Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2019

Verlagshaus.Heide.Druck

Hänicher Bote | Januar-Ausgabe 2019

Mit Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen. | 6. Jahrgang | Nummer 1 | 23. Januar 2019

www.graefenhainichen.de

Hänicher heimatverbunden l informativ kritischBote

l

Hurra

HILFERUF - Biber macht

der Köhlerei Eisenhammer

wieder zu schaffen

mehr auf Seite 5

EIN LEBEN FÜR DIE

FEUERWEHR - Unter vier

Augen mit Siegfried Kunert

mehr auf Seite 18

BÜROKRATIE SIEGT

- Gericht stoppt Bernsteinsuche

auf dem Goitzschesee

mehr auf Seite 19

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Bau-Staatssekretär schaute sich in Gräfenhainichen um

Finanzspritze jederzeit willkommen

Erste Station des Kurzbesuchs von Staatssekretär Marco Wanderwitz (2.v.r.) war die „Alte Quelle“ in Gräfenhainichen.

Förderung vorausgesetzt, will die städtische Wohnungsgesellschaft das komplette Areal umgestalten. Foto: (HäBo) ros

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Die

„Alte Quelle“ in Gräfenhainichen hat

ihre beste Zeit hinter sich. Bewirtet

wird hier schon lange niemand mehr.

Auch die Polizei samt damaligem

Pass- und Meldewesen ist längst ausgezogen.

Die Immobilie auf dem städtischen

Filetgrundstück am Zugang zur

Innenstadt fristet ein Dasein im Schatten.

Sie könnte allerdings aufblühen.

Vorausgesetzt, die städtische Wohnungsgesellschaft

kann die Finanzierung

stemmen. Ohne Förderung

scheint das kaum möglich. Geschäftsführer

Frieder Bahn setzt deshalb auf

diverse Bundesprogramme: auf sogenannte

Nationale Projekte des Städtebaus,

die „Soziale Stadt“ oder auf

„Zukunft Stadtgrün“. Alle Programme

sind millionenschwer.

„Wir warten auf den Geldkoffer“,

wird Sepp Müller deutlich. Der

CDU-Bundestagsabgeordnete bricht

eine Lanze für den ländlichen Raum,

pocht auch finanzielle Unterstützung

durch den Bund und hat einen starken

Fürsprecher zur Seite. Marco Wanderwitz

(CDU) ist Parlamentarischer

Staatssekretär im Bundesministerium

des Innern, für Bau und Heimat. Jetzt

„Wir warten

auf den

Geldkoffer“

Sepp Müller

machte er sich mit den Gegebenheiten

in Gräfenhainichen vertraut.

„Wir müssen weg von der Zentralisierung“,

sagt Wanderwitz. Die Idee:

Große Behörden und Einrichtungen

gehen in die Fläche. „Ich habe es gerade

in Franken gesehen. Ein Schloss

saniert, eine Einrichtung der Uni Erlangen

eingezogen. Professoren, Mitarbeiter

vor Ort. Wohnraum wird gefragt.

Der Ort lebt auf.“ Wanderwitz

kann sich eine solche Entwicklung

auch im deutschen Osten gut vorstellen.

Die Botschaft ist klar. Der ländliche

Raum muss in den Fokus gerückt

werden.

Zumal Großstädte an ihre Grenzen

gelangen. Wohnraum ist knapp. Baugrundstücke

kaum finanzierbar. „Wir

haben Chancen. Aber wir müssen

auch lebenswerte Strukturen anbieten“,

betont Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU).

In der Heidestadt rückt beim Gedankenspiel

zunehmend das Plattenbauquartier

in der Gartenstraße in den

Mittelpunkt. „Wir werden auf der

Freifläche vor der Musikschule komplett

neu bauen“, bestätigt Reinhard

Kabisch, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft.

Frieder Bahn kündigt

für die Wohnungsgesellschaft den

zeitnahen Rückbau des sogenannten

„Blocks“ an. Eine weitere verwertbare

Freifläche entsteht.

Bleibt nur das Problem der Finanzen.

Staatssekretär Wanderwitz bestätigt

prall gefüllte Fördertöpfe. Allein für

den Stadtumbau stünden 200 Millionen

Euro bereit. Im Bereich „Zukunft

Stadtgrün“ sollen es weitere 190 Millionen

sein. Wieviel davon tatsächlich

in der Heide ankommen wird, kann er

nicht sagen.

Arbeiten am Gymnasium

Millionenbau wirft

Schatten voraus

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Der

millionenschwere Neubau des Paul-

Gerhardt-Gymnasiums am Standort

Hainmühlenweg wirft seine Schatten

voraus. „Rondell und Fahrradschuppen

sind abgerissen, die Pavillons

folgen“, erklärt Schulleiter Roland

Franke auf Nachfrage.

Im nächsten Jahr soll der Neubau

parallel zur Straße und im rechten

Winkel zum bestehenden zweigeschossigen

Schulgebäude fertig sein.

Das Gebäude wird unter anderem

über acht neue Unterrichtsräume,

eine Bibliothek und einen Bereich für

die Speiseversorgung verfügen. Das

Land beteiligt sich mit 75 Prozent an

den Baukosten und stellt laut Förderbescheid

2.388.182,25 Euro zur Verfügung.

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2 AUS DER VERBANDSGEMEINDE

Volksschwimmhalle Gräfenhainichen

Badetempel gefragt wie lange nicht mehr

Hänicher Bote

Bote

23. Januar 2019

Nach Ausscheiden

Ausschüsse wieder

komplett

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Der

Wegzug von Cornelia Kuhnert (FDP)

und der Tod von Wolfgang Zemelka

(Linke) haben Folgen für die Zusammensetzung

des Stadtrates und seiner

Gremien. Für Kuhnert rückte Sven

Engmann (FDP) in den Rat nach. Olaf

Pannier (Linke) folgt auf Zemelka.

Im Haupt- und Finanzausschuss rückt

Marek Pannicke (Linke) an die Stelle

von Zemelka. Petra Kuhnert (CDU)

übernimmt den Sitz von Cornelia

Kuhnert im Kultusausschuss. Die nun

berufenen Stadträte Pannier und Engmann

sind automatisch nicht mehr

sachkundige Einwohner. Engmann

wird im Bau- und Wirtschaftsausschuss

durch Hannes Schönknecht ersetzt.

Pannier wird stimmberechtigtes

Mitglied des Finanzausschusses.

Julia Rast ist Fachangestellte für Bäderbetriebe. Seit vorigem Jahr ist sie in der Gräfenhainicher Schwimmhalle unter anderem

für Kurse im Babyschwimmen verantwortlich.

Foto: (HäBo) Rostalsky

(Gräfenhainichen/HäBo/ros).

Frohe Kunde von der Infraservice

Sachsen-Anhalt GmbH: Die Betreibergesellschaft

der Gräfenhainicher

Volksschwimmhalle meldet für 2018

genau 40.145 Besucher. „Wir freuen

uns über die Zahl. Erstmals seit

2014 haben wir die Marke von 40.000

Gästen wieder überschritten“, erklärt

Catrin Janke, Niederlassungsleiterin

bei der Midewa. Der Wasserversorger

ist die Infraservice-Mutter. Es geht

vorwärts im Gräfenhainicher Bade-

Neue Schuleinzugsbereiche

tempel. Das belegen die Zahlen. Seit

2016 wurden pro Jahr wenigstens

1.300 Gäste mehr gezählt. Ein Erfolg,

den die Hallenbetreiber nicht zuletzt

am guten Zustand der Einrichtung

festmachen. „Wir können und wollen

uns nicht mit Spaßbädern vergleichen“,

sagt Mide wa-Chef Uwe Störzner.

„Die Gräfenhainicher Schwimmhalle

hat ihren ganz eigenen Charme.

Sie wird angenommen.“

Im Badetempel wurde auch im letzten

Jahr erheblich investiert. Es gab

Alle Sekundarschüler lernen ab August in Gräfenhainichen

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Der

Wittenberger Kreistag hat der Änderung

der Schuleinzugsbereiche zugestimmt.

Das hat direkten Einfluss

auf Schüler in der Einheitsgemeinde

Gräfenhainichen. Mit Beginn des

neuen Schuljahres im August werden

nun auch Mädchen und Jungen aus

Hohenlubast, Schköna und Tornau in

der Gräfenhainicher Ferropolisschule

unterrichtet. Bisher waren die Fünftklässler

aus den Ortsteilen zum Unterricht

in die Sekundarschule nach

Bad Schmiedeberg gefahren.

„Eine gute Entscheidung und die Umsetzung

eines Gräfenhainicher Stadtratsbeschlusses“,

betont Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU). Er macht

außerdem darauf aufmerksam, dass

In der Ferropolisschule werden ab August

alle Sekundarschüler der Einheitsgemeinde

Gräfenhainichen unterrichtet.

Das hat der Wittenberger Kreistag

mit der Änderung der Schuleinzugsbereiche

beschlossen. Foto: (HäBo) ros

unter anderem neue Elektrolysezellen

und eine neue Abwasserpumpe. Das

Kleinkinderbecken ist saniert. Neu ist

außerdem der Terrassenbereich samt

Auffahrt, das Vordach und die Decke

im Eingangsbereich. Neben dem normalen

Bade- und Saunabetrieb punktet

die Schwimmhalle mit einem breiten

Kursangebot. Im letzten Jahr gab es

vier Kurse im Babyschwimmen, 32 im

Bereich Aquafitness und 34 Seepferdchenkurse.

Zwei weitere Angebote

wurden von Krankenkassen realisiert.

die Entscheidung nur die künftigen

Sekundarschüler betrifft. „Wer jetzt

schon in Schmiedeberg lernt, kann

das bis zum Ende seiner Schullaufbahn

auch weiterhin tun.“

Schule an der Lindenallee

Spitze in Sachen

Berufsorientierung

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Berufsorientierung

hat einen hohen Stellenwert

in der Schule an der Lindenallee.

Die Gräfenhainicher Einrichtung

wurde für ihr Engagement mehrfach

ausgezeichnet. So konnten sich Schüler

und Lehrer erst im Herbst über

den Hauptpreis im Wettbewerb der

Industrie- und Handelskammern

Halle-Dessau und Magdeburg zum

Girls- und Boys-Day freuen (HäBo

berichtete).

Jetzt zollte neben der IHK auch die

Handwerkskammer Halle (Saale)

Respekt. Für beide Kammern ist das

Engagement der Gräfenhainicher

„ein Vorbild für andere Schulen“. Die

Heidestädter dürfen sich über 800

Euro freuen, mit denen Projekte der

Berufsorientierung gefördert werden

sollen.

Erscheinungstermine des

Hänicher Boten

2019

Januar 23.01. Juli 17.07.

Februar 20.02. August 21.08.

März 20.03. September 18.09.

April 17.04. Oktober 16.10.

Mai 22.05. November 13.11.

Juni 19.06. Dezember 18.12.


23. Januar 2019

Hänicher Bote

Bote

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„VERKEHRSUNFALL ODER GEBLITZT“?

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3

Fördermittel beantragt, Spenden willkommen

Neuer Glockenturm für Möhlaus Kirche?

Wohnungsgesellschaft

Schöppenthau folgt

auf Kuhnert

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Neu-

es Mitglied im Aufsichtsrat der

Gräfenhainicher Wohnungsgesellschaft:

Der Stadtrat hat der Entsendung

von Jens Schöppenthau

(CDU) in das Gremium

zugestimmt. Dort übernimmt

der Schkönaer das Amt von

Cornelia Kuhnert (FDP). Die

langjährige Stadträtin hatte im

letzten Herbst ihren Wohnsitz

verlegt, daraufhin ihr Stadtratsmandat

niederlegen müssen

und außerdem ihren Platz im

Aufsichtsrat des kommunalen Wohnungsunternehmens

verloren.

Der marode Glockenturm (rundes Bild) neben der Möhlauer Kirche soll durch einen Neubau ersetzt werden. Das hat die

Kirchengemeinde entschieden.

Fotos: (HäBo) Rostalsky

IMPRESSUM

Hänicher Bote

Herausgeber:

Verlagshaus „Heide-Druck“

Neuhofstraße 22 –23

04849 Bad Düben

Tel.: 034243/24602, Fax: 24603

E-Mail: info@heide-druck.com

Redaktion: Ulf Rostalsky (ros)

Dietmar Bebber (db)

ViSdP: Alexander Schütz (as)

Layout: Christin Schmitt

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Druck: MZ Druckerei, Halle

Erscheinungsweise:

jeden 3. Mittwoch

im Monat

Auflage: 8.600 Exemplare

kostenlos an die Haushalte

im Einzugsgebiet.

Für die Richtigkeit telefonisch eingebrachter

Änderungen in Anzeige und Redaktion

übernimmt der Verlag keine Gewähr,

für unverlangt ein gesandtes Material

keine Haftung. In Leserbriefen geäußerte

Meinungen müssen nicht mit jener der

Redaktion übereinstimmen.

Redaktionsschluss

für den nächsten HäBo ist der 15.02.,

Erscheinung der 20.02.

