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Freiberg aktuell 2019

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Ausgabe <strong>2019</strong> · 2,00 Euro<br />

WISSENSCHAFT<br />

KULTUR<br />

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TERMINE<br />

<strong>Freiberg</strong><br />

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<strong>aktuell</strong>


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Unterweisung/Schulung der Mitarbeiter<br />

Begehung der Arbeitsplätze<br />

Beratung zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen<br />

arbeitsschutzrelevante Dokumentenerstellung<br />

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© Foto: © D. Müller<br />

HERZLICH WILLKOMMEN<br />

FREIBERG ERLEBEN 6 – 15<br />

WIRTSCHAFT &<br />

WISSENSCHAFT 16 – 22<br />

LEBENSWERTE<br />

STADT 23 – 30<br />

SERVICE 31<br />

VERANSTALTUNGEN 32 – 33<br />

STADTPLAN 34<br />

Liebe Leserinnen und Leser,<br />

willkommen in <strong>Freiberg</strong>! Willkommen<br />

in der Silberstadt! Im vergangenen Jahr<br />

haben wir auf den ersten Silberfund vor<br />

850 Jahren zurückgeblickt, doch auch<br />

<strong>2019</strong> ist nicht weniger ereignisreich.<br />

<strong>Freiberg</strong> steht in diesem Jahr ganz im<br />

Zeichen des großen Alexander von<br />

Humboldt. An der TU Bergakademie<br />

vollendete er seine Ausbildung und<br />

zählt seitdem zu den bedeutendsten<br />

Absolventen. Er war ein Wissenschaftler,<br />

Forscher, Schriftsteller, Beobachter,<br />

Sammler, Zeichner und auch Ent decker.<br />

Im Jahr seines 250. Geburtstages<br />

wollen wir uns gemeinsam mit ihm<br />

auf Entdeckungen begeben und<br />

zusammen mit der TU Bergakademie<br />

in verschiedenen Veranstaltungen an<br />

sein Erbe erinnern.<br />

Doch nicht nur Humboldt trug den<br />

Bergkittel – er ist auch heute noch das<br />

Ehrenkleid unserer Repräsentanten.<br />

Die Bergparade als traditioneller<br />

Bestandteil der sächsischen Kultur trägt<br />

diese Botschaft in alle Welt. Doch das<br />

Herz der Silber- und Universitätsstadt<br />

<strong>Freiberg</strong> schlägt – wie sollte es anders<br />

sein – vor Ort, tief im Berg.<br />

Die <strong>Freiberg</strong>er Lagerstätte, auf der sich<br />

das heutige Forschungs-, Lehr- und<br />

Silberbergwerk befindet, ist eine der<br />

größten und bedeutendsten Erzlagerstätten<br />

unserer Montanregion. Der<br />

Bergbau lässt sich hier bis ins Mittelalter<br />

zurückverfolgen und ist ganzjährig<br />

einen Besuch wert. Erleben Sie die<br />

Faszination unter Tage und staunen<br />

über das, was unsere Vorfahren einst<br />

über Jahrhunderte technisch vollbracht<br />

und bewirkt haben. <strong>2019</strong> feiert das<br />

Forschungs- und Lehrbergwerk der TU<br />

übrigens sein 100-jähriges Bestehen<br />

und auch die terra mineralia, eine der<br />

bedeutendsten und wertvollsten<br />

privaten Mineralsammlungen der<br />

Welt, wartet in diesem Jahr mit einer<br />

Sonderausstellung zum zehnjährigen<br />

Jubiläum auf.<br />

Ich bin froh, dass nach der Stilllegung<br />

des Bergbaus das Herz weiter schlug.<br />

Wo einst die Bergleute Erze schürften,<br />

heben heute Wissenschaftler Schätze<br />

und arbeiten Forscher der Bergakademie<br />

an der Lösung zukunftsträchtiger<br />

Rohstofffragen. Doch auch Sie können<br />

sich auf die Spuren Humboldts begeben<br />

und beispielsweise an einer der<br />

Touren im Silberbergwerk <strong>Freiberg</strong><br />

teilnehmen – es lohnt sich! Denn<br />

<strong>Freiberg</strong> ist nicht nur eine attraktive<br />

Destination für Forscher, sondern auch<br />

ein beliebtes Ausflugsziel für Familien,<br />

Geschichts- und Kulturliebhaber.<br />

Das Silber hat einst unsere Stadt reich<br />

gemacht und Ruhm und Glanz für<br />

ganz Sachsen gebracht. Noch heute<br />

profitieren nicht nur <strong>Freiberg</strong>er, sondern<br />

auch unsere Gäste, von dem breiten<br />

Kulturangebot.<br />

Ich ermuntere Sie daher, die Silberstadt<br />

<strong>Freiberg</strong> zu entdecken. Egal ob Sie<br />

einfach nur durch unsere schöne<br />

Altstadt schlendern möchten oder<br />

sich im Stadt- und Bergbaumuseum<br />

auf historische Pfade begeben, ich<br />

heiße Sie herzlich willkommen und<br />

freue mich auf Sie!<br />

Glück auf!<br />

Ihr<br />

Sven Krüger<br />

Oberbürgermeister<br />

Universitätsstadt <strong>Freiberg</strong><br />

WWW.FREIBERG.DE<br />

WWW.FREIBERG-SERVICE.DE<br />

Blick auf das Schloss Freudenstein<br />

mit terra mineralia. Foto: Detlev Müller /<br />

TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong><br />

3 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


HERZLICH WILLKOMMEN<br />

Alexander von Humboldt (r.), dargestellt von Thomas Schmalz, und der Prorektor der TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong>, Professor Urs Peuker, verabschieden gemeinsam die Glasarche auf<br />

dem Schloßplatz, die den Auftakt zum Humboldtjahr machte. Fotos (3): Wieland Josch<br />

EINE STADT DER WISSENSCHAFT<br />

DAS JAHR IM ZEICHEN ALEXANDER VON HUMBOLDTS<br />

Willkommen in der Silberstadt <strong>Freiberg</strong>.<br />

Seit im vergangenen Jahr der<br />

große Silberrausch anlässlich von<br />

850 Jahren des ersten Erzfundes und<br />

800 Jahre urkundlicher Ersterwähnung<br />

gefeiert wurde, wirbt <strong>Freiberg</strong> mit<br />

diesem Motto erfolgreich für sich. Und<br />

<strong>2019</strong> ist, wenn man es genau nimmt,<br />

die konsequente Fortführung des<br />

Themas allerorten zu finden. Denn<br />

aus den Silberfunden der fernen<br />

Vergangenheit entstand im Jahr 1765<br />

der Ort der Forschung und Lehre,<br />

als die heutige TU Bergakademie<br />

gegründet wurde, an welcher viele<br />

Herren lernten, deren Namen noch<br />

heute einen bedeutenden Rang<br />

haben. Einer von ihnen, der wohl<br />

bekannteste von allen, würde in<br />

diesem Jahr seinen 250. Geburtstag<br />

begehen: Alexander von Humboldt.<br />

An den Feierlich keiten für diesen<br />

Universalgelehrten, die deutschlandweit<br />

stattfinden, nimmt auch<br />

<strong>Freiberg</strong> teil, und das mit einem ganz<br />

eigenen Programm. Den Auftakt<br />

machte eine gläserne Arche, die gut<br />

zwei Monate auf dem Schloßplatz<br />

stand und auf die Zerbrechlichkeit<br />

der Natur aufmerksam machte. Im<br />

Juni wird ein Festakt zur Immatrikulation<br />

Humboldts abgehalten und als<br />

Höhepunkt gibt es in diesem Jahr,<br />

zusätzlich zum Bergstadtfest und<br />

dem Advent, eine dritte Bergparade<br />

am 14. September, dem Geburtstag<br />

Humboldts. Der große Atem der<br />

Wissenschaft, der in <strong>Freiberg</strong> weht,<br />

wird in diesem Jahr noch deutlicher<br />

spürbar sein.<br />

WILLKOMMEN<br />

IN DER<br />

Foto: 599media/Paul Schmidt<br />

Brunnenführung<br />

Neues Angebot<br />

in der Tourist-<br />

Information<br />

Pin <strong>2019</strong><br />

Schwefelhüttenarbeiter<br />

tourist-info@freiberg.de<br />

Telefon: 03731 273664 / -661<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 4


Diese Einrichtung wird<br />

mitfinanziert durch Steuermittel<br />

auf der Grundlage<br />

des von den Abgeordneten<br />

des Sächsischen Landtags<br />

beschlossenen Haushaltes.<br />

SPUREN EINES<br />

UNIVERSALGELEHRTEN<br />

Zugegeben, allzu lange war Alexander von<br />

Humboldt (1769 – 1859) nicht als Student an der<br />

Bergakademie <strong>Freiberg</strong> eingeschrieben. Musste er<br />

auch gar nicht, denn anerkanntermaßen genoss<br />

und genießt er heute noch den Ruf, ein Genie<br />

gewesen zu sein, und solche schaffen ein großes<br />

Pensum in kürzerer Zeit. Vom 14. Juni 1791 bis zum<br />

26. Februar 1792 trug Humboldt die Matrikelnummer 357 und absolvierte den<br />

Stoff von drei Studienjahren bravourös. Nun darf sich gefragt werden, welche<br />

Spuren der Universalgelehrte, der später vor allem mit seinen Forschungsreisen<br />

besonders in Südamerika Bedeutung gewann, in der Silberstadt hinterlassen<br />

hat. Zum einen wirkte er unter Tage im sogenannten „Familienschacht“, der<br />

erst kürzlich unter dem Untermarkt bei Bauarbeiten wieder geöffnet wurde.<br />

Er sammelte dort unter anderem Kenntnisse über untertägige Flora, die er in<br />

seinem Buch „Florae fribergensis“ niederlegte. Nicht zu vergessen, er entwickelte<br />

hier einen „Licht-Erhalter“, mit dem er eigentlich dafür sorgen wollte, dass den<br />

Bergleuten mehr Helligkeit gespendet wird. Doch nutzte man dieses Gerät<br />

später vor allem bei der Grubenrettung.<br />

GELEBTE TRADITION<br />

IN FREIBERG<br />

Eines der wesentlichsten Bauvorhaben in<br />

<strong>Freiberg</strong> ist derzeit die Umgestaltung des<br />

„Herderhauses“ zum neuen Stadtarchiv.<br />

Hier, wo einst der Oberberghauptmann<br />

Siegismund August Wolfgang Freiherr<br />

von Herder (1776 – 1838) lebte, wird ab 2021 das Gedächtnis der Stadt verwahrt<br />

sein. Bevor es jedoch zu den ersten größeren Arbeiten kam, nutzte man die<br />

Gelegenheit, und demonstrierte, wie eng die Tradition der Bergleute noch<br />

immer mit <strong>Freiberg</strong> verbunden ist. Im Archiv fand sich ein rund 80 Jahre altes<br />

Foto, auf dem die Bergparade den sogenannten Bergmannsgruß auf dem<br />

Portal des Herderhauses entbietet. Dieses Bild wurde zum Silberrausch-Jahr<br />

2018 mit den <strong>aktuell</strong>en Mitgliedern der Historischen <strong>Freiberg</strong>er Berg- und<br />

Hüttenknappschaft nachgestellt. Postkarten von beiden Aufnahmen sind in<br />

der Tourist-Information am Schloßplatz erhältlich.<br />

TERMINE IM FESTJAHR<br />

Sa. 01.06.<strong>2019</strong><br />

Dom St. Marien, Petrikirche, Jakobikirche<br />

FREIBERGER ORGELWANDERUNG <strong>2019</strong>:<br />

TIERISCH, TIERISCH!<br />

Fr. 21.06. bis So. 01.09.<strong>2019</strong><br />

Schloss Freudenstein<br />

FREIBERGER SOMMERNÄCHTE<br />

Fr. 14.06.<strong>2019</strong><br />

Sa. 22.06.<strong>2019</strong><br />

Campus<br />

HERZLICH WILLKOMMEN<br />

FESTVERANSTALTUNG<br />

Studienbeginn Alexander von Humboldt<br />

in <strong>Freiberg</strong><br />

NACHT DER WISSENSCHAFT<br />

UND WIRTSCHAFT<br />

Do. 27.06. bis So. 30.06.<strong>2019</strong><br />

<strong>Freiberg</strong>er Altstadt 34. FREIBERGER BERGSTADTFEST<br />

So. 30.06.<strong>2019</strong> · 10.45 Uhr<br />

GROSSE TRADITIONELLE BERGPARADE<br />

So. 07.07.<strong>2019</strong> · 10 Uhr<br />

FESTGOTTESDIENST<br />

zum Orgeljubiläum<br />

300 Jahre kleine Silbermann-Orgel<br />

Mi. 04.09. bis So. 15.09.<strong>2019</strong><br />

23. SILBERMANN-TAGE &<br />

XIV. INTERNATIONALER GOTTFRIED-<br />

SILBERMANN-ORGELWETTBEWERB<br />

Sa. 07.09.<strong>2019</strong> · 14 – 17 Uhr<br />

MACHT MUSIK<br />

Sa. 14.09.<strong>2019</strong><br />

9. FREIBERGER NACHTSCHICHT<br />

Kneipennacht und Nachtshopping<br />

Sa. 14.09.<strong>2019</strong> · 17.30 Uhr<br />

BERGPARADE<br />

„Auf Humboldts Spuren“ durch die Stadt<br />

Di. 26.11. bis So. 22.12.<strong>2019</strong><br />

30. FREIBERGER CHRISTMARKT<br />

Di. 07.12.<strong>2019</strong> · 17.30 Uhr<br />

BERGPARADE IM FACKELSCHEIN<br />

Di. 07.12.<strong>2019</strong> · 16 und 19.30 Uhr<br />

WEIHNACHTSORATORIUM I - III<br />

SILBERSTADT<br />

Stadt- und<br />

Bergbau<br />

Museum<br />

Foto: 599media/Paul Schmidt<br />

» Dein,<br />

Ihr, unser<br />

Museum! «<br />

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STADT- &<br />

5 · FREIBERG <strong>aktuell</strong><br />

ab 17. April <strong>2019</strong><br />

1913<br />

1765<br />

1537<br />

1484<br />

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FREIBERG ERLEBEN<br />

Bild oben: Die Bergstadtköniginnen nehmen Abschied.<br />

Ab diesem jahr wird die Silberstadtkönigin gekrönt.<br />

Bild rechts: Traditionell zieht die große Bergparade<br />

zum Bergstadtfest durch die Altstadt.<br />

DAS GRÖSSTE VOLKSFEST MITTELSACHSENS<br />

TRADITION Das Bergstadtfest lässt man sich nicht entgehen<br />

Was wäre eine Stadt wie <strong>Freiberg</strong> ohne<br />

ein eigenes Fest? Genau: Unvollständig.<br />

Kaum zu glauben,<br />

dass das Bergstadtfest,<br />

welches schon<br />

wie eine ewig<br />

lange, wunderbare<br />

Tradition<br />

anmutet, erst<br />

1986, zur damaligen<br />

800-Jahr-<br />

Feier, entstand.<br />

Heute ist die Veranstaltung,<br />

stets um<br />

das letzte vollständige<br />

Juni-Wochenende herum organisiert,<br />

nicht mehr wegzudenken und<br />

längst das größte Volksfest im gesamten<br />

Landkreis Mittelsachsen. Vom<br />

27. bis 30. Juni wird es in<br />

diesem Jahr wieder<br />

unzählige Gäste<br />

nach <strong>Freiberg</strong><br />

locken, die sich<br />

zwischen den<br />

verschiedenen<br />

Erlebniswelten<br />

tummeln<br />

können: Von<br />

Wein- bis Bierdorf,<br />

von Rummel<br />

bis Familienwelt, von<br />

Irischem Dorf bis Mittelaltermarkt,<br />

all dies wird wieder in der<br />

Altstadt aufgebaut sein. Zentrum ist<br />

auch diesmal der Obermarkt mit seiner<br />

großen Bühne, auf der bekannte<br />

Namen der Musikwelt auftreten. Hinzu<br />

kommen traditionelle Höhepunkte.<br />

Denn kein Bergstadtfest beginnt ohne<br />

den obligatorischen Faßbieranstich,<br />

wobei selbstredend bestes <strong>Freiberg</strong>er<br />

Bier zum Einsatz kommt. Und nicht zu<br />

vergessen die große Bergparade am<br />

Sonntag, bei der die Historische <strong>Freiberg</strong>er<br />

Berg- und Hüttenknappschaft,<br />

begleitet von zahlreichen befreundeten<br />

Knappschaften, durch die Altstadt zieht<br />

und am Obermarkt zur Aufwartung<br />

WWW.BERGSTADTFEST.DE<br />

eintrifft. Doch hält die 34. Auflage des<br />

Bergstadtfestes natürlich auch Neues<br />

bereit. Am Auffälligsten dabei dürfte<br />

sein, dass von der jährlichen Krönung<br />

der Bergstadtkönigin Abschied genommen<br />

wird. Insgesamt 19 Königinnen<br />

dieses Namens gab es. Die letzte ist<br />

Lucy I. Doch keine Sorge, auch künftig<br />

wird <strong>Freiberg</strong> durch eine junge Dame<br />

repräsentiert. Nur trägt sie dann den<br />

Titel Silberstadtkönigin.<br />

Bild links: Alles beginnt mit dem traditionellen<br />

Faßbieranstich, hier zelebriert von<br />

Oberbürgermeister Sven Krüger (l.) und<br />

Professor Michael Eßlinger vom Brauhaus.<br />

FESTE FÜR JEDE JAHRES- UND UHRZEIT<br />

BEI NACHTSCHICHT UND HERBSTFEST DURCH DIE ALTSTADT BUMMELN<br />

Ein silberner Stern verzauberte die<br />

<strong>Freiberg</strong>er Nachtschicht 2018.<br />

Fotos (5): Wieland Josch<br />

In <strong>Freiberg</strong> lässt es sich gut feiern, und<br />

das nicht nur zu jeder Jahres- sondern<br />

auch zu jeder Uhrzeit. Bester Beleg<br />

dafür ist die <strong>Freiberg</strong>er Nachtschicht in<br />

Kombination mit der Kneipennacht. Sie<br />

erlebt in diesem Jahr am 14. September<br />

ihre 9. Auflage, und längst schon<br />

ist sie zu einer der attraktivsten und<br />

bestbesuchtesten Veranstaltung in der<br />

Silberstadt geworden. Nicht nur, dass<br />

die Restaurants, Kneipen und andere<br />

Lokale an diesem Samstagabend mit<br />

Live-Musik und besonderen Angeboten<br />

anlocken, nein, die gesamte Altstadt<br />

erstrahlt in einem besonderen Licht<br />

und lebt in jeder Straße, auf jedem Platz.<br />

Künstler ziehen umher und begeistern<br />

die Passanten. Der <strong>Freiberg</strong>er Karneval<br />

Klub eröffnet spektakulär und frohgelaunt<br />

traditionell seine neue Saison<br />

und mit verblüffenden Installationen<br />

werden die Besucher zum Staunen<br />

gebracht. Ab 18 Uhr kann entspannt<br />

gebummelt und geshoppt werden,<br />

denn die Geschäfte haben in der Regel<br />

bis Mitternacht geöffnet.<br />

Ein weiterer Hit im Veranstaltungs kalender<br />

<strong>Freiberg</strong>s ist das traditionelle Herbstfest.<br />

Am 6. Oktober, einem Sonntag, geht es<br />

in der Altstadt an den verschiedensten<br />

Schauplätzen rund.<br />

Im vergangenen Jahr durfte beispielsweise<br />

Rafaela Walther von den „Top-<br />

Laserspektakel auf dem Obermarkt zur<br />

Nachtschicht.<br />

stylisten“ dem Publikum die neuesten<br />

Frisurentrends präsentieren und somit<br />

beweisen, warum gerade ihr und<br />

ihrem Team der Gründerpreis 2018<br />

zugesprochen wurde. Mit diesem Wettbewerb<br />

unterstützt die Stadt <strong>Freiberg</strong><br />

innovative Ideen, die zur Belebung des<br />

innerstädtischen Gewerbes beitragen.<br />

WWW.FREIBERGER-NACHTSCHICHT.DE<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 6


FREIBERG ERLEBEN<br />

ERSTES FREIBERGER OKTOBERFEST<br />

GAUDI AUF DER BRAUEREIFESTWIESE<br />

Michael Berndt-Cananá wird als Ritter Christian über den Hof von Schloss Freudenstein reiten.<br />

