KAV MAGAZIN - AUSGABE 2/2019

KoelnerAnwaltverein

In der aktuellen Ausgabe unseres KAV Magazins informieren wir Sie unter anderem über die KAVCAREERDAYS und die KAV Juniormitgliedschaft. Zudem können Sie in der Revue zum 12. Kölner Anwaltstag und der Ordentlichen Mitgliederversammlung alle Details des 08. Mai 2019 noch einmal nachlesen. Zudem informieren wir Sie über unsere bevorstehenden Fortbildungsveranstaltungen und unsere Ausschüsse und Arbeitskreise informieren Sie über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten in den jeweiligen Rechtsgebieten. In der Rubrik KAVRECHTPERSÖNLICH standen uns für diese Ausgabe Herr Joachim Roth, Leitender Oberstaatsanwalt in Köln und Herr Kollege Dr. Frank Seebode, Mitglied des Vorstands des Kölner Anwaltverein e.V. als Interviewpartner zur Verfügung. Mit JURTOUR gehen wir wieder auf Reisen und stellen Ihnen die Metropole des Orients, Dubai vor. Auch diesmal haben Sie wieder Gelegenheit einen Aufenthalt vor Ort zu gewinnen. Diesmal im Steigenberger Hotel Business Bay, Dubai. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Freude mit dieser Ausgabe.

Ausgabe 02/2019

KAV MAGAZIN

KAVCAREERDAYS

für Junganwälte & Juniormitglieder

des KAV auf Burg Schnellenberg

12.–13. Juli 2019

Revue des 12. KAT und der

Mitgliederversammlung

im Mai 2019

GALA Kölner Juristen

am 22. November 2019

in der Wolkenburg

JurTour – Reise in die

Luxusmetropole des

Orients: Dubai


When you have to be right

KLEOS MACHT

IHRE KANZLEI

UNSCHLAGBAR.

Mit der für die Cloud entwickelten Kanzleisoftware

alle digitalen Möglichkeiten nutzen!

Höchste Zeit,

umzublättern.

JETZT KLEOS TESTEN:

www.einfachunschlagbar.de


DIE KANZLEISOFTWARE

IN DER CLOUD.

Kleos steuert Ihre Kanzlei in die Zukunft.

UNSCHLAGBAR

SICHER!

Setzen Sie auf eine

zertifiziert geschützte

Umgebung für Ihre

sensiblen Daten.

UNSCHLAGBAR

MOBIL!

Mit Kleos haben Sie Ihre Kanzlei

immer dabei.


When you have to be right

DAS SIND DREI

ARGUMENTE FÜR

KLEOS !

UNSCHLAGBAR

PREISWERT!

Unsere für die Cloud

entwickelte Software

befreit Sie von (versteckten)

Zusatzkosten.

JETZT 30 TAGE KOSTENFREI TESTEN:

www.einfachunschlagbar.de


Editorial |

5

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

unser 12. Kölner Anwaltstag im Mai 2019

war ein voller Erfolg. Mit 22 Ausstellern auf

der EXPOKAV, 13 bestens besuchten Fachvorträgen

und einem erneuten Besucherrekord

können wir auf eine Veranstaltung

zurückblicken, die in Deutschland ihresgleichen

sucht. Zu der sich anschließenden

Mitgliederversammlung konnten wir

auch dieses Jahr nicht nur viele Mitglieder

unseres Vereins begrüßen, sondern auch

zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Justiz,

Rechtsanwaltskammer und befreundeten

Vereinen. Dass nicht nur die Justiz, durch

Herrn Generalstaatsanwalt Harden, und

der DAV, durch seinen Vizepräsidenten

Herrn Kollegen Schafhausen, ein Grußwort

gesprochen haben, sondern insbesondere

Herr Justizminister Biesenbach und Frau

Oberbürgermeisterin Reker an unserer Mitgliederversammlung

teilgenommen und

gleichfalls ein Grußwort an uns gerichtet

haben, ist nicht nur eine große Anerkennung

unseres Vereins und seiner Arbeit,

sondern zeigt, dass der Kölner Anwaltverein

in Nordrhein-Westfalen und in Köln,

aber auch in Berlin wahrgenommen wird.

Einen ausführlichen Bericht zum 12. Kölner

Anwaltstag und zu unserer Mitgliederversammlung

finden Sie auf Seite acht dieses

Magazins.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, auch wenn

es auf die Urlaubszeit zugeht und wir uns

eigentlich auf entspannte Tage freuen

sollten, hat mich etwas nachdenklich gemacht.

Aktuell habe ich einen Beitrag vom

15.04.2019 in der LTO gelesen, dessen Inhalt

darauf schließen ließ, dass es politische

Bestrebungen gibt, unseren Berufsstand

weiter in seiner Arbeit zu belasten und

diese zu erschweren. Die Anwaltschaft ist

als Organ der Rechtspflege einer der wesentlichen

Pfeiler unseres Rechtsstaats und

der einzige Garant hierfür aufseiten der

Bürgerinnen und Bürger. Die Anwaltschaft

diente und dient dabei schon immer auch

dem Schutz der Verbraucher – auch wenn

das damals noch nicht so hieß.

Um diese Aufgaben zu erfüllen, gibt es das

System aus RVG und Berufsrecht einerseits

sowie den einzelnen Verfahrensordnungen

mit ihren Regelungen zur Kostentragungspflicht

andererseits. Damit bleibt unsere

Dienstleistung für die Bürgerinnen und

Bürger berechenbar und von gleichbleibender

Qualität. Es führt zu einer Quersubventionierung

und von geringen bis hin zu

hohen Streitwerten können die Bürgerinnen

und Bürger mit einer gleichbleibend

hochwertigen Rechtsvertretung rechnen,

die frei davon ist, dass die Anwaltschaft

z. B. überlegen muss, welchen Prozentsatz

eines Erfolgshonorars sie bekommen will.

Nun gibt es – wieder einmal – Bestrebungen,

zum einen das Erfolgshonorar zu erlauben

und zum anderen die Möglichkeit zu eröffnen,

dass Anwälte für die Vermittlung eines

Mandats bezahlen.

Wie soll ich mir das vorstellen? Werden

wir demnächst Kunden einer Vermittlungsplattform,

bei der derjenige Rechtsanwalt

oder diejenige Rechtsanwältin die besten

(lukrativsten) Mandate bekommt, der/die

dieser Plattform am meisten bezahlt? Oder

soll es Mandatemakler geben, die zwischen

Anwalt und Mandant vermitteln und die

von der Anwaltschaft bezahlt werden? Und

sollen wir uns in gerichtlichen Verfahren

demnächst beim Preis Konkurrenz machen,

wer das geringste Erfolgshonorar kassiert?

Soll das auch im Strafrecht, Sozialrecht

und öffentlichem Recht gelten? Und was

ist mit den kleinen Forderungen. Wie viel

Erfolgshonorar kann ich denn dann bei

der Rückforderung einer Mietkaution von

1.200,00 Euro verlangen?

Natürlich muss man immer über Neuerungen

nachdenken. Hier aber wird an

den Eckpfeilern unseres Berufsstandes und

der in Deutschland hervorragend funktionierenden

Rechtsberatung durch Anwälte

gerüttelt. Man kann nicht allen Ernstes

davon ausgehen, dass eine weitergehende

marktwirtschaftliche Öffnung der Rechtsberatung

diese verbessern wird. Das

Gegenteil wird der Fall sein. Der Kampf um

Mandate über den Preis dient den Rechtsratsuchenden

nicht. Das Gegenteil ist der

Fall. Die Bürgerinnen und Bürger werden

bei einer Umsetzung solcher Vorhaben auf

der Strecke bleiben.

Hiergegen wird der Kölner Anwaltverein

das in seiner Macht stehende tun.

Nichtsdestotrotz wünsche ich Ihnen schöne

Ferien, die von solchen Gedanken unbelastet

sein sollten. Erholen Sie sich gut,

Ihr

Markus Trude

Vorsitzender


6 | Inhalt

08

Revue

Foto: Matthias Drobeck

12. Kölner Anwaltstag &

Mitgliederversammlung

im Mai 2019

KAV Intern

Aktuelles &

Wissenswertes

Veranstaltungen,

Termine und Hinweise

08 | Revue: 12. Kölner Anwaltstag

10 | Bericht: Mitgliederversammlung des

KAV e. V.

16 | KAVCAREERDAYS

18 | Die Juniormitgliedschaft des KAV

20 | Anwälte & Kunst

22 | Anwälte & Kultur

24 | Herzlich willkommen im KAV

25 | Mitgliedervorteile

26 | KAV Partnerschaften

28 | KAV Service-Angebot

32 | Der KAV in den sozialen Medien

34 | KAV Rechtpersönlich:

Interview mit Joachim Roth, Leitender

Oberstaatsanwalt in Köln, und

Rechtsanwalt Dr. Frank Seebode,

Mitglied des Vorstands des KAV e. V.

36 | Stellungnahme: Der Strafrechtsausschuss

des KAV e. V. lehnt das

„Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ ab

37 | Elektronischer Versand und

elektronische Zustellung per beA

am OLG Köln

37 | Haftungsfalle wegen Aufbewahrungsfristen

bei Gericht

38 | beA–Frühjahrsputz: Automatisches

Löschen von Nachrichten beginnt

40 | Wie Ihnen als Anwältin / Anwalt die

Kommunikation mit schwierigen

Mandanten gelingt

42 | Smartphone keine Gefährdung des

Kindeswohls

43 | Blauer Montag im Arbeitsrecht

46 | JurTour – Dubai

50 | Wichtige Termine

51 | Sommerabschlussgala – 12. Juli 2019

51 | Redaktionsschluss KAV Magazin

Ausgabe 3/2019

52 | Gala Kölner Juristen


Inhalt |

7

52

GALA

Kölner Juristen

Foto: Matthias Drobeck

am 22. November 2019

in der Wolkenburg, Köln

Ausschüsse &

Arbeitskreise

KAV Seminare

Verschiedenes

54 | Ausschuss Gewerblicher Rechtsschutz

55 | Ausschuss Insolvenzrecht

58 | Ausschuss Junge Anwälte

59 | Ausschuss Steuerrecht

59 | Ausschuss Versicherungsrecht

60 | Fortbilden und Service genießen

61 | Information zu den Seminaren

62 | Übersicht der Seminare

66 | KAV Seminare

92 | Frühjahrs-, Herbst- und Jahresendveranstaltungen

2019 –2020

(7, 8 oder 15 Std. FAO*)

94 | Fachanwaltslehrgänge 2019–2020

96 | Zusatzausbildung zum ⁄ r

Fachsekretär ⁄ in für Familienrecht

98 | Veranstaltungsorte und Parkhinweise

101 | Teilnahmebedingungen Seminare

05 | Editorial

07 | Impressum

102 | Annoncen

104 | Anmeldeformular

GALA Kölner Juristen

106 | Anmeldeformular Seminare

Impressum

Herausgeber: Kölner Anwaltverein e. V. (KAV) | Verantwortlich im Sinne des Pressegesetzes: Rechtsanwalt Markus Trude (Vorsitzender des KAV) | Redaktion:

Rechtsanwalt Joachim Kleinrahm (Vorstandsmitglied des KAV), Rechtsanwalt Prof. Dr. Ulrich Luckhaus (Vorstandsmitglied des KAV) Martin V. Sampedrano Gonzalez

(Geschäftsführer des KAV), Rechtsanwalt Carsten T. Schuster (Geschäftsführer des KAV) | Adresse und Geschäftsstelle: Oberlandesgericht Köln, Reichenspergerplatz

1, 50670 Köln | Media Relations: Martin V. Sampedrano Gonzalez (Geschäftsführer des KAV) | Gestaltung und Layout: E-MEDIAD GmbH | Titelbild: Shutterstock/

ASDF Media, Shutterstock/Cuby Design | Alle Angaben ohne Gewähr und Anspruch auf Vollständigkeit.


8 | 12. Kölner Anwaltstag

KAV Intern

Fotos: Matthias Drobeck

REVUE

12. Kölner Anwaltstag –

KAV Generationen

Am 08. Mai 2019 begrüßte der KAV über 400 interessierte Rechtsanwältinnen

und Rechtsanwälte, die der Einladung zum 12. Kölner

Anwaltstag ins Pullman Cologne Hotel gefolgt sind. In diesem Jahr

stand die größte KAV Veranstaltung des Jahres ganz im Zeichen der

KAV Generationen und bot traditionsgemäß ein umfangreiches sowie

kostenfreies Fortbildungsprogramm mit einer angeschlossenen

Fachausstellung, der .

Im Rahmen dieser stets innovativen, vorrangig an Juristen

gerichteten Veranstaltung, kamen die Mitglieder

und Gäste des Vereins unter anderem in den Genuss

verschiedener Fachvorträge. Diese wurden in Form von

Seminaren und Workshops, die neue Entwicklungen

in den Bereichen der Mandantenkommunikation, des

Onlinemarketings, des Kanzleimanagements sowie

Aktuelles zu ausgewählten Rechtsgebieten vermittelten,

angeboten.

Das Motto des 12. KAT „KAV Generationen“ wurde als

Hommage an seine Mitglieder gewählt, die das Herzstück

des Vereinslebens bilden. So bunt wie unsere

Stadt und unsere Gesellschaft, so vielfältig ist auch die

Struktur der Mitglieder, die dem KAV sein Leben verleihen.

Vor dem Hintergrund der sich immer weiter entwickelnden

Technologie und der damit verbundenen

Hürden, aber auch Chancen, bot das Vortragsprogramm

auch erstmals einen Elevator-Pitch, in dem gleich fünf

Unternehmen in fünf knappen Vortragsminuten ihre

Dienstleistungen für den Kanzleialltag vorstellten. Ein


12. Kölner Anwaltstag |

9

Status-quo-Vortrag zu den Entwicklungen des beA und Fortbildungen

in diversen Fachgebieten ermöglichten den Teilnehmern wertvolle

Informationen. Themen rund um die Bereiche Legal-Tech, Kanzleimarketing

und Management wurden von den ausstellenden Unternehmen

zudem in der EXPOKAV nochmals gesondert beleuchtet.

Der KAT ist im Laufe der Zeit stark gewachsen und über die Grenzen

von Köln hinaus bekannt geworden. Das Angebot an kostenfreien

Fortbildungen und der angeschlossenen Fachausstellung wurde stets

erweitert und sorgt bei Mitgliedern des Vereins, den Kooperationspartnern

vor Ort, aber auch bei Gästen für Begeisterung. Neben den

22 Messeständen, an denen sich die Partnerunternehmen des KAV

mit ihren Serviceangeboten und Technologien den Besuchern präsentierten,

sorgte dieses Jahr erstmalig der „KAV VIP-Pass für Mitglieder“

für Begeisterung, der ausschließlich KAV Mitgliedern zur Verfügung

stand und kostenfreie Serviceleistungen rund um die Verpflegung vor

Ort abdeckte. Zudem erhielten alle registrierten Mitglieder vor Ort ein

persönliches Geschenk des Vereins, die neue KAV Tasche. Bei einem

Coffee to go kamen die Gäste während der Pausenzeiten mit Kolleginnen

und Kollegen sowie den Ansprechpartnern der ausstellenden

Unternehmen in interessante Gespräche und konnten die verbundenen

Vorzugskonditionen im Rahmen ihrer KAV Mitgliedschaft kennenlernen.

Neben der KAV Candy-Station sorgte auch ein mobiler Eisstand,

der mit freundlicher Unterstützung von Wolters Kluwer realisiert

werden konnte, für kulinarische Begleitung auf dem Messerundgang.

Vertreter des KAV Vorstandes und der KAV Ausschüsse und Arbeitskreise

standen für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Zu den diesjährigen Ausstellern zählten die adesso insurance solutions

GmbH (drebis), anwalt.de, AppelrathCüpper, Verlag C.H. Beck,

RKG Autovermietung, Konica Minolta, Herrenbude, DATEV eG, DKV,

Greven Medien, Hans Soldan GmbH, HDI Versicherungen, juris GmbH,

RA-MICRO Köln, Rummel AG, Sack Fachmedien, OEVERMAN, Hauck &

Aufhäuser Privatbankiers AG, Stein Gruppe, Wolters Kluwer, Hays

Recruiting experts worldwide und Philips Diktierlösungen.

Zur Tradition des KAT gehörte auch in diesem Jahr wieder das

Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, welche dank der freundlichen Unterstützung

der KAV Partnerunternehmen realisiert werden konnten.

Im Anschluss an den 12. Kölner Anwaltstag erfolgte die Mitgliederversammlung

des KAV e. V. mit angeschlossenem Abendessen aller

beteiligten Mitglieder und Gäste.

Für die Teilnahme am 12. Kölner Anwaltstag bedanken wir uns bei

allen Teilnehmern, Referenten und Ausstellern und freuen uns darauf,

Sie alle im nächsten Jahr zum 13. KAT begrüßen zu dürfen.

Fotos: Matthias Drobeck


10 | Mitgliederversammlung

Fotos: Matthias Drobeck

BERICHT

Ordentliche Mitgliederversammlung des

Kölner Anwaltverein e. V. am Mittwoch,

08. Mai 2019, Pullman Cologne Hotel

Am Mittwoch, dem 08.05.2019, fand die Ordentliche Mitgliederversammlung des Kölner Anwaltverein

e. V. (KAV) im Pullman Cologne Hotel für das Jahr 2019 im Anschluss an den 12. Kölner

Anwaltstag statt. Es nahmen 162 Kolleginnen und Kollegen teil. Herr Kollege Markus Trude als

Vorsitzender konnte viele Ehrengäste aus Politik, Justiz, Verwaltung und Anwaltschaft begrüßen.

Die zugehörige Tagesordnung wurde in der Ausgabe 01/2019 des KAV Magazins und damit fristgerecht

bekannt gegeben. Sie beinhaltete folgende Tagesordnungspunkte:

Tagesordnung

1. Jahresbericht des Vorsitzenden

2. Grußworte

3. Kassenbericht

4. Entlastung des Vorstandes

5. Wahl des Kassenprüfers /der Kassenprüfer

6. Wahlen zum Vorstand

7. Einsetzung der Ausschüsse

Handels- und Gesellschaftsrecht

und Informationstechnologierecht

8. Wahlen von Ausschussmitgliedern

9. Ehrung der Jubilare

10. Verschiedenes


Mitgliederversammlung |

11

Herr Kollege Trude eröffnete die Mitgliederversammlung

um 18.27 Uhr und dankte für

das zahlreiche Erscheinen. Er begrüßte dann

die Ehrengäste. Zu nennen sind:

Der Minister der Justiz, Peter Biesenbach;

die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln,

Henriette Reker;

die Präsidentin des Oberlandesgerichts Köln,

Margarete Gräfin von Schwerin; der

Generalstaatsanwalt Köln, Thomas Harden;

der Präsident der Rechtsanwaltskammer

Köln, Dr. Thomas Gutknecht;

der Vizepräsident des Deutschen Anwaltverein,

Martin Schafhausen; der Präsident

des Landgerichts Köln, Roland Ketterle;

der leitende Oberstaatsanwalt der Staatsanwaltschaft

Köln, Joachim Roth;

der Präsident des Amtsgerichts Köln,

Henning Banke; der Präsident des Landesarbeitsgerichts

Köln, Dr. Jürgen vom Stein;

der Präsident des Finanzgerichts Köln,

Benno Scharpenberg;

die Präsidentin des Verwaltungsgerichts

Köln, Birgit Herkelmann-Mrowka;

der Direktor des Arbeitsgerichts Köln,

Dr. Dirk Gilberg.

Nach der Begrüßung stellte Herr Kollege

Trude fest, dass die Mitgliederversammlung

ordnungsgemäß einberufen wurde. Die

satzungsgemäße Vier-Wochen-Frist wurde

durch Verteilung und Versendung der Einladung

nebst Tagesordnung im KAV Magazin

Ausgabe 01/2019 eingehalten.

Sodann wurde der seit der letzten

Mitgliederversammlung im Jahre 2018

verstorbenen Kolleginnen und Kollegen,

die namentlich genannt wurden, mit einer

Schweigeminute gedacht.

Der Vorsitzende ging sodann zur Tagesordnung

über:

TOP 1 – Jahresbericht des

Vorsitzenden

Herr Kollege Trude teilte mit, dass für ihn

wichtigste Thema des letzten Jahres, das

sich durch alle Veranstaltungen gezogen

habe, sei der demografische Wandel in

der Gesellschaft. Dieser habe mittlerweile

auch die Anwaltschaft erreicht. Das

Durchschnittsalter in der Anwaltschaft läge

bei mittlerweile über 50 Jahren. Eine Anwaltsschwemme

gäbe es nicht mehr. Weil

immer weniger junge Leute Jura studierten,

kämen auch immer weniger junge Absolventen

in unsere Kanzleien.

Daraus ergebe sich, dass sich die Anwaltschaft

immer neuen, großen Herausforderungen

stellen müsse. Neue Arbeitszeitmodelle

seien gefragt, dies bedinge auch,

dass immer weniger junge Kolleginnen

und Kollegen eine eigene Kanzlei anstrebten.

Daraus folge, dass auch die Anwaltvereine

immer weniger Mitglieder hätten.

Dem müssten sich die Vereine stellen. Es

sei deswegen wichtig, jedenfalls den Organisationsgrad

zu halten. Natürlich müsse

auch weiterhin alles dafür getan werden,

um junge Kolleginnen und Kollegen für den

Verein zu gewinnen.

Herr Kollege Trude berichtete sodann über

die Mitgliederzahlen des KAV, wonach zum

31.12.2018 3.917 Kolleginnen und Kollegen

Mitglieder des KAV waren. Das waren

35 Mitglieder weniger als im Jahr zuvor.

Allerdings gelang es dem Kölner Anwaltsverein,

bezogen auf den Tag der Mitgliederversammlung,

die Mitgliederzahl um

63 zu steigern, sodass der Organisationsstand

nach wie vor rund 50 % beträgt. Herr

Kollege Trude wies in diesem Zusammenhang

darauf hin, dass es wichtig sei, das

Profil des Anwaltvereins zu schärfen, um

die Interessen der Anwaltschaft vertreten

zu können. Er war der Auffassung, dass dies

in Zukunft stärker von den Anwaltvereinen

und auch vom Deutschen Anwaltverein

thematisiert werden müsse.

Herr Kollege Trude nannte dazu ein Beispiel:

Zu Beginn des Jahres 2019 fand eine

außerordentliche Kammerversammlung

statt. Zweck der Versammlung war, die

Kammermitglieder darüber entscheiden zu

lassen, ob eine neue Immobilie angemietet

werden sollte, deren verfügbare Fläche

größer sei als diejenige der jetzt genutzten

Immobilie in der Riehler Straße. Der KAV

hatte dazu eine Stellungnahme erarbeitet

und diese per Newsletter an seine Mitglieder

veröffentlicht. Dies war auf große Resonanz

gestoßen. Herr Kollege Trude dankte

in diesem Zusammenhang der Rechtsanwaltskammer

Köln für die Professionalität,

mit der die RAK Köln auf die Stellungnahme

reagiert hatte.

Herr Kollege Trude verwies sodann auf

zahlreiche Veranstaltungen, die der Kölner

Anwaltverein für den anwaltlichen Nachwuchs

etabliert habe. Dabei stellte er heraus,

dass man in Konkurrenz zu Justiz und

Verwaltung stehe, die ähnliche Nachwuchssorgen

hätten. Zu nennen sind dabei die

Veranstaltungen „Referendariat, und was

dann?”, den Moot Court zum bürgerlichen

Recht der Universität zu Köln, den der KAV

mit begleitet, und neue Veranstaltungen

wie die KAVCAREERDAYS, die unter dem

Oberbegriff „Young Lawyers” eingerichtet worden

seien. Herr Kollege Trude betonte, dass

Referendare Juniormitglied im KAV werden

könnten und auch schon einige geworden

seien.

Er bedankte sich für die Unterstützung bei

der Mitgliederwerbung beim Ausschuss

Junge Anwälte des KAV, beim Kammerpräsidenten,

Herrn Kollegen Dr. Gutknecht,

und bei der Richterschaft, allen voran bei

der Präsidentin des OLG Köln, Gräfin von

Schwerin, dem Präsidenten des LG Köln,

Herrn Ketterle, sowie bei dem Präsidenten

des AG Köln, Herrn Banke.

Damit schloss Herr Kollege Trude seinen

Jahresbericht, zu dem keine Fragen gestellt

wurden.

TOP 2 – Grußworte

Zunächst richtete sich die Oberbürgermeisterin

der Stadt Köln, Frau Henriette Reker,

selbst Rechtsanwältin von Beruf, an die

Mitgliederversammlung. Nach Begrüßung

der Anwesenden bemerkte Frau Reker, sie

komme gerne zu Mitgliederversammlungen

des KAV, weil man dort immer etwas

Neues lerne. Sie ging sodann auf das Motto

des diesjährigen Anwaltstages ein, „KAV

Generationen”. Es gefiele ihr, wenn auch

nicht in allen Konsequenzen, dass junge

Leute wieder vermehrt auf die Straße

gingen, um zu demonstrieren. In diesem

Zusammenhang teilte sie mit, ihrer Ansicht

nach müsse die Schule gestrafft werden,

chancengerechte Bildung sei wichtig.

Ebenso wichtig sei allerdings der Umweltschutz;

Frau Reker verwies darauf, dass die

Verkehrswende in Köln in vollem Gange

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


12 | Mitgliederversammlung

Fotos: Matthias Drobeck

sei. Dabei sei der Ausbau des öffentlichen

Personennahverkehrs wichtig. Zudem müsse

man sich darauf einstellen, dass in einer

Gesellschaft, in der eine längere Lebenszeit

üblich würde, bessere Rahmenbedingungen

für Senioren geschaffen werden müssten.

Frau Reker kam sodann auf die Verwaltungsreform

zu sprechen; es sei dafür zu

sorgen, dass viele Leistungen, beileibe

nicht alle, für den Bürger digital abrufbar

sein müssten.

Schließlich verwies sie auf ein Projekt Recht

3.0, mit dem innerhalb der Stadtverwaltung

der Stadt Köln dort tätige Juristen besser

miteinander vernetzt werden sollten.

Sie dankte sodann den Kolleginnen und

Kollegen und schloss damit ihr Grußwort.

Sodann sprach der Vizepräsident des

Deutschen Anwaltvereins, Herr Kollege

Martin Schafhausen. Er lobte zunächst die

Durchführung des Kölner Anwaltstages als

spektakulär und vertrat dazu die Auffassung,

diese Leistungen des KAV müssten Vorbild

nicht nur für örtliche Anwaltvereine sein.

Er hob weiter hervor, dass mit Frau

Edith Kindermann nunmehr eine Kollegin –

zum ersten Mal in der Geschichte des Deutschen

Anwaltvereins – zu dessen Präsidentin

gewählt worden sei. Er teilte mit, dass

Frau Kollegin Kindermann und der gesamte

Vorstand des DAV sich dafür einsetzen

würden, dass eine RVG-Erhöhung ohne Erhöhung

der Gerichtsgebühren durchgeführt

werde. Das sei eine zentrale Forderung

des DAV, die immer in Gesprächen mit den

politischen Gremien wiederholt werde.

Bezogen auf Legal Tech vertrat Herr Kollege

Schafhausen die Auffassung, dass damit

keine Änderung des Rechtsdienstleistungsgesetzes

verbunden sein dürfe, dessen

Regelungen müssten auch gegenüber Legal-

Tech-Unternehmen gelten. Der DAV trete

zudem dafür ein, dass eine Änderung des

anwaltlichen Gesellschaftsrechtes analog

eines Vorschlages von Herrn Prof. Dr. Henssler

zu diskutieren sei. Schließlich verwies

Herr Kollege Schafhausen darauf, dass der

DAV Interessenvertreter der Anwaltschaft

sei. Er sei deren Netzwerk und deren

Zukunft.

Herr Kollege Schafhausen schloss seinen

Vortrag mit dem Hinweis darauf, dass am

8. Mai 1945 und damit vor exakt 74 Jahren

der zweite Weltkrieg geendet habe. Seitdem

habe es keine Kriege in Europa mehr

gegeben. Dies wünsche er sich auch für die

Zukunft.

Zu diesem Zeitpunkt waren der Justizminister

des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr

Kollege Biesenbach sowie Herr Generalstaatsanwalt

Harden noch nicht erschienen,

sodass TOP 3 vorgezogen wurde.

TOP 3 – Kassenbericht des

Schatzmeisters

Herr Kollege Dr. Jörg Luxem, seit 2018

Schatzmeister des KAV, dankte zunächst

seinem Vorgänger, Herrn Kollegen

Dr. Marcus Werner, für dessen hervorragende

Tätigkeit. Herr Kollege Dr. Luxem teilte

mit, dass der KAV auf finanziell gesunden

Füßen stehe. Er berichtete, dass 2018 das

Jahresergebnis 92.000,00 Euro betragen

habe. Dabei verwies er darauf, dass im

vergangenen Geschäftsjahr 2018 eine

Umstellung dahingehend stattgefunden

habe, dass die Seminaraktivitäten der

Kölner Anwaltverein Service GmbH wieder

in den Verein integriert worden seien. Die

rechtlichen Gegebenheiten, die früher dazu

geführt hätten, die Fortbildungsaktivitäten

in eine GmbH auszugliedern, seien entfallen.

Zum Bericht des Schatzmeisters gab es

keine Fragen.

Die Kassenprüfer, Frau Kollegin

Simone Staab und Herr Kollege

Marcus Welp, stellten fest, dass die Kassenprüfung

keinerlei Anlass zu Beanstandungen

gegeben hatte und empfahlen der

Mitgliederversammlung, den Vorstand zu

entlasten.

TOP 4 – Entlastung des

Vorstandes

Aus der Mitte der Versammlung heraus

stellte Herr Kollege Dr. Rainer Klocke den

Antrag, den Vorstand zu entlasten. Die

Mitgliederversammlung entlastete den

Vorstand dann einstimmig unter Enthaltung

des Vorstandes.

Zurück zu TOP 2 – Grußworte

Zwischenzeitlich waren der Justizminister

des Landes Nordrhein-Westfalen, Herr


Mitgliederversammlung | 13

Kollege Peter Biesenbach sowie Herr Generalstaatsanwalt

Thomas Harden erschienen.

Herr Kollege Trude bat zunächst Herrn

Kollegen Biesenbach und sodann Herrn

Harden um ihre Grußworte.

Sodann teilte Herr Kollege Biesenbach mit,

dass die Eingänge bei den Kammern für

Handelssachen massiv rückläufig seien.

Es gäbe insofern Reformbedarf, denn der

Rückgang der Eingänge bei den Kammern

für Handelssachen hänge auch damit

zusammen, das große Wirtschaftsprozesse

zunehmend bei Schiedsgerichten im

Ausland verhandelt würden. Es werde diskutiert,

ob die Kammern für Handelssachen

aufgelöst und dafür spezialisierte Zivilkammern

eingerichtet werden, die dann mit

fachlich passenden Handelsrichtern besetzt

werden könnten. Zudem müsse es Senate

für Handelssachen bei den Oberlandesgerichten

geben. Es sei auch eine Änderung

des Gerichtsverfassungsgesetzes notwendig,

denn es müsse ermöglicht werden,

dass bestimmte Prozesse auch auf Englisch

verhandelt werden könnten. Dazu gehöre,

dass eine freie Gerichtswahl möglich sein

müsse, damit man Commercial Courts

einrichten könne. Seiner Auffassung nach

sei dies wichtig, damit große internationale

Wirtschaftsprozesse in Zukunft in Deutschland

stattfinden könnten.

Cybercrime werde weiter ausgebaut. Die

Staatsanwaltschaft arbeite daran, beschleunigte

Verfahren besser durchführen

zu können, darüber hinaus werde nun ein

Seniorendezernat eingerichtet, dass sich

mit Straftaten zum Nachteil älterer Bürger

beschäftige. Ein weiterer Schwerpunkt sei

die Behandlung der Wirtschaftskriminalität

sowie der Raubstraftaten auf der Straße.

Schließlich seien vermehrt Straftaten

gegenüber Polizei und Rettungsdiensten zu

beobachten, denen man ebenso entgegentreten

müsse wie den Raserstraftaten.

Herr Harden wünschte zum Abschluss seiner

Grußworte der Mitgliederversammlung

einen weiteren guten Verlauf.

Herr Kollege Biesenbach schilderte die

Projekte des Justizministeriums Nordrhein-

Westfalen.

Er wies zunächst darauf hin, dass die Auskunftsrechte

der Gerichtsvollzieher erweitert

werden sollten, insbesondere bezüglich

des Einsichtsrechts in das Grundbuch. Auch

sollten Auskunftsrechte gegenüber den

Versorgungswerken etabliert werden.

Er plane eine Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung,

jedenfalls solle dies auf

der Justizministerkonferenz thematisiert

werden. Alle Änderungen dienten der

Beschleunigung der Verwaltungsgerichtsverfahren,

insbesondere bei Großprojekten.

Planfeststellungsverfahren bezüglich großer

Infrastrukturmaßnahmen sollten zukünftig

direkt erstinstanzlich zum Oberverwaltungsgericht

gelangen. Verwaltungsgerichte

sollten die Möglichkeit haben, durch die

Vorgabe verbindlicher Fristen das Verfahren

zu straffen. Für bestimmte Aufgaben sei es

wünschenswert, spezielle Spruchkörper zu

schaffen, die die Verfahren dann mit höherer

Sachkompetenz bearbeiten könnten.

Die Durchsetzung von Amtshaftungsansprüchen

solle erleichtert werden.

Herr Kollege Biesenbach sprach sodann

Legal-Tech-Unternehmen an, die seiner

Ansicht nach vom Verbraucher begrüßt

würden. Soweit anwaltliche Tätigkeiten

erbracht würden, müsse jedoch das Rechtsdienstleistungsgesetz

gelten, was europarechtlich

nicht unproblematisch sei. Er setze

sich jedenfalls dafür ein, dass das Rechtsdienstleistungsgesetz

auch in Deutschland

weiterhin gelte.

Abschließend bedankte sich der Justizminister

für den freundlichen Umgang des

KAV mit dem Justizministerium und seiner

Person.

Die Grußworte wurden dann durch Herrn

Generalstaatsanwalt Thomas Harden

abgeschlossen. Herr Harden gliederte sein

Grußwort in zwei Teile: Zunächst verwies er

darauf, dass die Generalstaatsanwaltschaft

an anwaltlichen Verfahren beim OLG Köln

mitzuwirken habe und stellte die historische

Entwicklung der Disziplinarstaatsanwaltschaft

dar. Er halte eine Befassung der

Generalstaatsanwaltschaft mit anwaltlichen

Themen für richtig, weil die Staatsanwaltschaft

zur Objektivität verpflichtet sei.

Es gäbe keine fehlende Sachkunde, weil

derartige Verfahren nur von erfahrenen

Oberstaatsanwälten durchgeführt würden.

Zudem wirke die Beteiligung der Generalstaatsanwaltschaft

an solchen Verfahren

dem Misstrauen der Bevölkerung bezüglich

Verfahren unter Juristen entgegen und

schließlich seien in der BRAO genügend

Korrektive gegen zu hohen Einfluss der

Generalstaatsanwaltschaft enthalten.

Im zweiten Teil seines Grußwortes hob

Herr Harden aktuelle Schwerpunkte bei

der Tätigkeit der Staatsanwaltschaft Köln

hervor. Dies sei zunächst die Bekämpfung

der Clan-Kriminalität. Auch der Bereich

TOP 5 – Wahl der Kassenprüfer

Frau Kollegin Simone Staab und Herr

Kollege Marcus Welp stellten sich erneut

als Kassenprüfer zur Wahl. Sie wurden

einstimmig bei eigener Enthaltung von der

Mitgliederversammlung zu Kassenprüfern

gewählt.

TOP 6 – Wahlen zum Vorstand

Zunächst verabschiedete Herr Kollege Trude

die aus dem Vorstand ausscheidenden

Kolleginnen und Kollegen, nämlich Frau

Kollegin Elke Orban, Frau Kollegin

Angelika Töpfer, Herrn Kollegen

Michael Blenkle und Herrn Kollegen

Jürgen Sauren. Er beschrieb zunächst die

Tätigkeiten der ausscheidenden Vorstandsmitglieder

und dankte ihnen für ihre Tätigkeit

für Vorstand und Verein.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


14 | Mitgliederversammlung

Der Verfasser stand zur Wiederwahl an, weil

seine Wahlperiode abgelaufen war. Er hatte

sich bereit erklärt, ein weiteres Mal für den

Vorstand zu kandidieren. Mit der Einladung

zur Mitgliederversammlung hatte der Vorstand

mitgeteilt, der Mitgliederversammlung

2019 den Verfasser und vier weitere

Kolleginnen und Kollegen als Kandidaten

für den Vorstand vorzuschlagen, die sich

für eine Tätigkeit im Vorstand beworben

hatten. Dies waren Frau Kollegin Dr. Luise

Hauschild, Frau Kollegin Fatma Atasever,

Herr Kollege Dr. Frank Seebode und Herr

Kollege Prof. Dr. Ulrich Luckhaus.

Die Geschäftsordnung des Vorstands erfordert,

dass ein Wahlleiter von der Mitgliederversammlung

gewählt wird, der selbst

nicht Mitglied des Vorstandes sein darf.

Herr Kollege Dr. Rainer Klocke stellte sich

als Wahlleiter zur Verfügung und wurde von

der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt.

Er stellte zunächst fest, dass die Formalien

zur Wahl eingehalten wurden und

keine Gegenvorschläge eingegangen seien.

Sodann bestellte Herr Kollege Dr. Klocke

zwei Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle,

nämlich Frau Sonja Hafner und Frau

Mandy Wolf, zu Stimmzählerinnen.

Die Kandidaten stellten sich sodann der

Mitgliederversammlung kurz vor und wurden

nach der Vorstellung jeweils einstimmig

mit eigener Enthaltung gewählt. Alle

Gewählten nahmen die Wahl an.

Fotos: Matthias Drobeck


Mitgliederversammlung | 15

Herr Kollege Dr. Klocke wies sodann noch

auf einige Veranstaltungen der Kölner

juristischen Gesellschaft und auf den

73. Deutschen Juristentag im September

2020 hin.

TOP 7 – Einsetzung der

Ausschüsse Handels- und

Gesellschaftsrecht sowie

Informationstechnologierecht

Diese beiden Ausschüsse gab es zuvor

nicht, es waren Arbeitskreise. Die Arbeitskreise

sollten nunmehr als Ausschüsse

eingesetzt werden. Die Abstimmung

dazu wurde für beide Ausschüsse en bloc

durchgeführt, das Ergebnis war einstimmig,

sodass der Verein nunmehr über die

Ausschüsse Handels- und Gesellschaftsrecht

sowie Informationstechnologierecht

verfügt.

TOP 8 – Ausschusswahlen

Zunächst dankte Herr Kollege Trude den

Ausschüssen und den Mitgliedern für die

geleistete Arbeit im vergangenen Geschäftsjahr.

Er schilderte die Formalien, die für die

Ausschusswahl einzuhalten sind. Er schlug

Herrn Kollegen Jürgen Sauren als Wahlleiter

vor, der einstimmig von der Versammlung

gewählt wurde. Herr Kollege Sauren

ernannte Frau Sonja Hafner und Frau

Mandy Wolf zu Stimmzählerinnen.

Neu zu besetzen waren die Ausschüsse Betreuungsrecht,

Handels- und Gesellschaftsrecht,

Insolvenzrecht, IT-Recht, Mediation

und Schlichtung und Syndikusanwälte.

Die Kolleginnen und Kollegen, die sich zur

Wahl gestellt hatten, erhoben sich, soweit

anwesend, kurz bei der Nennung ihres

Namens. Die Ausschüsse wurden sodann

en bloc gewählt, dies führte zu folgenden

Ergebnissen:

Betreuungsrecht

Nina Ahrend

Christian Blume

David Deutgen, LL. M.

Antje Gerathewohl, LL. M.

Sabine Moeller-Nietsch

Ulrike Schramm

Annette Sieling

Handels- und Gesellschaftsrecht

Alexander Hahn

Andrea Heuser

Dr. Stefan Klöckner, LL. M.

Tobias Kordes, LL. M.

Dr. Sebastian Korts, MBA

Dr. Jörg Luxem

Prof. Dr. Andreas Müller-Wiedenhorn

Stefan Nüsser, LL. M.

Dr. Tobias Rolfes

Prof. Dr. Elmar Schuhmacher

Dr. Günter Seulen

Alexandra Sofia Wrobel

Insolvenzrecht

Dorothea Basler

Jana Dettmer

Kai-Jens Egerlandt, LL. M.