(Möhlau/HäBo/ros). Weichenstellung

in Möhlau: Die Mitglieder des

Gemeindekirchenrates haben entschieden,

den Neubau eines Glockenturms

für die Kirche in Angriff

zu nehmen. Die Entscheidung fiel

nicht zuletzt nach mehrfachen Beratungen

mit dem Baureferenten

des zuständigen kirchlichen Verwaltungsamtes,

heißt es aus der Kirchengemeinde.

In Möhlau hatten Fachleute wiederholt

auf die erheblichen baulichen

Mängel des frei neben der Kirche

stehenden Glockenturms hingewiesen.

Gleichzeitig wurde eine bauliche

Ertüchtigung der Konstruktion

ad acta gelegt. Fest stand, dass allein

ein Neubau wirtschaftlich zu vertreten

wäre.

In ersten Kostenschätzungen ist

von einer Investitionssumme von

120.000 Euro die Rede. Anträge

auf Förderung sind beim Kirchenkreis

und der Landeskirche gestellt.

„Wenn die Fördermittelzusagen hoffentlich

eintreffen, soll mit den konkreten

Planungen und Ausschreibungen

begonnen werden“, lautet die

Mitteilung aus der Gemeinde.

Neben Kirchenkreis und Landeskirche

ist bei der Baumaßnahme auch

die Gemeinde selbst in der Pflicht.

Mehrere Tausend Euro muss sie als

Eigenanteil aufbringen. Spenden

sind jederzeit willkommen. Auskunft

erteilen die Gemeindeglieder

und das Pfarrbüro.

Galas in der Einheitsgemeinde

(Gräfenhainichen/Möhlau/HäBo/

ros). Die Freunde karnevalistischen

Brauchtums dürfen frohlocken. Die

Jecken aus der Heide starten mit

Volldampf in die heiße Phase der

fünften Jahreszeit. „Hänichen Ojeh“

und „Möhlau Helau“. Frohsinn hat

die Oberhand, gefeiert wird nach Lust

und Laune und in Gräfenhainichen

sogar mit einem Abstecher in sonnige

Gefilde.

„Carneval für alle, wir treffen uns auf

Malle“ ist das Motto der 45. Session

des Gräfenhainicher Carneval Clubs

(GCC). Wie Narren das Thema verstehen

und ausgestalten, kann unter

Regentschaft von Marcus I. und Ba-

Ferropolis 2019

Von Metal bis

Feuerwerk

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Ferropolis

wird auch nächstes Jahr Besuchermagnet

sein. Bereits jetzt stehen

die Termine für Großveranstaltungen

in der Stadt aus Eisen fest. Vom 28.

bis 30. Juni findet das „With Full

Force“ statt. Das „Splash!“ ist einen

Tag kürzer als gewohnt und steigt

vom 11. bis 13. Juli. „Melt!“ geht

vom 19. bis 21. Juli in seine nächste

Runde. Die „Iron Drift Kings“ geben

sich vom 16. bis 18. August die Ehre.

Freunde des Spiels mit Blitz und

Donner kommen am 7. September

auf ihre Kosten. Dann stehen die

Pyro Games auf dem Plan.

Party in Möhlau, Hänichen und Malle

bette I. das erste Mal am 16. Februar

erlebt werden. Die Nachmittagsgala

im Sportforum der Heidestadt beginnt

punkt 15 Uhr. Am 23. Februar, am 1.

und am 2. März stehen ab 18.30 Uhr

die großen Galaveranstaltungen an.

Am 17. Februar ab 15 Uhr ist Kinderfasching

angesagt.

Auch in Möhlau scharren die Jecken

mit den Hufen. Der Möhlauer

Faschingsclub macht den Saal des

Sportforums zur Partyzone. Gefeiert

wird am 16. und 23. Februar sowie

am 2. März ab 19.11 Uhr. Senioren

sind am 22. Februar ab 16 Uhr, Kinder

am 17. Februar ab 15 Uhr eingeladen.


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23. Januar 2019

Sternsinger in der Heide unterwegs

Hilfe und Segen für jedes Haus

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Kinder

und Jugendliche aus der Pfarrei

„Heilige Familie“ beteiligten sich

auch in diesem Jahr am Dreikönigssingen.

Als Sternsinger schlüpften sie

ins Kostüm der Heiligen drei Könige

Caspar, Melchior und Balthasar. Auf

ihrer Tour durch die Heide machten

sie in Gräfenhainichen und Zschornewitz

Station und brachten den Segen

in weit mehr als 50 Haushalte und

Einrichtungen.

Die Kinder wurden unter anderem

von Gemeindereferentin Monika

Wiedenmann begleitet. „Es ist schön

zu sehen, wie die Mädchen und Jungen

bei der Sache sind. Sie wissen,

wofür sie um Spenden bitten. Sie wollen

helfen“. Beispielland der mittlerweile

60. Sternsingerauflage ist Peru.

Über die Situation behinderter Kinder

im Andenland hatte sich TV-Reporter

Willi Weitzel vor Ort informiert. Sein

Film ist Anschauungsmaterial für die

Sternsinger und öffnet Augen. „Wir

helfen den Kindern“, betont deshalb

Sarah noch einmal.

Mit Leon, Noah, Antje, Rebecca und

Ricardo ist das Mädchen in Gräfenhainichen

auf Tour gewesen. Spaß habe

es gemacht, sagen die Kinder. „Wir

kommen wieder“, fügen sie hinzu.

Leon, Noah, Sarah, Antje, Rebecca und Ricardo sind Sternsinger. In Gräfenhainichen

brauchten sie Segenswünsche in die Häuser und sammelten für Hilfsprojekte.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Erste große Feten des Jahres

Feuriges Finale für Weihnachtsbäume

Das Weihnachtsbaumbrennen wird in vielen Orten zur ersten großen Fete des Jahres.

So auch in Zschornewitz, wo die Feuerwehr auf den Festplatz geladen hatte.

Foto: (HäBo) Rostalsky

(Zschornewitz/HäBo/ros). Es ist

ein beliebtes Ritual. Anfang des Jahres

werden die ausgedienten Weihnachtsbäume

verbrannt. In Gräfenhainichen

lassen sich die Handballer

vor den Karren spannen. In Zschornewitz

und Tornau legen sich die

Kameraden der Feuerwehr ins Zeug.

Die Idee ist überall die gleiche: Leute

sollen zusammenfinden, gemeinsam

ein paar Stunden verbringen und mit

Volldampf ins neue Jahr starten.

„Dieses Jahr hatten wir etwas Pech

mit dem Wetter. Bei Regen und Wind

sind nun einmal nicht so viele Leute

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unterwegs“, erklärt Tornaus Wehrleiter

Matthias Guthe. Dennoch will er

kein Trübsal blasen. Das Baumbrennen

wird es auch nächstes Jahr geben.

„Und zum Osterfeuer unter Regie

der Jugendwehr sind schon jetzt alle

herzlich eingeladen.“

Ein großes Feuer gab es auch in

Zschornewitz. Dort hatten die Kameraden

der Feuerwehr im Vorfeld

reichlich Bäume eingesammelt und

zur bunten Party auf den Festplatz

geladen. Glühwein, Waffeln und Gegrilltes

lockten trotz mauen Wetters

reichlich Besucher an.

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Vernässungs-Probleme in Köhlerei Eisenhammer nehmen wieder zu

Und täglich grüßt der Biber

(Tornau/HäBo/ros). Der Köhlerei

am Eisenhammer steht das Wasser

wieder sprichwörtlich bis zum Hals.

„Hier steht unsere Existenz und deutsches

Kulturgut in Frage“, stellt das

Köhlerpaar Norma und Jörn Austinat

einmal mehr klar. Im heißen Sommer

hatte sich die Lage am Hammerbach

entspannt. Jetzt steigen die Pegel wieder

und der Frust nimmt zu.

Amt lehnt Komplettrückbau von

Dämmen ab

Gerade erst haben die Köhler ein weiteres

Mal einen Ablehnungsbescheid

zugestellt bekommen. Sie hatten den

Rückbau sämtlicher Biberdämme

gefordert. Für sie steht außer Frage:

Castor fiber albicus ist das Problem am

Hammerbach. Der Elbebiber staut das

Wasser an. Norma Austinat ist sicher:

Das aufgestaute Wasser drückt in die

Köhlerei zurück, sorgt für Vernässung

und noch schlimmer: Es lässt die

Öfen brüchig werden. Selbst mächtige

Vorher-Nachher: Der Biber schafft es, den Hammerbach bis zu einem halben Meter

hoch anzustauen. Das Wasser braucht Stunden, bis es nach dem menschlichen

Eingriff abfließt.

Fotos: (HäBo) Rostalsky

Dämme werden Tag für Tag geschlitzt

Wasser, so die klassische Deutung,

fließt nicht bergauf. Wohl aber staut es

sich an der Köhlerei zurück. Das erkennt

offensichtlich auch das Amt an.

Es schickt regelmäßig einen ehrenamtlichen

Biberbetreuer vorbei. Der

schlitzt jeden Morgen die Dämme.

Norma Austinat will die Welt nicht

verstehen. Morgens wird geschlitzt,

dann rauscht das bis zu einem halben

Meter hochstehende Wasser Richtung

Eisenhammer ab. Gegen Abend wird

der Biber aktiv. Er behebt den Schaden

am Bau. Wasser wird wieder

gestaut. Gut und gern zwölf Stunden

lang. Es ist immer das gleiche Spiel.

Und täglich grüßt der Biber.

„Wir streben eine gemeinsame Lösung

mit den Köhlern an. Sie dürfen

die Dämme zur Wasserregulierung

schlitzen. Das ist auch Inhalt einer

Übereinkunft mit der Familie Austinat

vom Sommer 2017“, betont Jörg

Hartmann. Aber ist Schlitzen nicht

zerstören auf Raten? Das verneint der

Verwaltungsfachmann. Denn Eingriffe

seien ja nicht auf den Wohndamm

Links: Norma Austinat dokumentiert die Situation rund um die Köhlerei seit Jahren. Mitte: Es dampft. Holzkohle aus der

Heide ist gefragt. Rechts: Auch vor stattlichen Bäumen macht Europas größter Nager nicht halt.

ausgedehnt. „Wir müssen außerdem

sicherstellen, dass der Pegel immer so

hoch ist, dass der Eingang zur Behausung

unter Wasser liegt.“

Biber oder Handwerk?

Bleibt die Frage: Biber oder Handwerk?

Die Köhler sind sicher, dass

der Nager der Übeltäter ist. „Der

war hier 700 Jahre nicht ansässig.

Das steht selbst in amtlichen Papieren.

Hier wird mit Macht eine Art

geschützt und eine ganze Region

geht kaputt.“ Die Köhlerin zeigt in

die Runde. Vom Buchenwald am

Hammerbach ist wenig geblieben.

Von Fisch- und Krebsbestand redet

schon längt niemand mehr.

Wohl aber von einer schwer belegbaren

Vermutung. Das Gros der heute in

der Heide lebenden Biber könnte aus

einer Hälteranlage stammen, die zum

Ende der DDR unterging. Tiere kamen

frei und vermehrten sich. Auch

Vize-Landrat Jörg Hartmann kennt

die Geschichte. Er hält sie nicht für

unwahrscheinlich. Aber er schließt

auch nicht aus, dass der Biber auf der

Suche nach neuen Revieren von der

Elbe die Heidebäche immer weiter

nach oben wanderte.

Jetzt ist er da, steht unter strengem

Schutz und repariert am Hammerbach

Nacht für Nacht die Deiche,

die Stunden vorher geschlitzt worden

waren.

Schamottsteine barsten. Manches ist

mittlerweile repariert.

„Aber jetzt steigt das Wasser wieder.“

Norma Austinat hat Protokoll geführt.

Binnen weniger Tage ist der Wasserpegel

unterhalb der Öfen auf das Niveau

von September gestiegen. Die Nässe

ist mess- und spürbar. Und das Wasser

kommt nach.

Fraglich ist, welche Wasserfläche

wieviel Einfluss auf die Köhlerei

hat. Die Interpretation der Unteren

Naturschutzbehörde des Landkreises

ist folgende: Je weiter die aufgestauten

Wasserflächen von der Köhlerei weg

sind, desto weniger Zusammenhang zu

den dortigen Problemen gibt es. „Bei

Damm 4 haben wir schon vier Meter

Höhenunterschied“, erinnert Wittenbergs

Vize-Landrat Jörg Hartmann.

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6 AUS DER HEIDE

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Kunstwerk von Wolfgang Köppe entdeckt

Scheunenfund zeigt Szenen in Buchenwald

(Tornau/HäBo/ros). Dass Wolfgang

Köppe ein Leben mit der Kunst

lebte, liegt auf der Hand. Mehr als

4.500 Aquaralle, Ölbilder, Fraktale

und Skulpturen stehen für das Werk

des Heidemalers aus Tornau. Nach

seinem Tod gilt es, den Nachlass zu

verwalten.

„Ich habe Wolfgang viel zu verdanken.

Er hat mich geleitet, mit Ideen

und Kritik weitergeholfen“, erzählt

Raik Zenger. Der Bad Dübener sorgt

mit Holzschnitzkunst für Furore und

ist immer wieder in Köppes Anwesen

beschäftigt. Er sortiert, dokumentiert

und stieß jetzt auf ein frühes Werk

des Heidemalers.

