steingarten.de


48 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel Von Friedhelm Steckel Adel an der Akkulok Im Jahre 1960 waren einmal gleich zwei Blaublütige auf Zeche König Ludwig. m Herbst 1960 besuchte ein Abschlussjahrgang der Bergakademie aus Clausthal- Zellerfeld die Zeche König Ludwig 4/5 in Suderwich. Die zukünftigen Tätigkeitsbereiche dieser Absolventen sollten in den Ministerien der Bundesländer mit Kohlevorkommen sein. Es war somit ein richtiger Schachzug, diese Herren von der Notwendigkeit eines geplanten und lebensnotwendigen Luftschachtes für ein weit entferntes Abbaugebiet auf der dann 1000 Meter tiefen Sohle im Ortsteil Becklem zu überzeugen. Dieses Kohlefeld hat die Bezeichnung Henrichenburger Feld. Erinnerte man sich doch an den Deal von ehemals Henriettenglück zur Zechenbezeichnung König Ludwig. Das hatte einst prima geklappt, Investoren gaben sich die Klinke in die Hand. An Schacht IV wurde die gesamte Delegation vom zuständigen Werksdirektor begrüßt und auch einzeln vorgestellt. Unter anderem wurde ein Prinz zu Eisenhardt genannt, der, nachdem alle herzlich begrüßt worden waren, das Wort ergriff. Er bedankte sich im Namen der Anwesenden für diese Einladung, „da seine Familie doch sehr mit gerade diesem Bergwerk König Ludwig verbunden ist. Sein Urgroßvater war der Sekretär von König Ludwig II. von Bayern, der doch jenes Telegramm zur Umbenennung von Henriettenglück in Zeche König Ludwig auf den Weg brachte“. Die ganze Gruppe fuhr zur 800-Meter-Sohle am Schacht 4 an. Unten standen Personenförderwagen bereit, die alle über die 800-Meter-Sohle nach Osten, übertägig weit in den Ortsteil von Becklem, brachte, denn dort war ein Luftschacht geplant. Heute steht dort in der Nähe eine Windkraftanlage. Genau eine solche Akkulok, wie sie heute am Wendehammer des Rad-und Wanderweges der König-Ludwig-Trasse am Ickerottweg steht, fuhr damals der „Franz von Süd“. —FOTO: GUTZEIT Franz Rybiak ist nicht auf den Mund gefallen Per Handschlag wurden alle Anwesenden vor Ort nochmals von Prinz zu Eisenhardt begrüßt, jeweils mit seinem kompletten Namen. Fahrer dieses Personenzuges mit Akkulok war Franz Rybiak. Auch der Franz wurde mit dem vollen Namen des Prinzen begrüßt, Franz der Akkufahrer antwortete: „Franz Rybiak von Süd, aus der Arenbergischen Linie.“ „So, so“, war die Antwort von Eisenhardt. Die Delegation wurde in allen Einzelheiten von der Notwendigkeit eines Luftschachtes überzeugt. Die Richtstrecke war von einer Bergbauspezialfirma, einer Tochterfirma des Bergwerks König Ludwig, fertiggestellt worden. Diese wurde als Sonderbewetterung ausgewiesen, daher die Bemühung eines Luftschachtes. Einige Zeit später kam von Eisenhardt auf die Ludwiger zu. Sie standen mit der Akkulok als Zugmaschine abfahrbereit etwas entfernt. „Sie könnten mir einen großen Gefallen tun“, meinte der Prinz. „Nämlich Recherchen anstellen über den Herrn von Süd.“ Der Adelige schien aufriochtig überrascht, dass ein „Herr von Süd“ im Bergbau beschäftigt war. „Wir würden uns bemühen“, antworteten die Kumpekl. Dabei fiel ihnen die gerade aufgelegte Prise Schnupftabak vom Daumen. „Nur laut lachen konnten wir nicht“, erinnert sich einer, der damals dabei war. Der Franz wohnte im Ortsteil Süd, hatte immer einen flotten Spruch auf seinen Lippen. Die Frage an den Franz war natürlich: „Wie bist du auf Arenberg gekommen?“ „Ach, ich lag doch kürzlich im Prosper, da hab ich das gelesen von den Arenbergern.“ Der Prinz hatte die Bergleute mächtig gestört, waren sie doch gerade mit ihrem geliebten Brieftaubensport beschäftigt. Schließlich wurde der Versuch unternommen, diese Bergbaubeflissenen aus Clausthal in Kenntnis zu setzen über den Vorrat an verwertbarer abbauwürdiger Steinkohle. Auch sollte dann ein Luftschacht niedergebracht werden. Es war alles vorbereitet für den Kohleabbau. Der Vorrat an verwertbarer Steinkohle war auf ca. 50 Jahre errechnet, hätte bis in die heutige Zeit für Lohn und Brot gesorgt. Nur ein geringer Teil dieser Steinkohle wurde von der Schachtanlage Ewald Fortsetzung im Henrichenburger Feld abgebaut. Übertägig ist dies längs der Straße Hochfeld, Richtung Datteln. Erinnerte man sich doch an den Deal von einst mit dem Bayernkönig, da hatte es bekanntlich gut geklappt. Vielleicht können uns die Clausthaler ebenso helfen, damals mit einem Bittbrief an den Bayernkönig, jetzt mit dieser persönlichen Einladung. Notwendig war dieser Luftschacht allemal. Hier der Text von einst, ein ausgesprochen patriotisches Telegramm an den König von Bayern: „Die unterzeichneten Gewerken senden Eurer Majestät ein ehrfurchtsvolles Glückauf! In Erinnerung an Euer Majestät unvergeßliches Vorgehen bei dem Schaffen eines deutschen Kaiserreiches haben die gehorsamsten Gewerken sich die Freiheit genommen, der neuen, heute in Betrieb gesetzten Steinkohlenzeche den hohen Namen König Ludwig beizulegen. Das Werk soll dem Namen Eurer Majestät Ehre machen.