Dr. Jörg Gollnick

Benno Goost

Alexia Joannidis

Christian Weiß

Michael Wilbert

Dr. Franz Zilkens, MBA

IT-Recht

Guido Aßhoff, LL. M.

Dr. Christiane Bierekoven

Dr. Thomas Engels, LL. M.

Adrian Hoppe

David Humborg

Dr. Carsten Intveen

Sascha Kremer

Prof. Dr. Ulrich Luckhaus

Anne Ohlen

Dr. Roderic Ortner

Dr. Sascha Vander, LL. M.

Kjell Vogelsang

Mediation und Schlichtung

Dirk Burghof

Doris Fricke

Karl Sauer

Dr. Sara Sotelo-Lubig

Andrea Trude

Matthias Weber

Syndikusanwälte

Dr. Stephanie Eggerath

Ellen Eichberg

Pia Gischarowski, LL. M.

Stefanie Nover

Susanne Prossliner

Kai Recke

Dr. Tobias Rolfes

Boris Wein

TOP 9 – Ehrung des Jubilars

In diesem Jahr wurde Herr Kollege

Dr. Hubert van Bühren für seine 50-jährige

Mitgliedschaft im Kölner Anwaltverein

geehrt. In seiner Laudatio verwies Herr

Kollege Trude auf viele ehrenamtliche

Tätigkeiten, die Herr Kollege Dr. van Bühren

in seiner langen bisherigen Karriere wahrgenommen

habe. Darunter sei besonders

hervorzuheben seine Tätigkeit als Präsident

der Rechtsanwaltskammer Köln. Herr

Kollege Dr. van Bühren wurde mit einer

Jubiläumsurkunde und einem hochwertigen

Präsentkorb geehrt.

TOP 10 – Verschiedenes

Zu diesem Tagesordnungspunkt gab es

keine Wortmeldungen mehr, sodass Herr

Kollege Trude die Mitgliederversammlung

um 21.02 Uhr schloss.


16 | KAV Intern

KAVCAREERDAYS

Das Karriereseminar für Junganwälte und Juniormitglieder des KAV

Burg Schnellenberg | 57439 Attendorn/Biggesee

Denn auch Superhelden müssen lernen, ihre Superkräfte einzusetzen!

Mit den KAVCAREERDAYS für Berufseinsteiger bietet Euch der Kölner

Anwaltverein die Gelegenheit, in entspannter, junger Runde wertvolle

Informationen und Tipps rund um die „anwaltliche Praxis“ zu

erhalten. Auf der imposanten Burg Schnellenberg, nur eine Fahrstunde

von Köln entfernt, trefft Ihr auf weitere junge Kolleginnen und

Kollegen sowie auf erfahrene Praktiker, die Euch wertvolle Anekdoten,

Hilfestellungen und Zukunftsperspektiven für den Berufsalltag

geben. Was besonders schön daran ist? Die KAVCAREERDAYS sind

entspannt und Ihr könnt Euch auf zwei großartige Tage in toller

Gesellschaft freuen. Denn von der Anreise (wenn Ihr nicht selber

fahren möchtet) bis hin zur Abreise (irgendwann geht’s auch

wieder nach Hause) ist alles für Euch organisiert und im günstigen

Teilnahmebeitrag von nur EUR 59,00 pro Person inbegriffen:

• Organisierte An- und Abreise (auf Wunsch)

• Verpflegung vor Ort

• Übernachtung im Einzelzimmer des Burghotels

• Vortragsprogramm

• Gemeinsames Netzwerken am Abend an der Bar

• Seminarunterlagen

Die Themen

Zivilprozesstaktik – Tipps & Tricks aus Anwaltssicht

Referent: RA Markus Trude, Vorsitzender des KAV e. V., Köln

Selbstvermarktung: Wie sich junge Rechtsanwälte gut verkaufen

Referentin: RAin Pia Löffler, München

Steuern sparen: Tipps & Tricks für selbstständige und angestellte

Rechtsanwälte

Referentin: RAin Roswitha Prowatke, Köln

Legal Tech – Synergieeffekte für junge Rechtsanwälte

Referent: RA Nico Kuhlmann, Hamburg

Bildnachweise: Superwoman: fotolia/lassedesignen, Superman: shutterstock.com/alphaspirit

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


KAV Intern | 17

Die Referenten

RA Markus Trude

Rechtsanwalt Markus Trude ist selbstständiger Rechtsanwalt in Köln

und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Weitere Schwerpunkte

seiner Tätigkeit sind das Staatshaftungs- und das Bergschadensrecht.

Er ist ganz überwiegend forensisch tätig und war

von 2004 bis 2013 Sprecher des von ihm gegründeten Ausschusses

Bank- und Kapitalmarktrecht. Seit dem Jahre 2013 ist er Vorstandsmitglied

des KAV, dessen Vorsitzender er seit dem Jahre 2018 ist.

RA Nico Kuhlmann

Herr Rechtsanwalt Nico Kuhlmann ist Associate bei Hogan Lovells

Int. LLP in Hamburg in der Praxisgruppe Intellectual Property, Media

and Technology. Zudem ist er der Gründer des Hamburg Legal Tech

Meetups, der Initiator der Women-of-LegalTech-Auszeichnung, der

Veranstalter der deutschlandweiten Legal Tech Competition für

Studierende und der Verfasser diverser Beiträge zum Thema Legal

Tech. Hogan Lovells hat ihm deshalb im Rahmen eines weltweiten

Wettbewerbs den Titel „Master of Innovation” verliehen.

RAin Roswitha Prowatke, LL. M.

Die Referentin, Frau Rechtsanwältin Roswitha Prowatke, LL. M.,

berät und vertritt im Steuerstreit mit den Finanzbehörden und in

Steuerstrafverfahren. Sie ist seit 2004 zur Anwaltschaft zugelassen.

Im Jahr 2007 hat sie zusätzlich das Steuerberaterexamen abgelegt

und sich mit der Fachanwältin für Steuerrecht weiter spezialisiert.

Kollegin Prowatke ist Partnerin einer auf Steuerrecht und Steuerstrafrecht

spezialisierten Kanzlei in Köln. Sie ist langjähriges

Mitglied im Steuerausschuss des KAV, hält Vorträge und publiziert

in Fachzeitschriften.

RAin Pia Löffler

Rechtsanwältin Pia Löffler (Wirtschaftsjur. Univ. Bayreuth)

arbeitete nach dem 2. Staatsexamen drei Jahre als Juristin für die

Sony Music Entertainment GmbH, bevor sie 2010 eine Einzelkanzlei

für Urheberrecht gründete. 2012 war sie Syndika und Redakteurin

beim Anwaltssuchdienst anwalt.de. 2013 gründete sie anwaltstexte.com

und schreibt seitdem Marketingtexte für Kanzleien jeder

Größe. Seit 2014 berät sie Kanzleien in Marketingfragen und

gründete 2017 anwalts.marketing und unterstützt seitdem Kanzleien

auch in der Umsetzung aller Marketingmaßnahmen, v. a. im

Internet.

Der Ablauf

Freitag, 12. Juli 2019

14.00 Uhr Ankunft und Begrüßung

15.00 Uhr Erster Vortragsblock (RA Markus Trude)

16.30 Uhr Kaffeepause

17.00 Uhr Zweiter Vortragsblock (RAin Pia Löffler)

19.00 Uhr Gemeinsames Dinner

20.30 Uhr Chill-out/Networking an der Bar

Übernachtung im Burghotel

Samstag, 13. Juli 2019

Bis 09.00 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Dritter Vortragsblock (RAin Roswitha Prowatke)

10.30 Uhr Kaffeepause

11.00 Uhr Vierter Vortragsblock (RA Nico Kuhlmann)

12.30 Uhr Lunch

14.00 Uhr Verabschiedung und Abreise

ANMELDUNG

Um an den KAVCAREERDAYS teilnehmen zu können, musst Du nur:

• Mitglied im KAV e. V. sein oder schnellstmöglich werden

• Dir am 12.–13. Juli 2019 Zeit nehmen

• Dich per E-Mail, Fax oder Post anmelden

Bring Deine Kolleginnen und Kollegen einfach mit

Wenn Dich die KAVCAREERDAYS interessieren, dann erzähle doch

Deinen jungen Kolleginnen und Kollegen davon und meldet Euch

zusammen an. Es lohnt sich, denn je mehr Teilnehmer sich zusammen

anmelden, desto günstiger wird der individuelle Teilnahmebeitrag

für diese Veranstaltung:

1 Anmeldung = € 59,00 pro Teilnehmer

2 Anmeldungen = € 49,00 pro Teilnehmer

3 und mehr Anmeldungen = € 39,00 pro Teilnehmer

Ein entsprechendes Anmeldeformular für Eure individuelle bzw.

die Anmeldung mehrerer Teilnehmer findet Ihr auf

www.koelner-anwaltverein.de/kavcareerdays


18 | KAV Intern

Die Juniormitgliedschaft des KAV

Du bist Referendarin/Referendar und suchst einen

attraktiven, zuverlässigen Partner für eine gemeinsame

Zukunft? Wir haben da was für Dich!

iStock.com/PeopleImages

Die Jugend von heute bildet die Zukunft von morgen. Wie oft

hören wir diesen Satz und wie viel Anerkennung und Wertschätzung

bringen wir ihm entgegen? Wir vom KAV haben uns

dazu viele Gedanken gemacht, denn uns ist es als innovativer

Anwaltverein ein großes Anliegen, den Nachwuchs zu fördern

und Euch die Vorteile einer Mitgliedschaft im KAV vorzustellen.

Denn diese kann ein Bund fürs Leben sein – voller Abwechslung,

Attraktivität, Unterhaltung und Entwicklung. Wir freuen uns

daher sehr, Euch die neue KAV Juniormitgliedschaft vorstellen

zu können. Diese ermöglicht ab sofort allen Referendarinnen

und Referendaren im juristischen Vorbereitungsdienst des OLG

Bezirks Köln, den KAV bereits vor Erlangung der Zulassung zur

Anwaltschaft als potenziellen Partner zu entdecken.

Juniormitglieder bekommen die Möglichkeit, das gesamte KAV

Dienstleistungsangebot zu nutzen. Hierzu zählen unter anderem

eine Vielzahl von Netzwerkveranstaltungen, Fortbildungen und

Preisvorteile bei namhaften Partnerunternehmen des Vereins.

Darüber hinaus erhalten Juniormitglieder Einladungen zu ganz

besonderen Events und bekommen die Möglichkeit, im Austausch

mit unseren Young Lawyers Erfahrungswerte auszutauschen

und sich ein Netzwerk von zukünftigen Kolleginnen und

Kollegen zu schaffen.

Der Mitgliedsbeitrag im Rahmen der KAV Juniormitgliedschaft

beläuft sich auf 30,00 Euro pro Kalenderjahr. Die Mitgliedschaft

ist online, unter www.kav-junior.de, aber auch schriftlich per

Post oder E-Mail zu beantragen.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Kölner Anwaltverein e. V.

www.kav-junior.de


KAV Intern | 19

WWW.ELITEANWALT.DE

Ihr habt viele Gemeinsamkeiten!

Lernt Euch kennen.

Die Juniormitgliedschaft im Kölner Anwaltverein bringt

Euch zusammen und hält viele gemeinsame Aktivitäten

und Erlebnisse für Euch bereit. Freut Euch auf ein starkes

Netzwerk voller interessanter Menschen, baut heute

schon Eure Kontakte für die Zukunft aus und erfahrt von

jungen und erfahrenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten

wertvolle Tipps.

Alles zu Deinem Match mit dem KAV erfährst Du unter

www.eliteanwalt.de oder www.kav-junior.de.


20 | KAV Intern

A&K

Anwälte & Kunst

shutterstock/4th Life Photography

Kunst und Jura, welch eine Kombination, könnte man denken. Doch die Kunst des Streitens und die Kunst

der Farben, Formen, Figuren, Kurven und Kanten sind gleichermaßen spannend und vielseitig. Mit der

Veranstaltungsreihe „Anwälte & Kunst“ bieten wir Ihnen eine Mischung aus beiden Bereichen und zeigen

dabei auf, wie viel Recht in der Kunst eine tragende Rolle spielt und wie interessant die Hintergründe sein

können. Dabei kombinieren wir spannende Vorträge mit aktuellen Ausstellungen, begeben uns mit Ihnen

auf Exkursionen und begegnen dabei Künstlern, Sammlern und Experten hautnah. In Zusammenarbeit

mit der Van der Grinten Galerie und Zilkens Fine Art Insurance Broker freuen wir uns sehr über den großen

Zuspruch, den diese Veranstaltungsreihe erhält. Aus diesem Grunde arbeiten wir voller Tatendrang an stets

attraktiven Programmen für Sie. Die bereits geplanten Termine für das Jahr 2019, die bis zum Redaktionsschluss

finalisiert werden konnten, finden Sie wie folgt. Weitere Termine werden in Kürze auf unserer

Website www.kav.koeln vorgestellt.

September 2019

Düsseldorf Cologne Open Galleries

Auch in 2019 starten die Düsseldorf Cologne Open Galleries

(DC Open) die Saison im Kunstherbst wieder mit einem gemeinsamen

Eröffnungswochenende in Düsseldorfer und Kölner

Galerien. Dies wird vom 06. bis 08. September 2019 stattfinden.

Wir freuen uns sehr, mit DC Open auch in diesem Jahr wieder

einen gemeinsamen Termin realisieren zu können, bei dem die

Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Veranstaltungsreihe

erneut von der Kölner Kunsthistorikerin Birgit Laskowski

(www.zerofold) begleitet werden. Im vergangenen Jahr führte

Frau Laskowski bereits durch das Belgische Viertel und dortige

ausgewählte Kunstgalerien. Auch in diesem Jahr wird die

versierte Kunstvermittlerin und freie Kuratorin einen solchen

„Kunstspaziergang“ in lockerer Form anbieten. Während der

Eröffnungstage werden somit ein bis zwei etwa zweieinhalbstündige

Kunstspaziergänge zu ausgewählten Kölner Galerien

erfolgen, die in fußläufiger Nähe zueinander liegen oder auch

mithilfe eines Shuttles angesteuert werden. Diese Promenaden

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


KAV Intern | 21

geben Gelegenheit, die Kölner Galerienszene besser kennenzulernen,

in unterhaltsamer Weise Wissenswertes über Kunst und

insbesondere die traditionsreiche Rheinländische Kunstlandschaft

zu erfahren und sich mit den Galeristen oder auch den

Künstlern selbst auszutauschen.

Nähere Informationen zu den konkreten Stationen und Terminen

werden wir Ihnen im Frühsommer mitteilen. Da die

Teilnehmerzahl für diese Spaziergänge limitiert ist, bitten wir

im Falle Ihres Interesses vorab um eine E-Mail-Mitteilung. Gern

informieren wir Sie, sobald die Details dieser Termine fixiert

sind und Sie erhalten die Gelegenheit, sich direkt über den KAV

anzumelden.

Die Personenzahl ist limitiert. Eine vorherige Anmeldung über

den KAV ist aus organisatorischen Gründen zwingend notwendig.

Bitte richten Sie Ihre Anmeldung per E-Mail an:

service@koelner-anwaltverein.de

Weitere Termine folgen in Kürze.

Anwälte & Kunst ist eine gemeinsame

Veranstaltungsreihe von:

TERMIN

Wird in Kürze bekanntgegeben. Weitere Infos unter

www.koelner-anwaltverein.de

Der Kostenbeitrag zur Teilnahme je Termin:

€ 20,00 je Veranstaltung für Mitglieder des KAV e. V.

€ 30,00 je Veranstaltung für Nichtmitglieder

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige

Anmeldung bis zu sieben Tage vor Veranstaltungsbeginn.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »

Wir geben

Sicherheit.

Kunst- und Transportversicherungen: Damit Ihre Kunst überall sicher ist.

Einfach. Persönlich. Versichert.

tel +49 221 8 00 68 420 info@zilkensfineart.com www.zilkensfineart.com


22 | KAV Intern

Anwälte & Kultur

Köln ist eine ganz besondere Stadt, die ein großzügiges und abwechslungsreiches

Angebot für kulturinteressierte Bürgerinnen

und Bürger bietet. Mit der vor einigen Jahren gegründeten Veranstaltungsreiche

Anwälte & Kunst ergänzte der Kölner Anwaltverein

e. V. gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern, der

Van der Grinten Galerie und Zilkens Fine Art Insurance Broker,

diese kulturelle Vielfalt. Die anfängliche Idee einer einzelnen

Veranstaltung avancierte schnell zu einer gefragten Reihe und

wurde somit ein Erfolg. Über den großen Zuspruch der Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, die gemeinsam mit uns die Welt der

Kunst aus verschiedenen Blickwinkeln erkunden durften, haben

wir uns bestärkt gefühlt, unser kulturelles Angebot im Rahmen

Ihrer Vereinszugehörigkeit weiter auszubauen. Es ist uns daher

eine besondere Freude, Ihnen ab sofort unter der Überschrift

Anwälte & Kultur weitere Highlights präsentieren zu dürfen.

Neben dem bestehenden Flaggschiff Anwälte & Kunst werden

Sie in Zukunft auch Veranstaltungen zu den Themen Bühnen

und Schauspiel, Literatur, Architektur und Kulinarik mit uns

erleben dürfen.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Kultur dieser

Stadt in ihrer Vielfältigkeit zu erkunden!

Derzeit befinden sich noch einige Terminhighlights in Vorbereitung.

Die bereits geplanten Veranstaltungen finden Sie

nachfolgend.

JUNI 2019

Exklusive Baustellenführung durch das Kölner Opernhaus

am 24. Juni 2019

Zum zweiten Mal in Folge erhalten wir die Gelegenheit, im

Rahmen einer exklusiven Führung hinter die Kulissen der

größten und spannendsten Baustelle unserer Stadt zu blicken.

Die Führung unter der Leitung des Leiters der Kommunikation

der Bühnen Köln, Herrn Christopher Braun, wird am Montag, 24.

Juni 2019 um 15.00 Uhr stattfinden. Der Treffpunkt ist das Tor 1

am Offenbachplatz, direkt gegenüber des 4711-Hauses.

Bitte beachten Sie vorab, dass die Führung nicht barrierefrei

ist, die Teilnahme an der Führung auf eigene Gefahr erfolgt

und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine persönliche

Sicherheitsausrüstung zur Verfügung gestellt wird. Diese umfasst

Sicherheitsschuhe, Sicherheitshelm und Warnweste. Ohne diese

ist eine Teilnahme an der Führung aus Sicherheitsgründen nicht

möglich. Die Führung wird ca. zwei Stunden umfassen.

Bitte beachten Sie, dass die Gruppengröße auf 20 Personen

limitiert ist. Eine frühzeitige verbindliche Anmeldung wird

daher empfohlen.

TERMIN

24. Juni 2019, 15.00 Uhr, Tor 1 am Offenbachplatz, Köln

JULI 2019

Exklusive Führung durch die Synagoge Roonstraße

am 11. Juli 2019

Am Donnerstag, dem 11. Juli 2019, begeben wir uns gemeinsam

auf eine interessante Führung durch die Synagoge auf der

Roonstraße. Das Gemeindehaus in der Roonstraße 50 ist das

„Herzstück“ der Synagogen-Gemeinde. Hier befindet sich das

religiöse und kulturelle Zentrum. Als liberale Synagoge wurde

es Ende des 19. Jahrhunderts im neo-romanischen Stil erbaut.

Eingeweiht wurde das neue Gotteshaus, das 1.400 Menschen

Platz bot, am 22. März 1899. In der Reichspogromnacht brannte

auch diese Synagoge aus. 1957 – 12 Jahre nach Neugründung

der Gemeinde im April 1945 – beauftragte die Gemeinde den

Architekten Helmut Goldschmidt mit dem Wiederaufbau. An

der feierlichen Einweihung am 20. September 1959 nahm auch

Bundeskanzler Konrad Adenauer, der frühere Oberbürgermeister

von Köln, teil. Auf der gemeinsamen Führung, die um 16.00 Uhr

beginnen wird, erhalten Sie beeindruckende Einblicke und Informationen

rund um die jüdische Kirche.

Für die Teilnahme an der Führung wird selbstverständlich um

angemessene Bekleidung gebeten.

Herren jeglichen Alters werden zudem darum gebeten, eine

Kopfbedeckung mitzuführen (Mütze, Hut oder Kippa).

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir aus Sicherheitsgründen

die Namen, Anschriften und Telefonnummern der angemeldeten

Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die Synagoge

weiterleiten müssen und Sie zwingend Ihren Personalausweis

am Führungstag mitbringen müssen. Aus religiösen Gründen ist

es zudem nicht gestattet, Getränke und Lebensmittel mit in die

Synagoge zu bringen.

shutterstock/Kristof Lauwers

TERMIN

11. Juli 2019, 16.00 Uhr, Synagoge Roonstraße, Köln

Der Kostenbeitrag zur Teilnahme je Führungstermin:

€ 15,00 je Veranstaltung für Mitglieder des KAV e. V.

€ 25,00 je Veranstaltung für Nichtmitglieder


Anzeige

ANWALTSZUKUNFTSKONGRESS.DE

10. / 11. OKT 2019

HYATT REGENCY Köln

Kennedy-Ufer 2 A

50679 Köln

TOP-REFERENTEN

BEST PRACTICES

FACHAUSSTELLUNG

NETWORK NIGHT

RECHTSBERATUNG IM DIGITALEN ZEITALTER

Welche Trends prägen die Entwicklungen auf dem Rechtsberatungsmarkt?

Wo liegen die Chancen und die Risiken? Die Antworten auf diese und viele andere

Fragen erhalten Sie auf dem Anwaltszukunftskongress.

JETZT BIS 15.07.2019 ANMELDEN!

Nur für Mitglieder des KölnerAnwaltVerein, mit diesem Code noch einmal

10 % auf den Ticket-Preis.

KAV2019

Eine gemeinsame Veranstaltung von


24 | KAV Intern

Herzlich willkommen im KAV

Wir freuen uns, seit dem 01. Februar 2019 folgende Kolleginnen und Kollegen als neue

Mitglieder des KAV begrüßen zu können. Wir wünschen allen Neumitgliedern einen

erfolgreichen und zufriedenen Start!

Neue Mitglieder

RA Patrick Baumfalk, Kerpen

RA Tim Besgen, Köln

RAin Judith Braun, Köln

RA Farzan Daneshian, Köln

RAin Luise Fröhlich, Köln

RA Markus Gierok, Köln

RA André Bernhard Gröschl, Köln

RAin Anika Hellmann, Köln

RA Dr. Michel Hoffman, LL. B., Köln

RA Alexander Hoffmann, LL. M., Köln

RAin Sabine Hoffmans, Köln

RA Malte Hotes, Köln

RA David Humborg, Köln

RAin Aline Icha-Spratte, Köln

RA André Jerschke, Köln

RAin Kathrin Johann, Bonn

RA Maximilian Philipp Klefenz, Köln

RA Markus Kompa, Köln

Klaudia Krack, Leverk. (Juniormitglied)

RA Philipp Maria Kühn, Köln

RA Marius Lieven, Köln

RA Robert Maehl, Köln

RA Henning Meier, Köln

RAin Annabelle Mertes, Köln

RAin Annika Mette, Köln

RAin Melissa Middelhauve, Köln

RA Philipp Muffert, Köln

RA Dr. Lutz Nepomuck, Köln

RAin Nora Nolan, Erftstadt

Gianna Perino, Köln (Juniormitglied)

RAin Hannah Milena Piel, Köln

RAin Vera Randel, Köln

RAin Elisa Roenneberg, Köln

RAin Funda Seleserpe, Köln

RA Maximilian Spitzhorn-Stork, Köln

RAin Stefanie Stanka, Köln

RA Per Kristian Stöcker, Köln

RA Joscha Stothfang, Hürth

Florian Tambour, Bonn (Juniormitglied)

RA Viktor von Essen, Bonn

RA Marc Robin Wiemert, Köln

RA Sven Wilhelmy, Köln

RA Yener Yendi, Köln

RA Andreas Günter Zechlin, Troisdorf

RA Christopher Roland Zeller, Köln

RA Jan Zimmermann, Köln


KAV Intern | 25

Als Mitglied des KAV genießen Sie unter anderem

folgende Annehmlichkeiten:

iStock.com/PeopleImages

✓Vielfältige Fortbildungsveranstaltungen, Seminare,

Workshops, Tagungen und Großevents

✓ Preisvorteile für KAV Mitglieder bei der Buchung

von Fortbildungen aus dem neuen KAV Fortbildungsprogramm

✓ Besondere Preisvorteile für Jungmitglieder* bei

der Buchung von Fortbildungen aus dem neuen

KAV Fortbildungsprogramm

✓ Preisvorteile für KAV Mitglieder bei der Buchung der

vom KAV und der Deutschen Anwaltakademie (DAA)

veranstalteten Fachanwaltslehrgänge in Köln

✓ 28 Fachausschüsse und Arbeitskreise

✓ Zahlreiche Veranstaltungen zum Knüpfen und zur

Pflege von Kontakten

✓ Vier Ausgaben des KAV Magazins

✓ Kostenfreier Robenverleih

✓ Kostenfreier Zugang zur KAV Lounge im LG Köln

inkl. Kaffee, Gebäck und Mineralwasser

✓ Online-Buchungsportal für Seminare –

www.kav-seminare.de

✓ Online-Stellenbörse für Rechtsanwälte und

Kanzleimitarbeiter unter www.kav-karriere.de

✓ Korrespondenz und Dialog mit Kölner Gerichten und

weiteren Institutionen

✓ Parkplätze für Rechtsanwälte auf dem Justizparkplatz

vor dem Justizparkhaus am Justizzentrum Köln

✓ Vergünstigte Nutzung des KAV Kurierdienstes der

KAV Service GmbH

✓ Unterstützung und Informationen zu günstigen Gruppenversicherungsverträgen,

dem Versorgungswerk

und zur obligatorischen Berufshaftpflichtversicherung

✓ Vielfältige Sonderkonditionen und Vorteile bei den

KAV Kooperationspartnern

www.koelner-anwaltverein.de/partner

✓ Option zur Nutzung des KVB JobTickets

✓ Rechtsberatung in der KAV Geschäftsstelle im LG Köln

✓ Telefonischer Notdienst in Strafsachen

✓ Durch die Mitgliedschaft des KAV im DAV:

Nutzung sämtlicher Angebote des DAV

*Jungmitglieder:

Ordentliche Mitglieder des Kölner Anwaltverein e. V.,

deren Abschluss des 2. Juristischen Staatsexamens nicht

länger als fünf Jahre zurückliegt und die ihr 40. Lebensjahr

noch nicht vollendet haben.


26 | KAV Intern

KAV Partnerschaften

Wir freuen uns sehr, Ihnen unsere Partnerunternehmen und die von ihnen offerierten Sonderkonditionen

für KAV Mitglieder im Partnerbereich unserer Website näher vorstellen zu können.

Überzeugen Sie sich von den umfangreichen und attraktiven Angeboten, die Ihnen die folgenden

Unternehmen unterbreiten:

Bürobedarf

Hänsel


KAV Intern | 27

Der KAV freut sich, Ihnen seinen neuen Medienpartner, den FFI Verlag, vorstellen zu dürfen. Weitere

Informationen erhalten Sie zudem ab sofort in unserem KAV Partnerbereich auf unserer Website

unter www.koelner-anwaltverein.de/partner.

Gern stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KAV Geschäftsstellen für Fragen und

Anregungen rund um das Partnerangebot des KAV zur Verfügung.


28 | KAV Intern

FFI Verlag

FFI-Verlag – kostenlose Fachinformationen

für die Anwaltspraxis: Kurz. Gut. Gratis.

Der KAV freut sich über die neue Partnerschaft mit dem FFI-Verlag.

Der FFI-Verlag ist ein moderner Online-Fachverlag für Juristen, die

Fachinformationen suchen, die nah am Kanzleialltag sind. Mit Themen

wie Legal Tech, Kanzleimarketing, Abrechnung, Cyberschutz

oder Recruiting informiert FFI seine Zielgruppe stets über das

Aktuellste und Relevanteste aus der Welt der Anwaltskanzleien. Die

Fachinformationen sind dabei nicht nur hochwertig, sondern auch

auf das Wichtigste heruntergebrochen und für die Leser kostenlos –

getreu dem Verlagsmotto „Kurz. Gut. Gratis.“.

Wer sich gut und schnell über praktische Probleme und Sachverhalte

in Rechtsanwaltskanzleien informieren will, wird im Online-

Kiosk des Verlags fündig. Insbesondere die Online-Fachportale

legal-tech.de, kanzleimarketing.de und MkG-online.de (Mit

kollegialen Grüßen) werden in der Branche bereits rege genutzt.

Legal-tech.de ist mit rund 4.000 Besuchern pro Monat (Stand: März

2019) für Rechtsanwaltskanzleien die führende Website zum Thema

Digitalisierung. Insbesondere kleine und mittelgroße Kanzleien

erfahren hier, wie sie Legal Tech konkret nutzen können.

Auf kanzleimarketing.de erfahren Rechtsanwälte und Steuerberater,

wie sie zeitgemäß und effizient Mandantenakquise und Mandantenbindung

betreiben können. Von Aspekten des Online-Marketings

bis hin zu Methoden zur langfristigen Bindung bestehender

Mandanten finden Leser hier Tipps und Erfahrungswerte von ausgesuchten

Experten auf diesem Gebiet. Herausgeberin des Fachinfo-

Portals ist Rechtsanwältin und Marketingexpertin Pia Löffler.

Der Fachinfo-Dienst MkG (Mit kollegialen Grüßen) richtet sich mit

dem MkG-Magazin und der Website mkg-online.de speziell an

Juristinnen und Juristen, die sich in den ersten Berufsjahren befinden.

In sechs Ausgaben pro Jahr und auch online informieren

Fachautoren über typische und aktuelle Berufsthemen, wie aktuelle

Rechtsprechung, Digitalisierung, Abrechnung, Datenschutz

oder Karriere. Denn Jungjuristen wissen, dass es mehr braucht,

als nur eine gute Ausbildung, um als Neuling zu bestehen. MkG

ist hier ein praktischer und informativer Helfer.

Neben regelmäßig erscheinenden Online-Publikationen veröffentlicht

FFI auch monothematische Fachinfo-Broschüren,

die sich in ausführlicherem Rahmen auf einen Themenbereich

fokussieren. Zu den aktuellen Publikationsthemen gehören

beispielsweise Recruiting in der Anwaltskanzlei, Cybersicherheit,

Mandantenbindung oder die Wahl einer Anwaltskanzleisoftware

sowie einer juristischen Datenbank.

Weitere Fachinformations-Angebote des FFI-Verlags finden Sie

auf www.ffi-verlag.de.

Kontaktinformationen

Freie Fachinformationen GmbH

Leyboldstraße 12

50354 Hürth

Tel.: 02233 80 575 - 12

E-Mail: info@ffi-verlag.de

Robenverleih im gesamten Landgerichtsbezirk Köln

Ein wichtiger Servicebestandteil des KAV ist der Robenverleih in der

Zweigstelle des KAV e. V. im Justizgebäude Köln sowie in der neuen

Hauptgeschäftsstelle im OLG Köln. Die eleganten Roben werden

hier mit freundlicher Unterstützung des Hauses Hans Soldan zur

Verfügung gestellt. Egal, ob man nun seine Robe in der Hektik des

Alltags vergessen hat oder schlicht noch keine eigene Robe besitzt.

Die Mitglieder des KAV können sich darauf verlassen, stets dem

Berufsstand angemessen an den Gerichtsterminen in Köln teilnehmen

zu können.

Dieses Angebot hat der KAV nunmehr für seine Mitglieder erweitert

und stellt in Absprache mit den umliegenden acht weiteren Amtsgerichten

im Landgerichtsbezirk Köln in jedem Amtsgericht weitere

Leihroben zur Verfügung. Zukünftig können sich Mitglieder des

KAV daher auch direkt in den Amtsgerichten vor Ort gegen Vorlage

eines Ausweisdokumentes für die Dauer der Gerichtsverhandlung

eine Robe leihen.

Die Ausgabe der Roben erfolgt dabei entweder über die Verwaltung

oder die Wachtmeisterei des jeweiligen Amtsgerichts. Der KAV

bittet aufgrund der geringen Stückzahl der Leihroben darum, diese

mit Rücksicht auf die Kolleginnen und Kollegen direkt im Anschluss

an den auswärtigen Termin wieder zurückzugeben.


Sprachtechnologie

Neu: Ein Leben ohne „keine Zeit“

Ein modernes, digitales Diktiersystem mit Spracherkennung und verschlüsselter Einbindung Ihres

Handys in den Kanzlei-Workflow zur Dokumentenerstellung ist die Lösung, um Überstunden zu

vermeiden. Das schafft Freiräume für stressfreies und gewinnbringendes Arbeiten und mehr Zeit für

die schönen Dinge des Lebens, die sich meistens außerhalb der Kanzlei abspielen: Willkommen in

Ihrem Leben ohne „keine Zeit“! Besuchen Sie uns unter philips.com/dictation

SpeechMike Premium Air

Die Spracherkennungsmaschine

Die Philips Voice Rekorder App

Unterwegs arbeiten? Aber sicher!

Philips SpeechAir

Das smarte Diktiergerät

Macht aus Sprache Text! Sie werden

begeistert sein, wie einfach und schnell

Sie perfekt formatierte anwaltliche

Dokumente mit unserem besten

Diktiermikrofon erstellen können.

Macht Ihr iPhone oder Android-Handy

zum Diktiergerät: Kurze dringende

Aufnahmen, Verfügungen oder

Anweisungen verschlüsselt direkt zur

Bearbeitung versenden.

Macht mobile Dokumentenerstellung

noch sicherer und einfacher. Mit

unserem SpeechAir setzen Sie Diktate

zur Verschriftlichung sofort per WLAN

oder Bluetooth ab.

Unverbindliche Bedarfsanalyse und persönliche Beratung für

KAV-Mitglieder zum Thema verschlüsseltes mobiles Diktieren

Telefon: 030/2639595-0

E-Mail: marika.neumann@speech.com

Von der Nr. 1 im professionellen Diktieren


Seminare

§15 FAO

Sozialrecht

Steuerrecht

Strafrecht

Erbrecht

Juristische Fortbildungen

FAO-Fortbildung

Seminare für Fachanwälte

www.kav-seminare.de

Bank- und Kapitalmarktrecht · Bau- und Architektenrecht · Familienrecht

Gewerblicher Rechtschutz · Arbeitsrecht · Informationstechnologierecht uvm.


eA macht

alle glücklich

Vorausgesetzt man nutzt WinMACS

Vollumfänglich in die Kanzleisoftware integriert

Cleverer beA-Workflow mit Unterschriftsmappe

Signatur direkt aus WinMACS

Ohne Umweg über das Webportal

Auf Terminalserver mehrfach parallel nutzbar

WinMACS. Einfach perfekt gemacht.

Windows kompatibel

www.rummel-ag.de


32 | KAV Intern

WARUM SOCIAL MEDIA?

Neben seiner Website und der neuen Kölner Anwaltverein App

ist der KAV auch in den sozialen Medien aktiv. Mit Profilen bei

Facebook, Twitter, einer Gruppe bei Xing und unserem eigenen

YouTube-Kanal informieren wir Sie stets aktuell rund um alle Themen

und Entwicklungen, die Sie als Mitglied interessieren könnten.

Als neustes Medium bieten wir Ihnen nun auch unsere Präsenz bei

Instagram an. Sie erreichen unsere Profile unter den nachfolgenden

Links:

Neu: Instagram

Facebook

Xing

Twitter

YouTube

www.instagram.com/KAVerein

www.facebook.com/KAVerein

www.xing.com/net/koelneranwaltverein

www.twitter.com/koelneranwalt

www.youtube.de – Kölner Anwaltverein

Über Ihre aktive Teilnahme, auch auf diesem (Online-) Wege,

würden wir uns sehr freuen.

RECHTZEITIG INFORMIERT

Seit bereits zwei Jahren informiert der KAV seine Mitglieder mit

seinem Newsletter RECHTZEITIG INFORMIERT. Dieser monatlich

erscheinende E-Mail-Dienst hält Sie stets über die im Folgemonat

stattfindenden Seminare und Veranstaltungen auf dem neuesten

Stand. Hinterlegte Direktlinks ermöglichen den Zugriff auf weitere

Informationen zu den jeweils gewünschten Vorträgen und bieten

zudem die Möglichkeit einer papierlosen Direktbuchung. Darüber

hinaus bewirbt der Newsletter auch Fachanwaltskurse, lädt zu Treffen,

Empfängen und Bällen ein und hält nützliche

Informationen für die Empfänger bereit. Interessierte

Mitglieder können sich über die Website

des KAV für diesen Service registrieren.

DER YOUTUBE-KANAL DES KAV

Mit dem YouTube-Kanal des Kölner Anwaltvereins präsentieren wir

Ihnen verschiedene Videos und Clips. Diese dokumentieren zum

einen von uns ausgerichtete Veranstaltungen wie zum Beispiel

den Kölner Anwaltstag oder auch die Reise der Jungen Anwälte

zum Deutschen Anwaltstag.

Zudem stellen wir Ihnen unsere Kooperationspartner, deren konkrete

Angebote für KAV Mitglieder und die damit verbundenen

Vorzüge im Rahmen Ihrer Vereinsmitgliedschaft näher vor.

Das Video-Angebot unseres Kanals wächst kontinuierlich und wir

freuen uns sehr auf Ihren Besuch! Gern können Sie unseren Kanal

auch abonnieren, damit Sie keines unserer nachfolgenden Videos

verpassen.

www.youtube.com – Kölner Anwaltverein


Zusammen unschlagbar

juris DAV

Das exklusive Angebot für DAV-Mitglieder

Als DAV-Mitglied genießen Sie bei juris einen ganz besonderen Status. Durch die

enge Kooperation mit dem Deutschen Anwaltverein erhalten Sie exklusive Inhalte

und Sonderkonditionen. Mit der komfortablen und einfach bedienbaren Online-

Recherche bearbeiten Sie auch komplexe Mandate schnell, effi zient und mit

höchster Rechtssicherheit.

Jetzt » hier gratis testen

ab 75,00 €/Monat

zzgl. MwSt.


34 | Aktuelles & Wissenswertes

Aktuelles & Wissenswertes

KAV RECHTPERSÖNLICH

Interview mit Joachim Roth, Leitender Oberstaatsanwalt in Köln,

und Rechtsanwalt Dr. Frank Seebode, Mitglied des Vorstands des

Kölner Anwaltverein e. V.

I. BERUFLICH:

1. Welche höchstrichterliche Entscheidung war für Sie die

bahnbrechendste bzw. unerwarteste im Laufe Ihrer bisherigen

juristischen Laufbahn?

J.R.: Bezogen auf meine persönliche Tätigkeit sicher die Entscheidung

des BGH zur Amtsträgereigenschaft seinerzeit im Verfahren

zum sog. Kölner Müllskandal – hier allerdings unerwartet.

I. BERUFLICH:

1. Welche höchstrichterliche Entscheidung war für Sie die

bahnbrechendste bzw. unerwartetste im Laufe Ihrer bisherigen

juristischen Laufbahn?

F.S.: Völlig überraschend und unverständlich sind die Entscheidungen

zur Zulässigkeit sog. legendierter Fahrzeugkontrollen (unwahre

polizeiliche Behauptung über die Zufälligkeit einer Fahrzeugkontrolle).

Zum einen wird dem Beschuldigten damit der anerkannte

Strafmilderungsgrund der polizeilichen Überwachung seines Tuns

genommen! Zum anderen wird so polizeiliches und staatliches

Lügen legalisiert: Unerträglich, dass die Unwahrheit zur Grundlage

der prozessualen Wahrheitssuche wird!


Aktuelles & Wissenswertes | 35

2. Gibt/Gab es einen Juristen, der für Sie Vorbildfunktion hat

oder den Sie bewundern?

J.R.: Ich habe viel von meinen (verschiedenen) Ausbildern/Vorgesetzten

gelernt und dabei stets versucht, mir das Positive abzuschauen

und (selten) die von mir als negativ wahrgenommenen

Dinge nicht zu übernehmen.

3. Welches Gesetz halten Sie für das skurrilste?

J.R.: Die Rheinische Post hat mal § 27 Abs. 6 StVO als skurril bezeichnet,

dem könnte ich mich anschließen, obschon die Vorschrift

wohl Sinn macht.

