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Das Starter Kit für Führung

5 Tipps für den Start vom Kollegen zum Vorgesetzten

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<strong>Das</strong> <strong>Starter</strong> <strong>Kit</strong> <strong>für</strong><br />

<strong>Führung</strong><br />

5 Tipps <strong>für</strong> einen gelungenen Start<br />

Noch Kollege(in) bald schon<br />

<strong>Führung</strong>skraft


Wem nutzt dieses E-Book?<br />

• Neueinsteigern in <strong>Führung</strong><br />

• <strong>Führung</strong>skräfte, die andere<br />

<strong>Führung</strong>skräfte führen<br />

• Teammitgliedern, die in neue<br />

Teams kommen oder deren<br />

<strong>Führung</strong>skraft wechselt


Tipp 1<br />

Erwartungsklärung.<br />

mit Ihrem Chef/Chefin<br />

Falls Ihre <strong>Führung</strong>skraft nicht von selbst<br />

zu Ihnen kommt, dann bitten Sie um<br />

dieses Gespräch, vor dem Start<br />

Darum geht’s: Ihre neuen Aufgaben,<br />

Befugnisse, langfristigen Ziele und<br />

Erfolgserwartungen und auch das „Wie“<br />

in der Art zu führen aus Sicht des<br />

Vorgesetzten verstehen<br />

Da hilft diese Frage : Wann/durch was<br />

bin ich <strong>für</strong> Sie eine gute <strong>Führung</strong>skraft?<br />

Sie müssen nicht alles erfüllen, doch<br />

Erwartungen kennen, um damit gut<br />

umzugehen


Tipp 2<br />

Inthronisierung oder : Staffelübergabe<br />

Bei moderner <strong>Führung</strong> besteigen Sie keinen<br />

Thron, dennoch brauchen wir in Organisationen<br />

einen positiven <strong>für</strong> alle sichtbaren<br />

Machtübertrag zur Orientierung.<br />

Macht heißt: machen dürfen und ist<br />

Verantwortung.<br />

Mit kurzen Worten übergibt Ihnen Ihr Chef die<br />

Leitung des Team vor allen mit dem Ausdruck<br />

des Vertrauens und der Benennung der<br />

zukünftigen Kompetenzen. Möglichst persönlich<br />

und auch dem Team zugewandt. Auch<br />

beantwortet er die Frage : Warum Sie?


