Leseprobe 300332

DVSMediaGmbH

Bild 10. Bauteil nach der Flächenerzeugung (nach [10])

Darauf folgt der Schritt des Verbindens der Flächen zu einem geschlossenen Volumenmodell. Die Konturpunkte

werden dazu extrahiert und mit Polygonen vernetzt. Da der Randbereich mit wenigen Millimetern sehr dünn ist, ist

in Bild 11 ein vergrößerter Ausschnitt dargestellt.

Bild 11. Erzeugte Konturpolygone (grün) zur Schließung der Flächen (nach [10])

Die Reparaturmethode zur Füllung von Löchern im Volumenmodell resultiert in der ersten Iteration in 38 hinzugefügten

Polygonen. Im nächsten Iterationsschritt werden fünf, daraufhin ein zusätzliches Polygon eingefügt. Einige dieser

hinzugefügten Polygone sind in Bild 12 in rot dargestellt und mit einem Kreis zur besseren Visualisierung hervorgehoben.

Das Ergebnis zeigt, dass die meisten Reparaturpolygone im Randbereich zwischen der Kontur und den Flächen

hinzugefügt werden.

Bild 12. Bauteil nach drei Reparatur-Iterationsschritten. Die erzeugten Polygone zur Schließung von Löchern sind in rot dargestellt

und mit Kreisen markiert (nach [10])

Im letzten Schritt wird das Volumenmodell exportiert und in der Druckersoftware für den Druckprozess aufbereitet.

Um darzulegen, dass das automatisiert erstellte Volumenmodell druckbar ist, wird dieses mit einem Drucker hergestellt.

Dies resultiert in dem in Bild 13 gezeigten Festshimmodell. Die gesamte Methode vom Einlesen der Punktwolken

bis zum Export der Druckdatei beanspruchte ca. 1000 Sekunden inklusive aller fünf Unterbauteile.

Bild 13. Final gedrucktes Festshimmodell (nach [10])

DVS 332 7

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