4. Mit welchem Rechtsgebiet werden Sie sich niemals anfreunden?

J.R.: Erschließungsbeitragsrecht – wenn es denn sein müsste, würde

ich aber auch versuchen, dafür mein Herz zu erwärmen.

5. Welches rechtlich relevante Thema wird Ihrer Auffassung

nach in naher Zukunft die Juristen unseres Landes insbesondere

beschäftigen?

J.R.: Alles rund um das „digitale Leben“. Angefangen von elektronischen

Akten, über Rechtsfragen, die sich aus dem zivil- und

strafrechtlichen Handeln im Netz ergeben, über elektronische

Gerichtssäle, über Cybercrime im engeren Sinn bis hin zur KI, die

wir uns nutzbar machen müssen und gleichzeitig beherrschen

sollten. In meinen Science-Fiction-Heftchen von früher ist Letzteres

oft nicht gelungen.

6. Welchen Ratschlag können Sie jungen Kollegen der Justiz

oder Anwaltschaft zum Beginn ihrer Berufstätigkeit erteilen?

J.R.: Miteinander reden und versuchen, den anderen zu verstehen.

Innerhalb und außerhalb der jeweiligen Berufsgruppe.

7. Wie arbeitet Ihr „Nachfolger“ im Jahre 2030?

J.R.: Das sind nur noch gut zehn Jahre. Es wird alles digitaler (s. o.),

aber die Grundsätze werden sich nicht wesentlich verschieben, das

haben sie sich in den letzten zehn Jahren auch nicht wesentlich –

die Schwerpunkte werden möglicherweise andere sein.

II. PERSÖNLICH:

1. Mit welchen Vorurteilen mussten Sie sich aufgrund Ihrer

Berufszugehörigkeit häufig auseinandersetzen?

J.R.: Die Einseitigkeit der Sichtweise und es stimmt doch: Die

Staatsanwaltschaft ist die objektivste Behörde der Welt. Es wird

leider nur nicht gesehen, dass Einzelfälle diesen Grundsatz nicht

widerlegen.

2. Welches ist Ihr Lieblingsgericht (Speisen oder Justiz)?

J.R.: Rheinischer Sauerbraten und ansonsten, das Gericht, das sich

um objektive Klärung und Bewertung eines Sachverhaltes bemüht

und dabei sich selbst möglichst nicht den in Vordergrund stellt.

3. In welchem Zustand befindet sich Ihr Schreibtisch freitags

abends?

J.R.: In völliger Unordnung, aber die wichtigen Sachen sind (zumeist)

im Geschäftsgang.

4. Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie sich nicht den

Rechtswissenschaften zugewandt hätten?

J.R.: Ehrlich gesagt, keine Ahnung, vielleicht irgendwas mit Medien

– oder wie sagen das die jungen Menschen heute?

2. Gibt/Gab es einen Juristen, der für Sie Vorbildfunktion hat

oder den Sie bewundern?

F.S.: Gerhart Baum ist seit vielen Jahrzehnten ein aufrechter, unermüdlicher

und erfolgreicher Freiheitskämpfer, der nicht nur mit

seinen gefürchteten Verfassungsbeschwerden viel für die Rechtsstaatlichkeit

in Deutschland erreicht hat!

3. Welches Gesetz halten Sie für das skurrilste?

F.S.: Ich kenne zum Glück nur verhältnismäßig wenige Gesetze.

Aber dass es eine Ordnungswidrigkeit ist, schräg über die Straße zu

gehen, ist schon merkwürdig.

Aus jüngster Vergangenheit fällt mir die DSGVO ein, die an Entfremdung

vom Adressaten kaum zu überbieten ist.

4. Mit welchem Rechtsgebiet werden Sie sich niemals anfreunden?

F.S.: Ich habe mich früh auf das Strafrecht konzentriert. Alle anderen

Rechtsgebiete haben mir in der Folgezeit die Freundschaft gekündigt.

5. Welches rechtlich relevante Thema wird Ihrer Auffassung

nach in naher Zukunft die Juristen unseres Landes insbesondere

beschäftigen?

F.S.: Alles was mit dem Internet zu tun hat. Neben der klassischen

Cyberkriminalität sind das auch Datenmanipulation, fake news,

verhetzende Netzinhalte etc.

Daneben wird es eine immer größere Herausforderung, vor allem

das Strafrecht in den Grenzen der Objektivität zu halten. Die Tendenz

geht dazu, weniger die objektiv ermittelbare Tat unter Strafe

zu stellen, sondern die viel schwerer oder gar nicht zu ermittelnde

Gesinnung, die angeblich aus der Tat spricht.

6. Welchen Ratschlag können Sie jungen Kollegen der Justiz

oder Anwaltschaft zum Beginn ihrer Berufstätigkeit erteilen?

F.S.: Keine Angst vor Herausforderungen haben! Man darf sich nicht

überschätzen, aber viele Fälle sind erfolgversprechender als sie

zunächst scheinen.

Nicht nur an das schnelle Geld denken! Nachhaltiges Arbeiten

nach den eigenen Prinzipien ist auf Dauer erfolgreicher und auch

erfreulicher, als sich von höherem Honorar den Spaß an der Arbeit

nehmen zu lassen.

Nicht vorschnell urteilen! Menschen sind unglaublich unterschiedlich;

sie denken, fühlen und handeln alle anders. Deswegen ist nur

wenig im Wortsinn „unglaublich“.

Den Ausgleich von der Arbeit nicht vergessen! Familie, Sport oder

Hobbys sind auch für den beruflichen Erfolg wichtig.

7. Wie arbeitet Ihr „Nachfolger“ im Jahre 2030?

F.S.: Innerhalb von zehn Jahren wird sich hoffentlich nicht viel

ändern. Bücher und Akten werden zwar verschwinden, jede

Bewegung kann online nachverfolgt werden und das Essen wird

gepostet, aber der Rest bleibt gleich.

II. PERSÖNLICH:

1. Mit welchen Vorurteilen mussten Sie sich aufgrund Ihrer

Berufszugehörigkeit häufig auseinandersetzen?

F.S.: Als Strafverteidiger wird man ständig mitverurteilt. Meine

Tätigkeit wird vornehmlich als Strafvereitelung und damit als

nachträgliche Unterstützung der Straftat gesehen. Meist ändert

sich diese Einstellung erst, wenn selbst ein Verteidiger benötigt

wird. Dann ist der Rechtsstaat plötzlich der Gegner und die staatlichen

Eingriffe gehen viel zu weit.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


36 | Aktuelles & Wissenswertes

5. Wer ist Ihr Lieblingsautor/Ihre Lieblingsautorin?

J.R.: Das wechselt sehr stark, mal Schätzing, mal Grisham.

Zuletzt war ich von einem Buch meines Namensvetters Philip

Roth fasziniert.

6. Teilen Sie mit uns eine/Ihre Lebensweisheit?

J.R.: Es gibt keine Zufälle.

III. ABSCHLIESSENDE WORTE

Recht ist ...

J.R.: ... das Streben nach gerechtem Ausgleich.

2. Welches ist Ihr Lieblingsgericht (Speisen oder Justiz)?

F.S.: Ich liebe die italienische Küche, vor allem die Vorspeisen.

Im Übrigen gehe ich am liebsten in das Amts-/Landgericht Köln.

3. In welchem Zustand befindet sich Ihr Schreibtisch freitags

abends?

F.S.: Wegen der hohen Aktualität vieler Mandate brauche ich diese

Akten auf meinem Tisch. Er ist also immer gut gefüllt.

4. Welchen Beruf hätten Sie ergriffen, wenn Sie sich nicht den

Rechtswissenschaften zugewandt hätten?

F.S.: Vielleicht Arzt. Heute denke ich eher an handwerkliche Berufe,

wie z. B. Schreiner.

5. Wer ist Ihr Lieblingsautor/Ihre Lieblingsautorin?

F.S.: Don Winslow

6. Teilen Sie mit uns eine/Ihre Lebensweisheit?

F.S.: Und immer wieder geht die Sonne auf!

III. ABSCHLIESSENDE WORTE

Recht ist ...

F.S.: ... und bleibt von Menschen gemacht, es ist also nicht absolut,

sondern beeinflussbar!

STELLUNGNAHME:

Der Strafrechtsausschuss des Kölner Anwaltverein e. V.

lehnt das „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ ab

Der Referentenentwurf kriminalisiert die zulässige und gebotene

Berufsausübung der Anwaltschaft, baut rechtsstaatliche Verfahrensgarantien

ab und verhindert eine vertrauensvolle Mandatsbearbeitung.

Der Gesetzesentwurf hat den folgenden Wortlaut:

„Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe wird bestraft,

wer (…) die Vollziehung einer bestehenden Ausreisepflicht dadurch

beeinträchtigt, dass er

a) über geplante Maßnahmen zur Feststellung der Identität ausreisepflichtiger

Ausländer mit dem Ziel einer Behinderung derselben

informiert, oder

b) ohne Erlaubnis der zuständigen Behörde geplante Zeitpunkte

oder Zeiträume einer bevorstehenden Abschiebung veröffentlicht,

an einen unbestimmten Personenkreis gelangen lässt oder einem

ausreisepflichtigen Ausländer mitteilt.“

Eine Ausnahme für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte ist nicht

vorgesehen, wodurch anwaltlich ordnungsgemäßes und gebotenes

Verhalten kriminalisiert wird.

Anwältinnen und Anwälte müssen ihre Mandantschaft vollständig

und umfassend über alle relevanten Sachverhalte unterrichten.

Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Tatsachen handelt, die

prozessuale Maßnahmen erforderlich machen.

Ein Abschiebungstermin ist eine solche Tatsache:

• Eine unmittelbar bevorstehende Abschiebung kann gerichtlichen

Rechtsschutz oder sonstige anwaltliche Tätigkeiten notwendig

machen. Die Entscheidung hierüber können und müssen nur

informierte Mandantinnen und Mandanten treffen. Entsprechende

Informationen müssen ihnen folglich zur Verfügung gestellt

werden dürfen.

• Die Kommunikation zwischen Anwältinnen bzw. Anwälten und

ihrer Mandantschaft muss frei sein. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit

im Mandat ist sonst unmöglich.

• Menschen sind im deutschen Rechtssystem Prozesssubjekte.

Dass Anwältinnen und Anwälte ihrer Mandantschaft alle Tatsachen

vollständig mitteilen, ist eine Selbstverständlichkeit.

Genau dieses Verhalten stellt der Gesetzesentwurf unter Strafe:

Wenn Anwältinnen und Anwälte ihrer Mandantschaft diese notwendigen

Informationen in berufsrechtlich gebotener Weise mitteilen,

machen sie sich strafbar. Den Anwälten bleibt damit nur die

Wahl, mandantenwidrig zu handeln oder sich strafbar zu machen.

Diese Kriminalisierung ordnungsgemäßer anwaltlicher Berufsausübung

ist rechtsstaatswidrig.

Anwälte garantieren eine einseitige, an den Interessen ihrer

Mandantschaft orientierte Rechtsvertretung. Sie nehmen diese

Interessen auch im Widerstreit mit dem Staat engagiert wahr und

garantieren und ermöglichen dadurch erst, dass rechtsstaatliche

Verfahrensgarantien wahrgenommen werden können.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Aktuelles & Wissenswertes | 37

Diese Aufgabe kann die Anwaltschaft nur erfüllen, wenn sie frei

von staatlichen Eingriffen handeln kann. Anderenfalls können

sie ihre Mandantschaft nicht dabei unterstützen, ihre legitimen

Interessen effektiv durchzusetzen. Die Kriminalisierung berufsrechtlich

gebotener und notwendiger anwaltlicher Tätigkeiten führt

so unmittelbar zu einer Erosion des Rechtsstaates. Sie unterminiert

die bürgerorientierte anwaltliche Tätigkeit.

Zudem entmündigt sie die Bürger und zerstört jede vertrauensvolle

Zusammenarbeit im Mandat.

Bereits die Möglichkeit von strafbarem Verhalten schränkt die

anwaltliche Berufsausübung ein, denn schon die Möglichkeit einer

Straftat kann von den Ermittlungsbehörden als „Anfangsverdacht“

genutzt werden, um gegen Anwälte vorzugehen:

Kanzleidurchsuchungen und berufsrechtliche Einschränkungen sind

nur zwei mögliche Folgen.

„Alle Kollegen, die Mandate mit Abschiebungsbezug bearbeiten,

müssen dann befürchten, zum Ermittlungsziel der

Exekutive zu werden. Es steht zu befürchten, dass genau dies

beabsichtigt ist“, so Rechtsanwalt Christian Mertens, Mitglied des

Strafrechtsausschusses des Kölner Anwaltverein e. V.

Der Gesetzesentwurf ist der faktische Versuch, Rechtsanwältinnen

und Rechtsanwälte einzuschüchtern. Er untergräbt die vertrauensvolle

Zusammenarbeit zwischen Anwältinnen und Anwälten und

ihrer Mandantschaft. Er nimmt jedem Bürger damit letztendlich

eben jenen anwaltlichen Beistand, auf den er – gerade in existentiellen

Streitfällen – angewiesen ist.

Dies ist eines Rechtsstaates unwürdig. Dieser Entwurf darf

kein Gesetz werden.

Kontakt für Rückfragen: Rechtsanwalt Daniel Wölky

Sprecher des Strafrechtsausschusses des Kölner Anwaltverein e. V.

0221 /47 670 60 | kav@gw-strafsachen.de

Elektronischer Versand und elektronische Zustellung per

beA am OLG Köln

In einem Schreiben vom 03. April 2019 informierte die Präsidentin

des Oberlandesgerichts Köln, Margarete Gräfin von Schwerin, den

Vorsitzenden des KAV, Herrn Kollegen Markus Trude, darüber, dass

im Rahmen eines Pilotprojektes seit dem 21. Februar 2019 am OLG

Köln der rechtsförmige elektronische Versand von Dokumenten

getestet wird.

Foto: OLG Köln

Die Pilotierung umfasst dabei neben der formlosen elektronischen

Versendung auch die elektronische Zustellung gegen elektronisches

Empfangsbekenntnis.

Empfangskanal auf Seite der Anwaltschaft wird hierbei das besondere

elektronische Anwaltspostfach (beA) sein.

Haftungsfalle: Wichtiger Hinweis an unsere Mitglieder

wegen der Aufbewahrungsfristen bei Gericht

In länger dauernden Verfahren kann es vorkommen, dass Parallelakten

und die darin befindlichen Originale vernichtet werden,

bevor die Hauptsache abgeschlossen ist. Aus der Anwaltschaft

wurde dem Verein berichtet, dass die Akte eines selbstständigen

Beweisverfahrens vernichtet wurde, als das Hauptsachverfahren

noch nicht beendet war. Bei den Gerichten laufen für jede Akte

eigene Aufbewahrungsfristen. Wenn diese abgelaufen sind, kann

die Akte jederzeit vernichtet werden.

Wir bitten unsere Mitglieder, dies zukünftig zu berücksichtigen, und

bei den Gerichten eingereichte Originalunterlagen zeitnah, jedenfalls

aber vor Ablauf der Aufbewahrungsfristen, zurückzufordern.


38 | Aktuelles & Wissenswertes

beA–Frühjahrsputz: Automatisches Löschen von

Nachrichten beginnt

Mit dem neuen beA-Update begann im April 2019 das automatische

Löschen von Nachrichten aus dem besonderen

elektronischen Anwaltspostfach (beA). Erfahren Sie in diesem

Beitrag, was es dabei zu beachten gilt.

Mit dem Update auf die Version 2.1.6, das am 31. März 2019 installiert

wurde, ist das beA auf den neuesten Stand gebracht worden.

Verschiedene Fehler wurden behoben und Verbesserungen

umgesetzt.

Erstmals verkündete die BRAK im Februar-Heft 2019 des BRAK-

Magazins, dass zum 01. April 2019 das automatische Löschen von

Nachrichten (§ 27 RAVPV) startet. Mit dem Newsletter 12/2019 vom

28. März 2019 wurden diese Informationen modifiziert und finden

sich nun auf der Informationsseite der BRAK auch in den „Aktuellen

Meldungen“ vom 29. März 2019.

Gelöscht werden (nur) Nachrichten, die länger als 30 Tage im

Ordner „Papierkorb“ liegen.

Wurde zuerst noch kommuniziert, dass auch Nachrichten automatisiert

gelöscht werden, die ungelesen in noch nicht aktivierten beA-

Postfächern liegen, hat die BRAK jetzt mitgeteilt, dass Nachrichten,

die in anderen Ordnern als dem Ordner „Papierkorb“ liegen, nicht

automatisch gelöscht werden. Nachrichten, die bereits länger als

90 Tage im beA-Postfach liegen, werden allerdings automatisch in

den Ordner „Papierkorb“ verschoben und nach weiteren 30 Tagen

gelöscht. Verschiebt man die Nachrichten zurück in den Ordner

„Posteingang“ oder „Gesendet“ (oder in einen Unterordner), werden

diese nicht gelöscht und die 90-Tages-Frist wird erneut ausgelöst.

Bisher nicht geöffnete Nachrichten werden nicht automatisiert

verschoben.

Wichtig: Nachrichten, die automatisiert aus dem Ordner

„Papierkorb“ gelöscht wurden, bleiben unwiederbringlich

gelöscht.

beA ist kein Archiv – Export erforderlich – Drucken genügt nicht

Um die Nachrichten dauerhaft zu sichern und einen Nachweis zu

führen, ist ein Export der Nachrichten zwingend notwendig. Das

Ausdrucken allein genügt nicht! Hierzu ein paar Hilfestellungen:

Der Export erfolgt nur aus einer geöffneten Nachricht heraus mit

dem Button „Sonstige Funktionen“, „Exportieren“. Dieser befindet

sich rechts oben zwischen „Kommentar erstellen“ und „Etiketten“.

beA erstellt dabei eine ZIP-Datei und schlägt als Dateinamen

in unserem Beispiel Nachricht 8895631 vor. Speichern Sie die

ZIP-Datei komplett unter einem für Sie sinnvollen Dateinamen,

z. B. Rubrum, eigenes AZ und Inhalt der Datei, ggfs. lassen Sie die

Nachrichten-ID als Bestandteil des Dateinamens bestehen. Nach

der ID-Nr. 8895631 können Sie im beA anhand eines Filters (Haken

rechts oberhalb der Nachrichtenübersicht anklicken) suchen:

In der ZIP-Datei befinden sich:

• Maschinenlesbare XML-Datei, die knapp 300 Seiten umfasst.

• BusinessCard: Visitenkarte des Absenders,

• export: Umfasst alle notwendigen Nachweise (Absender,

Empfänger, Betreff, eigenes Aktenzeichen, Aktenzeichen der

Justiz, Gesendet, Empfangen, Zugegangen, Erstellt von, Letzte

Änderung von, Anhänge und das Nachrichtenjournal (Zeitpunkt

des Empfangs, Öffnen der Nachricht durch welchen Benutzer).

• Message: Das Nachrichtenfeld sollte leer bleiben, Gerichte können

softwarebedingt beim Senden keine Nachrichten eintragen.

• Verification Report: Das Prüfprotokoll beinhaltet die Information,

wann die Nachricht auf dem Server eingegangen ist, ob und

welche Anhänge qualifiziert elektronisch signiert wurden und

über welchen Übertragungsweg die Nachricht versendet wurde.

Das eigentliche Dokument befindet sich in der PDF-Datei.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Aktuelles & Wissenswertes | 39

Legen Sie verschiedene Ordner pro Anwalt an, z. B. beA-Eingang,

beA-Ausgang, beA-Gesendet, und verschieben Sie danach die

relevanten Dateien (z. B. Export und die PDF-Dokumente) in die

elektronische Akte.

Achtung bei Kanzleisoftware

Die BRAK informiert: „Wir empfehlen dringend, Nachrichten, die

über eine Kanzleisoftware an die Justiz gesendet wurden, über die

beA-Webanwendung zu exportieren. Ein valider Zugangsnachweis

ist mit dem im Exportcontainer enthaltenen Prüfprotokoll gewährleistet.

Die Kanzleisoftwareschnittstelle wird mit der Version 2.2,

die im Sommer 2019 zur Verfügung steht, so angepasst, dass ein

Export von Nachrichten über Fachsoftware vollständig gewährleistet

wird, sobald die Hersteller diese Version integriert haben.“

Definieren Sie Regeln

Um das beA optimal in den Kanzleiablauf zu integrieren, sind genaue

Regeln für den Umgang mit dem beA-Postfach festzulegen:

Die Prüfung des Übermittlungsstatus erfolgt in der gesendeten Nachricht:

Rechte überprüfen

Legen Sie fest (Einstellungen/Postfachverwaltung/Benutzerverwaltung),

welche Rechte Mitarbeiter ebenfalls erhalten sollten:

• 07 Nachricht exportieren/drucken,

• 08 Nachricht organisieren (Etiketten),

• 09 Nachricht in Papierkorb verschieben,

• 10 Nachricht löschen,

• 20 Postfach- und Nachrichtenjournal verwenden (die Journale

sind ebenfalls regelmäßig zu exportieren).

Informationen über das automatische Löschen

Sofern die Benachrichtigungsfunktion aktiviert ist (Einstellungen/

Postfachverwaltung/Eingangsbenachrichtigungen), versendet das

System eine „Warnung“ an die hinterlegte E-Mail-Adresse. Aus

technischen Gründen erfolgen die Prozesse schrittweise, seit Mai

soll dies nun regelmäßig durchgeführt werden.

Ilona Cosack, Inhaberin der ABC AnwaltsBeratung Cosack Fachberatung

für Rechtsanwälte und Notare, berät und begleitet seit 1998

Anwaltskanzleien ganzheitlich als Expertin mit dem Schwerpunkt

Anwältin und Anwalt als Unternehmer. Sie ist Autorin des Praxishandbuchs

Anwaltsmarketing und gibt in Fachpublikationen und

als Referentin, auch für Rechtsanwaltskammern und Anwaltvereine,

wertvolle Hinweise zur Umsetzung in die Praxis.

Quellen

mkg-online.de: https://mkg-online.de/2019/04/02/bea-fruehjahrsputz-automatisches-loeschen-von-nachrichten-beginnt/PDF,

MkG-Ausgabe 2/19: https://mkg-online.de/Magazine/ffi_MkG-02-

2019.pdf


40 | Aktuelles & Wissenswertes

Wie Ihnen als Anwältin /Anwalt die Kommunikation mit

schwierigen Mandanten gelingt

Empfinden Sie mitunter Gespräche mit schwierigen Mandanten als einen ständigen Drahtseilakt zwischen

verschiedenen kommunikativen Fettnäpfchen? Erfahren Sie im Folgenden von Rechtsanwältin und Business

Coach Dr. Anja Schäfer, wie Ihnen die Kommunikation mit herausfordernden Mandanten gelingt, indem

Sie diese in den Mittelpunkt Ihrer Aufmerksamkeit stellen, Fragen stellen, aktiv zuhören und sich auf den

Nutzen, den Ihr Gegenüber durch Sie erreichen will, fokussieren.

1. Stellen Sie den Mandanten in den Mittelpunkt der

Kommunikation

Im heutigen Service-Zeitalter ist es wichtiger denn je, den Menschen

in den Mittelpunkt der Mandatskommunikation zu stellen.

Dies gilt für jeden Mandanten, unabhängig davon, ob Sie diesen

leicht für sich begeistern oder er eine kommunikative Herausforderung

darstellt.

Voraussetzung einer erfolgreichen Mandatskommunikation ist

Ihr wirkliches Interesse am einzelnen Mandanten und seinen

Themen. Dies gilt besonders für die sog. schwierigen Mandanten,

also Menschen, die Sie erst noch von Ihrer Expertise überzeugen

müssen. Sammeln Sie alle Informationen, die Sie von bzw. über

die betreffende Person und das potenzielle Mandat bekommen

können, um diese später u. a. für die Präsentation Ihres Angebotes

zu nutzen. Fokussieren Sie sich in jedem Gespräch auf den Nutzen

und die Ziele, den Ihr (im Einzelfall auch zukünftiger) Mandant –

im besten Fall mit Ihnen oder durch Sie – erreichen will.

Da entgegen allgemeiner Erwartungen die allermeisten Entscheidungen

emotional getroffen werden, sind Zahlen, Daten oder

Fakten zu der von Ihnen angebotenen Dienstleistung zunächst

zweitrangig. Der Beratungsvertrag wird zwischen Menschen abgeschlossen.

Die einzige variable Komponente sind Sie als Anwalt (im

Vergleich zu Ihren Mitbewerbern) und Ihre Fähigkeit, den Mandantennutzen

aufzugreifen und diesen durch Ihre Kommunikation und

Ihr Auftreten sowie die nachfolgende Bearbeitung des jeweiligen

Mandats an Ihre Kanzlei zu binden.

2. Stellen Sie Fragen

Wenn Sie mit Ihrem Mandanten – vor allem, wenn dieser von

unzugänglicher oder leicht aufbrausender Natur ist – ins Gespräch

kommen wollen, müssen Sie dessen Neugier wecken. Dies gelingt

Ihnen, wenn Sie selbst neugierig sind, und viele offene Fragen zur

Person und/oder Sache stellen. Vermeiden Sie solche, die der andere

nur mit einem „Ja“ oder „Nein“ beantworten kann. Achten Sie

des Weiteren darauf, dass Sie wohlwollend fragen. Häufig werden

Fragen unbewusst wertend, kritisch oder belehrend formuliert, was

sich nicht unbedingt förderlich auf das jeweilige Gespräch und die

spätere Mandatsbeziehung auswirkt.

Setzen Sie Fragen bewusst ein, um nicht nur notwendige Informationen

zu erhalten, sondern auch, um das Gespräch zu führen.

Lassen Sie Ihren Mandanten von sich und/oder seinen Themen erzählen.

Bereits Goethe sagte wohl: „Wer nicht neugierig ist, erfährt

nichts.“ Nutzen Sie die Fragestellungen daher strategisch, um vorab

und im Einzelfall zu klären, was Ihr Mandant von Ihren Vorschlägen

hält, oder wie gegebenenfalls die gewünschte Unterstützung aussehen

soll.

Dr. Anja Schäfer

3. Hören Sie aktiv zu

Vertiefen Sie den Kontakt zu Ihrem Gesprächspartner, indem Sie

aktiv zuhören. Dies gelingt Ihnen immer dann, wenn Sie sich auf

das jeweilige Gespräch fokussieren. Achten Sie darauf, dass Sie mit

Ihren Gedanken nicht noch im vorherigen oder schon im nächsten

Termin festhängen. Mit dem in heutigen Zeiten seltenen Gut Ihrer

ungeteilten Aufmerksamkeit werden Sie auch schwierige Zeitgenossen

leicht für sich einnehmen.

Nutzen Sie außerdem die Momente des Zuhörens, um Ihr Gegenüber

und seine Mimik, Gestik sowie Körperhaltung zu beobachten

und auf diese Weise im Einzelfall für Sie wichtige Schlüsse für die

weitere Zusammenarbeit zu ziehen.

4. Fokussieren Sie sich auf den Nutzen für Ihren Mandanten

Menschen reagieren mitunter etwas ungehalten, wenn sie das

Gefühl haben, dass Sie sich als Anwalt nicht genügend für ihre

Sache interessieren oder engagieren. Fokussieren Sie sich daher

im Gespräch sowie später darauf, was Ihr Mandant – mit Ihnen

gemeinsam oder durch Sie – erreichen will.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


www.hauck-aufhaeuser.com

WERTE FÜR

GENERATIONEN.

Seit über 220 Jahren vertrauen unsere Kunden auf die exzellente Leistung unseres

Bankhauses. Verantwortung und Herzblut stehen bis heute für uns an oberster Stelle.

Mit unserer langjährigen Erfahrung, einem maßgeschneiderten Angebot und mit

nach vorne gerichtetem Blick schaffen wir Werte für Generationen.

Michael Di Martino

Renate Braunsfeld

Maria Bernardy

Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG

Konrad-Adenauer-Ufer 67, 50668 Köln

0221 / 139319 - 7011

Oliver Klein

Dirk Pelzer


42 | Aktuelles & Wissenswertes

Es geht nicht darum, dass Sie ihm zeigen, dass Sie in diesem

oder jenem Punkt Recht haben, oder gar Ihr ganzes Wissen zu

einzelnen rechtlichen Problemen ausbreiten. Kommunizieren Sie

Ihre Expertise vielmehr konkret auf den gewünschten Nutzen des

Mandanten bezogen. Greifen Sie sein Ziel auf und erklären Sie ihm

bei der Präsentation Ihrer Dienstleistung, was Sie ganz konkret für

ihn tun können. Erzählen Sie ihm „Geschichten“, indem Sie ähnlich

gelagerte Beispiele – in denen Sie bereits mit Erfolg tätig waren –

erläutern. Bieten Sie dem Mandanten Alternativlösungen an, sofern

Sie in der Sache wider Erwarten nicht tätig werden können oder

wollen.

5. Setzen Sie klar und deutlich Ihre Grenzen

Durch die oben skizzierten Herangehensweisen lässt sich so

manches Fettnäpfchen im Umgang mit herausfordernden Mandanten

vermeiden oder umschiffen. Nicht immer gelingt es jedoch,

schwierige Zeitgenossen kommunikativ „einzufangen“. Wenn

einzelne trotz aller Bemühungen dennoch laut oder gar persönlich

werden, setzen Sie klar und deutlich Grenzen. Lassen Sie sich nicht

alles bieten. Nehmen Sie einen solchen Disput nicht persönlich,

sondern seien Sie sich Folgendem bewusst: Sie entscheiden im

Regelfall, ob Sie das Mandat annehmen oder ablehnen, fortsetzen

oder beenden. Manchmal bedarf es jedoch einiger klarer Worte,

um auch Ihren Mandanten daran zu erinnern, dass eine erfolgreiche

Mandatsbeziehung nicht allein von Ihnen abhängt.

Informationen zur Autorin:

Rechtsanwältin Dr. Anja Schäfer war acht Jahre für eine große

mittelständische Kanzlei in NRW auf dem Gebiet des Verwaltungsrechts

tätig. Heute unterstützt und berät sie von Berlin aus

hauptsächlich Rechtsanwältinnen bei Fragen zur strategischen

Ausrichtung, zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung,

zur Kommunikation im Business sowie zum Auf- und Ausbau des

eigenen Netzwerkes. www.anja-schaefer.eu

Link zur Primärquelle: https://mkg-online.de/2018/12/19/kommunikation-mit-schwierigen-mandanten/

Smartphone keine Gefährdung des Kindeswohls

OLG Frankfurt, Beschluss vom 15. Juni 2018 – 2 UF 41/18

Das Amtsgericht in Bad Hersfeld sprach in einem Sorgerechtsstreit

der Mutter das Aufenthaltsbestimmungsrecht zu. Der Kindesmutter

wurden dazu feste Regeln aufgegeben. Sie sollte verbindliche Zeiten

und Inhalte hinsichtlich der Nutzung von im Haushalt verfügbaren

Medien (insbesondere TV, Computer, Spielkonsole, Tablet) für

das achtjährige Kind festlegen. Der genaue Inhalt der Regeln sollte

dem Gericht binnen zwei Monaten nach Zustellung des Beschlusses

mitgeteilt werden. Der Kindesmutter wurde ferner untersagt, dem

Kind ein eigenes und frei zugängliches Smartphone zur Verfügung

zu stellen. Sollte das Kind anderweitig in den freien Besitz eines

Smartphones oder sonstigen mobilen Smartgeräts gelangen, sollte

sie es einziehen. Diese Auflagen wurden befristet, bis das Kind

zwölf Jahre alt ist.

Das OLG Frankfurt ist völlig anderer Meinung und hat die Auflagen

insgesamt aufgehoben. Geeignete Maßnahmen zum Schutz des

Kindes sind nur zu treffen, wenn das körperliche, geistige oder

seelische Wohl eines Kindes oder sein Vermögen gefährdet ist.

Die Regelung des § 1666 BGB ist eine Ausprägung des dem Staat

obliegendem Wächteramtes, das dem Schutz des Kindes bei

Gefährdung seines Wohls dient. Staatliche Maßnahmen betreffen

auch die Grundrechte der Eltern. Deshalb müssen hohe Anforderungen

für staatliche Eingriffe in die elterliche Personensorge gelten.

Der Senat widerspricht dem Amtsgericht, wonach Auflagen erforderlich

sind, wenn sich im Verlauf eines Verfahrens herausstellt,

dass ein Kind oder Jugendlicher Smartphones oder Tablets nutzt

und dabei auch den – letztlich von den Eltern ermöglichten –

Internet- oder WhatsApp-Zugang nutzt. Gleiches gilt, wenn das

Kind oder der Jugendliche Zugang zu Computerspielen hat, die

nicht altersgerecht sind. Ohne Vorliegen weiterer und erheblicher

Anzeichen für eine konkrete Gefährdung des Kindes ist die Wahrnehmung

des staatlichen Wächteramtes durch Maßnahmen des

Familiengerichts nicht zulässig.

Die allgemeinen Risiken der Nutzung smarter Technologien und

Medien durch Minderjährige begründen nicht per se eine hinreichend

konkrete Kindeswohlgefährdung. Es ist im Einzelfall zu

prüfen, ob das Kindeswohl Schutzmaßnahmen durch staatliche

Organe erfordert. Die Nutzung digitaler Medien muss zum Schutz

von Minderjährigen gegebenenfalls pädagogisch begleitet werden.

Hierbei ergeben sich jedoch individuelle Spielräume, die – solange

keine konkrete Kindeswohlgefährdung vorliegt – innerhalb der

jeweiligen Familien eigenverantwortlich festgelegt werden.

Nach Auffassung des OLG Frankfurt sind die wegen der Neuartigkeit

der Gefährdungen durch das Internet aktuell diskutierten

Schädigungsformen im Kindesschutz nicht anders zu bewerten als

die technisch seit längerer Zeit bekannten Medien. Ausgedehnte

Fernsehzeiten oder das Anschauen kindergefährdender Sendungen

im öffentlich-rechtlichen oder privaten Rundfunk sollten Eltern

geeignet verhindern. In gleichem Maß gilt es zu verhindern, dass

Kinder sich ausschließlich von Junkfood ernähren. Eltern müssen

darauf achten, dass ihre Kinder die ihrem Schutz dienenden Straßenverkehrsregeln

einhalten, Körper- und Zahnhygiene betreiben,

verordnete Medikamente regelmäßig einnehmen usw. In allen diesen

Bereichen kann eine Vernachlässigung oder fehlende Kontrolle

dazu beitragen, dass Kinder der Gefahr einer Schädigung ausgesetzt

sind. Allein der Besitz eines Smartphones, Tablets, Computers

oder Fernsehers mit oder ohne Internetzugang rechtfertigt indes

nicht die Annahme, dass Eltern durch die Eröffnung eines Zugangs

ihr Kind schädigen.

RA Dr. Ulrich Prutsch, Köln


Aktuelles & Wissenswertes | 43

Der blaue Montag und das Krankfeiern im Arbeitsrecht

1. Woher kommt der Begriff „blauer Montag – blau machen“?

Der Ausdruck „blau machen“ bedeutet allgemeinsprachlich das

Fernbleiben vom Arbeitsplatz ohne triftigen Grund. Der Begriff wird

in der Bedeutung und Wertschätzung der Redewendung „Krankfeiern“

gleich gesetzt. Die Bezeichnung wird auch beim Fernbleiben

vom Schulunterricht verwendet.

Der Ausdruck Blaumachen könnte sich aus dem Berufsbereich der

Färber im Mittelalter entwickelt haben. Er bezeichnet die letzte

Phase des Färbens von Tüchern. Der wichtigste Farbstoff der früheren

Jahrhunderte war Indigoblau. Er war einfach herzustellen und

die preiswerteste Farbe in der damaligen Zeit. Indigoblau stammt

von der indischen Pflanze Indigofera tinctoria. In Mitteleuropa wurde

der Farbstoff überwiegend aus dem Waid gewonnen. Indigo ist

nur löslich durch Sauerstoffentzug. Die Waidblätter wurden mit einer

Urinbrühe bedeckt. In der Sonne entstand durch den Gärungsprozess

Alkohol. Das Tuch nahm zunächst eine gelblich-grüne Farbe

an. Die Farbe Blau entwickelte sich erst im Lauf des Tages. Durch

die Sonneneinstrahlung und den Luftsauerstoff oxidierte das Indigo

und wurde blau. Der Sonnenlichttag war meist ein Montag. An

diesem Tag ruhte die Weiterverarbeitung. Die Färber hatten nichts

zu tun, sie „machten blau“ und ließen die Natur für sich arbeiten.

2. Blauer Montag im Arbeitsrecht

Der blaue Montag im Arbeitsrecht bedeutet das kurzzeitige Fernbleiben

vom Arbeitsplatz ohne tatsächlich krank zu sein. Fehlt ein

Kollege montags am Arbeitsplatz und ist er dienstags wieder da,

denken sich viele, er hat blau gemacht oder krankgefeiert.

Das „Krankfeiern“ ist in Deutschland keine Seltenheit. Den Unternehmen

entsteht dadurch ein hoher Schaden. Rund zehn Prozent

der deutschen Arbeitnehmer machen gelegentlich blau. Vielleicht

liegt die Dunkelziffer sogar noch höher. Männer scheinen öfter

krankzufeiern als Frauen: Fast vierzehn Prozent der Männer, aber

nur knapp sechs Prozent der Frauen planen laut eigenen Aussagen

zufolge schon jetzt, im nächsten Monat einen Tag blau zu machen.

Manche Mitarbeiter nennen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

sogar ironisch „gelber Urlaubsschein“.

Der Arbeitnehmer muss aufgrund seiner regelmäßigen Anwesenheitspflicht

am Arbeitsplatz den Arbeitgeber unverzüglich über

sein Fernbleiben wegen Arbeitsunfähigkeit informieren. Dies hat

spätestens zu Beginn der Arbeitszeit am ersten Tag der Erkrankung

zu erfolgen. Die Krankmeldung kann per Telefon, E-Mail oder Fax

übermittelt werden. Der Arbeitnehmer muss keine Auskunft über

Fortsetzung auf der nächsten Seite »

IN

IST,

WER

DRIN

IST ...

IM

KAV

Erfahren Sie mehr auf Seite 100


44 | Aktuelles & Wissenswertes

seine Beschwerden oder die Art seiner Krankheit erteilen. Dauert

die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Tage, hat der Mitarbeiter

zusätzlich eine von einem Arzt ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

(ärztliches Attest, besser bekannt als gelber Schein

oder Krankenschein) vorzulegen. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die

Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen. Dauert

die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben,

ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung

vorzulegen. Ist der Arbeitnehmer Mitglied einer gesetzlichen

Krankenkasse, muss die ärztliche Bescheinigung einen Vermerk

des behandelnden Arztes darüber enthalten, dass der Krankenkasse

unverzüglich eine Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit

mit Angaben über den Befund und die voraussichtliche Dauer der

Arbeitsunfähigkeit übersandt wird.

Der Arbeitnehmer ist bei Beginn der Arbeitsunfähigkeit im Ausland

verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit, deren

voraussichtliche Dauer und die Adresse am Aufenthaltsort in der

schnellstmöglichen Art der Übermittlung mitzuteilen. Die durch die

Mitteilung entstehenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen. Die

Anzeige- und Nachweispflichten bei Erkrankung sind in § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz

(EFZG) geregelt.

Grundsätzlich ist der Krankenschein erst nach drei Tagen seit der

Erkrankung vorzulegen. Der Arbeitgeber kann von seinem Arbeitnehmer

die Vorlage eines ärztlichen Attestes schon am ersten Tag

seiner Krankheit ohne weitere Begründung verlangen § 5 EFZG.

Dies gilt nicht, wenn die Vorlage eines Attestes nach drei Tagen der

Erkrankung ausdrücklich im Arbeitsvertrag geregelt ist.

Der Arbeitgeber kann die Richtigkeit der Bescheinigung über die

Arbeitsunfähigkeit durch den medizinischen Dienst der gesetzlichen

Krankenkassen durch ein Gutachten überprüfen lassen. Liegt

eine Arbeitsunfähigkeit nicht vor, kann er das Verhalten abmahnen

oder das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen. Arbeitnehmer, die

krankfeiern und sich dadurch eine Entgeltfortzahlung erschleichen,

begehen einen (versuchten) Betrug zulasten des Arbeitgebers.

Der ärztlichen Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit kommt

ein hoher Beweiswert zu. Die Beurteilung trifft der behandelnde

Arzt. Die Grundlagen für dessen Entscheidung sind in der Arbeitsunfähigkeitsrichtlinie

geregelt. Die Richtigkeit der Bescheinigung

kann nur durch unzweifelhafte tatsächliche Umstände erschüttert

werden. Im Nachfolgenden sind einige typische Fälle aufgeführt:

• Verweigerung der Untersuchung durch den Medizinischen Dienst.