Tipp 3<br />

Regierungserklärung.<br />

Wenn Sie vorher schon<br />

Teil des Team waren<br />

Entfällt die Vorstellung<br />

Wichtig, dem Team <strong>für</strong> die bisher schon gute<br />

Zusammenarbeit danken<br />

Sichtwechsel: Was würden Sie an der Stelle Ihrer<br />

Teamkollegen/innen wissen wollen?<br />

Wird sich etwas verändern? Was sind Ihre nächsten<br />

Schritte?<br />

Werden Sie sich verändern? Wie werden Sie als<br />

Chef*in sein, wie ist Ihr <strong>Führung</strong>sstil?<br />

Die 4- Augen- Gespräche ankündigen<br />

Tipp: Bereiten Sie alles vor und sprechen dann frei<br />

Antrittsrede aber bitte ohne Rednerpult J


Regierungserklärung.<br />

Stellen Sie sich vor, sowohl fachlich,<br />

Vorerfahrungen, als auch als Mensch.<br />

<strong>Das</strong> Team kennt Sie nicht<br />

oder nicht nicht alle.<br />

Kündigen Sie an, dass Sie noch mit allen<br />

unter 4 Augen sprechen möchten, um<br />

ihre gegenseitigen Erwartungen/Fragen<br />

zu klären<br />

Wie sind Sie so als Chef/Chefin? Was<br />

sind Ihre Werte bei der<br />

Zusammenarbeit?<br />

Was sind die nächsten Schritte, was<br />

kommt auf das Team zu?<br />

Nicht zu viel hineinpacken, nur eine<br />

erste grobe Orientierung schaffen


Tipp 4<br />

4-Augen- Gespräche<br />

Sie kennen sich schon<br />

Sprechen Sie als erstes mit dem<br />

Menschen im Team, der a) auch Ihren<br />

Job wollte oder b) einfach sehr erfahren<br />

oder c) bei allen beliebt ist. Binden Sie<br />

diese mit ein, holen die Erfahrung ab.<br />

Klären Sie die gegenseitigen<br />

Erwartungen : Wann bin ich <strong>für</strong> Dich/Sie<br />

eine gute <strong>Führung</strong>skraft?<br />

Hören Sie zu und Hören Sie zu und<br />

Hören Sie zu J<br />

Teilen Sie auch Ihre Erwartungen mit<br />

Wählen Sie den Einstieg so, wie es zu<br />

der Beziehung passt


4-Augen-Gespräche<br />

Sie kennen sich noch<br />

nicht<br />

Bitten Sie Ihren neuen Mitarbeiter von sich zu<br />

erzählen um ihn besser kennenzulernen.<br />

Welche Herausforderungen hat er/sie? Wohin<br />

möchte er sich entwickeln? Hat er<br />

Be<strong>für</strong>chtungen?<br />

Was wünscht er sich <strong>für</strong> seinen Job, was können<br />

Sie <strong>für</strong> ihn tun?<br />

Führen Sie einen Dialog, was auch Sie sich vom<br />

Mitarbeiter erwarten.<br />

Gestalten Sie das ganze als lockeres Gespräch,<br />

dann erfahren Sie mehr<br />

Nehmen Sie sich Zeit und hören gut zu J


Tipp 5<br />

Team Kick Off<br />

Sie waren schon<br />

Team-Mitglied :<br />

Soll alles so weiterlaufen? Dann<br />

kommunizieren Sie das gern, dennoch:<br />

Es startet ein neuer<br />

Teamentwicklungszyklus durch Ihren<br />

Rollenwechsel. <strong>Das</strong> ist gut geeignet, um<br />

mit dem Team auf Spielregeln und<br />

Abläufe zu schauen<br />

Meetings sind produktiv? Falls nicht,<br />

sammeln Sie mit dem Team Ideen, wie<br />

es besser laufen kann.


Team Kick Off<br />

mit neuem Team<br />

Lassen Sie sich von allen erzählen, was die Stärken<br />

im Team sind und auch von Erfolgen berichten<br />

Welche Spielregeln oder Abläufe gibt es und wie<br />

steht das Team dazu? Wie wollen sie miteinander<br />

arbeiten? Was gibt es zu berücksichtigen?<br />

Um alle kennenzulernen bieten sich folgende drei<br />

Fragen an, die Sie und die Mitarbeiter spontan<br />

beantworten:<br />

• Am besten arbeiten kann ich, wenn<br />

• Wundert Euch nicht ( meine Macke)<br />

• Mein roter Knopf ist ( da gehe ich hoch)<br />

<strong>Das</strong> erste Team Meeting dient der gemeinsamen<br />

Orientierung und dem Kennenlernen, auf der<br />

Aufgabenebene und im Miteinander


Fettnäpfchen<br />

vermeiden durch<br />

Zu viele Veränderungen beim Start<br />

oder sogar schon in der<br />

„Regierungserklärung“ ( jetzt<br />

komme ich und kremple alles um)<br />

Sich selbst unter Druck setzen<br />

Sich erlauben, in der Rolle und den Aufgaben<br />

Stück <strong>für</strong> Stück anzukommen. Wie läuft es jetzt?<br />

Erst verstehen, dann ändern.<br />

Immer mal wieder tief durchatmen und im<br />

Zweifel eigene Erwartungen mit<br />

Vorgesetzten/Umfeld klären<br />

Ältere Mitarbeiter, erfahrene<br />

Mitarbeiter oder das bisher erreichte<br />

nicht würdigen<br />

Kommunizieren Sie, dass Sie die Erfahrung und<br />

bisherigen Vorgehensweisen verstehen und<br />

schätzen und beziehen sie die Menschen<br />

bewusst bei Veränderungen mit ein.


Follow up Gespräche<br />

Nach 3-6 Monaten ist ein…..<br />

Guter Zeitpunkt um darüber zu sprechen,<br />

wie alles sich entwickelt. Die Mitarbeiter-<br />

Jahresgespräch stehen sowieso an? Dann<br />

können Sie diese dazu nutzen.<br />

Nehmen Sie sich die Zeit, unter 4-Augen, als<br />

auch im Team danach zu fragen, wie sich die<br />

Zusammenarbeit mit Ihnen gestaltet. Holen<br />

Sie aktiv Feedback ein. Hier ein Beispiel:<br />

Viel Erfolg und vertrauen Sie darauf,<br />

dass es gute Gründe gab, warum Sie<br />

die Verantwortung bekommen<br />

haben. Sie können das, dürfen aber<br />

auch noch wachsen.<br />

“Sie hatten im Erstgespräch gesagt, dass Sie<br />

sich von mir als Chefin schnellere<br />

Entscheidungen wünschen als bisher. Wie<br />

zufrieden sind Sie mit diesem Punkt? Was<br />

kann ich/wir noch tun, damit …..“


Impressum<br />

© Christa-Marie Münchow<br />

Entwicklungsbegleiterin von Menschen und Unternehmen<br />

Mehr Infos unter<br />

https://all-connecting-virtual.de<br />

https://all-connecting-business.de<br />

https://coaching-to-go.space<br />

Geben Sie dieses E-Book gern an Interessierte weiter.<br />

Ich danke meiner Kollegin Hannah Nievelstein <strong>für</strong> die<br />

Zeichnungen.Mehr zu Hannah Nievelstein unter:<br />

https://www.hannahnievelstein.de<br />

Christa-Marie Münchow ist seit über 20<br />

Jahren mit Begeisterung Businesscoach,<br />

<strong>Führung</strong>skräfteentwicklerin und seit<br />

neuestem leidenschaftliche Podcasterin

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