IM SCHLOSSHOF GIBT ES<br />

DIE SCHÖNSTEN<br />

SOMMERNÄCHTE<br />

FREIBERG Musik, Kabarett, Comedy und Kino<br />

Die <strong>Freiberg</strong>er Sommernächte feiern<br />

in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag.<br />

Seit Schloss Freudenstein sich in<br />

seinem neuen, sanierten Gewand<br />

präsentiert, finden Jahr für Jahr in<br />

seinem Hof Veranstaltungen statt.<br />

Was zunächst als Public-Viewing<br />

für große Fußball-Turniere begann,<br />

entwickelte sich schnell zu einer der<br />

beliebtesten Veranstaltungsreihen<br />

überhaupt. Nach wie vor können<br />

Europa- und Weltmeisterschaft der<br />

Nationalkicker verfolgt werden. Doch<br />

mittlerweile gehört ein umfangreiches<br />

Programm aus Musik, Theater, Kabarett<br />

und Comedy dazu. In diesem Jahr<br />

beginnt alles am 21. Juni mit dem<br />

Erfolgsstück des Mittelsächsischen<br />

Theaters „Die Olsenbande dreht<br />

durch“, wobei Egon, Benny und Kjeld<br />

sich mal wieder mit dem zwielichtigen<br />

Bang-Johannsen anlegen. Die<br />

Stargäste des Sommers <strong>2019</strong> sind<br />

Tom Pauls, Uwe Steimle, Olaf Berger,<br />

Baccara, Rainald Grebe, Kurt Krömer,<br />

Tom Gabel oder Daphne De Luxe.<br />

Die Mittelsächsische Philharmonie<br />

zelebriert einen Konzertabend voller<br />

Filmmusik-Klassiker, der Bergsteigerchor<br />

„Kurt Schlosser“ bietet Tradition und<br />

Heimatliebe und das Schalmeien- und<br />

Guggetreffen lässt den Schlosshof<br />

beben. Zusätzliche Höhepunkte sind<br />

„Imagine Amadeus“, eine Rockoper,<br />

die der Stadtchor <strong>Freiberg</strong> aufführt,<br />

sowie das Märchen „Schneewittchen“<br />

von der <strong>Freiberg</strong>er Märchenbühne. Ein<br />

ganz besonderes Gastspiel bieten die<br />

Landesbühnen Sachsen, die Anfang<br />

Juli „Das Geheimnis der Hebamme“<br />

nach dem Roman von Sabine Ebert<br />

aufführt. Die Geschichte von Marthe<br />

und ihrem Ritter Christian spielt in<br />

den Anfangstagen von <strong>Freiberg</strong> im<br />

12. Jahrhundert, nur zu verständlich,<br />

dass dieses Stück am Originalort aufgeführt<br />

wird. Ergänzung finden die<br />

Sommernächte in den Filmnächten<br />

des Kinopolis, wobei Blockbuster<br />

und Klassiker zu sehen sein werden.<br />

WWW.FREIBERGER-SOMMERNAECHTE.DE<br />

Eine der beliebtesten Veranstaltungen<br />

der Silberstadt muss in diesem<br />

Jahr pausieren. Das <strong>Freiberg</strong>er<br />

Brauhausfest mit seinen Konzerten,<br />

dem Sportlerfrühschoppen und<br />

zahlreichen anderen Höhepunkten<br />

findet leider nicht statt, was<br />

aber nicht daran liegt, dass es<br />

an Popularität eingebüßt hätte,<br />

ganz im Gegenteil. Doch auf dem<br />

Gelände des Brauhauses, dort,<br />

wo die Gaudi immer im August<br />

stattfand, tut sich diesmal zu<br />

viel, als dass eine Möglichkeit<br />

zur Durchführung bestand. Es<br />

sind also lediglich logistische<br />

Gründe, die einmalig für die Pause<br />

sorgen. Doch <strong>Freiberg</strong>er wäre nicht<br />

<strong>Freiberg</strong>er wenn nicht trotzdem<br />

gefeiert wird. Und so heißt es vom<br />

20. bis 22. September in einem<br />

großen Festzelt auf der Wiese vor<br />

der Brauerei „O’zapft is!“ und es<br />

steigt das erste Oktoberfest am<br />

Fürstenwald. Grandios wird es auf<br />

jeden Fall, schon allein deshalb,<br />

weil der Sportlerfrühschoppen in<br />

dieses Fest integriert wird. Und<br />

als Gesangsstar konnte bereits DJ<br />

Ötzi verpflichtet werden. Gründe<br />

genug, sich auf dieses Fest zu<br />

freuen.<br />

WWW.FREIBERGER-OKTOBERFEST.DE<br />

BERGMÄNNISCHER CHRISTMARKT<br />

EIN ORIGINAL<br />

Original Bergmännisch im Erzgebirge geht es auf<br />

dem <strong>Freiberg</strong>er Christmarkt zu.<br />

Fotos (3): Wieland Josch<br />

Ein kleines Jubiläum begeht<br />

in diesem Jahr der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Christmarkt, er findet nämlich zum<br />

30. Mal statt. Vom 26. November<br />

bis 22. Dezember heißt es auf<br />

dem Obermarkt rund um den<br />

Otto-Brunnen wieder „Original<br />

Bergmännisch im Erzgebirge“,<br />

denn Weihnachten in <strong>Freiberg</strong>,<br />

dass bedeutet auch das Bewahren<br />

der Traditionen, die hier seit Jahrhunderten<br />

gültig sind. Mit einem<br />

Märchenzug der Silberstadt-Kinder<br />

beginnt der Christmarkt, und er<br />

erlebt seinen Höhepunkt mit dem<br />

Kommt zum Oktoberfest des <strong>Freiberg</strong>er<br />

Brauhauses: DJ Ötzi.<br />

Aufzug der Bergparade<br />

zur Mettenschicht. Der<br />

zünftige Anschnitt des<br />

Riesenstollens durch<br />

Stadtoberhaupt und<br />

Silberstadtkönigin darf<br />

dabei natürlich nicht<br />

fehlen. Und ansonsten<br />

locken wieder unzählige<br />

Stände mit Leckereien<br />

und Spezialitäten, vom<br />

klassischen Glühwein bis zum<br />

modernen Glühbier, vom Lebkuchen<br />

bis zum Steak. Eine große<br />

Bastelwerkstatt ist wieder eingerichtet<br />

und auf der Bühne findet<br />

jeden Tag ein weihnachtliches<br />

Programm statt, dargeboten von<br />

Künstlern, Schulen und Vereinen<br />

der Region. Und das alles vor der<br />

hinreißenden historischen Kulisse<br />

der <strong>Freiberg</strong>er Altstadt. Nicht ohne<br />

Grund wurde der <strong>Freiberg</strong>er Christmarkt<br />

unlängst zum schönsten<br />

seiner Art bei den mittelgroßen<br />

Städten Deutschlands gewählt.<br />

WWW.FREIBERGER-CHRISTMARKT.DE<br />

7 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


FREIBERG ERLEBEN<br />

„Die Olsenbande dreht durch“. Foto: Wieland Josch<br />

Der angesehene Hofkomponist Antonio Salieri und das ungestüme<br />

Genie Wolfgang Amadeus Mozart, treffen in Peter Shaffers „Amadeus“<br />

aufeinander. Die Inszenierung von Schauspieldirektorin Annett Wöhlert<br />

steht das ganze Jahr über im Spielplan. Foto: Jörg Metzner<br />

THEATER FREIBERG<br />

STADTTHEATER – Das älteste Theater der Welt<br />

Mitten in der historischen Altstadt<br />

befindet sich seit 1791 das <strong>Freiberg</strong>er<br />

Stadttheater. Schauspieler und Sänger,<br />

Opernchor und Mittelsächsische<br />

Philharmonie bieten auch in der<br />

Saison <strong>2019</strong>/20, der 229. Spielzeit im<br />

historischen Gebäude am Buttermarkt,<br />

einen abwechslungsreichen Spielplan.<br />

Premieren im Frühsommer <strong>2019</strong>:<br />

„Der Frieden“<br />

Peter Hacks Komödie „Der Frieden“<br />

nach der Vorlage von Aristophanes<br />

hat Anfang Mai in <strong>Freiberg</strong> Premiere<br />

und bis zum 6. Juni folgen drei weitere<br />

Vorstellungen. Im Herbst kehrt<br />

die Inszenierung des Intendanten<br />

Ralf-Peter Schulze auf den Spielplan<br />

zurück: In Griechenland herrscht schon<br />

Plakatmotiv „Frau Luna“. Foto: Plakat Theater<br />

so lange Krieg, dass sich niemand<br />

mehr an seine Ursachen erinnern<br />

kann. Ein griechischer Bauer reitet<br />

auf einem sagenhaften Mistkäfer in<br />

den Olymp – um die Friedensgöttin<br />

zu befreien, die in einer Schlucht mit<br />

anderen dem Frieden verpflichteten<br />

Göttinnen vom Kriegsgott gefangen<br />

gehalten wird. Dank der Schlauheit<br />

und dem Witz des Bäuerchens wird<br />

auch die Ursache der Gefangennahme<br />

aufgeklärt: Es soll ordentlich am Krieg<br />

verdient werden. Doch dem Frieden<br />

gelingt es letztendlich, Lebensfreude<br />

unter die Menschen zu bringen. Ein<br />

unbezahlbarer Schatz.<br />

Sommertheater unter freiem<br />

Himmel: <strong>Freiberg</strong>er Schlosshof und<br />

Seebühne Kriebstein<br />

In den Sommermonaten wird vor<br />

allem unter freiem Himmel<br />

Theater gespielt – neben<br />

dem <strong>Freiberg</strong>er Schlosshof<br />

lädt die Seebühne an der<br />

Talsperre Kriebstein zu<br />

einem Ausflug ein.<br />

Seebühne Kriebstein<br />

Die Theaterspielzeit<br />

auf der Seebühne<br />

Kriebstein wird am<br />

Pfingstsonntag, den<br />

9. Juni mit einem Konzert<br />

der „Firbebirds“ eröffnet,<br />

der bekanntesten Rock’n<br />

Roll-Coverband der Region und<br />

regelmäßig im deutschsprachigen<br />

Raum auf Tournee. Die fünf Musiker<br />

aus Leipzig geben gemeinsam mit der<br />

Mittelsächsischen Philharmonie ein<br />

Konzert unter dem Motto „Rock’n Roll<br />

meets Classic“. Ab 19 Uhr erklingen die<br />

schönsten Rocktitel der 50er und 60er<br />

Jahre mit opulentem Orchesterklang<br />

im Stile des „Firebirds Rockestra“ in<br />

der malerischen Kulisse der Talsperre.<br />

Eine knappe Woche später, am 15. Juni,<br />

beginnt mit der Premiere von Paul<br />

Linckes „Frau Luna“ die sommerliche<br />

Operettensaison auf der Seebühne.<br />

Nachdem die Besucher im vergangenen<br />

Jahr von Johann Strauß´ Venedig<br />

verzaubert waren, führt die Reise <strong>2019</strong><br />

noch weiter: Von Berlin aus geht es bis<br />

auf den Mond: Der wissenschaftlich<br />

interessierte Mechaniker Fritz Steppke<br />

fliegt mit einem selbstkonstruierten<br />

Ballon dorthin und erlebt – oder träumt?<br />

– er die tollsten Abenteuer. Wobei die<br />

Liebeshändel und Eifersüchteleien bei<br />

Frau Luna und ihrem Hofstaat sich nicht<br />

sehr von denen der Erdenbewohner<br />

unterscheiden.<br />

Die Melodien der Operette sind zu<br />

Schlagern geworden – selbst, wer Frau<br />

Luna nicht kennt, träumt von „Schlössern,<br />

die im Monde liegen“, bittet „Schenk mir<br />

doch ein kleines bisschen Liebe“ und<br />

schwärmt von einem ganz besonderen<br />

Luftkurort: „Das macht die Berliner Luft,<br />

Luft“. Bis zum 19. Juli gibt es insgesamt<br />

18 Aufführungen.<br />

Am ersten Augustwochenende gastiert<br />

das Boulevard-Theater Dresden<br />

mit einem Theaterspektakel für die<br />

ganze Familie auf der Seebühne: „Spuk<br />

unterm Riesenrad“ beginnt am 2. und<br />

3. August um 18 Uhr sowie am 4. August<br />

um 16 Uhr.<br />

Zum Abschluss der Sommerferien kommt<br />

dann wieder das Lakomy-Ensemble<br />

an die Talsperre. Im „Traumzauberbaum-Rosinenprogramm“<br />

präsentieren<br />

Moosmutzel, Waldwuffel und Agga<br />

Knack am 16. und 17. August die Hits<br />

aus 40 Jahren Geschichtenliedern. Und<br />

eine Woche später schließt „Der kleine<br />

August“, das Zirkusmärchen von Pavel<br />

Kohout, die Seebühnensaison des<br />

Mittelsächsischen Theaters ab.<br />

Ausführliche Infos, den <strong>aktuell</strong>en Spielplan<br />

und natürlich Theater karten gibt<br />

es beim Besucherservice im <strong>Freiberg</strong>er<br />

Silbermannhaus unter Telefon<br />

03731/3582-35 und im Internet.<br />

WWW.MITTE LSAECHSISCHES-THEATER.DE<br />

AUSGEWÄHLTE TERMINE DER SPIELZEIT <strong>2019</strong>/2020<br />

+++ 31.08.<strong>2019</strong> · Premiere „Warten auf Godot“ +++ 07.09.<strong>2019</strong> · Eröffnung<br />

der Spielzeit <strong>2019</strong>/2020 +++ 12.09.<strong>2019</strong> · 1. Sinfoniekonzert der<br />

Mittelsächsischen Philharmonie +++ 24.10.<strong>2019</strong> · 2. Sinfoniekonzert<br />

der Mittelsächsischen Philharmonie (Dom <strong>Freiberg</strong>) +++ 12.12.<strong>2019</strong> ·<br />

3. Sinfoniekonzert der Mittelsächsischen Philharmonie +++ 31.12.<strong>2019</strong> ·<br />

14 und 19.30 Uhr: „Die Fledermaus“ +++ 01.01.2020 · Neujahrskonzert<br />

der Mittelsächsischen Philharmonie +++ 24./25.01.2020 · Theaterball<br />

Änderungen vorbehalten!<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 8


FREIBERG ERLEBEN<br />

HIMMLISCHE MUSIK IN DER REGION<br />

SILBERMANN-TAGE UND ORGELWETTBEWERB<br />

Großartig und zahlreich sind die<br />

Schätze, welche <strong>Freiberg</strong> in sich birgt.<br />

Einer davon ist die Musik, die hier<br />

neben Bergbautradition, Wissenschaft<br />

und Wirtschaft eine Heimat hat. Und<br />

ein Zentrum bildet dabei der Dom<br />

St. Marien mit seinen beiden Orgeln<br />

aus der Werkstatt des berühmten<br />

Gottfried Silbermann. Die kleinere<br />

von beiden feiert in diesem Jahr<br />

ihren 300. Geburtstag, was mit einer<br />

besonderen Abendmusik gewürdigt<br />

wird. Jene Abendmusiken erleben<br />

zudem ihre 80. Spielzeit. Nahezu<br />

ununterbrochen finden sie seit 1939<br />

statt. Am 29. August wird deshalb die<br />

allererste dieser Abendmusiken noch<br />

einmal rekonstruiert. Doch sind es <strong>2019</strong><br />

vor allem die 23. Silbermann-Tage,<br />

die vom 4. bis 15. September die<br />

Region musikalisch bestimmen. Unter<br />

dem Motto „Musik & Macht“ finden<br />

hochkarätige Konzerte mit international<br />

renommierten Künstlern statt.<br />

WWW.SILBERMANN.ORG<br />

30 Veranstaltungen an zehn Orten<br />

sind vorgesehen, wobei die Macht<br />

der Musik ihre ganze Kraft und Wirkung<br />

entfalten darf. Schirmherr der<br />

Veranstaltung ist, durchaus passend,<br />

Sachsens Ministerpräsident Michael<br />

Kretschmer. Parallel zum Festival wird<br />

der XIV. Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb<br />

abgehalten. Nachwuchsorganisten<br />

aus aller Welt dürfen dabei<br />

an den Silbermann-Orgeln <strong>Freiberg</strong>s<br />

ihr Können beweisen.<br />

Die Gottfried-Silbermann-Gesellschaft,<br />

die im ehemaligen Wohnhaus des<br />

Orgelbauers am Schloßplatz residiert,<br />

leistet seit langem einen wesentlichen<br />

Beitrag zur Vermittlung der Orgelmusik<br />

an alle Generationen. In ihren Räumlichkeiten<br />

findet sich eine Ausstellung,<br />

bei der unter anderem ein Orgelmodell<br />

besichtigt werden kann, ebenso aber<br />

auch eine historische Werkstatt, in der<br />

ein jeder sich in den ersten Handgriffen<br />

des Orgelbaus versuchen darf.<br />

– SILBERMANN-HAUS FREIBERG –<br />

Silberklang &<br />

Handwerkskunst<br />

Ausstellung zur Orgelwelt Gottfried Silbermanns<br />

In dem Haus, in dem Gottfried Silbermann vor 300 Jahren seine<br />

Werkstatt hatte, können Besucher heute in einer modernen<br />

Ausstellung die Kunst des Orgel baumeisters kennenlernen<br />

und die faszinierende Königin der Instrumente auf vielfältige<br />

Weise erleben – sehen, hören und ausprobieren!<br />

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr<br />

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e. V.<br />

Schloßplatz 6 • 09599 <strong>Freiberg</strong> • Telefon: 03731 7746505<br />

www.silbermann.org<br />

DIE UHR IM FREIBERGER DOM<br />

AUF ENTDECKERTOUR<br />

Man muss schon hoch hinaus, will<br />

man der Uhr des <strong>Freiberg</strong>er Domes,<br />

die über dem Untermarkt prachtvoll<br />

anzusehen ist und Stunden und<br />

Minuten angibt, nahe kommen. Am<br />

Ende, nachdem man steinerne Wendeltreppen<br />

erstiegen, einen Dachstuhl<br />

durchmessen und mehrere Holzstiegen<br />

empor geklettert ist, steht man dann<br />

vor einem kleinen Karbäuschen, und<br />

in dem tickt es regelmäßig vor sich<br />

hin. Seit den 30er Jahren des vergangenen<br />

Jahrhunderts tut dieses Werk<br />

der Domuhr seinen Dienst. Natürlich<br />

gab es schon vorher eine Zeitanzeige,<br />

stets am Westgiebel des 1501 eingeweihten<br />

Nachfolgebaus des 1484<br />

abgebrannten alten Kirchenhauses.<br />

Möglicherweise drehten sich schon<br />

in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts<br />

die Zeiger. Ganz genau weiß<br />

man das nicht, denn die Quellenlage<br />

ist nicht besonders ausführlich.<br />

Eine erste offizielle Erwähnung in<br />

den Archiven findet sich erst aus<br />

dem Jahr 1894. Knapp vierzig Jahre<br />

später wurde durch eine Zwickauer<br />

Firma eine neue Uhr samt Werk<br />

installiert. Vom alten Chronometer<br />

blieb lediglich das im Durchmesser<br />

drei Meter große Ziffernblatt übrig,<br />

welches irgendwann einmal aus<br />

eingeschmolzenen Grabplatten<br />

gefertigt worden war. Die Domuhr<br />

funktioniert genauso wie Omas<br />

Standuhr mit Pendel und Gewichten.<br />

Letztere baumeln an langen Drahtseilen<br />

durch verschiedene Ebenen<br />

des Dachstuhles. Zwei Werke hat sie,<br />

ein Geh- und ein Schlagwerk. Beide<br />

sind perfekt aufeinander abgestimmt,<br />

damit die Uhr nicht in Gefahr gerät,<br />

irgendwann einmal gravierend falsch<br />

zu gehen.<br />

WWW.FREIBERGER-DOM.DE<br />

9 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


FREIBERG ERLEBEN<br />

Kreative Schmuckstücke<br />

Foto: Fotokredit:@agentur.projekt40/Jeannette Koch<br />

Foto: Archiv Wieland Josch<br />

Stilvoll · kreativ ·<br />

extravagant<br />

„Topstylisten by Rafaela“, mit<br />

diesem Slogan startete Rafaela Walther<br />

vor einem Jahr in die Selbstständigkeit.<br />

Von der Pike auf bei einem<br />

Meister seines Faches gelernt, hat sie<br />

bereits während ihrer Ausbildung<br />

an ausgewählten hochkarätigen Friseurmeisterschaften<br />

im Damen- und<br />

Herrenfach oder dem CAT-Juniorenwettbewerb<br />

der Damen mit Bravour<br />

teilgenommen. Diese und weitere<br />

Auszeichnungen sowie verschiedene<br />

Ausbildungen erlauben ihr den Titel<br />

Topstylist mit recht zu tragen. Mit<br />

einem fachlich kompetenten Team,<br />

dem entsprechendem Know-how<br />

und einer großen Portion Enthusiasmus<br />

wurde der Traum Wirklichkeit.<br />

Ein kurzer Rückblick erlaubt der<br />

Jungunternehmerin ein positives<br />

Resümee zu ziehen, denn es war der<br />

richtige Schritt. Damen und Herren,<br />

Jung und Alt aus Nah und Fern – ein<br />

jeder Kunde findet im Team immer<br />

eine Ansprechpartnerin für einen<br />

attraktiven Auftritt mit einer modisch<br />

zum Typ passenden Frisur, einem<br />

tollen Make up und / oder<br />

Heutzutage, wo viel zu viel maschinell<br />

und in Serie hergestellt wird, kommt<br />

der traditionellen Goldschmiedekunst<br />

eine ganz besondere Bedeutung zu.<br />

Mit der „Goldschmiede Gerlach“ findet<br />

sich ein Ort, wo noch individuell und<br />

auf hohem Niveau gefertigt wird. Die<br />

beiden Goldschmiedemeister Andrea<br />

Gerlach und Bertram Berger schaffen<br />

dabei Schmuckstücke, die von einer<br />

präzisen Fertigkeit und einer großen<br />

Kreativität zeugen. Seit 1951 hat das<br />

Familienunternehmen seinen Platz<br />

in <strong>Freiberg</strong> und zeigt sich der<br />

Silberstadt auf ganz spezielle<br />

Weise verbunden.<br />

Hier finden Sie<br />

Ringe und<br />

einem stylischen<br />

Nagel design. Die<br />

typ gerechte Beratung<br />

des Kunden im Verwöhn-Ambiente<br />

steht dabei<br />

immer an erster Stelle und dafür<br />

nimmt man sich eben auch die Zeit.<br />

Dem <strong>aktuell</strong>en Modetrend Mann mit<br />

präzisem und gepflegten Bart stellt<br />

sich das Team um Rafaela Walther<br />

entsprechend fachgerecht, und<br />

erarbeitete sich somit bereits 2018<br />

den Titel „Barbershop“ zur Freude<br />

vieler Herren.<br />

Topstylisten By<br />

Rafaela Walther Coiffeur<br />

Weingasse 3<br />

Tel.: 03731 6926200<br />

Uhren, Schmuck<br />

und Trauringschau<br />

Als Uhrmachermeister<br />

und Trauringberater hat sich<br />

Henning Pätz in seinem Geschäft „Uhren<br />

& Schmuck“ an der Heubnerstraße längst<br />

einen guten Namen gemacht, auch über<br />

die Grenzen der Silberstadt hinaus. Und<br />

das nicht nur, weil es bei ihm die „<strong>Freiberg</strong>-Uhren“<br />

zu kaufen gibt, ein Andenken<br />

für jeden, der sich in die Stadt verliebt<br />

hat. Was die Zeitmesser anbelangt, so ist<br />

die Auswahl groß und erlesen gleichermaßen.<br />

Dabei reicht sie von gediegen bis<br />

modisch, von elegant bis witzig. Selbst<br />

Ungewöhnliches wie eine rote Kuckucksuhrsäule<br />

kann man bewundern und<br />

erwerben. Und wenn nach einiger Zeit<br />

der Beanspruchung eine Uhr nicht mehr<br />

Krawattenklammern mit der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Stadtsilhouette in Silber und Gold. Und<br />

