KAV MAGAZIN - AUSGABE 2/2019

KoelnerAnwaltverein

In der aktuellen Ausgabe unseres KAV Magazins informieren wir Sie unter anderem über die KAVCAREERDAYS und die KAV Juniormitgliedschaft. Zudem können Sie in der Revue zum 12. Kölner Anwaltstag und der Ordentlichen Mitgliederversammlung alle Details des 08. Mai 2019 noch einmal nachlesen. Zudem informieren wir Sie über unsere bevorstehenden Fortbildungsveranstaltungen und unsere Ausschüsse und Arbeitskreise informieren Sie über aktuelle Entwicklungen und Neuigkeiten in den jeweiligen Rechtsgebieten. In der Rubrik KAVRECHTPERSÖNLICH standen uns für diese Ausgabe Herr Joachim Roth, Leitender Oberstaatsanwalt in Köln und Herr Kollege Dr. Frank Seebode, Mitglied des Vorstands des Kölner Anwaltverein e.V. als Interviewpartner zur Verfügung. Mit JURTOUR gehen wir wieder auf Reisen und stellen Ihnen die Metropole des Orients, Dubai vor. Auch diesmal haben Sie wieder Gelegenheit einen Aufenthalt vor Ort zu gewinnen. Diesmal im Steigenberger Hotel Business Bay, Dubai. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und viel Freude mit dieser Ausgabe.

Seminare | 67

MEDIATION UND SCHLICHTUNG

Supervision für Mediatoren ist Pflicht – KAV bietet sie an

Bereits in dem Seminar am 9. April 2019 haben Interessenten die

Möglichkeit, das Thema Supervision näher kennenzulernen. Bekanntlich

wird durch das Mediationsgesetz in Verbindung mit der

ZMediatAusbV die Supervision für MediatorInnen in der Ausbildung

als auch vertiefend in der Fortbildung gefordert.

Entsprechend den Supervisionsverpflichtungen können teilnehmen:

Frisch ausgebildete MediatorInnen, die einen Mediationsfall

durchgeführt haben, zertifizierte MediatorInnen, die ihrer Nachweispflicht

für vier Einzelsupervisionen nachkommen müssen

sowie natürlich auch die insoweit verpflichteten „alten Hasen“.

Der KAV bietet am 17.6. und 1.7.2019 in seinen Räumlichkeiten

im OLG Köln ab 11.00 Uhr Supervision in Form der Einzelsupervision

im 2-er Setting oder auch in der Gruppe an. Die maximale

Gruppenstärke beträgt fünf Personen. Supervision im Sinne des

Mediationsgesetzes ist als eine Selbstreflexion erlebter Situationen

und erlebten Verhaltens der eigenen Berufstätigkeit als

Mediator mit dem Ziel einer Verbesserung, eine Neuorientierung

zu verstehen. Bei der geforderten Einzel-Fall-Supervision bietet es

sich ohne weiteres an, den Rahmen einer Gruppe zu wählen, da

der Resonanzraum einer Gruppe wesentlich größer ist. Typische

Fragestellungen für eine Supervision sind: Meine Mediation war

schwierig. Ich bin unsicher, ob ich alles richtig gemacht habe und

was ich hätte besser machen können. Die Supervision (lateinisch

Über-Blick) hat folgende Aspekte im Blick:

• Wie verhalten sich die Konfliktparteien in der Mediation?

• Wie verläuft das Mediationsgespräch?

• Welche Rolle spielt dabei der Mediator?

REFERENT

RA Christoph Bubert, Köln

ES LÄDT EIN: Ausschuss Mediation und Schlichtung

DATUM: Montag, 01. Juli 2019

UHRZEIT: ab 11.00 Uhr

ORT: Geschäftsstelle des KAV im OLG Köln

KOSTENBEITRAG JUNGMITGLIED: € 70,00

KOSTENBEITRAG MITGLIED: € 90,00

KOSTENBEITRAG NICHTMITGLIED: € 110,00

TEILNAHMEBESCHEINIGUNG: wird erteilt

ANMELDUNG: Seite 106, www.kav-seminare.de

SERVICE UND KOOPERATION (Seite 60):

GESELLSCHAFTSRECHT, STEUERRECHT

Gesellschafterausschluss und Anteilseinziehung – Finale im

gesellschaftsrechtlichen Rosenkrieg?

Streitigkeiten kommen nicht nur in den besten Familien vor, sondern

auch in den erfolgreichsten Gesellschaften. Nicht selten gehen

die Ungereimtheiten so weit, dass ein „Rauswurf“ des unliebsamen

Gesellschafters erwogen wird. Ist die Situation erst einmal derart

festgefahren, folgt allzu oft sein Ausschluss oder die Einziehung

seiner Geschäftsanteile. Obwohl einige Fragen zum Verfahren beim

Gesellschafterausschluss und bei der Anteilseinziehung mittlerweile

höchstrichterlich geklärt sind, verbleiben immer noch Unsicherheiten

und Unwägbarkeiten. Das Seminar wird den Teilnehmern die

einzelnen Schritte und Voraussetzungen erläutern, um das zwangsweise

Ausscheiden eines Gesellschafters herbeizuführen. Neben

den Unterschieden zwischen Personen- und Kapitalgesellschaft

werden auch die prozessualen Möglichkeiten des Betroffenen

behandelt, sich gegen das Zwangsausscheiden zu wehren.

Aber ist das Ausscheiden wirklich das Finale der Streitigkeit oder

womöglich erst die Halbzeit? Erfahrungsgemäß kann sich der Streit

durchaus bei der Abfindung fortsetzen. Ausgangspunkt dafür ist die

Frage nach dem Verkehrswert der Beteiligung des ausgeschiedenen

Gesellschafters. Zu deren Beantwortung stehen eine Vielzahl

von Ansätzen zur Verfügung, die durch Gesetz und Rechtsprechung,

aber auch durch die steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden

Berufsstände geprägt sind. Das Seminar wird einen Überblick über

die wohl gängigsten Bewertungsverfahren geben und anhand von

Fallbeispielen verdeutlichen, wie eng Steuer- und Gesellschaftsrecht

an dieser Stelle miteinander verknüpft sind.

Der Referent, Herr Kollege Dr. Klöckner, ist Rechtsanwalt und

Partner bei einer Steuerberatungsgesellschaft in Köln. Er ist ferner

Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht und ist v. a. umfassend

in allen Bereichen des Gesellschaftsrechts tätig. Herr Klöckner

übernimmt bei seinen Mandanten sowohl beratende Aufgaben als

auch deren Vertretung in streitigen Angelegenheiten. Neben dem

klassischen Gesellschaftsrecht liegt sein Fokus auf dem Unternehmenskauf

(M&A).

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