Es ist ein Relief. Gegossen wurde

es aus dem Kunststoff Korobon.

Doch nicht das Material macht es

besonders. Auch die beachtlichen

Ausmaße – die Kunst ist immerhin

2,40 Meter lang und 88 Zentimeter

hoch – lassen kaum erstaunen. Es ist

vielmehr das Thema, das aufhorchen

lässt. Das Relief zeigt Häftlinge,

Wachtürme, Totenköpfe. Zweifel-

los ist es eine Szene, die den Alltag

in deutschen Konzentrationslagern

beschreibt. „Hier ist eindeutig Buchenwald

gemeint“, ist Raik Zenger

sicher. Köppe verewigte auch den

Glockenturm der heutigen Gedenkstätte.

Wofür und in wessen Auftrag

der Heidefreund das Relief angefertigt

hat, ist unklar.

Zenger siedelt es jedoch ganz klar in

Köppes Bitterfelder Zeit an und vermutet

als Entstehungszeit die 1950er

und 1960er Jahre. Der Tornauer war

damals im Chemiekombinat beschäftigt.

Für Bitterfeld-Wolfen spricht außerdem

das Material. Korobon ist ein

Werkstoff auf Basis imprägnierten

Graphits, der am Standort entwickelt

worden war.

„Das Relief ist zu schade, um irgendwo

zu verschwinden“, meint Zenger.

Er ist mit Köppes Witwe Monika

überzeugt, dass die schonungslose

Darstellung der Verbrechen in Konzentrationslagern

nichts an Aktualität

verloren hat. Deshalb nahm er Kontakt

zur Mahn- und Gedenkstätte in

Buchenwald auf und sorgte auch dort

für Aufsehen.

Nach einer Begutachtung des Kunstwerks

steht für die Experten aus

Weimar fest: Wolfgang Köppe hat

Versteigerung der Tornauer Holzfiguren

Szenen in Buchenwald dokumentiert.

Die Kunst soll in die Gedenkstätte

auf den Ettersberg. Das hat die dort

ansässige Stiftung mittlerweile auch

schriftlich bestätigt.

Schwergewichtiges kam unter‘n Hammer

(Tornau/HäBo/ros). Schwergewichtiges

kommt in Tornau einmal im Jahr

unter den Hammer. „Wir versteigern

Holzskulpturen“, erklärt Axel Mitzka

auf der Wiese am Hammerbach. Die

Einnahmen der Auktion sind für Projekte

im Naturpark bestimmt.

Wie Mitzka hatte auch Tornaus Ortsbürgermeister

Udo Reiss nicht mit

einem Besucheransturm wie beim

Holzskulpturenwettbewerb gerechnet.

Aber eine Handvoll Interessierter

waren auch für sie etwas wenig.

Hat Kunst aus Pappelholz etwa keine

Freunde mehr? „Doch“, sagt Mitzka.

Schließlich habe es bereits im Vorfeld

einige Gebote für Geschnitztes gegeben.

Erster schneller Kassensturz:

Mit Kettensägen aus Holz geschälte

Kunst bringt mindestens 1.200 Euro

für den guten Zweck ein. „Da ist außerdem

noch Luft nach oben. Wir

sind rede- und verhandlungsbereit“,

betont der Heidevereinschef.

Geld kann der Verein Dübener Heide

gebrauchen. Zum Beispiel für eine

Anschaffung, die viel mit dem Thema

des letzten Holzskulpturenfestes zu

tun hat: Bienen sind bedroht. Projekte,

die sie am Leben halten, sind willkommen.

Die Verarbeitung des Honigs

soll jetzt demonstriert werden.

„Wir wollen eine Schauschleuder anschaffen“,

erklärt Axel Mitzka. Das

Geld aus der Versteigerung kommt

dafür gerade recht.

Ein Relief zeigt Szenen im Konzentrationslager. Raik Zenger entdeckte es beim Sortieren des Nachlasses von Heidemaler Wolfgang Köppe.

Foto: R. Zenger


23. Januar 2019

Hänicher Bote

Bote

AUS DER VERBANDSGEMEINDE

7

NOTDIENSTE DER APOTHEKEN (jeweils 18 – 8 Uhr)

Mittwoch

23. Januar Mittwoch

6. Februar

Turm-Apotheke

Wolfen Adler-Apotheke

Jeßnitz

Tel. 03494 / 50 42 30

Donnerstag

24. Januar

Tel. 03494 / 7 28 10

Donnerstag

7. Februar

Sittig-Apotheke Bitterfeld Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Freitag

25. Januar

Tel. 03494 / 2 10 45

Freitag

8. Februar

Linden-Apotheke Gräfenhainichen Löwen-Apotheke Bitterfeld

Tel. 034953 / 2 26 26

Samstag

26. Januar

Tel. 03493 / 2 31 08

Samstag

9. Februar

Apotheke am Kornhausplatz Bitterfeld AVIE-Apotheke Muldenstein

Tel. 03493 / 3 76 60

Tel. 03493 / 5 05 70

Sonntag

27. Januar Sonntag

10. Februar

Robert-Koch-Apotheke Wolfen Stadt-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03494 / 4 41 28

Montag

28. Januar

Tel. 03493 / 2 21 04

Montag

11. Februar

City-Apotheke

Wolfen Turm-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 03494 / 2 11 96

Dienstag

29. Januar

Tel. 034953 / 2 90 48

Dienstag

12. Februar

Glückauf-Apotheke Zschornewitz Turm-Apotheke

Wolfen

Tel. 034953 / 8 83 21

Mittwoch

30. Januar

Tel. 03494 / 50 42 30

Mittwoch

13. Februar

Flora-Apotheke Bitterfeld Sittig-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03493 / 2 23 68

Donnerstag

31. Januar

Tel. 0800 / 8 80 95 00

Donnerstag

14. Februar

Bernstein-Apotheke Friedersdorf Linden-Apotheke Gräfenhainichen

Tel. 03493 / 5 16 98 28

Freitag

1. Februar

Tel. 034953 / 2 26 26

Freitag

15. Februar

Adler-Apotheke Gräfenhainichen Apotheke am Kornhausplatz Bitterfeld

Tel. 034953 / 2 20 31

Tel. 03493 / 3 76 60

Samstag

2. Februar Samstag

16. Februar

Apotheke im Real Bitterfeld Robert-Koch-Apotheke Wolfen

Tel. 03493 / 92 24 77

Sonntag

3. Februar

Tel. 03494 / 4 41 28

Sonntag

17. Februar

AVIE-Apotheke

Gossa Nord-Apotheke

Wolfen

Tel. 034955 / 41 64 95

Montag

4. Februar

Tel. 03494 / 2 10 45

Montag

18. Februar

Paracelsus-Apotheke Raguhn Glückauf-Apotheke Zschornewitz

Tel. 034906 / 2 02 84

Dienstag

5. Februar

Tel. 034953 / 8 83 21

Dienstag

19. Februar

Sittig-Apotheke

Wolfen Flora-Apotheke Bitterfeld

Tel. 03494 / 4 41 68

Tel. 03493 / 2 23 68

Die aktuellen Apotheken-Notdienste finden Sie auch

auf www.apo-pro.de und www.aponet.de.

Gräfenhainicher

Wohnungsgesellschaft mbH

Johann-Gottfried-Galle-Straße 1

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 311-0

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Leuten etwas sagen,

lass es uns

zu ihnen tragen.

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OT Burgkemnitz

Am Tunnel 13, 06774 Muldestausee

Telefon: 03 49 55 / 4 08 40

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Hauptstraße 9

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Tel.: 03 49 55 / 2 02 53

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E-Mail: koerbitz@pflegedienst-koerbitz.de

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8 WAS – WANN – WO

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23. Januar 2019

An der Bundesstraße Nr. 1 • 06901 Kemberg/OT Lubast

Tel. 034921/72-0 • Fax 72-120

www.heidehotel-lubast.de

info@heidehotel-lubast.de

Große Geburtstagsparty zum 5-jährigen Jubiläum

Heidehotel Lubast unter der Leitung von Christian Weise & Andrea Peukert

ab 18.00 Uhr… „Tag der offenen Tür“ mit Hausführungen,

Front Cooking & Flying Buffet, Tanz & Partyspaß mit

DJ Bodo & Fotobox, Showact der Kemberger Funken gegen

21.00 Uhr, Getränke (Bier, Wein & Softgetränke) inklusive

von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr

Eintritt: 29,90 E pro Person inkl. der o.g. Leistungen

1. Februar

Reservieren Sie schon heute! Wir freuen uns auf Sie!

„Auf Amors Spuren...“

ab 18.00 Uhr Einlass mit Aperitif,

18.30 Uhr 3-Gang-Candle-Light-Dinner mit romantischem

Gesang begleitet,

ab 20.30 Uhr Tanz

Preis p.P. 34,- E zzgl. Getränke

am 14.2.

ist

Valentinstag

Nur mit Reservierung / Kartenvorverkauf

Zentrum lädt ein

Ferien im Haus am See

(Schlaitz/HäBo/ros). Das Haus am See

oberhalb des Stauseesufers in Schlaitz

lädt auch in diesem Jahr zu erlebnisreichen

Ferienstunden ein. Das Umweltbildungs-

und Informationszentrum

des Landkreises Anhalt-Bitterfeld hat

in den Winterferien vom 11. bis 15. Februar

von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Auf dem Programm stehen neben

Führungen durch das Haus und den

Beobachtungen mit der Fischadler-

Livecam unter anderem kreatives

Gestalten mit Naturmaterialien,

das Bemalen von Gipsfiguren und

kleine Wanderungen entlang des

Stauseeufers.

Hänicher Bote

Bote

So erreichen Sie uns:

montags 16 – 17 Uhr

mittwochs 15 – 16 Uhr

Gottfried-Galle-Str. 1

in Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 81 48 00

Tel.: 034243 / 2 46 02

info@heide-druck.com

Innenminister Stahlknecht beim Neujahrsempfang der Gräfenhainicher Mittelstandsvereinigung MIT

Mehr Mut zu klaren Worten

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Sachsen-Anhalts

Innenminister Holger

Stahlknecht (CDU) war Hauptredner

beim Neujahrsempfang der Gräfenhainicher

Mittelstandsvereinigung

(MIT). 24-mal lud die CDU/CSUnahe

Gruppe bisher zum feierlichen

Jahresauftakt. Prominente Gäste setzten

regelmäßig zu deutlichen Worten

an.

Stahlknecht hielt es nicht anders. Das

Land stehe so gut wie selten da, sagt

er. „Und doch ist die Gesellschaft

brüchiger geworden. Das Vertrauen

ist nicht selten weg. Aber genau das

ist die wichtigste Voraussetzung, um

zu gestalten.“ Für Stahlknecht zählen

Polizei, Justiz und funktionierende

Verwaltung zur Basis gemeinschaftlichen

Lebens.

Es geht um Sicherheit. Aber eben

auch um Verlässlichkeit von Strukturen

und die Existenz praktikabler Gesetze.

Der Minister setzt auf starken

Staat und breite Brust. „Wir brauchen

den Mut dazu, uns sagen zu lassen,

was nicht funktioniert.“ Es ist die

Steilvorlage für Querdenker und Leute,

die immer wieder den Finger in die

Wunde legen. Gräfenhainichens Mittelständler

gehören wie die gesamte

MIT dazu. Sie sagen, was passt und

was eben nicht.

Stahlknecht gefällt das offensichtlich.

Er wechselt zwischen Lob für

das Unternehmertum und großer

Politik. Auch in der Heide ist es

schwer, geeignetes Personal zu finden.

Aber wie soll die Lücke gefüllt

werden? Der Blick muss nach außen

gehen. Da redet der Minister nicht

um den heißen Brei herum. „Ich

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) war Hauptredner beim Neujahrsempfang der MIT Gräfenhainichen.

Der Politiker animierte zu mehr Mut und klaren Worten.

Foto: (HäBo) Rostalsky

baue auf das Fachkräftezuwanderungsgesetz.“

Geregelter Zuzug von

Arbeitskräften statt Hoffen auf den

Asylbereich. „Strategisch denken

funktioniert nicht nach dem Zufallsprinzip.“

Einen selbstbewussten CDU-Landeschef

mögen sie in der Heide. Da

gibt es Geschenke mit Aussagekraft.

Den ersten von vier Bänden zur Geschichte

des Bergbaus in der Region

zum Beispiel. „Ich habe mitgerechnet.

Da darf ich wenigstens noch

dreimal teilnehmen“, sagt Holger

Stahlknecht. Vorausgesetzt, er hat

ein hohes Amt. In Gräfenhainichen

sind Neujahrsempfänge immer gut

besetzt. Minister muss schon sein,

wer Hauptredner ist. Und Ministerpräsidenten

haben die Nase immer

weit vorn.

