natur im bild katalog 2017 online

natur.im.bild94207

• Naturlehrtafeln

• Tierparktafeln

• Quiztafeln

• Übersichtstafeln

• Extraanfertigungen

• Trägergerüste

• Flyer

• Bücher

• Postkarten uvm.

Lehrtafelverzeichnis

2017/18

Materialien zur Einrichtung von Lehrpfaden


Wer ist Natur im Bild ?

Seit 1996 beschäftigen wir uns mit der Herstellung von Lehrtafeln rund um die Natur.

Dabei ist uns besonders wichtig, unsere handgemalten, naturgetreuen Zeichnungen

einzusetzen, die mit interessanten Texten verschiedene Themen beschreiben.

Gerne beraten wir Sie bei der Planung Ihres Lehrpfades. Natürlich stellen wir Ihnen

auf Wunsch gerne Mustertafeln bzw. Materialmuster zur Verfügung.

Nach der Philosophie „Nur was der Mensch kennt, kann er lieben“ und „Nur was der

Mensch liebt, kann er auch schützen“ gestalten wir Lehrtafeln, die über Vorgänge,

Lebenssituationen und Lebensmöglichkeiten in der Natur informieren.

Sie können sich bei uns auch ganz individuelle Lehrtafeln erstellen lassen. Anhand

Ihrer Vorschläge werden wir Ihre Ideen in Text und Bild umsetzen. Auch durch

individuelle Texte zu bereits existierenden Bildelementen können Sie Ihre persönliche

Lehrtafel gestalten.

Natur im Bild GmbH

Olenhuser Landstr. 20b

37124 Rosdorf

Tel. +49 551 59007

Fax +49 551 59009

www.natur-im-bild.com

info@natur-im-bild.com

Außerdem können Sie auch Ihre bereits fertig gestalteten Lehrtafeln bei uns

produzieren lassen.

Ihr

Natur

im Bild

Team

Jessica Welenz

Auszubildende Kauffrau

für Büromanagement

Ulla Beulke

Geschäftsführerin

Jana Mechmershausen

Mediengestalterin

Sabine Wahner-Lutze

Geschäftsführerin

Kristina Lung

Mediengestalterin

Von uns gestaltete Lehrtafeln und Einzelabbildungen in

diesem Katalog dürfen nicht ohne unser Einverständnis

gescannt, fotografiert, ausgeschnitten oder anderweitig

genutzt werden.

Dieses Werk ist sowohl in Teilen als auch als Ganzes

urheberrechtlich geschützt. Der Nachdruck ist, auch

auszugsweise, verboten.

Impressum

Herausgeber: Natur im Bild GmbH

Redaktion: Sabine Wahner-Lutze

Layoutgestaltung: Jana Mechmershausen


Inhaltsverzeichnis

Themen

Seite

Lehrtafeln

Neuheiten ...................................................................... 02

Ökologie ....................................................................03 – 13

Gewässer ...................................................................14 – 15

Obst ..........................................................................16 – 17

Wald ..........................................................................18 – 21

Pflanzen ....................................................................22 – 27

Pilze ...........................................................................28

Tiere ..........................................................................29 – 30

Säugetiere .................................................................31 – 38

Vögel .........................................................................39 – 46

Bienen, Insekten, Ameisen und Spinnen ...................47 – 49

Amphibien und Reptilien ...........................................50

Fische ........................................................................51

Quiztafeln ..................................................................52 – 53

Zoo- und Tierparktafeln ............................................... 54 – 57

Hinweisschilder .........................................................58

Kleintafeln und Tiersilhouetten .................................59

Übersichtstafeln u. Extraanfertigungen ....................60 – 61

Flyer und Faltblätter ..................................................62

Wandbilder, Magnetboards, Ordnerrücken, Bücher .63

Preisliste ...................................................................64-65

Trägergerüste ...........................................................66 – 70

Erklärungen ...............................................................71

Bestellformular ..........................................................72

Allgemeine Geschäftsbedingungen ...........................73

Sonstige Artikel .........................................................Rückseite


© Natur im Bild GmbH

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www.natur-im-bild.com

Lösung: 1b; 2d; 3e; 4c; 5f; 6a

© Natur im Bild GmbH, www.natur-im-bild.com

02 Neuheiten

Wir erweitern unser Sortiment regelmäßig

um neue, kreative Produkte.

Hier sehen Sie alle Neuheiten auf

einem Blick.

NEU

Art.-Nr. 564-30

Art.-Nr. 690-2

Schmetterlingsflyer mit spannenden Infos rund um den

Schmetterling. Mehr Infos auf Seite 62.

Art.-Nr. 181-2

Runde Infotafeln zum Drehen oder fest

stehend. Durchmesser ca. 80 cm.

Art.-Nr. 181-1

NEU

Kreativ Holz-Trägergerüst

Mehr Infos auf Seite 68.

Geschwungene Tafel mit Ausschnitt

Format ca. 100 x 70 cm

NEU

Art.-Nr. 181-4

Runde Infotafel

am Holzpfosten

befestigt.

Art.-Nr. 564-32

Neue Kleintafeln im Format 15 x 30 cm.

Mehr Infos auf Seite 59.

Art.-Nr. 181-3

NEU

Geschwungene Tafel

Format 100 x 30-50 cm

Art.-Nr. 182-1

Art.-Nr. 183-1

NEU

NEU

Jahr für Jahr fällt das

Laub zu Boden

Wo bleibt es ?

Wusstest du, dass ...?

... ein 20 m hoher Baum jährlich

... Blätter Wasser

ca. 30.000 l Wasser über die

speichern und durch

Wurzeln in seine

Spaltöffnungen

Krone saugt?

transportieren?

Wem gehört welches

Ei ?

3

So hoch wäre das Laub im

Wald, wenn Kleinstlebewesen

1

2

und Bodenorganismen etwa

10 Jahre lang nichts tun

würden.

... Laubwälder

mehr

Wasser

speichern

können

als Nadelwälder?

... herabfallendes

Laub für

die

Humusbildung

sorgt?

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... der

Waldboden

das Wasser

reinigt

und filtert?

... dass bei der

Sommerhitze

die Verdunstung

Kälte spendet?

a b c

Ein 20 m hoher Baum

kann 200 – 300 kg

Wurzelwerk entwickeln!

d e f

Art.-Nr. 331-153 Art.-Nr. 311-17 Art.-Nr. 311-18 Art.-Nr. 371-44 Art.-Nr. 331-154 Art.-Nr. 371-45 Art.-Nr. 342-7 Art.-Nr. 343-10 Art.-Nr. 344-3


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37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

Ökologie 03

Auf unseren Lehrtafeln zum Thema

Ökologie haben wir die unterschiedlichsten

Lebensräume und Kreisläufe

dargestellt, um die Zusammenhänge

und Geheimnisse in der Natur zu

erklären.

Art.-Nr. 111-34

Art.-Nr. 111-131

Art.-Nr. 111-9

Art.-Nr.111-6

Art.-Nr. 111-82

Art.-Nr. 111-80

Magere Glatthaferwiese

Bunt, vielfältig, artenreich!

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Was ist eine magere Glatthaferwiese?

Eine magere Glatthaferwiese wird nicht gedüngt.

Sie wird nur ein bis zweimal im Jahr

gemäht, damit sie nicht wieder zu einem Wald

heranwächst. Sie ist eine artenreiche Blumenwiese,

die für viele Lebewesen einen optimalen

Lebensraum bietet. Möglich gemacht hat das

der Mensch, der hier durch seine Truppenübungen

die Flächen waldfrei gehalten hat.

Lebensraum Glatthaferwiese

Dadurch dass hier kein Löwenzahn oder

Brennnessel wuchert, können sich die verschiedensten

Gräser und Kräuter entwickeln.

Das lockt viele Schmetterlinge, Heuschrecken

und zahlreichen anderen Insekten an, die

wiederum Vögel anlocken. Durch die intensive

Nutzung der Wiesen durch Düngung und

häufige Mahd oder die Umwandlung in Acker

sind die Magerwiesen selten geworden.

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Art.-Nr. 111-1

Alle hier abgebildeten

Lehrtafeln können auch nach

Ihre individuellen Wünschen

geändert werden.

Typische Tierarten

Insekten & Spinnen

1 Bläuling (Polyommatus icarus)

2 Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

3 Rotbraunes Wiesenvögelchen

(Coenonympha glycerion)

4 Gemeiner Grashüpfer (Chorthippus

parallelus)

5 Roesels Beißschrecke (Metrioptera

roeselii)

6 Nachtigall-Grashüpfer (Chorthippus

biguttulus)

7 Großer Feuerfalter (Lycaena dispar)

8 Kleiner Fuchs (Aglais urticae)

9 Listspinne (Pisaura mirabilis)

10 Honigbiene (Apis mellifera)

11 Ohrwurm (Forficula auricularia)

12 Krabbenspinne (Misumena vatia)

Lurche

13 Wechselkröte (Bufo viridis)

14 Blindschleiche (Anguis fragilis)

15 Erdkröte (Bufo bufo)

16 Zauneidechse (Lacerta agilis)

Vögel

17 Feldlerche (Alauda arvensis)

18 Braunkehlchen (Saxicola rubetra)

19 Wiesenpieper (Anthus pratensis)

20 Feldsperling (Passer montanus)

21 Graureiher (Ardea cinerea)

22 Jagdfasan (Phasianus colchicus)

23 Mäusebussard (Buteo buteo)

24 Rauchschwalbe (Hirundo rustica)

25 Star (Sturnus vulgaris)

26 Weißstorch (Ciconia ciconia)

Säugetiere

27 Abendsegler (Nyctalus noctula)

28 Bartfledermaus (Myotis mystacinus)

29 Breitflügelfledermaus (Eptesicus

serotinus)

30 Dachs (Meles meles)

31 Feldhase (Lepus europaeus)

32 Feldmaus (Microtus arvalis)

33 Hermelin (Mustela erminea)

34 Maulwurf (Talpa europaea)

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Typische Pflanzenarten

1 Glatthafer (Arrhenatherum elatiust)

2 Wiesen-Fuchsschwanz (Alopecurus pratensis)

3 Wilde Möhre (Daucus carota)

4 Wiesen-Salbei (Salvia pratensis)

5 Wiesen-Pippau (Crepis biennis)

6 Acker-Witwenblume (Knautia arvensis)

7 Frauenmantel (Alchemilla spp.)

8 Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

9 Großer Wiesenknopf (Sanguisorba offi cinalis)

10 Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

11 Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea)

12 Margerite (Leucanthemum vulgare)

13 Wiesen-Glockenblume (Campanula patula)

14 Wiesen-Schwingel (Festuca pratensis)

15 Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)

16 Wiesen-Storchschnabel (Geranium pratense)

17 Kuckucks-Lichtnelke (Silene flos-cuculi)

18 Rotschwingel (Festuca rubra)

19 Wolliges Honiggras (Holcus lanatus)

Art.-Nr. 111-133


04 Ökologie

Art.-Nr. 111-26

Art.-Nr. 111-116

Art.-Nr. 111-23

Art.-Nr. 111-56

Art.-Nr. 111-85

Art.-Nr. 111-110

Art.-Nr. 111-86

Art.-Nr. 111-108

Art.-Nr. 111-112


Ökologie 05

Art.-Nr. 111-44

Art.-Nr. 111-132

Art.-Nr. 111-28

Art.-Nr. 111-24

Art.-Nr. 111-5

Art.-Nr. 111-87

Art.-Nr. 111-49

Art.-Nr. 111-50

Unsere Lehrtafeln sind in

verschiedenen Formaten

lieferbar.

Art.-Nr. 111-60

Art.-Nr. 111-18


06 Ökologie

Hier sehen Sie unterschiedlich

gestaltete Lehrtafeln rund um

das Thema Bauernhof und

Feldwirtschaft.

Art.-Nr. 111-98

Art.-Nr. 111-99

Art.-Nr. 111-97

Art.-Nr. 111-96

Alle hier abgebildeten Lehrtafeln haben

das Standardformat 100 x 70 cm.

Art.-Nr. 111-95


Ökologie 07

Art.-Nr. 111-94

Art.-Nr. 111-92

Art.-Nr. 111-8

Art.-Nr. 111-100

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Art.-Nr. 111-120


© N B G 37124

Pfl H k :

08 Ökologie

Art.-Nr. 111-75

Art.-Nr. 111-122

Art.-Nr. 111-48

Art.-Nr. 111-40

Art.-Nr. 111-63

Art.-Nr. 111-88

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Art.-Nr. 111-55

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Art.-Nr. 111-19

Art.-Nr. 111-12


Ökologie 09

Art.-Nr. 111-15

Art.-Nr. 111-124

Art.-Nr. 111-11

Art.-Nr. 111-105

Art.-Nr. 111-119

Art.-Nr. 111-47

Art.-Nr. 111-118

Art.-Nr. 111-42

Unsere Lehrtafeln sind in

unterschiedlichen

Ausführungen lieferbar.

Ausführliche Erklärungen

finden Sie auf

Seite 71.

Art.-Nr. 111-117

Art.-Nr. 111-90

Art.-Nr. 111-10


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(Martes martes)

(Erinaceus europaeus)

(Carabus cornunculatus)

(Sorex araneus)

(Lumbricus terrestris)

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1 Löwenzahn

2 Wiesenflockenblume

3 Klappertopf

4 Knautie (Witwenblume)

5 Schafgarbe

6 Margerite

7 Schlüsselblume

8 Wiesensalbei

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9 Tagpfauenauge

10 Admiral

11 Schachbrettfalter

12 kleiner Fuchs

13 Zitronenfalter

14 Honigbienen

15 Hornissen

16 Wildbienen

17 Wiesenhummel

18 Marienkäfer

19 Laufkäfer

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(Pisaura mirabilis)

(Lacerta vivipara)

(Troglodytes troglodytes)

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23 Dachs

24 Fuchs

25 Gartenschläfer

26 Siebenschläfer

27 Fledermäuse

28 Iltis

29 Mauswiesel

30 Wiesel

31 Steinmarder

32 Eichhörnchen

33 Igel

34 Spitzmaus

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20 Zauneidechse

21 Blindschleiche

22 Erdkröte

35 Zaunkönig

36 Feldsperling

37 Star

38 Gartenrotschwanz

39 Neuntöter

40 Grünfink

41 Buchfink

42 Zilpzalp

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(Erithacus rubecula)

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43 Blaumeise

44 Distelfink

45 Kohlmeise

46 Grauschnäpper

47 Gartenbaumläufer

48 Kleiber

49 Rotkehlchen

50 Heckenbraunelle

51 Goldammer

52 Gartengrasmücke

53 Mönchsgrasmücke

54 Hausrotschwanz

55 Schleiereule

56 Amsel

57 Ringeltaube

58 Elster

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59 Grünspecht

60 Buntspecht

61 Kleinspecht

62 Wendehals

63 Turmfalke

64 Bussard

65 Schwarzmilan

66 Rotmilan

67 Steinkauz

68 Wiedehopf

69 Rebhuhn

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(Prunella modularis)

(Bufo bufo)

(Anguis fragilis)

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© Natur im Bild GmbH

64 Tel. 0551 59007

www.natur-im-bild.com

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www.natur-im-bild.com

Erdkröte

(Bufo bufo)

Uhu (Bubo bubo)

Schlingnatter (Coronella austriaca)

(Sarothamnus scoparius)

(Melilotus officinalis)

(Centaurea jacea)

(Betulus pendula)

(Leucanthemum vulgare)

(Dryopteris filix-mas)

(Dryopteris carthusiana)

(Blechnum spicant)

(Polypodium vulgare)

(Populus tremula)

(Salix caprea)

Plattbauch-Libelle

(Libellula depessa)

Mauerfuchs

(Lasiommata megera)

Hauhechel-

Bläuling

(Polyommatus

icarus)

Nachtigall-Grashüpfer

(Chorthippus biguttulus)

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Fuchs

(Vulpes

vulpes)

10 Ökologie

Art.-Nr. 111-125

Art.-Nr. 111-72

Die Preise entnehmen Sie bitte

unserer Preisliste auf den

Seiten 64-65.

Vielfältiges Leben im Reisighaufen

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Art.-Nr. 111-101

Beispielhaft abgebildete Arten:

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Art.-Nr. 111-38

Wer versteckt sich in unserer Kulturlandschaft ?

ulturlandschaften mit Hecken, Wiesen und

KObstbäumen sind vor allem durch menschliche

Nutzung entstanden. Ohne die Tätigkeit des

Menschen würde hier von Natur aus vorwiegend

Wald wachsen. Um sie zu erhalten bedürfen sie

weiterhin der Pflege des Menschen, z.B. durch

Mähen und Beweidung und das Herunterschneiden

der Gehölze.

Die verschiedensten Tier- und Pflanzenarten leben

und gedeihen in dieser Struktur. Manche Tiere

leben in Baumhöhlen, andere verstecken sich in

Hecken oder in Schuppen. Jede Art findet hier

ihren besonderen Anspruch auf Nahrung,

Nistmöglichkeiten und Schlafplätzen.

Art.-Nr. 111-2

Jedes dieser Elemente ist ein „Biotop“, also ein

Lebensraum für Tiere und Pflanzen – und damit

besonders wertvoll und artenreich.

44 45

Art.-Nr. 111-39

Wiesenblumen:

Schmetterlinge:

andere Insekten:

3 6

Säugetiere:

Reptilien:

Amphibien:

Vögel:

Vielleicht können Sie

einige davon und noch

andere Arten beobachten !

Art.-Nr. 111-84

Lebensraum Steinbruch

Art.-Nr. 111-93

erden alte Abbaustätten,

Wwie Steinbrüche, nicht

mehr genutzt, werden sie

schnell von der Natur zurückerobert.

Sie entwickeln sich zu

wichtigen Lebensräumen für

oftmals bedrohte Tier- und

Pflanzenarten.

11

An den Felswänden findet

kontinuierlich Verwitterung statt.

Einzelne Steine oder ganze Teile

kommen immer wieder ins Rutschen,

bleiben liegen und dienen vielen

Kleintierarten als Behausung.

Kleinste, nährstoffarme und

trockene Gesteinsnischen

werden von einer speziell

angepaßten Vegetation

erorbert.

2

1

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Art.-Nr. 111-107

Kleingewässer in den

Abbausohlen sind für Insekten

und vor allem für Amphibien

von großer Bedeutung.

In manchen Steinbrüchen hat

sogar die Geburtshelferkröte

einen Lebensraum gefunden.

Das Sekundärbiotop Steinbruch

sollte daher nach Möglichkeit

geschützt werden.

3

6

1 Besenginster

2 Steinklee

3 Gemeine Flockenblume

4 Hangschutt

5 Weiß-, Hängebirke

6 Margarite

7 Wurmfarn

8 Dornfarn

7

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9 Rippenfarn

10 Tüpfelfarn

11 Aspe, Zitterpappel

12 Salweide

Art.-Nr. 111-30


Mehlschwalbe:

Braunes Langohr

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(Delichon urbica)

Sie brütet vor allem an Hauswänden

unter geschützten Dachvorsprüngen.

Breitflügelfledermaus

(Apus apus)

Dieser ausgesprochene

Flugkünstler

nistet gern

unter Dächern.

Er überwintert

in Afrika.

Zwergfledermaus

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(Corvus monedula)

Sie ist der kleinste einheimische

Rabenvogel und

wird, wegen ihrer Vorliebe für

Kirchtürme, auch „des Pastors

schwarze Taube“ genannt.

(Ciconia ciconia)

Er brütet auf Hausdächern,

Türmen, Strommasten oder

Bäumen.

(Picus viridis)

Man kann ihn im Bogenflug

über freiem Gelände

beobachten. Als Schlafplatz

bevorzugt er Baumhöhlen, nutzt

aber auch Mauerspalten und ihm

zugängliche Dachbereiche.

Größte soziale Faltenwespe Deutschlands.

Sie baut ihr kunstvolles Nest in Baumhöhlen,

unter Dächern oder in großen Mauerspalten.

(Falco tinnunculus)

Der etwa taubengroße

Greifvogel ist die häufigste

Falkenart Mitteleuropas.

Seinen Nistplatz sucht er

sich an hohen Türmen

und Gebäuden.

(Osmia cornuta)

Diese Solitärbiene sucht in Mauern und

Hauswänden nach Löchern und Ritzen,

in denen sie ihre Eier ablegen kann.

Namensgebend für diese Eule

ist ihr deutlich ausgeprägter

heller, herzförmiger Gesichtsschleier.

Bevorzugt nutzt

sie Kirchtürme und

Scheunen als Tageseinstand

und Nistplatz.

(Plecotus auritus)

Auffallend lange, braune

Ohren. Dachböden und

Gebäudespalten aller Art

dienen ihm als Tagesquartier

und Wochenstube.

(Sturnus vulgaris)

Der singfreudige

Höhlenbrüter legt sein Nest

gern in Mauerspalten an.

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(Myotis myotis)

Mausohren schlafen im Sommer

gern in Dachstühlen und Kirchtürmen.

Zum Überwintern suchen

sie sich gern Natur-Höhlen oder

verlassene Bergwerkstollen.

Der gesellige Spatz baut sein Nest in Spalten, Nischen

oder Höhlungen von Gebäuden. Während der Jungenaufzucht

verfüttert er ausschließlich Insekten.

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Ökologie 11

Art.-Nr. 111-59

Art.-Nr. 111-109

Art.-Nr. 111-58

Art.-Nr. 111-128

Wenn der Winter kommt, ...

Art.-Nr. 111-127

Art.-Nr. 111-114

Tarnen und Täuschen

Überlebensstrategien im Tier- und Pflanzenreich

Der Kiefernschwärmer

fügt

Wer hat sich hier versteckt? Clevere Nachahmer:

Die Puppe des

Wer ganz genau hinschaut, findet einige

der abgebildeten Tiere auch im

großen Bild wieder:

Der Kokon des

Gabelschwanzes

(Nachtfalter) fällt auf

der Rinde kaum

auf.

Aurorafalters

(Schmetterling)

sieht aus

wie ein

Blatt.

Der Laubfrosch

passt sich seinem

Umfeld durch

Haltung und

Färbung an.

sich durch seine

Flügelzeichnung

hervorragend

in die Rindenstruktur

ein.

...

dann

warm

einmummeln

und ab in den

Winterschlaf.

Dies ist eine Variante,

um Hunger und Kälte

im Winter zu überstehen.

Unter einer dicken Laubschicht

oder im Boden bleibt es

erträglich. Nicht nur

Igel, auch Feldhamster,

Siebenschläfer oder

Fledermäuse hätten

im Winter Probleme,

genügend Futter zu finden.

Im Schlaf laufen der Stoffwechsel,

die Atmung und andere Körperfunktionen

nur noch im Zeitlupentempo ab.

... immer mit der Ruhe. Auch ohne Winterschlaf,

aber mit viele Ruhe, kommen z. B. Eichhörnchen,

Dachs und Wildschweine durch den Winter. Im Herbst

haben sie sich eine dicke Speckschicht angefressen,

von der sie im Winter zehren. Zusätzlich tragen die

Die Kupferglucke ahmt

perfekt ein welkes Blatt nach.

Der Ziegenmelker findet durch

die Anpassung an seine Umgebung

ein sicheres Tagesversteck.

Ameisenspringspinne

Tiere einen extra warmen

Winterpelz.

Strahlend weiß, nur mit

schwarzer Schwanzspitze,

ist der Winterpelz des im

Sommer braunen Hermelins.

Mitten im Winter beginnt für

Wildschweine und Füchse die

Paarungszeit, schließlich soll

der Nachwuchs pünktlich im

Frühling zur Welt kommen.

Der Fichtenkreuzschnabel ernährt sich von

Fichtensamen, die im Winter reichlich vorhanden sind,

so dass er sogar im Winter seine Brut aufzieht.

... ein dickes Winterkleid überstreifen.

Vögel sind mit einem besonders

guten Isoliermaterial ausgestattet:

Mit Federn. Federn weisen die Kälte ab

und halten die Wärme fest.

Von links

Bei starker Kälte plustern sich die Vögel nach rechts:

auf.

Waldohreulen

Ein raffiniertes Adernetz in den Füßen Eichhörnchen

ermöglicht es ihnen, auf Schnee und Eis Wildschweinrotte Fuchs

zu stehen, ohne festzufrieren.

Bergfink

Saatkrähen

Nur im Winter kann man Bergfinken, Rotwild

Eichelhäher Zwergsäger

Zwergsäger und Schellenten beobachten, Hermelin

Rehe

Reiherenten

die aus noch kälteren Regionen zu uns Puppe des

Feldhasen Bleßhühner

kommen.

Schwalbenschwanzes

Stockenten Unter der

Schellenten Gänsesäger

am Grashalm Graureiher Schneedecke:

Igel

Feuersalamander

Rötelmaus

Kiefernschwärmer

Maikäfer

Engerling

Art.-Nr. 111-46

Die Krabbenspinne, in

der gelben Blüte gut getarnt,

hat gerade einen Bläuling

gefangen.

Die Spannerraupe gleicht

durch ihre Körperhaltung

täuschend ähnlich einem

Zweig.

Der Sonnentau lockt

mit seinen klebrigen

“Tautropfen” Insekten an.

Anschließend umschließt

das Blatt die Beute,

um sie zu verdauen.

Art.-Nr. 111-37

Der Aronstab verbreitet Aasgeruch. Die Ameisenspringspinne

stellt ihre

Dieser lockt Käfer und Mücken

an, die in die Kesselfalle der Vorderbeine wie

Blüte fallen. Hier bedecken sie Fühler hoch, ahmt

sich mit Pollen und können die Bewegungen

erst mit dem Welken der der Ameisen nach,

Blüten entkommen. Werden mischt sich als Waldameise

sie in einer anderen Ameise getarnt

Blüte gefangen, unter das Volk, um

erfolgt die so leichte Beute

Befruchtung. machen zu können.

Der Hornissenglasflügler

(Schmetterling!)

täuscht seine

Wehrhaftigkeit durch

die Ähnlichkeit mit

der Hornisse vor.

Hornisse

Hornissenglasflügler

Das Tagpfauenauge erschreckt

seine Feinde durch das plötzliche

Aufklappen der Flügel mit der

eindrucksvollen Augenzeichnung.

Tierartgerecht umgerüstete Trafostation

örfer und Städte verarmen zusehends an wildlebenden

DTier- und Pflanzenarten. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig.

Der Rückgang bei vielen Tierarten in Dörfern und Städten

ist teils eine Folge der abnehmenden pflanzlichen Vielfalt,

teils ist sie aber durch Abriss alter Gebäude, Sanierung der

Städte und Dörfer sowie durch zunehmenden Straßenverkehr

begründet. Besonders bedrohlich ist die Situation für die

Tierarten, die in und an Gebäuden Schlaf- und Nistplätze

benötigen.

Dies gilt für die Vogelarten‚ Schleiereule, Dohle, Turmfalke,

Mauersegler, Mehlschwalbe, Rauchschwalbe und Hausrotschwanz.

Beim Rückgang der Fledermäuse spielt zusätzlich

die Verwendung giftiger Holzschutzmittel eine Rolle.

Wir müssen den stark gefährdeten Tierarten helfen, indem

wir ihnen Ausweichquartiere schaffen und den erforderlichen

gesunden Lebensraum erhalten.

Dazu dient die hier tierartgerecht umgebaute ehemalige

Trafostation.

An dieser tierartgerechten umgerüsteten ehemaligen

Trafostation sind Schlaf- bzw. Nistmöglichkeiten -

Wochenstuben für Schleiereulen, Turmfalken, Nischenbrüter,

Mauersegler, Fluginsekten und Fledermäuse entstanden.

Schleiereule:

Schleiereulen bewohnen

bei uns z.B. Kirchen,

Dachböden, Wirtschaftsgebäude

und Scheunen.

Wichtig für sie ist die

unmittelbare Nachbarschaft

freier Feld- und Wiesenflächen

zur Nahrungssuche.

Hauptnahrung der

Schleiereule sind Fledermäuse

und andere Nagerarten.

Die Eule ist bei uns stark gefährdet.

Die Mehlschwalbe ist mit

ca. 12 cm etwas kleiner als

die Rauchschwalbe (19 cm)

und kommt außer in Island

überall in Europa vor.

Sie jagt über offenem

Gelände, wo sie Insekten

aus der Luft erbeutet.

Von April – Oktober

lebt sie bei uns.

Dann verlässt sie

Europa, um im

tropischen Afrika

zu überwintern.

Vor dem Abflug sitzen Mehlschwalben oft

in großen Schwärmen auf Leitungsdrähten.

Unsere „wilden“ Kirchbewohner

Viele Tierarten finden im menschlichen

Wohnumfeld gute Lebensmöglichkeiten.

Kirchen können als Fels- oder Höhlenersatz dienen,

z.B. dem Turmfalken. Auch die Schleiereule

zieht es in die Nähe des Menschen. In der Turmluke

findet sie einen idealen Brutplatz. Schwalben und

Mauersegler brüten gern unter Dachüberhängen

und Vorsprüngen von Hauswänden. Das nachtaktive

Große Mausohr sucht sich im Kirchturm

gern einen Tagesrückzugsplatz. Auch als Wochenstube,

um in Gemeinschaft die Jungen aufzuziehen,

wird der Kirchturm gern genutzt.

Grünspecht

Turmfalke

Art.-Nr. 111-7

Schleiereule (Tyto alba)

Braunes Langohr

Großes

Mausohr

Art.-Nr. 111-79

Turmfalke:

Die Turmfalken sind

in unseren Breiten

ebenfalls auf geeignete

Gebäude mit Mauernischen

und Türmen

angewiesen.

Auch ihre Nahrung

besteht größtenteils

aus Mäusen, die sie

an Gehölzen, Waldrändern

und im offenen

Gelände erbeuten.

Als häufiger Greifvogel

zur Zeit nicht unmittelbar

bedroht.

Fledermäuse:

Durch den zunehmenden

Wegfall von Wohn- und

Schlafplätzen leiden unsere

gebäudebewohnenden

Fledermausarten stark.

Der Bestand ist teilweise stark

gefährdet. Mit Beginn der

Dämmerung verlassen sie ihre

Tagesquartiere und jagen

Fluginsekten an Gewässern,

Waldrändern bzw. in der

offenen Landschaft.

Mehlschwalbe

Mauersegler

Dohle

Weißstorch

Hornisse (Vespa crabro)

Gehörnte Mauerbiene

Star

Haussperling (Passer domesticus)

Art.-Nr. 111-62

Art.-Nr. 111-27


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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37124 Rosdorf

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12 10 Ökologie

Art.-Nr. 111-13

Art.-Nr. 111-104

Beispiel:

Holz-Trägergerüst

mit Lehrtafel im

Format 100 x 70 cm

Art.-Nr. 111-3

Verbreitung von Pflanzen - durch Tiere

Wenn Samen einfach auf den Boden unterhalb und Nährstoffe kämpfen müssen. Um das zu

der Elternpflanze fallen, so würden die Sämlinge vermeiden, sorgt die Natur für eine Verteilung

sterben, da sie miteinander um Wasser, Licht der Samen.

Unsere Träger

gerüste mit Preisen

finden Sie auf den

Seiten 66-70.

Früchte mit Kletten:

Eine ganze Reihe von

Früchten haften an dem

Fell vorbeistreifender Tiere,

z.B.:

- Gemeine Odermenning

- Kleine Klette

- Wilde Möhre

- Kletten-Labkraut

Kletten-

Labkraut

Wilde

Möhre

Eicheln

Waldveilchen

Himbeeren

Saftige Früchte:

Tiere werden von den süßen Früchten

angelockt, z.B. von Himbeeren und

Hagebutten. Die unverdaulichen

Samen gelangen über den Kot an Hagebutte

einen neuen Ort.

Art.-Nr. 111-4

Ölhaltige Samen:

Die Samen der Waldveilchen besitzen

kleine ölreiche Anhängsel, die für Ameisen

besonders lecker sind. Sie sammeln diese

Delikatessen im weiten Umkreis regelmäßig

ein und lassen die Samen anschließend irgendwo

liegen. Auf diese Weise tragen Ameisen zur Ausbreitung

von Pflanzen bei. Neben dem Waldveilchen

werden auch Schöllkraut und Lerchensporn fast

ausschliesslich von Ameisen verbreitet.

Nüsse:

Bäume und Sträucher bringen als Früchte

harte Nüsse hervor. Tiere, die Nüsse als

Wintervorrat vergraben und dann vergessen

tragen so zur Verbreitung bei.

Art.-Nr. 111-35

Die Preise für

unsere Lehrtafeln

entnehmen Sie

bitte den Seiten

64 und 65.

Die auf diesen

Seiten abgebildeten

Lehrtafeln haben

das Format

100 x 70 cm.

Duft - Nektar - Pollen

Obstblüten duften für uns, aber auch

für Bienen und ihre Verwandten

verführerisch. Sie zeigen damit ihre

zuckerreiche Nahrung, den Nektar, an.

Auf der Suche nach dieser Nahrung

besuchen Bienen die Blüten. Sie stoßen

dabei an die Staubblätter und bepudern

ihre behaarten Körper mit Pollen.

Die Bienen bürsten den Pollen in die

„Körbchen“ an ihren Hinterbeinen.

So bringen sie ihn als eiweißreiches

Futter für ihre Larven in den

Bienenstock.

Von der Blüte zum Apfel

Bienenschwarm

Apfelblüte vor der Bestäubung

Griffel mit Narbe

Blütenblätter

Kelchblätter

Drohne Arbeiterin Königin

Biene an

Apfelblüte

Staubblätter

Befruchtung

auskeimender Pollen

Pollenschlauch

(enthält männlichen

Zellkern)

Fruchtknoten

mit Samenanlagen

Fruchtknoten

Pollenhöschen

Samenanlage

mit Eizelle

Befruchtung

Bleibt beim Besuch der nächsten Blüte

befruchtungsfähiger Pollen an den Narben hängen,

keimt dieser und es wachsen Pollenschläuche

durch den Griffel zu den Samenanlagen im

Fruchtknoten.

Nach der Verschmelzung der Keimzellen entwickeln

sich Samen und das Fruchtgewebe.

Weitere Helfer bei der Befruchtung

Ist es während der Obstblüte für Bienen zu kalt,

werden Hummeln aktiv. Sie fliegen schon ab

4° Celsius.

Die allein lebenden Wildbienen (in Mittel-europa

rund 500 Arten) sammeln für ihren Nachwuchs

Pollen, den sie in ihrem Bauchhaar transportieren.

Fette Jahre - magere Jahre

Bei nassem oder zu kaltem Wetter während

der Blütezeit wird ein Großteil der Blüten

nicht oder unzureichend bestäubt.

Bei großen Obstbäumen ist die sogenannte

Alternanz ein Problem. Nach einem Jahr mit sehr

guten Erträgen folgt eines, in dem die Ernte sehr

mager ausfällt.

Noch ein Jahr später ist der Segen wieder kaum

zu bewältigen.

Die Ursachen sind bis heute nicht genau bekannt,

denn alle Bäume einer Region alternieren

gleichzeitig.

Art.-Nr. 111-57 Art.-Nr. 111-74


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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Ökologie 13

Art.-Nr. 111-126

Lebensraum Hochmoor - Eine gefährdete Urlandschaft

umpf- und Moorlandschaften

Ssind für den Naturhaushalt

bedeutende Lebensräume

und vielerorts geschützt.

Sie stellen letzte Rückzugsgebiete

für hochspezialisierte

Tier- und Pflanzenarten dar,

die sich diesem extremen

Lebensraum angepasst haben.

Was ist ein Moor?

Moore sind besondere Landschaften

in feuchtkühlem

Klima, die zeitweilig oder

ständig bis an die Oberfläche

durchfeuchtet sind. Da der Boden

ständig feucht ist und keine Luft nach

unten dringt, kann das abgestorbene

Pflanzenmaterial nicht vollständig in

Humus umgewandelt werden,

sondern häuft sich als Torf unter

der Pflanzendecke an. Die Torfbildung ist

ein sehr langsamer Prozess und beträgt nur

etwa 1 mm pro Jahr. Da die Moorbildung nach

der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren

einsetzte, konnten sich über Jahrtausende

Torfschichten ausbilden, die mehrere Meter mächtig

sein können. Die hauptsächlichen torfbildenden

Pflanzenarten sind Torfmoose und Wollgräser.

Man unterscheidet grundsätzlich zwischen:

- mit nährstoffreichem Grund- und Oberflächenwasser

gespeiste Grundwassermoore = Nieder- und Flachmoor

- mit nährstoffarmem Niederschlagswasser gespeiste

Regenmoore = Hochmoor.

1

4

8

2

Typisch für Hochmoore ist eine uhrglasförmige,

bis zu mehreren Metern hohe Aufwölbung.

Die Ansammlung von Torf führt dazu, dass sich

die oben aufsitzende Pflanzendecke über ihre

Umgebung hinaushebt.

Typische Pflanzen:

7 Krähenbeere

(Empetrum spec.)

1 Moorbirke

8 Scheidiges Wollgras

3 5

(Betula pubescens)

(Eriophorum vaginatum)

2 Moorkiefer

9 Schmalblättriges Wollgras

(Pinus sylvestris fo. furfosa)

(Eriophorum angustifolium)

3 Moor-Glockenheide

10 Rasenbinse

(Erica tetralix)

(Trichophorum cespitosum)

4 Besenheide

11 Rundblättriges Sonnentau

(Calluna vulgaris)

(Drosera rotundifolia)

5 Rosmarinheide

12 Kleiner Wasserschlauch

(Andromeda polifolia)

(Utricularia minor)

4 6

6 Gewöhnliche Moosbeere

13 Torfmoose

7

(Vaccinium oxycoccos)

(Sphagnum spec.)

8 9 13

12

11

4

7

10

Typische Tiere:

1 Birkhuhn

(Lyrurus tetrix)

2 Sumpfohreule

(Asio flammeus)

3 Kreuzotter

(Vipera berus)

4 Moorfrosch

(Rana arvalis)

5 Moor-, Bergeidechse

(Lacerta vivipara)

6 Hochmoor-Glanz-Laufkäfer

(Agonum ericeti)

7 Hochmoor-Bläuling

(Vaccinia optilete)

8 Kleine Moosjungfer

(Leucorrhinia dubia)

5

8

Die Entwicklung

eines Moores/ Die Moorbildung

1. Seen und Versumpfungsgebiete

verladen durch Schlammablagerungen

(vor ca. 12000 J.).

2. Abgestorbene Pflanzen vertorfen: ein

Niedermoor entsteht (vor ca. 8000 J.).

3. Im Niedermoor bilden sich Erlen- und

Birkenbruchwälder, Torfmoose siedeln

sich an und versauern das Milieu.

4. Die Bruchwälder sterben ab und es

entsteht Bruchwaldtorf (vor ca. 7000 J.).

5. Die Ausbreitung von Torfmoosen fördert

die stetige Anhebung des Bodens über

den Grundwasserspiegel hinaus: ein

Hochmoor entsteht.

Art.-Nr. 111-78

2

3

6

1

ls Heiden

Awerden

Pflanzenbestände

bezeichnet, die

weitgehend baumfrei

sind und von

Heidekrautgewächsen,

Ginster

und Wacholder

beherrscht werden.

Die bäuerliche

Nutzung der

Heideflächen

bestand im

Abharken der

Pflanzen mitsamt

der Wurzeln und

oberen Erdschicht,

um sie als Stalleinstreu

zu verwenden

und anschließend

als Düngung auf

die Felder

auszubringen.

Der verarmte Boden

bot nur einigen

genügsamen Pflanzen,

besonders der Besenheide

die Möglichkeit,

sich zu entwickeln.

Heute sind von den

ehemals großflächigen

Heidegebieten nur noch

Restflächen erhalten, auf

denen teilweise noch

Wacholder vorkommt.

Die Bodenoberfläche der

trockenen Heiden besiedeln

zahlreiche Käferarten, wie

zum Beispiel der Feldsandlaufkäfer.

Auch von den

Schmetterlingen sind einige

Arten auf die Besenheide

und andere charakteristische

Heidekräuter als

Futterpflanzen angewiesen.

Nachtkerze

(Oenothera

biennis)

Königskerze

(Verbascum

thapsus)

Uferschwalben

(Riparia riparia)

Bläuling

(Polyommatus

icarus)

3

Steinschmätzer

(Oenanthe oenanthe)

Natterkopf

(Echium vulgare)

1

2

4

Vorkommende Arten:

1 Rotbuche

(Fagus sylvatica)

2 Baumpieper

(Anthus trivialis)

3 Ilex, Stechpalme

(Ilex aquifolium)

4 Englischer Ginster

(Genista anglica)

Lebensraum Heide

5

6

5 Keulenbärlapp

(Lycopodium clavatum)

6 Rotes Straußgras

(Agrostis capillaris)

7 Wacholder

(Juniperus communis)

8 Besenheide

(Calluna vulgaris)

9 Weiß-Birke

(Betula pendula)

7

Wacholderast

mit Früchten

8

9

Art.-Nr. 111-51

Blau- oder

Waldbeere

(Vaccinium myrtillus)

Die Kiesgrube - Biotop aus zweiter Hand

Feuerfalter

(Lycaena phlaeas)

Heidespanner

(Ematurga

atomaria)

Feld-Sand-

Laufkäfer

(Cicindela

campestris)

Gefleckte Keulenschrecke

(Myrmelotettix aculatus)

Art.-Nr. 111-41

Graureiher

(Ardea cinerea)

Bruchwasserläufer

(Tringa glareola)

Blaugrüne

Mosaikjungfer

(Aeshna cyanea)

Wechselkröte

(Bufo viridis)

Rohrkolben

(Typha

latifolia)

Zwergtaucher

(Tachybaptus

ruficollis)

Binsenjungfer

(Lestes

sponsa)

Art.-Nr. 111-43

1. Warum verfärben sich die Blätter ?

1a) Weil der Zwerg

vom Pumpen

müde ist

1b) Weil der Baum

den Blättern

den grünen

Farbstoff

(Chlorophyll)

entzieht

1c) Weil der Baum

Insekten

anlocken will

6. Warum hängen Fledermäuse

mit dem Kopf nach unten ?

6a) Weil ihr

Körper für

aufrechtes

Sitzen

nicht

geeignet

ist

6b) Weil ihnen

egal ist, wo

oben und

unten ist

6c) Weil ihre

Ohren

so schwer

sind

Fragen an die Natur

3. Warum fliegen Vögel ? 4. Warum

klopft

der

Specht

am

Baum ?

3a) Weil es am

4a) Weil er

Boden zu

seinen

unsicher ist

Schnabel

3b) Weil sie keine

kürzen will

Laufschuhe in

4b) Weil er eine

ihrer Größe

Botschaft sendet

finden

4c) Weil er Nahrung

3c) Weil sie ein leichtes,

sucht

undurchlässiges

2. Warum singen

Federkleid besitzen

Vögel?