“ Ihre Majestät war äußerst angetan Nur wenige Tage später kam die positive Antwort, an die vorerst gar niemand glaubte, die von Eisenhardt, dem Ministerialrat und Sekretär König Ludwigs II. von Bayern formuliert war: „Seine Majestät der König haben ihr Huldigungstelegramm mit aufrichtiger Freude entgegengenommen und erwidern die bekundete Aufmerksamkeit mit bestem Danke.“ Diese beiden Dokumente befinden sich im Staatsarchiv zu Berlin. Am 7. Januar 1963 entschied ein Gremium mit 8:7- Stimmen in der Engelsburg zu Recklinghausen über das Aus der Zechen von König Ludwig für das Jahr 1965. Nur Restbetriebe von König Ludwig blieben erhalten. Die Kokerei produzierte noch bis ins Jahr 1979 Koks, dann wurden die Mitarbeiter zur Kokerei Scholven verlegt. Auch die Werkstattbetriebe blieben, sie wurden von der RAG übernommen. Somit waren die Zechen von König Ludwig nie im Verbund mit der gerade entstehenden RAG Ruhrkohle. Die Grubenmitarbeiter konnten innerhalb der Ewald-Kohle AG zu den Zechen Haus Aden in Bergkamen, Ewald nach Herten und Buer-Resse Fortsetzung nach Erkenschwick übernommen werden. Werksbusse wurden eingesetzt.


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 49 Wo die Bienen ein Heim haben ... In Deutschland sterben jährlich über 200.000 Bienenvölker – also fast 20 Prozent der Bienenpopulationen. Ihr Überleben wird durch zahlreiche Faktoren gefährdet, angefangen von der Beeinträchtigung durch Insektizide und Herbizide über die Reduzierung von Nahrungsquellen durch Monokulturen und intensive Landwirtschaft bis zur Auslöschung ganzer Bienenvölker durch Schädlinge. Dabei erbringen Honigbienen einen hohen ökologischen und ökonomischen Nutzen durch ihre Bestäubungsleistung, es sollte also allen sehr viel an ihrer Erhaltung liegen. Dr. Paul Werner Langner betreibt den Bienenhort Suderwich seit fünf Jahren. Dr. Paul Werner Langner, ehemaliger Lehrer, widmet sich seit fünf Jahren seiner Hobby-Imkerei Bienenhort Suderwich. Mit seiner Familie bewohnt er die ehemalige Lokomotivenhalle der Schachtanlage König-Ludwig 4/5 an der Suderwichstraße 66 in Recklinghausen. Auf ca. 4.000 qm wurden in den zurückliegenden Jahren optimale Bedingungen für die Bienenhaltung geschaffen. Die Bienenvölker stehen inmitten von Obstbäumen, Beerensträuchern, Nutz- und Blühpflanzen, eigens angelegte Blumenwiesen bieten ein reiches Nahrungsangebot nicht nur für Honigbienen, sondern auch für Wildbienen, Wespen, Hornissen, Schwebfliegen, Schmetterlinge und weitere Insekten. Die angrenzenden Waldflächen dienen den Bienen ebenfalls als Nahrungs- und Sammelquelle. Dr. Langner hat sich die arbeits- und zeitaufwendige Bienenhaltung zur Aufgabe gemacht: „Ohne imkerliche Bemühungen ist die durch Eine wunderschöne Immobilie: die ehemalige Lokomotivenhalle der Schachtanlage König-Ludwig 4/5. jahrhundertelange Zucht entstandene Honigbiene nicht überlebensfähig, da sie sich als ,Haustier’ weit von ihren wilden Vorfahren entfernt hat. Honigbienen können zwar permanent nachgezüchtet werden, die einzelnen Bienenvölker sind aber zwingend auf die Fürsorge der Imker angewiesen. Die Bienenhaltung ist für uns Imker allerdings nur lohnend, wenn unsere Honigproduktion gebührend gewürdigt und honoriert wird, um zum Beispiel gegen Billig-Importe bestehen zu können.“ Nur 20 Prozent des in Deutschland verzehrten Honigs stammen aus Deutschland, 80 Prozent werden aus EU-und Nicht-EU-Ländern importiert. Oft sind diese Honige von zweifelhafter Herkunft, eingetragen von genmanipulierten Pflanzen, schadstoffbehaftet, zusammengemischt und im schlimmsten Fall nicht von Bienen stammend, sondern aus Zuckersirup hergestellt. Langner weiter: „Unser Honig wird naturbelassen abgefüllt, nicht filtriert, sondern fein gesiebt, alle wertvollen Inhaltsstoffe wie Pollen und Enzyme bleiben erhalten, wir erzeugen also einen besonders wertvollen regionalen Honig von ausgezeichnetem Geschmack und gesundheitlichem Nutzen.