auch Schmuck, der an die Bergbautradition<br />

erinnert sind gern gekaufte<br />

Erinnerungen an <strong>Freiberg</strong>: Schlägel und<br />

Eisen, eine kleine Silbermannorgel, ein<br />

kleines silbernes Stadtwappen, eine<br />

Unze Feinsilber mit Bergmännern oder<br />

dem Schloß Freudenstein. Ein breites<br />

Sortiment an Trauringen aus Silber,<br />

Gold, Palladium und Platin erwartet den<br />

Kunden und ganz individuelle Wünsche,<br />

selbst Trauringe nach Kundenzeichnungen<br />

werden hier gefertigt. Doch<br />

das Hauptangebot der Goldschmiede<br />

sind kreative Einzelstücke mit Korallen,<br />

Opalen, Perlen, Brillanten und Farbsteinen<br />

mit Fantasieschliffen besetzt. Nach<br />

Goldschmiede Gerlach<br />

Burgstraße 1 | Tel.: 03731 200758<br />

www.goldschmiedekunst.de<br />

ganz so will, wie sie soll,<br />

dann kann der gelernte Uhrmachermeister<br />

sie reparieren.<br />

Doch reicht das Angebot noch<br />

weiter, denn in den Auslagen befinden<br />

sich Schmuckstücke für jede Gelegenheit.<br />

Einen besonderen Platz nehmen dabei<br />

die Trauringe ein. Über 1.000 Modelle<br />

sind im Angebot, und weil da die Wahl<br />

besonders schwer fällt, ist an jedem zweiten<br />

Samstag im Monat von 9 bis 18 Uhr<br />

Trauringschau mit intensiver Beratung.<br />

So ist genug Zeit, um sich aus dem Angebot<br />

das passendste und schönste Paar<br />

herauszusuchen. Ob Gold, Silber, Stahl<br />

oder Titan, alles ist möglich. Sogar Ringe<br />

aus Tantal, dem seltensten Material des<br />

Uhren & Schmuck Henning Pätz<br />

Heubnerstraße 4 | Tel.: 03731 22593 | www.uhrmacher-paetz.de<br />

GUTSCHEIN<br />

GUTSCHEIN<br />

SILBERSTADT ®<br />

FREIBERG<br />

10<br />

EURO<br />

SILBERSTADT ®<br />

FREIBERG<br />

25<br />

EURO<br />

einer kompetenten Beratung werden<br />

von Meisterhand Unikate geschaffen,<br />

welche der Trägerin und<br />

dem Träger bewundernde<br />

Blicke garantieren.<br />

Wir für <strong>Freiberg</strong><br />

Der besondere Gutschein<br />

Der Gutschein kann bei vielen Geschäften, Dienstleistern, Gastronomien u<br />

Freizeiteinrichtungen in <strong>Freiberg</strong> eingelöst werden. Nähere Informationen<br />

dem beiliegenden Informationsflyer. Der Gutschein ist ab Ausstellungsdatu<br />

Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung.<br />

25- 1501<br />

Nr.<br />

Datum<br />

Stempel, Unterschrift<br />

Herausgeber: Stadtverwaltung <strong>Freiberg</strong>, Obermarkt 24, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Erhältlich in der Tourist-Information <strong>Freiberg</strong>, Schloßplatz 6, 09599 <strong>Freiberg</strong>, Tel.: 0<br />

Sonnensystems,<br />

sind im Angebot<br />

und es kommt<br />

demnächst ein Modell<br />

aus Karbon hinzu. Alle Ringe<br />

werden selbstverständlich mit einer<br />

individuellen Gravur ganz nach Wunsch<br />

versehen.<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 10


Schicke Schuhe für die ganze Familie<br />

FREIBERG ERLEBEN<br />

Foto: Sylvia Liebscher<br />

In den beiden Filialen von Schuh<br />

Mode Koch in <strong>Freiberg</strong> findet die ganze<br />

Familie den passenden Schuh für jeden<br />

Anlass. Die Filiale in der Burgstraße 14<br />

bietet Schuhe im modischen Segment,<br />

die dennoch bequem und mit guten<br />

Trageeigenschaften ausgestattet sind.<br />

Dafür stehen die Marken wie Gabor,<br />

Camel Active, Ecco, Peter Kaiser, Lloyd,<br />

Legero und Superfit für die Kleinsten.<br />

Die Filiale in der Burgstraße 9 hat sich<br />

spezialisiert auf bequeme Schuhe, die für<br />

eigene Einlagen geeignet sind und die<br />

durch verschiedene Weiten optimal den<br />

Füßen angepasst werden können. Wichtig<br />

sind hier auch weiche, flexible Sohlen<br />

und Obermaterialien aus nachhaltiger<br />

Produktion, um die Funktionstüchtigkeit<br />

unserer Füße langfristig zu erhalten. Dazu<br />

gehören auch Schuhe mit Aktivsohlen,<br />

die sich bei langem Gebrauch positiv auf<br />

die gesamte Muskulatur auswirken, sowie<br />

Gelenke und Wirbelsäule entlasten. Für<br />

lose orthopädische Einlagen werden hier<br />

von Schuh Mode Koch die bequemen<br />

Schuhe von den Firmen Ara, Hartjes, El<br />

Naturalista, Mephisto, Waldläufer, Joya<br />

und Leguano Barfußschuhe angeboten.<br />

Ein breites Angebot an Hausschuhen<br />

erwartet Sie ebenfalls in der Filiale<br />

Burgstraße 9. Neugierig auf unsere<br />

breite Angebotspalette – wir<br />

freuen uns auf Sie und<br />

beraten Sie gern.<br />

Foto: Sylvia Liebscher<br />

Schuh-Mode Koch<br />

Burgstraße 9 & 14 | Tel.: 03731 22175 | www.koch-schuhe.com<br />

nd<br />

erhalten Sie auf<br />

m 3 Jahre gültig.<br />

3731 - 273 664<br />

Auftrieb für den Handel<br />

Der Silberstadt-Gutschein<br />

<strong>Freiberg</strong> hat eine ganz besondere<br />

Hunderter-Marke fest im Blick. Denn erklärtes Ziel<br />

ist es, dass hundert Gewerbetreibende mitmachen<br />

beim „Silberstadt-Gutschein“ und damit bei einer<br />

großartigen Erfolgsgeschichte. Man ist dieser selbstgesteckten<br />

Marke schon sehr nahe gekommen und arbeitet<br />

damit ganz im Sinne des Kunden, denn der Gutschein kann<br />

sowohl in Geschäften, bei Dienstleistern, in der Gastronomie<br />

als auch in Freizeiteinrichtungen eingelöst werden. Erhältlich<br />

ist er in der Tourist-Information am Schloßplatz und kann zu<br />

ganz unterschiedlichen Werten erworben werden. Dass diese<br />

Idee eine großartige war, das zeigt die Resonanz.<br />

Allein im Jahr 2018 wurden Gutscheine im Wert von rund<br />

100.000 Euro ausgegeben. Und die Tendenz zeigt<br />

nach oben, denn als Geschenk für <strong>Freiberg</strong>er und<br />

Freunde der Stadt ist der Gutschein einfach<br />

eine tolle Sache.<br />

Gewerbeverein <strong>Freiberg</strong> e.V.<br />

Gemeinsam sind wir stark!<br />

Fotos: Silberstadt® <strong>Freiberg</strong> | Paul Schmidt/599media,<br />

Albrecht Holländer Artworks<br />

Alles<br />

im Rahmen<br />

Bilder sind Erinnerungen an<br />

außergewöhnliche Momente. So<br />

einzigartig sollten sie auch ins Bild<br />

oder besser in den Rahmen gesetzt<br />

sein. Zeitlos und schön. Damit Bilder<br />

wirken, gibt es die Bilderrahmen-<br />

Manufaktur „Dein Bild“ in der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Korngasse. Frauke Fischer gibt mit<br />

handwerklicher Kunst Bildern den perfekten<br />

Rahmen. In der eigenen Werkstatt<br />

werden alle Arten von Rahmen<br />

hergestellt, alte Rahmen repariert<br />

und über Jahre verschmutzte Bilder<br />

professionell gereinigt. Mit fachkundiger<br />

und individueller Beratung kann<br />

aus einer riesigen Auswahl klassischer<br />

und moderner Bilderleisten, Passepartouts<br />

in unterschiedlichen Farben<br />

und Stärken ausgewählt werden.<br />

Wechselrahmen in verschiedensten<br />

Ausführungen gehören ebenso zum<br />

Angebot.<br />

„Dein Bild“ führt Frauke Fischer als<br />

Filialleiterin seit Mai 2018. Die gelernte<br />

Buchbinderin hat in ihrer Ausbildung<br />

das Handwerk des Rahmens erlernt.<br />

Damit wird die Tradition des Familienbetriebes<br />

Bildereinrahmung und<br />

Vergoldewerkstatt „Das Bild“ unter<br />

junger fachkundiger Regie fortgeführt.<br />

Mit viel Wissen, handwerklicher<br />

Fingerfertigkeit und Gespür für<br />

Gemälde und Fotomotive wird jedes<br />

Bild in die entsprechende „Szene“<br />

gesetzt. Einzigartig sind auch Rahmungen<br />

von Spiegeln, die so ein ganz<br />

besonderer Blickfang in jedem Raum<br />

sind. Hier werden auch anspruchsvolle<br />

Wünsche erfüllt.<br />

Neben der individuellen Herstellung<br />

von Rahmen und einem kleinen<br />

Angebot an Bildern und Gemälden<br />

gibt es ein dauerhaftes Angebot unter<br />

anderem von hochwertige Leder-<br />

Notizbüchern mit Namensprägungen,<br />

persönlichen Gravuren auf Holz- und<br />

Acrylprodukten, Bilderlampen, Druck<br />

auf Tintenstrahl-Großformatdruckern<br />

von EPSON auf Canvas(Leinwand),<br />

Fotopapieren sowie hochwertigen<br />

Inkjetpapieren von Hahnemühle.<br />

Außerdem gibt es raffinierte 3D-Pop-<br />

Up-Karten für verschiedene Anlässe,<br />

Postkarten mit humorvollen Motiven<br />

und Schokoladen- und Blumengrüßen.<br />

Foto: Privat<br />

11 · FREIBERG <strong>aktuell</strong><br />

DEIN BILD – Alles im Rahmen<br />

Inh. Andreas Fischer | Korngasse 4 | Tel.: 03731 247454 | www.deinbild-freiberg.de


FREIBERG ERLEBEN<br />

Mitten im im Herzen von von <strong>Freiberg</strong> <strong>Freiberg</strong> fi fi nden nden Sie Sie unser unser Café Café in in den den<br />

Räumlichkeiten des Schloss Freudensteins. Bei Bei uns uns können können<br />

Sie sich bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen entspannen<br />

oder auch eine warme Köstlichkeit zu zu sich nehmen<br />

und sich über Besucherziele in in und um <strong>Freiberg</strong> informieren.<br />

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!<br />

gern auch Reisegruppen mit mit Voranmeldung<br />

SCHLOSS-CAFÉ / SCHLOSSPLATZ / 4 / 09599 FREIBERG<br />

ÖFFNUNGSZEITEN:<br />

Dienstag<br />

Dienstag<br />

bis<br />

bis<br />

Sonntag<br />

Sonntag<br />

ab<br />

ab<br />

10:00<br />

10:00<br />

Uhr,<br />

Uhr,<br />

Montag ist Ruhetag<br />

KONTAKT Telefon: 03731 / 1687667<br />

schlosscafe@event-gsm.de<br />

Montag ist Ruhetag<br />

www.schloss-cafe-freiberg.de<br />

KONTAKT Telefon: 03731/1687667<br />

Mail: schlosscafe@event-gsm.de / www.schloss-cafe-freiberg.de<br />

Fotos: Baldauf & Baldauf, Dresden<br />

H<br />

otel<br />

A<br />

L<br />

E<br />

K<br />

T<br />

O<br />

Herzlich Willkommen in der Silberstadt <strong>Freiberg</strong><br />

Hotel mit 68 Zimmern für Kurz- und Langzeitaufenthalte<br />

Fahrstuhl Parlplatz inkl. Elektroladesäule Busparkplatz<br />

Restaurant Tagungs- und Veranstaltungsräume<br />

Idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in<br />

die historische Altstadt mit ihren Sehenswürdigkeiten<br />

und in die Umgebung.<br />

Hotel ALEKTO | Am Bahnhof 3 | 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: 03731 7940 | Fax: 03731 794-100<br />

E-Mail: info@alekto.de | www.alekto.de<br />

... ein köstlicher Gruß<br />

aus <strong>Freiberg</strong><br />

Ein Kräuterlikör –<br />

hochfein und<br />

aromatisch – in allen<br />

Gastlichkeiten der<br />

Region erhältlich –<br />

oder ein schönes<br />

Mitbringsel aus dem<br />

Fachgeschäft für<br />

erlesene Getränke<br />

in <strong>Freiberg</strong>.<br />

Schneider & Berger GmbH & Co. KG<br />

Lindenallee 22<br />

09599 <strong>Freiberg</strong> / ST Zug<br />

Telefon: 03731 3595-0<br />

www.schneider-und-berger.de<br />

bestellung@schneider-und-berger.de<br />

Reisegruppen<br />

willkommen –<br />

Bushalteplatz<br />

vor dem Hotel<br />

vorhanden<br />

Tradition bis auf den Teller<br />

Zum Obersteiger<br />

Das Event-Restaurant<br />

Hotel im Herzen der Bergstadt<br />

• 7 Komfort-Einzelzi. / 23 Komfort-<br />

Doppelzi. / 2 Junior-Suiten / 1 Suite<br />

• alle Zimmer mit Dusche oder<br />

Badewanne, WC, Flatscreen-TV,<br />

Telefon, Slipper und kostenfreiem<br />

WLAN<br />

• kostenfreier Parkplatz im Innenhof<br />

• 1 Tagungsraum, Hotellift<br />

Waisenhausstraße 2 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: 03731 26370<br />

Telefax: 03731 2637330<br />

Internet: www.hotel-am-obermarkt.de<br />

E-Mail: info@hotel-am-obermarkt.de<br />

„Glück auf!“ Unser Restaurant heißt Sie<br />

herzlich Willkommen wenn es um Ihre<br />

Feier lichkeiten geht. Ob Klassentreffen, Grillabend<br />

oder auch Catering…bis 30 Personen<br />

nehmen wir Ihre Bestellungen und Wünsche<br />

gern entgegen. In unserem Winter garten<br />

und auf der Sonnenterrasse verwöhnen wir<br />

Sie mit typisch sächsischer<br />

Küche und traditionellen<br />

Gerichten.<br />

Schauen Sie gern vorbei!<br />

Restaurant im Hotel Mauck´sches Gut<br />

Hornstraße 20 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: 0 37 31 / 3 39 78<br />

Fax: 0 37 31 / 3 39 79<br />

info@zum-obersteiger.de<br />

www.zum-obersteiger.de<br />

Sächsische Gastlichkeit<br />

mit Tradition – seit 1850.<br />

Die gemütlich eingerichtete Schank stube,<br />

der aufwändig restaurierte Festsaal sowie die<br />

Bergmanns stube und die Gute Stube laden<br />

zum Verweilen ein.<br />

Genießen Sie ein gepflegtes <strong>Freiberg</strong>er Bier und<br />

die Speziali täten unserer sächsischen Küche.<br />

Körnerstraße 2 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: (0 37 31) 35 300<br />

Telefax: (0 37 31) 35 3022<br />

Internet: www.freiberger-brauhof.de<br />

E-Mail: info@freiberger-brauhof.de<br />

SCHLOSS CAFÉ · HOTEL ALEKTO · SCHNEIDER & BERGER · HOTEL AM OBERMARKT · HOTEL MAUCK‘SCHES GUT<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 12


<strong>Freiberg</strong>s Stadtführungen<br />

SILBERMANN, BRUNNEN UND BIER<br />

STADTFÜHRUNGEN DURCH FREIBERG<br />

Man kann sich natürlich ein Buch<br />

über <strong>Freiberg</strong> kaufen und dieses<br />

lesen, um die Stadt kennenzulernen.<br />

Man kann sich auch im Internet<br />

informieren.Aber am meisten Spaß<br />

macht es doch, wenn man von<br />

kundigen Menschen durch die<br />

Straßen und Gassen geführt wird.<br />

Und die Silberstadt hat auf diesem<br />

Gebiet einiges zu bieten. Ganz weit<br />

oben in der Publikumsgunst stehen<br />

die Erlebnisführungen. Braumeister<br />

Michael etwa nimmt die Gäste mit<br />

auf einen kulinarischen Rundgang,<br />

bei dem es vor allem um die jahrhundertealte<br />

Braukunst in <strong>Freiberg</strong><br />

geht. Anna Magdalena Poltermann<br />

ist eine weitere Attraktion, denn die<br />

geschwätzige Haushälterin des großen<br />

Orgelbauers Gottfried Silbermann<br />

führt auf dessen Spuren zu den Orgeln<br />

und anderen kulturellen Plätzen. Und<br />

nicht zu vergessen der Nachtwächter<br />

Eule, der reimend die Historie Revue<br />

passieren lässt. Hinzu kommen noch<br />

weitere Führungen, die sich oftmals<br />

ganz speziellen Teilen der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Geschichte widmen. Ganz neu ist in den<br />

Sommermonaten die an jedem Sonntag<br />

stattfindende Brunnenwanderung. Ob<br />

FREIBERG ERLEBEN<br />

auf dem Obermarkt oder versteckt<br />

im Albertpark, ob am Dom oder in<br />

der Stadtwirtschaft, überall finden<br />

sich Brunnen, deren Geheimnisse<br />

entdeckt werden wollen. Gekrönt<br />

wird der Spaziergang mit einem<br />

Schluck frischen <strong>Freiberg</strong>er Bieres.<br />

Im Herbst und Winter verzaubert die<br />

Laternenwanderung entlang der alten<br />

Stadtmauer. Hier kann man ein wenig<br />

nachempfinden, wie die Bergleute<br />

vergangener Zeiten spätabends von<br />

der Zeche nach Hause kamen.<br />

WWW.FREIBERG-SERVICE.DE<br />

Stadtführung zu den Brunnen der <strong>Freiberg</strong>er Altstadt. Hier: Der Gerberbrunnen<br />

am Untermarkt.<br />

Stadtführer Gerhard Haubold beginnt seine Laternenwanderung an der<br />

Tourist-Information am Schloßplatz. Fotos (2): Wieland Josch<br />

Behindertengerechte<br />

Gestaltung<br />

aller Bereiche<br />

REGENBOGENHAUS<br />

DAS BARRIEREFREIE<br />

HOTEL IN FREIBERG<br />

<strong>Freiberg</strong>s<br />

kulinarisches Doppel<br />

Urlaub ohne<br />

Barrieren<br />

Café · Restaurant · Gondelteich<br />

• 11 Komfort-DZ mit DU, WC und<br />

Telefon, davon 2 Zimmer für Allergiker,<br />

2 Ferienwohnungen, besonders für<br />

Familien geeignet<br />

• Restaurant, Wintergarten, Terrasse<br />

• HP oder VP auf Anfrage, Diätgerichte<br />

• Vermittlung von Pflegeleistung, Dialyse,<br />

Physiotherapie, Shuttle-Service auf<br />

Anfrage, Parkplätze am Haus<br />

• modern ausgestattete Seminarräume ■<br />

• HotSpot-Nutzung möglich<br />

Hotel Regenbogenhaus<br />

Brückenstr. 5 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: 0 37 31 / 7 98 50<br />

Fax: 0 37 31 / 79 85 29<br />

hotel-regenbogenhaus@t-online.de<br />

www.hotel-regenbogenhaus.de<br />

Hier dreht sich alles um die Kartoffel<br />

»Schwanenschlößchen« zu <strong>Freiberg</strong><br />

Meißner Ring 33 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: (0 37 31) 2165 33<br />

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täglich von 10.00 bis 23.00 Uhr<br />

Kartoffelhaus am »Schüppchenberg«<br />

Berggasse 7 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: (0 37 31) 35 56 00<br />

www.kartoffelhaus-freiberg.de<br />

täglich von 17.00 bis 0.30 Uhr<br />

Unsere Angebote für Sie:<br />

• 4-Sterne Hotel<br />

im Herzen von <strong>Freiberg</strong><br />

• 37 Zimmer<br />

• Steakhouse „Angus“<br />

• Sky-Bar, Biergarten<br />

• 3 Veranstaltungsräume<br />

• Eventcatering<br />

Fischerstraße 5 • 09599 <strong>Freiberg</strong> / Sa.<br />

Tel.: (0 37 31) 35 90-0<br />

Fax: (0 37 31) 2 32 19<br />

E-Mail: kontakt@hotel-kreller.de<br />

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13 · FREIBERG <strong>aktuell</strong><br />

