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Nicht jedem gefällt die Aussicht auf Windräder. Die Auseinandersetzng um eine neue Anlage

östlich von Essel bleibt spannend.

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am Horizont

Windenergie: Ärger scheint vorprogrammiert.

(wiet) Noch ist überhaupt

nicht klar, wie die endgültige

Version des Sachlichen Teilflächennutzungsplan

Windenergie

aussehen wird, der

künftig die Standorte von

Windrädern im Recklinghäuser

Stadtgebiet regeln soll. Sicher

ist aber, dass ein mögliches

Windrad von 200 Metern

Höhe östlich von Essel

wieder einige Anwohner in

den zivilen Ungehorsam treiben

würde. Das ist eine der

wenigen Erkenntnisse, die die

Bürgerinfoveranstaltung der

Stadt zu diesem Thema erbracht

hat.

Es gab Zeiten, da füllten die

Gegner der (lokalen) Windräder

mit einer eigenen Infoveranstaltung

die gesamte Surker

Tenne. So viel Widerstand

existiert derzeit noch nicht,

aber das könnte auch an der

Frühphase der Planung liegen.

Dennoch: Johannes Dörlemann

hat als Sprecher der

10-köpfigen Investorengruppe

eindeutig durchblicken

lassen, dass man weiterhin einen

Bau beabsichtig, wenn es

denn rein rechtlich ermöglicht

wird. Dass dafür das 87

Meter hohe Windrad von

Martin Hilbring verschwinden

soll, ist für die meisten

Windkraftverächter nur ein

schwacher Trost.

Doch die Chancen für Dörlemann

und Co. stehen bei

genauer Betrachtung der Lage

nicht schlecht. Sicher ist

nämlich: Es ist von der Bundesregierung

eindeutig gewollt,

dass die Windenergie

gefördert wird. Und das bedeutet

für eine Kommune wie

Recklinghausen, dass sie für

mögliche Windradpläne

Raum schaffen muss. Natürlich

kann sich die Stadt Recklinghausen

darauf zurückziehen,

dass die Besiedlung hier

sehr dicht ist, und deswegen

beschränkt sich die potenzielle

Fläche, auf der der Bau von

Windenergieanlagen gestattet

werden soll, auf gerade

einmal 36 Hektar oder 0,5

Prozent des Stadtgebiets.

Doch die Windkraftgegner

sollten sich keinen Illusionen

hingeben: Sollte eine Fläche

östlich von Essel auch weiterhin

Potenzialgebiet bleiben,

dann ist dort der Bau eines

Windrades wahrscheinlich.

Ob das auch für zwei kleine

Areale in der südliche Brandheide

gilt, ist eher unklar:

Hier könnte eine Genehmigung

problematisch werden –

wegen des Artenschutzes, wegen

der Naherholung und wegen

anderer Gründe.

Die Stadt macht aus ihrer

Sicht noch das Beste aus der

Situation und will die sogenannte

„Verspargelung“ verhindern.

Diese droht, wenn es

nicht zur Aufstellung des

Sachlichen Teilflächennutzungsplan

kommt. Dann

könnten auf 20 Prozent des

Recklinghäuser Stadtgebiets

Windräder beantragt werden:

Ob alle genehmigt werden, ist

dann eine andere Sache.

Grundsätzlich gilt aber sowieso:

Am Ende entscheidet der

Kreis, doch der tut das nicht

immer zur Freude der jeweiligen

Kommune. So wurde unlängst

ein Windrad in Gladbeck

genehmigt, das die Stadt

dort überhaupt nicht haben

wollte.

Ein kleiner „Nebenkriegsschauplatz“

ist die viel zitierte

Baustraße für das Windrad,

das direkt hinter Grenze zu

Oer-Erkenschwick errichtet

wurde. Diese soll bekanntlich

zu einem Rad- und Wanderweg

ausgebaut werden, und

nach Ansicht der Verwaltung

wird das auch geschehen: Ein

Bauantrag ist längst gestellt,

der Baubeginn könnte schon

in Kürze folgen.

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