• Ankündigung des Krankfeierns nach einer Auseinandersetzung

mit dem Arbeitgeber über Ablehnung des Urlaubsantrages zum

gewünschten Termin.

• Der Arbeitnehmer ist ständig nach dem Urlaub einige Tage

krank.

• Der Arbeitnehmer wird während der Erkrankung bei einer Tätigkeit

beobachtet, die von einem Kranken nicht erwartet wird z. B.

Arbeit auf der Baustelle des Nachbarn, übermäßiger Alkoholund

Nikotingenuss auf nächtelangen Kneipenbummeln, Arbeit

in der Nacht als DJ.

• Rückwirkende Krankschreibung von mehr als drei Tagen.

• Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne vorherige

Untersuchung.

RA Dr. Ulrich Prutsch, Köln

PERSONEN

Der KAV gedenkt der verstorbenen Kolleginnen und

Kollegen

In der Mitgliederversammlung des KAV am 08.05.2019 wurde der nachfolgend genannten Kolleginnen und Kollegen die im Zeitraum

zwischen den Mitgliederversammlungen 2018 und 2019 verstorben sind, gedacht.

Der KAV wird diesen Kolleginnen und Kollegen stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Dr. Reinhard Birkenstock

Dr. Dietmar Franz

Carl Alfons Gebauer

Dr. Rüdiger Holthausen

Manfred Ihne

Jacques Laborde

Dr. Walter Mende

Dr. Jürgen Mittelbach

Katharina Pfeilschifter

Dr. Hans Rentzsch

Jürgen Röttger II

Reinhard Sterner

Harald Tressel

Hermann-Josef Völker

Hermann Oskar Wegener

Hans Theo Bechem

Dr. Helmut Köhler

Margret Meffert

Gerd Wegerhoff

Eike Gustav Schulte


TECHNOLOGIE,

DIE MIT IHNEN WÄCHST

Die Arbeitswelt ist im Wandel. IT soll sich nach Menschen und

Unternehmen richten. Workplace Hub definiert Arbeit neu. Hardware,

Software und eine ganze Bandbreite an Applikationen und Services

werden auf einer einzigen IT-Plattform kombiniert. Eine flexible und

skalierbare IT-Infrastruktur, wächst mit Ihrem Geschäft mit. Das ist IT auf

einem Quadratmeter – grenzenlos einfach.

workplacehub.konicaminolta.de


46 | Aktuelles & Wissenswertes

JURTOUR

DUBAI

Fotos: © Dubai Tourism

Liebe Leserinnen und Leser,

die Vereinigten Arabischen Emirate sind

seit über 20 Jahren eines der beliebtesten

Reiseziele der Deutschen. Der Grund hierfür

liegt auf der Hand. In kaum einem anderen

Land bündeln sich die zahlreichen Möglichkeiten,

Aktivitäten und Neuentwicklungen

so sehr, so schnell und fortschrittlich wie

hier. Dubai, die heutige Luxusmetropole

des Orients, war einst ein verschlafenes

Fischerdorf, in dem die Entdeckung eines

enormen Ölvorkommens im Jahre 1966

nach und nach für sehr viel Geld und daraus

resultierende Macht sorgte. Das Emirat

bekam die Aufmerksamkeit der Welt mit

den ersten spektakulären Bauprojekten

und avancierte sehr schnell zum Traumziel

derer, die bereit waren, viel Geld zu investieren,

um ihren Urlaub an einem fernen

Ort der Superlative zu verbringen. Die

Wüste und die Traumstrände am Jumeirah-

Strand luden bereits damals zu unvergesslichen

Urlaubserinnerungen ein. Mit den

Jahren entstanden immer neue Projekte,

die bekanntesten Hotelgruppen der Welt

entdeckten schnell das enorme Potenzial

dieser nicht müde werdenden Region und

ließen sich sukzessive mit Prachtbauten

hier nieder. Dubai wurde größer, das Angebot

an Attraktionen für Groß und Klein

wuchs immens und die Begeisterung der

weltweiten Gäste stieg von Jahr zu Jahr.

Aus dem einst verträumten Fischernest

am Persischen Golf wurde das, was Dubai

heute ist: Glanz, Glamour, Chic, Eleganz,

Treffpunkt der Elite und Ziel für luxusaffine

Reisende.

Der Ursprung dieses Emirates ist in wenigen

Stadtteilen noch zu erahnen. In den

Vierteln Deira, Bur Dubai und Bastakia ist

das ursprüngliche Dubai noch sehr schön

spürbar. Bei einem Bummel über den

Gewürz- oder den Gold-Souk, aber auch

auf einer Creek-Überfahrt auf einer Abra,

dem traditionellen Wassertaxi, wird das

historische Dubai samt wuseligem Treiben,

orientalischen Düften und Gerüchen erlebbar.

Ein wahres Highlight! Den Kontrast

hierzu bilden die modernen, funkelnden

Wolkenkratzer, die pompösen Shoppingmalls

und Entertainmentparks der Stadt.

Diese befinden sich unter anderem in den

neuen Stadtvierteln Business Bay, Downtown,

Jumeirah Beach Residences, Marina

und City Walk und bilden die trendigen

Hotspots. Aber nicht nur Touristen wissen

die Vorzüge und die Vielfältigkeit Dubais zu

schätzen. Rund 85 % der heutigen Bevölkerung

stammt aus dem Ausland, was dem

arabischen Dubai einen bemerkenswerten

internationalen Charakter vermittelt.

Nach dem höchsten Gebäude der Welt,

dem Burj Khalifa mit beeindruckenden 828

Metern Höhe, sind die Bauherren der im

Emirat ansässigen Baugesellschaft EMAAR

weiter dabei, sich selbst zu übertreffen,

bevor es ein anderer macht. Derzeit laufen

die Arbeiten am nächsten Megaprojekt,

dem Dubai Creek Tower, der an der gleichnamigen

Wasserader der Stadt entsteht

und die Höhe des Burj Khalifa noch einmal

überbieten soll. Und es wird sich noch einiges

Weitere tun. Neue Wohnkonzepte und

Hotels werden bis zur EXPO im Jahr 2020

vollendet und wir dürfen sicher sein, dass

auch danach die Stadt, viel mehr noch das

gesamte Emirat, weiter wachsen wird.

Dubai ist und bleibt ein Reiseziel, welches

vor Superlativen nur so strotzt. Der höchste

Turm und die größte Mall der Welt prägen

mit den vorgelagerten Wasserspielen der

The Dubai Fountain und den faszinierenden

LED-Shows auf der Fassade des Burj Khalifas

am Abend das Ambiente des Zentrums

von Downtown Dubai. Vor der Küste im

Golf sorgt The Palm, die künstlich angelegte

Palmeninsel mit zahlreichen Hotels,

unter anderem dem Atlantis mit seinem

angeschlossenen Wasserpark Lost Chambers,

für Begeisterung und ermöglicht von

nahezu jedem Punkt aus den Blick auf das

einzige Sieben-Sterne-Hotel der Welt, den

Burj Al Arab.

Wer glaubt, dass Dubai nur aus Beton

und Glas besteht, der irrt. Denn ab vom

modernen Treiben finden sich auch ruhige,

entlegene Highlights. Eines der größten ist

die Wüste. Ob zur Jeepsafari, zum Sandborden

oder einem romantischen Dinner

in den Dünen, dieses Erlebnis sollte sich

keiner entgehen lassen. Wer hoch hinaus

will und kann, sollte eine Heißluftballonfahrt

auf dem Programm haben. Aus der

Vogelperspektive wird die Mischung aus


Aktuelles & Wissenswertes | 47

Fotos: © Dubai Tourism

ursprünglicher Schönheit und Kargheit mit

der nahe gelegenen Moderne besonders

einprägsam.

Für Ihren Aufenthalt in Dubai haben wir

Ihnen einige interessante Tipps und Hinweise

zusammengestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Glück bei unserem

JurTour-Gewinnspiel, welches wir

dank der freundlichen Unterstützung des

luxuriösen Steigenberger Hotel Business

Bay Dubai realisieren können.

Viel Freude beim Schmökern und wie

immer, eine schöne Reise!

Ihr

Martin V. Sampedrano Gonzalez

Redakation KAV Magazin

Highlights der Stadt

Neos

Beeindruckend! Anders kann man den Ausblick

vom NEOS im The Address Downtown

Hotel nicht beschreiben. Aus luftiger Höhe

der 63. Etage lassen sich die faszinierenden

Wasserspiele der The Dubai Fountain und

die spektakulären LED-Shows des gegenüberliegenden

Burj Khalifa bestaunen.

In bequemen Loungesesseln oder an

eleganten Bartresen lassen sich internationale

Cocktails zu stimmungsvollen Beats

genießen. Ein absolutes Highlight!

» www.addresshotels.com/en/

Zero Gravity

Zero Gravity lockt mit einem großen

privaten Strandbereich mit Sonnenliegen

und -schirmen sowie einem Restaurant und

einer Bar, die sich beide an eine weite Terrasse

anschließen. Während es außen beim

Blick auf die Skyline der Marina sehr gemütlich

zugeht, zeigt sich das Zero Gravity

innen ziemlich futuristisch. Abends finden

in der Bar regelmäßig Veranstaltungen und

Partys statt, bei denen auch international

bekannte DJs, wie David Craig, Scott Evans

und Paul van Dyk, auftreten. Beim Eintritt

sind mehrere Optionen vom Tagesticket bis

zum Ein- und Zwei-Wochen-Pass erhältlich.

» www.0-gravity.ae

Dubai Frame

Der neueste Glanzpunkt in Dubais Skyline

ist eine gigantische Errungenschaft der Ingenieurskunst.

Der Dubai Frame im Zabeel

Park wurde im Januar 2018 eröffnet und

steht sowohl bei Einheimischen als auch

bei Touristen ganz oben auf der Liste der

Attraktionen, die es zu besuchen gilt. Das

Einzigartige am Dubai Frame ist eine moderne

Glasbrücke − eine Attraktion, die es

in der Region so bisher noch nicht gegeben

hat. Die 25 Quadratmeter große verglaste

Fläche ist Bestandteil einer 93 Meter langen

Brücke, die die beiden vertikalen Türme

miteinander verbindet. Der durchsichtige

Glasboden in 150 Metern Höhe löst beim

Betreten ein berauschendes Schwindelgefühl

aus. Na, schon nervös? Keine Sorge,

die Glasplattform besteht aus hochwertigen

Materialien und ist absolut bruchsicher.

» www.thedubaiframe.com

La Mer Dubai

Essen, Shoppen, Spielen – unter diesem

Motto steht das Mitte Oktober 2017 eröffnete

Vergnügungs-Areal in direkter Strandlage

La Mer Dubai. Seit der Fertigstellung sorgen

mehr als 130 Geschäfte, Cafés, Shops und

Strandaktivitäten für einen spannenden Tag

mit Familie und Freunden. Zum Angebot

von La Mer gehört auch „Hawa Hawa“ –

ein Trampolin-Trend aus Japan. Zudem

gibt es zahlreiche Geschäfte, die den

neuesten Bikinitrend verkaufen. La Mer ist

täglich von 10.00 Uhr bis Mitternacht geöffnet.

Es liegt zwischen Pearl Jumeirah und

Jumeirah Bay. La Mer ist Ihr Ziel, wenn Sie

ein Stadthotel gebucht haben, den Strand

aber nicht missen wollen.

» www.lamerdubai.ae

Dubai Opera

Die Ende August 2016 eröffnete Dubai

Opera, am Fuße des Burj Khalifa gelegen,

ist ein architektonisches Meisterwerk und

ein kulturelles Glanzlicht der Stadt. Das von

dem dänischen Architekten Janus Rostock

in Form einer traditionelle Dhow gestaltete

Gebäude mit 2.000 Sitzplätzen kann

multifunktional verwendet werden: Oper,

Ballett, Theater, klassische Musik oder auch

moderner Pop sind hier zu Gast.

» www.dubaiopera.com

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


48 | Aktuelles & Wissenswertes

Tipps und Adressen für einen unvergesslichen Aufenthalt in Dubai

Anreise

Foto: © Steigenberger Hotel

Flug

Die bequemste Anreise nach Dubai offeriert Ihnen die

Fluggesellschaft Emirates. Gleich zweimal am Tag steuern

die luxuriösen Flugzeuge den internationalen Flughafen von

Dubai ab Düsseldorf an. Zudem bestehen Verbindungen ab

Frankfurt am Main, Hamburg und München.

Per Umsteigeverbindung bringen Sie fast alle bekannten

Fluggesellschaften ebenso ab Köln/Bonn nach Dubai. Hierzu

zählen Lufthansa, Turkish Airlines und Pegasus Airlines.

Hotels

Steigenberger Hotel Business Bay Dubai

Das kosmopolitische 5-Sterne Steigenberger Hotel Business

Bay ist das erste Steigenberger Hotel in der Region. Es

präsentiert seit seiner Eröffnung die renommierte deutsche

Gastfreundschaft im Emirat. Unabhängig vom Grund des Aufenthalts

wird jeder Gast die zentrale Lage des Hauses an der

malerischen Uferpromenade der gleichnamigen Business Bay

zu schätzen wissen. Die Innenstadt von Dubai, der bekannte

Burj Khalifa und der neue Dubai Water Canal befinden sich

in unmittelbarer Nähe. Das Hotel bietet täglich kostenfreie

Shuttleservices zur Dubai Mall und zum La Mer Beach.

Die Gäste des Hauses können aus insgesamt 350 einzigartigen

Zimmern und Suiten wählen, die einen atemberaubenden

Blick auf den Dubai Canal, die Skyline der Stadt und den

berühmten Burj Khalifa bieten. Darüber hinaus offeriert das

Hotel eine elegante Club Lounge in der 19. Etage mit Blick auf

den Kanal. Zudem sorgen ein Panoramapool auf dem Dach

und eine Lounge mit atemberaubendem Blick auf den höchsten

Turm der Welt für eine entspannte Atmosphäre.

Bei einer Anwendung im preisgekrönten Spa des Hotels

kommen Körper, Geist und Seele auf ihre Kosten. Ein voll

ausgestattetes Fitnessstudio, ein Squashcourt, ein Friseursalon

und eine Auswahl an fünf Bars und Restaurants stehen

zudem zur Verfügung.

Das Brothaus Bakery ist ein Bistro, das zu Dubais versteckten

Juwelen und am besten gehüteten Geheimnissen zählt

und somit zu einem Must-try-Ziel für Frühstücksliebhaber

avancierte. Mit seinen Wurzeln in Deutschland werden im

Brothaus die besten Brezeln der Stadt gebacken. Darüber

hinaus bietet das Bäckerei-Bistro eine breite Auswahl weiterer

Köstlichkeiten.

Das „The Backyard“ ist die einzigartigste Street-Art-inspirierte

und städtische Außenterrasse der Stadt. Der atemberaubende

Blick auf den Dubai Water Canal mach sie zu einem der

hipsten Treffpunkte Dubais.

Im Bayside Restaurant & Terrace werden unterdessen frisch

zubereitete internationale Gerichte serviert. Spezielle Themenabende

laden dazu ein, auf der schönen Außenterrasse mit

Blick auf den eleganten Kanal zu entspannen.

Das Hotel wurde mit dem Green Key 2018-Zertifikat ausgezeichnet,

welches ein hohes Engagement für die Umwelt und

einen nachhaltigen Tourismus zertifiziert.

Nehmen Sie teil an unserem JURTOUR-Gewinnspiel und

mit etwas Glück lernen Sie Dubai mit einem Aufenthalt im

Steigenberger Hotel Business Bay Dubai persönlich kennen.

Alle Details zum Gewinnspiel finden Sie auf Seite 49.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

» dubai.steigenberger.com

Burj Al Arab

Das Burj Al Arab Hotel ist nach wie vor das bekannteste

Hotel der Welt. Der weiße Turm in Form eines Dhow-Segels

befindet sich auf einer kleinen künstlichen Insel vor dem

Jumeirah-Strand und ragt mit 321 Metern in die Höhe. Von

außen schlicht in weiß gehalten, erstreckt sich im Inneren

die gewaltige Kraft aus Prunk und Glamour. Alles, was golden

glänzt, ist tatsächlich aus Gold. Zimmer gibt es keine, dafür

Suiten. Wer hier residieren möchte, muss tief in die Tasche

greifen. Wer sich das Erlebnis Burj Al Arab aber dennoch nicht

entgehen lassen will, kann bei einem reservierten Besuch

zur Tea-Time oder zum Dinner in einem der Restaurants die

Pracht aus 1001 Nacht zu „etwas“ günstigeren Konditionen

erleben.

» www.burjalarab.com

Gastronomie

Die Highlights der Gastronomie befinden sich in den luxuriösen

Hotels und Resorts der Stadt. Zu den besten Lokalen

zählen das italienische Restaurant Il Ristorante – Niko Romito

im Bvlgari Hotel, das japanische Restaurant Hashi im Armani

Hotel und das bekannte Fischrestaurant Pierchic.

Das mehrfach ausgezeichnete Restaurant Pierchic mit hinreißendem

Ausblick über den Persischen Golf bietet seinen

Gästen ein Gourmet-Erlebnis über dem Wasser, denn es steht

auf einem Pier mitten im Meer. Hier werden frische Seafood-

Spezialitäten serviert. Gäste können unter freiem Himmel

speisen und werden von eleganten Rikschas vom Pier bis vor

die Tür chauffiert. Ein Spaziergang vor oder nach dem Dinner

durch die beeindruckende Anlage „Madinat Jumeirah“, die

einem arabischen Dorf nachempfunden wurde, rundet das

Erlebnis ab.

» www.bulgarihotels.com

» www.armanihoteldubai.com

» www.jumeirah.com


Aktuelles & Wissenswertes | 49

Fotos: © Steigenberger Hotel

Gewinnen Sie einen Aufenthalt im

Steigenberger Hotel Business Bay Dubai

Eleben Sie Dubai und residieren Sie für zwei Übernachtungen inkl. Frühstück im luxuriösen

Steigenberger Hotel Business Bay.

Beantworten Sie uns bitte zur Teilnahme an diesem

Gewinnspiel die nachfolgende Frage korrekt:

Wie hoch ist der

Burj Khalifa?

A

B

C

758 Meter

828 Meter

928 Meter

Senden Sie uns Ihre richtige Antwort zusammen mit Ihren Kontaktdetails

per E-Mail (red.kav-magazin@koelner-anwaltverein.de) zu

und mit ein wenig Glück gewinnen Sie dieses besondere Dubai-

Erlebnis. Wir wünschen Ihnen viel Glück!

Einsendeschluss ist der 01. August 2019.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Für die freundliche Unterstützung

des Steigenberger Hotel Business Bay Dubai bedanken wir uns recht herzlich.

» dubai.steigenberger.com


50 | Termine

Veranstaltungen, Termine und Hinweise

Wichtige Termine 2019

TERMIN

ANLASS/VERANSTALTUNG

WEITERE

INFORMATIONEN

24.06.2019

Anwälte & Kultur – exklusive Baustellenführung durch

das Kölner Opernhaus

Seite 22

11.07.2019

12.07.2019

12.–13.07.2019

30.08.2019

06.– 08.09.2019

18.09.2019

02.10.2019

22.11.2019

Anwälte & Kultur – exklusive Führung durch die

Synagoge Roonstraße

Abschlussgala der Rechtsanwaltsfachangestellten in

der Wolkenburg

KAVCAREERDAYS auf Burg Schnellenberg

Netzwerkveranstaltung im Plenarsaal des Oberlandesgerichts

Köln

Anwälte & Kunst – Düsseldorf Cologne Open Galleries

Referendariat – und was dann? Thema: Syndikus

Organfest im Justizgebäude Luxemburger Straße

GALA Kölner Juristen in der Wolkenburg

Seite 22

Seite 51

Seite 16

Seite 59

Seite 20

im KAV Magazin

3/2019

im KAV Magazin

3/2019

Seite 52


Termine | 51

Termin: 12.07.2019

Sommerabschlussgala

der Rechtsanwaltsfachangestellten am 12. Juli 2019

in der Wolkenburg

Am Freitag, 12. Juli 2019 findet die Sommerabschlussgala der

Rechtsanwaltsfachangestellten in der Wolkenburg, Mauritiussteinweg

59, 50676 Köln statt.

Wir freuen uns sehr, den erfolgreichen Abschluss und den damit

verbundenen Berufseinstieg der Absolventinnen und Absolventen,

gemeinsam mit Ihnen, den ausbildenden Kanzleien, Familien und

Freunden feiern zu können.

Der Empfang beginnt um 18.30 Uhr. Zum offiziellen Part der Veranstaltung

wird das kulinarische Dinner-Buffet eröffnet. Tanzbare

Beats sorgen danach für eine ausgelassene Stimmung. Wir freuen

uns auf Sie!

Für die Absolventinnen und Absolventen ist die Teilnahme an

dieser feierlichen Veranstaltung inkl. Getränken (Sektempfang,

Kölsch, Wein, Softgetränke und Kaffee bis 23.30 Uhr), Speisen und

Programm kostenfrei.

Der Teilnahmebeitrag für weitere Gäste beläuft sich auf € 80,00

inkl. MwSt. pro Person inkl. genannter Getränke (bis 23.30 Uhr),

Teilnahme am mediterranen Buffet und Programm.

Ab 23.30 Uhr können die Gäste bei DJ-Musik ausgelassen weiterfeiern.

Getränke werden an einer eigenen Bar auf Selbstzahlerbasis

angeboten.

Auf der Website des KAV (www.koelner-anwaltverein.de) unter der

Rubrik „Aktuelles und Hinweise“ haben wir für Sie das entsprechende

Anmeldeformular hinterlegt.

Bitte richten Sie Ihre Anmeldungen bis spätestens 06. Juli 2019

per E-Mail, Fax oder auf dem Postweg an:

Kölner Anwaltverein e. V.

Frau Mandy Wolf

Reichenspergerplatz 1 Fax: 0221-28 56 02 - 21

50670 Köln E-mail: wolf@koelner-anwaltverein.de

Mit freundlicher Unterstützung von:

Termin: 12.07.2019

Redaktionsschluss KAV Magazin Ausgabe 3/2019

Die Redaktion des KAV Magazins freut sich über die Einsendung

interessanter und aktueller Informationen, Hinweise, Texte und

Berichte. Der Redaktionsschluss des KAV Magazins, Ausgabe

3/2019 erfolgt am 12. Juli 2019.

Bitte richten Sie Ihre Textvorschläge und Ideen sehr gern an

folgende E-Mail-Adresse: kav-magazin@koelner-anwaltverein.de

Sollten Ihnen Berichte aus unserem derzeit aktuellen Magazin

besonders gut gefallen haben, Sie Kritik äußern oder offene Fragen

stellen wollen, dann richten Sie Ihr Anliegen bitte ebenfalls an

die genannte Adresse. Gern werden wir hierauf in der nächsten

Ausgabe eingehen.


GALA KÖLNER JURISTEN

AM FREITAG, 22. NOVEMBER 2019 IN DER WOLKENBURG

Am Freitag, dem 22. November 2019, findet zum

neunten Mal in Folge die GALA Kölner Juristen in der

Wolkenburg statt. Die GALA reiht sich ein in eine lange

Tradition von Juristenfesten, die der Kölner Anwaltverein

seit Jahren organisiert. Bis zu den 70er Jahren

des vorigen Jahrhunderts veranstaltete der KAV für seine

Mitglieder diese gesellschaftlichen Abende. Mehr

und mehr wollten die Partnerinnen und Partner der

Kolleginnen und Kollegen aus der Anwaltschaft, Justiz

und Verwaltung, Universität, Fachhochschule und der

privaten Wirtschaft teilnehmen. Daraus entwickelte

sich der Juristenball. Dieser Ball erlebte in den 1980er

Jahren mit teilweise über 1.200 Gästen eine beispielslose

Erfolgsgeschichte. Eine ganz besondere Atmosphäre

bot das Ballereignis stets dann, wenn es im

historischen Treppenhaus des Oberlandesgerichts zu

Köln am Reichenspergerplatz stattfand.

Neben den Gästen aus der Kölner Region folgten viele

ausländische Kolleginnen und Kollegen der befreundeten

Anwaltsorganisationen und Anwaltskammern

den Einladungen. Sie kamen und kommen aus den

Benelux-Ländern, Frankreich, Großbritannien und

Irland, später aber auch aus Italien, Kroatien, Norwegen,

Polen, Spanien und Tschechien.

In diesem Jahr haben wir nach den großen Erfolgen

der vergangenen acht Jahre erneut die Wolkenburg für

die GALA Kölner Juristen gewählt. Das traditionelle

Ballhaus ist der räumliche Mittelpunkt vieler festlicher

Veranstaltungen in Köln. Die vorweihnachtliche Dekoration

von außen wie auch innen erweckt bereits bei

dem Betreten der alten Klosteranlage das Verlangen

nach einem exklusiven Abend.

Die GALA Kölner Juristen beginnt am 22. November

2019 um 17.30 Uhr mit einem Empfang. Um 18.30 Uhr

wird das Dinner serviert. Während des Dinners werden

die Gäste von Martin Sasse auf dem Piano begleitet.

Im Anschluss spielt um 21.00 Uhr die Band Heavens

Club zum Tanz auf. Wie in den Vorjahren erwartet Sie

auch in diesem Jahr ein besonderes Show-Highlight.

Lassen Sie sich überraschen!

Ebenso traditionell ist das Bewusstsein dafür, mit

dieser Veranstaltung nicht nur einen wunderschönen,

glanzvollen Abend zu schaffen, sondern auch etwas

Gutes zu tun. Wie in den Vorjahren wird den Gästen

der GALA Kölner Juristen daher auch in diesem Jahr

eine Tombola geboten, deren Gesamterlös einer

karitativen Einrichtung zugute kommt. Unter allen

Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die ein Tombolalos


erwerben, werden wieder sensationelle Preise, die

dank der freundlichen Unterstützung unserer Marketingpartner

realisiert werden können, verlost.

Die pauschale Preisgestaltung lässt den festlichen

Abend mit Begleitung oder mit mehreren eigenen

Gästen leicht kalkulieren.

Der Galapreis von € 129,00 pro Person beinhaltet

den Empfang, die Programmpunkte, das Dinner und

ausgewählte Getränke bis 02.30 Uhr inklusive einem

Mitternachtsimbiss. Teilnehmer ohne Dinner zahlen

den Ballpreis von € 69,00 pro Person einschließlich

aller Programmpunkte, Getränke bis 02.30 Uhr und

dem Mitternachtsimbiss. Das Interesse ist groß.

Reservieren Sie daher frühzeitig! Buchungen sind bis

zum 02. November 2019 per Anmeldeformular (siehe

Seite 104), auf dem Fax- oder Postweg möglich.

Bitte zahlen Sie Ihren Kartenbeitrag erst nach Erhalt

Ihrer Rechnung unter Angabe der dort angegebenen

Rechnungsnummer. Die reservierten Gala- und Ballkarten

liegen am Abend des 22. November 2019 an

der Abendkasse für Sie bereit.

Kommen Sie gemeinsam mit Ihrer Partnerin, Ihrem

Partner, Ihren Geschäftsfreunden und Mandanten im

Kreise Ihrer Kolleginnen und Kollegen auf die festliche

GALA Kölner Juristen.

Einen tollen Eindruck zum Glanz und der festlichen

Atmosphäre, die diese Veranstaltung auszeichnen,

erhalten Sie in unserem Video zur GALA Kölner Juristen,

welches Sie auf der Startseite unserer Website

www.koelner-anwaltverein.de aufrufen können.

Wir freuen uns darauf, Sie am 22. November 2019 in

der Wolkenburg begrüßen zu dürfen.

Fotos: Matthias Drobeck


54 | Ausschüsse & Arbeitskreise

Die Ausschüsse und

Arbeitskreise informieren

AUSSCHUSS GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

Qualcomm vs. Apple und die Lücken des Schutzes von Geschäftsgeheimnissen im Zivilprozess –

Rettung durch das GeschGehG?

In zwei Patentverletzungsverfahren nahm der US-amerikanische

Halbleiterhersteller Qualcomm seinen Wettbewerber Apple vor

dem Landgericht München I aufgrund einer vermeintlichen Patentverletzung

in Anspruch. Konkret warf Qualcomm Apple vor, dessen

patentgeschützte Lehre zur Anpassung des Stromverbrauchs von

Chips zu nutzen und trug substantiiert zur vermeintlichen Ausgestaltung

des Apple-Chips vor. Das Landgericht München I gab den

Klagen statt und verhängte ein Verkaufsverbot für mehrere AppleiPhone-Modelle

in Deutschland. Dabei warfen diese Prozesse ein

Schlaglicht auf den Geheimnisschutz im Zivilverfahren.

So machte die Kammer in ihren Entscheidungen (Az. 7 O 10495/17

und 7 O 10496/17) deutlich, dass bis zum Schluss der mündlichen

Verhandlung nicht aufgeklärt werden konnte, wie der Chip tatsächlich

funktioniert, die Kammer in ihren Entscheidungen vielmehr

jeweils den substantiierten Vortrag der Klageschrift zugrundezulegen

hatte, der die vermeintliche Funktionsweise des Apple-Chips

mittels eines reverse-engineering-Prozesses detailliert erläuterte.

Da sich Apple aufgrund von Geheimhaltungsinteressen seines Chip-

Zulieferers Qorvo insbesondere daran gehindert sah, Schaltpläne

des Chips vorzulegen und somit substantiiert darzulegen, wie der

Chip denn stattdessen funktioniert, blieb es bei einem – unzureichenden

– einfachen Bestreiten der Beklagten.

Dies wirft die Frage auf, welche prozessualen Möglichkeiten denn

Apple überhaupt zur Seite gestanden hätten, um die Geheimhaltungsinteressen

seines Lieferanten zu wahren. Als erstes kommt

bei geheimhaltungsbedürftigen Themen im Zivilprozess ein Antrag

auf Ausschluss der Öffentlichkeit gem. § 172 Nr. 2 GVG in den Sinn.

Allerdings hätte ein solcher Antrag durch Apple aufseiten Qorvos

für wenig Beruhigung gesorgt, da es Qorvo primär um den Schutz

des Geheimnisses vor Qualcomm als Kläger und Wettbewerber

und damit vor einer Prozesspartei selbst ging. Da Apple überdies

als vermeintlicher Patentverletzer in Anspruch genommen wurde

und das patentrechtliche Besichtigungsverfahren gem. § 140c PatG

allein einem Patentinhaber (oder einem anderem Berechtigten),

der eine Patentverletzung behauptet, Ansprüche einräumt und nicht

demjenigen (Geheimnis-) Schutz gewährt, welcher sich gegen eine

behauptete Patentverletzung verteidigen möchte (dazu Semrau-

Brandt GRUR-Prax 2019, 127ff), ist die Abwehrhaltung Qorvos durchaus

nachvollziehbar: Apple konnte schlichtweg nicht sicherstellen,

dass im Rahmen des Prozesses offenbarte Geschäftsgeheimnisse

an den Kläger und damit an einen unmittelbaren Wettbewerber

geraten würden. Insbesondere ein „in-camera“-Verfahren, im Rahmen

dessen Geschäftsgeheimnisse allein dem Gericht, nicht jedoch

dem Gegner offenbart werden, sieht das deutsche Recht nicht vor.

Spannend ist nun die Frage, inwieweit der prozessuale Schutz von

Geschäftsgeheimnissen zukünftig durch die Umsetzung der Trade-

Secrets-Richtlinie (RL (EU) 2016/943) verbessert wird. Im aktuellen

Entwurf des Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie (GeschGehG)

sehen die §§ 16ff. ein umfassendes Nutzungs- und Offenlegungsverbot

für Verfahrensbeteiligte vor und ergänzen damit – auf den

ersten Blick – das Schutzkonzept der §§ 172, 174 GVG. Allerdings bezieht

sich dieser prozessuale Schutz von Geschäftsgeheimnissen in

den §§ 16ff. GeschGehG ausweislich des Wortlautes des § 16 Abs.

1 GeschGehG allein auf „Klagen, durch die Ansprüche nach diesem

Gesetz geltend gemacht werden (Geschäftsgeheimnissachen)“.

Jenseits dessen bleibt es nach der Konzeption des Entwurfes beim

Schutz des GVG.

Im Ergebnis droht somit durch den (zu) engen Anwendungsbereich

der Vorschriften des prozessualen Geheimnisschutzes im Gesch-

GehG – nach wie vor – ein allein lückenhafter Schutz von Geschäftsgeheimnissen

im Zivilprozess. Die große Herausforderung wird

daher sein, durch „wohldosierten“ Vortrag einerseits das Geheimnis

zu wahren, andererseits die Behauptung der Gegenseite zu

erschüttern.

RA Dr. Markus Bagh, LL. M.

FA für Gewerblichen Rechtsschutz

FA für Urheber- & Medienrecht

Mitglied im Ausschuss Gewerblicher Rechtsschutz


Ausschüsse & Arbeitskreise | 55

AUSSCHUSS INSOLVENZRECHT

Der Ausschuss Insolvenzrecht informiert

Plädoyer für effiziente Insolvenzantragsformulare

Der Weg zum Insolvenzverfahren führt in der Regel über die amtlichen

Antragsformulare (https://www.justiz.nrw.de/BS/formulare/

insolvenz/eroeffnung_insolvenzverfahren/index.php). Weitgehend

unbekannt ist jedoch, dass die Formulare lediglich bei Verbraucheranträgen

verpflichtend sind (§ 305 Abs. 5 InsO) und im Übrigen

einen bloßen Vorschlag darstellen (Linker in: Schmidt, Hamburger

Kommentar zum Insolvenzrecht (2019), § 13 InsO, Rn. 7).

Sowohl bei Verbraucheranträgen wie auch bei Eigenanträgen des

Schuldners im Regelverfahren sieht die Insolvenzordnung die Möglichkeit

für das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

vor, im Verordnungswege einen Formularzwang anzuordnen

(§ 13 Abs. 4, § 305 Abs. 5 InsO). Von dieser Verordnungsermächtigung

wurde jedoch nur für das Verbraucherverfahren Gebrauch

gemacht. Ein Verordnungsentwurf für Formulare zum Eigenantrag

im Regelverfahren nach § 13 InsO vom 28.02.2014 (Entwurf einer

Verordnung zur Einführung eines Formulars für den Antrag des

Schuldners auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens und zur Änderung

der Verordnung zu öffentlichen Bekanntmachungen in Insolvenzverfahren

im Internet) stieß auf zahlreiche Vorbehalte aus der Praxis

und wurde daher nicht weiter verfolgt (Linker, a. a. O., Rn. 7).

Die amtlichen Formulare des Ministeriums der Justiz NRW für

Eigenanträge auf Eröffnung von Regelverfahren zu natürlichen

und juristischen Personen sind unvollständig, widersprüchlich und

unpräzise. Daher ist ein nicht beratener Schuldner/Geschäftsführer

in der großen Mehrzahl der Fälle nicht in der Lage, die amtlichen

Formulare vollständig, korrekt und zweifelsfrei auszufüllen. Auch

wenn die Beratung häufig nach außen nicht in Erscheinung tritt,

kommt in der Praxis kaum ein Schuldner beim reinen Ausfüllen des

Eigenantrages ohne Beratung eines spezialisierten Rechtsanwaltes

oder einer Schuldnerberatungsstelle aus.

beim Schuldner, da dieser nach dem aufwändigen Ausfüllen der

amtlichen Formulare zahlreiche Informationen und Aufstellungen

erneut und in anderer Struktur erstellen muss. Dabei muss der

Schuldner davon ausgehen, dass sämtliche für die relevanten

Entscheidungen benötigten Angaben bereits im Antragsformular

abgefragt worden sein sollten, sodass er dem erweiterten Informationsbegehren

des Sachverständigen mit Ablehnung und Misstrauen

begegnet, das der Sachverständige zunächst ausräumen muss.

Gleichzeitig hat der Schuldner nach Abgabe des Insolvenzantrages

häufig keine externe rechtliche oder steuerliche Beratung mehr, die

die begehrten Informationen für diesen einordnen und bewerten

kann. Schließlich fehlt – gerade in Verfahren mit Betriebsfortführung

– dem Schuldner und der Buchhaltung auch die Zeit, umfangreiche

Auswertungen erneut zu erstellen.

stock.adobe.com/beeboys

Selbst der das schuldnerische Unternehmen betreuende Steuerberater

kann den Insolvenzantrag in der Regel nicht ohne spezialisierte

Hilfe ausfüllen. Diese unbefriedigende Situation wird durch die

Strafbewehrung eines (für juristische Personen und Gesellschaften

ohne Rechtspersönlichkeit) falsch gestellten Insolvenzantrages

nach § 15a Abs. 4 Nr. 2 InsO noch verschärft.

Ein praxisgerechtes Antragsformular sollte:

Inhaltlich sind die Antragsformulare deutlich zu umfangreich, um

der Eilbedürftigkeit des Insolvenzantrags Rechnung zu tragen.

Gleichzeitig enthalten sie m. E. nicht die notwendigen Informationen,

um eine Eröffnungsentscheidung allein auf den Antrag stützen

zu können oder die Arbeit des vom Gericht im Antragsverfahren

bestellten Sachverständigen wahrnehmbar zu erleichtern. Diese

inhaltlichen Unzulänglichkeiten führen dazu, dass die Sachverständigen

in der Praxis ohne Differenzierung sämtliche für das

Gutachten benötigten Informationen in kanzleiinternen Formularen

erneut abfragen und auf vollständige Ausfüllung dieser Formulare

drängen, da sie eine konsistente Datenlage benötigen und die

Informationen in der Kanzleiorganisation sinnvoll und effizient

weiterverarbeitet werden sollen. Das führt zu unnötigen Friktionen

1. Dem Insolvenzrichter eine Eröffnungsentscheidung und die

weiteren verfahrensleitenden Entscheidungen ermöglichen

2. Dem nicht extern beratenen Schuldner einen schnellen Zugang

zum Insolvenz(antrags)verfahren ermöglichen

3. Dem Schuldner einen verbindlichen Hinweis darauf geben, was

für Unterlagen und Informationen für das Insolvenzgutachten

und das eröffnete Insolvenzverfahren ergänzend benötigt

werden

4. Dem Sachverständigen bzw. Insolvenzverwalter Aufwand für

redundante Informationsbeschaffung ersparen, um sich auf die

Probleme des konkreten Falles konzentrieren zu können

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


56 | Ausschüsse & Arbeitskreise

In Einzelnen:

1.

Der Insolvenzantrag soll dem Insolvenzrichter/der Insolvenzrichterin

die Eröffnungsentscheidung, die Auswahl eines passenden

Gutachters/Insolvenzverwalters und ggf. die Besetzung eines

vorläufigen Gläubigerausschusses sowie die Angemessenheit von

vorläufigen Sicherungsmaßnahmen ermöglichen.

Für die verfahrensleitenden Entscheidungen ist ein großer Teil der

in den amtlichen Antragsformularen abgefragten Informationen

nicht entscheidungserheblich. Daher sollte ein Antragsformular

zwischen entscheidungserheblichen und nicht entscheidungserheblichen

Informationen trennen. Nicht unmittelbar entscheidungserhebliche,

aber für die weitere Bearbeitung des Verfahrens

benötigte Informationen sollten als sekundär gekennzeichnet und

nicht als vorrangig abgefragt werden, um dem Schuldner bzw.

dessen Berater eine sinnvolle Einordnung der abgefragten Informationen

zu ermöglichen.

Die amtlichen Antragsformulare ermöglichen nach meiner Einschätzung

derzeit keine unmittelbare Eröffnungsentscheidung wegen

Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO. Maßstab für die Eröffnungsentscheidung

ist die freie richterliche Beweiswürdigung (§ 286

ZPO i.V.m. § 4 InsO). Wesentliche für die Beurteilung der Zahlungsunfähigkeit

relevante Informationen sind in den gegenwärtigen

Antragsformularen jedoch nicht enthalten.

So fehlen Angaben zu verfügbarer Liquidität aus einem offenen

Kontokorrentkredit oder jedwede Angabe zu Aktiva II oder Passiva II

(prognostische Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb von

21 Tagen nach dem Prüfungsstichtag). Sofern Kontoguthaben

ausgewiesen ist, fehlt eine Information darüber, ob das Guthaben

verfügbare Liquidität darstellt oder – beispielsweise aufgrund von

Kontenpfändungen der Verfügungsbefugnis des Schuldners/Geschäftsführers

– entzogen ist.