BRAUHOF FREIBERG · REGENBOGENHAUS · SCHWANENSCHLÖSSCHEN/KARTOFFELHAUS · HOTEL KRELLER


FREIBERG ERLEBEN<br />

100. GEBURTSTAG –<br />

FORSCHUNGS-<br />

UND<br />

LEHRBERGWERK<br />

Mit einem großen Festakt am<br />

7. Juni feiert das Forschungs- und<br />

Lehrbergwerk (FLB) der TU Bergakademie<br />

<strong>Freiberg</strong> seinen hundertsten<br />

Geburtstag. Am einzigen<br />

hochschuleigenen Bergwerk<br />

Deutschlands stehen auf einer<br />

Fläche von vier Quadratkilometern<br />

rund 20 Kilometer Streckennetz<br />

auf fünf Sohlen zur Verfügung.<br />

An 32 untertägigen Versuchsständen<br />

forscht und lehrt die TU<br />

Berg akademie hier mit externen<br />

Partnern aus 26 Ländern. Zudem<br />

werden hier Geothermie-Anlagen<br />

mithilfe von Grubenwässern (Schloss<br />

Freudenstein, Kreiskrankenhaus<br />

<strong>Freiberg</strong> und Campus Reiche Zeche)<br />

betrieben. Und der angeschlossene<br />

Rothschönberger Stolln dient zum<br />

Hochwasserschutz im gesamten<br />

<strong>Freiberg</strong>er Revier.<br />

Das Biohydrometallurgischen Zentrum<br />

(BHMZ) gewinnt seit 2015 im<br />

Forschungs- und Lehrbergwerk zu<br />

Versuchszwecken Metalle (Zink,<br />

Kobalt, Indium, Eisen, Mangan). Ab<br />

April 2020 erhalten die Besucher im<br />

Rahmen der Landesausstellung mit der<br />

neuen 2,5 stündigen ForscherTour ins<br />

offene Grubenfeld einen spannenden<br />

Einblick in die Forschungsarbeiten<br />

der TU Bergakademie.<br />

BERGBAU UND FORSCHUNG<br />

„HIMMELFAHRT FUNDGRUBE“ –<br />

Unterricht im Schacht<br />

Das ist alles andere als unterirdisch, auch<br />

wenn es genau dort stattfindet: Das<br />

Projekt „Schule unter Tage“, welches vom<br />

Förderverein „Himmelfahrt Fundgrube“<br />

gemeinsam mit der Sparkassen-Stiftung<br />

für Kunst und Kultur im Silberbergwerk<br />

auf der Reichen Zeche durchgeführt<br />

wird, hat mittlerweile schon tausende<br />

Schüler aus der <strong>Freiberg</strong>er Region<br />

mit der Arbeit in Schacht und Stolln<br />

Die Anlagen auf der Reichen Zeche werden Teil der Sächsischen Landesausstellung 2020.<br />

Bei „Schule unter Tage“ lernen Schüler aller Altersklassen viel über die Arbeit<br />

in einem Bergwerk. Fotos (2): Wieland Josch<br />

vertraut gemacht. Für Grundschüler<br />

gibt es das Angebot „Wie entsteht ein<br />

Bergwerk?“, die Klassenstufen 3 bis 6<br />

beschäftigen sich mit dem Transport<br />

unter Tage und ganz neu seit diesem<br />

Jahr ist die Vermessung im Bergwerk,<br />

welche eine Ergänzung zum Mathematikunterricht<br />

der Klassen 7 bis 12<br />

darstellt. Doch wird den Kindern und<br />

Jugendlichen nicht nur dieses Wissen<br />

vermittelt, sondern man bringt ihnen<br />

auch den Ursprung jener Traditionen<br />

nahe, von denen die Region noch heute<br />

lebt und die sich bei Bergparaden oder<br />

Mettenschichten präsentiert.<br />

WWW.SILBERBERGWERK-<br />

FREIBERG.DE<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 14


FREIBERG ERLEBEN<br />

FREIBERGER » HUMBOLDT-SCHACHT «<br />

NUN PER YOUTUBE-VIDEO » ERFAHRBAR «<br />

Eine Visualisierung der ForscherTour, welche im Rahmen der Landesausstellung für den<br />

„Schauplatz Erz“ für die Reiche Zeche konzipiert wird. Foto: Detlev Müller / TU BAF<br />

SILBERBOOM IN FREIBERG<br />

„REICHE ZECHE“ als „Schauplatz Erz“<br />

zur Landesausstellung 2020<br />

Über Tage auf der „Reichen Zeche“<br />

ist momentan kaum etwas zu sehen.<br />

Doch „hinter den Kulissen“ unter Tage<br />

wird bereits fleißig gearbeitet. Die<br />

Vorbereitungen für die 4. Sächsische<br />

Landesausstellung 2020 sind in vollem<br />

Gange. Von 25. April bis 1. November<br />

2020 ist das Silber-, Forschungs- und<br />

Lehrbergwerk der TU Bergakademie<br />

<strong>Freiberg</strong> als „Schauplatz Erz“ einer von<br />

sechs Begleitstandorten der Landesausstellung<br />

zur Industriekultur. Die<br />

Besonderheit: es handelt sich nicht um<br />

eine historische Schauanlage, sondern<br />

um einen aktiven Bergwerksbetrieb.<br />

Denn, wo einst die Bergleute Silber<br />

gewannen und Know-How sammelten,<br />

forschen und lehren seit 100 Jahren<br />

Wissenschaftler der weltweit ältesten<br />

montanwissenschaftlichen Hochschule<br />

und jetzigen Ressourcenuniversität.<br />

Zur Landesausstellung können sich<br />

die Besucher hier, ausgestattet wie ein<br />

echter Bergmann, auf die Spuren der<br />

Vergangenheit begeben, dabei aber<br />

auch Gegenwart und Zukunft erkunden.<br />

In 150 Metern „Teufe“ gewährt dann<br />

eine neu konzipierte EntdeckerTour<br />

Einblicke in den sächsischen Erzbergbau.<br />

Eine neue ForscherTour ins offene<br />

Grubenfeld zeigt entlang ausgewählter<br />

Untertagelabore zukunftsweisende<br />

natur- und geowissenschaftliche Forschung.<br />

Diese UntertageTour führt die<br />

vielfältige Nutzung dieses Bergwerkes<br />

und damit das Heute und Morgen des<br />

<strong>Freiberg</strong>er „Silberbooms“ vor Augen.<br />

Auch über Tage erwarten die Besu-<br />

WWW.BOOM-SACHSEN.DE<br />

cher Neuerungen sowie spannende<br />

Angebote rund um das Thema „Rohstoffe“<br />

und die Sozialgeschichte des<br />

Montanwesen.<br />

Die 4. Sächsische Landesausstellung<br />

ist ein Projekt des Freistaates<br />

Sachsen, koordiniert vom Deutschen<br />

Hygiene-Museum Dresden. Diese<br />

Maßnahme wird mitfinanziert durch<br />

Steuermittel auf der Grundlage des von<br />

den Abgeordneten des Sächsischen<br />

Landtages beschlossenen Haushaltes.<br />

Die Technische Universität Bergakademie<br />

<strong>Freiberg</strong> ist Ausrichterin der<br />

Schauplatzausstellung „Silberboom“<br />

im Forschungs- und Lehrbergwerk <strong>Freiberg</strong>/Silberbergwerk<br />

auf der „Reichen<br />

Zeche“, Hauptpartner ist der Förderverein<br />

„Himmelfahrt Fundgrube“ e.V. Die<br />

Stadtverwaltung <strong>Freiberg</strong> unterstützt<br />

das Projekt maßgeblich.<br />

Die 4. Sächsische Landesausstellung<br />

findet vom 25. April bis 1. November<br />

2020 unter dem Titel „Boom. 500<br />

Jahre Industriekultur in Sachsen“ statt.<br />

Erstmals wird ein dezentrales Konzept<br />

realisiert. Neben einer Leitausstellung<br />

in Zwickau widmen sich sechs authentische<br />

Orte den Schlüsselthemen der<br />

sächsischen Industrialisierung. Weitere<br />

Standorte der Zusatzausstellungen<br />

sind das Industriemuseum Chemnitz<br />

(Maschinenbau), das Eisenbahnmuseum<br />

Chemnitz-Hilbersdorf (Eisenbahn und<br />

Gütertransport), die Tuchfabrik Gebrüder<br />

Pfau in Crimmitschau (Textilindustrie)<br />

und das Bergbaumuseum Oelsnitz/<br />

Erzgebirge.<br />

Markscheider der TU Bergakademie<br />

haben den Familienschacht<br />

am <strong>Freiberg</strong>er Untermarkt digital<br />

vermessen. Hier war Alexander<br />

von Humboldt während seines<br />

Studiums im Juli 1791 eingefahren.<br />

Durch ein Youtube-Video können<br />

sich nun auch Bürger und Besucher<br />

ein Bild davon machen.<br />

Aus Sicherheitsgründen kann der<br />

steile und enge Schacht nicht öffentlich<br />

zugänglich gemacht werden.<br />

Gegenwärtig wird er von der Bergsicherung<br />

Freital unter Aufsicht des<br />

Oberbergamtes <strong>Freiberg</strong> saniert.<br />

Um trotzdem einen Eindruck dieses<br />

historischen Objektes zu bekommen,<br />

führte das Institut für Markscheidewesen<br />

und Geodäsie eine vermessungstechnische<br />

Digitalisierung des<br />

Schachtes und eines Streckenkreuzes in<br />

35 Metern Tiefe durch.<br />

Im Januar <strong>2019</strong> wurden alle zugänglichen<br />

Bereiche mit moderner<br />

3D-Technologie vermessen. „Die Enge<br />

Ein Schauplatz<br />

der 4. Sächsischen<br />

Landesausstellung<br />

silber.boom–sachsen.de<br />

boom.sachsen<br />

der Grubenbaue, die Nässe, die stark<br />

verschmutzen und verschlammten<br />

Oberflächen führten Mensch und<br />

Technik an ihre Grenzen“, berichtet<br />

Dr. Thomas Martienßen vom Institut<br />

für Markscheidewesen.<br />

Es gelang die dreidimensionale<br />

Erfassung und 3D-Darstellung des<br />

Grubengebäudes. Der Schacht selbst<br />

führt auf das Niveau des „Eselstollens“<br />

in 35 Metern Tiefe und trifft<br />

dort auf ein Gangkreuz. „Von dort<br />

ausgehend verlief die Vermessung<br />

in alle vier Richtungen, soweit dies<br />

für den Messenden zumutbar war“,<br />

erläutert Dr. Martienßen. „Arbeitete<br />

man sich zu Humboldt Zeiten mit<br />

Gradbogen und Kompass durch das<br />

Bergwerk, werden heute moderne<br />

3D-Laserscanner und Virtuelle Realität<br />

eingesetzt“, kommentiert Prof. Dr. Jörg<br />

Benndorf, Direktor des Institutes für<br />

Markscheidewesen und Geodäsie.<br />

https://youtu.be/g3P3cFhQSfg<br />

SilberBoom.<br />

Forschungs- & Lehrbergwerk<br />

Silberbergwerk <strong>Freiberg</strong><br />

25.04.–<br />

01.11.20<br />

15 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


WISSENSCHAFT & WIRTSCHAFT<br />

„Alexander von Humboldt“ (rechts) mit drei Sängern des Collegium Musicum (v.l.) Ralf Flötzer,<br />

Dr. Franz Fehse und Torsten Mayer. Foto: Detlev Müller / TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong><br />

» HUMBOLDT « TRITT AUF<br />

FREIBERGER SCHLOSSPLATZ AUF<br />

KUNSTPROJEKT „Glasarche“ mit Jubiläumsevent verabschiedet<br />

„Du wirst der erste Popstar der Wissenschaft<br />

werden“. Mit diesen Worten verabschiedete<br />

TU-Prorektor Prof. Dr. Urs Peuker den berühmtesten<br />

Studenten der Bergakademie, Alexander<br />

von Humboldt, auf dem <strong>Freiberg</strong>er Schlossplatz.<br />

Dort war seit Ende Januar eine gläserne Arche<br />

aufgestellt, die zum 250. Geburtstag an den<br />

großen Entdecker erinnern sollte. Mit einem<br />

symbolischen Event wurde das Kunstwerk nun<br />

verabschiedet. Dazu hatte der Geschäfts führer<br />

des <strong>Freiberg</strong>er Studentenwerkes, Thomas<br />

Schmalz, eine eigens für das Jubiläumsjahr<br />

angefertigte historische Uniform angelegt<br />

und berichtete in Gestalt von Humboldt auf<br />

humorvolle Weise von dessen Zeit in <strong>Freiberg</strong>.<br />

Humboldt wurde schon zu Lebzeiten als „Wissenschaftsfürst“<br />

gefeiert. Durch Deutschland<br />

zieht sich ein dichtes Netz von Humboldtstraßen<br />

und -alleen, es gibt zahlreiche Humboldt-Plätze,<br />

Humboldt-Brücken und Humboldt-Schulen.<br />

Fast 300 Pflanzen und mehr als 100 Tiere wurden<br />

bis heute nach ihm benannt. Besonders<br />

markant: die Humboldt-Pinguine, die an der<br />

südamerikanischen Pazifikküste, an der der<br />

sogenannte „Humboldtstrom“ vorbeiführt,<br />

beheimatet sind.<br />

Für den 14. Juni, dem Tag des Studienbeginns<br />

1791, ist eine Festveranstaltung zu Humboldts<br />

Ehren in der Alten Mensa in <strong>Freiberg</strong> geplant.<br />

Dabei werden Diplomaten aus den von Humboldt<br />

bereisten Ländern erwartet. An seinem<br />

Geburtstag, dem 14. September, wird gemeinsam<br />

mit dem Historischen <strong>Freiberg</strong>er Berg- und<br />

Hüttenknappschaft e.V. eine Bergparade auf<br />

Humboldts Spuren durchgeführt. Ein anschließendes<br />

Konzert der Gruppe „Seconda Pratica“<br />

soll mit südamerikanischen Musikstücken an<br />

seine Reisen durch diesen Kontinent erinnern.<br />

Weitere Informationen:<br />

https://tu-freiberg.de/humboldt-250/<br />

WWW.TU-FREIBERG.DE<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 16


WISSENSCHAFT & WIRTSCHAFT<br />

Zum Staunen gibt es bei der Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft genug.<br />

Fotos (2): Wieland Josch<br />

NACHT DER WISSENSCHAFT<br />

DIE KLÜGSTE NACHT DES JAHRES<br />

EINBLICKE in Lehre und Forschung<br />

Mehrere Herzen schlagen in <strong>Freiberg</strong>s Brust. Zwei<br />

davon sind die Wissenschaft und die Wirtschaft. Und<br />

beide präsentieren sich immer wieder gemeinsam<br />

all jenen, die sich schon immer dafür interessiert<br />

haben, wie funktionieret dieses oder jenes und an<br />

welchen Stellen greifen Forschung und Unternehmertum<br />

in <strong>Freiberg</strong> ineinander. In diesem Jahr nun<br />

ist es die Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft,<br />

die am 22. Juni an unterschiedlichen Standorten<br />

abgehalten wird. Es gibt spannende, vielfältige<br />

und zahlreiche Veranstaltungen für Kinder ab<br />

dem Kindergartenalter, Schülerinnen und Schüler,<br />

Studierende, <strong>Freiberg</strong>er und <strong>Freiberg</strong>erinnen, Gäste<br />

aus Sachsen und darüber hinaus. Eine „Wirtschaftsund<br />

Wissenschaftschallenge“ verbindet dabei die<br />

Unternehmen und die<br />

Universität. Es gibt<br />

Wissenswertes zu<br />

erfahren und zu erleben.<br />

Außerdem kann<br />

man etwas gewinnen.<br />

Die Wissenschaft ist<br />

an jenem Abend in<br />

der Zeit von 18 bis<br />

24 Uhr erstmals an zwei<br />

Standorten anzutreffen,<br />

nämlich sowohl<br />

auf dem Campus rund<br />

um die Neue Mensa als<br />

auch auf dem Campus<br />

Reiche Zeche am<br />

Fuchsmühlenweg. Ob<br />

Show-Vorlesungen, Experimente, Laborführungen<br />

oder Vorträge, für jeden großen und kleinen<br />

Besucher ist etwas dabei. Die Wirtschaft trifft<br />

man von 16 bis 20 Uhr genau dort, wo sie in der<br />

Silberstadt besonders zu Hause ist, nämlich im<br />

Gewerbegebiet Saxonia. Hier präsentieren sich<br />

die zahlreichen Firmen, die auf dem Gelände<br />

angesiedelt sind, eröffnen Einblicke in ihre Arbeit<br />

und zeigen auf, wie eng sie mit der Forschung<br />

vor Ort verbunden sind. Man kann sich jetzt<br />

schon sicher sein: Das wird bestimmt die klügste<br />

Nacht des Jahres.<br />

WWW.TU-FREIBERG.DE/<br />

NACHT-DER-WISSENSCHAFT<br />

Größere und kleinere Experimente vermitteln Wissen bei der klügsten Nacht des Jahres.<br />

17 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


WISSENSCHAFT & WIRTSCHAFT<br />

Große Auswahl an leckeren frisch zubereiteten Speisen.<br />

Fotos (2): Detlev Müller / TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong><br />

Thomas Schmalz (l.), Geschäftsführer des <strong>Freiberg</strong>er Studentenwerks, mit Wissenschaftsministerin<br />

Dr. Eva-Maria Stange (2.v.l.) mit einem Teil der anderen Gäste vor der Neuen Mensa.<br />

STUDENTEN GEHEN GERNE MENSEN<br />

STUDENTENWERK FREIBERG schließt Brandschutzsanierung der Neuen Mensa ab<br />

Vor vier Jahren wurde bei laufendem<br />

Betrieb mit der brandschutztechnischen<br />

Ertüchtigung der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Mensa begonnen. Die Maßnahmen<br />

waren notwendig geworden, da verschärfte<br />

Brandschutzvorschriften den<br />

Betrieb des Hauses in Frage gestellt<br />

hatten. Diese Baumaßnahme konnte<br />

nun offiziell mit einer Feierstunde<br />

im Beisein der Sächsischen Staatsministerin<br />

für Wissenschaft und Kunst,<br />

Dr. Eva-Maria Stange, abgeschlossen<br />

werden. In diesen vier Jahren wurden<br />

u.a. Fluchttreppen eingehaust,<br />

sämtliche Decken abgenommen, mit<br />

Löscheinrichtung und Brandmeldern<br />

versehen und wieder montiert sowie<br />

die beiden Herzstücke des Brandschutzkonzeptes<br />

eingebaut, eine<br />

neue Brandmeldeanlage sowie eine<br />

Hochdrucksprühnebelanlage. Letztere<br />

ermöglicht es, im Brandfall mit<br />

minimalem Wassereinsatz räumlich<br />

große Flächen zu löschen. Vorteil dieser<br />

Technologie ist es, dass die aus regulärem<br />

Sprinklereinsatz resultierenden<br />

Wasserschäden minimiert werden.<br />

Besonders aufwendig gestaltete<br />

sich der Umbau der Küche, da auch<br />

in dieser Zeit die Studenten und<br />

Mitarbeiter der TU Bergakademie<br />

<strong>Freiberg</strong> mit Speisen und Getränken<br />

versorgt werden sollten. Alternativen<br />

zu diesem Mammutprojekt gab es<br />

keine, denn ohne die Umsetzung<br />

der von den Gutachtern geforderten<br />

Maßnahmen hätte das Gebäude nicht<br />

weiterbetrieben werden dürfen. Nur<br />

durch die tatkräftige Hilfe des Freistaates<br />

Sachsen bei der Finanzierung<br />

des Bauvorhabens und die Fähigkeit<br />

zur Improvisation der Kolleginnen und<br />

Kollegen in der Mensa war es möglich<br />

das Projekt in dieser Form und bei<br />

laufendem Betrieb umzusetzen. Das<br />

Investitionsvolumen der Baumaßnahme<br />

beträgt rd. 3,0 Millionen Euro, von denen<br />

2,15 Millionen aus Fördermitteln des<br />

Freistaates Sachsen stammen. Gegen<br />

Ende der Baumaßnahmen führte das<br />

Studentenwerk eine Online-Befragung<br />

der Gäste durch, um die Zufriedenheit<br />

der Nutzer zu erfahren. Es war ein<br />

gewagtes Spiel, mitten im Umbau eine<br />

Umfrage durchzuführen. Jedoch sahen<br />

die Gäste dies nicht so und bescheinigten<br />

der <strong>Freiberg</strong>er Mensa eine deutliche<br />

Steigerung der Gesamtzufriedenheit.<br />

Im Jahr 2012 gaben die Nutzer eine<br />

2,5. In diesem Jahr bereits eine 2,22.<br />

Mensen gehen steht also nach wie vor<br />

bei den Studenten und Mitarbeitern<br />

der TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong> hoch<br />

im Kurs.<br />

WWW.STUDENTENWERK-FREIBERG.DE<br />

Für’s drumherum beim Studium<br />

Fragen…<br />

zum Wohnen? ☎ (0 37 31) 38 34 55<br />

zur Verpflegung? ☎ (0 37 31) 38 33 40<br />

zum BAföG? ☎ (0 37 31) 38 32 80<br />

zur Sozialberatung? ☎ (0 37 31) 38 32 02<br />

www.studentenwerk-freiberg.de<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 18