“ Der Bienenhort Suderwich – direkt erreichbar auch über den neuen Radweg auf der ehemaligen Zechenbahntrasse – legt größten Wert auf naturnahes, ökologisches und bienenverträgliches Imkern. „Gern zeigen wir Interessenten unseren Bienenstand. Besonders freuen wir uns über Besuche junger Menschen. Erst kürzlich hat uns die Kita- Gruppe REKids vom Schulbauern- und Naturschutzhof, den wir seit Jahren unterstützen, besucht. Die kleinen Gäste waren fasziniert von unseren friedlichen Bienen. Durch ihre Erzieherinnen waren diese offensichtlich gut vorbereitet. Wir haben die Kinder dann mit einem kleinen Imbiss überrascht: Alle haben unseren Honig sehr schmackhaft gefunden. Das Lob der kleinen Feinschmecker hat uns sehr gefreut.“ Nach der mit sehr viel Arbeit verbundenen Schleuderung unseres Frühtrachthonigs Ende Mai werden die Kinder der Kindertagesstätte St. Johannes aus Suderwich zu Besuch kommen, anschließend wird sich eine Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums dort einfinden, um Erkenntnisse für ein Unterrichtsprojekt zu gewinnen. Langner abschließend: „Als ehemaliger Lehrer unterstütze ich diese Vorhaben natürlich gern.“ So soll’s sein: Bienenkörbe inmitten von wilden Wiesen. Ohne Berührungsängste: Kinder zu Besuch im Bienenhort. INFOS und Kontakt: www.bienenhort.de


50 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel Imkerei Keinhorster : Berufsimkerei J. Keinhörster • Meisterbetrieb Hofladen geöffnet freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr oder nach tel. Vereinbarung. Sachsenstr. 121 • RE-Suderwich Tel. 0151 51415584 www.imkerei-keinhoerster.de DE-ÖKO 006 Deutsche Landwirtschaft • Parodontologie • Kinderzahnheilkunde • Bleaching • Prothetik • Endodontologie • Eigenlabor Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Wilhelm Bomas / ZÄ Kathrin Bomas Sachsenstraße 41 · 45665 Recklinghausen · Tel. 0 23 61 / 8 25 65 info@dr-bomas.de · www.dr-bomas.de Mo., Di., Do., Fr. 8 - 12 Uhr + 15 - 18 Uhr, Mi. 8 - 12 Uhr Tanja Schulte Damen und Herren Wir freuen uns auf Sie Schulstraße 81 45665 Recklinghausen Tel. 0 23 61 / 8 10 09 Style mit Stil Architekturbüro Sander Sachsenstr. 153, 45665 Recklinghausen Tel. 0 23 61 / 9 06 27 70 Neubau Gaubenausbau Balkonausbau Die neue Ablaufrinne ist schon fertig. Ansonsten haben die Arbeiter mit der Sanierung des Nichtschwimmerbeckens noch einiges zu tun. —FOTOS: GUTZEIT Bad öffnet im Juli Die Sanierung des Nichtschwimmerbeckens dauert an. Von Alexander Spieß In Süd und in der Mollbeck schwimmen sie schon. In Suderwich wird es noch einige Zeit dauern, bis die Freibadsaison beginnt. An Kopf- oder andere Sprünge ist im Suderwicher Naturfreibad derzeit ohnehin nicht zu denken. Frühestens zum Start der Sommerferien Mitte Juli sollen sich auch im Naturfreibad die Tore öffnen. Grund für die Verzögerung: Die Sanierung des 60 Jahre alten Nichtschwimmerbeckens ist noch in vollem Gange. Die Arbeiten dauern länger als gedacht. Denn eigentlich sollte das Nichtschwimmerbecken bereits im Mai eröffnet werden. Schwierigkeiten bei der Ausschreibung warfen den Zeitplan über den Haufen: Da das Ausschreibungsergebnis für die technischen Gewerke um 70.000 Euro über den ursprünglich kalkulierten Zahlen lag, hob die Stadt die Ausschreibung auf und verpackte die Arbeiten in zehn kleinere Aufträge. Das kostete Zeit. Dafür rechnet sich die Maßnahme wirtschaftlich, wie Ralf Krietemeyer, Leiter des städtischen Fachbereichs Gebäudewirtschaft, betont: „Wir liegen jetzt deutlich näher an dem von uns erhofften Ergebnis.“ Der Markt sei derzeit „ziemlich überhitzt“. Insgesamt kostet die Sanierung des 720 m² großen Beckens rund 450.000 Euro. Das Becken hat einen neuen Betonestrich bekommen. Dieser muss allerdings erst 28 Tage aushärten, bis die Folie eingebracht werden kann. Wenn das Becken geflutet ist, soll die Folie in „Karibik- Blau“ schimmern, wie Bauleiter Jörn Schmitt erklärt. Das langwierige jährliche Reparieren abgeplatzter Fliesen entfällt künftig im Suderwicher Freibad. Deshalb könne es gut sein, dass das Bad in den kommenden Jahren deutlich früher eröffnen kann als bisher. Ein neuen Rohrsystem gehört ebenfalls zur Sanierung des Nichtschwimmerbeckens. Es führt dazu, dass künftig weniger Chlor eingesetzt werden muss, da die Rohre in Querrichtung verlaufen und sich das Chlor deshalb besser im Wasser verteilen kann. Dunkler Sandstein und ein modernerer Beckenrand sollen das Nichtschwimmerbecken außerdem aufwerten.