2a) Weil sie gute Laune haben

2b) Weil sie vom Schreien Halsschmerzen bekommen

2c) Weil sie anderen Vögeln gefallen/drohen wollen

8. Warum können

7. Warum haben

Mücken

Säugetiere

auf dem

ein Fell ?

Wasser

7a) Weil ein Pullover

laufen ?

nicht über das

8a) Weil sie sich auf dem

Geweih passt

Grund des Wassers

7b) Weil sie sich damit

mit Stelzen abstützen

tarnen, schützen

8b) Weil auf dem Wasser

und verteidigen

eine Oberflächenspannung

herrscht

7c) Weil Federn

nicht gut

8c) Weil sie

aussehen

besondere Schuhe

würden

haben

11. Warum halten Tiere Winterschlaf ?

13. Warum summen Bienen ?

11a) Weil sie nicht

heizen können

und erfrieren

würden

11b) Weil sie im

12. Warum leuchten 13a)

Sommer nicht

Glühwürmchen? Weil sie

schlafen

den Text

11c) Weil sie so

12a) Weil sie einen nicht lesen

die langen,

Partner finden können

kalten Wintermonate

12b) Weil sie sonst Weil sie so

wollen

13b)

überleben.

nicht nach

schnell mit

Die Fettreserven

würden

schlagen

Hause finden ihren Flügeln

werden im

12c) Weil ihre

13c)

Schlaf langsamer

verbraucht

gegangen ist Musik

Laterne aus-

Weil sie

lieben

5. Warum

ziehen

Vögel

fort ?

5a) Weil sie auch Urlaub

brauchen

5b) Weil sie geeignete

Nahrungs- und

Lebensbedingungen

suchen

5c) Weil sie ihre Miete

nicht zahlen können

9. Warum sind 10. Warum fällt die Fliege nicht

Schmetterlinge

von der Decke ?

so schön bunt ?

9a) Weil es im

Garten

schöner

aussieht

9b) Weil sie

viele bunte

Blumen

fressen

9c) Weil die

Farben und

Muster dafür 10a) Weil sie immer

sorgen, den Kleber dabei hat

richtigen 10b) Weil sie Saugnäpfe an den Füßen hat

Partner zu 10c) Weil sie sich an der rauen Oberfläche

finden

festhalten kann

14. Warum sitzt die

15. Warum bauen Biber Dämme?

Spinne in

ihrem

Netz ?

15 a)

Weil sie

14a)

für Türme

Weil sie

zu klein sind

Insekten

15 b) Weil sie

fangen will

duschen

14b)

wollen

Weil sie

15 c) Weil sie

gerne

mit den Dämmen

schaukelt

die Wassertiefe

um

14c)

Weil sie nicht

ihren

weiß, wo sie

Bau

sonst sitzen soll

erhöhen

Selbstverständlich ist es

auch möglich, Standardtafeln

nach Ihren Vorstellungen

zu verändern.

Watvögel, wie Flussuferläufer und Flussregenpfeifer

haben hier eine neue Heimat entdeckt.

(Actitis hypoleucos)

Flussuferläufer

Ebenso der Graureiher, Der auf der suche nach

Wasserfrosch

Nahrung durch das seichte Wasser stolziert.

(Rana lessonae)

An den Steilen Wänden finden Uferschwalben

Rückenschwimmer

Ideale Vorraussetzungen für ihre BrutRöhren.

(Notonecta glauca)

Teichmolche

Das Schützen ehemaliger Kies- und Sandabbaugebiete

bietet eine gute Möglichkeit, der

(Lissotriton

vulgaris)

Spitzschlammschnecke

bedrohten Natur zu helfen.

(Lymnaea stagnalis)

Weißer Steinklee

(Melilotus albus)

Lehmwespe

(Melilotus

albus)

Mörtelbiene

(Chalicodoma

Wespenspinne

parietina)

(Argiope

bruennichi)

Ringelnatter

(Natrix natrix)

Sandlaufkäfer Flussregenpfeifer

(Cicindelidae spec.) (Charadrius dubius)

Die Kiesgrube gehört zu einem Gewässertyp, der

durch Menschen geschaffen Wurde und wird.

Durch Nassbaggerungen In ebenen

Kies- oder Sandschichten, wo Das Grundwasser

hoch ansteht, entsteht So ein Stillgewässer

als Nebenprodukt.

Zahlreiche Amphibien, wie Teichmolch, Wasserfrosch

und Wechselkröte sind Hier zu Hause. Außerordentlich

vielfältig Ist die Vogelwelt in der

Flachwasserzone Und am Ufer.

Art.-Nr. 111-14

Art.-Nr. 111-76

Beispiele von Lehrtafeln im Format 40 x 30 cm:

Art.-Nr. 111-65 Art.-Nr. 111-66

Art.-Nr. 211-12

Art.-Nr. 211-19

Art.-Nr. 211-11


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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(Sparganium

emersum)

Zuckmücke

und -larve

(Chironomidae)

(Alnus glutinosa)

Fruchtstand

(Nuphar lutea)

(Cyprinus carpio)

Eisvogel

(Alcedo atthis)

Rollegel

(Erpobdella octoculata)

Aal

(Anguilla anguilla)

Eintagsfliege

und -larve

(Ephemeroptera)

Graureiher

(Ardea cinerea)

(Spinus spinus)

(Alcedo atthis)

(Anas

platyrhynchus)

(Gallinula chloropus)

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Blutweiderich

Stockente

(Lythrum salicaria)

(Anas

Haubentaucher

Bläßhuhn

platyrhynchos)

(Podiceps cristatus)

(Fulica atra)

Wasserknöterich

(Polygonum

Gilbweiderich

amphibium)

(Lysimachia vulgaris)

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Hecht

(Esox lucius)

Rotauge

(Rutilus rutilus)

Flussbarsch

Gelbe Teichrose

(Perca fluviatilis)

Schleie

Köcherfliege

(Nuphar lutea)

(Tinca tinca)

Eiförmige und -larve

Schlammschnecke mit Köcher

(Radix ovata)

(Trichoptera)

Teichmuschel

Armleuchteralge

(Anodonta cygnea)

(Chara soec.)

14 Gewässer

Art.-Nr. 111-16

Art.-Nr. 111-113

Auf diesen Seiten haben wir die Tafeln

zusammengestellt, die sich speziell mit

dem Thema Wasser beschäftigen.

Art.-Nr. 111-32

Lebensraum Schilfzone

Das Ökosystem See bietet durch seine Vielfalt an Vögel, Amphibien, Fische und Insekten finden

ökologischen Nischen (Uferzone, geeignete Brut- und Laichplätze sowie ein

Bodenzone, Freiwasser, Luft) reiches Nahrungsangebot.

unterschiedlichste Lebensräume Dem Menschen dient der Seedarüber hinaus

für zahlreiche Tier- und als Wasserspeicher, Erholungsort,

Pflanzenarten. Nahrungs- und Energielieferant.

Graureiher

(Ardea cinerea)

Schilfrohr

(Phragmites australis)

Breitblättriger

Rohrkolben

(Typha latifolia)

Art.-Nr. 111-111

Tafelente

(Aythya ferina)

Teichhuhn

(Gallinula chloropus)

Stockente

(Anas platyrhynchos)

Teichrohrsänger

(Acrocephalus

scirpaceus)

Haubentaucher

(Podiceps cristatus)

Gemeiner

Gilbweiderich

(Lysimachia

vulgaris)

Blutweiderich

(Lythrum salicaria)

Wasserschwertlilie

(Iris pseudacorus)

Trauerweide

(Salix babylonica)

Waldstorchschnabel

(Geranium

Grauerle Silberpappel Schwarzerle

sylvaticum)

(Alnus incana) (Populus alba) (Alnus glutinosa)

Reiherente

(Aythya fuligula)

Blässhuhn

(Fulica atra)

Höckerschwan

Löffelente

(Cygnus olor)

(Anas clypeata)

Uferzaunwinde

Wasserdost Mädesüß knöterich

Schlangen-

Graugans

(Calystegia Wasserminze (Eupatorium (Filipendula

(Bistorta

(Anser anser)

sepium) (Mentha aquatica) cannabinum) ulmaria)

officinalis)

Art.-Nr. 111-71

Teichrohrsänger

(Acrocephalus

scirpaceus)

Geschickter

Turner im Schilf

Breitblättriger

Rohrkolben

(Typha latifolia)

Vierfleck

(Libellula

quadrimaculata)

Vier Flecken am

Flügelrand (Name!)

Graureiher

(Ardea

cinerea)

Erbeutet mit pfeilschnellem

Schnabelhieb Fische.

Pfeilkraut

(Sagittaria

sagittifolia)

Bildet Luft- und

Wasserblätter.

Leben am und im Weiher

Stockenten

(Anas platyrhynchos)

Häufigste Entenart.

Rohrammer

Schilf

(Emberiza

(Phragmites

schoeniclus)

communis)

Auch Rohrspatz

genannt.

Krebsschere

(Stratiotes aloides)

Wasserknöterich

(Polygonum

amphibium)

Teichhuhn

(Gallinula chloropus)

Wasserfrosch

(Rana esculenta)

Stülpt seine Schallblasen aus,

damit er weit zu hören ist.

Art.-Nr. 111-89

Gestauter Flussabschnitt

Art.-Nr. 111-21

Gern ändern wir die Lehrtafeln

nach Ihren Vorgaben, um sie

auf Ihren individuellen

Lehrpfad abzustimmen.

Gelbe Teichrose

(Nuphar lutea)

Blüten schließen sich

Weiße

auch abends nicht.

Seerose

(Nymphaea alba)

Ruderwanze

(Corixa punctata)

Durchstößt blitzschnell die

Stehende, natürliche bis 2 m tiefe

Wasseroberfläche und kann

sofort davonfliegen.

Gewässer werden als Weiher

Rotfeder

(Scardinius

bezeichnet. Im Gegensatz zum Tümpel

erythrophthalmus)

Schwarmfisch.

trocknet ein Weiher nicht aus und

Gelbrandkäfer

Wasserspinne

Teichmuschel bietet dadurch zahlreichen Tieren

(Dytiscus marginalis)

(Argyroneta aquatica)

Teichmolch

(Anodonta cygnea)

Gefräßiger

vielfältige Lebensmöglichkeiten

Verbringt ihr Leben unter

(Triturus vulgaris) Filtert Nahrungsteilchen

Räuber, der unter

Wasser. Baut Taucherglocken. Im Hochzeitskleid

aus dem Wasser.

im und am Wasser.

Naturschutz steht.

Großer Kolbenwasserkäfer

(Hydrous piceus)

Mit 4-5 cm zählt

er zu den größten

Käfern Europas.

Königslibelle

(Anax imperator)

Setzt sich

zur Eiablage

auf schwimmende Pflanzenteile.

Kamm-Molch

(Triturus cristatus)

Im Hochzeitskleid

Moderlieschen

(Leucaspius delineatus)

Geselliger Fisch,

der seine Eier an

die Stengel von

Wasserpflanzen klebt.

Einfacher

Igelkolben

Schwarzerle

Erlenzeisig

Eisvogel

Art.-Nr. 111-22

Art.-Nr. 111-31

Gelbe Teichrose

Karpfen

ier sehen wir einen Stauwasserkörper

Hoberhalb eines Mühlenwehres, der an

einen gestreckten Teich erinnert. Das Wasser

ist tief und fließt dementsprechend nur noch

langsam. Im Sommer erwärmt es sich stärker

und verarmt beträchtlich an Sauerstoff.

Der Gewässergrund ist schlammig. Das Ufer

ist mit Baumbeständen gesäumt, insbesondere

der Schwarzerle, die hochstehendes (Grund-)

Wasser verträgt. Die Wasserorganismen sind

hier eher an ein Stillgewässer angepasst,

darunter bekannte Teichpflanzen und Tiere

(z.B. Teichrose, Karpfen und Teichhuhn),

während die ursprünglichen heimischen

Organismen rasch fließender Gewässer oder

Gewässerabschnitte verdrängt sind.

Teichhuhn

Stockente

Art.-Nr. 111-68

Talsperren im Mittelgebirge

Vollstau

Niederstau

Art.-Nr. 111-102

Talsperren dienen

- der Trinkwassergewinnung,

- der Niedrigwasserauffüllung,

- der Bäche in Trockenzeiten,

- dem Hochwasserschutz bei Starkregen

und Schneeschmelze.

Deshalb fallen die Ufer hin und wieder trocken oder sie

werden überstaut. An steilen Ufern werden die Steine

freigespült und an den Bäumen zeigen sich Marken durch

Wellenschlag, Algenbesiedlung und winterliches Eis.

Am flachen Ufer überdauern nur Pflanzen, die Trockenzeiten auf

dem Land und auch längeren Überstau ertragen können: Flammender

Hahnenfuß, Gilbweiderich, Blutweiderich, Nadelbinse, Wasserknöterich

u.a.. Die Seerose erträgt keine Trockenzeit.

Viele Wassertiere wandern mit dem Wasser uferauf und uferab:

Edelkrebs, Schlammschnecke, Libellen-, Eintagsfliegen-,

Köcherfliegen- und Mückenlarven.

Für Laich und Eigelege bedeutet ein

Trockenfallen natürlich das Aus. Aber die Arten

wandern schnell wieder ein oder es bleiben noch

genügend Vertreter für ein Überleben übrig. In der nie

trocken fallenden Tiefe siedeln neben den genannten

Arten noch Rollegel, Teichmuschel, verschiedene

Würmer und die überaus zahlreichen Zuckmückenlarven

sowie von den Pflanzen die Armleuchteralge.

Art.-Nr. 111-70 Art.-Nr. 111-67


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Gewässer 15

Art.-Nr. 111-29

Art.-Nr. 111-106

Art.-Nr. 111-54

Art.-Nr. 111-115

Naturnaher, ungestauter Flussabschnitt

Art.-Nr. 111-73

Art.-Nr. 111-17

Schwarzerle

(Alnus glutinosa)

Gebirgsstelze

(Motacilla

cinerea)

Bachamsel

(Cinclus cinclus)

Bruch- oder Knackweide

(Salix fragilis)

Traubenkirsche

(Prunus padus)

Zwergtaucher

(Tachybaptus

ruficollis)

Art.-Nr. 111-77

Alle Tafeln sind in

verschiedenen

Ausführungen und

Formaten lieferbar.

Lesen Sie dazu Seite 71.

Art.-Nr. 111-91

Das Wasser fließt rasch (natürliches, stärkeres Gefälle),

wächst und mit ihrem tiefreichenden, palisadenartigen

auch im Sommer ist es verhältnismäßig kühl (zumal unter Wurzelwerk die Ufer vor Unterspülung und Abbruch

Ufergehölzen) und sauerstoffreich (starke Strömung und durch die Wasserströmung besonders wirksam schützt.

geringe Verunreinigung). Der Gewässergrund ist überwiegend

mineralisch (steinig, kiesig und sandig).

die Äsche, die Bachamsel und die Gebirgsstelze sowie im

Kennzeichnende Tierarten sind hier das Bachneunauge,

Pfaffenhütchen

Das Flussufer säumt ein natürlicher Gehölzbestand, vor

Winter noch der Zwergtaucher.

(Euonymus europaeus) allem die Schwarzerle, die im unteren Uferbereich

Bachneunauge

(Lampetra planeri)

Art.-Nr. 111-69

Nahrungs- und Wintergäste des Wattenmeeres

8

10

2

1

6

12

3

7

11

9

4

13

5

as Wattenmeer ist eine der vogelreichsten

DLandschaften der Erde. Die Vögel nutzen das

Wattenmeer als Brut-, Rast-, Mauser-, Nahrungsund

Überwinterungsgebiet. Jede Vogelart hat

spezielle Anpassungsmechanismen entwickelt,

um ihre Nahrung zu erbeuten.

Auf diese Art und Weise leben die einzelnen Arten

nicht in direkter Nahrungskonkurrenz zueinander.

Speziell angepasst an die Nahrungssuche im

weichen Wattboden sind die Watvögel (Großer

Brachvogel, Strandläufer) mit ihren langen, dünnen

Schnäbeln. Für die Nahrungssuche ist der

Gezeitenrhythmus (Ebbe und Flut) bestimmend.

Auch nachts kann man die Stimmen der nahrungssuchenden

Vögel im Watt hören. Möwen greifen

als gewandte Flieger Fische von der Wasseroberfläche

oder sammeln wirbellose Tiere auf.

Seeschwalben erjagen ihre Beute als Stoßtaucher.

Kormorane stellen ihrer Beute als Paddel- oder

Flugtaucher nach.

Etwa zwei Dutzend Vogelarten brüten in den höher

gelegenen Dünen oder in den Salzwiesen (Säbelschnäbler).

Alle Arten sind Bodenbrüter, deren

Gelege offen am Boden liegen, optisch jedoch gut

an ihre Umgebung angepasst sind.

Zur Mauserzeit werden ungestörte Sände im

Wattenmeer von einigen Meeresvögeln aufgesucht.

Zu den Wintergästen zählen Alpenstrandläufer,

Pfuhlschnepfe, Großer Brachvogel und

Mittelsäger.

Abgebildete Vogelarten:

1 Kormoran (Phalacrocorax carbo)

2 Mittelsäger (Mergus serrator)

3 Küstenseeschwalbe (Sterna paradisea)

4 Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta)

5 Pfuhlschnepfe (Limosa lapponica)

6 Knäkenten (Anas querquedula)

7 Bekassine (Gallinago gallinago)

8 Großer Brachvogel (Numenius arquata)

9 Silbermöwen (Larus argentatus)

10 Lachmöwen (Larus ridibundus)

11 Alpenstrandläufer (Calidris alpina)

12 Stockenten (Anas platyrhynchos)

13 Blässgänse (Anser albifrons)

Art.-Nr. 111-33

Art.-Nr.111-52 Art.-Nr. 111-25

Die hier abgebildeten

Lehrtafeln haben

das Standardformat

100 x 70 cm.


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16 Obst

Waldohreule

Asio otus

Wendehals

Jynx torquilla

Weißbeerige

Mistel

Viscum album

Mauswiesel

Mustela nivalis

Großer Abendsegler

Nyctalus noctula

Die Streuobstwiese im Jahreslauf

Fuchs

Vulpes vulpes

Kohlmeise

Parus major

?

Star

Sturnus

vulgaris

Trauerschnäpper

Ficedula hypoleuca

Wiesenhummel

Bombus pratorum

Löwenzahn

Taraxacum

officinale

Welche

Jahreszeit

ist das?

Wiesenstorchschnabel

Geranium pratense

?Gartenbaumläufer

Certhia

brachydactyla

Zitronenfalter

Gonepteryx rhamni

Tagpfauenauge

Inachis io

Grünspecht

Picus viridis

Honigbiene

Apis mellifera

Gartenrotschwanz

Phoenicurus phoenicurus

Feldhase

Lepus europaeus

Trauermantel

Nymphalis antiopa

Wacholderdrossel

Turdus pilaris

Kleiner

Fuchs

Aglais

urticae

Feldsperling

Passer montanus

Die hier abgebildeten

Lehrtafeln

rund um

das Thema

Obst haben

das Format

100 x 70 cm.

Landkärtchen

Araschnia levana

Distelfalter

Vanessa cardui

Admiral

Vanessa atalanta

Heidenelke Hornisse

Dianthus deltoides Vespa crabro

Wiesenkerbel

Anthriscus sylvestris

Skabiosen-

Flockenblume

Steinkauz

Centaurea scabiosa

Athene noctua

Spitzwegerich

Plantago lanceolata

Wiesenmargerite

Leucanthemum vulgare

Igel

Erinaceus europaeus

Art.-Nr. 112-6

Streuobstwiesen sind besonders strukturreiche,

artenreiche Lebensräume und ein

Kulturbiotop. Das heißt, ohne Betreuung

und Pflege durch den Menschen haben sie

keinen Bestand.

Art.-Nr. 111-61

Art.-Nr. 112-8

Art.-Nr. 111-53

Art.-Nr. 112-7

Art.-Nr. 111-20

Art.-Nr. 112-1

Art.-Nr. 112-2

Art.-Nr. 112-3


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100 cm

130 cm

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180 cm

Obst 17

Zur Geschichte des Obstbaues

Unsere Obstbäume sind alte Kulturpflanzen, die nach heutiger

In vielen Gemeinden waren ehemals Brautleute und Neubürger

Einen Höhepunkt erreichte der Streuobstbau in der ersten Hälfte

Erkenntnis von Wildformen vorwiegend aus der Kaukasusregion

zur Pflanzung von Obstbäumen verpflichtet.

des letzten Jahrhunderts. Nach dem 2. Weltkrieg wurde er

stammen.

zunehmend verdrängt durch den Plantagenanbau mit niederwüchsigen,

intensiv bewirtschaftbaren Kulturen.

Die Perser, die Griechen und besonders die Römer kultivierten

Für Vorderösterreich - zu dem das Tal des Liederbaches gehörte -

die Wildformen und züchteten groß fruchtige Kultursorten.

verordnete 1781 der Wiener Hof die Pflanzung von Obstbäumen

entlang der Landstraßen.

Straßenbau und Erschließung neuer Siedlungsflächen sorgten

Auch hier in der Provinz Obergermanien gehörten Obstpflanzungen

zu den Gutshöfen der Römer. Im frühen Mittelalter wurden

hundert. In den Landkreisen wurden Obstbaummeister einge-

seit etwa 20 Jahren gibt es durch die Einsicht in die ökologische

Der wissenschaftliche Obstbau entwickelte sich erst im 19. Jahr-

ebenfalls für einen starken Rückgang von Streuobstwiesen. Erst

Anbau und Züchtung in den Klostergärten betrieben. Namen alter

stellt und in den Gemeinden Baumwarte.

und landschaftliche Bedeutung wieder vermehrt Bestrebungen

Obstsorten wie: „Ordensbirne“, „Carmeliter“ oder „Klosterapfel“

zur Erhaltung und Neuanpflanzung von Hochstämmen.

geben davon Zeugnis.

Theophrast,

griechischer Philosoph,

Schüler von Plato und

Aristoteles, 372 bis

287 v. Chr., kannte bereits

die Kunst des Veredelns

und beschrieb 6 Apfelund

Birnensorten

Ursprungsgebiete häufiger Obstarten:

Pliniun Secundus

römischer Schriftsteller,

23 bis 79 n. Chr.,

beschrieb bereits

39 Birnen-, 23 Apfel-,

9 Pflaumen- und

7 Kirschsorten

Pflanzen und Pflegen von Obstgehölzen

Die Pflanzung

Obstgehölze werden zur Zeit der Wachstumsruhe gesetzt.

Die zeitige Herbstpflanzung ist meist günstiger als die

Pflanzung im späten Frühjahr.

Baumpfähle sind stehts erforderlich und sollten an der Westseite

eingeschlagen werden, da von dort meist der Wind kommt.

Die Pflanzgrube wird

Bei schwach wachsenden Unterlagen werden sie während der ganzen

ausreichend groß (80 cm tief,

Lebenszeit des Baumes benötigt. Der Jungbaum wird so gepflanzt,

120 cm Durchmesser)

dass die Wurzeln natürlich ausgebreitet im Boden liegen und die

vorbereitet.

Veredlungsstelle sich nach der Pflanzung über dem Boden befindet.

1. Spatenstich Mutterboden

Der Baumpfahl muss bereits vor der Pflanzung eingeschlagen sein.

2. Spatenstich Aushuberde

Das Abdecken der Pflanzstelle mit Mulchmaterial begünstigt den

3. Lockerung des Unterbodens

Wasserhaushalt.

4. Drahtmanschette gegen

Wildverbiss

Der Baumpfahl muss bereits vor

4

der Pflanzung eingeschlagen sein.

Pollenspender

Alle Apfel- und Birnensorten

sind selbst unfruchtbar.

Sie benötigen daher

zur Verbesserung der

Fruchtbarkeit den Pollen

Pflanzschnitt: Am Jungbaum werden drei geeignete Leittriebe

anderer Sorten. Deshalb

zum Kronenaufbau ausgewählt. Zu steil stehende Triebe können

sollten stehts mehrere

abgespreizt, zu flache hochgebunden werden.

Sorten im Garten stehen

Beim Pflanzschnitt überragt die Stammverlängerung die in gleicher oder in den Nachbargärten

Höhe abgeschnittenen Leitäste (Prinzip der Saftwaage).

zu finden sein.

Als gute Pollenspender gelten beim Apfel:

Pflanzschnitt

Berlepsch, Berner Rosenapfel, Cox Orange, Goldparmäne,

Beim Pflanzschnitt wird auf die zum Gerüstaufbau erforderlichen

James Grieve, Klarapfel, Landsberger Renette, Oldenburg,

Triebe zurückgeschnitten. Seitentriebe, die dabei nicht hinderlich

Ontario, Zuccalmaglio.

sind, können zum raschen Ertragsbeginn und zur Verstärkung des Bei Birnen:

Holzes belassen, gegebenenfalls waagerecht gebunden werden.

Clapps Liebling, Williams Christ, Gellerts Butterbirne.

Viertel-, Halb- und Hochstamm

Diese größeren Baumformen können

verwendet werden, wenn mehr Standraum

für den Einzelbaum vorhanden ist.

Die Pflegemaßnahmen beschränken sich

weitgehend auf den Erziehungsschnitt

während der ersten Jahre und einen

1

anschließenden, großzügig gehandhabten

Überwachungsschnitt.

2

Die Erntemenge ist erheblich größer und

bietet sich zur Apfel- und Weinherstellung

an. Pflanzabstand 7 – 10 m.

3

Pflanzware für den

extensiven Anbau.

Viertelstamm Halbstamm Hochstamm

Alternanz

Vor allem Viertel-, Halb- und

Hochstämme neigen dazu,

manchmal nur in jedem zweiten

Jahr gute Erträge zu liefern.

Art.-Nr. 112-5

Die verschiedenen

Obstarten gehören zur

Familie der Rosengewächse.

Man unterscheidet:

Kernobst:

Apfel, Birne, Quitte

Steinobst:

Pflaume, Kirsche,

Pfirsich, Aprikose

Art.-Nr. 112-4

Die unteren Obsttafeln können Sie im Format

40 x 30 cm bekommen. Es sind viele weitere

verschiedene Lehrtafeln zu Apfel-, Birnen-,

Kirsch- und Pflaumensorten lieferbar.

Jetzt auch im neuen Design!

Hier ein paar Beispiele:

Art.-Nr. 111-64

Art.-Nr. 212-87

Neues

Design

Art.-Nr. 212-58

Diese Obsttafeln haben das Format

15 x 30 cm. In diesem Format können

Sie viele weitere verschiedene

Obstarten erhalten.

Hier ein paar Beispiele:

Art.-Nr. 212-18

Art.-Nr. 212-2

Art.-Nr. 312-3

Art.-Nr. 312-2

Art.-Nr. 212-8

Art.-Nr. 212-27

Art.-Nr. 312-5


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Und die Nadeln? Auch sie

sind im Grunde nichts anderes

als Blätter. Biologen sprechen

daher nicht von der Nadel,

sondern von einem Nadelblatt.

„Sonnenkraftwerke“

Die grünen Blätter bilden aus

Wasser und Kohlendioxid unter

Einwirkung von Sonnenlicht

Kohlenhydrate (Traubenzucker)

und Sauerstoff.

„Geschickter Kletterer“

Mit gewaltigen Sprüngen und fast lautlos

springt das niedliche Nagetier durchs

Geäst. Seine scharfen Krallen ermöglichen

das sichere und geschickte

Klettern, der buschige Schwanz

dient als Steuerruder.

Ihre kugelförmigen Nester (Kobel)

bauen sie in Baumhöhlen. Im Herbst

beginnen die Eichhörnchen Nüsse,

Eicheln, Pilze und Tannenzapfen für

den Winter zu sammeln. Sie verstecken

diese in Baumhöhlen oder vergraben sie

im Boden. Den Winter über schlafen sie

die meiste Zeit, wachen kurz auf, um zu

fressen und schlafen weiter.

„Pflanzensaftliebhaber

mit Geweihstangen“

Er liebt morsche Baumstubben,

am liebsten Eichen, in denen das

Weibchen die Eier ablegt. Dort

entwickeln sich die Larven, die

5 – 6 Jahre bis zur Verpuppung

benötigen. Die Lebenserwartung der

ausgewachsenen Käfer

beträgt nur 3 – 8 Wochen.

„Trommelnder

Zimmermann“

Ab Januar kann das typische

Spechttrommeln gehört werden.

Etwa 18 mal in einer Sekunde stößt

der Schnabel in das Holz. Das entspricht

einer Geschwindigkeit von 1.000 km/h.

Meist fertigen die Spechte alljährlich in

wochenlanger Arbeit neue Nisthöhlen.

„Unermüdlicher

Allesfresser“

Trotz seines plumpen

Aussehens kann es schnell

laufen, springen und gut

schwimmen, es besitzt

einen guten Geruchs- und

Hörsinn und badet gern

im Schlamm (Suhlen).

Auf der Suche nach Nahrung

durchwühlt es mit seiner

Rüsselschnauze den Boden.

Durch das Vertilgen von

Kulturschädlingen sowie

der Auflockerung des

Waldbodens erfüllen sie

eine wichtige Funktion

im Rahmen des biologischen

Gleichgewichts unserer Natur.

„Unterirdische Partnerschaft“

Jeder profitiert vom Anderen.

Der Austausch findet an

den Wurzeln

der Bäume statt.

Die Pilzfäden erschließen

dem Baum im Wasser

gelöste Nährstoffe, im Gegenzug

erhält der Pilz Zucker, den der Baum

bei der Fotosynthese bildet.

„Viele Wege

führen zum

Ziel“

Um erfolgreich

verbreitet zu

werden, sind

Samen mit den

unterschiedlichsten

Einrichtungen

ausgestattet, z. B.:

- mit einem Fallschirm

(Verbreitung durch Wind)

- Samen wird

herausgeschleudert

- in Form von Kletten

(Verbreitung durch Tiere)

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(Melolontha

hippocastani)

(Dryocopus

martius)

(Lamium

glaeobdolon)

(Arum

maculatum)

Äußere Rinde (Borke)

Innere Rinde „Bast“

Kambium

Splintholz

Kernholz

(Meles meles)

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(Ficedula hypoleuca)

(Nyctalus lasiopterus)

(Aglia tau)

(Salamandra salamandra)

(Sus scrofa)

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18 Wald

Der Wald - Leben für Menschen und tausende von Tier- und

Pflanzenarten. Er liefert Holz und andere Rohstoffe und ist

für unser Klima und die biologische Vielfalt lebenswichtig.

Art.-Nr. 121-6

Art.-Nr. 121-1

Zum Leben benötigt der Baum...

Nährstoffe sowie Wasser, Licht und Wärme

Die Krone

Art.-Nr. 121-21

Klimastarker Laubmischwald nach Sturmwurf

Am 18. Januar 2007 fegte der Orkan „Kyrill“ über Europa.

Viele alte Fichtenbestände wurden umgeworfen.

Mit der Energie des Sonnenlichts

und dem Chlorophyll (Blattgrün)

der Blätter werden Nährstoffe für

das Wachstum des Baumes und

Sauerstoff

erzeugt.

Diesen chemischen Prozess nennt

man Fotosynthese. Er liefert die

Energie für alle lebensnotwendigen

Vorgänge innerhalb des

Baumes.

Der Stamm

Der Stamm hat die

Aufgabe, Wasser und

Nährstoffe von den

Wurzeln zu den Blättern

zu transportieren sowie

die in den Blättern gebildeten

Stoffe (Assimilate)

in die Stammteile und

Wurzeln zu leiten.

Das für den Baum lebensnotwendige

Wasser zur

Verdunstung und Fotosynthese

transportiert er in speziellen

Leitungen im Holz zu den

Blättern. Überschüssiges

Wasser wird über die Blätter

verdunstet.

Warum verliert der Baum seine Blätter?

Der Stamm

- eine Verbindung von Erde

und Luft -

Beim Stoffwechsel des Baumes haben

vor allem die Wurzeln, die Blätter und

die äußeren Schichten des Stammes

wichtige Aufgaben. Die Wurzeln und

die Blätter stellen die Verbindung zur

Erde und zur Luft her.

Das Splintholz transportiert das Wasser

mit den nötigen Nährsalzen von

den Wurzeln zu den Blättern in der

Krone.

Aus der Luft entnimmt der Baum durch

die an der Unterseite des Blattes befindlichen

Spaltöffnungen Kohlendioxid,

welches der Baum für seinen Fortbestand

benötigt.

So kann er auch mit Hilfe von

Nährstoffen organische körpereigene

Stoffe, wie z.B. Zellulose, Harze

oder Fette, bilden.

Die innere Rinde, auch „Bast“ genannt,

ist die Versorgungsleitung des

Baumes. Durch sie wird die Nahrung in

die übrigen Baumteile transportiert. Im

„Kambium“, dem Wachstumsgewebe

des Baumes, werden neue Holzzellen

produziert.

Der lebende Baum enthält sehr

viel Wasser. Die einzelnen Holzzellen,

aber auch die sie trennenden

Zellwände sind voll mit Wasser

(Zellsaft). Sie sind in ihrem

maximalen Quellungszustand.

Kleiber

(Sitta europaea)

in naturnah aufgebauter,

E abwechslungsreicher

Mischwald bietet zahlreichen

Tieren und Pflanzen günstige

Lebensbedingungen.

Laubwälder weisen im Frühjahr

eine reiche Bodenvegetation auf.

Artenreiche Krautschicht auf

kalkhaltigem Ausgangsgestein:

Wald-Veilchen

(Viola odorata)

Scharbockskraut

(Ranunculus ficaria)

Einbeere

(Paris

quadrifolia)

Die Waldfläche

nach dem Orkan.

Reiner Fichtenwald.

Waldkauz

(Stryx aluco)

In ein paar Jahrzehnten soll

hier wieder ein Mischwald

das Landschaftsbild prägen.

Der Windwurf ist Ausgangspunkt

für die Entwicklung

Buntspecht

(Dendrocopus

eines neuen Laub- und

major)

Nadelholzmischwaldes,

der den Naturgewalten

Amsel

der Zukunft besser

Die Gesamtfläche

(Turdus

wird zukünftig

merula)

gewachsen sein wird.

von einem Mischwald verschiedenster Arten

Auf der Windwurffläche

bedeckt sein. Das Bild gibt eine Vorstellung,

Nagel-wurdefleck verschiedene Laubbaumarten neu angepflanzt.

Ein echter Klimawald!

wie dieser in rund 100 Jahren aussehen kann.

(Aglia tau)

Vielblütige

Weißwurz

(Polygonatum

multiflorum)

Buschwindröschen

(Anemone

nemorosa)

Ährige

Teufelskralle

(Phytuma spicatum)

Artenreicher Laubmischwald

Art.-Nr. 121-23

Krautschicht auf basenarmen Ausgangsgestein:

Wald-

Geißblatt

(Lonicera

periclymenum)

Schattenblümchen

(Maianthemum

bifolium)

Sauerklee

(Oxalis acetosella)

Goldnessel

(Lamiastrum

glaeobdolon)

Schlüsselblume

Drahtschmiele

(Primula elatior) (Deschampsia flexuosa)

Brombeere

(Rubus fructicosus)

Hase

(Lepus

europaeus)

Feuersalamander

(Salamandra salamandra)

Igel

(Erinaceus

europaeus)

Lebensraum Wald

Ein naturnah aufgebauter, abwechslungsreicher Wald bietet zahlreichen

Tieren und Pflanzen günstige Lebensbedingungen.

Waldmaus

(Apodemus sylvaticus) Außerdem schützt er vor Verkarstung, dient als Wasserspeicher

und reinigt die Luft. Die verschiedenen Stockwerke (Boden-,

Kraut-, Strauch- und Baumschicht) sowie das natürliche Alt- und

Totholz werden von unterschiedlichen Lebewesen besiedelt.

Eichhörnchen

Blatt und Nadel

Hirschkäfer

Wildschwein

Buntspecht

Pilz und Baum

Samen

Art.-Nr. 121-30

Maikäfer

Schwarzspecht

aubwälder sind in

L Mitteleuropa die

natürliche Form des

Waldes. Einer der

häufigsten Laubbäume

unserer Wälder

ist die Buche.

Im Frühling, vor dem

Blattaustrieb, ist der

Laubwald noch sehr

lichtdurchlässig und

die Sonnenstrahlen

gelangen bis auf den

Waldboden, wo sich

eine artenreiche

Krautschicht

entwickelt.

Sobald die

Blätter

sprießen,

gibt es viele

Verstecke,

in denen

Waldtiere

ihren Nachwuchs

Goldnessel

aufziehen

können.

Aronstab

Im Herbst muss der Baum seine Blätter abwerfen, um

den Winter zu überleben. Mit zunehmender Kälte nimmt

die Wasseraufnahme über die Wurzeln des Baumes ab.

Beim ersten Frost kommt sie sogar ganz zum Stillstand.

Müsste der Baum auch im Winter die Blätter mit Wasser

versorgen, würde er verdursten.

Durch eine Korkschicht am Schaft der Blätter werden die

Verbindungen zum Ast gekappt. Auch das Chlorophyll in

den Blättern wird jetzt abgebaut. Die roten und gelben

Die Baumwurzel

Farbstoffe, die in den Sommermonaten von dem

Die Wurzeln dienen der

Blattgrün überdeckt werden, kommen jetzt

Aufnahme des Wassers

zum Vorschein.

und den darin gelösten

Nährstoffen und außerdem

zur Verankerung

am Boden die an der Oberfläche

Außerdem schützen die Blätter

des Baumes im

gelegenen Wurzeln vor

Erdreich.

Frostschäden.

Lebensraum Laubwald

Neben Spechten und anderen Vögeln sind auch verschiedene

Säugetiere, z. B. Fledermausarten, im Laubwald beheimatet.

Außerdem stellt der Laubwald ein Refugium für den Feuersalamander

dar, vor allem, wenn ein Bach durchfließt. Im Laufe

der Zeit hat sich der Laubwald durch menschliche Eingriffe stark

verändert und ist vielerorts nur noch kleinflächig erhalten.

Dachs

Durch den Laubabwurf

kann sich auf den

kahlen Ästen kein

Schnee anhäufen.

Die Gefahr, dass

die Äste unter

einer Schneelast

zusammenbrechen

ist

so verringert.

Art.-Nr. 121-24

Trauerschnäpper

Großer

Abendsegler

Nagelfleck

Feuersalamander

Wildschwein

Art.-Nr. 121-7

Art.-Nr. 121-31

Art.-Nr. 121-10

Die hier abgebildeten Lehrtafeln haben das

Standardformat 100 x 70 cm.

Art.-Nr. 121-36


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Wald 19

Wie aus einem

Nadelwald ...

Anfang des 19. Jahrhunderts

waren Nadelholzbestände

erwünscht, denn es wurde

viel Holz für die industrielle

Entwicklung benötigt.

Fichten besitzen - im

Gegensatz zu Laubbäumen

- selbst bei

einem geringen

Nährstoffangebot eine hohe

Wuchskraft. Doch schon Ende

des 19. Jahrhunderts wurden

nachteilige Faktoren erkennbar:

- Verlust an biologischer Vielfalt,

- Geringere Besiedelbarkeit für

Tiere

- Gefahren der Bodenversauerung,

- Gefährdung durch

Schädlinge, Sturm und

Schnee.

Nadelbäume haben eine

negative Wirkung auf den

Boden. Die Nadelstreu

zersetzt sich relativ langsam

und wirkt bodenversauernd.

Die biologisch häufig

ungünstigeren Humusformen

unter Nadelbäumen

(Moder und Rohhumus)

speichern Nährstoffe, die

damit dem Stoffkreislauf -

zumindest vorübergehend - entzogen

sind und den Bäumen für ihre Ernährung

nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Umwandlung von Nadel- in

Laubholzbestände wirkt somit der

Bodenversauerung entgegen.

Sie sollte jedoch allmählich erfolgen.

Art.-Nr. 121-26

ein Laubwald

wird ...

In den letzten Jahren wurden

bereits an vielen Stellen Nadelholzflächen

in Laubwald

umgewandelt.

Es sollen Wälder entstehen, die

neben der Produktion des

nachwachsenden Rohstoffes

Holz auch anderen Forderungen

gerecht werden, zum Beispiel nach:

- Biodiversität (Biodiversität ist die

Vielfalt des Lebens auf der Erde,

also die Variationen, in denen

Millionen von Tieren- und

Pflanzenarten vorkommen)

- Schutz vor Lawinen

- Schutz vor reißenden Flüssen,

- reiner Luft,

- Raum für Erholung

- Schutz der Ressource Boden

Laubholzarten, besonders Ulme,

Ahorn oder Erle wirken bodenverbessernd

und stabilisierend.

In Laubwäldern bildet sich meist

eine leichter zersetzbare Streu

als in Nadelwaldbeständen.

Dies führt zu besseren Humusformen

(Mull und mullartiger

Moder), in denen zahlreiche

Bodenorganismen aktiv sind.

Der Umbau von reinen

Fichten- und Kiefernforsten

in naturnahe, standortgerechte,

bodenpflegliche,

stabile Mischwälder mit einem

hohen Anteil an Laubbäumen

gilt als wichtige Aufgabe einer

zukunftsorientierten Forstwirtschaft.

Art.-Nr. 121-21

Art.-Nr. 121-16

Wasser und Wald

Wasser ist eines der wichtigsten Elemente im

Naturhaushalt und Grundlage

allen Lebens.

Mäusebussard

(Buteo buteo)

Waldkauz

(Strix aluco)

Baummarder

(Martes martes)

Rotkehlchen

(Erithacus rubecula)

Schichten des

Biotopes Wald

Habicht

Man kann sich nur wundern, dass so viele Pflanzen auf so (Accipiter gentilis)

kleinem Raum all das finden, was sie zum Leben brauchen:

Wasser und Nährsalze aus dem Boden, Luft und vor allem

genügend Licht.

Natürlich versucht jede Pflanze so viel Licht wie möglich

einzufangen. Den größten Anteil vom Licht nehmen sich die

großen Bäume. Alle anderen Waldpflanzen leben in ihrem

Waldlaubsänger

Schatten. Und trotzdem gedeihen sie, weil sie sich auch mit (Phylloscopus sibilatrix)

weniger Licht begnügen und das dann ganz besonders gut

nutzen können, z. B. Schattenpflanzen wie Farne und Moose.