WISSENSCHAFT & WIRTSCHAFT<br />

IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen –<br />

-<br />

Partnerin von 17.000 Unternehmen im Landkreis<br />

IHK-Mitgliedsunternehmen und Existenzgründer erhalten in der regionalen<br />

Geschäftsstelle in <strong>Freiberg</strong> vielfältige Beratung und Unterstützung, beispielsweise rund<br />

um die Themen Finanzierung und Fördermittel, Gründung und Unternehmensnachfolge,<br />

Fachkräfte, Aus- und Weiterbildung oder Außenwirtschaft.<br />

Nicole Pinkert und Susanne Schwanitz (v. l.) von der IHK in <strong>Freiberg</strong> beim Job- und<br />

Karrieretag Mittelsachsen. Foto: IHK / Maria Sonntag<br />

Geschäftsführerin<br />

Dr. Annette Schwandtke<br />

Tel. 03731 79865-5100<br />

Ausbildung | Weiterbildung<br />

Andrea Tippmer<br />

Tel. 03731 79865-5400<br />

Sekretariat<br />

Ines Fritzsche<br />

Tel. 03731 79865-5101<br />

Außenwirtschaft | Zoll<br />

Rita Köhler<br />

Tel. 03731 79865-5250<br />

MOTOR DER<br />

REGIONALEN WIRTSCHAFT<br />

DIE REGIONALKAMMER MITTELSACHSEN der IHK<br />

Die Industrie- und Handelskammer<br />

Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen<br />

vertritt die Interessen von<br />

17.000 gewerblichen Unternehmen.<br />

Auf den Tischen der zehn Mitarbeiter<br />

landen täglich unterschiedliche<br />

Aufgaben und Anfragen von Firmen,<br />

Existenzgründern, aber auch von<br />

Politik und Verwaltung. Das Team<br />

um Geschäftsführerin Dr. Annette<br />

Schwandtke deckt thematisch alle<br />

Lebensabschnitte eines Unternehmens<br />

ab. So wird beispielsweise jeden<br />

Monat zum Existenzgründertreff<br />

eingeladen. Hat sich ein Unternehmen<br />

am Markt etabliert, stehen andere<br />

Fragen im Vordergrund, etwa: Wie<br />

können neue Märkte erschlossen<br />

werden? Welche Fördermöglich-<br />

keiten gibt es für Investitionen?<br />

Beim vierteljährlich stattfindenden<br />

Finanzierungssprechtag in der IHK<br />

erhalten die Unternehmen einen<br />

Überblick zu Bundes- und Landesfördermitteln<br />

und können sich dazu<br />

beraten lassen. Für das Fortbestehen<br />

und die Wettbewerbsfähigkeit eines<br />

Unternehmens spielt das Finden und<br />

Binden qualifizierter Mitarbeiter eine<br />

wichtige Rolle. Daher hat das Thema<br />

„Fachkräfte“ in der Regionalkammer<br />

Mittelsachsen eine besondere Bedeutung.<br />

Über ein durch die Sächsische<br />

Aufbaubank finanziertes Projekt<br />

werden zum Beispiel Unternehmen<br />

in der Steigerung ihrer Attraktivität<br />

als Arbeitgeber unterstützt. Gemeinsam<br />

mit der GIZEF GmbH und den<br />

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich an uns:<br />

IHK Chemnitz | Regionalkammer Mittelsachsen | Halsbrücker Str. 34 | 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731 79865-0 | Fax: 03731 79865-5102<br />

E-Mail: freiberg@chemnitz.ihk.de<br />

n<br />

Industrie | Umwelt | Verkehr<br />

Unternehmensnachfolge | Fachkräfte<br />

Susanne Schwanitz | N. N.<br />

Tel. 03731 79865-5402<br />

www.karriere-rockt.de<br />

Das Karriere-Portal der IHK Chemnitz<br />

www.chemnitz.ihk24.de<br />

Partnern der Fachkräfteallianz bringt<br />

die IHK zum Job- und Karrieretag<br />

Mittelsachsen regionale Arbeit geber<br />

und potentielle Arbeitnehmer,<br />

Rückkehrer, Jobsuchende zusammen.<br />

Die nächste Messe findet am<br />

27. Dezember <strong>2019</strong> im DBI in <strong>Freiberg</strong><br />

statt. Die IHK unterstützt zudem auch<br />

die Ausbildungsmessen „Schule macht<br />

Handel | Dienstleistungen<br />

Existenzgründung<br />

Dr. Cindy Krause<br />

Tel. 03731 79865-5600<br />

WWW.CHEMNITZ.IHK24.DE<br />

Betrieb“ im September. Bei all dem<br />

ist es wichtig, den direkten Draht<br />

zu den Unternehmen zu pflegen.<br />

Dies geschieht u. a. über<br />

die Regionalversammlung, in der<br />

gewählte Unternehmer ehrenamtlich<br />

zusammenkommen und mit dem<br />

Hauptamt wirtschaftspolitische<br />

Themen diskutieren.<br />

Wirtschaftsjunioren <strong>Freiberg</strong><br />

bei der IHK Chemnitz<br />

Region Mittelsachsen e. V.<br />

Halsbrücker Straße 34<br />

09599 <strong>Freiberg</strong><br />

www.wj-freiberg.de<br />

Die Wirtschaftsjunioren <strong>Freiberg</strong> vereinen den Unternehmernachwuchs<br />

KENNENLERNEN & DABEI SEIN<br />

Wirtschaftswissen bundesweiter Wettbewerb für die Schülerinnen<br />

im Wettbewerb und Schüler der 9. Klassen<br />

Stammtische regelmäßig zu wirtschaftlichen Inhalten<br />

Unternehmer-Event des Jahres am 23. November <strong>2019</strong> im Tivoli<br />

19 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT<br />

NEUES TECHNIKUM ENTSTEHT<br />

HELMHOLTZ INSTITUT WIRD ERWEITERT<br />

Gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange vollzogen Vertreter des<br />

Helmholtz-Instituts, der TU Bergakademie und der Stadt <strong>Freiberg</strong> den ersten Spatenstich.<br />

Die Ausbildungsmesse „Schule macht Betrieb“ führt Ausbildungssuchende und<br />

Unternehmen zusammen. Fotos (2): Wieland Josch<br />

Seit Mitte 2016 befindet sich in einem<br />

sanierten Gebäudekomplex das<br />

Helmholtz-Institut <strong>Freiberg</strong> für<br />

Ressourcentechnologie, welches<br />

zum Helmholtz-Zentrum Dresden-<br />

Rossendorf gehört, an der Chemnitzer<br />

Straße 40. Mit dem ersten<br />

Spatenstich nahm der Bau eines<br />

neuen Metallurgie-Technikums<br />

seinen Anfang. 10,2 Millionen Euro<br />

wird das Projekt insgesamt kosten.<br />

9,8 Millionen Euro stammen davon<br />

aus dem Europäischen Fonds für<br />

regionale Entwicklung, 0,4 Millionen<br />

steuert der Freistaat Sachsen bei.<br />

Dafür entsteht bis voraussichtlich<br />

Mitte 2021 eine zwölf Meter hohe<br />

Versuchshalle mit einem 15 Meter<br />

hohen Kopfbau, in welchem diverse<br />

Funktionsräume untergebracht sind.<br />

Auf rund 950 Quadratmeter werden<br />

in der Versuchshalle künftig Anlagen<br />

und Geräte für die gesamte Band-<br />

breite metallurgischer Forschung,<br />

von der Pyrometallurgie bis zur<br />

Hydrometallurgie, worunter man wärmegeführte<br />

bzw. wassergebundene<br />

Prozesse versteht, aufgebaut. Weitere<br />

110 Quadratmeter sollen als Lagerfläche<br />

dienen. Ermöglicht wird durch<br />

die neue Halle, dass die Forscher mit<br />

Materialströmen zwischen einem<br />

und 500 Kilogramm experimentieren<br />

können, was der Lücke zwischen<br />

Labor- und Industriemaßstab entspricht.<br />

Ziel ist es, die Forschungen<br />

zur nachhaltigen Gewinnung und<br />

zum Recycling strategischer Wertstoffe<br />

weiter auszubauen. Die enge<br />

Kooperation mit der TU Bergakademie<br />

ist dabei ein großer Gewinn. So setzt<br />

man in der Silberstadt Visionen um,<br />

die wirtschaftlich weltweit Relevanz<br />

besitzen.<br />

WWW.HZDR/DE/HIF<br />

EIN ERFOLGSMODELL<br />

AUSBILDUNGSMESSE „Schule macht Betrieb“<br />

Nach wie vor beschäftigt der Fachkräftemangel<br />

die Wirtschaft, und<br />

das nicht nur in Sachsen, sondern<br />

bundesweit. Zahlreiche Ideen wurden<br />

schon geboren, um dem abzuhelfen,<br />

aber kaum eine hat eine so durchschlagende<br />

Wirkung gezeigt wie die<br />

Ausbildungsmesse „Schule macht<br />

Betrieb“, organisiert vom Landkreis<br />

Mittelsachsen, der Industrie- und Handelskammer,<br />

der Handwerkskammer,<br />

der Bundesagentur für Arbeit und der<br />

Gizef GmbH. Knapp 2.500 Besucher<br />

nutzten auf der Ausbildungsmesse 2018<br />

in <strong>Freiberg</strong> die Gelegenheit, sich über<br />

regionale Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten<br />

zu informieren. An drei<br />

WWW.SCHULE-MACHT-BETRIEB.DE<br />

Orten im Landkreis Mittelsachsen findet<br />

sie auch in diesem Jahr wieder statt.<br />

Einer davon ist selbstredend <strong>Freiberg</strong>,<br />

wo am 14. September die Türen des<br />

Deutschen Brennstoff Instituts weit<br />

offen stehen. Tausende Schüler werden<br />

dann wieder vor Ort sein, um mit<br />

den ausstellenden Firmen, Schulen<br />

oder Institutionen über Ausbildung,<br />

Studium und Karrieremöglichkeiten<br />

zu sprechen. Direkter geht es kaum.<br />

Das wissen auch die Unternehmen,<br />

die unbedingt dabei sein wollen.<br />

Schon jetzt ist die Nachfrage größer<br />

als der zur Verfügung stehende Platz.<br />

Damit schreibt sich in <strong>Freiberg</strong> eine<br />

weitere Erfolgsgeschichte.<br />

Mit ACTech „all in“ gehen<br />

AM BESTEN<br />

IN FREIBERG<br />

ARBEITEN!<br />

Großen Herausforderungen konzentriert entgegen<br />

sehen und sie zuverlässig meistern: Das ist, was<br />

unsere Kunden von uns erwarten. Genau deswegen<br />

gehen sie mit ACTech "all in".<br />

Wir könnten es auch so sagen: Für unsere Aufgaben<br />

brauchen wir neben praktischen Fähigkeiten auf<br />

höchstem Niveau vor allem Loyalität, Optimismus,<br />

Flexibilität und Glaubwürdigkeit. Das gilt bei uns für<br />

alle Bereiche und für jeden Einzelnen.<br />

Sie merken schon, bei ACTech arbeitet ein ganz<br />

besonderer Menschenschlag. Sie sind fachlich<br />

kompetent, ehrlich und mit Ihrer Souveränität<br />

motivieren Sie auch andere? Sie vertrauen Ihren<br />

Fähigkeiten so sehr wie denen Ihrer Kollegen?<br />

Dann könnte ACTech Ihr zukünftiger Arbeitgeber<br />

sein. Einer der attraktivsten in der Region.<br />

Gehen wir gemeinsam "all in".<br />

www.actech.de/karriere<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 20


WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT<br />

Die neue Produktionshalle der <strong>Freiberg</strong>er Compound Materials am St.-Niclas-Schacht.<br />

Foto: Wieland Josch<br />

EIN WELTMARKTFÜHRER<br />

HALBLEITER – <strong>Freiberg</strong>er Compound Materials<br />

In jedem Smartphone auf dieser Welt ist<br />

Galliumarsenid verbaut, ein Bauelement,<br />

ohne das ein Senden und Empfangen auf<br />

den momentan gängigen Frequenzen<br />

unmöglich ist. Der Weltmarktführer auf<br />

dem Gebiet der Galliumarsenid-Wafer<br />

Produktion hat seinen Sitz in <strong>Freiberg</strong>.<br />

Das Unternehmen <strong>Freiberg</strong>er Compound<br />

Materials GmbH (FCM) ging<br />

im Jahr 1995 aus dem ehemaligen VEB<br />

Spurenmetalle hervor und ist eine Tochter<br />

der israelischen Firma Federmann<br />

Enterprises Ltd. Seither gab es eine<br />

stetige Weiterentwicklung, die sich<br />

nun auf dem Unternehmensgelände<br />

am Junger-Löwe-Schacht, nach dem<br />

Bau der Fab2 im Jahre 2000, wieder in<br />

einer sichtbaren räumlichen Erweiterung<br />

ausdrückt. Hinzu kam eine zuletzt<br />

ungenutzte Lagerhalle eines anderen<br />

Unternehmens, welches sich in direkter<br />

Nachbarschaft zu FCM befand. Aus der<br />

Lagerhalle ist eine Produktionsfabrik<br />

geworden, mit der man die Kapazitäten<br />

deutlich vergrößert. Das liegt zum einen<br />

an dem nach wie vor hohen Bedarf an<br />

Galliumarsenid-Wafern sowie an dem<br />

künftigen Mobilfunkstandard 5G, bei<br />

dem zum anderen Indiumphosphid<br />

zum Einsatz kommt. Bei der <strong>Freiberg</strong>er<br />

Compound Materials GmbH hat man<br />

rechtzeitig diese Entwicklung erkannt und<br />

sich darauf eingestellt. Außerdem geht<br />

man auf dem Gebiet der Optoelektronik<br />

konsequent neue Wege. Galliumarsenid<br />

ist notwendig, wenn man etwa in der<br />

LED-Technik rotes Licht erzeugen will.<br />

Rücklichter von Autos benötigen dieses<br />

Material, aber auch solch gigantische<br />

Displays wie die Leuchtwerbewände<br />

etwa am Times Square in New York.<br />

Infrarote Laser werden ebenfalls auf<br />

der Basis von Galliumarsenid hergestellt<br />

und beispielsweise für das 3D-Imaging<br />

eingesetzt. Auch beim Erkennen der<br />

Umgebung für das autonome Fahren<br />

sind diese Laser unerlässlich. Übrigens<br />

ist man bei FCM außerdem vorbildlich<br />

und innovativ auf dem Gebiet des Recyclings.<br />

Was beim Produktionsprozess als<br />

Müll anfällt wird soweit wie technisch<br />

möglich in den Kreislauf zurückgeführt.<br />

Dafür erhielt das Unternehmen 2013<br />

den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis.<br />

WWW.FREIBERGER.COM<br />

SILTRONIC – EFFIZIENTE WAFER LÖSUNGEN<br />

FÜR WELTWEITE INNOVATIONEN<br />

• WIR sind einer der Top 5-Hersteller<br />

von Siliziumwafern für die Halbleiterindustrie.<br />

• WIR sind in Ihrem Smartphone, Ihrem<br />

Auto oder auch Ihrem Laptop zu finden.<br />

Siltronic AG<br />

Werk <strong>Freiberg</strong><br />

Berthelsdorfer Str. 113<br />

09599 <strong>Freiberg</strong><br />

03731 278 0<br />

www.siltronic.com<br />

• WIR stehen für technologische<br />

Inno vation, Qualität und Flexibilität.<br />

• WIR sind kompetenter Partner<br />

aller Top-20 Halbleiterhersteller.<br />

• WIR besitzen ein Netzwerk von<br />

modernsten Fertigungslinien in<br />

Europa, Asien und Amerika.<br />

21 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


WIRTSCHAFT & WISSENSCHAFT<br />

DER NACHWUCHS GIBT DEN WEG VOR<br />

WIE DIE WIRTSCHAFTSJUNIOREN PUNKTEN<br />

Frische Ideen, junge Unternehmen,<br />

neue Konzepte: Es ist der Nachwuchs,<br />

der mit ganz eigenen Konzepten<br />

den Erfolg in die Wirtschaft bringt.<br />

Organisiert sind die Unternehmer der<br />

Zukunft im Zusammenschluss der<br />

Wirtschaftsjunioren. Auch in <strong>Freiberg</strong><br />

trifft sich die Vereinigung. Junge<br />

Unternehmer und Führungskräfte aus<br />

allen Bereichen der Wirtschaft engagieren<br />

sich in Projekten und verwirklichen Ideen<br />

zur Förderung regionaler Strategien. Sie<br />

stärken zudem die Bereiche Bildung<br />

und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.<br />

Besonders erfolgreich betreiben die<br />

Wirtschaftsjunioren in der Region das<br />

Wirtschafts-Quiz „Wirtschaftswissen<br />

im Wettbewerb“ (WWW), bei dem im<br />

letzten Jahr mehr als 160 Schüler der<br />

Region <strong>Freiberg</strong> angetreten sind. Den<br />

Schülern werden 40 Auswahlfragen zu<br />

Themen wie Wirtschaft, Politik, Internationales,<br />

Finanzen und Ausbildung<br />

sowie zu einem <strong>aktuell</strong>en Jahresthema<br />

gestellt. Mit wechselnden inhaltlichen<br />

Themen finden zudem regelmäßig Wirtschaftsjunioren-Stammtische<br />

statt, bei<br />

denen man nicht nur unter sich bleibt,<br />

sondern die für alle Interessierten offen<br />

stehen. Höhepunkt des Jahres ist der<br />

alljährliche Ball im <strong>Freiberg</strong>er Tivoli.<br />

Bei der Party wird nicht nur getanzt,<br />

gelacht, genetzwerkt, sondern auch<br />

an den guten Zweck gedacht. Bei<br />

einer Tombola wird Geld für soziale<br />

Projekte gesammelt. Karten für den<br />

Ball am 23.11.<strong>2019</strong> gibt es auf der<br />

Internetseite www.tivolifreiberg.de<br />

UMWELTGERECHTES RECYCLING –<br />

WIR SCHLIESSEN DEN KREISLAUF.<br />

Die MRU <strong>Freiberg</strong> sorgt dafür, dass neben<br />

dem Blei auch die Kunststoffgehäuse und<br />

die weiteren Bestandteile von gebrauchten<br />

Starterbatterien in den Produktionskreislauf<br />

zurückgeführt werden können.<br />

Jährlich werden am Standort ca. 55.000 t Blei<br />

und Bleilegierungen, ca. 5.000 t Natriumsulfat<br />

und ca. 15.000 t Seculene® PP produziert.<br />

Zusätzlich entlasten wir die Umwelt mit der<br />

thermischen Verwertung von rund 20.000 t<br />

Sonderabfällen in unserer Verbrennungsanlage.<br />

Die MRU GmbH trägt mit modernsten<br />

Produktionsanlagen nachhaltige Verantwortung<br />

für Umwelt- und Arbeitsschutz und ist<br />

Ausbildungsbetrieb für kaufmännische und<br />

technische Berufe.<br />

T E C H N O L O G I E S<br />

Muldenhütten Recycling und Umwelttechnik GmbH<br />

Muldenhütten 25 Telefon: +49 3731 367-0<br />

09599 <strong>Freiberg</strong> www.ecobatgroup.com/mru<br />

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ZINK – AUS DEM STAUB IN DIE HÜTTE<br />

BEFESA ZINC FREIBERG GMBH<br />

Umweltschutz und Arbeitssicherheit als Zukunftskonzept<br />

Die Befesa Zinc <strong>Freiberg</strong> GmbH macht auf<br />

dem SAXONIA Areal Zink aus Stahlwerksstäuben<br />

wieder verwertbar und leistet<br />

damit einen Beitrag zur Schonung unserer<br />

natürlichen Ressourcen.<br />

Etwa 220.000 Tonnen zinkhaltiger Stahlwerksstäube<br />

verarbeitet das Unternehmen<br />

Befesa Zinc <strong>Freiberg</strong> GmbH jährlich. Die<br />

darin enthaltenen 20 bis 35 Prozent<br />

Zink werden in den beiden 43 und<br />

50 Meter langen Drehrohröfen mittels<br />

des patentierten SDHL-Verfahrens thermisch<br />

zu einem Sekundärzinkkonzentrat<br />

aufbereitet, dass mit rund 65 Prozent<br />

Zink in den entsprechenden Hütten<br />

weiterverarbeitet werden kann. Die Befesa<br />

<strong>Freiberg</strong> führt damit ca. 30.000 Tonnen Zink<br />

im Jahr in den Rohstoffkreislauf zurück.<br />

Hervorgegangen aus dem ehemaligen<br />

Bergbau- und Hüttenkombinat „Albert<br />

Funk“ hat Befesa Zinc <strong>Freiberg</strong> GmbH,<br />

bis 2007 B.U.S Zinkrecycling, eine stabile<br />

und positive Entwicklung genommen.<br />

Auch aufgrund der Tatsache, dass das<br />

Unternehmen nicht nur in die Technologie,<br />

sondern immer auch in Arbeitssicherheit<br />

und Umweltschutz investiert hat. Die<br />

im Ausgangsmaterial vorliegenden<br />

Schwermetalle erfordern dabei die größte<br />

Aufmerksamkeit. Im Jahr 2013 wurden<br />

mit der Einhausung der Bandanlagen<br />

die diffusen Emissionen ein weiteres<br />

Mal drastisch gesenkt.<br />

„Diese Eine-Million-Investition war für<br />

uns ein weiterer Beitrag zur langfristigen<br />

Sicherung des Standorts, an dem auch<br />

klassische Metallurgie und Hochtechnologie<br />

nebeneinander bestehen können“,<br />

so Geschäftsführer Uwe Hasche. Mit der<br />

Installation eines geschlossenen Brauchwasserkreislaufs<br />

für die Produktwäsche<br />

ist das Unternehmen seit 2004 frei von<br />

industriellen Abwässern.<br />

Ein weiterer wesentlicher Schritt zur<br />

Verbesserung des Umweltschutzes<br />

war in 2017 die Investition von<br />

ca. 6,2 Mio. Euro in die Errichtung von zwei<br />

Abgasnachverbrennungsanlagen zur<br />

weiteren Reduzierung der organischen<br />

Bestandteile und Kohlenmonoxid im<br />

Abgas der Drehrohröfen.<br />

Die Befesa Zinc <strong>Freiberg</strong> GmbH betreibt<br />

seit 1999 ein Umweltmanagementsystem<br />

nach ISO 14001 bzw. EMAS. Ende 2007<br />

erhielt sie als das fünfte Unternehmen<br />

in Sachsen die Zertifizierung des<br />

Arbeitsschutzmanagements auf der<br />

Grundlage des „Occupational Health<br />

and Risk Managementsystems“. Mit<br />

der Einführung eines Qualitäts- und<br />

eines CO 2<br />

-Managementsystems nach<br />

ISO 9001 bzw. ISO 14064 in 2013 ist die<br />

Befesa Zinc <strong>Freiberg</strong> GmbH nun mit<br />

einem komplexen Umwelt-, Qualitätsund<br />

Sicherheitsmanagement für die<br />

Zukunft gut aufgestellt.<br />

WWW.BEFESA.COM<br />

BEFESA ZINC FREIBERG GMBH · ALFRED-LANGE-STR. 10 · 09599 FREIBERG · TEL. 03731-3899-0 · FAX 03731-389912<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 22