Alle müssen zudem die klare Ansage

mögen. CDU-Bundestagsabgeordneter

Sepp Müller gehört dazu. Ihm

sind 400 langzeitarbeitslose Jugendliche

im Kreis Wittenberg ein Dorn im

Auge. Es könne nicht sein, dass Landwirte

in der Jessener Region Leute

suchen und junge Leute einfach nicht

arbeiten. Müller verbiegt sich nicht.

Er prescht vor. „Arbeit muss sich lohnen.

Arbeit muss aber auch honoriert

werden“, erklärt er.

Hohe Politik braucht das ländliche

Pendant. MIT-Chef Harald Kremer

spielte Gräfenhainichens Bürgermeister

Enrico Schilling (CDU) den

Ball zu. Der ist trotz aller finanziellen

Schwierigkeiten der Heidestadt

durchaus zufrieden. Der Haushalt

steht, die Stadt arbeitet und ist als

Wohnort gefragt wie lange nicht

mehr. „Wir machen viele Dinge richtig.

Aber es bleibt immer noch sehr

viel zu tun.“


INFORMATIONEN, MITTEILUNGEN

UND BEKANNTMACHUNGEN

der Stadt Gräfenhainichen

Nr. 1/2019

23. Januar 2019

Allgemeine Verwaltung

Sprechzeiten der Schiedsstelle

Die Sprechzeiten der Schiedsstelle der Stadt Gräfenhainichen finden an jedem

2. Donnerstag im Monat von 17 bis 17.30 Uhr im Rathaus in Gräfenhainichen,

Markt 1, im Erdgeschoss (Haupteingang), Zimmer 1 a, statt. Die Schiedsstelle

ist zu diesen Sprechzeiten auch telefonisch für Sie erreichbar: 034953 / 357-21

Die Termine für das Jahr 2019 ergeben sich damit wie folgt:

Donnerstag, 14. Februar 2019 Donnerstag, 14. März 2019

Donnerstag, 11. April 2019 Donnerstag, 9. Mai 2019

Donnerstag, 13. Juni 2019 Donnerstag, 11. Juli 2019

Donnerstag, 8. August 2019 Donnerstag, 12. September 2019

Donnerstag, 10. Oktober 2019 Donnerstag, 14. November 2019

Donnerstag, 12. Dezember 2019

D. Hellmann

Vorsitzende der Schiedsstelle

Büro:

Informationen aus Möhlau

Sprechzeiten des Möhlauer Ortsbürgermeisters:

24. Januar 2019 15 – 17 Uhr

31. Januar 2019 15 – 17 Uhr

7. Februar 2019 15 – 17 Uhr

14. Februar 2019 15 – 17 Uhr

Marek Pannicke

Ortsbürgermeister

Schulstraße 1 (ehemalige Grundschule)

06772 Gräfenhainichen, Tel.: 034953 / 265560

Bildung und Soziales

Information an die Personensorgeberechtigten

der Schulanfänger 2020

Die Stadt Gräfenhainichen gibt bekannt, dass alle Personensorgeberechtigten,

deren Kinder schulpflichtig werden, aufgefordert sind, ihrer Anmeldepflicht

nachzukommen. Kinder, die bis zum 30. Juni 2020 das sechste Lebensjahr

vollendet haben, werden mit Beginn des Schuljahres 2020/2021 schulpflichtig

und sind zum Schulbesuch anzumelden. Kinder, die bis zum 30. Juni 2020 das

fünfte Lebensjahr vollendet haben, können vorzeitig zum Schulbesuch angemeldet

werden. Sie werden mit der Aufnahme schulpflichtig.

Die Anmeldung der schulpflichtig werdenden Kinder der Stadt Gräfenhainichen

findet für die einzelnen Grundschulen folgendermaßen statt:

Johannes-Gutenberg-Grundschule Gräfenhainichen

25. Februar 2019 in der Zeit von 12 bis 16 Uhr

26. Februar 2019 in der Zeit von 8 bis 10.30 Uhr

und von 13 bis 17 Uhr

Schulleiterzimmer der Grundschule, Lindenallee 5,

06773 Gräfenhainichen,

034953 / 2 11 19

Grundschule „J. H. Pestalozzi“ Zschornewitz

11. Februar 2019 in der Zeit von 14 bis 17 Uhr

Schulleiterzimmer der Grundschule, OT Zschornewitz

Golpaer Straße 1, 06772 Gräfenhainichen,

034953 / 8 96 98

Sollten Sie diese Termine nicht wahrnehmen können,

bitten wir um telefonische Rücksprache mit der entsprechenden Grundschule.

Zur Anmeldung ist die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch sowie

Dokumente zum Nachweis über das Sorgerecht mitzubringen. Die Personensorgeberechtigten

haben das anzumeldende Kind persönlich vorzustellen.

Enrico Schilling

Bürgermeister

Gewerbeamt

Firmenjubiläen

Die herzlichsten Glückwünsche gehen an das folgende Unternehmen der

Stadt Gräfenhainichen, welches ein Firmenjubiläum feiert:

10-jähriges Firmenjubiläum

• Agentur für Deutsche Vermögensberatung Doreen Biermann in Gräfenhainichen

am 27. Januar 2019

Kämmerei

Grund- und Hundesteuer 2019

Wir möchten unsere Bürgerinnen und Bürger daran erinnern, dass ab dem

15. Februar wieder Grund- und Hundesteuern fällig sind. Die Steuern sind

ohne besondere Aufforderung weiterhin bei Fälligkeit und mit den Beträgen,

die sich aus dem letzten erteilten Bescheid über Grundbesitzabgaben sowie

Hundesteuer ergeben, zu entrichten.

Bei den Steuerpflichtigen, die der Stadt Gräfenhainichen eine Einzugsermächtigung

erteilt haben, wird vereinbarungsgemäß abgebucht. Alle anderen haben

jederzeit die Möglichkeit der Teilnahme am SEPA-Lastschrifteinzugsverfahren.

Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass die Steuerfestsetzung in diesem Jahr

wieder durch öffentliche Bekanntmachung erfolgt. Die Aushänge finden Sie in

den dafür vorgesehenen Schaukästen aller Ortsteile der Stadt Gräfenhainichen.

Schriftliche Bescheide werden nur erteilt, wenn sich hinsichtlich der Steuerpflicht

Änderungen ergeben.

An-, Ab- und Ummeldung eines Hundes:

Bei An-, Ab- und Ummeldung eines Hundes sind die dafür vorgesehenen

Formulare (erhältlich unter www.graefenhainichen.de/Verwaltung/Formulardienst

oder im Bürgerservice) zu verwenden. Es sind alle geforderten Angaben

vollständig einzutragen.

Abmeldung eines Hundes:

Der Hund ist abzumelden, wenn

• der Hund gestorben ist,

• Sie in eine andere Stadt/Gemeinde umziehen,

• Sie den Hund an einen neuen Halter abgegeben haben,

• Sie den Hund in ein Tierheim gegeben haben oder

• der Hund entlaufen ist und Sie nicht damit rechnen, dass er zurückkommt.

Falls vorhanden, ist die Hundemarke abzugeben. Bei Abmeldung eines Hundes

erhalten Sie zu viel gezahlte Beträge erstattet. Wenn Sie keine Einzugsermächtigung

erteilt haben, reichen Sie zur Erstattung bitte Ihre Bankverbindung

bei uns ein.

Bei Wohnungswechsel innerhalb der Ortsteile von Gräfenhainichen ist der

Hund umzumelden. Bitte vergessen Sie nicht, in jedem Fall die Transponder-ID

anzugeben. Wenn Sie Fragen haben, erteilen wir Ihnen gern Auskunft.

Die Hundesteuersatzung finden Sie unter www.graefenhainichen.de/Verwaltung/Ortsrecht.

Kultur

Veranstaltungskalender der Stadt

Gräfenhainichen mit den Ortsteilen Jüdenberg,

Möhlau, Schköna, Tornau, Zschornewitz

Februar 2019

16.02. 15.30 Uhr Seniorengala des Gräfenhainicher Carnevalclubs

Gräfenhainichen, Sportforum

16.02. 19.11 Uhr 1. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

17.02. 15 Uhr Kinderfasching des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

17.02. 15 Uhr Kinderfasching des Gräfenhainicher Carnevalclubs

Gräfenhainichen, Sportforum


Seite 10 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen 23. Januar 2019

22.02. 16 Uhr Seniorenfasching des Möhlauer Faschingsclubs / Volkssolidarität

| Möhlau, Sportforum

23.02. 18.30 Uhr I. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs

| Gräfenhainichen, Sportforum

23.02. 19.11 Uhr 2. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

März 2019

01.03. 18.30 Uhr II. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs

Gräfenhainichen, Sportforum

02.03. 18.30 Uhr III. Galaveranstaltung des Gräfenhainicher Carnevalclubs

| Gräfenhainichen, Sportforum

02.03. 19.11 Uhr 3. Hauptveranstaltung des Möhlauer Faschingsclubs

Möhlau, Sportforum

03.03. 14 Uhr Rosensonntagsumzug des Gräfenhainicher Carnevalclubs

Gräfenhainichen, Sportforum

08.03. 18 Uhr Frauentagsparty | Gräfenhainichen, Sportforum

09.03. 15. Kultur- und Erlebnisnacht | Gräfenhainichen, Innenstadt

23.03. 19 Uhr Rocknacht | Gräfenhainichen, Sportforum

Dankeschön

Änderungen vorbehalten!

(Stand: 7. Dezember 2018)

Die Stadtverwaltung Gräfenhainichen möchte sich auf diesem Wege ganz

herzlich bei allen fleißigen Helferinnen und Helfern, Mitwirkenden und

Marktteilnehmern für die Vorbereitung und Durchführung sowie bei den

kleinen und großen Besuchern bedanken, die zum Gelingen der Weihnachtsmärkte

beigetragen haben.

Ein besonderes Dankeschön gilt allen Sponsoren für die Unterstützung,

womit das vorweihnachtliche Treiben erst ermöglicht wurde.

Enrico Schilling

Bürgermeister der Stadt Gräfenhainichen

Der Möhlauer Faschingsclub informiert:

Der Kartenvorverkauf für unsere Veranstaltungen am 16. Februar, 23. Februar

und 2. März 2019 erfolgt am 5. und 6. Februar in der Zeit von 17 bis 19 Uhr

bei Frau D. Schmidt, Rosa-Luxemburg-Straße 8 im Ortsteil Möhlau der Stadt

Gräfenhainichen.

Der Preis der Faschingskarten beträgt 13 Euro.

Euer MFC

Tourist-Information

Tourist-Information

Gräfenhainichen

R1 Servicestelle

August-Bebel-Straße 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

touristinformation@graefenhainichen.de

tourist-info@graefenhainichen.de

www.graefenhainichen.de

Die Tourist-Information hält folgende neue Publikationen kostenlos für

Sie bereit:

• Freizeitmagazin „Freizeit- und Veranstaltungstipps“

Januar bis Februar 2019

• Heft „Frühjahrssemester 2019

Kreisvolkshochschule des Landkreises Wittenberg

• Magazin „Kurhotel Bad Schmiedeberg – Arrangements 2019

• Broschüre „Eisenmoorbad Bad Schmiedeberg 2019

Neu im Verkauf:

• Kugelschreiber in verschiedenen Gehäusefarben (blau, navi, grün, pink, rot)

„Stadt Gräfenhainichen – Meine Heimat – Meine Stadt – Mein Platz“

VKP 1,50 €

Für folgende Veranstaltungen können Sie in unserer Tourist-Information

Eintrittskarten im Vorverkauf erwerben:

• Jahreskarten für den Besuch der Baggerstadt Ferropolis

Kartenpreis: 7 €

• Theaterfahrten ins Anhaltische Theater Dessau

„Fancy Free / Carmen-Suite“ (Ballettabend von Tomasz Kajdanski – Uraufführung)

am Samstag, 26. Januar 2019 um 17 Uhr

Kartenpreis: 32 €

„Im weißen Rößl“ (Operette von Ralph Benatzky)

am Sonntag, 24. Februar 2019 um 16 Uhr

Kartenpreis: 32 €

„5. Sinfoniekonzert“ (Werke von Hindemith, Weill und Schubert)

am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

„Manon Lescaut“ (Oper von Giacomo Puccini)

am Freitag, 5. April 2019 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

„Katja und der Teufel“ (Oper von Antonin Dvorak)

am Samstag, 25. Mai 2019 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

„Nabucco“ (Oper von Giuseppe Verdi – Konzertante Aufführung)

Open-Air-Veranstaltung (Regenvariante vorgesehen)

am Donnerstag, 27. Juni 2019 um 19.30 Uhr

Kartenpreis: 32 €

• Frauentagsparty

am Freitag, 8. März 2019 um 18 Uhr | Gräfenhainichen, Sportforum

Kartenpreis: 10 €

• 15. Kultur- und Erlebnisnacht

am Samstag, 9. März 2019 | Gräfenhainichen, Innenstadt

Kartenpreis: 15 €

• Gräfenhainicher Rocknacht

am Samstag, 23. März 2019 um 19 Uhr | Gräfenhainichen, Sportforum

Kartenpreis: 10 €

• Pyro Games

am Samstag, 7. September 2019 ab 17 Uhr | Gräfenhainichen, Ferropolis

Kartenpreise: 28 € Sitzplatz / 18,25 € Stehplatz / 81,50 € Familienticket Sitzplatz

(2 Erw. + max. 2 Kinder 7 – 17 Jahre) / 55,25 € Familienticket Stehplatz

(2 Erw. + max. 2 Kinder 13 – 17 Jahre)

• Ticketverkauf für regionale Veranstaltungen, z.B. Kulturhaus Bitterfeld-Wolfen

Weitere Informationen erhalten Sie

in der Tourist-Information!