Oder die Frühblüher, wie z. B. das Leberblümchen und das

Buschwindröschen, die schon vor dem Laubaustrieb der

Bäume und Sträucher blühen und Blätter entwickeln und sich

so den Lichtanteil, den sie zum Überleben brauchen, sichern.

Im obersten Stockwerk ist es ganz hell. Hier breiten die hohen Waldbaumläufer

Bäume, wie Eichen, Buchen und Hainbuchen ihre mächtigen

(Cirthia familiaris)

Kronen aus. Deshalb fällt in die mittleren Stockwerke schon

weniger Licht. Das müssen sich die unteren Zweige der

großen Bäume mit kleineren Bäumen und Sträuchern, wie

Eberesche, Haselnuss, Holunder und Brombeere, teilen.

Ganz unten, im Erdgeschoss, wo es am dämmrigsten

Wildschwein

ist, wachsen Moose, Farne, Gräser, Kräuter

(Sus scrofa)

und Pilze. Die lichtlose Bodenschicht

enthält lediglich die Wurzeln der Bäume.

Schwarzspecht

(Dryocopus martius)

Maikäfer

(Melolontha

melolontha)

Zaunkönig

(Troglodytes

troglodytes)

Eichhörnchen

(Sciurus vulgaris)

Kleiber

(Sitta

europaea)

Schadstufen von Laub- und Nadelbäumen

- Am Beispiel von Buche und Fichte -

Verursacht werden Waldschäden durch Abgase von Industrieanlagen.

Luftschadstoffe bewirken sowohl akute Schäden an

Nadeln und Blättern als auch langfristige Veränderungen der

natürlichen Bodenfruchtbarkeit durch Bodenversauerung.

Vergilbungen und Kronenverlichtungen beeinträchtigen die

Photosyntheseleistung und damit die Nahrungsversorgung

des Baumes (reduzierter Holzzuwachs). Bei sehr stark geschädigten

Bäumen ist die Harzproduktion, die der Wundheilung

und Abwehr von Pilz- und Insektenbefall dient, beeinträchtigt.

Durch Schwächung der Abwehrkräfte sind sie anfälliger für

Pilz- und Insektenbefall (Fichtenkrankheit: Rotfäule).

Krone wird

durchsichtig

Blattverlust

Volle

Beginnender

26 – 60 %

Auffällig schüttere

Belaubung

Blattverlust

Belaubung der Krone

der Krone

im Kronenbereich

Wachstumsstörungen:

Verkürzte Triebe und

Blattverlust über 60 %

Keine Verfärbung

Kronenrand wirkt

Ausbildung kleinerer Blätter

der Blätter

stellenweise ausgefranst

Einzelne Kronenteile

Verfärbung der Blätter

bereits abgestorben

Normale Blattgröße

Blattverlust 11 – 25 %

Häufiges Auftreten von

Nährstoffmangel:

Blattverlust 0 – 10%

Rückgang der Verzweigung

Trockenästen: „Krallenbildung“

Ein Großteil der Blätter ist vergilbt

Schadstufe 0 = Gesunder Baum Schadstufe 1 = Kränkelnder Baum Schadstufe 2 = Kranker Baum Schadstufe 3 = Sehr kranker Baum

Starke Verlichtung im

Kronenbereich

Nur noch 2 – 3

Nadeljahrgänge

Nadelverlust über 60 %

Der Wasserkreislauf

Durch die Sonnenenergie ist das Wasser einem

ständigen Kreislauf von Verdunstung und Niederschlag

unterworfen:

Bei Wärme verdunstet das Oberflächenwasser der Meere, Flüsse,

Seen und Pflanzen. Der warme Wasserdampf steigt auf, kühlt ab

und kondensiert zu Wassertropfen, die sich in Wolken sammeln.

Je mehr Wasserdampf aufsteigt, desto größer und schwerer wird

die Wolke. Schließlich ist sie so schwer, dass das Wasser in

Form von Regen, Schnee oder Hagel zu Boden fällt.

Wasser, das nicht im Wurzelssystem der Bäume

und Pflanzen aufgenommen wird, sammelt

sich im Boden und gelangt über

Bäche und Flüsse zurück

ins Meer.

Der

Wald als

Wasserspeicher

An der angenehmen, feuchten

Kühle erkennt man die Fähigkeit des

Waldes, Wasser zu speichern.

Der humose Waldboden hat eine

Die Blätter, Nadeln und Zweige der Bäume,

hervorragende Filterqualtität für

Sträucher und Pflanzen mildern den zu harten

Verunreinigungen des Regenwassers.

Aufprall des Niederschlags auf den Waldboden.

Daher ist das Wasser aus Waldbächen meist

So wird der zu schnelle Abfluss des Niederschlags,

sehr sauber, sauerstoffreich und als Trinkwasser

der in Gebieten ohne Wald zu starken

geeignet. In Quellen oder durch Brunnen steht

Bodenerosionen führen kann, verringert.

das Wasser Pflanzen, Tieren und dem Menschen

Der sanfte Sprühregen, der auf den Waldboden

zur Verfügung.

gelangt, wird von diesem wie von einem

Die Fähigkeit des Waldbodens, Wasser zu speichern,

Schwamm aufgesaugt und sickert langsam in

sorgt das ganze Jahr für einen ausgeglichenen

tiefere Bodenschichten.

Wasserhaushalt einer Landschaft.

Rotwild

(Cervus elaphus)

Feuersalamander

Buschwindröschen

(Salamandra salamandra)

(Anemone sylvestris)

Leberblümchen

Waldameise (Hepatica nobilis)

(Formica rufa)

Steinpilz

Feld-Sandlaufkäfer Waldmaus

(Boletus edulis)

(Cicindela campestris) (Apodemus sylvaticus)

Dachs (Meles meles)

Rötelmaus

(Clethrionomys

glareolus)

Art.-Nr. 121-25

Naturgemäßer Waldbau

Volle Benadelung

der Krone

Sattgrüne

Nadelfarbe

6 – 7 Nadeljahrgänge

geringfügiger

Nadelverlust 0 – 10%

Beginnende

Verlichtung

im Kronenbereich

(von innen

nach außen)

Einzelne Zweige

teilweise entnadelt

4 – 5 Nadel-jahrgänge

Nadelverlust 11 – 25 %

Deutliche Verlichtung

im Kronenbereich

Häufig ist die

Krone gelb

Abnahme der

Benadelungsdichte

Nadelverlust 26 – 60 %

„Lametta-Symtom“

in der Krone

verstärktes Auftreten

von Trockenästen

(„Angsttriebe“)

Verkürzung der Triebe

und Nadeln

Infolge Nährstoffmangels:

Nadeln vergilben

Skelettartiges Aussehen

Wipfel oft abgestorben

Art.-Nr. 121-11

Art.-Nr. 121-13

U nser

Wald muss

bewirtschaftet werden.

Aber wie ?

Holznutzung und Waldbau

sollen harmonisch miteinander

verbunden sein, um sowohl

einen ökologischen als

auch ökonomischen Beitrag

für unsere Umwelt zu leisten.

Naturgemäßer Waldbau heißt:

Biologische Vielfalt:

Anlegung, Förderung und Erhaltung strukturreicher und

altersgemischter Wälder sowie Anbau standortgerechter Baumarten.

Vermeidung von Kahlschlägen und Förderung der Verjüngung:

Statt Kahlschlägen werden selektiv Einzelbäume gefällt. Dadurch erhalten

wir Bauholz und die Jungpflanzen notwendiges Licht und Wasser zum

Gedeihen, was bis dahin die Altbäume beansprucht haben (Verjüngung).

Weitgehender Verzicht auf Chemie

Einsatz sanfter Betriebstechnik:

(Menschen- und tiergerechte Handarbeit im Wald, z.B.

Einsatz von Rückepferden zum Schutz des Waldbodens).

Ziele des

naturgemäßen

Waldbaus:

Im Einklang mit der Natur den Wald naturnah,vielfältig und

stabil zu gestalten, so dass er einer großen Anzahl von Tieren und

Pflanzen einen sicheren Lebensraumbietet und zugleich sein Holz auf

nachhaltige Weise nutzbar bleibt. Den Erholungswert für den

Menschen weiter zu steigern.

Art.-Nr. 121-8

Art.-Nr. 121-18

Art.-Nr. 121-34

Art.-Nr. 121-17


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20 Wald

Geschichtlicher Rückblick:

Bis ins 18. Jahrhundert hinein war der Wald mehr oder

weniger sich selbst überlassen, trotz der wohlgemeinten

Waldordnung von 1584.

Die Menschen waren viel mehr auf den Wald angewiesen

als heute und besaßen allerlei Rechte; nur die Jagd hatten

sich die Herren vorbehalten. Gegen geringe Taxen wurden

den Leuten Bäume als Bauholz zugewiesen. Jeder bekam

sein Brennholz; dabei ist zu bedenken, dass bis gegen

1900 Holz hierzulande fast das einzige Heizmaterial war.

Das Vieh, besonders die Schweine, gingen im Wald zur

Weide.

Waldgeschichte

Im Wald lebten und wirkten die Pottaschenbrenner und

die Köhler, die für die Eisen- und Kupferhütten im Land

die Holzkohle gewannen.

Durch den dabei betriebenen Raubbau wurde der

Hochwald so verwüstet, dass die Hütten schließlich ihre

Holzkohle aus fernen Wäldern herbeischaffen mußten.

Die Anpflanzung von Fichten in großem Maßstab kam

erst nach 1820.

Die Jäger fanden Rot- und Schwarzwild sowie die heute

nicht mehr vorkommenden Haselhühner.

Auch die Gerberei spielte eine große Rolle in der

Waldgeschichte.

Durch Viehzucht kam man leicht an Felle, zahlreiche

Eichenhecken lieferten eine vorzügliche Gerberlohe und

die Bäche das notwendige Wasser.

Ab 1880 wurde das Gerben mit Lohe von anderen,

schnelleren Verfahren (mit Quebrachoholz aus

Südamerika oder Chrom) verdrängt und die kleinen

handwerklichen Betriebe verschwanden.

Art.-Nr. 121-22

Die Schutzfunktion des Waldes

Knapp ein Drittel der Fläche Deutschlands ist bewaldet,

das entspricht rund 10,7 Millionen Hektar.

In seiner Gesamtheit ist der Wald jedoch nicht nur

eine Ansammlung von Bäumen, sondern eine

komplexe Lebensgemeinschaft,

mit wichtigen Funktionen

für Natur und Umwelt.

Art.-Nr. 121-32

Art.-Nr. 121-14

Hochsitze

sind eine

jagdliche

Einrichtung.

Das Betreten

ist i. d.R.

nicht gestattet.

Ausrüstung

eines Jägers

u.a. das

Fernglas

und der

Hund.

Wald, Wild und die Jagd

Jagd ist die älteste Nutzungsform der natürlichen Umwelt.

Durch das Fehlen der natürlichen

Die natürliche Umwelt und damit eine gesunde Vielfalt an

Feinde unserer Wildtiere im Wald,

Pflanzen und Tieren gilt es so weit wie möglich zu schützen.

wie Luchs, Bär und Wolf ist

Dabei helfen auch die Jäger; sie schaffen und erhalten

das biologische Gleichgewicht

eine Vielzahl von Biotopen.

von Jägern und Gejagten

nicht mehr erhalten.

Die Rolle des Jägers

übernimmt deshalb

der Mensch.

Mit der Anlage von

Feldgehölzen, Weihern

und Hecken sichern sie vielen

Tierarten - nicht nur jagdbaren - einen

Lebensraum. Sie kümmern sich um eine

wildtier- und bienenfreundliche

Einsaat auf

stillgelegten Ackerflächen,

um

ausreichend

Nahrung zu

bieten. Damit

helfen sie auch

Wildschäden, die

Schwarzwild auf landwirtschaftlichen

beispielsweise das

Nutzflächen verursacht, zu vermeiden.

Gejagt wird nach amtlich bestätigten Abschussplänen, die die Höhe eines erträglichen

Futterangebot in Krippen,

Wildbestandes und die Waldentwicklung berücksichtigen. Jagdgesetze der Länder

bei angeordneten Notzeiten

sichern Schonzeiten und die Hege der Wildtiere. Auch das ungeschriebene

Gesetz der „Waidgerechtig-keit“ sichert tierschutzgerechtes Jagen,

Jagdruhe in Notzeiten, die Pflicht zur Hege des Wildbestandes

Fegen -

und zur Verbesserung der Lebensbedingungen.

Abreiben

Gesunde Wildbestände sind das Bestreben jeden

des Bastes

waidgerechten Jägers.

vom neugebildeten

Geweih bei

Hirsch und

Rehbock an jungen Baumpflanzen.

Folge des Fegens: Wuchsmißbildungen, Verbuschung.

Schälen -

Besonders Rotwild nagt bzw. reißt an der Rinde. Folgen des

Verbeißen -

Schälens: Wuchsmißbildungen, Infektionen (z. B. Fäulnispilze).

Schalenwild,

Folge des Verbeißens:

Die wichtigste Schutz-maßnahme, um die Wildschäden

Hasen und Kaninchen

Das Wachstum der Pflanzen wird geschädigt

möglichst gering zu halten, ist eine ausgewogene Regulierung

fressen gerne Knospen,

und die natürliche Verjüngung des Waldbestandes des Wildbestandes durch die Jagd.

junge Triebe und Blätter,

beeinträchtigt, zudem können nicht erwünschte Richtig angewandte Jagd sichert

besonders von Laubbäumen.

Nadelholzmonokulturen entstehen.

natürliches Waldwachstum.

Der Wald erfüllt eine

Vielzahl von Funktionen, die dem

Schutz von Mensch und Umwelt dienen:

Er reguliert den natürlichen Wasserhaushalt.

Er sichert unsere Trinkwasserversorgung.

Er verbessert das Klima (Luftfeuchtigkeit).

Er produziert Sauerstoff (durch Fotosynthese).

Er reinigt die Luft (Staubfilter).

Er schützt vor Geröll- und Schneelawinen.

Er verhindert Bodenerosion.

Er wirkt als Schall- und Lärmschutz.

Er ist ein natürlicher Lebensraum für viele

Pflanzen und Tiere.

Er hat positive Auswirkungen auf das Landschaftsbild.

Jeder Besucher des Waldes ist aufgefordert,

verantwortungsvolles Verhalten gegenüber

der Natur zu zeigen.

Möchten Sie ein anderes Thema

dargestellt haben?

Rufen Sie uns an: 0551 59007

Art.-Nr. 121-12

Art.-Nr. 121-4

Art.-Nr. 121-9

„ Wie gut hat es die Forstpartie ?“

„ Wächst der Wald auch ohne sie ?“

Warum brauchen die Wälder in unserer heutigen Landschaft Pflege und regelmäßige Eingriffe durch den

Menschen? Schließlich gibt es doch Urwälder, in denen die Bäume ohne die „Hilfe“ des Menschen wachsen !

A

Richtig ist: Der Wald braucht den Menschen nicht. Der Mensch

braucht aber den Wald. Hier wächst der wohl vielseitigste und

umweltfreundlichste Rohstoff den wir kennen: H 0 L Z

Holz brauchen wir für viele Dinge unseres täglichen Lebens:

Für Dachstühle, Möbel, Parkettböden, Musikinstrumente,

Papier, ...

Aber nicht jeder Baum ist für alle Zwecke gleich

gut geeignet. Es soll deshalb nur der Baum dick

werden, der für viele Verwendungen

geeignet ist. Dieser Baum soll gerade sein,

nicht zu viele Äste und keine Gabelung

des Stammes (Zwiesel) haben.

Er muß auch möglichst wuchskräftig

sein, um schnell dick zu werden.

Um diese Anforderungen zu erfüllen,

muss der Wald regelmäßig gepflegt

werden. Der Förster markiert deshalb

die Bäume, die einen besonders

guten Nachbarn in seinem Wachstum

hindern.

Beim anschließenden Durchforsten werden

sie gefällt. Der begünstigte Baum bekommt mehr

Licht und Wasser und bildet stärkere Wurzeln und

eine große Krone aus.

Durch die

regelmäßige

Pflege wird

die Stabilität

und Vitalität

des Einzelbaumes

wie auch des gesamten

Bestandes deutlich

verbessert.

Der gepflegte Wald ist

widerstandsfähiger gegen Stürme,

nassen Schnee und Eisanhang.

Gleichzeitig kann eine Mischung des Bestandes gefördert werden.

Versuchen Sie nun einmal die Aufgabe

des Försters zu übernehmen.

In der markierten Fläche sollten Sie

zuerst die Bäume finden, die durch

die Pflege gefördert werden sollen

(etwa 10 Bäume). Überlegen Sie

dann, welche Fichten Sie entnehmen

würden (ca.20 Stämme).

Sie können sich die Bäume mit

Blättern oder kleinen gebrochenen

Ästchen markieren, die Sie an die

Aststummel der ausgewählten

Bäume hängen. Nach dem „Auszeichnen“

die Markierungen bitte

wieder entfernen. Eine Beispiellösung

ist auf der Rückseite der Bäume angebracht.

Die zu fördernden Bäume

haben einen gelben Tupfer, die zu

entnehmenden einen roten Punkt.

Hat der Förster Ihrer Meinung

nach alles richtig gemacht ?

Und nun viel Spaß

Frau/Herr Oberförster/in !

Art.-Nr. 121-29

Art.-Nr. 121-19


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(Capreolus capreolus)

(Melampyretum

pratensis)

(Fragaria vesca)

(Galium saxatile)

(Avenella

flexuosa)

(Lonicera pericylmenum)

(Molinia

caerulea)

(Trientalis europaea)

(Calluna

vulgaris)

(Vaccinium

corymbosum)

(Rubus fructicosa)

(Ilex aquifolium)

(Cytisus scoparius)

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(Taranthrene insolita)

(Rhamnus frangula)

(Sorbus aucuparia)

(Anthus trivialis)

(Melolontha

melolontha)

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(Phaneroptera falcata)

(Pholidoptera

griseoaptera)

(Tetrastes

rupestris)

(Zootaca vivipara)

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Wald 21

Der Erlenbruchwald - Ein feuchter Lebensraum

ie von Schwarzerlen beherrschten

Dnaturnahen Wälder auf nassen,

nährstoffreichen Standorten werden

als Bruchwälder bezeichnet.

Bruchwälder sind sehr alt und

die meisten von ihnen stammen

aus Zeiten, als der Mensch noch

nicht in das Landschaftsgefüge

eingegriffen hat.

Charakteristische Merkmale

für diesen Lebensraum sind

der sehr hohe Grundwasserstand

und zeitweise auftretende

Überschwemmungen.

Bruchwälder kommen

insbesondere am Rand von

Teichen und im Bereich

von Altwässern vor.

Kennzeichnende

Pflanzenarten:

1 Schwarzerle

(Alnus glutinosa)

2 Gelbe Schwertlilie

(Iris pseudacorus)

3 Walzensegge

(Carex elongata)

Art.-Nr. 121-3

4 Sumpfveilchen (Viola palustris)

1

Bruchwälder sind

typischer Lebensraum

vieler Tierarten

Hier fühlen sich

zahlreiche Insekten

wohl, zum Beispiel:

2

5 Erlen-Blattkäfer

(Agelastica alni)

6 Erleneule (Acronicta alni)

Baumhöhlenbewohnende

Vogelarten leben hier,

wie beispielsweise:

7 Weidenmeise

(Poecile montanus)

8 Kleinspecht

(Dryobates minor)

Typischer Vertreter der

Amphibien ist der:

9 Grasfrosch

(Rana temporaria)

Essbares aus heimischen Wäldern

Wacholder

(Juniperus communis)

Reifezeit: September-Oktober

Wacholderbeeren schmecken würzig

bis leicht bitter. Geeignet als Gewürz,

als verdauungsfördernder Tee oder

zur Zubereitung alkoholischer

Getränke (Gin).

Mispel

(Mespilus germanica)

Reifezeit: September

Mispeln schmecken im reifen

Zustand etwas bitter.

Als Marmelade, Kompott oder

Likör eignen sie sich sehr.

Bärlauch

(Allium ursinum)

Reifezeit: März - Mai

Geschmacklich ähnelt er dem

Knoblauch. Verwendung finden

die Blätter und Zwiebeln. Beliebt

im Salat oder als Pesto zu Nudeln. Brennessel

(Urtica dioeca)

Sammelzeit: März - August

Neben dem hohen Vitamingehalt

kann die Brennnessel zusätzlich mit

einem tollen Geschmack punkten.

Verwendbar als Entschlackungs-Tee,

Spitzmorchel

in Salaten, Suppen und vielem mehr.

(Morchella conica)

Kornelkirsche

(Cornus mas)

Reifezeit: August - Oktober

Die Früchte haben einen angenehm

süß-säuerlichen Geschmack.

Verarbeitet wird die

Kirsche zu Saft, Süßmost,

Marmelade, Sirup und Alkohol.

Der Wald ist voll von

leckeren Köstlichkeiten,

die reich an Vitalstoffen

sind. Aber Vorsicht,

nicht alles ist essbar!

Schlehe

(Prunus spinosa)

Blütezeit: März - April

Ein Blüten-Tee gilt als Blutreinigungsmittel.

Die Früchte reifen im Spätsommer,

schmecken säuerlich bis

bitter. Getrocknet bieten Schlehen

ein wirksames und völlig biologisches

Mittel bei Zahnfleisch bluten.

Wilde Möhre

(Daucus carota)

Blütezeit: Juni - September

Man sollte die Wurzel, also die

„Möhre“gekocht verzehren. Die

Blätter haben einen Geschmack,

der an Petersilie erinnert.

Gänseblümchen

(Bellis perennis)

Blütezeit: März - November

Gänseblümchen haben einen angenehm

nussartigen und leicht säuerlichen

Geschmack. Sie schmecken als Tee, im

Salat und in Suppen.

Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

Vorkommen: März - Mai

Roh sollte dieser Pilz nicht

genossen werden, gekocht ist

er jedoch eine Delikatesse.

Das Fleisch ist sehr zart, fast

wachsartig.

Edelreizker

(Leccinum scabrum)

Vorkommen: August - Oktober

Der Speisepilz entfaltet seinen

angenehmen, etwas süßlichen

Geschmack durch kräftiges

Anbraten.

Semmelstoppelpilz

(Hydnum repandum )

Vorkommen: August - November

Das Fleisch ist fest und

geschmackvoll. Er wird vor

allem als Würzpilz verwendet.

Schopftintling

(Coprinus comatus)

Vorkommen: Mai - November

Der Schopftintling ist auch roh essbar.

Er schmeckt am besten direkt

aus der Pfanne in den Mund.

Blütezeit: April - Oktober

Alle Teile des Löwenzahns sind essbar.

Die würzig-bitter schmeckenden Blätter

können in Salat und Suppe verwendet

werden. Aus Löwenzahnwurzeln lässt

sich ein Kaffee-Ersatz zubereiten.

Art.-Nr. 121-35

Art.-Nr. 121-2

ür alle metallverarbeitetenden Berufe und viele andere

FHandwerkszweige war Holzkohle bis in das 20. Jahrhundert

eine wichtige Voraussetzung. Aber auch für die Waldwirtschaft

hatte die Arbeit des Köhlers eine hohe Bedeutung.

Die Köhlerei

Im Kohlenmeiler wurde nicht nur das Brennholz, also die

Rückstände der Sägeholzgewinnung verarbeitet, sondern es

kam überhaupt das Laubholz zur Verwendung.

Vor allem in Gebieten wo ein Transport des Holzes wegen der

Abgelegenheit und Wegverhältnisse schwierig oder unrentabel

war, stellte die Herstellung von Holzkohle eine echte Alternative

dar.

Kleiber

(Sitta europaea)

in naturnah aufgebauter,

Eabwechslungsreicher

Mischwald bietet zahlreichen

Tieren und Pflanzen günstige

Lebensbedingungen. Laubwälder

weisen im Frühjahr eine reiche

Bodenvegetation auf.

Artenreiche Krautschicht auf

klakhaltigem Ausgangsgestein:

Wald-Veilchen

(Viola reichenbachiana)

Vielblütige

Weißwurz

(Polygonatum

multiflorum)

Scharbockskraut

(Ranunculus ficaria)

Einbeere

(Paris

quadrifolia)

Buschwindröschen

(Anemone nemorosa)

Ährige Teufelskralle

(Phyteuma spicatum)

Art.-Nr. 121-27

Lebensgemeinschaft Hochwald

Goldnessel

(Lamium

galeobdolon)

Hohe

Schlüsselblume

(Primula elatior)

Krautschicht auf basenarmen Ausgangsgestein:

Drahtschmiele

(Deschampsia

flexuosa)

Aufgaben der Forstwirtschaft:

- Umbau und Pflege artenarmer Nadelholzflächen,

- Erhaltung bzw. Aufbau stabiler und artenreicher

Mischbestände. Ziel: Erhöhung und

Hase

Schutz der Waldmaus

Wald-

(Lepus

Artenvielfalt, Sicherung der Rohstofferzeugung, (Apodemus sylvaticus)

Geisblatt Brombeere europaeus)

- Schaffung eines möglichst stufig aufgebauten

(Lonicera Waldrandes. (Rubus Ziel: Erhöhung der Artenvielfalt

periclymenum) im Übergangsbereich fruticosus) von Feld und Wald,

- Anbau standortgerechter Baumarten,

- Vermeidung großflächiger Kahlhiebe,

- Einsatz von bestands- und bodenschützenden

Techniken bei der Holzernte,

- Förderung der natürlichen Waldverjüngung,

- Beratung und Betreuung privater Waldbesitzer,

- Durchführung von Naturschutzmaßnahmen im Wald,

- eine auf den Einzelbaum ausgerichtete Bestandspflege.

Schattenblümchen

(Maianthemum

bifolium)

Sauerklee

(Oxalis acetosella)

Waldkauz

(Strix aluco)

Buntspecht

(Dendrocopus

major)

Art.-Nr. 121-33

bzw. zu mehren. Zusätzlich ist er

Amsel

ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

(Turdus

merula)

Ziel und Aufgabe der Forstwirtschaft

ist es, die Funktionsfähigkeit der

Wälder auf Dauer zu erhalten

Nagelfleck

bzw. zu verbessern.

(Aglia tau)

Bei der Nutzung gilt das

Prinzip der Nachhaltigkeit,

das heißt es sollte nur soviel

Holz geerntet werden, wie

wieder nachwächst.

Die naturnahe Waldbewirtschaftung

verbindet

Feuersalamander Holznutzung mit umweltgerechter

Waldentwicklung

(Salamandra salamandra)

und Naturschutz.

Igel

(Erinaceus

europaeus)

Art.-Nr. 111-87

Ziele und Aufgaben

der Forstwirtschaft

Wald ist aufgrund seiner

Dunverzichtbaren Nutz-, Schutzund

Erholungsfunktion zu erhalten

er Wald ist

Dzahlreichen

abiotischen (Sturm, Feuer, Schnee, Eis und Frost) und

biotischen (Verbiss- und Schälschäden durch Reh- und

Rotwild, Insekten- und Pilzbefall) Gefahren ausgesetzt.

Aufgaben der Forstwirtschaft:

- Aufforstung nach Sturmschäden oder Waldbränden,

- Bekämpfung von Schadinsekten bei Massenvermehrungen

ohne bzw. mit geringem Einsatz von

Chemikalien,

- Regulation einer ökologisch verträglichen Wilddichte

(Jagd),

- Erhaltung von Alt- und Totholzbeständen. Ziel:

Seltene und bedrohte Tier- und Pflanzenarten

sollen erhalten und gefördert werden,

Einrichtung von Waldschutzgebieten.

Die

Holzernte

findet vor allem

im Winterhalbjahr

statt. Jährlich werden

etwa 30 – 40 Millionen

Kubikmeter Holz produziert.

Holz ist ein nachwachsender

Rohstoff.

Verbautes Holz bindet

dauerhaft das CO 2 der Luft.

Um Holzkohle, das „schwarze Gold“ des Waldes, zu gewinnen,

ist es notwendig, das Holz unter weitgehendem Abschluss der

Luft bei ca. 350 °C zu verbrennen.

Bei diesem Prozess, den man auch trockene Destillation

nennt, gibt das Holz das gespeicherte Wasser und verschiedene

andere Stoffe ab und als Rückstand verbleibt die Holzkohle.

Dabei verringert sich das durchschnittliche Gewicht des

Holzes auf rund 25 %.

Zur Verkohlung eignen sich alle Holzarten. Es muss jedoch

darauf geachtet werden, dass Hölzer unterschiedlicher

Brennbarkeit nicht in einem Meiler verarbeitet werden.

3 Stangen, die

sogenannten

Quandelpfähle,

werden fest in

den Boden

gerammt und

durch Kränze

aus fingerdicken

Buchenästen

verbunden.

Sie bilden den

Mittelpunkt des

Meilers, den

sogenannten

Schacht.

1

3

2

Nun wird das zu verkohlende Holz,

möglichst dicht, rund um die

Quandelphäle aufgeschichtet.

Wenn das Holz des Meilers aufgebaut ist, wird die

4

Oberfläche mit Laub abgedeckt. Als abschließende Arbeit

kommt auf die Laubdecke eine Schicht feuchter Erde.

Zwei bis drei Meiler errichtet der Köhler, die er dann

gemeinsam in dem Mittelschacht entzündet.

Nun müssen die brennenden Meiler Tag und Nacht

5

überwacht werden. Mit einer langen Stange „reguliert“

der Köhler das Feuer, wenn auftretender Wind „den

Meiler einseitig werden lässt“.

Art.-Nr. 121-21

Die Mittelwaldwirtschaft ist

eine historische und ökologisch

interessante Form der

Waldbewirtschaftung.

Sie beruht vor allem auf

eine Verjüngung der

Baumbestände durch

Stockausschlag.

Unverwechselbares

Kennzeichen des

Mittelwaldes ist sein

zweischichtiger

Aufbau, in dem

die verschiedenen

Nutzungsansprüche

der Bevölkerung

an den Wald erfüllt

werden konnten.

Durch das

Stehenlassen

gutwüchsiger,

geradschaftiger

und großkroniger

Bäume, die die

obere Baumschicht

(Oberschicht)

bildeten und das

Auf-den-Stocksetzen

geringwertiger

Bäume (Unterschicht)

entstand der Mittelwald.

Die Bäume der Oberschicht

lieferten begehrtes Bauholz.

Das Holz wurde unregelmäßig je

nach Bedarf geerntet.

Bevorzugte Baumarten waren

Eiche und Buche.

Die Mittelwaldwirtschaft

Ihre Früchte,

die Eicheln und

Bucheckern, dienten

zur Mast der im Herbst

eingetriebenen Schweine.

Zur Gewinnung von

Brennholz wurden die

Bäume der Unterschicht

(auch Hauschicht genannt)

regelmäßig Auf-den-Stock-gesetzt

(das heißt über der Wurzel abgeschnitten).

Aus den Knospenanlagen,

die im Wurzelstock

verborgen sind,

wuchsen wieder

neue Triebe.

Besonders Linde,

Hainbuche,

Hasel, Esche

und Ahorn

besitzen die

Fähigkeit

Stockausschläge

zu

bilden.

Der Stockhieb

kann mehrmals

wiederholt

werden, bis das

Wurzelwerk

überaltert ist.

Die heutige

ökologische

Bedeutung des

Mittelwaldes

liegt in der

hohen Zahl

verschiedener

Baum- und

Straucharten,

abwechslungsreichen

Licht- und

Schattenverhältnissen,

einer vielfältigen Bodenflora

mit sehr selten gewordenen

Pflanzen und einer ausgeprägten

Kleintierwelt.

Art.-Nr. 121-20

iele Waldflächen

Vwurden bis weit in

unser Jahrhundert hinein

als Niederwälder bewirtschaftet.

In regelmäßigen

Abständen von ca. 20 – 30

Jahren wurde ein Teilstück

des Waldgebietes, „auf den

Stock gesetzt“, das heißt,

der Stamm wurde kurz

oberhalb der Wurzel

abgeschlagen.

Die neu austreibenden

Stockausschläge wachsen

dann zu den

charakteristischen vielstämmigen

Bäumen heran.

Diese Wuchsform der Bäume

ist ein Zeugnis der Niederwaldnutzung.

Das Holz diente als Brennholz

und zur Herstellung

von Holzkohle für die

Eisenverhüttung. Laub und

Sträucher als Stalleinstreu.

Die Eichenborke (Lohe) wurde

als Gerbstoff zur Lederherstellung

weiterverkauft, das Reisig zu Besen

verarbeitet. Eine reiche Tier- und Pflanzenwelt

ist in den Niederwäldern beheimatet.

Nur durch die Fortführung der Nutzung

kann diese Lebensgemeinschaft

erhalten werden.

Reh

Drahtschmiele

Wiesen-

Wachtelweizen

Wald-Erdbeere

Lebensraum Niederwald

Harzer Labkraut

Wald-Geißblatt

Pfeifengras

Siebenstern

Besenheide

Blaubeere,

Waldbeere

Brombeere

Stechpalme

Besenginster

Art.-Nr. 121-15

Art.-Nr. 121-5 Art.-Nr. 121-28

Eichenglasflügler

Eberesche

Faulbaum

Baumpieper

Maikäfer

Sichelschrecke

Strauchschrecke

Haselhuhn

Bergeidechse


36

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37124 Rosdorf

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22 Pflanzen

Das Pflanzenreich ist außerordentlich vielfältig. Pflanzen erzeugen Sauerstoff,

bieten Schutz und sind Nahrungsgrundlage für zahlreiche Lebewesen.

Zusätzlich erfreuen sie uns Menschen durch ihr Aussehen und ihre Düfte.

Art.-Nr. 131-27

Art.-Nr. 131-51

Art.-Nr. 131-25

Art.-Nr. 131-29

Art.-Nr. 131-8

Herbst/

Winter

49

50

Farbenpracht auf Wiesen

41

51

38

48

42

Sommer

1 Hirtentäschel

(Capsella bursa-pastoris)

2 Schachblume

(Fritillaria meleagris)

3 Adonisröschen

(Adonis verdis)

4 Sumpfdotterblume

(Caltha palustris)

5 Küchenschelle

(Pulsatilla vulgaris)

6 Märzenbecher

(Leucojum vernum)

7 Knäulgras

(Dactylis glomerata)

8 Krokus

(Crocus albiflorus)

9 Spitzwegerich

(Plantago lance olata)

43

39

44

37

10 Kriechender Günsel

(Ajuga reptans)

11 Löwenzahn

(Taraxacum officinale)

12 Kletten-Labkraut

(Galium aparine)

13 Feld-Hainsimse

(Luzula campestris)

14 Wiesenschlüsselblume

(Primula veris)

15 Braune Segge

(Carex nigra)

16 Gemeine Akelei

(Aquilegia vulgaris)

17 Schwarze Teufelskralle

(Phyteuma nigrum)

18 Gamander-Ehrenpreis

(Veronica chamaedrys)

47

52

40

45

Blütezeiten

46

53

54

29

19 Wiesen-Kerbel

(Anthriscus sylvestris)

20 Beinwell

(Symphytum officinale)

21 Salbei-Gamander

(Teucrium scorodonia)

22 Habichtskraut

(Hieracium pilosella)

23 Mädesüß

(Filipendula ulmaria)

24 Wiesenschaumkraut

(Cardamine pratensis)

25 Ackerwitwenblume

(Knautia arvensis)

26 Feld-Rittersporn

(Consolida regalis)

27 Wiesenstorchschnabel

(Geranium pratense)

28

20

35

3

1

9

8

19

27

30

2

10

4

18

26

21

28 Pfennigkraut

(Lysimachia nummularia)

29 Feldklee

(Trifolium campestre)

30 Knäuel-Glockenblume

(Campanula glomerata)

31 Saatwucherblume

(Glebionis segetum)

32 Gänseblümchen

(Bellis perennis)

33 Trollblume

(Trollius europaeus)

34 Weidenröschen

(Epilobium parviflorum)

35 Glatthafer

(Arrhenatherum elatius)

36 Sauerampfer

(Rumex acetosa)

34

14

12

15

11

13

33

5

17

22

6

25

32

Frühling

7

37 Gemeine Braunelle

(Prunella vulgaris)

38 Klatschmohn

(Papaver rhoeas)

39 Flatterbinse

(Juncus effusus)

40 Acker-Gauchheil

(Anagallis arvensis)

41 Wiesen-Bärenklau

(Heracleum sphondylium)

42 Sumpfkratzdistel

(Cirsium palustre)

43 Rote Lichtnelke

(Silene dioica)

44 Heilziest

(Stachys officinalis)

45 Blutweiderich

(Lythrum salicaria)

31

23

24

16

Sommer

46 Roter Fingerhut

(Digitalis purpurea)

47 Vogelwicke

(Vicia cracca)

48 Kornblume

(Centaurea cyanus)

49 Margerite

(Leucanthemum vulgare)

50 Johanniskraut

(Hypericum perforatum)

51 Ferkelkraut

(Hypochaeris radicata)

52 Schafgarbe

(Achillea millefolium)

53 Quendel

(Thymus serpyllum)

54 Flockenblume

(Centaurea jacea)

Art.-Nr. 131-15

Knoblauchsrauke

Löwenzahn

Hahnenfuß

Rotklee

Scharbockskraut

Gänseblümchen

Im Frühling

ist die vorherrschende Farbe gelb.

Je blütenreicher eine Wiese ist, desto

mehr Insekten können hier leben.

Schmetterlinge, Hummeln und Bienen

schwirren umher auf der Suche nach

Nahrung. An Stengeln und Blättern

sitzen Raupen und Larven.

Auch Säugetiere und Vögel werden

von den vielen Insekten angezogen.

Im Sommer

erreicht die Wiese ihren Höhepunkt,

wenn sie in voller Blüte steht.

Farben, Formen und Düfte vieler

Blumenschönheiten sind zu bewundern.

Wiesenschwingel

Wiesenschaumkraut

Rotes

Straußgras

Sandwicke

Rundblättrige

Glockenblume

(lila blühend)

Die Blumenwiese im

Jahreswechsel

Margerite

Gänseblümchen

Spitzwegerich

Wiesen-

Flockenblume

Im Herbst

wird die Blumenwiese meist

Wiesen-

gelbbraun. Die Gräser und

glocken-

blume Kräuter beginnen damit,

ihre Nährstoffe unter

Weißklee die Erde zu verlagern.

Im Winter

verlegt der Maulwurf

seine Wohnung tiefer

Kriechender

Günsel in die Erde, dabei muss

er mehr Erde nach oben

schaufeln. Deshalb gibt es im

Winter mehr Maulwurfshügel.

Vergissmeinnicht

(blau blühend)

Schlüsselblume

Eine Blumenwiese bietet vielen Tieren in mehreren

Stockwerken Nahrung, Deckung und Wohnraum.

Die Pflanzenwelt dieser Lebensgemeinschaft

(Biozönose) ändert sich im Verlauf des Jahres.

Dadurch bietet sie verschiedene Aspekte an Farbe,

Wuchshöhe und Tiervorkommen. Neben ständig

vorhandenen Pflanzenarten, gibt es Pflanzen,

die nur saisonal erscheinen. Die Artenzusammensetzung

hängt vom Standort, Boden, Klima

sowie vom Rhythmus der Bewirtschaftung

(Wiesen werden gemäht) ab.

Wiesenschwingel

Kamille

Die hier abgebildeten

Lehrtafeln haben das

Standardformat

100 x 70 cm.

Wilde

Möhre

Rotklee

Knäuelgras

Sauerampfer

Herbstzeitlose

Wilde

Karde

In der Blütenschicht

fliegen Bienen, Hummeln,

Schmetterlinge, Fliegen

und viele andere Insekten.

In der Krautschicht

findet man Blattläuse,

Heuschrecken und Larven.

In der Streuschicht

sind z. B. Käfer, Ameisen

und Schnecken vertreten.

In der Wurzelschicht

leben Würmer und Milben

ebenso wie Maulwurf,

Feldmaus, Grasfrosch

und Regenwurm.

Wilde

Möhre

Art.-Nr. 131-20

Art.-Nr. 111-81


(Chrysanthemum segetum)

20 – 60 cm

(Cirsium palustre)

50 – 150 cm

(Bellis perennis)

5 – 15 cm

(Dactylis glomerata)

50 – 120 cm

(Capsella bursapastoris)

2 – 70 cm

(Leucanthemum vulgare)

20 – 70 cm

(Centaurea cyanus)

30 – 60 cm

(Centaurea jacea)

20 – 150 cm

(Juncus effusus)

30 – 150 cm

(Aquilegia vulgaris)

40 – 80 cm

(Taraxacum officinale)

5 – 40 cm

(Trollis europaeus)

30 – 60 cm

(Luzula campestris)

5 – 20 cm

(Galium aparine)

60 – 200 cm

(Hieracium pilosella)

5 – 30 cm

(Crocus albiflorus)

10 – 15 cm

(Stachys officinalis)

50 – 120 cm

(Arrhenatherum elatius)

60 – 120 cm

(Leucojum vernum)

10 – 30 cm

(Hypochoeris radicata)

15 – 60 cm

(Adonis vernalis)

10 – 40 cm

(Carex nigra)

15 – 40 cm

(Consolida regalis)

20 – 40 cm

(Pulsatilla pratensis)

10 – 50 cm

(Filipendula ulmaria)

50 – 150 cm

(Fritillaria meleagris)

15 – 30 cm

(Caltha palustris)

15 – 30 cm

(Thlapsi arvense)

10 – 50 cm

(Anagallis arvensis)

5 – 30 cm

(Heracleum

sphondylium)

50 – 150 cm

(Trifolium campestre)

15 – 30 cm

(Prunella vulgaris)

5 – 30 cm

(Plantago lanceolata)

10 – 50 cm

(Anthriscus sylvestris)

60 – 150 cm

(Silene vulgaris)

30 – 90 cm

(Campanula glomerata)

30 – 60 cm

(Rumex acetosa)

30 – 100 cm

(Knautia arvensis)

30 – 80 cm

(Teucrium scorodonia)

30 – 50 cm

(Vicia cracca)

30 – 120 cm

(Phyteuma

nigram)

20 – 50 cm

(Geranium pratense)

20 – 60 cm

(Ajuga reptans)

7 – 30 cm

(Papaver rhoeas)

30 – 90 cm

(Digitalis purpurea)

40 – 150 cm

(Epilobium

angustifolium)

60 – 120 cm

(Veronica chamaedrys)

15 – 40 cm

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Pflanzen 23

Art.-Nr. 131-23

Art.-Nr. 131-50

Art.-Nr. 131-22

Saatwucherblume

Margerite

Gemeine

Akelei

Habichtskraut

Blühendes

auf Feld und Wiesen

Märzenbecher

Schachblume

Ackergauchheil

Feldklee

Rote Lichtnelke

Vogelwicke

Klatschmohn

Gänseblümchen

Kornblume

Löwenzahn

Trollblume

Frühlings-Krokus

Gemeines

Ferkelkraut

Feld-Rittersporn

Sumpf-Dotterblume

Gemeine

Braunelle

Teufelskralle

Wiesen-

Flockenblume

Sumpf-

Kratzdistel

Knäul-

Glockenblume

Wiesen-

Storchschnabel

Roter

Fingerhut

Knäulgras

Feld-Hainsimse

Heilziest

Acker-

Witwenblume

Frühlings-

Adonisröschen

Wiesen-

Bärenklau

Wiesen-Kerbel

Wiesen-

Küchenschelle

Kriechender

Günsel

Schmalblättriges

Weidenröschen

Gemeines

Hirtentäschel

Flatter-Binse

Kletten-Labkraut

Art.-Nr. 131-19

Glatthafer

Braune Segge

Mädesüß

Pfennigkraut

Sauerampfer

Spitz-

Wegerich

Salbei-

Gamander

Gamander-Ehrenpreis

Art.-Nr. 131-16

Die Kräuterspirale

Kräutervielfalt auf kleinstem Raum

Kräuter duften und schmecken nicht nur

köstlich, sie erfreuen uns zusätzlich

durch ihre hübschen Blüten, die

auch viele Insekten anlocken.