LEBENSWERTE STADT<br />

Bild links: Stephie Brunsch,<br />

Aufsichtsratsvorsitzende<br />

der Wohnungsgenossenschaft,<br />

mit den beiden Vorständen<br />

Thomas Buckreus (l.)<br />

und Jürg Kriesten.<br />

Bild rechts: Zwei Hauseingänge<br />

am Friedmar-Brendel-<br />

Weg werden zu einem<br />

zusammengefasst und die<br />

Wohnungen top saniert.<br />

Fotos (2): Wieland Josch<br />

INVESTITIONEN IN DIE ZUKUNFT<br />

WOHNUNGSGENOSSENSCHAFT mit vielen Ideen<br />

Attraktives, sicheres und bezahlbares<br />

Wohnen für alle Generationen, darauf<br />

setzt die Wohnungsgenossenschaft<br />

<strong>Freiberg</strong> schon seit vielen Jahrzehnten.<br />

Um dies zu gewährleisten braucht es<br />

nicht nur die Möglichkeit der Investitionen,<br />

sondern vor allem gute Ideen,<br />

und über beides verfügt man. Damit<br />

geht man nun Projekte an, die zu einer<br />

Steigerung der Lebensqualität führen<br />

werden. Schon seit geraumer Zeit<br />

wurden Wohnungen ausgebaut und<br />

modernisiert. Vor allem die Veränderung<br />

der Grundrisse spielte dabei eine immer<br />

wichtigere Rolle, reagierte man damit<br />

doch auf die veränderten Lebensverhältnisse.<br />

Ein- bis Zweiraum-Wohnungen<br />

für Studenten oder Singles muss es<br />

ebenso geben wie größere Flächen<br />

für Familien. Auch dem Wunsch nach<br />

offenen Küchen und bestens ausgestatteten<br />

Bädern wurde Rechnung<br />

getragen. In Zukunft wird dieser Weg<br />

noch konsequenter weiter verfolgt. So<br />

kommt die Sanierung von Hausfassaden<br />

ebenso dazu wie das Anbringen<br />

weiterer Balkone. Auch setzt man nach<br />

und nach Aufzüge an jene Häuser, die<br />

bislang nicht über einen solchen verfügen.<br />

Ein besonderes Projekt wird im<br />

Stadtteil Friedeburg verwirklicht. Hier,<br />

am Friedmar-Brendel-Weg, werden<br />

zwei Hauseingänge zu einem zusammengefasst.<br />

Das ermöglicht größeren<br />

Spielraum bei der Grundrissgestaltung.<br />

Jede Wohnung wird nach Fertigstellung<br />

über zwei Balkone verfügen, ebenso<br />

WWW.WOHNEN-IN-FREIBERG.DE<br />

über moderne Küchen und Bäder. In<br />

den großen Wohnungen kommen<br />

Gäste-WCs hinzu. Auch reaktiviert man<br />

die Dachgeschosse, die zu besonders<br />

begehrten Wohnräumen ausgebaut<br />

werden, mit einem großartigen Blick<br />

über die Stadt. Ein Aufzug bedient<br />

alle Etagen inklusive Kellergeschoss.<br />

Damit ist man nicht nur für die eigenen<br />

Mitglieder attraktiv, sondern auch für<br />

jene, die es gerne werden möchten.<br />

23 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


-----<br />

LEBENSWERTE STADT<br />

So soll das neue Gellert-Quartier künftig<br />

aussehen. Fotos (2): BBF<br />

MODERN WOHNEN<br />

DAS NEUE QUARTIER<br />

Das neue Gellert-Quartier ist bereits<br />

durch den Stadtrat gegangen und<br />

befindet sich derzeit in der heißen<br />

Planungsphase. Jetzt fällt der Startschuss<br />

für den Bau des neuen Wohnquartiers<br />

mit Kindertageseinrichtung. Wir<br />

befinden uns auf dem Areal zwischen<br />

Dr.-Külz-, Gellert-, Heinrich-Heineund<br />

Lessingstraße: Hier soll in den<br />

kommenden Jahren ein Standort für<br />

modernes, generationsübergreifendes<br />

Wohnen entstehen . Und dafür wird<br />

nun Platz geschaffen. Alle Gebäude am<br />

ehemaligen Standort des Forschungsinstitutes<br />

für Nichteisenmetalle (FNE)<br />

werden daher derzeit zurückgebaut.<br />

Für das neue Quartier war zunächst<br />

vorgesehen, das ehemalige FNE-Gebäude<br />

an der Lessingstraße zu erhalten<br />

und auszubauen. Doch untersuchte<br />

Varianten ergaben dabei kein sinnvolles<br />

Bild für modernes Wohnen.<br />

„Schon der Anbau von Balkonen, die<br />

heute bei Neubau unverzichtbar sind,<br />

hätten das Bild des Hauses komplett<br />

zerstört“, erklärte Baubürgermeister<br />

Holger Reuter. Außerdem kann das<br />

gesamte Quartier dann sinnvoller<br />

und in sich geschlossen gestaltet<br />

werden. „So wollen wir die Mischung<br />

von Miet- und Eigentumswohnungen<br />

unterschiedlicher Größe wunderbar<br />

einordnen“, ergänzte Reuter. Die Kita<br />

erhalte nun eine großzügige Außenfläche<br />

im ruhigen Innenbereich. Zudem<br />

könnten die Planer von der BBF hier<br />

seniorengerechte Wohnungen und<br />

Pflegeeinrichtungen mit ebenfalls<br />

großzügigen Außenflächen anbieten<br />

und brauchen bei der in sich<br />

geschlossenen Quartiersgestaltung<br />

nur minimale Flächen versiegeln.<br />

Auch die Stellplatzsituation werde<br />

geräumig gestaltet.<br />

BAUEN FÜR DIE ZUKUNFT<br />

FREIBERGER ARCHITEKTEN bringen ihre Expertise im Bergbau ein<br />

Es ist ein begehrtes Metall: Im Erdreich<br />

unter Zinnwald lagern Experten zufolge<br />

mehr als 125.000 Tonnen Lithium. Der<br />

Rohstoff ist für die Herstellung von<br />

Lithium-Ionen-Akkus unerlässlich. Diese<br />

wiederum sind bei der Produktion<br />

von Elektrofahrzeugen unverzichtbar.<br />

Ein Projekt mit Weitsicht. Denn die<br />

Vorkommen an Lithium ermöglichen<br />

einen mehr als 30 Jahre währenden<br />

Untertage-Abbau.<br />

Um die Arbeiten überhaupt zu ermöglichen,<br />

braucht es aber wichtige Vorleistungen.<br />

Der Baugrund muss erschlossen<br />

und bewertet werden. Zudem<br />

können Prozesse erst starten, wenn es<br />

Ihr Ihr kompetenter Partner<br />

für für anspruchsvolle Architektur- und und Ingenieurleistungen<br />

Geschäftsstelle <strong>Freiberg</strong> <strong>Freiberg</strong><br />

Waisenhausstraße 9 9<br />

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Tel.: Tel.: 0351 0351 / 46 92 / 46 7292 0 72 0 Tel.: Tel.: 03731 03731 / 22 171 / 22 171<br />

Fax: Fax: 0351 0351 / 311 / 07 311 0507 05 Fax: Fax: 03731 03731 / 22 272 / 22 272<br />

www.bbf-freiberg.de<br />

Die Planungen für das neue<br />

Projektgebäude.<br />

überhaupt Gebäude an dem Baufeld<br />

gibt, von denen aus die Hebung der<br />

Rohstoffe koordiniert werden kann.<br />

Hier kommt das Unternehmen BBF ins<br />

Boot. Die <strong>Freiberg</strong>er Firma beschäftigt<br />

Architekten und Ingenieure, die zuverlässig<br />

Planungen und Berechnungen<br />

erstellen. Seit mehr als 25 Jahren hat<br />

sich die BBF Baubüro <strong>Freiberg</strong> GmbH<br />

als inhabergeführtes mittelständisches<br />

Architektur- und Ingenieurbüro mit<br />

ihren Standorten in <strong>Freiberg</strong> und<br />

Dresden auf die ganzheitliche Planung<br />

öffentlicher, gewerblicher und industrieller<br />

Bauten spezialisiert. Mehr als<br />

35 hochqualifizierte Mitarbeiter entwickeln<br />

deutschlandweit kundenspezifische<br />

Lösungen.<br />

Für das Projekt in Zinnwald soll ab<br />

August nächsten Jahres ein Bergwerk<br />

in der Stadt bei Altenberg aufgebaut<br />

werden. Durch das Lithium-Projekt<br />

könnten etwa 150 Arbeitsplätze in<br />

Zinnwald entstehen, erklärt Professor<br />

Armin Müller, Geschäftsführer der<br />

Deutsche Lithium GmbH.<br />

Ein weiteres Bauprojekt will das Bergbauunternehmen<br />

gemeinsam mit dem<br />

Planungsbüro BBF nun in <strong>Freiberg</strong><br />

realisieren.<br />

WWW.BBF-FREIBERG.DE<br />

KOMPETENZ KOMPETENZ<br />

von über von 35 über erfahrenen 35 erfahrenen<br />

Architekten, Architekten, Tragwerks- Tragwerksund<br />

Brandschutzplanern<br />

und Brandschutzplanern<br />

INNOVATION INNOVATION<br />

im Planungsprozess im Planungsprozess durch durch<br />

Einsatz Einsatz modernster modernster Tools Tools<br />

VERLÄSSLICHKEIT<br />

VERLÄSSLICHKEIT<br />

durch durch fundierte fundierte Ortskenntnis Ortskenntnis<br />

und örtliche und örtliche Verfügbarkeit Verfügbarkeit<br />

VERANTWORTUNG<br />

VERANTWORTUNG<br />

wir fühlen<br />

wir fühlen<br />

uns für’s<br />

uns<br />

Bauwerk<br />

für’s Bauwerk<br />

als Ganzes<br />

als Ganzes<br />

verantwortlich!<br />

verantwortlich!<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 24


LEBENSWERTE STADT<br />

Die ehemalige Poliklinik wird zu einem modernen Ärztehaus umgebaut.<br />

Foto: Wieland Josch<br />

GESUNDHEIT –<br />

EIN NEUES ZENTRUM ENTSTEHT<br />

Die Städtische Wohnungsgesellschaft<br />

<strong>Freiberg</strong> packt ein zentrales Projekt<br />

an. Bis 2022 baut sie das Gebäude der<br />

ehemaligen Poliklinik am Roten Weg<br />

zu einem modernen Ärztehaus um.<br />

Entstehen soll wieder ein modernes<br />

Gesundheitszentrum für die medizinische<br />

Versorgung der <strong>Freiberg</strong>er. Auf<br />

drei Etagen und insgesamt über 1.000<br />

Quadratmetern werden hier künftig<br />

Ärzte, Heilpraktiker, eine Apotheke,<br />

Therapeuten und Dienstleister aus<br />

der Gesundheitsbranche Platz finden.<br />

Dazu wird das bestehende Gebäude<br />

kernsaniert. Es erhält einen Aufzug bis<br />

ins Dachgeschoss und behindertengerechte<br />

Sanitäranlagen. Alle Räume<br />

werden barrierefrei, hochwertig und<br />

modern ausgestattet sein, zudem<br />

installiert man überall ein durchdachtes<br />

Beleuchtungskonzept. Die ersten Mieter<br />

für das neue Ärztehaus am Roten Weg<br />

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stehen bereits fest. Einige Praxisflächen<br />

können aber noch vergeben werden.<br />

Wer sich jetzt für eine der noch freien<br />

Praxisflächen bewirbt, hat die Chance<br />

den Umbau ganz nach seinen individuellen<br />

Vorstellungen mitzugestalten.<br />

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bei der SWG<br />

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25 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


LEBENSWERTE STADT<br />

Burkhardt Pohl (r.) überreichte zum Jubiläum Rektor Prof. Klaus-Dieter Barbknecht eine<br />

Schaustufe für die terra mineralia.<br />

Fotos (3): Wieland Josch<br />

Prof. Dr. Klaus Thalheim von den Senckenberg-Sammlungen Dresden (l.) und Andreas<br />

Massanek, Kustos der Mineralogischen Sammlungen der TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong>, präsentieren<br />

zwei der seltenen Entdeckungen aus Sachsen: einen Mimetesit und ein Zinnwaldit.<br />

DER SCHATZ DER SILBERSTADT<br />

DIE TERRA MINERALIA im Schloss Freudenstein<br />

Der Antimonit aus China ist der größte seiner<br />

Art, der in einer Ausstellung zu sehen ist.<br />

Unfassbare Schätze liegen im Schloss<br />

Freudenstein. Keine Goldbarren zwar,<br />

doch allesamt wundervoll anzuschauen.<br />

Die terra mineralia ist eine<br />

der weltweit größten und bedeutsamsten<br />

Mineraliensammlungen. Ihren<br />

umfangreichen Grundstock legte die<br />

Stifterin Erika Pohl-Ströher, die einen<br />

wesentlichen Teil ihre Sammlung,<br />

an die TU Bergakademie gab. Vor<br />

15 Jahren wurde dafür der Vertrag<br />

geschlossen. Doch stand die Frage im<br />

Raum: Wo präsentiert man all diese<br />

Pracht? Denn zum einen nutzt man die<br />

Minerale natürlich für die Forschung<br />

und Lehre. Zum anderen aber möchte<br />

man derartige Kostbarkeiten auch<br />

gerne der Öffentlichkeit zeigen. Das<br />

Schloss Freudenstein in der Altstadt war<br />

damals ein halb verfallenes Gebäude.<br />

Den wohl größten Taubenschlag des<br />

Freistaates nannte es der frühere Rektor<br />

der TU Berg akademie Professor Georg<br />

Unland. Das Land Sachsen und die Stadt<br />

zogen an einem Strang und sanierten<br />

das marode Gemäuer. Heute, zehn<br />

Jahre nach Fertigstellung, ist es ein<br />

wahres Prunkstück und nicht mehr<br />

wegzudenken. Zum zehnjährigen<br />

WWW.TERRA-MINERALIA.DE<br />

Jubiläum der terra mineralia gibt<br />

es noch bis zum 25. August <strong>2019</strong><br />

eine faszinierende Sonderschau zu<br />

bewundern. „Gesucht und gefunden“<br />

zeigt einmalige Minerale aus<br />

den Geologischen Sammlungen der<br />

Universität und der Senckenberg Naturhistorischen<br />

Sammlungen Dresden,<br />

von denen die meisten noch nie zu<br />

sehen waren. Es handelt sich dabei<br />

um jene Originale, anhand derer in<br />

den vergangenen Jahrhunderten die<br />

einzelnen Minerale bestimmt wurden.<br />

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FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 26


LEBENSWERTE STADT<br />

„ATOM“ IM BLICK<br />

DIE SONDERSCHAU<br />

AUF ZEITREISE GEHEN<br />

DAUERAUSSTELLUNG » Dein, Ihr, unser Museum! «<br />

Es tut sich allerhand im und am<br />

Stadt- und Bergbaumuseum. Zum<br />

einen, und das ist für die Besucher<br />

am deutlichsten zu sehen, wird ein<br />

moderner Zwischenbau geschaffen,<br />

der später als Eingangsbereich<br />

die Gäste empfängt. In ihm werden<br />

dann Museum und Dom St. Marien,<br />

der gleich gegenüber steht, insofern<br />

zusammengefasst, dass hier die Eintrittskarten<br />

sowohl für das Museum als<br />

auch für das prachtvolle Gotteshaus<br />

erworben werden können, ebenso<br />

Souvenirartikel. Was noch nicht sofort<br />

zu sehen ist, das sind die Arbeiten an<br />

der Neugestaltung der Ausstellung.<br />

Gemeinsam mit Museumsdirektorin Andrea Riedel und Oberbürgermeister<br />

Sven Krüger (v.r.) bestaunen die <strong>Freiberg</strong>-Botschafter die Zeitreiseräume im<br />

Museum. Foto: Wieland Josch<br />

Das Stadt- und Bergbaumuseum der<br />

Silberstadt ist eine Einrichtung von<br />

hohem Rang. Prachtvolle Gemälde<br />

sind hier zu finden, grandiose Zeugen<br />

architektonischen Könnens, aber<br />

auch die Traditionen des Bergbaus.<br />

Damit man in der Form der Präsentation<br />

immer am Puls der Zeit ist und<br />

zudem die inzwischen gefundenen<br />

Möglichkeiten der Vermittlung von<br />

Geschichte nutzt, wird nun eine Neukonzeption<br />

umgesetzt, ein Vorgang,<br />

der 2020 abgeschlossen sein wird.<br />

WWW.MUSEUM-FREIBERG.DE<br />

Doch schon jetzt können Besucher<br />

sich einen ersten Eindruck verschaffen,<br />

denn im Erdgeschoss befinden sich<br />

die ersten beiden „ZEITreiseRäume“.<br />

Museumspädagogisch aufgebaut<br />

richten sie sich vor allem an jüngere<br />

Besucher, die dort spielerisch in die<br />

Historie <strong>Freiberg</strong>s eintauchen können.<br />

Von den Anfängen im Jahr 1168, als<br />

das erste Silber gefunden wurde, bis<br />

in die Gegenwart spannt sich der<br />

Bogen. Eine Entdeckungsreise, die<br />

alle Generationen ansprechen wird.<br />

Was hat das „Atom“ mit der Silberstadt<br />

<strong>Freiberg</strong> zu tun? Die Antwort liegt,<br />

bei Alexander von Humboldt. Der<br />

einstige Student der Bergakademie<br />

<strong>Freiberg</strong> kam damals zu der<br />

Erkenntnis: „Der ganze Bergbau ist<br />

ein Kampf mit den Elementen.“ An<br />

diese These knüpfen die Kuratoren<br />

einer neuen Ausstellung im Stadtund<br />

Bergbaumuseum am Dom an.<br />

Vom 24. Mai bis zum 8. September ist<br />

die Schau „Mythos Atom“ zu sehen.<br />

Thematisch steht die Radioaktivität<br />

im Mittelpunkt – im weitesten Sinne.<br />

Das Spektrum changiert zwischen<br />

heilender Wirkung und Bedrohung<br />

für die Menschheit, dem Uranbergbau<br />

im Erzgebirge, zwischen Atomkraft<br />

und Atomwaffen, zwischen Strahlenschutz<br />

und Endlagersuche.<br />

Besonderes Augenmerk liegt dabei<br />

auf den Aktivitäten der Wismut<br />

GmbH und deren Vorgängerinnen.<br />

Die Gesellschaft stellte der Ausstellung<br />

unter anderem historische<br />

Fotos, Brigadetagebücher, Fahnen,<br />

Wimpel, Ehrenzeichen und auch<br />

einige Objekte aus ihrer großen<br />

unternehmenseigenen Kunstsammlung<br />

zur Verfügung. Unterstützt<br />

wird die Ausstellung zudem vom<br />

Bundesamt für kerntechnische<br />

Entsorgungssicherheit.<br />

Dass das ein oder andere Exponat<br />

vielleicht für Gesprächsstoff sorgt,<br />

dessen sind sich die Initiatoren<br />

bewusst. Aber genau dies sei Aufgabe<br />

eines Museums, verdeutlichen<br />

die Macher.<br />

Gemeinsam<br />

#AllemGewachsen.<br />

27 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


LEBENSWERTE STADT<br />

FREIBERG UND SEINE<br />

BLÜHENDE SEITE<br />

Grün so grün: Insgesamt 72 Hektar<br />

Grünflächen werden in <strong>Freiberg</strong> bewirtschaftet<br />

und stehen den Einwohnern<br />

für Spaziergänge, Sport und Spiele<br />

offen. Allein der innerstädtische grüne<br />

Ring mit dem Albertpark bringt es<br />

dabei auf mehr als neun Hektar. Wer<br />

sich durch <strong>Freiberg</strong> bewegt, kann also<br />

einfach mal Durchatmen und sich<br />

die Lungen mit frisch produziertem<br />

Sauerstoff aufpumpen. Noch mehr<br />

Zahlen gefällig? Im Zustandsbereich<br />

der Verwaltung stehen 10.500<br />

Bäume, insgesamt sind es sogar<br />

mehr als 200.000. Der älteste davon,<br />

eine Torstensson-Sommer-Linde,<br />

ist etwa 400 Jahre alt. Mehr als 60<br />

Kleingartenvereine prägen zudem<br />

das <strong>Freiberg</strong>er Stadtbild und das<br />

gesellschaftliche Leben. So lobt es<br />

<strong>Freiberg</strong>s Oberbürgermeister Sven<br />

Krüger. „Als ehemaliger Schrebergartenbesitzer<br />

weiß ich, dass es ein<br />

gutes Zusammengehörigkeitsgefühl<br />

unter den Kleingärtnern gibt“, sagt er.<br />

Hier sei man „unter Seinesgleichen“<br />

und schaffe dennoch ein Stück<br />

Lebensraum für die Allgemeinheit.<br />

Das Engagement, der Kleingärtner,<br />

oftmals am Wochenende, gehe weit<br />

über den einfachen Anbau von Obst<br />

und Gemüse hinaus. „Es werden<br />

stattdessen kleine Oasen geschaffen,<br />

wobei die Pächter meist richtig viel<br />

Geld in ihren Garten investieren“,<br />

erkennt Sven Krüger an. Nicht ohne<br />

Grund bekam <strong>Freiberg</strong> 2013 auch den<br />

Titel „Waldhauptstadt“ verliehen. Denn<br />

zum Stadtgebiet zählen ebenfalls fast<br />

1000 Hektar Waldfläche.​<br />

Viel Platz zum Spielen gibt es im neuen Sozialen Zentrum des <strong>Freiberg</strong>er Kinderschutzbundes.<br />

