pma Ausgabe 5/2019 Leseprobe

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Das Reportage-Magazin für die Veranstaltungsbranche

5/2019

B 48825

8,50 €

Deutschland

Samy Deluxe

SaMTV Unplugged – live

Elation: RAYZOR 760

mit SparkLED

Hands-on Test:

Bose L1 Compact

pma Basics:

Soundcheck

Special:

Spezialeffekte


EDITORIAL

Gestern, heute, morgen

Liebe Leser,

wir feiern weiter! Auch in dieser Ausgabe erinnern wir uns zurück an die

letzten 20 Jahre pma Magazin, mit einem Rückblick auf eine der ersten,

großen Reportagen im Heft: Der Bruce Springsteen Welttournee 1999. Den

Artikel finden Sie auf Seite 52.

Zurück im Hier und Jetzt haben wir uns eine ganz besondere Produktion

für unsere Titelstory ausgesucht. Dass Hip-Hop durchaus auch

unplugged funktioniert, ist keine große Neuigkeit. Wie geschmackvoll und

elegant eine Rap-Show ohne Verstärker auf der Bühne jedoch sein kann,

zeigt die Produktion SaMTV Unplugged von Samy Deluxe. Wir haben uns

mit dem Licht- und Bühnendesigner Bertil Mark ab Seite 58 ausführlich über

das Licht- und Setdesign der energetischen Show unterhalten.

Um Sie bestens für die Zukunft zu rüsten, haben wir wieder interessante

und lehrreiche Workshops im Programm: In unserem Special auf

Seite 64 geht es um Audioeffekte und deren richtigen und sinnvollen Einsatz

im Mix. Wie ein Soundcheck auch bei kleineren Gigs und mit unerfahrenen

Musikern stressfrei funktioniert, besprechen wir in den pma Basics

ab Seite 72.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen

Ihr Chefredakteur

Steffen Sauer

pma bei facebook!

www.facebook.com/pmamagazin

P.S.: Schreiben Sie uns Ihre Meinung unter red@pma-magazin.de


inhalt

TALK

06 News

Neue Produkte & Produktionen, Branchentalk,

Termine, Personelles

BRANCHENFORUM

14 Brancheninfos

Produkte, Technologien & Events

special

52 20 Jahre pma

Wir feiern unser 20-jähriges Jubiläum

64 Audioeffekte

Der Ton macht die Musik

THEMA

50 Elation RAYZOR 760 mit SparkLED

Erfrischende Idee – der RAYZOR 760

56 Master Tour App

Auf Tour immer app-to-date

58 Die „SaMTV Unplugged live”-Tour

Ein Rückblick als Meilenstein

70 Venue Guide

Ellington Hotel Berlin

72 pma Basics

Sound richtig checken

HANDS-ON TEST

78 WORK PRO Line Array Sub Arion SL 218 SA &

Top Arion SL 210A

82 BOSE L1 Compact

86 Neumann NDH 20

88 DPA d:screet CORE 6060 / DPA d:fine CORE 6066

90 Electro-Voice RE3

SERVICE

03 Editorial

94 Branchenverzeichnis

96 Anzeigenindex

98 Vorschau, Impressum

52

20 Jahre pma

Die Tour von Bruce Springsteen 1999

4 pma 05/19


58

Die „SaMTV Unplugged – live”-

Tour von Samy Deluxe

© Ralph Larmann

70

Venue Guide

Das Ellington Hotel Berlin

© Ellington Hotel (PR)


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QSC

QSC macht „Avengers:

Endgame“-Weltpremiere unvergesslich

QSC liefert in speziell konzipiertem Kinosaal im Los Angeles Convention Center den

Sound für den ultimativen Avengers-Film.

QSC, LLC ist ein weltweit führendes

Unternehmen in der Entwicklung

und Herstellung von preisgekrönten

professionellen Lautsprechern,

Digitalmischpulten, Endstufen sowie

DSP-Prozessoren und digitalen

Cinema-Lösungen. Die softwarebasierte,

integrierten Audio, Video und

Control Plattform Q-SYS ist ebenfalls

von QSC entwickelt worden. Am 22.

April 2019 im Los Angeles Convention

Center war QSC bei der spektakulären

Weltpremiere des Marvel-Actionfilms

„Avengers: Endgame“ für den ebenso

spektakulären wie großartigen Sound

zuständig. Die Premierenbesucher

erlebten eine sehr beeindruckende

Vorführung in DolbyVision und ATMOS

– in einem eigens für diesen Zweck eingerichteten

Kinosaal. Für das ATMOS-

System kamen QSC Lautsprecher sowie

auch QSC Verstärker und Q-SYS Signalverarbeitung

zum Einsatz.

Line Array im ATMOS-Kino

Das System umfasste zehn WideLine 10

Line-Array-Lautsprecher und drei WL218-

sw Subwoofer pro Leinwandkanal – insgesamt

30 Line Arrays und neun Subwoofer,

die hinter der ca. 10 mal 20 Meter

großen Leinwand angebracht waren.

Zwölf SB-7218 18-Zoll-Dual-Subwoofer

bewältigten den erweiterten Bassbereich

des Subwoofer-Kanals, während 16

SR-5152 als Höhenlautsprecher für das

Dolby ATMOS-Klangerlebnis verwendet

wurden. Weitere 16 SR-5152 Lautsprecher

deckten die Seiten des Saals ab. Für

den rückwärtigen Ton über acht Kanäle

sorgten acht geflogene Line Arrays mit

WideLine 8 Lautsprechern. Jedes dieser

Arrays bestand aus 8 Boxen sowie einem

WL212-sw Subwoofer.

Insgesamt umfasste die Installation

102 Lautsprecher und 29 Subwoofer

und erforderte rund 800.000 Watt

Leistung sowie 800 Meter an Netzwerkkabeln.

Jon Graves von QSC und sein

Team benötigten für die Installation

und Einstellung des Systems sechs Tage.

Trotz der akustischen Herausforderungen

einer Ausstellungshalle mit Betonwänden

gelang es ihnen, einen Kinosaal der

Spitzenklasse einzurichten. Im Saal selbst

fanden mehr als 2.000 Zuschauer Platz,

die dank ansteigender Sitzreihen eine

optimale Sicht auf das Leinwandspektakel

hatten. Die integrierte Audio, Video

und Control Plattform Q-SYS sorgte für

die Signalverteilung und -verarbeitung

16 pma 05/19


Branchenforum

LAWO

ZKM stellt auf IP um und stattet Kubus mit

IP-Audio von Lawo aus

Das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe bietet als Ort der Forschung, technischen

Entwicklung und künstlerischen Produktion ideale Bedingungen für die Realisierung

theoretischer und praktischer Projekte. Mit der Installation eines Lawo mc²56 Mischpults im

speziell für Audioprojekte ausgelegten Kubus des Hertz-Labors hielt dort Ende November

2018 IP-basierte Audiotechnologie ihren Einzug.

Das Hertz-Labor befasst sich vor

allem mit der Aufführung und Aufnahme

experimenteller Musik bzw.

mit Musikexperimenten, was auch

die Multikanalbeschallung einschließt.

So sind derzeit im Kubus 51 Lautsprecher

im Einsatz. Schwerpunkttätigkeiten

des Hertz-Labors sind sowohl die

künstlerische Produktion als auch die

medientechnologische Forschung. Im

Labor werden zeitgenössische künstlerisch-wissenschaftliche

Konzepte – zum

Beispiel erweiterte Realität in AR- und

VR-Anwendungen, Künstliche Intelligenz,

Immersivität oder sensorengestützte

Umgebungen sowie die Erforschung

künstlerischer Optionen im elektromagnetischen

Feld – sowohl medien- als auch

gattungsübergreifend reflektiert, auf

künstlerische Anwendbarkeit hin überprüft

und in Produktionen realisiert.

Das auf RAVENNA-IP-Technologie

basierende Lawo mc²56 Audioproduktionsmischpult

ersetzt einen in die Jahre

gekommenen Digitalmixer, der den Anforderungen

für diese anspruchsvollen

Aufgaben nicht mehr gewachsen war.

Das neue 32-Fader-Pult stellt mit drei

DSP-Karten 144 voll ausgestattete DSP-

Kanäle bereit und bietet folglich auch

bei anspruchsvollsten Produktionen

und Aufführungen große künstlerische

Freiräume. Das System ist mit 24 Mikrofoneingängen

und 72 Line-Ausgängen

ausgestattet, um das Potential der

komplexen Beschallungsanlage für immersiven

Ton im Kubus-Raum des ZKM

voll auszuschöpfen. Daneben bietet die

Konsole lokale Ein-/Ausgänge und vier

MADI-Ports. Zusätzlich kommt jedoch

eine A__madi4-Einheit für die abgesetzte

Anbindung zweier weiterer MADI-Ports

über RAVENNA zum Einsatz.