12

13

16

14 17

19

1 Kalmus

(Acorus calamus)

2 Wasserminze

(Mentha aquatica)

3 Bachbunge

(Veronica beccabunga)

4 Knoblauch

(Allium sativum)

5 Zitronenmelisse

(Melissa officinalis)

14 Wermut

(Artemisia absinthium)

15 Weinraute

(Ruta graveolens)

16 Beifuß

(Artemisia vulgaris)

17 Liebstöckel

(Levisticum officinale)

18 Salbei

(Salvia officinalis)

Auch eigene

Zusammenstellungen

von

Pflanzenarten

sind möglich.

“Wendeltreppe für Kräuter”

Die Kräuterspirale, auch Kräuterschnecke

genannt, ist ein spiralförmig aufgebautes Beet.

Sie ist ideal, um viele Kräuter mit unterschiedlichen

Standortansprüchen anzupflanzen.

Optimal ist es, die Spirale frei zur Sonne, auf einer

Fläche von etwa 3 m2 anzulegen. Spiralförmig wird

eine Natursteinmauer angelegt, die kontinuierlich

ansteigt (1– 1,5 m). Die besondere Wirkungsweise

entsteht durch die unterschiedlichen

Klimazonen innerhalb der Kräuterspirale.

Jede dieser Zonen hat besondere Eigenschaften:

Im unteren, südlichen Bereich der Spirale befindet

sich die Wasserzone (A). Die Wasserfläche

reflektiert das Sonnenlicht und erhöht die

Luftfeuchtigkeit.

Direkt anschließend kommt die Feuchtzone (B).

Der Platz ist sonnig, der Boden feucht und

humusreich.

Im mittleren Bereich ist die Normalzone (C).

Hier ist es halbschattig, humos und trocken, ideal

für mitteleuropäische Pflanzenarten.

Die Trockenzone (D) bildet die Spitze.

Der Boden ist durchlässig, mager und trocken.

C

Aufbau

einer

Kräuterspirale

B

D

A

9

11

8

6

Petersilie

(Petroselinum crispum)

Feuchtzone

7

4

10

15

5

22

23

3

2

18

20

21

1

6 Petersilie

(Petroselinum crispum)

7 Borretsch

(Borago officinalis)

8 Ringelblume

(Calendula officinalis)

9 Kamille

(Matricaria chamomilla)

10 Ysop

(Hyssopus officinalis)

11 Koriander

(Coriandrum sativum)

12 Kümmel

(Carum carvi)

13 Guter Heinrich

(Chenopodium

bonus-henricus)

Pimpinelle

(Sanguisorba

minor)

Normalzone

Positiver Nebeneffekt:

Eine Vielzahl von Tieren

(Insekten, Eidechsen, Kröten

und Vögel) finden durch die

Kräuterspirale gute Lebensbedingungen.

Durch deren

Wirken können Pflanzenschutzmaßnahmen

unnötig werden.

19 Dill

(Anethum graveolens)

20 Majoran

(Origanum majorana)

21 Tripmadam

(Sedum reflexum)

22 Thymian

(Thymus vulgaris)

23 Kapuzinerkresse

(Tropaeolum majus)

Waldmeister

(Galium

odoratum)

Wasserzone

Feldthymian

(Thymus

serpyllumr)

Normalzone

Art.-Nr. 131-28 Art.-Nr. 131-2

Art.-Nr. 131-24

Wiesen-

Schaumkraut

(Cardamine

pratensis)

„Schaumkraut“

bezieht sich auf das

häufige Vorkommen

von speichel-ähnlichen

Schaumhäufchen,

die Schaumzikaden

nach dem Saugen

des Saftes aus dem

Stengel ausscheiden.

Berg-

Platterbse

(Lathyrus linifolius)

Aus den Knollen der

Ausläufer treiben

Tochterpflanzen.

Die Knollen hat man

früher in Notzeiten

gegessen.

Hunds-Veilchen

(Viola canina)

Im Gegensatz zum März-Veilchen

nur sehr schwach duftend.

Pflanzenarten der extensiv genutzten Wiese

Die abgebildeten Pflanzenarten können in den umliegenden

extensiv genutzen Wiesen gefunden werden. Sie sind nach

Gamander-

Ehrenpreis

(Veronica

chamaedrys)

Früher im Volksmund

auch Männertreu

genannt. Die blaue

Blütenkrone fällt

schon bei leichter

Berührung ab.

Die Blüten öffnen

sich zwischen 7 und

9 Uhr und schließen

sich gegen 18 Uhr.

Pillen-

Segge

(Carex

pilulifera)

Typische

Segge der

Borstgrasrasen,

einer

besonders schutzbedürftigen

Variante der externen Wiesen.

Berg-

Waldhyazinthe

(Platanthera

chlorantha)

Heimische Orchideenart;

Geschützt; Die Blüte ist

so geformt, dass nur

die dünnen Rüssel

von Nachtfaltern

Zugang zum Nektar

im Sporn finden.

Spitz-

Wegerich

(Plantago

lanceolata)

Heilpflanze;

blutstillend;

Gerbstoffen

im Presssaft

aus den Blättern

wirken auf Blutgefäße

zusammenziehend.

Wiesen-

Sauerampfer

(Rumex acetosa)

Wird zuweilen

gegessen. Der sauer

schmeckende Inhaltsstoff

ist jedoch in

größeren Mengen

gesundheitsschädlich.

Kleiner

Wiesenknopf

(Sanguisorba

minor)

Heilpflanze;

Früher wurden

junge Blätter

als Salatwürze

verwendet.

Frühjahr

dem Zeitpunkt ihrer Blüte von links nach rechts geordnet.

Borstgras

(Nardus stricta)

Namensgebende

Charakterart der

geschützten

Borstgrasrasen,

einer besonders

schutzbedürftigen

Variante der

extensiven Wiesen.

Schwarze

Teufelskralle

(Phyteuma nigrum)

Die Einzelblüten

erinnern im Aussehen

an Krallen. Eine der

wenigen heimischen

Pflanzen, die nur in

Mitteleuropa vorkommt.

Kriechender

Günsel

(Ajuga reptans)

Heilpflanze,

Blutstillmittel.

Knäuel-

Glockenblume

(Campanula

glomerata)

Der Name bezieht

sich auf die im

Knäuel sitzenden

Glockenblüten.

Scharfer

Hahnenfuß

(Ranunculus acris)

Da die Pflanze

einen scharf

schmeckenden

Giftstoff enthält,

wird sie von den

Kühen nicht

gefressen.

Der Pflanzensaft

kann auf der

Haut Entzündungen

hervorrufen.

Getrocknet im Heu ist die Pflanze

für das Vieh unschädlich, weil der

Giftstoff durch das Trocknen

verschwindet.

Sommer

Blutwurz,

Aufrechtes

Fingerkraut

(Potentilla erecta)

Der Name

Fingerkraut lässt

sich leicht merken,

da die Blätter einer

Hand mit fünf Fingern

ähneln. Alte Heilpflanze

zur Förderung der

Blutgerinnung.

Frauen-

Mantel

(Alchemilla

vulgaris)

Alte Heilpflanze;

Blattform erinnert

an einen überwurfartigen

Mantel.

In feuchten Nächten

kann die Pflanze aus Wasserspalten

anderen Blattzähnen Wasser in

Tropfenform ausscheiden

(Gutation).

Braune

Segge

(Carex nigra)

Die Seggen

zeigen feuchte

Stellen in der

Wiese an.

Typisches

Erkennungsmerkmal

der

Seggen ist der

dreikantige Stengel.

Der Gattungsname

„Carex“ stammt von dem

römischen carere = kratzen.

Harzer

Labkraut

(Galium saxatile)

Typische Pflanzenart

der Bergmagerrasen

der Silikatgebirge.

Rot-

Schwingel

(Festuca rubra)

Gutes Futtergras.

Geflecktes

Johanniskraut

(Hypericum

maculatum)

Vertritt in frischen

Bergwiesen das bekannte

heilkräftige echte Johanniskraut.

Flatter-Binse

(Juncus effusus)

Die Binsen

zeigen feuchte

Stellen in der

Wiese an.

Die meisten

Binsen haben

als typisches

Erkennungsmerkmal

halmartige, runde

Blätter, die an

Schnittlauch

erinnern.

Herbst

Wiesen-Flockenblume

(Centaurea jacea)

Die Korbblüte setzt sich aus vielen

Einzelblüten zusammen. Nur die

inneren Röhrenblüten enthalten

Nektar. Die äußeren Blüten sind

„Schauorgane“ zur Anlockung der

bestäubenden Insekten.

Geflecktes

Knabenkraut

(Dactylorhiza

maculata)

Eine der heimischen

Orchideenarten;

Geschützt.

Arnika,

Berg-

Wohlverleih

(Arnica montana)

Heilpflanze;

geschützt.

Intensiver

Schutz zur

Erhaltung

notwendig.

Acker-

Witwenblume

(Knautia

arvensis)

Lehmzeiger;

Ein anderer Name

für die Pflanze ist

Acker-Skabiose.

Sumpf-

Kratzdistel

(Cirsium palustre)

Zeigt feuchte bis

nasse Stellen in

der Wiese an.

An den Stengeln

hängen zuweilen

speichelartige

Klümpchen,

sogenannter

Kuckucksspeichel,

der von Schaumzikaden

stammt.

Art.-Nr. 131-26


A

24 Pflanzen

Hier sehen Sie weitere

Lehrtafeln rund ums

Thema Pflanzen.

Art.-Nr. 131-36

Beispiel:

Edelstahl-Trägergerüst

Mehr dazu auf Seite 70.

Art.-Nr. 131-39

Art.-Nr. 131-38

Art.-Nr. 131-31

Art.-Nr. 131-4


Pflanzen 25

Art.-Nr. 131-35

Art.-Nr. 131-49

Art.-Nr. 131-40

Art.-Nr. 131-42

Art.-Nr. 131-34

Art.-Nr. 131-33

Selbstverständlich ist es auch

möglich, Standardtafeln nach

Ihren Vorstellungen

zu verändern.

Art.-Nr. 131-30


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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26 Pflanzen

Art.-Nr. 131-14

Art.-Nr. 131-7

Art.-Nr. 131-3

Art.-Nr. 131-11 Art.-Nr. 131-17 Art.-Nr. 131-18

Das Leben des

Baumes am

Beispiel einer

Kiefer:

1913

Der Baum ist

geboren, der

Samen keimt.

Stammaufbau und Alter

eines Baumes

1918

Ohne Störungen wächst der

1923

Baum erst relativ schnell.

Als der Baum 10 Jahre alt ist, drückt

Frühjahre und Sommer

irgendetwas gegen ihn. Er lehnt sich zur

bringen ausreichend Regen

Seite und formt „Reaktionsholz“, das ihn

und Sonne. Die Jahresringe

stärker stützen soll.

sind breit und gleichmäßig.

1933

Der Baum wächst wieder gerade, doch Nachbarbäume

behindern ihn in der Versorgung mit Wasser und Sonne.

1936

Andere Bäume neben ihm werden gefällt.

Mehr Nahrung und Sonnenlicht lassen ihn wieder

schneller wachsen.

Der Lebensbaumkreis

Der Lebensbaumkreis ist der Versuch, altes Gedankengut der Kelten neu zu beleben.

Bäume, die für die Kelten eine besondere Bedeutung hatten, wurden bestimmten

Abschnitten des Jahres zugeordnet. So entstand das Baumhoroskop.

1975

mit 62 Jahren

wurde die Kiefer

wegen Krankheit gefällt.

Im Querschnitt kann man die wesentlichen

Merkmale des Stammes erkennen:

Die äußere Rinde

auch Borke genannt, schützt den Baum vor Gefahren der

Außenwelt. Sie erneuert sich ständig, hält Regenwasser ab oder

vermindert bei Sonnenschein zu hohe Verdunstung.

Sie schützt ferner gegen Kälte, Hitze, Pilz- und Insektenbefall.

1939

Ein Bodenfeuer läuft durch den Wald. Zum Glück

hat der Baum überlebt. Seine Borke schützt die

darunter liegende lebende Schicht. Jahr für Jahr wird

die Wunde von neuem Holz überdeckt; sie überwallt.

1951

Diese engen Jahresringe sind wahrscheinlich

Ergebnis einer längeren Trockenheit.

Das Baumwachstum ist stark vermindert.

1966

Eine weitere Gruppe von engen Jahresringen kann auch durch

Insektenbefall verursacht worden sein. Einige Insektenlarven

fressen die Nadeln oder Knospen vieler Nadelbaumarten.

Die innere Rinde

auch „Bast“ genannt, ist die Versorgungsleitung

des Baumes. Durch sie wird die Nahrung in die

übrigen Baumteile transportiert.

Sie lebt nur relativ kurze Zeit, stirbt danach ab,

verwandelt sich in Kork und wird schließlich Teil

der schützenden äußeren Rinde (Borke).

DAS

KELTISCHE

BAUMHOROSKOP

Art.-Nr. 131-48

Das Kambium

ist das Wachstumsgewebe des Baumes.

Hier werden die Holzzellen produziert.

Von Hormonen (Auxine) gesteuert erzeugt das

Kambium jedes Jahr neue Borke und neues Holz.

Die Auxine werden von den Blattknospen der

Zweigspitzen erzeugt, sobald diese im Frühjahr

zu treiben beginnen.

Das Splintholz

bildet die Wasserleitung des Baumes, die den

Kronenraum versorgt. Splintholz ist junges Holz.

Gleichzeitig mit der Bildung neuer Splintholz-Ringe

verlieren die inneren Zellen an Lebenskraft und

verwandeln sich in Kernholz.

Das Kernholz

ist die zentrale und stützende Säule des Baumes.

Obwohl es selbst tot ist, zerfällt es doch

nicht, sondern behält seine tragende Kraft,

solange die äußeren

Schichten leben.

Mit Hilfe Ihres Geburtstages können Sie aus diesem Horoskop Ihren

persönlichen Lebensbaum herausfinden.

Art.-Nr. 131-13 Art.-Nr. 131-21

Art.-Nr. 131-41


Pflanzen 27

Art.-Nr. 131-5

Art.-Nr. 131-1

Rotbuche, Weißtanne und

Eibe im Format 100 x 70 cm:

Auch mit anderen Baumarten

erhältlich!

Art.-Nr. 131-6

Kleintafeln im Format 40 x 30 cm sind von

allen einheimischen Pflanzenarten erhältlich.

Rechts sehen sie zwei Beispiele:

„Bäume des Jahres“ ab 1989 erhältlich

im Format 40 x 30 cm

oder

als Arboretumstafeln im

Format 15 x 30 cm


Art.-Nr. 231-76 Art.-Nr. 231-158


Im neuen

Design!

Art.-Nr. 331-126 Art.-Nr. 331-50

Art.-Nr. 331-125

Art.-Nr. 331-142 Art.-Nr. 331-67

Art.-Nr. 231-170 Art.-Nr. 231-17

Bäume des Jahres

auch weiterhin im

„alten“ Design

erweiterbar

Das Paket enthält

derzeit folgende

Arten:

1989 Stieleiche

1990 Rotbuche

1991 Sommerlinde

1992 Bergulme

1993 Speierling

1994 Eibe

1995 Spitzahorn

1996 Hainbuche

1997 Eberesche

1998 Wildbirne

1999 Silberweide

2000 Hängebirke

2001 Esche

2002 Wacholder

2003 Schwarzerle

2004 Weißtanne

2005 Rosskastanie

2006 Schwarzpappel

2007 Kiefer

2008 Walnuss

2009 Bergahorn

2010 Vogelkirsche

2011 Elsbeere

2012 Lärche

2013 Wildapfel

2014 Traubeneiche

2015 Feldahorn

2016 Winterlinde

2017 Fichte

Art.-Nr. 231-155

Art.-Nr. 231-293

Weitere Arboretumstafeln

im Format 15 x 30 cm sind

von allen einheimischen

Pflanzenarten erhältlich.


Wert:

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

28 Pilze

Fliegenpilz

(Amanita muscaria)

Standort:

Sehr bekannter, häufiger,

überall verbreiteter Giftpilz.

Vorkommen:

Juli bis November.

Hut:

6 – 20 cm breit und rot mit

zahlreichen weißen Flocken

bedeckt.

Fleisch:

Weißlich bis gelborange.

Geruch:

Ohne besonderen Geruch.

Wert:

GIFTIG. Verursacht neurotrope Vergiftungen.

Die Vergiftung macht sich etwa 4 Stunden

nach dem Verzehr bemerkbar.

Heimische Giftpilze

Dünnschaliger

Kartoffelbovist

(Scleroderma verrucosum)

Standort:

Ziemlich häufig

vorkommender, auf

sandigem Boden und

am Straßenrand

wachsender Giftpilz.

Vorkommen:

Juli bis November.

Hut:

3 – 10 cm breit und

blass bräunlich.

Fleisch:

Weiß bis schwarz.

Geruch:

Unauffällig.

Wert:

Ungenießbar, GIFTIG.

Grüner

Knollenblätterpilz

(Amanita phalloides)

Standort:

Er wächst vorwiegend in

Laubwäldern, besonders

unter Buchen, Eichen

und Kastanien.

Vorkommen:

Juli bis Oktober.

Hut:

4 – 15 cm breit

und olivgrün.

Fleisch:

Weiß.

Geruch:

Leicht süßlich.

TÖDLICH GIFTIG

Er ist der gefährlichste Pilz.

Kirschroter

Speitäubling

(Russula emetica)

Standort:

Vor allem unter Fichten auf

sumpfigen Böden vorkommend.

Vorkommen:

Juli bis November.

Hut:

5 – 10 cm breit und

rot gefärbt

Fleisch:

Weiß und weich.

Geruch:

Schwach fruchtig.

Wert:

Ungenießbar, GIFTIG.

Wert:

Er ist der einzig sicher

GIFTIGE Röhrling.

Satansröhrling

(Boletus satanas)

Standort:

Der Satansröhrling ist

eher selten und wächst

vor allem auf kalkigen

Böden im Laubwald.

Vorkommen:

Juli bis Oktober.

Hut:

8 – 20 cm breit und

weiß bis olivgrau.

Fleisch:

Weißlich.

Geruch:

Unangenehm.

Art.-Nr. 132-2

Art.-Nr. 132-8

Art.-Nr. 132-1

Art.-Nr. 132-7

Art.-Nr. 132-5

Art.-Nr. 132-6

Art.-Nr. 132-3

Alle einheimischen Pilzarten sind im Format 30 x 40 cm

oder 15 x 30 cm erhältlich.

Art.-Nr. 132-4

Art.-Nr. 232-7 Art.-Nr. 332-33 Art.-Nr. 332-34


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37124 Rosdorf

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(Nyctalus

noctula)

(Sciurus vulgaris)

(Cervus elaphus)

(Vespa crabro)

(Melolontha

melolontha)

(Myotis daubentonii)

(Rhyssa persuasoria)

(Erinaceus europaeus)

(Capreolus capreolus)

(Smerinthus ocellata)

(Vulpes vulpes)

(Aglia tau)

(Formico rufa)

(Lucanus cervus)

(Meles meles)

(Sus scrofa)

(Lepus europaeus)

(Strix aluco)

(Procyon lotor)

(Parus major)

(Fringilla coelebs)

(Mustela putorius)

(Muscardinus

avellanarius)

(Erithacus rubecula)

(Accipiter gentilis)

(Martes foina)

(Martes martes)

(Garrulus

glandarius)

(Troglodytes troglodytes)

(Sitta europaea)

(Glis glis)

(Mustela erminea)

(Dendrocopos major)

(Clethrionomys

glareolust)

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Tiere 29

Kletterkünstler und Farbenspiel

Wussten Sie, dass ...

... der Kleiber auch an

Stämmen klettern

kann? Und das sogar

nach unten!

... das Nest des kleinen

Zaunkönigs zu den

kunstvollsten in der

heimischen Vogelwelt

gehört?

... Blaumeisen selbst

kopfunten an

Zweigen hängend

Insekten oder Larven

sammeln können?

Art.-Nr. 141-12

... das Große Wiesel

das einzige Tier ist,

das mit der Farbe

auch den Namen

wechselt?

Im weißen Winterfell

wird es Hermelin

genannt!

... Eichhörnchen

keinen Winterschlaf

halten?

Sie verstecken

Vorräte für die kalte

Jahreszeit, zum Beispiel

Eicheln.

Nicht jedes Lager wird

gebraucht und so helfen die

kleinen Sammler, neue

Bäume zu „pflanzen“.

D

Tiere entdecken ...

iese Tiere kann man sehen:

In einem Labyrinth

Eichhörnchen sind

wären die

Meister im Klettern.

Fledermäuse

Selbst Tarzan könnte

Nicht schlecht,

durch das

nicht mit dem Kopf

Herr Specht...

„Echolot“ so

zuerst die Bäume

Für jede Nuss

schnell draußen wie

hinunterklettern.

wird mit dem

drinnen. Sie stoßen

„Schlagbohrer“

schrille Ultraschall-Laute aus,

eine eigene Vorratskammer

angelegt.

In Großstädten

an denen sie sich orientieren.

100 Autos in einer

Fuchs

Nacht lahmlegen?

Eulen haben den

Sein Ehrenname

Kein Problem für

totalen Durchblick.

„Reineke“ sagt das

den Marder.

Sie können den Kopf

Wichtigste über ihn

um 180 Grad drehen.

aus, denn es bedeutet

„der Schlaue“ auf

Der Auerhahn - Tänzer und DJ.

althochdeutsch. Spieglein Spieglein

Bei der Balz gibt es wie in Trance

an der Wand,

knallende, schnalzende Töne

wer ist die Schönste

von sich und bewegt sich

im ganzen Land?

gemächlich hin und her.

Kein Ärger mit

Der weiße Fleck am

dem Vermieter.

Hinterteil der Rehe

Bei Gefahr rollt sich

Schnecken tragen ihr

wird Spiegel genannt.

der Igel schnell zu-

eigenes Haus auf dem Rücken.

sammen. Feinde zeihen

so gegenüber dem stacheligen

König der Felder.

„Ball“ den Kürzeren.

Man kennt ihn als

Stunde der Wahrheit ... Wie viele Tiere haben Sie entdeckt?

Angsthasen, doch

„Dummes

er hat den Mut und

Erspähte Tiere Bemerkung Sehvermögen

Schwein“?

das Herz eines Löwen.

Null

Tiere? Ja sowas gibt es

Von wegen!

hier seltsamerweise Kontaktlinsen gehen auch

Wildschweine

1 – 4 Naja, da gucken wir Ein Fernglas schadet selbst

sind klug und

doch lieber nochmal dem besten Jäger nicht

lernen schnell. Viel Glück

5 – 10 Naturtalent Sehtest bestanden

beim Suchen!

11 – 12 Vollprofi Hirsch-Prädikat

Art.-Nr. 141-2

Art.-Nr. 141-23

Art.-Nr. 141-20

Hornisse

Waldtiere

Kleiber

Art.-Nr. 141-13

Großer

Abendsegler

Maikäfer

Holzschlupfwespe

Nagelfeck

Abendpfauenauge

Hirschkäfer

Waldkauz

Kohlmeise

Rotkehlchen

Eichelhäher

Art.-Nr. 141-17

Rote Waldameise

Buchfink

Habicht

Wasser-

Fledermaus

Haselmaus

Zaunkönig

Eichhörnchen

Wildschwein

Buntspecht

Igel

Fuchs

Baummarder

Siebenschläfer

Feldhase

Waschbär

Hermelin

Rötelmaus

Rotwild

Rehwild

Dachs

Iltis

Steinmarder

Art.-Nr. 141-5

Art.-Nr. 141-4

Höhlenbrüter-Nistkasten

Je nach Lochdurchmesser ist

dieser Kasten von vielen

Vogelarten nutzbar.

Lochdurchmesser 26 mm:

z. B. Blau-, Tannen-,

Hauben- und Sumpfmeise.

Lochdurchmesser 34 mm:

z. B. Kohlmeise, Kleiber,

Haus- und Feldsperling,

Garten- und Waldbaumläufer.

Nisthilfen - so helfen wir der Natur ...

Steinkauzröhren

Das Schwalbenhaus

Nest-Plattform

können in Bereichen

Die Nestbaumöglichkeiten für

Entweder hölzerne Wagenräder

angebracht werden,

Mehlschwalben an Dachüberständen

von Gebäuden sind

einem Durchmesser von

oder Nestplattformen mit

wo natürliche Nistplätze

fehlen, aber geeignete

erheblich eingeschränkt.

etwa anderthalb Metern

Jagdmöglichkeiten

Als Ersatz kann ein

aus Holzbrettern oder

gegeben sind.

Schwalbenhaus

Stahl dienen wohnungssuchenden

Störchen als

mit Kunstnestern

angeboten

Behausung. Je natürlicher

werden.

der künstliche Horst aussieht,

umso besser.

Wer wandert und warum?

Amphibien, Vögel, Insekten und Fledermäuse wandern

aufgrund von Temperaturschwankungen auf teilweise

festgelegten Routen in andere Gebiete.

Das Zugverhalten der Vögel ist ein angeborener,

geheimnisvoller Instinkt, der eine Entwicklung

von 200 Jahren hinter sich hat.

Heutzutage überqueren manche Zugvögel

ganze Meere und riesige Wüstengebiete

(und das oft ohne Zwischenlandung).

Dies schaffen sie unter anderem

durch einen ausreichenden

Fettvorrat.

Wanderbewegungen

Wandernde Tiere

Der Weißstorch fliegt fast bis zur südlichsten Spitze

Wolf

Afrikas (10.000 km hin und 10.000 km wieder

zurück). Dabei erreicht er eine durchschnittliche

Fluggeschwindigkeit von 75 km/h.

Weißstorch

Elche wandern gerne und weit. Aufgrund des globalen

Klimawandels wandern sie in neue Lebensräume ein

und besiedeln ehemalige Vorkommmensgebiete

(wie z. B. Deutschland, wo sie vor einigen tausend Jahren

keine Seltenheit waren).

Immer mehr Wölfe kommen aus Polen

zu uns. Einzeltiere unter den Wölfen

wandern mehrere hundert Kilometer,

um Ostdeutschland wiederzubesiedeln.

Halbhöhlenbrüter-

Nistkasten

werden beispielsweise

von Bachstelze,

Grauschnäpper,

Gartenrotschwanz

und Rotkehlchen

angenommen.

Nist-Kugel

Viele heimische Vögel leben

in Gebüschen und Hecken.

Aus Zweigen und Bindedraht

kann für Grasmücken,

Zaunkönig, Drossel,

Heckenbraunelle,

Zilpzalp, Grünfink

und Dompfaff

eine Nisthilfe

gebaut werden.

Nisthilfen bieten Vögeln, Fledermäusen

und Insekten Ersatzunterkünfte.

Nisthilfen können einen wichtigen Beitrag zur Sicherung

und Förderung wildlebender Tiere im Siedlungsbereich leisten.

Neben diesen „künstlichen“ Nisthilfen können, zum Beispiel mit

Laub-, oder Reisighaufen, Trockenmauern oder Steinhaufen im Garten,

Versteckmöglichkeiten für nützliche Säugetiere wie

Spitzmaus und Igel oder Nist- und Überwinterungsmöglichkeiten

für verschiedene Insekten geschaffen werden.

Insektenhotel

Verschiedene bestückte

Fächer dienen zum Beispiel

Hummeln, Wildbienen, Schlupf-,

Falten-, Grab- und Wegwespen,

Florfliegen oder Ohrwürmern

als Brutplatz und Unterschlupf.

Kleinsäugerkasten

Baumhöhlen in alten

und toten Bäumen

sind selten, daher

bieten diese Kästen

Höhlenbewohnern,

wie Haselmaus und

Siebenschläfer eine

gute Alternative.

Fledermauskasten

Als Alternative zu verlassenen

Spechthöhlen bewohnen Fledermäuse

auch flache Holzkästen, in die sie von

unten hineinfliegen. Mit den Füßen

hängen sie sich an der Decke fest.

Kurze bis mittlere Wanderstrecken

legen beispielsweise

Amphibien, Fledermäuse

und Spinnen zurück.

Weite bis sehr weite

Wanderstrecken werden

von Vögeln und Insekten

zurückgelegt.

Rauchschwalbe

Elch

Amphibien

Im Frühling beginnt der

alljährliche Marsch. Dann

ziehen Frösche und Kröten

kilometerweit zu ihren Laichgewässern

und nehmen dafür

große Gefahren auf sich.

Unglaublich!

Einige Arten von Schmetterlingen, die wir

bei uns bewundern können, sind aus

anderen Ländern hierher geflogen

(z.B. der Distelfalter und der Admiral

Admiral

aus Nordafrika). Die meisten sterben

nach der Eiablage und so macht sich

die nächste Generation auf in die

Ferne.

Wanderfalter:

Admiral, Distelfalter, Postillion,

Wegen schlechten Wetterbedingungen wandern

Gemeiner Heufalter und einige

die Mauersegler über tausend Kilometer, um ein

Nachtfalter, wie z. B. der

besseres Nahrungsangebot zu finden. Sie überwintern

Totenkopfschwärmer.

in Afrika, südlich der Sahara.

Mauersegler

Der Totenkopfschwärmer ist einer

der größten unter den Wanderfaltern.

Er ist in Afrika beheimatet und

wandert von dort aus nach

Europa. (Mai-Juni), wo er eine

Totenkopfschwärmer

neue Generation bildet.

Den Winter übersteht der kolibriartig

fliegende Schmetterling jedoch

meistens nicht.

Art.-Nr. 141-10

Einige Fledermausarten legen

1.000 km oder mehr zurück,

um ihre Winterquatiere zu

erreichen.

Fledermäuse

Distelfalter

Schwalben fliegen 3.000 km

über das Mittelmeer und die Sahara

Spinnen

(ohne Pause!) und brauchen dafür

40 - 60 Flugstunden (bei einer

Geschwindigkeit von über

100 km/h).

Wanderheuschrecken

Eine Wanderbewegung

der besonderen Art:

Ein grosser Schwarm erwachsener Wanderheuschrecken

legt ohne Probleme eine Strecke von

ihren Spinnfäden durch

Spinnen lassen sich von

50 km pro Tag fliegend zurück. Der Landeplatz

Windströmungen in neue

ist reiner Zufall, wobei die Wetterlage oder das

Gebiete tragen.

Befinden der Tiere (z. B. Absinken der Körpertemperatur)

eine Rolle spielen kann.

Art.-Nr. 141-11

Schwimmende Insel

In vielen Gewässern finden sich künstliche schwimmende Brutinseln

und Brutflöße, die beispielsweise von Fluss-Seeschwalben

und anderen Wasservögeln gerne angenommen werden.

Trockenmauer

Aus aufgeschichteten Steinen entstehen

Trockenmauern, zwischen deren Ritzen

Eidechsen, Käfer, Schlangen, Mäuse und

noch viele andere Tiere leben.

Reisighaufen

Ein Haufen abgeschnittener

Zweige und Äste bieten wertvollen

Rückzugsraum für viele Tiere.

Steinhaufen

Ein Steinhaufen bietet mit

seinen unterschiedlich großen Hohlräumen

und Ritzen einen wertvollen

Lebensraum und Schutz für viele Tiere.

Art.-Nr. 141-14

Die hier abgebildeten Lehrtafeln haben das Format 100 x 70 cm.

Nach Ihren Wünschen stellen wir auch andere Tierarten zusammen!


Früher wurden fremdländische Tiere wie z.B. der Jagdfasan

oder der Waschbär bewusst ausgesetzt, um mehr jagbares

Wild zu bekommen. Andere sind von Pelztierfarmen

entwichen wie Bisamratte, Mink, oder Nutria.

Heute noch werden viele Arten unbewusst als blinde

Passagiere mit Schiffen verschleppt. Es ist inzwischen verboten

Exoten in unserer Wildbahn auszusetzen aber

trotzdem gelangen immer mehr exotische Heimtiere durch

Entweichen oder „Freilassen“ in unsere Natur.

Hätten sie´s gewusst?

In den letzten Jahren brüteten regelmäßig fünf Papageienarten

in Deutschland außerhalb von Gehegen. Neben dem

schon allgemein bekannten Halsbandsittich brüteten auch

der Mönchsittich, der Große Alexandersittich,

die Gelbscheitelamazone und die Rotbugamazone in

unseren Städten. Zusätzlich leben Papageien vieler

anderer Arten als entkommene Einzelvögel in Freiheit

und überstehen sogar den mitteleuropäischen Winter.

Faunenverfälschung ist heute weltweit neben der Lebensraumzerstörung

eine der größten Bedrohungen für die

Artenvielfalt. Dramatische Auswirkungen können Neozoen

in empfindlichen Ökosystemen wie auf Inseln haben.

Deren Tierwelt ist oft nicht in der Lage sich gegen eingeschleppte

Ratten, Katzen, Hunde, Schweine und Ziegen

zu behaupten.

Die Folgen vieler eingebürgerter Arten für die Tierwelt

in Deutschland sind noch unbekannt.

Hier nun beispielhaft drei Arten für die Tierwelt in Deutschland

die uns hohe wirtschaftliche Schäden gebracht haben:

- Der mit importierten Kulturpflanzen eingeschleppte Kartoffelkäfer

wurde 1876 das erstemal in Deutschland entdeckt und

hat hohe wirtschaftliche Schäden verursacht.

- Die Reblaus stammt ursprünglich aus Nordamerika und kam

mit nordamerikansichen Weinreben nach Europa. Ende des

19. Jahrhunderts rottete sie den größten Teil der europäischen

Weinreben aus.

- Die mit Gemüse- und Pflanzentransporten nach Deutschland

gebrachte Spanische Wegschnecke, sorgt aufgrund ihrer

Gefräßigkeit für wachsenden Ärger bei Bauern und Gartenbesitzern.

Sie verdrängt die weit weniger schädliche

einheimische Große Wegschnecke.

Von kleinen Muscheln und Krebsen bis zu Vögeln und Säugetieren

sind in Deutschland schon über 1.300 Neozoen registriert worden.

Ständig werden neue Einwanderer entdeckt. Eine kleine Auswahl

quer durch die Tierwelt:

Sikahirsch (Japan), Mufflon (Korsika), Kanadischer Biber

(Nordamerika), Streifenhörnchen (Japan und Korea),

Trauerschwan (Australien), Mandarinenente (Ostasien),

Nilgans (Afrika), Kanadagans (Nordamerika),

Chileflamingo (Südamerika),

Ochsenfrosch (Nordamerika),

Sonnenbarsch

(Nordamerika),

Graskarpfen (China),

Regenbogenforelle

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

(Nordamerika).

www.natur-im-bild.com

© Natur im Bild GmbH, 3714 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

22 30 Pflanzen Tiere

Art.-Nr. 141-18

Art.-Nr. 141-3

Art.-Nr. 141-22

Art.-Nr. 141-9

Art.-Nr. 141-25

Art.-Nr. 141-8

Die hier abgebildeten

Lehrtafeln haben das

Format 100 x 70 cm.

Es ist auch möglich, die

Lehrtafeln hochformatig

zu gestalten.

Rotwangenschmuckschildkröte

Nachdem sie in den letzten Jahrzehnten zu Hunderttausenden aus den

USA importiert wurden, tauchten bald die ersten Schmuckschildkröten

in einheimischen Gewässern auf. Da die Schildkrötenbabys nach dem

Kauf schnell viel zu groß für die Aquarienhaltung werden, lassen

verantwortungslose Tierhalter sie an Teichen und Flüssen „frei“.

Inzwischen ist die Rotwangenschildkröte eines der häufigsten Reptilien

Deutschlands.

Der Import ist verboten

worden, um die absehbaren

ökologischen

Folgen einzudämmen.

Neozoen

Faunenverfälschung bedroht den

Lebensraum am Wasser

Was sind Neozoen?

Neozoen sind Tierarten, die unter direkter oder indirekter Mitwirkung

des Menschen in ein neues Gebiet, außerhalb ihres ursprünglichen

Verbreitungsgebietes, gelangt sind und dort wild leben.

Nutria oder Sumpfbiber

Ursprünglich waren Nutrias nur im gemäßigten Südamerika, von Bolivien

und Südbrasilien bis Chile und Argentinien beheimatet. Heute werden sie

weltweit in zahllosen Pelztierfarmen gehalten, aus denen immer wieder

Tiere entwichen sind. Verwilderte Nutrias leben heute in Kenia,

Nordamerika, Europa und sogar bei

uns in Deutschland, wo 1927

die erste Sumpfbiberfarm

gegründet wurde.

Da sie unter unseren Wintern

zu leiden haben, breiten sie

sich nur wenig aus.

Ihnen frieren die nackten

Pfoten und Schwänze im

Winter leicht ein.

Waschbär

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Waschbären liegt in Nordamerika.

1934 wurden in Hessen absichtlich vier Waschbären freigelassen, um die

begehrten Pelztiere auch bei uns anzusiedeln. Zusammen mit ausgebrochenen

Tieren vermehrten sie sich so schnell, dass ihre Anzahl 1977

bereits auf 100.000 geschätzt wurde.

Heute besiedeln Waschbären fast

ganz Mitteleuropa. Sie leben in

ausgedehnten Waldgebieten wo

man sie kaum zu Gesicht

bekommt, da sie nachtaktiv

sind. In Stadtnähe können sie

sehr lästig werden, da sie

bei ihrer Nahrungssuche

in Gärten Obst fressen

und Mülltonnen umwerfen.

Wie gelangen sie in unsere Lebensräume?

Was ist so schlimm an neuen Tierarten?

Wieviele Neozoen gibt es in Deutschland?

Art.-Nr. 141-6

Art.-Nr. 141-15

Amphibien und Libellen an unserem Kleingewässer

Blutrote Heidelibelle

(Sympetrum sanguineum)

Hufeisen-Azurjungfer

(Coenagrion puella)

Art.-Nr. 141-21

Große

Königslibelle

(Anax imperator)

Plattbauch-Libelle

(Libellula depressa)

Laubfrosch

(Hyla arborea)

Gemeine

Binsenjungfer

(Lestes sponsa)

Grasfrosch (Rana temporaria)

Teichmolch

(Triturus vulgaris)

Erdkröte (Bufo bufo)

Wasserfrosch (Rana esculenta)

Art.-Nr. 141-7

Art.-Nr. 141-1


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Säugetiere 31

Art.-Nr. 142-57

Art.-Nr. 111-121

Art.-Nr. 142-55

Art.-Nr. 142-35

Hermelin

Mustela erminea

Mauswiesel

Mustela nivalis

Heimisches Wild

Mit Wild bezeichnet man die Gesamtheit der auf der Erde

vorkommenden jagdbaren wildlebenden Tierarten.

Grundsätzlich sind Wildtiere herrenlos, d. h. sie gehören

niemandem. Nur Jäger (mit Jagdausübungsberechtigung)

dürfen jagen. Der Jäger verpflichtet sich gleichzeitig

zur Hege des Wildes.

Rebhuhn

Perdix perdix

Fasan

Phasianus colchicus

Im Jagdrecht wird Wild unterteilt in:

• Haarwild (Säugetiere)

• Federwild (Vögel)

Baummarder

Martes martes

• Schalenwild (alles, was Hufe hat)

Art.-Nr. 142-10

Steinmarder

Martes foina

Fischotter

Lutra lutra

Hase

Lepus europaeus

Luchs

Lynx lynx

Iltis

Mustela putorius

Biber

Castor fiber

Rotfuchs

Vulpes vulpes

Eichhörnchen

Sciurus vulgaris

Wildkatze

Felis sylvestris

Art.-Nr. 141-19

Wildschwein

Sus scrofa

Reh

Capreolus capreolus

Rothirsch

Cervus elaphus

Damhirsch

Dama dama

Dachs

Meles meles

Art.-Nr. 142-5

Art.-Nr. 142-48 Art.-Nr. 142-40

Art.-Nr. 142-49


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32 Säugetiere

Säugetiere im Wald

Baummarder

(Martes martes)

Siebenschläfer

(Glis glis)

Großer

Abendsegler

(Nyctalus noctula)

Haselmaus

(Muscardinus

avellanarius)

Hermelin

(Mustela

erminea)

Eichhörnchen

(Sciurus vulgaris)

Igel

(Erinaceus europaeus)

Wasserfledermaus

(Myotis daubentoni)

Iltis

(Mustela

putorius)

Feldhase

(Lepus europaeus)

Rötelmaus

(Clethrionomys

glareolus)

Wildschwein

(Sus scrofa)

Steinmarder

(Martes foina)

Waschbär

(Procyon lotor)

Rotwild

(Cervus elaphus)

Rehwild

(Capreolus capreolus)

Dachs

(Meles meles)

Fuchs

(Vulpes

vulpes)

Art.-Nr. 142-53

Tiere des Waldes: Schwarzwild und Rehwild

Wurfkessel

Suhle

Das Rehwild (Capreolus capreolus) ist von Europa

bis Ostasien weit verbreitet. Den idealen Lebensraum

bietet der Waldrand. Tagsüber verbergen sie sich im

Dickicht des Waldes und in der Dämmerung wagen

sie sich auf offene Wiesenflächen, um dort zu äsen.

Rehe fressen am liebsten Knospen und frische

Blätter sowie Kräuter.

Die Paarungszeit ist im Juli. Nach der Befruchtung

setzt eine Eiruhe von 4½ Monaten ein, was bedeutet,

dass sich die Keimblase bis Mitte Dezember nicht

weiter entwickelt. Die eigentliche Entwicklungszeit

des Fötus dauert 5 Monate. Eiruhe gibt es z.B. auch

bei Dachsen und Seehunden.