Die derzeit verwendeten Gläubigerlisten geben keine Hinweise auf

einen Fälligkeitszeitpunkt der in der Gläubigerliste ausgewiesenen

Verbindlichkeiten.

Die Eigenanträge der juristischen Personen werden in aller Regel

nicht auf den Eröffnungsgrund der Überschuldung (§ 19 InsO)

gestützt, sodass die Prüfung dieses Eröffnungstatbestandes gutachterlichen

Ermittlungen vorbehalten bleiben kann und Informationen

dazu im Antragsformular außer Betracht bleiben können.

Im Rahmen eines Eigenantrages könnte für die freie richterliche

Beweiswürdigung auch ein Geständnis des Schuldners/Geschäftsführers

ausreichen, zu den in den amtlichen Antragsformularen

fehlenden Informationen gibt es jedoch im Formular keine Erklärung

des Schuldners/Geschäftsführers.

2.

Für den Schuldner und seinen allgemein anwaltlichen oder steuerlichen

Berater soll das Antragsformular strukturiert und präzise

Informationen abfordern ohne die in den derzeitigen Formularen

vorhandenen Wiederholungen und Widersprüchlichkeiten. Bei

einem Teil der derzeit abgefragten Informationen erschließt sich –

auch einem anwaltlichen Berater – der unmittelbar verfahrensbezogene

Sinn der erfragten Informationen nicht, was bei einem nicht

beratenen Schuldner die Bereitschaft zu einem sorgfältigen Ausfüllen

der aufgeführten Informationen nicht unerheblich reduziert und

bei einem beratenen Schuldner zu regelmäßigen Nachfragen des

steuerlichen oder anwaltlichen Beraters bei einem Fachanwalt für

Insolvenzrecht führt.

Schließlich weisen die ausfüllbaren amtlichen pdf-Formulare teilweise

technische Mängel auf, die zusätzlichen Aufwand hervorrufen

und ergänzende Anmerkungen per Hand erfordern.

3.

In Vorbereitung des Insolvenzantrages ist der Schuldner/Geschäftsführer

häufig anwaltlich oder steuerlich beraten, sodass

mit Unterstützung der Berater in dieser Phase eine sorgfältige und

kompetente Vorbereitung des Insolvenzverfahrens erfolgen kann.

Nach Abgabe des Insolvenzantrages verfügt der Schuldner in der

Regel nicht mehr über das für die Vergütung von Beratungsleistungen

notwendige freie Vermögen, sodass es danach in der Mehrzahl

der Fälle keine externe Beratung mehr gibt und der Schuldner/

Geschäftsführer sich mit den umfangreichen Anforderungen des

Sachverständigen/Insolvenzverwalters allein gelassen sieht.

Ein gutes Antragsformular kann die später vom Gutachter/Insolvenzverwalter

benötigten Informationen und Unterlagen ankündigen.

Damit wird die Gerichtsakte von unnötigen Unterlagen

entlastet und dem Schuldner/Geschäftsführer die sorgfältige und

möglicherweise beratene Zusammenstellung und Bewertung der

benötigten Unterlagen ermöglicht, weil der Schuldner nicht mehr

auf die konkrete Anforderung des bestellten Gutachters/Insolvenzverwalters

warten muss. Zusätzlich verobjektiviert das Formular die

benötigten Informationen und Unterlagen und versachlicht damit

die Datengrundlage des Verfahrens.

4.

Parallel zur besseren Vorbereitung der Unterlagen erspart der

Gutachter/Insolvenzverwalter sich die Abfrage von redundanten

Informationen und kann sich auf die Besonderheiten des konkreten

Verfahrens konzentrieren. Damit kann er das Verfahren auch auf

diese Weise effizienter gestalten und Gutachten schneller erstellen,

was für die natürlichen Personen im Ergebnis zu einer zügigeren

Restschuldbefreiung führt.

Beispielsweise werden die für die Verfahrensbearbeitung zentralen

Aufstellungen wie Gläubigerliste, Debitorenliste oder sonstige

Aufstellungen regelmäßig sehr aufwändig vom Schuldner per Hand

in das pdf-Formular eingetippt und liegen dann nicht in einem

Format vor, das für den Gutachter/Verwalter sinnvoll zu verarbeiten

oder auszuwerten ist. Die Verwendung der Formulare führt damit

zu teilweise erheblicher vollkommen überflüssiger und frustrierender

Doppelarbeit aufseiten sowohl des Schuldners als auch des

Verwalterbüros. Verfahrensbeteiligte Eventualgläubiger sind in

der Gläubigerliste regelmäßig nicht enthalten und werden in der

Folge am Verfahren nicht immer beteiligt, wenn in einer Vielzahl

der Fälle primär die im Eigenantrag angegebene Gläubigerliste

zur Grundlage des ersten Gläubigerrundschreibens gemacht wird.

Diese Redundanzen sind mit sinnvollen Regelanweisungen für das

Ausfüllen der Listen leicht zu vermeiden.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Ausschüsse & Arbeitskreise | 57

Fazit: Im Ergebnis sollte ein effizientes Antragsformular wie folgt

gegliedert sein:

A. Unmittelbar entscheidungserheblich sind:

• Kontaktdaten Schuldner, Kontaktdaten Antragsteller und ggf.

Nachweis der Vertretungsbefugnis durch Vollmacht bzw. Kopie

Handelsregisterauszug

• Sämtliche Anträge, Anregungen und Hinweise (Eröffnungsantrag,

Antrag auf Erteilung der Restschuldbefreiung und Stundung der

Verfahrenskosten, Antrag vorläufige Eigenverwaltung, Anregung

vorläufige Insolvenzverwaltung, Anregung fakultativer vorläufiger

Gläubigerausschuss, Vorschläge zur Besetzung des vorl.

Gläubigerausschusses oder der Person des Insolvenzverwalters/

Gutachters)

• Kennzahlen nach § 22 a Abs. 1 InsO, Angaben zur örtlichen

Zuständigkeit, Angaben zur Verfahrensart, Angaben zu einem

Verfahrenskostenvorschuss

• Liste aller verfahrensbeteiligten Gläubiger mit vollständigen

Namen und Anschriften und Erklärung zur jeweiligen Fälligkeit

(mit Kompatibilität zu Excel/csv-Formaten), einschl. Mitarbeiter,

Sozialversicherungsträger, Behörden und Anzahlungen von

Kunden

• Vollständigkeitserklärung zur Gläubigerliste

• Angaben zur stichtagsbezogenen Liquidität (einschließlich ggf.

offenem Kontokorrentkredit) – geschäftlich und privat

• Angaben zu Einzahlungen und Auszahlungen innerhalb von 21

Tagen nach Stichtag (Aktiva und Passiva II) bzw. Negativerklärung

als Zugeständnis nach § 288 ZPO

• Sonstiges privates Vermögen (Gliederung nach ForStaB)

• Sonstiges geschäftliches Vermögen (Gliederung nach ForStaB

bzw. § 266 HGB, einschließlich offener Stammeinlage)

• Vollständigkeitserklärung zur Vermögensaufstellung

• Angaben bei laufendem Geschäftsbetrieb (Art und Umfang)

• Bei Antrag auf vorläufige Eigenverwaltung: Vergleichsrechnung

und ggf. Bescheinigung n. § 270b InsO

• Betriebswirtschaftliche Unterlagen:

BWA, SuSa und Jahresabschlüsse für die letzten fünf Jahre, alle

bebuchten Konten mit Einzelbuchungen bzw. GdPDU-Daten

• Kontoauszüge und Kassenbücher, Online-Zugänge zu den Geschäfts-

und Privatkonten

• Verträge in Kopie

Versicherungsverträge/Bausparverträge/Darlehensverträge/Verträge

zu Kreditsicherheiten/Mietverträge/Finanzierungsverträge

• Aktuelle Grundbuchauszüge bei Grundeigentum

• Ausgangsrechnungen und Lieferscheine/Leistungsnachweise zu

den offenen Forderungen, Verträge zu laufenden Aufträgen

• Inventarverzeichnis

• Gesellschaftsrechtliche Unterlagen, Nachweis über die Erbringung

der Stammeinlage

• Mitarbeiterliste, Arbeitsverträge und letzte 12 Gehaltsabrechnungen

der aktuellen eigenen Mitarbeiter

• Bei natürlichen Personen: laufender Arbeitsvertrag und bisherige

Gehaltsabrechnungen

• Erfolgreiche Zwangsvollstreckungen innerhalb von sechs Monaten

vor Eingang des Insolvenzantrages

• Korrespondenz (E-mail und Post) mit Banken, Steuerberater und

vollstreckenden Gläubigern (Finanzamt, Sozialversicherungsträger)

aus den letzten drei Jahren

• Eigene Stundungsbitten (E-mail und Post) an Gläubiger

Dr. Franz Zilkens

Insolvenzverwalter, RA, MBA, FAInsR

Mitglied des Ausschuss für Insolvenzrecht im Kölner Anwaltverein

B. Mittelbar entscheidungserheblich für die die Auswahl des

passenden Insolvenzverwalters sind:

• Angaben zu einem eingestellten Geschäftsbetrieb, bei natürlichen

Personen: Angaben zur Berufsausbildung, gegenwärtigen

Tätigkeit, Arbeitgeber und Unterhaltspflichten

• Kontaktdaten Steuerberater, anwaltlicher Berater, Unternehmensberater,

insolvenzrechtliche Beratung

• Erklärung zur Vorbefassung gelisteter Gutachter/Insolvenzverwalter

• Sanierungsansätze im Insolvenzverfahren, Anforderungen an

die Person des Insolvenzverwalters

C. Ankündigung der vom Gutachter/Insolvenzverwalter benötigten

Unterlagen und Informationen

• Bei laufendem Geschäftsbetrieb: Liquiditätsplanung für acht

Wochen, Aufstellung laufende Projekte, Aufstellung Kreditsicherheiten,

Aufstellung erhaltene Anzahlungen

• Entbindungserklärung von der Schweigepflicht für Kreditinstitute

und Behörden


58 | Ausschüsse & Arbeitskreise

AUSSCHUSS JUNGE ANWÄLTE

Die nächsten Termine:

•04. Juli 2019

Young Lawyers Club 19.00 Uhr

• 01. August 2019

Young Lawyers Club 19.00 Uhr

• 05. September 2019

Young Lawyers Club 19.00 Uhr

Young Lawyers Club!?

Unter dem Titel „Young Lawyers Club“ werden die traditionellen

Stammtischrunden des Ausschusses ausgerichtet. Die aktuellen

Termine der nächsten Club-Events sind stets unter www.kav.koeln

in der Rubrik „Aktuelles und Hinweise“ abrufbar.

Was Euch erwartet?

Interessante und abwechslungsreiche Locations, in denen Ihr in

ungezwungener Atmosphäre junge Kolleginnen und Kollegen

kennenlernen könnt. Der kollegiale Austausch wird hier ohne Allüren

gepflegt und Fragen und Bedürfnisse sowie aktuelle Themen

besprochen. Der Young Lawyers Club wird hierbei in verschiedenen

Cafés, Bars, Restaurants und im Rahmen verschiedener Events

der Stadt ausgerichtet. Wo die einzelnen Club Events stattfinden

erfährst Du stets auf der Website des KAV. Noch einfacher bleibst

Du informiert, wenn Du Dich für den internen Newsletter des Ausschusses

registrierst. Hierfür sendest Du uns einfach eine E-Mail an

die service@koelner-anwaltverein.de und wir leiten Dir die Infos zu.

Wer darf daran teilnehmen?

Grundsätzlich alle Juristen, die sich zu den Jungen Anwälten zählen

und daran interessiert sind, den Austausch mit Gleichgesinnten zu

suchen und zu pflegen. Der Young Lawyers Club ist ein Angebot

des Ausschusses Junge Anwälte im KAV. Wenn Du aber noch kein

Mitglied bist, dann lass Dich von unseren passionierten Ausschussmitgliedern

doch in das Angebot des Vereins einführen und

überzeuge Dich selbst, ob Du Mitglied dieser Institution werden

möchtest. Als Junganwältin oder Junganwalt hast Du übrigens die

Möglichkeit, die Mitgliedschaft im KAV für die ersten zwei Jahre

nach Deiner Zulassung kostenfrei zu erleben. Referendarinnen und

Referendare profitieren zudem von der neuen Junior-Mitgliedschaft

im Verein und sind natürlich herzlich willkommen beim

Young Lawyers Club.

Ist die Teilnahme kostenfrei?

Ja, so ist es! Die Teilnahme ist grundsätzlich kostenfrei. Lediglich

Deine Getränke und Speisen, die Du im Rahmen des Events vor Ort

bestellst, gehen auf Deine eigene Rechnung.

Die Mitglieder des Ausschusses Junge Anwälte sind Deine direkten

Ansprechpartner, wenn es um den Start in den Anwaltsberuf geht.

Hierfür hat der Ausschuss sogar eine Hotline eingerichtet. Zudem

steht Dir die Geschäftsstelle des KAV jederzeit für Fragen und Anregungen

zur Verfügung.

• 03. Oktober 2019

Young Lawyers Club 19.00 Uhr

• 07. November 2019

Young Lawyers Club 19.00 Uhr

• 05. Dezember 2019

Young Lawyers Club @ Weihnachtsmarkt

19.00 Uhr am Torbogen auf dem Rudolfplatz

Alle aktuellen Hinweise und Informationen zu den Terminen entnehmt

Ihr bitte der Website des KAV unter www.koelner-anwaltverein.de/KoelnerAnwaltVerein-e.V/Aktuelles-und-Hinweise.

Wir freuen uns auf Euch!

Euer Ausschuss Junge Anwälte

Hotline für junge Kolleginnen und Kollegen

Der Ausschuss Junge Anwälte hat eine Hotline eingerichtet, damit

sich junge Kolleginnen und Kollegen mit Fragen, die den Einstieg

in den Anwaltsberuf und die Probleme in den ersten Berufsjahren

betreffen, unmittelbar an die Mitglieder des Ausschusses wenden

können.

Die Hotline wird ab dem Erscheinen dieser Mitteilungen bedient:

im Monat Juni

von Herrn Kollegen Stefan Schneck, 0221 / 50 48 55

im Monat Juli

von Frau Kollegin Sandra Schulte, 0800 / 77 67 658

im Monat August

von Herrn Kollegen Nils Bruckhuisen, 0221 / 29 42 61 20

im Monat September

von Herrn Kollegen Adrian Hoppe, 0221 / 99 37 25 724

im Monat Oktober

von Frau Kollegin Yasmin Pellegrino Marcone, 0221 / 34 66 49 72

im Monat November

von Herrn Kollegen Stefan Schneck, 0221 / 50 48 55

im Monat Dezember

von Frau Kollegin Elisa Beckamp, 0211 / 95 95 85 00

In dringenden Notfällen erreichen Sie die Sprecherin des

Ausschusses, Frau Kollegin Yasmin Pellegrino Marcone, auch

mobil unter: 0176/84682317.


Ausschüsse & Arbeitskreise | 59

AUSSCHUSS STEUERRECHT

Kein Dienstwagen für Ehegatten als Minijobber

1. Laut BFH (Urteil vom 10.10.2018, X R 44-45/17) ist es ausgeschlossen,

dass der Arbeitgeber einem familienfremden Minijobber eine

uneingeschränkte, selbstbeteiligungsfreie Nutzungsüberlassung

eines Firmenwagens für Privatfahrten gewährt.

Das Finanzgericht Köln (27. September 2017, 3 K 2547/16) hatte

folgenden Fall entschieden:

Der Kläger beschäftigte seine Ehefrau im Rahmen eines geringfügigen

Beschäftigungsverhältnisses in seinem Einzelunternehmen.

Die Ehefrau wurde als Büro- und Organisationskraft und auch für

Kurierfahrten zu Post, Bank, Steuerberater und Lieferung von Paketen

an Kunden und für Bringen und Abholen von Waren eingestellt.

Die monatliche Bruttovergütung war 400,00 €.

Es war ein Kraftfahrzeugüberlassungsvertrag geschlossen, wonach

der Ehefrau ein betriebliches Kraftfahrzeug überlassen wurde,

welches sie auch für private Zwecke nutzen durfte. Der geldwerte

Vorteil der privaten Nutzung wurde nach der Ein-Prozent-Regelung

berechnet mit 385,00 € pro Monat und vom Lohn der Ehefrau

abgezogen. Der Betriebsprüfer meinte, dass das Ehegattenarbeitsverhältnis

nicht dem Fremdvergleich standhalten würde und daher

steuerlich nicht anzuerkennen sei. Er erhöhte den Gewinn des

Steuerpflichtigen um die Kosten, die für das Kraftfahrzeug angefallen

waren und um den Lohnaufwand für die Ehefrau. Das Finanzgericht

Köln gab der Klage des Steuerpflichtigen statt, wonach alle

Kosten (Pkw und Lohnaufwand) Betriebsausgaben seien.

Der BFH hat im Revisionsverfahren die Entscheidung des FG Köln

aufgehoben. Der BFH meint, dass der Sachverhalt dem Fremdvergleich

nicht standhält. Es sei ausgeschlossen, dass einem

familienfremden Minijobber eine uneingeschränkte und selbstbeteiligungsfreie

Nutzung eines Firmenfahrzeugs für Privatfahrten

gewährt wird. Der Arbeitgeber sei im Regelfall nur dann bereit,

dem Arbeitnehmer die private Nutzung eines Dienstfahrzeuges

zu gestatten, wenn die hierfür kalkulierten Kosten plus Barlohn

in angemessenem Verhältnis zum Wert der Arbeitsleistung stehen,

was beim Minijobber nicht der Fall sei.

Von dieser Art der Gestaltung ist daher abzuraten.

RA Dietmar Corts, Köln

Mitglied des Ausschusses Steuerrecht im KAV

stock.adobe.com/Photographee.eu

AUSSCHUSS VERSICHERUNGSRECHT

Netzwerkveranstaltung „Versicherungsrecht 2019

Der Ausschuss Versicherungsrecht im KAV lädt herzlich am Freitag,

den 30. August 2019 um 15.00 Uhr zur Netzwerkveranstaltung „Versicherungsrecht

2019“ im Oberlandesgericht Köln ein.

Wir freuen uns, zu dieser Veranstaltung Frau Richterin am Bundesgerichtshof

Marion Harsdorf-Gebhardt als Referentin gewinnen zu

können.

Frau Harsdorf-Gebhardt wird in einem ca. 1,5-stündigen Vortrag die

aktuelle Rechtsprechung des Versicherungssenates des Bundesgerichtshofes

vorstellen. Im Anschluss daran besteht bei einem

Umtrunk und einem kleinen Imbiss Gelegenheit zu Gesprächen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Plenarsaal des

Oberlandesgerichts statt.

Wir freuen uns über Ihr zahlreiches Erscheinen. Bitte richten Sie

aus organisatorischen Gründen Ihre Anmeldung per E-mail an:

info@koelner-anwaltverein.de. Vielen Dank!

RAin Simone Staab, Köln

Sprecherin des Ausschusses Versicherungsrecht im KAV


60 | Seminare

Fortbilden und Service genießen

Ein KAV Seminar ist mehr als eine reine Fortbildung.

Wir bieten Ihnen mit unseren Seminarprodukten

an ausgewählten Standorten nicht nur interessante

Referenten und Vortragsthemen, sondern auch eine

Vielzahl attraktiver Inklusivleistungen. Genießen Sie

folgende Annehmlichkeiten:

fotolia.de/yanlev

Mineralwasser im Tagungsraum

Bei allen Veranstaltungen im Tagungsraum

Mehr Infos

unter

www.Koelner-

Anwaltverein.de

Kaffeepausen

Ab einer Seminarlänge von drei Vortragsstunden

Mittagessen

Ab einer Seminarlänge von acht Vortragsstunden

Kostenfreie WLAN-Nutzung am Tagungsort

Im Rahmen verschiedener, mehrstündiger Seminarangebote – bitte beachten Sie die entsprechende

Seminarbewerbung

Skriptmaterial

Abhängig vom Referenten – per Download oder als Printexemplar vor Ort

Flugbuchung/Bahntickets

Für die Planung Ihrer Anreise per Flugzeug oder Bahn (auch für generelle Geschäfts- und Privatreisen) steht Ihnen unser

Kooperationspartner, das TUI Reisebüro, Am Handelshof 1, 45127 Essen, zur Verfügung. Sie erreichen Ihre

persönlichen Ansprechpartner telefonisch unter der Rufnummer: 0201/81 060-37 oder auch per E-Mail unter

essen1@tui-reisebuero.de.

Bitte geben Sie stets Ihre Mitgliedschaft im Kölner Anwaltverein (KAV) an oder informieren Sie die zuvorkommenden Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter des Reisebüros darüber, als Nichtmitglied an einer Veranstaltung des KAV teilzunehmen.

Mietwagenservice

Unser Kooperationspartner Europcar bietet Mitgliedern des KAV e.V. attraktive Sonderkonditionen.

Die genauen Details hierzu erhalten Sie über die Geschäftsstelle des KAV oder online im Partnerbereich der

KAV Website.

Übernachtungen in Köln

Im Rahmen unserer mehrtägigen Seminare bieten wir Ihnen attraktive Sonderkonditionen in den entsprechenden Tagungshotels

an. Sollten Ihre Vorstellungen von den von uns eingerichteten Konditionen abweichen, so steht Ihnen unser

Kooperationspartner, das TUI Reisebüro in Essen, jederzeit gern bei der Suche nach einer Alternative zur Verfügung.

Mitglieder des KAV e. V. erhalten darüber hinaus generelle Vergünstigungen in ausgewählten Hotels der Accor Gruppe,

Hilton Hotels, Mövenpick Hotels & Resorts sowie im Hyatt Regency Köln und Courtyard Köln Hotel.

Details hierzu finden Sie in unserem Partnerbereich auf der KAV Website: www.koelner-anwaltverein.de/partner.


Seminare | 61

Information zu den Seminaren

fotolia.de/Rawpixel.com

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr, Ihnen mit dieser Ausgabe des KAV Magazins das neue Seminarprogramm des Kölner Anwaltverein e. V.

vorstellen zu dürfen. Sie finden nachfolgend die Bewerbung der bereits bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe geplanten

Seminare der nächsten Folgemonate. Darüber hinaus wurden und werden kontinuierlich weitere Fachseminare, Workshops und

Tagungen für Sie erstellt, deren Bewerbung im direkten Anschluss zur finalen Planung auf unserer KAV Onlinebuchungsplattform

im Internet unter www.kav-seminare.de, in unserem monatlichen Newsletter sowie im KAV Magazin, Ausgabe 1/2019, erfolgt.

Wie bereits in der Ausgabe 2/2018 mitgeteilt, wird das gesamte Fortbildungsprogramm seit Beginn des Jahres vom Kölner

Anwaltverein e. V. (KAV) realisiert. So profitieren Sie als Vereinsmitglied bei jeder Seminarbuchung und im direkten Vergleich zu

Nichtmitgliedern von den KAV Sonderkonditionen. Jungmitglieder* des KAV genießen zudem eine weitere Preisreduktion bei

der Buchung einer unserer Fortbildungen. Alle Seminare, die in dieser Ausgabe beworben werden, sind über das im hinteren Teil

dieses Magazins befindliche Anmeldeformular buchbar. Online können Sie Ihre Fortbildung unter www.kav-seminare.de buchen.

Bitte beachten Sie einen technischen Hinweis. Buchungen, die nach dem 01.01.2018 über das Onlinesystem erfolgen, erfordern

aufgrund eines Systemwechsels eine erneute Registrierung. Wir bitten, die damit verbundenen Umstände zu entschuldigen und

danken für Ihr Verständnis.

Alternativ zur Formular- (welche Sie uns per Post, E-Mail oder Fax übermitteln können) bzw. Onlinebuchung besteht jederzeit die

Möglichkeit einer individuellen E-Mail-Anmeldung. Senden Sie uns hierfür bitte Ihren Seminarwunsch sowie die personenbezogenen

Daten inkl. Rechnungsadressaten an die nachfolgende E-Mail-Adresse: service@koelner-anwaltverein.de.

Wir freuen uns darauf, Ihnen mit unseren neuen Veranstaltungen eine Vielzahl besonderer Fortbildungen bieten zu können.

Ihr Kölner Anwaltverein e. V.

*Jungmitglieder: Ordentliche Mitglieder, deren Abschluss des 2. Juristischen Staatsexamens nicht länger als fünf Jahre zurückliegt

und die ihr 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


62 | Seminare

KAV Seminare – Übersicht

shutterstock.com/Monkey Business Images

ARBEITSRECHT

08.–09.11.2019 S. 83 | Jahresendveranstaltung im Arbeitsrecht

BANK- UND KAPITALMARKTRECHT

10.12.2019 S. 87 | Best of Bankrecht

13.–14.03.2020 S. 90 | 10. Kölner Bankrechtstag

BAU- UND ARCHITEKTENRECHT

11.–12.10.2019 S. 80 | Jahresendveranstaltung im Bau- und Architektenrecht

BETREUUNGSRECHT

04.09.2019 S. 68 | Gesundheitssorge und das Recht am Lebensende

ERBRECHT

06.09.2019 S. 69 | Der Ausgleich von Pflegeleistungen im Todesfall

10.09.2019 S. 69 | Das notarielle Nachlassverzeichnis

10.10.2019 S. 79 | Der faktische Geschäftsführer – Strafbarkeits- und Haftungsrisiken von Unternehmenslenkern

einschließlich Testamentsvollstreckern nach §§ 35,69 ff., 370 AO

07.11.2019 S. 82 | Erbrecht und Grundbuch

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 63

04.12.2019 S. 86 | Die wichtigsten BFH-Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur Ertragsbesteuerung von

Unternehmen

11.12.2019 S. 87 | Komplexe Testamentsgestaltungen am Beispiel von Behindertentestamenten

10.02.2020 S. 89 | Umstrukturierungen von Unternehmen – zivil- und steuerrechtliche Fallen

FAMILIENRECHT

13.–14.09.2019 S. 71 | Herbstseminar Familienrecht

04.12.2019 S. 86 | Die wichtigsten BFH-Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur Ertragsbesteuerung von

Unternehmen

GESELLSCHAFTSRECHT

03.07.2019 S. 67 | Gesellschafterausschluss und Anteilseinziehung – Finale im gesellschaftsrechtlichen

Rosenkrieg?

27.09.2019 S. 76 | Aktuelle wirtschaftsrechtliche Fragen in Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden

11.10.2019 S. 79 | 5. Kölner Gesellschaftsrechtstag 2019

04.12.2019 S. 86 | Die wichtigsten BFH-Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur Ertragsbesteuerung von

Unternehmen

10.02.2020 S. 89 | Umstrukturierungen von Unternehmen – zivil- und steuerrechtliche Fallen

GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

26.06.2019 S. 66 | Basic-Seminar: Einführung in das Markenrecht

15.–16.11.2019 S. 84 |

Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz

INFORMATIONSTECHNOLOGIERECHT

19.–20.09.2019 S. 72 | 9. NRW IT-Rechtstag

INTERNATIONALES RECHT

27.09.2019 S. 76 | Aktuelle wirtschaftsrechtliche Fragen in Belgien, Frankreich, Italien und den Niederlanden

JUNGE ANWÄLTE

26.06.2019 S. 66 | Basic-Seminar: Einführung in das Markenrecht

MEDIATION UND SCHLICHTUNG

01.07.2019 S. 67 | Supervision für Mediatoren

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


64 | Seminare

KAV Seminare – Übersicht

MEDIZINRECHT

19.11.2019 S. 85 | Aktuelle Entwicklungen im Vertragsarztrecht

29.01.2020 S. 88 | Aktuelle Probleme des Arzthaftungsrechts aus der Perspektive der Verfahrensbeteiligten,

der Wissenschaft und der Versicherungswirtschaft

30.01.2020 S. 89 | Das Recht am Ende des Lebens – aktuelle Entwicklung im Recht der Sterbebegleitung

MITARBEITERSEMINAR

25.09.2019 S. 75 | STYLE – Modetipps für selbstbewusstes und professionelles Auftreten im Kanzleialltag

30.10.2019 S. 81 | Erfolgreiche Zwangsvollstreckung

MIET- UND WEG-RECHT

07.11.2019 S. 82 | Erbrecht und Grundbuch

29.–20.11.2019 S. 86 | Kölner Mietrechtstage 2019

SOZIALRECHT

25.09.2019 S. 75 | Highlights der Rechtsprechung des BSG und des LSG

15.11.2019 S. 85 | Aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung in der gesetzlichen Kranken- und sozialen

Pflegeversicherung mit Bezügen zu aktuellen Gesetzesänderungen

SPORTRECHT

13.02.2020 S. 90 | Sportmedienrecht – Verwertungsrechte im Sportbusiness

STEUERRECHT

03.07.2019 S. 67 | Gesellschafterausschluss und Anteilseinziehung – Finale im gesellschaftsrechtlichen

Rosenkrieg?

06.09.2019 S. 69 | Der Ausgleich von Pflegeleistungen im Todesfall

24.09.2019 S. 74 | Anwaltliche Problemfelder im Finanzgerichtsprozess – Fallstricke, Prozesstaktik, Rechtsbehelfe

& Rechtsmittel

08.10.2019 S. 78 | Kapitalkonten bei der Besteuerung von Personengesellschaftern – Grundlagen und

Gestaltungen

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 65

10.10.2019 S. 79 | Der faktische Geschäftsführer – Strafbarkeits- und Haftungsrisiken von Unternehmenslenkern

einschließlich Testamentsvollstreckern nach §§ 35,69 ff., 370 AO

05.11.2019 S. 81 | Vermögensabschöpfung aus der Praxis des Strafsachenfinanzamtes Köln

04.12.2019 S. 86 | Die wichtigsten BFH-Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur Ertragsbesteuerung von

Unternehmen

10.02.2020 S. 89 | Umstrukturierungen von Unternehmen – zivil- und steuerrechtliche Fallen

STRAFRECHT

14.09.2019 S. 72 | Aktuelles aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung zum Straf- und Strafprozessrecht

10.10.2019 S. 79 | Der faktische Geschäftsführer – Strafbarkeits- und Haftungsrisiken von Unternehmenslenkern

einschließlich Testamentsvollstreckern nach §§ 35,69 ff., 370 AO

05.11.2019 S. 81 | Vermögensabschöpfung aus der Praxis des Strafsachenfinanzamtes Köln

30.01.2020 S. 89 | Das Recht am Ende des Lebens – aktuelle Entwicklung im Recht der Sterbebegleitung

SYNDIKUSANWÄLTE

13.09.2019 S. 70 | 5. Kölner Syndikus-Rechtstag

URHEBER- UND MEDIENRECHT

20.–21.09.2019 S. 73 | Herbstseminar Urheber- und Medienrecht

13.02.2020 S. 90 | Sportmedienrecht – Verwertungsrechte im Sportbusiness

VERKEHRSRECHT

27.–28.09.2019 S. 77 | Herbstseminar Verkehrsrecht

VERSICHERUNGSRECHT

08.–09.11.2019 S. 82 | 10. Kölner Versicherungsrechtstag

ZIVILVERFAHRENSRECHT UND ZWANGSVOLLSTRECKUNG

11.09.2019 S. 70 | Berufung im Zivilprozess

30.10.2019 S. 81 | Erfolgreiche Zwangsvollstreckung

= 15 Std. FAO = Basic-Seminare


66 | Seminare

KAV Seminare

shutterstock.com/Pressmaster

GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ, JUNGE ANWÄLTE

Basic-Seminar: Einführung in das Markenrecht

Bei diesem Vortrag handelt es sich um ein Grundlagenseminar. So

werden verschiedene Markenformen vorgestellt, es werden Fragen

der Verwechslungsgefahr besprochen, Tipps zu Recherchemöglichkeiten

gegeben, auf die Kollision von Marken mit Internetdomains

hingewiesen und typische Fallstricke anhand von vielen Beispielen

aufgezeigt.

Der Referent, Herr Kollege Christian Weil, ist selbstständiger

Rechtsanwalt, Mitgründer und Partner einer Patent- und Rechtsanwaltskanzlei

in Köln. Er arbeitet seit 1999 selbstständig mit

den Tätigkeitsschwerpunkten Marken-, Wettbewerbs-, Internet-,

Patent-, Geschmacksmuster- sowie Urheberrecht, ist Fachanwalt

für gewerblichen Rechtsschutz und Mitglied des KAV Ausschusses

Gewerblicher Rechtsschutz.

REFERENT

RA Christian Weil, Köln

ES LADEN EIN: Ausschuss Gewerblicher Rechtsschutz,

Ausschuss Junge Anwälte

DATUM: Mittwoch, 26. Juni 2019

UHRZEIT: 17.00 – 19.00 Uhr

ORT: Landgericht Köln, Saal 1507, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std.

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (SEITE 60):


Seminare | 67

MEDIATION UND SCHLICHTUNG

Supervision für Mediatoren ist Pflicht – KAV bietet sie an

Bereits in dem Seminar am 9. April 2019 haben Interessenten die

Möglichkeit, das Thema Supervision näher kennenzulernen. Bekanntlich

wird durch das Mediationsgesetz in Verbindung mit der

ZMediatAusbV die Supervision für MediatorInnen in der Ausbildung

als auch vertiefend in der Fortbildung gefordert.

Entsprechend den Supervisionsverpflichtungen können teilnehmen:

Frisch ausgebildete MediatorInnen, die einen Mediationsfall

durchgeführt haben, zertifizierte MediatorInnen, die ihrer Nachweispflicht

für vier Einzelsupervisionen nachkommen müssen

sowie natürlich auch die insoweit verpflichteten „alten Hasen“.

Der KAV bietet am 17.6. und 1.7.2019 in seinen Räumlichkeiten

im OLG Köln ab 11.00 Uhr Supervision in Form der Einzelsupervision

im 2-er Setting oder auch in der Gruppe an. Die maximale

Gruppenstärke beträgt fünf Personen. Supervision im Sinne des

Mediationsgesetzes ist als eine Selbstreflexion erlebter Situationen

und erlebten Verhaltens der eigenen Berufstätigkeit als

Mediator mit dem Ziel einer Verbesserung, eine Neuorientierung

zu verstehen. Bei der geforderten Einzel-Fall-Supervision bietet es

sich ohne weiteres an, den Rahmen einer Gruppe zu wählen, da

der Resonanzraum einer Gruppe wesentlich größer ist. Typische

Fragestellungen für eine Supervision sind: Meine Mediation war

schwierig. Ich bin unsicher, ob ich alles richtig gemacht habe und

was ich hätte besser machen können. Die Supervision (lateinisch

Über-Blick) hat folgende Aspekte im Blick:

• Wie verhalten sich die Konfliktparteien in der Mediation?

• Wie verläuft das Mediationsgespräch?

• Welche Rolle spielt dabei der Mediator?

REFERENT

RA Christoph Bubert, Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Mediation und Schlichtung

DATUM: Montag, 01. Juli 2019

UHRZEIT: ab 11.00 Uhr

ORT: Geschäftsstelle des KAV im OLG Köln

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 110,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: wird erteilt

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

GESELLSCHAFTSRECHT, STEUERRECHT

Gesellschafterausschluss und Anteilseinziehung – Finale im

gesellschaftsrechtlichen Rosenkrieg?

Streitigkeiten kommen nicht nur in den besten Familien vor, sondern

auch in den erfolgreichsten Gesellschaften. Nicht selten gehen

die Ungereimtheiten so weit, dass ein „Rauswurf“ des unliebsamen

Gesellschafters erwogen wird. Ist die Situation erst einmal derart

festgefahren, folgt allzu oft sein Ausschluss oder die Einziehung

seiner Geschäftsanteile. Obwohl einige Fragen zum Verfahren beim

Gesellschafterausschluss und bei der Anteilseinziehung mittlerweile

höchstrichterlich geklärt sind, verbleiben immer noch Unsicherheiten

und Unwägbarkeiten. Das Seminar wird den Teilnehmern die

einzelnen Schritte und Voraussetzungen erläutern, um das zwangsweise

Ausscheiden eines Gesellschafters herbeizuführen. Neben

den Unterschieden zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft

werden auch die prozessualen Möglichkeiten des Betroffenen

behandelt, sich gegen das Zwangsausscheiden zu wehren.

Aber ist das Ausscheiden wirklich das Finale der Streitigkeit oder

womöglich erst die Halbzeit? Erfahrungsgemäß kann sich der Streit

durchaus bei der Abfindung fortsetzen. Ausgangspunkt dafür ist die

Frage nach dem Verkehrswert der Beteiligung des ausgeschiedenen

Gesellschafters. Zu deren Beantwortung stehen eine Vielzahl

von Ansätzen zur Verfügung, die durch Gesetz und Rechtsprechung,

aber auch durch die steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden

Berufsstände geprägt sind. Das Seminar wird einen Überblick über

die wohl gängigsten Bewertungsverfahren geben und anhand von

Fallbeispielen verdeutlichen, wie eng Steuer- und Gesellschaftsrecht

an dieser Stelle miteinander verknüpft sind.

Der Referent, Herr Kollege Dr. Klöckner, ist Rechtsanwalt und

Partner bei einer Steuerberatungsgesellschaft in Köln. Er ist ferner

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und ist v. a. umfassend

in allen Bereichen des Gesellschaftsrechts tätig. Herr Klöckner

übernimmt bei seinen Mandanten sowohl beratende Aufgaben als

auch deren Vertretung in streitigen Angelegenheiten. Neben dem

klassischen Gesellschaftsrecht liegt sein Fokus auf dem Unternehmenskauf

(M&A).

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


68 | Seminare

KAV Seminare

REFERENT

RA Dr. Stefan Klöckner, LL. M., Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Handels- und Gesellschaftsrecht

DATUM: Mittwoch, 03. Juli 2019

UHRZEIT: 17.00 – 20.15 Uhr

ORT: Lindner Hotel City Plaza, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 105,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 135,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 3 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

BETREUUNGSRECHT

Gesundheitssorge und das Recht am Lebensende

In Beachtung des Rechtes auf Selbstbestimmung sowie des

Rechtes auf körperliche Unversehrtheit setzt jede medizinische

Heilbehandlungsmaßnahme die Einwilligung des Patienten nach

angemessener Aufklärung voraus. Der Aufgabenkreis der Gesundheitssorge

ist sowohl für Betreuer als auch Bevollmächtigte anspruchsvoll,

müssen sie doch im Falle der Einwilligungsunfähigkeit

des Betreuten/Vollmachtgebers stellvertretend Entscheidungen mit

bisweilen weitreichenden Konsequenzen treffen. Das Seminar behandelt

die Aufgaben und Pflichten des Betreuers/des Bevollmächtigten

in den medizinischen Behandlungssituationen, in denen der

Betreute/der Vollmachtgeber

• entscheidungsunfähig ist

• schwerstkranke und sterbende Menschen vorsorgliche Willenserklärungen

in gesunden Tagen getroffen haben, die lebenserhaltende

Maßnahmen untersagen.

Der XII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes kommt in seinem

Beschluss vom 14.11.2018 zu der Entscheidung, dass der Abbruch

einer lebenserhaltenden Maßnahme keiner betreuungsgerichtlichen

Genehmigung nach § 1904 BGB bedarf, wenn der Betroffene

einen entsprechenden eigenen Willen bereits in einer wirksamen

Patientenverfügung nach § 1901a Abs. 1 BGB niedergelegt hat.

Das Seminar verschafft Klarheit zur aktuellen Rechtsprechung

des BGH zur Patientenautonomie am Lebensende und behandelt

wichtige Rechtsfragen zum betreuungsgerichtlichen Genehmigungserfordernis

nach § 1904 BGB und der Verantwortung, denen

sich Betreuer/Bevollmächtigter u. a. beim Abbruch einer lebenserhaltenden

Maßnahme bzw. einem Sterbewunsch des Betroffenen

zu stellen haben.

Die Referentin, Frau Kollegin Sybille M. Meier, ist zugleich Fachanwältin

für Erbrecht und Medizinrecht und seit 1985 im Betreuungsrecht

tätig. Sie ist Autorin/Mitautorin zahlreicher betreuungsrechtlicher

Publikationen, unter anderem des Handbuches Deinert/

Lütgens/Meier „Die Haftung des Betreuers”, und kommentierte in

dem Handkommentar „Betreuungsrecht” von Prof. Dr. Jurgeleit das

gesamte Aufsichts- und Haftungsrecht.