August-Bebel-Str. 24

06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 25 76 20

Fax: 034953 / 25 76 19

E-Mail: tourist-info@graefenhainichen.de

Wir sind Partner der WelterbeCard!

Öffnungszeiten der Tourist-Information

April – September

Oktober – März

Mo 9 – 12 Uhr 9 – 12 Uhr

Di 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Mi 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr

Do 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr 9 – 12 Uhr 13.30 – 18 Uhr

Fr 9 – 12 Uhr 13.30 – 16 Uhr 9 – 12 Uhr

Sa 9 – 12 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wo:

Wann:

Wer:

Energieberatung

Anbieterunabhängige Energieberatung

der Verbraucherzentrale in Gräfenhainichen

06773 Gräfenhainichen

Wittenberger Straße 67a (Stadtbibliothek)

jeden 2. Dienstag im Monat von 15 bis 18 Uhr nach telefonischer

Voranmeldung sowie nach Vereinbarung

Energieberater Dipl.-Ing. Harald Nitzschke

telefonische Terminvergabe: 0800 / 809 802 400

kostenfrei aus deutschen Netzen

Für einkommenschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die

Beratungsangebote kostenfrei.


23. Januar 2019 Informationen, Mitteilungen und Bekanntmachungen der Stadt Gräfenhainichen

Seite 11

Wichtige Rufnummern

Stadtverwaltung Gräfenhainichen

Markt 1, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 3 56 • Fax: 034953 / 3 57 29

Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserbehandlung

Gräfenhainichen

Am Hain 10, 06773 Gräfenhainichen

Tel.: 034953 / 2 21 09 • Fax: 034953 / 2 14 06

kostenfreie Störungshotline: 0800 / 11 880 11

HAUS AM SEE Schlaitz

3. Februar – Heidesonntag mit der Jägerschaft Bitterfeld e.V.

Geburtstagsgratulationen

Gräfenhainichen mit allen Ortsteilen

Die herzlichsten

Geburtstagsglückwünsche

allen Jubilaren, die im

Erscheinungszeitraum dieser

Ausgabe des „Hänicher Boten“

ihren Geburtstag begehen.

Januar

70. Geburtstag

Frau Rosemarie Jakubowicz (Zschornewitz)

75. Geburtstag

Frau Marlen Polet-Zissoldt (Zschornewitz), Herrn Horst Schirmer, Herrn Martin

Teubner

80. Geburtstag

Frau Walli Jeschag (Zschornewitz), Frau Herta Langwagen, Frau Linda Rülke

(Möhlau), Herrn Peter Simon (Zschornewitz)

85. Geburtstag

Herrn Horst Warschewski (Tornau), Frau Erika Röder (Zschornewitz)

Februar

70. Geburtstag

Frau Gisela Kirchhof, Frau Gudrun Teubner, Frau Renate Schlosser, Frau

Ilona Breternitz, Frau Iraida Anders, Herrn Heinz Bodenthin, Herrn Günter

Liebers (Zschornewitz), Frau Monika Heinze, Frau Regine Becker (Hohenlubast),

Herrn Manfred Behncke (Möhlau), Herrn Dieter Springer, Herrn Eckhard

Marschalk (Schköna), Herrn Manfred Krüger

75. Geburtstag

Herrn Karl-Heinz Luers (Tornau), Herrn Bodo Frieß (Hohenlubast), Herrn

Manfred Friedenberger (Zschornewitz), Frau Inge Vater (Zschornewitz),

Herrn Paul Mischke (Möhlau)

80. Geburtstag

Frau Erika Bohm, Frau Karin Uthleb

85. Geburtstag

Frau Hannelore Schenke, Herrn Hans-Ulrich Krüger

90. Geburtstag

Frau Johanna Pobbig

95. Geburtstag

Frau Ida Marks

Sonstiges

Große Spende für den Zaun

Einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro

übergab Cornelia Killian-Bode von

der ÖSA Gräfenhainichen im Dezember

an André Böse vom Fjord Fahrsport

Zschornewitz e.V. Der 18-köpfige

Verein investiert damit einen

neuen Zaun für das Vereinsgelände.

Foto: André Böse

„Sportforum“ Gräfenhainichen

Das Sportforum Gräfenhainichen hat ab dem 1. April 2019 einen neuen Pächter.

Ab diesem Datum bietet er den Saal für Vereins-, Betriebs- und Familienfeiern

sowie für Events zur Vermietung an.

Kontakt: Dirk Möser Telefon: 0163 / 4516580 E-Mail: moepr@web.de

Ab 13 Uhr laden wir kleine und große Naturfreunde ein zu einer Winterwanderung

mit Spurensuche am Muldestausee. Damit uns möglichst nichts

entgeht, stehen Ferngläser für Kinder und Erwachsene bereit und begleiten

werden uns Vertreter der Jägerschaft Bitterfeld e.V. mit ausgebildeten Jagdhunden.

Die Demonstration der Fähigkeiten von Jagdhunden rundet den Tag

ab. In der Ausstellung des Umweltbildungszentrums erfahren die Besucher

noch bis 17 Uhr Interessantes über die Tierwelt im Winter. Festes Schuhwerk

und dem Wetter entsprechende Kleidung sind ganz wichtig.

034955 / 2 14 90 (auch AB)

oder info@informationszentrum-hausamsee-schlaitz.de

Winterferien-Programm

Öffnungszeiten von montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr

11. Februar Baumscheibe oder Treibholz winterlich gestalten

12. Februar Acrylkugeln oder Schmuckkästchen gestalten,

Serviettentechnik

13. Februar Brandmalerei, Enkaustik oder Wichtel gestalten

14. Februar Arbeit mit Peddigrohr

15. Februar Insektenhotel aus Blechbüchse bauen, Brustbeutel oder

Geldbörse gestalten

Gipsfiguren können jeden Tag bemalt werden. Änderungen sind möglich!

Eintritt: Erwachsene 2 € und Kinder 1 € sowie Unkostenbeitrag für Material.

Sommerferien-Abenteuer für Kinder von 6 bis 16 Jahren

Das Kinder- und Jugendcamp Naundorf (Mittelsachsen) organisiert erlebnisreiche

Sommerferien-Abenteuer für Kinder und Jugendliche von 6 bis

16 Jahren.

Auf dem abwechslungsreichen Programm stehen unter anderem Badespaß,

Grillabende, Wasser-Fun-Sportfest, Bowling, Disco, Neptunfest, Lagerfeuer,

Kinoabend, Fußball, Besuch eines Erlebnisbades, Tischtennis, Minigolf,

ein Ausflug im Reisebus zur Kids Arena Marienberg, Spiel & Spaß und

vieles mehr.

Die Übernachtung erfolgt in gemütlichen Bungalows und Blockhütten mit

Doppelstockbetten. Die Kinder erwartet ein riesiges Freigelände mit vielen

Spielmöglichkeiten!

Der Teilnehmerbeitrag beträgt 240 € pro Kind und Durchgang inklusive

Übernachtung, Vollverpflegung, Programm, Eintrittsgelder und Rundum-Betreuung.

Geschwister-Rabatte sind möglich. An- und Abreise sind

selbst zu organisieren.

Termine:

7. – 13. Juli 2019, 14. – 20. Juli 2019, 21. – 27. Juli 2019,

28. Juli – 3. August 2019, 4. – 10. August 2019

Infos & Anmeldungen:

Tel.: 03731 / 21 56 89 oder www.ferien-abenteuer.de

Informationszentrum

für Umwelt

und Naturschutz

Schlaitz

Adresse des Ferienlagers:

Kinder- und Jugendcamp Naundorf

Alte Dorfstraße 60

09627 Bobritzsch-Hilbersdorf

Susanne Grießbach

Leiterin HAUS AM SEE

Umweltamt des Landkreises Anhalt-Bitterfeld

Unsere Einrichtung ist barrierefrei. Sie wird gefördert vom Land Sachsen-Anhalt.


12 VOM SPORTGESCHEHEN

Hänicher Bote

Bote

23. Januar 2019

MARMOR HUNKE GMBH

NATUR- UND KUNSTSTEINERZEUGNISSE

Geschäftsführer Gerhard Schmitt

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Baugesellschaft

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Hallenfußball: 13. GWG-Cup

Brachstedter holen zum sechsten Mal Pokal

mit sieben Toren der erfolgreichste

Spieler und Christian Zehe der beste

Torwart des Hallenspektakels.

Die im Turnierverlauf stark aufspielenden

Kanenaer Kicker hatten im

Finale dem Landesligisten Brachstedt

nichts Entscheidendes entgegenzusetzen

und verloren mit 3:0 das letzte

Spiel um den GWG-Cup 2019. Da

half es auch nicht, wenn der zum besten

Spieler gewählte Stefan Nestler

im Trikot des KSV spielte. Für Dr.

Frieder Bahn, dem GWG-Geschäftsführer,

waren bei der Siegerehrung

die Brachstedter Fußballer keine Unbekannten.

Er konnte ihnen bei ihrer

neunten Turnierteilnahme nun schon

zum sechsten Mal den Pokal samt

Siegprämie in Höhe von 300 Euro

überreichen.

Siegten zum sechsten Mal: die Kicker der SG Blau-Weiß Brachstedt.

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Bisher

im Spiel um den fünften Platz schließlich

erst einmal konnten die Fußballer

des VfB Gräfenhainichen ihr immer dem Turnierneuling aus der Lan-

desklasse SG Ramsin (3. der Gruppe

zum Jahresanfang ausgetragenes B) gegenüber.

Hallenturnier um den Pokal der Gräfenhainicher

Dennoch litt das Hallenturnier nicht

Wohnungsgesellschaft, an Spannungsmomenten. Die gut

kurz GWG-Cup genannt, gewinnen.

Daran sollte sich auch bei der nunmehr

schon 13. Auflage nichts ändern,

denn zu mehr als dem fünften

Platz sollte es nicht reichen.

Ausschlaggebend war da sicher das

1:1 im Eröffnungsspiel gegen den

Ortsrivalen SV Turbine Zschornewitz.

Obwohl auch der spätere Turniersieger

Blau-Weiß Brachstedt recht überraschend

mit einem 2:2 gegen Kickers

Raguhn startete, stabilisierte sich deren

Leistung im Turnierverlauf. Für

den Gastgeber bedeutete dagegen die

anschließende 3:0-Vorrundenniederlage

gegen die Blau-Weißen faktisch

das frühzeitige Aus der Hoffnungen

auf einen Medaillenrang. Als Dritter

der Vorrundengruppe A sah man sich

150 Zuschauer sahen in der zweiten

Vorrundengruppe einen überraschend

starken Kanenaer SV aus der Halleschen

Stadtoberliga, der kurzfristig

für den ESV Bergwitz eingesprungen

war. Letztere mussten wegen

der Hallenkreismeisterschaften ihre

Teilnahme absagen. Die Saalestädter

gaben in der Vorrunde nicht einen

Punkt ab und besiegten im Halbfinale

Kickers Raguhn (2:1). Im anderen

Halbfinale unterstrich Brachstedt mit

einem deutlichen 4:0 über den FV

Bad Düben einmal mehr seine Titelambitionen.

Im kleinen Finale standen

sich der FV Bad Düben und der

SV Kickers Raguhn gegenüber – mit

dem besseren Ende für die Sachsen.

Die Raguhner konnten dennoch zwei

Foto: (HäBo) Bebber

Erfolge für sich verbuchen, denn Arved

Nelles aus ihrer Mannschaft war

Platzierungen: 1. SG Blau-Weiß

Brachstedt, 2. Kanenaer SV, 3. FV

Bad Düben, 4. SV Kickers Ra guhn,

5. VfB Gräfenhainichen, 6. SG

Ramsin, 7. HSV Gröbern, 8. SV Turbine

Zschornewitz

Punktspiele der BSG Aktivist Gräfenhainichen – Januar / Februar

Samstag, 26. Januar

12.00 Uhr AWD BSG – Jessener SV 53

14.00 Uhr AWC BSG – Jessener SV 53

15.00 Uhr AWE SG Kühnau – BSG

Sonntag, 27. Januar

13.30 Uhr ALF BSG II – Jessener SV 53

16.00 Uhr SALF BSG – SV Oebisfelde 1895

Samstag, 9. Februar

16.00 Uhr PKFr BSG – SG Lok Schönebeck

Sonntag, 17. Februar

16.00 Uhr SALF BSG – HC Salzland 06

Samstag, 23. Februar

11.00 Uhr AWD SG Kühnau – BSG

16.30 Uhr AWC SV Finken Raguhn – BSG

17.30 Uhr SALF SG Lok Schönebeck – BSG

Sonntag, 24. Februar

10.30 Uhr AWE BSG – Jessener SV 53

15.00 Uhr ALF TSV Blau-Weiß Brehna – BSG II

Legende: AWC = Anhaltliga weibliche C-Jugend, AWD = Anhaltliga weibliche D-Jugend,

AWE = Anhaltliga weibliche E-Jugend, ALF = Anhaltliga Frauen, SALF = Sachsen-Anhalt-Liga

Frauen, PKFr = HVSA-Pokal Frauen


23. Januar 2019

Hänicher Bote

Bote

VOM SPORTGESCHEHEN

13

Nachwuchs-Hallenturniere des VfB Gräfenhainichen

Sechsmal Budenzauber läutet Jubiläumsjahr ein

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Die

Fußballer des VfB Gräfenhainichen

verzeichneten mit zahlreichen Hallenturnieren

einen gelungenen Auftakt

im Jubiläumsjahr „100 Jahre

organisierter Fußball in Gräfenhainichen“.