Dank ihres guten Gehörs reagieren Rehe auf jedes

verdächtige Geräusch. Sie können mühelos einige

Meter aus dem Stand springen.

Wenn ein Reh davonläuft, ist sein weißes Hinterteil

(Spiegel) gut zu sehen. Dies signalisiert anderen Rehen

eine mögliche Gefahr.

Unter einer stark

durchbluteten Haut (Bast)

wächst den Winter über

ein neues Gehörn heran.

Der Bast wird im Frühjahr

an Bäumen

abgerieben

(gefegt).

Art.-Nr. 142-73

Das

Wildschwein

(Sus scrofa) ist die

Stammform des

Hausschweines.

Wildschweine bevorzugen feuchte

Laubwälder mit genügend Deckung.

Auch benötigen sie kleine Tümpel

oder Gräben zum Suhlen (Schlammbaden).

Das Suhlen dient der Körperpflege. Die dicke

Schlammschicht, die auf dem Körper festtrocknet,

bildet einen guten Schutz, z.B. gegen

Insektenstiche. Nach dem Suhlen scheuert es

sich an sogenannten Malbäumen.

Wildschweine besitzen einen guten Geruchsund

Hörsinn, können trotz ihres plumpen

Aussehens schnell laufen, geschickt springen

und gut schwimmen. Sie tragen ein schwarzgraues

(Name!), zottiges Winterfell und ein

helleres, kurzes Sommerfell.

Starke Keiler können das beachtliche Gewicht von

150 kg bis 200 kg erreichen. Sie haben stark entwickelte

Eckzähne (Gewaff), die scharfe Waffen

darstellen. Die Paarungszeit ist von November bis

Januar. Im März baut die Bache das Nest, den Wurfkessel,

dort kommen nach etwa 4 Monaten meist

4 – 5 Frischlinge zur Welt. Das Wildschwein ist ein

Allesfresser. Auf der Suche nach Nahrung durchwühlt

es mit seiner Rüsselschnauze häufig den Boden.

Durch das massenhafte Vertilgen von Kulturschädlingen

sowie der Auflockerung des Waldbodens erfüllen sie

eine wichtige Funktion im Rahmen des biologischen

Gleichgewichts unserer Natur.

Der Rehbock trägt ein kurzes

Gehörn, das jedes Jahr im Herbst

abgeworfen

wird.

Im Mai werden

1 – 2 Kitze (Jungtiere)

geboren.

Die Kitze werden

3 Monate von der

Ricke (weibliches Tier)

gesäugt, bevor sie

Pflanzennahrung zu

sich nehmen.

Art.-Nr. 142-54

Lebensraum

In lichten Laubwäldern und ausgedehnten

Parkanlagen der Ebene und im Mittelgebirge

lebt das Sikawild.

Die Heimat des Sikawilds liegt in Japan

und Nordostchina (Mandschurei).

In Europa wurde es Ende des

18. Jahrhunderts eingebürgert.

Das Sikawild (Cervus nippon)

Waidmännische Bezeichnungen

Ein Sikawild-Junges wird Kalb, seine

Mutter Alttier genannt. Das weibliche

Kalb wird nach einem Jahr zum

Schmaltier, das männliche Kalb

zum Schmalspießer. Kahlwild

sind weibliche Tiere, der

Platzhirsch ist der „Chef“.

Art.-Nr. 142-1

Art.-Nr. 142-56

Europäisches Verbreitungsgebiet

Trittsiegel

Die Entwicklung des Damhirschgeweihs

Jagdliche Bezeichnungen des Damhirschgeweihs

Beispiele vorkommender Geweihbildungen

Besonderheiten

Im Sommer trägt es helle Flecken

auf seinem braunen Fell. Im Winter

ist das Fell einheitlich dunkelbraun

bis grau gefärbt. Verglichen mit

anderen Hirscharten ist der

Sikahirsch eher klein.

Auch sein Geweih ist nur schwach

verzweigt. Die Geweihbildung beginnt

im April, im August/September wird

es gefegt und im März des folgenden

Jahres wieder abgeworfen.

Augsprosse

rechte Schaufel

Rosenstock

Kapitalschaufler

Rose

Dorn

Stirnbein

linke Schaufel

ie Damkälber kommen im Juni zur Welt.

DUngefähr im April/ Mai, im Alter von 10 – 12 Monaten,

schiebt das Kalb seine ersten Spieße, die 5 – 40 cm lang

werden können. Das Damkalb heißt demzufolge Damspießer.

Die Spieße wachsen auf einer kolbenartigen Verdickung,

welche Rosenstöcke heißen.

Die bereits im Hochsommer gebildeten Spieße werden im

April / Mai des folgenden Jahres abgeworfen, um abermals

stärkeren Spießen Platz zu machen, die bereits Aug- und

Mittelsproß ausgebildet haben. In diesem Geweihstadium

wird der Hirsch als Knieper bezeichnet.

Noch ein Jahr später entwickelt sich nun durch schwache

Verbreiterung des oberen Stangenteils unter leichter

Auszackung des Hinterrandes die sogenannte Schaufel,

und ihr Träger wird in diesem Zustand Löffler oder

angehender Schaufler genannt.

Art.-Nr. 142-11

Krone

Mittelsprosse

Spießer

Vollschaufler

Knieper

Kapitalschaufler

Geweih mit Bast

Ca. im zehnten Lebensjahr ist die Schaufel fertig

ausgebildet, doch nimmt das Geweih von Jahr zu Jahr

an Größe und Endenzahl zu, wodurch der Haupt- oder

Kapitalschaufler entsteht.

Das Geweih wird meist in der zweiten Hälfte des Augustes

gefegt. Als Fegen wird das Abreiben des Bastes vom

neugebildeten Geweih bezeichnet.

Der Abwurf erfolgt im April / Mai, jedoch werden die

Stangen nicht zur gleichen Zeit abgeworfen, sondern im

Abstand von 1 – 2 Tagen.

Jüngere Hirsche fegen früher und werfen später ab als ältere.

Löffler

Jagdliche

Bezeichnungen

des Damhirschs

Kapitalschaufler

Weißberandeter

Decke

Wedel

Keule

Pinsel

Halbschaufler

Lauscher

Licht

Windfang

Äser

Blatt

Lauf

Paarungszeit/Brunftzeit

Die Brunftzeit beginnt im Oktober.

Nach etwa 7 Monaten (Keimruhe

während des Winters) bringt das

Weibchen meist 1 Junges zur Welt.

Schwarzwild, Damwild, Rotwild

Das Damwild

(Dama dama)

Bevor die letzte Eiszeit das Damwild fast ausrottete, bevölkerte es weite

Teile Europas. Erst im Mittelalter wurde es wieder bei uns angesiedelt.

Über Jahrhunderte wurde es als Jagd- und Parkwild in Gefangenschaft

gehalten.

Wurfkessel

Damwild bevorzugt Laubmischwälder mit angrenzenden

Suhle Feld- und Wiesenflächen.

Es ist gesellig und lebt nach Geschlechtern getrennt in Rudeln.

Die Fellfärbung innerhalb eines Rudels kann sehr verschieden

sein, so gibt es weißliche, sandfarbene bis schwarz gefärbte Tiere.

Durch sein Schaufelgeweih unterscheidet sich der Damhirsch

von anderen Hirscharten.

Die Schaufeln werden im April abgeworfen und bis Anfang

September wächst das neue Geweih wieder nach.

Es wird von Jahr zu Jahr größer. Die Weibchen sind geweihlos.

Gegen Abend zieht das Rudel zum Äsen auf die Wiesen.

Es sucht nach Gräsern und Kräutern

sowie Rinde und Knospen.

Schwarzwild,

Wildschwein

(Sus scrofa)

Das Wildschwein ist die

Stammform des Hausschweines. Wildschweine bevorzugen feuchte

Laubwälder mit genügend Deckung. Auch benötigen sie kleine

Tümpel oder Gräben zum Suhlen (Schlammbaden). Das Suhlen dient

der Körperpflege. Die dicke Schlammschicht, die auf dem Körper

festtrocknet, bildet einen guten Schutz, z.B. gegen Insektenstiche.

Nach dem Suhlen scheuert es sich an sogenannten Malbäumen.

Wildschweine besitzen einen guten Geruchs- und Hörsinn, können

trotz ihres plumpen Aussehens schnell laufen, geschickt springen und

gut schwimmen. Sie tragen ein schwarzgraues (Name!), zottiges

Winterfell und ein helleres, kurzes Sommerfell. Starke Keiler können

Im Herbst

das beachtliche Gewicht von 150 kg bis 200 kg erreichen. Sie haben

beginnt die Brunftzeit.

stark entwickelte Eckzähne (Gewaff), die scharfe Waffen darstellen.

Im Gegensatz zum Rothirsch

trägt der Damhirsch jedoch keine so

Die Paarungszeit ist von November bis Januar. Im März baut die

heftigen Rivalenkämpfe aus.

Bache das Nest, den Wurfkessel, dort kommen nach 4 Monaten

meist 4 – 5 Frischlinge zur Welt.

Die Damkuh bringt meist im Juni ein,

Das Wildschwein ist ein Allesfresser. Auf der Suche nach Nahrung

gelegentlich auch zwei Kälber zur Welt.

durchwühlt es mit seiner Rüsselschnauze häufig den Boden.

6-9 Monate wird das Junge gesäugt,

Durch das massenhafte Vertilgen von Kulturschädlingen sowie der

bevor es sich auf Pflanzennahrung

Auflockerung des Waldbodens erfüllen sie eine wichtige Funktion

umstellt. Das gefleckte Jugendkleid

im Rahmen des biologischen Gleichgewichts unserer Natur.

wird zeitlebens behalten.

Nahrung

Sie sind reine Pflanzenfresser, die sowohl am

Tag als auch nachts nach Nahrung suchen.

Zur Brunftzeit

ist der Ruf

(Röhren)

des Hirsches

besonders

eindrucksvoll.

Er fordert damit

die Rivalen heraus

und demonstriert

seine Kraft.

Rotwild

(Cervus elaphus)

Der Rothirsch bewohnt große zusammenhängende Wälder in

Europa. Er ist der imposanteste und größte Vertreter des

mitteleuropäischen Wildes.

Die meiste Zeit des Jahres leben die männlichen Hirsche vom

weiblichen Kahlwild (mit den Jungtieren) getrennt in verschiedenen

Rudeln. Erst in der Brunftzeit (Paarungszeit) von Mitte September

bis Mitte Oktober suchen die Rothirsche das Kahlwild auf.

Nach einer Tragzeit von 34 Wochen wird im Mai/Juni das Kalb

gesetzt.

Oft kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem

Platzhirsch und einem Mitbewerber. Zum Kräftemessen nutzt der

Hirsch seine Geweihstangen.

Das bei alten Hirschen eindrucksvolle Geweih wird jedes Frühjahr

abgeworfen und wächst bis zum Herbst wieder nach, dabei wird

es jedes Jahr vergrößert.

Bei Eintritt der Dämmerung zieht das Rotwild zum Äsen auf

Lichtungen, Wiesen und Felder. Die Tiere sind als Wiederkäuer

reine Pflanzenfresser.

Rotwild kann durch das sogenannte „Schälen”,

das Abreißen langer Rindenstücke

von Bäumen, starke Schäden in

der Forstwirtschaft verursachen.

Wissenswertes

Sikahirsche sind erstaunlich wetterhart.

Bei kärglicher Äsung gedeihen sie auch im Winter

ohne zusätzliche Fütterung ausgezeichnet.

Übrigens sind sie in Europa gar nicht so sehr Fremdlinge,

wie man annehmen möchte. In früheren erdgeschichtlichen

Zeitaltern kamen sie auch bei uns vor. Sie sind dann wohl

allmählich von den stärkeren Rothirschen verdrängt worden.

Art.-Nr. 142-4

Art.-Nr. 142-18

Damwild, Rehwild, Rotwild

Rehwild (Capreolus capreolus)

Das Rehwild ist von Europa bis Ostasien weit verbreitet.

Den idealen Lebensraum bietet der Waldrand.

Tagsüber verbergen sie sich im Dickicht des Waldes und in

der Dämmerung wagen sie sich auf offene Wiesenflächen,

um dort zu äsen. Rehe fressen am liebsten Knospen und frische

Blätter sowie Kräuter.

Die Paarungszeit ist im Juli. Nach der Befruchtung setzt

eine Eiruhe von 4 1 / 2 Monaten ein, was bedeutet, dass

sich die Keimblase bis Mitte Dezember nicht weiter

entwickelt. Die eigentliche Entwicklungszeit des Fötus

dauert 5 Monate. Eiruhe gibt es beispielsweise auch

bei Dachsen und Seehunden.

Zur Brunftzeit

ist der Ruf

(Röhren)

des Hirsches

besonders

eindrucksvoll.

Er fordert damit

die Rivalen heraus

und demonstriert

seine Kraft.

Das Damwild

(Dama dama)

Bevor die letzte Eiszeit das

Damwild fast ausrottete,

bevölkerte es weite Teile

Europas. Erst im Mittelalter

wurde es wieder bei uns

angesiedelt.

Über Jahrhunderte wurde es

als Jagd- und Parkwild in

Gefangenschaft gehalten.

Damwild bevorzugt Laubmischwälder mit angrenzenden

Feld- und Wiesenflächen.

Es ist gesellig und lebt nach Geschlechtern getrennt in Rudeln.

Die Fellfärbung innerhalb eines Rudels kann sehr verschieden

sein, so gibt es weißliche, sandfarbene bis schwarz gefärbte Tiere.

Durch sein Schaufelgeweih unterscheidet sich der Damhirsch

von anderen Hirscharten.

Die Schaufeln werden im April abgeworfen und bis Anfang

September wächst das neue Geweih wieder nach.

Es wird von Jahr zu Jahr größer. Die Weibchen sind geweihlos.

Gegen Abend zieht das Rudel zum Äsen auf die Wiesen.

Es sucht nach Gräsern und Kräutern sowie Rinde und Knospen.

Im Herbst beginnt die Brunftzeit. Im Gegensatz zum Rothirsch

trägt der Damhirsch jedoch keine so heftigen Rivalenkämpfe aus.

Die Damkuh bringt meist im Juni ein, gelegentlich auch zwei

Kälber zur Welt. 6 – 9 Monate wird das Junge gesäugt, bevor es

sich auf Pflanzennahrung umstellt.

Das gefleckte Jugendkleid wird zeitlebens behalten.

Dank ihres guten Gehörs reagieren Rehe auf jedes

verdächtige Geräusch. Sie können mühelos einige

Meter aus dem Stand springen. Wenn ein Reh davonläuft,

ist sein weißes Hinterteil (Spiegel) gut zu sehen.

Dies signalisiert anderen Rehen eine mögliche Gefahr.

Unter einer stark durchbluteten Haut (Bast)

wächst den Winter über ein neues Gehörn heran.

Der Bast wird im

Frühjahr an Bäumen

abgerieben

(gefegt).

Der Rehbock trägt ein

kurzes Gehörn, das jedes

Jahr im Herbst

abgeworfen

wird.

Im Mai

werden 1 – 2 Kitze

(Jungtiere) geboren.

Die Kitze werden

3 Monate von der

Ricke (weibliches Tier)

gesäugt, bevor sie Pflanzennahrung

zu sich nehmen.

Rotwild

(Cervus elaphus)

Der Rothirsch bewohnt große zusammenhängende Wälder in

Europa. Er ist der imposanteste und größte Vertreter des

mitteleuropäischen Wildes.

Die meiste Zeit des Jahres leben die männlichen Hirsche vom

weiblichen Kahlwild (mit den Jungtieren) getrennt in verschiedenen

Rudeln. Erst in der Brunftzeit (Paarungszeit) von Mitte September

bis Mitte Oktober suchen die Rothirsche das Kahlwild auf.

Nach einer Tragzeit von 34 Wochen wird im Mai/Juni das Kalb

gesetzt.

Oft kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem

Platzhirsch und einem Mitbewerber. Zum Kräftemessen nutzt der

Hirsch seine Geweihstangen.

Das bei alten Hirschen eindrucksvolle Geweih wird jedes Frühjahr

abgeworfen und wächst bis zum Herbst wieder nach, dabei wird

es jedes Jahr vergrößert.

Bei Eintritt der Dämmerung zieht das Rotwild zum Äsen auf

Lichtungen, Wiesen und Felder. Die Tiere sind als Wiederkäuer

reine Pflanzenfresser.

Rotwild kann durch das sogenannte „Schälen”,

das Abreißen langer Rindenstücke

von Bäumen, starke Schäden in

der Forstwirtschaft verursachen.

Art.-Nr. 142-42

Art.-Nr. 142-44

Art.-Nr. 142-23


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Säugetiere 33

Lebensraum

Wildschweine bevorzugen feuchte Laubwälder, wo

es genügend Nahrung und Deckung gibt. Auch benötigen

sie kleine Tümpel oder Gräben zum Suhlen

(Schlammbaden).

Das Suhlen dient der Körperpflege, denn die dicke

Schlammschicht, die auf dem Körper festtrocknet

bildet einen guten Schutz, zum Beispiel gegen

Insektenstiche.

Unser heimisches Schwarzwild (Sus scrofa)

Verbreitungskarte

Wildschwein

beim Suhlen

Nach dem Suhlen scheuert es

sich an sogenannten

Malbäumen.

Wildschweinfährte

Art.-Nr. 142-47

Die Entwicklung des Rothirschgeweihs

Jagdliche Bezeichnungen des Rothirschgeweihs

Beispiele vorkommender Geweihbildungen

Wildschwein beim Scheuern am Malbaum

Besonderheiten der Wildschweine

Das Wildschwein ist die Stammform des Hausschweines.

Wildschweine besitzen einen guten Geruchs- und

Hörsinn, können schnell laufen und gut schwimmen.

Sie haben ein erstaunliches Gedächtnis, so dass sie zu

den intelligenten Tieren gezählt werden.

Starke Keiler können das beachtliche Gewicht

von 150 kg bis 200 kg erreichen.

Sie haben stark entwickelte Eckzähne (Gewaff),

die scharfe Waffen darstellen.

Heimliche Wühler in schwarz

Wildschweine sind sehr scheue und wachsame

Tiere, die normalerweise vor dem Menschen

die Flucht ergreifen.

Sie tragen ein schwarzgraues (Name!), zottiges

Winterfell und ein helleres, kurzes Sommerfell.

Nahrung

Das Wildschwein, dessen natürliche Feinde (Wolf,

Bär und Luchs) heute in weiten Gebieten fehlen, ist

ein Allesfresser. Die Nahrung wird vorwiegend in der

Dämmerung aufgenommen.

Auf der Suche nach Wurzeln, Früchten, Eicheln

oder Insektenlarven, Schnecken, Mäusen und Aas

durchwühlt es häufig den Boden.

Durch das massenhafte Vertilgen von Kulturschädlingen

sowie der Auflockerung des Waldbodens erfüllen sie

eine wichtige Funktion im Rahmen des biologischen

Gleichgewichts unserer Natur.

Kämpfende Keiler während der Paarungszeit

Waidmännische Bezeichnungen

Die Jungen heißen im ersten Jahr Frischlinge und

bis zur Vollendung des zweiten Jahres Überläufer.

Ab dem dritten Lebensjahr sagt man Keiler zum

männlichen oder Bache zum weiblichen Tier.

Einmal im Jahr gibt´s Frischlinge

Die Paarungszeit ist im November bis Januar. Im März

baut die Bache das Nest, den Wurfkessel, dort kommen

nach etwa 4 Monaten meist 4 – 5 Frischlinge zur Welt.

Die Frischlinge sind schon einige Stunden nach ihrer

Geburt äußerst verspielt und munter. Mit der gelbbraunen

Streifenzeichnung, ihrer Tarnfarbe, sind sie

kaum zu entdecken. Bereits nach etwa einem

Jahr sind sie selbst geschlechtsreif.

Säugen der Frischlinge

im Wurfkessel

Wolfssprosse/

Dolchsprosse

äußere Auslage

innere Auslage

Kronenenden

Krone

Mittelsprosse

Art.-Nr. 142-21

Rosenstock

Rose

Eissprosse

Hirschkalb

Zweijähriger Hirsch

Spießer

Ungerader Sechser Gerader Achter Kronenzehner

Augsprosse

Stirnbein

rechte Stange

linke Stange

Bereits etwa im neunten Lebensmonat bilden sich beim

Hirschkalb niedrige, rundliche Erhebungen auf dem

Stirnbein, die sogenannten Rosenstöcke.

Auf diesen Rosenstöcken vollzieht sich der Geweihaufbau

des jungen Hirsches wie auch der des erwachsenen nach

dem Abwurf der Stangen. Erst im nächsten Jahr bildet

sich die als Rose bezeichnete, kranzartige Umwallung am

Grunde der Stange. Auf den Rosen entstehen runde,

dunkle Gebilde, die mit Bast (nährende Haut, die das

Geweih während des Wachstums umgibt) überzogen sind.

Als Erstlingsgeweih erscheinen etwa 30 – 40 cm lange

Spieße. Nach durchschnittlich 4 bis 5 Monaten ist das

Geweih ausgebildet. Alle Geweihteile sind verknöchert

und hart. Durch die Verknöcherung kann das Blut aus

der Basthaut nicht mehr in die Geweihmasse gelangen

und der Bast beginnt sich zu lösen. Das Abreiben der

herabhängenden Hautfetzen wird als Fegen bezeichnet.

Eine Hormonumstellung bewirkt im Februar, dass das

Geweih abgeworfen wird. Sofort beginnt die Bildung

des nächsten Geweihs. Von nun an vollzieht sich der

Vorgang jedes Jahr gleich, nur dass das Geweih von

Abwurf zu Abwurf größere Ausmaße annimmt.

Wenn der Hirsch zwei Jahre alt ist, wechselt er das

Geweih und schiebt meist 6 Enden (Gerader Sechser).

Art.-Nr. 142-13

Blatt

Lauf

Eissprossenzehner

Kronenzwölfer

Tritt der Fall ein, dass die gegenüberliegenden

Stangen nicht die gleiche Anzahl Enden tragen, so

Windfang

wird die Stange mit den meisten Enden als Grundlage

genommen und das Wort ungerade vor die

Licht

Endenbezeichnung gesetzt (Ungerader Sechser).

Äser

Als Mönche oder Plattköpfe werden geweihlose

Hirsche bezeichnet.

Lauscher

Nahrung, Klima, Witterungs- und Bodenverhältnisse

sowie individuelle Veranlagung

Brunftkragen

und Krankheiten können die Geweihbildung

erheblich beeinflussen.

Geweihentwicklung im Jahreslauf

Beginn der

Ende der

Geweihbildung: Geweihbildung: Fegezeit:

Abwurf:

März/April

Mai/Juni Juli/August

Februar

Kapitalhirsch

Jagdliche Bezeichnungen

des Rothirsches

Ungerader Zwölfer

Decke

Wedel

Spiegel

Brunftkugeln

Keule

Art.-Nr. 142-63

Wurfkessel

Tiere des Waldes: Schwarzwild, Rehwild, Rotwild

Rehwild (Capreolus capreolus)

Das Rehwild ist von Europa bis Ostasien weit verbreitet.

Den idealen Lebensraum bietet der Waldrand.

Tagsüber verbergen sie sich im Dickicht des Waldes und in

der Dämmerung wagen sie sich auf offene Wiesenflächen,

um dort zu äsen. Rehe fressen am liebsten Knospen und frische

Blätter sowie Kräuter.

Die Paarungszeit ist im Juli. Nach der Befruchtung setzt

Suhle

eine Eiruhe von 4 1 / 2 Monaten ein, was bedeutet, dass

sich die Keimblase bis Mitte Dezember nicht weiter

entwickelt. Die eigentliche Entwicklungszeit des Fötus

dauert 5 Monate. Eiruhe gibt es beispielsweise auch

bei Dachsen und Seehunden.

Dank ihres guten Gehörs reagieren Rehe auf jedes

verdächtige Geräusch. Sie können mühelos einige

Meter aus dem Stand springen. Wenn ein Reh davonläuft,

ist sein weißes Hinterteil (Spiegel) gut zu sehen.

Dies signalisiert anderen Rehen eine mögliche Gefahr.

Zur

Brunftzeit

ist der Ruf

(Röhren)

des Hirsches

besonders

eindrucksvoll.

Er fordert damit

die Rivalen

heraus und

demonstriert

seine Kraft.

Schwarzwild,

Wildschwein

(Sus scrofa)

Das Wildschwein ist die

Stammform des Hausschweines.

Wildschweine bevorzugen feuchte Laubwälder mit

genügend Deckung. Auch benötigen sie kleine Tümpel oder

Gräben zum Suhlen (Schlammbaden). Das Suhlen dient der

Körperpflege. Die dicke Schlammschicht, die auf dem Körper

festtrocknet, bildet einen guten Schutz, z.B. gegen Insektenstiche.

Nach dem Suhlen scheuert es sich an sogenannten Malbäumen.

Wildschweine besitzen einen guten Geruchs- und Hörsinn, können

trotz ihres plumpen Aussehens schnell laufen, geschickt springen

und gut schwimmen. Sie tragen ein schwarzgraues (Name !), zottiges

Winterfell und ein helleres, kurzes Sommerfell. Starke Keiler können

das beachtliche Gewicht von 150 kg bis 200 kg erreichen. Sie haben

stark entwickelte Eckzähne (Gewaff), die scharfe Waffen darstellen.

Die Paarungszeit ist von November bis Januar. Im März baut die

Bache das Nest, den Wurfkessel, dort kommen nach etwa

4 Monaten meist 4 – 5 Frischlinge zur Welt. Das Wildschwein ist

ein Allesfresser. Auf der Suche nach Nahrung durchwühlt es

mit seiner Rüsselschnauze häufig den Boden. Durch das massenhafte

Vertilgen von Kulturschädlingen sowie der Auflockerung

des Waldbodens erfüllen sie eine wichtige Funktion im

Rahmen des biologischen Gleichgewichts unserer Natur.

Unter einer stark durchbluteten Haut (Bast)

wächst den Winter über ein neues Gehörn heran.

Der Bast wird im

Frühjahr an Bäumen

abgerieben

(gefegt).

Der Rehbock

trägt ein kurzes Gehörn,

das jedes Jahr im Herbst

abgeworfen

wird.

Im Mai

werden 1 – 2 Kitze

(Jungtiere) geboren.

Die Kitze werden

3 Monate von der

Ricke (weibliches Tier)

gesäugt, bevor sie Pflanzennahrung

zu sich nehmen.

Rotwild

(Cervus elaphus)

Der Rothirsch bewohnt große zusammenhängende Wälder

in Europa. Er ist der imposanteste und größte Vertreter des

mitteleuropäischen Wildes.

Die meiste Zeit des Jahres leben die männlichen Hirsche vom

weiblichen Kahlwild (mit den Jungtieren) getrennt in

verschiedenen Rudeln. Erst in der Brunftzeit (Paarungszeit)

von Mitte September bis Mitte Oktober suchen die Rothirsche

das Kahlwild auf. Nach einer Tragzeit von 34 Wochen wird im

Mai/Juni das Kalb gesetzt.

Oft kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen dem

Platzhirsch und einem Mitbewerber. Zum Kräftemessen nutzt

der Hirsch seine Geweihstangen. Das eindrucksvolle Geweih

wird jedes Frühjahr abgeworfen und wächst bis zum Herbst

wieder nach, dabei wird es jedes Jahr vergrößert.

Bei Eintritt der Dämmerung zieht das Rotwild zum Äsen auf

Lichtungen, Wiesen und Felder. Die Tiere sind als Wiederkäuer

reine Pflanzenfresser. Rotwild kann durch das sogenannte

„Schälen“, das Abreißen langer Rindenstücke

von Bäumen, starke Schäden in

der Forstwirtschaft verursachen.

Art.-Nr. 142-20

Art.-Nr. 142-19

Von uns gestaltete Lehrtafeln und

Einzelabbildungen dürfen nicht ohne

unser Einverständnis gescannt,

fotografiert, ausgeschnitten oder

anderweitig genutzt werden.

Art.-Nr. 142-6

Das Muffelwild, Mufflon

(Ovis ammon musimon)

Lebensraum

Das Muffelwild stammt ursprünglich aus den Bergen Korsikas

und Sardiniens. Es ist den oft nur spärlich bewachsenen

Gebirgen des Mittelmeerraumes angepasst.

Seine Beine weisen ihn als guten Läufer und Springer aus.

1902 wurde das Mufflon in Deutschland eingebürgert.

Hier besiedelt es überwiegend Laub- und Mischwälder

der Mittelgebirgslagen.

Sandig-steiniger Untergrund ist wichtig, um die

stark wachsenden Hufe abzunutzen.

Besonderheiten des Mufflons

Das Muffelwild ist die kleinste Wildschafrasse

und bildet die Stammart der Hausschafe.

Es ist relativ anspruchslos, sehr anpassungsfähig

und gesellig, wobei Schafe und Widder in eigenen

Rudeln leben. Die Widder erreichen ein Gewicht

von 50 kg, die Schafe bis zu 35 kg.

Als besonderes Merkmal erscheint bei den Widdern

im dritten Lebensjahr ein weißer Fleck am Rücken,

der sogenannte „Sattel”. Mit zunehmendem Alter

wird dieser Fleck größer und auffälliger.

Das Mufflon kann ein Alter von circa 16 Jahren

erreichen.

Trittsiegel

Waidmännische Bezeichnungen

Das männliche Tier wird Widder, das weibliche Schaf,

der Nachwuchs Lamm genannt.

Das Gehörn, die Schnecke, entwickelt sich beim

Widder bereits nach 3 bis 4 Monaten. Die Schnecke

wird nicht abgeworfen und jedes Jahr ein Stück

größer.

12 Jahre

altes Gehörn

Fortpflanzung

Im Alter von 19 – 20 Monaten werden die Mufflons im

Oktober-Dezember zum ersten Mal brunftig. In dieser

Zeit kann es zu heftigen Kämpfen unter den Widdern

kommen. Nach 5 Monaten Tragzeit wird ca. Ende

April/Anfang Mai ein Lamm zur Welt gebracht. Schon

nach wenigen Stunden kann es der Mutter folgen.

Verbreitungskarte

Nahrung

Seine Nahrung sucht es vorwiegend in der

Dämmerung. Sie besteht aus Pflanzen aller

Art. Das Mufflon hat einen

hohen Wasserbedarf.

Art.-Nr. 142-3 Art.-Nr. 142-2


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34 Säugetiere

Gefährdungsstatus der Fledermäuse

Gefährdet oder nicht?

Langflügelfledermaus

Kleiner

Abendsegler

Rauhautfledermaus

Teichfledermaus

Breitflügelfledermaus

Zweifarbfledermaus

Bechsteinfledermaus

Großes

Mausohr

Mopsfledermaus

Kleines

Mausohr

Wimpernfledermaus

Große

Bartfledermaus

Nordfledermaus

Braunes

Langohr

Art.-Nr. 142-16

Riesenabendsegler

Kleine

Hufeisennase

Zwergfledermaus

Fransenfledermaus

Graues

Langohr

Legende zum

Gefährdungsstatus

0/1 verschollen

Kleine

Bartfledermaus

1 vom Aussterben bedroht

2 stark gefährdet

3 gefährdet

Wasserfledermaus

Große

Hufeisennase

V

Art der Vorwarnliste

nicht gefährdet

Großer Abendsegler

Alpenfledermaus

Nymphenfledermaus

Art.-Nr. 142-60

Art.-Nr. 142-17

Art.-Nr. 142-15

Art.-Nr. 142-58

Sie können auch informative

Lehrtafeln im Format 40 x 30 cm

zu den einzelnen Fledermausarten

erhalten.

Format 30 x 40 cm:

Art.-Nr. 242-57

Art.-Nr. 242-49

Art.-Nr. 242-45

Hier einige Beispiele:

Art.-Nr. 242-7 Art.-Nr. 242-8

Art.-Nr. 242-50


Säugetiere 35

Art.-Nr. 142-24

Art.-Nr. 142-59

Art.-Nr. 142-51

Art.-Nr. 142-22

Art.-Nr. 142-61

Art.-Nr. 142-50

Diese Lehrtafeln im Format 100 x 70 cm

sind auch mit anderen Fledermausarten

lieferbar!

Art.-Nr. 142-7

Art.-Nr. 142-46

Art.-Nr. 142-43


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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36 Säugetiere

Art.-Nr. 142-38

Art.-Nr. 142-41

Marderhund und Waschbär

Der Marderhund, Enok

Lebensraum

Der Waschbär

(Nyctereutes procyonoides)

Am liebsten bewohnt er

(Procyon lotor)

Er stammt aus dem Grenzgebiet zwischen der

unterholzreiche Waldgebiete mit

Diese possierlichen Kleinbären wurden aus dem

früheren Sowjetunion und China.

Gewässern in der Nähe. Er führt

Norden Amerikas bei uns eingebürgert.

Heute lebt er in ganz Mittel- und Osteuropa.

ein sehr unauffälliges Leben.

Heute streifen sie als geschickte Kletterer

Ausgewachsene Tiere

durch die Wälder Mitteleuropas.

Besonderheiten

unternehmen ausgedehnte

Mit seiner schwarz-weißen Gesichtsmaske,

Wanderungen.

Lebensraum

den kurzen Beinen und seinem Fell ähnelt er

Alte Eichenbestände in feuchten Wäldern

Marderhunde leben fast das ganze

sehr dem Waschbären und wird daher auch

bieten ideale Lebensbedingungen.

Jahr als Einzelgänger und nur kurz

gerne Waschbärhund genannt. Obwohl er

in Familienverbänden zusammen.

nicht mit ihm verwandt ist.

Besonderheiten

Die typische Gesichtszeichnung lässt den

Als einziges Mitglied der Hundefamilie (Caniden)

Waschbären wie einen maskierten Räuber

hält der Marderhund eine Winterruhe. Im Herbst

aussehen. Vor allem in der Dunkelheit hilft

frisst er sich eine dicke Fettschicht an und ab

die sehr kontrastreiche Gesichtsmaske den

November zieht er sich in sein Versteck zurück.

Sein Sehvermögen ist nur sehr schwach ausgeprägt,

Fortpflanzung

Tieren, ihre Artgenossen zu erkennen.

besser sind sein Gehör- und Geruchssinn.

Die Ranzzeit beginnt im Februar/

Der wichtigste Sinn des Waschbären ist

Marderhunde bellen nicht wie Hunde; ihre Laute

März. Nachts lockt das Männchen

das Tasten. In Gefangenschaft gehaltene

klingen eher nach miauen, winseln oder knurren.

(Rüde) das Weibchen (Fähe) mit

Tiere sind mit Tastreizen unterversorgt.

Er wird bis zu 10 kg schwer.

langgezogenen Heulschreien zur

Um sich zu beschäftigen, tauchen sie ihr

Paarung.

Fressen vorm Verzehr ins Wasser, was wie

Nahrung

Nach einer Tragzeit von 60 – 64

„waschen“ aussieht, aber nichts damit zu tun

Tagsüber verbirgt er sich in verlassenen Fuchs- oder

Tagen sucht sich das Weibchen

hat. Diese Handlung hat ihm seinen Namen

Dachsbauen, zwischen Felsen oder an anderen

einen alten Fuchs- oder

eingebracht. Ein passenderer Name wäre

günstigen Schlupfwinkeln. Erst in der Dämmerung

Dachsbau, um im April/Mai

Tastbär.

und Nacht wird er aktiv. Dann stöbert er nach

6 – 12 Welpen zu gebären.

allem, was essbar ist, z.B. Schnecken, Insekten,

Eier, Jungvögel, kleine Wirbeltiere,

Aas, Beeren, Obst, Pilze,

Kastanien und Eicheln.

Da er nicht wasserscheu

ist, stehen auch Fische

und Amphibien

auf seinem

Speiseplan.

Nahrung

Nachts schleichen

sie auf der Suche nach

Regenwürmern, Insekten, Fröschen und Fischen

(manchmal auch Mäusen und Vogeleiern) umher.

Eicheln, Bucheckern, Nüsse und Obst ergänzen

das Nahrungsangebot.

Waschbären leben gern in der Nähe von

Gewässern, wo sie am Gewässergrund nach

Krebsen, Fröschen oder Insektenlarven tasten.

Die Tage verdösen sie in ihren

Verstecken, beispielsweise hohlen

Bäumen, Holzstapeln und

Felsspalten. Bei eisiger Kälte und

Schnee ziehen sie sich in diese

auch lieber zurück.

Die weiblichen Tiere streifen oft

in Gruppen umher und bleiben

in ihrem Revier. Die Männchen

schließen sich höchstens zu zweit

zusammen und wandern in neue

Gebiete.

Fortpflanzung

Ende Januar ist ihr Kreischen, Keckern und

Knurren zu hören, der Beginn der Ranzzeit.

Meist werden im Frühjahr 2 – 4 Junge in

Baumhöhlen geboren.

Art.-Nr. 158-61

Art.-Nr. 142-45

Art.-Nr. 142-34

Art.-Nr. 142-33

Rotfuchs (Vulpes vulpes)

und

Dachs (Meles meles)

Vorkommen:

Der Rotfuchs bewohnt fast ganz Eurasien,

Nordamerika und Teile Nordafrikas.

Ob Wald oder Steppe, Wüste oder

Hochgebirge, der Rotfuchs ist

fast überall heimisch.

Trotz Verfolgung

gelingt es dem

Fuchs immer

wieder neue

Lebensräume

zu erschließen.

Nicht

umsonst

trägt er

den

Beinamen

Reinecke,

was

„der Schlaue“

bedeutet.

Lebensweise:

Erst im Schutz der

Dunkelheit geht er

auf die Jagd.

Mit seinem ausgezeichneten

Gehör, der

empfindlichen

Nase und den guten Augen schleicht er

sich an seine Beute, meistens Mäuse.

Nahrung:

Ein erwachsener

Fuchs „verputzt“ etwa

4.000 Mäuse pro Jahr.

Sind Mäuse rar, frisst

er Regenwürmer,

Insekten, aber auch

Beeren und Früchte.

Vorkommen:

Dachse kommen in fast ganz Europa vor.

Sie bewohnen Laub- und Mischwälder

sowie dichte Heckenlandschaften.

Der Dachs hat breite, kräftige

Vorderpfoten, mit denen er

sich einen unterirdischen Bau

mit mehreren Gängen gräbt.

In diesem ruht er tagsüber.

Oft leben in den Erdbauen

auch Füchse. Obwohl er in

Gestalt wie im Verhalten eher

wie ein kleiner Bär wirkt, ist

seine Zugehörigkeit zur Familie der

Marderartigen zweifelsfrei gesichert.

Lebensweise:

Im Winter vermindert sie ihre Aktivitäten.

Sie halten jedoch keinen echten Winterschlaf,

sondern nur eine Winterruhe.

Fortpflanzung:

Von Februar – Mai ist die

Paarungszeit. Die 3 – 5

Jungen werden zum

Ende des Winters

geboren. Die ersten

8 Wochen bleiben

die jungen

Dachse im

Bau.

Nahrung:

Nachts streift er auf Nahrungssuche durch

die Wälder. Dachse können nicht sehr gut

sehen und orientiert sich mit ihrem ausgezeichneten

Geruchssinn. Sie sind

nicht sehr wählerisch und fressen

vorwiegend Regenwürmer,

aber auch Mäuse, Beeren, Pilze

und Eicheln.

Fortpflanzung:

Die Paarungszeit ist im Winter.

Im Frühsommer ist die Zeit der

Jungenaufzucht.

Aus den 3 – 5 knuddeligen Jungen

werden bald erfolgreiche Jäger.

Füchse bewohnen meist Erdbaue.

Art.-Nr. 142-9

Art.-Nr. 142-37


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37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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Säugetiere 37

Fischotter und Biber

Der Fischotter

(Lutra lutra)

In allen Süßwasser-Lebensräumen Europas

mit dichter Ufervegetation ist der Fischotter

zu Hause.

Sein stromlinienförmiger Körper, der flache

Kopf, die verschließbaren Ohröffnungen, das

dichte, glatte, wasserabweisende Fell und die

Schwimmhäute zwischen den Zehen

ermöglichen ihm, elegant und wendig durchs

Wasser zu schwimmen.

Der Fischotter macht Jagd auf Fische,

Krebse und Frösche.

Er kann er bis zu 8 Minuten

unter Wasser bleiben und

bis 15 m tief tauchen.

Im Winter beginnt die Paarungszeit

(Ranzzeit). Die 2-4 Jungen kommen in

einem weich ausgepolsterten Wohnkessel

zur Welt. 4 Wochen nach der

Geburt öffnen sie die Augen,

2 Wochen später schwimmen sie das

erste Mal und erst nach 8-9 Monaten

sind sie selbstständig.

Ein ausgewachsener Fischotter wird

etwa 1 m lang und rund 10 kg

schwer.

Fischotter gehören zum jagdbaren

Wild, werden aber das ganze Jahr

geschont, denn in Europa zählen sie

zu den am stärksten bedrohten

Säugetierarten.

Um auf die Situation aufmerksam zu

machen, wurde der Fischotter zum

„Säugetier des Jahres 1999“ ernannt.

Der Biber

(Castor fiber)

Der Biber lebt in ganz Europa und ist vor

allem wegen seiner Dammbauten bekannt.

Mit seinen starken orange-gelben Vorderzähnen

kann der Biber Bäume fällen, die er zum

Dammbau benötigt. Er bevorzugt vor allem weiche

Holzarten, wie Weide, Esche und Pappel, von

deren Rinde und Blättern er sich auch ernährt.

Mit Dämmen erhöht er die Wassertiefe um

seinen Bau herum und sichert so, dass der

Eingang zu seiner Burg immer unter Wasser

liegt, damit er vor Eindringlingen und kalter Luft

geschützt ist.

Einmal jährlich bringt das Weibchen im Frühjahr

2 – 4 Junge zur Welt, die etwa 2 Jahre mit im

elterlichen Bau leben. Ein Biberpaar bleibt sein

ganzes Leben zusammen.

Der breite, schuppige Schwanz (Biberkelle) wird

bis zu 35 cm lang. Er dient beim Schwimmen als

Ruder, an Land als Stütze, wenn der Biber auf den

Hinterbeinen steht. Biber können bis zu 20 Jahre

alt und bis 30 kg schwer werden.

Der Biber steht unter Naturschutz.

Der Biberbau wird meist in der

Uferböschung angelegt.

Mit Ästen und Zweigen schichtet er

eine Burg auf. Vom Eingang führt

ein schräger Gang nach oben in die

Wohnkammer.

Art.-Nr. 142-14

Zum Ausruhen oder

Schlafen versteckt er sich

in Uferhöhlen. Die Eingänge

liegen meist unter der Wasseroberfläche.

Der Marderhund, Enok (Nyctereutes procynoides)

er Marderhund stammt aus dem Grenzgebiet

Dzwischen der früheren Sowjetunion und China.

Heute lebt er in ganz Mittel- und Osteuropa.

Besonderheiten

Mit seiner schwarz-weißen Gesichtsmaske,

den kurzen Beinen und seinem Fell ähnelt er

sehr dem Waschbären und wird daher auch

gerne Waschbärhund genannt.

Als einziges Mitglied der Hundefamilie (Caniden)

hält der Marderhund eine Winterruhe. Im Herbst frisst

er sich eine dicke Fettschicht an und ab November zieht

er sich in sein Versteck zurück.

Sein Sehvermögen ist nur sehr schwach ausgeprägt,

besser sind sein Gehör- und Geruchssinn.

Marderhunde bellen nicht wie Hunde;

ihre Laute klingen eher nach miauen,

winseln oder knurren.

Er wird bis zu 10 kg schwer.

Nahrung

Tagsüber verbirgt er sich in verlassenen Fuchs- oder

Dachsbauen, zwischen Felsen oder an anderen günstigen

Schlupfwinkeln.

Erst in der Dämmerung und Nacht wird er aktiv.

Dann stöbert er nach allem, was essbar ist, z.B.

Schnecken, Insekten, Eier, Jungvögel, kleine Wirbeltiere,

Aas, Beeren, Obst, Pilze, Kastanien und Eicheln.

Da er nicht wasserscheu ist, stehen auch Fische und

Amphibien auf seinem Speiseplan.

Ausgewachsene Tiere unternehmen

ausgedehnte Wanderungen.

Marderhund auf

Nahrungssuche

Vorderpfote

Hinterpfote

Der

Marderhund

ist ein guter Schwimmer und nutzt dies, wenn er flüchten

muss, beispielsweise vor Uhu, Luchs und Wolf.

Lebensraum

Am liebsten bewohnt er unterholzreiche Waldgebiete mit

Gewässern in der Nähe. Er führt ein sehr unauffälliges Leben.

Fortpflanzung

Die Ranzzeit beginnt im Februar/März. Nachts lockt das

Männchen (Rüde) das Weibchen (Fähe) mit langgezogenen

Heulschreien zur Paarung.

Nach einer Tragzeit von 60 – 64 Tagen sucht sich das Weibchen

einen alten Fuchs- oder Dachsbau, um im April/Mai 6 – 12

Welpen zu gebären. Gemeinsam ziehen die Eltern ihre Welpen

auf. Das Weibchen säugt ca. 7 Wochen, während das Männchen

auch schon festere Nahrung herbeischleppt.

Mit etwa 2 – 3 Wochen erkunden die Kleinen erstmals die

Umgebung. Nach nur 8–10 Monaten sind sie geschlechtsreif.

Art.-Nr. 142-62

Sie können alle einheimischen

Säugetierarten als Lehrtafel

erhalten!

Marderhunde leben fast das

ganze Jahr als Einzelgänger und nur kurz in Familienverbänden zusammen.

Art.-Nr. 142-31

Art.-Nr. 142-30

Art.-Nr. 142-8

Art.-Nr. 142-26

Art.-Nr. 142-29


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38 Säugetiere

Art.-Nr. 142-25

Der Europäische Nerz (Mustela lutreola)

Art.-Nr. 142-71

Art.-Nr. 142-72

Art.-Nr. 142-27

Der Feldhase - schlauer, flinker Hakenspringer

Vorkommen:

Fortpflanzung:

Feinde:

Der Feldhase ist fast auf der ganzen Welt

In der Sasse bringt die Häsin

Zu seinen Feinden zählen Fuchs, Luchs,

verbreitet. Zwischen Wald und offenen

jährlich in 2-4 Würfen jeweils

Marder, Uhu und Steinadler. Bei Gefahr

Landschaften fühlt er sich am wohlsten.

2-6 Junge zur Welt. Sie ist das

springt er davon und versucht seine

Im Vergleich zum Kaninchen erkennt man

ganze Jahr paarungsfähig.

Feinde hakenschlagend abzuhängen,

den Feldhasen an seinen längeren Ohren

Mit übermütigen Luftsprüngen,

was ihm auch meistens gelingt.

und Beinen.

Boxkämpfen und Verfolgungsjagden

kämpfen die Männchen um die

Lebensweise:

Weibchen. Die Lebenserwartung

Er ist überwiegend dämmerungs- und

liegt bei etwa 12 Jahren.

nachtaktiv und lebt nicht in unterirdischen

Bauen wie die Kaninchen. Eine geschützte

Mulde (Sasse) im Boden dient ihm als Lager.

Schon gewusst?

Außerhalb der Paarungszeit ist er

Flüchtende Hasen können über kurze

ein Einzelgänger und wurde zum

Strecken Geschwindigkeiten von

Wildtier des Jahres 2001 gewählt.

55-70 km in der Stunde erreichen

und bis zu 2 m hoch springen.

Nahrung:

Der Feldhase ist ein Pflanzenfresser und

ernährt sich hauptsächlich von Gräsern,

Kräutern, Wurzeln sowie von Pilzen,

reifen Früchten und Beeren.

Art.-Nr. 142-52

Art.-Nr. 142-36

Kleintafeln im Format 40 x 30 cm sind von allen

einheimischen Säugetierarten erhältlich.

Alle Lehrtafeln sind

auch hochformatig

lieferbar.

Hier einige Muster:

Art.-Nr. 242-52

Art.-Nr. 342-3

Abb. oben und unten:

Im Format 15 x 30 cm können wir

Ihnen ebenfalls

Einzelarten

anbieten.

Art.-Nr. 242-34

Art.-Nr. 242-36 Art.-Nr. 242-31

Art.-Nr. 342-4


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Vögel 39

Art.-Nr. 143-62

Art.-Nr. 143-63

Art.-Nr. 143-42

Die hier abgebildeten Lehrtafeln haben

das Standardformat 100 x 70 cm.

Vermissen Sie Vogelarten?

Stellen Sie sich Ihre eigene Tafel

mit Ihren Wunscharten zusammen!

Einheimische Singvögel

Wald und Park

Eichelhäher

(Garrulus glandarius)

Jahresvogel

Star

(Sturnus vulgaris)

Jahresvogel

Grauschnäpper

(Muscicapa striata)

Sommervogel

Tannenmeise

(Parus ater)

Jahresvogel

Kernbeißer

(Coccothraustes

coccothraustes)

Jahresvogel

Singdrossel

(Turdus philomelos)

Sommervogel

Amsel

(Turdus

merula)

Jahresvogel

Art.-Nr. 143-5

Art.-Nr. 143-1

Pirol

(Oriolus oriolus)

Sommervogel

Nachtigall

(Luscinia

megarhynchos)

Sommervogel

Fitis

(Phylloscopus

trochilus)

Sommervogel

Kolkrabe

(Corvus corax)

Jahresvogel

Gartenrotschwanz

(Phoenicurus

Rotkehlchen

phoenicurus)

(Erithacus

Sommervogel

rubecula)

Jahresvogel

Waldlaubsänger

(Phylloscopus sibilatrix)

Sommervogel

Baumpieper

Zilpzalp

(Anthus trivialis)

(Phylloscopus

Sommervogel

collybita)

Sommervogel

Trauerschnäpper

(Ficedula hypoleuca)

Sommervogel

Sumpfmeise

(Poecile palustris)

Jahresvogel

Blaumeise

(Parus caeruleus)

Jahresvogel

Weidenmeise

(Parus montanus)

Jahresvogel

Gimpel

Haubenmeise

(Pyrrhula

(Lophophanes

pyrrhula)

cristatus)

Jahresvogel

Buchfink

Jahresvogel

(Fringilla

coelebs)

Jahresvogel

Kohlmeise

(Parus major)

Jahresvogel

Bergfink

(Fringilla montifringilla)

Schwanzmeise

Wintergast

(Aegithalos caudatus)

Jahresvogel

Kleiber

(Sitta europaea)

Jahresvogel

Birkenzeisig

(Carduelis flammea)

Wintergast

Mönchsgrasmücke

(Sylvia atricapilla)

Jahresvogel

Heckenbraunelle

(Prunella modularis)

Jahresvogel

Wintergoldhähnchen

(Regulus regulus)

Jahresvogel

Fichtenkreuzschnabel

(Troglodytes

Zaunkönig

(Loxia curvirostra)

troglodytes)

Jahresvogel

Jahresvogel

Sommergoldhähnchen

(Regulus ignicapillus)

Sommervogel

Waldbaumläufer

(Certhia familiaris)

Jahresvogel

Gartenbaumläufer

(Certhia brachydactyla)

Jahresvogel

Zeisig

(Carduelis spinus)

Jahresvogel

Art.-Nr. 143-11

Art.-Nr. 143-36

Art.-Nr. 143-10

Art.-Nr. 143-68

Art.-Nr. 143-55

Art.-Nr. 143-54


40 Vögel

Art.-Nr. 143-68

Es ist auch möglich,

den Text einer Lehrtafel

in andere Sprachen zu

übersetzen

(z. B. Abbildung oben:

„Le pic - Der Specht -

De specht“).

Art.-Nr. 143-9

Art.-Nr. 143-2

Art.-Nr. 143-26

Art.-Nr. 143-46

Art.-Nr. 143-28


In vielen Gegenden wurde die Saatkrähe

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Vögel 41

Art.-Nr. 143-38

Art.-Nr. 143-59

Der alljährlich neu gewählte

„Vogel des Jahres“

wird jedes Jahr auf der

Lehrtafel ergänzt.

Art.-Nr. 143-50

Rabenvögel

Die schwarzen Himmelsbewohner

Art.-Nr. 143-48

Eichelhäher

(Garrulus glandarius)

Die Waldpolizei

Kennzeichen: Die bunte Ausnahme unter den

Rabenvögeln warnt andere Tiere mit einem schrillen

Ruf, wenn etwas Auffälliges in seiner Umgebung

passiert. Er ist ein ausgezeichneter Stimmenimitator

(z.B. Rehe, Hunde, Ziegen) und sammelt im Herbst

ca. 40.000 Eicheln. Die Mehrzahl seiner Vorräte

findet er jedoch nicht wieder. Die jungen Bäume,

die aus den Eichensämlingen keimen, nennt man

deshalb “Hähersaat”. Vorkommen: Man findet ihn

in Europa, Nordwestafrika und Asien.

Der “Waldvogel des 20. Jahrhunderts”

kommt häufig vor.

Nebelkrähe

(Corvus corone

comix)

Schreihals

Kennzeichen:

Sie ist die östliche

Unterart der Aaskrähe

und gehört zu der weitverbreiteten

Ordnung der Sperlingsvögel,

da die Jungen ihren Schnabel sofort aufsperren,

wenn sich ein Elternteil mit Nahrung an den

Nestrand setzt. Vorkommen: Man findet sie in

Ost- und Südosteuropa, wo sie sich gern in

lichten Wäldern, Parkanlagen oder auch

(im Winter) auf Müllkippen aufhält.

Die Familie der Rabenvögel gehört zur Unterordnung

der Singvögel. Warum? Bei Rabenvögeln ist

die Entwicklung des unteren Kehlkopfes an der

Verzweigung der Bronchien (Syrinx) wie bei allen

Singvögeln sehr weit fortgeschritten. Bei ihnen ist

es sogar noch viel komplizierter ausgebildet und

sie besitzen ein großes Stimmspektrum.

Auch wenn sie meistens nur unangenehm

krächzen oder krähen, besitzen viele Arten die

beeindruckende Fähigkeit, Geräusche und/oder

Stimmen zu imitieren.

Elster (Pica pica)

Dieb auf freiem Flug

Kennzeichen: Sie plündert Nester, ist eine Diebin

(die Vorliebe für glänzende Gegenstände ist nicht

zu leugnen) und eine Plaudertasche. Doch Fakt ist

auch, dass die “diebische Elster” ein sehr kluger

Vogel ist. Sie kann sich sogar im Spiegel

erkennen, was nur sehr wenige Tiere können.

Vorkommen: Anzutreffen in der offenen Kulturlandschaft,

auch in Dörfern und Städten Europas,

Nordamerikas und Asiens heimisch.

Es gibt 110 Rabenvogelarten auf der Welt, die sich

(außer dem kräftigen Schnabel) stark voneinander

unterscheiden. Sie werden in vier Gattungsgruppen

unterteilt: Raben und Krähen, Bergkrähen, Elstern

und Häher. Je nach Kultur und Epoche wurden die

Allesfresser geliebt und gehasst. Schon in der Bibel

steht geschrieben, sie seien schlechte Eltern (”Rabeneltern”),

was jedoch nicht der Wahrheit entspricht.

Auch heute noch ist ihr Ruf sehr umstritten und es

gibt viele Vorurteile, die jedoch wissenschaftlich

widerlegt werden.

Dohle (Corvus monedula)

Die Heilige

Kennzeichen: Die Dohle ist der kleinste einheimische Rabenvogel.

Sie wird auch “des Pastors schwarze Taube” genannt, weil sie

eine Vorliebe für Kirchtürme hat. Man kann sie sicher aus einem

Schwarm Rabenvögel bestimmen, denn ihre “kjack” Rufe sind

unverwechselbar. Vorkommen: Sie lebt in ganz Europa und

Westrussland, außer ganz oben

im Norden. Bevorzugt offene

Gelände und Parklandschaften.

Doch auch in Dörfern und

Städten fühlt sie sich wohl.

Tannenhäher (Nucifraga caryocatacles)

Der Nussknacker

Kennzeichen: Die Zapfen der Arve und der Zirbe

sind so fest, dass nur der Tannenhäher die Samen

herausholen kann und so zur Verbreitung beiträgt.

Im Durchschnitt legt er sich im Jahr 6.000 Verstecke

mit bis zu 100.000 Samen an, wovon er ca. 80 %

(selbst unter einer dicken Schneedecke) wiederfindet.

Vorkommen: Er stammt aus Nordeurasien und ist

meist in Nadelwäldern Europas und Asiens verbreitet.

Saatkrähe (Corvus frugilegus)

Weltenbummler

Kennzeichen: Ihr Name ist sehr irreführend,

denn wie alle Rabenvögel ist auch die

gesellige Saatkrähe ein Allesfresser. Im Frühjahr

kann man beobachten, wie sie hinter

pflügenden Landwirten nach Nahrung sucht.

Dies geschieht durch Bohren, Stochern und

Wenden mit ihrem kräftigen Schnabel, was eine

besondere Technik ist und sie von ihren

Artgenossen unterscheidet.

Vorkommen: In ganz Europa zu finden.

Rabenkrähe (Corvus corone corone)

Wettergott

Kennzeichen: Die Rabenkrähe mit ihrem typischen

“krah” Ruf ist die westliche Unterart der Aaskrähe.

Schon in der Antike konnte man sich auf ihre

Wetterprophezeiungen verlassen. Den Wikingern

diente sie als Wegweiser bei gefährlichen Seefahrten.

Manch einer von uns könnte sich an ihr ein Beispiel

nehmen, denn Untreue gibt es nicht. In jungen

Jahren sucht sie sich ihren Partner aus und sie

bleiben das ganze Leben zusammen.

Die schlauen Vögel kümmern sich sehr

intensiv um ihre Jungen (keine Rabeneltern!).

Vorkommen: West- und Mitteleuropa.

Kolkrabe (Corvus corax)

Der schwarze Gigant

Kennzeichen: Der “kluge Jakob” ist der größte

unter den Singvögeln und kann bis zu 100 Jahre

alt werden. “Corax” kommt aus dem griechischen

und heißt übersetzt “Der Krächzer”. Er hat nicht

nur ein großes Stimmvermögen, sondern führt auch

bei der Balz imponierende Flugkünste vor, wobei er

Loopings dreht, sich auf den Rücken wirft oder sich

im Sturzflug fallen lässt. Der Kolkrabe wurde gejagt

und ist in vielen Teilen Europas ausgerottet.

Nun steht er unter Schutz.

Vorkommen: Aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit

bewohnt er viele verschiedene Lebensräume

(Wald, Wüste, Gebirge, Küste).

© Natur im Bild GmbH, 37124 Rosdorf, www.natur-im-bild.com

Art.-Nr. 143-40

Art.-Nr. 143-34

Unsere Lehrtafeln sind auch

in unterschiedlichen Ausfühungen

lieferbar. Ausführliche Erklärungen

finden Sie auf Seite 71.

Mit Ihren eigenen Texten

und Fotografien kann aus

einer Standardtafel

(Bsp. „Die Saatkrähe“)

eine individuell passende

Lehrtafel gestaltet werden

(siehe links).

Die Saatkrähe - Singvogel im schwarzen Kleid

(Corvus frugilegus) gejagt, weil sie als Schädling

angesehen und angeblich die Ernte der

Bauern bedrohte. Dies führte fast zu

ihrem Aussterben. Eine Wende

brachte die Ernennung zum

Vogel des Jahres 1986.

Die Saatkrähe gehört zur Familie der

Rabenvögel. Ihre Stimme klingt tief

und rau, sie ruft “krah” oder “gag”.

Lebensraum - Wo fühlt sich

die Saatkrähe wohl?

Sie bewohnt große Teile Europas und

ist weit verbreitet. Bevorzugt werden

offene Agrarlandschaften mit Äckern,

Grünland und Feldgehölzen.

Die Kennzeichen der Saatkrähe sind:

- weißlicher, unbefiederter Schnabelwurz,

- blau-schwarz schillerndes Gefieder,

- schlanker, langer Schnabel,

- steile Stirn,

- Beine locker befiedert,

- Männchen und Weibchen

sind gleich gefärbt.

Älteste, regelmäßig

besetzte Brutkolonie

im Naturpark

Insel Usedom

(ca. 100 Brutpaare).

Lebensweise

Saatkrähe

Die Saatkrähe lebt sehr gesellig

und schließt sich zu Schwärmen

Ihr Gewicht

zusammen.

schwankt von 360-670 g.

Sie ist ein Teilzieher, was bedeutet,

Sie kann bis zu 19 Jahre

dass Krähen aus Osteuropa, Skandinavien

alt werden.

und dem Baltikum im Winter ihre Brutgebiete Saatkrähen sind seltene,

verlassen, um einen milderen Winter bei uns bedrohte Singvögel und

zu verleben. Die Schwärme können aus

brauchen unseren

mehreren tausend Vögel bestehen.

Schutz und unser

Abends fliegen sie alle gemeinsam zu ihren

Verständnis.

Schlafplätzen, die in hohen Bäumen angelegt

werden. Dabei machen sie ein Riesengeschrei

bzw. sie “sprechen” untereinander ab,

wo sie beispielsweise landen.

Was steht auf dem Speisezettel?

Die Saatkrähe brütet in großen

Sie ist ein Allesfresser. Die Hauptbestandteile ihrer

Kolonien. Eine Kolonie kann aus

Nahrung sind Bodentiere, wie z.B. Engerlinge,

über 100 Paaren bestehen.

Heuschrecken, Raupen, Würmer, Käfer, Schnecken

und Wühlmäuse.

Besonderheiten

Saatkrähen halten sich gern in der Nähe von

Die charakteristischen Merkmale ihres

Rabenkrähe Maulwurfshügeln auf. Durch das Graben dieser

natürlichen Verhaltens sind die Kolonie- und

Tiere werden Würmer, Engerlinge u.a. Getier an

Schwarmbildung. Der Zusammenhalt im

die Oberfläche gebracht und dann von den Krähen

Schwarm bringt ihnen viele Vorteile:

Oft

leicht erbeutet.

- „Heiratsmarkt”, d.h. sie finden ihre Partner,

wird sie mit

Nur wenn sie keine tierische Nahrung finden,

- Treffpunkt zum Informationsaustausch,

der ihr verwandten Rabenkrähe verwechselt, weichen sie auf pflanzliche Nahrung aus.

- Sichere Aufzucht des Nachwuchses,

die leicht an ihrem tiefschwarzen dicken

Dabei können sie dann gelegentlich Schäden auf

- Schutz vor Fressfeinden.

Schnabel zu erkennen ist.

landwirtschaftlichen Flächen verursachen.

Familienplanung

Bereits im Februar vollführen die Paare ihre

Balzflüge und -spiele. Im Frühjahr ziehen

große Schwärme wieder in ihre nördlichen

Brutgebiete. Nur wenige Paare bleiben bei uns

und ziehen hier einmal im Jahr ihre Jungen auf.

Auf den äußeren Kronenzweigen alter Laub- und

Nadelbäume wird von beiden Vögeln ein großes

Nest errichtet. Diese Nester werden über

lange Zeiträume jährlich wieder besetzt.

Die Brutzeit ist von März bis Mai. Etwa 3-6 Eier

werden in 17-20 Tagen ausgebrütet.

Die Nestlingzeit der

Jungvögel beträgt

28-35 Tage.

Art.-Nr. 143-43 Art.-Nr. 143-37


(Aquila chrysaetos)

ist nur noch im

Gebirge zu

finden.

unser deutscher

Wappenvogel

(Haliateetus

albicilla)

ist unser

größter

heimischer

Greifvogel.

(Buteo buteo) ist unser häufigster

einheimischer Greifvögel und

sehr variabel in der Gefiederfärbung,

von schwarzbraun

bis cremefarben.

Der

(Pernis apivorus)

ernährt sich

überwiegend

von dem

Inhalt von

Wespen- und

Hummelwaben.

(Falco peregrinus)

sind die schnellsten

Jäger im Tierreich.

(Falco subbuteo) ist

als Baumbrüter auf

Feldgehölze oder

Waldrandbereiche

mit Krähennestern

angewiesen, denn

er baut keine

eigenen Horste.

Der

schwach gegabelte

Schwanz des

(Milvus migrans)

unterscheidet ihn vom

Rotmilan.

Der

(Buteo lagopus)

hat gefiederte

Beine.

(Pandion haleaetus) ist

der einzige Adler, der

sich allein auf Fische

spezialisiert hat.

Die kurzen,

gerundeten Flügel

des Habichts (Accipiter

gentilis) ermöglichen

ihm ein Jagen in

deckungsreichen

Waldlandschaften.

(Falco tinnunculus)

nisten am liebsten

in Kirchtürmen,

Burgruinen, in

Felswänden,

sehr oft auch

mitten in

den Städten.

(Milvus milvus) fliegt

ausdauernd tief über

die Felder und sucht

so seine Beute.

(Tyto alba) trägt eine

charakteristische,

deutlich ausgeprägte,

herzförmige

Gesichtsmaske.

(Accipiter nisus)

ist ein wendiger

Flieger, der auf

der Jagd nach

Kleinvögeln selbst

dichtes Unterholz

nicht scheut.

(Osio otus), die

in freier Wildbahn

leben, können ein

Alter von bis zu

28 Jahren

erreichen.

Die Rohrweihe (Circus

aeruginosus) ist die größte der

heimischen Weihenarten.

(Circus cyaneus) schlägt

im Flug nur Bodenbeute,

die sie notfalls auch zu

Fuß verfolgt.

Der Uhu (Bubo bubo) ist die

größte der europäischen Eulen

und leicht an seinen orangen

Augen und seinen Federohren

zu erkennen.

(Aegolius funereus)

ist ein überwiegend

nachtaktiver und

scheuer Waldbewohner.

(Asio flammeus) sind

Bodenbrüter in einsamen

Mooren und sumpfigem

Gelände.

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37124 Rosdorf

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(Circus pygargus) ist die

zierlichste unserer heimischen

Weihenarten.

(Glaucidium passerinum) ist

mit einer Größe von 16 – 19 cm

die kleinste europäische Eule.

Der Waldkauz (Strix aluco)

ist nachtaktiv und erst in der

Dämmerung zu sehen.

Allerdings sonnt er sich gern

an kalten Wintertagen.

Der Steinkauz (Athene noctua)

ist im Gegensatz zu den meisten

Eulen auch am Tage zu sehen.

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42 Vögel

Schwarzmilan

Rotmilan, Schwarzmilan, Mäusebussard

Alle drei Greifvögel gehören zur Familie

der Habichtartigen (Accipitridae).

Merkmale: Kräftiger, nach unten gebogener

Schnabel und scharfe, dolchartige Krallen.

Sie sind Grifftötern, d.h. sie haben

Rotmilan

besonders kräftige Klauen, mit denen

sie ihre Beutetiere töten.

Alle Greifvögel stehen

unter Naturschutz.

Rotmilan (Milvus milvus)

Mäusebussard

und Schwarzmilan (Milvus migrans)

(Buteo buteo)

Die besonderen Kennzeichen der Milane sind

Beide Arten brüten in Europa und legen ihre Nester Von Europa bis nach

Mäusebussard

ihre längeren Flügel und der gabelförmig

(Horste) auf Bäumen an. Die Eiablage beginnt Mitte China ist der etwa 56 cm

ausgeschnittene Schwanz. Milane sind elegante,

April. Bis zum Juli ziehen sie ihre

große Mäusebussard verbreitet.

jedoch keine schnellen Segler. Männchen und

2-3 Jungen auf. 90 % der Brutleistung vollbringt das In Deutschland ist er der häufigste Greifvogel.

Weibchen sehen gleich aus.

Weibchen. Die Jungvögel sind Nesthocker.

Sein Lebensraum sind vor allem Waldränder oder

Ein Großteil der Nahrung besteht aus Aas. Müllhalden größere Feldgehölze. Er sitzt oft auf Zaunpfählen oder

Unterscheidungsmerkmale zwischen dem Rotmilan,

und Autobahnen sind deshalb bevorzugte Plätze der kann beim Segelflug beobachtet werden.

auch Gabelweihe genannt, und dem Schwarzmilan sind

Milane. Sie erbeuten aber auch Mäuse, Feldhamster,

Gefiederfarbe und Größe. Während das Gefieder des

Gewöhnlich wird der Horst (Nest) auf Bäumen im

Vögel und Fische.

Rotmilans auffällig rostrot glänzt ist der Schwarzmilan

Wald gebaut. Das Gelege besteht aus 2-4 Eiern und

schwarzbraun (Namen). Beim Schwarzmilan ist der Milane sind Zugvögel, die im Herbst in ihre

wird ca. 35 Tage bebrütet. Die Jungen (Nesthocker)

Schwanz nur schwach gegabelt. Mit bis zu 1,5 m Überwinterungsgebiete ziehen. Rotmilane überwintern sind nach 40 Tagen flügge.

Flügelspannweite ist der Rotmilan deutlich größer als in Frankreich, Spanien und Portugal; Schwarzmilane in

Seine Beute, hauptsächlich Mäuse (Name!), aber auch

sein Verwandter.

Afrika südlich der Sahara.

Reptilien, Amphibien und Vögel, jagt er im Such-

In milderen Gegenden Deutschlands bleiben Milane oft

Offene, abwechslungsreiche Landschaften sind ihr

Segelflug oder von einer Warte aus (z. B. Zäune,

auch ganzjährig.

Lebensraum, wobei der Schwarzmilan fast nur in

Erdhügel). Sie wird mit den Füßen (Fängen) gegriffen

Gewässernähe anzutreffen ist.

und durch einen kräftigen Druck der Zehen getötet.

Manteln

Um vor Konkurrenz den Besitzanspruch

zu verdeutlichen, breitet der Vogel

seine Schwingen über der Beute aus.

Mit dem für Greifvögel typischen Hakenschnabel

reißt er stückchenweise das Fleisch aus der Beute

(Kröpfen). Unverdauliche Teile wie Haare und

Knochen werden in Speiballen (Gewölle) wieder

ausgewürgt.

Art.-Nr. 143-32

Art.-Nr. 143-60

Art.-Nr. 143-18

Der Steinadler

Der Mäusebussard

Wespenbussard

Schwarzmilans

Rauhfußbussard

Der Fischadler

Taggreif- und

Nachtvögel

Die Schleiereule

Der Rotmilan

Der Sperber

Die Kornweihe

Die Wiesenweihe

Der Sperlingskauz

Der Seeadler,

Wanderfalken

Der Baumfalke

Turmfalken

Waldohreulen

Der Rauhfußkauz

Sumpfohreulen

Art.-Nr. 143-27

Art.-Nr. 143-13

Art.-Nr. 143-33

Art.-Nr. 143-53

Art.-Nr. 143-44

Art.-Nr. 143-6


Vögel 43

Art.-Nr. 143-4

Art.-Nr. 143-65

Art.-Nr. 143-39

Art.-Nr. 143-35

Art.-Nr. 143-57

Art.-Nr. 143-29

Art.-Nr. 143-17

Art.-Nr. 143-45

Art.-Nr. 143-15

Die hier abgebildeten Lehrtafeln haben das

Standardformat 100 x 70 cm. Selbstverständlich

ist es möglich, die Lehrtafeln nach Ihren

Wünschen zu verändern, sowohl inhaltlich als

auch in Größe und Format.

Art.-Nr. 143-67


Höckerschwan (Cygnus olor)

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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44 Vögel

Wasservögel

Stockente (Anas platyrhynchos)

Er wurde als Ziervogel aus Mittel- und

Ostasien bei uns eingeführt. Heute lebt

er an nahezu jedem Gewässer.

Mit 1,5 m Länge ist er einer der größten

flugfähigen Vögel Europas. Er ist gut an

seinem orangeroten Schnabel mit dem

schwarzen Höcker (Name!) zu erkennen.

Gründeln

Das umfangreiche Nest wird im Schilfdickicht

oder auf Inseln angelegt. Zur Brutzeit ist das

Männchen zum Teil sehr aggressiv.

Fuß

Die Stockente bewohnt alle Arten von Gewässern

auf der gesamten Nordhalbkugel. Mit 60 cm ist sie

eine der größten Enten.

Das Männchen ist auffallend schön.

Stockenten führen eine Saisonehe, die mit auffälligen

Balzspielen, wie „Kopfnicken“,

„Schwanzwackeln“ und „Balzrufen“ alljährlich

neu geschlossen wird.

Die Nahrung wird schwimmend, gründelnd oder an

Land gesucht. Beim „Gründeln“ steckt die Ente

den Oberkörper unter Wasser und sucht mit

dem Schnabel den Gewässergrund nach Pflanzen ab.

Gründeln

Fuß

Auge: „Taucherbrille“

Fuß

Kormoran

(Phalacrocorax carbo)

Der Kormoran lebt an Küsten und größeren,

fischreichen Binnengewässern. In der Nähe benötigt

er höhere Bäume als Schlaf- und Brutplatz.

Typisch sind seine Balzbewegungen: Zurückgelegter

Kopf und klappende Flügel.

Der Kormoran ernährt sich hauptsächlich von

Fischen, die er als schneller Unterwasserschwimmer

mit seinem kräftigen Hakenschnabel

erbeutet. Im Gegensatz zu den meisten anderen

Wasservögeln ist sein Gefieder nicht wasserabstoßend.

Zum Trocknen des Gefieders sieht

man ihn daher meist mit ausgebreiteten Flügeln

auf Ästen o.ä. sitzen.

Größere Fische

werden über

Wasser

verschluckt

Tauchvorgang

Blässhuhn (Fulica atra)

Weit verbreiteter, häufiger Wasservogel

an stehenden und langsam fließenden

Gewässern. Das Blässhuhn fällt

durch das leuchtend weiße Stirnschild

(Blässe, daher der Name) auf.

Außerhalb der Brutzeit bilden Blässhühner

oft große Schwärme. Das Blässhuhn hat

keine Schwimmhäute zwischen den Zehen,

sondern Lappen.

Die schuppigen Lappen helfen beim

Schwimmen und an Land verhindern

sie das Einsinken in sumpfigem Gelände.

Tauchvorgang

Fuß

Tauchvorgang

Haubentaucher

(Podiceps cristatus)

Fuß

Er gehört zur Familie der Lappentaucher.

Lappentaucher sind reine Tauchvögel, die sich von Fischen

und Wasserinsekten ernähren. Meist sieht man den Haubentaucher

schwimmend auf dem Wasser. An Land ist er eher

unbeholfen. Zur Brutzeit zeigt er ein auffälliges Balzverhalten.

Jede Zehe ist mit einem

eigenen Schwimmlappen

ausgestattet.

Art.-Nr. 143-31

Art.-Nr. 143-12

Füttern Sie bitte keine Wasservögel!

Art.-Nr. 143-7

Art.-Nr. 143-3

Höckerschwan

(Cygnus olor)

Er ist einer der

größten flugfähigen

Vögel Europas.

Lebt auf stehenden

Gewässern. Baut

ein umfangreiches

Nest am Ufer oder

auf kleinen Inseln.

Während der

Brutzeit ist das

Männchen sehr

aggressiv.

Stockente

(Anas platyrhynchos)

Unsere größte und häufigste

Ente. Sie bewohnt alle Arten

von Gewässern. Das Männchen

ist auffallend schön mit seinem

schillernd grünen Kopf und dem

gelben Schnabel. Stockenten

gründeln nach Nahrung, d. h. sie

tauchen den Oberkörper ins Wasser

und suchen mit dem Schnabel am

Gewässergrund nach Pflanzen.

ier am

HSee halten

sich nur wildlebende

Tiere auf, die mit dem

natürlicherweise vorhandenen

Nahrungsangebot gut auskommen.

Erst durch Füttern der Tiere siedeln sich

zu viele Wasservögel an, die durch ihre

Ausscheidungen die Zufuhr von Pflanzennährstoffen

stark erhöhen.

Die Folge ist ein übermäßiges Wachstum

bestimmter Pflanzen- und Algenarten im

Wasser. Dieser Vorgang führt zu einem

schädlichen Nährstoffeichtum im Gewässer.

Blässralle

(Fulica atra)

Weit verbreiteter, häufiger

Wasservogel an stehenden und

langsam fließenden Gewässern.

Fällt durch das leuchtend weiße Stirnschild

auf. Außerhalb der Brutzeit bilden Blässrallen

oft große Schwärme.

In einem nährstoffreichen Gewässer nimmt

der Sauerstoffgehalt - der für den Abbau der organischen

Substanz gebraucht wird - ab. Wegen dieses Sauerstoffmangels

bauen nun sauerstofffreie Bakterien die organische Materie ab.

Durch diesen

Prozess entsteht

Faulschlamm und

giftiger Schwefelwasserstoff,

ein Gas,

das wie faule Eier riecht.

Jetzt sterben im Gewässer

fast alle Lebewesen ab. Die Folge:

Das Gewässer kippt um!

Zusätzlich können die Ausscheidungen

vieler Wasservögel auch Ursache für

bakterielle Verunreinigungen des Gewässers

und für Krankheiten der Vögel sein.

Art.-Nr. 143-14

Art.-Nr. 143-61

Art.-Nr. 143-64

Art.-Nr. 143-23

Art.-Nr. 143-30


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Vögel 45

Alle hier abgebildeten

Tafeln

haben das Format

100 x 70 cm.

Art.-Nr. 143-20

Heimische Schwimmenten

Schnatterente

(Anas strepera)

Die Schnatterente meidet nördliche

Gebiete und höhere Lagen.

Sie bevorzugt Teiche und Seen mit einer

großen Wasserfläche in Mittel- und Osteuropa.

Wegen ihres schnatternden Rufes erhielt

sie ihren Namen. Sie sieht der weiblichen

Stockente sehr ähnlich und kann deshalb

leicht mit dieser verwechselt werden.

Das Weibchen baut aus trockenen

Pflanzen und Laub das Nest, in das

es 7 – 12 Eier legt. Sie brütete etwa

26 Tage bis die Jungen schlüpfen.

Nicht alle Enten ziehen im Winter

nach Afrika oder Südeuropa.

Schwimmenten können fast senkrecht

von der Wasseroberfläche auffliegen.

Etwa ein Drittel des Körpers liegt

beim Schwimmen unter Wasser.

Auf der Wasseroberfläche oder auch

gründelnd aus dem Schlamm wird

die Nahrung aus dem Schlamm wird

die Nahrung aufgenommen. An Land

weiden sie mitunter auf Wiesen.

Pfeifente (Anas penelope)

Die Pfeifente wurde nach dem lauten Pfiff des

Erpels benannt.

Sie brütet vorwiegend in Nordeuropa an

größeren Wasserläufen und Seen mit

reicher Vegetation.

Die Brutzeit beginnt meist im Mai.

Ihre bis zu 10 Eier legt sie in ein Nest

aus Gras und Federn am Boden.

Ihre Nahrung besteht hauptsächlich

aus Pflanzen.

Im Winter zieht sie ans Mittelmeer

oder überwintert in Südasien.

Art.-Nr. 143-58

Löffelente (Anas clypeata)

Löffelenten lieben flache Gewässer mit

reicher Vegetation.

Die Löffelente hat einen löffelartig

ausgebildeten Schnabel (Name!) ein

eingebautes „Sieb“, am Rand des

Schnabels sitzen zahlreiche feine

Lamellen. So kann das Wasser aus

dem Schnabel fließen, während

die Kleinstlebewesen (zum Beispiel

Wasserflöhe) im Schnabelinnern

hängenbleiben.

Sie ist ein Zugvogel, der im Winter

in tropische Regionen zieht.

Spießente (Anas acuta)

Sie ist leicht an ihren besonders langen

Schwanzfedern (Spieße) zu erkennen.

Mit bis zu 56 cm gehört sie zu

den größeren Enten.

Ihr Bodennest ist immer gut

mit Dunen ausgepolstert.

Bald nach dem Schlüpfen

werden die 7 – 8 Jungen

auf das Wasser geführt.

Während der Zugzeit sind sie

oft an der Küste anzutreffen.

Ihr Winterquartier liegt in

Südasien, den Mittelmeerländern

und im tropischen Afrika.

Art.-Nr. 143-19

Art.-Nr. 143-69

Art.-Nr. 143-70

Art.-Nr. 143-21

Art.-Nr. 143-71

Art.-Nr. 143-8

Art.-Nr. 143-22

Art.-Nr. 143-52

Art.-Nr. 143-16

Art.-Nr. 143-24

Art.-Nr. 143-51


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46 Vögel

Vögel am Futterhäuschen

Eichelhäher

Sumpfmeise

Kohlmeise

Stieglitz

Grünfink

Erlenzeisig

Sperber

Buchfink

Kernbeisser

Gimpel

Rotkehlchen

Feldsperling

Erlenzeisig

Blaumeise

Bergfink

Art.-Nr. 143-41

Art.-Nr. 143-47

Amsel

Art.-Nr. 143-25

Beispielhaft abgebildete Lehrtafeln im Format 40 x 30 cm:

Es sind alle einheimischen Vogelarten in diesem Format erhältlich. Fordern Sie unsere Liste an!

Art.-Nr. 243-10

Art.-Nr. 243-15 Art.-Nr. 241-1

Alle Arten

sind auch

hochformatig

lieferbar.

Art.-Nr. 243-115

Art.-Nr. 243-112 Art.-Nr. 243-107

Im Format

15 x 30 cm

bieten wir

Ihnen die

„Vögel des

Jahres“ ab

dem Jahr 1971

an oder jede

andere

Einzelart.

Art.-Nr. 343-76

Art.-Nr. 343-81

Art.-Nr. 343-109

Art.-Nr. 343-2

Art.-Nr. 343-1


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Bienen 47

Art.-Nr. 144-25 Art.-Nr. 144-26

Wie die Bienen Honig machen

Zur Blütezeit verlassen die Arbeitsbienen

Die noch an ihren Haaren hängenden Pollen

Diese Waben werden aus Wachs gebaut, das

den Stock, um Nahrung und Vorräte in

werden von Blüte zu Blüte getragen.

von besonderen Drüsen an ihrem Körper gebildet

wird. Mit diesem Wachs verschließen die

Form von Nektar und Pollen zu sammeln.

So sorgen die Bienen für die Bestäubung

vieler Blütenpflanzen.

Bienen auch ihre honiggefüllten Wabenzellen.

Art.-Nr. 144-4

Rüssel

Mit ihrem Rüssel

saugen sie den

zuckerhaltigen

Saft (den Nektar)

aus den Blüten.

Dabei bleibt der Blütenstaub (der Pollen) an ihren

feinen Körperhärchen hängen. Diesen Pollen befestigt

die Biene mit Speichel an ihren Hinterbeinen.

So entstehen ihre oft gelb gefärbten Pollenhöschen.

Pollenhöschen

Der Nektar wird von den Bienen in ihrem

Magen gesammelt, zum Teil als Nahrung für

andere Bienen, zum Teil als Vorrat für den

Winter.

Honigmagen

Aus dem Nektar entsteht in ihrem Magen Honig;

deswegen nennt man ihn auch „Honigmagen“.

Den Honig geben sie aus dem Magen in selbstgebaute

Vorratsbehälter, die Waben, ab.

Die sechseckigen

Waben dienen

nicht nur der

Aufbewahrung

von Honigvorräten,

sondern auch

zur Aufzucht

der jungen

Bienen (Larven).

Der Imker entfernt die

Wachsdeckel von den

Honigwaben. Der Honig

wird nun durch

Schleudern aus

den Zellen geholt.

Aus der

Schleuder kann

der Honig direkt

in die Gläser

abgefüllt werden.

Art.-Nr. 144-8

Art.-Nr. 144-23

Art.-Nr. 144-21

Art.-Nr. 181-4

Runde Infotafel

mit Holzpfosten.

Art.-Nr. 144-22

Art.-Nr. 144-14

Wabentafeln Format 26 x 30 cm, viele verschiedene Wabentafeln vorrätig.

Mehr Wabentafeln

finden Sie in

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www.natur-im-bild.com

Art.-Nr. 274-12

Art.-Nr. 274-1

Art.-Nr. 274-10

Art.-Nr. 274-4


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48 Insekten, Ameisen und Spinnen

Falter des Waldes

Waldbewohnende

Tagfalter

Admiral

Waldbewohnende

Nachtfalter

In Deutschland gibt es ca 3.000 verschiedene

Falterarten. 95 % gehören zu den Nachtfaltern.

Fast die Hälfte davon lebt im Wald.

Wie es der Name schon verrät sind diese Arten

dämmerungs- oder nachtaktiv. Die Dunkelheit

des Waldes bietet ihnen Schutz vor verschiedenen

Feinden. Nachts kann ihnen nur die Fledermaus

zum Verhängnis werden.

Nachtfalter sind meist unauffällig

gefärbt, so fallen sie

nicht großartig auf.

Einige Arten zeigen

sogar Tarnfärbungen.

So bewegen sie sich

beinahe schon unsichtbar

durch den Wald.

Weinschwärmer

Mittlerer

Trotz des nachtaktiven

Daseins sind ein paar Falter, wie bspw. der

Mittlere Weinschwärmer, auffällig gefärbt.

Nachtfalter besitzen meist einen längeren Rüssel.

Er ist sehr wichtig, denn die Pflanzenarten, die

ihnen zur Nahrungsaufnahme zur Verfügung

stehen haben meist sehr enge und lange Blütenröhre.

So stehen diese Pflanzenarten, wie zum

Beispiel Leimkraut- und Nachtkerzenarten nur

den Nachtfaltern zur Verfügung.

Waldbrettspiel

Nicht nur auf bunten Blumenwiesen kann man

Kleiner

Schmetterlinge beobachten. Auch in unseren

Schillerfalter

Wäldern sind einige Arten vertreten. Jedoch

brauchen Tagfalter lichte, sonnenbeschienene

Stellen, da sie Wärme lieben.

Ein Wald mit Lichtungen, naturbelassenen

Rändern und unterschiedlich hoch gewachsenen

Pflanzen bietet auch einigen Schmetterlingsarten

einen optimalen Lebensraum.

Im Sommer verringern die dichten Baumkronen

die sonnenbeschienen Stellen im Wald.

C-Falter

Dadurch verlassen viele Falter diesen Lebensraum.

Einige bleiben dennoch und suchen nach

den wenigen letzten Stellen, an denen sie ein

wenig Sonne tanken können.

Der Lebensraum Wald bietet den Schmetterlingen

einen erheblichen Vorteil. Er besitzt ein

reichhaltiges Angebot an Fraßplätzen.

Hier wachsen Pflanzen wie:

Aurorafalter

Veilchen, Gundermann und Schaumkraut,

Sträucher wie Liguster, Schlehe oder Weißdorn

und viele mehr. Manche Arten saugen auch an

Baumsäften, Pfützen oder Tierkot, um

Mineralien aufzunehmen.

Auch die Raupen haben im Wald sehr gute

Lebensbedingungen. Die Eiche, zum Beispiel,

dient hunderten Arten als Kinderstube.

Zitronenfalter

Ein anderes Beispiel ist die Brennnessel, sie

wird von mehr als 50 Arten zur Eiablage genutzt.

Abendpfauenauge

Nagelfleck

Widderchen

Taubenschwänzchen

Brauner Bär

Eichenspinner

Art.-Nr. 144-12

Kleiner

Fuchs

Kaisermantel

Kiefernschwärmer

Kleiner Fuchs

Art.-Nr. 144-28

Art.-Nr. 144-19

Art.-Nr. 144-2

Art.-Nr. 144-18

Art.-Nr. 144-6

Art.-Nr. 144-15

Art.-Nr. 144-9

Art.-Nr. 144-7

Art.-Nr. 111-57

Art.-Nr. 144-16

Art.-Nr. 144-20

Die auf dieser Seite

abgebildeten Lehrtafeln

haben das Format

100 x 70 cm. Andere

Formate sind möglich.


Insekten, Ameisen und Spinnen 49

Die Stechmücke - „ssssssssss“ nächtlicher Plagegeist

Wissenswertes:

Mückenspeichel - Betäubungsmittel

Brutstätten der Mücke

- Steckmücken (Culicidae) gibt es schon seit 170 Millionen Jahren

Während sich männliche Mücken ausschließlich von Nektar und Honigtau

3-4 Tage nach der Blutmahlzeit sucht das Weibchen eine

- Etwa 100 verschiedene Arten leben in Europa

ernähren, benötigen weibliche Mücken zusätzlich Blut für die Bildung von

geeigneten Brutplatz. Den findet sie in Gräben, Tümpeln, Teichen,

- Sie fliegen von April bis November

Eiern. Und das holen es sich mit Hilfe ihres Stechrüssels bei Menschen

Pfützen oder mit Regenwasser gefüllten Behältern.

- Befruchtete Weibchen überwintern an geschützten Stellen

und Tieren.

Dank der Oberflächenspannung des Wassers, kann das Weibchen

- Männliche Mücken leben meist nur wenige Tage

Somit kann eine kleine Mücke einem Menschen ganz schön zusetzen.

direkt auf der Wasseroberfläche 30-300 Eier ablegen, die sie zu

Nach dem Einstich spritzen sie etwas Mückenspeichel in die Wunde, der

sogenannten Eischiffchen zusammenklebt.

während des Blutsaugens eine betäubende Wirkung hat. Erst nachdem die

Mücke weg ist, fängt es an zu jucken, weil unser Körper allergisch reagiert.

Reifefraß

Ei-Schiffchen

Paarung

1

2

Für die

Bildung

von

Eiern

benötigt

das Weibchen Blut.

Stechmücken

sind zwischen

4 und 5 mm klein.

Entwicklungszyklus

Die Entwicklung vom Ei zum

geschlechtsreifen Tier dauert

4-5 Wochen.

Die

Männchen

sterben meist

nach der Paarung.

4

Larven

3 Eiablage

Atemröhren

6

Schlüpfen

Zyklus

Nach 3-5 Tagen schlüpfen die im Wasser lebenden Larven.

Kleinstlebewesen und Algen stehen auf ihrem Speiseplan.

Zum Atmen nutzen sie das am Hinterleib hängende Atemrohr,

das sie wie einen Schnorchel benutzen. Innerhalb der 2-3 Wochen

dauernden Larvenperiode werden 4 Wachstumsperioden durchlaufen,

jeweils mit einer Häutung. Die Verpuppung findet im Wasser statt.

Nach 2 Tagen schlüpfen sie aus der engen Puppenhülle.

Nach etwa einer Stunde sind die Flügel funktionstüchtig.

Art.-Nr. 144-24

5 Puppe

Ökologische Bedeutung der Mücke:

- Mückenlarven sind Nahrung für Fische, Amphibien,

Libellenlarven, Wasserkäfer und Wasserwanzen

- Mücken sind Nahrung für Vögel, Fledermäuse, Amphibien,

- Mücken bestäuben durch Aufnahme von Nektar diverse Pflanzen © Natur im Bild GmbH • 37124 Rosdorf • www.natur-im-bild.com

Art.-Nr. 141-24

Art.-Nr. 144-5

Art.-Nr. 144-11

Art.-Nr. 144-3

Art.-Nr. 144-10

Art.-Nr. 144-1

Kleintafeln Format 40 x 30 cm

Art.-Nr. 144-13

Art.-Nr. 144-17

Kleintafeln Format 15 x 30 cm

Art.-Nr. 244-119

Art.-Nr. 244-25 Art.-Nr. 344-08 Art.-Nr. 344-04 Art.-Nr. 344-14 Art.-Nr. 344-07


(Bufo viridis)

(Alytes obstetricans)

(Pelobates fuscus)

(Bufo calamita)

(Bufo bufo)

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Der Grasfrosch bewohnt feuchte Wiesen, Gärten und Auwälder bis in

2.500 m Höhe. Nur während der Fortpflanzungszeit ab März sucht er Gewässer auf.

Gerade in dieser Zeit werden viele Amphibien auf den Straßen überfahren.

Um sich ein Weibchen zu sichern, lassen sich die Männchen oft auf dem Rücken

der Partnerin zum Laichgewässer tragen. Nach der Paarung legt das Weibchen

1.000 – 4.000 Eier, die in Form von Eiballen im seichten Wasser abgelegt werden.

Aus dem Laich entwickeln sich nach 3 – 4 Wochen Kaulquappen, die nach 2 – 3

Monaten als etwa 1,5 cm große Jungfrösche das Wasser verlassen.

Frösche ernähren sich von allem, was fliegt,

kriecht oder krabbelt. Auf Beutezug

gehen sie erst nachts. Blitzschnell

schleudern sie ihre Zunge aus

dem Maul, die Beutetiere

bleiben an der Zunge

kleben und werden

langsam ins

Maul gezogen.

Seine natürlichen

Feinde sind Störche,

Reiher, Igel, Ringelnattern

und Waldkäuze. Zu den

Feinden der Kaulquappen

zählen zusätzlich Molche,

Libellenlarven und Gelbrandkäfer.

Der Grasfrosch (unser häufigster

Froschlurch) wird 6 – 10 cm groß.

Eiballen

Der Bergmolch lebt sowohl im Flachland wie auch in gebirgigen Landschaften bis in

3.000 m Höhe in unterschiedlichen, stehenden Gewässern.

An Land trägt er eine unauffällige Tracht. Erst im Wasser trägt er sein farbenprächtiges

Kleid. Zur Fortpflanzungszeit im Frühjahr entwickelt das Männchen sogar einen

Rückenkamm mit gelb-schwarzem Zickzackband.

Nach der Paarung legt das Weibchen die klebrigen Eier, eingerollt in Blätter

der Wasserpflanzen, einzeln ab. Nach 8 – 14 Tagen schlüpfen die Larven.

Die Metamorphose zum Molch kann nach etwa 6 Wochen erfolgen, im Bergland aber

auch 2 Jahre dauern! Ende Mai bis Anfang Juli geht der Bergmolch wieder an Land.

An Land frißt er Nacktschnecken, Asseln und Würmer. Im Wasser ernährt er sich von

Insekten, Froschlaich und Kaulquappen.

Molche atmen über Lungen und müssen deshalb zum Luftholen aus dem

Wasser auftauchen.

Zusätzlich

können Amphibien

auch über ihre Haut atmen.

Der Bergmolch (unser häufigster Schwanzlurch)

erreicht eine Größe von etwa 11 cm. Bauch: orange gefärbt !

Erdkröten sind sehr anpassungsfähig und kommen in den unterschiedlichsten

Gebieten in Wäldern, Wiesen, Feldern und Gärten Europas vor. Gewöhnlich im

März unternehmen sie oft weite Wanderungen (bis 2,5 km) zum Laichgewässer,

um sich zu paaren. Die Paarung findet häufig im Wasser statt. Die Erdkröte

bevorzugt tiefere Teiche als der Grasfrosch. Das Weibchen legt zwischen

3.000 – 8.000 Eier in Form von Laichschnüren, die bis zu 5 m lang sein können.

Diese wickelt sie um Wasserpflanzen. Die Entwicklung der Larven zur Erdkröte

dauert etwa 2 bis 3 Monate. Tagsüber hält sich die Erdkröte gern an schattigen,

feuchten Orten versteckt. Nachts geht sie auf Beutesuche. Wie ein Lasso

schleudert sie ihre ca. 10 cm lange, klebrige Zunge, an der Fliegen, Raupen

und Insekten hängenbleiben. Sie sind auch nützliche Helfer im Garten, da sie

gerne Nacktschnecken vertilgen.

Gegen Feinde wehren sie sich

durch ein giftiges Sekret,

welches über Drüsen,

am Rücken und Bauch,

abgesondert wird.

Erdkröten verfallen

in eine Winterstarre,

die sie in Erdhöhlen

verbringen.

Die Weibchen sind

etwa doppelt so groß

wie die Männchen und

werden ca. 13 cm lang.

Sie können 40 Jahre alt werden.

Laichschnur

Bereits Ende Februar ist der schlanke, etwa 6 cm große Springfrosch der erste, der aus

dem Winterschlaf erwacht. Sofort beginnt er mit der Wanderung zum Laichgewässer

(z. B. im Wald liegende Tümpel).

Meist sind die Männchen einige Tage vor den Weibchen am Wasser. Sobald sich ein

Pärchen gefunden hat, beginnt das Laichen. Das Weibchen legt Laichballen mit bis

zu 1.500 Eiern. Diese werden an Wasserpflanzen geheftet. Etwa 3 Wochen später

schlüpfen die Kaulquappen. Ab Juni bis Juli verlassen die Jungfrösche mit 12 – 20 mm

Länge das Gewässer. Nach dem Laichen zieht der

wärmeliebende Springfrosch in

lichte, trockene Laubmischwälder,

die oft weit vom

Laichgewässer

entfernt sind.

In der Dämmerung

wird er aktiv.

Vor allem

Käfer, Fliegen,

Ohrwürmer,

Schnecken und

Spinnen stehen

auf seinem

Speiseplan.

Dank seiner langen Beine

kann er höher als 50 cm und bis zu

2 m weit springen (Name!).

Der Feuersalamander ist das Charaktertier der europäischen Mittelgebirge. Im April/

Mai können die Paarungsspiele an Land beobachtet werden. Im Sommer bringt das

Weibchen bis zu 70 lebende Larven zur Welt. Diese setzt sie meist in saubere, kühle

und sauerstoffreiche Fließgewässer. Nach ungefähr 2 – 3 Monaten (bis zu 2 Jahre,

abhängig von Nahrungs- und Temperaturverhältnissen) im Wasser entwickeln sich

aus den Larven kleine Feuersalamander, die dann wieder an Land gehen.

Bei feuchtwarmem Wetter

und bei Regen ist er

aktiv. Ist es sonnig

und trocken zieht

er sich in sein

Tagesversteck

zurück. Nachts

geht er auf die Jagd

nach Würmern,

Insekten, Spinnen

und Schnecken.

Die gelb-schwarze

Signalzeichnung des

Feuersalamanders

warnt alle Feinde:

denn bei Gefahr sondert

er an Kopf und Rücken

einen klebrigen, giftigen Stoff

ab, welcher kleine Tiere lähmen und sogar

töten kann. Der Salamander wird ca. 20 cm lang.

Sie bewohnt das Berg- und Hügelland

Mittel- und Südeuropas. Beliebte

Lebensräume sind Kleingewässer in

Bach- und Flussauen. Zum Überwintern

suchen sie sich an Land Wurzeln

und Steine. Würmer, Insekten,

Schnecken und Spinnen werden

von ihr gefressen.

Typisch ist ihr gelb-schwarzer Bauch (Name).

Diese Warntracht soll Fraßfeinde abschrecken.

Zusätzlich sondern sie ein Gift ab, dass auch

beim Menschen Schleimhaut eizend wirkt.

Die Oberseite ist graubraun und mit

vielen Warzen besetzt. Die nur 5 cm

langen Unken paaren sich von

April bis Juli. Die Eiklumpen

(bis zu 30 Eier) werden an

Pflanzenteile oder direkt auf den

Gewässerboden geklebt.

Die Entwicklung vom Ei bis zur Unke

vollzieht sich innerhalb weniger Wochen.

Junge Unken sind wanderfreudig

und können neue Lebensräume über

mehrere Kilometer hinweg besiedeln.

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

50 Amphibien und Reptilien

Art.-Nr. 145-7

Art.-Nr. 145-8

Art.-Nr. 145-3

Oft kommt es vor, dass

zwischen Wald und

Gewässer eine Straße

liegt, die die Tiere

überqueren

müssen.

Wechselkröte

Das Überqueren

der Straße endet für

viele Kröten tödlich.

Da viele Amphibien

vorzugsweise in der

Dämmerung und bei

feuchtem Wetter wandern,

ist die Gefahr überfahren

zu werden enorm hoch.

Um die Tiere zu schützen, werden

Warnschilder an Straßenrändern

aufgestellt. Weitaus erfolgreichere

Methoden zum Schutz bei

Wanderungen sind sogenannte

Schutzzäune und Tunnelsysteme.

Schutzzäune

Geburtshelferkröte

Mit den ersten frühlingshaften Temperaturen beginnt

für unsere heimischen Amphibien die Zeit der

Frühjahrswanderung.

Sie wandern von Februar bis Mai aus ihren

Winterquartieren in die Laichgewässer,

um zu laichen.

Sicher im Laichgewässer

angekommen legen sie ihre Eier

(in Schnüren) im Wasser ab und machen

sich dann zurück auf den Weg in den Wald.

Wenn die Kaulquappen ihre Entwicklung

zum fertigen Tier abgeschlossen

haben, begeben auch sie sich

auf die Reise in die Sommerquartiere.

In einem Jahr werden

sie die gefährliche

Wanderung wieder

auf sich nehmen

und hierher

zurückkommen.

Tunnelsysteme

Knoblauchkröte

Kreuzkröte

Erdkröte

Schutzzäune:

Die ca. 30 cm

hohen Schutzzäune

aus Kunststoff werden

beidseitig an Straßenrändern

errichtet.

So werden die Kröten

am Überqueren der

Straße gehindert.

Beim Versuch den Zaun

zu umgehen, fallen sie in

Auffangbehälter, welche in

regelmäßigen Abständen

im Boden versenkt sind.

So können die Kröten

gesammelt und bei

täglichen Kontrollen

sicher über die Straße

transportiert werden.

Tunnelsysteme:

Die Tunnelsysteme sind

unter den Straßen angelegt

und führen die Kröten unterirdisch

und somit sicher

und unbeschadet auf die

andere Straßenseite.

Durch die Einrichtung

dieser Schutzmaßnahmen

ist es vielen

Organisationen im

Laufe der letzten Jahre

gelungen, tausenden

Kröten das Leben zu

retten und sie sicher

an ihr Ziel zu bringen.

Art.-Nr. 145-4

Art.-Nr. 141-16

Art.-Nr. 145-2

Art.-Nr. 145-6

Vorkommende Amphibien

Grasfrosch (Rana temporaria)

Erdkröte (Bufo bufo)

Feuersalamander (Salamandra salamandra)

Bergmolch (Triturus alpestris)

Springfrosch (Rana dalmatina)

Gelbbauchunke (Bombina variegata)

Art.-Nr. 145-1

Art.-Nr. 145-8

Art.-Nr. 145-5

Kleintafeln im

Format 40 x 30 cm.

Krötenwanderung

Viele Arten lieferbar.

Fordern Sie unsere

Liste an.

Bitte achten Sie

auf wandernde Kröten!

Art.-Nr. 245-16

Art.-Nr. 245-19 Art.-Nr. 245-3


Fische 51

Art.-Nr. 146-8

Art.-Nr. 146-7

Art.-Nr. 111-93

Art.-Nr. 146-2

Art.-Nr. 146-6

Art.-Nr. 146-5

Art.-Nr. 146-4

Fische des Jahres im Format

Din A 4 von 1984 – 2017.

Hier einige Beispiele:

Kleintafeln im Format

40 x 30 cm. Auch viele

weitere Fischarten

sind lieferbar.

Art.-Nr. 146-3

Art.-Nr. 346-14

Art.-Nr. 146-1

Art.-Nr. 346-22

Art.-Nr. 346-12

Art.-Nr. 246-3

Art.-Nr. 246-1

Art.-Nr. 246-2


52 Quiz

Beispiele für

Quiztafeln im

Format 30 x 40 cm

(hoch- oder querformatig).

Auf Wunsch können

Sie die Fragen auch

selbst formulieren.

Art.-Nr. 261-1

Art.-Nr. 261-2

Art.-Nr. 261-6

Art.-Nr. 261-7

Art.-Nr. 262-14

Art.-Nr. 262-7

Quiztafeln im Din A 4 Format

Hier eine kleine Auswahl:

Art.-Nr. 261-8

Art.-Nr. 262-10

Art.-Nr. 371-7

Art.-Nr. 371-36

Art.-Nr. 371-33

Art.-Nr. 265-1 Art.-Nr. 261-5

Quiztafeln im Format 15 x 30 cm:

Art.-Nr. 371-6 Art.-Nr. 371-37 Art.-Nr. 371-34

Art.-Nr. 371-8

Art.-Nr. 372-4 Art.-Nr. 372-5 Art.-Nr. 372-2

Art.-Nr. 371-16

Art.-Nr. 371-35

Art.-Nr. 371-42

Art.-Nr. 371-17

Es sind alle heimischen Tierarten als

Quiztafel in diesen Formaten lieferbar.

Auf dieser Seite befinden sich nur einige

Beispiele, mehr Motive finden sie unter:

www.natur-im-bild.com


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

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37124 Rosdorf

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Quiz 53

Quiztafeln im Format 70 x 100 cm.

Art.-Nr. 147-4

Art.-Nr. 147-8

H _ _ _ _ _ _ _

Sieben Stiche dieses Insekts

töten ein Pferd, drei einen

Erwachsenen und zwei ein

Kind. Ein Irrglaube!

G _ _ _ _ _

A _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Der “Düsenjäger” fliegt schon sehr früh

während der Dämmerung aus (Name!).

Sein Jagdflug ist geradlinig und schnell,

unterbrochen von rasanten Sturzflügen.

Dabei kann er Geschwindigkeiten von

über 60 km/h erreichen.

M _ _ _ _ _ _ _

Vielen ist er bekannt

als Sumsemann in

„Peterchens Mondfahrt“.

Der Käfer gilt als

Frühlingsbote.

H _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Wenn die Käfer sich mit

den Kiefern (bzw. Geweih)

packen, kann man das

Knacken der Panzer

meterweit hören.

A _ _ _ _ -

P _ _ _ _ _ _ _ _ _

Hilfe ... ein Tier

mit so großen

Augen ist mir nicht

geheuer ... denkt sich

der Feind und

verschwindet.

Diese treue Seele galt früher

als Unglücksvogel.

Sein gellender Ruf wurde als

„Komm mit“ gedeutet und so

kündete seine Stimme Tod und

Verderben. Er kann seinen Kopf

um 270° drehen.

W _ _ _ _ _ _ _

Waldtiere

QUIZ

Kennen Sie diese Tiere?

Ein kleiner Test ...

K _ _ _ _ _ _ _ _

Dieser erfinderische

und akrobatische Vogel

verfügt über einen

großen Wortschatz.

Er nistet manchmal in sehr

untypischen Behausungen

wie z. B. Briefkästen.

R _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

So zutraulich

sie uns gegenüber

auch sind,

umso mehr Streit

gibt es untereinander.

H _ _ _ _ _ _ _

B _ _ _ _ _ _ _

Ein großer

Künstler unter

den Vögeln.

Das Nest ist ein

Meisterwerk.

H _ _ _ _ _ _

Flucht zwecklos!

Flach über dem Boden,

jede Deckung ausnutzend,

überrascht er seine Beute

in rasantem Flug.

E _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Er sieht zwar prachtvoll

aus, seine

Stimme lässt jedoch zu

wünschen übrig. Mit lauten

Rufen warnt er andere

Waldbewohner vor Feinden

oder Störenfrieden.

K _ _ _ _ _ _

Klopf klopf ...

wer ist da?

Der flinke kleine Zeitgenosse

flitzt gern Bäume auf und ab

(auch kopfüber) und sucht

laut klopfend nach Futter.

H _ _ _ _ _ _ _ _

Dieses niedliche, anmutige

Geschöpf ist jede Nacht unterwegs.

Es ist ein Kletterkünstler,

wobei der Schwanz ihm oft eine

große Hilfe ist.

W _ _ _ _ _ _ _

Sein Fell verrät ihn:

Die typische Gesichtszeichnung

Es ist im Sommer braun

läßt ihn wie einen maskierten

und im Winter weiß.

Räuber aussehen.

R _ _ _

W _ _ _ _ _ _ _ _ _

Einer für alle, alle für einen!

Gemeinsam überwältigen sie große Insekten,

wie z.B. Heuschrecken und größere Raupen.

B _ _ _ _ _ _ _ _ _

S _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Ein Fall für`s FBI!

Diese Schlafmaus überfällt

und verzehrt jedes kleinere

Tier und plündert Nester aus.

Sie hält 7 Monate lang

Winterschlaf (Name!).

Er bewohnt die oberen

Stockwerke des Waldes und

ist nacht- und dämmerungsaktiv.

R _ _ _ _ _ _ _ _

Der Monarch des Waldes!

Er ist der majestätische

Herrscher der Tiere und Wälder.

Zum Kräftemessen nutzt er

seine Geweihstangen.

D _ _ _ _

Wer wird in der Fabelwelt auch

Meister Grimbart genannt?

Diese zur Familie der Marder

gehörenden Tiere haben in ihren

Höhlen sogar Toilettenkammern.

I _ _ _ _

Der Schein trügt:

Von außen ein kleines putziges

Kuscheltier, doch von innen ein

leidenschaftlicher Räuber.

S _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Zu seinen Vorlieben zählen:

Kabel und Schläuche

unter Motorhauben.

W _ _ _ _ _ _ _

Warum die Mühe?

Das Tier trägt einen großen

Wintervorrat zusammen,

hält aber keinen Winterschlaf.

Art.-Nr. 147-1

Art.-Nr. 147-3

Art.-Nr. 147-2

Fragen an die Natur

1. Warum verfärben sich die Blätter ?

5. Warum

ziehen

1a) Weil der Zwerg

Vögel

vom Pumpen

müde ist

3. Warum fliegen Vögel ? 4. Warum

fort ?

1b) Weil der Baum

klopft

5a) Weil sie auch Urlaub

den Blättern

der

brauchen

den grünen

5b) Weil sie geeignete

Specht

Farbstoff

Nahrungs- und

(Chlorophyll)

am

Lebensbedingungen

entzieht

Baum ?

suchen

1c) Weil der Baum

5c) Weil sie ihre Miete

3a) Weil es am

Insekten

4a) Weil er

nicht zahlen können

Boden zu

anlocken will

seinen

unsicher ist

Schnabel

3b) Weil sie keine

kürzen will

Laufschuhe in

4b) Weil er eine

ihrer Größe

Botschaft sendet

finden

4c) Weil er Nahrung

3c) Weil sie ein leichtes,

sucht

undurchlässiges

2. Warum singen

Federkleid besitzen

Vögel?

9. Warum sind 10. Warum fällt die Fliege nicht

6. Warum hängen Fledermäuse

2a) Weil sie gute Laune haben

Schmetterlinge

von der Decke ?

mit dem Kopf nach unten ?

2b) Weil sie vom Schreien Halsschmerzen bekommen

so schön bunt ?

2c) Weil sie anderen Vögeln gefallen/drohen wollen

6a) Weil ihr

9a) Weil es im

Körper für

8. Warum können

Garten

aufrechtes

schöner

7. Warum haben

Mücken

Sitzen

aussieht

Säugetiere

auf dem

nicht

9b) Weil sie

geeignet

ein Fell ?

Wasser

viele bunte

ist

7a) Weil ein Pullover

laufen ?

Blumen

6b) Weil ihnen

fressen

nicht über das

8a) Weil sie sich auf dem

egal ist, wo

9c) Weil die

Geweih passt

Grund des Wassers

oben und

Farben und

7b) Weil sie sich damit

mit Stelzen abstützen

unten ist

Muster dafür 10a) Weil sie immer

tarnen, schützen

8b) Weil auf dem Wasser

6c) Weil ihre

sorgen, den Kleber dabei hat

und verteidigen

eine Oberflächenspannung

herrscht

Ohren

richtigen 10b) Weil sie Saugnäpfe an den Füßen hat

7c) Weil Federn

so schwer

Partner zu 10c) Weil sie sich an der rauen Oberfläche

nicht gut

8c) Weil sie

sind

finden

festhalten kann

aussehen

besondere Schuhe

würden

haben

14. Warum sitzt die

15. Warum bauen Biber Dämme?

11. Warum halten Tiere Winterschlaf ?

Spinne in

13. Warum summen Bienen ?

ihrem

11a) Weil sie nicht

Netz ?

heizen können

und erfrieren

würden

15 a)

11b) Weil sie im

12. Warum leuchten 13a)

Weil sie

Sommer nicht

Glühwürmchen? Weil sie

14a)

für Türme

schlafen

den Text

Weil sie

zu klein sind

11c) Weil sie so

12a) Weil sie einen nicht lesen

Insekten

15 b) Weil sie

die langen,

Partner finden können

fangen will

duschen

kalten Wintermonate

12b) Weil sie sonst Weil sie so

Weil sie

15 c) Weil sie

wollen

13b)

14b)

wollen

überleben.

nicht nach

schnell mit

gerne

mit den Dämmen

Die Fettreserven

würden

schlagen

14c)

tiefe um

Hause finden ihren Flügeln

schaukelt

die Wasser-

werden im

12c) Weil ihre

13c)

Weil sie nicht

ihren

Schlaf langsamer

verbraucht

gegangen ist Musik lieben

sonst sitzen soll

Laterne aus-

Weil sie

weiß, wo sie

Bau

erhöhen

Art.-Nr. 111-76

Art.-Nr. 147-6

Art.-Nr. 147-7 Art.-Nr. 147-5


52

54

Zoo-

Zoound

und

Tierpark

Tierpark

Auf unseren speziell für Zoos und Wildgehege

entworfenen Lehrtafeln zeigen wir die Tiere in

ihrer natürlichen Umgebung mit natürlichen

Verhaltensweisen.

Art.-Nr. 158-66

Art.-Nr. 158-7

Art.-Nr. 158-9

Art.-Nr. 158-69

Art.-Nr. 158-4

Abbildung oben:

Zur Präsentation der Tierarten im Zoo wurden

z. B. diese Schilder entworfen.

Format: 80 x 200 cm.

Art.-Nr. 158-2


Zoo- und Tierpark 55

Art.-Nr. 158-65

Art.-Nr. 158-68

Art.-Nr. 158-67 Art.-Nr. 158-71

Art.-Nr. 158-12

Art.-Nr. 158-10

Art.-Nr. 158-22

Art.-Nr. 158-53

Art.-Nr. 158-14 Art.-Nr. 158-57

Art.-Nr. 158-23


56 Zoo- und Tierpark

Art.-Nr. 158-24

Art.-Nr. 158-25

Alle Lehrtafeln können Sie in

den Standardformaten

100 x 70 cm (quer

oder hoch)

erhalten.

Art.-Nr. 158-70

Art.-Nr. 158-72

Art.-Nr. 158-35

Art.-Nr. 158-39

Art.-Nr. 158-64

Art.-Nr. 158-52

Art.-Nr. 158-58

Art.-Nr. 158-56

Um dem Besucher den Weg zu weisen, können Sie auch diese Schilder einsetzen:

Format 60 x 30 cm. Auch für andere Tierarten lieferbar.

Art.-Nr. 676-5

Art.-Nr. 676-6

Art.-Nr. 676-7


Zoo- und Tierpark 57

Art.-Nr. 158-27

Art.-Nr. 158-60

Art.-Nr. 158-46

Art.-Nr. 158-26

Art.-Nr. 158-30

Art.-Nr. 158-51

Art.-Nr. 158-54

Art.-Nr. 158-28

Gerne entwickeln wir weitere

Lehrtafeln zu Tierarten ihrer

Wahl.

Art.-Nr. 158-29

Art.-Nr. 158-59

Art.-Nr. 158-61 Art.-Nr. 158-55


58 Hinweisschilder

Um dem Besucher den Lehrpfadverlauf deutlich zu

machen, sind Hinweisschilder eine gute Möglichkeit.

Entweder mit Richtungspfeil oder (beispielsweise)

einfach nur: „Folgen Sie dem Specht“.

Hier eine kleine Auswahl:

Format: 10 x 10 cm

Art.-Nr. 675-19

Art.-Nr. 675-27

Art.-Nr. 675-5

Art.-Nr. 675-29

Art.-Nr. 675-35

Art.-Nr. 675-40

Art.-Nr. 675-41

Art.-Nr. 675-50

Art.-Nr. 675-33

Hinweisschilder 45 x 15 cm:

Insektenhotel

Art.-Nr. 675-30

Art.-Nr. 675-51

Art.-Nr. 675-23

Art.-Nr. 676-20

Tierweitsprung Format: 15 x 30 cm

Art.-Nr. 341-8

Art.-Nr. 341-9

Wie weit

springen

unsere

heimischen

Tiere?

Unsere

Tierweitsprungtafeln

verraten

es Ihnen:

Art.-Nr. 676-9

Art.-Nr. 676-3

Art.-Nr. 676-8

Art.-Nr. 676-1

Pilzpfad

Art.-Nr. 676-15

Art.-Nr. 341-2 Art.-Nr. 341-7 Art.-Nr. 341-6 Art.-Nr. 341-10

Art.-Nr. 676-13

Muster für

individuelle

Hinweisschilder:

Hinweisschild

im Format 30x40 cm

Nehmt die

Eindrücke der

Landschaft

mit !

Art.-Nr. 341-5 Art.-Nr. 341-3 Art.-Nr. 341-4 Art.-Nr. 341-11

... und auch

euren Müll!

Art.-Nr. 211-20


© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

© Natur im Bild GmbH

www.natur-im-bild.com

Lösung:1C; 2A; 3B; 4D

Ei-Schiffchen

Atemröhren

© Natur im Bild GmbH

www.natur-im-bild.com

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37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

© Natur im Bild GmbH, Tel. 0551 59007, www.natur-im-bild.com

Kleintafeln und Tiersilhouetten 59

Hier sehen Sie einige Kleintafeln

aus unserem Sortiment.

1

Viele mehr gibt es unter:

www.natur-im-bild.com

2

3

Kleintafeln im Format 40 x 30 cm

1

Art.-Nr. 266-1

2

3

4

5

Art.-Nr. 264-2

4

5

Art.-Nr. 211-6

Art.-Nr. 211-128

Art.-Nr. 245-20

Art.-Nr. 211-205

Leben im Insektenhotel

Wer wohnt wo?

Wenn in unserer „aufgeräumten“ Kulturlandschaft

nicht genügend Unterschlupf und Nistmöglichkeiten

vorhanden sind, können Nisthilfen für Wildbienen

– ein wichtiges Zuhause bieten.

1

Pflanzenstängel

Viele Wildbienen, wie die Gehörnte

Mauerbiene 1 , benötigen zur Fortpflanzung

Hohlräume, die sie in Stängeln

finden. Hier legen sie Zellen an, in

die sie ihre Eier sowie einen Nahrungsvorrat

legen. Das Verpuppen der Larve

in das fertige Insekt erfolgt im Frühjahr.

Beton und Stein

Die Rote Mauerbiene 2 legt ihre Eier in

röhrenförmige Hohlräume, z.B in Mauerwerk,

wo bis zu 20 Brutzellen angelegt

werden. Für die Larven sammelt sie

Blütenpollen.

2

4

5

Holz

Die Schöterich-Mauerbiene 3 nistet

gern in Fraßgängen in totem Holz bzw.

bezieht Holz-Nisthilfen mit Bohrungen.

Viele von Mauerbienen genutzte Nistgänge

werden von der Löcherbiene 4

besetzt. Das Nest besteht aus 4 – 10

Brutzellen. Grabwespen 5 können mit

ihrem kräftigen Oberkiefer Gänge im

Holz aushöhlen.

Kleintafeln im Format DIN A 4:

Weitere Quiztafeln unter:

www.natur-im-bild.com

Art.-Nr. 243-214

Art.-Nr. 211-89

3

6

7

Art.-Nr. 244-116

Lehm

Hier lagert trockener Blütenpollen,

wie ihn die Rote Mauerbiene

benutzt. Pelzbienen

6 bauen ihre Brutzellen gern

in Steilwände aus Lehm. Die

Lehmwespe 7 deponiert für

ihren Nachwuchs Schmetterlingsraupen,

die sie vorher mit

einem Stich lähmt.

Art.-Nr. 371-6 Art.-Nr. 371-16 Art.-Nr. 371-7 Art.-Nr. 371-19 Art.-Nr. 371-22 Art.-Nr. 371-3 Art.-Nr. 371-11 Art.-Nr. 371-18

Kleintafeln im Format 15 x 30 cm:

Weitere Kleintafeln unter:

www.natur-im-bild.com

Welches Blatt ist

wohl das Richtige?

1 Bruchweide 2 Kastanie 3 Birke 4 Eiche

Tiersilhouetten in Originalgröße

wetterfeste 10 mm HPL-Ausführung

Unsere neuen Tiersilhouetten in Lebensgröße,

ausgeschnitten zum Aufstellen.

A

B

C

D

Entwicklungszyklus der Stechmücke

1 Nach der

2

Die Eier

Paarung

werden

sterben die

direkt auf der

Für

meisten

Wasseroberfläche

die Bildung von Eiern Männchen.

abgelegt.

benötigt das

Weibchen

Die Stechmücke entwickelt sich im

Blut.

flachen Süßwasser innerhalb von 4-5 Wochen

vom Ei zum geschlechtsreifen Insekt.

6

Nach 2 Tagen schlüpft die

fertige Stechmücke aus

der engen Puppenhülle.

Die

Verpuppung

findet im Wasser statt.

Art.-Nr. 371-46 Art.-Nr. 344-10

5

4

3

Als Larve lebt

sie 2-3 Wochen

unter Wasser.

Art.-Nr. 311-2

60x200 cm

Art.-Nr. 841-6

80x155 cm

Art.-Nr. 841-1

75x100 cm

Art.-Nr. 841-2 56x110 cm Art.-Nr. 841-3

56x60 cm Art.-Nr. 841-4

50x55 cm Art.-Nr. 841-5


Bienenstand

Bienenkunde

Haselsee

18

19

Niederwald

2

1

Wildtiere

6

5

7 8

4

3

hütte

Kindergarten-

Bienenschaukasten

17

16

Mittelwald

Insektenhotel

9 10

11

12

Waldgeschichte

15

Flurbereinigung

Großenbach 2012

13

14

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

© Natur im Bild GmbH

Tel. 0551 59007

www.natur-im-bild.com

60 Übersichtstafeln & Extraanfertigungen

Zu Beginn eines Lehrpfades bietet es sich an, eine

Lehrtafel aufzustellen, die dem Besucher den Verlauf

des Lehrpfades und die zu erwartenden Besonderheiten

auf diesem Weg erklärt.

Nach Ihren Wünschen, anhand von geografischen

Karten oder Fotovorlagen, entwickeln wir individuelle

Lehrtafeln. Selbstverständlich können auch Logos

eingefügt werden. Format, Schrift und Gestaltung

können Sie angeben.

Hier stellen wir Ihnen einige Mustertafeln vor:

Pfad über die kulturhistorische Nutzung des

Waldes im Mittelrheintal von der frühen Siedlungsgeschichte

bis zum Wirtschaftswald.

Der Wald ist unser ältestes Kulturgut.

Waldbilder und Wirtschaftsformen

ändern sich, verschwinden und

werden neu entdeckt.

Erkunden Sie auf dem Waldlehrpfad

Damscheid / Oberwesel vergessene

Lebensräume und Waldbilder.

Besuchen Sie die Köhler und

Zeidler, und genießen Sie die

Artenvielfalt in der Natur.

Der Waldlehrpfad wurde in

Eigenleistung der Damscheider

Bürger mit finanzieller Unter-

stützung vieler Sponsoren und

der Stadt Oberwesel errichtet.

Allen Helfern und Sponsoren

vielen Dank für die

Unterstützung.

Halten Sie den Waldlehrpfad

sauber, und hinterlassen Sie

die Stationen wie

vorgefunden.

Birken

Bänke und Tische

Steinbruch

Arboretum

Damscheid

Bänke und Tische

Douglasien

Aufforstung

Douglasien und

Mammutbäume

Arboretum

Beschreibung

Achtung

Feinschmecker

Köhlerhütte

Lebensraum

Reisighaufen

Douglasien

Alter Sportplatz

Damscheid

Ziegen-Alm

Feuerstelle

Hudewald

Kiefern

Bienenweide

Eichen und

Kirschen

Betriebsgelände

Viel Spaß!

Ihr Waldlehrpfad-Team

Ansprechpartner:

Timo Hans

Revierförster

Forstrevier Damscheid / Oberwesel

St. Johann-Str. 12

55432 Damscheid

Tel. 015228851289

timo.hans@wald-rlp.de

zimmer

Waldklassen-

Rundweg Eingang

© Natur im Bild GmbH • 37124 Rosdorf • Tel. 0551 59007 • www.natur-im-bild.com

Rundwanderweg: Wasser und Wiesen

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unsere lebens- und liebenswerte

Gemeinde am „Tor zum Kraichgau“

genießt diesen Ruf nicht zuletzt

auch aufgrund seiner intakten

Natur- und Kulturlandschaft.

Mit diesem Rundweg, entlang einiger

Walzbachtaler flächenhafter Naturdenkmale

und des Landschaftsschutzgebiets

Erlach wollen wir Ihnen einen Teil der

unter Schutz gestellten Naturschönheiten

vorstellen.

Ihr

Karl-Heinz Burgey

Bürgermeister

Länge: ca. 3 km

Wanderzeit: ca. 0,45 Std

Kontakt

Gemeinde Walzbachtal

Wössinger Str. 26-28

Tel.: 07203 88-0

rathaus@walzbachtal.de

1 Start / Ziel:

Parkplatz TV Wössingen

2 Vereinsgaststätte Gutshof

3 Walzbach mit Infoschild

„Lebensraum Bachlauf“

4 FND Mönchsbrunnen

5 Infoschild „Alte und abgestorbene Bäume als Lebensraum“

6 Raststelle mit Infoschild „Leben auf der Streuobstwiese“

und „Insektenhotel“

7 Infoschild „Sträucher“

8 Jüdischer Friedhof

9 FND Kutscherquelle mit Infoschild „Der Wiesengraben“

10 FND Linsenbäumle

11 LSG Erlach mit Infoschild

„Ökosystem Feuchtgebiet“

Naturlehrpfad ca. 3,5 km

Haselsee-Hofberg-Großenbach

Themen

1. Lebensraum Stillgewässer

2. Leben am und im Weiher

3. Der Biber

4. Heimische Amphibien und Reptilien

5. Feldraine

6. Einheimische Singvögel in Feld, Flur und Gewässer

7. Der Magerrasen

8. Die Hecke

9. Ackerrandstreifen

10. Leben auf der Streuobstwiese

11. Die Blumenwiese im Jahreswechsel

12. Waldtiere

13. Heimische Fledermausarten

14. Lebensraum Trockenmauer

15. Taggreif- und Nachtvögel

16. Blühendes auf Feld und Wiesen

17. Lebensgemeinschaft Feuchtwiese

18. Heimische Fische

19. Leben am See

Legende

Errichtet und finanziert durch:

Patenschaft:

Standort

Rundweg

www.huenfeld.de


Weibchen

Männchen

Männchen

Weibchen

Männchen

Weibchen

© Natur im Bild GmbH, 37124 Rosdorf

Tel.: 0551 59007, www.natur-im-bild.com

Übersichtstafeln & Extraanfertigungen 61

Natur im Staubecken? Sehen Sie selbst!

Das Hochwasserrückhaltebecken L12 (HRB) dient dem net. Es lassen sich ganzjährig viele verschiedene Tiere und

Hochwasserschutz und wird von der Lein gefüllt. Die Lein Pflanzen bestaunen. Die Infotafel möchte einen Teil dieser

entspringt bei Kleingartach und mündet nach 27 km in den Vielfalt vorstellen. Wir wünschen interessante Beobachtungen

und bitten das HRB nicht zu betreten.

Neckar. Die Flächen des HRB sind für eine naturnahe Entwicklung

zu einem Feuchtgebiet mit nassen Senken geeig-

Rauchschwalbe

Mehlschwalbe

Mäusebussard

Graureiher

Stieglitz

Teichrohrsänger

Rohrammer

Schwarzerle

Star

Wiesenschafstelze

Graureiher

Zaunkönig

Gebirgsstelze

Turmfalke

Bachstelze

Rabenkrähe

Mädesüß

Tagpfauenauge

Hauhechelbläuling

Goldammer

Kleiner Fuchs

Blutweiderich

Großer

Kohlweißling

Mäusebussard

Eisvogel

Herausgeber: Zweckverband Hochwasserschutz Leintal

Text, Konzeption & Gestaltung: Ralf Gramlich, ORNI Schule

Hintergrundbild: Ralf Gramlich

Abbildungen & Druck: Natur im Bild GmbH, Rosdorf

Info: www.ornischule.de, www.natur-im-bild.com

Stand: März 2013

Teetzlebener Mühlenteich

Erleben Sie den Teetzlebener Mühlenteich

und seine fantastisch schöne Auenwald-

Umgebung mit dem einzigartigen

Mühlenbach - im Rahmen eines kurzen

ökologischen Lehrpfades.

Der Angelsportverein Teetzleben e. V. hat

in einem beispielhaften Engagement für

den Erhalt und die Pflege von „natürlichen

Relikten unserer glazialen Vergangenheit“,

den Biotopen/Biozönosen im Bereich des

LSG Tollensetal, den „Teetzlebener

Mühlenteich“ und Teilbereiche des

„Mühlenbaches“ (entspringt im Kastorfer

See und fließt südlich der Dörfer Wolde,

Japzow und Reinberg durch die Gemarkungen

in Richtung Teetzleben und darüber hinaus

zum Randkanal) zu einem sehenswerten und

erlebbaren Natur-Areal renaturiert.

In vielen Jahren war das 0,25 ha große

Gewässer (vom LAV M-V uns in Obhut übergeben)

in einem minimalen Lebensstatus.

Das umgebende Auwaldgebiet und auch

die Ränder des Mühlenbaches waren mit

Zivilisationsmüll und - schrott übersät

... fort damit!

Gleichzeitig entstand auch wieder ein

sauerstoffbringendes, lebensspendendes

Umlauf-Fließ-System ... und schon zeigte

sich eine pulsierend entfaltende Natur-

Diversifikation!

Wir bitten Sie, Betrachter/in und Begeher/in,

respektieren Sie dieses einzigartige Natur-Areal

und die Arbeit weniger Enthusiasten!

Begehen Sie nur den vorgegebenen Weg und

lesen Sie die informativen Lehrtafeln, lassen Sie

sich sensibilisieren für die zarten Geflechte der

uns umgebenden Lebensverbindungen!

Dann dürfen Sie auch wiederkommen!

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich für die

finanzielle Unterstützung der „Norddeutschen

Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der

Lotterie BINGO! Die Umweltlotterie in Mecklenburg-

Vorpommern“ und allen sonstigen Förderern dieses ersten

Projektes dieser Art in der Gemeinde Groß Teetzleben.

Die Natur braucht uns Menschen nicht, aber wir

brauchen die Natur. Leider vergessen das die vielen

Oberflächlichen und Gleichgültigen dieser Welt!

Dabei ist es doch so einfach, nur etwas mehr Achtung

und Ehrfurcht zu entwickeln und zu zeigen für die

Mitmenschen, die sich für die Natur einsetzen

und für die Tiere und Pflanzen, ohne die

wir nicht leben könnten!

Kontakte für Mitarbeit / Infos / Führungen:

Angelsportverein Teetzleben e.V.

Vorsitzender: Wolfgang Kliegel

Tel.: 0173 2024752

Vorstandsmitglied für Öffentlichkeitsarbeit

und administrative Aufgaben:

Jürgen Graumann

Tel. 0160 95136375


Ein Bienenvolk besteht im Sommer

aus ca. 50.000 – 70.000 Individuen.

Darunter befindet sich die Königin

mit den männlichen Drohnen und

ihren weiblichen, unfruchtbaren

Arbeiterinnen.

Text und Bild:

© Natur im Bild GmbH

37124 Rosdorf

www.natur-im-bild.com

und ihre Entstehung

Wie wird eine Biene zur Königin?

Drohn

Königin

Wusstest du...

...dass eine Bienenkönigin

ganze 5 Jahre alt werden

kann, die Drohne eine

Lebenserwartung von

3 Monaten hat und die

Arbeitsbiene sogar nur

bis zu 40 Tage lebt?

Arbeiterin

Arbeiterinnen entscheiden, wann

eine Königin herangezogen wird!

Die Larven werden von den

Arbeiterinnen mit speziellem

Futtersaft, dem „Gelée Royale“

gefüttert.

Nur Larven, die bis zum Schlupf ausschließlich

mit Gelée Royale gefüttert

werden, entwickeln sich zur Königin.

Wieviel % unserer Blütenpflanzen

werden durch Bienen bestäubt?

In einem Bienenvolk hat jede Arbeiterin

ihre speziellen Aufgaben:

Putzbiene: Putzt die Waben

Ammenbiene:

Pflegt und

füttert die Brut

Stockbiene: Stellt Honig her

Mandibeldrüse

Wusstest du,

dass eine Biene für 1 kg Honig ...

Brustspeicheldrüse

... ca. 150.000 km (3,5 mal um

die Erde) fliegt?

Flugspange

Gehirn

... ca. 2 Millionen Blüten besucht?

Flugmuskel

Fruchtsaftdrüse

... 2 – 3 kg Nektar oder Honigtau

sammelt?

Antwort:

Es werden 80 % unserer Blütenpflanzen bestäubt!

Wehrbiene: Legt Futtervorräte an,

entsorgt Müll, bewacht

den Stock

Flugbiene: Sammelt Pollen,

Wasser und Nektar

Baubiene: Baut die Waben

Rüssel

Honigmagen

Nervenstrang

Ventiltrichter

Häckchen

Wachsplatten

Stachel

Bürste

Heftballen

Nebenaugen

Fühler

Körbchen

Krallen

Netzauge

Oberlippe

Oberkiefer

Saugrohr

Zunge

Der Bienentanz

Hat die Biene eine Futterquelle

entdeckt, zeigt sie den anderen

Bienen den Weg indem sie „tanzt“.

Der Tanz zeigt an, wie weit die

Futterquelle entfernt ist, in welcher

Richtung sie liegt und wie ergiebig

sie ist. Dabei nutzt die Biene die

Position der Sonne.

Wusstest du, dass Bienen,

wenn sie einen Menschen stechen...

...sterben? Ihr Stachel hat einen Widerhaken.

Wenn die Biene uns sticht, bleibt der Stachel

mit samt der Giftdrüse in unserer weichen

Haut stecken und sie stirbt an der Wunde.

Sticht die Biene andere Insekten, kann sie

den Stachel aus dem Chitinpanzer herausziehen

und überlebt.

Das Gift der Biene kann allergische

Reaktionen hervorrufen. Bei anderen

Insekten führt der Stich auch zum Tod.

Bewegungen

der Biene

beim Tanz

Bienenstock

Der Schwänzeltanz der Biene.

Entfernung: ca. 100 m

Richtung: Geradeaus zur Sonne

Herzschlauch

Luftsack

Mitteldarm

Duftdrüse

Harngefäße

Kotblase

Wachsdrüsen

After

Stachelscheide

Giftdrüsen

Giftblase

Futterquelle

Wieviele Eier legt eine Bienenkönigin

an einem Tag?

Ei

Puppe

Made zehrt Made

Pollen und Honig verpuppt sich

Die Waben dienen nicht nur der

Aufbewahrung von Honigvorräten,

sondern auch zur Aufzucht der

jungen Bienen.

Antwort:

Die Bienenkönigin legt bis zu 2.000 Eier am Tag!

Kleine Sammler von

großer Bedeutung

...von der Biene selbst erzeugt wird?

Sie besitzt Wachsdrüsen am

Hinterleib. Die Wachsplättchen

werden ausgeschwitzt und für

den Bau geformt.

62 Flyer und Faltblätter

Unsere Flyer für ihren Lehrpfad!

Wenn die Lehrtafeln für den neuen

Lehrpfad fertiggestellt sind, können

wir auch einen Flyer erstellen, den

die zukünftigen Besucher mit auf

den Weg nehmen können.

Hier einige Beispiele für Flyer,

die wir bereits für spezielle

Lehrpfade angefertigt haben:

Format Din A4 und DIN A Lang,

3-fach oder 4-fach gefaltet mit

Zickzack- oder Wickelfalz.

„Erlebnispfad Tretzendorfer Weiher“

Zickzackfalz

„Streuobstund

Naturlehrpfade

Güglingen“

Zickzackfalz

„Waldlehrpfad Wohnungswald“

Zickzackfalz

„Klassenzimmer Natur“

Zickzackfalz 8-Seitig

„Obstbauern und Naturschützer - Hand in Hand“

Wickelfalz

„Natur erleben - Waldinformationspfad“

Wickelfalz

Faltblatt zur Honigbiene und Schmetterling

jeweils 2-seitig, 7-fach Zick-Zack-gefalzt im Format 10,5 x 20,8 cm

NEU

Die Königin und ihr Volk

!

?

Rate mal...

!

Honigbiene im Querschnitt

Art.-Nr. 690-1

Bienentanz und seine Bedeutung

Die

Honigbiene

Offenes Format

Offenes Format

Die Arbeiterin und ihre Aufgaben

Honigbiene im Detail

!

?

Rate mal...

!

Wusstest du,

dass der Wachs zum Bau der Waben...

Art.-Nr. 690-2

Die Königin und ihre Entstehung

?

!


Wandbilder, Magnetboard, Ordnerrücken und Bücher 63

Wandbilder

Verschönern Sie ihre Wände mit unseren dekorativen Wandbildern.

(Unsere Aufkleber haften auf glatten Oberflächen und an Zimmerwänden.

Sie sind selbstklebend und lassen sich wieder lösen.)

Paket 1

Schmetterlinge

Art.-Nr. 679-1

3 x Din A 4 Bogen:

1x Schmetterlinge orange

1x Schmetterlinge grün

1x Schmetterlinge lila

Paket 2

Eisvogel:

Art.-Nr. 679-2

3 x Din A 4 Bogen:

1x Eisvogel fliegend

1x Eisvogel sitzend

1x Eisvogel zwitschernd

Naturbücher für Kinder

Wählen Sie aus unseren Kinder Pappe Büchern:

Format: 49,2 x 33,6 x 2 cm, Gebundene Ausgabe: 5 Doppelseiten

jeweils

18 Aufkleber pro Bogen

jeweils

1 Aufkleber pro Bogen

Magnetboard, 78 x 37 cm, hoch oder quer

Motiv wählbar, mit 4 Magneten, Beispiele:

Natur - Tiere und

ihre Lebensräume

Art.-Nr. 700-3

Entdecke die

unterschiedlichsten

Tierarten, die in Wald,

Garten, Gewässer, Luft

und Meer zu Hause sind.

Tiere in

unserer Natur

Art.-Nr. 700-4

Entdecke die Artenvielfalt

unserer heimischen großen

und kleinen Säugetiere,

Wasservögel und Fische,

Singvögel, Schmetterlinge

und Käfer.

Das Leben auf

dem Bauernhof

Art.-Nr. 700-5

Entdecke welche Tiere auf

einem Bauernhof leben,

welches Obst und Gemüse

angepflanzt wird, welche

Maschinen gebraucht

werden.

Art.-Nr. 901-1

Art.-Nr. 901-2

Art.-Nr. 901-3 Art.-Nr. 901-4

Ordnerrückenaufkleber:

Weiße Metall-Magnettafel

mit Motiv zur Befestigung

an der Wand.

Art.-Nr. 901-5

Pflanzen und Pilze

in unserer Natur

Art.-Nr. 700-6

Entdecke die

unterschiedlichsten

Pflanzen- und Pilzarten,

die in unseren Wäldern

und auf unseren Wiesen

wachsen.

Unsere Tiere

in Garten, Park

und Stadt

Art.-Nr. 700-7

Entdecke welche Tierarten

du in der Stadt und im Park,

in der Nacht, im Garten und

im Winter finden kannst.

Meine Lieblingstiere

im Zoo

Art.-Nr. 700-8

Entdecke welche

Tierarten, du in der

Savanne, im Regenwaldhaus,

im Dschungel und

in den Wasserwelten

beobachten kannst.

Motiv 1: Schmetterlinge

Motiv 2: Luchsfamilie

Art.-Nr. 678-1 Art.-Nr. 678-2

Die Bücher sind

aus stabiler Pappe

gefertigt.

Format:

49,2 x 33,6 x 2 cm

Gebundene Ausgabe:

12 Seiten

Motiv 3: Eulen

Motiv 4: Bienen und Hummeln

Art.-Nr. 678-3 Art.-Nr. 678-4

1 Paket enthält:

4 Ordnerrückenaufkleber, glänzend, beschreibbar

Unsere

heimische Natur

Art.-Nr. 700-1

Entdecke die

unterschiedlichsten

Tierarten, die in Wald,

Wiese, Gewässer, Gebirge

und Meer zu Hause sind.

Unsere Tiere in

Wald und Flur

Art.-Nr. 700-2

Entdecke die Artenvielfalt

unserer heimischen Insekten,

Spinnen, Amphibien,

Reptilien, Fische,

Säugetiere und Vögel.

Über 150 farbige

Abbildungen


64 Preisliste (gültig ab: Juli 2017)

Lehrtafeln

Auf Anfrage auch andere Formate lieferbar.

Ausführung Stärke Formate Netto Brutto

A wetterfester Digitaldruck, 4 mm 100 x 70 cm 184,87 € 220,00 €

auf Aludibondplatte kaschiert, mit Schutzlaminat 70 x 50 cm 147,06 € 175,00 €

Das Motiv wird auf eine Spezial-PVC-Folie gedruckt und im Anschluss auf

das Trägermaterial (Aludibondplatte) geklebt (kaschiert). Anschließend

wird der Druck mit einem Schutzlaminat versehen. Bohrungen sollten

nicht vorgenommen werden, um die Folie nicht zu verletzen würde.

B Direktdruck auf Aludibondplatte 3 mm 100 x 70 cm 218,49 € 260,00 €

gedruckt mit Schutzlaminat 70 x 50 cm 159,66 € 190,00 €

Direktdruckverfahren bei dem das Motiv direkt auf das Trägermaterial

(Aludibondplatte) gedruckt und ausgehärtet wird. Anschließend wird

der Druck mit einem Schutzlaminat versehen.

40 x 30 cm 63,03 € 75,00 €

Din A 4 37,82 € 45,00 €

15 x 30 cm 37,82 € 45,00 €

C wetterfeste HPL-Ausführung 4 mm 100 x 70 cm 231,09 € 275,00 €

(HPL = High Pressure Laminate) 70 x 50 cm 172,27 € 205,00 €

UV-beständiger Digitaldruck, welcher unter hohem Druck

durch einen extrem harten Kunstharz (Melamin)

mit der Trägerplatte verbunden wird.

40 x 30 cm 64,71 € 77,00 €

Din A 4 40,34 € 48,00 €

15 x 30 cm 40,34 € 48,00 €

D wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm 100 x 70 cm 277,31 € 330,00 €

(HPL = High Pressure Laminate) 70 x 50 cm 205,88 € 245,00 €

UV-beständiger Digitaldruck, welcher unter hohem Druck

durch einen extrem harten Kunstharz (Melamin)

mit der Trägerplatte verbunden wird.

40 x 30 cm 75,63 € 90,00 €

Din A 4 47,90 € 57,00 €

15 x 30 cm 47,90 € 57,00 €

Runde Tafeln

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm Ø 80 cm 294,12 € 350,00 €

Geschwungene Tafeln

Lehrtafel mit Ausschnitt an den Ecken

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm Ca. 100 x 80 cm 399,16 € 475,00 €

Lehrtafel mit geschwungener Oberkante

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm

Ca. 100 x 30-45 cm

247,90 € 295,00 €

Bienenwabentafeln (Sechseck)

wetterfest, auf Aludibondplatte

gedruckt mit Schutzlaminat 3 mm 26 x 30 cm 39,50 € 47,00 €

wetterfeste HPL-Ausführung 4 mm 26 x 30 cm 42,02 € 50,00 €

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm 26 x 30 cm 52,10 € 62,00 €

Pakete und Serien

Bäume des Jahres 1989 – 2017 (29 Stk.)

wetterfeste HPL-Ausführung 4 mm 40 x 30 cm 1.315,97 € 1.566,00 €

15 x 30 cm 828,57 € 986,00 €

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm 40 x 30 cm 1.535,29 € 1.827,00 €

15 x 30 cm 949,58 € 1.130,00 €

Vögel des Jahres 1970 – 2017 (48 Stk.)

wetterfeste HPL-Ausführung 4 mm 15 x 30 cm 1.369,75 € 1.630,00 €

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm 15 x 30 cm 1.571,43 € 1.870,00 €


Hinweisschilder

Preisliste 65

Ausführung/Artikel-Nr. Stärke Formate Netto Brutto

wetterfeste HPL-Ausführung 4 mm 60 x 30 cm 66,39 € 79,00 €

45 x 15 cm 40,34 € 48,00 €

10 x 10 cm 5,04 € 6,00 €

wetterfeste HPL-Ausführung 10 mm 60 x 30 cm 76,47 € 91,00 €

45 x 45 cm 47,90 € 57,00 €

10 x 10 cm 5,88 € 7,00 €

anleinen!Pilzpfad

Hunde bitte

unbedingt anleinen !

Tiersilhouetten

in wetterfester Hpl-Ausführung

Wildschwein 10 mm ca. 155 x 80 cm 357,14 € 425,00 €

Reh 10 mm ca. 56 x 100 cm 281,51 € 335,00 €

Fuchs 10 mm ca. 110 x 56 cm 226,89 € 270,00 €

Dachs 10 mm ca. 56 x 60 cm 176,47 € 210,00 €

Hase 10 mm ca. 50 x 55 cm 159,66 € 190,00 €

Steinadler 10 mm ca. 200 x 60 cm 462,18 € 550,00 €

Eichhörnchen 10 mm ca. 24 x 28 cm 159,66 € 190,00 €

Sonstige Artikel

Naturbuch für Kinder (gebraucht und neu) Pappe 33,6 x 49,2 x 2 cm 10,88 € 12,95 €

Garderobenleiste (+ 4 Knöpfe) 4 mm HPL 45 x 15 cm 40,34 € 48,00 €

Ordnerrücken (selbstklebend) 4 Stk. Aufkleber 26,5 x 5,5 cm 4,16 € 4,95 €

Kalender (aktuelles Jahr) Poster 70 x 50 cm 5,00 € 5,95 €

laminiert 70 x 50 cm 12,18 € 14,50 €

Lesezeichen laminiert 16 x 4,5 cm 0,38 € 0,45 €

Postkarte Papier 16 x 11 cm 0,50 € 0,60 €

Stundenplan Papier DIN A4 0,34 € 0,40 €

Flyer und Faltblätter Papier 3-fach Zickzackfalz Preis auf Anfrage

Faltblatt (Honigbiene, Schmetterling) Papier 10,5 x 20,8 cm (geschlossen)

50 Stück 71,43 € 85,00 €

100 Stück 121,85 € 145,00 €

250 Stück 273,11 € 325,00 €

500 Stück 491,60 € 585,00 €

1.000 Stück 810,92 € 965,00 €

Wandbilder „Schmetterlinge“ Aufkleber DIN A4 49,58 € 59,00 €

„Eisvogel“ Aufkleber DIN A4 49,58 € 59,00 €

„Zootiere“ Aufkleber DIN A2 79,83 € 95,00 €

Magnettafel mit Motiv Metall 78 x 37 cm 57,98 € 69,00 €

und 4 Magneten


66 Trägergerüste

Trägergerüste aus Holz für Lehrtafeln im Format 100 x 70 cm und 70 x 50 cm

Unsere Trägergerüste werden aus massivem Kiefern-, und Fichtenholz

gefertigt. Das Holz der fertig montierten Trägergerüste ist gestrichen

(inklusive Schutz gegen Fäule und Pilzbefall).

Das Holz der Trägergerüste im Bausatz ist unbehandelt.

Die Lieferung erfolgt inklusive einem Satz Rahmenleisten (ohne Extranut

für Macrolonscheibe), den dazugehörigen verzinkten Stahlfüßén

sowie allen erforderlichen Edelstahlschrauben.

Im Bausatz gibt es eine Aufbauanleitung dazu.

Art.-Nr. 564-1 ...................795,00 €

Holz-Trägergerüst

mit Dach und einem

Satz Rahmenleisten

(Beispiel für Lehrtafel im

Format 100 x 70 cm)

Breite: 160 cm

Höhe: 210 cm

Auf Wunsch verwenden wir auch Serbische Lärche/Douglasie,

ungestrichen oder gestrichen (Aufpreis).

Wir empfehlen, das Trägergerüst mit einem Dach zu versehen und/oder

einen Standort zu wählen mit möglichst wenig Sonneneinstrahlung,

um so ein Verbleichen oder Verbrennen der Farben auf der

Lehrtafel zu vermeiden!

Die Preise der

Trägergerüste

verstehen sich

ohne Lehrtafel.

Holz-Trägergerüst Artikel Nr. Tafel-Format Netto Brutto

fertig montiert mit Dach 564-1 100 x 70 cm 643,95 € 795,00 €

fertig montiert ohne Dach 564-2 100 x 70 cm 481,95 € 595,00 €

im Bausatz mit Dach 564-3 100 x 70 cm 481,95 € 595,00 €

im Bausatz ohne Dach 564-4 100 x 70 cm 319,95 € 395,00 €

fertig montiert mit Dach 564-5 70 x 50 cm 603,95 € 745,00 €

fertig montiert ohne Dach 564-6 70 x 50 cm 441,45 € 545,00 €

im Bausatz mit Dach 564-7 70 x 50 cm 441,45 € 545,00 €

im Bausatz ohne Dach 564-8 70 x 50 cm 289,92 € 345,00 €

Zusatzkosten für Rahmen- 563-9 100 x 70 cm + 16,80 € + 20,00 €

leisten mit Zusatznut für 563-10 70 x 50 cm + 15,13 € + 18,00 €

Macrolonscheibe 563-11 40 x 30 cm + 10,92 € + 13,00 €

Rahmenleisten aus Holz

ungestrichen 563-2 100 x 70 cm 63,03 € 75,00 €

ohne Extranut 563-4 70 x 50 cm 50,42 € 60,00 €

für Macrolonscheibe 563-6 40 x 30 cm 37,82 € 45,00 €

ungestrichen 563-1 100 x 70 cm 79,83 € 95,00 €

mit Extranut 563-3 70 x 50 cm 65,55 € 78,00 €

für Macrolonscheibe 563-5 40 x 30 cm 48,74 € 58,00 €

Macrolonscheiben aus Polycarbonat

farblos 562-1 4 mm 100 x 70 cm 83,19 € 99,00 €

farblos 562-2 4 mm 70 x 50 cm 43,70 € 52,00 €

farblos 562-3 4 mm 40 x 30 cm 21,85 € 26,00 €

farblos 562-4 4 mm 15 x 30 cm 12,60 € 15,00 €

Art.-Nr. 564-2 .................................595,00 €

Holz-Trägergerüst

ohne Dach und einem

Satz Rahmenleisten.

(Beispiel für Lehrtafel

im Format 100 x 70 cm)

Breite: 130 cm

Höhe: 210 cm

Rahmenleisten zum Anbringen einer

Lehrtafel an einer Rückwand:

Art.-Nr. 563-2 75,00 €

Rahmenleiste

ohne Extranut für Macrolonscheibe

(auch für Tafeln in 10 mm Stärke erhältlich)

Rahmenleiste

mit Extranut

für Macrolonscheibe

(auch für Tafeln in

10 mm Stärke erhältlich)

Art.-Nr. 563-1 ............... 95,00 €


Trägergerüste 67

Art.-Nr. 564-9 ....................... 215,00 €

Holz-Trägergerüst

für Lehrtafelformat

40 x 30 cm

Breite: 42 cm

Höhe: 170 cm

Art.-Nr. 564-15 ............................... 515,00 €

Kombi Holz-Trägergerüst

Trägergerüst inclusive Lehrtafel

(Nur im Bausatz erhältlich)

für Lehrtafeln im Format

70 x 100 cm in 10 mm Stärke

(auch mit Dach erhältlich!)

Die Preise der

Trägergerüste

verstehen sich

ohne Lehrtafel.

Breite: 106 cm

Höhe: 210 cm

Holz-Trägergerüst Artikel Nr. Tafel-Format Netto Brutto

nur im Bausatz inkl. einer Standard-

Lehrtafel (10 mm HPL) Ihrer Wahl!

im Bausatz ohne Dach 564-15 100 x 70 cm 432,77 € 515,00 €

im Bausatz mit Dach 564-16 100 x 70 cm 600,84 € 715,00 €

Art.-Nr. 564-10 .......195,00 €

Holz-Trägergerüst

für Lehrtafelformat

15 x 30 cm

Breite: 17 cm

Höhe: 170 cm

fertig montiert ohne Dach 564-9 40 x 30 cm 180,67 € 215,00 €

fertig montiert ohne Dach 564-10 15 x 30 cm 163,87 € 195,00 €

Holzträgergerüst für Quiztafel

fertig montiert, ohne Dach

mit Antwortklappe 564-19 15 x 38 cm 205,88 € 245,00 €

mit Frageklappe und Knopf 564-20 15 x 30 cm 205,88 € 245,00 €

Holz-Trägergerüst

mit Antwortklappe, für Quiz-Lehrtafeln

im Format 15 x 38 cm

Holz-Trägergerüst

mit Frageklappe und Knopf,

für Lehrtafeln im Format 15 x 30 cm

Die Preise der

Trägergerüste

verstehen sich

ohne Lehrtafel.

Breite: 17 cm

Höhe: 170 cm

Breite: 17 cm

Höhe: 170 cm

Art.-Nr. 564-19 ........................ 245,00 €

mit geöffneter

Antwortklappe

Frageklappe

mit Knopf

mit geöffneter

Antwortklappe

Art.-Nr. 564-20 .......... 245,00 €


68 Trägergerüste

Besondere Trägergerüste

aus Holz

NEU

Art.-Nr. 564-13........................1.070,00 €

Holz-Trägergerüst

mit abschließbarem

Glas-Element für eine

Lehrtafel im Format

70 x 100 cm

(auch mit Dach erhältlich!)

Breite: 130 cm

Höhe: 210 cm

Die Preise der

Trägergerüste

verstehen sich

ohne Lehrtafel.

Art.-Nr. 564-30 1.085,00 €

Kreativ Holz-Trägergerüst

für frei hängende Lehrtafel mit Satteldach

Höhe: ca. 245 cm

Breite (mit Dach): ca. 200 cm

Das komplette Element besteht aus witterungs-

beständiger Robinie (entsplintet und geschliffen)

Art.-Nr. 564-24 ........... 1.595,00 €

Insektenhotel

zum Selbstbefüllen

mit 6 Fächern

(ca. 45 x 45 x 65 cm),

Breite: 160 cm

Höhe: 210 cm

Tiefe: 65 cm

Holz-Trägergerüst Artikel Nr. Tafel-Format Netto Brutto

abschließbares Glaselement

mit Dach 564-12 100 x 70 cm 1.067,23 € 1.270,00 €

ohne Dach 564-13 100 x 70 cm 899,16 € 1.070,00 €

Insektenhotel

Im Bausatz mit Dach 564-24 6 Fächer 1.340,34 € 1.595,00 €

Kreativ Holz-Trägergerüst mit Dach

witterungsbeständige Robinie

(entsplintet und geschliffen) 564-30 100 x 80 cm 911,76 € 1.085,00 €

Holzträger + Rundtafel

fertig montiert ohne Dach 564-32 Ø 80 cm 432,77 € 515,00 €

fertig montiert ohne Dach

mit Drehmechanismus 564-33 Ø 80 cm 525,21 € 625,00 €

Art.-Nr. 564-32

..........515,00 €

NEU

Runde Tafel

an Holzpfosten

mit Eisenfuß

Runde Tafeln

siehe Seite 3

(feststehend,

Ø 80 cm in

10 mm Stärke)

Breite: 80 cm

Höhe: 190 cm

Art.-Nr. 564-33

..........625,00 €

Runde Tafel

an Holzpfosten

mit Eisenfuß

mit Drehmechanismus

Runde Tafeln

siehe Seite 3

(feststehend,

Ø 80 cm in

10 mm Stärke)

Breite: 80 cm

Höhe: 190 cm

Preis:

Holzpfosten

inclusive

Lehrtafel.


Besondere Trägergerüste

aus Holz

Trägergerüste 6963

Art.-Nr. 564-17........................................ 2.470,00 €

Holz-Trägergerüst Memory

mit 60 Täfelchen (30 Bilder, 30 Namen)

auf 30 beweglichen Holzkuben (12 x 12 cm)

(auch mit Dach erhältlich!)

Breite: 150 cm

Höhe: 210 cm

Art.-Nr. 564-25.......... 1.940,00€

Drehtafel Memory im Holzkasten

mit 12 doppelseitigen, drehbaren Täfelchen

(Motive nach Wunsch)

Breite: 120 cm

Höhe: 90 cm

Ameisendrehscheibe:

Fronttafel (90 x 120 cm,

10 mm HPL) und Drehscheibe

(Ø 100 cm, 10 mm HPL)

Erfahren Sie durch das Drehen der

hinteren Scheibe, was im Frühling,

Sommer, Herbst und im Winter

im Ameisenhaufen los ist!

Art.-Nr. 564-14...................2.470,00 €

Breite: 160 cm

Höhe: 210 cm

Holz-Trägergerüst Artikel Nr. Tafel-Format Netto Brutto

Ameisendrehscheibe

fertig montiert mit Dach 564-14 90 x 120 cm 2.075,63 € 2.470,00 €

Memory

fertig montiert ohne Dach 564-17 3 Stangen á 2.075,63 € 2.470,00 €

fertig montiert mit Dach 564-18 10 Holzkuben 2.243,70 € 2.670,00 €

Holzkasten Drehmemory

fertig montiert 564-25 120 x 90 cm 1.630,25 € 1.940,00 €

Auf Wunsch entwickeln

wir auch

gerne neue Motive.


70 Trägergerüste

Trägergerüste aus Edelstahl

für Lehrtafeln im Format

100 x 70 cm, 70 x 50 cm und 40 x 30 cm

Trägergerüste 71

Alle Edelstahlgerüste

sind aus satiniertem

Edelstahl gefertigt.

Art.-Nr. 564-21............. Preis auf Anfrage

Edelstahl-Trägergerüst

mit Dach

für Lehrtafeln im Format 100 x 70 cm

Breite: 130 cm

Höhe: 210 cm

Art.-Nr. 564-23............. Preis auf Anfrage

Edelstahl-Trägergerüst

ohne Dach

für Lehrtafeln im Format 100 x 70 cm

Breite: 130 cm

Höhe: 210 cm

Art.-Nr. 564-91.......................Preis auf Anfrage

Abgewinkeltes Edelstahl-Trägergerüst

für Lehrtafeln im Format 40 x 30 cm

Breite: 42 cm

Höhe: 170 cm

Edelstahl-Trägergerüst Artikel Nr. Tafel-Format

mit Dach 564- 21 100 x 70 cm Preis auf Anfrage

ohne Dach 564- 23 100 x 70 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt mit Dach 564- 22 100 x 70 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt ohne Dach 564- 26 100 x 70 cm Preis auf Anfrage

mit Dach 564- 81 70 x 50 cm Preis auf Anfrage

ohne Dach 564- 82 70 x 50 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt mit Dach 564- 80 70 x 50 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt ohne Dach 564- 83 70 x 50 cm Preis auf Anfrage

Art.-Nr. 564-22 ....Preis auf Anfrage

Abgewinkeltes

Edelstahl-Trägergerüst

(für Lehrtafeln im

Format 100 x 70 cm)

Breite: 130 cm

Höhe: 180 cm

ohne Dach 564-92 40 x 30 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt ohne Dach 564-91 40 x 30 cm Preis auf Anfrage

ohne Dach 564-101 15 x 30 cm Preis auf Anfrage

abgewinkelt ohne Dach 564-100 15 x 30 cm Preis auf Anfrage


Erklärungen 71

Welche Ausführungen gibt es ?

A Wetterfester Digitaldruck,

auf 4 mm Aludibondplatte kaschiert, mit Schutzlaminat

Das Motiv wird auf eine selbstklebende Spezial-PVC-

Folie gedruckt und anschließend auf eine 4 mm starke

Aludibondplatte geklebt (kaschiert). Für den Außeneinsatz

veredeln wir die Drucke anschließend zusätzlich

mit einem Schutzlaminat. Bohrungen sollten nicht vorgenommen

werden, da sonst die Folie verletzt würde.

B Wetterfest, auf 3 mm Aludibondplatte gedruckt,

mit Schutzlaminat

Dieses Produkt wird im Direktdruckverfahren auf den

derzeit modernsten Digitaldruckanlagen hergestellt.

Alle Motive (Fotos, Grafiken oder Logos) lassen sich auf

der Aludibondplatte abbilden. Die Tinte wird direkt auf

dem Trägermaterial ausgehärtet. Die Direktdrucke sind

kratz- und wasserfest und damit für den Innen- und

Außeneinsatz geeignet. Für den Außeneinsatz veredeln

wir die Drucke anschließend zusätzlich mit einem

Schutzlaminat.

C HPL in 4 mm Stärke, D HPL in 10 mm Stärke

HPL steht für High Pressure Laminate und bedeutet:

Unter hohem Druck wird ein UV-beständiger Digitaldruck

durch einen extrem harten Kunstharz (Melamin)

mit der (4 mm oder 10 mm starken) Trägerplatte verbunden.

Dies ermöglicht die Produktion von Schautafeln

mit einzigartigen Eigenschaften in Bezug auf

Dauerhaftigkeit und Beständigkeit. Die HPL-Lehrtafel ist

daher optimal für den Außeneinsatz geeignet.

Welche Formate gibt es ?

Unsere Standardmaße sind: 100 x 70 cm, 70 x 50 cm,

40 x 30 cm, DIN A4 und 15 x 30 cm. Es sind auch andere

Formate herstellbar. Preis auf Anfrage.

Darf man

in die Tafeln Löcher bohren ?

Bohrungen sollten nur unter Ausführung A nicht

vorgenommen werden, da sonst die Folie verletzt

würde.

Wie können

die Tafeln befestigt werden ?

Hier empfehlen wir die Anbringung mit Rahmenleisten.

Diese können an einem Trägerelement oder an Wänden

befestigt werden. Die Lehrtafel wird vor dem Anbringen

der letzten Leiste einfach in die dafür vorgesehene Nut

geschoben. (Die passenden Rahmenleisten aus Holz

finden sich auch in unserem Programm).

Wie sieht es mit der

Lichtechtheit der Lehrtafeln aus ?

Unsere Lehrtafeln werden mit weitestgehend lichtstabilen

Tinten hergestellt, um eine möglichst lange Haltbarkeit

der Farben zu gewährleisten. Wichtig für diese

lange Haltbarkeit ist jedoch, die Lehrtafeln nicht der

direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen, sondern

sie im Schatten aufzustellen bzw. mit einem Dach zu

schützen. Bei ordnungsgemäßer Aufstellung gewähren

wir eine Garantie von 5 Jahren.

Wie lang ist die Lieferzeit ?

Viele unserer Lehrtafeln und Holzmaterialien sind

vorrätig und können innerhalb von wenigen Tagen verschickt

werden. Die Lieferzeit sämtlicher Materialien

kann Ihnen auf Anfrage genannt werden.

Welche Unterlagen werden

für Sonderanfertigungen benötigt ?

Sämtliche Ihnen vorliegende topografische Karten und

Fotos. Eine Liste der eventuell abzubildenden Pflanzenund

Tierarten sowie Ihr individueller Textentwurf. Auf

einer Skizze können Sie uns angeben, wie die Aufteilung

erfolgen soll.

Lieferzeit und Vorgehensweise

bei Sonderanfertigungen ?

Anhand der von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen

erstellen wir ein Layout für jede individuelle Lehrtafel,

welches wir Ihnen farbig im DIN A4 Format zur

Ansicht zusenden. Eventuell auftretende Änderungsoder

Korrekturwünsche können von Ihnen nun noch

vorgenommen werden. Sobald Sie die Druckfreigabe

erteilen, benötigen wir je nach Ausführung noch etwa

1 bis 3 Wochen für die Fertigstellung der Lehrtafel.

Fracht- und Verpackungskosten ?

Diese richten sich nach den zu liefernden Materialien.

Hier entscheidet das Gewicht, bei größeren Lieferungen

(z.B. Trägergerüsten) auch die Entfernung. Genaue

Auskunft erhalten Sie telefonisch.

Ist es möglich

Mustertafeln zu bekommen ?

Sie können jederzeit Mustertafeln anfordern, wir beraten

Sie auch gerne bei der Planung Ihres Lehrpfades.


Die Preise entnehmen Sie

bitte unserer Preisliste.

Alle Preise sind netto

und brutto angegeben,

hinzu kommen jeweils die

Fracht- und Verpackungskosten.

Ausführungen:

A Foliendruck, auf 4 mm Aludibondplatte

kaschiert, mit Schutzlaminat

B Direktdruck auf 3 mm Aludibondplatte

gedruckt, mit Schutzlaminat

C HPL in 4 mm Stärke

D HPL in 10 mm Stärke

Standardformate:

70 x 100 cm 50 x 70 cm

30 x 40 cm Din A 4

15 x 30 cm


Allgemeine Geschäftsbedingungen 73

Allgemeines

Sämtliche von uns abgegebenen Angebote sind freibleibend.

Ein Auftrag gilt erst mit unserer schriftlichen Auftragsbestätigung

als angenommen. Mündliche und fernmündliche

Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen

Bestätigung.

Die Lieferung erfolgt auf Kosten des Auftraggebers.

Reklamationen werden nur berücksichtigt, sofern sie

innerhalb von 2 Wochen nach Erhalt schriftlich geltend

gemacht werden.

Alle von uns hergestellten Zeichnungen und Texte bleiben

unser Eigentum und dürfen allein von uns weiter

verwendet werden. Auch dann, wenn der Auftraggeber

die inhaltliche Konzeptionen erarbeitet hat und nur die

Ausarbeitung und Fertigstellung durch uns erfolgt ist.

Jegliche weitere Verwendung durch den Auftraggeber

bedarf der Genehmigung und ist kostenpflichtig.

Lieferung und Abnahme

Die von uns genannten Lieferzeiten sind Circa-Angaben

und können sich aufgrund der oft sehr aufwendigen,

zeitlich nicht ganz präzise festzuhaltenden auszuführenden

Zeichnungen und weiteren Arbeiten verlängern.

Auftragsänderungen oder -ergänzungen, die vom Auftraggeber

gewünscht werden, können ebenfalls die

Lieferzeit verlängern. In diesem Fall wird der Auftraggeber

von uns über die geänderte Lieferzeit unterrichtet.

Tritt der Auftraggeber aus Gründen, die nicht von uns

zu vertreten sind vom Vertrag zurück, sind die bis dahin

entstandenen Auslagen und Arbeitsaufwendungen zuzüglich

ein Teil des Auftragswertes (30 % der Auftragssumme)

fällig.

Eigentumsvorbehalt

Das Eigentum an den von uns gelieferten Materialien

behalten wir uns bis zur völligen Bezahlung des Kaufpreises

vor.

Gewährleistung

Für Fehler oder Mängel leisten wir entweder Ersatz

und/oder werden diese kostenlos beseitigen, soweit

dem Auftraggeber Nachbesserungen seinerseits nicht

zuzumuten sind.

Rücksendungen beanstandeter Ware können nur mit

unserem Einverständnis erfolgen.

Geringe Abweichungen unserer Materialien vom Prospekt

berechtigen nicht zu Beanstandungen. Diese

können sich aus Änderungen und Verbesserungen in

der Anfertigung ergeben.

Je nach Ausführung der Lehrtafel sollte bei der Montage/Aufstellung

darauf geachtet werden, die Lehrtafeln

nicht durch Lochbohrungen, Schnitte oder ähnliches

zu beschädigen, um die wetterfeste Stabilität zu

gewährleisten.

Unsere Lehrtafeln werden mit weitestgehend lichtstabilen

Tinten hergestellt, um eine möglichst lange Haltbarkeit

der Farben zu gewährleisten. Wichtig für die

lange Haltbarkeit ist jedoch auch, die Lehrtafeln nicht

der direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen, sondern

sie im Schatten aufzustellen.

Preise

Unsere Preise sind in netto und in brutto (inkl. Mehrwertsteuer)

angegeben. Hinzu kommen jeweils die

Fracht- und Verpackungskosten.

Zahlung

Unsere Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab

Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug

sind wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe

von 2 % über dem jeweiligen Diskontsatz sowie unsere

Mahnkosten in Rechnung zu stellen. Bei Bestellungen

ab 5.000 € wird die Hälfte der Summe bei Auftragsbestätigung

fällig.

Versand

Bitte überprüfen Sie jede Sendung beim Empfang sofort

auf Unversehrtheit. Ist das Paket beschädigt, reklamieren

Sie den Schaden bitte sofort beim Zusteller und lassen

sich diese Reklamation schriftlich bestätigen. Nachträglich

reklamierte Transportschäden können von uns

nicht übernommen werden.

Gerichtsstand

Gerichtsstand ist Göttingen.

Ihre Zufriedenheit ist uns sehr wichtig.

Rufen Sie uns an, wenn dies einmal nicht

so sein sollte.

Telefon: 0551 59007

Wir finden bestimmt eine Lösung!


© Natur im Bild GmbH • 37124 Rosdorf • www.natur-im-bild.com

Sonstige Artikel

Garderobenleiste mit 4 Knöpfen, Größe: 15 x 45 cm. Auch andere Motive lieferbar.

Art.-Nr. 677-1 Art.-Nr. 677-2

Natur im Bild GmbH

Olenhuser Landstr. 20b

37124 Rosdorf

Art.-Nr. 677-4

Art.-Nr. 677-3

Tel. +49 551 59007

Fax +49 551 59009

www.natur-im-bild.com

info@natur-im-bild.com

Lesezeichen Größe: 4,5 x 16 cm. Auch andere Motive lieferbar.

Postkarten Größe: 11 x 16 cm

673-14

673-9

673-13

674-1 674-6 674-3 674-11 674-7 674-9 674-8 674-5 674-2 674-12 674-4 674-10

Stundenpläne im Format Din A 4

Stundenplan

673-17

673-15

673-12

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

673-18

673-10

673-8

672-8

672-9

Stundenplan

673-16

673-19 673-20

Zeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag

Kalender 2018 im Format 50 x 70 cm

672-7

672-11

672-5

672-10

672-3 672-4 671-18

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