REFERENTIN

RAin Sybille Meier, Berlin

ES LÄDT EIN: Ausschuss Betreuungsrecht

DATUM: Mittwoch, 04. September 2019

UHRZEIT: 14.00 – 20.30 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 180,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 210,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 270,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 6 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


Seminare | 69

ERBRECHT, STEUERRECHT

Der Ausgleich von Pflegeleistungen im Todesfall

Bei der Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften oder bei

der Bearbeitung von pflichtteilsrechtlichen Mandaten kommt es

häufig zum Streit darüber, ob Pflegeleistungen, die ein Abkömmling

gegenüber dem Erblasser erbracht hat, zugunsten dieses Abkömmlings

ausgeglichen werden müssen. Das Referat ergänzt den

Vortrag, den Herr Kollege Mörschner für das Deutsche Notarinstitut

in Berlin gehalten hat, um die seitdem ergangenen neuen Urteile

und um die aktualisierten Ansichten in der Literatur. Schwerpunkt

der Ausführungen sind Gestaltungsfragen vor dem Erbfall

(z. B. Pflegevertrag, Innenverhältnis einer Vorsorgevollmacht und

letztwillige Verfügung). Zudem erfolgen Ausführungen zu Beweisfragen,

zu dem taktischen Verhalten im Zivilprozess und zu den

Möglichkeiten der Berechnung der geltend gemachten Ansprüche.

Frau Kollegin Christ rundet den Vortrag mit steuerlichen Hinweisen

zu den Fragen der Einkommenssteuer und zu der Erbschaftssteuer

betreffend des Problemkreises „Pflege durch Abkömmlinge” ab.

REFERENTEN

RAin Susanne Christ, Köln

RA Lukke Mörschner, Leverkusen

ES LADEN EIN: Ausschuss Erbrecht, Ausschuss Steuerrecht

DATUM: Freitag, 06. September 2019

UHRZEIT: 16.00 – 19.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, siehe Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 105,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 135,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 3 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

Die Referentin, Frau Kollegin Susanne Christ, ist Fachanwältin für

Steuerrecht.

Der Referent, Herr Kollege Lukke Mörschner, ist Fachanwalt für

Erbrecht.

Beide referieren seit Jahren zu erb- und steuerlichen Themen.

ERBRECHT

Das notarielle Nachlassverzeichnis

In Pflichtteilsauseinandersetzungen haben Informationen über den

Nachlass für den Berechtigten besondere Priorität. Vermehrt gewinnt

in diesem Zusammenhang das notarielle Nachlassverzeichnis

an Bedeutung. Im Fokus stehen zum Beispiel Art und Umfang der

Aufklärung, die Vorlage von Belegen oder die Dauer der Errichtung.

Die beiden Referenten nähern sich dem Thema aus der Sicht eines

Prozessanwalts und eines Notars. Neben einer breiten Darstellung

der aktuellen Rechtslage sollen praktische Ansätze entwickelt, aber

auch Schwierigkeiten im Umgang miteinander diskutiert werden.

Der Referent, Herr Dr. Benedikt Schmitz, ist Notar und MBL in Köln.

Der Referent, Herr Kollege Wolfgang Krüger, ist LL. M. und Fachanwalt

für Erbrecht und Familienrecht. Herr Krüger begleitet umfassend

erbrechtliche Streitigkeiten für den Bonner Prozessfinanzierer

FORIS AG. Daneben veröffentlicht und referiert Herr Kollege Krüger

seit Jahren zu diversen erbrechtlichen Themen. Unter anderem

verantwortet er gemeinsam mit Walter Krug den Abschnitt „Die

Auskunftsklage“ in dem aktuell in der 6. Auflage erschienenen

Standardwerk „Das erbrechtliche Mandat“ von Kerscher/Krug/

Spanke.

REFERENTEN

Notar Dr. Benedikt Schmitz, Köln

RA Wolfgang Krüger, LL. M., Bonn

ES LÄDT EIN: Ausschuss Erbrecht

DATUM: Dienstag, 10. September 2019

UHRZEIT: 17.00 – 20.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 105,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 135,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 3 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


70 | Seminare

KAV Seminare

ZIVILVERFAHRENS- UND ZWANGSVOLLSTRECKUNGSRECHT

Berufung im Zivilprozess

Die Berufung dient der Überprüfung der erstinstanzlichen Entscheidung.

Dabei sind bereits bei Einlegung der Berufung und auch im

weiteren Verfahrensablauf die Besonderheiten des Rechtsmittels

zu beachten. Das Seminar greift einige wichtige Aspekte auf, die

für ein erfolgreiches Berufungsverfahren aus Sicht des Anwalts von

Bedeutung und daher zu beachten sind.

Der Referent, Herr Edmund Schmitt, ist seit 2011 Vorsitzender Richter

am OLG Köln. Darüber hinaus ist er Lehrbeauftragter an der

TH Köln und Mitautor des Harbauer Rechtsschutzversicherung

ARB-Kommentar, erschienen im C.H. Beck Verlag. Zudem ist Herr

Schmitt Prüfer in der 1. Juristischen Staatsprüfung des Landes NRW.

ES LÄDT EIN: Arbeitskreis Zivilverfahrens- und

Zwangsvollstreckungsrecht

DATUM: Mittwoch, 11. September 2019

UHRZEIT: 17.00 – 19.00 Uhr

ORT: Landgericht Köln, Saal 1508, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std.

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

REFERENT

Vors. Richter am OLG Köln Edmund Schmitt

SYNDIKUSANWÄLTE, HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT

5. Kölner Syndikus-Rechtstag 2019

Die Industrie- und Handelskammer zu Köln, die Rechtsanwaltskammer

Köln, der Kölner Anwaltverein und der Bundesverband

der Unternehmensjuristen laden zum 5. Kölner Syndikus-Rechtstag

2019 ein.

Wir freuen uns, Ihnen aktuell ankündigen zu dürfen:

„Datenschutz im Gesellschaftsrecht“

RA Dr. Marcus Werner, Syndikus IHK Köln

Mit unserer gemeinsamen Veranstaltung bieten wir Ihnen neben

Informationen insbesondere die Gelegenheit zum kollegialen Austausch

auf regionaler Ebene. Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmensjuristinnen

und Unternehmensjuristen und behandelt

Themen aus verschiedenen Bereichen des Unternehmensrechts.

„Aktuelle Datenschutzfragen im Unternehmen“

RA Dr. Tobias Rolfes, IHK Köln

„Geldwäschegesetz“

RA Markus Jentgens, RAK Köln

Neben aktuellen rechts- und steuerpolitischen Inhalten wird natürlich

auch das Recht der Syndikusanwältinnen und Syndikusanwälte

ein zentrales Thema sein.

„Kartellrecht: Status quo und aktuelle Entwicklungen“

RA Dr. Stephan Wachs, LL. M., Deutsche Post AG, Bonn

„Aktuelles aus dem Berufsrecht der Syndikusanwälte“

RA Martin W. Huff, Geschäftsführer RAK Köln

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 71

Diese Veranstaltung wird kostenfrei angeboten. Eine vorherige

Anmeldung unter Angabe Ihres Namens und Ihrer Anschrift ist aus

organisatorischen Gründen vonnöten.

Bei der Teilnahme an dem jeweils fachlich passenden Vortrag

wird je eine Stunde als Fortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO

(Handels-und Gesellschaftsrecht) anerkannt. Die hierfür vorgesehenen

Teilnehmerlisten zur Dokumentation liegen am Eingang zum

Vortragsraum bereit.

REFERENTEN

RA Dr. Marcus Werner, Syndikus IHK Köln

RA Dr. Tobias Rolfes, IHK Köln

RA Markus Jentgens, RAK Köln

RA Dr. Stephan Wachs, LL. M., Deutsche Post AG, Bonn

RA Martin W. Huff, RAK Köln

ES LADEN EIN: Ausschuss Handels- und Gesellschaftsrecht,

Syndikusanwälte

DATUM: Freitag, 13. September 2019

UHRZEIT: 09.00 – 17.00 Uhr

ORT: Gothaer Versicherung, Arnoldiplatz 1, 50909 Köln

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: je 1 Std. (§ 15 FAO)

Die Teilnahme ist kostenfrei.

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

FAMILIENRECHT

Herbstseminar Familienrecht

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 das Herbstseminar im Familienrecht

ankündigen zu dürfen. Wie gewohnt zeichnet sich die Veranstaltung

durch hochkarätige Referenten und interessante Themen

aus. Sie haben wieder die Möglichkeit, diese Veranstaltung für 7, 8

oder 15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO zu buchen. Folgende

Themen dürfen wir Ihnen anbieten:

Freitag, 13.09.2019

„Zugewinn und steuerliche Gefahren – aktuelle Entwicklung“

RAin Susanne Christ, Köln

„Gewinnermittlung verstehen, aber richtig!“

StB Hartmut Schumacher, Dipl.-Finw., Delmenhorst

„Elternunterhalt“

RA und Notar Wolfgang Schwackenberg, Oldenburg

Samstag, 14.09.2019

„Versorgungsausgleich“

Wilfried Hauptmann, Rentenberater, Bonn

ES LÄDT EIN: Ausschuss Familienrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 13. September 2019, 13.00–20.30 Uhr

Samstag, 14. September 2019, 09.00–18.30 Uhr

ORT: Lindner Hotel City Plaza, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.–SA.):

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

„Teilungsversteigerung im Familienrecht“

Peter Mock, Dipl.-Rpfl., AG Koblenz

Wir behalten uns etwaige Änderungen vor.


72 | Seminare

KAV Seminare

STRAFRECHT

Aktuelles aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung zum

Straf- und Strafprozessrecht

Diese Veranstaltung ist Teil einer regelmäßig stattfindenden Fortbildungsreihe,

in der aktuelle höchstrichterliche Rechtsprechung

zum Straf- und Strafprozessrecht vorgestellt und kritisch hinterfragt

wird. Gleichzeitig wird sie zum Anlass genommen, Wissen im

materiellen wie im formellen Recht aufzufrischen. Oft genug fehlt

im Strafverteidiger-Alltag die Zeit, sich mit Rechtsfragen und deren

Relevanz für das eigene Verteidigungsverhalten intensiver auseinanderzusetzen.

Zweimal jährlich finden im Frühjahr und Herbst

jeweils vierstündige Veranstaltungen statt. Grundsätzlich sollen die

Themen jeder einzelnen Veranstaltung offen bleiben, um der Aktualität

höchstrichterlicher Entscheidungen den Vorzug geben und

auf sie flexibel reagieren zu können. Gerne können Themen für die

Veranstaltungen vorgeschlagen werden, die bitte rechtzeitig an die

E-Mail-Adresse kanzlei@ra-sauren.de zu übermitteln sind.

Herr Richter am BGH Dr. Ralf Eschelbach ist Mitglied des für den

OLG-Bezirk Köln zuständigen 2. Strafsenats des BGH. Als solcher

kann er als unmittelbar Beteiligter über die Entwicklungen und Tendenzen

der höchstrichterlichen Rechtsprechung berichten. Er genießt

nicht zuletzt aufgrund seiner Veröffentlichungen in Kommentaren

und Aufsätzen außerordentliches Renommee. Als Referent

zahlreicher Fortbildungsveranstaltungen ist er bekannt und wegen

seiner kritischen und hinterfragenden Sichtweisen geschätzt.

ES LÄDT EIN: Strafrechtsausschuss

DATUM: Samstag, 14. September 2019

UHRZEIT: 10.00 – 14.30 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

REFERENT

Richter am BGH Dr. Ralf Eschelbach

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

INFORMATIONSTECHNOLOGIERECHT

9. NRW IT-Rechtstag

Zum 9. Mal richten der Kölner Anwaltverein und die Arbeitsgemeinschaft

IT-Recht im Deutschen Anwaltverein (davit) den NRW

IT-Rechtstag in Köln aus. Beleuchtet werden wieder die aktuellen

rechtlichen IT-Topthemen. Nach den Referaten besteht anschließend

jeweils Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion. Im Rahmen

der Veranstaltung gibt es wieder die Möglichkeit 7, 8 und 15 Std.

im Sinne des § 15 FAO zu buchen. Bitte beachten Sie hierzu auch

die jeweiligen Teilbuchbarkeiten. Wir freuen uns, Ihnen folgende

Themen und Referenten ankündigen zu dürfen:

Donnerstag, 19.09.2019

„DSGVO: Wie agieren die Aufsichtsbehörden?“

Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit

(BfDI), Bonn

„Update: Blockchain“

RA Julius Oberste-Dommes, LL. M., Köln

„Update: Scrum und agile Programmierung“

RA Philipp Kühn, Köln

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 73

„Online-Durchsuchung und Quellen-TKÜ“

RA Dr. Alexander Paradissis, Köln

„Update: Fernabsatzrecht und Shoprecht“

RA Dr. Carsten Föhlisch, Syndikus, Köln

„davit open: aktuelle Fragen, Fälle und Erfahrungen aus dem

Auditorium“

RA. Prof. Dr. Ulrich Luckhaus, Köln

Freitag, 20.09.2019

„Aktuelle Rechtsprechung des OLG Hamm“

Vors. Richter am OLG Hamm Celso Lopez Ramos

„Das neue Geschäftsgeheimnisgesetz – erste Erfahrungen bei

der Beratung zum Aufbau von Schutzkonzepten“

RA David Ziegelmayer, Köln

„Tipps und Tricks im EV-Verfahren“

RA Dr. Thomas Engels, LL. M., Köln

„Bye bye Telefonseelsorge? Zur Praxis des LG Köln nach den

Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichtes“

Vors. Richter am LG Köln Dr. Martin Koepsel

Wir behalten uns etwaige Änderungen vor.

Eine Teilnahmebescheinigung im Sinne von § 15 FAO wird für 15 Std.

(Komplettbuchung) erteilt. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Informationstechnologierecht

DATUM UND UHRZEIT:

Donnerstag, 19. September 2019, 13.00–20.30 Uhr

Freitag, 20. September 2019, 09.00–18.30 Uhr

ORT: Pullman Cologne Hotel, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., DO.–FR.):

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., DO.):

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., FR.):

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

„Was ist eigentlich Software?“

Dr. Oliver Stiemerling, IT-Sachverständiger, Köln

URHEBER- UND MEDIENRECHT

Herbstseminar Urheber- und Medienrecht

Zum 6. Mal bietet der Arbeitskreis Urheber- und Medienrecht in

Kooperation mit dem Kölner Anwaltverein e. V. ein Herbstseminar

an. Beleuchtet werden wieder die aktuellen Themen im Urheberund

Medienrecht. Ferner besteht die Möglichkeit 7, 8 oder 15

Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO im Zuge dieser Veranstaltung

zu besuchen. Bitte beachten Sie hierzu auch die jeweiligen

Teilbuchbarkeiten unter www.kav-seminare.de. Eine Anmeldung

ist ab sofort möglich. Die genauen Referenten und Inhalte werden

wir in Kürze bekannt geben. Wir freuen uns, Ihnen bereits folgende

Referenten ankündigen zu dürfen:

Freitag, 20.09.2019

„Aktuelle Rechtsprechung des OLG Hamm“

Vors. Richter am OLG Hamm Celso Lopez Ramos

„Das neue Geschäftsgeheimnisgesetz – erste Erfahrungen

bei der Beratung zum Aufbau von Schutzkonzepten“

RA David Ziegelmayer, Köln

„Tipps und Tricks im EV-Verfahren“

RA Dr. Thomas Engels, LL. M., Köln

„Bye bye Telefonseelsorge? Zur Praxis des LG Köln nach

den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichtes“

Vors. Richter am LG Köln Dr. Martin Koepsel, Köln

„Was ist eigentlich Software?“

Dr. Oliver Stiemerling, IT-Sachverständiger, Köln

Samstag, 21.09.2019

Vors. Richterin am OLG Köln a.D. Margarete Reske

Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, Universität zu Köln

RA Dirk Petri, Köln

RA Burkhard Renner, Köln

N.N.

ES LÄDT EIN: Arbeitskreis Urheber- und Medienrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 20. September 2019, 09.00–18.30 Uhr

Samstag, 21. September 2019, 09.00–17.30 Uhr

ORT: Pullman Cologne Hotel, Seite 98

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


74 | Seminare

KAV Seminare

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.–SA.):

NORMALPREIS: € 460,00 Jungmitglied KAV/€ 535,00 Mitglied KAV/

€ 685,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (8 STD., FR.):

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (7 STD., SA.):

NORMALPREIS: € 220,00 Jungmitglied KAV/€ 255,00 Mitglied KAV/

€ 325,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (SEITE 60):

STEUERRECHT

Anwaltliche Problemfelder im Finanzgerichtsprozess – Fallstricke,

Prozesstaktik, Rechtsbehelfe & Rechtsmittel

Das Seminar richtet sich an Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

sowie Fachanwältinnen und Fachanwälte für Steuerrecht mit

Grundkenntnissen der Finanzgerichtsordnung. Die Veranstaltung

stellt ausgewählte prozessuale Fallstricke vor, geht auf Reaktionsmöglichkeiten

zu gängigen prozessualen Ereignissen ein, zeigt

eigene Möglichkeiten zur erfolgreichen Prozessführung auf und

behandelt Rechtsbehelfe sowie Rechtsmittel während und nach

dem erstinstanzlichen Verfahren vor dem Finanzgericht.

REFERENT

Richter am Finanzgericht Dr. Julian Schwind,

LL. M., Köln

Der Referent, Dr. Julian Schwind, LL. M. (geb. Horst), absolvierte

1999–2002 seine Ausbildung im gehobenen Dienst der Finanzverwaltung

(Dipl.-Finanzwirt (FH), 2002). Herr Dr. Schwind studierte

von 2003–2011 Rechtswissenschaften in Münster, wo er ebenfalls

erfolgreich promovierte und einen Masterstudiengang abschloss.

Von 2011–2013 war Herr Dr. Schwind bei einer Kanzlei in Bonn im

Bereich Umwandlungssteuerrecht und Verfahrensrecht/Prozessführung

tätig. Seit 2013 ist er Richter am Finanzgericht Köln, zunächst

im 13. Senat (insbes. Zuständigkeit für Körperschaftsteuer) und seit

2016 im 15. Senat (Bezirkszuständigkeit, insbesondere Einkommensteuer,

für die Finanzämter Köln-Süd und Aachen-Kreis).

ES LÄDT EIN: Ausschuss Steuerrecht

DATUM: Dienstag, 24. September 2019

UHRZEIT: 16.00 – 20.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


Seminare | 75

SOZIALRECHT

Highlights der Rechtsprechung des BSG und des LSG

Das Seminar – welches bereits mehrfach mit großem Erfolg

durchgeführt wurde – wird sich wiederum mit der Aufarbeitung

der Rechtsprechung – über alle Fachgebiete einschließlich des

Verfahrensrechts – befassen. Frau Vorsitzende Richterin Astrid

Lente-Poertgen ist als langjährige ehemalige Pressesprecherin des

Landessozialgerichts mit der Judikatur des vergangenen Jahres naturgemäß

intensiv befasst gewesen und daher bestens in der Lage,

alle interessierten Kolleginnen und Kollegen auf den aktuellen

Stand zu bringen.

Die Referentin, Frau Vorsitzende Richterin am LSG NRW

Astrid Lente-Poertgen, ist seit April 1992 als Richterin am Sozialgericht

und seit August 1998 beim Landessozialgericht tätig. Im Juni

2011 wurde sie dann zur Vorsitzenden Richterin am LSG ernannt.

Von 1998 bis 2001 war sie mit Streitigkeiten der allgemeinen

Rentenversicherung befasst. Anschließend war sie bis Ende 2004

Richterin am 1. Senat mit dem Schwerpunkt Arbeitsförderungsrecht;

anschließend gehörte sie dem 16. Senat an (Schwerpunkte

Kranken-, Künstlersozialversicherung, Betriebsprüfungsverfahren,

Arbeitsförderungsrecht). Seit dem 01.07.2011 ist sie Vorsitzende des

2. Senates, der sich mit Angelegenheiten der Grundsicherung für

Arbeitssuchende und des Schwerbehindertenrechts befasst. Neben

der Dozententätigkeit an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung

hält sie regelmäßig bundesweit Vorträge und Seminare,

insbesondere zu Themenbereichen der Grundsicherung für Arbeitssuchende,

Sozialhilfe, des Arbeitsförderungs- und Krankenversicherungsrechts

sowie des allgemeinen Verwaltungsverfahrens- und

des Prozessrechts.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Sozialrecht

REFERENTIN

Vors. Richterin am LSG NRW

Astrid Lente-Poertgen, Essen

DATUM: Mittwoch, 25. September 2019

UHRZEIT: 16.00 – 20.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

MITARBEITER

STYLE – Modetipps für selbstbewusstes und professionelles

Auftreten im Kanzleialltag

Ein Aktiv-Seminar für Rechtsanwaltsfachangestellte

Die Kanzlei in der Sie arbeiten ist der Ort, an dem Sie die meiste

Zeit der Woche verbringen. Mit Ihrem Engagement und Tatendrang

unterstützen Sie Ihre Arbeitgeber dabei, das Tagegeschäft professionell

zu meistern. Vielen Rechtsanwaltsfachangestellten ist jedoch

gar nicht bewusst, wie wesentlich ihr professionelles Auftreten den

Erfolg einer Kanzlei mitbeeinflussen kann. Denn in den meisten

Fällen sind Sie der erste Kontakt zum Mandanten, der mit seinen

Anliegen und Problemen Ihre Kanzlei aufsucht. Als erste Anlaufstelle,

sei es telefonisch oder persönlich bei der Begrüßung und

Betreuung in der Kanzlei, verkörpern Sie das, was Ihre Arbeitgeber

bereit sind zu bieten. Dieses sollte in der Regel ein hohes Maß an

Qualität sein.

Wie der Telefonkontakt perfekt zu realisieren ist und ein professionelles

effizientes Ferngespräch ablaufen sollte, lernen Sie in unserem

Seminar „Der Telefonkontakt – die Visitenkarte Ihres Hauses.“

Dieses bieten wir stets zum Jahresbeginn an.

In diesem Aktiv-Seminar geht es rein um die Beantwortung von

Modefragen und die Umsetzung der entsprechenden Antworten.

Wie bekomme ich ein professionelles Kanzleioutfit konzipiert,

ohne tief dafür in die Tasche greifen zu müssen? Welche Farben

sind hierfür geeignet und auf welche Details und Accessoires sollte

besser verzichtet werden?

Kurz, klar und definiert geht es gemeinsam mit einer Mode-Expertin

des Modehauses AppelrathCüpper am Neumarkt zur Sache.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


76 | Seminare

KAV Seminare

Der Spaß soll dabei nicht zu kurz kommen, denn Mode ist mehr

als Uniform. Mode ist Ausdruck, Kraft und Stärke und kann so viel

Gutes bewirken. Lassen Sie sich einfach inspirieren.

ES LADEN EIN: KAV, AppelrathCüpper

DATUM: Mittwoch, 25. September 2019

UHRZEIT: 17.00 – 20.00 Uhr

ORT: AppelrathCüpper am Neumarkt. Treffpunkt: 3. Etage

KOSTENBEITRAG: Die Teilnahme ist für angestellte Rechtsanwaltsfachangestellte,

deren leitende Rechtsanwälte Mitglieder im KAV

sind, kostenfrei.

Der Teilnahmebeitrag für externe Rechtsanwaltsfachangestellte

beläuft sich auf € 20,00 pro Person.

Alle Teilnehmerinnen dieses Seminars erhalten im Rahmen ihrer

Teilnahme am gleichen Abend einmalig 20 % Rabatt auf das Sortiment

von AppelrathCüpper.

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

INTERNATIONALES RECHT, EUROPARECHT, HANDELS- UND GESELLSCHAFTSRECHT

Aktuelle wirtschaftsrechtliche Fragen in Belgien, Frankreich,

Italien und den Niederlanden

Forderungsdurchsetzung und Sicherungsmöglichkeiten, Compliance/Korruptionsbekämpfung,

Handels- und Vertriebsrecht und

grenzüberschreitende Verschmelzung und Aufspaltung

Einzelne Themen:

Forderungsdurchsetzung und Sicherungsmöglichkeiten

(von allen Ländern behandelt)

Compliance/Korruptionsbekämpfung

(alle Länder bis auf Belgien)

Handels- und Vertriebsrecht

(alle Länder)

grenzüberschreitende Verschmelzung und Aufspaltung

(nur Belgien)

Angesichts der umfassenden Globalisierung der Wirtschaftsmärkte

können sich auch mittelständische Unternehmen nicht dem

Reiz, aber auch der Notwendigkeit des grenzüberschreitenden

Handelsverkehrs oder einer Investition im Ausland verschließen.

Dabei stellt die beratende Begleitung des Unternehmens bzw.

anwaltliche Unterstützung des Mandanten auch den Anwalt vor

große fachliche Herausforderungen. Die Betreuung eines erfolgreichen

Mandats mit Auslandsbezug erfordert zwangsläufig gewisse

Grundkenntnisse des jeweiligen ausländischen Rechtssystems und

des rechtlichen Umfeldes. Die Veranstaltung soll den wirtschaftsrechtlich

tätigen Kolleginnen und Kollegen in diesem Sinne eine

Hilfestellung geben, um Risiken im Vorfeld zu vermeiden bzw.

zumindest zu verringern. In internationalen Rechts- und Handelsbeziehungen

erfahrene Praktiker geben einen praxisorientierten

Überblick über wirtschaftsrechtliche besondere Fragestellungen in

ihren Ländern.

REFERENTEN (eventuelle Änderungen behalten wir uns vor):

Jörg Letschert

Rechtsanwalt, Avocat à la Cour, Vorsitzender des Rechtsausschusses

der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer Paris

und Vizepräsident des DAV Frankreich, vertritt seit über 30 Jahren

vorwiegend Unternehmen des deutschen Mittelstands im deutschfranzösischen

Wirtschaftsrecht. Jörg Letschert ist in allen Bereichen

des Wirtschaftsrechtes tätig und vertritt seine Mandanten auf

den unternehmensrelevanten Gebieten des Handels- und Privatrechts,

insbesondere des Gesellschafts-, Vertriebs-, Arbeits- und

Prozessrechtes. Er ist Managing Partner der deutsch-französischen

Anwaltskanzlei SOFFAL in Paris

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 77

Dr. jur. Antje Luke

Rechtsanwältin, Avocat à la Cour, Vorsitzende des DAV Frankreich

und Partnerin der Kanzlei BMHAvocats. Sie hat sich auf das

Gesellschaftsrecht, grenzüberschreitende Unternehmensverschmelzungen

und -erwerbe (M&A) sowie Umstrukturierungen von

Unternehmen und Joint Ventures, Handelsrecht und Compliance

spezialisiert. Ihre Mandanten sind deutschsprachige und internationale

Unternehmen.

Hans Mathijsen

Gründungsmitglied des DAV Niederlande, advocaat in den Niederlanden,

mit bundesdeutscher Zulassung als Rechtsanwalt. Er

spricht regelmäßig für Tagungen in Deutschland; als advocaat und

Rechtsanwalt ist er aktiv im Bereich des Wirtschaftsrechts.

Ester Tromp

Gründungsmitglied des DAV Niederlande, advocaat in den Niederlanden,

mit bundesdeutscher Zulassung als Rechtsanwältin. Sie

spricht regelmäßig für Tagungen in Deutschland; als advocaat und

Rechtsanwältin ist sie aktiv im Bereich des Wirtschaftsrechts.

Dr. jur. Stephan Grigolli

Rechtsanwalt und Avvocato (mit Doppelzulassung in Deutschland

und Italien), Fachanwalt für Internationales Wirtschaftsrecht,

Gründer und Partner der Kanzlei Grigolli & Partner in Mailand,

Gründungsmitglied und Vorsitzender des Deutschen Anwaltvereins

Italien (DAV Italien) und aktives Mitglied zahlreicher zwischenstaatlicher

Vereinigungen, Gremien und Handelskammern. Er ist mehrsprachig

aufgewachsen und berät seit 20 Jahren Unternehmen

und Private im deutsch-italienischen Rechtsverkehr (Schwerpunkte

Handels- und Gesellschaftsrecht, M&A, Immobilienrecht, Compliance

und Insolvenzrecht) und ist in den Listen der Schiedsrichter

und der Mediatoren der Deutsch-Italienischen Handelskammer

Mailand eingetragen. Als Autor zahlreicher Veröffentlichungen ist er

regelmäßig als Referent in Italien und im Ausland aktiv.

Paola della Campa

Avvocato und Rechtsanwältin, mit Magisterstudium in deutschem

Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Zulassung

in Mailand und München sowie am italienischen Kassationsgerichtshof.

Gründungsmitglied und Schatzmeisterin des DAV

Italien. Gründerin und Partnerin der Kanzlei CLG Italia, Mailand-Bologna.

Tätigkeitsbereiche: internationales Zivil- und Handelsrecht,

Insolvenzrecht, Internationales Familien- und Erbrecht, Immobilienrecht,

Litigation.

Tankred Thiem

Rechtsanwalt und Avvocato, stellvertretender Vorsitzender des DAV

Italien und Partner der Kanzlei LGV Avvocati, Mailand vertritt seit

mehr als zehn Jahren Unternehmen, insbesondere Inhaber registrierter

Schutzrechte, in den Bereichen gewerblicher Rechtsschutz,

Datenschutzrecht und Compliance und insbesondere in grenzüberschreitenden

Gerichtsverfahren. Er hält regelmäßig Vorträge und ist

Mitglied zahlreicher branchenspezifischer Vereinigungen.

ES LÄDT EIN: KAV

DATUM: Freitag, 27. September 2019

UHRZEIT: 14.30 – 20.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 200,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 220,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 260,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 5 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

VERKEHRSRECHT

Herbstseminar Verkehrsrecht

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 das Herbstseminar im Verkehrsrecht

ankündigen zu dürfen. Beleuchtet werden wieder die aktuellen

Themen im Verkehrsrecht. Die Teilnehmer haben wieder die

Möglichkeit, 7, 8 oder 15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO zu

buchen. Bitte beachten Sie hierzu auch die jeweiligen Teilbuchbarkeiten

unter www.kav-seminare.de. Eine Anmeldung ist ab sofort

möglich. Wir freuen uns, Ihnen folgende Referenten und Themen

anbieten zu können:

Freitag, den 27.09.2019

„Aktuelle Rechtsprechung des BVerwG zu Cannabiskonsum”

RAin Ulrike Dronkovic, Köln und RA Carsten Staub, Mettmann

„Abgrenzung § 24a StVG zu § 315c und § 316 StGB und die

Auswirkungen im Verwaltungsrecht”

RAin Ulrike Dronkovic, Köln und RA Carsten Staub, Mettmann

„§§ 315d, 315f StGB in Theorie und Praxis”

RAin Ulrike Dronkovic, Köln und RA Carsten Staub, Mettmann

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


78 | Seminare

KAV Seminare

Samstag, den 28.09.2019

„Update zur Höhe des Personenschadens”

Vors. Richter am OLG Düsseldorf Hans-Günter Ernst

„THC”

Dr. Hilke Andresen-Streichert, Institut für Rechtsmedizin, Uniklinikum

Köln

„Möglichkeiten und Grenzen in der Unfallrekonstruktionspraxis”

SV Dr. Marco Görtz, Frechen

Wir behalten uns etwaige Änderungen vor.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Verkehrsrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 27. September 2019, 13.00 –20.30 Uhr

Samstag, 28. September 2019, 09.00 –18.30 Uhr

ORT: Hotel Mondial am Dom Cologne, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.–SA.):

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2 (8 STD., SA.):

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

STEUERRECHT

Kapitalkonten bei der Besteuerung von Personengesellschaftern –

Grundlagen und Gestaltungen

Das Seminar richtet sich insbesondere an Anwälte, die bei ihrer

Rechtsberatungstätigkeit mit der Veräußerung, dem Erwerb oder

der unentgeltlichen Übertragung von Anteilen an Personengesellschaften

in Berührung kommen. So sind die Kapitalanteile

(und damit letztlich die Kapitalkonten) der Personengesellschafter

maßgeblich für die Besteuerungsfolgen einer Transaktion. Der Referent

erläutert die handels- und steuerrechtlichen Mechanismen

zur Abbildung und Entwicklung von Kapitalkonten und beleuchtet

unter Hinweisen zur Transaktionsgestaltung, wie sich Kapitalkonten

im Zuge von Veräußerung, Erwerb und unentgeltlicher Übertragung

auswirken (u. a. §§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2, 15a, 16 EStG; Übertragung

negatives Kapitalkonto).

Der Referent, Herr Kollege Alexander Pittelkow, ist Rechtsanwalt

und Steuerberater und seit 2010 in der steuerrechtlichen Beratung

aktiv. Von 2010 bis 2014 war er in einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

in Düsseldorf, von 2014 bis 2017 in einer Großkanzlei

in Köln tätig. Seit 2018 berät er in einer Großkanzlei am

Standort Düsseldorf große und mittelständische Unternehmen bei

Umstrukturierungen sowie deren handels- und steuerbilanzieller

Abbildung.

REFERENT

RA Alexander Pittelkow, Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Steuerrecht

DATUM: Dienstag, 08. Oktober 2019

UHRZEIT: 18.00 – 20.00 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


Seminare | 79

STEUERRECHT, STRAFRECHT, ERBRECHT

Der faktische Geschäftsführer – Strafbarkeits- und Haftungsrisiken

von Unternehmenslenkern einschließlich Testamentsvollstreckern

nach §§ 35,69 ff., 370 AO

Der Vortrag vermittelt einen Überblick über die Haftungs- und

Strafbarkeitsrisiken, denen sich Personen, die nicht zur Geschäftsführung

und Vertretung einer juristischen Person berufen

sind, aussetzen, wenn sie auf die Unternehmensführung Einfluss

nehmen. Einhergehend damit wird die Rechtsfigur des faktischen

Geschäftsführers im Steuerrecht und im Steuerstrafrecht anhand

der Rechtsprechung erläutert.

Der Referent, Herr Kollege Thomas Wenzler, geboren am 20.07.1962

in Köln, ist seit April 1991 als Rechtsanwalt zugelassen. Seit Juni

1996 ist Herr Wenzler Fachanwalt für Steuerrecht. Seine Tätigkeitsschwerpunkte

liegen im Steuerstrafrecht, im steuerlichen

Haftungsrecht sowie Betriebsprüfungen und Steuerstreitverfahren.

Zu diesen Themen ist er zudem regelmäßig als Autor und Dozent

tätig.

REFERENT

RA Thomas Wenzler, Köln

ES LADEN EIN: Ausschuss Steuerrecht, KAV

DATUM: 10. Oktober 2019

UHRZEIT: 18.00 – 20.00 Uhr

ORT: Köln Mariott Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

GESELLSCHAFTSRECHT

5. Kölner Gesellschaftsrechtstag 2019

Save the Date

Wir freuen uns, Ihnen 2019 den 5. Kölner Gesellschaftsrechtstag

ankündigen zu dürfen. Die Veranstaltung zeichnet sich durch hochkarätige

Referenten und interessante Themen aus. Die aktuellen

Vortragsthemen und Referenten werden Ihnen zeitnah bekannt

gegeben.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Handels- und Gesellschaftsrecht

DATUM: Freitag, 11. Oktober 2019

UHRZEIT: 09.00 –16.00 Uhr

ORT: Hyatt Regency Cologne, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 390,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 420,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 480,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 6 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


80 | Seminare

KAV Seminare

BAU– UND ARCHITEKTENRECHT

Jahresendveranstaltung im Bau- und Architektenrecht

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 die Jahresendveranstaltung im

Bau- und Architektenrecht ankündigen zu dürfen. Wie gewohnt

zeichnet sich die Veranstaltung durch hochkarätige Referenten

und interessante Themen aus. Sie haben wieder die Möglichkeit,

diese Veranstaltung für 7, 8 oder 15 Vortragsstunden im Sinne des

§ 15 FAO zu buchen. Die aktuellen Vortragsthemen und Referenten

werden Ihnen zeitnah bekannt gegeben. Folgende Themen dürfen

wird jedoch bereits ankündigen:

Freitag, den 11.10.2019

„Neuerungen im Bereich der Feuchte- und Schimmelschäden;

Abnahme des Gemeinschaftseigentums aus Sicht des Sachverständigen”

SV Matthias Becker, Dipl-Ing., Königswinter

„Baubetrieb in der Praxis”

Volker Winterscheid, Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm., Köln

„Die neue BauO NRW”

RA Christopher Küas, Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Bau- und Architektenrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 11. Oktober 2019, 13.00–20.30 Uhr

Samstag, 12. Oktober 2019, 09.00–18.30 Uhr

ORT: Steigenberger Hotel, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.–SA.):

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

Samstag, den 12.10.2019

„Das Ende der Funktionalitätshaftung nach neuem Bauvertragsrecht”

RA Dr. Paul Popescu, Köln

„Aktuelle Rechtsprechung und neues Bauvertragsrecht”

Vors. Richter am OLG Thomas Manteufel, Köln

„Aktuelles zum Architektenhaftungsrecht”

RA Dr. Walter Klein, Köln

Partner vor Ort:


Seminare | 81

ZIVILVERFAHRENS- UND ZWANGSVOLLSTRECKUNGSRECHT, MITARBEITER

Erfolgreiche Zwangsvollstreckung – Erfahrungen mit der Sachaufklärung,

der Forderungspfändung und den Kostengesetzen

Das Seminar besteht aus Vorträgen über die Erfahrungen im Umgang

mit der Sachaufklärung durch den Obergerichtsvollzieher a. D.

Winfried Pesch und der Forderungspfändung durch die Rechtspflegerin

Elisabeth Kurth vom AG Bergheim. Begleitend zu den einzelnen

Vollstreckungsmaßnahmen werden von dem Bürovorsteher

Uwe Schaefer und Herrn Kollegen Dr. Ulrich Prutsch die Gerichtskosten

und die anwaltliche Gebührenabrechnung dargestellt. Nach

den Kurzreferaten besteht die Gelegenheit zur Diskussion über

einzelne Fragestellungen.

REFERENTEN

Dipl.-Rpfl. Elisabeth Kurth, AG Bergheim

RA Dr. Ulrich Prutsch, Köln

Winfried Pesch, Obergerichtsvollzieher a. D.

Uwe Schaefer, Bergisch Gladbach

ES LÄDT EIN: Arbeitskreis Zivilverfahrens- und

Zwangsvollstreckungsrecht

DATUM: Mittwoch, 30. Oktober 2019

UHRZEIT: 16.30–19.00 Uhr

ORT: Landgericht Köln, Saal 1502, Seite 98

KOSTENBEITRAG ANGESTELLTE MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG ANGESTELLTE NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: wird erteilt

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

STEUERRECHT, STRAFRECHT

Vermögensabschöpfung aus der Praxis des Strafsachenfinanzamtes

Köln

Steuerfahndungsmaßnahmen waren schon in der Vergangenheit

häufig mit Maßnahmen verbunden, die die Steueransprüche des

Staates sichern sollen. Durch das am 01.07.2017 in Kraft getretene

„Gesetz zur Reform der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung“

hat sich die Bedeutung dieses Instrumentariums verändert. Anders

als im bisherigen Recht schließen Verletztenansprüche künftig die

Einziehung (früher: Verfall) nicht aus. Die komplizierten Regelungen

zur Rückgewinnungshilfe sind abgeschafft worden. Der

Vortrag wird sich mit diesen Veränderungen befassen und die

Auswirkungen für die Praxis der Steuerfahndung beleuchten. Dabei

wird auch auf das Verhältnis zum dinglichen Arrest nach § 324 AO

eingegangen und erörtert, welche praktischen Folgen für die Arbeit

der Finanzämter für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung die

Gleichrangigkeit von dinglichem Arrest nach § 324 AO und Vermögensarrest

nach der StPO hat. Anhand von praktischen Beispielen

wird die Bedeutung der Vermögensabschöpfung für die Arbeit der

Finanzverwaltung erläutert.

Die Referentin, Frau Gabriele Jardin, ist seit 1989 in der Finanzverwaltung

NRW tätig. Von 1993 bis 1999 war sie Sachgebietsleiterin

in der Steuerfahndung und konnte die dort gemachten Erfahrungen

als Referentin für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung von 2000

bis 2003 in der OFD Rheinland gewinnbringend einsetzen. Nach

Tätigkeiten in div. Festsetzungsfinanzämtern schloss sich eine

Tätigkeit als Referatsleiterin in der OFD für den Bereich Außendienste

und USt an. Seit 2013 ist Frau Jardin als Dienststellenleiterin

zunächst im FA Köln-Mitte und dann im Strafa-FA Köln tätig.