Den Auftakt bildeten die

Nachwuchshallenturniere am ersten

und zweiten Januar-Wochenende.

In den insgesamt sechs Turnieren

konnten die Nachwuchskicker des

VfB 40 Mannschaften aus 28 verschiedenen

Vereinen begrüßen. Die

Vereine hatten teilweise eine weite

Anreise. Neben Teams aus dem heimischen

Sachsen-Anhalt nahmen

auch Mannschaften aus Niedersachsen,

Brandenburg, Berlin und Sachsen

teil.

Das Ergebnis war packender Fußball,

oft bis zur letzten Sekunde. Der SV

Germania Roßlau war dabei am erfolgreichsten,

holten sie sich doch

bei den Bambinis um den Pokal des

EDEKA-Markts Olaf Dietrich und

bei der E-Jugend (GEG-Cup) jeweils

den Gesamtsieg.

Beim 1. Ergotherapie-Kursawe-Cup

(F-Jugend) spielte die Mannschaft

des FSV Forst Borgsdorf den erfolgreichsten

Fußball und verwies

ihre Konkurrenz auf die Plätze. Der

vom SBB Stockmann Baubedarf (D-

Jugend) gestiftete Pokal steht jetzt in

den Vereinsräumen des Halleschen

FC. Sie setzten sich im Finale erst

im Neunmeterschießen – nach der

regulären Spielzeit stand es 2:2 Unentschieden

– gegen die Füchse Berlin

durch. Beim 4. Zweirad-Fitz-Cup

der C-Jugend wurde einmal mehr

bewiesen, dass auch im Fußball erst

nach dem letzten Abpfiff abgerechnet

wird. Im allerletzten Spiel entriss hier

nämlich die SG Wittenberg/Reinsdorf

mit einem 6:2 gegen Kickers Raguhn

dem favorisierten FC Grün-Weiß

Piesteritz den Turniersieg. Schuld

daran waren die zwei Unentschieden

der Grün-Weißen gegen die JSG Heidekicker

(1:1) und die SG Lok Dessau/Dessauer

SV (0:0) in den Spielen

zuvor.

Dass der ehemals aktive Handballer

und jetzige Bundestagsabgeordnete

Sepp Müller ein Herz für den Sport

hat, versteht sich von selbst. Deshalb

wurde in der E-Jugend auch um

den Sepp-Müller-Pokal gewetteifert,

welchen schließlich die Kicker von

ABUS Dessau in Empfang nehmen

durften.

Der Gastgeber selbst ging bei den

Turnieren aber auch nicht leer aus.

So wurde Wiebke Holzmüller (C-Jugend)

zur besten Spielerin und Lennart

Hünsche (E-Jugend) zum bester

Torwart gewählt.

Da solche Veranstaltungen neben dem

Renovierung nach Maß

PORTAS-Fachbetrieb

Petra Görisch

Studio in Gräfenhainichen

August-Bebel-Straße 30

06773 Gräfenhainichen

Mo – Fr: 10 – 12 Uhr und Di: 13 – 18 Uhr

Tel.: 034903/68720

organisatorischen auch mit einem finanziellen

Aufwand verbunden sind,

möchte sich Marc Mieseler noch einmal

ausdrücklich bei allen Sponsoren

und Unterstützern bedanken. Zusammenfassend

sagte der Nachwuchsverantwortliche

des VfB: „Bei aller Anstrengung,

es hat richtig Spaß gemacht.

Von allen Gastmannschaften gab es lobende,

anerkennende Worte hinsichtlich

Organisation und Ausrichtung.“

Die Sieger bei den C-Junioren SG Wittenberg/Reinsdorf (weiße Trikots) mit den teilnehmenden Mannschaften

Foto: (HäBo) Bebber

Women‘s Rowing Challenge

Zschornewitzer Ruderfrauen legen sich mächtig ins Zeug

(Zschornewitz/HäBo). Bereits zum

zweiten Mal gibt es die Women‘s

Rowing Challenge des Deutschen

Ruderverband (DRV). Nach 1.000

Teilnehmerinnen im letzten Jahr

hofft der DRV 2019 auf noch mehr

Aktive.

Wie funktioniert diese Challenge?

Vier aufeinanderfolgende Ergo-

Challenges in einem Monat: Am

8., 15., 22. und am 30. Januar sind

diese angesetzt. Welcher Verein hat

die stärksten Frauen-Teams, die in

der vorgegebenen Zeit die meisten

Meter auf dem Ruderergometer

zurücklegen? Gestartet wird in

drei weiblichen Altersklassen (AK)

U30, Ü30 und Ü40.

Immerhin 19 Frauen bzw. Mädchen

konnte Challenge-Managerin Andrea

Senst mit Unterstützung von

Yvonne Stein für den Auftakt begeistern.

Auf dem Ruderergometer

im Zschornewitzer Ruderclub ging

es heiß her und jeder wollte in den

vorgegebenen 8 Minuten die meisten

Meter rudern. In der AK U30

Die jüngsten Teilnehmerinnen aus Zschornewitz powerten sich am Ergometer

aus.

Foto: privat

gingen an den Start: Lena Scherfel

(12), Sydney Niemann (12), Alia

Harnisch (13), Joyce Surosz (13),

Emelie Lennig (14), Anna-Lena

Lieck (15), Alena Karaew (15),

Annabella Kolbe (15), Tabea Becher

(16) und Julia Küchler (18).

Bei der Ü30 war lediglich Manuela

Scherfel unterwegs. Andrea Senst,

Yvonne Stein, Carmen Matschok,

Cynthia Harnisch, Yvonne Lennig,

Andrea Bannwitz, Lisa Synowzik

und Diana Meier traten in der Ü40

an.

Das Schöne an dieser Challenge ist,

dass die Mütter mit ihren Töchtern

gemeinsam daran teilnehmen. Bei

uns im ZRC ist sogar eine Familie

aus drei Generationen dabei: Oma

Andrea Senst, Tochter Manuela

Scherfel und Enkeltochter Lena

Scherfel. Wir hatten alle großen

Spaß und hoffen auf ein gutes Abschneiden

bei dieser Challenge. Mit

etwas Glück gewinnen wir ein BikeErg

von der Firma Concept 2.

Wer noch Interesse hat, kann auch

noch beim ausstehenden letzten

Tag teilnehmen. Wir freuen uns

auf jede Unterstützung, die wir bekommen

können. Eins ist uns jetzt

schon bewusst: Wir wollen auch im

nächsten Jahr wieder daran teilnehmen.

Andrea Senst


14 VOM SPORTGESCHEHEN

Hänicher Bote

Bote

23. Januar 2019

Inh.: Maik Glaser

Paul-Gerhardt-Gymnasium

Schnupperstunde für Neugierige

Peter-Petersen-Schule

Die Polizei macht Schule

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Nicht

immer ist die Welt voller Sonnenschein.

„Unsere Schüler sind oft gutgläubig,

gehen unverkrampft auf andere

Leute zu. An Gefahren denken

sie kaum oder gar nicht“, sagt Jana

Reinhardt. Sie ist Schulleiterin der

Peter-Petersen-Schule.

Die Einrichtung hat die Zusammenarbeit

mit der Polizei auf eine neue

Stufe gestellt. Es geht nicht ums Panikmachen.

„Wir wollen die Schüler

und auch die Eltern sensibilisieren,

auf Gefahrenmomente aufmerksam

machen“, erzählt die Schulleiterin.

Alles geschehe nicht aus unmittelbarem

Anlass. „Aber das Leben macht

doch um uns keinen Bogen.“

Auch in der Förderschule mit den

Schwerpunkten geistige und körperliche

Behinderung ist der gedankenlose

Umgang mit Handys, das Versenden

von Fotos nicht ausgeschlossen. „Als

Polizei geht es uns nicht nur um den

erhobenen Zeigefinger. Wir wollen

Ansprechpartner sein, Vertrauen

aufbauen“, betont Cornelia Dieke,

Sprecherin des Wittenberger Polizeireviers.

Erstes Thema: Mein Körper gehört

mir. Wer darf was tun und was eben

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(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Den

Eifelturm zum Anbeißen. Seife zum

Selbermachen. Tipps in Erster Hilfe,

Zahlen, Fakten und jede Menge Musik

und Theater: Das Gräfenhainicher

Paul-Gerhardt-Gymnasium hatte einmal

mehr ordentlich aufgetischt. „Wir

wollen auf uns und unsere Vorzüge

aufmerksam machen“, sagt Schulleiter

Roland Franke über den Tag der offenen

Tür. Der ist zum fixen Termin im

Jahreskalender der Bildungseinrich-

Noch staunt Ferdinand Schröder. Bald wird der Viertklässler aufs Gymnasium

wechseln und lernen, was Janice Seiler längst beherrscht. Es geht um den Eisennachweis

mit diversen Chemikalien.

Foto: (HäBo) Rostalsky

nicht? Die Polizeibeamten legen den

Schülern Arbeitsblätter vor. Zunächst

geht es um das eigene Bild. Justin, Cecile,

Christin und die anderen Schüler

sind schnell bei der Sache. Sie zeichnen

sich wie sie sind: mit Jeans und

violettem Pullover, mit Brille. Aber

wie ist das nun? Wer ist eine wichtige

Bezugsperson und was darf die tun?

Gardinen &

Dekorationen

Wand & Boden

Bereiten Sie sich auf

den Frühling vor.

tung geworden. „Für künftige Fünftklässler,

für Eltern und Verwandte der

jetzigen Schüler. Eigentlich für jeden,

der sich über uns informieren möchte“,

weiß der Lehrer.

Das Gymnasium ist die klassische

Schule auf dem flachen Land. 550

Schüler sind in 60 Orten zu Hause. Es

ist nicht zuletzt eine logistische Herausforderung,

die Tag für Tag zu bewältigen

ist. Dennoch steht die Schule

hoch im Kurs.

In Begleitung seiner Mutter schaut

sich Ferdinand Schröder um. Der

Gräfenhainicher lernt aktuell in der 4.

Klasse. Im Herbst steht der Wechsel

aufs Gymnasium an. Aber wie funktioniert

die Einrichtung? Neugier ist

erlaubt. Und so marschiert Ferdinand

ins Chemielabor, hört von Eisennachweis

und sieht, wie Seife entsteht. Das

Paul-Gerhardt-Gymnasium ist top in

Eleganz und formvollendetes Design vereinen

sich in unserer neuen Dekofigur, dem Dekovogel

Olivia, von Tiziano. Zu jeder Jahreszeit vermag

es der grazile Vogel Ihren Wohnraum zu verschönern

und die Blicke auf sich zu ziehen. Dieses

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ÖZ: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr

Sa: 9 – 12 Uhr

Naturwissenschaften. Keine Frage.

Aber die Einrichtung ist auch von der

Muse geküsst, kann mit Theater, Musik

und Sprachen aufwarten. Auch dort

geht es hoch hinaus. Joana Felbel und

Adrian Püschel gehören zu den Schülern,

die im Herbst für drei Wochen

nach Springfield/Ohio reisen und dort

hautnah den Alltag in amerikanischen

Familien erleben werden. „Wir freuen

uns riesig. Es wird ein Erlebnis“, sind

sie überzeugt.

Andere Länder, andere Sitten. Crêpes

gibt es im Französischkabinett. Sie

sind Appetitmacher, locken die Besucher

an. 51-mal gibt es den Eifelturm

zu sehen. „Der ist 130 Jahre alt. Den

haben wir auf verschiedene Art dargestellt“,

erklären Leonie Scheusch ner

und Amelie Brückner. Die Aufgabe

für die Besucher: Per Votum das beste

Modell küren. Das Ergebnis ist offen.

Kitzeln, umarmen, streicheln, küssen?

Die Sache wird immer kniffliger.

„Wir werden alles auch mit den Eltern

besprechen. Zum Projekt gehört

eine Elternversammlung“, erklärt

Schulleiterin Jana Reinhardt und

macht auf die weiteren thematischen

Unterrichtsstunden aufmerksam. Die

jungen Heidestädter werden sich unter

anderem mit dem Verhalten gegenüber

fremden Personen befassen.

Behandelt werden außerdem die Gefahren

in der virtuellen Welt. Es gibt

viel zu tun. Aber was, wenn Übergriffe

beobachtet werden? „Weggeschaut

ist mitgemacht“, sagt Schulleiterin

Reinhardt. Das Thema ist eines der

letzten im Projekt mit der Polizei.

Polizei macht Schule: Cornelia Dieke spricht mit Schülern der Peter-Petersen-Schule über das Recht am eigenen Körper.

Foto: (HäBo) Rostalsky


23. Januar 2019

Aus der Wir tschaft

Par tner des Hänicher Boten vorgestellt

Hänicher Bote

Bote

15

„Aus der Wirtschaft“ heute mit: Seniorenpark „Vergissmeinnicht“

Schön leben im Alter

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Wohnen

in bester Lage. Am Rand der

Stadt, wo schon Straßennamen Nähe

zur Natur vermitteln. Wo Nachtigall

und Amsel ebenso zu finden sind wie

Herausforderungen des täglichen Lebens

nicht mehr allein meistern können

und auf Pflege angewiesen sind.

Alle sollen in Gemeinschaft Schönes

und Neues erleben. „Sie sollen

Seniorenpark „Vergissmeinnicht“

• vollstationäre Pflege und Betreuung (Hausgemeinschaften)

• Urlaubs- und Kurzzeitpflege

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Telefon: 034953 8119-0 | E-Mail: info@seniorenpark-vergissmeinnicht.de

www.seniorenpark-vergissmeinnicht.de

Die großzügige Terrasse samt Garten tragen zum Wohlfühlen bei.

Seeadler oder Kraniche: Das bietet

der Seniorenpark „Vergissmeinnicht“

für insgesamt 46 Bewohner. Das Haus

ist ein ebenerdiger Neubau, der 2004

seine Pforten öffnete.

„Der Seniorenpark ist ein Pflegeheim

der vierten Generation“, erklärt

Heimleiterin Susann Küter. Nichts ist

mit bloßer Verwahrung von Senioren.

„Bei uns verbringen Frauen und

Männer ihren dritten Lebensabschnitt

in Hausgemeinschaften. Sie können

nach ihren Möglichkeiten aktiv an der

Gestaltung des Alltags mitwirken.“

In jeder der fünf Wohngemeinschaften

verfügen die Bewohner über

eigene Zimmer. Große Flure und

Gemeinschaftsbereiche fördern das

Zusammensein. Terrasse und Garten

tragen zum Wohlfühlen bei.

Im Seniorenpark leben ältere und an

Demenz erkrankte Menschen, die die

merken, dass sie nicht alleingelassen

werden, sich geborgen fühlen“, betont

Heimleiterin Küter. Neben dem

Pflegealltag bestimmt ei n umfangreiches

Betreuungs- und Veranstaltungsangebot

das Leben im Haus. Die

Klangschalentherapie für Demenzkranke

gehört dazu. Aber auch die

Möglichkeit, mit Tieren umzugehen,

leichte Gartenarbeit zu verrichten, zu

kochen, backen, basteln, malen.

Die Bewohner des Seniorenparks

leben am Rand der Stadt, allerdings

nicht abseits. Regelmäßig wird im

Park gefeiert. Sommer- und Herbstfeste

sind beliebt. Hoch im Kurs steht

auch die fünfte Jahreszeit. Der Besuch

des Seniorenparks am 11.11. ist

traditionell eine der ersten Amtshandlungen

des Prinzenpaars des Gräfenhainicher

Carneval Clubs.

Seniorenpark Vergissmeinnicht

Nachtigallenweg 23, 06773 GHC

Geschäftsführerin: Andrea Pannier

Heimleitung: Susann Küter

Tel.: 034953 / 8 11 90

Fax: 034953 / 8 11 91 26

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Die fünfte Jahreszeit steht hoch im Kurs: Der Besuch des Seniorenparks am 11.11. ist traditionell eine der ersten Amtshandlungen

des Prinzenpaars des Gräfenhainicher Carneval Clubs.

Fotos: Seniorenpark

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16 AUS DER REGION

Hänicher Bote

Bote

23. Januar 2019

Lokalschau der Rassegeflügelzüchter

Die Schönsten der Schönen

125 Jahre gibt es den Geflügelzuchtverein Gräfenhainichen und Umgebung. Da schaut Bürgermeister Enrico Schilling (l.)

gern vorbei. Harry Schwarz (m.) freut sich über Coburger Lerchen. Die Tauben hat er bei Züchter Hans-Joachim Zschiesche

gefunden.

Fotos: (HäBo) Rostalsky

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Im

Januar ist in Gräfenhainichen Erntezeit.

Dann zeigt sich, wer im Jahr

2018 züchterischen Erfolg hatte.

„Das Jahr war in Ordnung. Wir können

nicht meckern“, meint Hans-

Joachim Zschiesche. Er ist Finanzchef

des Rassegeflügelzuchtvereins

Gräfenhainichen und Umgebung.

Dessen Mitglieder hatten jetzt zur

Ausstellung geladen.

Mit 244 ausgestellten Tieren konnten

die Heidestädter an den Trend

der letzten Zeit anknüpfen. Es geht

vorwärts. Zumindest bei der Zahl

des Federviehs. Der Verein selbst

gleicht allerdings eher dem kleinen

Fähnlein der Aufrechten. Über

Nachwuchssorgen reden sie nicht

mehr laut in Gräfenhainichen. Es ist

schwer, fürs Hobby zu begeistern.

Aber deshalb die Flinte ins Korn

werfen? „Ich gehe auf die 80 zu.

Solange die Kraft reicht, mache ich

hier mit“, betont Zschiesche.

Harry Schwarz ist im fortgeschrittenen

Alter auf den Geschmack

gekommen. „Brieftauben fand ich

immer schön. Jetzt habe ich welche

angeschafft.“ Der alte Bergmann

mischt nicht aktiv im Verein seiner

Heimatstadt mit. Aber er greift

gern auf Erfahrung und Tiere der

Heidestädter zurück. Zwei Coburger

Lerchen haben es ihm angetan.

Schnell ist man sich handelseinig.

Schwarz kann mit neuen Tieren weiter

züchten.

Die Schau zum 125. Vereinsgeburtstag

bietet Gelegenheit, den Hut zu

ziehen. „Danke dafür, dass Sie alle

zur Stange halten“, sagt Gräfenhainichens

Bürgermeister Enrico Schilling

(CDU) und Ortsbürgermeisterin

Christel Lück (Linke) reicht eine

kleine finanzielle Spende weiter.

Die Ausstellung ist ein Kraftakt für

das Dutzend Züchter aus der Heide.

Unterstützung tut Not und kommt

an.

Konstanze Laasch aus Jüdenberg ist

im letzten Jahr zum Verein gestoßen.

Sie hat Statistik geführt. 244

Tiere teilen sich in zwölf Enten, 122

Hühner und 120 Tauben auf. „Wir

haben 22 Hühner und 24 Taubenrassen

hier.“ Die Vielfalt macht die

Schau aus. Raritäten werden zum

Sahnehäubchen. Laasch selbst hat

Französische Rouenenten am Start.

Die stattlichen Tiere stehen mittlerweile

auf der Liste der extrem gefährdeten

Haustierrassen.

Erscheinungstermine des

Hänicher Boten

2019

Januar 23.01. Juli 17.07.

Februar 20.02. August 21.08.

März 20.03. September 18.09.

April 17.04. Oktober 16.10.

Mai 22.05. November 13.11.

Juni 19.06. Dezember 18.12.

Konstanze Laasch hatte Französische Rouenenten am Start. Die Tiere stehen auf

der Liste der im Bestand gefährdeten Haustierrassen.


23. Januar 2019

Hänicher Bote

Bote

Weihnachtsbaumverbrennen

BSG Aktivist trotzt dem Regen

Das Baumverbrennen hat Tradition in Gräfenhainichen.

Foto: BSG Aktivist

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17

(Gräfenhainichen/HäBo/db). Das

regnerische Wetter dämpfte zwar etwas

die Erwartungen der BSG Aktivist

Gräfenhainichen in Sachen Besucher

beim alljährlichen Weihnachtsbaumverbrennen,

jedoch nicht die Stimmung.

Es wurden wieder drei gemütliche

Stunden bei der 11. Auflage auf

dem Gräfenhainicher Gutenbergplatz.

Daran änderte auch der mittlerweile

in die Jahre gekommenen Platz

nichts, der sich nicht nur aufgrund

des schlechten Wetters nicht von der

besten Seite zeigte. Unterstützt wurden

die Organisatoren auch wieder

von der Freiwilligen Feuerwehr Gräfenhainichens,

welche auch die kleine

Überraschung absicherten, bei der

nicht nur die Kinderaugen erstrahlten.

Erstmalig wurde nämlich ein kleines

Feuerwerk gezündet. „Trotz dieser

kleinen Highlights wollen wir das

Ganze nicht zu einem großen Volksfest

ausufern lassen“, klärte Vereinschef

Hans-Joachim Kramer auf. Man

stehe vielmehr auch in Zukunft auf das

bewährte gemütliche Beisammensein

bei Bratwurst und dem ein oder anderen

leckeren Getränk. Diesmal stellte

sogar der Trainer der ersten Frauenmannschaft

unter Beweis, dass er nicht

nur was vom Handball, sondern auch

vom Grillen versteht. Er fungierte an

diesem Abend nämlich in gekonnter

Manier als Grillmeister. Aber auch

zahlreiche andere Vereinsmitglieder

und Aktive trugen mit ihrem Engagement

zum Gelingen bei. Natürlich

konnte auch wieder jeder Gast sich am

Gewinnspiel um einen Gutschein der

Schleesener Baumschule Schröter in

Höhe von 30 Euro zum Erwerb eines

neuen Weihnachtsbaumes beteiligen.

Die drei Gewinner werden in der Halbzeitpause

des nächsten Heimspiels der

Handballfrauen am 27. Januar gegen

den SV Oebisfelde gezogen und im

Februar-HäBo veröffentlicht.

Ideen gefragt – erster Workshop in Schwemsal

Die Dübener Heide neu denken

(Schwemsal/HäBo/ros). Die Dübener

Heide steht für das größte zusammenhängende

Waldgebiet Mitteldeutschlands.

Aber reicht das, um

die Region zu pushen? Oder muss sie

überhaupt erst wachgeküsst werden?

Die Fragen sind Dreh- und Angelpunkt

der Diskussion um ein neues,

frisches Marketingkonzept.

Das soll unter Federführung der Leipziger

Agentur commlab entstehen.

„Wir müssen reden“, hatte Geschäftsführer

Sándor Mohácsi schnell erklärt

und zur Interaktion eingeladen. Die

Seite www.zukunft-duebener-heide.

de ist freigeschaltet. Jeder kann dort

sagen, was ihm an der Heide gefällt

oder eben nicht. Diskutiert wird aber

auch in Workshops.

Heiko Wiese, Medienfachmann und

Workshop-Moderator, redet Klartext.

„Der Wettbewerb wird härter. Mittelmaß

hilft nicht. Es braucht es den Mut

für neue Wege.“ Selbstbewusst sollen

die Akteure in der Heide sein und sich

fokussieren. Nur was ist das Wesentli-

che und wie kann die Heide neu gedacht

werden? Reiche Natur, wenig Industrie

im Kern und viel ringsherum. Traditionelles

Handwerk und große Geschichte,

die von Kurfürsten über Kaiser bis

zum Neptunentdecker Johann Gottfried

Galle reicht. Wieder sind es viele

Dinge, die die Heide ausmachen. „Wir

brauchen die starke Idee“, erinnert

Wiese deshalb noch einmal.

Marketing ist trendgebunden. Bürgerbeteiligung

ist eine Säule, Digitalisierung

und Mobile first die andere. Immer

mehr Menschen greifen auf alle

möglichen Kanäle des Social Media

zurück, um an Informationen zu gelangen.

Alles gut und schön. „Dann

brauchen wir aber auch flächendeckend

verfügbares Netz“, stellt Heike

Beck aus Kemberg fest. Die Heide

ist schön. Aber sie verfügt auch über

zahlreiche Funklöcher. Das ist Tatsache.

Das muss der Marketingexperte

aus der Großstadt bedenken.

Wir müssen reden. Die Ansage gilt

auch nach dem ersten Workshop wei-

ter. Die Diskussion auf der Internetseite

ist noch offen. Meinungen sind

unter www.zukunft-duebener-heide.

de willkommen.

Kern, Potenzial, Wirkung: In kleinen Gruppen suchten die Workshopteilnehmer

in der Schwemsaler Gutsscheune nach dem Besonderen der Dübener Heide.

Foto: (HäBo) Rostalsky


18

Hänicher Bote

Bote

(Gräfenhainichen/HäBo/ros). Einmal

Feuerwehrmann, immer Feuerwehrmann.

Siegfried Kunert hat

nichts gegen die Feststellung. „Es

ist schon so. Bei mir vielleicht noch

mehr als bei vielen anderen Leuten“,

sagt der 62-Jährige. Kunert lebt für

die Feuerwehr. Und das von Kindheit

an.