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 51 Im Eiltempo Messdiener bauen ein Volleyballfeld in 72 Stunden. Eine starke Idee: Im Rahmen der bundesweiten Sozialaktion „72 Stunden“ des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend hatten sich die Messdiener von St. Johannes vorgenommen, in drei Tagen ein Beachvolleyballfeld ins Areal des Naturfreibades zu bauen. Und das hat funktioniert. Unterstützung gab es unter anderem von lokalen Landwirten. Und um die großen Sandmengen zu transportieren, stellte die Suderwicher Bauspielfarm einen Radlader zur Verfügung, ohne den das Projekt nur schwierig zu realisieren gewesen wäre. Aber ansonsten gab es keine finazielle Hilfe, die Messdiener mussten letztlich in den eigenen Geldbeutel greifen, was die ganze Aktion umso bemerkenswerter machte – zur Nachahmung empfohlen. Ein Bagger trug zunächst den Rasen ab. —FOTOS: POLUS I SUDERWICH Anzeigeausschneiden und 10%Rabatt auf unser Sortiment sichern Luchten eld.de Tassen Mousepads Fotogeschenke Werbebeschriftung Textilien mit Druck Friesenstr. 2 45665 Recklinghausen E-Mail: pierre@luchtenveld.de Tel. 02361 9089557 Gut beraten. Besser beraten. Genossenschaftlich beraten. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Ehrlich, verständlich, glaubwürdig. Wir machen den Wegfrei. Willkommen beider Genossenschaftlichen Beratung –der Finanzberatung, die erst zuhört und dann berät. Erreichen Sie Ihre Ziele und verwirklichen Sie Ihre Wünsche mit uns an Ihrer Seite. Was uns anders macht, erfahren Sie inIhrer Filiale oder unter vb-marl-recklinghausen.de. I SUDERWICH Dann wurde eine Folie ausgebreitet und mit Sand bedeckt... Unter einem Dach im Herzen von Suderwich ..., bis das Loch zum Rand gefüllt war. SERVICE-WOHNEN TAGESPFLEGE Am Ende kamen alle Beteiligten noch einmal zusammen. Altenheim St. Johannes gem. GmbH Lülfstraße 17 - 45665 Recklinghausen Telefon 02361/9884-0 - www.altenheim-st-johannes.de


52 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel „Silberpfeil“ als Hingucker Der Natur- und Wasser-Erlebnis-Park wird per Brücke mit Castrop-Rauxel verbunden. Mit unverkennbarer Eleganz wird sich die neue Brücke demnächst über Emscher und Kanal schwingen. (tf/wiet) So mancher glaubt ja immer noch nicht daran, dass östlich der Brandheide Großes entstehen wird – und doch ist die Errichtung eines Natur- und Wasser-Erlebnis- Park an dieser Stelle längst beschlossene Sache. Und inzwischen weiß man vermutlich auch, dass eine Brücke den eigentlichen Hingucker bilden wird. Der „Sprung über die Emscher“ ist ein spektakuläres Projekt, das Menschen über den revitalisierte Fluss und den Rhein-Herne-Kanal hinweg verbindet. Aus Recklinghäuser Sicht ist die Errichtung der 449 Meter langen Fußund Radwegeverbindung am Wasserkreuz höchst erfreulich: Die Brücke liegt nämlich unmittelbar hinter der Grenze zu Castrop-Rauxel, das künftig für Pflege und Instandhaltung der neuen Landmarke zuständig sein wird. Die Kosten für die Brücke sollen bei neun Millionen Euro liegen, der Bund und ein EU-Fördertopf (sechs Millionen Euro) finanzieren die Brücke zu 90 Prozent, 10 Prozent trägt die Emschergenossenschaft. Bei der europaweiten Ausschreibung haben zehn Planungsbüros Entwürfe eingereicht, Anfang Mai stellten Prof. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, mit Castrop- Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja (SPD) und dem Technischen Beigeordneten Heiko Dobrindt das Sieger- Konzept vor: Es trägt den Arbeitstitel „Silberpfeil“ und kommt von der Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft (Düsseldorf), DKFS (London) und SMEETS Landschaftsarchitekten Planungsgesellschaft (Erftstadt). Die Brücke ist aber nur das Ausrufezeichen hinter dem Gesamtvorhaben, von dem Recklinghausen in ganz besonderer Weise profitieren wird. Der 24 Hektar große Park macht aus einer bislang kaum beachteten Ecke der Stadt eine echte Attraktion. Und diese wird auch noch ein wesentlicher Bestandteil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) Metropole Ruhr im Jahr 2027 sein. Der Natur- und Wasser-Erlebnispark wird sich auf einer Fläche von 24 Hektar fast ausschließlich auf Recklinghäuser Gebiet ausbreiten. Das Areal ist im Besitz der Emschergenossenschaft – und das bleibt es auch: In Recklinghausen hat man auch gar nichts dagegen, schließlich bleibt die Stadt auf diese Weise von potenziellen Folgekosten verschont. Gleich nebenan auf der anderen Flussseite schließen sich die „Emscher- Terrassen“ auf Castrop-Rauxeler Gebiet an. Räumlich werden die beiden Projekte zusammen mit dem „Informationsstützpunkt Emscher“ eine Einheit bilden. Die Finanzierung wird im Wesentlichen mit Fördermitteln gestemmt. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung hat ein Programm mit dem Titel „Grüne Infrastruktur NRW“ aufgelegt, aus dem die Gelder fließen werden. Die Teilnahme an der IGA 2027 gibt es allerdings für Recklinghausen nicht ganz kostenlos: 560.000 Euro müssen aufgebracht werden, zahlbar in zehn Jahresetappen. An der inhaltlichen Ausrichtung des Natur- und Wasser-Erlebnisparks hat sich nichts geändert: Neben dem Wasserkreuz werden rund um den Zusammenfluss von Emscher und Suderwicher Bach ganz unterschiedliche neue Wiesen, Gärten und Auen entstehen – die Landschaft wird sich enorm verwandeln. 6 2 1 3 4 6 9 5 2 1 7 8 3 1 8 7 4 5 7 4 6 8 3 1 9 2 7 8 INFO 6 2 9 4 1 5 3 8 7 5 3 1 7 2 8 4 9 6 „Schwester“-Brücken 4 7 8 9 3 6 5 2 1 Die Fußgänger- 1 und 6 7Rad- 2 9 4 8 3 5 wegbrücke soll eine Spann- 3 5 2 1 8 weite von 105 Metern haben, barrierearm 8 9sein, 4 mit 6 5 einer Breite von 2,50 bis 3,70 Metern auch 2 4 Sitzmöglichkeiten bieten. 7 8 Schon 5 3 6 6 8 7 2020 sollen nach Vorarbeiten die ersten 9Bagger 1 3 rollen. 5 4 Ende 2021 soll die Brücke fertig sein. Optisch erinnert die neue Brücke an die Grimberger Sichel in Gelsenkirchen, die ebenfalls den Rhein-Herne-Kanal überspannt und den nördlichen Abschluss der Erzbahntrasse bildet. Eröffnet wurde die asymmetrische Konstruktion, die an einem 48 Meter hohen Stahlpylon hängt, im Jahr 2009. Sie hat eine Spannweite von 150 Metern. 7 3 9 1 2 9 7 1 2 6 6 1 5 4 7 4 2 3 9 8 8 3 6 6 2 8 9 1 3 9 7 2 6 8 2 7 9 4 7 5 8 1 9 7 3 6 4 2


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 53 Wir nehmen uns Zeit für Beratung und Service. Privatdrucksachen mit individueller Note. Geschäftsdrucksachen Formularefür Behörden, Handwerker und Firmen. lesen •schreiben •schenken Inh. Volker Koehn Hier gibt’s Schulbücher Sie haben den Anlass Wir haben die fl orale Idee Hochzeiten Familienfeiern Firmen-Events Wir sind für Sie da und garantieren einen unvergesslichen Rahmen. Auf dem Suderwicher Friedhof hat Bestatter Wilhelm Krimpmann eine eigene Trauerhalle, in der Angehörige in Ruhe Abschied nehmen können. —FOTOS: SCHRÖDER Druckerei: Schulstraße17 45665 Recklinghausen Tel. 02361-84159 •Fax 84160 Schreibwaren•Bürobedarf Karten zu jedemAnlass: Telefon 02361-84100 www.peters-druckerei.de mail: info@peters-druckerei.de DRUCKEREI Schreibwaren PETERS Öffnungszeiten Mo. - Fr. 8.00-13.00 Uhr 14.30-18.00 Uhr Sa. 8.00-13.00 Uhr So. 10.00-12.00 Uhr Frankenweg 3a 45665 Recklinghausen-Suderwich Telefon 0 23 61 - 8 10 42 Rund um die Uhr Immer da, immer nah. einsatzbereit Wilhelm Krimpmann ist Bestatter in vierter Generation. Von Kristina Schröder „Beerdigungsinstitut W. Krimpmann“ steht seit 1928 auf dem Schild an der Sachsenstraße 154. Und das musste seither nicht ausgewechselt werden. Denn die Firma ist schon immer in der Hand von Wilhelm Krimpmann – nun in vierter Generation. Der Trend geht klar zur Urne: Immer mehr Leute entscheiden sich für eine Feuerbestattung. Die Aufgaben eines Bestatters sind komplex. „Das fängt beim Trauergespräch hier bei uns oder in gewohnter Umgebung bei den Angehörigen zu Hause an. Ich bin auch irgendwie eine Art Seelsorger. Ich spreche oft als Erster mit den Angehörigen“, erzählt Wilhelm Krimpmann. Rund um die Uhr ist er telefonisch erreichbar. Er holt den Verstorbenen ab, kümmert sich um die bürokratischen Gänge, lässt Trauerkarten drucken, organisiert die Beerdigung und das anschließende Kaffeetrinken. „So können die Angehörigen in Ruhe trauern“, so