REFERENTIN

Gabriele Jardin, Vorsteherin des Finanzamts

für Steuerstrafsachen und Steuerfahndung, Köln

ES LADEN EIN: Ausschuss Steuerrecht, Ausschuss Strafrecht

DATUM: Dienstag, 05. November 2019

UHRZEIT: 18.00 – 20.00 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (SEITE 60):


82 | Seminare

KAV Seminare

ERBRECHT, MIET- UND WEG- RECHT

Erbrecht und Grundbuch

Stirbt der Inhaber eines Rechts an einem Grundstück, wird das

Grundbuch unrichtig und muss berichtigt werden. Der Vortrag stellt

zunächst das Grundbuchberichtigungsverfahren anhand verschiedener

Grundfälle vor. Anschließend werden die Auswirkungen

der Geschäftsunfähigkeit der Vertragspartner zu verschiedenen

Zeitpunkten eines Übertragungsvorganges, der Testierunfähigkeit

des Erblassers und von Unklarheiten über die Erbenstellung auf

das Berichtigungsverfahren dargestellt. Anschließend erläutert

Herr Müller-Sartori, was zu beachten ist, wenn Minderjährige (Mit-)

Erben sind, der Erblasser Gesellschafter einer Grundstücks-GbR war

oder Testamentsvollstreckung bzw. Vor- und Nacherbschaft angeordnet

wurde und wie eine Abschichtung umgesetzt wird.

Abschließend wird der Vortrag noch die Grundbuchberichtigungsklage

darstellen. Der Referent wird im jeweiligen Zusammenhang

auch die internationalen Bezüge erläutern.

Der Referent, Herr Kollege Patrick Müller-Sartori, ist Rechtsanwalt

in einer internationalen Wirtschaftskanzlei in Köln und berät Unternehmer

und Privatpersonen zu Nachfolgegestaltungen und im

Falle von Erbauseinandersetzungen. Er ist daneben Fachautor und

Dozent zu Nachfolge- und Vorsorgethemen.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Erbrecht

REFERENT

RA Patrick Müller-Sartori, Köln

DATUM: Donnerstag, 07. November 2019

UHRZEIT: 18.00 – 20.00 Uhr

ORT: NH Collection Köln Mediapark, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

AUSSCHUSS VERSICHERUNGSRECHT

10. Kölner Versicherungsrechtstag

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 den 10. Kölner Versicherungsrechtstag

ankündigen zu dürfen. Wie gewohnt zeichnet sich die

Veranstaltung durch hochkarätige Referenten und interessante

Themen aus. Sie haben wieder die Möglichkeit, diese Veranstaltung

für 7, 8 oder 15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO zu

buchen. Wir freuen uns, Ihnen bereits folgende Referenten mit

Arbeitstiteln ankündigen zu dürfen:

„Reisevertragsrecht“

RAin Claudia Richter, HDI Versicherung, Hannover

„Versicherungsprozessrecht“

Vors. Richter am OLG Köln Edmund Schmitt und

RA Dr. Mathias Franzke, Wesseling

„Aktuelle Rechtsprechung zum Versicherungsrecht“

Vors. Richter am OLG Düsseldorf Michael Kneist

„Lebensversicherungsrecht“

RA Dr. Joachim Grote, Köln

Weitere Themen werden in Kürze bekannt gegeben.

Etwaige Änderungen behalten wir uns vor.

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 83

ES LÄDT EIN: Ausschuss Versicherungsrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 08. November 2019, 13.00–20.30 Uhr

Samstag, 09. November 2019, 09.00 –18.30 Uhr

ORT: Hotel Mondial am Dom Cologne, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.–SA.):

FRÜHBUCHER: € 425,00 Jungmitglied KAV/€ 500,00 Mitglied KAV/

€ 650,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

FRÜHBUCHER: € 200,00 Jungmitglied KAV/€ 235,00 Mitglied KAV/

€ 305,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

FRÜHBUCHER: € 225,00 Jungmitglied KAV/265,00 Mitglied KAV/

€ 345,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

ARBEITSRECHT

Jahresendveranstaltung Arbeitsrecht

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 die Jahresendveranstaltung

Arbeitsrecht ankündigen zu dürfen. Wie gewohnt zeichnet sich

die Veranstaltung durch hochkarätige Referenten und interessante

Themen aus. Sie haben wieder die Möglichkeit, diese Veranstaltung

für 7, 8 oder 15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO zu buchen.

Wir dürfen Ihnen bereits folgende Referenten und Themen bekannt

geben:

„Neueste Rechtsprechung des BAG”

Präsident des LAG Brandenburg a. D. Dr. Friedrich Eisemann, Köln

„Aktuelle Rechtsprechung zum BetrVG”

RA Dr. Marcus Richter, Köln

„Neues bei besonderen Beschäftigungsverhältnissen”

RA Prof. Dr. Martin Reufels, Köln

Weitere Vortragsthemen und Referenten werden Ihnen zeitnah

bekannt gegeben. Wir behalten uns etwaige Änderungen vor.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Arbeitsrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 08. November 2019, 13.00 –20.30 Uhr

Samstag, 09. November 2019, 09.00 –18.30 Uhr

ORT: NH Collection Köln Mediapark, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.– SA.):

FRÜHBUCHER: € 425,00 Jungmitglied KAV/€ 500,00 Mitglied KAV/

€ 650,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

FRÜHBUCHER: € 200,00 Jungmitglied KAV/€ 235,00 Mitglied KAV/

€ 305,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

FRÜHBUCHER: € 225,00 Jungmitglied KAV/265,00 Mitglied KAV/

€ 345,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


84 | Seminare

KAV Seminare

GEWERBLICHER RECHTSSCHUTZ

Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz

Das Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz findet am 15.–16.

November 2019 im Pullman Cologne Hotel statt. Es behandelt aktuelle

Probleme im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes und

richtet sich an Fachanwältinnen und Fachanwälte, aber natürlich

auch an alle am Grünen Bereich interessierten Kolleginnen oder

Kollegen. Die Teilnehmer erhalten wieder die Möglichkeit, 7, 8 oder

15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO im Zuge dieser Veranstaltung

zu besuchen. Bitte beachten Sie hierzu auch die jeweiligen

Teilbuchbarkeiten. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Wir freuen

uns, Ihnen bereits folgende Themen und Referenten bekannt

geben zu dürfen:

„Richtliniengesetzgebung zum Urheberrecht in der Digitalen

Informationsgesellschaft“

Prof. Dr. Gerhard Pfennig, Bonn

„Veranstaltungsrecht“

Prof. Dr. Maximilian Becker, Universität Siegen

„Wettbewerbsrecht“

Vors. Richter am LG a. D. Dieter Kehl, Köln

„Amtliche Verfalls- und Nichtigkeitsverfahren im Markenrecht

ab 01.05.2020“

Vors. Richter am BPatG a. D. Dr. Friedrich Albrecht, Haar

„Strafrechtliche Seiten des geistigen Eigentums“

RA Dr. Nikolaos Gazeas, Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Gewerblicher Rechtsschutz

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 15. November 2019, 13.00 –20.30 Uhr

Samstag, 16. November 2019, 09.00–18.30 Uhr

ORT: Pullman Cologne Hotel, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.– SA.):

FRÜHBUCHER: € 425,00 Jungmitglied KAV/€ 500,00 Mitglied KAV/

€ 650,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

FRÜHBUCHER: € 200,00 Jungmitglied KAV/€ 235,00 Mitglied KAV/

€ 305,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

FRÜHBUCHER: € 225,00 Jungmitglied KAV/ € 265,00 Mitglied KAV/

€ 345,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

„Presserecht“

RA Lucas Brost, Köln

Wir behalten uns etwaige Änderungen vor.

Partner vor Ort:


Seminare | 85

SOZIALRECHT

Aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung in der gesetzlichen

Kranken- und sozialen Pflegeversicherung mit Bezügen zu

aktuellen Gesetzesänderungen

Das Seminar behandelt die für die Praxis zentralen Entscheidungen

des Bundessozialgerichts und der Landessozialgerichte des letzten

Jahres auf dem Gebiet der Kranken- und Pflegeversicherung und

stellt Bezüge zu relevanten Gesetzesänderungen her.

Die Referentin, Frau Stefanie Hupertz, ist (nach wirtschaftsberatender

Tätigkeit als Anwältin) seit 2007 Richterin der nordrheinwestfälischen

Sozialgerichtsbarkeit und seit 2013 Richterin am

Landessozialgericht in Essen mit Tätigkeit in dem mit Kranken- und

Pflegeversicherung befassten 5. Senat.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Sozialrecht

DATUM: Freitag, 15. November 2019

UHRZEIT: 14.00 – 18.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, siehe Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

REFERENTIN

Richterin am LSG NRW

Stefanie Hupertz, Essen

MEDIZINRECHT

Aktuelle Entwicklungen im Vertragsarztrecht

In der Veranstaltung sollen in erster Linie wesentliche Fragen, die

durch Änderungen des SGB V aufgetreten sind, behandelt werden.

Außerdem soll auf ausgewählte Entscheidungen eingegangen

werden. Neben weiteren aktuellen Themen aus dem Bereich Zulassungsrecht

sollen damit in erster Linie Fragen der Leistungsabrechnung

angesprochen werden.

Der Referent, Dr. Horst Bartels, ist Rechtsanwalt und seit 1992

Justitiar der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein in Düsseldorf.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Medizinrecht

DATUM: Dienstag, 19. November 2019

UHRZEIT: 18.00 – 20.00 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, siehe Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 60,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 90,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 2 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

REFERENT

RA Dr. Horst Bartels, Justitiar d. Kassenärztl.

Vereinigung, Düsseldorf


86 | Seminare

KAV Seminare

MIET- UND WEG-RECHT

Kölner Mietrechtstage 2019

Save the Date

Wir freuen uns, Ihnen auch 2019 die Kölner Mietrechtstage ankündigen

zu dürfen. Wie gewohnt zeichnet sich die Veranstaltung

durch hochkarätige Referenten und interessante Themen aus. Sie

haben wieder die Möglichkeit, diese Veranstaltung für 7, 8 oder

15 Vortragsstunden im Sinne des § 15 FAO zu buchen. Wir dürfen

Ihnen bereits folgenden Inhalt und Referent ankündigen:

„Schimmel in Wohnungen“

Jochen Florczak, Dipl.-Ing., Köln

Weitere Themen und Referenten geben wir Ihnen in Kürze

bekannt.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Miet- und WEG-Recht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 29. November 2019, 13.00–20.30 Uhr

Samstag, 30. November 2019, 09.00 –18.30 Uhr

ORT: Hyatt Regency Cologne, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.– SA.):

FRÜHBUCHER: € 425,00 Jungmitglied KAV/€ 500,00 Mitglied KAV/

€ 650,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

FRÜHBUCHER: € 200,00 Jungmitglied KAV/€ 235,00 Mitglied KAV/

€ 305,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

FRÜHBUCHER: € 225,00 Jungmitglied KAV/ € 265,00 Mitglied KAV/

€ 345,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 7, 8 oder 15 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

STEUERRECHT, GESELLSCHAFTSRECHT, ERBRECHT, FAMILIENRECHT

Die wichtigsten BFH- Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur

Ertragsbesteuerung von Unternehmen

Der BFH entscheidet zwar steuerrechtliche Fragen, wertet aber

auch die den Entscheidungen zugrundeliegenden zivil- und gesellschaftsrechtlichen

Gestaltungen und gibt Hinweise auf richtiges

Vorgehen. Daher handelt es sich nicht um ein nur auf Fachanwälte

für Steuerrecht zugeschnittenes Seminar.

Der Referent, Dr. Hartmut Klein, ist Rechtsanwalt und Steuerberater.

Der ehemals hauptamtliche Dozent an der Bundesfinanzakademie

im Bundesministerium der Finanzen von 1986 bis Juni 2012,

promovierte an der Universität Köln zum Thema Gesamtbetrag der

Einkünfte. Seit Juli 2012 ist Herr Dr. Hartmut Klein als selbstständiger

Rechtsanwalt und Steuerberater tätig und Mitglied des Steuerrechtsausschusses

des KAV. Er trägt in den Bereichen Gesellschaftsrecht

und Steuerrecht vor und ist Autor u. a. der Kommentierung

§ 8 KStG in Mössner/Seeger so wieder Werke Klein/Muller/Lieber:

Änderung der Unternehmensform. Handbuch zum Umwandlungsund

Umwandlungssteuerrecht, 11. Aufl., NWB-Verlag (2017), Klein/

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


Seminare | 87

Muller, Praxishandbuch der GmbH Gesellschafts- und Steuerrecht,

NWB Verlag in der 4. Aufl., 2018. Zudem ist er schriftstellerisch mit

einer Vielzahl von Aufsätzen in Erscheinung getreten.

REFERENT

RA/StB Dr. Hartmut Klein, Bergisch Gladbach

ES LÄDT EIN: Ausschuss Steuerrecht

DATUM: Mittwoch, 04. Dezember 2019

UHRZEIT: 16.00 –20.15 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

BANK- UND KAPITALMARKTRECHT

Best of Bankrecht

Der Ausschuss Bank- und Kapitalmarktrecht freut sich, auch für das

Jahr 2019 die Traditionsveranstaltung „Best of Bankrecht” ankündigen

zu können. In der Veranstaltung referieren vier Fachanwälte

für Bank- und Kapitalmarktrecht zu ausschließlich praxisbezogenen

Themen. Den vier 30 - bis 45-minütigen Referaten schließt sich

in der Regel eine sehr lebhafte Diskussion an. Insgesamt dauert

die § 15 FAO-fähige Veranstaltung drei Zeitstunden. Themen und

Inhalte werden in Kürze bekannt gegeben.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Bank-und Kapitalmarktrecht

DATUM: Dienstag, 10. Dezember 2019

UHRZEIT: 17.00 – 20.15 Uhr

ORT: Neptunbad, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 105,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 135,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 3 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

ERBRECHT

Komplexe Testamentsgestaltungen am Beispiel von

Behindertentestamenten

Das Seminar richtet sich an Rechtsanwälte, Fachanwälte, Notare

und sonstige Personen, zu deren Tätigkeiten komplexe Testamentsgestaltungen

und hier insbesondere Behindertentestamente und

ihre postmortale Umsetzung gehören.

Behindertentestamente sind ein Musterbeispiel für komplexe

Testamentsgestaltungen. Nicht zuletzt aufgrund der Wechselwirkung

zwischen Erb-, Sozial-, Betreuungs-, Betreuervergütungs- und

Heimrecht erfordern sie, die gesamte Klaviatur des Testamentsgestaltungrechts

bis in die feinsten Verästelungen hinein zu kennen

und – vor dem Hintergrund der jüngeren Rechtsprechung insbesondere

des BGH und der Sozialgerichte – die Auswirkungen der

unterschiedlichen Gestaltungsvarianten abschätzen zu können.

Das gilt umso mehr, wenn zusätzlich weitere gestaltungserhebliche

Umstände zu berücksichtigen sind, etwa bei Geschiedenen,

bei Patchworkfamilien oder bei größeren Familienvermögen, die

jeweils besondere Anordnungen erforderlich machen.

Schwerpunkte:

• Erbschafts- kontra Vermächtnislösung bei Behindertentestamenten

• Bestimmung der „richtigen“ Erbquote/pflichtteilsrechtliche

Schranken

• befreite/nicht befreite Vor- und Nacherbschaft

• Fallstricke bei der Testamentsvollstreckung

• Klauseln bei „großen“ Vermögen

• 2-Testamente-Modell

• Auswirkungen des Betreuervergütungsgesetzes (VBVG)

Fortsetzung auf der nächsten Seite »


88 | Seminare

• Annahme und Ausschlagung nach dem Erbfall

• Geschiedenen-/Patchworkkonstellationen bei Behindertentestamenten

Der Referent, Herr Kollege Dr. Hans Hammann, ist als Fachanwalt

für Erbrecht auf Partnerebene bei einer Wirtschaftskanzlei in

Reutlingen, länderübergreifend für den Bereich des privaten Erbund

Erbschafsteuerrechts mit zuständig. Seine Schwerpunkte in

der Praxis, als Referent und als Autor, liegen in den Bereichen der

Testamentsgestaltung, der Auslegung und Anfechtung fehlerhafter

Testamente, dem gesamten Pflichtteilsrecht, der Auseinandersetzung

von Erbengemeinschaften sowie der nationalen und internationalen

Nachlassabwicklung einschließlich Erbschaftsteuer. Er ist

Mitglied des siebenköpfigen Geschäftsführenden Ausschusses der

Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein und als

solcher Mitherausgeber der Zeitschrift „ErbR”.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Erbrecht

DATUM: Mittwoch, 11. Dezember 2019

UHRZEIT: 13.00 –18.30 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

REFERENT

RA Dr. Hans Hammann, Reutlingen

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 150,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 175,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 225,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 5 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

MEDIZINRECHT

Aktuelle Probleme des Arzthaftungsrechts aus der Perspektive

der Verfahrensbeteiligten, der Wissenschaft und der

Versicherungswirtschaft

Im Rahmen dieses Seminars werden die versierten Referenten zu

ihren jeweiligen Erfahrungen und den Entwicklungen rund um das

Arzthaftungsrecht aus ihren eigenen Fachbereichen und den dort

gewonnenen Perspektiven referieren.

Die Veranstaltung verspricht einen spannenden Austausch und

intensive Aufklärung.

REFERENTEN

Prof. Dr. Christian Katzenmeier, Universität zu Köln

Vors. Richter am OLG Köln Dr. Peter Thurn

RA Bernd Schwarze, Köln

RA Dr. Roland Uphoff, Bonn

RA Patrick Weidinger, Deutsche Ärzteversicherung, Wiesbaden

ES LÄDT EIN: Ausschuss Medizinrecht

DATUM: Mittwoch, 29. Januar 2020

UHRZEIT: 14.00 – 19.45 Uhr

ORT: MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 150,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 175,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 225,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 5 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


Seminare | 89

MEDIZINRECHT, STRAFRECHT

Das Recht am Ende des Lebens – aktuelle Entwicklung im Recht

der Sterbebegleitung

Die Referenten, Prof. Dr. Lukas Radbruch und Dr. Oliver Tolmein,

gehen im Zuge dieser sehr spannenden Fortbildung auf das Recht

am Ende des Lebens ein. Damit sind vor allem die aktuellen

Entwicklungen im Recht der Sterbebegleitung gemeint. Unter

anderem werden die Neuerungen in der Palliativmedizin, die

Überlassung von Natriumpentobarbital zur Durchführung des

Suizids, Cannabis als Medizin auch für SAPV-Patienten, die aktuelle

Rechtsprechung des BGH zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten,

die Kostenübernahme für Hospize sowie weitere

Themen dieses Schwerpunktes behandelt.

REFERENTEN

Prof. Dr. med. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen

Gesellschaft für Palliativmedizin, Bonn und Direktor der Klinik für

Palliativmedizin am Universitätsklinikum, Bonn

RA Dr. Oliver Tolmein, Hamburg

ES LÄDT EIN: Ausschuss Medizinrecht

DATUM: Donnerstag, 30. Januar 2020

UHRZEIT: 09.00 – 18.40 Uhr

ORT: MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 240,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 280,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 360,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 8 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

STEUERRECHT, ERBRECHT, GESELLSCHAFTSRECHT

Umstrukturierungen von Unternehmen – zivil- und steuerrechtliche

Fallen

• Übertragung von Unternehmen

• Umwandlungs- und Umwandlungssteuerrecht

• Nießbrauch

• sonstige Aufnahme- und Nachfolgestrukturen

Der Referent, Dr. Hartmut Klein, ist Rechtsanwalt und Steuerberater.

Der ehemals hauptamtliche Dozent an der Bundesfinanzakademie

im Bundesministerium der Finanzen von 1986 bis Juni 2012,

promovierte an der Universität Köln zum Thema Gesamtbetrag der

Einkünfte. Seit Juli 2012 ist Herr Dr. Hartmut Klein als selbstständiger

Rechtsanwalt und Steuerberater tätig und Mitglied des Steuerrechtsausschusses

des KAV. Er trägt in den Bereichen Gesellschaftsrecht

und Steuerrecht vor und ist Autor u. a. der Kommentierung

§ 8 KStG in Mössner/Seeger so wieder Werke Klein/Muller/Lieber:

Änderung der Unternehmensform. Handbuch zum Umwandlungsund

Umwandlungssteuerrecht, 11. Aufl., NWB-Verlag (2017), Klein/

Muller, Praxishandbuch der GmbH Gesellschafts- und Steuerrecht,

NWB Verlag in der 4. Aufl., 2018. Zudem ist er schriftstellerisch mit

einer Vielzahl von Aufsätzen in Erscheinung getreten.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Steuerrecht

DATUM: Montag, 10. Februar 2020

UHRZEIT: 16.00 – 20.20 Uhr

ORT: The Midtown Hotel, Seite 98

REFERENT

RA/StB Dr. Hartmut Klein, Bergisch Gladbach

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 120,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 140,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 180,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 4 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


90 | Seminare

SPORTRECHT, URHEBER- UND MEDIENRECHT

Verwertungsrechte im Sportbusiness

Das Sportrecht erlangt in der Praxis eine immer größere Relevanz.

Das Sportbusiness umfasst als Querschnittsmaterie viele verschiedene

Rechtsgebiete und stellt dabei hohe Anforderungen an die

rechtliche Beratung u. a. von Sportlern und Vereinen. Eine zentrale

Rolle spielen dabei die Verwertungsrechte, bzw. die Wahrung

und Durchsetzung von Verwertungsrechten im Sportbusiness. Die

Veranstaltung gibt einen Überblick, welche verwertbaren Rechte zu

beachten sind und wie diese Rechte bestmöglich geschützt und im

Markt durchgesetzt werden können.

Eine besondere Stellung im Sportbusiness nimmt der Bereich des

eSports ein, der ebenfalls beleuchtet wird. Professionelle Wettkämpfe

zwischen den Spielern faszinieren inzwischen ein weltweites

Publikum und es werden Jahr für Jahr Preisgelder in Millionenhöhe

ausgeschüttet. Die Besonderheiten dieser Branche sollen im

Vergleich zu bestehenden Strukturen im Sportbusiness – wie die

FIFA als Weltverband im Fußball – juristisch beleuchtet werden.

Rechtsanwalt Dr. Niklas Haberkamm, LL. M. oec. ist Partner der Medienrechtskanzlei

Lampmann, Haberkamm & Rosenbaum in Köln

und Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Universität Trier und

der Westfälischen Hochschule. Neben dem Medienrecht und dem

Markenrecht ist er auf das Sportrecht spezialisiert und betreut dort

sowohl Mandanten aus dem klassischen Sportbusiness als auch

aus dem aufstrebenden Bereich des eSport.

ES LÄDT EIN: KAV

DATUM: Donnerstag, 13. Februar 2020

UHRZEIT: 14.00 – 19.30 Uhr

REFERENT

RA Dr. Niklas Haberkamm, LL. M., Köln

ORT: MGallery Hotel Mondial am Dom, Seite 98

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 150,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 175,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 200,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: 5 Std. (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

BANK- UND KAPITALMARKTRECHT

10. Kölner Bankrechtstag

Save the Date

Nach den großen Erfolgen der letzten neun Jahre freuen wir uns

sehr, den 10. Kölner Bankrechtstag 2020 ankündigen zu dürfen. Wie

auch in den Vorjahren findet der Kölner Bankrechtstag zu Jahresbeginn

statt. Dadurch können sich interessierte Fachanwälte für Bankund

Kapitalmarktrecht bereits frühzeitig auf ihrem Spezialgebiet

fortbilden und die nach § 15 FAO erforderlichen Stunden absolvieren.

Themen und Referenten werden alsbald bekannt gegeben.

ES LÄDT EIN: Ausschuss Bank- und Kapitalmarktrecht

DATUM UND UHRZEIT:

Freitag, 13. März 2020, 13.00 –20.30 Uhr

Samstag, 14. März 2020, 09.00 –18.30 Uhr

ORT: MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne, Seite 98

KOSTEN KOMPLETTBUCHUNG (15 STD., FR.– SA.):

FRÜHBUCHER: € 425,00 Jungmitglied KAV/€ 500,00 Mitglied KAV/

€ 660,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 450,00 Jungmitglied KAV/€ 525,00 Mitglied KAV/

€ 675,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 1 (7 STD., FR.):

FRÜHBUCHER: € 200,00 Jungmitglied KAV/€ 235,00 Mitglied KAV/

€ 305,00 Nichtmitglied

NORMALPREIS: € 210,00 Jungmitglied KAV/€ 245,00 Mitglied KAV/

€ 315,00 Nichtmitglied

KOSTEN TEILBUCHUNG 2* (8 STD., SA.):

FRÜHBUCHER: € 225,00 Jungmitglied KAV/€ 265,00 Mitglied KAV/

€ 345,00 Nichtmitglied

Normalpreis: € 240,00 Jungmitglied KAV/€ 280,00 Mitglied KAV/

€ 360,00 Nichtmitglied

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: wird erteilt (§ 15 FAO)

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):


Köln | Am Neumarkt


92 | Seminare

Frühjahrs,- Herbst- und Jahresendveranstaltungen

2019 –2020 (7, 8 oder 15 Std. FAO*)

Im Rahmen unserer angebotenen Frühjahrs-, Herbst- und Jahresendveranstaltungen erhalten Sie die Möglichkeit, die erforderlichen

15 Fortbildungsstunden nach § 15 FAO in einer Veranstaltung zu absolvieren. Diese Veranstaltungen werden jeweils als Teilbuchung

(7 oder 8 Std.) sowie als Komplettbuchung angeboten.

Herbstseminar Familienrecht 13.–14. September 2019

Lindner Hotel City Plaza

9. NRW IT-Rechtstag 19.–20. September 2019

Pullman Cologne Hotel

Herbstseminar im Urheber- und Medienrecht 20.–21. September 2019

Pullman Cologne Hotel

Herbstseminar im Verkehrsrecht 27.–28. September 2019

MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne

Jahresendveranstaltung im Bau- u. Architektenrecht 11.–12. Oktober 2019

Steigenberger Hotel

10. Kölner Versicherungsrechtstag des KAV 08.–09. November 2019

MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne

Jahresendveranstaltung im Arbeitsrecht 08.–09. November 2019

NH Collection Hotel Köln Mediapark

Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz 15.–16. November 2019

Pullman Cologne Hotel

Kölner Mietrechtstage 2019 29.–30. November 2019

Hyatt Regency Cologne Hotel

10. Kölner Bankrechtstag 13.–14. März 2020

MGallery Hotel Mondial am Dom Cologne

Alle Veranstaltungen werden als Komplettseminar (15 Std. FAO) sowie als Teilbuchung (7 bzw. 8 Std. FAO je Vortragstag) angeboten und

umfassen alle Serviceleistungen unseres Seminarprogramms. Hierzu zählen zum Beispiel Kaffeepausen, Mittagessen (siehe Ausschreibung),

Getränke im Tagungsraum, kostenfreies WLAN etc.

Early-Bird: Bis zu vier Monate vor Veranstaltungstermin sichern Sie sich im Rahmen der Frühjahrs- Herbst- und Jahresendveranstaltungen

den KAV Frühbucherrabatt. Die entsprechenden Konditionen entnehmen Sie bitte den Seminarausschreibungen.

Umfangreiche Informationen zu den gebotenen Vortragsthemen und Referenten erhalten Sie in den Seminarausschreibungen dieser

Ausgabe und auf der Online-Buchungsplattform www.kav-seminare.de. Bitte beachten Sie die Preisstruktur für KAV Mitglieder,

KAV Jungmitglieder und Nichtmitglieder.


Meine Fälle bearbeite ich jetzt

voll digital.

Mit Legal Tech von DATEV.

Jetzt neu:

Juristische

Textanalyse

für Anwälte

Als Rechtsanwalt bekommen Sie bei DATEV in jedem Fall mehr: Die

Juristische Textanalyse zum Beispiel, die Sie bei der Fallbearbeitung

unterstützt. Oder weitere professionelle Lösungen rund um Recherche,

digitale Zusammenarbeit in der Kanzlei, Abrechnung und betriebswirtschaftliche

Kennzahlen. Für einen durchgängig digitalen Workflow.

www.datev.de/anwalt


94 | Seminare

Fachanwaltslehrgänge 2019

in Kooperation mit der DeutschenAnwaltAkademie in Köln

Seit dem Jahr 2015 bieten Ihr Kölner Anwaltverein e. V. und die DeutscheAnwaltAkademie gemeinsam und erfolgreich Fachanwaltskurse

in verschiedenen Rechtsgebieten in Köln an. Beide Institutionen bündeln hiermit ihre Kompetenzen auf dem Kölner Markt, um den

Vereinsmitgliedern des KAV sowie externen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein attraktives und preis-leistungsorientiertes Angebot im

Bereich der Fachanwaltsausbildung zu offerieren.

Kurse 2019*

Fachanwaltslehrgang Sportrecht

(05. September 2019 bis 21. Dezember 2019)

H+ Hotel Köln-Hürth

Kostenbeitrag für KAV e. V. Mitglieder: € 2.135,00**

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder: € 2.515,00**

Kostenbeitrag für alle Klausuren: € 220,00**

35. Fachanwaltslehrgang Miet- und

Wohnungseigentumsrecht

(05. September 2019 bis 25. Januar 2020)

Park Consul Hotel Köln

Kostenbeitrag für KAV Mitglieder: € 1.865,00**

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder: € 2.185,00**

Kostenbeitrag für alle Klausuren: € 220,00**

35. Fachanwaltslehrgang Versicherungsrecht

(10. Oktober 2019 bis 29. Februar 2020)

nH Hotel Köln Altstadt

Kostenbeitrag für KAV Mitglieder: € 1.995,00**

Kostenbeitrag für Nichtmitglieder: € 2.350,00**

Kostenbeitrag für alle Klausuren: € 220,00**

* Gilt für die Kurse ab 2019:

Gebühr inkl. ausführlichen digitalen Seminarunterlagen und Pausenerfrischungen,

gedruckte Seminarunterlagen sind gegen einen

Aufpreis von € 150,00** erhältlich.

**keine USt. (DeutscheAnwaltAkademie)

Profitieren Sie als KAV Mitglied von den günstigsten

Teilnahmegebühren. Vertragspartner dieser Kurse ist die

DeutscheAnwaltAkademie.

Umfangreiche Informationen zu den Kursen finden Sie online unter

www.kav-seminare.de.

In der jeweiligen Kursbeschreibung mit Informationen zu den

Referenten, Themen und Vortragsdaten finden Sie zudem ein hinterlegtes

Anmeldeformular. Bitte nutzen Sie ausschließlich dieses

Formular für Ihre Kursanmeldung, um sicherzustellen, dass Sie den

günstigsten Teilnahmebeitrag buchen können.

Im Anschluss zu Ihrer Anmeldung steht Ihnen die

DeutscheAnwaltAkademie für alle Fragen und Anregungen zur

Verfügung.


96 | Seminare

Zusatzausbildung zum ⁄ r

Fachsekretär ⁄ in für Familienrecht

RAin Carmen Grebe, Köln

RAin und Mediatorin

Eva Friepörtner, Köln

RA Norbert Schneider,

Neunkirchen-Seelscheid

Jeder im Familienrecht tätige Rechtsanwalt weiß, dass es

sehr viele Arbeitsschritte gibt, die sich ständig wiederholen.

Mit einer guten Anleitung sind viele Arbeitsschritte auch

vom qualifizierten Personal zu meistern. Zu diesen Dingen

zählen u. a.:

• das Ausfüllen des VKH-Formulars gemeinsam mit den

Mandanten und das Zusammenstellen der dafür erforderlichen

Belege

• das Ausfüllen des Formulars für den Versorgungsausgleich

und das Übersenden der einzelnen Auskünfte

an die Mandanten

• das Vorbereiten und Entwerfen des

Scheidungsantrages

• das Vorbereiten von Besprechungsterminen, indem das

Personal die dafür erforderlichen Unterlagen mit den

Mandanten bespricht

• usw.

Des Weiteren ist es auch unumgänglich, dass das Personal

über ein Minimum an Kommunikationsgeschick verfügt.

Gerade im Familienrecht haben die Mandanten oft das

Bedürfnis, ihre Sorgen und Nöte und insbesondere aktuelle

Geschehnisse unmittelbar und sofort mit ihrem Anwalt zu

besprechen. Ein oftmals eng gestrickter Zeitplan lässt eine

sofortige Rücksprache mit dem Rechtsanwalt leider oftmals

nicht zu. Geschultes Personal kann hier jedoch eine sinnvolle

Brücke zwischen Anwalt und Mandanten bilden. Vielfach

reicht es den Mandanten bereits, ihre Anliegen dem

Personal mitzuteilen. Im Laufe eines Mandatsverhältnisses

können somit die Mitarbeiter schon zu kompetenten und

zuverlässigen Ansprechpartnern für die Mandanten werden.

Sachstandsanfragen und auch Verständnisfragen in Bezug

auf Formulare oder mitzubringende Unterlagen können

ebenfalls vom qualifizierten Personal übernommen werden.

Die Idee des Seminars soll daher an die Besonderheiten

des Familienrechtes unmittelbar anknüpfen. Zum einen soll

es das Personal in den juristischen Dingen schulen, aber

auch auf die sogenannten Softskills eingehen, die notwendig

sind, damit die Mandantschaft das Gefühl hat, gut

aufgehoben zu sein, ohne dass diese Leistung ausschließlich

von dem Rechtsanwalt erledigt werden muss.

Damit wird der Rechtsanwalt in vielfacher Hinsicht entlastet.

Zeitraubende Gespräche, in denen die Mandantschaft

immer und immer wieder auf Emotionen eingehen möchte,

können kompetent und qualifiziert vom Sekretariat aufgefangen

werden. So wird kein Mandant im Regen stehen gelassen,

sondern aufgrund von Kommunikationsgeschick und

Gesprächsführungstechniken, die das Personal beherrscht,

gut aufgefangen.

Die Idee ist daher, diese Zusatzausbildung in zwei Abschnitte

aufzuteilen. Neben den juristischen Kenntnissen

stehen daher der Umgang und die Kommunikation mit

dem Mandanten ebenfalls im Vordergrund. Es soll die

Mandatsannahme am Telefon, der Umgang mit schwierigen

Mandanten und auch die selbstständige Überwachung

der einzelnen immer wiederkehrenden Arbeitsabläufe und

Schritte eingeübt und vertieft werden. Dabei sollen die

Teilnehmer selbst ausprobieren und für sich schließlich die

besten Möglichkeiten mitnehmen.

Das Seminar richtet sich sowohl an Auszubildende als auch

an langjährige Fachangestellte, die im Bereich des Familienrechtes

arbeiten oder aber dahin umsatteln wollen.


Termine und Inhalte zur Zusatzausbildung:

Donnerstag, 04. Juli 2019, 09.00 –17.05 Uhr

• Grundlagen des materiellen Rechts

RAin Carmen Grebe, Köln

• Büroorganisation

RAin und Mediatorin Eva Friepörtner, Köln

Freitag, 05. Juli 2019, 09.00 –17.05 Uhr

• Kostenrecht

RA Norbert Schneider, Neunkirchen-Seelscheid

• Kommunikationstraining für den Kanzleialltag

RAin Carmen Grebe, Köln

Die Teilnehmer dieser Zusatzausbildung bekommen nach erfolgreicher Teilnahme an beiden

Kurseinheiten (insgesamt 14 Zeitstunden) ein entsprechendes Zertifikat über ihre Teilnahme.

Kostenbeitrag/Komplettbuchung:

Mitarbeiter von KAV Mitgliedern: € 300,00

Mitarbeiter externer Kanzleien: € 400,00

inklusive beide Kurstermine, Mineralwasser im Raum, Frühstücks- und Kaffeepausen

Veranstaltungsort:

Beide Kurstermine finden in den modernen Räumlichkeiten der DESIGN OFFICES Gereon,

Christophstraße 15 –17, 50670 Köln statt.

Anmeldung online unter www.kav-seminare.de sowie über das auf S. 106 hinterlegte

Anmeldeformular.


98 | Seminare

Veranstaltungsorte und Parkhinweise

Die Vortragsveranstaltungen des Kölner Anwaltverein e. V. werden an verschiedenen Veranstaltungsorten im Kölner Stadtgebiet durchgeführt. In dieser Rubrik

finden Sie die genauen Adressangaben sowie Hinweise zu den vor Ort gebotenen Parkmöglichkeiten. Wir freuen uns, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen!

TH Köln

Claudiusstraße 1, 50678 Köln

Parkhinweis: Es befinden sich zahlreiche

öffentliche Parkplätze in der Umgebung der

TH Köln.

Azimut Hotel Köln City Center

Hansaring 97, 50670 Köln

Parkhinweis: Das Parkhaus im Saturnhochhaus

(Backsteingebäude des Hotels) ist

durchgehend geöffnet (Selbstzahler). Das

Parkhaus im neuen Saturngebäude (Selbstzahler)

schließt um 20.00 Uhr.

Neptunbad

Neptunplatz 1, 50823 Köln

Parkhinweis: Das Neptunbad verfügt über

eigene Parkplätze (Selbstzahler) in der

Tiefgarage.

Pullman Cologne Hotel

Helenenstraße 14, 50667 Köln

Parkhinweis: Das Pullman Cologne Hotel

verfügt über eine eigene Tiefgarage (Selbstzahler).

Alternativ befindet sich das Parkhaus

des Lindner City Plaza Hotels auf der

Magnusstraße in Laufnähe (Selbstzahler).

Köln Marriott Hotel

Johannisstraße 76–80, 50668 Köln

Parkhinweis: Das Hotel verfügt über eine

eigene Tiefgarage (Selbstzahler). Alternativ

befindet sich das Parkhaus Rhein Triadem

direkt gegenüber der Einfahrt zur Hotelgarage

(Selbstzahler).

NH Collection Köln Mediapark

Im Mediapark 8b, 50670 Köln

Parkhinweis: Parkhinweis: Die kostenpflichtige

Tiefgarage des Mediaparks befindet sich

in unmittelbarer Nähe.

Lindner Hotel City Plaza

Magnusstraße 20, 50672 Köln

Parkhinweis: Eine kostenpflichtige öffentliche

Tiefgarage mit Zugang zum Hotel

befindet sich im Gesamtgebäudekomplex.

Hyatt Regency Köln Hotel

Kennedy-Ufer 2 a, 50679 Köln

Parkhinweis: Das Hyatt Regency Hotel verfügt

über eigene Parkplätze (Selbstzahler),

sowohl Außenstellplätze als auch Stellplätze

in der Tiefgarage sind vorhanden.

MGallery Hotel Mondial

am Dom Cologne

Kurt-Hackenberg-Platz 1, 50667 Köln

Parkhinweis: Das Hotel verfügt über eine

Parkebene (Selbstzahler), die über den

auf der Rückseite des Hauses befindlichen

Pkw-Aufzug zu erreichen ist. Alternativ befindet

sich das Parkhaus Groß-Sankt-Martin

(Selbstzahler) direkt neben dem Hotel.

Landgericht Köln

Luxemburger Str. 101, 50939 Köln

Parkhinweis: Das Justizparkhaus sowie der

Anwaltsparkplatz befinden sich hinter dem

Gerichtsgebäude und stehen Ihnen bis

20.00 Uhr kostenfrei zur Verfügung. Nach

dieser Zeit werden beide Parkmöglichkeiten

geschlossen.

Steigenberger Hotel

Habsburgerring 9–13, 50674 Köln

Parkhinweis: Die kostenpflichtige öffentliche

Tiefgarage am Rudolfplatz befindet sich in

unmittelbarer Nähe.

The Midtown Hotel

Kaiser-Wilhelm-Ring 48, 50672 Köln

Eine kostenpflichtige öffentliche Tiefgarage

befindet sich direkt vor dem Hotel.


99

Rechtsprodukte

Bewertungen

Rechtstipps

Neue

Mandanten

einfach online

gewinnen

Stellenmarkt

Legal

Outsourcing

Akteneinsicht

Terminsvertretung

Mandatsvermittlung

Zeigen auch Sie Profil auf anwalt.de.

Jetzt als KAV-Mitglied 3 Monate kostenlos testen!

anwalt.de/mitmachen I +49 911 81515-0


100

IN

Erleben Sie die

zahlreichen Vorteile

Ihrer KAV Mitgliedschaft!

IST,

WER

DRIN

IST ...

Wussten Sie eigentlich schon ...

... dass Sie als KAV Mitglied im direkten Vergleich

zu Nichtmitgliedern bei jeder Seminarbuchung

aus dem KAV Fortbildungsprogramm sparen und

dass unsere Jungmitglieder* davon besonders

profitieren?

... dass Sie im Rahmen des KAV Partnerprogramms

bei vielen namhaften Unternehmen

zahlreiche Vorteile genießen?

... dass Sie als Mitglied des KAV an ausgewählten

Veranstaltungen teilnehmen können, die lediglich

Mitgliedern vorbehalten sind?