„Bereits in den Vorjahren kamen

im ZKM immer wieder auch Lawo mc²-

Mischpulte der jüngeren Generation

zum Einsatz, die für Konzerte mit besonderen

Ansprüchen ausgeliehen wur-

22 pma 05/19


Thema Die „SaMTV Unplugged – live”-Tour

Die „SaMTV Unplugged live”-Tour

Ein Rückblick als Meilenstein

Der 41-jährige Musiker Samy Deluxe zählt spätestens seit seinem 2001 erschienen Solo-

Album „Samy Deluxe“ zu einer festen Größen im deutschsprachigen Hip-Hop. Auf der

„SaMTV Unplugged – live“-Tour zieht er alle Register: Rappen, Singen, Freestylen und Beatboxen.

Zu hören gibt es komplett neu arrangierte Klassiker und nie live gespielte Songs.

58 pma 05/19


© GettyImages

pma basics – Soundcheck

Sound richtig checken

"1, 2, 3 Test" ist leider der am meistgesprochene Satz auf Livebühnen. Wie geht es besser?

Wir haben die Einsteigertipps für einen perfekten und flotten Soundcheck.

Ist man als Künstler auf großen Bühnen

unterwegs, dann wird vieles leichter.

Man selbst hat jahrelange Erfahrung,

die Roadcrew baut die Backline auf und der

eigene Soundmann dreht den FoH-Sound,

während ein Monitortechniker sich um den

perfekten Bühnensound kümmert. Die beiden

letztgenannten führen die Band sicher

durch den Soundcheck.

Der Alltag vieler Bands sieht anders

aus. Auf Festivals und Straßenfesten arbeitet

man mit verschiedenen Tontechnikern

zusammen und bei der kleinen Clubtour ist

häufig niemand vor Ort. Trotzdem ist ein

Soundcheck wichtig. Man ist hier als Künstler

selbst gefragt und kann einiges dafür tun,

dass auch unter erschwerten Bedingungen

ein gutes Ergebnis möglich ist. Der Sinn eines

Soundcheckes sollte klar sein. Er dient nicht

dazu die Zeit vor dem Konzert totzuschlagen

oder schnell die Stelle zu üben, die der Bas-

sist schon seit Wochen nicht hinbekommt.

Auch die ersten Keyboard-Akkorde von

"Jump" sind tabu. Er dient dazu den Sound

der Instrumente optimal an die PA anzupassen,

diese zu verstärken und die Einzelsignale

in ein richtiges Lautstärkeverhältnis zu

setzen, sodass für das Publikum ein Klangerlebnis

entsteht. Man spricht vom Foh (Frontof-house)-Sound.

Damit alle Musiker sich gut hören,

gibt es Monitoring. Entweder über Boxen

oder über in-ear-Systeme. Diese Verhältnisse

werden im Monitorsoundcheck geklärt.

Bei kleineren Produktion erfolgen

beide Teile durch die gleiche Person oder

werden gar von der Band selbst von der

Bühne durchgeführt. Dabei können sich

diese beiden Phasen durchaus zeitlich

überlappen und die Maßnahmen gegenseitig

beeinflussen. Ein guter Soundcheck

beginnt allerdings vor dem Konzert. Im

Proberaum mit dem Stagerider. Darin sind

alle Instrumente mit einer Inputliste aufgeführt.

Braucht man 2 oder 3 Kanäle für die

Toms? Hat die Band zwei Gitarristen oder

einen? Schaut den Stagerider regelmäßig

durch, stimmt alles noch, sind die Kontaktdaten

aktuell? Eine kleine Bühnenskizze

über euren Aufbau kann nicht schaden.

Hierbei können Klippen umschifft werden.

Wenn der Gitarrenamp direkt Richtung Hihat-Mikrofon

brüllt, brauch ihr euch nicht

wundern, wenn man keinen vernünftigen

Hihatsound hinbekommt. Ausgerichtet

auf das Ohr des Gitarristen macht er mehr

Sinn. Erfahrene Techniker wählen zusätzlich

Mikrofone aus, die eine Kanaltrennung

durch ihre Richtcharakteristik unterstützen.

Nieren oder Supernieren sind

Kugelmikrofonen live überlegen. Zusammen

mit einem kurzem Mikrofonabstand

bringen euch das einen Schritt weiter.

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