der Bestatter, der seit sieben Jahren eine eigene Trauerhalle auf dem Suderwicher Friedhof hat. Seit einigen Jahren gehört auch eine Filiale an der Niederstraße 22 zum Unternehmen. Wenn Leute plötzlich mitten aus dem Leben gerissen werden, der gebuchte Urlaub nicht mehr angetreten werden kann, die Pläne platzen wie eine Seifenblase, geht es auch dem erfahrenen Bestatter nahe. Vorsorge spielt eine zunehmend wichtigere Rolle. Immer mehr Leute kommen im Vorfeld zu ihm, um sich über Möglichkeiten und Kosten der eigenen Beerdigung zu informieren. „Das klingt komisch, ist aber ein wichtiger Schritt für die Angehörigen“, meint Krimpmann. „Denn oft sitzen die Familien hier und wissen gar nicht, wie sich der Verstorbene seine Bestattung wünschte.“ Wer möchte, kann ein geschütztes Treuhandkonto anlegen. Laut Handwerkskammer begann die Geschichte des Bestattungsunternehmen Krimpmann 1904 in Datteln – damals noch als Nebengeschäft in der Schreinerei des Urgroßvaters. „Das war gang und gäbe“, erklärt Wilhelm Krimpmann. „Als die großen Baumärkte und Möbelhäuser aufkamen, wurde der Schreiner immer weniger gefragt und der Bestatter immer mehr zu einem eigenständigen Beruf“, erklärt Wilhelm Krimpmann. Daran erinnert sich seine Mutter Helga noch zu gut. „Seit 1973 sind wir nur noch ein reines Beerdigungsinstitut. Da haben mein Mann und ich das Geschäft übernommen“, erzählt sie. Nach dem Tod ihres Mannes 1992 führte Mutter Helga Krimpmann das Unternehmen weiter, übergab das Zepter vor zwölf Jahren an ihren Sohn. Und der hat natürlich um der Tradition willen auch Tischler gelernt. Die Särge selbst zu schreinern, gehört aber längst nicht mehr zum Berufsbild… Über 27 Jahre im Dienst unserer Kunden Ihr Versicherungsschutz professionellen Händen. Direkt vor Ort. Die Provinzial – zuverläss Immer da, immer nah. wie ein Schutzengel. Ihr Versicherungsschutz in professionellen Händen. Direkt vor Ort. Die Provinzial – zuverlässig wie ein Schutzengel. Ihre Provinzial Geschäftsstelle Hendrik Solbach e. K. Schulstraße 19 45665 Recklinghausen-Suderwich Ihre Provinzial Geschäftsstelle Tel. 02361/82211 Hendrik Solbach e. K. solbach@provinzial.de Schulstraße 19 www.provinzial-online.de/solbach 45665 Recklinghausen-Suderwich Tel. 02361/82211 solbach@provinzial.de www.provinzial-online.de/solbach


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 Fluss durch die Ukraine seem.: anwerben Streichinstrument Küchengerät trostlose Ortschaft genießbare Kastanie Telefonvermittlungsstelle Affäre, Eklat Weinort am Mittelrhein Entscheidungsrecht US-kanadischer Grenzsee Zimmerwinkel kleine Bodenplatte Salz der Ölsäure nachdenken Musikzeichen im Psalm Lockmittel zum Tierfang häufig Junggeselle Autor von ‚1984‘ † Diwan, Sessel ‚Brötchen‘ in der Schweiz eine Farbe deutsche Landeshauptstadt kleiner Wasserlauf einer der Hügel Roms Plätzchenbackform franz.: Fahrschein Komet Kfz-Z. Lk. Dahme- Spreewald Börsenaufgelder Gesichtshaartrachten Vorname von US- Filmstar Moore Hauptstadt der Malediven US- Militärsender (Abk.) Loyalität Stieftochter von Herodes bayrisch: tölpelhafter Mensch Gefolge Schweifstern herrischer Mensch altnord. Sagensammlung Frauenkosename weißer Südafrikaner Unverheiratete liebenswürdig, bezaubernd Schlafplatz der Matrosen Märchengestalt Ältestenrat Karnevalsgremium Ort des Postpferdetauschs Stirnseite Fährmann d. Unterwelt Räderwerk Post verschicken Unsinn (ugs.) französischer Artikel Webervogel, Spatz US- Schauspielerin (Nina) US- Schriftsteller, †1849 deutscher Adelstitel Seitenteil des Dachs Geflügelprodukt medizinisch: Schweiß englischer Gasthof Kraft US- Sängerin (Britney) acht Bits (EDV) rotes Wurzelgemüse Rang beim Karate Rohkost Besucher (Mz.) Hochebene Multiplikationszeichen dringlich dickes Seidengewebe Zeitalter Mutter Isaaks (A.T.) Verhältniswort Weiden des Rotwildes berühmter US- Architekt Schiffstau Monarchin biochemische Wirkstoffe enges, tiefes Tal (span.) paläst. Politiker, †2004 geistiger Gehalt Heim für Obdachlose Fremdwortteil: mit, zusammen ein Sprengstoff ‚Garten Eden‘ Arznei gegen Husten schmelzen (Schnee) US- Filmstar (Wesley) Märtyrerin, †304 Platz, Ort, Stelle Musikrichtung, Rock’n’ ... Leid zufügen ein Kohlenwasserstoff in hohem Maße Anhäng. d. chin. Volksreligion französischer Autor † (Jules) König von Lydien Segeltau Oper von Verdi Südsüdost (Abk.) Kehre, Drehung Ruhetag der Juden Trinkbares geächtet Berufsverband ein Insekt Welle elektr. Informationseinheit entgegengesetzt wirkend Domstadt in Polen der Auffassung sein pleite, bankrott Glockenklang ergreifen, packen ostdt.: Brathähnchen brasil. Fußballlegende Schmierstoff Geleitschutz alte Bezeichnung für ‚Berber‘ Backmasse Einzeller Vorname des Sängers Horn dämmebauendes Nagetier Stadt im Sauerland scharf gewürzt Falschmeldung in der Presse feierliches Gedicht lateinisch: damit französisch: Schlüssel eine Tonart Passionsspielort in Tirol eigenes Tunbedauern Druckmaschine einer der vier Erzengel Roman von King (engl.) Teile der Geige englische Schulstadt Naturwissenschaft Wachszelle der Biene strahlenförmig landwirtschaftliche Arbeit weiblicher Wassergeist mehrere Menschen englischer Graf großes Meerestier randalierender Haufen Textilhandwerker hin und ... Abendgesellschaft französisch: Straße chin. Politiker (Guofeng) französische Atlantikinsel Werkstoff Kfz-Z. Gießen Flugzeughalle norddeutsch: Eule scheues Waldtier Sinfonie Beethovens englisch: unser römischer Liebesgott deutsche Vorsilbe bewegliche Verbindung ehem. Einheit für den Druck Molukkeninsel Ferment, Gerinnmittel deutsche Vorsilbe medizinisch: untätig bestimmter Platz griechischer Buchstabe DEIKE PRESS-2331-39


dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 55 Was sonst noch los war ... „Aolt Surk“ hält seit 65 Jahren alte Sitten und Gebräuche wach – und das nicht nur in Suderwich, sondern auch darüber hinaus. Zu diesem Anlass übergab Bürgermeister Christoph Tesche einen Präsentkorb mit Erzeugnissen von Imker Jens Keinhörster an die „Aolt Surk“-Vorsitzende Anne Unland und die Holzschuhtanzgruppe des Vereins. —FOTO: PRIVAT Als die türkisch-islamische Ditib-Gemeinde zu ihrem zweitägigen Frühlingsfest (Kermes) einlud, strömten Nachbarn und Freunde zur Cheruskerstraße, um zu feiern und die guten Kontakte zu pflegen. Die Türen standen allen Glaubenskonfessionen offen. Aus Respekt vor den christlichen Nachbarn wurde auf das Fest am Karfreitag verzichtet. —FOTO: NICKEL Die Suderwicherin Kathrin Schlüter (36) ist die neue Vorsitzende des Tierheimvereins. Und das ist eine „Blitzkarriere“: Erst im Dezember 2018 wurde sie Mitglied, jetzt führt sie den Verein. 200 Mädchen und Jungen der Gesamtschule Suderwich sind zum Internationalen Tag gegen Rassismus, am 21. März, auf die Straße gegangen. Dabei hätten es durchaus noch mehr Teilnehmer sein können. „Das Interesse war erheblich größer, aber wir mussten bei 200 die Grenze ziehen, weil wir organisatorisch mehr nicht bewältigen können“, erklärte Lehrer Matthias Flüß. —FOTO: KLEINE


56 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel WIR BACKEN HANDGEMACHT NATÜRLICH IN DER EIGENEN BACKSTUBE Familientradition Suderwichstraße 139 Tel. 8 20 55 45665 Recklinghausen Hier wird die Sachsenstraße demnächst ein wenig verbreitert. Sicherer über —FOTO: GUTZEIT • Führerschein ab 17 • Motorrad- und Autoausbildung • Nachschulungskurse (ASF) Telefon 02361 - 81876 Mobil 0174-1318334 • www.fahrschule-floegel.de die Sachsenstraße Eine sogenannte Querungshilfe neben der König-Ludwig-Trasse kostet rund 80.000 Euro. So stellt sich die Verwaltung die Querungshilfe in der Planzeichnung vor. (wiet) Natürlich ist die Sachsenstraße eine der Hauptschlagadern in Suderwich – grundsätzlich ist hier Tempo 50 erlaubt. Aber es ist gar nicht so einfach, die Straße gefahrlos zu überqueren – gerade dann, wenn man eventuell eingeschränkt oder auch sehr jung ist. Im Abschnitt zwischen Ehlingstraße und Henrichenburger Straße steht aktuell nur eine einzige gesicherte Querung über einen Fußgängerüberweg (Zebrastreifen) auf Höhe der Friesenstraße zur Verfügung. Die Stadtverwaltung regt deshalb an, auf Höhe der Zechenbahntrasse eine weitere Überquerungsmöglichkeit einzurichten. Diese