... dass wir mit 28 Ausschüssen und Arbeitskreisen

für ein starkes Know-how sorgen und dieses

gemeinsam bundesweit vertreten?

... dass Sie als Mitglied des KAV das gesamte

Angebot des KAV nutzen können?

...dass wir Ihnen zwei Geschäftsstellen mit bequemer

Kaffeelounge im LG und OLG bieten?

... dass der Platz hier nicht ausreicht um Ihnen

alle Vorteile aufzulisten?

Schön, dass Sie ein Teil des KAV sind und falls

(noch) nicht, dann wird es höchste Zeit uns

kennenzulernen!

Wir freuen uns auf Sie!

IM KAV

Ihr Kölner Anwaltverein e. V.

www.koelner-anwaltverein.de


101

Teilnahmebedingungen für das Fortbildungsangebot des Kölner AnwaltVerein e. V.

1. Veranstalter des Fortbildungsangebots

Veranstalter ist der Kölner AnwaltVerein e. V.,

satzungsgemäß vertreten durch den Vorsitzenden,

Herrn RA Markus Trude, oder den stellv.

Vorsitzenden, Herrn RA Dipl.-Inform. Dr. jur. Marcus

Werner (gemäß § 5 Abs. 2 der Satzung des Kölner

Anwaltvereins vom 15. März 1946 in der Fassung vom

11. September 2012), Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln,

eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Köln,

43 VR 4781;

Telefon: 0221/285602-20 (montags bis freitags 9.00 Uhr

bis 15.00 Uhr), Telefax: 0221/4414-57,

E-Mail: service@koelner-anwaltverein.de,

Internet: www.koelner-anwaltverein.de/KoelnerAnwalt-

Verein-e.V

2. Geltungsbereich

Der Kölner AnwaltVerein e. V. führt Seminare, Fortbildungsveranstaltungen

und Fachanwaltslehrgänge nach

Maßgabe dieser Teilnahmebedingungen durch.

3. Wie kommt ein Vertrag zwischen Ihnen und uns

zustande

Soweit wir Ihnen über unsere Internetseiten

www.koelner-anwaltverein.de oder

www.koelner-anwaltverein.de/KoelnerAnwaltVerein-e.V,

über unsere Mitgliederzeitschrift „KAV Magazin“, über einen

unserer Flyer oder auf sonstigem Weg (z.B. über ein

Anmeldeformular unter www.kav-seminare.de) Fortbildungsveranstaltungen

anbieten, stellt dies lediglich eine

Aufforderung zur Abgabe eines Vertragsangebotes dar.

Indem Sie eine Bestellung per Brief, Telefax oder Telefon

absenden, geben Sie ein Angebot gemäß § 145 BGB ab.

Wir bestätigen Ihnen per Brief oder Telefax den Vertragsschluss.

Sofern Sie dies angegeben haben, übersenden

wir Ihnen die vorgenannten Bestätigung per E-Mail.

4. Annahme der Buchung

Wenn Sie eine Fortbildungsveranstaltung per Brief,

Telefon oder Telefax buchen, bestätigen wir Ihnen innerhalb

von ca. fünf Werktagen, ob wir Ihr Angebot zum

Abschluss des Vertrages über die von Ihnen gewünschte

Fortbildungsveranstaltung annehmen.

5. Widerrufsrecht

Wenn Sie Verbraucher sind, steht Ihnen nach Maßgabe

der gesetzlichen Bestimmungen ein Widerrufsrecht

zu. Ein Verbraucher ist eine natürliche Person, die die

Bestellung zu einem Zweck abgibt, der weder ihrer

gewerblichen noch selbstständigen beruflichen Tätigkeit

zugerechnet werden kann.

a) Widerrufsbelehrung

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne

Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag

des Vertragsschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, die

Kölner AnwaltVerein e. V.

Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln

Telefax: 0221/4414-57

E-Mail: service@koelner-anwaltverein.de,

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der

Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren

Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie

die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts

vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

b) Widerrufsfolgen

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen

alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben,

einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der

zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass

Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns

angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt

haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn

Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung

über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen

ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir

dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen

Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit

Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart;

in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung

Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während

der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie

uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem

Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von

der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses

Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen

im Vergleich zum Gesamtumfang der im

Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

6. Teilnahmegebühren und Fälligkeit

Sämtliche Teilnahmegebühren der vom Kölner AnwaltVerein

e. V. angebotenen Veranstaltungen sind Bruttopreise

inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Die Teilnahmegebühren für Ihre gebuchte Fortbildungsveranstaltung

(Seminare, Fachanwaltskurse, Zusatzausbildungen

etc.) wird mit dem Zugang der Rechnung fällig.

Soweit wir dies anbieten, können Sie zu ermäßigten

Teilnahmegebühren teilnehmen, wenn Sie zum Zeitpunkt

des Fachanwaltslehrganges oder zum Zeitpunkt der

berufsbegleitenden Zusatzausbildung, Mitglied des

Kölner Anwaltvereins und weniger als fünf Jahre als

Rechtsanwalt zugelassen sind. Bitte beachten Sie auch

die Informationen auf unserer Website zu der finanziellen

Fördermöglichkeit dieser Kurse durch das Land NRW mit

einem sog. Bildungsscheck.

7. Sonderkündigungsrecht

a) Sonderkündigungsrecht bei Seminaren

Sie können bis zu 14 Tage vor Seminarbeginn die von

Ihnen gebuchte Fortbildungsveranstaltung kündigen. In

diesem Fall erlischt unser Anspruch auf die vereinbarte

Teilnahmegebühr.

Kündigen Sie bis zum Ablauf des Tages vor dem Veranstaltungstermin,

berechnen wir Ihnen eine Pauschale in

Höhe von 30 % der Teilnahmegebühr. Diese Pauschale

wird sofort fällig. Sie dürfen uns nachweisen, dass

uns durch Ihre Kündigung finanzielle Nachteile nicht

oder nicht in Höhe der von uns berechneten Pauschale

entstanden sind.

b) Sonderkündigungsrecht bei Fachanwaltskursen oder

Zusatzausbildungen

Sie können bis zu zwei Monaten vor Beginn des Fachanwaltskurses

oder der Zusatzausbildung den von Ihnen

gebuchten Fachanwaltskurs oder die Zusatzausbildung

kündigen. In diesem Fall erlischt unser Anspruch auf die

vereinbarte Teilnahmegebühr.

Kündigen Sie bis zum Ablauf des Tages vor dem Veranstaltungstermin,

berechnen wir Ihnen eine Pauschale in

Höhe von 30 % der Teilnahmegebühr. Diese Pauschale

wird sofort fällig. Sie dürfen uns nachweisen, dass

uns durch Ihre Kündigung finanzielle Nachteile nicht

oder nicht in Höhe der von uns berechneten Pauschale

entstanden sind.

c) Form der Kündigung

Sie können Ihre Kündigung schriftlich, per Telefax oder

per E-Mail erklären.

8. Programmänderung und Absage von

Fortbildungsveranstaltungen durch die Kölner

Anwaltverein Service GmbH

Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir Fortbildungsveranstaltungen

jeglicher Art absagen können, wenn

z. B. ein Dozent ausfällt oder die geplante Teilnehmerzahl

nicht erreicht wird. Sofern wir von diesem Recht Gebrauch

machen, informieren wir Sie von unserer Absage

so rechtzeitig wie möglich. Bitte informieren Sie sich

stets online über die aktuellen Kursinformationen oder

kontaktieren Sie unsere Geschäftsstelle. Sollten wir Fortbildungsveranstaltungen

absagen, erstatten wir Ihnen

die bezahlte Teilnahmegebühr. Weitergehende Ansprüche

sind ausgeschlossen, außer in Fällen vorsätzlichen oder

grob fahrlässigen Verhaltens von Angestellten oder sonstigen

Erfüllungsgehilfen des Kölner AnwaltVerein e. V.

9. Arbeitsunterlagen

Im Rahmen einer Vielzahl der vom Kölner AnwaltVerein

e. V. angebotenen Fortbildungsveranstaltungen stellen

die Referenten Ihnen Arbeitsunterlagen zur Verfügung.

Wir weisen Sie darauf hin, dass grundsätzlich kein

Anspruch auf diese Arbeitsunterlagen besteht. Sofern der

jeweilige Referent einwilligt, übermitteln wir Ihnen diese

Arbeitsunterlagen im Nachgang zur jeweiligen Veranstaltung

per E-Mail. Zu diesem Zweck legen wir im Rahmen

der Veranstaltung entsprechende Listen aus, auf denen

Sie ihre E-Mail-Adresse eintragen können.

Der Kölner AnwaltVerein e. V. haftet nicht für den Inhalt

der Fortbildungsveranstaltung oder der begleitenden Arbeitsunterlagen,

es sei denn der Kölner AnwaltVerein e. V.

oder einer seiner Erfüllungsgehilfen handelt vorsätzlich

oder grob fahrlässig.

10. Urheberrecht

Die ausgegebenen Arbeitsunterlagen sind urheberrechtlich

geschützt. Sie dürfen diese nicht – auch nicht

auszugsweise – ohne Einwilligung des entsprechenden

Referenten und des Kölner Anwaltverein e. V. vervielfältigen.

Die Skriptmaterialien stehen exklusiv den Teilnehmern

der entsprechenden Fortbildungsveranstaltung zur

Verfügung.

11. Datenschutz

Wenn wir Ihre personenbezogenen Daten erheben

und verarbeiten, beachten wir die Anforderungen des

Bundesdatenschutzgesetzes. Wir speichern die uns

übermittelten personenbezogenen Daten, wie z. B.

Name, Adresse, Bankverbindung und E-Mail-Adresse, zur

Abwicklung Ihrer Seminaranmeldung.

Sollten Sie Information über weitere Veranstaltungen

wünschen, benötigen wir hierzu Ihre Einwilligung.

Sollten Sie per Brief, Telefon oder Telefax eine unserer

Fortbildungsveranstaltungen buchen, teilen Sie uns bitte

mit, ob wir Sie über weitere Veranstaltungen informieren

dürfen.

12. Teilnahmebescheinigung oder Zertifikat

a) Fortbildungsveranstaltungen

Sofern Sie an einer unserer Fortbildungsveranstaltungen

teilgenommen haben, erteilen wir Ihnen eine

Teilnahmebescheinigung. Zum Nachweis Ihrer Teilnahme

an einer unserer Fortbildungsveranstaltungen führen wir

Teilnehmerlisten. Sollten Sie an der Ausstellung einer

Teilnahmebestätigung interessiert sein, bitten wir Sie

darum, Ihre Teilnahme an der jeweiligen Veranstaltung

durch Ihre Unterschrift auf der Teilnehmerliste zu bestätigen.

Wir übersenden Ihnen die Teilnahmebestätigung

nach Abschluss der Fortbildungsveranstaltungen. Dies

setzt voraus, dass Sie die Teilnahmegebühren für die

Fortbildungsveranstaltung vollständig bezahlt haben.

Unsere Fortbildungsveranstaltungen sind in der Regel als

Pflichtfortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO geeignet.

Eine endgültige Entscheidung über die Eignung als

Pflichtfortbildungsnachweis gemäß § 15 FAO trifft die für

Sie zuständige Rechtsanwaltskammer.

b) Fachanwaltskurse oder Zusatzausbildungen

Für die Teilnahme und den erfolgreichen Abschluss eines

unserer Fachanwaltskurse oder eine unserer Zusatzausbildungen,

erteilen wir Ihnen ein Zertifikat. Zum Nachweis

Ihrer Teilnahme an einer unserer Fortbildungsveranstaltungen

führen wir Teilnehmerlisten. Sollten Sie an der

Ausstellung einer Teilnahmebestätigung interessiert sein,

bitten wir Sie darum, Ihre Teilnahme an der jeweiligen

Veranstaltung durch Ihre Unterschrift auf der Teilnehmerliste

zu bestätigen. Wir übersenden Ihnen die Teilnahmebestätigung

nach Abschluss der Fortbildungsveranstaltungen.

Dies setzt voraus, dass Sie die Teilnahmegebühren

für die Fortbildungsveranstaltung vollständig bezahlt

haben.

13. Haftungsbegrenzung

Ihre Ansprüche auf Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher

Aufwendungen richten sich nach den folgenden

Bestimmungen.

a) Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des

Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen

oder fahrlässigen Pflichtverletzung von uns, eines gesetzlichen

Vertreters oder eines Erfüllungsgehilfen von uns

beruhen, haften wir unbeschränkt.

b) Bei den übrigen Haftungsansprüchen haften wir unbeschränkt

nur bei Nichtvorhandensein der garantierten

Beschaffenheit sowie für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit

seiner gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen.

c) Für leichte Fahrlässigkeit haften wir nur, sofern eine

Pflicht verletzt wird, deren Einhaltung für die Erreichung

des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist

(Kardinalpflicht). Bei der leicht fahrlässigen Verletzung

einer Kardinalpflicht ist die Haftung beschränkt auf das

Fünffache des von Ihnen geschuldeten Netto-Entgelts

sowie auf solche Schäden, mit deren Entstehung im

Rahmen der Vertragserfüllung typischerweise gerechnet

werden muss.

14. Anwendbares Recht, Gerichtsstand

Auf unsere Verträge wenden wir nur das Recht der

Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-

Kaufrechts (United Nations Convention on Contracts for

the International Sale of Goods, CISG) an.

Erfüllungsort für alle Verpflichtungen beider Vertragsteile

ist unser Sitz. Gerichtsstand ist Köln.

Sollte eine Bestimmung dieser Teilnahmebedingungen

ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so berührt

dies nicht die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen.


102| Annoncen

Annoncen

Rechtsanwältinnen/

Rechtsanwälte

Erfahrener Rechtsanwalt (m/w)

zur Festanstellung gesucht, in

Vollzeit od. Teilzeit, mind. 1 Jahr

Berufserfahrung, besondere

Kenntnisse im ArbeitsR wünschenswert.

Geboten wird ein

modernes Arbeitsumfeld in einer

wirtschaftsrechtlich ausgerichteten

Kanzlei.

Anfragen an: RAin Haverkamp,

Tel.: 0221/9730960; E-Mail:

haverkamp@ahs-kanzlei.de

Mitarbeiter/

Referendare

Kanzleimanager (m/w/d) für

CBH Rechtsanwälte PartGmbB

gesucht: Aufgaben: Leitung der

Verwaltung einer mittelständischen

Kanzlei mit mehreren

Standorten (rd. 100 Rechtsanwälte,

rd. 90 nichtanwaltliche

Mitarbeiter), Organisation/Optimierung

kanzleiinterner Prozesse,

Projektplanung u. Projektmanagement,

Supplier-Relationship-

Management, Software Asset

Management. Profil: Erfolgreich

abgeschlossenes Studium (Master

of Business Administration,

Wirtschaftsinformatik, BWL

oder vergleichbare Qualifikation),

mehrjährige (mindestens

5-jährige) Berufserfahrung in der

Projektplanung u. im Projektmanagement,

idealerweise in einem

freiberuflichen Unternehmen,

Führungserfahrung, idealerweise

Führungskräfteausbildung, fundierte

Kenntnisse im Bereich der

IT-Infrastruktur u. IT-Transformations-projekten,

Erfahrung im IT-

Projektmanagement u. Software

Asset Management, betriebswirtschaftliches

u. analytisches

Denken, Kreativität u. schnelle

Einarbeitung in neue Themengebiete,

eigenständige, strukturierte

Arbeitsweise gepaart mit Handson-Mentalität,

ausgesprochene

Teamfähigkeit, ausgeprägte

Kommunikations-, Entscheidungsu.

Durchsetzungsfähigkeit wie

auch ein souveränes, verbindliches

Auftreten, Flexibilität,

hohe soziale Kompetenz u. die

Fähigkeit zur interdisziplinären

Zusammenarbeit.

Anfragen an:

RA Dr. Jörg Laber

Tel.: 0221/9519085

E-Mail: j.laber@cbh.de

RA-Micro-versierte Schreibkraft

gesucht von RA Norbert Bauschert,

Fachanwalt für Sozial- u.

FamR in Einzelkanzlei, die sich

seit mehr als 40 Jahren am Ebertplatz

befindet.

Anfragen an:

RA Norbert Bauschert

Tel.: 0221/121919

E-Mail: info@ra-bauschert.de

Wir sind eine zivilrechtlich ausgerichtete

Kanzlei mit Fachanwaltsspezialisierungen

u. bieten

Referendaren die Möglichkeit,

ihre Ausbildung in der Anwaltsstation

sowie der Pflichtwahlstation

bei uns durchzuführen mit der

Möglichkeit, nach dem Assessor-

Examen bei uns als Rechtsanwalt

tätig zu sein. Gleichfalls bieten

wir Berufsanfängern eine Anfangsstelle.

Anfragen an:

RAe Klocke & Linkens

Tel.: 0221/9127870

E-Mail: info@klocke-linkens.de

Bürogemeinschaft

Bürogemeinschaft in zentraler

Innenstadtlage (Heumarktnähe,

keine Fußgängerzone) hat ab

sofort einen gut geschnittenen

hellen Büroraum (bei Bedarf

auch zwei Räume) von ca. 20

qm mit großer Fensterfläche u.

Domblick zur Untervermietung

an eine nette Kollegin od. einen

netten Kollegen frei. Die Kanzlei

nimmt die komplette dritte Etage

eines Geschäftshauses mit Aufzug

ein. Der repräsentative Besprechungsraum,

die Teeküche, die

KAT-Verkabelung/Telefonanlage

u. der Aktenkeller können gerne

mitbenutzt werden. Es können

optional max. zwei Arbeitsplätze

(möbliert od. unmöbliert) für

eigene Mitarbeiterinnen eingerichtet

werden. Aktuell haben wir

einen familienrechtlichen Schwerpunkt.

Interessierte Kolleginnen

od. Kollegen können ergänzend od.

gerne auch identisch tätig sein.

Anfragen an:

RAin Huckert, Tel.: 0221/27782753,

E-Mail: info@kanzlei-huckert.de

Rechtsanwalts-Bürogemeinschaft

sucht weitere Kollegin/Kollegen

ab Oktober 2019 bzw. nach

Absprache. Repräsentative, große

u. helle Büroräume, moderne

Infrastruktur u. Pkw-Einstellplätze

sind vorhanden. Die Bürogemeinschaft

besteht aus vier Anwälten

u. existiert seit über 20 Jahren

an der Aachener Straße, Nähe

Universitätsstraße mit verkehrsgünstiger

Anbindung. Günstige

Kostenstruktur bei gut eingearbeitetem

Fachpersonal u. angenehmer

kollegialer Atmosphäre

werden geboten.

Anfragen an:

RA Zurstraßen od. RAin Dr. Beyer,

Tel.: 0151/17424752,

E-Mail: contact@arztundrecht.de

Bürogemeinschaft in Brühl

sucht zum 01.07.2019 od. später

Verstärkung in repräsentativer u.

zentral gelegener Anwaltskanzlei.

Es steht ein heller Büroraum von

ca. 19 qm zur Verfügung sowie

die gemeinsame Nutzung von

Sekretariat, Inanspruchnahme

von Sekretariatsleistungen, Empfangsbereich

u. Küche. Folgende

Rechtsgebiete würden unsere

Kanzlei optimal ergänzen: FamR,

ErbR, StrafR, Verwaltungs- od.

VerkehrsR. Kollegen/innen mit

anderen Schwerpunkten sind

auch gerne angesprochen. Die

Dezernatsverteilung ist flexibel

möglich. Wir legen Wert auf eine

vertrauensvolle Zusammenarbeit

mit gegenseitiger Urlaubsvertretung

u. bieten eine günstige

Kostenstruktur.

Anfragen an:

RA Michael Pennings, Kaiserstr. 7,

50321 Brühl, Tel.: 02232/567678,

E-Mail: pennings@bruehleranwaltskanzlei.de

Bürogemeinschaft in herausragender

zentraler Innenstadtlage

(Breite Straße) über den Dächern

von Köln in kernsaniertem Objekt


Annoncen | 103

geboten (Lichtbilder unter www.

drstark.de/angebot.html). Zur

Verfügung steht ein heller u. ruhiger

Büroraum (bei Bedarf auch

zwei Büroräume) mit einer Größe

von ca. 21 qm. Gemeinsame

Sekretariatsbenutzung sowie die

Inanspruchnahme von Sekretariatsdienstleistungen

ist ebenso

möglich, wie die gemeinsame

Nutzung des separaten Schreibzimmers,

der Küche, des Empfangsbereichs,

der Dachterrasse

u. des Besprechungszimmers.

Gleiches gilt für die Nutzung

der Bibliothek/Literatur u. der

Juris-Datenbank. Die Kanzlei ist

hochwertig ausgestattet u. verfügt

über modernste Telekommunikations-

u. EDV-Einrichtungen;

Pkw-Tiefgaragenstellplätze u.

Archivräume im Hause optional

vorhanden. Freundliches, kollegiales

Miteinander ist für unsere

seit nunmehr fast 20 Jahren

bestehende Bürogemeinschaft

ebenso selbstverständlich, wie

kostenfreie Termins- u. Urlaubsvertretungen.

Von Interesse wäre

auch eine Übernahme/Unterstützung

von Mandaten aus den

Bereichen FamR, ImmobilienR u.

ArbeitsR.

Anfragen an:

RA Dr. Stark, Tel.:0221/272470 od.

0177/3579357

Vermietung/

Verkauf

Wir suchen Nachmieter für

Büroräume ab dem 01.07.2019

od. später im Bereich Innenstadt

Nähe Zülpicher Platz, Ringlage.

Angeboten werden mehrere

Büroräume in unterschiedlicher

Größe zwischen 18 u. 25 qm. Eine

Küche zur gemeinschaftlichen

Nutzung ist vorhanden, im Sekretariat

können Arbeitsplätze für

Sekretariatsmitarbeiter(-innen)

zur Verfügung gestellt werden.

Die Preisvorstellungen liegen bei

€ 20,00/qm netto. Tiefgaragenplätze

im hauseigenen Parkhaus

können angemietet werden.

Anfragen an: Tel.: 0172/7805483,

E-Mail: info@bdsb-rae.de

Schaltung von Annoncen in den KAV Mitteilungen

Für Mitglieder des KAV e. V. sowie für deren Mitarbeiter ist die Schaltung von Annoncen in den KAV Mitteilungen kostenfrei. Nichtmitgliedern sowie

deren Mitarbeiter bieten wir die Annoncenschaltung zu € 36,00 inkl. 19 % MwSt. an. Für gewerbliche Anzeigen berechnen wir € 74,00 inkl. 19 % MwSt.

MANDANTEN

SUCHEN KOMPETENTE UNTERSTÜTZUNG

Eine Website oder Imagebroschüre ist meist der erste Berührungspunkt

mit Ihrer Kanzlei. Wir stellen Ihre Kompetenz ins rechte Licht

und entwickeln den passenden Auftritt für Web & Print.

Neben der KAV Website und dem KAV Magazin finden Sie weitere

Referenzen aus dem Bereich „Recht“ auf www.e-mediad.de.

Annostr. 45 50678 Köln T +49-221-94 96 93 50 www.e-mediad.de


WIR SEHEN UNS ...

AM 22. NOVEMBER 2019

IN DER WOLKENBURG KÖLN

GALA

KÖLNER JURISTEN

Dinner & Ball € 129,-

17.30 Uhr Empfang

18.30 Uhr Dinner – exklusives 3-Gänge-Menü

Special Guest

Ball € 69,-

ab 21.00 Uhr

Special Guests: Heavens Club

FREUEN SIE SICH AUF EINE SENSATIONELLE

TOMBOLA MIT TOLLEN PREISEN FÜR EINEN

GUTEN ZWECK!

* inklusive Getränke (Kölsch, Weißwein, Rotwein, Wasser,

Softdrinks, Heißgetränke) und Mitternachtssnack

Jetzt Karten sichern!

Limitiertes Kontingent!

KAV Bestellhotline:

0221/285602-13

Mit freundlicher Unterstützung von:

Veranstalter:

Kölner Anwaltverein e. V.


Verbindliche Reservierung zur

GALA KÖLNER JURISTEN, 22. November 2019

Absender und Rechnungsempfänger:

Name:

Kölner Anwaltverein e. V.

Reichenspergerplatz 1

50670 Köln

Vorname:

Straße, Hausnr.:

PLZ, Ort:

Beruf:

Telefon:

E-Mail:

GALA (inkl. Dinner & Getränke* und BALL)

Zur Gala am 22. November 2019, ab 17.30 Uhr, in der Wolkenburg, bestelle ich zum Preis von jeweils € 129,- Karten für folgende

Personen: (Bitte Namen einsetzen und Doppelanmeldung vermeiden. Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen.)

Name: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

Gäste: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

Gäste: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

Gäste: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

Gäste: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

Gäste: Personen Vegetarisches Dinner erwünscht:

insgesamt

Personen

BALL ohne Dinner (inkl. Getränke*)

Zum Ball am 22. November 2019, ab 21.00 Uhr, in der Wolkenburg, reserviere ich zum Preis von jeweils € 69,- Flanierkarten für folgende

Personen: (Bitte Namen einsetzen und Doppelanmeldung vermeiden. Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen.)

Name:

Personen

Gäste:

Personen

Gäste:

Personen

Gäste:

Personen

Gäste:

Gäste:

Datum:

Unterschrift:

insgesamt

Personen

Personen

Personen

Reservierungen

bis zum 02.11.2019

per Post, per Fax:

0221/285602-21 oder

in der Geschäftsstelle

des KAV

* Kölsch, Weißwein, Rotwein, Wasser, Softdrinks, Heißgetränke

Bitte senden Sie dieses Formular ausgefüllt per Fax an 0221/285602-21 oder per Post an die Kölner Anwaltverein e. V. (s. o.). Bei Rückfragen

kontaktieren Sie uns bitte unter: 0221/285602-13 oder service@koelner-anwaltverein.de

Die Reservierung der Karten ist verbindlich! Aufgrund des limitierten Kartenkontingentes bitten wir um Verständnis, dass Anmeldungen

in Reihenfolge ihres Eingangsstempels berücksichtigt werden. Wir freuen uns daher auf Ihre frühzeitige Anmeldung.

Die Karten liegen an der Abendkasse bereit. Bitte zahlen Sie Ihren Galabeitrag erst nach Erhalt Ihrer Rechnung unter Verwendung

der dort angegebenen Rechnungsnummer. Vielen Dank!


106

Anmeldeformular für Seminare des

Kölner Anwaltverein e.V.

Kölner Anwaltverein e. V., Reichenspergerplatz 1, 50670 Köln

Bitte wählen Sie ein oder mehrere Seminare aus, tragen Sie umseitig Ihre Daten ein und senden Sie uns alle

Seiten per E-Mail-Scan, Post oder Fax an die angegebene Faxnummer. Vielen Dank!

Bitte faxen Sie

alle ausgefüllten

Seiten an folgende

Nummer:

0221/285602-21

*Kostenangaben: JM = Jungmitglied KAV, M = Mitglied KAV, NM = Nichtmitglied, F = Frühbucher

Termin Sem.-Nr. Titel Kostenbeitrag

26.06.2019 GR1-06-19 Basic-Seminar: Einführung in das Markenrecht JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

01.07.2019 Medi1-07-19 Supervision für Mediatoren ist Pflicht – KAV bietet sie an JM: € 70,00 / M: € 90,00 / NM: € 110,00

03.07.2019 GesR1-07-19 Gesellschafterausschluss und Anteilseinziehung – Finale im

gesellschaftsrechtlichen Rosenkrieg?

JM: € 90,00 / M: € 105,00 / NM: € 135,00

04.09.2019 BetreuR1-09-19 Gesundheitssorge und das Recht am Lebensende JM: € 180,00 / M: € 210,00 / NM: € 270,00

06.09.2019 ErbR1-09-19 Der Ausgleich von Pflegeleistungen im Todesfall JM: € 90,00 / M: € 105,00 / NM: € 135,00

10.09.2019 ErbR2-09-19 Das notarielle Nachlassverzeichnis JM: € 90,00 / M: € 105,00 / NM: € 135,00

11.09.2019 ZPO1-02-19 Berufung im Zivilprozess JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

13.09.2019 Syndikus1-09-19 5. Kölner Syndikus-Rechtstag 2019 Die Teilnahme ist kostenfrei.

13.–14.09.2019 FamR1-09-19 Herbstseminar Familienrecht JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

13.09.2019 FamR1-09-19-1 Herbstseminar Familienrecht – Teilbuchung 1 JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

14.09.2019 FamR1-09-19-2 Herbstseminar Familienrecht – Teilbuchung 2 JM: € 240,00/ M: € 280,00 / NM: € 360,00

14.09.2019 StrafR1-09-19 Aktuelles aus der höchstrichterlichen Rechtsprechung zum

Straf- und Strafprozessrecht

JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

19.–20.09.2019 ITR1-09-19 9. NRW IT-Rechtstag JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

19.09.2019 ITR1-09-19-1 9. NRW IT-Rechtstag – Teilbuchung 1 JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

20.09.2019 ITR1-09-19-2 9. NRW IT-Rechtstag – Teilbuchung 2 JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

20.–21.09.2019 UrhebR1-09-19 Herbstseminar Urheber- und Medienrecht JM: € 460,00 / M: € 500,00 / NM: € 685,00

20.09.2019 UrhebR1-09-19-1 Herbstseminar Urheber- und Medienrecht – Teilbuchung 1 JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

21.09.2019 UrhebR1-09-19-2 Herbstseminar Urheber- und Medienrecht – Teilbuchung 2 JM: € 220,00 / M: € 255,00 / NM: € 325,00

24.09.2019 SteuR1-09-19 Anwaltliche Problemfelder im Finanzgerichtsprozess – Fallstricke,

Prozesstaktik, Rechtsbehelfe & Rechtsmittel

JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

25.09.2019 SozR1-09-19 Highlights der Rechtsprechung des BSG und des LSG JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

25.09.2019 KAV1-09-19 STYLE – Modetipps für selbstbewusstes und professionelles Auftreten

im Kanzleialltag – Ein Aktiv-Seminar für Rechtsanwaltsfachangestellte

27.09.2019 IntR1-09-19 Aktuelle wirtschaftsrechtliche Fragen in Belgien, Frankreich, Italien

und den Niederlanden

Ext. Rechtsanwaltsfachangestellte: € 20,00

JM: € 200,00 / M: € 220,00 / NM: € 260,00

27.–28.09.2019 VerkR1-09-19 Herbstseminar Verkehrsrecht JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

27.09.2019 VerkR1-09-19-1 Herbstseminar Verkehrsrecht – Teilbuchung 1 JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

28.09.2019 VerkR1-09-19-2 Herbstseminar Verkehrsrecht – Teilbuchung 2 JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

08.10.2019 SteuR1-10-19 Kapitalkonten bei der Besteuerung von Personengesellschaftern –

Grundlagen und Gestaltungen

JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

10.10.2019 SteuR2-10-19 Der faktische Geschäftsführer JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

11.10.2019 GesR1-10-19 5. Kölner Gesellschaftsrechtstag JM: € 390,00 / M: € 420,00 / NM: € 480,00

11.–12.10.2019 BauR1-10-19 Jahresendveranstaltung im Bau- und Architektenrecht JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

Fortsetzung auf der nächsten Seite >>


107

*Kostenangaben: JM = Jungmitglied KAV, M = Mitglied KAV, NM = Nichtmitglied, F = Frühbucher

Termin Sem.-Nr. Titel Kostenbeitrag

11.10.2019 BauR1-10-19-1 Jahresendveranstaltung im Bau- und Architektenrecht – Teilbuchung 1 JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

12.10.2019 BauR1-10-19-2 Jahresendveranstaltung im Bau- und Architektenrecht – Teilbuchung 2 JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

30.10.2019 ZPO1-10-19 Erfolgreiche Zwangsvollstreckung Mitarbeiter / Mitglied KAV: € 70,00

Mitarbeiter / Nichtmitglied: € 90,00

05.11.2019 SteuR1-11-19 Vermögensabschöpfung aus der Praxis des Strafsachenfinanzamtes Köln JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

07.11.2019 ErbR1-11-19 Erbrecht und Grundbuch JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

08.– 09.11.2019 VersR1-11-19 10. Kölner Versicherungsrechtstag JMF: € 425,00 / MF: € 500,00 / NMF: € 650,00

JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

08.11.2019 VersR1-11-19-1 10. Kölner Versicherungsrechtstag – Teilbuchung 1 JMF: € 200,00 / MF: € 235,00 / NMF: € 305,00

JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

09.11.2019 VersR1-11-19-2 10. Kölner Versicherungsrechtstag – Teilbuchung 2 JMF: € 225,00 / MF: € 265,00 / NMF: € 345,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

08.– 09.11.2019 ArbR1-11-19 Jahresendveranstaltung Arbeitsrecht JMF: € 425,00 / MF: € 500,00 / NMF: € 650,00

JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

08.11.2019 ArbR1-11-19-1 Jahresendveranstaltung Arbeitsrecht – Teilbuchung 1 JMF: € 200,00 / MF: € 235,00 / NMF: € 305,00

JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

09.11.2019 ArbR1-11-19-2 Jahresendveranstaltung Arbeitsrecht – Teilbuchung 2 JMF: € 225,00 / MF: € 265,00 / NMF: € 345,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

15.11.2019 SozR1-11-19 Aktuelle obergerichtliche Rechtsprechung in der gesetzlichen

Kranken- und sozialen Pflegeversicherung mit Bezügen zu aktuellen

Gesetzesänderungen

JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

15.–16.11.2019 GR1-11-19 Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz JMF: € 425,00 / MF: € 500,00 / NMF: € 650,00

JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

15.11.2019 GR1-11-19-1 Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz – Teilbuchung 1 JMF: € 200,00 / MF: € 235,00 / NMF: € 305,00

JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

16.11.2019 GR1-11-19-2 Herbstseminar Gewerblicher Rechtsschutz – Teilbuchung 2 JMF: € 225,00 / MF: € 265,00 / NMF: € 345,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

19.11.2019 MedR1-11-19 Aktuelle Entwicklungen im Vertragsarztrecht JM: € 60,00 / M: € 70,00 / NM: € 90,00

29.–30.11.2019 MietR1-11-19 Kölner Mietrechtstage 2019 JMF: € 425,00 / MF: € 500,00 / NMF: € 650,00

JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

29.11.2019 MietR1-11-19-1 Kölner Mietrechtstage 2019 – Teilbuchung 1 JMF: € 200,00 / MF: € 235,00 / NMF: € 305,00

JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

30.11.2019 MietR1-11-19-2 Kölner Mietrechtstage 2019 – Teilbuchung 2 JMF: € 225,00 / MF: € 265,00 / NMF: € 345,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

04.12.2019 SteuR1-1e-19 Die wichtigsten BFH – Entscheidungen im Jahre 2018/2019 zur Ertragsbesteuerung

von Unternehmen

JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

10.12.2019 BankR1-12-19 Best of Bankrecht JM: € 90,00 / M: € 105,00 / NM: € 135,00

11.12.2019 ErbR1-12-19 Komplexe Testamentsgestaltungen am Beispiel von Behindertentestamenten

29.01.2020 MedR1-01-20 Aktuelle Probleme des Arzthaftungsrechts aus der Perspektive der Verfahrensbeteiligten,

der Wissenschaft und der Versicherungswirtschaft

30.01.2020 MedR2-01-20 Das Recht am Ende des Lebens – aktuelle Entwicklung im Recht der

Sterbebegleitung

JM: € 150,00 / M: € 175,00 / NM: € 225,00

JM: € 150,00 / M: € 175,00 / NM: € 225,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

10.02.2020 SteuR1-02-20 Umstrukturierungen von Unternehmen – zivil- und steuerrechtliche Fallen JM: € 120,00 / M: € 140,00 / NM: € 180,00

13.02.2020 SportR1-02-20 Sportmedienrecht – Verwertungsrechte im Sportbusiness JM: € 150,00 / M: € 175,00 / NM: € 200,00

13.–14.03.2020 BankR1-03-20 10. Kölner Bankrechtstag JMF: € 425,00 / MF: € 500,00 / NMF: € 650,00

JM: € 450,00 / M: € 525,00 / NM: € 675,00

13.03.2020 BankR1-03-20-1 10. Kölner Bankrechtstag – Teilbuchung 1 JMF: € 200,00 / MF: € 235,00 / NMF: € 305,00

JM: € 210,00 / M: € 245,00 / NM: € 315,00

14.03.2020 BankR1-03-20-2 10. Kölner Bankrechtstag – Teilbuchung 2 JMF: € 225,00 / MF: € 265,00 / NMF: € 345,00

JM: € 240,00 / M: € 280,00 / NM: € 360,00

Fortsetzung auf der nächsten Seite >>

Umsatzsteuerbefreite Fortbildungsveranstaltungen eines Berufsverbandes.


108

Hinweise der Redaktion

In dieser Ausgabe des KAV Magazins finden Sie die Bewerbung der bereits bis zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe geplanten Seminare der nächsten Folgemonate.

Darüber hinaus wurden und werden kontinuierlich weitere Fachseminare, Workshops und Tagungen erstellt, deren Bewerbung im direkten Anschluss zur finalen Planung

auf unserer KAV Onlineplattform im Internet unter www.kav-seminare.de, in unserem monatlichen Newsletter sowie in den nachfolgenden KAV Magazinen erfolgen.

Gern stehen wir Ihnen für Fragen und Anregungen jederzeit zur Verfügung. Seinen Mitgliedern gewährt der KAV Sonderkonditionen. Bitte wählen Sie als KAV Mitglied

den entsprechend angezeigten Mitgliederpreis.

Bitte zahlen Sie Ihre Teilnahmegebühr erst nach Erhalt Ihrer Rechnung unter Berücksichtigung der dort angegebenen Rechnungsnummer.

Vielen Dank!

Ihre Daten

Fax: 0221/28 56 02 -21

Bitte in Druckbuchstaben ausfüllen.

Bitte faxen Sie

alle ausgefüllten

Seiten an folgende

Nummer:

0221/285602-21

Bitte auswählen:

Jungmitglied KAV Mitglied KAV Nichtmitglied

Name

Anschrift

Gerichtsfach-Nr.:

Mitgliedernummer (falls vorhanden und zur Hand)

Rechnungsadresse, falls abweichend

Telefon, E-Mail

Köln, den

Unterschrift

Im Anschluss zu Ihrer Anmeldung erhalten Sie gemäß unseren Teilnahmebedingungen eine Bestätigung und Annahme Ihres Buchungswunsches sowie

eine Ausführung unserer Teilnahmebedingungen. Bitte zahlen Sie erst nach Erhalt Ihrer Rechnung unter Verwendung Ihrer Rechnungsnummer.

Vielen Dank!


Exklusiv für

Mitglieder des

Kölner Anwaltverein

e.V.

In Kooperation mit

Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn ich ein Berufsleben lang

gut geschützt sein will.

Im Leben kommt es oft anders als geplant: Wenn Sie wegen einer Krankheit oder eines Unfalls Ihren Beruf

nicht mehr ausüben können, brauchen Sie finanzielle Sicherheit. Gehen Sie im Falle einer Berufsunfähigkeit

auf Nummer sicher: EGO Top bietet Ihnen einen leistungsstarken und qualitativen Einkommensschutz.

HDI hilft.

HDI Vertriebs AG

Regionaldirektion Köln

Götz Runge

Charles-de-Gaulle-Platz 1

50679 Köln

Telefon 0221 144-4733

Telefax 0511 645-1150956

Goetz.runge@hdi.de


DEUTSCHE GASTFREUNDSCHAFT IM HERZEN VON DUBAI

Das kosmopolitische 5-Sterne Hotel mit Deutscher Seele, das Steigenberger Hotel Business Bay, Dubai ist das erste Hotel der

Gruppe in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Elegantes sowie stilvolles Design findet sich in den 350 Zimmern und Suiten mit spektakulären Aussichten auf den Dubai Water

Canal und den einzigartigen Burj Khalifa. Die Gäste kommen in den Genuss eines luxuriösen SPA, Fitnessstudios, Spuash

Platzes, eines Pools auf der Dachterrasse, einer eleganten Club Lounge und insgesamt fünf Restaurants sowie eines kostenfreien

Shuttle Services zur Dubai Mall und zum La Mer Strand. Hier wird höchster Komfort für anspruchsvolle Reisende geboten,

unabhängig ob private oder berufliche Gründen sie nach Dubai führen.

STEIGENBERGER HOTEL BUSINESS BAY

P.O. Box 413311 • Al Abraj Street/Marasi Drive • Dubai • UAE | +971 4 3690000

dubai.steigenberger.com | @SteigenbergerDubai | @SteigenbergerBB

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine