rik Juni / Juli 2019

blumediengruppe
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JUNI / JULI 2019 | AUSGABE 402

KÖLN

DIVERSITY

Klartext von

Dr. Hartmut

Klusik

PRIDE

CSD

in Köln! Alle Infos

und Termine

DESIGN

Purismus,

Kunst und

Farbenpracht

im großen Special

INTERVIEWS: HEAVYTOOL, NICHOLAS HOULT, MARINA, MARIA PSYCHO


Echnaton | Oper in drei Akten

von Philip Glass

Libretto von Philip Glass

in Zusammenarbeit mit Shalom Goldman,

Robert Israel und Richard Riddel

Premiere: 24.05.2019 im Opernhaus Dortmund

Echnaton ist eine Kooperation der Oper Dortmund mit dem

Ballett Dortmund.

Karten & Infos

0231 50 27 222

www.theaterdo.de


INTRO 3

HIGHLIGHTS

IM SOMMER

1. JUNI - le bloc

Wenn Kioskbier auf Haute Couture trifft und

hochgekrempelte Röhrenjeans mit Bundfaltenhosen

Hand in Hand gehen. Wenn die Füße in

Sneaker und Sandalen zu den Beats der Straßen

wippen und die Boutiquen die Herzen der

Modeverrückten und Trendsetter höher schlagen

lassen, dann verwandelt sich das Belgische

Viertel wieder in le bloc!

6. JUNI -

Cologne Fetish Pride

Immer am Pfingstwochenende veranstaltet

Rheinfetisch e.V. sein großes

Fetischtreffen „Cologne Fetish Pride“.

Einer der Höhepunkte ist neben den

vielen Partys in den Kölner die Wahl des

Mr. Fetish Nordrhein-Westfalen während

einer Bootsfahrt auf dem Rhein.

13. JULI - Kölner Lichter

Das Herz von Köln mit

seinem imposanten Dombauwerk

bildet die einzigartige

Kulisse für eines der

größten musiksynchronen

Höhenfeuerwerke Europas.

Längst über die Grenzen

Deutschlands hinaus

bekannt, zählen die Kölner

Lichter inzwischen zu den

TOP-Events des Jahres

mit mehreren Hunderttausend

Besuchern.

7. JULI - CSD

Höhepunkt des CSD ist die Parade am

Sonntag, zu der wieder 170 Wagen

erwartet werden. Auf dem Heumarkt

reichen sich am Samstag und Sonntag

auf der Bühne Stars und Sternchen

aus Pop, Show und Comedy die Hand

und sorgen für eine ausgelassene

Stimmung. Der Samstagabend endet

hier traditionell mit der feierlichen und

besinnlichen Aktion „Kerzenlichter

gegen das Vergessen”.

IMPRESSUM

Herausgeber:

Christian Fischer (cf) &

Michael Rädel (rä)

Chefredakteur:

Michael Rädel (rä) (V.i.S.d.P.)

Stellv. Chefredakteur:

Christian Knuth (ck)

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Köln: T: 0221 29497538,

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20099 Hamburg, T: 040 280081-76 /-77,

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MITARBEITER:

Nico Januszewski (nj), Stefan Kraushaar,

Jonathan Fink, Sina Demir, Steffen Rüth,

Christian KL Fischer (fis), Leander

Milbrecht(LM), Sebastian Ahlefeld (sea

Lektorat: (ausgewählte Texte):

Tomas M. Mielke www.sprachdesign.de

Art-Direktion: Janis Cimbulis

Cover: Foto: www.esprit.com/CRAIG &

KARL COLLECTION; Model: Reece King

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Die Anzeigenbelegunsgeinheit

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unterliegt der IVW-Auflagenkontrolle


4 SZENE

Community

Ab sofort gibt es die

Möglichkeit, sich für den

LGBTIQ* Awards der PROUT

AT WORK-Foundation zu

bewerben. Damit sollen

Netzwerke in Unternehmen

gewürdigt werden, die ein

diverses, offenes und tolerantes

Arbeitsumfeld fördern.

Die drei Kategorien lauten:

Rising Star-Award, Big Impact

Initiative-Award und Global

Leader Network-Award. Mehr

Infos unter proutatwork.de

Marlis Bredehorst, Staatssekretärin

a.D. des Landes

Nordrhein-Westfalen und

ehemalige Sozialdezernentin

der Stadt Köln, erhielt die

Ehrenmitgliedschaft des

rubicon. Als Staatssekretärin

im Ministerium für Gesundheit,

Emanzipation, Pflege

und Alter des Landes NRW

gab sie entscheidende Impulse

für die Erstellung eines

Landesaktionsplanes gegen

Homo- und Transphobie in

NRW.

Die Zahl der Beratungsanfragen

bei der unabhängigen

Antidiskriminierungsstelle

des Bundes ist im Jahr 2018

im Vergleich zum Vorjahr

deutlich gestiegen. Im Jahr

2018 gingen 3.455 Anfragen

ein, die sich auf mindestens

ein im Allgemeinen

Gleichbehandlungsgesetz

(AGG) geschütztes Diskriminierungsmerkmal

(Alter,

Behinderung, ethnische Herkunft,

Geschlecht, sexuelle

Orientierung, Religion und

Weltanschauung) bezogen.

Im Vergleich zum Vorjahr

stiegen die Anfragen um rund

15 Prozent. %).

MEHR ALS EIN JUGENDZENTRUM

Für schwule, lesbische, bisexuelle und

trans* (kurz: lsbt*) Jugendliche und

junge Erwachsene da zu sein, ist seit 20

Jahren die Aufgabe des anyway in Köln.

Mit seinem Café zieht es seither mehr als

1400 Jugendliche jedes Jahr an - Tendenz

steigend. Denn längst ist das Café nicht

mehr das einzige Angebot, von welchem

junge Menschen vor und nach dem Comingout

aus Köln und Umgebung profitieren.

Die Aufklärungs- und Antidiskriminierungsarbeit,

die Präventionsarbeit im Bereich

In vielen Bereichen der Gesellschaft

erhält Diversity einen

immer höheren Stellenwert.

Was die Wirtschaft bereits vor

Jahren als vorteilhaften Standortfaktor

erkannte, wird nun

auch in der Altenpflege ein Thema.

Das WBZ Zehnthof der städtischen

Seniorenheime Dortmund ist

die erste Einrichtung in Nordrhein-Westfalen,

die den von der Schwulenberatung Berlin

entwickelten Prozess einer Zertifizierung

mit dem „Qualitätssiegel Lebensort Vielfalt“

sexueller Gesundheit sowie zahlreiche

Medien- und Kulturprojekte gehören seit

einigen Jahren ganz selbstverständlich dazu.

„Wir sind viel mehr als ein Jugendzentrum“,

sagt Jürgen Piger deshalb. Dazu gehört

insbesondere, dass das anyway in Zukunft

ein noch differenzierteres, attraktiveres und

moderneres Freizeit-, Kultur-, Bildungs-,

Beratungs- und Informationsangebot für

queere Jugendliche aus Köln und Umgebung

bieten will. Piger möchte das anyway

dazu fester und feiner in den verschiedenen

Gruppen der Community verwurzeln.

Seniorenheim erhält queeres Qualitätssiegel

erfolgreich durchlaufen hat.

Laut Schätzung der Schwulenberatung

leben in Deutschland

zurzeit rund 1,8 Millionen

Lesben, Schwule, Transgender,

Transsexuelle, Bisexuelle

und Intersexuelle im Alter von

über 60 Jahren. Ihre speziellen

Bedürfnisse und Wissen über ihre

Lebenswelten gehören bis heute nicht zum

Standardausbildungsrepertoire in der Pflege.

Das soll über das „Qualitätssiegel Lebensort

Vielfalt“ geändert werden. *ck

Die schärfsten Schenkel von Köln

Nach dem Karneval ist vor dem Karneval: Daher ist das

reine Männer-Tanzkorps der StattGarde jetzt schon auf

Nachwuchssuche für die kommende Session.

Seit nunmehr 16 Jahren werden die schmucken Jungs jedes Jahr

von zigtausenden Jecken in Köln und im rheinischen Umland als die

„schärfsten Schenkel Kölns“ auf unzähligen Karnevalssitzungen und

Kostümbällen begeistert gefeiert Doch auch wenn es bei den Tänzern

scheinbar „so einfach“ aussieht - am Anfang steht immer der

Schweiß, Muskelkater und vor allem der Ehrgeiz, um mit Schnelligkeit,

Akrobatik und Ausstrahlung etwas Besonderes zu schaffen. Der

Lohn ist der tosende Applaus, wenn sich das Publikum immer wieder

von den Stühlen reißen lässt und jedem Tänzer frenetisch zujubelt.

Wer dabei sein will meldet sich unter tanztrainer@stattgarde.de


6

AUSGEHEN

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

DI 4.6.

20:00 Ruhrpott, 6 Jahre

Ruhrpott - Geburtstagsparty!,

Kölsch

1 Euro den ganzen

Abend, Balduinstr.

20, Köln

MI 5.6.

18:00 Iron, Karaoke-Night,

Mit live Moderation ab

21 Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45, Köln

DO 6.6.

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten, Die

schwule Doppelkopf-

Gruppe, Zülpicher Str.

48, Köln

20:00 Exile, Exile presents:

Karaoke, Open Stage,

Schaafenstr. 61A, Köln

FR 7.6.

06:00 Nachtflug, GREEN

KOMM - Sexy Pride

Land Afterhour, 2

Floors mit den DJs

Pagano, Micky Markowitz,

thomas William,

Marc Vision, Paul Feris

und Jesko, Hohenzollernring

89, Köln

20:00 Deck5, Loadingzone

Party, Mathiasstraße

5, Köln

20:00 Die Mumu, Baller-

MUMU Summer Opening

2019, Mit Sangria

und den DJs Hendrixx

und Markus Guerres,

Schaafenstraße 51,

Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 8.6.

22:00 K1 Club, Pride Party

Night XL, Charts,

R‘n‘B, Pop, 80er, 90er,

2000er. After Hour ab

4 Uhr, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

23:00 Reineke Fuchs,

BEATZ&BOYZ - No.

60, Dance, Electro und

Black Tunes von DJ

Frau Hoppe, Aachener

Str. 50, Köln

23:00 ARTheater, Backstage

DiARiES, Indie,

Pop, BritPop, Tronix,

Electronica, Techno

und Minimal, Ehrenfeldgürtel

127, Köln

SO 9.6.

15:00 Station 2B, Schlager

& Nackt Party, Pipinstr.

2, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

22:00 Station 2B, Station

und die wilde 13, 13

Jahre Station 2B. Mit

DJ, Pipinstr. 2, Köln

23:00 Rich Club Cologne,

7hills, Turkish Pop,

House, RnB, Dancehall

von den DJs Alistone

und Matthiä, Brabanter

Str. 15, Köln

23:00 Klub Z, HomOriental

– Bayram Special,

Venloer Str. 39, Köln

MI 12.6.

18:00 Iron, Karaoke-Night,

Mit live Moderation ab

21 Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45, Köln

DO 13.6.

20:00 Exile, Exile presents:

Karaoke, Open

Stage, Schaafenstr.

61A, Köln

FR 14.6.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 15.6.

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SO 16.6.

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 17.6.

18:00 Casino-Eck,

Golden Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a,

Köln

MI 19.6.

22:00 Crystal Cologne,

DirtyDiscoClamp,

Hohenzollernring

79-83, Köln

DO 20.6.

20:00 Exile, Exile presents:

Karaoke, Open

Stage, Schaafenstr.

61A, Köln

FR 21.6.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 22.6.

18:00 Schaafenstraße,

Hochzeitsnacht 3.0,

Die Kundgebung ist

gleichzeitig auch

die Eröffnung des

ColognePride inkl.

Opening-Party,

Schaafenstr., Köln

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

23:00 Domhof, HomOriental,

Hohenzollernbrücke

11, Köln

SO 23.6.

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 24.6.

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57,

Köln

MI 26.6.

18:00 Iron, Karaoke-Night,

Mit live Moderation ab

21 Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45, Köln

20:00 Die Mumu,

Geburtstagsparty 11

Jahre Die Mumu, Mit

DJ CK, Schaafenstraße

51, Köln

DO 27.6.

20:00 Exile, Exile presents:

Karaoke, Open

Stage, Schaafenstr.

61A, Köln

FR 28.6.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 29.6.

14:00 Graf-Adolf-Platz,

WALK OF PRIDE,

50 Jahre Courage.

Treffpunkt: Berliner

Imbiss/Alte Klappe,

Graf-Adolf-Platz,

Düsseldorf

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

23:00 zakk, Schamlos,

Die Party für

schwule Mädchen

und lesbische Jungs,

Fichtenstraße 40,

Düsseldorf

SO 30.6.

13:00 AIDS-Hilfe Köln,

Sommerfest, Beethovenstr.

1, Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 1.7.

14:00 Baustelle4U, Feierabendlounge,

21 – 22

Uhr Kölsch 2 für 1,

Pipinstr. 5, Köln

MI 3.7.

18:00 Iron, Karaoke-Night,

Mit live Moderation ab

21 Uhr & leckersten

Cocktails, Schaafenstr.

45, Köln

DO 4.7.

19:00 Cafe Magnus,

Gegen die Alten, Die

schwule Doppelkopf-

Gruppe, Zülpicher Str.

48, Köln

FR 5.7.

17:00 Heumarkt, CSD-

Straßenfest, Heumarkt,

Köln

20:00 Exile, Sexy Pride

Festival Welcome

Party, House, Electro

und EDM von DJ

Stiewie Layhe, Schaafenstr.

61A, Köln

22:00 Essigfabrik,

Xtreme! – the sleazy

fetish experience,

Siegburger Str. 110,

Köln

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

23:00 Rich Club Cologne,

7hills - Pride

Special mit Gogo-

Show, Turkish Pop,

House, RnB, Dancehall

von den DJs

Alistone und Matthiä,

Brabanter Str. 15,

Köln

23:00 ARTheater,

BEATZ&BOYZ - Cologne

Pride Edition,

Mainfloor mit Miss

Delicious und DjCK

mit Dance & Electro.

Auf dem Secondfloor

Black Music von Da

Wood. Kostenloses

BBQ im Außenbereich,

Ehrenfeldgürtel

127, Köln

05:00 Phoenix, Sexy Pride

Festival After Welcome

Party, House

und Elektro mit

DJ Glaucio Duarte,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SA 6.7.

13:00 Heumarkt, CSD-

Straßenfest, Heumarkt,

Köln

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

22:00 Bootshaus, Sexy

Pride Land, 4 Floors,

12 DJs, XXL Opening

Show, Playzone, und

Freizeitpark mit Pool,

Auenweg 173, Köln

23:00 Yuca, Gravity -

Pride Special, Techno,

Progressive und Deep

mit den DJs Manue G,

Jon Doe, Card Mercier

und AM3D. Mit Outdoor

Chill Area, Bartholomäus-Schink-Str.

65, Köln

SO 7.7.

13:00 Heumarkt, CSD-

Straßenfest, Heumarkt,

Köln

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

21:00 Diamonds Club,

Naughtycontrol -

Sexy Pride Festival

XXL Closing Parte,

2 Floors mit den DJs

Chris Bekker, Paul

thomas, Mike Jayy,

Thomalle und Kiel

Nagel, Hohenzollernring

90, Köln

MO 8.7.

10:00 Babylon, Babylon

Pool Party, Poolparty

im Rahmen des Sexy

Pride Festival. 3 DJs,

XXL Cruising Area,

XXL Pool und BBQ,

Friesenstr. 23, Köln

FR 12.7.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 13.7.

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SO 14.7.

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 15.7.

17:00 Rheinkirmes, PINK

MONDAY, Kaiser-

Wilhelm-Ring, Düsseldorf

18:00 Casino-Eck,

Golden Gays Stammtisch,

Kasinostr. 1a,

Köln

22:00 K1 Club, After Pink

Monday, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

FR 19.7.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 20.7.

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

SO 21.7.

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

MO 22.7.

18:00 My Lord, Golden

Gays Stammtisch,

Muehlenbachstr 57,

Köln

FR 26.7.

23:00 K1 Club, Karaoke-

Night, Ab 4 Uhr After-

Hour, Bismarckstr. 93,

Düsseldorf

SA 27.7.

20:00 K1 Club, Party

Night XL, Charts /

R‘n‘B / Pop / 80s / 90s

/ 2000er. Ab 4 Uhr K1

AfterHour, Bismarckstr.

93, Düsseldorf

23:00 Domhof, HomOriental,

Hohenzollernbrücke

11, Köln

SO 28.7.

16:00 K1 Club, Sunday

Chillout, Bismarckstr.

93, Düsseldorf


SZENETICKER

SZENE 7

Am 4. Juni ab 20 Uhr feiert das Ruhrpott 6 Jahre

Geburtstag mit einer rauschenden Party! Torsten und

seinem Team verdanken die Gäste viele tolle Abende

unterschiedlichster Art und dies wird auch weiter so

bleiben. Kölsch gibt’s zum Geburtstag wie immer den

ganzen Abend für einen Euro.

Zum dritten Mal veranstaltet der KLuST in Kooperation

mit der Wirtegemeinschaft Schaafenstraße am 22. Juni die

Hochzeitsnacht. Mit einer Kundgebung erinnern sie daran,

dass trotz der Öffnung der Ehe für die queere Community

noch längst nicht alles erreicht ist. Ein Großteil der

Forderungen des KLuST sind nach wie vor offen. Es werden

hochkarätige politische Gäste erwartet, die diese Forderungen

unterstützen. Auch in diesem Jahr wird es nach

Michelle und Cat Ballou einen Überraschungsgast geben,

der noch nicht verraten wird.

An Pfingsten trifft sich die Fetischwelt wieder in Köln.

Vom 6. bis 10. Juni wird es neben der Wahl des Mr. Fetish

NRW 2019 wird es wieder viele Partys geben, wie z.B. am

Freitag die COLOURcode XXL @ Pullermanns oder die

BLACKcode am Samstag im Domhof. Der Höhepunkt ist

das Fetisch Boot mit der Wahl des Mr. Fetisch NRW 2019

am Sonntag.

Im Juni kommen die Liebhaber von zwei der erfolgreichsten

Boybands im Rheinland auf ihre Kosten: am 15. Juni

tritt Take That in Düsseldorf in der Mitsubishi Electric Halle

auf. Nur fünf Tage später werden die Backstreet Boys

am 20. Juni die Lanxess Arena füllen. Der Höhepunkt des

Kölner Konzert-Sommers ist für viele der Auftritt von P!nk

am CSD-Freitag im Rheinenergie Stadion.

11 Jahre Wahnsinn - Die Mumu hat Geburtstag! Das wird

am 26. Juni den ganzen Abend und die ganze Nacht

kräftig gefeiert. Kölsch und Kurze gibt’s für nur einen Euro

DJ CK sorgt für die Stimmung.

Am 29. Juni werden jede Menge Schwule, Lesben und

deren Freunde im Rahmen des Fantasypride das Phantasialand

heimsuchen und die Achterbahnen entern. Und wer

nach einem ereignisreichen Tag im Park noch genug Energie

hat, der kann im Anschluss die große Show im Silverado

Theater genießen und danach bis zum Morgengrauen auf

der Party in Wuze Town feiern, bis der Arzt kommt.

Das Sommerfest der Aidshilfe Köln lockt am 30. Juni

nach dem tollen Erfolg im Vorjahr ab 13 Uhr mit BBQ und

leckeren Getränken eine bunte Mischung aus Nachbarn,

Freunden und Menschen, die spontan vorbeikommen, an

den Yitzhak-Rabi-Platz.

www.cityboys.eu

Die Cityboys in Kaarst

Verwöhn deine Augen und deinen Körper...

Jeden Samstag Saunatag

mit den Cityboys

Einmal im Monat (freitags)

Party mit den Cityboys

Jeden Sonntag Kaffee,

Kuchen und die Jungs

von Cityboys

Büttgener Straße 2

41564 Kaarst

02131 / 939 32 96

Unsere Öffnungszeiten:

Mo-Sa: 10-23 Uhr & Sonntag: 11-22 Uhr


8 CITYRADAR

BACKSTAGE DIARIES

Bei der Premiere von DJ Rony Golding rockte er das volle ARTheater bis in die Morgenstunden,

dass die Wände wackelten.

CITYRADAR

Fotos: Stefan Kraushaar

BEATZ & BOYZ

GREENKOMM

DJ CK feierte mal ausnahmsweise mit den Boys auf dem

Dancefloor, die im „Heinz Gaul“ Drag mother Miss Delicious hart

abfeierten.

FREAK PARTY

„Spring Break“ war das Motto der Freak und

lockte jede Menge Jungs mit Frühlingsgefühlen

in den Domhof, wo sie mit Beer Pong, Candy

Wagon und einer grandiosen Halftime Show in

Stimmung gebracht wurden.

Jede Menge süße Bunnies bekamen auf der Greenkomm

Besuch vom Osterhasen, seine bunten

Eier waren sehr beliebt und schnell vergriffen.

HOMORIENTAL

Schon 14 Jahre gibt es die Homoriental, die Gäste aus nah und fern kamen in Scharen, um

dies zu feiern. Herzlichen Glückwunsch Alfrant!


abo

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10

SZENE

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

SO 2.6.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 3.6.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr.

62, Essen

DI 4.6.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13

Uhr nur 14 Euro

Eintritt, Richard-

Wagner-Straße

12, Köln

18:00 Pluto Sauna

Essen, young-

STARS, Freier Eintritt

bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße

49, Essen

19:00 Babylon, Fetish

@ Babylon, Friesenstr.

23, Köln

MI 5.6.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14,

Köln

FR 7.6.

22:00 Station 2B,

SinFriday, Soft /

Bier 1 Euro, HOT

SHOTs, Pipinstr.

2, Köln

SA 8.6.

17:00 Station 2B,

Stosszeit, Mit DJ,

Pipinstr. 2, Köln

18:00 Phoenix, Bear,

Für alle Bären &

dessen Freunde

und Fans startet

jeden 2 Samstag

im Monat ab 18

Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 9.6.

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 10.6.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62, Essen

DI 11.6.

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night,

Freier Eintritt bis

28 Jahre bei 10

Euro MVZ. Mit

vielen Überraschungen

und

Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

19:30 Ruhrpott,

COUCHGE-

SPRÄCH, Das

Kölner Pimpernel

- Wie Gay Disco

die Welt veränderte,

Balduinstr.

20, Köln

FR 14.6.

22:00 Station 2B,

SinFriday, Soft /

Bier 1 Euro, HOT

SHOTs, Pipinstr.

2, Köln

SA 15.6.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 16.6.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 17.6.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr.

62, Essen

DI 18.6.

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle

Planetromeo-

Phoenixclub-

Mitglieder nur

12 Euro Eintritt

mit Passwort,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

19:00 Babylon, Fetish

@ Babylon, Friesenstr.

23, Köln

MI 19.6.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14,

Köln

SA 22.6.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 23.6.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag

/ Youngster Special,

Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos.

Unter 28 Jahren

freier Eintritt

bei 10 Euro MVZ,

Friesenstr. 23,

Köln

MO 24.6.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62, Essen

DI 25.6.

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12

Euro Eintritt mit

Passwort für alle

Facebookfans,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SA 29.6.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 30.6.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 1.7.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62, Essen

18:00 Kattwinkel,

Golden Gays,

Stammtisch,

Greesbergstr. 2,

Köln

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/

oder Filmabend,

Rubensstr. 8-10,

Köln

DI 2.7.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13

Uhr nur 14 Euro

Eintritt, Richard-

Wagner-Straße

12, Köln

18:00 Pluto Sauna

Essen, young-

STARS, Freier Eintritt

bis 28 jahre

bei 10 Euro MVZ,

Viehofer Straße

49, Essen

19:00 Babylon, Fetish

@ Babylon, Friesenstr.

23, Köln

MI 3.7.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14,

Köln

DO 4.7.

18:30 Jamuno, Kann

Begehren diskriminierend

sein?, Vortrag &

Diskussion mit

Patsy l’Amour

laLove, Florastr.

3, Köln

FR 5.7.

22:00 Station 2B,

SinFriday, Soft /

Bier 1 Euro, HOT

SHOTs, Pipinstr.

2, Köln

SO 7.7.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos,

Friesenstr. 23,

Köln

MO 8.7.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62, Essen

DI 9.7.

18:00 Phoenix, Super

Twinks Night,

Freier Eintritt bis

28 Jahre bei 10

Euro MVZ. Mit

vielen Überraschungen

und

Erfrischungen,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

FR 12.7.

22:00 Station 2B,

SinFriday, Soft /

Bier 1 Euro, HOT

SHOTs, Pipinstr.

2, Köln

SA 13.7.

18:00 Phoenix, Bear,

Für alle Bären &

dessen Freunde

und Fans startet

jeden 2 Samstag

im Monat ab 18

Uhr die Bear.,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 14.7.

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 15.7.

17:00 Metropol Sauna,

Bi-Open, Maxstr.

62, Essen

DI 16.7.

12:00 Phoenix, Planet

Day, Für alle

Planetromeo-

Phoenixclub-

Mitglieder nur

12 Euro Eintritt

mit Passwort,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

19:00 Babylon, Fetish

@ Babylon, Friesenstr.

23, Köln

MI 17.7.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14,

Köln

SA 20.7.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 21.7.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag,

Stündliche Aufgüsse.

Obst und

Erfrischungen

kostenlos, Friesenstr.

23, Köln

MO 22.7.

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

Café International,

Kamekestr.

14, Köln

DI 23.7.

12:00 Phoenix, facebooktag,

Nur 12

Euro Eintritt mit

Passwort für alle

Facebookfans,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SA 27.7.

16:30 Phoenix, Happy

Weekend, Bis 17

Uhr Glas Prosecco

je Gast gratis,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

SO 28.7.

15:00 Station 2B,

Horny Sunday,

Pipinstr. 2, Köln

16:00 Babylon, Wellness

am Sonntag

/ Youngster Special,

Stündliche

Aufgüsse. Obst

und Erfrischungen

kostenlos.

Unter 28 Jahren

freier Eintritt

bei 10 Euro MVZ,

Friesenstr. 23,

Köln

MO 29.7.

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem

Wiedereintritt,

Maxstr. 62, Essen

18:00 Kattwinkel,

Golden Gays,

Stammtisch,

Greesbergstr. 2,

Köln

DI 30.7.

12:00 Phoenix, Quickystarter,

Bis 13

Uhr nur 14 Euro

Eintritt, Richard-

Wagner-Straße

12, Köln


WÖCHENTLICH

11

MONTAG

12:00 Phoenix, Crazy

Monday, 2 Personen

zusammen für nur

25 Euro, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café

International,

Kamekestr. 14, Köln

17:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Kreativ-

Gruppe, Johannes-

Weyer-Str. 1,

Düsseldorf

18:00 Rubicon, Golden

Gays Stammtisch,

Gespräch und/oder

Filmabend, Rubensstr.

8/10/2016, Köln

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B, Green

Monday: BARE-

BUDDY live, DICE

Day - Longdrinks &

Kölsch ab 2 Euro,

Pipinstr. 2, Köln

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Sport

HIV, Turnhalle

an der Gemeinschaftsgrundschule

Helmholtzstraße

16. Nicht in den

Schulferien!,

Johannes-Weyer-

Str. 1, Düsseldorf

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

Sparfüchse, 12 –

24 Uhr ist 2-4-1

Eintritt, Viehofer

Straße 49, Essen

DIENSTAG

10:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Dienstags-

Frühstück, Unkostenbeitrag

1,50

Euro, Johannes-

Weyer-Str. 1,

Düsseldorf

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31, Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

18:00 Metropol Sauna,

Martin kocht für

dich!, Eintopf gratis

ab etwa 18 Uhr,

Maxstr. 62, Essen

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B,

FORCE 4.0, SM/

Fetish-Event (no

dresscode), Pipinstr.

2, Köln

19:00 Aids Hilfe

Düsseldorf e.V.,

Checkpoint Düsseldorf,

HIV-Tests

und STI-Checks

für schwule und

bisexuelle Männer*.

Anonym und

ohne Anmeldung,

Johannes-Weyer-

Str. 1, Düsseldorf

22:00 Musk-Club, Two

For One, Charlottenstr.

47, Düsseldorf

MITTWOCH

10:00 Babylon, Babylon

Digital, Babylon bei

Instagram folgen

und den Code für

reduzierten Eintrittspreis

erhalten,

Friesenstr. 23, Köln

12:00 Phoenix, Two for

one, Erneuter gratis

Eintritt an einem

weiteren Mittwoch

innerhalb von 30

Tagen, Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

12:00 Pansauna, Men

only, Heute bleibt

die Pansauna ausschliesslich

Männern

vorbehalten,

Händelstr. 31, Köln

12:00 Metropol Sauna,

Gratiseintritt, Am

nächsten Mittwoch

gratis in die Sauna,

Maxstr. 62, Essen

17:00 anyway -

Jugendzentrum,

jungs*abend,

Kamekestr. 14, Köln

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B,

Athleti‘cum, sportswear,

underwear,

naked: Freidrink,

Pipinstr. 2, Köln

23:59 Pluto Sauna

Essen, PLUTO für

Männer mit Vollbart,

Viehofer Straße

49, Essen

DONNERSTAG

9:00 Babylon, Partnertag,

Zwei Personen

- 29€, Friesenstr.

23, Köln

11:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Frühstück

für Menschen mit

Drogenerfahrung,

Kostenlos und

lecker, Johannes-

Weyer-Str. 1,

Düsseldorf

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die

Pansauna für jedermann

da, Händelstr.

31, Köln

17:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Digital,

Vergünstigter Eintritt

mit Passwort,

Viehofer Straße 49,

Essen

18:30 AIDS-Hilfe Köln,

HIV- & STI-Schnelltest,

Beethovenstr.

1, Köln

19:00 Station 2B, PURE,

Dresscode: naked,

Pipinstr. 2, Köln

20:00 Phoenix, Schaumparty,

Richard-

Wagner-Straße 12,

Köln

20:00 Aids Hilfe Düsseldorf

e.V., Gayrobic,

Turnhalle an der

Hauptschule Charlottenstraße.

Nicht

in den Schulferien!,

Johannes-Weyer-

Str. 1, Düsseldorf

22:00 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis

4 Uhr, Maxstr. 62,

Essen

FREITAG

9:00 Babylon, TWO for

ONE, Gutschein für

nächsten kostenfreien

Besuch

innerhalb von 30

Tagen, Friesenstr.

23, Köln

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die

Pansauna für jedermann

da, Händelstr.

31, Köln

12:00 Metropol Sauna,

Cruisingtag, Mit

unbegrenztem Wiedereintritt,

Maxstr.

62, Essen

14:30 AIDS-Hilfe Köln,

Traudels Stammtisch,

Offener,

lockerer Treff zum

Austausch, Beethovenstr.

1, Köln

18:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO Naked Fun,

Viehofer Straße 49,

Essen

19:00 Phoenix, Naked

Party, Ab 19 Uhr

Handtuchfreie Zone

in der Special Area,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

19:00 anyway - Jugendzentrum,

Café, Für

junge Schwule, Lesben,

Bisexuelle und

Trans* von 14 bis 27

Jahre, Kamekestr.

14, Köln

SAMSTAG

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die

Pansauna für jedermann

da, Händelstr.

31, Köln

12:00 Pluto Sauna Essen,

PLUTO für den

kleinen Hunger,

Viehofer Straße 49,

Essen

16:00 Babylon, Relax @

Babylon, Mit stündlichen

Aufgüssen

und Obst, Friesenstr.

23, Köln

22:00 Station 2B,

HEAVEN vs. HELL,

Pipinstr. 2, Köln

23:55 Metropol Sauna,

Schaumparty, Bis

4 Uhr, Maxstr. 62,

Essen

00:00 Metropol Sauna,

After-Hour, Mit DJ,

Maxstr. 62, Essen

SONNTAG

12:00 Pansauna, Mixed,

Ob Mann, ob Frau.

Heute ist die

Pansauna für jedermann

da, Händelstr.

31, Köln

16:00 Phoenix, Wellnesstag,

Bis 20

Uhr stündliche

Aufgüsse mit viel

frischem Obst

zur Erfrischung,

Richard-Wagner-

Straße 12, Köln

16:00 Pluto Sauna

Essen, PLUTO Full

House, 15 - 20 Uhr

stündliche Aufgüsse.

Dazu Obst

und Naschereien,

Viehofer Straße 49,

Essen

BOYS 4 MEN

Seit vielen Jahren ist die Cityboys Begleitagentur

bekannt für ihre attraktiven Jungs, von denen viele

durch Filmproduktionen bei Bel Ami, Staxus und William

Higgins unter Vertrag sind.

Im Januar 2018 entschloss sich Cityboys die Räumlichkeiten

von Düsseldorf nach Kaarst zu verlagern. Im neuen

diskreten Gebäude findet man, neben gemütlich eingerichteten

Zimmern, einer attraktiven Außenterrasse auch

eine Außensauna, die jeden Samstag zum Schwitzen mit

den hübschen Cityboys einlädt. Sonntags werden die Gäste

zusätzlich mit Kaffee und Kuchen erfreut. Jeden Monat

findet eine Cityboys-Party statt mit einem umfangreichen

Angebot an kostenlosen Speisen und Getränken und vor

allem viel Spaß und guter Laune.

www.cityboys.eu


12 CSD

DEMO

mit Streckenänderung

In der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969,

vor also 50 Jahren, feierten in der New Yorker

Bar „Stonewall Inn“ in der Christopher

Street Schwule, Lesben und Transsexuelle

die Beerdigung der in der Community verehrten

Schauspielerin Judy Garland, als die

Polizei die Bar mit einer Razzia überfiel.

Zum ersten Mal wehrten sich die angegriffenen

Gäste der Bar gewaltsam gegen die willkürliche

Polizeigewalt. Es kam zu den „Stonewall Riots“,

der fünf Tage lang New York in Atem hielt und das

Bewusstsein der Öffentlichkeit nachhaltig änderte.

Dieser Aufstand war die Initialzündung zu einer

weltweiten Emanzipationsbewegung, die bis heute

nichts an Kraft und Bedeutung verloren hat, die

aber in vielen Ländern einen unterschiedlichen

Verlauf nahm.

Zum Gedenken der mutigen Menschen, welche die

alltäglichen Schikanen, Demütigungen und Gewalt

gegen ihre Lebensform satt hatten und sich gegen

die Polizei auflehnten, werden fast überall auf

der Welt „Christopher Street Days“ und „Prides“

organisiert und gefeiert. Viele der Aktivisten, die

sich auch für die heutigen Mitglieder der LGBT mit

der Staatsgewalt in New York geprügelt haben,

waren Latinos, Schwarze und Transen. Das Motto

„50 years of pride – VIELE. GEMEINSAM. STARK“

soll sie ehren und die vielfältigen Lebensformen

aufzeigen.

In Köln startet die CSD-Demonstration traditionell

am Sonntag. Auch 2019 geht‘s wieder auf dem

rechten Rheinufer los über die Deutzer Brücke und

mitten ins Herz der Innenstadt hinein. Neu ist in

diesem Jahr eine Änderung bei der Streckenführung:

Anders als zuvor biegt die Demo nach der Deutzer

Brücke nicht mehr nach rechts ab, um dann nach

einer Linkskurve am Gürzenich vorbeizuführen,

sondern läuft geradeaus weiter die Augustinerstraße

entlang, macht auf Höhe des Gürzenich einen

Schlenker in die Kleine Sandkaul, um schließlich auf

der Gürzenichstraße und später Schildergasse den

altbekannten Weg einzuschlagen.

Drei Tage lang feiert, rockt und tanzt die Altstadt.

Neben Kultur, Politik und Tanz bieten Info- und

Verkaufsstände etwas für jede und jeden. Fürs

leibliche Wohl wird bestens gesorgt. Dieses Jahr

übernimmt der Veranstalter der Sexy Party als

Dienstleister, das Straßenfest optisch und inhaltlich

neu zu gestalten. Im Herzen der Altstadt

finden sich die drei Open-Air-Bühnen.

Der Kölner CSD geht mit verschiedenen Forderungen

an die Öffentlichkeit. Dazu gehören:

■■

Ein Verbot der seelenzerstörerischen sogenannten

Konversionstherapie durch selbsternannte

„Homoheiler“ und die Finanzierung

durch die Krankenkassen.

■■

Stärkung der Arbeit mit älteren LGBT in der

Pflege, Unterstützung zu Hause und endlich

vollkommene und schnelle Hilfe für alle Opfer

des § 175.

■■

Die Verankerung des Antidiskriminierungsschutzes

in den §3 des Grundgesetzes

sowie bundesweite Aktionspläne gegen

Homo-, Trans- Biphobie.

■■

Einen selbstbestimmten dritten Geschlechtseintrag

ohne weitere Hürden.


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14 CSD

UNTERNEHMEN AUF

DER PARADE

Neben vielen lokalen Szenegrößen nehmen auch nationale

und internationale Unternehmen an der Parade teil. Vier von

ihnen verdienen ein besonderes Augenmerk.

Für Daimler ist es bereits der zweite Auftritt auf dem Kölner

CSD. Dieses Mal fahren neben dem Truck auch vier Smarts

an der Spitze der Parade. Die Teilnahme an den Christopher

Street Day Paraden in Deutschland und den Pride Paraden in

den USA ist enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeiternetzwerken

GL@D in Deutschland und Spectrum und Equal in

den USA entstanden. Mit Unterstützung des Global Diversity

Office unter dem Motto „Wir leben Vielfalt!“ entstand dabei

ein standortübergreifender Kulturdialog. Daimler steht für

eine Kultur der Wertschätzung und des Respekts – auch in

puncto sexueller Orientierung.

Wie bereits im letzten Jahr setzt Condor mit der

Teilnahme an den CSDs ein buntes Zeichen für

Vielfalt und Homosexualität. Condor wird mit

einem eigenen Truck unterwegs sein, auf dessen

kreatives Design man gespannt sein darf. Außerdem

haben 20 glückliche Facebook-Gewinner die

Möglichkeit, Teil der Parade zu werden: Dafür einfach

Condor auf Facebook folgen, um den baldigen

Gewinnspiel-Post nicht zu verpassen.

FOTO: 2018 (C) BENJAMIN PETRICH

Diversität ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur

bei Bayer. Daher macht man sich auch für

die LGBTI-Community stark und schaffet für die

Mitarbeiter ein Umfeld, in dem jeder unabhängig

von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität

sein Bestes geben kann. LGBT-Mitarbeiter

und weitere Unterstützer haben sich bei Bayer zu

einer globalen Community zusammengeschlossen:

BLEND. Ziel ist es, auf LGBTI-Themen aufmerksam

zu machen und eine inklusive und offene Unternehmenskultur

zu unterstützen. Zu diesem Zweck

organisiert die Gruppe verschiedene Veranstaltungen

wie die Teilnahme am CSD in Köln.

Wie schon in den vergangenen zwei Jahren

wird die große Abschlussparty SEXY

im Bootshaus in einer Partnerschaft mit

ABSOLUT Vodka auf dem CSD vertreten

sein. Der glamourös dekorierte Wagen

wird mit samt seiner GoGos und Tänzer

sicherlich wieder der Hingucker der Parade:

ABSOLUT SEXY!

Auf www.blu.fm/gewinne verlosen wir

zwei Wagenplätze.


XTREME!

Seit dem Jahr 2010 ruft die Xtreme! am Freitag

des CSD Wochenendes mehr als 2000 Fetisch

Fans aus ganz Europe in die Essigfabrik, um

gemeinsam in das CSD Wochenende zu starten.

Auch bei der 10. Ausgabe wird in gewohnt aufwändiger

Weise die Essigfabrik in den Cruising Hot Spot am CSD

Freitag verwandelt. Eine hochwertig gestaltete Bühne,

eine Licht- und Lasershow und die größte Play-Area

(Indoor und Outdoor) werden in einem mehrtägigen

Aufbau in der Industrielocation installiert. Nicht nur im

Outdoor Bereich, sondern auch auf der Tanzfläche geht es

traditionell jedes Jahr heiß her mit einem DJ Line-up der

Extraklasse (Alejandro Alvarez, Jack Chang, Mister Mola,

Mike Jayy). Der Dresscode ist Leather, Rubber, Skin, Army,

Uniform oder Sportswear & Sneakers.

Nach der Xtreme! öffnet die STATION 2B

ihre Türen für alle Fetisch Fans, die weiter

feiern und cruisen möchten. Die XTND ist

die offizielle Afterhour der Xtreme! und

bietet neben dem großzügigen Bar- und

Clubbereich auf weiteren 200 qm eine

Cruising Area. Themenbereiche wie die

SportsWORLD, großzügige Kabinen mit

Liegen und Slings, ein Labyrinth mit

Glory-Holes, ein Darkroom und vieles

mehr stehen bereit.

www.xtreme-cgn.de


BEFLÜÜÜGELT

DURCH DEN SOMMER.

MIT DEM GESCHMACK VON BEACH BREEZE.

NUR FÜR

KURZE ZEIT

BELEBT GEIST UND KÖRPER ® .


18 CSD

DAS STRASSENFEST

AM HEUMARKT

Drei Tage lang werden der Heumarkt und die angrenzenden

Straßen zum Herz des Kölner CSD und es werden dort

mehrere hunderttausend Besucher erwartet. Wir sprachen mit Tom

Fasshauer, dem neuen Betreiber der Fläche und Organisator der

offiziellen Main Party „SEXY PARTY“ im Bootshaus.

Deine Firma CHICOS Event wird künftig das CSD-Straßenfest

rund um den Heumarkt organisieren. Wann erwartet uns die

Umbenennung in SEXY-Festival?

Tom (lacht): Eine solche Umbenennung wird nicht erfolgen und

wäre auch nicht gerechtfertigt. Für das CSD-Straßenfest sind wir

reiner Dienstleister des Veranstalters KLuST e.V. – übrigens zum 1. Mal

seit diesem Jahr - und die SEXY führen wir seit über 10 Jahren

in eigener Regie durch. SEXY ist aber auch in diesem Jahr wieder

Gastgeber der Tanzbühne und wir freuen uns, u.a. Techno-Legende

MARUSHA an den Turntables begrüßen zu dürfen.

Aber wir dürfen trotzdem darauf hoffen, dass alles ein

bisschen frischer wird?

Tom: Wir wollen zumindest für frischen Wind sorgen in Sachen

Angebot und Optik. Dazu werden an den Laternenmasten rund um

den Heumarkt entsprechend Fahnen gehisst. Außerdem platzieren

wir an den drei Hauptzugängen zum Straßenfest große Tore, um

Anfang und Ende der Veranstaltungsfläche für den Besucher

sichtbar zu machen. Wir setzen auf Qualität statt Quantität

und haben die Anzahl von Gastro- und Bierständen daher

etwas verringert und bei der Auswahl insgesamt strengere

Qualitätskriterien angesetzt.

Und welches Konzept fährst du hinsichtlich

der Vernetzung des Heumarkts mit anderen

Aktionsorten wie Schaafenstraße und Parade?

Tom: Die Demo-Parade wird wie schon im letzten Jahr erst

am Heumarkt und der Hauptbühne und dann an der Tanzbühne

vorbei führen. Wir freuen uns auch, dass wir mit Exile und Corner

zwei Kneipen von der Schaafenstraße gewinnen konnten, die mit

einem Bierwagen auf dem Straßenfest vertreten sein werden. Insgesamt

ist es uns gelungen, die Szene noch stärker für eigene Stände

auf dem Straßenfest zu begeistern.


HESSE UND HOLLÄNDER AUGENOPTIK

Venloer Straße 363 / 50823 Köln / T: 0221. 50 60 87 80

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info@hesseundhollaender.de / hesseundhollaender.de


20 CSD

FASHION

ESPRIT + CRAIG & KARL

Pride Collection 2019

1968 war ein bewegtes Jahr.

Die Studenten räumten mit der

Vergangenheit auf, die Hippies

feierten die Liebe, die queere

Szene zeigte vorsichtig mehr

und mehr Sichtbarkeit.

Ein Jahr später dann gab es die

Stonewall-Straßenschlacht, der

Urknall der LGBTIQ*-Bewegung:

Erstmals wehrten sich Queers gegen

staatliche Repressionen und Polizeigewalt.

„Liebe, Gleichberechtigung und

Zusammenhalt!“, das forderte die

Szene, das brauchen wir alle – und

das ist auch der Gedanke der Pride-

Kollektion, der hinter dem 1968

von Susie und Doug Tompkins in

Kalifornien gegründeten Modelabel

Esprit steht.

Dieses Jahr beschreitet das Unternehmen

neue Wege, zusammen

mit dem Design-Duo Craig & Karl

geht am 31. Mai 2019 die limitierte

und bunte Unisex-Kollektion an den

Start. Die überzeugt nicht nur mit

den Prints, die jedes Teil zum Hingucker

machen, sie überzeugt auch mit

den Gedanken dahinter:

„Unsere Kooperation mit Craig & Karl

feiert eine bunte und vielseitige Welt.

Unsere Marke wurde aus dem Glauben

heraus gegründet, dass Liebe

allumfassend und geschlechterübergreifend

ist und sowohl ethnische als

auch religiöse Grenzen durchbricht“,

verrät Felicia Mundhenke, VP Head of

Consumer Communication bei Esprit

„Die Unisex Capsule Collection zeigt

Vielfalt und Freiheit durch kräftige

Regenbogenfarben, die sich zu jedem

Stil individuell kombinieren lassen.“

Die angesagten Künstler Craig

Redman und Karl Maier sind bekannt

für ihre bunte, laute und oft mit

intellektuellem Augenzwinkern versehene

Arbeit. Für ihre Kooperation

mit Esprit anlässlich des 50-jährigen

Pride-Jubiläums spielen sie mit einem

ikonischen Stilmittel von Esprit

– Streifen – und verleihen ihnen mit

einer bunten Regenbogen-Farbwelt

einen modernen Twist, um auf das

Thema LGBTIQ* aufmerksam zu

machen. *rä

Die Kollektion ist ab dem 31. Mai

2019 in 16 Ländern und online auf

esprit.de erhältlich.

#EspritCares #LGBTQ

#LoveIsLove

GESCHICHTE

RINALDO HOPF

50 Jahre Stonewall

Warum heißt der CSD eigentlich CSD? Und

warum gedenkt man Stonewall? Um diese

Fragen zu beantworten, muss man zurück

ins Jahr 1969 reisen.

Judy Garland, eine der ersten

queeren Ikonen – Grund war unter

anderem ihr Lied „Over the Rainbow“

–, war gestorben. Die Szene

trauerte in der Bar Stonewall Inn

in der Christopher Street in New

York. Und wie immer passte das der

Staatsmacht nicht, die Polizei rückte

einmal mehr an, um willkürlich zu

verhaften und die Feier zu beenden.

Doch diesmal schlugen die Gäste

zurück!

Seite an Seite lieferten sich

Transsexuelle, Schwule, Lesben,

Transvestiten und Prostituierte in der

Nacht vom 27. Juni zum Samstag,

dem 28. Juni 1969 eine gewalttätige

Auseinandersetzung. Sie war der

Startschuss für ALLE Prides und

Christopher Street Days.

Der aus Freiburg stammende Maler,

Herausgeber und Kurator Rinaldo Hopf

nimmt sich 2019 des 50. Jubiläums

dieser Straßenschlacht an, die für

uns so viel ermöglichte. „Die Figuren

sind alle lebensgroß, gemalt mit

Tusche und Aquarell sowie Acryl, auf

Originalseiten der amerikanischen

Schwulenzeitschrift The Advocate

aus dem Jahr 1969, die ich auf

Karton aufgeklebt habe“, verrät er.

„Zudem arbeite ich noch an einer

Siebdruckauflagen-Edition!“*rä

www.rinaldohopf.com


MEINE WAHL.

DEIN RESPEKT.

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über den Schutz vor HIV:

Egal ob Kondom, PrEP oder

Schutz durch Therapie. Ob du

eine oder mehrere Methoden

nutzt, entscheidest du.

Verschiedene Menschen –

verschiedene Methoden.

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22 KULTUR

INTERVIEW

MARIA

PSYCHO

aka Marcus Wolff

Performance

„... 140 Kilogramm

schwerer Pracht-Mensch ...“

FOTOS: MICHAEL RÄDEL

Seit der Jahrtausendwende

ist der Künstler mit seinen

ausgefallenen Kostümen einer DER

Stars der Szene – und das nicht

nur in Berlin. Zusammen mit dem

CIRQUE LE SOIR ist er immer wieder

weltweit unterwegs. Unlängst

performte er in Frankfurt, zum CSD

ist er in Köln bei der „SEXY“. Für

uns hatte er backstage im Berliner

KitKatClub etwas Zeit.

Du hast letztes Jahr deinen Namen

geändert: Aus Maria Psycho wurde

Marcus Wolff Performance. Warum?

Drag-Art hat viele Gesichter, und meiner

Ansicht nach wurde dieser Name allein

meinen Figuren nicht mehr gerecht. Ich

befinde mich zurzeit in einem kreativen

Wandel. Meine Figuren werden zu einem

großen Teil maskuliner, haben Namen und

eigene Persönlichkeiten. Das lässt sich

nicht mehr so pauschalisieren. Maria Psycho

ist über zwanzig Jahre alt und kommt

aus der alten Berliner Tunten/Punk-Szene.

Ganz gehen wird Maria Psycho aber nie,

sondern zu besonderen Gelegenheiten

immer mal wieder erscheinen.

Worauf legst du Wert bei deiner

Kunst?

Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu

zaubern. Von Kollegen abzugrenzen!

Einzigartig zu bleiben, nicht plagiatorisch.

Wobei ja performen auch bedeutet,

den bereits bestehenden eine neue Form

zu verleihen. Wir sind weltweit nicht viele

und sehr ausdrucksstark, doch bunte Menschen

mit Maske werden schnell in einen

Topf geworfen. Bestes Beispiel ist mein

hochverehrter Kollege Joko Koma, der im

Gegensatz zu mir mit großer Materialvielfalt

arbeitet, fertige ich Reduziertes,

Minimalistisches. Ich bin ein 140 Kilogramm

schwerer Pracht-Mensch, und

genau dieses Bild möchte ich auch aus der

Form heben ...

Warum liegt dir der CSD am Herzen?

„Es ist ein Privileg, gegen Ungerechtigkeiten

auf die Straße zu gehen.“ Hat schon

meine Mutti gesagt! Ich war über

Jahre hinweg Mitorganisator

des Transgenialen CSD

in Kreuzberg, der noch

verstärkter mit politischen

Forderungen

auf Missstände

aufmerksam

machte. Seit Jahren

mache ich viele

Aktionen auf den

Straßen und sehe,

dass die Resonanz der

Menschen immer positiver

wird. Das haben wir Vorreitern

wie Salomé, der Tödlichen Doris, Tim

Lienhard, Chou Chou de Briquette und

vielen anderen zu verdanken, die die ersten

CSDs in Deutschland mit auf die Straßen

gebracht haben und damit nicht zuletzt

auch die Sub/Klub-Kultur geprägt haben.

Die moderne offene Klubszene würde es

ohne Stonewall genauso wenig geben, wie

die entstehende Gleichberechtigung von

Transmenschen nicht ohne den Transgenialen

CSD, TransInterQueer und viele

weitere Projekte und Demos.

Wie kam es zu dem Treffen mit

Rag ’n’ Bone Man?

So etwas passiert einfach ab und zu, wenn

man sich sympathisch ist. Habe auch

schon mit Kollegen wie Till Lindemann

(Rammstein) oder Marius Müller-Westernhagen

an der Tür gestanden.

Wo wir gerade dabei sind:

Die Kostüme auf den neuen

Knorkator-Tour-Plakaten kommen

mir bekannt vor.

Ja, die sind von mir. Gero aka Stumpen

hat mich vor einer Weile gefragt, ob

ich ihnen ein paar Outfits für

ein Cover-Shooting zur

Verfügung stellen kann.

Da sagte ich Ja.

Du machst jährlich

eine Spendenaktion

für die Bahnhofsmission,

warum?

Mensch sollte nie die

vergessen, die Hilfe brauchen.

Ich habe vor ein paar

Jahren Schwester Elisabeth

von der Bahnhofsmission bei einem

Auftritt kennengelernt. Ich war hin und weg

von ihrer Kraft und ihrem Willen, Menschen

zu helfen, sodass ich mich dem nicht verschließen

konnte. Und seit der Zeit ziehen

wir wenigstens einmal im Jahr über den Riesenflohmarkt

am Berliner Ostbahnhof, wo

ich in aller Regel auch als Ausrufer tätig bin.

*Interview: Michael Rädel

www.instagram.com/

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Moltkestraße

Moltkestraße

24 STADT PLAN

Christophstraße Christophstraße Gereonstraße Gereonstraße

Köln

Kamekestraße

Kamekestraße

Venloer Straße

U

Moltkestraße

Bars

Lütticher Straße

Lütticher Straße

Aachener Straße

Aachener Straße

U

Moltkestraße

Richard-Wagner-Straße

Richard-Wagner-Straße

Roonstraße

91

SZENE

Roonstraße

1. Altstadt-Pub,

Unter Käster 5-7

2. Barcelon,

Vor St. Martin 10

3. Baustelle 4U,

Vor St. Martin 12

4. Beim Sir,

Heumarkt 27-29

• Cafe Familich,

Im Stavenhof 5-7

8. Casino Eck,

Kasinostr. 1a

Venloer Straße

24

91

55

64

Zülpicher Straße

10

24

73

Lindenstraße

Mozartstraße

Mozartstraße

Zülpicher Straße

10

71

55

64

115

73

Lindenstraße

71

11565

Beethovenstraße

•Mietrecht

•Verkehrsunfallrecht

•Antidiskriminierung

•Arbeitsrecht

•Strafrecht

•u.a.

Braugasse 12

50859 Köln

Tel: 02234/405769

www.bergmann-anwalt.de

113

U

Friesenplatz

111

36

67

113

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

Beethovenstraße

10. Coco Schmitz,

Aachener Str. 28

12. Era Bar,

Friesenwall 26

13. Ex-Corner,

Schaafenstr. 57-59

14. Exile on Mainstreet,

Schaafenstr.

61a

15. Gentle-Bears,

Vor Sankt Martin 12,

gentlebearscologne.de

17. Hühnerfranz,

Hühnergasse 5-7

18. Iron, Schaafenstr. 45

69

105

70

Hohenstaufenring Habsburgerring Hohenzollernring

69

Friesenstraße

Friesenstraße

Magnusstraße

Magnusstraße

Friesenwall

Ehrenstraße Breite Straße

Ehrenstraße Breite Straße

Schaafenstraße

Mauritiuswall

12

Kettengasse

45

Pfeilstraße

Mittelstraße

Mittelstraße

33

64

Hahnenstraße

Hahnenstraße

Rudolfplatz

Rudolfplatz

66

66

21

20

18 26

20

22 35 18 26

22 35

14

13

14

13

34

114

34

114

27 19

65

27 19

111

36

67

U

U

Zülpicher

Platz

105

Friesenwall

7068

U

U

Zülpicher

Platz

68

Schaafenstraße

Mauritiuswall

12

Kettengasse

33

64

45

Pfeilstraße

57

Rubensstraße

Rubensstraße

Mauritiuskirche

19. Ixbar,

Mauritiuswall 84

20. Mariechen,

Am Rinkenpfuhl 51

21. Marsil, Marsilstein 27

22. Die Mumu,

Schaafenstr. 51

23. My Lord,

Mühlenbach 57

24. Phönix Sauna,

U Richard-Wagner-

U

Barbarossaplatz26.

Barbarossa-

Str. 12

platz Ruhrpott,

Balduinstraße 20/

Ecke Schaafenstraße

27. Schampanja,

Mauritiuswall 43

31. Zum Pitter,

Alter Markt 58-60

Cafés/Bistros

33. Café Rico,

Mittelstr. 31

34. inSide Cafe,

Am Rinkenpfuhl 46,

www.inside-cafe.com

35. Zentral Garderobe,

Schaafenstr. 49

36. Regenbogen-Café,

Beethovenstr. 1

• Saint Louis,

Deutzer Freiheit 89

37. Diner‘s,

Neumarkt 16

Party-Locations

45. Sartory Säle,

Friesenstr. 44

• Wartesaal im

Zollhafen,

Im Zollhafen 2

Cruising-Bars

48. Jail – Cologne,

Mühlenbach 53

57

Marsilstein

Marsilstein

U

U

Friesenplatz

Mauritiuskirche

21

U

Mauritiussteinweg

81

37

Neumarkt

Neumarkt

Mauritiussteinweg

49. Pullerman,

Mathiasstr. 22

50. Deck 5,

Mathiasstr. 5

51. Station 2b, Pipinstr. 2

Saunen

52. Sauna Babylon

Cologne,

Friesenstr. 23-25

53. Sauna Vulcano,

Marienplatz 3-5

Sexshops/-Kinos

60. Gay Sex Messe,

Mathiasstr. 13

61. MGW.Cologne,

Händelstr. 53

62. Sex- & Gay Center,

Mathiasstr. 23

63. Sex- und Gay

Shop, Pfeilstr. 10

64. Cologne DOME

House of Fetish,

Händelstr. 27,

dome-fetish.de

BUSINESS

Apotheken

65. Birken-Apotheke,

Hohenstaufenring 59,

Tel. 2402242

• Paradies Apotheke,

Severinstr. 162a,

Tel. 329215,

www.paradies-apo.de

66. Westgate-

Apotheke, Habsburgerring

2,

Tel. 2402243

Thieboldsgasse

dem Berlich

Auf

81

Zeughausstraße

Zeughausstraße

37

Thieboldsgasse

dem Berlich

Auf

U

Neumarkt

110

Waisenhausgasse

U

Glockengasse

Glockengasse

Krebsgasse

Schildergasse

Schildergasse

Neumarkt

Cäcilienstraße

Cäcilienstraße

110

Krebsgasse

Poststraße

Ärzte

67. Dr. med.

Jochem Hay,

Allgemeinmedizin,

Hohenstaufenring

55,Tel. 2717870

68. Dr. med Stephen-

Mark Slabbers,

www.praxis-drslabbers.de,

Tel. 221 252551,

Waisenhausgasse

Poststraße

• Dr. Jochen May,

Zahnarzt, Sülzburgstr.

21-23, Tel. 9411222,

www.praxis-may.com

69. mereaPraxis, Michael

Henderson &

Partner,

Hohenzollernring 48,

Tel. 443872,

www.merea.de

70. Michael Schlamp,

Zahnarzt,

Hohenzollern-ring 12,

Tel. 255535

• Praxis am Eberplatz,

Dres. med.

Kümmerle, Theisen,

Wyen, Voigt, Ebertplatz

1, Tel. 7604648,

www.praxis-ebertplatz.de

71. Dr. Stefan Scholten,

HIV-Schwerpunktpraxis,

Richard-Wagner-Str.

9-11, Tel. 35505450

Handwerker

• Dirk Eßer,

Malermeister,

Niehler Str. 93,

50733 Köln,

Tel. 0173 3792233,

www.maler-esser.de

U

U

Appellhofplatz/

ZeughausAppellhofplatz/

Zeughaus

U

U

Appellhofplatz/

Breite Straße Appellhofplatz/

Breite Straße

U

107

U

107

Poststraße

Poststraße

Tunisstraße

Blaubach

Perlengraben

Neuköllner Straße

Tunisstraße

Blaubach

Perlengraben

103

106

108

Neuköllner Straße

103

106

• Felix Forsbeck,

Tischlermeister,

Bachstraße 27,

50354 Hürth,

Tel. 0176/40301844,

www.felix-forsbeck.de

Möbel

• Bettenwelten

GmbH,

Hansaring 53, 50670

Köln, 0221 91394410,

www.bettenwelten.de

• bulthaup am

mediapark,

Spichernstr. 77

• bulthaup kölnbraunsfeld,

Aachenerstrase,

524-528

• COR interlübke

Studio Köln,

Kaiser-Wilhelm-

Ring, 34

• Güney Möbel

GmbH,

Küchentraum, Kerem

Menemenci, Händelstr.

17, 50674 Köln,

kuechentraum.com

• Hans Segmüller

Polstermöbel

GmbH und Co. KG,

Segmüller-Allee 1,

50259 Pulheim

• Küchen Konzept

Köln, Neusser Straße

731-733, 50737 Köln,

0221 29757370,

www.kuechenkonzept-koeln.de

108


STADTPLAN 25

Marzellenstraße

Marzellenstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

HbF

Komödienstraße

Komödienstraße

U

Dom/

Hauptbahnhof

U

Kölner Dom

Kölner Dom

U

Breslauer Platz/

Hauptbahnhof Breslauer Platz/

Hauptbahnhof

HbF

104 109

104 109

Hohenzollernbrücke

Hohenzollernbrücke

Am Hof Am Hof

Große Budengasse

Große Budengasse

Obenmarspforten Obenmarspforten

Hohe Straße

Gürzenichstraße

Gürzenichstraße

Hohe Pforte

Hohe Straße

51

Pipinstraße Pipinstraße

Hohe Pforte

51

58 8

58

Heumarkt

Augustinerstraße

Augustinerstraße

Stephanstr. Marienplatz

Stephanstr. Marienplatz

11

8

11

15

23

63

Alter Markt

Alter Markt

31

31

3 4

15 3

112

112

23

49

63

Mathiasstraße

17

An der Malzmühle

49

Mühlenbach Filzengraben

60

50

Heumarkt

U

Rathaus

U

Heumarkt

Heumarkt

2

2

Mathiasstraße

An der Malzmühle

Mühlenbach Filzengraben

60

50

U

Rathaus

U

17

1

4

1

Am Leystapel

Deutzer Brücke

Deutzer Brücke

Am Leystapel

• Ron Lion Köln,

Max Planck-Str. 13,

U 50858 Köln

U

Severin-straße Severin-

SieMatic am Ring,

straße Kaiser-Wilhelm-

Ring, 40

• SieMatic im Stilwerk

Düsseldorf,

Grünstrasse, 15

• Vianden - Die

Einrichtung,

Aachenerstrasse,

524-528

Severinstraße

Severinstraße

Optiker

• Hesse & Holländer,

Venloer Str. 363,

Tel. 0221-50608780,

hesseundhollaender.de

• Optik Niederprün,

Hahnenstr. 2,

Tel. 0221-256858,

optik-niederpruem.de

Rechtsanwälte

• Ralf Bergmann,

Braugasse 12,

Tel. 02234-405769,

bergmann-anwalt.de

KULTUR

Bühne

• Atelier Theater,

Roonstr. 78,

Tel. 0221 24 24 85,

www.ateliertheater.de

• Horizont Theater,

Thürmchenswall 25.

• Opernhaus,

Rheinparkweg 1,

Tel. 0221 22128400

104. Philharmonie,

Bischofsgartenstr. 1

105. Scala,

Hohenzollernring 48

• Schauspielhaus:

Depot 1, Depot 2,

Grotte,

Schanzenstraße 6-20

107. Theater am Dom,

Glockengasse 11,

Opern Passagen

Museen

108. Museum für

Ange-wandte

Kunst Köln, An

der Rechtschule, Tel.

22123860,

www.makk.de

109. Museum Ludwig,

Bischofsgartenstr. 1,

Tel. 22122370

• Rosa Archiv,

Salierring 4,

Tel. 78 98 60 19,

Mo-Fr nach Vereinbarung,

rosa-archiv.de

RAT & TAT

Gesundheit

110. Aids- und STD-

Beratung,

Gesundheitsamt,

Neumarkt 15-21,

Tel. 22124602

111. Aidshilfe Köln,

Beethovenstr. 1

Bayenstraße

Severinsbrücke

Severinsbrücke

111. Lebenshaus-

Stiftung,

Beethovenstr. 1,

Tel. 202030,

www.lebenshausstiftung.de

112. Looks e.V.,

Beratung und

Unterstützung für

Jungs, die

anschaffen,

Pipinstr. 7,

Bayenstraße

Tel. 2405650,

www.looks-ev.de

112. Checkpoint der

Aidshilfe Köln, HIV

Schnelltest sowie

Syphilis, Tripper,

Chlamydien und

Hep-C. Wir sind für

euch da: Montag

bis Donnerstag von

19 Uhr bis 22 Uhr,

Pipinstr. 7,

Tel. 0221 99 57 12-17,

www.schnell-test.de

Info

113. Anyway,

Jugendzentrum,

Kamekestr. 14,

Tel. 5777760,

anyway-koeln.de

114. Rubicon,

Beratungs-zentrum

für Lesben & Schwule

(Sozialwerk e.V.),

Rubensstr. 8-10,

Tel. 27669990,

www.rubicon-koeln.de

115. Schwules

Netzwerk NRW,

Lindenstr. 20, Tel.

2572847,

www.schwul-nrw.de


26 VIP

KLATSCH

& STERNE

MEL C BEI CSD IN KÖLN

Obwohl die Spice Girls gerade auf Tour gehen, nimmt sich Melanie C

(Sporty Spice) noch Zeit, zwei CSDs zu besuchen, den Kölner und

den Berliner Pride! Und das wird sie nicht alleine, sondern mit den Dragqueens

der Band SINK THE PINK. „Die Szene sei ihr zweites Zuhause“, verrät

die Sängerin dazu. Schön. *rä melaniec.net

FOTO: PHILIP SINDEN

AUS, SCHLUSS, VORBEI:

LIFE BALL

Es war Europas größtes Aids-

Charity-Ereignis, der Lifeball in Wien.

Weltstars wie Elton John, Sterne aus der

Szene wie Barbie Breakout, VIPs aus Funk,

TV und der Modewelt, aber auch Aktivisten

und Künstler taten sich seit 1993 hier zusammen,

um im Kampf gegen Aids Farbe

zu bekennen, Geld zu sammeln und Spaß

zu haben. Nach 26 erfolgreichen Jahren

findet der Life Ball 2019 am 8. Juni zum

letzten Mal statt. Doch warum?

„Die Rahmenbedingungen und Umstände

haben sich über die letzten Jahre sehr

verändert. Im Kampf gegen AIDS haben

wir viel erreicht. AIDS hat sich von einem

Todesurteil zu einer chronischen Krankheit

gewandelt. Durch diesen Erfolg ergibt

sich die paradoxe Situation, dass die Zahl

der Verbündeten für AIDS-Hilfsprojekte

international und national abnimmt“, so

Gery Kezler, der den Ball seit über einem

Vierteljahrhundert veranstaltete. „Wir werden

mit dem Reingewinn des 26. Life Ball

unsere Energie jenen Regionen

widmen, wo das Problem noch

immer akut ist und wir Leben

retten können. In Österreich wird

von den Organisationen und der

öffentlichen Hand hervorragende Arbeit

geleistet. Daher wird es Verständnis für

unsere Entscheidung geben, dass wir in

der Unterstützung heuer auf internationale

Projekte fokussieren.“ Schade! *rä

RENÉE ZELLWEGER SPIELT

JUDY GARLAND

Ende 2019 soll ein Kinofilm zu

Ehren Judy Garlands, der Mutter Liza Minellis,

anlaufen. Ohne sie keine Stonewall-

Aufstände, kein CSD. Kein Scherz.

„Mir ist das sowas von egal, ich singe für

Menschen“, erklärte Judy Garland einst,

angesprochen auf ihre kritisch beäugte

schwule Fangemeinde. Die Mutter von

Liza Minelli war nicht nur zeitlebens eine

Ikone der Community – durch den am Tag

ihrer Beerdigung ausgelösten Stonewall-

Aufstand, der die Geburt des Christopher

Street Days darstellt, ist sie untrennbar mit

der Geschichte der Lesben- und Schwulenbewegung

verbunden. Mit ihrer Darstellung

der Dorothy in „Der Zauberer von Oz“

wurde sie 1939 nicht nur weltberühmt,

sondern auch unsterblich als das kleine

Mädchen mit Zöpfen und großen verträumten

Augen, das mit seiner glockenklaren

Stimme „Over the Rainbow“ singt.

Ihre späteren Filme („Meet me in St.Louis“,

„Das Urteil von Nürnberg“), vier Scheidungen,

die Skandale um ihre Medikamentenabhängigkeit

und auch ihr durch eine

Überdosis Schlafmittel ausgelöster Tod am

22. Juni 1969 schafften es nicht, dieses

Bild auszulöschen. Im Herbst 2019 soll

„JUDY“ in den Kinos anlaufen. In dem Film

spielt Oscar-Preisträgerin Renée Zellweger

(„Bridget Jones“, „Miss Potter“, „Chicago“,

„Unterwegs nach Cold Mountain“ ...) Judy

Garland. *lm/rä

AMANDA LEAR DREHT

Bekannt wurde Amanda Lear

als Model und Muse des Malers

Salvador Dalí. Berühmt wurde Amanda

dann ab den 1970ern als Sängerin mit

Hits wie „Follow Me“, „Queen of China

Town“, „Blood and Honey“ sowie „Egal“ und

„Fashion Pack (Studio 54)“. Vor wenigen

Tagen postete sie auf Social Media einen

ersten Schnappschuss von einem Filmset

mit den Worten „Der erste Drehtag meines

neuen Films ...“. Mehr verrät sie aber noch

nicht. *rä


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28 KULTUR

SOMMERFESTIVAL

Mit einem abwechslungsreichen

Programm und gleich

drei Neuheiten bespielt das 32. Kölner

Sommerfestival vom 16. Juli bis

18. August 2019 die Kölner

Philharmonie.

Zum ersten Mal in NRW zu erleben ist Titanic

– The Musical: Das mehrfach preisgekrönte

Stück erzählt in großen Chorszenen und

intimen Solonummern von den bewegenden

Schicksalen an Bord des Luxusdampfers und

gibt ein außergewöhnlich eindrucksvolles Bild

von der Jungfernfahrt der „schwimmenden

Stadt“. Sein unglaubliches 50. Jahr feiert das

legendäre Hippie-Musical HAIR – The Musical

mit einer preisgekrönten Neuproduktion, die

bereits die Musicalmetropole London begeisterte

und nun exklusiv in Köln zu erleben ist.

Mit dem Complexions Contemporary Ballet

ist vom 16. bis 21. Juli eine der aufregendsten

und angesagtesten Tanzcompagnien

der USA zum ersten Mal auf Deutschlandtournee.

Mit ihrem Programm STAR DUST –

From Bach to Bowie haben die New Yorker

zwei brandneue Stücke im Gepäck: Star

Dust ist eine inspirierende und farbenprächtige

Hommage an den unvergessenen

Jahrhundertkünstler David Bowie. Tänzerische

Perfektion, Eleganz und emotionale

Ausdruckskraft treffen auf elf berühmte

Hits wie „Heroes“, „Let’s dance“ oder „Space

Oddity“. Im Zusammenspiel mit Kostümen,

Make-Up und Lichtdesign entführt die

Choreografie das Publikum in den faszinierenden

Kosmos der Pop-Ikone.

Sein besonderes Gespür für Musik beweist

Choreograf Dwight Rhoden in Bach 25. Zu

ausgewählten Titeln des Barockgenies selbst

und seines Sohns Carl Philipp Emanuel

Bach entfaltet sich ein außergewöhnliches

Zusammenspiel zwischen den Tänzern. Mal

romantisch, mal spielerisch, mal feierlich und

immer voll unglaublich körperlicher Präsenz

gelingt die Einheit von Tanz und Musik in

außerordentlicher Harmonie.

Göttlich gute

Chansons

Was wäre das Sommerblut-

Kulturfestival ohne einen

Auftritt von Georgette Dee?

Eine Frage, die sich (Gott sei Dank?) auch dieses Jahr nicht

stellt, denn am 9. Juni, wenn der Frühling schon so richtig

in Fahrt gekommen ist, sein fröhlich buntes Licht erstrahlt,

wenn sein zartes Grün Hecken und Bäume anzündet, dann

bindet uns Georgette Dee ihre Lieblings-Chansons und

-Lieder schon mal als üppig duftenden Blumenstrauß voller

übernatürlicher Wirkung. Ein Halleluja für all unsere Herzen.

Gemeinsam mit Terry Truck zaubert Georgette ein wärmendes

Leuchten, einen prickelnden Spritz für die Seele

und frischen Schwung fürs Gemüt - garniert mit schicksalhaften

Geschichten von Fern- und Heimweh, vom Ankommen

und Loslassen und immer vom unerschütterlichen

Glauben an die Liebe. Womit sich die Grand Dame des

Chansons auch wunderbar ins diesjährige Festival-Thema

„Glaube“ einfügt, das in über 70 weiteren Veranstaltungen

aufgegriffen und von allen Seiten beleuchtet wird.

www.sommerblut.de

BANG BANG BONN

Für die Welt der Artistik,

der Show und des

Spektakels ist Kanada das

Gelobte Land.

Seit über zwei Jahrzehnten

stehen die Zirkusschulen

von Montreal und Québec

für bahnbrechende neue

Impulse, für Zauber, Glamour,

Höchstleistungen und für den

Mut, Unterhaltung in immer

wieder neue Formen

zu gießen. All diese

Qualitäten verkörpert

Luft- und Cyr-Artistin

Anna Ward wie kaum

jemand anderes auf

der Welt. Sie erfüllt sich

mit „Bang Bang“ den

Traum, ihre liebsten

Kollegen für einen

artistischen Urknall auf

die Bühne zu holen.

Die geballte Dynamik und

Kreativität aller Akteure wird

von Erfolgs- Regisseur und

Comedy-Ass Anthony Venisse

(„La folie“ und „Plüfolie“) mit

viel Hintersinn zu einem

genialen Ganzen geformt. Das

Ensemble füllt die Bühne des

Bonners GOP Theaters mit

einer Spielfreude, der man sich

nicht eantziehen kann.

www.variete.de


Romie Estèves

ist Fantasio

Jacques Offenbach

»Fantasio«

Ensemble der Opera Zuid

philharmonie zuidnederland

Enrico Delamboye Dirigent

halbszenische Aufführung

Foto: Künstleragentur

Konzerte online

Dieses Konzert wird live übertragen

auf philharmonie.tv.

supported by

koelner-philharmonie.de

0221 280 280

Freitag

21.06.2019

20:00


30

KULTUR

ALLE TERMINE UND ÜBER 20.000

WEITERE LOCATIONS WELTWEIT.

KOSTENLOS IN DER SPARTACUS APP!

SA 1.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Roughhouse, Von

Richard Siegal,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

20:00 Philharmonie,

Freiheit und

Abschied, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:30 Atelier Theater,

Nicolas Evertsbusch,

Die Quadratur des

Kreislers, Roonstr.

78, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 2.6.

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Roughhouse, Von

Richard Siegal,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

20:00 Philharmonie,

Lahav Shani dirigiert

Mahler, Sinfonie Nr.

3, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 3.6.

20:00 Philharmonie,

SUMMERTIME,

Sommerkonzert

100 Jahre Neue

Universität zu Köln,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 4.6.

20:00 Philharmonie,

Cuarteto Casals,

Bartók, Beethoven,

Sotelo, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 5.6.

20:00 Philharmonie,

Strauss »Ariadne auf

Naxos«, Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 6.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie, R.

Capuçon, Orchestre

National de Toulouse,

T. Sokhiev, Borodin,

Dvo ák, Tschaikowsky,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 7.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Frank Peter Zimmermann,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SA 8.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Drei Schwestern, Von

Anton Tschechow,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

20:00 Philharmonie,

vision string quartet,

Mendelssohn

Bartholdy, Schostakowitsch

und Jazz,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 9.6.

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

18:30 Gloria-Theater,

Georgette Dee & Terry

Truck, Dee Lieblings

Lieder, Apostelnstr.

11, Köln

20:00 Philharmonie,

RADIO DORIA, Sommerkonzert

2019,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 10.6.

18:00 Schauspiel Köln,

Ein grüner Junge,

Nach dem Roman von

Fjodor Dostojewskij,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

19:30 Scala, DO LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

DI 11.6.

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-Paul

Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

MI 12.6.

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, T.

Bauer, I. Apkalna,

Organa, Bischofsgartenstr.

1, Köln

DO 13.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Rhenische Rebellen,

Von Arnolt Bronnen,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

21:00 Philharmonie,

Round #4, Konzert

mit elektronischer

Musik, Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 14.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SA 15.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

MEDEA.OPFER, Nach

Euripides und Andrej

Tarkowskij, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie, WDR

Big Band feat. Fred

Hersch, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 16.6.

16:00 Schauspiel Köln,

MEDEA.OPFER, Nach

Euripides und Andrej

Tarkowskij, Schanzenstr.

6-20, Köln

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

20:00 Philharmonie,

Sommerkonzert 2019,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MO 17.6.

19:00 Palladium, Lena,

Konzert, Schanzenstr.

40, Köln

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 11,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 18.6.

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 11,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 19.6.

19:30 Scala, DO LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Die Räuber, Von Friedrich

Schiller, Schanzenstr.

6-20, Köln

DO 20.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Die schmutzigen

Hände, Von Jean-Paul

Sartre, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Lanxess Arena

(Kölnarena), Backstreet

Boys, Konzert,

Willy-Brandt-Platz,

Köln

20:00 Philharmonie,

Schostakowitsch

»Leningrader«,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 21.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Jacques Offenbach

»Fantasio«, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SA 22.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Jacques Offenbach,

Operettenzauber Gala

zum 200. Geburtstag,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 23.6.

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

MO 24.6.

20:00 Philharmonie, Die

vier Jahreszeiten,

Vivaldi Recomposed

– Jahreszeiten im

Wandel, Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 25.6.

19:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather Str.

30, Düsseldorf

19:30 Schauspiel Köln,

MEDEA.OPFER, Nach

Euripides und Andrej

Tarkowskij, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Fauré Quartett,

Brahms, Hosokawa,

Schumann, Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 26.6.

19:30 Schauspiel Köln,

MEDEA.OPFER, Nach

Euripides und Andrej

Tarkowskij, Schanzenstr.

6-20, Köln

19:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather Str.

30, Düsseldorf

DO 27.6.

18:30 FORUM Volkshochschule

im

Kulturquartier am

Neumarkt, Ausstellungseröffung

ColognePride

Stonewall,

Cäcilienstr. 29-33,

Köln

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather Str.

30, Düsseldorf

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

FR 28.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Rhenische Rebellen,

Von Arnolt Bronnen,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

19:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather Str.

30, Düsseldorf

20:00 Philharmonie,

Grieg & Mahler,

Brahms, Hosokawa,

Schumann, Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

22:30 St. Maria im Kapitol,

Stefan Temmingh,

Konzert im Rahmen

der Romanischen

Nacht, Kasinostr.

6, Köln

SA 29.6.

19:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln


31

19:30 Schauspiel Köln,

Die Räuber, Von

Friedrich Schiller,

Schanzenstr. 6-20,

Köln

19:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather

Str. 30, Düsseldorf

20:00 Philharmonie,

Grieg & Mahler,

Brahms, Hosokawa,

Schumann,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 30.6.

13:30 Capitol Theater

Düsseldorf, Chicago,

Musical, Erkrather

Str. 30, Düsseldorf

17:30 Scala, DA LAACHS

DO DICH KAPOTT,

Hohenzollernring

48, Köln

19:30 Gloria-Theater,

Fang den Mörder,

Kriminacht für Kombinierer

mit Hella von

Sinnen, Apostelnstr.

11, Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Pardon wird nicht

gegeben, Nach dem

Roman von Alfred

Döblin, Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Philharmoniekonzert

2019, Kölle - uns

Heimat am Rhing,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 2.7.

20:00 Palladium, Thom

Yorke, Konzert,

Schanzenstr. 40,

Köln

FR 5.7.

19:30 Schauspiel Köln,

Peeping Tom, Tanzgastspiel,

Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Abschiedskonzert,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:00 Palladium, Gossip,

Konzert, Schanzenstr.

40, Köln

SA 6.7.

15:00 Brunnen am

Waidmarkt,

Warme Meilen, Die

inzwischen schon

klassische Tour geht

am und durch das

Straßenfes, Waidmarkt,

Köln

19:30 Schauspiel Köln,

Peeping Tom, Tanzgastspiel,

Schanzenstr.

6-20, Köln

20:00 Philharmonie,

Herbert Pixner

Projekt: Tour 2019,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

SO 7.7.

19:30 Schauspiel Köln,

Peeping Tom, Tanzgastspiel,

Schanzenstr.

6-20, Köln

FR 12.7.

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SO 14.7.

19:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

DI 16.7.

20:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 17.7.

20:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

DO 18.7.

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

20:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

FR 19.7.

20:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

SA 20.7.

20:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

20:00 Mittelblond, Scarlett,

die Stecherin

von Meschenich, Von

noch mehr Winden

verweht, Schwalbengasse

2, Köln

DI 23.7.

20:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

MI 24.7.

20:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

DO 25.7.

20:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

FR 26.7.

20:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

SA 27.7.

20:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

SO 28.7.

17:00 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

19:00 Philharmonie,

TITANIC – The

Musical, 32. Kölner

Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 30.7.

20:00 Philharmonie,

HAIR – The Musical,

32. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

From Bach To

David Bowie

GRIEG &

MAHLER

FR 28. & SA 29. Juni 2019

Kölner Philharmonie / 20.00 Uhr

Edvard Grieg

Gustav Mahler

Boris Giltburg Klavier

WDR Sinfonieorchester

Jukka-Pekka Saraste Leitung

wdr-sinfonieorchester.de / facebook.com/wdrsinfonieorchester

BB Promotion and Complexions Contemporary Ballet present

choreography by

Dwight Rhoden

performed by

COMPLEXIONS

CONTEMPORARY

BALLET

MO 8.7.

SO 21.7.

MI 31.7.

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 12,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

DI 9.7.

20:00 Philharmonie,

Sinfoniekonzert 12,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

14:00 Philharmonie,

STARDUST – From

Bach to Bowie, 32.

Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

17:00 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

20:00 Philharmonie,

HAIR – The Musical,

32. Kölner Sommerfestival,

Bischofsgartenstr.

1, Köln

20:15 Senftöpfchen,

Varietespektakel,

15 Jahre Jubiläumsprogramm,

Große

Neugasse 2, Köln

16. - 21.07.19 · KÖLNER PHILHARMONIE

TICKETS: 0221 - 280 280

Tickethotline:

02 21-28 01 www.koelnersommerfestival.de


32 HOMOSKOP

FOTO: GAGE SKIDMORE

Geburtstagskind des Monats:

WENTWORTH MILLER, 2.6.1972

Mit der TV-Serie „Prison Break“

wurde der athletische

Schauspieler zur Ikone der

Homoerotik. Seine eigene

Homosexualität dementierte

er jahrelang, litt aber

unter dem Versteckspiel.

Sein Outing kam 2013 umso

überraschender: Eine Einladung zu einem

Filmfestival in St. Petersburg lehnte er „als

schwuler Mann“ wegen der homophoben

Haltung der russischen Regierung offiziell ab.

*bjö

HOMOSKOP

JUNI / JULI 2019

VON ADRIAN SPRUNG

ZWILLINGE

21. MAI – 21. JUNI

Die Schwierigkeiten mit denen

du im letzten Monat zu kämpfen hattest,

lichten sich nun. Das ist gut und du hast

Energie für neue Projekte. Eher zum Juli

hin, ergeben sich neue Chancen.

SKORPION

24. OKTOBER – 22. NOVEMBER

Für die Skorpione heißt es im Juni

zu jubilieren. Tatsächlich ist einmal alles in

Butter. Und falls nicht, hast du mittlerweile

Mittel und Wege gefunden, die Unbill nicht

an dich heranzulassen. Gut so.

WIDDER

21. MÄRZ – 20. APRIL

Im Juni verläuft’s unter Umständen

ziemlich kunterbunt. „Kraut und Rüben“-

Momente lassen dich daran zweifeln, du

hättest es noch mit „normalen“ Menschen

in deinem Umfeld zu tun. Lächle darüber!

KREBS

22. JUNI – 22. JULI

Vielleicht sollten unsere Krebse

nicht alles so verbissen sehen. Vor allem

wenn es um Liebesangelegenheiten geht.

Je lockerer du bist, desto eher steht auf

einmal Gott Amor auf der Matte.

SCHÜTZE

23. NOVEMBER – 21. DEZEMBER

So langsam klären sich die Dinge

für dich. Im Innen wie im Außen. Du weiß,

was du nicht mehr möchtest und kommunizierst

dies unumwunden. Das stößt nicht

immer auf Sympathie, tut aber gut.

STIER

21. APRIL – 20. MAI

Der Juni begegnet den Stieren

emotional als unausgegorene Mischung

aus „Jubel-hoch-jauchzend“ und „zu-Todebetrübt“.

Grübele nicht zu sehr. Manchmal

sind die Dinge einfacher als man denkt.

LÖWE

23. JULI – 23. AUGUST

Die Sonne des Junis bekommt dir

gut. Aus dem Frühling wird Sommer und

dieser setzt ganz neue Kräfte in dir frei.

Nimm andere Menschen mit. Macht einen

Ausflug, lasst die Seele baumeln.

STEINBOCK

22. DEZEMBER – 20. JANUAR

Ein guter Monat um auszumisten.

Physisch wie psychisch. Man kann nicht

allen alten Ballast mit sich herumtragen

oder im Keller aufbewahren. Raus damit,

das klärt auch menschliche Beziehungen.

JUNGFRAU

24. AUGUST – 23. SEPTEMBER

Du brauchst mal wieder Gesellschaft.

Ziehe gepflegt um die Häuser und

werde zum Partylöwen für eine Nacht. In dir

haben sich Emotionen angestaut die raus

müssen. Yoga allein, ist keine Lösung. Lebe!

WAAGE

24. SEPTEMBER – 23. OKTOBER

Wenn du häufig beruflich auf

Reisen bist, kennst du das Elend, das sich

mit überfüllten Zügen und Terminal-Schlangen

ergibt. Das schlaucht. Achte darauf, den

Frust nicht an dich heranzulassen.

WASSERMANN

21. JANUAR – 19. FEBRUAR

Im Juni lasse es einmal etwas

ruhiger angehen. Ziehe dein Programm

durch, vor allem auf Arbeit, aber übertreibe

es nicht. Es kommen auch wieder anstrengendere

Monate in den du fit sein solltest.

FISCHE

20. FEBRUAR – 20. MÄRZ

Die tiefen Gefühle, die du mitunter

empfindest und die dich gedanklich umtreiben,

sind nicht immer von Vorteil. Lasse

dich nicht manipulieren und finde einen

ausgewogenen Weg.

Frühstück

Mittagstisch

Business-Lunch

Sa/So Brunch-Buffet

Feste fiere im Famillich

bis 80 Personen

Im Stavenhof 5-7

50668 Köln

Tel.: 02 21-22 20 17 96

info@famillich.koeln

www.famillich.koeln


ESSIGFABRIK

33


34 STADTPLAN

Bars

SZENE

1. Bistro Levent,

Grupellostr. 32

2. Café Piranha,

Bilker Allee 11

3. Comeback,

Charlottenstr. 60

4. K1, Bismarckstr. 93

5. Ludwigs Bier & Brot,

Mertensgasse 11

6. Musk,

Charlottenstr. 47

Oberkasseler Brücke

Düsseldorf

Rheinkniebrücke

14

Reichsstraße

Hafenstr.

7

2

7. Nähkörbchen,

Hafenstr. 11

8. Queenz,

Charlottenstr. 62

9. Sternschnuppe,

Sternstr. 2

10. Studio 1, Jahnstr. 2a

11. Zum goldenen Einhorn,

Ratinger Str. 18

Cafés / Bistros

• ARTCafé, Im Dahlacker

70 (Ecke Aachener

Str.)

• Wilma,

Charlottenstr. 60

5

11

Bahnstr.

12

Graf-Adolf-Straße

Herzogstraße

9

Berliner Allee

10

Corneliusstraße

17

Party-Locations

12. Nachtresidenz,

Bahnstr. 13

13. Stahlwerk,

Ronsdorfer Str. 134

14. Ufer 8, Rathausufer 8

15. Zakk, Fichtenstr. 40

Restaurants

• Hirschchen,

Alt-Pempelfort 2

• Laurens Restaurant,

Bismarckstr. 62

3

8

6

4

1

Kölner Straße

Karlstraße

16

15

13

• Nooij Restaurant,

Hoffeldstr. 37

Saunen

16. Phoenix Sauna

Düsseldorf,

Platanenstr. 11a

BUSINESS

Ärzte

• Dr. med Martin &

Anselm K. Gottstein,

Werdener

Straße 8

• Tim Oliver Flettner,

Kaiserswertherstr. 55

• Zahnarztpraxis

Dr. Stolley, Berliner

Allee 56

Autohäuser

• Auto-Park Rath,

Oberhausener Str. 2

• smart Vertriebs

GmbH, Mercedesstr. 11

Dienstleistungen

• CJ-Sieben, Postfach

24 02 30

• Düsseldorf Tourismus,

Marktstr./

Ecke Rheinstr. bzw.

Immermannstr. 65b

• Stadtwerke Düsseldorf

AG, Höherweg

100

Finanzen & Recht

• Laureus AG Privat

Finanz, Ludwig-

Erhard-Allee 15

• Parilis, Hansaallee 249

Fitness

• Bodystreet Berliner

Allee, Berliner

Allee 56

• Bodystreet Düsseldorf

Münsterplatz,

Ulmenstr. 270

• EisenhauerTraining,

Münsterstr.

334-336

• Fit IN Düsseldorf,

Ringelsweide 14

• Olymp-Fitness-

Center,

Pempelforther Str. 47

Möbel &

Einrichtung

• Maßlos, Steinstr. 32

• Habitat Düsseldorf,

z.Hd. Jan Kutterolf

Schadow Arkaden |

Martin-Luther-Platz

22, 40212 Düsseldorf

Optiker

• Hesse und Holländer

Augenoptik,

Ackerstraße 158,

Tel. 0211 63962200,

hesseundhollaender.de

Rechtsanwälte

• Rechtsanwalt

Gelbke,

Königsallee 61

• Semra Sanliünal,

Kaiser-Friedrich-

Ring 45

Sexshops

• book&xxx,

Bismarckstr. 86

Schulen

• Sprachcaffe,

Grafenberger Allee

78-80

Sport

• My Beauty Fit,

Rethelstr. 98

KULTUR

Bühne

• Capitol Theater,

Erkrather Str. 30

• Jazz Schmiede,

Himmelgeister Str.

107g

• Komödie Steinstr,

Steinstr 23

• Takelgarn, Philipp-

Reis-Str. 10

Galerie

• Fonis Galerie, Lindenstraße

90, 40233

Düsseldorf

KOMPETENZ FÜR NAH UND FERN

www.kompetenz-fuer-nah-und-fern.de

Dieser Gutschein gilt nicht für verschreibungspflichtige Arzneimittel und Rezeptzuzahlungen.

Keine Barauszahlung.

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• Facharzt für Allgemeinmedizin

Olga Hartman

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Beatrice Ulbricht

• Fachärztin für Allgemeinmedizin

Kai Bromm

• Facharzt für Innere Medizin

Dieter Künz

• Facharzt für Allgemeinmedizin (privatärztlich)

Hohenstaufenring 59 • 50674 Köln

Habsburgerring 2 • 50674 Köln

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DEUTSCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT

HIV- UND HEPATITIS-KOMPETENTER

APOTHEKEN E.V.

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Gutschein nur in den Erscheinungsmonaten gültig. Inhaber: Erik Tenberken e.K.

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Tätigkeitsschwerpunkte:

• Hausarztpraxis für Allgemein- und Innere Medizin

• HIV-Hepatitis-Schwerpunktpraxis - PrEP

• Infektiologie, Immunologie,

Geschlechtskrankheiten

• Suchtmedizin

• Reisemedizinische Beratung und Impfung

• Gesundheitsvorsorge, Krebsvorsorge

Hohenzollernring 48, 50672 Köln

Telefon: 0221 / 570 8100, www.merea.de


STADTPLAN 35

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Gesundheitsamts,

Kölner Str. 180

• AIDS-Hilfe Düsseldorf

e.V., Johannes-

Weyer-Str. 1

Beratung

• Schwules Überfalltelefon,

Tel.

0211-19228

17. PULS - Treff für junge

Lesben, Schwule &

Bisexuelle,

Corneliusstr. 28

• SchLAu Düsseldorf

c/o Aidshilfe

Düsseldorf

Wirtschaft

• TARGOBANK,

Nordstr. 14

Bonn

SZENE

Bars

• GAP Bonn, Obere

Wilhelmstraße 29

53225 Bonn Beuel,

Telefon: +49 228

94909-77, E-Mail:

info@gap-in-bonn.de

Community

• Boba‘s Gay N°1 Club,

Josefstr. 17, 53111 Bonn,

0228-650685

Essen

Segerothstraße

Bars

9

Maxstr.

SZENE

Friedrich-Ebert-Straße

1. Barbados, Steeler

Str. 83

2. Briefkasten,

Hachestr. 21

3. C4-Klub, Hindenburgstr.

82-86

4. Colors, Lindenallee 89

5. Dampflock, Viehofer

Platz 14

6. Wilder Karl-Heinz,

Kettwigerstr. 60

4

11

3

Hindenburgstraße

10

Gladbecker Straße

12

7

6

Vereinstr.

Kettwiger Str.

Hachestraße

2

8

5

Schützenbahn

Gerlingstraße

7. Zum Pümpchen,

Kopstadtplatz 23

Party-Locations

• Studio, Schützenbahn

31

• Zeche Carl,

Wilhelm-Nieswandt-

Allee 100

Saunen

8. Pluto Sauna Essen,

Viehoferstr. 49

9. Metropol Sauna

Essen, Maxstr. 62

1

Herzogstraße

Steeler Straße

Sexshops und

-Kinos

10. Eros Boutique Gay

Shop, Klarastr. 19

11. Man Moviethek,

Vereinstr. 22

12. Wiscot, Friedrich-

Ebert-Str. 70

BUSINESS

Fitness

• CityFitness Essen,

Altendorfer Str. 97-101

Mode

• Blue Point Underwear,

Vereinstr. 18

• Rechtsanwälte

Anwaltskanzlei

Titze & Rodriguez,

Alfredstr. 108

Bühne

KULTUR

• Aalto-Theater,

Opernplatz 10

• GOP Varieté,

Rottstr. 30

• Grillo Theater,

Theaterplatz 11

• Philharmonie

Essen,

Huyssenallee 53

• Theater im Rathaus,

Porscheplatz 1

RAT & TAT

Gesundheit

• AIDS-Beratung des

Caritas-verbandes

für die Stadt Essen

e.V., Niederstr. 12-16

• AIDS-Hilfe Essen

e.V., Varnhorststr. 17

Community

• Café Vielfalt, Kleine

Stoppenberger Str.

13-15

• Essen X-Point,

Varnhorststr. 17

PRAXISGEMEINSCHAFT

Dr. med. Andreas Bellmunt-Zschäpe

(Allgemeinmedizin)

Kirsten Leurow (Innere Medizin)

Fachanwältin für

Erbrecht & Familienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte:

• Infektiologie

• PrEP-Beratung

• Hausärztliche Versorgung

• Akupunktur

• Proktologie

• Suchtmedizinische

Grundversorgung

Lebenspartnerschaft

Testament

Vorsorge

Erbstreit

u.v.m.

Mitglied der DAGNÄ e.V. (www.dagnae.de)

Dt. Arbeitsgemeinschaft niedergelassener Ärzte in der versorgung HIV-Infizierter

Münsterstraße 119, 4145 Dortmund

Tel. (0231) 816206, Fax. (0231) 1897117

Zweigertstr. 53, 45130 Essen

Tel. 0201 72029-0, Fax 0201 72029-29

E-Mail: kanzlei@ra-titze.de

www.ra-titze.de


36 STYLE

Café Famillich

Seit drei Jahren lebt Udo

Kehr für seine Vorstellung

eines Generationscafés

mitten in Köln.

Mit dem Café Famillich ist

ihm das gelungen. Für Jung

und Alt werden regelmäßig

Veranstaltungen angeboten,

die für ein Wiedersehen

im Café sorgen. Sei es

der Brunch an Feiertagen

und am Wochenende, die

„typisch britische Teatime“,

Gesprächsrunden, Kunstprojekte

oder der klassische

Tanztee am Sonntag. Neben

den Veranstaltungen sollte

man die Mittags- und Frühstückskarte

nicht aus dem

Blick verlieren. Täglich machen

traditionelle Gerichte

gepaart mit einem mediterranen

Hauch auf sich

aufmerksam. Zusätzlich lädt

der Businesslunch inklusive

Wasser und Espresso mit

9,90 Euro dazu ein, seine

Mittagspause zu verbringen.

Das Kuchenbuffet mit

selbstgemachten Klassikern

lädt nach einem Bummel

zum Genießen Im Stavenhof

5 ein.

Haushaltswaren

mit männlichem Touch

Granit wurde 1996 an einem Küchentisch

in Stockholm von Anett Jorméus

und Susanne Liljenberg gegründet.

Ihre Geschäftsidee bestand darin,

ein Lifestyle-Konzept zu entwickeln,

das den Alltag erleichtert. Clevere

und funktionale Produkte für das gesamte

Zuhause in natürlichen Farben

und Materialien, die von der Natur

inspiriert sind.

Zu den Produkten gehören viele

funktionale Objekte für den Haushalt

z. B. Schalen und Karaffen aus

wüstenfarbenen Stein oder Teller

und Platten aus Keramik in dunklen

Erdtönen. Für das Bad finden sich

Seifenschalen oder Zahnbürstenbecher

in Granitästhetik. Viele

Objekte finden sich auch für Garten

und Balkon wie die Kollektion

verschieden großer Blumenkübel

aus Beton. Auch Holz ist ein viel

verwendetes Material, das in der

Formgebung und den Mustern

Inspirationen anderer Kulturkreise

aufnimmt.

www.granit.com

Berlin, Rosenthaler Str. 13

Köln, Ehrenstr. 70

München, Sendlinger Str. 15

Hamburg, Schulterblatt 26

Auffällig unauffällig

Schon seit 2011 hat sich „Greenwich

Man Time“ einen Namen für ausgesuchte

Labels des Mainstreams gemacht. Mit Labels

wie Suit, Stoffbruch, Greenbelt oder Toms

bringt das Geschäft auf der Engelbertstraße

Abwechslung in die eher feminine Boutiqueszene.

Der aus der Ukraine stammende Inhaber

Evgenij beschäftigt sich seit vielen Jahren

mit den modischen Trends im In- und

Ausland. In seinem Store zelebriert er einen

lässig, sportlichen Stil, den er einem breiten

Publikum bei seiner ersten Teilnahme an le

bloc nahe bringen will. Insbesondere organic

cotton bzw. fair gehandelte Stoffe sind für ihn

ein Thema der Zukunft, über das er sich mit

seiner Kundschaft am Samstag im Rahmen

des Fashionfestivals im Belgischen Viertel bis

22.00 Uhr austauscht.

Greenwich Man Time, Engelbertstraße 12


DESIGN 37

D.154.2

Er ist einer der bekanntesten Designs von

Molteni&C: Der D.154.2 stammt aus der Gio

Ponti Collection des Hauses und wurde unter

der Federführung von Studio Cerri & Associati

geschaffen, das vornehmlich in den Bereichen

Architektur, Industrie und Schiffbau tätig ist.

D.154.2 ist aus mit Stoffen oder Leder bezogenem

Polyurethan gefertigt und gewann 2016

den Wallpaper Design Award.

www.molteni.it

DECADENT HEAT

Zur Mailänder Möbelmesse präsentierte TUBES seine

neue „Plug&Play“-Kollektion, zu der auch der mobile

Heizkörper Eve gehört. Anders als die meisten Heizstrahler

mutet Eve eher wie ein Kunstobjekt an als wie

ein schnöder Gebrauchsgegenstand. Gleichzeitig dient

das Produkt als Lichtquelle. Und was bitte könnte

für uns Deutsche dekadenter sein als Wärme aus der

Steckdose?

www.www.tubesradiatori.com

CHOICES

Wer bei Rolf Benz Sitzgelegenheiten shoppt, steht

irgendwann vor der Qual der Wahl. Clubsessel wie

der Rolf Benz 562 sind nicht nur mit unterschiedlichen

Füßen zu haben, beim Bezug muss sich der

potenzielle Käufer für einen von über 200 Stoffen

entscheiden.

www.rolf-benz.com


38 DESIGN

DELIGHTFUL

LAMPS

SA 22. JUNI 2019

KÖLNER PHILHARMONIE

20.00 UHR

OFFENBACH –

OPERETTEN

ZAUBER

YES, WE CAN-CAN!

OLGA PUDOVA SOPRAN

JULIEN BEHR TENOR

WDR RUNDFUNKCHOR

ROBERT BLANK EINSTUDIERUNG

WDR FUNKHAUSORCHESTER

ENRICO DELAMBOYE LEITUNG

DANIEL FINKERNAGEL MODERATION

Mit der Erfindung der Glühlampe Ende

des 19. Jahrhunderts reduzierte sich

nicht nur schlagartig die Zahl der Rauchvergiftungen

und Hausbrände, Designer

auf der ganzen Welt hatten plötzlich

ein völlig neues Objekt, an dem sie

sich ausprobieren konnten. Fünf der

schönsten Lampen von heute zeigen

wir dir hier.

ACROBAT

Zwei starke Magnete im Inneren des

Sockels und der Lampe machen es

möglich, Acrobat von Normann

Copenhagen auf unterschiedlichste

Weise zu arrangieren, ohne

dass das Leuchtmittel dabei

Gefahr läuft herunterzufallen.

www.normanncopenhagen.com

wdr-funkhausorchester.de

facebook.com/wdrfunkhausorchester


C

M

Y

CM

MY

CY

CMY

K

MUY-Logo_Final.pdf 1 11.04.19 14:41

DESIGN 39

SUN RISING LAMP

h220430 wants to make you

happy! Das japanische Designstudio

mit dem ungewöhnlichen Namen

behauptet von sich selbst, Objekte

zu entwerfen, die glücklich machen

sollen. Diese vom Sonnenaufgang

inspirierte Lampe zum Beispiel.

www.h220430.jp

ILLUSTRATION: JULIAN MARTICKE / KISD / TH KÖLN

lebloc19_anzeige_RIK_83x128mm.indd 1 26.04.19 14:36

SPOKES

Die Gitterstruktur der Spokes-Leuchte von Foscarini

erzeugt ein wunderschönes Lichtspiel, ähnlich wie bei

einem Kaleidoskop. Die Form der Lampe gleicht einer

Laterne. Spokes ist aus lackiertem Stahl und Aluminium

gefertigt und in vier verschiedenen Farben erhältlich.

www.foscarini.com

LUNA

Dank einer Oberfläche aus Latex und

Naturfasern sind diese dem Mond

nachempfundenen Leuchten wasser-,

kratz- und hitzeunempfindlich,

sodass sie nicht nur in deiner

Wohnung eine gute Figur machen,

sondern auch beispielsweise im Garten

oder auf dem Balkon aufgestellt

werden können. LUNA gibt es als

Minivariante, in Fußballgröße oder als

Maxiversion.

www.acorn.space

... UND WO SOLL DIE

NEUE KÜCHE HIN?


40 DESIGN

LIVE

GRAND

Du lebst nach dem Motto „Weniger ist doof“?

Du klotzt lieber, anstatt dass du kleckerst? Hier

sind ein paar Ideen NUR für dich. Live grand!

UNIFORMITY

Das Lipla-Bett von porro kann mit Leder- oder Kunstlederbezug

bestellt werden wie auch mit Stoffbezug.

Die Gleichmäßigkeit des Bettgestells macht seinen

unverwechselbaren Charakter aus und wird nur durch

die optionale Kommode hinter dem Kopfteil unterbrochen,

die als Nachttisch dient.

www.porro.com

LAY SOFT

Piero Redaelli gründete sein Unternehmen in den

Jahren des Zweiten Weltkrieges gemeinsam mit seiner

Frau – damals noch als Spezialist für handbestickte

Textilien. Später erweiterten ihre Söhne Ivano und Nicoletta

das Sortiment um Möbel, wobei die qualitativ

hochwertigen Stoffe noch immer eine große Rolle

spielten. Heute ist das italienische Label vor allem für

seine ausladenden Bettgestelle bekannt.

www.ivanoredaelli.it

MAXIMUM COMFORT

Ausgehend von einem einzelnen Pouf in Hexagonform

hat Designer Fabrice Berrux seine „Panorama“-Serie

für das Haus Bonaldo entworfen. Die Sofas und Sessel,

die in unterschiedlichsten Kombinationen rund um das

Basismöbel gestellt werden, lassen so ganz individuelle

Liegelandschaften entstehen, die immer erweiterbar

bleiben. Die Bezüge sind aus Leder und in verschiedenen

Farben erhältlich.

www.bonaldo.it


DESIGN 41

DISPLAY YOUR

TREASURE!

So schön hast du deine

Habseligkeiten noch nie

präsentiert gesehen.

Dieses Glaskabinett von

porro bietet Platz selbst

für die größten Sammlungen

in insgesamt

zwanzig Displays.

www.porro.com

KLASSIK & MODERNE

Fast 100 Jahre italienische Handwerkskunst und der

Anspruch, sich immer wieder neu zu erfinden, sind die

Erklärung für die gelungene Kombination aus klassischen

Formen und modernen Elementen, die Potocco

Spa so einzigartig machen. Typisch für die Sessel und

Stühle des Labels: die schmalen Aussparungen zwischen

Sitzfläche und Rückenlehne.

potocco.potoccospa.com

SPANISH DELIGHTS

In mittlerweile dritter

Generation vertreibt das

Familienunternehmen

POINT hochwertige

Outdoor-Möbel mit typisch

spanischer Reduziertheit.

Das modulare

Sitzmöbelsystem Pal

von Francesc Rifé ist sowohl

für kleine Patios als

auch für großzügigere

Anlagen geeignet. Fehlt

eigentlich nur noch die

Finca mit Pool.

www.point1920.com

FROM DENMARK. TO THE WORLD.

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Multifunktionale Möbel und Accessoires mit skandinavischem Flair und urbanem Lebensgefühl. Eine Einrichtungsberatung,

die auf Ihre Bedürfnisse eingeht, anstatt Allgemeinlösungen zu suchen. Auf Wunsch auch bei Ihnen zu Hause.

Dänisches Design, Qualität aus Tradition und individuelle Wohnkonzepte – dafür stehen wir bei BoConcept.

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42 DESIGN

BATH DESIGNS

24,6 Minuten verbringt der deutsche Mann im Durchschnitt täglich im Bad.

Und mit diesen Designs vielleicht bald noch ein paar Minuten mehr.

HOME SAUNA

Eine Heimsauna ist echter Luxus und

will gut geplant sein. Die Experten

von effegibi bieten individuelle

Lösungen in unterschiedlichsten

Materialkombinationen an.

www.effegibi.it

Projekt1_Layout 1 20.05.19 14:19 Seite 1

DECOR FAUCET

Das US-amerikanische

Unternehmen GRAFF

ist bekannt für seine

außergewöhnlichen und

hochwertigen Armaturen

wie beispielsweise

diesen wunderschön

geschwungenen Wasserhahn.

www.graff-faucets.com

NO MORE BRUSH!

Es gibt kaum ein Objekt im Badezimmer,

das den Look des Raumes mehr

stört als die schnöde Klobürste. Von

Cea Design kommt nun eine Alternative,

die ganz einfach in der Wand

versteckt wird. Der Wasserstrahl, den

Hydroplate erzeugt, säubert zuverlässig

die Toilette und sorgt für eine minimalistische

Ästhetik im Badezimmer.

www.ceadesign.it


DESIGN 43

INDIVIDUALIZ YOUR SINK

Das Waschbecken Edge von Falper ist ein Glasmöbel,

das auf Anfrage in der Sonderausführung „Metal“

mit Front- und Seitenteilen aus titanbehandeltem

Edelstahl, gebürstetem Messing und gebürstetem

Kupfer gefertigt werden kann.

www.falper.it

KÖLN // Braunsfeld

FOLGEN

SIE UNS

SOZIALE VERANTWORTUNG

16

KÖLN // Südstadt

TOP

ARBEITGEBER

MITTELSTAND

2019

FOCUS-Business

COMMUNAL BATHING

In Zusammenarbeit mit dem Amerikaner Terri Pecora

entstand die neue „Plural“-Kollektion von VitrA, die

sich traditioneller Designs von Gemeinschaftsbaderäumen

bedient und einzelne Elemente in Gruppen

zusammenstellt, statt sie in großen einheitlichen

Modulen zu verbauen.

www.vitraglobal.com

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Alle Darstellungen sind unverbindlich. Änderungen vorbehalten.


44 DESIGN

Kochst du gut zu Haus,

geht dein Mann nicht aus

Cuciniale hat hierfür ein intelligentes

Kochsystem, entwickelt. Es besteht

aus einem GourmetSensor, einer GourmetPilot-App

für Tablet und Smartphone

sowie einem umfangreichen Sortiment an

Kochfeldern bzw. Kochfeldabzügen.

Dieses vernetzte Trio begleitet und unterstützt

den Anwender bei einfachen wie

auch komplizierten Rezepten. Mit dem

Wissen von Sterneköchen und künstlicher

Intelligenz wird sichergestellt, dass Hitze

und Gardauer immer optimal an das jeweilige

Lebensmittel und die individuellen

Wünsche des Anwenders angepasst werden.

Dabei findet die Temperaturregelung

wie von Zauberhand völlig automatisch

statt. Videosequenzen und Schritt-für-

Schritt Anleitungen von einem virtuellen

Profikoch, führen den Hobbykoch durch

den gesamten Kochprozess und allen

Temperaturzyklen.

Die Kochfelder mit Flächeninduktion

sind natürlich auf dem letzten Stand der

Technik. Ausgestattet mit Topferkennung,

Slider-Bedienung und Brückenfunktion

für große Töpfe. Selbstverständlich kann

der Anwender gleichzeitig herkömmlich

(analog) und mit Cuciniale-Technologie

(digital) kochen. Mit der GourmetPilot App

hat der Anwender stets einen Profikoch

an seiner Seite, der ihn zusätzlich mit

Tipps und Tricks, Wissenswertem über

Ernährung sowie aktuellem Experten

Know-how ausstattet.

Seit Mai 2019 steht das komplette Sortiment

an Kochsystemen bei Küchen-Loft in

der Bonner Straße 242 zur Verfügung und

wird dem interessierten Besucher gerne vorgeführt

oder zum Selbsttest mitgegeben.


Loungesessel

Der Trifidae Loungesessel

von Prostoria ist

nicht einfach nur ein Sessel,

sondern die Freiheit sein

Lieblingsstück nach Wunsch

zu konfigurieren.

Diese Sessel-Familie bietet

drei Rückenlehnvarianten:

Ohrensessel, Highback

und Lowback, sowie zwei

Untergestelle. Durch einen

adaptiven Hocker wird der

Lieblingsplatz perfekt. Prostoria

hat sich über vier Jahre

Zeit für die Entwicklung genommen.

Dadurch entstand

dieses reduzierte, funktionale

und ästhetische Meisterstück.

Der Loungesessel

Trifidae (ab EUR 1.196) findet

seinen Einsatz nicht nur in

den eigenen vier Wänden,

sondern ist prädestiniert für

den Einsatz als Objekt und

im öffentlichen Raum. Die

Möglichkeiten der farblichen

Gestaltung sind auf Grund

seines dreischichtigen Designs

nahezu unbegrenzt.

Contemporary-Art-Furniture

at it´s finest! Erhältlich

bei living, Luxemburger

Straße 245

Dolce &

Gabbana

Standmixer

von Smeg

DESIGN 45

Mit dem Standmixer „Sicily is

my love“ feiern der italienische

Hausgerätehersteller Smeg und

Dolce & Gabbana ihre gemeinsame

Heimat.

Die Motive des Mixers zeugen

von der Jahrtausende alten

Geschichte und Tradition Siziliens,

der geistigen Heimat von Dolce & Gabbana. Für das

Dekor wählten die Designer besonders ausdrucksstarke

Bilder. Sie schwärmen von den berühmten griechischen

Tempeln, dem imposanten Vulkan Ätna und der traumhaften

Küste. Mit diesem einzigartigen Dekor in den

kräftigen Farben Siziliens fängt der Mixer den Zauber der

Mittelmeerinsel ein: Er setzen damit in jeder Küche ein

einzigartiges Highlight. Die schwungvollen Ornamente

der Kleingeräte-Serie erinnern an traditionelle Keramik

und den Schmuck historischer Pferdekarren. Neben dem

Standmixer gibt es bereits einen 2-Scheiben-Toaster,

einen Wasserkocher sowie eine Zitruspresse.

Erhältlich bei Smeg, Hohenstaufenring 72

Einrichtungshaus Roth GmbH & Co. KG Köln

Hohenstaufenring 57, 50674 Köln

Tel. 0221-246090

www.ligne-roset-koeln.de


46 DESIGN

ACCESSOIRES

Living-Accessoires wie etwa eine Vase

oder ein Teeservice von Tim Defleur

machen unser Leben nicht einfacher, aber so

viel schöner.

IITTALA X MIYAKE

Was dabei herauskommt,

wenn die Finnen von iittala

mit dem Japaner Issey

Miyake zusammenarbeiten?

Ziemlich coole Keramikdesigns.

www.iittala.com

Ahoj – komm an Bord!

Werde Tänzer bei der

StattGarde Colonia Ahoj!

Mehr Infos findest Du hier:

3DVD

mit Halbfinale

und Finale

ab 21.06.

erhältlich!

... oder schreibe an:

tanztrainer@stattgarde.de

Auch als 2CD-Album

und Download erhältlich!

facebook.com/EurovisionSongContest

www.eurovision.tv · www.universal-music.de

Bildnachweis: © StattGarde Colonia Ahoj e.V., Peter Christian Blum


DESIGN 47

BY ACCIDENT

Der Fortschritt macht auch vor so

traditionellen Gebrauchsgegenständen

wie Porzellan nicht halt.

Dieses ungewöhnliche Teeservice

von Designer Tim Defleur wurde mit

einem 3-D-Drucker produziert. Je

nach Betrachtungswinkel sehen die

„Glitch“-Tassen mal ganz gewöhnlich

aus, mal eröffnen sie den Blick auf

einen bauchigen Vorsprung, der nicht

von ungefähr kommt. Defleur war

gerade auf dem Weg nach Brüssel, als

er die Teetassen zeichnete und der

Waggon plötzlich heftig wackelte.

www.timdefleur.com

WAVE TRAY

Wohin mit all den kleinen Dingen,

die wir im Alltag so benutzen? Ringe,

Hausschlüssel, Feuerzeuge? Am

besten in eine Schale, die so gut

aussieht wie Wave Tray. Designer

Donghoon Sohn ließ sich für die

Gestaltung von der glitzernden

Wasseroberfläche des Genfer Sees

inspirieren.

www.sohn.work

A SINGLE FLOWER

Es muss nicht immer

gleich ein ganzes Bouquet

sein! Manchmal

reicht auch eine einzige

Blume, um einem ganzen

Raum ein neues

Gefühl zu geben. Vor

allem, wenn sie in einer

so formschönen Vase

wie dieser von Alain

Berteau steht. Designt

für OTHR.

www.othr.com


48 ADVERTORIAL

INTERVIEW

Wolfgang Becker

Innenarchitekt und Studioleiter vom COR interlübke Köln

Am Rande eines Einrichtungsprojekts

in Köln plauderte Wolfgang

Becker ein bisschen aus dem Nähkästchen

eines Innenarchitekten. Ob Eitelkeit im

Bereich der Innenarchitektur Platz hat,

welche Design-Trends besonders heiß

sind und warum Kunden ungleich behandelt

werden müssen.

Erinnerst du dich an dein erstes

gekauftes Möbelstück?

Becker: Erinnern? Ich habe es jeden Tag

live vor Augen! Mein erstes Möbelstück war

ein Schlafsofa, für das ich damals einen

Fremdstoff ausgewählt habe, weil mir aus

der Kollektion nichts gefallen hat. Das

war vor 26 Jahren und es war viel Geld für

mich. Heute erfreue ich mich immer noch

an diesem sehr bequemen und zeitlosen

Möbel. Das Sofa hat mit mir etliche Umzüge

durchgemacht und es steht immer noch

wie eine Eins in meinen vier Wänden. Die

Gäste lieben es, denn der Komfort ist

unübertroffen.

Sollte man sich am besten vorbereiten,

bevor man sich von Ihnen

beraten lässt?

Ein Grundriss, ein paar Fotos und eine Idee,

was die neue Lösung an Mehrwert bieten

soll, wären ein guter Anfang. Alles weitere

passiert dann gemeinsam. Zusammen

schauen wir vor Ort nach den weiteren

Begebenheiten, um die gewünschten Vorstellungen

zu realisieren. Unter anderem

werden die Lichtverhältnisse unter die

Lupe genommen, die Bausubstanz wird

inspiziert, relevante technische Maßen

werden geprüft. Wie ist das aktuelle Wohngefühl

vom Kunden und wie soll’s werden

– ein Rundum-Projekt.

Ist es okay, eitel beim Wohnraum-

Einrichten zu sein?

Aus meiner Sicht ist es ganz natürlich,

sich mit etwas zu identifizieren, das Teil

des Selbstausdrucks ist. Sei es der eigene

Körper, die Kleidung und auch die Wohneinrichtung.

Wer dabei einen ästhetischen

Anspruch verfolgt – und das Schönheitsempfinden

kann da völlig individuell

sein - ist auf gesunde Weise eitel. Ganz

ehrlich, Eitelkeit ist mir bei meiner Arbeit

sogar willkommen, denn diese Menschen

sind nicht gleichgültig, sondern offen, sich

mit Materialien, Farben und Harmonien

auseinanderzusetzen und diese mit sich

in Bezug zu stellen. Ist es also okay beim

Wohnraum-Einrichten eitel zu sein? Mit

einem Wort: unbedingt!

Was sind die neusten Designtrends?

Eine spannende Frage. Büros werden

wohnlicher; kühle Büro-Atmosphäre

hat in Unternehmen ausgedient. Da, wo

gearbeitet wird, ruft es nach Heimeligkeit

– interessanter Trend. Dennoch wird

Funktionalität nach wie vor großgeschrieben.

Nur zusätzlich mit dem Anspruch auf

Wohlgefühl. Auch im Wohnraum wird es

gemütlicher, weicher, farbiger, lässiger und

es werden wieder mehr unterschiedliche

Materialien miteinander kombiniert.

Diese Trendbewegung begrüße ich sehr, weil

sie genau das widerspiegelt, worauf ich auch

persönlich in meinem Studio Wert lege: In

erster Linie zählen der Mensch und seine Bedürfnisse

und nicht allein die Funktionalität.

Weitere Trends, die du im COR

interlübke Studio aufgreifst?

Bei der Innenraumgestaltung zählt aktuell

und zukünftig noch stärker: Individualität.

Individualität ist allerdings kein Zug, auf

den ich gerade aufspringe, weil’s trendy ist.

Im COR interlübke Studio Köln pflege ich

mit meinem Team seit jeher eine auf den

Kunden genau abgestimmte, persönliche

Beratung und ganzheitliche Planung.

Maßanfertigungen und zusätzliche Sonderanfertigungen

sind für uns eine Selbstverständlichkeit.

Unser Credo: Wir behandeln

jeden Kunden ungleich. Denn jeder unserer

Kunden hat seine ganz persönlichen Vorstellungen,

Wünsche und Aufgaben. Zum

Beispiel können bei uns Kunden Stoffe

mitbringen, die nicht aus unserem Sortiment

stammen, mit denen wir aber gerne das neue

Polstermöbel beziehen. Viele Kunden sind

positiv überrascht, wenn sie hören, welche

Sonderanfertigungen über die Hersteller

COR und interlübke möglich sind: Individuelle

Anfertigungen, Wunschmaße, Anpassung an

Schrägen, eine schier endlose Farb-Vielfalt

und das alles mit Innenarchitekten, Tischlern

und Monteuren. Alle Leistungen komplett

aus einer Hand. Individueller geht’s nicht.

Und ehrlich: Nur so macht Arbeit Spaß!

Wolfgang Becker,

Innenarchitekt und

kreativer Kopf in

Einrichtungsfragen, ist

Studioleiter im: COR

interlübke Studio Köln,

Kaiser-Wilhelm-Ring 34,

50672 Köln

cor-interluebke-koeln.com


Natürlich

SCHLAFEN

heißt

entfalten.

Oder wenden.

Oder rollen.

Entdecken Sie die Vielfältigkeit eines FUTONS - wir beraten SIe gerne.





WOLFES & WOLFES


50 DESIGN

STACK ’EM!

Studioapartment? Sammler von

Porzellanfiguren? Genereller

Platzmangel? Kein Problem, diese Möbel

sind zum in- und aufeinander Stapeln

und können bei Bedarf ganz einfach auf

minimale Grundfläche zusammengestaucht

werden.

FLEXIBLE OFFICE

Loungen, Meeten, Begegnen:

Die Scope-Sitzmöbel von COR

passen sich ganz einfach den

Ansprüchen des Büroalltags an.

Die Rückenlehne kann sogar

um zwei Module erweitert

werden, was für besonders viel

Privatsphäre sorgt.

www.cor.de

TREASURE CHEST

144 kleine Schubladen bilden dieses fantastische Designobjekt von

Nika Zupanc. Zupanc stammt aus Slowenien und hat bereits für Labels

wie Sé, Moooi und Qeeboo Möbel entworfen. Mit diesem Kabinett hat

sie einen Ort geschaffen, der all die kleinen und sentimentalen Erinnerungen

hütet, die ein Mensch mit der Zeit so ansammelt.

www.nikazupanc.com

MODULAR

Kleines Sofa, großes Sofa, rundes Sofa, eckiges

Sofa: Die Module von BOB können je nach Zweck

und Funktion unendlich erweitert oder verkleinert

werden. So wird aus einer Liegewiese im Nu eine

Konferenzecke oder auch ein Zwei-Mann-Kinosessel.

Gibt’s beim schwedischen Hersteller Blå Station.

www.blastation.com

TOTEMHOCKER

Für ihr letztes Projekt am Holon

Institute of Technology ließ

sich Designerin Shir Avraham

von den Totempfählen indianischer

Urvölker inspirieren. Vier

verschiedene Stühle können je

nach Geschmack oder Größe des

Sitzenden auf unterschiedliche

Weise gestapelt werden.

www.shiravraham.com


Deine Reise beginnt hier. Teile deine Liebe auf dem spannendsten Netzwerk für Schwule,

Bi-Männer und Transgender. Downloade die ROMEO-App in deinem App-Store,

oder melde dich auf unserer Webseite an.

app.planetromeo.com


DESIGN

NACHGEFRAGT

Designer

HEAVYTOOL

FOTO: LAURENT BURST

„Ich lebe auch selbst gerne mit

den Dingen, die ich schaffe“

Über den Designer berichteten wir

schon mehrmals. Gründe genug

liefert er ja auch: immer wieder neue und

spannende (Design-)Projekte. Wir

chatteten mit dem in Berlin-Wedding

lebenden Kreativen unter anderem über

die Rückkehr eines Designklassikers und

seine jüngste Kooperation mit dem

Latexlabel S.A.R.

Ernst Moeckls Design-Klassiker,

der Z-Stuhl aus den 1970ern, feiert

2019 sein Comeback. Inwiefern bist

du daran beteiligt und wie kam es

dazu?

Ich habe für den Hersteller der Stühle eine

Kollektion an Farben komponiert: Olivgrün,

Cyan, Violett und Magenta. Der Kontakt

kam über meinen Marketing-Manager

zustande, der sich unter anderem um

das „heavytool.berlin & heavytool.gear“-

Instagram kümmert. Da ich eine große

Zahl der Stühle aus alter Produktion selbst

besitze und über die Jahre erworben und

aufgearbeitet habe und diese auch bei der

Kooperation mit dem Teppich-Label RUG

STAR teilweise zu sehen waren, für das ich

2018 einen Teppich designt habe, wurden

sie auf mich aufmerksam.

Bei einem Treffen in meinem Berliner

Studio haben wir dann festgestellt, dass

wir beide sehr stark für diese Design-

Ikone brennen, und direkt beschlossen,

ein Projekt zusammen zu starten. So kam

es, dass ich für diesen Klassiker Farben

ausgesucht habe, die für verschiedene

Stimmungen stehen, die ich mit dem

Stuhl verbinde. Wir hatten dann zusammen

den ersten Messeauftritt dieses Jahr

auf der IMM in Köln: „an icon is back“. Im

Frühsommer ist auch ein erster Event in

einem Store in Berlin-Mitte geplant, auf

dem ich die Stühle und meine Farben

vorstellen werde.

Obwohl in Ulm entwickelt, denken

viele bei dem Stuhl an die DDR …

Ob das viele denken, weiß ich nicht, aber

der Stuhl taucht in Berlin oft auf, da er

im Osten sehr beliebt war, was ja toll ist.

Zudem leben hier unzählige Kreative und

man findet den Stuhl in vielen Wohnungen

wieder, da er einfach ein schöner Klassiker

ist und sehr bequem.

Die neu produzierten Z-Stühle – sowohl

mit als auch ohne Lehne – kommen dann

upgedated auf den Markt, der Größe

heutiger Personen angepasst für optimalen

Komfort. Und in einer Lackqualität, die

atemberaubend ist. Der Stuhl ist unter

anderem auch outdoor-geeignet und sehr

robust. Ein Möbelstück das in Deutschland

(Chemnitz) teils in Handarbeit hergestellt

wird und Eindruck macht – in jeglicher

Hinsicht.

Ich war sehr beeindruckt bei der ersten

Werksführung im letzten Herbst, vor allem,

was die Qualität der Verarbeitung angeht,

da ich bei meinen eigenen Produkten für

HEAVYTOOL genau darauf sehr viel Wert

lege und alles regional produzieren lasse, in

und um Berlin.

Wie entstehen deine Möbel und Objekte,

wo holst du dir deine Ideen?

Ich habe meist spontan eine Idee, und

die ersten Skizzen kommen in mein rotes

Moleskin, das ich immer bei mir habe.

Wenn ich mich hinsetze und versuche, etwas

Neues zu entwickeln, passiert bei mir

meist gar nichts. Ich brauch alltäglichen

Input. Also besteht meine Arbeit oftmals

darin, mich spontan in den Flieger zu

setzen und meine Tage in Europas Städten

bei Freunden zu verbringen. Museen

besuchen, durch die Straßen schlendern

die mannigfaltigen Kulturen Europas zu

konsumieren … Und auf einmal macht es

„klick“ und ich habe eine Idee, oder mich


inspiriert etwas durch Zufall und ich entwickle

das im Kopf dann direkt weiter.

Ich verbringe momentan viel Zeit in Barcelona,

London, Prag, Mailand und Paris bei

Freunden, fühle mich dort auch sehr zu

Hause und lasse mich von der Energie der

Städte inspirieren!

Ich bin sehr dankbar, Europäer zu sein

und mich so spontan und frei bewegen zu

können, zudem selbst in einer Metropole

wie Berlin zu leben, die es mir ermöglicht,

innerhalb weniger Stunden an einem ganz

anderen Ort den Tag zu verbringen. Ich

habe den Flughafen ja quasi vor der Haustür

mit Tegel! Manche Objekte/Ideen gehe ich

dann sofort an, andere bleiben Monate oder

Jahre liegen, bis ich sie weiterentwickle.

Dann mache ich meist weitere Zeichnungen

im Büro oder ein Modell im Atelier.

Danach kommen Fachzeichnungen für das

Werk oder den Fabrikanten zur Produktion

eines Prototyps. So entstehen meine eignen

Produkte. Mir sind dann der Austausch

und eine gute Zusammenarbeit mit den

Profis sehr wichtig: mit dem Tischler,

Lackierer oder Metallbauer, damit am

Schluss die beste Qualität erzielt wird für

das Designobjekt oder Möbel.

Bei Produkten für andere Marken mache

ich Entwürfe und man bespricht dann die

Details, Qualität und Feinheiten für die

Fertigung.

Hast du denn ein Lieblingsmöbelstück?

Eines? Nun ja, das wechselt bei

mir immer wieder. Momentan

ist das ein Teppich, den ich sogar

selbst entworfen habe für meinen

Freund Jürgen Dahlmanns. Hätte ich auch

nie gedacht, aber der RUG STAR-Teppich

Tape-01 hat mich schwer beeindruckt, als

er in Berlin ankam. Damit waren wir 2018

in Paris auf der Maison & Objet zusammen

und er wurde direkt am ersten Messetag

das erste Mal verkauft. Die Arbeit ist insgeheim

eine Hommage an meinen besten

Freund Lolo, der es liebt, mit Gaffa Dinge

zu verpacken und zu bekleben. Er hat

mich damit irgendwann angesteckt und

ich beklebe seitdem auch alles mit bunten

Gaffas, was mir in den Weg kommt. Das ist

schon toll, wenn man Objekte schafft, die

andere Menschen happy machen und ein

Teil ihrer Welt werden. Dafür lebt man ja als

Designer. Und ich lebe auch selbst gerne

mit den Dingen, die ich schaffe. Eigentlich

bin ich, was das angeht, dann doch eher

untreu mit der Liebe: So viele schöne Objekte,

ich kann mich da schwer festlegen

auf ein Lieblingsstück.

Apropos untreu: Gerade startete

deine Zusammenarbeit mit einem

jungen Fetischmodelabel.

Haha, ja, ich gehe fremd und schau mal

in der Modewelt vorbei auf ein Date. Ich

mach das wie Lagerfeld, der dann irgendwann

angefangen hat, nebst Modedesign

zu fotografieren. Toll, sich in anderen

Gebieten auch zu entwickeln, zu lernen

und sich kreativ auszutoben. Mal was ganz

anderes als Aluminium- und Betonobjekte

auf Maß. Mein bisher exotischstes

Projekt, wie ich finde. Mein lieber Freund

Sven Appelt hat ein eigenes Latex-Label

gegründet, weil er sich auch weiterentwickeln

wollte mit seiner Arbeit und vor allem

der Qualität, da er damit nicht weiterkam

im alten Unternehmen. Ich hatte ihn ins

Bauhaus nach Dessau eingeladen, für ein

paar Tage Klausur und Brainstorming, um

Ideen zu entwickeln für seine

neue Firma. Dabei kam mir dann

die Idee, selbst eine Kollektion zu

entwerfen für ihn unter meinem

Brand HEAVYTOOL. Die Idee

FOTO: S.A.RUBBER

haben wir dann weiterentwickelt und ich

habe eine erste Kollektion entworfen, die

zum Osterwochenende im April auf den

Markt kam – exklusiv erhältlich in seinem

Store in Berlin-Schöneberg und in seinem

Online-Store www.sar.berlin.

Was macht deine Kollektion

besonders?

Nun, ich arbeite verstärkt mit meinem

Logo und den vier HEAVYTOOL Streifen,

also wird das Ganze etwas sporty und

prollig. Da schwirrt ja viel Nachgemachtes

auf dem Markt rum, von bekannten

Sportmarken, was es nicht wirklich in Latex

gibt. HEAVYTOOL kommt damit jetzt auf

den Markt und ist original! Die Hauptfarbe

der ersten Kollektion ist ein Olivgrün in

Kombination mit Orange. Wahlweise auch

in Schwarz oder Weiß. Ich mag Details, und

so wandert zum Beispiel das Size-Label

bei einigen Teilen mit nach außen in einer

Akzentfarbe und gehört zum Design dazu.

Ich bin schon an der nächsten Kollektion

mit Skizzen, während in Svens Atelier

gerade die aktuelle und erste Kollektion

entsteht. Ich finde das superspannend und

habe so viele Ideen dazu.

Trägst du solche Mode?

Ich trage eher Sports Gear, da sind wir parallel

ebenfalls dran, eine erste Kollektion zu

entwickeln, aber als eigenständige Marke

von HEAVYTOOL: HEAVYTOOL GEAR.

Ich habe eigentlich keinen Fetisch,

finde das Material Latex aber superspannend

und werde das bestimmt

auch mal anprobieren, klar!

Die Bilder dazu macht ein weiterer

Berliner Künstler, Andreas Fux. Ihr

seid Freunde, oder?

Ja, wir kennen uns schon ein paar Jahre,

gehen gerne mal ins Borchardt zusammen

essen und haben uns ursprünglich über

seine Arbeit kennengelernt, da ich ein

großer Fan seiner Bilder bin und mehrere

Arbeiten von ihm besitze. Über Fux

ergab sich zudem der erste Kontakt mit

Sven und es ist spannend, dass wir uns

kreativ gegenseitig ergänzen und an den

Projekten alle zusammen mitwirken. Auch

freundschaftlich sind wir alle füreinander

da, so richtig Berlin halt.

Wie ist die Zusammenarbeit mit

ihm?

Er ist Profi, Urberliner, sehr spontan und

hat den richtigen Blick für sein Werk … also

immer spannend, inspirierend und etwas

crazy! Toller Typ.

*Interview: Michael Rädel

DESIGN

www.heavytool.com,

www.instagram.com/heavytool.berlin

www.instagram.com/heavytool.gear


DESIGN

LAGOM

Macht es euch schön!

Man sagt, das Zentrum einer jeden Wohnung

ist die Küche – oder das Esszimmer. Und dieser

Raum wird richtig zum hyggeligen Wohlfühlraum,

wenn ihn Blumen zieren.

Diese kann man entweder als Topfpflanzenvariante

in seine Wohnung einbringen oder als

Schnittblumen. Und dafür braucht man schöne

Vasen. Besonders schön finden wir die verschiedenen

Vasen von Villeroy & Boch, zum Beispiel

die Collier-Vase Carré, die jeden Wohnraum

veredelt – auch ohne Blumenschmuck. Warum?

Nun, diese neue Vasenkollektion namens Collier

sei inspiriert von „der schönen Welt

des Schmucks.“ Wie sich Perlen

oder Edelsteine an so manchen

Hals schmiegen, „so

legen sich feine Reliefs

mit zurückhaltenden

Strukturen um die

Vasen aus Premium

Porcelain im formal reduzierten

Design.“ Mit

Blumen finden wir sie

aber noch schöner. *rä

www.villeroy-boch.de

NEU

Marcus Rahn

Kunst trifft auf Handwerk:

Möbeldesigner

Marcus Hotzan und Alexander

Sobota – die zwei Macher der

Marke Marcus Rahn –

starteten Mitte April ihre

gemeinsamen Aktivitäten.

Das Besondere an den handgefertigten

Möbeln von Marcus

Rahn ist ihr puristisches Design,

das aufgrund seiner Verarbeitung

auch herrlich vintage wirkt

– und es auch ist. Denn: „Für

die Möbel werden bevorzugt

Materialien genutzt, welche

bisher Verwendung in diversen

Lebensbereichen fanden.“ Zum

Beispiel Gerüstbohlen, die für

den Häuserbau verwendet

wurden, oder Dachbalken von

alten Gebäuden sowie „angerosteter

Stahl, dessen Patina

speziell behandelt wird, damit

er jeder Witterung standhält“,

verrät der Möbeldesigner Hotzan.

Upcycling de luxe! *rä

www.marcus-rahn.de

TIPP

Design aus Österreich

Von wegen, die können nur rustikal und urig.

FOTO: WWW.MEIBERTPHOTOGRAPHY.DE

Die „Crafted Collection“ von Joka beweist dir das

hippe und bequeme Gegenteil. Uns besonders

angesprochen haben der schwarze Stuhl/Sessel

und der ebenfalls dunkle runde Tisch. Hochwertige

Wohnobjekte aus ehrlicher Handwerkerhand.

Schön, das. *rä

www.moebel.at


DESIGN

TECHNIK

So fühlst du dich

#DISCO!

Keine Kompromisse macht man heute mehr. Man will den vollen und

optimalen Klang, man will seine Lieblingsmusik überall so hören, wie

sie es verdient: perfekt.

Und jetzt kommt die skandinavische Marke Urbanears ins Spiel, denn

die liefert dir die klangtechnisch einwandfreie und optisch schöne

Technik zum Kulturgenuss. Schicke kabellose Kopfhörer in verschiedenen

Farben – auch mit glitzerndem Farbverlauf und holografisch

schimmernden Ohrmuscheln. Die Designverliebten haben sich für die

Kopfhörer übrigens mit der Sängerin Tove Lo zusammengetan: „Urbanears

kooperiert mit verschiedenen Künstler*innen und stellt ihnen

Speaker und Kopfhörer im charakteristisch minimalistischen Look zur

Verfügung. Die Produkte dienen als unbeschriebene Leinwand, auf

der die kreativen Köpfe ihre innere Stimme frei zum Ausdruck bringen

können.“ Finden wir ziemlich gut! *rä

www.urbanears.com

QUEER

DESIGN

FÜR ALLE

Skateboards, Lifestyle-Produkte und Mode für

„Subkulturen innerhalb der Subkulturen“. Na,

das ist ein Vorhaben.

Hinter der Marke UNIV ERSE steckt der – sehr

kunstvoll tätowierte – queere Designer Brody

Polinsky, selbst Skateboarder, Tätowierer und

ein Mann mit einem kleinen, aber feinen Ziel:

Er will, dass alle ihren Lifestyle ohne Angst und

Unsicherheiten ausleben können, egal welche

Sexualität, egal welche Szene. Klar, dass Brody

sich für Body Positivity und gegen Bodyshaming

starkmacht! Wer Lust auch Skateboarding,

Körperschmuck und Ungewöhnliches hat, der

ist hier richtig. *rä

universeskateboards.com

FOTO: DIE WÄSCHEREI

ARCHITEKTUR

Ein Designtraum zum

Abtanzen

Von wegen, es tut sich nix bis kaum was im

Hamburger Nachtleben ...

FOTO: JOE GENE

Es gibt was Gutes und noch Unverbrauchtes! Natürlich

in der Talstraße lockt eine szenige – relativ neue

– Adresse: das NIKKI TIGER. 2018 legte hier schon

das Team der WÄSCHEREI los, und 2019 The Midnite

Monkey. Der auch von außen interessante Klub von

Linus Nakielski, Elias Grzmot-Bilski, Hasan Aydemir

und Kemal überzeugte uns sofort mit seiner etwas

an die 1980er und Japan erinnernden Innenarchitektur,

ein fürwahr stylisher Tanztempel. Und hätten

wir die Rubrik „Klo des Monats“, dieser Klub würde

gewinnen. Was für ein schicker Thronsaal! Musikalisch

setzt man auf Vielfalt: „We ain’t Techno, we ain’t

Disco, we ain’t Soul, we ain’t House, we ain’t Pop, we

ain’t Rock – we are an all around mashup.“ Fun Fact:

Früher residierte hier das Ego beziehungsweise die

Villa Nova. *rä

NIKKI TIGER, Talstr. 9, S Reeperbahn, Hamburg,

www.facebook.com/nikkitigerclub


DESIGN

FOTOS: WESTERHOFF

ARCHITEKTUR

Tu dir etwas Gutes, bau was Schönes

Richtiges Saunieren tut deinem

Körper gut, reinigt die Haut,

entspannt und kann auch in geselliger

Runde Spaß machen. Nur: Nicht jeder hat

eine Sauna. Aber diese lohnen, gebaut zu

werden.

Ansgar Westerhoff hat mit seinem Team

gleich eine ganze Kollektion an maximal

6 x 3 m großen Design-Saunahäusern

entwickelt, die minimalistisches Design,

modernste Technik und Funktionalität

perfekt verbinden sollen. „Bei der Realisierung

eines Design-Saunahauses steht für

uns im Fokus, dass der Kunde nicht lange

auf eine Baustelle im Garten schaut oder

auf die Gewerke warten muss. Wir liefern

daher sein individuell angefertigtes Saunahaus

vormontiert per LKW an. Einmal

per Autokran auf den gewünschten Platz

im Garten abgesetzt und an die Versorgungsleitungen

angeschlossen, steht dem

Saunavergnügen in einer stilvoll gemütlichen

Atmosphäre im Grünen nichts

mehr im Weg“, wird über den scheinbar

einfachen Aufbau verraten. Die – übrigens

multifunktionalen – Saunahäuser aus sibirischer

Lärche werden nach eingehender

Bedarfsanalyse genau nach den Wünschen

und Anforderungen der Kunden angefertigt.

„Nach außen demonstrieren sie

entschlossene Einfachheit in einer kompromisslosen

klaren Form der Reduktion.

Im Inneren sind die Design-Saunahäuser

wahre Multitalente, die ein komplexes

Zusammenspiel von technischem Einfallsreichtum,

handwerklicher Erfahrung

und besten Materialien vereinen“, betont

Ansgar Westerhoff. Erwähnenswert ist

noch, dass die Saunahäuser mit Holz aus

nachhaltiger Forstwirtschaft gefertigt

werden, man muss also kein schlechtes

Gewissen haben. *rä

www.blockhaus-westerhoff.de

NATUR

Öko-Designmöbel

Gerade feiert der Naturmöbelhersteller

Team 7 seinen 60. Geburtstag – wir gratulieren

herzlichst! Und natürlich wird dieses

Wiegenfest mit vielen tollen Designideen

zum Leben und Arbeiten zelebriert.

„Um eine perfekte Verbindung von Funktionalität

mit filigraner, präziser Handwerksleistung

zu schaffen, bedarf es einer

besonderen Kunst“, erklärt Inhaber und

Geschäftsführer Dr. Georg Emprechtinger.

Und diese Design-, Wohn-, Möbel-Kunst

kannst du natürlich auch kaufen – und du

schonst dabei die Umwelt. Uns besonders

gefallen haben der Stuhl „grand lui“,

die Ladeneinteilung „pro“ und der Tisch

„tema“. *rä

www.team7.de


PURISTISCH

Larvikit-Gestein

Die neuen Design-Ideen des Natursteinherstellers Lundhs

überzeugen voll und ganz – und sind durchaus ungewöhnlich.

Design /// BODY /// TRAVEL ///

Zusammen mit dem britisch-norwegischen Designduo

Jenkins & Uhnger entstanden klasse Objekte wie Schneidebretter,

zwei Vasen, drei Tabletts sowie ein Mörser samt

Stößel. Alles gefertigt aus Larvikit-Gestein in Kombination

mit Holz- und Messingdetails. Großartige und vor allem

nützliche Objekte für ein besseres Leben und in geilem

Design. Toll! *rä

lundhsrealstone.com/de

KÜCHE

Design aus

Finnland

&

JETZT AUF

READLY.COM

LESEN

Deine Küche freut sich über Mumins!

Die nilpferdähnlichen Klopse aus Finnland begeistern seit

Jahrzehnten über Generationen hinweg, ihre Geschichten

vermitteln ohne Zeigefinger Werte wie Nächstenliebe und

Toleranz und lassen den Leser auch einfach mal schmunzeln.

Erschaffen wurden sie von Tove Jansson (1914

– 2001), leben aber dank vieler neuer Zeichner und moderner

Technik als Comic, Puppen oder Trickfiguren weiter.

Und als Geschirr! Uns besonders gefallen hat diese Salatoder

auch Nudelschüssel aus Porzellan namens „Die Treue

zum Ursprung“. Hochwertig, ofenfest, mikrowellengeeignet,

gefrierfest, süß – und gar nicht kindisch. *rä

www.iittala.com

TABLET

ONLY:

BONUSBILDER

AUS DER FOTO-

STRECKE


DESIGN

INTERVIEW

Oliver Sperl:

„...Andy Warhol oder Captain Future ...“


DESIGN

Seine Kunst bebildert unter anderem

die immer viel beachteten Flyer

vom Berghain und die Nachrichten der

Zeitung taz. Wir trafen den Künstler in

seinem Büro in Berlin-Kreuzberg.

Was inspiriert dich?

Surreales, Comics, Märchen wie Rotkäppchen

– aber surreal gebrochen, Erinnerungen

an die Jugend. Zum Beispiel

an die Flamingos im Gropius-Bau in Selb,

einer Porzellanfabrik.

Flamingos?

Ja, in diesem Bauhaus-Komplex befinden

sich Vogelvolieren ... Mitten im Wald. Das

allein ist schon surreal. Aber auch Andy

Warhol oder Captain Future waren, sind

Inspiration. Und Comics, etwa Donald

Duck. Lustig daran war, dass ganz vieles

aus den Comics genau auf meine Kindheit

gepasst hat. Erst später habe ich

gerafft, dass die Übersetzerin Erika Fuchs

im Nachbardorf in Franken gewohnt hat,

daher passten ihre Übersetzungen so zu

meinem Leben damals. (lacht)

Dein Atelier ist in Kreuzberg. Magst

du diesen Stadtteil besonders?

Ursprünglich bin ich aus Franken, bin

dann aber nach Berlin, dann nach Hamburg

gezogen. Doch so schön Hamburg-

Altona auch ist – wobei, die Stadt gefiel

mir erst nach drei Jahren so richtig –,

Berlin lockte mich. Hamburg war mir

dann doch zu clean und rein. Und hier

fand ich vor 19 Jahren meine Wohnung –

auf Anhieb. An mein Büro kam ich durch

einen Kunden, der seinen Konferenzraum

direkt hier eine Etage tiefer hat. Er sagte

mir, dass hier ein Büro frei wird, da habe

ich zugeschlagen. Anfangs habe ich

immer von zu Hause aus gearbeitet, dann

in den Sarotti-Höfen am Mehringdamm

... Ich finde es richtig toll. Man ist so

mittendrin. Ich mag auch den Blick aus

den schönen alten und großen Fenstern.

(lächelt) Ich mag den Stadtteil, er ist

spannend, man sieht sehr viel. Manchmal

auch zu viel, das stresst dann, weil man

so viel verarbeiten will (und muss).

Wie schaltest du dann ab?

Zusammen mit einer Freundin habe ich

eine Datsche in Brandenburg gekauft. Vor

allem im Sommer sind wir dann meistens

da.

Ist der Garten naturnah oder ein

Nutzgarten?

Hm, eher naturnah. Bislang waren wir

auch viel damit beschäftigt, alten Schrott

aus dem Haus dort zu entsorgen. Die

restliche Zeit haben wir im und am Wasser

verbracht.

Ist der Garten smartphone- und

internetfreie Zone?

Nein, da kommen mir mitunter gute

Ideen und Motive! Aber natürlich nutze

ich die Zeit zur Erholung.

Arbeitest du nach Auftrag oder

reichst du Bilder ein?

Beim Berghain habe ich mich handschriftlich

per Brief an die Besitzer

Norbert und Michael gewandt. Ich fand

deren Flyer so toll und wollte meinen

Entwurf einreichen. Und schon im

nächsten Monat war mein Motiv der

Flyer. Dem Grafiker Yusuf hat mein Bild

gefallen. Seitdem mache ich regelmäßig

die Flyer, aber nicht immer. Ich melde

mich ca. einmal im Jahr mit einem Entwurf

... Bisher hat es immer geklappt, ich

darf völlig frei arbeiten. Bei der taz sind

es Auftragsarbeiten, mir wird das Thema

genannt, dann lege ich los.

Worauf legst du Wert?

Auf künstlerische Freiheit. Die ist mir

sehr wichtig. Aber natürlich mache ich

auch das, was der Kunde wünscht – auch

wenn es mir mitunter schwerfällt.

*Interview: Michael Rädel

oliversperl.de


DESIGN

NACHGEFRAGT

Eric Jung:

„... habe mit meiner eigenen

Regenbogenfamilie ein eher

‚traditionelles‘ Eigenheim

geplant“

Den Traum vom eigenen Heim, sei

es ein Haus oder eine Wohnung,

den will doch jeder verwirklichen. Die

Hoesch & Partner GmbH hilft bei der

Finanzierung des Wohntraums. Wir

fragten bei Diplom-Immobilienwirt

und Baufinanzierungsberater Eric

Jung nach. *rä

Was bieten Sie genau an?

Der ganz überwiegende Teil unserer

Kunden ist noch immer erstaunt, wie

unkompliziert sie durch uns Zugang

zu maßgeschneiderten Immobilienfinanzierungen

erhalten. Denn der

klassische erste Weg zum Berater

des Vertrauens ist zugleich der zur

Hausbank um die Ecke. Aber schon

beim Einholen eines Vergleichsangebotes

wird es dann zumeist bereits

anstrengend. Schließlich will die

Hausbank umfangreiche Auskünfte

und die Angebote unterscheiden sich

in Form und Inhalt und sind für Laien

nur schwer vergleichbar. Mit uns hat

der Kunde einen Initialaufwand. Damit

erhält er auf einen Schlag Zugang zu

über 300 potentiellen Kreditgebern –

auf Wunsch auch inklusive der eigenen

Hausbank! Wir prüfen und vergleichen

alle Angebote, beraten unsere Kunden

zu den Optionen und wickeln den

gesamten Prozess als Dienstleister ab.

Und das Beste: Die Rechnung für unsere

Leistungen zahlt der Kreditgeber!

Worauf müssen „Häuslebauer“

achten?

Jede Immobilienfinanzierung hat ihre

Eigenheiten. Nach wie vor unterschätzen

beispielsweise viele den großen

Einfluss des eigenen Lebensentwurfes.

Der stellt sich im Moment der Kaufentscheidung

meist positiv dar. Doch

gilt es gerade dann, die Zukunft einzubeziehen

und Veränderungen oder

Rückschläge einzukalkulieren. Nichts

belastet Besitzer einer Immobilie mehr

als eine zu optimistisch kalkulierte

Kreditrate! Aber auch positive Ereignisse

– Kinder beispielsweise – sollten

in die Überlegungen eingeschlossen

werden. Daher ist es auch so wichtig,

einen Partner hinzuzuziehen, der

sich auskennt und vertrauensvoll und

professionell mit den Zielen und Wünschen

seiner Kunden umgeht.

Der Erwerb einer

Immobilie sollte

lieber einmal zu

viel überdacht

werden.

Was empfehlen Sie Ihren Kunden

oder Interessenten?

Auch wenn ein passgenaues Angebot

vorliegt: Der Erwerb einer Immobilie

sollte lieber einmal zu viel überdacht

werden. Einmal gezeichnet kann der

Kauf natürlich nicht ohne weiteres

rückgängig gemacht werden. Und

nicht jeder fühlt sich wohl bei dem

Gedanken, nicht innerhalb weniger

Wochen oder Monate kündigen und

umziehen zu können. Vor allem aber

sollte das finanzielle Fundament

stabil und tragfähig sein. Wir würden

aber eine brüchige Finanzierung von

vornherein ausschließen beziehungsweise

gar nicht erst anbieten. Da

helfen uns über 20 Jahre Erfahrung in

der Baufinanzierung natürlich bei der

Bewertung.

Gibt es eigentlich unterschiedliche

Tipps oder Wünsche von

queeren und „normalen“

Kunden?

Gerade dadurch, dass „eigene“ Kinder

in der Community immer selbstverständlicher

werden, haben schwule

und lesbische Paare mittlerweile ganz

ähnliche Anforderungen wie „klassische“

Konstellationen. Diese streben

zwar nach wie vor eher das Eigenheim

in ländlicher Idylle im Speckgürtel

mit guter Metropolenanbindung an,

während Buben und Mädels eine

Immobilie zu zweit nutzen. Aber auch

ich habe mit meiner eigenen Regenbogenfamilie

ein eher „traditionelles“

Eigenheim geplant. Welche Immobilie

zur jeweiligen Lebenssituation passt,

ist also weniger die Frage nach queer

oder „normal“. Und wenn es sinnvoll

finanziert ist – ob Loft in der Innenstadt,

Altbauwohnung im Gründerzeitviertel

oder Häuschen am Land –, ist

eine Immobilie immer ein Meilenstein

im Leben der Eigentümer und eine

hervorragende Altersvorsorge.

www.hoesch-partner.de


was

andere auch

Es ist deine Entscheidung, mit einer

erfolgreichen Behandlung kannst du

leben, wie du es willst.

Nimm dein Leben in die Hand und erfahre

mehr auf NOCHVIELVOR.de

www.nochvielvor.de

Eine Initiative von

für ein positives Leben mit HIV.


DESIGN

HYGGE

Aktuelle

Möbeltrends

Schon im ganzen Heft haben wir

für dich einen spannenden Designteil

geschaffen. Als Outro bekommst du

hier noch beste Tipps, was zu dir passen

könnte. Oder zu euch? Streitet nicht,

lasst euch inspirieren.

FOTO: MAX ZAMBELLI

Jil Sanders Stildevise „Erst wenn ich

nichts mehr weglassen kann, dann ist

es gut“ passt nicht jedem. Etwa dem

Gründerzeitmobiliar-Liebhaber oder

Jugendstilfreund. Aber zumindest

polarisiert die Aussage und macht klar,

dass man sich entscheiden sollte, wie

man leben will. Denn zwischen Behelfsmobiliar

und unter unschönen Decken

kommt man nicht so gut drauf und

durchs Leben. Deine Wohnung solltest

du dazu nutzen zu leben, dich zu erholen,

zu lieben und auch, um dich selbst

auszudrücken. Seinen Rückzugsort sollte

man immer so gestalten, dass man gerne

seine Zeit dort verbringen will – auch mit

der Familie und Freunden. Ganz egal, ob

minimalistisch, barock, streng, kühl oder

tuffig: Gefallen muss es! *rä

IST DAS KUNST? ODER ...

... etwa ein Heizkörper? Letzteres! Der „Milano Free-standing“ ist ein Heizkörper

aus Stahl, der keiner Installationsarbeiten bedarf. Dank seiner selbsttragenden

Konstruktion ist er ein Objekt, das frei nach Belieben in jedem Zimmer aufgestellt

werden kann – und sofort die Blicke auf sich ziehen wird. Er besteht aus

modularen Elementen zu je 13 cm Höhe und einer maximalen Breite von 25,8

cm und ist in über 260 Farbtönen erhältlich. *rä

www.tubesradiatori.com

DARF ES ETWAS WENIGER SEIN?

Ein Hoch auf Bauhaus, den Brutalismus und

den Purismus. Weniger ist mehr, heißt es

bei CEM von der Linea Light Group. Deren

Lampen- und Leuchtenideen sind knallhart

reduziertes Design in bester Qualität. Der ein

oder andere muss sich noch daran gewöhnen,

klar, aber wenn es mal klick gemacht hat,

dann mag man diese puristische Kunst mit

Strahlkraft. *rä

www.linealight.com

FÜR SAMMLER

Irgendwann in der Kindheit hat

man begonnen, Dinge aufzubewahren:

die Kastanien

vom Herbstspaziergang, den

Mauskopfschädel aus der

Scheune, die Falkenfedern vom

Feld, die erste Colaflasche vom

ersten Trip in die USA oder die

ersten Liebesbriefe. Und jetzt als

Erwachsener merkt man, dass

das doch ganz schön viel ist.

Gut, dass Designer Enrico Franzolini

dafür ein recht passendes

Sideboard entworfen hat. „Ad

Box SIDEBOARD“ heißt sein

praktisches Möbelstück, in dem

du all die Kisten und Kästchen

verstauen kannst, ohne dich von

deinen Schätzen trennen zu

müssen. Natürlich kannst du es

auch als Bücherort oder Vasenlager

gebrauchen, auf jeden Fall

macht es was her, das Sideboard

von POTOCCO ITALY! *rä

www.potoccospa.com


DESIGN

AUTHENTISCHE

ELEGANZ

AURA aus dem Hause Rolf

Benz gefällt den Puristen

und überzeugt die, die es

bequem haben wollen.

„Luxuriöse Kissen ruhen

in dieser Komposition

auf einer feinen Platte,

die in den Oberflächen

Nussbaum (furniert) oder

echtem Schieferstein

(furniert) ausgeführt wird“,

verrät das Unternehmen.

„Die Sofa-Grundrisse und

die integrierten Funktionen

bieten ein maximales

Maß an Flexibilität. Rolf

Benz AURA hat niedrige

Rückenkissen, die zu einer

hohen Lehne aufgeklappt

werden können. Schwenkt

man die Sitze nach vorn

und klappt sie aus, wird die

Plattform zur Ablage für

Gläser, Bücher, Teller oder

Tabletts.“ Uns besonders

angetan hat es das Einzelsofa

(244 cm breit). *rä

www.rolf-benz.com

DE-ÖKO-003

EU-/Non-EU agriculture

KOMM AUF MEINE CHAISELONGUE

Wer gerne Gäste hat, der will, dass sie es gemütlich

haben beim Schnack am Mittag oder Streaming-

TV-Abend. Und nein, das Bett ist nicht immer

genau das Richtige! Aber diese, oder auch eine

andere, Chaiselongue von Flou schon. Sechs Grundelemente

bilden zusammen Massimo Castagnas

„Softbench“: zwei Sitzflächen, eine Armlehne, drei

Rückenlehnen, die frei nebeneinander angeordnet

werden können – und das sieht nicht nur super aus,

es ist auch noch verdammt bequem. *rä

www.flou.it/de

ENTDECKE DIE WELT

NEUE

VERSION

JETZT

TESTEN!

BRANDNEU UND

IMMER AKTUELL


DIVERSITY

INTERVIEW

Bayer AG Personalvorstand

DR. HARTMUT KLUSIK

Die Bayer AG als einer der

größten globalen Player

im Pharma- und Agrarsegment

fördert das Thema Inklusion und

Diversity nicht nur konzernweit,

sondern hat die diesbezügliche

Aufsicht ganz oben in der Unternehmensführung

angesiedelt. Wir

trafen den zuständigen Vorstand

Dr. Hartmut Klusik in der Berliner

Pharma-Zentrale von Bayer.

Herr Dr. Klusik, wie betrachten Sie

ganz persönlich das öffentliche

Eintreten Bayers für LGBTIQ* zum

Beispiel bei den CSDs?

Es ist eine ganz bewusste Entscheidung,

auch nach außen zu zeigen, dass wir bei

Bayer eine offene, inklusive Unternehmenskultur

pflegen. Mir hat besonders

das Motto gefallen, das unser queeres

Mitarbeiternetzwerk BLEND dafür

entwickelt hat: „Bayer: Respecting your

right to be you“. Es drückt perfekt die

Grundsätze unserer Unternehmens- und

Führungskultur aus. Der Auftritt auf den

CSDs und in der Öffentlichkeit soll auch

potenziellen neuen Mitarbeiter*innen

zeigen, dass bei Bayer wirklich jeder

willkommen ist – unabhängig von seiner

sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen

Identität. Nicht umsonst gehören

wir zu den beliebtesten Arbeitgebern

Deutschlands, wie Umfragen wie die

des „Focus“ regelmäßig zeigen. Das gilt

übrigens nicht nur für die Anliegen von

BLEND, über die wir heute reden, sondern

auch für alle anderen Aspekte von

Diversity und Inklusion. Wir machen das

nicht, weil es so schön bunt ist wie die

Regenbogenfahne, sondern weil es letztlich

auch gut fürs Geschäft ist. Gelebte

Vielfalt und Inklusion sind für unsere

Mitarbeiter*innen und das Unternehmen

gleichermaßen von Vorteil. Das möchten

wir öffentlich zeigen.

Gibt es ein persönliches Erlebnis,

das Sie näher an dieses Thema

gebracht hat?

Nein, ein spezielles Erlebnis gab es nicht.

Ich habe in meinem Leben viele Kollegen

und Freunde kennengelernt, von denen

ich zum Teil anfangs gar nicht wusste,

ob sie homosexuell, heterosexuell oder

sonst wie orientiert waren - weil mich

das auch nicht interessiert hat. Es wurde

für mich beruflich ein Thema, als ich

Personalvorstand und Arbeitsdirektor

von Bayer wurde. Ich beschäftige mich

mit dieser Thematik heute also deswegen

so intensiv, weil sie tatsächlich

ein elementarer Teil meiner Tätigkeit ist

und wir unser Bekenntnis zu Vielfalt und

Inklusion sehr ernst nehmen.

Gab es für Bayer einen Punkt, an

dem die Geschäftsführung entschied,

Diversity in den Fokus zu

nehmen?

Der Impuls zur Gründung von BLEND

kam aus den Reihen der Belegschaft.

Schon vor etwa 20 Jahren hat sich am

Unternehmensstandort in Berlin die

„Regenbogengruppe“ formiert, die bald

auch Nachahmer und Unterstützer an


den anderen Standorten in Deutschland

gefunden hat. In den USA war der Vorläufer

von BLEND die Mitarbeiter-Community

ANGLE-B, die sich dort ebenfalls schon

vor vielen Jahren an mehreren Standorten

gebildet hat. Als global agierender Konzern

haben wir aber natürlich schon vorher

keinerlei Diskriminierung akzeptiert –

sei es aufgrund von Herkunft, Geschlecht,

sexueller Orientierung, Behinderung oder

sonstiger Merkmale.

Stichwort USA. Die Übernahme

von Monsanto ist ein medial sehr

beachteter Schritt gewesen. Etwas

weniger öffentlich bekannt ist die

Tatsache, dass Monsanto noch im

Jahr der Übernahme von Human

FOTOS: BAYER AG

Rights Campaign als LGBTIQ*-

freundlichster Arbeitgeber ausgezeichnet

wurde. Hat Bayer mit der

Übernahme also auch Know-how

auf diesem Gebiet erworben?

Es wird in der öffentlichen Wahrnehmung

tatsächlich zu wenig beachtet,

dass Monsanto in den USA ein guter und

angesehener Arbeitgeber war. Diversity

und Inklusion standen dort sehr weit

oben auf der Agenda der Unternehmensführung.

Deshalb haben wir die globale

Leitung von Talent & Inclusion bei Bayer

ganz bewusst unserer amerikanischen

Kollegin Melissa Harper übertragen, die

schon bei Monsanto dafür verantwortlich

war. Denn wir möchten das hohe Niveau

von Monsanto in diesem Bereich auf den

gesamten Bayer-Konzern übertragen

und dieses wichtige Thema weiter entschlossen

vorantreiben.

Die sehr beachtete Ausstellung der

Initiative „100% Mensch“ mit dem

Titel „WE ARE PART OF CULTURE“

war inzwischen im Bayer-Stammhaus

in Leverkusen zu sehen.

Warum?

Das Team der BLEND-Gruppe ist äußerst

kreativ, wenn es darum geht, ihre Inhalte

auf immer neuen Wegen im Unternehmen

bekannt zu machen. Das zeigt, dass die

Thematik bei uns nicht von oben vorgegeben

wird, sondern aus den Communitys

innerhalb der Belegschaft getrieben wird.

Wir haben die Idee, diese tolle Ausstellung

in unser Unternehmen zu holen, sofort

unterstützt, denn sie ist ein starkes Bekenntnis

zu den Anliegen von BLEND und

den Werten unseres Unternehmens.

*Interview: Sebastian Ahlefeld und

Christian Knuth

DIVERSITY


DIVERSITY

INTERVIEW

MÄNNERBUND

VÖLKLINGER

KREIS?

FOTO: MORITZ LEICK

Verschiedene Netzwerke

und Vereine haben sich in

Deutschland der Förderung queerer

Lebensentwürfe im Berufsleben

verschrieben. Einer der bekanntesten

davon ist der Völklinger Kreis

(VK), der sich selbst als „Netzwerk

schwuler Führungskräfte und

Selbstständiger und Partner für

berufliche Förderung, Wertschätzung

und Chancengleichheit am

Arbeitsplatz“ beschreibt. Gegründet

wurde der VK 1991, was er

erreichen will, und ob er als reiner

Männerverein dem Gedanken von

Diversität nicht entgegensteht,

besprachen wir mit dem VK-

Vorstandsvorsitzenden Matthias

Weber.

Richtet sich der VK wirklich

ausschließlich an Männer und ist

das noch zeitgemäß?

Ja. Da muss man nicht drum herumreden.

Es sind allerdings nicht nur schwule

Männer im VK, sondern auch Transsexuelle

bzw. Transgender und Bisexuelle. Das Wort

schwul im Namen bleibt aus Gründen der

Sichtbarkeit. Wir sind uns der Tatsache

bewusst, dass wir nur diese Dimension

abdecken, haben hierzu aber, wie auch die

meisten Nachbarländer, eine enge Kooperation

mit einem Schwesterverband, den

„Wirtschaftsweibern“.

Gibt es Austausch zwischen euch?

Wir arbeiten sogar sehr lange und eng zusammen

und sind dabei, dies auch sichtbar

zu intensivieren. Dieses Jahr wird es eine

erste gemeinsame Vorstandssitzung

geben und für 2020 ist eine gemeinsame

Mitgliederversammlung geplant.

Das klingt ja fast nach bevorstehender

Fusion?

Nein. Das ist nicht das Ziel. Aber das

Thema Vernetzung hat einen sehr hohen

Stellenwert. Einmal, wie gesagt, die engere

Zusammenarbeit mit den deutschen

Partnerverbänden, zum anderen aber

auch die europäische Vernetzung. Zum

EuroPride in Wien ist eine Konferenz

mit den österreichischen und Schweizer

Verbänden geplant, um politisch mehr

bewirken zu können.

Was heißt für euch politisches

Wirken?

Politische Einflussnahme ist ein wichtiger

Teil, der durch einen eigenen Vorstandsposten

besetzt ist und der in

einer Fachgruppe bearbeitet wird, in der

auch Berufspolitiker sitzen. Dort werden

Wege erarbeitet, wie wir ins Gespräch

mit Parteien und Politik kommen. Ziel ist

es, die bisherigen Rechte für LGBTIQ*

zu festigen, sie gegen den Backlash zu

verteidigen, aber sie auch zu erweitern.

Ein großes aktuelles Thema, an dem wir

arbeiten, ist das kirchliche Arbeitsrecht,

das wir so, wie es ist, nicht akzeptieren.

Es kann nicht sein, dass eine lesbische

Angestellte in einem kirchlichen Krankenhaus

ihren Job verliert, nur weil sie ihre

Partnerin ehelicht.

Und wie wirkt ihr in die Wirtschaft?

Wir sind sehr stark mit den LGBTIQ*-

Mitarbeiter*innennetzwerken vernetzt,

zum Beispiel durch unsere Kooperation

mit PrOut@Work, aber auch direkt mit

den Unternehmen. Das ist auch mein

Bereich als Vorstand, ich bin verantwortlich

für unsere Diversityaktivitäten wie

zum Beispiel den Max-Spohr-Preis, der

besonders inklusive Arbeitgeber auszeichnet

und damit öffentliche Sichtbarkeit

für die Thematik herstellt. Im Jahr

führen wir außerdem mehrere regionale

Veranstaltungen unter dem Label Diverse-

City durch, auf denen wir hochkarätige

Führungskräfte, die Verwaltung, lokale

Unternehmen und die Öffentlichkeit

zusammenbringen. Und nicht zuletzt

engagieren wir uns mit „FutureLeaders“

sehr für den Führungsnachwuchs.

*Interview: Christian Knuth

www.vk-online.de

Auf www.blu.fm lest ihr im zweiten Teil

des Interviews, wie der VK im öffentlichen

Dienst wirkt und wie die Arbeit

mit kleinen Unternehmen konkret

funktioniert.


NOW

IS THE

TIME

Gauri Gill: Untitled aus der Serie „Acts of Appearance“ (2015-fortlaufend), Sammlung Kunstmuseum Wolfsburg, © Gauri Gill

24.3.-

29.9.19

25 JAHRE SAMMLUNG

KUNSTMUSEUM

WOLFSBURG


MUSIK

INTERVIEW

MARINA

ZWISCHEN ANGST UND LIEBE

Ganze vier Jahre war es still

um Marina Diamandis, nur

erfolgreiche Kollaborationen mit

Clean Bandit durchbrachen die fast

laut wirkende Stille um die Kreative

mit der auffällig variablen Stimme

und den extravaganten Videos und

Performances. Jetzt erscheint mit

„Love + Fear“ dafür gleich ein ganzes

Doppelalbum. Wir trafen die 33-

jährige Waliserin mit griechischen

Wurzeln in Berlin.

Viele deutsche Schwule sind durch

deinen Auftritt in der Fashion Night

von Michael Michalsky auf dich aufmerksam

geworden. Wie wichtig ist

Mode für deine Kunst?

Design, speziell Modedesign, ist sehr wichtig.

Ich denke, Mode ist aber auch verfänglich:

Oft liegt unser Fokus bei der Bewertung

von Star-Designern viel mehr auf

ihrem gesellschaftlichen Status als auf der

Kunst, die sie kreieren. Brillante Kunst, die

unsere Welt so sehr bereichert und einen

so großen Einfluss hat. Als Künstlerin ist

Mode für mich deswegen sehr wichtig, weil

sie mir die Möglichkeit eröffnet, mich dem

Publikum immer wieder neu zu präsentieren,

meine eigene Kunst, die Musik, visuell

auszudrücken.

Ich frage das wegen der Bildsprache

im Video zu „Handmade Heaven“.

Wer hatte die Idee?

Ich wusste vorher nicht, dass ich Rot

tragen werde. Ich wusste, dass wir in einer

verschneiten Landschaft drehen würden.

Es war tatsächlich Minus 17 Grad Celsius

kalt. Also habe ich meinem Stylisten gesagt,

er soll so viele warm haltende Mäntel wie

möglich besorgen, und da war er: dieser rote,

ikonische Mantel mit der riesigen Kapuze.

Ich wusste sofort, dass der es sein sollte,

weil er einfach unglaublich gut im Kontrast

zur Landschaft steht. Er symbolisiert sozusagen

die Idee eines „Handmade Heaven“,

eines schützenden Rückzugsortes.

Denkst du schon beim Texten daran,

wie du einen Song später präsentierst?

Nein, ich habe normalerweise eine Textzeile

oder einen Titel im Kopf. Die reifen dann

rund einen Monat in meinem Kopf, bevor

ich mich hinsetze und

den Text schreibe. Die

Melodie entwickle ich

erst mit dem fertigen

Text am Klavier.

Du hast diesmal

wieder mit verschiedenen

Produzenten

und Songwritern

gearbeitet. Warum?

Weil ich beim letzten

Album alle Songs alleine

geschrieben und nur

mit einem Produzenten gearbeitet habe.

Ich wollte diesmal offener und fließender

herangehen und habe mit Leuten gearbeitet,

die ich schon sehr lange kenne oder

mit denen ich immer schon gerne arbeiten

wollte.

Und trotzdem klingt das Album

viel mehr „aus einem Guss“ als die

vorhergehenden ...

Ich weiß. Ist das nicht echt verrückt?

Ja – wie erklärst du dir das?

Ich bin recht spezifisch, wenn ich mit

Menschen zusammenarbeite. Ich weiß,

wie ich mir meine Songs vorstelle. Und

ich habe allen am Anfang gesagt, dass ich

mir das Album weit und mit bestimmten

Beats vorstelle. Das war meine Richtungsvorgabe.

Vielleicht hat das ja ausgereicht.

Wie bist du auf die Psychologin

Elisabeth Kübler-Ross gekommen?

Ich habe ihre Theorie in einem Buch

gelesen. Ich glaube, es war ein Buch über

Meditation. Ich fand den Gedanken damals

schon sehr spannend,

dass alle menschlichen

Emotionen aus den

Gefühlszuständen Angst

und Liebe entstehen. Als

ich vor ein paar Monaten

16 fertige Songs vor mir

hatte, viel zu viele für

ein einzelnes Album, erinnerte

ich mich an die

Theorie und hab auch

noch mal einiges von

ihr gelesen. Es war auf

einmal sehr einfach und

fühlte sich dazu auch noch ganz natürlich

an, die Songs nach diesem Schema aufzuteilen

und gleichzeitig einen Titel für das

Doppelalbum gefunden zu haben.

*Interview: Christian Knuth

www.marinaofficial.co.uk

FOTOS: WMG


MUSIK

SARAJANE

„Bullets out of Love“ ist eine kämpferische und soulige

Hymne auf das Leben, das Gute und die Liebe,

zu finden auf dem Album „FUEL“.

„Als ich in Hamburg-Altona* in meiner Wohnung saß,

die Helikopter über mir kreisten und der Gestank

von brennenden Autos ins Zimmer zog, war ich so

wütend auf den Zustand der Welt, dass ich dachte,

man muss jetzt etwas ändern“, verrät SaraJane. Also

schrieb sie einen Protestsong. Und der ist so klasse

wie das ganze Album! *rä www.sarajane.eu

CIARA IST ZURÜCK

Wie liebten ihr „1,2 Step“ und „Love Sex Magic“, wir

tanzten begeistert zu „Goodies“ – und wir haben sie

vermisst. Jetzt ist die Ausnahmekünstlerin zurück.

Auf ihrem neuen Album „Beauty Marks“ finden sich

Lieder zusammen mit Künstlern wie Hip-Hopper

Macklemore, Kelly Rowland (Destiny’s Child) und

Tekno. Besonders gefällt uns neben dem Vorab-Hit

„Level Up“ das Lied „Thinkin Bout You“. Willkommen

zurück! *rä

FOTO: BMG

YOUNG CHINESE DOGS

Das Album „The Quiet & The Storm“ entführt auf eine

Reise aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Es handelt

von Abschied und Verlust, den richtigen Freunden

und Türen, die sich öffnen, wenn man den Mut hat,

andere zu schließen. Es ist in einer turbulenten Zeit

entstanden. Birte Hanusrichter ist als Titelrolle der Fernsehserie

„Jenny – echt gerecht!“ zwischenzeitlich zu

einem bekannten Gesicht avanciert. Ihre Musik nimmt

sie dabei immer mit, denn auch „Jenny“ singt mal einen

YOUNG CHINESE DOGS-Song in einer Karaoke-Bar.

DEINE COUSINE

Im Titeltrack des gleichnamigen Albums „Attacke“ von

DEINE COUSINE sind zwei Wahrheiten über Frontfrau

Ina Bredehorn versteckt. DEINE COUSINE ist selbstbewusst,

laut, das Gegenteil von zaghaft. Und trotzdem

reflektiert „viel zu lange still“ auch die Jahre, in denen die

Sängerin ihr großes Ziel kurz mal aus den Augen verloren

hatte. Sie ist ein junger, weiblicher Campino, wie ihn der

Rock gerade so dringend braucht. Ihre Lieder erzählen

vom Weg des Zweifelns, vom Sich-Aufraffen und Nichtunterkriegen-Lassen.

KENNY WAYNE SHEPHERD

Die Zeiten, in denen der junge Revolverheld aus

Louisiana mit seinen feurigen Gitarrensoli und seinem

Songwriting jenseits aller Normen erstmals die

Bluesrockszene der frühen 90er-Jahre aufmischte,

liegen weit zurück. Der inzwischen 41-Jährige hat

sich weiterentwickelt und taucht mit einer Ehrlichkeit,

die nur durch Erfahrung und viele Meilen

auf dem Tacho möglich ist, tief in menschliche

Wahrheiten und Sorgen ein. Im Mai 2019 setzt er

mit „The Traveler“ seine Reise fort.

COMEBACK

Emma Bunton:

erfolgreich

zurück

Schon 1999 – da waren die

Spice Girls noch voll im Geschäft

und landeten mit „Let

Love Lead the Way“ und „Holler“

ein Jahr später noch zwei

Nummer-eins-Hits – hatte sie

einen ersten eigenen Charthit:

„What I Am“. Es folgten Hits

wie „Maybe“ („Ba-da-da-dada,

ba-da-da-da-da-da“) und

„Downtown“, dann machte

Emma Pause. Jetzt, 13 Jahre

nach dem letzten Album,

erscheint mit „My Happy Place“

ein neues Werk. „Der Albumtitel

‚My Happy Place‘ entstand ganz

natürlich“, so Emma. „Ich fühle

mich dort am wohlsten, wo ich

von meiner Familie und meinen

Freunden umgeben bin. Wo ich

Musik hören kann und gleichzeitig

im Studio bin. All das spiegelt

sich auf diesem Album wider.“

Schön. *rä


MUSIK

SOUL

SOLANGE

„When I Get Home“

Es ist bestimmt nicht einfach,

die kleine Schwester der Königin

zu sein. Queen Beys Schatten

ist so groß, dass irgendwann

sogar ihr Ehemann darin verschwand – das

will nun wirklich etwas heißen. Wer kennt

denn noch die Namen der anderen Damen

aus Destiny’s Child? Entweder man hat

also mit unerfüllbar großen Erwartungshaltungen

zu kämpfen oder man legt es

am besten gar nicht erst darauf an, in der

gleichen Welt agieren zu wollen wie die

unantastbare, göttliche Beyoncé.

Oder vielleicht ist es doch andersherum?

Vielleicht hat man genau deswegen eben

gerade keine Erwartungen zu erfüllen, weil

unter diesen Umständen sowieso niemand

etwas von einem erwartet? In ihrem

Schatten hat man womöglich einfach seine

Ruhe und kann genau deswegen ohne Eile

machen, was man will. Vielleicht konnte

Solange nur deshalb ein so eigenwilliges

– wunderbares – Album wie „When I Get

Home“ aufnehmen und veröffentlichen?

Solange muss eben nicht das opulenteste,

gewaltigste sowie populärste Werk abliefern,

sie kann sich ganz darauf konzentrieren,

so eklektisch zu sein, wie sie will. Sie

muss nichts in die Charts hebeln und kann

ein Album auch mal schon auf Jazz und

anderen unkommerzielleren Genres basieren

lassen … Sagen wir es ruhig: Sie hat die

Freiheit, Kunst machen zu können.

Aber zugegebenermaßen hat es viele Jahre

gedauert, bis ihr selbst das klar wurde. Ihr

erster Soloversuch von 2002 war noch ein

recht normales Unterfangen, das dementsprechend

zu nicht viel führte, wie auch

ihr zweites, an Motown orientiertes Werk.

Erst als sie 2012 neu durchstartete und mit

der EP „True“ etwas ablieferte, das man ein

künstlerisches Statement nennen konnte,

war sie auf dem Weg, sich selbst zu finden

und frei auszudrücken. Kein Nachahmen

mehr. Genau so schafft man es dann eben

auch auf die Nummer eins: „A Seat At The

Table“ etablierte sie 2016 als Star ihres

eigenen Willens, klar politisch, musikalisch

progressiv und ohne Sorgen um das, was

der Rest der Welt sich denken mag. Man

fühlte sich daran erinnert, wie sich klein

Janet damals von ihrem großen Bruder (und

dem Rest des Familienklans) emanzipierte –

ebenfalls auf ihre eigene Art. Solange hatte

nun endgültig die Kontrolle über ihre Musik

und ihr Bild in der Öffentlichkeit. Sie hat

sich selbst definiert – niemand sonst.

Aber natürlich hat sie sich trotzdem auch

ein, zwei Sachen von ihrer großen Sis

abgeschaut – wie zum Beispiel einfach mal

so ein Album ohne Ankündigung herauszubringen.

Auch wenn ein Überraschungsrelease

niemanden mehr überrascht –

Erwartungshaltungen unterläuft man damit

weiterhin problemlos. Und wenn man

den Nachnamen Knowles trägt, macht

man so etwas nicht, ohne multimedial zu

denken – deshalb gibt es auch gleich einen

halbstündigen Film zu „When I Get Home“,

bei dem Solange ganz nebenbei noch die

Regie übernommen hat. Solange analysiert

auf diesem Album sich selbst und ihre

Identität und rahmt diesen Blick in eine

Hymne an ihre Heimatstadt Houston ein.

Wenn man die Musik des Dirty South, wenn

man Trap und psychedelischen Soul (und

eben Jazz) miteinander verwebt, kann nur

etwas Experimentelles herauskommen. Es

sind Schnappschüsse, die inhaltlich doch

zusammengehören. Obwohl die Liste an

Gästen und Kollaborateuren geradezu endlos

ist – Houstons Rap-Legende Devin the

Dude, Tyler The Creater, Pharrell Williams,

Devonte Hynes (Blood Orange), Gucci

Mane, Sampha, Playboi Carti, Earl Sweatshirt

–, ist hier ganz deutlich, dass Solange

die Chefin, verwässert kein unmotiviertes

Feature ihren eigenen Ausdruck.

Tja, dann muss man doch wieder an ihre

Schwester denken, aber nicht, um sie

gegeneinander abzuwägen, zu vergleichen,

wer der bessere Popstar ist, sondern

weil „When I Get Home“ an „Lemonade“

erinnert: zwei unterschiedliche Alben, die

zeigen, wie beide mit sich selbst und ihrer

Welt aufräumen und dabei musikalische

Rahmen sprengen. Dabei steht keine der

Schwestern im Schatten der anderen –

sondern beide treffen sich auf Augenhöhe.

*fis


MUSIK

FUNK

Eine große Portion PRINCE

Ende der 1990er veröffentlichte

Prince das Album „Rave Un2 the Joy

Fantastic“, zwei Jahre später folgte mit

„Rave In2 the Joy Fantastic“ das passende

Remixalbum des Sinnlichen.

Der Musiker, der auch Größen wie Sarah

Connor inspirierte, präsentierte sich auf dem

Album „Rave Un2 the Joy Fantastic“ gewohnt

experimentierfreudig. So überraschte er mit

einem Duett mit Gwen Stefani („So Far, So

Pleased“), unterhielt mit einem Feature der damals

populären Rapperin Eve („Hot Wit U“) und

zeigte mit Liedern wie „The Sun, the Moon

and Stars“ und „Every Day Is a Winding Road“

auch solo, was er 1999 noch drauf hatte.

2001 erschien das Remixalbum: „Rave In2 the

Joy Fantastic“ – das allerdings nicht Elektro

oder House, sondern Funk, Rock, R ‘n‘ B und

Pop im Angebot hatte. Unser Anspieltipp ist

„Baby Know (featuring Sheryl Crow)“.

Beide Alben erschienen gerade neu! Ebenfalls

Ende April wurde „Ultimate Rave“ veröffentlicht,

ein Konzert aus dem Jahr 2000, das mit

Hits wie „Gett Off“, „Kiss“ und „Purple Rain“

aufwartet. *rä

HOUSE

Black Arts Lab

'Lectric Veve

POP

Lena:

„Only Love, L“

ROCK

P!NK:

„Hurts 2B Human“

„Es wurde ursprünglich als Instrumentalalbum

produziert, entwickelte

sich jedoch beim Experimentieren

mit dem Layering von Vokal-Samples

schnell über meine Erwartungen

hinaus und enthüllte versehentlich

Parallelen zwischen einem afroamerikanischen

Pfingst-Gottesdienst am

Sonntagmorgen und einer Vodun-

Zeremonie in Benin“, verrät der

Wahlberliner über sein neues Album.

Unser Anspieltipp ist „Keeper of the

Crossroads“. *rä

blackartslab.com

FOTO: MARIE HOCHHAUS

Gereift, noch besser und persönlicher

– Lena ist zurück. Die Sängerin,

die für uns den Eurovision Song

Contest gewann, präsentiert sich

auf dem neuen Album „Only Love,

L“ in Bestform. Lieder wie „Note to

Myself“ und „Scared“ sind Pop mit

Tiefgang – Welten von „Satellite“ entfernt.

Sie habe ihren „Tiefpunkt als

Wendepunkt“ verstanden und denkt,

„dass man alles mit Liebe abschließen

sollte“. Stimmt. Willkommen

zurück! Unsere Anspieltipps sind

„Skinny Bitch“, „Don’t Lie to Me“ und

„Thank You“. *rä

TOUR

Live: Vivie Ann

„Walk Me Home“ hieß das Lied, das

das 2019er-Comeback der Rock-

Popperin einläutete. Eine starke

Ballade, geradezu eine Hymne auf die

Liebe ... Jetzt folgt ein ganzes Album.

Oh, wie schön! P!NK steht für Stärke,

Leidenschaft und Emanzipation: „Ich

würde mich niemals ändern, nur weil

einigen Leuten meine Art nicht passt.

Ich bin keine Schaufensterpuppe, die

man beliebig gestalten kann.“ Aber sie

steht auch für Romantik, und das alles

kannst du auf ihrem neuen Album

hören. Ab Juli ist die Tolle auch live in

Deutschland unterwegs und macht

mit Liedern des neuen Albums „Hurts

2B Human“ unter anderem in Hannover,

Stuttgart, München und Köln

musikalische Station. *rä

„Wir waren vier Kinder und mein Vater ist Jazzpianist, meine Mutter Chansonsängerin

– und die haben uns überallhin mitgenommen. Es war ganz normal für uns,

im Tourbus zu sein“, verriet uns die Sängerin Vivie Ann vor wenigen Wochen im

Interview. Jetzt kommt sie auf Tour und macht unter anderem in München (6.5.,

Ampere), Frankfurt (7.5., Brotfabrik) und Stuttgart (17.5., Schräglage Stuttgart)

musikalische Station. *rä

www.vivieann.com


MUSIK

FOTOS: FIFOU

ESC

BILAL HASSANI:

ZU QUEER FÜR SPIESSER

Eigentlich ist alles ganz einfach:

Bilal Hassani liebt Popmusik.

Schon immer, „seit ich ein

Baby bin“. Seitdem er denken kann,

mag er Aufmerksamkeit, er mag

es, im Zentrum zu stehen. Er kann

gar nicht anders, als für andere zu

performen. „Seitdem ich zwei bin,

habe ich immer Shows abgezogen.

Für meine Familie, für meine Freunde.

Das war schon immer mein

Leben.“ Und so hat es niemanden in

seinem Umfeld gewundert, dass er

bei der französischen Ausgabe von

„The Voice Kids“ teilnahm, wo er es

durch die Blind Auditions schaffte,

indem er Conchita Wursts „Rise

Like a Phoenix“ sang. Dass er jetzt

selbst zum Eurovision Song Contest

als Vertreter seines Landes reisen

wird, ist eigentlich nur die logische

Konsequenz.

Doch natürlich ist es nicht wirklich so

einfach, denn dass ein schwuler Mann, der

Sohn einer ursprünglich marokkanischmuslimischen

Familie, nun ganz Frankreich

vertreten wird, bringt auch die zu

erwartenden Reaktionen der Dummen mit

sich. Der Hass kocht mal wieder über – und

er kommt aus allen Richtungen. Zu queer

für Spießer und Nationalisten und alle

Dogmatiker. Gleichzeitig ist Bilal aber auch

gerade deshalb Vorbild, viele sehen zu ihm

auf. Das alles könnte ganz schön viel sein

für einen gerade Neunzehnjährigen. Doch:

„Ich würde eigentlich nicht sagen, dass

es schwierig ist – eher verwirrend“, erklärt

Bilal. Er klingt dabei sehr ruhig. „Manchmal

bist du sehr glücklich, manchmal sehr

traurig. Aber Liebe triumphiert immer über

Hass. Ich kümmere mich nicht um das,

was diese Menschen denken.“ Und wie

ist es mit der Meinung seiner Fans? Allein

auf Instagram beobachtet ihn eine halbe

Million Menschen – und das werden in den

kommenden Wochen sicher nicht weniger.

„Ich bin ein Kind des Internets, der sozialen

Medien. Für mich ist das alles einfach da,

einfach ein Teil meines Lebens. Ich teile,

worauf ich Lust habe, ich gehe damit sehr

leichtherzig um. Ich lebe einfach – wenn

ich mich wirklich darum kümmern würde,

würde ich bestimmt irre werden.“

Stattdessen hat er sich auf sein Debütalbum

„Kingdom“ konzentriert. Natürlich

wird sich darauf auch der ESC-Beitrag

„Roi“ befinden, sein Lied über Selbstakzeptanz,

darüber, wie man der König in seinem

eigenen Reich wird. Doch das Album ist

nicht um dieses Lied herum gebaut. „Es ist

alles Popmusik, denn ich wollte unbedingt

ein echtes Pop-Album machen – das

war mir sehr wichtig. Kein Lied klingt wie

das andere.“ Schon die neue Single „Fais

Beleck“, ein Dance-Pop-Banger, beweist,

dass ihm das gelungen ist. „Wir waren ein

sehr kleines Team und alle haben mir geholfen.

99 Prozent der Melodien sind von

mir, bei den Texten ist es auch so.“ Bilal

hat also nicht nur die Ausstrahlung und die

Persönlichkeit eines Stars, bei ihm kommt

auch noch das Talent dazu.

Doch wenn es um den ESC geht, ist er vor

allem noch immer Fan. Er kennt alle Lieder

seiner Mitbewerber, auch wenn er keinen

Favoriten hat. Aber das geht ihm immer so.

„Jedes Jahr rufe ich für viele verschiedene

Kandidaten an“, lacht er. „Ich bin so unentschlossen!

Darüber findet sich übrigens

ein Lied auf dem Album – ich kann mich

einfach nicht entscheiden …“ Was aber

nicht der Grund dafür ist, dass bisher jeder

seiner Auftritte mit „Roi“ völlig anders aussah.

„Ich liebe Veränderung! Ich kann nicht

zweimal dasselbe tun, vielleicht wirklich,

weil ich ein Kind der sozialen Medien bin.

Alles ist schnell und alles ist Veränderung.“

Deshalb wird sein Auftritt in Israel auch

nichts mit dem beim Vorentscheid zu tun

haben. „Ich werde alles verändern!“, erklärt

er nachdrücklich, ohne preiszugeben, was

er genau vorhat. Aber er geht mit der gleichen

Einstellung an diesen einzigartigen

Moment heran wie an seine Konzerte. „Ich

will etwas abliefern, etwas Großes! Mein

Ziel ist immer, dass die Leute alles andere

vergessen, alles was draußen vor sich

geht.“ Normalerweise ist das Haupt, das

die Krone trägt, ja schwer. Doch König zu

sein, ist manchmal eben nur eine Frage der

Einstellung. Und dann ist alles auf einmal

doch ganz leicht – und einfach. *fis


MUSIK

ESC

Die Musik vom

„GRAND PRIX“

2019

Kichern und Mitsingen erlaubt! Jedes Jahr ist

der „Eurovision Song Contest“ (früher „Grand

Prix“) ein willkommener Anlass, all den Spaß

bringenden und spießigen Bräuchen zu

frönen, die man eigentlich ablehnt.

DAS

AKTUELLE

ALBUM JETZT

ERHÄLTLICH!

& SPECIAL GUEST

20.11.19 Bremen

21.11.19 Braunschweig

22.11.19 Düsseldorf

27.12.19 Schwerin

29.12.19 Berlin

30.12.19 Zwickau

endlich

LIVE IN CONCERT

Ja, man hat das Gefühl, die

ganze Welt rückt jedes Jahr

am Abend vom Eurovision

Song Contest zusammen,

vor dem Fernseher, dem

Computer oder am iPad.

Noch schöner wird es aber,

wenn man das Musikspektakel,

das uns Hits wie

„Euphoria“, „Waterloo“, „Ein

bisschen Frieden“ und „Satellite“ brachte, danach erneut

zusammen genießt und feiert. Egal ob mit oder

ohne Käse-(Mett-?)Igel, aber bitte mit der richtigen

Compilation zum Tel-Aviver Musikfest.

Und all den Kritikern sei gesagt: Wo und wann

kommen sonst so viele Crossdresser, bunt bemalte

Burschen und Fähnchen schwingende Kerls zum

Schmachten und Tanzen zusammen? Wann sonst

kann ein Transvestit, eine Trans*, eine Lesbe, ein

Schwuler unter dem Schutz der a„westlichen Welt“

im Scheinwerferlicht sein Innerstes ausleben? Also:

Einfach mitsingen, feiern und toben! *rä

neue Termine und Zusatzshows

ab 21.10. auf „Kleine große Liebe“ Tournee

Hamburg, Düsseldorf, Köln, Berlin, Dresden, Frankfurt a.M.,

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FILM

INTERVIEW

NICHOLAS HOULT:

„ ... immer auf der Suche nach kleinen Details ...“

Unser Interview mit dem

Weltstar, der einst als Knabe

bei „About a Boy oder: Der Tag der

toten Ente“ begann, bei der Serie

„SKINS“ begeisterte und jetzt einer

DER Schauspieler überhaupt ist.

Nicholas, Sie spielen in „X-Men: Dark

Phoenix“ nun schon zum vierten Mal

Hank McCoy alias Beast. Ist Ihr Job

dabei jedes Mal der gleiche?

Nein, denn die Figur hat sich über die

Jahre immer weiterentwickelt. Als ich ihn

2011 das erste Mal spielte, war er noch

ein Schüler und alles war neu für ihn.

Inzwischen unterrichtet er selbst an der

Schule von Professor X und ist einer der

Teamleiter unter den X-Men geworden.

Mit seinen Mutanten-Fähigkeiten ist er

inzwischen im Reinen, stattdessen steht

er vor Herausforderungen. Im neuen Film

gilt es neu auszuloten, woran er glaubt

und wie er die Zukunft der Mutanten sieht,

denn alles steht auf dem Spiel. Unser

Regisseur Simon Kinberg, der schon früher

als Drehbuchautor an den „X-Men“-Filmen

beteiligt war, bringt die Geschichte nämlich

zurück zu ihrem emotionalen Kern,

sodass „Dark Phoenix“ fast so etwas wie

ein Familiendrama geworden ist.

Eine solche Comicfigur zu spielen ist

sicher etwas ganz anderes als eine

reale Person zu verkörpern, so wie

Sie es in Ihrem zweiten neuen Film

„Tolkien“ tun, oder?

Für mich ist der Unterschied gar nicht so

groß. Natürlich musste ich für „Tolkien“

ein wenig recherchieren, aber ansonsten

ist die Vorbereitung und Arbeit an einer

Rolle für mich kaum anders. Auch Hank

in den „X-Men“-Filmen oder meine Figur

damals in „Mad Max: Fury Road“ haben

eine Persönlichkeit und eine Biografie, in

die ich mich hineinversetzen muss. Auch

die Erwartungen sind oft ähnlich. Bei

einer Comic-Verfilmung gibt es die Fans,

die damit aufgewachsen sind und ganz

konkrete Vorstellungen haben, wie etwas

auszusehen hat. Und wenn es um eine

wahre Geschichte geht, haben auch viele

Zuschauer eine Meinung, wie es wirklich

gewesen ist.

Wie haben Sie sich denn einem

legendären Schriftsteller wie J. R. R.

Tolkien genähert?

Ich habe so viel über ihn gelesen, wie ich

konnte. Gar nicht, weil ich für diesen Film

unbedingt alles über ihn wissen musste,

sondern weil ich immer auf der Suche

bin nach kleinen Details, die mir dabei

helfen, eine Person wirklich menschlich

zu verstehen. Von Tolkien gibt es natürlich

auch Videos, allerdings ist er da schon sehr

alt und ich spiele im Film den jungen Mann.

Diese Archivaufnahmen halfen also nur

bedingt bei einer Annäherung. Viel wichtiger

war es für mich, Kopien seiner Zeichnungen

aufzutreiben und nachzumalen. Während

der Dreharbeiten zu „X-Men: Dark Phoenix“

zum Beispiel saß ich abends im Hotel und

habe versucht so zu zeichnen, wie Tolkien

es getan hat.

Anfang des Jahres waren Sie auch

schon in „The Favourite“ zu sehen,

der nun auf DVD erscheint. Noch

mal ein ganz anderer Film und eine

vollkommen andere Rolle als die beiden,

über die wir gerade gesprochen

haben ...

Das können Sie laut sagen. Genau deswegen

liebe ich ja meinen Job auch so: Ständig

taucht man in den unterschiedlichsten

Welten ab und lernt verschiedene Zeitalter

und andere Menschen kennen. Kein Tag

gleicht dem nächsten, und ich kann mir

ganz ehrlich kaum einen abwechslungsreicheren

Beruf vorstellen.

Für „The Favourite“ standen Sie

unter anderem mit Rachel Weisz

vor der Kamera, die auch damals in

„About a Boy oder: Der Tag der toten


FILM

FOTOS: 20TH CENTURY FOX

Ente“ mitspielte. Für Sie war das die

erste Hauptrolle, da waren Sie noch

nicht einmal Teenager.

Damals war ich bei den Dreharbeiten elf

oder zwölf Jahre alt und ziemlich verschossen

in Rachel. Dass ich jetzt mehr

als 15 Jahre später als Erwachsener wieder

mit ihr drehen durfte, war mir echt eine

Ehre, denn heute weiß ich erst recht, was

für eine umwerfend tolle Frau sie ist. Und

in all den Jahren dazwischen sind wir uns

nie begegnet, soweit ich mich erinnere.

Sie haben gerade so von Ihrem Job

geschwärmt. Sind sie am glücklichsten,

wenn Sie arbeiten, oder genießen

Sie Ihre Freizeit genauso?

Sagen wir es mal so: Ich werde besser

darin, mit der Zeit umzugehen, in der ich

nicht arbeite. (lacht) Was natürlich auch

viel damit zu tun hat, dass ich letztes Jahr

Vater geworden bin. Spätestens jetzt ist

mir klar, wie kostbar Zeit und damit eben

nicht zuletzt freie Zeit ist. Trotzdem kann

ich nicht leugnen, dass ich sehr viel Spaß

habe an der Arbeit, nicht zuletzt, wenn ich

mich an Neuem ausprobieren kann. Und

allgemein bin ich nicht gut im Herumsitzen

und Nichtstun. Nach einem sehr anstrengenden

Dreh hocke ich gerne mal ein Wochenende

auf dem Sofa oder verabschiede

mich für eine Woche in den Urlaub. Aber

das reicht meistens auch schon.

Wo Sie gerade Ihren kleinen Sohn

erwähnten: Wie gut sind Sie im

Wickeln?

Ziemlich gut, würde ich sagen. Wobei ich

es leider nie geschafft habe, den Kleinen

in der einen Hand zu halten und mit der

anderen zu wickeln. Das habe ich

online mal gesehen und war

von so viel Heldenhaftigkeit

echt beeindruckt. (lacht)

Aber insgesamt kann

sich auch meine Technik

sehen lassen, denke ich.

Zumindest bin ich flott.

Klingt, als seien Sie

als Vater ein Naturtalent.

War die Erfahrung

trotzdem erst einmal

überwältigend?

Ich hatte mit Kindern vorher eigentlich

keine Erfahrungen, aber ich bin von Natur

ziemlich anpassungsfähig. (lacht) Und

wahrscheinlich tun doch erst einmal alle

jungen Eltern so, als wüssten sie, was

sie da machen, bevor sie nach und nach

lernen, worauf es wirklich ankommt. Aber

klar, trotzdem ist es überwältigend, wenn

man plötzlich ein Kind hat. Mit einem Mal

hat man einen neuen, fremden Mitbewohner,

der dir nicht mitteilen kann, was er will

oder was mit ihm los ist. Und trotzdem

kann man nicht anders, als ihn aus tiefstem

Herzen zu lieben. Das verändert das

ganze Leben.

Apropos Veränderung: Dieses Jahr

werden Sie dreißig Jahre alt. Ist das

eine große Sache für Sie?

Oh ja, irgendwie schon. Im

Moment ist das noch

recht weit weg, aber ein

bisschen steht mir das

bevor. Dreißig ist halt

schon ein richtiges

Alter. Nicht dass ich

Schiss hätte oder so.

Aber auf jeden Fall ist

das so eine Gelegenheit,

wo man über die Zeit

nachdenkt, die vergangen ist,

und vor allem über die, die noch

kommt. Das ist so eine Art neuer Lebensabschnitt.

Allerdings freue ich mich auch

sehr darauf, schon allein, weil viele von mir

bewunderte Kollegen in ihren Dreißigern

beruflich die Zeit ihres Lebens hatten. Es

wird also spannend.

*Interview: Jonathan Fink

„X-Men: Dark Phoenix“, ab 6. Juni

im Kino, „Tolkien“, ab 20. Juni im Kino,

„The Favourite“, ab 30. Juni auf

DVD & Blu-Ray

KINO

Elton Johns Leben als Kinofilm

FOTO: DAVID APPLEBY

Unter anderem Starfotograf David

LaChapelle ist mitbeteiligt an dem

im Mai startenden (Musical-)Film

„ROCKETMAN“, einem Elton-John-Biopic.

Der Film von Regisseur Dexter Fletcher,

der auch „Bohemian Rhapsody“ drehte,

lässt uns Elton Johns Leben miterleben.

Der wortwitzige Musiker, der der Welt Hits

wie „Candle in the Wind“, „Your Song“,

„Don’t Let the Sun Go Down on Me“ (mit

George Michael), „I Guess That’s Why They

Call It the Blues“ und eben „Rocket Man“

schenkte, wurde gegen den Willen seines

Vaters und in einer höchst homophoben

Zeit zu einem DER queeren Künstler überhaupt.

„Das Großartige am Rock ’n’ Roll ist,

dass jemand wie ich ein Star sein kann.“

Sir Elton John wird in dem Film von Taron

Egerton („Kingsman: The Golden Circle“,

„Robin Hood“) gespielt, als sein Songwriting-Partner

Bernie Taupin ist Jamie Bell zu

sehen – singend. Der Kinostart ist am 30.

Mai. *rä


MODE

INTERVIEW

SIMON MARTINELLI:

„ ... Leidenschaft, mich kreativ und künstlerisch auszudrücken ... “

Der Wahlberliner Fotograf und

Retuscheur aus Würzburg ist

einer der Besten seines Fachs. Die

Bildästhetik des 1981 Geborenen ist

der zeitgemäße Brückenschlag zwischen

den alten Meistern, VOGUE-

Ästhetik und aktueller Fotografie. Mit

ihm mussten wir einfach zusammenarbeiten!

Hier erfährst du mehr über

den Künstler.

Wann hast du mit der Fotografie

begonnen?

Die Leidenschaft, mich kreativ und

künstlerisch auszudrücken, entwickelte

sich schon in meiner frühen Kindheit.

Die Fotografie kam schließlich vor zehn

Jahren hinzu. Durch meinen Mentor und

großes Vorbild (einen Porträt- und Werbe-

Fotograf aus Berlin) habe ich gelernt, mit

Menschen so zu kommunizieren, dass sie

ein Vertrauen vor der Kamera entwickeln.

Dies ist auch einer meiner Schlüssel, um

zu einem guten Bild zu gelangen.

Worauf achtest du bei

einem Bild?

Bei meinen Arbeiten als Porträtfotograf ist

es mir wichtig, eine klare, unverklemmte

und charakterstarke Stimmung auszudrücken.

Dabei lege ich großen Wert auf

Details, die jedes einzelne Bild zu etwas

Besonderem machen sollen. Wenn man all

meine Bilder betrachtet, lässt sich zusammengefasst

sagen, dass ich versuche, mit

meinen Werken eine „Story“ zu erzählen

und nicht nur ein Foto eines Menschen

oder eines Produktes zu erstellen.

Und bei deinen Models?

In meiner aktuellen Bilderserie porträtiere ich

überwiegend junge Männer, mich fasziniert

die jugendliche Leichtigkeit und starke

Dynamik im Ausdruck dieser Models. Körper

und Gesichter erscheinen in manchen

Bildern wie ein weißes, vom Leben unbeschriebenes

Blatt Papier.

Was inspiriert dich?

Ich bin ein sehr spontaner,

lebensfroher und

impulsiver Mensch,

meist inspiriert mich

die Umgebung,

in der ich arbeite,

oder die Menschen,

mit denen ich

arbeite. Ich lass mich

aber auch von Mode,

Musik und

aktuellen Ereignissen

inspirieren. Momentan arbeite ich

an einem Projekt, von dem ich mir erhoffe

Menschen anzuregen, sich selbst zu reflektieren.

Selbstreflexion ist meiner Meinung nach

sehr wichtig! Gerade in unserer Gay-Community

fehlt es mir sehr oft an genau dieser

Eigenschaft. Mode ist eine persönliche und

große Leidenschaft von mir! Sie ist für mich

nicht nur Mittel zum Zweck, sondern eine

Art, mich auszudrücken, und vielleicht gerade

deshalb auch eine große Inspiration.

Und was war dein bestes Alter?

Ich habe bisher jedes Alter sehr genossen.

Ich feier meine Geburtstage schon

seit Jahren nicht mehr richtig. Für mich

persönlich hat das Lebensalter kaum einen

Wert! Aber wenn ich mich jetzt entscheiden

müsste, würde ich mich für mein jetziges

Alter entscheiden. Das liegt aber nicht an

der Zahl an sich, sondern vielmehr daran,

dass ich momentan das Gefühl habe,

mich selbst gefunden zu haben.

Was ich etwas vermisse, sind die

jugendliche Leichtigkeit und

Naivität, die einem das Leben

manchmal etwas leichter

gemacht haben. Man hatte

das Gefühl, alle Zeit der Welt

zu haben. Uhren tickten

langsamer, „gechillter“ würde

man vielleicht heute sagen. Das

war mit Anfang zwanzig schon

sehr schön, jetzt habe ich oft das

Gefühl, dass die Zeit gegen mich rennt!

*Interview: Michael Rädel

www.simonmartinelli.photography


MODE

BILAL HASSANI

»ROI«

DOUZE POINTS

FÜR DEN ROYALEN HIT

AUS FRANKREICH


MODE

ALLTAGSTAUGLICH

Selbstakzeptanz:

Ich bin gut.

Genau so, wie ich bin.

Jeder Mensch hat im Leben Zweifel an sich. Stimmt

das Äußere? Bin ich zu dick? Ist die Hüfte zu breit,

sind die Schenkel zu dick, ist die Stimme zu schrill oder bin

ich zu langweilig? Sind alle anderen interessanter als ich?

Und die auf Social Media perfekt inszenierte, oft im

Übermaß von Profis (oder mäßig begabten Filterzauberern)

bearbeitete dauerheile Grinsewelt macht es einem

nicht leichter, sich gut und wohlzufühlen. Dabei lohnt es

sich überhaupt nicht, sich mit anderen zu vergleichen!

Wenn Leute so viel Energie und Zeit in ihre Social-Media-

Präsenz stecken, wie leben die denn dann eigentlich?

Verkümmert vorm Smartphone? In der Instagram-Dauerschleife

(bitte die Sponsoren nicht vergessen!)?

Wir wollen den Spaß an der virtuellen Welt nicht

madigmachen, aber sie erzeugt auch Druck.

Dabei ist jeder so schön, wie er ist.

„Say Yes To Yourself“ ist ein Claim, der Mut

machen soll – und es ist eine ziemlich gute

Sache, dass das Modehaus Tom Tailor genau den

transportieren will – mit ungewöhnlichen Models.

Haarig. Über 45. Bärtig.

Natürlich gibt es teurere Marken, aber das Modehaus

transportiert (gerade) auch in seinen Bildern

die richtige Botschaft: Es gibt nicht zu viel Körperhaare,

es gibt kein zu schmächtig, zu alt oder

zu langhaarig. Jeder Körper ist schön. Und wenn

man die Teile von Tom Tailor trägt, kann man das

auch dazu nutzen, das eigene Ich zu feiern. Body

Positivity statt Bodyshaming. *rä

www.tom-tailor.de

POPPIG

BACK TO

BUSINESS

„The hustle and bustle of The New

York Stock Exchange.“

Ausgerechnet die größte Wertpapierbörse

der Erde, die New York Stock

Exchange, inspirierte den in Berlin

lebenden Designer Ivan Mandzukic

zu seiner Kollektion für den Frühling

und Sommer 2019. Und die ist grandios.

Sportswear trifft auf Business-

Klamotten, klassische Schnitte auf

Sportives und pop-artige Namensschilder,

die mit Klett angebracht

sind. Supertrendig! *rä

www.ivanman.org

FOTOS: KOWA BERLIN


Play Well,

Sleep Well

Mitten im Herzen von

Frankfurt und nur 50m vom

Festplatz entfernt liegt das

Westin Grand Frankfurt!

Ob auf dem Paradewagen

oder im Heavenly Bed -

“Simply the Best” for you!

staygayatwestin.com

TREND

Kilian Kerner: KXXK x Crocs

Ganze drei Jahre hatte der Modedesigner in Sachen Bekleidung

bei der Berliner Fashion Week pausiert. Vor wenigen

Wochen präsentierte er seine aktuelle Kollektion: eine

Zusammenarbeit mit Crocs. „Es hat einfach gepasst. Crocs

sind eine tolle Ergänzung zu meinen verschiedenen City-

Looks. Ich war überrascht, wie viele verschiedene Modelle

Crocs im Angebot hat“, verrät der Designer. Freilich kann

man seine Mode auch ohne die robusten Schuhe tragen!

Uns besonders gefallen haben die Statement-Stücke mit

Aussagen zu LGBTIQ* und Rassismus. Mehr davon! *rä

www.kiliankerner.de

CSD Frankfurt

19. - 21. Juli 2019


INTERNET

INTERVIEW

FOTO: M. RÄDEL

KATY BÄHM

INTERNATIONAL ERFOLGREICH

Musik auflegen und Shows,

das war dem DJ- und

Internet-Star Katy Bähm nicht

genug. Jetzt sorgt sie auch dafür,

dass alle Damen und Transen besser

aussehen: Sie macht Perücken.

Wie kamst du auf die Idee?

Der entscheidende Punkt war für mich die

Lieferzeit. In Deutschland gibt es in dieser

Form keinen Onlineshop für Wigs. Ich habe

meine Wigs immer aus England, Australien

oder Amerika bezogen und die schnellste

Lieferung dauerte im Schnitt zehn Tage. Das

hat mich einfach genervt, bis sie dann da

war, fand ich sie schon wieder langweilig und

hatte andere Pläne. Mit bähmbähmwigs.com

habe ich mir somit auch einen eigenen Traum

erfüllt und habe immer eine Wig für jeden

Zweck und Look griffbereit!

Und wer hilft dir dabei?

Die größte Unterstützung ist mein Schatz

Francis, er kümmert sich um den ganzen

Bürokram und das, was im Hintergrund

läuft. Weitere große Hilfen waren für mich

meine Wig-Models: Bambi Mercury, Tanita

Renz, Victoria Bacon, Lola Palooza, Nikita

und Alice Dee. Dafür bedanke ich mich

auch nochmals bei ihnen an dieser Stelle.

Ein besonders großer Dank geht auch an

Alice, die hier tagelang besoffen meine

Labels in die Wigs genäht hat.

Wie ist die Resonanz der bundesweiten

Szene?

Bis jetzt höre ich nur Positives und werde

überall direkt angesprochen. Große Namen

der Szene wie Nina Queer, Stella deStroy,

Destiny Drescher und Amanda Cox tragen

auch schon Bähmbähmwigs. International

habe ich auch bereits mehrere Bestellungen

versendet.

Kannst du davon schon leben?

Meine Hunde bekommen jetzt auf jeden

Fall besseres Futter! (lacht) Der Verdienst

bei meinem Shop ist erst mal zweitrangig,

denn ich lege ja weiterhin als Drag-DJane

auf, mache Shows und gehe auch noch

meinem Job im Fitnessstudio nach.

*Interview: Michael Rädel

www.bähmbähmwigs.com


ROMAN

„Friede, Freude, Coming-out“

Die Pubertät ist für jeden eine

schwere Zeit. Ein Coming-out

setzt dem Stress noch die Krone auf.

Daraus können aber auch äußerst

lesenswerte Geschichten entstehen.

Geschichten wie diese: Gerade wurde

der Roman „Friede, Freude, Comingout“

von Torsten Widua als Taschenbuch

und eBook veröffentlicht. Das

Buch des Wahlkölners erzählt von

zwei Freunden, Lukas und Tim, die in

den 1980er und 1990er-Jahren ihr

Coming-out erleben. „Auch wenn das

Buch nicht meine persönliche Outing-

Geschichte widerspiegelt, so weiß

ich sehr wohl, wovon ich rede, wenn

ich schreibe. Ich bin selbst schwul

und habe das Coming-out auf dem

Das Buch „Bus 57 – Eine wahre

Geschichte“ von Dashka Slater

ist ein ungewöhnliches Buch.

Ungewöhnlich, weil es in der Geschichte

nicht den bösen Queer-Hasser gibt,

der einfach nur Täter ist. Das Buch

beleuchtet beide Seiten, und dazu hat

die Journalistin, die den Gerichtsprozess

monatelang verfolgte, mit Beteiligten

gesprochen, Hintergründe recherchiert

und sich die Zeit genommen aufzuzeigen,

wie es zu diesem Hate Crime kam.

Der Afroamerikaner Richard ist Opfer

und Täter zugleich, Sasha nur Opfer, klar,

trotzdem sind beide Kinder ihrer Zeit

in der aktuellen US-Gesellschaft. „Die

Einzelheiten der Geschichte wurden aus

Land erlebt“, verrät der 1978 in Bayern

Geborene.

„Das Buch ist durchaus ein ratgebender

Mutmacher für alle, die zögern,

sich zu outen. Denn es zeigt: Die

Reaktionen von Familie, Freunden und

privatem Umfeld müssen nicht immer

negativ ausfallen. So manch einer, bei

dem man denkt ‚Er wird mich sozial

verstoßen‘ reagiert oft viel positiver –

wie ich aus eigenen Erfahrungen weiß.“

Und auch Lukas und Tim machen

diese Erfahrung, nachdem sie es endlich

wagen, ihren Mitmenschen – der

Dorfgemeinschaft – zu sagen, dass sie

mehr als nur Freunde sind. Lesenswert.

*rä

www.torstenwidua.de,

www.friede-freude-comingout.de

Ein bisschen schwierig, ein Buch über Diätversuche und

Sport mit einem Elefanten (!) zu bebildern, oder?

„Herr Mertens nimmt ab“ von Margret Bielenberg

und Jochen Mertens tritt aber trotzdem nicht in die

Bodyshaming-Falle. Das Buch ist durchaus unterhaltsam

zu lesen und wird seinem Ziel gerecht, ein

„ratgebendes Lesebuch für den eigenen Weg zum

Wohlfühlgewicht“ zu sein. Im Fokus steht Herr

Mertens, Ende fünfzig, der mithilfe von Ernährungsveränderung,

Sport und Verhaltenstherapie

nicht nur zehn Kilogramm verloren hat (so, wie er es wollte), sondern auch

noch das Gewicht – seit vier Jahren – halten kann. Das Buch strotzt nur so

vor Tipps, fröhlichen Bildern und Experten. Gut geworden. *rä

www.herr-mertens-nimmt-ab.de

KRIMINALGESCHICHTE

Die Wahrheit

RATGEBER

Herr Mertens nimmt ab

verschiedenen Quellen zusammengetragen:

unter anderem aus Interviews,

Dokumenten, Briefen, Videos, Tagebüchern,

Beiträgen in sozialen Medien und

öffentlich zugänglichen Behördenunterlagen“,

verrät die Autorin. „Zitate aus

diesen Quellen sind wortwörtlich wiedergegeben

– außer in ein paar Fällen,

in denen ich Nachnamen entfernt und

durch lange Gedankenstriche ersetzt

habe.“

Warum Richard Sasha anzündete, nur

weil dieser einen weißen Rock trug, wird

man nie ganz verstehen können und

wollen, aber zumindest erfährt man, was

hinter dem Hass steckt. *rä

www.loewe-verlag.de

BUCH

COMIC

Dick ist nicht lustig.

Dieses Buch schon.

Die gebürtige Hamburgerin Katharina

Greve – bekannt als Zeichnerin

unter anderem für das Satiremagazin

Titanic – knüpfte sich den Kinderbuchklassiker

von Antoine de Saint-Exupéry

„Der kleine Prinz“ vor.

Herausgekommen ist ein absolut komisches,

extrem witziges und irgendwie cooles

Büchlein, das wir dir hiermit ans Herz

legen. Im Zentrum der Handlung steht die

missmutige, vollschlanke und völlig unsentimentale

Prinzessin Petronia. Die einzige

Gesellschaft, die sie auf ihrem Planeten

– dem wohl winzigsten und langweiligsten

Knödel im All – hat, ist der Multifunktionswurm

Mirco. Mit ihm versucht die Mathematikvernarrte,

die Rosa-Hassende, die

verkannte existenzialistische Philosophin,

Stars wie David Bowie zu treffen, um wenigstens

irgendeine Art von Unterhaltung

zu bekommen. Doch das ist schwer. Und

wie stellt sie so treffend fest: „Vor dem

Urknall war die Welt noch in Ordnung“. Ja,

genau. *rä

www.avant-verlag.de


GESUNDHEIT

INTERVIEW

Schlau zu HIV mit Dr. Heiko Jessen

Heiko Jessen ist einer der profiliertesten

forschenden Ärzte

im Bereich HIV. Der erste Berliner Patient,

der seit 1996 ohne eine antiretrovirale

Therapie lebt und dennoch

keine nennenswerte HI-Viruslast hat,

stammt aus seiner Praxis Jessen2

+ Kollegen in Berlin-Schöneberg

(www.praxis-jessen.de). Der richtige

Ansprechpartner also, wenn es um

angebliche Heilung von HIV und die

Einschätzung der Langzeitfolgen

einer modernen HIV-Therapie geht.

Wir trafen uns zum Gespräch.

Vor kurzem wurde in den Medien darüber

berichtet, dass erste Patienten

durch eine Stammzelltransplantation

von einer HIV-Infektion geheilt

wurden. Provokativ gefragt: Ist eine

Heilung auf diese Weise erstrebenswerter

als die lebenslange Behandlung

mit der modernen Antiretroviralen

Therapie?

Nein. Die Stammzelltherapie ist extrem

aggressiv. Durch Bestrahlung und Chemotherapie

wird das gesamte Immunsystem

des Patienten zerstört. Selbst wenn man

das überlebt, bleiben meist körperliche

Schäden. Es ist unethisch Jemanden mit

einer Therapie zu versehen, bei der zwei von

drei Patienten*innen sterben, nicht vertreten.

Das geht nur, wenn eine Leukämie nicht

mehr anders behandelbar ist. Die moderne

HAART besteht dagegen im Idealfall aus

einer Therapie mit nur noch einer Tablette

am Tag und absolut überschaubaren bis

gar keinen Nebenwirkungen. Das bringt

fast immer eine normale Lebenserwartung

und -qualität. Wenn ich mir persönlich

heute aussuchen müsste, ob ich lieber eine

koronare Herzerkrankung, aggressiven Bluthochdruck

oder HIV haben möchte, würde

ich mich für HIV entscheiden, weil meine

Lebenserwartung meist höher wäre als bei

den anderen chronischen Erkrankungen.

Was müsste sich aus Ihrer Sicht

ändern, damit Menschen mit HIV

unbeschwert älter werden können?

Ganz wichtig ist es, das HIV-Stigma zu

durchbrechen. Über die eben genannten

Krankheiten kann ich mich bei meinem

Nachbarn unterhalten, mit HIV geht das

nach wie vor nicht. Die Schwelle, sich

testen zu lassen, muss weiter gesenkt

werden, um sogenannte Late Presenter

früher zu erreichen. Der gerade eingeführte

Selbsttest aus der Apotheke ist ein gutes

Beispiel. Insgesamt muss aber gerade

vonseiten der BzgA und der Aidshilfen

noch viel mehr in Richtung Aufklärung der

Hausärzt*innen getan werden. Deutschland

hinkt da hinterher.

*Interview: Christian Knuth

Das ganze Gespräch findet ihr auf

www.blu.fm.

ÖSTERREICH

#HIV: LIFE BALL 2019

Letztes Jahr wurde er 25, jetzt reist

er über den Regenbogen.

„Der diesjährige Life Ball begibt sich auf

eine Reise über den Regenbogen und

landet mit einer umherziehenden Zirkustruppe

in einer fantastischen Welt der

Farben. Auf dem Weg finden sich mehr

und mehr skurrile Figuren zusammen,

alle auf ihre Art Freaks, jeweils auf der

Suche nach einem Zuhause, nach Herz,

Verstand und Mut“, verrät das Team über

das Motto des LGBTIQ*-Events in Wien,

den auch schon Barbie Breakout, Elton

John und Anastacia besuchten. „Auch der

Life Ball ging einen ähnlich steinigen Weg

wie die LGBT-Bewegung und verstand

sich stets als ein Ort der Sichtbarmachung

von Menschen und Anliegen,

die eine Gesellschaft zu stigmatisieren

versucht. Nur durch das Sichtbarmachen

und einen offenen Diskurs lassen sich

HIV und AIDS besiegen“, ergänzt LIFE+

Gründer und Life-Ball-Organisator Gery

Keszler. „Außenseiter bleiben nur so

lange Freaks und in einer Gesellschaft

heimatlos, wie sie sich in ihren Nischen

verstecken. Als vor 50 Jahren im Stonewall

Inn erstmals Homosexuelle und Lesben

vehement gegen die Schikanen der Polizei

rebellierten, war der Weg in die Sichtbarkeit

gewählt, die Regenbogenflagge ihr

augenfälliges Symbol“, positioniert sich

das Team vom Life Ball. „Ein Regenbogen

zeigt nicht nur Schönheit, die aus dem

Zusammenwirken von Vielfalt entsteht,

er ist auch ein hauchzartes Gebilde, eine

Brücke zwischen Himmel und Erde, ein Tor

zu einer Traum- und Vorstellungswelt, so

wie in dem von Judy Garland interpretierten

Song ‚Over the Rainbow‘, der stets ein

Topos der schwulen Subkultur war.“ *rä

8.6., Life Ball, Wien, lifeplus.org

FOTO: LIFE BALL / MARCO OVANDO 2019; ISA FOLTIN/GETTY IMAGES (BETH DITTO)


50 Jahre Stonewall,

50 Jahre LSBTI*- Emanzipation.

www.antidiskriminierungsstelle.de

Picture: © Peter Hujar, Gay Liberation Front Poster Image. All rights reserved, peterhujararchive.com


Die Kölner Band Kasalla

Die Energie

einer ganzen Region.

Kasalla begeistert die Menschen. Mit ihrer Musik. Mit ihrem Charisma.

Mit ihrer ansteckenden Energie. Wir stellen Ihnen Kasalla

und andere inspirierende Persönlichkeiten unserer Region vor:

rheinenergie.com/region

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