Foto oben: Marion Schreiber, Foto unten: Wieland Josch<br />

GLÜCKLICHE KINDER DER SILBERSTADT<br />

KINDERSCHUTZBUND Neues Soziales Zentrum in Friedeburg<br />

Der sogenannte „<strong>Freiberg</strong>er Baby-<br />

Boom“ der vergangenen Jahre<br />

bescherte der Silberstadt viele neue<br />

Einwohner. Selbst im Bundesvergleich<br />

belegte <strong>Freiberg</strong> einen Spitzenplatz,<br />

und die Freude darüber war und<br />

ist wohlbegründet. Doch<br />

wenn viele Kinder<br />

kommen, mehr<br />

als in der etwas<br />

ferneren Vergangenheit,<br />

dann muss<br />

für diese<br />

auch etwas<br />

getan werden.<br />

Denn<br />

Plätze in Kindertagesstätten<br />

oder<br />

Schulen entstehen<br />

nicht von allein. So manches Projekt<br />

ist derzeit im wachsen, wie etwa<br />

die neue Agricola-Grundschule im<br />

Münzbachtal oder die Erweiterung<br />

und Modernisierung der Oberschule<br />

„Gottfried Pabst von Ohain“. Auch<br />

liegen fertige Konzepte für<br />

neue Kindertagesstätten<br />

vor, die in sehr<br />

naher Zukunft<br />

umgesetzt<br />

werden. Doch<br />

gibt es schon<br />

bereits abgeschlossene<br />

Arbeiten,<br />

etwa die Sanierung<br />

der Grundschule „Carl Böhme“.<br />

Ein wirkliches Paradebeispiel dafür, wie<br />

sehr in <strong>Freiberg</strong> an die Kinder gedacht<br />

wird, ist das neue Soziale Zentrum<br />

des Deutschen Kinderschutzbundes.<br />

Unter einem Dach finden sich eine<br />

Krippe, eine Kindertagesstätte und<br />

die Geschäftsstelle des „Kibu“. Hinzu<br />

kommt noch die Geschäftsstelle des<br />

Vereins „Lichtpunkt“, der sich sozialer<br />

Aufgaben angenommen hat und<br />

Ansprechpartner für alle Generationen<br />

ist. Das Zentrum befindet sich im<br />

Stadtteil Friedeburg, in dem momentan<br />

am meisten los ist und der in großen<br />

Schritten die Idee einer lebens- und<br />

liebenswerten Stadt verwirklicht.<br />

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FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 28


LEBENSWERTE STADT<br />

FEIERN IM TIVOLI<br />

Im Sommer freuen sich die Wollschweine über eine Erfrischung (l.). Natürlich kümmern sich die Tierpark-Mitarbeiter auch im Winter liebevoll<br />

um die Tiere (r.). Beim Familientag im <strong>Freiberg</strong>er Tierpark sind neben den Tieren auch viele Künstler die Attraktion (u.). Fotos (3): Wieland Josch<br />

EIN ORT FÜR DIE GANZE FAMILIE<br />

LIEBEVOLLE OASE Der <strong>Freiberg</strong>er Tierpark<br />

Das gibt es nicht in jeder Stadt, aber<br />

in <strong>Freiberg</strong>, nämlich einen eigenen<br />

Tierpark, der für alle Besucher kostenlos<br />

ist. Inmitten der Stadt existiert diese<br />

wundervolle Oase, die Heimstatt ist<br />

für allerlei vierbeinige oder geflügelte<br />

Bewohner, von denen jeder auf seine<br />

Art der Star der Anlage ist. Denn wer<br />

mag sich schon entscheiden, ob man<br />

die bunten Vögel lieber mag als die fröhlichen<br />

Streifenhörnchen, das Pony Idefix<br />

toller ist als die Esel, die Wollschweine<br />

fetziger findet als die Schafe. Liebevoll<br />

kümmern sich die Mitarbeiter des Tierparks<br />

um ihre zahlreichen Schützlinge und<br />

sorgen darüber hinaus dafür, dass das<br />

Areal hübsch und sauber für die vielen<br />

Besucher ist. Stück für Stück wächst der<br />

Tierpark dabei weiter. Im vergangenen<br />

Jahr wurde an seinem Rand ein Spielplatz<br />

für die Kinder eingeweiht. Dass er<br />

ein wenig abseits steht hat seinen<br />

durchdachten Grund, denn der<br />

Tierpark soll auch in Zukunft, ganz<br />

wie es sein Name sagt, ein Ort sein,<br />

an dem die Tiere die Hauptattraktion<br />

sind. Ein besonderer Höhepunkt<br />

im Kalender ist übrigens der jährlich<br />

stattfindende Familientag, <strong>2019</strong> am<br />

25. August von 14 bis 18 Uhr. Früher<br />

wurde er an verschiedenen Orten<br />

durchgeführt.Doch stellte sich bald<br />

heraus, dass der Tierpark nicht nur die<br />

beste, sondern auch die beliebteste Stelle<br />

dafür ist. Der Familientag im Sommer<br />

richtet sich vor allem an solche Familien,<br />

denen es nicht so gut geht, weshalb<br />

ihnen und besonders den Kindern von<br />

WWW.FV-FREIBERGER-TIERPARK.DE<br />

der Stadt sowie zahlreichen sozialen<br />

Vereinen ein großartiges Erlebnis<br />

geboten wird. Zahlreiche Stände und so<br />

mancher Show act laden zum Schauen<br />

und Staunen ein. Doch egal, was alles<br />

aufgefahren wird: Die Tiere sind und<br />

bleiben die Hauptsache.<br />

Es ist das <strong>Freiberg</strong>er Kulthaus: Das<br />

Konzert- und Ballhaus „Tivoli“ mitten<br />

im Herzen der Universitätstadt<br />

<strong>Freiberg</strong>. Seit 1902 ist es eine feste<br />

Adresse für Menschen, die gern feiern<br />

und schwofen, tanzen und toben,<br />

jubeln und schwärmen.<br />

Wer hat sich hier nicht schon alles die<br />

Klinke in die Hand gegeben: Uriah Heep,<br />

Eric Burdon, Dimmu Borgir, Kreator,<br />

Smokie, Sandra, Truck-Stop, Die Toten<br />

Hosen, ja sogar Rammstein und Die<br />

Fantastischen 4. Für die Puhdys, eine<br />

Legende der Ostrockmusik, begann<br />

am 19. November 1969 eine einzigartige<br />

Karriere auf den Tivoli-Brettern.<br />

Noch bis in die vergangenen Jahre<br />

hinein feierten die Musiker alle Jahre<br />

wieder ihren Bandgeburtstag mit<br />

den Tivoli-Gästen. Da kommen<br />

komplette Familien zusammen, vom<br />

Opa bis zu den Enkeln. Generationen<br />

kennen die Texte.<br />

Die Macher dahinter sind nicht nur<br />

Veranstalter, Vermieter und Betreiber.<br />

Sie servieren auch sächsische Spezialitäten<br />

oder bauen festliche Büffets<br />

auf. Im Tivoli kocht ein Meister und<br />

ein engagiertes Team sorgt für besten<br />

Service. Den Besuchern und Gästen<br />

stehen mehr als 290 Parkplätze zur<br />

Verfügung. Viele namenhafte Künstler<br />

kommen auch in diesem Jahr wieder<br />

ins <strong>Freiberg</strong>er Veranstaltungshaus.<br />

Zudem hat jeder die Möglichkeit,<br />

das Tivoli auch privat zu mieten.<br />

Mit dem großen Saal, dem Chillout<br />

oder Loft und der Gaststätte mit<br />

Biergarten stehen den Interessierten<br />

vier ganz unterschiedliche Räume<br />

zur Verfügung.<br />

29 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


LEBENSWERTE STADT<br />

WIE SPORTLICH<br />

SIND DIE<br />

FREIBERGER?<br />

Jedes Jahr wird beim Nepallauf alles für<br />

den guten Zweck gegeben.<br />

Fotos (7): Wieland Josch<br />

LAUFEN:<br />

NEPALLAUF<br />

MOBILISIERT<br />

Inmitten des Himalaya, in Nepal,<br />

gibt es ein kleines Dorf namens Gati.<br />

Zwischen diesem Dorf und dem<br />

<strong>Freiberg</strong>er Geschwister-Scholl-Gymnasium<br />

besteht seit vielen Jahren<br />

eine enge Partnerschaft, die sich<br />

nicht nur in freundlichen Grußadressen<br />

gegenseitig erschöpft.<br />

Denn um Gati zu helfen, sich zu<br />

entwickeln, wurde am Gymnasium<br />

die Schülerfirma „Namaste<br />

– Nepal“ gegründet. Sie sammelt<br />

über zahlreiche Aktionen Geld ein,<br />

welches dann in Nepal zum Einsatz<br />

kommt. Eine Schule konnte so unter<br />

anderem errichtet werden. Ein<br />

schreckliches Erdbeben vor einigen<br />

Jahren machte viele Bemühungen<br />

und Fortschritte wieder zunichte.<br />

Doch unermüdlich geht derzeit der<br />

Wiederaufbau voran, unterstützt<br />

von den <strong>Freiberg</strong>er Schülern. Neben<br />

anderen Aktionen ist es vor allem<br />

der stets im September stattfindende<br />

Nepallauf, mit dem Geld<br />

zusammenkommt. Jeder Läufer<br />

hat einen Sponsor im Hintergrund,<br />

der pro Runde einen bestimmten<br />

Betrag spendet. So verbindet sich<br />

der Sport mit dem guten Zweck.<br />

Der Nepallauf <strong>2019</strong> dauert vom<br />

27. bis 29. September.<br />

Brauhaus-Chef Holger Scheich erhält<br />

ersten Unterricht im Eislaufen.<br />

EISLAUF:<br />

GUT SCHLITTERN<br />

IM SCHLOSSHOF<br />

Dort, wo im Sommer die alljährlichen<br />

<strong>Freiberg</strong>er Sommernächte für<br />

Unterhaltung und Spaß sorgen, geht<br />

es auch in den Wintermonaten heiß<br />

her. Denn immer Ende November<br />

verwandelt sich der Hof von Schloss<br />

Freudenstein in eine spiegelglatte<br />

Eislauffläche. Auf 510 Quadratmetern<br />

kann entweder entspannt dahingeglitten<br />

oder rasante Pirouetten gedreht<br />

werden. Doch ist das noch längst<br />

nicht alles, was der Veranstalter Gastro<br />

Service Mittelsachsen gemeinsam<br />

mit zahlreichen Partnern anzubieten<br />

hat. Da wäre beispielsweise das<br />

Familien-Silvester am letzten Abend<br />

des Jahres, oder die Aprés-Ski-Parties.<br />

Großartiger Höhepunkt im Februar<br />

ist auch immer wieder das Finale der<br />

Eisstock-Wettbewerbe, bei dem die<br />

acht besten Mannschaften, die sich<br />

in den Wochen zuvor qualifizierten,<br />

gegeneinander antreten, für Ruhm,<br />

Ehre – und Bier. Als großer Erfolg in<br />

der letzten Saison stellte sich die Idee<br />

heraus, eine erfahrene Eisläuferin als<br />

Lehrerin dabei zu haben. Dreimal in<br />

der Woche konnten große und kleine<br />

Eislauf-Anfänger bei ihr eine Menge<br />

darüber lernen, wie man schadfrei<br />

über das Eis schlittert.<br />

WWW.EISBAHN-FREIBERG.DE<br />

JOHANNISBAD:<br />

SCHWIMMSPASS<br />

GANZ MODERN<br />

Das ist eine Zahl, die für sich spricht:<br />

Im Supersommer 2018 kamen allein<br />

29.000 Besucher in die Freianlagen<br />

des Johannisbades, nicht mitgezählt<br />

die vielen Schwimmbegeisterten,<br />

welche in den kühleren Monaten<br />

das Angebot unter der imposanten<br />

Kuppel nutzten.<br />

OB Sven Krüger (2.v.l.) bringt gemeinsam<br />

mit Johannisbad-Geschäftsführern Axel<br />

Schneegans (r.) und Sylvio Dienel eine<br />

Zertifizierungstafel an.<br />

Perfekt saniert präsentiert sich das große<br />

Schwimmbecken im Johannisbad.<br />

Die Geschichte des Johannisbades<br />

lässt sich bis in das Jahr 1846 zurückverfolgen.<br />

Von einem Badeteich<br />

mauserte sich das Areal im Laufe der<br />

Jahrzehnte zu einem modernen Freizeitsport-Komplex,<br />

der heute keinen<br />

Wunsch offen lässt. Saunabereich,<br />

Riesenrutsche, Sprungtürme, Strömungskanal<br />

und noch manch andere<br />

Abwechslungen lassen sich finden.<br />

Pünktlich zum Beginn der letzten<br />

Hallenbadsaison wurde übrigens das<br />

große Schwimmbecken vollständig<br />

saniert. Hinzu kam die Modernisierung<br />

der Sanitärbereiche. Was weniger<br />

zu sehen ist, ist das Kraftwerk, welches<br />

im Bauch des Bades versteckt<br />

wurde. Damit erzeugt man hier seine<br />

Wärme selbst. Der Bundesverband<br />

„Kraft-Wärme-Kopplung“ würdigte<br />

das mit einer Zertifizierungsplakette.<br />

Zum Sport kommt so auch noch die<br />

Verwirklichung des Umweltgedankens<br />

hinzu.<br />

Bei der Risiko-Raus-Kampagne geben<br />

die Grundschüler immer alles.<br />

RISIKO RAUS:<br />

SPORTLICHE GEFAH-<br />

REN MINIMIEREN<br />

Wenn man erleben möchte, wie<br />

sich Grundschüler aus <strong>Freiberg</strong><br />

so richtig in den Sport hinein<br />

werfen, dann kann man das am<br />

besten bei den Wettbewerben zur<br />

Risiko-Raus-Kampagne. Immer am<br />

Anfang eines Jahres geht es dabei<br />

auch in <strong>Freiberg</strong> so richtig hoch<br />

her, wenn nämlich die Vertreter der<br />

Stadt beim Mittelsachsen-Finale<br />

gesucht werden, das ebenfalls,<br />

nur wenige Wochen später, in der<br />

Silberstadt abläuft. Die spielerisch<br />

aufgebauten Staffelwettbewerbe<br />

des landesweiten Events zielen<br />

darauf ab, Koordinationsfähigkeiten<br />

der Kinder zu schulen und sie somit<br />

vor allem im Alltag, besonders im<br />

Straßenverkehr, umsichtiger und<br />

reaktionsschneller zu machen. Man<br />

nimmt also das Risiko raus. Den<br />

Ehrgeiz, ganz vorne dabei zu sein<br />

und nach dem Mittelsachsen- auch<br />

das Landesfinale zu gewinnen,<br />

den haben die Kinder in großem<br />

Maße. So verbinden sich Sport und<br />

Vorsorge auf das Spielerischste<br />

miteinander.<br />

Auf einer großen Anzeigetafel werden<br />

die Ergebnisse der Risiko-Raus-<br />

Wettbewerbe vermerkt.<br />

WWW.NEPALFREIBERG.DE<br />

Ein Riesenspaß ist die alljährliche<br />

Eisstock-Challenge im Schlosshof.<br />

WWW.JOHANNISBAD-FREIBERG.DE<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 30


SERVICE | KONTAKTE LEBENSWERTE | ÖFFNUNGSZEITEN STADT<br />

Tourist-Information <strong>Freiberg</strong><br />

Schloßplatz 6, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/273-661/-664<br />

www.freiberg-service.de,<br />

tourist-info@freiberg.de<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo, Di, Do, Fr 10 bis 18 Uhr<br />

Mi 10 bis 14 Uhr<br />

Sa und So 10 bis 12.30 und<br />

13.15 bis 16 Uhr<br />

Von Januar bis 14. März<br />

am Wochenende:<br />

Sa 10 bis 13 Uhr, So geschlossen<br />

terra mineralia<br />

im Schloss Freudenstein<br />

Schloßplatz 4, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/394654<br />

www.terra-mineralia.de<br />

Mo bis Fr 10 bis 17 Uhr, Sa, So<br />

u. Feiertage 10 bis 18 Uhr<br />

Schließtage: 08.07. | 31.09. | 24.12. |<br />

31.12.<strong>2019</strong><br />

Mineralogische Sammlungen<br />

Deutschland<br />

im Krügerhaus<br />

Schloßplatz 3, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/394654<br />

www.terra-mineralia.de<br />

Mo bis Fr 10 bis 16 Uhr, Sa, So<br />

u. Feiertage 10 bis 18 Uhr<br />

Schließtage: 26.08. | 25.11. | 24.12. |<br />

31.12.<strong>2019</strong><br />

Fremdenverkehrsverein<br />

<strong>Freiberg</strong> e.V.<br />

Geschäftsstelle<br />

Kirchgässchen 4, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/212167<br />

www. Fremdenverkehrsvereinfreiberg.de<br />

Stadtführungen (auf Anfrage),<br />

Führungen mit dem Nachtwächter<br />

(auf Anfrage),<br />

Besichtigung Petriturm Mai bis<br />

Oktober Mi 12.30 Uhr, Sa 14 Uhr<br />

(Gruppen auf Anfrage)<br />

Geowissenschaftliche<br />

Sammlungen<br />

Tel. 03731/392264<br />

www.tu-freiberg.de/geowsam<br />

Mineralogische Sammlung,<br />

Petrologische Sammlung,<br />

Lagerstätten-Sammlung<br />

Abraham-G.-Werner-Bau<br />

09599 <strong>Freiberg</strong>, Brennhausgasse 14<br />

Mo bis Do 9 bis 12 u. 13 bis 16 Uhr<br />

Paläontologische Sammlung,<br />

Stratigrafische Sammlung<br />

A.-von-Humboldt-Bau<br />

<strong>Freiberg</strong>, Bernhard-von-Cotta-<br />

Straße 2<br />

(vorrauss. bis 07.06.<strong>2019</strong> geschlossen)<br />

Mittelsächsisches Theater<br />

<strong>Freiberg</strong><br />

Kartenvorverkauf und Besucherservice<br />

Schloßplatz 6, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/358235<br />

www.mittelsaechsisches-theater.de,<br />

tickets@mittelsaechsischestheater.de<br />

Di, Do, Fr 10 bis 13.30 Uhr u. 14 bis<br />

18 Uhr | Mi 10 bis 14 Uhr | Sa 10 bis<br />

12.30 Uhr<br />

Sächsisches Staatsarchiv,<br />

Bergarchiv <strong>Freiberg</strong><br />

im Schloss Freudenstein<br />

Schloßplatz 4, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/447540<br />

www.archiv.sachsen.de<br />

Mo, Do 8.30 bis 18 Uhr, Di, Mi 8.30<br />

bis 16 Uhr, Fr geschlossen<br />

(Kurzfristige Änderung der Öffnungszeiten<br />

möglich)<br />

Stadt- und Bergbaumuseum<br />

Am Dom 1, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/20250<br />

www.museum-freiberg.de<br />

Di bis So 10 bis 17 Uhr (Einlass bis<br />

16.30 Uhr)<br />

Öffentliche Führung durch die<br />

Dauerausstellung: jeden letzten<br />

Sonntag im Monat, 14 Uhr<br />

Kleine Forscher auf Entdeckertour in der terra mineralia. Foto: TU Bergakademie <strong>Freiberg</strong> / Detlev Müller<br />