Unter vier Augen

Ein Leben für die Feuerwehr

„Unter vier Augen“ heute mit Gräfenhainichens Stadtwehrleiter Siegfried Kunert

23. Januar 2019

46 Jahre Dienst in der Wehr

Als er 1972 im Alter von 16 Jahren

in die Feuerwehr seiner Heimatstadt

Gräfenhainichen eintrat, war das

normal. „Alle in der Familie, meine

Eltern und Geschwister, waren

schon dabei. Da gab es keine Frage“,

erklärt Kunert, der als Stadtwehrleiter

ganz oben auf der Karriereleiter

der Freiwilligen Feuerwehr angekommen

ist. Doch darum macht er

kein großes Aufheben. Er ist Stadtwehrleiter.

Punkt. „Für mich zählt,

dass ich mich auf die Kameraden

verlassen kann.“

Zur Stadtwehr Gräfenhainichen gehören

die Ortswehren in der Kernstadt,

in Zschornewitz, Möhlau, Jüdenberg,

Hohenlubast-Schköna und

Tornau. Gut 180 Kameraden sind in

den Einsatzabteilungen aktiv. Feuerwehrleute

gibt es außerdem in den

Alters- und Ehrenabteilungen und der

Jugendwehr. Eine große Gruppe, für

die Kunert jetzt noch mehr Zeit aufbringen

könnte als bisher. „Aber es

ist wie es ist. Rentner haben niemals

Zeit. So falsch ist die Feststellung

gar nicht“, meint der Mann, der vor

anderthalb Jahren seinen Job an den

Nagel gehängt hat.

Er war hauptberuflich Feuerwehrmann

und als solcher in Dessau-

Roßlau im Einsatz. „Für manche

bin ich vielleicht verrückt gewesen.

Feuerwehr im Beruf und Feuerwehr

in der Freizeit. Aber mir waren beide

Sachen wichtig. Mir haben beiden Sachen

wirklich Spaß gemacht. Und ich

konnte überall helfen. Das ist immer

mein Antrieb gewesen.“

Ausbildung als Grundvoraussetzung

Siegried Kunert kam nach dem Studium

in Senftenberg zurück in die

Heimat. Er arbeitete in der Abteilung

Feuerwehr des Volkspolizeikreisamtes

und wechselte nach der Wende zur

Berufsfeuerwehr nach Dessau. Es ist

eine Zeit, die er nicht missen möchte.

„Jeder Tag und jeder Einsatz brachten

andere Herausforderungen. Du

musstet einfach gut ausgebildet sein,

um sicher zu helfen.“ Der Feuerwehrmann

redet nicht um den heißen Brei

herum. Ausbildung ist für ihn auch im

In der Stadtwehr Gräfenhainichen gehören 180 Kameraden der Einsatzabteilung an.

Siegfried Kunert ist Feuerwehrmann aus Leidenschaft. Er ist Stadtwehrleiter in Gräfenhainichen. Fotos: (HäBo) Rostalsky

ehrenamtlichen Bereich unerlässlich.

„Wir haben mit Ausnahmesituationen

zu tun. Im Einsatz muss jeder Handgriff

sitzen und sich jeder auf den anderen

verlassen können.“

War der Job als Berufsfeuerwehrmann

ein

Vorteil für das Ehrenamt?

Siegfried

Kunert ist überzeugt

davon.

Schließlich

hatte er

Tag für Tag

mit Einsätzen zu tun, hörte

die Berichte von Kollegen, erweiterte

den Erfahrungshorizont.

Schon deshalb empfindet er es als

großes Plus, wenn sich hauptamtliche

Feuerwehrleute auch ehrenamtlich

einbringen. „Die Palette

der Einsätze ist so groß geworden.

Es geht längst nicht mehr allein um

Brände. Da zählt Erfahrung immer.“

Ein besonderes Jahr

i

Das Jahr 2018 war für die Feuerwehrleute

aus der Einheitsgemeinde Gräfenhainichen

ein besonders. Die Kameraden

mussten zu 167 Einsätzen

ausrücken. Das war fast ein Drittel

mehr als gewöhnlich. Die Feuerwehr

war schon im Januar während des

Wintersturms „Friederike“ gefordert.

Sie rückte zu technischen Hilfeleistungen

etwa bei Verkehrsunfällen aus

und hatte gerade im Sommer immer

wieder mit Wald- und Flächenbränden

zu tun. Dazu kamen die Einsätze

auf dem Festivalgelände von Ferropolis.

Die Kameraden stellten bei

allen Großveranstaltungen Brandsicherheitswachen.

Was einfach klingt,

ist eine Herausforderung.

„Die Saison in

Ferropolis ist fast

deckungsgleich

mit der Urlaubs-

und Ferienzeit.

Außerdem

können

wir keine

Abstriche

an der Einsatzbereitschaft

im Stadtgebiet

machen. Wir haben

es geschafft. Das zählt.“

Kurz gefragt!

Lieblingsessen:

hausgemachte Bratkartoffeln

Lieblingsrestaurant:

Hänicher Stübchen“ in Gräfenhainichen

Lieblingsurlaubsort:

Trassenheide auf Usedom

Lebensmotto:

„So sicher wie möglich leben.“

Drei Personen, mit denen Sie gern

einmal zu Abend essen würden:

• Günther Semmler (Feuerwehrmann

aus der Partnerstadt Laubach)

• Harald Lesch (Wissenschaftsjournalist)

• Franziska Hildebrandt (Biathletin mit

Wurzeln in Köthen)


23. Januar 2019 » Goitzsche

» Muldestausee

» Gröberner See

Hänicher Bote

Bote

19

Erholungs-, Bewegungs- und Freizeitanlage geplant

Kraft tanken und Goitzscheblick genießen

(Pouch/HäBo/ros). Auf einem knapp

8.000 Quadratmeter großen kommunalen

Grundstück mit Blick auf die

Goitzsche könnte in Pouch Großes

entstehen. Der Muldestausee-Jugendgemeinderat

und Bürgermeister Ferid

Giebler (parteilos) haben die Idee

einer Erholungs-, Bewegungs- und

Freizeitanlage ins Spiel gebracht. Gut

330.000 Euro sollen in das Areal am

Ortseingang in direkter Nachbarschaft

der aus Löbnitz kommenden Landesstraße

139 investiert werden.

Skaten, Klettern, Chillen

Gut angelegtes Geld, meinen die Befürworter

des ehrgeizigen Unterfangens.

Schließlich würden zwei Fliegen

mit einer Klappe geschlagen. Mit einem

Skatepark, Kletter- und Outdoor-

Fitness-Anlage, Fußball- und Volleyballfeld

wäre ein wahrer Hotspot für

den Nachwuchs geschaffen. Gleichzeitig

– und das betont Bürgermeister

Giebler immer wieder – wäre die Anlage

auch für die anderen Generation da.

Sitzmöglichkeiten und einen wetterfesten

Unterstand haben sie eingeplant.

Noch ist es nicht mehr als grüne Wiese, die nur ein Streifen Buschwerk von der Goitzsche (Hintergrund) trennt. Hier könnten

noch in diesem Jahr die Bauarbeiten für eine 330.000 Euro teure kommunale Freizeitanlage entstehen.

Bleibt nur die Frage des Geldes. „Wir

setzen auf Fördergelder, müssen aber

einen nicht unerheblichen Eigenanteil

aufbringen“, sagt der Rathauschef.

Nach derzeitigem Planungsstand sind

das gut und gern 65.000 Euro. Der Haken:

Das Geld hat die Gemeinde Muldestausee

nicht flüssig. „Wir brauchen

Unterstützung“, betont Giebler und

wirbt ohne Umschweife um Spenden.

65.000 Euro Eigenanteil nötig

So aussichtslos ist das Unterfangen

nicht. Zwar bestätigt auch Muldestausee-Ratsvorsitzender

Veit Wolpert

Wasser, Action, Wald, Festival: So sieht die Jugend die Gemeinde Muldestausee.

Die Schlagworte hat der Nachwuchs an die Fassade eines Gebäudes an der Zufahrt

zur Verwaltung gesprayt.

Fotos: (HäBo) Rostalsky

Bernstein muss vorerst auf dem Grund bleiben

(FDP), dass noch reichlich Geld vonnöten

sei. „Aber Unternehmen haben

die Idee positiv aufgenommen.“ Ferid

Giebler verweist zudem auf einen

Sockelbeitrag. Aus dem Budget des

Jugendgemeinderates könnten 10.000

Euro kommen. Bleiben 55.000, die

bis Mitte Februar benötigt werden, um

beim Förderinstitut die volle Summe

zu bekommen und noch in diesem Jahr

mit dem Bau beginnen zu können.

Zu viel? Giebler sieht die Gemeinde

auf einem guten Weg. Gut und gern

die Hälfte des Eigenanteils sei durch

Spendenzusagen bereits abgedeckt.

„Kommt nicht alles zusammen, müssen

wir mit dem Fördergeldgeber reden,

wie das Projekt auf zwei Jahre

gestreckt werden kann.“

Die Botschaft ist eindeutig. Die Freizeitanlage

am Goitzsche ufer soll kommen.

Kosten für eine entsprechende

B-Plan-Änderung sind im Haushalt eingestellt.

„Wir sollten auch überlegen,

ob nicht in einem ersten Schritt sämtliche

Erschließung realisiert werden

kann.“ Giebler spricht von Wegebau

und Anbindung an die kommunale Infrastruktur.

„Im zweiten Schritt könnten

dann die Sportgeräte kommen.“

Gericht stoppt die Suche nach dem Gold der Goitzsche

(Pouch/HäBo/ros). Die Förderung

von Bernstein vom Grund des

Goitzsche sees ist vorerst nicht mehr

möglich. Das Oberverwaltungsgericht

in Naumburg hat vor Monatsfrist

eine entsprechende Entscheidung

getroffen. Damit bleibt das Gold der

Goitzsche erst einmal dort, wo es ist.

Hintergrund des verordneten Stopps

sind nicht zuletzt unterschiedliche

Auffassungen zur Eingruppierung

des Gewässers. Während die Goitzsche

Bernstein GmbH die Meinung

vertritt, dass der See kein schiffbares

Gewässer im eigentlichen Sinn

ist, geht das Landesverwaltungsamt

vom Gegenteil aus. Die Behörde mit

Sitz in Halle verweist unter anderem

auf die mit „Reudnitz“ und „Vineta“

realisierte und vom Eigentümer des

Sees erlaubte Fahrgastschifffahrt.

Genau das wurde zum Stolperstein.

Die von der Bernstein GmbH bis zum

Stopp eingesetzte Förderplattform

Mit dieser Plattform soll die Bernsteinförderung realisiert werden. Ob dafür eine

besondere Genehmigung nötig ist, haben Gerichte zu befinden. Im Hintergrund

die schwimmenden Häuser der Goitzsche.

Foto: (HäBo) Rostalsky

Wer wagt, gewinnt

Was wagen, auch einmal anders denken:

Das ist im Bereich Jugendarbeit

in Muldestausee die Maxime. Die

Gemeinde hat den Nachwuchs ins

Boot geholt. Mit reichlich Farbe und

Kreativität haben die jungen Leute

gleich mehrfach Spuren hinterlassen.

Graffitikunst ziert nicht nur die Fassade

eines Gebäudes an der Zufahrt

zum Verwaltungssitz. Sie ist auch

eine klare Botschaft. Wasser, Action,

Wald und Festival: Vier Begriffe,

eine Aussage. Die Gemeinde Muldestausee

ist nicht verschlafen.

„Wir sind nicht Berlin und auch nicht

Leipzig“, hatte Bürgermeister Ferid

Giebler bei einer ersten großen

Veranstaltung des Jugendbeirats im

Gröberner Heizhaus betont. „Wir

müssen es selbst machen, uns bemühen“,

fügte er hinzu. Der Nachwuchs

hatte Spaß an Workshops im Rappen,

Sprayen, Tanzen und feierte seine

Party. Jetzt kann der nächste wirklich

große Wurf gelingen. „Ich setze auf

die Freizeitanlage. Sie würde sehr gut

zu uns passen“, ist sich der Bürgermeister

sicher.

unterliegt nun anderen Kriterien. Unter

anderen müsste sie über Pontons

mit höherer Wandstärke verfügen und

braucht dringend eine schifffahrtsrechtliche

Genehmigung. Endgültig

ist die Entscheidung dennoch nicht.

Weitere Instanzen werden sich mit

dem Sachverhalt auseinandersetzen.

Das Gold der Goitzsche ist ein fossiles

Harz, das seinen Ursprung in großen

Waldgebieten hat. Hier floss es vor

mehr als 20 Millionen Jahren reichlich.

Das Harz schloss Insekten, Blätter,

Samen ein. Die Inklusen machen

den Bernstein noch begehrter. Zwischen

1975 und 1983 wurde der Bernstein

nahe des heutigen Pegelturms

industriell gefördert. Der Spitzenwert

lag 1983 bei 49 Tonnen im Jahr. Materialwert:

20 Millionen DDR-Mark.

Bitterfeld war der größte Bernsteinlieferant

des Landes. Ein Großteil davon

wurde im VEB Ostseeschmuck

Ribnitz-Damgarten verarbeitet.


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