soll insbesondere den Naherholungsbereich mit Freibad, Sportanlagen, Bauspielfarm mit der Zechenbahntrasse verknüpfen. Sicher ist: Damit in die Mitte der Straße eine kleine Insel gebaut werden kann, muss die Fahrbahn in Höhe der Hausnummer 99 aufgeweitet werden. Und ganz umsonst gibt es die Sache natürlich nicht: Letztlich wird die ganze Baumaßnahme nach Schätzung der Verwaltung rund 80.000 Euro kosten, doch die sind bereits im städtischen Haushalt berücksichtigt. Gebaut werden soll die Überquerungshilfe noch in diesem Jahr. Und natürlich wird die Barrierefreiheit berücksichtigt. Das heißt: Bordsteine werden selbstverständlich abgesenkt, und außerdem werden sogenannte Bodenindikatoren oder taktile Leitelemente verbaut, an denen sich Sehbehinderte orientieren können. Wir freuen uns auf Sie – Ihr Apothekenteam Mo.-Fr. 8.00 -13.00 Uhr 14.30 -18.00 Uhr Mi. 8.00 -13.00 Uhr Sa. 9.00 -13.00 Uhr


Wo kann das denn wohl sein? Bilderrätsel: Zu gewinnen ist ein Kombi-Preis vom Autohaus Taron. Machen sie mit! Suderwicher Bäckerei seit 1903! ... feinste Backwaren aus Suderwich Schulstraße 15 - RE-Suderwich - Telefon 02361/81086 Auflösungen unserer Rätsel Was ist hier zu sehen? (wiet) Auch in dieser dorfleben-Ausgabe präsentieren wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, natürlich wieder ein Bilderrätsel. Die Frage lautet in diesem Fall: Wo ist das zu finden , was auf dem obigen Bild zu sehen ist? Für alle diejenigen, die dort öfter mal vorbeikommen, ist es ein Kinderspiel, aber auch alle anderen könnten darauf kommen. Selbstverständlich gibt es auch diesmal wieder eine Belohnung für den Gewinner: Das Autohaus Taron spendiert einen Urlaubsservice für ihren Wagen und legt noch einen Autoregenschirm, einen Sonnenschutz für die Windschutzscheibe, eine Flasche Scheibenklar und eine Verbandtasche obendrauf. —LUFTBILD: GUTZEIT Wenn Sie also wissen, was wir suchen, dann schicken Sie uns doch einfach eine E-Mail mit dem Stichwort „Bilderrätsel“, der richtigen Antwort und Ihrer Telefonnummer bis zum 21. Juni an: rzredaktion@ medienhaus-bauer.de Wir wünschen Ihnen natürlich viel Glück! A G K M A S E F O U S K O D N J E P R A G A M I S T O R W E L L L I E G E S O F A H I E R F U R T K E P I N C I O E B I L L E T W E G G L I F O B A E R T E K E M A L E A D A B U R E B L A N H A N G I D E S P O T R A T E S S E U L E D I G E C D K O J E E D E L F E R R A T R E L A I S I C H A R O N M F S E N D E N E L E I N N P S F O C H L M G I E B E L D G S U D O R S P E A R S A P B E T E E N G A E S T E M O R E E P N O B R O K A T T D S A R A N U P E I N E M E N Z Y M E R A R A F A T E M A S Y L D E K R A S I T T A C O D E I N L S N I P E S A S R O L L L P E N T A N R E T A O I S T S A T Y S G E I A I D A T N S A B B A T N E V E R F E M T I N N U N G R S W O G E E U G N E S E N R A A T E I G T F A S S E N H B P E L E I R M A U R E G G U I L D O N B R I L O N T O E N T E U T S A I T E N O I B D U R T L P R E S S E I O I T M N L C H E M I E O E R A D I A L K U N D I N E O E A R L W I R K E R K E S O I R E E I L E U T E E W A S M M O B E R T A B L E L U H A N G A R I N R E H B O U R G E L E N K A T U E B U R U N E U N T E L A B Z E R I N E R T S T E L L E E T A BIERGARTENSAISON 6 2 1 8 3 3 4 6 9 56 2 8 9 Andrea Solf (r.) konnte ihr Glück kaum fassen. In der letzten „dorfleben“-Ausgabe derkannte sie – wie ganz viele andere – den alten Suderwicher Bahnhof, der sich im Bilderrätsel versteckte und freute sich 1 über einen 7Einkaufsgutschein über 50 8 Euro, 3 den ihr Tina Attenberger (l.) vom Blumenhandwerk „Blüh auf“ überreichte und den sie sofort in „Florales“ umsetzte. 1 8 7 6 2 9 4 1 5 3 8 7 5 3 1 7 2 8 4 9 6 4 7 8 9 3 6 5 2 1 1 6 7 2 9 4 8 3 5 3 5 2 1 8 7 9 6 4 8 9 4 6 5 3 7 1 2 2 4 6 8 7 9 1 5 3 1 3 9 7 2 6 8 7 8 5 3 6 1 2 4 9 9 1 3 5 4 2 6 7 8 7 8 1 3 2 9 5 6 4 5 9 4 6 1 7 3 2 8 3 6 2 8 4 5 9 1 7 1 4 6 5 8 3 2 7 9 9 3 5 4 7 2 6 8 1 2 7 8 1 9 6 4 5 3 4 2 3 7 5 1 8 9 6 8 1 9 2 6 4 7 3 5 6 5 7 9 3 8 1 4 2 4 5 2 7 9 4 dorfleben - das Magazin für Suderwich & Essel 57


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