Betten- und Schlafmuseum<br />

Bahnhofstraße 28, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/355290<br />

www.Schlafmuseum.info<br />

Mo bis Fr 9 bis 18 Uhr<br />

Sa 9 bis 12 Uhr oder nach Terminvereinbarung<br />

Dom St. Marien<br />

Untermarkt 1, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/22598<br />

verkauf@freiberger-dom.de<br />

www.freiberger-dom.de<br />

Domgottesdienst: So 10 Uhr<br />

Öffnungszeiten und Domführung:<br />

Mai bis Oktober:<br />

Mo bis Sa 10 Uhr bis 17 Uhr<br />

So | kirchliche Feiertage<br />

ca. 11.30 Uhr bis 17 Uhr<br />

Reguläre Führungszeiten:<br />

täglich 14 Uhr<br />

Mi 14 Uhr und So | kirchliche Feiertage<br />

ca. 11.30 Uhr (mit Orgelmusik)<br />

November bis April:<br />

Mo bis Sa 11 Uhr bis 16 Uhr<br />

So | kirchliche Feiertage<br />

ca. 11.30 Uhr bis 16 Uhr<br />

Reguläre Führungszeiten:<br />

Mi 14 Uhr<br />

So | kirchliche Feiertage<br />

ca. 11.30 Uhr (mit Orgelmusik)<br />

Abendmusiken/Orgelkonzerte:<br />

Mitte Mai bis Oktober Donnerstag<br />

20 Uhr<br />

Dom & Klang:<br />

Mai und Juli bis September, jeder<br />

1. Samstag im Monat 17.30 Uhr<br />

Alle Angaben <strong>aktuell</strong> auf<br />

www.freiberger-dom.de<br />

Silbermann-Orgeln<br />

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V.<br />

Schloßplatz 6/Silbermann-Haus<br />

09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/22248<br />

www.silbermann.org<br />

<strong>Freiberg</strong>er Dom:<br />

Mi (Mai bis Oktober) 14 Uhr,<br />

Führung und Orgel<br />

So (ganzjährig) 11.30 Uhr, Führung<br />

und Orgel<br />

Petrikirche:<br />

Mi (Mai bis Oktober) 12 Uhr,<br />

Mittagsmusik<br />

Jakobikirche:<br />

Fr (Mai bis Oktober) 12 Uhr,<br />

Mittagsmusik<br />

Ausstellung zur Orgelwelt<br />

Silbermanns<br />

Gottfried-Silbermann-Gesellschaft e.V.<br />

Silbermann-Haus am Schloßplatz<br />

Di bis So 11 bis 17 Uhr<br />

Tel. 03731/7746505<br />

Ausstellung@silbermann.org<br />

Silberbergwerk <strong>Freiberg</strong><br />

Fuchsmühlenweg 9, 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Tel. 03731/394571<br />

www.silberbergwerk-freiberg.de<br />

Mi bis Fr 9 bis 13 Uhr & 14 bis 17 Uhr;<br />

Sa 10 bis 13 Uhr<br />

Individuelle Termine auf Anfrage.<br />

begrenzte Teilnehmerzahl<br />

– Reservierung empfohlen –<br />

Öffentliche Termine:<br />

Mi bis Fr 10.30 Uhr Grubentour,<br />

12.30 Uhr Untertagelehrpfad,<br />

Sa 11 Uhr Erlebnistour,<br />

12 Uhr Untertagelehrpfad,<br />

13 Uhr Grubentour<br />

individuelle Führungen möglich<br />

Mi bis So 9 – 17 Uhr<br />

• Führungen unter Tage: Grubentour,<br />

Erlebnistour, Expertentour,<br />

Untertagelehrpfad,<br />

• Sonderführung: <strong>Freiberg</strong>er<br />

Sagenpfad,<br />

• exklusive Sonderführung: Auf dem<br />

Häuerweg zum Silberbergwerk<br />

• Mettenschichten für Kinder, Familien<br />

und Erwachsene<br />

• Mineraliensammlung & mechanisches<br />

Bergwerk<br />

• Vermietung von Veranstaltungsräumen<br />

über und unter Tage<br />

Mit dem Förderkorb im Schacht<br />

„Reiche Zeche“ geht es 150 Meter<br />

in die Tiefe, wo Sie auf verschiedenen<br />

geführten Touren (45 min bis<br />

5 Stunden) das untertägige<br />

Streckensystem original und<br />

unverfälscht befahren können.<br />

Einfahrt ab 12 Jahre bis 75 Jahre<br />

möglich – Ausnahme Untertagelehrpfad<br />

– Kinder ab 6 Jahre und<br />

Personen auch über 75 Jahre.<br />

Zur Landesausstellung 2020 werden<br />

sich unsere Öffnungszeiten sowie<br />

der Umfang der Tourenangebote<br />

verändern.<br />

Johannisbad <strong>Freiberg</strong><br />

Johann-Sebastian-Bach-Straße 1<br />

www.johannisbad-freiberg.de<br />

Hallenbad: Di bis So geöffnet<br />

Freibad: saison- und wetterabhängig<br />

Sauna täglich 10 bis 22 Uhr<br />

– Alle Angaben ohne Gewähr –<br />

31 · FREIBERG <strong>aktuell</strong>


VERANSTALTUNGEN<br />

VERANSTALTUNGEN <strong>2019</strong><br />

AUSSTELLUNGEN<br />

17.04.19 – 25.08.19<br />

Sonderausstellung „Gesucht und Gefunden<br />

– einzigartige Entdeckungen aus<br />

Sachsen“, terra mineralia<br />

24.05.19 – 08.09.19<br />

Sonderausstellung „Mythos Atom“, Stadtund<br />

Bergbaumuseum<br />

28.09.19 – 30.12.19<br />

Sonderausstellung „Bergbaukultur im<br />

Medienwandel“, Stadt- und Bergbaumuseum<br />

VERANSTALTUNGEN<br />

01.06.19<br />

<strong>Freiberg</strong>er Orgelwanderung <strong>2019</strong>: Tierisch,<br />

tierisch!, Dom St. Marien, Petrikirche,<br />

Jakobikirche<br />

02.06.19<br />

Workshop im Rahmen der Bergbauerlebnistage,<br />

Stadt- und Bergbaumuseum<br />

05.06.19 – 07.06.19<br />

70. Berg- und Hüttenmännischer Tag, TU BAF<br />

07.06.19<br />

„Festakt anlässich 100 Jahre Forschungsund<br />

Lehrbergwerk Reiche Zeche“, Alte<br />

Mensa<br />

10.06.19<br />

10 Uhr, Kantatengottesdienst, Dom<br />

St. Marien<br />

10.06.19<br />

10 – 17 Uhr, Pfingstschmieden zum<br />

Deutschen Mühlentag, <strong>Freiberg</strong>sdorfer<br />

Hammer<br />

14.06.19<br />

Festveranstaltung – Studienbeginn Alexander<br />

von Humboldt in <strong>Freiberg</strong>, Alte Mensa<br />

20.06.<strong>2019</strong><br />

17 Uhr, Studium generale – Ringvorlesung,<br />

TU BAF, Hörsaal Werner-Bau,<br />

Brennhausgasse 14<br />

21.06. –01.09.19<br />

20 Uhr, <strong>Freiberg</strong>er Sommernächte, Schloss<br />

Freudenstein<br />

22.06.19<br />

20 Uhr, 6. Abendmusik, Dom St. Marien<br />

22.06.19<br />

19 Uhr, Georg Friedrich Händel:<br />

Der Messias, Dom St. Marien<br />

22.06.19<br />

Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft<br />

auf Campus, Reiche Zeche und<br />

Saxonia-Gewerbegebiet<br />

27.06. – 30.06.<strong>2019</strong><br />

34. <strong>Freiberg</strong>er Bergstadtfest, <strong>Freiberg</strong>er<br />

Altstadt<br />

27.06.19<br />

20 Uhr, 7. Abendmusik im Rahmen des<br />

34. Bergstadtfestes, Dom St. Marien<br />

30.06.19<br />

10.45 Uhr, Große traditionelle Bergparade,<br />

ab Dom St. Marien<br />

30.06.19<br />

15.30 Uhr, Familienorgelkonzert auf dem<br />

Lettner: Geschichten vom Orgelwurm<br />

Willibald, Dom St. Marien<br />

02.07.19<br />

9 und 10.30 Uhr, Kasperle und die Silbermann-Orgel<br />

– Ein musikalisches Puppentheater,<br />

Dom St. Marien<br />

04.07.19<br />

20 Uhr, 8. Abendmusik: Geschichten ohne<br />

Wort – Orgel trifft Pantomime, Dom<br />

St. Marien<br />

04.07.19<br />

17 Uhr, Studium generale – Ringvorlesung,<br />

TU BAF Historicum, Nonnengasse 22<br />

05.07.19<br />

12 Uhr, Mittagsmusik mit Domorganist<br />

Albrecht Koch, Jakobikirche<br />

07.07.19<br />

10 Uhr, Festgottesdienst zum Orgeljubiläum<br />

300 Jahre kleine Silbermann-Orgel,<br />

Dom St. Marien<br />

07.07.19<br />

10 – 17 Uhr, Tag der Schauanlagen,<br />

Bergbauanlagen<br />

11.07.19<br />

20 Uhr, 9. Abendmusik – zur 300. Wiederkehr<br />

der Weihe der Kleinen Silbermann-<br />

Orgel, Dom St. Marien<br />

12.07.19<br />

18 Uhr, Junge Leute // Alte Musik, Dom<br />

St. Marien<br />

13.07.19<br />

Auf dem Häuerweg zum Silberbergwerk,<br />

Silberbergwerk<br />

28.07.19<br />

10.30 Uhr, André Rieu – Lasst uns tanzen,<br />

KINOPOLIS<br />

03.08.19<br />

17.30 Uhr, Dom & Klang, Dom St. Marien<br />

10.08.19<br />

Auf dem Häuerweg zum Silberbergwerk,<br />

Silberbergwerk<br />

– Auswahl –<br />

Der Tierpark inmitten der Stadt lädt täglich zu einem Besuch. Foto: Marion Schreiber<br />

25.08.19<br />

14 – 18 Uhr, <strong>Freiberg</strong>er Familientag im<br />

Tierpark, Tierpark<br />

29.08.19<br />

20 Uhr, 16. Abendmusik – 80 Jahre Abendmusiken<br />

am <strong>Freiberg</strong>er Dom, Dom St. Marien<br />

31.08.19<br />

Premiere: „Warten auf Godot“, Theater<br />

04.09.19–15.09.19<br />

23. Silbermann-Tage & XIV. Internationaler<br />

Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerb<br />

Dom St. Marien<br />

04.09.19<br />

20 Uhr, Eröffnungskonzert – Musik für<br />

Könige: Von Versailles nach Sachsen, Dom<br />

St. Marien<br />

05.09.19<br />

20 Uhr, „17. Abendmusik“, „Krieg und<br />

Frieden“, Petrikirche<br />

07.09.19<br />

14 – 17 Uhr, Macht Musik, Altstadt<br />

07.09.19<br />

15 – 18.30 Uhr, Stadtteilfest Friedeburg,<br />

Carl-Böhme Oberschule<br />

07.09.19<br />

Eröffnung der Spielzeit <strong>2019</strong>/2020, Theater<br />

08.09.20<br />

Tag des offen Denkmals, Altstadt<br />

08.09.<strong>2019</strong><br />

„Finissage der Sonderausstellung“ „Mythos<br />

Atom“, Stadt- und Bergbaumuseum<br />

12.09.19<br />

1. Sinfoniekonzert der Mittelsächsichen<br />

Philharmonie<br />

14.09.19<br />

11 & 15 Uhr, Finale des XXI. Gottfried-Silbermann-Orgelwettbewerbs,<br />

Dom St. Marien<br />

14.09.19<br />

9. Nachtschicht – Kneipenacht und<br />

Nachtshopping, Altstadt<br />

14.09.19<br />

17.30 Uhr, „Bergparade“ „Auf Humboldts<br />

Spuren durch die Stadt“, TU BAF<br />

15.09.19<br />

17 Uhr, … von der Churfürstlichen Grufft<br />

zu <strong>Freiberg</strong>, Dom St. Marien<br />

20.09.19<br />

20 Uhr, 50 Jahre Puhdys – Die Talkshow<br />

(Lesung), Dieter „Maschine Birr“ erzählt<br />

und singt, TIVOLI<br />

20.09.19 – 22.09.19<br />

1. Oktoberfest – Bierzelt-Gaudi, Brauereifestwiese<br />

21.09.19<br />

11 Uhr, 27. <strong>Freiberg</strong>er Herbstlauf,<br />

www.freiberger-herbstlauf.de<br />

28.09.19<br />

Lange Nacht des Kreuzganges, Dom<br />

St. Marien<br />

28.09.19<br />

Auf dem Häuerweg zum Silberbergwerk,<br />

Silberbergwerk<br />

05.10.19<br />

17.30 Uhr, Dom & Klang – Dom St. Marien<br />

06.10.19<br />

Herbstfest mit verkaufsoffenen Sonntag,<br />

Altstadt<br />

07.10.19<br />

16 Uhr, Die große Schlagerhitparade <strong>2019</strong><br />

(Konzert), TIVOLI<br />

12.10.19<br />

19 Uhr, Puccini – TURANDOT, KINOPOLIS<br />

19.10.19<br />

Auf dem Häuerweg zum Silberbergwerk,<br />

Silberbergwerk<br />

20.10.19<br />

10 – 17 Uhr, Schauschmieden zum Tag des<br />

traditionellen Handwerkes, <strong>Freiberg</strong>sdorfer<br />

Hammer<br />

24.10.19<br />

20 Uhr, Abendmusik & 2. Sinfoniekonzert<br />

der Mittelsächsichen Philharmonie, Dom<br />

St. Marien<br />

26.10.19<br />

19 Uhr, Massenet – MANON, KINOPOLIS<br />

Winter-Impression im Albert-Park. Foto: Marion Schreiber<br />

WWW.FREIBERG-SERVICE.DE | WWW.MUSEUM-FREIBERG.DE | WWW.FREIBERGER-DOM.DE<br />

FREIBERG <strong>aktuell</strong> · 32


VERANSTALTUNGEN<br />

KINOPOLIS Kinoerlebnis für Jung und Alt seit über 20 Jahren ist das KINOPOLIS an der Chemnitzer Straße. Foto: CineArt<br />

27.10.19<br />

5. Hochzeitsmesse, Nikolaikirche<br />

03.11.19<br />

17 Uhr, Die Bierhähne (Kabarett/Comedy),<br />

TIVOLI<br />

09.11.19<br />

19 Uhr, Puccini – MADAMA BUTTERFLY,<br />

KINOPOLIS<br />

19.11.19<br />

20.30 Uhr, The Firebirds (Tanzveranstaltung),<br />

TIVOLI<br />

20.11.19 – 23.02.20<br />

Eisbahn im Schloss, Schloss Freudenstein<br />

23.11.19<br />

19 Uhr, Glass – AKHNATEN, KINOPOLIS<br />

23.11.<strong>2019</strong><br />

19 Uhr, Silberball, TIVOLI<br />

26.11.19 – 22.12.19<br />

30. <strong>Freiberg</strong>er Christmarkt, Obermarkt<br />

28.11.<strong>2019</strong><br />

20 Uhr, Zauber der Travestie (Kabarett/<br />

Comedy), TIVOLI<br />

30.11.19<br />

16 Uhr, Adventssingen der Euroregion,<br />

Dom St. Marien<br />

05.12.19<br />

17 Uhr, Dom & Klang im Kerzenschein,<br />

Dom St. Marien<br />

07.12.19<br />

17.30 Uhr, Bergparade im Fackelschein,<br />

Schlossplatz<br />

07.12.19<br />

16 & 19.30 Uhr, Weihnachtsoratorium I - III,<br />

Dom St. Marien<br />

12.12.19<br />

17 Uhr, Dom & Klang im Kerzenschein,<br />

Dom St. Marien<br />

14.12.19<br />

17 Uhr, Weihnachtliches Orgelkonzert im<br />

Kerzenschein, Dom St. Marien<br />

Sommer-Impression im Albert-Park. Foto: Sylvia Liebscher<br />

16.12.19<br />

16 Uhr, Weihnachten mit Stefan Mross &<br />

Gäste (Konzert), TIVOLI<br />

21.12.19<br />

17 Uhr, Weihnachtsliedersingen des<br />

<strong>Freiberg</strong>er Domchores, Dom St. Marien<br />

25.12.19<br />

10 Uhr, Kantatengottesdienst, Dom<br />

St. Marien<br />

25.12.19<br />

14 – 17 Uhr, Weihnachtsschmieden,<br />

<strong>Freiberg</strong>sdorfer Hammer<br />

27.12.19<br />

20 Uhr, Alle Winter wieder (Konzert),<br />

Maschine & Gäste, TIVOLI<br />

31.12.19<br />

14 – 19.30 Uhr, „Die Fledermaus“, Theater<br />

31.12.19<br />

23.15 Uhr, Orgelvesper zum Jahreswechsel,<br />

Dom St. Marien<br />

AUSBLICK AUF 2020<br />

01.01.20<br />

14 – 17 Uhr, Neujahrsschmieden, <strong>Freiberg</strong>sdorfer<br />

Hammer<br />

01.01.20<br />

Neujahrskonzert der Mittelsächsichen<br />

Philharmonie, Nikolaikirche<br />

04.01.20<br />

20 Uhr, Matthias Reim (Konzert), Live 2020,<br />

TIVOLI<br />

09.01.20<br />

Campustag, TU BAF<br />

11.01.20<br />

19 Uhr, Berg – WOZZEK, KINOPOLIS<br />

13.01.20<br />

19.30 Uhr, Baumann & Clausen (Kabarett/<br />

Comedy), Tatort Büro, TIVOLI<br />

24.01.20 – 25.01.20<br />

Theaterball, Theater/Nikolaikirche<br />

01.02.20<br />

19 Uhr, The Gershwins’ PORGY AND BESS,<br />

KINOPOLIS<br />

14.02.20<br />

20 Uhr, Rock The Circus (Show), TIVOLI<br />

29.02.20<br />

19 Uhr, Händel – AGGRIPPINA, KINOPOLIS<br />

14.03.20<br />

19 Uhr, Wagner – DER FLIEGENDE<br />

HOLLÄNDER, KINOPOLIS<br />

27.03.20<br />

20 Uhr, Die NotenDealer - Heimspiel 2020<br />

(Konzert), Die Rock-Pop-Kabarett-Band, TIVOLI<br />

11.04.20<br />

19 Uhr, Puccini – TOSCA, KINOPOLIS<br />

25.04.20–31.10.20<br />

Sonderausstellung „Vom Gnadengroschen<br />

zur Rentenformel“, Stadt- und Bergbaumuseum<br />

03.05.20<br />

Frühlingsfest, Altstadt<br />

02.05.20 – 03.05.20<br />

Blumen- und Pflanzenmarkt, Altstadt<br />

09.05.20<br />

19 Uhr, Donizetti – MARIA STUARDA,<br />

KINOPOLIS<br />

16.05.20<br />

20 Uhr, Jürgen von der Lippe (Lesung),<br />

„Nudeln im Wind“ plus Best of bisher, TIVOLI<br />

25.06.20 – 28.06.20<br />

35. Bergstadtfest, Altstadt<br />

20.07.20 – 28.07.20<br />

Schüleruniversität in den Sommerferien,<br />

TU Bergakademie<br />

12.09.20<br />

10. <strong>Freiberg</strong>er Nachtschicht, Altstadt<br />

04.10.20<br />

Herbstfest mit verkaufsoffenen Sonntag,<br />

Altstadt<br />

24.11.20 – 22.12.20<br />

31. <strong>Freiberg</strong>er Christmarkt, Obermarkt<br />

Angaben ohne Gewähr<br />

Herausgeber:<br />

Verlag Anzeigenblätter GmbH<br />

Chemnitz<br />

Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz<br />

Telefon: 0371 / 6560<br />

Geschäftsführung:<br />

Tobias Schniggenfittig<br />

www.blick.de<br />

Chemnitzer Verlag und Druck<br />

GmbH & Co.KG<br />

Brückenstraße 15 · 09111 Chemnitz<br />

Telefon: 0371 / 6560<br />

Geschäftsführung:<br />

Dr. Michael Tillian<br />

www.freiepresse.de<br />

Projektleitung:<br />

Marion Schreiber<br />

E-Mail: marion.schreiber@blick.de<br />

BLICK <strong>Freiberg</strong> / Flöha<br />

Kirchgässchen 1 · 09599 <strong>Freiberg</strong><br />

Telefon: 03731 / 37624100<br />

Anzeigen:<br />

BLICK <strong>Freiberg</strong> / Flöha:<br />

Marion Schreiber (verantw.)<br />

Telefon: 03731 / 37624100<br />

Sylvia Liebscher, Katrin Schwarze<br />

Redaktion / Produktion:<br />

Marion Schreiber<br />

Texte: Wieland Josch,<br />

Peggy Fritzsche<br />

Satz:<br />

Page Pro Media GmbH · Chemnitz<br />

www.pagepro-media.de<br />

Auflage: 5.000 Exemplare<br />

Druck:<br />

PRIMUS international printing GmbH<br />

Am Steinberg 15, 09603 Großschirma<br />

© <strong>2019</strong> für Texte und von uns gestaltete<br />

Anzeigen beim Urheber / Verlag.<br />

Nachdruck, Vervielfältigung und<br />

elektronische Speicherung nur mit<br />

schriftlicher Genehmigung.<br />

Fotos der Titelseite:<br />

Foto oben<br />

Doppelseitenpolitur von 6“GaAs-<br />

Wafern. Foto: <strong>Freiberg</strong>er Compound<br />

Materials GmbH<br />

Foto klein links<br />

Humboldt-Denkmal am Ensemble<br />

Schloss Freudenstein / Krügerhaus<br />

parkseitig. Foto: Marion Schreiber<br />

Foto unten rechts<br />

Visualisierung der ForscherTour,<br />

welche im Rahmen der Landesausstellung<br />

für den „Schauplatz Erz“ für<br />

die Reiche Zeche konzipiert wird.<br />

Foto: Detlev Müller / TU BAF<br />

Einzelverkaufspreis: 2,- Euro<br />

Abonnementbestellung:<br />

0371 / 65610735 oder unter<br />

Verkaufsfoerderung@freiepresse.de<br />

IMPRESSUM<br />

33 · FREIBERG <strong>aktuell</strong><br />

WWW.KINOPOLIS.DE/FR | WWW.MITTELSAECHSISCHES-THEATER.DE | WWW.TU-FREIBERG.DE


Sil be rbergwerk<br />

Schloßplatz 6<br />

www.freibergservice.de<br />

2018


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